14.07.2023
Aus Liebe

In den 90ern war ich sehr oft in Hamburg. Suse, einer meiner besten Freundinnen zog damals von Frankfurt dorthin, wohnte und jobbte am „Hamburger Berg“ und betrieb später sogar eine Bar mit elektronischer Musik (3E), direkt am Hans-Albers-Platz. Ich versuchte so oft wie möglich nach Hamburg zu kommen, da ich die Szene großartig fand und es solche Clubs in Frankfurt nicht gab, bzw. ich sie noch nicht entdeckt hatte: der Pudels Club, das Roschinsky und natürlich auch Rosis Bar.
Ich verbrachte viele Abende rund um die Reeperbahn, aber auch am Schulterblatt. Natürlich gingen wir in die Bar Rossi, meine ersten Pasteis de Nata aß ich bei einem Portugiesen in Hamburg und jedes Mal ging ich in eins dieser BOK Restaurants, da es bei uns in Frankfurt damals noch nicht so eine Fülle an asiatischen Restaurants gab.
Nach dieser ersten wilden Hamburg Zeit verliebte ich mich in einen Mann und der zog auch für ein halbes Jahr nach Hamburg. Mit ihm entdeckte ich wieder andere Locations. Wir verbrachten sehr viele Abende im legendären Mojo Club auf der Reeperbahn 1 (die Compilations habe ich immer noch).

Da ich relativ viel Zeit im Nachtleben verbrachte, habe ich tagsüber nur selten etwas von der Stadt gesehen. So hatte ich auch nach Jahren immer noch nicht die Hamburger Innenstadt rund um die Innenalster kennengelernt. Auch den Fischmarkt habe ich bis heute nicht besucht, dafür aber die Strandperle und natürlich saßen wir des Öfteren ein wenig verkatert auf der 62er Hafenfähre auf dem Weg nach Finkenwerder.

Als Suse nicht mehr da war, kam ich nur noch selten nach Hamburg. Mal ging ich auf ein Selig-Konzert, einmal zu einem St. Pauli Spiel

Das letzte Mal war ich im Mai 2011 mit meiner Freundin Tina in Hamburg. Das weiß ich deshalb noch so genau, weil ich an dem Freitag, als wir losfuhren noch dem Journal Frankfurt ein Miniinterview gegeben hatte. Es ging um die Diskussion, ob man den Markt auf dem Friedberger Platz von freitags auf Mittwoch verlegen soll. Das Interview war mehr als unglücklich. Ich wurde nicht nur missverständlich zitiert, sondern für mich noch viel schlimmer, in einem Atemzug mit dem damaligen Ordnungsdezernenten Volker Stein genannt. Unter der Leserschaft brach eine Empörung los. Ich bekam das alles gar nicht mit, denn damals schaute man noch nicht alle 2 Sekunden aufs Handy. Irgendwann stand ich aber spät abends mit Tina im tollen Queen Calavera und sahen eine Burlesque Show als ich entdeckte, dass ich ziemlich viele Nachrichten bekommen hatte. Wie die Geschichte ausging, erzähle ich Euch mal bei einem Wein auf dem Friedberger Platz.

Jetzt muss ich mich aber sputen, denn Uwe schmiert schon die Brote und ich habe noch nicht gepackt. Heute Abend treffen wir Freunde und gehen asiatisch Essen, morgen wollen wir nach Finkenwerder fahren und am Abend gehen wir, zusammen mit Daniel Brettschneider auf das Bruce Springsteen Konzert ins Volkspark Stadion. Ich bin kein großer Springsteen Fan, und will unbedingt noch nach dem Konzert um die Häuser ziehen. Vor allem will ich Bettina besuchen. Sie arbeitete damals an der Bar vom Roschinsky und betreibt jetzt eine eigene Bar: The Chug Club Bar (https://www.thechugclub.bar/). Diesen Tipp bekam ich von Alex, die auch jahrelang in Hamburg lebte.

Sonntagnachmittag geht’s wieder zurück. Wenn ihr noch Tipps für Hamburg habt, dann schickt mir gerne eine Nachricht, ich sitze zwar gleich strickend im Zug, schaue aber doch hin und wieder aufs Handy.

Was auch immer ihr macht, lebt wild, trinkt bei Sandra, nach der CSD Parade, einen Prosecco für mich mit.

Daniela

P.S. Das Foto ist von November 2011. Damals verkündete ich in Frankfurt, dass ich Oberbürgermeisterin werden will und setzte mich in den Zug und fuhr nach Hamburg. Der Hamburger Fotograf Carlos Kella (https://sway-books.de/) sagte: Du brauchst für den Wahlkampf Fotos und so entstand das Foto…. Auf der Rückfahrt von Hamburg nach Frankfurt habe ich meine Kandidatur zurückgezogen.

Vielen Dank an das großartige Ausgehtipp-Team:

Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 17 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
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ZU GEWINNEN

Antwort bitte an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)

2x2 Tickets für Amadou & Mariam am 18. Juli im Palmengarten. Frage: Welche Band hatte den Hit Bohemian Rhapsody?

Foto: © Amadou & Mariam

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

2 x 2 Tickets für WOLFMOTHER am Freitag, 14. Juli, im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Mein Freund Ian hat sich welchem Instrument verschrieben?

1 x 2 Tickets für die neue Party im Nachtleben "Let´s get Juicy!" am 14. Juli. Die Gewinnfrage lautet: Welches tolle Festival findet derzeit in Frankfurt und Offenbach statt?

GEROLLTES über Diverses

(Uwe)

Diese Woche passierte im Fußball wenig, da ist es wirklich schwierig, ein gutes Thema zu finden, das man ausschlachten kann. So kann ich hier einmal wieder meine Lieblingsgeschichte über den ruhmreichen TSV 1899 Goddelau unterbringen, der im kommenden Jahr sein 125jähriges Jubiläum feiert. Es geht um die klügsten Satz, der in der Geschichte des Fußballs je gesagt wurde. Es ist ein Satz, der vom leider viel zu früh verstorbenen Lothar Schrejma, stammt. Den sagte er, als seine Mannschaft (natürlich der TSV) Mitte der zweiten Halbzeit knapp in Führung lag und er jeden durch die Abwehr erkämpften Ball hoch aus dem eigenen Strafraum drosch, statt einen gepflegten Spielaufbau zu betreiben und einen freistehenden Mitspieler gezielt anzuspielen. Auf Nachfrage eines Mitspielers, warum er die Bälle ständig destruktiv in den Himmel trat, antwortete er „da oben in der Luft, da fallen keine Tore“.  

Im Moment wechselt ein Spieler von A nach B, ein anderer von D nach und A, der nächste darf bei Verein E nicht weiterspielen und sucht einen neuen Club und wieder ein anderer verlässt Verein F nachdem sein Vertrag dort auslief, um bei einem neuen Club mehr zu verdienen. Die Eintracht haben Evan Ndicka und Daichi Kamada verlassen, neu dazu kamen Robin Koch (aus Leeds) und Ellyes Skhiri (aus Köln). Gerade der 54malige tunesische Nationalspieler Skhiri ist aus meiner Sicht ein großartiger Fußballer, eine erhebliche Verstärkung, noch besser als Djibril Sow, den er möglicherweise ersetzen soll. Wenn der Schweizer Sow die Eintracht wirklich verlassen sollte, hätten die Verantwortlichen diesen Abgang bereits mehr als kompensiert.

Die „Rasenballer“ aus Leipzig haben im Sommer wichtige Leistungsträger verloren. Bis heute sind es Dominik Szoboszlai (nach Liverpool), Christopher Nkunku (zu Chelsea) und Konrad Laimer (zu Bayern), die den aufstrebenden Club verlassen haben. Noch mehr Geld bei durchweg deutlich größeren Clubs motivierten die drei, zwei von Ihnen gingen für eine Menge Geld, Laimers Vertrag lief aus und so konnte er ablösefrei nach München wechseln. Sicher erhielt er dafür einen nennenswerten Betrag als Handgeld. Nach München wollen sie auch DEN Topstürmer Englands, Harry Kane von den Tottenham Hotspurs locken (Stand: Dienstag). Die, das ist eine Rentnertruppe um Uli Hoeneß, die etwas an die Truppe aus Dieter Wedels Mehrteiler „Der große Bellheim“ erinnert und die sich nach dem Kahlschlag im Bayernvorstand nun um die Transfers kümmert. Den französischen Verteidiger Hernandez haben sie nach Paris Saint Germain verkauft. Gut so, er war sowieso ständig verletzt und die Rekordablöse von damals 80 Mio. Euro am Ende nicht wert. Für 50 Mio. Euro wechselt er nun in sein Heimatland, dafür kommt voraussichtlich (Stand: Dienstag) der südkoreanische Verteidiger Min-Jae Kim vom SSC Neapel.

GEDRUCKTES

(Petra)

Ich finde ihn immer schon klasse. Na ja, vielleicht noch nicht als "Günni" in der Serie "Und Tschüss". Aber in der "Bubi Scholz-Story". Und spätestens in "Der Krieger und die Kaiserin" im Jahr 2000. Auch den Film-Soundtrack habe ich geliebt damals. Er hat tolle, nicht mainstreamige Filme gemacht (die nicht immer kommerziell erfolgreich waren) – und auch kommerzielles Zeug, das meiste einigermaßen sympathisch. Es leuchtet eine gute Energie aus ihm heraus. In diesem Jahr hat er ein Buch veröffentlicht: "Benno Fürmann: Unter Bäumen." Sicher hat er als prominenter Mensch einiges Sendungsbewusstsein, doch in erster Linie erzählt er ehrlich von sich und seinen – wie er sagt – Fragezeichen und Dunkelheiten im Leben. Sein Buch will kein Ratgeber sein. Und so lese ich von einem, der Vieles und nicht nur Schönes erlebt hat, "sein Ding" macht und kein Arsch (auch kein Klima-Arsch) sein will, was nicht immer gelingt. Kennen wir, oder? Er trifft mich gerade an einem Punkt, an dem ich darüber nachdenke, was mir so wichtig ist außer der endlosen Suche nach Liebe. Da ist die Lektüre inspirierend. Und manchmal tröstlich. 

Vielleicht sind es auch ein paar gemeinsame Altersfragen, wenn man in den Achtzigern und Neunzigern des 20. Jahrhunderts mit einem scheinbar grenzenlosen Glückversprechen (und "Glücksdruck") groß geworden ist, hedonistische Eigenarten hat und sich mit seiner mittlerweile gewandelten Haltung nicht nur beim Klimaschutz und nachhaltigen Konsum immer wieder in Konflikten fühlt. Benno Fürmann engagiert sich lange schon, packt mit an, zum Beispiel bei einem Bergwaldprojekt. Ich nehme ihm ab, dass er sich nicht profilieren will. Er liebt seine Tochter, das Reisen, die Berge und die titelgebenden Bäume. Verstehe ich: nichts beruhigt und schützt so gut, wie unter einem duftenden und rauschenden Baum zu liegen (und seitdem ich Richard Powers "Die Wurzeln des Lebens" gelesen habe, bin ich schwer beeindruckt vom Wesen und Wirken der Bäume). Außer dem Meer vor der Nase, für mich zumindest.

"Unter Bäumen" ist kein literarisches Meisterwerk (immerhin offenbar tatsächlich selbst geschrieben) – und an den Stellen, an denen der Schauspieler versucht, dann doch lebensweise Botschaften oder Ratschläge oder Ähnliches zu geben, finde ich sie vage und nicht immer überzeugend. Doch ich freue mich über alles mit mir als Leserin Geteilte, das sich so gar nicht wie ein "Promi-Stalking" anfühlt – und darüber, dass ich jetzt sicher bin, dass er "einer von den Guten" ist. Und so manch anderes mehr.

Freitag 14. - 30. Juli: GROTTO – Absolvent*innenausstellung 2023

(Daniela)Die Hochschule für Bildende Künste-Städelschule freut sich, die diesjährige Absolvent*innenausstellung mit dem Titel Grotto, kuratiert von Melissa Destino, zu eröffnen.

Die 32 Absolvent*innen aus 20 Nationen zeigen der Frankfurter Öffentlichkeit ihre Malereien, Skulpturen, Video- und Soundarbeiten, Druckgrafiken, Zeichnungen, Installationen und Performances. Begleitend zur Ausstellung konzipieren und gestalten die Studierenden jedes Jahr selbst eine Publikation. Die Absolvent*innen sind Larry Kojo Adorkor aka Larry Bonćhaka, Offert Albers, Arhun Aksakal, Elisaveta Braslavskaja, Camille Clair, Tugce Dayioglu, Albert Dietrich, Aires de Gameiro, Rahel Goetsch, Lisa Gutscher, Paul Haas, Ishmat Habib, Louis Hay, Samuel Baah Kortey, Julian Krause, Line Lyhne, Tomás Maglione, A.M., francisco m.v., Richard Najorka, Anna Pezzoli, Aline Sofie Rainer, Eva George Richardson McCrea, Brandon Rowland, Gintarė Sokelytė, Hilda Stammarnäs, Lisa Strozyk, Simon Shim-Sutcliffe, Jia Jun Nicholas Toh, Alyona Volkova, Ian Waelder und Alicja Wysocka.  

