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| 25.02.2022 |
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Ich sitze jetzt seit einer Stunde vor einem weißen Bildschirm und versuche ein Intro zu schreiben. Aber angesichts der Berichte und Bilder, die im Sekundentakt reinkommen, ist es unmöglich den Kopf frei zu bekommen.
Beim Surfen bin ich auf die renommierte ukrainische Illustratorin Anna Sarvira gestoßen. Anfang Februar diesen Jahres hatte ihr das New Yorker Museum of Modern Art den Auftrag erteilt den Alltag in der von ständiger Kriegsgefahr zermürbten Ukraine einzufangen. Es ist ein Tagebuch entstanden: “The city feels tense and anxious,” says Ukrainian graphic artist and curator Anna Sarvira, who is based in the capital city of Kyiv. “Maybe because of the conversations—people are talking about the survival kits, bombs, and Russian troops. Or maybe because of facial expressions—you can see the anxiety in people’s eyes. Or maybe because in the last few months there are fewer people in the streets and cars on the roads.” We asked Sarvira, cofounder of the Pictoric Illustrators Club, to create a story about daily life in Ukraine, a country facing the prospect of war for the second time in a decade. “Probably the weirdest thing we experience here is the inability to plan the future,” says Sarvira. “And this expectation of something terrible ahead is probably the most tiring part.”
Die Zeichnungen findet ihr hier: https://www.moma.org/magazine/articles/697
Ich habe sie daraufhin auf Instagram gesucht und gefunden: https://www.instagram.com/anna.sarvira/ Dort hat sie gestern die nebenstehende Illustration und den folgenden Text veröffentlicht, den ich hier unkommentiert veröffentliche: Anna Sarvira schreibt am 24.02.2022: "I’m safe and fine, I’m out of Ukraine now. But I feel so much pain and anger! And so helpless. Today my friends, my family and my country were attacked by Russian troops. People woke up in the early morning from the sounds of bombs and rockets explosions. They had to run, they had to hide in the bomb shelters, they had to think they might die. And they are not safe now. There are russian tanks, helicopters and soldiers on our territory. The russian government obviously feels free to attack our country and kill us. We will fight back. But we need support. Please, share news from the verified sources, protest near russian embassies and never believe russian news. If you want to help: The National Bank of Ukraine has opened a special account to raise funds for the Ukrainian Army. Anyone from any country can donate! The account is multi-currency. It is opened for transfers of funds from international partners and donors, any person as well as from Ukrainian business and citizens. For donations in EUR: SWIFT Code NBU: NBUA UA UX, DEUTSCHE BUNDESBANK, Frankfurt, SWIFT Code: MARKDEFF, Account: 5040040066, IBAN DE05504000005040040066, Bank account: UA843000010000000047330992708 #standwithukraine #russianaggression #ukraine #stoprussia
Lebt wild und geht auf die Straße.
Daniela
Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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GASTFAMILIE / UNTERKUNFT GESUCHT
Für einen engagierten und motivierten jungen Mann, der einen Freiwilligendienst Kultur & Bildung (FSJ Kultur) an einem Frankfurter Gymnasium absolviert, suchen wir eine Unterkunft, gerne in einer freundlichen Gastfamilie, in Frankfurt oder mit ÖPNV erreichbarer Umgebung. Kouamé ist 25 Jahre alt, kommt von der Elfenbeinküste und ist seit Ende Januar in Deutschland. Er spricht Deutsch und Französisch und benötigt ein Zimmer idealerweise bis zum Ende seines Dienstes am 31.12.2022. Eine Mietbeteiligung ist nach Rücksprache möglich. Welche Gastfamilie möchte ihn zum nächstmöglichen Zeitpunkt (März) aufnehmen? Haben Sie ein freies Zimmer oder kleines Appartement günstig anzubieten? Wir freuen uns auf Ihre Bereitschaft und stehen für noch offene Fragen natürlich gern zur Verfügung! Kontakt: Annelie Ohl (ohl@lkb-hessen.de)
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Die Blumenbar sucht eine*n Nachfolger:in
Ich finde es sehr traurig, dass Nicola die Bglumenbar aufgibt, kann sie aber verstehen...
Charmanter, gutgehender Blumenladen im Nordend in liebevolle Hände abzugeben. Ca 70 qm, Miete €1100,- monatl., einmalige Ablösesumme. Anfragen gerne an nicola@blumenbar.net
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Lucas #45 sucht junge Juroren
(Andrea)
Vor ein paar Tagen flatterte die Mail von Julia Fleissig in meine Inbox, sie bittet um Verteilung der Info. Von Herzen gerne, denn ich mag nicht nur Julia, sondern auch das Internationale Filmfestival für Kinder und Jugendliche, das sie leitet. LUCAS findet in diesem Jahr zum 45. Mal statt und zwar vom 6. bis 13. Oktober. Weil auch das beste Festivval nicht ohne Kritiker auskommt, werden wieder Kids für die Jury gesucht: Du liebst Kino, möchtest das Klassenzimmer für eine Woche mit dem Kinosaal tauschen und dich intensiv über Filme austauschen? Kinder und Jugendliche, die in der Festivalwoche zwischen 10 und 18 Jahren alt sind, können sich für die Jury 8+ oder für die Jury 13+ bewerben. Weitere Infos gibt es hier: https://lucas-filmfestival.de/jurybewerbung-2022/ Außerdem gibt es einen Online-Workshop anmelden am Samstag, 26.3.2022, 11–12 Uhr . Bitte rufe für die Anmeldung an oder schreibe eine E‑Mail (069/961 220 672 oder lucas-info@dff.film).
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G E R O L L T E S über das Sturmtief Hertha

