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| 16.06.2023 |
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Zu Hause

Wir hatten einen wunderschönen Urlaub in einer mir bisher unbekannten Region Italiens: Wir waren nämlich im Latium. Solltet ihr also mal nach Rom kommen und Zeit haben etwas ins Umland zu reisen, dann kommen hier meine drei Tipps: Die Gärten von Ninfa, der kleine Ort San Felice Circeo (hier ist die Grabstätte der italienischen Schauspielerin Anna Magnani, https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/anna-magnani/) und die Osteria da Giovanni in Velletri.
Und weil wir verreist waren, saß ich beim Pokalspiel weder im Olympiastadion in Berlin, noch in einer Frankfurter Fußballkneipe, sondern ausgestattet mit einer Dose Apfelwein (die es glücklicherweise im Duty Free zu kaufen gab) und meinem Eintracht-Halstuch auf einer wunderbaren Terrasse, mit Blick auf Oliven-, Zitronen- und Orangenbäume und habe mir dort, mit diversen Unterbrechungen ob des nur spärlich vorhandenen Internets, das Spiel auf einem kleinen Mobilgerät angeschaut.
Da ich beim Buchen der Reise mal wieder einen Fehler gemacht hatte (ich bin ja nicht nur eine schlechte Packerin, sondern auch eine sehr, sehr schlechte Online Bucherin), „mussten“ wir noch zwei Tage in Rom dranhängen. Aber es gibt Schlimmeres, als in Rom zu stranden. Da mir der Fehler glücklicherweise schon vor Urlaubsbeginn aufgefallen war, hatte ich noch Zeit, eine Unterkunft zu finden. So übernachteten wir im Gästehaus des Deutschen Ordens. Ich war hier schon zum zweiten Mal und kann Euch die Unterkunft sehr ans Herz legen (man ist in 20 Minuten am zentralen Bahnhof Termini und kann zu normalen Preisen übernachten. Hier der Link: https://www.gaestehaus-rom.it
Kaum zurück, musste ich diese Woche beruflich nach Erfurt. Hätte ich vorher gewusst, dass da an diesem Wochenende das Krämer-Brücken-Festival stattfindet, wäre ich vielleicht sogar noch geblieben, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich auch total froh wieder zu Hause zu sein, denn hier ist, wie immer, viel Programm: So gehen wir heute Abend zum TOVE Projekt ins Schauspiel und am Sonntag lese ich, zusammen mit Martin, in der Alten Nikolai Kirche bei „BEIM NAMEN NENNEN“. Das war letztes Jahr sehr bewegend. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr vorbeikommt. (Ich lese von 17:30-17:55 Uhr).
Abgesehen von vielen einzelnen Kulturabenden freue ich mich aber auch sehr auf die beginnende Festivalsaison. Wir haben Euch in der Vorschau bereits die für uns Wichtigsten zusammengestellt. Ich freue mich sehr, dass ich es wohl dieses Jahr zum ersten Mal zum Festival „Auf Anfang!“ in den Hunsrück schaffe, denn ich finde das Konzept großartig: "Das rein ehrenamtlich organisierte Festival, das am 2023 zum vierten Mal im kleinen Dorf Auen über die Bühne geht, ist weit mehr als ein reines Musikfestival. „Auf Anfang!“ soll ein Leuchtturm der Kultur und der Zivilgesellschaft im peripheren ländlichen Raum sein. Neben anspruchsvollen musikalischen Newcomern gibt es auch Ausstellungen, Performances, Talks und Infostände zu Klimakrise, Rechtsextremismus oder Seenotrettung." Das Festival ist zwar im Hunsrück, aber mit dem Zug ruck zuck erreichbar. Wir verlosen in dieser Ausgabe sogar Freitickets!
So, jetzt aber genug für heute.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Lebt wild!!!
Daniela
Vielen Dank auch an das großartige Ausgehtipp-Team:
Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 17 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net
4 x 1 Festivalticket für das großartige Festival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ am 28. & 29.7.2023 im Hunsrück. Gewinnfrage: Neben den vielen Musikacts, gibt es auf dem Festival auch Ausstellungen, Talks und Vorträge. Welchen Vortrag hält Bastian Drumm?
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Tickets für Butcher Babies am 17. Juni im Nachtleben. Antworten bitte bis Samstag, 10 Uhr. Die Gewinnfrage lautet:Zum wievielten Male findet das Mainuferfest statt?
2 x 2 Tickets für das Steinbruchfestival in Mühlheim-Dietesheim am 24. und 25. Juni. Die Gewinnfrage:Wer moderiert die Riviera-Konferenz?
2 x 2 Tickets für The Winery Dogs am 21. Juni in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Woher kommt die Supportband der Buthcher Babies?
2 x 2 Tickets für Chris Cosmo im Batschkapp Sommergarten. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt das Büro von Boris Sieverts?
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GEROLLTES über Toppmöller

(Uwe)
Die Eintracht holt Dino Toppmöller als Trainer. Auch wenn ein Sohn eine eigne Persönlichkeit ist und isoliert von seinen Eltern gesehen und bewertet werden sollte, kann ich nichts über die Verpflichtung schreiben, ohne auf seinen Vater einzugehen. Der gehört für mich persönlich in die Ewige-Top-3 der größten Trainer, neben Schwergewichte wie Ernst Happel und Johan Cruyff und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass er keinen großen Titel errang, mehrmals aber knapp davorstand. Wir schauen also einmal, wie lange das jetzt wird, weil man auch schwerlich an „Stepi“, „Holz“ und "Calli" vorbeikommt. (nachrichtlich: es wird lange)
Als ich mich als Kind für Fußball zu begeistern begann, schaute ich natürlich samstags immer die Sportschau. Neben vielen anderen Dingen fiel mir der Mittelstürmer des 1 FC Kaiserslautern mit der explodierten Frisur auf. Sein Name: Klaus Toppmöller, 108 Tore in 204 Spielen zwischen 1972 und 1980. Dass er bei der Torquote nur drei Länderspiele bestritt, lag daran, dass Deutschland mit Gerd und Dieter Müller, Klaus Fischer und Horst Hrubesch zu seiner Zeit andere herausragende Torjäger von Weltformat hatte. Und am Pech lag es sicher auch; die Teilnahme an der EM 1976 (das erste Turnier nach Gerd Müllers Rücktritt) verpasste er, weil er mit seinem schwarzen Ferrari Dino 246 GTS einen Unfall baute und danach wegen eines Nervenzusammenbruchs nachts stundenlang durch den Wald irrte und die WM 1978 wegen einer Knieverletzung. Ob der stets korrekte und biedere Bundestrainer Helmut Schön aber mit dem Typen Toppmöller zurechtgekommen wäre, wäre eine andere Frage gewesen.
Nach einer kurzen Zeit in der US-amerikanischen Rentnerliga, wechselte Toppmöller zurück in seine Heimat. Und weil die Auswahl an großen Clubs um Toppmöllers Rivenich an der Mosel klein ist, spielte er fortan für den FSV Salmrohr (1981-87), Höhepunkt war der Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 1986. Sein Mitspieler damals: Bernd Hölzenbein. Die Spielerlegende der Eintracht war von 1988-1994 Vizepräsident und von 1994-1996 Sportmanager des Vereins. Nachdem 1988 der Klassenerhalt in der Relegation gegen Saarbrücken (Anthony Yeboah machte dort auf sich aufmerksam) gesichert wurde, entwickelte sich der clevere und findige Hölzenbein (fand ihn deswegen immer weit besser als Grabowski) zu einem Glücksgriff für die Eintracht. Er holte den Norweger Andersen, später Yeboah, er holte den Hessen Bein vom HSV und Möller von Dortmund zur Eintracht zurück. Und er hatte Mut bei der Trainerauswahl, er machte „Stepi“ Stepanovic zum Cheftrainer und der die Eintracht in der Saison 1991/92 zum Fast-Meister. Selten wäre eine Meisterschaft verdienter gewesen als die der Eintracht damals, die verdarb aber ein schlechter Auftritt der Mannschaft beim entscheidenden Spiel in Rostock und ein Schiedsrichter aus dem unweit von Toppmöllers Heimatort gelegenen Trier.
Die neue Saison lief nicht gut an, nach dem Pokalaus gegen Leverkusen schied auch Stepi aus (und wechselte zu Leverkusen). Bis zum Ende der Saison betreute Horst Heese (war auch ein spezieller Typ) die Mannschaft (er führte sie auf Platz 3), dann übernahm Klaus Toppmöller. Der hatte sich über kleinere Vereine bis zum SV Waldhof Mannheim hochgearbeitet und übernahm erstmals einen Bundesligaverein (den Aufstieg verpasste er mit Mannheim knapp). Wie mutig von seinem ehemaligen Mitspieler Toppmöller, zum zweiten Mal einen in der Bundesliga unerfahrenen Trainer und echten Typen zum Chefcoach zu machen.
Jahre später wurde Mainz-Manager Heidel dafür gefeiert, dass er den unbekannten Klopp (heute Liverpool) und Tuchel (heute Bayern) eine Weltkarriere als Trainer ermöglichte, als er ihnen die Verantwortung für Mainzer Profimannschaft übergab, vielleicht war der pfiffige Hölzenbein sein Vorbild, als er Jahre vorher mit „Stepi“ und „Toppi“ sensationelle Treffer landete. Bestimmt, denn jeder Fußballfan musste sich in die von Toppmöller und Stepi in ihrer großen Zeit trainierten Mannschaften, insbesondere die Eintracht und Leverkusen, verliebt haben. Toppmöller startete mit der Eintracht 1993/94 furios in die neue Saison (20-2 Punkte nach elf Spielen), sie zeigte Zauberfußball (Jay Jay Okocha erzielte gegen Oliver Kahn in dieser Zeit sein „Tor des Jahres“) und ging mit ihr als „Herbstmeister“ in die Winterpause. „Bye, Bye Bayern“, sagte Toppmöller in Richtung München, die entließen Trainer Ribbeck und installierten Franz Beckenbauer zum Trainer bis Saisonende. Knackpunkt im Saisonverlauf war sicher die Knieverletzung von Anthony Yeboah Ende September, zwar gewannen die Frankfurter danach das ein oder andere Spiel sein Ausfall wirkte sich bis zum Winter aber deutlich aus. Die Eintracht kam in einen Abwärtstrend, feuerte Toppmöller und Uli Stein im April 1994 (nach der Niederliga in München). Die Eintracht wurde am Ende der Saison unter Interimstrainer Charly Körbel Tabellenfünfter.
Nach spektakulären Jahren mit Stepanovic und Toppmöller, mit sportlichen Ausrufezeichen, außergewöhnlichem Offensivfußball und maximaler Begeisterung (selbst für „SGE-Muffel“ wie mich), aber keinen Titeln, dachte sich Macher Hölzenbein sicher, etwas weniger Spektakel und weniger Außergewöhnlichkeit, dafür etwas mehr Disziplin, führt uns zur Meisterschaft oder zum Pokalsieg. Er holte zur Saison 1994/1995 Jupp Heynckes als Trainer, der vorher Bilbao, davor bei Bayern München und Borussia Mönchengladbach, Erfolge feierte, aber immer etwas zu verbissen wirkte. Was für ein Fehler, der die Eintracht auf Jahre zurückwarf. War es aber nur Heynckes´ Fehler? Nein, natürlich nicht. Hölzenbein hätte wissen müssen, dass sein ehemaliger Nationalmannschaftskollege als Typ überhaupt nicht zur wunderbar divenhaften Eintracht passt. Der große Uli Stein wurde im Tor durch den blassen Andreas Köpke ersetzt, Uwe Bein wechselte nach Japan usw. Sportliche Hoffnungsträger blieb das Trio Yeboah, Gaudino und Okocha und die versagten in dieser Rolle, insbesondere menschlich. Klar ist es ein Unterschied, wenn Dir zugewandte Trainer wie Stepi und Toppmöller monatelang erzählen, dass Du der Größte bist, und dann will Dir ein anderer Trainertyp beibringen, dass Grundlage für alles Disziplin ist, aber die Mannschaft und den Verein lässt man wegen einer Strafrunde durch den Wald nicht hängen. Am Ende zogen alle drei weiter (und spielten bei diversen Mittelklasseclubs), auch Heynckes, der erfand sich nach den Erfahrungen bei der Eintracht (später in Schalke und bei Gladbach machte er ähnliche) aber neu (wurde etwas lockerer), gewann zweimal die Champions League und diverse Landesmeisterschaften und -pokalsiege. Die Eintracht stürzte ab, Hölzenbein hatte seinen Zauber verloren.
„Calli“ Calmund, ein cleverer und findiger Manager, einer vom Schlage des früheren Hölzenbein baute in Leverkusen eine ähnliche Mannschaft wie die der Eintracht in den Jahren 1991-1993 auf, mit DDR-Nationalspielern, herausragenden Brasilianern, deutschen und internationalen Talenten und ehemaligen Weltstars vom Format eines Bernd Schuster und Rudi Völler. Ab der Saison 1993/1994 präsentierte er rund zehn Jahre mit „Stepi“, Christoph Daum und Toppmöller drei spektakuläre Trainer in Reihe, eigentlich vier, denn Klaus Augenthaler hatte als Trainer auch diese „scheiß´ drauf, ich mache es einfach“-Attitude, die fantastischen Fußball spielen ließen, aber (fast) nichts gewannen, mehrfach tragisch scheiterten. Toppmöller kam 2001/02 zu Bayer, nachdem er in Bochum über mehrere Jahre (1994-99) und in Saarbrücken ein Jahr (1999-2000) sehr erfolgreich arbeitete. In der Saison leistete er mit seiner Mannschaft Großartiges, wurde mit Schneider, Lucio und Ballack im Champions League Finale nur durch eine Einzelleistung des damals besten Spielers der Welt, Zinedine Zidane, von Real Madrid knapp besiegt. Weil auch das DFB-Pokalendspiel verloren ging, die Meisterschaft wegen einer Auswärtsniederlage am vorletzten Spieltag in Nürnberg, verpasst wurde und der überragende Michael Ballack zu Bayern München wechselte, ging die Folgesaison in die Hose.
Im März 2003 wurde Toppmöller entlassen, im Herbst 2004 heuerte er beim Hamburger SV an, bei dem er nur bei 33 Bundesligaspielen und bei dem Pokalspiel in Paderborn auf der Bank saß, bei dem der Berliner Schiedsrichter Hoyzer durch seine Manipulation für das Ausscheiden des HSV sorgte. Der HSV wurde finanziell entschädigt, die Mannschat stürzte sportlich aber ab, Toppmöller ging wenige Monate später, im Oktober 2004 und tauchte als Trainer nur noch beim Landesverband Georgiens auf. Er trainierte deren Nationalmannschaft in der Qualifikation zur EM 2008, traf dort aber auf Frankreich und Italien, die sich 2006 noch im WM-Finale gegenüberstanden, und hatte keine Chance.
Nun wird sein Sohn Dino Cheftrainer der Eintracht in der Bundesliga. Wenn er nur halb so spektakulär auftritt wie sein Vater, der ganz nebenbei auch Gastwirt, studierter Ingenieur und Stadtrat in Rivenich war, dann wäre ich glücklich, weil er der Größte war: Der, mit der zerzausten Frisur, den unmöglichen Krawatten, dem Moselaner-Dialekt, der Abgezockheit, dem One-Touch-Fußball, dem Mut …. der immer kurz davor stand, dem aber immer wieder ein Unfall (Ferrari Dino), eine Verletzung des besten Stürmers (Yeboah), ein Geistesblitz des Besten (Zidane) und ein korrupter Schiedsrichter im Weg stand.
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Bis 30. Juli: Yoga auf dem Sonnendeck des Yachtklubs
(Daniela)
Im letzten Jahr habe ich es nicht geschafft. Dieses Jahr will ich es unbedingt hinbekommen, denn Katharina ist so eine tolle Yogalehrerin!
Wir laden euch ein zum sonntäglichen Yoga auf dem Sonnendeck Yachtklub auf dem Main.
Immer Sonntags bei schönem Wetter von 12-13h. Bitte eigene Yogamatte und Wasser mitbringen! Kosten: Spende! Die Einnahmen, die auf Spendenbasis basieren, gehen zu 100 % an die Streetangels. Der Verein Streetangels setzt sich für obdachlose und hilfsbedürftige Menschen ein.
Juni Sonntag, den 18. Juni 12-13h #Yogafüralle mit Eva Sonntag, den 25. Juni 12-13h #Yogafüralle mit Susanne Juli Sonntag, den 2. Juli 12-13h #Yogafüralle mit Eva Sonntag, den 9. Juli 12-13h #Yoga mit Katharina Sonntag, den 16. Juli 12-13h #Yoga mit Maxi Sonntag, den 23. Juli 12-13h #Yoga mit Katharina Sonntag, den 30. Juli 12-13h #Yogafüralle mit Eva Yachtklub, Sachsenhäuser Ufer, Unterhalb der Jugendherberge, neben der Alten Brücke, 60594 Frankfurt am Main
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Freitag, 16. Juni (& 24. Juni): Das schlaue Füchslein Oper von Leoš Janáček

