21.04.2023
Volle Kulturwoche

Diese Woche bin ich schon sehr reich beschenkt worden und die nächsten Tage geht’s weiter:

Zuerst durfte ich mir bei im Rahmen der Eröffnung vom LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL den Film „Bis ans Ende der Nacht“ anschauen. Er läuft im Genre Thriller, aber ich habe ihn nicht als Thriller empfunden. Mitte Juli kommt er in die Kinos und ich kann ihn Euch sehr empfehlen. Die Schauspielerin Thea Ehre hat für ihre Leistung auf der diesjährigen Berlinale, wo der Film zum ersten Mal lief, den Silbernen Bären bekommen. Sie hat den Preis der Trans-Community gewidmet. Ich kannte die 23-jährige Schauspielerin vorher nicht und hoffe sehr, dass ich sie mal live auf der Theaterbühne erleben kann. Aktuell spielt sie am Volkstheater in Wien. Noch ein Grund wieder einmal nach Wien zu reisen.

Gereist sind wir dann gestern Abend nach Darmstadt, denn dort spielte die wunderbare Band Fortuna Ehrenfeld, die Uwe mir vor ein paar Jahren mal ans Herz gelegt hat und die wir beide sehr mögen. (Liebe Tanja E. ich hoffe ihr seid noch gut mit dem Rad nach Frankfurt zurückgekommen – mein Respekt!)
Am Ende des Konzerts hat Martin Bechler angekündigt, dass sie eine ganz besondere Show spielen werden, und zwar am 2.6. im Fortuna Irgendwo in Frankfurt. (Ardi hat seinen Club ja nach der Band benannt) Ihr müsst Euch dafür unbedingt Karten besorgen, denn das wird bestimmt sensationell. Fortuna Ehrenfeld können ja sehr melancholische Stücke spielen aber auch sehr laute, rockige. Martin hat verkündet, dass sie an diesem besonderen Abend nur tanzbare Musik spielen wollen „Drei bis vier Stunden lang, einfach nur ein Feuerwerk abfackeln“. Wie schade, dass wir da nicht dabei sein können.

Heute Abend geht’s wieder ins Kino. Lichter zeigt Disco Boy von Giacomo Abruzzese, vorher und nachher legen Yvette und Sibylle im Festivalzentrum auf. Das wird gut!
Und nächste Woche ist mein kulturelles Highlight das Konzert von Clinc, die am Donnerstag im Café Kante auftreten. Clinc habe ich im Kulturlabor kennengelernt und mich sofort in sie verliebt. Vor allem in Pramila.

Jetzt muss ich aber los. „Der Weller“ macht heute sein HOPPIGALOPPI wieder auf und das muss gefeiert werden!!! Ich freue mich sehr, dass Matthias Westerweller seinen, als Pop Up geplanten Laden, nun doch längerfristig betreiben kann. Ich besaß in meinem Leben zwar nur drei Schallplatten und gehöre daher nicht zur wichtigsten Zielgruppe für ihn, aber im neuen Laden von Herrn Weller gibt es nicht nur Schallplatten. Und heute gibt’s sogar Zitronenkuchen.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank auch an das großartige Ausgehtipp-Team:

Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
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SUCHE / BIETE

Fast unmöglich, wir versuchen es trotzdem:
Eine Freundin von mir sucht eine 2-3 Zimmer Wohnung in Bornheim, Ostend, Nordend oder Sachsenhausen für sich und ihre 16 jährige Tochter. Solltet ihr was wissen, auch wenn es ein andere Stadtteil ist, dann meldet Euch bitte bei mir.

Ruben, mein Sohn, sucht auch, aber in München:
Er sucht mit 2 Freunden eine 3-4 Zimmer Wohnung bis zu 2.000,- € Kaltmiete in zentralen Stadtteilen (am liebsten Maxvorstadt).

1-3 Arbeitsplätze in Bürogemeinschaft FFM-Bornheim/Ostend, Hinterhaus-Loft

Hallo :-) In unserem Loft-Großraum-Büro (ca. 150qm) sind bis zu 3 Plätze frei. Aktuell besteht die Besatzung aus Grafikern, Architekten und einem Verein. Das Büro befindet sich in Bornheim, ca. 3 Minuten zu Fuß zur Bergerstraße.
Wir bieten Schreibtische, Büro-Stuhl, Internet
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Kosten 275 EUR zzgl. MwSt. (inkl. Nebenkosten, Reinigung, etc.)

Wir freuen uns über Interessenten. Einfach melden und einen Besichtigungs-Termin ausmachen. hallo@buero28.de

WANTED: Schreibtalent+Projektheld*in

(Petra)

Stelle (Vollzeit) in einem supernetten, engagierten kleinen Team zu besetzen: Wir arbeiten in der Landesinitiative „Großer Frankfurter Bogen“ daran, dass zusammen mit vielen Städten und Gemeinden in der Rhein-Main-Region mehr bezahlbare Wohnungen entstehen.

Das ist wichtig, aber nicht immer einfach – und mit viel Kommunikation verbunden: Redaktionelle Texte, Website, Redeentwürfe, Projektbeschreibungen, Entscheidungsvorlagen für die Chefs, Reportings undsoweiterundsofort. Außerdem haben wir verschiedene Termine (mit dem Minister und/oder Staatssekretär), eigene Veranstaltungen und Projekte, die organisiert, mit internen und externen Schnittstellen abgestimmt und koordiniert werden müssen.

Bei uns ist es abwechslungsreich, wir beschäftigen uns mit spannenden und immer wieder neuen Themen in und um unser Handlungsfeld. Und im Zweifelsfall muss alles schnell gehen. Hierfür brauchen wir Verstärkung: kommunikations- und projekterfahren, textsicher (gerne kreativ-seriös), gut strukturiert und belastbar – und motiviert, sich auch eigeninitiativ einzubringen. Interessiert? Weitere Infos und die Bewerbungsmöglichkeit findest Du hier. Wir freuen uns auf Dich!

Foto: © HMWEVW / Per Schorn

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

2 x 2 Tickets für Wellbad am 27. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet:Welche Globetrotterin trifft Ida Todisco im Bücherbus?

2 x 2 Tickets für Tanz in den Mai mit Roy Hammer und den Pralinées am 30. April in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wo legen Sibylle und Yvette normalerweise auf?

GEROLLTES über Trainerwechsel in Berlin & im Ried

(Uwe)

Für meine beiden Lieblingsvereine, Schalke 04 und TSV 1899 Goddelau war das letzte Wochenende im Abstiegskampf ein gutes. Während die Schalker bereits am Freitagabend Hertha BSC mit 5-2 besiegte, schlug der ruhmreiche TSV in der Kreisoberliga GG/DA sonntags die Mannschaft der TSG Messel (richtig, der Ort, in dem die bekannte Grube), einen direkten Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel. Meine Goddelauer zogen so erstmals seit Jahren tabellarisch am Verein des Nachbarorts, dem TSV 03 Wolfskehlen, vorbei. Die „Roten“ entließen in der Vorwoche ihren Trainer und ersetzten diesen durch die Wolfskehler Spielerlegende Manfred Schäfer, einen bulligen Stürmer aus vergangenen Zeiten in der Landesliga (heute Verbandsliga, für einen Dorfverein wirklich hochklassig). Manfred Schäfer ist ein guter Trainer, er wird den Abwärtstrend der letzten Wochen sicher aufhaltend. Weil er zudem ein sehr netter Mensch und sein leider verstorbener Vater mein lebenslanger Lieblingsschiedsrichter ist, gönne ich es ihm bei aller Rivalität zwischen dem ruhmreichen TSV Goddelau und den „Roten“ sogar. So weit geht die Sympathie dann aber doch nicht, dass ich es ihm wünsche, mit seiner Mannschaft an uns vorbeizuziehen. Gemeinsame Sache macht er mit Clemens Hammann, seinem Mitspieler vergangener Tage. Dem spreche ich aus zwei Gründen Fußballfachwissen zu: Er wuchs in Goddelau auf und ist Schalkefan. Darüber hinaus ist er auf dem Spielfeld und daneben mit allen Wassern gewaschen. Sein Vater war mein langjähriger Aktiventrainer beim ruhmreichen TSV und brachte mir in jungen Jahren bei, dass zum Fußballspielen auch Ausdauer gehört.

Wie dieses Beispiel zeigt, greift man nach Trainerentlassungen in unteren Klassen zum Naheliegenden und lässt Leute aus dem eigenen Umfeld, die erfahren sind und die Gegebenheiten kennen, in schwerer See ans Ruder. Letztlich tut Hertha BSC Berlin nichts anderes, wenn sie Pal Dardai, langjährigen Hertha-Spieler und Trainer, zum wiederholten Mal als Troubleshooter auf die Trainerbank setzt. Nachdem dem vorherigen Trainer Sandro Schwarz nach der Niederlage bei Schalke das Vertrauen entzogen wurde, ist Dardai nun schon zum dritten Mal Hertha-Trainer. Weil die beiden Abschiede durch die Hertha nach den ersten Engagements als Cheftrainer nicht wirklich freundlich waren, hätte ich an Dardais Stelle persönlich auf die Frage der Hertha, ob ich das nun noch einmal machen würde, gesagt „I.. k…t .i.. ..l“. Zumal die Aufgabe bei der Hertha keine leichte sein wird, weil die Hertha in den letzten Jahren so ziemlich alles falsch gemacht hat, was falsch zu machen ist. Ein Abstieg ist überfällig und wäre verdient.

Vielleicht treibt es Dardai an, dass sein Sohn in der Mannschaft steht und er durch das Engagement für Aufmerksamkeit für sich generieren kann, immerhin ist er als Trainer bei einem Verein außerhalb der Stadtgrenzen Berlins scheinbar kein Thema. Das mit der Aufmerksamkeit ist definitiv kein Grund für das Wolfskehler Duo Schäfer / Hammann, eine Gemeinsamkeit gibt es aber dennoch, Clemens´ Sohn spielt in der 1. Mannschaft der Roten.

Freitag, 21. April: HOPPIGALOPPI - Schallplatten und mehr …

(Daniela)

Nix wie hin...

Ich freue mich zur zweiten Eröffnung auch wieder auf regen Besuch Eurerseits - ich werde ein kleines kühles alkoholisches Begrüßungsgetränk bereithalten, es gibt süßes leckeres Baklava und wie am letzten Tag im Januar fluffig feuchten Zitronenkuchen (solange der Vorrat reicht …).

Ganz besonderer Dank geht erneut an Mehran Alvani, dem Betreiber des LUCILLE, der mir auch dieses Mal unendlich viel beim Umbau geholfen hat. Danke auch an Aldo Freund (geht zu seiner Vernissage am Fr, den 29.04. im saasfee*pavillon) und an alle die mir noch geholfen haben bei der Renovierung, Einrichtung, Bestückung und der Sortierung der Ware - ohne Euch wäre es auch diesmal nicht möglich gewesen.

Freitag 21. April: 13-20 Uhr

Berger Str. 56, 60316 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten: Mi-Fr: 13-19 Uhr, Sa: 11-17 Uhr

Foto: © Stadtkind Frankfurt | Roberto Zambotti

Freitag, 21. April: Tanzen - oblique im saasfee*pavillon

(Petra)

Noch so ein Lieblingsort von mir - und ich habe mir vorgenommen, wieder mehr Tanzen zu gehen. Wenn es Euch ähnlich geht, kommt doch zur Clubnacht im Untergeschoss ins wunderbare saasfee, das oft eine gute Mischung an Musik und Menschen zu bieten hat. So hoffentlich heute auch. Und es ist Frühling - ich weiß nicht, wie viele Nächte ich hier schon im Garten, vor der Tür dauerquatschend verbracht habe. Wenn Ihr noch mehr gute Gründe braucht: Der Tiefgarten und der Satellit im Tiefgarten sind auch super (an den Wochenenden kann man hier tagsüber auch gechillt einen Kaffee trinken). Aber Clubben brauchen wir alle doch gerade wieder viel mehr, oder?

