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| 14.04.2023 |
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Wir sind wieder da. Es war ein super Urlaub. Erst ein paar Tage in Lissabon und dann an die Algarve.
Meine Bemerkung im letzten Newsletter, dass ich so eine schlechte Kofferpackerin sei hat sich diesmal wieder bestätigt: Ich hatte diverse Jacken, Mützen und Pullover im Gepäck und sogar Stricksachen.... Nichts davon habe ich gebraucht, denn es war wie im Hochsommer. Schon am ersten Tag haben wir uns alle einen Sonnenbrand zugezogen und mussten erstmal losziehen um kurze Hosen, Sonnencreme und Badesachen zu kaufen, wobei ich natürlich nicht im Wasser war. Weder haben mir Wassertemparatur, noch die eigene Figur zugesagt. Für die muss ich jetzt dringend was tun. Im Urlaub ging das nicht. Da musste ich viele Pasteis essen (an einer einsamen Strandbar in der Nähe von Villa do Bispo habe ich witzigerweise den Pasteis Jochen getroffenen) und leckeren Vinho Verde trinken und diese 0,1er Sagres Fläschen sind ja auch ein Traum.
Ich überlege ob ich meine "Förder"mitgliedschaft bei der TG Bornheim in eine aktive umwandle. Gestern sprach ich mit einer Freundin und die meinte sie würde sich jetzt für ein Bootcamp anmelden.... Schwierige Entscheidung. Das ein oder andere Glas Wein wäre mit Sicherheit auch schon ein Anfang... Ich denke drüber nach. Bestimmt. Aber nicht heute, denn mein Sohn hat sich mit mir, bevor er wieder zurück nach München muss auf dem Friedberger Platz auf einen Feierabendwein verabredet und danach radle ich ins Schauspiel. Es ist die Premiere von Macbeth und morgen gehe ich in den Garten. Gartenarbeit ist ja auch irgendwie Sport.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank auch an das großartige Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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SUCHE / BIETE
Fast unmöglich, wir versuchen es trotzdem: Eine Freundin von mir sucht eine 2-3 Zimmer Wohnung in Bornheim, Ostend, Nordend oder Sachsenhausen für sich und ihre 16 jährige Tochter. Solltet ihr was wissen, auch wenn es ein andere Stadtteil ist, dann meldet Euch bitte bei mir.
Ruben, mein Sohn, sucht auch, aber in München: Er sucht mit 2 Freunden eine 3-4 Zimmer Wohnung bis zu 2.000,- € Kaltmiete in zentralen Stadtteilen (am liebsten Max Vorstadt).
m1-2 Büroräume (27 qm) in einer Bürogemeinschaft zu vermieten. Die Büroräume befinden sich im Nordend-West, Altbau mit hohen Flügelfenstern, ruhig und zentral gelegen. Die Miete beträgt warm 700 €. Kontakt: Katharina mobil: 0163-2031210
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WANTED: Schreibtalent+Projektheld*in

(Petra)
Stelle (Vollzeit) in einem supernetten, engagierten kleinen Team zu besetzen: Wir arbeiten in der Landesinitiative „Großer Frankfurter Bogen“ daran, dass zusammen mit vielen Städten und Gemeinden in der Rhein-Main-Region mehr bezahlbare Wohnungen entstehen.
Das ist wichtig, aber nicht immer einfach – und mit viel Kommunikation verbunden: Redaktionelle Texte, Website, Redeentwürfe, Projektbeschreibungen, Entscheidungsvorlagen für die Chefs, Reportings undsoweiterundsofort. Außerdem haben wir verschiedene Termine (mit dem Minister und/oder Staatssekretär), eigene Veranstaltungen und Projekte, die organisiert, mit internen und externen Schnittstellen abgestimmt und koordiniert werden müssen.
Bei uns ist es abwechslungsreich, wir beschäftigen uns mit spannenden und immer wieder neuen Themen in und um unser Handlungsfeld. Und im Zweifelsfall muss alles schnell gehen. Hierfür brauchen wir Verstärkung: kommunikations- und projekterfahren, textsicher (gerne kreativ-seriös), gut strukturiert und belastbar – und motiviert, sich auch eigeninitiativ einzubringen. Interessiert? Weitere Infos und die Bewerbungsmöglichkeit findest Du hier. Wir freuen uns auf Dich!
Foto: © HMWEVW / Per Schorn
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GEROLLTES über Urlaub und eine Kabinenschlägerei

(Uwe)
Im Urlaub bekommt man nicht viel davon mit, was im Fußball so passiert. Eine über einen alten Röhrenfernseher allenfalls neblige Übertragung von Bayerns Pokalaus gegen Freiburg und die teilweise pixelige Schlussphase des Champions League Spiels der Bayern in Manchester waren alles, was wir in zehn Tagen im warmen Süden verfolgen konnten. Natürlich kann man sich über Spielstände oder Fußballgossip auch über Ticker und Social Media oder den kicker (die schreiben sich offiziell wirklich mit kleinem k am Anfang) verfolgen. Auch wenn wir nicht viel sehen konnten, war doch zu erkennen, bei den Bayern läuft es nicht, nicht nur was die Ergebnisse in Pokalwettbewerben betrifft. Um das zu vermeiden, hatten sie vor wenigen Wochen Julian Nagelsmann freigestellt und Thomas Tuchel verpflichtet. Der kann einem fast leidtun, weil nun er die Niederlagen auf seine Schultern packen und moderieren muss. Zu allem Überfluss sorgt eine Kabinenschlägerei nach dem Spiel in Manchester. Gerade in der Stadt, in der der britische Weltklasseboxer Tyson Fury geboren wurde, boxte Sadio Mané seinen Mitspieler Leroy Sané, bevor sich andere Spieler dazwischenwerfen konnten.
Nein, Fußball ist kein Sport nur für harte Männer, auch für feingliedrige, eher schmächtige und/oder gebildete Personen. Johan Cruyff wog unter 70 Kilo, agierte als Spieler, Trainer und Kritiker stets leidenschaftlich und emotional, war aber alles andere als ein muskulöser Schläger. Auch ich (deutlich schwerer und weniger elegant als Cruyff) kam in fast 50 Jahren Fußball ohne Schlägerei aus. Wie gehen die Bayern nun mit der Situation um, wahrscheinlich haben sie nach Redaktionsschluss meines Beitrages Mané als Verursacher in irgendeiner Art und Weise intern sanktioniert (es ist von Suspendierung die Rede).
Die Website mit dem bescheidenen Namen „karrierebibel.de“ rät im Streitfall zu folgenden Schritten:
1. Entwickeln Sie die richtige Einstellung 2. Kommen Sie erst einmal zur Ruhe 3. Warten Sie nicht auf den anderen 4. Bitten Sie um Entschuldigung 5. Hören Sie dem Gegenüber weiterhin zu 6. Nutzen Sie Ich-Formulierungen 7. Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten
Wird alles schon wieder werden.
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Freitag 14. April: Bridges-Kammerorchester

(Daniela)
Bei ihrem 7. Konzert spielt das Bridges-Kammerorchester ein neues Programm, das auf vielfältige Weise die Themen Nacht und Dunkelheit aufgreift.
Während Orpheus in Monteverdis berühmter Oper in die Unterwelt steigt, um seine Frau Euridike daraus zu erretten, wird in dem durch die ägyptische Sängerin Umm Kulthum weltberühmt gewordenen Lied „Alf leila we leila“ (1001 Nacht) die Liebe beschworen: „In einer langen Nacht der Liebe, süß wie 1001 Nächte, liegt das ganze Leben“. Daneben stehen weitere transkulturelle Uraufführungen zu den Themen Nacht und Dunkelheit von Mitgliedern des Bridges-Kammerorchesters auf dem Programm.
Das Bridges-Kammerorchester wird zum vierten Mal von Bar Avni geleitet, die damit ihr Debüt im hr-Sendesaal feiert. Avni ist seit 2021 Chefdirigentin der Bayer Philharmoniker Leverkusen, Stipendiatin der stARTacademy von Bayer Kultur und Preisträgerin sowie Stipendiatin des Internationalen Kurt-Masur-Instituts 2021.
Dirigentin: Bar Avni Gesangssolistin: Jouana Dahdouh Moderation: Bastian Korff (hr2) Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff
14. April, 20 Uhr, hr-Sendesaal Frankfurt
Tickets: ab 22€ (ermäßigt ab 12,50€) unter https://www.hr-ticketcenter.de/tickets-bridges-kammerorchester-und-gaeste/t13493
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Freitag, 14. April: Nicklas Sahl
(Uwe)
In der Musikplattform Spotify wurde sein Song New Eyes bereits über 23.500.000 Mal gespielt!! Er scheint sich seit seinem Debüt im Jahr 2018 also nicht nur in die Herzen seiner dänischen Landsleute gespielt und gesungen zu haben (Dänemark hat nur 5.800.000 Einwohner).
Nicklas Sahl ist Popsängers und Songwriter, laut Veranstalter ist er "mit seiner Gitarre und seiner unglaublichen Stimme eines dieser Erlebnisse, an die man sich lange erinnert ..."
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2 20 Uhr, Tickets ab 27,20 € Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag, 14. April: Welshly Arms
(Uwe)
Der Bandname Welshly Arms könnte eine Beziehung zu Wales unterstellten. Bekannte Waliser sind: Anthony Hopkins, Catherine Zeta-Jones, Richard Burton, Bonnie Tyler oder Tom Jones. Auch die wunderbare Band Catatonia ist von dort. Ach ja, die Schauspieler Christian Bale, Fußballer Garreth Bale und Sängerin Shirley Bassey kommen von da. Und die Welshly Arms? Die sind nicht von dort, sie sind eine American Blues Rock Band mit Nähe zum Soul aus Cleveland, also aus den USA, genauer aus dem Bundesstaat Ohio. Von dort kommen auch die Black Keys und die wiederum haben die Welshly Arms beeinflusst. Zusammen musizieren sie seit 2013, einer ihrer Karrierehighlights war sicher, dass ein Song von Ihnen den Trailer zum Film The Hateful Eight von Regisseur Quentin Tarantino musikalisch unterlegte.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21 EINLASS 19:00H. 20:00H VVK 30€ zzgl. Gebühren Foto: Homepage
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Samstag, 15. April: Firestorm
(Uwe)
Die Frankfurter Hardrocker bestehen zu 50% aus meinen Mitspielern bei den Alten Herren von Concordia Eschersheim. Eigentlich sind der Sänger, der unser Torwart und der Bassist, der unser rechter bzw. linker Verteidiger ist, noch lange nicht im Alt-Herren-Alter, aber ihre Musik zieht so viel Kraft aus dem Körper, dass es passt. Wer sie und die furiose Band am Samstag im Hard´n Heavy Paradies Königstein erleben wird, hat jetzt schon gewonnen. Dass unsere Mannschaft am Sonntag nicht gewinnt, ist schon entschieden. Wir mussten wieder ein Spiel absagen, weil wir nicht genug Spieler zusammen bekamen. Jetzt gibt es insbesondere keinen Grund mehr für den lieben Keeper Marco Russo sich am Samstagabend auf der Bühne zu schonen. Anders als sein Torwartkollege Manuel Neuer würde er sich bei Ausübung eines gefährlichen Hobbys aber nie in die Situation bringen, längerfristig auszufallen.
Haus der Begegnung Königstein, Bischof-Kaller-Str. 3 19 Uhr
Foto: Firestorm/Facebook
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Samstag 15. April: Saatgut & Jungpflanzen Markt
(Daniela)
Endlich wieder in den Garten! Frühling in der Seilerbahn! Weil für uns auch die Landwirtschaft zur Kultur gehört und wir auf Nachhaltigkeit stehen,laden wir euch ein zum SAATGUT & Jungpflanzen MARKT Am 15. April 2023 von 11.00 – 17.00 Uhr In der Seilerbahn, Halle 3 (bei gutem Wetter auch draußen) Holt euch Saatgut, Pflanzen und Infos zum Thema Garten, Artenvielfalt und Umweltschutz. Für BIO Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Kommt mit Freunden und Familie, wir freuen uns auf euch!
Seilerbahn Kunst & Kultur e.V. Offenbacher Landstraße 190, 60559 Frankfurt am Main Anmeldung von Marktständen und Vorträgen: n.astor@seilerbahn.net
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Samstag, 15. April: Of/ unsere Ozeane und die Meeresschildkroete/

