09.12.2022
Kurz & Knapp

Es überschlagen sich mal wieder die Ereignisse und daher habe ich heute gar keine Zeit für ein längeres Intro.

Der Chor fällt zwar aus (wir singen übrigens am 18.12. beim Rudelsingen auf dem tollen Weihnachtsmarkt in Alt-Sachsenhausen mit), aber ich muss mich sputen um es bis zum Abend nach Hausen zu schaffen, denn dort sehen wir uns das Stück INSIDE STASI an. Am Samstag steht das traditionelle Schrottwichteln an und am Sonntag will ich zuerst zum LOKAL LISTENER von Grgeor Praml ins MASSIF CENTRAL und anschließend zum 15. Geburtstag vom Eintracht Museum und natürlich auf den Kronberger Weihnachtsmarkt, denn da gibt es die allerbeste Salsiccia vom Grill, frisch aus Porto Recanati. Irgendwann muss ich noch die Socken fertig stricken und gebacken hab ich auch noch nix... und just in dem Chaos meint das Finanzamt auch noch, dass ich irgendwelche Belege nachreichen muss...

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine großartigen Co-Autor:innen: Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Petra Manahl und Martin Grün und Erik Düwel für den technischen Support.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

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Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
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ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

5 x 2 Gästelistenplätze für Milky Chance am 16. Dezember in der Stadthalle Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: Wieviel Künstler sind im Superladen vertreten?

2 x 2 Gästelistenplätze für Marcell Engel am 21. Dezember in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wo findet das Soli-Konzert für die Iranische Revolution statt?

GEROLLTES über die Weltmeisterschaft

(Uwe)

Die Weltmeisterschaft atmet nach dem Achtelfinale erstmals durch. Vom Eröffnungsspiel Katar – Australien bis zum letzten Achtelfinalspiel, Portugal – Schweiz wurde einige Wochen täglich Fußball gespielt. Die Favoriten machten es überwiegend gut bis sehr gut, mit Brasilien, Argentinien, Frankreich, England und den Niederlanden stehen die meisten Favoriten in der Runde der letzten acht, dem Viertelfinale. Dazu gesellt sich mit Kroatien ein Land mit einer Vielzahl sehr starker Spieler, die bereits bei der letzten Weltmeisterschaft das Endspiel erreichten. Einzig richtiger Außenseiter ist der letzte Vertreter des Kontinents Afrika, Marokko. Das ist deshalb besonders erfreulich, aber auch, weil die Marokkaner außerordentlich leidenschaftlich spielen. Verdient wurden sie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gefeiert, auch in Frankfurt, wo Fans langanhaltend hupend durch die Stadt fuhren. Ich drücke ihnen auch im Viertelfinale gegen Portugal am Samstag die Daumen.

Früh ausgeschieden sind die Belgier, der schlechteste Geheimfavorit aller Zeiten und Deutschland, das nur der alten Zeiten wegen zum Favoritenkreis gezählt wurde. Einem guten Freund schrieb ich nach dem Ausscheiden nach lausiger Vorrunde: „Ja, das war wirklich peinlich. Wir reisten mit den Gurkentruppen ab und sind Mittelmaß. Musiala hätte sich aus eigenem Interesse für England entscheiden sollen (Anmerkung: er hat beide Staatsbürgerschaften und spielte in englischen Jugendnationalmannschaften). Wenn ein zweitklassiger Stürmer wie Füllkrug die positive Figur des Teams bei der WM war, dann spricht das Bände. Ich mag halt den Sane, auch wenn er bei den Bayern spielt. Der ist echt großartig. Bierhoff muss endlich weg (Anmerkung: ist zwischenzeitlich zurückgetreten) und der neue DFB-Präsident ist eine Pfeife wie seine Vorgänger. Meinetwegen kann der Flick weitermachen, ansonsten Ewald Lienen (Anmerkung: Ewald Lienen geht immer, hört Euch den Arnd Zeigler-Podcast „Ball you need is Love“ mit ihm an). Oder die engagieren Tuchel für 18 Monate. Noch besser wäre van Gaal (Anmerkung: ist mit Holland bei der WM dabei und einer der größten Trainer seiner Zeit, trotz laufender Konflikte mit Johan Cruyff zu dessen Lebzeiten), das ist der König für mich. …. Spanien auch raus hätte ich auch super gefunden (Anmerkung: Bei einem Sieg von Costa Rica im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland wäre auch Spanien nach der Vorrunde ausgeschieden), Enrique mag ich aber (Anmerkung: Spaniens Trainer, den mag ich als Trainer als Spieler mochte ich ihn nicht). Mein Lieblingsspieler Rodrigo (Anmerkung. Eleganter zentraler Mittelfeldspieler von Manchester City) hat sich für den alten Busquets auf die Innenverteidigerposition schieben lassen, das verzeihe ich ihm nicht.“

