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| 27.01.2023 |
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Kein Intro

Ich gebe zu: Ich bin am Limit. Eigentlich gehöre ich einen Tag lang in die Therme. Zwei Jobs und „nebenbei“ die Ausgehtipps geht eigentlich nicht. Wenn meine tollen Mitautor:innen Uwe, Martin, Petra und Andrea nicht schon so fleißig geschrieben hätten, hätte ich heute einfach mal nix gesendet.
Aber so sitze ich jetzt hier (mal wieder) unter Hochdruck, damit die Tipps endlich schnell rausgehen.
Gestern Abend sagte ich noch zu Uwe: „Das Zeitraubenste ist ja das Intro“ und er erwiderte „Du musst ja nix langes schreiben“. Wir gingen kurz danach ins Kammerspiel (Wir sahen "Liedschatten" Das ist ein super, kurzweiliges Format! Das kommt jetzt jeden Monat. Martin wird bestimmt drüber schreiben). Vor dem Stück trafen wir Martin und Freundinnen von ihm. Ich stellte mich vor und die eine sagte: „Na, Dich kenne ich doch, ich lese ja immer Deine Ausgehtipps und als erstes das Intro, auf das ich mich immer freue."
Darüber habe ich mich sehr gefreut, aber es wird dadurch heute trotzdem nicht länger, denn ich muss heute noch einiges wegschaffen, damit ich morgen zum Wandern und abends zum Eintrachtspiel aufs Sofa kann...
Aber Limit hin oder her, am kommenden Donnerstag wird getanzt, mit Shantel, versprochen!
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an mein tolles Ausgehtippteam: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
2 x 10 Tickets für die Hessenpremiere des Film: "Wo ist Anne Frank" (FSK 12 Jahren) um 18:00 Uhr im Cinema mit Anwesenheit der israelischen oscarnominierten Regisseurs Ari Folman. Gewinnfrage: Wo legt Shantel am kommenden Donnerstag auf und wer ist sein Gast an dem Abend?
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ZU GEWINNEN
2 x 2 Karten für das Kindercomicfestival YIPPIE, zur Eröffnung am Freitag, 03. Februar um 16 Uhr im Literaturhaus Frankfurt mit Marc Boutavant „ARIOL“ sowie der Illustratorin Moni Port und dem Musiker Dominik Merscheid
Frage: Wie lautet der Titel von Petras Lieblingsworkshop des Fetstivals?
Antwort im Betreff mit Eurem vollständigen Namen per E-Mail an Petra
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ZU GEWINNEN
1 X 2 Saaltickets für „Erste Debüts“ am Dienstag, 31. Januar um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt mit Julia Friese, Franziska Gänsler und Simoné Goldschmidt-Lechner. Foto: Julia Friese privat
Frage: Wie heißt der Titel von Julia Frieses Debüt?
Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen bitte per E-Mail an Petra
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ZU GEWINNEN
Antwort bitte an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)
Für die Ausstellung Unheimlich Fantastisch - E.T.A. Hoffmann 2022 im Romantik-Museum gibt es 3 x 2 Tickets zu gewinnen. Frage: Welchen Song hörte Uwe in 2022 am häufigsten (siehe "Songs Grandchildren Should Know")
Foto: © Homepage Deutsches Romantik-Museum
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von The Kooks am 5. Februar iin der Stadthalle Offenbach Die Gewinnfrage lautet: Wo findet die Winterwerft statt?
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GEROLLTES über Schauspiel und Schalke

(Uwe)
Ich stand nach einer Theaterpremiere am Samstagabend mit einem Bier in der Hand in der Panoramabar des Schauspiels und saugte - wie immer wenn ich da bin - die Atmosphäre auf. Da kam plötzlich eine andere Premierenbesucherin zu mir und gratulierte mit „Herzlichen Glückwunsch“. Ich antwortete: „vielen Dank, das ist nett von Ihnen, wofür denn?“. „Sie haben heute so wunderbar gespielt.“ oha, dachte ich und überlegte kurz, mit wem auf der Bühne sie mich verwechselt haben könnte, dachte an die jungen, austrainierten Tänzer mit langen dunklen Haaren, an einen Schauspieler mit Glatze und einen anderen im Rentenalter. „Ich habe leider nicht mitgespielt“, antwortete ich. Sie sagte „oh, Entschuldigung, dann habe ich sie wohl verwechselt. Sagen Sie aber Ihren Kollegen, wie gut sie waren.“ „Das tue ich gerne, aber ich kenne die nicht persönlich, weil ich ja nicht mitgespielt habe.“ „Oh ja, das stimmt, wie fanden sie denn das Stück?“ fragte sie, um wieder auf sicheren Boden zurückzukehren. Ich antwortete ehrlich, „ich fand das Stück gut, ich habe es aber leider nicht verstanden“, freundlich irritiert drehte sie sich wieder weg. Danach blickte ich weiter über die Leute, mit denen ich den Abend teilte. Neben meinen Freundinnen und Freunden war das mal wieder ein Publikum, dem ich in meinen bisherigen kulturellen Leben mit Dokumentarfilmen über verstörte Schimpansen in Spielfilmlänge im Mal sehn-Kino, Konzerten schwermütiger amerikanischer Alternativebands oder Lesen melancholisch witziger Coming-of-Age-Büchern nicht begegnete. Gut beim Lesen trifft man in der Regel ja eh niemanden. Mein im Schauspiel kundiger Freund Martin erklärt mir dann geduldig Zusammenhänge und Abläufe und oft auch das Stück selbst.
Mit Fußball und Stadion kenne ich mich dagegen sehr gut aus. Mittags waren Daniela und ich mit Freunden im Waldstadion. Wir sahen das Spiel der überraschend guten Schalker bei der Eintracht. Als Schalkefan stand ich mit den anderen drei in der Nordwestkurve. Nicht unten auf den Stehplätzen (dafür bin ich wegen der Enge zu alt und wegen der vielen Fahnen sieht man nicht so gut), sondern im Oberrang. Da sitzen die anderen (meistens wird gestanden) in einer Gruppe wahnsinnig netter Leute. Die begrüßen auch mich immer freundlich und man kann sich sehr nett mit ihnen unterhalten. Es sitzen einen Tick weiter weg aber auch Leute, wegen denen ich eigentlich nicht mehr gerne ins Stadion gehe. Während der Gedenkminute für Pelé sagte der schräg hinter mir positionierte Fan beispielsweise „was haben wir denn mit Pelé zu tun?“. Fünfzehn Jahre Uwe Bindewald beim Grätschen zuschauen, aber keine Minute Ruhe halten für einen der Aller-aller-größten des Sports, ist schon sehr verwirrend. Der stimmte später laufend in die Fangesänge darüber ein, wie scheisse die Schalker wären und dass die absteigen würden. Dass die absteigen werden, habe ich ja selbst als Fan schon mehrmals gesagt, die Aussage an sich ist inhaltlich ja richtig, aber in Form eines verhöhnenden Gesangs war das unnötig, weil die Schalker Mannschaft sich fair verhalten hat, ganz passabel spielte und die Schalker Auswärtsfans sich während des Spiels tadellos benommen haben (keinen Platzsturm, keine Ordner verhauen, kein Pyro). Das gehört scheinbar irgendwie dazu, egal, nur einmal drehte ich mich um, und hielt dagegen. Ich verteidigte mal wieder den Schiedsrichter, der nach einer offensichtlich völlig richtigen Entscheidung von ihm als Hurensohn beschimpft wurde.
Abends im Schauspiel trank ich dann Veltins-Bier, um die Schalker zu unterstützen, die bekanntlich in der Veltins-Arena spielen. Vielleicht kauft die Brauerei von dem Gewinn den Schalkern einen Stürmer, der auch das Tor trifft. Letztlich zeigte die hohe Niederlage von Schalke zuhause gegen RB Leipzig, dass ein guter Stürmer nicht reichen würde.
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Freitag, 27. Januar: everynamecounts
(Andrea)
Weil heute der Internationale Holocaust-Gedenktag ist, möchte ich auf das Arolsen-Archiv aufmerksam machen. Das holt nach, was Jahrzehnstelang versäumt, um nicht zu sagen, verschleppt wurde und jetzt auch ein Stück Wiedergutmachung. Wie lange hat es gedauert, bis die Opfer des NS eine Stimme hatten, so etwas wir Recht bekamen, Zwangsarbeiter eine Rente und und und. Die meisten sind inzwischen tot. Aber damit ist das Kapitel nicht beendet und an der Erinnerung müssen wir alle mitarbeiten. Bei #everynamecounts geht das ganz aktiv und es ist erschütternd, wenn man die Biographien studiert :https://everynamecounts.arolsen-archives.org/
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Freitag, 27. Januar: Piano Works Debussy

(Martin)
Lisbeth Gruwez/Voetvolk/Claire Chevallier Tanz
„Die knappe Stunde vergeht viel zu schnell, so wunderbar wird man von Tanz und Musik im wechselnden Licht eingehüllt. Eine Traumlandschaft tut sich auf in dieser, im besten Sinn des Wortes, anspruchslosen Performances. Wie angenehm, dass Chevallier und Gruwez sich ganz ihrer Kunst hingeben, nichts von mir wollen, mir keine Botschaften senden und keine Welterklärungen liefern, mich einfach teilhaben lassen an den intensiven Stimmungsbildern, die sie entwerfen. Klar und harmonisch, feinst gesponnen und überaus präsent ist diese Vorstellung. Das Publikum kann seine Begeisterung und den Dank ohne Gejohle ausdrücken. Das Doppelbild mit Piano bleibt lange haften.“ – das schrieb tanzschrift.at
Die belgische Tänzerin und Choreografin Lisbeth Gruwez widmet sich in ihrer neuen Arbeit der klassischen Musik und schenkt dem wohl bekanntesten und einflussreichsten Vertreter der Epoche des Impressionismus, Claude Debussy, einen eigenen Tanzabend.
Auf der Suche nach den Zwischentönen in den individuellen Kompositionen dieses musikalischen Rebells, werden bekannte Werke wie der „Préludes“-Zyklus auf spielerische und tänzerische Art und Weise dargestellt.
Gemeinsam mit der französischen Pianistin Claire Chevallier begibt sich die Tänzerin dabei in einen Dialog zwischen zeitgenössischen und klassischen Herangehensweisen im Tanz.
„Piano Works Debussy” lädt ein zu einer Stunde bezaubernder Klang- und Bewegungskunst, in der sich die Künstler*innen der Musik wie auch den Bewegungen rückhaltlos hingeben.
Hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/Wp33kZiZ_Go Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/piano-works-debussy/ Freitag, 27. Januar um 20.00h Mousonturm / Solidarisches Preissystem
Foto: © Danny Willems
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Freitag, 27. Januar (bis 12. Februar): FFM/ Winterwerft

(Andrea)
Heute beginnt die Winterwerft und ich habe mir schon den ein oder anderen Programmpunkt vorgemerkt. So oder so freue ich mich, mal wieder in den Kosmos in der Orberstraße einzutauchen, antagon theaterAKTion und der protagon Verein, der das jährliche Sommerwerft-Festival an der Weseler Werft organisiert, bleiben sich treu und haben für zwei Wochen wieder viel organisiert. "House on fire" heißt das diesjährige Programm und wirklich, unser Haus steht in Flammen, es lodert an allen Ecken und Enden, Ukraine, Iran, Regenwald. Themen, die auch im Theater verhandelt werden können. "Die Winterwerft ist das Festival für wildes, organisches Theater. Für Theater am Ende der Welt, wie wir sie kennen. Für Theater, das wagt, unerschrocken, neugierig und fragend in die Abgründe dieser Zeit zu blicken. Vom 27.01.-12.02. öffnen wir Türe und Tore und laden Euch dazu ein, mit uns am Feuer zu sitzen: jeweils von Freitag bis Sonntag erwartet Euch auf dem Kulturgelände ein gut gefülltes Programm: - Theater - Konzerten - Workshops - Performances - Gesprächen - Lesungen - Verpflegungen Kommt vorbei, lasst uns die dunkle Winterzeit nutzen um gemeinsam zu tanzen, zu lauschen, berührt zu werden und die Fragen zu bewegen, die sich uns jetzt stellen. Auf dem Winterwerft Gelände finden wir dafür einen magischen Rahmen. Die mongolische Jurte, das Babushka Café und das Foyer laden mit Konzertklängen, Gesprächsformaten warmen Getränken und Leckereien zum Verweilen und Austausch ein. In der Halle ziehen faszinierende Theaterstücke in ihren Bann, und wenn wir es brauchen, ist dort auch Platz zum Tanzen. Worum geht es? Krieg, Dürre, Viren. In den vergangenen Jahren haben wir erlebt, wie eine Krise nach der anderen unsere sicher geglaubten Strukturen, seien diese politischer, wirtschaftlicher oder biologischer Natur, aufs Tiefste erschüttert hat. Nicht nur die Ränder Europas brennen, sondern auch die Felder und Wälder vor unseren Haustüren. Die Klimakatastrophe ist hier, Wirtschaftskriege schwellen an, politische Systeme erodieren – die Hütte brennt. Was kann und soll Theater in einer solchen Zeit leisten? Wie kann die Klimakatastrophe, mit all ihren Fluten, Stürmen und Dürren, ihren Vertriebenen, Geflüchteten, Ausgestorbenen, auf die Bühne gebracht werden? Welche Lieder und Tänze, Sprachen und Gesänge brauchen wir, die aus den Herzen, aus den Theatern, aus den Fenstern auf die Straßen und Plätze, in die Plenarsäle, geschleudert, gesungen, getragen werden? Zum einen: Laden wir Künstler*Innen und Gruppen dazu ein, hier in Frankfurt auf dem kulturgelände protagon miteinander zu leben, zu proben, zu trainieren und zu forschen. Sich den oben genannten Fragen zu stellen, Blicke in den Abgrund zu wagen, im Unterholz auf Pirsch zu gehen, das Ohr dick und direkt auf den Bauch unserer rumpelnden Erde zu legen. Zum anderen: Brauchen wir euch. Seid ihr mit uns? Programm: winterwerft.de/termine-2023 Workshops: winterwerft.de/workshops-2 Hintergrund: winterwerft.de/house-on-fire-2
Winterwerft, Orberstraße 57, Frankfurt
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Freitag, 27. Januar - Sonntag, 29. Januar: OF/ DIAMANT

