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| 27.04.2023 |
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Eigene Wohnung

Als ich 2006 anfing Danielas Ausgehtipps zu versenden, hatte ich recht schnell die Rubrik SUCHE/BIETE eingeführt. Ich veröffentlichte darin vor allem Wohnungsgesuche und -Angebote. Ich selbst hatte bis dato alle meine Wohnungen nur über Kontakte gefunden und wollte Menschen, die ich kenne, mein Netzwerk zur Verfügung stellen. Der Deal war: Wer eine Wohnung über „Danielas Ausgehtipps“ findet, spendet an die Frankfurter Aidshilfe, denen ich damals (und auch heute noch) eng verbunden bin. Das hat eine Zeitlang super funktioniert und einige fanden über diese Plattform Wohnungen bzw. Mieter.
Irgendwann gab es aber keine Angebote mehr und die Gesuche haben überhandgenommen. Ich nahm daher nur noch dann ein Gesuch auf, wenn jemand in richtig großer Not war. Angesichts der verheerenden Wohnungssituation könnten wir jede Woche Gesuche in den Ausgehtipps schalten, das geht aber nicht, denn das würde den Rahmen und die Ausgehtipps sprengen.
Seit ein paar Monaten ist es aber so, dass ich viele junge Menschen kenne, weil sie im Alter meines Sohnes sind, und die gerne von zu Hause ausziehen wollen. Ich selbst bin mit 19 Jahren, von Steinbach in meine erste eigene Wohnung nach Frankfurt (genauer nach Eschersheim) gezogen und kann den Wunsch nach den eigenen vier Wänden daher sehr gut nachvollziehen.
Ich kenne all diese jungen Menschen sehr gut, daher habe ich heute beschlossen, dass ich ihre Gesuche aufnehme. Es sind, wie gesagt, junge Menschen, die ich alle sehr gut kenne, die ich sehr mag und für die ich alle „Die Hand ins Feuer legen" würde.
Daher heute, gleich anschließend, nochmal das Gesuch meines Sohnes Ruben, der gerne in München eine WG gründen möchte und das von seinem Freund Noah, der ein Zimmer oder eine Wohnung in Köln sucht.
Noahs Mutter habe ich gerade im Café Kante getroffen. Da spielte das wunderbare Duo CLINC. Ich hatte eigentlich keine Zeit, aber ich wollte die beiden unbedingt sehen. Ich kam eine Viertelstunde nach Konzertbeginn und es gab keinen Sitzplatz mehr. Das war aber nicht schlimm, denn so konnte ich mit einem Glas Wein vorm Kante stehen und Pramila Chenchanna und Tore Benz trotzdem sehen und hören. Ein wunderbarer Ort und tolle Musik. Am 2.6. findet das nächste Konzert mit Ev Machui statt.
So, jetzt aber Schluss. Ich muss noch packen, denn morgen geht’s über´s Wochenende nach München. Meine Mutter wird morgen 86. und möchte sehen, wo ihr Enkel wohnt und studiert, und ich will mit meinem Vater ins Deutsche Museum. Sonntagabend sind wieder zurück. Viellicht sehen wir uns ja beim Tanz in den Mai. Ich bin bei Gastone im Club Voltaire und danach im Literaturhaus und ihr?
Was auch immer ihr macht, lebt wild.
Daniela
Vielen Dank auch an das großartige Ausgehtipp-Team:
Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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Wohnungsgesuche

Ruben, mein Sohn, sucht in München: Nachdem er das erste Semester recht weit draußen gewohnt hat, sucht er jetzt, zusammen mit 2 Freunden, eine 3-4 Zimmer Wohnung bis zu 2.000,- € Kaltmiete (krass, meine erst Wohnug hat 350,- DM gekostet) in zentralen Stadtteilen, natürlich am liebsten in Maxvorstadt.
Noah will nach Köln: Ein super toller Freund von Ruben, den ich sehr mag will nach Köln. Er schreibt: "Hallo, mein Name ist Noah und ich bin 21 Jahre alt. Ich möchte zum Wintersemester 2023 nach Köln ziehen, um dort Erziehungswissenschaft zu studieren. Aus diesem Grund suche ich ein Zimmer in einer WG, die am liebsten über eine Zweckwohngemeinschaft hinausgeht oder auch eine 2-3 Zimmerwohnung, um selbst eine WG zu gründen. Ich würde gerne zwischen September und Oktober nach Köln ziehen und würde mich über jeden Tipp freuen. Erreichbar bin ich über: no.hernanz@gmx.de oder +4915786360168
Fast unmöglich, wir versuchen es trotzdem: Eine Freundin von mir sucht eine 2-3 Zimmer Wohnung in Bornheim, Ostend, Nordend oder Sachsenhausen für sich und ihre 16 jährige Tochter. Solltet ihr was wissen, auch wenn es ein andere Stadtteil ist, dann meldet Euch bitte bei mir.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Tickets für HARD ? N ? HEAVY METAL FEST am Tag der Arbeit, Featuring : WARDRESS Support: DYING ANGEL & SPYFLY AND THE DEAFDUDES im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Auf wen geht der Internationale Jazz Day zurück?
2 x 2 Tickets für ACHTVIER am Mittwoch, 3. Mai im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Weitblick am 1. Mai gibt es wo?
2 x 2 Tickets für Nico Stank in der Stadthalle am 6. Mai.Die Gewinnfrage lautet: Zum wievielten Mal finden die Kunstansichten statt?
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GEROLLTES über Investoren

(Uwe)
Was hat die 1907 in der Kurtkottenstraße in Leverkusen gelegene Gaststätte Wiesdorfer Hof mit der Diskussion über die 50 + 1 Regel zu tun? Der Regel in den DFB-Regularien, die es verhindern soll, dass die Vereinsstrukturen im deutschen Profifußball aufgelöst und Clubs gewinnorientierten Investoren überlassen wird. Investorengeld, das professionell angelegt wird, kann dabei helfen, Fußballmannschaften nach ganz oben, oft zumindest nach oben, zu bringen. So schafften es in den vergangenen Jahren RB Leipzig, die TSG Hoffenheim und der VfL Wolfsburg erst in die Bundesliga, später in europäische Wettbewerbe, zur Meisterschaft oder dem Pokalsieg. Inwieweit beim Anschieben dieser Aufwärtsentwicklung die oben genannte 50 plus 1 Regel gedehnt wurde, wurde an dieser Stelle bereits thematisiert. Ebenfalls wurde in diesem Kontext besprochen, dass der ein oder andere Traditionsclubs nicht wegen der hier gut eingesetzten Investoren-Millionen anderer, sondern wegen anhaltender Unfähigkeit gestürzt sind (siehe u.a. Hamburger SV).
Tatsächlich ist es so, dass in jedem der Bundesligaclubs, nicht nur bei den oben genannten „Vereinen“ Millionen von Investoren stecken, nur sind diese wegen der 50 + 1 Regel nicht Hauptgesellschafter der hinter dem Spielbetrieb stehenden Kapitalgesellschaften, das sind weiterhin die eingetragenen Vereine, in denen die professionelle Kickerei des Clubs einmal begann. „Freunde des Adlers GmbH“ ist beispielsweise keine Tierschutzorganisation von Vogelfreunden, sondern eine Gesellschaft, die, neben dem SG Eintracht Frankfurt e.V., den „Freunden der Eintracht AG“ (mit dem renommierten Elektrikermeister Ehinger und Privatbanker von Metzler) und der Wolfgang Steubing AG die Anteile an der Eintracht Frankfurt Fußball AG, also an der Bundesligamannschaft der "SGE" halten. Geschäftsführende Gesellschafter der Freunde des Adlers GmbH sind Philip Holzer und Stephan Orenstein, beide sind auch Mitglieder im siebenköpfigen Aufsichtsrat der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Holzer löste darin vor drei Jahren Wolfgang Steubing als Vorsitzender ab. Aufgabe des Aufsichtsrats einer AG ist insbesondere die Kontrolle des Vorstands, hier von Axel Hellmann und Co. Zwischen Holzer und Hellmann gab es kürzlich Verstimmungen. Gut, dass das Ganze bislang noch nicht zu solchen Verwerfungen geführt hat, wie es sie neulich bei Hertha BSC Berlin gab. Die Hertha zeigte eindrucksvoll, dass Millionen von Euro nicht nur Gutes bringen, sie sorgen manchmal für ordentlich Ärger im Verein. Dann, wenn Investoren wie im Falle von Lars Windhorst verhaltensauffällige Personen sind und auf schwache Führungskräfte in fragilen Vereinsstrukturen treffen, die ungefähr so stabil sind wie die aus Angst vor dem Wolf von einem der drei kleinen Schweinchen gebaute Strohhütte.
Zurück zu den sportlich und intern gerade etwas kriselnden Frankfurtern. Die sitzen in einem stabileren Haus, die der Wolf aus dem englischen Märchen nicht so einfach weg pusten könnte, man kennt es aber aus anderen Geschichten, beispielsweise aus der Zombi-Serie „The Walking Dead“, dass das festeste Gemäuer nichts bringt, wenn ein Virus schon ins Innere eingedrungen ist. Junge dynamische Investoren wie Holzer (er persönlich ist natürlich weder ein Virus noch ein Zombi) wollen mehr als die eher gönnerhaft wirkenden Senioren Ehinger, von Metzler oder Steubing mehr aus Investitionen herausholen und aktiver gestalten. Dabei sollten sie Vorstand Axel Hellmann aber nicht zu sehr ins Lenkrad greifen. Hellmann ist nebenbei noch Interimsvorstand der Deutschen Fußball Liga (DFL) und auch da schlägt er sich gerade mit dem Thema Investoren / strategischen Partner rum. Der mögliche strategische Partner soll zwei bis drei Milliarden Euro bringen und dafür bis zu dreißig Jahre lang 12,5 – 20 Prozent der Erlöse aus dem Verkauf der in einer Tochtergesellschaft gebündelten TV-Rechte erhalten.
Mit dem Geld soll die Lücke zu den finanzkräftigen Vereinen aus anderen europäischen Ligen reduziert werden, ob damit aber ein Massenausscheiden deutscher Clubs in Achtel- und Viertelfinale von Champions League und Euro League wie in diesem Jahr vermieden werden kann, wird sich zeigen. Denn englische und neuerdings scheinbar auch italienische Vereine werden auch in Zukunft deutlich solventer sein, nicht nur, weil die bei der Auswahl der Geldgeber in der Regel weniger werteorientiert vorgehen. Eine Wertediskussion über den bezahlten Fußball, im Glashaus mit einem, wenn auch vielleicht nicht allzu großen, Stein in der Hand stehend, anzufangen, macht aber wenig Sinn.
Zurück zur Eingangsfrage: In der Gaststätte Wiesdorfer Hof wurde der Fußballabteilung gegründet, die heute unter dem Namen TSV Bayer 04 Leverkusen im Halbfinale der Euro League steht und dort auf den AS Rom trifft. Für die Leverkusener gilt die 50 + 1 Regel nicht, weil die schon immer ein Werksklub der Bayerwerke waren. Vielleicht ist genau das der Grund, warum sie die letzte deutsche Mannschaft in einem europäischen Wettbewerb sind. Zu einem guten Teil liegt das aber auch sicher daran, dass der ehemalige Weltklassefußballer Xabi Alonso dort Trainer ist. Mit dem ging es steil bergauf mit den Leverkusenern, auch in der Bundesliga. Ich schrieb hier bei seiner Anstellung, dass ich es für schwierig finde, wenn ein Trainer ein besserer Kicker war, als es seine Spieler werden können. Ich habe mich offensichtlich getäuscht.
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VAMOS A LA PLAYA (Filmstart)

