11.05.2023
Mal wieder weg

Wir sind mal wieder auf dem Sprung. Diesmal geht's übers Wochenende nach Norditalien. Ich bin kein großer Fan von solchen Kurztripps, aber Uwes Patensohn feiert seine Kommunion, da wollen wir natürlich dabei sein.

Wären wir nicht in Italien, wäre ich am Samstag, Jesko zu Ehren, den ganzen Tag beim Riesling Tag im Palmengarten Gellschaftshaus. Jesko hat vor vielen Jahren dieses tolle Konzept entwickelt. Erst war er mit dem Event im Gallustheater, dann zog er in das Palmengarten Gesellschaftshaus. Wir dachten damals: der Jesko spinnt, aber das dachten wir ja oft, wenn er mal wieder eine neue große Idee hatte. Aber wie eigentlich all seine Ideen, klappte auch diese perfekt! Die Veranstaltung wurde ein großer Erfolg. Ulli und Katha führen das Konzept jetzt fort und sie vergeben, Jesko zu Ehren, einen neuen Preis. Gekürt wird nicht nur der beste Riesling, sondern der Weinkenner Stuart Pigott vergibt in diesem Jahr den ersten Barabas/Pigott-Preis für die kreativste Weinbeschreibung eines deutschen Rieslings. Das hätte Jesko bestimmt sehr gefreut.

Und weil ich am Wochenende nicht da bin, kann ich weder am Samstag noch am Sonntag zur Eintracht gehen. Ich hoffe ihr geht am Sonntag, denn da spielt unsere erste Frauenmannschaft gegen Wolfsburg und zwar im Waldstadion. Beim Spiel gegen Köln, das unsere Frauen natürlich gewannen, gab es einen neuen Zuschauerrekord: 38.365 Zuschauer:innen waren im Stadion. Den Rekord müssen wir, bzw. ihr, natürlich toppen.

Apropos Eintracht: Am kommenden Mittwoch gibt es ein supertolles Event in der Alten Seilerei: "Una notte a Siviglia". Da will ich unbedingt hin, ich hoffe es gibt noch Tickets. Mehr dazu in den Tipps.

Und das übernächste Wochenende fahre ich auf keinen Fall weg, denn da ist das tolle Konzert von Jan Hagenkötter im Mousonturm. Besorgt Euch Tickets, das wird ein toller Abend denn Jan hat die Saigon Soul Revival Band nach Deutschland geholt!!

So, jetzt muss ich aber schnell packen.

Was auch immer ihr macht, lebt wild.

Daniela

Vielen Dank auch an das großartige Ausgehtipp-Team:
Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.

AUSZIEHEN - Wohnungsgesuche für junge Menschen

BELOHNUNG ! Ruben, mein Sohn, sucht in München:
Nachdem er das erste Semester recht weit draußen gewohnt hat, sucht er jetzt, zusammen mit 2 Freunden, eine 3-4 Zimmer Wohnung bis zu 2.000,- € Kaltmiete (krass, meine erst Wohnug hat 350,- DM gekostet) in zentralen Stadtteilen, natürlich am liebsten in Maxvorstadt. Als Belohnung gibt es ein selbstgekochtes italienisches Menü für 6 Personen bei uns zu Hause. (Ruben macht eine tolle Lasagne!)

Noah will nach Köln:
Ein super toller Freund von Ruben, den ich sehr mag will nach Köln. Er schreibt: "Hallo, mein Name ist Noah und ich bin 21 Jahre alt. Ich möchte zum Wintersemester 2023 nach Köln ziehen, um dort Erziehungswissenschaft zu studieren. Aus diesem Grund suche ich ein Zimmer in einer  WG, die am liebsten über eine Zweckwohngemeinschaft hinausgeht oder auch eine 2-3 Zimmerwohnung, um selbst eine WG zu gründen. Ich würde gerne zwischen September und Oktober nach Köln ziehen und würde mich über jeden Tipp freuen.  Erreichbar bin ich über: no.hernanz@gmx.de  oder +4915786360168

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

1 x 2 Tickets für das letzte Ladenkino (am alten Ort) am Samstag, 13. Mai, ein echtes Schmankerl also. Die Gewinnfrage lautet: Wieviel Künstlerinnen stellen aktuell im Rathaus-Pavillon aus?

2 x 2 Tickets für Caramelo am Montag, 22.Mai im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welchen Film zeigt Daniel bei Kino Kulinarisch?

2 x 2 Tickets für Tocotronic am Montag, 22. Mai, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wo finden am 14. Mai Wahlen statt?

2 x 2 Tickets für White Buffalo am Mittwoch, 24. Mai, im Bett.Die Gewinnfrage lautet: Welchen Beruf hat Cate Blanchett in ihrem aktuellen Film?

GEROLLTES über (mögliche) Fehler

(Uwe)

Wenn beide Lieblingsmannschaften (Kreisoberligist TSV 1899 Goddelau / Proficlub FC Schalke 04) so weit von der Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb entfernt sind wie ich vor einem Frühling ohne Heuschnupfen, dann kennt man sich mit den Qualifizierungskriterien für Champions- oder Euro League natürlich nicht wirklich aus. Letzte Woche schrieb ich, dass die Eintracht als Teilnehmer des DFB-Pokalendspiels in der Euro League auch dann mitspielen darf, wenn sie das Finale am 03. Juni in Berlin verliert. Diese Aussage ist nicht richtig! Wenn RB Leipzig gewinnt und der Verein sich gleichzeitig zum Saisonende aufgrund seiner Platzierung in der Bundesliga für die Champions League qualifiziert (unter die ersten vier in der Tabelle sollten sie kommen), ist die Eintracht international nicht dabei. Gegen die formstarken Leipziger müssen die formschwachen Frankfurter Anfang Juni also gewinnen.

Apropos gewinnen: Schalke hat es doch tatsächlich geschafft letzten Freitag in Mainz zu gewinnen und ist weiterhin im Rennen im Kampf um den Klassenerhalt. Das vergangene Wochenende lief ganz im Sinne der Königsblauen, weil Stuttgart (bei Hertha) und Bochum (in Gladbach) verloren haben. Dafür siegte die TSG Hoffenheim gegen die Eintracht und Augsburg (gegen Union Berlin). Schalke hat – wie alle anderen Teams – noch drei Spiele. Die zwei Punkte Vorsprung auf Stuttgart und Bochum können aber schnell wegschmelzen, gerade wenn man bedenkt, dass S04 noch bei den Bayern und in Leipzig spielen muss. Dazwischen liegt ein Heimspiel gegen die Eintracht, vom Papier her die leichteste Aufgabe. War es zumindest bis heute (Dienstag), dann sickerte durch, dass sich die Eintracht und Cheftrainer Glasner zum Saisonende trennen werden. Nun kann ein Ruck durch die Mannschaft gehen, ein positiver oder ein negativer. Wenn positiv, wird es schwierig für Schalke beim Spiel in zwei Wochen.

Eigentlich wäre der Vertrag von Oliver Glasner noch bis 2024 gelaufen, aber scheinbar hatte sich das Ganze nach wenigen Jahren schon abgerieben. So ist es, bei den alteingesessenen, emotionalen Vereinen mit generationenübergreifender Anhängerschaft und den stets präsenten, selbstbewußten Entscheidungsträgern, die es nach Oben zieht. Beispiele? Schalke, HSV, Köln, Stuttgart, Gladbach oder eben die Eintracht. Da kannst Du als Trainer in aller Regel nicht lange arbeiten, selbst wenn es sportlich zeitweise richtig gut läuft. Da quatschen zu viele mit, es wird überall diskutiert und jede Erbse unter der Matratze aufgeblasen, irgendwann ist einfach genug. Daher spricht auch Trainer Baumgart vom 1 FC Köln nach seiner Vertragsverlängerung bis 2025 von einer Absichtserklärung. Ob bei Glasner nun Abnutzungserscheinungen zu erkennen waren oder nicht, kann ich nicht bewerten, ein guter Freund von mir spricht aber immer davon, dass eine Tabelle nicht lügt. Und die sagt, dass in der Rückrunde bisher sehr wenig ging für die Eintracht und sich nicht zufriedenstellende Ergebnisse aneinanderreihten. So holte die Eintracht in der Rückrunde bisher nur einen Punkt mehr als die allgemein als desolat anerkannte Hertha. Daran ist natürlich nicht alleine Oliver Glasner schuld, die Rechnung zahlt am Ende aber in der Regel der Trainer. Ob Glasner nun das Bauernopfer ist? Möglich, aber als Trainer muss man damit rechnen. Das macht das Geschehene nun nicht besser, es gibt auf der Welt aber Milliarden Menschen, die schlimmer leiden müssen als ein Bundesligatrainer.

Es waren insgesamt sehr gute Jahre mit Glasner, mit dem Pokalfinale wartet eine weitere Veredelung des Engagements des Österreichers in Frankfurt. Oliver Glasner findet in jedem Fall einen ambitionierten Verein, mit dem er wieder einiges erreichen kann. Eintracht-Sportvorstand Krösche wird sich die Trennung dagegen vorwerfen lassen müssen, wenn es im kommenden Jahr unter einem neuen Trainer schlecht laufen sollte. Das muss und wird er aushalten. Das Beispiel Seoane in Leverkusen zeigte, dass selbst ein herausragender Trainer eine anhaltende Abwärtsentwicklung irgendwann manchmal einfach nicht aufhalten kann. Aus meiner Sicht ist eine Trennung von Glasner zum Saisonende daher nachvollziehbar, ob sie menschlich einwandfrei war, kann ich nicht bewerten, das sollte man im Profifußball aber auch nicht erwarten.

Noch bis Samstag, 13. Mai: Embodying Bodies

(Martin)

Fabrice Mazliah/Work of Act / Tanz/Installation

Die neue Arbeit von Fabrice Mazliah/Work of Act ist inspiriert vom Symbiose-Konzept der Biologin Lynn Margulis und ihrem Verständnis des menschlichen Körpers als Holobionten – als Ökosystem, in dem menschliche Zellen mit einer Vielzahl anderer Lebensformen zusammenleben

„Embodying Bodies“ („Körper verkörpern“) überschreitet die Grenzen des menschlichen Körpers und fragt, ob wir uns als Teil einer größeren, nicht-menschlichen Gemeinschaft verstehen können, in der voneinander abhängige Organismen zusammenleben, aufeinander reagieren und sich gegenseitig versorgen. 

Verschiedene Elemente wie Wasser und Steine oder lebende Organismen wie Kombucha-Haut werden in die Choreografie einbezogen und mischen sich unter die Tänzer*innen. 

Der Abend lädt uns ein, den Körper als eine vielfältig bewohnte Landschaft zu betrachten. Ziel ist es, einen anderen Sinn für uns selbst und für die Umwelt, der wir angehören, zu entwickeln.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/embodying-bodies/
Mittwoch, 10. – Samstag, 13. Mai um jeweils 20.00h
Mousonturm – Saal / Solidarisches Preissystem
Foto: © Dominik Mentzos

Freitag, 12. Mai, bis Sonntag, 14. Mai: Of/ Diamant

(Andrea)

Kunstansichten vorbei, aber Diamant bleibt. Zumindest bis Juli. Auch wenn draußen alles verriegelt & verrammelt aussieht, lasst Euch nicht beirren, aktuell #11 zu sehen und daher lasst Euch nicht irritieren, alles sieht von außen verriegelt und verrammelt aus, aber drinnen: "DOMINIKA BEDNARSKY, EMIL ERGEZINGER, ISABELL RATZINGER, LEONIE ENGLERT, MARCO POBLETE, MATHIAS WEINFURTER, MAX BRÜCK, MERAL ALBRECHT, SONJA PROCHOROW, TOBIAS KRÄMER WALLPAPER GALLERY: Alicja Kwade / Andrea Zittel / Andreas Slominski / Bethan Huws / Charlotte Posenenske / Eva Hesse / Klara Lidén / Liz Larner / Marianne Vitale / Marina Abramovic & Ulay / Mike Kelley / Pierre Huyghe / Rachel Whiteread / Reinhard Mucha / Richard Serra / Roman Signer / Tony Matelli Do 17-21 / Fr 17-21 / Sa 16-21 / So 15-20 www.instagram.com/diamant.offenbach/

DO! DIAMANT OFFENBACH / Museum Of Urban Culture, Frankfurter Straße 8, OF

Freitag 12. + Samstag 13. Mai: S-O-U-P | THE URBAN FUTURE FESTIVAL

(Daniela)

Letztes Jahr war die Premiere von S-O-U-P. Das ist ein sehr großes Festival zu den spannenden Themen: Stadtgestaltung | Wohnen | Künstliche Intelligenz | Future Work Mobilität | Smart Citites | Nachhaltigkeit | Innenstadt | Hauptbahnhof Bildung | Öffentliche Plätze | Food Culture | Future Dating | u.v.m.
Letztes Jahr fand es im alten Sportpalast Gebäude statt. Dieses Jahr findet das Festival vor allem im Palais Frankfurt statt, aber auch an der Hauptwache (Sportevents), im Bahnhofsviertel und in der Bar Shukha. Ich kann leider nur zum Eröffnungsabend gehen, da wir morgen nach Italien reisen. Wirklich schade!

