08.09.2023
Urlaubsreif
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

Wir sind total urlaubsreif! Und weil heute der letzte Arbeitstag ist, bleibt hier keine Zeit für ein Intro. Morgen geht's erstmal mit unserer Wandergruppe in die Rhön und nächste Woche dann zu Zweit in den Schwarzwald.
Uwe und ich haben aber beschlossen, dass wir nächste Woche trotzdem die Ausgehtipps versenden. Da wir jedoch am Freitag Hochzeitstag haben, bekommt ihr sie erst am kommenden Samstag zugeschickt, da wir dann im Zug sitzen.
In der Vorschau stehen aber auch schon genug Termine für die kommenden Wochen..

Und noch ein kleiner Sonderhinweis: Diesmal gibt es in der Rubrik: AUSZIEHEN sogar ein Wohnungsangebot!

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an das großartige Ausgehtipp-Team:
Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 17 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an daniela@cappelluti.net

1 x 2 Gästelistenplätze für SARAVÁ am Samstag auf dem Yachtklub. Gewinnfrage: Wo findet heute Abend die Pecha Kucha Night statt?

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an daniela@cappelluti.net

2 x 2 Familienkarten* (maximal 4 Tickets pro Familie) für YOUNG PERSON'S GUIDE TO THE ORCHESTRA am Freitag, den 15.9. im hr Sendesaal. Gewinnfrage: Wann wird im hr Mutter Gans & Aschenputtel aufgeführt?

* Da der Veranstalter den Begriff "Familie" nicht weiter definiert hat gehe ich davon aus, dass sich z.B. auch zwei Alleinerziehende + 2 Kinder gemeinsam als eine Familie definieren können.

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

2 x 2 Tickets für das Julia Engelmann am 17. September im Capitol. Die Gewinnfrage lautet: Welches Dessert begeisterte mein Töchterchen in Albanien?

2 x 2 Tickets für das Konzert von Daytime TV am 18. September im Nachtleben. Wusstet ihr, dass David Hockney neulich ein Bild von Harry Styles gemalt hat? Natürlich mit Perlenkette. Ganz ohne ist er diese Woche wann und wo zu sehen?

2 x 2 Tickets für das Konzert von NEFFEX am 19. September in der Batschkapp. Uwe schreibt über den großartigen Jan Plewka, der schon in verschiedenen Zusammenhängen aufgetreten ist. Ich wüsste gerne mindestens zwei.

2 x 2 Tickets für die Rumba-Therapie am 22. September in der Alten Schlosserei. Die Vorschau war köstlich und leite galant über: Welches Lokal sucht verzweifelt eine neue Heimat?

GEROLLTES über den Trinkflaschentrick

(Uwe)

In der Bundesliga fallen aktuell sehr viele Tore, es sei denn, die Eintracht spielt mit. Bei meiner geliebten Samstagskonferenz auf Sky wird daher häufig in Stadien geschaltet, in denen gerade ein Tor gefallen ist. Häufig ist dann zu beobachten, dass der Torwart, der den Gegentreffer hinnehmen musste, nach seiner Trinkflasche greift, ein Schlückchen daraus trinkt und die Wasserflasche wieder an seinen Platz im Tor liegt.

Torhüter sind bekanntlich sehr eigene Typen. Die Liste der durchgeknallten Keeper ist so lange, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass sie besonders sind. Beispiele? Lehmann, Kahn, Schumacher, Wiese, Higuita, Chilavert, Stein, Campos oder „Tarzan“ Ehrmann. Letztgenannter ist der Einzige, der seine eigene Art als Torwarttrainer auf eine nachfolgende Generation übertrug. Er bildete beim 1 FC Kaiserslautern unter anderem Tim Wiese, Roman Weidenfeller oder Kevin Trapp aus. Alle drei legten bzw. legen – neben wenigen Gegentoren – großen Wert auf ausgebildete Körper und extrovertierte Klamotten, Trapp wirkt gegenüber den beiden anderen aber durchaus normal.

Ein Gegentor ist mit Abstand das Schlimmste, was man einem Torhüter antuen kann. Uli Stein nahm es dem Bayernstürmer Jürgen Wegmann einmal sogar so übel, dass er ihm einen Kinnhaken verpasste. Er erst flog vom Platz und kurz darauf von der Gehaltsliste des Hamburger SV. Häufiger kam es vor, dass ein Keeper seine Verteidiger verbal zusammenfaltete, was in der Regel zu keiner Bestrafung führt, aber den Burgfrieden stört und den Torwart emotional so durcheinanderwirbelt, dass er beim nächsten Angriff immer noch nicht konzentriert ist. Ein gewiefter Mentaltrainer kam aus diesem Grund sicher irgendwann auf die Idee, dass ein Torwart durch einen standardisierten Prozess einen emotionalen Abschluss dieses Negativerlebnisses schaffen muss. Etwas, das schneller geht als ein autogenes Training. Einen „Reset“-Knopf drücken, ein Aus- und Einschalten des Computers, wie es einem Servicemitarbeiter aus IT-Hotlines gerne raten. Also nehmen Torhüter ihre Wasserflasche, trinken einen Schluck, machen sie wieder zu und stellen sich wieder ins Tor. Alles auf Anfang, als wäre nichts geschehen.

Scheinbar funktioniert das häufig ganz gut, denn die meisten Keeper halten an diesem Prozedere fest, selbst wenn Sie – wie am Wochenende der Freiburger Noah Atubolu fünf Gegentore hinnehmen musste. Er trank so oft an seiner Wasserflasche, dass man Angst haben musste, dass das zu Harndrang führt. Sein Vorgänger im Freiburger Tor, Mark Flekken, trank während seiner Zeit im Tor des MSV Duisburg während des laufenden Spiels. Die Ablenkung nutzte ein Gegenspieler zu einem Tor. Dumm gelaufen, in diesem Fall war der Griff zur Wasserflasche vielleicht nicht der beste Rat gewesen. Ob es Uli Stein geholfen hätte, wenn damals eine Flasche Wasser hinter ihm im Tor gelegen hätte? Die Aussicht auf einen geübten Weg raus aus der mentalen Notsituation. Man weiß es nicht, am Ende hätte er mit dieser auf den armen Jürgen Wegmann eingeprügelt.

AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE (ausschließlich) für junge Menschen

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Alles andere würde den Rahmen sprengen) Illustration von Carlotta und/oder Luise)

Tolle 3 Zimmer Wohnung in RÖDELHEIM ab sofort frei -für max. 3 Jahre!
Es handelt sich um eine Wohnung über zwei Stockwerke. Das obere Zimmer wird durch eine Wendeltrppe erreicht. Im Wohnzimmer steht sogar ein Kamin und es gibt eine riesige (etwas old school) Einbauküche und viele Einbauschränke. Die Wohnung hat 110m² und kostet 1050 kalt. Ein Schnäppchen. Warum? Die Wohnung kann nur für maximal 3 Jahre vermietet werden.
Die Wohnung ist im Rödelheimer Parkweg. Junge Menschen, die zu Hause ausziehen oder nach Frankfurt ziehen wollen und KEINE top-sanierte Wohnung brauchen können sich bei mir (Daniela, per Whats-App oder Signal 0163-6932055) melden. Bitte meldet Euch in ganzen Sätzen mit Vor- und Zunamen. Ich gebe Euch dann die Telefonnummer von dem super sympathischen Makler.

LINA SUCHT IN KÖLN
Mein Name ist Lina Koch, ich bin 22 Jahre alt und fange im Oktober an der Universität zu Köln an Medienkulturwissenschaft und Kunstgeschichte zu studieren. Ich komme aus Frankfurt und habe dort
2020 mein Abitur gemacht. In den letzten 2 1/2 Jahren habe ich an mehreren verschiedenen Theatern und Opern in Deutschland, sowie an einem Filmset gearbeitet, vor allem im Bereich Kostüm, aber auch Bühne und Regie.
Nun bin ich auf der Suche nach einem Wg-Zimmer in Köln. Ich bin für jeden tipp dankbar. Ihr erreicht mich unter: linakoch.1@gmx.de

ROMAN SUCHT IN FRANKFURT
Hallo ich bin Roman (19) und werde ab Oktober Jura an der Goethe-Universität studieren. Dafür bin ich momentan auf der Suche nach einer 1-2 Zimmer Wohnung. Besonders Bornheim und das Nordend finde ich sehr schön, ich freue mich aber auch über eine Wohnung im Gallus, Ostend, Sachsenhausen oder Bockenheim.
Optional freue ich mich auch über einen kleinen Balkon, damit man nach langen Unitagen oder im Sommer frische Luft schnappen kann. Mein Budget ist 700 Euro warm, natürlich freue ich mich auch über alles was günstiger ist :). Wenn möglich, würde ich gerne im Oktober umziehen, ich bin jedoch flexibel, es geht also auch etwas früher oder später. Gerne übernehme ich bei Bedarf auch Möbel.
Ich freue mich über jede Rückmeldung, gerne per Mail an: romanquint@web.de oder per Telefon unter: 0176/22020701

ESTHER SUCHT IN FRANKFURT
Im Oktober ziehe ich nach Frankfurt am Main und beginne dort meine erste Stelle am Uniklinikum. Deshalb bin ich jetzt auf der Suche nach einer schönen kleinen Wohnung oder einem WG-Zimmer dort (mein Budget liegt ca bei 1000€ warm). Ich bin 25 Jahre alt, lese sehr viel (und bringe dementsprechend viele Bücher mit), trinke gerne grünen Tee und liebe es, zu liegen (auf Wiesen, Teppichen, Dielen). Draußen bin ich eigentlich immer mit dem Fahrrad unterwegs. Wenn ich viel Zeit habe, zeichne oder bastle ich an meinen kleinen Projekten rum oder koche ausgiebig.
Ich habe schon in einigen WG-Konstellationen gewohnt und bin großer Fan von einem liebevollen Miteinander und offener Kommunikation. Ich ziehe zwar neu nach FFM, habe aber schon einige Bekannte und zwei sehr enge Freund*innen in der Stadt.
Ich freue mich über Empfehlungen und Rückmeldungen, gerne an: e.siebelitz@web.de

LENA SUCHT IN POTSDAM ODER BABESLSBERG
Im Oktober ziehe ich nach Potsdam und suche noch ein WG-Zimmer, am liebsten im Westen oder in Babelsberg! Kurz zu mir: Ich bin 21 Jahre alt, studiere im kommenden Semester Informatik an der Uni Potsdam. Nach dem Abitur habe ich gemeinsam mit einem Freund hier in Frankfurt ein junges Print-Magazin, OLDSCHOOL, aufgebaut und freue mich jetzt, in das Uni-Leben einzutauchen und nebenbei weiterhin journalistisch tätig zu sein. Ich spiele super gerne, koche viel und ausgiebig. Ich würde mich über jegliche Hinweise und Empfehlungen freuen! Ich bin unter lenaja.schumacher@gmail.com zu erreichen

Freitag 08. September: SERVERLAND - Eine Dystopie

(Daniela)

Das Theater Landungsbrücken zeigt als Wiederaufnahme das Stück SERVERLAND - Eine Dystopie nach dem Roman von Josefine Rieks.

Die Presse schrieb:
"Mit dem besten, was in der freien Szene Frankfurts zu kriegen war" (Strandgut)., "Darsteller, deren Spielfreude deutlich zu spüren ist" (FAZ)

Über das Stück:
Alle sind gut drauf, aber es gibt eigentlich keinen Grund dafür. Kaputte Freaks. Digitale Deppen. Typen, die von nichts eine Ahnung haben. Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, warum, weiß man nicht mehr so genau. Was das genau war, wissen nur noch die Alten. Die Statussymbole von früher nur noch Elektroschrott. Oder falsche Erinnerungen. Die Zukunft in der Gegenwart.

Reiner will eigentlich einfach nur zocken und stößt dabei auf die Reste der ehemals allmächtigen Serverinfrastruktur. Und wird so aus Versehen und wider Willen aber mithilfe von Meyer, Judy, Miriam, Marco und Jonny zum Begründer einer neuen Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl mal gegeben haben soll. Die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: dieses Internet. Und damit die versammelte Schwarmintelligenz einer besseren Vergangenheit für die Zukunft.

KONZEPT UND ADAPTION Felix Bieske, Thomas Buchenauer, Linus Koenig, Lucia Primavera
REGIE Felix Bieske & Linus Koenig
DRAMATURGIE Lucia Primavera
MIT Jochen Döring, Daniela Fonda, Marlene-Sophie Haagen, Andreas Jahncke, Julius Ohlemann, Randi Rettel und Léa Zehaf.
KOMPOSITION Thomas Buchenauer
LIVE MUSIK Messer Brüder (Thomas Buchenauer, Julia Rothfuchs)
BÜHNE & KOSTÜM & AUSSTATTUNG Hannah von Eiff & Nadine Wagner
CHOREOGRAPHIE Katharina Wiedenhofer
FOTOS Niko Neuwirth

Beginn: 20:00 Uhr.
Tickets hier: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php

Freitag, 08. September: Super Night Shot - Gob Squad

(Martin)

Endlich, endlich, endlich kommt Gob Squad mit ‚Super Night Shot‘ nach Frankfurt! 

 „Seit der Premiere 2003 führte „Super Night Shot“ das Berliner Kollektiv Gob Squad bereits in zahlreiche Städte der Welt mit über 250 Vorstellungen auf inzwischen sechs Kontinenten – und anlässlich des 30. Geburtstags von Gob Squad und zum 20-jährigen Jubiläum des Stücks nun endlich auch zu uns in den Mousonturm.  

Während wir als Publikum aufbrechen, um uns im Mousonturm zu versammeln, schwärmen die Performance-Stars vom deutsch-englischen Theaterkollektiv Gob Squad aus in die abendlichen Straßen von Frankfurt. 

Ihre Mission: Nieder mit der Anonymität der Großstadt! 

Ihre Waffen: vier Videokameras und absolute Hemmungslosigkeit beim Erfüllen ihres Ziels – einen großen Moment von Nähe, Emotion und Leidenschaft zu erschaffen. 

Ihr Zeitlimit: eine Stunde. Denn ob Erfolg oder Misserfolg, genau dann beginnt im Saal die Vorstellung und Gob Squad müssen mit ihren Kameras wieder im Mousonturm sein. Ungeschnitten präsentieren sie, was ihnen unterwegs widerfahren ist. 

Ihre Erlebnisse aus den vier Kameraperspektiven fügen sich auf großer Leinwand zu einer einzigartigen, zutiefst komischen und bewegenden Momentaufnahme einer Stadt zusammen, mit all den heimlichen Stars des Abends, denen sie unterwegs begegnet sind. 

Die Banalitäten des alltäglichen Lebens treffen irgendwie auf den Glanz und Glamour Hollywoods. Alles kann passieren!

Hier ein Kurzvideo zu einem Super Night Shot aus dem Jahr 2004: https://youtu.be/-anpj9LS4vg
Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/super-night-shot/
Donnerstag, 7. und Freitag, 8. September um jeweils 20.00h
Mousonturm / Solidarisches Preissystem
Foto: © David Baltzer

Freitag, 08. September: Das lange Elend

(Martin)

Singspiel in drei Akten
Nach dem spanischen Märchen ‚La Tia Miseria‘

Die Oper/der Liederabend ‚Frittenmoni‘ wurde im vergangenen Jahr in der Denkbar uraufgeführt. Ich weiß, dass die Plätze vor Ort nicht gereicht haben…  Jetzt hat August Scheufler wieder komponiert und Liedtexte geschrieben und bringt ein ganzes Singspiel im Neuen Theater in Höchst zur Uraufführung. 

Ausgehend von dem Wissen: Kinder brauchen Märchen!, sagt Harald Scheffler: Ebenso wie Erwachsene! Märchen umso mehr, wenn es um die Angst vor dem Tod geht. August Scheufler hat sich des Themas angenommen und solch ein Märchen veropert. Frei nach dem spanischen „La Tia Miseria“ überlistet Frau Elend den Tod, der daraufhin von einem Birnbaum nicht mehr herunter und seiner allseits bekannten und gefürchteten Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Niemand stirbt mehr. Na super! Und jetzt? Eines Tages wollen die Leute im Dorf, dass Frau Elend den Tod aus seinem Baumbefreit ...

Die Musik klingt schräg, süffig, süffisant – der Szenerie gemäß. (Ähnlichkeiten mit der Oper "Frittenmoni" vor zwei Jahren sind nicht zufällig)

Vorverkauf: Karten per Klick auf: https://neues-theater-webshop.comfortticket.de/de/tickets/das-lange-elend/neues-theater-saal-8-9-2023-20-00 online bestellen oder telefonisch unter (Mo - Fr 16:00 - 19:00 Uhr): 069 - 33 99 99 33, außerdem 

Neues Theater Höchst, Emmerich-Josef-Straße 46a
Foto: © Veranstalter

Freitag, 08. September: Pecha Kucha Night im Danzig am Platz

(Petra)

Heute präsentiert sich das Danzig am Platz und die hier beheimateten Start-Ups, Künstler, Institutionen und Unternehmen: Gemeinsam mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) seid Ihr eingeladen zur 55. Pecha Kucha Night im Atelier Lihotzky (die Ex-Kantine mit super Blick auf die Stadt!): 20 Bilder, 20 Sekunden – rund 15 Speaker stellen ihre kreativen Projekte vor. Von handgemachten Keramikfliesen bis zu Kampfsport mit emanzipatorischem Anspruch. Moderiert von Peter Cachola Schmal (DAM) versorgt die PechaKucha Session ihre Besucher in kompakter und unterhaltsamer Weise mit Infos und Updates zum Frankfurter Kreativspot Danzig am Platz. Im Anschluss kann die Location auf einem Spaziergang durch das Gebäude erkundet werden. Ab 21 Uhr laden wir dann ein zur Gastroparty in die Werkstatt - mit DJ, Snacks, Drinks und der Möglichkeit, mit der bunten und vielfältigen Danzig-Community ins Gespräch zu kommen.

