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| 31.03.2023 |
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RADFAHREN

Endlich geht’s in den Urlaub und sogar in den Süden. Zuerst ein wenig Großstadt und dann ganz viel Wandern, Strand, Meer, Kochen & Essen, Lesen, Spielen und Lachen.
Um 16:00 Uhr geht’s los und ich habe noch nicht gepackt und das bedeutet, dass die kommenden zwei Stunden der Horror werden, denn ich bin eine grottenschlechte Packerin. Meine Freundin Sandra hat sich Packlisten für die verschiedenen Urlaubsziele/-arten erstellt. Jedes Mal denke ich, dass ich mir auch solche Listen erstellen sollte. Ich grübele immer ewig, was ich alles mitnehmen soll und vergesse dann doch immer was. Wie einfach war da die Alpenüberquerung, bei der man nur 6 Kilo in einem Rucksack dabei haben durfte oder die ein oder andere Radtour, bei der die Fahrradtaschen ausreichen mussten.
Apropos Fahrrad: Ich hatte heute Morgen noch einen beruflichen Termin. Leider hat mir irgendein Vollidiot letzte Woche den Akku aus meinem E-Bike gestohlen (so ein Ding kostet 450,- € und dabei kann der Dieb mit dem Akku wenig anfangen, da ich ein holländisches Rad habe, das in Deutschland selten verkauft wird). Auf jeden Fall habe ich mich heute im Regen auf´s Rad gesetzt, bin zu dem Termin und wollte dann rasch nach Hause, da ich ja auch noch die Ausgehtipps versenden muss. Da ich noch schnell beim Schuster eine Tasche abholen wollte, fuhr ich von der Innenstadt aus die Berger Straße hoch. Jeder, der die Straße kennt, weiß, dass man als Radfahrer:in die Straße entgegengesetzt der Einbahnstraße hochfahren darf. Das ist aber immer ein ganz schönes Gegurke, da die Straße eigentlich viel zu eng für Rad- und Autoverkehr ist. Ich fuhr recht langsam, da ich wie gesagt aktuell kein E-Bike habe, die Straße eine kleine Ansteigung hat und ich etwas aus dem Training bin. Da ich den Schuster suchte, schaute ich hin und wieder nach links. Mir entgegen kam ein VW Passat mit Friedberger Kennzeichen, der ebenfalls recht langsam fuhr (schnell geht auf der Berger eh nix) und als er direkt an mir vorbeifuhr sagte der Fahrer bei offenen Fenster „Fotze“ zu mir.
Ich fuhr weiter und dachte: Daniela, nicht aufregen, Du musst noch zum Schuster und noch packen und Uwe hasst es, wenn Du, wie immer, zu spät kommst. Das dachte ich gefühlt drei Minuten, dann drehte ich um und raste die Bergerstraße runter (bergab geht das als Radfahrer:in wiederum sehr gut) und holte das Auto am Merianplatz ein. Ich überholte und stellte mich direkt vor die Kühlerhaube. Natürlich hupte der Fahrer sofort. Jetzt erst erkannte ich, dass er auf dem Beifahrersitz noch ein Mann saß. Da mein Rad keinen Fahrradständer hat, konnte ich das Rad nicht abstellen und zum Fahrer gehen. Da ich meine Position vor der Kühlerhaube nicht aufgeben wollte, musste ich von dort aus brüllen: „Haben sie mich eben als Fotze bezeichnet?“ Aus dem Auto kam: „Fahren sie weg“. Ich brüllte zurück: „Ich werde hier nicht wegfahren, bevor sie sich nicht bei mir entschuldigt haben. Dann müssen sie mich überfahren.“ Der Fahrer reagierte nicht. Ich brüllte: „Sie steigen jetzt sofort aus und entschuldigen sich bei mir dafür, dass sie mich als F… bezeichnet haben.“ Mittlerweile waren einige Passanten ungläubig stehen geblieben …. und was soll ich euch sagen: Der Mann ist aus dem Auto ausgestiegen, hat sich an der Fahrertür festgehalten (ich hatte fast das Gefühl, dass er Angst vor mir hatte) und sagte sehr vorischtig „Ich entschuldige mich, dass ich sie so bezeichnet habe.“ Ich erwiderte kurz ein „OK“ und wollte weiterfahren und er sagte: „Ich möchte ihnen aber auch noch etwas sagen: Sie können eben auch nicht auf dem Rad fahren und nur nach links schauen. Sie müssen schon geradeaus schauen.“ Ich hätte ihm gerne erzählt, wie ich als Radfahrerin jeden Tag sehe, dass jede:r zweite Autofahrer:in beim Autofahren das Handy in der Hand hält (wenn man mit dem Rad an den Autofahrer:innen vorbei fährt, kann man ja genau ins Auto schauen). Ich habe es aber gelassen und bin nach Hause geradelt.
Passend zum Thema Radfahren in der Stadt habe ich am Donnerstag das Foto von dem jungen Brautpaar gemacht, die auf dem Weg zum Römer waren. Die beiden haben mich sehr gerührt. Ich habe sie gefragt, ob ich sie fotografieren kann. Sie sagten nur ich solle mich beeilen, da sie zum Standesamt müssten. Sollte jemand von Euch die beiden kennen, dann freue ich mich, wenn ihr mir eine Nachricht schickt. Ich würde den beiden gerne nachträglich noch etwas zur Hochzeit schenken…
So, jetzt muss ich aber packen.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und alle die Ferien haben eine schöne Ferienzeit.
Was auch immer ihr macht, lebt wild.(Die nächsten Ausgehtipps erscheinen am 15.4.)
Daniela
Vielen Dank auch an das großartige Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an daniela@cappelluti.net
2 x 2 Gästelistenplätze für die Podcast-Aufzeichnung mit Rødhâd & DJ Karotte im MOMEM. Gewinnfrage: Welchen Hörtipp hat Andrea heute für Euch?
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ZU GEWINNEN
Antwort bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
3 x 2 Gästelistenplätze für die soulfood Nacht am 1.4. im English Theatre. Gewinnfrage: Welches Buch wird dieses Jahr bei "Frankfurt liest ein Buch" gelesen? Und an welche nigerianische Autorin erinnerte sich Petra beim Lesen des Buches?
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ZU GEWINNEN
(Antworten bitte an daniela@cappelluti.net. Gewinner:innen werden am 16.4. benachrichtigt)
Je 1 x 2 Kinokarten für folgende Filme im Rahmen des 16. Lichter Filmfest International. Gewinnfrage: Wie heißen die beiden Gründer:innen des Filmfests? (Bitte gebt an welchen Film ihr sehen wollt):
Mitwoch 19.4.: 49 Problems (and my future is one) von Maxi Buck, 18:15 Uhr, Eldorado
Freitag 21.4.: Sieben Winter in Teheran von Steffi Niederzoll, 20:30 Uhr Kino im Deutschen Filmmuseum
Freitag 21.4. Disco Boy von Giacomo Abruzzese, 22:00 Uhr Eldorado
Sonntag 23.4. Einzeltäter Teil 3 - Hanau, von Julian Vogel, 16:00 Uhr Eldorado
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Tickets für International women of Rock am 9. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wo stellen die Offenbacher Künstlerinnen Anny & Sibel gerade aus?
2 x 2 Tickets für das Konzert von Holy Moly & The Crackers am 10. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet:Volker Rebell feiert den Geburtstag welcher Band?
2 x 2 Tickets für das Jubiläumskonzert von ok kid am 19. April in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet:Wo lebt Meeresbiologin Christine Figgener ?
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Open Call Sommerwerft

(Andrea)
Es erwartet uns ein toller Sommer, im Juni Theater der Welt in Offenbach und Frankfurt und vom 21. Juli bis 6. August 2023 Sommerwerft an der Weseler Werft, seit 22 Jahren eine der schönsten Bühnen der Stadt. Wer Lust auf einen Auftritt im Beduinenzelt hat, kann sich bis 23. April bewerben: " Ob Theater, Tanz oder Performance, Musik- oder Poesiebeiträge, Klang-, Raum- oder andere Formen der Installationskunst, on stage oder site-specific – wir sind für die unterschiedlichsten Ideen und Konzepte offen und hoffen auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm präsentieren zu können: divers, inklusiv und queer! Unter dem Titel REMEMBER THE FUTURE – performing arts creating community lädt die Sommerwerft alle Kunstschaffenden ein, die aktuellen globalen Entwicklungen auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu befragen. Wir wollen partizipative und inklusive künstlerische Formen finden, die zu aktiver Teilhabe einladen und Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen. Alle Infos zu den verschiedenen Bühnen und Bewerbungsmöglichkeiten entnehmt bitte unserem OPEN CALL: https://sommerwerft.de/bewerbung/ oder an radio@virusmusik.de
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GEROLLTES über Entlassungen

(Uwe)
Einen Trainer zu entlassen ist in der Regel keine einfache Aufgabe. Als Funktionär ist man da Mensch, ob man nun im hochbezahlten Fußball oder in der Kreisliga unterwegs ist. So ist es durchaus nachzuvollziehen, wenn Oliver Kahn und Hasan „Brazzo“ Salihamidžić im Rahmen einer Pressekonferenz zur Entlassung von Bayern-Trainer Julian Nagelsmann von der ein oder anderen schlaflosen Nacht berichteten. Einfach ist eine Entlassung nur dann, wenn sich eine, wie die von Antonio Conte in dieser Woche bei den Tottenham Hotspurs, förmlich aufdrängt, weil der Trainer öffentlich darum bettelt. Conte „kritisierte“ seine Spieler und den Verein in aller Öffentlichkeit heftig und wurde intern sicher noch lauter. Wenn man erst einmal wesentliche Teile der Mannschaft (neudeutsch „die Kabine“) nicht mehr hinter sich hat, dann wird es in der Regel schwer für einen Trainer sich zu halten und leicht für den Vorstand, weil der Trainer schalgende Argumente für eine Freistellung liefert. Dann bliebt dem Management die ein oder andere schlaflose Nacht aber dennoch nicht unbedingt erspart, er/sie/es schlafen dann nicht mehr schlecht wegen Mitleid, Selbstmitleid etc., sondern, weil er/sie/es sich Gedanken machen muss, wer das Traineramt nun übernimmt. So viele Trainer gibt es nämlich nicht, die für ein Engagement bei einem internationalen Top Club in Frage kommen und noch viel weniger sind derzeit vertragslos.
Genau diese Tatsache könnte Nagelsmann nun zum Verhängnis geworden sein. Mit Thomas Tuchel war ein deutscher Toptrainer zufällig gerade verfügbar, wurde bei dem ein oder anderen Verein (inklusive den Tottenham Hotspurs) aber bereits als neuer Trainer gehandelt. Wie „Brazzo“ (im Bosnischen „Braco“; zu Deutsch „Bürschchen“) bei der Pressekonferenz schilderte, haben die Bayern schon seit Jahren ein Auge auf den Krumbacher Tuchel geworfen. Bevor also die Hotspurs oder Paris St. Germain (PSG) Tuchel vom Markt genommen hätten, holten sich die Bayern ihren Wunschtrainer. Der, der vielleicht schon vor Hansi Flick (Bayerntrainer vor Nagelsmann) und Julian Nagelsmann Trainer geworden wäre, wenn er nicht bei PSG oder Chelsea unter Vertrag gestanden hätte. Aller guten Dinge sind also drei, wobei die Frage, ob es in diesem Fall gut werden wird, tatsächlich offen ist. Mindestens genauso offen wie die weitere Entwicklung unter Nagelsmann verlaufen wäre.
Die mangelnde Konstanz hätte den Ausschlag für Nagelsmans Freistellung gegeben, sagten die Bayern-Bosse. Dies hätte die Befürchtung genährt, am Ende der Saison mit leeren Händen dazustehen. Eine, wegen der noch weniger großen Konstanz der Konkurrenz in den deutschen Wettbewerben, gewagte Prognose und der Tatsache, dass die Bayern in allen möglichen Wettbewerben noch im Rennen ist.
Junge, starke (derzeit eher formschwache) Spieler wie Kimmich, Goretzka oder de Ligt sprachen nach Nagelsmanns Abgang in höchsten Tönen von ihrem geschassten Trainer („die Kabine“ wird er also nicht verloren haben, höchstens die unwichtigen Spieler haben sich abgewandt), werden sich aber sicher mit dem neuen Übungsleiter arrangieren. Der ist wie bereits beschrieben aus Krumbach. Und Krumbach ist die Krumbach zweitgrößte Stadt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Günzburg. Welche ist die größte Stadt im Landkreis Günzburg? Richtig, Günzburg selbst. Und wofür ist Günzburg – insbesondere bei Familien –bekannt? (Wieder) richtig, für das Legoland. (Jetzt wird es etwas unangenehm, weil ich mich einer plumpen Herleitung bediene, für die ich Fernsehkommentatoren gerne verurteile) Tuchel übernimmt ein von Nagelsmann zusammengestecktes Bauwerk und wird dieses nicht gleich in den ersten Wochen komplett demontieren, wie ein Kleinkind einen hohen Lego-Turm. Er wird langsam, Stück für Stück Verbindungen auseinanderziehen und neu zusammenbauen. Wir können gespannt sein. Wenn es schief geht, brennt der Baum in München, wenn es gut geht irgendwann auch, weil Tuchel als Typ nicht einfach ist.
Auch so, ich schrieb eingangs ja davon, dass das Entlassen eines Trainers keine leichte Aufgabe ist. Auch dann nicht, wenn es sportlich nicht läuft und der Trainer Woche für Woche engagiert für bessere Ergebnisse arbeitet. Ich musste als Spielausschussvorsitzender zweimal die Reißleine ziehen und einen Trainer vor Vertragsende außer Dienst stellen. Beim ersten Mal sprach ich den menschlich überragenden Coach nach dem Training auf dem Parkplatz an und teilte ihm mit, dass wir, nach mehreren Wochen ohne Sieg, mit einem Interimstrainer (in der Kreisliga übernimmt oft ein Alt-Star aus dem Verein) versuchen, die Klasse zu halten (was am Ende auch gelang, in der Bundesliga wirkt ein Trainerwechsel oft nicht). Er nahm es zur Kenntnis, ging zum Kofferraum seines Wagens, holte eine Kiste Bier aus diesem heraus und trank mit unseren Spielern erst einmal ein Bier. Ich stand beschämt daneben und fragte mich, warum er den Bierkasten im Auto hatte. Rechnete er am Ende damit, dass sein Engagement zu Ende geht. Julian Nagelsmann hatte sicher keinen Bierkasten in seinem Dienstwagen, als er letzte Woche zu Bayerns Trainingsgelände fuhr.
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GEDRUCKTES