Artwork by Evelyn Siegmund

oblique//L.F.T., Nils Fock, Electric Evelyn, Ort: saasfee+pavillon, Adresse: Bleichstraße 66HH, Uhrzeit: ab 22 Uhr, Eintritt: 5 Euro bis 23 Uhr, danach 8 Euro

Freitag, 21. April: Team Scheisse

(Uwe)

Im Podcast „Fest & Flauschig“ feiern Jan Böhmermann und Oli Schulz häufiger die Bremer Punkband mit dem blumigen Namen Team Scheisse (noch besser finde ich den Namen ihres Supports Ersatzkopf). Dass die Band aus Bremen kommt, ist unschwer dem Titel der aktuellen Platte, 042124192799 zu entnehmen. Zu erwarten sind kurze, sehr rockige, gitarrenbasierte Songs mit nicht alltäglichen Titeln und Texten.

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21
EINLASS 18:00H
VVK 20 € zzgl. Gebühren
Bild: Homepage Zoom

Freitag 21. April: Lichter Filmfest: Disco Boy

(Daniela)

Den Film will ich unbedingt sehen, nicht nur, weil der Regisseur aus Apulien kommt, sondern vor allem wegen Franz Rogowski.

Disco Boy von Giacomo Abruzzese 

Ein belarussischer Kämpfer reist nach Nigeria, um für Frankreich in den Krieg zu ziehen. Als Gegenleistung wird ihm ein französischer Pass versprochen. Aber die Guerillakämpfer vor Ort sind bereit, alle Kräfte einzusetzen, um ihre Souveränität zu behalten. Wie weit werden sie gehen, um ihr Territorium zu verteidigen? Liebe kann viele Formen annehmen und, wenn das, was man liebt, angegriffen wird, auch zu Aggressionen führen. Ein stilvoller, hinreißender und überraschender Film, dessen Handlung von obskuren Mächten getrieben ist und den man nicht so leicht vergisst.

„Dass Disco Boy zum Erfolg wird, ist zum einen Franz Rogowski zu verdanken, der die Geschichte bis zum Ende mit seiner Präsenz zusammenhält. Der Film lebt aber auch von den ungewöhnlichen Bildideen von Kamerafrau Hélène Louvart. Die nächtlichen Kämpfe zwischen Fremdenlegionäre und Rebellen sehen wir nur in Form von Infrarotbildern aus einem Nachtsichtgerät – und die zerstörten Landschaften des Nigerdelta erinnern mitunter an die Killing Fields von "Apocalypse Now".“ (Carsten Beyer, rbbKultur)

„Der italienische Regisseur Giacomo Abbruzzese schuf mit Disco Boy ein wirklich stilvolles Debüt. Ein visuell aufregendes, ehrgeiziges und ausgesprochen verrücktes Abenteuer in das dunkle Herz des Imperialismus oder doch in etwas ganz anderes: das Herz einer alternativen Realität oder eines transzendenten neuen Selbst. Das ist mutiges Filmemachen: ein Film, der einen mit seiner beeindruckenden Filmarbeit blendet, aber gleichzeitig auch mit seinem Geschichtenerzählen mitreißen möchte.“ (Peter Bradshaw, The Guardian)

22:00 Uhr Eldorado Filmtheater

Tickets hier, Trailer hier

Freitag 21. April: Lichter Filmfest: Sieben Winter in Teheran

(Daniela)

Sieben Winter in Teheran von Steffi Niederzoll, Hessenpremiere

Das Urteil lautet Blutrache: Im Alter von 19 Jahren wird Reyhaneh Jabbari zum Tode verurteilt. In einem Akt der Selbstverteidigung ersticht sie während eines Vergewaltigungsversuchs den Täter. Steffi Niederzolls Dokumentarfilm rekonstruiert die Geschichte der Studentin anhand von Briefen und Tagebucheinträgen, die sie im Gefängnis verfasst hat. Gemeinsam mit ihrer Mutter und einer beeindruckenden Entschlossenheit kämpft Reyhaneh für die Rechte der Frauen im Iran und gegen juristische Willkür.

In ihrem bedrückenden und erschreckend aktuellen Debütfilm nutzt Niederzoll originale Bild- und Tonbandaufnahmen, die aus dem Iran geschmuggelt wurden. Reyhanehs Schwestern und ihre Mutter Shole Pakravan leben seit 2017 in Deutschland.

Kino im Deutschen Filmmuseum, 20:30 Uhr
Tickets
(c) Mig Sieben

Freitag 21. April: Party mit Sibylle & Yvette bei LICHTER

(Daniela)

Am Eröffnungsabend haben wir es nach dem Film nicht mehr ins Festivalzentrum geschafft, aber heute muss es klappen, denn Yvette und Sibylle legen auf.

Da sie schon ab 19:00 Uhr auflegen, der Film in den wir wollen (Disco Boy) abere rst um 22:00 Uhr beginnt könnten wir ja sogar schon vorher tanzen... aber danach auf jeden Fall.

"Brutalstmögliche Mischung aus Indie-Disco, Electro-Pop, 80er und (wenn der Weißwein in Strömen fließt) auch ein Hauch Trash und hier und da mal ein cheesy Song. Vielleicht gibt es auch ein paar Lovesongs passend zum diesjährigen Lichter Motto…

Sibylle und Yvette, die Grandes Dames du Pop, gründeten sich 2008 im legendären rotari in Offenbach. Die musikalische Mischung ist breit gefächert. Gespielt wird, was der Geselligkeit dient."

Ab 19:00 Uhr Lichter Party im Massif Central, Eschersheimer Landstraße 28, braiirefreier Zugang möglich

Freitag 21. April: Deke Dickerson

(Daniela)

Wäre ich nicht erst bei Disco Boy und dann bei Sybille uund Yvette, wäre ich vielleicht Wellers Tipp gefolgt. Matthias schreibt:

 

The legendary Wildcat Night presents (und das seit über 30 Jahren!!!)

THE ROUND UP BOYS (Berlin) + DEKE DICKERSON (USA)  

 

"Als Musiker, Entertainer, und Musik-Historiker ist er weltweit bekannt und beliebt: Deke Dickerson (bekannt für seine Solo- und Bandprojekte wie Untamed Youth, Go-Nuts, Dave & Deke Combo, Blind Rage & Violence etc) beschallt seit einem Vierteljahrhundert als Headliner die größten RocknRoll Festivals mit seiner unverkennbar Gitarren-geladenen Hilbilly RocknRoll Mischung. 

Es ist Dekes einziges Konzert in Deutschland!

Support Act und Backing Band von Deke Dickerson sind die Round Up Boys aus Berlin. Ihre Idee, die sie auch seit Jahren mit Erfolg durchziehen, ist es zu klingen, wie eine High-School Band in den USA anno 1957. Und diesen Sound und das Gefühl für den Teensound der späten 1950s bringen die vier bis zum Knopfloch authentisch rüber. 

Drumherum gibt’s den Rockin Record Hop all night long vom Wildcat Night DJ-Team (Nicki Morgenstern, Doo Wop Baby, Stephan Umbach & Lucky Shooter)

Zoom
Carl-Benz-Straße 21, 60386 Frankfurt am Main, Einlass: 21 Uhr

Tickets VVK: www.eventim.de/event/deke-dickerson-the-round-up-boys-zoom-16560038

Der Club ist groß genug, dass für Kurzentschlossene auch noch Aberndkasse möglich sein sollte.

Freitag, 21. April: OF/ Bishop-Mathisen

(Andrea)

Aus Norwegen direkt in den Waggon kommen Svein Rikard Mathisen (guitar, electronics) and John Derek Bishop (live-sampling, electronics) und bringen «Calm Brutalism» mit. Das passt ganz gut in unsere Stadt, schließlich gibt es hier nicht nur das Isenburger Schloss mit der schönsten Renaissance-Fassade diesseits der Apen, sondern auch ein brutalistisches und formschönes Rathaus. "Svein Rikard Mathisen has released three albums, written one commissioned work for the Nattjazz-festival in Bergen and been touring extensively for the last seven years, with his own projects. John Derek Bishop has released five albums on Jazzland Recordings (under the alias Tortusa) and was nominated for Spellemannsprisen (Norwegian Grammy) for «I Know This Place - The Eivind Aarset Collages». He has collaborated and released music with Arve Henriksen, Eivind Aarset, Erland Dahlen, and Jan Bang to name a few. His latest solo album “Bre” received 4 of 5 stars in Mojo Magazine and Future Music Magazine. Quotes about «Calm Brutalism» 'This is something that works better with every listen, the tiny details making their way out like petals unfurling aer warmth and rain. It draws you away from the travails of the day and places you somewhere new and enticing. It is an adventure worthy of any sound loverʼs time.' Mr Olivetti at https://freq.org.uk/ ' "Calm Brutalism" is not only an unusual experiment, which may initiate a completely new musical trend, but also an album that is perfectly listenable in isolation from its sonic idea. It is an album that is unconditionally engaging and intriguing from start to finish.' Robert Ratajczak at https://longplayrecenzje.blogspot.com/". Oha, also los gehts um 20 Uhr.

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei

Freitag, 21. April (Premiere) und Samstag, 22. April: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)

Für die Premiere und die Vorstellung am Samstag gibt’s noch Tickets! 

Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde.

Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…

„Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/bilder-deiner-grossen-liebe/1378/
Freitag, 21. April (Premiere) und Samstag, 22. April um jeweils 20.00h
Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf
Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel
Foto: © Devin Rebecca McDonough

Freitag, 21. April: Offenbach in Frankfurt/ Sibylle und Yvette

(Andrea)

Neben einem tollen Programm gibt es heute einen besonderen Grund für einen Besuch, denn Sibylle und Yvette haben den Waggon verlassen, die Stadtgrenze überwunden und legen um 19 Uhr im Festivalzentrum auf und versprechen die brutalstmögliche Mischung aus Indie-Disco, Electro-Pop, 80er und (wenn der Weißwein in Strömen fließt) auch ein Hauch Trash und hier und da mal ein cheesy Song.

Massif Central, Eschersheimer Landstraße 28, 60322 Frankfurt a.M.

Freitag, 21. April: OF/ Buchbar

(Andrea)

Freitags lädt das Klingspor Museum ab 18 Uhr regelmäßig zur Buchbar mit längeren Öffnungszeiten, Eintritt nach Wahl, Bar und Programm. Heute startet der Abend mit einer Kuratorinnenführung durch die aktuelle Ausstellung „Fernweh“, also genau richtig für mich, das Gefühl kenne ich. Reisen erschließt Welten und schafft neue Eindrücke. War es früher ein Privileg weniger Menschen, so ist man heute so mobil wie nie zuvor. Die Ausstellung will die verschiedensten Aspekte des Reisens aufzeigen, die Freude am Neuen, den Erkenntnisgewinn, die Reise als Weg zu sich selbst. Auch die Themen Kolonisation, Flucht und Migration werden beleuchtet. In Künstlerbuch, Graphic Novel und Kinderbuch wird ein facettenreicher Bogen gespannt, der das Reisen sowohl als Traum als auch als Alptraum zeigt.Kuratorin Martina Weiß führt durch die Ausstellung. Anschließend, um 19 Uhr, sprechen die beiden Künstler Nikolaus Kockel und Jasper Bamberger über ihre Installation „Aufbruch“, die ein ungewöhnliches künstlerisches Projekt darstellt: Großformatige Gipsplatten wurden in einer viermonatigen Reise auf einem Frachtschiff rund um den Planeten transportiert und überquerten dabei zweimal den Äquator. Teile der Originalplatten werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, auf der Rückseite der Platten werden die beschenkten Personen jedoch darüber informiert, dass sie die Verantwortung für die im Produktionsprozess entstandenen Emissionen übernehmen.

