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| 10.03.2023 |
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Doppelte Enttäuschung

Dass ich wegen dem Ausgang der OB Wahl enttäuscht bin, könnt ihr Euch sicherlich vorstellen. Mehr sag ich dazu auch nicht, sonst fang ich gleich wieder an zu heulen.
Umso mehr habe ich mich auf die kleine Auszeit gefreut. Nächsten Dienstag sollte es los gehen. Wir sind zu viert und hatten sogar schon 3 Tickets. Alles war (fast) perfekt und jetzt das.
Für diejenigen von Euch, die der Eintracht nicht folgen eine Mini Erklärung: Nächsten Mittwoch wäre das Rückspiel gegen den SSC Neapel gewesen. Rückspiel heißt in den Fall IN Neapel. Der SSC Neapel bekommt es aber nicht auf die Kette für die erwarteten Fans von Eintracht Frankfurt die Sicherheit zu gewährleisten. Das fällt ihnen aber erst 10 Tage vor dem Spiel ein. Die Lösung: Es gibt einen Erlass, der dem SSC untersagt Tickets an Menschen zu verkaufen, die in Deutschland leben. Das heißt keine:r von uns darf ins Stadion.
Was auch noch passieren kann ist, dass die Stadt Neapel für Fans von Eintracht Frankfurt ein Betretungsverbot für die Stadt erlässt. Das erinnert mich an Blockupy 2012. Da wohnten zwei Demonstranten bei mir, die auch so einen Zettel bekommen hatten. Die durften dann nicht in die Innenstadt.
Wir haben hin und her überlegt was wir machen, aber da die Flüge nicht umbuchbar sind und auch das Appartement 50% berechnet, haben wir uns jetzt – Stand heute - entschieden die Kurzreise anzutreten. Die werden uns ja am Flughafen nicht verhaften (wobei bei der rechten Regierung ist ja alles möglich) und wenn wir gefragt werden was wir in Neapel wollen antworten wir wahrheitsgetreu: Wir feiern meinen Geburtstag mit Neapolitanischer Pizza und schauen dabei ein Fußballspiel.
Und nicht, dass ihr denkt, ich vernachlässige die Kultur: Letzten Samstag waren wir im Schauspiel und sahen die Traumnovelle. Ich gebe zu, das war nicht so meins, aber es gab auch Stimmen, die von der Inszenierung ganz begeistert waren. Ich war dafür begeistert vom anschließenden Kurzauftritt der Band bitchboy mit der großartigen Katharina Bach. Wer The Fe.Male Trail noch nicht gesehen hat: am 15.3., 25.3. und 22.4. treten sie nochmal auf. (siehe unten Martins Empfehlung) Ganz großartig war auch Kate Blanchet in dem Film Tár, den ich am Montag sah und viel Spaß hatten wir gestern Abend beim Liedschatten Abend im Kammerspiel – vor allem bei der Rakete.
Ich werde am Wochenende etwas kürzertreten und nur ins Stadion, dann zu Bembel Bar und am Sonntag mit meiner Mutter zum Frühlingsliedersingen gehen.
Jetzt muss ich aber los, denn heute ist endlich wieder Chor.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Vielen Dank auch an das großartige Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
Je 1 x 2 Karten für die drei Konzerte von Bridges in Mannheim, Wiesbaden und Hanau. Gewinnfrage: Wo läuft am 16.3. das Stück "Werwolfkommandos"? (Bitte angeben in welcher Stadt ihr auf das Konzert gehen wollt.)
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
2 x 2 Gästelistenplätze für Lady Maah Koudia Keita am Sonntag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wer foulte Jürgen Grabowski im Jahr 1980? (siehe Gerolltes).
Foto: Brotfabrik / Homepage
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Tickets für das Grusellivehörspiel Lufer-Haus am Donnerstag, 30. März, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Ist der Ruf erst....Offenbach ist vieles, doch sicher keine Gängsterstadt, wie von Jürgen Herbener behauptet. Der hat welchen Beruf?
2 x 2 Tickets für "Tim Bendzko" am Montag, 3. April in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Andreas Dorau, war das nicht der, der mit seiner Schülerband welchen Hit hatte?
Wenn ihr gewinnt, habe ich eine große Bitte: Geht auch hin! Ansonsten gebt bitte kurz Bescheid. Denn manchmal gibt es eventuell spontane Nachrücker:innen, aber auch die Veranstalter:innen können bei Absagen besser planen. Nicht abgeholte Karten sind schlicht ärgerlich und es wäre doch sehr schade, wenn wir irgendwann nichts mehr verlosen können.
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GEROLLTES über Unvergessenes

(Uwe)
Vorab: Das Schwierige an einem wöchentlich erscheinenden Newsletter der auf Ehrenamt basiert, ist, dass man, anders als bei Redaktionen von Tageszeitungen schwerlich aktuelle Entwicklungen aufgreifen kann. Ich schreibe meine Beiträge in der Regel bis Mittwoch. Weil bis zum Erscheinen des Newsletters am Freitag nach viel passieren kann, schreibe ich beispielsweise über die nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des italienischen Innenministeriums zum Auswärtsspiel der Eintracht in Neapel erst in der nächsten Woche.
Ich höre regelmäßig einen Podcast, in dem ein ehemaliger Bundesrichter über Kriminalfälle und Gesetze spricht. „In Deutschland besteht nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Anspruch des verurteilten Straftäters auf Resozialisierung“, hebt er dabei immer wieder hervor und dass deshalb „lebenslänglich in den meisten Fällen nicht wirklich lebenslänglich bedeutet“.
Während ein Mörder, sagen wir der spontan frei erfundene "Moor-Ripper", der 2002 einem anderen Menschen das Leben nahm, also mittlerweile wieder aus dem Gefängnis entlassen worden wäre, ist die Resozialisierung von Lothar Matthäus bei Frankfurter Fans bis zum Ende aller Tage aussichtslos. Wie ich erst kürzlich wieder erlebte, wird er bis heute für ein Foul verflucht, das er im Frühjahr 1980 als übermotivierter Youngster begangen hat. Unglücklicherweise traf er damals Eintracht Frankfurts Lichtgestalt Jürgen Grabowski im Winter seiner Karriere und beendete diese rund drei Monate vor dem von Grabowski selbst geplanten Abschied. Grabowski verpasste so nicht nur den Ausklang seiner letzten Bundesligasaison, sondern auch die beiden Endspiele im UEFA-Cup (den die Eintracht trotzdem gewann). In Interviews war immer wieder zu lesen, dass er das dem forschen Franken Matthäus nie verzieh. Lothar Matthäus wurde zum besten deutschen Fußballer seit Franz Beckenbauer (und ist es bis heute) bestimmt zu einem guten Teil deshalb, weil er sein Hirn von der Energieversorgung abklemmen und die so gesparte Kraft in den Körper umleiten konnte. Dies ist unter anderem dadurch belegt, dass er in der Zeit nach besagtem Foul - drücken wir es sehr freundlich aus - saudumm äußerte (sinngemäß unterstellte er, Grabowski wollte eine Invaliditätsversicherung in Anspruch nehmen) und sich nicht entschuldigte.
„Polizeilich werden in Deutschland alle Straftaten von registrierten Tatverdächtigen im Altersbereich von 14 bis einschließlich 20 Jahren unter dem Begriff Jugendkriminalität subsumiert.“ Bei dieser Altersgruppe fallen Strafen in der Regel geringer aus, weil Betroffenen die persönliche Reife fehlt. Der am 21. März 1961 geborene Lothar Herbert Matthäus, wäre beim Foul 1980 also unter das Jugendstrafrecht gefallen. Gleichaltrige hätten damals (und heute) ein Auto knacken, eine illegale „Spritztour“ über einen Feldweg machen und dabei einen Jäger überfahren können, sie wären nach wenigen Jahren wieder „draußen“, nicht so der damals jugendliche Lothar (der, unter uns, mit bald 62 noch heute jugendlich wirkt und immer noch hin und wieder das Hirn ausschaltet). Nicht falsch verstehen, ich will Matthäus nicht verteidigen für das Foul und sein Verhalten danach, aber selbst Fußballfans müssen auch einmal vergessen. Insbesondere dann, wenn Sie bei der Aktion selbst noch nicht geboren waren.
Im Fußball sind mir Viele viel zu empfindlich, die Messlatte für Integrität wird in der Regel unerreichbar hochgelegt. Gerade fallen dem heutigen Sportchef von RB Leipzig, Max Eberl, einige Aussagen auf die Füße, die er vor sieben Jahren äußerte. Er kritisierte damals den Leipziger Club und dessen Praktiken scharf. Nun, nach einem zwischenzeitlichen emotionalen Zusammenbruch und einer persönlichen Neupositionierung, ist er selbst Teil des Projekts und sieht das Ganze mittlerweile natürlich anders. Auch wenn ich RB Leipzig sehr kritisch sehe, finde ich, dass Max Eberl das heute so sehen und verkaufen kann. In sieben Jahren hat sich die Welt im Ganzen und die kleine Welt des Max Eberl deutlich verändert (bei vielen seiner Kritikerinnen und Kritikern natürlich auch). Gibt es in der Welt nicht genug Elend, dass man sich an einem solch belanglosen Thema wirklich reiben muss.
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GEDRUCKTES

(Petra)
Ich geb es zu: ich habe das Buch wegen des Covers gekauft. Mein Blick ist in der Buchhandlung daran hängengeblieben – und der Klappentext schrie auch danach, es mitzunehmen. David Schalko: "Bad Regina". Das Setting: Ein einigermaßen trostloses Kaff in österreichischen Alpen, ein Badeort, dessen abgerocktes Grand Hotel noch das offenkundigste Zeichen eines vergangenen Glanzes ist. Und natürlich die spacige Ex-Partyclub im Berg des Protagonisten Othmar, der „Krake“ (beides wichtige Orte für die Geschichte.) Othmar hat auch mal Musik gemacht und große Pläne geschmiedet, schon bessere Tage gesehen, wie so ziemlich alle und alles an diesem Ort, der keine Zukunft zu haben scheint. Umso mehr, als ein mysteriöser Chinese Häuser und Grundstücke nach und nach aufkauft.
Das scheint System zu haben. "Wozu?" ist die große Frage. Und die zweite Frage, die sich die wenigen versprengten Bewohnerinnen und Bewohner stellen: Wer ist der oder die nächste? Und für wen ist er der Mittelsmann? Nicht nur deshalb sind auch die menschlichen Beziehungen in Bad Regina rundherum marode: zwischen den Generationen, zwischen Paaren, jungen Liebenden, Freunden und was es sonst noch geben mag. Also grundsätzlich etwas losermäßig mit skurrilen Facetten.
Im ersten Teil fühle ich mich leicht an Charles Bukowski oder T. C. Boyle erinnert mit ihrem einzigartigen Blick auf Outlaws oder vielmehr: Personen, die im Erzähltakt tragisch aus ihrem Leben gleiten. Große Namen, ich weiß. Die Story wird immer wilder und nach über der Hälfte beginne ich mich im Klamauk der Satire kurzzeitig zu langweilen – als sich das Ganze hin zu einem ernsthaft-unerwarteten Kern dreht. Das Ende ist wiederum verblüffend.
Eine Parabel auf den Untergang eines sterbenden Kontinents Europa, wie es in der F.A.Z. stand? Natürlich lassen sich verschiedenste Themen oder Anklänge in Schalkos Roman finden. Und jede und jeder liest daraus auch, was er oder sie will. In erster Linie aber ist "Bad Regina" witzig für alle, die schräges Zeug lieben, unterhaltsam und vielleicht auch inspirierend (nein: ich meine nicht für Chinesen).
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Bis 19. März: Ausstellungen "Nonsense Manifest" / "Dark Eden" im Lola Montez