(Petra)
Zufällig habe ich gerade das Buch gelesen, der dieses Jahr bei "Frankfurt liest ein Buch" Thema sein wird (27.04. - 07.05.: Info folgt). Vielleicht lest Ihr ja mit. Deniz Ohde: "Streulicht". Der laut gefeierte und preisumschmeichelte Debütroman hat meinen Blick verändert und ist Seite um Seite in mein Herz gekrochen. Mit einer sehr präzisen, beobachtenden Sprache – mit der sie mir sehr nahe kommt – beschreibt die Autorin das Aufwachsen mit einer migrantischen und speziellen, aber damit vielleicht schon wieder typischen Familiengeschichte (schließlich: welche Familie ist schon so, wie man sie sich vorstellt?!). An einigen Stellen erinnere ich mich an die tolle Lektüre der nigerianischen Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie „Americanah“: auch eine starke Frau auf der Suche nach dem Glück.
Auf jeden Fall wird die Ich-Erzählerin erwachsen mit der Aussicht auf eine limitierte Bildungskarriere und mäßigen Chancen auf einen sozialen Aufstieg. Beiläufig stehen ihr im Alltag weniger die Alkoholsucht des Vaters oder die Erkrankung ihrer Mutter im Weg als ihr Äußeres und ihr Name. Der in keinem Schulbuch vorkommt und von dem es auch keine Namenstassen gibt. Und dass sie allzu oft nichts sagt. Sie ist dabei, aber gehört doch irgendwie nicht richtig mit dazu. Die feinen Unterschiede. Dennoch kämpft sie sich durch an die Universität, auch wenn sie für sich damit vorläufig am Ziel zu sein scheint.
Vieles stellt die Protagonistin vordergründig emotionslos fest. Liest man nicht rasch darüber hinweg, hallen die Worte nach – und hauen einem die nicht immer leicht greifbare Ungerechtigkeit voll in die Fresse. „Sollbruchstellen“, heißt es im Klappentext. Konstruktionsfehler unserer Gesellschaft: immer noch!, würde ich eher sagen. Den für mich eher trostlosen Heimatort mit dem Industriepark lässt sie schließlich hinter sich, und ich verlasse sie als Leserin mit leichtem Stolz: Sie wird ihren Weg finden – wo auch immer. Trotzdem lässt sie mich traurig zurück.
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„This is Us 2023“, Ausstellung bis Sonntag, 11. Juni im Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Für die vierte Überblicksschau „And this is Us 2023“ sind 11 junge Künstlerinnen und Künstler in den Frankfurter Kunstverein eingezogen. In den Wochen vor der Ausstellungseröffnung haben sie in den Räumen gearbeitet und dort ihre temporären Werkstätten aufgebaut. Dabei entstanden sind neue großformatige Werke. Die Ausstellung hat sich zu einer sichtbaren Bühne für zeitgenössische Nachwuchstalente entwickelt, die an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt und der Hochschule für Gestaltung Offenbach studieren oder gerade absolviert haben. Mit eigens für den Frankfurter Kunstverein produzierten Werken zeichnen sie ein vielstimmiges Bild der Fragen junger Menschen an die Vielschichtigkeit von Identitätssuche, an unsere Gesellschaft und die Zukunft.
And This is Us 2023: Junge Kunst aus Frankfurt, Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Vernissage um 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro
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Freitag, 31. März – Donnerstag, 29. Juni: Frankfurter KunstSäule mit Amelie Persson

(Petra)
Zwischen Dystopie und Utopie, zwischen Stadt und Natur changiert das künstlerische Werk von Amelie Persson, die dem Frankfurter Publikum vornehmlich als Zeichnerin und Illustratorin bekannt ist. Wie gehen die Städte mit dem veränderten Klima um, wo bleiben die geplanten grünen Nischen, die Mikrowälder und Parkerweiterungen, die das urbane Leben bei immer heißeren Sommern erst lebenswert machen? Amelie Persson interessiert sich für Pflanzen, die sich dem veränderten Klima anpassen und untersucht unseren sich stetig wandelnden Lebensraum. Die kraftvollen Streifen auf der KunstSäule können als eingedampfte Pflanzenmotive oder abstrahierte Jahresringe gelesen werden. Oder als dekonstruierte Flaggen. Satt aufgetragene Farben bringen die Säule zum Leuchten und Schwingen. Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung: Energetisches Rotorange, tiefes Indigoblau, strahlendes Gelb, zartes Veilchenviolett, cremiges Rosa. Amelie Persson geht es um die Anordnung der Farben, sie spielt mit den Themen Vielfalt und Identifikation. Doch anders als bei einem Regenbogen sind die Farben nicht geordnet. Die lebendige Farb-Kombination löst im Auge des Betrachtenden vieles aus: Erinnerungen, Vertrautheit, Emotionen, Suche nach einer Lieblingsfarbe … "Ich wünsche mir, dass die Farben einladen, das Auge auszuruhen und es eine Art Identifikation geben kann", sagt Amelie Persson selbst zu ihrem Bild. Die Beschäftigung mit Farben als Analogie zu städtischen Lebensraumstreifen ergibt ein vitales Geflecht, das den Betrachter ästhetisch einnimmt und ins Werk hineinzieht.
Amelie Persson „True Colours“ – Ausstellung Frankfurter KunstSäule, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Öffnungszeiten: 24/7, Eintritt: frei
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Freitag 31. März: Auf in’s Viertel!

(Daniela)
Ehrlich gesagt fühle ich mich für diese Art der Veranstaltung zu alt.:-) Ich denke aber meinem Sohn würde es heute Abend hier gut gefallen:
Auf in’s Viertel! Nach dem beliebten Prinzip 1 x Zahlen, 6 x Tanzen findet am 31.03. die erste Bahnhofsviertel@Night statt.
Nach den großen Erfolgen von Sachsenhausen & Frankfurt@Night öffnen diesmal im gleichermassen beliebten wie gefürchteten Bahnhofsviertel 6 angesagte Clubs ihre Pforten für neugierige Nachtschwärmer! Die Clubs Pik Dame, St. Tropez, Chango, Karlson, Tokonoma und HouseBar55 stellen die musikalische Vielfalt des Viertels unter Beweis und laden zum Tanzen bis in den Morgengrauen ein!Ob HipHop, Trap, House, Techno, Charts, 90er&00er Musik, Latin Beats oder Rock, in dieser Nacht kommen alle Gäste auf ihre Kosten! ************************* - Tokonoma: Stadt am Meer (House&Techno) 2 Floors feat. Dennis Dohl. Christian Kellner, Sascha Lebemann, Beki M, Noe Fazi & Hector Romero
- St. Tropez: Rocknacht - Die Größten Rockhits aller Zeiten
- Karlson: 90er&2000er Party mit DJ Stargate
- Latin Palace Chango: Latin Friday mixed Latin BeatsHouse
- Bar 55: Techno mit DJ No Name, Beki M, Frank Fruit
- PIK DAME: HipHop & Electro
************************* Fr. 31.03. ab 22 Uhr - Bahnhofsviertel@Night
Achtung: Alle teilnehmenden Clubs behalten selbstverständlich ihr eigenes Hausrecht und entscheiden frei darüber wen sie als Gäste begrüßen möchten.
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Freitag, 31. März & Samstag, 01. April: Future Grounds. Songs for the feeling of knowing.

(Daniela)
Future Grounds. lädt in einen Kosmos von Vorhersagen und Prognosen ein und nimmt verschiedene Forecast-Systeme unter eine klanglich-performative Lupe.
Wie entstehen Vorhersagen? Wie beeinflussen sie unsere Gegenwart, unser Handeln und die Vorstellungen von Zukunft? Welche Rolle spielen Imagination, Interpretation, Vorurteile und künstliche Intelligenz in der Entstehung von Vorhersagen?
Julia Novacek entwickelt mit ihrem Team einen dokumentarisch-musikalischen Abend, in dem Musik, KI Systeme und Dokumentarfilm in einer orchestralen Anordnung zusammenfinden.
Glitches, Verschiebungen und Fehler entstehen und werden in den Abend geflochten. Im Sinne der Autorin und Kuratorin Legacy Russel können Glitches als Verschiebungen, Formen der Verweigerung verstanden und gelesen werden. Sie zeigen ein Dazwischen auf und bieten Möglichkeiten, aus bestehenden, festen Systemen auszubrechen.
Prognosemärkte, Klimaforschung, Risikomanagement, Hirnforschung und Wahrsagerei fügen sich dabei in der großen Fabrikhalle der Alten Seilerei zu einem Forschungsfeld zusammen. Für das Projekt arbeitet das Team mit Expertinnen aus Frankfurt zusammen. U.A. mit Anna Possner (Atmosphärenwissenschaftlerin, Universität Frankfurt), Gözem Turan (Entwicklungspsychologin, Universität Frankfurt), Angela Grötsch (Hellseherin). Sie erzählen, welche Bedeutung Vorhersagen in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern haben und wie diese getroffen werden können, welche Parameter bedeutend sind und welche Rolle Visualisierungen dabei spielen.
Der Komponist und Performer Elischa Kaminer schreibt Musik für elektronische und akustische Instrumente, Künstliche Intelligenz und Stimme: Die Perkussionistin Angela Wai-Nok Hui, ausgestattet mit einem Motion Capture Suit, der ihre musikalischen Bewegungen ins Digitale übersetzt, und die Sängerin Sophie Wenzel erweitern sich zu einem hybriden Klangkörper und vertonen Zukunftsprognosen, erzeugen Noise und lassen sich, zusammen mit dem Publikum, die Zukunft durch ein KI-Orakel voraussagen.
Die Medienkünstlerin Eni Brandner entwirft Animationen und lässt digitale Wolken und spekulative Bilder, von künstlichen Intelligenzen erstellt, auf den Wänden der Fabrikhalle des Netzwerk Seilerei vorbeiziehen. Sie ergänzen das Setting um die von Artemiy Shokin geschaffenen Objekte und räumlichen Interventionen.
In diesem Spekulationsraum kommen die unterschiedlichen künstlerischen und wissenschaftlichen Stimmen in einem musikalischen Ensemble zusammen. Sie ergänzen sich, finden (Dis-)Harmonien und verweben sich zu einem klanglich und thematisch verheißungsvollen Netzwerk.
Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstraße 190 https://netzwerk-seilerei.net/
Termine: Freitag, 31.03.2023, 20h, Samstag, 01.04.2023, 20h Tickets: Ticketreservierungen und Infos zur Produktion: projects@julianovacek.com
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Freitag, 31. März: Of/ Postkognitives Schelleklobbe

(Andrea)
Heute lockt die Buchbar wieder ins Klingspor Museum, dort ist um 19 Uhr das in Frankfurt ansässige Künstlerduo 431art zu Gast, das sich in seinen künstlerischen Installationen und Aktionen mit gesellschaftsrelevanten Themen auseinandersetzt. Die Installation „Postkognitives Schelleklobbe“ von Torsten Grosch und Haike Rausch thematisiert die Isolation des Individuums und die Unmöglichkeit der Teilhabe während der Coronakrise mit ihren Folgen für die Person. Eine Klingelanlage bietet die Möglichkeit, Audiofiles anzuhören mit Interviews verschiedener Personen anzuhören. Den Klingelnden öffnet sich keine Tür für einen Besuch, sondern das Klingeln führt individuelle Erlebnisse nicht anwesender Dritter aus der Zeit der Corona-Krise über einen Lautsprecher nach außen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Buchbar“ im Klingspor Museum sprechen Torsten Grosch und Haike Rausch ab 19 Uhr über ihr Projekt. Eintritt nach Wahl, die Buchbar beginnt bereits um 18 Uhr.
Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach
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Freitag, Samstag, Sonntag: Of/ Diamant
(Andrea)
Die temporäre Bespielung im ehemaligen Juweliergeschäft in der Frankfurter Straße geht in die ZEHNTE Runde! Heute, morgen, übermorgen und kommendes Wochenende: Stefan Marx / NEW YORK CITY DRAWINGS DIAMANT 10 / ZEICHNUNG / 30.3.-16.4. / OPENING DO 30.3.2023, 19 Uhr DIAMANT 10: BENEDIKT RUGAR / DIAMONDS / JAN TRINKAUS / JUEWEN ZHANG / LISA NÜRNBERGER / MARLON HESSE / RAMON KEIMIG / RON WOHLER / SONJA YAKOVLEVA / STEFAN MARX WALLPAPER GALLERY: Bill Traylor / David Shrigley / Deren / Ed Ruscha / Giovanni Battista Bracelli / Hairy Who? / Hans Hillmann / Jim Phillips / Líneas de Nazca / Martin Kippenberger / Michel Deistler / Raymond Pettibon / Thomas Bayrle / Villard de Honnecourt / Walter Trier / Wilhelm Busch. Stefan Marx / NEW YORK CITY DRAWINGS. Do 17-21 / Fr 17-21 / Sa 16-21 / So 15-20 www.instagram.com/diamant.offenbach/
DO! DIAMANT OFFENBACH / Museum Of Urban Culture / Frankfurter Straße 8 / Offenbach
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Freitag 31. März: Sardischer Abend

