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| 06.10.2023 |
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Kurz und knapp
Ich weiß ja nicht wie Ihr Eure Wochenenden plant... Ich plane meine immer erst beim Lesen und Zusammenstellen der Ausgehtipps.. Dieses Wochenende sind wieder so tolle Sachen dabei, mal schauen, was ich davon alles schaffe.
Mein Plan für heute ist die Vernissage der Städel Schüler:innen in dem Offspace fffriedrich bei mir um die Ecke (Nähe Römer) und morgen auf jeden Fall zu HOPPIGALOPPI und dann später ins LUCILLE.
Aber die allerwichtigste Veranstaltung ist natürlich die Wahl Landtagswahl in Hessen & Bayern. Geht bitte wählen und danach ins Stadion ;-)
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an das großartige Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 17 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com
2 x 2 Tickets für den StreitClub #9 „Integration für alle? Migration & Flucht“ am 16.10.223. Gewinnfrage: Wie heißt das zum Themap passende Theaterstück, das Martin empfiehlt?
2 x 2 Gästelistenplätze für BEAT GOES FUNK heute Abend im ono2. Gewinnfrage: Welche Band tritt morgen vor dem Hoppigaloppi und danach im Lucille auf?
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an: schwoebke@ol.com
1 x 2 Tickets für den Eröffnungsabend, Mittwoch, 25. Oktober, vom Deutschen Jazzfestival. Gewinnfrage: In welchem Alter zog Dave Okumu von Wien nach London? (Schaut mal auf der Seite vom Jazzfestival nach) Foto: Torsten de Winkel (c) Bimbache Open Art
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ZU GEWINNEN
1 x 2 Tickets für die Paaaaarty am Buchmesse-Wochenende: Seid dabei - bei der legendären Party der Independents im Literaturhaus Frankfurt am Freitag, 20. Oktober ab 22 Uhr!
Frage: Wer ist das Gastland der diesjährigen Buchmesse?
Antwort im Betreff mit Eurem vollständigen Namen bitte per E-Mail an Petra
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Karten für die "Itchys" am 12. Oktober in der Batschkapp Die Gewinnfrage lautet: Welches Intrument vermisst Pilzkopf Mc Cartney?
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GEROLLTES über Horst Feidner (ein Nachruf)

(Uwe)
Es gibt ein wahnsinnig gutes, teilweise witziges und durchgängig sehr bewegendes Buch von John Green, es heißt „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und an das darf an dieser Stelle durchaus einmal erinnert werden. Im Kreisligafußball ist man verbal in der Regel etwas derber unterwegs und daher kann man statt des genannten Titels ruhig schreiben: „Der Tod ist ein Arschloch“, immer wieder entreißt er einem Menschen, manchmal angekündigt, viel öfter aber plötzlich und unerwartet. Mit Horst Feidner verstarb am vergangenen Wochenende viel zu jung ein wirklicher Ehrenmann. Ein Ehrenmann, weil er über lange Jahre mit maximalem Einsatz dem Fußball in verschiedensten Rollen ehrenamtlich diente und so viel wertvoller für den Sport war als die meisten von denen, die bekannter sind oder von denen, die sich selbst viel wichtiger nehmen, als sie es sind.
Horst Feidner aus Leeheim (gehört wie mein Heimatort Goddelau zur Stadt Riedstadt) war Kreisfußballwart im Groß-Gerau ist überraschend gestorben, vor drei Wochen erlebte ich ihn noch in einer Schiedsrichtersitzung in Rüsselsheim. Da er unwesentlich älter war als ich, sind wir uns in den letzten Jahrzehnten immer wieder auf dem Fußballplatz, neben diversen Spielfeldern und in Sitzungsräumen begegnet. Selten privat, aber auch dann kamen wir am Thema Fußball vorbei. Was uns stets verband war, dass wir begeisterte Fußballer waren, im Vergleich zu Alterskameraden aber vom Talent und dem Körperlichen her etwas hinter besseren Provinzkickern standen. So spielten wir in der Regel in der Reservemannschaft unserer jeweiligen Vereine und trafen bei einer Begegnungen Ende der 1980er Jahre erstmals aufeinander.
Unsere wichtigere Zeit im Fußball kam eher nach dem Karriereende, beide wurden wir Abteilungsleiter unserer Heimatvereine, Horst ging aber noch einen Schritt weiter. Als Kreisfußballwart des Kreises Groß-Gerau und Klassenleiter diverser Spielklassen engagierte er sich weit über die Angelegenheiten des FC Germania Leeheim hinaus, dessen Abteilungsleiter er bis zuletzt blieb. Er vermischte seine Rollen aber nie, zog niemals einen Vorteil für seinen Verein aus dem Doppelengagement. Dafür war er viel zu anständig.
Wer im Kreisligafußball unterwegs ist, weiß, wie viel Stress die Organisation des Spielbetriebs in einem Fußballkreis, die Umsetzung von neuen Regeln wie dem Trainerpass und insbesondere der tägliche (schreiben wir eher stündliche) Kontakt zu Vereinsvertretern bringen kann. An der Basis sind nämlich nicht nur zugewandte Persönlichkeiten am Start, die jungen Menschen kommenden einen Platz und die Organisation des Spielbetriebs in der Provinz bereitstellen, es sind auch einige Psychopathen unterwegs, die für den eigenen Verein oder das eigene Kind im Trikot jede Regel des guten Umgangs vergessen. Die machen ständig Ärger und es denen, die verbandsseitig für eine Region verantwortlich sind sehr schwer. Und sind wir ehrlich, selbst pflegeleichte Vereine wie der ruhmreiche TSV Goddelau sogen hin und wieder für Aufwand, weil ein Spiel verlegt werden soll, ein Lichtbild in einem Spielerpass fehlt usw. Dann war es Horst Feidner, der einen auf freundlich darauf hinwies oder Konflikte in seiner unaufgeregten Art moderierte. Er war ein engagierter und überzeugter Dienstleister für den Fußball und seine etwas über fünfzig Vereine im Kreis Groß-Gerau. Noch viel mehr war er aber ein freundlicher, liebenswerter Mensch, dem man gerne begegnete und der fehlen wird.
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BITTE ABSTIMMEN, DAMIT DIE BILDUNGSGPROFIS DAS GELD BEKOMMEN!

Liebe Frankfurter:innen: Wir brauchen eure Stimme!
Wir sind mit unserer neugegründeten Reformpflegeschule für den Ideenpreis der Kaffeerösterei Idee-Kaffee nominiert. Als Preisgeld winken 50.000 Euro, die wir dringend für den Aufbau unseres Social Start-up benötigen.
Für was ihr abstimmt? Wir haben eine Reformpflegeschule gegründet, um die Pflegeausbildung für Menschen zugänglich zu machen, die ausreichend Potenzial für eine Pflegetätigkeit mitbringen, aber im jetzigen System keinen Platz finden. Wir richten uns mit unserer Schule an Menschen mit Migrationshintergrund, die sprachlichen Förderbedarf haben und noch gezielte Unterstützung benötigen. Durch unser durchdachtes, reformpädagogisches Konzept ermöglichen wir einen schnellen Start in die Ausbildung. Dies gelingt unter anderem durch die Verzahnung bei der Vermittlung von Fach- und Sprachkenntnissen, das Anleiten und Begleiten von binnendifferenzierten und selbstgesteuerten Lernprozessen und den didaktisch hochwertigen Einsatz digitaler Lerntools.
Wir sitzen in Frankfurt Sachsenhausen und uns freuen uns über eure Unterstützung! Mehr Infos www.carecomet.de oder www.bildungsprofis.com
Abstimmen für Bildungsprofis (Petra Rahn). Danke! Ihr seid die Besten.
https://www.idee-kaffee.com/de-de/foerderpreis/publikumsvoting
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Freitag 6. Oktober: Erste Ausstellung im Offspace fffriedrich der Städelschule
(Daniela)
Folgende Email bekam ich gestern Abend...
Kurz vor Semesterbeginn eröffnet die erste Ausstellung im Offspace fffriedrich der Städelschule. Gezeigt werden zwei Arbeiten von Rosa Nitzsche und Siyi Li, Klasse Willem de Rooij und Judith Hopf, unter dem Titel softpretty.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie Zeit haben, morgen (Freitag, 6.Oktober) ab 18:00 vorbeizuschauen. Der fffriedrich liegt direkt am Römer, in der alten Mainzer Gasse 4-6.
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Freitag 6. Oktober: BEAT goes FUNK“
(Daniela)
Das warten hat ein Ende, die Vinyl-Retter sind zurück nach der Sommerpause. Mortimer Coldheart und Holger Menzel
haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer wieder jede Menge Funk-Soul-Beat-Afro-und Disco Platten am Start und ziehen ihr schwarzes Gold aus ihren Plattenkisten - Feuer frei für „BEAT goes FUNK“ im ono2
06.10.2023 // 22:00 - 03:00 // Eintritt € 10,00
Ono2, Walter-Kolb-Straße 2
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Freitag, 06. bis Sonntag, 08. Oktober: zurückGehen ODER hierBLEIBEN. HEIMAT? (auch 07-weitere Termine)

(Martin)
In Zeiten von Krieg, Flucht und Vertreibung. Uraufführung - Theater Willy Praml
Mit dieser ungewöhnlichen aber zeitaktuellen Fragestellung setzt das Theater Willy Praml seine Theaterarbeit mit Geflüchteten fort. Nach fast schon einem Jahrzehnt in Deutschland soll man nun sagen – beheimatet?
Fern von der HEIMAT SYRIEN stellt sich immer drängender die Frage, mit der das neue Projekt betitelt ist und lässt die Darsteller sich zurückerinnern an
... ihr ursprüngliches Zuhause ... an die Zeiten vor und nach dem Krieg dort ... an den Moment, in dem die Entscheidung gefallen ist, die Heimat endgültig zu verlassen.
An Erlebnisse, die sich in ihre Biographien eingegraben haben, und an das, was seither passiert ist ... Ankunft ... sich Zurechtfinden … einen Arbeitsplatz finden ... einen Praktikumsplatz, Studienplatz, oder eine Lehrstelle.
Bis sich einem die Frage aufdrängt, bleibe ich hier – für immer!? Und was, wenn wir uns darauf einrichten, dass wir eines Tages doch wieder zurückkehren. Illusion oder Pragmatismus?
Hier ein Teaser: https://youtu.be/FUxGAv1Mk5U
Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/zurueckgehen-oder-hierbleiben-heimat/
6. und 7. Oktober um jeweils 20.00h, 8. Oktober um 19.00h, 13. und 14. Oktober um jeweils 20.00h und 15. Oktober um 19.00h Theater Willy Praml, Naxos-Halle Foto: © Seweryn Zelazny
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| PS: Heimat gehen oder bleiben
(Andrea)
Ich komme nicht umhin, Euch das Stück gerade in Zeiten wie diesen und kurz vor der Wahl unbedingt ans Herz zu legen. Auch wenn natürlich klar ist, dass es die, die es auch & endlich mal erreichen sollte, nie erreichen wird. Die sich nicht auf diese Art und Weise mit den Themen Flucht und Vertreibung und dem, was es heißt, die vertraute Umgebung zu verlassen, alles auf eine Karte zu setzen und sich auf eine unbekannte Reise nach "Oz", dieses magische Land, das viele fälscherlicherweise mit Deutschland assoziieren zu begeben. Willy Praml hat mit den Geflüchteten eindrucksvolle Bilder geschaffen, man kommt sich sehr nah bei dieser Inszenierung und mich erinnerte es an einige Geschichten, die ich auch in Moria schon hörte. Natürlich begibt sich niemand freiwillig auf diesen Trail, um sich hier die Zähne machen zu lassen. Warum sie hier sind, was sie erlebt haben, erzählt dieses sehenswerte Stück.
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Freitag 6. und Samstag 7. Oktober: Oh Endless Is This Misery Saal Hörspiel/Performance

Live-Hörspiel zum Weltkongress gegen Imperialismus und Kolonialismus von 1929 in Frankfurt am Main
1929, ein Weltkongress gegen Imperialismus und koloniale Unterdrückung, in Frankfurt? Tatsächlich! Das Novum: Auch Vertreter*innen kolonisierter Länder nehmen teil und sprechen für sich selbst. Während sich Paris und London weigern, den Kongress zu beherbergen, öffnet Frankfurt die Türen… Kontakte entstehen, Zündfunken direkter weltweiter Solidarität. Dies ist der Ausgangspunkt der performativen Reflexion. Unter Bearbeitung historischer Artefakte konfrontieren sich die Künstler*innen in wechselnder Besetzung mit dem utopischen Modell herrschaftsfreier Demokratie – welches dann verwirklichbar wird, wenn sich Individuen eigenverantwortlich zu gesellschaftlicher Gesamtverantwortung bekennen. Zur Debatte steht der persönliche Blickwinkel, verbunden mit den (immer noch) nicht eingelösten Hoffnungen auf eine bessere, gerechte Welt. Letztlich: der Versuch, eine historische Ausgangssituation im Hier und Jetzt künstlerisch in Kraft zu setzen. Dauer: 90 Min. Sprache: Deutsch und Englisch Mousonturm-Koproduktion, Uraufführung
06.10. Künstler*innengespräch im Anschluss an die Vorstellung
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Freitag, 06. Oktober: Schullesung Martin Schäuble: Alle Farben grau

(Petra)
Schwierige Themen gibt es in so ziemlich jedem Leben, und jede*r ist mal traurig: doch hier geht es um mehr. Und das betrifft auch schon junge Menschen. Deshalb erzähle ich Euch hier von einem ungewöhnlichen Buch, das Schülerinnen und Schülern heute im Jungen Literaturhaus vorgestellt wird. Paul war schon immer etwas eigen. Mit 16 lernt er Japanisch und hat einen sehr speziellen Musikgeschmack. Er ist intelligent und könnte alles erreichen, wären da nicht seine Ängste. Abgründe. Über die spricht er erst, als er in der Jugendpsychiatrie ankommt. Dort lernt er andere junge Menschen kennen, denen es so geht wie ihm. Oder so ähnlich. Nach dem Klinikaufenthalt schöpft seine Familie Hoffnung: Paul lacht wieder und trifft sich mit seinen Freunden. Doch außer ihm weiß niemand, dass er sich bloß verabschiedet, dass er Suizid begehen wird. Der Jugendroman „Alle Farben grau“ von Martin Schäuble folgt einer wahren Geschichte. Der Autor von Büchern wie "Cleanland", "Sein Reich" und "Godland" verbindet die Stimmen von Freunden und Familie zu einem vielstimmigen Buch, das helfen kann, psychische Erkrankungen bei Jugendlichen besser zu erkennen, vor allem aber bewegt und erhellt.
Foto: Martin Schäuble ©Tobias Elsässer
Martin Schäuble: Alle Farben grau – Schullesung ab Klasse 8, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 10:30 Uhr, Eintritt: 3 Euro (Saalticket), Tickets hier
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Freitag 6. - 30. Oktober: International Affairs 6 – Zeitenwende