(Uwe)
Aktueller Nachtrag: „Das GEROLLTE schreibe ich in der Regel montags, dann sind die Eindrücke an das Fussballwochenende noch frisch. So auch in dieser Woche. Der heute eingestellte Beitrag passt (weiterhin) zur Wettersituation, es ist vorgestern weltpolitisch aber natürlich Elementareres geschehen. Die Geschehnisse seit Donnerstag habe ich noch nicht vearbeiten können (nicht nur im GEROLLTEN), daher blieb es bei dem Windbeitrag.“
Wir hatten Ende letzter / Anfang dieser Woche einige Sturmtiefs, die über Deutschland zogen, alle trugen weibliche Vornamen. Während einer davon („Antonia“) durchaus bekannt und verbreitet ist, gaben „Ylenia“ und „Zeynep“ bezüglich ihrer Bedeutung / Herkunft durchaus Rätsel auf. Es sind zugegeben sehr schöne Vornamen, die man sich nicht nur für „Stadt-Land-Fluss“-Partien merken sollte: Ylenia („die Strahlende, die Schöne“) hieß beispielsweise die älteste Tochter von Al Bano und Romina Power (größter Hit: „Felicita“), die 1994 unter mysteriösen Umständen verschwand. Zeynep ist ein recht häufig vergebener weiblicher türkischer Vorname, Wikipedia listet einige beachtenswerte Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Unterhaltung mit diesem Namen auf, ich kenne aber leider keine davon. In geraden Jahren tragen Tiefdruckgebiete weibliche und Hochdruckgebiete männliche Namen (in ungeraden Jahren ist es umgekehrt). Die Namen von Hochs- und Tiefs kann man sich als Wetterpate bei der Freie Universität Berlin kaufen.
Apropos Berlin: Anfang der Woche zog laut Berliner Zeitung (BZ) nach den drei genannten, ein weiteres, ein viertes Sturmtief mit dem Namen „Bibi“ mit vereinzelten Böen über Berlin und Brandenburg. Viel Staub aufgewirbelt hat „Bibi“ bei der „Hertha“ (kein Name eines Sturmtiefs, sondern eines Bundesligavereins im Berliner Westen im Tief) nicht mehr, weil der Staub dort schon so lange aufgewirbelt ist, dass kaum noch welcher auf dem Boden oder in den Ecken liegt. Den Namen Hertha haben die Vereinsgründer übrigens nicht bei der FU Berlin gekauft, sondern von einem Havel-Dampfer übernommen, auf dem der Vater der Gründer einmal gefahren war. Wäre die Hertha weiterhin ein Dampfer, dann hätte ihn die verantwortliche Crew auf dem Grund der Havel aufgesetzt. Kapitän, Sportvorstand Fredi Bobic, als Heilsbringer von Eintracht Frankfurt geholt, steht seit Sommer 2021 hinter dem Steuerrad und dreht sich die Hände wund, weil er versucht, das Schiff wieder in die Mitte des Flusses zu steuern. Vergeblich, die Hertha liegt unmittelbar vor den Abstiegsplätzen und droht wegen anhaltendem Misserfolg auf diese zu rutschen.
Im Redensarten-Index kommt der Wind durchaus häufig vor, unter anderem findet man dort „frischen Wind bringen“. Das gelang Bobic nicht (eigentlich wollte er den Hauptstadtclub nach oben führen) und auch zwei weiteren Protagonisten der Hertha brachten keinen frischen Wind, im Gegenteil, Investor Lars WINDhorst, macht nichts außer „viel Wind“ und Trainer TAYFUN Korkhut entfacht – im Gegensatz zu seinem Namen – keine Stürme, sondern eher laue Lüftchen. Einige Herthaanhänger wollen ihn schon „in den Wind schießen“. Sollten sie aber lassen, der Korkhut ist ein netter Kerl und ein anderer Trainer würde den Kahn auch nicht mehr flottmachen können.
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Musiktipp: Still Life von The Slow Show
(Uwe)
Gerade erscheinen unheimlich viele interessante Platten (von Beach House, Sea Power, ….), eine ragt allerdings heraus. Möglicherweise ist mit dem vierten Album der Band The Slow Show kürzlich sogar bereits die beste Platte des Jahres 2022 erschienen. Sie heißt Still Life und beinhaltet Schätze wie die Songs "Anybody Else Inside", "Woven Blue" oder "Blue Night". Schon die ersten drei Platten des Indie-Pop-Quartetts sind großartig; mit Still Life, das voll ist mit tragender Musik und dem unverwechselbaren Bariton-Gesang von Rob Goodwin, führen die "Mancs" (Einwohner von Manchester) die brillante Reihe fort. Diese Woche hätten The Slow Show die Platte im Rahmen einer Tournee durch Deutschland vorgestellt. In Frankfurt hätten sie am 22.02 im neuen Zoom gespielt. Das Konzert wurde verschoben auf den 16. August. Ich freue mich bereits jetzt darauf.
Bild: Homepage Rough Trade / Plattenfirma
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Freitag 25. - Sonntag 27. Februar: Milo Rau