(Daniela)
Eine Freundin von mir ist sehr aktiv in dem sardischen Verein Circolo Sardo MARIA CARTA RM Ffm e.V. und organisiert einen tollen sardischen Tag & Abend in der Freitagsküche. Ich wäre sooooo gerne dabei. Zuerst wird zusammen mit der Freitagsküche ein sardisches Menü gekocht, dann zusammen gegessen und zum Schluss gibt es noch sardische Tänze. Wie schade, dass ich nicht dabei sein klann.
Siano lieti di trascorrere insieme a VOI una serata sarda particolare ed indimenticabile. WIR freuen uns mit Euch einen einzigartigen unvergesslichen spannenden sardischen Abend zu genießen.
Circolo Sardo MARIA CARTA RM Ffm e.V - & FREITAGSKÜCHE & IFD e.V. Italiani a Francoforte e dintorni -
09:00 - 11:00 Uhr: Sardischer Kochworkshop p.P. 20,- € Anmeldung unter: mariacartafrancoforteRM@gmail.com
18:00-19:00 Uhr: Fotoausstellung, Eintritt frei
19:00-21:00 Uhr: Sardisches Menü, p.P. 30,- € (exkl. Getränke), Anmeldung unter: mariacartafrancoforteRM@gmail.com
21:30-24:00 Uhr: Sardische Tänze, Eintritt frei
WANN/ Quando: Fr. 31. März/Ve. 31 Marzo 2023WO/DOVE: Freitagsküche, Mainzer Landstraße 105 hh (Hintereingang/entrata posteriore), 60320 Frankfurt am Main
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Freitag, 31. März: Of/ Kollektionsverkauf
(Andrea)
Es ist wieder Kollektiionsverkauf in der Heynefabrik. Früher wirklcih eine ziemlich coole Sache, wenn ich das richtig überschaue, nehmen vier Läden teil. Aber vielleichtt versuche ich mein Glück, heute von 10 bis 18 Uhr, morgen 10 bis 14 Uhr.
Heynefabrik, Nordring/ Ludwigstraße, Offenbach, nicht barriefrei
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Freitag, 31. März: FFM/ OkDankeTschüss

(Andrea)
„Ich will doch nur das, wonach meine Nachbarin immer schreit. Nimm mich, Ernst!“ ok.danke.tschu?ss haben keine Angst vor Klamauk. Dem Genre von ok.danke.tschu?ss hat man schon viele Namen gegeben „Einhorn-Rock“, „Synthie-Pop“ und „was-zur-hölle-soll-das-dennsein?“ Nichts hat sie geschockt. Mit abgefahrenen Synthie-Sounds, schrillen Outfits und schrägen Dancemoves leiten sie die „Neue neue neue neue deutsche Welle“ ein. Vielleicht sind sie die höflichste Rebellion der Welt. „I DON’T MOVE LIKE JAGGER. ICH BEWEG MICH WIE GOLLUM AUF ECSTASY.“ Auf einem Konzert von ok.danke.tschu?ss darf scheiße getanzt werden. Headbanging, Pogen, Walzer, Discofox, die tote Robbe, Planking, … alle Tanzarten sind erlaubt! Bei allem Spaß, der von ok.danke.tschu?ss auf einem Konzert verbreitet wird, können nachdenkliche Zuhörer:innen in jedem der Lieder eine dunkle und melancholische Seite entdecken. Wo manches durch Ironie und Wortwitz an der Oberfläche lustig wirkt, werden auf den zweiten oder elften Blick wichtige Themen angesprochen. Wie in „Böses Mädchen“ die Klimadebatte, in „Verru?ckt“ die Wirkung des Kapitalismus und in „Liebe?“ die heuchlerische Eifersucht." Einlass 18.30 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barrierefrei
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Freitag, 31. März: Of/ Die Frau im nebel

(Andrea)
Für viele gilt der Südkoreaner Park Chan-wook als Kultregisseur und als einer, der für besonders harte Bilder und Inszenierungen steht, wie seine Rache-Thriller "Sympathy for Mr. Vengeance" oder "Oldboy" beispielhaft zeigen. Gnadenlos in manch drastischer Darstellung ist der Südkoreaner noch immer, vor allem aber schlägt "Die Frau im Nebel" überraschend zärtliche, ungewohnte Töne an. Der Film beginnt mit dem Fund der Leiche eines Hobbykletterers am Fuße eines Berges. Noch ist nicht klar, ob es sich nicht vielleicht um Selbstmord handelt. Die Identität des Toten ist jedenfalls schnell festgestellt und eine vermeintliche Verwandte wird benachrichtigt und aufs Revier bestellt. Der akribische Ermittler Jang ist von Anfang an von der Frau fasziniert, auch wenn sie sich nach und nach als eine der Hauptverdächtigen herausstellt. In seinen schlaflosen Nächten observiert er sie, registriert und imitiert ihre Gewohnheiten, fädelt ein Wiedersehen ein und die beiden werden tatsächlich ein Liebespaar. Das oberste Ziel von Jang ist es aber vor allem, den mysteriösen Mordfall aufzuklären. Mehr und mehr verdächtigt er seine Geliebte, ihren Mann umgebracht zu haben. Die Ermittlungen führen hinein in ein Liebes-Labyrinth aus Täuschungen und verletzten Gefühlen, die Jangs Professionalität unterwandern. Vielleicht ist die Witwe eben doch nur eine verlogene Femme Fatale, die sich gewissermaßen in die Arme des Kommissars wirft, um dem Arm des Gesetzes zu entgehen? "Die Frau im Nebel" ist eine eleganter, moderner Film Noir, eine melodramatische Liebesgeschichte, eine Hommage an Hitchcocks "Vertigo" - clever konstruiert und raffiniert inszeniert. (Text: Bettina Paulecke für NDR.de). Die Frau im Nebel. Park Chan-Wook, Südkorea 2022, 138 minuten, ab 16 Jahren, OmU. 19.30 Uhr
Hafenkino, Nordring, Offenbach
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Freitag, 31. März: Weimar/ Bauhaus

(Andrea)
Die Ferien haben begonnen und wer jetzt zufällig Richtung Osten unterwegs ist: Weimar ist immer einen Abstecher wert und jetzt erst recht: Anny und Sibel sind dort und heute wird die Ausstellung eröffnet: "Die Künstlerinnen Anny und Sibel Öztürk bringen zum 100-jährigen Jubiläum ein Stück vom historischen Haus Am Horn und vom Bauhaus in den Weimarer Stadtraum. Inspiriert von den Teppichen der Bauhäuslerinnen Marta Erps-Breuer und Benita Koch-Otte schaffen sie zwei Installationen, in denen sie die Muster der Textilien in den dreidimensionalen Raum übersetzen. Mit den Begegnungsorten auf den beiden Plätzen vor dem Bauhaus-Museum und dem Museum Neues Weimar verknüpfen sie Erfahrungen ihrer eigenen Familie und beleuchten die Geschichte weiblicher Emanzipation, die eng mit kunsthandwerklicher Tätigkeit verbunden ist.
Eröffnung des Themenjahres 2023 „Wohnen“ und der Ausstellung „Wege nach Utopia. Wohnen zwischen Sehnsucht und Krise“ Freitag, 31. März 2023, 18:00 Uhr, Bauhaus-Museum Weimar, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 Weimar Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Klassik Stiftung, gemeinsam mit Ihnen möchten wir das Themenjahr 2023 „Wohnen“ eröffnen, in dem wir das 100jährige Jubiläum des Hauses Am Horn, des ersten erhaltenen Bauhaus-Gebäudes, und der maßstabsetzenden Bauhaus-Ausstellung von 1923 feiern. Wir präsentieren in diesem Jahr einen stadtweiten Parcours, der über das bürgerliche und adlige Wohnen um 1800 informiert, über die Absicht des Bauhauses, zeitgemäßes Wohnen in den 1920er Jahren zu etablieren, aber auch über heutige Diskussionen dieses existenziellen Themas. Zeitgenössische Künstler*innen wie Anny und Sibel Öztürk, Danica Dakić, Rosemarie Weinlich, Sonya Schönberger, Giulio Paolini und Olivier Kosta-Théfaine setzen sich an vielen Stellen im öffentlichen Raum und in den historischen Häusern mit Aspekten zum Thema Wohnen auseinander. Neueste digitale Medien eröffnen Ihnen u.a. die Möglichkeit, sich dem Arbeitszimmer Goethes zu nähern. Zusammen mit der ARD zeigen wir im Stadtraum Großfotos von Menschen, denen Weimar ihr liebster Wohnsitz ist. Im August werden Sie im Museum Neues Weimar die privaten Möbel von Elisabeth Förster-Nietzsche und Friedrich Nietzsche kennenlernen können, die bislang noch nie ausgestellt waren. 18 Uhr
Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz, Weimar.
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Bis Sonntag, 30. April Tschechow. Kirschgarten.

(Martin)
Manchmal stelle ich mir vor, dass es im Theater ein Sneak-Preview - so wie im Kino - gibt: hingehen und nicht wissen, was gespielt wird und sich dabei aber heimlich eigentlich was wünschen…Mein Wunsch wäre klar: Tschechow – am liebsten Alles!
Im Theater Willy Praml in der Naxoshalle gibt es jetzt einen Tschechow, den ‚Kirschgarten‘ und diese Inszenierung von Michael Weber hat und zeigt im Grunde Alles von Tschechow und der seinen Stücken innewohnenden bitterzarten Melancholie - so intensiv und so stark, dass es zum Weinen schön ist.
Wo anfangen zu rühmen? Natürlich die Halle, die Bühne (auch Michael Weber), doch diesmal ‚andersrum‘, am hinteren Ende des eigentlichen Aufführungsraumes sitzt das Publikum und schaut auf eine Schneelandschaft, die in die Tiefe dahinfließt und es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat.
In die Weite hinein entwickelt sich die Geschichte vom ‚Kirschgarten‘, der als Ort des verdichteten Lebens mit all seinen Kirschbäumen verkauft werden soll. Ein Clou der Inszenierung ist, dass diese Kirschbäume ‚leben‘ und dargestellt werden von Bewohner*innen des GDA-Altenstifts, gelegen gegenüber der Naxos-Halle.
Die Besitzerin des Kirschgartens, Ljubow Andrejewna, samt der erweiterten Familie haben das Leben verpasst, sind an der jeweils eigenen Lebens-Haltestelle zurückgeblieben, sind von gesellschaftlichen Entwicklungen überrollt worden, Sicherheiten, Rollen und Konventionen wanken, lösen sich auf und es passt, wenn der Mensch als ‚universelle Fehlbesetzung‘ benannt wird.
Vielleicht ist diese Inszenierung eine riesige Erinnerungsarbeit an das Leben und das Sein überhaupt, das zunehmend und jeden Tag abhanden kommt. Wunderbar und zauberhaft, wie dabei unter der Schneelandschaft, verdeckt, vergegenständlichte Lebenserinnerungen verborgen liegen und wir mit hinein genommen werden in das Entdecken und Aufdecken von Bedeutung, von Vergangenem und Heutigen.
Sensationell sind die Kostüme (Paula Kern) in ihren Zitaten, auch hier gespiegelt: historisches und pralles Leben. Und natürlich die Schauspieler*innen: neben u.a. Rebekka Waitz, Birgit Heuser, Jakob Gail und Reinhold Behling allen voran Anna Staab, die als Andrejewna und verglimmender Stern in verruchter Attitüde Glanz und Vergänglichkeit auf hochhackigen Pumps durch diese Kirschgarten-Welt trägt. Begleitet und gerahmt wird all dies durch Tschaikowskis Romanze in f-moll in verschiedenen Varianten.
Zum Ende, wenn die Schauspieler*innen durch den eigentlichen Zuschauerraum dorthin, wo wir sonst sitzen, in die Ferne abgehen, dann sind das natürlich auch wir: im Träumen, im Hoffen, im Scheitern, im nicht Wissen, im Suchen, im Wünschen, im Lieben, Sterben, im Lauf der Zeit… Willy Praml selbst spielt den Firs, den Lakai, einen Greis von 87 Jahren, der übrig bleibt und vergessen wird. Er bleibt allein zurück und hält einen Kirschzweig in der Hand, einen der blühen wird – was ein Bild!
Weitere Infos und Tickets hier: https://theaterwillypraml.de/tschechow-kirschgarten-komoedie/
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle Vorstellungen am 31.3. und 14. – 16., 21. – 23., 28. und 30. April. Foto: © Seweryn Zelazny
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HÖRTIPP: Sandra Mann
(Daniela)
Die Frankfurterin Sandra Mann ist eine der bedeutendsten Fotokünstlerinnen und Fotografinnen Deutschlands. Schon als Studentin der HfG in Offenbach hat sich die heute 52jährige einen Namen gemacht mit ihren Bildern aus der Frankfurter Club- und Techno-Szene, die sie später in der Reihe „Nightlife“ zusammenfasste. Vom Dokumentieren kam sie immer mehr zum Inszenieren ihrer Bilder, von „Nightlife“ wechselte sie über „Daylife“ zum „Waldlife“ - ganz wesentlich provoziert durch die Digitalfotografie und die Frage: Was ist für sie als Künstlerin heute wert gezeigt zu werden in der digitalen Bilderflut des Social-Media-Zeitlalters? Darüber spricht sie im Interview mit Uli Höhmann genauso wie über ihren Arbeitsalltag als Künstlerin, der höchstens zu 20 bis 30 Prozent aus Kreativem besteht.
https://www.sandra-mann-photos.de/news/hr-info-das-interview-28032023
Foto: Tom Kauth
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Samstag, 1. April: Of/ Cherry Blossom Day