(Uwe)
Am 27. April 2023 startete der neue Kinofilm von Bettina Blümner VAMOS A LA PLAYA und bringt die langersehnte Sonne in die deutschen Kinos! In Frankfurt geht die Sonne im Mal Seh´n Kino, in Offenbach im Filmklubb. Darum geht es in dem Film: Als die Student*innen Benjamin, Judith und Katharina nach Kuba reisen, um Katharinas vermissten Bruder Wanja zu finden, verstricken sie sich immer mehr in emotionalen Widersprüchen, aufrichtigen Gefühlen und sexuellen Begierden. Während Benjamin und Judith Wanja suchen, hat Katharina andere Pläne. Die tropischen Nächte sind heiß und sie ist scharf auf kubanische Männer – für den Sex zahlt sie natürlich auch gerne. Obwohl Judith und Katharina nach echter Leidenschaft und Liebe suchen, können sie der Realität der wirtschaftlichen Ungleichheit nicht entkommen. Dann taucht der Tanzlehrer Ignacio auf und wirbelt die Dreierkonstellation durcheinander. In den Hauptrollen sind Victoria Schulz, Maya Unger, Leonard Scheicher und Eugenio Torroella Ramos zu sehen, die kürzlich beim Achtung Berlin Festival mit dem Ensemble-Preis für BESTES SCHAUSPIEL ausgezeichnet wurden: „Diesem Ensemble zu folgen, ist eine Freude“ (Jury des Achtung Berlin Filmfestivals 2023).
Ab 27. April im Mal Seh´n Kino und im Filmklubb (OF) Plakat: jip Film
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Freitag, 28. April: Paula Hartmann
(Uwe)
Mit ihrem Album Nie verliebt (und andere Gute Nacht Geschichten) schaffte es die junge deutsche Sängerin und Schauspielerin Paula Hartmann vor einem guten Jahr in die Top 20 der deutschen Albumcharts. Das Cover erinnert an die von alten Langspielplatten mit Hörspielen. Darauf befindet sich der Song „Truman Show Boot“, den man als Jim Carrey-Fan und Fan des Films „Truman Show“ natürlich als erstes anhört. Musik Express schrieb über sie „Es war noch nie so schön so nachdenklich zu sein. Paula Hartmanns erstes Album NIE VERLIEBT bietet sanfte Poesie und wiegt uns in den traurig-schönen Zustand der Melancholie. Die Musik der Schauspielerin und Sängerin fängt das Gefühlsleben einer jungen Generation ein. Dabei erzeugt sie ein Gefühl irgendwo zwischen Orientierungslosigkeit, Hoffnung und Tagträumerei.“
Zoom, 19:30 Uhr Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 VVK 33,50 EUR inkl. Gebühren Foto: Homepage Zoom
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Freitag 28. April: Lesung mit Beve im New Rose

(Daniela)
Wäre ich nicht in München wäre ich heute bei Silke im New Rose. Silke ist die Frau, die jahrelang das New Backstage betrieben hat. Ach, war das schön. Wieviele tolle Abende hatte ich bei ihr. Ob beim Fußballschauen oder bei diversen Tanznächten.. Seit letztem Jahr, oder ist das schon zwei Jahre her, betreibt Silke das Vereinshaus des weltbesten Fußballvereins Frankfurts: Der Concordia Eschersheim am Dornbusch.
Hir gibt es heute Abend eine Lesung und zwar mit Beve! Ich war erst vor kurzem auf seiner Lesung, als er bei Moni Port im Studio soundso gelesen hat und kann daher verkünden: Wenn ihr was mit dem zweitbesten Fußballverein der Stadt, der Eintracht Frankfurt, anfangen könnt, dann geht heute zu Silke:
"Axel Hoffmann, den die meisten Eintrachtler nur unter seinem Spitznamen 'Beve' kennen, widmet sich in seinem aktuellen Buch 'Dein Verein - Eintracht Frankfurt' der Historie des Traditionsvereins. Unfassbaren Höhenflügen folgten stets deprimierende Klatschen. Die Fans nehmen es mehr oder minder gelassen, trinken einen Apfelwein und fanden die Eintracht schon gut, als sie noch schlecht war. Am 28. April stellt Beve sein Buch im New Rose vor. Es wird emotional,so viel ist sicher."
Beginn 20:00 Uhr,New Rose, Eschersheimer Landstraße 328
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Freitag, 28. April: Tiflis Transit

(Uwe)
Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili oder Khvicha Kvaratskhelia sind die Namen bekannter Menschen, die in Georgien geboren wurden. Richtig, die Hauptstadt des Landes ist Tiflis und der Name der Stadt findet sich im Namen der Band, die am Freitag ins Studio kommt. Der erste der genannten Personen erlangte unter dem Namen Josef Stalin traurigste Berühmtheit, der zweite ist ein außergewöhnlich talentierter Offensivspieler beim Fußballclub SSC Neapel. Weniger georgisch hört sich der Namen von Fabian Lill an, dem der Kopf von Transit Tiflis.
Mit Stalin einen Konzerttipp zu beginnen, ist – zugegeben – nicht wirklich einladend, daher kommen zum Schluss nun besonders schlagkräftige Argumente: Das Studio im Keller des Lindenberg ist eine überragende Location und eine Kombination aus Motown Pop und jazzigem Pop erscheint äußerst attraktiv. ToDos: (1) Den Song May auf Spotify hören, (2) Hingehen!
Lotte Lindenberg, 21:30 Uhr Frankfurt, Frankensteiner Straße 20 VVK ca. 11 EUR Bild: Facebook Tiflis Transit
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Freitag, 28. April: Of/ Fashion Revolution

(Andrea)
Der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch jährte sich vor ein paar Tagen, am 24. April, zum zehnten Mal. Die Katastrophe kostete seinerzeit über 1.100 Menschenleben und gilt als Zäsur, rückte sie doch die Produktionsbedingungen in Niedriglohnländern in den Blickpunkt. Weltweit arbeiten mehrere Millionen Menschen in den Fabriken, sie sind Chemikalien und schlechter Luft ausgesetzt, zur schlechten Bezahlung kommen Überstunden. Als Reaktion auf das Unglück gründete sich 2013 die Bewegung Fashion Revolution, die mit Kampagnen wie unter anderem #whomademyclothes auf die Problematik insbesondere der sogenannten Fast Fashion aufmerksam macht. Heute lädt sie ab 16 Uhr zum Kleidertausch in den Hafen 2. Bis zum Filmbeginn gibt es stündlich unterschiedliche Workshops, um 19 Uhr zeigt das Hafenkino Made in Bangladesh . Der Film erzählt von der 23-jährigen Shimu, die in einer Textilfabrik in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch arbeitet. Um die Arbeitsbedingungen in ihrer bengalischen Heimat zu verbessern und für die Rechte der dort Arbeitenden einzustehen, gründet sie entgegen vieler Widerstände eine Gewerkschaft.
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Samstag, 29. April ÖL! (weitere Termine)

(Martin)
Nach dem Roman von Upton Sinclair Schauspiel Frankfurt: Große Bühne! Großes Kino! Schauspiel, Kunst und dabei große Freude!
Eine tolle Wiederaufnahmepremiere war das am Donnerstag! Regisseur Jan Christoph Gockel und ein ausgezeichnetes Ensemble im Schauspiel bringen Hollywood nach Frankfurt! Hier werden künstlerische Genres miteinander in Verbindung gebracht: Ausgangspunkt ist der Roman Öl! von Upton Sinclair, der mit dem Titel ‚There will be blood‘ verfilmt wurde.
Auf der Frankfurter Bühne bzw. mit Außendrehs rund um das Schauspielhaus herum, schafft es der Regisseur mit seinem Team etwas ganz eigenes entstehen zu lassen: Schauspiel, Film, Drama, Komödie, Geschichte, Generationenkonflikte, narzisstische Problematik, gesellschaftlich-ökologische Verknüpfungen ... Großartig gespielt, fesselnd, hineinziehend – im Grunde eine ‚Coming-of-Age‘ – Geschichte, die es schafft, den Bogen ins ‚Große und Ganze‘ zu schlagen.
Die FR schreibt: „Am Schauspiel Frankfurt hingegen hört der Spaß absolut nicht auf. Hier hat zur großangelegten Spielzeiteröffnung und vor dem ersten vollbesetzten Zuschauerraum im Schauspielhaus seit 18 Monaten Jan-Christoph Gockel eine eigene Fassung erstellt. Kein Abend für Faulpelze. Wer den Roman gelesen hat, muss keine Angst haben, sich zu langweilen, wer den Roman nicht gelesen hat, wird sich möglicherweise die Frage stellen, was das alles soll. Möglicherweise aber auch nicht, denn als absolutes Theater entfaltet das vielleicht auch so seine Wirkung. Zumal Torsten Flassig Bunny ist, der naive Tropf, der Träumer, und Wolfram Koch Dad ist, der Ölbaron, der Selfmademan, der mit allen Wassern gewaschene Kapitalist, der aber nicht unsympathisch gezeichnete Mensch. Sein Sohn kann ihm kaum widerstehen. In Frankfurt ist das ein tolles Pärchen, aufgeweckt und genüsslich umspielt von Andreas Vögler, dem kapitalismuskonformen Prediger – eindeutig Amit Epsteins Kostüm: vorne weiß wie das Lamm Gottes, hinten schwarz wie der Tod – , und Caroline Dietrich als apartem Hollywoodstar Vee Tracy.“
Die Frühkritik auf HR2 war sich nach der Premiere sicher, dass in Frankfurt ein neues Kultstück geboren wurde (leider steht die Kritik nicht mehr als Podcast zur Verfügung). Dem ist nichts hinzuzufügen!
Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/oel/1373/ Samstag, 29. April und Samstag, 13. Mai um 19.30h, Sonntag, 14. Mai um 16.00h und Sonntag, 28. Mai um 18.00h: ÖL! Schauspiel Frankfurt – Großes Haus Foto: (c) Thomas Aurin
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Samstag, 29. April: Of/ Emmas Glück

(Andrea)
Der t-raum ist unser kleinstes Theater und wird mit viel Leidenschaft und Herzblut geführt. Heute ist dort "Emmas Glück" zu sehen, eine Komödie mit Tiefsinn. "Ein Unfall führt sie zusammen: Die Schweinezüchterin Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte: einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, dem Land, in dem er den einzigen Traumurlaub seines kurzen Lebens verbracht hat als seine rasante Fahrt an Emmas Bauernhof ein abruptes Ende findet. Und damit beginnt eine ziemlich schräge Liebesgeschichte mit teils traurigen, teils brüllend komischen Episoden. Emma, eine Frau der Tat, versteckt das Geld, das sie gut brauchen kann, und kümmert sich um den Verletzten. Er soll bloß nicht wieder verschwinden: Mann und Geld – besser geht es nicht! Aber dann tauchen der Dorfpolizist Henner, der von jeher für Emma schwärmt und sie am liebsten heiraten würde, sowie Max` Freund Hans, dem er Geld und Auto geklaut hat auf, und sorgen für weitere Turbulenzen. Die zunächst kuriose Beziehung reift zur leidenschaftlichen, von tiefem Vertrauen geprägten Liebe, die beiden hilft, ihre jeweiligen Lebens- und Todesängste zu meistern. Eine äußerst intelligente und unterhaltsame Hommage ans Leben." 20 Uhr
t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach
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Samstag, 29. April: Vernissage in der Apfelweingalerie
(Petra)
Rainer Stratmann ist kein Unbekannter für die Besucher der Apfelweingalerie. Im Mai letzten Jahres konnten sie bereits seine - inzwischen historischen - großformatigen Aufnahmen der Seidenstraße sehen. In diesem Jahr zeigt Rainer Stratmann Arbeiten aus verschiedensten Ländern der ganzen Welt. Die Besonderheit der Ausstellung liegt darin, dass alle Exponate als fertig gerahmte Einzelstücke angeboten werden (Gallery-Print hinter Museumsglas in individuellen Leisten, wie sie auch im Chelsea Arts Club in London gezeigt wurden).
Chelsea Arts Club Exibition, by Rainer Stratmann, Ort: Apfelweingalerie Frankfurt, Adresse: Kleinmarkthalle Frankfurt (Eingang Liebfrauenberg), Uhrzeit: 12 Uhr, Eintritt: frei
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Samstag, 29. April: Of/ Bilderflut
(Andrea)
Den Rumpenheimer Verein ArtVista habe ich eneulich zufällig entdeckt und da würde ich heute gerne eintauchen: "Bilderflut: die Hau wird zu Papier gebracht. Wir veranstalten einen „Kreativ-Tag“ in der ehemaligen Hau-Fabrik gezeichnet, gemalt oder fotografiert werden Eindrücke der ehemaligen Fabrik mit der Gruppe „Bilderflut“ festgehalten Eine Zeitreise im Kopf, kreativer Umgang mit dem Jetzt Fangt ein, was Euch dazu einfällt Jeder kann mitmachen, es sind keine Vorkenntnisse nötig Die Ausstellung der Werke ist für den 28.5.2023 (Pfingstsonntag) ab 14 Uhr vorgesehenDie Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldung: eine Mail an bilderflut@artvista-offenbach.de, Beginn 11 Uhr. Bild: Jutta Hingst im Atelier.
Haus und Hof der ehemaligen Hau-Fabrik, Kurfürstenstr. 11-13, 63075 Offenbach (es gibt dort keine Parkplätze – bitte Öffis benutzen oder im weiteren Umfeld suchen) x
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Sonntag, 29. April: Tag der Offenen Tür bei der Foodkooperative Futterkreis e. V.

