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| 27.10.2023 |
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HIER "SPRICHT" DIE VERTRETUNG / UMFRAGE LÄUFT NOCH: BITTE MACHT MIT /

Ich habe Euch Street Art aus Lissabon mitgebracht: Mittlerweile komme ich gerne nach Frankfurt zurück, aber das Meer fehlt mir hier ganz furchtbar. Und Lissabon, ach ja…allerdings sind die unübersehbaren Leerstände auch in der Innenstadt (durch die sich täglich Massen an Touristen schieben) bittere Wunden, mit zugemauerten Hausöffnungen und traurig-bröckelnden Fassaden: das Thema des bezahlbaren Wohnens vs. Spekulantentums etc. stellt sich hier seit langem noch viel krasser als bei uns (auch da der soziale Wohnungsbau dort keine Tradition hat).
Aber zurück zu uns: Der Sommer in Frankfurt war toll, und superviel los, finde ich. Dachte, der Herbst wird etwas gechillter –doch jetzt sehe ich all die kommenden Termine...Ganz besonders freue ich mich Anfang November auf das (lange ausverkaufte) Konzert von Queens of the Stone Age. Und meine Ma möchte unbedingt noch zu Banksy (auch wenn „das Event“, „Ausstellung“ würde ich dazu nicht sagen, nur Kopien zeigt). Ins Theater will ich endlich auch mal wieder: mit Martins Empfehlung ist da ja immer ein "Treffer".
Zugleich bin ich schockiert und traurig darüber, wie übel es um uns herum zugeht. Das will ich hier nicht vertiefen, Euch aber eine Gesprächsveranstaltung am 02. November besonders ans Herz legen, die das Literaturhaus Frankfurt zusammen mit der Bildungsstätte Anne Frank veranstaltet: „Der 07. Oktober und die Folgen“ zum kriegerischen Konflikt zwischen Israel und Gaza mit der Autorin Sarah Levy, der Politikwissenschaftlerin Saba-Nur Cheema und dem Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel.
Daniela erholt sich inzwischen hoffentlich einigermaßen und macht wirklich mal Pause (!?) – auch wenn wir zusammen mal wieder unfassbar viele Ausgehtipps für Euch „gehortet“ haben. Vielen Dank auch in ihrem Namen an die lieben Kolleginnen und Kollegen: Merci an Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Eric Düwel.
Und bitte: Wenn Ihr noch nicht bei unserer Umfrage mitgemacht haben solltet, hier ist die Gelegenheit ( Ausgehtipps Leser:innen Umfrage). Dauert auch nur wenige Minuten ;-)! Und DANKE für die ganzen tollen Feedbacks, die wir schon bekommen haben!!!
Also: Bleibt fröhlich und zuversichtlich, lebt wild – und wir sehen uns!
Petra
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UMFRAGE BITTE MITMACHEN
Wir würden einfach nur gerne wissen, was Euch an den Ausgehtipps gefällt und was wir besser machen können.
Dauert nur 3 Minuten... LOS GEHT'S!
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 17 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com
1 x 2 Tickets für Relese-Konzert von Sun´s Sons in der Alten Seilerei. Schreibt einfach kurz, warum Ihr unbedingt das Konzert sehen wollt.
Hinweise zum Bild: siehe Informationen im Veranstaltungstipp
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
3 x 2 Gästelistenplätze für SOULFOOD. Gewinnfrage: Wie hieß der Sänger der Crackers? (Uwe hat einen Nachruf geschrieben)
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Karten für "Götz Widmann" am 1. November im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Worum gehts in der Buchbar diese Woche?
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GEROLLTES über die Nationalmannschaft (mal wieder)

(Uwe)
Ich muss voranstellen, dass ich keins der beiden Länderspiele sehen konnte, die die deutsche Nationalmannschaft im Rahmen der USA Reise bestritt. Tatsächlich habe ich noch nie in meinem Leben einen Wecker gestellt, der mich um 2 Uhr in der Nacht wecken sollte. Ich machte weder ein Schülerpraktikum als Bäcker, noch interessierten mich Boxkämpfe oder Super Bowl. Überhaupt bin ich kein Nachtmensch, um 2 Uhr nachts liege ich in der Regel im Bett. Ich wäre der perfekte Freigänger, dann hätte ich auch eine gute Entschuldigung für einen zeitigen Abgang. Egal, es geht ja um die Nationalmannschaft: Einem Sieg gegen den Gastgeber (zur Erinnerung: die USA) folgte ein Unentschieden gegen México. Allein wenn man sich die Aufstellung in den beiden Spielen ansieht, kann man durchaus wieder so etwas wie Hoffnung schöpfen: Wirtz (Bayer Leverkusen) und Musiala (Bayern) im offensiven Mittelfeld, dahinter Gündogan (Barcelona) mit Groß (Brighton / früher in Ingolstadt schon unterschätzt), wunderbar! Vorne Sane, der auch bei Bayern gerade in Topform ist. Daneben Füllkrug, keine Weltklasse aber ein guter Typ, der was kann. Die Abwehr ist mir eigentlich egal und im Tor braucht es aus meiner Sicht keine Rückkehr von Neuer nach seiner Verletzung, ich finde ter Stegen (Barcelona) mittlerweile besser.
Kein Frankfurter Spieler in der Nationalmannschaft? Ok, Torhüter Trapp, neben ihm saßen mit Baumann und Leno aber zwei weitere Keeper auf der Bank. Trotzdem sollte er hinter genannten ten Stegen als Nummer 2 gesetzt sein. Zweitbester zu sein, bringt auf der Torhüterposition leider nichts, weil man auch als zweiter Mann nie spielt. Da erscheint es sinnvoller zu der Zeit zuhause auf der Couch oder bei einem Szeneitaliener zu sitzen. Kein Feldspieler der Eintracht dabei? Wer sollte das aber sein, wenn die beiden besten Spieler mit Larsson und Skhiri keine Deutschen sind. Koch? Der ist zwar besser als sein Vorgänger N‘Dika, aber hinter Süle, Rüdiger, Hummels, Tah oder Thiaw ist er schon einzuordnen. Götze wurde zum 2x Vater, spielt in der Nationalmannschaft aber zu Recht keine Rolle. Seine Leistung ist nach gutem erstem Jahr mittlerweile recht gewöhnlich, wie es sein ständiges unsportliches Verhalten seit langem ist.
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Freitag 27. Oktober: Langer Schabbat-Tisch auf dem Römerberg

(Daniela)
Wenn der Schabbat-Tisch leer bleibt: Die Jüdische Gemeinde Frankfurt macht mit einer Installation auf dem Römerberg auf die Situation der von der Terrororganisation Hamas entführten Menschen aufmerksam. Über 220 Kinder, Frauen und Männer wurden von den Hamas-Terroristen aus Israel in den Gazastreifen verschleppt. Unter ihnen sind auch deutsche Staatsangehörige. Um ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit mit den Entführten und ihren Familien zu setzen und die Öffentlichkeit auf die andauernde Geiselnahme aufmerksam zu machen, wird am Freitag, den 27. Oktober 2023 auf dem Römerberg eine lange, mit Geschirr eingedeckte Schabbat-Tischtafel mit 222 leeren Stühlen aufgestellt. Auf den Stühlen werden Fotografien und Namen der Entführten angebracht.
Der Tisch wird von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr auf dem Römerberg stehen. Wir laden alle Frankfurterinnen und Frankfurter dazu ein, durch ihr Erscheinen ihre Solidarität zu zeigen. Mit dieser öffentlich sichtbaren Solidaritätsaktion möchten wir nicht zuletzt der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die Geiseln bald wieder in Sicherheit bei ihren Familien sein werden. Die leere Schabbat-Tischtafel wurde erstmals am 20. Oktober 2023 vor dem Tel Aviv Museum of Art sowie in Rom und weiteren Städten aufgestellt. Frankfurt am Main ist die erste deutsche Stadt, in der der leere Schabbat-Tisch im öffentlichen Raum auf die Situation der Geiseln aufmerksam macht.
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Freitag 27. Oktober und weitere Termine bis 17. November: Fedora

(Martin)
Oper von Umberto Giordano (1867-1948)
Es ist ein Opernthriller. Und auch die Länge der Oper mit eineinhalb Stunden entspricht cineastischen Gewohnheiten.
Die FR übertitelt die Premierenkritik mit: „Umberto Giordanos „Fedora“ sprengt an der Oper Frankfurt Zeit und Raum auf überaus geschmackvolle Weise.“
Und die FAZ beginnt die Kritik mit einer klugen Zusammenfassung: „Die Fürstin Fedora Romazow macht einiges durch und hat sich doch meistens in der Gewalt. Ihr erster Mann starb, der zweite wird am Abend vor der Hochzeit in Sankt Petersburg erschossen. Sie selbst arbeitet im Pariser Exil als Spitzelin für die russische Geheimpolizei, um den Mörder ihres Verlobten zu überführen. Doch als der Mörder, Graf Loris Ipanow, ihr erzählt, dass ihr Verlobter sie in der Nacht des Mordes mit seiner Frau betrogen hat, verliebt sie sich in den Mörder, den sie zuvor schon bei der Polizei denunziert hat.“
Umberto Giordanos Verismo-Thriller zeigt eine Titelfigur, die sich in atemberaubendem Tempo zwischen verschiedenen Extremen bewegt: Die russische Fürstin Fedora ist Spionin, Rächerin, Geliebte, Märtyrerin und Betrogene zugleich. Nachdem ihr Verlobter bei einem Attentat getötet wird, stellt sie sich in den Dienst der Polizei und spürt dessen Mörder Loris Ipanow in Paris auf. Die beiden verlieben sich ineinander und wagen einen gemeinsamen Neubeginn in den Schweizer Bergen. Doch sie werden schon bald von ihrer Vergangenheit eingeholt ...
Burleske und tragische Momente sind in Giordanos psychologisch differenziertem Musikdrama eng miteinander verwoben. Virtuose Gesangspartien treffen dabei auf einen originell instrumentierten Orchestersatz, der jedem Schauplatz einen ganz eigenen musikalischen Charakter verleiht. In einer bildstarken Inszenierung betont Christof Loy sowohl den kriminalistischen Aspekt des Werkes als auch die Einsamkeit der Titelfigur: Fedoras Traum vom Glück mit Loris bleibt nur ein Wunschbild.
Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/3usu1rjJez0 Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/fedora_3/?id_datum=3502 28. Oktober um jeweils 19.30 Uhr Sonntag, 12. November um 18.00 Uhr Freitag, 17. November um 19.30 Uhr Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller
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Noch bis 7. November: Jüdische Kulturwochen

(Daniela)
Die Jüdischen Kulturwochen 2023 vom 22. Oktober bis zum 7. November finden statt. Trotz der fürchterlichen Ereignisse in Israel halten wir am gesamten Programm fest, weil wir jüdisches Leben und jüdische Kultur jetzt erst recht stärken wollen. Wir möchten unsere Gemeindemitglieder und die Stadtgesellschaft zusammenbringen, um Momente der Solidarität sowie das gemeinsame Erleben von Menschlichkeit zu ermöglichen. Jüdische Kulturwochen 2023 vom 22.10. bis zum 07.11.2023 Bernhard Sekles – Frankfurter Komponist und Visionär, Klassik- und Jazzkonzert So, 29.10.23 | Beginn: 17:00 Uhr | Einlass: 16:30 Uhr (mit Pause)
Deutsch-Jüdische Rabbiner der vergangenen 1700 Jahre – Ein historischer Rückblick Mo, 30.10.23 | Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt: frei Cybersecurity in Deutschland und Israel – Keynote mit Prof. Dr. Haya Shulman und anschließendem Gespräch mit Dr. Eva-Charlotte Proll Mi, 01.11.23 | Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr Lyonel Feininger, Führung durch die Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Mi, 01.11.23 | Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt: 12 € vor Ort (Führung inkl. Eintritt) Jerusalem Great Synagogue Choir Sa, 04.11.23 | Beginn: 19:30 Uhr | Eintritt: frei Contemporary Dance Workshop mit israelischen Tänzer*innen In Kooperation mit dem Pfalztheater Kaiserslautern Für Kinder und Jugendliche (12-16 Jahre) So, 05.11.23 | Beginn: 11:00 Uhr | Eintritt: 16 € Alice, spiel‘ um dein Leben! – Musikalisches Theaterstück So, 05.11.23 | Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 18:30 Uhr | Eintritt: 25 €
Modi Live – Stand-Up Comedy Show (auf Englisch) Di, 07.11.23, sowie Mi, 08.11.23 | Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 18:30 Uhr
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Bis 29. Oktober: 70 Jahre Deutsches Jazzfestival Frankfurt

(Daniela)
Vom 25. bis zum 29. Oktober feiert das Deutsche Jazzfestival Frankfurt seinen 70. Geburtstag. Dazu kommen neben internationalen Acts wie dem John Scofield Trio, Jakob Bro & Joe Lovano oder Terri Lyne Carrington mit der hr-Bigband auch viele heimische Künstlerinnen und Künstler wie Lucia Cadotsch, Torsten de Winkel, Anke Helfrich oder die jungen Musiker von Structucture. Der Vorverkauf hat begonnen. Freitag, 27. Oktober, "Clubnacht"
- Jo Bartmes’ Submaroon / Die Fabrik, Netzwerk Seilerei
- n.n. / Milchsackfabrik
- JO / Jazz-Initiative in Dr. Hoch’s Konservatorium
- Jean-Philippe Bordier Quartet / Jazzkeller
- Àbáse, J. Lamotta / Jazz Montez
- n.n. / Ono2
Das restliche Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Samstag, 28. Oktober, ab 19 Uhr, hr-Sendesaal
- Terri Lyne Carrington & hr-Bigband: New Standards
- Heidi Bayer’s Virtual Leak
- Jakob Bro & Joe Lovano: "Once Around the Room" feat. Larry Grenadier, Thomas Morgan, Anders Christensen, Joey Baron & Jorge Rossy
Sonntag, 29. Oktober, 20 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm
- Dave Okumu & The Seven Generations
Weitere Programmdetails auf hr2.de
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Freitag 27. Oktober - Sonntag 5. November

(Daniela)
Ich finde die Arbeiten von Jan Deck und seinem Kollektiv profilkollektion großartig ("Wilde werden" würde ich sofort nochmal mitmachen). Die neue performative Installation un*wert befasst sich mit Eugenik und der Rolle der Frankfurter Uniklinik im Nationalsozialismus. Sie werden dieses Projekt an verschiedenen Orten in der heutigen Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Uniklinikum durchführen. Ich hoffe ich bekomme noch Tickets
un*wert - Eine Frankfurter Klinik und Eugenik
In der Zeit des Nationalsozialismus war Eugenik Leitmotiv medizinischen Handelns. Auch die “Städtische und Universitätsklinik für Nerven- und Gemütskranke” in Frankfurt war Teil dieses Systems. Menschen, die nach eugenischen Maßstäben als "minderwertig" galten, wurden dort begutachtet, zwangssterilisiert oder in Anstalten verlegt, wo man sie ermordete. un*wert fragt nach Ursprung und Folgen eugenischen Denkens, sowie der Rolle der Frankfurter Klinik und ihres Leiters Karl Kleist. profikollektion führt das Publikum an verschiedene Orte in der Klinik. Mit Interviews, Audiokomposition, Video und interaktiven Formaten nähert sich die performative Installation Geschichte und Gegenwart der gefährlichen Frage nach dem Wert des Menschen.
Termine: Fr., 27.10.2023, 20:00 Uhr, Sa., 28.10.2023, 20:00 Uhr, So., 29.10.2023, 18:00 Uhr, Fr., 03.11.2023, 20:00 Uhr, Sa., 04.11.2023, 20:00 Uhr, So., 05.11.2023, 18:00 Uhr,
Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Uniklinikum. Genauere Ortsangaben nach Anmeldung
Dauer: ca. 120 Minuten, zeitweise outdoor
Barrierefreiheit: Die Teilnahme ist bedingt barrierefrei. Es gibt unebende Flächen und Treppen (die umgangen werden können). Bitte melden Sie sich gerne vorher, auch bei Fragen (Mitteilungsfeld Kontaktformular).
Audiosprache: deutsch
Anmeldung: https://www.profikollektion.de/öffentlich/anmeldung-un-wert/
von und mit: Jan Deck/Katja Kämmerer (Künstl. Leitung), Louisa Beck (Komposition) und Eva Weingärtner (Video), Marlene-Sophie Haagen (Stimme)
Interviewpartner*innen: Margret Hamm, Cornelie Junghans, Jens Kolata, Moritz Verdenhalven
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Freitag 27. - Sonntag 29. Oktober: Fem Fest