55. Pecha Kucha Night, Ort: Danzig am Platz, Atelier Lihotzky, Adresse: Danziger Platz 12, Party ab 21 Uhr in der Werkstatt, Adresse: Ostparkstraße 11, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: 5 Euro, Tickets gibt's hier

Freitag, 8. September: FFM/ Daisy the Great

(Andrea)

Ich habe mich neulich mal wieder durch die Konzertkalender geklickt und gehört, im Zoom gibt es ein famoses Programm, darüber berichtet Uwe und das Batschkapp-Team hat ein paar feine Klangperlen im Angebot. So sind DAISY THE GREAT eine Entdeckung, die sich nun in meiner Playlist eingenistet haben. Die Damen verzaubern die Musikwelt mit einzigartigem Sound. Die aufstrebende Indie- Folk-Band aus den USA, erobert mit harmoniebetontem Folk-Pop und ihren kraftvollen Indie-Rock-Balladen die Herzen der Zuhörer:innen weltweit. Die beiden talentierten Songwriterinnen und Multiinstrumentalistinnen, Kelley Nicole Dugan und Mina Walker, haben eine unverwechselbare Klanglandschaft geschaffen, die durch einfühlsame Texte und fesselnde Melodien gekennzeichnet ist. Mit ihrer unkonventionellen Herangehensweise an die Musik schaffen DAISY THE GREAT eine besondere Mischung aus Folk, Indie-Pop und Rock. Ihre Songs sind geprägt von ehrlichen und tiefgründigen Texten, die die Höhen und Tiefen des Lebens einfangen.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barriefrei

Freitag, 08. September - Sonntag, 10. September: Frankfurt Art Experience

(Petra)

Wenn "The Frankfurt Art Experience" im Kalender steht, ist der Sommer immer fast rum: in diesem Jahr muss eine Portion Sommer ja noch nachgeholt werden (findee ich jedenfalls, wenn ich aus dem Fenster sehe), also hoffe ich auf schönstes Sommer-Kunst-Spaziergeh-Wetter an diesem Wochenende. Der Saisonstart der Frankfurter Galerien ist eines der ältesten Gallery Weekends Deutschlands und findet 2023 zum 29. Mal statt. Über 50 Galerien, Offspaces und Kunstinstitutionen werden gemeinsam ihre neuen Ausstellungen eröffnen. Etablierte Positionen und vielversprechende Neuentdeckungen locken alljährlich Sammler und Kunstinteressierte aus ganz Deutschland und dem Ausland nach Frankfurt und in die Galerien. Dieses Jahr werden rund 30 "Walks" am Samstag und Sonntag in alle möglichen Stadtteile und an verschiedensten Kunstorten angeboten, bei denen man immer wieder neue Adressen entdeckt. Und einige sind in diesem Jahr auch neu dabei. Zum Beispiel bei mir um die Ecke in Bocknheim das neue MARS mit Skulptur, Malerei und Fotografie, betrieben von dem Kunsttrio Anna Nero (Kunsthochschule Mainz und HGB Leipzig), Robert Schittko und Marcel Walldorf (beide HfG Offenbach). In der Gruppenausstellungen „This could be us“ zeigen sie bis zum 15. September eigene Werke.
Neben Walks durch die Innenstadt, das Ostend, durch Sachsenhausen, das Bahnhofsviertel und das Westend geht es dieses Mal erstmals auch ins Nordend. Zu Fuß und per Rad zu den verschiedensten Themen mit tollen Guides. Und das Ganze jetzt auch auf Englisch. Alleine für die Innenstadt gibt es fünf verschiedene Angebote: super - da bin ich dabei. Ihr auch? Dann macht doch bei unserer Verlosung mit.

The Frankfurt Art Experience, Eröffnungsabend am Freitag, Ort: in allen Himmelsrichtungen in Frankfurt, Uhrzeit:  Freitag, 18 - 22 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr, Tickets für die Walks: 10 (6) Euro, Rabattcode: "FAE-Students23" und mit Frankfurt-Pass "ffmpass", weitere Infos zu auch zu teilnehmenden Galerien, Offspaces und Kunstinstitutionen findet Ihr hier, die einzelnen Art Walks hier

Freitag, 8. September: Chouk Bwa & The Ångströmers

(Uwe)

Im September 2016 traf die haitianische Vodou-Band Chouk Bwa Libète (WOMEX 2015) auf das in Brüssel ansässige Duo The Ångströmers. Ihr neues Projekt kombiniert eine tiefe Dub-Sensibilität mit haitianischer Rhythmuswissenschaft und Spiritualität.

Von Dezember 2019 bis Mai 2022 wurden Chouk Bwa & The Ångströmers durch die Covid-Krise getrennt. Im Mai 2022 standen sie endlich wieder auf der Bühne und spielten rund dreißig Konzerte in Europa. Zwischen zwei Konzertreihen nutzten sie die Gelegenheit, ihr Live-Set aufzunehmen. Die Verbindung zwischen der Vodou-Tradition einerseits und der analogen Elektronik andererseits wird immer tiefer, mit auch einer Art Wut aufgrund der unglaublichen Schwierigkeit der Welt. Das musikalische Ergebnis ist wild und sehr elektrisierend.

Modulare Synthesizer und andere elektronische Vintage-Instrumente verleihen Chouk Bwas Musik eine neue Dimension, obwohl es offensichtlich immer noch der Groove und das flüssige Tempo der Band sind, die die Energie des Ensembles antreiben: keine Laptops, keine Drum Machines. Bestimmte Freiheiten können nicht eingeschränkt werden. Darüber hinaus sind die elektronischen Instrumente direkt mit dem Schlagzeug verbunden, das sie mit Schlägen und Liebkosungen versorgt. Alle Vodou-Familien sind mit ihren zahlreichen Rhythmen und Liedern anwesend.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr / 18 EUR zzgl. VVK Gebühr
Foto: Brotfabrik

Freitag, 8. September: FFM/ Punk

(Andrea)

Andreas hat mich ins Exzess eingeladen. Herrje, ich war ewig nicht in der Leipziger und es ist ein kleines Wunder, dass es den Laden noch gibt. Alleine das wäre den Abend schon wert. Aber beim Reinhören musste ich feststellen, musikalisch ist Punk (noch immer) nichts für mich, daher sorry. Trotzdem möchte ich das niemandem vorenthalten, sondern all diejenigen, die endlich mal wieder pogen wollen, ganz im Gegenteil zum Besuch ermuntern. Es spielen Die Skeptiker, Kaiser Kaizen und Bei Bedarf. 20 Uhr

Exzess, Leipziger Straße, FRankfurt

Freitag 08. & Samstag, 09. September: These Days Festival 2023

(Uwe)

Ich habe hier schon mehrfach über meine Beziehung zu Rüsselsheim geschrieben und darüber, dass es neben dem Rind nur sehr ausgewählte Orte gibt, die man besuchen sollte. Wie der Straßenname (Mainstraße) recht offensichtlich verrät, liegt Das Rind in direkter Nähe zum Main, in der Umgebung gibt es einige Restaurants und sogar Hotels für die Nacht vom Freitag auf Samstag.

Freitag:
DIAMOND DOG: Das erste Album "Usual Chronicles" des Quartets aus Dijon wird im März 2023 erscheinen - man darf gespannt sein, wie der sehr tanzbare und erfrischende Mix aus New-Wave und Post-Punk ankommt. Erste Hörproben versprechen viel.

BLOODY DEAD AND SEXY: Bloody Dead and Sexy gelten als eine der bekanntesten Vertreter des modernen Death-Rock in Deutschland. Sie beschreiben ihre Musik selbst gerne als Psychedelic Deathrock -  glitzernd, sexy und sehr, sehr lebendig.

FRANK THE BAPSTIST: In den späten 1990er-Jahren von Gitarrist/Sänger FRANK VOLLMANN im kalifornischen San Diego gegründet und seit 2006 in Berlin ansässig, avancierte die Band mit ihrem fulminanten Mix aus Indie, Post-Punk, Americana, Badcave und Glam-Rock zu einer (inter-)national höchst angesagten Szeneband.

Samstag:
ROPES OF NIGHT: Eine Band aus Köln, die mit ihrer im September 22 erschienenen großartigen Debut-LP „Impossible Space“ mit viel Melancholie und Düsternis Fans von gepflegtem 80er Post-Punk, Shoegaze und Dark Wave aufhorchen ließ.

WHISPERS IN THE SHADOW: Gothic Rock, Post Punk, Dark Wave, Neo Psychedelica, Alternative Rock … Kritikern fiel es oft schwer WHISPERS IN THE SHADOW in eine ihrer geliebten Schubladen einzuordnen. Unbeirrt von musikalischen Trends und Strömungen musizierten sie von Beginn an so, wie sie es für richtig hielten.

BFG: 1985 in Manchester gegründet, zählten BFG damals zu den Prototypen des Post-Punks der ersten Stunde, supporteten New Order auf ihrer 86er Tour und wurden häufig mit Joy Division verglichen.

+ AFTERSHOWPARTY MIT DJ EVANGEL

Das Rind
Rüsselsheim, Mainstr. 11
VVK Freitag: 30 Euro zzgl. Gebühren, AK 35 Euro / VVK Samstag: 35 Euro zzgl. Gebühren, AK 40 Euro / VVK-Zweitagesticket: 60 Euro zzgl. Gebühren
Einlass jeweils 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Das Rind

Freitag, 8. September – Montag, 11. September: „Szenen eines Kulturvolkes“

(Uwe)

Szenisches Oratorium über das Frauenorchester in Auschwitz
Ensemble 9. November

Vor 35 Jahren, anlässlich der 50. Gedenkfeier der Reichspogromnacht, wurde dieses 'Szenische Oratorium' unter der Regie von Helen Körte in Frankfurt uraufgeführt. Nun, 35 Jahre später, und 85 Jahre nach der Reichspogromnacht und nach zahlreichen Aufführungen, sowohl in Frankfurt als auch in vielen Städten der Bundesrepublik, bietet das E9N noch einmal die Möglichkeit, das Mädchenorchester hautnah in Frankfurt zu erleben. Das Ensemble führt zum letzten Mal, als eine Art Modell vor, wie aus heutiger Sicht die Auseinandersetzung mit den Opfern aussehen kann.

Hauptgedanke und durchgängiger Faden ist das Thema der Kultur und der Selektion in Auschwitz (Schweißflecken und Pickelchen verboten). Im Gleichschritt stampfen acht Frauen in einfachen Alltagskleidern auf eine kahle Bühne. Die strenge Choreographie lässt Keine aus der Reihe tanzen. Mit dem bewussten Verzicht, die Lagerinsassen als Individuen darzustellen, gelingt es der Regisseurin und ihrem Ensemble, die Entmenschlichung und den Verlust der Würde, systematisch, als Rädchen in einer perfekt gesteuerten Maschinerie deutlich werden zu lassen. Das Stück ist aufgebaut wie eine Komposition für Sprache und Bewegung. Die Geschehnisse im Lager kommentieren, wie ein antiker Chor, sieben Schauspielerinnen. Die Täter, obwohl nicht sichtbar, sind allgegenwärtig. Sie sind ihre ständigen Begleiter. Mit jedem Atemzug, jedem Wort, jeder Geste der Frauen, sind sie ein Teil von ihnen. Durch die teilweise emotionale Distanzierung von Tätern und Opfer lässt sich die Emotionalität und der Grad der Involvierung bei den Zuschauern selbst steuern. Wir sehen zwei Bühnen (4x5m), die sich gegenüberstehen. Die Schauspielbühne mit den sieben Frauen und die Musikerbühne mit einem zehnlöpfigen Orchester und einer Sängerin. Es spielt die Musik, die die Frauen, um zu überleben, im KZ spielen mussten, Puccini, Mendelssohn-Bartholdy, Wiener Walzer usw.

»Szenen eines Kulturvolkes gilt als eine der besten Arbeiten des E9N« findet nicht nur die FAZ. 1989 schrieb der Dichter Erich Fried über die Dramatisierung des 'Mädchenorchester in Auschwitz' »Ich betrachte die Aufführung als kulturelle, kulturgeschichtliche und geschichtliche Notwendigkeit

Hier geht’s zur Vorbestellung: http://www.gallustheater.de/2023/09/szenku5.php

Freitag, 8. September – Montag, 11. September um jeweils 20.00h
Gallus Theater
Foto: © Sabine Lippert, Lucia Makelis

Samstag 09. September: OPEN VIERTEL 2023

(Daniela)

Wir waren vor kurzem schon bei einer Veranstaltung von Open Viertel. Sie haben auf dem François-Mitterrand-Platz einen süßen chilligen Flohmarkt organisiert. Am Samstag organisieren sie das este "OPEN VIERTEL"
Das FRIZZ Magazin ist medienpartner und schreibt: 

Im eckigen, kantigen und urbanen Bahnhofsviertel schlägt der Puls der Stadt so stark wie an fast keinem anderen Ort in Frankfurt. Am 9. September ist es so weit, die erste Ausgabe von „OPEN VIERTEL“ wird vorstellig.
Zentral auf vier Plätzen ab 15 Uhr wird es Entertainment und ein Musikprogramm geben. Das junge Frankfurter Kollektiv „Warum nicht?“ wird gemeinsam mit der Pik Dame den François-Mitterrand-Platz zu einem Festplatz umgewandelt. Hier findet auch das Opening statt. François-Mitterrand-Platz (ab 14 Uhr)

Am Niddasack wird Electro-Musik mit den faszinierenden Nuancen des Orients verwebt.

Am Jürgen-Ponto-Platz wird Funk & Soul gespielt, um danach wechselnden DJs, die sich um House & elektronische Musik kümmern, die Bühne zu überlassen

Und am Yok Yok Eden am Wiesenhüttenplatz lautet das Credo: „minimal & mispelchen“. Top-Djs legen am kultigen Kiosk feinsten Minimal Techno auf die Teller.

Damit nicht genug gibt es buntes Programm „Zwischendrin“.

Weitere Infos in der Bahnhofsviertel-App https://viertel.app/
Facebook Link: https://www.facebook.com/events/293066836747195/

Samstag, 9. September: Sprache deines Herzens

(Martin)

Mehrsprachiger Lyrik- und Musikabend

Zum zweiten Mal: Ein Abend zum Mitmachen bzw. zum Beteiligen! Theaterperipherie lädt ein zum Lyrik- und Musikabend in das Titania. 

Jede Sprache ist willkommen! Nur zugucken, das geht natürlich auch. 

Samstag, 9. September um 19.30h
Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © theaterperipherie

Samstag 09. September: Saravá auf dem Yachtklub

(Daniela)

Wären wir nicht in der Rhön, wäre ich heute Abend auf jeden Fall bei Saravá auf dem Yachtklub, denn Pedo hat einen Special Guest aus Rio De Janeiro dabei: Die tolle Batukizer!

Nach drei Monaten Pause freuen wir uns auf die letzte Saravá-Party in dieser Yachtklkub-Saison - eine unvergessliche Nacht voll spätsommerlicher Sounds, brasilianischer Lebensfreude und einen besonderen Gast-Act: Carla Schack vom Batukizer Projekt aus Kopenhagen. 

 Vor ihrem DJ-Leben hat Carla als Background-Sängerin und Tänzerin für zahlreiche brasilianische Künstler gearbeitet, darunter Jorge Ben, Gilberto Gil, Lenine und Daúde. Außerdem nahm die gebürtige Carioca zwei Soloalben unter dem Namen Carla Alexandar auf und war Teil der brasilianischen Girlgroup Lilith. Heutzutage reist sie gemeinsam mit ihrem Projekt- und Lebenspartner Rasmus nicht mehr als Performerin, sondern als musikalische DJ-Botschafterin ihrer Heimat um die Welt und unterrichtet junge Frauen bei der Future Female Sounds DJ Academy in Kopenhagen. In ihren Sets durchstreifen die beiden die kulturelle und ethnische Vielfalt Brasiliens von Nord nach Süd und Ost nach West und verarbeiten dabei afrobrasilianische Stile, Tropicália, Samba, Bossa, MPB sowie moderne Beats und Basslines. Das Duo hat Mixtapes über Plattformen wie The Vinyl Factory, NTS Radio, Discogs und Le Mellotron veröffentlicht, die viel Beachtung fanden und damit insgesamt über 2 Millionen Plays angesammelt. Seid dabei und erlebt mit uns eine ausgelassene Party mit Batukizer - voller Energie, Lebendigkeit und Verve. Bora festejar!