(Daniela)
Frank hat mich netterweise auf diese Vernissage hingewiesen. Ich versuche zur Vernissage zu kommen, denn da tritt, neben den OhOhOHs auch Nashi mit ihrem VANILLOUNGE Duo - (Nashi Young Cho & Manuel Sen) auf.
Unter dem Titel „Zeitenwende“ geht das Ausstellungsformat International Affairs am 6. Oktober 2023 zum sechsten Mal ungehemmt euphorisch an den Start. 17 Künstler präsentieren Ihre Kunst in einem der letzten großen Off Spaces auf dem ehemaligen Teves-Gelände im Gallus.
Turning points - Wendepunkte. Vor diesen steht die Menschheit in regelmäßigen Abständen. Was vielen oftmals als mit Schmerzen verbundenes Ende erscheint, entpuppt sich im Nachhinein gern als Anfang. Das mögen dieser Tage beim Thema Klimakrise viele bezweifeln und sich als ultimative Generation wähnen. Doch wäre einem solchem turning point nichts Positives abzugewinnen? Auch wenn das Klima die Menschheit dahinrafft - die Erde dreht sich weiter. Und mit etwas Glück überdauern einige Kunstwerke die Zeit bis zum nächsten Wendepunkt in gutem Zustand. Zunächst hängen sie jedoch am Balken und tragen das ihre dazu bei, die Aufmerksamkeit der Betrachter auf das Wesentliche, das Schöne zu richten. Als Anknüpfungspunkt, um mit dem nebenstehenden Betrachter ins Gespräch zu kommen.
Die Ausstellung Turning Point – Zeitenwende erweitert das Geschehen der internationalen Zusammenarbeit. Dabei geht es nicht nur um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie ein gemeinsames Europa und die Globalisierung, Kunst und Kultur für alle zu thematisieren, sondern auch, wie Künstler mit ihren Materialien arbeiten, zu welchen Ergebnissen sie kommen, oder auch nicht. Die Entwicklung unserer Zivilgesellschaften, unter dem Einfluss globaler Medien, bestimmt auch die lokale Politik. Was wiederum Einfluss auf den Alltag der Menschen hat.
Aber was entwickelt sich wirklich unabhängig und frei in einer Gesellschaft voller Eigeninteressen? Ob global oder lokal? Ob es dazu Antworten gibt? Wiederholen sich altbekannte Narrative? Wie sehen die Künstler aus aller Welt diese Fragen?
LAUDATORIN: Dorothee Bear – Bogenschütz Die Kunsthistorikerin und Journalistin schreibt unter anderem für die KUNSTZEITUNG und berichtet weltweit über Kunstmessen und Ausstellungen.
Musikalisches Aufgebot zur Eröffnung am 06. Oktober:
The OhOhOhs: Konzertante Klubmusik meets Analog Techno Punk & International Affairs 6 – Zeitenwende
Vernissage am 06.10.2023, 18.00 Uhr, Ausstellung bis zum 30.10.2023 im Projektraum Balken, Rebstöcker Straße 49e, 60326 Frankfurt am Main Straßenbahn Linie 14 Rebstöcker Straße
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Freitag, 6. Oktober: FFM/ Christian Steiffen
(Andrea) Mist. Der "Gott of Schlager" kommt in die Kapp und ich kann nicht hin. Dabei hätte ich Christian Steiffen wirklich gerne live erlebt. Nicht, dass ich auf Schlager stehe, da geht es schon eher um die selbstironische Performance. Alles dargebracht im wunderbar weichen Timbre von Christians Stimme, das wie immer perfekt korreliert mit den Harmonien und Arrangements seines Freundes und Mitproduzenten Dr. Martin Haseland (jetzt neu mit Umhänge-Keyboard). Das sind neue große Melodien eines sich stetig selbstübertreffenden Poeten und Entertainers.Die Christianisierung hat wohl noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht, aber dass der Steiffen immer grösser wird, stört den Steiffen nicht: „Ich zwinge ja niemanden zu meinen Konzerten zu kommen –die kommen alle freiwillig. (...)“. Und so geht er auch mit diesem Album wieder auf große Fahrt!"
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag, 06. Oktober: Kirchner Hochtief
(Uwe)
Der Deutschlandfunk schrieb: „Kirchner Hochtief ist eine Rockband, musikalisch zwischen Indie und Singing-Songwriting aufgestellt. Aber die Band ist nur Aggregatzustand und Teil eines übergeordneten Konzepts, eines globalen Konzerns, wie David Julian Kirchner seine Vision beschreibt: „'Kirchner Hochtief‘ ist selbst das Frontline-Produkt eines größeren Unternehmens, ‚Kirchner Total‘, mit – unter anderem – einem Modelabel, einer Schuhfirma, einer Duftlinie, einem Nachtclub und so weiter.“
Lotte Lindenberg schreibt auf der eigenen Homepage nichts, weil Kirchner Hochtief 2020 schon einmal im Studio spielte und sich die damals dabei gewesen waren, sich auch ohne Text gut erinnern können und wiederkommen.
Lotte Lindenberg F., Frankensteiner Str. 2 Beginn: 21:30 Uhr Tickets: ca. 11 EUR Bild. Lotte Lindenberg Homepage
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Freitag, 6. Oktober: Of/ hesselbach-lesung "der röhrende hirsch
(Andrea)
Die Hesselsbach sind bisher an mir vorbeigegangen, allerdings gelten die Geschichten von und mit Wolf Schmidt, der unvergessenen Liesel Christ als Mama Hesselbach und Lia Wöhr als Putzfrau Siebenhals vielen als Kult. Heute gastiert der frankfurter kabarettist Jo van Nelsen mit einer Aufführung im Theater t-raum: van nelsen verkörpert in der hesselbach-lesung "der röhrende hirsch alle personen der episode. wer die augen schließt, wird sie alle wiedererkennen mit ihren sprachlichen nuancen und unverkennbaren charakteren: den babba und die mamma, den schwäbischen buchhalter münzenberger und rudi, den lehrbub. meisterhaft bringt van nelsen in dieser episode zu gehör, wie sich ein vermeintliches notgeschenk zur hochzeit der eher unbeliebten nichte erna, zu einem zankapfel sondergleichen im hause hesselbach entwickelt. nicht nur einmal dringt mamas gefürchtetes „ei, kall!“ durch den raum und führt zu immer neuen verwicklungen…20 Uhr
Theater t-raum, Wilhelmtraße 13, Offenbach
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Freitag, 6. Oktober: OF/ Wildschweingrillen

(Andrea)
Der Röhrende Hirsch im t.raum, das Wildschwein in der Kressmann-Halle. Vor einigen Tagen flatterte die Info von Yacin, Ruben und David rein und spontan ist vielleicht schwierig. Aber wenn sich ausreichend viele Interessierte melden, kommt eventuell der Ausweichtermin zusätzlich Termin zustande: " Liebe Freund*innen und Bekannte, wir grillen gemeinsam mit der Freitagsküche ein Wildschwein auf dem offenen Feuer und würden euch dazu gerne einladen. Die Aktion findet schon am nächsten Freitag auf unserem Hof vor der Kressmann-Halle statt, aber es gibt noch Tickets, die ihr HIER buchen könnt. Da die Hufeinsentafel unter freiem Himmel aufgebaut wird, empfehlen wir warme Herbstkleidung für den gemeinsamen Abend. Es gibt allerdings auch einen Ausweichtermin in der Woche drauf, falls es regnen sollte. Hier das Menü und alle relevanten Informationen: Menü - Brot, Butter, Pickles und Wildschweinterrine - Pilzsüppchen - Wildschwein vom Grill aus der Wetterau mit Feuerkartoffelstampf, karamellisierte Karotten, Kraut und Kopfsalat - Bratapfel Vanillesauce Preis 50€ bei Reservierung oder 60€ an der Abendkasse Reservierung tisch@freitagskueche.de
Kressmann-Halle, Hafenallee 13, 63067 Offenbach
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Freitag, 06. & Samstag, 07. Oktober: HAMLET (weitere Termine)

(Martin)
Es ist das Drama aller Dramen! Hamlet, Prinz von Dänemark, ist nach dem Tod seines Vaters verändert.
Seine Mutter, die verwitwete Königin, hat den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und bildet mit ihm ein neues Herrscherpaar, das Hamlets Nachfolge auf den Thron blockiert.
Den Halt verlierend vor Trauer, Kränkung und Zorn, und in der Überzeugung, dass der Tod des alten Königs kein Unfall, sondern Mord war, weist Hamlet alle Anzeichen von Wahnsinn auf.
Für seine Umwelt wird er zum Rätsel. Ist er ein Trauernder, den man in seiner Ablösung vom Vater unterstützen muss? Macht ihn sein Ehrgeiz krank? Leidet er nicht etwa an unglücklicher Liebe? Muss er den Wahnsinn spielen, weil ihn gefährdet, dass er zu viel weiß – und den Mord, der geschehen ist, aufdecken könnte? Oder ist er schlichtweg ein Irrer, eine Gefahr für Staat und Familie? Weiß er es selbst?
Im engsten Kreis des königlichen Hofes entspinnt sich ein Spiel um Wissen und Nichtwissen, Misstrauen und Täuschung, Überfürsorge und Liebe, wo sich der beste Wille in sein Gegenteil verkehrt und schließlich Tote fordert.
Hier geht’s zu den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/hamlet
6. und 7. Oktober und 1., 3., 4., 10. und 11. November um jeweils 20.00h Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23 (Titania) Foto: © Harald Schröder
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Bis Sonntag, 25. Januar 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)
Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.
Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 25.02.2023, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei
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Ab 16. Oktober: Veranstaltungsreihe Verstörungsorte

(Daniela)
Die Inititiative 9. November fängt in zwei Wochen mit einer neuen Veranstaltungsreihe an. Sie schreiben:
"Es geht um „Verstörungsorte“, Orte, in der Stadt oder Landschaft stehend, die sich nicht einpassen in das Schöne, Gemütliche, sondern die wie ein Stachel an das Böse erinnern, die nicht das Vergangene vergessen lassen, von dem viele jetzt immer öfter sagen „jetzt Schlussstrich“, „Vogelschiß der Geschichte“. Wir fangen mit dem Vortrag von Thomas Lutz, der seit 30 Jahren die Arbeit der Gedenkstätten begleitet. Er gibt den Überblick, wie sich die Gedenkstätten Arbeit entwickelt und verändert hat. Danach kommen Jörg Skriebeleit von KZ Gedenkstätte Flossenbürg, und Andrea Riedle von Topographie des Terrors. Anfang 2024 geht die Reihe weiter, voraussichtlich mit Osthofen, Katzbach, Mittelbau-Dora/Buchenwald und Reichstagsgelände in Nürnberg.
Wir stellen die These auf, dass solche Orte nur dann diese Rolle erfüllen, also beitragen zum „Nichtvergessen“, wenn es dort eine aktive Gruppe gibt, die mit ihrer Arbeit an die Geschichte erinnert.
Wir sind selbst gespannt auf die Beiträge und die folgende Diskussion und würden uns freuen, wenn Sie diese Veranstaltungen besuchen würden."
https://initiative-neunter-november.de/events/kategorie/vortrag/verstoerungsorte/
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Bis Sonntag, 15. Oktober: Eulengasse-Ausstellung zum Zwanzigjährigen

(Petra)
Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des Kunstvereins Eulengasse laden die über 70 beteiligten Künstler*innen zur bisher umfassendsten Ausstellung ein: mit ihren Arbeiten werden sie zu Gast im Tor Art Space auf der Hanauer Landstraße sein. In der Ausstellung sind nicht nur derzeitige Mitglieder, sondern auch Künstler*innen vertreten, die bereits in den vergangenen zwanzig Jahren einmal mit Eulengasse in Berührung gekommen sind. Alle wurden aufgefordert, sich mit Work-Doubles 2003 / 2023 zu beteiligen. Die künstlerischen Techniken und Ansätze, die präsentiert werden, reichen von Malerei, Zeichnung und Fotografie über Installation, Objekte und Performance bis hin zu partizipativen Kunstprojekten. Heute wird die Ausstellung mit einem großen Jubiläumsfest feierlich eröffnet und von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet: von der partizipativen Performance »Campanha dos Abraços Grátis« von Luca Hille, die auch am Dienstag, 03.10. wiederholt wird, bis zum *Wahlbüro – eine partizipative Installation der Dresdener Künstlerin Roswitha Maul, das am Wahlsonntag (08.10) eröffnet.
it’s about community...20 Jahre Kunstverein EULENGASSE, Ort: Tor Art Space, Adresse: Hanauer Landstraße 161-171 Ausstellung bis 15.10., Öffnungszeiten: Uhr, donnerstags 17 bis 20 Uhr, freitags – 17 bis 20 Uhr, samstags 14 bis 19 Uhr, sonntags 14 bis 19 Uhr, Eintritt: frei
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Samstag 07. Oktober: OKTOBER FOLK CLUB

