26.05.2023
ZEIT

Gestern Abend war ich als sogenannte „Impulsgeberin“ beim Stadtsalon in der Evangelischen Akademie. Pfarrer Lars Heinemann hatte mich eingeladen. Ich kannte ihn nicht persönlich, aber als er mich vor ein paar Monaten anfragte, schrieb er mir, dass ihm die Ausgehtipps dabei geholfen hätten, in Frankfurt Fuß zu fassen. Das fand ich sehr sympathisch und so sagte ich ihm zu. Das Thema des Stadtsalons ist „Das gute Leben in der Stadt“, am gestrigen Abend mit dem Schwerpunkt Kultur. Ich hatte ihn so verstanden, dass ich als Mit-Diskutantin eingeladen sei – aber anscheinend habe ich nicht richtig zugehört (Sein Anruf kam damals Mitten im Wahlkampf).
Vor einer Woche teilte mir Lars mit, dass ich anhand einer Bibelstelle einen fünfminütigen Impuls geben sollte. Ich war kurz davor, meine Teilnahme wieder abzusagen, da ich überhaupt keine Zeit dazu hatte, etwas vorzubereiten. Aber glücklicherweise hatte Lars viel Geduld mit mir und die ausgesuchte Bibelstelle handelte letztlich von Zeit!
Ich erzählte in meinem Impuls daher über die Gründung von Kulturzeiterin, davon, wie sehr ich die Zeit im Kulturlabor vermisse und über meine nicht vorhandene Zeit. Da ich jetzt aber auch wieder keine Zeit habe, kann ich das hier nicht vertiefen. Nur so viel: Der Abend war supernett, neben mir waren noch Marit Günther, die Geschäftsführerin der Jugend-Kultur-Kirche sankt peter, und Nikolas Neubert, ein Stadtplaner aus Wien, zu Gast. Das wunderbare Duo Clinc begleitete den Abend musikalisch. Für meine Freundin Susanne P. habe ich das Veranstaltungsplakat gekauft, denn die hat PENG gemacht und Susanne liebt Peng.

Und weil ich beim Stadtsalon war, konnte ich nicht zur Eröffnung der NEUEN KAISER. Das ist eine neue Pop-Up Location, die die Oper zusammen mit der Neuen Frankfurter Küche betreibt. Die Eröffnung geht Gott sei Dank über drei Tage und daher gehe ich heute hin.

Und weil ich davon ausgehe, dass eine meiner vier Co-Autorinnen, Andrea Ehrig, das jetzt hier liest: Liebe Andrea, ich weiß, dass wir heute Abend verabredet sind. Ich werde auch kommen, aber spätestens um 19:30 Uhr sollten wir in der NEUEN KAISER sein, denn da gibt es eine kleine Aufführung der Oper und Drinks und Häppchen gibt es auch.

Natürlich könnte ich ja auch morgen zum dritten Eröffnungstag gehen, aber wir sind bei einer Hochzeit im Odenwald. Das bedeutet auch, dass ich NICHT zum letzten Bundesligaspiel der Eintracht gehen kann, was ich äußerst bedauerlich finde, denn ich wollte so gerne Oliver Glasner verabschieden. Nicht nur er wird in der neune Saison nicht mehr da sein, sondern auch mein Sitzplatz nicht mehr, denn ich habe dann einen Stehplatz. Die Eintracht hatte angeboten, dass man sich seine Sitzschale kaufen kann. Ich dachte erst, die spinnen, aber ich habe es dann gemacht. Ich habe mir meine Sitzplatzschale Nr. 27 gekauft. Sobald sie da ist, montiere ich sie mir im Gadde.

So, jetzt muss ich aber los. Ich wünsche Euch ein schönes Pfingstwochenende. Ich werde am Dienstag das erste Mal seit über 40 Jahren zum Wäldchestag gehen. Ich bin ja jetzt städtische Angestellte und habe gehört das gehöre dazu…

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Lebt wild!!!

Daniela

Vielen Dank auch an das großartige Ausgehtipp-Team:

Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 17 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

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AUSZIEHEN - Wohnungsgesuche für junge Menschen

Adrian sucht dringend eine Wohnung/Zimmer in Mailand!!
Mein Name ist Adrian Sobotzik, ich bin Jura-Student an der Goethe Universität in Frankfurt am Main, befinde mich derzeit im 7. Semester und werde zum September 2023 für ein Auslandssemester für 7 Monate in Mailand an der Universita degli Studi di Milano studieren und dementsprechend auch für diesen Zeitraum in Mailand leben. Das Auslandssemester soll der Vertiefung meines Studienschwerpunkts im Arbeitsrecht dienen, die Ausweitung meiner Englisch-Kenntnisse fördern und insbesondere einen Beitrag zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung leisten, um im Rahmen auswärtiger und internationaler Erfahrungen den Horizont für Neues zu öffnen und Einblicke in andere Lebensweisen und Kulturen zu erhalten.
Aktuell bin ich deshalb auf der Wohnungssuche, habe bislang aber leider insbesondere wegen der in Mailand besonders angespannten Wohnungssituation noch keine Fortschritte machen können. Als bevorzugtes Wohnmodell würde ich eine Wohngemeinschaft ansehen.
Das Budget für die Wohnungssuche liegt im Bereich zwischen 800 und 1.000€ warm, wobei die obere Grenze von 1.000€ nur in einem absoluten Ausnahmefall erreicht werden und von mir in Betracht gezogen werden könnte.
Der Bewohnungszeitraum der Wohngemeinschaft würde sich von Mitte/Ende August 2023 auf den 1. März 2024 erstrecken.
Ich bin Ihnen für jede Hilfe dankbar und freue mich darüber, wenn Sie mich bei der
unübersichtlichen Wohnungssuche in Mailand unterstützen würden und somit auch einen Beitrag für meinen weiteren Karriereweg leisten würden.
Vielen Dank! Beste Grüße.  Adrian Sobotzik

Gentili Signori e Signore,
mi chiamo Adrian Sobotzik e sono uno studente del settimo semestre di Giurisprudenza alla Goethe University di Francoforte, in Germania.
Dal 1 settembre al 1 marzo parteciperò a un programma di simestre all´estero a Milano e studierò in quel periodo presso l´Università degli Studi di Milano per sette mesi, quindi per questo periodo prenderò anche la residenza a Milano.
Il semestre all´estero ha l´obiettivo di ottenere nuovi approfondimenti nella mia materia principale, il diritto del lavoro, di migliorare le mie conoscenze di inglese e soprattutto di maturare come personalità, di entrare in contatto con nuove persone stimolanti, di espandere il mio orizzonte per nuove esperienze e di avere un´impressione della passione italiana per la vita e della loro cultura di vita.
Attualmente sono ancora alla ricerca di un appartemento a Milano e purtroppo non ho potuto fare progressi degni di nota a causa dell´alta pressione sul mercato immobiliare.
Preferirei un appartamento condiviso per l´aspeto della riduzione dei costi e perché apre direttamente un´opportunità per nuove persone.
Il mio budget per un appartamento/appartamento condiviso si aggira tra gli 800 e I 1.000€, compresi I costi extra.
Mi trasferirei nell´appartemento nel periodo compreso tra il 1 settembre el il 1 marzo. Vi sarei molto grato se mi aiutaste nella ricerca di un appartamento un po´confuso e vi sarei molto grato se contribuiste al mio successo personale nel mio percorso di carriera. Sarei lieta di ricevere vostre notizie in merito alle opportunità abitative corrispondenti. Per ulteriori richieste potete contattarmi in qualsiasi momento ai seguenti recapiti. Grazie e cordiali saluti,  Adrian Sobotzik
Email: Adrian.Sobotzik@gmx.net

BELOHNUNG ! Ruben, mein Sohn, sucht in München:
Nachdem er das erste Semester recht weit draußen gewohnt hat, sucht er jetzt, zusammen mit 2 Freunden, eine 3-4 Zimmer Wohnung bis zu 2.000,- € Kaltmiete (krass, meine erst Wohnug hat 350,- DM gekostet) in zentralen Stadtteilen, natürlich am liebsten in Maxvorstadt. Als Belohnung gibt es ein selbstgekochtes italienisches Menü für 6 Personen bei uns zu Hause. (Ruben macht eine tolle Lasagne!)

Noah will nach Köln:
Ein super toller Freund von Ruben, den ich sehr mag will nach Köln. Er schreibt: "Hallo, mein Name ist Noah und ich bin 21 Jahre alt. Ich möchte zum Wintersemester 2023 nach Köln ziehen, um dort Erziehungswissenschaft zu studieren. Aus diesem Grund suche ich ein Zimmer in einer  WG, die am liebsten über eine Zweckwohngemeinschaft hinausgeht oder auch eine 2-3 Zimmerwohnung, um selbst eine WG zu gründen. Ich würde gerne zwischen September und Oktober nach Köln ziehen und würde mich über jeden Tipp freuen.  Erreichbar bin ich über: no.hernanz@gmx.de  oder +4915786360168

 

ANGEBOT / BERLIN
Anjela vermietet meine möblierte, voll ausgestattete Wohnung in Berlin „all-inclusive“ (inklusive Heizung/Warmwasser, Strom, WLAN, GEZ etc. für 1.100 EUR) an ein junges Pärchen ab 01.06.2023. www.orankesee.de

 

 

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

3 x 2 Gästelistenplätze für die Soulfoood Party am Samstag, den 3.6. im English Theatre. Gewinnfrage: Bei welcher Demo sollte man(n!) am Samstag, den 27.5. mitradeln?

ZU GEWINNEN

Antwort bitte an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)

3 x 2 Freikarten für Szenario im Naxos Studio am 26., 27 oder 28. Mai. Frage: Wie heißt Uwes Lieblingsverein in der Bundesliga, der voraussichtlich am Wochenende aus dieser absteigt?

Tina Turner

(Uwe)

Die 1980er Jahre waren nicht meine Zeit. Ich war so sehr mit mir selbst beschäftigt, dass ich nur rudimentär mitbekam, was damals so passierte und wer in den Charts für Furore sorgte. Ich hörte nämlich kein Radio (und tue es bis heute nicht), weil mir das Ganze dort viel zu stimmungsvoll ist und verzichtete auf Filme wie Top Gun oder Dirty Dancing. So verpasste ich unter anderem den Karrierehöhepunkt Tina Turner, zum Beispiel den riesigen Erfolg der Platte Private Dancer aus 1984.

Was wahrscheinlich jeder schon wusste, ich aber beim Rumgooglen erst entdeckte ist, dass der Titeltrack von Mark Knopfler geschrieben wurde, der den Song ursprünglich für Dire Straits schrieb, dann aber dachte, dass er besser von einer Frau gesungen wird. Einer Frau mit einer starken Stimme, die hatte Tina Turner zweifellos und sie veredelte mit ihr als herausragender Interpretin Lieder, die andere für sie schrieben. Das erkannte ich erst rund zehn Jahre später. Ich kaufte auf einer CD Börse ihr Album Foreign Affair und hörte es auf der Autofahrt am Stück. Neben den großen Hits „The Best“ „Steamy Windows“ und „I Don’t Wanna Lose You“ versteckte sich „Not Enough Romance“ und der öffnete mir die Tür in die Welt Tina Turners. Ich wurde danach zwar nie ein Fan, hörte aber in regelmäßigen Abständen gerne ausgewählte Songs von ihr.

Nun ist sie, kurz nach Ausbruch des 2. Weltkrieg 1939 in Tennessee geboren, in der Schweiz gestorben. Dort lebte sie mit ihrem deutschen Mann, mit dem sie beinahe 40 Jahre zusammen war. Sie ist eine von denen, die nie nervten, die im Gegenteil vielen Menschen Freude brachte, auch wenn sie eine war, die in ihrem Leben sehr dunkle Momente erlebte. Eine von denen, die gefühlt immer da waren, Menschen, wie es Loriot, Paul Newman, die Queen oder Pele waren.

Foto: von mir damals, aus Tinas großer Zeit. Ist eine Frage der Bildrechte

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an daniela@cappelluti.net

1 x 2 Gästelistenplätze für "Der Salon Tanzt Feat. Kosmik Kat" am Samstag, den 27.05. im ono2. Gewinnfrage: In welcher Big Band spielt Oliver Leicht?

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

2 x 2 Tickets für Büro Sapiens im Theater t-raum am Samstag, 3.Juni Die Gewinnfrage lautet: UND International gastiert zwischendurch wo?

2 x 2 Tickets für die Jenny & die Mexicats am 1. Juni im Nachtleben. Welche Accessoires sollten Männer bei Florians Fahrraddemo dabeihaben?

GEDRUCKTES

(Petra)

Es gibt sehr wenige Menschen, die ich als große Künstler und liebenswerte Menschen bewundere. T. C. Boyle ist einer von ihnen. Mit "Blue Skies" hat er einen neuen Roman veröffentlicht, den ich natürlich gleich an einem "langen Wochenende" gelesen habe (ja, doch: ich habe dazwischen auch geschlafen, im Garten gearbeitet, Freunde getroffen, war schwimmen - totzdem). Schon seine letzten Bücher hatten sich um die Natur, Umwelt- und Klimakatastrophen, Tiere und natürlich besondere Charaktere mit ihren sehr besonderen Stories gedreht. Doch ich bekomme hiervon nicht genug: schließlich sind das existenzielle Themen unserer Tage.

Und Boyle ist ein wunderbarer Beobachter (der täglich in seinem grandiosen Wright-Haus in Santa Barbara ganz nah an der Natur dran ist) und ein einzigartiger Erzähler. Er beginnt gerne so harmlos mit einer mehr oder weniger alltäglichen Situation plus einem speziellen Twist, so auch hier - und zehn Seiten später befindest Du Dich mit den Protagonisten in einer völlig tragisch-absurden Story, aus der keiner mehr herauskommt. Im Gegenteil. Der Autor dreht Entwicklungen, Fragen oder Probleme, die heute akut sind, noch weiter - und was geschieht, scheint beinahe logisch und unausweichlich zu sein.

