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| 10.11.2023 |
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HIER "SPRICHT" DIE VERTRETUNG / UMFRAGE LÄUFT NOCH: BITTE MACHT MIT /

Petra war in Lissabon, Andrea in der Türkei, Dany kuriert die Schulter aus, Uwe ist dann nächste Woche mit dem Intro dran. Und ich melde mich gern aus Frankfurt – Rhein-Main mit all den zahlreichen kulturellen Möglichkeiten und gerade voller Überzeugung, dass das, was wir als Redaktion der Ausgehtipps hier tun, aus verschiedenen Gründen genau das Richtige und gesund für Euch ist!
Nämlich: An Kultur Interessierte leben länger!
wissenschaft-aktuell.de berichtet von einer englischen Studie, dass Theater-, Museums- und Konzertbesuche sich positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken und dadurch zu einer höheren Lebenserwartung beitragen. „Wer ein- bis zweimal pro Jahr eine kulturelle Veranstaltung besuchte, hatte ein um 14 Prozent geringeres Sterberisiko als diejenigen, die daran gar kein Interesse hatten.
Bei denen, die sich noch häufiger kulturell engagierten, stieg dieser Wert auf 31 Prozent. Ein solcher Zusammenhang blieb auch dann noch bestehen, wenn zur statistischen Auswertung – neben sozioökonomischen Informationen und allgemeinem Gesundheitsstatus – Daten zu körperlichen Aktivitäten, psychischer Gesundheit und kognitiven Fähigkeiten berücksichtigt wurden. Das spricht für eine mögliche kausale Beziehung. Das Geschlecht hatte keinen Einfluss.“
Ich frage mich: Tragen wir etwa zur Unsterblichkeit bei?
Auf alle Fälle. Es ist doch sensationell! Wir machen einen super krankheitsverhindernden Job - und Ihr habt es in der Hand: Schadet Euch nicht, sondern bleibt gesund, indem Ihr unseren wöchentlichen Ausgehtipps folgt und ins Theater, die Oper und Ballett, ins Konzert, Museum oder überhaupt ausgeht.
Kulturelle und fürsorgliche Grüße,
Martin
P.S. Bitte schaut Euch auch unsere Empfehlungen in der Vorschau an, einige Termine sind schnell ausverkauft (Karaoke mit Pütti, Lokal Listener im mousonturm etc.)
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UMFRAGE BITTE MITMACHEN
Wir würden einfach nur gerne wissen, was Euch an den Ausgehtipps gefällt und was wir besser machen können.
Dauert nur 3 Minuten... LOS GEHT'S!
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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#weremember

(Andrea)
1.800 sind es in Frankfurt, 214 in Offenbach und leider fehlen noch etliche. Die Rede ist von den 10 x 10 cm großen Messingplatten, die als Stolpersteine an die Menschen erinnern, die während der NS-Zeit zur Auswanderung gezwungen oder deportiert wurden. Für viele war dies eine Reise ohne Wiederkehr, sie verloren alles. Hab / Gut, Würde, Freunde, Verwandte und Familie, kamen als Displaced Persons zurück und machten einen Neuanfang. Manche blieben hier, viele verließen das Land und gingen nach Amerika, Großbritannien.... oder nach Israel. Am 9. November haben wir an die Reichspogromnacht erinnert, die ein Fanal und gleichzeitig Auftakt war. Das Gedenken ist wichtig und wurde überschattet von den Ereignissen am 7. Oktober. Seitdem ist auch unser Land in Schieflage geraten, kommen alte Ressentiments hervor und Antisemiten aus der Deckung. Fühlen sich Jüdinnen und Juden wieder bedroht, sagen Schulklassen den Besuch der Gedenkveranstaltung ab, weil Eltern Angst haben. Das darf nicht sein, es gilt: "Nie wieder". Weil auch 78 Jahre nach Kriegsende noch viele Namen fehlen: Ein Stolperstein kostet 120 Euro, jeder kann eine solche Stolperstein-Patenschaft übernehmen. Die Spenderin oder der Spender erhält eine Patenschaftsurkunde.
https://www.stolpersteine-frankfurt.de/de/patenschaften
https://www.offenbach.de/gaeste/stadtgeschichte/geschichte-offenbach/erinnerungen-an-opfer-des-nazi-terrors.php
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an daniela@cappelluti.net
5 x 2 Plätze für den Walk NO BORDERS KITCHEN mit BADIA am 23. oder 25.11. (Bitte angeben welchen Termin ihr wollt). Gewinnfrage: Welche großartige Schauspielerin ist beim nächsten Lokal Listener dabei?
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
2 x 2 Karten für Gregor Praml trifft Jimi Hendrix am 25.11. im mousonturm. Gewinnfrage: Zu welchem Musikstück performante Jimmy Hendrix beim Woodstock Festival 1969?
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ZU GEWINNEN
Am Dienstag, 14.11. um 19:30 Uhr, lädt das Literaturhaus Frankfurt ein zu einem Krimi-Thriller-Abend mit dem preisgekrönten Autor Andreas Pflüger, der seinen sechsten Roman vorstellt. Zu gewinnen sind bei uns 1 x 2 Saaltickets. Für alle anderen gibt es die Hochspannung auch live oder zu Hause auf der Couch (Hybridveranstaltung).
Gewinnfrage: In welcher Stadt spielt der neue Thriller von Andreas Pflüger? Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen in der E-Mail an Petra
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Bitte schreibt mir bis Samstag, 11.11. um 11 Uhr :-) Merci!
2 x 2 Karten für "Kayef" am 12. November in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: „Feuer! de Maa brennt“ - wo wird kommende Woche über Rassismus in historischen Texten diskutiert?
2 x 2 Karten für "Mick Flannery"am 12. November in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Welche U-Bahnstation ist mit Fotografien von Barbara Klemm gestaltet?
2 x 2 Karten für Govt´Mule am 15. November in der Hugenottenhalle. Die Gewinnfrage lautet: Welche Band habe ich in Istanbul zweimal live erlebt?
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GEROLLTES über humorlose Bayern

(Uwe)
Derzeit werden viele Spiele zum Classico „hochsterilisiert“ (O Ton Bruno Labbadia), auch ein Spiel wie Dortmund gegen Bayern. Die beiden mögen- in Ermangelung echter Konkurrenz - nun seit zwei Dekaden in der Regel jeweils am weitesten vorne in der Tabelle stehen, in der 1980er Jahren (und davor) war die Begegnung ein ganz normales Spiel. In Ermangelung einer weit zurückreichenden gemeinsamen Vergangenheit ist das Spiel nicht zu vergleichen mit dem Mailänder Stadtderby, mit Liverpool gegen Manchester United, TSV 03 Wolfskehlen gegen den ruhmreichen TSV 1899 Goddelau (mein geliebter Heimatverein) oder den Begegnungen zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. Ein richtiger deutscher Classico wäre 1 FC Nürnberg gegen FC Schalke 04, ein Zweitliga-Abstiegsduell vom Wochenende, wenn die ihre Form aus den 1930er Jahren bis heute gehalten hätte. Offenbacher Kickers gegen Eintracht Frankfurt wäre auch ein Classico, wenn die ab und zu mal gegeneinander spielen würden. In der deutschen Bundesliga gibt es also kein “Classico“, das ist überhaupt nicht schlimm, wenn wenigstens das Spitzenspiel der Saison, das Spiel der auf dem Papier besten Mannschaften, den ständigen deutschen Vertretern in der Champions League, das Spiel Bayern – Dortmund auf halbwegs auf Augenhöge stattfinden würde und nicht jedes Mal nach zehn Minuten entschieden wäre. Dortmund gewann vor einer Woche in Newcastle, Bayern verlor letzte Woche in Saarbrücken und hat heftige Personalprobleme, vom Formbarometer her hätte einiges für die Borussia gesprochen, es wäre einiges möglich gewesen. Aber: „wäre, wäre, Fahrradkette“ (O Ton Lothar Matthäus)
Mit 0-4 verloren die Dortmunder, nach vier Minuten traf Upamecano, nach neun Minuten entschied Kane das Spiel, da war die erste Portion Erdnüsse auf der heimischen Couch noch nicht einmal vollständig aufgegessen. Die restlichen 80 Spielminuten plätscherten dann vor sich hin, Kane erzielte zwei weitere Tore und bewies damit, dass er die hohe Ablösesumme, die Bayern für ihn zahlte, gut angelegt ist. Real Madrid zahlte im Sommer ähnlich viel Geld (100 Mio. Euro) für Dortmunds Jude Bellingham, der aktuell einer der besten fünf Spieler der Welt ist. Mit ihm in den Reihen war es ehrlicherweise aber auch nicht besser, Dortmund blieb – insbesondere bei Spielen gegen Bayern – immer einen Tick hinter den Erwartungen und war in Spitzenspielen stets chancenlos. So auch dieses Mal, da hatte ich mich durch das Spitzenspielgequatsche vorher aber nicht mehr einlullen lassen.
In den Tagen zwischen Bayerns Pokal-Aus bei einem Drittligisten bis zum Anpfiff in Dortmund am Samstagabend stützten sich die Kritiker und Experten auf Bayerns Auftritt im Saarland, auf die personelle Situation und das Innenverhältnis beim Dauer-Meister (zwischen Spielern und mit dem Trainer). Das nahm Trainer Tuchel nach dem überzeugenden Auftritt in Dortmund dann zum Anlass, in der Pressekonferenz auf die Experten („an Lothar und Didi …“) einzukloppen. Den Lothar trifft das sicher, will er doch weiterhin Teil der Bayernfamilie sein, dem Didi wird es egal sein, so egal wie es einem guten Experten sein sollte (daher mag ich ihn so). Natürlich hat Tuchel das Recht, nach einem solchen Sieg auszuteilen, warum das aber nie humorvoll geschieht, verstehe ich nicht. Diese Bayern-Verbitterung hat wirklich große Tradition. Hat jemand von Euch schon einmal Karl-Heinz Rummenigge einen guten Spruch machen hören oder herzhaft lachen gesehen, nicht verkrampft, mit feuerrotem Kopf und einem Blick wie einem pubertierenden Konfirmanden, dem der Onkel gerade seinen ersten unanständigen Witz erzählte. Wo ist nur dieser wunderbare Humor, den Helmut Dietl oder Franz X Bogner mit den Serien „Monaco Franze“ und „Kir Royal“ beziehungsweise „Irgendwie und sowieso“ oder „München 7“ aus der Landeshauptstadt ins Land entsandten. Nun ist der aktuelle Präsident ein holziger ostfriesischer Finanzexperte, es wird perspektivisch also nicht besser.
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Freitag, 10. November: Bad Soden/ Diamant

(Andrea)
HEINER BLUM PRE POST VANDALISM Eine Geschichte des Vandalismus in Kunst und Kultur, Lecture, gibt es heute beim Auswärtsspiel des Diamant in Bad Soden. Nachdem Heiner Blum mit seinen Student:innen das ehemalige Juweliergeschäft in der Frankfurter Straße ein halbes Jahr lang mit zweiwöchig wechselnden Ausstellungen und Aktionen bespielt hat, eröffnen sie heute auswärts, genauer in Bad Soden am Taunus. Vielleicht werden wir auch dort gelesen und ihr wisst noch nicht, was machen... Heute 19 Uhr, Diamant 16, BADVon Ä bis Z / Zwischen Ästhetik und Zerstörung mit vielen tollen Künstler:innen: Daniel von Hoeßle / Dorian Winkler / Franziska Krumbachner / Inaara Mariel / Jonas Berger / Joschua Arnaut / Konstantin Kipfmüller / Lars Schwabe / Leonie Englert / Nico Joel Helbling / Noa Vetter / Philipp Langer / Rushy Diamond / Sonja Prochorow / Sonja Rychkova Bis 26.11.2023, MI, SA, SO von 15-18 Uhr, heute um 19 Uhr
STADTGALERIE BAD SODEN AM TAUNUS, Badehaus im alten Kurpark Königsteiner Straße 86
Bild: Dorian Winkler
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Freitag 10. November: Vintage Soundsystem #4: Wie afrikanische Popmusik Anfang der 80er nach Deutschland kam

(Daniela)
Vintage Soundsystem #4: Wie afrikanische Popmusik Anfang der 80er nach Deutschland kam Günter Gretz im Gespräch mit Hauke Dorsch & Jean Trouillet
Im letzten Jahr feierte Günter Gretz seinen 80. Geburtstag. Ausgebildet als Produktgestalter an der legendären Hochschule für Gestaltung Ulm (sozusagen das Nachkriegs-Bauhaus) setzte er seine gestalterischen Talente später im Bau von Stereoanlagen und Soundsystems ein. Ab den 80ern organisierte er Import und Vertrieb von afrikanischen Schallplatten, organisierte Auftritte für Künstler aus Afrika und begann Künstler aus Westafrika zu produzieren und auf seinem Label Popular African Music zu verlegen. Hauke Dorsch (Archiv für die Musik Afrikas/Universität Mainz und Jean Trouillet (African Presence/Radio X) unterhalten sich mit ihm über ein bewegtes Leben an der Schnittstelle von kultureller und ästhetischer Vermittlung. Günter legt während und nach dem Gespräch auf. Der erste Teil des Abends nehmen wir live für die Sendung African Presence auf Radio X auf.
Vintage Soundsystem veranstaltet Soiréen im Pastel, einer Soul-Food-Cantina im Erdgeschoss des medico-international-Hauses im Osthafen. Im ganzheitlichen Konzept der Veranstalter:innen verbinden sich die Künste mit Gesprächen, temporären Ausstellungen, passend zum Thema ausgewählte Speisen und Getränke. Wir gestalten einen Ort, an dem man für einen Abend in eine spezifische Kultur eintauchen kann. Um allen die Teilhabe zu ermöglichen erheben wir keinen Eintritt.
Freitag 10.11.2023 ab 19h Pastel, Lindleystr. 15, Frankfurt Eintritt frei Link FB Event zum https://www.facebook.com/events/3461986140762931
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Freitag, 10. November - Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Der ksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien, den musikalischen Rahmen der Eröffnung heute bilden der Sasando-Spieler Vinsensius Adi Gunawan und Anyra Zulniarti mit der Angklung Gruppe des Generalkonsulats der Republik Indonesien in Frankfurt, Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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Freitag 10. November: Zwei fliegen über das Kuckucksnest
(Daniela)
Ich habe Nelli und Stéphane schon mit dem Stück im Kulturlabor gesehen. Jetzt habt ihr die Chance. Melli schreibt:
Am Freitag, den 10. November, 20.00h bin ich mit dem Synchronsprecher und Filmemacher Stéphane Bittoun seit langem mal wieder an den Landungbrücken Frankfurt, Gutleutstr. 294 hinter der Camberger Brücke.
In einer absurd-komischen Szenischen Drehbuch-Lesung bringen wir den 70er Jahre-Filmklassiker mit Jack Nicholson ins Hier und Jetzt. Ein Abend in der Nervenheilanstalt also. Wir lesen aus dem Drehbuch, diskutieren über Anekdoten der Entstehung des Films und streiten darum, wer R.P. McMurphy sein darf und wer die böse Schwester Ratched spielen muss: Eine schräg-komische Therapiesitzung mit dem Publikum und ein großer Spaß, bei dem es um nicht weniger geht, als um die Frage nach Gesellschaft, Ausgrenzung und Freiheit.
Reservieren kann man hier: karten(a)landungsbruecken•org
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Freitag, 10. November: Sun´s Sons (Release-Konzert)

(Uwe)
Über Sun‘s Suns habe ich hier schon einige Male geschrieben. Gründe dafür gab es genug: bejubelte Auftritte in Frankfurt und dem Umland, die Veröffentlichung von zwei EPs und nun die Veröffentlichung des ersten Albums, das natürlich ein Meilenstand für jede Band ist. Am 10. November ist es so weit, dann kommt mit „An Odyssey“ endlich das Debütalbum des Quintetts. Drei Singles waren die Vorboten des neuen Albums, sie waren wie Seevögel, die Hochseeschiffern nahendes Land ankündigen. Von den drei Indie-Pop-Songs gefällt mir „Keep Me Warm“ am besten, es und andere Stücke erinnern mich etwas an die Musik des Schweden Karl Larsson, der unter „Last Days Of April“ firmiert und den ich sehr gerne höre. Aber natürlich machen die Fünf von Sun´s Sons ihr eigenes Ding, mit viel persönlichem Einsatz und noch mehr Talent: Zu den Singles drehten sie Videos, über die Sozialen Medien machen Sie viel für Neukundengewinnung und Kundenbindung, wie ein alter Vertriebsmann sagen würde. In die Platte hineinhören kann man über alle bekannten Möglichkeiten und die Videos sind selbstverständlich auch leicht zu finden.
„Natürlich würden wir uns riesig freuen, wenn zu unserem Releasekonzert in der Alten Seilerei eine Menge Leute kommen würden“, schreiben Sun‘s Sons. Für alle Freunde von gut gemachten und live hervorragend gespielten Indiepop-Songs ist ein Besuch der Releaseparty ein Muss.
Karten gibt es hier Wenn Ihr ins Album reinhören wollt: hier
Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstraße 190, 60599 Frankfurt am Main 20:00 Uhr Tickets ab 22,00 € (Ermäßigung verfügbar) Bild:Stella Musshafen, Mika Fromm
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Freitag, 10. & Samstag, 11. November: HAMLET

(Martin)
Es ist das Drama aller Dramen! Hamlet, Prinz von Dänemark, ist nach dem Tod seines Vaters verändert.
Seine Mutter, die verwitwete Königin, hat den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und bildet mit ihm ein neues Herrscherpaar, das Hamlets Nachfolge auf den Thron blockiert.
Den Halt verlierend vor Trauer, Kränkung und Zorn, und in der Überzeugung, dass der Tod des alten Königs kein Unfall, sondern Mord war, weist Hamlet alle Anzeichen von Wahnsinn auf.
Für seine Umwelt wird er zum Rätsel. Ist er ein Trauernder, den man in seiner Ablösung vom Vater unterstützen muss? Macht ihn sein Ehrgeiz krank? Leidet er nicht etwa an unglücklicher Liebe? Muss er den Wahnsinn spielen, weil ihn gefährdet, dass er zu viel weiß – und den Mord, der geschehen ist, aufdecken könnte? Oder ist er schlichtweg ein Irrer, eine Gefahr für Staat und Familie? Weiß er es selbst?
Im engsten Kreis des königlichen Hofes entspinnt sich ein Spiel um Wissen und Nichtwissen, Misstrauen und Täuschung, Überfürsorge und Liebe, wo sich der beste Wille in sein Gegenteil verkehrt und schließlich Tote fordert.
Hier geht’s zu den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/hamlet
10. und 11. November um jeweils 20.00h Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23 (Titania) Foto: © Harald Schröder
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Freitag, 10 November: Of/ Robert Johnson Theorie #81
(Andrea)
Zum 81. Mal lädt der Robert Johnson heute zur Theoriestunde, diese mal kommt Stefanie Egedy for a lecture and subsequent concert performance, introducing her research on subjects like sub-bass as a sonic and therapeutic medium: Low-frequency sound touches bodies and offers vibrational corporal experiences. The sonorous touch embraces bodies and spaces invisible to the eye, yet immediately noted by the body. These long sound waves are capable of filling the air with pressure while caring about the bodies. Touched and hugged by sound waves, our skin feels and our body listens to this unique sound massage enabled by low-frequency sound waves and subwoofers … an invisible touch of sound. https://stefanieegedy.com/ https://www.instagram.com/stefanieegedy/ Foto: Shai Levy. 22 bis Null Uhr. Dann kommen Dorian Paic / Peter Eilmes / Reka Zalan / Ricardo Villalobos. Letzteren mag ich und hätte nicht übel Lust zu bleiben...
Robert Johnson, Nordring, Offenbach
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Freitag, 10. – Sonntag 12. November: Colonastics