Aus den Klassen von Monika Baer, Gerard Byrne, Willem de Rooij, Judith Hopf, Hassan Khan, Tobias Rehberger und Haegue Yang.

Eröffnung
Freitag, 14. Juli 2023: 19:00–22:00 Uhr
Danziger Platz 12, 60314 Frankfurt am Main

Party
Freitag, 14. Juli 2023, 23:00 Uhr, Eintritt 5€
Daimlerstraße 32, 60314 Frankfurt

15. Juli – 30. Juli 2023
Dienstag-Freitag 12:00-19:00, Samstag-Sonntag 12:00-20:00
Ausstellung 14. – 30. Juli 2023 Danziger Platz 12, 60314 Frankfurt am Main

Bildcredit: Lisa Gutscher, Louis Hay, Aline Sofie Rainer, Ian Waelder

Freitag, 14. Juli (zusätzl. 15. & 19.07): Die seidene Leiter/La scala di seta

(Martin)

Die Kammeroper wirbt mit Rossini als Antidepressivum in schwierigen Zeiten! Das ist doch mal ein Versprechen! 

Rossini wurde geboren in eine Epoche der Unruhen, Kriege, Finanzkräche und Revolutionen. 

„Später wird Rossini weder die Revolution noch die Ordnung feiern. Seine Opern schneiden die in der Oper üblicherweise hehren Motive der Helden und Heldinnen ab und die Dämonie der Schurken und Schurkinnen auf ein menschliches, aber durchaus (aber-)witziges Maß zurück.

Und deshalb war und ist Rossini, seine Lebensfreude, sein antidepressiver Elan, sein sarkastischer aber stets humaner Witz, seine Liebenswürdigkeit als Antidot möglicherweise das Richtige für schwere und schwerbewaffnete Zeiten wie sie gerade herrschen. 

Wir alle hängen vielleicht nur noch an einem Faden, einer seidenen Leiter. Aber Rossini rettet uns, macht uns menschlich und zuversichtlich.“

Tickets gibt’s hier

Vorstellungen: Freitag 14., Samstag 15., Mittwoch 19., Freitag 21., Samstag 22., Mittwoch 26., Freitag 28., Samstag 29. Juli und Mittwoch 2., Freitag 4., Samstag 5. August um jeweils 20 Uhr

Kammeroper Frankfurt, Musikpavillion/Orchestermuschel im Palmengarten
Foto: © Martin Pudenz

Freitag, 14. Juli – Sonntag, 30. Juli: eine (Sommer-)LIEBE in der Familie Montez

(Petra)

Eine kurze (Sommer-)Liebe im Lola Montez – mit ganz vielen tollen Künstlerinnen und Künstlern. Die steuern ihre Werke zum Motto „Liebe“ bei, dem Titel der Skulptur „LIEBE – Metaphorik eines emotionalen Zustandes“. Sie steht seit kurzem vor dem Kunstverein und stammt von der Künstlerin Cornelia Lela Heier. Das ist Grund genug. Und Liebe ja sowieso immer. Mit dabei sind: Rüdiger Wehrheim, Nina Kruse, Petra Vogt, Ruth Krämer, Roswitha Brähler, Antonia Ceric, Bea Emsbach, Achim Ripperger, Tula Trash, Rainer Raczinski, Julia Roppel, Uwe Sennert, KERSTIN KRONE BAYER, Cornelia Lela Heier, Tanja SF Hoffmann, René Spalek, Renata Kos, Bettina Klinkig, Angelika Hintzmann, Elke Uta Summen, Martin Kammer, Bine Fenster, Hayko Spittel, Hans Petri, Matthias Harnisch, Natalie Goller, Thomas Wunsch, Angela Ehrlich, SARITA DEY, Thorsten Frank, Anna Frank, Ekaterina Leo, Sigi am Thor, Francesca, Helga Müller, Kerstin Lichtblau, Jasmin Saez Silva, Daniela Orben, Dirk Baumanns, Nora Duus, Boris Schöppner, Saluti Antonella, Barbra Kroll, Agnes Sabel, Amelia P.Lee, Sibylle Kaspary-Wilda, Constanza Weiss, Maks Dannecker, Uschi Lüdemann, Andreas Helfer, Victor van der Saar, Albrecht Wild, Anja Czioska, Christiaan Tonnis , Erika Roor, Tanja Haulle, Susanne Wild, Stefan Jentzsch, Gottfried Müller, Serkan Gören, Gudrun Müller Mollenhauer, Maximilian Fritzsche, Tymko Elvira, Liu Xue, Isabel Friedrich, Daniel Scheffel, Evelyn Toomistu,Oliver Carlos Oliver Tüchsen, Pete Jones, Ingrid Jackwerth, illig&illig, Christine Fiebig, Corinna Mayer, Lizzie Coleman-Link, Johanna Brynja Galland, Diana Schmuck, Martin Kammer, Torsten Kühne, Gabriele Sehn, Norman Hildebrandt, Gregor Wald, Nora Zag & John Hartelt, Peter Gruen, Florian Schmidt, Amelia P.Lee, Edwin Schäfer, Toni Wombacher, yvy, Davina Dauda, Nidzat Rzajev, Almut Aue, Trixi Tjadke Böttcher, Peter Gruen, Gabriele Wunderlich, Andrea Interschick, Haru Neidhardt, Pia Grambart, Diana Ninov, Norbert Holick, Jens Berzio, Bianca Scheich, Matthias Harnisch, Sascha Hartwich, Matthias Rudolph,Velvet Goldmine, Mariam Sattari, Vera Stein,Simone Van de Loo, Hilda Kleyn, Roli Rose, Inge Kersting, Claudia Weber, Gunther GC, Eric Schrade, Edda Rössler, Nandu Kunst, Henriette Tomasi, Yan Rechtmann, James Banks, Aleksandra Botic, Andrea Sachs u.a...

Liebe – Gruppenausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage: 19 Uhr, 18:30 Uhr Musik von Main Grass/ Bluegrass Music - volkstümliche amerikanische Country Music, Ausstellung bis Sonntag, 30. Juli, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags: 13 - 18 Uhr

Freitag 14.- Sonntag 16. Juli: CSD in Frankfurt

(Daniela)

Ich habe das Netz nach einem übersichtlichen CSD Programm durchsucht, aber nur diesen Fließtext gefunden. Da ich jetzt keine Zeit habe das in ein Programm zu gießen, habe ich einfach copy & paste gemacht...

Freitag:
Nach dem Kinoabend ist vor der Abfahrt! Beginnend mit Feeby Fergison und Ivo aus dem Lucky’s als Moderator*innen des Nachmittags, über Berliner Pop-Sängerin Hanna Batka und die Frankfurter Nachwuchs-Indieband sun’s sons, Female Power Pop von Anaisa und Tunes von DJ Martin Tina Tannert.

Abends führen Euch Jonny von youfm und seine bessere Moderations-Hälfte Kriwoe durchs Programm. Queeres Empowerment gibt’s von JNNRHNDRXX, bevor Power Plush den Abend headlinen. Laurine Philippe – bekannt durch clubcherry, mitte der gesellschaft und aus dem tanzhaus west – spielt für Euch Dark Disco und Techno, bevor Bambi Mercury mit einem fetten Mash Up die Nacht musikalisch abschließt. Wir sagen ja: Abfahrt!

Samstag

Die Demo startet um 12:30 Uhr vorm Römer aus!

Von der Demo geht’s für alle direkt auf die Konsti! Tim Frühling wartet dort schon auf Euch, um Frankfurts heißeste Drag-DJ-Newcomerin Robin D’Show und Szene-Ikone DJane Käry anzukündigen. Um die Musik und Stimmung müssen wir uns also keine Sorgen machen!

Danach gibt’s Krach-Pop von ELL. Badabumm

Zwar ohne Live-Musik, aber mit ganz viel tänzerischem Können zeigen die Sizzling Sisters der Frankfurt School of Burlesque eine perfekte Mischung aus Cabaret, Showtanz und Charleston.

Den Abend übernehmen die gaymaingefährliche Giselle Hipps mit Lieblings-Kolleg*in und energiegeladener Beauty LUDI, um Euch DJ Julian Smith und Drag-Artist LéLé Cocoon, die inzwischen bundesweit für Aufsehen sorgt, vorzustellen.

Und dann: ok.danke.tschüss! Die Einhornrockband aus Mannheim wird den Samstagabend mit ihrer schier nicht zu bändifgenden Energie zum kochen bringen. Headline-Time!

Frau Laura, Mitgründer der Mitte der Gesellschaft, treibt seit nun mehr zehn Jahren ihr Unwesen auf den Events der Stadt und darüber hinaus. Elektronische Tanzmusik, here we go!

Showgirl und Aktivistin Electra Pain ist anschließend an der Reihe, bevor Eingrooven (Tanzhaus West) die Decks übernehmen wird.

Und dann geht die Nacht ja erst richtig los… Infos zu allen Partys findet ihr auf Instagram!

Sonntag

Am Sonntag wird weiter getanzt: Die Frankfurter Drag-Icons Cimberly Clark und Jazz Cortes bringen Euch durch den Nachmittag, bevor Julia Wendel und Benjamin Näßler am Abend übernehmen.

Tanz-Tee am Mittag, DJ Nextphilm als DJ-Newcomer, gefolgt von HILLA aus Nürnberg, die mit empowernden Pop-Songs auf die Hauptbühne kommt.

Jessica Walker und DJ Dirk Vox sind vom Sonntag nicht mehr wegzudenken. Disco, Disco, Party, Party. Travestie-Kunst und Musik aus den 70ern und 80ern. Und die Swinging Lions der ING swingen sich auch wieder singend über die Bühne.

Part of the Art covern Eure Lieblingssongs und Tante Gladice bringt keine Grie Soß auf ihren Frankfurter Kranz. Ein Glück!

Hip-Hop-Tanz-Action gibt’s von der Frankfurter Tanzgruppe The Flexer, bevor die renommierte ABBA-Coverband Agnetha’s Affair ihre ausgefallene Show zum Besten gibt. Mamma Mia!

Wir freuen uns auf einen großartigen Abschluss des Wochenendes

Freitag, 14. Juli: THE DRIVER ERA

(Uwe)

Unter R5 ist ein französischer Kleinwagen von Renault bekannt, weniger verbindet man mit der Abkürzung eine US-amerikanische Rock-/Pop-Band. Die bestand aus vier Geschwistern, deren Vornamen alle mit R beginnen, und einem Schlagzeuger, dessen Nachname zumindest mit "R" beginnt. Die Band löste sich recht bald wieder auf, zwei Brüder (Rocky & Ross) machen seitdem (seit 2018) zu zweit als The Driver Era weiter. Sie bieten laut Wikipedia Alternative, Funk & R & B, eine durchaus außergewöhnliche Genre-Kombination, an. Beliebte Titel aus ihrem Schaffen sind laut Spotify die Songs Afterglow, Kiss und Preacher Man.

Zoom, F., Carl-Benz-Str. 21
19:00H, 32€ zzgl. Gebühren
Foto: Homepage Zoom

Freitag, 14. Juli: FFM/ Wolfmother

(Andrea)

Stellt Euch vor, ihr mixt Led Zeppelin, Black Sabbath, AC/DC, Aerosmith, Deep Purple und Black Crowes einmal kräftig durch, dann habt ihr diesen wunderbar schrabbeligen Cocktail namens Wolfmother. Anfang der 2000er haben sich die Australier auch in meinen Gehörgängen festgesetzt, die CD lief rauf und runter und weil ich sie schon live gesehen habe, werde ich es wieder tun. Heute spielen die drei in der Rock`N`Roll Hall of Fame und ich bin dabei. 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Freitag, 14. – Sonntag, 16. Juli: Yoroboshi: Der Schwächling

(Martin)

von Satoko Ichihara (Tokio) - Theater der Welt

Gleich nach Beginn des Vorverkaufs war diese Inszenierung im Rahmen von Theater der Welt ‚Ausverkauft‘ – jetzt gibt’s kurzfristig wieder Tickets, deshalb schnell Handeln!

Als klangvoll queeres Puppenspiel – inspiriert vom japanischen Bunraku-Theater – interpretiert Dramatikerin und Regisseurin Satoko Ichihara die alte Legende vom „Blinden Schwächling“ (Shuntokumaru) neu. Während dort Kinder ausgesetzt, kranke Menschen diskriminiert und schließlich alle erlöst werden, denkt Ichihara weit über die tragische Geschichte und den einfachen Gegensatz von Gut und Böse hinaus. 