(Uwe)
Ein Verein ist ein großartiges Gebilde, in dem sich Menschen mit ihren Talenten, Herz und Händen ehrenamtlich für eine gute Sache einbringen können. Ich selbst bin seit vielen Jahren Mitglied in meinem Heimatverein und jede Minute gerne dabei, weil ich mich gemeinam mit wunderbaren Menschen engagieren kann. Einen besonderen Verein darf ich Euch heute vorstellen, die Foodkooperative Futterkreis e. V.
Klimaschutz im Alltag? Was kann ich tun? Im Futterkreis kannst Du mit Deinem wöchentlichen Einkauf zum Wandel im Ernährungssystem beitragen. Außerdem lernst Du nette Menschen kennen, denen Umwelt und soziales Miteinander wichtig sind. Wir kaufen gemeinsam direkt und oftmals günstig bei ausgewählten regionalen Erzeuger:innen nachhaltige (meist bio) und weitgehend verpackungs-freie Produkte. Wir verwalten unser Ausgabelager am Bäckerweg selbst und bieten 250 hochwertige Produkte: Säfte, Getreide, Gewürze, frisches Obst und Gemüse, Backwaren, Kosmetik, Reinigungsmittel, Wein, Bier und im Sommer Eis...
Du passt zu uns, wenn Du… - … Dich für den Wandel im Ernährungssystem engagieren willst,
- … eine kleine Gemeinschaft mitgestalten möchtest,
- … gerne eigene Ideen einbringst und diese auch eigenverantwortlich umsetzen möchtest (Feste und Besuche bei den Erzeuger:innen organisieren, das Lager gestalten u.v.m.)
- … Deine Skills einbringen möchtest (Social Media, kleinere Reparaturen u.v.m,)
- ... oder, oder, oder …
Neugierig geworden? Mehr Infos und Mitgliedschaft: www.futterkreis.de
Beratungstermin per Telefon oder Treffen im Lager: Schreib uns bitte eine E-Mail mit Deinen Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail) an info@futterkreis.de
Tag der offenen Tür: 29.04, 11-14 Uhr im Lager im Bäckerweg 26.
Bild und wesentliche Inhalte: Futterkreis e.V.
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Samstag, 29. April: Bach – Bartók – Bihari

(Martin)
Ein Konzert mit dem Streichorchester der Roma und Sinti Philharmoniker
Die Roma und Sini Philharmoniker sind ein Projektorchester unter dem Dach des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt am Main e.V. Es besteht aus professionell ausgebildeten Roma- und Sinti-Musikern, die hauptberuflich in Sinfonie- und Opernorchestern Europas engagiert sind und wird von Riccardo M Sahiti künstlerisch geleitet.
Die Roma und Sinti Philharmoniker haben sich zum Ziel gesetzt, das musikalische Erbe der Roma und Sinti mit ihrer jahrhundertealten Musiktradition und ihren mannigfaltigen Einflüssen auf die klassische Musik aufzuzeigen und zu bewahren. Sie führen Konzerte auf, deren Programme orchestrale Werke enthalten, die die stilistische Einflussnahme durch die Musik der Roma und Sinti in sich tragen. Außerdem sind für sie im Laufe der Jahre mehrere zeitgenössische Kompositionen als Auftragswerke entstanden, die Roma- und Sinti-Einflüsse bewusst aufgreifen und kompositorisch verarbeiten. Die Roma und Sinti Philharmoniker verstehen sich als Botschafter der Roma- und Sinti-Musikkultur, aber auch einer völkerverbindenden Botschaft über Staats- und Kulturgrenzen hinweg.
Im Bockenheimer Depot werden Werke von János Bihari, Johann-Sebastian Bach, Jaques Offenbach und Béla Bartók zu hören sein.
Die Roma und Sinti Philharmoniker traten auf zahlreichen namhaften Festivals auf. Mit der mehrfachen Aufführung des „Requiem für Auschwitz“ von Roger Moreno Rathgeb in mehreren Großstädten Europas erlangte das Orchester ebenso viel Aufmerksamkeit wie durch eine 54-minütige, mehrfach in verschiedenen Sendern ausgestrahlten Dokumentation des Kultursenders arte mit dem Titel »Der Dirigent und sein Traum – die Roma und Sinti Philharmoniker« unter der Regie von Margarete Kreuzer. Ein besonders großes Frankfurter Publikum erlebte die Roma und Sinti Philharmoniker im Herbst 2018 open air auf dem Frankfurter Römerberg: Das Orchester trat im Rahmen der Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung der Altstadt auf und nutzte die Gelegenheit, zugleich das Jubiläum »600 Jahre Roma in Frankfurt« zu begehen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/bach-bartok-bihari/?id_datum=3421 Samstag, 29. April um 19.30h per Frankfurt im Bockenheimer Depot Foto: © Agentur; Ricardo M Sahiti, Roma und Sinti Philharmoniker
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Samstag 29. April: John Levin in der Schweizer 5

(Daniela)
Schade, wir sind nicht da, sonst wären wir heute Abend in die wohl schönste Off-Location Frankfurts, in die Schweizer 5, gegangen, denn da tritt der Frankfurter Sänger, Komponist, Dichter und Grafiker John Levin (a.k.a. Jan Ludwig) um 19:00 Uhr auf. Auf dem Programm: Stücke aus John Levins aktuellem Album „You want me here“ sowie ausgewählte Gedichte aus seinem Text-Band „In einer Nacht“. Musikalisch unterstützt wird John Levin an diesem Abend von dem polnischen Jazz-Kontrabassisten Maciek Szczycin´ski (John Scofield, Martin Medeski, Zbigniew Namysłowski, Strjio u. A.), Stephan Weiler (ehem. musikalischer Leiter der Rock-Oper Tommy im Offenbacher Kapitol, Keyboarder der Böhsen Onkelz und der Band Die Frankfurter). Seine Texte aus dem Band „In einer Nacht“ werden vom Hamburger Schauspieler, Jason Mayer vorgetragen. Und als Special Gast spielt der wunderbare Puschan Moussawi Malwani auf der Violine.
Ticket-Reservierung Jan Ludwig, Mobil: 0171 777 66 13, johnlevinmusic@gmail.comTickets: 22 € Ticketreservierung per paypal: jan.ludwig.design@gmail.com Betreff "Oh Johnny!"
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Samstag, 29. April: FFM/ Korridor #6 Live-Vertonung
(Andrea)
Wenn Fluccio eine Live Vertonung von " KRÄNE & BAGGER " ankündigt, verspricht das einen tollen Abend: "Es bahnt sich mal wieder ein netter Abend im Korridor an. Zu Gast eine leidenschaftliche Trickfilmerin mit einer erlesenen Auswahl ihrer Werke. Die vor kurzem von der Presse (FAZ Alexander Jürgs) völlig zurecht zu einem echten " Frankfurter Gesicht " gekürte vielseitige Künstlerin Leo Poth hat mit Ihren Filmperlen schon einige Kontinente bzw. Festivals jeweils auf Einladung bereist. Der musikalische Zusammenhang ergibt sich aus der Zusammenarbeit in punkto Filmmusik .Wie bisher bei Korridor Abenden wird die Künstlerin für Fragen und Infos gerne zur Verfügung stehen. Die tolle Portrait - Zeichnung ist von Oliver Sebel ( auch ein Korridor Fan ) Das Korridor Team freut sich auf einen entspannten Film - Abend in der gewohnt heimeligen Athmosphäre des www.korridor.info bitte wie immer reservieren : bildklang@korridor.info 19 Uhr
Korridor, Schulstraße, Sachsenhausen
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Sonntag, 30. April: Of/ Fahrradbasar
(Andrea)
Die Lions Offenbach veranstalten heute einen Fahrradbasar, seit dem Jahr 2009 veranstalten wir regelmäßig im Frühjahr, meist zwischen Ostern und dem 1. Mai. und stets zugunsten eines förderwürdigen Projektes in Offenbach und Umgebung. Im hellen, großzügigen Ambiente der Messehallen ist ausreichend Platz für eine ansprechende Präsentation und für ausgiebige Probefahrten. Das Prinzip des Fahrradbasars ist einfach: Für eine Gebühr von 5,00 Euro kümmert sich der Club in Ihrem Auftrag und zu einem von Ihnen vorher festgelegten Preis um den Verkauf. Nur bei erfolgreicher Vermittlung wird eine Provision von 10% des Verkaufspreises erhoben. Weitere Infos gibt es hier: https://offenbach-rhein-main.lions.de/fahrradbasar
Messe Offenbach, Kaiserstraße, Offenbach
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Sonntag 30. April: Tanz in den Mai mit Gastone

(Daniela)
Ich will natürlich mit Gastone in den Mai starten.. was sonst... Dieses Jahr sind die im Club Voltaire zu Gast,. Es wird bestimmt mega voll.
Der Club schreibt:
Wenn ihr auf wilde Tanzbeats mit echten Liveinstrumenten, authentische Musiker und Songs mit poetischen, sarkastischen und dennoch lebensfrohen Texten steht, seid ihr hier genau richtig! Die Frankfurter Band Gastone bietet ein grandioses Bühnenerlebnis mit ihrem einzigartigen Mix aus Balkan/Folkore/Pop/Polka/Ska. Im Mittelpunkt steht Gründer Giuseppe Porrello, halber Sarde, halber Sizilianer, aber geboren und aufgewachsen in Frankfurt. Er regt mit seiner rauen Stimme und mit seinen gut bedachten poetischen Texten zum Schmunzeln und zum Nachdenken an. Das gibt Gastone den unverkennbaren Charme einer Band, die offen und bewusst durch die Welt geht und es trotz Kritik an Politik und Systemen schafft, die Freude am Leben aufs Publikum zu übertragen.
Eintritt: 12 € / 9 € / 1 € (mit Kulturpass Frankfurt)
Einlass 20 Uhr, Party ab 21 Uhr, Konzert ab 22 Uhr
https://www.club-voltaire.de/cv_frankfurt_org/veranstaltungen/veranstaltungen/va-3034
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Sonntag 30. April: Walpurgisnacht in der Volksbühne