(Martin)
Joana Tischkau/Elisabeth Hampe - Tanzfestival Rhein-Main Workout – Mitmachen/Tanz
„Du willst die rationale Schärfe weißer Männlichkeit neben der Körperlichkeit Schwarzer Femmes? Wenn du nach einer Möglichkeit suchst, beides miteinander zu verbinden, dann ist „Colonastics“ genau das Richtige für dich!
„Colonastics“ ist das weltweit erste Fitness-Work-out, das ohne den exotisierenden Bullshit von Zumba, den pseudospirituellen, esoterischen Schnickschnack weißer Yoginis und neokoloniale Aneignungen auskommt! Warum? Weil es sich einzig und allein aus der Körperlichkeit weißer Kulturpraktiken speist. Versteife deine Gelenke, wirf deine Gliedmaßen unkontrolliert von dir und perfektioniere deine Luftgitarre. Spüre, wie die weiße Vorherrschaft durch unser kollektives Bewusstsein fließt, und werde Teil einer Bewegung, die die Fitnesswelt revolutionieren wird.
Geh beim White-Body-Building bis an deine Grenzen, besiege beim Berghain Bounce den Beat, lass dich auf eine tiefenentspannende post-rassistische Traumreise entführen oder finde deinen inneren weißen Mann während einer schweißtreibenden Bier-Bike-Tour durch Berlin. Wenn dich der Duft von Sauerkraut-Juice und die Schlagermelodien erst einmal gepackt haben, wirst du verstehen, warum Colonastics-Kurse alles verändern! Megaeffektiv? Jawohl!“
Detailliertes Kursprogramm:
Total Body Schranzformation 10.11., 19.00 Uhr / Indoor-Workout Sportbekleidung und Hallenschuhe mitbringen / Level: Intermediate Was tust du, wenn du auf der Tanzfläche bist? Machst du einen Two-Step, shufflest oder nickst einfach mit dem Kopf? That’s right, if you‘re white! Total Body Schranzformation ist ein Ganzkörper-Cardio-Workout, das dich von der Love Parade 1991 über das Berliner Berghain direkt zur Thunderdome Rave Experience führt. Unser hochintensives Intervall-Raven wird dich an deine Grenzen bringen und eine Clubgemeinschaft schaffen, in der Weißsein der ultimative Rhythmus ist.
The Rockout 11.11., 16.00 Uhr / Indoor-Workout Sportbekleidung und Hallenschuhe mitbringen / Level: Intermediate Haben wir nicht alle schon einmal davon geträumt, wie Jagger zu stolzieren? Uns danach gesehnt, wie Jon Bon Jovi zu verzweifeln und uns in Wacken das Hirn wegzupusten? Jetzt habt ihr die Chance dazu! Rockt auf unseren maßgeschneiderten Air-Gitarren (C) und lernt die Moves des White Rock ’n Roll von den Besten: Don’t hesitate, appropriate!
Whiteness is a State of Mind – Eine Traumreise nach Happyland 12.11., 11.00 Uhr / Indoor-Workout Bequeme Kleidung mitbringen / Level: Beginner Träumen wir nicht alle von einer post-rassistischen Gesellschaft, in der Schwarz, weiß, rot, gelb und blau friedlich miteinander Leben können? Mit unserer Colonastics Traumreise bringen wir dich zurück ins Happyland. In einer entspannenden Meditation uns sorgfältig kuratierten somatischen Körperpraktiken und Partnerübungen finden wir zurück zu unserem innersten weißen Selbst. Indem wir die Frequencies dieses Begehren mit den Frequencies des Universums in Einklang bringen werden wir eins mit unserem weiß-sein. Denn Whiteness ist a State of Mind.
Schlager HIIT 12.11., 14.00 Uhr / Indoor-Workout Bequeme Kleidung mitbringen / Level: Intermediate Schnür dir die Wanderschuhe und mach mit uns einen herzfrequenzsteigernden Ausflug in die Alpen! Unser mitreißendes Schlager High Intensity Intervall Training ist eine Kombination aus weißen folkloristischen Aufwärmtänzen und straight-up weißem Bodybuilding mit Hanteln, Fässern und Bierbänken. Unsere sorgfältig zusammengestellten Playlists mit Oldschool- und aktuellen Schlagerhits werden dich zu schnelleren Sprints und schwereren Gewichten animieren. Lasst uns die Gläser erheben, mitsingen und die Magie des Schlagers erleben! Mit diesem Workout besinnen wir uns auf unser deutsches Erbe und heben deine Heimatgefühle auf ein ganz neues Level!
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/colonastics/ Jedes Workout 8€ Mousonturm Studio 1 und Studio 2 Foto: © Lennart Brede
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Freitag, 10. (Premiere) – Sonntag, 12. November: Die Liebe ist ein seltsames Spiel
(Martin)
„Also Liebe ist ja wirklich ein Begriff, der ist dehnbar, unendlich.” „Ein Besuch in den Räumlichkeiten des GDA Wohnstiftes Frankfurt am Zoo. Gemeinsam mit sechs Bewohnerinnen nähern wir uns spielerisch liebevollen Verbindungen zu anderen Menschen, zu Orten, zu Objekten wie auch zu uns selbst. Wir geben Einblicke in Probenprozesse, in biografische sowie fiktionale Geschichten, die uns mit dem Ort verweben und erschaffen unsere ganz eigenen besonderen Momente. Wir laden ein zu Kaffee und Kuchen.“ Ein Projekt der Kunst und Kuchen GbR (Ines Wuttke und Sara Gröning). In Kooperation mit der GDA (Gesellschaft Dienste im Alter), koproduziert von studioNAXOS.
Hier geht’s zu den Tickets: https://studionaxos.de/de/produktionen/die-liebe-ist-ein-seltsames-spiel?d=1699628400 Eintritt: solidarischer Preis, zahl was du kannst! Freitag, 10. (Premiere) – Sonntag, 12. November um jeweils 16.00h Studio Naxos im GDA Wohnstift, Waldschmidtstraße 6 Foto: © Veranstalterin
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Freitag 10. und Samstag 11. November: Die Volksbühne Bad Homburg mit „Zweifel“ zu Gast in Frankfurt

(Daniela)
Die Volksbühne Bad Homburg mit „Zweifel“ zu Gast in Frankfurt
Regie: Torsten Leiss Mit: Corinna Scheer, Dörte Koenig, Stephan Sabow und Simone Woyke
Die Volksbühne Bad Homburg geht auf Tour. Mit „Zweifel – Eine Parabel“ von John Patrick Shanley tritt das Ensemble der Volksbühne Bad Homburg am 3. und 4. November sowie 10. und 11. November 2023 im Kulturhaus Frankfurt auf.
Schwester Aloisius leitet despotisch eine kirchliche Schule. Sie hat Zweifel an der moralischen Integrität des sympathischen und für seine modernen Ansichten beliebten Vater Flynn, der an der Schule als Lehrer arbeitet. Deshalb beauftragt sie die junge, naive Schwester James damit ein Auge auf Vater Flynn zu werfen. Schon bald steht die Behauptung im Raum, er habe sich an einem seiner Schutzbefohlenen vergriffen. Vater Flynn beteuert seine Unschuld, doch Schwester Aloisius verbeißt sich immer mehr in die obsessive Suche nach Beweisen. Schwester James gerät als Spielball zwischen die Fronten.
Das Stück beschäftigt sich mit der Frage nach Schuld und dem Umgang mit Verdacht, Zweifel und (Vor-)Verurteilung und zeigt auf, wie sich eine Mutmaßung verselbständigen kann und welche Konsequenzen das für alle Beteiligten hat.
Das Ensemble der Volksbühne Bad Homburg hat das Drama bereits im November 2022 am Kurtheater Bad Homburg aufgeführt. „Wir freuen uns, Zweifel nun auch in Frankfurt auf die Bühne zu bringen und die Zuschauer mitzunehmen, wenn sich im Kulturhaus Frankfurt ein erbitterter Kampf um die Wahrheit entspinnt.“ so Regisseur Torsten Leiss.
Zweifel wurde 2004 in New York uraufgeführt und 2008 mit Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman verfilmt. Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2, 60316 Frankfurt am Main Freitag 10. und Samstag 11. November 2023, 20 Uhr
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GEDRUCKTES

(Petra)
Den Deutschen Buchpreis hat sie in diesem Jahr für ihr Romandebüt nicht erhalten, obwohl sie mich mit diesem tollen Buch sehr berührt hat: Anne Rabe: „Die Möglichkeit von Glück“. Dass wir – nach über 30 Jahren endlich – öffentlich und literarisch darüber nachdenken und streiten, was der Euphemismus der "Wiedervereinigung" von Ost und West damals und heute wirklich hieß, und welche Auswirkungen er auf die Menschen der ehemaligen DDR hat(-te), ist tröstlich. Und wichtig.
Nicht nur, um die Traumata ganzer Generationen, Missverständnisse und Versäumnisse zwischen Ost und West nun verspätet anzugehen, sondern auch aus Respekt für persönliche Lebenswege derjenigen, die im neuen Deutschland mit sich und anderen gerungen haben. Nein, ich schiele hier nicht auf den Aufstieg der AfD und auch nicht auf den unerträglichen Rechtsruck insgesamt (auch im Westen).
Es geht in Rabes Roman in erster Linie um prägende Werte, individuelle Entwicklungen und familiäre und gesellschaftliche Konditionierungen, die in Ostdeutschland weitgehend identitätsstiftend waren. Das war und ist natürlich auch politisch. Plötzlich war alles anders, vieles (scheinbar) wertlos – und der Einzelne auf sich und im Zweifelsfall auf gut vertrautes "Damals" zurückgeworfen. Gerade auch für Kinder und Jugendliche bedeutete die Veränderung ja nicht nur neue Freiheiten und Perspektiven, sondern oft auch Haltlosigkeit. Pionierin zu werden, geht nicht mehr? Wieso? War alles, worauf wir uns bisher verlassen konnten, falsch? Was haben uns die Erwachsenen vorgelebt? Und was sagen sie uns jetzt? Viele Erwachsene waren in der Situation jedoch erst mal mit sich und ihrer Orientierung beschäftigt.
Ich will nicht sagen, dass unsere und die jüngere Generation im Osten der Nachwendezeit "verloren" war, aber es ist heftig, was alles unter der Oberfläche blieb und vor sich hin gärte, wie oft Gewalt auf unterschiedlichsten Ebenen die Leben prägte. Und dann denke ich an die versprochenen "blühenden Landschaften" und kotze innerlich. Klar ging es um Konsum-Sehnsucht, um Teilhabe an all den westlichen Verheißungen und Optionen einer touristischen "Welteroberung". Verständlich, auch wenn ich mich damals mitunter darüber lustig gemacht habe. Doch das war nicht alles. Aber alles, was zunächst in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden ist. Und all das ist noch immer wenig ausgesprochen, geschweige denn aufgearbeitet. Dies ändert sich gerade. So auch mit Rabe und anderen Autor*innen, Kulturschaffenden etc.
Die Protagonistin Stine klaubt im Verlauf der Erzählung Splitter davon zusammen – und versucht, einige davon bewusst an ihrem Weg liegenzulassen: sie beschäftigt, was die sozialistische Suche nach einer "besseren Gesellschaft" jetzt in der Konsequenz heißt, was eine krass kalte und misshandelnde Mutter getan hat, die NS- und DDR-Geschichte des geliebten Großvaters und anderes mehr. Ihr gelingt es zumindest, das Ganze zu reflektieren, manches über die Familiengeschichte herauszufinden, sich zu distanzieren und zu entscheiden, vieles anders zu machen als es tief in ihr eingebrannt „gelernt“ ist. Hört sich nach einem guten Weg an.
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Samstag, 11. November: OF/ Was siehst Du, was ich nicht seh?

(Andrea)
Endlich Wochenende! Das beginnen wir gemütlich mit einem Marktbesuch und anschließendem gemütlichen Brunch entweder im Beau deau, Morleos oder Tafelso´pitz - mal schauen, wo wir einen Platz finden. Später möchte ich mir gerne die Ausstellung in der Wetterwerkstatt anschauen: "In unserer Einwanderungsgesellschaft leben viele Menschen, die familiäre, freundschaftliche oder weitere Verbindungen zu anderen Ländern hatten oder haben. Müsste die Geschichte dieser (Herkunfts-)Länder dann nicht auch Teil deutscher Geschichte sein? Wenn ja, auf welche Weise? Und welche Spuren deutscher Einwanderungsgeschichte lassen sich außerhalb Deutschlands finden? Von Freitag, 3. November, bis Samstag, 9. Dezember 2023, ist in Kooperation mit dem Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven und dem Haus der Stadtgeschichte die Ausstellung „Was siehst du, was ich nicht seh’?“ in den Räumen der Wetter- und Klima-Werkstatt zu sehen, die sich mit diesen Fragestellungen beschäftigt. Die interaktive Ausstellung erzählt von grenzüberschreitenden Einwanderungsgeschichten und ist Teil des Ausstellungs- und Bildungsprojekts „Deine Geschichte – schreibt Einwanderungsgeschichte“. In der Ausstellung in der Wetter- und Klima-Werkstatt können Besucherinnen und Besucher sich nun aktiv an der Diskussion und am Meinungsaustausch über die Erzählung von Einwanderungsgeschichte beteiligen. Bisherige Diskussionsbeiträge und persönliche Anekdoten werden durch Objekte ergänzt, die für die Teilnehmenden untrennbar mit ihrer eigenen Migrationsgeschichte verbunden sind. So ist beispielsweise für Erika Grieshober-Treber eine aufbewahrte Trachtenhaube der Mutter Teil ihrer Identität, Geschichte und Herkunft. Die traditionelle siebenbürgische Kopfbedeckung fertigte ihre Mutter im damaligen Hermannstadt (heute Sibiu/Rumänien) an und war eines der wenigen Erinnerungsstücke, die Erika Grieshober-Treber bei ihrer Einwanderung nach Deutschland Mitte der 1980er Jahre mit sich nahm.
Wetter- und Klimawerkstatt, Frankfurter Straße 39, Offenbach
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Samstag, 11. November: Of/ Lesung mit Igal Avidan

(Andrea)
Meine Papa hat Geburtstag, das geht vor. Sonst wäre ich heute in der Friedenskirche, dort liest der Autor, israelische Korrespondent und in Deutschland sehr aktive Rundfunkjournalist Igal Avidan. Er stellt sein neues Buch "Es werde Licht" mit Reportagen über "Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel" im großen Gemeindesaal der Offenbacher Friedenskirche vor. Das Buch erschien im Mai dieses Jahres, als Israel den 75. Jahrestag seiner Unabhängigkeit feierte. Avidan beschreibt schonungslos und mit vielen spannenden Beobachtungen das misslingende und gelingende jüdisch-arabische Miteinander - eine mal friedliche, mal brüchige Co-Existenz. Avidan gilt als ein unterhaltsamen Erzähler und großartiger Journalist, der immer wieder spannende Themen ausgräbt. Als er das Buch schrieb, war die Welt noch eine andere, an eine friedliche Koexistenz in naher Zukunft ist erstmal nicht zu denken, glaube ich und hoffe doch das Beste. Für beide Seiten, dieser Konflikt ist einfach unerträglich. Mehr zur Veranstaltung gibt es hier: https://friedenskirche-offenbach.de/event/24500334. Beginn 19 Uhr.
Friedenskirche, Geleitsstraße 104, Offenbach
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Samstag, 11. November: Of/ Offenbacher Kantorei

(Andrea) Ein bisschen schade, dass mein Kind kein Kind mehr ist. Denn dann könnten wir zum sicher sehr schönen Kinderkonzert in die Lutherkirche Offenbach, Waldstraße 74, um 16 Uhr gehts los: Kinderkonzert „Rafaels Auftrag“ zur „Schöpfung“ von Joseph Haydn (ab ca. 4 Jahren) Die drei Engel Rafael, Gabriel und Uriel, sowie eine ganze Menge himmlischer Heerscharen (die Offenbacher Kantorei) erzählen, wie Gott die Welt erschuf und wie der Komponist Joseph Haydn dies in wunderschöner Musik ausdrückt. Ein großes Orchester mit vielen verschiedenen Instrumenten wird musikalisch schildern, wie die Sonne das erste Mal aufgeht, wie es klingt, wenn der Mond scheint, wie Haydn den Flug von Adlern, das Gurren der Tauben und den Gesang der Nachtigallen in tolle Musik verwandelt…. Eine Stunde dauert das Ganze und es kostet nichts. Mitwirken werden die Offenbacher Kantorei, begleitet vom Orchester Sinfonia Nova Offenbach unter der Leitung von Bettina Strübel. Als Erzengel treten auf: Annemarie Pfahler-Sopran, Fabian Kelly-Tenor und Emanuel Fluck-Bass.
Am Sonntag singt die Kantorei um 18 Uhr für die Erwachsenen Haydns Schöpfung xSolistisch treten auf: Annemarie Pfahler, Sopran, Fabian Kelly, Tenor und Emanuel Fluck, Bass. Karten zu 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) gibt es in der StadtInfo OF, Salzgässchen 1, an der Abendkasse. Das Konzert findet in der Lutherkirche, Waldstr. 74-76 statt. Innerhalb des Konzertes wird der "March of Women“ von Ethel Smyth (1858-1944) das im 3. Teil des Oratoriums beschriebene Frauenbild kommentieren und kontrastieren. Nähere Infos zum Chor auf der Homepage unter www.offenbacher-kantorei.de .
Lutherkirche, Waldstraße 274, Offenbach
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Samstag, 11. November: Wiederaufnahmepremiere von Martha (weitere Termine)