(Daniela)
Vom 27.-29.10. findet in Frankfurt ein feministisches Festival namens Fem Fest statt. Wir haben ein volles Programm. Die Vorträge finden im Studierendenhaus (Mertonstr. 26), die Konzerte im Exzess (Leipziger Str. 91) statt.
Freitag, 27.10.: Ab 20.30 Konzert mit: Maraudeur (Postpunk);Die Tödin (Darkwave); Space Bucket (Electropunk) und Vagaries (Midtempopunk)
Samstag, 28.10.: Verschiedene Workshops (Fahrrad-Schrauben, Massage, Selbstbehauptung & Empowerment, Talk consent to me). Leider ist bereits alles ausgebucht, aber ihr könnt euch auf die Warteliste eintragen lassen unter workshopsfemfestfrankfurt@systemli.org
14-16 Uhr Vortrag von Lisa: „Augen auf an der Kreuzung! Antisemitismus in aktuellen feministischen Kontexten.“
16-17.30 Uhr Vortrag von Anastassija Kononowa: „Die Perspektive der Frauen im Krieg gegen die Ukraine.“
18.30-20.30 Uhr Vortrag von Dastan Jasmin: „Die feministische Revolution in Ostkurdistan und im Iran.“
Ab 21 Uhr Konzert im Exzess mit: GØLDI (Powerpunk); Die platzenden Pickel (Punk) +tba. Danach Party mit Djane Kidz on Sugar
An diesem Abend sind nur Flinta erlaubt (Frauen, Lesben, Inter, nonbinär, agender)
Sonntag, 29.10. 11-16 Uhr Brunch 14-16 Uhr Lesung von Mary Mojito und Sévérine Kpoti: „Punk as F*ck“ 16-17.30 Uhr Vortrag von Athena Solomon B.: „Our stories are not incomplete” (Auf englisch)
Mehr Details gibt es bei Instagram: femfestfrankfurt
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Freitag, 27. Oktober: Kino kulinarisch

(Andrea)
Flusskrebse, Gumbo & Brombeerkuchen. Klingt das nicht verlockend? Dazu kredenzt Daniel noch diesen wunderbaren Film über das Mädchen, das sich in den gefährlichen Sümpfen von North Carolina alleine groß zieht und sich zur scharfsinnigen und zähen jungen Frau entwickelt. Jahrelang geisterten Gerüchte über das „Marschmädchen“ durch das nahegelegene Örtchen Barkley Cove und schlossen sie von der Gemeinschaft aus. Als sich Kya zu zwei jungen Männern aus der Stadt hingezogen fühlt, eröffnet sich für sie eine neue, verblüffende Welt. Doch als einer von ihnen tot aufgefunden wird, sieht die Gemeinde sofort in Kya die Hauptverdächtige. Im Laufe des Falles wird immer mysteriöser, was tatsächlich passiert ist – und es droht die Gefahr, dass die vielen Geheimnisse, die im Sumpf verborgen liegen, ans Licht kommen. 2019 begeisterte die amerikanische Schriftstellerin Delia Owens Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt mit ihrem Roman „Der Gesang der Flusskrebse“ – das Buch wurde zu einem globalen Phänomen. Passend zum Film servieren Daniel und sein Team selbstverständlich klassische US-Südstaatenküche als Hommage an die Orte, Stimmungen, Schauplätze und Küchengeheimnisse des Buches bzw. Films. Als Amuse Geule gibt es diesmal Flusskrebse (was denn auch sonst!?), das Hauptgericht heißt Gumbo (der legendäre, besonders würzige Eintopf mit Hühnchen, geräucherter Wurst, Paprika, Sellerie und Zwiebeln – wie immer optional auch vegetarisch) und zum Nachtisch gibt es Brombeerkuchen, so wie es der Roman explizit vorsieht. Wir werden auf der Reise in die Sümpfe garantiert satt und glücklich werden. Und sehr berührt! Karten gibt es wie immer unter: www.kinokulinarisch.de, 18.30 uhr
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach
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Freitag 27. - 11. November: Die Volksbühne Bad Homburg mit „Zweifel“ zu Gast in Frankfurt

(Daniela)
Die Volksbühne Bad Homburg mit „Zweifel“ zu Gast in Frankfurt
Regie: Torsten Leiss Mit: Corinna Scheer, Dörte Koenig, Stephan Sabow und Simone Woyke
Die Volksbühne Bad Homburg geht auf Tour. Mit „Zweifel – Eine Parabel“ von John Patrick Shanley tritt das Ensemble der Volksbühne Bad Homburg am 27. und 28. Oktober, 3. und 4. November sowie 10. und 11. November 2023 im Kulturhaus Frankfurt auf.
Schwester Aloisius leitet despotisch eine kirchliche Schule. Sie hat Zweifel an der moralischen Integrität des sympathischen und für seine modernen Ansichten beliebten Vater Flynn, der an der Schule als Lehrer arbeitet. Deshalb beauftragt sie die junge, naive Schwester James damit ein Auge auf Vater Flynn zu werfen. Schon bald steht die Behauptung im Raum, er habe sich an einem seiner Schutzbefohlenen vergriffen. Vater Flynn beteuert seine Unschuld, doch Schwester Aloisius verbeißt sich immer mehr in die obsessive Suche nach Beweisen. Schwester James gerät als Spielball zwischen die Fronten.
Das Stück beschäftigt sich mit der Frage nach Schuld und dem Umgang mit Verdacht, Zweifel und (Vor-)Verurteilung und zeigt auf, wie sich eine Mutmaßung verselbständigen kann und welche Konsequenzen das für alle Beteiligten hat.
Das Ensemble der Volksbühne Bad Homburg hat das Drama bereits im November 2022 am Kurtheater Bad Homburg aufgeführt. „Wir freuen uns, Zweifel nun auch in Frankfurt auf die Bühne zu bringen und die Zuschauer mitzunehmen, wenn sich im Kulturhaus Frankfurt ein erbitterter Kampf um die Wahrheit entspinnt.“ so Regisseur Torsten Leiss.
Zweifel wurde 2004 in New York uraufgeführt und 2008 mit Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman verfilmt.
Termine:
Kurhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2, 60316 Frankfurt am Main
· Freitag 27. und Samstag 28. Oktober 2023, 20 Uhr · Freitag 3. und Samstag 4. November 2023, 20 Uhr · Freitag 10. und Samstag 11. November 2023, 20 Uhr
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Freitag, 27. Oktober – Sonntag, 5. November: un*wert – eine Frankfurter Klinik und Eugenik profikollektion

(Martin)
Performative Installation - Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Frankfurt - Weitere Termine (siehe unten)
Die Projekte von profikollektion haben Daniela und ich schon häufig gemeinsam besucht. Zum Beispiel den Audio-Walk: „Wilde Werden“ im Zoo Frankfurt. Seitdem ist der Frankfurter Zoo für mich auch immer ein historischer Ort und dass dort sogenannte ‚Völkerschauen‘ veranstaltet bzw. Menschen ausgestellt wurden ist zum Teil der Frankfurter Geschichte geworden.
Jetzt nimmt sich profikollektion einen anderen Ort und eine andere Zeit vor für die nächste ‚Inaugenscheinnahme‘: die Frankfurter Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
un*wert – eine Frankfurter Klinik und Eugenik: „In der Zeit des Nationalsozialismus war Eugenik Leitmotiv medizinischen Handelns. Auch die “Städtische und Universitätsklinik für Nerven- und Gemütskranke” in Frankfurt war Teil dieses Systems. Menschen, die nach eugenischen Maßstäben als "minderwertig" galten, wurden dort begutachtet, zwangssterilisiert oder in Anstalten verlegt, wo man sie ermordete. un*wert fragt nach Ursprung und Folgen eugenischen Denkens, sowie der Rolle der Frankfurter Klinik und ihres Leiters Karl Kleist. profikollektion führt das Publikum an verschiedene Orte in der Klinik. Mit Interviews, Audiokomposition, Video und interaktiven Formaten nähert sich die performative Installation Geschichte und Gegenwart der gefährlichen Frage nach dem Wert des Menschen.“
Anmeldung: https://www.profikollektion.de/öffentlich/anmeldung-un-wert/
Freitag, 27. und Samstag, 28. Oktober um 20.00h Sonntag, 29. Oktober um 18.00h Freitag, 3. und Samstag, 4. November um 20.00h Sonntag, 5. November um 18.00h Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Frankfurt – Genauere Ortsangabe nach Anmeldung Foto: © Veranstalter*in
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Freitag, 27. Oktober: Of/ Tagebuch-Vorleseabend

(Andrea)
Der heutige Abend verspricht Amusement und wäre ich nicht auf der Heimreise..."Wer war noch nie in einer peinlichen Situation? Die peinlichen Momente im Leben können sehr unterschiedlich sein, man hat einen wichtigen Termin und der Stick mit der Präsentation liegt zuhause, das falsch zugestellte Liebesbriefchen in der Schule, man will im perfekten Outfit erscheinen und plötzlich platzt eine Naht, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Viele Menschen vertrauen diese unangenehmen Erlebnisse ihrem Tagebuch an und bald hat die Erinnerung ihren Schrecken verloren und man kann darüber lachen. Das Klingspor Museum veranstaltet heute einen peinlichen Tagebuchvorleseabend und Ihr seid eingeladen, mutig zu sein, alten Tagebücher mitzubringen und peinlichen Momente vorzulesen. Der Eintritt ist frei. Wie jeden Freitag ist Buchbar-Abend mit angenehmen Beisammensein bei Getränken und Gesprächen um 18 Uhr im Klingspor Museum. Der Vorleseabend beginnt um 19 Uhr. Nur Mut!
Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach
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Freitag, 27. Oktober: FFM/ 100 kilo Herz
(Andrea)
100 Kilo Herz heißt die Band, die heute im Bett aufspielt und das sind 100 Prozent Energie. "Drei Jahre nach ihrem hochgelobten zweiten Album legen die Leipziger Brass-Punker jetzt endlich nach. „Zurück nach Hause“ geht es nicht nur mit dem neuen Album, sondern auch mit den neuen Liedern aus dem richtigen Leben wieder auf die Bühne – dahin, wo sich die Band am wohlsten fühlt. Tanzbar wie immer, die Texte von hoch politisch bis tief gefühlvoll und immer noch genug Pogo und Polka im Gepäck." 20 Uhr
Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt
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GEDRUCKTES

(Petra)
Den Deutschen Buchpreis hat sie in diesem Jahr für ihr Romandebüt nicht erhalten, obwohl sie mich mit diesem tollen Buch sehr berührt hat: Anne Rabe: „Die Möglichkeit von Glück“. Dass wir – nach über 30 Jahren endlich – öffentlich und literarisch darüber nachdenken und streiten, was der Euphemismus der "Wiedervereinigung" von Ost und West damals und heute wirklich hieß, und welche Auswirkungen er auf die Menschen der ehemaligen DDR hat(-te), ist tröstlich. Und wichtig.
Nicht nur, um die Traumata ganzer Generationen, Missverständnisse und Versäumnisse zwischen Ost und West nun verspätet anzugehen, sondern auch aus Respekt für persönliche Lebenswege derjenigen, die im neuen Deutschland mit sich und anderen gerungen haben. Nein, ich schiele hier nicht auf den Aufstieg der AfD und auch nicht auf den unerträglichen Rechtsruck insgesamt (auch im Westen).
Es geht in Rabes Roman in erster Linie um prägende Werte, individuelle Entwicklungen und familiäre und gesellschaftliche Konditionierungen, die in Ostdeutschland weitgehend identitätsstiftend waren. Das war und ist natürlich auch politisch. Plötzlich war alles anders, vieles (scheinbar) wertlos – und der Einzelne auf sich und im Zweifelsfall auf gut vertrautes "Damals" zurückgeworfen. Gerade auch für Kinder und Jugendliche bedeutete die Veränderung ja nicht nur neue Freiheiten und Perspektiven, sondern oft auch Haltlosigkeit. Pionierin zu werden, geht nicht mehr? Wieso? War alles, worauf wir uns bisher verlassen konnten, falsch? Was haben uns die Erwachsenen vorgelebt? Und was sagen sie uns jetzt? Viele Erwachsene waren in der Situation jedoch erst mal mit sich und ihrer Orientierung beschäftigt.
Ich will nicht sagen, dass unsere und die jüngere Generation im Osten der Nachwendezeit "verloren" war, aber es ist heftig, was alles unter der Oberfläche blieb und vor sich hin gärte, wie oft Gewalt auf unterschiedlichsten Ebenen die Leben prägte. Und dann denke ich an die versprochenen "blühenden Landschaften" und kotze innerlich. Klar ging es um Konsum-Sehnsucht, um Teilhabe an all den westlichen Verheißungen und Optionen einer touristischen "Welteroberung". Verständlich, auch wenn ich mich damals mitunter darüber lustig gemacht habe. Doch das war nicht alles. Aber alles, was zunächst in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden ist. Und all das ist noch immer wenig ausgesprochen, geschweige denn aufgearbeitet. Dies ändert sich gerade. So auch mit Rabe und anderen Autor*innen, Kulturschaffenden etc.
Die Protagonistin Stine klaubt im Verlauf der Erzählung Splitter davon zusammen – und versucht, einige davon bewusst an ihrem Weg liegenzulassen: sie beschäftigt, was die sozialistische Suche nach einer "besseren Gesellschaft" jetzt in der Konsequenz heißt, was eine krass kalte und misshandelnde Mutter getan hat, die NS- und DDR-Geschichte des geliebten Großvaters und anderes mehr. Ihr gelingt es zumindest, das Ganze zu reflektieren, manches über die Familiengeschichte herauszufinden, sich zu distanzieren und zu entscheiden, vieles anders zu machen als es tief in ihr eingebrannt „gelernt“ ist. Hört sich nach einem guten Weg an.
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Samstag 28. Oktober: ADRIAN HERMES im/vor dem HOPPIGALOPPI
(Daniela)
ADRIAN HERMES live in concert
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um großzügige Spenden für den Künstler - ein Hut geht rum.
Nachdem wir das Konzert des OKTOBER FOLK CLUB wegen Krankheit verschieben mussten (NEUER TERMIN: Sa, 18.11.23), gebührt ADRIAN HERMES am Samstag die Ehre, das erste kleine Konzert im HOPPIGALOPPI zu geben.
Der Berliner Solokünstler mit ostfriesischen Wurzeln, bezeichnet seine Musik selber als »Short Story Pop«.
Auf seinem letzten Album »Urlaub« treffen deutschsprachige Kurzgeschichten auf Indie-Popsongs, Songs mit Humor und Melancholie über das Leben unterschiedlicher Protagonisten, ob Fernseharzt, Pilot, Gärtner oder die Katze von nebenan.
Hier könnt Ihr reinhören: http://adrianhermes.de/; https://adrianhermes.bandcamp.com/
Sa, 28.10.23, 17 Uhr
HOPPIGALOPP,I, Berger Str. 56 | Merianplatz
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Samstag 28. Oktober: Oh, Sister! im Mal Seh'n