Wer sagt, er oder sie hätte von nichts gewusst? Schon gar nicht die (Insekten-)Forscherinnen und Forscher, die wir kennenlernen. Die Folgen von Hitze, Dürre und Wassermangel sind konkrete Bedrohungen. Die Familie im Mittelpunkt ist eher privilegiert, akademisch und lebt bewusst bis nachhaltig. Cat, die Tochter, ist mit einem Testimonial ("Markenbotschafter" für Barcardi) verheiratet - und wäre gerne auch so etwas wie eine Influencerin. Sie steht für ein anderes Leben, eine hedonistischere Haltung als ihr Bruder Cooper, der Insektenforscher: sie wünscht sich einfach ein glückliches, ein wenig glamourös-erfolgreiches Leben, das sie letztlich nicht bekommt.

Boyle schont uns nicht: Ein Baby wird getötet - und die junge Mutter kommt vor Gericht, ein Zeckenbiss kostet einen Unterarm, an einem Tag sind plötzlich alle Insekten tot, ein schickes Strandhaus in Florida holt sich das Meer einfach zurück, in Kalifornien brennt's mal wieder, die Benutzung des Pools ist absoluter Luxus, und dann sind da noch die Königsphyton sowie manch andere Schlangen. Apokalypse oder neues Normal? Zynisch – wie die F.A.Z. konstatiert - trifft es meiner Meinung nach weniger: die zukünftige Wirklichkeit kann noch weitaus garstiger werden als alles Beschriebene. Und: Haben wir noch Zeit für großen Optimismus? Doch es gibt daneben auch Glück und Lachen und Sex und noch viel mehr. Und in einer Welt, in der Schmetterlinge noch Girlanden bilden (was auch immer das bedeuten mag), lebe ich gerne weiter. Vielleicht können wir sie trotz allem noch minimal besser machen.

GEROLLTES über das Perfekte Spiel

(Uwe)

In den letzten Jahren waren in der Bundesliga viele Entscheidungen teilweise schon deutlich vor dem letzten Spieltag gefallen. Es gab Jahre, da waren die Bayern bereits vor dem Erblühen der ersten Frühblühern Deutscher Meister. In diesem Jahr ist es nicht so, mehr noch, in den morgigen Saisonschluss gehen sie als Außenseiter, als Tabellenzweiter. Wahrscheinlicher ist, dass die gerade Bestplatzierten Dortmunder zuhause gegen Mainz 05 gewinnen und den Vorsprung vor den in Köln spielenden Bayern über die Ziellinie bringen werden. Wenn nicht, sind sie selbst schuld.

„Meine“ Schalker können den voraussichtlichen direkten Abstieg in die 2. Bundesliga nicht auf andere Vereine, die Regularien, die Schiedsrichter oder (noch) höhere Mächte schieben. Schalke hat morgen den schwerstmöglichen Gegner (VfB Leipzig ist gerade groß in Form) und hat einen Punkt weniger als die wesentliche Konkurrenz (VfL Bochum & VfB Stuttgart). Die liefern sich ein Fernduell um den letzten Nichtabstiegsplatz (Platz 15). Der Verlierer muss in der Relegation, voraussichtlich geht es in den beiden Entscheidungsspielen gegen den Hamburger SV, den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.  Ob es tatsächlich der HSV oder der FC Heidenheim wird, der derzeit Tabellenzweiter ist, hängt vom letzten Spieltag der 2. Liga am Sonntag ab. Spannend wird es also zum Saisonschluss, endlich mal wieder.

Dass die Schalker absteigen werden, habe ich schon verarbeitet. Da es nun schon der vierte Abstieg ist (der zweite binnen weniger Jahre), den ich miterlebe, macht sich eine gewisse Routine breit und die Zuversicht, dass es irgendwann einmal wieder einen Aufstieg geben wird. Mit dem vierten Abstieg ziehen die Schalker gleich mit der Eintracht, deren letzter Abstieg allerdings bereits über zehn Jahre zurückliegt. Wenn man die Angst vor dem sportlichen Absturz so viele Jahre nicht spürte, trägt man manchmal (viel zu) schwer an einem voraussichtlichen 8. Platz in der Abschlusstabelle (bei zusätzlichem Weiterkommen in der Champions League über die Gruppenphase und Qualifikation für das DFB-Pokal-Endspiel). Mir war das in letzter Zeit tatsächlich vielfach zu emotional, die Aufnahme der Personalentscheidungen bei der Eintracht und deren Platzierung hinter Mannschaften, die mehrheitlich deutlich besser besetzt sind als die SGE.   

Fußball ist bei Weitem nicht so wichtig wie er immer gemacht wird, Fans, die heute weinen, hängen im nächsten Jahr um die gleiche Zeit wieder jubelnd am Zaun. Es kann aber natürlich auch passieren, dass Fans von Hertha BSC im kommenden Jahr weiterweinen, weil die beinahe schon historische Abwärtsentwicklung in der Zweiten Liga fortgesetzt wird. Ob es so kommt oder nicht, dass ist das Spannende am Fußball. Der ruhmreiche TSV 1899 Goddelau hat als Aufsteiger bereits am drittletzten Spieltag den Klassenerhalt in der Kreisoberliga Groß-Gerau/Darmstadt gesichert. Kein Spieler aus dem großen Kader hatte vor der Saison Erfahrungen in der achthöchsten deutschen Spielklasse (es gibt noch bis zu vier Ligen darunter). Forza!

Freitag 26. Mai: Oper in der NEUEN KAISER

(Daniela)

Heute Abend gehen wir in die NEUE KAISER. Spätestens um 19:30 Uhr will ich da sein, denn da tritt sdie Oper Frankfurt auf (zumindest 2 Sänger:innen)

Es handelt sich um die alte Schalterhalle der Frankfurter Sparkasse, die ab Juni von der Oper und dem auf jeden Fall In der alten Schalterhalle wird die OPER FRANKFURT ein vielfältiges Programm für kleine und große Operneinsteiger und -einsteigerinnen anbieten. Der Raum im 1904 gebauten Bankgebäude wurde dafür nur wenig verändert und wird bereits seit einigen Wochen für Proben genutzt. Im Verlauf des Jahres werden hier viele kleine und größere Auftritte auf einer neuen PopUp-Bühne stattfinden.

Ab 16h gibt es in der FRANKFURTER NEUEN KÜCHE etwas zu Trinken in die Hand, Leckeres auf den Teller und später in der alten Schalterhalle nebenan etwas Besonderes auf die Ohren.

Reservierungen sind nicht erforderlich. Kommt einfach vorbei und bringt Eure Leute mit. Ab Juni öffnet die NEUE KAISER Mo-Sa ab 11h.

Neue Kaiser, Kaiserstraße 28

Freitag, 26. – 28. Mai: Szenario Stange Produktionen

(Martin)

Das wichtigste Genre der zeitgenössischen Kunst ist der Förderantrag. Um ihre Arbeiten zu finanzieren, werben Kunstschaffende Gelder bei Förderinstitutionen ein. Üblicherweise wird eine breite Mehrheit der Anträge abgelehnt. Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten, Fleißaufgaben und zugleich eine folgenreiche Verschiebung: Künstler*innen sind vor allem versierte Antragstexter*innen. 

In ›Szenario‹ wird der Förderantrag der Produktion selbst zum Libretto. 

Vier Gestalten singen in verschneiter Landschaft den Antrag samt Kostenplänen, Zielsetzungen und vieler guter Argumente für die gesellschaftliche Relevanz des Vorhabens. Und besingen so auch die unauflösbaren Widersprüche künstlerischer Arbeit zwischen Utopie, Entfremdung und Vergeblichkeit. 

›Szenario‹ ist ein heiteres, selbstreferentielles Panorama künstlerischen Schaffens, das mit subversivem Flair auch einen Blick auf die Arbeit insgesamt wirft.

Hier geht’s zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YgUGJMFpoaE
Und hier könnt Ihr reservieren: https://studionaxos.de/de/produktionen/szenario-wiederaufnahme
Freitag, 26. – Sonntag. 28. Mai um jeweils 20.00 Uhr
WIR VERLOSEN 3x2 FREIKARTEN (siehe oben bei Gewinnspiel)
Studio Naxos in der Naxos-Halle
Foto: © Christian Schuller

Freitag, 26. Mai (Premiere) – Sonntag, 28. Mai: Demian

(Martin)

Kornelius Eich führt Regie und hat den Roman von Hermann Hesse gemeinsam mit Friederike Weidner für die Bühne bearbeitet. Von Kornelius Eich ist im Spielplan des Schauspiel Frankfurt schon seit mehreren Spielzeiten ‚Alles ist groß‘ zu sehen. Ein Abend der sich lohnt! Vermutlich wird das mit ‚Demian‘ nicht anders sein.

Demian: Emil Sinclair wächst in einem wohlbehüteten bürgerlichen Elternhaus auf. Doch schon als Kind fühlt er sich magisch angezogen vom Verbotenen und Unangepassten. Sein etwas älterer Schulkamerad Max Demian befeuert seine Faszination, geht als strahlendes Vorbild voran. Zwischen den beiden entwickelt sich eine intensive Freundschaft von enormer Anziehungskraft, die Emil von nun an prägt und begleitet. Es beginnen Jahre der ausschweifenden Suche nach Freiheit von den erdrückenden Normen der elterlichen Welt und nach sich selbst. Hin- und hergerissen zwischen Rausch und Meditation, Liebe und Begehren, verfolgt und angeleitet von intensiven Träumen, geht Sinclair durch ein Leben der Extreme. Emotionales Innenleben und die Außenwelt verschmelzen miteinander. 

Der erste Weltkrieg bricht aus und scheint Emil endlich die Aufgabe zu geben, nach der er so lange auf der Suche war – bis eine Granate ihn in die brutale Realität eines Lazaretts befördert.

Eine Koproduktion der Landungsbrücken Frankfurt und dem Stadttheater Bremerhaven
Karten über landungsbrruecken.org
Freitag, 26. Mai (Premiere) – Sonntag, 28. Mai um jeweils 20.00h
Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294
Foto: © Evelyn Walton

Sommer: Theater der Welt

(Andrea)

Ich hatte das Vergnügen, bei der Programmvorstellung von Theater der Welt im Capitol Theater dabei gewesen zu sein und habe mir dann gleich ein paar Tickets gekauft, für den Nightwalk with Teenagers zum Beispiel. Ich bin total gespannt, wohin die Reise dann geht und weil ich ja auch gerade einen Teenie zuhause habe, muss das Kind mit. Außerdem gehen wir ins Kammerspiel Frankfurt zu "Is", einer iranischen Produktion. Weiterhins sehen möchte ich Abana b'amazi (Kinder des Wassers) und "A conversation with the sun" und und und, Lange Rede, das Programm ist toll und ich empfehle unbedingt, sich Karten zu sichern: https://theaterderwelt.de/

Das Bild zeigt Programmdirektorin Chiaki Soma und Anna Wagner vom Mousontum im Gespräch mit Satoko Ichihara in Tokio

Freitag, 26. bis Sonntag, 28. Mai: Symptoms of Development

(Martin)

Dresden Frankfurt Dance Company - Tanz

Jacopo Godani nimmt mit dieser Inszenierung nach acht Jahren Abschied als Künstlerischer Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company. Noch einmal eine Premiere und Neukreation von ihm im Bockenheimer Depot! Die letzte Produktion will mit den Erwartungshaltungen von uns, dem Publikum, spielen. Auf humorvolle Weise soll dabei auch reflektiert werden, wie sich die Company in den vergangenen Jahren unter Godani weiter entwickelt hat. „In Godanis Tanzvokabular hat die Spitze immer ihren Platz gehabt, jetzt darf sie sich mit Leichtigkeit und Humor auch wortwörtlich entfalten.“

„Ich wollte immer klare Botschaften vermitteln, zum Beispiel wollte ich in den Performances unsere Zeit reflektieren, mit schnellen Schnitten, mit schnellen Szenen, und dabei demonstrieren, was ‚zeitgemäß‘ für uns bedeutet.“ 

Was meint Avantgarde heute, wo doch auf der Bühne schon alles gemacht wurde, wo an allen Grundfesten mindestens einmal gründlich gerüttelt wurde? Vielleicht, so empfindet es Godani, ist Avantgarde heute auch etwas ganz Simples, aber Essenzielles: die starken menschlichen Werte, die Errungenschaften der Zivilisation zum Vorschein bringen, die Schönheit bewahren? 

Mit viel Freiheit und mit Erweiterung der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten durch das Wort kreiert Godani mit Symptoms of Development ein finales Satirespiel, in dem alles auf den (Versuchs-)Tisch kommt. 

Die Dresden Frankfurt Dance Company lädt ein: „Nur hereinspaziert ins ominöse „Zentrum der Bewegung und Forschung“, ein Laboratorium, das sich ganz der Aufgabe verschrieben hat, den Code zur Nutzung des maximalen Potenzials des Körpers und der Bewegung zu knacken!“

Hingehen! 

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.dresdenfrankfurtdancecompany.com/de/spielplan/spielzeit-20222023/
26 & 27. Mai um 20.00h / 28. Mai um 16.00h: Symptoms of Development
Bockenheimer Depot
Foto: © suteishi via Getty Images

Türkei

(Andrea)

Ach, wohin bewegt sich die Welt, quo vadis Türkei? Einigermaßen zuversichtlich hatte man vor zwei Wochen auf die Wahlen in der Türkei geschaut, nach den letzten Jahren schien ein Sieg der Opposition nicht nur plausibel, sondern auch überfällig, um den Turn around noch zu schaffen. Und dann setzt sich der Präsident mit einer knappen Mehrheit durch und wird es, so wie die Dinge liegen, am Sonntag abermals tun und damit ein System betonieren, in dem Frauenrechte und Umweltthemen keine Rolle spielen, kritische Stimmen mundtot gemacht werden. Das alles treibt mich um, weil ich doch so gerne mal wieder nach Istanbul möchte und natürlich ist das eine schöne, liberal und aufgeklärt scheinende Stadt, die ebenso wie Izmir leider nicht als Abbild des ganzen Landes taugt. Das habe ich in Eyüp gesehen - hier wie da gibt es Paralleluniversen und ist aktuell so gar nichts mehr klar. Wie können junge Frauen eine Partei wählen, die aus der Istanbul Konvention ausgetreten ist? Das ist mir völlig unverständlich. Ebenso, wie man ein durch und durch korruptes System weiterhin demokratisch legitimieren kann. Liebe Türkinnen und Türken, ihr habt am Sonntag erneut die Wahl. Bitte wählt weise und mit Bedacht. Teşekkürler ederim.