(Andrea)
Mit etwas Glück lässt sich vielleicht doch noch eine Karte ergattern. Im Büsingpalais weht heute ein Hauch Hanami durch die Räume: "In Anlehnung an die "sakura-doki" (Kirschblütenzeit), bei der in Japan mit vielen Festen der Frühling eingeleitet wird, lädt der Cherry Blossom Day zu einem Event für Freunde der japanischen Kultur ein. Die Besucher erwartet ein buntes Programm aus Musik, Cosplay, japanischen Spezialitäten, Shopping und Workshops. Ab 11 Uhr geht es am Vormittag los, mit zahlreichen Workshops rund um Kalligrafie, Zeichnen, Airbrush-Tattoos, japanischen Gewürzen und Furoshiki-Tücher. In die Kunst des japanischen Schwertkampfes führt der Kendo-Workshop ein. Cosplayer und Anime-Fans kommen in der Crafteria auf ihre Kosten, wo es unter anderem neueste Trends und Tipps zum Selbstgestalten der Kostüme gibt. Am Nachmittag startet dann der große Cosplay-Wettbewerb, bei dem das kreativste Outfit gekürt wird. Auf der Podiumsdiskussion mit Mangaexpertin Christina Plaka geht es um das Thema „Mangaka behind the scenes – Chancen, Challenges, Traumberuf“. Musikalischer Abschluss ab 20 Uhr ist die große Cherry Blossom Dance Party mit DJ neelie., mit einem speziellen Mix aus japanischem City-Pop und japanischer Serien- beziehungsweise Filmmusik. Die Tagestickets für das Event im Büsing-Palais kosten 15 Euro pro Person. Tickets für die Dance Party am Abend mit DJ neelie. liegen bei 10 Euro. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt, daher ist eine Vorabreservierung empfehlenswert.
Büsingaplais, Herrnstraße, Offenbach
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Samstag 1. April: Party im Hotel Nizza
(Daniela)
Steffi, die bezaubernde Hotelbesitzerin des schönsten Hotels Frankfurts feiert heute ein bestimmt wunderschönes Fest. Seit 30 Jahren gibt es das Hotel Nizza und seit 5 Jahren wird es von Steffi geführt.
Steffi ist eine großartige Gastgeberin, nicht nur für ihre Hotelgäste, sondern für alle, die sich in das charmante Haus in die Elbestraße 10 begeben. Ihre Barabende sind legendär und die Party wird bestimmt super!
30+5, Hotel Nizza, Elbestraße 10, Beginn 19:00 Uhr
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Samstag, 1. April: 60. Naxos Hallenkonzert Tanzkamera auf Naxos

(Martin)
Lange Belichtungszeiten, lichtempfindliches Papier: die Tanzkamera bezieht sich auf die Anfänge der Fotografie. Neuartig ist ihr Glasfaser-Lichtzeichner, der über Schnüre mit Tänzer:innen verbunden ist und ihre Bewegungen optisch auf großformatigen Fotografien fixiert.
Zum Tanz erklingen Musikwerke, die für dekadente Gesellschaftsformen am Rande oder im Moment ihres Kollapses stehen: Cembalowerke des französischen Hofs Louis XIV. und die neobarocke Klaviersuite Le Tombeau de Couperin von Ravel, deren Einzelsätze im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten gewidmet sind.
Das Naxos Hallenkonzert untersucht die Beziehung zwischen Mensch und Maschine und die Gefahr, die droht, wenn die fragile Balance sozial überlebenswichtiger Normen und Werte verloren geht. Mit: Rebecca Maurer – Cembalo | Max Gaertner – Percussion | Leonhard Dering – Klavier | Islam Elnebishy & N.N. – Tanz
Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/ 20.00h, Tanzkamera auf Naxos, Naxos-Halle Foto: © Homepage Naxos
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Samstag 1. April: Dhafer Youssef & die hr-Bigband
(Daniela)
Eine Straße voller Minarette – das ist das Bild, das Dhafer Youssef zu dem Titel seines erst kürzlich veröffentlichten Albums inspiriert hat. Magnus Lindgren und die hr-Bigband haben dieses Porträt einmal aus dem jazzorchestralen Winkel betrachtet und ihm mit neuen Arrangements satte Farben verliehen. Die akustische Ausstellung gibt’s an diesem Abend. Auch mit dabei: Der spanische Pianist Daniel Garcia, der sich mit seinem Instrument hervorragend in das Gesamtkunstwerk einzufügen weiß. Ein Genuss fürs Ohr – und vielleicht sogar ein bisschen fürs innere Auge.
Mehr Infos hier.
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Samstag 1. April: Rødhåd und DJ Karotte im Momem

(Daniela)
Time Warp & MOMEM present: ELECTRONIC GERMANY – Der Podcast
Eine Podcast-Aufzeichnung im MOMEM mit Publikum
Special Guests: Rødhâd & DJ Karotte Hosts: Christian Arndt & Stefan Müller
Pünktlich zur Time Warp beginnt die dritte Staffel von „Electronic Germany – Der Podcast“, und zwar live vor Publikum im MOMEM.
Seit Ende 2018 sprechen Christian Arndt und DJ Eastenders mit namhaften Protagonisten der Elektronischen Clubmusik aus dem In- und Ausland.
Erst im direkten Gespräch mit den Macherinnnen und Machern wird Technokultur lebendig – historische Tracks und Events, persönliche Anekdoten und spannende Geschichten sind dabei garantiert.
Zum Auftakt der dritten Staffel gibt es am 1. April – dank der großzügigen Unterstützung von Cosmopop – gleich ein spannendes Interview-Double Feature:
Aus Berlin kommt mit Mike Bierbach alias Rødhåd einer der international angesagtesten DJs der Hauptstadt – bekannt für puren, energetischen und vielschichtigen Sound. Nach Monaten im Studio ist er seit Anfang März wieder auf Tour, unter anderem in der Londoner Fabric, in Sanf Francisco und natürlich im Berghain. Unser zweiter Gast ist der gebürtige Saarländer Peter Cornely, den Freundinnen und Freunde einer wirklich guten Party allerdings nur als DJ Karotte kennen und lieben. Der ehemalige U60311- und Cocoon-Resident wird nicht nur „Geschichten aus der Heimat“ erzählen, sondern wie Rødhåd spannende Einblicke in die globale Technoszene geben können. Beide haben jeweils rund 40 Minuten Zeit für den Talk mit Christian Arndt und Eastenders und um ausgewählte Publikumsfragen zu beantworten, bevor sie dann Richtung Mannheim zur Time Warp weiterreisen.
#PodCast; #ElectronicGermany; #TimeWarp ; #LiveRecording ; #Karotte; #Rodhad ; #Techno
SA., 01.04.23 | 16:00 Uhr | 12 € (8 € für alle, die schon ein Time Warp Ticket besitzen) TIME WARP Weekend Special: Alle TIME WARP Ticket Holder haben Freitag, Samstag und Sonntag ermäßigten Eintritt ins MOMEM.
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Samstag, 1. April: OF/ 60 Jahre The Beatles: Please Please Me
(Andrea)
Beatles oder Stones, die ewige Glaubensfrage. Mein Papa hatte Beatles-Platten, mein Onkel Stones, da habe ich mich hübsch in der Mitte eingerichtet. Aber, dass das alles jetzt schon sechzig Jahre her sein soll, dass die Pilzköpfe auf dem Höhepunkt ihrer Karriere standen? Volker Rebell hat ein hübsches Jubiläumskonzert mit allen Songs des Debütalbums der Beatles organisiert, gespielt von der Lonely Hearts Club Band, mitgesungen vom Publikum, plus Song-für-Song-Kommentierung von Volker Rebell + Ausstellung mit Beatles-Photo-Graphic-Art von Gerd Coordes. Eintritt € 20,-, 19 Uhr
Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße 145A, Offenbach
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Samstag 1. April: Soulfood
(Daniela)
Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet in der Regel monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).
Soulfood Feinster Funk, Soul, Disco Samstag 01. April 2023 James the Bar at the English Theatre, Gallusanlage 7 (barrierefrei), 60329 Frankfurt Einlass: 22 Uhr DJs: Soulfood Residents DJ Sportwagen und Mr. Brown
facebook.com/Soulfoodfrankfurt
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Hörtipp: Durch die Welt gegangen, bist Du ein anderer
(Andrea)
"Durch Welten gegangen, bist du ein Anderer" war eine tolle Erfahrung vor etlichen Monaten. Rahel hatte in vier Räumen der Alten Seilerei ein szenisches Kabinett mit Audiowalk installiert und jeder Raum für sich war schon eine kleine Wunderkammer und erschloss sich mit dem Zuhören. Jetzt ist das Sück in der "Kurzstrecke" des Deutschlandsfunk behandelt worden (ab "29.05), wer dann Lust auf mehr bekommen hat, wechselt den Kanal, macht es sich gemütlich und durchschreitet die Räume bei youtube: https://youtu.be/8ITyfIhj2C8
Künstlerische Leitung, Ausstattung: Rahel Seitz | Musik: Marcel Daemgen | Sprecher*in: Gergana Muskalla, Moritz Pliquet Dramaturgie: Heike Scharpff, Sonja Doerbeck | Beleuchtung: Martin Kurz, Frank Puchert Texte von: Rahel Seitz, Mathias Rothdach, May Kato, Lo Tung, Tanizaki Jun’ichiro übersetzt von Eduard Klopfendsten, Claudia Michaela Kochsmeier, Gion A. Caminada und Florian Aicher
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Sonntag, 2. April: Hiob

(Martin)
Nach Joseph Roth - Schauspiel
Die Inszenierungen von Johanna Wehner sind nicht nur einfach Schauspiel, es sind Kompositionen, in denen Sprache zu Musik wird…
Der fromme jüdische Lehrer Mendel Singer lebt mit seiner Familie im Russischen Reich. Diesen »einfachen Mann« schickt Joseph Roth in seinem Roman auf eine Odyssee: Mendels jüngster Sohn kommt schwer krank zur Welt, der älteste geht zum Militär, der mittlere verlässt die Heimat in Richtung Amerika. Als sich die Tochter mit den Kosaken einlässt, beschließt Mendel, ebenfalls zu emigrieren und mit ihr und seiner Frau in New York das Glück zu suchen. Schweren Herzens lassen sie den kranken Sohn zurück. Doch Mendel findet weder Heimat noch Glück. Im Gegenteil: Er verliert beide Söhne im Krieg, die Frau stirbt, die Tochter wird wahnsinnig. Verzweifelt sagt Mendel sich von dem los, was ihm geblieben ist: von seinem Gott. Und dann bringt eine Melodie ein unfassbares Wunder mit sich…
Das Strandgut schrieb nach der Premiere: »Caroline Dietrich, Heidi Ecks, Stefan Graf, Agnes Kammerer, Nils Kreutinger, Christoph Pütthoff und Matthias Redlhammer in zurückhaltend historisierenden Kostümen werfen sich die Rollen zu wie Bälle, turnen bewegt über die Bühne. Ganz allmählich festigen sich die Konturen des Personenensembles, doch eines bleibt kollektiv herausgespielt: das Gedächtnis, die Erinnerung. Der Wechsel zwischen Erzähltem und Dramatisiertem gelingt, die Vielstimmigkeit von Perspektiven wird sichtbar; der Zauber der Sprache er schillert. […] Es gelingen aber immer wieder herzzerreißende, exquisite Miniaturen, so wie Heidi Ecks als Deborah die Flucht verweigert, weil sie ihr krankes Kind nicht zurück lassen will, so wie Christoph Pütthoff die Moderne in New York beschreit, bebrüllt gar, so wie Matthias RedIhammer letztendlich vom Glauben abfällt, um dann doch ein Wunder zu erleben. Unterstützt von einer feinen Lichtregie, ist es vor allem die klug austarierte Rhythmik, die die Inszenierung trägt.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/hiob/1322/
19.30h, Schauspiel Frankfurt, Großes Haus.
Foto: © Birgit Hupfeld
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Sonntag, 2. April: Frühlingserwachen im Chamissogarten
(Martin)
Initiative für Mensch und Natur
Mächtig was los ist im Chamissogarten: Frühling eben! Und der wird mit unterschiedlichen Angeboten und Möglichkeiten im Chamissogarten gefeiert!
Tauschtisch für Saatgut und Jungpflanzen
Bastelstationen für Groß und Klein (13.00-17.00h): Kresse und Blumen selber sähen, Wildbienenhotels bauen, Eier bemalen, Ollas selber bauen, Stockbrot backen, u.a.m.
Verkauf aus eigener Produktion (13.00-17.00h): Jungpflanzen, Honig, Bambusstäbe, Saatgut, u.a.m.
Figurentheater (14.00, 15.00 und 16.00h): ‚Von Ameisen, Briefen und Geknister‘ – figurentheatrale Erzählung auf der Mantelbühne von und mit Adeline Rüss
Kammerjazz-Duette (17.00h): Axel Freudenberger (Gitarre) und Christian Müntz (Klarinette)
Für das leibliche Wohl wird gesorgt; Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Sonntag, 2. April von 13 – 19h Frankfurt, Chamissostraße 38 Foto: © Chamissogarten
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Die Foodkooperative Futterkreis e. V. im Nordend nimmt neue Mitglieder auf und informiert