Als Cast dienen Sexdolls, Schaufensterpuppen und andere Kreaturen. Sie verkörpern Menschen, deren Schicksale, Begierden und Gewalt. Als Erzählerin (Gidayu) führt die Schauspielerin Sachiko Hara durch die Geschichte. Die Experimentalmusikerin Kakushin Nishihara vereint traditionelle Satsuma-Biwa-Klänge, Noise und elektronische Musik zu einer außergewöhnlichen Komposition. Gemeinsam treiben beide die Geschichte voran, vermitteln zwischen den Welten und erwecken die Puppen zum Leben.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2023-07/yoroboshi-the-weakling/1391/

Freitag, 14. Juli um 21.00h, Samstag, 15. Juli um 17.00h
und Sonntag, 16. Juli um 16.00h
Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel
Foto: © Satoko Ichihara

Freitag 14. & Sonntag, 16. Juli: Es ist quasi Liebe - Ein Mixtape

(Martin)

Ein Abend über Männerfreundschaft, Antisemitismus, Hingabe, Frauen, toxische Männlichkeit, die DDR und alte sowie neue BRD. Mit viel Musik, Bitternis und Heiterkeit. 

Der Abend will die Freundschaftsgeschichte zwischen dem deutschen Arbeiterkind, Schauspieler und Sänger Manfred Krug und dem jüdisch-polnischen Schriftsteller und Drehbuchautor Jurek Becker, der die Shoah überlebte, auf die Bühne bringen und sie als Sprungbrett nutzen, um über Themen unserer Zeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sprechen. 

Reservierungen unter: www.studionaxos.de/produktionen
Freitag, 14. Juli & Sonntag, 16. Juli um jeweils 20.00h
studio NAXOS in der Naxos-Halle, Solidarisches Preissystem
Foto: © Arda Funda

Freitag, 14. Juli bis Sonntag, 16.Juli: 25. HfG Rundgang

(Andrea)

Danach muss ich zurück nach Offenbach e i l e n. Denn es ist Rundgang, das alleine ist schon immer ein MUSS und jetzt zum 25. erwarte ich Unerwartetes. Wer es nicht kennt: Traditionall öffnet die Hochschule für Gestaltung HfG zum Ende des Sommersemesters ein Wochenende lang die Türen und die Studierende aller Lehrgebiete zeigen ihre Arbeiten, Projekte und Prototypen. Eröffnung 14. Juli 2023, 18 Uhr, HfG-Aula
Locations
HfG-Campus, Schlossstraße 31
Geschäftsgebäude (ehem. Saturn, Frankfurter Straße 17, Eingang Hugenottenplatz) Radraum + Stadtraum, Stadthof 16
Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61
Diamant, Museum Of Urban Culture, Frankfurter Straße 8
Zukünft. Fahrradparkhaus Offenbach, Berliner Straße 43-47
Platane am Domplatz, Markt 1, Frankfurt 

Freitag, 14. Juli: FFM/ Juice

(Andrea)

Teddy macht ´ne Party und ist schon mächtig nervös und es wird alles ganz aufregend. Natürlich schauen wir mal rein, weil das Cafe als Club habe ich noch nie erlebt. DJ LEUC & DJ MAXX feat. Timturnup spielen Dance /Electronic/ Techno/ House und die besten Party Banger abliefern. Let´s get Juicy. Ab 22 Uhr, AK 10 Euro

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM

Samstag 15. Juli: Prosecco bei Sandra vor dem InsideHer

(Daniela)

Wäre ich heute beim CSD würde ich mit Sicherheit nach der Demo/Parade zu Sandra gehen. Sandra betreibt ja seit vielen Jahren das tolle Erotik- und Dessousgeschäft InsideHer in der Vilbeler Straße 34. (Direkt am Regenbogenkreisel).

Da ist es immer super toll!

Sandra schreibt: Traditionell und zum 29. Mal: CSD Party bei uns im InsideHer - YESWECUM am Samstag, 15.7.23 von 12 bis 19 Uhr. Wir laden Euch ein zu Prosecco und Bier, ab 13:30 Uhr kommt die Parade nur ein paar Schritte entfernt vorbei. Wir freuen uns, mit Euch zu tanzen und auf das Leben anzustoßen! Eure Sandra und Kathi

Bis 15. Juli: OF/ Nightwalks with Teenagers

(Andrea)

Nachdem ich den Artikel in der FAZ gelesen habe, freue ich mich doppelt auf den Abend (https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/offenbach-theater-der-welt-ermoeglicht-aelteren-nightwalks-mit-teenagern-19022212.html), ich habe nämlich Tickets gekauft und schleife mein Töchterchen zu den Nightwalks with Teenagers - Offenbacher Jugendliche führen zu ihren Lieblingsplätzen, ich bin gespannt: "Auf nächtlichen Spaziergängen führen Jugendliche Gruppen von Erwachsenen an Orte in Offenbach, die ihnen etwas bedeuten. Das Projekt des kanadischen Kollektivs Mammalian Diving Reflex wurde in Zusammenarbeit mit jungen Menschen aus Offenbach und Frankfurt entwickelt. Die Stadt wird aus ihren Perspektiven erkundet und befragt: Wo können wir uns treffen, wo lange aufhalten, wo Musik hören, uns unterhalten und wo einfach gar nichts tun? Die „Nightwalks with Teenagers“ eröffnen neue Blickwinkel auf die Stadt, die wir zu kennen glauben, und befragen gewohnte Umgebungen auf versteckte Bedingungen, Potenziale und Wünsche. Am 9. Juli findet um 18:00 im Hafen 2 ein Gespräch mit Koleka Putuma und Darren O’Donnell (Mammalian Diving Reflex) statt.

Mini-Ausstellung “Club der 1000 Objekte” 14.7. | 15.7. ab 19:00 in der Klima- und Wetter-Werkstatt Foto: Mammalian Diving Reflex https://theaterderwelt.de/nightwalks-with-teenagers-2/

Samstag, 15. Juli: Babylon Performance

(Martin)

BABYLON war Sünde, BABYLON war Paradies.

In BABYLON geht es um Babys oder eben darum, keine Babys, sondern etwas anderes zu erschaffen. Fantasien eines anderen Lebens oder dieses Lebens. 

BABYLON ist eine Welt in dieser Welt. Wir singen und schreien und es sieht aus wie in einer Kirche, nur sind Trans-Körper auf dem Altar, sie spielen Mutter, Hure und Braut, was ist das? BABYLON gebiert die Aufmerksamkeit diesen Ehrenmitgliedern, diesen Menschen, die alles für uns bedeuten, Liebe und Ehre diesen Menschen, eine Feier des Liebens und ihrer Care Arbeit. 

Dann geht es plötzlich um Nazis in SS-Stiefeln und die Mala smutna Krolewna, es geht also um alles, um militante Forschungsarbeit, um die Frage, was bleibt, wenn die Menschheit queer und im Gebärstreik ist. Wer braucht den Ödipus Komplex, wenn mensch BABYLON hat? Mach dich bereit für die Welt von BABYLON, die Hölle und die Himmel ist. Lass alles stehen und liegen, es wird sich lohnen, komm mit nach BABYLON

BABYLON ist eine Performance über Queere Reproduktion. Die drei genderqueeren Performer:innen eigenen sich Narrative christlicher anti-gender campagnen Europas neu an. Die Performance ist in drei Teile gegliedert die nach drei hegemonialen Reproduktionsfiguren der westlichen Gesellschaft benannt sind: die Mutter, die Hure und Braut. Die Darsteller:innen untersuchen die Rolle der Reproduktion in der Gesellschaft und stützen sich dabei auf die Ästhetik der christlichen Kirche und Kultur. Sie versuchen Antworten darauf zu finden, wie die Reproduktion von einer queeren Generation aussehen kann um alternative Community Modelle von Care und Fürsorge zu etablieren. 

Reservierungen unter: www.studionaxos.de/produktionen
Samstag, 15. Juli um jeweils 20.00h
studioNAXOS, Naxos-Halle
Solidarisches PreissystemFoto: © Maurycy Stanciewicz

Samstag, 17. Juli: Of/ Kuddel-Muddel-Festival

(Andrea)

Heute steht das Kuddel-Muddel-Festival in der Kommune im Kalender, leider habe ich keine weiteren Infos, außer das es stattfindet. Macht aber nichts, einfach mal rausradeln und in einem wunderbaren Durcheinander über das Gelände knuddeln und muddeln. ab 14 Uhr

KOMMUNE 2010, Sprendlinger Landstraße 181, Offenbach

Samstag 15. Juli: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Melina Hepp lädt zum unterhaltsamen wie anregenden Sommer-Talk mit Gästen aus Kunst und Kultur der Region. Ihre Couch wird sehr voll, denn dieses Mal nehmen gleich zwei Geschwisterpaare auf ihr Platz.

Lisa Peil hat an der HfG in Offenbach Design studiert, sie malt, fotografiert und schreibt. Aus ihren Texten und Bildern erstellt sie knallbunte und gleichzeitig zarte Collagen, in denen sie Situationen und Irritationen zwischenmenschlicher Art festhält und fragmentarisch ihre Eindrücke von Alleingängen durch Stadt und Land beschreibt. Aus ihren Arbeiten, die sie im Studio 294 im Westen Frankfurts anfertigt, sind bisher zwei Bücher erschienen. Ihre Schwester Jana Peil hat ein Hörstück entwickelt, das die Texte aus Lisas Buch "Aus der Ungebung" (mit 'n', wegen der Unheimlichkeit) atmosphärisch verdichtet. Die Sounddesignerin und Storytellerin produziert unter dem Begriff Hörstücke Audioformate, in denen sie gesellschaftliche Themen mit persönlichen Beobachtungen verbindet.

Die Brüder Anton und Paul Benkel malen, was das Zeug hält. Im Kunstverein Familie Montez haben sie in diesem Jahr ihre Bilder unter dem Titel "Nonsense Manifest" ausgestellt. Sie haben Familienfotos großformatig auf die Rückseiten von Wahlplakaten gemalt, kreieren aber auch ganz kleine Bilder und Holzgeschnitztes, das manchmal bizarr, manchmal intim anmutet. Sie kommen aus Darmstadt und arbeiten beide (noch) in anderen Berufen. Das kann sich bald ändern.

Ursprünglich aus Darmstadt kommt auch Marc Behrens. Sein künstlerischer Output ist unglaublich hoch, facettenreich und kaum unter ein Kunstlabel zu packen. Seit 1989 ist er mit Einzel- und Gruppenausstellungen überall auf der Welt und für seine visuellen und akustischen Installationsarbeiten ausgezeichnet worden. Ursprünglich hat er Produktdesign studiert und arbeitet heute im Bereich Performance, Theater, Fotografie, Text und Video. Sein Atelier hat er in Offenbach.

In Frankfurts coolster Talkshow ist wie immer dabei Mellis großartige (M)ein-Mann-Band Martin Grieben. Alles zusammen ergibt einen spannenden, tiefgründigen, witzigen und musikalischen Abend.

Es geht um vieles und um nichts und um Mellis Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.

Samstag, 15. Juli 2023

Einlass 19.00h, Beginn 20.00h

KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V.
Honsellstraße 7
60314 Frankfurt am Main
Tickets ab 15,- Euro unter https://t.ly/wChZm
Abendkasse 20,- Euro regulär, 10,- Euro für Künstler:innen und Studierende

Samstag 15: Juli: Jesko-Barabas-Gedächnis-Spiel

(Daniela)

Schade, dass ich heute nicht dabei sein kann...Danke an DSeryk, dass ihr das organisiert:

Deryk schreibt:
"Bald jährt sich der 1. Todestag von Jesko Barabas, unserem Freund, langjährigen Ausrichter des Ostparktuniers und Förderer des Frankfurter Nachtlebens

Aus diesem Anlass findet das Jesko-Barabas Gedächnis-Spiel

am 15.7.2023 um 17:00 Uhr auf dem Sportplatz von Concordia Eschersheim statt.

Es spielen “Depression in Bogota" vs. "Die Götter”

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Spieler aus diesen beiden Mannschaften, die Mitte der 80iger bis Mitte der 90iger für die Mannschaften das Tunier gespielt haben, sich nochmal mit Fussballschuhen einfinden, um Jesko auf diese Weise zu Ehren.

Aktive sollten um 16.30 kommen. Über Zuschauer freuen wir uns.
Danach kann man noch im angrezenden Vereinshaus "New Rose", bei Silke Essen und Trinken.

Concordia Eschersheim, Eschersheimner Landstrasse 328

Sonntag, 16. Juli: Herzfaden, Lesung mit Musik und Marionetten

(Martin)

Christoph Pütthoff (Lesung), Delphine Roche (Querflöte), Klaus Dreier (Marionetten)

Es ist der Abschluss des KulturSommers 2023 im ChamissoGarten. Und das Team gibt nochmal richtig Gas: Christoph Pütthoff vom Schauspiel Frankfurt liest, Delphine Roche spielt Querflöte und Klaus Dreier lässt die Puppen tanzen.  