(Daniela)
Ich war schon ewig nicht mehr bei einem Tanz in den Mai. Ich glaube das letzte Mal war vor 13 Jahren, als ich ungeplant mit der Autorennationalmannschaft in Unna gestrandet bin. Dort fand in einem Betonparkhaus der 70er Jahre ein Tanz in den Mai statt. Man hatte aber netterweise die Betonpfosten mit Birkenzweigen umbunden....
Vielleicht sollte ich in die Volksbühne gehen, denn hier wird in der „Walpurgisnacht“ literarisch, musikalisch und infernalisch in den Mai getanzt! Und Konzertgebräu ist so eine tolle Band, die ich auch schon lange nicht mehr gesehen habe!
In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai feiern traditionell die Hexen auf dem Blocksberg (eigentlich dem Brocken im Harz) ein wüstes Fest. Der „Tanz in den Mai“ ist ein Nachhall des infernalischen Treibens, das viele Dichter inspiriert hat, allen voran Goethe im Faust, aber auch E.T.A. Hoffmann, Michail Bulgakov, Theodor Fontane, Hans Arp und viele andere. Schauspielerinnen und Schauspieler der Volksbühne beschwören die Dichter, angeleitet vom Hexenmeister Michael Quast persönlich. Dazu serviert die Gruppe Konzertgebräu ein scharfes musikalisches Süppchen. Nach dem Programm spielt Konzertgebräu im Unteren Foyer zum Tanz auf, mit Klassik, Chanson, Musical, Jazz – alles in einem heißen Kessel zusammen gebräut von dem Flötisten Walter Dorn, der Sängerin Ingrid El Sigai, dem russischen Virtuosen Vassily Dück am Akkordeon, Tobias Mehner an den Drums, Markus Alhenn am Bass und Markus Höller am Piano. Witzig, skurril und immer wieder überraschend.
Termin: 30.4. um 21:00 / Volksbühne im Großen Hirschgraben Karten sind online erhältlich unter: www.volksbuehne.net oder telefonisch unter 069 / 427 26 26 49 (Mo-Fr, 9-18 Uhr)
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Sonntag, 30. April: FFM/ Roy Hammer
(Andrea)
Zu dieser Band muss man nicht viel erzählen und stimmungsvoller lässt sich kaum in den Mai tanzen. Ein Konzert mit Tradition: Roy Hammer und seine Pralines sind Frankfurts Stimmungsband No. 1 und dass jetzt schon seit über 25 Jahren. Generationen von Frankfurtern haben während ihrer Konzerte auf den Tischen getanzt und sogar das ein oder andere Hochzeitspaar hat sich dort gefunden. Ob in der Batschkapp, dem Oktoberfest, im Waldstadion oder nebenan auf dem Wäldchestag, Roy hat alle großen Frankfurter Bühnen gerockt. Einlass 18.30 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Sonntag, 30. April: Of: International Jazz Day

(Andrea)
Einen Internationalen Jazz Day, gibt es den wirklich? Zumindest in der Rebell´schen Studiobühne zumindest ist es heute soweit, Freunde und Fans erwartet ein "einmaliges Konzertereignis" am Sonntag, mit weltweiter Übertragung „International Jazz Day“ mit der Christoph Spendel Group. Aha, initiiert von Jazz-Legende Herbie Hancock und seit 2011 jährlich von der UNESCO kuratiert („the world's largest celebration of jazz“), lese ich gerade und in die Liste der weltweiten Events des UNESCO-Jazz Days wurde für Deutschland (u.a.) das Konzert der Christoph Spendel Group am 30.04. in der Rebell(i)schen Studiobühne, Offenbach aufgenommen. m Rahmen der „Global Celebrations“ des „International Jazz Days 2023“ wird das Konzert aus der Rebell(i)schen Studiobühne live via Internet übertragen und weltweit gestreamt. Tickets gibt es hier: https://www.eventim-light.com/de/a/5c46129afb8098000100d6a9/e/63f2b07313f46111f3c1ffaf Platz-Reservierungen sind auch per E-Mail möglich. Es reicht eine kurze Mail an: volker.rebell@t-online.de
Rebell(i)sche Studiobühne, Biebererstr. 145A, Hinterhaus, Offenbach am Main
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Sonntag, 30. April: Menü in den Mai mit Julian Smith und Simon Horn
(Petra)
Seit April geht es mit dem Programm (und leckerem Essen) im Danzig am Platz wieder richtig los - noch bunter, lauter und vielfältiger. Ich liebe diesen Ort, aber mein Ding ist eher der kühle Drink und das Tanzen. Heute geht hier beides: Das letzte Mal war so schön, dass der Abend nach Wiederholungsbedarf geschrien hat. Julian Smith und Simon Horn kochen auf ein Neues gemeinsam in der Werkstatt des Danzig am Platz – und es verspricht wieder ausgesprochen lecker zu werden! Im Anschluss tanzen wir gemeinsam in den Mai und die wärmere Jahreszeit hinein. Viel Spaß!
Tanz in den Mai, mit Julian Smith und Simon Horn, Ort: Danzig am Platz, Adresse: Ostparkstraße 11, Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt: 48 Euro (ja, ich weiß...aber für ein edles Drei-Gänge-Menü und die Party), Info und Tickets bekomt Ihr hier
Foto: Marie Grosz
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Sonntag 30. April: Tanz in den Mai: Literaturhaus Frankfurt

(Petra)
Nach dreijähriger Pause ist sie wieder da. Die beste Parkettpflege, seit es Tanzmusik gibt. Das Hallo-Wach unter den Kirschkernkissen. Der Tanz in den Mai im Literaturhaus. Für Jung und Alt. Den hüftlockernden Auftakt gestalten Markus Klose (Die Gute Agentur) und sein Azubi DJ Litera mit ein paar audiophilen Smoothies. Gefolgt vom Frankfurter Schriftsteller und Ex-Dandy Eckhart Nickel („Spitzweg“, Piper) mit F.A.Z.-Journalistin Elena Witzeck. Hernach legen die Schauspielerin Anna Böger und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt auf. Und zur hirnsausenden Krönung dann die legendären DJanes keilschmidt. Goldstaub also sackweise. Hertzschlag aus Boxen. Wippen und Nippen. Milch für den Tapir. Druck Druck Druck.
Tanz in den Mai, Literaturhaus Frankfurt, Line-up: 21.00 Uhr: MisterHit2000 aka Markus Klose (Business-Coach) & DJ Litera, 22.00 Uhr: Eckhart Nickel (Autor) & Elena Witzeck (Journalistin), 23.00 Uhr: Anna Böger (Schauspielerin) & Hauke Hückstädt (Literaturvermittler), 00.30 Uhr: keilschmidt alias Antje Keil (Lektorin) & Katharina Schmidt (Illustratorin), Adresse: Schöne Aussicht 2, Ticket: 12 (8) Euro (erhältlich ab 29.03., 10.00 h)
Foto: ©Keilschmidt
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Sonntag, 30. April: OF/ Rock in den Mai
(Andrea)
Einundzwanzig Bands werde ich heute anschauen, entdecken und kennenlernen, nur bei der 22. weiß ich, was kommt: Frau Ruth rockt, alleine die sind schon die Ausflug in die Kommune wert. ROCK IN DEN MAI 2023 mit Rock, Pop, Reggae, Alternativ und Metal, alle geilen Musikrichtungen sind dabei. Dazu gibt es wie immer kühle Getränke und leckeres Essen, zu fairen Preisen! Und der Eintritt ist frei! Checkt das MEGA-Lineup: WIESENBÜHNE ROR - Reflection Of Reality Stayfocused Dubtales Baba Shrimp Gang Woodship Karl Marx Freud Pizza Hawaii - der Film Frau Ruth The Jukes Mimose Missprint SÜDBÜHNE Are We Used To It Kontraire Peoples Temper Sun EaterMakhaira Blockhelden Les Hyper Gaëlle Red Veil Damage Case Whatever We Trust Failed To Recognize. Ab 12.30 Uhr
Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 191, Offenbach
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Montag, 01. Mai: Frida Gold
(Uwe)
Alle die nach dem „In den Mai tanzen“ noch Kraft haben, können sich in der Brotfabrik Frida Gold anschauen. „Das deutsche Pop-Duo meldet sich mit einer Club-Tour und neuen Titeln zurück. Alina Süggeler und Andi Weizel arbeiten bereits seit 2019 an neuen Stücken, haben in ihrer Heimat, dem Ruhrpott, zu sich selbst wiedergefunden und nahmen mit ihren Fans durch neue Songs bereits Kontakt auf: Etwa das aktuelle „Ich habe keine Angst davor, dass die Welt sich weiterdreht“, ein sattes Statement und zeitgemäßer denn je, wenn Frieden und Verzweiflung oft nur ein paar Minuten auseinanderliegen.“
Brotfabrik, 20 Uhr Frankfurt, Bachmannstr. 2 VVK: 28 € + Service- und VVK-Entgelt Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 1. Mai: Of/ Aussichtsturmeröffnung
(Andrea)
Auf nach Bieber! Ich wusste gar nicht, dass der Aussichtsturm immer mit großem Bohei eröffnet wird: "Zusammen mit dem Musikverein Eintracht Eröffnen wir die Aussichtsturm Saison. Um 11 Uhr wird der Amtierende Schirmherr 2023 die Große Tür zum Aussichtsturm aufschließen." Die Aussicht kenne ich noch nicht und freue mich auf den Blick.
Am Aussichtsturm, Offenbach
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Montag, 1. Mai: FFM/ Hard`N Heavy Metal Fest
(Andrea)
Wer vergangene Nacht noch nicht genug hatte und/oder den Mai etwas härter angehen möchte, schaut am besten im Nachtleben vorbei: FFM HARD ? N ? HEAVY METAL FEST am Tag der Arbeit, Featuring : WARDRESS Support: DYING ANGEL & SPYFLY AND THE DEAFDUDES In der Reihe Local Heroes Rhein Main lädt das Nachtleben Frankfurt zu einem Abend mit 3 besonderen Live Acts der Frankfurter Classic Heavy-Rock Szene ein. Alle Bands des Abends komponieren und schreiben Ihre Musik selbst und sind somit Originale die ihresgleichen suchen.Ein lauter Abend für Liebhaber der härteren Rock Genres ist garantiert! Auf keinen Fall verpassen! Durch den Feiertag muss die Veranstaltung auf der Bühne um 22 Uhr beendet sein weswegen der Beginn pünktlich um 19:00 Uhr erfolgt. Beginn um 19:00 Uhr Einlass ab 18:00
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt - nicht barrierefrei
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Jeden Dienstag im Mai (2., 9., 16., 23. und 30. Mai) hellhörig@hauptwache