(Martin)
Aktuell scheint es tatsächlich noch Tickets zu geben – deshalb hier die Empfehlung, rasch zu handeln und zuzugreifen!
Das Thema, mit dem sich Milo Rau in dieser Inszenierung auseinandersetzt ist kein leichtes: Es geht um Sterben.
Milo Rau selbst sagt, dass er mit dieser Inszenierung den Tod „zurück ins Licht der Öffentlichkeit bringen will“.
‚Grief & Beauty‘ ist die zweite Teil der Reihe ‚Triogy of private life‘.
Vielleicht erinnern sich einige noch an die Inszenierung ‚Family‘, natürlich ebenfalls im Mousonturm war sie zu sehen, wo es um den kollektiven Selbstmord einer Familie ging.
Milo Rau bringt Themen auf die Bühne, bei denen man häufig zunächst eine innere Hürde überschreiten muss, um sich diesen auszusetzen. Doch für mich hat Milo Rau es durch die Zugänge und künstlerischen Umsetzunge bis jetzt immer geschafft, bei dem zu Enden, wie dieser Abend nun eben auch überschrieben ist: Beauty…
„Wie begegnen wir dem Tod im Leben und an seinem Ende? Wie können wir trauern und Abschied nehmen? Kann der Tod auf der Bühne dargestellt werden? Mit „Grief & Beauty“ präsentiert Milo Rau den zweiten Teil seiner „Trilogie des Privatlebens“. Darin greifen er und sein Team ein Thema auf, das seit vielen Jahren im Zentrum seiner Arbeit steht: die Frage nach Abschied, Trauer und Tod, aber auch nach Erinnerung und Solidarität im Angesicht der letzten Momente. Vier Schauspieler:innen begleiten eine Frau, die sich für Sterbehilfe entscheidet, und erzählen ihre persönlichen Geschichten über Abschied und Wiedergeburt, Kunst und Liebe, Erinnerung und Vergessen. Eine radikale und zärtliche Inszenierung, die bis an die Grenzen dessen geht, was auf der Bühne dargestellt werden kann.“
Hier gibt’s Tickets: https://www.mousonturm.de/events/milo-rau-grief-beauty/
Freitag, 25.02., Samstag, 26.02. um 20.00h und Sonntag, 27.02. um 18.00h: ‚Grief & Beauty‘ von Milo Rau im Mousonturm. Solidarisches Preissystem Eine halbe Stunde vor der Vorstellung findet eine Kurzeinführung statt. Am Sonntag im Anschluss an die Vorstellung ist außerdem ein Künstler*innengespräch angekündigt.
Foto: (c) Michiel Devijver
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Freitag, 25. Februar: Of/ Das schwarze Quadrat

(Andrea)
Juhuu, I can see a light, das Hafenkino feiert heute seine Wiedereröffnung. Drei Monate war es Pandemie-bedingt geschlossen, nun werden jene Filme, die im Dezember der prekären Situation zum Opfer gefallen waren, zelebriert: "Die Kunsträuber Vincent (Bernhard Schütz) und Nils (Jacob Matschenz) sind kurz vor dem Ziel: In ihrer Kreuzfahrt-Kabine liegt das 60 Millionen Dollar teure Gemälde „Das schwarze Quadrat“, das sie an Bord ihrem Auftraggeber übergeben sollen. Sie haben vorher nur noch einen kleinen unvorhergesehenen Termin, und zwar auf der Showbühne des Schiffes. Während sie sich durch ihr Programm als Elvis- und David-Bowie-Imitatoren quälen, nutzen Unbekannte die Gelegenheit und stehlen das „Schwarze Quadrat“…! Vincent, der verhinderte Maler, fertigt mit etwas eigenwilligen Methoden eine exakte Kopie des Malewitsch an – und als auch die abhanden kommt, gleich noch eine zweite. Währenddessen zieht sich die Schlinge um das Gauner-Duo zu: Nils wird enttarnt, und Vincent merkt vor lauter Verliebtheit nicht, dass seine Bekanntschaft von der Bordbar, die ungemein kunstsinnige Martha (Sandra Hüller), nur deshalb seine Nähe sucht und ihm Modell sitzt, weil auch sie nur eines will – „Das schwarze Quadrat“… Das schwarze Quadrat. Peter Meister, Deutschland 2021, 105 Min., ab 12 Jahre. Trailer https://youtu.be/COgON9Sgw08
Hafenkino im Hafen 2 Nordring Offenbach
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Samstag 26. Februar: Solidarität mit der Ukraine

(Daniela)
Wir sind morgen leider nicht in Frankfurt, sonst wären wir bestimmt bei der Kundgebung...
Hier der Aufruf: Der Angriff der russischen Armee auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf die Friedensordnung in Europa und die Demokratie. Er bedroht unsere Werte und unser Zusammenleben. Wir stellen uns solidarisch an die Seite der Ukrainer*innen, die ohne eigenes Verschulden Gewalt, Leid und Krieg ausgesetzt sind. Diesen eklatanten Bruch des Völkerrechts verurteilen wir, er ist durch nichts zu rechtfertigen. Kommt zahlreich zu unserer Kundgebung. Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen der Solidarität und der Geschlossenheit. Für unsere europäischen, demokratischen Werte und für unsere Freund*innen in der Ukraine sowie alle Menschen, die sich schweren Herzens dazu entschlossen haben (oder werden), ihr Land zu verlassen und sich in Sicherheit zu retten - wohlmöglich nach Europa, nach Deutschland und auch nach Frankfurt! Bitte haltet auf dem Platz Abstand und beachtet die Maskenpflicht!
Tag: Samstag, 26. Februar Zeit: 13:00 Uhr Ort: Goetheplatz/Rathenauplatz, 60313 Frankfurt
Veranstalter:innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt, GRÜNE JUGEND Frankfurt, FDP Frankfurt,City Team Volt Frankfurt, Die Linke Frankfurt, SPD Frankfurt, CDU Frankfurt, Deutsch-Ukrainische Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V., Europa Union Frankfurt, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Region Frankfurt-Rhein-Main, Jusos Frankfurt, Junge Union Frankfurt, Junge Liberale Frankfurt, Rat der Religionen Frankfurt,
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Samstag, 26. Februar: Of/ Ein letztes Mal