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Freitag, 21. April und Samstag, 22. April: Semiotiken der Drecksarbeit

(Martin)

Nuray Demir - Performance/Tanz

Schon die Mütter und Väter der Performer*innen Nuray Demir und Minh Duc Pham beseitigten den Dreck aus den machtvollen Institutionen. Am frühen Morgen, wenn die Theater und Museen leer waren, entfernten sie den Urinstein aus den Pissoirs oder entleerten die Papierkörbe mit den Textentwürfen für die Absagen an die Künstler*innen of Color. 

Auch das Leben der zweiten Generation spielt sich außerhalb des Blickes der Dominanzgesellschaft ab, auch sie ist zur Drecksarbeit verdammt. Nuray Demir und Minh Duc Pham arbeiten hart daran, die Institution sauber erstrahlen zu lassen. Die aggressiven Allzweckreiniger der Kulturwissenschaften greifen mittlerweile ihre Gesundheit an. 

In „Semiotiken* der Drecksarbeit“ schieben die beiden unbezahlte Überstunden, um die hartnäckigen ideologischen Ablagerungen der Institution abzubeizen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/semiotiken-der-drecksarbeit/
Freitag, 21. April und Samstag, 22. April um jeweils 20.00h
Mousonturm, Solidarisches Preissystem
Foto: © Dorothea Tuch

Samstag, 22. April: Of/ Sonne und Beton

(Andrea)

Der Klappentext des nun von David Wnendt verfilmten Romans von Felix Lobrecht liest sich so: "Berlin-Gropiusstadt im Rekordsommer 2003. In den Parks stinkt es nach Hundescheiße, überall Scherben, in den Ecken stehen Dealer. Wer hier lebt, ist Gangster oder Opfer. Lukas, Gino und Julius sind solche Opfer. Kein Geld fürs Schwimmbad, kein Glück in der Liebe und nur Stress zu Hause. Als sie im Park Gras kaufen wollen, geraten sie zwischen rivalisierende Dealer. Die verprügeln Lukas und wollen 500 Euro Schutzgeld. Wie soll Lukas das Geld auftreiben? Sein neuer Klassenkamerad Sanchez hat eine Idee: Einfach in die Schule einbrechen, die neuen Computer aus dem Lager schleppen und verkaufen. Dann sind sie alle Geldsorgen los. Der Plan gelingt. Fast." Sonne und Beton. David Wnendt, Deutschland 2023, 118 Min., ab 12 Jahre, deutsch (etc.) mit englischen Untertiteln. Trailer: https://youtu.be/qiepdcWFu9Y 19 Uhr

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Samstag, 22. April: KADAVAR & GRAVEYARD

(Uwe)

Ein Doppelkonzert im Zoom, mit Kadavar und Graveyard und dazu noch einem Support. Daher geht das Ganze schon um 19 Uhr los. Ich kannte beide Bands bisher nicht, daher schaute ich auf Wikipedia nach. KADAVAR ist aus Berlin und wird dem „Proto-, Stoner- und Psychedelic-Rock“ zugerechnet. Graveyard wiederum ist eine schwedische Hard-/Psychedelic-Rock-Band. Was beide Bands auch den ersten Blick verbindet ist eine Heimat in Europa und Psychedelic-Rock, hinzu kommt (auf den zweiten Blick), dass alle Musiker einen ausgeprägten Haarwuchs haben. Graveyard platziert die Alben beständig in den schwedischen Top Ten. Über Kadavar steht in der Ankündigung: „Known as Europe’s unstoppable force in the rock and roll circus ...“

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21
EINLASS: 18:00H / Beginn: 19:00H
VVK 35€ zzgl. Gebühren

Foto von Kadavar: Homepage Zoom

Samstag, 22. April: Purple Schulz

(Uwe)

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Konzert von Purple Schulz im Bürgerhaus Sprendlingen. Es war die Tour zu der Platte, auf der die Songs „Nie genug“ oder „Herz voller Gold“ waren. Wir, die Brüder der aktiven Offenbacher Kulturmacherin Ida Todiscos, Gino und Mario, und ich, fuhren aus unserer Heimat Goddelau im Jahr 1988 in einem der vielen Renaults der Familie Todisco ohne Navigationssystem in unbekanntes Land und erlebten ein wirklich gutes Konzert. Gut, weil das Konzert zu keiner Zeit kitschig war und Purple Schulz schon damals einige gute Songs im Repertoire hatte, besonders „Es tut weh“, das bis heute wohl beste Lied in seinem ganzen Katalog. In den darauffolgenden Jahren sahen wir noch einige Konzerte, bis Langzeitpartner Josef Piek verschwand und es ruhiger um Purple Schulz wurde. Er tourt aber bis heute, in kleiner Besetzung, nur begleitet von seinem Klavier und einem Gitarristen. So kommt er nach Hoechst und wird sicher „Kleine Seen“, „Verliebte Jungs“ oder „Sehnsucht“ spielen. Wer hingehen will, geht hin, freut sich und gibt nichts auf das Geschwätz von denen, die immer schon die bessere, die anspruchsvollere Musik gehört haben. Ich schreibe das, weil ein Freund von mir neulich auf einem Konzert von ihm war und sich danach dumme Kommentare in den Sozialen Medien gefallen lassen musste.

Neues Theater
Frankfurt, Emmerich-Josef-Straße 46a
20 Uhr
Tickets um die 30 EUR

Foto: Homepage Neues Theater Hoechst

Sonntag 23. April: Lichter Filmfest: Einzeltäter Teil 3 – Hanau

(Daniela)

Einzeltäter Teil 3 – Hanau von Julian Vogel

Am 19. Februar 2020 ermordet ein Rechtsterrorist neun Menschen in Hanau: Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov. Angehörige und Überlebende müssen bis heute um die vollständige Aufklärung des rassistischen Anschlags kämpfen.

Filmemacher Julian Vogel zeichnet ein Porträt dreier betroffener Familien zwischen Wut, Trauer und Entschlossenheit – für Konsequenzen und Gerechtigkeit. Der Film ist Teil einer Trilogie, die sich den Opfern der Anschläge in München (2016), Halle (2019) und Hanau widmet.

Unter anderem mit: Armin, Dijana und Karim Kurtović, Çetin Gültekin und Serpil Temiz Unvar

16:00 Uhr, Eldorado Filmtheater, in Anwesenheit des Regisseurs

Tickets: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/show/2565453807/2761849750

Dienstag, 25. April: LIEBERABEND

(Martin)

Katharina Konradi (Sopran)
Ammiel Bushakevitz (Klavier)
Oper Frankfurt

Mozart, Schubert, Schumann – das wird schon vom Programm her ein wunderbarer Liederabend! Zumal Katharina Konradi ein Shooting-Star unter den Sopranistinnen ist. Ich habe sie in Bayreuth gehört und war begeistert. 

Spätestens seit ihrem Auftritt als Sophie in Barrie Koskys Rosenkavalier-Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper ist der jungen kirgisischen, in Berlin und München ausgebildeten Sängerin die Aufmerksamkeit der Opernwelt gewiss. 

Seit 2018 gehört sie zum Ensemble der Hamburgischen Staatsoper, wo sie u.a. als Ännchen, Zerlina, Susanna und Pamina überzeugte. Auch auf dem Konzertpodium hat sie sich einen Namen gemacht, u.a. mit dem Brahms-Requiem sowie als Liedsängerin z.B. bei der Schubertiade Schwarzenberg und in der Londoner Wigmore Hall. 

Begleitet von Ammiel Bushakevitz präsentiert Katharina Konradi ihren ersten Liederabend an der Oper Frankfurt. 

Hier geht’s zum Programm: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_Katharina-Konradi_Progr_25_4_2023_.pdf

Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/katharina-konradi-sopran/?id_datum=3128

Dienstag, 25. April um 19.30h, Liederabend In der Oper Frankfurt
Foto: © Simon Pauly

Montag, 24. April: Bruckner, Zerrissen Tour 2023

(Uwe)

Wären mein älterer Bruder und ich auf die Idee gekommen, professionell Musik zu machen, hätten meinen Eltern aus Sorge bis heute keine Nacht durchgeschlafen. Einen Musiker hätten sie vielleicht ausgehalten, ein Klumpenrisiko wie ein musizierendes Brüderpaar hätten sie nicht verkraftet. Es gibt aber Gott sei Dank, Künstler, die sich über solche Ängste hinwegsetzen und das Publikum mit ihrer Musik beglücken. Was wäre mein Leben ohne die Band The National, die immerhin aus zwei Brüderpaaren und einem Sänger besteht. Auch mein Lieblingssänger Stephan Eicher startete mit seinem Bruder Martin, dem Kopf von Grauzone. Und auch die Bruckners werde sicher den einen oder die andere beglücken. Sie schreiben über sich selbst auf Ihrer Homepage: „Die beiden Brüder aus München umarmen musikalisch die Zerrissenheit, die sie seit ihren Anfängen als Singer-Songwriter-Duo begleitet. Zwischen Pop und Indie, Konzept und Freiheit, Weiterentwicklung und sich-treu-bleiben: Bruckner haben akzeptiert, dass es im Leben kein richtig oder falsch gibt und dass man sich musikalisch keine Grenzen setzen oder in Schubladen passen muss. Sie überraschen mit jeder Veröffentlichung, verbinden Zeitgeist und zeitlos, Indiepop und Rap-Flows, Autotune und Akustik-Balladen, Gitarren und 808s."

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21
EINLASS: 18:00H / Beginn: 19:00H
VVK 25€ zzgl. Gebühren

Foto: Homepage Zoom

Mittwoch 26. April: Eine Stadt vor Herausforderungen

(Daniela)

Eigentlich wollte ich zum Parteirtag der Frankfurter Grünen, aber ich glaube ich gehe lieber ins Massif Central, denn das Thema Fahrradstadt beschäftigt mich sehr.

"Frankfurt steht vor einer Zeitenwende. Will die Stadt am Main international mithalten, muss sie sich als Fahrradstadt wiederentdecken. Klingt gut. Ein frommer Wunsch? Oder nichts anderes als Horror? Vielleicht nur ein Traum, auf jeden Fall aber höchste Zeit, Frankfurt am Main zum Ort der Verkehrswende zu machen und das Fahrrad wieder als „magische Materie“ zu entdecken.

Darüber diskutieren am kommenden
Mittwoch, 26. April, von 19 Uhr an im
„Massif Central“, Eschersheimer Landstraße 28, Jasmin Schülke, Chefredakteurin vom „Journal Frankfurt“, Florian Jöckel von guilty76 und Inhaber des „Massif Central“, mit Matthias Arning, Autor des Buches „Radlers Traum Frankfurt“, Edition Frankfurter Ansichten.   