(Daniela)
Der OKTOBER FOLK CLUB aus München spielt einen kleinen Warm-Up-Gig im HOPPIGALOPPI um später, umrahmt von den Herren Atze Knauf & Weller an den Plattentellern, im LUCILLE nochmal "richtig" aufzuspielen.
Von der Rundfunkanstalt bis zum Bikerclub in Kiev, von Hochzeit, Beerdigung und Johnny-Cash-Gedächtnis-Tour bis zu Brücke, Boot und Bretterstadl – Deutschlands vermutlich einzige Jug Band/Skiffle Group-cum-Barbershop-Gesang hat schon überall gespielt - und sie spielt auch so gut wie alles:
Ihr letztes Album ist ein waschkesselbuntes Treiben von bislang unbekannten crazy Jug Band-Styles, die sich die Band samt den Songs gleich mitausgedacht hat. Neben skiffligem Popfolk oder American Songbook-würdigem Songwriting präsentiert der Folk Club Blue Eyed Soul-Nummern, Powerpop, mystische Balladen, ja sogar brazilesquen Sunshine-Pop und jetzt schlägt’s 13: Eine Skiffle-Pop-Oper namens “Headin’ South“, gewissermaßen ihr "Bohemian Rhapsody“.
Banjo, Geige/Mundharmonika und Waschzuber sind das Instrumentarium, mit dem die drei Herren des Oktober Folk Club ihren drei-stimmigen Satzgesang begleiten. Sagten wir drei Herren? Ach nein, mittlerweile ist der Oktober Folk Club zum Quartett gewachsen: Washboard Max ist neu dabei und spielt - ganz genau - Waschbrett! OKTOBER FOLK CLUB: Axel Koch: banjo, vocals (Der Englische Garten, The Royal Flares, ex-C.L.A.R.K.) Martin Lickleder: fiddle, harmonica, vocals (The Sound of Money, Suzie Trio, ex-Die Moulinettes) Christian Salz: washtub bass, vocals (ex-McGraw), Washboard Max: washboard
Erster GIG: 17 Uhr, HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 | Merianplatz
Zweiter GIG: 19 Uhr, LUCILLE, Friedberger Landstr. 100
Im Anschluss Plattentellermusik mit ATZE KNAUF & WELLER
Wir bitten um großzügige Spenden für die Band - ein Hut geht rum.
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Samstag, 7. Oktober: FFM/ The Bad Me & 375 CEG

(Andrea)
Schade, ich bin nicht da. Sonst wäre ich im Ponyhof und würde mir Suse Michel und Oli Rüger endlich mal live zusammen anhören. Dass The Bad Me Hand und Fuß hat, ist ziemlich sicher, denn Suse ist Nova Drive und Slags gestählt, Olli hat als Gitarrist, Songschreiber und Mastermind im sagenumwobenen Tonstudio Bieber Inspiration gesammelt. Jetzt haben "beide ein Album aufgenommen, das irgendwo im Morast aus sprödem Indierock und zeitlosem Schöngeist ins Herz und in die Ohren will. Mal klein und zerbrochen, aber auch laut und auf eigene Art brachial sind die Songs der beiden. Im Mai 2023 veröffentlichten sie ihr Debütalbum mit dem Titel „Built to Crack“ auf dem eigenen Label SLAGrec. Auf der Bühne toben sich die Songs mit Tobi Wehner und Patrick Bayer an Schlagzeug und Bass deutlich bandlastiger aus. 80er No Wave, zeitloser Indie-Sound und clashiger Pop kreuzen sich mit modernem Irgendwas. Aber auch hier mal leise und klein – und im nächsten Moment spröde und rau. https://www.slagoffice-frankfurt.de/the-bad-me.html Special Guest: 375 CEG Das sind Christina Drees mit ihrer Panther Duo Orgel, Matthias Vatter an der Gitarre, der fantastische Gerd Böhme am Schlagzeug und Dietrich Skrock mit einem Koffer voller Zeug. Hatten wir in kleiner Besetzung im Kulturlabor in der Berliner Straße und es war ein großer Spaß. Gewappnet für alle Eventualitäten bringen sie einen Mix aus „Experimental electronics and oldschool technology“, Rock ’n‘ Roll Trouble und anderen Alternativen. https://www.facebook.com/profile.php?id=100090817823254 Foto: https://www.to-kuehne.com/ Einlass 19 Uhr
Ponyhof, Klappergasse, Frankfurt
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Samstag, 7. Oktober: Of/ Flohmarkt im Hafengarten
(Andrea)
Heute wandelt sich der Hafengarten zum wiederholten Mal und in beliebter Weise, zum Kruschel- und Verkaufsplatz für alles was einen neuen Besitzer sucht. Wer möchte kann einen eigenen Stand stellen und bespielen und seine gebrauchten Schätze zum Verkauf anbieten. Anmeldungen für einen Flohmarkttisch werden unter folgender Adresse entgegen genommen: hafengarten@stadtwerke-of.de, Stichwort "Hafengarten-Flohmarkt 07.10.2023" Eine Standgebühr wird nicht erhoben. Dafür sind Beträge für das Buffet auf der weißen Tafel gewünscht. Ob Kuchen, Salat, Brot oder was zum Grillen, Getränke - alles ist willkommen. Alle Informationen zum Ablauf, erhältst du mit deiner Anmeldung. Verkaufstisch/Kleiderstange bitte selbst mitbringen. Nur gebrauchte Dinge zum Verkauf anbieten. Keine Neuwaren, Einwegartikel usw. Danke! Ab 14 Uhr Hafengarten, Nording, Offenbach
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Samstag, 7. Oktober: Of/ Open Dance
(Andrea)
Was man so hört, muss die Reihe ein ziemlicher Burner sein: Mit dem Open Dance im Rathaus Pavillon schafft das Dexterous Music Collective aus Offenbach eine Initiative, elektronische Clubmusic für jeden zugänglich zu machen. Einen Samstag im Monat stellen junge DJs bei abwechslungsreichen Sets ihr Können unter Beweis. Dieses Mal steigt die Party am 07.10. und es versorgen euch luzie, Lukas Akata, Chet Rubbs und Goiaba mit frischen Sounds. Kommt wie ihr wollt und tanzt solang ihr könnt! 18 bis 2 Uhr. Eintritt frei
Stadtraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach
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Samstag, 7. Oktober: Of/ The legendary Skateboard Contest
(Andrea)
In puncto Skaten ist einiges in Bewegung gekommen, so treffen sich die Rollbrettathletinnen regelmäßig (?) auf der Hafeninsel und ist unter der Kaiserleibrücke größeres geplant. Dh es gibt viele gute Ideen, die hoffentlich zeitnah umgesetzt werden. Aber das ist erstemal Zukunftsmusik, konkreter ist das: "Wie jedes Jahr wollen wir gemeinsam mit euch den Jam Balam feiern, dieses Mal in unserem schönen OFland DIY. Alle ambitionierten Rollbrettathletinnen haben die Möglichkeit ihr Können in den Disziplinen Street und Mini Ramp unter Beweis zu stellen. Als besonderes Highlight gibt es dieses Jahr Livemusik von THE PILL sowie INSTANT BEATS auf die Ohren. Für Essen und Getränke ist natürlich auch gesorgt. www.concrete-skate.org
Hafenspitze, Offenbach
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Samstag, 7. Oktober, Of/ Barbie & DJ Cube
(Andrea)
"Barbie" habe ich tatsächlich schon zweimal gesehen, eher zufällig, hat aber jedes Mal großen Spaß gemacht. Wer noch zögert, sollte heute zu Nic in den Filmklubb gehen. Da gibt es den Film plus DJ und eingebettet in Popkultur, Ironie und Kapitalismuskritik: BARBIE – LET´s GO PARTY MIT DJ CUBE. Barbie und Ken haben die Zeit ihres Lebens in der farbenfrohen und scheinbar perfekten Welt von Barbie-Land. Als sie jedoch die Chance bekommen, in die reale Welt einzutauchen, machen sie dort Erfahrungen, die ihr Leben verändern. Denn kaum angekommen, müssen sie feststellen, dass in der realen Welt völlig andere und oftmals schockierende Regeln gelten. Während Barbie versucht, sich den neuen Herausforderungen zu stellen, entdeckt Ken das Patriarchat für sich. Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Reservierung unter nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Samstag, 7. Oktober: Of/ Mein lustiger Exfreundundich

(Andrea)
Unterhaltsam dürfte es heute Abend auch im Mausoleum im Rumpenheimer Schlosspark zugehen, ohnehin ein wunderbarere Ort und viel zu wenig beachtet: Katharina Uhland und Florian Thunemann sind das 2PersonenOrchester „ kleine Reise“. Oder „ Mein lustiger Exfreundundich“ und haben alle Formen der Zweisamkeit erlebt. Sie reisen mit 2 Gitarren, zwei Stimmen, einem Megafon und einer Loopstation. Zumeist auf Deutsch, manchmal auf Englisch besingen sie die Momente des Lebens, die man lieber vergessen hätte. Und all die anderen auch. Für ihre Texte bedienen sie sich bei dem, was ihnen auf ihrer Reise begegnet. So finden sich manchmal Texte in ihren Songs wieder, mit denen sie schon auf Theaterbühnen zu kämpfen hatten. Abschiedsbriefe, die nie verschickt wurden. Sie erzählen von Liebe und von Beziehung, von NichtLiebe und NichtBeziehung, von Leben und Leben lassen. Manchmal von Tieren. Ihr Überlebenstrick für die Wirren dessen, was sich Leben nennt, ist der Humor. So kommt wenn es gut läuft auch die Leichtigkeit. www.ruk.ev.de Beginn 20:00 Uhr Einlass ab 19:30, Karten an der Kasse € 15,00 Mausoleum in Rumpenheim, Schlossgartenstrasse, Offenbach
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Samstag, 7. Oktober: OF/ Yvette & Matz
(Andrea)
Außerdem heute & weil es so schön war: Sibylle & Yvette ohne Sibylle dafür mit Matz im Waggon. Riviera Revival 80ies, Elektro Pop, NDW, Rare & Trash. 20.30 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss/ Offenbach
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Sonntag, 08 Oktober: ÖL!

(Martin)
Großartig – weil die Inszenierung so super ist und HR 2-Kultur nach der Premiere vor zwei Jahren damit recht hatte, dass ein neues Kultstück geboren ist: erneute Wiederaufnahme!
Große Bühne! Großes Kino! Schauspiel, Kunst und dabei große Freude!
Regisseur Jan Christoph Gockel und ein ausgezeichnetes Ensemble im Schauspiel bringen Hollywood nach Frankfurt! Hier werden künstlerische Genres miteinander in Verbindung gebracht: Ausgangspunkt ist der Roman Öl! von Upton Sinclair, der mit dem Titel ‚There will be blood‘ verfilmt wurde. Auf der Frankfurter Bühne bzw. mit Außendrehs rund um das Schauspielhaus herum, schafft es der Regisseur mit seinem Team etwas ganz Eigenes entstehen zu lassen:
Schauspiel, Film, Drama, Komödie, Geschichte, Generationenkonflikte, narzisstische Problematik, gesellschaftlich-ökologische Verknüpfungen...
Großartig gespielt, fesselnd, hineinziehend – im Grunde eine ‚Coming-of-Age‘ – Geschichte, die es schafft, den Bogen ins ‚Große und Ganze‘ zu schlagen.
Die FR schreibt: „Am Schauspiel Frankfurt hingegen hört der Spaß absolut nicht auf. Hier hat zur großangelegten Spielzeiteröffnung und vor dem ersten vollbesetzten Zuschauerraum im Schauspielhaus seit 18 Monaten Jan-Christoph Gockel eine eigene Fassung erstellt. Kein Abend für Faulpelze. Wer den Roman gelesen hat, muss keine Angst haben, sich zu langweilen, wer den Roman nicht gelesen hat, wird sich möglicherweise die Frage stellen, was das alles soll. Möglicherweise aber auch nicht, denn als absolutes Theater entfaltet das vielleicht auch so seine Wirkung. Zumal Torsten Flassig Bunny ist, der naive Tropf, der Träumer, und Wolfram Koch Dad ist, der Ölbaron, der Selfmademan, der mit allen Wassern gewaschene Kapitalist, der aber nicht unsympathisch gezeichnete Mensch. Sein Sohn kann ihm kaum widerstehen. In Frankfurt ist das ein tolles Pärchen, aufgeweckt und genüsslich umspielt von Andreas Vögler, dem kapitalismuskonformen Prediger – eindeutig Amit Epsteins Kostüm: vorne weiß wie das Lamm Gottes, hinten schwarz wie der Tod – , und Caroline Dietrich als apartem Hollywoodstar Vee Tracy.“
Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/oel/1525/
Sonntag, 8. Oktober um 19.30h Schauspiel Frankfurt – Großes Haus Foto: © Thomas Aurin
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Montag, 09. Oktober: Florian Christl & Ensemble

(Uwe)
Klassik ist eher das Fachgebiet von anderen aus unserem Redaktionsteam, ich denke hier insbesondere an Martin, über Veranstaltungen in der Brotfabrik schreibe aber ich. Daher versuche ich mich zum ersten Mal mit einem klassischen Konzert: In der Brotfabrik präsentiert der 1990 in der Oberpfalz geborene Christl einen Mix mit mal wohltuend, mal kraftvoll daherkommendem Klavierspiel in Kombination mit außergewöhnlich ideenreichen und ergreifenden Streicherarrangements.
Mit seinem Debütalbum „Inspiration“ gelangte Florian Christl 2018 auf Anhieb in die globalen Klassik-Toplisten diverser Streaming-Plattformen.. Seither begeistert er auf internationalen Tourneen ein breites Publikum. Sein zweites Album „Episodes“ erschien im Sommer 2020 und beinhaltet den weltweit millionenfach gestreamten Titel „Vivaldi Variation“. Mit „About Time“ veröffentlichte Florian Christl im Herbst 2022 sein drittes Album bei Sony Classical, welches er in seinem aktuellen Programm, zusammen mit einer Auswahl seiner besten Werke, dem Publikum live präsentiert.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 Beginn: 20 Uhr VVK: 40 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 48 € / freie Sitzplatzwahl Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 09. Oktober: Johann Sebastian Bach ‘Goldberg-Variationen’ BWV 988

(Martin)
Ich freue mich sehr auf dieses Konzert: Víkingur Ólafsson – er hat in diesem Jahr den Opus Klassik als Instrumentalist des Jahres bekommen!
Und die Goldberg-Variationen – „Sie sind ein Gipfelwerk der Klavierkunst – sie zu umwandern, zu erklimmen und in allen Facetten in sich aufzunehmen, kann ein Pianistenleben begleiten. Massiv und unfassbar abwechslungsreich zugleich ragen die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach als einsame Spitze aus der Welt der Variationenwerke hervor.“ (Pro:Musica).
„Ich glaube, Bach ist der einzige Komponist, den ich wahrscheinlich den ganzen Tag lang spielen kann, so oft ich will, ohne seiner jemals satt zu sein“ – sagt Víkingur Ólafsson.
Bach ist so etwas wie ein Lebenselixier für Víkingur Ólafsson. Seit klein auf begleitet ihn der Barockmeister. Richtig begriffen habe er ihn aber erst im Erwachsenenalter, als er erkannt habe, dass dieser Komponist nicht allein „ein grandioser Architekt“ ist, sondern auch „einer der größten Klangpoeten aller Zeiten“. Durch Bach, so der Isländer, habe er gelernt, diszipliniert und auf den Punkt zu sein, komplexe Strukturen zu durchschauen, aber gleichzeitig der Fantasie freien Lauf zu lassen. Es sei der Schlüssel zu seiner künstlerischen Selbstfindung gewesen.
Wenn Víkingur Ólafsson zum ersten Mal mit einem Rezital unser Gast ist, setzt er dessen „Goldberg-Variationen” aufs Programm und erschließt dem Publikum intensive Einblicke in sein ganz eigenes Bachverständnis.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.alteoper.de/de/programm/veranstaltung.php?id=523030161
Alte Oper 20 Uhr Foto: © Ari Magg
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Montag, 09. Oktober: Wilhelmine