(Andrea)
Danach empfiehlt sich UNBEDINGT der, das DIAMANT. Auch eine temporäre Bespielung, leider, also hingehen, solange es ooo tolle Sachen gibt!! Ab heute gibt es die 6. Ausstellung "ANARCHITEKTUR". ORELL KÖTTER fotografiert von Vlada Shcholkina ANARCHITEKTUR: ALESSANDRO BELLIERO / CAMILA CHINCHILLA / CHENG HAN HO / GORDON MATTA CLARK / JAKOB STURM / LENARD LÜDEMANN / NOA VETTER / ORELL KÖTTER / PAUL BÖTTCHER WALLPAPER GALLERY: Absalon / Archiram / Arno Brandlhuber / Bruno Taut / Casimir Malevich / Claudio Faraldo / Gordon Matta-Clark / Hans Hollein / Hubert Robert / Kisho Kurokawa / Lina Bo Bardi / Matera / Michael Asher / Michael Heizer / Per Kirkeby / Pier Paolo Pasolini / Shigero Ban / Site / Steve Mc Curry / Superstudio DIAMANTENAKADEMIE / Sa 28.1. / 19:00 / Lecture / Alessandro Belliero (Sucuk & Bratwurst, Berlin), Daniel Belliero (Gebrueder, Hamburg): Work in Progress / Das Leben ist eine Baustelle / So 29.1. / 16:00 / Lesung / Jakob Sturm: Kosmos Fr 17-21 / Sa 16-21 / So 15-20 www.instagram.com/diamant.offenbach/
DO! DIAMANT OFFENBACH / Museum Of Urban Culture / Frankfurter Straße 8 / Offenbach
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Freitag, 27. Januar: OF/ Von Frankfurt nach Frankfurt
(Andrea)
Ich war schon lange nicht bei Nic im Filmklubb und "Querfeldein" ist voll mein Ding: "Als der erste Corona-Lockdown gelockert wird, macht sich Christoph Schuch für seinen sechsten Kino-Dokumentarfilm auf den Weg nach Osten, um neue Landschaften und Leute zu erleben. Er geht von Frankfurt am Main nach Frankfurt (Oder). Die meiste Zeit zu Fuß, auf teils uralten Wegen, entlang vieler Flüsse durchquert er fünf Bundesländer eines Landes, das sich langsam wieder vom Mehltau erholt, der sich durch die Pandemie über Deutschland gelegt hat. Unterwegs trifft er inspirierende Menschen und Orte. Manches, wie der Klimawandel, Monokulturen oder die Wunden des Tagebaus sind unübersehbar, andere Dinge, manchmal auch skurriler Art, erschließen sich auf den zweiten Blick. Tailer und mehr: avanti-film.com/filme/querfeldein Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Es werden Speisen und Getränke angeboten.
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag, 27. Januar: Of/ „BLICK UND HÄNDE SPRECHEN BÄNDE - Portraits und Kultur-Geschichten aus unserer Region“

(Andrea)
Perfekt! Erst esse ich bei SOUPS eine Suppe, dann gehe ich ins kleinste Theater der Stadt, den t-raum in der Wilhelmstraße. Dort gibt es Bilder und Programm: "Der lockere Abend wird u.a. mit einer kleinen Leseperformance des t-raum-Teams stimmungsvoll bereichert bei der es u.a. Lyrik der ebenfalls in der Ausstellung porträtierten Dichterin #Safye Can zu hören gibt. Und die Zauberin #Michelle Spillner sorgt für die ein oder andere magische Überraschung. Ebenso werden einige der porträtierten Menschen aus Kultur, Politik und Alltag an dem Abend zugegen sein. Einlass ist ab 19.00 Uhr – der Eintritt ist frei! Portraits und Portrait-Serien nehmen in der Arbeit von JO WILHELM ARTS zunehmend Raum ein. Es begann mit einer Serie von Aufnahmen befreundeter Künstler. 2021 folgte eine deutschlandweit beachtete, berührende Serie mit Porträts ehemaliger Verschickungskinder der 50iger und 60iger Jahre – ein immer noch dunkles Kapitel der Nachkriegszeit. Die im t-raum ausgestellten Bilder dagegen sind Schwarz-Weiß-Portraits von bekannten und weniger bekannten Kulturschaffenden der Rhein-Main-Region. Sie alle haben uns viel zu erzählen. Blicke und Hände sprechen hier Bände. Diese Serie steht ganz im Einklang mit der Arbeit und dem Anspruch des t-raum-Theaters hinsichtlich Kunst und Kultur, Leidenschaft und Spiel, Begegnung und Diskussion. „Ich liebe es für meine verschiedenen Projekte draußen zu fotografieren, auf Reisen, in der Ferne - aber auch im heimischen Raum. So begeistert mich, wie z. B. das natürliche Licht sich durch eine Wolkenschicht verändert und damit auch Flora und Fauna verändert wirken. Dabei entstehen oftmals Wunderwelten. Meine verschiedenen Serien sind mal dramatisch, mal sanft oder meditativ. Durch Verstärken bestimmter optischer Effekte entsteht oftmals bereits zu Beginn meines Arbeitsprozesses die Realität vor meinen Augen und damit auch im fertigen Bild völlig neu arrangiert.“ Info: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de o. www.zollamtstudios.de/jo-wilhelm-arts Theater. 19 UHR
t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach
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Bis Mittwoch, 01. Februar: Ausstellung „Answering the Sun“ saasfee*pavillon

(Petra)
Auch im neuen Jahr bleibt der saasfee*pavillon einer meiner liebsten Orte in der Stadt: Heute wird eine ungewöhnliche Ausstellung von Rainer Kohlberger eröffnet, die sich nach einer kleinen Reise in ein Paralleluniversum anhört (esoterikfrei - glaub ich zumindesten). „Answering the Sun“ gleicht einem hypnotischen Rätsel überirdischer Klang- und Bildwelten. Die Arbeit evoziert eine körperliche Erfahrung, welche die menschlichen Sinneswahrnehmungen an ihre Grenzen bringt. Auf monochrom pumpende Farbflächen folgen starke Lichtsignale, die Nachbilder auf der Netzhaut erzeugen, sowie flimmmernde Op-Art-Geometrie. Im schwindelerregenden Flackern, Pochen und Pulsieren entsteht ein mehrdimensionales Spiel der kreisförmigen Bewegung. Das hört sich verwegen an – und vorsorglich weist der Veranstalter darauf hin, dass der Besuch der Ausstellung für Personen, die empfindlich auf Blinken oder Lichtflackern oder geometrische Formen und Muster reagieren, nicht geeignet ist.
Rainer Kohlberger: Answering the Sun, – Ausstellung, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Hochstraße 64 - 66 HH, Uhrzeit: 19 - 22 Uhr, Eintritt: frei
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Samstag 28. Januar: HOPPIGALOPPI schließt und will weiter machen

(Daniela)
Oh wie schade, HOPPIGALOPPI schließt. Weller schreibt:
"Werte FreundInnen der Musik, der Countdown läuft!
Nach einer Verlängerung in den Januar, schließt HOPPIGALOPPI nun seine Stalltüren am kommenden Samstag den 28.01. Drei ereignisreiche Monate im Plattengeschäft liegen hinter uns, der Testlauf kann als gelungen bezeichnet werden. Vielen Dank an alle, die mit dazu beigetragen haben!
Bis Samstag gibt’s nochmal ein paar Schnäppchen zu machen: Die »4,- EUR Platten« gibt’s für 2,- EUR und die übrig gebliebenen »1,- EUR Platten« werden verschenkt.
Außerdem gibt’s leckeren Zitronenkuchen so lange der Vorrat reicht - den Kaffee oder Tee dazu müsst Ihr leider selbst mitbringen.
HOPPIGALOPPI möchte gerne weiter galoppieren - am besten in ähnlich guter Lage. Wenn Ihr also eine bezahlbare Ladenfläche auf der Berger Straße (bevorzugt) kennt, lasst es mich wissen. Ich bin dankbar für jeden Tipp.
Wir sehen uns hoffentlich nochmal!
HOPPIGALOPPI - Schallplatten und mehr … Berger Str. 56, 60316 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Sa: 11-17 Uhr
Viele Grüße, Weller
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Samstag 28. Januar: Hessenpremiere "Wo ist Anne Frank"

(Daniela)
Am Samstag, den 28.01. findet um 18:00 Uhr im Frankfurter Cinema die Hessenpremiere des neuen Animationsfilmes “Wo ist Anne Frank” in Anwesenheit des oscarnominierten Regisseurs Ari Folman statt. Die Nominierung hatte er für den großartigen Film “Waltz with Bashir” bekommen.In seinem neuesten Werk erzählt er die Geschichte von Kitty, der imaginären Freundin Anne Franks. Im Film erwacht sie in einem Museum in Amsterdam zum Leben und macht sich auf die Suche nach ihrer Freundin und deren Familie. Dabei folgt sie Annes Spuren, vom Hinterhaus bis zu ihrem tragischen Tod. Unterstützt wird sie auf ihrer Reise von ihrem Freund Peter, der eine geheime Unterkunft für Geflüchtete ohne gültige Aufenthaltspapiere betreibt. So gelingt es Ari Folman, einen Bogen von der Geschichte in die Gegenwart zu spannen und Geschichte auf verblüffende Weise wieder lebendig werden zu lassen.
Dies ist auch der Grund warum meine Freundin Patricia Vasapollo (vom hr) den Film für die ARD lizenziert hat. Denn nach der Erstausstrahlung im Herbst steht er interessierten Lehrer:innen und Schüler:innen in den Mediatheken zur Bildungsarbeit zur Verfügung. Dazu gibt es noch ein umfangreiches Bildungspaket, das von der UNESCO entwickelt und finanziert wurde,
Der Film ist geeignet für Kinder ab 12. Wer ihn sich vor dem offiziellen Kinostart am 23.02. anschauen möchte ist herzlich eingeladen. Es gibt 10 x 2 Karten. (siehe oben). Im Anschluss an die Preview wird es ein Q&A mit Regisseur Ari Folman geben. Moderation: Cécile Schortmann
Datum: 28.01.2023 Einlass: 17 Uhr , Beginn: 18 Uhr , Filmlänge: 99 Minuten Adresse: Cinema Filmtheater, Roßmarkt 7 , 60311 Frankfurt am Main
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Samstag, 28. Januar: UK SUBS

(Uwe)
Mein Freund Michel holt mit seiner Solarpenguin Agency seit Jahren die kultigsten Bands nach Frankfurt. Nun kommen die UK Subs und die stehen seit über 40 Jahren auf der Bühne, um den Punkrock der '77er zu feiern. Inspiriert von The Damned und der Geburt des britischen Punks, begann Charlie Harper zusammen mit Nicky Garrat Songs zu schreiben, die sie die ersten Jahre in sämtlichen Lononder Clubs, darunter auch das Roxy, präsentierten. Mit City Records an der Seite war es möglich ihren ersten Indie Nummer 1 Hit zu veröffentlichen, C.I.D. 1979 unterschrieben die UK Subs bei Gem Records und wurden, zur Überraschung aller, eine der erfolgreichsten Punkbands mit sieben aufeinanderfolgenden UK Top 30 Hits. Mit dem 73-jährigen unermüdlichen Charlie Harper am Gesang – der als Godfather des Punk gefeiert wird, haben die UK Subs viele weitere erfolgreiche Albumveröffentlichungen und Touren hinter sich. Wie ein edler Wein werden die UK SUBS besser und besser.
DAS BETT Beginn: 20:30 Vorverkauf: 18,60 €
Foto: Solarpenguin
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Samstag 28. Januar: Kosmik Kat @ French Bento Bar
Soulful electronics & international Grooves
Kosmik Kat nimmt uns am Samstag in der French Bento Bar mit auf eine musikalische Reise: durch die weite Teile der Welt, viele Genres und die letzten 6 Jahrzehnte der Musikgeschichte.
Get on board, get a drink and have a good trip!
Kosmik Kat @ French Bento Bar Samstag, 28. Januar 21 bis 1 Uhr French Bento Bar Neckarstraße 11-13, 60329 Frankfurt
Eintritt Frei
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Samstag, 28. Januar: Wolf-Schubert K & Friends