Mittwoch, 26. April/ Online:"Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke. Ihre Wege"

(Andrea)

Die Ausstellung wollte ich mir ohnehin anschauen, schön, wenn sie zu mir kommt: "Sie gehören zu den ersten Frauen, die in Frankfurt als Künstlerinnen Erfolge feierten: Erna Pinner, Rosy Lilienfeld, Amalie Seckbach und Ruth Cahn. In den wilden 1920er Jahren werden ihre Werke international wahrgenommen und ihre Ateliers aufgesucht. Mit ihren Ausstellungen und Reisen lernen die vier Kosmopolitinnen Europa und die Welt kennen. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten bereitet ihren Karrieren ein Ende. Sie werden als Jüdinnen verfolgt, ihre Werke verfemt – und nach Ende des Zweiten Weltkriegs vergessen. Die Ausstellung "Zurück ins Licht" holt sie nun endlich wieder an die Öffentlichkeit. Die Führung findet via Zoom statt und ist kostenfrei. Es führt Dr. Eva Atlan, Kuratorin der Ausstellung und stellv. Direktorin des Jüdischen Museums. Die Zugangsdaten erhaltet Ihr nach Anmeldung an: onlineredaktion@juedischesmuseum.de 18 Uhr, online

Mittwoch, 26. April. Of/ Ist Dummheit eine Sünde, Panne oder Absicht? Bilder und Texte zwischen Buch und Smartphone

(Andrea)

"Ist Dummheit eine Sünde, Panne oder Absicht? Bilder und Texte zwischen Buch und Smartphone". Ein toller Titel, wer wäre da nicht elektrisiert. In ihrem Vortrag beschäftigt sich Dr. Kerstin Appelshäuser-Walter mit der Dummheit. Ist sie Sünde, Panne oder Absicht? Diese Frage stellen sich Sprachwissenschaftler, Herausgeber von Lexika oder auch Philosophen. Der heutige Mensch kombiniert sehr gerne und immer öfter seine Texte mit kleinen Bildern. Oder er lässt das Schriftliche ganz weg und nur die Bildchen sprechen. Mit seinem freien Willen entschieden und angestrebt, verfolgt er offensichtlich das höchste Ziel, Inhalte zu verknappen, Nuancen als überflüssig zu deklarieren, Zeit zu sparen. Vergleicht man Begriffe und ihre bildliche Umsetzung aus dem Fundus der Emojis der Gegenwart mit den Begriffsbildern der Renaissance, erlebt man sein blaues Wunder. Das Eine drollig, das Andere ein psychologischer Abgrund. Diese verschiedenen Welten möchte der Vortrag zeigen. Eintritt 5 Euro. 19 Uhr

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. April:Shown and Told

(Martin)

Meg Stuart & Tim Etchells - Tanz

In ihrer gleichzeitig dynamischen und fragilen Performance-Collage „Shown and Told” tarieren die Choreografin und Tänzerin Meg Stuart und der Autor und Performancekünstler Tim Etchells behutsam vorher festgelegtes Material und freies Spiel aus. 

Entstanden aus Studio-Improvisationen ist sie das Ergebnis eines Austauschs zwischen den Performance-Stars, die in ihren Werken beide die Beziehung zwischen Bewegung, Bild und darstellenden Körpern erforschen, jedoch – wie im Zusammenspiel deutlich wird – mit sehr unterschiedlichen Praktiken und Sensibilitäten. 

Indem sie mit lebendigen und überraschenden Bildern arbeiten, von denen einige physisch, andere sprachlich sind, entwickeln die beiden Performer*innen ein Gespräch, das mal tough, mal berührend oder komisch ist.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/shown-and-told/
Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. April um jeweils 20.00h
Tanz im Mousonturm, Solidarisches Preissystem
Foto: © Eva Würdinger

Donnerstag 27. April: Clinc im Café Kante

(Daniela)

Wie Eingangs schon erwähnt freue ich mich mega auf das kleine Konzert von CLINC!

Das Duo mit Sängerin Pramila Chenchanna und Thore Benz am E- Bass /
Kontrabass schaffen einen neuen ungewöhnlichen Sound und nehmen sie mit in
eine Klangwelt, in der jeder Ton seine Bestimmung zu haben scheint. In der
reduzierten Besetzung spielen sie Eigenkompositionen ;interpretieren aber auch
Musik aus den verschiedensten Genres von Jazz über Pop bis zur Klassik neu und
verleihen ihnen so eine neue Transparenz.

https://www.klink-musik.de

Beginn: 19:30 Uhr, Café Kante, Kantstraße, Eintritt frei

Donnerstag, 27. April: FFM/ Wellbad

(Andrea)

„WellBad hat das Storytelling im Rock perfektioniert“ schreibt der GENERAL ANZEIGER, WellBad sind zurück mit einem Urknall heißt es auf der Seite der Batschkapp. Mit ihrem brandneuen Studioalbum BAD HABITS vereinen die musikalischen Weltenwandler spielerisch und facettenreich retro-verliebtes Songwriting mit ungewöhnlichen Klangkompositionen und kreieren damit ihren auch in Nordamerika gefeierten NEW BLUES-Sound. „Dieses Album hat mein Leben gerettet und es gleichzeitig beinahe zerstört“, sagt Singer Songwriter Daniel Welbat über sein fünftes Studioalbum. Wie viele Künstler während des Corona Lockdowns ging auch Welbat mental in die Knie. Abgeschottet von der Welt fiel sein Blick ungefiltert auf das, was man gerne schlechte Angewohnheiten nennt. Das Ergebnis dieser Transformation live zu erleben, wird ein Ereignis! Daniel Welbats kraftvolle, sonore Stimme tänzelt hemmungslos zwischen verrauchter Jazz-Kneipe und elektrisierendem Rock-Konzert. Er schreit, grunzt, summt, flüstert, singt und rappt! Diese Stimme klingt wie hundert Leben! Bühnentier Daniel Welbat und seine elektrisierende Hamburger Band liefern eine ur-dynamische Liveshow der Extraklasse, die die Zuschauer zwischen Himmel und Hölle taumeln lässt. 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei

Donnerstag, 27. April: Kitty, Daisy & Lewis

(Uwe)

Die Kinder von Ingrid Weiss und Graeme Durham musizieren seit Kindertagen gemeinsam, 2008 veröffentlichten sie ihr erstes Album. Wie schon beim Bandnamen beließen sie es beim Albumtitel bei ihren Vornamen. Die Logik hinter der Aneinanderreihung der Vornamen hat sich mir bisher noch nicht erschlossen: Kitty ist die jüngste, Daisy dagegen die älteste und ihr D im Vornamen würde im Alphabet eigentlich vor K (Kitty) kommen. Egal, sie spielen – inspiriert vom Musikgeschmack ihrer Eltern - R’n’B, Swing, Blues, Country und Rock’n’Roll der 1940er und 1950er Jahre. Alle drei Geschwister sind Multiinstrumentalisten und spielen u. a. Schlagzeug, Gitarre, Ukulele, Kontrabass, Posaune, Akkordeon oder auch Mundharmonika. Beeindruckend.

Zoom, 20 Uhr
Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
VVK 28 EUR inkl. Gebühren
Foto von Graeme Durham (also dem Vater)

Donnerstag, 27. April: OF/ LiteraTour mit Ida Todisco

(Andrea)

Ach, das wird ein schöner Feierabend heute: Um 18 Uhr steht der Bücherbus in der Innenstadt am Rathausvorplatz vor dem Rathaus-Pavillon und hat Ida Todisco und Julia Finkernagel an Bord. Die wunderbare, humorvolle & kluge Julia Finkernagel mit an Bord - liest aus ihren Büchern & erzählt vom Schreiben und Filmemachen und Reisen und Offenbach ... Daneben kommen natürlich auch wieder OffenbacherInnen zu Wort, um aus einem ihrer Lieblingsbücher vorzulesen und von ihrer Bücherliebe zu berichten. Roberta Ottaviano, Konstanze Schneider, Natascha Kauder und Lenny Bräuner sind diesmal mit am Start. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Rathaus Südseite, Stadthof, Offenbach

VORSCHAU
Freitag, 28. April: Paula Hartmann

(Uwe)

Mit ihrem Album Nie verliebt (und andere Gute Nacht Geschichten) schaffte es die junge deutsche Sängerin und Schauspielerin Paula Hartmann vor einem guten Jahr in die Top 20 der deutschen Albumcharts. Das Cover erinnert an die von alten Langspielplatten mit Hörspielen. Darauf befindet sich der Song „Truman Show Boot“, den man als Jim Carrey-Fan und Fan des Films „Truman Show“ natürlich als erstes anhört. Musik Express schrieb über sie „Es war noch nie so schön so nachdenklich zu sein. Paula Hartmanns erstes Album NIE VERLIEBT bietet sanfte Poesie und wiegt uns in den traurig-schönen Zustand der Melancholie. Die Musik der Schauspielerin und Sängerin fängt das Gefühlsleben einer jungen Generation ein. Dabei erzeugt sie ein Gefühl irgendwo zwischen Orientierungslosigkeit, Hoffnung und Tagträumerei.“

Zoom, 19:30 Uhr
Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
VVK 33,50 EUR inkl. Gebühren
Foto: Homepage Zoom

Freitag, 28. April: Tiflis Transit

(Uwe)

Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili oder Khvicha Kvaratskhelia sind die Namen bekannter Menschen, die in Georgien geboren wurden. Richtig, die Hauptstadt des Landes ist Tiflis und der Name der Stadt findet sich im Namen der Band, die am Freitag ins Studio kommt. Der erste der genannten Personen erlangte unter dem Namen Josef Stalin traurigste Berühmtheit, der zweite ist ein außergewöhnlich talentierter Offensivspieler beim Fußballclub SSC Neapel. Weniger georgisch hört sich der Namen von Fabian Lill an, dem der Kopf von Transit Tiflis.

Mit Stalin einen Konzerttipp zu beginnen, ist – zugegeben – nicht wirklich einladend, daher kommen zum Schluss nun besonders schlagkräftige Argumente: Das Studio im Keller des Lindenberg ist eine überragende Location und eine Kombination aus Motown Pop und jazzigem Pop erscheint äußerst attraktiv. ToDos: (1) Den Song May auf Spotify hören, (2) Hingehen!

Lotte Lindenberg, 21:30 Uhr
Frankfurt, Frankensteiner Straße 20
VVK ca. 11 EUR
Bild: Facebook Tiflis Transit

Samstag, 29. April: Of/ Emmas Glück

(Andrea)

Der t-raum ist unser kleinstes Theater und wird mit viel Leidenschaft und Herzblut geführt. Heute ist dort "Emmas Glück" zu sehen, eine Komödie mit Tiefsinn. "Ein Unfall führt sie zusammen: Die Schweinezüchterin Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte: einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, dem Land, in dem er den einzigen Traumurlaub seines kurzen Lebens verbracht hat als seine rasante Fahrt an Emmas Bauernhof ein abruptes Ende findet. Und damit beginnt eine ziemlich schräge Liebesgeschichte mit teils traurigen, teils brüllend komischen Episoden. Emma, eine Frau der Tat, versteckt das Geld, das sie gut brauchen kann, und kümmert sich um den Verletzten. Er soll bloß nicht wieder verschwinden: Mann und Geld – besser geht es nicht! Aber dann tauchen der Dorfpolizist Henner, der von jeher für Emma schwärmt und sie am liebsten heiraten würde, sowie Max` Freund Hans, dem er Geld und Auto geklaut hat auf, und sorgen für weitere Turbulenzen. Die zunächst kuriose Beziehung reift zur leidenschaftlichen, von tiefem Vertrauen geprägten Liebe, die beiden hilft, ihre jeweiligen Lebens- und Todesängste zu meistern. Eine äußerst intelligente und unterhaltsame Hommage ans Leben." 20 Uhr

t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Sonntag, 29. April: Tag der Offenen Tür bei der Foodkooperative Futterkreis e. V.

(Uwe)

Ein Verein ist ein großartiges Gebilde, in dem sich Menschen mit ihren Talenten, Herz und Händen ehrenamtlich für eine gute Sache einbringen können. Ich selbst bin seit vielen Jahren Mitglied in meinem Heimatverein und jede Minute gerne dabei, weil ich mich gemeinam mit wunderbaren Menschen engagieren kann. Einen besonderen Verein darf ich Euch heute vorstellen, die Foodkooperative Futterkreis e. V.

Klimaschutz im Alltag? Was kann ich tun? Im Futterkreis kannst Du mit Deinem wöchentlichen Einkauf zum Wandel im Ernährungssystem beitragen. Außerdem lernst Du nette Menschen kennen, denen Umwelt und soziales Miteinander wichtig sind. Wir kaufen gemeinsam direkt und oftmals günstig bei ausgewählten regionalen Erzeuger:innen nachhaltige (meist bio) und weitgehend verpackungs-freie Produkte. Wir verwalten unser Ausgabelager am Bäckerweg selbst und bieten 250 hochwertige Produkte: Säfte, Getreide, Gewürze, frisches Obst und Gemüse, Backwaren, Kosmetik, Reinigungsmittel, Wein, Bier und im Sommer Eis...