Donnerstag 1. Juni: STADTSALON

(Daniela)

STADTSALON - ÜBER DAS GUTE LEBEN IN FRANKFURT UND OFFENBACH
Gespräch, offener Austausch und Livemusik


Zum guten Leben in der Stadt gehört vieles: kurze Wege, ein reiches Kulturangebot, Infrastruktur. Ausreichend Wohnraum, aber auch Orte zum Arbeiten. Mehr Parkplätze! Oder doch lieber Grünflächen? Was erwarte ich von „meiner“ Stadt? Was bin ich bereit, selbst hineinzugeben? Was bewegt meine Fantasie und lässt Bilder im Kopf entstehen, wenn ich über das gute Leben in Frankfurt und Offenbach nachdenke? Der Stadtsalon ist ein neues Veranstaltungsformat, das um diese Fragen kreist.

Am 11. Mai ging es los. Am 1. Juni endet die Reihe vorerst mit dem Thema Gemeinschaft und folgenden Gästen:

* Dr. Steffen Bauer, Leiter Ehrenamtsakademie der EKHN* Tobias Krauch, Reallabor Deutsches Architekturmuseum* Thomas Völker, Geschäftsführer Turngemeinde Bornheim 1860

Die Musik kommt an diesem Abend von Matthias WesterWeller.

Eintritt frei. Anmeldung erbeten: https://www.evangelische-akademie.de/kalender/stadtsalon/60474/#anmeldung

Ort: Evangelische Akademie, Römerberg, barrierefrei

Freitag, Samstag, Sonntag: Of/ Diamant

(Andrea)

Ich war schon eine Weile nicht im Diamant in der Frankfurter Straße, dabei wechseln dort doch alle zwei Wochen die Ausstellungen. Und sie haben unlängst sogar bei Ab in die Mitte einen Preis eingeheimst! Noch bis Juli sind Heiner Blums Studentinnen und Studenten dort zugange und es ist so ein toller Ort. Der sich immer wieder neu erfindet und doch noch viel Geschichten erzählt. Von dem ehemaligen Juweliergeschäft mit dickem Tresor, Notknopf, Brandwänden und Klaustrophobie auslösender Raumgestaltung (zumindest ging es mir im Obergeschoss so). Heute, morgen und Sonntag wieder geöffnet.

ANASTASIA ZOË / ANGELA TRIMBUR / ANTISTYLERS / BÉGIN SISTERS / BENI BISCHOF / DIETMAR DIAMANT / ESTEFANIA ELISA / EUZCIL CASTANETO / FABIAN RASH-A-GAI / FAINA YUNUSOVA / GAILLARD REMI / GRANDMA DRONIAK / HELMUT SMITS / HISTORY COOL KIDS / HYDRAULIC PRESS CHANNEL / JOSEPHINE KRAEMER / JULIA STOSCHEK / MAX / MAX KERSTING / MICHELLE LIU CHINCHELLE / MR. PIMPGOODGAME / NEURAL SHIT / PABLO ROCHAT / POST VANDALISM/STEPHEN BURKE / RED ROSE CAKE & TUBA GEÇKİL / RICHARD PRINCE / ROSALINA AGUIAR / SARA HAGELE / SCHATTENVERSTECK / TELFAR / THE ARYUNA / ULTRAVIOLET AESTHETICS / UNFINISHED GRAFFITI COLLECTOR / VANDAL GIRLZ POWER WALLPAPER GALLERY / Angelika Kauffmann / Artemisia Gentileschi / Buster Keaton / Camille Claudel / Carl Spitzweg / Christian Hasucha / Claude Cahun / David Bowie / Elsa von Freytag-Loringhoven / Gluck / Isa Genzken / Judith Leyster / Katherina Sieverding / Lee Miller / Living Theatre / Loie Fuller / Louise Lecavalier / Marlyn Wescoff & Ruth Lichterman / Nina Hagen / Rosemarie Trockel / Sofinisba Anguissola / Valie Export / Yvonne Rainer Do 17-21 / Fr 17-21 / Sa 16-21 / So 15-20 www.instagram.com/diamant.offenbach/ DIAMANT OFFENBACH / Museum Of Urban Culture / Frankfurter Straße 8 / Offenbach. Nicht barrierefrei

Freitag, 26. Mai: Of/ Azadi - Benefizkonzert

(Andrea)

Assad wurde unlängst von der Arabischen Liga rehabilitiert, viel Bürgerkrieg, Tote und Flüchtlinge für nichts, und im Iran geht man langsam auch wieder zur Tagesordnung über. „Frau, Leben, Freiheit“, auf kurdisch „Jin, Jiyan, Azadî“ , die Demonstranten riskieren viel, schon etliche kostete der Protest das Leben. Musikalisch klingt es ein bisschen nach Getrümmer, aber trotzdem (und wers mag): Mit einem Benefizkonzert unterstützt das JugendKulturBüro des KJK Sandgasse ab 18 Uhr den Kampf der Iranierinnen und Iraner um Freiheit.Westliche Musik war durch die Islamische Revolution 1979 vollständig verboten, so ist Heavy Metal so wie Techno von der Regierung grundsätzlich als satanische Musik eingestuft und darf nicht gespielt werden. Das Festival soll ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und politische Toleranz setzen. Musik verbindet Menschen über jegliche Grenzen hinaus. Die Einnahmen des Abends gehen an Hawar.help. Die in Berlin ansässige Organisation hat die feministische Revolution im Iran von Beginn an begleitet, unterstützt und versteht sich als Sprachrohr der Freiheitsbewegung für die Menschen- und Frauenrechte und hat unter anderem Patenschaften von politischen Gefangenen im Iran vermittelt. Einlass ist um 18 Uhr, der Eintritt kostet 8 Euro.

KJK Sandgasse, Sandgasse 26, Offenbach

Freitag, 26. Mai: FFM/ Korridor Ensemble

(Andrea)

Ach, ich freue mich! Raffael und Rainer habe ich schon lange nicht gesehen, daher bin ich heute auf jeden Fall in der Stadtbibliothek beim KORRIDOR ENSEMBLE - MUSIC BETWEEN THE LIMITS. Sie präsentieren die neue CD „Spur 21". Für das lang ersehnte Konzert des abgetauchten Ensembles konnte der tolle und auch als Filmkomponist tätige Berliner Percussionist ANDREAS WEISER gewonnen werden . Am Start auch die grossartigen MATTHIAS DÖRSAM an diversem Gebläse und Cosmopolit und Cellist RAPHAEL ZWEIFELaus Nizza. Gespielt werden Stücke von der RAINER MICHEL CD Spur 21 und mal sehen was noch so passiert...

19.30 Uhr. Musikbibliothek Frankfurt Hasengasse 

Am Wochenende: OF/ kollektiv & radraum

(Andrea)

Es tut sich was in der Innenstadt, UND International war erst der Anfang. Seit zwei Wochen ist der radraum wieder im Rathaus-Pavillon aktiv und seit einer Woche die Kollektiv Kaffee + Bar - Stadt Liebe Studio. Gewisse Namensähnlichkeiten sien kein Zufall, das sind auch die Macher der Grace Studio Bar im Nordend. Die ist bis auf Weiteres mittwochs und donnerstags von 12 bis 20 Uhr, freitags und samstags von 12 bis 22 Uhr und an Sonntagen von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Ich habe es immer noch nicht auf ein Getränk dahin geschafft und plane das nach dem Wochenmarkt später unbedingt ein.
Instagram: kollektiv_offenbach, radraum

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

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Die Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter sucht:
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Weitere Infos findest du unter hier. Bei Interesse melde dich bei unserer Geschäftsführerin bis zum 16.06.2023. Marit Günther: m.guenther@sanktpeter.com

Samstag 27. Mai: RADDEMO WOMAN LIFE FREEDOM

(Daniela)

Heute ist volles Programm, da wir am Nachmittag auf einer Hochzeit im Odenwald eingeladen sind (wie kann man denn am letzten BuLi-Spieltag heiraten?)

Ich werde es aber auf jeden Fall schaffen um 10:00 Uhr bei dieser Raddemo mitzumachen:
Frauen dürfen gar nicht Fahrradfahren. Männer nicht in kurzen Hosen?!? Wer das für einen schlechten Witz hält sollte nicht in den Iran 2023 reisen. Denn dort ist selbst diese Selbstverständlichkeit vom Mullahregime unter Androhung von Strafen, Folter und Haft strikt untersagt. Zum Glück dürfen wir hier alle aufs Rad.

Und deshalb rufen wir euch alle auf, mit uns eine „kleine“ Fahrraddemo und Fahrradtour durch Frankfurt zu drehen  -  um das Regime in Panik zu versetzen reicht es schlicht aus, so viele weibliche Teilnehmerinnen wie möglich auf die Innenstadtstrecke zu bekommen. Die männlichen Teilnehmer bitten wir in kurzer Hose plus Kopftuch(!)tragend auf die Bikes. LGBQT, trans & nonbinaere bitte auch alle an den Start. Das ist im aktuellen Iran überhaupt nicht erlaubt...

Es gibt also 1000 gute Gründe am Samstag 27.05.23 um 10 Uhr
am alten Massif Central in der Eschersheimer Landstrasse 28 mit First Aid Iran, guilty76 & guilty76 grls sowie der Massif Central FFMLY durch die Stadt mit Ziel Römer zu radeln. Die Demo ist angemeldet. Es gilt die STVO und wir freuen uns auf viele Teilnehmer. Spread the word & ring the bell (Fahrradklingel)
 
Veranstalter:innen: Mahtab Doroudi, Florian Joeckel, Dariush Kashani

Pfingstwochenende: OF/ Hafen 2

(Andrea)

Ok, ich hätte jetzt auch für jeden Tag einen Tipp schreiben können, wäre nicht diese überflüssige Zeitnot. Und ohnehin ist der Hafen 2 immer ein guter Ort, um gemütlich am Wasser zu sitzen, ein Getränk in der Hand, der Musik zu lauschen. Für das Wochenende haben Andrea und Alex wieder ein paar nette Bands eingeladen, den Reigen eröffnen am heutigen Freitag Las Robertas (Costa Rica, 20 Uhr), am Sonntag spielen Lucy Kruger and the lost boys (19.30 Uhr, Südafrika)und am Pfingstmontag Melby und Kindsight (ab 16 Uhr, beide aus Stockholm).

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Das Foto ist von dem Mann mit dem Blick, Alexander Habermehl.

Samstag 27. Mai: DER SALON TANZT! feat. Kosmik Kat.

(Daniela)

Wäre ich nicht im Odenwald wäre ich heute Abend im Ono2 bei DER SALON TANZT! feat. Kosmik Kat.
Mit:
* Oliver Leicht – Electric Reeds & FX
* Oli Rubow – Dub Drums und
* Kosmik Kat– Decks 

Pedo (Kosmik Kat) schreibt: "Ich freue mich extrem auf mein zweites Gastspiel bei »Der Salon tanzt«.
Am Samstag habe ich nun die Ehre ein zweites Mal mit Oli Rubow an Drums & Dub FX plus Oli Leicht an elektrifizierten Rohrblattinstrumenten, Loop und FX in den Ring zu steigen. Das Ono2 beschreibt das Konzept so: »Es enstehen entstehen Klangbilder hybrider Stilistik. Immer im Moment und immer ist es improvisierte elektronische Musik zum Wohlfühlen, Tanzen, Zuhören, Zuschauen und Genießen … alles fließt.«

Ich sage nur: es wird tanzbar, groovig, experimentell und überraschend. Für Euch und uns ;--)

Samstag, 27. Mai | 22-1 Uhr | Einlass 21 Uhr
Ono2
Walter-Kolb-Straße 16, 60594 Frankfurt (barrierefreier Eingang)

Samstag 27. Mai: Die kleinste Disko der Welt am Blauen Wasser

(Daniela)

Wie Eingangs schon  geschrieben wäre ich heute zu gerne am Blauen Wasser im Ostend, denn da veranstaltet Thommy Tritsch "Die kleinste Disko der Welt" und das ist 1000% Tanzgarantie!

Es geht schon um 12:00 Uhr los und Schluss ist um 22:oo Uhr.
Auf der Suche wo man Tickets kaufen kann habe ich gerade festgestellt, dass die VA ausverkauft ist. Ich würde es trotzdem probieren!

Blaues Wasser, Fransziusstraße 35.

https://www.instagram.com/die_kleinste_disko_der_welt/

Samstag, 27. Mai & Freitag, 2. Juni: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)

Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf

Ein feiner, kleiner Theaterabend ist das! 

Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…

„Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“

Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«

- external-link-new-window "Opens external link in new window">Hier geht’s zu den Tickets
Samstag, 27. Mai und Freitag, 2. Juni um jeweils 20.00hSchauspiel Frankfurt/KammerspielFoto: © Devin Rebecca McDonough

Samstag & Sonntag, 27. und 28. Mai: Mühlheim/ Uferlos

(Andrea)

Leinen los und wenn wir nicht im Wäldchen wären, würden wir sicher mal bei den Arties im Steinbruch reinschauen. Die haben das Vereinsgelände wieder zum Beachclub umgestaltet und sich für das Wochenende ein schön sommerliches Programm gebucht: Die internationale Band "HUEPA“, holt den Sommerflair am Samstag mit Latino-Rhythmen wie Salsa, Chachacha, oder Samba u.v.w., auf die Tanzfläche. Am Sonntag nimmt Euch die Zweimann-Band TRES NOTAS instrumental auf eine musikalische Zeitreise der Pop- und Rock-Musik mit. Mit Elementen der Flamenco & Fingerstyle-Gitarre, die auf einen tief groovenden Bass treffen, entsteht der Gesang in den Köpfen des Publikums und lädt zum Erinnern, Träumen und Mitsingen ein. Kulinarisch verwöhnt Euch unsere Küche mit köstlichem Fingerfood und mehr. Und unsere Bar hält u. a. hausgemachte Limonade, ausgewählte Cocktails und kühles Bier bereit. Drumherum ist schöne Natur und ein Spaziergang durch den Steinbruch ist eine feine Sache.