(Petra)
Jetzt gibt es Kunst im Doppelpack im Kunstverrein Familie Montez - beziehungsweise ein Triple, denn eine Ausstellung stammt von einem Brüderpaar: Die Ausstellung „Nonsense Manifest“ der jungen Brüder Anton und Paul Benkel ist eine Mischung aus Gemeinschafts- und Einzelarbeiten. Ihr „Nonsense Manifest“ beschäftigt sich in unterschiedlicher Formensprache mit dem Menschen, dem Leben in verschieden Realitäten und mentalen, sowie körperlichen Zuständen in der bizarren Alltäglichkeit. Das Manifest bedient sich der Bildsprache. Die Brüder stellen bemalte Holzreliefs, Linoldrucke, Strukturen und Gemälde in stark variierenden Formaten aus (das Bild hier ist von ihnen). Wild und surreal wird es (auch) beim erfahreneren Autodidakten Oliver Estarillo mit "Dark Eden". Über seine Bilder wird geschrieben, sie schafften eine ganz eigene Welt und seien Ausdruck seiner inneren Bildwelten. Er sei dabei ein besonders aufmerksamer und kritischer Beobachter seiner sozialen Umwelt und gleichzeitig ein großartiger, zuweilen unterhaltsamer Erzähler, der in den Sehnsüchten (?) der menschlichen Seelen zu „fischen“ sucht, aufdeckt, bloßstellt, urteilt, ohne wirklich zu verurteilen - so meint Dr. Hellmuth, der auch diese Ausstellung eröffnet.
"Nonsense Manifest" von Anton und Paul Benkel / "Dark Eden" von Oliver Estarillo, Eröffnung "Dark Eden" von Dr. Hans-Heinrich Hellmuth, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage: ab 18 Uhr, Ausstellung bis 19.03., Öffnungszeiten: 13:30 - 18 Uhr (außer montags)
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Freitag, 10 März (Premiere): Tschechow. Kirschgarten. Komödie.

(Martin)
Dass Anton Tschechow seine Stücke mit dem Genre Komödie überschrieben hat, ist meist schon eine Aufgabe – geht’s doch eigentlich um das Dramatischste im Leben… Ich freue mich sehr auf die Inszenierung ‚Der Kirschgarten‘ und den Blick den Michael Weber als Regisseur mit dem Ensemble des Theater Willy Praml auf Tschechow und uns werfen.
Der Kirschgarten soll fallen. Es gibt schon einen Bebauungsplan, der eine profitable Zukunft sichert. Die Axt ist eine gute Erfindung – ein Werkzeug hat keine Gefühle. Und ein Henker isst nach getaner Arbeit mit Appetit. Alle haben Recht: Der Baum und der Baumfäller.
Man kann sich in die Generationen, die Tschechow im KIRSCHGARTEN auf- und abtreten lässt hineinversetzen; es fällt einem schwer, die einen zu verdammen und die anderen zu bemitleiden. Wer alt ist hat viel erlebt und will nicht sterben. Wer jung ist, will noch viel erleben und hat keine Angst vor dem Tod. Und die Kirschbäume sind sowieso bei bester Laune, selbst als Kirschholzkommode oder Kirschmarmelade. Der Lauf der Zeit als Theaterstück, der Mensch als universale Fehlbesetzung.
LOPACHIN: Gestern war ich im Theater. Urkomisch. LJUBOW ANDREJEWNA: Wahrscheinlich war es überhaupt nicht komisch. Sie sollten keine Stücke ansehen, sondern des Öfteren sich selber. Wieviel unnützes Zeug sie reden. LOPACHIN: Das ist wahr. Man muss es sagen. Unser Leben ist idiotisch.
Premiere ist am 10. März Weitere Vorstellungen: 12., 18., 19., 24., 25., 26., 30., 31. März und 14., 15., 16., 21., 22., 23., 28. und 30. April.
Theater Willy Praml in der Naxos Halle
Foto: (c) Severyn Zelazny
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Freitag 10. - 16. März: Bridges – Kammerorchester „Heimat Hafen“

(Daniela)
Der Bosporus verbindet die beiden Kontinente Europa und Asien weit mehr, als er sie zu trennen scheint. Als eine der weltweit wichtigsten Wasserstraßen ermöglicht er den Ländern am Schwarzen Meer – darunter Russland, der Türkei, der Ukraine, Rumänien, Bulgarien und Georgien – den Zugang zum Mittelmeer. Dieses geografisch und kulturell einzigartige Sammelbecken steht im Mittelpunkt des neuen Programms „Heimat-Hafen“. Im Zentrum finden sich zwei transkulturelle Kammerorchesterwerke des Cellisten Gabriel Mientka: „Constantinople“ und „Istanbul“. Gast Musiker ist Mandolin-Virtuose und OPUS KLASSIK-Preisträger Alon Sariel, der mit seiner Mandoline gemeinsam mit dem Orchester Stücke von Vivaldi interpretiert.
In Gedenken an die Opfer der Erdbeben in Syrien und der Türkei, hat unser Oud Spieler Hesham Hamra ein neues Stück geschrieben – außerdem spielt das Orchester seine Komposition „Jasmin. So riecht Damaskus“.
10.3.2023: „Heimat – Hafen“ Bridges-Kammerorchester, Volksbühne im Gr. Hirschgraben, Frankfurt 19.30 Tickets 11.3.2023: „Heimat – Hafen“ Bridges-Kammerorchester, Kulturforum Wiesbaden 19 Uhr Tickets 12.3.2023: „Heimat – Hafen“ Bridges-Kammerorchester, CPH Hanau 19 Uhr Tickets
16.3.2023: „Heimat – Hafen“ Bridges-Kammerorchester, Capitol Mannheim 19 Uhr Tickets
Dirigentin: Bar Avni Solist: Alon Sariel, Mandoline Künstlerische Leiterin: Johanna-Leonore Dahlhoff
Weitere Infos: Bridges - Bridges-Kammerorchester (bridgesmusikverbindet.de)
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Freitag 10 - 25. März: Der Florentiner Hut

(Daniela)
Ein furchtbares Durcheinander nach Eugène Labiche und Marc-Michel
Das Bockenheimer Theaterensemble bringt den französischen Komödienklassiker nach Eugène Labiche und Marc-Michel in einer eigenen Übersetzung und Bearbeitung im Kulturhaus Frankfurt auf die Bühne.
An einem Theater wird die Komödie „Der Florentiner Hut“ gespielt. Allerdings unter erschwerten Bedingungen, denn ein Großteil des Ensembles kann wegen einer Lebensmittelvergiftung nicht spielen. Also werden die 20 Rollen auf die übriggebliebenen sechs Darstellerinnen und Darsteller verteilt. Und das macht die absurd-turbulente Farce noch absurder.
Im „Florentiner Hut“ an sich geht es um Monsieur Fadinard, der heute heiraten will. Doch sein Pferd hat einen Hut gefressen, der im Wald unüberlegt an einen Ast gehängt wurde. Die Besitzerin und ein Offizier, die zusammen in diesem Wald „lustwandelten“, verlangen von Fadinard zur Beruhigung des Ehemanns der liederlichen Dame eine exakte Kopie des Hutes. Also hetzt Fadinard einen solchen Hut suchend durch Paris, immer die Hochzeitsgesellschaft im Schlepptau, die natürlich von nichts wissen darf.
Besetzung: Britta Berz, Ingo Göllner, Uli Herrmann, Christine Krämer, Ann-Marie Kutter, Alexander Schlaaf. Regie-Assistenz: Catharina Schminke, Simone Woyk. Technik: Björn Böhnk. Inszenierung: Ingo GöllnerFr 10.03.23, Sa 11.03.23, Fr 17.03.23, Sa 18.03.23, Fr 24.03.23, Sa 25.03.23, jeweils 20 Uhr
Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2 (am Zoo), 60316 Frankfurt Karten unter www.kulturhaus-frankfurt.de, 16 €, erm. 12 €
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Freitag, 10. März: Of/ Prinzessin ist kein Traumjob!

(Andrea)
Vielleicht war es frühkindlicher Realismus, aber statt Prinzessin werden zu wollen, bin ich lieber auf Bäumen herumgeklettert. Erst später, oder auch jetzt ab und zu, fände ich es ganz schick, Prinzessin zu sein. Aber unsereins stellt sich das viel zu einfach vor! Rena Schwarz hat sich das Berufsbild mal genauer angeschaut und sagt: Prinzessin ist auch kein Traumjob! "Sind Märchen heute überhaupt noch zeitgemäß? Irgendwie schon: überall alleinerziehende Köwni-ge, Patchwork-Familien mit Stiefmutter mit Halbgeschwistern ...Kabarettistin Rena Schwarz ist KEINE Märchentante, vielmehr räumt sie die Märchen – ganz besonders die der Brüder Grimm – so richtig auf! Sie verlegt die alten Märchen in die heutige Zeit und analysiert sie gekonnt von rechts, links, oben und unten, wie auch von hinten...Sie beleuchtet die Märchen aus vielen Perspektiven und vergleicht sie mit der Realität. Z.B.: Können Hänsel & Gretel sich gar nicht mehr im Wald verirren, außer der Akku vom Smartphone ist leer und das GPS geht nicht. Das Hexenhaus hätte obendrein nur noch eine Chance, wenn es WLAN hätte und der Lebkuchen glutenfrei wäre... Die Prinzessin hat überhaupt immer den langweiligsten Job von allen und muss am Schluss den heiraten, den der König aussucht – und wenn`s der Frosch ist! Grenzt das nicht schon an Zwangsehe? Sieht so weibliches Empowerment aus? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Rena mit ihrem Publikum nach. Geschickt inszenierte Gedanken, unterhaltsam und zugleich mit Tiefgang, werden hierbei von liebenswert-witzigen und bitterbösen Liedern bereichert." Ich glaube, das wird recht unterhaltsam und gehe hin. Eintritt: 13€, Abendkasse ist möglich, Anmeldung unter: www.freireligioese-offenbach.de oder 069 800 806 0
Freireligiöse Gemeinde, Schillerplatz, Offenbach
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Freitag, 10. März: Of/ Pacification

(Andrea)
Das Kind im Zoom, der Freund bei den Löwen, die Welt liegt mir zu Füßen. Also, entweder PrinzessinKabarett oder "Pacification" im Hafenkino: "Der Schönheit Tahitis verfallen, aber ganz ohne Exotismus – so was kann nur Albert Serra: Pacifiction ist ein Triumph" schreibt die Süddeutsche Zeitung, und sie ist nicht die einzige, die dieses aparte Werk in höchsten Tönen lobt. Und so gibt es, selten genug, einen tatsächlich zwei-dreiviertelstunden langen Film im Hafenkino. Vielleicht mit kurzer Pause? Das besprechen wir dann. Pacifiction ist ein in Tahiti gedrehter Thriller, der im Schatten der Atomtests spielt. Er ist für viele Filmkritiker*innen einer der eigenwilligsten und schönsten Filme des Jahres. De Roller, Hochkommissar der französischen Republik auf der Insel Tahiti in Französisch-Polynesien, ist ein berechnender Mann mit perfekten Manieren. Zwischen offiziellen Empfängen und zwielichtigen Lokalen fühlt er ständig den Puls der einheimischen Bevölkerung, aus der jederzeit Wut aufsteigen kann. Dies gilt umso mehr, als sich ein Gerücht hartnäckig hält: Angeblich wurde ein U-Boot gesichtet, dessen geisterhafte Präsenz eine Wiederaufnahme der französischen Atomtests ankündigt. 20 Uhr
Hafenkino im Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Freitag, 10. März: /Postvandalismus
(Andrea)
Hübsches Thema im Diamant, abermals. Larissa Kikol hat Postvandalismus kuratiert, um 19 Uhr geht es los, ab 20Uhr gibt es Disco mit Bobby von Bordstein. Der Ort ist toll, die Ausstellung sicher auch, also gibt es eigentlich keine Entschuldigung nicht hinzugehen. SOFT STONES / DIAMONDS & KEVIN KEMTER THE SUMMITS / JULIAN RÖDER Wallpaper Gallery: Atelier Populaire / Christoph Schlingensief / Mai 68 / Rolling Stones DIAMANTENAKADEMIE / Lectures. Do 17-21 / Fr 17-21 / Sa 16-21 / So 15-20 www.instagram.com/diamant.offenbach/ SA 11.3., 16:00 POSTVANDALISM / STEPHEN BURKE (online) im Gespräch mit Larissa Kikol SA 11.3., 19:00 / DAVID OSTROWSKI im Gespräch mit Larissa Kikol SA 12.3., 16:00 / HITZEROT im Gespräch mit Larissa Kikol DO 23.3., 19:00 / JULIAN RÖDER im Gespräch mit Juliane Rebentisch
DIAMANT OFFENBACH / Museum Of Urban Culture / Frankfurter Straße 8 / Offenbach
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Samstag 11. März: Bembel Bar im New Rose
(Daniela)
Nach dem Fußballspiel radeln wir ins NEW ROSE. Das ist der neue Laden von Silke, die jahrelang das New Backstage gemacht hat. Nachdem sie aus dem Lokal im Nordend raus musste konnte sie Gott sei Dank das Vereinshaus der Concordia Eschersheim übernehmen. Da finden jetzt immer wieder Veranstaltungen statt und man kann die Location auch anmieten.
Heute ist wie gesagt die BEMBEL BAR zu Gast, ab 19:00 Uhr geht's los
Eschersheimer Landstraße 328.
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Samstag, 11. März und Sonntag, 12. März:The Power (of) The Fragile