Du passt zu uns, wenn Du…

  • … Dich für den Wandel im Ernährungssystem engagieren willst,
  • … eine kleine Gemeinschaft mitgestalten möchtest,
  • … gerne eigene Ideen einbringst und diese auch eigenverantwortlich umsetzen möchtest (Feste und Besuche bei den Erzeuger:innen organisieren, das Lager gestalten u.v.m.)
  • … Deine Skills einbringen möchtest (Social Media, kleinere Reparaturen u.v.m,)
  • ... oder, oder, oder … 

Neugierig geworden? Mehr Infos und Mitgliedschaft: www.futterkreis.de

Beratungstermin per Telefon oder Treffen im Lager: Schreib uns bitte eine E-Mail mit Deinen Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail) an info@futterkreis.de

Tag der offenen Tür: 29.04, 11-14 Uhr im Lager im Bäckerweg 26.

Bild und wesentliche Inhalte: Futterkreis e.V.

Samstag, 29. April: Bach – Bartók – Bihari

(Martin)

Ein Konzert mit dem Streichorchester der Roma und Sinti Philharmoniker

Die Roma und Sini Philharmoniker sind ein Projektorchester unter dem Dach des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt am Main e.V. Es besteht aus professionell ausgebildeten Roma- und Sinti-Musikern, die hauptberuflich in Sinfonie- und Opernorchestern Europas engagiert sind und wird von Riccardo M Sahiti künstlerisch geleitet. 

Die Roma und Sinti Philharmoniker haben sich zum Ziel gesetzt, das musikalische Erbe der Roma und Sinti mit ihrer jahrhundertealten Musiktradition und ihren mannigfaltigen Einflüssen auf die klassische Musik aufzuzeigen und zu bewahren. Sie führen Konzerte auf, deren Programme orchestrale Werke enthalten, die die stilistische Einflussnahme durch die Musik der Roma und Sinti in sich tragen. Außerdem sind für sie im Laufe der Jahre mehrere zeitgenössische Kompositionen als Auftragswerke entstanden, die Roma- und Sinti-Einflüsse bewusst aufgreifen und kompositorisch verarbeiten. Die Roma und Sinti Philharmoniker verstehen sich als Botschafter der Roma- und Sinti-Musikkultur, aber auch einer völkerverbindenden Botschaft über Staats- und Kulturgrenzen hinweg.

Im Bockenheimer Depot werden Werke von János Bihari, Johann-Sebastian Bach, Jaques Offenbach und Béla Bartók zu hören sein. 

Die Roma und Sinti Philharmoniker traten auf zahlreichen namhaften Festivals auf. Mit der mehrfachen Aufführung des „Requiem für Auschwitz“ von Roger Moreno Rathgeb in mehreren Großstädten Europas erlangte das Orchester ebenso viel Aufmerksamkeit wie durch eine 54-minütige, mehrfach in verschiedenen Sendern ausgestrahlten Dokumentation des Kultursenders arte mit dem Titel »Der Dirigent und sein Traum – die Roma und Sinti Philharmoniker« unter der Regie von Margarete Kreuzer. Ein besonders großes Frankfurter Publikum erlebte die Roma und Sinti Philharmoniker im Herbst 2018 open air auf dem Frankfurter Römerberg: Das Orchester trat im Rahmen der Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung der Altstadt auf und nutzte die Gelegenheit, zugleich das Jubiläum »600 Jahre Roma in Frankfurt« zu begehen.  

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/bach-bartok-bihari/?id_datum=3421
Samstag, 29. April um 19.30h
per Frankfurt im Bockenheimer Depot
Foto: © Agentur; Ricardo M Sahiti, Roma und Sinti Philharmoniker

Samstag 29. April: John Levin in der Schweizer 5

(Daniela)

Schade, wir sind nicht da, sonst wären wir heute Abend in die wohl schönste Off-Location Frankfurts, in die Schweizer 5, gegangen, denn da tritt der Frankfurter Sänger, Komponist, Dichter und Grafiker John Levin (a.k.a. Jan Ludwig) um 19:00 Uhr auf.
Auf dem Programm: Stücke aus John Levins aktuellem Album „You want me here“ sowie ausgewählte Gedichte aus seinem Text-Band „In einer Nacht“.
Musikalisch unterstützt wird John Levin an diesem Abend von dem polnischen Jazz-Kontrabassisten Maciek Szczycin´ski (John Scofield, Martin Medeski, Zbigniew Namysłowski, Strjio u. A.), Stephan Weiler (ehem. musikalischer Leiter der Rock-Oper Tommy im Offenbacher Kapitol, Keyboarder der Böhsen
Onkelz und der Band Die Frankfurter). Seine Texte aus dem Band „In einer Nacht“
werden vom Hamburger Schauspieler, Jason Mayer vorgetragen.
Und als Special Gast spielt der wunderbare Puschan Moussawi Malwani auf der Violine.

Ticket-Reservierung
Jan Ludwig, Mobil: 0171 777 66 13, johnlevinmusic@gmail.comTickets: 22 € Ticketreservierung per paypal: jan.ludwig.design@gmail.com
Betreff "Oh Johnny!"

Samstag, 29. April: FFM/ Korridor #6 Live-Vertonung

(Andrea)

Wenn Fluccio eine Live Vertonung von " KRÄNE & BAGGER " ankündigt, verspricht das einen tollen Abend: "Es bahnt sich mal wieder ein netter Abend im Korridor an. Zu Gast eine leidenschaftliche Trickfilmerin mit einer erlesenen Auswahl ihrer Werke. Die vor kurzem von der Presse (FAZ Alexander Jürgs) völlig zurecht zu einem echten " Frankfurter Gesicht " gekürte vielseitige Künstlerin Leo Poth hat mit Ihren Filmperlen schon einige Kontinente bzw. Festivals jeweils auf Einladung bereist. Der musikalische Zusammenhang ergibt sich aus der Zusammenarbeit in punkto Filmmusik .Wie bisher bei Korridor Abenden wird die Künstlerin für Fragen und Infos gerne zur Verfügung stehen. Die tolle Portrait - Zeichnung ist von Oliver Sebel ( auch ein Korridor Fan ) Das Korridor Team freut sich auf einen entspannten Film - Abend in der gewohnt heimeligen Athmosphäre des www.korridor.info bitte wie immer reservieren : bildklang@korridor.info 19 Uhr

Korridor, Schulstraße, Sachsenhausen

Sonntag, 30. April: Of/ Fahrradbasar

(Andrea)

Die Lions Offenbach veranstalten heute einen Fahrradbasar, seit dem Jahr 2009 veranstalten wir regelmäßig im Frühjahr, meist zwischen Ostern und dem 1. Mai. und stets zugunsten eines förderwürdigen Projektes in Offenbach und Umgebung. Im hellen, großzügigen Ambiente der Messehallen ist ausreichend Platz für eine ansprechende Präsentation und für ausgiebige Probefahrten. Das Prinzip des Fahrradbasars ist einfach: Für eine Gebühr von 5,00 Euro kümmert sich der Club in Ihrem Auftrag und zu einem von Ihnen vorher festgelegten Preis um den Verkauf. Nur bei erfolgreicher Vermittlung wird eine Provision von 10% des Verkaufspreises erhoben. Weitere Infos gibt es hier: https://offenbach-rhein-main.lions.de/fahrradbasar

Messe Offenbach, Kaiserstraße, Offenbach

Sonntag 30. April: Walpurgisnacht in der Volksbühne

(Daniela)

Ich war schon ewig nicht mehr bei einem Tanz in den Mai. Ich glaube das letzte Mal war vor 13 Jahren, als ich ungeplant mit der Autorennationalmannschaft in Unna gestrandet bin. Dort fand in einem Betonparkhaus der 70er Jahre ein Tanz in den Mai statt. Man hatte aber netterweise die Betonpfosten mit Birkenzweigen umbunden....

Vielleicht sollte ich in die Volksbühne gehen, denn hier wird in der „Walpurgisnacht“ literarisch, musikalisch und infernalisch in den Mai getanzt! Und Konzertgebräu ist so eine tolle Band, die ich auch schon lange nicht mehr gesehen habe!

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai feiern traditionell die Hexen auf dem Blocksberg (eigentlich dem Brocken im Harz) ein wüstes Fest. Der „Tanz in den Mai“ ist ein Nachhall des infernalischen Treibens, das viele Dichter inspiriert hat, allen voran Goethe im Faust, aber auch E.T.A. Hoffmann, Michail Bulgakov, Theodor Fontane, Hans Arp und viele andere. Schauspielerinnen und Schauspieler der Volksbühne beschwören die Dichter, angeleitet vom Hexenmeister Michael Quast persönlich. Dazu serviert die Gruppe Konzertgebräu ein scharfes musikalisches Süppchen. Nach dem Programm spielt Konzertgebräu im Unteren Foyer zum Tanz auf, mit Klassik, Chanson, Musical, Jazz – alles in einem heißen Kessel zusammen gebräut von dem Flötisten Walter Dorn, der Sängerin Ingrid El Sigai, dem russischen Virtuosen Vassily Dück am Akkordeon, Tobias Mehner an den Drums, Markus Alhenn am Bass und Markus Höller am Piano. Witzig, skurril und immer wieder überraschend.

Termin: 30.4. um 21:00 / Volksbühne im Großen Hirschgraben
Karten sind online erhältlich unter: www.volksbuehne.net
oder telefonisch unter 069 / 427 26 26 49 (Mo-Fr, 9-18 Uhr)

Sonntag, 30. April: FFM/ Roy Hammer

(Andrea)

Zu dieser Band muss man nicht viel erzählen und stimmungsvoller lässt sich kaum in den Mai tanzen. Ein Konzert mit Tradition: Roy Hammer und seine Pralines sind Frankfurts Stimmungsband No. 1 und dass jetzt schon seit über 25 Jahren. Generationen von Frankfurtern haben während ihrer Konzerte auf den Tischen getanzt und sogar das ein oder andere Hochzeitspaar hat sich dort gefunden. Ob in der Batschkapp, dem Oktoberfest, im Waldstadion oder nebenan auf dem Wäldchestag, Roy hat alle großen Frankfurter Bühnen gerockt. Einlass 18.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag, 30. April: Menü in den Mai mit Julian Smith und Simon Horn

(Petra)

Seit April geht es mit dem Programm (und leckerem Essen) im Danzig am Platz wieder richtig los - noch bunter, lauter und vielfältiger. Ich liebe diesen Ort, aber mein Ding ist eher der kühle Drink und das Tanzen. Heute geht hier beides: Das letzte Mal war so schön, dass der Abend nach Wiederholungsbedarf geschrien hat. Julian Smith und Simon Horn kochen auf ein Neues gemeinsam in der Werkstatt des Danzig am Platz – und es verspricht wieder ausgesprochen lecker zu werden! Im Anschluss tanzen wir gemeinsam in den Mai und die wärmere Jahreszeit hinein. Viel Spaß!

Tanz in den Mai, mit Julian Smith und Simon Horn, Ort: Danzig am Platz, Adresse: Ostparkstraße 11, Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt: 48 Euro (ja, ich weiß...aber für ein edles Drei-Gänge-Menü und die Party), Info und Tickets bekomt Ihr hier

Foto: Marie Grosz

Tanz in den Mai: Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

Nach dreijähriger Pause ist sie wieder da. Die beste Parkettpflege, seit es Tanzmusik gibt. Das Hallo-Wach unter den Kirschkernkissen. Der Tanz in den Mai im Literaturhaus. Für Jung und Alt. Den hüftlockernden Auftakt gestalten Markus Klose (Die Gute Agentur) und sein Azubi DJ Litera mit ein paar audiophilen Smoothies. Gefolgt vom Frankfurter Schriftsteller und Ex-Dandy Eckhart Nickel („Spitzweg“, Piper) mit F.A.Z.-Journalistin Elena Witzeck. Hernach legen die Schauspielerin Anna Böger und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt auf. Und zur hirnsausenden Krönung dann die legendären DJanes keilschmidt. Goldstaub also sackweise. Hertzschlag aus Boxen. Wippen und Nippen. Milch für den Tapir. Druck Druck Druck.