(Uwe)
Sad Songs Vol.1 ist der ironische Titel des neuen Albums von Wolf Schubert-K. und seiner Friends, Julia Embers und Steffen Huther. Die 3 haben sich mit den Aufnahmen einem Genre zwischen Country-,Crooner-, und Folksong mit zum Teil jazzigem Einschlag gewidmet. Nachdem der in 2020 geplante Release des Vorgängeralbums ODYSSEY in der Brotfabrik, sprichwörtlich, im Lockdown verreckte, freut sich Wolf jetzt umso mehr wieder in seiner Lieblingslocation zu veröffentlichen. Es werden sich wieder einige seiner musikalischen Freunde und Wegbegleiter auf der Bühne versammeln. Musiker aus mehreren Generationen von Mitgliedern der Double Dylans bis zu Romie und Save Haven und eine*r Überraschungsgäst*in werden an dem Abend Wolfs Geburtstag zelebrieren.
Wer mehr über Wolf-Schubert K lesen will, kann das gerne hier tun, Detlef Kinsler hat ihn für das Journal Frankfurt interviewt: Journal Frankfurt Nachrichten - Wie glücklich traurige Musik machen kann - Wolf Schubert-K & Friends (journal-frankfurt.de)
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2-4 20 Uhr Tickets 14,20 zzgl. Gebühren
Foto:Brotfabrik Homepage
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Samstag, 28. Januar und noch bis 28 Februar: Sonderverkauf Höchster Porzellan-Manufaktur
(Petra)
Seit Anfang 2023 führt die Hochschule für Gestaltung Offenbach den Betrieb der Höchster Porzellan-Manufaktur, der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands, mit neuem Konzept weiter und will das handwerkliche und künstlerische Knowhow für Forschung und Lehre nutzen. Finde ich superklasse – gerade nach dem Hin-und-her der letzten Jahre – und freue mich jetzt schon darauf, was dort tolles Neues entstehen wird. Erst mal könnt Ihr noch bis Ende Februar noch ein Lieblingsstück aus den Altbeständen in Höchst erbeuten.
Höchster Porzellan-Manufaktur – Sonderverkauf, Ort: Höchster Porzellan-Manufaktur, Adresse: Palleskestr. 32, Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 – 16 Uhr, diesen Samstag 10 - 14 Uhr, NUR BARZAHLUNG MÖGLICH, gerne auch Verpackungsmaterial mitbringen, Eintritt: frei
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Songs Grandchildren Should Know

(Uwe)
Es gibt ein Lied der wunderbaren Band Eels das heißt „Things Grandchildren Should Know“. In dem singt Eels Mastermind E (Mark Oliver Everett) über sich selbst und passenderweise heißt seine großartige Biografie von (eine der wenigen großartigen Biografien) genauso. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das auch „mein“ Lied sein könnte, der Text passt in weiten Teilen zu mir, insbesondere die ersten beiden Strophen, dann singt er über seinen Hund und die Gemeinsamkeiten zwischen ihm und mir enden.
Der Song eignet sich bestens, um den Namen einer Playlist davon abzuleiten. Unter „Songs Grandchildren Should Know“ habe ich in Spotify 25 Lieder zusammengefügt, die mir wichtig sind, die man aber nie im Radio hört, einem nie über Referenzen in Spotify oder woanders zugespielt werden. Die man nie bei einem Pubquiz angespielt bekommen würde, weil die Ratenden sich dann – von einzelnen Ausnahmen abgesehen - darüber ärgern würden, dass so ein melancholisches Dreckslied angespielt wird, das keiner kennt. So wie ich immer schaue, wenn ein Lied aus den 1970er Jahren angespielt wird, das ich nicht kenne, weil ich mit der Musik aus dieser Zeit absolut nix anfangen kann (so individuell ist der persönliche Geschmack).
In der Songliste findet sich der Song, der ich in 2022 mit Abstand am häufigsten spielte (Vincent von Brian Fallon) und das Lied, das ich im Augenblick mindestens einmal am Tag hören muss (Bubbles von James) um in Schwung zu bekommen. Es ist also nicht nur melancholischer Mist in der Liste. Hier ist der Link:
Spotify – ZZ Songs Grandchildren Should Know
PS einer der Sänger einer Band ist mittlerweile Bierbrauer und musiziert leider nicht mehr (siehe Hold von Lyndsay Diaries)
PS 2 für alle ohne Spotiy hier alle Songs unglaublich viele Schotten dabei: Bubbles von James, It´ll Get You There von Rilo Kiley, Drift von Kim Janssen, Vincent von Brian Fallon, 400 Bones von Frightened Rabbit, Add Me Up von Aqualung, Emily Whyte von DMA´S, Easy To Love von Jezables, Deerheart von Blood Relatives, Will The Violins Bei Playing von Last Days Of April, I Can Feel A Hot One von Manchester Orchestra, Little Motel von Modest Mouse, Another One von Morning Show, The Violent Blue von Electric President, Nitrogen Pink von Polly Scattergood, River von There Will Be Fireworks, Hold von The Lyndsay Diaries, Guiding Light von The Veils, This Is A Fire Door Never Be Open von The Weakerthans, Plimsoll Gravity von Windmill, Universe Around You von Wrest, Break von Unwinding Hours, North von Owen
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Samstag, 28. Januar: Of/ Soups, Frauen für Frauen
(Andrea)
Carpe Diem, besser noch: Nutzt den Abend und das Angebot! Nur ncoh wenige Abend gibt es das SOUPS-Projekt im Rathaus-Pavillon. Heute gibt YRD:Works den Kochlöffel an Frauen für Offenbach. "Jung oder alt, von hier oder dort: Frauen für Offenbach ist ein Netzwerk von unterschiedlichsten Frauen, die füreinander und für ihre Stadt eintreten. Gemeinsam besuchen sie städtische Events oder Ausstellungen, organisieren Veranstaltungen, Lesungen, Empfänge, Podiumsdiskussionen und kulinarische Treffen. Sie wollen andere Frauen fördern, kennenlernen, Offenbach mitgestalten, bereichern und: daran Freude haben. Und das geht bei Suppe immer." 18 Uhr
Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach
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Kreativ für Manuela Rottmann

Du möchtest auch, dass Manuela Rottmann unsere neue Oberbürgermeisterin wird? Dann unterstütze ihren Wahlkampf mit einem kreativen Beitrag!
„Kreativ für Manuela Rottmann“ ist eine Aktion der Wähler*innen-Initiative „Frankfurt will Manuela Rottmann“ und richtet sich an alle Bürger*innen, die Manuela Rottmann bei ihrer Kandidatur zur Oberbürgermeisterin unterstützen möchten.
Wir freuen uns über Zeichnungen, Texte, Fotos, Objekte, Gedichte, Collagen etc. zum Thema: - Wofür steht Manuela Rottmann?
- Wie siehst Du Manuela Rottmann?
- Welche Innovation wird sie Frankfurt bringen?
- Wie wird Frankfurt im Jahr 2029 mit ihr als Oberbürgermeisterin aussehen?
- Was möchtest Du im Mittelpunkt ihrer Arbeit als Oberbürgermeisterin sehen?
Alle eingereichten Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung im Hotel Nizza in Frankfurt vom 4. März bis zum 17. März 2023 gezeigt ausgestellt.
Unsere Jury wird drei der Arbeiten mit einem kleinen Preis honorieren.
Zudem wird ein Publikumspreis vergeben. Dieser wird, wenn gewünscht, als Leihgabe für ein Jahr mit Manuela Rottmann in ihr Büro im Römer einziehen, wenn sie die Wahl gewinnt.
Die honorierten Arbeiten der Aktion „Kreativ für Manuela Rottmann“ werden auf der Vernissage am 04. März 2023 um 18.00 Uhr bekanntgegeben. Alle weiteren Infos hier.
Der Jury gehören an: - Dr. Sonja Müller, Kunsthistorikerin, Kuratorin
- Stefanie Pesin, Geschäftsführerin Hotel Nizza
- Anja Czioska, Kulturmanagerin
Bei Fragen erreichst Du uns unter der Mailadresse kreativ@frankfurt-will-manuela-rottmann.de. Hier kannst Du die Informationen zum Wettbewerb als PDF downloaden.
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Sonntag, 29. Januar: Christiane Rösinger zu Gast bei Klaus Walter

(Uwe)
IRGENDWAS IST IMMER
Christiane Rösinger ist eine großartige Künstlerin, die schon viele gute Sachen erschaffen hat. Dieser Tage erscheint ein neues Buch von Christiane Rösinger: „Was jetzt kommt“. Es enthält ausgewählte Songtexte aus ihrem bisherigen Schaffen mit den Lassie Singers, der Band Britta und ihren Soloplatten. Neben den Texten gibt es noch ein kleines Rösinger-Glossar, da erklärt Rösinger Begriffe aus dem Rösinger-Kosmos, von Ageing, Joy of, über Ho Chi Minh, Menno, Quarterlife Crisis bis Zwangskreativität. Heute reden wir über ihre hohe und ihre tiefe Stimme und ob das überhaupt geht: Ein Buch mit ihren Songtexten ohne diese Stimme(n). Wir reden über ihr Faible für Idioten, Novemberdepression & Altersdepression, Downtown auf dem Spargelfeld, Eigentumswohnungen, Bob Dylan & Heinrich Heine, Skianzüge am Hans-Albers-Platz … und über die Frage: Warum wird eigentlich so viel gelacht bei den vielen traurigen Liedern, Christiane Rösinger? Tolle Frau, die bei den Aufnahmen von ihren Soloplatten musikalisch von Ja, Panik-Sänger Andreas Spechtl unterstützt wurde. Unbedingt hingehen!
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 20:00H VVK 10 EUR
Bild: Dorothea Tuch
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Sonntag, 29. Januar: Verschwinden: Autobahn (Studio Naxos)

(Martin)
COMPAGNIE DORFPRODUCT lädt ein auf einen Ausflug zwischen Wald und Feld und Stadt und Land zu einem Streckenabschnitt der A5, der durch das Verkehrszeichen VZ282: von sämtlichen streckenbezogenen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverboten befreit - für den Wahnwitz des „(mit Vernunft rasen)“ steht. (Immanuel Kant, Allgemeine Anmerkung zur Exposition der Ästhetischen Urteile, in: Zweites Buch. Analytik des Erhabenen, in: Kritik der Urteilskraft (17993) B 126.
Gehen auf einer ca. 8 km langen, schnurgraden Strecke zwischen dem Stadtwald Langen, auf die die achtspurige A5 überspannende Autobahnbrücke Bornbruch (oberhalb des Bernd Rosemeyer Denkmal, Rekordhalter der Höchstgeschwindigkeit von 400+ km/h auf öffentlicher Straße vom 28. Januar 1938) und von dort aus dem Stadtwald bei Mörfelden-Walldorf heraus, vorbei am Betonwerk Mörfelden GmbH zum Museum Mörfelden-Walldorf.
Die Gehenden sind eingeladen sich der motorischen Sehnsucht nach Mobilität, Geschwindigkeit und Beschleunigung zu stellen und sich dem Größenwahn und Wahnwitz der Autobahn und den mit ihr einhergehenden mythischen und faschistoiden Phantasien auszusetzen.
„Man sperrt die Menschen zum Beispiel nicht mit einer Autobahn ein, sondern indem sie Autobahnen bauen, vervielfachen sie die Kontrollmittel. Ich sage nicht, dass dies das einzige Ziel von Autobahnen ist, aber die Leute können unendlich und frei reisen, ohne eingeengt zu sein, während sie perfekt kontrolliert sind. Das ist unsere Zukunft.“ Gilles Deleuze, Qu’est-ce que l’acte de création ? (1987).
Um Anmeldung wird gebeten:https://studionaxos.de/programm/verschwinden-autobahn/
Treffpunkt: Diesterwegplatz (Vorplatz Südbahnhof); Dauer: ca. drei Stunden mit An- und Abfahrt. Laufstrecke vom Bahnhof Langen zum Bahnhof Mörfelden-Walldorf ca. 10 Kilometer. Kleidung und Schuhe der Witterung entsprechend.
Feste Kosten: 11,20 € (RMV Fahrschein Südbahnhof nach Langen Bahnhof: 5,60 €, RMV Fahrschein Bahnhof Mörfelden-Walldorf – Frankfurt: 5,60 €
Sonntag, 29.01.23 um 14:00 Uhr
Foto: © studio Naxos
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Dienstag, 31. Januar: 3 Debüts im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)
Brennende Wälder, über 30 Grad im Oktober – kein Rückblick auf den Sommer, sondern das Setting von Franziska Gänslers Debüt. Zur Frankfurter Buchmesse eröffnete sie mit "Ewig Sommer" einen Abend zum Klimawandel und doch ist ihr Roman mehr als Klimakritik. Eine zarte Liebesgeschichte, ein Thriller und ein Ausblick auf unsere nahe Zukunft – soghaft und poetisch. Wie aus vergangenen Zeiten hingegen tönt der Elternsatz "Wer nicht hören will, muss fühlen"; er fußt auf nationalsozialistischen Erziehungsmethoden, die bis heute wirken. Wütend und direkt erzählt Julia Friese in "MTTR" von anerzogener Bindungslosigkeit, von Mutterwerdung und der Brutalität deutscher Sprache. Sprache als Waffe ist in „Messer, Zungen“ omnipräsent. SGL, wie die Autorin sich nennt, kämpft für die Sprachlosen. Aufgewachsen u.a. in der Cape-Coloured-Community in Südafrika, erforscht sie die Leerstellen ihrer Biografie. „Ein Roman, der fordert und verlockt“, so Fridtjof Küchemann im F.A.Z.-Bücher-Podcast. Carolin Callies, Literaturvermittlerin und Lyrikerin, bringt die drei ins Gespräch. Ein vielversprechender Abend mit drei außergewöhnlichen Debüts: Von Klimawandel, toxischen Familienstrukturen und der Sprache als Waffe. Solltet Ihr nicht verpassen.
Foto: Julia Friese privat
Erste Bücher von Julia Friese, Franziska Gänsler und Simoné Goldschmidt-Lechner, Moderation: Carolin Callies (Literaturvermittlerin), Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 7 (4) Euro, Streamingticket: 5 Euro , Tickets hier
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Mittwoch, 1. Februar: OF/ True-Crime-Lesung
(Andrea)
Der Abend verspricht Gänsehaut: "DAS PRINZIP MORD - WAHREN VERBRECHEN AUF DER SPUR ZDF-Journalisten öffnen Ermittlungsakten. David Sarno und Sascha Lapp lesen aus ihrem aktuellen Buch und sprechen im Anschluss mit dem DNA-Experten Dr. Harald Schneider vom Hessischen Landeskriminalamt über seine spannende Arbeit. Schneider hat deutschlandweit schon über fünfhundert Mordfälle gelöst. Auf dem Gebiet der DNA-Analyse gilt er als Koryphäe. Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Karten: € 18.00 Ermäßigt: € 16.00 Reservierung unter nic@filmklubb.de www.filmklubb.de www.steinmetzsche.buchhandlung.de www.das-prinzip-mord.de
Filmklubb, Isenburgring 36, Offenbach am Main
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Serie: Bad Sisters