(Andrea)
Ich habe es immer noch nicht in den t-raum geschafft, vielleicht heute, denn es wird "Ein letztes Mal" zum letzten Mal gegeben. "Komödie von Emmanuel Robert-Espalieu t-raum-produktion mit Elena Hahn und Frank Geisler; Regie: Sarah C. Baumann „Liebling, ich habe eine schlechte Nachricht für Dich.“ So eröffnet die Ehefrau den Schlagabtausch der beiden Gatten beim Fernsehprogramm nach dem Abendessen. Statt sich einfach scheiden zu lassen, um der in die Jahre gekommenen trögen Ehe zu entfliehen, vergiftet sie lieber ihren Schatz, denn dies ist weniger kostspielig und auch nicht so umständlich. Vor allem aber muss sie dem zukünftigen Ex dann nicht mehr beim Einkaufen auf der Straße begegnen. Und diskreter und sauberer ist es allemal. Und da noch ein wenig Restliebe vorhanden ist, soll sich das Dahinscheiden einigermaßen schmerzarm vollziehen – in etwa eineinhalb Stunden. Die Wohnung im 17. Stock ist abgeschlossen, der Schlüssel gut versteckt, die Telefonleitung gekappt, das Handy in den Müllschlucker geworfen. Kein Entrinnen möglich. Und er? Was tut der geschockte Ehemann? Angesichts der fatalen Situation ist jede Rücksicht auf gute Manieren und familiäre Höflichkeiten bloße Zeitverschwendung. Also wird nochmal heftig gestritten, attackiert, geliebt, manipuliert, verdrängt und gehofft. Emmanuel Robert-Espalieu lässt in gnadenlos absurden Wortgefechten das Ehepaar sein Leben sezieren. Dabei spielen unerfüllte Wünsche, gegenseitige Demütigungen ebenso eine Rolle wie existentielle Fragen: Wann haben wir eigentlich das letzte Mal gelacht, geweint, geliebt, wann waren wir das letzte Mal glücklich? – Oder war die bittere Pille, mit der das tödliche Spiel begann, vielleicht doch nur ein böser Scherz? Sarah C. Baumann inszeniert die abgründige schwarze Komödie mit Tempo und viel Fingerspitzengefühl für die Achterbahn der Emotionen. Kartenwünsche unter: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de
Theater t-raum Wilhelmstraße 13 Offenbach
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Sonntag, 27. Februar: REMBETIKO
(Martin)
46. Naxos Hallenkonzert
Re(m)betiko verbindet griechische Volksmusik mit Einflüssen byzantinischer und osmanischer Musiktradition. Die Musik spiegelt das Leid, die alltäglichen Sorgen und Erfahrungen der Menschen wieder, die 1922 im Rahmen der kleinasiatischen Katastrophe auf das griechische Festland vertrieben wurden. Später entwickelte sich daraus eine der populärsten Musikformen Griechenlands. Die Band Rebetikon wurde 2016 gegründet und hat das Ziel, diese Musik ganz authentisch wiederzugeben. Ihr aktuelles Programm setzten den Fokus auf den Sänger und Komponisten Vasilis Tsitsanis, der mit über 600 aufgenommenen Liedern zu den wichtigsten Vertretern und Entwicklern des Rembetiko zählt.
Hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/2NM9S2Zl7yQ
Hier gibt’s Infos zu REBETIKON: www.rebetikon.com
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/
Sonntag, 27. Februar um 18.00h: REMBETIKO Naxos-Halle
Foto: © REMBETIKO/Homepage Theater Willy Praml
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Sonntag, 27. Februar: FFM/ "Irrgang durch die Moderne"

(Andrea)
Spazierengehen ist leider in Verruf geraten in den letzten Wochen und Monaten. Dabei gibt es doch kaum Schöneres zum Entschleunigen und sich inspirieren zu lassen. Wenn man sich dann noch in netter Gesellschaft befindet und mit etwas Glück die Sonne scheint, eigentlich die perfekte Sonntagsbeschäftigung. Heute lädt Fritz Deutschland zum "Irrgang durch die Moderne", und zwar durch die Nordwest-Stadt: "In unregelmäßigen Abständen spazieren wir mit Augenmerk auf die spektakulär unspektakulären Details um uns herum durch die Gegend. Der erste Gang im Jahr 2022 orientiert sich allerdings nicht am unspektakulären Gesichtspunkt, wir wollen durch ein spektakuläres Viertel gehen. Datum: Sonntag, 27. Februar 2022 Zeit: 13:30 h Treffpunkt: U Bahn Haltestelle Heddernheimer Landstraße. Besonderheiten: Wetter unabhängig. P roviant: kleine Selbstversorgung! Andere Erfrischungen können an den üblichen frankfurter Einrichtungen gekauft werden. Kurzinfo: Raumstadt Nord West Stadt Ffm.: Baustil: Moderne. Bauzeit: 1961–1972 Stadtplaner: Hans Kampffmeyer. Architekten: Walter Schwagenscheidt + Tassilo Sittmann.
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Sonntag, 27. Februar: Of/ The Marble Man
(Andrea)
Das fühlt sich doch fast schon wieder normal an, herrje, Hafenkino, Sonntagskonzerte...der Krieg trübt die Stimmung, aber trotzdem: "Louisiana Leaf, das vierte Album von The Marble Man, klingt wie ein Musik gewordener Film Noir. Alles atmet schönen Verfall. Die Songs folgen dabei einer ganz eigenen Zeitrechnung. In spartanischen Arrangements scheinen sie immer wieder unerwartet zu verharren und in einen hypnotischen Stillstand zu verfallen. Zeit wird in solchen Momenten bedeutungslos. Getragen von einem stoischen Bass und einem unbeirrbaren Schlagzeug, arbeitet diese Band wie eine Reduktionsmaschine. Kein Ton zu viel. Das Ergebnis sind Stücke, die in kein Format-Korsett gezwängt werden, sondern über die Ufer treten dürfen. " Heute um 16 Uhr im Hafen 2.
Hafen 2 Nordring 123 Offenbach
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Mittwoch, 2. März: Of/ Trommeln
(Andrea)
Die unermüdliche Roya hat einen neuen Ort für ihre Galerie Genau am Ort gefunden und das freut mich wirklich sehr. Denn ist ist trist geworden in der Stadt, so ohne afip (die fehlt mir wiklich sehr, Lutz!) und einige andere. Aber schauen wir nach vorne, sie hat eine neue Heimat am Stadthof gefunden und heute wird dort getrommelt (übrigens auch an den folgenden Mittwochabenden in der Galerie) und rhythmisch Lärm gemacht Mitmachen kann jeder, Vorerfahrung ist nicht notwendig. Wer eine eigene Trommel (oder eine Klangschale oder ein Tambourin oder etwas anderes ergänzendes) besitzt, kann diese gerne mitbringen. Für alle Fälle haben wir für Neugierige aber auch einige Instrumente zum Ausprobieren vor Ort. 18 bis 20.30 Uhr.
Galerie Genau am Ort Frankfurter Straße 31/ Stadthof Offenbach
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Donnerstag, 3. März: Of/ Die Unbeugsamen