(Martin)
Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow
„Martha passt perfekt zu unserem Zeitgeist: Sentimental, egozentrisch, gefühlsdusselig.“ Das schreibt Peter Jungblut auf br-klassik.
Die Oper Martha kommt zur Wiederaufnahme auf die große Bühne der Oper Frankfurt, Premiere war von sieben Jahren im Oktober 2016. Ich erinnere mich, dass ich nicht wirklich Lust hatte – und dann begeistert war.
„Angeblich machen sich dreißig Prozent aller Erwachsenen im Internet auf Partnersuche, der Rest versucht es auf dem Oktoberfest. Und beide Wege sind offensichtlich nur mäßig erfolgreich, weil auf Partnerbörsen, beim Speed-Dating oder im Bierzelt kaum noch jemand die Wahrheit sagt. Deshalb gibt es furchtbar viele ‚intelligente, vermögende, gutaussehende, vielseitig interessierte‘, aber leider einsame Traumprinzen und -prinzessinnen. In erotischer Hinsicht leben wir also in einem neuen Biedermeier-Zeitalter aus lauter vollkommenen Menschen, die genauso vollkommene Menschen suchen und alle andere wegklicken.
Friedrich von Flotows heutzutage nur noch sehr selten aufgeführte Oper ‚Martha‘ passt perfekt zu unserem Zeitgeist: sentimental, romantisch, egozentrisch, dünkelhaft, gefühlsduselig. Zwei feine Damen spielen mit zwei einfach gestrickten Männern, die sich am Ende aber auch als feine Herrschaften erweisen, und fertig ist das doppelte Liebesglück. Eigentlich geht das nur als Satire, aber Regisseurin Katharina Thoma wählte an der Oper Frankfurt einen intelligenten Mittelweg. Sie fing mit dem Smartphone-Wahnsinn an und machte mit dem Wiesn-Rausch weiter. Sie verlegte die Handlung also in die Gegenwart…“. (br-klassik.de)
Musikalisch ist ‚Martha‘ ein Vergnügen. Und wie die Inszenierung es schafft, eine ‚alte‘ Handlung aufzuhübschen und und zu aktualisieren, ist sensationell.
Wer einen vergnüglichen Abend haben will, gehe zu Martha!
Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/9cy4Che3fxY Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/martha_2/?id_datum=3524 Samstag, 11. November (Wiederaufnahmepremiere) um 19.30h. Weitere Termine: Sonntag, 19. November und 7., 9., 14., 16., und 22. Dezember Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller
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Samstag, 11. und Sonntag, 12. November: Goldene Fäuste

(Martin)
Eine Theaterperformance aus der Prärie der sozialen Kälte
Über die Frankfurter Prärie herrscht das Kapital. Und im rauhen Leben des Wilden Westen kämpfen alle nur ums eigene Überleben. Immer stärker prägt die Armut das Gesicht der alten Stadt. Doch in den Landungsbrücken Frankfurt treffen sich die letzten Mutigen, die dieses Regime nicht mehr hinnehmen wollen: Eine Gruppe Cowboys und Cowgirls probt den Aufstand. Doch welche Chance haben sie, die Welt um sie herum zu verändern?
Die Regisseurin Heike Scharpff und ihr Team holen Alltagsexperten der Klassengesellschaft auf die Theaterbühne und verlegt ihre Geschichten von sozialer Ungleichheit in den Saloon. Dort treffen Menschen aufeinander, die in der Welt draußen selten miteinander ins Gespräch kommen. Im Western-Ambiente können Wahrheiten ausgesprochen und geheime Träume ausgelebt werden: vom Niederschießen der Großgrundbesetzerin bis zum Banküberfall...
Samstag, 11. November um 20.00h und Sonntag, 12. November um 18.00h Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294 Foto: © Veranstalterin
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Sonntag, 12. November: Marianne Neumann
(Uwe)
Marianne Neumann kommt ins Zoom. Eine gute Gelegenheit für Pop- und Schlagerfans, einmal den Club in Fechenheim kennenzulernen. Also nichts wie hin, die letzte Single „Nur mit Dir“, das Duett mit einem Gute Zeiten Schlechte Zeiten Star (Susen Sideropoulos – sie wird nicht dabei sein), „Sag es weiter“ und das tatsächlich schöne Lied „Obwohl du nie geboren bist“, das verdient auf der Shortlist für den Rio Reiser-Preis stand. Mit dem Preis werden Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die mit ihren Texten gesellschaftliche Themen aufgreifen und mutige Botschaften vermitteln.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 18 Uhr / Beginn: 19 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Sonntag, 12. November: WERTHER (weitere Termine)

(Martin)
Nach J.W. Goethe die Leiden des jungen Werthers - Goethes Coming-of-Age-Roman in einer Inszenierung für zwei Personen
War der ‚Werther‘ von J.W. Goethe schon mal so nah am Geburtsort von Frankfurts bedeutend(st)em Sohn zu sehen bzw. eigentlich in direkter Nachbarschaft?Die Volksbühne am Großen Hirschgraben und Kortmann&Konsorten zeigen in Koproduktion Goethes Coming-of-Age-Drama, das zur Entstehungszeit 1774 eine Suizidwelle auslöste und nach dem heute noch der sogenannte ‚Werther-Effekt benannt ist.
Ein junger Mensch ohne Halt, voll unerfüllter Sehnsüchte auf der Suche nach einer idealisierten Liebe. Dabei wechseln seine Gefühlszustände zwischen Extremen. Von Überschwang und tiefer Dankbarkeit für die Begegnung mit dem geliebten Menschen hin zu immer stärkerer Verachtung und Selbstzerstörung.
Eine Geschichte, wie sie auch heute in unzähligen Varianten, um uns herum passiert. In kurzen Szenen, zwischen Absurdität und Komik, wird die Tragik der öffentlichen Zelebrierung eines Selbstmordes erzählt.
Es spielen Sam Michelson und Marlene Haagen
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/werther Termine: Sonntag, 12. November um 17.00h, Dienstag, 14.November um 10.00h (Schulvorstellung), Samstag, 25. November um 19.30h Volksbühne im Großen Hirschgraben und Kortmann&Konsorten Foto: © Veranstalter*in
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Sonntag, 12. November: Of/ Herbstfestival
(Andrea)
Wäre ich nicht beim Kleidertausch, wäre ich im Hafen 2. Dort spielen heute einige wunderbare Frauen beim Herbstfestival. 16.00 - 16.25 Majelen 16.30 - 17.20 Haley Johnsen 17.30 - 18.00 Billie Bird 18.10 - 19.00 Odd Beholder Einlass 15.30 Uhr, Eintritt im Vorverkauf 10,-- incl. Systemgebühr, Tageskasse ebenfalls 10,-- (Kinder frei). Das Festival findet in der Halle statt. Je nach Wetter mit mehr oder weniger geöffneten Toren - bitte zieht euch daher gemütlich an. Draußen gibt es ein Lagerfeuer und im Café wie immer leckeren Kuchen und belegte Brote; an der Kombüse bekommt ihr heiße vegane und vegetarische Würstchen, Frikadellen etc. Café und Kombüse haben bereits ab 14 Uhr geöffnet. Wir wünschen euch viel Vergnügen!"
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 12. November: FFM/ Kayef
(Andrea)
Mit Titeln wie „Ich würd lügen“ (72.000.000 Streams), „Musik“ (54.000.000 Streams) oder „Weisswein x Sprite“ (11.000.000 Streams) hat KAYEF längst dem Genre Deutschpop seinen urbanen Stempel aufgedrückt und bringt 2023 seine Liveshow erneut auf die Bühnen des Landes. Zusammen mit seiner Band spielt der 28-jährige Düsseldorfer seine Hits aus mittlerweile mehreren Top 10 Alben und setzt diese mit einer beeindruckenden Komposition aus Lichtshow, Pyroeffekten und packenden Live-Momenten um. So bunt und authentisch wie seine Musik kommt auch sein Programm daher und so ist von tanzbaren Beats bis hin zu Akustikballaden so ziemlich alles dabei, was einen Konzertabend ausmacht. Ein Muss für alle Fans der ersten Stunde, wie auch für alle, die KAYEF gerade erst entdeckt haben." Hübsch isser ja, also eher was für meinen Teenie.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag, 12. November: FFM/ Mick Flannery

(Andrea)
Ein schönes Konzert zur tristen Novemberzeit gibt es heute im Nachtlleben: Mit seiner aufrichtigen und unverfälschten Musik hat Mick Flannery innerhalb kürzester Zeit Irlands Musikszene auf den Kopf gestellt. Seine Alben "Red to Blue" (2012, EMI) und "By the Rule" (2014, Universal) haben ihm nicht nur mehrere Platin-Auszeichnungen in Irland eingebracht, sondern ihn auch in Deutschland fest etabliert. Flannery hat ein unglaubliches Talent dafür, Texte und Melodien zu erschaffen, die sich tief in die Herzen seiner Hörer*innen einbrennen - ob es sich dabei um sanfte Balladen oder rockige Nummern handelt. Er gewann im Alter von 19 Jahren gleich in zwei Kategorien beim International Songwriting Competition in Nashville - als erster irischer Musiker überhaupt. Als Teenager schrieb er unermüdlich Songs und hatte mit 21 Jahren bereits seinen ersten Major-Plattenvertrag in der Tasche. Sein Debütalbum "Evening Train", ein Konzeptalbum, das die Geschichte zweier Brüder erzählt, war ein voller Erfolg. Mick Flannerys starke Bühnenpräsenz ist einzigartig und es ist ohne Frage, dass er auch bei zukünftigen Tourneen das Publikum in seinen Bann ziehen wird. Seine Musik berührt die Seele und seine Texte treffen mitten ins Herz. 20 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Bis Montag, 27. November: Apokalypse – davon geht die Welt nicht unter?

(Daniela)
Stadtkirchenpfarrer Dr. Olaf Lewerenz von der Katharinenkirche hat ein tolles Programm zusammengestellt. Zur Vernissage von Sandra Mann komme ich bestimmt, auch wenn ich ihre Fotos schon kenne, es lohnt sich immer sie sich nochmal von ihr zeigen zu lassen.
Olaf schreibt: "Etwas, das einmal entstanden ist, wird irgendwann auch wieder vergehen: Pflanzen, Tiere, Menschen, die ganze Welt. Aber wie mag das aussehen? Apokalypse – damit verbinden sich Bilder von Feuer, Wasser, Zerstörung – aber auch die Hoffnung nach einem Neubeginn im Himmel oder auf der Erde. Kriege, Klimakatastrophe, Pandemie, letzte Generation – wir merken, dass unsere Welt nicht so bleiben wird, wie sie ist. Im Gegensatz zu früheren Generationen, die sich manchmal wünschten, aus diesem Jammertal entfliehen zu können, steht bei uns die Angst vor dem Ende des Gewohnten im Vordergrund.
Mit unserem Projekt Apokalypse wollen wir unterschiedliche Zugänge und Dimensionen der Enthüllung von Ende und Neubeginn beschreiten. Die Veranstaltungen regen an, sich mit verborgenen oder offenbaren Dimensionen unseres Lebens auseinanderzusetzen.
Die Fotografien von Sandra Mann eröffnen einen zweiten Blick: im Alltag findet sich immer auch eine Dimension, die Verfall und Neubeginn durchscheinen lässt. Cornelia Niemann will uns auf leichte Weise mit zum Weltende nehmen, mit einem Lachen, das manchmal im Hals stecken bleibt. Klassischer bringt uns das Mozartrequiem einen leichten Schauer auf den Rücken. Orgelwerke zu biblischen Texten und Messiaens Werk vom Ende der Zeit eröffnen uns klassische Wege der Auseinandersetzung mit apokalyptischen Vorstellungen. Die Gedankenwelt biblischer Offenbarung werden vor dem Hintergrund gegenwärtiger Wahrnehmung als letzte Generation beleuchtet.
Ein Crossover der OhOhOhOs schließlich verbindet Klassik und Clubmusik in der Auseinandersetzung mit der Pandemie und symphonischen Werken von Endlichkeit und Ewigkeit.
Herzliche Einladung zu den apokalyptischen Dimensionen unseres Lebens,
Ihr Stadtkirchenpfarrer Dr. Olaf Lewerenz
2.-27.11.: Fotos von Sandra Mann in der St. Katharinenkirche vom 2.-27.November sind Bilder der Fotografin Sandra Mann zu Apokalyptik in der Katharinenkriche zu sehen. Bei der Vernissage am 2.11. um 18 Uhr wird in Kooperation mit dem Momem Markus Nikolai eine Liveperformance bieten
11.11. 18 Uhr Cornelia Niemann, Martin Lejeune & High Five Weltuntergang und Zukunftshoffnung in Texten, Chansons und Schlagern mit Schauspielerin und Kabarettistin Cornelia Niemann, Martin Lejeune, E-Gitarre, Live-Elektronik, Euphonium, und dem Blechbläserquintett High Five der Bläserschule Frankfurt, Eintritt 15 €
19.11. 18 Uhr St. Katharinen / Mozart-Requiem Mozart-Requiem, Solisten, Mitglieder des Miuseumsorchesters, Leitung von Klaus Eldert Müller, Eintritt 10-30 €
25.11. 20 Uhr St. Katharinen /The Ohohos The Ohohos, Sinfonie Nr.1 Releasekonzert, mit Maja Bader, Sopran und dem Omnis Orchester. Eintritt 30/35 €
Weitere Informationen zu dem Programm unter: www.st-katharinengemeinde.de
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Sonntag, 12. November: Der erste Mensch

(Martin)
Die unglaubliche Geschichte einer Kindheit nach Albert Camus Texteinrichtung und Inszenierung Martin Mühleis Sprecher: Wolfram Koch Musik: Orchestre du Soleil
Ein großartiger Text! In einem erzählerischen Parforceritt entführt Wolfram Koch sein Publikum als Ich-Erzähler in eine Welt voller Armut und natürlicher Schönheit. Und die Musik des Orchestre du Soleil liefert den mitreißenden Soundtrack zu diesem hochaktuellen Stück, an dessen Ende ein Mann, der als Kind in einer Familie von Analphabeten aufwächst, mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wird.
Es ist die Kindheits-Geschichte Albert Camus‘. In dessen autobiographischen Roman »Der erste Mensch« begibt sich der Protagonist auf die Suche nach seinem Vater, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist und den er nie kennengelernt hat.
Damit beginnt für den Erzähler eine Reise zurück in seine Kindheit. Er kehrt heim in die Hitze Algiers, in die Armut und die Unschuld. Er erzählt von seiner schweigsamen Mutter im Armenviertel Algiers und der dominanten Großmutter, die nur durch die Unterstützung seines Volksschul-Lehrers davon überzeugt werden kann, dass der Junge ins Gymnasium gehört. Dort, »geworfen in eine unbekannte Welt«, der »unschuldigen Welt entrissen«, begreift er, »dass ich alles, was ich wollte, erreichen würde, und dass nichts, was von dieser Welt ist, mir jemals unmöglich sein würde.«
Der Regisseur und Produzent Martin Mühleis hat den Roman für die Bühne bearbeitet zu einer eigenwilligen Spielform aus Schauspiel, Lesung und Konzert. In seinen Bühnenarbeiten hat Mühleis eine eigene Form entwickelt, eine »Architektur aus Sprache, Musik, Lichtdesign und Schauspiel« (Der Tagesspiegel, Berlin). Es gelingt ihm, Literatur für die Bühne zu adaptieren, ohne sie in Struktur, Rhythmus und Sprache zu verändern. Aus den literarischen Vorlagen entstehen auf diese Weise eigene Bühnenwerke, die den Zuschauer zum Mitgestalter machen. Mühleis' reduzierte, kargen Erzählformen bewirken, dass ein wesentlicher Teil der Geschichte in der Phantasie des Betrachters entsteht.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/der-erste-mensch-/1649/
Sonntag, 12. November um 18.00 Uhr Schauspiel Frankfurt Foto: © Christoph Helhake
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Sonntag, 12. November: Of/ Sinfonie der Aromen
(Andrea)
Wir machen heute Kleidertausch und ich freue mich schon riesig, meine Mädels mal wieder zu sehen, Crèmant zu schlürfen und in Klamotten zu schwelgen. Sonst würde ich ins Konzert gehen, Musik hören UND schmecken!! Denn heute um 17 Uhr präsentiert das Capitol Symphonie Orchester mit „Sinfonie der Aromen“ ein kulinarisches Konzertprogramm der ganz besonderen Art. Da klingen Hommagen an Spitzengastronomien neben Ohrwürmern aus der Werbung und auf der Bühne wird live gebrutzelt. https://www.capitolsymphonieorchester.de/
Capitol, Goethestraße, Offenbach
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Sonntag, 12. & Freitag, 17. November: Fedora

(Martin)
Oper von Umberto Giordano (1867-1948)
Es ist ein Opernthriller. Und auch die Länge der Oper mit eineinhalb Stunden entspricht cineastischen Gewohnheiten.
Die FR übertitelt die Premierenkritik mit: „Umberto Giordanos „Fedora“ sprengt an der Oper Frankfurt Zeit und Raum auf überaus geschmackvolle Weise.“
Und die FAZ beginnt die Kritik mit einer klugen Zusammenfassung: „Die Fürstin Fedora Romazow macht einiges durch und hat sich doch meistens in der Gewalt. Ihr erster Mann starb, der zweite wird am Abend vor der Hochzeit in Sankt Petersburg erschossen. Sie selbst arbeitet im Pariser Exil als Spitzelin für die russische Geheimpolizei, um den Mörder ihres Verlobten zu überführen. Doch als der Mörder, Graf Loris Ipanow, ihr erzählt, dass ihr Verlobter sie in der Nacht des Mordes mit seiner Frau betrogen hat, verliebt sie sich in den Mörder, den sie zuvor schon bei der Polizei denunziert hat.“
Umberto Giordanos Verismo-Thriller zeigt eine Titelfigur, die sich in atemberaubendem Tempo zwischen verschiedenen Extremen bewegt: Die russische Fürstin Fedora ist Spionin, Rächerin, Geliebte, Märtyrerin und Betrogene zugleich. Nachdem ihr Verlobter bei einem Attentat getötet wird, stellt sie sich in den Dienst der Polizei und spürt dessen Mörder Loris Ipanow in Paris auf. Die beiden verlieben sich ineinander und wagen einen gemeinsamen Neubeginn in den Schweizer Bergen. Doch sie werden schon bald von ihrer Vergangenheit eingeholt ...
Burleske und tragische Momente sind in Giordanos psychologisch differenziertem Musikdrama eng miteinander verwoben. Virtuose Gesangspartien treffen dabei auf einen originell instrumentierten Orchestersatz, der jedem Schauplatz einen ganz eigenen musikalischen Charakter verleiht. In einer bildstarken Inszenierung betont Christof Loy sowohl den kriminalistischen Aspekt des Werkes als auch die Einsamkeit der Titelfigur: Fedoras Traum vom Glück mit Loris bleibt nur ein Wunschbild.
Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/3usu1rjJez0 Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/fedora_3/?id_datum=3502 Sonntag, 12. November um 18.00 Uhr Freitag, 17. November um 19.30 Uhr Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller
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Montag 13. November: „Wie umgehen mit rassistischem Vokabular in historischen Texten?“