S-O-U-P bringt an drei Tagen rund 1.500 Teilnehmer:innen, Bürger:innen, Expert:innen und Trendsetter:innen aus Wirtschaft, Politik und Institutionen, über 50 regionale und internationale Speaker:innen sowie über 20 Partner:innen im PALAIS FRANKFURT zusammen.

In interaktiven Formaten und Ausstellungen werden globale und lokale urbane Zukunftsthemen des nächsten Jahrzehnts vorgestellt und diskutiert, von Mobilität über Architektur, KI und Future Work über Nachhaltigkeit und Innenstädte bis zur Vision für Frankfurt 2030.

Das Programm besteht aus rund 50 Bühnenformaten, wie Panels, Key Notes und Deep Dives und einem vielfältigen kulturellen Rahmenprogramm mit Künstler:innen, Acts, Musik und Kulinarik sowie einer Closing Party.

Da das Programm so vielfältig ist solltet ihr es Euch auf der Webseite anschauen: https://www.s-o-u-p.de/program

TALK TALK TALK
Über 50 regionale und internationale Speaker:innen informieren, fragen und diskutieren in Key Notes, Panels, Pecha Kuchas und Deep Dives. Interaktive Formate vom Fireside Chat und Bar Talk bis zur Fishbowl laden alle Teilnehmer:innen ein, Fragen zu stellen, Ideen zu teilen und live mitzudiskutieren.

COME TOGETHER
Interessierte Städter:innen, Akteur:innen und Trendsetter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Architektur, Kunst, Kultur, Gastronomie, Immobilien, Retail, Kiez – bei uns triffst Du inspirierende Köpfe aus FFM bis NYC! Connecting Urban Minds.

KULTUR DELUXE
Erlebe live ein tolles Rahmenprogramm mit regionalen und nationalen Künstler:innen! Von Kino (kuratiert vom Lichter Filmfest FFM), über Schachturnier, Comedy und Lesungen, Live Talks, Gym, Streetball und Skate Acts bis zum Aperitivo und zur Closing Party.

Zu gerne wäre ich am Freitag von 12:00-13:00 Uhr bei dem Fishbowl Panel: Wohnraum für alle! Bauen oder nicht bauen, das ist hier die Frage dabei, denn da sitzt meine Freundin Petra Manahl (und Co-Autorin der Ausgehtipps) mit auf dem Podium. Am Nachmittag wäre ich dann von 16:00-18:00 Uhr zum Bahnhofsviertel Workshop gegangen. Da gibt es u.A. einen Impulsvortrag zur frauengerechten Stadtplanung.

Tickets: https://s-o-u-p.dgs-app.com/signup/shop-items

TICKETS AB 0€. REGULÄR 29€. ERMÄSSIGT 9€

Facebook: https://www.facebook.com/SOUP.urbanfuturefestival

Freitag, 12. Mai: Ezio

(Uwe)

EZIO hat sich seit 1990 eine große und treue Fangemeinde erspielt, die hauptsächlich durch Mundpropaganda entstanden ist und Jahr für Jahr immer wiederkommt. Die Mundpropaganda unterstützen wir gerne durch einen Hinweis hier. „EZIO haben sich durch ihre legendären Auftritte rund um den Globus einen Ruf als energiereiche und mitreißende Band erarbeitet, deren Konzerte sich durch Humor und emotionsgeladene Stärke auszeichnen ebenso wie musikalische Genialität. Es gibt nicht viele Künstler, die – wie EZIO – auf große Band-Begleitung verzichten können. Selbst als Duo sind sie musikalisch spitzen Klasse und bieten ein phänomenales Konzerterlebnis. Dafür sorgt Booga mit seiner Fingerfertigkeit auf der Gitarre, und Ezio hat textlich und melodisch schon immer Songwriting auf höchstem Niveau betrieben. Und da sind durchaus Songs für die Ewigkeit dabei, so wie „Deeper“ oder „Saxon Street“.

Rüsselsheim, Das Rind, Mainstr. 11
VVK 25 Euro zzgl. Gebühren, AK 30 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Frank Diedrich Booking

Freitag, 12. Mai: Felix Meyer

(Uwe)

An diesem Wochenende besuchen wir mein italienisches Patenkind und seine Familie im schönen Piemont. Die Kommunion steht an, wie die Zeit vergeht. Bevor er auf die Welt kam, hatte ich schon ein Album von Felix Meyer in meinem CD Regal stehen.

Jetzt kommt er nach Frankfurt. Was wird über ihn geschrieben: Auf der Straße spielt er schon seit geraumer Zeit nicht mehr, aber ein bisschen Straße ist immer noch in der Musik von Felix Meyer zu hören. Mit seinem Trio bewegt er sich zwischen Chanson und Folk. Dazu gesellt sich neuerdings auch eine gehörige Portion Pop. Seine gesellschaftskritischen Gedanken kommen gefälliger, aber nicht reduzierter daher.

Brotfabrik / F, Bachmannstr. 2
20 Uhr
VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 25 € / Stehplatz
Foto: Jens Wazel

noch bis Samstag, 13. Mai: Of/ Morgen wird heute

(Andrea)

Aus der Kriminalistik kennt man das Problem ungenauer Zeugenaussagen. Felsenfest wird behauptet, der Täter sei groß, schwarzhaarig etc. pp gewesen und irgendwann stellt sich heraus, dass einen die Erinnerung auf die falsche Fährte geschickt hat. Mit diesem und anderen Phänomenen beschäftigt sich die Ausstellung "Morgen wird heute" im Rathaus-Pavillon: Erlebnisse werden erinnert, manchmal sogar sehr genau. Oder doch nicht? Mit der Kontinuität im Reich der Erinnerungen und dem Moment der Täuschung und fehlerhaften Fortschreibung, aber auch dem schützenden Mantel des Vergessens beschäftigt sich die Ausstellung „Morgen wird heute“, die noch bis Samstag, 13. Mai, täglich von 14 bis 20 Uhr im Rathaus-Pavillon zu sehen ist. Die Künstlerinnen Lea Kulens, Sinah Osner, Franziska Pütz und Tatiana Vdovenko setzen auf unterschiedliche Weisen mit dem Thema des Erinnerns, der Rekonstruktion von fehlenden Erinnerungen oder dessen aktiven Auslöschung auseinander. Dazu nutzen sie die Möglichkeiten des Mediums der Fotografie, dass das Festhalten des Augenblicks ermöglicht. Künstlerisch, aber auch in privaten Zusammenhängen, die sich in oft tonnenschweren Familienalben manifestieren. Heute, im Zeitalter von Social Media, ist Fotografie so präsent wie noch nie und wird weit über künstlerische Sphären hinaus für verschwindende und verschwenderische Produktion von Erinnerungsmaterial genutzt. 14-18 Uhr Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Freitag, 12.Mai: Sprache deines Herzens

(Martin)

Mehrsprachiger Lyrik- und Musikabend - Ein Abend zum Mitmachen bzw. zum Beteiligen! 

Theaterperipherie lädt ein zum Lyrik- und Musikabend in das Titania. Wer Lust hat, ein Gedicht, einen Song, oder eine Kurzgeschichte von der Bühne aus zu teilen, ist willkommen. Bitte eine E-Mail bis zum 5. Mai schicken an: info@theaterperipherie.de

Die theaterperipherie freut sich über jede einzelne Einsendung! Bitte angeben, ob du selbst vortragen möchtest und falls nicht, ob du beim Vortragen namentlich erwähnt werden möchtest. Jede Sprache ist willkommen! 

Nur zugucken geht natürlich auch. Außerdem gibt’s in der Pause ein gemischtes Buffet. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen. 

Freitag, 12.Mai um 19.30h
Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © theaterperipherie

Freitag 12. + Samstag 13. Mai: MAKE HAUPTWACHE GREAT AGAIN + LET`S PLAY+ SKATE!

(Daniela)

MAKE HAUPTWACHE GREAT AGAIN + LET`S PLAY+ SKATE!
MACH MIT BEIM OPEN GYM MIT EZBBASKETBALL + SKATING MIT BONKERS

Nur Zuschauen und anfeuern geht natürlich auch ! Wir freuen uns auf Euch!

EZBBASKETBALL, die zentrale Streetball Community vom Frankfurter Hafenpark, ist ein Projekt des Sportkreis Frankfurt e.V. und versteht sich als Neudefinition des deutschen Streetballs. EZBB erschafft eine urbane Subkultur, die vor allem für Kinder und Jugendliche essenziell ist. Unabhängig von Herkunft, Sprache, Alter, sozialem oder kulturellem Hintergrund teilt die Community dieselbe Liebe zum Basketball-Sport. Zentral setzt sich EZBB für den nachhaltigen Ausbau öffentlicher Courts ein, die den Standard und dem Vorbild des Rucker Parks aus NYC entsprechen. Langfristiges Ziel ist, Streetball hierzulande als kulturelles Element in unserer Gesellschaft zu verankern und das urbane Leben für ALLE spürbar aufwerten.

Erlebt Skate Acts mit BONKERS - wie in "good old times"! BONKERS wurde 2010 als Skateshop gegründet mit Fokus auf exklusive, aufstrebende Skate-Marken aus aller Welt für Junggebliebene und Geschichtsbewusste Skater:innen. Der Shop in Sachsenhausen kuratiert zudem Vintage Skate-Bekleidung, arbeitet mit lokalen Künstlern zusammen und veranstaltet den jährlichen Jam of Mainhattan.

Filmtipp: Die Ära Erdoğan am Ende?

(Andrea)

Wir haben Autocorsi für den inhaftierten Deniz Yücel angekündigt (und sind natürlich auch mitgefahren), haben agitiert, bringen uns kritisch ein. Weil wir türkische Freund:innen haben, Land und Leute mögen und jedem aufgeklärten, freiheitsliebenden Europärer kaum gefallen kann, was seit Jahren in der Türkei passiert. Aus meiner Istanbulliebe mache ich keinen Hehl und ich möchte gerne noch mehr sehen. Aber unter anderen politischen Vorzeichen. Die Wahl am Sonntag darf man also guten Gewissens als Schickalswahl bezeichnen, je nach Ausgang bewegt sich das Land näher Richtung Europa oder eben weiter Richtung....Christian Feiland lebt und arbeitet in Istabul und hat mit Jutta Louise Oechler die Doku Die Ära Erdoğan am Ende? gemacht. Die ist auf dem Punkt und ich empfehle sie allen, insbesondere jenen, die am Sonntag zur Abstimmung geladen sind.

https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/die-tuerkei-zwischen-hoffung-und-verzweiflung-100.html 

Samstag 13. Mai: Frankfurter Riesling Tag

(Daniela)

Wäre ich nicht in Italien wäre ich heute den ganzen Tag auf dem Riesling Tag im wunderschönen Ambiente des Palmengarten Gesellschaftshaus und würde Jesko zu Ehren den ganzen Tag Rieslinge probieren.

Unter der Schirmherrschaft des bekannten Weinkritikers, Journalisten und Autor Stuart Pigott der selbst vor Ort sein wird.

Fast 200 offene Rieslinge von den besten Weingütern der RegionenRheingau, Rheinhessen, Nahe, Pfalz, Mosel und Mittelrhein für Dich zum Probieren. Im Ticketpreis ist die Weinverkostung inkludiert.

Komme mit den Winzern in’s Gespräch und wähle Deinen Lieblings Riesling 2023.

Außerdem hast Du die Möglichkeit alle Weine zum Vorzugspreis direkt bei den Winzern zu bestellen!