(Andrea)
Im Zweittloft startet heute ein neues Format und der Raum ist ideal, um es sich gemütlich zu machen und die Ohren zu spitzen: Die in Costa Rica lebende Meeresbiologin Christine Figgener ist zu Gast und berichtet über die derzeitigen Problematiken der Ozeane und nimmt uns sowohl mit auf ihre ganz persönliche Reise als auch auf die der Meeresschildkröten. Wie lange gibt es eigentlich schon diese wunderbaren, sanften Tiere? Warum sind sie vom Aussterben bedroht? Welche Dimensionen haben die Verschmutzungen der Weltmeere? Und vor allem – was können wir zum Schutz tun? Sie beleuchtet aber auch das Thema Frauen in der Wissenschaft, stellt die Rolle der großen NGOs vor, veranschaulicht die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation und klärt über Naturschutzhunde auf.
Die im Ruhrgebiet aufgewachsene Biologin studierte in Tübingen und Würzburg, promovierte in Texas und lebt und arbeitet seit 2007 in Costa Rica. Sie heizte die globale Debatte um Einmalplastik an, die in vielen Ländern zu Verboten führte. Vom TIME Magazine wurde sie 2018 zum „Next Generation Leader“ ernannt, seit 2020 ist sie Director of Science & Education für die Footprint Foundation. Außerdem gründete sie und leitet derzeit die Naturschutzorganisation COASTS und die Consulting-Firma Nāmaka Conservation Science in Costa Rica, die sich um den Schutz der Meeresschildkröten bemühen. Als erste Station ihrer Lesereise in Deutschland wird sie bei uns ihr am 30.3. erscheinendes Buch ‚Meine Reise mit den Meeresschildkröten‘ vorstellen, das natürlich auch erstanden und auf Wunsch signiert werden kann. Es verspricht, ein beeindruckender Nachmittag über Klima- und Artenschutz für Klein und Groß gleichermaßen zu werden. Wir freuen uns sehr, dass unser neuer Kooperationspartner, das bam (Buchladen am Markt), auch vor Ort sein wird. Verlockend ist auch unsere Kaffee-, Kuchen- und Weinbar. Da wir nur begrenzte Plätze haben, bitten wir euch um eine Anmeldung unter kontakt@zweitlofft.de Für Vorabneugierige gibt’s Christines Website seaturtlebiologist.com
Zweittloft, Bernardstraße 13 HH, Offenbach
Foto: ©stock.adobe.com – Arthur Kattowitz
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Samstag, 15. April: Dead vs. Alive (Poetry Slam)

(Martin)
Endlich wieder ein Poetry Slam im Schauspiel Frankfurt!
Poetry is dead. Oder nicht? Das soll beantwortet werden… In einem modernen Dichter:innenwettstreit der Extraklasse treten drei lebende und zwei tote Dichter:innen gegeneinander an.
Wer wird als Sieger:in hervorgehen? Altes oder Neues? Klassiker oder junge Wilde? Tiefgang oder Lachfeuerwerk? Das entscheidet am Ende das Publikum!
Für jeden ist vermutlich etwas dabei bei diesem einmaligen Event der Gegensätze, bei dem Bekanntes neu kennengelernt und Neues entdeckt werden kann. Die beiden Hessenmeister:innen und Spoken Word Spezialist:innen Aileen Schneider und Jan Cönig moderieren diese Lyrikschlacht. Mit dabei sind Stars der aktuellen Poetry Slam-Szene und zwei Schauspieler:innen mit Überraschungsfiguren bereits verblichener Wortkünstler:innen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://schauspielfrankfurt.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/seatmap?eventId=12880
Samstag, 15. April um 19.30h Schauspiel Frankfurt, Großes Haus
Foto: © Schauspiel Frankfurt
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Samstag, 15. April: Of/ SuperIllu
(Andrea)
Illustration führt ein stiefkindliches Dasein, oft fehlt die Würdigung als eigenständige künstlerische Arbeit, dabei fehlt es nicht an großartigen Werken. Die Publikation „SuperILLU. Zu einer Theorie der Illustration“, herausgegeben von Juliane Wenzl und Ulrike Stoltz, beleuchtet kulturhistorische Entwicklungen sowie kunst-, medien- und kommunikationswissenschaftliche Perspektiven. Eines der Beispiele für kongeniale Illustrationen sind Bernhard Jägers farbenfrohe Aquarelle zu "Münchhausen" (Büchergilde, 1994). Die Buchgestaltung von Uta Schneider und Ulrike Stoltz tritt in ein raffiniertes Wechselspiel mit der Illustration. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit den Herausgeberinnen mit dem Illustrator ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie seine Illustrationen entstanden sind und welche Überlegungen und Hintergründe zu seinen Entscheidungen geführt haben.16 Uhr.
Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach
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Samstag, 15. April: West-Offenbach/ Psychodelic Flow #5

(Andrea)
Post von Conni, sie schreibt: the music never stops!!! Wie auch bei den vier vorherigen Veranstaltungen spielt die Improvisation, das freie Fließen der Musik die erste Geige. Verschiedene Musiker:innen geben sich in der Alten Seilerei die Ehre - und das Besondere an diesem Abend: die Performances werden ineinanderfließen. Es starten Cyberchill 3000 das Chill-out-Projekt von Member (emptyblaukraut, Der Berg Groovt) mit Conni Maly (Lava 303) an der Saz das übergeht in ihr Brückenstipendium /aktuelles Lava 303 Release "Electric Ladyland" als Teil des psychedelischen Ganzen, tanzbare Improvisationen mit E Gitarre auf Elektronik, wozu sich dann der Eckermeister + Suse Michel hinzugesellen werden , um den Übergang zu The Imperial Mustard zu legen, die als einzige ein richtiges Konzert geben, um den Release ihrer neuen CD "room one" zu feiern. Im Anschluss daran werden Dave Schmidt aka Sula Bassana (Zone Six, The BMS-Labs, Interkosmos), Urgestein des Neo-Krautrock, und der Drummer Steffen Moddrow (The BMS-Labs) das Ruder übernehmen, wozu sich weitere musikalische Gäste aus der Free Flow-Crew gesellen werden.Das ist der Überraschungs Act der Veranstaltung mit gemeinsamen Finale. Wegfliegen garantiert. Wilde Lightshow und Visuals werden den klangvollen Abend optisch abrunden. Macht euch auf eine psychedelische Klangreise gefasst!" Klingt prima und wären wir da, ich würde hingehen. Einlass 18 Uhr
Netzwerk Seilerei, Offenbacher Straße 190, Frankfurt
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Sonntag 16. April: “Julius Meyer. November 1938”

(Daniela)
Wir wollen heute in den Garten. Sollte es immer noch regnen werden wir das Kino vorziehen, zumal Uwe so gerne Dokumentationen sieht.
Die Debatte um den untersagten Auftritt des Musikers Roger Waters in Frankfurt am Main nehmen das Filmhaus Frankfurt und die Deutsch-Israelische Gesellschaft zum Anlass, den Blick auf den avisierten Veranstaltungsort zu richten: Die Frankfurter Festhalle, die während der Novemberpogrome 1938 als Sammelstelle für tausende Juden diente, die von dort in die Konzentrationslager Buchenwald und Dachau deportiert wurden.
Um über die historischen Bezüge des Gebäudes zu informieren und aufzuklären, wird am Sonntag, 16. April um 11 Uhr im Cinéma der Dokumentarfilm “Julius Meyer. November 1938” (D 2018/2019, 25 Min.) des Frankfurter Filmemachers Heiko Arendt gezeigt, der zeitgenössische Bilder mit Schilderungen des Rechtsanwalts Dr. Julius Meyer montiert, der das demütigende und grausame Geschehen schriftlich dokumentierte.
Zuvor wird der bekannte Sprecher Jochen Nix Passagen des Originaltextes von Julius Meyer lesen, die im Film nicht vorkommen. Ebenso wird der historische Dokumentarfilm “Rundgang durch die ‘ILA’ in Frankfurt a/M” (D 1909, 9 Min.) mit Bildern der im Jahr 1909 eingeweihten Halle kurz nach ihrer Fertigstellung zu sehen sein.
Im Anschluss diskutieren Nadine Docktor, Vermittlung und Transfer am Fritz Bauer Institut, und Heiko Arendt, Filmemacher aus Frankfurt, über die Relevanz und Verantwortung einer nachhaltigen Auseinandersetzung mit Tatorten nazistischer Verbrechen. Moderiert wird die Veranstaltung von Simon Arnold, Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt.
Tickets sind beim Cinéma Kino erhältlich
Foto: Filmstill Julius Meyer. November 1938. Ein Film von Heiko Arendt © Heiko Arendt
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Sonntag, 16. April:Of/ Daniel Eyrich