(Daniela)
Diskussionsveranstaltung in der Volksbühne im Großen Hirschgraben „Wie umgehen mit rassistischem Vokabular in historischen Texten?“
Es geschieht in einer Theateraufführung in der Volksbühne im Großen Hirschgraben: in dem Stück über die 1848r Revolution „Feuer! de Maa brennt“ fällt in einer Liedzeile das M-Wort. M-Wort? Gemeint ist das Wort „Mohren“, das der Dichter Georg Herwegh in einem Lied über das Paulskirchenparlament verwendete. Hieran entzündete sich eine Debatte, wie mit rassistischen Begriffen in historischen Texten umzugehen sei, vor allem auf dem Theater. Da wir von der Volksbühne uns immer wieder mit historischem Material beschäftigen, wollen wir der Sache nachgehen und haben zur Diskussion geladen.
Der Einladung sind gefolgt: * Beate Zekorn-von Bebenburg, Leiterin des Struwwelpeter-Museums in Frankfurt, Deborah Einspieler, Dramaturgin an der Oper Frankfurt, dort u.a. Leiterin des Education-Programms JETZT!, * Ania Faas, freie Journalistin und Autorin aus Hamburg, zum Thema „Koloniales Erbe“ u.a. für das Museum am Rothenbaum - Kulturen und Künste der Welt tätig, * Marie Schwesinger, freie Regisseurin und Autorin, u.a. am studioNAXOS, Landungsbrücken Frankfurt und Schauspiel Frankfurt, * Rainer Dachselt, seit vielen Jahren Autor für die Fliegende Volksbühne Frankfurt und die Volksbühne im Großen Hirschgraben, Verfasser des Stückes „Feuer! de Maa brennt“, * Reinhard Mohr, Journalist und Publizist aus Berlin, Träger eines problematischen Namens und * Michael Quast als Gastgeber und Moderator
Beginn 19:30 Uhr Der Eintritt zu der Diskussionsveranstaltung ist frei! Volksbühne im Großen Hirschgraben Großer Hirschgraben 19, 60311 Frankfurt am Main
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Dienstag, 14. November: Krimi-Thriller-Abend mit Andreas Pflüger im Literaturhaus

(Petra)
Ich bin kein Krimifan, aber hier geht es um einen Thriller der Extraklasse, der aufs Feinste zeigt, wie Hochspannung geht. Und ich weiß, dass viele von Euch das mögen. Vielleicht bekommt Pflüger mich ja auch noch „rum“. Auf jeden Fall gibt es Karten zu gewinnen (s. oben): Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs verlässt die Analystin Nina Winter ihren sicheren Schreibtisch beim BND, um sich als Führungsoffizierin eines russischen Top-Agenten in Moskau zu profilieren. Es ist die Chance ihres Lebens. Sie muss es nur schaffen, am Leben zu bleiben. Andreas Pflüger, "einer der besten Thriller-Autoren weltweit" (Krimibestenliste), erzählt wortgewaltig und mit großer Aktualität von der Welt der Spionage und Gegenspionage Anfang der Achtziger. Und wer könnte das besser als einer, dem der ehemalige Chef der BKA-Spionageabwehr ein präzises Wissen um die Strukturen internationaler Geheimdienste bescheinigt? "Wie Sterben geht" ist Pflügers sechster Roman, nach u.a. der preisgekrönten Trilogie um die blinde Elitepolizistin Jenny Aaron. Angefangen hat das Schreiben für den im Saarland Aufgewachsenen mit Drehbüchern, für viele „Tatort“-Folgen ebenso wie die Schlöndorff-Filme „Der neunte Tag“ und „Strajk“. Das Gespräch mit dem Autor führt der freie Literaturkritiker Christoph Schröder.
Krimiabend mit Andreas Pflüger: Wie Sterben geht, Hybridveranstaltung, Moderation: Christoph Schröder, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 12 (8) Euro, Streamingticket 5 Euro, Streaming-Abo 50 Euro, Tickets gibt’s hier
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Dienstag, 14.11. - Dienstag, 28. November: 4 x Architektur im Film: Naxos-Kino zu Gast in der University of Applied Sciences

(Petra)
Jeden Dienstag gibt es im Naxos-Kino einen Dokumentarfilm plus Filmgespräch. Im November ist es mit dem Thema Architektur in der University of Applied Sciences am Niblungenplatz zu Gast. Gezeigt werden vier ganz unterschiedliche Filme – da ist bestimmt auch einer dabei, der Euch interessiert. Heute geht es um ganz aktuelle Entwicklungen und Fragen: "Push – Das Grundrecht auf Wohnen". Der Film ist zwar aus dem Jahr 2019, aber weitgehend immer noch aktuell. Leider. Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten, in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen. Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. "Ich glaube es gibt einen Riesenunterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon", sagt Leilani. Der Dokumentarfilm vom vielfach ausgezeichneten Regisseur Fredrik Gertten untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Aber in Städten weltweit werden die Chancen auf bezahlbare Wohnungen immer schlechter. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?
Push - Das Grundrecht auf Wohnen (2019), Film von Fredrik Gertten, Ort: University of Applied Sciences, Adresse: Fb Architektur, Gebäude 1, Hörsaal 601, Nibelungenplatz 1, Frankfurt, Filmbeginn: 18.30 Uhr – bitte seid bis spätestens 18.:15 Uhr da, damit es pünktlich losgehen kann!, Eintritt: 8 (5 bzw. 1 Euro), Kartenvorbestellung hier, Filmgespräch mit Katharina Wagner, Leiterin Amt für Wohnungswesen Stadt Frankfurt a.M., Moderation: Ruth Fühner, naxos.Kino
An den kommenden Dienstagen: 21.11. Die Böhms – Architektur einer Familie, Film von Maurizius Staerkle-Drux, 28.11. Das Versprechen – Architekt BV Doshi
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Ab 14. November: Veranstaltungsreihe Verstörungsorte

(Daniela)
Die Inititiative 9. November fängt ab dem 14.11. mit einer neuen Veranstaltungsreihe an. Sie schreiben:
"Es geht um „Verstörungsorte“, Orte, in der Stadt oder Landschaft stehend, die sich nicht einpassen in das Schöne, Gemütliche, sondern die wie ein Stachel an das Böse erinnern, die nicht das Vergangene vergessen lassen, von dem viele jetzt immer öfter sagen „jetzt Schlussstrich“, „Vogelschiß der Geschichte“. Wir fangen mit dem Vortrag von Thomas Lutz, der seit 30 Jahren die Arbeit der Gedenkstätten begleitet. Er gibt den Überblick, wie sich die Gedenkstätten Arbeit entwickelt und verändert hat. Danach kommen Jörg Skriebeleit von KZ Gedenkstätte Flossenbürg, und Andrea Riedle von Topographie des Terrors. Anfang 2024 geht die Reihe weiter, voraussichtlich mit Osthofen, Katzbach, Mittelbau-Dora/Buchenwald und Reichstagsgelände in Nürnberg.
Wir stellen die These auf, dass solche Orte nur dann diese Rolle erfüllen, also beitragen zum „Nichtvergessen“, wenn es dort eine aktive Gruppe gibt, die mit ihrer Arbeit an die Geschichte erinnert.
Wir sind selbst gespannt auf die Beiträge und die folgende Diskussion und würden uns freuen, wenn Sie diese Veranstaltungen besuchen würden."
https://initiative-neunter-november.de/events/kategorie/vortrag/verstoerungsorte/
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STARS

(Uwe)
Ich schreibe einfach weiter kurze Texte über Bands, die ich gut finde und die nicht so bekannt sind, wie sie es sein sollten. Nach There Will Be Fireworks, Slow Show, The Veils, Manchester Orchestra oder Windmill heute über Stars.
Vor ein paar Jahren verteilten sie auf dem Fußweg zwischen der S Bahn Station Taunusanlage und meinem Arbeitsplatz auf der Mainzer Landstraße kostenlose Exemplare der Welt kompakt. Die war gerade erschienen und sollte vermarktet werden. Ich nahm sie mit, flog durch und fand auf der Rückseite eine Plattenkritik zum Album „In the Bedroom after the War“ von der kanadischen Band Stars. Ich kaufte mir die Platte und verliebte mich in die Indiepop-Musik der Band, auch, weil das Album davor ("Set Yourself On Fire") noch besser ist. Da ist beispielsweise das sensationell gute „Your Ex-Lover Is Dead“, aber auch „Ageless Beauty“ oder „One More Night“ drauf. Ganz am Ende der Platte, beim letzten Lied, atmet Sängerin Amy Millan tief ein und singt dann nichts weniger als mein absolutes Lieblingslied „Calendar Girl“. Es gibt in der langen Musikgeschichte so viele wunderschöne Songs, keiner berührt und beglückt mich mehr als dieser. Kein Wunder, dass ich in einem Kölner Club kurz vor Mitternacht die Arme in die Höhe riss und laut jubelte, als Amy Millan das letzte Lied der Zugabe mit tiefem Einatmen begann. Im Laufe des Liedes stimmt Torquil Campbell ein, der zweite Sänger der Band, mit dem Amy Millan die Gesangsparts teilt. Mal singen sie Duett mal jede / jeder allein, mal wird mit der Stimme einfach der Refrain unterstützt. Immer wieder veröffentlichen sie Platten mit zeitlos schönen Popsongs ("Wanderers", "Take Me To The Riot", "Elevator Love Songs", "Dead Hearts"), Calendar Girl wird bis zum Ende aller Tage aber am tiefsten in meinem Herzen bleiben.
Bild: Facebook Stars
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Mittwoch, 15. – Freitag, 24. November: À LA CARTE

(Martin)
Dresden Frankfurt Dance Company
Die Dresden Frankfurt Dance Company hat einen neuen Künstlerischen Direktor: Ioannis Mandafounis!
Was Ioannis Mandafounis ankündigt, und wie er uns einlädt, das macht riesige Lust auf den Tanz, Ausdruck und Programm der Dresden Frankfurt Dance Company: „Ob groß angelegt oder intim gestaltet, ob drinnen oder draußen, ob im Theater oder an einem anderen Ort – wir werden unermüdlich daran arbeiten, Sie mit unserem Tanz zu verzaubern, Sie zu treffen und unsere Liebe zu unserer Kunst mit Ihnen zu teilen. Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam etwas Neues erschaffen!“
Ab Mittwoch, 15.11. gibt’s im Bockenheimer Depot À LA CARTE zu erleben: „Wollten Sie schon immer einmal einen Tanzabend gestalten? Dann sind Sie hier genau richtig! Werden Sie Teil des kreativen Prozesses, und beeinflussen Sie den Verlauf der Aufführung.
Zu Beginn der Spielzeit stellt sich das neue Ensemble mit einem besonderen Stück vor. Das Publikum erhält eine „Speisekarte“ – oder vielmehr eine „Tanzkarte“ – mit einer Szenenauswahl. Daraus können die Zuschauer*innen das „performative Menü“ des Tages auswählen. „À la carte“ besteht aus einer Vielzahl längerer und kürzerer Szenen, die unterschiedlich aneinandergereiht werden können. Mit jeweils verschiedenen Requisiten, Toneffekten, Musik und Lichtstimmungen ermöglichen die Szenen eine Vielfalt an Tanzstilen, Atmosphären und Themen.
Mit kreativem Feuer nehmen die Künstler*innen die vom Publikum vorgegebene dramaturgische und rhythmische Linie auf und gestalten sie aus. Jeder Abend wird so zu einem einmaligen Erlebnis.
Hier im INTERVIEW sprechen Ioannis Mandafounis und die beiden Tänzer*innen Solène Schnüriger und Thomas Bradley über die Arbeit im Studio und die Produktion À LA CARTE: https://youtu.be/QbeN_gzuQxo?si=VXXa0CQNhuc5cXn0
Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/BkBGDvYglpI Und hier geht’s zu den Tickets: https://dresdenfrankfurtdancecompany.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/eventlist Mittwoch, 15. – Freitag, 24. November um jeweils 20.00h – außer am Sonntag, 19.11., da um 16.00h Bockenheimer Depot Foto: © Homepage Dresden Frankfurt Dance Company
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Mittwoch, 15. November: Neu-Isenburg/ Gov´t Mule

(Andrea)
The Eagles, Buddy Guy, Grateful Dead oder Lynyrd Skynyrd an einem Abend und dazu noch der sehr eigene Sound von .„Government Mule“, besser bekannt als Gov’t Mule waren ein Seitenprojekt der Allman Brothers, gegründet 1994 von Sänger und Gitarrist Warren Haynes und Bassist Allen Woody zusammen mit dem Schlagzeuger Matt Abts. Inzwischen ist aus dem Quartett – seit rund 20 Jahren ist Danny Louis an Keyboard und Gitarre dabei – ein ganzes Universum erwachsen. Vor Kurzem ist die ungefähr 20. Platte „Peace... Like A River“ erschienen, die Kritik war wieder einmal begeistert und die Band hat sich erneut auf einen neuen Weg gemacht. Dieses Mal dominieren deutlich die Classic-Rock-Elemente. Man hört von Cream bis Beatles unglaublich viele Einflüsse heraus und selten waren die Amerikaner derart melodisch unterwegs. Kurz, das Studioalbum ist das perfekte Kontrastprogramm zum Vorgänger „Heavy Load Blues“, bei dem der Titel mit 13 fantastischen und geradezu klassischen Blues-Tracks Programm ist und die komplette Komplexität und Schönheit des Genres abgedeckt wird. Aber Gov’t Mule schrecken ja vor nichts zurück und haben beispielsweise mit „Dark Side Of The Mule“ auch schon ein reines Pink-Floyd-Coveralbum voller Rock aufgenommen. Viel entscheidender aber ist das, was die Jungs live veranstalten. Auf diesem Planeten dürfte man schwer eine überzeugendere Jam-Band finden, die derart firm in jeder Stilart des amerikanischen Rock im erweiterten Sinne ist. Instrumentale Perfektion trifft hier auf große musikalische Inspiration und famose Improvisationsgabe. Jeder Auftritt von Gov’t Mule klingt anders, nicht allein wegen des riesigen Repertoires, dass die Band sich erarbeitet hat, sondern weil jeder Abend anders ist, jedes Publikum, jeder Raum und dessen Klang. Wer das nicht glaubt, kann das gerne nachprüfen: Quasi jedes Konzert stellen Gov’t Mule online im Stream zur Verfügung. Vermutlich kann man sein restliches Leben mit dem Vergleichen der einzelnen Versionen bestimmter Songs verbringen. Aber viel besser ist es natürlich, live dabei zu sein, wenn das Quartett auf der Bühne steht. 20 Uhr
Hugenottenhalle, Frankfurter Straße, Neu-Isenburg
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Donnerstag, 16. – Samstag, 18. November: Geteilter Abend

(Martin)
Tanzfestival Rhein-Main
Was haben wir gemeinsam? Was können wir teilen und mitteilen? Was macht uns aus?
Das Künstler*in-Duo Verena Billinger und Sebastian Schulz beleuchtet in „Geteilter Abend“ das Verhältnis von Einzelperson und Gesellschaft – von Privatheit und Öffentlichkeit – von einem Teil zum großen Ganzen. Seit über zehn Jahren entwickeln sie gemeinsame Tanzstücke, die sich mit Gemeinschaft und der Rolle des Körpers auseinandersetzen.
Im ersten Teil des Abends steht Verena Billinger seit langer Zeit wieder auf der Bühne und geht der Frage nach, wie sich eine Biografie tanzen lässt. Sie teilt ihren persönlichen Blick auf ihr Leben und lädt uns ein, ihre Beziehung zum Tanz und zur Choreografie mitzuerleben.
Auf das Solo folgt ein kraftvolles Trio, das choreografische Elemente des Solos aufgreift und in eine dynamische Choreografie überführt. Drei Tänzer*innen gleiten energetisch und lustvoll durch verschiedene Bewegungen der Selbstermächtigung und des Kontrollverlusts. Sie erforschen die Wahrnehmung zwischen sich selbst und dem Publikum: Wie verändert sich die Wirkung einer Bewegung, wenn sie von einem Einzelkörper auf eine Gruppe überspringt?
In welchem Verhältnis stehen Solo und Gruppe? „Geteilter Abend“ ist eine Spurensuche nach den Lücken in der Erzählung, den Rissen im eigenen Porträt und der Gruppenzugehörigkeit.
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/447564 Donnerstag, 16. – Samstag, 18. November um jeweils 20.00h Mousonturm Foto: © Florian Krauß
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Donnerstag, 16. November + 3.12.: 20 Jahre Hilde! Best of- Die Jubiläumsshow

(Daniela)
Ich war bei der Premiere und es war super klasse. Ich habe zwei Stunden durchgehend gelacht!
Es gibt was zu feiern, denn 2003 stand Hilde aus Bornheim zum ersten mal live auf der Bühne und wird im kommenden November ihr 20jähriges Best of - Bühnen Jubiläum (mit Überraschungsgästen wie z.B. die in Würde torkelnde Christiane von Spangenberg aus dem Solo Programm "Im Winde verlebt") rausbringen.
Seit 20Jahren schlüpft Stefani Kunkel in Hildes Kittel und präsentiert daraus deren entwaffnend komische Sicht auf die Welt, die manchmal mit den Tücken der Kommasetzung zu kämpfen hat, um das Leid depressiver Kanarienvögel weiß und in manchen Momenten sogar einen Moon Walk aufs Parkett legt.
In der Jubiläumsshow treten neben Hilde natürlich auch andere Figuren aus Kunkels Kosmos auf. Das alles feiert Stefani Kunkel in ihrem Jubiläumsprogramm: 20 Jahre Hilde! Best of- Die Jubiläumsshow.
TERMINE : https://www.fraukunkel.de/terminestefaniekunkel.html
(weitere Termine: 16.11. & 3.12.2023 Stalburg Theater) (26.11.2023 Theater am Park Bad Nauheim)
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Donnerstag, 16. November: Of/ Isenburg Quartett
(Andrea)
Musik an ungewöhnlichem Ort (und die Wäscherei ist ein solcher und wirklich toll): Das Isenburg Quartett besteht aus Streichersolistinnen und -solisten internationaler Klasse. Jagdish Mistry, Diego Ramos Rodriguez, Laura Hovestadt und Michael M. Kasper sind allesamt Mitglieder des Ensemble Modern oder Absolventinnen und Absolventen dessen internationaler Akademie. In ihrer Heimatstadt Offenbach konzertieren sie nur an den ungewöhnlichsten Orten zwischen Hinterhof und Palais. Am 16. November sind sie zu Gast in der Wäscherei, einem Atelier für verschiedene visuelle Künste, und präsentieren ein Programm, das die Spannungen zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Ästhetik und Pragmatik und E- und U-Musik beleuchtet. 19 Uhr
Atelier Wäscherei, Birkenlohrstr. 1–3, Offenbach am Main
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Donnerstag, 16. Novemver: Feminism wtf