(Andrea)
"Mensch unglaublich - wir haben es geschafft – im Februar ist der Filmklubb offiziell 10 Jahre angemeldet … und wir haben überlebt, obwohl am Anfang niemand auch nur einen Pfifferling für uns gegeben hätte." Schreibt das Filmklubb-Team, das in den letzten Monaten tapfer mehr Tiefen als Höhen durchschritten hat. Ich mag den Ort sehr, es gibt immer tolle Filme, leckeres Essen und schöne Begegnungen. Daher an dieser Stelle ein dickes Danke an Nic und ihr Team, herzlichen Glückwunsch und auf dass die Zeiten wieder besser werden.
Auch, wenn wir uns alle, ich schreibe am 25. Februar und gestern sind die Russen in die Ukraine einmaschiert, in Schockstarre befinden. Absurd, wie sich die Bilder ähneln.Letzte Woche waren wir im Filmklubb und schauten uns "Quo vadis Aida" an, der Film erzählt von Srebenica und dem Totalversagen der UN. Beim Abspann herrschte absolute Sprachlosigkeit und es dauerte einen Moment, bis wir uns wieder gefasst hatten. Was jetzt passiert ist leider kein Film und es steht zu befürchten, dass sich erneut Geschichte wiederholt. Die langen Wagenkolonnen verzweifelter Zivilisten auf der Flucht haben wir alle schon so oft gesehen....
Was lernen wir daraus? Politik sollte weiblicher werden. Denn: Wie ruhig ging es da in der Bonner Republik zu! "Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten die Frauen in der Bonner Republik ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbst- vergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet. www.youtube.com/watch?v=yLjAayYEgOQ
Filmklubb Isenburgring 36 HH Offenbach Nicht barrierefrei
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Noch bis 11. März: Grand Nizza Show

(Daniela)
Wie im Intro angekündigt ist die Ausstellung Grand Nizza Show, im Hotel Nizza, noch bis zum 11. März zu sehen.
Es stellen aus: Offert Albers, Viliam Miklos Andersen, Nooshin Askari, Giulio Bonfante, Emily Dietrich, Anita Esfandiari, Rahel Goetsch, Samuel Linus Gromann, Lisa Gutscher, Yun Heo, Judith Hopf, Sopo Kashakashvili, Sonia Knop, Gašper Kunšič, Samantha Lasko, Siyi Li, Kristina Lovaas, Richard Najorka, Aline Sofie Rainer, Jamie Shi, Elsa Stanyer, Vera Varlamova, Punch Viratmalee und Wei Yang.
Die Idee von Daheimsein muss verstanden werden, um ein Hotel zu verstehen. Das Hotel Nizza ist seit seiner Eröffnung in 1993 für viele zu einem temporären Zuhause geworden. Vom 17. Februar bis 11. März beherbergt das Hotel Nizza neue Kunstwerke und Interventionen. Unter dem Titel „Grand Nizza Hotel Show“ werden im Hotel 21 künstlerische Positionen ausgestellt, die von Kunststudierenden und Alumni der Judith Hopf Klasse an der Städelschule entwickelt wurden. Temporär unter einem Dach gepaart, kreisen die Arbeiten um das Gastsein und reflektieren Perspektiven dessen, was es heißt, Besucher*innen, Reisende und Beobachter*innen zu sein. Die Ausstellung eröffnet und erweitert vertraute Narrationen von Zugehörigkeit und Entfremdung und betrachtet die Übernahme bestehender Narrative, sowie die Erschaffung neuer.
Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag, 14–20 Uhr Hotel Nizza, Elbestraße 10 (alle Räume sind barrierefrei erreichbar) Eintritt mit 2G+ Nachweis
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Bis 21. Mai: Ausstellung Lilly Lulay und Susa Templin in der Kunststiftung DZ Bank

(Natalie)
Unter dem Titel »Durchblick. Lilly Lulay und Susa Templin« präsentiert die Kunststiftung DZ Bank eine Gegenüberstellung fotografischer Werke der beiden Frankfurter Künstlerinnen. Sie entkontextualisieren und fragmentieren, schichten und überlagern ihr Bildmaterial und kommen zu spannenden, häufig dreidimensionalen Lösungen. Auf diese Weise befragen sie unsere Sehgewohnheiten und Wahrnehmung von Bildern, führen uns Dahinterliegendes vor Augen und gewähren uns immer wieder neu und anders den (vermeintlichen) Durchblick. Dabei bedienen sich die beiden Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Themenfelder und Motive.
Die AusstellungsmacherInnen jonglieren mit Formaten, Medien und Betrachtungsweisen, dass es eine helle Freude ist. Kunst auf höchstem Niveau in einer Ausstellungshalle, die man viel öfter auf dem Schirm haben sollte.
Interessant auch die ausgefallenen Dialogführungen (Anmeldung über die Website): »Kunst und Architektur«, Donnerstag, 03.03.2022, 18 Uhr, Christina Leber im Dialog mit Wilhelm E. Opatz, Architekturkritiker und Herausgeber zahlreicher Führer zur Architektur nach 1945
»Kunst und IT«, Donnerstag, 24.03.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Ludger Freitag, Key Account Manager bei Ratiodata SE
»Kunst und Religion«, Donnerstag, 14.04.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Pfarrer Markus Zink, Referent für Kunst und Kirche, Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt am Main
Kunststiftung DZ BANK: Platz der Republik, Frankfurt
Eingang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr Eintritt frei, barrierefrei
https://kunststiftungdzbank.de
Foto: Wilhelm Opatz
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Ab März: naxos.KINO und ein neuer KiKK dazu