(Martin)
Konzertreihe des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters
»Mit Musik Gutes tun« – unter diesem Motto steht die Konzertreihe hellhörig@hauptwache, mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, die im Mai bereits zum vierten Mal in der Katharinenkirche stattfindet. Klassische Musik für Alle: Mitten in der Stadt, mitten am Tag stehen unsere Konzerte allen Frankfurter*innen kostenlos offen. Am Ausgang werden Spenden für lokale wohltätige Zwecke gesammelt.
Die letzte Staffel im Herbst 2022 erbrachte Spenden in Höhe von 6000 Euro und ging an den Verein MainLichtblick e.V. Dieser Verein erfüllt kranken Kindern sowie Kindern in Lebenskrisen Herzenswünsche.
Die Spenden der Frühlingsstaffel sollen dem Verein »Arche Frankfurt am Main« zugutekommen. Dieser Verein setzt sich in Frankfurt unter dem Motto »Kinder stark machen!« dafür ein, dass Kinder, die in finanzieller und emotionaler Armut leben, eine Chance auf Bildung und Entfaltung erhalten durch gemeinsame Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, Spiel- und Sportangebote, Ferien- und Lerncamps; dies geschieht unentgeltlich, unbürokratisch. An jedem Dienstag im Mai um 13:15 Uhr in der Katharinenkirche an der Hauptwache findet hellhörig@hauptwache statt, vom 2. bis zum 30. Mai jeweils 45 Minuten lang.
Am 2. Mai stehen Richard Strauß, Enrique Crespo und Erich Wolfgang Korngold auf dem Programm.
Foto: © St. Katharinengemeinde/Homepage
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Dienstag, 02. Mai: The Builders & The Butchers
(Uwe)
Wie die Sportartikelfirma Nike kommt die Folk-Rock-Band The Builders and the Butchers aus dem US Bundesstaat Oregon. Und wie gut eingelaufene Nike-Schuhe blicken sie auf einen langen Weg zurück. Wie Nike haben sich die Mitglieder der Band quer über die Welt verstreut. Trotzdem finden sie immer wieder für Studioalben und Konzerte zusammen., Mit „Hell & High Water“ erschien in diesem Jahr ihr siebtes Studioalbum, das sie gemeinsam auf einem Hausboot im Hafen von Malta geschrieben haben und das einmal mehr ihre Stärken bündelt: eingängige Melodien, ehrliche Texte und energetische Ausbrüche einen die Songs, die sich thematisch mit selbst Erlebtem wie Unruhen und Ausschreitungen in der Heimatstadt, Buschbränden und Dürreperioden sowie persönlichen Rückschlägen beschäftigen.
Brotfabrik, 20 Uhr Frankfurt, Bachmannstr. 2 VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt Foto: Homepage Brotfabrik
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Neues Wohnen für die Metropolregion: GFB-Symposium'23 am Mittwoch, 03., und Donnerstag, 04. Mai

(Petra)
Ich mache ungern schon wieder hier Eigenwerbung, entschuldigt (ab Mai habe ich wieder andere Themen!) - aber ich finde, wir haben ein spannendes Programm für Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Stadtentwicklungs-Interessierte zusammengestellt: Mit dem GFB-Symposium am 3. und 4. Mai sollen neue Ideen und Lösungsansätze erarbeitet werden, um die Herausforderungen beim Bauen und Wohnen in Metropolregionen zu meistern und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Baupraxis zu gewährleisten. In den vier Themenblöcken „Planen“, „Bauen“, „Wohnen“ und „Zusammenleben“ könnt Ihr vielfältige Impuls-Vorträge, spannende Gäste sowie Austausch und Vernetzung über den Großen Frankfurter Bogen (der Landesinitiative seit 2019 für mehr bezahlbare Wohnungen in der Region) hinaus erleben. Inklusive Exkursionen am Mittwochnachmittag zu innovativen Projekten im Bau beziehungsweise Flächen, die bebaut werden sollen.
GFB-Symposium'23: Resilient. Bezahlbar. Verbunden. Neues Wohnen in der Metropolregion, unter anderem mit: Andrea Lindlohr (MdL), Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg, Michael Obrist, Gründungsmitglied und Partner bei „feld72 – Architektur und urbane Strategien“, Stefan Schulz, freier Publizist, Blogger, Soziologe aus Frankfurt und Julia Erdmann, Architektin, Gründerin von JES Socialtecture u.v.m. Und natürlich mit uns von der Landesinitiative Großer Frankfurter Bogen mit beteiligten Kommunen und dem Minister, Ort: Danzig am Platz, Adresse: Danziger Platz 12, Uhrzeit: Mittwoch ab 10 Uhr, Programm und kostenfreie Anmeldung (limitierte Plätze) hier
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Mittwoch, 3. Mai SEXTING

(Martin)
Offener Elternabend vom Kinderschutzbund Frankfurt Vom Online-Flirt zur Digitalen Gewalt
Digitale Medien bieten Möglichkeiten und bergen Gefahren… Handy, PC und Internet sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen meist selbstverständlich und oft nicht mehr wegzudenken.
Was aber, wenn die digitalen Medien dazu genutzt werden, um damit gezielt anzugreifen, zu beleidigen, bloßzustellen, zu beschimpfen oder zu erpressen? Formen der digitalen Gewalt, die nicht hingenommen werden muss.
Bei diesem Elternabend sollen die möglichen Gefahren im Netz, wie Sexting, Mobbing, und Grooming aufgezeigt werden. Auch Beratungs- und Hilfsangebote sollen vorgestellt werden.
Als Referentinnen wurden eingeladen: Valentina Lauer (Juristin) und Livia Lill (Dipl.-Psychologin; Safe im Recht, Minderschutzbund Frankfurt, Alexandra Roth (Polizistin) vom Polizeipräsidium Frankfurt, Kirstin Koch (Medienpädagogin) vom Jugendschutz Frankfurt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei; Anmeldung ist nicht notwendig Mittwoch, 3. Mai um 18.00h Kinderschutzbund Frankfurt, Orangerie, Comeniusstr. 29 Foto: © Kinderschutzbund Frankfurt
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Mittwoch, 3. Mai: FFM/ AchtVier
(Andrea)
Zu diesem Künstler musste ich erstmal googlen: AchtVier, auch bekannt als Fizzle, ist ein deutscher Rapper. Er war Mitglied der Hamburger 187 Strassenbande. Nachdem die Crew zwei Sampler veröffentlichte und Bonez MC sein erstes Soloalbum herausgebracht hatte, folgte AchtVier mit seinem Solodebüt Abstand im Jahr 2011. Seitdem hat er ordentlich produziert, zehn Alben, Mixtapes, Sampler mit, deshalb habe ich mich zwischen Martins Tipps gequetscht, sorry, nicht ganz jugendfreien Texten. Aber nachdem ich mir neulich T-Low angeschaut habe, kann mich erstmal nichts mehr schocken und vielleicht hat AchtVier mehr zu sagen...Einlass 19 Uhr.
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM - nicht barrierefrei
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Mittwoch, 03. Mai: Fünfzehn Jahre Inklusion: Wie weit ist Frankfurt?

(Martin)
Eine Diskussion über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Am 3. Mai 2023 jährt es sich zum fünfzehnten Mal, dass die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft trat. Sie schützt Menschen mit Behinderung vor Ausgrenzung, verspricht gleichberechtigte Teilhabe, Menschenrechte und Grundfreiheiten.
Fünfzehn Jahre – das ist einerseits noch keine sehr lange Zeit für eine vollständige Inklusion behinderter Menschen, ob in der Schule oder am Arbeitsplatz. Gleichsam kann die Integrationsbewegung als Vorläufer der Inklusion schon auf eine lange Zeit der Forschung und vorhandenem Wissen zurück blicken.
Der Abend soll zum Anlass genommen werden, um zu fragen, wo Frankfurt in Sachen Inklusion steht.
Klappt sie in den Schulen? Gibt es zur Unterstützung inzwischen genügend darauf vorbereitete Lehrkräfte? Funktioniert sie in der Ausbildung? An den Arbeitsplätzen? Sind mittlerweile die notwendigen Mittel vorhanden? Und vor allem: Wie weit ist unsere Gesellschaft? Oder: Wo klaffen Lücken, was ist noch zu tun?
Diesen Fragen stellen sich auf dem Podium: die Inklusionsforscherin Prof. Dr. Vera Moser, Frankfurts Sozialdezernentin Elke Voitl, Silke Methe, Vorstand der Lebenshilfe, und Björn Schneider vom Selbstvertreter-Rat. Es moderiert Marie Lisa Kehler von der FAZ. Die Podiumsdiskussion entstand in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Polytechnischen Gesellschaft zum Thema Inklusion.
Mittwoch, 3. Mai um 19.00h Evangelische Akademie, Römerberg 9 Foto: © Homepage www.behindertentechtskonvention.info
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Donnerstag, 04. Mai: AND ALSO THE TREES
(Uwe)
„Too English for the English“. So bezeichnete die englische Radio-Legende John Peel die Post-Punk-Pioniere von „And Also The Trees“. Dass die Band bis heute nur schwer in eine Schublade zu stecken ist, verdankt sie poetischen Lyrics und einem atmosphärischen Klangteppich, der an die ursprüngliche Landschaft Englands erinnert. Zu ihrer Gründungszeit im Jahr 1979 galten „And Also The Trees“ noch als kleiner Bruder von The Cure, was durchaus als Kompliment zu verstehen ist. So äußerte sich Cure-Sänger Robert Smith mehrfach lobend über AATT, die er als eine seiner Lieblingsbands bezeichnete und mehrfach als Support engagierte. Sie sind bekannt für ihre fesselnden Live-Auftritte, ihren einzigartigen mandolinenartigen E-Gitarren-Stil, poetische Texte, dunkle Jazz-Rhythmen und ihre sorgfältig bewahrte Unabhängigkeit.
Das Rind Rüsselsheim, Mainstr. 11 VVK 26 Euro zzgl. Gebühren, AK 30 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Bild: Homepage Frank Diedrich
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Donnerstag, 04. Mai: Kaiser Quartett

(Uwe)
Ich schaue regelmäßig im Programm von Zoom, Brotfabrik etc. nach Veranstaltungen, auf die wir hier in den Ausgehtipps hinweisen können. Normalerweise finden in den von mir überwachten Locations Rockkonzerte statt. Nun komm das Kaiser Quartett in die Brotfabrik und ich kann endlich über Streicher schreiben. „Bei einem Streichquartett denkt man zunächst an eine komplizierte und elitäre Gattung, sowie vielleicht an den lange ersehnten Pausen-Sekt oder an Hustenbonbons.
Mit ihrem Debütalbum KAISER QUARTETT setzen Ingmar Süberkrüb (Bratsche), Martin Bentz (Cello), Adam Zolynski (Geige) und Jansen Folkers (Geige) die klassische Musik allerdings mitunter auf die Auswechselbank, um mit ihrer musikalischen Offenheit und Timing-Akkuratesse Genres wie HipHop, Funk, Electro und Pop gleichermaßen und stilsicher Raum zu geben.“ Ihre Arbeit brachte sie mit diversen Künstlern zusammen und an unterschiedlichste Orte. „Für ihr zweites Album EMPIRE, das im Februar 2023 bei PIAS erschien, haben sich die vier Mitglieder Eigenkompositionen entwickeln. Dabei haben sie im Gegensatz zu ihrem rein instrumentalen Debütalbum diesmal das musikalische Spannungsfeld um vier Vocal Tracks erweitert und kreieren sich ihr musikalisches Empire zusammen mit den langjährigen Wegbegleiter:innen Valeska Steiner (Boy) oder Jarvis Cocker (Pulp). Oha!
Brotfabrik, 20 Uhr Frankfurt, Bachmannstr. 2 VVK: 25 € + Service- und VVK-Entgelt Foto: Tim Fulda
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Donnerstag, 04. Mai – Sonntag, 07. Mai Superheroes gehen nicht aufs Klo

(Martin)
Gossips - Tanz/Performance
Superheldinnen gehen nicht aufs Klo. Sie haben auch keinen Hunger. Sie brauchen keinen Schlaf und sie sind auch nicht schwanger. Sie sind einfach da - allzeit bereit, die Welt zu retten. Und dabei sind sie noch wahnsinnig fit, gutaussehend und ewig jung. Wie machen die das bloß?!
Auch Tänzerinnen müssen fit sein, beweglich, ausdauernd, stark. Auch Musikerinnen müssen allzeit bereit sein.
Anders als Superheldinnen haben wir jedoch ganz reale körperliche Bedürfnisse. Gelüste, Alterungsprozesse und Kinderwünsche sind für uns, Frauen auf der Bühne, vor allem eines: harte Arbeit. Magdalena Dzeco und Miriam Berger treten in Dialog mit ihren Superheldinnen-Alter-Egos und befragen sie, wie sie es geschafft haben, all diese menschlichen Schwächen hinter sich lassen und dabei schön, leistungsstark und einfach perfekt zu sein. Sie arbeiten sich ab an unerreichbaren Körperbildern, gesellschaftlichen Rollenvorstellungen und einem Ellipsentrainer. Wenn da nicht immer dieser nagende Hunger wäre - und wann machen wir eigentlich eine Pipi-Pause??
Hier gibt’s Tickets: https://studionaxos.de/de/produktionen/superheroesgehennichtaufsklo?d=1683223200 Donnerstag, 4. Mai (Premiere) & Samtag, 6. Mai um 20.00h, Sonntag, 7. Mai um 19.00h Tanz/Performance im Studio Naxos / Naxoshalle
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Freitag 5. Mai: Konzert an der Kunstsäule
(Daniela)
Heute gibt es an der Frankfurter Kunstsäule, die noch bis zum 22.6. von der Frankfurter Künstlerin Amelie Persson mit ihrer Arbeit "True Colours" "bespielt" wird, ein Konzert. (Mehr zur Kunstsäule in der Rubrik: Läuft noch eine Weile)
Um 20:00 Uhr tritt die Frankfurter Synth-Punk-Band Der Gang_350
Brückenstraßen-Spielplatz, Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße in Frankfurt-Sachsenhausen
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Freitag, 05. Mai: Vernissage und Ausstellung bis Sonntag, 28. Mai bei Eulengasse: Dreiklangdimensionen