Im Roman Herzfaden erweckt Thomas Hettche die uns so gut bekannten Marionetten der Augsburger Puppenkiste zum wirklichen Leben. Es geht um die Geschichte des Puppentheaters, die Entwicklung der Figuren in ihrer Geschichte, die zu unserer wird…

Der ‚Herzfaden‘ ist die enge Beziehung des Spielers zu seiner Figur – und die trifft manchmal mitten ins Herz auch bei uns.

Christof Pütthoff (Schauspiel Frankfurt) wird lesen, zwischen den einzelnen Leseabschnitten spielt Delphine Roche Werke für Flöte solo und Klaus Dreier lässt dazu Marionetten auftreten. Für diesen Anlass hat er sich ganz besondere Marionetten von Elisabeth Schnorr ausgeliehen. Der ChamissoGarten schreibt: „Eine Veranstaltung für Groß und Klein, die Sie mit einem sonntäglichen Frühstück an unserem Buffet verbinden können. Einlass ist bereits um 10 Uhr.“

Sonntag, 16. Juli um 11.00h
ChamissoGarten, Chamissogarten 38
Foto: © Veranstalter*in

Sonntag, 16. Juli: FFM/ Iso HerquistsSchüler:innenVorspiel

(Andrea)

Ian hat sich vor einigen Jahren mit Haut und Haaren dem Ukulele spielen verschrieben. Erst hat er das Instrument für sich entdeckt, Lieder getextet, ist Iso Herquist geworden, hat irgendwann ein Ukulele-Lehrbuch (und Musical und und und) geschrieben und gibt den Funken schon lange an junge Menschen weiter. Was dabei so herauskommt, ist heute im Stalburg-Theater zu bewundern, Spaß garantiert: Das Schülervorspiel von Iso Herquist läuft so: die wöchentlichen Ukulelehasen und -häsinnen spielen auf. Damit das nicht so staubtrocken wird, gibt es Vorspielpaten – also erfahrene Musiker*innen, die mitspielen und singen. Dazu eingeladen sind nicht nur alle Pappen, Mammen, Omen, Open und Geschwisteranten – sondern auch alle, die einfach mal Lust auf ein Stündchen musikalisches Nachmittagsspektakel haben. So viel sei verraten: dieses Jahr lassen wir ordentlich den Putz von den Wänden kommen. Geht los um 15:00. Und dauert so lang, wie’s dauert. Danach wird noch der Kuchen aufgegessen. Ach ja: Eintritt ist frei. Aber bring Kuchen mit.

Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Frankfurt

Sonntag, 16. Juli: FFM/ Vintage-Club

(Andrea)

Mimi, Jane, Anna, Ruth & Svetlana und natürlich Katja sind allesamt stilbewusste, immer top gekleidete Ladies. Wenn die sechs nun ihre Kleiderschränke ausmisten und zum Vintage-Markt einladen, gehe ich natürlich hin. Es gibt lässige Kleidung für Frauen. u. a. Acne, Dries van Noten, Helmut Lang, Closed, Filippa K, Joseph, Comme des Garcons, Cole, Jil Sander,Christense du Nord u.v.m. Dazu vielleicht das ein oder andere Glas Cremant, Musik und Zeit: "Lasst uns zusammenkommen, eine gute Zeit miteinander verbringen, dabei stöbern, uns gegenseitig beraten und über Mode und Dinge, die uns glücklich machen, sprechen!" 16:00-20:00 Uhr,

Der Kleine Mann mit dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, Alt-Sachsenhausen

Sonntag, 16. Juli: Radwanderung: Digitale Infrastruktur mit Benedikt Ackermann

(Petra)

In Frankfurt befindet sich der weltweit größten Internetknotenpunkt DE-CIX, weshalb sich zunehmend internationale Datenzentren in der Stadt ansiedeln. Die in diesen Zentren zirkulierenden Nutzer*innendaten werden von privaten Firmen verwaltet und in Hochsicherheitsgebäuden, fern öffentlichen Zugangs, betrieben.Im Rahmen der Ausstellung "Fake Views – Eva & Franco Mattes" macht die Radwanderung des Künstlers Benedikt Ackermann die digitale Infrastruktur der Stadt und ihre Implikationen sichtbar und zeigt, dass das Internet kein abstrakter Raum ist. Die Tour führt dabei quer durch Frankfurt, vorbei an Rechenzentren und unauffälligen Bodenplatten im Asphalt. Euer Guide ist der Frankfurter Künstler Benedikt Ackermann, der sich vorwiegend mit Fotografie, Video und digitalen Medien beschäftigt. Er arbeitet konzeptionell und hinterfragt die Bedeutung von Bildern im digitalen Zeitalter. Ackermann interessiert die unsichtbar stattfindende Machtverschiebung, die mit der Weiterentwicklung digitaler Technologien einhergeht. Seit 2019 studiert er an der Städelschule.

Radwanderung: Digitale Infrastruktur, mit dem Künstler Benedikt Ackermann, Euer eigenes Fahrrad bitte mitbringen, Treffpunkt: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Dauer: ca.1,5 Stunden, begrenzte Teilnehmer*innen-Anzahl, Anmeldung per E-Mail, Teilnahme kostenlos

Yoga auf dem Sonnendeck des Yachtklubs

(Daniela)

Im letzten Jahr habe ich es nicht geschafft. Dieses Jahr will ich es unbedingt hinbekommen, denn Katharina ist so eine tolle Yogalehrerin!

Wir laden euch ein zum sonntäglichen Yoga auf dem Sonnendeck Yachtklub auf dem Main.

Immer Sonntags bei schönem Wetter von 12-13h.
Bitte eigene Yogamatte und Wasser mitbringen!
Kosten: Spende!
Die Einnahmen, die auf Spendenbasis basieren, gehen zu 100 % an die Streetangels. Der Verein Streetangels setzt sich für obdachlose und hilfsbedürftige Menschen ein.

Sonntag, den 16. Juli 12-13h #Yoga mit Maxi
Sonntag, den 23. Juli 12-13h #Yoga mit Katharina
Sonntag, den 30. Juli 12-13h #Yogafüralle mit Eva

Yachtklub, Sachsenhäuser Ufer, Unterhalb der Jugendherberge, neben der Alten Brücke, 60594 Frankfurt am Main

Hits, Teil 2: Bohemian Rhapsody

(Uwe)

Möglicherweise ist es durch Veranstaltungstipps und Beiträge bereits aufgefallen, dass ich eher „beschaulichen Indierock mit emotionaler Darstellung höre“, wie mir neulich eine FB-Freundin trocken retournierte, die ich höflich fragte, ob Sam Fender bei dem Festival auftrat, das sie am Wochenende besuchte. Ich weiß nicht warum mich Chartmusik nie beglückte, mich fast nie bewegte. Ich versuche das über eine Serie von großen Hits zu ergründen. Heute: Bohemian Rhapsody von Queen.

Ich mag grundsätzlich keine Lieder, die länger dauern als vier bis maximal fünf Minuten. Da muss schon viel passieren, dass ich bei einer solchen Länge keine Langeweile entwickele. Auch bei Konzerten mag sich die ausufernde Länge nicht. Lieber kurze Songs, die auf den Punkt und einfach zwei, drei Lieder mehr. Bohemian Rhapsody dauert in der Studioversion 5:55 Minuten und damit wäre die Begründung dafür eigentlich schon gegeben, warum mich der Song nie erreichte.

Natürlich ist der Anfang bei den diversen Liveversionen großartig, die in Spotify bereits 2.2 Milliarden Mal abgespielte Studioversion braucht aber beinahe eine Minute, um an die wunderbare Pianopassage zu gelangen, mit der der Song richtig losgeht. Ab dem Mittelteil bin ich sowie raus. Genau in dem sich steigernden Opern-Teil, der legendär wurde, nicht nur durch diese eine Szene aus dem Film "Waynes World", in der die Protagonisten die Passage lautstark mitsingen und ab der vierten Minute des Songs völlig abgehen. Die Nähe zur Oper in diesem Stück ist konsequent, immerhin heißt die Platte, auf der der Song veröffentlicht wurde, A Night In The Opera.

Der eigentliche Grund für meine Non-Begeisterung liegt aber tiefer, ich mochte Queen nie besonders und erst recht nicht nach dem Tod von Freddy Mercury, der nun auch schon wieder rund 30 Jahre zurückliegt. Durch einen Besuch beim Queen-Musical in Köln mit Arbeitskollegen und genannten Film „Bohemian Rhapsody“ habe ich mich wirklich etwas quälen müssen. Tatsache ist, dass ich Brian May nie besonders mochte. Den mit der Gitarre, der schon immer aussah, als würde er eine dieser Bärenfallmütze der britischen Armee tragen. Wie wir alle u.a. durch genannten Film lernten, gründete er mit Schlagzeuger Roger Taylor die Band und das gibt den beiden wohl das Recht, mit „Queen“ weiterhin unterwegs zu sein. Das nervt aber, da mögen die Sänger, die Freddy Mercurys Gesangsparts in den letzten Jahrzehnten übernahmen, noch so gut (gewesen) sein, das nimmt einem mit der Zeit wirklich die Lust, auch an den Originalsongs. Wenn eine Band nicht gescheit auseinander geht, sondern in Fragmenten weitermacht, dann ist das für mich doof. Gerade wenn der Sänger / die Sängerin aussteigt, sollte es vorbei sein. Gerade dann, wenn Stimme und / oder Charisma so außergewöhnlich sind, es bei Freddy Mercury der Fall war.

Bassist John Deacon machte das schon frühzeitig nicht mehr mit, obwohl er – wie alle von Queen – mindestens einen Welthit schrieb. Deacons Basslinie machte Under Pressure zum Hit und zu einem der wenigen Queen-Songs, die ich sehr gut hören kann, vielleicht auch deshalb, weil David Bowie mitsang.

Nächste Woche: Männer von Herbert Grönemeyer

Dienstag. 18. Juli: Amadou & Mariam (Mali) bei Summer in the City 2023

(Martin) - WIR VERLOSEN 2x2 TICKETS (siehe oben)

Die Konzerte im Rahmen von Summer in the City im Palmengarten sind fester Bestandteil des Sommers in Frankfurt; super, dass es wieder los geht! 

Als berühmteste Botschafter*innen malischer und afrikanischer Musik haben es Amadou & Mariam geschafft, ihre Liebesgeschichte als blindes Paar mit einer erfolgreichen Musikkarriere zu verbinden – eine der inspirierendsten Geschichten der modernen Musik, die zwei Großeltern aus Mali überall in die Charts katapultierte, ihnen Preise bescherte und das Bewusstsein für die Schwierigkeiten des Lebens in einem der ärmsten Länder der Welt schärfte. 

International traten sie bei einem Friedensnobelpreiskonzert zu Ehren von Barack Obama in Erscheinung, waren gemeinsam mit U2 auf Tournee und hatten unter anderem eine Jam-Session mit den Musikern David Gilmour und Johnny Marr.

Hier gibt’s ein Video

Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/amadoumariam/

Dienstag. 18. Juli um 19.30h: Amadou & Mariam (Mali)
Summer in the City 2023 - Konzert im Musikpavillon im Palmengarten

Foto: © Amadou & Mariam

Donnerstag 20. Juli - 13. August: Der Geizige bei Barock am Main

(Martin)

Der Geizige - Komödie von Molière in der hessischen Fassung von Rainer Dachselt / Barock am Main / Höchster Porzellan Manufaktur

Der Geizige von Molière ist 355 Jahre nach der Premiere wohl tatsächlich das Stück der Stunde! 

Denn: Barock am Main – alias die Volksbühne im Großen Hirschgraben – hat die Komödie auf ihrem Spielplan. Und: das Schauspiel Frankfurt wird die neue Spielzeit mit dem gleichen Stück eröffnen. 

Das wird spannend und es lohnt sich vermutlich, beide Inszenierungen zu sehen, zu vergleichen und unterschiedliche Zugänge zu erleben. 

Es geht in Der Geizige natürlich um Geiz – Frankfurt als Bankenstadt und Finanzmetropole – passt das? 