Beachclub Uferlos, Am Rabenloh 4, Mühlheim-Dietesheim

Samstag, 27. Mai: FFM/ UND International

(Andrea)

À Propos UND International: Das war der tolle Laden, mit dem die HfG im vergangenen Sommer in der Innenstadt für Furore sorgte. Eine bunte Interimsbespielung, Laden, Veranstaltungslocation, Treffpunkt. Wer es verpasst hat, kann heute nochmal reinschnuppern: Das Team kommt für ein spektakuläres Intermezzo nach Frankfurt ins Danzig am Platz ! Mit dabei am 27. Mai sind neben leckerem Essen ein Tattoo-Pop Up, Workshops zu Fermentation, das Keramikatelier Offenbach sowie viele andere (Stichwort Limoncello). Offenbacher Lebensart in Frankfurt eben! 13 bis 22 Uhr.

Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt am Main

Samstag, 27. Mai, bis Dienstag, 30. Mai: FFM/ Elektrowäldchen

(Andrea)

Wir sind heute im Wäldchen. Weil: Jörg kennt den DJ. Zumindest Alex Ackermann (und der ist Offenbacher!), alle anderen Namen sagen mir wenig mit nichts, aber ganz so schlimm wird es sicher nicht werden...Außer, dass Elektronische Musik läuft und die Party schon seit gestern und noch bis 30. Mai geht, weiß ich leider nichts. Aber der Eintritt ist frei und dann kann man auch einfach mal im Elektrowäldchen vorbeischauen.

Oberforsthaus, Frankfurt

Samstag, 27.Mai: Of/ Paradiese, Woodland, pure reflexions

(Andrea)

Dummerweise geht es erst um 17 Uhr los, aber die Arbeiten sind allesamt toll (und wenn ich mal Geld übrig habe, will ich unbedingt mal wieder in Kunst investieren). Auf mehrfachen Wunsch zeigen Renata Kos, Adrian Bischoff und wohl auch Rene Spalek heute nochmal ihre Ausstellung "Paradiese, Woodland, pure reflexions”, ab 17 Uhr.

EISFABRIK Geleitsstrasse 24, Offenbach www.eisfabrik.info/kunstansichten-2023

Samstag 27. Mai: Alogte Oho & His Sounds of Joy (Ghana)

(Daniela)

Ich verlasse mich zu 100% auf Jean Troulliets Musikempfehlungen und wäre ich heute nicht auf einer Hochzeit wöäre ich in der Brotfabrik, denn da spielen

Alogte Oho & His Sounds of Joy (Ghana)
Die ghanaische Band „Alogte Oho & his Sounds of Joy“ zeigen ihre einzigartige Welt des Frafra Gospels, die sie gekonnt mit Afrofunk, Reggae und traditionellen Flötentönen sowie Trommelrhythmen kombinieren. Diese Vielfalt an Elementen überrascht, macht Spaß und lädt zum Tanzen ein. „Alogte Oho & his Sounds of Joy“ kreieren so ihre ganz eigene Version eines modernen Gospels. Alogte Oho & His Sounds Of Joy aus dem Norden Ghanas beseelen mit ihrem lebensbejahenden, polyrhythmischen und hochgradig tanzbaren Sound ihr Publikum, ob im Club oder auf riesigen Festivalbühnen. Ihre einzigartige Mischung aus traditionellen ghanaischen Stilen, Highlife-Grooves, afrikanischem Funk, schweren Dub-Rhythmen, gefühlvollem, harmonischem Gesang und Elektronik fesseln von der ersten Minute. Der Weg des Künstlers war ein steiniger: Ein Motorradunfall riss ihn beinahe aus seinem jungen Leben, war aber auch Anstoß, den Dank für sein Überleben in einen Song (Mam Yinne Wa - Gott, du liebst mich so) zu gießen, der wiederum dem Berliner Produzenten Max Weissenfeldt (Philophon) zu Ohren kam und Alogte Oho den internationalen Durchbruch brachte. Das international gelobte Album „Mam Yinne Wa“ bleibt ganz und gar im ghanaischen (genauer gesagt: Frafra) musikalischen Erbe verankert, klingt gleichzeitig bemerkenswert zeitgemäß und schafft es, die zarten Flötenklänge der ghanaischen Gospelmusik in ein modernes Licht zu rücken. Mit dem mitreißenden Gesang des Zwei-Frauen-Chores, der von super-straffen Bläsern und Vintage-Keyboards angetrieben wird, überraschen, erfreuen und inspirieren uns Alogte Oho & his Sounds of Joy.

Videos:
https://youtu.be/RzJlEJw5-3A
https://youtu.be/YdIvasx8CrE
https://youtu.be/HWCt0j_Wrgg
Musik: https://open.spotify.com/artist/4rGa6nIVxUyi8xWSwkHDE1?si=L7bLU5NpQVeHMiEEcYgx1Q

Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt
Samstag, 27.05.2023, Beginn: 20h

Sonntag 28. Mai: Unterstützer:innenfrühstück im Habel11

(Daniela)

Sonntag 09:00 Uhr ist definitiv nicht meine Zeit. Aber es gibt ja Menschen, die sind da schon stundenlang auf den Beinen und die sollten nach Heddernheim fahren um Jörg zu unterstützen!
Am Sonntag, 28.5., um 9:00 morgens (richtig gelesen) startet Jörg Döhmer mit dem Fahrrad und habel.rad.team-Trikot zum Pokalfinale nach Berlin. Diesen grand.depart wollen wir richtig begehen. Ihr bringt Croissants mit, wir haben den Kaffee. Die FR wird darüber berichten, deshalb wäre es schön, wenn viele Jörg auf die Strecke schicken.
 
Wir werden auf unserer Facebook-Seite über Jörgs Abenteuer auf der Strecke berichten. Jörg hat auch noch keine Karte. Das ändert sich hoffentlich während der Fahrt. Falls ihr also von einem frei-gewordenen Ticket hört, dann lasst es mich wissen.
 
Nach Berlin sind es 542 Kilometer. Ihr könnt mit einem Euro pro Kilometer Jörg sponsorn. Das Geld geht dann in die Jugendkasse der Turnerschaft Heddernheim, unserer netten Vermieterin. Spendenquittungen können ausgestellt werden. Die Spenden werden natürlich in dem täglichen Update genannt.

Habelstr. 11, 60439 Frankfurt

Sonntag, 28. Mai: Veronica Fusaro

(Uwe)

Ich habe ein Fabile für Musik aus der Schweiz. Stephan Eicher und Patent Ochsner gehören seit Jahrzehnten zu meinen Top5-Acts. Während man bei den beiden genannten Musikern/Bands zumindest ab und zu sehr schnell durch Texte in Bernedeutsch einen regionalen Bezug herstellen kann, gelingt dies bei Veronica Fusaro nicht. Sie macht internationale Musik: „Im kleinen Club, auf der riesigen Openairbühne, Veronica Fusaro erinnert allein mit ihrer Präsenz an die essentiellen Zutaten eines magischen Konzerts: gute Songs, eine unvergessliche Stimme und eine fesselnde Ausstrahlung. Die Musikerin ist zweifellos die Queen der intimen Momente – doch bevor das Publikum weiss, wie ihm geschieht, reisst sie es mit ihrer Liveband in einen energetischen Sog“. Im Januar erschien nun endlich ihr Debütalbum „All the Colors of the Sky“.

Brotfabrik
F, Bachmannstr. 2
Beginn 20 Uhr / 25 EUR zzgl. Gebühren
Bild: Homepage Brotfabrik

Sonntag, 28. Mai: ÖL!

(Martin)

Nach dem Roman von Upton Sinclair
Schauspiel Frankfurt: Große Bühne! Großes Kino! Schauspiel, Kunst und dabei große Freude!

Regisseur Jan Christoph Gockel und ein ausgezeichnetes Ensemble im Schauspiel bringen Hollywood nach Frankfurt! Hier werden künstlerische Genres miteinander in Verbindung gebracht: Ausgangspunkt ist der Roman Öl! von Upton Sinclair, der mit dem Titel ‚There will be blood‘ verfilmt wurde. 

Auf der Frankfurter Bühne bzw. mit Außendrehs rund um das Schauspielhaus herum, schafft es der Regisseur mit seinem Team etwas ganz eigenes entstehen zu lassen: Schauspiel, Film, Drama, Komödie, Geschichte, Generationenkonflikte, narzisstische Problematik, gesellschaftlich-ökologische Verknüpfungen ... 
Großartig gespielt, fesselnd, hineinziehend
– im Grunde eine ‚Coming-of-Age‘ – Geschichte, die es schafft, den Bogen ins ‚Große und Ganze‘ zu schlagen. 

Die FR schreibt: „Am Schauspiel Frankfurt hingegen hört der Spaß absolut nicht auf. Hier hat zur großangelegten Spielzeiteröffnung und vor dem ersten vollbesetzten Zuschauerraum im Schauspielhaus seit 18 Monaten Jan-Christoph Gockel eine eigene Fassung erstellt. Kein Abend für Faulpelze. Wer den Roman gelesen hat, muss keine Angst haben, sich zu langweilen, wer den Roman nicht gelesen hat, wird sich möglicherweise die Frage stellen, was das alles soll. Möglicherweise aber auch nicht, denn als absolutes Theater entfaltet das vielleicht auch so seine Wirkung. Zumal Torsten Flassig Bunny ist, der naive Tropf, der Träumer, und Wolfram Koch Dad ist, der Ölbaron, der Selfmademan, der mit allen Wassern gewaschene Kapitalist, der aber nicht unsympathisch gezeichnete Mensch. Sein Sohn kann ihm kaum widerstehen. In Frankfurt ist das ein tolles Pärchen, aufgeweckt und genüsslich umspielt von Andreas Vögler, dem kapitalismuskonformen Prediger – eindeutig Amit Epsteins Kostüm: vorne weiß wie das Lamm Gottes, hinten schwarz wie der Tod – , und Caroline Dietrich als apartem Hollywoodstar Vee Tracy.“ 

Die Frühkritik auf HR2 war sich nach der Premiere sicher, dass in Frankfurt ein neues Kultstück geboren wurde (leider steht die Kritik nicht mehr als Podcast zur Verfügung).  Dem ist nichts hinzuzufügen!

Hier gibt’s Tickets:  https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/oel/1373/
Sonntag, 28. Mai um 18.00h: ÖL!
Schauspiel Frankfurt – Großes Haus
Foto: (c) Thomas Aurin

Montag 29. Mai: Farbenfabrikflohmarkt

(Daniela)

Ich bin im Garten. Wäre ich nicht dort, wäre ich beim Farbenfabrikflohmarkt

2nd hand | Musik | Design | Kunst | Verkauf nur von privat | Keine professionellen Verkäufer

Flohmarkt, Essen, Drinks, Musik | open Air | ab 13:00 Uhr | Einritt frei, Spende willkommen

• Viele bunte Stände
• Kaffee & Kuchen
• Deftiges auf die Hand
• Drinks an der Bar
• Kidsfloor : Schminken, Basteln, Spielen
• DJs: MSKI

Der Farbenfabrik Flohmarkt läd zum Stöbern und Entdecken in die Milchsackfabrik ein. Außer Second-Hand-Kleidung und DIY-Produkten, Schallplatten, Kunst oder Büchern findet sich immer auch das ein oder andere bekannte Gesicht für einen netten Plausch im Sommergarten wieder.

Es gibt leckere vegetarische und vegane Snacks für den kleinen und großen Hunger, besten Kaffee am Kaffee Ehrlich Wagen und sweeten Blechkuchen. Das Tanzhaus West versorgt uns derweil mit kühlen Drinks an der Bar. Auf ein erstes Glas Tanzhaus Wein mit euch im Sommergarten freuen wir schon.

Besonders freuen wir uns auf unseren musikalischen Neuzugang: MSKI. An Ostern selbst noch mit einem Stand dabei, findet ihr sie dieses Mal an den Decks wieder. Die Offenbacher Lokalmatadorin bewegt sich irgendwo zwischen Ghettobass, Acid, Breakbeat und Trance, aber immer mit Herz für Hits durch jede warme Clubnacht. Für den Flohmarkt hat sie extra alle entspannten, sonnigen Tunes aus ihrer Sammlung mitgebracht, damit ihr beim Schlendern auch ein bisschen die Hüfte schwingen könnt!

Unsere lütten Besucher: Innen bekommen ihren eigenen Floor. Hier wird, je nach Wetter, geplantscht, gelesen, gebastelt und/oder geschminkt. Und es wird auch ausreichend Platz zum Toben abseits des Getümmels geben.