(Uwe)
Wilhelmine von (Brandenburg-)Bayreuth (verstorben 1758 in Bayreuth) war die älteste Tochter von zehn überlebenden Kindern des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. Wilhelmine von Hessen-Darmstadt verstorben 1776 in Sankt Petersburg) war russische Thronfolgerin. Die pralle Wilhelmine - das Wahrzeichen von Westerland (sieht man, wenn man vom Bahnhof in Richtung Strand läuft).
Keine davon ist die Wilhelmine, die ins Zoom kommen wird. Das wird nämlich Wilhelmine von Berlin sein. Aufgewachsen in einem besetzten Haus in Berlin-Kreuzberg und im Wendland, erlebt sie von Kindesbeinen an unterschiedlichste Lebensformen. Nicht nur im Leben, auch in ihren bisherigen Songs hat sie viel Mut bewiesen: die deutsche Popsängerun machte gleich in ihrer ersten Single „meine Liebe“ ihr Coming Out zum Thema, in „Du“ Alkoholsucht im engsten Familienkreis und in „solange du dich bewegst“ den Schritt zur Selbstliebe, kurzum: sie hat „mit einem Scheinwerfer in alle Richtungen geleuchtet und geschaut, was wirklich hinter den Dingen steckt“.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19 Uhr VVK: 32€ zzgl. Gebühren Foto: Homepage Zoom
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Bis Donnerstag, 02. November: Ausstellung Werkraum Hanau
(Petra)
Nach Hanau fahre ich nicht so oft – und auch drum herum kenne ich mich nicht wirklich gut aus, wie mir letzte Woche mal wieder aufgefallen ist. Dabei tut sich gerade in Hanau sehr viel: schließlich will Hanau Großstadt werden. Also: warum nicht? Heute zur Vernissage von Ola Kalnins in den Werkraum Hanau. Die Ausstellungs- und Verkaufsplattform setzt damit seit diesem Sommer ein erfolgreich erprobtes Konzept in der Hanauer Innenstadt um. Der jetzt ausgestellt Künstler aus Malmö ist auf der ganzen Welt bekannt für seine großformatigen Wandgemälde. Parallel zu seiner Kunstkarriere ist Ola seit 1995 ein aktiver Graffiti-Künstler, was einen unbestreitbaren Einfluss auf Olas abstrakte Arbeit sowie auf die geschlossene Graffiti-Welt hat. Und: er ist parallel dazu eingeladen, eine großflächige Fassade in Aschaffenburg zu gestalten.
Ola Kalnins – Werkraum Solo Oktober, Ort: Werkraum Hanau, Adresse: Salzstraße 20, Hanau
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Dienstag 10. Oktober: Einladung zum Kulturpolitischen Salon
(Daniela)
Da würde ich super gerne hin..
All you need ...
Kommunale Förderung für die Bildenden Künste
Die Veranstaltung fragt nach der aktuellen Situation der Bildenden Künste und Kunstschaffenden in Frankfurt wie auch den aktuellen Förderbedingungen durch die Kommune.
Das Gespräch möchte aber auch Hinweise geben, wie eine zukunftsorientierte Förderung von Strukturen und Akteuren Bildender Kunst aussehen kann,
indem Best-Practise-Beispiele aus anderen Städten vorgestellt werden.
Es diskutieren: - Guido Hettinger, Vorstand Frankfurter Künstlerhilfe e.V.
- Monika Linhard, Sprecherin Bildende Künste, Koalition der Freien Szene
- Sybille Linke, Leiterin Kulturamt Frankfurt
- Albert Weis, Vorstand Deutscher Künstlerbund
- Moderation: Christoph Schütte
Dienstag, 10. Oktober 2023 • 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt Braubachstraße 34, 60311 Frankfurt www.heussenstamm.de
Der Salon ist eine Kooperation von Heussenstamm und der Koalition der Freien Szene
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Dienstag, 10. Oktober: Ela

(Uwe)
Es ist immer jemand wach Tour
2020 veröffentlichte Elżbieta Steinmetz, kurz Ela, das Solo-Debüt „Liebe & Krieg“, das bis dato mehr als 60 Millionen Artist Streams gesammelt hat, damit gehört sie zu den aktuell erfolgreichsten und renommiertesten Singer-/ Songwriterinnen in Deutschland. Mit ihrer Pop-Folkband Elaiza schlug sie beim deutschen Vorentscheid zum „ESC“ (European Song Contes) 2014 Unheilig und vertrat Deutschland beim Grand Prix in Kopenhagen.
Danach begann die im Deutsch-Pop beheimatete Künstlerin weitestgehend alleine umher zu ziehen, ab und zu macht sie erfolgreiche genreübergreifenden Kollaborationen mit hochkarätigen Musikern einen Namen gemacht. Nachdem sie die letzten Monate intensiv an ihrem zweiten, Anfang 2023 gearbeitet hat, geht sie im Oktober auf ausgedehnte Immer jemand wach Tour. Sie selbst sagt dazu: ,, Kein anderes Medium der Welt kann das Live Erlebnis ersetzen. Nach der langen Zeit im Studio freue ich mich riesig, so viele Fans & Freunde endlich wiederzusehen …“
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 25 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 32 € / Stehplatz Bild: Homepage Brotfabrik
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Dienstag, 10. Oktober: BRUNK
(Uwe)
Die Idee von der Tour
Jannik Brunke wurde 1996, also in dem Jahr geboren, in dem der sicher größte deutsche Sänger, Rio Reiser, starb. Der Berliner Singer-Songwriter und Produzent ist im Jahr 2023 also 27 Jahre alt, hat aber bereits einige Erfahrungen und Veröffentlichungen vorzuweisen. Nun zieht er mit neuen Liedern im Gepäck durch Deutschland und Österreich. Beim Anhören seiner Sachen und beim Lesen von Artikeln über ihn wurde mir wieder einmal bewusst, dass er eine Sänger- und Sängerinnengeneration ist, die mich nicht mehr erreichen wird, wie einen alten Beatles-Fan der ersten Stunde, für den Coldplay nicht mehr begeisterte. Aber ich schreibe die Tipps ja nicht für - nur - mich, Menschen mit Interesse an deutschsprachigem Pop können und sollten an diesem Abend ins Zoom gehen.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass 19 Uhr VVK 24 EUR plus Gebühren Bild: Homepage Zoom
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Mittwoch, 11. Oktober: Alles ist groß (auch 22. Oktober)

(Martin)
Qualität setzt sich durch!
‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen und seit September 2020 im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger).
Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf. Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?
Die FAZ schrieb nach der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«
Und DLF Kultur – Fazit sendete anlässlich der Premiere: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/stimmen-einer-stadt-bank/1541/
Mittwoch, 11. Oktober um 20.00h und Sonntag, 22. Oktober um 18.00h Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt Foto: © Robert Schittko
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Mittwoch, 11. Oktober: Of/ 100 Hüte gegen Brustkrebs
(Andrea)
Heute ist irgendwie Tag der Kopfbedeckung...erst Hüte gucken und dann dreht sich alles ums Kopftuch. 2018 war Susanne Emig an Brustkrebs erkrankt. Zum Glück hat sie alles gut überstanden. In der Zeit der Genesung hat sie 100 Hüte angefertigt, um damit diese schwierige Phase zu verarbeiten und anderen Frauen in der gleichen Situation Mut zu machen. Auf humorvolle und kreative Art ist Susanne Emig der Krankheit begegnet und die Hüte sind ein beredtes Zeichen dafür, dass sie sich niemals als Opfer gefühlt hat. 100 Hüte gegen Brustkrebs. Nun sind Fotos dieser beeindruckenden Hüte als Ausstellung in der Stadtkirche zu sehen.
Evangelische Stadtkirche, Herrnstraße 44, Offenbach
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Mittwoch, 11. Oktober: Of/ Frauen - Leben- Freiheit
(Andrea)
Bedauerlich, dass ich es heute nicht zum Haus der Stadtgeschichte schaffe (so wie es ohnehin bedauerlich ist, das dieses Thema irgendwie kaum mehr eins ist, zumindest nicht hier, so mein Eindruck): Nach dem Tod der jungen Frau Jina Mahsa Amini im Polizeigewahrsam im Iran, erfasste eine ungekannte Protestwelle das Land. Junge Frauen und Männer gingen und gehen auf die Straße und fordern ihr Recht auf Freiheit ein. Das Mullah-Regime reagiert mit harter Hand, Menschen werden verhaftet und sogar hingerichtet. Dennoch ist der Protest nicht vorbei, durch Social-Media wird er in die ganze Welt getragen. Mahshid Najafi lebt seit 1985 in Offenbach am Main, nachdem sie mit ihrem Mann Ende der 80er Jahre den Iran verließ. Am Mittwoch, 11. Oktober, spricht sie um 19 Uhr im Haus der Stadtgeschichte über die Freiheitsbewegung im Iran.
Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße, Offenbach
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Bis Sonntag, 14. Januar 2024: Ausstellung DAM „Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber."

(Petra)
Ich mag die Arbeit des Deutschen Architekturmuseums sehr – und auf diese Ausstellung freue ich mich – heute ist die Eröffnung: Proteste müssen stören, sonst wären sie wirkungslos. Wenn Störungen in den öffentlichen Raum ausgreifen und sich dort festsetzen, wenn sie ihn dauerhaft blockieren, verteidigen, schützen oder erobern, dann entsteht Protestarchitektur. Detailreiche Modelle, gebaut an der Technischen Universität München und der Hochschule für Technik Stuttgart (Prof. Andreas Kretzer), zeigen Protestcamps von der Resurrection City 1968 bis zur Lobau-bleibt!-Bewegung 2021/2022. Vierzig "Bodenstrukturen" aus Lützerath, zumeist Pfahlbauten, wurden von Rokas Wille (HfG Karlsruhe) mit Fotopapiermodellen dokumentiert. Der Regisseur Oliver Hardt entwickelte für die Ausstellung eine Filminstallation. Gemeinsam mit Aktivist*innen konnte eine Hängebrücke aus dem Hambacher Wald übernommen werden. Auch ein 1:10-Hängemodell des Barrios Beechtown, eine Leihgabe des Künstlers Stephan Mörsch, zeigt diese Waldbesetzung. Die Ausstellungsarchitektur auf der um 1000 Quadratmeter erweiterten Fläche des DAM Ostend wurde von Something Fantastic entwickelt.
"Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber." Eine Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien Ausstellung: Eintritt: 5 (3) Euro, Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di., Do. und Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa. und So.: 11 - 18 Uhr
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Donnerstrag 12. und Freitag 13. Oktober: hr-Bigband & Billy Childs: Reimagining Laura Nyro & Mor

(Daniela)
Bis vor einem Tag hatte ich noch nie etwas von Billy Childs gehört...jetzt höre ich ihn die ganze Zeit und würde zu gerne zu seinem Konzert (wir verlosen Tickets für den 13.10.)
Mit elf Jahren entdeckt Billy Childs die Musik der New Yorker Singer-Songwriterin Laura Nyro. Die Liebe zu ihrer Musik führte 2015 zu einer brillanten Hommage: „Map to the treasure – Reimagining Laura Nyro”. Mit diesem Album hat er Nyros Schaffen ein Denkmal gesetzt, das auch mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Billy Childs Versionen der Musik von Nyro stehen zentral in diesem Programm.
Billy Childs hat sich zu einem der bedeutendsten amerikanischen Komponisten seiner Zeit entwickelt. Bereits 16 mal war Childs mit seinem Arbeiten für einen Grammy nominiert, fünfmal hat er die Auszeichnung erhalten – zuletzt 2018 für „Rebirth“ als bestes Instrumentalalbum. Und damit wären wir auch bei seiner großen Qualität als Komponist und Arrangeur angekommen, die er für Orchester und Filmsoundtracks anzuwenden weiß. Mit der hr-Bigband wird sein Können zu hören sein – in neuen Arrangements von Jim McNeely, mit Billy Childs am Piano und gesungen von Alicia Olatuja.
Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/konzert-billy-childs-reimagining-laura-nyro--more,billy-childs100.html
Donnerstag, 12., und Freitag, 13. Oktober, jeweils um 20 Uhr im hr-Sendesaal: hr-Bigband & Billy Childs: Reimagining Laura Nyro & More BILLY CHILDS | Klavier; ALICIA OLATUJA | Gesang; JIM MCNEELY | Leitung;
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Donnerstag, 12. Oktober - Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.
Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro
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There Will Be Fireworks

(Uwe)
Es ist mittlerweile schon zehn Jahre her, als mir ein Freund eine Nachricht schickte, dass ich mir unbedingt das Album einer schottischen Band anhören solle, das auf unserer Lieblingsmusikseite plattentests.de euphorisch besprochen wurde. Ich hatte die Kritik irgendwie überlesen und fing an, mir über Youtube wenige der eingestellten Songs anzuhören. Da ich damals noch kein Spotify hatte (ich bin eher ein später Streamingdienst-Nutzer), musste ich mir die CD irgendwie besorgen. Unbekannte schottische Bands hatten es beim Frankfurter Saturn eher schwerer, um in das Sortiment zu kommen. Ich bestellte sie in England, die Post lieferte sie einige Tage später und dann keilte sie sich über Wochen in meinem CD-Spieler fest. Vom ersten bis zum vorletzten Lied (der letzte Song ist der einzig schwache) ein großes Album, bei dem die Songs teilweise ineinander übergehen. Anspieltipps: The River, Elder & Oak, South Street.
Klar fuhr ich zum bisher einzigen Konzert mit einem Freund ins verschneite München, um die Indie Rockband beim plattentests-Fest 2016 zu erleben. There Will Be Fireworks spielten fantastisch und kündigten im Laufe des Abends an, dass sie an einem neuen Album arbeiten würden. In ihren wenigen Mitteilungen auf Social Media wurde der Hinweis auf das Arbeiten an einer neuen Platte mit den Jahren zum Running Gag. Zwischen ihren regulären Jobs in Banken, Werbeagenturen etc. blieb scheinbar zu wenig Zeit fürs Schreiben und Aufnahmen. Nun, zehn Jahre nach dem letzten Album, veröffentlicht die Band tatsächlich neue Songs, der erste war gut, der zweite ist brillant: Something Borrowed
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Donnerstag, 12. Oktober: Of/ Itchy