(Petra)
Drei neue Mitglieder von "Eulengasse" bespielen mit ihren künstlerischen Werken die drei Dimensionen des Ausstellungsraums und bringen ihn durch ihre neuen einzigartigen Raumakkorde zum Schwingen. Inspiriert ist der Titel ihrer Ausstellung von dem 1981 erschienenen Song "Dreiklangs-Dimensionen" der Band Rheingold, der sich mit Synästhesie und dem Zusammenwirken von Musik, Raum und Farbe beschäftigt. Denn oft schafft erst das übergreifende Zusammenspiel von Zufällen und Unterschieden Neues. Zufällig ist auch die Zusammenstellung der drei künstlerischen Positionen, zusammengeführt durch ihre Neumitgliedschaft im Kunstverein EULENGASSE. Ihre unterschiedlichen Ansätze erzeugen gemeinsam einen sich permanent verändernden Dreiklang – sie überlagern, ergänzen und verbinden sich.
Dreiklangdimensionen (neue Mitglieder 2023), Werke von Serkan Goren, Kerstin Lichtblau und Matthias Rudolph, Vernissage, Einführung: Harald Etzemüller (Architekt), Ort: Ausstellungsraum Eulengasse, Adresse: Seckbachr Landstraße 16, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei
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Freitag, 5. Mai, bis Sonntag, 7. Mai: Of/ Kunstansichten

(Andrea) Jörg hat erstmal geschluckt als er von meinen Plänen erfahren hat: Fahrradfahren und Kunst schauen stehen klar nicht auf seiner Liste, aber wie heißt es so schön, "der Appetit kommt beim Essen". Ich freue mich auf jeden Fall auf die Tour durch die Stadt: "Zum 18. Mal präsentiert sich die Kunstszene Offenbachs am Wochenende vom 5.-7. Mai in ihrer ganzen Vielfalt: Zu den biennal stattfindenden KUNSTANSICHTEN öffnen Ateliers und Werkstätten, Studios, Galerien, Privatsammlungen und Museen ihre Türen. Auch alternative Ausstellungsräume, Industrielofts und der öffentliche Raum bieten in diesen drei Tagen einen Einblick in das einzigartig kreative Kunstnetzwerk der Stadt. Von Malerei bis Grafikdesign, Skulptur und Videokunst, Fotografie, Installationen, Soundart und Performance – in zahlreichen originellen Kunsträumen besteht die Möglichkeit der Begegnung und des Dialogs. Die Kunstansichten sind - so wie eben unser Offenbach - nichts Alltägliches: Ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Lesungen, Performances, Führungen und Workshops verleiht dem Wochenende seinen ganz eigenen Festivalcharakter. Zum Festival erscheint ein 200 Seiten starker Katalog (Schutzgebühr 5 Euro), der die Kunstlandschaft Offenbachs spannend portraitiert. Der Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei. Öffnungszeiten der 18. Kunstansichten Freitag, 5. Mai, 19.30 – 22 Uhr (Vernissagen einiger Kunstorte) Samstag, 6. Mai, 16 – 22 Uhr (Rundgang: alle Kunstorte geöffnet) Sonntag, 7. Mai, 13 – 19 Uhr (Rundgang: alle Kunstorte geöffnet)
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Freitag, 05. Mai: The Offenders
(Uwe)
Eine Band, die in Italien gegründet wurde, in Berlin wohnt und einen Hauch Irish Folk in ihren Musikstil verarbeitet, ist äußerst europäisch. Angefangen als 2-ToneSka-Band, haben THE OFFENDERS ihren eigenen Sound entwickelt, der Punk-Rock, Off-Beat und einen Hauch von Irish Folk mit Elementen wie Mandoline oder Bouzouki verbindet. Die Band hat schon immer antifaschistische und antirassistische Gruppen in ganz Europa und anderweitigem Ausland.
Rüsselsheim, Das Rind, Mainstr. 11 VVK 17 Euro zzgl. Gebühren, AK 20 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr Foto: Frank Diedrich Booking
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Samstag, 6. Mai: OF/ queerKlang
(Andrea)
Sie sei zum ersten Mal im Leben Schirmfrau, schreibt Ida Todisco und entsprechend aufgeregt. Beim Lampenfieber kann ich ihr nicht helfen, aber gemeinsam sorgen wir vielleicht schon jetzt für ein volles Haus - der Vorverkauf für queerKlang hat bereits begonnen und Offenbacher:innen können sich im buchladen am markt mit Tickets versorgen. Aktuell bekannt ist mir:PopKabarett Korff/Ludewig ist auch dabei am 6.5. & Hr Moderator Korff führt durchs Programm...
Alte Schlosserei, Goethering, Offenbach
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Samstag, 6. Mai: Of/ Nico Stank
(Andrea)
Das wird super! "Wie verhalten sich unterschiedliche Menschen beim Corona-Test? Wer weint, weil er seit der Außengastronomieöffnung glücklich ist? Comedian, Schauspieler und Fotograf Nico Stank bringt auf Instagram als @nicostank fast 200 000 Follower zum Lachen. In Reels und Videos schlüpft er in eine Rolle nach der anderen und nimmt alltägliche Situationen auf die Schippe. Nico spielt mit Klischees – und seine Auftritte funktionieren. Jeder seiner Follower kennt wohl mindestens einen Menschen im Freundeskreis, der sich sich genau so verhält, wie Nico es übertrieben darstellt." Schreibt mads.de und wirklich, seinen Spinnenphobikerparodie ist soooo wahr. Und witzig. Ebenso wie seine Lieblingspflanzen. Heute also live in der Stadthalle, ich freue mich drauf.
Stadthalle Offenbach, Waldstraße 220, Offenbach
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Sonntag 7. Mai: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)
Pedo hat sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und ich kenne einige, die schon lange auf ein solches Angebot warten: TANZTEE - Tanz, Drinks & Essen auf dem Main am Sonntag! Ich werde auf jeden Fall dabei sein.
TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main mit Kosmik Kat (Pedo Knopp) Sonntag, 7. Mai 2022, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat Die Mainod ist ein historisches Schiff in Frankfurt Höchst, das malerisch zwischen Main und Niddamündung liegt und aufgrund seines nostalgischen Charmes und liebevoller Gestaltung zum Geheimtipp mit Kultpotenzial avanciert ist. Es beherbergt ein kleines Hotel, ein Restaurant mit schwimmender Außenterrasse und die vielleicht schönste Tanzfläche Frankfurts. Dorthin laden Kosmik Kat, Trust Your Audience und die Mainod-Mannschaft ab Sonntag, 7. Mai monatlich zum »TANZTEE - Sunday Sundowner auf dem Main«. Im Festsaal der Mainod und ihres Vorgängerschiffes wurde bereits von 1951 bis in die 1980er Jahre getanzt und gefeiert. Diese Tradition interpretiert das Team neu und bringt Menschen jeden Alters und jeder Herkunft zusammen, um sich bei Musik, Speis und Trank in einem ungezwungenen Rahmen zu begegnen und zu tanzen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Gesellschaftstänze, jeder darf tanzen, wie er möchte!
Mit der neuen Veranstaltungsreihe erfüllt sich der Veranstalter, DJ und Kurator Kosmik Kat einen langjährigen Wunsch: Er möchte die Tanztee-Tradition aufgreifen, um Musikliebhabern und leidenschaftlichen Tänzern, die nachts nicht ausgehen können oder möchten, eine Plattform zu geben. Das Format reflektiert dabei die musikalische Vielseitigkeit des DJs. Seit über 20 Jahren steht er für genre-übergreifende Tanzmusik. Dabei schlägt er Brücken zwischen Electronica, House, Afro, internationalen Rare Grooves, Disco, Tropical Sounds und Breakbeats und verbindet Musik aus unterschiedlichen Genres und Dekaden zu einem fließenden Set.
Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst Eintritt: €5,- bis €10,-
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Mittwoch 10. Mai: Streitclub in der Paulskirche

(Daniela)
Normalerweise findet der Streitclub ja im English Theatre statt, anlässlich des 175. Jubiläums der Nationalversammlung in der Paulskirche findet er diesmal jedoch in der Paulskirche statt. Tickets sind ab jetzt, kostenfrei, buchbar In einer Welt, in der sich autoritäre Regime immer aggressiver auftreten und auch innerhalb unserer Gesellschaften autoritäre Stimmen und demokratiefeindliche Positionen an Zustimmung zu gewinnen scheinen, müssen wir handeln, um diese Werte zu verteidigen.
Doch wie? Wie können wir demokratische Werte schützen? Wie können wir sicherstellen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine Stimme zu erheben und für seine Rechte einzutreten? Und wie steht es überhaupt um grundlegende demokratische Werte wie Freiheit heute? Kann Demokratie heute noch Freiheit organisieren und schützen?
Nicole Deitelhoff und Michel Friedman werden sich mit der Autorin Thea Dorn und der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang, diesen wichtigen Fragen stellen und nach Antworten suchen.
Es erwartet Sie eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit den Herausforderungen von Freiheit und Demokratie in der modernen Welt. Seien Sie dabei, denn es geht um nichts geringeres als Freiheit und Demokratie heute.
Kosten: Eintritt frei, kostenlose Platzkarten gibt es ab Freitag, 14.04. über das English Theatre: https://cutt.ly/streitclub-tickets Livestream auf YouTube: cutt.ly/streitclub_live
Veranstaltungsort: Paulskirche Beginn:19:30 Uhr
Alle Infos zum StreitClub unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/
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Mittwoch, 10. Mai: Literarischer Abend über "Mütter" im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)
Ein Abend über: Mütter. Alle haben eine. Übermütter. Rabenmütter. Helikopter- oder Latte-Macchiato-Mütter. Auch in der Literatur tauchen Mütter vermehrt auf: Care-Arbeit, Regretting Motherhood, Muttertier. Aber was für eine Mutter ist die proletarische Arbeiterin? Die Leipziger Journalistin Marlen Hobrack bricht in "Klassenbeste" mit dem klassischen Mutterbild und prägt den Begriff der Fallschirmmutter: eine Fürsorgefigur, die arbeiten muss und dennoch als Absicherung für ihr Kind da ist. In Nora Burgard-Arps dystopischem Roman "Wir doch nicht" ist Mutterschaft keine Freiwilligkeit; Frauen sind Gebärmaschinen, auf Verhütung steht eine mehrjährige Haftstrafe, Gesetze schützen das deutsche, ungeborene Leben. Und doch regt sich Widerstand. Dinçer Güçyeter, Verleger, Lyriker und "Gastarbeiterkind", gibt in "Unser Deutschlandmärchen", nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023!) den Frauen seiner Familie eine Bühne: in Dialogen, Gebeten, Träumen. Ein politisches Mutter-Sohn-Duett, eine Familiengeschichte, eine generationsübergreifende Suche nach Herkunft. Ins Gespräch mit den drei tritt die Autorin Isabelle Lehn.
Fotos: Marlen Hobrack©Michael Bader, Dinçer Güçyeter©palagrafie und Nora Burgard-Arp©Martyna Lind
Mütter. Ein Abend mit Nora Burgard-Arp, Dinçer Güçyeter und Marlen Hobrack, Moderation: Isabelle Lehn, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Ausicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 9 (6) Euro, Tickets gibt's hier
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Freitag, 12. Mai: Ezio