(Andrea)
Mehr Kunst! "Ab April starten wir im Turnus von 4-6 Wochen wechselnde Ausstellungen von Künstlern aus dem Waggon-Umfeld.Den Anfang macht Daniel Eyrich, der an der HfG in Offenbach studiert hat und auch schon mit seinem Musikprojekten im Waggon zu Gast war. Am kommenden Sonntag, den 16.04.23, zeigen wir zur Vernissage ab 14:00 Uhr einige seiner wunderbaren Ätzradierungen. Daniel selbst ist natürlich auch da und kann Euch etwas zu seinen Werken erzählen. Wir kredenzen warme bzw. kühle Getränke und Matz Ernst sorgt für die musikalische Untermalung. Die Vernissage wird ab ca. 16 Uhr nahtlos in dessen Musikveranstaltung „Die 8 Formen der Magie“ übergehen (siehe Waggon-Programm). Daniel Eyrich über seine Kunst: „Meine Arbeiten zeigen als Hybride beide Welten: die digitale und die materielle. Der erste Teil meiner Arbeit ist die Konzeption des Bildes, dabei arbeite ich mit mehreren Bildbearbeitungsprogrammen. Unerlässlich ist es für mich, möglichst viele und unterschiedliche Quellen der Bilderzeugung heranzuziehen, um sie später in einem Bild zu vereinen. So arbeite ich mit fremden Bildmaterial, das ich modelliere, eigens erstellten Mustern und im Programm oder auf dem Papier selbst gemalte Figuren oder Landschaften, die ich dann wieder collagiere und verfremde. Auch die Teile des Motivs, die ich später dann von Hand auf die Druckplatte ergänze, werden schon vorher im Computer mit dem übrigen Teilen zusammen arrangiert. Um das Bild zu übertragen, wird es zuerst auf eine Folie gedruckt und mit einem Lösungsmittel auf die Platte gebracht. Nach dem Entfernen der Folie, kommt die Platte in ein Säurebad, wo sie so lange geätzt wird, bis das Motiv bestmöglichst übertragen wurde. Anschließend bearbeite ich die Platte noch einmal manuell oder ätze sie partielle erneut. Zu sehen ist eine fremde, erratisch verschränkte Wirklichkeit. Sie schwebt zwischen einer endlosen Metamorphose und einer dieser gegenüber stehenden grafischen Endgültigkeit. Es sind Sinnbilder, die ihre eigenen Inspirationsquellen spielerisch in Frage stellen. Ihr dezidierter Eklektizismus ringt um die Anerkennung als eigener Stil identifiziert zu werden, als Einheit des dialektisch Zerbrochenen. Die Versatzstücke der Bilder ringen dabei mit dem Inhalt um die thematische Oberhand. Die Figuren grenzen sich ab, passen sich an, verändern sich und tauschen sich mit ihrer Umwelt aus. Nichts ist hinreichend festgestellt und somit alles in Bewegung.“ Ich setze noch einen drauf, denn dankenswerter Weise konnte ich Daniel für einen kleinen Film gewinnen: https://youtu.be/hYOuhOwMn-4. Wir sind nicht da, sonst wäre ich heute sicher am Waggon.14 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
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Montag, 17. April: Luka Bloom

(Uwe)
Frage für ein Pubquiz: Aus welchem Land kommt Gitarrist und Sänger Luka Bloom? Richtig, der Songwriter ist aus Irland.
„Sein beeindruckendes Gitarrenspiel und seine Stimme reichen völlig aus, um selbst größte Säle mit seiner Musik zu füllen – mehr braucht es schlicht nicht.“, schreibt die Brotfabrik und hat Recht damit. „Im April 2023 werden meine letzten Auftritte in Deutschland rund fünf Jahre in der Vergangenheit liegen. Doch obwohl die Welt zwei Jahre lang stillstand, ist so viel passiert. Die Welt ist ein anderer Ort, mit vielen neuen Herausforderungen. Doch eines brauchen wir immer noch: Lieder. Die Geschichte erzählt uns, was in der Welt passiert ist. Lieder erzählen uns, wie wir uns gefühlt haben, als diese Dinge passiert sind. Und so singe ich fünf Jahre später immer noch meine Songs. Sie überleben. Es ist für mich ein großes Privileg, dass ich nach Deutschland eingeladen werde, um meine Musik mit Euch zu teilen.“
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2 VVK: 23 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 28 € / Sitzplatz 20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 17. April: Thee Sacred Souls

(Uwe)
Bevor Daniel Brettschneider ein guter Freund von mir wurde, mutete er mir einen der schlimmsten Filme zu, die ich bis heute in meinem Leben gesehen habe: The Killing of a Sacred Deer im Freiluftkino auf dem Unigelände in Bockenheim. Zwei Stunden, die sich anfühlten, wie vier Tage im Wartezimmer einer Arztpraxis. Daher macht ich um alles, was den Namen „Sacred“ im Titel hat, einen großen Bogen, hier, bei THEE SACRED SOULS (kein Schreibfehler im ersten Wort) würde ich aber eine Ausnahme machen, weil sich die Ankündigung wirklich verlockend liest: „Alles, was man braucht, ist ein kleiner Funken, um aus dem müden Wintertrott zu kommen. Thee Sacred Souls ziehen ihre Inspiration aus der warmen, goldenen Ära des Souls mit Ikonen, wie Ben E. King, Aretha Franklin und Marvin Gaye. Im April 2023 zeigen sie mit tiefen Grooves und empfindsamen Songs, wie kraftvoll zeitloser Soul live ist.“ Leider muss ich am Montag zu einer Schiedsrichtersitzung nach Rüsselsheim, dort geht es sicher weit weniger schwungvoll zu.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21 Tickets: 24.99€ zzgl. Gebühren 20 Uhr
Bild:Gustavo Olivaro
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Dienstag 18. - Sonntag 23. April: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL
(Daniela)
Ich halte mir die Woche frei, bzw werde jeden Abend ins Kino gehen, denn das LICHTER Filmfest feiert vom 18. - 23. April das Kino, die Liebe und natürlich die Liebe zum Film! Freuen könnt Ihr Euch auf Filme aus mehr als 20 Ländern, 3 Wettbewerbe, spannende Vorträge, Performances, Partys, Veranstaltungen rund um das Jahresthema Liebe und vieles mehr! Als wäre das nicht genug: Parallel verbindet der 3. Kongress Zukunft Deutscher Film 5 Jahre Frankfurter Positionen mit 100 Jahren Frankfurter Schule!
Mehr als 70 Filme aus aller Welt – davon zahlreiche Welt- und Deutschlandpremieren – gibt es auf dem 16. LICHTER Filmfest vom 18. bis 23. April 2023 zu sehen: verspielte, ultra-romantische, schräge, kluge, queere, poetische, exzessive, sprachgewaltige, kurze und lange Filme. Es ist ein wunderbar wahnsinniges Programm geworden – so wie die Liebe. Überzeugt Euch selbst!
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Dienstag 18. April: Lichter Filmfest: Bis ans Ende der Nacht

(Daniela)
Heute gehen wir zum Eröffnungsfilm: Bis ans Ende der Nacht von Christoph Hochhäusler
Robert arbeitet als verdeckter Ermittler und soll einen Frankfurter Großdealer dingfest machen: Viktor ist Clubbesitzer und betreibt eine erfolgreiche Webseite, über die er im großen Stil Drogen aller Art vertickt. Um mit ihm in Kontakt zu kommen, täuscht Robert eine Beziehung mit der Trans* Frau Leni vor, die den Kriminellen von früher – vor ihrer Transition – kennt. Doch schnell wird die gespielte Liebschaft kompliziert. Robert ist sich seiner Gefühle nicht sicher, Realität und Ermittlungsstrategie verschwimmen. Für Leni ist die Sache klarer, denn sollte die Mission scheitern, muss sie zurück in den Männerknast.
Hochhäusler inszeniert einen düsteren Krimi mit kompakter Handlung und spielt dabei mit Genre-Elementen. Im Vordergrund stehen die spannungsreiche Chemie des Undercover-Pärchens und ihr eindrücklicher Gegenspieler. Überraschen kann Bis ans Ende der Nacht mit dynamischer Kameraführung und einem kontrastreichen Umgang mit dem nostalgischen Herzschmerz-Soundtrack.
„Kinofilme über verdeckte Ermittlungen gibt es viele, es handelt sich um ein eigenes Untergenre. Aber Christoph Hochhäuslers Film Bis ans Ende der Nacht, der letzte von fünf deutschen Beiträgen im Berlinale-Wettbewerb, schlägt einen eigenen Weg ein. Er hält sich an die Gesetze des Genres und lädt den Thriller melodramatisch auf. Die Spannung, die daraus erwächst, ist auch den Hauptdarsteller[:inne]n Timocin Ziegler und Thea Ehre zu verdanken." (Christian Schröder, Tagesspiegel)
20:15, Cinestar Metropolis, Tickets hier
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Mittwoch 19. April: Lichter Filmfest: 49 Problems (and my future is one)