(Martin)
Das ‚Füchslein‘ ist wieder da! Ich erinnere mich noch sehr gut an die Premiere im Mai 2016 – zunächst war ich skeptisch, dann begeistert. Eine tolle, phantasievolle und gleichzeitig im Realen irgendwie verortete Inszenierung. Ich mag die Opern von Janáček sehr gern, da die Musik schon allein so viel Handlung und Bilderreichtum hat. Das schlaue Füchslein wird (leider) nicht häufig auf den Opernbühnen gezeigt – das ist schade, wie die Inszenierung von Ute M. Engelhardt überaus deutlich macht.
Mit Recht schrieb die FR nach der Premiere: „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček, überzeugend in Frankfurt mit forscher Musik, starken Figuren und einer kompakten, klugen Regie. (…) Der Förster, der eine junge Füchsin fängt, zähmt und sich von ihrer ungestümen Jugendlichkeit neu beleben lässt: In der Frankfurter Inszenierung bleibt immer auch die Möglichkeit im Raum, dass die Füchsin Schlaukopf, ein Mädchen ist, das am Rande der Zivilisation lebt, ein Punk, hormonell und sozial auf dem Weg der Selbstfindung.“
Und genau das ist der besondere Reiz dieser Inszenierung – dieses Füchslein – vielleicht ein Systemsprenger – kommt in seiner Abweichung so klug daher.
„Es sind Details wie diese, die diese eineinhalbstündige Opernproduktion zum Blickfang machen: Ein Herr Pfarrer, der überall nur pralle Oberweiten sieht, Fleischeslust reckt sich dem Gottesmann entgegen. Ein Frosch (herrlich dargestellt von Isabel Casás-Rama), der mit Taucherflossen über die Bühne schlappt und einfach extrem froschig aussieht dabei. Eine Hühnerschar, die gar nicht auf die Idee kommen will, gegen ihren Hahn zu rebellieren. Großartig sind diese Bilder, und sie wurden von Stephanie Rauch in ein stimmiges Bühnenbild gesetzt, das die Welt der Menschen als grauen Betonplattenbau ausweist, wo das Leben langwierig und ereignislos ist. Die Füchse dagegen leben schnell und intensiv, und ihr Tod ist ebenfalls nicht so zäh und kantilenenreich wie der in Menschenopern. Gestorben wird hier konsequent.“
Wer Lust auf Füchse, Specht, Dackel, Eichelhäher, Hahn, Schopfhenne, Grille oder Heuschrecke hat, sollte ‚Das schlaue Füchslein‘ in der Oper Frankfurt nicht verpassen. Und wenn sich das jetzt alles etwas märchenhaft anhört – das ist’s – aber die Tiefe und auch die Realität, die in Märchen ja immer zu entdecken sind – die stecken in dieser Inszenierung ganz und gar und machen nachdenklich...
Freitag, 16. Juni um 19:30h Samstag, 24. Juni um 18.00h Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller
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Freitag, 16. Juni: Bridges-Kammerorchester „I am from Nowhere“

(Daniela)
Wären wir heute Abend nicht beim TOVE PRojekt im Schauspiel, wären wir in der Alten Seilerei, denn da gibt es heute das Saisonabschlusskonzert vom Bridges-Kammerorchester „I am from Nowhere” mit DJ Kosmik Kat
Mit I am from Nowhere präsentiert das Bridges-Kammerorchester ein Programm, das Zugehörigkeit und Identität als Konzept hinterfragt. Die Herkunftsfrage verschwimmt und ist nicht mehr eindeutig beantwortbar: I am from Nowhere. In dieser titelgebenden Komposition schöpft Atefeh Einali aus persönlichen Erfahrungen: der gravierenden Einschränkung ihrer künstlerischen Freiheit aufgrund gesetzlicher Reisevorschriften. Auch die weiteren Programmschwerpunkte stehen ganz im Zeichen hybrider musikalischer Identitäten, darunter Uraufführungen der Orchestermitglieder Dana Barak, Johanna-Leonore Dahlhoff, Pejman Jamilpanah und Andrés Rosales sowie ein Arrangement Peter Klohmanns des berühmten Klassikers Summertime von George Gershwin sowie das Stück Feuerberg von Khadija Zeynalova, dass gestern bei unserem Konzert in Königstein an die traurige Realität erinnerte.
In Anwesenheit (fast) aller Komponist*innen und Arrangeur*innen.
Mit dabei ist DJ Kosmik Kat (Pedo Knopp), der nach dem Konzert des Bridges-Kammerorchesters auflegen wird. „Pedo Knopp ist ein musikalischer Weltensammler. Der Frankfurter DJ und Veranstalter sucht und findet in Europa, in Nord- und Südamerika in der Karibik und in Afrika, stets mit dem Ziel, Schätze zu entdecken, zu denen sich tanzen lässt. Schon seit 1991 als DJ aktiv, hat Knopp sich zu einem Experten vieler Stile entwickelt, der sowohl eigene Partyreihen wie „LAZY.“ als auch Kulturfestivals zu beschallen versteht.“ Christian Riethmüller, FAZ
Es gibt noch ein paar wenige Ticktes für dieses musikalische Doppelpaket über diesen Link
16. Juni netzerk seilerei Frankfurt, 20 Uhr
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Freitag, 16. Juni: OF/ Der Gesang der Flusskrebse

(Andrea)
Ach, Sommer ist doch einfach die beste Zeit! Und weil es an lauen Abenden wenig schöneres gibt, als im Open-Air-Kino zu sitzen, möchte ich heute auf die schönste Filmwiese der Stadt. "Der Gesang der Flusskrebse" am Wasser, Herz was willst Du mehr? "Die Verfilmung des Romans von Delia Owens gehört aus mindestens zwei Gründen ins Hafenkino Open Air Programm: 1.) Der Roman ist einer zum Verschlingen, und der Film tut es ihm nach: es ist einfach verdammt gute Unterhaltung - und inmmitten eines Hafenkino-Jahres, das gespickt ist mit nicht selten schweren Filmen, muss es auch einmal ein solcher sein. 2.) Daisy Edgar-Jones Ach, und fast vergessen: das Drehbuch ist von Lucy Alibar, die uns mit Beasts of the Southern Wild einen Hafenkino-Lieblingsfilm aller Zeiten bescherte. Wie auch Beasts of the Southern Wild passt Der Gesang der Flusskrebse wundervoll auf die Leinwand am Fluss, daher freuen wir uns schon sehr und wünschen euch einen tollen Film-Abend! Der Gesang der Flusskrebse. Olivia Newman, USA 2022, 125 Min., ab 12 Jahren, OmU. Trailer (dt.) https://youtu.be/tQ5HUpemaPk Abendkassen-Öffnung und Einlass ins Kino-Areal um 20.30 Uhr (zuvor haben Café und Kombüse geöffnet und es gibt ein Konzert), Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit (je nach Bewölkung zwischen 21.40 und 21.50 Uhr). Eintritt 10 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse.Bitte bringt kein Essen und Getränke mit. Hunde bitte durchgängig an der Leine. Weitere Hafen-2-Details: https://www.hafen2.net/60-0-ABC.html
Hafenkino, Nordring 128, Offenbach
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AUSZIEHEN - Wohnungsgesuche (ausschließlich) für junge Menschen

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Alles andere würde den Rahmen sprengen)
Guy sucht ein Zimmer in FRANKFURT: Guy ( 24) studierte bisher Medizin im Ausland und wechselt ab Juli nach Deutschland. Er benötigt für 3 Monate von 1.7. bis 31.09. ein Zimmer in einer WG oder ein möbliertes kleines Appartement in Ffm. Kontakt über: Beate.jungbluth@gmx.de
Ruben, mein Sohn, sucht in MÜNCHEN: Nachdem er das erste Semester recht weit draußen gewohnt hat, sucht er jetzt, zusammen mit 2 Freunden, eine 3-4 Zimmer Wohnung bis zu 2.000,- € Kaltmiete (krass, meine erst Wohnug hat 350,- DM gekostet) in zentralen Stadtteilen, natürlich am liebsten in Maxvorstadt. Als Belohnung gibt es ein selbstgekochtes italienisches Menü für 6 Personen bei uns zu Hause. (Ruben macht eine tolle Lasagne!)
Noah will nach KÖLN: Ein super toller Freund von Ruben, den ich sehr mag will nach Köln. Er schreibt: "Hallo, mein Name ist Noah und ich bin 21 Jahre alt. Ich möchte zum Wintersemester 2023 nach Köln ziehen, um dort Erziehungswissenschaft zu studieren. Aus diesem Grund suche ich ein Zimmer in einer WG, die am liebsten über eine Zweckwohngemeinschaft hinausgeht oder auch eine 2-3 Zimmerwohnung, um selbst eine WG zu gründen. Ich würde gerne zwischen September und Oktober nach Köln ziehen und würde mich über jeden Tipp freuen. Erreichbar bin ich über: no.hernanz@gmx.de oder +4915786360168
Adrian, sucht ein Zimmer in MAILAND: Mein Name ist Adrian Sobotzik, ich bin Jura-Student an der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Für ein Auslandssemester für 7 Monate in Mailand suche ich von August 2023-März 2024 ein Zimmer, gerne in einer WG in Mailand. (Max 1000 Euro). Ich bin Ihnen für jede Hilfe dankbar und freue mich darüber, wenn Sie mich bei der unübersichtlichen Wohnungssuche in Mailand unterstützen würden. Kontakt: adrian.sobotzik@gmx.net
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Samstag, 17. Juni: Isola d‘ Alcina

(Martin)
Oper im „Hosentaschenformat“ Francesca Caccini (1587-1640)
Oper in Eschersheim: „Isola d’Alcina“ von Francesca Caccini ist die erste von einer Frau komponierte Oper. Vor knapp 400 Jahren wurde die Oper zu Ehren eines Staatsgasts im Palazzo dei Medici in Florenz uraufgeführt. Francesca Caccini (1587-1640) galt zu ihrer Zeit als eine der besten Opernsängerinnen. Sie komponierte, spielte Cembalo, Laute und Gitarre.
In der Fassung einer „Pocket Opera“ wird die damalige Fest-Aufführung charmant auf ein Hosentaschenformat verkleinert, die Handlung auf das Wesentliche reduziert. Die Geschichte der Zauberin Alcina, deren Verführungskünsten Ruggiero widersteht, wird gezeigt von: Gabriele Lehr (Sopran), Ignacio Munoz (Tenor), Sylva Bouchard-Beier (Mezzosopran), Constanze Moschner (Tanz), Gerlind Puchinger (Laute/Theorbe & Blockflöten und musikalische Leitung)
Samstag, 17. Juni um 20.00h ChamissoGarten, Chamissostraße 38, 60431 Frankfurt am Main Foto: © Veranstalter*in Der Veranstaltungsort in der Chamissostrasse 38 ist weitgehend barrierefrei und verfügt über eine behindertengerechte Toilette. Für Menschen mit Behinderung wird auf Anfrage ein Sitzplatz reserviert.
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Samstag, 17. Juni: Liedoratorium Dietrich Bonhoeffer