(Uwe)
EZIO hat sich seit 1990 eine große und treue Fangemeinde erspielt, die hauptsächlich durch Mundpropaganda entstanden ist und Jahr für Jahr immer wiederkommt. Die Mundpropaganda unterstützen wir gerne durch einen Hinweis hier. „EZIO haben sich durch ihre legendären Auftritte rund um den Globus einen Ruf als energiereiche und mitreißende Band erarbeitet, deren Konzerte sich durch Humor und emotionsgeladene Stärke auszeichnen ebenso wie musikalische Genialität. Es gibt nicht viele Künstler, die – wie EZIO – auf große Band-Begleitung verzichten können. Selbst als Duo sind sie musikalisch spitzen Klasse und bieten ein phänomenales Konzerterlebnis. Dafür sorgt Booga mit seiner Fingerfertigkeit auf der Gitarre, und Ezio hat textlich und melodisch schon immer Songwriting auf höchstem Niveau betrieben. Und da sind durchaus Songs für die Ewigkeit dabei, so wie „Deeper“ oder „Saxon Street“.
Rüsselsheim, Das Rind, Mainstr. 11 VVK 25 Euro zzgl. Gebühren, AK 30 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr Foto: Frank Diedrich Booking
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Freitag, 12.Mai: Sprache deines Herzens
(Martin)
Mehrsprachiger Lyrik- und Musikabend - Ein Abend zum Mitmachen bzw. zum Beteiligen!
Theaterperipherie lädt ein zum Lyrik- und Musikabend in das Titania. Wer Lust hat, ein Gedicht, einen Song, oder eine Kurzgeschichte von der Bühne aus zu teilen, ist willkommen. Bitte eine E-Mail bis zum 5. Mai schicken an: info@theaterperipherie.de
Die theaterperipherie freut sich über jede einzelne Einsendung! Bitte angeben, ob du selbst vortragen möchtest und falls nicht, ob du beim Vortragen namentlich erwähnt werden möchtest. Jede Sprache ist willkommen!
Nur zugucken geht natürlich auch. Außerdem gibt’s in der Pause ein gemischtes Buffet. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.
Freitag, 12.Mai um 19.30h Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23 Foto: © theaterperipherie
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Ab Samstag 13. Mai: Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit Neue Stadtlabor-Ausstellung

(Daniela)
Anläßlich der Feierlichkeiten zum Paulskirchen-Jubiläum gibt es im Historischen Museum eine neue Stadtlabor-Ausstellung: Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit
Schon am Eröffnungstag der neuen Ausstellung im Stadtlabor „Demokratie – Vom Versprechen der Gleichheit“ bietet das Museum ein umfangreiches Führungsprogramm. Dialog-Führungen mit Kuratorin und Stadtlaborant*innen, eine Familien-Führung durch das neu eröffnete Stadtlabor und eine Dialog-Führung entlang der ebenfalls neuen Themen-Tour „Frankfurter Demokratiegeschichte(n)“.
Samstag, 13.5.23, 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 €/ 4 €, zzgl. jeweils 3 € Führung
Am 18. Mai 1848 tagte die erste Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Anlässlich dieses Jubiläums ist das Stadtlabor „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“ entstanden. Wie kann politische Teilhabe für alle gelingen? Wie kann Demokratie im Alltag aussehen? Wie wollen wir in Zukunft in Frankfurt zusammenleben? Der wichtigste Grundsatz von Demokratie ist die Gleichheit der Menschen. Dennoch können Menschen unterschiedlich am politischen Leben teilnehmen. Ihre Position in der Gesellschaft beeinflusst, wie sie mitsprechen und gehört werden können. Privilegien entscheiden darüber, wie sie sich politisch organisieren und im Parlament vertreten sind. Das widerspricht dem demokratischen Versprechen von Gleichheit.
Mehr Informationen: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadtlabor/demokratie
Eintritt: 8 € / 4 €, für alle bis 18 Jahre Eintritt frei!
Foto: Horst Ziegenfusz
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Mittwoch, 17. Mai: Of/ Der Geschmack der kleinen Dinge

(Andrea)
Bis zum 17. Mai sind es zwar noch ein paar Wochen, aber der VVK hat begonnen und erfahrungsgemäß sind die Tickets schnell weg. Daniel schreibt: "Ganz selten hat ein Film besser zu unserem Konzept gepasst als „Der Geschmack der kleinen Dinge“. Eine schmackhafte, perfekt ausbalancierte Kino-Delikatesse, die wunderbar unterhält und garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt – mit den französischen Weltstars Gérard Depardieu und Pierre Richard in herrlicher Spiellaune. In kulinarischer Anlehnung/Verbeugung vor diesem Werk über die Kochkunst und den Neuanfang servieren wir diesmal Tranchen von der rosa gebratenen Entenbrust mit Champignons und Süßkartoffelpüree. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch geschmorten Hokkaido-Kürbis. Beide Gerichte kommen in diesem Fall natürlich mit ganz viel Umami daher. Diese fünfte Geschmacksrichtung, um die es im Film maßgeblich geht, wird Sie und Euch mit Sicherheit nachhaltig begeistern! Als Nachtisch gibt es Mousse au Chocolat mit frischen Beeren. Und auch diesmal überraschen wir mit einem Gruß aus der Küche vorneweg: Zum Sektempfang gibt es am Einlass Umami-Parmesan-Ricotta-Bällchen mit halbgetrockneter Kirschtomate. In einem Wort: Vorfreude!" Wem da jetzt nicht das Wasser im Munde zusammengelaufen ist....ansonsten, ich habe gegoogelt: Gerard Depardieu hat sich zumindest vom Krieg distanziert, seine russische Staatsbürgerschaft wollte er nicht aufgeben.
Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach am Main
Einlass & Essen ab 18:30 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr
EVorverkauf: www.kinokulinarisch.de
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Samstag 20. Mai: Saigon Soul Revival + Party

(Daniela)
Mein Freund Jan betreibt ja seit vielen Jahren das Musiklabel infracom. Seit einigen Jahren hat er ein neues, sehr aufwändiges Projekt und mit diesem kommt er jetzt endlich auch mal nach Frankfurt. Ich freue mich sehr auf den Abend und weil ich die Musik ja schon öfters gehört habe kann ich nur sagen: Kauft Euch Tickets, das wird bestimmt ein super toller Abend!
Saigon Soul Revival ist eine Band aus Ho Chi Minh City, die mit südvietnamesischer Musik von vor 1975 eine ganze popkulturelle Ära wieder zum Leben erweckt – und kunstvoll erweitert. Das Quintett wurde 2016 gegründet und 2017 durch die Reality-Show „Ban Nhạc Việt“ (The Band) so bekannt, dass es anschließend auf großen Festivals wie Vibe Nation und Quest Festival spielte. 2019 produzierte und veröffentlichte der Frankfurter Jan Hagenkötter das Debütalbum „Họa Âm Xưa“ auf seinem Label Saigon Supersound, wo bereits zwei Sampler mit Originalmusik aus dieser Zeit erschienen waren: Musik, die vietnamesische Lyrics und Sounds mit westlichem Rock, Soul, Bolero, Tango und anderen Genres fusionierte, die nach Kriegsende verboten wurden.
Saigon Soul Revival schaffen das Kunststück, einerseits diesen originalen Sound authentisch wiederzugeben, mit Mai Lệ Huyền ist zudem eine der populärsten Sängerinnen dieser Zeit auf dem Album zu Gast. Andererseits entwirft die Band einen kosmopolitischen Gegenwartssound, zu dem etwa auch der vietnamesische Rapper Blacka als Gast beiträgt. Aus der Verbindung von westlichen und vietnamesischen Instrumenten (wie der Mond-Laute Đàn Nguyệt) entsteht eine kraftvolle originäre Musik mit tightem Groove und psychedelischen Texturen, mit der Saigon Soul Revival nun zum ersten Mal nach Europa kommen. Mit dabei ist sogar die Gastmusikerin Hai Phuong, die in Vietnam wirklich sehr bekannt ist.
Vor dem Konzert legt Jan zur Einstimmung pre75 Vietnamese Musik auf und nach dem Konzert legen Jan und DJ Slowz auf und dann wird bei Hip Hop / Funk / Soul / getanzt!
Und ich glaube es gibt auch vietamesisches Streetfood..
Saigon Soul Revival
20.05., 20.00 Uhr , Mousonturm Saal
Hörprobe: https://youtu.be/0G-O9pAatuc
mehr Infos & Tickets unter: bit.ly/3nPpYe2
Foto: Duke Dinh
Mittwoch, 24. Mai: FFM/ White Buffalo

(Andrea)
Was für eine Stimme, welch ein Timbre. Scchon lange hat mich keiner mehr musikalisch so um den Finger gewickelt wie Jake Smith alias The White Buffalo, der mit seinen Liedern für die Fernsehserien „Sons of Anarchy“ und „Californication“ bekannt wurde: . „Ich wollte diesmal Musik außerhalb von Kategorien wie Country, Folk, Americana oder Rock machen, in die wir bislang gesteckt worden sind“, erzählt der in Oregon geborene Künstler. „Mich stilistisch öffnen, breiter aufstellen, Risiken eingehen sowie von Vorurteilen und Schubladendenken uns gegenüber lösen.“ Wie er sein achtes Studiowerk seit 2002 stilistisch einordnen soll, weiß er daher selbst nicht genau – nur, „dass es Einflüsse von Bruce Springsteen, Tom Waits, Daniel Lanois und dem Electric Light Orchestra enthält“ plus dem, was für ihn unter „Pirate Music und Yacht Rock“ läuft. „Ohne groß darüber nachzudenken, auf Perfektion zu schielen oder auf Nummer sicher zu gehen, haben wir in elf Tagen zwölf Songs in einer alten Kirche aufgenommen, viel improvisiert und dabei unseren Gefühlen freien Lauf gelassen“, betont der Komponist. Vor Emotionalität, Blues und Seele strotzen seine Lieder nach wie vor, kommen aber jetzt noch vielseitiger daher. Sie bieten neben den bekannten Markenzeichen inklusive typisch düsterer Balladen einen vielseitigen Klang-Cocktail, der von ihm so nicht zu erwarten war. Mit diesem ebenso klassischen wie frischen Ansatz sollten The White Buffalo Fans von Tom Waits, Nick Cave, Johnny Cash bis Tool, Rock’n’Roll der Sixties oder dem Dark-Noir-Western-Sound in Quentin Tarantino-Filmen begeistern können." Einlass 19 Uhr
Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt
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Donnerstag, 25. Mai: Frank Goosens liest aus "Spiel ab"

(Uwe)
Frank Goosen gehört spätestens seit seinem Buch Sommerfest zu meinen Lieblingsautoren. Nach „Förster, Mein Förster“ und „Kein Wunder“ ist im neuen Buch Goosens´ „Spiel ab“ wieder Förster die alles verbindende Figur. Sein alter Freund Fränge möchte die schwierige Beziehung zu seinem Sohn verbessern und wird dessen ehrenamtlicher Jugendtrainer bei einer unterdurchschnittlichen C-Jugend-Mannschaft in einem kleinen Verein im Ruhrgebiet, Förster unterstützt ihn dabei als Co-Trainer. Dass Goosens selbst einige Jahre die Mannschaft seines Sohnes betreute, ist aus jeder Zeile des Buchs herauszulesen. Er beschreibt das Miteinander der Spieler, die guten Seelen und schrägen Vögel von Vereinen und den alltäglichen Kampf mit den Widrigkeiten so treffend, dass man selbst als langjähriger Funktionär eines Kreisklassenvereins immer wieder zustimmend nickt. Nichts wird übertrieben oder beschönigt und nebenbei bleibt viel Raum für Zwischenmenschliches, Humor und Melancholie. Frank Goosen kommt am 25. Mai für eine Lesung in die Brotfabrik und nicht nur Fußballinteressierte sollten hingehen.
Brotfabrik, 20 Uhr F, Bachmannstr. 2 Tickets: ca. 18 EUR zzgl. Gebühren Foto: Martin Steffen
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Bis Sonntag, 30. April Tschechow. Kirschgarten.