(Uwe)
Das naxos.Kino finde ich super. Kurzer Weg, super Location, interessante Filme und ein sehr gutes Begleitprogamm. Ich sah dort vor COVID einige großartige Dokumentarfilme. Nun kommt das Naxos Kino zurück und schreibt: "Ab März startet auch wieder das naxos.KINO - und ab März bieten wir einen neuen KiKK (= Kino-im-Kulturhaus-Kooperation) dazu". Neben unserem regulären Programm Dokumentarfilm & Gespräch (jeden Dienstag ab 19:30 Uhr) wird im Rahmen der Kino-im-Kulturhaus-Kooperation ein Kinofilm gezeigt, der sich passend auf das aktuelle Theaterprogramm bezieht oder in klassischer Weise Film und Theater zusammen bringt (i.d.R. jeden 1. Sonntag im Monat ab 19 Uhr)."
Los geht es im März mit ...
... Kino-im-Kulturhaus (1. Sonntag im Monat, 19 Uhr): 06.03: DAS 1. EVANGELIUM - MATTHÄUS von Pier Paolo Pasolini
... naxos.Kino Dokumentarfilm & Gespräch (dienstags, 19:30 Uhr): 08.03: Die Unbeugsamen 15.03: Dance Fight Love Die - Unterwegs mit Mikis Theodorakis 22.03: Die Wohnung 29.03: Monobloc
Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19
Bild: Facebook naxos.KINO
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Gleich den ersten Film, am Internationalen Frauentag, den 8. März, werden wir uns anschauen. Über den schreibt das das naxos.Kino auf seiner Homepage: "DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung ge-glückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbst-vergewisserung neu entdecken lässt. Ein Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet."
https://naxos-kino.org/
Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19
Bild: Facebook naxos.KINO
Freitag 4. März: Kulturlabor

(Daniela)
Unser heutiges Programm: ab 18 Uhr Musik & Getränke, Einzelausstellung mit Arbeiten von Leonhard Hamerski & Petersburger Hängung mit Arbeiten von insgesamt 25 Frankfurter und Offenbacher Künstler*innen.
19:00 - 19:45 Uhr Improglycerin - Improvisationstheater aus Frankfurt Explosiv. Intensiv. Jetzt. Ihr ruft uns Ideen zu, wir machen daraus Szenen. Sofort. Ohne Drehbuch und ohne Versatzstücke. Drama, Komödie und Stand-Up-Comedy in einem. Mit Gitarrist Detlev Otto. Und das bedeutet: Oper, Club und Rockkonzert inklusive. Lasst Euch mitreißen. Das ist Improvisationstheater! 20:00 - 20:30 Uhr Iván Gómez Cervantes Solo Harfenkonzert 20:45 - 21:30 Uhr Tongärtner spielen deutschsprachigen Akustik-Rock. Mit Gitarre, Cajón und Bass beackert das Frankfurter Trio seinen ganz eigenen Klanggarten - von eingängigem Indie-Rock bis tanzbare Offbeat-Hymnen. ab 21:30 Uhr Der Künstler Michel Klöfkorn zeigt: red_cyan-schleierfisch 21:45 - 23:30 Uhr DJ Set mit Moses Joses: House, Breaks, Electro
Kulturlabor, Berliner Straße 32, 60311 Frankfurt, barrierefreier Zugang
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Freitag, 04. März: Vernissage

(Petra)
Ich freu mich sehr über die Gelegenheit, endlich mal wieder in den wundervollen saasfee*pavillon zu besuchen. Die neue Ausstellung verspricht so etwas wie poppig-skurril-poetische Retro-Impressionen: Entsprungen aus einer Faszination für Materialität und einer ausgeprägten Leidenschaft fürs Sammeln, muten die neuen Arbeiten von Jan Christian Pohl wie skurrile, dreidimensionale Collagen an. Von Graffiti über Kaugummi bis hin zum Comic - das Zusammenspiel der verschiedenen Werkserien erzeugt ein Narrativ, das seinen Ursprung in der Pop- und Jugendkultur der 1980er Jahre findet. Komisch und tragisch zugleich stehen sich schwarz-weiße, fragile Papierarbeiten und schrille Betonskulpturen im Ausstellungsraum gegenüber und werfen dabei Fragen nach der Prozesshaftigkeit ihrer Entstehung auf.
'comic/tragic' – Jan Christian Pohl, Vernissage, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 -66 HH, Uhrzeit: 19 - 22 Uhr, Ausstellung bis 25. März (Öffnungszeiten: mittwochs - freitags 11 -16 Uhr), es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen
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Samstag, 05. MÄRZ bis Samstag, 23. APRIL: Fotos vom Reisen und Apfelwein