(Martin)
Heinrich-Schütz-Kantorei und Christoph Pütthoff
Geplant war die Aufführung zum 75. Todestag Dietrich Bonhoeffers im Jahr 2020 – doch das war wegen Corona nicht möglich. Aber jetzt kommt das Lied-Oratorium ‚Dietrich Bonhoeffer‘ von Matthias Nagel (*1958) in der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg zur Aufführung! Dietrich Bonhoeffer (1906 – 1945) war ein bedeutender Vertreter der Bekennenden Kirche und am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt. Bonhoeffer wurde von den Nazis im KZ Flossenbürg hingerichtet.
Das Lied-Oratorium greift Themen auf wie Frieden, den Umgang mit Geflüchteten und den Standpunkt der Kirche zu diesen Themen, verwoben mit dem Leben des Pfarrers Dietrich Bonhoeffer. Die Musik spannt einen großen stilistischen Bogen von der Gregorianik über Kanons, Choräle, klassische Elemente, rhythmische neue Lieder bis hin zu Protestsongs und populären Balladen. Diese große musikalische Vielfalt spiegelt sich auch im Orchester wider: Neben Klavier und Streichquartett werden Querflöte, Saxophon, Trompete, Gitarre und Schlagzeug den Chor begleiten.
Eingebaut ist auch der Choral, den man untrennbar mit Bonhoeffer verbindet und dessen Text er wenige Tage vor seiner Hinrichtung im Konzentrationslager Flossenbürg verfasste: „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und den er einem Brief an seine Verlobte beilegte.
Mitwirkende sind Christoph Pütthoff vom Schauspiel Frankfurt als Sprecher, ein Instrumentalensemble und die Heinrich-Schütz-Kantorei.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Samstag, 17. Juni um 19.00h Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg Foto: © Martin Grün
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Samstag, 17. Juni, und Sonntag, 18. Juni: OF/ Mainuferfest

(Andrea)
Das Wetter könnte nicht besser sein und wenn ihr Lust auf einen Kurzurlaub habt, kommt nach Offenbach! Wir feiern am Wochenende unser liebstes Fest, 97 Offenbacher Vereine präsentieren sich in diesem Jahr auf dem Mainuferfest: Sie stellen sich und ihre Angebote vor, informieren über ihre Arbeit und laden zum Kennenlernen ein. Auch kulinarisch haben die Vereine in Offenbach einiges zu bieten, denn neben der klassischen Bratwurst, wie sie beispielsweise am Stand der ASB Jugend in der Herrnstraße auf dem Rost schmorrt, gibt es ein paar Meter weiter griechische Souvlaki, portugiesischen Pulpo und Vinho Verde, türkische Baklava, italienísche Dolci, kroatische Cevapcici und viele weitere Köstlichkeiten aus den 160 in Offenbach lebenden Nationen. Dazu kommen Mitmach- und Kennenlernangebote, mit denen die Vereine auf dem Festgelände auf der Mainstraße zwischen Herrnstraße und Kirchgasse für sich und ihre Arbeit werben. Infos unter www.offenbach.de/mainuferfest
Kulturkarree, Mainstraße/Herrnstraße, Offenbach
Das Foto zeigt Moderator Martin Jäger, der auch in diesem Jahr wieder durch das Bühnenprogramm im Innenhof des Büsingpalais führt.
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Samstag, 17. Juni: OF/ Rave Nations

(Andrea)
Als bekennender Kommune2010-Fan muss ich natürlich auf diese Veranstaltung hinweisen. Und wäre kein Mainuferfest und ich entsprechend verplant, würde ich rausradeln: Rave-Nations e.V. ist zum ersten Mal dort und lädt mit lauten Bässen zu hervorragendem Line-up und reichlich Rahmenprogramm sowie eine liebevolle Dekoration in Eigenkreation! "So wird der Verein alles daran setzen, um für dich einen unvergesslichen Tag/Abend mit den aller feinsten Deep-Tech-House und Techno-Sounds zu ermöglichen. Ein Open-Air auf dem sich alle mit einem Lächeln begegnen, neue Freundschaften geschlossen werden können und die Vielfalt gefeiert wird! Macht euch auf ein Line-up bereit, dass sich sehen lassen kann: von lokalen Größen und Newcomern zu internationalen Künstlern. Line-up: - Raumakustik - Tanilu - Alex D-Part - Beki M - Christian Bott - Robin Grund & Tim Petersen - Joel Gross - Exotherm - Amadeus Sonrisa - Sascha Beh - Marco Kreil Wie immer wird ein Teil der Einnahmen des Open-Airs an andere gemeinnützige Organisationen gespendet. Der Rest der Einnahmen fließt direkt wieder in den Verein mit dem weitere Projekte zur Förderung der Jugendkultur organisiert werden. Tageskasse: 20 €
Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181D, Offenbach am Main
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Samstag, 17. Juni: FFM/ Corbian & Butcher Babies

(Andrea)
Außerdem wären da heute noch: Corbian. Die supporten heute nämlich im Nachtleben. "Viele Menschen sagen, dass Offenbach nicht für harte Musik gemacht sei. Dann lasst euch sagen: Das ist falsch! Die vierköpfige Hybrid Metal Band Corbian beweist euch das Gegenteil! Moderner Metal gepaart mit fauchenden Vocals und schneller Double Bass ergeben die letzte Veröffentlichung der Jungs "Chapter II".Corbian bewegen sich geschmeidig durch moderne Genres wie Death oder Metal Core genauso aber Melodeath und Thrash immer mit dem Ziel vor Augen, die Fans stets zu überraschen. Die Band stand schon mit Größen wie Avatar, Cattle Decapitation, Welicoruss oder Circus of Fools zusammen auf der Bühne und will noch weiter aufsteigen." Und wen supporten sie jetzt, werdet ihr Euch fragen? Keine Geringeren als die Butcher Babies aus L.A. : Frontwomen Heidi Shepherd and Carla Harvey, guitarist Henry Flury, drummer Chase Brickenden and bassist Ricky Bonazza juxtapose brutal, aggressive riffs with beautiful melodies that wail with emotional redemption. Hailing from the City of Angels, Butcher Babies aided in the jubilant revival of the metal scene on LA’s iconic Sunset Strip, landing the band a record deal with Century Media Records. The group’s first two studio albums reached the Top 5 on multiple Billboard charts. Butcher Babies hit a new record high with their latest LP, ‘LILITH' as it debuted at No. 1 on the iTunes Metal Charts and No. 7 on the iTunes Rock Charts with a duo of tracks hitting the U.S. Radio airwaves.. Allright. Also, supoort your local heroes, ab gehts: Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Sonntag, 18. Juni: Beim Namen nennen – über 51.000 Opfer der Festung Europas

(Martin)
Flüchtlingstag 2023, Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg
Daniela und ich haben letztes Jahr gelesen. Dieses Jahr sind wir wieder dabei...
Ein stilles Drama geht seit Jahren auf den Meeren und an den Grenzen Europas vor sich und schafft es nur gelegentlich in die Medien.
Seit 1993 sind über 51.000 Kinder, Frauen und Männer gestorben.
Eine immer härtere Politik der Länder Europas verhindert, dass diese Menschen legal in Europa einreisen können, um hier ein Asylgesuch zu stellen. Sie fliehen vor lebensgefährlichen Situationen und setzen ihr Leben aufs Spiel. Sie verharren in unwürdigen Flüchtlingslagern ohne angemessene Versorgung oder das Wissen, ob, wann und wie es weitergeht.
„Europa muss natürlich nicht alle aufnehmen, die kommen; aber Europa muss legale Wege für Migration öffnen und befestigen – und damit klarmachen, dass es nicht einfach darum geht, die Flüchtlingszahlen niederzuknüppeln, sondern darum, Schutz und Hilfe auf einen guten Weg zu bringen“ (Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung vom 31.3.23).
Die St. Paulsgemeinde arbeitet mit bei der Aktion „Beim Namen nennen“, die auch in Berlin, Basel, Bern, Braunschweig, Chur, Dortmund, Essen, Genf, Kehl, Lausanne und wenigen anderen Orten stattfindet.
Beim Namen nennen heißt: Die Namen von über 51.000 Frauen, Männer und Kinder sollen gelesen werden, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind.
Die Lesungen beginnen mit einer Andacht am Sonntag, 18.6. um 11.15 Uhr. Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg
Foto: © beimnamennennen.ch
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Sonntag, 18. Juni: Of/Von Polen über Litauen in die Ukraine bis nach Moldau und Transnistrien

(Andrea)
Bei Bobbel war ich schon lange nicht und das Thema interessiert mich (mal schauen, ob und dass wir rechtzeitig aus den Federn kommen....): "Eigentlich wollte Petra Tursky-Hartmann im Sommer 2013 nur zum Geburtsort ihrer Oma Wally reisen. Eigentlich. Doch dann interessierte es sie, welche Verwerfungen zwei Weltkriege, der Nationalsozialismus, Flucht und Vertreibung bei ihrer Familie hinterlassen haben. Auf den Spuren ihrer Großeltern durch Polen, Litauen, Moldau, die Ukraine und Transnistrien entstand ihr neues Buch ‚Zur besonderen Verwendung‘. Diese private wie politische Reise in die Vergangenheit ihrer Familie stellt sie bei einem LeseBrunch mit einer hochspannenden Vorstellung ihres Buches vor. In Anbetracht der Aktualität des Themas sind Sie im Anschluss an die Lesung herzlich zu einer lebhaften Frage- und Diskussionsrunde eingeladen. Selbstverständlich könnt ihr Petras Bücher bei uns erstehen und von ihr signieren lassen. Einlass ist um 11 Uhr, unser VorLeseZeichen beginnt um 11.30 Uhr. Natürlich ist auch wieder unsere Kooperationspartnerin vom Buchladen am Markt, Andrea Tuscher, dabei! Bitte nutzt, falls ihr mit dem Auto kommen müsst, den 300 m entfernten großen Parkplatz am Main. Vielen Dank. Der Eintritt für die Lesung beträgt 5 Euro. Speis und Trank werden separat angeboten. 11 Uhr
Zweitlof.ft, Bernardstraße 13, Offenbach
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Sonntag 18. Juni: Comic-Lesung mit Revolutionsliedern: „Frankfurt 1848/49 – Skizzen einer Revolution“

(Daniela)
Die Comiczeichnerin und Illustratorin Annelie Wagner und Christopher Tauber, alias Piwi, stellen in einer multimedialen Lesung ihr Kinder- und Jugendcomic mit dem Titel “Frankfurt 1848/49 – Skizzen einer Revolution“ vor: Vera, Tochter aus gutem Hause, künstlerisch begabt und politisch interessiert, schildert in ihrem Tagebuch die Aufbruchsstimmung in Frankfurts Straßen und die schwierigen Verhandlungen in der Paulskirche, erzählt von ihren Begegnungen mit dem jungen Revolutionär Georg – und vom Ärger mit ihren Eltern, die ihre Tochter lieber gut verheiratet als politisch interessiert sehen. Alles ändert sich, als preußische Truppen in Frankfurt einmarschieren…
Begleitet wird die Lesung mit Revolutionsliedern von der Sängerin Julia Embers. 2019 schloss sie ihr Musikstudium an der HfMDK ab. Eigene Kompositionen präsentiert sie gemeinsam mit Ihrer Duo-Partnerin Paula Stenger in der überregional bekannten Singer-/Songwriter/New-Folk Band „Romie“, mit der sie bereits viele Bühnen Deutschlands bespielte. Auch singt sie u.a. im Extrachor der Oper Frankfurt oder als Frontsängerin der Jazz Combo „The Main Thing“.
Mehr Informationen: Annelie Wagner: https://zwerchfellverlag.de/annelie-wagner Christoph Tauber: http://www.piwimonium.de Julia Embers: https://www.juliaembers.com
Eintritt: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei, die anderen 8 € / 4 € ermäßigt
Sonntag, 18. Juni 2023, 14 Uhr Historisches Museum, Leopold-Sonnemann-Saal
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World Paella Day Cup 2023 – Wählen BIS ZUM 25.06! für den Bornheimer Ratskeller

Mario Furlanello, Geschäftsführer und Koch des Bornheimer Ratskellers bewirbt sich um einen Platz beim diesjährigen Wettbewerb "World Paella Day Cup" in Spanien / Valencia. Dafür benötigt er noch Stimmen! Sie schreiben: "Unserer Paellageschichte begann letztes Jahr mit der Teilnahme am Concurso international de Paella Valenciana en Sueca und der von uns überraschenden Belegung des dritten Platzes (https://www.ratskeller-bornheim.de/nachrichten/paella.html). Um der Geschichte noch ein weiteres Kapitel hinzufügen zu können, versuchen wir in diesem Jahr am World Paella Day Cup, der am offziellen Paella Tag dem Mittwoch, 20.September 2023 in Spanien/ Valencia stattfndet, teilzunehmen. Dafür brauchen wir jedoch Hilfe aus der Öffentlichkeit. Neben der eigentlichen Bewerbung, die wir natürlich schon eingereicht haben, zählen auch die "Votes" bzw. die Online-Reichweite in den sozialen Medien. Wir bitten alle unsere Gäste, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Geschäftspartner*innen und Interessierte rund um den Bornheimer Ratskeller und der Paella und nun auch die Presse um Mithilfe. (...) Wie wird abgestimmt ? Wir haben eine genaue Anleitung formuliert, damit (sowohl technisch als auch durch die Sprachbarriere) garantiert nichts schief geht! Folgen Sie zunächst diesem Link: https://vote.worldpaelladay.org/voteme/956694/687836159?lc=deu. Sie kommen direkt auf die Seite, auf der Sie Ihre Stimme für Mario abgeben können." Drücken Sie zunächst auf den roten Button "VOTAR" (=abstimmen). Es öffnet sich ein Kasten, in den Sie Vorname (nombre) und Nachname (apellido) in die oberen beiden Felder eintragen, darunter geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an. Dann setzen Sie zwei Häkchen: einmal für die Bestätigung, dass Sie keine Maschine sind und einmal, um den Nutzungsbestimmungen und den Datenschutzrichtlinien zuzustimmen. Danach muss man erneut den Button "VOTAR" drücken, um die Stimme abzugeben. Es öffnet sich ein Fenster, das einen darauf hinweist, dass die Stimme erst dann gezählt wird, wenn man den per E-Mail an die angegebene Adresse zugesendeten Link bestätigt. Also einloggen und das blau hervorgehobene Wort "enlace" (spanisch für Link) drücken. Unser Ziel sind 1.000+ Stimmen bis zur Deadline am 25.06.
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Montag, 19. Juni: HfMDK BandsNight!