(Martin)
Mohamed Toukabri - Tanzplattform Rhein-Main
Eine wahre und berührende Geschichte steckt hinter dieser Arbeit: Zwei Körper treffen aufeinander, der eine jünger, kraftvoll und vital, der andere älter und gebrechlich. Mimouna (Latifa) Khamessi hat immer davon geträumt, Tänzerin zu werden, aber erst ihr Sohn hatte die Möglichkeit, Tanz zu seinem Beruf zu machen. Als Mohamed Toukabri letztes Jahr die belgische Staatsbürgerschaft erhielt, konnte sie endlich mit einem Visum zu ihm kommen.
Nachdem sie lange Zeit getrennt waren, finden Mutter und Sohn nun in einem zärtlichen Duett wieder zusammen. Tragen und Getragen-Werden, Fürsorge und Loslassen werden in Toukabris poetischem Stück auf berührende Weise verhandelt. Die Bühne wird darin zu einem Ort, an dem Erinnerungen neue Bedeutungen annehmen und eine bessere Zukunft möglich erscheint – ein leidenschaftliches Plädoyer für das Recht zu gehen, wohin wir wollen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/the-power-of-the-fragile/ Und hier gibt’s ein Video: https://vimeo.com/664790752
Samstag, 11. März um 18.00h und Sonntag, 12. März um 16.00h Tanzplattform Rhein-Main im Künstlerhaus Mousonturm Solidarisches Preissystem
Foto: © Christian Tandberg / Dansens Hus Oslo
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Samstag, 11. März: OF/ Ladies Boxing Night
(Andrea)
Frei nach den Beastie Boys "You´ve got to fight!" und wahrlich, am 8. März war Frauentag, es liegt viel im Argen und daher steigen die Mädels heute in den Ring. Lilis Trainer hat den SOH-Cup organisiert und die italienischen Boxerinnen aus der Lombardei eingeladen. Frauenpower, aber auch der sechsfachen Box-Weltmeister Luca Cinqueoncie hat sich angesagt. Einlass 18 Uhr
Stadtwerke Offenbach Sportfabrik, Mainzer Ring 150, Offenbach
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Samstag, 11. März: Of/ Frauen auf der Flucht

(Andrea)
Flüchlinge, war da was? Gerade letzte Woche las ich, dass die Stimmung in den Gemeinden kippt, sie die weiße Fahne schwenken, weil sie nicht wissen, wie sie die Menschen noch unterbringen sollen. Unter anderem, denn natürlich will das auch gesellschaftlich vermittelt sein, dass Menschen auf unbestimmte Zeit Zuflucht suchen. Die Schillergemeinde hat anlässlich der Frauenwoche ohnehin ein spannendes Programm zusammen gestellt, das Podium heute ist gut besetzt: „Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“ DR. ANGELA MERKEL, EHEM. BUNDESKANZLERIN A. D.
„Flüchtlingshelfer sind Invasions-Kollaborateure!“ MARTIN GLIER, SPRECHER DER ÖSTERR. FPÖ
„Wer immer noch glaubt, dass Menschen in einen überfüllten LKW steigen, um 140 Euro Taschengeld zu bekommen, will gar nichts anderes glauben.“ HATICE AKyÜN, JOURNALISTIN UND AUTORIN
Kaum eine Thematik hält sich seit dem Jahr der sogenannten „Flüchtlingskrise“ 2015 so hartnäckig in der gesellschaftlichen Diskussion wie das der Flucht. So verschieden die Gründe für Fluchtbewegungen sind, so unversöhnlich stehen sich die Befürworter*innen und Gegner*innen einer Willkommens-Kultur gegenüber. Durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und dem damit verbundenen Anstieg von Flüchtenden ist die Thematik auch gegenwärtig wieder sehr präsent. Die Hälfte aller Flüchtenden weltweit sind Frauen und Mädchen. Während der Flucht tragen sie oft große Verantwortung in der Familie, und auch bei der Integration der Familie in die Aufnahmegesellschaft spielen sie eine wesentliche Rolle. Auf ihrer Flucht sind sie mit zusätzlichen Risiken wie geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt konfrontiert. Wir wollen gemeinsam mit geflüchteten Frauen und Vertreter*in-nen von Organisationen, die sich mit den Thematiken Flucht, Aufnahme und Integration befassen, sprechen: Über die Flucht, das Ankommen und die Zukunft aus weiblicher Perspektive. Podiumsdiskussion, 14 Uhr, der Eintritt ist frei.
Schillergemeinde, Schillerplatz 1, Offenbach
Das Bild habe ich in Moria auf Lesbos gemacht. Einem "Un-Ort", in dem Frauen sich nur tagsüber aus dem Zelt trauten. Weil sie nachts Gefahr liefen, vergewaltigt zu werden. Daher feiere ich Annalena Baerbocks feministische Außenpolitik, dass sie dies im Blick hat und sichere Räume für Frauen fordert. Noch toller wäre es natürlich, es gäbe keine Taliban, Mullahs, Krieg und Frauen und Mädchen hätten alle Möglichkeiten, sich zu entfalten und die Welt zu verbessern.
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Samstag, 11. März: Of/ Thats what friends are for
(Andrea)
Lange nichts gehört, von Volker und seiner Studiobühne. Daher freue ich mich nun umso mehr und er zudem gleich mit einem schönen Programm und tollen Mitstreiter:innen aufwartet: „That’s What Friends Are For“ - „Raindrops Keep Falling On My Head“, Burt Bacharach und seine edlen Song-Kompositionen – ein Liederabend zu Ehren des „Maestro magischer Melodien“ (SRF), der am 08.02. gestorben ist. An der Song-Session zu Ehren von Burt Bacharach beteiligen sich: Melina „Melli“ Hepp (voc), Martin Grieben (voc, git), Axel Weimann (voc, git), Volker Rebell (Moderation, voc, git) – und auch das mitsingende Publikum Eintrittspreis € 15 Euro, 19 Uhr https://radio-rebell.de/termin/in-memoriam-burt-bacharach
Rebellsche Studiobühne, Bieberer Straße 145, Offenbach
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Samstag, 11. März (Wiederaufnahmepremiere), 30. März & 2. April: Hiob

(Martin)
Nach Joseph Roth - Schauspiel
Die Inszenierungen von Johanna Wehner sind nicht nur einfach Schauspiel, es sind Kompositionen, in denen Sprache zu Musik wird…
Der fromme jüdische Lehrer Mendel Singer lebt mit seiner Familie im Russischen Reich. Diesen »einfachen Mann« schickt Joseph Roth in seinem Roman auf eine Odyssee: Mendels jüngster Sohn kommt schwer krank zur Welt, der älteste geht zum Militär, der mittlere verlässt die Heimat in Richtung Amerika. Als sich die Tochter mit den Kosaken einlässt, beschließt Mendel, ebenfalls zu emigrieren und mit ihr und seiner Frau in New York das Glück zu suchen. Schweren Herzens lassen sie den kranken Sohn zurück. Doch Mendel findet weder Heimat noch Glück. Im Gegenteil: Er verliert beide Söhne im Krieg, die Frau stirbt, die Tochter wird wahnsinnig. Verzweifelt sagt Mendel sich von dem los, was ihm geblieben ist: von seinem Gott. Und dann bringt eine Melodie ein unfassbares Wunder mit sich…
Das Strandgut schrieb nach der Premiere: »Caroline Dietrich, Heidi Ecks, Stefan Graf, Agnes Kammerer, Nils Kreutinger, Christoph Pütthoff und Matthias Redlhammer in zurückhaltend historisierenden Kostümen werfen sich die Rollen zu wie Bälle, turnen bewegt über die Bühne. Ganz allmählich festigen sich die Konturen des Personenensembles, doch eines bleibt kollektiv herausgespielt: das Gedächtnis, die Erinnerung. Der Wechsel zwischen Erzähltem und Dramatisiertem gelingt, die Vielstimmigkeit von Perspektiven wird sichtbar; der Zauber der Sprache er schillert. […] Es gelingen aber immer wieder herzzerreißende, exquisite Miniaturen, so wie Heidi Ecks als Deborah die Flucht verweigert, weil sie ihr krankes Kind nicht zurück lassen will, so wie Christoph Pütthoff die Moderne in New York beschreit, bebrüllt gar, so wie Matthias RedIhammer letztendlich vom Glauben abfällt, um dann doch ein Wunder zu erleben. Unterstützt von einer feinen Lichtregie, ist es vor allem die klug austarierte Rhythmik, die die Inszenierung trägt.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/hiob/1322/
Samstag, 11. März (Wiederaufnahmepremiere), Donnerstag, 30. März und Sonntag, 2. April um jeweils 19.30h Schauspiel Frankfurt, Großes Haus.
Foto: © Birgit Hupfeld
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Samstag, 11. März: Hackedepicciotto

(Uwe)
Hackedepicciotto, bestehend aus der Mitbegründerin der Love-Parade, Danielle de Picciotto, und Alexander Hacke (seit mehr als vierzig Jahren Teil der Einstürzenden Neubauten, präsentieren ihr sechstes Album "The Silver Threshold". Ihr bisher „symphonischstes“ Album, ist weitläufig und explorativ und spiegelt die endlose Bewegung über Orte, Landschaften und Umgebungen wider, die das Paar auf Ihren nomadischen Reisen erlebt hat. Sie gleiten über Genres die, Drone, Industrial, Experimental, Spoken Word und Soundscapes, umfassen. Eine seltsam-fragile Schönheit durchzieht das Werk trotz pulsierender Elektronik und bedrohlichen Riffs. Der Kern von "The Silver Threshold"- überhaupt von hackedepicciotto als Projekt - besteht jedoch in der Fähigkeit des Paars, ihre Leben und ihre Erfahrungen in einen künstlerischen Ausdruck zu überführen, in dem Differenz und Identität zugleich aufgehoben sind. Die Arbeit zweier Menschen mit einer tief verwurzelten intuitiven und kreativen Verbindung.
ONO2 Frankfurt, Walter-Kolb-Str.16 20:30 Uhr Tickets ab 19,70 €
Foto: Frank Dietrich Booking Homepage
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Sonntag 12. März: Frühlingssingen
(Daniela)
Ich wollte schon immer zum Frühlingsliedersingen gehen, was Annelie vom Verein Stanza e.V. seit ein paar Jahren organsiert, habe es aber bisher nicht geschafft. Diesen Sontag schnappe ich mir meine 85jährige Mutter, die auch so gerne singt und überrasche sie mit dem Mitmachgesangmittag.
Gemeinsames Singen mit Musikbegleitung für Kinder, Familien und alle die gerne singen.
Beginn 15 Uhr, Eintritt frei.
Orangerie im Günthersburgpark
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Sonntag, 12. März: Lady Maah Koudia Keita