(Uwe)
Ein Verein ist ein großartiges Gebilde, in dem sich Menschen mit ihren Talenten, Herz und Händen ehrenamtlich für eine gute Sache einbringen können. Ich selbst bin seit vielen Jahren Mitglied in meinem Heimatverein und jede Minute gerne dabei, weil ich mich gemeinam mit wunderbaren Menschen engagieren kann. Einen besonderen Verein darf ich Euch heute vorstellen, die Foodkooperative Futterkreis e. V.
Klimaschutz im Alltag? Was kann ich tun? Im Futterkreis kannst Du mit Deinem wöchentlichen Einkauf zum Wandel im Ernährungssystem beitragen. Außerdem lernst Du nette Menschen kennen, denen Umwelt und soziales Miteinander wichtig sind. Wir kaufen gemeinsam direkt und oftmals günstig bei ausgewählten regionalen Erzeuger:innen nachhaltige (meist bio) und weitgehend verpackungs-freie Produkte. Wir verwalten unser Ausgabelager am Bäckerweg selbst und bieten 250 hochwertige Produkte: Säfte, Getreide, Gewürze, frisches Obst und Gemüse, Backwaren, Kosmetik, Reinigungsmittel, Wein, Bier und im Sommer Eis...
Du passt zu uns, wenn Du… - … Dich für den Wandel im Ernährungssystem engagieren willst,
- … eine kleine Gemeinschaft mitgestalten möchtest,
- … gerne eigene Ideen einbringst und diese auch eigenverantwortlich umsetzen möchtest (Feste und Besuche bei den Erzeuger:innen organisieren, das Lager gestalten u.v.m.)
- … Deine Skills einbringen möchtest (Social Media, kleinere Reparaturen u.v.m,)
- ... oder, oder, oder …
Neugierig geworden? Mehr Infos und Mitgliedschaft: www.futterkreis.de
Beratungstermin per Telefon oder Treffen im Lager: Schreib uns bitte eine E-Mail mit Deinen Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail) an info@futterkreis.de
Tage der offenen Tür: 15.04 & 29.04, jeweils 11-14 Uhr im Lager im Bäckerweg 26. Online-Info-Abend: 17.04, 19.30 Uhr (Anmeldung bitte bis Donnerstag, 6.4.2023 per E-Mail an info@futterkreis.de; Einwahllink nach Anmeldung)
Bild und wesentliche Inhalte: Futterkreis e.V.
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Montag, 3. April: FFM/ Tim Bendzko

(Andrea)
"Mal eben schnell die Welt retten..." - mit diesem Ohrwurm hat sich Tim Bendzko vor einigen Jahren auch in meine Gehörgänge geschlichen und weil Lili ihn sehr lange toll fand, kamen dann noch etliche Songs dazu. Wir waren dann auch beim Konzert und das war erwartungsgemäß toll. Jetzt kommt er nach längerer Abwensenheit zu einer Clubtour und so wie die Dinge liegen, muss ich mir eine andere Begleitung suchen. "Keiner hat deutschsprachige Popmusik in den letzten zehn Jahren derart geprägt wie TIM BENDZKO. Unzählige Charterfolge, Gold- oder Platinplatten und allerlei Awards kann Tim Bendzko problemlos vorweisen, aber das war noch nie das, worum es dem Berliner ging. Er hat die Art und Weise, wie wir alle deutschsprachige Popmusik rezipieren, von Grund auf verändert und hat über eine ganze Dekade hinweg - egal, ob auf der großen Bühne oder bei intimen Shows in kleineren Konzertsälen - immer wieder neue Maßstäbe durch seine Musik ebenso wie durch seine Live-Shows setzen können." Einlass 19 Uhr.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Mittwoch, 5. April: FFM/ Power Plush
(Andrea)
Emanzipatorische Power trifft emphatischen Plüsch – Vier Menschen in Chemnitz nehmen sich den Freiraum den sie brauchen, um uns zu geben was wir brauchen. Ihre Mission: Liebe in Musik verwandeln, weil sie Musik lieben und Gefühle auskotzen, damit wir das Ausgekotzte fühlen können. Klingt eklig, ist aber schön. Jetzt sind Power Plush auf „Coping Fantasies Tour 2023“, mit 12 Städten in Deutschland und Österreich lädt zum gemeinsamen „Copen“ dieser Gefühlswelt aus Problemen und Wünsche ihrer Generation ein, die auf ihre eigene Weise verloren zu sein scheint." Einlass 19 Uhr.
Nachtleben, Kurt.Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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Donnerstag, 06. April: The Bar Stool Preachers
(Uwe)
Selten einen so guten Bandnamen gelesen ("Die Barhockerprediger"). The Bar Stool Preachers bringen die Essenz des Punks zurück: DIY Musik mit Herz und einer Message! So wirbelt ein frischer Wind aus Brighton, England das angestaubte Punk-Genre auf. Politisch anklagende Streetpunk-Hymnen werden mit lebhaften Ska-Melodien kombiniert, die an Szenegrößen wie Operation Ivy und Rancid erinnern lassen. Dazwischen tummeln sich Reggae-Elemente und stadiontaugliche Rocknummern, mit denen die sechs Jungs bereits als Toursupport der Toten Hosen ganze Arenen begeistern konnten. Sie kommen mir ihrem neuen Album "Above The Static” ins Rind
Rüsselsheim, Das Rind VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, AK 18 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Frank Diedrich Homepage
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Donnerstag 6. April: Grüne-Soße

(Daniela)
Ich liebe Grüne Soße und wäre ich in Frankfurt würde ich sie mir heute im Ratskeller Bornheim abholen. Die Grüne-Soße-Saison startet!
Im ersten Pandemie Jahr 2020 haben wir zum ersten Mal die Grüne-Soße als Außer-Haus-Gericht angeboten. Bis zu 200 (Stamm-)Gäste zeigten sich solidarisch und haben uns mit dem Kauf von über 500 Portionen Grüne Soße an einem Tag unterstützt! Seitdem ist es unsere jährliche Tradition, das „Grüne Gold“ an Gründonnerstag für Zuhause anzubieten. Die Besucher für die "Soße ToGo" sind zwar stetig zurück gegangen, aber die treue Kundschaft und wahren Grüne-Soße-Fans kommen nach wie vor gerne an diesem besonderen Tag zu uns in den Garten.
Dieses Jahr öffnen wir am Donnerstag, den 06.04.2023 außerplanmäßig schon um 16h das Tor zum Garten, so dass die Abholer*innen sich – natürlich ebenso wie gehabt mit selbst mitgebrachten Behältnissen – ihre Portionen abholen können.
Die Vorbestellungen sind noch bis Montag, 06.04.2022 09h über unsere Webseite möglich:
https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/gruene-sosse-abholung-2023.html
Dann müssen wir Familie Hanne in Eschersheim nämlich mitteilen, wie viele Kräuter sie für uns pflücken sollen, damit wir die richtige Anzahl an Grüne-Soße-Portionen für Gründonnerstag (zusammen mit den frisch angelieferten Milchprodukten aus Hüttenthal) anrühren.
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BUCHTIPP: Benito von Hendrik Otremba

(Uwe)
Was ist dieser Hendrik Otremba für ein besonderer und vielseitiger Künstler. Er schreibt nicht nur, er gestaltet und er macht Musik. Seine Band „Messer“, deren Sänger er ist, kenne ich schon seit Jahren, aber der Musikstil, der Post-Punk, ist nicht so meins. Kürzlich empfahl mir ein Freund dessen Buch „Benito“. Das lag erst einige Zeit im Regal, nach seiner Erinnerung-WhatsAppNachricht begann ich schließlich zu lesen. Als ich es ausgelesen hatte, schrieb ich ihm ein Feedback zurück: „Wenn man wie ich in letzter Zeit eher in Krimi-Meterware feststeckte, freut man sich besonders über eine mitreißende Schreibweise, über schöne Sätze wie den auf dem Bild (hier als Text: „Lange schaute sie mich an, sicher eine Minute, und dann sprach sie, als hätte sie diese Sätze schon unendlich oft gesprochen, als lägen sie schon ewig bereit. Sie sprach lang, und währenddessen spürte ich mich meiner Mutter unendlich verbunden, spürte mehr denn je, dass sie meine Mutter und ich ihr Sohn war, dass wir aneinandergeschweißt und in dem, was das Leben für uns bereitgestellt hatte, nicht allein waren“). Diese Sätze haben eine Stärke, da freut man sich, losgelöst von der Handlung. Ich mochte besonders die im Buch beschriebene Suche, ich mag Bücher übers Suchen. Nicht unbedingt das detektivische Suchen, sondern das Suchen nach sich selbst. Und wenn die Story sehr spektakuläre Szenerien hatte, bewegte mich am meisten die Freundschaft, die Familie und eben das Suchen."
Spiegel Online schrieb über ihn „Der Sänger und Künstler Hendrik Otremba aus Münster ist Experte darin, das Gefühl von Angst und Orientierungslosigkeit zu Kunst zu machen.“, wie Recht der Autor hier hat. Gerade höre ich den Podcast „Der Soundtrack meines Lebens“ mit ihm. Er spricht darin in über zweieinhalb Stunden mitreißend über sein Leben, das 1984 in Recklinghausen begann. Sein Buch, „Über uns der Schaum“ liegt wie ein noch nicht gehobener Schatz in unserem Bücherregal. Ich freue mich darauf. und vielleicht gebe ich seiner Band Messer eine zweite Chance.
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Gründonnerstag, 6. – Ostersonntag, 9. April: JESUS D’Amour, GEST. / AUFERST. – DIE PASSION

(Martin)
Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes
Alle Jahre wieder… Auch zur Osterzeit! Schon im 18. Jahr wird diese Inszenierung gezeigt: Einmal sehen reicht nicht, weswegen manche Menschen sich schon vor Ort fürs nächste Jahr verabreden. Das lohnt sich – und weil das so ist, tun alle gut daran, rechtzeitig Karten zu reservieren!
„Jesus in der Industriebasilika". Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär.Jesus – Prophet oder Politikum? Die letzten Tage in Jerusalem.
Als das Theater Willy Praml vor bald zwanzig Jahren damit begannen, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für das Theater in der denkmalgeschützten Naxoshalle, eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnten es nicht ahnen, dass damit eine Tradition begründet würde, die nun schon im 18. Jahr zu Weihnachten und Ostern das Publikum begeistert und berührt.“
Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-gest-auferst-die-passion/
Im Anschluss an die Vorstellung am Ostersamstag wird um ca. 20.00h Dr. Stefan Scholz von der Dompfarrei Ostereier segnen. Gründonnerstag, 6. April um 19.30h, Karfreitag, 7. April um 18.00h, Ostersamstag, 8. April um 19.30h und Ostersonntag, 9. April um 19.30h Theater Willy Praml Foto: © Peter Grün
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Donnerstag, 6. April: Of/ Die stillen Trabanten
(Andrea)
Der Film ist eigentlich ein Muss, Martina Gedeck, Charly Hübner und Natasja Kinki. Also alleine schon die Besetzung. Die stillen Trabanten."Es sind leise Begegnungen am Rande der Stadt, die abseits der Großstadtlichter die Schwere des Alltags für einen Moment vergessen lassen. Nacht für Nacht kehren die Unscheinbaren an die Orte ihrer Sehnsucht zurück: Imbissbesitzer Jens (Albrecht Schuch) verliebt sich bei der nächtlichen Zigarette im Treppenhaus in seine Nachbarin Aischa (Lilith Stangenberg), während Wachmann Erik (Charly Hübner) auf seinem Routinerundgang durch das Ausländerwohnheim Gefühle für die junge Marika (Irina Starshenbaum) entwickelt. Auch Reinigungskraft Christa (Martina Gedeck) sucht nach Ende ihrer Schicht Trost an der Seite von Friseurin Birgitt (Nastassja Kinski). Trailer: www.youtube.com/watch?v=R1Vicm7tqtU Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr
Filmklubb, Isenburg Ring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Sonntag 9. April: The Beatles And India

(Daniela)
Petra Klaus freit sich sehr, dass das Kino Mal Sehn noch mal die faszinierende Doku „The Beatles And India“, zeigt, die 2022 exklusiv auf ihrem New Generations – Independent Indian Filmfestival lief. "Auf dem Höhepunkt ihres Ruhms suchen die Beatles 1968 nach neuer Inspiration und innerem Frieden. Auf einer spirituellen Reise nach Indien werden John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr fündig: Der kulturelle Austausch in einem entlegenen Ashram im Himalaya beflügelt die größte Band aller Zeiten zu einem beispiellosen Ausbruch kreativen Songwritings, der Musikgeschichte schrieb. So entstanden fast alle Songs für das „Weiße Album“ in Rishikesh.
Ein halbes Jahrhundert später wird diese Reise mit unveröffentlichtem Archivmaterial, Fotos, Augenzeugenberichten und aktuellen Filmaufnahmen wieder zum Leben erweckt. Sie stellt die wichtigste Entwicklungsphase der Beatles von den berühmtesten Popstars der Welt zu den facettenreichsten Musik-Pionieren ihrer Zeit dar. Zugleich inspirierte die Reise die indische Kulturlandschaft bis in die Gegenwart und war ein politischer Affront, der die Fab Four und ihre Begleiter (u.a. Mike Love von den Beach Boys, Donovan und die Schauspielerin Mia Farrow) ins Visier des KGB rückte. The Beatles And India zeigt den Besuch der Beatles in Indien aus indischer Perspektive.
Regie und Buch: Ajoy Bose, Pete Compton • UK 2021 • 92 Min • Englisch, Hindi mit deutschen Untertiteln • Mit: The Beatles, Biddu, Kabir Bedi, Monica Dogra u.a.
Begrüßung und Einführung Petra Klaus/New Generations – Indian Independent Indian Filmfestival, Sigrid Pfeffer/ Indienspezialistin
https://beatlesandindia.com/; https://www.facebook.com/beatlesandindia https://twitter.com/beatlesandindia; https://www.instagram.com/beatlesandindia/ Trailer auf https://beatlesandindia.com/ Sonntag, 9. April, 14:15 Uhr: The Beatles And India Mal Sehn Kino, Adlerflychtstraße 6, 60318 Frankfurt http://www.malsehnkino.de/ (c) Pandastorm
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Sonntag, 9. April: FFM/ International women of Rock