(Uwe)
Während ich – wie jeden Montag – meine Zeit mit Alten Herren auf einem Sportplatz verbringe, spielen an diesem Abend in der Brotfabrik junge Talente aus der HfMDK (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) auf. Heute sind es FELIX KRELL (Duo) und – passend zum Monat Juni – JUNE.
Das schreiben die Veranstalter über die beiden Acts: Felix Krell – Multiinstrumentalist, Singer/Songwriter, Produzent und Komponist stellt uns zusammen mit Fathan Syahab an Gitarre und Bass seine letzten Releases sowie neue unveröffentlichte Songs und Kompositionen vor. Ganz im Stil von Tash Sultana, FKJ und vielen weiter gibt es dabei jede Menge Live-Looping und natürlich auch Interpretationen von bekannten Pop- und Jazztiteln.
Die Frankfurter Band JUNE setzt mit ihrem EP-Release „Midnight Stories“ im September 2023 den Startschuss für ihr gemeinsames Indie-Projekt. Die Mitglieder, die in verschiedenen Genres zu Hause sind, wie zum Beispiel Funk, Jazz und Rock, finden im Indie-Rock/Pop einen gemeinsamen Nenner. Als Kernelement ihrer Songs nutzen sie flächige Synth-Sounds, sphärische Gitarrenmelodien und authentische Drum-Grooves.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 Einlass: 19:00 Uhr VVK: 8 € zzgl. Gebühren / AK: 10 € / Schüler:innen der HfMdK zahlen 5 € an der AK / Stehplatz
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Mittwoch, 20. Juni: Hudaki Village Band / Musik & Diskurs

(Uwe)
Zum Uno-Weltflüchtlingstag (20.6.) spielt die legendäre Hudaki Village Band ein Konzert in der Reihe „Musik & Diskurs“. Vor dem Konzert haben die Künstler:innen die Möglichkeit, in einem kurzen Gespräch mit Jean Trouillet (WeltBeat/Radio X) ihren musikalischen Kosmos zu erklären.
Neun Hochzeitsmusikant:innen beamen uns zu einem Dorffest in den ukrainischen Karpaten. Ihr authentischer Mix aus unterschiedlichen lokalen Traditionen geht dabei in die Herzen und in die Beine. Sie sind Volksmusiker:innen im besten Sinne des Wortes, haben ihr Handwerk auf zahllosen Hochzeiten perfektioniert. Ein Musikkritiker bezeichnete die Band als ukrainischen „Buena Vista Social Club“. So wie die Kubaner verschiedene musikalische Stile und Traditionen repräsentieren, spiegelt die Hudaki Village Band die ethnische Vielfalt der ukrainischen Karpaten wider: Einflüsse der Ruthenen, Huzulen, Roma, Ungarn, Rumänen und Juden sind deutlich zu erkennen. All das bringt die Hudaki Village Band mit ihrer unverstellten, authentischen Art voller Energie auf die Bühne. Kein Wunder, dass sie seit Jahren überall in Europa auf Festivals eingeladen wurden. Doch ihre Clubauftritte sind noch legendärer, denn hier sind sie wie die Hochzeitskapellen ihrem Publikum ganz nahe und bringen jeden Tanzboden zum Brennen.
Die größte Stärke der Hudaki liegt in ihrer unverstellten Authentizität. Die Band versucht nicht, sich der aktuellen Konjunktur anzupassen oder folkloristisch zu klingen. Sie haben das Musizieren auf den Hochzeiten in ihren Dörfern gelernt, von wo auch die überlieferten Lieder stammen. Die Hudaki Village Band ist heute zweifelsohne die eigenständigste Folk-Formation der Ukraine. Die Besetzung der Band ist seit Jahren praktisch unverändert.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20:00 Uhr, VVK: 15 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 19 € / Stehplatz Foto: Brotfabrik Homepage
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Dienstag 20. Juni: FFM/ Billy F. Gibbons
(Andrea)
Billy F. Gibbons kommt mit seinem ungewöhnlichen Trio „The BFG's“ für 20 Konzerte nach Europa und wird dabei von John Douglas am Schlagzeug/Percussion, dem Tourschlagzeuger von Aerosmith, sowie von Austin Hanks an der Gitarre begleitet. Austin Hanks besticht durch seinen unorthodoxen Gitarrenstil, kopfüber und verkehrt herum, an der Seite von Douglas, einem langjährigen Freund von ZZ Top, und unterstützt die Band mit soliden Backbeats, da Matt Sorum vorübergehend aus wichtigen familiären Gründen nicht auf Tour gehen kann. Gibbons sagt dazu: „Matt ist mein langjähriger Freund und ein absoluter Profi und wir können gar nicht oft genug betonen, wie sehr wir es lieben, gemeinsam zu arbeiten und auf Tour zu gehen. Aufgrund Matts Beurlaubung von den Europaterminen haben wir unseren guten Freund John Douglas gefragt, ob er BFG bei den Konzertterminen in Europa begleiten würde. Seine Antwort war unmissverständlich: ‚Hell Yeah, ich bin dabei!‘“
Batschkapp, Gwinnerstraße, FFM
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Mittwoch 21. Juni: Dialogführung im Historischen Museum

(Daniela)
Dialog-Führung im Stadtlabor „Perspektiven von Geflüchteten auf unsere demokratische Gesellschaft“
Kuratorin Christina Ramsch und Stadtlaborant Björn Das führen im Dialog durch die neue Ausstellung im Stadtlabor „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“
Politische Bildung ist in Integrationskursen für anerkannte Geflüchtete nicht vorgesehen. Es wird oft vorausgesetzt, dass sie erst einmal die Sprache lernen, einen Arbeitsplatz finden und sich qualifizieren, bevor sie als gleichwertig angesehen werden. Stadtlaborant Björn Das hat in seinem Beitrag im Stadtlabor mit dem Titel „Perspektiven von Geflüchteten auf unsere Demokratische Gesellschaft“ Geflüchteten die Möglichkeit gegeben, über ihre Erfahrungen mit Demokratie in Deutschland und ihrem Herkunftsland zu reflektieren.
Am 21. Juni um 16 Uhr stellt er seinen Beitrag in einer Dialog-Führung mit Christina Ramsch vor. Sie ist wissenschaftliche Volontärin und eine der Kuratorinnen dieser Ausstellung im Stadtlabor.
Die Ausstellung im Stadtlabor wurde partizipativ mit Stadtlaborant*innen erarbeitet und lädt alle dazu ein, ihre eigene Stimme im Museum zu hinterlassen. In vier Bereichen, mit 19 Beiträgen und einer Familienspur, entsteht Raum für das gemeinsame Nachdenken über die Demokratie, ihren Wert, ihre Grenzen – und warum es sich lohnt, sie zu verteidigen.
Das gesamte Rahmenprogramm zur Ausstellung finden Sie im Veranstaltungskalender auf der Website unter dem Stichwort „Demokratie“: www.historisches-museum-frankfurt.de/veranstaltungen
Mittwoch, 21. Juni 2023, 16 Uhr Historisches Museum Frankfurt 8 € / ermäßigt 4 € + 3 € Führung
Eine Anmeldung im Vorfeld wird empfohlen. Möglich ist diese über den Online-Ticketshop oder den Besucherservice besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de, T (069) 212-35154). Sind noch Plätze verfügbar, kann man sich auch unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse anmelden.
Foto: Uwe Dettmer
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Mittwoch, 21. Juni: OF/Wasserversorgung sichern
(Andrea)
So toll ich den Sommer finde, wir müssen reden. Heute findet im Filmklubb eine interessante und auch wichtige Diskussion statt: "Wasserversorgung sichern, Wald und Wiesen erhalten." Ein Bürger*innen-Gespräch mit: Dr. Gerd Dettweiler (NABU, Kreisverband Offenbach) Günther Eufinger (Bürgerinitiative Stadtfieber) Michaela Rohrbach (Institut für sozial-ökologische Forschung) Peter Schneider (Wasserzweckverband) Daniel Wiljotti (Unternehmen Garten- und Landschaftsbau) Moderation: Dr. Harry Neß Einlass: 18.00 Uhr Beginn: 19.00 Uhr Ort: Filmklubb, Veranstalter: Stadtfieber Es werden Speisen und Getränke angeboten
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach
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Mittwoch, 21. Juni: FFM/ The Winery Dogs
(Andrea)
Im Namen steckt auch ein wenig Weisheit: Wie ein alter Wein, dem man genügend Zeit zum Gären und Atmen lässt, werden The Winery Dogs mit jedem Album besser und besser. Und so ist „III“ wieder einmal ein starkes Statement einer Band aus Ausnahmemusikern, die es geschafft haben, ihre Talente gemeinsam in die Waagschale zu werfen. Nach sieben langen Jahren Wartezeit wird die US-Supergroup The Winery Dogs endlich wieder in Deutschland zu sehen sein.
Einlass 19 Uhr Batschkapp, Gwinnerstraße, FFM
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Donnerstag, 22. Juni: Frank Goosens liest aus "Spiel ab"

(Uwe)
Die ursprünglich auf den 25.05 datierte Lesung findet krankheitsbedingt rund einen Monat später statt. Ich gehe trotzdem hin!
Frank Goosen gehört spätestens seit seinem Buch Sommerfest zu meinen Lieblingsautoren. Nach „Förster, Mein Förster“ und „Kein Wunder“ ist im neuen Buch Goosens´ „Spiel ab“ wieder Förster die alles verbindende Figur. Sein alter Freund Fränge möchte die schwierige Beziehung zu seinem Sohn verbessern und wird dessen ehrenamtlicher Jugendtrainer bei einer unterdurchschnittlichen C-Jugend-Mannschaft in einem kleinen Verein im Ruhrgebiet, Förster unterstützt ihn dabei als Co-Trainer. Dass Goosens selbst einige Jahre die Mannschaft seines Sohnes betreute, ist aus jeder Zeile des Buchs herauszulesen. Er beschreibt das Miteinander der Spieler, die guten Seelen und schrägen Vögel von Vereinen und den alltäglichen Kampf mit den Widrigkeiten so treffend, dass man selbst als langjähriger Funktionär eines Kreisklassenvereins immer wieder zustimmend nickt. Nichts wird übertrieben oder beschönigt und nebenbei bleibt viel Raum für Zwischenmenschliches, Humor und Melancholie.
Brotfabrik, 20 Uhr F, Bachmannstr. 2 Tickets: ca. 18 EUR zzgl. Gebühren Foto: Martin Steffen
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Donnerstag 22. Juni: Vinyl Gottesdienst mit Moses Pelham

(Daniela)
Ich bin heute Abend mit einer Freundin verabredet und hoffe, dass sie Lust hat erst mit mir zum Vinyl Gottesdienst zu gehen, denn Lars und Matthias haben heute Abend Moses Pelham zu Gast.Die Plattenteller drehen sich wieder, am Donnerstag, dem 22. Juni um 19.30 Uhr in der Johanniskirche (Turmstraße/Bornheim): Vor dem Hintergrund des barocken Hochaltars bringt dieses Mal Moses Pelham seine Musik zum Thema „Trost“ mit und kommt mit Moderator Matthias Westerweller ins Gespräch. Der Frankfurter Rapper, Hip Hop-Urgestein der ersten Stunde, nahm bekanntlich noch nie ein Blatt vor den Mund - und das Spirituelle liegt ihm besonders am Herzen. So wird es in der Johanniskirche wild und klug, sanft und laut. Und ganz bestimmt deep. Für den „leichten“ gottesdienstlichen Rahmen sorgt Pfarrer Lars Heinemann, für die Getränke wie immer die Bar. Und natürlich wird es auch wieder eine Interaktion mit dem Publikum, pardon: der Gemeinde geben. Lasst euch überraschen!
VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit dem Moderator entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird.
Beginn 19.30 Uhr Johanniskirche, Turmstraße/Bornheim
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Ab 22. Juni (bis 02. Juli): Un_sicher

(Martin)
Start Frankfurt Hauptbahnhof – Ziel Gerichtsquartier bei der Konstabler Wache
Seit August 2018 wurden Drohbriefe an verschiedene Personen und Institutionen versandt, die sich öffentlich gegen Rechtsradikalismus engagieren, unterschrieben mit „NSU 2.0.“ Sie enthielten sensible und teilweise nicht öffentlich zugängliche Daten. Wer hat die Drohungen versandt, wer die Informationen abgerufen? Eine Spur führt zu einem Computer im ersten Polizeirevier in Frankfurt am Main und im weiteren Verlauf der Ermittlungen zu einer rechtsradikalen Chatgruppe inmitten der Polizei.
un_sicher recherchiert Gegenwart und Vergangenheit der Frankfurter Polizei. Sind Phänomene wie der „NSU 2.0“ oder rechtsradikale Chatgruppen nur ein Randphänomen oder sind sie eine Gefährdung der Demokratie? Wie hat sich die Institution Polizei entwickelt? Wie kann sie anders gedacht werden? Wie utopisch erscheint die Idee einer Gesellschaft ohne Polizei?
Mithilfe von Interviews mit Expert*innen und Betroffenen führt der Audio-Walk zu Orten im öffentlichen Raum, die für die Entwicklung und gegenwärtige Ereignisse um die Frankfurter Polizei bedeutsam sind. Als EXPERT*INNEN sind u.a. zu hören: Seda Başay-Yıldız (Rechtsanwältin), Janine Wissler (Bundesparteivorsitzende DIE LINKE, MdB), Armin von Copwatch Frankfurt, Martin Kirsch von PolizeiGrün e.V., Kristin Pietrzyk (Rechtsanwältin), Bafta Sarbo (Sozialwissenschaftlerin) und Prof. Dr. Tobias Singelnstein (Kriminologe und Rechtswissenschaftler)
Dauer ca. 2 Stunden Für den Walk werden das eigene Handy und gute Kopfhörer benötigt. Reservierung ausschließlich per E-Mail an: d.krohn@studionaxos.de Anmeldung mit Nennung von Wunschtermin, Wunschstartzeit, Anzahl der Personen, Handynummer und ob Technik ausgeliehen werden soll. Infos: https://studionaxos.de/de/produktionen/un-sicher
Ab 22. Juni (Premiere), Startzeiten zwischen 17.00h und 20.00h, alle 15 Minuten Weitere Termine am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Juni (13:00h - 18:00h) und Samstag, 01. und Sonntag, 02. Juli, 13.00h - 18:00h Start Frankfurt Hauptbahnhof – Ziel Gerichtsquartier bei der Konstabler Wache
Foto: © Christian Schuller
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Donnerstag, 22. JunI: FFM/ Chris Cosmo