(Uwe)
Fusion-Bassistin und Albino-Aktivistin / Frühlingstour 2023 – Zugunsten der Stiftung „Care Albinos“ Senegal
Menschen, die unter der genetisch vererbten Erkrankung Albinismus leiden, gehören in einigen Ländern Afrikas zu den mit dem Tod bedrohten Minderheiten. Ursache ist der von indigenen Hexendoktoren geschürte Aberglaube, dass Körperteile von Albinos als Zutaten in Ritualen und Zaubertränken den Teilnehmern Wohlstand bringen würden. Deshalb kommt es auch heute noch in Tansania oder Malawi zu Morden an Albinos.
Viele afrikanische Künstler und Intellektuelle engagieren sich für den Schutz der betroffenen Menschen. Eine der bekanntesten, engagierten Musikerinnen aus dieser Gruppe ist die senegalesische Musikerin Lady Maah Koudia Keita. Die 34jährige Bassistin tritt regelmäßig mit der Pop-Jazz-Fusion-Band „Jack et Le TAKEIFA“ auf, zu der auch ihre vier Brüder gehören. Markenzeichen der Band ist Maah Keitas warmtöniges, lyrisch-rhythmisches Spiel auf einem sechsseitigen Bass, das an Bass-Virtuosen wie Jaco Pastorius und Hugh Hopper erinnert. Als musikalische Vorbilder nennt das frühere Model auch Phil Collins und den senegalesischen Musiker Baaba Maal.
Lady Maah Koudia Keita ist selbst Albino und berichtet von Mobbing in ihrer Schulzeit, wenn auch die Albino-Problematik im Senegal nicht so ausgeprägt ist wie in anderen afrikanischen Staaten. „Aber auch bei uns haben Menschen mit Albinismus praktisch keine Stimme in der Öffentlichkeit“.
Gute Musik für einen guten Zweck. Bitte hingehen. 2x2 Gästelistenplätze verlosen wir.
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 16 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 19 €
Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 13. März: Junges Literaturhaus Frankfurt mit Tobias Elsäßer

(Petra)
Jessy ist enttäuscht. Gelinde gesagt. Zu ihrem elften Geburtstag hatte sie sich eigentlich die neue Spielkonsole gewünscht, doch ihre vielbeschäftigten Eltern sehen das anders: Ein menschlich aussehender Roboter namens Arti soll Jessy dazu bringen, weniger Zucker zu essen, mehr Sport zu treiben und nicht so viel Zeit im Internet zu verbringen. Zum Glück gibt es Frau Westic: Die technikbegeisterte Rentnerin hilft Jessy, kurzerhand Artis Programmierung zu ändern. Und plötzlich trifft der Roboter eigenständige Entscheidungen und wird überhaupt von Tag zu Tag menschlicher. Eine warmherzige und spannende Geschichte über eine grenzenlose Freundschaft der Zukunft. Tobias Elsäßer kommt mit „Arti. Auf Freundschaft programmiert“ und seiner Gitarre ins Literaturhaus.
Foto: Tobias Elsässer©Peter-Andreas Hassiepen
Tobias Elsäßer: Arti – Nominiert für den Preis der Jungen Literaturhäuser 2023, Junges Literaturhaus Frankfurt: Schullesung für 4. & 5. Klassen, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 10:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 3 Euro / Klassen-Streamingticket 50 Euro, Tickets gibt es hier
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Dienstag, 14. März: LIEDERABEND

(Martin)
Wer mal italienische Opernarien so richtig kompakt hören mag, sollte diesen Liederabend nicht versäumen!
Die italienische Sopranistin Maria Agresta gehört zu den gefragtesten Interpretinnen der Zeit, und das nicht erst seit ihrem Sensationserfolg als Elena in Verdis I vespri siciliani am Teatro Regio Turin. Neben den großen Verdi-Partien wie Violetta, Desdemona, Leonora (Il trovatore), Amelia und Odabella wird sie auch für ihre Darstellung der großen Frauenfiguren von Puccini gefeiert: Mimì, Liu, Cio-Cio-San, Suor Angelica und Tosca. Als Norma hat sie weltweit Furore gemacht.
Mit einer Rarität hat sie sich dem Frankfurter Publikum erstmals präsentiert: Als Leonora in Verdis allererster Oper Oberto, conte di San Bonifacio feierte die Sängerin hier in der Spielzeit 2015/16 ihr sehr erfolgreiches Debüt. Jetzt kehrt Maria Agresta für einen Liederabend nach Frankfurt zurück!
Hier gibt’s das detaillierte Programm des Liederabends
Und hier geht’s zu den Tickets
Dienstag, 14. März, um 19.30h Liederabend in der Oper Frankfurt
Foto: © Alessandro Moggi
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Dienstag, 14. März: The Midnight

(Uwe)
Beide Mitglieder der Synthwave-Band aus Los Angeles stammen aus Künstlerfamilien. Das Duo besteht aus Tyler Lyle und Tim McEwan. Einer der beiden ist Däne; kurze Preisfrage (ohne Preis): wer? Richtig Tim McEwan wurde in Kopenhagen geboren und unternahm seine ersten musikalischen Gehversuche noch in seiner Muttersprache (Name der Mutter: Terese Damsholt (Auszug von ihrer dänischen Wiki-Seite „Terese Damsholt har kun medvirket i ganske få film, som f.eks. Gummi Tarzan (1981) og Bornholms stemme (1999) ...“).
Zurück zur Band: Sänger und Songwriter Tyler Lyle und Tim McEwan lernten sich 2012 in Los Angeles kennen und gründeten – inspiriert durch den Film Drive und seine Songs – im gleichen Jahr The Midnight (Zur Erinnerung: Der großartige Film des Dänen Nicolas Winding Refn mit Ryan Gosling erschien 2011).
Als Teil des Synthwave-Genres in der Interpretation ab 2000 und der sogenannten „New Retro Wave“ – die insbesondere durch das Bestreben gekennzeichnet ist, Melodien sowie Film- und Videospielsoundtracks der 1980er Jahre wieder aufleben zu lassen – kombiniert The Midnight retrofuturistisch Elemente von Synthiepop und House unter anderem mit dem Einsatz von E-Drums und charakteristischen Saxophon-Soli. Tim McEwan beschrieb die Tätigkeit des Duos in der Vergangenheit als „Songschreiben, das durch das Prisma der Nostalgie erfolgt“ (Dieser Absatz wurde auf Wikipedia wirklich gut geschrieben, daher 1:1 von da übernommen).
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Straße 21 20:00H VVK 30€ zzgl. Gebühren
Foto: Zoom
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Mittwoch, 15. März und Samstag, 25. März: The Fe.Male Trail (Ein Nick Cave-Abend)

(Martin)
Mit Text und Musik von Katharina Bach und Band Bitchboy
Yeah! Sie ist wieder da! La Bach ist zurück in Frankfurt!
Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!
„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post.
Und die FAZ berichtete: „Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“
Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!
JETZT FÜR ZWEI KONZERTE WIEDER ZU SEHEN IN FRANKFURT!!!!!
Der Vorverkauf beginnt am 10. Februar. Schnell Tickets sichern!
Mittwoch, 15. März Samstag, 25. März um Schauspiel Frankfurt.
Foto: © Robert Schittko
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Mittwoch, 15. März: Die Frau mit dem Arm

(Martin)
Leseshow mit Andreas Dorau/Sven Regener
It’s showtime! Sie gehen wieder auf Tour – Andreas Dorau und sein kongenialer Partner Sven Regener. Denn sie haben es wieder getan: ein Buch geschrieben, eine Fortsetzung des Indie-Bestsellers „Ärger mit der Unsterblichkeit“.
Genauso lustig, genauso lehrreich, genauso brillant: „Die Frau mit dem Arm“. Eine bessere Künstlerkombi als dieses exzentrisch-schlaue Literatur-Duett Dorau-Regener ist ja kaum denkbar: Andreas Dorau, der Meister der Exzentrik, der Erfinder von Photoshop bevor es Photoshop gab, Überraschungsdenker im Tonstudio, der ewige Pop-Geheimtipp zwischen Elektrobeats, genialen Textideen und penetranten Ohrwürmern auf der einen Seite und der ebenso melancholische wie wütende Schriftsteller und Musiker Sven Regener, Meistererzähler der Kreuzberg-Universen, wie es sie überall auf der Welt gibt, auf der anderen Seite.
Das Ergebnis ist ein Abenteuerroman über Andreas Doraus Reisen durch die Welt des Pop von den Nullerjahren bis in unsere Gegenwart, gespickt mit frischen Ideen am Fließband über Kunst, Kulturindustrie und die Abgründe und Klippen des sogenannten Lebens, die man als Künstler am besten mit einem Feuerwerk von Witz und Eigensinn umsegelt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/420521
Mittwoch, 15. März um 20.00h Mousonturm / Saal
Foto: © Charlotte Goltermann
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Donnerstag, 16. März: Shonen Knife

(Uwe)
Daniela feiert am 16. März ihr persönliches Jubiläum, ihren Geburtstag, ist aber unterwegs. Die japanischen Punk Rock Grrrls Legende aus Osaka, Shonen Knife, dagegen kommt zu Jubiläumsfeierlichkeiten nach Frankfurt. Man soll es nicht glaubem, wenn man das Bild der Band sieht, aber Shonen Knife kommen im Rahmen ihrer 40th Anniversary Tour für einige Konzerte nach Europa. Girl-Groups der 60er Jahre, die Beach Boys und der frühe Punk Rock der Ramones hatten einen großen Einfluss auf ihren einzigartigen Sound, welcher der Band schnell den Ruf als Japans weibliche Antwort auf ‚The Ramones‘ einbrachte. 1991 entdeckt kein Geringerer als Kurt Cobain (Nirvana) die Band für sich bei einem Konzert in L.A. und äußerte sich danach mehr als begeistert: „When I finally got to see them live, I was transformed into a hysterical nine-year-old-girl at a Beatles concert.“ Er setzt damit als berühmtester Fan den Startschuss für eine gute Zusammenarbeit. Nirvana bestätigen Shonen Knife als support für ihre England Tour zum Erfolgsalbum Nevermind, während der Cobain sogar den Song „Twist Barbie“ der beiden Schwestern Naoko Yamano und Atsuko Yamano live coverte. Im Laufe der Zeit wuchsen die Bands enger zusammen und Nirvana Mitglieder erschienen öfters als Gäste auf Shonen Knife Konzerten. Nach all den Jahren, einigen Änderungen und diversen Aufnahmen und Tourneen, kommt die Band nun frischer denn je mit einem neuen Album zurück auf Tour nach Europa!
Das Bett Frankfurt, Schmidtstraße Einlass: 20:00 | Beginn: 20:30 Vorverkauf: 22,00 € | Abendkasse: 25,00 €
Foto: Shonen Knife
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Donnerstag 16. März: Lynne Hanson