(Andrea)
Bei Frauen und Rock muss ich unwillkürlich an Doro Pesch denken, Suzi Quatro fällt mir auch noch ein, die habe ich als Neunjährige sehr verehrt. Also bevor Kim Wilde und Nena bei mir einzogen...seither haben mehrere Generationenwechsel stattgefunden und man darf gespannt sein, das sich unter dem Label "Phenomenal, Female Fronted, Symphonic-Melodic, Rock and Metal!!" verbirgt, die Damen kommen aus Italy, Croatia, Slovenia, Hungary, Romania, Czechia, Switzerland, Luxembourg, Belgium, Germany and more und das verspricht ein interessantes Programm. Grüße an den Techniker des Abends...:-) "Headliner-Temperance TEMPERANCE is where exceptional vocal melodies, energetic Metal guitar riffing and symphonic atmospheres meet in perfect harmony. Led by a unique vocal triad, TEMPERANCE manages to unite heaviness with an impressive level of catchy melodies that will make you want to push the repeat button instantly. Different from most Symphonic Metal bands, TEMPERANCE brings together no less than three vocalists, all adding their own style and flavor to the ensemble. The combination of Alessia Scolletti’s crystalline voice, the strong timbre of Michele Guaitoli and the rough vocals of mastermind and guitarist Marco Pastorino, make TEMPERANCE stand out completely. With Millions of Youtube views, hymns as ‘The Last Hope In A World Of Hopes’, ' My Demons Can't Sleep', ‘Of Jupiter And Moons’, 'Breaking The Rules of Heavy Metal', 'Pure Life Unfolds', Diamante' seem to prove that point. Direct Support-Phantom Elite PHANTOM ELITE is an international metal band fronted by Marina La Torraca (Exit Eden, live vocalist for Avantasia) with guitarist Max van Esch, drummer Joeri Warmerdam, and featuring executive production by former After Forever guitarist and founder Sander Gommans. The band traffics in modern metal, combining elements of symphonic, progressive, and metalcore into their own unique concoction. Amazing songs, fantastic high energy stage show... a must see!! Additional Support-Attractive Chaos Attractive Chaos is a Melodic Metal band from France & Italy founded by Emma Elvaston, Clement Botz and Pietro Paolo Lunesu. Extremely powerful sound and so very talented. Ready to take Europe by storm and Chaos!!"
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei
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Montag, 10. April: FFM/ Holy Moly & The Crackers

(Andrea)
Die Stimme und Präsenz von Ruth Lyon gefällt mir und während ich schreibe, begleitet sie mich schon eine ganze Weile. Zwischendurch habe ich mich ein wenig eingelesen und weil das Nachtleben immer noch mein liebster Club für Livekonzerte ist, steht das Konzert im Kalender. Die Veranstalter schreiben: "Für Holy Moly & The Crackers war der Weg immer klar. Die Band aus Newcastle wollte die Welt auf Tour erobern. Konzert für Konzert, Festival für Festival die Meute vor der Bühne in Bewegung setzen und auf diese Art und Weise jeden Abend immer mehr Fans gewinnen. Neue Platten schreibt man auf Tour zwischen den Auftritten, für die neue Musik saugt man das Gehörte auf, erweitert sein Spektrum immer mehr und bringt die neuen Songs so schnell wie möglich wieder live auf die Bühne. Alles lief prächtig für die Engländer, bis die elende Pandemie das ganze Konzept zu Fall brachte. Aber anstatt lange die Wunden zu lecken und das, was man am meisten liebt (eben die Reisen und die Konzerte), heulend zu vermissen, hat sich das Sextett entschieden, alles anders zu machen. Sängerin und Violinistin Ruth Lyon und ihre Kompagnons haben sich erstmals viel Zeit gelassen, um auf Albumlänge darüber nachzudenken, wie weit sie bislang gekommen sind. Das Ergebnis heißt „Solid Gold“, erscheint im Februar und gräbt ganz tief in Americana-Schatz, um das titelgebende Gold auszugraben, zu verfeinern und zu schönsten Geschmeiden zu verarbeiten. Der Folkrock, mit dem Holy Moly & The Crackers einst auf der Bühne erschienen waren, ist immer noch zu hören, aber das musikalische Spektrum hat sich wie erwähnt über die Jahre deutlich erweitert. Auf dieser Platte führen die Sängerin Lyon, Gitarrist und Trompeter Conrad Bird, Akkordeonistin Rosie Bristow, Gitarrist Nick Evans, Bassist Jamie Shields und Schlagzeuger Tommy Evans alles zusammen und nutzen den vollen Klangraum ihres großen Instrumentariums. Intime Momente wechseln sich mit großen Riffs ab, bluesige Varianten werden mit starkem Rock kombiniert, und die Lyrics sind ebenfalls viel edler geworden. Nicht zuletzt, sagt Bird, weil er während der Corona-Zeit den 30. Geburtstag feierte. Es kam also einiges zusammen bei den Briten. Aber jetzt ist es Zeit, wieder auf eine ausgedehnte Deutschlandtour zu gehen und an sechs Abenden gemeinsam mit den Fans die gewohnt ausschweifenden Partys zu feiern. (fkscorpio)
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei
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Donnerstag, 13. April: OEHL
(Uwe)
Der Wiener Act Oehl trägt den Namen von Sänger und Songschreiber Ariel Oehl. Bis Ende 2021 war Oehl ein Duo bestehend aus dem Wiener Liedermacher Ariel Oehl und dem isländischen Multiinstrumentalist Hjörtur Hjörleifsson. Seit Beginn 2022 tritt Oehl als Solo Projekt auf. Ariel Oehl, der namensgebende Sänger, bleibt dabei aber den poetischen Miniaturen treu, die er auf trockenen Beats und eingängigen Bass-Riffs á la Tame Impala mit seiner sanften Stimme serviert. Ergänzt wurde der Sound um crunchige E-Gitarren. Seinen Song Keramik betitelte der Musiker Casper 2018 als Song des Jahres. Oehl musiziert unter dem Label Grönland von Herbert Grönemeyer.
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2 20 Uhr , Tickets ab 23,70 € Foto: Tim Cavadini
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Donnerstag 13. und Freitag 14. April: Bridges-Kammerorchester

(Daniela)
Bei ihrem 7. Konzert spielt das Bridges-Kammerorchester ein neues Programm, das auf vielfältige Weise die Themen Nacht und Dunkelheit aufgreift.
Während Orpheus in Monteverdis berühmter Oper in die Unterwelt steigt, um seine Frau Euridike daraus zu erretten, wird in dem durch die ägyptische Sängerin Umm Kulthum weltberühmt gewordenen Lied „Alf leila we leila“ (1001 Nacht) die Liebe beschworen: „In einer langen Nacht der Liebe, süß wie 1001 Nächte, liegt das ganze Leben“. Daneben stehen weitere transkulturelle Uraufführungen zu den Themen Nacht und Dunkelheit von Mitgliedern des Bridges-Kammerorchesters auf dem Programm.
Das Bridges-Kammerorchester wird zum vierten Mal von Bar Avni geleitet, die damit ihr Debüt im hr-Sendesaal feiert. Avni ist seit 2021 Chefdirigentin der Bayer Philharmoniker Leverkusen, Stipendiatin der stARTacademy von Bayer Kultur und Preisträgerin sowie Stipendiatin des Internationalen Kurt-Masur-Instituts 2021.
Dirigentin: Bar Avni Gesangssolistin: Jouana Dahdouh Moderation: Bastian Korff (hr2) Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff
Termine: 13. und 14. April, jeweils 20 Uhr, hr-Sendesaal Frankfurt
Tickets: ab 22€ (ermäßigt ab 12,50€) unter https://www.hr-ticketcenter.de/tickets-bridges-kammerorchester-und-gaeste/t13493
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Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten

(Daniela)
Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten lautet die Devise des Frankfurter Kinderschutzbundes. „Mit Inkrafttreten der Vormundschaftsreform zum 01.01.2023 hat die Ehrenamtliche Einzelvormundschaft Rückenwind bekommen.“ sagt Dr. Anja Sommer vom Frankfurter Kinderschutzbund. Das Jugendamt wird stärker in die Pflicht genommen, vorrangig Einzelpersonen zu finden, die ehrenamtlich Vormundschaften übernehmen. Denn „eine Person, die die Vormundschaft aus bürgerschaftlichem Engagement und nicht im Rahmen einer auf Einkommenserwerb gerichteten beruflichen Tätigkeit übernimmt, ist am ehesten in der Lage, Zeit und persönliche Zuwendung für den Mündel aufzubringen, und ist daher von besonderem Wert für ihn.“ so die Gesetzesbegründung. Ehrenamtliche Einzelvormünder unterstützen Kinder und Jugendliche in allen Lebensbereichen, bieten ein Netzwerk außerhalb der professionellen Jugendhilfe und sind konstante Bezugspersonen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Genau das macht der Frankfurter Kinderschutzbund in Kooperation mit dem Jugendamt und dem Familiengericht Frankfurt schon seit 10 Jahren. „In Frankfurt konnten so bereits über 200 Kinder und Jugendliche von der Unterstützung durch einen Einzelvormund profitieren. Aktuell sucht der Kinderschutzbund vor allem Vormünder für Kinder und Jugendliche aus dysfunktionalen Familien. „Wir suchen Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen und die nicht davor zurückschrecken, dass der Umgang mit belasteten jungen Menschen auch mit Herausforderungen verbunden ist“, so Sommer weiter. Dabei steht der Kinderschutzbund in allen Situationen, bei Fragen und Schwierigkeiten jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung, bietet Gruppenabende, Fortbildungen, Austausch und Supervision.
Der Einstieg in die vorbereitende Schulung ist ab Juni 2023 möglich. Interessierte erreichen uns gerne per Mail an vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de
Weitere Informationen zum Angebot:
Es gibt viele Gründe, warum ein Kind nicht mehr bei seiner Familie leben kann und einen Vormund braucht. Wenn Eltern im Ausland leben, gestorben sind oder nicht in der Lage sind, ihr Kind angemessen zu erziehen, brauchen Kinder und Jugendliche einen gesetzlichen Vertreter, der ihre Interessen wahrnimmt, sich Zeit nimmt und sie auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleitet. Ehrenamtliche Vormünder sind hierfür besonders geeignet, weil der persönliche Kontakt zwischen Vormund und Mündel im Vordergrund steht. Mit ihrem Einsatz ermögli-chen sie Kindern und Jugendlichen so eine bestmögliche Chance auf eine positive Entwicklung und Zukunft.
Für Rückfragen, Interviews und weiterführende Informationen stehen wir gerne auch persönlich zur Verfügung: Leitung: Dr. Anja Sommer (Juristin) und Brita Einecke (Dipl. Päd.) Telefon: 069 200 62 99-13 oder -12 oder mobil unter 0162 2492499 E-Mail: vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de Foto: Jeannette Petri
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Freitag, 14. April: Nicklas Sahl
(Uwe)
In der Musikplattform Spotify wurde sein Song New Eyes bereits über 23.500.000 Mal gespielt!! Er scheint sich seit seinem Debüt im Jahr 2018 also nicht nur in die Herzen seiner dänischen Landsleute gespielt und gesungen zu haben (Dänemark hat nur 5.800.000 Einwohner).
Nicklas Sahl ist Popsängers und Songwriter, laut Veranstalter ist er "mit seiner Gitarre und seiner unglaublichen Stimme eines dieser Erlebnisse, an die man sich lange erinnert ..."
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2 20 Uhr, Tickets ab 27,20 € Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag, 14. April: Welshly Arms
(Uwe)
Der Bandname Welshly Arms könnte eine Beziehung zu Wales unterstellten. Bekannte Waliser sind: Anthony Hopkins, Catherine Zeta-Jones, Richard Burton, Bonnie Tyler oder Tom Jones. Auch die wunderbare Band Catatonia ist von dort. Ach ja, die Schauspieler Christian Bale, Fußballer Garreth Bale und Sängerin Shirley Bassey kommen von da. Und die Welshly Arms? Die sind nicht von dort, sie sind eine American Blues Rock Band mit Nähe zum Soul aus Cleveland, also aus den USA, genauer aus dem Bundesstaat Ohio. Von dort kommen auch die Black Keys und die wiederum haben die Welshly Arms beeinflusst. Zusammen musizieren sie seit 2013, einer ihrer Karrierehighlights war sicher, dass ein Song von Ihnen den Trailer zum Film The Hateful Eight von Regisseur Quentin Tarantino musikalisch unterlegte.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21 EINLASS 19:00H. 20:00H VVK 30€ zzgl. Gebühren Foto: Homepage
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Samstag 15. April: Saatgut & Jungpflanzen Markt
(Daniela)
Endlich wieder in den Garten! Frühling in der Seilerbahn! Weil für uns auch die Landwirtschaft zur Kultur gehört und wir auf Nachhaltigkeit stehen,laden wir euch ein zum SAATGUT & Jungpflanzen MARKT Am 15. April 2023 von 11.00 – 17.00 Uhr In der Seilerbahn, Halle 3 (bei gutem Wetter auch draußen) Holt euch Saatgut, Pflanzen und Infos zum Thema Garten, Artenvielfalt und Umweltschutz. Für BIO Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Kommt mit Freunden und Familie, wir freuen uns auf euch!
Seilerbahn Kunst & Kultur e.V. Offenbacher Landstraße 190, 60559 Frankfurt am Main Anmeldung von Marktständen und Vorträgen: n.astor@seilerbahn.net
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Samstag, 15. April: Of/ unsere Oeane und die Meeresschildkroete/