Ort: Gesellschaftshaus Palmengarten, Frankfurt am Main

14:00 - 20:00 Uhr. Tickets gibt es hier

Samstag 13. Mai: Nacht der Museen

(Daniela)

Wäre ich in der Stadt wäre ich heute bei der Nacht der Museen dabei. Das Programm ist wieder sehr vielseitig und an einem Abend nicht zu schaffen, denn über 40 Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn bieten im Rahmen der NACHT DER MUSEEN 2023 ein reiches Kulturprogramm. Führungen zu den laufenden Ausstellungen, Performances, Live-Musik, Filmprojektionen und Workshops geben der Kunst den passenden Rahmen und ermöglichen ein facettenreiches Erlebnis in außergewöhnlicher Atmosphäre. Gastronomische Angebote runden das Programm ab.

Meine Highligts wären:

Frankfurter Kunstverein, sie zeigen die Ausstellung "And This Is Us 2023 - Junge Kunst aus Frankfurt" und um 21:30 Uhr treten Julie Kuhl & The Lonely Freaks auf

In meinem Lieblingsmuseum, dem Historischen Museum gibt es u.A. eine Silent Disco im Schneekugelfoyer und Jo van Nelson macht eine Grammophon Lesung

Im Jüdischen Museum gibt es u.A. um 20:30, 21:30 und 22:30 Uhr Charleston-Schnupperkurse und

im Kaisersaal kann man sich die Ausstellung "Revulutionär:innen" anschauen! Alle Stunde, ab 19:00 Uhr gibt es da eine tolle Führung mit der wunderbaren Linda Kagerbauer vom Frauenreferat!!

Das ganze Programm hier: https://nacht.museumsufer.de/de/programm/

Samstag, 13. Mai: OF/ Bubblegum

(Andrea)

Kaugummiautomaten. Gibt es die eigentlich noch? Eine wunderbare Erfindung und auch Einrichtung, weil immer auch eine gehörige Portion Zufall das Ergebnis mitbestimmte. Schön, dass Thomas Lemnitzer und die Galerie Artycon auch nach den Kunstansichten noch einmal die Gelegenheit bieten, in Erinnerungen zu schwelgen und sich an den Details der Fotografien von Kaugummiautomaten zu erfreuen. Es gibt die Möglichkeit, an einem frisch gefüllten originalen Automaten ganz analog in die Vergangenheit zu reisen.10 Cent, 20 Cent und 1€ Stücke mitbringen, es lohnt sich. 12 bis 18 Uhr

Galerie Artycon Wilhelmsplatz 2 63065 Offenbach T.01791065469 

Samstag, 13. Mai: Of/ Klimagourmet Pub-Quiz

(Andrea)

Die Wetter-und Klimawerkstatt ist wieder halb geöffnet, zumindest findet dort jetzt ein unterhaltsamer Abend über Nachhaltigkeit und Ernährung statt. Beim Klimagourmet Pub-Quiz unter der Moderation von Gründer, Food- und Nachhaltigkeitsexperte Daniel Anthes quizzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um die Wette. Was hat Kaiserschmarrn mit dem Klima zu tun oder Brot mit Bier? Solche Zusammenhänge vermittelt der interaktive Infotainment-Event. Den geselligen Abend begleitet Knärzje, das erste ökologisch zertifizierte Zero-Waste-Bier Deutschlands. Das Frankfurter Start-up von Daniel Anthes hat sich mit einer lokalen Bäckerei zusammengetan, um Brotreste zu retten und zu erfrischendem Bier zu verarbeiten. Mit seiner Arbeit als Speaker, Autor, Gründer und seinem privaten Engagement will Daniel Anthes einen Beitrag zu einer nachhaltigeren und lebenswerteren Welt leisten. Zu seinen Projekten zählen neben dem Start-up Knärzje auch ein Rezept-Buch über die „Resteküche“ und ein Foodtruck. Das Klimagourmet Pub-Quiz findet im Rahmen der interaktiven Ausstellung „Klimagourmet – Wie geht klimafreundliche Ernährung“ statt, die vom 3. Mai bis zum 3. Juni in der Wetter- und Klima-Werkstatt zu sehen ist. Die Teilnahme am Pub-Quiz ist kostenfrei, das Bier kann vor Ort erworben werden. Um eine Anmeldung per E-Mail an info@wetterwerkstattde wird gebeten. Beginn 19 Uhr

Wetter- und Klimawerkstatt, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Samstag, 13. Mai: Kolonos (Premiere)*

(Martin)

Tanz/Performance - Dorfproduct

Im Exil und blind versucht der Mensch Ödipus den Trümmern seines Lebens zu entrinnen und endlich zu sterben. Das Prinzip der linearen Generationenfolge ist gescheitert, die gezielten Tötungsakte haben darin ihre Sinnlosigkeit offenbart und Blutsbande werden zu verhängnisvollen Stolperstricken. 

Ausgehend vom Labdakiden-Mythos um Ödipus erforschen die Performer*innen in KOLONOS die zerstörerische Kraft von geschlechtlicher Verwandtschaft und traditioneller Familienfolge und suchen nach alternativen Möglichkeiten des Zusammenlebens und Fortbestehens.

Hier gibt’s einen Teaser: https://studionaxos.de/media/pages/produktionen/kolonos/c0ec07f566-1682362956/kolonos_final_korrektur_klein.mp4
Und hier geht’s zu den Tickets: https://studionaxos.de/de/produktionen/kolonos
Samstag, 13. Mai (Premiere)* um 20.00h, weitere Vorstellungen am Sonntag, 14. Mai und Samstag, 20. Und Sonntag, 21. Mai um jeweils 20.00h: Kolonos
Studio Naxos / Solidarisches Preissystem
Foto: © Simon Möllendorf

Samstag, 13. Mai: Of/ Die Hübners und ich

(Andrea)

Auch wenn jedem Ende ein Zauber anhängt. Schon traurig, dass das Ladenkino im Starkenburgring nicht mehr sein wird. Ja, es geht weiter, wird neuer, größer, Schöner. Trotzdem. Heute also der letzte Vorhang, es läuft ein Heimatfilm aus dem Odenwald und hat doch viel mit Offenbach zu tun, schreibt Anja. Und weiter: "Die Hübners und ich. Der Geschichte zweiter Teil" Die Bauernfamilie Hübner lebt im Odenwald auf den „Pfälzer Höfen“ – In unmittelbarer Nachbarschaft unserer „zweiten Heimat“: Kirch-Brombach. Ein wunderbarer Zufall will es, das der Kameramann Oliver Wörner das leben der Familie filmisch festgehalten hat. Er führt die Zuschauer in eine scheinbar längst vergangene Zeit, weit weg von industrieller Landwirtschaft oder Massentierhaltung. Die Bilder setzten die althergebrachten, kräftezehrende Arbeit eindrucksvoll in Szene. Der Film lädt auch die Hübners selbst zu Wort kommen, und mit ihren eigenen Worten, in eigener Mundart erklären wie ihr leben auf dem Bauernhof aussieht. Am Abend können auch kulinarische Spezialitäten aus dem Odenwald genossen werden! Zur weiteren, sehr interessanten Info : diesen Film hat Oli Wörner Helmut Herbst gewidmet. (Herbst war von 1985 bis 2000 Professor für Film und Video an der HFG). Herbst hat den ersten Teil geschnitten und produziert.siehe HFG Website: Zuletzt feierte er auf dem Filmfestival Ludwigshafen 2019 »Es geht ein dunkle Wolk herein« Premiere, eine Langzeitdokumentation aus der Landwirtschaft im Odenwald von Oliver Wörner, die Herbst produziert und geschnitten hat. Diesen Film den wir Samstag zeigen, eben der 2. Teil, hat er nicht mehr erlebt . “Die Hübners und ich” 2.Teil, Oliver Wörner, Deutschland, 105 Minuten. 20:00 Uhr - Einlass 19:30 Uhr

Laden Artefakt, Starkenburgring 2, Offenbach

Samstag, 13. Mai: OF/ Tár

(Andrea)

Tár will ich unbedingt sehen. heute: "Lydia Tár (Cate Blanchett) hat es geschafft. Die begnadete Dirigentin hat sich in der von Männern dominierten klassischen Musikszene durchgesetzt und befindet sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Mit ihrem Orchester plant sie eine mit Spannung erwartete Einspielung von Gustav Mahlers Fünfter Sinfonie. Doch während der Proben gerät die Welt der Star-Dirigentin immer mehr ins Wanken: Nicht nur die Beziehung mit ihrer Konzertmeisterin (Nina Hoss, Yella) gestaltet sich zunehmend kompliziert, auch frühere Lebensentscheidungen, Anschuldigungen und ihre eigenen Obsessionen drohen sie einzuholen. In den darauffolgenden Wochen entgleitet ihr die Kontrolle über ihr Leben immer mehr. Tár. Todd Field, USA 2022, 158 Min., ab 12 Jahren, OmU. 20 Uhr

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Samstag 13. Mai: S-O-U-P CLOSING PARTY

(Daniela)

S-O-U-P CLOSING PARTY MIT IMA CLIQUE UND GGVYBE FEMALE DJ LINE-UP: ANTR, QT-XTC & GGVYBE

GGVYBE
Das female DJ-Kollektiv GGVYBE aus Frankfurt am Main tritt an, um die Clubszene zu verändern. Als Gang, in der man sich gegenseitig unterstützt und bildet. Als Plattform, die Zugänge zum DJing nachhaltig erleichtert und als Veranstalterinnen Räume öffnet. Als kulturpolitische Akteurinnen, die sich für progressive Stadtkultur stark machen. GGVYBE lebt von musikalischer Vielfalt und kultureller Vielperspektivität. Als DJs und Veranstalterinnen schaffen sie Aufmerksamkeit für kulturpolitische Themen, fordern Awareness auf dem Dancefloor und pushen die Sichtbarkeit von Frauen* und anderweitig marginalisierten Menschen. Weil die Party nur besser werden kann, wenn auf Augenhöhe gefeiert wird.

ANTR
ANTR positioniert ihre genre-defizienten Sets irgendwo zwischen experimenteller zeitgenössischer Tanz-, Bassmusik und Pop. Neben ihrer Tätigkeit als DJ arbeitet sie auch als Booking-Agentin und ist Teil der Leipziger Crews G-Edit.

QT-XTC
Seit der Jugend schöpft QT-XTC ihre musikalische Inspiration aus Online-Radioshows und vor allem aus den Tiefen von Soundcloud. Daraus resultiert ein diverser Sound mit polyrhythmische DJ-Sets die von Uptempo Global Club Sounds bis hin zu Slowjams reichen. Zudem bringt sie als Teil der Event-Reihe MAZZA, seit dem Sommer 2022 genreübergreifenden Sound & internationalen DJs Bookings in die Rhein-Main Region.

SAMSTAG, 13.5., 22:00 – 04:00
25H HOTEL THE TRIP + SHUKA BAR,
JETZT TICKETS SICHERN!
https://www.s-o-u-p.de/tickets

Ab Samstag 13. Mai: Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit Neue Stadtlabor-Ausstellung

(Daniela)

Anläßlich der Feierlichkeiten zum Paulskirchen-Jubiläum gibt es im Historischen Museum eine neue Stadtlabor-Ausstellung:
Demokratie: Vom Versprechen der Gleichhei
t

Schon am Eröffnungstag der neuen Ausstellung im Stadtlabor „Demokratie – Vom Versprechen der Gleichheit“ bietet das Museum ein umfangreiches Führungsprogramm. Dialog-Führungen mit Kuratorin und Stadtlaborant*innen, eine Familien-Führung durch das neu eröffnete Stadtlabor und eine Dialog-Führung entlang der ebenfalls neuen Themen-Tour „Frankfurter Demokratiegeschichte(n)“.

Samstag, 13.5.23, 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 €/ 4 €, zzgl. jeweils 3 € Führung

Am 18. Mai 1848 tagte die erste Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Anlässlich dieses Jubiläums ist das Stadtlabor „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“ entstanden. Wie kann politische Teilhabe für alle gelingen? Wie kann Demokratie im Alltag aussehen? Wie wollen wir in Zukunft in Frankfurt zusammenleben? Der wichtigste Grundsatz von Demokratie ist die Gleichheit der Menschen. Dennoch können Menschen unterschiedlich am politischen Leben teilnehmen. Ihre Position in der Gesellschaft beeinflusst, wie sie mitsprechen und gehört werden können. Privilegien entscheiden darüber, wie sie sich politisch organisieren und im Parlament vertreten sind. Das widerspricht dem demokratischen Versprechen von Gleichheit.