(Andrea)
Ziemlich wahrscheinlich bin ich heute im Filmklubb. Der, Trommelwirbel, im Oktober übrigens mit dem Hessischen Film- und Kinopreis ausgezeichnet wurde. Gratuliere, liebe Nic! Sie zeigt heute Feminism wtf und, ja, ich denke, wir müssen reden. Denkanstöße liefert der heutige Abend: "Es gibt liberalen Feminismus, es gibt schwarzen Feminismus, es gibt Cyborg-Feminismus, es gibt marxistischen Feminismus, diese Liste könnte man noch lange weiterführen. All diese Feminismen gefährden unsere aktuelle Gesellschaftsordnung – und das wollen sie auch. Gleichzeitig sprechen verschiedene Ausrichtungen dafür, dass auch innerhalb der Bewegung notwendige inhaltliche Auseinandersetzungen geführt werde Der Dokumentarfilm FEMINISM WTF (What the Fuck) von Katharina Mückstein ist ein Lehrstück des intersektionalen Feminismus und zeigt, welche Themenvielfalt unter dem Begriff verhandelt wird. Expert:innen aus verschiedenen Bereichen gehen der Frage nach, wie wir Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse aufbrechen und eine solidarische Gesellschaft schaffen können. Im anschließenden Filmgespräch wollen wir uns auch den lokalen Kämpfen zuwenden und Fragen, mit welchen Herausforderungen und Erfolgen sich die feministische Bewegung im Rhein-Main Gebiet beschäftigt. Gespräch mit: KATHARINA MÜCKSTEIN (Regisseurin) AYESHA KHAN (Social-Media Redakteurin, Netzaktivistin und freie Autorin) Moderation: PRAMILA CHENCHANNA (Deutsches Filminstitut Filmmuseum, Frankfurt) Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.00 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder
(Daniela)
Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.
Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €
Mehr Informationen stehen hier.
Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968
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Freitag, 17. – Sonntag, 19. November: Open Doors im Atelierfrankfurt

(Petra)
Auf das Format der "offenen Türen" im Atelierfrankfurt habe ich Euch schon häufiger hingewiesen: An diesem Wochenende ist es wieder soweit – und ich meine, es lohnt sich immer mal, im größten Kunstzentrum Hessens vorbeizuschauen. Mittlerweile sind es über 200 Künstlerinnen und Künstler, die dort arbeiten, und in rund 140 Ateliers könnt Ihr ihre Arbeiten beschauen. Außerdem gibt es über drei Tage lang wieder ein buntes Rahmenprogramm mit Performances, Graffiti-Workshops, Musik und Ausstellungen. Dazu im Club Musik und Drinks, und kulinarische Verpflegung ist natürlich auch wieder mit dabei. Dass sie seit einiger Zeit Eintritt nehmen, hat mich erst mal stutzen lassen: aber mittlerweile habe ich verstanden, dass nicht wenige der Kreativen - wie andere auch - unter den allgemeinen Kostensteigerungen (und nicht nur Energiekosten) leiden - so dass ich diesen "Solibeitrag" gerne leiste.
Open Doors Atelierfrankfurt, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstraße 1 - 5, Uhrzeit: Freitag 18 - 22 Uhr, Samstag und Sonntag 14 - 19 Uhr, Eintritt: 4 Euro
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Freitag, 17. November: Mainz/ Engin

(Andrea)
Heute muss ich konsequenterweise nach Mainz fahren. Dort habe ich Engin nämlich Anfang des Jahres erstmals live erlebt. Sie sind viel unterwegs und waren zwischendurch auch in Frankfurt, aber da habe ich sie immer verpasst, Urlaub, krank, irgendwas war immer. Aber ihr könnt Euch meine Überarschung vorstellen, als ich neulich in Kadiköy unterwegs war und auf Plakate mit der Konzertankündigung stieß. Dummerweise stellte sich schnell raus, dass das Konzert bereits ausverkauft war!! Eine Mannheimer Band, die ein Konzert in Istanbul ausverkauft, ist das nicht unglaublich?! Ein paar Tage später gab es die Info eines Zusatzkonzertes und weil ich in meiner Umgebung dort schon werbegetrommelt hatte, waren zwei Mädels aus der Sprachschule und zwei befreundete Korrespondentinnen dabei. Das Konzert war toll und die Jungs wurden sehr gefeiert. Auch am dritten Abend, denn nachdem sie den Laden (immerhin jeweils rund 200 Leute) ausverkauft hatten, gaben sie noch ein Konzert. Jetzt also wieder hier, das liest sich dann so: Die Mannheimer Band ENGIN zieht uns auf ihrem Debütalbum „Nacht‟ hinein in die Stunden zwischen Nachmittag und nächstem Morgen. Das energetische Trio liefert darauf eine grandiose Lebensgefühlverdichtung in einem detailverliebten und eingängigen deutsch-türkischen Indie-Rock Sound. Roh, hypnotisch und immer wieder tanzbar erzählt ENGIN von all dem, was die Nacht offenbart: Schönheit und Schmutz, Irrwitz und Abenteuer, Einsamkeit und Euphorie."
Kulturclub schon schön, Große Bleiche 60-62, 55116 Mainz
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Freitag bis Sonntag: Of/Punk&Wave Festival

(Andea)
Ein tolles Programm erwartet uns am WE im Waggon, engtanzen ist angesagt! Heute bin ich in Mainz, aber spätestens Sonntag zur Science Fiction Army bin ich da.„Die Achtziger“ sind - obwohl inzwischen bereits mehr als ein Drittel Jahrhundert vergangen ist - (nicht nur) in der populären Musik aktueller denn je. Viele der interessantesten Bands, die sich um einen Auftritt im Waggon bewerben, berufen sich auf die musikalischen und künstlerischen Impulse, die diese Epoche hervorgebracht hat – und die sich mit „Punk & Wave“ zwar nur sehr unzureichend (dafür aber sehr einprägsam) zusammenfassen lassen! Aber dieses Festival wird gewiss keine Retro-Show! Alle Bands, die auf dem Waggon Punk & Wave Festival spielen, machen neue, eigenständige und orginelle Musik, berufen sich aber in Elementen ihres Sounds und in ihren Herangehensweisen eindeutig auf die Stimmung und Atrmosphäre dieser innovativen Jahre. Von Punkrock zu Postpunk, von New zu No Wave: Euch erwartet ein musikalisch spanenndes und abwechslungsreiches Wochenende, beim letzten Festival zur Feier des fünfzehnjährigen Waggonjubiläum! Und zwar vom 17.-19-11.2023! Das Line Up:
Freitag, 17.11.2023 - Kurschatten (Dortmund) Einsamer Bass-Synthesizer küsst verzweifelte Chorus-Gitarre, getrieben von rastlosem Schlagwerk. Dazu singt ein Mensch, manchmal auch zwei. Kurschatten haben sich zwischen Post-Punk, Wave und rauem Düsterpop ein wohlig-kühles Nest gebaut. Dort zieht es gehörig, während draußen alles im Nebel verschwimmt. Musikalisch wie textlich bewegt man sich irgendwo zwischen Fliehende Stürme und Love A - mal flirrend leichtfüßig dann wieder schwer und grob, aber stets morbide und mit viel Hall. Kurschatten sind zu düster für Punk und zu Punk für's WGT... https://kurschatten.bandcamp.com SASU (Frankfurt am Main) SASU ist eine Indie, Postpunkpop Band aus Frankfurt, die seit den 10er Jahren existiert, jedoch nur wenige Auftritte spielte. Mit neuer Besetzung wurde 2023 das Mini-Album „Spaced“ veröffentlicht. Garage- Noise-Pop mit Shoegaze- und Wave Elementen und ganz viel Drama. Denn das Trio gräbt sich mit meist düsteren Melodien durch die Tunnel des menschlichen Lebens. Das Blueprint Fanzine schreibt dazu im Juli '23: "Das Album selbst hätte so auch in den 80er Jahren entstehen können." https://sasu.bandcamp.com - - -
Samstag, 18.11.2023 Aschkoze (Bonn) Aschkoze sind ein Post-Post-Punk-Punk Trio aus Bonn. Gegründet 2018 als Schlagzeug-Gitarre-Gebrüll-Duo, seit 2020 als Schlagzeug-Gitarre-Bass-Gebrüll-Trio mental stabil, , suchen sie den geheimen Trampelpfad des qualitativen Deutschpunk, stolpern über Fuzzrock, Stoner, Albernheiten, Stadion-Rock-Irrwege und ein paar verlockende Pop-Früchte, die vom verkrüppelten Baum der Erkenntnis baumeln. Bleib klug. Bleib Punk. https://aschkoze.bandcamp.com/ Kpt.Plasto & Die Plastogang (Berlin) Eine Band aus Kreuzberg, entstanden aus dem Soloprojekt des "Black Heino" Gitarristen T.Beier. Kpt. Plasto, machen deutschsprachigen WAVEROCK, der auch Anfang der 80'er Jahre entstanden sein könnte. Die Live-Besetzung variiert ständig. Der Kpt heuert dabei völlig wahllos in seinem Freundeskreis an. Hier und da wird gecovert. Im DIY-Sinne werden Songs aufgenommen und Videos gedreht.
Sonntag,19.11.2023 Our Visit To The Moon (Gießen) Die ziemlich neue fünfköpfige Band OV2TM kommt aus der Nähe von Gießen und macht im weitesten Sinne düsteren Post-Punk mit englischen Texten. Seit Ende August 2023 gibt es auf den einschlägigen Internetplattformen ihre erste die Single "Blurry" zu hören.
Science Fiction Army (Offenbach am Main) Die drei Astronauten der SFA durchbrechen Raum und Zeit, dringen in die Weiten des Punk, Rock, Garage und Blues vor und entführen Euch zu einem Weltraumabenteuer voll kurzweiliger Spannung. Damit es AUF der Bühne auch niemandem langweilig wird, wechseln die drei Hauptdarsteller die Instrumente durch wie andere ihre Handynummer und sind damit live ein echter Hingucker. Klingt sehenswert? Ist es. Und zwar zum bereits Zehnten Mal im Waggon seit 2009!!!
Waggon am Kulturgleich, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Freitag, 17. November: Tender Leech

(Martin)
Tender Leech spielt ein ‚großes Set‘ von alten und neuen Songs und verspricht einen schönen Abend. Das wird’s ganz bestimmt!
„Lieder von tender leech erzählen kleine Geschichten. dabei geht es um schwarze Hunde, zärtliche Blutegel, flüsternde Winde und duftenden Rosmarin. Die Zuhörer*innen nehmen sie mit auf eine Reise in eine Eelt voller Gegensätze. ein Lied, das zart und zutraulich erscheint, entwickelt sich unscheinbar zu einem kraftvollen und kantigen Song, eine melancholische und verstörende Stimmung hellt sich mit der Melodie eines Glockenspiels auf. Die Musik von Tender Leech hat viele Facetten: eine ausdrucksstarke Stimme, (…), Texte, deren bildhafte Sprache räume öffnet, Musik, die erdig oder federleicht sein kann, wunderschöne Melodien, aber auch sperriges und eigenwilliges - die unterschiedlichen musikalischen Wurzeln und Prägungen der Musiker*innen verbinden sich zu einem eigenen Sound.“ (backstagepro).
Konzert in der Stadtbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten Foto: © Tender Leech
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Freitag, 17. November: Rian

(Uwe)
Ich habe bekanntlich ein Fabile für Kultur aus Österreich. Wieder kommt ein Österreicher in die Brotfabrik, die sich zu meiner Freude ganz leicht zum Konsulat der Alpenrepublik entwickelt. Nun kommt Rian. Was ich an den Österreichern so liebe, ist das skurril witzige und die Melancholie. Und was liest man dann in der ersten Zeile der Presseinfo: „Wenig Melancholie, dafür umso mehr Happy-Vibes – das ist RIAN. Am Traum von der Eroberung der großen Welt der Musik schmiedet RIAN schon im Kindesalter – das Fundament für alles Kommende. Schon bei seiner ersten Single wurden Formatradios wie Ö3 auf ihn aufmerksam – danach ging es Schlag auf Schlag. RIAN spielte etliche Supportshows, war mit Max Giesinger und Josh auf Tour und teilte sich auf Festivals die Bühne mit Größen wie Cro und Bausa. Er mischt Einflüsse aus Pop, Hip-Hop, aber auch Indie zusammen, um mit einer ordentlichen Prise Humor das „Glücklich sein“ wieder salonfähig zu machen. Egal ob musikalisch oder mit lustigen Einlagen im Netz –für Unterhaltung ist bei RIAN in jedem Fall gesorgt.
Bortfabrik F., Bachmannstr. 2 VVK: 22 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 28 € / Stehplatz Bild: Homepage Brotfabrik
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Freitag, 17. November: Bo Milli
(Uwe)
Wie besonders das Studio im Lotte Lindenberg sind, brauchen wir hier ja nicht noch einmal zu erwähnen. Sehr intime Stimmung, äußerst ausgewählte Acts. Dieses Mal tritt Bo Milli auf, eine Indiepop-Sängerin aus Norwegen, quasi direkt aus Bergen (Stadt in Norwegen) in den Keller des Lindenberg. Den nachfolgenden Text habe ich geklaut bei Weltecho, einem Club in Chemnitz „Mit freshem Sound besingt die junge Songwriterin ihre Freunde und die, die es noch werden könnten. Die Instrumentierung kokettiert mit punkigen Elementen und erinnert stellenweise an den Vibe der goldenen 2000er Indiejahre.“ Da geht ich selbst wahrscheinlich hin
Lotte Lindenberg F., Frankensteiner Str. 20 21 Uhr Ticket: 11 EUR Bild: Bandcamp Bo Milli
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Samstag 18. November: Ausstellungseröffnung & Musikquiz
(Daniela)
Uwe und ich sind große Fans von Moni Port & Philip Waechter. Wir sind auf jeden Fall dabei!
Samstag, 18.11.2023 um 18 Uhr Moni Port & Philip Waechter Thank you for the Music Ausstellungseröffnung & Musikquiz Moni Port und Philip Waechter zeigen Siebdrucke, Zeichnungen und Wandteller rund um das Thema Musik. The Go-Betweens, Joni Mitchell, Tocotronic, Schlagzeugerinnen, Trompeter, fiedelnde Käfer, Songs on Plates, Elvis … Musik spielt eine große Rolle in ihrer beider Leben, davon kann man sich ab November in einer neuen Ausstellung an unserer Ausstellungswand überzeugen. Zur Austellungseröffnung gibt es sogar ein Musikquiz (!). Kommt vorbei und ratet mit…:-) Die Ausstellung wird bis Anfang 2024 zu sehen sein. Buchladen Land in Sicht Rotteckstr. 13 60316 Frankfurt
Illustration: Moni Port
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Samstag, 18. November: FFM/ Radio X

(Andrea)
Seppl, Marc, Jean, Michael machen Radio. Natürlich noch etliche andere, Winni zum Beispiel, sendet unermüdlich aus dem Gallus. Es gibt Eintrachtfanradio, Finnen am Sonntag, Rätseln mit Hausmeister.... Heute ist eine tolle Gelegenheit, einige der Macher zu treffen. Nach drei Jahren Pause lädt radio x wieder Radio-Interessierte, Hörer*innen und Fans - ob groß oder klein - zum Tag der offenen Tür in seine Räume und Sendestudios nach Bockenheim ein. Von dort aus sendet das werbefreie Frankfurter Stadtradio seit mittlerweile 26 Jahren rund um die Uhr ein engagiertes und vielfältiges Programm für Frankfurt und Umgebung. Am Tag der offenen Tür können alle, die Radio einmal nicht nur hören, sondern auch sehen möchten, bei radio x hinter die Studiotüren schauen und den laufenden Sendebetrieb live miterleben. Wer schon immer einmal das Gesicht zur Radiostimme kennenlernen wollte: Beim Tag der offenen Tür ist Gelegenheit dazu! Mehrere radio x-Redaktionen stellen in etwa 20minütigem Wechsel eine Kurzfassung Ihrer Sendung vor, Techniker und Sendungsmacher*innen erklären den Studiobetrieb, und wer möchte, kann sich auch selbst hinters Mikro setzen, die Regler bedienen oder in einem kleinen Interview ein paar Fragen beantworten. Für den Nachmittag ist Livemusik geplant: Leila Antary und Enrique Heil, die jeweils bei radio x eigene monatliche Sendungen gestalten, stellen ihre Musikprojekte ELAY und QUICO vor. Die beiden jungen, vielseitig engagierten Künstler haben sich in der regionalen Musikszene mit ihren Formationen einen exzellenten Namen gemacht. Wer darüber nachdenkt, selbst mit einem Thema oder seiner Musik auf Sendung zu gehen, ist beim Tag der offenen Tür herzlich willkommen. Bei Kaffee und Kuchen beantworten wir gerne alle Fragen und erläutern die Möglichkeiten. Live-Act 1 | ELAY ELAY ist das neue Musikprojekt der Musikerin und Songwriterin Leila Antary. In ihrer upcoming EP „In the zone“ wandert ELAY genreübergreifend von sweetem Indie über darken Pop zu trappigen Beats und lässt einen dabei an ihrer inneren Gefühlswelt teilhaben. Soft und gleichzeitig selbstbewusst thematisiert sie in englisch- und deutschsprachigen Texten feministische Themen und mentale Gesundheit und verwebt ihre eigenen Erfahrungen mit ihren Beobachtungen und Perspektiven als postmigrantische Frau in unserer Gesellschaft. Es geht um Selbstliebe, Identitätssuche und Empowerment. Live-Act 2 | QUICO Seit 2008 widmet sich „QUICO“ mit Leidenschaft der elektronischen Musik. Inspiriert von Minimal-Techno der 2000er Jahre legt er seit 2010 als DJ in Clubs wie dem U60311 in Frankfurt am Main auf und produziert selbst Tracks, welche er seit 2017 als Liveperformances spielt. Das Jazz-Studium im Fach Posaune prägt seit 2015 seine eigenen Produktionen, in welchen er neben Minimal-Techno und House auch freie Improvisation auf der Posaune, experimentelle Musik sowie Modern Jazz und Pop verarbeitet. Neben dieser künstlerischen Tätigkeit ist das Interesse an Vinyls nie in den Hintergrund gerückt, und so können sich alle Freund*Innen der elektronischen Tanzmusik an DJ-Set Abenden über treibende Minimal-Techno und Deep House-Bässe freuen. 12–20 Uhr,
Radio X, Kurfürstenstraße 18 in Frankfurt
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Samstag 18. November: MELLI REDET MIT