(Andrea)
Kurz aufgehorcht, erfreut, aber auch etwas irritiert habe ich beim Lesen auf den Namen geschaut. Die Bilder verglichen und tatsächlich, dass sind die drei Jungs aus dem Süddeutschen, die ich vor zig Jahren gut gelaunt im Backstage kennen gelernt habe. Allem Anschein nach haben die ITCHYs auf ihrem Weg durchs Universum das Poopzkid verloren, aber das kann im Zuge des Coming of Age passieren: An die 1000 Konzerte in über 20 verschiedenen Ländern, vom kleinsten Jugendclub bis zu den größten Festivalbühnen, 8 Studioalben, drei davon in den Top20, Shows und Tourneen mit Bad Religion, Sum41 oder Billy Talent und auch nach 21 Jahren Bandgeschichte immer noch eine der besten und energetischsten Live-Bands des Landes. In bester DIY-Manier haben sich die drei Schwaben ihren Status als unverzichtbare Rock-Institution über die Jahre aufgebaut und liefern in beeindruckender Regelmäßigkeit neue Ideen, neue Alben und am allerwichtigsten: Eine nie enden wollende Reihe schweißtreibender Konzerte mit komplett eskalierendem Publikum und berühmt berüchtigtem Unterhaltungswert. Dass es ITCHY dabei immer um mehr geht als einfach nur Musik, zeigen die zahlreichen Kooperationen mit namhaften NGOs: Umfangreiche Kampagnen und aufrüttelnde Musikvideos in Zusammenarbeit mit Greenpeace, Amnesty International, Kein Bock auf Nazis oder OceanCare liegen ihnen genauso am Herzen, wie die Thematisierung kritischer und unbequemer Inhalte in vielen ihrer Songtexten." Sympathischer kann eine Band kaum sein.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag 13. - Sonntag 29. Oktober: Volksfeind(e)

(Daniela)
Ach, ich war lange nicht mehr im Theater Landungsbrücken. Volksfeind(e) würde ich sehr gerne sehen..
VOLKSFEIND(E) - Ein Gesellschaftsspiel nach Motiven von Henrik Ibsen
Wir feiern die Demokratie, hinterfragen die Wahrheit und lassen das Theater sein.
„Ein Volksfeind“ ist eine Projektionsfläche. Denn dass Henrik Ibsen nicht bloß ein Stück über eine mehr oder weniger idyllische norwegische Kleinstadt und einen mehr oder weniger sympathischen Badearzt geschrieben hat, dürfte Zuschauenden selbsterklärend sein. Auch weil im Programmheft behauptet werden wird, dass ein 130 Jahre altes Stück wahlweise erstaunlich oder erschreckend aktuell sei und nichts an Wichtigkeit eingebüßt habe. REGIE, TEXT & KONZEPT Felix Bieske & Linus Koenig MIT Jochen Döring, Mara Haußler, Nora Kühnlein, Christoph Maasch, Julius Ohlemann, Sven Marko Schmidt und Léa Zehaf MUSIK Thomas Buchenauer BÜHNE & KOSTÜME Loriana Casagrande ASSISTENZ Mara Haußler FOTOGRAFIE Christian Schuller
13.10.2023, 20:00 Uhr PREMIERE 14.10.2023, 20:00 Uhr 15.10.2023, 20:00 Uhr 29.10.2023, 20:00 Uhr
Mehr Infos hier (Landungsbrücken)
Eine Koproduktion von BLASTED PRODUCTIONS mit Landungsbrücken Frankfurt
Foto: Christian Schuller
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Freitag, 13. Oktober: FFM/ Kulturcampus

(Andrea)
Als bauliche Schönheit wird hoffentlich keiner das ehemalige Juridicum bezeichnen (ich fand es schon beim Vorbeilaufen früher noch einen grauen, öden Klotz und kein Deut besser als AfE) und doch gibt es eine Menge Leute, die sich für den Erhalt und die Bespielung des Gebäudes stark machen. In Komination mit dem Kulturcampus-Idee wird auch wirklich ein Schuh draus und einfach nur abreissen kann in der heutigen Zeit keine Option mehr sein. Wenn dann nur als ultima ratio. Hier schiebe ich mal einen Werbeblock für den Abriss-Atlas ein : https://crowdnewsroom.org/abrissatlas-de/?fbclid=IwAR24tJV6mqdM-4J7Y4xJAwLv0zLlHzcNEwzl7pui1ZBiJ0bhZIaJnT6XcoA) ."Einst als aufregende Vision geboren, geisterte der Kulturcampus lange nur noch als ungeliebtes Gespenst durch die Stadt: eine abstrakte Planungsidee, an deren Umsetzung niemand mehr so recht glaubte. Doch die gute Nachricht: der Kulturcampus ist längst da! Beim Blick aus der Vogelperspektive lange übersehen, hat er in den Ritzen der vor sich hin dämmernden Betonwüste Blüten getrieben und betritt nun strahlend und mit ein bisschen Lampenfieber die Bühne der Stadt. Rund um das sich zum Offenen Haus der Kulturen wandelnde Studierendenhaus und die weit über Frankfurt hinaus bekannte ada_kantine ist ein Netzwerk von sozialen und politischen Initiativen, von Künstler*innen und Kulturaktivist*innen entstanden, das die Zeit gekommen sieht, hier einige der drängenden Fragen unserer Zeit endlich anzugehen: unseren Umgang mit Ressourcen, unser Miteinander, und überhaupt unsere Art, Stadt zu denken und zu praktizieren. Während die Planung für die Umsiedlung der Kulturcampus-Institutionen eher schleppend vorangeht, schafft der hier auf Jahre hin bestehende immense Leerstand schon heute Raum für Neues. Noch sind die leerstehenden Gebäude mit eilig hochgezogenen Mauern verschlossen. Doch diese Mauern sind auf Sand gebaut. Bald schon werden sie in sich zusammenfallen. Denn wir sind viele und wir haben Ideen, zum Beispiel für die Kunstbibliothek und das Juridicum. Und wir haben Lust zu teilen und den Raum gemeinsam zu nutzen! Wir wollen nicht länger warten. Wir nehmen uns den Raum und feiern schon heute den Kulturcampus. Live-Acts: Roter Stern Chor (Frankfurt) Elay (Singer/Songwriter, Frankfurt) Aufmischen (Producer und Drummer, Frankfurt) Main Flame Crew (Feuershow/Performance, Region Rhein-Main) DJs ImJuni & She's In Partys (SIKS), Frankfurt Projektionen zum Mitmachen auf der größten Leinwand Frankfurts / Drinks vom Offenen Haus / Essen von der ada_kantine / Original jemenitischer Mokka / Info-Tische / und vieles mehr... Mitmachen und selber machen erwünscht, Anmeldung unter info@ohdk.de In Kooperation mit der ada_kantine, Zweite Chance Campus Bockenheim, Stadtteilbüro Bockenheim, u.v.m. 18 -2 Uhr, https://www.kulturcampus-frankfurt.de
Campus Bockenheim, Frankfurt
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Freitag 13. Oktober: Vintage Soundsystem #3

(Daniela)
Tolle Idee von Jean Troulliet und Dirk von Mannteuffel und ins Pastel wollte ich sowieso schon die ganze Zeit. Ich bin dabei!
Vintage Soundsystem veranstaltet Soiréen im Pastel, einer Soul-Food-Cantina im Erdgeschoss des medico-international-Hauses im Osthafen. Im ganzheitlichen Konzept der Veranstalter:innen verbinden sich die Künste mit Gesprächen, temporären Ausstellungen, passend zum Thema ausgewählte Speisen und Getränke. Wir gestalten einen Ort, an dem man für einen Abend in eine spezifische Kultur eintauchen kann. Um allen die Teilhabe zu ermöglichen erheben wir keinen Eintritt. Veranstaltungsort (incl. Toilette) behindertengerecht.
Diesen Abend widmen wir der Musik der lautesten Insel der Welt und realisieren ihn auf Initiative und in Zusammenarbeit mit dem Afrikanischen Kulturfestival Frankfurt. Jack Sapphire (Punk- & Reggae-Sänger aus Polen) und Jean Trouillet (Globalwize/Radio X) stellen ikonische Tracks aus der Frühzeit des Reggaes vor: vom Rocksteady über Ska bis zum RootsReggae der 70er Jahre. Karl-Olaf Kaiser (Sunday Dancehall/Radio X/Deutsch-Jamaikanische Gesellschaft e.V.), der außer in Deutschland die längste Zeit seines Lebens in Jamaika verbracht hat, zeigt dazu Fotografien. Das Team des Pastel bietet Ital Food (Rasta-Ausdruck für gesundes Essen) und Drinks an. Nach dem kommentierten Auflegen stehen die Referenten für Gespräche zur Verfügung. Die Musik spielt bis keiner mehr etwas hören mag.
Vintage Soundsystem #3: Reggae Roots Rocksteady, Ska & Reggae Freitag 13.10.2023 ab 19h Pastel, Lindleystr. 15, Frankfurt Eintritt frei Link FB Event zum Teilen: https://www.facebook.com/events/1533773330759477/
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Samstag, 14. Oktober: Konzert "Die Cigaretten" im ONO2
(Petra)
Was geheim ist an der Cybergrunge-Band, kann ich nicht sagen: Auf jeden Fall muss man sie gehört haben – heißt es. In vielerlei Hinsicht sind „Die Cigaretten“ wie eine Mischung aus einigen der größten Rockbands aller Zeiten: Sie haben die rohe Kraft von Nirvana, die eingängigen Hooks von den Beatles, den Noise von Sonic Youth und den Swagger von Oasis. Aber sie bringen auch etwas Neues auf den Tisch, mit einem Sound, der einzigartig ist. Außerdem siollen sie auch einen Sinn für Humor und Style mitbringen. Und sich bei all dem nicht scheuen, in ihren Songs auch schwierige Themen anzusprechen. Kurz gesagt: Energie, Leidenschaft und den Vibe, der einen umhaut. Vielversprechend.
Die Cigaretten – Konzert, Ort: ONO2, Adresse: Walter-Kolb-Straße 16, Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt: 12 Euro
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Samstag, 14. Oktober: Of/ Happy Birthsday DRP!

(Andrea)
Es soll tatsächlich Leute geben, die noch nie im DRP waren. Ja, sogar noch nie von ihm gehört haben. Digital Retro Park? Kennt ihr nicht? Dann wird es Zeit und weil heute Geburtstag gefeiert wird, der Herzenstipp. Auch wenn man sich nicht so sehr für Computer interessiert und erstmal alles nerdig klingt, das Museum ist eine Wucht und macht großen Spa. Denn alles darf angefasst und gespielt werden. Pong, Pacman und wie sie alle heißen, sind da. "Vor fünf Jahren, am 13.10.2018, hat der DIGITAL RETRO PARK zu ersten Mal seine Tore geöffnet! In der Zwischenzeit ist der DRP ein fester Bestandteil der Offenbacher Kulturszene geworden und hat viele Besucher von nah und fern angezogen. Auch die mageren Corona-Jahre haben uns - Dank der Unterstützung unserer Besucher, Spender und sonstiger Helfer - zum Glück nicht aufhalten können. HEUTE wird ab 11:00 Uhr gefeiert. Bei freiem Eintritt gibt es Führungen, Snacks und Getränke, etwas Musik und anderes mehr. Kommt vorbei und feiert mit uns!
Digital Retro Park, Frankfurter Straße/Walther Passage, Offenbach
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Sonntag 15. Oktober: Singen mit Giuseppe von Gastone
(Daniela)
Ach wie schade, wie gerne wäre ich da dabei, aber wir haben genau zu der Zeit Mitgliederversammlung von Lotte Specht.
„Die Erdmännchen und Giuseppe laden ganz Frankfurt zu einem großen Mitsing-Event ein. Hits, die alle schon mal gehört haben, Melodien, die sich leicht singen lassen, ohne Notenkenntnisse – die Texte werden für alle lesbar projiziert.
Einfach mitmachen!
Mit Giuseppe Porello (Gastone) und Ekki Voigt
Sonntag, 15.10. 2023, 15:10 Uhr Ende der Veranstaltung: ca. 17:17 Uhr
Adresse: Unitarische Freie Religionsgemeinde · Fischerfeldstrasse 16 · 60311 Frankfurt am Main“
Und wenn ihr, so wie ich über den Namen der Location stoplert. Mir wurde versichert: "das hat keinerlei religiösen Kontext. Die Unitarier auch nicht. Aber es ist eine wunderschöne Location mitten in der Stadt."!
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Sonntag, 15. Oktober: James Hersey
(Uwe)
Frage für ein Pup-Quiz: Wo wurde der Elektro-Pop-Musiker mit Namen James Hersey geboren? (1) London, (2) New York, (3) Glasgow oder (4) in Gmunden im Salzkammergut?
Natürlich in Gmunden. Als Teenager begann er Schlafzimmerpop zu veröffentlichen und machte sich schnell einen Namen in der Wiener Indie-Szene. 2012/13 veröffentlichte er seine ersten Giveaway-Mixtapes, die online schnell an Fahrt aufnahmen und seinen Namen bei Independent-Radios und Bloggern auf der ganzen Welt bekannt machten. 2014 tourte er durch Europa und den USA als Support von Milky Chance. Auf bemerkenswerte Gastauftritte bei Coachella, Lollapalooza und dem Hollywood Bowl folgte seine eigene Hit-Single „Miss You“, die James mit seiner einzigartigen Stimme und seinem nuancierten Schreibstil zum weltweiten Erfolg katapultierte.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 22 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 27 € / Stehplatz Bild: Homepage Brotfabrik
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Montag 16. Oktober: StreitClub #9 – „Integration für alle? Migration & Flucht“