(Daniela)
49 Problems (and my future is one) von Maxi Buck
Wie weit darf Protest gehen, wenn man die eigene Lebensgrundlage gefährdet sieht?
49 Problems (and my future is one) begleitet die Proteste gegen den Bau der Autobahn 49 im Dannenröder Forst und den Gerichtsprozess gegen „Ella“. Die Aktivistin, die ihre Identität nicht preisgeben will, wird beschuldigt, einen Polizisten bei einer Räumungsaktion gefährdet zu haben.
Filmemacher Maxi Buck ist mit der Kamera mitten im Geschehen und fängt die Kämpfe um den Erhalt des Waldes auf eindringliche Weise ein. Der Regisseur über den Film: „Mein Film über die A49 und die Proteste fängt da an, wo die anderen Filme aufhören. Es gibt keinen Film, der sich so konkret mit der Thematik Ella beschäftigt. Ella wurde während der Proteste im Dannenröder Wald inhaftiert, weil ihr vorgeworfen wurde, einen SEK-Beamten auf einem Baum in 15 Metern Höhe ins Gesicht getreten zu haben. Das war eine Geschichte, die mich besonders bewegt hat und wo für mich sehr schnell klar war, dass darauf mein Fokus liegt. Und so endet mein Film dann, wenn der Prozess um Ella endet.“ (Maxi Buck im Interview mit hessenschau.de)
Eldorado Filmtheater. 18:15 Uhr, in Anwesenheit des Regisseurs
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Mittwoch, 19. April: FFM/ OK Kids

(Andrea)
"Unfassbar! Wir werden 10 Jahre! 2013 war das Jahr, in dem uns bewusst wurde: Es wird sich lohnen, 100% für diese Band zu geben und sich für die eine Sache zu verschwenden. Die Band war nicht mehr nur ein ambitioniertes Hobby, sondern: Liebe, Freundschaft, Freizeit, Job, Privatsphäre - also eigentlich Alles. Es hat sich angefühlt, wie ein nicht enden wollender Rausch an uns, aus über 100 Shows in 10 Monaten und natürlich trugen auch die von uns propagierten Kaltgetränke dazu bei. 2023 möchten wir mit euch das ganze Jahr lang dieses Jubiläum feiern. Ohjaa! Wir haben ganz viel aufregende Dinge vor. Eine Sache können wir schon verraten: Die DREI - Tour wird zum großen Jubiläums - Abriss! 10 Jahre, 10 Städte - und wie es der Zufall will, beginnt die Tour am 12.04.23 auf den Tag genau 10 Jahre, nachdem unser Debütalbum rausbekommen ist." Die das schreiben, haben sich vor 10 Jahren aufgemacht, von Gießen aus die Welt zu erobern und das in gewisser Weise auch geschafft: "Ok Kid beziehen dabei sowohl die abgefahrenen Glücksmomente als auch negative Schattenseiten des Erwachsenwerdens mit ein. Ihre Lyriks bieten somit Identifikationspotential für ein sehr breites Publikum." Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Donnerstag 20. April: Lichter Filmfest: The Ordinaries

(Daniela)
The Ordinaries von Sophie Linnenbaum
Die Welt ist aufgeteilt in Haupt- und Nebenrollen und Menschen mit Filmfehlern werden verfolgt und ausgegrenzt. Die 16-jährige Paula bekommt die Chance, von einer einfachen Nebenfigur zu einer Hauptfigur befördert zu werden. Die entscheidende Prüfung steht kurz bevor. Das Problem ist nur: Ihr gelingt es nicht, eine eindringliche Filmmusik zu komponieren, die Grundbedingung für Hauptfiguren ist. Paula begibt sich auf die Suche nach einer Lösung und stößt dabei auf die geächteten Outtakes, mit denen sie mehr verbindet, als sie geahnt hat.
Mit ihrem Debütfilm THE ORDINARIES ist Sophie Linnenbaum etwas gelungen, was im deutschen Film nicht besonders oft passiert: Der Film strotzt vor guten Einfällen! Beim Filmfest München gab's dafür den Förderpreis "Neues Deutsches Kino", First Steps gab's on top, Deutschlands wichtigster Nachwuchspreis. Voller Witz und Kreativität und mit großer Liebe zum Detail erzählt Sophie Linnenbaum in THE ORDINARIES eine überraschende Parabel, die in einer fiktiven, in drei Klassen geteilten, "Film-Welt" spielt. Auch die Presse überschlägt sich förmlich. Der SWR schreibt "Ein außergewöhnlich origineller, experimentierfreudiger und mutiger Film."
19:30 Uhr, Kino im Deutschen Filmmuseum
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Donnerstag 20. April: Fortuna Ehrenfeld

(Daniela)
Eigentlich wollte ich zum Lichter Filmfest, aber jetzt habe ich gesehen, dass Fortuna Ehrenfeld in die Centralstation kommen, da muss ich natürlich mit Uwe hin!
Die "Reisegruppe Seltsam" steht für ehrliche, deutsche Indie-Musik und ist bekannt für grandiose Liveshows. Support: Eva Niedermeier.
Die Kölner Band Fortuna Ehrenfeld ist aus der deutschsprachigen Indie-Szene längst nicht mehr wegzudenken. Hier trifft eigenwillige Poesie auf tiefe Gelassenheit, auf „Jawollja, so isses!“ und Herzschmerz. Elektronischer Beat und wilder Gitarrensound tragen eingängige Texte ohne Umwege direkt hinein in Ohren und ohne Umwege mittenrein ins Herz. Fünf Platten, eine EP, ein französischsprachiges Album, hunderte schweißtreibende Konzerte in nur wenigen Jahren: Das soll der Band erstmal jemand nachmachen! Und sie werden nicht müde, wollen nur spielen. Wir lassen sie nur allzu gern! Als Support steht Eva Niedermeier auf der Bühne. Die 25-jährige Singer-Songwriterin besingt Betrug, Herzschmerz, Tod, Verzweiflung, Enttäuschungen und verbrannten Polaroidbilder; Hotelbetten und Abschiede. Sie erzählt vom Morgen danach und vor allem vom Abend davor. Themen mit Tiefgang, vorgetragen mit kindlicher Leichtigkeit und frecher.
Tickets: https://ztix.de/hp/events/15517/info
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Freitag, 21. April: Tanzen - oblique im saasfee*pavillon
(Petra)
Noch so ein Lieblingsort von mir - und ich habe mir vorgenommen, wieder mehr Tanzen zu gehen. Wenn es Euch ähnlich geht, kommt doch zur Clubnacht im Untergeschoss ins wunderbare saasfee, das oft eine gute Mischung an Musik und Menschen zu bieten hat. So hoffentlich heute auch. Und es ist Frühling - ich weiß nicht, wie viele Nächte ich hier schon im Garten, vor der Tür dauerquatschend verbracht habe. Wenn Ihr noch mehr gute Gründe braucht: Der Tiefgarten und der Satellit im Tiefgarten sind auch super (an den Wochenenden kann man hier tagsüber auch gechillt einen Kaffee trinken). Aber Clubben brauchen wir alle doch gerade wieder viel mehr, oder?
Artwork by Evelyn Siegmund
oblique//L.F.T., Nils Fock, Electric Evelyn, Ort: saasfee+pavillon, Adresse: Bleichstraße 66HH, Uhrzeit: ab 22 Uhr, Eintritt: 5 Euro bis 23 Uhr, danach 8 Euro
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Die Foodkooperative Futterkreis e. V. im Nordend nimmt neue Mitglieder auf und informiert

(Uwe)
Ein Verein ist ein großartiges Gebilde, in dem sich Menschen mit ihren Talenten, Herz und Händen ehrenamtlich für eine gute Sache einbringen können. Ich selbst bin seit vielen Jahren Mitglied in meinem Heimatverein und jede Minute gerne dabei, weil ich mich gemeinam mit wunderbaren Menschen engagieren kann. Einen besonderen Verein darf ich Euch heute vorstellen, die Foodkooperative Futterkreis e. V.
Klimaschutz im Alltag? Was kann ich tun? Im Futterkreis kannst Du mit Deinem wöchentlichen Einkauf zum Wandel im Ernährungssystem beitragen. Außerdem lernst Du nette Menschen kennen, denen Umwelt und soziales Miteinander wichtig sind. Wir kaufen gemeinsam direkt und oftmals günstig bei ausgewählten regionalen Erzeuger:innen nachhaltige (meist bio) und weitgehend verpackungs-freie Produkte. Wir verwalten unser Ausgabelager am Bäckerweg selbst und bieten 250 hochwertige Produkte: Säfte, Getreide, Gewürze, frisches Obst und Gemüse, Backwaren, Kosmetik, Reinigungsmittel, Wein, Bier und im Sommer Eis...
Du passt zu uns, wenn Du… - … Dich für den Wandel im Ernährungssystem engagieren willst,
- … eine kleine Gemeinschaft mitgestalten möchtest,
- … gerne eigene Ideen einbringst und diese auch eigenverantwortlich umsetzen möchtest (Feste und Besuche bei den Erzeuger:innen organisieren, das Lager gestalten u.v.m.)
- … Deine Skills einbringen möchtest (Social Media, kleinere Reparaturen u.v.m,)
- ... oder, oder, oder …
Neugierig geworden? Mehr Infos und Mitgliedschaft: www.futterkreis.de
Beratungstermin per Telefon oder Treffen im Lager: Schreib uns bitte eine E-Mail mit Deinen Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail) an info@futterkreis.de
Tage der offenen Tür: 15.04 & 29.04, jeweils 11-14 Uhr im Lager im Bäckerweg 26. Online-Info-Abend: 17.04, 19.30 Uhr (Anmeldung bitte bis Donnerstag, 6.4.2023 per E-Mail an info@futterkreis.de; Einwahllink nach Anmeldung)
Bild und wesentliche Inhalte: Futterkreis e.V.
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Freitag, 21. April: Team Scheisse
(Uwe)
Im Podcast „Fest & Flauschig“ feiern Jan Böhmermann und Oli Schulz häufiger die Bremer Punkband mit dem blumigen Namen Team Scheisse (noch besser finde ich den Namen ihres Supports Ersatzkopf). Dass die Band aus Bremen kommt, ist unschwer dem Titel der aktuellen Platte, 042124192799 zu entnehmen. Zu erwarten sind kurze, sehr rockige, gitarrenbasierte Songs mit nicht alltäglichen Titeln und Texten.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21 EINLASS 18:00H VVK 20 € zzgl. Gebühren Bild: Homepage Zoom
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Freitag 21. April: Lichter Filmfest: Disco Boy