(Daniela)
Erst Pizza Party, dann Livemusik. Lynne Hanson in der Alten Seilerei.
Ihre leidenschaftliche Musik hat Lynne Hanson den Spitznamen „Kanadas Queen of Americana“ eingebracht. Und während ihr tiefer, bluesiger Gesang Vergleiche mit Lucinda Williams und Gillian Welch zulässt, ist es die Poesie ihrer Texte, die sie wirklich auszeichnet. Hörprobe Lynne Hanson
Zu hart für Folk und zu sehr vom Blues beeinflusst für Country, kann Lynne Hansons Art von Verandamusik von einem Song zum nächsten von einer Ballade zu einem düsteren Americana-Sumpfgewitter wechseln. Ihre raue Musik hat ihr den Spitznamen „Kanada’s Queen of Americana“ eingebracht. Und während ihr tiefer, bluesiger Gesang Vergleiche mit Lucinda Williams und Gillian Welch gezogen hat, ist es die Poesie ihrer Texte, die sie wirklich auszeichnet.
Hanson ist bekannt für ihre energiegeladenen, von Roots-Gitarren angetriebenen Live-Auftritte, egal ob sie solo oder mit ihrer Band The Good Intentions spielt. Sie hat eine unheimliche Art, sich mit ihrem Publikum mit einer Authentizität zu verbinden, die ebenso unterhaltsam wie entwaffnend ist. Ihr Sinn für Humor und Spontaneität als Geschichtenerzählerin ist wahrscheinlich durch den jahrelangen Wettbewerb mit acht älteren Geschwistern um die Aufmerksamkeit am Esstisch geschärft worden. Und wo wir gerade von Tischen sprechen, wundern Sie sich nicht, wenn sie bei einem Konzert auf einen steigt, um für ein oder zwei Songs unplugged zu spielen!
Für Kurzentschlossene: Tickets auch an der Abendkasse (wenn nicht ausverkauft). Fünf Stunden vor Beginn des Konzerts wird der Online-Tickets-Verkauf geschlossen.
Netzwerk Seilerei • Offenbacher Landstraße 190 • 60599 Frankfurt am Main • netzwerk-seilerei.net
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Donnerstag 16. März: SPOTLIGHT

(Daniela)
Ich war ja ein großer Fan der SPOTLIGHT Reihe mit dem damaligen Chefdirigenten des hr Sinfonieorchesters Andres Orozco Estrada.
Jetzt wird erstmals der neue Chefdirigent Alain Altinoglu ein Spotlight leiten.Zusammen mit hr3-Moderator Tobi Kämmerer wird er das Werk „Scheherazade“ von Rimskij-Korsakow betrachten und präsentieren. Es wird wieder toll und interaktiv, wir haben auch wieder einige Plätze für ZuschauerInnen auf der Bühne reserviert. Dh. Wir laden die Zuschauer ein, spontan sich auf die Bühne ins Orchester zu setzen, und das Konzert dort zu erleben.
Wer kennt nicht die Märchen aus »1001 Nacht«? Und wer kennt nicht ihre zentrale Erzählerin, der Rimskij-Korsakow ein von orientalischen Farben und Stimmungen erfülltes Denkmal setzte? In diese Musik einzutauchen und sie tiefer zu erleben, verspricht Chefdirigent Alain Altinoglu im »Spotlight«-Gesprächskonzert. In der 1888 entstandenen sinfonischen Suite folgt der Hörer in vier Sätzen den Erzählungen Scheherazades. Nur eine kleine Auswahl der 1001 Märchen hat Nikolaj Rimskij-Korsakow dabei in der Musik direkt vertont. Das musikalische Material wird zugleich durch alle Sätze hindurch einem virtuosen Motivspiel unterworfen: »Indem die Motive und Themen jedes Mal in verschiedenen Farben, Formen und Stimmungen erscheinen, entsprechen sie immer verschiedenen Vorstellungen, Handlungen oder Bildern«, eröffnete der große russische Romantiker einst selbst in seiner Autobiografie zu seiner »Scheherazade«.
Donnerstag, 16. März Beginn: 19 Uhr, Konzertdauer: ca. 85 Minuten Tickets 27,- €. Ermäßigung von 50% für Schüler:innen, Azubis und Studierende hier.
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Donnerstag, 16. März: HfMdK FunkNight!

(Uwe)
Wie schön! Junge Musiktalente teilen sich die Bühne der Brotfabrik.
HfMDK-Soultrain: Das brandneue Bandprojekt der HfMDK spielt Soul-Musik der 60er und 70er Jahre. Neben zahlreichen anderen Einflüssen ist der Musikstil dieser Zeit Grundlage für zahlreiche Pop-, Soul, und R&B-Musik in der Gegenwart. Klassiker wie „Express Yourself“ oder „Feelin Alright“ als auch unbekanntere Titel wie „Clean Up Woman“ oder „Mr.Big Stuff“ sind im Programm zu finden. Die spielfreudige Band schlägt mit fetter Rhythmusgruppe, schneidigem Bläsersatz und zahlreichen Sängerinnen und Sänger auf, so dass es dem geneigten Soulmusik-Hörer an nichts mangeln sollte. Musik, nicht nur für die Seele sondern auch für die Beine. Insofern heißt die Devise: Ausgeh-Klamotte angezogen, Tanzschuhe abgestaubt und ab in die Brotfabrik.
Funkademic: Sie heizen mit eigenen Songs und Covers aus Funk und Soul dem Publikum ein. Knackige Bläser, röhrende Orgel, schmatzende Bässe und geballte Energie. What is hip? Funkademic!
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 8 € zzgl. Gebühren / AK: 10 € / Schüler:innen der HfMdK zahlen 5 € an der AK / Stehplatz
Foto: Homepage Brotfabrik
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Donnerstag, 16. März: Film im MOMEM

(Petra)
„Modulations" ist ein Dokumentarfilm in Spielfilmlänge, der einen Moment in der Geschichte festhält, in dem Menschen und Maschinen miteinander verschmelzen, um die aufregendsten Klänge von heute zu schaffen. Er zeichnet die Entwicklung der elektronischen Musik als eine der tiefgreifendsten künstlerischen Entwicklungen des zwanzigsten Jahrhunderts nach. Zwischen Avantgarde-Komponisten, den innovativen Synthesizer-Drones von Kraftwerk, Giorgio Moroders eisiger Euro-Disco, Afrika Bambaataas Elektro-Funk und Prodigys weltweiten Durchbruch, zelebriert, reproduziert und beleuchtet der Film das nomadische Treiben des posthumanen Techno-Sounds. Er untersucht die Kids, die den Plattenspieler in ein Musikinstrument verwandelt haben, desillusionierte Disco-Liebhaber, die aus primitiven Synthesizern Acid House kreierten, Außenseiter aus der Motor-City, die in der Drum-Machine ihren Ausweg aus der städtischen Verwahrlosung sahen, une eine Generation britischer Jugendlicher, die diese Blips und Bleeps in Dancefloor-Hymnen ihrer eigenen Entfremdung verwandelte.
Modulations – Dokumentarfilm, Ort: Museum of Modern Electronic Music, Adresse: An der Hauptwache (Zwischen-B-Ebene), Uhrzeit: 20 – 22 Uhr, Eintritt: 8 Euro, Tickets hier (kein Umtausch/Umbuchung möglich)
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Donnerstag, 16. März: Of/ Gangster-City
(Andrea)
Haha, ein vortreffliches Thema! Ist die Stadt Offenbach wirklich so schlimm wie ihr Ruf? Oder schlimmer? Welches Urteil wird Ermittlungsrichter Jürgen Herbener wohl heute fällen? Ich bin gespannt: "Vair e.V. lädt die Bewohner von Offenbach herzlich zu einer Vortragsreihe mit dem Thema "Offenbach Gangster-City! Wie viel ist Realität und Fiktion?" ein. Der Gastredner, Ermittlungsrichter Jürgen Herbener, wird aus erster Hand über seine Erfahrungen im Bereich der Kriminalität in Offenbach berichten. Die Moderation des Vortrags wird von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Ahmed Arriouach gehalten, der seine Expertise in das Thema einbringen wird. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um mehr über die Stadtgeschichte und die Arbeit der Justiz zu erfahren. Eintritt frei! Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Donnerstag, 16. – 19. März & Dienstag, 21. März It was all a dream

(Martin)
Workshop und Hörspiel - Eine akustische Traumreise für alle ab 6 Jahre
Andrea hat schon auf die Ausstellung ‚Über das Träumen‘ hingewiesen… Über das Träumen? Während wir träumen, ist vieles möglich. Träume überwinden Zeit und Raum, sie setzen naturphysikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft, lassen uns fliegen oder verwandeln unsere Gestalt.
Wenngleich wir nahezu jede Nacht träumen, an die meisten Träume können wir uns nur schwer oder bruchstückhaft erinnern. In einem neuen Workshop folgt Atelier Goldstein diesem Phänomen und begibt sich mit den Teilnehmer*innen auf eine akustische Spurensuche. Teilnehmer*innen sind eingeladen, ihre eigenen Erinnerungen an Traumsequenzen vor Ort akustisch aufzuzeichnen. Die Sprachaufnahmen sollen nach und nach mit denen anderer Besucher*innen zusammengefügt werden. So entsteht ein Hörspiel, eine Traumreise, die am 21. März ab 19 Uhr in der Goldstein Galerie zu hören sein wird. Für Familien und Einzelpersonen, Kinder und Erwachsene
Alle Infos unter dem Link: https://www.atelier-goldstein.de/ueberdastraumen/ ;
WORKSHOP: 16. und 17. März, 16–19 Uhr 18. und 19. März, 14–17 Uhr HÖRSPIEL TRAUMREISE: 21. März, 19 Uhr Atelier Goldstein
Foto: © Atelier Goldstein
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Donnerstag, 16. März - Sonntag, 19. März: Werwolfkommandos

(Martin)
Performance
Über ein Jahr haben Marie Schwesinger, Julia Just, Fabiola Eidloth und ihr Team Gerichtsprozesse gegen rechte Straftäter besucht, protokolliert und mit Expert*innen, Journalist*innen, Jurist*innen und Betroffenen gesprochen. Ausgehend von dieser Recherche stellt “Werwolfkommandos” eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Sprache im Gerichtssaal dar. Es wird der Fokus auf zwei in Frankfurt am Main verhandelte Gerichtprozesse gelegt: Der Prozess um den Mord an Walter Lübcke und den Angriff auf Ahmed I. sowie der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A.
Theater und Gericht – in keinem Raum spielt die Sprache eine so elementare Rolle. In keinem anderen Raum wird so sehr mittels Sprache um die Definition der Gegenwart gerungen, wird Sprache selbst zum bestimmenden Element von Wirklichkeit.Welche sprachlichen Verbindungslinien lassen sich zwischen diesen Prozessen und der Selbstinszenierung aller Prozessbeteiligten ziehen? In welchen Prozessen erhalten Betroffene eine Stimme? Es geht um die Frage, wann gesprochen und wann geschwiegen wird, es geht um die Beanspruchung von Begrifflichkeiten und um die Deutungshoheit über die Diskurse.
Hier geht’s zu den Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
Donnerstag, 16. – Sonntag, 19. März um jeweils 20.00h Performance im Theater Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstraße 294
Foto: © Christian Schuller
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Samstag, 18. März: Lightsigns – The Enya Project

(Martin)
An Evening with songs of Enya
ENYA gehört mit mehr als 75 Millionen verkaufter Tonträger weltweit und als Gewinnerin von vier Grammy-Awards sowie einer Oscar-Nominierung zu den erfolgreichsten Solo-Künstlerinnen der Gegenwart.
Geboren und aufgewachsen in der katholisch geprägten Ortschaft Gweedore im irischen County Donegal, startete sie ihre musikalische Karriere in der irischen Folkband "Clannad". Aus dieser Verbindung löste sie sich 1982 und arbeitete mit Nick Ryan (Producer und Komponist) und dessen Ehefrau Roman Ryan (Lyrics) an ihrer Solokarriere.
Das Ensemble LIGHTSIGNS, bestehend aus Musikern des Großraums Aschaffenburg, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausgesuchte Songs der irischen Künstlerin zu arrangieren und dort aufzuführen, wo sich Spiritualität und Musik besonders gut entfalten können - in großen Kirchenräumen. Ein 6-köpfiges Vocalensemble wird u.a. von Klavier, Keyboards, klassischer Gitarre, Bass, Cello, Harfe oder Violine begleitet.
Vorverkauf: lightsigns.net Samstag, 18. März um 20.00h Heiliggeistkirche im Dominikanerkloster
Foto: © lightsigns
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Samstag 18. März: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen Die 30. Ausgabe – das Jubiläum!