(Daniela)
Diesmal gehe ich zum Streitclub. Ich habe es fest vor! Das Thema ist viel zu wichtig, als dass es von Populisten besprochen wird. Ich freue mich daher auf die Diskussion im Streitclub!
Im StreitClub #9 diskutieren Nicole Deitelhoff und Michel Friedman dieses Mal mit der Journalistin Isabel Schayani, dem Migrationsforscher Prof. Ruud Koopmans sowie VertreterInnen einer Klasse der Hemholtzschule Frankfurt.
Es wird wieder gestritten über Flucht und Migration. Wie viele dürfen es sein, wer darf es sein und wie sollen sie integriert werden: Die einen sprechen von kleinen Paschas, die nicht mehr zu kontrollieren seien, die anderen dagegen vom Bedarf nach Fachkräften aus dem Ausland. Ist Deutschland nun ein Einwanderungsland oder nicht? Und was kann und muss das bedeuten für unser Verständnis von Migration und Integration? Kommen wir vom „wir schaffen das“ nun in ein „Wir wollen das“ oder in ein „Wir wollen das nicht“?
Alle Informationen unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/streitclub-9-integration-fuer-alle-migration-und-flucht/
16. Oktober 2023 | 19:30 – 21:00 Uhr | The English Theatre Frankfurt
Tickets kosten 12,- € (es sind schon viele weg). Hier gibt es sie: https://english-theatre.de/tickets/event/streitclub/
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Montag, 16. Oktober: FFM/ Sleaford Mods

(Andrea)
Wenn ich da wäre, wäre ich heute in der Kapp. "Krieg in Europa, steigende Energiepreise, Inflation, eine erstarrte politische Klasse, die Post-Brexit-Übelkeit und ein gespaltenes Land, Verzweiflung, Wut und Entfremdung. War es in England jemals schlimmer? Fragen Rapper Jason Williamson und sein Partner Andrew Fearn in ihren Tracks. Das ist purer Punk, störrische Elektronik und verdrehter Hip-Hop. In den Lyrics wechseln sich die Themen schändlicher Rechtsradikalismus, Korruption, der nostalgische Blick der Süchtigen auf Drogen und existentielle Einsamkeit ab. Die Aussagen sind klar und gerade, die Wörter deutlich, unverblümt und brutal. Niemals zurückstecken, so ist das Duo aus Nottingham. Jeder Track muss sofort zünden: schnell rein, in zwei Minuten klar Schiff machen und wieder raus. Thema erledigt. Wenn da nur nicht der Hydra England für jeden abgeschlagenen Kopf zwei neue wachsen würden. Grund genug für Sleaford Mods, immer weiterzumachen. Das gilt auch für die Auftritte des Duos, die genauso minimalistisch sind und doch so energetisch. " Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Mittwoch, 18. Oktober: Helge Schneider: Stepptanz
(Martin) ACHTUNG: Die Vorstellung ist ausverkauft! Evtl. Restkarten an der Abendkasse.
Ein neuer Fall für Kommissar Schneider Das Literaturhaus im Schauspiel Frankfurt
Helge Schneider ist in der Stadt! Helge Schneiders neuer Krimi »Stepptanz« reiht sich ein in eine wilde Folge von Fällen. Der Universalkünstler selbst sagt: - „Grismann, was für ein Intelligenzverbrecher!
- Johnny Espelkamp, was für ein dumpfer Mörder!
- Jerry Vogel, was für ein faszinierender, aber undurchsichtiger Tanzlehrer.
- Und der Kommissar Schneider – zu welch grandiosem Spürhund ist dieser Mann im Alter noch aufgestiegen!“
Unglaubliche Entwicklungen, packende Kriminalliteratur, 100% Helge Schneider.
Mittwoch, 18. Oktober um 19.30h Das Literaturhaus im Schauspiel Frankfurt Foto: © Helge Schneider
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Samstag, 18. Oktober, und Sonntag, 29. Oktober: Of/ Lindy Hop

(Andrea)
Let´s take a journey into the time...Vor rund 100 Jahren entstand Lindy Hop, ein Tanzstil aus in den USA, der als Vorläufer der Tänze Jive, Boogie-Woogie und des akrobatischen Rock ’n’ Roll gilt. Ich kenne ein paar Menschen, die sich aktiv begeistern und mag die Auftritte sehr. Die Swing Jets sind absolut professionell unterwegs und eine solch tolle Gelegenheit, mit dem Tanzen zu beginne, gibt es so schnell nicht wieder: "Lisa und Felix von den Swingjets vermitteln Dir in an einem Wochenende die wichtigsten Basics und machen Dich bereit für die Tanzfläche. Der ungezwungene Swing Tanz aus den 30er Jahren feiert ein weltweites Revival, ist einfach zu lernen und macht Spaß. In diesem Workshop bringen wir dir bei, dich zur Musik zu bewegen, mit einer:m Tanzpartner:in zu kommunizieren (es gibt einen Leader und einen Follower - grundsätzlich aber keine festen Partner - wir wechseln) und erste Figuren. Du kannst dich alleine oder mit einer:m Partner:in anmelden. Im Workshop werden wir regelmäßig die Partner:innen wechseln. Lass dich von der Swingmusik begeistern und anstecken! Nach dem 2. Tag bist du schon bereit, bei unserem Tanzcafé am Sonntag 29.10. mit zu tanzen! Lindy Hop Workshop Absolute Beginner: Samstag, 28.11.2023, 11:00 - 16:00 Uhr Sonntag, 29.10.2023, 12:30 - 15:00 Uhr Halloween-Tanzcafé: (gerne mit Verkleidung) Sonntag, 29.10.2023, 15:00 - 18.00 Uhr Workshopgebühr: 60 € Nicht-Swing Jets 30 € Swing Jets Alle Infos auch unter www.swingjets.de
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Freitag, 20. Oktober: Literaturhaus im Schauspiel Frankfurt - Alice Hasters "Identitätskrise"

(Petra)
Zweifel als Beginn gesellschaftlicher Neuerfindung: Die Autorin, Moderatorin und Speakerin Alice Hasters hat ein Buch über die Ängste unserer Gegenwart geschrieben. Nach dem großen Erfolg ihrer autobiografisch geprägten Analyse über Alltagsrassismus in Deutschland („Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“) gibt sie jetzt mit „Identitätskrise“ einen Ausblick auf Chancen. Denn ja, unsere Gesellschaft befindet sich in einem Selbstfindungsdilemma. Alle Systeme, die Sicherheit, Zukunft und Gerechtigkeit versprachen, scheinen versagt zu haben. Eher herrschen Zweifel und Verunsicherung. Identitätskrisen haben einen schrecklichen Ruf. Sie sind anstrengend für alle Beteiligten. Doch sie sind unbedingt notwendig, sagt Hasters. Nur so können sich Menschen und Gesellschaften weiterentwickeln. Die Moderation übernimmt der Chefredakteur des ZEITmagazin Sascha Chaimowicz.
Foto: Alice Hasters©Paula Winkler
Alice Hasters - "Identitätskrise", Lesung und Gespräch, Moderation: Sascha Chaimowicz, Literaturhaus Frankfurt mit dem ZEITmagazin und Schauspiel Frankfurt, Ort: Schauspiel Frankfurt, Adresse: Neue Mainzer Straße 17, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 20 (12) Euro Saalticket, Tickets hier
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Freitag, 20. Oktober: Party der Independents im Literaurhaus

(Petra)
Das Motto dieses Abends (traditionell in der Buchmesse-Woche): Hotlist: Hot People, hot Dance! Taucht ein, tanzt mit der Bücher-Community an einem Wochenende, in der die Stadt vor Buchstaben (und Zahlen, ist ja schließlich eine Messe) glüht, lasst Euch nebenbei vielleicht dafür begeistern, eine der zahllosen Neuerscheinungen dieses Herbstes ins Auge zu fassen - ab Samstag dann. Erst mal wird heute gefeiert. Im Anschluss an die Verleihung des Hotlist-Preises 2023 laden die unabhängigen Verlage gemeinsam mit dem Literaturhaus zur Party der Independents. Pils und Puls der Branche. Am DJ-Reglement die vielverehrten DJanes Antje Keil (Lektorin) & Katharina Schmidt (Illustratorin) alias keilschmidt. Leut, es ist Zeit. Die Messegänge waren lang und groß. Schmeißt eure Jacken auf die Garderoben, und auf den Fluren lasst die Hüften los. Wer jetzt im Haus tanzt, wird auf lange bleiben.
Foto: keilschmidt©keilschmidt
Party der Independents und des Literaturhauses, die unabhängigen Verlage und das Literaturhaus laden zum großen Tanz, DJanes: Antje Keil & Katharina Schmidt aka keilschmidt, Ort: Litrasturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 22 Uhr, Eintritt: 9 Euro, Tickets hier
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Freitag, 20. Oktober: Andrea Gerk & Moni Port, Lesung & Gespräch

(Uwe)
Ein neues Buch und eine neue Veranstaltung im studio soundso von meiner absoluten Lieblingskünstlerin, Moni Port. Kommet zuhauf!
Sie erscheint wie ein Nichts, dabei kann sie in Wirklichkeit alles sein. Sie ist das, was die Dinge eigentlich ausmacht, ihnen Struktur, Rhythmus und Sinn gibt: Die Pause! Ob am Mittag, zwischen zwei intensiven Arbeitsphasen, dem dritten und vierten Opern-Akt oder zwischen der fünften und sechsten Schulstunde, ob in den Ferien, im Fußball oder beim Wandern. Sie erscheint wie ein unbedeutendes Dazwischen, eine zweckdienliche Lücke im durchgetakteten Alltag, flüchtig wie eine Laune und manchmal schwer zu ertragen. Denn worauf es im Leben ankommt, ist doch das, was vorher und nachher passiert, oder?
Dass wir der Pause selbst so wenig Aufmerksamkeit und Liebe schenken, hat sie nicht verdient finden Andrea Gerk und Moni Port. In Wahrheit ist sie eine regelrechte Wundertüte, ein Füllhorn, das unserem Dasein erst Sinn und Bedeutung verleiht.
„Für ein gutes Gespräch sind die Pausen genauso wichtig wie die Worte!“ wusste schon Heimito von Doderer. Und ohne Pause gibt es keine Musik! Das sagt doch eigentlich schon alles.
Am Freitag, den 20. Oktober (Buchmessenfreitag) feiert „PAUSE! Das kleine Glück dazwischen“(Text: Andrea Gerk, Illustrationen: Moni Port, Verlag Kein und Aber) im Atelier von Moni mit einer kleinen Lesung Premiere.
studio soundso F., Koselstraße 7 Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei (Freude aber über eine Spende in Höhe von ca. 5,– Euro). Plätze begrenzt; Anmeldung unbedingt erforderlich: mail@portschau.de
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Samstag, 21. Oktober: Nina Persson & James Yorkston
(Uwe)
„Lieder, die in den Indie-Pop-Himmel aufsteigen“ (Musikexpress)
„Sie zelebrieren ein intimes, emotionales Kammerspiel, das live seine Wirkung noch intensiver entfalten kann“ (Rolling Stone)
„Lovefool“ und „My Favorite Game“ sind verdiente Tophits der schwedischen Pop-Band The Cardigans. Deren Sängerin Nina Persson hat eine besondere Stimme und die bringt sie nun in ein gemeinsames Projekt (die Platte „The Great White Sea Eagle“) mit dem nicht minder talentierten schottischen Singer/Songwriter James Yorkston ein. Die beiden wurden bei den Aufnahmen der Platte begleitet von schwedischen Musikern mit dem sagenhaften Namen „Second Hand Orchestra, einer versierten und renommierten Band zwischen Folk und Pop, die sich unter anderem auf Filmmusiken spezialisiert hat.
Hingehen!
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 25 € / Stehplatz Bild: Homepage Brotfabrik
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Samstag, 21. Oktober: Der kleine Snack