(Andrea)
Der Batschkapp-Sommergarten ist wieder geöffnet und wir werden mal bei Cris Cosmo reinschauen. Seine Band kommt aus Mannheim, Frankfurt und Mainz. Den Künstlernamen „Cosmo“ erhielt Cris in Südamerika, als er mit Straßenmusik um die Welt zog. Diese Zeit hat auch seinen Musikstil nachhaltig beeinflusst. Er nennt es „Conscious Pop“ [= bewusste Popmusik] und mischt dafür Singer-Songwriter mit Reggae, Dancehall, HipHop, Funk und EDM.Cris Cosmo‘s Songs waren für den Echo und den German-Songwriting-Award nominiert, bekamen einen Radio-Regenbogen-Award und brachten ihn zum Bundesvision Songcontest. Auch in der Coronazeit war der kreative Kopf alles andere als untätig und schrieb einhundert neue BlitzSongs – maßgeschneiderte Auftragssongs für Privatpersonen und Unternehmen. Cosmo‘s reflektierte, positive Texte handeln von Selbstverwirklichung und Körperkontakt, von Hoffnung in Zeiten der Krise und davon, dass wir „Ein Teil von Allem“ sind. So heißt Cris‘ siebtes Studioalbum, das im Juni 2023 veröffentlicht wird.Einlass 18.30 Uhr
Batschkapp Sommergarten. Gwinnerstraße, FFM
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Freitag, 23. Juni, und Samstag, 24. Juni : OF/ Riviera-Konferenz

(Andrea)
Schade, dass wir nicht da sind. Ich hätte Linus gerne getroffen und die Panels lesen sich ohnehin spannend. Außerdem schade, dass die geschätzte Kollegin Sabine Lydia Schmidt jetzt an der Spree ihr Unwesen treiben wird, man wird sicher noch von ihr hören, aber....Alles Gute an dieser Stelle, rock Berlin meine Liebe! Nun denne: "Das Riviera-Festival im Spätsommer verbindet lässige Clubkultur entlang des Flusses, die gleichnamige Konferenz bringt Menschen und Macher aus der Musikbranche im Rhein-Main-Gebiet zusammen. Heute und morgen wird in unterschiedlichen Formaten über „Energie“ gesprochen. Dann wird es beispielsweise darum gehen, wie und ob Lobbyismus eher Kraft und Energie kostet oder spart oder in welchem Umfeld sich kreative Energie am besten entfalten kann. Auch die globale Energiekrise und die Endlichkeit der eigenen Ressourcen stehen auf dem Programm. Die Riviera-Konferenz findet im Offenbacher Rathaus Pavillon statt. Für das leibliche Wohl sorgt das Team vom Klub.Liebe.Studio mit seinem temporären Cafe-Angebot „Kollektiv“. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Die Moderation hat Musikjournalisten Linus Volkmann übernommen. Sprechen werden unter anderem Sabine-Lydia Schmidt, Kulturreferentin der Stadt Offenbach, Sascha Wild, Musikreferent der Stadt Frankfurt, Francesca Hergeth vom Netzwerk Music Women Germany, die Musikerin Tif oder Verena Bößmann vom Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen. Am Ende der Riviera-Konferenz steht ein Ausrufezeichen. Am 24. Juni wird das Konferenzprogramm durch drei Workshops im Coworking Space ROC ergänzt. Die Workshops richten sich besonders an Offenbacher Musikschaffende, Vereine und Kulturinitiativen und , geben Zeit, sich intensiver mit den Themen psychische Gesundheit, Awareness und Energiehaushalt zu beschäftigen. In kleinen Gruppen werden diese Themen vertieft und wird Gelegenheit für einen Austausch geboten. Programm am Freitag, 23.06.2023 im Rathaus-Pavillion
13.30 Uhr: Eröffnung und Grußwort 14 bis 15 Uhr: Panel I. Transforming Energy Sascha Wild, Musikbeauftragter der Stadt Frankfurt am Main, Sabine-Lydia Schmidt, Kulturreferentin der Stadt Offenbach, Tif, Musikerin, Ecuador Indio, Riverside Session Kollektiv 15 bis 16 Uhr: Panel II. Sharing Energy Verena Boessmann, Verband unabhängiger Musikunternehmer*innenn, Francesca Herget, Netzwerk Music Women Germany / Schlachthof Wiesbaden 16 bis16:30 Uhr: Coffee Break 16:30 bis 17 Uhr: Keynote 17-18 Uhr: Panel III. Charging Energy Speake*innen/Speaker: tba 18-bis 19 Uhr: Panel IV. Common Energy Mit Vertreterinnen und Vertretern der Offenbacher Clubs und Konzertspielstätten 19 bis 24 Uhr: Get Together – Drinks & Music mit Ergin Ertebar und Kollektiv
Infostand des Amts für Kulturmanagement im Rathaus Pavillon von 13 bis 18 Uhr. Idee im Kopf und bereits so weit durchdacht, dass nun die große Frage der Finanzierung zu klären ist? Und wo bekommt man eigentlich die Unterstützung und Beratung in der Kommune, wer sind die richtigen Ansprechpartnerinnen und-partner in den zuständigen Behörden und Ämtern? Das Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach bietet in einer offenen Sprechstunde Beratung zur Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten auf Kommunal- und Landesebene für Musik- und Kulturprojekte an. Also Energie freisetzen und vorbeikommen! Programm am
Samstag, 24. Juni 2023 im ROC Office Center 11 bis 13 Uhr: Workshop I Mental health in Music
Workshopleitung: tba 14 bis 16 Uhr: Workshop II Good Energy Workshopleitung: Runa Hoffmann, Same but different, diversityberlin.com 14 bis 16 Uhr: Workshop III Saving Energy Workshopleitung: Hanna Mauksch
www.riviera-offenbach.de und www.instagram.com/rivieraoffenbach TICKETS Anmeldung für die Konferenz ab sofort per E-Mail an: riviera@offenbach.de Die Teilnahme an der Konferenz und ihren Programmpunkten ist kostenlos.
Stadtraum – Rathaus Pavillon, Stadthof 16 / ROC Office Center, Stadthof 16A, Offenbach am Main
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Samstag, 24. Juni: KULTURCAMPUS OPEN AIR: RÄUME FÜR ALLE!

(Petra)
Es tut sich was auf dem alten Uni-Campus in Bockenheim: In den Ritzen der vor sich hin dämmernden Betonwüste wachsen die Ideen und treibt das kulturelle Leben seine Blüten. Der Kulturcampus betritt strahlend und mit ein wenig Lampenfieber die Bühne der Stadt. Etablierte Institutionen wie das KoZ und der AStA, neuere Zugänge wie die ada_kantine oder Wohnprojektgruppen sind ebenso dabei wie Initiativen, die Konzepte zur Nutzung des Leerstands auf dem Campus haben. Heute lädt ein breites Bündnis von Initiativen rund um das Offene Haus der Kulturen und den AStA der Goethe-Uni zum Kulturcampus Open Air. Es gibt ein dichtes Programm auf zwei Bühnen mit Live-Musik, Essen, Trinken, Flohmarkt, Urban Gardening, Kinderprogramm, politischen Diskussionen und Feuershow.
Ab 12 Uhr wird die Bockenheimer Landstraße zwischen Senckenberganlage und Gräfstraße vom Autoverkehr befreit und für Livemusik, Theater, Spaß und Kultur geöffnet. Auf der sonst befahrenen Straße steht dann eine Bühne. Auf einem Markt der Möglichkeiten informieren Initiativen und Vereine über ihre Aktivitäten in Zusammenhang mit dem Kulturcampus und dem umliegenden Bockenheim. Ein Skatepark entsteht auf der Straßenfahrbahn. Eine weitere Bühne vor dem Studierendenhaus, dem zukünftigen Offenen Haus der Kulturen, startet um 16 Uhr mit Live-Bands, es gibt Diskussionen, Kinderprogramm, Urban Gardening und eine große Feuershow, bevor ab 22 Uhr im Café KoZ bis in den Morgen DJs auflegen. An diesem Tag wollen wir sichtbar machen, was STADT sein kann – und was der Kulturcampus schon längst ist. Wir fordern Räume für alle auf dem Kulturcampus!
Kulturcampus Open-Air: Räume für alle!, Ein-Tages-Festival mit Live-Musik, Infoständen, Diskussionen, Urban Gardening, Kinderprogramm und vielem mehr, Ort: Campus Bockenheim und Bockenheimer Warte, Uhrzeit: ab 12 Uhr, Eintritt: frrei, Veranstalter: Zweite Chance Campus Bockenheim, Offenes Haus der Kulturen, AStA der Goethe-Universität, ada_kantine, Architects for Future, Virus Musik, Café KoZ, Verband binationaler Familien und Partnerschaften, DIDF, Stadttteilbüro Bockenheim, Concrete Skate, Freunde Bockenheims, Initiative Zukunft Bockenheim, u.v.m.
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Samstag 24. Juni: Hofflohmärkte im Nordend
(Daniela)
Kaja macht mit beim Hofflohmarkt.
Knapp 100 Höfe werden am Samstag, 24.06.23 zwischen 10-16 Uhr im Nordend ihre Tore öffnen, um Flohmarkt zu machen. Alte Lieblingsstücke verkaufen, neue Lieblingsstücke finden, durch die schönen Nordender Straßen schlendern... hört sich doch nett an, oder?
Hier findet ihr die Übersicht, in welchen Höfen die Stände zu finden sind.
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Samstag, 24. Juni, und Sonntag, 25. Juni: Mühlheim: 29. Steinbruchfestival

(Andrea)
Wir sind auf einer Hochzeit im Sauerland und werden daher leider das Steinbruchfestival in Mühlheim-Dietesheim verpassen. Wirklich leider, denn das Line-Up ist wieder gelungen, Gastone und Conni Maly mit ihrem Lava 303 Projekt hätte ich gerne mal wieder live erlebt, und man trifft immer eine Menge toller Menschen. Zum 29. Mal laden die Arties auf ihr Gelände im Steinbruch am Grünen See und das ist definitiv eines der familiärsten Veranstaltungen, die ich kenne. Bewusst klein gehalten, lädt das idyllische Festival Gelände mit dem Palmen gesäumten ArtiBeach, Fans und Freunde jeden Alters dazu ein, die Musik und Atmosphäre des Steinbruchfestival zu genießen.Auf dem Programm stehen Latin, Reggae, Balkan, Rock, Elektro, House, Jazz, World, Ska, Funk, Cumbia. Von Gastone (!), Malaka Hostel, Lava 303 (!), Mate Power, Bab Ane Zamé, the Argosonics, Mathias Bozo, Jahfro, the Muffin Tops, Dounddounba und den DJs der AfterShows Das Programm beginnt am Samstag, 24.06., um 17:00, am Sonntag, 25.06., um 14:00. Vielfältig ist auch die Kulinarik im Food Corner von Burger bis Vegan. Die Festivalbar wird vom bewährten Team des 'uferlos BeachClub' betrieben. Das 2 Tage Festivalticket kostet erschwingliche Euro 33,- Euro 25,- der Samstag und Euro 15,- der Sonntag. Für bis 16 jährige ist der Eintritt frei. Mehr Infos gibt es auf www.steinbruchfestival.de, sowie auf facebook und instagram.
Vereinsgelände der Artificial Family eV, Rabenlohweg 5, am Grünen See, in 63165 Mühlheim, perfekt mit der S8 und S9 angebunden
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Sonntag, 25. Juni: COLOANA INFINITĂ – 100 JAHRE LIGETI

(Martin)
62. Naxos Hallenkonzert Thomas Hell - Klavier
Die drei Bücher der Études pour piano von György Ligeti erklingen anlässlich seines 100. Jubiläums: Der 2006 verstorbene Komponist zählte zu den prägendsten Persönlichkeiten der Musik nach 1945 und auch in der Gegenwart strahlt sein Schaffen große Präsenz aus.
Unter seinen Klavierwerken faszinieren besonders die Etüden, die zu den herausforderndsten ihresgleichen zählen: Zehn Finger müssen bspw. gleichzeitig bis zu sieben verschiedene Stimmen spielen, das Instrument in eine akustische Endlostreppe verwandeln, oder „so schnell wie möglich (bzw. noch schneller)“ spielen.
Gerahmt wird das Konzert durch eine Einführung und ein anschließendes Interview mit Thomas Hell, der zu den wenigen Pianist*innen mit den kompletten Ligeti-Études im Repertoire zählt.
Gesamtaufführung: György Ligeti (1923-2006) – Études pour Piano I.-III. (1985-2001)
Hier geht’s zur Reservierung der Tickets: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/
Sonntag, 25. Juni um 11.00hNaxos HalleFoto: © Fumiaki Fujimoto.
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Dienstag, 27. Juni: FFM/ The Hu

(Andrea)
Vergesst alles, was ihr über Metal zu wissen glaubt: The HU stellen das Genre mit Einflüssen mongolischer Kultur und traditionellen Instrumenten gehörig auf den Kopf. Ihr „Hunnu-Rock“ ist eine Sensation: The HU zeigen, dass traditionelle Instrumente wie die mongolische Pferdekopfgeige, die Tsuur-Flöte oder die Tovshuur-Laute verdammt heavy klingen können. 2018 veröffentlichen die vier Musiker – allesamt Absolventen des mongolischen Staatskonservatoriums – die Songs „Yuve Yuve Yu“ und „Wolf Totem“ auf YouTube. „Hunnu“, das ist eine Bezeichnung für den Urstamm der Mongolen. Ein Nomadenvolk, dessen Geschichte und Bräuche die Hauptinspiration für die Musik von The HU sind. Kultur und traditionelle Werte wie eine spirituelle Verbindung zur Erde, ökologische Nachhaltigkeit und Friedfertigkeit stehen hier an oberster Stelle. Mal klingt das meditativ, mal kriegerisch, jedoch immer ganz einzigartig.2019 veröffentlicht die Band ihr erstes Album „The Gereg“ und reist mit ihrem Folk-Metal um die Welt. Drei Jahre später erscheint der Nachfolger „Rumble Of Thunder“. Mittlerweile auf acht Mitglieder angewachsen, zeigt sich die Band mit dem charakteristischen Untertongesang hier noch härter als zuvor, während sie ostasiatische Folklore mit westlichen Klängen verbindet. Eine Show von The HU ist eine kulturelle Exkursion und der beste Beweis dafür, dass Musik die unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt verbindet." Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Mittwoch, 28. Juni: WEYES BLOOD
(Uwe)
Weyes Blood ist im Spätsommer intensiv in Nordamerika unterwegs. Teilweise allein, teilweise als Support für The Strokes, Beck, Phoenix und Prefume Genius. Alles gute Namen, die die junge US-amerikanische Indie-Folkmusikerin, die bürgerlich Natalie Mering heißt und deren Künstlernamen auf den Roman Wise Blood der Schriftstellerin Flannery O’Connor zurückgeht (das Buch der früh verstorbenen Autorin wurde von Regielegende John Huston verfilmt). Nach Deutschland kommt Weyes Blood nun im Rahmen ihrer IN HOLY FLUX TOUR: THE RESURRECTION und hat selbst einen Support dabei (Discovery Zone)
Zoom, F., Carl-Benz-Str. 21 EINLASS 19:00H, 28€ zzgl. Gebühren credit-neelamkhanvela
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Mittwoch, 28. Juni, und Donnerstag, 29. Juni: BarCamp für female Leadership & Empowerment