(Uwe)
Neulich sah ich die beste Serie seit langem. Auf apple+ läuft Bad Sisters und die Serie ist so gut, dass sich die Abogebühr für das Jahr 2023 allein für die zehn Folgen rechnet. Die Serie ist laut Serienjunkies „eine köstliche Mischung aus dunkler Komödie und Thriller“. Fünf Schwester haben früh ihre Eltern verloren und halten fest zusammen. Eine von ihnen wurde von ihrem Ehegatten, der einer der besten Fieslinge in der Fernseh-/Streaminggeschichte ist, vom gesellschaftlichen Leben und ihren Schwestern isoliert. Irgendwann beschließen die Schwestern ihn aus dem Weg zu räumen, was nicht so richtig gelingen will. Die Serie ist toll geschrieben und inszeniert und bis in die letzte Nebenrolle herausragend besetzt. Aus dem großartigen Ensemble ragen aus meiner Sicht zwei Akteure heraus, deren Eltern bereits äußerst erfolgreich sind: Brian Gleeson, der Sohn von Schauspieler Brendan Gleeson, spielt einen verzweifelten Versicherungsagenten und Eve Hewson, die Tochter von U2-Sänger Bono, ist die jüngste der Garvey-Schwestern. Unbedingt anschauen! Wenn Ihr apple+ habt, solltet Ihr danach unbedingt Slow Horses mit Gary Oldman schauen und Ted Lasso ja sowieso (kennt Ihr aber sicher sowieso schon alle).
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Donnerstag, 2. Februar: OF/ SOUPS-Zukunftsclub
(Andrea)
Offenbachs Innenstadt steht vor Veränderungen: Einladend soll sie werden, offener. Mit Raum für Kunst, Kultur, für Freizeit und mehr Grün. Wie das konkret aussieht, zeigt das Zukunftskonzept Innenstadt, an dem der Zukunftsclub Offenbach maßgeblich mitgewirkt hat und dessen Umsetzung er begleitet. Heute Abend jedoch wird gekocht. Und gedacht. Denn im Anschluss an SOUPS kommen städtische Akteur*innen für das dritte Offen-denken-Event zum Wandel der Stadtmitte zusammen. 18 Uhr
Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach
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Donnerstag, 2. – Samstag, 4. Februar: family creatures
(Martin)
PINSKER+BERNHARDT -Familienstück ab 8 Jahren
Heute ist endlich mal Full House! Heute sind endlich alle da und wir fragen uns: Warum willst du schon wieder los? Und warum guckst du ständig aufs Handy? Lass mal, nimm deine Jacke ab und setz dich hin!
Gemeinsam mit einer schleckenden Zunge, einem melodramatischen Vorhang, einem Hund, drei Schwänen und einer großen Schwester machen wir uns auf die Suche nach den Merkwürdigkeiten von F*A*M*I*L*I*E. Wie hält man es eigentlich zusammen aus?
Die Musikerin Laura Landergott liefert dafür Songs, deren Sound sich zwischen Melancholic Electronica und Post-Punk bewegen.
Ein Familienstück für alle, die nicht immer wissen, was F*A*M*I*L*I*E eigentlich ist und ob sie lieber weglaufen oder sich dazu setzen wollen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/family-creatures/
Donnerstag, 2. Februar um 18.00h Freitag, 3. Februar um 19.00h Samstag, 4. Februar um 16.00h Mousonturm – Solidarisches Preissystem
Foto: © Giovanna Bolliger
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Donnerstag 2. Februar: SHANTEL - DIASPORA QUEEN

(Daniela)
Freue mich sehr auf den Abend!
SHANTEL präsentiert den kosmopolitischen Salonabend DIASPORA QUEEN
Gespräch, Dining, Music, Party Special Guest: Manuela Rottmann (OB-Kandidatin /Bündnis 90/Die Grünen)
Nach dem überaus erfolgreichen Berliner Debüt in Clärchens Ballhaus eröffnet SHANTEL am 02.02.23 die neue Frankfurter Dependance seiner internationalen Reihe DIASPORA QUEEN. Als Special Guest hat er die Bundestagsabgeordnete und OB-Kandidatin MANUELA ROTTMANN eingeladen.
Seine Kandidatur für das Amt des OB vor vier Jahren war ihm sehr ernst. Sie war für ihn der Einstieg, sich intensivere mit allen möglichen Aspekten städtischer Politik zu beschäftigen. Eine Passion, der er über die letzten Jahre treu geblieben ist. Die Gäste erwartet also ein engagiertes Gespräch, das alle wichtigen Themenfelder der Frankfurter Stadtpolitik kritisch beleuchtet, hinterfragt und diskutiert. Es wird sicher kein langweiliger, formatierter Politik-Talk!
Das Team der Bar Shuka wird Middle-Eastern-Finger-Food servieren, es gibt hessischen Winzerwein und alkoholfreie Getränke.
Die beiden Solist_innen der neuen Neue Philharmonie Frankfurt Olga und Ralf Hübner werden zusammen mit SHANTEL einige neue Songs „unplugged“ aufführen.
Donnerstag 02.02.23 Beginn: 19 h, Schweizer Str. 5 (leider nicht barrierefrei), Frankfurt am Main / Sachsenhausen. Eintritt frei!
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Donnerstag, 2. und Freitag, 3. Februar Der Schachtelmann

(Martin)
Bühnenadaption des Romans von KŌBŌ ABE
Zum Beispiel du, mein Freund, hast sicher noch nie von einem Schachtelmann gehört. Aber gesehen - gesehen hast du doch bestimmt ...Hör auf, dir etwas vorzulügen. Sicher, ein Schachtelmann fällt kaum auf. Unter Fußgängerbrücken, neben und hinter öffentlichenToiletten, an Leitplanken und so weiter wirkt er wie Abfall. Nur: Nicht auffallen und nicht sehen sind zweierlei. Ein Schachtelmann ist keine Rarität; es gibt tausend Gelegenheiten, einen zu sehen. Auch du hast schon einen gesehen, da bin ich sicher.«
pan productions (»Gesäubert«(2021), »Der kleine Prinz« (2019)) erzählen mit ihrer Bühnenversion von Kōbō Abes Roman »Der Schachtelmann«, die Geschichte eines Menschen, der der Gesellschaft den Rücken gekehrt und sich in eine Pappschachtel zurückgezogen hat. Die Handlung des Romans scheint sich im Inneren dieses Pappkartons abzuspielen, der von außen zwar zu einer schützende Haut, aber im inneren zu einer Art Labyrinth für den Schachtelmann geworden ist: »Je mehr man sich abmüht, je mehr neue Passagen man in diesem Labyrinth schafft, desto mehr wird die Schachtel zu einer weiteren Schicht der Außenhaut, die direkt aus dem Körper wächst, und die innere Anordnung immer komplexer und undurchdringlicher werden lässt.« Indem er auf die Innenwände des Kartons schreibt, erfindet der Schachtelmann eine neue Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die schließlich aufeinanderprallen.
»Der Schachtelmann« ist ein modernes Märchen über Identitätssuche und -verlust, über Lebenswirklichkeiten in der modernen Großstadt-Gesellschaft. Eine kafkaeske Erzählung über das Betrachten und betrachtet Werden und über die Macht, die eigene Geschichte zu erzählen. Eine Kriminalgeschichte über einen Mord, der passiert sein mag, oder auch nicht. Eine poetische Reise durch einen Bühnenraum voller Pappkartons. Eine Suche nach dem Erzähler, der Wahrheit und dem eigenen »Ich«. Eine verschachtelte Geschichte über einen Schachtelmann, der seine Aufzeichnungen über einen Schachtelmann schreibt, der gerade in seiner Schachtel sitzt. Der Schachtelmann, das ist...
Die FAZ schrieb anlässlich der Premiere: „Es ist eine poetische Reise durch einen Bühnenraum voller Pappkartons (…) Die kafkaeske Erzählung, die Absurdität und die Undurchschaubarkeit der Zusammenhänge bringen nicht nur das Publikum zum Nachdenken.“
Hier geht’s zur Reservierung: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
Donnerstag, 2. und Freitag, 3. Februar um jeweils 20.00h Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294
Foto: © Christian Schuller
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Donnerstag, 2. Februar: Onkel Wanja

(Martin)
Anton Tschechow imSchauspiel Frankfurt
Es gibt Tickets für Onkel Wanja im Schauspiel!
Die HR2-Frühkritk sendete nach dem Premierenabend: »Tschechows Traurigkeit ist keine Tristesse, sie hält auch glückliche Momente parat und das war auch zu sehen. […] Eine sehr gute Inszenierung in der Regie von Jan Bosse und man hat dort nicht nur Tschechow verstanden, sondern auch diese typische Atmosphäre kongenial auf die Bühne gebracht. Es war auch eine sehr gute Ensembleleistung, […] Es war eine sehr ruhige Inszenierung, die ein gutes Tempo hatte – eine zwei Stunden Dauer, aber nie Längen und das Schlussbild war der Höhepunkt, das war absolut großartig. Also ein rundum überzeugender „Onkel Wanja“.«
Ich finde diesen Wanja eine großartige Inszenierung – der Abend hätte noch länger dauern können bzw. die Stimmung dieses Abends hätte ich gern noch etwas behalten.
Sonja bewirtschaftet das Gut ihrer verstorbenen Mutter gemeinsam mit deren Bruder Wanja, also ihrem Onkel, der das Anwesen verwaltet und bei dem sie aufgewachsen ist. Mit ihrer Arbeit unterstützen sie das Leben ihres Vaters, der als berühmter Professor der Kunstwissenschaften in der Stadt lebt und den sein Schwager Wanja verehrt. Sonja wiederum bewundert den mit ihm befreundeten Arzt und Umweltschützer Astrow, der gegen die Ignoranz und Dummheit der Menschheit vor allem verzweifelt Wodka einsetzt. Als der Professor mit seiner neuen jungen Frau Elena zu Besuch aufs Land kommt, gerät das Leben, in dem sie sich eingerichtet haben, gründlich durcheinander. Gefrühstückt wird erst gegen Mittag, die Nacht wird zum Tag und der Alkohol fließt. Um das Chaos perfekt zu machen, verliebt sich Wanja in Elena, die sich wiederum aber vor allem für Astrow interessiert. Die Stimmung wird explosiver, und in einer dieser Nächte lässt der Professor die Bombe platzen: Er braucht mehr Geld für sein Leben in der Stadt und will das Gut verkaufen, deren rechtmäßige Erbin eigentlich Sonja ist. Die Lebenslügen liegen plötzlich blank, alle Stützen der fragilen Konstruktion brechen zusammen. Wofür hat man sich die letzten Jahre aufgeopfert? Gibt es einen Aufbruch in eine neue, sinnvolle Zukunft?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2022-12/onkel-wanja/1179/
Donnerstag, 2. Februar um 19.30h
Schauspiel Frankfurt / Großes Haus
Foto: © Thomas Aurin
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Bis Sonntag, 26. Februar: Im letzten Hemd / Fotokunstprojekt
(Martin)
Im Zollamtsaal zeigen 25 Menschen 25 Bilder im Gedanken an den eigenen Tod.
Die Begegnung mit der Endlichkeit lehrt: Über Limitierung erschließen sich Werte spontan. Das gilt auch für den Wert – und damit am Ende für die Qualität – des Lebens. In diesem Sinn wurden 25 Menschen jeden Alters aus allen Lebenswelten eingeladen, sich in ihrem persönlichen Letzten Hemd portraitieren zu lassen. Und sich so auf besondere Art mit der eigenen Sterblichkeit zu konfrontieren.
Unter der Beteiligung der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung. Fotografien von Thomas Balzer / Künstlergruppe Gotensieben: www.im-letzten-hemd.de
Offizielle Eröffnung: Mi 25.1.2023, 18 Uhr, mit David Roth und Studierenden und Dozent*innen der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung Geige: Puschan Mousavi Malvani Bis Sonntag, 26. Februar: Im letzten Hemd Haus am Dom/Zollamtssaal, Domplatz 3
Foto: © Thomas Balzer
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Mehr Engagement 2023? Gute Vorsätze NOW - Aufruf