(Daniela)
Ich habe den Film schon gesehen, er ist sehr beeindruckend!
Filmvorführung und Podiumsdiskussion: "Oh, Sister!" im Mal Seh'n Kino
Auf unserem Podium erwarten wir folgende Gäste:
- Valeria Shashenok - Aktivistin
- Elke Voitl - Sozialdezernentin der Stadt Frankfurt
- Viktoriia von Rosen - Ukrainian Coordination Center
Zum Film:
"Oh, Sister!" zeigt uns eindringlich das Leben der ukrainischen Frauen unter dem Angriffskrieg Russlands. In diesem 20-minütigen Film werden die vielfältigen Rollen der Frauen im Krieg dargestellt, wobei Leid, Stärke und Hoffnung im Mittelpunkt des Films stehen. Der Dokumentarfilm begleitet die drei renommierten Friedens-und Menschenrechtsaktivistinnen Tawakkol Karman, Jody Williams und Leymah Gbowee, allesamt Trägerinnen des Friedensnobelpreises, auf ihrer Reise in die Ukraine. Dort porträtieren sie sechs ukrainische Frauen, ihre Aufgaben und Herausforderungen unter dem russischen Angriffskrieg, der mittlerweile Alltag geworden ist. Schnell zeigt sich die große Rolle der anhaltenden Entschlossenheit, das Rückgrat des Freiheitskampfes ihres Landes zu bilden.
Uhrzeit: 14:00 Uhr Ort: Mal Seh'n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt Original mit englischen Untertiteln.
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Samstag 28. Oktober: Vintage Flohmarkt im Lucille
(Daniela)
Am Samstag, den 28. Oktober 2023 findet ab 18 Uhr wieder ein kleiner Vintage Flohmarkt im Lucielle statt. (Verkaufsplätze sind schon alle weg)
Neben Kleidung, Accessoires und anderen schönen Dingen, wird es auch Schallplatten zu entdecken geben und natürlich gibt es dazu auch Drinks :-)
Lucille, Friedberger Landstraße 100, Frankfurt
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Samstag 28. Oktober: Soulfood
(Daniela)
Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet in der Regel monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).
James the Bar at the English Theatre, Gallusanlage 7, 60329 Frankfurt Einlass: 22.30 Uhr DJs: Soulfood Residents DJ Sportwagen und Mr. Brown
facebook.com/Soulfoodfrankfurt
kommende Termine Sa 02.12.23, Sa 06.01.24, Sa 03.02.24, Sa 02.03.24
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Samstag, 28. Oktober: OF/ Höhenflug-Festival Finale

(Andrea)
Seit Juli war die Wetter- und Klimawerkstatt auf "Höhenflug".Es gab Aktionen, Performances, Vorträgen, Konzerten, Open-Air-Kinoabenden, einer Rallye durch die Stadt, Theater, Tanzabenden oder Gesprächsrunden mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die natürlich alle mit Klima- und Wetter zu tun hatten. Heute feiert das Festival unter Leitung von @jihae__an seinen großen Abschluss. Los geht's mit dem interaktiven Workshop „Schrottklang“, in dem vermeintlich nutzlose Gegenstände unter Anleitung von Nathalia Grotenhuis in erstaunliche Musikinstrumente verwandelt werden. Danach kredenzt das Team von @und.international ein Buffet mit vegetarischen und veganen Köstlichkeiten. Welche Zukunft wollen wir? Diese entscheidende Frage diskutiert das @kjpoffenbach um 16:30 Uhr. Weiter diskutiert wird bei „Connecting the Struggles“ ab 18 Uhr, wenn Dr. Janina Puder, Emmanuel Pilot, Dr. Tanja Scheiterbauer, Lara Ewald und das Kinder- und Jugendparlament ihre Gedanken und Perspektiven zur Schaffung einer nachhaltigen Zukunft teilen. Zum Ausklang des ereignisreichen Tages laden DJ Kazakstar und das DJ-Duo DISASTROUS SELFCARE auf die Tanzfläche. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Eine Anmeldung per Mail an hoehenflug@wetterwerkstatt.de ist für den interaktiven Workshop „Schrottklang“ erforderlich.
Wetter- und Kimawerkstatt, Frankfurter Straße 39, Offenb
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Samstag, 29. Oktober: Of/ Dalíland

(Andrea)
Heute möchte ich gerne in den Filmklubb, Dalí und Gala, das Leben eines sicher spannenden Paares (so wie Lee Strassner und Jackson Pollock???) als Film und zudem gut besetzt: In dem Biopic spielen Ben Kingsley und Barbara Sukowa. DALILAND 1974 verbringt der 70-jährige Surrealist Salvador Dalí (BEN KINGSLEY) wie jedes Jahr zusammen mit seiner Frau und Muse Gala (BARBARA SUKOWA) ein paar Monate im St. Regis Hotel in New York. Der junge Galerieassistent James Linton (CHRISTOPHER BRINEY) wird von Dalí überraschend gebeten, ihn bei den Vorbereitungen für eine neue Ausstellung zu unterstützen. Und damit führt der Weg direkt in das schillernde DALíLAND, eine von Models, Musik- und Filmstars sowie einer bunten Mischung aus High und Low Society bevölkerten Welt. Im Zentrum der alternde exzentrische Künstler Dalí, der alle mit seiner Genialität beeindruckt, und gleichzeitig eine berührende Verletzlichkeit offenbart, besonders in Hinblick auf seine Frau. Als Gala sich in einen aufstrebenden jungen Musical-Star verguckt und ihn großzügig finanziert, riskiert sie damit nicht nur den gemeinsamen Ruin, sondern bringt auch die fast fünfzigjährige Ehe ins Wanken. Im Mittelpunkt von DALíLAND stehen die späteren Jahre der seltsamen und faszinierenden Ehe zwischen Salvador Dalí und seiner tyrannischen Frau Gala, als ihre scheinbar unerschütterliche Bindung zu zerbrechen beginnt. Dabei wird als Gegenpol zur Glam-Rock-Ära Manhattans der 1970er in einer Reihe von Rückblenden die Geschichte der intensiven Liebe von Dalí und Gala gezeigt. Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Samstag 28. Oktober: Premieren-Konzert des Bridges-Kammerorchester

(Daniela)
Premieren-Konzert des Bridges-Kammerorchester "Complementarity"
Das Bridges-Kammerorchester feiert die Premiere seines neuen Programms Complementarity. Zu hören sind u. a. Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder Rabie Azar (Viola), Walid Khatba (Violine), Johanna-Leonore Dahlhoff (Flöte), Andrés Rosales (Tiple) und Peter Klohmann (Saxophon). Im titelgebenden Stück ‚Complementarity 23‘ widmet sich Peter Klohmann dem Phänomen der Komplementarität in Rhythmik und Melodik und kreiert durch rhythmische Verschiebungen einen Kaleidoskop-Effekt.
Das Bridges-Kammerorchester wird zum dritten Mal dirigiert von Corinna Niemeyer, seit 2020 Directrice Artistique und Chefdirigentin des Orchestre de Chambre du Luxembourg. Niemeyer ist Preisträgerin internationaler Dirigierwettbewerbe, wie u. a. des International Conducting Competition Tokyo (2015), und folgte als Gastdirigentin Einladungen renommierter Orchester, wie dem Orchestre de Paris, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo.
Künstlerische Leitung Johanna-Leonore Dahlhoff
Solist*innen: Sara Al Agha, Gesang; Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte; Enkhtuya Jambaldorj, Shudraga; Ramin Rahmi, Gesang
Im Bridges-Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus den verschiedensten Weltregionen zusammen. Wir sind Expert*innen für europäische Klassik, klassische arabische und persische Musik, Jazz, zeitgenössische Musik, osteuropäische Folklore, sowie für verschiedene Formen von zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik. Von unserer Individualität ausgehend, komponieren und arrangieren wir unsere Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik.
Sa. 28.10.2023 | 19 Uhr – Gallus Theater; Kleyerstr. 15; Frankfurt
Kosten 25 €/ 20 € erm. über https://www.reservix.de/tickets-bridges-kammerorchester-complementarity-in-frankfurt-am-main-gallus-theater-am-28-10-2023/e2150439
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Nachruf auf Lothar "Loti" Pohl

(Uwe)
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es Gleichaltrige „erwischt“ und die Wahrscheinlichkeit, dass es Menschen trifft, die älter sind, liegt natürlich noch höher. So musste ich in letzter Zeit einige Nachrufe schreiben, in der Regel betraf es Fußballer, ehemalige Weltstars, regionale Größen und wichtige Funktionäre.
Für viele, die zwischen 1965 und 1975 geboren wurden, waren die Crackers - neben anderen hessischen Rockbands wie Rodgau Monotones oder Flatsch! - in ihrer Hochzeit Anfang / Mitte der 1980er Jahre stimmungsvolle Begleiter beim Heranwachsen und Etablieren. Flatsch! gibt es seit langer Zeit nicht mehr, die „Monotones“ und die Crackers spielten aber bis in dieses Jahr hinein überall in Hessen weiter. Zumindest die Crackers werden dies nun nicht mehr tun, denn ihr Frontmann (im besten Sinne des Wortes), der umtriebige Lothar „Loti“ Pohl ist diese Woche im Alter von 70 Jahren plötzlich verstorben.
Wie traurig, ist er für viele, mich eingeschlossen, so positiv besetzt, in guter Erinnerung geblieben wegen seines mitnehmenden Wesens und der lebhaften Art, in der er Hits der Crackers wie „Klassefahrt zum Titisee“, "Beatkapelle aus dem Altersheim" oder „Pornokino“ über vierzig Jahre präsentierte. Meine schönste Erinnerung an ihn ist aber die kurze Zeit, in der er ohne die Crackers unterwegs war. In kleinsten Clubs spielte er eigene Lieder und sehr ausgewählte Songs vom besten Album der Crackers, "Kamikaze" inklusive dem Titeltrack. Nur mit Rhthmusmaschine, Keyboard und Gitarristen. Mehrmals reisten wir zu den Abenden in Wiesbaden und Umgebung, die so viel intimer waren als die deutlich größeren Auftritte der Crackers. Seine Solo-Songs brachte er wenig später auf Platte, produziert von Annette Humpe (ex-Ideal), die die Nummern aber leider nicht in der Qualität und ohne das Herz der Live-Konzerte umsetzte. Es fehlte beim Hören der Platte einfach das stets verschmitzte Lächeln und die enganliegenden Ärmelshirts und von "Loti" Pohl. "Einer von uns" hieß seine Soloplatte aus 1988 und "Einer von uns" war er tatsächlich.
Bild: Facebook "Die Crackers"
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Sonntag 29. Oktober: Film: Swimmingpool am Golan
(Daniela)Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen:
Swimmingpool am Golan
Deutschland 2018, Regie: Esther Zimmering, 88 Min.
Englisch und Hebräisch mit deutschen Untertiteln
Die eine Hälfte der Familie baute sozialistische Kibbuzim auf, die andere Hälfte die DDR. Die Mitglieder der Familie Esther Zimmerings hatten ihre sozialistischen Ideale nach der Shoa nicht verloren – genau wie ihre Leben. Nach dem Mauerfall lernt Esther Zimmering nicht nur ihre unbekannten Verwandten kennen, sondern auch die Welt der Zionisten. Was ist von den gegensätzlichen Ideen ihrer Vorfahren übriggeblieben? Eine Suche nach Esthers eigener Identität und ihren Wurzeln beginnt. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin statt.
So, 29.10.23 | Beginn: 12:00 Uhr
Eintritt: 9 € regulär / 7 € ermäßigt**
Karten: www.malsehnkino.de oder info@malsehnkino.de
Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318
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Sonntag 29. Oktober: Volksfeind(e)

(Daniela)
Ach, ich war lange nicht mehr im Theater Landungsbrücken. Volksfeind(e) würde ich sehr gerne sehen..
VOLKSFEIND(E) - Ein Gesellschaftsspiel nach Motiven von Henrik Ibsen
Wir feiern die Demokratie, hinterfragen die Wahrheit und lassen das Theater sein.
„Ein Volksfeind“ ist eine Projektionsfläche. Denn dass Henrik Ibsen nicht bloß ein Stück über eine mehr oder weniger idyllische norwegische Kleinstadt und einen mehr oder weniger sympathischen Badearzt geschrieben hat, dürfte Zuschauenden selbsterklärend sein. Auch weil im Programmheft behauptet werden wird, dass ein 130 Jahre altes Stück wahlweise erstaunlich oder erschreckend aktuell sei und nichts an Wichtigkeit eingebüßt habe. REGIE, TEXT & KONZEPT Felix Bieske & Linus Koenig MIT Jochen Döring, Mara Haußler, Nora Kühnlein, Christoph Maasch, Julius Ohlemann, Sven Marko Schmidt und Léa Zehaf MUSIK Thomas Buchenauer BÜHNE & KOSTÜME Loriana Casagrande ASSISTENZ Mara Haußler FOTOGRAFIE Christian Schuller
29.10.2023, 20:00 Uhr Mehr Infos hier (Landungsbrücken) Eine Koproduktion von BLASTED PRODUCTIONS mit Landungsbrücken Frankfurt Foto: Christian Schuller
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Sonntag, 29. Oktober: OF/ Prüfstand Demokratie
(Andrea)
Mit "Prüfstand Demokratie" ist die heutige Diskussion im Haus der Stadtgeschichte überschrieben und wahrlich, nicht nur nach Hessen- und Bayernwahl besteht Redebedarf: Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie wollen wir zusammen Demokratie gestalten? Muss Demokratie globaler gedacht werden? Das sind die Fragen, mit denen sich heute um 15 Uhr, im Haus der Stadtgeschichte verschiedene Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wissenschaft, und Zivilbevölkerung beschäftigen. Die Moderation an diesem Nachmittag führt Amina Mohammed. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße, Offenbach
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Sonntag, 29. Oktober: Of/ Keramikstudio
(Andrea)
Vielleicht schaffe ich es vor dem Besuch meiner Eltern noch ins Keramikstudio in den Rathaus-Pavillon (und ergattere ein schönes Stück für meine Mum). Von 14 bis 18 Uhr gibt es delicious coffee by @bingo_keramik & cakes
und Keramik von kimceramicsstudio, l.e.ramics, apinchofsalt.off, annarosalina, paola_wechs_pottery, franziskakronmuller, windschief_ceramics, bettymontarou
und keramikkioskkollektiv
Rathaus-Pavillon, Stadthof/ Platz der Deutschen Einheit, Offenbach
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Sonntag, 29. Oktober: Lina Maly

(Uwe)
Das Programm in der Brotfabrik hatte im Oktober einiges zu bieten und auch zum Ende kommt noch einmal eine interessante Künstlerin. Gerade höre ich ihr auf Spotify am meisten geklicktes Lied, „Schön genug“. Schön. Nachdem durch Corona die ursprünglich 23 Dates umfassende Tour 2x verschoben und dann gestückelt gespielt wurde, geht es Herbst/Winter 2023 für Lina endlich auf die komplette Runde durch Deutschland und Österreich.
Ihren Beitrag zu einer Manfred Krug Compilation nahm die deutsche Sängerin das Lied Ade gemeinsam auf mit Moritz Krämer auf, der sowohl Solo (bitte unbedingt einmal den Song „Hinterher“ hören) als auch mit Die höchste Eisenbahn („Aliens“) bewiesen hat, dass er ganz Großer ist. Und der musiziert sicher nicht mit Leuten, die nichts können. Siehe YouTube: Ade live bei TV Noir. In die Brotfabrik kommt sie sicher ohne Krämer, der kann da aber ruhig mal allein kommen.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 25 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 30 € / Stehplatz' Bild: David-Schmelzer
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Sonntag, 29. Oktober: Of/ Lindy Hop Halloween Swingcafe

(Andrea)
Let´s take a journey into the time...Vor rund 100 Jahren entstand Lindy Hop, ein Tanzstil aus in den USA, der als Vorläufer der Tänze Jive, Boogie-Woogie und des akrobatischen Rock ’n’ Roll gilt. Ich kenne ein paar Menschen, die sich aktiv begeistern und mag die Auftritte sehr. Die Swing Jets sind absolut professionell unterwegs und eine solch tolle Gelegenheit, mit dem Tanzen zu beginne, gibt es so schnell nicht wieder: "Lisa und Felix von den Swingjets vermitteln Dir in an einem Wochenende die wichtigsten Basics und machen Dich bereit für die Tanzfläche. Der ungezwungene Swing Tanz aus den 30er Jahren feiert ein weltweites Revival, ist einfach zu lernen und macht Spaß. In diesem Workshop bringen wir dir bei, dich zur Musik zu bewegen, mit einer:m Tanzpartner:in zu kommunizieren (es gibt einen Leader und einen Follower - grundsätzlich aber keine festen Partner - wir wechseln) und erste Figuren. Du kannst dich alleine oder mit einer:m Partner:in anmelden. Im Workshop werden wir regelmäßig die Partner:innen wechseln. Lass dich von der Swingmusik begeistern und anstecken! Nach dem 2. Tag bist du schon bereit, bei unserem Tanzcafé am Sonntag 29.10. mit zu tanzen! Lindy Hop Workshop Absolute Beginner: onntag, 29.10.2023, 12:30 - 15:00 Uhr Halloween-Tanzcafé: (gerne mit Verkleidung) Sonntag, 29.10.2023, 15:00 - 18.00 Uhr Workshopgebühr: 60 € Nicht-Swing Jets 30 € Swing Jets Alle Infos auch unter www.swingjets.de
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Montag, 30. Oktober: BG+ (BORIS GREBENSHIKOV)
(Uwe)
Boris Grebenshikov kommt ins ZOOM Frankfurt. Begleitet wird der legendäre Musiker von seiner Band BG+. Die besteht aus BG selbst, Brian Finnegan (Flöte), Konstantin Tumanov (Keyboards und Akkordeon), Alexander Titov (Bass), Liam Bradley (Schlagzeug), Andrey Surutdinov (Violine) und Gleb Grebenshchikov (Schlagzeug). Im Zoom werden sie neue Songs spielen und Aquarium-Klassiker. Eigentlich sollte im Jahr 2022 die Band Aquarium sein 50-jähriges Bestehen feiern. Der Krieg in der Ukraine machte die Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum zunichte und Aquarium stellte seine Tourneen ein. Um die Zuhörer aber nicht ganz ohne Musik (mit Texten in Ukrainisch übrigens) zu lassen, wurde eine temporäre Besetzung BG+ zusammengestellt.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 VVK ab 49,- EUR 20 Uhr Foto: Zoom
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GESEHENES