Beginn/Ende:  22-4 Uhr
YACHTKLUB
Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt €8,- €

Samstag, 9. September: OF/ Schatzsuche für alle

(Andrea)

Sehr hübsch, wie Anna und Daniel den Rathauspavillon bespielen und zu einem echten Treffpunkt in der City gestalten. Nicht ganz so bunt wie das UND, aber dafür mit langem Atem. Heute laden sie zur Schatzsuche für Alle ein, heißt Flohmarkt auf dem Platz. "Du bist auf der Suche nach dem ganz besonderen Schnäppchen oder möchtest deine Schätze loswerden? Dann bist du herzlich eingeladen zu unserem vielfältigen und kostenlosen Flohmarkt mitten in Offenbachs Innenstadt!" Uhrzeit: 12 – 18 Uhr – Aufbau ab 11 Uhr. Der Flohmarkt richtet sich an alle die ihre gut erhaltenen Second-Hand-Schätze loswerden wollen. Egal, ob Kleidung, Bücher, Haushaltswaren, Spielzeug oder andere Raritäten, die ihr nicht mehr braucht, bringt sie mit und gebt ihnen eine neue Chance, geliebt zu werden! Vor Ort wird es Musik, kühle Getränke und Häppchen vom Kollektiv Bar + Kaffee geben, dazu ein extra Flohmarkt-Special mit Kinder Fruchtsaft-Slushies und Aperol Spritz. Die Anmeldung zum Verkauf ist ganz unkompliziert und schnell möglich, einfach per mail an booking@rathauspavillon.de

Rathaus-Pavillon, Stadthof 16, 63065 Offenbach

Samstag, 9. September: Of/ Expedition durch Offenbach

(Andrea)

Heute geht es mit Boris Sieverts nochmal auf Tour und die Expedition ist ein Schmankerl (ich hoffe, das ich ihn nächstes Jahr nochmal überreden kann und überhaupt das Budget bekomme...). Erfordert aber ein bisschen Kondition und gutes Schuhwerk. Auch schwindelfrei sollte man sein. Stadtplaner und Architekten, der Zweite Weltkrieg, aber auch Zeitgeist und Investoren haben in Offenbach Spuren hinterlassen. In der Innenstadt bestimmten Brandmauern und Brachen lange Zeit das Bild, ebenso wie der Bau der S-Bahn in den 1990er Jahren und der damit verbundene Rückbau der vierspurigen Berliner Straße. Einiges lässt sich heute noch erahnen, wie die Relikte der in den 1960er Jahre begonnenen Transformation zur autogerechten Stadt mit einer Zweiten Ebene für Fußgänger. Zu sichtbaren Veränderungen führten zuletzt die Neugestaltung des Marktplatzes und Wohnungsbauprojekte.

Der von Boris Sieverts vom Kölner Büro für Städtereisen konzipierte und in Zusammenarbeit mit der Offenbacher Stadtmarketinggesellschaft durchgeführte Spaziergang am Samstag, 9. September, erkundet die Offenbacher Innenstadt auf unkonventionellen Wegen. Sieverts, Jahrgang 1969, hat Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert, in Architekturbüros in Köln und Bonn gearbeitet und sich darauf spezialisiert, die Grauzonen in städtischen Ballungsräumen wie Köln, Paris, Rotterdam und auch Offenbach zu finden. Offenbach sei geprägt von Gestaltungswillen und einem radikalen Pragmatismus, sagt er. Die fünfstündige Tour verspricht einen intensiven Streifzug abseits der gewohnten Wege durch vertrautes und doch unbekanntes Gelände. Der Stadtspaziergang beginnt um 11 Uhr auf dem Parkplatz in der Hospitalstraße und endet gegen 16.30 Uhr am Rathaus-Pavillon. Die Teilnahme kostet 18 Euro inkl. VVK-Gebühr.

https://frankfurtticket.de/tickets/stadtspaziergang-15289.65058/

Samstag, 9. September: Of/ Sinah Osner & Fabian Stransky

(Andrea)

Das Wetter könnte besser nicht sein und ich war schon lange nicht auf dem Wochenmarkt. Warum ist leicht erklärt: Die Verlockungen sind immer groß und hinterher bin ich meistens pleite. Außerdem komme ich unter drei Stunden nicht weg, man trifft viele nette Menschen, plaudert hier und plaudert da. Ach, ja, das habe ich vermisst, stelle ich gerade fest. Und weil Thomas Lemnitzer in die GALERIE ARTYCON geladen hat und dort in Cooperation mit MUT & LIEBE zur Ausstellung von Sinah Osner & Fabian Stransky lädt, gehe ich natürlich hin. Von 12-18Uhr ist Vernissage. Zu den Arbeiten: "So unterschiedlich die beiden gezeigten Serien auch sein mögen, zwei Dinge haben sie unbedingt gemeinsam: Die hohe künstlerische, ästhetische und handwerkliche Qualität sowie die emotionale Wirkung, die sie in der Auseinandersetzung bei den Betrachtenden auszulösen vermögen.Grundlage für Sinah Osners Arbeit „Heute haben wir uns gesehen.“ sind die an sie gerichteten Tagebücher ihres Vaters, aus welchen die diplomierte Fotografin fragmentarisch Zitate heraus nimmt. 23. November 1998 Es war kein Vorsatz von mir. 25. Dezember 1999 Nichts geht verloren. Nicht wirklich. 18. November 2000 Heute haben wir uns gesehen. 29. Mai 2003 So, für heute ist es genug. Diese Auszüge sind Grundlage für die teils dokumentarischen, teils intuitiven Fotografien, welche mittels einer analoger Mittelformatkamera aufgenommen wurden. Die einzelnen Motive – die Ecke eines Autos, ein Waldstück oder das Detail einer Statue – erschließen sich nicht sofort. Doch durch die Dichte der Hängung und die begleitende Audioinstallation, in welcher die Textfragmente vorgelesen werden, ergibt sich ein Dialog zwischen zwei Menschen, eine Auseinandersetzung zwischen dem Autor und der Leserin, die ihre Erinnerungen fotografisch verortet. Die Bilder sprechen von Verständnis und Missverständnis, Vergebung, Verhältnissen, Weisheiten, Abnabelung und Frustration. Nicht alle offenen Fragen können durch diesen Arbeitsprozess beantwortet werden. „Ich komme nicht zu dem einen Ergebnis, der einen Erkenntnis...“ diese Selbstreflexion kann man mitnehmen, um den Dialog von Autor und Bildautorin für sich weiter zu phantasieren. Das Buch zur Arbeit vervollständigt diesen. Es beinhaltet 45 Fotografien und 32 Textpassagen. VERNISSAGE 09.September 2023 12-18 UHR FINISSAGE 10. Oktober 2023 12-18 UHR weitere Termine nach Vereinbarung Tel. 06983008685 o. 01791065469

Galerie Artyricon,Wilhelmsplatz 2, Offenbach

Samstag, 9. September: FFM/ Artist-Run in Tirana

(Andrea)

Ich lese Tirana und würde  gerne in der Bornheimer Eulengasse vorbei. Aber dann verpassse ich Alex Ackermann, der legt nämlich heute Abend anlässlich der Neueröffnung des Offenbacher Marktplatzes (der nie geschlossen, aber relativ lang umgestaltet wurde. Dass die Bauerei länger als geplant gedauert hat, lag u.a. daran, dass beim Tiefbau immer mal Überraschungen zu Tage getreten sind, nicht verzeichnete Leitungen etc. Da ist das Fest heute ein schönes Signal).

Nun zurück zur Eulengasse und Albanien. Da waren wir in einem schönen Resturant essen damals und die Schokowurst zum Dessert begeisterte Lili derart, dass sie dann eine Kritik für die Schülerzeitung plante und nie veröffentlichte. Vielleicht auch, weil das nicht das einzige kulinarische Highlight der Reise blieb. Auf jeden Fall hat mir die Stadt gut gefallen und wenn die in Tirana/Albanien lebende Künstlerin Resina Meçani (Tirana Ekspres) einen umfassenden Einblick in die freie Szene von Künstler-Initiativen in Tirana gibt, wäre ich gerne dabei. "Dabei beleuchtet sie nicht nur die Akteure und Initiativen selbst, sondern auch die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten und den Austausch innerhalb dieser lebendigen Szene. Das Treffen mit den insights gibt die Möglichkeit für Q&A (Veranstaltung in englischer Sprache), und im Anschluss gibt es bei der Bornheimer Tafel, dem Künstleressen von EULENGASSE zu dem alle Anwesenden herzlich eingeladen sind, weitere Möglichkeiten des Austauschs. Tirana, die Hauptstadt von Albanien, erstrahlt als eine der facettenreichsten Städte Europas in ihrer lebendigen Kunstszene. Die Fülle an Kunstgalerien, Straßenkunst und von Künstlern geführten Initiativen, wie etwa Tirana Ekspres, verleihen der Szene einen pulsierenden Charakter und halten sie im Einklang mit den aktuellen Strömungen. Tirana Ekspres ist eine gemeinnützige Organisation, die eine vielfältige Gruppe aus Kunst, Zivilgesellschaft, Umwelt und sozial orientierten Unternehmen umfasst. Als teilweise selbstfinanzierter Kulturraum setzt sich der Verein für kulturelle Vielfalt, Umweltschutz und soziale Verantwortung ein. Durch die Förderung von Kunstformen, nachhaltiger Umweltpflege und sozialer Entwicklung strebt er eine alternative Realität in Tirana an. In den letzten 12 Jahren hat Tirana Ekspres verschiedene kooperative Aktivitäten durchgeführt, die Menschen jeden Alters und Hintergrunds zugutekommen. Der Schwerpunkt auf informeller Bildung durch Kultur, Umwelt und Tourismus ermöglicht es der Organisation, tiefere Verbindungen mit anderen Gruppen herzustellen. Das Teilen von Erfahrungen und das gemeinsame Arbeiten an Anliegen sind zentrale Ziele, die sowohl zu einzelnen Projekten als auch zu langfristigen Beziehungen führen können." 17 Uhr

Ausstellungsraum Eulengasse, Frankfurt

Samstag, 09. September bis Sonntag, 01. Oktober: What has happened to the River?

(Martin)

Yaoundé Frankfurt Walk
LIGNA/Avant Scène
Videowalk

Das ist spannend! Frankfurter*innen und Menschen aus Yaoundé, der Hauptstadt von Kamerun bewegen sich gemeinsam und verbunden durch Videotelefonate durch den öffentlichen Raum. 

„Mit dem Stadtplan einer fremden Stadt durch die eigene gehen, um den städtischen Raum neu zu erkunden: Der „Yaoundé Frankfurt Walk“ ist ein Spaziergang, der Yaoundé, die Hauptstadt des Kamerun, und Frankfurt miteinander verknüpft. Über Video-Telefonie miteinander verbunden bewegt sich das Publikum zweier Kontinente zeitgleich durch die beiden Städte. Die Erzählungen und Bilder von Orten, Straßen und Situationen ähneln und unterscheiden sich. 

Dabei ist die in Deutschland weitgehend vergessene koloniale Geschichte nur ein Aspekt. Die fortgesetzte Ausbeutung der Ressourcen, die Klimakrise oder die Verhinderung von Einwanderung geraten als Politik des Stadtraums in den Blick. Wie lässt sich ein gemeinsames Handeln entgegen allen Trennungen herstellen?“

Hier geht’s zu den Tickers: https://www.mousonturm.de/events/yaounde-frankfurt-walk/
Samstag, 9. und Sonntag, 10. September, Freitag, 22. - Sonntag, 24. September, Freitag, 29. und Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober um jeweils 16.00h
LIGNA/Avant Scène / Mousonturm
Videowalk / Solidarisches Preissystem
Foto: © Veranstalter*innen

Bis Sonntag, 10. September & im Oktober: Der Prinz von Homburg (Heinrich von Kleist)

(Martin)

Der Prinz von Homburg - Schlacht bei Fehrbellin

„Erst das Lazarett zeigt, was der Krieg ist“, dieser Satz aus ‚Im Westen nichts Neues‘ von Erich Maria Remarque ist Leitstern und Kompass für die außergewöhnliche und absolut gelungene Inszenierung von Kleists Prinz von Homburg im Theater Willy Praml in der Naxos Halle.

Der Prinz von Homburg, Kleists letztes Drama, dessen Uraufführung er selbst nicht mehr erlebte, weil er sich und seine Geliebte Henriette Vogel zuvor am Berliner Wannsee suizidierte, spielt im Krieg, spielt auf dem Schlachtfeld, zeigt den Adel, spielt zwischen Traum, Leben, Liebe und Tod…

Michael Weber als Regisseur hat eine konsequent-mutige Draufsicht auf das militärische (Er)Leben gewagt, verlegt die Front von Fehrbellin in einen Lazarettsaal (womit er auch Remarque ernst nimmt) und macht uns zu Besuchern von Kriegsversehrten und durch Traumatisierung gezeichneten Menschen. Weber und die Schauspieler*innen zeigen Krieg und seine Folgen schlüssig in den Auswirkung auf den einzelnen Menschen - und: Regisseur und Ensemble ‚siegen‘!

Wurde der Prinz von Homburg schon einmal mit einem derart gradlinigen Blick auf die Schrecken des Schlachtens und Metzelns und befreit von allem militärischem Tschingderassabum gezeigt? 2006 inszenierte Armin Petras im Schauspiel Frankfurt den ‚Prinz‘ als biertrinkenden Proll im Dauerregen, zehn Jahre später machte Michael Talheimer einen verträumten Nachthemdträger aus ihm.

Und Michael Weber und das Ensemble im Theater Willy Praml in der Naxos Halle?  Wir betreten den Raum und sehen schwarz. Da liegen sie, der Prinz (Anna Staab), Natalie (Hannah Bröder), der Kurfürst (Birgit Heuser), Obrist Kottwitz (Reinhold Behling), Kurfürstin (Jakob Gail), Graf Hohenzollern (Muawia Harb) in einer trauerfarbenen Bettwäsche in hochgesteller Rückenlage, befinden sich im Zwischenreich von Traum, Leben, Liebe und Tod – es sind hier keine Kriegshelden, sondern Opfer, versehrt, zitternd, traumatisiert, beatmet, vor sich hin brabbelnd, zu bemitleiden.

Es geht kaum anders - vom ersten Moment ist man als Zuschauer in Interaktionen mit dem, was schon geschehen scheint und gar nicht erst groß erzählt werden müsste (wird es zum Glück aber und auch gesprochen in der vollen Schönheit der Kleistschen Sprache) und mit dem, was wir in konzentrierten zwei Stunden miterleben werden. Der Zugang zum Stück ist dabei konsequent und trägt: die Beteiligten stellen ihr Widerfahren als Erinnerungen zur Verfügung und wir als Publikum sind ganz dabei, nehmen Anteil, erinnern mit und es stellt sich eine Melange an Gefühlen ein, die alle kennen, die Menschen, die im Krieg waren, schon einmal zugehört haben.

Dass wir als Publikum dabei sprachlose Beteiligte sind, ist vielleicht durchaus eine Weiterführung und gibt uns als stumme Zeugen eine authentisch adäquate Rolle. Gezeigt wird der Prinz von Homburg im Theater Willy Praml auf ‚kleiner Bühne‘, das ist eine kluge Entscheidung – zumal in der stattfindenden Schlacht von Fehrbellin die Naxos Halle dann doch zeigt, was sie ist und kann.

Gespielt wird von den Schauspieler*innen sensationell. Anna Staab zeigt den Prinzen in seiner Gebrochenheit zwischen Träumer und Soldat, was er beides ist. Wenn sie als Prinz entrückt Bohemian Rhapsody anstimmt und man zu Hause den Liedtext in der Übersetzung liest, erschließt sich, warum Freddie Mercury hier treffsicher passt.

Brillant das stimmliche Erzeugen von Kriegsatmosphäre insbesondere durch Hannah Bröder. Großartig: Alle! Michael Weber und das Ensemble nehmen in diesem Prinz von Homburg den literarischen Text verdammt ernst und unterfüttern Kleist mit einer zusätzlichen und zuvor so noch nicht gesehenen Perspektive. Der Blick richtet sich nicht auf den historisch kriegerisch-strategisch planenden Adel, sondern fokussiert Krieg in seiner Auswirkung grundsätzlich mit dem Schrecken für das bürgerliche Kanonenfutter. Das ist ein echter Mehrwert und eine literarische Perspektiverweiterung!

Da die Handlung eine durchaus komplexe ist, hier als Einführung ‚Prinz Friedrich von Homburg to go (Kleist in 10,5 Minuten): https://youtu.be/I0LzvWvW8hE

Hier geht’s zum Reservieren der Karten: https://theaterwillypraml.de
Unbedingt ansehen, unbedingt hingehen!