(Daniela)
Wie immer die coolste Talkshow Frankfurts mit funkelnen Regionalstars und Sternchen aus der Kulturszene. Live aus dem Kunstverein Familie Montez im Fuße der Honsellbrücke.
Mit der einmaligen Melli, einer fachgerecht mit Gin befüllten Frau von Spangenberg und der legendären (M)ein-Mann-Band Martin mit Gitarre und Sonnenbrille. Nur: alles andere wird diesmal ganz anders. Denn niemand weiß, wer aus der Gäste-Überraschungstorte steigen wird und was sonst noch so passiert – auch Melli nicht. Also,wertes Publikum, wie es einst schon hieß: "Lass Dich überraschen"!
Über MELLI REDET MIT:
Schon seit Ewigkeiten hat man sich gewünscht, in einer Talk-Show zu sein – vielleicht bei „Ina’s Nacht“ , in der „Kurt Krömer Show“ oder am allerliebsten bei Herrn Böhmermann! Damit das kein ewiger Tagtraum bleibt, macht man sich die Talk-Show am besten selbst. Das gilt nicht nur für Melli, sondern auch für die Gäste, die sie auf ihre Couch bittet. „Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier den Glamour, den sie wirklich verdienen. Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region. Es geht um vieles und um nichts und um Mellis Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.
Melina Hepp ist vielseitige Frankfurter Künstlerin und Unterhalterin, singt und steht als Schauspielerin auf Theaterbühnen und hat im vorherigen Leben auch schon einmal einen Anlauf als Grundschulpädagogin gestartet.
Tickets ab 15,- Euro auf Eventim.de unter https://bit.ly/3jVRMMu oder für 18,- Euro an der Abendkasse.
Wo: Kunstverein Familie Montez Foto: Salar Baygan
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Sonntag, 19. März: Literatur + Musik im Doppelpack

(Petra)
Die Alte Oper und das Literaturhaus Frankfurt laden im Rahmen von „Musik Plus“ zu einem Sonntag ein, der ganz im Zeichen des Komponisten Sergej Prokofjew steht.Der war ein sowjetischer Pianist und Komponist, und hat das legendäre Musikmärchen "Peter und der Wolf" erdacht. Am Nachmittag geht es an der Schönen Aussicht um Prokofjews literarisches Schaffen, von dem man erst seit wenigen Jahren weiß. Das Literaturhaus stellt einige seiner Erzählungen vor und widmet sich seiner Vorliebe für märchenhafte Stoffe, für Dada und Surrealismus, für Wegbereiter wie Dostojewski, Gogol und Tschechow. Im Wechsel mit Lesungen des Schauspielers Gedeon Mfebe wird Carolin Grün Prokofjews Violinsonate Opus 115 spielen. Im Anschluss gibt es eine Führung durch das Literaturhaus. Abends spielt dann in der Alten Oper das City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung seiner Chefdirigentin Mirga Gražinyte-Tyla. Zu erleben gibt es u.a. die Ballettmusik zu „Romeo und Julia“ in Gestalt einer Suite, von der Dirigentin selbst zusammengestellt.
Foto: Carolin Grün©Sihoo Kim
Prokofjew – Erzähler und Musiker, mit Carolin Grün & Gedeon Mfebe, Kammermusik, Konzert und Lesung, Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt Ort: Literaturhaus Frankfurt und Alte Oper Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2 und Opernplatz 1, Uhrzeit: 16 und 19 Uhr, nur als Kombiticket ab 39 Euro, Tickets bekommt Ihr hier
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Montag 20. März: LANGE NACHT DES MENSCHENRECHTSFILMPREISES

(Daniela)
Ich habe ein paar Mal diese tolle Veranstaltung moderieren dürfen und kann sie Euch sehr empfehlen!
Alle zwei Jahre wird in Nürnberg der Deutsche Menschenrechtsfilmpreis in sechs Kategorien verliehen. Ausgezeichnet werden Regisseur/innen und Autor/innen, die sich in ihren Film- und Fernsehproduktionen in herausragender Weise mit Menschenrechten und deren Bedeutung auseinandersetzen. Es sind Filme, die zum besseren Verständnis der Menschenrechte von 1948 beitragen und einen eigenständigen Beitrag zu aktuellen Debatten leisten. In der Langen Nacht des Menschenrechtsfilms wird eine Auswahl der Preisträgerfilme in Frankfurt zu sehen sein. Gezeigt und diskutiert werden in diesem Jahr die folgenden zwei Dokumentarfilme: „Der lange Weg der Sinti und Roma“ (R: Adrian Oeser) und „A Black Jesus“ (R: Luca Lucchesi). Anschließend finden jeweils Gespräche mit den Filmemachern statt. Programm: - 18.30 Uhr Begrüßung
- 18.45 Uhr Film I: Der lange Weg der Sinti und Roma (R: Adrian Oeser) (45 min.) (Preisträger Kategorie Kurzfilm)
- 19.30 Uhr Dr. Margrit Frölich (Evangelische Akademie) im Gespräch mit Filmregisseur Adrian Oeser
- 20.00 Uhr Pause
- 20.15 Uhr Film II: A Black Jesus (R: Luca Lucchesi) (92 min.) (Preisträger Kategorie Langfilm)
- 21.45 Uhr Günter Burkhardt (Pro Asyl) im Gespräch mit Filmregisseur Luca Lucchesi
- 22.30 Uhr Ende
Ev. Akademie, Am Römerberg, Eintritt frei Anmeldung erforderlich: https://www.evangelische-akademie.de/kalender/lange-nacht-des-menschenrechtsfilms/60521/
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Mittwoch, 22. März: FFM/ Über Israel reden
(Andrea)
Dürfen deutsche Juden sich kritisch zur israelischen Politik äußern? Oder, anders gefragt: Müssen sie überhaupt eine Meinung haben? Diesen und anderen Fragen widmet sich Meron Mendel ist Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und hat MERON MENDEL Über Israel reden. Eine deutsche Debatte (Kiepenheuer & Witsch) Meron Mendel stellt sein neues Buch Über Israel reden vor und ich gehe hin. Sandra Kegel ist seit 1999 Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, das sie seit 2019 leitet. Sie gehört zum Kritikerquartett der 3sat-Literatursendung Buchzeit und ist Mitglied verschiedenster Buchjurys. 19 Uhr Eintritt 8 / erm. 4 €. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an kulturportal@stadt-frankfurt.de ist erforderlich.
Historische Villa Metzler, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main
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Donnerstag, 23. März: Der Frischkäse ist im 1. Stock
(Martin)
Ein Abend mit der Comiczeichnerin Jul Gordon.
Die Hamburger Comiczeichnerin Jul Gordon träumt viel und bildreich. Für ihren neuen Comic hat sie Träume aufgezeichnet und schafft „erzählerische Kontexte fernab jeder Erklärung, aber von glasklarer Traumlogik. „Hier zeltet das Krokodil in Pantoffeldistanz zu Ingeborg Bachmann, Plagiatsoldaten torpedieren ein GNTM-Shooting und ein und dieselbe Körperhaltung wird in sinnstiftender Weise in den verschiedensten Lebenssituationen eingesetzt.“ (Tabea Steiner).
Noch vor der Buchveröffentlichung stellt Jul Gordon ihren Comic im Gespräch mit Jakob Hoffmann vor und macht das Publikum auch zu Traumdeuter*innen. Alle Infos unter diesem Link https://www.atelier-goldstein.de/ueberdastraumen/
Donnerstag, 23. März um 19.00h Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84
Foto: © Atelier Goldstein/Jul Gordon
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Donnerstag, 23. und Freitag, 24. März: Portrait Désir

(Martin)
Dieudonné Niangouna / Compagnie Les Bruits de la Rue Theater
Der Sprachmagier Dieudonné Niangouna kreiert mit „Portrait Désir“ ein fantasievolles, energiegeladenes Theaterstück mit mythologischen und historischen Frauenfiguren – von Medea über die westafrikanischen Königinnen Pokou und Nzinga, die kongolesische Prophetin Kimpa Vita bis hin zu Harriet Tubman – voller Farcen und Tragödien. Wie in den nächtlichen Erzählungen der Großmutter des Autors und Regisseurs, der diese fantastische Reise gewidmet ist, leben die Geister neben den Lebenden.
Vier Schauspielerinnen, zwei Schauspieler und zwei Musiker erschaffen auf der Bühne eine polyphone musikalische Fabel, die von Dieudonné Niangounas opulenter, bildhafter, witziger, aufbrausender Sprache getragen wird.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/portrait-desir/
Um 18.30h findet jeweils eine Kurzeinführung statt. Donnerstag, 23. und Freitag, 24. März um jeweils 19.00h Mousonturm / Saal Solidarisches Preissystem
Foto: © Christophe Raynaud de Lage
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Freitag, 24. März: Minoa

(Uwe)
Ich habe es an dieser Stelle schon einige Male geschrieben. Einer meiner Top10 Momente in meinem sehr bewegten Konzertleben geschah im Lotte Lindenberg: Der Niederländer Kim Janssen gab eine Zugabe, setzte sich an eine Orgel und sang den mit unbekannten Song "Drift". Ein Wahnsinn!
Im März kommt ein neuer, interessanter Act in den schönen Keller nach Sachsenhausen. Auf den acht Songs ihrer ersten Platte lässt Minoa aus Berlin ein Gespür für Songwriting und Melodien erkennen, wie es selten zu hören ist - und kleidet dieses in einen eigenwilligen, international anmutenden E-Gitarren-Sound, der sich vor den Großen der Szene wie Julia Jacklin, Big Thief, Angel Olsen, Soccer Mommy oder Snail Mail nicht zu verstecken braucht. Die stimmlichen Fähigkeiten der ausgebildeten Sängerin und Sprecherin sind von bestechender – und zutiefst berührender – Qualität. Sie sind auch in Bandbesetzung das Herz ihrer Live-Performance. Minoa wurde in Houston, Texas, geboren, ist in einem Dorf bei Hannover aufgewachsen und veröffentlichte im August 2022 ihr Debut-Album “Forward, Backward, Start Again” beim Berliner Label Listenrecords.
“Mir persönlich ist es ein absolutes Rätsel, warum diese Frau noch ein Geheimtipp ist und nicht schon längst weltweit gefeiert wird" - Raffaela Jungbauer, radioeins
“Wir sind hier große Fans […] der Gitarrensound alleine hat mich fertig gemacht […] eines der bestklingenden Gitarrenstücke der letzten Monate” - FluxFM Podcast Zuckerstückli
"intensiver, dramaturgisch geschickt gemachter Gitarren-Pop" - DLF Corso
Lotte Lindenberg Frankfurt, Frankensteiner Str. 20 21:30 H Ticketpreis 10,00 € & VVK-Gebühr 1,00 €
Foto: Lotte Lindenberg / Facebook
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Samstag 25. März: „Stadt-Blicke“ am SaTOURday