Mehr Informationen: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadtlabor/demokratie  

Eintritt: 8 € / 4 €, für alle bis 18 Jahre Eintritt frei!

Foto: Horst Ziegenfusz

Samstag, 13. & Sonntag, 14. Mai (weiterer Termin)

(Martin)

Nach dem Roman von Upton Sinclair
Schauspiel Frankfurt: Große Bühne! Großes Kino! Schauspiel, Kunst und dabei große Freude!

Regisseur Jan Christoph Gockel und ein ausgezeichnetes Ensemble im Schauspiel bringen Hollywood nach Frankfurt! Hier werden künstlerische Genres miteinander in Verbindung gebracht: Ausgangspunkt ist der Roman Öl! von Upton Sinclair, der mit dem Titel ‚There will be blood‘ verfilmt wurde. 

Auf der Frankfurter Bühne bzw. mit Außendrehs rund um das Schauspielhaus herum, schafft es der Regisseur mit seinem Team etwas ganz eigenes entstehen zu lassen: Schauspiel, Film, Drama, Komödie, Geschichte, Generationenkonflikte, narzisstische Problematik, gesellschaftlich-ökologische Verknüpfungen ... 
Großartig gespielt, fesselnd, hineinziehend
– im Grunde eine ‚Coming-of-Age‘ – Geschichte, die es schafft, den Bogen ins ‚Große und Ganze‘ zu schlagen. 

Die FR schreibt: „Am Schauspiel Frankfurt hingegen hört der Spaß absolut nicht auf. Hier hat zur großangelegten Spielzeiteröffnung und vor dem ersten vollbesetzten Zuschauerraum im Schauspielhaus seit 18 Monaten Jan-Christoph Gockel eine eigene Fassung erstellt. Kein Abend für Faulpelze. Wer den Roman gelesen hat, muss keine Angst haben, sich zu langweilen, wer den Roman nicht gelesen hat, wird sich möglicherweise die Frage stellen, was das alles soll. Möglicherweise aber auch nicht, denn als absolutes Theater entfaltet das vielleicht auch so seine Wirkung. Zumal Torsten Flassig Bunny ist, der naive Tropf, der Träumer, und Wolfram Koch Dad ist, der Ölbaron, der Selfmademan, der mit allen Wassern gewaschene Kapitalist, der aber nicht unsympathisch gezeichnete Mensch. Sein Sohn kann ihm kaum widerstehen. In Frankfurt ist das ein tolles Pärchen, aufgeweckt und genüsslich umspielt von Andreas Vögler, dem kapitalismuskonformen Prediger – eindeutig Amit Epsteins Kostüm: vorne weiß wie das Lamm Gottes, hinten schwarz wie der Tod – , und Caroline Dietrich als apartem Hollywoodstar Vee Tracy.“ 

Die Frühkritik auf HR2 war sich nach der Premiere sicher, dass in Frankfurt ein neues Kultstück geboren wurde (leider steht die Kritik nicht mehr als Podcast zur Verfügung).  Dem ist nichts hinzuzufügen!

Hier gibt’s Tickets:  https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/oel/1373/
Samstag, 13. Mai um 19.30h, Sonntag, 14. Mai um 16.00h und Sonntag, 28. Mai um 18.00h: ÖL!
Schauspiel Frankfurt – Großes Haus
Foto: (c) Thomas Aurin

Über Musik

(Uwe)

Niemals nie wurde etwas Schöneres über Musik gesagt, als im besten deutschen Film aller Zeiten, Absolute Giganten: „Es müsste immer Musik da sein, bei allem, was du machst. Und wenn's so richtig scheiße ist, ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo's am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.“

Musik ist etwas ganz Wunderbares, das hat die Menschheit früh erkannt. Die Zeit hat große Komponisten, virtuose Instrumentalisten und herausragende Sängerinnen und Sänger hervorgebracht. Schön ist, dass immer wieder Neues dem bestehenden Katalog hinzugefügt wird, Lieder und Alben, die direkt ins Herz gehen, Songs, die einen beim ersten Hören bereits aus den Schuhen hauen. Ein Beispiel hierfür ist das kürzlich erscheine Lied „Italy“ von Tallest Man On Earth. Ehrlicherweise habe ich keinen Italienbezug aus dem Text herausgelesen / -gehört, das scheint genauso treffend zu sein, wie selbstironische Pseudonym „Tallest Man On Earth“ zum schwedischen Folkrock-Musiker Kristian Matssonder. Egal!

Genauso gut ist „You In My New Order T-Shirt“ von der US-amerikanischen Alternativeband The National. Musik und Stimmung der Band sind für mich seit Jahren das Maß aller Dinge. Nach den Charts, dem US-Wahlkampf („Mr. November“), nachv ausverkauften Konzerten überall auf der Welt und TV-Präsenz bei den relevanten Late Night Talkern, schaffen sie es ggfs. auch einmal in ein Pub Quiz. Ich warte auf den Moment, in dem Fake Empire beim „Quikie“ (ein Song wird nur ganz kurz angespielt) im Pub auf der Berger Straße oder bei Ninja angespielt wird und ich vor lauter Jubeln vergesse, die Lösung auf den Zettel zu schreiben.

Bis es so weit ist, freue ich mich, erfreue ich mich alleine weiter über diese Musik, Lieder wie das berührendste Lied überhaupt, "400 Bones" von Frightened Rabbit. Deren Sänger beging vor fünf Jahren Selbstmord, seine Lieder leben weiter und geben Halt, Trost und Richtung:

This is my safe house in the hurricane ….
This is my warmth behind the Cold War
This is what I'm living for, forever coming home …
Here's to the room I can rest in …
The door I've always opened, never to be closed …

Das singe ich gerade still in der U-Bahn vor mich hin, aber nicht so still, dass ich, wenn ich den Kopf hebe, nicht in irritierte Augen blicke. Bis Ende Juni muss ich an meiner Stimme arbeiten, dann geht es mit Daniela und Freunden zu einer Karaokeveranstaltung. Ein guter Freund und ich wollen Lionel Richie-Songs singen, das Problem dabei ist, dass ich eher singe wie Lionel Messi. Es wird wohl "All Night Long" werden und vielleicht noch "Easy", dann aber in der Faith No More-Version.

Sonntag 14. Mai: Kammermusik mit Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters

(Daniela)

Das wird bestimmt ein sehr schöner Abend!

Dr. Hoch’s Highlights - Kammermusik mit Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters

Joachim Raff | Klavierquintett a-Moll op. 107
Clara Schumann | Klaviertrio g-Moll op. 17
Joachim Raff | Oktett op. 176

Ein Blick zurück mit Kammermusik von Joachim Raff, dem ersten Direktor des Dr. Hoch’schen Konservatoriums – und mit Musik der ersten und bis heute berühmtesten Professorin dieser ehrwürdigen Frankfurter Institution: Clara Schumann. Er war zu Lebzeiten so berühmt wie seine Zeitgenossen Richard Wagner und Franz Liszt. Dann jedoch wurde er vergessen, Joachim Raff, der in seinen späten Jahren noch erfolgreich in Frankfurt wirkte. Zwei seiner Kammermusiken stellt dieses Konzert vor, nebst dem Klaviertrio einer prominenten weiteren Repräsentantin des Frankfurter Konservatoriums, die über ihre Bekanntheit als Klaviervirtuosin hinaus bis heute noch immer als Komponistin ebenso zu entdecken ist.

Konzertdauer: 125 Minuten
Beginn 18:00 Uhr
Ort: hr-Sendesaal, Bertramstraße 8,60320 Frankfurt am Main
Tickets ab 20,- € gibt es hier.

Foto: © hr/Ben Knabe.

Sonntag, 14. Mai: Solastalgia

(Martin)

von Thomas Köck
Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt

Dieser Abend ist sensationell – Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht, ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist. 

Hier einige Kritiken:
»Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.« Strandgut, Oktober 2022

»Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.« Frankfurter Rundschau, 26. September 2022

»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. September 2022

Hingehen!!!

Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1434/
Sonntag, 14. Mai um 18.00h
Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko

Sonntag, 14. Mai: FFM/ Karpe and Quickstyle

(Andrea)

Yalla, yalla. Der "Rolling Stone" überschlägt sich, "The most beautiful show right now", ich war natürlich neugierig und habe mir gerade einige Videos angeschaut und die Bilder sind wohlbedacht komponiert. Musikalisch kann ich mich ohnehin gut einlassen, dem Orient konnte ich schon immer was abgewinnen und die Mischung jetzt ist mindestens mal interessant: Das norwegische Rap-Duo Karpe besteht aus den audiovisuellen Künstlern Chirag Rashmikant Patel und Magdi Omar Ytreeide Abdelmaguid. Sie sind der größte Act in Norwegen und setzen immer wieder neue Maßstäbe, wenn es um audiovisuelle Konzepte, Produktionen, Veröffentlichungen und Live-Shows geht. Sie haben einen Hit nach dem anderen produziert, eine Reihe von Auszeichnungen erhalten und mit ihren spektakulären Live-Shows und ehrgeizigen Ideen Schlagzeilen geschrieben. Im Jahr 2022 veröffentlichten sie ihr neuestes musikalisches Projekt „Omar Sheriff“. Ein Album voller Huldigungen und Anspielungen auf ihre Herkunft (Chirag ist indischer und Magdi ägyptischer Herkunft). Auf ihrem neuen Projekt mischen Karpe Norwegisch mit Arabisch, Gujarati und Englisch auf eine Weise, wie es noch niemand vor ihnen getan hat. Nach der von der Kritik gefeierten Veröffentlichung schrieben sie erneut Konzertgeschichte, als sie sich für ihre bisher spektakulärste Show mit Quickstyle kooperierten - der legendären globalen Dance-Crew, die eine Residency in der Oslo Spektrum Arena hat - zehn Shows in einem Monat, 111 000 verkaufte Tickets (ein neuer Rekord in der Arena). Die Mitglieder von Karpe und Quickstyle sind Kinder einer Generation von Einwanderern und Flüchtlingen aus der ganzen Welt, die nach Norwegen geflohen sind, um sich eine neue Heimat zu schaffen. „Omar Sheriff" ist ein multikulturelles Projekt, das verbindet und einschließt. Und auf jeden Fall unterhält. Gemeinsam schaffen sie eine ein einzigartiges Live-Erlebnis." Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag, 14. Mai: OF/ Her Skin und Blaqroq

(Andrea)

Was wir heute machen? Ausschlafen, gammeln und dann gemütlich zum Hafen 2 radeln. Dort setzen wir den Tag mit zwei netten Bands fort, dh. bei Blaqroq hält es uns sicher nicht mehr auf den Stühlen schätze ich. "Ein fetter Mix aus den Beastie Boys und RATM nimmt unsauf frappierend authentische Art mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die aber in der Gegenwartstattfindet. Sozialkritische Texte, zeitgemäßer Sound und energiegeladene Präsenz harmonieren undfunktionieren auf einem Level, dass sich viele Acts nur augenrollend um einen fünften Akkordbemühen.Was da künftig noch kommt? Viel! Wegen ihres ungeschminkten Idealismus gehören Blaqrock eindeutig zur Zukunftsmusik dieser schnöden Welt." (Rola Music). Davor spielt um 16 Uhr Her Skin mit schönem Singer Songwriting.

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Montag 15. Mai: Podiumsdiskussion: Frauen in Fankurven und in der Fanarbeit

(Daniela)

Schade, ich werde wohl nicht rechtzeitig zurück sein. Sonst wäre ich heute Abend gerne hier dabei:

Podiumsdiskussion: Frauen in Fankurven und in der Fanarbeit

Frauen in Fanszenen und Fanarbeit - präsent, aber häufig kaum sichtbar. Vorurteile in Fußballstadien sind allgegenwärtig. Damit haben besonders Frauen in Fankurven, aber auch in der Fanarbeit zu kämpfen. Unter dem Motto "Chancen und Herausforderungen für Frauen in Fanszenen und Fanarbeit - mit welchen Widerständen Frauen zu kämpfen haben" wird der DFB am 15. Mai (ab 18.30 Uhr) eine Podiumsdiskussion auf dem DFB-Campus zu diesem Thema veranstalten. Dabei soll Raum geboten werden zum Austausch von Erfahrungen. Zudem können Chancen und Entwicklungspotenziale gemeinsam erörtert werden.