Bis Sonntag, 10. September
Montag, 2. und Donnerstag, 5. Oktober um jeweils 20.00 Uhr
Theater Willy Praml / Naxos Halle
Foto: © Rebekka Waitz

Samstag, 9. September: Carillonkonzert

(Martin)

Unter freiem Himmel auf dem Römerberg

Die Wettervorhersage ist hervorragend! Richtig für ein Sommerabend-Konzert auf dem Frankfurter Römerberg unter freiem Himmel. Hoch im Turm sitzt der Carilloneur am Spieltisch und bespielt mit Händen und Füßen die 47 Glocken. Musik aus drei Jahrhunderten wird über der Stadt erklingen. Carilloneur ist David von Amstel

Samstag, 9. September um 19.00h
Unter freiem Himmel auf dem Römerberg
St. Paulsgemeinde in der Alten Nikolaikirche
Freier Eintritt
Foto: © St. Paulsgemeinde

Samstag, 9. September, und Sonntag, 10. September: FFM/ Nordparkfestival

(Andrea)

Ein schönes Line-Up flatterte unlängst ins Haus und bei schönem Spätsommerwetter genau das Richtige: Umsonst, draußen und im Frankfurter Grünen. Veranstalter des Nordparkfestivals sind u.a. Playground, Virus Musik, Daheim am Berg uvam. und zusammen bieten sie ein breites Spektrum an musikalischen Genres zwischen akustischer, Ethno-, rockiger, spaciger Musik, Indie, HipHop, Electro und jede Menge Möglichkeiten und Workshops (auch für Kinder). Im Programm sind unter anderem die Toyboysband (garage/punk), Julie Kuhl & the lonely Freaks (Indie Soul/Folk Pop), The Slags, die ihre lautesten Zeiten laut eigener Angabe hinter sich haben und nun seit ein paar Jahren unplugged unterwegs sind. Musikalische Energie versprühen sie allerdings so oder so – ob mit oder ohne Verstärker. Tiffanie Unukić, kurz @tif.mp3, ist Musikerin aus Offenbach am Main. Die gebürtige Heilbronnerin wohnt nun schon seit fast fünf Jahren in ihrer Wahlheimat und arbeitet dort an ihrem ersten Solo-Projekt. Außerdem spielen Devil´s Maiden, das ist die Schulband der Otto-Hahn-Schule, die Dübel Brüder – das sind die MCs Kanibal Fresh und der Glöckner aus Frankfurt 069. Ihre Interpretation von klassischem 90er HipHop ist so wie sie selbst: eigen, selten ganz nüchtern und boom-bap’ig bis zum Schluss … aaight! The Black Cat’s Eye sind gleißende Fuzz, Bass und Drumriffs, ineinander verwobene Akkord-Pickings und im Blues verwurzelte Leadgitarren – mal schreiend, singend oder rau. DJ Yesta, geb. in Frankfurt am Main, hat seit 1989 zwei Plattenspieler und gewann 2001 die itf der Scratch-DJs nach mehreren Anläufen. Er produziert Rap, Hiphop und elektronische Musik. Die Tongaertner_band kenne ich noch aus dem Labor, bei ohnen trifft Nachdenkliches auf Leichtfüßiges. Es geht ums große Ganze wie ums kleine Feine – gekleidet in eingängigen Indie-Rock und tanzbare Offbeat-Hymnen. Weiterhin im Programm: Die Copy Cats (kick ass punkrock) und sogar Bab Ane Zamé, die 16-köpfige Hausband des Artificial Family e.V. aus Mühlheim am Main zieht wieder über die Bühnen. Ihre Musik ist von Afro-Latin-Samba-Grooves inspiriert. Südamerikanische Percussion mischt sich mit Gesang, Bass und Gitarre. Neben all der Musik ist das Duo Einfach Riesig mit einem Piratenprogramm für Kinder und Eltern dabei, Messerjocke und Blutsvenja suchen eine Mannschaft, also einfach mal anheuren! Samstag 1b 15 Uhr, Sonntag ab 11.30 Uhr. https://nordparkfestival-frankfurt.de

Nordpark, an der Homburger Landstraße zwischen Frankfurter Berg und Bonames

Samstag 9. September: Original Jamaican Roots Reggae

(Daniela)

REGGAE PEEEEOPLE hier News aus dem Club Voltaire:

Wir melden uns mit einem "BANG!" aus der Sommerpause zurück und präsentieren Euch am 09.09.23 "Original Jamaican Roots Reggae"!
MICAH SHEMAIAH aus JAMAICA kommt zu uns nach Frankfurt in den Club Voltaire !!!!! Ihr dürft Euch freuen auf einen wundervollen Abend "full of good vibes inna jamaican style"!
Reserviert Euch jetzt schon Euer Ticket zum nice price von 12€ (Abendkasse 15€) unter: bassmentsessionffm@gmx.de
Schreibt uns einfach euren Namen und wieviele Tickets Ihr möchtet, dann könnt Ihr sicher sein, dass Ihr dabei seid....space is limited!

Die Türen sind wie gewohnt ab 21 Uhr für Euch offen, come early, unsere Resident Selecta RALL-FI und KAI ROOTS bringen Euch in der Pre- and Aftershow "in the right mood"!
Wir freuen uns auf Euch und auf eine magische Nacht

Wie wohnst Du nachhaltiger zur Miete, gerade auch mit wenig Budget?

Ein Aufruf von Lust auf besser Leben, deren Arbeit ich sehr schätze:

Liebe Mieterinnen und Mieter, für das Projekt „Nachhaltig wohnen mit wenig Budget“ brauchen wir eure Ideen! Wir arbeiten gerade an einer Broschüre, in der wir die vielfältigen Möglichkeiten nachhaltigen Wohnens aufzeigen möchten.

Habt ihr ein Solarpanel auf dem Balkon? Teilt eure Hausgemeinschaft Werkzeuge oder z. B. eine Gefriertruhe miteinander? Kompostiert ihr euren Bioabfall in einer Wurmkiste?

Es gibt so viele Möglichkeiten, auch mit wenig Budget nachhaltiger zu wohnen – und dadurch auch langfristig Kosten zu sparen. Erzählt uns von eurer Idee oder bereits umgesetzten Maßnahmen, was euch überrascht hat und wo es eventuell auch Probleme gab!

Besucht die Projektwebseite www.t1p.de/wohnen-n und teilt eure Idee mit uns. Gerne möchten wir eure Geschichte erzählen und Mieterinnen und Mieter in ganz Deutschland mit Ideen zu nachhaltigerem Wohnen inspirieren!

Gefördert wird das Projekt von der Ikea Stiftung, der GLS Treuhand, der Heidehof Stiftung und der FES-Marke „reYOUrS“.

Bis Sonntag 10. September: exf f. - Tage des experimentellen Films

(Daniela)

exf f. ist ein Festival, das dem experimentellen Film in seiner Vielgestaltigkeit, seiner Geschichte wie auch Gegenwart, gewidmet ist. Vier Tage lang soll ein Begegnungsraum eröffnet werden, in dem in gebündelter Form verschiedene filmische Arbeiten auf Super 8, 16 und 35mm sowie in digitalen Formaten in den Fokus gerückt werden. Die meisten der gezeigten Filmemacher:innen sind selbst vor Ort, um ihre Arbeiten zu präsentieren.

Neben Filmen von Robert Beavers, der zu den bedeutendsten Regisseur:innen des amerikanischen Experimentalfilms zählt, werden auch Filme von Amy Halpern, Theo Thiesmeier und Sarah Pucill, die zusammen mit unserer Kooperationspartnerin Karola Gramann von der Kinothek Asta Nielsen eine fünf Programme umspannende Reihe zum feministischen Experimentalfilm des Londons der 1990er kuratiert hat, u.v.m. in der Pupille, im DFF (Deutsches Filmmuseum und Filminstitut) und der Städelschule zu sehen sein.

Das vollständige Programm findet sich auf der Website: https://exff.de/

Sonntag, 10. September: All right. Good night

(Martin)

Helgard Haug - Lesung

Es war vor gar nicht so langer Zeit, da waren Rimini Protokoll und Helgard Haug im Mousonturm mit der Inszenierung ‚All right. Good night‘. Die fasznierende Inszenierung basiert auf einem Buch von Helgard Haug. Sie kommt nun in den Mousonturm und liest: über die Demenz ihres Vaters und das Verschwinden – verschränkt mit dem plötzlichen Wegsein eines Flugzeuges… 

Als im März 2014 ein Flugzeug auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich vom Radar verschwindet, hat für Helgard Haug der Abschied vom Vater gerade begonnen. Sein Gedächtnis wird unzuverlässig, die Orientierung immer schwieriger, schließlich bekommt die Vergesslichkeit des Vaters einen Namen: Demenz. „All right. Good night” soll der letzte Funkspruch des Piloten gelautet haben. Nach der beeindruckenden und mehrfach ausgezeichneten Bühneninszenierung ihres Textes liest Helgard Haug nun aus dem jüngst erschienen Buch. Über acht Jahre hinweg zeichnet sie darin das Verschwinden, die Suche und das Ringen mit der Ungewissheit nach und verknüpft die eigene Erfahrung mit der Trauerarbeit der Hinterbliebenen des Unglücksfluges.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/all-right-good-night/
Sonntag, 10. September um 18.00h
Mousonturm Studio 1 – Solidarisches Preissystem
Foto: © Mara von Kummer

Sonntag, 10. September: OF/ Ein Streifzug durch den Sommer

(Andrea)

Der Sommer war schön und für mich definitiv zu kurz. Daher kommt mir die Ausstellung sehr entgegen: Bis Ende Oktober sind die Arbeiten von Silvia Jaschke und Lisa Herwig bei Bobbel zu sehen. "Ein Streifzug durch den Sommer" heißt ihre Ausstellung, für die sie die Sonne eingefangen haben.
Das künstlerische Talent liegt in der Familie. Mutter und Tochter haben im Februar 2023 ihr Studium der Malerei als Meisterschülerinnen bei Markus Lüpertz und den Dozenten Reinhold Braun, Fritz Dickgiesser, Leander Kresse und Arnim Tölke abgeschlossen und arbeiten seitdem in ihren Ateliers in Berlin und Dreieich. Die meist großformatigen Gemälde, bunt, mit Acryl, Öl oder Leimfarbe auf Leinwand gemalt, wecken Emotionen und legen Sehnsüchte, Erfahrungen und Erlebtes dar. Inspiration für ihre aktuelle Kunst finden sie in der wunderbaren Natur, auf Reisen und im Austausch miteinander. Wir freuen uns sehr, dass sie ihre aktuellen Arbeiten bei uns ausstellen werden und laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am 10. September 2023 von 14 bis 18 Uhr. Zu sehen sind die Werke bis Ende Oktober. Gerne nach Vereinbarung. Die Finissage findet am 29. Oktober ebenso von 14 bis 18 Uhr statt. 

Zweitlofft, Bernardstraße 13, Offenbach 

Sonntag, 10. September: OF/ Sorry Gilberto

(Andrea)

Danach will ich unbedingt in den Hafen 2. Dort spielen Sorry Gilberto passend zum Sommer wunderbare Musik: "Seit 2007 ziehen Anne von Keller und Jakob Dobers als Sorry Gilberto von Berlin aus durch die Clubs, Cafés, Theater, Wohnzimmer und Hinterhöfe von Europa und singen von Tapiren, Dächern, Meisterwerken, ausgedachten Akademien und von der Grausamkeit der Kunst. Das klingt immer wie gerade erst erfunden, doch ist jeder Ton, jede musikalische Haltung bewusst gewählt. Der Rolling Stone schreibt: „Schön, dass es auch hierzulande Musiker gibt, die wissen, dass man etwas Dilettantisches in etwas Magisches überführen kann. Anne von Keller und Jakob Dobers bewegen sich zwischen zärtlichem Belle-&-Sebastian-Pop und andächtigen Jazz-Folk-Stücken mit traumwandlerischer Sicherheit.“ (entnommen: Haus für Poesie - https://www.haus-fuer-poesie.org/de/poesiefestival-berlin/kuenstler-datenbank/sorry-gilberto )". 17.30 Uhr

Hafen2, Nordring, Offenbach

Montag 11. - Sonntag 17. September: HESSISCHER DOKUMENTARFILMTAG

(Daniela)
Uwe liebt Dokumentarfilme und wären wir nicht im Urlaub, wären wir bestimmt dabei. Der  HESSISCHE DOKUMENTARFILMTAG lädt im Rahmen der bundesweiten Aktionstage LETsDOK vom 11.-17.9.2023 dazu ein, mit Dokumentarfilmen über den eigenen Tellerrand zu schauen und dem Dokumentarfilm als Kunstform ein Forum zu bieten. Dokumentarfilme entführen uns in fremde Welten, inspirieren zu neuen Sichtweisen und rütteln auf. Sie stellen Gesellschaftssysteme in Frage und bringen unbekannte Schicksale und Zusammenhänge ans Licht. Dokumentarfilme können ergreifend, humorvoll, aufrüttelnd und tiefgründig sein. Sie haben ausreichend Zeit für vertiefende Darstellung und gehören damit zu den wesentlichen meinungsbildenden Elementen unserer Gesellschaft."

Hier kommen zwei Tipps (der Film über Oskar Fischinger am 20.9. gehört auch dazu)

16.09.2023 18:00 KAMERA IM DOKUMENTARFILM - WERKSTATTGESPRÄCH MIT KAMERAFRAU SIRI KLUG
Frankfurt — Kino im DFF im Anschluß an den Film SONG FROM THE FOREST Dokumentarfilm von Michael Obert — 2013 — 97 Min. Kamerafrau Siri Klug hat die Bildgestaltung für viele preisgekrönte Kinodokumentarfilme übernommen, einer davon ist der Film SONG FROM THE FOREST  Siri Klug gibt einen Einblick in ihre Herangehensweisen bei der dokumentarischen Kameraarbeit. Das Gespräch führt Malte Hagener vom Marburger Kamerapreis. https://hessischer-dokumentarfilmtag.de/portfolio/song-from-the-forest/

17.09.2023 12:00 KI und JournalismusDokumentarfilm
„Hi, AI“ Regie: Isa Willinger — 2019 — 87 Min Prädikat „besonders wertvoll“ der Filmbewertungsstelle FBW in Kooperation mit dem Frankfurter Presseclub.Auch wenn in Redaktionen von Zeitungen und Sendern noch keine humanoiden Roboter werkeln, das Thema KI hat schon heute Auswirkungen nicht nur auf den journalistischen Alltag. Darüber diskutieren nach dem Film Dr. Kim Björn Becker, FAZ - Politikwissenschaftler. Politischer Nachrichtenredakteur. Wissenschaftlich Arbeit an der Uni Trier, u. a. über Regeln zum KI-Einsatz in journalistischen Redaktionen, Dr. Alf Mentzer, Hessischer Rundfunk, Mitglied im Steuerungsteam der hr-Kulturunit und einer Projektgruppe die KI-Richtlinien für den hr konzipiert hat und Kerstin Waldeck, Medienanstalt Hessen, Stellvertretende Direktorin, Justiziarin und Leiterin der Stabsstelle Grundsatz, Recht und Regulierung der Medienanstalt Hessen, Moderation Hannes Karnick, AG DOK, Grußwort Jana Sauer, Präsidentin des Frankfurter Presseclubs. https://www.frankfurterpresseclub.de/veranstaltung/reihe-zu-ki-filmvorfuehrung-und-diskussion-in-kooperation-mit-der-ag-dok-hi-ai/

Montag, 11. September: LOS PEYOTES [ARG]

(Uwe)

Die letzte Fußball-WM gewannen bekanntlich die Argentinier. Lionel Messi und Co. errangen die fußballerische Weltführerschaft und belebten die Euphorie des letzten WM-Gewinns im südamerikanische Land. Fast vierzig Jahre liegt dieser zurück, 1986 wurde er mehr oder weniger durch Diego Armando Maradona alleine gewonnen. Die Argentinier von LOS PEYOTES haben auch etwas wiederbelebt, den Garagenrock der sechziger Jahre in Südamerika. Mit ihrem authentischen Vintage-Sound und den entsprechenden Instrumenten und Röhrengeräten sowie ihrer Go-go-Ästhetik schufen sie einen einzigartigen halluzinogenen Cocktail. Vorher und nacher legt DJ Konrad passende Scheiben auf.

Feinstaub
Frankfurt, Friedberger Landstr. 131
Einlass 18 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
Abendkasse 15 Euro, kein VVK
Präsentiert von Moonshake Party
Bild: Homepage Feinstaub

Dienstag 12. - 22. September: StreitFilme – Die Frankfurter Filmtage zu Demokratie, Konflikt und Streit

(Daniela)

Mist, das ist mir letzte Woche durch die Lappen gegangen und so sind jetzt schon drei Filmabende mit spannenden Filmen ("Die zwölf Geschworenen", "Wer den Wind sät" und "Die bleierne Zeit") gelaufen. Aber es gibt noch vier weitere Abende. Schade, dass wir nicht da sind.

Sieben Tage. Sieben Filme. Siebenmal Streit. Die Filmreihe StreitFilme präsentiert ausgewählte Spielfilme des europäischen und US-amerikanischen Kinos und deren Perspektiven auf Streit und (demokratische) Entscheidungsfindung. Im Zentrum des Kinoprogramms stehen Aushandlungen verschiedener gesellschaftlicher Streit- und Konfliktthemen, aber auch Wesen und Strukturen von Streit zwischen rhetorischer Kunstfertigkeit und eskalierender Gewalt. Die Filme werden jeweils begleitet von einem einführenden Vortrag durch eine*n Wissenschaftler*in sowie einem gemeinsamen Publikumsgespräch nach jedem Filmscreening.

Die StreitFilme finden jeweils um 20 Uhr im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main) statt. Alle nicht-deutschsprachigen Filme werden in der englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln (OmU) vorgeführt.

Moderation: Urs Spörri (Filmwissenschaftler, künstlerischer Leiter der TeleVisionale Baden-Baden)

Eintritt: 5 Euro, Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220. Programm und Kartenvorverkauf unter https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-september-2023/streitfilme/

Termine:

  • Dienstag, 12.09.: Freibad (D 2022 – R: Doris Dörrie) | Vortrag: Dr. Greta Wagner
  • Donnerstag, 14.09.: Lifeboat (USA 1944 – R: Alfred Hitchcock) | Vortrag: Prof. Dr. Vinzenz Hediger
  • Dienstag, 19.09.: Diplomatie (D/F 2014 – R: Volker Schlöndorff) | Vortrag: N.N.
  • Freitag, 22.09.: The Party (GB 2017 – R: Sally Potter) | Vortrag: Dr. Cord Schmelzle

Eine Veranstaltung des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt und der Forschungsinitiative ConTrust an der Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt am Main. Gefördert vom Kulturamt Frankfurt am Main.