(Daniela)
Den Film will ich unbedingt sehen, nicht nur, weil der Regisseur aus Apulien kommt, sondern vor allem wegen Franz Rogowski.
Disco Boy von Giacomo Abruzzese
Ein belarussischer Kämpfer reist nach Nigeria, um für Frankreich in den Krieg zu ziehen. Als Gegenleistung wird ihm ein französischer Pass versprochen. Aber die Guerillakämpfer vor Ort sind bereit, alle Kräfte einzusetzen, um ihre Souveränität zu behalten. Wie weit werden sie gehen, um ihr Territorium zu verteidigen? Liebe kann viele Formen annehmen und, wenn das, was man liebt, angegriffen wird, auch zu Aggressionen führen. Ein stilvoller, hinreißender und überraschender Film, dessen Handlung von obskuren Mächten getrieben ist und den man nicht so leicht vergisst.
„Dass Disco Boy zum Erfolg wird, ist zum einen Franz Rogowski zu verdanken, der die Geschichte bis zum Ende mit seiner Präsenz zusammenhält. Der Film lebt aber auch von den ungewöhnlichen Bildideen von Kamerafrau Hélène Louvart. Die nächtlichen Kämpfe zwischen Fremdenlegionäre und Rebellen sehen wir nur in Form von Infrarotbildern aus einem Nachtsichtgerät – und die zerstörten Landschaften des Nigerdelta erinnern mitunter an die Killing Fields von "Apocalypse Now".“ (Carsten Beyer, rbbKultur)
„Der italienische Regisseur Giacomo Abbruzzese schuf mit Disco Boy ein wirklich stilvolles Debüt. Ein visuell aufregendes, ehrgeiziges und ausgesprochen verrücktes Abenteuer in das dunkle Herz des Imperialismus oder doch in etwas ganz anderes: das Herz einer alternativen Realität oder eines transzendenten neuen Selbst. Das ist mutiges Filmemachen: ein Film, der einen mit seiner beeindruckenden Filmarbeit blendet, aber gleichzeitig auch mit seinem Geschichtenerzählen mitreißen möchte.“ (Peter Bradshaw, The Guardian)
22:00 Uhr Eldorado Filmtheater
Tickets hier, Trailer hier
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Freitag 21. April: Lichter Filmfest: Sieben Winter in Teheran
(Daniela)
Sieben Winter in Teheran von Steffi Niederzoll, Hessenpremiere
Das Urteil lautet Blutrache: Im Alter von 19 Jahren wird Reyhaneh Jabbari zum Tode verurteilt. In einem Akt der Selbstverteidigung ersticht sie während eines Vergewaltigungsversuchs den Täter. Steffi Niederzolls Dokumentarfilm rekonstruiert die Geschichte der Studentin anhand von Briefen und Tagebucheinträgen, die sie im Gefängnis verfasst hat. Gemeinsam mit ihrer Mutter und einer beeindruckenden Entschlossenheit kämpft Reyhaneh für die Rechte der Frauen im Iran und gegen juristische Willkür.
In ihrem bedrückenden und erschreckend aktuellen Debütfilm nutzt Niederzoll originale Bild- und Tonbandaufnahmen, die aus dem Iran geschmuggelt wurden. Reyhanehs Schwestern und ihre Mutter Shole Pakravan leben seit 2017 in Deutschland.
Kino im Deutschen Filmmuseum, 20:30 Uhr Tickets (c) Mig Sieben
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Freitag, 21. April: OF/ Bishop-Mathisen

(Andrea)
Aus Norwegen direkt in den Waggon kommen Svein Rikard Mathisen (guitar, electronics) and John Derek Bishop (live-sampling, electronics) und bringen «Calm Brutalism» mit. Das passt ganz gut in unsere Stadt, schließlich gibt es hier nicht nur das Isenburger Schloss mit der schönsten Renaissance-Fassade diesseits der Apen, sondern auch ein brutalistisches und formschönes Rathaus. "Svein Rikard Mathisen has released three albums, written one commissioned work for the Nattjazz-festival in Bergen and been touring extensively for the last seven years, with his own projects. John Derek Bishop has released five albums on Jazzland Recordings (under the alias Tortusa) and was nominated for Spellemannsprisen (Norwegian Grammy) for «I Know This Place - The Eivind Aarset Collages». He has collaborated and released music with Arve Henriksen, Eivind Aarset, Erland Dahlen, and Jan Bang to name a few. His latest solo album “Bre” received 4 of 5 stars in Mojo Magazine and Future Music Magazine. Quotes about «Calm Brutalism» 'This is something that works better with every listen, the tiny details making their way out like petals unfurling aer warmth and rain. It draws you away from the travails of the day and places you somewhere new and enticing. It is an adventure worthy of any sound loverʼs time.' Mr Olivetti at https://freq.org.uk/ ' "Calm Brutalism" is not only an unusual experiment, which may initiate a completely new musical trend, but also an album that is perfectly listenable in isolation from its sonic idea. It is an album that is unconditionally engaging and intriguing from start to finish.' Robert Ratajczak at https://longplayrecenzje.blogspot.com/". Oha, also los gehts um 20 Uhr.
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Samstag, 22. April: KADAVAR & GRAVEYARD
(Uwe)
Ein Doppelkonzert im Zoom, mit Kadavar und Graveyard und dazu noch einem Support. Daher geht das Ganze schon um 19 Uhr los. Ich kannte beide Bands bisher nicht, daher schaute ich auf Wikipedia nach. KADAVAR ist aus Berlin und wird dem „Proto-, Stoner- und Psychedelic-Rock“ zugerechnet. Graveyard wiederum ist eine schwedische Hard-/Psychedelic-Rock-Band. Was beide Bands auch den ersten Blick verbindet ist eine Heimat in Europa und Psychedelic-Rock, hinzu kommt (auf den zweiten Blick), dass alle Musiker einen ausgeprägten Haarwuchs haben. Graveyard platziert die Alben beständig in den schwedischen Top Ten. Über Kadavar steht in der Ankündigung: „Known as Europe’s unstoppable force in the rock and roll circus ...“
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21 EINLASS: 18:00H / Beginn: 19:00H VVK 35€ zzgl. Gebühren
Foto von Kadavar: Homepage Zoom
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Samstag, 22. April: Purple Schulz

(Uwe)
Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Konzert von Purple Schulz im Bürgerhaus Sprendlingen. Es war die Tour zu der Platte, auf der die Songs „Nie genug“ oder „Herz voller Gold“ waren. Wir, die Brüder der aktiven Offenbacher Kulturmacherin Ida Todiscos, Gino und Mario, und ich, fuhren aus unserer Heimat Goddelau im Jahr 1988 in einem der vielen Renaults der Familie Todisco ohne Navigationssystem in unbekanntes Land und erlebten ein wirklich gutes Konzert. Gut, weil das Konzert zu keiner Zeit kitschig war und Purple Schulz schon damals einige gute Songs im Repertoire hatte, besonders „Es tut weh“, das bis heute wohl beste Lied in seinem ganzen Katalog. In den darauffolgenden Jahren sahen wir noch einige Konzerte, bis Langzeitpartner Josef Piek verschwand und es ruhiger um Purple Schulz wurde. Er tourt aber bis heute, in kleiner Besetzung, nur begleitet von seinem Klavier und einem Gitarristen. So kommt er nach Hoechst und wird sicher „Kleine Seen“, „Verliebte Jungs“ oder „Sehnsucht“ spielen. Wer hingehen will, geht hin, freut sich und gibt nichts auf das Geschwätz von denen, die immer schon die bessere, die anspruchsvollere Musik gehört haben. Ich schreibe das, weil ein Freund von mir neulich auf einem Konzert von ihm war und sich danach dumme Kommentare in den Sozialen Medien gefallen lassen musste.
Neues Theater Frankfurt, Emmerich-Josef-Straße 46a 20 Uhr Tickets um die 30 EUR
Foto: Homepage Neues Theater Hoechst
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Sonntag 23. April: Lichter Filmfest: Einzeltäter Teil 3 – Hanau
(Daniela)
Einzeltäter Teil 3 – Hanau von Julian Vogel
Am 19. Februar 2020 ermordet ein Rechtsterrorist neun Menschen in Hanau: Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov. Angehörige und Überlebende müssen bis heute um die vollständige Aufklärung des rassistischen Anschlags kämpfen.
Filmemacher Julian Vogel zeichnet ein Porträt dreier betroffener Familien zwischen Wut, Trauer und Entschlossenheit – für Konsequenzen und Gerechtigkeit. Der Film ist Teil einer Trilogie, die sich den Opfern der Anschläge in München (2016), Halle (2019) und Hanau widmet.
Unter anderem mit: Armin, Dijana und Karim Kurtović, Çetin Gültekin und Serpil Temiz Unvar
16:00 Uhr, Eldorado Filmtheater, in Anwesenheit des Regisseurs
Tickets: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/show/2565453807/2761849750
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Montag, 24. April: Bruckner, Zerrissen Tour 2023

(Uwe)
Wären mein älterer Bruder und ich auf die Idee gekommen, professionell Musik zu machen, hätten meinen Eltern aus Sorge bis heute keine Nacht durchgeschlafen. Einen Musiker hätten sie vielleicht ausgehalten, ein Klumpenrisiko wie ein musizierendes Brüderpaar hätten sie nicht verkraftet. Es gibt aber Gott sei Dank, Künstler, die sich über solche Ängste hinwegsetzen und das Publikum mit ihrer Musik beglücken. Was wäre mein Leben ohne die Band The National, die immerhin aus zwei Brüderpaaren und einem Sänger besteht. Auch mein Lieblingssänger Stephan Eicher startete mit seinem Bruder Martin, dem Kopf von Grauzone. Und auch die Bruckners werde sicher den einen oder die andere beglücken. Sie schreiben über sich selbst auf Ihrer Homepage: „Die beiden Brüder aus München umarmen musikalisch die Zerrissenheit, die sie seit ihren Anfängen als Singer-Songwriter-Duo begleitet. Zwischen Pop und Indie, Konzept und Freiheit, Weiterentwicklung und sich-treu-bleiben: Bruckner haben akzeptiert, dass es im Leben kein richtig oder falsch gibt und dass man sich musikalisch keine Grenzen setzen oder in Schubladen passen muss. Sie überraschen mit jeder Veröffentlichung, verbinden Zeitgeist und zeitlos, Indiepop und Rap-Flows, Autotune und Akustik-Balladen, Gitarren und 808s."
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21 EINLASS: 18:00H / Beginn: 19:00H VVK 25€ zzgl. Gebühren
Foto: Homepage Zoom
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Donnerstag, 27. April: FFM/ Wellbad