Britta Klose, Fanbeauftragte des DFB und Moderatorin des Abends, wird sich mit Antje Hagel vom Fanprojekt Offenbach und
Annabell Kolbe vom Netzwerk Frauen im Fußball (F_in) zu verschiedenen Themen austauschen. Interessierte Besucher*innen können sich hier anmelden.
Der Eintritt ist frei.

DFB-Campus, Kennedyallee 274, Frankfurt

Ab Montag, 15. Mai: Junge Welten – Join the Club!

(Martin)

Für alle zwischen 13 und 16 Jahren
Theater der Welt - Festival

Hier was für die jüngeren Leser*innen der Ausgehtipps (oder die Älteren, die die Jüngeren darauf hinweisen ;-))

Theater der Welt”, ein großes, internationales Theaterfestival kommt ja nach  Frankfurt und Offenbach! Es gibt ein vielseitiges Programm aus Theater, Tanz, Performances, Workshops, Konzerten, Partys und vielem mehr. 

Viele Produktionen werden speziell für junge Menschen gemacht und beziehen diese Perspektiven bereits in der Entstehung mit ein: “Junge Welten / Young Worlds”

  • Ihr könnt Teil von diesem internationalen Festivalprogramm sein und anderen im Publikum erzählen, was euch daran interessiert/fehlt/stört oder begeistert.
  • Ihr könnt Jugendliche aus anderen Schulen, Jugendclubs und Jugendzentren kennenlernen, gemeinsam diskutieren, bauen, moderieren, performen oder spielen.

Am 15. Mai startet ein Programm, das euch zusammenbringt  

Phase 1: Die Club-Treffen finden an 3-5 Terminen von Mitte Mai bis Mitte Juni statt. Jeder Club bekommt Zutritt zu eigenen Räumen, mit euren Workshopleiter*innen könnt ihr im Schauspiel Frankfurt, Künstler*innenhaus Mousonturm, Museum Angewandte Kunst, Klima- und Wetter-Werkstatt sowie Hafen 2 eintauchen und hinter die Kulissen blicken.

KICK-OFF-Treffen: 1. Termin am 15.5.2023, 17:00  
Ort: Haupteingang des Schauspiel Frankfurt - Neue Mainzer Straße 11 
Je nach Interesse könnt ihr dort unterschiedliche Schwerpunkte auswählen: 

Club 1: „Club der 1.000 Dinge“ (Objekte Machen/Selber Bauen) 
Leitung: Jonathan Schmidt-Colinet 

Club 2: Multiversum Theater Liga (Guck - & Gesprächs Club) 
Leitung: René Alejandro Huari Mateus 

Club 3: „What the f*** is Performance?“- Club 
Leitung: Anno Bolender 

Club 4: Club Körper / Bewegung (Ausprobieren) 
Leitung: Ewelina Zielonka

Phase 2:  Die heiße Phase findet dann während des Festivals statt. Als Club-Mitglieder kriegt ihr Badges, die euch als „Part of the Club“ ausweisen. Damit bekommt ihr Tickets für max. 3 ausgewählte Aufführungen und exklusive Blicke hinter die Kulissen. Ihr nehmt an nicht öffentlichen Vorgesprächen teil, besucht Vorbereitungen der Proben, sprecht mit den Künstler*innen und Techniker*innen und vieles mehr, was mit der Entstehung einer Produktion zusammenhängt! 

Ihr könnt euer Wissen zur Anwendung bringen und kommentieren, was ihr gesehen habt. Das kann ein Gespräch sein, eine Schweigeminute, eine Lobesrede, eine kurze Performance, ein Warm-Up oder die Versteigerung eines Gegenstandes... Was passiert, entscheidet ihr. 

Fragen und Anmeldung unter: jungewelten@theaterderwelt.de 
Weitere Infos unter: theaterderwelt.de 
Follow us on Instagram: @theaterderwelt
Foto: © https://theaterderwelt.de

Jeden Dienstag im Mai (16., 23. und 30. Mai) hellhörig@hauptwache

(Martin)

Konzertreihe des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters

»Mit Musik Gutes tun« – unter diesem Motto steht die Konzertreihe hellhörig@hauptwache, mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, die im Mai bereits zum vierten Mal in der Katharinenkirche stattfindet. Klassische Musik für Alle: Mitten in der Stadt, mitten am Tag stehen unsere Konzerte allen Frankfurter*innen kostenlos offen. Am Ausgang werden Spenden für lokale wohltätige Zwecke gesammelt.

Die letzte Staffel im Herbst 2022 erbrachte Spenden in Höhe von 6000 Euro und ging an den Verein MainLichtblick e.V. Dieser Verein erfüllt kranken Kindern sowie Kindern in Lebenskrisen Herzenswünsche. 

Die Spenden der Frühlingsstaffel sollen dem Verein »Arche Frankfurt am Main« zugutekommen. Dieser Verein setzt sich in Frankfurt unter dem Motto »Kinder stark machen!« dafür ein, dass Kinder, die in finanzieller und emotionaler Armut leben, eine Chance auf Bildung und Entfaltung erhalten durch gemeinsame Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, Spiel- und Sportangebote, Ferien- und Lerncamps; dies geschieht unentgeltlich, unbürokratisch. 

An jedem Dienstag im Mai um 13:15 Uhr in der Katharinenkirche an der Hauptwache findet hellhörig@hauptwache statt, vom 2. bis zum 30. Mai jeweils 45 Minuten lang.  

Foto: © St. Katharinengemeinde/Homepage

Dienstag 16. Mai: Noite de Fado - Portugiesische Lieder

(Daniela)

Wir waren ja gerade erst in Portugal aber zu einem FADO Abend haben wir es nicht geschafft. Heute wäre die Gelegenheit. In der Alten Liebe in Sachsenhausen gibt es einen Fado Abend mit Tony Riga und Matthias Baumgardt

Fado heißt auf Deutsch Schicksal. Und Fado ist gleichbedeutend für jene Lieder, die von Sehnsucht, Traurigkeit und vom Leben der Menschen in Portugal singen. Alle, die mal beim Fado im Urlaub waren, werden sich an dieses besondere Gefühl der Nähe erinnern.

Mit dem Fado haben sich die Portugiesen einen geschützten Raum geschaffen, in dem Saudade (wir würden sagen Weltschmerz oder Wehmut) für die Dauer der Lieder willkommen ist. Saudade ruft nicht nach Aufmunterung oder Hilfe, sondern wird in großer oder bescheidener Tiefe gemeinsam empfunden, ohne Fragen.
Dass es dabei auch heitere Stücke gibt, wird oft übersehen und auch, dass Saudade in jedem von uns liegt und eine traurige Schönheit besitzt, die wir alle zeigen und teilen dürfen.

Tony Riga und Matthias Baumgardt zeigen sich in der Alten Liebe von einer ganz neuen Seite und werden dieser erholsamen Reise einen freundlichen Raum geben. Das Team der Alten Liebe stellt für euch portugiesische Spezialitäten bereit. Es wird schön.

Alte Liebe, Darmstädter Landstraße 23, Doors open 19 hrs - Fado 20 hrs

Mittwoch 17. Mai: Oper und Fussball | Das unvergessliche Endspiel von Sevilla

(Daniela)

Ich hatte es letztes Jahr schon angekündigt, da konnte ich leider nicht kommen, Heute werde ich hingehen! Sie treten in der Alten Seilerei auf!

Oper und Fussball | Das unvergessliche Endspiel von Sevilla jährt sich am 18.05.2023 zum ersten Mal. Die Nacht davor werden – treu nach der Originalreportage – die Spielabschnitte musikalisch begleitet (“Oh Haupt voll Blut und Wunden“, (Johann-Sebastian Roth, 6. Spielminute) Die Schnittmenge zwischen Fußball und Oper ist beeindruckend.

Es ist ein ungewöhnliches Format, der vom Publikum etwas Vorstellungskraft verlangt. Hier Auszug aus einer Kritik von Judith Ulbricht (07.09.2022)
"Die legendäre Nacht von Sevilla lebt auf dem Rasenplatz der TuS Hornau wieder auf Leidenschaftlich kommentierten Dzuna Kalnina und Philip Hunscha das Spiel der Eintracht gegen die Rangers. Sie litten, stöhnten, rauften sich die Haare und feierten am Ende den Pokal, der den Weg nach Kelkheim gefunden hatte.
Es war ein historischer Tag: Am 18. Mai dieses Jahres gewann Eintracht Frankfurt in einem Herzschlagfinale im Elfmeterschießen gegen die Glasgow Rangers mit 6:5 im Ramón Sánchez Stadion in Sevilla/Spanien den UEFA Europa-League Pokal. Die Eintracht aus Frankfurt machte das Unmögliche wahr. Nach durchwachsener Bundesligasaison hatte keiner mit diesem Durchmarsch gerechnet. In der Gruppe D sicherten sich die Frankfurter den 1. Platz, ohne eine Niederlage. Weiter ging es über Betis Sevilla, legendär gegen den großen FC Barcelona, über West Ham United und im Finale gegen die Rangers aus Glasgow.
Fußball und Klassik?
Dass man dieses nervenaufreibende Finale mit klassischer Musik zusammenbringen kann, scheint da sehr naheliegend, aber auch irgendwie absurd. Denkt man bei Klassik doch an dramatische Arien, furiose Sinfonien und atemberaubende Klaviersonaten - aber gerade die sind es auch, die die ganze Dramaturgie eines Fußballspiels in Töne packen können..... Der Abend des Europapokalfinales vom 18. Mai zwischen den Glasgow Rangers und der Eintracht Frankfurt wurde musikalisch in den verschiedensten Farben nachgezeichnet. Mitinitiatoren Dzuna Kalnina und Schauspieler Philip Hunscha kommentierten leidenschaftlich – litten mit den Fans, rauften sich die Haare bei vergebenen Chancen und feierten den Pott. Ähnlich einer live Kinobegleitung wie früher bei den Stummfilmen, wurden sie flankiert von Stanislav Rosenberg am Flügel und Evgeni Orkin an der Klarinette. Es geht los Schon der Einlauf der Spieler wird von Carmens „Auf in den Kampf Torero“ begleitet. Es ist Zeit, Geschichte zu schreiben. Die SGE startet gut, da wird Rohde von einem Stollenschuh am Kopf getroffen – passend dazu erschallt das Lied „Ein Haupt von Blut und Wunden“. Doch der Kapitän steht kurz darauf mit Turban wieder auf dem Spielfeld, passend zum „Cafe Oriental“. Es geht hoch her – ein japanisches Sole (Kamada), gefolgt vom Glockengeläut für Sow, der am schottischen Keeper scheitert, ebenso wie Lindström, der dafür ein vom Publikum mitgesungenes „Smörrebrödbröd“ bekommt. Rosenberg und Orkin wachsen über sich hinaus. Sie zitieren äußerst virtuos den „Säbeltanz“ für Kostics Beine, schicken die Büffelherde im „Hummelflug“ auf das gegnerische Tor, ärgern sich über die schlechte Versorgungslage im Stadion, denn „Es gibt kein Bier auf Hawai“ und gipfeln in Beethovens Schicksalssymphonie, der bekannten 5. Sinfonie. Die Sopranistin Annette Fischer kann einen veritablen Walkürenritt beisteuern, als die Frankfurter immer wieder durch den Strafraum der Rangers pflügen. Die Schotten werden von dem Dudelsack von Kerstin Arndt von den Clan Pipers Frankfurt würdig vertreten....
Die Idee
Dzuna Kalnina und der Komponist Stanislav Rosenberg kamen auf die Idee, dieses packende Finale musikalisch mit Arien und Liedern in zwei Halbzeiten nachzuspielen. Sowohl diejenigen, die das Spiel verfolgt hatten, als auch Nicht-Fußballfans kamen in besonderer Weise auf ihre Kosten."!

Der Lyrische Sturm besteht aus: Annette Fischer (Gesang), Eugeni Orkin (Klarinette), Stanislav Rosenberg (Klavier), Dzuna Kalnina und Philipp Hunschka (Mikrophon) und als special guest Kerstin Arnd (Dudelsack).