(Andrea)
Im Zweittloft startet heute ein neues Format und der Raum ist ideal, um es sich gemütlich zu machen und die Ohren zu spitzen: Die in Costa Rica lebende Meeresbiologin Christine Figgener ist zu Gast und berichtet über die derzeitigen Problematiken der Ozeane und nimmt uns sowohl mit auf ihre ganz persönliche Reise als auch auf die der Meeresschildkröten. Wie lange gibt es eigentlich schon diese wunderbaren, sanften Tiere? Warum sind sie vom Aussterben bedroht? Welche Dimensionen haben die Verschmutzungen der Weltmeere? Und vor allem – was können wir zum Schutz tun? Sie beleuchtet aber auch das Thema Frauen in der Wissenschaft, stellt die Rolle der großen NGOs vor, veranschaulicht die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation und klärt über Naturschutzhunde auf.
Die im Ruhrgebiet aufgewachsene Biologin studierte in Tübingen und Würzburg, promovierte in Texas und lebt und arbeitet seit 2007 in Costa Rica. Sie heizte die globale Debatte um Einmalplastik an, die in vielen Ländern zu Verboten führte. Vom TIME Magazine wurde sie 2018 zum „Next Generation Leader“ ernannt, seit 2020 ist sie Director of Science & Education für die Footprint Foundation. Außerdem gründete sie und leitet derzeit die Naturschutzorganisation COASTS und die Consulting-Firma Nāmaka Conservation Science in Costa Rica, die sich um den Schutz der Meeresschildkröten bemühen. Als erste Station ihrer Lesereise in Deutschland wird sie bei uns ihr am 30.3. erscheinendes Buch ‚Meine Reise mit den Meeresschildkröten‘ vorstellen, das natürlich auch erstanden und auf Wunsch signiert werden kann. Es verspricht, ein beeindruckender Nachmittag über Klima- und Artenschutz für Klein und Groß gleichermaßen zu werden. Wir freuen uns sehr, dass unser neuer Kooperationspartner, das bam (Buchladen am Markt), auch vor Ort sein wird. Verlockend ist auch unsere Kaffee-, Kuchen- und Weinbar. Da wir nur begrenzte Plätze haben, bitten wir euch um eine Anmeldung unter kontakt@zweitlofft.de Für Vorabneugierige gibt’s Christines Website seaturtlebiologist.com
Zweittloft, Bernardstraße 13 HH, Offenbach
Foto: ©stock.adobe.com – Arthur Kattowitz
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Samstag, 15. April: Dead vs. Alive (Poetry Slam)

(Martin)
Endlich wieder ein Poetry Slam im Schauspiel Frankfurt!
Poetry is dead. Oder nicht? Das soll beantwortet werden… In einem modernen Dichter:innenwettstreit der Extraklasse treten drei lebende und zwei tote Dichter:innen gegeneinander an.
Wer wird als Sieger:in hervorgehen? Altes oder Neues? Klassiker oder junge Wilde? Tiefgang oder Lachfeuerwerk? Das entscheidet am Ende das Publikum!
Für jeden ist vermutlich etwas dabei bei diesem einmaligen Event der Gegensätze, bei dem Bekanntes neu kennengelernt und Neues entdeckt werden kann. Die beiden Hessenmeister:innen und Spoken Word Spezialist:innen Aileen Schneider und Jan Cönig moderieren diese Lyrikschlacht. Mit dabei sind Stars der aktuellen Poetry Slam-Szene und zwei Schauspieler:innen mit Überraschungsfiguren bereits verblichener Wortkünstler:innen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://schauspielfrankfurt.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/seatmap?eventId=12880
Samstag, 15. April um 19.30h Schauspiel Frankfurt, Großes Haus
Foto: © Schauspiel Frankfurt
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Samstag, 15. April: West-Offenbach/ Psychodelic Flow #5

(Andrea)
Post von Conni, sie schreibt: the music never stops!!! Wie auch bei den vier vorherigen Veranstaltungen spielt die Improvisation, das freie Fließen der Musik die erste Geige. Verschiedene Musiker:innen geben sich in der Alten Seilerei die Ehre - und das Besondere an diesem Abend: die Performances werden ineinanderfließen. Es starten Cyberchill 3000 das Chill-out-Projekt von Member (emptyblaukraut, Der Berg Groovt) mit Conni Maly (Lava 303) an der Saz das übergeht in ihr Brückenstipendium /aktuelles Lava 303 Release "Electric Ladyland" als Teil des psychedelischen Ganzen, tanzbare Improvisationen mit E Gitarre auf Elektronik, wozu sich dann der Eckermeister + Suse Michel hinzugesellen werden , um den Übergang zu The Imperial Mustard zu legen, die als einzige ein richtiges Konzert geben, um den Release ihrer neuen CD "room one" zu feiern. Im Anschluss daran werden Dave Schmidt aka Sula Bassana (Zone Six, The BMS-Labs, Interkosmos), Urgestein des Neo-Krautrock, und der Drummer Steffen Moddrow (The BMS-Labs) das Ruder übernehmen, wozu sich weitere musikalische Gäste aus der Free Flow-Crew gesellen werden.Das ist der Überraschungs Act der Veranstaltung mit gemeinsamen Finale. Wegfliegen garantiert. Wilde Lightshow und Visuals werden den klangvollen Abend optisch abrunden. Macht euch auf eine psychedelische Klangreise gefasst!" Klingt prima und wären wir da, ich würde hingehen. Einlass 18 Uhr
Netzwerk Seilerei, Offenbacher Straße 190, Frankfurt
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Dienstag 18. - Sonntag 23. April: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL
(Daniela)
Ich halte mir die Woche frei, bzw werde jeden Abend ins Kino gehen, denn das LICHTER Filmfest feiert vom 18. - 23. April das Kino, die Liebe und natürlich die Liebe zum Film! Freuen könnt Ihr Euch auf Filme aus mehr als 20 Ländern, 3 Wettbewerbe, spannende Vorträge, Performances, Partys, Veranstaltungen rund um das Jahresthema Liebe und vieles mehr! Als wäre das nicht genug: Parallel verbindet der 3. Kongress Zukunft Deutscher Film 5 Jahre Frankfurter Positionen mit 100 Jahren Frankfurter Schule!
Mehr als 70 Filme aus aller Welt – davon zahlreiche Welt- und Deutschlandpremieren – gibt es auf dem 16. LICHTER Filmfest vom 18. bis 23. April 2023 zu sehen: verspielte, ultra-romantische, schräge, kluge, queere, poetische, exzessive, sprachgewaltige, kurze und lange Filme. Es ist ein wunderbar wahnsinniges Programm geworden – so wie die Liebe. Überzeugt Euch selbst!
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Dienstag 18. April: Lichter Filmfest: Bis ans Ende der Nacht

(Daniela)
Heute gehen wir zum Eröffnungsfilm: Bis ans Ende der Nacht von Christoph Hochhäusler
Robert arbeitet als verdeckter Ermittler und soll einen Frankfurter Großdealer dingfest machen: Viktor ist Clubbesitzer und betreibt eine erfolgreiche Webseite, über die er im großen Stil Drogen aller Art vertickt. Um mit ihm in Kontakt zu kommen, täuscht Robert eine Beziehung mit der Trans* Frau Leni vor, die den Kriminellen von früher – vor ihrer Transition – kennt. Doch schnell wird die gespielte Liebschaft kompliziert. Robert ist sich seiner Gefühle nicht sicher, Realität und Ermittlungsstrategie verschwimmen. Für Leni ist die Sache klarer, denn sollte die Mission scheitern, muss sie zurück in den Männerknast.
Hochhäusler inszeniert einen düsteren Krimi mit kompakter Handlung und spielt dabei mit Genre-Elementen. Im Vordergrund stehen die spannungsreiche Chemie des Undercover-Pärchens und ihr eindrücklicher Gegenspieler. Überraschen kann Bis ans Ende der Nacht mit dynamischer Kameraführung und einem kontrastreichen Umgang mit dem nostalgischen Herzschmerz-Soundtrack.
„Kinofilme über verdeckte Ermittlungen gibt es viele, es handelt sich um ein eigenes Untergenre. Aber Christoph Hochhäuslers Film Bis ans Ende der Nacht, der letzte von fünf deutschen Beiträgen im Berlinale-Wettbewerb, schlägt einen eigenen Weg ein. Er hält sich an die Gesetze des Genres und lädt den Thriller melodramatisch auf. Die Spannung, die daraus erwächst, ist auch den Hauptdarsteller[:inne]n Timocin Ziegler und Thea Ehre zu verdanken." (Christian Schröder, Tagesspiegel)
20:15, Cinestar Metropolis, Tickets hier
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Mittwoch 19. April: Lichter Filmfest: 49 Problems (and my future is one)

(Daniela)
49 Problems (and my future is one) von Maxi Buck
Wie weit darf Protest gehen, wenn man die eigene Lebensgrundlage gefährdet sieht?
49 Problems (and my future is one) begleitet die Proteste gegen den Bau der Autobahn 49 im Dannenröder Forst und den Gerichtsprozess gegen „Ella“. Die Aktivistin, die ihre Identität nicht preisgeben will, wird beschuldigt, einen Polizisten bei einer Räumungsaktion gefährdet zu haben.
Filmemacher Maxi Buck ist mit der Kamera mitten im Geschehen und fängt die Kämpfe um den Erhalt des Waldes auf eindringliche Weise ein. Der Regisseur über den Film: „Mein Film über die A49 und die Proteste fängt da an, wo die anderen Filme aufhören. Es gibt keinen Film, der sich so konkret mit der Thematik Ella beschäftigt. Ella wurde während der Proteste im Dannenröder Wald inhaftiert, weil ihr vorgeworfen wurde, einen SEK-Beamten auf einem Baum in 15 Metern Höhe ins Gesicht getreten zu haben. Das war eine Geschichte, die mich besonders bewegt hat und wo für mich sehr schnell klar war, dass darauf mein Fokus liegt. Und so endet mein Film dann, wenn der Prozess um Ella endet.“ (Maxi Buck im Interview mit hessenschau.de)
Eldorado Filmtheater. 18:15 Uhr, in Anwesenheit des Regisseurs
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Mittwoch, 19. April: FFM/ OK Kids

(Andrea)
"Unfassbar! Wir werden 10 Jahre! 2013 war das Jahr, in dem uns bewusst wurde: Es wird sich lohnen, 100% für diese Band zu geben und sich für die eine Sache zu verschwenden. Die Band war nicht mehr nur ein ambitioniertes Hobby, sondern: Liebe, Freundschaft, Freizeit, Job, Privatsphäre - also eigentlich Alles. Es hat sich angefühlt, wie ein nicht enden wollender Rausch an uns, aus über 100 Shows in 10 Monaten und natürlich trugen auch die von uns propagierten Kaltgetränke dazu bei. 2023 möchten wir mit euch das ganze Jahr lang dieses Jubiläum feiern. Ohjaa! Wir haben ganz viel aufregende Dinge vor. Eine Sache können wir schon verraten: Die DREI - Tour wird zum großen Jubiläums - Abriss! 10 Jahre, 10 Städte - und wie es der Zufall will, beginnt die Tour am 12.04.23 auf den Tag genau 10 Jahre, nachdem unser Debütalbum rausbekommen ist." Die das schreiben, haben sich vor 10 Jahren aufgemacht, von Gießen aus die Welt zu erobern und das in gewisser Weise auch geschafft: "Ok Kid beziehen dabei sowohl die abgefahrenen Glücksmomente als auch negative Schattenseiten des Erwachsenwerdens mit ein. Ihre Lyriks bieten somit Identifikationspotential für ein sehr breites Publikum." Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Donnerstag 20. April: Lichter Filmfest: The Ordinaries

(Daniela)
The Ordinaries von Sophie Linnenbaum
Die Welt ist aufgeteilt in Haupt- und Nebenrollen und Menschen mit Filmfehlern werden verfolgt und ausgegrenzt. Die 16-jährige Paula bekommt die Chance, von einer einfachen Nebenfigur zu einer Hauptfigur befördert zu werden. Die entscheidende Prüfung steht kurz bevor. Das Problem ist nur: Ihr gelingt es nicht, eine eindringliche Filmmusik zu komponieren, die Grundbedingung für Hauptfiguren ist. Paula begibt sich auf die Suche nach einer Lösung und stößt dabei auf die geächteten Outtakes, mit denen sie mehr verbindet, als sie geahnt hat.
Mit ihrem Debütfilm THE ORDINARIES ist Sophie Linnenbaum etwas gelungen, was im deutschen Film nicht besonders oft passiert: Der Film strotzt vor guten Einfällen! Beim Filmfest München gab's dafür den Förderpreis "Neues Deutsches Kino", First Steps gab's on top, Deutschlands wichtigster Nachwuchspreis. Voller Witz und Kreativität und mit großer Liebe zum Detail erzählt Sophie Linnenbaum in THE ORDINARIES eine überraschende Parabel, die in einer fiktiven, in drei Klassen geteilten, "Film-Welt" spielt. Auch die Presse überschlägt sich förmlich. Der SWR schreibt "Ein außergewöhnlich origineller, experimentierfreudiger und mutiger Film."
19:30 Uhr, Kino im Deutschen Filmmuseum
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Freitag, 21. April: Team Scheisse
(Uwe)
Im Podcast „Fest & Flauschig“ feiern Jan Böhmermann und Oli Schulz häufiger die Bremer Punkband mit dem blumigen Namen Team Scheisse (noch besser finde ich den Namen ihres Supports Ersatzkopf). Dass die Band aus Bremen kommt, ist unschwer dem Titel der aktuellen Platte, 042124192799 zu entnehmen. Zu erwarten sind kurze, sehr rockige, gitarrenbasierte Songs mit nicht alltäglichen Titeln und Texten.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Strasse 21 EINLASS 18:00H VVK 20 € zzgl. Gebühren Bild: Homepage Zoom
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Freitag 21. April: Lichter Filmfest: Disco Boy