(Martin)
Manchmal stelle ich mir vor, dass es im Theater ein Sneak-Preview - so wie im Kino - gibt: hingehen und nicht wissen, was gespielt wird und sich dabei aber heimlich eigentlich was wünschen…Mein Wunsch wäre klar: Tschechow – am liebsten Alles!
Im Theater Willy Praml in der Naxoshalle gibt es jetzt einen Tschechow, den ‚Kirschgarten‘ und diese Inszenierung von Michael Weber hat und zeigt im Grunde Alles von Tschechow und der seinen Stücken innewohnenden bitterzarten Melancholie - so intensiv und so stark, dass es zum Weinen schön ist.
Wo anfangen zu rühmen? Natürlich die Halle, die Bühne (auch Michael Weber), doch diesmal ‚andersrum‘, am hinteren Ende des eigentlichen Aufführungsraumes sitzt das Publikum und schaut auf eine Schneelandschaft, die in die Tiefe dahinfließt und es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat.
In die Weite hinein entwickelt sich die Geschichte vom ‚Kirschgarten‘, der als Ort des verdichteten Lebens mit all seinen Kirschbäumen verkauft werden soll. Ein Clou der Inszenierung ist, dass diese Kirschbäume ‚leben‘ und dargestellt werden von Bewohner*innen des GDA-Altenstifts, gelegen gegenüber der Naxos-Halle.
Die Besitzerin des Kirschgartens, Ljubow Andrejewna, samt der erweiterten Familie haben das Leben verpasst, sind an der jeweils eigenen Lebens-Haltestelle zurückgeblieben, sind von gesellschaftlichen Entwicklungen überrollt worden, Sicherheiten, Rollen und Konventionen wanken, lösen sich auf und es passt, wenn der Mensch als ‚universelle Fehlbesetzung‘ benannt wird.
Vielleicht ist diese Inszenierung eine riesige Erinnerungsarbeit an das Leben und das Sein überhaupt, das zunehmend und jeden Tag abhanden kommt. Wunderbar und zauberhaft, wie dabei unter der Schneelandschaft, verdeckt, vergegenständlichte Lebenserinnerungen verborgen liegen und wir mit hinein genommen werden in das Entdecken und Aufdecken von Bedeutung, von Vergangenem und Heutigen.
Sensationell sind die Kostüme (Paula Kern) in ihren Zitaten, auch hier gespiegelt: historisches und pralles Leben. Und natürlich die Schauspieler*innen: neben u.a. Rebekka Waitz, Birgit Heuser, Jakob Gail und Reinhold Behling allen voran Anna Staab, die als Andrejewna und verglimmender Stern in verruchter Attitüde Glanz und Vergänglichkeit auf hochhackigen Pumps durch diese Kirschgarten-Welt trägt. Begleitet und gerahmt wird all dies durch Tschaikowskis Romanze in f-moll in verschiedenen Varianten.
Zum Ende, wenn die Schauspieler*innen durch den eigentlichen Zuschauerraum dorthin, wo wir sonst sitzen, in die Ferne abgehen, dann sind das natürlich auch wir: im Träumen, im Hoffen, im Scheitern, im nicht Wissen, im Suchen, im Wünschen, im Lieben, Sterben, im Lauf der Zeit… Willy Praml selbst spielt den Firs, den Lakai, einen Greis von 87 Jahren, der übrig bleibt und vergessen wird. Er bleibt allein zurück und hält einen Kirschzweig in der Hand, einen der blühen wird – was ein Bild!
Weitere Infos und Tickets hier: https://theaterwillypraml.de/tschechow-kirschgarten-komoedie/
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle Vorstellungen am 31.3. und 14. – 16., 21. – 23., 28. und 30. April. Foto: © Seweryn Zelazny
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„This is Us 2023“, Ausstellung bis Sonntag, 11. Juni im Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Für die vierte Überblicksschau „And this is Us 2023“ sind 11 junge Künstlerinnen und Künstler in den Frankfurter Kunstverein eingezogen. In den Wochen vor der Ausstellungseröffnung haben sie in den Räumen gearbeitet und dort ihre temporären Werkstätten aufgebaut. Dabei entstanden sind neue großformatige Werke. Die Ausstellung hat sich zu einer sichtbaren Bühne für zeitgenössische Nachwuchstalente entwickelt, die an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt und der Hochschule für Gestaltung Offenbach studieren oder gerade absolviert haben. Mit eigens für den Frankfurter Kunstverein produzierten Werken zeichnen sie ein vielstimmiges Bild der Fragen junger Menschen an die Vielschichtigkeit von Identitätssuche, an unsere Gesellschaft und die Zukunft.
And This is Us 2023: Junge Kunst aus Frankfurt, Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Vernissage um 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro
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Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)
Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.
MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier
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Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten

(Daniela)
Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten lautet die Devise des Frankfurter Kinderschutzbundes. „Mit Inkrafttreten der Vormundschaftsreform zum 01.01.2023 hat die Ehrenamtliche Einzelvormundschaft Rückenwind bekommen.“ sagt Dr. Anja Sommer vom Frankfurter Kinderschutzbund. Das Jugendamt wird stärker in die Pflicht genommen, vorrangig Einzelpersonen zu finden, die ehrenamtlich Vormundschaften übernehmen. Denn „eine Person, die die Vormundschaft aus bürgerschaftlichem Engagement und nicht im Rahmen einer auf Einkommenserwerb gerichteten beruflichen Tätigkeit übernimmt, ist am ehesten in der Lage, Zeit und persönliche Zuwendung für den Mündel aufzubringen, und ist daher von besonderem Wert für ihn.“ so die Gesetzesbegründung. Ehrenamtliche Einzelvormünder unterstützen Kinder und Jugendliche in allen Lebensbereichen, bieten ein Netzwerk außerhalb der professionellen Jugendhilfe und sind konstante Bezugspersonen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Genau das macht der Frankfurter Kinderschutzbund in Kooperation mit dem Jugendamt und dem Familiengericht Frankfurt schon seit 10 Jahren. „In Frankfurt konnten so bereits über 200 Kinder und Jugendliche von der Unterstützung durch einen Einzelvormund profitieren. Aktuell sucht der Kinderschutzbund vor allem Vormünder für Kinder und Jugendliche aus dysfunktionalen Familien. „Wir suchen Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen und die nicht davor zurückschrecken, dass der Umgang mit belasteten jungen Menschen auch mit Herausforderungen verbunden ist“, so Sommer weiter. Dabei steht der Kinderschutzbund in allen Situationen, bei Fragen und Schwierigkeiten jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung, bietet Gruppenabende, Fortbildungen, Austausch und Supervision.
Der Einstieg in die vorbereitende Schulung ist ab Juni 2023 möglich. Interessierte erreichen uns gerne per Mail an vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de
Weitere Informationen zum Angebot:
Es gibt viele Gründe, warum ein Kind nicht mehr bei seiner Familie leben kann und einen Vormund braucht. Wenn Eltern im Ausland leben, gestorben sind oder nicht in der Lage sind, ihr Kind angemessen zu erziehen, brauchen Kinder und Jugendliche einen gesetzlichen Vertreter, der ihre Interessen wahrnimmt, sich Zeit nimmt und sie auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleitet. Ehrenamtliche Vormünder sind hierfür besonders geeignet, weil der persönliche Kontakt zwischen Vormund und Mündel im Vordergrund steht. Mit ihrem Einsatz ermögli-chen sie Kindern und Jugendlichen so eine bestmögliche Chance auf eine positive Entwicklung und Zukunft.
Für Rückfragen, Interviews und weiterführende Informationen stehen wir gerne auch persönlich zur Verfügung: Leitung: Dr. Anja Sommer (Juristin) und Brita Einecke (Dipl. Päd.) Telefon: 069 200 62 99-13 oder -12 oder mobil unter 0162 2492499 E-Mail: vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de Foto: Jeannette Petri
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Bis Sonntag, 30. April: Ella Littwitz in der basis

(Petra)
In ihren Installationen und Objekten thematisiert dei israelische Künstlerin Ella Littwitz die Beständigkeit, Legitimität und Überwindung von Grenzen sowie ihre geschichtlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Der grundlegende Zweifel an jenen Markierungen als unverrückbare Entitäten, die vom Menschen aufgrund bestimmter Überlieferungen, politischer Interessen oder religiösen Überzeugungen errichtet werden, prägt dabei ihre Arbeitsweise. Die Frage, wie ein Ort definiert wird, wie seine Grenzen aussehen und sich im Laufe der Zeit verändern, dient als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die sich thematisch beispielsweise mit den Grenzen zwischen Israel und den angrenzenden Gebieten auseinandersetzt. Die Objekte von Ella Littwitz sind sind Zeugnisse: sie tragen Spuren oder setzen sich gar aus ehemaligen, appropriierten Bestandteilen oder Nachbildungen territorialer Abgrenzungen zusammen. Durch die künstlerische Bearbeitung, Neuverortung und Umwandlung dieser Grenzmarkierungen legt sie die Mechanismen politischer Konstrukte und überlieferter Narrative offen. Dabei interessiert sich die Künstlerin für die Brüche, die sich zwischen einem real existierenden und konzeptionell vorgestellten Ort und seinen Grenzen ergeben.
Ella Littwitz: Red mercury, Ausstellung, kuratiert von Christin Müller und Felix Ruhöfer, Ort: basis, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, bis 30.04.: Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14 - 19 Uhr, samstags 12 - 18 Uhr, Eintritt: frei
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Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)
Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:
Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.
Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de Mehr Informationen
Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.
Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei
(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)
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Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)
Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick.
Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro
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Bis 22. Juni: Frankfurter KunstSäule mit Amelie Persson

(Daniela)
Zwischen Dystopie und Utopie, zwischen Stadt und Natur changiert das künstlerische Werk von Amelie Persson, die dem Frankfurter Publikum vornehmlich als Zeichnerin und Illustratorin bekannt ist. Wie gehen die Städte mit dem veränderten Klima um, wo bleiben die geplanten grünen Nischen, die Mikrowälder und Parkerweiterungen, die das urbane Leben bei immer heißeren Sommern erst lebenswert machen? Amelie Persson interessiert sich für Pflanzen, die sich dem veränderten Klima anpassen und untersucht unseren sich stetig wandelnden Lebensraum. Satt aufgetragene Farben bringen die Säule zum Leuchten und Schwingen. Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung: Grüntöne werden durchbrochen von energetischem Rotorange, tiefem Indigoblau, strahlendem Gelb, zarten Veilchenviolett und cremigem Rosa. Die lebendige Farb-Kombination kann im Auge des Betrachtenden vieles auslösen: Erinnerungen, Vertrautheit, Emotionen, Suche nach einer Lieblingsfarbe … Die Rückeroberung der Säule durch die Natur mit der Kraft der Farben zieht die Betrachter*in ins Werk hinein. Zur Ausstellung erscheint eine limitierte Edition des Motivs der KunstSäule, mehr dazu auf der Homepage der Künstlerin.
Amelie Persson „True Colours“ – Ausstellung Frankfurter KunstSäule, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Öffnungszeiten: 24/7, Eintritt: frei
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