(Petra)
Also, ich bin nicht so der 1. Januar-Guter-Vorsatz-Typ, aber nach diesem anstrengenden Jahr und gefühlter Nonstop-Krise ist es vielleicht eine gute Zeit, sich und die wichtigen Dinge des Lebens stärker in den Blick zu nehmen. Vielleicht ja auch mit einem neuen Theaterprojekt, in dem Ihr mitmachen könntet: Heike Scharpff beginnt mit Jan Deck im Januar eine Arbeit, in der es um soziale Ungerechtigkeit gehen soll. In den Vorbereitungen im künstlerischen Team haben sie sich mit ihren eigenen Privilegien auseinandergesetzt. Jetzt suchen sie Menschen, die mit ihnen über soziale Ungerechtigkeit bzw. über Klassismus reden wollen. Und sie suchen Menschen, die dabei sein wollen, auf der Bühne stehen - als Teil des Ganzen. Zusammen soll ein knalliges Proteststück an einem tollen Ort entstehen: in der Alten Seilerei in Oberrad (die Atmosphäre dieses Ortes ist wirklich ganz besonders eindrucksvoll!).
Theaterprojekt "soziale Ungerechtigkeit", Aufführungstermine: 23.03., 24.03. 25.03., Vortreffen: 19.01. und 26.01. um 18 Uhr, Probenstart: 31.01. um 18 Uhr, Ort: Alte Seilerei, Adresse: Offenbacher Landstraße 190, Ihr solltet bis Ende März ein- bis dreimal in der Woche Zeit haben (es kann sich flexibel an Eure Möglichkeiten angepasst werden). Dafür gibt es eine Aufwandentschädigung. Infos per E-Mail oder telefonisch unter 0178 4554579 (auch WhatsApp oder Signal)
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Freitag, 3. Februar: Wiesbaden/ Syrien - ein land ohne Krieg
(Andrea)
Syrien, erinnert sich noch wer an Assad und seinen Krieg? Das Land ist völlig aus dem Fokus verschwunden, die Flüchtlinge sind nur noch als Belsatung ein Thema, vor allem in der Türkei werden sie zur Manövriermasse und sind Teil des polistischen Kalküls. Dass das Land mal ein sehr schönes war, zeigt die Reportage von Lutz Jäkel. Ich habe sie während des Lockdowns einmal online gesehen, aber vielleicht fahre ich nach Wiesbaden und nutze die Chance, mir das Buch "Syrien - ein Land ohne Krieg" signieren zu lassen, das hatte ich mich nämlich im Anschluss gekauft. Lutz Jäkel ist heute im Globetrotter zu Gast, 17 Uhr gehts los. https://lutz-jaekel.com/termine
Globetrotter, Neugasse 15-19 Uhr, Wiesbaden
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Freitag, 3. & Samstag, 4. Februar Delattre Dance Company »Shelter«

(Martin)
Ein Ballettabend - Gastspiel im Gallustheater
Vor einigen Jahren haben mir langjährige Freunde ein Geschenk gemacht und mich eingeladen nach Mainz zur Delattre Dance Company. Das war ein super Ballettabend: präzise, ausdrucksstark und beeindruckend. Jetzt kommt Delattre ins Gallustheater. Der Abend könnte sich lohnen!
In der Ankündigung steht: „Mit »Shelter« beleuchtet die Delattre Dance Company die unterschiedlichen Formen und Bedeutungen von Schutz und Zuflucht für den Menschen. Irgendwann sehnt sich auch der Freiheitsliebende nach einem Ort oder einem Menschen, der ihm Hilfe und Sicherheit bietet. Diese Sehnsucht, die Wege dorthin und den Zweifel daran illustriert der thematische Ballettabend auf mitreißende Weise.
Die beiden Choreografen Stéphen Delattre und Filipe Portugal haben jeweils einzelne Teile des Abends entwickelt, die nahtlos ineinander übergehen, aufeinander aufbauen und sich gegenseitig ergänzen, so dass ein tänzerisches Gesamtbild entsteht, das durch die unterschiedlichen Farben an Klarheit und Strahlkraft gewinnt.
In turbulenten Zeiten empfinden wir den Wunsch nach einer Zuflucht besonders stark, aber wann und durch wen oder was fühlen wir uns tatsächlich geborgen? Was bietet uns wirklich Sicherheit? Kann es Schutz ohne Vertrauen geben? Stimmt es, dass das Gefühl von Geborgenheit - ähnlich wie Glück - stets nur für Augenblicke währt?“
Hier gibt’s ein Video: https://vimeo.com/511161239 Und hier geht’s zu den Tickets: http://www.gallustheater.de/2023/02/sheltel.php
Freitag, 3. Februar und Samstag, 4. Februar jeweils 20.00h Gallustheater, Kleyerstr. 15, 60326 Frankfurt
Foto: © Delattre Dance Company, Klaus Wegele
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Freitag, 03. Februar - 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)
Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.
MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier
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Freitag, 03. - 05. Februar: YIPPIE! – Kindercomicfestival

(Petra)
Das einzige Kindercomicfestival in Europa- und das schon zum fünften Mal: Mit YIPPIE! soll Kindern abseits der schulischen Programme ein kulturelles Angebot gemacht werden, das sie live und gemeinsam mit anderen Kindern wahrnehmen und erleben können. Rund 15 Künstler*innen sind eingeladen, ihre Comics in öffentlichen Lesungen vorzustellen. Der Auftakt des Festivals findet heute im Literaturhaus Frankfurt statt. Zu Gast ist Marc Boutavant mit „ARIOL“, der soeben den Grand Ours in Montreuil gewann, einen der wichtigsten Preise für Kinderbücher in Frankreich. Das Festivalzentrum mit den Lesungen und Workshops am Samstag und Sonntag befindet sich einmal mehr im Jungen Museum Frankfurt. Dort können Kinder im Workshop Comiczeichnen zusammen mit Sylvain Merot einen eigenen kleinen Comic erfinden und zeichnen. Zu diesem Workshop muss man sich nicht anmelden. Beim Workshop Comics Vertonen (für alle, die schon lesen können) geht es darum, bereits vorhandene Comics selber zu vertonen. Kinder (und Erwachsene) können sich einen von ca. 12 vorbereiteten Comics aussuchen und einsprechen. Dabei werden die „geschnittenen“ Panels/Bilder mit ihren Stimmen und Geräuschen unterlegt. Zu den so entstandenen Bildvertonungen gibt es anschließend einen Link. Wie cool ist das denn: ich hoffe, ich komme rein – obwohl ich schon über Vierzehn bin.
YIPPIE! Kindercomicfestival, für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, von Raum 121 e.V., u.a. mit: Marc Boutavant, Ferdinand Lutz & Dominik Merscheid, Josephine Mark & Ralf König, Mawil, Magali Le Huche, Ralf König, Haiko Hörnig & Annelie, Tanja Esch, Max Fiedler, Christina Plaka, Joscha Sauer, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Junges Museum Frankfurt, Struwwelpetermuseum, Centralstation Darmstadt, Eintritt: für Kinder frei, außer im Literaturhaus Frankfurt und in der Centralstation Darmstadt, Anmeldung zum Workshop Comics Vertonen, Dauer: 30 Minuten, mit Wunschzeit zur jeweils vollen und haben Stunde per E-Main hierhin, weitere Infos, Tickets und mehr zu YIPPIE! hier
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Ab 4. Februar: SWING WORKSHOP mit Steffi Kunkel
(Daniela)
Steffi Kunkel bietet einen neuen SWING WORKSHOP an, " Weils einfach soo schön war, geht's weiter. Wenn ihr sehen wollt, was wir bisher gemacht haben. Einfach hier reinschauen: https://youtu.be/Oov2Lya_mUo
Die Termine sind :
4.& 18.feb. / 4.& 18.märz / 1.april 2023
14:00h (1Std.12€)
@tanzschule m.garcia saalburgstr.17
anmelden unter: fraukunkel.de / instagram oder facebook: Stefani Kunkel
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Samstag, 4. Februar: Mühlheim/ Schwarze, runde Sache

(Andrea)
Ich war ewig nicht im Schanz und keine Ahnung, was wir bis 22.30 Uhr machen, aber es könnte ein lustiger Abend werden: "Schwarze runde Sache- nein, wir sprechen nicht von den herrlich süßen Schokoküssen aus dem schönen Krotzenburg, sondern es geht um Musik. Auf Vinyl. Im Anschluss an das Abschiedskonzert der Band Moon. Ab 22:30 heißt es Platten auf die Teller: Vor ner Weile erprobt und als tauglich beschieden: Mit den Herren Hoppel & Ohms an den Turntables lässt sich feiern - das haben wir schon vor über 20 Jahren bei unseren ersten König-Henninger-Musicals ausgiebig getestet. Damals, als alle Welt begann, die schwarzen Scheiben Stück für Stück gegen die immer günstigeren CDs auszutauschen... Wohl dem, der hartnäckig dem Zeitgeist widerstand, denn heute, in Zeiten von iTunes und Spotify, sind die knisternden Tonträger gefragte Sammlerobjekte. Und so mancher Musikfreund schwört auf einen tieferen, wärmeren Klang... Heute Abend bringen die beiden DJs einmal mehr ihre Lieblingsplatten mit und zu Gehör, große wie kleine, Rock, Alternative und was sonst noch so gefällt - Abwechslung ist garantiert. Hey-ho, let´s go!". 22.30 Uhr.
Schanz, Carl-Zeiss-Straße 4, Mühlheim
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Samstag, 4. Februar: Mit dem Fernrohr in Hoffmanns Werkzeugkasten
(Martin)
Kollaboratives Schreiben – Workshop Mit Tillmann Severin und Lea Schneider
E.T.A Hoffmann hat seine Erzählungen nicht nur allein, sondern auch zusammen mit Freunden geschrieben. Aber wie funktioniert das: Zusammen einen literarischen Text schreiben?
Dabei wird sichtbar, dass Schreiben kein Genieakt ist, sondern Lust und Arbeit am Text bedeutet. Am Ende des Workshops nehmen alle ein Exemplar des gemeinsamen Textes mit nach Hause. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Die Teilnehmer*innen sind gebeten, einen Laptop oder ein Tablet mitzubringen, zur Not auch ein Smartphone.
Die Teilnahme ist kostenlos. Begrenzte Teilnehmerzahl, die Anmeldung läuft über die Website des Freien Deutschen Hochstifts.
https://freies-deutsches-hochstift.de/besuch/termine/-/veranstaltung-1135/1135/2023-02-04/868
https://www.facebook.com/DeutschesRomantikMuseum
Samstag, 4. Februar 11 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr Deutsches Romantik-Museum, Großer Hirschgraben 21
Foto: © Deutsches Romantik-Museum
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Samstag 4. Februar: SARAVÁ »Edição Especial