(Daniela)
Den Film will ich unbedingt sehen, nicht nur, weil der Regisseur aus Apulien kommt, sondern vor allem wegen Franz Rogowski.
Disco Boy von Giacomo Abruzzese
Ein belarussischer Kämpfer reist nach Nigeria, um für Frankreich in den Krieg zu ziehen. Als Gegenleistung wird ihm ein französischer Pass versprochen. Aber die Guerillakämpfer vor Ort sind bereit, alle Kräfte einzusetzen, um ihre Souveränität zu behalten. Wie weit werden sie gehen, um ihr Territorium zu verteidigen? Liebe kann viele Formen annehmen und, wenn das, was man liebt, angegriffen wird, auch zu Aggressionen führen. Ein stilvoller, hinreißender und überraschender Film, dessen Handlung von obskuren Mächten getrieben ist und den man nicht so leicht vergisst.
„Dass Disco Boy zum Erfolg wird, ist zum einen Franz Rogowski zu verdanken, der die Geschichte bis zum Ende mit seiner Präsenz zusammenhält. Der Film lebt aber auch von den ungewöhnlichen Bildideen von Kamerafrau Hélène Louvart. Die nächtlichen Kämpfe zwischen Fremdenlegionäre und Rebellen sehen wir nur in Form von Infrarotbildern aus einem Nachtsichtgerät – und die zerstörten Landschaften des Nigerdelta erinnern mitunter an die Killing Fields von "Apocalypse Now".“ (Carsten Beyer, rbbKultur)
„Der italienische Regisseur Giacomo Abbruzzese schuf mit Disco Boy ein wirklich stilvolles Debüt. Ein visuell aufregendes, ehrgeiziges und ausgesprochen verrücktes Abenteuer in das dunkle Herz des Imperialismus oder doch in etwas ganz anderes: das Herz einer alternativen Realität oder eines transzendenten neuen Selbst. Das ist mutiges Filmemachen: ein Film, der einen mit seiner beeindruckenden Filmarbeit blendet, aber gleichzeitig auch mit seinem Geschichtenerzählen mitreißen möchte.“ (Peter Bradshaw, The Guardian)
22:00 Uhr Eldorado Filmtheater
Tickets hier, Trailer hier
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Freitag 21. April: Lichter Filmfest: Sieben Winter in Teheran
(Daniela)
Sieben Winter in Teheran von Steffi Niederzoll, Hessenpremiere
Das Urteil lautet Blutrache: Im Alter von 19 Jahren wird Reyhaneh Jabbari zum Tode verurteilt. In einem Akt der Selbstverteidigung ersticht sie während eines Vergewaltigungsversuchs den Täter. Steffi Niederzolls Dokumentarfilm rekonstruiert die Geschichte der Studentin anhand von Briefen und Tagebucheinträgen, die sie im Gefängnis verfasst hat. Gemeinsam mit ihrer Mutter und einer beeindruckenden Entschlossenheit kämpft Reyhaneh für die Rechte der Frauen im Iran und gegen juristische Willkür.
In ihrem bedrückenden und erschreckend aktuellen Debütfilm nutzt Niederzoll originale Bild- und Tonbandaufnahmen, die aus dem Iran geschmuggelt wurden. Reyhanehs Schwestern und ihre Mutter Shole Pakravan leben seit 2017 in Deutschland.
Kino im Deutschen Filmmuseum, 20:30 Uhr Tickets (c) Mig Sieben
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Freitag, 21. April: OF/ Bishop-Mathisen

(Andrea)
Aus Norwegen direkt in den Waggon kommen Svein Rikard Mathisen (guitar, electronics) and John Derek Bishop (live-sampling, electronics) und bringen «Calm Brutalism» mit. Das passt ganz gut in unsere Stadt, schließlich gibt es hier nicht nur das Isenburger Schloss mit der schönsten Renaissance-Fassade diesseits der Apen, sondern auch ein brutalistisches und formschönes Rathaus. "Svein Rikard Mathisen has released three albums, written one commissioned work for the Nattjazz-festival in Bergen and been touring extensively for the last seven years, with his own projects. John Derek Bishop has released five albums on Jazzland Recordings (under the alias Tortusa) and was nominated for Spellemannsprisen (Norwegian Grammy) for «I Know This Place - The Eivind Aarset Collages». He has collaborated and released music with Arve Henriksen, Eivind Aarset, Erland Dahlen, and Jan Bang to name a few. His latest solo album “Bre” received 4 of 5 stars in Mojo Magazine and Future Music Magazine. Quotes about «Calm Brutalism» 'This is something that works better with every listen, the tiny details making their way out like petals unfurling aer warmth and rain. It draws you away from the travails of the day and places you somewhere new and enticing. It is an adventure worthy of any sound loverʼs time.' Mr Olivetti at https://freq.org.uk/ ' "Calm Brutalism" is not only an unusual experiment, which may initiate a completely new musical trend, but also an album that is perfectly listenable in isolation from its sonic idea. It is an album that is unconditionally engaging and intriguing from start to finish.' Robert Ratajczak at https://longplayrecenzje.blogspot.com/". Oha, also los gehts um 20 Uhr.
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Sonntag 23. April: Lichter Filmfest: Einzeltäter Teil 3 – Hanau
(Daniela)
Einzeltäter Teil 3 – Hanau von Julian Vogel
Am 19. Februar 2020 ermordet ein Rechtsterrorist neun Menschen in Hanau: Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov. Angehörige und Überlebende müssen bis heute um die vollständige Aufklärung des rassistischen Anschlags kämpfen.
Filmemacher Julian Vogel zeichnet ein Porträt dreier betroffener Familien zwischen Wut, Trauer und Entschlossenheit – für Konsequenzen und Gerechtigkeit. Der Film ist Teil einer Trilogie, die sich den Opfern der Anschläge in München (2016), Halle (2019) und Hanau widmet.
Unter anderem mit: Armin, Dijana und Karim Kurtović, Çetin Gültekin und Serpil Temiz Unvar
16:00 Uhr, Eldorado Filmtheater, in Anwesenheit des Regisseurs
Tickets: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/show/2565453807/2761849750
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Samstag, 6. Mai: OF/ queerKlang
(Andrea)
Sie sei zum ersten Mal im Leben Schirmfrau, schreibt Ida Todisco und entsprechend aufgeregt. Beim Lampenfieber kann ich ihr nicht helfen, aber gemeinsam sorgen wir vielleicht schon jetzt für ein volles Haus - der Vorverkauf für queerKlang hat bereits begonnen und Offenbacher:innen können sich im buchladen am markt mit Tickets versorgen. Aktuell bekannt ist mir:PopKabarett Korff/Ludewig ist auch dabei am 6.5. & Hr Moderator Korff führt durchs Programm...
Alte Schlosserei, Goethering, Offenbach
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Mittwoch, 17. Mai: Of/ Der Geschmack der kleinen Dinge

(Andrea)
Bis zum 17. Mai sind es zwar noch ein paar Wochen, aber der VVK hat begonnen und erfahrungsgemäß sind die Tickets schnell weg. Daniel schreibt: "Ganz selten hat ein Film besser zu unserem Konzept gepasst als „Der Geschmack der kleinen Dinge“. Eine schmackhafte, perfekt ausbalancierte Kino-Delikatesse, die wunderbar unterhält und garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt – mit den französischen Weltstars Gérard Depardieu und Pierre Richard in herrlicher Spiellaune. In kulinarischer Anlehnung/Verbeugung vor diesem Werk über die Kochkunst und den Neuanfang servieren wir diesmal Tranchen von der rosa gebratenen Entenbrust mit Champignons und Süßkartoffelpüree. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch geschmorten Hokkaido-Kürbis. Beide Gerichte kommen in diesem Fall natürlich mit ganz viel Umami daher. Diese fünfte Geschmacksrichtung, um die es im Film maßgeblich geht, wird Sie und Euch mit Sicherheit nachhaltig begeistern! Als Nachtisch gibt es Mousse au Chocolat mit frischen Beeren. Und auch diesmal überraschen wir mit einem Gruß aus der Küche vorneweg: Zum Sektempfang gibt es am Einlass Umami-Parmesan-Ricotta-Bällchen mit halbgetrockneter Kirschtomate. In einem Wort: Vorfreude!" Wem da jetzt nicht das Wasser im Munde zusammengelaufen ist....ansonsten, ich habe gegoogelt: Gerard Depardieu hat sich zumindest vom Krieg distanziert, seine russische Staatsbürgerschaft wollte er nicht aufgeben.
Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach am Main
Einlass & Essen ab 18:30 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr
EVorverkauf: www.kinokulinarisch.de
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Sommer: Theater der Welt
(Andrea)
Ich hatte das Vergnügen, bei der Programmvorstellung von Theater der Welt im Capitol Theater dabei gewesen zu sein und habe mir dann gleich ein paar Tickets gekauft, für den Nightwalk with Teenagers zum Beispiel. Ich bin total gespannt, wohin die Reise dann geht und weil ich ja auch gerade einen Teenie zuhause habe, muss das Kind mit. Außerdem gehen wir ins Kammerspiel Frankfurt zu "Is", einer iranischen Produktion. Weiterhins sehen möchte ich Abana b'amazi (Kinder des Wassers) und "A conversation with the sun" und und und, Lange Rede, das Programm ist toll und ich empfehle unbedingt, sich Karten zu sichern: https://theaterderwelt.de/
Das Bild zeigt Programmdirektorin Chiaki Soma und Anna Wagner vom Mousontum im Gespräch mit Satoko Ichihara in Tokio
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Bis 6. Mai: FFM/ Über das Träumen

(Andrea)
Kennt ihr die Künstlerkolonie Goldstein in Sachsenhausen? Dort arbeiten Künstlerinnen und Künstler mit Handicaps wie Autismus, Down-Syndrom oder ähnlichem, sowie Fachbetreuern mit künstlerischer bzw. kunstpädagogischer Ausbildung. Ich bin ja seit der Ausstellung "Weltenwandler" vor zig Jahren in der Schirn ein großer Fan und werde mir die aktuelle Ausstellung sicher ansehen. "Über das Träumen" heißt sie: "Was sagen Träume als alternative Realitäten aus, wie unterscheiden sich Nacht- und Tagträume und welche Rolle spielt der rauschähnliche Zustand des Flows in schöpferischen Prozessen? Bei Künstlern wie dem Dichter und Maler William Blake oder dem Filmregisseur David Lynch prägen Träume die Bildsprache und Erzählung im Sinne einer visionären Wirklichkeit. Andere wiederum träumen von der Realisierung eines einzigartigen Werkes oder vertiefen sich bis zu einem Zustand der Trance in die künstlerische Tätigkeit. Doch beinahe alle Künstler*innen verbindet der Wunsch nach Anerkennung als eine Art übergeordneter Traum, der immer wieder ganz selbstverständlich zu platzen droht. In der Veranstaltungsreihe „Über das Träumen“ geht die Goldstein Galerie diesen vielschichtigen Aspekten des Träumens nach. Präsentation Flow (Geöffnet während den Veranstaltungen und auf Anfrage) Plakate zum Träumen – Künstler*innen des Atelier Goldstein entwickeln anlässlich der neuen Ausstellungsreihe „Über das Träumen“ Plakate zu diesem Thema. Die verschiedenen künstlerischen Positionen werden ab dem 15. Februar 2023 in der Goldstein Galerie ausgestellt und in einer kleinen Stückzahl auch zum Verkauf angeboten. Achtung: Es gibt keine regulären Öffnungszeiten, am besten kurz anrufen!
Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Frankfurt Telefon: 069 / 201 72 – 023 https://bit.ly/3xtLJSp
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Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)
Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.
MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier
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Bis Sonntag, 30. April: Ella Littwitz in der basis

(Petra)
In ihren Installationen und Objekten thematisiert dei israelische Künstlerin Ella Littwitz die Beständigkeit, Legitimität und Überwindung von Grenzen sowie ihre geschichtlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Der grundlegende Zweifel an jenen Markierungen als unverrückbare Entitäten, die vom Menschen aufgrund bestimmter Überlieferungen, politischer Interessen oder religiösen Überzeugungen errichtet werden, prägt dabei ihre Arbeitsweise. Die Frage, wie ein Ort definiert wird, wie seine Grenzen aussehen und sich im Laufe der Zeit verändern, dient als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die sich thematisch beispielsweise mit den Grenzen zwischen Israel und den angrenzenden Gebieten auseinandersetzt. Die Objekte von Ella Littwitz sind sind Zeugnisse: sie tragen Spuren oder setzen sich gar aus ehemaligen, appropriierten Bestandteilen oder Nachbildungen territorialer Abgrenzungen zusammen. Durch die künstlerische Bearbeitung, Neuverortung und Umwandlung dieser Grenzmarkierungen legt sie die Mechanismen politischer Konstrukte und überlieferter Narrative offen. Dabei interessiert sich die Künstlerin für die Brüche, die sich zwischen einem real existierenden und konzeptionell vorgestellten Ort und seinen Grenzen ergeben.
Ella Littwitz: Red mercury, Ausstellung, kuratiert von Christin Müller und Felix Ruhöfer, Ort: basis, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, bis 30.04.: Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14 - 19 Uhr, samstags 12 - 18 Uhr, Eintritt: frei
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Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)
Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:
Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.
Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de Mehr Informationen
Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.
Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei
(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)
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Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)
Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick.
Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro
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