Mittwoch, 13 September: Sucht & Süchtig

(Uwe)

Mittlerweile gibt es so viele Podcasts auf unterschiedlichsten Portalen, da kann man durchaus den Überblick verlieren. Einige Podcast-Hosts (Gastgeber) gehen mit ihren Podcasts auf Tour und führen die ansonsten im Studio oder dem heimischen Wohnzimmer aufgenommene Unterhaltung vor Livepublikum. Im September kommen Regisseur Hagen Decker und Erzieher John Cook ins Zoom. Sie sind Drogensüchtige. Beide sind abhängig von Kokain. Kennengelernt haben sie sich auf Therapie - die vielleicht letzte Chance auf ein sauberes Leben. Laut ARD Audiothek „Ein Podcast für Süchtige, die Abstinenz leben, Abhängige, die Clean werden wollen, und natürlich auch für alle anderen. John und Hagen reden seit einem Jahr in ihrem Podcast über ihre Erkrankung. Sie wollen diesen Teufelskreis durchbrechen und haben sich nach Jahren des Abstiegs gesagt: Wir gehen diese verdammte Treppe jetzt wieder hoch.“

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 19:00H / Beginn: 20:00H
22€ zzgl. Gebühren
Foto: Homepage Zoom

Mittwoch, 13. September: Hildegard von Binge Drinking

(Uwe)

Mein erster Tipp für das Tanzhaus West. Den sandte uns Frank Diedrich, langjähriger Konzertmacher in Frankfurt, der mit seinem großen Erfahrungsschatz nun anderen Veranstalter unterstützt. Der Text nachfolgende Text ist 1:1 von ihm abgeschrieben: „Nach zehn Jahren, sechs Platten und über 200 Shows ziehen sich Hildegard von Binge Drinking Ende 2023 in den schwarzen Tunnel zurück – aber nicht ohne vorher nochmal auf Abschieds- und Jubiläumstour zu gehen. Heißt: die wohl letzte Gelegenheit, das Duo nochmal live zu sehen. Save the date(s). Süddeutsche Zeitung schrieb „Ein als nihilistische Nonnen verkleidetes Synthie-Hardcore-Duo, deren Unverständnis für Lieblichkeit jedweder Art ganz besonders wohltuend ist“

Tanzhaus West/Milchsackfabrik
VVK 12 Euro zzgl. Gebühren
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Tanzhaus West

Mittwoch, 13. September: FFM/ Rudelsingen

(Andrea)

Wie heißt es so schön, jeder kann singen und die Stimme hat man immer dabei. Dachten sich auch Jörg Siewert und Steffen Walter und sind seit etlichen Jahren als Chorleiter beim RUDELSINGEN erfolgreich. Zum unglaublich 17. Mal sind sie in Frankfurt und laden zum Massen-Karaoke. Die Texte werden per Beamer auf eine Leinwand projiziert und keiner muss Angst haben, den falschen Ton zu treffen (das machen wahrscheinlich alle). Das Repertoire ist bunt gemischt. Von Schlager bis Rock, vom aktuellen Radio-Hit bis zum Evergreen, für jede und jeden ist das Passende dabei. Jeder Abend ist einzigartig! Das Publikum erschafft durch das gemeinsame Singen ein eigenes, ganz besonderes Konzerterlebnis. Ob Robbie Williams - Herbert Grönemeyer – Die Toten Hosen – Die Ärzte – Johannes Oerding – The Rolling Stones … alles live an einem Abend." Fotorechte: Rudelsingen GmbH, Fotograf: Joachim Pantel. Als Gruppe hingehen, ist sicher witzig. Einlass 18.30 Uhr. Beginn 19.30 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei

Donnerstag, 14. September: Lesung

(Daniela)

Die Autorin Uta-Caecilia Nabert (Delius Klasing Verlag) liest im Bockenheimer Café Crumble, aus ihrem Buch "Wieder da und doch nicht hier". 

Die Journalistin schreibt in ihrem Werk über die Themen Reverse Culture Shock und Fernweh.

Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie es ist, nach einem großen Abenteuer zurück in den Alltag zu kehren. 

Mit Beiträgen von Helge Timmerberg, Joachim Meyerhoff und Jonas Deichmann 

Café Crumble, Kiessstraße 41, Bockenheim
Die Veranstaltung findet um 19 Uhr statt. 
Der Eintritt ist frei.
 

Donnerstag, 14. September: OF/ Nomadland

(Andrea)

„Das letzte Stückchen Freiheit in Amerika ist ein Parkplatz“ schreibt Jessica Bruder in ihrer dokumentarischen Schilderung, die von der Regisseurin Chloe Zhao mit Frances McDormand und David Strathairn fulminant verfilmt wurde. Alleine Frances McDormand ist den Besuch schon wert, eine großartige Darstellerin. „Nomadland“ ist ein Roadmovie, das Fern (Frances McDormand) begleitet, eine Frau in ihren Sechzigern, die, nachdem sie alles in der Großen Rezession verloren hat, sich auf eine Reise durch den Westen Amerikas begibt, und als eine im Van hausende, moderne Nomadin lebt. Entlang des Highways trifft sie auf Gleichgesinnte, gespielt von Laiendarstellern, moderne Nomaden wie sie, die das bürgerliche Leben hinter sich gelassen haben. Hier findet sie warmherzigen Beistand und bewahrt ihre Unabhängigkeit. Eintritt frei! Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 14. September: UNKADEMIC x MR ELLIS

(Uwe)

2 Bands, 1 Abend, 1 Bühne.

Funkademic („ … heizen mit eigenen Songs und Covers aus Funk und Soul dem Publikum ein. Knackige Bläser, röhrende Orgel, schmatzende Bässe und geballte Energie …“) spielten im Rahmen der FunkNight kürzlich bereits in der Brotfabrik. Sie haben scheinbar überzeugt und dürfen wieder spielen. Gemeinsame Sache machen Sie am 14.09 – unserem Hochzeitstag, daher komme ich eher nicht – mit MR ELLIS. Mr Ellis ist ein Power-Trio aus Süddeutschland, die drei Bandmitglieder haben vieles gemeinsam: ihren Familiennamen Müller, ihre Heimatstadt Waghäusel zwischen Mannheim und Karlsruhe und – am wichtigsten – ihre Liebe zum Blues-Rock. Diese Liebe zur Musik ist im Sound ihrer zu hören und sicher auch auf der Bühne zu erleben.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
Beginn: 20 Uhr
Tickets: 9.,80 EUR zzgl. Gebühren
(Schüler:innen, Studierende und Azubis zahlen gegen Vorlage ihres Hochschulausweises 5 € Eintritt an der Abendkasse)
Foto: Brotfabrik, Homepage

Donnerstag, 14. & Freitag, 15. September: A Singthing [in]operabilities #1

(Martin)

Das ist so! Im Mousonturm werden nun auch Opern gezeigt, gespielt, gesungen! Große Arien werden in den Mittelpunkt gestellt bei diesem Opernabend, der mit allen Sinnen zu erleben sein wird. 

Wenn es um die Oper geht, fangen viele an zu träumen: von der unmittelbaren Kraft des Gesangs und von einer universellen Sprache der Musik – einer Sprache, die endlich alle verbindet. Birgt das alte Kraftwerk der Gefühle wirklich Chancen für grenzenlose Verständigung? Sollten endlich alle lernen, Arien zu singen? 

Das Team von [in]operabilities um Benjamin van Bebber und Leo Hofmann zeigt mit „A Singthing“ sein erstes Stück im Mousonturm und entwickelt mit der Percussionistin Sabrina Ma, der Schauspielerin Athena Lange und dem Bildenden Künstler Ladislav Zajac einen viel-sinnlichen Arienabend, der taube, schwerhörige und hörende Menschen gleichermaßen anspricht. 

Mit dramatischen Gesichtern und pulsierenden Lichtern, mit großen Gesten und berührenden Vibrationen entwerfen sie Möglichkeiten musikalischer Kommunikation und operesker Gefühlsproduktion jenseits von tradierten Konzerterlebnissen.

Donnerstag, 14. und Freitag, 15. September um jeweils 20.00h
Oper/Musiktheater im Mousonturm / Saal
Live-Audiodeskription in deutscher Sprache für blinde und sehbehinderte Zuschauer*innen mit vorangehender Tastführung um 18:45 Uhr.
Solidarisches Preissystem
Foto: © Robin Hinsch

Bis Freitag, 15. September: 4. Frankfurter Straußwirtschaft

(Petra)

In den ersten beiden September-Wochen quirlt wieder das pralle Leben aus dem Kirchhof: „Come as you are" - auf ein Gläschen vor dem Opernbesuch, mit Flip Flops nach dem Schwimmbad, um zwischendrin die Einkaufstaschen abzusetzten oder endlich den Laptop zuzuklappen, trefft auf neue Nachbar:innen und alte Bekannte (inkl. Kind, Kegel & Haustier). Angeboten werden in der Frankfurter Straußwirtschaft leckere Weine des in Frankfurt beheimateten Winzers Marco Hofmann („Entdeckung des Jahres am Mittelrhein“, Vinum Weinguide 2021) und eine kleine Auswahl an Straußwirtschaft-typischen Spezialitäten, wie den berühmten Riesling-Handkäse. In unserem zweiwöchigen überwölbten Freiluftrefugium läßt sich bei bester Laune dem nahenden Herbst trotzen. Begleitend gibt es ein neues Format und „daily Special“ aus der Gloserei: Den EASY SOLUTIONS TABLE. Wer wann mit welchem Thema zu Gast ist, steht auch auf dem Aushang vor Ort. Los geht's am 01. September:

Fr. 01.09. 18 - 19 Uhr Thomas Krauskopf / EVERTHING ABOUT SPIRITS

Mo. 04.09. 18 - 19 Uhr Bernd Kammerer / DAS BESTE AUS 40 JAHREN FOTO JOURNALISMUS 

Di. 05.09. 19 - 20 Uhr Daniel Röhnert / TRINKTECHNISCHE  ÜBERLEBENSSTRATEGIEN & HAFENKNEIPEN

Mi. 06.09. 18 - 19 Uhr Margit Martin-Marx / (erste Kümmerin der) BERGER STRASSE

Do. 07.09. ab 19.30 Uhr öffentliche Probe der SKYLINE BIG BAND unter freiem Himmel wieder getanzt werden. 

Fr. 08.09. 16.30 - 17.30 Uhr Thomas Nolden / SCHAFMALEREI IM 21.JAHHUNDERT

SA. 09.09. 17 - 18 Uhr Sigrid Ortwein / DAS ROS#SO_TYPOTÜRME ORAKEL

In der zweiten Woche erwarten Euch Gäste u.a. zu folgenden Themen: DIE TEILEREI (Umsonst Laden) / Kulturpolitik /das verschwundene Gefängnis/ Fairtrade /Fair-Teiler u.v.m. Ihr habt selbst dem EASY SOLUTIONS TABLE etwas beizusteuern? well… welcome!

4. Frankfurter Straußwirtschaft, Ort: unter den Arkaden von Sankt Josef, Adresse: Berger Str. 135, Uhrzeit: täglich geöffnet von 16 bis 22 Uhr (außer sonntags), Eintritt: frei

VORSCHAU

YOUNG PERSON'S GUIDE TO THE ORCHESTRA

Benjamin Brittens populärer Orchesterführer für junge Leute auf ein Thema von Henry Purcell

  • Izabelė Jankauskaitė | Dirigentin

Altersempfehlung: Für Kinder ab 6 Jahren

Benjamin Brittens »Variationen und Fuge über ein Thema von Henry Purcell« sind ein Klassiker der Musikvermittlung. Wenn ein großes Orchester spielt, ist das ein eindrucksvolles Erlebnis – viele verschiedene Instrumente, mal laut, mal leise. Gar nicht leicht, sich im Gewimmel der Klänge zurechtzufinden. Welche Instrumente spielen gerade und wie viele? Der bekannte englische Komponist hat darum ein Stück komponiert, in dem die Instrumentation praktisch auseinander genommen und wieder zusammengesetzt wird. Unterstützt von einem Erzähler werden dabei die verschiedenen Instrumentengruppen und Klangfarben eines sinfonischen Orchesters vorgestellt. Eine unterhaltende Einführung in die wunderbare Welt der Orchestermusik. Konzertdauer: ca. 60 Minuten – keine Pause!

Tickets: 8,– € Kinder; 12,– € Erwachsene

Frankfurt am Main hr-Sendesaal Bertramstraße 8 60320 Frankfurt am Main

Freitag, 15. September: Westcoast Cinema: Don’t Worry Darling

(Uwe)

We’re lost in Styles, schreibt der gute Daniel Brettschneider. Und weiter: Zum Abschluss dieser grandiosen Freiluftkino-Saison an der Westcoast bitten wir Florence Pugh und Harry Styles zu uns ans Ufer. Aufgrund der von Skandalen, Zerwürfnissen und Trennungen dominierten Dreharbeiten rückte der eigentliche Film leider ein bisschen in den Hintergrund. Und das völlig zu Unrecht! Was bleibt? Ein herausragendes Schauspielensemble, traumhafte Bilder, die man zwingend auf großer Leinwand gesehen haben muss und eine Stimmung, die permanent zwischen Suspense, Thrill, Sexyness, „Mad Men“-Ästhetik, feministischer Kraft und einer wohltuenden Prise Selbstironie changiert. Das hier entworfene 1950er Jahre-Idyll, in dem Männer von Hausfrauen träumen, wurde in der Filmgeschichte jedenfalls selten klüger befragt, reflektiert und derart radikal niedergerissen. Die bessere „Barbie“, wenn man so will.

Der Ort ist super, das Wetter ist sicher super und der Film ist es hoffentlich auch, schreibe ich.

Regie: Olivia Wilde, USA 2022, 123 Min.
FSK: ab 12 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Westcoast ist hier: https://www.frankfurt-westside.de/en/location-frankfurt-west/

Einlass, Getränke und Speisen ab 18 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr

Eintritt 10 Euro, Vorverkauf unter:  www.eventbrite.de/e/work-love-balance-tickets-692567466937?aff=oddtdtcreator

Freitag, 15. September: Station 17

(Uwe)

Der Name der Band ist schnell erklärt, sie gründete sich 1989 als Projekt einer Wohngruppe für geistig behinderte Menschen, der Wohngruppe 17, in Hamburg. Die Basis ist schon einmal super und produktiv waren die Beteiligten auch: Über ein Dutzend Tonträger erschienen seither. Im Laufe dieser Jahre emanzipierte sich Station 17 immer mehr vom Grundgedanken des kreativ-sozialen Projekts und entwickelte sich mit ihrem eigenen Mix aus Krautrock, Disco, Elektronik, Noise und Pop zu einer international bedeutenden Formation im Bereich des experimentellen Indierock.

Das Rind
Rüsselsheim, Mainstr. 11
VVK 17 Euro zzgl. Geb., AK 20 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Das Rind

Freitag, 15. September: Michael Baker

(Uwe)

Von einem Auftritt Bakers im Oktober 2019 im Lotte Lindenberg gibt es eine Aufnahme, die man bei bandcamp.com kaufen kann. Dort kann man sich auch registrieren, um die neuesten Informationen zu bekommen. Habe ich auch so gefunden, die neueste Veröffentlichung ist eine EP und heißt „Freak“. Vier Lieder sind drauf, darunter der Titeltrack „Freak“. Wenn man sich da durchhört, stellt man schnell fest, dass der Singer / Songwriter etwas kann

LOTTE LINDENBERG in der Frankensteiner Straße 20
Tickets: ab 11 € (siehe Homepage Lotte Lindenberg)
Foto: Homepage Lotte Lindenberg

15. – 17. September: “Bye bye wild Monkey(mind)” – YIN & YANG” Yogaretreat mit Katharina Böhme und Eva Herbig

(Daniela)

Ach wie schade, schon wieder habe ich keine Zeit....Ich wäre so gerne dabei gewesen, beim Wochenendyogaretreat mit Katharina und Eva!
Es findet vom 15.09.2023 – 17.09.2023 im schönen Seminarhaus Sampurna im Taunus statt. Das Seminarhaus liegt ganz in der Natur am Waldrand und ist trotzdem nur ca. 35 Autominuten von Frankfurt entfernt. Ideal um ohne lange Anreise dem Trubel der Stadt für ein Wochenende zu entkommen und mal gemeinsam auszuspannen.

Das Thema des Wochenendes ist es, das Gedankenkarussell, oder auch Monkey Mind, zu beruhigen. Dazu benutzen wir verschiedene Techniken. Mit Eva kannst du dich dynamisch verknoten, mit Katharina entspannende Yin Yoga Haltungen üben und außerdem Chanten und Meditieren wir gemeinsam.

Dazu gibt es leckeres biologisch vegetarisch/veganes Essen und wir lassen zusammen die Seele baumeln.

Etwas Yogaerfahrung solltest du mitbringen um maximale Freude zu haben. Gerne beraten wir dich dazu persönlich.

Seminargebühr p.P.: FR – SO, 170 € (zzgl. Verpflegung & Unterkunft)
Mehr Infos unter: https://www.evaherbig.de/yin-yang-yogaretreat/

Samstag 16. und Sonntag 17. September: Bridges-Festival

(Daniela)

Das Bridges-Kammerorchester lädt zum zweiten Mal zum Bridges-Festival ein. An den beiden Tagen erwarten die Gäste sechs Konzerte transkultureller Ensembles.

Gefeiert wird ein Fest der Diversität, dass zeigt, wie unterschiedliche Kulturen zusammenwachsen können ohne einzelne Identitäten aufzugeben.