Barock am Main schreibt:
„Molières Charakterstudie zeigt uns einen hartherzigen Knicker und grausamen Familienvater, der sein Geld mehr liebt als alles andere. Ökonomisch gesehen hat der Geiz (ebenso wie die verwandte Gier) durchaus etwas Vernünftiges. Und Beruhigendes: „Wenn dich die Welt verrät, die Kinner hasse, / Uff dei Dukade kannste dich verlasse!“ Ob der Geizige auch glücklich ist, das wird herauszufinden sein. In Zeiten, die so gnadenlos vom Geldgeschäft geprägt sind, ist „Der Geizige” das Stück der Stunde!“

Tickets gibt’s hier
Donnerstag, 20. Juli (Premiere), weitere Vorstellungen am 21. – 23., 25. – 30. Juli, 1. – 6., 8. – 13. August

Foto: © Barock am Main

VORSCHAU
Freitag, 21. Juli: of/ Die Rumba-Therapie

(Andrea)

Daniel schwärmt sehr von dem Film und Michel Houellebecq, dieser ewig grantelnde, visinäre und kluge Typ im Film ist ein zusätzliches Argument. Weitere: Die Parkside-Studios, die hoffentlich laue Nacht, Essen und Vino. EMit DIE RUMBA-THERAPIE verschafft Regisseur Franck Dubosc nicht nur dem Skandal-Autor Michel Houellebecq in der Gastrolle eines kardiologisch geschulten Schamanen einen unvergesslichen Kino-Auftritt. In seinem Film gelingt es ihm, die Lebensfreude lateinamerikanischer Tänze vom Parkett auf die große Leinwand zu bringen. Feurige Rhythmen und absurd-französischer Humor garantieren beste Unterhaltung in dieser opulenten und äußerst tanzbaren Feelgood-Komödie über das Glück der Verantwortung und die Hoffnung auf ein Happy End. Einlass, Getränke & Speisen: ab 19:30 Uhr, freie Platzwahl, kein Umtausch/keine Rückerstattung Filmbeginn: bei ausreichender Dunkelheit Ticket im Verkauf: 10,00 Euro – inkl. Gebühren, keine Abendkasse, https://jioti-catering.de/Kino-e-Vino-Die-Rumba-Therapie-FR-21.07.23/SW10026 Bei starkem Regen oder Unwetterwarnung findet die Veranstaltung im Kinosaal der Parkside Studios statt.

Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, 63065 Offenbach am Main

Freitag, 21. Juli und Samstag, 22. Juli: OF/ Rad, Wein und Gesang

(Andrea)

Wunderbar, dass immer mehr Menschen das Fahrrad fahren für sich entdecken, es mehr Radwege- und Straßen gibt und mit hübschen Veranstaltungen wie "Rad, Wein und Gesang" diese Fortbewegung zelebriert wird. Rad, Wein und Gesang ist auf den Punkt gebracht ein Radrennen mit Weinfest und Kulturprogramm, wird organisiert vom Radladen Artefakt und findet im Landgrafenring statt. Soweit ich weiß, werden a) noch helfende Hände gesucht un b) sind noch Nachmeldungen für Radler möglich: https://artefakt-offenbach.de/radweingesang/

Sonntag, 23. Juli: Of/ Yoga auf der Hafentreppe

(Andrea)

Gerade habe ich Jana getroffen, die fragte, wannn das Yoga-Event eigentlich wieder stattfindet...Das Samana Yoga – Rebalancing Life und das Offenbacher Magaziund das Offenbacher Magazin Mut & Liebe laden auch in diesem Jahr wieder zu ihrem Yoga Event ein. 108 belebende und energetische Sonnengrüße an der neuen Hafentreppe in Offenbach. Die Hafentreppe bietet dem yogischen Sonnengruß eine ganz besondere Kulisse mit Blick auf den Hafenkran und die Skyline von Frankfurt. Ein Hauch von Indien nicht am Ganges, sondern in Offenbach am Meer. „Betrachtet die strahlende Sonne in der abendlichen Unberührtheit, schickt ihr eure Gedanken, vereint euch mit ihr, und ihr werdet spüren, wie ihre Strahlen allmählich die Schwingungen eures Wesens erhöhen.“ Omraam Mikhaël Aïvanhov Wir freuen uns auf Euch!!!! Für wen ist dieser Yoga Workshop geeignet? Für Groß & Klein von jung bis alt. Für alle Yoga Level geeignet. Und für so viele Teilnehmer, so viele die Hafentreppe Offenbach fasst. Der Event erfolgt auf Spendenbasis. E Mehr Infos findest Du hier: https://samanayoga.de/.../108-sonnengruesse-an-der.../

Hafentreppe, Offfenbach

Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität 28. & 29. Juli 2023 / Auen (Nahe-Hunsrück)

(Daniela)

Schon immer wollte ich mir das Festival, dass Norman zusammen mit anderen im EHRENAMT organisisiert anschauen und wenn alles klappt, bin ich dieses Jahr endlich dabei!

Wenn ein entrücktes 200-Einwohner-Dorf inmitten zauberhafter Natur durch progressive Musik, zeitkritische Kunst, politische Bildung und ein klares Plädoyer für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft zum Ort gelebter Utopie wird, heißt es wieder „Auf Anfang!“

17 internationale, bundesweite und regionale Musik-Acts sorgen in der Nahe-Hunsrück-Gemeinde für überraschendes Line-Up, das sich aus Indie, Alternative, Pop, Synth, Psychedelic, Hip-Hop, World music und Liedermacher bis hin zu elektronischen Strömungen speist. Das rein ehrenamtlich organisierte Festival, das am 2023 zum vierten Mal im kleinen Dorf Auen über die Bühne geht, ist aber weit mehr als ein reines Musikfestival. „Auf Anfang!“ soll ein Leuchtturm der Kultur und der Zivilgesellschaft im peripheren ländlichen Raum sein. Neben anspruchsvollen musikalischen Newcomern gibt es auch Ausstellungen, Performances, Talks und Infostände zu Klimakrise, Rechtsextremismus oder Seenotrettung.

Infos und Tickets unter www.initiative-fm.de

Samstag, 29. Juli: THE TAYLOR & HARRY NIGHT

(Uwe)

Im Moment sind Taylor Swift und Harry Stiles „der ganz heiße Scheiß“, wie man gerne sagt über Acts, die angesagter nicht sein können. „Wenn zwei der größten Stars dieses Erdballs sich ein High Five geben, kommt diese einzigartige und einmalige Party dabei raus.

Die Nacht ist eine Huldigung an zwei Ikonen: Taylor Swift und Harry Styles! Die ganze Nacht hört ihr Songs von Taylor und Harry. Zusammen haben sie schon über 100 Singles + Album-Songs, die man sonst nicht im Club hört… (Anmerkung: mein Lieblingslied von Taylor Swift, das Duett "Coney Island" mit The National-Sänger Matt Berninger ist sicher trotzdem nicht dabei, weil viel zu ruhig). Also nicht verpassen und jetzt Ticket sichern!“. Aber Achtung, anders als bei Konzerten von Swift und Styles, bei denen Minderjährige keinen unwesentlichen Teil des Publikums ausmachen, gilt hier ein Mindestalter von 18 Jahren.

Zoom, Carl-Benz-Straße 24
Beginn 22 Uhr, 10 EUR zzgl. Gebühren
Bild: Zoom Homepage

Samstag 29.7. - 17. September: Sommerwerkstatt des Umwelt-Exploratoriums

(Daniela)

Oh, was habe ich dort früher mit meinem Sohn tolle Sachen gebaut! Die Wasserraketen haben mich nachhaltig beeindruckt und wenn ich es irgendwie schaffe gehe ich da am 17.9. wieder hin. Ich brauche nur noch ein Kind :-)

Ab dem 29. Juli 2023 können an vier Wochenenden Kinder in Begleitung von Erwachsenen in den Sommerferien gemeinsam bauen und experimentieren. Die Sommerwerkstatt des Umwelt-Exploratoriums ist Teil des städtischen Umweltbildungsprogramms „Entdecken, Forschen und Lernen im Frankfurter GrünGürtel“ und hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zum festen Termin im Sommerferien-Kalender vieler Familien entwickelt. Beginn zwischen 11 und 15 Uhr ohne Anmeldung. Um 16 Uhr schließen wir. Kinder können in Begleitung eines Erwachsenen mitmachen. Eine Teilnahme ohne erwachsener Begleitperson ist nur ab 14 Jahren möglich. Die Sommerwerkstatt ist kostenfrei.

Workshop 1 & 2 – Wind und Energie
– Am Samstag den 29. und Sonntag den 30.Juli, von 11:00-16:00 Uhr
– Am Samstag den 05. und Sonntag den 06.August, von 11:00-16:00 Uhr

Workshop 3 – Flugsamen / Strategien der Pflanzen
Am Samstag den 12. und Sonntag den 13.August, von 11:00-16:00 Uhr

Workshop 4 – Den Vögeln auf den Schnabel geschaut /
Evolutionäre Anpassung
Am Samstag den 19. und Sonntag den 20.August, von 11:00-16:00 Uhr

Wasserraketen Flugtag Am 17.09.2023, Bauzeit von 11 bis 15 Uhr, Flugzeit von 12 bis 16 Uhr.3,- Euro pro Person, bitte eine 1-Liter-PET-Flasche pro Person mitbringen.Euro pro Person, bitte eine 1-Liter-PET-Flasche pro Person mitbringen.Aus einer PET-Flasche bauen wir eine Wasserrakete und lassen diese zum Himmel sausen. Der Raketentag der Aeronauten-Werkstatt für Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren gehört inzwischen zu den Klassikern im Frankfurter GrünGürtel. Mit fachkundiger Hilfe werden Raketen gebaut, getestet und optimiert, damit sie möglichst hoch fliegen und am Fallschirm, mit Propeller oder von Gleitflügeln sanft getragen auch sicher wieder landen.

TREFF Hangar 1 der Aeronauten-Werkstatt, Alter Flugplatz
ÖVNP U2 bis „Kalbach“, oder Bus Linie 27 bis „Nordpark“
FAHRRAD über den Nidda-Uferweg
PARKPLÄTZE Park & Ride Parkplätze U-Bahn Station Kalbach
LEITUNG Aeronauten-Werkstatt siehe www.aeronauten.org
Alle Infos unter: www.aeronauten.org

Samstag, 29. Juli: Of/ Höhenflug

(Andrea)

Also, ganz ehrlich: Die Offenbacher Innenstadt ist nicht das, was man unter schön versteht. Aber, und das meine ich ehrlich, es ist super, was dort passiert. Sogar die Palmen auf dem Stadthof funktionieren. Heute beginnt das nächste Happening: "Das Klima-Kultur- und Mitmach-Festival „Höhenflug“ belebt und bespielt die Offenbacher Innenstadt vom 29. Juli bis zum 28. Oktober mit einem bunten kulturellen und wissenschaftlichen Programm. Jeder der drei Festivalmonate ist inhaltlich auf ein anderes von insgesamt drei Unterthemen fokussiert. Luft, Temperatur und Duft im August, Wasser, Feuchtigkeit und Körperflüssigkeit im September und Klimawandel, Präventionsstrategien und Klimagerechtigkeit im Oktober. Jeden Mittwoch taucht das Festival mit verschiedenen Veranstaltungen tief in diese Themen ein. Das Nachmittagsprogramm und die Workshops zum Mitmachen richten sich insbesondere an Kinder, Jugendliche und Familien. Die Samstage und Abendprogramme wiederum sind spezifisch auf Familien mit älteren Kindern und Erwachsene ausgerichtet. Diese können sich auf Open-Air-Kino, Vorträge und Diskussionen zu den unterschiedlichsten Themen rund um das Klima und vieles mehr freuen. Der Deutsche Wetterdienst begleitet das Festival mit Workshops, wissenschaftlichen Vorträgen und weiteren Programmpunkten. Auch die beliebte Wein-Tasting-Reihe der Wetter- und Klima-Werkstatt wird fortgesetzt. „Höhenflug“ eröffnet am Samstag, 29. Juli, mit einer bunten Kick-off-Veranstaltung für Groß und Klein.

Wetter- und Klimawerkstatt, Frankfurter Straße 39, Of

Sonntag, 30. Juli: beWEGt - Stadtspaziergang zu Orten der Demokratie

(Martin)

Theater Willy Praml in Neu-Isenburg

Der beWEGte Stadtspaziergang startet am Rathaus, führt über die Gedenkstätte Bertha-Pappenheim durch den Wald entlang der Frankfurter Stadtgrenze weiter zur Alten Schule, dann über den Marktplatz bis zum Stadtmuseum „Haus zum Löwen“. Die einzelnen Stationen werden von Museumsführer Christian Kunz in ihrer historischen Bedeutung vorgestellt und vom Theater Willy Praml und dem Heinrich-Heine-Chor bespielt

beWEGt wird so angelegt, dass die einzelnen Stationen für Menschen mit Einschränkungen direkt angefahren werden können. (Flyer mit Zeitplan im Museum erhältlich).  