(Daniela)
Kult(ur)-Talkshow: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen. Live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez, Ausgabe 34.
Diesmal mit Musik von jetzt und von früher und mit einem Buch dazu, sowie Satire im Wandel. Dazu begrüßt Melli drei ganz famose Menschen auf der Couch:
Leolixl heißt eigentlich Leonie, nennt sich Leo und ist eine junge Singer-/Songwriterin, die schon einen Plattenvertrag (das sagt man wohl noch) bei einem großen Label hat. Und außerdem spielt sie bombenmäßig Ukulele dazu. Wie man so kometenhaft in jungen Jahren mit eigenen Songs in die deutsche Musik-Stratosphäre aufsteigen kann ist Melli immer ein Rätsel geblieben. Leo wird uns aber sagen, wie es dazu gekommen ist. Wie sie aus strukturschwachem ländlichen Raum an der ehemaligen Zonengrenze den Weg in unser Metropölchen geschafft hat und wir das so ist mit dem Erfolg.
Felix Janosa, ist Komponist der einzigartigen Songs der Ritter-Rost-Musicals, Autor und Beatles-Experte, was mir widerum neu war aber meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und mich als ebenfalls Beatles-Experten sofort hat aufhorchen lassen. Vor zweieinhalb Jahre war er schon mal bei uns auf dem Sofa und in Sachen Chanson am Klavier. Jetzt liest er uns Humoriges und Interessantes aus seinem brandneuen und wunderschönen Buch Die Beatles, das Universum und der Rest mit Illustrationen von Paulina Eichhorn. Mal gucken, wie wir da noch einen draufsetzen können.
Julia Mateus ist Chefredakteurin (sic) des Satire-Magazins Titanic. Nach Jahrhunderten der männlichen Vorherrschaft im Bereich Satire, ist Julia Mateus in rasantem Tempo von der Freelancerin zur Chefin avanciert. Das findet Melli auf mehreren Ebenen bewundernswert. Wie das so gegangen ist, erzählt sie uns möglicherweise und zudem möchte Melli natürlich wissen, wie die Rettungsaktion dieses Printmagazins gelaufen ist, wie man die Titanic vor dem erneuten Untergang bewahren kann und was das Tolle an einem Heft aus Papier zum Umblättern ist, im Gegensatz zur Online-Variante.
Auf alle drei wunderbaren Menschen freuen sich wie jedes Mal Mellis (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und ihr bezaubernd-beschickerter Seitentritt Christiane von Spangenberg.
Am Samstag, 18. November 2023 um 20.00h im Kunstverein Familie Montez, in der Honsellstraße 7 am Hafenpark.
Tickets über diesen Link:https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/651cffc5b4e22562c6ad2be1 oder auf www.melinahepp.com oder an der Abendkasse ab 19h regulär: 18,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- € Foto: Salar Baygan
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Samstag 18. November: Lyrikerin Julia Mantel im Rheingau

(Daniela)
Gerade jetzt im Herbst macht ein Ausflug in die betörend schöne Umgebung von Frankfurt am Wochenende doch Laune. Es wird an diesem Abend einen hochkarätigen Weinausschank vor Ort geben und Julia trägt ihre Gedichte vor..
Von Mitte September bis Mitte November 2023 ist die Lyrikerin Julia Mantel als Stipendiatin im Programm „Land in Sicht: Autor*innenresidenzen im ländlichen Raum" des Hessischen Literaturrats zu Gast in Lorch am Rhein. Hier arbeitet sie an ihrem nächsten Lyrikband und verfasste außerdem zehn Gedichte über die kleine Stadt am Rhein. Julia Mantel veröffentlichte neben zahlreichen Beiträgen in Anthologien und Literaturzeitschriften vier Lyrikbände, zuletzt 2021 „Wenn Du eigentlich denkst, die Karibik steht Dir zu" (Edition Faust).
Im Rahmen der Abschlusslesung im Rittersaal des Hilchenhauses gibt die Lyrikerin im Gespräch mit dem Literaturkritiker Christoph Schröder Auskunft über ihre neuen Texte und ihre Zeit vor Ort. Der Abend wird eröffnet durch den Bürgermeister Ivo Reßler und musikalisch begleitet von Karoline Schaeferdiek (Klassische Ouerflöte).
Samstag, 18. November 2023 • 18.00 UhrOrt: Hilchenhaus, Rittersaal, Rheinstraße 48, 65391 Lorch am Rhein Eintritt frei© Ramune
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Samstag, 18. November: Of/ Doors Cover
(Andrea)
Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich mit einer Gruppe Doors-Begeisterter nach Brüssel zu "The Doors of the 21th Century" fuhr. Wir hatten uns sehr auf das Konzert gefreut und waren doch nach einer halbe Stunden schon wieder draußen, Ian Astbury war erschreckend nah am Original. Seither habe ich mich dieser Art Konzerten zurückgehalten, aber Stoned Immaculate die bringen die Magie von The Doors live auf die Bühne. In dieser Zeit hat die Band aus dem Rhein-Main-Gebiet einiges erlebt, so traten die Musiker am 3. Juli anlässlich des 40. Todestags Jim Morrisons (ich war beim 20. und das war sehr lustig) wenige Straßen von seinem Grab entfernt in Paris auf, wurden auf Doors - Festivals in Deutschland und der Schweiz eingeladen und begeistern seit vielen Jahren Doors-Fans aller Altersklassen mit ihrer energiegeladenen und psychedelischen Bühnenshow. KJK Sandgasse, Sandgasse 26, Offenbach
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Samstag, 18. November: The Bones of J.R. Jones

(Uwe)
Der Name ist schon mal super, einen Reim hat man selten in den oft kurzen Bandnamen.
„Der im Zentrum von New York geborene und aufgewachsene Songwriter Jonathon Linaberry begann zunächst in Hardcore- und Punkbands zu spielen, bevor er sich für Gospel, Folk und Blues begeisterte und 2012 The Bones of J.R. Jones gründete. Anschließend veröffentlichte er drei von der Kritik gefeierte Alben, platzierte Songs in zahlreichen Filmen und TV-Shows und tourte unzählige Male als Ein-Mann-Band durch die USA und Europa. Nebenbei teilte Linaberry auch Auftritte mit Künstlern wie „The Wallflowers“ und „The Devil Makes Three“, vertonte einen Amazon-Werbespot unter der Regie von Oscar-Preisträgerin Taika Waititi und erntete überall Lob, von „Billboard“ bis „Under the Radar“ ….“
Im weiteren Verlauf der Pressinfo werden noch Bruce Springsteen und Bon Iver erwähnt. So viele gute Namen in so kurzen Texten liest man selten.
Bortfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 18 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 22 € / Stehplatz Bild: Facbook The Bones of J.R. Jones
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Samstag 18. November: Improvisationsabend #199 im Club Voltaire
(Daniela)
Einmal im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker:innen sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.
Opener-Band diesmal: Die Koblenzer Band The Vivian Riots sieht sich in der Tradition von Power Pop-Bands der 60er- und 70er-Jahre, mit einer großen Dosis Indie-Rotzigkeit aus den 90ern.
Die vier Musiker spielen eigene Songs sowie das ein oder andere Rock´n´Roll- und Beat-Cover. Drei-Minuten-Gitarrensongs, von Schlagzeug und Bass getrieben, Hammond-Orgel und Piano geben Farbe dazu.
https://vivianriots.de
Samstag, 18. November 2023, ab 20 Uhr, Kneipe (geöffnet ab 18 Uhr)
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Samstag, 18. November: Alli Neumann
(Uwe)
Die deutsche Popsängerin (und Schauspielerin) Alli Neumann wuchs in Schleswig-Holstein auf und entdeckte dort ihre Liebe zur Musik. Rio Reiser starb bekanntlich in Norddeutschland, dessen ehemaliger Bassist Jochen Hansen wurde ihr erster Förderer. Zwei Platten veröffentlichte Alli mittlerweile, die letzte, „Primetime“, erst Ende Oktober. Mit dieser und neuen Songs wie dem Titeltrack „Primetime“ oder der Single „Blue“ geht sie nun auf Tournee und spielt in schönen Städten und wichtigen Clubs, Frankfurt und das Zoom gehören dazu.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 18 Uhr / Beginn: 19 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Montag 21. November: 17. Frankfurter Tehillim-Psalmen-Konzert

(Daniela)
17. Frankfurter Tehillim-Psalmen-Konzert
Psalm 84 denn Sonne ist …
Unterwegs zum Sehnsuchtsort. Mit starken Worten und Bildern drückt der kunstvoll gestaltete Psalm 84 den Wunsch des Menschen aus, Schutz und Zuflucht in Gottes Nähe zu finden. Auch die Kraft der Zuversicht in schweren Zeiten und schließlich das Vertrauen in Gott als lebensspendende Sonne und Schutz gewährendem Schild werden im Psalm besungen.
Im Konzert erklingen Psalmvertonungen jüdischer Komponisten wie Louis Lewandowski, Israel Lazarus Mombach, Moritz Wallerstein und christlicher Komponisten wie Heinrich Schütz, Camille Saint-Saëns, Julius Rietz und Felicitas Kukuck. Außerdem steht auf dem Programm die Uraufführung eines Stücks von Volkan Akkoç (*1984). Dabei handelt es sich um eine Auftragskomposition zu Sure 24:35, dem sogenannten Lichtvers.
Dienstag | 21. November 2023 | 19:30 Uhr Dominikanerkloster | Kurt-Schumacher-Str. 23 | Frankfurt a. M.Veranstalter: IRCF e. V. | Evangelische Akademie FrankfurtInfos: https://ircf-frankfurt.de Tickets bei: Musikalien Petroll, Oeder Weg 43 | Ev. Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt a. M., Tel.: (069) 174 152 616, schrader@evangelische-akademie.deMehr Infos: https://ircf-frankfurt.de
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Donnerstag 23. - Samstag 25. November: Into Design Festival

(Daniela)
Zum dritten Mal erkundet das Festival für ästhetisches Stadtleben vom 23. bis 25. November die verschiedenen Spielarten urbanen Designs in Frankfurt und Offenbach.
Die Szenegastronomen Badia Ouahi und James Ardinast, Künstlerin Anna Nero, DJ Franziska Berns sowie weitere Kreativakteure führen als Design-Guides durch ihre eigene Version eines Stadtviertels, das sie anhand von Architektur, Musik, Kunst oder Kulinarik beschreiben, reflektieren und vermitteln. Bei den Stadtführungen lernt das interessierte Publikum unbekannte sowie für das ästhetische Stadtleben prägende Orte und Menschen kennen – und warum der Titel Designhaupstadt 2026 durchaus seine Berechtigung hat.
Die Region Frankfurt Rhein-Main darf sich künftig World Design Capital 2026 nennen. Tatsächlich blickt die Region auf eine lange Geschichte zurück, in der Gestaltung und Innovation das Leben der Menschen dauerhaft verändert haben. Im MAK bestaunen wir bspw. die ikonischen Vorläufer des heutigen Apple-Designs von Dieter Rams. Die Frankfurter Küche von Ernst May und Margarete Schütte-Lihotzky bildet den Urtyp der modernen Einbauküche. Und auch die Paulskirche hat als historischer Ort in hohem Maße demokratisierend auf Stadt und Geschichte eingewirkt. Die Megatrends Digitalisierung, Klima, Mobilität, Energie, lebenswerte Städte sowie die Stärkung demokratischer Werte bilden heute die Konstanten gesellschaftlicher Herausforderungen. Das Kreativwirtschaftsfestival möchte in Form von themenbasierten Stadtführungen zu diesen Aspekten unmittelbare Bezüge herstellen, Gesehenes vor Ort einordnen und Entwicklungen von Stadtraum, Gestaltung und Lebensgefühl gemeinsam diskutieren. Into Design Capital seziert die ästhetischen Aspekte des urbanen Lebens in den Schwesterstädten Frankfurt und Offenbach, indem es herausragende Persönlichkeiten einlädt, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und bewegende Impulse im Spannungsfeld von Stadt, Design, Ästhetik für andere teilbar zu machen.
Alle Infos und Tickets unter: www.intodesing.city. Foto: Urban Media
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Donnerstag 23. und Samstag 25. November: "Into no borders kitchen" mit Badia

(Daniela)
Badia ist eine großartige Frau! Ich habe mich daher schon für ihren Walk angemeldet!
Badia Ouahi ist Betreiberin des Schirn Café Badias in der Frankfurter Neuen Altstadt. Badias wichtigste Erkenntnis könnte man auf diese Formel herunterkochen: Das gemeinsame Essen und Speisen sind jene Rituale der menschlichen Verbundenheit, die es überall auf dieser Welt gibt. Und so hat die gebürtige Marokkanerin diese auch in Frankfurt gefunden, wo sie ihre Liebe für Soulfood nicht nur ihrer Familie, sondern auch in Restaurantchefin der Schirn Kunsthalle zu Teil werden lässt. Bei „Into no borders kitchen“ zeigt sie den Teilnehmern, wie grenzüberschreitend die kulinarischen Erlebnisse einer internationalen Stadt wie Frankfurt sein können und begeht mit ihnen eine Reise von raffinierter Küche bis temperamentvollem Street Food.
Into no borders kitchen findet am Donnerstag, 23.11., um 17 Uhr und Samstag, 25.11., um 12 Uhr statt und dauern zwischen 90 und 120 Min.
Weitere Walks und Guides finden sich auf der Website www.intodesing.city. Walk-Tickets sind für 12 Euro erhältlich, ermäßigt für 8 Euro.
Foto: Urban Media Project
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Donnerstag 23. November: Göpferts Gäste Israel – aggressives, gespaltenes Land

(Daniela)
(N.B.: Ich gehe davon aus, dass der Ankündigungstext vor dem 7. Oktober geschrieben wurde)
Israel – aggressives, gespaltenes Land Daniel Cohn-Bendit spricht mit Claus-Jürgen Göpfert über das 75-jährige Bestehen des jüdischen Staates
Am 14. Mai 1948 wurde Israel offiziell gegründet. Seit Jahrzehnten hält das Land große Teile Palästinas widerrechtlich besetzt, unterdrückt die palästinensische Bevölkerung und lebt im Konflikt mit seinen arabischen Nachbarn. Doch Im 75. Jahr seines Bestehens zerreißt zusätzlich eine innenpolitische Auseinandersetzung die Nation. Das Bestreben des rechtspopulistischen Premierministers Benjamin Netanjahu, mit seinen rechtsextremen Partnern die Kompetenzen des Obersten Gerichtshofes zu beschneiden, führt zu heftigen Protesten Hunderttausender von Israelis. Zusätzlich verschärft der Kampf mit der palästinensischen Hamas die Situation des israelischen Staates. Der Politiker Daniel Cohn-Bendit, früher Fraktionschef der Grünen im Europäischen Parlament, stammt von jüdischen Eltern ab und sieht sich selbst als Jude. In seinem Dokumentarfilm „Wir sind alle deutsche Juden“ setzte er sich 2021 kritisch mit Israel und seinen persönlichen jüdischen Wurzeln auseinander. Im Gespräch mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert wird es um die innere Zerrissenheit Israels, um die Perspektiven des Staates und Auswege aus dem Dauer-Konflikt mit den Palästinenser:innen gehen. Im Anschluss kann das Publikum mitdiskutieren und Fragen stellen. Veranstalter: Club Voltaire in Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg-Stiftung Hessen
Donnerstag, 23. November 2023, 19 Uhr, Kneipe (evtl. mit Videostream)
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Freitag, 24. November: Of/ Die einfachen Dinge

(Andrea)
Daniel Brettschneider darf man ohne Zweifel einen Genussmensch nennen, wie sonst käme es zu seinen sinnlichen Kombinationen und Auswahl und der fein darauf abgestimmten Kulinarik. Von ihm kuratierte Veranstaltungen sind immer sehr besonders und deshalb meistens schnell ausverkauft. Und wem bei Schmorbraten, Kartoffel-Omelette, gratinierten Ziegenkäse und Apfel-Tartelette nicht unverzüglich das Wasser im Munde zusammenläuft, der wird auch die fantastische französische Komödie „Die einfachen Dinge“ kaum zu goutieren wissen. "Erinnert Ihr Euch an den wunderbaren „Birnenkuchen mit Lavendel“ – damals noch im Kinosaal des DLM? Nach seinem Riesenerfolg mit ebendiesem Birnenkuchen und der anschließenden filmischen Köstlichkeit „À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen“ (der aufgrund der Pandemie leider nicht im Kino Kulinarisch lief) meldet sich Regisseur Éric Besnard jetzt mit einer großartigen und ungemein leichtfüßigen Komödie zurück, in der Grégory Gadebois als naturverbundener Einsiedler und Lambert Wilson als städtischer Workaholic quasi als ziemlich beste Freunde wider Willen brillieren. Vor träumerischer Bergkulisse erzählen „Die einfachen Dingen“ von einer besonderen Freundschaft, der heilenden Wirkung sommerlicher Landluft und dem Glück, das abseits vom dicht vernetzten Großstadtleben zu finden ist – eben in den einfachen Dingen. So natürlich auch kulinarisch: Ein einfaches Omelette kann jederzeit das Glück dieser Welt einlösen und ist ein Wesensmerkmal dieser oft überraschenden, immer klugen Komödie, die dazu mit atemraubenden Landschaftsaufnahmen verzaubert. " Tickets gibt es unter www.kinokulinarisch.de 18.30 Uhr in der
Alten Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach
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Freitag 24. November: WORTMELDUNGEN-Lesenacht

(Daniela)
Bei der diesjährigen WORTMELDUNGEN-Lesenacht dreht sich alles um junge literarische Stimmen zu Krisen und Kipppunkten. Am Freitag, 24. November 2023 um 19:00 lesen die zehn Autor:innen der Förderpreis-Shortlist im Danzig am Platz aus ihren Texten und stellen sich im Gespräch mit der Journalistin Isabella Caldart vor.
Mit welcher Sprache, welchen Erzählungen und Bildern macht ihr kommende Krisen und Kipppunkte erfahrbar? Diese Frage stellte WORTMELDUNGEN-Literaturpreisträgerin Judith Schalansky jungen Autor:innen. Ihre literarischen Antworten gehen weit über die ökologische Dimension der Begriffe Krise und Kipppunkt hinaus. Sie beeindrucken durch ein intensives Nachdenken über Sprache, Körper und den Menschen im Einklang und im Widerspruch mit der nichtmenschlichen Welt. So öffnen sie nicht nur apokalyptische, sondern auch utopische Räume.
Die Jury verleiht im Laufe des Abends die Förderpreise an die drei Preisträger:innen Clemens Böckmann, Nicole Collignon und Giorgio Ferretti.
Es lesen die Shortlist-Autor:innen Sebastian Behr, Clemens Böckmann, Nicole Collignon, Giorgio Ferretti, Clara Heinrich, Louise Kenn, Simone Saftig, Stav Yehiel Szir, Anile Tmava und Theresia Töglhofer.
Es singen die Studierenden des Studiojahrs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Marie Bretschneider, Lennart Klappstein, Miguel Klein Medina und Silvia Schwinger.
Moderation: Isabella Caldart, Kulturjournalistin und Lektorin
Freitag, 24.11.2023 um 19:00, Einlass ab 18:00 Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt,Eintritt frei
Alle Informationen rund um die Preisträger:innen und die Lesenacht finden sich auf: www.wortmeldungen.org
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Freitag 24. und Samstag 25. November: Kiez oder Ghetto?