(Petra)
Wir bleiben zu Hause - aber Bilder können reisen. So zumindest heißt es im Ankündigungstext. Ich würde eher sagen: Wir sind viele zu lange zu Hause geblieben, und diese Fotos können die Vorfreude an all dem, was hoffentlich bald wieder möglich ist, noch aufs Schönste steigern. Zu sehen sind jetzt auf jeden Fall preisgekrönte Fotografien aus fünf Kontinenten, die für diese Ausstellung in der Apfelweingalerie nach Frankfurt kommen. Das Motto: THAT’S MY WORLD. In enger Zusammenarbeit mit TAGREE.DE, dem Online-Magazine für Fotografie und Kunst, konnte eine Auswahl internationaler Fotografen eingeladen werden, ihren Blick auf ihre Welt beizutragen (wobei es nicht um die Dokumentation der Pandemie ging). Und die passen eben perfekt in die Apfelweingalerie, mit ihrem Fokus auf zeitgenössische Fotografie. Diese ab heute gezeigten Blicke sind bunt, vielfältig, ironisch, melancholisch, dramatisch, ganz nah dran. Mein Lieblingsblick ist spontan – mit meiner großen Sehnsucht nach dem Meer natürlich – der „sound of the Ocean“.
THAT‘S MY WORLD, Foto-Ausstellung, Vernissage mit Musik und Apfelwein vom BLAUEN BOCK, Ort: Apfelweingalerie Frankfurt, Adresse: Kleinmarkthalle, Eingang West vom Liebfrauenberg, Uhrzeit: 12 Uhr
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Samstag, 5. März: FFM/ Kulturlabor

(Andrea)
Ich freue mich schon sehr auf den Abend, heute geht es ins Kulturzeiterin Labor in der Berliner Straße 32. Frankfurt. Es wird rockig, experimentell und grandios, wir haben die Nutonix, Casual Friday und Expolorado zu Gast und es wird eine wilde Mischung:
ab 18 Uhr Musik & Getränke 19:00 - 20:00 Uhr GNUTONIX -- Trio of Disaster mit Schlagzeug, Gitarre, Bass Die GNUTONIX, vormals Nutonix, vormals Tutonix interpretieren seit 2003 auf wundersame, häufig wunderbare Art ihre Lieblingsmusik aus den Jahren 1915 bis 1975. (Wenn du Sonny Boy Williamson, Charlie Rich, Buddy Holly, und Hank Williams kennst, dann weisst du Bescheid). Diese wird ganz entspannt, aber so groovig gespielt, so dass selbst dein Vater sofort spürt, wann er welche Bewegungen machen muss. Frontmann Dr. Valeska Eiermann gibt dabei eine launige, manchmal kauzige Figur ab, die ihresgleichen sucht. Dazu eine fröhlich-rockige Rhythmusgruppe, und schon ist ein verGNUglicher Abend garantiert! 20:15 - 21:30 Uhr CASUAL FRIDAY- energiegeladene Indie-Rock-Band Casual Friday sind eine Indie Rock Band aus Frankfurt, die sich vorrangig dem britischen Sound verschrieben hat und diesen konsequent in ihren zahlreichen Songs umsetzt. Beeinflusst von Bands wie den Arctic Monkeys, Kasabian oder Royal Blood haben die Jungs mittlerweile aber ihren eigenen Sound gefunden, gespickt mit der rauchig-balladigen Stimme von Frontmann Matt. Im Januar 2021 ist nun das bereits zweite Album „Stay“ erschienen, nachdem das Debutalbum „Casual Friday“ 2017 in die Läden kam. Die Pandemie hat den Jungs jetzt natürlich den Tour Plan ordentlich vermasselt, unter anderem musste eine New York Tour im vergangenen April schweren Herzens abgesagt werden. Mit dem neuen Album stehen sie jetzt allerdings mehr als in den Startlöchern, um schon diesen Sommer wieder anzugreifen, hoffentlich live, ansonsten immer auch per Stream und vielen Clips auf ihren Socials. Hier die Links zum Hören und Sehen: Album „Stay“: https://smarturl.it/o3cv3c Video-Single: https://www.youtube.com/watch?v=ImT95qi9PFk 21:30 - 23:00 Uhr Excolorado: Kraut-rockig psychodelische Sounds mit Folk-Einflüssen Excolorado das ist der argentinische Musiker und Produzent José María D'Agostino, besser bekannt als Peta. Sein erstes Soloprojekt veröffentlicht er mit seiner Band Go-Neko, einer der Pioniere der argentinischen Indie-Krautrock-Szene. Die Band spielte in Buenos Aires und tourte durch Spanien. Sein Debüt mit Excolorados war 2017 mit dem Album „Siete Mares“, bei dem Peta für die Aufnahme und das Einspielen aller Instrumente verantwortlich war. Darin nimmt er uns mit auf eine Reise, die Songs durch sich wiederholende Klänge und Melodieschichten aufbaut, die vom Puls des Krautrock bis zum kontemplativen Dream Pop reichen. Seitdem hat er diverse Singles veröffentlicht, die seine Liebe zu Vintage-Sounds und -Texturen bekräftigt.
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Samstag, 5. März: Bad Orb/ Liquid Sounds
(Andrea)
Wenn ich heute nicht im Labor wäre, hätte ich meine Sachen gepackt und wäre nach Bad Orb gefahren. Da ist heute Liquid Sound in den Toskana Thermen, leider nur von 20 bis 23 Uhr, sonst ging das immer die ganze Nacht. Ein schönes Erlebnis ist es so oder so, im Wasser liegen, Sounds und Lichter genießen und tiefen entspannen. "Der Leipziger Marcel Sterling aka Marc DePulse (Katermukke, Parquet, Diynamic) war bereits ein paar mal Gast-DJ zum Liquid Sound Club… Wir freuen uns ihn nun wieder hier begrüßen zu dürfen. https://liquidsoundclub.com/programm/marc-depulse-2022/ https://www.toskanaworld.net/de/12/therme-bad-orb/therme
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Donnerstag, 17. März: „Aufgeben ist keine Option“