(Martin)
Dieser Abend ist ein riesiger Spaß!
Stückentwicklungen sind ja oft so eine Sache, wenn zunächst kein ‚Inhalt‘ vorhanden ist, dieser von der Regie, Dramaturgie und den Schauspieler*innen erst erarbeitet werden muss und dann auch noch kreativ auf der Bühne umgesetzt werden will. Viel Arbeit… Aber bei diesem Abend stimmt letztlich alles und wer da nicht lachen kann, muss woanders Probleme lösen.
»Nele Stuhler und Jan Koslowski suchen in ihren Stücken oft das Triviale, das Alltägliche auf und wollen so gesellschaftlichen Verblendungszusammenhängen auf die Spur kommen. [...] Charakteristisch für die Beiden ist immer, dass es rasante Dialoge und vielfältige Verweise in den Texten gibt und ziemlich prägnante Wortspiele, aber es gibt immer auch eine große Lust am Theater: Showelemente, Gesang, bisschen Clownerie und Zauberei und Tanz. […] Das Ensemble ist wirklich toll. Christoph Pütthoff spielt diesen Koch, der einspringen muss, und ist dabei ziemlich grandios und übermütig und kann mit der offenen Form, die Nele Stuhler und Jan Koslowski vorgeben, immer sehr gut umgehen. […] Ein Abend, an dem man mal wieder lachen kann.« hr2.de, Frühkritik, 23. Dezember 2022
»Bunt, schrill, schräg, keine Angst vor großen Zitaten. […] Die wunderbaren Schauspieler*innen seien gleich am Anfang genannt, denn ohne sie würde dieser intelligente, wie beiläufig kapitalismuskritische Theaterspaß nicht funktionieren: Heidi Ecks, Anna Kubin, Lotte Schubert, Christoph Pütthoff und Mark Tumba machen aber auch jeden Blödsinn mit, einfach, weil sie ihn sich wohl selbst mit ausgedacht haben. […] Und was da geklappt hat, klappt hier auch: So virtuos witzig ist das aufgeführt, dass der erste Szenenapplaus fällig wird, dem noch weitere folgen werden […] Zürnender Theaterdonner grollt, sobald von nicht veganem Geschnetzelten die Rede ist und noch eine Menge solcher Scherze mehr, wobei Christoph Pütthoff sowieso der beste Showman ist, den das Schauspiel Frankfurt hat, Lotte Schubert das größte Entwicklungspotenzial ihrer Figur Sugar zugestanden wird, das sie auch lustvoll ausspielt, und die faszinierende Heidi Ecks als emanzipierte Expertin für Geflügel auf Renaissancegemälden die meiste un-vegane Distanz aufbringt. Diese schrille, leicht ins Blödsinnig kippende Inszenierung könnte zum Kult werden, verdient hätte sie es allemal.« Strandgut, Februar 2023
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2023-09/der-kleine-snack/1522/
Samstag, 21. Oktober um 20.00h Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel Foto: © Robert Schittko
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Samstag, 21. Oktober: Of/ Götter wie wir
(Andrea)
Das könnte von mir sein (und will ich hin): "Es gibt einiges zu entdecken hier in Offenbach. Nicht nur unseren Filmklubb, von anderen auch als KulturJuwel im Hinterhof und Geheimtipp für gute Streifen geadelt, sondern auch Talente! CARSTEN STRAUCH, Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent, Schauspieler und UrOffenbacher, PIOTR J. LEWANDOWSKI geboren in Warschau. Zog es ihn über London zum Studium an die HFG in Offenbach. Hier und in Berlin lebt er bis heute. Zwei herausragende schöpferische Persönlichkeiten beheimatet in Offenbach: Diesen beiden AusnahmeKünstlern möchten wir eine Bühne geben. An 6 Abenden zwischen Oktober `23 und März `24 wollen wir die Bandbreite in all ihren Facetten von Trickfilm, Youtube-Videos, über Fernsehfilm bis zum Kinofilm aufzeigen und das Leistungsvermögen der Beiden auf den Prüfstand stellen. Trailer: www.youtube.com, Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Samstag, 21. Oktober: Of/ Spectaculum Vitae
(Andrea)
„Es war ein Spiel! Was sollt´ es anders sein? Was ist nicht Spiel, das wir auf Erden treiben… … Es fließen ineinander Traum und Wachen, Wahrheit und Lüge. Sicherheit ist nirgends.“ (nach Arthur Schnitzler). Heute ist der Schauspieler und Musiker Moritz Stoepel mit „Tragikomödien der menschlichen Natur“ in Dialogen, Monologen Gedichten und Prosa berühmter Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Jahrhunderten und Ländern, umrahmt von Chansons und Eigenkompositionen zu Gast in der Rebell´schen Studiobühne. Wer jetzt sagt, ja, das will ich sehen und erleben, reserviert per Emall an volker.rebell@t-online.de, ruft an 0160 95166024 oder versorgt sich hier mit einer Karte: https://radio-rebell.de/termin/moritz-stoepel/
Rebell(i)sche Studiobühne & Galerie, Bieberer Str. 145 A | Hinterhaus, Offenbach am Main
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Sonntag, 22. Oktober: Ian Hooper (Mighty Oaks)
(Uwe)
Klar, Ian Hooper hätte einfach so weitermachen können: Ein weiteres Album mit Mighty Oaks aufnehmen, mit ziemlicher Sicherheit wieder weit oben in den deutschen Charts landen und beste Kritiken für die wunderschön melancholische Tiefe der Songs ernten. Aber Ian Hooper ist nicht auf einen komplett anderen Kontinent ausgewandert, er hat nicht sein abgeschlossenes Politikstudium für ein Leben als Künstler und einen festen Job zugunsten des Abenteuers Musik aufgegeben, weil er der Typ ist, der einfach so weitermacht.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass 19 Uhr VVK 25 EUR plus Gebühren Bild: Homepage Zoom
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Dienstag, 24. Oktober: KAISERKINO: „Absolute Giganten“ (verlegt vom 10. Oktober)

(Uwe)
Einer für immer!
Sebastian Schippers Film aus dem Jahr 1998 mit dem wunderbaren Frank Giering ist einer der gemeinsamen Lieblingsfilme von Kinomacher Daniel Brettschneider und mir. Er prägte und jetzt eröffnet er das neue KAISERKINO gebührend.
In „Absolute Giganten“ heuert Floyd auf einen großen Frachtschiff an, weil er Deutschland verlassen will. Vor seiner Abfahrt verbringt er mit seinen beiden besten Freunden die letzte Nacht, in der sie in einem alten Ford Taunus durch Hamburg gleiten. Während sich Morgengrauen und Abschied nähern, erleben sie Momente, die für immer bleiben werden. „Absolute Giganten“ war und ist ein Film über die Schönheit des inneren Brennens. Über die Kraft von Tischkickerturnieren. Über die Magie von Pommes Frites. Über Shakes und Snake, zu viele Cheeseburger und den einzig wahren King: „Es müsste immer Musik da sein.“
Nicht nur „Absolute Giganten“ am 10.10 und alle weiteren Filme sind einen Besuch im Kaiserkino wert, auch der Ort, die „Neue Kaiser“ an der Ecke Kaiserstraße/Neue Mainzer ist es unbedingt. Denn hier verbindet sich ein urbanes Großstadt-Ambiente mit regionalen Speisen, frischgezapftem Helles und einer ganz besonderen Stimmung zwischen Pub, Dining, Bar und jetzt eben auch Kinokultur. Und einen Tischkicker gibt es natürlich auch!
Kaiserkino, NEUE KAISER F., Kaiserstraße 28 Einlass: 19 Uhr, Beginn Film: 20 Uhr Bild: Verleih
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Mittwoch, 25. Oktober: OF/ Mongolei
(Andrea)
Ulanbator, monumentale Architektur und endlose Steppe - das fällt mir spontan zur Mongolei ein. Vielleicht auch noch, dass das Land von einem nicht ganz lupenreinem Demokraten regiert wird....so oderr so bewundere ich Julia Finkernagel für ihren Mut und lausche gerne ihren Geschichten. Heute ist sie im Filmklubb erzählt, wie es ist wie die Ölsardinen in der Jurte schlafen (Füße Richtung Süden wohlgemerkt), lecker Ziegeninnereien zu schlemmen und diverse Pannen wegzulächeln. Einlass 18 Uhr.
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Mittwoch 25. bis 29. Oktober: 70 Jahre Deutsches Jazzfestival Frankfurt

(Daniela)
Vom 25. bis zum 29. Oktober feiert das Deutsche Jazzfestival Frankfurt seinen 70. Geburtstag. Dazu kommen neben internationalen Acts wie dem John Scofield Trio, Jakob Bro & Joe Lovano oder Terri Lyne Carrington mit der hr-Bigband auch viele heimische Künstlerinnen und Künstler wie Lucia Cadotsch, Torsten de Winkel, Anke Helfrich oder die jungen Musiker von Structucture. Der Vorverkauf hat begonnen.
Mittwoch, 25. Oktober, ab 19 Uhr, hr-Sendesaal - hr-Bigand feat. LIUN + The Science Fiction Band
- Rebecca Trescher Quartett
- Torsten de Winkel: "The Art of Uncertainty"
Donnerstag, 26. Oktober, ab 19 Uhr, hr-Sendesaal
- Anke Helfrich: "We’ll rise"
- Roger Kintopf / Structucture
- John Scofield Trio
Freitag, 27. Oktober, "Clubnacht"
- Jo Bartmes’ Submaroon / Die Fabrik, Netzwerk Seilerei
- n.n. / Milchsackfabrik
- JO / Jazz-Initiative in Dr. Hoch’s Konservatorium
- Jean-Philippe Bordier Quartet / Jazzkeller
- Àbáse, J. Lamotta / Jazz Montez
- n.n. / Ono2
Das restliche Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Samstag, 28. Oktober, ab 19 Uhr, hr-Sendesaal
- Terri Lyne Carrington & hr-Bigband: New Standards
- Heidi Bayer’s Virtual Leak
- Jakob Bro & Joe Lovano: "Once Around the Room" feat. Larry Grenadier, Thomas Morgan, Anders Christensen, Joey Baron & Jorge Rossy
Sonntag, 29. Oktober, 20 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm
- Dave Okumu & The Seven Generations
Weitere Programmdetails auf hr2.de
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Mittwoch 25. Oktober: Eröffnungskonzert Deutsches Jazzfestival

(Daniela)
Das ich den Abend verpasse. So schade. Gleich 3 Konzerte. (Ihr könnt Tickets gewinnen!)
Am Mittwoch, 25. Oktober, eröffnet die hr-Bigband feat. LIUN + The Science Fiction Band das Deutsche Jazzfestival Frankfurt im hr-Sendesaal. Das Projekt LIUN sind die Sängerin Lucia Cadotsch und der Saxofonist und Keyboarder Wanja Slavin. Zusammen mit den akustischen Instrumenten mischen sich ihre elektronischen Arrangements und Texte zu avantgardistischem Bigband-Synthpop. Weiter geht der Abend mit dem Rebecca Trescher Quartett. Die Klarinettistin und Komponistin Trescher kombiniert ungewöhnliche Klänge und Konstellationen mit Freiräumen für Improvisation. Im letzten Act unternimmt Gitarrist Torsten de Winkel musikalische Grenzgänge mit einer illustren Besetzung internationaler Freunde und Kollegen.
19:00 Uhr: hr-Bigband feat. LIUN & The Science Fiction Band Lucia Cadotsch Gesang Wanja Slavin Saxofon, Keyboards Hendrika Entzian Leitung hr-Bigband
20:30 Uhr: Rebecca Trescher Quartett Rebecca Trescher Klarinette, Bassklarinette, Komposition Andreas Feith Piano Christian Diener Kontrabass Moritz Baumgärtner Schlagzeug
21:30 Uhr: Torsten de Winkel – The Art of Uncertainty Torsten de Winkel Gitarre, e-Sitar, Elektronik Karim Ziad Schlagzeug, Gesang, Guembri Gwilym Simcock Piano Kike Perdomo Saxofon, Flöte Jonathan Cuñado Bass
Mehr Infos zu dem Abend hier (hr2)
Foto von Rebecca Trescher: (c) Dovile Sermokas
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Freitag, 27. Oktober: Kino kulinarisch

(Andrea)
Flusskrebse, Gumbo & Brombeerkuchen. Dazu noch diesen wunderbaren Film über das Mädchen, das sich in den gefährlichen Sümpfen von North Carolina alleine groß zieht und sich zur scharfsinnigen und zähen jungen Frau entwickelt. Jahrelang geisterten Gerüchte über das „Marschmädchen“ durch das nahegelegene Örtchen Barkley Cove und schlossen sie von der Gemeinschaft aus. Als sich Kya zu zwei jungen Männern aus der Stadt hingezogen fühlt, eröffnet sich für sie eine neue, verblüffende Welt. Doch als einer von ihnen tot aufgefunden wird, sieht die Gemeinde sofort in Kya die Hauptverdächtige. Im Laufe des Falles wird immer mysteriöser, was tatsächlich passiert ist – und es droht die Gefahr, dass die vielen Geheimnisse, die im Sumpf verborgen liegen, ans Licht kommen. 2019 begeisterte die amerikanische Schriftstellerin Delia Owens Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt mit ihrem Roman „Der Gesang der Flusskrebse“ – das Buch wurde zu einem globalen Phänomen. Passend zum Film servieren Daniel und sein Team selbstverständlich klassische US-Südstaatenküche als Hommage an die Orte, Stimmungen, Schauplätze und Küchengeheimnisse des Buches bzw. Films. Als Amuse Geule gibt es diesmal Flusskrebse (was denn auch sonst!?), das Hauptgericht heißt Gumbo (der legendäre, besonders würzige Eintopf mit Hühnchen, geräucherter Wurst, Paprika, Sellerie und Zwiebeln – wie immer optional auch vegetarisch) und zum Nachtisch gibt es Brombeerkuchen, so wie es der Roman explizit vorsieht. Wir werden auf der Reise in die Sümpfe garantiert satt und glücklich werden. Und sehr berührt! Karten gibt es wie immer unter: www.kinokulinarisch.de, 18.30 uhr
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach
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Sonntag, 29. Oktober: Lina Maly

(Uwe)
Das Programm in der Brotfabrik hatte im Oktober einiges zu bieten und auch zum Ende kommt noch einmal eine interessante Künstlerin. Gerade höre ich ihr auf Spotify am meisten geklicktes Lied, „Schön genug“. Schön. Nachdem durch Corona die ursprünglich 23 Dates umfassende Tour 2x verschoben und dann gestückelt gespielt wurde, geht es Herbst/Winter 2023 für Lina endlich auf die komplette Runde durch Deutschland und Österreich.
Ihren Beitrag zu einer Manfred Krug Compilation nahm die deutsche Sängerin das Lied Ade gemeinsam auf mit Moritz Krämer auf, der sowohl Solo (bitte unbedingt einmal den Song „Hinterher“ hören) als auch mit Die höchste Eisenbahn („Aliens“) bewiesen hat, dass er ganz Großer ist. Und der musiziert sicher nicht mit Leuten, die nichts können. Siehe YouTube: Ade live bei TV Noir. In die Brotfabrik kommt sie sicher ohne Krämer, der kann da aber ruhig mal allein kommen.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 25 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 30 € / Stehplatz' Bild: David-Schmelzer
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NOVEMBER 2023
Freitag, 24. November: OF/ 60 years with The Beatles

(Andrea)
Die Stones haben mit ihren 80 Jahren unlängst ein neues Album veröffentlicht und weil es zur Auswahl des Materials einen Schiedsrichter brauchte, kam Paul McCartney ins Spiel - "ein pophistorischwer Witz", schreibt Tobias Rapp im SPIEGEL, denn immerhin konkurrierten die beiden Bands lang um die Gunst des Publikums. Während die Stones das wilde, unangepasste Imgae pflegten, verdrehten die Pilzköpfe den Fans auf andere Art den Kopf. "Am 4. November 1963 gingen die Beatles in die Pop-Geschichte ein als frech verschmitzte Provokateure des Königshauses, wegen der ungezogenen Bühnenansage von John Lennon, die Leute auf den billigen Plätzen sollen klatschen und die anderen – mit Blick in Richtung der königlichen Loge – bräuchten nur mit ihren Juwelen zu rasseln. Mit dieser kleinen Unverschämtheit hatten die Beatles die Herzen der jungen Leute in England endgültig erobert. Die Hysterie um die Beatles, genannt Beatlemania, erreichte in England dann am 22. November 1963 einen weiteren Höhepunkt und für Volker Rebell ein guter Anlass für „60 Jahre With The Beatles“ – Jubiläumskonzert mit allen Songs des zweiten Albums der Beatles, gespielt von der Lonely Hearts Club Band. Der Termin am 11.11. ist bereits ausverkauft, für den heutigen gibt es noch Karten. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert. https://radio-rebell.de/termin/60-jahre-with-the-beatles/
Rebell(i)sche Studiobühne,Bieberer Str. 145 A | Hinterhaus, Offenbach
Übrigens, vielleicht steht bei einem von Euch noch Pauls alter Bass auf dem Speicher, der wird nämlich seit Jahren schmerzlich vermisst:https://www.theguardian.com/music/2023/sep/02/search-launched-for-paul-mccartneys-first-hofner-bass-guitar
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Ab November: 20 Jahre Hilde! Best of- Die Jubiläumsshow.