Den Auftakt bildet das Ensemble SeZeh am Samstag, um 17 Uhr – drei weitere Konzerte des Balkan Spirit Trio (18 Uhr), von Perismon (20 Uhr) und Grupo Maloka (21 Uhr) folgen. Für Essen und Getränke während den Pausen ist gesorgt.

Am Sonntag geht es weiter mit einem Programm für junges Publikum. Um 11.00 Uhr nimmt das Qantara Trio Babys und Kleinkinder bis ca. 3 Jahren und ihre Eltern mit auf eine musikalische Entdeckungsreise in bunte Klangwelten: Zarte Harfenklänge treffen auf innigen Gesang, weiche Oud- Töne und Muntermacher-Perkussion. Zu hören sind Lieder in verschiedensten Sprachen, einprägsame Rhythmen und schwelgerische Melodien, die zum Tanzen, Mitklatschen und Singen oder einfach zum Träumen und Genießen einladen.
Um 15.00 Uhr laden Tiny Bridges mit ihrem Musiktheaterstück Enana Kinder zw. ca. 4 bis 11 Jahren zu einem musikalischen Abenteuer ein: Eine mitreißende Geschichte über Freundschaft erklingt in packenden Rhythmen, und in verträumten Melodien auf großen und kleinen Instrumenten. Tiny Bridges zeigt, was für tolle Musik es rund um unseren Globus gibt, und eröffnet musikalische Begegnungen jenseits von Grenzen mit viel Raum zum Träumen, Tanzen, Klatschen, Singen und Mitwippen.

Ensembles des Bridges-Kammerorchester
Bridges-Festival 2023
Sa. 16.9.2023 | 17 Uhr – 18 Uhr – 20 Uhr und 21 Uhr – Gallus Theater, Frankfurt
So. 17.9.2023 | 11 Uhr und 15 Uhr – Gallus Theater Frankfurt
Kosten Samstag: Tagesticket 35€/28€ | Halbes Ticket 24€/18€
Kosten Sonntag: Erwachsene 12€ | Kinder €5

www.bridges-kammerorchester.de

Samstag, 16. September: Lime Cordiale

(Uwe)

“I like a lot of different music but I’ve always kept an ear out for Australian acts” sagte Luther-Schauspieler Idris Elba dem Musikmagazin MNE, dort steht weiter „The ‘Cordi Elba’ story began with a mutual friend told Lime Cordiale that Elba, like so many other A-listers, was in Australia filming an upcoming blockbuster, and would be keen to jump on ‘Unnecessary Things’. “I figured we could make time for that,”. Das sagte wiederum einer der beiden Brüder aus dem australischen Geschwister Duo Oli und Louis Leimbach zum anderen. Die EP „Cordi Elba“ entstand, eine Platte voller sommerlicher Songs, die ganz prima zu relaxten Strandpartys Down Under passen. Also genauso, wie man es von Lime Cordiale gewohnt ist. Die kommen nun in Zoom, ohne Idris Elba. 

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 18:00H
25€ zzgl. Gebühren
Foto: Homepage Zoom

16. September 2023 – 14. Januar 2024: FFM/ BARRIKADEN, CAMPS, SEKUNDENKLEBER

(Andrea)

Legitimiert Verzweiflung alles, muss man die Bevölkerung mit extremen Mitteln "wachrütteln"? Ich suche noch nach meiner Position zu den Aktionen der Letzten Generation, aber nicht nur ihnen, vielleicht hilft der Besuch der Ausstellung des DAM im Exil. Während das DAM am Schaumainkai noch eine Baustelle ist und voraussichtlich zum 40. Geburtstag im Juni 2024 wiedereröffnet werden kann, erweitert das DAM seine Fläche am mittlerweile etablierten Ausweichstandort am Danziger Platz im Frankfurter Ostend. In einer aus Recycling-Elementen bestehenden Rauminstallation von Something Fantastic, Berlin, wird die Architektur von Protestbewegungen gezeigt. Zu sehen sind eine Vielzahl von Modellen, Fotos und eine eigens für die Ausstellung entstandene 16-minütige Dokumentarfilmcollage des Frankfurter Regisseurs Oliver Hardt („The Black Museum“, 2018). In Zusammenarbeit mit Aktivist*innen konnten Bauteile aus der Baumhaus-Protestsiedlung im Hambacher Wald übernommen werden. Aus dem 2023 geräumten Protestcamp im Fechenheimer Wald in Frankfurt am Main wird die Spitze eines sogenannten „Monopods“ ausgestellt. Auch das Kriminalmuseum im Frankfurter Polizeipräsidium ist mit Leihgaben vertreten, u.a. von den Protesten gegen die Startbahn West im Jahr 1980/1981. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden 13 Protestereignisse zwischen 1968 und 2023.

DAM Ostend, Henschelstraße 18, 60314 Frankfurt am Main

Foto: 1980, Republik Freies Wendland, Gorleben, Deutschland Foto: © Hans-Hermann Müller

Samstag, 16. September: Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen

(Martin)

Mobile Akademie Berlin / Lizenz #12 - Follow the Money
Von analogen Werten, digitalem Geld und der Bezifferung der Welt Diskurs/Performance - Mousonturm im Frankfurt LAB (Gallus)

Hanna Hurtzig ist bekannt. Im Grunde sind es temporäre performative Kurzzeituniversitäten, die sie künstlerisch entstehen lässt. Jetzt kommt Hanna Hurtzig zur Wissensvermittlung nach Frankfurt – und um was geht es: natürlich Geld…

Der Mousonturm schreibt: „Ein Klassiker der performativen Wissensaneignung: Rund 90 Expert*innen verfolgen die Spuren des Geldes im Großen, im Kleinen und im eigenen Leben, zeigen wie Kryptowährungen sich mit Banken und Staaten anlegen und die Lücken des Verkaufbaren geschlossen werden. Der „Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“ ist ein Ort der Wissensvermittlung, Archiv und Lesesaal, Börse und Beratungsstelle zugleich.“

Für 1 € könnt Ihr ein 1:1 Gespräch buchen oder man verfolgt die Gespräche auf 8 Kanälen im Markt-Radio. „Geld erzeugt, verändert, zerstört Verbindungen zwischen Menschen und Menschen, Menschen und Dingen, Dingen und Dingen. Das war schon (fast) immer so. Die Beschleunigung nimmt zu, der Markt tickt in Echtzeit und handelt mit der Zukunft: Nirgends schlägt die Digitalisierung der Welt so effektvoll durch wie in der Sphäre des Ökonomischen. Kryptowährungen ersetzen Bankkonten, alternative Bezahlsysteme fordern die Macht von Staaten heraus, die wiederum versuchen, der Konkurrenz globaler Technologie- und Plattform-Konzerne entgegenzutreten.

Die restlose Virtualisierung der Wirklichkeit verspricht ihre ebenso restlose Ökonomisierung. Alles – reale und virtuelle Gegenstände, Erinnerungen, Gefühle, Fürsorge – wird zum potenziellen Wertträger, zum möglichen Spekulationsobjekt, zum Token. 

In einer Arena, getaktet im Rhythmus administrativer Zeit, präsentieren 100 Expert*innen aus Kunst, Aktivismus, Theorie und unterschiedlichsten Arbeitsalltagen ihre Expertisen: Was eigentlich ist dieses merkwürdige Medium Geld, über das seit mindestens zweieinhalbtausend Jahren gestritten wird? Der Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen folgt seinen Fährten, schaut, was es ermöglicht und anrichtet, indem es sich das Leitmotiv investigativer Journalist*innen und Heiratsschwindler*innen zu eigen macht: Follow the money!“

Hier könnt Ihr sehen, mit wem man alles in ein 1:1-Gespärch gehen kann – sehr spannend! Und hier könnt ebenso Tickets erwerben: https://www.mousonturm.de/events/markt-follow-the-money/

19.00-22.30 Uhr durchgehend geöffnet (Check-in ab 18.00 Uhr)
Mousonturm im Frankfurt LAB (Gallus)
Foto: © Dorothee Wimmer  

(Daniela)

Bockenheim ist ja gar nicht so mein Revier, aber das klingt nach einem sehr netten Tanzabend, den Marlies E. und Robert S., Zwei Urgesteine Bockenheims, seit Juli 2023 im Keller vom Lilium organisieren. Ab 22:00 Uhr gehts los und man kann vorher im Hof Essen.

Bockenheim rockt weiter im LILIUM.

 

Trotz Hitze und Ferien kamen im August über 40 neugierige, tanzfreudige Nicht-nur-Bockenheimer.

Es geht weiter am 16.9. ab 22h im LILIUM Restaurant-Partykeller. Jeden 3. Samstag im Monat !

LILIUM Restaurant Café, Leipziger str. 4 Eintritt 5€. www.lilium-restaurant.de

Samstag, 16. September: Zürich/ Rampue

(Andrea)

Die geschätzte Sibylle Berg beklagt den Umstand der Unbezahlbarkeit des Wohnraums in Zürich schon länger und dass es ein kleines Vermögen kostet, dort sein müdes Haupt zu betten, ist auch der Grund, weshalb ich noch nicht aktiv geworden bin. Sonst hätte ich schon Tickets gekauft, Flixtrain gecheckt und wir würden zu Rampue fahren. Der legt zwar auch in Berlin ab und an auf, aber ob Mailand oder Madrid - Hauptsache Zürich! Also, Jugendherberge scheidet wegen Gruppenzimmern aus und bei AirBNB gibt es auch nichts für unter 150 Euro die Nacht. Habt Ihr zufällig einen Tipp? Ich würde mich freuen: ausgehen-in-offenbach@web.de 

Sonntag, 17. september: FFM/ Charie Crockett

(Andrea)

Charley Crockett ist „The Man From Waco“ und mit seiner American Roots Music auf Tour. Ich habe mich reingeklickt und reingehört, ganz so pointiert wie das Wall Street Journal kann ich es leider nicht formulieren, das schrieb, „Mr. Crocketts einzigartige Stimmfarbe besteht zu einem Drittel aus Ernest Tubb Honky-Tonk mit etwas abgehackter Diktion, zu einem Drittel aus Bill Withers, der leise und gefühlvoll croont und zu einem Drittel aus jazzigem French Quarter Second-Line-Swagger.“ Mir hat schlicht gut gefallen, was ich gehört habe, daher Daumen hoch für den amerikanischen Blues-, Country- und Americana-Sänger, Gitarrist und Songwriter. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag, 17. September: Of/ Julia Engelmann

(Andrea)

"Eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können." 2013 betrat eine Psychologiestudentin aus Bremen die Bühne des „Bielefelder Hörsaal-Slam“ und hat sie seitdem gewechselt, aber nicht mehr verlassen. Julia Engelmann ist eine kluge, wortgewandet Frau und begeistert seitdem Menschen auf YouTube und Literaten in den Buchhandlungen. Sie schrieb mehrere Lyrik-Bestseller, die allesamt auf der Spiegel- Bestseller-Liste landeten. Ihre Bücher illustriert sie selbst und auch all ihre Hörbücher wurden persönlich von ihr eingesprochen. Also, ein echt beeindruckendes Multitalent. Jetzt kommt sie mit neuer Poesie und Musik unter dem Titel „Splitter Tour 2023“ ins Capitol, ein toller Rahmen für einen inspirierten Abend. Ich freue mich drauf! 20 Uhr. Bild: Marta Urbanelis

Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach

Sonntag 17. September: Wasserraketen Flugtag

(Daniela)

Da will ich unbedingt dabei sein. Ich liebe diesen Workshop!!

Wasserraketen Flugtag

Am 17.09.2023, Bauzeit von 11 bis 15 Uhr, Flugzeit von 12 bis 16 Uhr.
Aus einer PET-Flasche bauen wir eine Wasserrakete und lassen diese zum Himmel sausen. Der Raketentag der Aeronauten-Werkstatt für Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren gehört inzwischen zu den Klassikern im Frankfurter GrünGürtel.

TREFF Hangar 1 der Aeronauten-Werkstatt, Alter Flugplatz
ÖVNP U2 bis „Kalbach“, oder Bus Linie 27 bis „Nordpark“
FAHRRAD über den Nidda-Uferweg
PARKPLÄTZE Park & Ride Parkplätze U-Bahn Station Kalbach
LEITUNG Aeronauten-Werkstatt siehe www.aeronauten.org
Alle Infos unter: www.aeronauten.org

Montag 18. September: FFM/ Daytime TV

(Andrea)

Bei Daytime TV denke ich unweigerlich an Telenovelas, Rote Rosen, RTL. Aber wahrscheinlich bin ich damit auf dem absoluten Holzweg und im schottischen Slang meint das etwas ganz anderes. Oder sollte sich in dem Namen Medienkritik versteckt haben? Das gilt es herauszufinden! Denn: DAYTIME TV ist eine vierköpfige Alternative-Rock-Band aus Schottland. Bisher waren sie immer férfolgreiche Number Two, sie haben Support für The Wombats, The Amazons, Kaiser Chiefs und gespielt und waren 2022 mit Blue October auf Tour. Darüber hinaus ist die Band auf Sommerfestivals wie British Summer Time, Mad Cool und Kendal Calling aufgetreten und konnte sich Platzierungen in den redaktionellen Premium-Playlists von Spotify und Apple sichern. Ihre letzte Veröffentlichung „Jessica“ wurde von BBC Radio 1 unterstützt und DAYTIME TV haben es auf die Titelseite der größten Rock-Playlist Großbritanniens, „The Rock List“, geschafft. Könnte gut werden, die Jungs sind btw ganz niedlich, daher schaue ich heute im Nachtleben vorbei.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Str. Frankfurt, nicht barrierefrei

Dienstag, 18. September: Bobby Alu

(Uwe)

Bevor ich eine schöne Passage aus dem Pressetext 1:1 in den Tipp einfüge, nutze ich die Gelegenheit, um kurz auf meine Lieblingsband aus Australien eingehe. Dem Kontinent, von dem Bobby Alu stammt und der Kassenschlager wie AC/DC, Inxs, Midnight Oil, Crowded Bee Gees hervorbrachte. Ein kurzer Blick in Wikipedia offenbarte allerdings, dass die Band, die ich erwähnen wollte (es sind „The Veils“), nicht aus Australien, sondern aus Neuseeland stammt. Peinlich, aber so sparen wir Zeit.

Der Australier mit polynesischen Wurzeln, Bobby Alu, schickt seine Fans in eine ideale Welt des ewigen Sommers mit diesem groovigen Spektrum von polynesischem Folk über Roots Reggae und Soul bis hin zu tropischem Pop. Alus Songs schleichen sich ins Unterbewusste und bleiben dort. Ab und zu taucht einer auf und erinnert uns daran, es langsam anzugehen und die Reise zu genießen.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
Beginn: 20 Uhr
VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 25 € / Stehplatz
Foto: Brotfabrik, Homepage

Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. September: Riot Days mit Pussy Riot (Moskau)

(Martin)

Performance/Konzert

Wow! Das rechtfertigt eine äußerst frühzeitige Ankündigung: Pussy Riot kommen wieder in den Mousonturm! 

„We have a voice. We have a choice” (Maria Alyokhina).

Nach der ausverkauften Deutschlandpremiere 2017 kommt die russische Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot mit ihrer rebellischen Bühnenshow „Riot Days“ wieder ins Künstler*innenhaus Mousonturm. Das Performanceprojekt beruht auf Maria Alyokhinas gleichnamigem Buch, in dem sie ihre persönliche Geschichte als Teil von Pussy Riot erzählt, von den Anfängen der rebellischen Gruppe 2011, über ihre legendären Auftritte, ihre Verhaftung, den Prozess und ihren Aufenthalt in einem sibirischen Gefängnislager bis zur Entlassung 2013. Ein feministisches Punk-Manifesto, ein kraftvoll-anarchistisches Plädoyer für den Widerstand in einer rechts-populistischen, nationalistischen Welt. Es ist eine Geschichte über Widerstand, Unterdrückung und Revolution in Form einer anarchischen Mischung aus Konzert, Kundgebung, Theater und politischem Happening.

Rechtzeitig Karten sichern – und die gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/riot-days-2023/
Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. September um 20.00h (Einlass bereits um 19.00h)
Mousonturm
Foto: © Denis Sinyakov

Dienstag, 19. September: FFM/ Neffex

(Andrea)

B
ORN TO BE A ROCKSTAR: THE WORLD TOUR 2023 hat Neffex die Tour überschrieben. Und wirklich, auf dem Foto schaut einen ein junger John BonJovi/ Axel Rose an. Allerdings ist all dies ziemlich irreführend, ich habe jetzt wikipedia bemüht: "Neffex produziert sowohl Remixes als auch eigene Lieder. Die Musik enthält primär Elemente der elektronischen Musik, des Rap und des Alternative Rock. Die Texte der Songs behandeln Themen von schwierigen Lebenssituationen oder Sehnsüchten, aber auch von Personen, die ihr Leben verändert haben." So wie Bryce Savage, er ist der Mann auf dem Foto und wird heute beweisen, ob er das Zeug zum Rockstar hat. 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Mittwoch, 20. September: OSKAR FISCHINGER - MUSIK FÜR DIE AUGEN

(Daniela)

Bevor der Dokumentarfilm in die Kinos kommt, zeigt Jip Filmverleih, im Rahmen der Hessischen Dokumentarfilmtage die Deutschlandpremiere heute Abend im Deutschen Filmmuseum (wir verlosen Tickets).

Sie schreiben:
Der Film ist ein bewegendes Zeitdokument über einen der bedeutendsten Filmkünstler des 20. Jahrhunderts, dessen Einflüsse bis heute spürbar sind.