Start: Am Rathaus, Hugenottenallee 53
Sonntag, 30. Juli um 11.00h
Theater Willy Praml in Neu-Isenburg

Sonntag, 30. Juli: FFM/ Kopfkino

(Andrea)

Ehrlich gesagt, stehe ich nur bedingt auf Comedy, das liegt vor allem an den Kalauern, die da meistens zum Besten gegeben werden. Aber nachdem wir im vergangenen Jahr bei der Premiere von "Kopfkino" viel Spaß hatten, gehen wir jetzt wieder hin. Und weil die Auftritte immer nur kurz sind, ist es nicht so schlimm, wenn mal einer nicht zu witzig ist, was aber tatsächlich nicht der Fall war. Eine kurzweilige und bunte Show, mit einer perfekten Mixtur aus Poetry, Comedy und Live-Musik, zusammengeschnürt zu einer dreistündigen Experience für Zuschauer:innen und Akteur:innen, moderiert und gehosted von Multi-Talent Khalid Bounouar. Dabei geht es von talentierten Newcomer:innen, bis hin zu renommierten Künstler:innen und echten Lokalheld:innen. Line Up: Moderation / Comedy: Khalid Bounouar DJ: Be DJ Shoo Poetry: Babak Ghassim Comedy: Filiz Tasdan, Kinan Al, Serdar Karibik Live-Musik: Joel Joao, Cage Headliner: Chefket Einlass 17 Uhr, Beginn 18 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Freitag, 28. – 30. Juli: Trebur Open Air

(Uwe)

Ehrlicherweise bin ich nicht gerne im etwas abseits der Hauptstraßen gelegenen Trebur. Normalerweise komme ich da nur mit dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau dahin. Die Auswärtsspiele sind dann immer hart umkämpft. Gerade spielen wir eine Klasse höher, daher war ich schon lange nicht mehr da. Die von mir hochgeschätzte britische Band Maximo Park und das Trebur Open Air könnten mich zumindest am 28.07 einmal wieder anlocken. Neben den Briten haben die Veranstalter des stets großartigen Festivals (sah dort „Wir sind Helden“) weitere gute Namen im Angebot: Jupiter Jones, Kapelle Petra, Frittenbude etc. …

Trebur, Am Schwimmbad (nicht zu verfehlen)
3-Tages-Ticket: 79 EUR

Montag, 31. Juli: Philipp Poisel

(Uwe)

Mein mit weitem Abstand liebster Song von Poisel ist „All die Jahre“ von seiner zweiten Platte („Bis nach Toulouse“). Wie sehr hatte ich mich auf das Album gefreut, insbesondere weil darauf das wunderbare „ich will nur“ sein sollte. Den damals noch unveröffentlichten Song, den Poisel bei seiner ersten Tour im Nachtleben als Zugabe spielte. Mein sehr guter Freund Oli war damals schon aufgebrochen, weil er sonst seinen Zug verpasst hätte, ich stand da, war total ergriffen … Oli meinte, dass Poisel nicht in der Festhalle spielen sollte (was er zweimal tat), ich teile seine Meinung, daher sah ich ihn bei seinen letzten beiden Tourneen nicht (obwohl ich die Platten dazu gut fand). Die Zitadelle in Mainz könnte aber wieder ein guter Ort sein.

Mainz: Zitadelle
Foto: Poisel, Facebook

AUGUST_2023
Dienstag 1. August: Alfa Mist (London) bei Summer in the City 2023

(Martin)

Konzert im Musikpavillon im Palmengarten  

Mit seinem neuen Album „Bring Backs“ wagt der britische Multiinstrumentalist, Rapper und Produzent Alfa Mist eine Retrospektive auf längst vergangene Tage seiner Jugend. 

Aufgewachsen im Londoner Stadtteil East Ham, war für ihn der Weg in eine musikalische Karriere nie vorherbestimmt, seine Leidenschaft und sein Talent entdeckte der Autodidakt rein zufällig. 

Seine Songs vereinen lyrischen Solipsismus mit groovebasierten Feinheiten und mäandernden Fragmenten, die eingängig die Schwierigkeiten seiner Integration in einem fremden Land widerspiegeln.

Hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/l1J4MvyL2to

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/alfa-mist/

Dienstag, 1. August um 19.30h: Alfa Mist (London)
Summer in the City 2023 - Konzert im Musikpavillon im Palmengarten 

Foto: © Alfa Mist

Donnerstag, 03. - Sonntag, 27. August: Open-Air-Livemusik „Fenster zu Hof“ Mainz

(Petra)

Kleiner Ausflug nach Mainz gefällig? Lohnt sich: Schaut rein in das fantastische „Fenster zum Hof“-Open Air 2023-Programm In Mainz! Es präsentiert vor allem deutsche Bands und Liveacts, die über den Newcomer-Status hinaus sind. Kombiniert werden diese Headliner mit den besten Nachwuchs-Künstler*innen aus Rheinland-Pfalz. Auch dieses Jahr gibt es wieder viel Livemusik aus den Bereichen Indie, Pop, Folk, Singer-Songwriter, Elektro und Hip-Hop. Und das unter freiem Himmel im Innenhof des Landesmuseums in Mainz.

Fenster zum Hof-Open Air, Konzertreihe u. a. mit 03.08. Kellerkommando, 04.08. Kapelle Petra, 27.08. Die Sterne, Ort: Landesmuseum Mainz, Adresse: Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz, Uhrzeit: jeweils 19 Uhr, Eintritt: 18 - 27 Euro, das komplette Programm und Tickets gibt’s hier

Samstag. 5. August: 64. Naxos Hallenkonzert Last Day of Spring

(Martin)

Vitalii Kyianytsia (Klavier) & Tomoko Sauvage (Wasser, Schalen)

In seinem Debütalbum „Last Day of Spring“ präsentiert der ukrainische Jazz-Klaviervirtuose Vitalii Kyianytsia sieben Eigenkompositionen, ergänzt durch Stücke von Schlagzeuger Mathias Ruppnig und Bassist Johannes Fink. Zwischen Freiheit und Struktur hält das Trio die Balance perfekt und beeindruckt mit harmonischer Raffinesse und opulenten Melodien. 

Kontrastierend dazu steht die Musik der Künstlerin Tomoko Sauvage, die zwar Jazz-Klavier in New-York studierte, sich seit ihrer Rückkehr nach Paris aber der Entwicklung eines „natürlichen Synthesizers“ widmet: mit Wasser, Keramik und Unterwasser-Mikrofonen erschafft sie unerhörte Klangwelten, die gleichzeitig rituelle und spielerische Gesten, Improvisationen mit der Umgebung und die Verwendung des Zufalls als Kompositionsmethode beinhalten.

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/

Samstag. 5. August um 20.00h
Konzert in der Naxoshalle
Foto: © Veranstalter*in/Homepage Theater Willy Praml

Sonntag, 06. August: PROTOMARTYR

(Uwe)

Protomartyr is an American post-punk band formed in Detroit, Michigan, in 2010.“ Sänger der Band ist Joe Casey und wenn man sich in Wikipedia verläuft, kommt man zu „Joe Casey is an American comic book writer. He has worked on titles such as Wildcats 3.0, Uncanny X-Men, The Intimates, Adventures of Superman, and G.I. Joe: America's Elite among others.“

Wie vielseitig ist denn bitte dieser Sänger. Moment, ist er das überhaupt? Klick zurück und richtig gedrückt, dann erscheint das: „Casey has been described having a baritone & a "half spoken, half sung" sprechsang vocal style, which he pejoratively describes as "mumbling".It has been compared to Ian Curtis, Nick Cave and Mark E. Smith.“ Das könnte jetzt ewig so weitergehen mit den Stücken aus Wiki, daher breche ich das jetzt ab und halte nach kurzem Reinhören fest: Die mir bisher unbekannte Band Protomartyr kann man sich wirklich anhören.

Zoom, Carl-Benz-Strasse 21
Einlass: 18 h, Beginn 19 h, 23,50€ zzgl. Gebühren
Bild: Homepage Zoom

Sonntag 6. August: SUNDAE SOUL Special auf dem Mainod mit DJ WELLER und Oliver Leicht

(Daniela)

Nach drei rauschenden Tanztee-Events auf der Art-Deco-Tanzfläche der Mainod gibt’s im August ein kleines SUNDAE SOUL Special mit DJ WELLER und Oliver Leicht. SUNDAE SOUL RECORDINGS Mitbegründer Matthias Westerweller aka WELLER wird das Publikum mit jeder Menge Soul, Disco und geschmackvollen Dance Classics auf Trab halten, und unseren Resident DJ Kosmik Kat würdig vertreten – versprochen! Der begnadete Saxophonist und Klarinettist Oliver Leicht wird das DJ-Set mit seinen einfühlsamen und virtuosen Improvisationen live begleiten. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Gesellschaftstänze – jede/r darf tanzen wie er/sie möchte!

Wer nach dem Tanztee noch bleiben möchte, kann eines der liebevoll individuell gestalteten Hotelzimmer auf dem Oberdeck beziehen und an Bord übernachten.

Der Tanztee findet immer am 1. Sonntag im Monat von 17-21.00 Uhr auf dem Mainod am Höchster Mainufer, Batterie, 65929 Frankfurt-Höchst statt.  (Das Boot legt NICHT ab)

Nächster Termin ist der 6. August 2023.
Eintritt 8 € | Kinder bis 12 Jahren Eintritt frei

Matthias Westerweller aka WELLER:
Wellers Herz gehört seit über 30 Jahren der guten Musik. Als DJ stand er an den Plattentellern von Clubs wie dem Robert Johnson, dem Cooky's und dem Nordisk Club. Einen ruhigeren Weller-Sound gibt es im Rahmen seiner Radio-Show: HELLO MELLOW FELLOW läuft beim Internetradio und Grimme Preisträger ByteFM. Seit 2014 kuratiert er die Musikfilmreihe I CAN SEE MUSIC! im Orfeos Erben mit. Seit April 2023 betreibt er das Ladengeschäft »HOPPIGALOPPI - Schallplatten und mehr …« auf der Berger Straße.

Oliver Leicht:
Seit über 30 Jahren ist der Saxophonist und Klarinettist Oliver Leicht auf den Bühnen und in den Studios dieser Welt unterwegs. Er war Mitglied in renommierten Ensembles wie Peter Herbolzheimeŕs RC & B, Bob Brookmeyeŕs New Art Orchestra und [re:jazz], wirkte mit bei Produktionen von Stefan Raab und den Heavytones, Die Fantastischen Vier und den Rundfunk-Bigbands von WDR, RIAS, HR und NDR.
Aktuell ist er zu hören im Duo mit Hanno Busch, mit dem Ed Partyka Jazz Orchestra, seinem eigenen Quartett und seinem Nonett Oliver Leicht. Außerdem organisiert er die empfehlenswerte Konzertreihe "Der temporäre elektronische Salon" in Frankfurt, in der akustische und elektronische Musik verschmelzen.
Seit 2005 ist er Mitglied der Bigband des Hessischen Rundfunks und auch verstärkt als Komponist und Arrangeur tätig.

Samstag 12. August: Rebeca Lane in der Brotfabrik

(Daniela)

Ich freue mich auf das Konzert von Rebeca Lane in der Brotfabrik.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=nencb4Q8W-w oder https://youtu.be/8ypb_OBoCTY

Rebeca Eunice Vargas Tamarac, bekannt unter ihrem Künstlernamen Rebeca Lane, ist eine bekannte guatemaltekische Rapperin und Poetin. Ihr Schwerpunkt liegt auf politischem und sozialem Aktivismus, wodurch sie sich als kämpferische Stimme etabliert hat.

Rebeca Lane wurde 1984 in Guatemala geboren, einem Land, das wie viele andere in Lateinamerika Diktaturen und Verschwindenlassen erlebt hat. Diese Geschichte, die durch ihre Adern fließt, hat ihr zusammen mit ihren scharfen Versen den Weg in die spanischsprachige Rap-Szene geebnet – als reflektierende und vielseitige Stimme mit feministischen Botschaften.

Sie hat fünf Studioalben veröffentlicht und ist ausgiebig in Lateinamerika, den Vereinigten Staaten und Europa auf Tournee gewesen. Trotz der Pandemie veröffentlichte sie im Jahr 2021 die EP „Llorando Diamantes“ und im April 2022 das Album „Florecer“.
„Florecer“ entstand während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt und ergründet ihre persönliche Seite einer neuen Phase als Frau und Aktivistin.

VVK: 12 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 16 € / Stehplatz, Tickets hier

Dienstag: 15. August: Anmeldeschluss für Tanzklub Frankfurt ab September

(Martin)

Ich stimme dem Mousonturm und der Tanzplattform Rhein-Main komplett und vollständig zu: Tanzen macht glücklich!

Kennt Ihr das Angebot der Tanzklubs? In Darmstadt, Wiesbaden und hier in Frankfurt finden Tanzklubs für Menschen statt, die keine Tanzprofis sind, aber große Lust darauf haben, selbst zu tanzen. 

Die Tanzklubs richten sich an unterschiedliche Altersgruppen. Jeder Tanzklub trifft sich über ein Jahr einmal wöchentlich. Zudem kommen einmal im Jahr alle Tanzklubs der Tanzplattform Rhein-Main bei einem gemeinsamen Tanzklub-Workshoptag zusammen. Die Spielzeit wird außerdem mit einer gemeinsamen Aufführung aller Tanzklubs abgeschlossen.

Die beiden Tanzklubs in Frankfurt sind für Menschen ab 18 Jahren und finden im Mousonturm statt.