Tanz in den Mai, Literaturhaus Frankfurt, Line-up: 21.00 Uhr: MisterHit2000 aka Markus Klose (Business-Coach) & DJ Litera, 22.00 Uhr: Eckhart Nickel (Autor) & Elena Witzeck (Journalistin), 23.00 Uhr: Anna Böger (Schauspielerin) & Hauke Hückstädt (Literaturvermittler), 00.30 Uhr: keilschmidt alias Antje Keil (Lektorin) & Katharina Schmidt (Illustratorin), Adresse: Schöne Aussicht 2, Ticket: 12 (8) Euro (erhältlich ab 29.03., 10.00 h)

Foto: ©Keilschmidt

Montag, 01. Mai: Frida Gold

(Uwe)

Alle die nach dem „In den Mai tanzen“ noch Kraft haben, können sich in der Brotfabrik Frida Gold anschauen. „Das deutsche Pop-Duo meldet sich mit einer Club-Tour und neuen Titeln zurück. Alina Süggeler und Andi Weizel arbeiten bereits seit 2019 an neuen Stücken, haben in ihrer Heimat, dem Ruhrpott, zu sich selbst wiedergefunden und nahmen mit ihren Fans durch neue Songs bereits Kontakt auf: Etwa das aktuelle „Ich habe keine Angst davor, dass die Welt sich weiterdreht“, ein sattes Statement und zeitgemäßer denn je, wenn Frieden und Verzweiflung oft nur ein paar Minuten auseinanderliegen.“

Brotfabrik, 20 Uhr
Frankfurt, Bachmannstr. 2
VVK: 28 € + Service- und VVK-Entgelt
Foto: Homepage Brotfabrik

Jeden Dienstag im Mai (2., 9., 16., 23. und 30. Mai) hellhörig@hauptwache

(Martin)

Konzertreihe des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters

»Mit Musik Gutes tun« – unter diesem Motto steht die Konzertreihe hellhörig@hauptwache, mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, die im Mai bereits zum vierten Mal in der Katharinenkirche stattfindet. Klassische Musik für Alle: Mitten in der Stadt, mitten am Tag stehen unsere Konzerte allen Frankfurter*innen kostenlos offen. Am Ausgang werden Spenden für lokale wohltätige Zwecke gesammelt.

Die letzte Staffel im Herbst 2022 erbrachte Spenden in Höhe von 6000 Euro und ging an den Verein MainLichtblick e.V. Dieser Verein erfüllt kranken Kindern sowie Kindern in Lebenskrisen Herzenswünsche. 

Die Spenden der Frühlingsstaffel sollen dem Verein »Arche Frankfurt am Main« zugutekommen. Dieser Verein setzt sich in Frankfurt unter dem Motto »Kinder stark machen!« dafür ein, dass Kinder, die in finanzieller und emotionaler Armut leben, eine Chance auf Bildung und Entfaltung erhalten durch gemeinsame Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, Spiel- und Sportangebote, Ferien- und Lerncamps; dies geschieht unentgeltlich, unbürokratisch. 

An jedem Dienstag im Mai um 13:15 Uhr in der Katharinenkirche an der Hauptwache findet hellhörig@hauptwache statt, vom 2. bis zum 30. Mai jeweils 45 Minuten lang.  

Am 2. Mai stehen Richard Strauß, Enrique Crespo und Erich Wolfgang Korngold auf dem Programm.

Foto: © St. Katharinengemeinde/Homepage

Dienstag, 02. Mai: The Builders & The Butchers

(Uwe)

Wie die Sportartikelfirma Nike kommt die Folk-Rock-Band The Builders and the Butchers aus dem US Bundesstaat Oregon. Und wie gut eingelaufene Nike-Schuhe blicken sie auf einen langen Weg zurück. Wie Nike haben sich die Mitglieder der Band quer über die Welt verstreut. Trotzdem finden sie immer wieder für Studioalben und Konzerte zusammen., Mit „Hell & High Water“ erschien in diesem Jahr ihr siebtes Studioalbum, das sie gemeinsam auf einem Hausboot im Hafen von Malta geschrieben haben und das einmal mehr ihre Stärken bündelt: eingängige Melodien, ehrliche Texte und energetische Ausbrüche einen die Songs, die sich thematisch mit selbst Erlebtem wie Unruhen und Ausschreitungen in der Heimatstadt, Buschbränden und Dürreperioden sowie persönlichen Rückschlägen beschäftigen.

Brotfabrik, 20 Uhr
Frankfurt, Bachmannstr. 2
VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt
Foto: Homepage Brotfabrik

Neues Wohnen für die Metropolregion: GFB-Symposium'23 am Mittwoch, 03., und Donnerstag, 04. Mai

(Petra)

Ich mache ungern schon wieder hier Eigenwerbung, entschuldigt (ab Mai habe ich wieder andere Themen!) - aber ich finde, wir haben ein spannendes Programm für Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Stadtentwicklungs-Interessierte zusammengestellt: Mit dem GFB-Symposium am 3. und 4. Mai sollen neue Ideen und Lösungsansätze erarbeitet werden, um die Herausforderungen beim Bauen und Wohnen in Metropolregionen zu meistern und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Baupraxis zu gewährleisten. In den vier Themenblöcken „Planen“, „Bauen“, „Wohnen“ und „Zusammenleben“ könnt Ihr vielfältige Impuls-Vorträge, spannende Gäste sowie Austausch und Vernetzung über den Großen Frankfurter Bogen (der Landesinitiative seit 2019 für mehr bezahlbare Wohnungen in der Region) hinaus erleben. Inklusive Exkursionen am Mittwochnachmittag zu innovativen Projekten im Bau beziehungsweise Flächen, die bebaut werden sollen.

GFB-Symposium'23: Resilient. Bezahlbar. Verbunden. Neues Wohnen in der Metropolregion, unter anderem mit: Andrea Lindlohr (MdL), Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg, Michael Obrist, Gründungsmitglied und Partner bei „feld72 – Architektur und urbane Strategien“, Stefan Schulz, freier Publizist, Blogger, Soziologe aus Frankfurt und Julia Erdmann, Architektin, Gründerin von JES Socialtecture u.v.m. Und natürlich mit uns von der Landesinitiative Großer Frankfurter Bogen mit beteiligten Kommunen und dem Minister, Ort: Danzig am Platz, Adresse: Danziger Platz 12, Uhrzeit: Mittwoch ab 10 Uhr, Programm und kostenfreie Anmeldung (limitierte Plätze) hier

Mittwoch, 3. Mai SEXTING

(Martin)

Offener Elternabend vom Kinderschutzbund Frankfurt
Vom Online-Flirt zur Digitalen Gewalt

Digitale Medien bieten Möglichkeiten und bergen Gefahren… Handy, PC und Internet sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen meist selbstverständlich und oft nicht mehr wegzudenken. 

Was aber, wenn die digitalen Medien dazu genutzt werden, um damit gezielt anzugreifen, zu beleidigen, bloßzustellen, zu beschimpfen oder zu erpressen? Formen der digitalen Gewalt, die nicht hingenommen werden muss. 

Bei diesem Elternabend sollen die möglichen Gefahren im Netz, wie Sexting, Mobbing, und Grooming aufgezeigt werden. Auch Beratungs- und Hilfsangebote sollen vorgestellt werden. 

Als Referentinnen wurden eingeladen: Valentina Lauer (Juristin) und Livia Lill (Dipl.-Psychologin; Safe im Recht, Minderschutzbund Frankfurt, Alexandra Roth (Polizistin) vom Polizeipräsidium Frankfurt, Kirstin Koch (Medienpädagogin) vom Jugendschutz Frankfurt. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei; Anmeldung ist nicht notwendig
Mittwoch, 3. Mai um 18.00h
Kinderschutzbund Frankfurt, Orangerie, Comeniusstr. 29
Foto: © Kinderschutzbund Frankfurt

Donnerstag, 04. Mai: AND ALSO THE TREES

(Uwe)

„Too English for the English“. So bezeichnete die englische Radio-Legende John Peel die Post-Punk-Pioniere von „And Also The Trees“. Dass die Band bis heute nur schwer in eine Schublade zu stecken ist, verdankt sie poetischen Lyrics und einem atmosphärischen Klangteppich, der an die ursprüngliche Landschaft Englands erinnert. Zu ihrer Gründungszeit im Jahr 1979 galten „And Also The Trees“ noch als kleiner Bruder von The Cure, was durchaus als Kompliment zu verstehen ist. So äußerte sich Cure-Sänger Robert Smith mehrfach lobend über AATT, die er als eine seiner Lieblingsbands bezeichnete und mehrfach als Support engagierte. Sie sind bekannt für ihre fesselnden Live-Auftritte, ihren einzigartigen mandolinenartigen E-Gitarren-Stil, poetische Texte, dunkle Jazz-Rhythmen und ihre sorgfältig bewahrte Unabhängigkeit.

Das Rind
Rüsselsheim, Mainstr. 11
VVK 26 Euro zzgl. Gebühren, AK 30 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Bild: Homepage Frank Diedrich

Donnerstag, 04. Mai: Kaiser Quartett

(Uwe)

Ich schaue regelmäßig im Programm von Zoom, Brotfabrik etc. nach Veranstaltungen, auf die wir hier in den Ausgehtipps hinweisen können. Normalerweise finden in den von mir überwachten Locations Rockkonzerte statt. Nun komm das Kaiser Quartett in die Brotfabrik und ich kann endlich über Streicher schreiben. „Bei einem Streichquartett denkt man zunächst an eine komplizierte und elitäre Gattung, sowie vielleicht an den lange ersehnten Pausen-Sekt oder an Hustenbonbons.

Mit ihrem Debütalbum KAISER QUARTETT setzen Ingmar Süberkrüb (Bratsche), Martin Bentz (Cello), Adam Zolynski (Geige) und Jansen Folkers (Geige) die klassische Musik allerdings mitunter auf die Auswechselbank, um mit ihrer musikalischen Offenheit und Timing-Akkuratesse Genres wie HipHop, Funk, Electro und Pop gleichermaßen und stilsicher Raum zu geben.“ Ihre Arbeit brachte sie mit diversen Künstlern zusammen und an unterschiedlichste Orte. „Für ihr zweites Album EMPIRE, das im Februar 2023 bei PIAS erschien, haben sich die vier Mitglieder Eigenkompositionen entwickeln. Dabei haben sie im Gegensatz zu ihrem rein instrumentalen Debütalbum diesmal das musikalische Spannungsfeld um vier Vocal Tracks erweitert und kreieren sich ihr musikalisches Empire zusammen mit den langjährigen Wegbegleiter:innen Valeska Steiner (Boy) oder Jarvis Cocker (Pulp). Oha!

Brotfabrik, 20 Uhr
Frankfurt, Bachmannstr. 2
VVK: 25 € + Service- und VVK-Entgelt
Foto: Tim Fulda

Freitag, 05. Mai: The Offenders

(Uwe)

Eine Band, die in Italien gegründet wurde, in Berlin wohnt und einen Hauch Irish Folk in ihren Musikstil verarbeitet, ist äußerst europäisch. Angefangen als 2-ToneSka-Band, haben THE OFFENDERS ihren eigenen Sound entwickelt, der Punk-Rock, Off-Beat und einen Hauch von Irish Folk mit Elementen wie Mandoline oder Bouzouki verbindet. Die Band hat schon immer antifaschistische und antirassistische Gruppen in ganz Europa und anderweitigem Ausland.

Rüsselsheim, Das Rind, Mainstr. 11
VVK 17 Euro zzgl. Gebühren, AK 20 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Frank Diedrich Booking

Sonntag 7. Mai: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)

Pedo hat sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und ich kenne einige, die schon lange auf ein solches Angebot warten: TANZTEE - Tanz, Drinks & Essen auf dem Main am Sonntag!
Ich werde auf jeden Fall dabei sein.

TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main mit Kosmik Kat (Pedo Knopp)
Sonntag, 7. Mai 2022, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat

Die Mainod ist ein historisches Schiff in Frankfurt Höchst, das malerisch zwischen Main und Niddamündung liegt und aufgrund seines nostalgischen Charmes und liebevoller Gestaltung zum Geheimtipp mit Kultpotenzial avanciert ist. Es beherbergt ein kleines Hotel, ein Restaurant mit schwimmender Außenterrasse und die vielleicht schönste Tanzfläche Frankfurts. Dorthin laden Kosmik Kat, Trust Your Audience und die Mainod-Mannschaft ab Sonntag, 7. Mai monatlich zum »TANZTEE - Sunday Sundowner auf dem Main«. Im Festsaal der Mainod und ihres Vorgängerschiffes wurde bereits von 1951 bis in die 1980er Jahre getanzt und gefeiert. Diese Tradition interpretiert das Team neu und bringt Menschen jeden Alters und jeder Herkunft zusammen, um sich bei Musik, Speis und Trank in einem ungezwungenen Rahmen zu begegnen und zu tanzen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Gesellschaftstänze, jeder darf tanzen, wie er möchte!

Mit der neuen Veranstaltungsreihe erfüllt sich der Veranstalter, DJ und Kurator Kosmik Kat einen langjährigen Wunsch: Er möchte die Tanztee-Tradition aufgreifen, um Musikliebhabern und leidenschaftlichen Tänzern, die nachts nicht ausgehen können oder möchten, eine Plattform zu geben. Das Format reflektiert dabei die musikalische Vielseitigkeit des DJs. Seit über 20 Jahren steht er für genre-übergreifende Tanzmusik. Dabei schlägt er Brücken zwischen Electronica, House, Afro, internationalen Rare Grooves, Disco, Tropical Sounds und Breakbeats und verbindet Musik aus unterschiedlichen Genres und Dekaden zu einem fließenden Set.

Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst
Eintritt: €5,- bis €10,-

Mittwoch 10. Mai: Streitclub in der Paulskirche

(Daniela)

Normalerweise findet der Streitclub ja im English Theatre statt, anlässlich des 175. Jubiläums der Nationalversammlung in der Paulskirche findet er diesmal jedoch in der Paulskirche statt. Tickets sind ab jetzt, kostenfrei, buchbar
In einer Welt, in der sich autoritäre Regime immer aggressiver auftreten und auch innerhalb unserer Gesellschaften autoritäre Stimmen und demokratiefeindliche Positionen an Zustimmung zu gewinnen scheinen, müssen wir handeln, um diese Werte zu verteidigen.

Doch wie? Wie können wir demokratische Werte schützen? Wie können wir sicherstellen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine Stimme zu erheben und für seine Rechte einzutreten? Und wie steht es überhaupt um grundlegende demokratische Werte wie Freiheit heute? Kann Demokratie heute noch Freiheit organisieren und schützen?

Nicole Deitelhoff und Michel Friedman werden sich mit der Autorin Thea Dorn und der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang, diesen wichtigen Fragen stellen und nach Antworten suchen.

Es erwartet Sie eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit den Herausforderungen von Freiheit und Demokratie in der modernen Welt. Seien Sie dabei, denn es geht um nichts geringeres als Freiheit und Demokratie heute.

Kosten: Eintritt frei, kostenlose Platzkarten gibt es ab Freitag, 14.04. über das English Theatre: https://cutt.ly/streitclub-tickets  Livestream auf YouTube: cutt.ly/streitclub_live

Veranstaltungsort: Paulskirche
Beginn:19:30 Uhr

Alle Infos zum StreitClub unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/ 

Freitag, 12. Mai: Ezio

(Uwe)

EZIO hat sich seit 1990 eine große und treue Fangemeinde erspielt, die hauptsächlich durch Mundpropaganda entstanden ist und Jahr für Jahr immer wiederkommt. Die Mundpropaganda unterstützen wir gerne durch einen Hinweis hier. „EZIO haben sich durch ihre legendären Auftritte rund um den Globus einen Ruf als energiereiche und mitreißende Band erarbeitet, deren Konzerte sich durch Humor und emotionsgeladene Stärke auszeichnen ebenso wie musikalische Genialität. Es gibt nicht viele Künstler, die – wie EZIO – auf große Band-Begleitung verzichten können. Selbst als Duo sind sie musikalisch spitzen Klasse und bieten ein phänomenales Konzerterlebnis. Dafür sorgt Booga mit seiner Fingerfertigkeit auf der Gitarre, und Ezio hat textlich und melodisch schon immer Songwriting auf höchstem Niveau betrieben. Und da sind durchaus Songs für die Ewigkeit dabei, so wie „Deeper“ oder „Saxon Street“.

Rüsselsheim, Das Rind, Mainstr. 11
VVK 25 Euro zzgl. Gebühren, AK 30 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Frank Diedrich Booking

Freitag, 12.Mai: Sprache deines Herzens

(Martin)

Mehrsprachiger Lyrik- und Musikabend - Ein Abend zum Mitmachen bzw. zum Beteiligen! 

Theaterperipherie lädt ein zum Lyrik- und Musikabend in das Titania. Wer Lust hat, ein Gedicht, einen Song, oder eine Kurzgeschichte von der Bühne aus zu teilen, ist willkommen. Bitte eine E-Mail bis zum 5. Mai schicken an: info@theaterperipherie.de

Die theaterperipherie freut sich über jede einzelne Einsendung! Bitte angeben, ob du selbst vortragen möchtest und falls nicht, ob du beim Vortragen namentlich erwähnt werden möchtest. Jede Sprache ist willkommen! 

Nur zugucken geht natürlich auch. Außerdem gibt’s in der Pause ein gemischtes Buffet. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen. 

Freitag, 12.Mai um 19.30h
Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © theaterperipherie

Ab Samstag 13. Mai: Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit Neue Stadtlabor-Ausstellung

(Daniela)

Anläßlich der Feierlichkeiten zum Paulskirchen-Jubiläum gibt es im Historischen Museum eine neue Stadtlabor-Ausstellung:
Demokratie: Vom Versprechen der Gleichhei
t

Schon am Eröffnungstag der neuen Ausstellung im Stadtlabor „Demokratie – Vom Versprechen der Gleichheit“ bietet das Museum ein umfangreiches Führungsprogramm. Dialog-Führungen mit Kuratorin und Stadtlaborant*innen, eine Familien-Führung durch das neu eröffnete Stadtlabor und eine Dialog-Führung entlang der ebenfalls neuen Themen-Tour „Frankfurter Demokratiegeschichte(n)“.

Samstag, 13.5.23, 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 €/ 4 €, zzgl. jeweils 3 € Führung

Am 18. Mai 1848 tagte die erste Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Anlässlich dieses Jubiläums ist das Stadtlabor „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“ entstanden. Wie kann politische Teilhabe für alle gelingen? Wie kann Demokratie im Alltag aussehen? Wie wollen wir in Zukunft in Frankfurt zusammenleben? Der wichtigste Grundsatz von Demokratie ist die Gleichheit der Menschen. Dennoch können Menschen unterschiedlich am politischen Leben teilnehmen. Ihre Position in der Gesellschaft beeinflusst, wie sie mitsprechen und gehört werden können. Privilegien entscheiden darüber, wie sie sich politisch organisieren und im Parlament vertreten sind. Das widerspricht dem demokratischen Versprechen von Gleichheit.

 

Mehr Informationen: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadtlabor/demokratie  

Eintritt: 8 € / 4 €, für alle bis 18 Jahre Eintritt frei!

Foto: Horst Ziegenfusz

Mittwoch, 17. Mai: Of/ Der Geschmack der kleinen Dinge

(Andrea)

Bis zum 17. Mai sind es zwar noch ein paar Wochen, aber der VVK hat begonnen und erfahrungsgemäß sind die Tickets schnell weg. Daniel schreibt: "Ganz selten hat ein Film besser zu unserem Konzept gepasst als „Der Geschmack der kleinen Dinge“. Eine schmackhafte, perfekt ausbalancierte Kino-Delikatesse, die wunderbar unterhält und garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt – mit den französischen Weltstars Gérard Depardieu und Pierre Richard in herrlicher Spiellaune. In kulinarischer Anlehnung/Verbeugung vor diesem Werk über die Kochkunst und den Neuanfang servieren wir diesmal Tranchen von der rosa gebratenen Entenbrust mit Champignons und Süßkartoffelpüree. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch geschmorten Hokkaido-Kürbis. Beide Gerichte kommen in diesem Fall natürlich mit ganz viel Umami daher. Diese fünfte Geschmacksrichtung, um die es im Film maßgeblich geht, wird Sie und Euch mit Sicherheit nachhaltig begeistern! Als Nachtisch gibt es Mousse au Chocolat mit frischen Beeren. Und auch diesmal überraschen wir mit einem Gruß aus der Küche vorneweg: Zum Sektempfang gibt es am Einlass Umami-Parmesan-Ricotta-Bällchen mit halbgetrockneter Kirschtomate. In einem Wort: Vorfreude!" Wem da jetzt nicht das Wasser im Munde zusammengelaufen ist....ansonsten, ich habe gegoogelt: Gerard Depardieu hat sich zumindest vom Krieg distanziert, seine russische Staatsbürgerschaft wollte er nicht aufgeben.  

Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach am Main

Einlass & Essen ab 18:30 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr 
EVorverkauf: www.kinokulinarisch.de

Samstag 20. Mai: Saigon Soul Revival + Party

(Daniela)

Mein Freund Jan betreibt ja seit vielen Jahren das Musiklabel infracom. Seit einigen Jahren hat er ein neues, sehr aufwändiges Projekt und mit diesem kommt er jetzt endlich auch mal nach Frankfurt. Ich freue mich sehr auf den Abend und weil ich die Musik ja schon öfters gehört habe kann ich nur sagen: Kauft Euch Tickets, das wird bestimmt ein super toller Abend!

 

Saigon Soul Revival ist eine Band aus Ho Chi Minh City, die mit südvietnamesischer Musik von vor 1975 eine ganze popkulturelle Ära wieder zum Leben erweckt – und kunstvoll erweitert. Das Quintett wurde 2016 gegründet und 2017 durch die Reality-Show „Ban Nhạc Việt“ (The Band) so bekannt, dass es anschließend auf großen Festivals wie Vibe Nation und Quest Festival spielte. 2019 produzierte und veröffentlichte der Frankfurter Jan Hagenkötter das Debütalbum „Họa Âm Xưa“ auf seinem Label Saigon Supersound, wo bereits zwei Sampler mit Originalmusik aus dieser Zeit erschienen waren: Musik, die vietnamesische Lyrics und Sounds mit westlichem Rock, Soul, Bolero, Tango und anderen Genres fusionierte, die nach Kriegsende verboten wurden.

Saigon Soul Revival schaffen das Kunststück, einerseits diesen originalen Sound authentisch wiederzugeben, mit Mai Lệ Huyền ist zudem eine der populärsten Sängerinnen dieser Zeit auf dem Album zu Gast. Andererseits entwirft die Band einen kosmopolitischen Gegenwartssound, zu dem etwa auch der vietnamesische Rapper Blacka als Gast beiträgt. Aus der Verbindung von westlichen und vietnamesischen Instrumenten (wie der Mond-Laute Đàn Nguyệt) entsteht eine kraftvolle originäre Musik mit tightem Groove und psychedelischen Texturen, mit der Saigon Soul Revival nun zum ersten Mal nach Europa kommen. Mit dabei ist sogar die Gastmusikerin Hai Phuong, die in Vietnam wirklich sehr bekannt ist.

Vor dem Konzert legt Jan zur Einstimmung pre75 Vietnamese Musik auf und nach dem Konzert legen Jan und DJ Slowz auf und dann wird bei Hip Hop / Funk / Soul / getanzt!