Milchsackgelände, Beginn 13:00 Uhr, Ende 18:00 Uhr

Dienstag 30. Mai: TAUSENDSCHÖNCHEN in der Harmonie

(Daniela)

Die Kinothek Asta Nielsen präsentiert: SEDMIKRÁSKY / TAUSENDSCHÖNCHEN / DAISIES Eine Filmvorführung im Rahmen von Schamlos Harmlos – Die Reihe für Queer-, Sex- und Subkultur von Harmonie, Cinema & Eldorado: Arthouse Kinos Frankfurt

Der Kultfilm TAUSENDSCHÖNCHEN ist ein wilder, frecher Bilderbogen angesiedelt im Prag der 1960er Jahre. Ein ebenso anarchischer wie feministischer, abendfüllender Experimentalfilm mit narrativen Elementen, der mit dem Ende des Prager Frühlings wieder aus den Kinos der Tschechoslowakei verbannt wurde. Marie I und Marie II haben sich „gegen die Welt verschworen“. Ihre Wohnung ist eine sich ständig wandelnde Kunstinstallation, ihr Leben gleicht einer Performance ausgesuchter Zuwiderhandlungen. Abseits der sozialistischen Mehrheitsgesellschaft führen die beiden jungen Frauen ein äußerst dekadentes Leben: Sie hängen am Moldaustrand herum, tingeln durch die Lokale, beklauen eine Klofrau und nehmen eine ganze Reihe alter (geiler) Herren aus, denn es gilt, eine schier unstillbare Fress- und Sauflust zu befriedigen. Die Geschichte endet in einer Orgie kreativer Zerstörungswut. Amos Vogel schrieb 1974 in Film as a Subversive Art: „Kein Werk aus dem Osten hat sich jemals weiter von der eintönigen Sterilität des sogenannten Sozialistischen Realismus entfernt. (Sabine Schöbel)
 
Filmeinführung: Sabine Schöbel, Filmwissenschaftlerin, Experimentalfilmerin und Mitglied der Kinothek Asta Nielsen
 
Tschechoslowakei 1966, 76 min, OmdU, neu restaurierte Fassung/DCP

Regie: Věra Chytilová | Buch: Věra Chytilová, Ester Krumbachová nach einer Idee von Věra Chytilová, Pavel Jurácek | Darsteller*innen: Ivana Karbanová, Jitka Cerhová, Marie Češková, Jiřina Myšková, Marcela Březinová, Julius Albert, Oldřich Hora, Jan Klusák, Josef Klusák, Jaromir Vomácka | Kamera: Jaroslav Kučera
 
Kinotickets online hier oder an der Kinokasse.
Harmonie Kino, Dreieichstraße 54, 60594 Frankfurt am Main, www.arthouse-kinos.de

Foto: ©Cinemalovers

Dienstag, 30. Mai: hellhörig@hauptwache

(Martin)

Konzertreihe des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters

»Mit Musik Gutes tun« – unter diesem Motto steht die Konzertreihe hellhörig@hauptwache, mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, die im Mai bereits zum vierten Mal in der Katharinenkirche stattfindet. Klassische Musik für Alle: Mitten in der Stadt, mitten am Tag stehen unsere Konzerte allen Frankfurter*innen kostenlos offen. Am Ausgang werden Spenden für lokale wohltätige Zwecke gesammelt.

Die letzte Staffel im Herbst 2022 erbrachte Spenden in Höhe von 6000 Euro und ging an den Verein MainLichtblick e.V. Dieser Verein erfüllt kranken Kindern sowie Kindern in Lebenskrisen Herzenswünsche. 

Die Spenden der Frühlingsstaffel sollen dem Verein »Arche Frankfurt am Main« zugutekommen. Dieser Verein setzt sich in Frankfurt unter dem Motto »Kinder stark machen!« dafür ein, dass Kinder, die in finanzieller und emotionaler Armut leben, eine Chance auf Bildung und Entfaltung erhalten durch gemeinsame Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, Spiel- und Sportangebote, Ferien- und Lerncamps; dies geschieht unentgeltlich, unbürokratisch. 

An jedem Dienstag im Mai um 13:15 Uhr in der Katharinenkirche an der Hauptwache findet hellhörig@hauptwache statt, vom 2. bis zum 30. Mai jeweils 45 Minuten lang.  

Foto: © St. Katharinengemeinde/Homepage

Dienstag, 30. Mai: FFM/ Robert Cray Band

(Andrea)

Der Blues lebt! Und der Soul und R'n'B auch ...Robert Cray ist ein US-amerikanischer Blues-Gitarrist und -Sänger. Zusammen mit anderen Blues-Musikern und Songschreibern wie Stevie Ray Vaughan und George Thorogood wurde er in den 1980er-Jahren einem größeren Publikum bekannt. Er hat mit Mister Slowhand Clapton und allen Größen der Blues-Welt gespielt, wurde 2011 in die Blues Hall of Fame der Blues Foundation aufgenommen und spielt heute ein Konzert in der Holy Hall of Fame in der Gwinnerstraße. Einlass 19 Uhr.

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Mittwoch, 31. Mai: "Erste Bücher" entdecken im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

Ich bin immer wieder neugierig auf literarische Entdeckungen und freue mich über jede neue Lektüre, die ich gefühlt erst mal für mich habe. Bestseller über Nacht? Nicht erst seit dem Erfolg von Kim de l’Horizons "Blutbuch" kommt das auch bei Debüts immer wieder vor. Zweimal jährlich versammelt "Erste Bücher" außergewöhnliche Romandebüts: Heute führen sie u.a. in ein bosnisches Gefangenenlager, eine Kindheit in den Alpen und ein Frauenkollektiv an der See. Ein Leben am Meer, jenseits von Carearbeit und Altersarmut. Ein Traum? Doch was, wenn das Ozean-Kollektiv wie in Josefine Soppas "Mirmar" für viele Frauen der letzte Ausweg ist? Ein ganz anderer Ort am Wasser spielt in Mina Havas "Für Seka" direkt zu Beginn eine Rolle: "Als die Gräber rund um Omarska ausgehoben wurden und die ersten Prozessberichte in den Zeitungen zu lesen waren, lernte Seka südlich der Jurakette in einer Schwimmhalle mit großer Rutsche […], zu schwimmen." Ein Romananfang wie ein Paukenschlag! Ganz begeistert zeigt sich Buchpreisträger in Julia Franck bei der Lektüre von Ralph Tharayils "Nimm die Alpen weg" : "… ein Glück für die Literatur". Lyrisch-luzide Prosa. Eine Coming-of-Age-Geschichte, eine Schweizer Kindheit in Bildern. Die drei ins Gespräch bringt die freie Kritikerin Shirin Sojitrawalla.

Foto: Ralph Tharayil©Malte Seidel

Erste Bücher von Mina Hava, Josefine Soppa und Ralph Tharayil, Moderation: Shirin Sojitrawalla, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 9 (6) Euro, Streamingticket 5 Euro, Streaming-Abo 50 Euro, Tickets gibt es hier

Mittwoch 31. Mai: Benefiz-Lesung mit Sandra Kegel aus "Prosaische Passionen"

(Daniela)

Zugunsten des MädchenbüroMilena e.V. in Kooperation mit dem Haus am Dom:
Sandra Kegel liest aus "Prosaische Passionen" und ist im Gespräch mit Heike Strekow-Meister

Das erste weibliche Weltpanorama der literarischen Moderne - Erzählungen und Prosastücke aus über 25 Sprachen. Diese erste globale Prosasammlung weiblichen Schreibens um und nach 1900 zeigt: Die literarische Moderne war ganz wesentlich weiblich! Nicht nur in Europa, überall auf der Welt veränderte sich das künstlerische Selbstverständnis von Frauen von Grund auf. Sie eroberten sich kreative
Freiräume, machten weibliches Denken und Fühlen literaturfähig, vor allem aber schufen sie große Erzählkunst und behaupteten sich so auf dem Feld der Hochliteratur, die bis dahin als exklusive Männerdomäne galt. Ab 1900 ist Weltliteratur nicht mehr bloß ein Gruppenbild mit Dame.

Sandra Kegel, renommierte Literaturkennerin und -liebhaberin, hat für diesen einzigartigen Band moderne Kurzprosa aus aller Frauen Ländern zusammengetragen - Klassikerinnen, deren Rang unbestritten ist, neben solchen, die erst noch entdeckt werden wollen. Ein längst überfälliges Panorama weiblicher Erzählkunst!

Büchertisch von der Buchhandlung "Weltenleser" mit Möglichkeit zum Kauf und zum Signieren des Buchs. Im Anschluss Get-Together mit Umtrunk und Imbiss (jede:r zahlt selbst).

Zugunsten von MädchenbüroMilena e.V.: MädchenbüroMilena e.V. ist eine Bildungs- und Integrationseinrichtung für Mädchen und Frauen und wurde 2014 von sieben Migrantinnen gegründet. Sie sind ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und bieten Mädchen und Frauen mit und ohne Fluchthintergrund einen geschützten Ort der Begegnung. www.maedchenbueromilena.de

Tickets: 25 Euro. Da die Plätze begrenzt sind, melden Sie sich bitte an unter: service.zonta.frankfurt.2@gmail.com Sollten noch Plätze verfügbar sein, dann können Tickets auch an der Abendkasse ab 19:00 Uhr erworben werden. Bitte informieren Sie sich hierzu auf www.zonta-frankfurt-2.de Veranstalter: Zonta Club Frankfurt II Rhein-Main

Haus am Som, Beginn 19:30 Uhr

Donnerstag 1. Juni: Vernissage "melting minds"

(Daniela)
Ich bin mal wieder verhindert, sonst wäre ich heute Abend auf dem Milchsackgelände!

Im vergangenen Sommer entstand mit dem Projekt „Kunst in der Milchsackfabrik“ ein neuer kultureller Ort in der ehemaligen Industriehalle, der „Alten Schmelze“ auf dem Gelände der Milchsackfabrik. 
Im Rahmen der Ausstellungen in den Räumlichkeiten der „Alten Schmelze“ wurden kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Kommunikations- und Beteiligungsformate entwickelt, um neue Diskussionen und Diskurse
anzustoßen und diese in der Stadt sichtbar zu machen. Das Projekt repräsentiert die Energie der Verschiedenartigkeit des Frankfurter Westens und wird ab Juni 2023 erneut für mehrere Monate ihre Türen öffnen und künstlerische Positionen aus der Region ausstellen.
Den Auftakt der Ausstellungen in der „Alten Schmelze“ wird mit der Ausstellung melting minds der Künstlerin Lena Grewenig und dem Künstler Serkan Goeren eröffnet. Die beiden in Frankfurt lebenden Künstler:innen begeistern mit ihrem außergewöhnlichen Umgang und dem Wissen um das Material, der unverwechselbar für ihren individuellen künstlerischen Prozess ist.
Serkan Goeren spielt mit transparenten und undurchsichtigen Platten, die er im Raum schweben lässt und die das Verbergen und Verdecken zum Thema machen und seine Betrachter:in in einem Wechselspiel aus Offenlegung und
Verhüllung einbinden. Seine Arbeiten sind Gefühls- und Reflexionsräume, die er erschafft, um diese individuelle Existenz zum Ausdruck zu bringen, ohne dabei Anderen ihre Gefühls- und Reflexionsräume zu nehmen. Die Rezeption seiner Werke ist offen für die jeweilige eigene Perspektive, die jeder Mensch mitbringt, mit dem Ziel, dass auch diese eigene Perspektive der Rezipient:innen sich für andere Perspektiven öffnet.
Lena Grewenig schafft zarte Körper und Formen, die sie auf der Leinwand zerlaufen und wieder zusammenfügen lässt, Arbeiten, die aus dem Situativen entstehen und die Spuren und den Prozess des Schaffensaktes sichtbar machen. In ihren Arbeiten steht neben der Natur das Körperliche im Vordergrund, dessen Farben auf verschiedenen Ebenen durchscheinen und ähnlich einer Narbe, die kaum mehr erkennbar, von vergangenen Erfahrungen und Verletzungen erzählt und verschwommen, wie eine Erinnerung, aus dem Bild hervortritt.

Die Arbeiten der beiden Künstler:innen sind als Übergänge zu verstehen, sowohl formal als auch inhaltlich: formale Übergange, welche die Gattungen betreffen, inhaltliche Übergänge, die von der Fremdbestimmung erzählen und in
eine Selbstbestimmung übergehen und schließlich zu melting minds werden.

Eröffnung, Donnerstag, 1. Juni 2023 19h00
Laufzeit bis 11. Juni 2023
Öffnungszeiten, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag, von 16h00 bis 19h00
Gutleutstraße 294
Weitere Informationen unter: https://milchsackfabrik.de/

Donnerstag, 1. Juni (Premiere) und Sonntag, 4. Juni: Messages

(Martin)

Botschaften von Brel, Barbara, Stromae und anderen - Chansonabend

Eine neugierige Auseinandersetzung mit französischsprachigen Chansons aus Vergangenheit und Gegenwart. Ein Chansonabend mit Natanaël Lienhard und Jacob Bussmann. Im Mittelpunkt stehen rund 20 Titel von Charles Trenet und Jacques Brel über Francoise Hardy und Barbara bis Carla Bruni und Stromae. 

Nicht nur den Wandel des musikalischen Materials wird nachvollziehbar, der Abend spürt auch der Geschichten der Lieder, ihren Interpret*innen und jeweiligen Entstehungskontexten nach. Die Chansons werden als Botschaften aus der Vergangenheit hörbar – sie geben Auskunft über gesellschaftliche Ordnungen, Stimmungen, Sehnsüchte und sind offen dafür, heute anders gehört zu werden.

Der Schauspieler Natanaël Lienhard, der Pianist Jacob Bussmann und die Dramaturgin Katrin Breschke arbeiteten bereits während der gemeinsamen Studienzeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zusammen. Nach dem Studium sammelten sie Arbeitserfahrungen sowohl in der freien Szene als auch im institutionellen Stadt- und Staatstheaterbetrieb. Für das Theater Heidelberg entwickelten Natanaël Lienhard und Jacob Bussmann 2011 den Chansonabend “Jacques Brel – On n’oublie rien”, der vom Badischen Staatstheater Karlsruhe übernommen wurde und dort bis 2019 über 75 mal gezeigt wurde.