(Petra)
Inspiriert von der grandiosen Partie der Eintracht Frankfurt gegen HJK Helsinki gestern Abend empfehle ich Euch den schon angelaufenen Film von Aki Kaurismäki "Fallende Blätter". Kaurismäki war lange Jahre "Kult", dann hatte er sich vom Filmemachen verabschiedet: Jetzt ist er wieder da. Ansonsten hat sich nicht viel verändert. Sein neuer Film ist wieder wortkarg und bildgewaltig (mit skurillen Szenerien und einzigartigen Blicken auf Details: ich liebe seine Farbwelt) - und ich finde ja auch: viel Reden hilft nicht immer viel. Hier führt es zu einigen dramatischen Verwirrungen und Irrungen, bis es so etwas wie ein für Kauriskmäki eher ungewöhnliches Happy End gibt (wenn man seinen Schlussbildern glauben darf). Nun kann sagen: die spröde Handlung ist übersichtlich - nicht viel Neues bei Kaurismäki, nach den vielen Jahren seiner Filmpause: ein bisschen deutlicher sozialkritisch vielleicht und - wie gesagt - mit etwas mehr Zuversicht für den persönlichen Brösel von Glück im Leben. Oder man versteht seinen Film als Essenz seines Werks. Und so ist das Leben vielleicht häufiger als man denken mag: Die Heldin Ansa führt in Helsinki ein unaufgeregt, einsames Leben, in dem es wenig Abwechlung vom blöden Job im Supermarkt gibt. Das Radio ist in ihrer spartanischen Wohnung der einzige "Luxus". Sie trifft zufällig auf Holappa, der mit miesen handwerklichen Jobs sein Geld verdient (und einen guten Teil davon versäuft). Solche Jobs kann man auch schnell wieder verlieren. Eigentlich wollte er nicht mit dem Kollegen in das Kauriskmäkitypisch-wundersame Etablissement gehen: abgehalfterte Typen vor und hinter der Bar, Saufen als Hauptbeschäftigung, garniert mit Karaoke-Einlagen - dem Sound nach der schlimmsten finnischen Schlager und Volkslieder (die schön im Untertitel übersetzt werden). Dazwischen fliegen scheue Blicke zwischen den beiden hin und her. Das Drama braucht noch so was wie ein Date, einen im Wind davonfliegenden Zettel, einen absurden Unfall - und dann ganz viel Mut, das einsame Leben zusammen zu überwinden. Auch wortlos. Schön. Ich jedenfalls bin mit einem kleinen Lächeln aus dem Kino gegangen.
Läuft aktuell noch im Cinema Arthouse Kino in Frankfurt.
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Dienstag 31. Oktober bis 6. November: Chelsea Turowsky x STANLEY Latin Jewish Fusion Pop-Up

(Daniela)
Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen: Chelsea Turowsky x STANLEY Latin Jewish Fusion Pop-Up
Chelsea Turowsky ist eine aufstrebende Zero-Waste Köchin und Künstlerin aus Brooklyn, New York, die Wurzeln in Frankfurt hat. Ihre kulinarische Arbeit ist stark vom Meer, der südamerikanischen Küche, von frischen, ausgefallenen Aromen mit einer feinen, raffinierten Note wie Jasmin, Habanero, Passionsfrucht, Limette oder Schokolade beeinflusst. Am häufigsten beschreibt sie ihre Küche als das Gefühl von Urlaub. Nun präsentiert sie ihre Kochkünste erstmals in Frankfurt im Rahmen dieses einmaligen koscheren Pop-Up, inspiriert von lateinamerikanischer Küche mit einem Twist jüdisch-osteuropäischer Klassiker im Restaurant STANLEY der Gastronomiebrüder James und David Ardinast.
In den Räumlichkeiten wird begleitend eine Pop-up Ausstellung von dem Fotografen Daniel Woeller stattfinden.
Unter Aufsicht von Rabbiner Avichai Apel durchgeführt.
31.10.-06.11.23 | Öffnungszeiten: 17:30 Uhr – 23:00 Uhr
STANLEY, Ottostr. 16-18, 60329
Dienstag, 31.10.2023 Special: Eröffnungsabend Mittwoch, 01.11.2023 Donnerstag, 02.11.2023 Freitag, 03.11.2023 Special: Kabbalat Schabbat Samstag, 04.11.2023 Special: DJ Night und Solo mit Sól Ruiz de Galarreta Sonntag, 05.11.2023 Special: Lunch + Kaffee & Kuchen Montag, 06.11.2023 Special: Closing Dinner
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Dienstag, 31. Oktober: 22-Pisepirkko
(Uwe)
„Wir haben diese Band vor mehr als 40 Jahren gegründet. In den Dörfern Utajärvi und Muhos. Punkrock hat uns getroffen und den klarsten Weg vorgezeichnet, den wir folgen können. Seitdem ist es ganz einfach. Zieh in die Stadt, sei in einer Band und arbeite dafür. Wir waren mit viel Glück gesegnet viele, viele Menschen kennenzulernen Die uns geholfen haben, kommen, um uns spielen zu sehen oder kaufen Sie unsere Platten in diesen Jahrzehnten.
DANKESCHÖN."
Ach so, 22-Pistepirkko ist eine finnische Rock-Pop-Gruppe. Der Bandname heißt übersetzt 22-Punkt-Marienkäfer.
Brotfabrik, F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 25 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 30 € / Stehplatz Foto: Brotfabrik
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Dienstag, 31. Oktober: FFM/ Gringo Mayer & die Kegelband

(Andrea)
Ich erinnere mich nicht, wann mir Gringo Mayer das erste Mal begegnet ist, aber wenn er heute in meinem Lieblingsclub an der der Konstabler spielt, will ich dabei sein (auch wenn ich wirklich gar nicht auf Mundart steheund auf Mannheimerisch schon gar nicht). "Was seit seinem in Eigenregie veröffentlichten Debütalbum im Jahr 2021 bei Gringo passiert ist, ist im wahrsten Sinne „nimmi normal“. Nicht nur wird der gebürtige Ludwigshafener von Fachgrößen wie Olli Schulz oder den Donots gehuldigt oder findet im SWR und auf Ego FM statt, sondern spielt mit der Kegelband auch Shows auf dem Maifeld Derby oder dem GHvC-Jubiläum und Supportshows für waschechte Idole wie Kettcar und Thees Uhlmann. Und 2023 geht es genau so bunt weiter! Mit vielen Konzerten, einem Auftritt bei Inas Nacht, mit seinem zweiten Album „Ihr liewe Leit“ am 01. September und einem großen Finale: der Ihr liewe Leit Tour! Mit seinem süffisanten Auftreten, irgendwo zwischen Showstar und Tragikomödie, und einem unwiderstehlichen Hüftschwung wird Gringo gemeinsam mit seiner Kegelband uns einen schönen Abend bereiten. 20 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei
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Mittwoch, 1. November (und 29. November): Artist Talks Glenkeen Garden Residencies

(Daniela)
Menschen stark machen“ ist das Motto der Crespo Foundation, und dafür setzt sie sich mit einer Mischung aus Kunst- und sozialer Förderung sowie Kultureller Bildung ein. Einige spannende Kunstprojekte gehen auf die Initiative oder die Förderung der Stiftung zurück: Der „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize“, der 2024 erstmalig zusammen mit C/O Berlin verliehen wird, das „Fliegende Künstlerzimmer“, der „Wortmeldungen Literaturpreis“… Und eben die „Glenkeen Garden Residencies“, die die Foundation seit 2021 in dem Landschaftspark Glenkeen Garden beherbergt. Kunstkollektive und Einzelkünstler:innen arbeiten und erforschen hier unter dem Motto „ArtNature/NatureArt“ das Verhältnis von Mensch, Kunst und Natur. In den Artist Talks stellen sie ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse vor. Die ersten zwei Termine der Reihe habe ich verpasst, aber es bleiben noch zwei Talks im November, die ich mir nicht entgehen lassen möchte.
Mittwoch, 01. November, 19 Uhr: Carolin Liebl und Niklas Schmid-Pfähler
Während ihrer Residency in Glenkeen Garden untersuchten Carolin Liebl and Niklas Schmid-Pfähler – Absolvent:innen der HfG Offenbach – die biologische Alterungsprozesse von Plastik. Mit Hilfe von Skulpturen, kinetischer Kunst, Installationen und Robotern entstand eine Installation aus Video, Fotografie und Artefakten der Zersetzungsexperimenten.
Mittwoch, 29. November, 19 Uhr: STRWÜÜ (Jo Wanneng and Lukas Fütterer) Von der Stop-Motion-Animation einer entführten Pflanze über orchestrierte Harmonien mit riesigen Seerosen bis hin zu Klangobjekten, Marionettentechniken und der Erforschung von
Zeit und Raum: Das Künstler:innenduo STRWÜÜ – Absolvent:innen der HfG Karlsruhe – beschreitet mit seinen künstlerischen Erkundung neue Wege. Während ihrer Residency in Glenkeen Garden konzentrierten sie sich auf Kryptogame wie Algen, Moose und Flechten für die Erforschung von Spannungskräften und Beziehungsdynamiken.
Crespo Studio, Berliner Straße 27, 60311 Frankfurt Eintritt frei Die Talks finden in englischer Sprache statt.
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Mittwoch, 1. November: Of/ Götz Widmann-Joint Venture
(Andrea)
Schreiben wollte er schon als Jugendlicher. Aus der Journalistenkarriere wurde nichts und ein abgeschlossenes BWL-Studium später, wird Götz Widmann gemeinsam mit seinem Freund "Kleinti" (Martin Simon) Liedermacher. Nach dem völlig überraschenden Tod seines Partners ist er ab 2000 alleine unterwegs und kommt in schöner Regelmäßigkeit auch in Frankfurt vorbei. Inhaltlich geht es Alltagsthemen, Politik, Sexualität, Alkohol und Haschisch. Seine Fans sind treu und identifizieren sich mit seinen Texten - heute erinnert er an das "Joint Venture" mit "Kleinti" und lädt alle Joint-Venture-Fans jetzt mit einem ganz speziellen Programm zum 30. Geburtstag feiern ein. Wie immer ohne feste Setlist, aber mit ganz vielen alten Songs und Stories, spontane Liedwünsche ausgesprochen willkommen. Leuchtende Abende mit XXL-Zugaben sind vorprogrammiert. Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Mittwoch, 1. November: HAMLET (auch 3., 4., 10.& 11.11)

(Martin)
Es ist das Drama aller Dramen! Hamlet, Prinz von Dänemark, ist nach dem Tod seines Vaters verändert.
Seine Mutter, die verwitwete Königin, hat den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und bildet mit ihm ein neues Herrscherpaar, das Hamlets Nachfolge auf den Thron blockiert.
Den Halt verlierend vor Trauer, Kränkung und Zorn, und in der Überzeugung, dass der Tod des alten Königs kein Unfall, sondern Mord war, weist Hamlet alle Anzeichen von Wahnsinn auf.
Für seine Umwelt wird er zum Rätsel. Ist er ein Trauernder, den man in seiner Ablösung vom Vater unterstützen muss? Macht ihn sein Ehrgeiz krank? Leidet er nicht etwa an unglücklicher Liebe? Muss er den Wahnsinn spielen, weil ihn gefährdet, dass er zu viel weiß – und den Mord, der geschehen ist, aufdecken könnte? Oder ist er schlichtweg ein Irrer, eine Gefahr für Staat und Familie? Weiß er es selbst?
Im engsten Kreis des königlichen Hofes entspinnt sich ein Spiel um Wissen und Nichtwissen, Misstrauen und Täuschung, Überfürsorge und Liebe, wo sich der beste Wille in sein Gegenteil verkehrt und schließlich Tote fordert.
Hier geht’s zu den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/hamlet
1., 3., 4., 10. und 11. November um jeweils 20.00h Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23 (Titania) Foto: © Harald Schröder
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Donnerstag, 02. November: Frankfurter Gespräch über die aktuelle Situation in Israel und Gaza

(Petra)
Am 07. Oktober 2023 hat die radikalislamistische Hamas hunderte Männer, Frauen und Kinder in Israel getötet. Der brutale Terrorangriff stürzt den Nahen Osten in eine tiefe Krise. Tausende Tote auf beiden Seiten folgten und folgen noch. Wie ist derweil die Situation in Deutschland? Der kriegerische Konflikt in Israel und Gaza hat die notwendige Debatte über den Rechtsruck in der Gesellschaft, der in den Landtagswahlen am 8. Oktober manifest wurde, aus der Wahrnehmung gedrängt. Nicht zu kaschieren sind jedoch die Gräben in Deutschland, die sich auch auftun, wenn es um die Palästinafrage und das Existenzrecht Israels geht. Darüber sprechen die Autorin Sarah Levy, die Politikwissenschaftlerin Saba-Nur Cheema und der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel. Das Paar Cheema-Mendel gehört zu jenen Kapazitäten in Deutschland, die sich differenziert und unaufgeregt über das spannungsvolle Verhältnis zwischen Juden und Muslimen äußern und konkrete Ideen für ein weiterhin friedliches Miteinander haben – damit nicht Extremist*innen bestimmen, wie wir in Zukunft miteinander leben wollen. Gemeinsam schreiben sie die Kolumne „Jüdisch-muslimisches Abendbrot“ für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sarah Levy ist Autorin und freie Journalistin und koordiniert seit 2018 das Projekt stopantisemitismus.de, das Hilfestellung dabei bietet, Antisemitismus im Alltag zu erkennen und dagegen vorzugehen. 2019 wanderte sie nach Tel Aviv aus und schrieb darüber in ihrem 2022 erschienenen Buch „Fünf Wörter für Sehnsucht - Von einer Reise nach Israel und zu mir selbst". Nach den Terroranschlägen ist sie aktuell zurück bei ihrer Familie in Frankfurt. Das Gespräch moderiert die Politikjournalistin Livia Gerster (F.A.Z.).
Foto: Sarah Levy©Corinna Kern
Der 07. Oktober und die Folgen: Ein Frankfurter Gespräch über die aktuelle Situation in Israel und Gaza – und die Auswirkungen in Deutschland, mit Saba-Nur Cheema, Sarah Levy und Meron Mendel, Moderation: Livia Gerster, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Saalticket: 5 (3) Euro hier, kostenloser Livestream über den YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank hier
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Donnerstag 2. November: Vinylgottesdienst

(Daniela)
Die Plattenteller drehen sich für dieses Jahr ein letztes Mal in der Johanniskirche: Maya Hirsch vom Stadtradio "radio x" bringt ihre Musik zum Thema "Sanftmut" mit. Die Frankfurter DJ, Film- und Fotokünstlerin hat dabei eine immense musikalische Bandbreite von House und Disco bis hin zu Pop. Für den leichten liturgischen Rahmen sorgt Pfarrer Lars Heinemann, für das Gespräch Matthias Westerweller, für die Getränke wie immer die Bar um Isabel Philipp.
VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit dem Moderator entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird.
Turmstraße 10, Bornheim Beginn 19:30 Uhr
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Bis Donnerstag, 02. November: Ausstellung Werkraum Hanau
(Petra)
Nach Hanau fahre ich nicht so oft – und auch drum herum kenne ich mich nicht wirklich gut aus, wie mir letzte Woche mal wieder aufgefallen ist. Dabei tut sich gerade in Hanau sehr viel: schließlich will Hanau Großstadt werden. Also: warum nicht? Heute zur Vernissage von Ola Kalnins in den Werkraum Hanau. Die Ausstellungs- und Verkaufsplattform setzt damit seit diesem Sommer ein erfolgreich erprobtes Konzept in der Hanauer Innenstadt um. Der jetzt ausgestellt Künstler aus Malmö ist auf der ganzen Welt bekannt für seine großformatigen Wandgemälde. Parallel zu seiner Kunstkarriere ist Ola seit 1995 ein aktiver Graffiti-Künstler, was einen unbestreitbaren Einfluss auf Olas abstrakte Arbeit sowie auf die geschlossene Graffiti-Welt hat. Und: er ist parallel dazu eingeladen, eine großflächige Fassade in Aschaffenburg zu gestalten.
Ola Kalnins – Werkraum Solo Oktober, Ort: Werkraum Hanau, Adresse: Salzstraße 20, Hanau
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Donnerstag 2. - Montag 27. November: Apokalypse – davon geht die Welt nicht unter?