(Daniela)
Es gibt was zu feiern, denn 2003 stand Hilde aus Bornheim zum ersten mal live auf der Bühne und wird im kommenden November ihr 20jähriges Best of - Bühnen Jubiläum (mit Überraschungsgästen wie z.B. die in Würde torkelnde Christiane von Spangenberg aus dem Solo Programm "Im Winde verlebt") rausbringen.
Erste Show: 3.11.2023 Stalburg Theater.
(weitere Termine: 16.11. & 3.12.2023 Stalburg Theater) (26.11.2023 Theater am Park Bad Nauheim)
Man munkelt, Sie wird „Germanys Next Top Kittel“ und führt Verhandlungen mit einem TV Sender. Sicher ist jedoch sie steht seit 20Jahren live auf der Bühne. Wie hat sie das geschafft? „Jede Frau braucht ein Geheimnis“ sagt Hilde aus Bornheim. Und bietet allen, die sie darauf ansprechen ein Stück Fleischwurst an, dass Sie in ihrem Kittel mit einem Kneipchen bei sich trägt. Vielleicht ist es das, was ihren Erfolg ausmacht. Ihren Mann Willi hat Sie jedenfalls bei einem dieser Picknicke kennengelernt.
Viele fragen sich was steckt hinter, beziehungsweise unter dem Kittel den Hilde aus Bornheim immer trägt? Drunter steckt jedenfalls Stefani Kunkel, die mit Hilde eine ihrer erfolgreichsten Bühnen Figuren kreiert hat. Und Kunkel fragt sich bei Hildes Erfolg schon lange. Was hat Hilde, was ich nicht habe. Selbst fragen kann sie Hilde ja nicht.
Seit 20Jahren schlüpft Stefani Kunkel in Hildes Kittel und präsentiert daraus deren entwaffnend komische Sicht auf die Welt, die manchmal mit den Tücken der Kommasetzung zu kämpfen hat, um das Leid depressiver Kanarienvögel weiß und in manchen Momenten sogar einen Moon Walk aufs Parkett legt.
In der Jubiläumsshow treten neben Hilde natürlich auch andere Figuren aus Kunkels Kosmos auf. Die in Würde torkelnde Christiane von Spangenberg wird unter den Gratulantinnen sein, wie auch die nie um ein Fettnäpfchen verlegene Frohnatur Doris Bender. Beide Figuren stammen aus Kunkels aktuellem Solo-Programm Im Winde verlebt. Daneben darf man mit zwei wunderbaren Überraschungsgästen in der Jubiläumsshow rechnen.
Das alles feiert Stefani Kunkel in ihrem Jubiläumsprogramm: 20 Jahre Hilde! Best of- Die Jubiläumsshow.
TERMINE : www.fraukunkel.de
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DEZEMBER 2023
5. – 10. Dezember: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Save the Date: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage vom 5.–10. Dez. 2023 Remake. Frankfurter Frauen Film Tage wird von der Kinothek Asta Nielsen e.V. veranstaltet und findet vom 5. bis 10. Dezember 2023 zum vierten Mal statt.
„Gemeinsam…! Nähe, Verantwortung und Solidarität mit Anderen“ ist das Schwerpunktthema der bevorstehenden Festivalausgabe. Die Geschichte des Verleihs CHAOS FILM, 1979 von Hildegard Westbeld in Berlin gegründet, steht im Mittelpunkt eines weiteren Programmteils. Die Festival-Personale würdigt in diesem Jahr die Frankfurter Dokumentarfilmemacherin Edith Marcello. Zu den Festivalhöhepunkten zählt am 7. Dezember die Uraufführung einer Auftragskomposition an der Volksbühne Frankfurt, gezeigt wird der schwedische Stummfilm NORRTULLSLIGAN. Im Fokus der vierten Remake-Ausgabe stehen Filme, die von Miteinander, Solidarität und Zugehörigkeit erzählen und sich identitärer Politik, diskriminierenden Kategorien und Naturzerstörung widersetzen. Feministische Kollektive, alternative Verwandtschaften und Gemeinschaften und kollaborative Beziehungen kommen in den Blick, denn Leben meint, in einer komplexen Welt von Beziehungen zu stehen: zu Mitmenschen, nichtmenschlichen Wesen und „unbelebter“ Natur.
Die Filmauswahl reicht wieder über mehr als hundert Jahre Filmgeschichte und kennt keinerlei Genre- und Formatbeschränkungen. Weiterhin liegt ein besonderes Augenmerk auf der Projektion von Analogfilm, wobei es in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden ist, entsprechende Kopien von Verleihern und Archiven zur Verfügung gestellt zu bekommen. Die Festival-Personale würdigt die Frankfurter Dokumentaristin, Drehbuchautorin und Produzentin Edith Marcello. Remake will dadurch eine breitere Rezeption des Werks dieser engagierten Filmemacherin ermöglichen. Edith Marcello begann Ende der 1960er-Jahre mit dem Filmemachen, überwiegend für öffentlich-rechtliche Fernsehsender. Ihr Filme konzentrierten sich auf Arbeitsmigration und Arbeitskämpfe, die Neue Frauenbewegung, soziale Bewegungen und alternative Selbstverwaltungsprojekte in Deutschland, Frankreich und Italien. Das Interesse für kollektive Arbeits- und Lebenszusammenhänge und der solidarische Anspruch an die eigene Filmarbeit, ziehen sich als roter Faden durch die Arbeiten von Marcello, sodass diese Retrospektive dem Festivalschwerpunkt korrespondiert. Ein weiterer Programmteil widmet sich der Geschichte von CHAOS FILM, dem einzigen Frauenfilmverleih, den es in der BRD je gegeben hat und neben dem bekannteren niederländischen Verleih Cinemien, wohl auch der einzige in Europa. Die Kinothek hat erst kürzlich den Vorlass der CHAOS FILM-Gründerin Hildegard Westbeld übernommen, die als Filmarbeiterin, Aktivistin und Produzentin von Mitte der 1970er-Jahre bis zur Jahrtausendwende in der feministischen Filmarbeit sehr aktiv war. Im Rahmen des „Tribut an CHAOS FILM“ wird eine Auswahl von Filmen, die der Verleih vertrieben hat, gezeigt. Hildegard Westbeld und Weggefährtinnen Westbelds werden die Filmvorführungen mit Einführungen und Publikumsgesprächen begleiten. Zudem wird bei Remake eine kleine Ausstellung von Materialien aus dem reichen Vorlass zu sehen sein. Auch im Jahr 2023 bildet ein CineConcert den glanzvollen Höhepunkt von Remake: Die Uraufführung einer Auftragskomposition zum Stummfilm NORRTULLSLIGAN (dt. Titel: WEIBLICHE JUNGGESELLEN, Schweden 1923, Regie: Per Lindberg) am 7. Dezember in der Volksbühne Frankfurt. Die Neukomposition stammt von der international bekannten und gefragten niederländischen Pianistin und Stummfilmkomponistin Maud Nelissen. Der Film erzählt von vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und einem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman der schwedischen Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949). Das Festivalprogramm wird kuratiert von Gaby Babić, sowie Karola Gramann und Heide Schlüpmann (Tribut an CHAOS FILM und CineConcert).
Das Gesamtprogramm und Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Filmen werden ab Anfang November auf www.remake-festival.dezu finden sein.
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ATLAS SPENDE!!

Ihr habt die Tragödien in Libyen und Marokko alle mitbekommen. Oft fragt man sich wie man helfen kann. In Frankfurt leben sehr viele Marokkaner:innen, klar das man mindestens eine Perosn kennt, die Verwandte und/oder Freund:innen in Marokko hat. Eine davon ist Nadja Doukali, die bestimmt viele von Euch kennen. (Herausgeberin vom Ramadan Kalender, diversen Kinderbüchern & Hörspielen etc.)
Nadja ist unheimlich umtriebig und hat gemeinsam mit ihrer Familie eine sehr individuelle Hilfsaktion gestartet. Die ich Euch sehr ans Herz legen möchte. Sie schreibt:
Tag 4 nach dem verheerenden Erdbeben in meiner Heimatstadt Marrakesch und dem Atlas Gebirge. Ich möchte euch informieren, wie der aktuelle Stand ist und von Herzen um Unterstützung bitten.
Die Toten sind noch nicht fertig gezählt und werden leider noch stark steigen.
Die Überlebenden haben fast alle ihre Häuser und auch sonstiges Hab und Gut verloren. Wir sprechen hier zum Großteil von Bewohnern des Atlasgebirges – hier führen keine Straßen hin – diese kann man nicht einfach so bauen. Die Berge sind fragil und nicht für den Straßenbau geeignet. Man läuft oder nutzt Maultiere. Beim Erdbeben haben sich Teile der Berge über die Dörfer gelegt und somit, sind ganze sogenannte „Douar“ Viertel begraben worden.
Marrakesch selbst hat Erdbebensicher gebaut – daher hat es die alten Häuser in den Souks, die Stadtmauern und viele Riads getroffen. Die Mauern und das jüdische Viertel „El Melah“ hat es sehr schlimm erwischt. Die UNESCO ist dabei den Wiederaufbau in Marrakesch zu planen. Die betroffenen Menschen erhalten vor Ort Hilfe in jeglicher Form.
Alle Handelswaren wie Teppiche, Öle, Aromen, Holzarbeiten usw werden von den Bewohnern des Atlasgebietes hergestellt. Zu 90% von Frauen! Jeder Teppich, jeder Tontopf, der gekauft wird und wurde ist durch diese Hände entstanden. Diese Menschen brauchen jetzt, nachdem sie den ersten Schock hinter sich haben und die Trauer bei sich tragen, Hilfe zur Selbsthilfe.
Daher bitte ich euch, wenn ihr mögt euch an meinem Aufruf zu beteiligen.
Es hat sich über meine Familie in Marrakesch diese kleine Familie aus dem Atlas Gebirge mit einem Hilfeersuchen an uns gewendet.
Die Familie Ouardighi besteht aus Vater Abdelaziz, Mutter Malika, Grossmutter Haja, Töchter Fatima-Zohra (13), Khadija (9) und die kleine Romaissae (2). Durch das Erdbeben haben sie und weitere Familien ihr komplettes Haus, sowie Hab und Gut verloren.
Zelte sind mittlerweile Mangelware. Mein Cousin, der Zelte besorgen wird, versucht gerade alles Mögliche um uns Zelte für diese und weitere Familien zu beschaffen.
Zelte die Winterstabile sind werden gerade händeringend aus dem Ausland angefragt und oder Stoffe – da diese auch rar geworden sind. Falls jemand von Euch Kontakte zu Bundeswehr Zelten hat – her damit :D
Tagsüber brennt die Sonne bei ca 30 Grad und in der Nacht fallen die Temperaturen stark ab und es wird sehr kalt.
Die Familie bittet um Folgendes: Ein Zelt für 5 Personen, Matratzen, Isoliermatten, Decken, Bekleidung und Schuhe.
Meine Familie kümmert sich um die Besorgungen dieses vorübergehenden Zuhauses direkt vor Ort. Somit ist auch vorerst gewährleistet, dass der Vater seine Arbeit in Marrakesch (2h Entfernung) im Souk weiterführen kann und so Stück für Stück in die Normalität zurückkommen kann. Den Frauen besorgen wir alle Werkzeuge, damit sie ihrem Handwerk nachgehen können.
Ihr könnt mithelfen, diesen akuten Hilfeaufruf zu unterstützen. Wir freuen uns über Spenden entweder über paypal https://www.paypal.com/donate/?campaign_id=UTSM5QE5YU2KG&source=url oder per Überweisung an Nadja Doukali, IBAN DE 26 51 0500 1504 3007 1514 (Betreff Atlas Spende!!)
Ich selbst werde mich um Plüsch-Wärmflaschen (Stofftiere mit Wärmflasche) für die Kinder in den Dörfern und die vielen Waisen kümmern. Hier versuche ich gerade einen Hersteller zu finden, der mir 100 Stück verkauft und evt auch mit Kurier schnell nach Marrakesch schicken kann
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Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)
Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.
"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)
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Noch bis Samstag, 23. Dezember: Fensterschau XXXIV – Tina Herchenröther
(Petra)
Heute schon bei Balenciaga reingeschaut? Mit zwei großformatigen Malereien ist Tina Herchenröther gerade in den Fenstern der ehemaligen Burg-Drogerie der Restauratoren zu sehen. Dabei ließ sich die Künstlerin von Kollektionen des Skandal-Modehauses Balenciaga inspirieren: Eine moderne Ritterrüstung aus der Kollektion 2020 und ein Kleid aus zahlreichen ineinander verflochtenen kleinen Metallringen inspirierten Herchenröther zu ihren Motiven. Das Wechselspiel aus Ornament, Weiblichkeit und Stärke stehen zentral in den beiden Werken.
Fensterschau XXXIV: Tina Herchenröther bei den Restauratoren, Ort: Fensterschau, Adresse: Burgstraße 43, bis 23.12., Öffnungszeiten: 24/7
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Bis Sonntag, 31. Dezember: Wohnzimmer Hauptwache mit "Langer Bank"

(Petra)
Das DAM-Reallabor "Wohnzimmer Hauptwache" belebte als Teil des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" im Herbst 2022 die Frankfurter Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist das DAM auf der Hauptwache aktiv. Im Sommer eröffnet auf dem belebten Platz die Ausstellung „Zukunft Innenstadt Frankfurt“. Sie geht der Frage nach, welche Bedürfnisse und Anforderungen an eine lebenswerte Frankfurter Innenstadt in der Zukunft bestehen. Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten zu sehen sein und soll bundesweit in den Modellstädten des Förderprogramms Station machen. Einen nächsten Schritt für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum geht das Museum mit der künstlerischen Intervention "Die Lange Bank" ab heute. Die modulare Sitzmöglichkeit wird dort erstmals für verschiedene Dialogformate bereitstehen. Ein Treffpunkt an der Langen Bank - die künstlerische Installation is als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Ihr könnt hier in die Choreografien und Hörstücke von 15 interntionalen Künstlerinnen und Künstlern eintauchen, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ausprobieren und erleben, wie das Sitzen urbane Räume neu definiert. Je nachem, wer noch so auf der Langen Bank ist, würde ich sagen.
Wohnzimmer Hauptwache mit der Langen Bank, Deutsches Architekturmuseum (DAM), An der Hauptwache, Eintritt: frei
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