(Daniela)
Pedo und die Ima Clique haben heute etwas Grossartiges auf die Beine gestellt und ich freue mich mega auf den Abend und die Sache mit dem solidarischen Preissystem finde ich super klasse! Hoffe das wird auch von anderen Clubs/ Partyveranstalter:innen aufgenommen.
Saravá! Wir starten spät aber mit Elan ins Eventjahr 2023! Gemeinsam mit der IMA Clique laden wir am 4. Februar zur SARAVÁ »Edição Especial«. Für diesen Anlass haben wir keine Kosten und Mühen gescheut: Mit dem Stanley konnten eine der schönsten Event Locations Frankfurts gewinnen, mit DJ Paulão eine DJ-Legende aus São Paulo akquirieren und mit dem Salute Team aus Mainz einen kompetenten Partner gewinnen, der ein vegetarisches brasilianisches Dreigängemenü zaubern wird. Bora festejar!
DJ Paulão ist seit 1992 als musikalischer Botschafter Brasiliens unterwegs, zunächst innerhalb der Landesgrenzen, später auch in Metropolen wie Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel, London, Melbourne, Paris und Tokio. Dabei hat er mit vielen brasilianischen Legenden kooperiert, u.a. Jorge Ben Jor, Elza Soares, Marcelo D2, Seu Jorge und Trio Mocotó. Der Nipo-Brasileiro ist ein umtriebiger DJ, Veranstalter, Radiomacher, Betreiber des Plattenlades PATUÁ DISCOS und Compiler der Anthologie »BRAZUCA! - Samba Rock And Brazilian Groove From The Golden Years (1966-1978)«, die auf Kindred Spirits erschienen ist. Afrobrasilianische Sounds, Brazuca und Samba Rock sind seine Domäne.
BRASILIANISCHES ESSEN Das Salute-Team um Norma Villada wird ein vegetarisches Dreigängemenü mit brasilianischen Spezialitäten zum günstigen Kennenlernpreis auftischen. Salute ist ein vegetarisch-veganes Restaurant in der Mainzer Innenstadt mit moderner, kreativer Küche, in der Norma Villada und ihr Team Zutaten aus der Region und in Bio-Qualität verarbeiten.
SOLIDARISCHES PREIS-SYSTEM Wir wollen allen Menschen den Besuch unserer Veranstaltungen ermöglichen – unabhängig von ihrer ökonomischen Situation. Deshalb testen wir bei diesem Event ein neues Preissystem: PAY WHAT YOU WANT. Mit diesem Ansatz wollen wir Menschen aus allen Walks of Life ermöglichen mit uns zu feiern, aber auch Leute mit größerem Budget dazu ermutigen uns in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Bei unserem „Solidarischen Preissystem“, könnt Ihr je nach Euren finanziellen Möglichkeiten vier Preis-Kategorien wählen: 1.) COUNT ME IN! – Minimalpreis – €7€ inkl. Gebühr 2.) OKAY! – Regulärer Preis – 10€ inkl. Gebühr 3.) FAIR ENOUGH! – Unterstützer*innen Preis – 14€ 4.) YES WE CAN! –Super Supporter*innen Preis – 20€ Wählt selbst, welchen Preis Ihr derzeit zahlen könnt und in welcher Höhe Ihr dieses Event unterstützen möchtet. Vielen Dank für Euren Support! Wir freuen uns über Feedback und Anregungen im Bezug auf das Preissystem.
SARAVÁ mit DJ PAULÃO Special Guest: DJ PAULÃO (Patuá Discos, São Paulo) Host: KOSMIK KAT (Pedo Knopp, Saravá) Samstag, 4. Februar 2023 Einlass, Essen und Musik ab 20 Uhr | Party ab 22 Uhr STANLEY, Ottostraße 16-18, 60329 Frankfurt
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Sonntag 5. Februar: The LOKAL Listener - Gregor Praml trifft Bosca

(Daniela)
Heute verbringe ich den Tag im Massif Central. Zuerst Bosca bei Gregor, dann Manuela bei Florian...
Fangen wir an mit dem Lokal Listener & BOSCA Die deutsche HipHop-Szene hat sich längst von der in USA emanzipiert. Vor allem im Rhein-Main-Gebiet scheint es einen fruchtbaren Boden dafür zu geben. Einer, der in den letzten Jahren von sich reden macht, ist David Alexi alias Bosca. Der in Wiesbaden geborene Rapper und Produzent ist Sohn eines Mathematikers und einer Pädagogin und erfüllt damit keinesfalls das Klischee, dass man für seine Zunft von der Straße kommen muss. Seine zweite Liebe ist der Fußball und hier im Besonderen die Eintracht Frankfurt, wo inzwischen vor jedem internationalen Spiel im Stadion sein Song „Rauf zu den Sternen“ als Hymne läuft.
Gastgeber Gregor Praml trifft einen Rapper, der bestens ins Massif Central passt. Schließlich versammeln sich hier regelmäßig die Freunde des Sports rund um die Eintracht vom Main!
Eintritt: € 20,- (Fördererpreis) / € 10,- (normal) / € 5,- (ermäßigt für Schüler*innen/Studierende) Tickets gibt’s vor Ort an der Kasse, Reservierungen per Mail an: gregorpraml@me.com
Massif Central, Eschersheimr Landstraße 28
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Sonntag 5. Februar: Massif Talks: Heute Manuela Rottmann

(Daniela)
Florian Joeckel, einer der wohl umtriebigsten Frankfurter, lädt an vier Sonntagen hintereinander OB Kandidat:innen ein. Manuela Rottmann macht den Aufschlag MASSIF TALKS -OB-WAHL FFM SPECIAL(S) jeden Sonntag im Februar 3 Stunden 1 Kandidat.
Frankfurt ist mehr als eine Stadt – das steht für uns, Florian Joeckel (guilty76 // Massif Central) und Amïn Baghi (esistfreitag // Frankfurt du bist so wunderbar) fest. Ein funktionierendes Stadtleben im Sinne der Frankfurter:innen und das Wohl der Stadt liegen uns sehr am Herzen – und basieren auf einer demokratischen Grundlage. Deswegen war und ist unsere Mission: Wir machen Wahlkampf – für die Demokratie. Nun kreuzen wir unsere „Waffen“ und schauen, was in unserem geliebten Frankfurt möglich ist.
Es hat sich in der Nachbereitung der OB-Abwahl sehr schnell herauskristallisiert, dass den Frankfurter:innen aktive demokratische Beteiligung wichtig und die Zukunft unserer Stadt alles andere als nebensächlich ist. Dass es den Frankfurter:innen durchaus am Herzen liegt, wer unsere Stadt repräsentiert. Dass parteiübergreifend Gesprächs-, Rede- und Austauschbedarf herrscht. Dass alle das Signal vom 08. November verstanden haben. Dass der zuletzt angerichtete Schaden, insbesondere was das Image der Stadt angeht, immens ist und dass es viel aufzuräumen, zu ändern gilt. Zusammenzurücken, was getrennt wurde. Kooperieren statt Egoshooten.
So wurde sehr schnell klar, dass im kommenden Wahlkampf die richtige Person für das Amt gesucht wird und das Parteibuch ein wenig in den Hintergrund rückt. Abseits der Werbeslogans auf den Wahlplakaten zählen die Skills der Kandidat:innen.
Das Thema ist uns sehr wichtig und somit sind wir mehr als happy, Euch an den vier Sonntagen im Februar vier der aussichtsreichsten Kandidat:innen – und vor allem die Personen hinter der Kandidatur – vorzustellen. Im entspannten 2er-Gespräch werden Fragen beantwortet. Mitten aus dem Leben, über das Leben und aus dem Herzen von Europa. Wenn Ihr schon immer einmal wissen wolltet, welcher Lieblingsverein, welche Leistungskurse, Hobbies, Angewohnheiten aber auch Verhasstes, Privates, Geheimnisse, Träume, Wünsche und Visionen Euer/Eure Kandidat:in mit ins Rennen bringt: Seid dabei! Wir werden in der 90-minütigen Fragerunde Fragen von Frankfurter:innen stellen. Und danach? Gibt es 90 Minuten mit den Kandidat:innen. Zum lockeren Plausch. Zum Kaffee, Kuchen, Wein oder Bier.
Der Eintritt ist selbstverständlich frei und wir werden das komplette Gespräch streamen und aufzeichnen. Die Highlights werden als Short Video zeitnah nach dem Abend veröffentlicht.
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Ab Sonntag, 5. Februar: Der Ferne Klang

(Martin)
Oper von Franz Schreker: Es ist eine Liebesgeschichte - und eine Liebeserklärung an die Musik…
Der Tonsetzer Fritz jagt einem geheimnisvollen »fernen Klang« nach; solange er sein Kunstideal nicht gefunden hat, fühlt er sich der Liebe zu der aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammenden Grete für unwürdig. Er verlässt sie und zieht hinaus in die Welt. Auch Grete, einen ersten Impuls zum Selbstmord überwindend, beschließt, ihre Heimat zu verlassen. Die beiden begegnen sich wieder in einem Etablissement in Venedig; doch als er erkennt, dass Grete dort zur Edelkurtisane geworden ist, verstößt Fritz sie erneut. Erst an ihrem Lebensende finden die beiden zueinander: er ein gescheiterter Opernkomponist, sie eine Straßenhure. Fritz erkennt seine Schuld – nun glaubt er, endlich den ersehnten »fernen Klang« zu hören: im Gesang der Vögel.
Franz Schrekers vor 111 Jahren mit Sensationserfolg in Frankfurt uraufgeführte Oper entfaltet in Damiano Michielettos Inszenierung ihren ganzen Reiz: Tiefenpsychologisches Kammerspiel und Genreszenen von überbordender Theatralik durchdringen sich in einer schlüssigen Konzeption, die einen Raum schafft für Schrekers suggestiven Klangrausch.
br-klassik schrieb anlässlich der Premiere: „Damiano Michieletto inszeniert die Geschichte als traumschöne Szenenfolge in einem Seniorenstift. Hier mischen sich Realität und Wahnvorstellungen auf virtuose Weise. Ein altes Paar, Steffie Sehling und Martin Georgi, doubeln die echten Fritz und Grete. Sanft bewegte Gazevorhänge trennen Szenerien und Handlungsteile auf ungemein ästhetische Weise. Zum Finale schweben unzählige Instrumente vom Bühnenhimmel herab. Damiano Michieletto merkt man die Liebe zu seinen Figuren an. Besonders erfreulich ist, dass er die Grenze zum Kitsch nie überschreitet, was bei "Der ferne Klang" leicht passieren kann. Ein intensiver, stark bejubelter Abend!“
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/der-ferne-klang_2/?id_datum=3296
Ab Sonntag, 5. Februar (Wiederaufnahme), weitere Vorstellungen am Samstag, 11, Freitag, 17., Sonntag, 19. Und Freitag, 24. Februar Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller
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Sonntag, 5. Februar: Of/ The Kooks

(Andrea)
"Do you want to go to the seaside? I'm not trying to say that everybody wants to go I fell in love at the seaside I handled my charm with time and slight of hand" Wise words, liebe Kooks und deshalb seid ihr auch in meiner persönlichen Heavy-Rotation und es gibt natürlich noch viele andere gute Songs, die den Besuch des heutigen Konzertes mehr als rechtfertigen. "Mit ihrem Debüt „Inside In/ Inside Out“ zementierten The Kooks vor nunmehr 15 Jahren ihr Dasein in der Musikwelt. „Inside In/ Inside Out“ markierte hierbei nur den Beginn einer Karriere, die in den darauffolgenden Jahren nicht abebben würde. Vierfach Platin gab es für das im Jahr 2006 erschienene Album, welches unter anderem Hits, wie den für den BRIT Award nominierten „She Moves In Her Own Way“, „You Don’t Love Me“ oder die Top-5-Single „Naive“ umfasst. Mittlerweile gilt das Album als unverzichtbarer Klassiker und als Tonträger einer ganzen Generation. Bis dato zählen The Kooks zu den einflussreichsten Indie-Pop-Bands weltweit." 20 Uhr
Stadthalle, Waldstraße 312, Offenbach
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Mittwoch, 8. & Donnerstag, 9. Februar Trio. Fort the Beauty of It

(Martin)
La Fleur (Gintersdorfer, Ordinateur, Mugler, Martínez, Litzenberger) Tanz
Selbstermächtigung in körperlicher Bewegung erleben – das ist der Ansatz dieses von Monika Gintersdorfer choreografierten Stücks, in dem sich drei Tänzer die Bühne teilen:
Aus der New Yorker Voguing-Szene kommend begeistert Alex Mugler, sowohl in Ballettschuhen als auch in High Heels, Pop-Größen à la Rihanna genauso wie Star-Choreograf*innen wie Boris Charmatz.
Carlos Martínez wiederum ist in der Sonidero-Kultur Mexikos groß geworden, wo tourende Soundsysteme mit ihren DJs Tanzwütige mit den neuesten Songs bei Stange halten.
Unter dem Namen Ordinateur bewegt der dritte Tänzer seine Füße derart präzise, dass ihm der Spitzname Magic Feet vorauseilt. CouperDécaler heißt der ursprünglich von der ivorischen Diaspora in Paris entwickelte Stil, den Ordinateur bis heute mitprägt.
„TRIO – For the Beauty of It“ bringt drei Tänzer zusammen, die für Spielarten von schlauer und virtuoser Angeberei stehen und verlässlich das Publikum (und die Konkurrenz!) in den Quartieren der Städte dieser Welt überwältigt zurücklassen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/trio/
Mittwoch, 8. Februar Donnerstag, 9. Februar um jeweils 19.30h im Mousonturm – Solidarisches Preissystem
Foto: © Claudia Ndebele
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Donnerstag, 9. Februar: FFM/ Che Sudaka