(Daniela)
Kiez oder Ghetto? James Ardinast und Max Koga führen, im Raghmen des Into Design Festivals, durch das Bahnhofsviertel.
James Ardinast und Max Coga sind Kinder des Frankfurter Bahnhofsviertels, das sie von klein auf geprägt hat – mitsamt seinen Höhen und Tiefen. Beide sind sie niemand, die Frankfurts kontroversestes Viertel verklären oder romantisieren, dennoch lässt es sie nicht los. Ardinast betreibt hier mit seinem Bruder James die Event- und Gastro-Agentur IMA sowie das Bar Shuka Restaurant mit levantinischer Küche. Max Coga ist gefeiertes Aushängeschild der deutschen MMA-Szene und Betreiber des Kultclubs Pik-Dame, das 1959 von seinem Großvater gegründet wurde – damals noch Cabaret-Stil, mit Animationen und Striptease-Einlagen. Ardinast und Coga unternehmen mit Into Design (Capital) einen Streifzug unter dem Titel „Into Bahnhofsviertel – Kiez oder Ghetto?“.
Die beiden Führungen finden am Freitag, 24.11., um 17 Uhr und Samstag, 25.11., um 12 Uhr statt und dauern zwischen 90 und 120 Min.
Weitere Walks und Guides finden sich auf der Website www.intodesing.city. Walk-Tickets sind für 12 Euro erhältlich, ermäßigt für 8 Euro.
Foto: Urban Media
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Freitag 24. und Samstag 25. November: Into Electronic Music

(Daniela)
Into Design Festival: Shooting Star der Club Szene Franziska Berns. Eingeweihte kennen Franziska Berns schon lange aus den lauten Nächten im Robert Johnson, wo regelmäßig als Resident-DJ spielt. Dann sah man sie Seite an Seite mit Sven Väth zur Eröffnungsfeier mit Tausenden Menschen auf der Hauptwache sowie immer häufiger europaweit auf Line Ups in Berlin, London und Amsterdam. Berns ist mittlerweile nach Berlin gezogen, doch ihre Verbindung zu zahlreichen Orten und Menschen der elektronischen Musik pflegt sie weiterhin. Bei „Into Electronic Musik“ zeigt sie dem Publikum den besten Plattenladen Deutschlands, einem der weltweit führenden Vertrieb für elektronische Musik im Industrieviertel Fechenheim sowie einen Clubbesuch bei Tag – ganz off.
Into Electronic Music findet am Freitag, 24.11., 18 Uhr und Samstag, 25.11., um 15 Uhr statt. Weitere Walks und Guides finden sich auf der Website www.intodesing.city. Walk-Tickets sind für 12 Euro erhältlich, ermäßigt für 8 Euro.
Foto: Wilhelm Rinke
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Samstag, 25. November: The Taylor & Harry Night
(Uwe)
Die Klatschspalten und OB Mike Josef hätte es gefreut, wenn der amerikanische Superstar Taylor Swift mit Freund (und Footballstar) Travis Kelce (Kansas City Chiefs) zum NFL Spiel letzte Woche nach Frankfurt gereist wäre. Der gute Travis brachte aber "nur" seine Mutter mit. Nun kommt Taylor Swift doch noch nach Frankfurt, aber nicht persönlich. Sie schickt ihre Lieder ins Zoom (und ggfs. auch gute Wünsche). Dazu gibt es Musik von Harry Styles und fertig ist das Programm. Um 23 Uhr geht es los.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 23 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Samstag 25. November: Gregor Praml trifft Jimi Hendrix

(Daniela)
Uwe und ich sind sehr große Fans des Lokal Listener Formats von Gregor Praml und haben schon viele Sonntagsvormittage bei ihm verbracht und großartige Musiker:innen kennengelernt, bzw. neu/anders erlebt. Normalerweise hat Gregor nur eine*n Musiker:in zu Gast. Im sehr persönlichen Zweiergespräch, vor kleinem Publikum, gelingt es Gregor, seinem/r Gesprächspartner:in, Anekdoten/Wissenswertes/Persönliches/Amüsantes herauszulocken. Der/die Musiker:in spielt natürlich auch seine/ihre Stücke und wird dabei von Gregor begleitet und so klingen die Lieder dann ganz anders, als man sie vielleicht kennt. Besonders eindrucksvoll war das bei BOSCA, als Gregor zusammen mit dem Frankfurter Rapper aufgetreten ist. Und weil so ein Lokal Listner ein besonderes Format ist, nimmt man sich Zeit. 2,5 Stunden wird es schon dauern und das ist auch sehr gut so und Zwischendurch gibt es sogar noch einen Snack!
Als Gregor vor zwei Jahren zu einem LOKAL LISTNER SPEZIAL zu Ehren John Lennons einlud, war ich skeptisch, ob das feine Konzept, das meist in kleinen Locations funktionierte, auch auf der großen Bühne wirkt. Aber was Gregor Praml in die Hand nimmt, passt einfach. Es war ein grandioser Abend.
Deshalb freue ich mich auch sehr auf den 25.11, wenn Gregor phantastische Musiker:innen zu Gast hat. Ich würde mir an Eurer Stelle schnell Tickets besorgen! Gregor Praml trifft Jimi Hendrix mit Katharina Bach & Tomek Witiak, Sun’s Sons, Bosca, Wolf Schubert-K., Christopher Herrmann und Burkard Kunkel
Johnny Allen Hendrix kommt am 27. November 1942 in Seattle zu Welt. Seine Heimatstadt wird in den 1990er Jahren zum Geburtsort von Grunge mit Bands wie Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden. Sie alle haben Jimi Hendrix dabei im Ohr gehabt. Er kam vom schwarzen Rhythm & Blues, brachte mit seinem Gitarrenspiel aber Experimentelles und zugleich Innovatives in die Musik ein. Er spielte als Linkshänder eine Gitarre für Rechtshänder, drehte sie einfach um, sodass die höchste Saite plötzlich oben war. Rückkopplungen und Frequenzüberlagerungen gehörten zu seinem Sound, unvergessen ist seine Performance der US-amerikanischen Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ beim Woodstock Festival 1969. Gregor Praml und Gäste ehren diese unvergleichliche Rockikone nun mit einem LOKAL Listener Special in Form eines Konzert-Talk-Abends: Sängerin und Schauspielerin Katharina Bach begeisterte das Schauspiel Frankfurt mit einem Nick Cave und leiht jetzt Hendrix ihre Stimme. Zur Seite steht ihr ein Gitarrist, mit dem sie lange zusammenarbeitet: Tomek Witiak. Hip-Hop ist die musikalische Heimat von Bosca. Der Rapper ist ausgewiesener Eintracht-Fan und wird sich zum ersten Mal einer Coverversion widmen. Cellist Christopher Herrmann und Burkard Kunkel an Bassklarinette, Bassetthorn und Zither zählen zu den innovativsten Instrumentalisten zwischen Jazz, Klassik und Weltmusik in der Region. Wolf Schubert-K. ist als Folk- und Bluesmusiker wohl am nächsten an Hendrix dran. Die junge Frankfurter Band Sun’s Sons hat mit Gitarrist Marius Wunderlich einen echten Hendrix-Fan in den eigenen Reihen. Mit ihrem Indie-Sound lassen sie Jimi noch einmal ganz anders klingen. Ein Abend im Künstler*innenhaus Mousonturm für eine etwas andere Jimi Hendrix-Experience.
Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. Pause —> 25.11.2023, 20.00 Uhr Mousonturm Saal bestuhlt VVK 21 € / AK 25 € / 5 € Ermäßigung für f.f.m. students / inkl. Snack aus Jörgs Küche
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Samstag, 25. November: ÁRSTÍÐIR
(Uwe)
In Island ist man entweder Fischer, Krimiautor oder Musiker (was für ein sinnloses Klischee). Den Eindruck hat man aber etwas, wenn man so viele isländische Krimis liest wie ich. Darum geht es heute aber nicht, sondern um die Musik von ÁRSTÍÐIR: „Warme und wohlklingende Stimmen, zarte musikalische Strukturen, elektronische Klangteppiche, verwoben mit realen Instrumenten – man fühlt sich rundum angenehm eingehüllt von den Songs der isländischen Band ÁRSTÍÐIR. Sie erinnern einen gleichermaßen an die Close-Harmony-Arrangements von Simon & Garfunkel wie an den schwebenden Postrock ihrer Landsmänner Sigur Rós.“
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Homepage Brotfabrik
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Bis Ende Januar 2024: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)
Ich hoffe, Kirsten und ich bekommen uns terminlich kooordiniert, ich möchte nämlich mit ihr in die Ausstellung! Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, begeistert mich ihre schonungslose Offenheit. "Die Opelvillen präsentieren über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung von Frida Kahlo (1907–1954), die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente. Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen
Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim
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Samstag, 25. November: Ev Machui und Vitaliy Baran

(Martin)
‚Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt‘ Chansons und Couplets aus den Goldenen 20er Jahren
Vitaliy Baran trifft an diesem Abend auf „Frau Chanson“ Ev Machui. Baran, Namensgeber des „Vitaliy Baran Trios“ und „Frau Chanson“, Sängerin des Trios „Jazzsalon“, entführen für einen Abend in das glitzernde Berlin der pulsierenden 20er und frühen 30er Jahre.
Das „kleinste Kapellchen der Stadt“ lässt Schellack-Perlen von Friedrich Hollaender, Kurt Weill und vielen anderen wieder aufleben.
Ev Machui verzaubert das Publikum mit ihrer warmen, tiefen und ganz besonderen Stimme und verkörpert förmlich die 20er Jahre. Nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit charmanter Moderation und eigenen Gedanken zu den Stücken begleitet sie ihr Publikum durch den Abend.
Vitaliy Baran, der seine musikalische Ausbildung in Lvov/Ukraine erhielt und später an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (Hauptfach Jazzpiano) studierte, brilliert mit einfühlsamem Pianospiel in einem sorgfältig ausgewählten Programm. Lasst Euch überraschen – es braucht nicht immer das große Arrangement eines Palastorchesters, um die Musik der 20er Jahre lebendig werden zu lassen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://kulturpur.reservix.de/p/reservix/event/2153399 Um 19.30h Theater Alte Brücke, Kleine Brückenstraße 5 Foto: © Veranstalter*in
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Sonntag, 26. November: Eurythmics feat. Dave Stewart

(Uwe)
Wir schauen uns regelmäßig den Liedschatten in den Kammerspielen an. Da singen Ensemblemitglieder des Schauspiels Coverversionen bekannter und weniger bekannter Songs. Jeden Abend dabei ist "Sweet Dreams (Are Made of This)". Derjenige, der einen maßgeblichen Anteil an der Entstehung des Songs - und vieler anderer großer Lieder der Eurythmics - hatte, kommt nun in die Jahrhunderthalle. Eurythmics-Legende Dave Stewart, einer, der bei der Aufzählung der besten Komponisten überhaupt gerne vergessen wird, präsentiert das Songbook der Gruppe mit allen zeitlosen Hits. Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten können die Fans jetzt eine komplette Show der Eurythmics-Klassiker live erleben. Dave Stewart und seine Band bringen die „Sweet Dreams 40th Anniversary Tour“ nach Deutschland. 2022 wurden die Eurythmics wegen ihres tiefgreifenden Einflusses auf die populäre Musik in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Stewart kommt mit Hits wie "Here Comes The Rain Again," “Love Is A Stranger” und “There Must Be An Angel (Playing With My Heart)“ – sowie hoffentlich mit meinem Lieblingsied der Band „Thorn In My Side“ -kommen, aber ohne Annie Lennox.
Jahrhunderthalle Kuppelsaal 20 Uhr Bild: Homepage Jahrhunderthalle
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Sonntag, 26. November: „Welt, gute Nacht … when the night is overcome”

(Martin)
A-capella-Konzert im Kerzenschein mit Vox Aevi in der Schlosskirche Weilburg. Dieses Konzert lohnt die Anfahrt und warum nicht nach Weilburg?
»Welt, gute Nacht ... when the night is overcome«
„Der Ewigkeitssonntag - im Volksmund auch als Totensonntag bekannt – richtet den Blick auf das Gedenken der Toten. In unserem Konzert am 26. November um 17 Uhr widmen wir uns dieser Thematik mit Werken der letzten fünf Jahrhunderte.
Der Tod, und damit auch Licht und Ewigkeit, sind in unserem Leben, unabhängig von Zeit und Ort, in verschiedensten Formen präsent - seien es verheerende Kriege, Schiffsunglücke oder der Tod der liebsten Menschen.
Kein Wunder, dass sie stets inspirierend auf Komponist:innen diverser Epochen und Genres – geistlich und weltlich - wirkten. So erklingen im Konzert Werke u.a. von F. Mendelssohn Bartholdy (Nunc Dimittis), H. Schütz & H. Distler (»Geistliche Chormusik«), R. Vaughan Williams (»Rest«), J. Mäntyjärvi (»Cantus calamitatis maritimae«), H. Grönemeyer (»Der Weg«) und Enya (»May it be«).
Allen Werken ist etwas gemein: Das Licht der Ewigkeit, welches auf das Ende folgt. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten 17.00h Schlosskirche Weilburg Foto: © Veranstalterin
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Sonntag, 26. November: Lucky Lo
(Uwe)
Nach Lykke Li (bürgerlich: Li Lykke Timotej Svensson Zachrisson) nun Lucky Lo (bürgerlich Lo Ersare), beides schwedische Sängerin. Lucky Lu, die Multiinstrumentalisten und Songwriterin, kommt nun in die Brotfabrik: Es springt zwischen dem Geraden und dem Ungeraden, dem Groovigen und dem Unerwarteten. Und wie die bunten Kreidequadrate des Spiels, durchlaufen Lo und ihre Band Landschaften und Themen in hellen und dunklen Farben, wobei ihr ehrlicher, herzlicher und aufrichtiger Gesang die ganze Zeit über durchscheint. Ursprünglich aus dem schwedischen Umeå stammend, zog Lo Ersare 2014 als Straßenmusikerin nach Kopenhagen, wo sie mit ihrem Banjo in den Kanälen von Christianshavn unterwegs war. Lucky Los Alt-Pop basiert auch auf ihren weitreichenden Interessen, die von freier Improvisation bis hin zu bulgarischer Vokalmusik reichen.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Homepage Brotfabrik
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Sonntag, 26. November und Samstag. 16. Dezember: Wer hat meinen Vater umgebracht / Das Ende von Eddy

(Martin)
Nach den Romanen von Édouard Louis
Das Ende von Eddy, Édouard Louis’ erster Roman, ist ein Befreiungsschlag: der gelungene Versuch, die eigene Herkunft, das gesellschaftliche Schicksal, Demütigung, Armut und Außenseitertum literarisch zu überwinden. Der junge Autor erhebt seine Stimme zu einer Anklage gegen die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen ist, gegen die Homophobie, die Enge und Tristesse seines Heimatdorfs in Nordfrankreich.
Vier Jahre später widmet er sich erneut seiner Kindheit. Mit Wer hat meinen Vater umgebracht – zugleich Romanessay und flammendes Pamphlet – hat er einen Nachtrag voller Empathie geschrieben, der nachzeichnet, wie das Elend der französischen Arbeiter*innenklasse politisch perpetuiert wird. Er nähert sich schreibend dem Leben und der Perspektive seines Vaters an, erforscht, was ihn hat werden lassen, wie er wurde, und erweitert seinen eigenen Blick vom Privaten auf das Politische, um die Herrschenden namentlich zur Verantwortung zu rufen.
Julian Mackenthun vom Journal Frankfurt schrieb nach der Premiere: „Das Freie Schauspial Ensembla inszeniert zwei Romane von Édouard Louis. Auch diese Inszenierung könnte auf Platz 1 stehen. Denn für den Stoff von zwei Romanen findet sie eine gelungene Komprimierung und eine ganz eigene Theatersprache, Édouard Louis beschreibt in den beiden Romanen seine Diskriminierung als heranwachsender Homosexueller. Aber es geht auch um seine Selbstfindung in der Kunst, um seinen Vater-Konflikt und darum, wie er seinem Vater schließlich vergeben konnte, als er sich mit dessen Arbeiterbiografie beschäftigt hat. Bettina Kaminski Lässt in ihrer Inszenierung zwei Schauspieler diese Geschichte erzählen. Die beiden sind aber nicht Vater und Sohn. Sie sind vielmehr zwei Teile desselben Menschen. Den Text sprechen sie abwechselnd. Mal wie Schriftsteller beim Diktieren. Mal wie Patienten auf der Analysecouch. Mal wie in Selbstgespräche vertieft. Sie spielen nicht naturalistisch, Sie entwickeln Körperbilder einer Psyche. Ein Schlagzeuger interagiert derweil mit ihnen. Er setzt Akzente, baut Spannung auf oder grundiert die Handlung atmosphärisch. Damit ist die Inszenierung keine Lesung und kein bloßes In-Szene-Setzen. Sie entwickelt ihre eigene Unmittelbarkeit und Ausdrucksform, mal düster und dann wieder hoffnungsvoll. Das ist sehr gekonnt und sehr gelungen.”
Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/wer-hat-meinen-vater-umgebracht-das-ende-von-eddy Sonntag, 26. November um 18.00h und Samstag, 16, Dezember um 20.00h Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Basaltstraße 23 Foto: © Moritz Buch
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Mittwoch, 29. November: Artist Talks Glenkeen Garden Residencies