Einlass, 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr, Ende 22:00 Uhr. Tickets gibt es hier:

Mittwoch, 17. Mai: Of/ Der Geschmack der kleinen Dinge

(Andrea)

Daniel schreibt: "Ganz selten hat ein Film besser zu unserem Konzept gepasst als „Der Geschmack der kleinen Dinge“. Eine schmackhafte, perfekt ausbalancierte Kino-Delikatesse, die wunderbar unterhält und garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt – mit den französischen Weltstars Gérard Depardieu und Pierre Richard in herrlicher Spiellaune. In kulinarischer Anlehnung/Verbeugung vor diesem Werk über die Kochkunst und den Neuanfang servieren wir diesmal Tranchen von der rosa gebratenen Entenbrust mit Champignons und Süßkartoffelpüree. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch geschmorten Hokkaido-Kürbis. Beide Gerichte kommen in diesem Fall natürlich mit ganz viel Umami daher. Diese fünfte Geschmacksrichtung, um die es im Film maßgeblich geht, wird Sie und Euch mit Sicherheit nachhaltig begeistern! Als Nachtisch gibt es Mousse au Chocolat mit frischen Beeren. Und auch diesmal überraschen wir mit einem Gruß aus der Küche vorneweg: Zum Sektempfang gibt es am Einlass Umami-Parmesan-Ricotta-Bällchen mit halbgetrockneter Kirschtomate. In einem Wort: Vorfreude!" Wem da jetzt nicht das Wasser im Munde zusammengelaufen ist....ansonsten, ich habe gegoogelt: Gerard Depardieu hat sich zumindest vom Krieg distanziert, seine russische Staatsbürgerschaft wollte er nicht aufgeben.  

Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach am Main

Einlass & Essen ab 18:30 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr 
EVorverkauf: www.kinokulinarisch.de

Donnerstag, 18. Mai: Cosmic Birthday (61. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)

5 Jahre Naxos Hallenkonzerte - Ein Geburtstag!

Zur Feier ihres 5jährigen Bestehens unternehmen die Naxos Hallenkonzerte tatsächlich einen kosmischen Ausflug: Raphaël Languillat folgt in seiner Komposition ((( RSG ))) (2022) für verstärktes Streichquartett und Effekt-Pedale den letzten Vibrationen eines Red Supergiant Star. 

Die Kopenhagener Stimmkünstlerin und Komponistin Marcela Lucatelli improvisiert zu Aufnahmen von Weltraumklängen, die während mehrerer NASA-Missionen aufgezeichnet wurden. Die Reiseeindrücke illustriert die Lichtkünstlerin Katrin Bethge live über analoge Overhead-Projektionsbilder, die die Naxoshalle zugleich interstellar ausleuchten. 

Back to Earth stoßen wir an mit Pétillant Naturel – Weingut Lunkenheimer beim Ambient DJ-Set von outernational.lunki.

Zur Reservierung der Tickets geht’s hier: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/
Donnerstag, 18. Mai um 20.00h
Naxos Halle
Foto: © Veranstalter

Donnerstag, 18. Mai: Mirja Klippel

(Uwe)

Mit einer packenden Stimme, einem reichhaltigen Klanguniversum und einem Gespür für Songwriting, das zutiefst persönliche Erfahrungen mit Bildern aus der wilden nordischen Natur verbindet, ist die finnische Singer-Songwriterin Mirja Klippel ein bemerkenswertes Talent in der alternativen Folk-Szene. Eine ziemlich gute Beschreibung der Musik und der Künstlerin, Bestätigung dafür findet man schnell, wenn man sich durch einige Songs der Finnin durchhört.

Mit ihrem neuesten Album Slow Coming Alive fügt Klippel erneut neue Nuancen in ihr ausgedehntes und poetisches Folk-Universum hinzu und erforscht weiterhin die Breite ihres Songwritings. Stimmt auch, hingehen und live erleben, auch wenn das Pressefoto eher nach Buchcover eines skandinavischen Krimis aussieht.

Brotfabrik / F, Bachmannstr. 2
20 Uhr
VVK: 16 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 20 € / Sitzplatz
Foto: Brotfabrik, Homepage

Sommer: Theater der Welt

(Andrea)

Ich hatte das Vergnügen, bei der Programmvorstellung von Theater der Welt im Capitol Theater dabei gewesen zu sein und habe mir dann gleich ein paar Tickets gekauft, für den Nightwalk with Teenagers zum Beispiel. Ich bin total gespannt, wohin die Reise dann geht und weil ich ja auch gerade einen Teenie zuhause habe, muss das Kind mit. Außerdem gehen wir ins Kammerspiel Frankfurt zu "Is", einer iranischen Produktion. Weiterhins sehen möchte ich Abana b'amazi (Kinder des Wassers) und "A conversation with the sun" und und und, Lange Rede, das Programm ist toll und ich empfehle unbedingt, sich Karten zu sichern: https://theaterderwelt.de/

Das Bild zeigt Programmdirektorin Chiaki Soma und Anna Wagner vom Mousontum im Gespräch mit Satoko Ichihara in Tokio

VORSCHAU
Samstag 20. Mai: Saigon Soul Revival + Party

(Daniela)

Mein Freund Jan Hagenkötter betreibt ja seit vielen Jahren das Musiklabel infracom. Seit einigen Jahren hat er ein neues, sehr aufwändiges Projekt und mit diesem kommt er jetzt endlich auch mal nach Frankfurt. Ich freue mich sehr auf den Abend und weil ich die Musik ja schon öfters gehört habe kann ich nur sagen: Kauft Euch Tickets, das wird bestimmt ein super toller Abend!

Saigon Soul Revival ist eine Band aus Ho Chi Minh City, die mit südvietnamesischer Musik von vor 1975 eine ganze popkulturelle Ära wieder zum Leben erweckt – und kunstvoll erweitert. Das Quintett wurde 2016 gegründet und 2017 durch die Reality-Show „Ban Nhạc Việt“ (The Band) so bekannt, dass es anschließend auf großen Festivals wie Vibe Nation und Quest Festival spielte. 2019 produzierte und veröffentlichte der Frankfurter Jan Hagenkötter das Debütalbum „Họa Âm Xưa“ auf seinem Label Saigon Supersound, wo bereits zwei Sampler mit Originalmusik aus dieser Zeit erschienen waren: Musik, die vietnamesische Lyrics und Sounds mit westlichem Rock, Soul, Bolero, Tango und anderen Genres fusionierte, die nach Kriegsende verboten wurden.

Saigon Soul Revival schaffen das Kunststück, einerseits diesen originalen Sound authentisch wiederzugeben, mit Mai Lệ Huyền ist zudem eine der populärsten Sängerinnen dieser Zeit auf dem Album zu Gast. Andererseits entwirft die Band einen kosmopolitischen Gegenwartssound, zu dem etwa auch der vietnamesische Rapper Blacka als Gast beiträgt. Aus der Verbindung von westlichen und vietnamesischen Instrumenten (wie der Mond-Laute Đàn Nguyệt) entsteht eine kraftvolle originäre Musik mit tightem Groove und psychedelischen Texturen, mit der Saigon Soul Revival nun zum ersten Mal nach Europa kommen. Mit dabei ist sogar die Gastmusikerin Hai Phuong, die in Vietnam wirklich sehr bekannt ist.

Vor dem Konzert legt Jan zur Einstimmung pre75 Vietnamese Musik auf und nach dem Konzert legen Jan und DJ Slowz auf und dann wird bei Hip Hop / Funk / Soul / getanzt!

Und ich glaube es gibt auch vietamesisches Streetfood..

Saigon Soul Revival

20.05., 20.00 Uhr , Mousonturm Saal

Hörprobe: https://youtu.be/0G-O9pAatuc

mehr Infos & Tickets unter: bit.ly/3nPpYe2

Foto: Duke Dinh

Samstag, 20. Mai: Sibylle & Yvette mit Frankie Patella als Sibylle

(Andrea)

Frankie Patella als Ersatzbille. Musikalisch lassen wir uns überraschen. Aber wir freuen uns. Als Yvette kann ich sagen: Electro, Poo, 80ies, Indie, Trash. Ich, Andrea, füge hinzu: 20.30 Uhr bis 2 Uhr. Geht ab.

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. nicht barrierefrei

Samstag 20. Mai: 31. Ausgabe MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Ich bin natürlich bei Jans Konzert & Party im mousonturm, sonst wäre ich bei MELLI REDET MIT

Für ihre Frühlings-Ausgabe scheut Melina Hepp keine Mühen, um drei extraordinäre Gäste aus Kunst und Kultur der Region zu präsentieren.

Christian Wichmann schreibt unter dem Künstlernamen Luka Goldwasser Unterhaltungsromane mit queerer und humorvoller Note, witzig und ohne woken Zeigefinger. Mit Melli teilt er im Gespräch seine liebevolle Zuneigung für das Scheitern. Der Autor präsentiert sein erstes Kinderbuch, das im Mai erscheint.
Sarita Dey verbindet Malerei, Installation, performative Elemente und das Schreiben. Sie selbst bezeichnet sich als Transmediale Künstlerin und Communitybuilderin. Bei kulinarisch-künstlerischen Happenings lädt sie Menschen ein, sich über kreative Wege auszutauschen. Das Publikum darf auf ihren vielverzweigten Lebensweg von Indien bis Frankfurt und von der Flugbegleiterin übers Modeln zur Künstlerin gespannt sein.
Iso Herquist kann die Ukulele spielen und singen wie nur wenige. Er produziert Blues, Funk, Kindermusicals und Theatermusik. Seiner ewigen Liebe zum Swing widmet er sein neues Album Extra bløde, aus dem er Songs kredenzen wird. Melli steht er im Speed-Interview Rede und Antwort.
In Frankfurts coolster Talkshow ist wie immer dabei Mellis großartige (M)ein-Mann-Band Martin Grieben. Für zusätzliche Unterhaltung sorgt, genesen am Tresen, Stefani Kunkel alias Frau von Spangenberg. Alles zusammen ergibt einen spannenden, tiefgründigen, witzigen und musikalischen Abend

Samstag, 20. Mai 2023
Einlass 19.00h, Beginn 20.00h
KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V. Honsellbrücke am Hafenpark Honsellstraße 7 60314 Frankfurt am Main
Tickets ab 15,- Euro unter bit.ly/41mWGlL
Abendkasse 20,- Euro regulär, 10,- Euro für Künstler:innen und Studierende

Foto: Salar Baygan

Montag, 22. Mai: FFM/ Caramelo

(Andrea)

Liebe Leserin, lieber Leser! Lebst Du alleine oder nicht, hast du Kinder? Im pubertären Alter? Also, fast wie wir? Der Tipp geht an den Nachwuchs (und es gibt, psssst, Tickets zu gewinnen): Heute ist Caramelo mit seinen Supports: Pislik88 + Melay & DJ Support Leaf im Nachtleben. "Wassermann Caramelo ist ein musikalischer Freigeist und Grenzgänger, der gerne die Grenzen des Machbaren austestet. Bekannt geworden durch Hits wie „Silberner Wagen“ oder „Pepsi“, begeistert er seit geraumer Zeit Musikfreunde im deutschsprachigen In- und Ausland. Jetzt lädt der underground rap mainstay Konzertbesucher*innen auf eine Spritztour in die Tiefsee ein. Drexciya*** lässt Grüßen! Die Unterseetour 2023 beginnt bald, also schmeißt Euch in Eure Neoprenanzüge taucht ab und erkundet die unscheinbare Tiefe der Poeten unserer Zeit. ***Ich hab´s gegoogelt, wikipedia schreibt: Drexciya war ein 1992 gegründetes Electro-Musikprojekt aus Detroit, USA. Unter diesem gemeinsamen Pseudonym veröffentlichten die US-amerikanischen Musiker James Marcel Stinson und Gerald Donald bis zum Tod Stinsons zahlreiche Schallplatten mit elektronischer Tanzmusik." 19 Uhr

Nachtleben, Kurt.Schumacher-Straße, FFM, nicht barrierefrei

Montag, 22. Mai: FFM/ Tocotronic

(Andrea)