(Daniela)
Im Stadtlabor untersucht das Museum die Stadt, zusammen mit den Menschen, die hier leben und arbeiten. Das Museum will wissen, wie sie die Stadt sehen, was sie mögen und was ihnen Probleme bereitet. Das Stadtlabor ist die Schnittstelle des HMF zur Stadt und ihrer Bevölkerung.
Unterschiedliche und sehr persönliche Beiträge in der laufenden Ausstellung behandeln den stetigen Wandel der Stadt: Was macht Frankfurt für mich aus? Wie wollen wir in dieser Stadt leben? Im Prozess der Beschäftigung mit diesen Fragen gewannen alle Beteiligten ein ganz besonderes „Frankfurt-Know-how“, das in „Stadt-Blicke. Eine subjektive Frankfurt Kartographie“ bis zum 10. April gezeigt wird.
Am morgigen SaTOURday – Samstag, den 25. Februar von 15 bis 17 Uhr – bietet das Historische Museum vertiefende Einblicke in die aktuelle Ausstellung des Stadtlabors. Mehrere der über 80 Stadtlaborant*innen sind anwesend und präsentieren ihre Beiträge:
Sibylle Lienhart, die als Urban Sketcherin die Hauptwache mehrere Tage lang beobachtet und skizziert hat; die Künstlerin Leonore Poth begleitete über einen Zeitraum von vier Monaten die Baustelle zwischen Langer Straße, Breiter Gasse und Allerheiligenstraße und kondensierte ihre Eindrücke in Form von Pastellkreidezeichnungen.
Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen zum Stadtlabor stehen hier
Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main @ HMF, Horst Ziegenfusz
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Samstag, 25. & Sonntag, 26. März: Johannis-Passion BWV 245
(Martin)
BR Klassik listet die Johannes Passion unter den Top 99 der Alten Musik und schreibt: „Fast genau 300 Jahre nach ihrer Uraufführung ist Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion immer noch eines der ergreifendsten und zugleich dramaturgisch effektvollsten Werke der Musikgeschichte. Aus dem Evangelien-Bericht vom Leiden und Sterben Christi wird hier eine Tragödie voller Schmerz und barocker Farbenpracht.“
Die Frankfurter Kantorei bringt mit dem Orchester Camerata Frankfurt passend zur Jahreszeit die Johannes-Passion zur Aufführung. Spannend wird es u.a. Philipp Mathmann, einen sensationellen Counter-Tenor, der in Wiesbaden in der Oper Babylon zu erleben war, als Sopran zu hören.
Hier geht’s zu den Tickets: http://www.frankfurterkantorei.de/seiten/deutsch/die_konzerte.htm
Samstag, 25. März um 19.30 Uhr und Sonntag, 26. März um 18.00h Heiliggeistkirche im Frankfurter Dominikanerkloster
Foto: © Frankfurter Kantorei
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Samstag 25. + Sonntag 26. März: Familienkonzert „Pippi, Karlsson & Co.“

(Daniela)
Eine der berühmtesten Figuren von Astrid Lindgren steht im Zentrum dieses Familienkonzerts der hr-Bigband. Erzählt und moderiert von Niels Kaiser und Elke Ottenschläger und gesungen von Elke Diepenbeck. Die hr-Bigband ist voll dabei, live und mit sattem Big-Band-Sound! Altersempfehung: ab 6 Jahren Pippi Langstrumpf macht sich die Welt widewide-wie sie ihr gefällt. Kein Wunder, dass bei der rothaarigen Kinderbuchheldin mit den abstehenden Zöpfen so manche Gleichung nicht ganz aufgeht. Denn Pippi ist nicht nur stark, sondern hat auch ihre ganz eigene Logik.
Da kann es schon mal vorkommen, dass Polizisten vor der Neunjährigen Reißaus nehmen, Nägel in der Suppe zur leckeren Delikatesse werden und gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Immer mit von der Partie: ihr Äffchen Herr Nilsson und ihr Pferd Kleiner Onkel.
Doch auch Karlsson, Michel, Madita & Co. dürfen in den Geschichten von Astrid Lindgren natürlich nicht fehlen. Unterstützt werden sie alle von den Musikern der hr-Bigband. Elke Ottenschläger und Niels Kaiser erzählen, Elke Diepenbeck singt, die Kinder lernen jede Menge (un)sinnige Tipps und Tricks fürs Leben und die Erwachsenen fragen sich: Wären wir nicht alle gerne ein bisschen mehr wie Pippi?
Tickets: https://www.hr-ticketcenter.de/
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Sonntag, 26. März: Nachverdichtung. Ein Häuschenkampf

(Martin)
Eine Komödie für Frankfurter und andere Wohnungssuchende! Uraufführung
Als ich die Frühkritik von Natascha Pflaumbaum auf hr2 gehört habe – Natascha Pflaumbaum hat sich kaputt gelacht und das macht Natascha Pflaumbaum nicht so oft im Theater, zumindest berichtet sie nicht davon – dachte ich: ab in die Volksbühne zu ‚Nachverdichtung. Ein Häuschenkampf.
Wer Natascha Pflaumbaum lachen hören möchte, der kann das hier: https://www.hr2.de/programm/tag-fruehkritik-100.html
Der Abend ‚Nachversdichtung. Ein Häuschenkampf.‘ scheint sich zu lohnen. Die FR schreibt: „Wenn scherzen, dann mit Wumms: Der Kabarettist und Autor Rainer Dachselt nimmt sich aktueller Themen und Empfindlichkeiten gern mit kräftigen, aber doch auch lustig klimpernden Worten an. Reime stößt er nicht von der Bettkante, wenn sie sich denn anbieten. Ein Johanniskraut, das sich zu sprechen traut, gibt es etwa im jüngsten, in der Frankfurter Volksbühne uraufgeführten Vier-Personen-Stück „Nachverdichtung. Ein Häuschenkampf“. Denn während Häuschenbesitzerin Marion von einer Praxis am Stadtrand träumt und darum ihr Zuhause in zentraler Frankfurter Lage verkaufen möchte (dann wieder nicht, dann wieder doch), hängt sich ihre Tochter Lara voll rein beim wilden Aussäen und liebevollen Pflegen von Pflanzen im Stadtraum. Aber ein Pflanzenmörder geht um, die Kamille ist bereits tot und statt des Waldmeisters liegt da nur ein Zettel: „Danke für die Bowle“.
Wenn das kein Grund ist, die Nerven zu verlieren. Lara jedenfalls verliert sie beim Guerilla Gardening regelmäßig (Hortensien? Geht’s noch! Da geht doch keine Biene ran). Da haben sie und ihre Mitkämpferinnen leider auch keine Kapazitäten mehr, Marions Häuschen zu besetzen. Schließlich müssen sie Wache schieben wegen des Pflanzenmörders.“
Wer Lust auf Lachen hat (und das sind hoffentlich viele…) sollte in die Volksbühne gehen.
Tickets gibt’s hier: https://volksbuehne.net/programm/nachverdichtung
Sonntag, 26. März um 17.00h Volksbühne im Großen Hirschgraben, Großer Hirschgraben 19
Foto: © Homepage Volksbühne im Großen Hirschgraben
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Donnerstag 30.3.-1.4.: Future Grounds. Songs for the feeling of knowing.

(Daniela)
Future Grounds. lädt in einen Kosmos von Vorhersagen und Prognosen ein und nimmt verschiedene Forecast-Systeme unter eine klanglich-performative Lupe.
Wie entstehen Vorhersagen? Wie beeinflussen sie unsere Gegenwart, unser Handeln und die Vorstellungen von Zukunft? Welche Rolle spielen Imagination, Interpretation, Vorurteile und künstliche Intelligenz in der Entstehung von Vorhersagen?
Julia Novacek entwickelt mit ihrem Team einen dokumentarisch-musikalischen Abend, in dem Musik, KI Systeme und Dokumentarfilm in einer orchestralen Anordnung zusammenfinden.
Glitches, Verschiebungen und Fehler entstehen und werden in den Abend geflochten. Im Sinne der Autorin und Kuratorin Legacy Russel können Glitches als Verschiebungen, Formen der Verweigerung verstanden und gelesen werden. Sie zeigen ein Dazwischen auf und bieten Möglichkeiten, aus bestehenden, festen Systemen auszubrechen.
Prognosemärkte, Klimaforschung, Risikomanagement, Hirnforschung und Wahrsagerei fügen sich dabei in der großen Fabrikhalle der Alten Seilerei zu einem Forschungsfeld zusammen. Für das Projekt arbeitet das Team mit Expertinnen aus Frankfurt zusammen. U.A. mit Anna Possner (Atmosphärenwissenschaftlerin, Universität Frankfurt), Gözem Turan (Entwicklungspsychologin, Universität Frankfurt), Angela Grötsch (Hellseherin). Sie erzählen, welche Bedeutung Vorhersagen in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern haben und wie diese getroffen werden können, welche Parameter bedeutend sind und welche Rolle Visualisierungen dabei spielen.
Der Komponist und Performer Elischa Kaminer schreibt Musik für elektronische und akustische Instrumente, Künstliche Intelligenz und Stimme: Die Perkussionistin Angela Wai-Nok Hui, ausgestattet mit einem Motion Capture Suit, der ihre musikalischen Bewegungen ins Digitale übersetzt, und die Sängerin Sophie Wenzel erweitern sich zu einem hybriden Klangkörper und vertonen Zukunftsprognosen, erzeugen Noise und lassen sich, zusammen mit dem Publikum, die Zukunft durch ein KI-Orakel voraussagen.
Die Medienkünstlerin Eni Brandner entwirft Animationen und lässt digitale Wolken und spekulative Bilder, von künstlichen Intelligenzen erstellt, auf den Wänden der Fabrikhalle des Netzwerk Seilerei vorbeiziehen. Sie ergänzen das Setting um die von Artemiy Shokin geschaffenen Objekte und räumlichen Interventionen.
In diesem Spekulationsraum kommen die unterschiedlichen künstlerischen und wissenschaftlichen Stimmen in einem musikalischen Ensemble zusammen. Sie ergänzen sich, finden (Dis-)Harmonien und verweben sich zu einem klanglich und thematisch verheißungsvollen Netzwerk.
Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstraße 190 https://netzwerk-seilerei.net/
Termine: Donnerstag, 30.03.2023, 20h (Premiere), Freitag, 31.03.2023, 20h, Samstag, 01.04.2023, 20h
Tickets: Ticketreservierungen und Infos zur Produktion: projects@julianovacek.com
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Samstag, 1. April: OF/ Elvis - Zusatzvorstellung

(Andrea)
Drei Stunden hat es gedauert, dann war die erste Kino Kulinarisch-Vorstellung auch schon ausverkauft. Daniel war, nach eigenem Bekunden, baff. Und weil es viele enttäuschte Gesichter gab, hat er flux eine Zusatzvorstellung organisiert. Bitteschön, es gibt noch Karten: „Elvis“ und feinsten Speisen von Pana & Team in der Alten Schlosserei der EVO. Baz Luhrmanns Meisterwerk „Elvis“ – soeben für acht(!) Oscars nominiert – schildert Leben, Wirken, Musik und Hüftschwung des legendären Sängers so eindrucksvoll, einfühlsam, mitreißend und visuell überbordend, dass es ein einmaliges Erlebnis ist! Dazu servieren wir stilecht Rinderbrust mit Coleslaw, Mashed Potatoes und Gravy. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch leckere Mac and Cheese – und als Nachtisch für alle: US-Cheesecake. Als Amuse Geule planen wir die Lieblingsspeise des Kings originalgetreu nachzubauen, die er sich wohl täglich gerne mehrmals einverleibte. Die nicht gerade kalorienreduzierte königliche Leibspeise besteht aus Toastscheiben, Erdnussbutter, Bananen und Bacon. Klingt schräg? Nun ja, muss heute Abend als Gruß aus der Küche aber einfach sein. Wir freuen uns so sehr mit Euch und Ihnen auf diesen Abend! " Einlass & Essen: ab 18.30 Uhr Tickets ab sofort im Vorverkauf: 11,90 Euro – inklusive Gebühren, Sektempfang & Amuse Geule.. ab sofort bequem online www.kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach
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Montag, 3. April: FFM/ Tim Bendzko