(Daniela)
Stadtkirchenpfarrer Dr. Olaf Lewerenz von der Katharinenkirche hat ein tolles Programm zusammengestellt. Zur Vernissage von Sandra Mann komme ich bestimmt, auch wenn ich ihre Fotos schon kenne, es lohnt sich immer sie sich nochmal von ihr zeigen zu lassen.
Olaf schreibt:
"Etwas, das einmal entstanden ist, wird irgendwann auch wieder vergehen: Pflanzen, Tiere, Menschen, die ganze Welt. Aber wie mag das aussehen? Apokalypse – damit verbinden sich Bilder von Feuer, Wasser, Zerstörung – aber auch die Hoffnung nach einem Neubeginn im Himmel oder auf der Erde. Kriege, Klimakatastrophe, Pandemie, letzte Generation – wir merken, dass unsere Welt nicht so bleiben wird, wie sie ist. Im Gegensatz zu früheren Generationen, die sich manchmal wünschten, aus diesem Jammertal entfliehen zu können, steht bei uns die Angst vor dem Ende des Gewohnten im Vordergrund.
Mit unserem Projekt Apokalypse wollen wir unterschiedliche Zugänge und Dimensionen der Enthüllung von Ende und Neubeginn beschreiten. Die Veranstaltungen regen an, sich mit verborgenen oder offenbaren Dimensionen unseres Lebens auseinanderzusetzen.
Die Fotografien von Sandra Mann eröffnen einen zweiten Blick: im Alltag findet sich immer auch eine Dimension, die Verfall und Neubeginn durchscheinen lässt. Cornelia Niemann will uns auf leichte Weise mit zum Weltende nehmen, mit einem Lachen, das manchmal im Hals stecken bleibt. Klassischer bringt uns das Mozartrequiem einen leichten Schauer auf den Rücken. Orgelwerke zu biblischen Texten und Messiaens Werk vom Ende der Zeit eröffnen uns klassische Wege der Auseinandersetzung mit apokalyptischen Vorstellungen. Die Gedankenwelt biblischer Offenbarung werden vor dem Hintergrund gegenwärtiger Wahrnehmung als letzte Generation beleuchtet.
Ein Crossover der OhOhOhOs schließlich verbindet Klassik und Clubmusik in der Auseinandersetzung mit der Pandemie und symphonischen Werken von Endlichkeit und Ewigkeit.
Herzliche Einladung zu den apokalyptischen Dimensionen unseres Lebens,
Ihr Stadtkirchenpfarrer Dr. Olaf Lewerenz
2.-27.11.: Fotos von Sandra Mann in der St. Katharinenkirche vom 2.-27.November sind Bilder der Fotografin Sandra Mann zu Apokalyptik in der Katharinenkriche zu sehen. Bei der Vernissage am 2.11. um 18 Uhr wird in Kooperation mit dem Momem Markus Nikolai eine Liveperformance bieten
11.11. 18 Uhr Cornelia Niemann, Martin Lejeune & High Five Weltuntergang und Zukunftshoffnung in Texten, Chansons und Schlagern mit Schauspielerin und Kabarettistin Cornelia Niemann, Martin Lejeune, E-Gitarre, Live-Elektronik, Euphonium, und dem Blechbläserquintett High Five der Bläserschule Frankfurt, Eintritt 15 €
19.11. 18 Uhr St. Katharinen / Mozart-Requiem Mozart-Requiem, Solisten, Mitglieder des Miuseumsorchesters, Leitung von Klaus Eldert Müller, Eintritt 10-30 €
25.11. 20 Uhr St. Katharinen /The Ohohos The Ohohos, Sinfonie Nr.1 Releasekonzert, mit Maja Bader, Sopran und dem Omnis Orchester. Eintritt 30/35 €
Weitere Informationen zu dem Programm unter: www.st-katharinengemeinde.de
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Donnertag, 2. – Samstag, 4. November: Core

(Martin)
Tanzfestival Rhein-Main
Rui Horta, der auch als Licht- und Bühnenbildner sowie Opernregisseur aktiv ist, gilt als einer der einflussreichsten Choreografen seiner Generation. 1991 gründete er die legendäre Tanzkompanie SOAP am Mousonturm und hat damit die Frankfurter Tanzszene nachhaltig geprägt.
Mit „Core“ kehrt Rui Horta nun nach Frankfurt zurück und hinterfragt nichts Geringeres als die Essenz unseres menschlichen Zusammenseins: Was macht unser Miteinander aus? Wie lässt sich ein Miteinander gestalten? Welche Rollen spielen Stimme, Gesang, Körper oder Bewegung?
Rui Horta lädt Menschen mit und ohne Vorerfahrungen im Tanz und auf der Bühne ein, diese Fragen rezitierend, singend, musizierend und tanzend mit ihm zu ergründen und dabei eine Klanglandschaft aus Stimme und Körper zu entwickeln, die Publikum und Darsteller*innen gleichermaßen bewegt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/447462 Donnertag, 2. November um 19.30, Freitag 3. und Samstag, 4. November um jeweils 19.00h Mousonturm im Frankfurt LAB (Gallus) Foto: © Antònio Lopes
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Freitag, 03. November - Sonntag, 26. November: DIAMANT 16 in Bad Soden

(Petra)
Heiner Blum setzt seine Arbeit mit der Gruppe junger Kreativer (der HfG Offenbach) DIAMANT fort – ich mochte den früheren Juwelierladen in der Offenbacher City sehr, vor allem das Dachgeschoss und der Tresorraum haben mich fasziniert. Die DIAMANTEN gehen jetzt sogar aus der Stadt Offenbach raus. Und zwar nicht irgendwohin, sondern in das Taunusstädtchen Bad Soden. Eine ganz andere Facette von urbanem Raum, sag ich mal. Umso mehr bin ich gespannt, was sie dort in der Stadtgalerie bzw. im Badehaus des alten Kurparks zeigen und veranstalten. Heute ist Eröffnung unter dem Titel "Von Ä bis Z / Zwischen Ästhetik und Zerstörung": damit knüpfen sie an die Themen aus Offenbach an. Dazu gibt es Musik, „BAD Music /MSKI“. Mal schauen, wie sehr die Bad Sodener diesen kreativen Input zu schätzen wissen.
DIAMANT 16: BAD - Von Ä bis Z / Zwischen Ästhetik und Zerstörung“, mit: Daniel von Hoeßle / Dorian Winkler / Franziska Krumbachner / Inaara Mariel / Jonas Berger / Joschua Arnaut / Konstantin Kipfmüller / Lars Schwabe / Leonie Englert / Nico Joel Helbling / Noa Vetter / Philipp Langer / Rushy Diamond / Sonja Prochorow / Sonja Rychkova, Ort: Stadtgalerie Bad Soden am Taunus, Badehaus im alten Kurpark, Königsteiner Straße 86, Bad Soden, Eröffnung (Ausstellung bis 26.11.), Uhrzeit: 19 Uhr, BAD Music /MSKI, Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr. Freitag, 11.11., 19 Uhr: Vortrag Heiner Blum: Pre Post Vandalism. Eine Geschichte des Vandalismus in Kunst und Kultur
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Freitag, 3. November (Premiere): WERTHER

(Martin)
Nach J.W. Goethe die Leiden des jungen Werthers - Goethes Coming-of-Age-Roman in einer Inszenierung für zwei Personen
War der ‚Werther‘ von J.W. Goethe schon mal so nah am Geburtsort von Frankfurts bedeutend(st)em Sohn zu sehen bzw. eigentlich in direkter Nachbarschaft?Die Volksbühne am Großen Hirschgraben und Kortmann&Konsorten zeigen in Koproduktion Goethes Coming-of-Age-Drama, das zur Entstehungszeit 1774 eine Suizidwelle auslöste und nach dem heute noch der sogenannte ‚Werther-Effekt benannt ist.
Ein junger Mensch ohne Halt, voll unerfüllter Sehnsüchte auf der Suche nach einer idealisierten Liebe. Dabei wechseln seine Gefühlszustände zwischen Extremen. Von Überschwang und tiefer Dankbarkeit für die Begegnung mit dem geliebten Menschen hin zu immer stärkerer Verachtung und Selbstzerstörung.
Eine Geschichte, wie sie auch heute in unzähligen Varianten, um uns herum passiert. In kurzen Szenen, zwischen Absurdität und Komik, wird die Tragik der öffentlichen Zelebrierung eines Selbstmordes erzählt.
Es spielen Sam Michelson und Marlene Haagen
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/werther Premiere: Freitag, 3. November um 19.30h Weitere Termine: Sonntag, 12. November um 17.00h, Dienstag, 14.November um 10.00h (Schulvorstellung), Samstag, 25. November um 19.30h Volksbühne im Großen Hirschgraben und Kortmann&Konsorten Foto: © Veranstalter*in
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Ab 3 November: 20 Jahre Hilde! Best of- Die Jubiläumsshow.

(Daniela)
Es gibt was zu feiern, denn 2003 stand Hilde aus Bornheim zum ersten mal live auf der Bühne und wird im kommenden November ihr 20jähriges Best of - Bühnen Jubiläum (mit Überraschungsgästen wie z.B. die in Würde torkelnde Christiane von Spangenberg aus dem Solo Programm "Im Winde verlebt") rausbringen.
Erste Show: 3.11.2023 Stalburg Theater.
(weitere Termine: 16.11. & 3.12.2023 Stalburg Theater) (26.11.2023 Theater am Park Bad Nauheim)
Man munkelt, Sie wird „Germanys Next Top Kittel“ und führt Verhandlungen mit einem TV Sender. Sicher ist jedoch sie steht seit 20Jahren live auf der Bühne. Wie hat sie das geschafft? „Jede Frau braucht ein Geheimnis“ sagt Hilde aus Bornheim. Und bietet allen, die sie darauf ansprechen ein Stück Fleischwurst an, dass Sie in ihrem Kittel mit einem Kneipchen bei sich trägt. Vielleicht ist es das, was ihren Erfolg ausmacht. Ihren Mann Willi hat Sie jedenfalls bei einem dieser Picknicke kennengelernt.
Viele fragen sich was steckt hinter, beziehungsweise unter dem Kittel den Hilde aus Bornheim immer trägt? Drunter steckt jedenfalls Stefani Kunkel, die mit Hilde eine ihrer erfolgreichsten Bühnen Figuren kreiert hat. Und Kunkel fragt sich bei Hildes Erfolg schon lange. Was hat Hilde, was ich nicht habe. Selbst fragen kann sie Hilde ja nicht.
Seit 20Jahren schlüpft Stefani Kunkel in Hildes Kittel und präsentiert daraus deren entwaffnend komische Sicht auf die Welt, die manchmal mit den Tücken der Kommasetzung zu kämpfen hat, um das Leid depressiver Kanarienvögel weiß und in manchen Momenten sogar einen Moon Walk aufs Parkett legt.
In der Jubiläumsshow treten neben Hilde natürlich auch andere Figuren aus Kunkels Kosmos auf. Die in Würde torkelnde Christiane von Spangenberg wird unter den Gratulantinnen sein, wie auch die nie um ein Fettnäpfchen verlegene Frohnatur Doris Bender. Beide Figuren stammen aus Kunkels aktuellem Solo-Programm Im Winde verlebt. Daneben darf man mit zwei wunderbaren Überraschungsgästen in der Jubiläumsshow rechnen.
Das alles feiert Stefani Kunkel in ihrem Jubiläumsprogramm: 20 Jahre Hilde! Best of- Die Jubiläumsshow.
TERMINE : www.fraukunkel.de
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Freitag, 3. November (Premiere) – Sonntag, 5. November: Sachbericht

(Martin)
Performance-Dinner mit Musik für ein Publikum und vier Förderinstitutionen
Der Bericht hat eine große Tradition im Theater. Gewaltige Schlachten wurden von den Boten der Theatergeschichte nacherzählt, grausame Morde und diskrete Liebschaften aufgedeckt.Heute schreiben die Theaterschaffenden vor allem Sachberichte. Denn nach jeder Inszenierung in den Freien Künsten muss ein Verwendungsnachweis über das Projekt abgegeben werden.Darin werden für die Geldgeber das Projekt und seine Wirkung reflektiert und die korrekte Verwendung der Mittel nachgewiesen.
In der Inszenierung "Sachbericht" kommen nun diese Berichtspflichten selbst mehrstimmig gesungen zur Aufführung - und damit auch ein Bild der Lage in den Freien Künsten auf den Tisch.
Ein Abend mit Musik und mehr…
Reservierungen unter: www.studionaxos.de/produktionen Freitag, 3. November – Sonntag, 5. November um jeweils 19.30h Studio Naxos – Naxos Halle, Waldschmidtstraße 19 Eintritt: solidarischer Preis, zahl was du kannst! Foto: © Homepage Studio Naxos
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Freitag, 3. November und weitere: Interkulturelle Bühne: REGENBLUME

(Daniela)
Christine spielt bei REGENBLUME mit...
NACH DEM GEWITTER RICHTET SICH DIE REGENBLUME AUF!
„Ich lebe noch, aber ich bin nicht mehr ich.“
Regenblume ist der Glaube an das Leben, auch wenn das Leben selbst oft schmerzhaft und grausam ist. Die Geschichte spiegelt den Lebenszyklus wider. Auf jeden Tag folgt ein neuer.
Regenblume versucht weniger, die Unterdrückung und Zerstörung des Menschen darzustellen, als aufzuzeigen, was der Mensch unter dem Einfluss von Folter denkt, empfindet und wie er daraus resultierend seine Umwelt wahrnimmt.
Regenblume zeigt Frucht und Einsamkeit eines gefolterten Menschen nach erlittener Demütigung und Unterdrückung.
Regenblume ist eine Aufforderung an uns, nicht wegzusehen, sondern auf Menschen, die im Innersten verletzt wurden, zuzugehen, sie nicht in ihrer Einsamkeit allein zu lassen.
Das Stück spielt im Heute. Schon längst hat der Mensch die Erde verlassen um die Galaxie zu erobern, gleichzeitig vernichtet, inhaftiert und foltert er diejenigen, die sich für ein gerechteres, menschenwürdigeres Leben auf dieser Erde einsetzen.
TEXT UND REGIE: Yusuf Kilic MIT: Laura Baumann, Delphina Hennig, Christine Michel, Tatiana Prohl, Andrea Penkalla und Julia Karackov
TERMINE: 3. November PREMIERE, WEITERE TERMINE: 4. November, 1. Und 2 Dezember, 20 Uhr
Ort: Interkulturelle Bühne, Alt Bornheim 32, 60385 Frankfurt
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Samstag, 4. November: FFM/ Moogoo & Fritz Deutschland Hausmesse