Tocotronic sind ein Phänomen und auch wenn ich nun alle Häme auf mich ziehe, Regner und Element of Crime können mir da vergleichweise gestohlen bleiben. Dirk von Lowtzow ist mir viel sympathischer. "Früher begannen junge Leute mit dem Gitarrespielen, indem sie das Riff von Smoke On The Water und die Akkorde für das Traditional House Of The Rising Sun lernten. Wenn sie heute mit Instrumenten anfangen, lassen sie sich dazu gerne durch Lieder von Tocotronic anspornen. Diese aufmüpfige und fröhlich schöpferische Band übt hierzulande einen überall spürbaren Einfluss aus. Musikalisch und modisch versorgt sie Jungs und Männer mit dem Selbstbewusstsein, das Madonna bis heute an Mädchen und Frauen weitergibt. Der Gitarrist Rick McPhail findet mit Leichtigkeit prägnant erzählende Töne. Er setzt sie wie Punkte und Kommas auf und zwischen Strophen und Refrains. So verwandelt er einen Entwurf in einen Song. Der Bassist Jan Müller hat ein romantisches Verhältnis zu Musik, die apart aus der Zeit fällt. Er ist der aufgeschlossenste Rock-Fan der Band. Sein Bass klingt wie das Auge des Sturms in den Songs von Tocotronic. Der Schlagzeuger Arne Zank reist schon mal auf die andere Seite der Erdkugel, um Klänge zu entdecken wie seltene Schmetterlinge. Anschließend kehrt er als musikalischer Antipode zurück, um in angenehmen Bars in Berlin-Kreuzberg interessante, sonderbare Klanglandschaften vorzustellen. Der Sänger Dirk von Lowtzow steht morgens auf und hat einen Song fertig. Er frühstückt und hat einen zweiten Song fertig. Dann geht er um den Block und telefoniert vielleicht kurz. Wenn er mittags nach Hause zurückkommt, ist die Demo-Version eines dritten Songs so gut wie aufgenommen."Einlass 19 Uhr

Batschkappp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Mittwoch, 24. Mai: FFM/ White Buffalo

(Andrea)

Was für eine Stimme, welch ein Timbre. Scchon lange hat mich keiner mehr musikalisch so um den Finger gewickelt wie Jake Smith alias The White Buffalo, der mit seinen Liedern für die Fernsehserien „Sons of Anarchy“ und „Californication“ bekannt wurde: . „Ich wollte diesmal Musik außerhalb von Kategorien wie Country, Folk, Americana oder Rock machen, in die wir bislang gesteckt worden sind“, erzählt der in Oregon geborene Künstler. „Mich stilistisch öffnen, breiter aufstellen, Risiken eingehen sowie von Vorurteilen und Schubladendenken uns gegenüber lösen.“ Wie er sein achtes Studiowerk seit 2002 stilistisch einordnen soll, weiß er daher selbst nicht genau – nur, „dass es Einflüsse von Bruce Springsteen, Tom Waits, Daniel Lanois und dem Electric Light Orchestra enthält“ plus dem, was für ihn unter „Pirate Music und Yacht Rock“ läuft. „Ohne groß darüber nachzudenken, auf Perfektion zu schielen oder auf Nummer sicher zu gehen, haben wir in elf Tagen zwölf Songs in einer alten Kirche aufgenommen, viel improvisiert und dabei unseren Gefühlen freien Lauf gelassen“, betont der Komponist. Vor Emotionalität, Blues und Seele strotzen seine Lieder nach wie vor, kommen aber jetzt noch vielseitiger daher. Sie bieten neben den bekannten Markenzeichen inklusive typisch düsterer Balladen einen vielseitigen Klang-Cocktail, der von ihm so nicht zu erwarten war. Mit diesem ebenso klassischen wie frischen Ansatz sollten The White Buffalo Fans von Tom Waits, Nick Cave, Johnny Cash bis Tool, Rock’n’Roll der Sixties oder dem Dark-Noir-Western-Sound in Quentin Tarantino-Filmen begeistern können." Einlass 19 Uhr

Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt

Donnerstag 25. Mai und 1. Juni: STADTSALON

(Daniela)

STADTSALON - ÜBER DAS GUTE LEBEN IN FRANKFURT UND OFFENBACH
Gespräch, offener Austausch und Livemusik


Zum guten Leben in der Stadt gehört vieles: kurze Wege, ein reiches Kulturangebot, Infrastruktur. Ausreichend Wohnraum, aber auch Orte zum Arbeiten. Mehr Parkplätze! Oder doch lieber Grünflächen? Was erwarte ich von „meiner“ Stadt? Was bin ich bereit, selbst hineinzugeben? Was bewegt meine Fantasie und lässt Bilder im Kopf entstehen, wenn ich über das gute Leben in Frankfurt und Offenbach nachdenke?
Der Stadtsalon ist ein neues Veranstaltungsformat, das um diese Fragen kreist.

Am 11. Mai ging es los. Weitere Termine in dieser Reihe sind der 25. Mai mit dem Thema Kultur und folgenden spannenden Gesprächspartner/innen:

  • Daniela Cappelluti, Danielas Ausgehtipps
  • Marit Günther, Pfarrerin und Geschäftsführerin Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter
  • Nikolas Neubert, Center for Energy des AIT Austrian Institute of Technology

Musikalisch bereichert wird der Abend von Livemusik vom Duo Clinc (Gesang und Bass).

Am 1. Juni endet die Reihe vorerst mit dem Thema Gemeinschaft und folgenden Gästen:

  • Dr. Steffen Bauer, Leiter Ehrenamtsakademie der EKHN
  • Tobias Krauch, Reallabor Deutsches Architekturmuseum
  • Thomas Völker, Geschäftsführer Turngemeinde Bornheim 1860

Die Musik kommt an diesem Abend von Matthias WesterWeller.

Eintritt frei. Anmeldung erbeten: https://www.evangelische-akademie.de/kalender/stadtsalon/60474/#anmeldung

Ort: Evangelische Akademie, Römerberg, barrierefrei

Donnerstag, 25. Mai: Frank Goosens liest aus "Spiel ab"

(Uwe)

Frank Goosen gehört spätestens seit seinem Buch Sommerfest zu meinen Lieblingsautoren. Nach „Förster, Mein Förster“ und „Kein Wunder“ ist im neuen Buch Goosens´ „Spiel ab“ wieder Förster die alles verbindende Figur. Sein alter Freund Fränge möchte die schwierige Beziehung zu seinem Sohn verbessern und wird dessen ehrenamtlicher Jugendtrainer bei einer unterdurchschnittlichen C-Jugend-Mannschaft in einem kleinen Verein im Ruhrgebiet, Förster unterstützt ihn dabei als Co-Trainer. Dass Goosens selbst einige Jahre die Mannschaft seines Sohnes betreute, ist aus jeder Zeile des Buchs herauszulesen. Er beschreibt das Miteinander der Spieler, die guten Seelen und schrägen Vögel von Vereinen und den alltäglichen Kampf mit den Widrigkeiten so treffend, dass man selbst als langjähriger Funktionär eines Kreisklassenvereins immer wieder zustimmend nickt. Nichts wird übertrieben oder beschönigt und nebenbei bleibt viel Raum für Zwischenmenschliches, Humor und Melancholie. Frank Goosen kommt am 25. Mai für eine Lesung in die Brotfabrik und nicht nur Fußballinteressierte sollten hingehen.

Brotfabrik, 20 Uhr
F, Bachmannstr. 2
Tickets: ca. 18 EUR zzgl. Gebühren
Foto: Martin Steffen

Samstag, 27. Mai & Freitag, 2. Juni: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)

Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf

Ein feiner, kleiner Theaterabend ist das! 

Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…

„Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“

Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«

- external-link-new-window "Opens external link in new window">Hier geht’s zu den Tickets
Samstag, 27. Mai und Freitag, 2. Juni um jeweils 20.00hSchauspiel Frankfurt/KammerspielFoto: © Devin Rebecca McDonough

Samstag 27. Mai: Alogte Oho & His Sounds of Joy (Ghana)

(Daniela)

Ich verlasse mich zu 100% auf Jean Troulliets Musikempfehlungen und wäre ich heute nicht auf einer Hochzeit wöäre ich in der Brotfabrik, denn da spielen

Alogte Oho & His Sounds of Joy (Ghana)
Die ghanaische Band „Alogte Oho & his Sounds of Joy“ zeigen ihre einzigartige Welt des Frafra Gospels, die sie gekonnt mit Afrofunk, Reggae und traditionellen Flötentönen sowie Trommelrhythmen kombinieren. Diese Vielfalt an Elementen überrascht, macht Spaß und lädt zum Tanzen ein. „Alogte Oho & his Sounds of Joy“ kreieren so ihre ganz eigene Version eines modernen Gospels. Alogte Oho & His Sounds Of Joy aus dem Norden Ghanas beseelen mit ihrem lebensbejahenden, polyrhythmischen und hochgradig tanzbaren Sound ihr Publikum, ob im Club oder auf riesigen Festivalbühnen. Ihre einzigartige Mischung aus traditionellen ghanaischen Stilen, Highlife-Grooves, afrikanischem Funk, schweren Dub-Rhythmen, gefühlvollem, harmonischem Gesang und Elektronik fesseln von der ersten Minute. Der Weg des Künstlers war ein steiniger: Ein Motorradunfall riss ihn beinahe aus seinem jungen Leben, war aber auch Anstoß, den Dank für sein Überleben in einen Song (Mam Yinne Wa - Gott, du liebst mich so) zu gießen, der wiederum dem Berliner Produzenten Max Weissenfeldt (Philophon) zu Ohren kam und Alogte Oho den internationalen Durchbruch brachte. Das international gelobte Album „Mam Yinne Wa“ bleibt ganz und gar im ghanaischen (genauer gesagt: Frafra) musikalischen Erbe verankert, klingt gleichzeitig bemerkenswert zeitgemäß und schafft es, die zarten Flötenklänge der ghanaischen Gospelmusik in ein modernes Licht zu rücken. Mit dem mitreißenden Gesang des Zwei-Frauen-Chores, der von super-straffen Bläsern und Vintage-Keyboards angetrieben wird, überraschen, erfreuen und inspirieren uns Alogte Oho & his Sounds of Joy.

Videos:
https://youtu.be/RzJlEJw5-3A
https://youtu.be/YdIvasx8CrE
https://youtu.be/HWCt0j_Wrgg
Musik: https://open.spotify.com/artist/4rGa6nIVxUyi8xWSwkHDE1?si=L7bLU5NpQVeHMiEEcYgx1Q

Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt
Samstag, 27.05.2023, Beginn: 20h

Freitag 2. Juni: FORTUNA EHRENFELD im FORTUNA IRGENDWO

(Daniela)

Oh ist das schade, wie gerne wäre ich heute Abend im Fortuna Irgendwo, denn da spielen Fortuna Ehrenfeld und das wird bestimmt der Hammer!!!

Über dem Frankfurter Nachthimmel bahnt sich eine kleine Sensation an.

Denn FORTUNA EHRENFELD werden exklusiv und nur ein einziges Mal an diesem Abend eine Show spielen für die das Fortuna Irgendwo wie geschaffen ist und die Martin, Sänger und Kopf der Band, so beschreibt: "Keine Gefangenen +++ keine Ansagen +++ keine Pausen +++ keine Balladen +++ nur das tanzbare Zeug und on Top unsere allerliebsten Dancfloorkracher in nie gehörten Coverversionen"

Ein durchgehender, groovender Flow aus dem Fortuna Universum und einem nie gehörten Mix von den funky 70s bis zum deepen Rave.

Habt ihr auch schonmal auf den Fortuna Konzerten gedacht, daß das Analoge Mädchen hätte auch gerne noch ein paar Minuten weiter ballern können und wer schon einmal dabei war wenn Fortuna aus der loungigen Matrosen Version einen 20 Minütigen dark Rave zaubern der weiss, was in dieser Nacht alles geschehen kann.

Die Ähnlichkeit der Namen sind kein Zugfall hat doch Ardi Goldman seinen Club nach eben dieser Band benannt. Freedom of Mind und die ganz alltägligliche Crazyness - hier bahnt sich eine Traum-Kombi an zwischen der flimmernden Athmospähre des Clubs und der nie endenden Spielfreude der kultigen Kölner Indie Grenzgänger*innen.

Wegen der zu erwartenden großen Nachfrage empfehlen wir frühzeitig Tickets und Tische zu bestellen! Partyzipisten haben die Möglichkeit einen Tisch in der Galerie, mit bester Sicht auf die Bühne, zu reservieren.
https://fortunairgendwo.ticket.io/bxfsqcn7/

Freitag, den 02.06.2023, Einlass 20:00 / Beginn 20:30, VVK 27,00 (zzgl. Gebühren)

Sonntag 4. Juni: Das schlaue Füchslein Oper von Leoš Janáček

(Martin)

Wiederaufnahmepremiere / Das schlaue Füchslein / Oper von Leoš Janáček
Oper Frankfurt

Das ‚Füchslein‘ ist wieder da! Ich erinnere mich noch sehr gut an die Premiere im Mai 2016 – zunächst war ich skeptisch, dann begeistert.

Eine tolle, phantasievolle und gleichzeitig im Realen irgendwie verortete Inszenierung. Ich mag die Opern von Janáček sehr gern, da die Musik schon allein so viel Handlung und Bilderreichtum hat. 