Zu den Tickets geht’s hier: https://volksbuehne.net/programm/messages-botschaften-von-brel-barbara-stromae-und-anderen-ein-chasonabend-mit-natanael-lienhard-und-jacob-bussmann
Donnerstag, 1. Juni (Premiere) um 19.30h und Sonntag, 4. Juni um 17.00h
Volksbühne im Großen Hirschgraben/Studiobühne
Foto: © Elias Michael

Donnerstag, 1. Juni: FFM/ Jenny and the Mexicats

(Andrea)

Banda de origen multicultural que mezclan ritmos de jazz, rockabilly, folk, flamenco, reggae, son veracruzano, ... ich glaube, das braucht keine größere Übersetzung und füge hinzu: Vamos a bailar, Jenny and the Mexicats, ist eine multikulturelle Band, bestehend aus der englischen Trompeterin und Sängerin Jenny Ball, dem spanischen Perkussionisten David González Bernardos und den mexikanischen Brüdern Pantera Mexicat an der Gitarre und Icho Mexicat am Kontrabass und sie haben natürlich Rythmus im Blut und werden das Nachtleben zum Kochen bringen. Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher.Straße, FFM, nicht barrierefrei

Donnerstag, 01. – 03. Juni: Antigone im Amazonas

(Martin)

Milo Rau/Landlosenbewegung MST/NT Gent - Theater

Im letzten Teil seiner Antiken-Trilogie, die er 2019 mit „Orest in Mossul” begann, entwickelt Milo Rau eine Neudeutung des Antigone-Mythos, die Praktiken des Theaters und des fundamentalen politischen Protestes vereint. Mit Antigones Aufbegehren gegen Kreons Tyrannei hebt die brasilianische Schauspielerin und indigene Aktivistin Kay Sara darin zu einer umfassenden Anklage der Ungerechtigkeit an.

In Brasilien, wo etwa 10 Prozent der Bevölkerung 80 Prozent des Bodens besitzen, setzt sich die Bewegung der Landarbeiter*innen ohne Boden (MST) für eine radikale Landreform ein. Als Chor der Landlosen beobachten und kommentieren Aktivist*innen dieser größten Landlosenbewegung der Welt von einer riesigen Videowand herab das Bühnengeschehen zwischen Kreon, Antigone, ihrem VerlobtenHaimon und dessen Mutter Eurydike. 

Die tragische Geschichte von Recht und Unrecht erscheint als blutiges Aufeinandertreffen von traditioneller Weisheit und Turbokapitalismus.

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/433930
Donnerstag, 1. – Samstag, 3. Juni um jeweils 20.00h
Theater im Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Armin Smailovic

VORSCHAU
Freitag 2. Juni: FORTUNA EHRENFELD im FORTUNA IRGENDWO

(Daniela)

Oh ist das schade, wie gerne wäre ich heute Abend im Fortuna Irgendwo, denn da spielen Fortuna Ehrenfeld und das wird bestimmt der Hammer!!!

Über dem Frankfurter Nachthimmel bahnt sich eine kleine Sensation an.

Denn FORTUNA EHRENFELD werden exklusiv und nur ein einziges Mal an diesem Abend eine Show spielen für die das Fortuna Irgendwo wie geschaffen ist und die Martin, Sänger und Kopf der Band, so beschreibt: "Keine Gefangenen +++ keine Ansagen +++ keine Pausen +++ keine Balladen +++ nur das tanzbare Zeug und on Top unsere allerliebsten Dancfloorkracher in nie gehörten Coverversionen"

Ein durchgehender, groovender Flow aus dem Fortuna Universum und einem nie gehörten Mix von den funky 70s bis zum deepen Rave.

Habt ihr auch schonmal auf den Fortuna Konzerten gedacht, daß das Analoge Mädchen hätte auch gerne noch ein paar Minuten weiter ballern können und wer schon einmal dabei war wenn Fortuna aus der loungigen Matrosen Version einen 20 Minütigen dark Rave zaubern der weiss, was in dieser Nacht alles geschehen kann.

Die Ähnlichkeit der Namen sind kein Zugfall hat doch Ardi Goldman seinen Club nach eben dieser Band benannt. Freedom of Mind und die ganz alltägligliche Crazyness - hier bahnt sich eine Traum-Kombi an zwischen der flimmernden Athmospähre des Clubs und der nie endenden Spielfreude der kultigen Kölner Indie Grenzgänger*innen.

Wegen der zu erwartenden großen Nachfrage empfehlen wir frühzeitig Tickets und Tische zu bestellen! Partyzipisten haben die Möglichkeit einen Tisch in der Galerie, mit bester Sicht auf die Bühne, zu reservieren.
https://fortunairgendwo.ticket.io/bxfsqcn7/

Freitag, den 02.06.2023, Einlass 20:00 / Beginn 20:30, VVK 27,00 (zzgl. Gebühren)

Freitag 2. - Dienstag 16. Juni: Bridges-Kammerorchester „I am from Nowhere“

(Daniela)

Mit I am from Nowhere präsentiert das Bridges-Kammerorchester ein Programm, das sich mit hybriden Identitäten auseinandersetzt – mit der Zugehörigkeit zu mehreren Kulturen und der Frage, inwieweit diese die eigene (musikalische) Identität prägen. Jedes Orchestermitglied bringt sich als Individuum mit seiner einzigartigen (musik-) kulturellen Erfahrung ein. Gleichzeitig bilden die Musiker*innen eine Gemeinschaft, die als Orchester zusammenwächst, um Neues hervorzubringen und somit Kultur, Identität und Zugehörigkeit gesellschaftlich wie musikalisch als fließende, ineinandergreifende Prozesse verschmelzen lässt.

Schwerpunkte sind Uraufführungen der Orchestermitglieder Dana Barak, Andrés Rosales und Johanna-Leonore Dahlhoff sowie das titelgebende Stück I am from Nowhere von Atefeh Einali. Auch das Arrangement von Peter Klohmann des berühmten Klassikers Summertime von George Gershwin steht ganz im Zeichen von hybriden musikalischen Identitäten.

Das Programm wird größtenteils von Mitgliedern des Orchesters selbst komponiert bzw. arrangiert. Dabei lassen sie ihre unterschiedlichen Musiktraditionen mit einfließen, d. h. die Musikstile, die die Musiker*innen aufgrund ihrer musikalischen Ausbildung oder Herkunft mitbringen, sind Teile des Programms. Gleichzeitig entwickelt das Kammerorchester seinen eigenen neuen, transkulturellen Musikstil. So wächst die Vielfalt unterschiedlicher Kulturen zusammen, ohne dass einzelne Identitäten aufgegeben werden müssen.

Dirigent: Nabil Shehata (2.6. und 11.6.), Gregor A. Mayrhofer (14.6. und 16.6.)

* 2. Juni, Volksbühne im Großen Hirschgraben Frankfurt, 19.30 Uhr Tickets* 11. Juni, Capitol Offenbach, 20 Uhr Tickets* 14. Juni, Haus der Begegnung Königstein, 19.30 Uhr Tickets* 16. Juni netzerk seilerei Frankfurt, 20 Uhr Tickets

Freitag, 2. Juni: OF/ Fernweh - mit Leon Weiß

(Andrea)

Mit der aktuellen Ausstellung haben die Damen im Klingspor Museum meinen Nerv getroffen, "Fernweh" widmet sich noch bis 25. Juni der sinnhaftigsten Beschäftigung der Welt: "Reisen erschließt Welten und schafft neue Eindrücke. War es früher ein Privileg weniger Menschen, so ist man heute so mobil wie nie zuvor. Die Ausstellung will die verschiedensten Aspekte des Reisens aufzeigen, die Freude am Neuen, den Erkenntnisgewinn, die Reise als Weg zu sich selbst. Auch die Themen Kolonisation, Flucht und Migration werden beleuchtet: ob in Burgi Kühnemanns opulentem Malerbuch „Der Rabbi von Bacherach“ oder in Nicolò Degiorgis‘ Künstlerbuch „Blue as gold“, das mit minimalistischen Mitteln Bootflüchtlinge zeigt. In Künstlerbuch, Graphic Novel und Kinderbuch wird ein facettenreicher Bogen gespannt, der das Reisen sowohl als Traum als auch als Alptraum zeigt. Plakate, Zeichnungen und Aquarelle ergänzen die Ausstellung." Heute ist Reiseblogger Leon Weiß zu Gast und spricht um 19 Uhr über alle Länder dieser Erde. https://www.instagram.com/leon__weiss Eintritt nach Wahl.

Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach

Samstag, 3. Juni: Jan Vanek

(Martin)

Jazz / Kultur-Sommer im ChamissoGarten

Es sind herrliche Abende im ChamissoGarten in bezaubernder Atmosphäre! Jetzt steht Jazz mit Jan Vanek auf dem Programm: Das Jan-Vanek-Ensemble bezieht seine Bandbreite durch Einflüsse traditioneller Musik und Instrumente aller Kontinente. Von seinen Reisen brachte Jan Vanek viel Wissen über die Musik und Lebensphilosophie der Völker mit. 

Das Ensemble wirkt auf Jazz-Festivals in Deutschland und Frankreich als deren Botschafter. Mit: Pierre Boretti – Rhythmusgitarren,  Hérvé Dépoire – Rhythmusgitarren, Johannes Blumenröther – Violine, Laurent Sigrist - Kontrabass / Jan Vanek - Gitarren, Saxophon, Flöte, Koto, Fuyara u.a.

Samstag, 3. Juni um 20.00h
Kultur-Sommer im ChamissoGarten, Chamissostraße 38
Foto: © Veranstalter

Samstag, 03. Juni: Solastalgia (zum letzten Mal)

(Martin)

Dieser Abend ist sensationell – Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht, ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist. 

Hier einige Kritiken:
»Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.« Strandgut, Oktober 2022

»Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.« Frankfurter Rundschau, 26. September 2022

»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. September 2022

Hingehen!!!

Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1434/
Samstag, 03. Juni um 20.00h
Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko

Samstag, 3. Juni: OF/ Büro Sapiens

(Andrea)

Das kleine Theater t-raum ist phänomenal, Frank und Sarah betreiben es mit viel Herzblut und Leidenschaft und zeigen heute Büro Sapiens. "Du wachst eines Morgens auf und blickst in die erwartungsvollen Gesichter der gesamten Belegschaft Deiner Firma. Dazu kommt, Du kannst Dich verdammt nochmal nicht erinnern, wie es zu dieser Situation kam. Und dann fängst Du an zu reden. Und weil es Deine Kollegen sind, die Du im Grunde nicht ausstehen kannst, redest Du Dich um Kopf und Kragen: über Teamgeist, Motivation und über das Büro im Allgemeinen. Seine Vorzüge, seine Besonderheiten und wie das alles so begann: Büro Sapiens – Die liebevollste Abrechnung mit 9 to 5, modernem Business-Blödsinn und Optimierungswahnwitz!. Unter der Regie von Sarah C. Baumann schlüpft Frank Geisler in die Rolle des Vertriebsmitarbeiters Michael Schmitt, der sich am Vorabend seiner zu haltenden Präsentation aus lauter Verzweiflung sinnlos betrunken hat und sich nun vor Vorstand und Kollegen um Kopf und Kragen redet. So zieht er Vergleiche zwischen Neandertalern und Mammutjagd mit heutiger Bürokultur, verliebt sich in die charmante Victoria, erklärt, was es braucht, um einen Kantinenbesuch erfolgreich zu gestalten, lästert über kollegiale Intrigen sowie Führungsstrategien, karikiert Teammeetings und vieles mehr. Dies alles in atemberaubender Geschwindigkeit, mit viel Spiel- und Sprachwitz. Ein äußerst witziger Comedyabend, nicht nur für alle diejenigen, die schon mal ein Büro von innen gesehen haben. 20 Uhr

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Samstag, 3. Juni: FFM/ 40 Jahre AU

(Andrea)

1983...gab es Dallas, Dynastie, Neue Deutsche Welle, die ersten Chaostage in Hannover UND die Gründung des autonomen Kulturzentrums und Wohnprojekts AU. "Als selbstverwaltetes Zentrum kann die AU auf vier Jahrzehnte unkommerzieller, nicht-profitorientierter DIY Konzerte, Volxküche, kulturelle und politische Veranstaltungen zurückblicken. Das Areal bietet zudem selbstbestimmten Wohn- und Lebensraum für viele Menschen. Es gibt Essens- und Infostände. Da es laut und voll wird, lasst eure Hunde zuhause. Das AU-Fest Open-Air ist ein Soli-Konzert: Die Überschüsse des Festivals kommen Menschenrechtsorganisationen, antifaschistischer Arbeit und/oder selbstverwalteten Zentren zugute. Wie bei allen AU-Veranstaltungen verdient keiner der Helfer*innen etwas. Lasst bitte deshalb eure Tonnen an Fremdalk zuhause.

Einlass:15:00 Uhr, Konzertbeginn: 17:00 Uhr Es spielen: Kotzreiz - Berlin Pisscharge - Hannover The Meffs - Essex, UK Frau Doktor - Wiesbaden Pogendroblem - Köln Not the Ones - Berlin Orkresta Elektrotuna Antitxaranga - Euskadi

AU In der Au 14 - 16 60489 Frankfurt

Sonntag 4. Juni: Das schlaue Füchslein Oper von Leoš Janáček

(Martin)

Wiederaufnahmepremiere / Das schlaue Füchslein / Oper von Leoš Janáček
Oper Frankfurt

Das ‚Füchslein‘ ist wieder da! Ich erinnere mich noch sehr gut an die Premiere im Mai 2016 – zunächst war ich skeptisch, dann begeistert.

Eine tolle, phantasievolle und gleichzeitig im Realen irgendwie verortete Inszenierung. Ich mag die Opern von Janáček sehr gern, da die Musik schon allein so viel Handlung und Bilderreichtum hat. 

Das schlaue Füchslein wird (leider) nicht häufig auf den Opernbühnen gezeigt – das ist schade, wie die Inszenierung von Ute M. Engelhardt überaus deutlich macht. 

Mit Recht schrieb die FR nach der Premiere: „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček, überzeugend in Frankfurt mit forscher Musik, starken Figuren und einer kompakten, klugen Regie. (…) Der Förster, der eine junge Füchsin fängt, zähmt und sich von ihrer ungestümen Jugendlichkeit neu beleben lässt: In der Frankfurter Inszenierung bleibt immer auch die Möglichkeit im Raum, dass die Füchsin Schlaukopf, ein Mädchen ist, das am Rande der Zivilisation lebt, ein Punk, hormonell und sozial auf dem Weg der Selbstfindung.“ 

Und genau das ist der besondere Reiz dieser Inszenierung – dieses Füchslein – vielleicht ein Systemsprenger – kommt in seiner Abweichung so klug daher. 