(Andrea)
Ich fahre heute in die Gwinnerstraße, gehe aber nicht in die Batschkapp, sondern schaue ein paar meter weiter bei Sebastién @Moogoo und Fritz Deutschland vorbei - die Kombi war letztes Jahr schon toll. Das Programm: Moogoo & Guests, Halle 408 | 14-20 Uhr Wir veranstalten in unserer Halle eine kleine Hausmesse mit ausgesuchten Künstler:innen und Labels aus Frankfurt & Umgebung. Und wir haben auch einige neue Einzelstücke zu präsentieren. Dazu gibt's Leckeres zu Essen & Trinken. Fritz Deutschland e.V., Halle 404 | Ab 14 Uhr Fritz, das sind Menschen aus Kunst, Kultur, Design und dem Handwerk. Von 14 bis 19 Uhr könnt ihr über 20 Ateliers und Werkstätte besichtigen. Der Tag ist eine großartige Gelegenheit, hinter den Kulissen zu schauen und die Menschen von Fritz kennenzulernen. Ab 20 Uhr gibt's die legendäre Hausparty mit Hausbands & DJs. Essen & Trinken werden auch nicht fehlen. Concrete Jungle, Halle 408 | 14-19 Uhr Die Betonmanukatur aus Frankfurt: Unsere direkten Nachbar:innen der Halle 408 produzieren einen einzigartigen filigranen Schmuck aus Beton, fair und von Hand gefertigt. An dem Tag könnt ihr die Werkstatt erkunden und tolle Einzelstücke ergattern.Außerdem dabei: Sylvain Mérot: Der französische Illustrator, der schon lange Frankfurter ist, präsentiert sich und einige seiner letzten Werke. Wir kennen Sylvain seit vielen Jahren und lieben seine Arbeit! Omars Firma sitzt in der Ostparkstraße und wir kennen ihn seit vielen Jahren. Wir lieben seine Bienenwachsprodukte! wildwaxtuch.de Kipepeo produziert faire Kleidung in Kenia und Tansania. Martin, der Gründer von Kipepeo, haben wir auf Messen kennengelernt. Wir lieben die fairen und kreativen Shirts! kipepeo-clothing.com roots. aus Neu-Isenburg steht für nachhaltige Gewürze und Kräuter von bester Qualität. Freut euch auf einen würzigen Auftritt. roots-natural.com Maria Presser Maria, stolze Pionierin im Moogoo Creative Lab, ist begeisterte Modedesignerin. In ihrem gemütlichen Atelier entstehen einzigartige, handgefertigte Modekreationen. Mit ihrer Leidenschaft für Kostüme und Upcycling, verwandelt sie Altes in Neues. Jean-Luc Valentin Jean-Luc ist Fotograf in Frankfurt. Er zeigt seine Posts als physikalische Objekte. Das Virtuelle wird zu Materie, das Kleine wird Groß, das Weltweite zu Lokal. Et vice-versa. foto-valentin.de Jean-Luc Valentin Miriam Walz Miriam formt mit zarten Händen und leidenschaftlichem Herz kunstvolle Tonobjekte. Sie präsentiert ihre Keramikarbeiten aus einer alteingesessenen Töpferei im Spessart Saraswativini Die Schmuckstücke von Saraswativini enstehen aus Leidenschaft für Form, Textur und Bewegung. Zu sehen sind Ohhringe, Ketten und Armbänder vorrangig aus Messing kombiniert mit Halbedelsteinen. Ab 14 Uhr
Gwinnerstraße 48, Frankfurt
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Samstag, 4. November: Liedfett / Hi Tour

(Uwe)
Mit folgenden Satz beginnt der Wikipediaeintrag über eine Schule in Hamburg: „Das Hauptgebäude des Gymnasium Grootmoors ist die Pausenhalle mit unmittelbar angrenzendem Verwaltungs- und Musiktrakt im Südwesten des Schulgeländes.“ Ein Musiktrakt wird also gleich am Eingang erwähnt, scheint also ein guter Ort zu sein, um bei jungen Menschen die Liebe zur Musik zu wecken. Im Gymnasium Grootmoors sind sich Lucas Uecker und Daniel Michel begegnet und gründeten Liedfett. Was machen Sie für Musik? Nutzen wir noch einmal Wikipedia „Ihr Stil ist dem Singer-Songwriter-Genre zuzuordnen; der Gesang wird hauptsächlich von einer Akustikgitarre begleitet. Die Mitglieder waren vor der Zeit als Liedfett alle im Genre des Punkrock unterwegs, was den Stil von Liedfett musikalisch und textlich beeinflusst. Bei Liedfett sind jedoch auch Elemente anderer Genres, insbesondere dem Hip-Hop, vertreten. Auch Rap oder Folk finden sich in einzelnen Stücken, weshalb eine klare Zuordnung zu einem Genre schwierig ist.“
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr 25€ zzgl. Gebühren Bild: Homepage Zoom
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Sonntag, 5. November: Tanztee
(Martin)
Tanzfestival Rhein Main
Tanztee mit Live-Orchester im Mousonturm – wie cool ist das denn! Tanztees waren in den 1920er-Jahren gesellschaftliche Höhepunkte. Sie boten eine zwanglose Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu schließen. Es wurde getanzt, gelacht, begutachtet, erprobt, tiefsinnige Gespräche geführt und wieder getanzt.
Das Tanzfestival Rhein-Main lässt die Tradition des Tanztees samt Live-Orchester wiederaufleben und erinnert so daran, dass Tanz nicht nur schön anzusehen, sondern für jeden erfahrbar ist und meistens zu ausgesprochen guter Laune führt!
Sonntag, 5. November, 14.00 – 17.00 Uhr Tanzfestival Rhein Main Pay as you wish Foto: © Veranstalterin
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Montag, 6. November: Glen Hansard

(Uwe)
Glen Handard spielte den rothaarigen Bassisten in Alan Parkers Film "Die Commitments" und er spielte einen irischen Straßensänger in "Once". Er wirkte also in zwei der besten Musikfilme aller Zeiten mit. Regie bei "Once" führte sein ehemaliger Kollege bei der irischen Band „The Frames“, James Carney. Auf ihrem letzten Studioalbum dieser Frames (2006) wurde der Song "Falling Slowly" veröffentlicht, der das Herzstück des Soundtracks des im selben Jahr gedrehten Films "Once" wurde und den Oscar für den besten Song gewann. Seit 2006 veröffentlicht Hansard keine Platten mehr mit den Frames, mit denen er sporadisch auftritt, sondern unter seinem eigenen Namen. Fünf Alben mit wunderbarer Rock-/ Folkmusik des Iren gibt es mittlerweile. Mit dem gerade erschienenen Album „All That Was East Is West of Me Now’“ bringt er wieder einige schöne Nummern auf den Markt und in die Ohren / das Herz: „Bearing Witness“ oder „Ghost“ gefallen beim ersten Hören am besten. Weitere tolle Lieder von ihm sind: „Maybe Not Tonight“ oder „Leave A Light“. Mein absolter Favorit aus seinem Gesamtwerk ist aber „People All Get Ready“, ein Song aus Frames-Zeiten. Er spielt am 06. November in der Ballsporthalle in Höchst.
Ballsporthalle 20 Uhr Bild: Facebook Glen Hansard
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Dienstag, 07. November - Dienstag, 28. November: 4 x Architektur im Film: Naxos-Kino zu Gast in der University of Applied Sciences

(Petra)
Jeden Dienstag gibt es im Naxos-Kino einen Dokumentarfilm plus Filmgespräch. Im November ist es mit dem Thema Architektur in der University of Applied Sciences. Gezeigt werden vier ganz unterschiedliche Filme – da ist bestimmt auch einer dabei, der Euch interessiert. Los geht’s mit den "Bauhausfrauen": Das Bauhaus gilt als Heimstätte der Avantgarde und als Urzelle der modernen Architektur. Heute, 100 Jahre nach dessen Gründung, sind die Bauhausmeister die Stars der Architektur- und Designgeschichte. Doch die Geschichte des Bauhauses ist eine der männlichen Helden, und bis heute stehen die Künstlerinnen im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Dabei wollte Gropius mit seinem Manifest nicht nur radikal neues Design erschaffen, sondern den Aufbau einer offenen, modernen Gesellschaft erproben – mit dem Versprechen auf echte Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Doch wie erging es den Frauen am Bauhaus? Die Dokumentation zeichnet ein facettenreiches Bild weiblicher Kunst am Bauhaus und porträtiert – über Tagebucheinträge und Gespräche mit Nachfahren und Bauhauskennern – visionäre und eigenwillige Frauen. Zugleich wirft der Film einen Blick in Briefe und Korrespondenzen der Zeit, welche eine aktive Genderpolitik der Bauhausmeister offenbaren.
"Bauhausfrauen" - Film von Susanne Radelhof, Naxos-Kino-Reihe "4 x Architektur" zu Gast in der University of Applied Sciences, Veranstaltungsort: University of Applied Sciences, Fb Architektur, Gebäude 1, Hörsaal 601, Nibelungenplatz 1, Frankfurt, Filmbeginn: 18:30 Uhr, Eintritt: 8 (5 bzw. 1 Euro), Kartenvorbestellung hier, anschließend Filmgespräch mit Filmemacherin, Autorin und Regisseurin Susanne Radelhof, Moderation: Christina Budde, naxos.Kino, an den kommenden Dienstagen:14.11. "Push - Das Grundrecht auf Wohnen" von Frank Gertten", 21.11. "Die Böhms - Architektur einer Familie" von Maurizius Staerkle-Drux, 28.11. "Das Versprechen - Architekt BV Doshi" von Jan Schmidt-Garre
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Dienstag, 7. November: Verifiziert#

(Uwe)
Gleich das erste Lied von Verifiziert#, in das ich hinein hörte, „Stadtlabyrinth“, spielte ich bis zum Ende ab. Schön, auch wenn „Cloud Rap“, eine Hip Hop-Variante mit sphärischen Synthesizer-Klängen und dem Einsatz von Auto-Tune, normalerweise nicht so mein bevorzugter Musikstil ist.
Verifiziert# heißt bürgerlich Verena Haselboeck und vom Cosenamen der österreichischen Sängerin, „Veri“, ist es wiederum nicht weit zu ihrem Künstlernamen „Verifiziert#“. Mit adhs hat sie nun ihre erste Platte veröffentlicht (eingangs genannte Single ist nicht drauf). Über das Album steht in der Presseinfo: „adhs“ ist nicht nur der Titelsong und Namensgeber ihres neuen Albums, sondern der Anfang von Verifizierts musikalischem und privatem neuen Lebensabschnitt. Für gewöhnlich kommt das große Selbstreflexionsalbum vieler Künstler*innen zum dritten, vierten oder auch letzten Album. Bei Verifiziert geht es direkt mit ihrem ersten richtigen Album los und das eigene Innenleben wird seziert und der Welt auf dem musikalischen Präsentierteller gezeigt. Hier wird mit Mitte Zwanzig auf die letzten Jahre zurückgeblickt – angefangen vom ersten Schluck Alkohol mit 13, über diverse Jugendeskapaden und endend im Hier und Jetzt, bei einer Künstlerin, die sich musikalisch und persönlich gefunden hat und sich mit „adhs“ so verletzlich und nah zeigt wie noch nie zuvor.
Brotfabrik, F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 24 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 30 € / Stehplatz Foto: Homepage Brotfabrik
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Donnerstag 9. und Freitag 10. November: Zwei fliegen über das Kuckucksnest
(Daniela)
Ich habe Nelli und Stéphane schon mit dem Stück im Kulturlabor gesehen. Jetzt habt ihr die Chance. Melli schreibt:
Am Donnerstag und Freitag, den 9./10. November, 20.00h bin ich mit dem Synchronsprecher und Filmemacher Stéphane Bittoun seit langem mal wieder an den Landungbrücken Frankfurt, Gutleutstr. 294 hinter der Camberger Brücke.
In einer absurd-komischen Szenischen Drehbuch-Lesung bringen wir den 70er Jahre-Filmklassiker mit Jack Nicholson ins Hier und Jetzt. Ein Abend in der Nervenheilanstalt also. Wir lesen aus dem Drehbuch, diskutieren über Anekdoten der Entstehung des Films und streiten darum, wer R.P. McMurphy sein darf und wer die böse Schwester Ratched spielen muss: Eine schräg-komische Therapiesitzung mit dem Publikum und ein großer Spaß, bei dem es um nicht weniger geht, als um die Frage nach Gesellschaft, Ausgrenzung und Freiheit.
Reservieren kann man hier: karten(a)landungsbruecken•org
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Donnerstag 9. November: Erinnern an den 9. November 1938
(Daniela)
Wir laden alle ein, am Gedenken an die Pogrome 1938 teilzunehmen. Am 9. November werden wir, wie jedes Jahr, am Ort der zerstörten Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft um 17 Uhr Kerzen anzünden. Wir werden eine kurze Ansprache halten. Mit Beginn der Dämmerung wird der World Jewish Congress eine Fassadenprojektion mit der virtuellen Rekonstruktion (TU Darmstadt, FG Digitales Gestalten) der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft an die Außenwand des Hochbunkers zeigen. Die Ausstellungen im Hochbunker sind ab 17 Uhr geöffnet. - Datum: 9. November
- Zeit:17:00
- Veranstaltungsort: Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6
Veranstalter: Initiative 9. November e.V. - E-Mail: info@initiative-neunter-november.de
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Donnerstag 9. November: SPOTLIGHT: RECYCLING CONCERTO

(Daniela)
Endlich finden wieder die SPOTLIGHT Konzerte des hr-sinfonieorchesters in der Alten Oper statt. Ein wunderbares Format! Das Konzert dauert nur 80 Minuten und es wird Zwischendrin immer wieder etwas erklärt. Sehr unterhaltsam und kurzweilig!
ARD-Wetterexperte SVEN PLÖGER IM GESPRÄCH ÜBER DIE WUNDERWELT VON WETTER- UND KLIMA-KREISLÄUFEN - Mit VIVI VASSILEVA, Schlagzeug
- KRZYSZTOF URBAŃSKI, Dirigent
Werk: Gregor A. Mayrhofer: Konzert für Recycling-Perkussion und Orchester Hochs und Tiefs, Zyklone und El Niño. Wenn ARD-Meteorologe Sven Plöger im »Spotlight«-Gesprächskonzer mit der TV-Moderatorin Jennifer Sieglar ins Schwärmen kommt, wird man von seiner Begeisterung über das Wunderwerk der Wetter- und Klima-Kreisläufe angesteckt und zugleich sensibilisiert für das ungewöhnliche »Recycling Concerto« von Gregor A. Mayrhofer mit der phänomenalen jungen Schlagzeugerin Vivi Vassileva. Folien, Kunststoffe, Altglas, Altmetall und Alu-Kaffeekapseln, die als Restmüll normalerweise unsere Umwelt belasten, verwandeln sich hier zu einem überraschend fein klingenden Melodie- und Perkussions-Instrumentarium, für das der Münchner Komponist ein originelles, jazzig swingendes Solo-Konzert geschrieben hat. Ein ebenso begeisterndes wie anregendes »Spotlight« unter der Leitung von Krzysztof Urbański ist so garantiert.
Beginn 19 Uhr, Alte Oper Frankfurt Konzertdauer: ca. 80 Minuten – keine Pause
SONDERAKTION: Für alle bis einschließlich 20 Jahre! Limitierte Tickets für 10 Euro (Ohne RMV) First come – First serve!
ACHTUNG: Zusatzinfo: Am Vortag, Mittwoch 8. November, um 19 Uhr gibt es das „Recycling Concerto“ als moderiertes Junges Konzert im hr-Sendesaal (ohne Wetterexperte Sven Plöger!) – für Jugendliche. Mehr Infos hier: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-23-24/schlagabtausch,junges-konzert-schlagabtausch-100.html
Foto: Hugo Thomassen Adams
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Donnerstag, 9. November: WÄNDE STREICHEN. SEGEL SETZEN.