Jahrzehnte bevor es Computergrafiken und Musikvideos gab, kombinierte der Filmvisionär Oskar Fischinger in kurzen Filmen abstrakte Formen und Farben mit Musik, wie beispielsweise mit Jazz oder Bachs drittem Brandenburgischen Konzert.

Fischingers Witwe Elfriede gibt einen Einblick über das Leben mit und die Arbeit an seiner Seite - von den Anfängen in den 1920er Jahren im hessischen Gelnhausen über Frankfurt, München und Berlin bis nach Hollywood in den USA, wohin das Ehepaar 1936 auf der Flucht vor den Nazis emigrierte. Die abstrakten, farbintensiven und für ihre Zeit sehr avantgardistischen Arbeiten von Oskar Fischinger passten so gar nicht in Epoche des braunen Regimes. Viele der Filme, die Ästhetik und die Musik lassen die Betrachtenden tief in das gesellschaftliche Leben der damaligen Zeit eintauchen. Doch auch wenn bei vielen Arbeiten schon die Anfänge der Werbewelt anklingen, waren die Menschen von dem hektischen Overload von Instagram oder TikTok unserer heutigen Wirklichkeit noch meilenweit entfernt. So ist jeder einzelne Film aus dem Werk Oskar Fischingers ein ästhetischer Genuss - eben Musik für die Augen.

Eine Auswahl an Objekten zu Oskar Fischingers Werk, darunter das Raketenmodell aus der Fernsehserie SPACE PATROL (1950 ff.) und Animationsentwurfe für Disneys FANTASIA (US 1940), findet sich seit Kurzem in der Dauerausstellung des DFF.

Beginn: 19:30 Uhr, Kino des DFF Moderation: Juliane Finkernagel, Autorin und Fernsehmoderatorin.

Donnerstag 21. September: Zweiter Open Book Slam bei Land in Sicht

(Daniela)

Zweiter Open Book Slam bei Land in Sicht
Wir sprechen über Bücher im Superlativ.
ZUM MITMACHEN (mit formloser Anmeldung) und/oder ZUHÖREN


Ihr und wir haben in unserem Leben schon so viel gelesen! Und was waren da für großartige, abgefahrene, spannende, langweilige, lustige, traurige, schräge, lehrreiche Bücher dabei. :-)
Über diese Bücher wollen wir an diesen Abenden sprechen und so an den ersten, wunderbaren Open Book Slam im Juni anknüpfen.
Wir Buchhändler:innen & Bücherfreund:innen werden Euch in jeweils kurzweiligen 3-5 Minuten eins unserer abgefahrensten, schönsten, wüstesten, hinreißendsten, dramatischsten etc. Leseerlebnisse vorstellen. Und wir würden uns immens freuen,
wenn Ihr zum Zuhören kämet oder sogar selbst ein solches Erlebnis vorstellen mögt. Gleiche Regeln und Möglichkeiten für alle.

Wenn Ihr diese Chance nutzen wollt: Schreibt uns eine kurze Mail an kontakt@landinsicht.eu mit dem Titel Eures Buches - oder sprecht uns im Laden an - und seid an dem Abend eine Viertelstunde früher da.
Wenn Ihr einfach nur zuhören mögt: Kommt pünktlich und zuhauf.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns.

Buchladen Land in Sicht, Rotteckstr. 13, 60316 Frankfurt
Nächster Termin: 30.11.2023 um 20Uhr

Freitag, 22. September: Of/ Die Rumba-Therapie

(Andrea)

Während ich schreibe hat es 18 Grad und Nieselregen, wir haben den 1. September, wir waren ein paar Tage on the Road, umgeben von viel Wasser und doch sind die Badesachen im Koffer geblieben. Viel zu kalt und kaum wärmende Sonne. Damit entspricht unser Sommerurlaub dem Durchschnitt und leider sind dabei auch ziemlich viele Open-Air-Veranstaltungen aus- oder ins Wasser gefallen. Wie die "Rumba-Therapie" in den Parksidestudios, die jetzt auf vielfachen Wunsch im Kino Kulinarisch läuft: "Denn der „Rumba-Therapie“ gelingt es wie selbstverständlich, die Lebensfreude lateinamerikanischer Tänze vom Parkett auf die große Leinwand zu übertagen. Feurige Rhythmen und herrlich französischer Humor garantieren allerbeste Unterhaltung in diesem feinfühligen Werk über das Glück der Verantwortung. Dazu servieren wir das kubanische Nationalgericht Ropa Vieja – ein unglaublich leckerer Rindfleischeintopf mit Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Kochbananen (auch vegetarisch). Und Tres leches als Nachtisch versüßt uns den Abend nachhaltig!" Yummie. Tickets sind schnell weg, daher empfehle ich den Vorverkauf. Einlass, Getränke & Speisen: ab 18:30 Uhr, freie Platzwahl, Filmbeginn: 20:00 Uhr http://kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Einfahrt über Goethering, Offenbach

Samstag 23. September bis 1. Oktober: 10 Jahre WestAteliers

(Daniela)

Ich freue mich sehr und gratuliere: Die WestAteliers feiern zehnjähriges Bestehen

Die WestAteliers feiern zehnjähriges Bestehen und laden am 22. September zur sechsten SchaufensterAusstellung im Gallusviertel ein. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der WestAteliers laden die Künstler:innen zu ihrer sechsten SchaufensterAusstellung ein, die den angemessenen Titel Wir Jubilieren! trägt. Eine Woche lang, vom 23. September bis zum 1. Oktober, werden ihre Arbeiten rund um die Uhr in den Schaufenstern der Ateliers zu sehen sein. Die künstlerischen Techniken und Ansätze, die präsentiert werden, reichen von Fotografie über Malerei, Tuschezeichnungen und Druckkunst bis hin zu partizipativen Kunstprojekten.
Am 23. September wird die Ausstellung um 13 Uhr in den WestAteliers feierlich eröffnet. Sie wird auch dieses Jahr von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet: eine Stadtteilführung mit der Kunsthistorikerin Petra Schwerdtner, Künstler:innengespräche mit den Gästen Mönch Bruder Bernd, der Kunsthistorikerin Dr. Isa Bickmann, dem Förster Achim Kaufmann und dem Fotografen Thorsten Faber. Zusätzlich werden Konzerte mit den Musikern Rainer Michel und den Double Dylans, Führungen und eine politische Podiumsdiskussion stattfinden.

Die WestAteliers bestehen seit 2013, als mit Hilfe eines städtischen Förderprogramms ehemals leerstehende Ladenflächen der ABG Frankfurt Holding in der Hellerhofsiedlung bezogen wurden. Die Siedlung entstand 1929 – 1936, und wurde im Rahmen des Wohnungsbauprogramms „Neues Frankfurt“ von dem Bauhaus Architekten und Designer Mart Stam entworfen. Sie legte den Grundstein für eine Erneuerung des Verhältnisses von Wohnen und Arbeit und steht heute unter Denkmalschutz.

Eröffnung: Samstag 23.09.2023, 13 Uhr
Alle Ateliers befinden sich entlang der Idsteiner Straße 77 und 192 zwischen Fischbacher Straße und Kronthaler Straße sowie Frankenallee 184, in der Hellerhofsiedlung im Gallusviertel in Frankfurt/Main.
Die ausstellenden Künstler:innen: Ruth Luxenhofer, Maike Häusling, Michael Bloeck ,Thorsten Faber (Gast), Franz Konter, Leonore Poth, Simon Ndrejaj, Jutta Stocksiefen.

Offene Ateliers: Samstags 14–18 Uhr  Sonntags 11–18 Uhr.

WestAteliers Logo (c) Leonore Poth

Samstag, 23. September: Unter deinem Bett - Konzert

(Martin)

Für Alle ab 4 Jahren!!!

„Mein lieber Freund, ich zähl bis sieben! Denn ganze sieben Alben gibt es inzwischen von den genial coolen „Unter meinem Bett“-Künstler*innen. Und die wollen natürlich alle gehört werden. Schließlich gibt es kaum eine andere Kindermusik, die Erwachsenen genauso viel Spaß macht wie den Kids. 

Hier versammelt sich die Top-Riege der deutschen Singer-Songwriter*innen, um in unterschiedlichen Stilen in mal witzigen, mal nachdenklichen und dabei immer klugen Texten mitten aus dem Alltag moderner Familien zu erzählen.

Auch 2023 geht „Unter meinem Bett“ auch wieder auf Tour, die großartige UMB-Liveband und viele tolle Gastsänger präsentieren ihre Songs live.
Ein Konzerterlebnis für alle Altersklassen!“

Hier einige Videos:
https://youtu.be/XSCLJDxqDAk
https://youtu.be/lFO7IkpuC00
https://youtu.be/dOcmJoVhpbk
Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/unter-meinem-bett/

Samstag, 23. September um 15.00h
Konzert im Mousonturm
Foto: © Unter meinem Bett

Samstag, 23. September: Sula Bassana

(Uwe)

Ausnahmsweise legen wir den Fokus auf den Support an diesem Tag. Konzertmacher Frank Diedrich, im letzten Jahr von der FAZ porträtiert, spielt Bass bei HIGHEST PRIMZAHL ON MARS. Psychedelische Soundkollagen auf dem Fundament repetitiver Rhythmen, irgendwas zwischen Spacerock, Psychedelic, Shoegaze und Krautrock. Flug durch Raum und Zeit ... . Anschnallen und Abheben – auf ins Ungewisse. Die vier Musiker bewegen sich abseits festgelegter Routen und sind stets selber von sich überrascht.

Danach spielt SULA BASSANA: Der in Berlin geborene Multiinstrumentalist Dave Schmidt, alias Sula Bassana, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer führenden Person in der europäischen Psychedelic-, Spacerock- und Neo-Krautrock-Szene entwickelt. Aufgrund seines unaufhaltsamen, aber sehr gut rezensierten Outputs mit seinen Bands und Projekten.

Frankfurt, ono2
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
VVK 13 Euro zzgl. Gebühren, AK 15 Euro
Wir empfehlen den VVK zu nutzen!
Foto: ono2

Sonntag, 24. September: Plewka & Schmedje

(Uwe)

Einst fuhr ich mit dem Auto von Wien zurück nach Frankfurt. Ich hatte mir in einem Second-Hand-Laden für 1 Euro die CD „Zinoba“ von der Band Zinoba, einem Projekt von Selig-Sänger Jan Plewka, gekauft. Für 1 Euro kann man nicht viel falsch machen, dachte ich und Recht hatte ich. Das Album fand ich gut, der Song „Im Grunde“ haute mich um (zum Glück saß ich) und tut es bis heute. Mit Selig war ich vorher nie richtig warm geworden und verliebte mich erst danach in die Band, die ziemlich zeitgleich ein Comeback mit der Platte „Und endlich unendlich“ feierte und danach stieß ich die Türen auf zu Plewkas Soloplatte, den Rio-Reiser-Abenden und das weitere Nebenprojekt Tempeau, das mit „Vorbei“ eins der fünf schönsten deutschsprachigen Lieder veröffentlichte:

Ich werd dir verzeih'n
Aber nicht mehr Heut
Vorbei ist vorbei
Alles hat seine Zeit
Wir werden sehn was übrig bleibt
Aber heut...
Ich werd ich in Frieden schlafen gehn

Selbstverständlich werde ich am 24.09 in die Brotfabrik gehen und das Duo Jan Plewka und Marco Schmedtje sehen. Sie musizierten zusammen bei eingangs genannter Band Zinoba und bei den Liveauftritten zu „Jan Plewka singt Rio Reiser“, mit dem sie der Band Ton Steine Scherben und Rio Reiser ein außergewöhnliches Denkmal setzen. Sie singen an dem Abend Songs aus dem Katalog von Zinoba, den jeweiligen Soloalben von Plewka und Schmedtje und wahrscheinlich einige Cover, sehr wahrscheinlich welche von Simon & Garfunkel.

Bitte unbedingt hingehen!! Jan Plewka hat die schönste Stimme in Deutschland.

Hier noch meine Top 10 Lieder in Deutsch (zum Beiweis für die Einordnung von "Vorbei"): 1. Halt Dich an Deiner Liebe fest (Ton Steine Scherben), 2. Elefant für Dich (Wir sind Helden), 3. Das letzte Kommando (Fortuna Ehrenfeld), 4. Das alles kommt mit (Element of Crime), 5. Vorbei (Tempeau), 6. Nacht (Kettcar), 7. Ich wart´ auf Dich (Wolf Maahn), 8. Hotelsong (Patent Ochsner), 9. All die Jahre (Philipp Poisel), 10. Han Solo (Spaceman Spiff)

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
Beginn: 20 Uhr
22 EUR zzgl. Gebühren
Foto: Brotfabrik, Homepage

Dienstag, 26. September: Takeshi´s Cashew

(Uwe)

Electro – Experimental, Funk – schrieb die Brotfabrik direkt unter den Bandnamen Takeshi´s Cashew. Danach Autobahn, Dancefloor, einsamer Strand – Takeshi’s Cashew vertonen jedes Szenario. Wild kombiniert und mit Fingerspitzengefühl arrangiert. Irgendwo zwischen Musikschulstrebern und Anarchoband verwandeln die sechs Musiker mit ausgefallenen Flöten, verwirrenden Gitarrenriffs, punktgenauer Perkussion, Vintage-Synths, hypnotisierenden Bässen und einer ordentlichen Brise Echo die Zuhörenden in optimistische Träumer:innen und realistische Raver:innen  – live angeblich ein Muss.

Wer sich – wie ich – fragt, ob der Bandname an Takeshi´s Castle, der TV Spielshow mit dem japanischen Superstar Takeshi Kitano (Hana-Bi) als Fürst Takeshi, angelehnt ist, liegt wahrscheinlich richtig. Eine Bestätigung habe ich im Netz aber auf die Schnelle nicht gefunden, vielleicht einfach mal vor / nach dem Konzert fragen, wenn es Euch wichtig ist. Aber bitte, bitte nicht laut reinrufen während des laufenden Konzerts.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
Beginn: 20 Uhr
VVK: 18 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 22 € / Stehplatz
Foto: Brotfabrik, Homepage

Donnerstag, 28. September: Ringsgwandl Live '23/'24

(Uwe)

Ringsgewandls „Wuide unterwegs“ ist sicher eins seiner bekanntesten Lieder. Veröffentlicht wurde es bereits 1988 oder 1989 auf der Platte „Trulla Trulla“. Tatsächlich hatte ich mir diese damals gekauft, weil ich „Wuide unterwegs“ gut fand, noch besser aber „Der Placido Domingo“, weil das so einen fantastischen Text hat. In der ersten Strophe singt er da:

„Heit spuit da Placido Domingo in der Olympiahalle
So ein menschlich feiner Zug, der spuit heit für uns alle“

Danach reibt er sich noch etwas an den Ticketpreisen für Konzerte von Springsteen und Michael Jackson (es war halt 1989). Bis heute sind die Ticketpreise explodiert, nicht zuletzt, weil mit dem Verkauf von Tonträgern nichts mehr zu verdienen ist. Ringsgewandl kommt nun ins Zoom, ein menschlich feiner Zug ist das von ihm.

 

Zoom
F., Carl-Benz-Strasse 21
Einlass: 18:30, Beginn 20 Uhr
VVK Sitzplatz 33€ | 30€ | Stehplatz 28€ - jeweils zzgl. Gebühren
Bild: Zoom

Samstag, 30. September: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Melina Hepp lädt bereits zum 33. Mal zum spritzig-künstlerischen Talk mit Gästen aus der Region.

Da ist zum einen das musikalische Elektro-Soul-Duo mit feministischem Anspruch BODYLOTION aus Offenbach. Es besteht aus der Schauspielerin Katharina Wittenbrink und dem Raumkonzeptionär Marcus Morgenstern. Die beiden, auch privat ein Paar, sind unglaublich vielseitig, energetisch und erfrischend, sowohl musikalisch als auch in ihrer Performance.

Marcus, der sonst Raumkonzepte für Museen und Theater erstellt - u.a. im Studio Naxos oder im Hafen 2 - spielt hier Gitarre, Bass und Trompete. Katharina wurde bereits von verschiedenen Häusern, wie dem Berliner Ensemble, am Staatstheater Braunschweig oder am Thalia Theater in Hamburg engagiert, hat zudem Gesang studiert und komponiert und textet für eigenen Bandprojekte. Es gibt also viel Verschiedenes auf die Ohren und auch Augen.

Da ist zum anderen der Theaterleiter Alexander Beck. Er hat das kleinste Off-Broadway-Theater Frankfurts und der Welt auf die Beine gestellt - das Theater Alte Brücke mitten in seiner Hood Sachsenhausen. Dort gibt er neben eigenen Inszenierungen viel Raum für Varieté, Comedy, Travestie und Shows. Wahre Fans von Melli erinnern sich, dass ihre Show dort 2016 ihren Anfang nahm. Beck spielt außerdem wunderbar schräge Typen in Michael Quasts Fliegender Volksbühne und weiß alles über Star Wars, die Eintracht und den 'Tatort'.

In Frankfurts coolster Talkshow ist wie immer dabei Mellis großartige (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und die ewig schwankende aber niemals wankelmütige Christiane von Spangenberg. Es geht um vieles und um nichts und um Mellis Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.