Und ich glaube es gibt auch vietamesisches Streetfood..

Saigon Soul Revival

20.05., 20.00 Uhr , Mousonturm Saal

Hörprobe: https://youtu.be/0G-O9pAatuc

mehr Infos & Tickets unter: bit.ly/3nPpYe2

Foto: Duke Dinh

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Bis Sonntag, 30. April Tschechow. Kirschgarten.

(Martin)

Manchmal stelle ich mir vor, dass es im Theater ein Sneak-Preview - so wie im Kino - gibt: hingehen und nicht wissen, was gespielt wird und sich dabei aber heimlich eigentlich was wünschen…Mein Wunsch wäre klar: Tschechow – am liebsten Alles!

Im Theater Willy Praml in der Naxoshalle gibt es jetzt einen Tschechow, den ‚Kirschgarten‘ und diese Inszenierung von Michael Weber hat und zeigt im Grunde Alles von Tschechow und der seinen Stücken innewohnenden bitterzarten Melancholie - so intensiv und so stark, dass es zum Weinen schön ist.

Wo anfangen zu rühmen?  Natürlich die Halle, die Bühne (auch Michael Weber), doch diesmal ‚andersrum‘, am hinteren Ende des eigentlichen Aufführungsraumes sitzt das Publikum und schaut auf eine Schneelandschaft, die in die Tiefe dahinfließt und es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat. 

In die Weite hinein entwickelt sich die Geschichte vom ‚Kirschgarten‘, der als Ort des verdichteten Lebens mit all seinen Kirschbäumen verkauft werden soll. Ein Clou der Inszenierung ist, dass diese Kirschbäume ‚leben‘ und dargestellt werden von Bewohner*innen des GDA-Altenstifts, gelegen gegenüber der Naxos-Halle. 

Die Besitzerin des Kirschgartens, Ljubow Andrejewna, samt der erweiterten Familie haben das Leben verpasst, sind an der jeweils eigenen Lebens-Haltestelle zurückgeblieben, sind von gesellschaftlichen Entwicklungen überrollt worden, Sicherheiten, Rollen und Konventionen wanken, lösen sich auf und es passt, wenn der Mensch als ‚universelle Fehlbesetzung‘ benannt wird.

Vielleicht ist diese Inszenierung eine riesige Erinnerungsarbeit an das Leben und das Sein überhaupt, das zunehmend und jeden Tag abhanden kommt. Wunderbar und zauberhaft, wie dabei unter der Schneelandschaft, verdeckt, vergegenständlichte Lebenserinnerungen verborgen liegen und wir mit hinein genommen werden in das Entdecken und Aufdecken von Bedeutung, von Vergangenem und Heutigen. 

Sensationell sind die Kostüme (Paula Kern) in ihren Zitaten, auch hier gespiegelt: historisches und pralles Leben. Und natürlich die Schauspieler*innen: neben u.a. Rebekka Waitz, Birgit Heuser, Jakob Gail und Reinhold Behling allen voran Anna Staab, die als Andrejewna und verglimmender Stern in verruchter Attitüde Glanz und Vergänglichkeit auf hochhackigen Pumps durch diese Kirschgarten-Welt trägt. Begleitet und gerahmt wird all dies durch Tschaikowskis Romanze in f-moll in verschiedenen Varianten.

Zum Ende, wenn die Schauspieler*innen durch den eigentlichen Zuschauerraum dorthin, wo wir sonst sitzen, in die Ferne abgehen, dann sind das natürlich auch wir: im Träumen, im Hoffen, im Scheitern, im nicht Wissen, im Suchen, im Wünschen, im Lieben, Sterben, im Lauf der Zeit… Willy Praml selbst spielt den Firs, den Lakai, einen Greis von 87 Jahren, der übrig bleibt und vergessen wird. Er bleibt allein zurück und hält einen Kirschzweig in der Hand, einen der blühen wird – was ein Bild! 

Weitere Infos und Tickets hier: https://theaterwillypraml.de/tschechow-kirschgarten-komoedie/

Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Vorstellungen am 31.3. und 14. – 16., 21. – 23., 28. und 30. April.
Foto: © Seweryn Zelazny

„This is Us 2023“, Ausstellung bis Sonntag, 11. Juni im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Für die vierte Überblicksschau „And this is Us 2023“ sind 11 junge Künstlerinnen und Künstler in den Frankfurter Kunstverein eingezogen. In den Wochen vor der Ausstellungseröffnung haben sie in den Räumen gearbeitet und dort ihre temporären Werkstätten aufgebaut. Dabei entstanden sind neue großformatige Werke. Die Ausstellung hat sich zu einer sichtbaren Bühne für zeitgenössische Nachwuchstalente entwickelt, die an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt und der Hochschule für Gestaltung Offenbach studieren oder gerade absolviert haben. Mit eigens für den Frankfurter Kunstverein produzierten Werken zeichnen sie ein vielstimmiges Bild der Fragen junger Menschen an die Vielschichtigkeit von Identitätssuche, an unsere Gesellschaft und die Zukunft.

And This is Us 2023: Junge Kunst aus Frankfurt, Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Vernissage um 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro

Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)

Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.  

MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier

Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten

(Daniela)

Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten lautet die Devise des Frankfurter Kinderschutzbundes. „Mit Inkrafttreten der Vormundschaftsreform zum 01.01.2023 hat die Ehrenamtliche Einzelvormundschaft Rückenwind bekommen.“ sagt Dr. Anja Sommer vom Frankfurter Kinderschutzbund. Das Jugendamt wird stärker in die Pflicht genommen, vorrangig Einzelpersonen zu finden, die ehrenamtlich Vormundschaften übernehmen. Denn „eine Person, die die Vormundschaft aus bürgerschaftlichem Engagement und nicht im Rahmen einer auf Einkommenserwerb gerichteten beruflichen Tätigkeit übernimmt, ist am ehesten in der Lage, Zeit und persönliche Zuwendung für den Mündel aufzubringen, und ist daher von besonderem Wert für ihn.“ so die Gesetzesbegründung. Ehrenamtliche Einzelvormünder unterstützen Kinder und Jugendliche in allen Lebensbereichen, bieten ein Netzwerk außerhalb der professionellen Jugendhilfe und sind konstante Bezugspersonen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Genau das macht der Frankfurter Kinderschutzbund in Kooperation mit dem Jugendamt und dem Familiengericht Frankfurt schon seit 10 Jahren. „In Frankfurt konnten so bereits über 200 Kinder und Jugendliche von der Unterstützung durch einen Einzelvormund profitieren. Aktuell sucht der Kinderschutzbund vor allem Vormünder für Kinder und Jugendliche aus dysfunktionalen Familien. „Wir suchen Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen und die nicht davor zurückschrecken, dass der Umgang mit belasteten jungen Menschen auch mit Herausforderungen verbunden ist“, so Sommer weiter. Dabei steht der Kinderschutzbund in allen Situationen, bei Fragen und Schwierigkeiten jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung, bietet Gruppenabende, Fortbildungen, Austausch und Supervision.

Der Einstieg in die vorbereitende Schulung ist ab Juni 2023 möglich. Interessierte erreichen uns gerne per Mail an vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de

Weitere Informationen zum Angebot:

Es gibt viele Gründe, warum ein Kind nicht mehr bei seiner Familie leben kann und einen Vormund braucht. Wenn Eltern im Ausland leben, gestorben sind oder nicht in der Lage sind, ihr Kind angemessen zu erziehen, brauchen Kinder und Jugendliche einen gesetzlichen Vertreter, der ihre Interessen wahrnimmt, sich Zeit nimmt und sie auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleitet. Ehrenamtliche Vormünder sind hierfür besonders geeignet, weil der persönliche Kontakt zwischen Vormund und Mündel im Vordergrund steht. Mit ihrem Einsatz ermögli-chen sie Kindern und Jugendlichen so eine bestmögliche Chance auf eine positive Entwicklung und Zukunft.

Für Rückfragen, Interviews und weiterführende Informationen stehen wir gerne auch persönlich zur Verfügung:  Leitung: Dr. Anja Sommer (Juristin) und Brita Einecke (Dipl. Päd.) Telefon: 069 200 62 99-13 oder -12 oder mobil unter 0162 2492499 E-Mail: vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de
Foto: Jeannette Petri

Bis Sonntag, 30. April: Ella Littwitz in der basis

(Petra)

In ihren Installationen und Objekten thematisiert dei israelische Künstlerin Ella Littwitz die Beständigkeit, Legitimität und Überwindung von Grenzen sowie ihre geschichtlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Der grundlegende Zweifel an jenen Markierungen als unverrückbare Entitäten, die vom Menschen aufgrund bestimmter Überlieferungen, politischer Interessen oder religiösen Überzeugungen errichtet werden, prägt dabei ihre Arbeitsweise. Die Frage, wie ein Ort definiert wird, wie seine Grenzen aussehen und sich im Laufe der Zeit verändern, dient als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die sich thematisch beispielsweise mit den Grenzen zwischen Israel und den angrenzenden Gebieten auseinandersetzt. Die Objekte von Ella Littwitz sind sind Zeugnisse: sie tragen Spuren oder setzen sich gar aus ehemaligen, appropriierten Bestandteilen oder Nachbildungen territorialer Abgrenzungen zusammen. Durch die künstlerische Bearbeitung, Neuverortung und Umwandlung dieser Grenzmarkierungen legt sie die Mechanismen politischer Konstrukte und überlieferter Narrative offen. Dabei interessiert sich die Künstlerin für die Brüche, die sich zwischen einem real existierenden und konzeptionell vorgestellten Ort und seinen Grenzen ergeben.

Ella Littwitz: Red mercury, Ausstellung, kuratiert von Christin Müller und Felix Ruhöfer, Ort: basis, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, bis 30.04.: Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14 - 19 Uhr, samstags 12 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)

Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:

Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.

Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de
Mehr Informationen

Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.

Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage
Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei

(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)

Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)

Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick. 

Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro

Bis Donnerstag, 29. Juni: Frankfurter KunstSäule mit Amelie Persson

(Petra)

Zwischen Dystopie und Utopie, zwischen Stadt und Natur changiert das künstlerische Werk von Amelie Persson, die dem Frankfurter Publikum vornehmlich als Zeichnerin und Illustratorin bekannt ist. Wie gehen die Städte mit dem veränderten Klima um, wo bleiben die geplanten grünen Nischen, die Mikrowälder und Parkerweiterungen, die das urbane Leben bei immer heißeren Sommern erst lebenswert machen? Amelie Persson interessiert sich für Pflanzen, die sich dem veränderten Klima anpassen und untersucht unseren sich stetig wandelnden Lebensraum. Die kraftvollen Streifen auf der KunstSäule können als eingedampfte Pflanzenmotive oder abstrahierte Jahresringe gelesen werden. Oder als dekonstruierte Flaggen. Satt aufgetragene Farben bringen die Säule zum Leuchten und Schwingen. Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung: Energetisches Rotorange, tiefes Indigoblau, strahlendes Gelb, zartes Veilchenviolett, cremiges Rosa. Amelie Persson geht es um die Anordnung der Farben, sie spielt mit den Themen Vielfalt und Identifikation. Doch anders als bei einem Regenbogen sind die Farben nicht geordnet. Die lebendige Farb-Kombination löst im Auge des Betrachtenden vieles aus: Erinnerungen, Vertrautheit, Emotionen, Suche nach einer Lieblingsfarbe … "Ich wünsche mir, dass die Farben einladen, das Auge auszuruhen und es eine Art Identifikation geben kann", sagt Amelie Persson selbst zu ihrem Bild. Die Beschäftigung mit Farben als Analogie zu städtischen Lebensraumstreifen ergibt ein vitales Geflecht, das den Betrachter ästhetisch einnimmt und ins Werk hineinzieht.

Amelie Persson „True Colours“ – Ausstellung Frankfurter KunstSäule, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Öffnungszeiten: 24/7, Eintritt: frei 


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