(Petra)
Female Leadership & Empowerment sind in aller Munde, Posts, Medien, Bücher, Talkshows, Magazinen etcetera. Good on Paper and in Media, aber wenn wir genauer hinschauen wird deutlich: Wir stehen hier an vielen Stellen noch am Anfang! Aber nur lautstarkes Lamentieren darüber und die reine Beobachter*innenperspektive bringen uns nicht weiter! Genau das hat sich meine Freundin Elke gedacht und aus einem spontanen Herzensimpuls heraus das BarCamp für female Leadership & Empowerment ins Leben gerufen. Es findet am 28. und 29. Juni in Eschborn statt und befasst sich mit Fragen wie: Was und wie können WIR SELBER hier zum Fortschritt beitragen? Im BarCamp, das bedeutet zwei Tage pure Co-Kreation und Co-Laboration zu Fragestellungen, Baustellen und Herausforderungen rund um diese wichtige Thematik. Und ganz wichtig: Männer sind unbedingt willkommen, denn nur gemeinsam verändern wir Zukunft nachhaltig! Das gibt es natürlich nicht gratis, abe ich finde: ein gutes Investment in sich selbst und unsere Gesellschaft beziehungsweise die uns umgebenden Strukturen: gerade wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich mich im Alltag ärgere - und dann doch nichts geändert bekomme.
BarCamp für female Leadership & Empowerment, zweitägiges BarCamp, Ort: Frabkfurter Straße 10 - 14, Eschborn, Preis (plus Servicegebühr): Early Birds bis 09.06. 500 Euro, Weiteres findet Ihr hier, bei weiteren Fragen, auch zu Sonderkonditionen gerne per E-Mail direkt an Elke
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Donnerstag, 29. Juni: Of/ Die Bakchen
(Andrea)
Endlich ist es soweit und das Theater der Welt wird eröffnet! Ich freue mich schon sehr auf die Zeit und besonders, dass die Eröffnung in Offenbach stattfindet. Satoko Ichihara eröffnet mit der Inszenierung „Die Bakchen, Holstein-Milchkühe“, einem alten griechischem Stoff (Euripides) im neuen Gewand: "Eine scheinbar gewöhnliche japanische Hausfrau, ihr Schoßhund, eine durch künstliche Befruchtung geborene Mensch-Rind-Kreuzung und ein Chor der Seelen von Milchkühen überschreiten lustvoll und provokativ jene moralischen Grenzen, mit der Menschen ihr Verhalten, ihre Sexualität und Physiologie über jene der Tiere erheben. Diese beißend-satirische Adaption des antiken Mythos von Dionysos und seinen bacchantischen Begleiterinnen wirft diese Grenzen über Bord und kitzelt so manches versteckte Verlangen und bizarre Fantasien hervor." Die Vorstellung am 29. ist bereits ausverkauft, für den 30. Juni gibt es noch Karten. Beginn 20 Uhr.
Capitol, Goethestraße, Offenbach
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Ab Donnerstag 29. Juni bis 13. Juli: Liebighaus Live

(Daniela)
Das ist ein super schönes Format, der Open-Air-Sommer im wunderschönen Liebieghaus Garten
Erleben Sie Live-Sets von jungen Musikern aus der Region und sehen Sie im „Maschinenraum der Götter“, wie unsere Zukunft erfunden wurde.
LIEBIEGHAUS LIVE präsentiert wieder ein besonderes Line-Up: Mit der deutsch-türkischen Indie-Band ENGIN, den ausgezeichneten Nachwuchstalenten von Quartertone, Discovery Collective und Mikio sowie tanzbarer Soul-Power von Julie Kuhl und NI-KA & Band feiern wir in Frankfurts schönstem Garten den Sommer. Unsere Kunstvermittler nehmen Sie gedanklich mit in den „Maschinenraum der Götter“ und lüften Geheimnisse um die jahrtausendealte Verbindung von Kunst und Wissenschaft.
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter im Garten des Museums statt. Bei offizieller Unwetterwarnung behalten wir uns vor, einen Ersatztermin anzubieten oder die Veranstaltung abzusagen.
29. Juni // ENGIN (Deutsch-türkischer Indie) 6. Juli // Quartertone, Discovery Collective und Mikio (Jazz, RnB, Alternative) 13. Juli // NI-KA & Band und Julie Kuhl (Soul, Indie)
Tickets:18 Euro, 9 Euro ermäßigt Erhältlich im Online-Shop, Restkarten an der Abendkasse. Beginn 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) Kulinarisches: Snacks & Drinks vom Café im Liebieghaus
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Donnerstag. 29. Juni – Sonntag, 16. Juli: Theater der Welt 2023

(Martin)
Internationales Theaterfestival - Verschiedene Orte in Frankfurt Rhein-Main
Theater der Welt 2023
Es ist das bedeutendste internationale Theaterfestival Deutschlands. Nach 40 (!) Jahren findet ‚Theater der Welt wieder in der Region Frankfurt Rhein-Main statt. Es gibt vom 29. Juni – 16. Juli faszinierende Theater-, Tanz-, Performance- und installative Kunstformate zu sehen und zu erleben!
Das Festival wurde Ende der 1970er Jahre vom Internationalen Theaterinstitut – Zentrum Deutschland (ITI) initiiert und findet seitdem alle drei Jahre in jedes Mal wechselnden Städten und Regionen Deutschlands statt. Zu sehen gibt es wegweisende Leistungen und ästhetische Entwicklungen des Theaters aus aller Welt.
Premieren, Gastspiele, innovative, experimentelle, kleine feine, große laute, nachdenkliche, aufwühlende Bilder und Erlebnisse werden mit Theater der Welt 2023 nach Offenbach und Frankfurt gebracht. Partizipative Stadtprojekte mit Beteiligten aus Frankfurt und Offenbach sorgen für eine Verbindung der besonderen Art zwischen den beiden Städten, den Mitwirkenden und den Zuschauenden.
Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird das Festival von einer außereuropäischen Programmdirektorin geleitet: Die japanische Festivalmacherin Chiaki Soma reagiert mit ihrem kuratorischen Konzept auf die aktuellen Geschehnisse in Europa und der Welt.
Die 16. Ausgabe des Festivals wurde initiiert und realisiert von den drei Frankfurter Kulturinstitutionen Künstler*innenhaus Mousonturm, Museum Angewandte Kunst und Schauspiel Frankfurt, – sowie dem Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach als assoziiertem Partner.
Hier geht’s zum Programm: https://theaterderwelt.de
Ihr seht, das ist eine riesige Menge an großartigen Theatersensationen und hingehen lohnt! Und fast wird das zum Problem, alles, was sich lohnt (eben so viel!), irgendwie unterzubringen.
Schaut selbst – und ein paar einzelne Theaterleckerbissen werden (höchst individuelle ausgewählt) dann hier auch gesondert empfohlen…
Donnerstag. 29. Juni – Sonntag, 16. Juli: Theater der Welt 2023
Internationales Theaterfestival an verschiedenen Orten in Frankfurt Rhein-Main
Foto: © Veranstalter*innen
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Donnerstag 29. Juni bis Sonntag 27. August: Freiluftkino Frankfurt
(Daniela)
Wohl zum letzten Mal an diesem so besonderen Ort: Das Freiluftkino Frankfurt findet wieder im Hof vom Alten Polizeipräsidium statt.
Das Team um Gregor und Johanna hat wieder ein tolles Programm zusammengestellt:
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Donnerstag 29. Juni: Eröffnungsfilm, Freiluftkino Frankfurt: Sonne & Beton
(Daniela)
Grossartiger Film. Ich habe ihn bereits beim Lichter Filmfest angeschaut, aber da er mir so gut gefallen hat schaue ich ihn mir nochmal an: SONNE UND BETON
Berlin-Gropiusstadt im Rekordsommer 2003. In den Parks stinkt es nach Hundescheiße, überall Scherben, in den Ecken stehen Dealer. Wer hier lebt, ist Gangster oder Opfer. Lukas (Levy Rico Arcos), Gino (Rafael Luis Klein-Heßling) und Julius (Vincent Wiemer) sind solche Opfer. Kein Geld fürs Schwimmbad, kein Glück in der Liebe und nur Stress zu Hause. Als sie im Park Gras kaufen wollen, geraten sie zwischen rivalisierende Dealer. Die verprügeln Lukas und wollen 500 Euro Schutzgeld. Wie soll Lukas das Geld auftreiben? Sein neuer Klassenkamerad Sanchez (Aaron Maldonado-Morales) hat eine Idee: Einfach in die Schule einbrechen, die neuen Computer aus dem Lager schleppen und verkaufen. Dann sind sie alle Geldsorgen los. Der Plan gelingt. Fast.
TICKETS BUCHEN Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=qiepdcWFu9Y
Infos: Altes Polizeipräsidium, Eingang über Ludwigstraße 1 Eintritt: 11,00 €. / Erm. 10,00 €* Einlass und Kassenöffnung ab 19:30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit! Weitere Infos zu Barrierefreiheit, Essen & Trinken etc. hier: https://www.freiluftkinofrankfurt.de/service/
Donnerstag, 29. & Freitag, 30. Juni: So oder ganz anders
(Martin)
Ein Stück über das Rauswachsen / für alle ab 12 Jahren/7. Klasse
Es waren einmal Wasserbomben, die lagen im Kühlschrank…
Es war einmal ein Kühlschrank. Es war einmal eine Person oder waren es mehrere? Es war einmal etwas, das einfach nicht mehr passte. Es war einmal Nichts. Es war einmal ein Eisbär. Es war einmal der Beginn einer Liebe.
Hier gibt’s einen Trailer: https://vimeo.com/791182737 Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.theatergruenesosse.de/spielplan/
Donnerstag, 29. Juni um 19.00h und Freitag, 30. Juni um 11.00h und 19.00h Löwenensemble/Theater Grüne Soße, Löwenhof, Löwengasse 27k, Frankfurt am Main Foto: © Veranstalter*in
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Freitag, 30. Juni – Sonntag, 2. Juli: Wstyd (Scham)

(Martin)
Gosia Wdowik (Warschau) Schauspiel Frankfurt Theater der Welt 2023
Wofür schämen sich Menschen? Und warum überhaupt?
Im Stück »Wstyd (Scham)« der polnischen Theaterregisseurin Gosia Wdowik sehen sich drei Generationen von Frauen aus einer Familie mit Fragen über soziale Scham und deren Vererbung konfrontiert. Die fesselnde Inszenierung erzählt eine intime Geschichte über Mütter und Töchter, die sich lieben und miteinander reden, auch wenn sie sich nicht immer ganz verstehen.
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen erkundet Gosia Wdowik dabei wie Scham soziale Ungleichheit befördert und aufrechterhält. Scham zeigt sich in dem Moment, in dem Menschen ungewollt und unvorbereitet sichtbar werden.
Wer hat das Privileg, offen über Schwäche und Scham zu sprechen? Und wen oder was opfern diese Frauen, um sich von gesellschaftlich bedingter Scham zu befreien?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/wstyd-shame/1380/ Freitag, 30. Juni, 21.00h und Samstag, 1. und Sonntag, 2. Juli um jeweils 18.00hFoto: © Maurycy Stankiewicz
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Freitag, 30. Juni: Of/ Distr.action

(Andrea)
Sehr cool, dass die IMA Clique, also David, James und ein paar andere die Parksidestudios für sich entdeckt haben. Schon eine sehr besondere Location und deshalb freue ich mich, da mal reinzusneaken. Die DJs sagen mir wie immer nichts. Dh, Anna Hjalmarsson ist Resident im Robert Johnson und hat anlässlich der Fashion Week mal ein bisschen erzählt. Das war ein nettes Gespräch. Also: Frankfurt friends watch out. "We have another special one for you. On June 30th we bring you an awesome line-up in an amazing location! Step into a realm where reality and imagination collide, as IMA Clique, DUAT and AWAY present an extraordinary party experience. Prepare to embark on a journey like no other, where the ordinary is left behind and the extraordinary awaits. Unleash your wildest dreams and embrace the unknown as we invite you to „DISTRACTION.“ This is not your typical party. It’s a mind-bending fusion of enchantment, curiosity, and uncharted realms, where the laws of nature and logic are playfully twisted. One of the most unusual venues in the Rhein-Main area. The spacious PARKSIDE STUDIOS are located in the listed building of the former Oehler-Werke and are quietly situated at the green park of the area not far from the river Main in the east of Offenbach. in short: amazing location // 3 floors // 2 cliques // hot line-up // extraordinary rave experience let’s do this! @distraction_club_ Line-Up @omarsdetroit @radioslaveofc @aminfallaha @annahjalmarsson__ @cvl____cc @discretecircuit @frank_berio @_inkasso_ @j0hannakhl @oliver.hundemer @sedaction_ @shialabiff SA 30.06. 10PM Ticketlink in our bio! https://ra.co/events/1714966#tickets
Parksidestudio, Friedhofstraße 59, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Samstag, 1. – Dienstag, 4. Juli: Night march of hundred monsters