(Andrea)
„WellBad hat das Storytelling im Rock perfektioniert“ schreibt der GENERAL ANZEIGER, WellBad sind zurück mit einem Urknall heißt es auf der Seite der Batschkapp. Mit ihrem brandneuen Studioalbum BAD HABITS vereinen die musikalischen Weltenwandler spielerisch und facettenreich retro-verliebtes Songwriting mit ungewöhnlichen Klangkompositionen und kreieren damit ihren auch in Nordamerika gefeierten NEW BLUES-Sound. „Dieses Album hat mein Leben gerettet und es gleichzeitig beinahe zerstört“, sagt Singer Songwriter Daniel Welbat über sein fünftes Studioalbum. Wie viele Künstler während des Corona Lockdowns ging auch Welbat mental in die Knie. Abgeschottet von der Welt fiel sein Blick ungefiltert auf das, was man gerne schlechte Angewohnheiten nennt. Das Ergebnis dieser Transformation live zu erleben, wird ein Ereignis! Daniel Welbats kraftvolle, sonore Stimme tänzelt hemmungslos zwischen verrauchter Jazz-Kneipe und elektrisierendem Rock-Konzert. Er schreit, grunzt, summt, flüstert, singt und rappt! Diese Stimme klingt wie hundert Leben! Bühnentier Daniel Welbat und seine elektrisierende Hamburger Band liefern eine ur-dynamische Liveshow der Extraklasse, die die Zuschauer zwischen Himmel und Hölle taumeln lässt. 20 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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Sonntag 29. April: John Levin in der Schweizer 5

(Daniela)
Sonntags gehe ich ja eigentlich nie aus, aber heute mache ich eine Ausnahme und gehe in die wohl schönste Off-Location Frankfurts, in die Schweizer 5, denn da tritt der Frankfurter Sänger, Komponist, Dichter und Grafiker John Levin (a.k.a. Jan Ludwig) um 19:00 Uhr auf. Auf dem Programm: Stücke aus John Levins aktuellem Album „You want me here“ sowie ausgewählte Gedichte aus seinem Text-Band „In einer Nacht“.
Musikalisch unterstützt wird John Levin an diesem Abend von dem polnischen Jazz-Kontrabassisten Maciek Szczycin´ski (John Scofield, Martin Medeski, Zbigniew Namysłowski, Strjio u. A.), Stephan Weiler (ehem. musikalischer Leiter der Rock-Oper Tommy im Offenbacher Kapitol, Keyboarder der Böhsen Onkelz und der Band Die Frankfurter). Seine Texte aus dem Band „In einer Nacht“ werden vom Hamburger Schauspieler, Jason Mayer vorgetragen.
Ticket-Reservierung Jan Ludwig, Mobil: 0171 777 66 13, johnlevinmusic@gmail.comTickets: 22 € Ticketreservierung per paypal: jan.ludwig.design@gmail.com Betreff "Oh Johnny!"
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Sonntag, 30. April: Menü in den Mai mit Julian Smith und Simon Horn
(Petra)
Seit April geht es mit dem Programm (und leckerem Essen) im Danzig am Platz wieder richtig los - noch bunter, lauter und vielfältiger. Ich liebe diesen Ort, aber mein Ding ist eher der kühle Drink und das Tanzen. Heute geht hier beides: Das letzte Mal war so schön, dass der Abend nach Wiederholungsbedarf geschrien hat. Julian Smith und Simon Horn kochen auf ein Neues gemeinsam in der Werkstatt des Danzig am Platz – und es verspricht wieder ausgesprochen lecker zu werden! Im Anschluss tanzen wir gemeinsam in den Mai und die wärmere Jahreszeit hinein. Viel Spaß!
Tanz in den Mai, mit Julian Smith und Simon Horn, Ort: Danzig am Platz, Adresse: Ostparkstraße 11, Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt: 48 Euro (ja, ich weiß...aber für ein edles Drei-Gänge-Menü und die Party), Info und Tickets bekomt Ihr hier
Foto: Marie Grosz
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Tanz in den Mai: Literaturhaus Frankfurt

(Petra)
Nach dreijähriger Pause ist sie wieder da. Die beste Parkettpflege, seit es Tanzmusik gibt. Das Hallo-Wach unter den Kirschkernkissen. Der Tanz in den Mai im Literaturhaus. Für Jung und Alt. Den hüftlockernden Auftakt gestalten Markus Klose (Die Gute Agentur) und sein Azubi DJ Litera mit ein paar audiophilen Smoothies. Gefolgt vom Frankfurter Schriftsteller und Ex-Dandy Eckhart Nickel („Spitzweg“, Piper) mit F.A.Z.-Journalistin Elena Witzeck. Hernach legen die Schauspielerin Anna Böger und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt auf. Und zur hirnsausenden Krönung dann die legendären DJanes keilschmidt. Goldstaub also sackweise. Hertzschlag aus Boxen. Wippen und Nippen. Milch für den Tapir. Druck Druck Druck.
Tanz in den Mai, Literaturhaus Frankfurt, Line-up: 21.00 Uhr: MisterHit2000 aka Markus Klose (Business-Coach) & DJ Litera, 22.00 Uhr: Eckhart Nickel (Autor) & Elena Witzeck (Journalistin), 23.00 Uhr: Anna Böger (Schauspielerin) & Hauke Hückstädt (Literaturvermittler), 00.30 Uhr: keilschmidt alias Antje Keil (Lektorin) & Katharina Schmidt (Illustratorin), Adresse: Schöne Aussicht 2, Ticket: 12 (8) Euro (erhältlich ab 29.03., 10.00 h)
Foto: ©Keilschmidt
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Donnerstag, 04. Mai: AND ALSO THE TREES
(Uwe)
„Too English for the English“. So bezeichnete die englische Radio-Legende John Peel die Post-Punk-Pioniere von „And Also The Trees“. Dass die Band bis heute nur schwer in eine Schublade zu stecken ist, verdankt sie poetischen Lyrics und einem atmosphärischen Klangteppich, der an die ursprüngliche Landschaft Englands erinnert. Zu ihrer Gründungszeit im Jahr 1979 galten „And Also The Trees“ noch als kleiner Bruder von The Cure, was durchaus als Kompliment zu verstehen ist. So äußerte sich Cure-Sänger Robert Smith mehrfach lobend über AATT, die er als eine seiner Lieblingsbands bezeichnete und mehrfach als Support engagierte. Sie sind bekannt für ihre fesselnden Live-Auftritte, ihren einzigartigen mandolinenartigen E-Gitarren-Stil, poetische Texte, dunkle Jazz-Rhythmen und ihre sorgfältig bewahrte Unabhängigkeit.
Das Rind Rüsselsheim, Mainstr. 11 VVK 26 Euro zzgl. Gebühren, AK 30 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Bild: Homepage Frank Diedrich
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Sonntag 7. Mai: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)
Pedo hat sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und ich kenne einige, die schon lange auf ein solches Angebot warten: TANZTEE - Tanz, Drinks & Essen auf dem Main am Sonntag! Ich werde auf jeden Fall dabei sein.
TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main mit Kosmik Kat (Pedo Knopp) Sonntag, 7. Mai 2022, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat Die Mainod ist ein historisches Schiff in Frankfurt Höchst, das malerisch zwischen Main und Niddamündung liegt und aufgrund seines nostalgischen Charmes und liebevoller Gestaltung zum Geheimtipp mit Kultpotenzial avanciert ist. Es beherbergt ein kleines Hotel, ein Restaurant mit schwimmender Außenterrasse und die vielleicht schönste Tanzfläche Frankfurts. Dorthin laden Kosmik Kat, Trust Your Audience und die Mainod-Mannschaft ab Sonntag, 7. Mai monatlich zum »TANZTEE - Sunday Sundowner auf dem Main«. Im Festsaal der Mainod und ihres Vorgängerschiffes wurde bereits von 1951 bis in die 1980er Jahre getanzt und gefeiert. Diese Tradition interpretiert das Team neu und bringt Menschen jeden Alters und jeder Herkunft zusammen, um sich bei Musik, Speis und Trank in einem ungezwungenen Rahmen zu begegnen und zu tanzen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Gesellschaftstänze, jeder darf tanzen, wie er möchte!
Mit der neuen Veranstaltungsreihe erfüllt sich der Veranstalter, DJ und Kurator Kosmik Kat einen langjährigen Wunsch: Er möchte die Tanztee-Tradition aufgreifen, um Musikliebhabern und leidenschaftlichen Tänzern, die nachts nicht ausgehen können oder möchten, eine Plattform zu geben. Das Format reflektiert dabei die musikalische Vielseitigkeit des DJs. Seit über 20 Jahren steht er für genre-übergreifende Tanzmusik. Dabei schlägt er Brücken zwischen Electronica, House, Afro, internationalen Rare Grooves, Disco, Tropical Sounds und Breakbeats und verbindet Musik aus unterschiedlichen Genres und Dekaden zu einem fließenden Set.
Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst Eintritt: €5,- bis €10,-
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Mittwoch 10. Mai: Streitclub in der Paulskirche