„Es sind Details wie diese, die diese eineinhalbstündige Opernproduktion zum Blickfang machen: Ein Herr Pfarrer, der überall nur pralle Oberweiten sieht, Fleischeslust reckt sich dem Gottesmann entgegen. Ein Frosch (herrlich dargestellt von Isabel Casás-Rama), der mit Taucherflossen über die Bühne schlappt und einfach extrem froschig aussieht dabei. Eine Hühnerschar, die gar nicht auf die Idee kommen will, gegen ihren Hahn zu rebellieren. Großartig sind diese Bilder, und sie wurden von Stephanie Rauch in ein stimmiges Bühnenbild gesetzt, das die Welt der Menschen als grauen Betonplattenbau ausweist, wo das Leben langwierig und ereignislos ist. Die Füchse dagegen leben schnell und intensiv, und ihr Tod ist ebenfalls nicht so zäh und kantilenenreich wie der in Menschenopern. Gestorben wird hier konsequent.“

Wer Lust auf Füchse, Specht, Dackel, Eichelhäher, Hahn, Schopfhenne, Grille oder Heuschrecke hat, sollte ‚Das schlaue Füchslein‘ in der Oper Frankfurt nicht verpassen. 

Und wenn sich das jetzt alles etwas märchenhaft anhört – das ist’s – aber die Tiefe und auch die Realität, die in Märchen ja immer zu entdecken sind – die stecken in dieser Inszenierung ganz und gar und machen nachdenklich...  

Sonntag, 4. Juni* um 18.00h Wiederaufnahmepremiere:
Das schlaue Füchslein - Oper von Leoš Janáček
Oper Frankfurt, *Weitere Vorstellungen am 7., 10., 16. und 24. Mai

Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag, 4. Juni: The Fe.Male Trail

(Martin)

Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und Band Bitchboy

Noch einmal in dieser Spielzeit: Sie ist wieder da!La Bach ist zurück in Frankfurt! 

Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!

„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ Offenbach Post. 

„Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“ FAZ

Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen! 

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/the-female-trail/1464/
Sonntag, 4. Juni um 18.00h: The Fe.Male Trail.
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus.
Foto: © Robert Schittko

Sonntag, 4. juni: OF/ Flohmarkt im Hafengarten

(Andrea)

Die Blumenvase passt nicht mehr zur neuen Tapete, die Kinderbücher passen nicht mehr zum Alter des Nachwuchses und die gut erhaltene Jacke vom vergangenen Frühjahr passt auch nicht mehr: Der Flohmarkt im Hafengarten bietet am Sonntag, 4. Juni, die Gelegenheit, solche Dinge weiterzugeben, ohne daheim Stauraum wegzunehmen. Von 14 bis 18 Uhr ist Zeit zum Kaufen und Verkaufen. Wer einen Stand aufbauen möchte, meldet ihn unter hafengarten@stadtwerke-of.de an.

Hafengarten, Offenbach

Sonntag 4. Juni: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)

Nach einem phänomenalen Auftakt freuen wir uns auf die zweite Runde des TANZTEES am Sonntag, 4. Juni. Wir waren begeistert von der ausgelassenen Stimmung, dem entspannten und tanzfreudigen Publikum, das sich als generationsübergreifend erwies.  Mit dem zweiten »TANZTEE - Sunday Sundowner auf dem Main« möchten wir genau da anknüpfen und den Festsaal der Mainod, die malerisch zwischen Main und Niddamündung liegt, erneut zum Beben bringen. Menschen jeden Alters und jeder Herkunft kommen zusammen, um sich bei Musik, Speis und Trank in einem ungezwungenen Rahmen zu begegnen und zu tanzen. Es geht ausdrücklich nicht um Gesellschaftstänze, sondern jeder tanzt so, wie er oder sie möchte!

Die Mainod ist ein historisches Schiff in Frankfurt Höchst, das malerisch zwischen Main und Niddamündung liegt und aufgrund seines nostalgischen Charmes und liebevoller Gestaltung zum Geheimtipp mit Kultpotenzial avanciert ist. Es beherbergt ein kleines Hotel, ein Restaurant mit schwimmender Außenterrasse und die vielleicht schönste Tanzfläche Frankfurts.

Mit der neuen Veranstaltungsreihe erfüllt sich der Veranstalter, DJ und Kurator Kosmik Kat einen langjährigen Wunsch: Er möchte die Tanztee-Tradition aufgreifen, um Musikliebhabern und leidenschaftlichen Tänzern, die nachts nicht ausgehen können oder möchten, eine Plattform zu geben. Das Format reflektiert dabei die musikalische Vielseitigkeit des DJs. Seit über 20 Jahren steht er für genre-übergreifende Tanzmusik. Dabei schlägt er Brücken zwischen Electronica, House, Afro, internationalen Rare Grooves, Disco, Tropical Sounds und Breakbeats und verbindet Musik aus unterschiedlichen Genres und Dekaden zu einem fließenden Set.

Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst
Eintritt: €5,- bis €10,-

Montag, 05. Juni: FUNKADEMIC x SCHEIBA

(Uwe)

2 Bands, 1 Abend, 1 Bühne.

Funkademic haben bei der FunkNight vor einigen Wochen überzeugt und wir daher kommen sie am 05. Juni zurück in die Bachmannstraße. Sie teilen sich die Bühne mit Scheiba, die das Publikum ebenfalls mit „ihren funky Rhythmen zum Tanzen bringen“ wollen. Nur kurzen Erklärung von beiden Bands jeweils einige Stichworte aus der Presseinfo:

FUNKADEMIC: Funk, Soul, knackige Bläser und röhrende Orgel, schmatzende Bässe und geballte Energie.

SCHEIBA: britischer Indie, Disco-Rock kreiert, neue Gefühle, ausgeklügelte Arrangements und energieladene Live-Performance.

Brotfabrik, Bachmannstr. 2 (leider nicht barrierefrei)
20 Uhr
VK: 8 € zzgl. Gebühren / AK: 10 € / Ermäßigt 5 € an der AK / Stehplatz

Mittwoch, 7. Juni: OF/ Laurel & Hardy Poetry

(Andrea)

Stan Laurel und Oliver Hardy aka Dick & Doof sind zeitlose Klassiker und ich erinnere mich gerne, wie ich sie mit meinem Opa geschaut habe. Wenn jetzt noch Ralph Turnheim, dieser Meister furioso der Stummfilmerzählerei dazu kommt, wird es spektakulär: In LAUREL & HARDY POETRY präsentiert er seine drei Favoriten: Big Business (1929) gereicht nicht nur Stan Laurel und Oliver Hardy zur Ehre. Die dramaturgisch exkat choreographierte Zerstörungs- und Racheorgie im Vorstadtgarten zählt zu den Höhepunkten des komischen Filmschaffens. Auch Liberty (1929) brennt sich in jedes Zuschauergedächtnis. Stan und Ollie balancieren zwischen Leben und Tod auf einem Baugerüst. Ohne moderne Filmtricks in Szene gesetzt, macht die Komödie atemlos vor Spannung und Lachen. Ein besonderes Erlebnis bietet Leave 'Em Laughing (1928): Dem gefürchteten Besuch beim Zahnarzt folgt ein nicht endendwollender Lachanfall der beiden Helden. Turnheim, die Stimme des Stummfilms, synchronisiert die Lachsalven live und punktgenau. Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr. Reservierung unbedingt empfohlen!

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Donnerstag, 8. Juni: FFM/ Palaye Royale

(Andrea)

Wer Maneskin oder Arrested Youth mag, hört auch Palaye Royale. Die kommen jetzt mit beziehungsweise als grandioser Rock’n’Roll-Zirkus in die Batschkapp. Wir sind leider nciht da, seufz. Die Musik der kanadisch-amerikanischen Band aus Los Angeles besteht zu gleichen Teilen aus Brit-Pop, Glam-Rock und Art-Punk. Im vergangenen Oktober erschien mit „Fever Dream“ ihr viertes Album. Nach einer wilden, chaotischen Zeit mit fünf Jahren nahezu durchgängig auf Tour, besannen sich Palaye Royale, pandemisch gebremst, früherer Tage. Im Lauf eines Jahres wurden die aufwendig skulpturierten Tracks in bewusster Abgeschiedenheit und mit reichlich Zeit zum Leben erweckt. Am Klavier komponiert, entwickelte sich eine groß arrangierte und produzierte Platte voller Macht und mit Stadionrock-Potential. Die Songs sind ein ekstatischer Kopfrausch und eine tiefgründige Meditation über den Zustand der menschlichen Psyche und das bislang kühnste und visionärste Werk der Band.

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Samstag, 10. Juni: Die Bergwerke zu Falun

(Martin)

Eine Wort-Musik-Collage aus den Elixieren des E.T.A. Hoffmann

Ein neuer Abend von Matthias Brandt und Jens Thomas! Und wenn Matthias Brandt in der Stadt ist, sind meistens schon bald keine Tickets mehr zu haben… Der tief in der Romantik verwurzelte literarische Außenseiter E. T. A. Hoffmann eröffnet mit seinen Erzählungen fantastische Welten. 

Im Unterschied zu Hofmannsthals Drama »Das Bergwerk zu Falun«, in dem die Psychoanalyse eine wichtige Rolle spielt, gleicht E. T. A. Hoffmanns Interpretation der Sage von Elis Fröbom und seiner Braut Ulla, einer Reise durch eine Nacht des Realitätsverlusts, an deren Ende das Erwachen in ewiger Liebe steht.

Nach den Programmen »Psycho«, »Life«, »Krankenakte Robert Schumann« und »Blackbird« der neue Abend von Brandt und Thomas.

Hier geht’s ab dem 10. Mai zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/matthias-brandt-jens-thomas-die-bergwerke-zu-falun/1498/
Samstag, 10. Juni um 19.30h
Schauspiel Frankfurt
Foto: Mathias Bothor

Ab Sonntag 11. Juni - 30. Juli: Yoga auf dem Sonnendeck des Yachtklubs

(Daniela)

Im letzten Jahr habe ich es nicht geschafft. Dieses Jahr will ich es unbedingt hinbekommen, denn Katharina ist so eine tolle Yogalehrerin!

Wir laden euch ein zum sonntäglichen Yoga auf dem Sonnendeck Yachtklub auf dem Main.

Immer Sonntags bei schönem Wetter von 12-13h.
Bitte eigene Yogamatte und Wasser mitbringen!
Kosten: Spende!
Die Einnahmen, die auf Spendenbasis basieren, gehen zu 100 % an die Streetangels. Der Verein Streetangels setzt sich für obdachlose und hilfsbedürftige Menschen ein.

Juni
Sonntag, den 11. Juni 12-13h #Yogafüralle mit Eva
Sonntag, den 18. Juni 12-13h #Yogafüralle mit Eva
Sonntag, den 25. Juni 12-13h #Yogafüralle mit Susanne
Juli
Sonntag, den 2. Juli 12-13h #Yogafüralle mit Eva
Sonntag, den 9. Juli 12-13h #Yoga mit Katharina
Sonntag, den 16. Juli 12-13h #Yoga mit Maxi
Sonntag, den 23. Juli 12-13h #Yoga mit Katharina
Sonntag, den 30. Juli 12-13h #Yogafüralle mit Eva
Yachtklub, Sachsenhäuser Ufer, Unterhalb der Jugendherberge, neben der Alten Brücke, 60594 Frankfurt am Main

Dienstag, 13. Juni: Sir Chloe

(Uwe)

Die Sängerin von Sir Chlor stammt aus Vermont. Bevor wir auf die Musik eingehen, drei wissenswerte Infos zum US-Bundesstaat in Neuengland:
(1) Die Hauptstadt heißt Montpelier (richtig, das französische Original schreibt sich mit zwei l),
(2) Der tiefste Punkt des Staats liegt mit 29 Metern immer noch 280 Meter über der tiefsten Stadt der Welt, Jericho, und
(3) in Vermont wurde Nettie Stevens geboren, die um 1905 anhand der Spermazelle eines Mehlwurms die bis dahin unbekannte Vererbung des Geschlechts durch X- und Y-Chromosomen entdeckte
(Quelle: https://geboren.am/orte/nordamerika/usa/vermont)

Jetzt zur Musik: „Aus den Wäldern Vermonts hinein in die Herzen, Köpfe und tanzenden Beine einer jungen Hörerschaft, die beweist, dass nicht nur Pop- und Rap-Musik eine weltweite Fanbasis über den Social Media-Dienst TikTok finden kann: Das ist in Kürze die Geschichte von Sir Chloe rund um die Sängerin, Gitarristin und Haupt-Songwriterin Dana Foote.“

Die Gründung von Sir Chloe geht zurück auf das Studium Dana Footes, die am Bennington College in Vermont Musikkomposition studierte. Anstelle einer Masterthesis wählte sie die von dem College angebotene Alternative für eine Abschlussarbeit: Innerhalb weniger Wochen vier Songs zu komponieren, aufzunehmen und mit einer eigens gegründeten Band live aufzuführen. Nicht nur, dass sie diese „Abschlussarbeit“ mit Bravour bestand – sie hatte auf diese Weise auch gleich ihre neue Band gefunden, die anfangs noch als Quartett, aber schon bald in Trio-Form fungierte.“

Brotfabrik, F. Bachmannstr. 2 20 Uhr, VVK: 18 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 22 € / StehplatzBild: Homepage Brotfabrik

Donnerstag, 15. Juni: FFM/ Wincent Weiss

(Andrea)

"Vielleicht Irgendwann" hatte Wincent Weiss seine Tour genannt, jetzt ganz bestimmt füge ich hinzu. Denn wegen der Coronaangst wurde die Tour verschoben und wenn er heute in die Festhalle kommt, sollte man hingehen. Ja, ich weiß, deutscher Popstar und/aber tatsächlich Muttis Liebling. Ich weiß, wovon ich rede. Denn nachdem Lili ihn unbedingt live sehen wollte, waren wir - vor Corona - in der Jahrhunderthalle und erlebten ein wahres Feuerwerk. Musikalisch ist das nicht unbedingt meine Sache, aber wenn man sich einlässt, ein tolles Konzert. Wincent Weiss ist unglaublich professionell, charmant, witzig und der Typ, den man sich als Schwiegersohn wünscht. Wir sind sehr beschwingt nach Hause gegangen und ich freue mich auf die Wiederholung. "Bei allem, was uns in der letzten Zeit beschwert, bedrückt, beeinträchtigt und gefühlt so oft gelähmt hat: so schön und beglückend ist es doch, immer wieder festzustellen, was uns letztendlich antreibt und den Kopf nicht in den Sand stecken lässt: ZUVERSICHT! Eine Kraft, die uns antreibt und nach vorne schauen lässt. Wie stark diese Kraft ist, wieviel Energie sie freisetzt, wie tief sie in uns verankert ist, das haben uns die letzten Monate mehr als deutlich gemacht."(...) . Einlass 18 Uhr

Festhalle, Frankfurt

Donnerstag, 22. Juni: Frank Goosens liest aus "Spiel ab"

(Uwe)

Die ursprünglich auf den 25.05 datierte Lesung findet krankheitsbedingt rund einen Monat später statt. Ich gehe trotzdem hin!