(Martin)
Ho Tzu Nyen (Singapur) Bockenheimer Depot Theater der Welt 2023
Yōkai sind uralte japanische Geister, gefürchtete übernatürliche Wesen, die menschliche Gestalt annehmen, um Menschen zu täuschen oder Unglück zu bringen. Yōkai sind heute ein fester Bestandteil der japanischen Alltags- und Populärkultur. Sie haben auch in die Welt der Anime und Manga Einzug gehalten.
Nun vereint der in Singapur lebende Künstler Ho Tzu Nyen die bizarren und wundersamen Yōkai in den dunklen Weiten des Bockenheimer Depots zu einem „nächtlichen Marsch der Hundert Monster“. In diese Parade der Yōkai mischen sich ehemalige japanische Soldaten und Spione, deren Taten im Nachkriegsjapan unsichtbar geworden sind.
Mit dieser theatralen Adaption seines mehrteiligen audiovisuellen Kunstwerks „Night March of Hundert Monsters“ folgt Ho Tzu Nyen den mächtigen Yōkai bis in die Kriege der Neuzeit und beschwört dabei die komplexe postkoloniale Geschichte und das spirituelle Erbe Ostasiens.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/night-march-of-hundred-monsters/1397/ Samstag, 1. – Dienstag, 4. Juli; an allen Tagen Vorstellungen um jeweils 14.00h, 15.30h, 17.30h, 19.00h und 20:30 Uhr Bockenheimer Depot Foto: © Ho Tzu Nyen
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Samstag, 1. Juli: Of/ Expedition durch die Offenbacher Innenstadt

(Andrea)
Heute gibt es eine sehr besondere Stadtführung und ich freue mich schon sehr darauf: Gestaltungswillen und einen radikalen Pragmatismus attestiert Boris Sieverts uns Offenbachern. Sieverts, Jahrgang 1969, hat Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert, in Architekturbüros in Köln und Bonn gearbeitet und dann sein Büro für Städtereisen gegründet. Damit hat er sich darauf spezialisiert, die Grauzonen in städtischen Ballungsräumen wie Köln, Paris, Rotterdam und eben auch Offenbach zu finden. Mit ihm sind wir heute auf einem intensiven Streifzug abseits der gewohnten Wege durch die Innenstadt unterwegs und ich bin schon sehr gespannt - ich war nämlich 2011 schon einmal mit ihm auf der fünf(!!) stündigen Tour auf einem Quadratkilometer Innenstadt unterwegs und bass erstaunt, was es da alles zu entdecken gibt. Uns erwartet ein spannender und zugleich informativer Rundgang durch vertrautes und doch unbekanntes Gelände. Die Tour startet um 11 Uhr, dauert bis ca. 16 Uhr und kostet 18 Euro inkl. Gebühren. Leider laufe ich gerade der Zeit hinterher und habe es noch nicht geschafft, den VVK für die von mir organisierte Tour an den Start zu bringen. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt mir! Ich melde mich dann mit den Infos: ausgehen-in-offenbach@web.de
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Samstag, 1. Juli: 63. Naxos Hallenkonzert: Ragawerk
(Martin)
Ragawerk & Bruce Wahab – Tabla (Gast) Mera Masala – indische Küche
Frankfurt – Mumbai, Loops und Ragas, Elektronik, Jazz, eine Prise Krautrock. Ragawerk spannen und bespielen neue Saiten zwischen Europa und dem indischen Subkontinent. Max Clouth und Martin Standke entwickeln treibende Grooves, sphärische Klangpanoramen und tiefgründige Meditationen und verschmelzen indische und westliche Klangelemente zur einzigartigen Fusion.
Im Vorkonzert spielt der junge Tabla-Virtuose Bruce Wahab im Duo mit dem Gitarristen Max Clouth. Zum immersiven Erlebnis des Abends trägt die Kochkunst des beliebten indischen Restaurants Mera Masala bei.
Samstag, 1. Juli um 19.00h Naxos-Halle Foto: (c) Ragawerk
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Samstag, 1. Juli: OF/ Straßenfest
(Andrea)
Dieser Einladung komme ich gerne nach, schließlich wohnen eine Menge Freund:innen im Buchrainwegs. Heute wird dort von 15:00 bis 21:00 Uhr Straßenfest gefeiert. "Nach drei Jahren Pandemie-Pause findet das Fest bereits zum vierten Mal statt. In 2023 werden die Einnahmen aus dem Straßenverkauf von Speisen und Getränken an die Tafel Offenbach gespendet.Genießen könnt ihr eine große Auswahl an Kuchen, Salaten, Grillspezialitäten und Getränken mit und ohne Alkohol. Am Programm für das Straßenfest arbeiten wir gerade noch, aber wir können schon mal verraten, dass es in 2023 Live-Musik geben wird. Auch für die Kinder planen wir ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Lasst euch überraschen! Mehr Informationen zum Programm und Ablauf folgen auf unserer Website: http://strassenfest-buchrainweg.de/
Straßenfest im Buchrainweg, Offenbach
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Sonntag, 02. Juli: Philipp Poisel (auch 31.07 in Mainz)

(Uwe)
Kürzlich war ich mit Daniela bei der Hochzeit von guten Freunden im Brombachtal (Odenwald). Als alter Melancholiker bin ich immer etwas skeptisch, was Musik auf Hochzeiten betrifft. Bei der Trauung sang dann aber eine Sängerin, nur von der Gitarre begleitet, „Liebe meines Lebens“ von Philipp Poisel und später, beim Anschneiden der Hochzeitstorte, sang der ganze Saal sein „Als gäb´s kein morgen mehr“.
Mein mit weitem Abstand liebster Song von Poisel ist „All die Jahre“ von seiner zweiten Platte („Bis nach Toulouse“). Wie sehr hatte ich mich auf das Album gefreut, insbesondere weil darauf das wunderbare „ich will nur“ sein sollte. Den damals noch unveröffentlichten Song, den Poisel bei seiner ersten Tour im Nachtleben als Zugabe spielte. Mein sehr guter Freund Oli war damals schon aufgebrochen, weil er sonst seinen Zug verpasst hätte, ich stand da, war total ergriffen … Oli meinte, dass Poisel nicht in der Festhalle spielen sollte (was er zweimal tat), ich teile seine Meinung, daher sah ich ihn bei seinen letzten beiden Tourneen nicht (obwohl ich die Platten dazu gut fand). Die Zitadelle in Mainz könnte aber wieder ein guter Ort sein.
Fulda: Museumshof Mainz: Zitadelle Foto: Poisel, Facebook
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Sonntag, 2. Juli – Dienstag, 4. Juli: Super Farm

(Martin)
Saeborg (Tokio) Zoogesellschaftshaus Theater der Welt 2023
Willkommen in der Saeborg-Welt! Hier leben seltsam-süße Tiere aus knallbuntem Latex zusammen. Eine riesige Sau bringt Ferkel zur Welt, ein kranker Hund hat Unfälle, Mistkäfer tummeln sich in einer Kackburg. Besucher*innen jedes Alters sind eingeladen, diese einzigartige Tierwelt zu besuchen und sich jenseits der menschlichen Sprache mit ihren Bewohner*innen anzufreunden.
Angetrieben von dem Wunsch, die Grenzen des menschlichen Körpers und festgelegte Identitätszuschreibungen zu überwinden, entwirft Saeborg schräge Ganzkörperkostüme und schafft damit eine fantastische Welt, in der Nutztiere am unteren Ende der Nahrungskette ein fröhliches Leben führen.
Auf vielschichtige Weise hinterfragt die Künstlerin so das Verhältnis zwischen Mensch und Tier und bietet auch für die Kleinsten ein farbenfrohes Einstiegserlebnis in künstlerische Räume.
3.7., 9:30 Warm-up (3-6 Jahre) mit Frédéric De Carlo 4.7., 15:30 Warm-up (3-6 Jahre) mit Frédéric De Carlo Am 8. Juli um 19:00 findet im Museum Angewandte Kunst ein Szenografischer Salon mit den Künstler*innen von BvdS, Meiro Koizumi und Saeborg statt.
Hier gehts zu den Tickets: https://theaterderwelt.de/super-farm-2/ Sonntag, 2. Juli um 16.00h, Montag, 3. Juli um 10.00h (mit Warm up) und 16.00h und Dienstag, 4. Juli um 10.00h (mit Warm up) und 16.00h Zoogesellschaftshaus Foto: © Taisuke Tsurui
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Montag 3. Juli: StreitClub #8: Demokratie und Protest – eine Hassliebe?

(Daniela)
StreitClub #8: Demokratie und Protest – eine Hassliebe?
Klimaprotest, Corona-Demonstrationen, Friedenskundgebungen oder Groß-Streiks – Proteste sind allgegenwärtig. Als Ausdruck einer sozial und politisch krisenbewehrten Zeit prägen sie unsere Debatten. Immer wieder wird dabei auch gefragt: Wer demonstriert wie und mit welcher Berechtigung? Warum ergreifen Menschen das Mittel des Protests? Finden Sie kein Gehör mehr? Fühlen sie sich nicht mehr ausreichend repräsentiert? Schwindet das Vertrauen in die Politik?
Eine lebendige Demokratie braucht Protest: Er macht auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam und zeugt von einem engagierten Gestaltungswillen der Demonstrierenden. Doch immer mehr scheint die Dringlichkeit der Anliegen weniger auf politische Teilhabe zu zielen als darauf politische Prozesse unter Druck zu setzen. Ist Demokratie zu behäbig, um schnell genug auf die Krisen unserer Zeit antworten zu können und muss Protest der Demokratie tatsächlich Druck machen? Oder verformt Protest demokratische Entscheidungsprozesse und erzeugt damit ein Legitimitätsproblem? Wann ist Protest heute noch eine Herausforderung und wann doch schon ein Problem für die Demokratie?
Im StreitClub #8 diskutieren Nicole Deitelhoff und Michel Friedman dieses Mal mit dem Juristen Prof. Matthias Jahn und dem Dramaturgen Prof. Bernd Stegemann über die ambivalente Beziehung zwischen Demokratie und Protest.
Tickets (12€, erm. 10€) sind über das English Theatre erhältlich: https://english-theatre.de/tickets/event/streitclub/ Livestream auf YouTube: https://cutt.ly/streitclub_stream
Alle Infos zum StreitClub unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/
Montag, 03. Juli, 19.30 Uhr, The English Theatre Frankfurt
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Mittwoch, 5. – Freitag, 7. Juli: است (Ist)

(Martin)
Parnia Sharms (Teheran) Schauspiel Frankfurt Theater der Welt 2023
Ein Klassenzimmer für Mädchen, Schultische, Stühle, eine Tafel. Die Lehrpersonen sind weder sicht- noch hörbar. Doch kann man ihre Anwesenheit und Autorität am Verhalten der Schülerinnen erspüren.
Mahoor ist 16 Jahre alt und mitten im Schuljahr nach Teheran gezogen. In der neuen Schule schließt sie eine innige Freundschaft mit der besten Schülerin der Klasse. Die sich anbahnende Beziehung der beiden führt schnell zu Konflikten.
Parnia Shams arbeitet in „ است“ (Ist) mit jungen Darstellerinnen, die unlängst selbst noch zur Schule gingen. Die Mädchen sitzen im Unterricht, lachen, flüstern, tauschen heimlich Notizen aus, spinnen Geschichten.
In subtilen Gesten zeigen sich Anteilnahme und Aufbegehren. Parnia Shams zeigt die stille Wirkungsweise einer Macht, die unsere intimsten Entscheidungen beeinflusst, und macht Schule als umstrittenen Ort von Disziplinierung und Solidarisierung erfahrbar.
Hier geht’s zu den Tickets: https://theaterderwelt.de/است-ist/ Mittwoch, 5. – Freitag, 7. Juli um jeweils 19.00h Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel Foto: © Navid Fayaz
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7. + 8. + 14. + 15. Juli: OF/ Nightwalks with Teenagers

(Andrea)
Ich habe mir gleich Tickets gekauft und schleife mein Töchterchen zu den Nightwalks with Teenagers - Offenbacher Jugendliche führen zu ihren Lieblingsplätzen, ich bin gespannt: "Auf nächtlichen Spaziergängen führen Jugendliche Gruppen von Erwachsenen an Orte in Offenbach, die ihnen etwas bedeuten. Das Projekt des kanadischen Kollektivs Mammalian Diving Reflex wurde in Zusammenarbeit mit jungen Menschen aus Offenbach und Frankfurt entwickelt. Die Stadt wird aus ihren Perspektiven erkundet und befragt: Wo können wir uns treffen, wo lange aufhalten, wo Musik hören, uns unterhalten und wo einfach gar nichts tun? Die „Nightwalks with Teenagers“ eröffnen neue Blickwinkel auf die Stadt, die wir zu kennen glauben, und befragen gewohnte Umgebungen auf versteckte Bedingungen, Potenziale und Wünsche. Am 9. Juli findet um 18:00 im Hafen 2 ein Gespräch mit Koleka Putuma und Darren O’Donnell (Mammalian Diving Reflex) statt.
Mini-Ausstellung “Club der 1000 Objekte” 14.7. | 15.7. ab 19:00 in der Klima- und Wetter-Werkstatt Foto: Mammalian Diving Reflex https://theaterderwelt.de/nightwalks-with-teenagers-2/
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Freitag, 7. Juli – Montag, 10. Juli: Scoop. Theater für Babys