(Andrea)
"Mal eben schnell die Welt retten..." - mit diesem Ohrwurm hat sich Tim Bendzko vor einigen Jahren auch in meine Gehörgänge geschlichen und weil Lili ihn sehr lange toll fand, kamen dann noch etliche Songs dazu. Wir waren dann auch beim Konzert und das war erwartungsgemäß toll. Jetzt kommt er nach längerer Abwensenheit zu einer Clubtour und so wie die Dinge liegen, muss ich mir eine andere Begleitung suchen. "Keiner hat deutschsprachige Popmusik in den letzten zehn Jahren derart geprägt wie TIM BENDZKO. Unzählige Charterfolge, Gold- oder Platinplatten und allerlei Awards kann Tim Bendzko problemlos vorweisen, aber das war noch nie das, worum es dem Berliner ging. Er hat die Art und Weise, wie wir alle deutschsprachige Popmusik rezipieren, von Grund auf verändert und hat über eine ganze Dekade hinweg - egal, ob auf der großen Bühne oder bei intimen Shows in kleineren Konzertsälen - immer wieder neue Maßstäbe durch seine Musik ebenso wie durch seine Live-Shows setzen können." Einlass 19 Uhr.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Samstag 1. April: Dhafer Youssef & die hr-Bigband
(Daniela)
Eine Straße voller Minarette – das ist das Bild, das Dhafer Youssef zu dem Titel seines erst kürzlich veröffentlichten Albums inspiriert hat. Magnus Lindgren und die hr-Bigband haben dieses Porträt einmal aus dem jazzorchestralen Winkel betrachtet und ihm mit neuen Arrangements satte Farben verliehen. Die akustische Ausstellung gibt’s an diesem Abend. Auch mit dabei: Der spanische Pianist Daniel Garcia, der sich mit seinem Instrument hervorragend in das Gesamtkunstwerk einzufügen weiß. Ein Genuss fürs Ohr – und vielleicht sogar ein bisschen fürs innere Auge.
Mehr Infos hier.
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Samstag 15. April: Saatgut & Jungpflanzen Markt
(Daniela)
Endlich wieder in den Garten! Frühling in der Seilerbahn! Weil für uns auch die Landwirtschaft zur Kultur gehört und wir auf Nachhaltigkeit stehen,laden wir euch ein zum SAATGUT & Jungpflanzen MARKT Am 15. April 2023 von 11.00 – 17.00 Uhr In der Seilerbahn, Halle 3 (bei gutem Wetter auch draußen) Holt euch Saatgut, Pflanzen und Infos zum Thema Garten, Artenvielfalt und Umweltschutz. Für BIO Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Kommt mit Freunden und Familie, wir freuen uns auf euch!
Seilerbahn Kunst & Kultur e.V. Offenbacher Landstraße 190, 60559 Frankfurt am Main Anmeldung von Marktständen und Vorträgen: n.astor@seilerbahn.net
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Samstag, 15. April: Dead vs. Alive (Poetry Slam)

(Martin)
Endlich wieder ein Poetry Slam im Schauspiel Frankfurt!
Poetry is dead. Oder nicht? Das soll beantwortet werden… In einem modernen Dichter:innenwettstreit der Extraklasse treten drei lebende und zwei tote Dichter:innen gegeneinander an.
Wer wird als Sieger:in hervorgehen? Altes oder Neues? Klassiker oder junge Wilde? Tiefgang oder Lachfeuerwerk? Das entscheidet am Ende das Publikum!
Für jeden ist vermutlich etwas dabei bei diesem einmaligen Event der Gegensätze, bei dem Bekanntes neu kennengelernt und Neues entdeckt werden kann. Die beiden Hessenmeister:innen und Spoken Word Spezialist:innen Aileen Schneider und Jan Cönig moderieren diese Lyrikschlacht. Mit dabei sind Stars der aktuellen Poetry Slam-Szene und zwei Schauspieler:innen mit Überraschungsfiguren bereits verblichener Wortkünstler:innen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://schauspielfrankfurt.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/seatmap?eventId=12880
Samstag, 15. April um 19.30h Schauspiel Frankfurt, Großes Haus
Foto: © Schauspiel Frankfurt
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bis 13. März: Starke Stücke

(Martin)
29. internationales Theaterfestival für junges Publikum Rhein-Main Rund 130 Vorstellungen von 21 Theaterkompanien an 49 verschiedenen Spielorten!
Mit einer kleinen Love-Machine, mit schrägen Rhythmen und wilden Moves, mit anrührenden Geschichten und mit ganz großem Theaterzauber kommen internationale Theaterkünstler*innen in unsere Region und lassen teilhaben an ihren vielfältigen Ideen. Sie erproben Räume der Begegnung, erzählen vieles auf neue Art und stellen dabei Fragen, die auf den Nägeln brennen. Denn genau dafür ist Theater da. Und das Theater für das junge Publikum ganz besonders.
Auf der Homepage steht auch: Wir freuen uns darauf, dass die Nähe zwischen Bühne und Publikum wieder selbstverständlich wird und wünschen uns Gelächter, Gespräche und Gelassenheit ebenso wie konstruktiven Streit und Übermut.
Hier geht’s zum Programm: http://www.starke-stuecke.net/de/programm/de-theaterstucke-2023/ Und ein Blick auf die Möglichkeiten, Theater schon für jüngstes Publikum als ‚Starke Stücke‘ zu erleben, lohnt sich sehr!
2. – 13. März: Starke Stücke, 29. internationales Theaterfestival für junges Publikum Rhein-Main An verschiedenen Orten im Rhein-Main-Gebiet
Foto: (c) Homepage Starke Stücke
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Bis 6. Mai: FFM/ Über das Träumen

(Andrea)
Kennt ihr die Künstlerkolonie Goldstein in Sachsenhausen? Dort arbeiten Künstlerinnen und Künstler mit Handicaps wie Autismus, Down-Syndrom oder ähnlichem, sowie Fachbetreuern mit künstlerischer bzw. kunstpädagogischer Ausbildung. Ich bin ja seit der Ausstellung "Weltenwandler" vor zig Jahren in der Schirn ein großer Fan und werde mir die aktuelle Ausstellung sicher ansehen. "Über das Träumen" heißt sie: "Was sagen Träume als alternative Realitäten aus, wie unterscheiden sich Nacht- und Tagträume und welche Rolle spielt der rauschähnliche Zustand des Flows in schöpferischen Prozessen? Bei Künstlern wie dem Dichter und Maler William Blake oder dem Filmregisseur David Lynch prägen Träume die Bildsprache und Erzählung im Sinne einer visionären Wirklichkeit. Andere wiederum träumen von der Realisierung eines einzigartigen Werkes oder vertiefen sich bis zu einem Zustand der Trance in die künstlerische Tätigkeit. Doch beinahe alle Künstler*innen verbindet der Wunsch nach Anerkennung als eine Art übergeordneter Traum, der immer wieder ganz selbstverständlich zu platzen droht. In der Veranstaltungsreihe „Über das Träumen“ geht die Goldstein Galerie diesen vielschichtigen Aspekten des Träumens nach. Präsentation Flow (Geöffnet während den Veranstaltungen und auf Anfrage) Plakate zum Träumen – Künstler*innen des Atelier Goldstein entwickeln anlässlich der neuen Ausstellungsreihe „Über das Träumen“ Plakate zu diesem Thema. Die verschiedenen künstlerischen Positionen werden ab dem 15. Februar 2023 in der Goldstein Galerie ausgestellt und in einer kleinen Stückzahl auch zum Verkauf angeboten. Achtung: Es gibt keine regulären Öffnungszeiten, am besten kurz anrufen!
Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Frankfurt Telefon: 069 / 201 72 – 023 https://bit.ly/3xtLJSp
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Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)
Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.
MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier
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Bis Sonntag, 30. April: Ella Littwitz in der basis

(Petra)
In ihren Installationen und Objekten thematisiert dei israelische Künstlerin Ella Littwitz die Beständigkeit, Legitimität und Überwindung von Grenzen sowie ihre geschichtlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Der grundlegende Zweifel an jenen Markierungen als unverrückbare Entitäten, die vom Menschen aufgrund bestimmter Überlieferungen, politischer Interessen oder religiösen Überzeugungen errichtet werden, prägt dabei ihre Arbeitsweise. Die Frage, wie ein Ort definiert wird, wie seine Grenzen aussehen und sich im Laufe der Zeit verändern, dient als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die sich thematisch beispielsweise mit den Grenzen zwischen Israel und den angrenzenden Gebieten auseinandersetzt. Die Objekte von Ella Littwitz sind sind Zeugnisse: sie tragen Spuren oder setzen sich gar aus ehemaligen, appropriierten Bestandteilen oder Nachbildungen territorialer Abgrenzungen zusammen. Durch die künstlerische Bearbeitung, Neuverortung und Umwandlung dieser Grenzmarkierungen legt sie die Mechanismen politischer Konstrukte und überlieferter Narrative offen. Dabei interessiert sich die Künstlerin für die Brüche, die sich zwischen einem real existierenden und konzeptionell vorgestellten Ort und seinen Grenzen ergeben.
Ella Littwitz: Red mercury, Ausstellung, kuratiert von Christin Müller und Felix Ruhöfer, Ort: basis, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, bis 30.04.: Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14 - 19 Uhr, samstags 12 - 18 Uhr, Eintritt: frei
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Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)
Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:
Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.
Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de Mehr Informationen
Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.
Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei
(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)
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Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)
Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.
Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
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Donnerstag, 30. März: FFM/ Das Lufer-Haus

(Andrea)
Im Klappentext steht "Wer den Gruselfilm „Blair Witch Projekt“ mochte, wird dieses Hörspiel lieben […]“ (Spiegel Online, 2012). Ist schon ein paar Tage her, aber natürlich erinnere ich mich. "We are here, hungry, cold...and hunted". Wacklige Kameraführung, schwarz-weiß, drei Studenten, die der Sage einer Hexe auf den Grund gehen wollten und verschwanden. Jetzt kommt mit "Lufer-Haus" eine ähnliche Geschichte, glücklicherweise als Hörspiel (ich bin nach dieser Art Filmen am Ende nervlich immer fix und fertig. Aber es macht trotzdem Spaß) in die Batschkapp.
"Im Jahr 2008 verbringt ein parapsychologisches Forscherteam einige Tage im legendären Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet dort spurlos. Lediglich die kürzlich aufgefundenen Tonaufnahmen der Expedition liefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse. Dieses Hörspiel ist anders als andere Hörspiele – schonungslos, real und authentisch eröffnet diese dokumentarische Erzählweise eine neue Dimension des Horrors. Die Batschkapp wird nun zum Ort des Geschehens und Autor und Regisseur Kai Schwind inszeniert mit allen Mitteln der Tonkunst ein ganz besonders packendes Live-Erlebnis. Wer die Augen schließt, hört ein Hörspiel – wer sie jedoch öffnet, erhält nicht nur einen Einblick in alle Aspekte der Hörspielproduktion, sondern erlebt zugleich eine ganz eigene Kunstform auf der Bühne. Fünf Schauspieler*innen, ein Sounddesigner und überraschende „special effects“ lassen gemeinsam Welten entstehen, die nur im Kopf des Publikums existieren. Über die Lauscherlounge Alles rund um das gesprochene Wort: Die Lauscherlounge ist Verlag, Studio und Live-Veranstalter. 2003 von „Die drei ???“-Sprecher Oliver Rohrbeck gegründet, hat die Lauscherlounge bis heute über 500 Live-Hörspiele, Lesungen, Record Release Parties und vieles mehr veranstaltet. Außerdem produziert sie Hörspiele, Hörbücher und Podcasts. www.lauscherlounge.de Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße 5, Frankfurt
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Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)
Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick.
Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro
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