Frank Goosen gehört spätestens seit seinem Buch Sommerfest zu meinen Lieblingsautoren. Nach „Förster, Mein Förster“ und „Kein Wunder“ ist im neuen Buch Goosens´ „Spiel ab“ wieder Förster die alles verbindende Figur. Sein alter Freund Fränge möchte die schwierige Beziehung zu seinem Sohn verbessern und wird dessen ehrenamtlicher Jugendtrainer bei einer unterdurchschnittlichen C-Jugend-Mannschaft in einem kleinen Verein im Ruhrgebiet, Förster unterstützt ihn dabei als Co-Trainer. Dass Goosens selbst einige Jahre die Mannschaft seines Sohnes betreute, ist aus jeder Zeile des Buchs herauszulesen. Er beschreibt das Miteinander der Spieler, die guten Seelen und schrägen Vögel von Vereinen und den alltäglichen Kampf mit den Widrigkeiten so treffend, dass man selbst als langjähriger Funktionär eines Kreisklassenvereins immer wieder zustimmend nickt. Nichts wird übertrieben oder beschönigt und nebenbei bleibt viel Raum für Zwischenmenschliches, Humor und Melancholie.

Brotfabrik, 20 Uhr
F, Bachmannstr. 2
Tickets: ca. 18 EUR zzgl. Gebühren
Foto: Martin Steffen

Ab 22. Juni: UN_SICHER - AUDIOWALK

(Daniela)

Seit August 2018 wurden mehr als 100 Drohbriefe an verschiedene Personen und Institutionen , die sich öffentlich gegen Rechtsradikalismus engagieren, versandt. Unterschrieben mit "NSU 2.0" stellten sich diese in den Kontext der Morde einer rechtsradikalen Untergrundorganisation. Bedroht wurden überwiegend Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen - vielen von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Bei den Ermittlungen wurde bekannt, dass die Drohbriefe sensible Daten enthielten, die nur durch Polizeibehörden abrufbar sind. Eine Spur führte dabei zu einem Computer im ersten Polizeirevier in Frankfurt. Zudem wurden rechtsradikale Chatgruppen in den Reihen der Frankfurt Polizei entdeckt.

Die Vorfälle um die Drohserie „NSU 2.0“ und die Frankfurter Polizei sind Ausgangspunkt für einen Audiowalk durch die Frankfurter Innenstadt. un_sicher recherchiert Gegenwart und Vergangenheit der Frankfurter Polizei, um zu fragen, wie es um die politische Neutralität einer Institution steht. Sie wurde durch viele gesellschaftliche Entwicklungen und strukturelle Veränderungen geprägt und trat nicht immer in der Form in Erscheinung, die wir heute häufig als selbstverständlich wahrnehmen. Sind Phänomene wie der “NSU 2.0” oder rechtsradikale Chatgruppen nur ein Randphänomen, oder sind sie eine Gefährdung der Demokratie? Wie kann die Institution Polizei anders gedacht werden, um eine Gesellschaft zu ermöglichen, in der wir ohne Nachteile verschieden sein können? Wie utopisch erscheint die Idee einer Gesellschaft ohne Polizei? Und wie sehr ist die Stadt Frankfurt am Main und ihre Geschichte geprägt von polizeilichen Institutionen?

Mithilfe von Interviews mit Expert:innen und Betroffenen soll differenziert über diese Fragen reflektiert werden. Der Audiowalk führt das Publikum zu Orten im öffentlichen Raum, die für die Geschichte, Entwicklung und gegenwärtige Ereignisse um die Frankfurter Polizei wichtig sind.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Jan Deck und Marie Schwesinger
DRAMATURGIE: Antonia Zeich
PRODUKTIONSLEITUNG: Dörthe Krohn
SOUNDDESIGN UND KOMPOSITION: Louisa Beck
VIDEO: Sharon Jamila Hutchinson
STADTRAUMGESTALTUNG: Gözde Juniper

Startzeiten:
Do. 22.06 + Fr. 23.06 2023, 17:00 - 20:00 Uhr
Sa. 24.06 + So. 25.06 2023, 13:00 - 18:00 Uhr
Sa. 01.07 + So. 02.07 2023, 13:00 - 18:00 Uhr

Reservierungsdetails folgen

Foto: Christian Schuller

Freitag, 23. Juni: Karaoke mit Pütti

(Martin)

Christoph Pütthoff ist eines der bekanntesten Gesichter des Schauspiel Frankfurt Und er ist einer der Schauspieler, die am längsten am Schauspiel Frankfurt auf der Bühne stehen. Auch ist Christoph Pütthoff  ein genialer und inzwischen fast legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show.

Es ist großartig, wie Pütti mit seiner ‚All-in-one-Show’ die Panoramabar rockt, als Unterhalter, Sänger, Tänzer – manchmal sogar Stripper! – das Publikum begeistert und die Menschen zum Singen und Auftreten ‚verführt’. Spannend ist es, dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere auf die Bühne steigen, zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen. 

Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß und verdient sich einen Drink! Die Panoramabar, die früher ‚Glashaus’ hieß, ist ein genialer Ort für diese Show: Rundum die beleuchteten Hochhäuser der Skyline, das nette Team der Bar und dann Pütti, der tatsächlich Frankfurt zum kleinen New York werden lässt - zumindest dann, wenn er mit genialem Timbre in der Stimme Frank Sinatra mit eben diesem Song anstimmt...

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/karaoke-mit-puetti-/1501/
Freitag, 23. Juni um 21.30h
Panoramabar im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Martin Grün

Sonntag, 25. Juni: COLOANA INFINITĂ – 100 JAHRE LIGETI

(Martin)

62. Naxos Hallenkonzert
Thomas Hell - Klavier

Die drei Bücher der Études pour piano von György Ligeti erklingen anlässlich seines 100. Jubiläums: Der 2006 verstorbene Komponist zählte zu den prägendsten Persönlichkeiten der Musik nach 1945 und auch in der Gegenwart strahlt sein Schaffen große Präsenz aus.

Unter seinen Klavierwerken faszinieren besonders die Etüden, die zu den herausforderndsten ihresgleichen zählen: Zehn Finger müssen bspw. gleichzeitig bis zu sieben verschiedene Stimmen spielen, das Instrument in eine akustische Endlostreppe verwandeln, oder „so schnell wie möglich (bzw. noch schneller)“ spielen. 

Gerahmt wird das Konzert durch eine Einführung und ein anschließendes Interview mit Thomas Hell, der zu den wenigen Pianist*innen mit den kompletten Ligeti-Études im Repertoire zählt.

Gesamtaufführung: György Ligeti (1923-2006) – Études pour Piano I.-III. (1985-2001) 

Hier geht’s zur Reservierung der Tickets: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/

Sonntag, 25. Juni um 11.00hNaxos HalleFoto: © Fumiaki Fujimoto.

Mittwoch, 28. Juni, und Donnerstag, 29. Juni: BarCamp für female Leadership & Empowerment

(Petra)

Female Leadership & Empowerment sind in aller Munde, Posts, Medien, Bücher, Talkshows, Magazinen etcetera. Good on Paper and in Media, aber wenn wir genauer hinschauen wird deutlich: Wir stehen hier an vielen Stellen noch am Anfang! Aber nur lautstarkes Lamentieren darüber und die reine Beobachter*innenperspektive bringen uns nicht weiter! Genau das hat sich meine Freundin Elke gedacht und aus einem spontanen Herzensimpuls heraus das BarCamp für female Leadership & Empowerment ins Leben gerufen. Es findet am 28. und 29. Juni in Eschborn statt und befasst sich mit Fragen wie: Was und wie können WIR SELBER hier zum Fortschritt beitragen? Im BarCamp, das bedeutet zwei Tage pure Co-Kreation und Co-Laboration zu Fragestellungen, Baustellen und Herausforderungen rund um diese wichtige Thematik. Und ganz wichtig: Männer sind unbedingt willkommen, denn nur gemeinsam verändern wir Zukunft nachhaltig! Das gibt es natürlich nicht gratis, abe ich finde: ein gutes Investment in sich selbst und unsere Gesellschaft beziehungsweise die uns umgebenden Strukturen: gerade wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich mich im Alltag ärgere - und dann doch nichts geändert bekomme.

BarCamp für female Leadership & Empowerment, zweitägiges BarCamp, Ort: Frabkfurter Straße 10 - 14, Eschborn, Preis (plus Servicegebühr): Early Birds bis 09.06. 500 Euro, Weiteres findet Ihr hier, bei weiteren Fragen, auch zu Sonderkonditionen gerne per E-Mail direkt an Elke

15. – 17.09.2023 “Bye bye wild Monkey(mind)” – YIN & YANG” Yogaretreat mit Katharina Böhme und Eva Herbig

(Daniela)

Ach wie schade, schon wieder habe ich keine Zeit....Ich wäre so gerne dabei gewesen, beim Wochenendyogaretreat mit Katharina und Eva!
Es findet vom 15.09.2023 – 17.09.2023 im schönen Seminarhaus Sampurna im Taunus statt. Das Seminarhaus liegt ganz in der Natur am Waldrand und ist trotzdem nur ca. 35 Autominuten von Frankfurt entfernt. Ideal um ohne lange Anreise dem Trubel der Stadt für ein Wochenende zu entkommen und mal gemeinsam auszuspannen.

Das Thema des Wochenendes ist es, das Gedankenkarussell, oder auch Monkey Mind, zu beruhigen. Dazu benutzen wir verschiedene Techniken. Mit Eva kannst du dich dynamisch verknoten, mit Katharina entspannende Yin Yoga Haltungen üben und außerdem Chanten und Meditieren wir gemeinsam.

Dazu gibt es leckeres biologisch vegetarisch/veganes Essen und wir lassen zusammen die Seele baumeln.

Etwas Yogaerfahrung solltest du mitbringen um maximale Freude zu haben. Gerne beraten wir dich dazu persönlich.

Seminargebühr p.P.: FR – SO, 170 € (zzgl. Verpflegung & Unterkunft)
Mehr Infos unter: https://www.evaherbig.de/yin-yang-yogaretreat/

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
bis Sonntag, 28. Mai: Vernissage und Ausstellung bei Eulengasse: Dreiklangdimensionen

(Petra)

Drei neue Mitglieder von "Eulengasse" bespielen mit ihren künstlerischen Werken die drei Dimensionen des Ausstellungsraums und bringen ihn durch ihre neuen einzigartigen Raumakkorde zum Schwingen. Inspiriert ist der Titel ihrer Ausstellung von dem 1981 erschienenen Song "Dreiklangs-Dimensionen" der Band Rheingold, der sich mit Synästhesie und dem Zusammenwirken von Musik, Raum und Farbe beschäftigt. Denn oft schafft erst das übergreifende Zusammenspiel von Zufällen und Unterschieden Neues. Zufällig ist auch die Zusammenstellung der drei künstlerischen Positionen, zusammengeführt durch ihre Neumitgliedschaft im Kunstverein EULENGASSE. Ihre unterschiedlichen Ansätze erzeugen gemeinsam einen sich permanent verändernden Dreiklang – sie überlagern, ergänzen und verbinden sich.

Dreiklangdimensionen (neue Mitglieder 2023), Werke von Serkan Goren, Kerstin Lichtblau und Matthias Rudolph, Vernissage, Einführung: Harald Etzemüller (Architekt), Ort: Ausstellungsraum Eulengasse, Adresse: Seckbachr Landstraße 16, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei

Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)

Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.  

MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier

Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)

Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick. 

Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro

Bis 22. Juni: Frankfurter KunstSäule mit Amelie Persson

(Daniela)

Zwischen Dystopie und Utopie, zwischen Stadt und Natur changiert das künstlerische Werk von Amelie Persson, die dem Frankfurter Publikum vornehmlich als Zeichnerin und Illustratorin bekannt ist. Wie gehen die Städte mit dem veränderten Klima um, wo bleiben die geplanten grünen Nischen, die Mikrowälder und Parkerweiterungen, die das urbane Leben bei immer heißeren Sommern erst lebenswert machen? Amelie Persson interessiert sich für Pflanzen, die sich dem veränderten Klima anpassen und untersucht unseren sich stetig wandelnden Lebensraum. Satt aufgetragene Farben bringen die Säule zum Leuchten und Schwingen. Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung: Grüntöne werden durchbrochen von energetischem Rotorange, tiefem Indigoblau, strahlendem Gelb, zarten Veilchenviolett und cremigem Rosa. Die lebendige Farb-Kombination kann im Auge des Betrachtenden vieles auslösen: Erinnerungen, Vertrautheit, Emotionen, Suche nach einer Lieblingsfarbe … Die Rückeroberung der Säule durch die Natur mit der Kraft der Farben zieht die Betrachter*in ins Werk hinein. Zur Ausstellung erscheint eine limitierte Edition des Motivs der KunstSäule, mehr dazu auf der Homepage der Künstlerin.

Amelie Persson „True Colours“ – Ausstellung Frankfurter KunstSäule, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Öffnungszeiten: 24/7, Eintritt: frei


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