(Martin)
LUISE KINSEHER setzt Segel und macht sich auf zu den Weiten der menschlichen Seele. Als prominentes Spitzenkabarett und Hessen-Premiere wird WÄNDE STREICHEN. SEGEL SETZEN. angekündigt!
„Die Möbel sind raus. Die Kinseher sitzt in ihrer leeren Wohnung und hat plötzlich unendlich viel Platz: sie könnte ungehindert auf Socken den Gang hinunterrutschen, endlich ausladend zu ABBA tanzen oder ein Bobby Car Rennen veranstalten, wenn da nicht dieses riesige Loch im Boden wäre: Los ging es mit einer kleinen Delle im Parkett, dann wurde es ein Riss, schließlich irgendwann das Loch. Seitdem waren eine Menge Spezialisten am Werk, richtige Handwerker lassen seit Jahren auf sich warten!
Keiner kann es genau sagen: War das Loch schon immer da und es hat nur keiner bemerkt? Hätte man das Loch verhindern können, wenn man es früher erkannt hätte? Ist das jetzt nur ein vorübergehendes Loch oder der Anfang vom Ende? Was kommt nach dem Loch und wer ist eigentlich schuld? Der Architekt? Ein Schimmelpilz? Oder hat es der Dackel gegraben? Und lohnt sich in dieser abgerockten Wohnung eigentlich das Streichen der Wände noch?
Bevor Kinseher diese weitreichenden Fragen beantwortet, macht sie sich erstmal eine Flasche Schampus auf: Es gilt Abschied zu nehmen! Unvergesslich die gemütlichen Abende vorm Kamin, die fröhlichen Stunden am Herd, das vertraute Summen des Kühlschranks! Ach, war das schön: damals, als der Boden unter ihren Füßen noch ganz war. Kommen Sie mit auf LUISE KINSEHERS neue, aufregende und waghalsige Kabarett-Expediton. Die Erde ist vollständig erforscht, vermessen und durchnummeriert, doch wir haben etwas übersehen: Uns selbst!
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/luise-kinseher-waende-streichen-segel-setzen Donnerstag, 9. November um 19.30h Volksbühne im Großen Hirschgraben
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Donnerstag 9. November bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder
(Daniela)
Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.
Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €
Mehr Informationen stehen hier.
Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968
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Freitag, 10. November: Sun´s Sons (Release-Konzert)

(Uwe)
Über Sun‘s Suns habe ich hier schon einige Male geschrieben. Gründe dafür gab es genug: bejubelte Auftritte in Frankfurt und dem Umland, die Veröffentlichung von zwei EPs und nun die Veröffentlichung des ersten Albums, das natürlich ein Meilenstand für jede Band ist. Am 10. November ist es so weit, dann kommt mit „An Odyssey“ endlich das Debütalbum des Quintetts. Drei Singles waren die Vorboten des neuen Albums, sie waren wie Seevögel, die Hochseeschiffern nahendes Land ankündigen. Von den drei Indie-Pop-Songs gefällt mir „Keep Me Warm“ am besten, es und andere Stücke erinnern mich etwas an die Musik des Schweden Karl Larsson, der unter „Last Days Of April“ firmiert und den ich sehr gerne höre. Aber natürlich machen die Fünf von Sun´s Sons ihr eigenes Ding, mit viel persönlichem Einsatz und noch mehr Talent: Zu den Singles drehten sie Videos, über die Sozialen Medien machen Sie viel für Neukundengewinnung und Kundenbindung, wie ein alter Vertriebsmann sagen würde. In die Platte hineinhören kann man über alle bekannten Möglichkeiten und die Videos sind selbstverständlich auch leicht zu finden.
„Natürlich würden wir uns riesig freuen, wenn zu unserem Releasekonzert in der Alten Seilerei eine Menge Leute kommen würden“, schreiben Sun‘s Sons. Für alle Freunde von gut gemachten und live hervorragend gespielten Indiepop-Songs ist ein Besuch der Releaseparty ein Muss.
Karten gibt es hier Wenn Ihr ins Album reinhören wollt: hier
Für große Fans verlosen wir 1x2 Tickets (siehe oben)
Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstraße 190, 60599 Frankfurt am Main 20:00 Uhr Tickets ab 22,00 € (Ermäßigung verfügbar) Bild:Stella Musshafen, Mika Fromm
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Freitag, 10. – Sonntag 12. November: Colonastics

(Martin)
Joana Tischkau/Elisabeth Hampe - Tanzfestival Rhein-Main Workout – Mitmachen/Tanz
„Du willst die rationale Schärfe weißer Männlichkeit neben der Körperlichkeit Schwarzer Femmes? Wenn du nach einer Möglichkeit suchst, beides miteinander zu verbinden, dann ist „Colonastics“ genau das Richtige für dich!
„Colonastics“ ist das weltweit erste Fitness-Work-out, das ohne den exotisierenden Bullshit von Zumba, den pseudospirituellen, esoterischen Schnickschnack weißer Yoginis und neokoloniale Aneignungen auskommt! Warum? Weil es sich einzig und allein aus der Körperlichkeit weißer Kulturpraktiken speist. Versteife deine Gelenke, wirf deine Gliedmaßen unkontrolliert von dir und perfektioniere deine Luftgitarre. Spüre, wie die weiße Vorherrschaft durch unser kollektives Bewusstsein fließt, und werde Teil einer Bewegung, die die Fitnesswelt revolutionieren wird.
Geh beim White-Body-Building bis an deine Grenzen, besiege beim Berghain Bounce den Beat, lass dich auf eine tiefenentspannende post-rassistische Traumreise entführen oder finde deinen inneren weißen Mann während einer schweißtreibenden Bier-Bike-Tour durch Berlin. Wenn dich der Duft von Sauerkraut-Juice und die Schlagermelodien erst einmal gepackt haben, wirst du verstehen, warum Colonastics-Kurse alles verändern! Megaeffektiv? Jawohl!“
Detailliertes Kursprogramm:
Total Body Schranzformation 10.11., 19.00 Uhr / Indoor-Workout Sportbekleidung und Hallenschuhe mitbringen / Level: Intermediate Was tust du, wenn du auf der Tanzfläche bist? Machst du einen Two-Step, shufflest oder nickst einfach mit dem Kopf? That’s right, if you‘re white! Total Body Schranzformation ist ein Ganzkörper-Cardio-Workout, das dich von der Love Parade 1991 über das Berliner Berghain direkt zur Thunderdome Rave Experience führt. Unser hochintensives Intervall-Raven wird dich an deine Grenzen bringen und eine Clubgemeinschaft schaffen, in der Weißsein der ultimative Rhythmus ist.
The Rockout 11.11., 16.00 Uhr / Indoor-Workout Sportbekleidung und Hallenschuhe mitbringen / Level: Intermediate Haben wir nicht alle schon einmal davon geträumt, wie Jagger zu stolzieren? Uns danach gesehnt, wie Jon Bon Jovi zu verzweifeln und uns in Wacken das Hirn wegzupusten? Jetzt habt ihr die Chance dazu! Rockt auf unseren maßgeschneiderten Air-Gitarren (C) und lernt die Moves des White Rock ’n Roll von den Besten: Don’t hesitate, appropriate!
Whiteness is a State of Mind – Eine Traumreise nach Happyland 12.11., 11.00 Uhr / Indoor-Workout Bequeme Kleidung mitbringen / Level: Beginner Träumen wir nicht alle von einer post-rassistischen Gesellschaft, in der Schwarz, weiß, rot, gelb und blau friedlich miteinander Leben können? Mit unserer Colonastics Traumreise bringen wir dich zurück ins Happyland. In einer entspannenden Meditation uns sorgfältig kuratierten somatischen Körperpraktiken und Partnerübungen finden wir zurück zu unserem innersten weißen Selbst. Indem wir die Frequencies dieses Begehren mit den Frequencies des Universums in Einklang bringen werden wir eins mit unserem weiß-sein. Denn Whiteness ist a State of Mind.
Schlager HIIT 12.11., 14.00 Uhr / Indoor-Workout Bequeme Kleidung mitbringen / Level: Intermediate Schnür dir die Wanderschuhe und mach mit uns einen herzfrequenzsteigernden Ausflug in die Alpen! Unser mitreißendes Schlager High Intensity Intervall Training ist eine Kombination aus weißen folkloristischen Aufwärmtänzen und straight-up weißem Bodybuilding mit Hanteln, Fässern und Bierbänken. Unsere sorgfältig zusammengestellten Playlists mit Oldschool- und aktuellen Schlagerhits werden dich zu schnelleren Sprints und schwereren Gewichten animieren. Lasst uns die Gläser erheben, mitsingen und die Magie des Schlagers erleben! Mit diesem Workout besinnen wir uns auf unser deutsches Erbe und heben deine Heimatgefühle auf ein ganz neues Level!
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/colonastics/ Jedes Workout 8€ Mousonturm Studio 1 und Studio 2 Foto: © Lennart Brede
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Freitag, 10. November - Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, den musikalischen Rahmen für die Eröffnung bilden der Sasando-Spieler Vinsensius Adi Gunawan und Anyra Zulniarti mit der Angklung Gruppe des Generalkonsulats der Republik Indonesien in Frankfurt, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien, Ort: Weltkulturen Museum), Adresse: Schaumainkai 29, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 01. September 2024) Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Monat ist der Eintritt frei, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr
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Samstag, 11. November: Tanz-Workshop für 50+-Frauen

(Petra)
Das ist doch mal ein Zielgruppen-Angebot, das mir gefällt: Auch wenn ich so was eigentlich doof finde (nicht nur weil ich selbst mit dem Altern hadere, sondern weil ich gemischte Gruppen immer spannender finde): Wen Hui hat als Choreografin die unabhängige chinesische Tanzszene geprägt. Sie beschäftigt sich in Tanz und Film seit Langem mit der institutionellen Kontrolle und Unterdrückung des weiblichen Körpers. Dabei erkundet sie den Körper als Speicher und Archiv individueller Erinnerung und die Spuren, die das gesellschaftliche Leben in diesem hinterlässt. Ein zentraler Forschungsgegenstand ist für Wen Hui ihr eigener Körper, den sie auch im Prozess des Älterwerdens erforscht. In dem dreistündigen Workshop, der ihre Uraufführung "New Report on Giving Birth" begleitet, lädt Wen Hui Frauen ab 50 Jahren ein, ihren Körper als Archiv zu entdecken und neue Zugänge zum eigenen Erleben an der Schnittstelle zwischen individueller Biografie und gesellschaftlichem Kontext zu finden. Der Blick in die Vergangenheit deckt zugleich Potenziale für die eigene Zukunft auf.
©Richy Wong
Being Able to Act for Yourself, Workshop Tanz für Frauen ab 50 Jahren, Tanzfestival Rhein-Main, Sprache: Englisch, Ort: Mousonturm, Adresse: Uhrzeit: 14 - 17 Uhr, Eintritt: 15 Euro, Tickets hier, keine Vorkenntnisse erforderlich, bitte bequeme Kleidung mitbringen.
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Sonntag, 12. November: Der erste Mensch

(Martin)
Die unglaubliche Geschichte einer Kindheit nach Albert Camus Texteinrichtung und Inszenierung Martin Mühleis Sprecher: Wolfram Koch Musik: Orchestre du Soleil
Ein großartiger Text! In einem erzählerischen Parforceritt entführt Wolfram Koch sein Publikum als Ich-Erzähler in eine Welt voller Armut und natürlicher Schönheit. Und die Musik des Orchestre du Soleil liefert den mitreißenden Soundtrack zu diesem hochaktuellen Stück, an dessen Ende ein Mann, der als Kind in einer Familie von Analphabeten aufwächst, mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wird.
Es ist die Kindheits-Geschichte Albert Camus‘. In dessen autobiographischen Roman »Der erste Mensch« begibt sich der Protagonist auf die Suche nach seinem Vater, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist und den er nie kennengelernt hat.
Damit beginnt für den Erzähler eine Reise zurück in seine Kindheit. Er kehrt heim in die Hitze Algiers, in die Armut und die Unschuld. Er erzählt von seiner schweigsamen Mutter im Armenviertel Algiers und der dominanten Großmutter, die nur durch die Unterstützung seines Volksschul-Lehrers davon überzeugt werden kann, dass der Junge ins Gymnasium gehört. Dort, »geworfen in eine unbekannte Welt«, der »unschuldigen Welt entrissen«, begreift er, »dass ich alles, was ich wollte, erreichen würde, und dass nichts, was von dieser Welt ist, mir jemals unmöglich sein würde.«
Der Regisseur und Produzent Martin Mühleis hat den Roman für die Bühne bearbeitet zu einer eigenwilligen Spielform aus Schauspiel, Lesung und Konzert. In seinen Bühnenarbeiten hat Mühleis eine eigene Form entwickelt, eine »Architektur aus Sprache, Musik, Lichtdesign und Schauspiel« (Der Tagesspiegel, Berlin). Es gelingt ihm, Literatur für die Bühne zu adaptieren, ohne sie in Struktur, Rhythmus und Sprache zu verändern. Aus den literarischen Vorlagen entstehen auf diese Weise eigene Bühnenwerke, die den Zuschauer zum Mitgestalter machen. Mühleis' reduzierte, kargen Erzählformen bewirken, dass ein wesentlicher Teil der Geschichte in der Phantasie des Betrachters entsteht.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/der-erste-mensch-/1649/
Sonntag, 12. November um 18.00 Uhr Schauspiel Frankfurt Foto: © Christoph Helhake
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Ab 14. November: Veranstaltungsreihe Verstörungsorte

(Daniela)
Die Inititiative 9. November fängt ab dem 14.11. mit einer neuen Veranstaltungsreihe an. Sie schreiben:
"Es geht um „Verstörungsorte“, Orte, in der Stadt oder Landschaft stehend, die sich nicht einpassen in das Schöne, Gemütliche, sondern die wie ein Stachel an das Böse erinnern, die nicht das Vergangene vergessen lassen, von dem viele jetzt immer öfter sagen „jetzt Schlussstrich“, „Vogelschiß der Geschichte“. Wir fangen mit dem Vortrag von Thomas Lutz, der seit 30 Jahren die Arbeit der Gedenkstätten begleitet. Er gibt den Überblick, wie sich die Gedenkstätten Arbeit entwickelt und verändert hat. Danach kommen Jörg Skriebeleit von KZ Gedenkstätte Flossenbürg, und Andrea Riedle von Topographie des Terrors. Anfang 2024 geht die Reihe weiter, voraussichtlich mit Osthofen, Katzbach, Mittelbau-Dora/Buchenwald und Reichstagsgelände in Nürnberg.
Wir stellen die These auf, dass solche Orte nur dann diese Rolle erfüllen, also beitragen zum „Nichtvergessen“, wenn es dort eine aktive Gruppe gibt, die mit ihrer Arbeit an die Geschichte erinnert.
Wir sind selbst gespannt auf die Beiträge und die folgende Diskussion und würden uns freuen, wenn Sie diese Veranstaltungen besuchen würden."
https://initiative-neunter-november.de/events/kategorie/vortrag/verstoerungsorte/
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Mittwoch, 15. – Freitag, 24. November: À LA CARTE

(Martin)
Dresden Frankfurt Dance Company Bockenheimer Depot
Die Dresden Frankfurt Dance Company hat einen neuen Künstlerischen Direktor: Ioannis Mandafounis!
Was Ioannis Mandafounis ankündigt, und wie er uns einlädt, das macht riesige Lust auf den Tanz, Ausdruck und Programm der Dresden Frankfurt Dance Company: „Ob groß angelegt oder intim gestaltet, ob drinnen oder draußen, ob im Theater oder an einem anderen Ort – wir werden unermüdlich daran arbeiten, Sie mit unserem Tanz zu verzaubern, Sie zu treffen und unsere Liebe zu unserer Kunst mit Ihnen zu teilen. Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam etwas Neues erschaffen!“
Ab Mittwoch, 15.11. gibt’s im Bockenheimer Depot À LA CARTE zu erleben: „Wollten Sie schon immer einmal einen Tanzabend gestalten? Dann sind Sie hier genau richtig! Werden Sie Teil des kreativen Prozesses, und beeinflussen Sie den Verlauf der Aufführung.
Zu Beginn der Spielzeit stellt sich das neue Ensemble mit einem besonderen Stück vor. Das Publikum erhält eine „Speisekarte“ – oder vielmehr eine „Tanzkarte“ – mit einer Szenenauswahl. Daraus können die Zuschauer*innen das „performative Menü“ des Tages auswählen. „À la carte“ besteht aus einer Vielzahl längerer und kürzerer Szenen, die unterschiedlich aneinandergereiht werden können. Mit jeweils verschiedenen Requisiten, Toneffekten, Musik und Lichtstimmungen ermöglichen die Szenen eine Vielfalt an Tanzstilen, Atmosphären und Themen.
Mit kreativem Feuer nehmen die Künstler*innen die vom Publikum vorgegebene dramaturgische und rhythmische Linie auf und gestalten sie aus. Jeder Abend wird so zu einem einmaligen Erlebnis.
Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/BkBGDvYglpI Und hier geht’s zu den Tickets: https://dresdenfrankfurtdancecompany.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/eventlist Mittwoch, 15. – Freitag, 24. November um jeweils 20.00h – außer am Sonntag, 19.11., da um 16.00h Bockenheimer Depot Foto: © Homepage Dresden Frankfurt Dance Company
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Donnerstag, 16. – Samstag, 18. November: Geteilter Abend