(Martin)
60 Jahre Amnesty International / 50 Jahre Amnesty Frankfurt Schauspiel Frankfurt
Das ist zwar noch eine Weile hin, da aber die Tickets vermutlich schnell weg sein werden, hier als Kaufempfehlung der Hinweis!
Ein ‚Bunter Abend‘ – das trifft es nicht ganz, aber doch ein bisschen, schaut man sich die illustre Gästeliste an!
„Mit viel Musik, Theater und Comedy wird der runde Geburtstag gefeiert. Die Gäste erzählen von den Anfängen der Menschenrechtsarbeit, diskutieren über Schwierigkeiten der Gegenwart und zukünftige Fragen, die uns als Gesellschaft herausfordern.“
Mit Ahmad al Ahmad (Comedian), Markus N. Beeko (Generalsekretär Amnesty Deutschland), Dariush Beigui (Kapitän der luventa 10), Gerhard Bereswill (Polizeipräsident Frankfurt), Constanze Kurz (Chaos Computer Club), Mirrianne Mahn (Antirassismus-Aktivistin), Dieter Maier (Chile-Experte), Gerardo Villagra (ehem. politischer Häftling), Tarek Al-Wazir (stellv. Ministerpräsident) u.v.a. MODERATION Thelma Buabeng
Tickets ab 10.2. hier: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/amnesty-international/689/
Donnerstag, 17. März um 19.30h Schauspiel Frankfurt im Großen Haus
Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt
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Samstag 19. März: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)
Ich zitiere Melli: "Liebe Freunde von Melli redet mit, es ist mir eine große Freude, Euch meine Gäste für die nächste Show vorzustellen.
Ein bisschen aufregend, denn ich habe den Komponisten der Ritter-Rost-Songs Felix Janosa zu Gast. Zudem ist er auch Kabarettist und Sänger. Großen Erfolg feiert er, weil er zusammen mit Jörg Hilbert das trashigste und lustigste Kindermusical geschaffen hat, was meinen Kindern und mir in den frühen Jahren dieses Jahrtausends zu Ohren gekommen ist. 10 Bände mit Musik und unzählige Hörspiele folgten von 1994 bis heute. Mit seinem Kabarett-Programm "Trotzdem Optimist" tourt er seit 2020 trotz allen Widrigkeiten. Und spielen wird er uns daraus am Flügel vor Ort auch.
Obwohl Felix Janosa aus dem fernen Nordrhein-Westfalen angereist kommt, gibt es eine Verbindung in unsere Stadt, denn 14 Jahre wurde an den Landungbrücken Frankfurt jeden Winter mit großem Spaß und Erfolg ein Ritter Rost-Musical durch die Vorweihnachtszeit gerockt, in dem ich 10 mal Koks, der Drache sein durfte. Erste Obersahne fabelfantastisch, all das!
Lange erwartet, jetzt endlich da: die Schauspielerin Liese Lyon hat echten österreichischen Schmäh, obwohl sie in Paris geboren ist und ihr Nachname doch eher englisch ausgesprochen wird. 2017 war sie schonmal bei mir zu Gast mit dem Jodlklub, den sie zusammen mit der Regisseurin Elisabeth Gabriel und der Dramaturgin Johanna Milz betreibt. Jetzt ist sie als Solokünstlerin bei mir auf der Couch. Sie spielte in den 90er Jahren als Elevin am Wiener Burgtheater, dann am Schauspielhaus Wien und anderen renommierten Spielstätten in Österreich, bevor sie der Liebe wegen nach Frankfurt umsiedelte. Seitdem wirkt sie im Rhein-Main-Gebiet, ob am Mousonturm oder am Staatstheater Darmstadt. Filme macht sie auch, da habe ich sie in einer Kaffeehaus-Szene in Before Sunrise entdeckt, was mich als Cineastin ganz besonders entzückt hat.
Die Runde rund macht Matthias Westerweller alias 'Der Weller', seines Zeichens groovigster DJ der Stadt mit eigener Radio-Sendung namens "Hello Mellow Fellow" auf Byte FM. Er ist ein Vollblut-Musiknerd, der die Schallplatte liebt und guten Retro Soul, aber er auch Elektronisches, Ska und Country in seinen Dj-Sets mischt.
Die Club-Abende, ob im Pik Dame im Bahnhofsviertel, als auch seine Reihe LAZY, die am Schwedler See hoffentlich diesen Sommer wieder stattfindet, haben nicht nur mich immer wieder sehr glücklich gemacht. Dass es auch Spaß macht über Musik zu reden, werdet ihr erleben, wenn Matthias zu mir aufs Sofa kommt.
Außerdem wieder am Start Frau Christiane von Spangenberg (aka Stefani Kunkel) mit halbttrunkenem, sprödem Charme. Und natürlich: Meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben!
https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/620eaf3402b70c42fbafe763/ Oder www.melinahepp.com
MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez Ausgabe 24 am Samstag, 19. März 2022 // 20.00h
Foto: Niko Neuwirth
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Donnerstag, 07. April: Ein Literaturstar in Frankfurt

(Petra)
Ich weiß, dass jetzt einige Augen leuchten und manches Leser*innen-Herz höher schlagen dürfte: Ein internationaler Star, der besonders berührt, kommt mit einem neuen Roman. Karl Ove Knausgård. Er ist Norwegens berühmtester Gegenwartsautor. Oder: OMG! Sein sechsbändiges, rücksichtslos autobiografisches Projekt wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Nun erscheint im Luchterhand Verlag, übersetzt von Paul Berf, ein neuer Roman von Karl Ove Knausgård: „Der Morgenstern“. Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch etwas scheint aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Aus der Sicht von neun Menschen während einiger Hochsommertage erhalten wir Einblicke in eine aus dem Gleichgewicht geratene Welt. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Verheißt er Gutes oder steht Böses bevor? Das Gespräch in deutscher und englischer Sprache führt Andreas Platthaus.
Foto: Karl Ove Knausgård©Sølve Sundsbø for D2
Karl Ove Knausgård: Der Morgenstern, Lesung, Moderation (dt./engl.): Andreas Platthaus (F.A.Z.), Ort: Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt, Adresse: Neue Mainzer Straße 17, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 18 (12) Euro, Tickets bekommt Ihr ab sofort hier
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