33. Ausgabe von MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
Einlass 19.00h, Beginn 20.00h
KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V.
Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main
Tickets ab 15,- Euro hier
Abendkasse 20,- Euro regulär, 10,- Euro für Künstler:innen und Studierende
Foto: Salar Baygan

DAS PORTOFINO BRAUCHT EINE NEUE HEIMAT

Das Portofino gibt es schon 20 Jahren. Ich bin seit circa 8 Jahren dort Stammgast.
Vorher war ich nur sehr selten zum Essen "Beim Italiener", da zum einem mein Vater ein wirklich sehr guter Koch ist und zum anderen, weil mir das Gedönse in den klassischen italienischen Restaurants mit "Signora, wie wäre es mit einem Prosecco als Aperitivo" immer sehr auf den Wecker ging.

Im Portofino ist es ganz, ganz anders. Unzählige Abende habe ich schon bei Deborah und ihrem Bruder Francesco verbracht. Ob nur mal schnell für eine Pasta oder für lange Abende mit Freund:innen und Familie. Rubens Konfirmation haben wir dort gefeiert, er wiederum seinen 20xten mit seinen Freunden, ich meinen 50xten, Uwe seinen 54xten und natürlich haben wir dort einige Fußballspiele gesehen. Das letzte war das Endspiel der EM 2021, als Italien gegen England siegte.

Alle Besuche im Portofino waren fantastisch, denn Deborah und ihr Bruder Francesco und das ganze Team sind einfach super tolle, sehr unkomplizierte Gastgeber:innen. Ich liebe die Pasta, die in den großen Pfannen am Tisch serviert wird. Sie kochen nicht nur für die ganze Nachbarschaft, sondern boten sogar den Kindern aus der benachbarten Musterschule Mittagstisch an und auch Matthias Brandt saß schon am Nebentisch. Sie haben Corona überstanden und jetzt kommt das AUS. Sie müssen Ende September ihr Lokal verlassen, denn der doofe Vermieter hat den Mietvertrag nicht verlängert. Aktueller Artikel aus der FR

Die beiden suchen händeringend ein neues Lokal. Am liebsten wieder im Nordend oder Bornheim oder Ostend, denn sie haben viele (auch ältere) Stammgäste, die in der Ecke wohnen und für die das Portofino ein Treffpunkt ist. Sie suchen ein Lokal mit circa 35 Plätzen mit Außengastro. Wenn ihr was wisst, dann meldet Euch bitte bei Deborah: dperrone@gmx.de

OKTOBER 2023
15. - 22.10.23: Die heilsame Urlaubswoche am Meer

(Daniela)

Thea, eine wirklich tolle Frau, bietet wieder ihre "Heilsame Urlaubswoche am Meer" an. Es sind noch ein paar Plätze frei. Schaut Euch das schöne Programm an: www.theanimmermann.de/urlaub  

Eine heilsame Urlaubswoche am Meer - Ängste & andere alte Muster auflösen durch Erkenntnis, Yoga & Meditation.
Sich selbst besser verstehen lernen ist das ultimative Abenteuer!
Die meisten Leute wissen eher wie ihr Handy funktioniert, als ihre Psyche. Wer das ändern will und Lust auf Verlängerung des Sommers im Oktober hat, ist bei diesem privaten Retreat richtig. Mit der Frankfurter Heilpraktikerin für Psychotherapie,
Thea Nimmermann, kann man auf dieser Reise durch Theorie und Praxis schnell Erkenntnisse über die eigenen Funktionsweisen von Psyche und Körper bekommen - und vor allem erfahren, wie man das ändert, was einen selbst behindert.
So kann man nervige Verhaltensweisen, wie z.B. andauerndes Grübeln und sogar körperliche Symptome entschlüsseln und direkt beeinflussen mit dem Ziel: Sich selbst bewußt und nachhaltig in die Lage versetzen zu können gesund und glücklich zu sein. Das ist dann echtes Selbstbewußtsein! Auch für Nicht-Grübler geeignet ; ).

Reisedaten: 15.- 22.10.23, Zielort Malaga/Spanien -
Alle Infos unter www.theanimmermann.de/urlaub oder unter 0179/5197335

13.-15. Oktober: Workshop "Streaming Theatre“

Jutta bietet im Oktober den Workshop "Streaming Theatre“ -  Ausdruck-Präsenz-Lebendigkeit in Bornheim an.

 Das "Streaming Theatre“ ist eine Synthese der SKAN-Körperarbeit mit den Mitteln der Theaterarbeit. 

Es bietet wunderbare Möglichkeiten, spielerisch in Interaktion zu treten und den persönlichen Ausdruck zu erforschen und zu erweitern. 

Mit Atemsettings, Bewegung und Stimme wird die Verbindung zum Körper gestärkt. Die lebendige Energie in uns wird in Bewegung gebracht und fließt in den persönlichen Ausdruck hinein. 

Das Erkunden des Settings Bühne - Publikum bietet vielfältige Möglichkeiten dem Innenleben eine Gestalt zu geben. 

Das „Streaming-Theatre“ - ein Experimentierfeld für Raum, Gestalt und Ausdruck. 

Für den Workshop werden keine Vorkenntnisse benötigt. 

Weitere Infos und Anmeldung: www.koerperarbeit-frankfurt.de 

Mittwoch, 18. Oktober: Helge Schneider: Stepptanz

(Martin)

Ein neuer Fall für Kommissar Schneider
Das Literaturhaus im Schauspiel Frankfurt

Helge Schneider ist in der Stadt! Helge Schneiders neuer Krimi »Stepptanz« reiht sich ein in eine wilde Folge von Fällen. Der Universalkünstler selbst sagt:

  • „Grismann, was für ein Intelligenzverbrecher!
  • Johnny Espelkamp, was für ein dumpfer Mörder!
  • Jerry Vogel, was für ein faszinierender, aber undurchsichtiger Tanzlehrer.
  • Und der Kommissar Schneider – zu welch grandiosem Spürhund ist dieser Mann im Alter noch aufgestiegen!“

Unglaubliche Entwicklungen, packende Kriminalliteratur, 100% Helge Schneider.

Hier geht’s zu den Tickets: https://schauspielfrankfurt.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/seatmap?eventId=13739

Mittwoch, 18. Oktober um 19.30h
Das Literaturhaus im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Helge Schneider

Ab November: 20 Jahre Hilde! Best of- Die Jubiläumsshow.

(Daniela)

Es gibt was zu feiern, denn 2003 stand Hilde aus Bornheim zum ersten mal live auf der Bühne und wird im kommenden November ihr 20jähriges Best of - Bühnen Jubiläum (mit Überraschungsgästen wie z.B. die in Würde torkelnde Christiane von Spangenberg aus dem Solo Programm "Im Winde verlebt") rausbringen. 

Erste Show: 3.11.2023 Stalburg Theater. 

(weitere Termine: 16.11. & 3.12.2023 Stalburg Theater) (26.11.2023 Theater am Park Bad Nauheim)

Man munkelt, Sie wird „Germanys Next Top Kittel“ und führt Verhandlungen mit einem TV Sender. Sicher ist jedoch sie steht seit 20Jahren live auf der Bühne. Wie hat sie das geschafft? „Jede Frau braucht ein Geheimnis“ sagt Hilde aus Bornheim. Und bietet allen, die sie darauf ansprechen ein Stück Fleischwurst an, dass Sie in ihrem Kittel mit einem Kneipchen bei sich trägt. Vielleicht ist es das, was ihren Erfolg ausmacht. Ihren Mann Willi hat Sie jedenfalls bei einem dieser Picknicke  kennengelernt.

Viele fragen sich was steckt hinter, beziehungsweise unter dem Kittel den Hilde aus Bornheim immer trägt? Drunter steckt jedenfalls Stefani Kunkel, die mit Hilde eine ihrer erfolgreichsten Bühnen Figuren kreiert hat. Und Kunkel fragt sich bei Hildes Erfolg schon lange. Was hat Hilde, was ich nicht habe. Selbst fragen kann sie Hilde ja nicht.

Seit 20Jahren schlüpft Stefani Kunkel in Hildes Kittel und präsentiert daraus deren entwaffnend komische Sicht auf die Welt, die manchmal mit den Tücken der Kommasetzung zu kämpfen hat, um das Leid depressiver Kanarienvögel weiß und in  manchen Momenten sogar einen Moon Walk aufs Parkett legt.

In der Jubiläumsshow treten neben Hilde natürlich auch andere Figuren aus Kunkels Kosmos auf. Die in Würde torkelnde Christiane von Spangenberg wird unter den Gratulantinnen sein, wie auch die nie um ein Fettnäpfchen verlegene Frohnatur Doris Bender. Beide Figuren stammen aus Kunkels aktuellem Solo-Programm Im Winde verlebt. Daneben darf man mit zwei wunderbaren Überraschungsgästen in der Jubiläumsshow rechnen.

Das alles feiert Stefani Kunkel in ihrem Jubiläumsprogramm: 20 Jahre Hilde! Best of- Die Jubiläumsshow.

TERMINE : www.fraukunkel.de

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Fotowettbewerb Bahnhofsviertel FfM

(Andrea)

Angie ist seit ein paar Monaten für ihren Kiez auch beruflich aktiv, ob der Fotowettbewerb auf ihre Initiative hin stattfindet oder Ulrich Mattner Ideengeber war, muss ich mal fragen. Egal, wichtiger ist, dass was passiert und auch, dass, was das Bahnhofsviertel neben leider sehr viel Elend auch ausmacht, sichtbar wird. Dazu ist der Fotowettbewerb gedacht und gemacht: Postet tolle Bahnhofsviertelfotos in die FB-Gruppe AUF-INS-Viertel! Die besten Bilder werden vom 12. September bis 12. Dezember in der Frankfurter Fotogalerie www.frankfurter-fotogalerie.de ausgestellt. Eröffnung im YokYok edeen am 12. September um 19.30 Uhr auf dem Wiesenhüttenplatz.

Bild: Massimo Folisi

Bis Sonntag, 03. September: „This is water“ - Serkan Goeren im Kunstverein Montez

(Petra)

„Schwimmen zwei junge Fische des Weges und treffen zufällig einen älteren Fisch, der in die Gegenrichtung unterwegs ist. Er nickt ihnen zu und sagt: „Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?“ Die zwei jungen Fische schwimmen eine Weile weiter, und schließlich wirft der eine dem anderen einen Blick zu und sagt: „Was zum Teufel ist Wasser?“ Auf diese Parabel von David Foster Wallace bezieht sich der Frankfurter Künstler Serkan Goeren. Es geht es darum, was es heißt, Denken zu lernen und erwachsen zu sein. Auch darum, wie Menschen ihre Standardeinstellung, dass sich alles um sie selbst dreht, durchbrechen können. Es ist auch eine Rede zu einer Lebensführung der Anteilnahme. Seine Antwort lautet: man hat die Wahl, die Dinge mit anderen Augen zu sehen und andere Dinge wahrzunehmen. In der Ausstellung werden neue Plexiglas- und Acryl-Werke aus verschiedenen Serien gezeigt, die miteinander verknüpft sind. Die Werke und Serien sind Weiterführungen der früheren Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Malerei, Skulptur und Photographie, wobei der Fokus dieses Mal mehr im Bereich der Skulptur liegen wird. In den Werken selbst geht es darum, u.a. für Themen wie Identität, Herkunft einen neuen Ausdruck zu finden, aber auch die Projektionen einer Gesellschaft kritisch zu hinterfragen.

This is Water - Ausstellung von Serkan Goeren, Vernissage mit Eröffnungsrede der Kunsthistorikerin Sofia Asvestopoulos, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit 19 - 23 Uhr,  Ausstellung bis 03.09., Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 13 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Bis 16. September: Westside Sommer & Westside Cinema

(Daniela)

Westlich der Innenstadt, am nördlichen Mainufer gelegen, entsteht an einem Standort mit Tradition und Geschichte Frankfurts größtes gemischtes Gewerbe- und Industriequartier: die FRANKFURT WESTSIDE. Die Projektentwickler:innen schreiben: "Der neue und nachhaltig geplante „Place to be“ für Kreativität, Innovation, Fortschritt und Produktivität im Herzen der Metropolregion ist ein „Melting Pot“ verschiedenster Betriebe und Branchen – vielfältig, digital und zukunftsgewandt. Auf rund 73 Hektar entsteht ein visionäres Gewerbe- und Industriequartier, das passgenaue Flächen, Räume und Lösungen für Ihr Unternehmen bietet – ob mittelständischer Traditionsbetrieb, großer internationaler Zuwachs oder kleines modernes Startup....Der Standort ist multimodal angebunden und per S-Bahn, Bus, Fahrrad, Auto und LKW gut erreichbar. Innerhalb des Areals können zukünftig Strecken auf den quartierseigenen Geh- und Radwegenetzen zurückgelegt werden – ob zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder einem der Share-Bikes vor Ort."

Ich gebe zu: da würde ich sehr gerne arbeiten! Bevor dort aber Arbeiten möglich ist, findet in diesem Sommer, vom 13. Juli bis 16. September, der WESTSIDE SUMMER statt. Zum ersten und letzten Mal präsentiert sich das Werksgelände mit einem pulsierenden, bunten und progressiven Programm aus Freiluftkino, Weinverkostungen, Workshops, Streetfood, Drinks – und vielem mehr.

Ich freue mich sehr auf das Westside Cinema, denn dahinter steckt der umtriebige Kinomacher Daniel Brettschneider: Das WESTSIDE CINEMA verspricht Gänsehaut, Lachen, Bangen und Spannung zweier großartiger Kinofilme vor filmreifer Kulisse: 200 Zuschauerinnen und Zuschauer werden Zeugen eines unvergessenen Kinoerlebnisses mit der bewegenden Queen-Filmbiographie Bohemian Rhapsody und der bitterbösen Tragikomödie Triangle of Sadness.

Noch bis Sonntag, 1. Oktober: Plastik-Kunst in der Schirn

(Petra)

Die Schirn findet Ihr auch ohne mich – ich weiß. Trotzdem möchte ich Euch manchmal auf besondere Themen und Formate hinweisen. So auch heute: Plas­tik ist über­all. Es durch­dringt die Gegen­wart, ist billig, nahezu welt­weit verfüg­bar und im Alltag omni­prä­sent. Und auch in die Kunst fanden Kunst­stoffe aufgrund ihrer immen­sen gestal­te­ri­schen Möglich­kei­ten früh Einzug und wurden schnell zu einem zentra­len Mate­rial. In den 1950er-Jahren wurden synthe­ti­sche Stoffe zum Symptom und Symbol der Massen­kul­tur – das „Plas­tic Age“ war gebo­ren. In der kurzen Geschichte dieser bis heute domi­nan­ten Mate­ri­al­kul­tur wandelte sich der erfolg­rei­che viel­sei­tige Werk­stoff vom Inbe­griff für Fort­schritt, Moder­ni­tät, utopi­schen Geist und Demo­kra­ti­sie­rung des Konsums zu einer Bedro­hung der Umwelt. Die Schirn widmet der span­nen­den Geschichte der Kunst­stoffe in der bilden­den Kunst eine große Themen­aus­stel­lung und präsen­tiert Objekte, Assem­bla­gen, Instal­la­tio­nen, Filme und Doku­men­ta­tio­nen. Damit wird ein brei­tes Panorama der künst­le­ri­schen Verwen­dung und Bewer­tung von Plas­tik im jewei­li­gen gesell­schaft­li­chen Kontext gespie­gelt. Das Spek­trum reicht von der Eupho­rie der Popkul­tur in den 1960er-Jahren über den futu­ris­ti­schen Einfluss des Space Age und die Trash-Arbei­ten des Nouveau Réalisme bis zu ökokri­ti­schen Posi­tio­nen der jüngs­ten Zeit; es umfasst Archi­tek­turut­opien und Envi­ron­ments ebenso wie Expe­ri­mente mit Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten.

Plastic World – Ausstellung, u.a. mit Werken von: Monira Al Qadiri, Archi­gram, Arman, César, Christo, Haus-Rucker-Co, Eva Hesse, Hans Hollein, Craig Kauffman, Kiki Kogel­nik, Gino Marotta, James Rosen­quist, Pascale Mart­hine Tayou und Pınar Yoldaş,  Ort: Schirn Frankfurt, Adresse: Am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags, freitags bis sonntags 10 - 19 Uhr, mittwochs und donnerstags 10 - 22 Uhr, Eintritt: 12 (8) Euro, Tickets gibt’s online hier

Bis Sonntag, 31. Dezember: Wohnzimmer Hauptwache mit "Langer Bank"

(Petra)

Das DAM-Reallabor "Wohnzimmer Hauptwache" belebte als Teil des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" im Herbst 2022 die Frankfurter Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist das DAM auf der Hauptwache aktiv. Im Sommer eröffnet auf dem belebten Platz die Ausstellung „Zukunft Innenstadt Frankfurt“. Sie geht der Frage nach, welche Bedürfnisse und Anforderungen an eine lebenswerte Frankfurter Innenstadt in der Zukunft bestehen. Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten zu sehen sein und soll bundesweit in den Modellstädten des Förderprogramms Station machen. Einen nächsten Schritt für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum geht das Museum mit der künstlerischen Intervention "Die Lange Bank" ab heute. Die modulare Sitzmöglichkeit wird dort erstmals für verschiedene Dialogformate bereitstehen. Ein Treffpunkt an der Langen Bank - die künstlerische Installation is als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Ihr könnt hier in die Choreografien und Hörstücke von 15 interntionalen Künstlerinnen und Künstlern eintauchen, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ausprobieren und erleben, wie das Sitzen urbane Räume neu definiert. Je nachem, wer noch so auf der Langen Bank ist, würde ich sagen. 

Wohnzimmer Hauptwache mit der Langen Bank, Deutsches Architekturmuseum (DAM), An der Hauptwache, Eintritt: frei


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