(Martin)
Tanzfestival Rhein-Main
Was haben wir gemeinsam? Was können wir teilen und mitteilen? Was macht uns aus?
Das Künstler*in-Duo Verena Billinger und Sebastian Schulz beleuchtet in „Geteilter Abend“ das Verhältnis von Einzelperson und Gesellschaft – von Privatheit und Öffentlichkeit – von einem Teil zum großen Ganzen. Seit über zehn Jahren entwickeln sie gemeinsame Tanzstücke, die sich mit Gemeinschaft und der Rolle des Körpers auseinandersetzen.
Im ersten Teil des Abends steht Verena Billinger seit langer Zeit wieder auf der Bühne und geht der Frage nach, wie sich eine Biografie tanzen lässt. Sie teilt ihren persönlichen Blick auf ihr Leben und lädt uns ein, ihre Beziehung zum Tanz und zur Choreografie mitzuerleben.
Auf das Solo folgt ein kraftvolles Trio, das choreografische Elemente des Solos aufgreift und in eine dynamische Choreografie überführt. Drei Tänzer*innen gleiten energetisch und lustvoll durch verschiedene Bewegungen der Selbstermächtigung und des Kontrollverlusts. Sie erforschen die Wahrnehmung zwischen sich selbst und dem Publikum: Wie verändert sich die Wirkung einer Bewegung, wenn sie von einem Einzelkörper auf eine Gruppe überspringt?
In welchem Verhältnis stehen Solo und Gruppe? „Geteilter Abend“ ist eine Spurensuche nach den Lücken in der Erzählung, den Rissen im eigenen Porträt und der Gruppenzugehörigkeit.
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/447564 Donnerstag, 16. – Samstag, 18. November um jeweils 20.00h Mousonturm Foto: © Florian Krauß
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Freitag, 17. – Sonntag, 19. November: Open Doors im Atelierfrankfurt

(Petra)
Auf das Format der "offenen Türen" im Atelierfrankfurt habe ich Euch schon häufiger hingewiesen: An diesem Wochenende ist es wieder soweit – und ich meine, es lohnt sich immer mal, im größten Kunstzentrum Hessens vorbeizuschauen. Mittlerweile sind es über 200 Künstlerinnen und Künstler, die dort arbeiten, und in rund 140 Ateliers könnt Ihr ihre Arbeiten beschauen. Außerdem gibt es über drei Tage lang wieder ein buntes Rahmenprogramm mit Performances, Graffiti-Workshops, Musik und Ausstellungen. Dazu im Club Musik und Drinks, und kulinarische Verpflegung ist natürlich auch wieder mit dabei. Dass sie seit einiger Zeit Eintritt nehmen, hat mich erst mal stutzen lassen: aber mittlerweile habe ich verstanden, dass nicht wenige der Kreativen - wie andere auch - unter den allgemeinen Kostensteigerungen (und nicht nur Energiekosten) leiden - so dass ich diesen "Solibeitrag" gerne leiste.
Open Doors Atelierfrankfurt, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstraße 1 - 5, Uhrzeit: Freitag 18 - 22 Uhr, Samstag und Sonntag 14 - 19 Uhr, Eintritt: 4 Euro
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Samstag, 25. November: Ev Machui und Vitaliy Baran

(Martin)
‚Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt‘ Chansons und Couplets aus den Goldenen 20er Jahren
Vitaliy Baran trifft an diesem Abend auf „Frau Chanson“ Ev Machui. Baran, Namensgeber des „Vitaliy Baran Trios“ und „Frau Chanson“, Sängerin des Trios „Jazzsalon“, entführen für einen Abend in das glitzernde Berlin der pulsierenden 20er und frühen 30er Jahre.
Das „kleinste Kapellchen der Stadt“ lässt Schellack-Perlen von Friedrich Hollaender, Kurt Weill und vielen anderen wieder aufleben.
Ev Machui verzaubert das Publikum mit ihrer warmen, tiefen und ganz besonderen Stimme und verkörpert förmlich die 20er Jahre. Nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit charmanter Moderation und eigenen Gedanken zu den Stücken begleitet sie ihr Publikum durch den Abend.
Vitaliy Baran, der seine musikalische Ausbildung in Lvov/Ukraine erhielt und später an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (Hauptfach Jazzpiano) studierte, brilliert mit einfühlsamem Pianospiel in einem sorgfältig ausgewählten Programm. Lasst Euch überraschen – es braucht nicht immer das große Arrangement eines Palastorchesters, um die Musik der 20er Jahre lebendig werden zu lassen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://kulturpur.reservix.de/p/reservix/event/2153399 Um 19.30h Theater Alte Brücke, Kleine Brückenstraße 5 Foto: © Veranstalter*in
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Sonntag, 26. November und Samstag. 16. Dezember: Wer hat meinen Vater umgebracht / Das Ende von Eddy

(Martin)
Nach den Romanen von Édouard Louis
Das Ende von Eddy, Édouard Louis’ erster Roman, ist ein Befreiungsschlag: der gelungene Versuch, die eigene Herkunft, das gesellschaftliche Schicksal, Demütigung, Armut und Außenseitertum literarisch zu überwinden. Der junge Autor erhebt seine Stimme zu einer Anklage gegen die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen ist, gegen die Homophobie, die Enge und Tristesse seines Heimatdorfs in Nordfrankreich.
Vier Jahre später widmet er sich erneut seiner Kindheit. Mit Wer hat meinen Vater umgebracht – zugleich Romanessay und flammendes Pamphlet – hat er einen Nachtrag voller Empathie geschrieben, der nachzeichnet, wie das Elend der französischen Arbeiter*innenklasse politisch perpetuiert wird. Er nähert sich schreibend dem Leben und der Perspektive seines Vaters an, erforscht, was ihn hat werden lassen, wie er wurde, und erweitert seinen eigenen Blick vom Privaten auf das Politische, um die Herrschenden namentlich zur Verantwortung zu rufen.
Julian Mackenthun vom Journal Frankfurt schrieb nach der Premiere: „Das Freie Schauspial Ensembla inszeniert zwei Romane von Édouard Louis. Auch diese Inszenierung könnte auf Platz 1 stehen. Denn für den Stoff von zwei Romanen findet sie eine gelungene Komprimierung und eine ganz eigene Theatersprache, Édouard Louis beschreibt in den beiden Romanen seine Diskriminierung als heranwachsender Homosexueller. Aber es geht auch um seine Selbstfindung in der Kunst, um seinen Vater-Konflikt und darum, wie er seinem Vater schließlich vergeben konnte, als er sich mit dessen Arbeiterbiografie beschäftigt hat. Bettina Kaminski Lässt in ihrer Inszenierung zwei Schauspieler diese Geschichte erzählen. Die beiden sind aber nicht Vater und Sohn. Sie sind vielmehr zwei Teile desselben Menschen. Den Text sprechen sie abwechselnd. Mal wie Schriftsteller beim Diktieren. Mal wie Patienten auf der Analysecouch. Mal wie in Selbstgespräche vertieft. Sie spielen nicht naturalistisch, Sie entwickeln Körperbilder einer Psyche. Ein Schlagzeuger interagiert derweil mit ihnen. Er setzt Akzente, baut Spannung auf oder grundiert die Handlung atmosphärisch. Damit ist die Inszenierung keine Lesung und kein bloßes In-Szene-Setzen. Sie entwickelt ihre eigene Unmittelbarkeit und Ausdrucksform, mal düster und dann wieder hoffnungsvoll. Das ist sehr gekonnt und sehr gelungen.”
Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/wer-hat-meinen-vater-umgebracht-das-ende-von-eddy Sonntag, 26. November um 18.00h und Samstag, 16, Dezember um 20.00h Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Basaltstraße 23 Foto: © Moritz Buch
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Freitag, 1. Dezember: OF/ 60 years with The Beatles

(Andrea)
Wahnsinn, als der Originaltermin ausverkauft war, gab es einen Zusatztermin (24.11.). Jetzt ist auch dieser sold out, hier also die nächste Gelegenheit zum Beatles-Revival... Die Stones haben mit ihren 80 Jahren unlängst ein neues Album veröffentlicht und weil es zur Auswahl des Materials einen Schiedsrichter brauchte, kam Paul McCartney ins Spiel - "ein pophistorischwer Witz", schreibt Tobias Rapp im SPIEGEL, denn immerhin konkurrierten die beiden Bands lang um die Gunst des Publikums. Während die Stones das wilde, unangepasste Imgae pflegten, verdrehten die Pilzköpfe den Fans auf andere Art den Kopf. "Am 4. November 1963 gingen die Beatles in die Pop-Geschichte ein als frech verschmitzte Provokateure des Königshauses, wegen der ungezogenen Bühnenansage von John Lennon, die Leute auf den billigen Plätzen sollen klatschen und die anderen – mit Blick in Richtung der königlichen Loge – bräuchten nur mit ihren Juwelen zu rasseln. Mit dieser kleinen Unverschämtheit hatten die Beatles die Herzen der jungen Leute in England endgültig erobert. Die Hysterie um die Beatles, genannt Beatlemania, erreichte in England dann am 22. November 1963 einen weiteren Höhepunkt und für Volker Rebell ein guter Anlass für „60 Jahre With The Beatles“ – Jubiläumskonzert mit allen Songs des zweiten Albums der Beatles, gespielt von der Lonely Hearts Club Band. Der Termin am 11.11. ist bereits ausverkauft, für den heutigen gibt es noch Karten. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert. https://radio-rebell.de/termin/60-jahre-with-the-beatles/
Rebell(i)sche Studiobühne,Bieberer Str. 145 A | Hinterhaus, Offenbach
Übrigens, vielleicht steht bei einem von Euch noch Pauls alter Bass auf dem Speicher, der wird nämlich seit Jahren schmerzlich vermisst:https://www.theguardian.com/music/2023/sep/02/search-launched-for-paul-mccartneys-first-hofner-bass-guitar
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DEZEMBER 2023
Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.
Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro
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(Daniela)
Lesung „Um mein Leben“ mit anschließendem Gespräch
Das Beratungszentrum FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht und die Beratungs- und Schutzeinrichtung VAIA! setzen sich gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ ein. Um Gelegenheit zum differenzierten Austausch über diese Gewaltform zu schaffen, laden sie ein zur Lesung aus dem Buch „Um mein Leben“. Es erzählt die Lebensgeschichte von Azadiya H., einer jungen lesbischen Frau aus der jesidischen Community. Ihre Erfahrungen sind exemplarisch für das, was viele der Klient*innen von FIM und VAIA! erlebt haben. Im anschließenden Gespräch berichten die Beratungseinrichtungen aus ihrer Arbeit und geben die Möglichkeit zur Diskussion.
Weitere Informationen: https://fim-frauenrecht.de/lesung-um-mein-leben
Mo., 04.12.2023, 18 Uhr, Crespo Studio, Berliner Str. 27, Frankfurt am Main
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5. – 10. Dezember: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Save the Date:
Vom 5. bis 10. Dezember 2023 findet Remake. Frankfurter Frauen Film Tage, veranstaltet von der Kinothek Asta Nielsen e.V., unter dem Schwerpunktthema „Gemeinsam…! Nähe, Verantwortung und Solidarität mit Anderen“ statt, Die Geschichte des Verleihs CHAOS FILM, 1979 von Hildegard Westbeld in Berlin gegründet, steht im Mittelpunkt eines weiteren Programmteils. Die Festival-Personale würdigt in diesem Jahr die Frankfurter Dokumentarfilmemacherin Edith Marcello. Auch im Jahr 2023 bildet ein CineConcert den glanzvollen Höhepunkt von Remake: Die Uraufführung einer Auftragskomposition zum Stummfilm NORRTULLSLIGAN (dt. Titel: WEIBLICHE JUNGGESELLEN, Schweden 1923, Regie: Per Lindberg) am 7. Dezember in der Volksbühne Frankfurt. Die Neukomposition stammt von der international bekannten und gefragten niederländischen Pianistin und Stummfilmkomponistin Maud Nelissen. Der Film erzählt von vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und einem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman der schwedischen Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949).
Das vollständige Programm ab Mitte November auf www.remake-festival.de
FOTO: NORTULLSLIGAN (c) Swedish Film Institute
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Freitag, 15. – 17. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 (weitere Termine)

(Martin )
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der Weihnachtsgottesdienst! Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?
„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an.
Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein.
Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/ Freitag, 15. Und 16. um 20.00h und Sonntag. 17. Dezember um 18.00h, Freitag, 22. und Samstag, 23. Dezember um jeweils 20.00h: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2023 im 19. Jahr Theater Willy Praml in der Naxoshalle Foto: © Rebekka Waitz
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Bis Sonntag, 25. Januar 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)
Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.
Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 25.02.2023, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei
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Noch bis Samstag, 23. Dezember: Fensterschau XXXIV – Tina Herchenröther
(Petra)
Heute schon bei Balenciaga reingeschaut? Mit zwei großformatigen Malereien ist Tina Herchenröther gerade in den Fenstern der ehemaligen Burg-Drogerie der Restauratoren zu sehen. Dabei ließ sich die Künstlerin von Kollektionen des Skandal-Modehauses Balenciaga inspirieren: Eine moderne Ritterrüstung aus der Kollektion 2020 und ein Kleid aus zahlreichen ineinander verflochtenen kleinen Metallringen inspirierten Herchenröther zu ihren Motiven. Das Wechselspiel aus Ornament, Weiblichkeit und Stärke stehen zentral in den beiden Werken.
Fensterschau XXXIV: Tina Herchenröther bei den Restauratoren, Ort: Fensterschau, Adresse: Burgstraße 43, bis 23.12., Öffnungszeiten: 24/7
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Bis Sonntag, 31. Dezember: Wohnzimmer Hauptwache mit "Langer Bank"

(Petra)
Das DAM-Reallabor "Wohnzimmer Hauptwache" belebte als Teil des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" im Herbst 2022 die Frankfurter Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist das DAM auf der Hauptwache aktiv. Im Sommer eröffnet auf dem belebten Platz die Ausstellung „Zukunft Innenstadt Frankfurt“. Sie geht der Frage nach, welche Bedürfnisse und Anforderungen an eine lebenswerte Frankfurter Innenstadt in der Zukunft bestehen. Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten zu sehen sein und soll bundesweit in den Modellstädten des Förderprogramms Station machen. Einen nächsten Schritt für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum geht das Museum mit der künstlerischen Intervention "Die Lange Bank" ab heute. Die modulare Sitzmöglichkeit wird dort erstmals für verschiedene Dialogformate bereitstehen. Ein Treffpunkt an der Langen Bank - die künstlerische Installation is als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Ihr könnt hier in die Choreografien und Hörstücke von 15 interntionalen Künstlerinnen und Künstlern eintauchen, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ausprobieren und erleben, wie das Sitzen urbane Räume neu definiert. Je nachem, wer noch so auf der Langen Bank ist, würde ich sagen.
Wohnzimmer Hauptwache mit der Langen Bank, Deutsches Architekturmuseum (DAM), An der Hauptwache, Eintritt: frei
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Bis Sonntag, 14. Januar 2024: Ausstellung DAM „Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber."

(Petra)
Ich mag die Arbeit des Deutschen Architekturmuseums sehr – und auf diese Ausstellung freue ich mich – heute ist die Eröffnung: Proteste müssen stören, sonst wären sie wirkungslos. Wenn Störungen in den öffentlichen Raum ausgreifen und sich dort festsetzen, wenn sie ihn dauerhaft blockieren, verteidigen, schützen oder erobern, dann entsteht Protestarchitektur. Detailreiche Modelle, gebaut an der Technischen Universität München und der Hochschule für Technik Stuttgart (Prof. Andreas Kretzer), zeigen Protestcamps von der Resurrection City 1968 bis zur Lobau-bleibt!-Bewegung 2021/2022. Vierzig "Bodenstrukturen" aus Lützerath, zumeist Pfahlbauten, wurden von Rokas Wille (HfG Karlsruhe) mit Fotopapiermodellen dokumentiert. Der Regisseur Oliver Hardt entwickelte für die Ausstellung eine Filminstallation. Gemeinsam mit Aktivist*innen konnte eine Hängebrücke aus dem Hambacher Wald übernommen werden. Auch ein 1:10-Hängemodell des Barrios Beechtown, eine Leihgabe des Künstlers Stephan Mörsch, zeigt diese Waldbesetzung. Die Ausstellungsarchitektur auf der um 1000 Quadratmeter erweiterten Fläche des DAM Ostend wurde von Something Fantastic entwickelt.
"Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber." Eine Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien Ausstellung: Eintritt: 5 (3) Euro, Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di., Do. und Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa. und So.: 11 - 18 Uhr
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Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)
Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.
"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)
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