(Martin)
Koleka Putuma (Kapstadt) Mousonturm Studio 2 & Frankfurter Straße 39, Offenbach Theater der Welt 2023
„Scoop“ ist eine bezaubernde Theaterreise für die Allerallerkleinsten und ihre Bezugspersonen. Eine abgeschirmte Umgebung, die einem gemütlichen Zelt ähnelt, bietet einer kleinen Gruppe Raum für Lernerfahrungen mit allen Sinnen. Das Stück arbeitet mit einfachen Gegenständen wie Löffeln, Schüsseln und Tüchern.
Durch direkte Interaktion mit den Babys zeigen die Darsteller*innen auf innovative Weise, wie man mit sehr jungen Menschen in Kontakt treten und auf verschiedenen Sinnesebenen in einen Austausch kommen kann.
Das Spiel mit Objekten, Licht, Klängen und mehrstimmigem Gesang bringt Groß und Klein zum Staunen! Gleichzeitig sind die kleinen Kinder ein bemerkenswertes Publikum: Sie schlafen, wenn sie Lust haben, beobachten interessiert oder krabbeln über die Decke. Die Theatermacherin und Poetin Koleka Putuma hat mit „Scoop“ das erste südafrikanische Babytheaterstück inszeniert.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/scoop/
Freitag, 7. Juli und Samstag, 8.Juli um jeweils 10.00h, 11.30h, 14.00h und 15.30h in der Frankfurter Straße 39 in Offenbach
Sonntag, 9. Juli und Montag, 10. Juli zu den gleichen Uhrzeiten im Mousonturm Studio 2
Foto: © Mark Wessels
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Ab Freitag, 7. Juli (bis 16. Juli): Es ist quasi Liebe - Ein Mixtape
(Martin)
Ein Abend über Männerfreundschaft, Antisemitismus, Hingabe, Frauen, toxische Männlichkeit, die DDR und alte sowie neue BRD. Mit viel Musik, Bitternis und Heiterkeit.
Der Abend will die Freundschaftsgeschichte zwischen dem deutschen Arbeiterkind, Schauspieler und Sänger Manfred Krug und dem jüdisch-polnischen Schriftsteller und Drehbuchautor Jurek Becker, der die Shoah überlebte, auf die Bühne bringen und sie als Sprungbrett nutzen, um über Themen unserer Zeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sprechen.
Reservierungen unter: www.studionaxos.de/produktionen Freitag, 7. Juli (Uraufführung), Sonntag, 9. Juli, Freitag, 14. Juli, Sonntag, 16. Juli um jeweils 20.00h studio NAXOS in der Naxos-Halle, Solidarisches Preissystem Foto: © Arda Funda
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Freitag, 7. Juli: Of/ The Rocky Horror Picture Show
(Andrea)
Reis werfen!!! T, T., Touch me.... und endlich ein Wiedersehen mit Dr. Frank N. Furter!!!! Heute sind die Parksidetsudios Pflicht, denn dort läuft die Rockshow schlechthin: Serviert mit Lieblingsweinen, jeder Menge Reis und Sternenhimmel: „Let’s Do the Time Warp Again!“ Einlass: Getränke & Speisen ab 19.30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit Eintritt: 10 € (inklusive Vorverkaufsgebühren), keine Abendkasse Karten: gibt es ausschließlich unter: www.kinokulinarisch.de
Im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach am Main
Bei starkem Regen findet die Veranstaltung im Kinosaal der Parkside Studios statt. Der ist dann nicht barrierefrei...
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Samstag, 8. Juli bis Sonntag, 9. Juli: OF/ Mainuferspiele (Sonderveranstaltung, Machen)
(Andrea)
Ich bekomme noch raus, was genau pssiert, versprochen! Für den Moment nur soviel: "Der dritte Teil der großen Feierlichkeiten zu 15 Jahren Waggon. Spiel, Spaß und Minigolf. Für Groß und Klein am Mainufer. Beuys wäre stolz auf uns.."
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
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Sonntag, 9. und Montag, 10. Juli: Catarina und Von der Schönheit, Faschisten zu töten

(Martin)
(Catarina e a beleza de matar fascistas) Tiago Rodriguez (Lissabon) Schauspiel Frankfurt Theater der Welt 2023
Es ist Sommer - Ein Festtag der Schönheit und des Todes - Ein Familientreffen in einem charmanten Landhaus im Süden Portugals. Die Atmosphäre ist gut, aber es liegt Mord in der Luft. Denn heute soll das jüngste Familienmitglied ihren ersten Faschisten töten, so wie die Familie es traditionsgemäß schon seit Generationen tut. Catarina weigert sich jedoch und das führt zu Konflikten.
Im Schlaf werden die Familie und der Faschist vom Geist der Catarina Eufémia heimgesucht, einer Ikone des Widerstands gegen die faschistische Diktatur, deren brutale Herrschaft in Portugal von 1933 bis zur Nelkenrevolution 1974 andauerte.
Mit seinem international gefeierten Stück stellt der Regisseur und Autor Tiago Rodrigues Fragen zu brennenden Themen des Zeitgeschehens: Was bedeutet Faschismus in der heutigen Welt? Und bis zu welchem Punkt können die Regeln der Demokratie verletzt werden, um ihre Ziele zu verteidigen?
„(Anti-)Faschismus. Ein Definitionsversuch“ – Einführung am 9.7. um 18:30 mit Dr. Veronika Duma (Fritz Bauer Institut) und Daniel Mullis (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung)
Einführung am 10.7. um 19:00 in der Panorama Bar.
Hier geht’s zu den Tickets: https://theaterderwelt.de/catarina-und-von-der-schoenheit-faschisten-zu-toeten/ Sonntag, 9. und Montag, 10. Juli um jeweils 19.30h Schauspiel Frankfurt Foto: © Filipe Ferreira
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Donnerstag, 13. Juli (Frankfurt Premiere) & Samstag, 15. Juli: Babylon Performance

(Martin)
BABYLON war Sünde, BABYLON war Paradies.
In BABYLON geht es um Babys oder eben darum, keine Babys, sondern etwas anderes zu erschaffen. Fantasien eines anderen Lebens oder dieses Lebens.
BABYLON ist eine Welt in dieser Welt. Wir singen und schreien und es sieht aus wie in einer Kirche, nur sind Trans-Körper auf dem Altar, sie spielen Mutter, Hure und Braut, was ist das? BABYLON gebiert die Aufmerksamkeit diesen Ehrenmitgliedern, diesen Menschen, die alles für uns bedeuten, Liebe und Ehre diesen Menschen, eine Feier des Liebens und ihrer Care Arbeit.
Dann geht es plötzlich um Nazis in SS-Stiefeln und die Mala smutna Krolewna, es geht also um alles, um militante Forschungsarbeit, um die Frage, was bleibt, wenn die Menschheit queer und im Gebärstreik ist. Wer braucht den Ödipus Komplex, wenn mensch BABYLON hat? Mach dich bereit für die Welt von BABYLON, die Hölle und die Himmel ist. Lass alles stehen und liegen, es wird sich lohnen, komm mit nach BABYLON.
BABYLON ist eine Performance über Queere Reproduktion. Die drei genderqueeren Performer:innen eigenen sich Narrative christlicher anti-gender campagnen Europas neu an. Die Performance ist in drei Teile gegliedert die nach drei hegemonialen Reproduktionsfiguren der westlichen Gesellschaft benannt sind: die Mutter, die Hure und Braut. Die Darsteller:innen untersuchen die Rolle der Reproduktion in der Gesellschaft und stützen sich dabei auf die Ästhetik der christlichen Kirche und Kultur. Sie versuchen Antworten darauf zu finden, wie die Reproduktion von einer queeren Generation aussehen kann um alternative Community Modelle von Care und Fürsorge zu etablieren.
Reservierungen unter: www.studionaxos.de/produktionen Donnerstag, 13. Juli (Frankfurt Premiere) und Samstag, 15. Juli um jeweils 20.00h studioNAXOS, Naxos-Halle Solidarisches PreissystemFoto: © Maurycy Stanciewicz
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Freitag, 14. Juli: THE DRIVER ERA
(Uwe)
Unter R5 ist ein französischer Kleinwagen von Renault bekannt, weniger verbindet man mit der Abkürzung eine US-amerikanische Rock-/Pop-Band. Die bestand aus vier Geschwistern, deren Vornamen alle mit R beginnen, und einem Schlagzeuger, dessen Nachname zumindest mit "R" beginnt. Die Band löste sich recht bald wieder auf, zwei Brüder (Rocky & Ross) machen seitdem (seit 2018) zu zweit als The Driver Era weiter. Sie bieten laut Wikipedia Alternative, Funk & R & B, eine durchaus außergewöhnliche Genre-Kombination, an. Beliebte Titel aus ihrem Schaffen sind laut Spotify die Songs Afterglow, Kiss und Preacher Man.
Zoom, F., Carl-Benz-Str. 21 19:00H, 32€ zzgl. Gebühren Foto: Homepage Zoom
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Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität 28. & 29. Juli 2023 / Auen (Nahe-Hunsrück)

(Daniela)
Schon immer wollte ich mir das Festival, dass Norman zusammen mit anderen im EHRENAMT organisisiert anschauen und wenn alles klappt, bin ich dieses Jahr endlich dabei!
Wenn ein entrücktes 200-Einwohner-Dorf inmitten zauberhafter Natur durch progressive Musik, zeitkritische Kunst, politische Bildung und ein klares Plädoyer für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft zum Ort gelebter Utopie wird, heißt es wieder „Auf Anfang!“
17 internationale, bundesweite und regionale Musik-Acts sorgen in der Nahe-Hunsrück-Gemeinde für überraschendes Line-Up, das sich aus Indie, Alternative, Pop, Synth, Psychedelic, Hip-Hop, World music und Liedermacher bis hin zu elektronischen Strömungen speist. Das rein ehrenamtlich organisierte Festival, das am 2023 zum vierten Mal im kleinen Dorf Auen über die Bühne geht, ist aber weit mehr als ein reines Musikfestival. „Auf Anfang!“ soll ein Leuchtturm der Kultur und der Zivilgesellschaft im peripheren ländlichen Raum sein. Neben anspruchsvollen musikalischen Newcomern gibt es auch Ausstellungen, Performances, Talks und Infostände zu Klimakrise, Rechtsextremismus oder Seenotrettung.
Infos und Tickets unter www.initiative-fm.de
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Sonntag, 30. Juli: beWEGt - Stadtspaziergang zu Orten der Demokratie
(Martin)
Theater Willy Praml in Neu-Isenburg
Der beWEGte Stadtspaziergang startet am Rathaus, führt über die Gedenkstätte Bertha-Pappenheim durch den Wald entlang der Frankfurter Stadtgrenze weiter zur Alten Schule, dann über den Marktplatz bis zum Stadtmuseum „Haus zum Löwen“. Die einzelnen Stationen werden von Museumsführer Christian Kunz in ihrer historischen Bedeutung vorgestellt und vom Theater Willy Praml und dem Heinrich-Heine-Chor bespielt.
beWEGt wird so angelegt, dass die einzelnen Stationen für Menschen mit Einschränkungen direkt angefahren werden können. (Flyer mit Zeitplan im Museum erhältlich).
Start: Am Rathaus, Hugenottenallee 53 Sonntag, 30. Juli um 11.00h Theater Willy Praml in Neu-Isenburg
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Freitag, 28. – 31. Juli: Trebur Open Air
(Uwe)
Ehrlicherweise bin ich nicht gerne im etwas abseits der Hauptstraßen gelegenen Trebur. Normalerweise komme ich da nur mit dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau dahin. Die Auswärtsspiele sind dann immer hart umkämpft. Gerade spielen wir eine Klasse höher, daher war ich schon lange nicht mehr da. Die von mir hochgeschätzte britische Band Maximo Park und das Trebur Open Air könnten mich zumindest am 28.07 einmal wieder anlocken. Neben den Briten haben die Veranstalter des stets großartigen Festivals (sah dort „Wir sind Helden“) weitere gute Namen im Angebot: Jupiter Jones, Kapelle Petra, Frittenbude etc. …
Trebur, Am Schwimmbad (nicht zu verfehlen) 3-Tages-Ticket: 79 EUR
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15. – 17. September: “Bye bye wild Monkey(mind)” – YIN & YANG” Yogaretreat mit Katharina Böhme und Eva Herbig

(Daniela)
Ach wie schade, schon wieder habe ich keine Zeit....Ich wäre so gerne dabei gewesen, beim Wochenendyogaretreat mit Katharina und Eva! Es findet vom 15.09.2023 – 17.09.2023 im schönen Seminarhaus Sampurna im Taunus statt. Das Seminarhaus liegt ganz in der Natur am Waldrand und ist trotzdem nur ca. 35 Autominuten von Frankfurt entfernt. Ideal um ohne lange Anreise dem Trubel der Stadt für ein Wochenende zu entkommen und mal gemeinsam auszuspannen.
Das Thema des Wochenendes ist es, das Gedankenkarussell, oder auch Monkey Mind, zu beruhigen. Dazu benutzen wir verschiedene Techniken. Mit Eva kannst du dich dynamisch verknoten, mit Katharina entspannende Yin Yoga Haltungen üben und außerdem Chanten und Meditieren wir gemeinsam.
Dazu gibt es leckeres biologisch vegetarisch/veganes Essen und wir lassen zusammen die Seele baumeln.
Etwas Yogaerfahrung solltest du mitbringen um maximale Freude zu haben. Gerne beraten wir dich dazu persönlich.
Seminargebühr p.P.: FR – SO, 170 € (zzgl. Verpflegung & Unterkunft) Mehr Infos unter: https://www.evaherbig.de/yin-yang-yogaretreat/
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Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)
Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick.
Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro
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Bis 22. Juni: Frankfurter KunstSäule mit Amelie Persson

(Daniela)
Zwischen Dystopie und Utopie, zwischen Stadt und Natur changiert das künstlerische Werk von Amelie Persson, die dem Frankfurter Publikum vornehmlich als Zeichnerin und Illustratorin bekannt ist. Wie gehen die Städte mit dem veränderten Klima um, wo bleiben die geplanten grünen Nischen, die Mikrowälder und Parkerweiterungen, die das urbane Leben bei immer heißeren Sommern erst lebenswert machen? Amelie Persson interessiert sich für Pflanzen, die sich dem veränderten Klima anpassen und untersucht unseren sich stetig wandelnden Lebensraum. Satt aufgetragene Farben bringen die Säule zum Leuchten und Schwingen. Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung: Grüntöne werden durchbrochen von energetischem Rotorange, tiefem Indigoblau, strahlendem Gelb, zarten Veilchenviolett und cremigem Rosa. Die lebendige Farb-Kombination kann im Auge des Betrachtenden vieles auslösen: Erinnerungen, Vertrautheit, Emotionen, Suche nach einer Lieblingsfarbe … Die Rückeroberung der Säule durch die Natur mit der Kraft der Farben zieht die Betrachter*in ins Werk hinein. Zur Ausstellung erscheint eine limitierte Edition des Motivs der KunstSäule, mehr dazu auf der Homepage der Künstlerin.
Amelie Persson „True Colours“ – Ausstellung Frankfurter KunstSäule, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Öffnungszeiten: 24/7, Eintritt: frei
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