(Andrea)
Arriba! Wer die heutige Band schon einmal live erlebt hat, ist sicher wieder da. Die kolumbianisch-argentinische Band Che Sudaka bringt viel Energie und einen prägnanten Sound-Mix aus lateinamerikanischer Folklore, Ska, Reggae, Punk und elektronischen Elementen mit. "Drei Brüder, die mit ihren Stimmen, Akkordeon, akustischer Gitarre, Samplern und Drum-Maschine die Zeit anhalten. Jedes Konzert ist eine schweißtreibende Fiesta im Hier und Jetzt, ein Moment der Einheit und Gemeinsamkeit, Respekt und Liebe. Und wer ein Konzert der Band live erlebt hat, wird wieder an das Gute im Menschen glauben! Die einstmals illegalen Immigranten in den Straßen Barcelona´s wurden schon auf Festivals in sechsundvierzig Ländern eingeladen und haben mittlerweile rund anderthalbtausend Konzerte auf allen fünf Kontinenten gespielt. Ihre musikalischen Wurzeln finden die drei Südamerikaner neben ihrer eigenen cultura popular in legendären Bands wie The Clash, Mano Negra oder Los Fabulosos Cadillacs. Inhaltliche Bezugspunkte finden sich zu bekannten lateinamerikanischen Liedermachern, allen voran zu dem im Jahr 2011 ermordeten Facundo Cabral." 19 UhrNachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Freitag, 10. Februar: Klangphonics

(Uwe)
Ich kenne mich mit den einzelnen Musikstilen nicht wirklich aus. Gerade dann nicht, wenn die Musik sehr technisch ist. Wer ein Faible für Deep House und Melodic Techno, live umgesetzt durch die Kombination aus akustischen Instrumenten und elektronischen Elementen, sollte am 10. Februar ins Zoom gehen. KLANGPHONICS, bestehend aus Maxl Walmsley Pledl - Guitar, Synths & Production, Ben Kopfnagel - Drums & Percussion und Markus Zunic - Synths, Saxophone & Percussion, will mit seinem Konzept die Grenze zwischen DJ und Live- Band überwinden, wobei das druckvoll-schiebende Klangerlebnis und die Tanzbarkeit der Tracks dabei stets im Vordergrund stehen. Auf der Bühne werden Schlagzeug, Gitarre und vielfältige Percussion mit Synths und Sequencern vermischt, wodurch eine Performance entsteht die das Publikum sowohl auf Festivals als auch in Clubs in seinen Bann zieht. Geht um 22 Uhr los, das werde ich nicht schaffen.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 22:00H Tickets: 21 € zzgl. Gebühren
Foto: Zoom Homepage
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Samstag 11. Februar: Psychologie & Yoga

(Daniela)
Ich hätte sooo große Lust auf Theas Workshop, denn das Thema ist genau meins :-), aber ich habe wie immer keine Zeit, denn ich gehe zu Claudia Roth....
Thea schreibt: "Nach Gesprächen wird einem häufig erst später klar, wie diese gelaufen sind. Warum sind einige Situationen total angenehm und andere wiederum lassen ein schales Gefühl zurück?
Im Workshop Dominanz in Gesprächs-Situationen erkennen & lenken durch Erkenntnis, Yoga & Meditation wird erst Yoga praktiziert, dann kurz & knackig unterschiedliche Konzepte zu dominierendem Gesprächs-Verhalten verständlich vorgestellt, um direkt praktisch identifiziert und verändert werden zu können. Ziel ist es seine eigenen Mechanismen und die eigene Psyche samt den Dynamiken in Gesprächs- oder gar Streitsituationen besser zu verstehen und zu beeinflussen.
Wann: Samstag, 11. Februar 2023 von 14:00 - 17:00 Uhr Wo: Shiva Yoga, Egenolfstrasse 13, Hinterhaus, 60316 FfM Wieviel: 60,- Euro Bei Interesse gerne per Mail anmelden: info@theanimmermann.de
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Samstag, 11. Februar: OF/ Die Plastiksparakademie

(Andrea)
Nichts Neues unter der Sonne: Der Coffee-to-go, die verpackten Tomaten, der Joghurtbecher. Wir produzieren täglich einen unglaublichen Müll, verbrauchen Ressourcen und belasten unserere Umwelt. Wissen tun wir das schon lange, aber im Alltag siegt dann doch oft die Bequemlichkeit. Ein Besuch in der "Plastikspar-Akademie" kann da helfen: "Ab Januar zeigt die Verbraucherzentrale Hessen in der Wetter- und Klima-Werkstatt wie jede und jeder Plastik im Alltag reduzieren und vermeiden kann. Im Workshop „Werde Klamotten-Profi“ setzen sich die Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Umweltauswirkungen von Baumwolle, Viskose und Polyester auseinander und lernen, wie beim Waschen von imprägnierter und Synthetik-Kleidung Mikroplastik in die Umwelt gelangt. Wie kann man Mikroplastik in der Kleidung reduzieren und woran nachhaltigere Mode erkennen? Die Workshops sind für junge Menschen ab der 9. Klasse geeignet. Um Anmeldung per E-Mail an info@wetterwerkstatt.de wird gebeten. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.
Wetter- und Klima-Werkstatt, Frankfurter Straße 39 / Rathaus Plaza, Offenbach
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Samstag, 11. Februar: OF/ Spock Poetry

(Andrea)
Da hilft nur Antimaterie! Wegen Krankheit im Dezember verschoben möchte ich heute unbedingt in den Filmklubb! Spock Poetry Filmsynchro mit dem unglaublichen Leinwand-Lyiker Ralph Turnheim ist sicher ein Riesenspaß: "Direkt neben der Leinwand wird er eine berühmte Episode der legendären Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" neu synchronisieren. Kirk & Co erklingen so poetisch, wie es kein Zuschauer je gehört hat. Die Originalfassung der Star-Trek-Folge "Amok Time" (1967) war dem ZDF damals zu heiß. In der deutschen Synchronisation leidet Logiker Spock an "Weltraumfieber". Doch dank der Wiener Leinwand-Lyrik nimmt er sich kein Blatt vor dem Mund: "Es bricht die Maske unserer Vernunft. / Es ist Pon Farr. Die Zeit der Brunft." Spoiler: Die Folge ist jugendfrei ... Schafft es Ralph Turnheim wirklich, alle Figuren alleine live zu synchronisieren - mit Reimen? Diese Frage ist mindestens so spannend wie das klassische Fernsehabenteuer des Raumschiffs Enterprise selbst.Projiziert mit echtem Filmmaterial aus den 1960ern! Trailer: youtu.be/_8L5xIuYevk Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Karten € 25.00, Reservierung unter nic@filmklubb.de
Filmklubb Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Montag, 13. Februar: OF/ Das Brautkleid

(Andrea)
"Schon in der Hochzeitsnacht gibt es den ersten Ehekrach. Anlass ist Julis Brautkleid. Es aus sentimentalen Gründen ein Leben lang zu behalten, ist in den Augen des frischgebackenen Ehemanns die reinste Verschwendung. Unter starkem Einfluss von Alkohol stellt Philipp, anstatt die Hochzeitsnacht zu genießen, das sündteure Lafarge zum Wiederverkauf ins Netz. Leider unterlaufen ihm dabei einige Pannen. Am nächsten Morgen hat das Kleid eine neue Besitzerin. Um nur einen Euro hat Elke das Lafarge erstanden. Juli will es um alles in der Welt zurück. Und Philipp will sein Unrecht wiedergutmachen. Ihre Wege kreuzen sich, und für das Brautkleid ist es der Anfang einer abenteuerlichen Odysseé. Stefan Vögels Spitzenkomödie für vier Personen über ein spitzenbesetztes Brautkleid! Kann es noch Glück bringen? Und wem?" (Quelle https://www.theatertexte.de/nav/2/werk?verlag_id=thomas_sessler_verlag_wien&wid=o_1119564671 ) Am Montag, 13. Februar, in einer Spitzenbesetzung: Jan Sosniok, der bereits in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Das Traumschiff“ und „Ein Fall für Zwei“ gefeierte Rollen spielte, räumt diese Beziehungskiste auf. Turbulent, witzig und wie aus dem richtigen Leben!
Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach
Foto: Alvise Predieri
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Dienstag, 14. Februar: Girls in Synthesis

(Uwe)
Unten steht, dass man sich Karten im VVK sichern sollte, weil das Ono2 so klein ist. Dabei ist das Ono 2 laut eigener Website „... etwa doppelt so groß wie das alte ono.“ Ist ja auch egal, wichtig ist nicht die Größe, sondern die Qualität des Programms. Am 14. Februar hat das Ono2 einiges zu bieten: Die experimentelle Post-Punk-Band Girls In Synthesis wurde schon treffend mit »eher eine Terrorzelle als eine Rockgruppe« beschrieben. Textlich befassen sich Girls In Synthesis mit den Erfahrungen der Arbeiterklasse in Bezug auf fragile geistige Gesundheit, soziale Unbeweglichkeit, Gefühle der Machtlosigkeit, Unsicherheit, Angst und die zersetzenden Auswirkungen einer feindseligen Gesellschaft.
Musikalisch liefert das Trio harten noisigen Postpunk mit viel Feedback und aggressiver Elektronika. Als ob Mark E. Smith seine Hand in den Fleischwolf steckt, während eine Drum Machine läuft. Mit ihrem zweiten Album »The Rest Is Distraction« kommen sie nun zum ersten Mal nach Frankfurt. Die Mischung aus gebrochenen Gitarren, krachendem Schlagzeug und Bass, intensivem Gesang und lyrischem Inhalt ist eine der anspruchsvollsten Platten die man dieses Jahr hören wird. Mit ihren Live-Shows voller Intensität und Vitalität, die gleichermaßen erstaunen und fesseln sind die Girls In Synthesis eine der neuen angesagten Bands aus dem britischen DIY Underground.
Frankfurt, ONO2 (Das ONO2 befindet sich im Parkhaus Walter-Kolb-Str.16 in Sachsenhausen) VVK 15 Euro (Das ONO2 ist klein (aber sehr fein), daher besser den VVK nutzen), AK 20 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Frank Dietrich Booking Homepage
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Dienstag, 14. Februar: FFM/ Zebrahead
(Andrea)
Heute ist Valentinstag und da ist Punk genau das Richtige! "Seit einem Vierteljahrhundert schreiben Zebrahead unermüdlich an ihrer Bandgeschichte. Mit jedem der bisher geschriebenen Kapitel übernahm die Band aus Orange County ein bisschen mehr die Führung in der amerikanischen Punk-Rock-Szene und katapultierte sich an die Spitze der internationalen Charts. Nun schlagen Zebrahead eine neue Seite auf, um ein weiteres spannendes Kapitel zu beginnen. Seit geraumer Zeit verstärkt Adrian Estrella die Kombo und die Band gibt nochmal mehr Gas. Zebrahead lassen Genregrenzen verschmelzen und haben über die Jahre hinweg ihren ganz eigenen Sound mit viel Wiedererkennungswert aus melodiös kraftvollem Pop-Punk und Rap-Passagen geschaffen. Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag, 17. Februar: Of/ Freitagsfasching
(Andrea)
Mit Fasching tun sich viele hier schwer und es ist ja auch was dran. Wer einmal in Köln oder Düsseldorf war, weiß, was uns hier fehlt. Aber tatsächlich ist der Freitagsfasching in der Stadthalle in vielem nah dran und noch dazu eine nette Party: "Auf der Bühne sorgen die Jungs von Helium 6 mit den besten Rock- & Pop-Songs der 80er, 90er, 00er und von heute für Stimmung, im Anschluss wird das Tanzbein zu den Beats des Caroli DJ Team aus der Batschkapp geschwungen. Der Abend wird moderiert von HIT Radio FFH-Queen Evren Gezer." Neulich hatte ich die Kostümkiste wieder in der Hand, unentschlossen, ob und was ich jetzt damit anstelle. Jetzt weiß ich es wieder und schmeiße mich in Schale. Ab 20 Uhr. Der Vorverkauf ist bereits gestartet. Tickets gibt es im OF-Infocenter, Salzgässchen 1, Tel. 069 – 84 000 41 70, bundesweit bei über 3.000 Reservix-Vorverkaufsstellen und über die Ticketportale
Stadthalle, Waldstraße 312, Offenbach
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Donnerstag, 23. Februar und Sonntag, 5. März: Solastalgia

(Martin)
von Thomas Köck Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Dieser Abend ist eine Sensation – Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht, ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist.
Hier einige Kritiken: »Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.« Strandgut, Oktober 2022
»Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.« Frankfurter Rundschau, 26. September 2022
»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. September 2022
Hingehen!!!
Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1285/
Donnerstag, 23. Februar um 20.0h und Sonntag, 5. März um 18.00h Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko
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Freitag, 24. Februar: Wer hat meinen Vater umgebracht / Das Ende von Eddy