(Daniela)
Menschen stark machen“ ist das Motto der Crespo Foundation, und dafür setzt sie sich mit einer Mischung aus Kunst- und sozialer Förderung sowie Kultureller Bildung ein. Einige spannende Kunstprojekte gehen auf die Initiative oder die Förderung der Stiftung zurück: Der „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize“, der 2024 erstmalig zusammen mit C/O Berlin verliehen wird, das „Fliegende Künstlerzimmer“, der „Wortmeldungen Literaturpreis“… Und eben die „Glenkeen Garden Residencies“, die die Foundation seit 2021 in dem Landschaftspark Glenkeen Garden beherbergt. Kunstkollektive und Einzelkünstler:innen arbeiten und erforschen hier unter dem Motto „ArtNature/NatureArt“ das Verhältnis von Mensch, Kunst und Natur. In den Artist Talks stellen sie ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse vor, die ersten habe ich leider verpasst, es bleibt aber noch ein Talk im November: Mittwoch, 29. November, 19 Uhr: STRWÜÜ (Jo Wanneng and Lukas Fütterer) Von der Stop-Motion-Animation einer entführten Pflanze über orchestrierte Harmonien mit riesigen Seerosen bis hin zu Klangobjekten, Marionettentechniken und der Erforschung von
Zeit und Raum: Das Künstler:innenduo STRWÜÜ – Absolvent:innen der HfG Karlsruhe – beschreitet mit seinen künstlerischen Erkundung neue Wege. Während ihrer Residency in Glenkeen Garden konzentrierten sie sich auf Kryptogame wie Algen, Moose und Flechten für die Erforschung von Spannungskräften und Beziehungsdynamiken.
Crespo Studio, Berliner Straße 27, 60311 Frankfurt Eintritt frei Die Talks finden in englischer Sprache statt.
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Donnerstag 30. November - 9. Dezember: "Über das Unbehagen zu wohnen“

(Daniela)
Ich habe im Sommer „After Democracy“ von Partners in Crime gesehen und war sehr begeistert von ihrer performativen Arbeit. Ich will daher auf jeden Fall auch ihre nächste Neuproduktion sehen: „Über das Unbehagen zu wohnen“ in der Villa Schweizer5. In der Lecture Performance mit Tee und Dias begibt sich Regisseurin Eleonora L. Herder gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach den verschwiegenen Echos einer deutsch-jüdischen Familiengeschichte.
Was macht die silberne Teekanne aus einem jüdischen Kaufhaus 73 Jahre nach ihrem Verschwinden auf dem Bahnhof Berlin Spandau? Wie wurde die in Sizilien verbreitete Amöbenruhr zur Komplizin nationalsozialistischer Rassenpolitik? Was haben die Schlaftabletten der Großmutter der Regisseurin mit dem Tod von Ingeborg Bachmann zu tun? Wer hat das Hakenkreuz an dem Grab ihres Urgroßvaters abgemeißelt und wo ist das Ohr von John Paul Getty dem III. heute? - Diesen und weiteren drängenden Fragen versucht die Lecture Performance „Über das Unbehagen zu wohnen“ auf die Spur zu kommen. Anfang des Jahres erreicht Eleonora L. Herder per Spedition ein riesiges Paket: ein Sekretär aus den 1920er Jahren. Ein dunkelbraunes Ungetüm aus Nussbaum, für das sie eigentlich überhaupt keinen Platz in ihrer Wohnung hat. Angeblich gehörte er einmal ihrem Urgroßvater, der den Schreibtisch mit sich durch Europa schleppte, als er Anfang der dreißiger Jahre vor der Rassenpolitik der Nationalsozialisten fliehen musste. Seitdem wurde er in ihrer Familie weitergereicht wie ein Schrein. Er steht abwechselnd für die Heimat, die man nie mehr haben würde und das Großbürgertum, das man glaubte, verloren zu haben. Und nun stand er eben auf der Straße in Frankfurt Bockenheim. Anlieferung bis zur Bordsteinkante. In einem vermeintlich privaten Wohnzimmersetting erzählt Herder anhand von Dokumenten und Objekten ihrer Familie eine alternative Geschichte deutsch-jüdischer Identität. Die Performance changiert zwischen dokumentarischem Diavortrag, ausgreifender Anekdote und brüchiger Intimität, in der die Grenzen zwischen Politischem und Privatem, Opfer- und Tätergeschichte verschwimmen. Immer wieder stellt sich eine Rastlosigkeit ein und die Frage, ob es überhaupt möglich ist, bei sich zuhause zu sein.
Mehr Infos unter: www.andpartnersincrime.org Beteiligte: Despina Apostolou, Eleonora Herder, Tim Schuster, Marina Rengel Lucena, Jonas Harksen, Joanna Plastrotmann, Maren Burger, ehrliche arbeit – freies Kulturbüro, Felix Kosok und Anna Pirot (Bureau 069) 30.11.2023, 19 Uhr, 01.12.2023, 19 Uhr, 02.12. 2023, 17.30 Uhr (mit Kinderbetreuung), 07.12.2023, 19 Uhr, 08.12.2023, 19 Uhr, 09.12.2023, 17.30 Uhr (mit Kinderbetreuung) Schweizer5 | Schweizer Straße 5 Frankfurt am Main | Tickets unter: www.eventbrite.de/ueber-das-unbehagen-zu-wohnen-tickets Ermäßigte Tickets über E-Mail an tickets@andpartnersincrime.org Limitierte Anzahl verfügbar. Alle weiteren Tickets über https://www.eventbrite.de/e/uber-das-unbehagen-zu-wohnen-tickets-729660503207
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DEZEMBER 2023
Freitag 1. Dezember: "BEAT goes FUNK"
(Daniela)
Santa Clause kommt erst in ein paar Tagen, die Vinyl-Retter aber schon am 1.Dezember ins ono2 und machen ein Türchen auf. Mortimer Coldheart und Holger Menzel haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer wieder jede Menge Funk-Soul-Beat-Afro-und Disco Platten am Start und ziehen Ihr schwarzes Gold aus den Plattenkisten, Feuer frei für "BEAT goes FUNK" im Ono2 FR. 1.12. Beat Goes Funk ONO 2, Walter-Kolb-Straße 2
Start: 22.00 | Ende: 3.00 | Eintritt: 10€
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Freitag, 1. Dezember: OF/ 60 years with The Beatles

(Andrea)
Wahnsinn, als der Originaltermin ausverkauft war, gab es einen Zusatztermin (24.11.). Jetzt ist auch dieser sold out, hier also die nächste Gelegenheit zum Beatles-Revival... Die Stones haben mit ihren 80 Jahren unlängst ein neues Album veröffentlicht und weil es zur Auswahl des Materials einen Schiedsrichter brauchte, kam Paul McCartney ins Spiel - "ein pophistorischwer Witz", schreibt Tobias Rapp im SPIEGEL, denn immerhin konkurrierten die beiden Bands lang um die Gunst des Publikums. Während die Stones das wilde, unangepasste Imgae pflegten, verdrehten die Pilzköpfe den Fans auf andere Art den Kopf. "Am 4. November 1963 gingen die Beatles in die Pop-Geschichte ein als frech verschmitzte Provokateure des Königshauses, wegen der ungezogenen Bühnenansage von John Lennon, die Leute auf den billigen Plätzen sollen klatschen und die anderen – mit Blick in Richtung der königlichen Loge – bräuchten nur mit ihren Juwelen zu rasseln. Mit dieser kleinen Unverschämtheit hatten die Beatles die Herzen der jungen Leute in England endgültig erobert. Die Hysterie um die Beatles, genannt Beatlemania, erreichte in England dann am 22. November 1963 einen weiteren Höhepunkt und für Volker Rebell ein guter Anlass für „60 Jahre With The Beatles“ – Jubiläumskonzert mit allen Songs des zweiten Albums der Beatles, gespielt von der Lonely Hearts Club Band. Der Termin am 11.11. ist bereits ausverkauft, für den heutigen gibt es noch Karten. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert. https://radio-rebell.de/termin/60-jahre-with-the-beatles/
Rebell(i)sche Studiobühne,Bieberer Str. 145 A | Hinterhaus, Offenbach
Übrigens, vielleicht steht bei einem von Euch noch Pauls alter Bass auf dem Speicher, der wird nämlich seit Jahren schmerzlich vermisst:https://www.theguardian.com/music/2023/sep/02/search-launched-for-paul-mccartneys-first-hofner-bass-guitar
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Freitag, 1 & Samstag, 2. Dezember: Interkulturelle Bühne: REGENBLUME

(Daniela)
Christine spielt bei REGENBLUME mit...
NACH DEM GEWITTER RICHTET SICH DIE REGENBLUME AUF!
„Ich lebe noch, aber ich bin nicht mehr ich.“
Regenblume ist der Glaube an das Leben, auch wenn das Leben selbst oft schmerzhaft und grausam ist. Die Geschichte spiegelt den Lebenszyklus wider. Auf jeden Tag folgt ein neuer.
Regenblume versucht weniger, die Unterdrückung und Zerstörung des Menschen darzustellen, als aufzuzeigen, was der Mensch unter dem Einfluss von Folter denkt, empfindet und wie er daraus resultierend seine Umwelt wahrnimmt.
Regenblume zeigt Frucht und Einsamkeit eines gefolterten Menschen nach erlittener Demütigung und Unterdrückung.
Regenblume ist eine Aufforderung an uns, nicht wegzusehen, sondern auf Menschen, die im Innersten verletzt wurden, zuzugehen, sie nicht in ihrer Einsamkeit allein zu lassen.
Das Stück spielt im Heute. Schon längst hat der Mensch die Erde verlassen um die Galaxie zu erobern, gleichzeitig vernichtet, inhaftiert und foltert er diejenigen, die sich für ein gerechteres, menschenwürdigeres Leben auf dieser Erde einsetzen.
TEXT UND REGIE: Yusuf Kilic MIT: Laura Baumann, Delphina Hennig, Christine Michel, Tatiana Prohl, Andrea Penkalla und Julia Karackov TERMINE: 1. & 2 Dezember, 20 Uhr Ort: Interkulturelle Bühne, Alt Bornheim 32, 60385 Frankfurt
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Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.
Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro
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Montag 4. Dezember: Lesung „Um mein Leben“
(Daniela)
Lesung „Um mein Leben“ mit anschließendem Gespräch
Das Beratungszentrum FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht und die Beratungs- und Schutzeinrichtung VAIA! setzen sich gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ ein. Um Gelegenheit zum differenzierten Austausch über diese Gewaltform zu schaffen, laden sie ein zur Lesung aus dem Buch „Um mein Leben“. Es erzählt die Lebensgeschichte von Azadiya H., einer jungen lesbischen Frau aus der jesidischen Community. Ihre Erfahrungen sind exemplarisch für das, was viele der Klient*innen von FIM und VAIA! erlebt haben. Im anschließenden Gespräch berichten die Beratungseinrichtungen aus ihrer Arbeit und geben die Möglichkeit zur Diskussion.
Weitere Informationen: https://fim-frauenrecht.de/lesung-um-mein-leben
Mo., 04.12.2023, 18 Uhr, Crespo Studio, Berliner Str. 27, Frankfurt am Main
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5. – 10. Dezember: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Save the Date:
Vom 5. bis 10. Dezember 2023 findet Remake. Frankfurter Frauen Film Tage, veranstaltet von der Kinothek Asta Nielsen e.V., unter dem Schwerpunktthema „Gemeinsam…! Nähe, Verantwortung und Solidarität mit Anderen“ statt, Die Geschichte des Verleihs CHAOS FILM, 1979 von Hildegard Westbeld in Berlin gegründet, steht im Mittelpunkt eines weiteren Programmteils. Die Festival-Personale würdigt in diesem Jahr die Frankfurter Dokumentarfilmemacherin Edith Marcello. Auch im Jahr 2023 bildet ein CineConcert den glanzvollen Höhepunkt von Remake: Die Uraufführung einer Auftragskomposition zum Stummfilm NORRTULLSLIGAN (dt. Titel: WEIBLICHE JUNGGESELLEN, Schweden 1923, Regie: Per Lindberg) am 7. Dezember in der Volksbühne Frankfurt. Die Neukomposition stammt von der international bekannten und gefragten niederländischen Pianistin und Stummfilmkomponistin Maud Nelissen. Der Film erzählt von vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und einem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman der schwedischen Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949).
Das vollständige Programm ab Mitte November auf www.remake-festival.de
FOTO: NORTULLSLIGAN (c) Swedish Film Institute
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Freitag, 8. Dezember: Karaoke mit Pütti

(Martin)
Ich freue mich jetzt schon! Garantiert schon etwas vorweihnachtliche Stimmung - und vielleicht die Gelegenheit ‚Last Christmas…‘ als Karaoke zu singen!
Christoph Pütthoff ist eines der bekanntesten Gesichter des Schauspiel Frankfurt und er ist einer der Schauspieler, die am längsten am Schauspiel Frankfurt auf der Bühne stehen. Auch ist Christoph Pütthoff ein genialer und inzwischen fast legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show. Es ist großartig, wie ‚Pütti‘ mit seiner ‚All-in-one-Show’ die Panoramabar rockt, als Unterhalter, Sänger, Tänzer – manchmal sogar Stripper! – das Publikum begeistert und die Gäste zum Singen und Auftreten ‚verführt’.
Spannend ist es, dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere auf die Bühne steigen, zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen. Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß und verdient sich einen Drink!
Die Panoramabar mit der phänomenalen Aussicht auf die Skyline von Frankfurt ist ein genialer Ort für diese Show: Rundum die beleuchteten Hochhäuser, das nette Team der Bar und dann Pütti, der tatsächlich Frankfurt zum kleinen New York werden lässt - zumindest dann, wenn er mit genialem Timbre in der Stimme Frank Sinatra mit eben diesem Song anstimmt...
Hier geht’s ab 10. November zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/karaoke-mit-puetti-/1695/ 22.00h Panoramabar im Schauspiel Frankfurt Foto: © MG
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Freitag, 15. – 17. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 (weitere Termine)

(Martin )
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der Weihnachtsgottesdienst! Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?
„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an.
Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein.
Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/ Freitag, 15. Und 16. um 20.00h und Sonntag. 17. Dezember um 18.00h, Freitag, 22. und Samstag, 23. Dezember um jeweils 20.00h: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2023 im 19. Jahr Theater Willy Praml in der Naxoshalle Foto: © Rebekka Waitz
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Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder
(Daniela)
Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.
Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €
Mehr Informationen stehen hier.
Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968
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Bis Sonntag, 25. Januar 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)
Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.
Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 25.02.2023, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei
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Noch bis Samstag, 23. Dezember: Fensterschau XXXIV – Tina Herchenröther
(Petra)
Heute schon bei Balenciaga reingeschaut? Mit zwei großformatigen Malereien ist Tina Herchenröther gerade in den Fenstern der ehemaligen Burg-Drogerie der Restauratoren zu sehen. Dabei ließ sich die Künstlerin von Kollektionen des Skandal-Modehauses Balenciaga inspirieren: Eine moderne Ritterrüstung aus der Kollektion 2020 und ein Kleid aus zahlreichen ineinander verflochtenen kleinen Metallringen inspirierten Herchenröther zu ihren Motiven. Das Wechselspiel aus Ornament, Weiblichkeit und Stärke stehen zentral in den beiden Werken.
Fensterschau XXXIV: Tina Herchenröther bei den Restauratoren, Ort: Fensterschau, Adresse: Burgstraße 43, bis 23.12., Öffnungszeiten: 24/7
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Bis Sonntag, 31. Dezember: Wohnzimmer Hauptwache mit "Langer Bank"

(Petra)
Das DAM-Reallabor "Wohnzimmer Hauptwache" belebte als Teil des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" im Herbst 2022 die Frankfurter Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist das DAM auf der Hauptwache aktiv. Im Sommer eröffnet auf dem belebten Platz die Ausstellung „Zukunft Innenstadt Frankfurt“. Sie geht der Frage nach, welche Bedürfnisse und Anforderungen an eine lebenswerte Frankfurter Innenstadt in der Zukunft bestehen. Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten zu sehen sein und soll bundesweit in den Modellstädten des Förderprogramms Station machen. Einen nächsten Schritt für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum geht das Museum mit der künstlerischen Intervention "Die Lange Bank" ab heute. Die modulare Sitzmöglichkeit wird dort erstmals für verschiedene Dialogformate bereitstehen. Ein Treffpunkt an der Langen Bank - die künstlerische Installation is als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Ihr könnt hier in die Choreografien und Hörstücke von 15 interntionalen Künstlerinnen und Künstlern eintauchen, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ausprobieren und erleben, wie das Sitzen urbane Räume neu definiert. Je nachem, wer noch so auf der Langen Bank ist, würde ich sagen.
Wohnzimmer Hauptwache mit der Langen Bank, Deutsches Architekturmuseum (DAM), An der Hauptwache, Eintritt: frei
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Bis Sonntag, 14. Januar 2024: Ausstellung DAM „Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber."

(Petra)
Ich mag die Arbeit des Deutschen Architekturmuseums sehr – und auf diese Ausstellung freue ich mich – heute ist die Eröffnung: Proteste müssen stören, sonst wären sie wirkungslos. Wenn Störungen in den öffentlichen Raum ausgreifen und sich dort festsetzen, wenn sie ihn dauerhaft blockieren, verteidigen, schützen oder erobern, dann entsteht Protestarchitektur. Detailreiche Modelle, gebaut an der Technischen Universität München und der Hochschule für Technik Stuttgart (Prof. Andreas Kretzer), zeigen Protestcamps von der Resurrection City 1968 bis zur Lobau-bleibt!-Bewegung 2021/2022. Vierzig "Bodenstrukturen" aus Lützerath, zumeist Pfahlbauten, wurden von Rokas Wille (HfG Karlsruhe) mit Fotopapiermodellen dokumentiert. Der Regisseur Oliver Hardt entwickelte für die Ausstellung eine Filminstallation. Gemeinsam mit Aktivist*innen konnte eine Hängebrücke aus dem Hambacher Wald übernommen werden. Auch ein 1:10-Hängemodell des Barrios Beechtown, eine Leihgabe des Künstlers Stephan Mörsch, zeigt diese Waldbesetzung. Die Ausstellungsarchitektur auf der um 1000 Quadratmeter erweiterten Fläche des DAM Ostend wurde von Something Fantastic entwickelt.
"Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber." Eine Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien Ausstellung: Eintritt: 5 (3) Euro, Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di., Do. und Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa. und So.: 11 - 18 Uhr
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Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)
Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.
"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)
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