Das schlaue Füchslein wird (leider) nicht häufig auf den Opernbühnen gezeigt – das ist schade, wie die Inszenierung von Ute M. Engelhardt überaus deutlich macht. 

Mit Recht schrieb die FR nach der Premiere: „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček, überzeugend in Frankfurt mit forscher Musik, starken Figuren und einer kompakten, klugen Regie. (…) Der Förster, der eine junge Füchsin fängt, zähmt und sich von ihrer ungestümen Jugendlichkeit neu beleben lässt: In der Frankfurter Inszenierung bleibt immer auch die Möglichkeit im Raum, dass die Füchsin Schlaukopf, ein Mädchen ist, das am Rande der Zivilisation lebt, ein Punk, hormonell und sozial auf dem Weg der Selbstfindung.“ 

Und genau das ist der besondere Reiz dieser Inszenierung – dieses Füchslein – vielleicht ein Systemsprenger – kommt in seiner Abweichung so klug daher. 

„Es sind Details wie diese, die diese eineinhalbstündige Opernproduktion zum Blickfang machen: Ein Herr Pfarrer, der überall nur pralle Oberweiten sieht, Fleischeslust reckt sich dem Gottesmann entgegen. Ein Frosch (herrlich dargestellt von Isabel Casás-Rama), der mit Taucherflossen über die Bühne schlappt und einfach extrem froschig aussieht dabei. Eine Hühnerschar, die gar nicht auf die Idee kommen will, gegen ihren Hahn zu rebellieren. Großartig sind diese Bilder, und sie wurden von Stephanie Rauch in ein stimmiges Bühnenbild gesetzt, das die Welt der Menschen als grauen Betonplattenbau ausweist, wo das Leben langwierig und ereignislos ist. Die Füchse dagegen leben schnell und intensiv, und ihr Tod ist ebenfalls nicht so zäh und kantilenenreich wie der in Menschenopern. Gestorben wird hier konsequent.“

Wer Lust auf Füchse, Specht, Dackel, Eichelhäher, Hahn, Schopfhenne, Grille oder Heuschrecke hat, sollte ‚Das schlaue Füchslein‘ in der Oper Frankfurt nicht verpassen. 

Und wenn sich das jetzt alles etwas märchenhaft anhört – das ist’s – aber die Tiefe und auch die Realität, die in Märchen ja immer zu entdecken sind – die stecken in dieser Inszenierung ganz und gar und machen nachdenklich...  

Sonntag, 4. Juni* um 18.00h Wiederaufnahmepremiere:
Das schlaue Füchslein - Oper von Leoš Janáček
Oper Frankfurt, *Weitere Vorstellungen am 7., 10., 16. und 24. Mai

Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag, 4. Juni: The Fe.Male Trail

(Martin)

Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und Band Bitchboy

Noch einmal in dieser Spielzeit: Sie ist wieder da!La Bach ist zurück in Frankfurt! 

Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!

„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ Offenbach Post. 

„Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“ FAZ

Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen! 

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/the-female-trail/1464/
Sonntag, 4. Juni um 18.00h: The Fe.Male Trail.
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus.
Foto: © Robert Schittko

Sonntag 4. Juni: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)

Nach einem phänomenalen Auftakt freuen wir uns auf die zweite Runde des TANZTEES am Sonntag, 4. Juni. Wir waren begeistert von der ausgelassenen Stimmung, dem entspannten und tanzfreudigen Publikum, das sich als generationsübergreifend erwies.  Mit dem zweiten »TANZTEE - Sunday Sundowner auf dem Main« möchten wir genau da anknüpfen und den Festsaal der Mainod, die malerisch zwischen Main und Niddamündung liegt, erneut zum Beben bringen. Menschen jeden Alters und jeder Herkunft kommen zusammen, um sich bei Musik, Speis und Trank in einem ungezwungenen Rahmen zu begegnen und zu tanzen. Es geht ausdrücklich nicht um Gesellschaftstänze, sondern jeder tanzt so, wie er oder sie möchte!

Die Mainod ist ein historisches Schiff in Frankfurt Höchst, das malerisch zwischen Main und Niddamündung liegt und aufgrund seines nostalgischen Charmes und liebevoller Gestaltung zum Geheimtipp mit Kultpotenzial avanciert ist. Es beherbergt ein kleines Hotel, ein Restaurant mit schwimmender Außenterrasse und die vielleicht schönste Tanzfläche Frankfurts.

Mit der neuen Veranstaltungsreihe erfüllt sich der Veranstalter, DJ und Kurator Kosmik Kat einen langjährigen Wunsch: Er möchte die Tanztee-Tradition aufgreifen, um Musikliebhabern und leidenschaftlichen Tänzern, die nachts nicht ausgehen können oder möchten, eine Plattform zu geben. Das Format reflektiert dabei die musikalische Vielseitigkeit des DJs. Seit über 20 Jahren steht er für genre-übergreifende Tanzmusik. Dabei schlägt er Brücken zwischen Electronica, House, Afro, internationalen Rare Grooves, Disco, Tropical Sounds und Breakbeats und verbindet Musik aus unterschiedlichen Genres und Dekaden zu einem fließenden Set.

Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst
Eintritt: €5,- bis €10,-

Samstag, 10. Juni: Die Bergwerke zu Falun

(Martin)

Eine Wort-Musik-Collage aus den Elixieren des E.T.A. Hoffmann

Ein neuer Abend von Matthias Brandt und Jens Thomas! Und wenn Matthias Brandt in der Stadt ist, sind meistens schon bald keine Tickets mehr zu haben… Der tief in der Romantik verwurzelte literarische Außenseiter E. T. A. Hoffmann eröffnet mit seinen Erzählungen fantastische Welten. 

Im Unterschied zu Hofmannsthals Drama »Das Bergwerk zu Falun«, in dem die Psychoanalyse eine wichtige Rolle spielt, gleicht E. T. A. Hoffmanns Interpretation der Sage von Elis Fröbom und seiner Braut Ulla, einer Reise durch eine Nacht des Realitätsverlusts, an deren Ende das Erwachen in ewiger Liebe steht.

Nach den Programmen »Psycho«, »Life«, »Krankenakte Robert Schumann« und »Blackbird« der neue Abend von Brandt und Thomas.

Hier geht’s ab dem 10. Mai zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/matthias-brandt-jens-thomas-die-bergwerke-zu-falun/1498/
Samstag, 10. Juni um 19.30h
Schauspiel Frankfurt
Foto: Mathias Bothor

Ab 22. Juni: UN_SICHER - AUDIOWALK

(Daniela)

Seit August 2018 wurden mehr als 100 Drohbriefe an verschiedene Personen und Institutionen , die sich öffentlich gegen Rechtsradikalismus engagieren, versandt. Unterschrieben mit "NSU 2.0" stellten sich diese in den Kontext der Morde einer rechtsradikalen Untergrundorganisation. Bedroht wurden überwiegend Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen - vielen von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Bei den Ermittlungen wurde bekannt, dass die Drohbriefe sensible Daten enthielten, die nur durch Polizeibehörden abrufbar sind. Eine Spur führte dabei zu einem Computer im ersten Polizeirevier in Frankfurt. Zudem wurden rechtsradikale Chatgruppen in den Reihen der Frankfurt Polizei entdeckt.

Die Vorfälle um die Drohserie „NSU 2.0“ und die Frankfurter Polizei sind Ausgangspunkt für einen Audiowalk durch die Frankfurter Innenstadt. un_sicher recherchiert Gegenwart und Vergangenheit der Frankfurter Polizei, um zu fragen, wie es um die politische Neutralität einer Institution steht. Sie wurde durch viele gesellschaftliche Entwicklungen und strukturelle Veränderungen geprägt und trat nicht immer in der Form in Erscheinung, die wir heute häufig als selbstverständlich wahrnehmen. Sind Phänomene wie der “NSU 2.0” oder rechtsradikale Chatgruppen nur ein Randphänomen, oder sind sie eine Gefährdung der Demokratie? Wie kann die Institution Polizei anders gedacht werden, um eine Gesellschaft zu ermöglichen, in der wir ohne Nachteile verschieden sein können? Wie utopisch erscheint die Idee einer Gesellschaft ohne Polizei? Und wie sehr ist die Stadt Frankfurt am Main und ihre Geschichte geprägt von polizeilichen Institutionen?

Mithilfe von Interviews mit Expert:innen und Betroffenen soll differenziert über diese Fragen reflektiert werden. Der Audiowalk führt das Publikum zu Orten im öffentlichen Raum, die für die Geschichte, Entwicklung und gegenwärtige Ereignisse um die Frankfurter Polizei wichtig sind.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Jan Deck und Marie Schwesinger
DRAMATURGIE: Antonia Zeich
PRODUKTIONSLEITUNG: Dörthe Krohn
SOUNDDESIGN UND KOMPOSITION: Louisa Beck
VIDEO: Sharon Jamila Hutchinson
STADTRAUMGESTALTUNG: Gözde Juniper

Startzeiten:
Do. 22.06 + Fr. 23.06 2023, 17:00 - 20:00 Uhr
Sa. 24.06 + So. 25.06 2023, 13:00 - 18:00 Uhr
Sa. 01.07 + So. 02.07 2023, 13:00 - 18:00 Uhr

Reservierungsdetails folgen

Foto: Christian Schuller

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
bis Sonntag, 28. Mai: Vernissage und Ausstellung bei Eulengasse: Dreiklangdimensionen

(Petra)

Drei neue Mitglieder von "Eulengasse" bespielen mit ihren künstlerischen Werken die drei Dimensionen des Ausstellungsraums und bringen ihn durch ihre neuen einzigartigen Raumakkorde zum Schwingen. Inspiriert ist der Titel ihrer Ausstellung von dem 1981 erschienenen Song "Dreiklangs-Dimensionen" der Band Rheingold, der sich mit Synästhesie und dem Zusammenwirken von Musik, Raum und Farbe beschäftigt. Denn oft schafft erst das übergreifende Zusammenspiel von Zufällen und Unterschieden Neues. Zufällig ist auch die Zusammenstellung der drei künstlerischen Positionen, zusammengeführt durch ihre Neumitgliedschaft im Kunstverein EULENGASSE. Ihre unterschiedlichen Ansätze erzeugen gemeinsam einen sich permanent verändernden Dreiklang – sie überlagern, ergänzen und verbinden sich.

Dreiklangdimensionen (neue Mitglieder 2023), Werke von Serkan Goren, Kerstin Lichtblau und Matthias Rudolph, Vernissage, Einführung: Harald Etzemüller (Architekt), Ort: Ausstellungsraum Eulengasse, Adresse: Seckbachr Landstraße 16, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei

Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)

Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.  

MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier

Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)

Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:

Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.

Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de
Mehr Informationen

Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.

Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage
Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei

(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)

Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)

Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick. 

Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro

Bis 22. Juni: Frankfurter KunstSäule mit Amelie Persson

(Daniela)

Zwischen Dystopie und Utopie, zwischen Stadt und Natur changiert das künstlerische Werk von Amelie Persson, die dem Frankfurter Publikum vornehmlich als Zeichnerin und Illustratorin bekannt ist. Wie gehen die Städte mit dem veränderten Klima um, wo bleiben die geplanten grünen Nischen, die Mikrowälder und Parkerweiterungen, die das urbane Leben bei immer heißeren Sommern erst lebenswert machen? Amelie Persson interessiert sich für Pflanzen, die sich dem veränderten Klima anpassen und untersucht unseren sich stetig wandelnden Lebensraum. Satt aufgetragene Farben bringen die Säule zum Leuchten und Schwingen. Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung: Grüntöne werden durchbrochen von energetischem Rotorange, tiefem Indigoblau, strahlendem Gelb, zarten Veilchenviolett und cremigem Rosa. Die lebendige Farb-Kombination kann im Auge des Betrachtenden vieles auslösen: Erinnerungen, Vertrautheit, Emotionen, Suche nach einer Lieblingsfarbe … Die Rückeroberung der Säule durch die Natur mit der Kraft der Farben zieht die Betrachter*in ins Werk hinein. Zur Ausstellung erscheint eine limitierte Edition des Motivs der KunstSäule, mehr dazu auf der Homepage der Künstlerin.

Amelie Persson „True Colours“ – Ausstellung Frankfurter KunstSäule, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Öffnungszeiten: 24/7, Eintritt: frei

 

 


Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.

Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast.
Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.