(Martin)
Nach den Romanen von Édouard Louis
Das Ende von Eddy, Édouard Louis’ erster Roman, ist ein Befreiungsschlag: der gelungene Versuch, die eigene Herkunft, das gesellschaftliche Schicksal, Demütigung, Armut und Außenseitertum literarisch zu überwinden. Der junge Autor erhebt seine Stimme zu einer Anklage gegen die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen ist, gegen die Homophobie, die Enge und Tristesse seines Heimatdorfs in Nordfrankreich.
Vier Jahre später widmet er sich erneut seiner Kindheit. Mit Wer hat meinen Vater umgebracht – zugleich Romanessay und flammendes Pamphlet – hat er einen Nachtrag voller Empathie geschrieben, der nachzeichnet, wie das Elend der französischen Arbeiter*innenklasse politisch perpetuiert wird. Er nähert sich schreibend dem Leben und der Perspektive seines Vaters an, erforscht, was ihn hat werden lassen, wie er wurde, und erweitert seinen eigenen Blick vom Privaten auf das Politische, um die Herrschenden namentlich zur Verantwortung zu rufen.
Julian Mackenthun vom Journal Frankfurt schrieb nach der Premiere: „Das Freie Schauspial Ensembla inszeniert zwei Romane von Édouard Louis. Auch diese Inszenierung könnte auf Platz 1 stehen. Denn für den Stoff von zwei Romanen findet sie eine gelungene Komprimierung und eine ganz eigene Theatersprache, Édouard Louis beschreibt in den beiden Romanen seine Diskriminierung als heranwachsender Homosexueller. Aber es geht auch um seine Selbstfindung in der Kunst, um seinen Vater-Konflikt und darum, wie er seinem Vater schließlich vergeben konnte, als er sich mit dessen Arbeiterbiografie beschäftigt hat. Bettina Kaminski Lässt in ihrer Inszenierung zwei Schauspieler diese Geschichte erzählen. Die beiden sind aber nicht Vater und Sohn. Sie sind vielmehr zwei Teile desselben Menschen. Den Text sprechen sie abwechselnd. Mal wie Schriftsteller beim Diktieren. Mal wie Patienten auf der Analysecouch. Mal wie in Selbstgespräche vertieft. Sie spielen nicht naturalistisch, Sie entwickeln Körperbilder einer Psyche. Ein Schlagzeuger interagiert derweil mit ihnen. Er setzt Akzente, baut Spannung auf oder grundiert die Handlung atmosphärisch. Damit ist die Inszenierung keine Lesung und kein bloßes In-Szene-Setzen. Sie entwickelt ihre eigene Unmittelbarkeit und Ausdrucksform, mal düster und dann wieder hoffnungsvoll. Das ist sehr gekonnt und sehr gelungen.”
Hier geht’s zu den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/wer-hat-meinen-vater-umgebracht-das-ende-von-eddy/kartenbestellung-12jan
20.00h Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © Moritz Buch
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Sonntag, 26. Februar: OF/ CCL-Sounds of Fame

(Andrea)
Mit dem Capitol-Theater haben wir ein wundervolles Haus in Offenbach. Die ehemalige Synagoge war Lichtspielhaus, zwischendurch Ruine und lost space, dann Tommy-Theater und ist seit etlichen Jahren Theater, Konzert- und Stammhaus des Capitol Symphonie Orchesters, das mit der Capitol Classic Lounge schon lange erfolgreich ist. Die CCL ist eine exquisite Reihe mit anspruchsvoller Klassik im lockeren Gewand. Heute widmet sie sich den Sounds of Fame. „Ich hatte immer angenommen, dass all diese amüsanten Bemerkungen, die sie angeblich der Presse gegenüber gemacht hatte, vermutlich von ihrem Agenten vor- bereitet und inszeniert waren, aber so war es nicht. Sie war eine sehr kluge Person, ein instinktiver Typ.“ Der Star-Fotograf Elliott Ewitt, heute 94 Jahre alt, erinnert sich an die Hollywood-Ikone Marilyn Monroe. Sie selbst war allerdings oft enttäuscht von ihren Kolleginnen: „Ich dachte immer, Filmstars wären talentierte und aufregen- de Leute, voll besonderer Persönlichkeit. Wenn ich aber welche bei einer Party tref-fe, dann merke ich normalerweise, dass er oder sie farblos und sogar ängstlich ist. Ich bin bei Partys oft stundenlang still herum- gestanden und habe meinen Filmidolen dabei zugehört, wie sie zu langweiligen und kleinen Menschen wurden.“ In ‚Sound of Fame‘ – unserem klingenden Gegenstück zum weltberühmten ‚Walk of Fame‘– portraitiert die CapitolClassic Lounge Menschen und Künstler*innen. Das passiert zum einen durch deren Werke, zum anderen durch Portraits in Musik ü b e r Menschen. Wir spüren bei ‚Sound of Fame‘ in Musik und Biografie nach, wer hinter all diesen Klängen steht. Für 2023 haben wir uns drei Künstler- persönlichkeiten vorgenommen: Marilyn Monroe, Irving Berlin und Phil Collins – drei Künstler*innen, die Kulturgeschichte geschrieben haben. Sie prägen teils als Person, teils in ihrem Schaffen zeitlos und international die Idee, die die Menschheit von ihrem Genre hat.Ein Stück steht heute noch offen: Das wird von einer aktuellen Persönlichkeit besetzt werden, von der auch wir im Moment noch nicht wissen, wer es sein wird. Die Welt dreht sich schließlich weiter bis dahin – und wir sind wie Sie gespannt, wessen Portrait wir dann an dieser Stelle hören dürfen. Wayne Marshall tritt in diesem Konzert nachdem„SkyfallConcerto“gleichzeitig als Solist und Dirigent auf. 17 Uhr.
Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach
FOTO CSO von Jessica Schäfer
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Bis Sonntag, 12. Februar: UNHEIMLICH FANTASTISCH – E.T.A. HOFFMANN 2022

(Martin)
Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum
E.T.A. Hoffmann (1776-1822) war ein Allround-Talent und Universal-Künstler: Er wirkte nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Musiker, Musikkritiker und Komponist sowie als Zeichner und Karikaturist. Sein Werk zeigt überdies, dass er sich intensiv mit den Wissenschaften seiner Zeit auseinandergesetzt hat.
Daneben war Hoffmann als Jurist und Richter mit aktuellen politischen Fragen beschäftigt. Sämtliche Aspekte seiner Tätigkeit und wichtige Facetten seines Wirkens werden in der partizipativen und intermedialen Ausstellung thematisiert. Gegenwartskünstlerische Installationen schlagen einen Bogen in unsere Zeit und rücken originale Handschriften, Bücher, Zeichnungen und Objekte in neue und überraschende Zusammenhänge.
https://freies-deutsches-hochstift.de/besuch/ausstellungen/-/unheimlich-fantastisch-e-t-a-hoffmann-2022/971
Zur Ausstellung gibt es eine APP: Virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt
Der Schauplatz von E.T.A. Hoffmanns Märchen-Roman ‚Meister Floh‘ (1822) ist Frankfurt am Main. Das Geschehen spielt sich dabei in einem Radius von weniger als 500 Metern Distanz ab. Im Text erwähnt werden nicht nur Straßen (Kalbächer Gasse) und Plätze (Roßmarkt), sondern auch einzelne Gebäude (Börse, Gefängnis, Weidenhof, Weißer Schwan etc.).
Die erzählte Topographie ist so konkret, dass man die Wege der Hauptfigur Peregrinus Tyß auch im heutigen Frankfurt noch nachverfolgen kann. Die App lädt zu einem Spaziergang ein und zeigt an ausgewählten Standorten, wie die Stadt zur Zeit von ‚Meister Floh‘ ausgesehen hat. Mit Hilfe einer GPS-gestützten Augmented Reality-Anwendung kann man eine virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt unternehmen und sich in die vom Autor erfundene Welt seines Textes entführen lassen.
https://virtuelle-zeitreise.freies-deutsches-hochstift.de/#/de
Und außerdem gibt es kostenlos Kurzführungen durch den Stadtraum: Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt. Die vom Freien Deutschen Hochstift entwickelte Augmented Reality Anwendung ‚Virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt‘ macht Literatur räumlich erlebbar. Als Einführung in die Anwendung bietet die Führung im Stadtraum die Möglichkeit, die Schauplätze von E.T.A. Hoffmanns Märchen ‚Meister Floh‘ zu entdecken und mehr über den Roman zu erfahren. Für 45 Minuten führt der Rundgang dabei vom Rossmarkt über die Zeil bis zum Liebfrauenberg.
Teilnahme kostenlos. Ohne Anmeldung. Begrenzte Teilnehmerzahl. Plätze nach Verfügbarkeit
Termine: (Do), 25.01. (Mi), 26.01. (Do), 01.02. (Mi), 02.02. (Do), 04.02. (Sa), 08.02. (Mi), 09.02. (Do), 11.02. (Sa), jeweils 15 Uhr
Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum, Großer Hirschgraben 21
Foto: © Homepage Deutsches Romantik-Museum
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Noch bis Sonntag, 12. Februar: Amna Elhassan in der Schirn-Rotunde

(Petra)
Ich liebe die Rotunde: diesen wunderbaren (öffentlichen) Raum für Kunst im Großformat. Aktuell solltet Ihr mal vorbeischauen: Mit ihren Gemälden und Drucken porträtiert die Künstlerin Amna Elhassan die sozio-politischen Veränderungen und den kulturellen Widerstand im Sudan mit besonderem Augenmerk auf den Frauen in ihrem Land. In der öffentlich zugänglichen Rotunde präsentiert die Schirn die erste großformatige Wandmalerei "December" (2022) der Künstlerin, die sie spezifisch für den Raum konzipiert und realisiert hat. In dem großformatigen Panoramagemälde verarbeitet Elhassan die Zerschlagung der Demokratiebewegung im Sudan und nimmt Bezug auf das Massaker von Khartum am 3. Juni 2019. Mit diesem beendeten Regierungstruppen gewaltsam die friedliche Dezember-Revolution, die mit landesweiten Protesten und einer dreimonatigen Besetzung des Platzes vor dem Militärhauptquartier in Khartum zum Sturz der 30-jährigen Diktatur des ehemaligen Präsidenten Omer Al-Bashir geführt hatte. Zudem zeigt Elhassan im inneren Rotunden-Umgang im ersten Obergeschoss 23 Gemälde und Drucke, die seit 2019 entstanden sind, einige davon eigens für die Ausstellung. Die Arbeit der Künstlerin hat mit der sudanesischen Revolution 2018/2019 eine nachhaltige Wendung erfahren. Das zentrale Thema ihrer Werkauswahl für die Schirn ist der Status der Frauen im Sudan sowie die Wahrnehmung ihrer Körper durch die Gesellschaft. Eine Auswahl von Alltagsszenen sowie Porträts sudanesischer Frauen, deren Stärke und Widerstandsfähigkeit im politischen und gesellschaftlichen Umbruch die Künstlerin mit ihrer Arbeit zelebriert, wird gezeigt. Charakteristisch für Elhassans Malweise sind das Experimentieren mit unterschiedlichen Techniken, darunter analoge und digitale Zeichentechniken, Öl-, Acryl- und Sprühfarben, sowie das Arbeiten in Schichten auf Leinwand und Papier. Elhassan erweitert in der Schirn den Bildraum der Gemälde über die Leinwand hinaus und schreibt die Werke damit in den Ausstellungsraum ein.
Foto: Norbert Miguletz, Amna Elhassan. Deconstructed Bodies – In Search of Home, Installationsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2022
Amna Elhassan – Wandgemälde „December“ und Ausstellung im inneren Rotundenumgang 1. OG, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Römerberg, Öffnungszeiten: 24/7 Rotunde, Dienstag, Freitag bis Sonntag 10 - 19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr, Eintritt zu dieser Ausstellung: frei
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Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)
Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.
Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
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Bis Sonntag, 15. Januar 2023: Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand DAM

(Petra)
Umbauen, Anbauen, Weiterbauen – der Gebäudebestand bietet zahlreiche Möglichkeiten ihn fortzuschreiben. Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai in Frankfurt wird seit Oktober 2021 umgebaut und saniert. „Bauen mit Bestand“ ist auch eine Kategorie von Nachhaltigkeit – das zeigt die jetzt eröffnete Ausstellung im temporären DAM-Exil im Ostend. Anhand von sechs Themenbereichen werden sehr sehenswerte zeitgenössische internationale Beispiele kluger und kreativer Strategien im Umgang mit bestehender Architektur präsentiert. Expertinnen und Experten geben Einblicke in vielfältige Aspekte, die das Bauen mit dem Bestand sowohl im urbanen als auch im ländlichen Kontext beeinflussen. Eine ausgewählte Bestandsaufnahme Frankfurter Bauwerke eröffnet zudem Perspektiven und Fragestellungen unter Einbezug von Nutzer*innen und Bewohner*innen. Damit wird ein umfangreicher Pool an Nutzungen, Transformationen und Revitalisierungen präsentiert.
Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand, Ausstellung, Kurator*innen: Jonas Malzahn, Mathias Schnell und Katharina Boettger, Ort: DAM im Danzig am Platz, Adresse: Henschelstraße 18, bis 15.01.2023, Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 12 - 18 Uhr, Mi. 12 - 19 Uhr, Sa.+ So. 11 - 18 Uhr, Mo. Geschlossen, Eintritt: 5 (3) Euro, weitere Infos hier
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Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)
Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick.
Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro
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