(Daniela)
Normalerweise findet der Streitclub ja im English Theatre statt, anlässlich des 175. Jubiläums der Nationalversammlung in der Paulskirche findet er diesmal jedoch in der Paulskirche statt. Tickets sind ab jetzt, kostenfrei, buchbar In einer Welt, in der sich autoritäre Regime immer aggressiver auftreten und auch innerhalb unserer Gesellschaften autoritäre Stimmen und demokratiefeindliche Positionen an Zustimmung zu gewinnen scheinen, müssen wir handeln, um diese Werte zu verteidigen.
Doch wie? Wie können wir demokratische Werte schützen? Wie können wir sicherstellen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine Stimme zu erheben und für seine Rechte einzutreten? Und wie steht es überhaupt um grundlegende demokratische Werte wie Freiheit heute? Kann Demokratie heute noch Freiheit organisieren und schützen?
Nicole Deitelhoff und Michel Friedman werden sich mit der Autorin Thea Dorn und der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang, diesen wichtigen Fragen stellen und nach Antworten suchen.
Es erwartet Sie eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit den Herausforderungen von Freiheit und Demokratie in der modernen Welt. Seien Sie dabei, denn es geht um nichts geringeres als Freiheit und Demokratie heute.
Kosten: Eintritt frei, kostenlose Platzkarten gibt es ab Freitag, 14.04. über das English Theatre: https://cutt.ly/streitclub-tickets Livestream auf YouTube: cutt.ly/streitclub_live
Veranstaltungsort: Paulskirche Beginn:19:30 Uhr
Alle Infos zum StreitClub unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/
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Ab Samstag 13. Mai: Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit Neue Stadtlabor-Ausstellung

(Daniela)
Anläßlich der Feierlichkeiten zum Paulskirchen-Jubiläum gibt es im Historischen Museum eine neue Stadtlabor-Ausstellung: Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit
Schon am Eröffnungstag der neuen Ausstellung im Stadtlabor „Demokratie – Vom Versprechen der Gleichheit“ bietet das Museum ein umfangreiches Führungsprogramm. Dialog-Führungen mit Kuratorin und Stadtlaborant*innen, eine Familien-Führung durch das neu eröffnete Stadtlabor und eine Dialog-Führung entlang der ebenfalls neuen Themen-Tour „Frankfurter Demokratiegeschichte(n)“.
Samstag, 13.5.23, 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 €/ 4 €, zzgl. jeweils 3 € Führung
Am 18. Mai 1848 tagte die erste Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Anlässlich dieses Jubiläums ist das Stadtlabor „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“ entstanden. Wie kann politische Teilhabe für alle gelingen? Wie kann Demokratie im Alltag aussehen? Wie wollen wir in Zukunft in Frankfurt zusammenleben? Der wichtigste Grundsatz von Demokratie ist die Gleichheit der Menschen. Dennoch können Menschen unterschiedlich am politischen Leben teilnehmen. Ihre Position in der Gesellschaft beeinflusst, wie sie mitsprechen und gehört werden können. Privilegien entscheiden darüber, wie sie sich politisch organisieren und im Parlament vertreten sind. Das widerspricht dem demokratischen Versprechen von Gleichheit.
Mehr Informationen: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadtlabor/demokratie
Eintritt: 8 € / 4 €, für alle bis 18 Jahre Eintritt frei!
Foto: Horst Ziegenfusz
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Mittwoch, 17. Mai: Of/ Der Geschmack der kleinen Dinge

(Andrea)
Bis zum 17. Mai sind es zwar noch ein paar Wochen, aber der VVK hat begonnen und erfahrungsgemäß sind die Tickets schnell weg. Daniel schreibt: "Ganz selten hat ein Film besser zu unserem Konzept gepasst als „Der Geschmack der kleinen Dinge“. Eine schmackhafte, perfekt ausbalancierte Kino-Delikatesse, die wunderbar unterhält und garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt – mit den französischen Weltstars Gérard Depardieu und Pierre Richard in herrlicher Spiellaune. In kulinarischer Anlehnung/Verbeugung vor diesem Werk über die Kochkunst und den Neuanfang servieren wir diesmal Tranchen von der rosa gebratenen Entenbrust mit Champignons und Süßkartoffelpüree. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch geschmorten Hokkaido-Kürbis. Beide Gerichte kommen in diesem Fall natürlich mit ganz viel Umami daher. Diese fünfte Geschmacksrichtung, um die es im Film maßgeblich geht, wird Sie und Euch mit Sicherheit nachhaltig begeistern! Als Nachtisch gibt es Mousse au Chocolat mit frischen Beeren. Und auch diesmal überraschen wir mit einem Gruß aus der Küche vorneweg: Zum Sektempfang gibt es am Einlass Umami-Parmesan-Ricotta-Bällchen mit halbgetrockneter Kirschtomate. In einem Wort: Vorfreude!" Wem da jetzt nicht das Wasser im Munde zusammengelaufen ist....ansonsten, ich habe gegoogelt: Gerard Depardieu hat sich zumindest vom Krieg distanziert, seine russische Staatsbürgerschaft wollte er nicht aufgeben.
Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach am Main
Einlass & Essen ab 18:30 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr
EVorverkauf: www.kinokulinarisch.de
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Sommer: Theater der Welt
(Andrea)
Ich hatte das Vergnügen, bei der Programmvorstellung von Theater der Welt im Capitol Theater dabei gewesen zu sein und habe mir dann gleich ein paar Tickets gekauft, für den Nightwalk with Teenagers zum Beispiel. Ich bin total gespannt, wohin die Reise dann geht und weil ich ja auch gerade einen Teenie zuhause habe, muss das Kind mit. Außerdem gehen wir ins Kammerspiel Frankfurt zu "Is", einer iranischen Produktion. Weiterhins sehen möchte ich Abana b'amazi (Kinder des Wassers) und "A conversation with the sun" und und und, Lange Rede, das Programm ist toll und ich empfehle unbedingt, sich Karten zu sichern: https://theaterderwelt.de/
Das Bild zeigt Programmdirektorin Chiaki Soma und Anna Wagner vom Mousontum im Gespräch mit Satoko Ichihara in Tokio
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Open Call Sommerwerft

(Andrea)
Es erwartet uns ein toller Sommer, im Juni Theater der Welt in Offenbach und Frankfurt und vom 21. Juli bis 6. August 2023 Sommerwerft an der Weseler Werft, seit 22 Jahren eine der schönsten Bühnen der Stadt. Wer Lust auf einen Auftritt im Beduinenzelt hat, kann sich bis 23. April bewerben: " Ob Theater, Tanz oder Performance, Musik- oder Poesiebeiträge, Klang-, Raum- oder andere Formen der Installationskunst, on stage oder site-specific – wir sind für die unterschiedlichsten Ideen und Konzepte offen und hoffen auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm präsentieren zu können: divers, inklusiv und queer! Unter dem Titel REMEMBER THE FUTURE – performing arts creating community lädt die Sommerwerft alle Kunstschaffenden ein, die aktuellen globalen Entwicklungen auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu befragen. Wir wollen partizipative und inklusive künstlerische Formen finden, die zu aktiver Teilhabe einladen und Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen. Alle Infos zu den verschiedenen Bühnen und Bewerbungsmöglichkeiten entnehmt bitte unserem OPEN CALL: https://sommerwerft.de/bewerbung/ oder an radio@virusmusik.de
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Bis Sonntag, 30. April Tschechow. Kirschgarten.

(Martin)
Manchmal stelle ich mir vor, dass es im Theater ein Sneak-Preview - so wie im Kino - gibt: hingehen und nicht wissen, was gespielt wird und sich dabei aber heimlich eigentlich was wünschen…Mein Wunsch wäre klar: Tschechow – am liebsten Alles!
Im Theater Willy Praml in der Naxoshalle gibt es jetzt einen Tschechow, den ‚Kirschgarten‘ und diese Inszenierung von Michael Weber hat und zeigt im Grunde Alles von Tschechow und der seinen Stücken innewohnenden bitterzarten Melancholie - so intensiv und so stark, dass es zum Weinen schön ist.
Wo anfangen zu rühmen? Natürlich die Halle, die Bühne (auch Michael Weber), doch diesmal ‚andersrum‘, am hinteren Ende des eigentlichen Aufführungsraumes sitzt das Publikum und schaut auf eine Schneelandschaft, die in die Tiefe dahinfließt und es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat.
In die Weite hinein entwickelt sich die Geschichte vom ‚Kirschgarten‘, der als Ort des verdichteten Lebens mit all seinen Kirschbäumen verkauft werden soll. Ein Clou der Inszenierung ist, dass diese Kirschbäume ‚leben‘ und dargestellt werden von Bewohner*innen des GDA-Altenstifts, gelegen gegenüber der Naxos-Halle.
Die Besitzerin des Kirschgartens, Ljubow Andrejewna, samt der erweiterten Familie haben das Leben verpasst, sind an der jeweils eigenen Lebens-Haltestelle zurückgeblieben, sind von gesellschaftlichen Entwicklungen überrollt worden, Sicherheiten, Rollen und Konventionen wanken, lösen sich auf und es passt, wenn der Mensch als ‚universelle Fehlbesetzung‘ benannt wird.
Vielleicht ist diese Inszenierung eine riesige Erinnerungsarbeit an das Leben und das Sein überhaupt, das zunehmend und jeden Tag abhanden kommt. Wunderbar und zauberhaft, wie dabei unter der Schneelandschaft, verdeckt, vergegenständlichte Lebenserinnerungen verborgen liegen und wir mit hinein genommen werden in das Entdecken und Aufdecken von Bedeutung, von Vergangenem und Heutigen.
Sensationell sind die Kostüme (Paula Kern) in ihren Zitaten, auch hier gespiegelt: historisches und pralles Leben. Und natürlich die Schauspieler*innen: neben u.a. Rebekka Waitz, Birgit Heuser, Jakob Gail und Reinhold Behling allen voran Anna Staab, die als Andrejewna und verglimmender Stern in verruchter Attitüde Glanz und Vergänglichkeit auf hochhackigen Pumps durch diese Kirschgarten-Welt trägt. Begleitet und gerahmt wird all dies durch Tschaikowskis Romanze in f-moll in verschiedenen Varianten.
Zum Ende, wenn die Schauspieler*innen durch den eigentlichen Zuschauerraum dorthin, wo wir sonst sitzen, in die Ferne abgehen, dann sind das natürlich auch wir: im Träumen, im Hoffen, im Scheitern, im nicht Wissen, im Suchen, im Wünschen, im Lieben, Sterben, im Lauf der Zeit… Willy Praml selbst spielt den Firs, den Lakai, einen Greis von 87 Jahren, der übrig bleibt und vergessen wird. Er bleibt allein zurück und hält einen Kirschzweig in der Hand, einen der blühen wird – was ein Bild!
Weitere Infos und Tickets hier: https://theaterwillypraml.de/tschechow-kirschgarten-komoedie/
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle Vorstellungen am 31.3. und 14. – 16., 21. – 23., 28. und 30. April. Foto: © Seweryn Zelazny
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„This is Us 2023“, Ausstellung bis Sonntag, 11. Juni im Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Für die vierte Überblicksschau „And this is Us 2023“ sind 11 junge Künstlerinnen und Künstler in den Frankfurter Kunstverein eingezogen. In den Wochen vor der Ausstellungseröffnung haben sie in den Räumen gearbeitet und dort ihre temporären Werkstätten aufgebaut. Dabei entstanden sind neue großformatige Werke. Die Ausstellung hat sich zu einer sichtbaren Bühne für zeitgenössische Nachwuchstalente entwickelt, die an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt und der Hochschule für Gestaltung Offenbach studieren oder gerade absolviert haben. Mit eigens für den Frankfurter Kunstverein produzierten Werken zeichnen sie ein vielstimmiges Bild der Fragen junger Menschen an die Vielschichtigkeit von Identitätssuche, an unsere Gesellschaft und die Zukunft.
And This is Us 2023: Junge Kunst aus Frankfurt, Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Vernissage um 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro
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Bis 6. Mai: FFM/ Über das Träumen