  1. Tanzklub Frankfurt "Funk & Street Dance" mit Niranh Chanthabouasy aka. Lil Rock / Dienstags 18:30-20:30 Uhr, ab 12.9.2023 bis Juli 2024
  2. Tanzklub Frankfurt „AfroDances“ mit Jniifa - Jennifer Owusu / Montags 18:30-20:30 Uhr, ab 11.9.2023 bis Juli 2024

Habt Ihr Lust, dann findet Ihr hier weitere Infos: https://www.tanzplattformrheinmain.de/de/mit-tanzen/tanzklubs/

Ab 11. und 12. September (Anmeldeschluss 15. August): Tanzklub Frankfurt
Mousonturm

Freitag, 25. August - 5. Oktober: Kleist. Prinz von Homburg / Schlacht bei Fehrbellin

(Martin)

Kleist. Prinz von Homburg / Schlacht bei Fehrbellin
Theater Willy Praml

Kleist ist super!

Und der ‚Prinz von Homburg‘ erst recht! 

Es ist eines der Stücke, die ich sehr mag. Im Deutsch-Abi haben mich der Prinz von Homburg und seine inneren Zustände beschäftigt. 

Das Zitat: „Träum’ ich? Wach’ ich? Leb’ ich? Bin ich bei Sinnen?“ ist vielleicht bekannt. 

Ich freue mich sehr auf den Zugriff und Blick von Michael Weber auf den Prinzen. Und wenn ich lese, was das Theater Willy Praml schreibt, dann scheint das eine spannende und außergewöhnliche Auseinandersetzung mit dem Stück zu werden: 

„Mein Großvater Wilhelm O. war 21 Jahre alt, als ihm 1942 russische Granatsplitter ins Hirn drangen. Mit seinem Glasauge lehrte er uns Enkel das Gruseln, wenn er es, vom Alkohol ermutigt, bei Familienfeiern auf den Couchtisch legte.
Vom Grauen im Schützengraben, in dem er neben seinem gefallenen Kameraden, dem die Krähen das Fleisch aus dem toten Körper hackten, fast selbst krepiert wäre, erzählte er später nichts mehr. Das Fluchen bei Spaziergängen, wenn die schwarzen Vögel über die Felder krächzten, zeugte einzig vom erlebten Horror.

Und beim letzten Weihnachtsfest blieb sein leiser Gesang vom WOLGALIED mit der Zeile HAST DU DORT OBEN VERGESSEN AUCH MICH.

Der Regisseur Michael Weber nimmt die Erinnerung an den Großvater zum Anlass für die Inszenierung von Kleists PRINZ VON HOMBURG.
Das Drama wird vom preußischen Schlachtfeld ins Lazarett verlegt.
Ein Spiel unter Verlierern, auch wenn sie Helden heißen.
Der Kleisttext als Fieber-Traum der Männer und Frauen, die den Schützengraben, den Bombenhagel so eben überlebt haben – mit abgetrennten Gliedmaßen, Granatsplittern im Hirn und einer Krankenschwester, die sich mit ihren Latexhandschuhen in eine Prinzessin von Oranien verwandelt.“

Zur Reservierung geht’s hier: https://theaterwillypraml.de/kleist-prinz-von-homburg-schlacht-bei-fehrbellin/#

Freitag, 25. August um 20.00h (Premiere), weitere Vorstellungen : 26., 27., und 31. August, 1. – 3., 7. – 10. September und 2. und 5. Oktober um jeweils 20.00h: 

Foto: © Homepage Theater Willy Praml

Donnerstag 31. August: Joy Denalane, die hr Bigband & das hr-Sinfonieorchesters beim Europa Open Air

(Daniela)

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal mit meiner Freundin da und fand es großartig!

Man muss früh kommen, um sehr gute Plätze zu bekommen, aber man kommt den ganzen Abend aufs Gelände, denn es ist riesig. Ich freue mich sehr auf das Konzert, denn dieses Jahr kommt Joy Denalane

Am Donnerstag, 31. August, ist es wieder so weit: Das hr-Sinfonieorchester und die EZB laden zum großen Open-Air-Konzert an die Weseler Werft in Frankfurt. Der Konzertabend unter freiem Himmel steht unter dem Motto „Celebrating Europe“. Das hr-Sinfonieorchester präsentiert Werke von europäischen Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold, Paul Dukas, Richard Strauss, Joaquín Rodrigo und Maurice Ravel. Die hr-Bigband steht am frühen Abend mit der Soul-Sängerin Joy Denalane auf der Bühne.


18 Uhr: hr-Bigband - An Evening With The Queen of Soul Joy Denalane, Gesang; Jörg Achim Keller, Leitung

20 Uhr: hr-Sinfonieorchester
Miloš, Gitarre; Alain Altinoglu, Dirigent

* Erich Wolfgang Korngold: Der Herr der sieben Meere – Suite
* Paul Dukas: Der Zauberlehrling
* Joaquín Rodrigo: Concierto de Aranjuez
* Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche
* Maurice Ravel: Boléro

Weitere Infos hier

Der Einlass beginnt um 16 Uhr, der Eintritt ist frei.
Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank
Datum: Donnerstag, 31. August
Ort: Weseler Werft, Eckhardtstraße, Frankfurt

(c) Tim Wegner

SEPTEMBER_2023


Dienstag 5. September: Al Cinema in der Alten Seilerei

(Daniela)

Wir haben das Konzert bereits im letzten jahr im Rahmen der Bahnhofsviertel Classics gesehen und ich konnte teilweise die Tränen nicht zurückhalten, so toll war das Konzert. Ich gehe auf jeden Fall wieder hin!

Filmmusik | Mit der Musik von Astor Piazzolla fing in 2021 alles an. Da bat der Frankfurter Kontrabassist Gregor Praml einige Kolleg*innen um die Beteiligung an einer Hommage zum 100. Geburtstag des Tango-Nuevo-Meisters. Das Ensemble SIEMPRE LOCO war gegründet und durfte zunächst wegen der Pandemie gar nicht gemeinsam auf der Bühne spielen. Es gab zunächst nur ein erstes gemeinsames Video zum Lied „Yo Soy Maria“, das an Piazzollas Geburtstag, dem 11. März 2021, veröffentlicht wurde. Inzwischen hat SIEMPRE LOCO einige erfolgreiche Konzerte (u.a. in den Münchner Kammerspielen) gespielt und ein zweites Programm ist entstanden: „Al Cinema“.

Im Focus stehen die großen Klassiker von Filmkomponisten wie den beiden Italienern Ennio Morricone und Nino Rota. Ihre orchestralen Arrangements wurden vom ebenfalls italienischen Arrangeur Alberto Mompellio für die Besetzung Akkordeon, Geige, Klavier und Kontrabass umgesetzt. Und weil die Schauspielerin und Sängerin Katharina Bach mit von der Partie ist, werden einige Highlights der Filmmusikgeschichte mit Gesang präsentiert: “Live and let die”, “Moulin Rouge” oder “Once upon a time in the west”.

Besetzung: Katharina Bach (voc), Vassily Dück (bajan/accordeon), Laurent Weibel (violine), Rica Bard (piano), Gregor Praml (kontrabass)

Für Kurzentschlossene: Tickets auch an der Abendkasse (wenn nicht ausverkauft). Fünf Stunden vor Beginn des Konzerts wird der Online-Tickets-Verkauf geschlossen.

 

https://www.die-fabrik-frankfurt.de/programm/veranstaltung/1379-al-cinema-filmklassiker-von-morricone-bis-rota-mit-dem-ensemble-siempre-loco

15. – 17. September: “Bye bye wild Monkey(mind)” – YIN & YANG” Yogaretreat mit Katharina Böhme und Eva Herbig

(Daniela)

Ach wie schade, schon wieder habe ich keine Zeit....Ich wäre so gerne dabei gewesen, beim Wochenendyogaretreat mit Katharina und Eva!
Es findet vom 15.09.2023 – 17.09.2023 im schönen Seminarhaus Sampurna im Taunus statt. Das Seminarhaus liegt ganz in der Natur am Waldrand und ist trotzdem nur ca. 35 Autominuten von Frankfurt entfernt. Ideal um ohne lange Anreise dem Trubel der Stadt für ein Wochenende zu entkommen und mal gemeinsam auszuspannen.

Das Thema des Wochenendes ist es, das Gedankenkarussell, oder auch Monkey Mind, zu beruhigen. Dazu benutzen wir verschiedene Techniken. Mit Eva kannst du dich dynamisch verknoten, mit Katharina entspannende Yin Yoga Haltungen üben und außerdem Chanten und Meditieren wir gemeinsam.

Dazu gibt es leckeres biologisch vegetarisch/veganes Essen und wir lassen zusammen die Seele baumeln.

Etwas Yogaerfahrung solltest du mitbringen um maximale Freude zu haben. Gerne beraten wir dich dazu persönlich.

Seminargebühr p.P.: FR – SO, 170 € (zzgl. Verpflegung & Unterkunft)
Mehr Infos unter: https://www.evaherbig.de/yin-yang-yogaretreat/

Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. September: Riot Days mit Pussy Riot (Moskau)

(Martin)

Performance/Konzert

Wow! Das rechtfertigt eine äußerst frühzeitige Ankündigung: Pussy Riot kommen wieder in den Mousonturm! 

„We have a voice. We have a choice” (Maria Alyokhina).

Nach der ausverkauften Deutschlandpremiere 2017 kommt die russische Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot mit ihrer rebellischen Bühnenshow „Riot Days“ wieder ins Künstler*innenhaus Mousonturm. Das Performanceprojekt beruht auf Maria Alyokhinas gleichnamigem Buch, in dem sie ihre persönliche Geschichte als Teil von Pussy Riot erzählt, von den Anfängen der rebellischen Gruppe 2011, über ihre legendären Auftritte, ihre Verhaftung, den Prozess und ihren Aufenthalt in einem sibirischen Gefängnislager bis zur Entlassung 2013. Ein feministisches Punk-Manifesto, ein kraftvoll-anarchistisches Plädoyer für den Widerstand in einer rechts-populistischen, nationalistischen Welt. Es ist eine Geschichte über Widerstand, Unterdrückung und Revolution in Form einer anarchischen Mischung aus Konzert, Kundgebung, Theater und politischem Happening.

Rechtzeitig Karten sichern – und die gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/riot-days-2023/
Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. September um 20.00h (Einlass bereits um 19.00h)
Mousonturm
Foto: © Denis Sinyakov

Mittwoch 25. bis 29. Oktober: 70 Jahre Deutsches Jazzfestival Frankfurt

(Daniela)

Vom 25. bis zum 29. Oktober feiert das Deutsche Jazzfestival Frankfurt seinen 70. Geburtstag. Dazu kommen neben internationalen Acts wie dem John Scofield Trio, Jakob Bro & Joe Lovano oder Terri Lyne Carrington mit der hr-Bigband auch viele heimische Künstlerinnen und Künstler wie Lucia Cadotsch, Torsten de Winkel, Anke Helfrich oder die jungen Musiker von Structucture. Der Vorverkauf hat begonnen.

Mittwoch, 25. Oktober, ab 19 Uhr, hr-Sendesaal

  • hr-Bigand feat. LIUN + The Science Fiction Band
  • Rebecca Trescher Quartett
  • Torsten de Winkel: "The Art of Uncertainty"

Donnerstag, 26. Oktober, ab 19 Uhr, hr-Sendesaal

  • Anke Helfrich: "We’ll rise"
  • Roger Kintopf / Structucture
  • John Scofield Trio

Freitag, 27. Oktober, "Clubnacht"

  • Jo Bartmes’ Submaroon / Die Fabrik, Netzwerk Seilerei
  • n.n. / Milchsackfabrik
  • JO / Jazz-Initiative in Dr. Hoch’s Konservatorium
  • Jean-Philippe Bordier Quartet / Jazzkeller
  • Àbáse, J. Lamotta / Jazz Montez
  • n.n. / Ono2

Das restliche Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Samstag, 28. Oktober, ab 19 Uhr, hr-Sendesaal

  • Terri Lyne Carrington & hr-Bigband: New Standards 
  • Heidi Bayer’s Virtual Leak
  • Jakob Bro & Joe Lovano: "Once Around the Room" feat. Larry Grenadier, Thomas Morgan, Anders Christensen, Joey Baron & Jorge Rossy  

Sonntag, 29. Oktober, 20 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm

  • Dave Okumu & The Seven Generations

Weitere Programmdetails auf hr2.de

Bis 29. Juli: FFM/ Der Sinn der Logik

(Andrea)

Die Ausstellung des Atelier Goldstein im Heussentamm möchte ich mir gerne ansehen, Der Sinn der Logik" von Markus Schmitz geht immerhin bis 29. Juli 2023. Der Scherenschnitt gehört zu den ältesten Kunstformen der Welt. Seine Ursprünge lassen sich bis ins alte China zurückverfolgen, und die Vielfalt seiner Formen in verschiedenen Kulturen überrascht. In Europa, nachweisbar seit etwa 1600 nach Christus, erlebte der Scherenschnitt seine Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert mit Schattenrissen und Silhouetten, geriet jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts weitgehend in Vergessenheit. Erst die zeitgenössische Kunst belebte ihn wieder. Die Scherenschnitte von Markus Schmitz, die fast immer mit einer komplexen Zeichnung beginnen und oft beeindruckende Formate erreichen, fordern jede Menge Zeit ein – sowohl von dem Künstler selbst als auch von dem Betrachter, der vor dem Werk verweilt. In diesem Moment des Innehaltens entfalten sich die feinen Linien und präzise ausgeschnittenen Negativflächen zu einer fesselnden Erzählung, die uns in ein Labyrinth der Spuren und Andeutungen entführt. Dank eines markanten und expressionistischen Duktus sowie häufig angewendeten Überlagerung von mehreren Scherenschnitten übereinander gelingt es Markus Schmitz, nicht nur den Sprung von der Zweidimensionalität in den Raum zu vollziehen, sondern auch eine verborgene Dimension hinter dem Bild aufzuzeigen. Auf diese Weise entsteht ein faszinierendes Zusammenspiel von Formen und Schatten, eine Tiefe, die unsere Vorstellungskraft anregt und das vermeintlich Bekannte in eine Aura des Geheimnisvollen hüllt.

Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt, Braubachstraße, Frankfurt

Bis 16. September: Westside Sommer & Westside Cinema

(Daniela)

Westlich der Innenstadt, am nördlichen Mainufer gelegen, entsteht an einem Standort mit Tradition und Geschichte Frankfurts größtes gemischtes Gewerbe- und Industriequartier: die FRANKFURT WESTSIDE. Die Projektentwickler:innen schreiben: "Der neue und nachhaltig geplante „Place to be“ für Kreativität, Innovation, Fortschritt und Produktivität im Herzen der Metropolregion ist ein „Melting Pot“ verschiedenster Betriebe und Branchen – vielfältig, digital und zukunftsgewandt. Auf rund 73 Hektar entsteht ein visionäres Gewerbe- und Industriequartier, das passgenaue Flächen, Räume und Lösungen für Ihr Unternehmen bietet – ob mittelständischer Traditionsbetrieb, großer internationaler Zuwachs oder kleines modernes Startup....Der Standort ist multimodal angebunden und per S-Bahn, Bus, Fahrrad, Auto und LKW gut erreichbar. Innerhalb des Areals können zukünftig Strecken auf den quartierseigenen Geh- und Radwegenetzen zurückgelegt werden – ob zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder einem der Share-Bikes vor Ort."

Ich gebe zu: da würde ich sehr gerne arbeiten! Bevor dort aber Arbeiten möglich ist, findet in diesem Sommer, vom 13. Juli bis 16. September, der WESTSIDE SUMMER statt. Zum ersten und letzten Mal präsentiert sich das Werksgelände mit einem pulsierenden, bunten und progressiven Programm aus Freiluftkino, Weinverkostungen, Workshops, Streetfood, Drinks – und vielem mehr.

Ich freue mich sehr auf das Westside Cinema, denn dahinter steckt der umtriebige Kinomacher Daniel Brettschneider: Das WESTSIDE CINEMA verspricht Gänsehaut, Lachen, Bangen und Spannung zweier großartiger Kinofilme vor filmreifer Kulisse: 200 Zuschauerinnen und Zuschauer werden Zeugen eines unvergessenen Kinoerlebnisses mit der bewegenden Queen-Filmbiographie Bohemian Rhapsody und der bitterbösen Tragikomödie Triangle of Sadness.

Noch bis Sonntag 27. August: Freiluftkino Frankfurt

(Daniela)

Wohl zum letzten Mal an diesem so besonderen Ort: Das Freiluftkino Frankfurt findet wieder im Hof vom Alten Polizeipräsidium statt.

Das Team um Gregor und Johanna hat wieder ein tolles Programm zusammengestellt:

Donnerstag 13.07. Don't Worry Darling
Freitag 14.07. Mittagsstunde
Samstag 15.07. Aftersun
Sonntag 16.07. She Said

Mittwoch 19.07. Hessenpremiere: Can Creativity save the World?
Donnerstag 20.07. Nope
Freitag 21.07. Suzume
Samstag 22.07. 25 Jahre - The Big Lebowski
Sonntag 23.07. Die Rumba-Therapie

Donnerstag 27.07. The Whale
Freitag 28.07. Die Frau im Nebel
Samstag 29.07. Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war
Sonntag 30.07. Empire of Light

Alle Infos & Ticktes gibt es hier: https://www.freiluftkinofrankfurt.de/service/

Bis 3. August: OF/ Plants and Aliens II

(Andrea)

Aktuell stellt das Künstlerduo Haike Rausch und Torsten Grosch aka 431art im Deutschen Wetterdienst aus. Es geht um Bäume, genauer das Innenleben von Bäumen Zum einen ist das der neu und eigens für das Außengelände des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Audiowalk „radix emittatis“, der die Sumpfzypresse, die Robinie, den Bergahorn, die Hainbuche und die Gemeine Buche klanglich portraitiert. „Die Komposition basierend auf den Klängen des elektromagnetischen Feldes der Buche kann als akustisches Porträt des Baumes verstanden werden, das eine neue Perspektive auf dessen lebendiges, fließendes und komplexes Innenleben eröffnet“, so 431art. Komponiert und digital bearbeitet wurden die Aufnahmen in ihrem Atelier im Mitscherlichhaus in Frankfurt-West. QR-Codes nahe der jeweiligen Bäume machen die Kompositionen über die kostenlose app digiwalk hörbar. Zum anderen ist es das Projekt „A Trip Through Distant Spheres“ – eine im Jahr 2022 entwickelte Arbeit, die Dank der Neustart Kulturförderung der Stiftung Kunstfonds entstehen konnte und im Jahr 2023 in den Ausstellungsraum transferiert wurde. „A Trip Through Distant Spheres“ ist ein Audiowalk mit klanglichen Portraits fünf markanter innerstädtischer Bäume, dessen Kompositionen ebenfalls auf den elektromagnetischen Feldern der Bäume basieren. 431art rücken diese Bäume ins Zentrum ihrer Arbeit und machen nicht nur ihr vitales Innenleben akustisch erfahrbar. Eine Fotografie der Rindenstruktur wurde auf digitalem Weg derart verfremdet, das sie als Basistopografie sowie als utopischer Entwurf einer künftigen Stadt gelesen werden kann. An jedem Standort wird zudem eine konkrete Frage gestellt, die gleichermaßen an den portraitierten Baum, als auch an den/die Rezipient:in gerichtet ist.

Konkret sind das:
Eiche Schlossplatz Höchst: WAS NÄHRT DIE URBANEN KULTURADERN?
Kastanie Taunusanlage: WIE KÖNNEN WIR DAS UTOPISCHE AUS DEM JETZT SEHEN? Götterbaum Waldschmidtstrasse: WIE ENTSTEHT KOEXISTENZ ALLER LEBEWESEN? Linde Am Lindenbaum: IN WELCHEN SOZIALEN TOPOGRAFIEN WOLLEN WIR LEBEN? Linde Kleinmarkthalle: WELCHE STRUKTUREN FÜHREN ZU ECHTER TEILHABE?

In der Ausstellung im DWD ist diese Arbeit in Form von fünf Dyptichen zu sehen. Je einer Topografie (Fotografie auf Aludibond) zugeordnet ist ein monochromes Bild in gleicher Größe (70 x 100 cm), das auf Berührung das klangliche Portrait des Baums hörbar werden läßt. Christian Kaufmann, Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Heussenstamm Stiftung schreibt zu den Arbeiten von 431art:
„Die vom Künstlerduo geschaffenen Situationen und Bilder bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Alltag und wissenschaftlicher Recherche. Sie erkunden den Raum, für den sie entworfen werden. Verborgene und bislang unsichtbare Bilder gelangen so an die Oberfläche.“

 Im Rahmen der Ausstellung wird ein Audiowalk angeboten. Die Teilnahme erfordert ein Smartphone um die kostenlose App digiwalk und einen QR-Code zu laden sowie einen Kopfhörer.
 Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes, EG rechts, Frankfurter Straße 135,Offenbach

Kinderworkshop: Skizzen, Zeichnungen und Comics

Skizzen, Zeichnungen und Comics

Die Kinder werden begleitet, ihre Ideen auf Papier zu bringen. 

Sie lernen, Skizzen anzufertigen. Ziel ist hierbei, den Reflex, auf Anhieb perfekt zeichnen zu wollen, abzulegen und somit der Kreativität freien Lauf zu lassen. Ein anderer Teil des Workshops ist dem Spiel mit bestehenden Bildern gewidmet. Ein Baum spricht mit einem Haus. Eine Giraffe spaziert zwischen der Skyline. Der Phantasie ist keine Grenzen gesetzt. Alles ist möglich! 

Die Kinder werden erfahren, wie sie ihre Geschichten auf verschiedene Arten zeichnerisch erzählen können. Wir werden die verschiedenen Praktiken anwenden, die bei der Herstellung von Comics zum Einsatz kommen wie Bewegung, Storyboard, Sprechblasen, Kulissen.

Workshop Jahresprogramm 2023/2024: ab 8 bis 12 Jahren

Wo? Sternstunden malort
workshops creative space Germaniastraße 46, 60389 Ffm

Montags 16 Uhr - 17:30 Uhr
Donnerstags  15:30 Uhr - 17 Uhr
Donnerstags 17:30 Uhr - 19 Uhr - dieser Kurs wird in französisch gehalten

Kosten : 22€/Sitzung (90 Minuten) - Monatliche Abrechnung

Sylvain Mérot begleitet das Atelier. Er macht beruflich Illustrationen und Comics.
Fragen und Anmeldungen an Sylvain Mérot - smerot@gmail.com - 0174 9085179

Bis Sonntag, 20. August: Sommer am Main und MainArena

(Petra)

Stadt feiern – Stadtleben neu denken. Mit "Sommer am Main" feiern und gestalten wir unsere Stadt. Gemeinsam schaffen wir einen neuen Ort am Mainkai. Für die Menschen. Für die Stadt. Für Dich. Aktiv mit Urban Sports, Streetart, Workshops, Musik und mehr. Relaxed mit gemütlichen Sitzgelegenheiten in schattigen Zonen und grünen Oasen. Und diesen Sommer gilt: Auf die Straße, fertig, los! Bewegung macht glücklich, ist gesund und fördert das soziale Miteinander. Wo sonst Autos fahren, bietet euch der Sommer am Main 2023 ein vielfältiges und kreatives Sport- und Freizeitangebot. Ob alleine, mit der Familie oder mit Freund*innen – probiert neue Sportarten aus oder teilt eure Lieblingsaktivitäten mit anderen Menschen. Der Sportkreis Frankfurt lädt euch alle herzlich ein zur aktiven Beteiligung an der “MainArena 2023”.

Sommer am Main, mit MainArena des Sportkreises Frankfurt, Aktions-, Beteiligungs- und Chillangebot für alle, 12. - 23. Juli "Main Zukunftspavillon": Netzwerk "Nachhaltigkeit lernen" für Schüler*innen ud alle Bürger*innen, mit YokYok mobil und Urban Street Food (Höhe Leonhardskirche und Historisches Museum), Uhrzeit: 24/7, Eintritt: frei, Terminkalender hier

Bis Sonntag, 31. Dezember: Wohnzimmer Hauptwache mit "Langer Bank"

(Petra)

Das DAM-Reallabor "Wohnzimmer Hauptwache" belebte als Teil des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" im Herbst 2022 die Frankfurter Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist das DAM auf der Hauptwache aktiv. Im Sommer eröffnet auf dem belebten Platz die Ausstellung „Zukunft Innenstadt Frankfurt“. Sie geht der Frage nach, welche Bedürfnisse und Anforderungen an eine lebenswerte Frankfurter Innenstadt in der Zukunft bestehen. Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten zu sehen sein und soll bundesweit in den Modellstädten des Förderprogramms Station machen. Einen nächsten Schritt für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum geht das Museum mit der künstlerischen Intervention "Die Lange Bank" ab heute. Die modulare Sitzmöglichkeit wird dort erstmals für verschiedene Dialogformate bereitstehen. Ein Treffpunkt an der Langen Bank - die künstlerische Installation is als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Ihr könnt hier in die Choreografien und Hörstücke von 15 interntionalen Künstlerinnen und Künstlern eintauchen, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ausprobieren und erleben, wie das Sitzen urbane Räume neu definiert. Je nachem, wer noch so auf der Langen Bank ist, würde ich sagen. 

Wohnzimmer Hauptwache mit der Langen Bank, Deutsches Architekturmuseum (DAM), An der Hauptwache, Eintritt: frei


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