(Andrea)
Kennt ihr die Künstlerkolonie Goldstein in Sachsenhausen? Dort arbeiten Künstlerinnen und Künstler mit Handicaps wie Autismus, Down-Syndrom oder ähnlichem, sowie Fachbetreuern mit künstlerischer bzw. kunstpädagogischer Ausbildung. Ich bin ja seit der Ausstellung "Weltenwandler" vor zig Jahren in der Schirn ein großer Fan und werde mir die aktuelle Ausstellung sicher ansehen. "Über das Träumen" heißt sie: "Was sagen Träume als alternative Realitäten aus, wie unterscheiden sich Nacht- und Tagträume und welche Rolle spielt der rauschähnliche Zustand des Flows in schöpferischen Prozessen? Bei Künstlern wie dem Dichter und Maler William Blake oder dem Filmregisseur David Lynch prägen Träume die Bildsprache und Erzählung im Sinne einer visionären Wirklichkeit. Andere wiederum träumen von der Realisierung eines einzigartigen Werkes oder vertiefen sich bis zu einem Zustand der Trance in die künstlerische Tätigkeit. Doch beinahe alle Künstler*innen verbindet der Wunsch nach Anerkennung als eine Art übergeordneter Traum, der immer wieder ganz selbstverständlich zu platzen droht. In der Veranstaltungsreihe „Über das Träumen“ geht die Goldstein Galerie diesen vielschichtigen Aspekten des Träumens nach. Präsentation Flow (Geöffnet während den Veranstaltungen und auf Anfrage) Plakate zum Träumen – Künstler*innen des Atelier Goldstein entwickeln anlässlich der neuen Ausstellungsreihe „Über das Träumen“ Plakate zu diesem Thema. Die verschiedenen künstlerischen Positionen werden ab dem 15. Februar 2023 in der Goldstein Galerie ausgestellt und in einer kleinen Stückzahl auch zum Verkauf angeboten. Achtung: Es gibt keine regulären Öffnungszeiten, am besten kurz anrufen!
Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Frankfurt Telefon: 069 / 201 72 – 023 https://bit.ly/3xtLJSp
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Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)
Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.
MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier
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Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten

(Daniela)
Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten lautet die Devise des Frankfurter Kinderschutzbundes. „Mit Inkrafttreten der Vormundschaftsreform zum 01.01.2023 hat die Ehrenamtliche Einzelvormundschaft Rückenwind bekommen.“ sagt Dr. Anja Sommer vom Frankfurter Kinderschutzbund. Das Jugendamt wird stärker in die Pflicht genommen, vorrangig Einzelpersonen zu finden, die ehrenamtlich Vormundschaften übernehmen. Denn „eine Person, die die Vormundschaft aus bürgerschaftlichem Engagement und nicht im Rahmen einer auf Einkommenserwerb gerichteten beruflichen Tätigkeit übernimmt, ist am ehesten in der Lage, Zeit und persönliche Zuwendung für den Mündel aufzubringen, und ist daher von besonderem Wert für ihn.“ so die Gesetzesbegründung. Ehrenamtliche Einzelvormünder unterstützen Kinder und Jugendliche in allen Lebensbereichen, bieten ein Netzwerk außerhalb der professionellen Jugendhilfe und sind konstante Bezugspersonen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Genau das macht der Frankfurter Kinderschutzbund in Kooperation mit dem Jugendamt und dem Familiengericht Frankfurt schon seit 10 Jahren. „In Frankfurt konnten so bereits über 200 Kinder und Jugendliche von der Unterstützung durch einen Einzelvormund profitieren. Aktuell sucht der Kinderschutzbund vor allem Vormünder für Kinder und Jugendliche aus dysfunktionalen Familien. „Wir suchen Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen und die nicht davor zurückschrecken, dass der Umgang mit belasteten jungen Menschen auch mit Herausforderungen verbunden ist“, so Sommer weiter. Dabei steht der Kinderschutzbund in allen Situationen, bei Fragen und Schwierigkeiten jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung, bietet Gruppenabende, Fortbildungen, Austausch und Supervision.
Der Einstieg in die vorbereitende Schulung ist ab Juni 2023 möglich. Interessierte erreichen uns gerne per Mail an vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de
Weitere Informationen zum Angebot:
Es gibt viele Gründe, warum ein Kind nicht mehr bei seiner Familie leben kann und einen Vormund braucht. Wenn Eltern im Ausland leben, gestorben sind oder nicht in der Lage sind, ihr Kind angemessen zu erziehen, brauchen Kinder und Jugendliche einen gesetzlichen Vertreter, der ihre Interessen wahrnimmt, sich Zeit nimmt und sie auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleitet. Ehrenamtliche Vormünder sind hierfür besonders geeignet, weil der persönliche Kontakt zwischen Vormund und Mündel im Vordergrund steht. Mit ihrem Einsatz ermögli-chen sie Kindern und Jugendlichen so eine bestmögliche Chance auf eine positive Entwicklung und Zukunft.
Für Rückfragen, Interviews und weiterführende Informationen stehen wir gerne auch persönlich zur Verfügung: Leitung: Dr. Anja Sommer (Juristin) und Brita Einecke (Dipl. Päd.) Telefon: 069 200 62 99-13 oder -12 oder mobil unter 0162 2492499 E-Mail: vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de Foto: Jeannette Petri
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Bis Sonntag, 30. April: Ella Littwitz in der basis

(Petra)
In ihren Installationen und Objekten thematisiert dei israelische Künstlerin Ella Littwitz die Beständigkeit, Legitimität und Überwindung von Grenzen sowie ihre geschichtlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Der grundlegende Zweifel an jenen Markierungen als unverrückbare Entitäten, die vom Menschen aufgrund bestimmter Überlieferungen, politischer Interessen oder religiösen Überzeugungen errichtet werden, prägt dabei ihre Arbeitsweise. Die Frage, wie ein Ort definiert wird, wie seine Grenzen aussehen und sich im Laufe der Zeit verändern, dient als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die sich thematisch beispielsweise mit den Grenzen zwischen Israel und den angrenzenden Gebieten auseinandersetzt. Die Objekte von Ella Littwitz sind sind Zeugnisse: sie tragen Spuren oder setzen sich gar aus ehemaligen, appropriierten Bestandteilen oder Nachbildungen territorialer Abgrenzungen zusammen. Durch die künstlerische Bearbeitung, Neuverortung und Umwandlung dieser Grenzmarkierungen legt sie die Mechanismen politischer Konstrukte und überlieferter Narrative offen. Dabei interessiert sich die Künstlerin für die Brüche, die sich zwischen einem real existierenden und konzeptionell vorgestellten Ort und seinen Grenzen ergeben.
Ella Littwitz: Red mercury, Ausstellung, kuratiert von Christin Müller und Felix Ruhöfer, Ort: basis, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, bis 30.04.: Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14 - 19 Uhr, samstags 12 - 18 Uhr, Eintritt: frei
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Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)
Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:
Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.
Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de Mehr Informationen
Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.
Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei
(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)
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Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)
Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick.
Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro
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Bis Donnerstag, 29. Juni: Frankfurter KunstSäule mit Amelie Persson

(Petra)
Zwischen Dystopie und Utopie, zwischen Stadt und Natur changiert das künstlerische Werk von Amelie Persson, die dem Frankfurter Publikum vornehmlich als Zeichnerin und Illustratorin bekannt ist. Wie gehen die Städte mit dem veränderten Klima um, wo bleiben die geplanten grünen Nischen, die Mikrowälder und Parkerweiterungen, die das urbane Leben bei immer heißeren Sommern erst lebenswert machen? Amelie Persson interessiert sich für Pflanzen, die sich dem veränderten Klima anpassen und untersucht unseren sich stetig wandelnden Lebensraum. Die kraftvollen Streifen auf der KunstSäule können als eingedampfte Pflanzenmotive oder abstrahierte Jahresringe gelesen werden. Oder als dekonstruierte Flaggen. Satt aufgetragene Farben bringen die Säule zum Leuchten und Schwingen. Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung: Energetisches Rotorange, tiefes Indigoblau, strahlendes Gelb, zartes Veilchenviolett, cremiges Rosa. Amelie Persson geht es um die Anordnung der Farben, sie spielt mit den Themen Vielfalt und Identifikation. Doch anders als bei einem Regenbogen sind die Farben nicht geordnet. Die lebendige Farb-Kombination löst im Auge des Betrachtenden vieles aus: Erinnerungen, Vertrautheit, Emotionen, Suche nach einer Lieblingsfarbe … "Ich wünsche mir, dass die Farben einladen, das Auge auszuruhen und es eine Art Identifikation geben kann", sagt Amelie Persson selbst zu ihrem Bild. Die Beschäftigung mit Farben als Analogie zu städtischen Lebensraumstreifen ergibt ein vitales Geflecht, das den Betrachter ästhetisch einnimmt und ins Werk hineinzieht.
Amelie Persson „True Colours“ – Ausstellung Frankfurter KunstSäule, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Öffnungszeiten: 24/7, Eintritt: frei
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