Mittlerweile sind auch die Spanier rausgeflogen. Sie spielten einfallslos gegen die defensiv eingestellten Marokkaner, denen genannter (mittlerweile ehemaligen) Lieblingsspieler Rodrigo vorwarf, destruktiv gespielt zu haben. Nach meinem Gefühl hatten sie mehr Chancen als die Spanier, jämmerliches Verlierergejammer.

Freitag 09. Dezember: Monika Haeger – inside stasi

(Daniela)

Monika Haeger – inside stasi
Ein Doku-Theaterstück, angelegt als Monodrama, das in einem interaktiven Stasi-Museum spielt.

Monika Haeger war Stasi-Agentin – aus Überzeugung. Sie erzählt ihre Geschichte als Spionin in einer Ost-Berliner Frauengruppe. Dabei präsentiert sie sich als Stimme des Guten, deshalb durfte sie sich auch unmoralischer Mittel bedienen. Sie klingt harmlos, aber Betroffene des Stasi-Unrechts entlarven Unmenschliches. Dazu zeigt sich: Auch heute steckt in uns Haeger-Haltung, besonders wenn man glaubt, für etwas Gutes zu handeln.

Die Handlung, die Haegers Monolog zugrunde liegt, ist teils dokumentarisch, teils fiktiv.

Monika Haeger lebte von 1945 bis 2006 und stieg vom Heimkind zu einer wichtigen Mitarbeiterin der Stasi empor, die getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe ausspionierte.

Text, Dramaturgie, Regie: Nicole Heinrich; Schauspiel: Anja Kimmelmann; Sprachaufnahmen: Yvonne Rennert, Nina Hecklau-Denker
Foto: Paul Winter

Termine:

Freitag, 09.12.2022 | 20.00 Uhr

Tickets unter: 0171-4727809 oder www.fab-web.de
Aufführungsort: Frankfurter Autoren Theater in der Brotfabrik

Freitag, 09. Dezember: Lese-Performance Dirk Hülstrunk mit Jazzimpro

(Petra)

Dirk Hülstrunk ist seit vielen Jahren als vielseitiger Wortaktivist in unserer Stadt unterwegs: Viele von Euch kennen ihn bestimmt mit seinen Spoken Word-Formaten. Er ist freier Sound Poet, Spoken Word Poet, Klangkünstler, Dozent, Moderator und Kurator von Kunst und Literaturevents in Frankfurt. Beeinflusst von Fluxus, DADA, Konkreter Poesie, Gertrude Stein und elektronischer Musik, bewegen sich seine Arbeiten oft zwischen den Medien und Gattungen. Er kollaborierte mit zahlreichen internationalen Künstlern. Dirk ist einer der Pioniere der deutschen Spoken Word/Poetry Slam Szene (seit 1996 ist er hiermit in Frankfurt engagiert!). Jetzt hat er ein Buch veröffentlicht - erst jetzt, muss man eigentlich sagen). Heute stellt er "Plötzlicher Nebel" in der Ausstellungshallee 1A in Sachsenhausen vor. Lange hat es gedauert. Papiermangel, Druckerprobleme und andere Krisen haben dazu geführt dass der „Plötzliche Nebel“ ganz langsam kam. Aber jetzt ist er da, passend zur Jahreszeit. Fast 100 Seiten neue Gedichte…ein paar Spoken Word orientierte Texte, ansonsten brandneues Material, dass während der letzten zwei Jahre entstanden ist. Aber natürlich präsentiert in einer Mischung aus Lesung, Loopperformance und Jazzimpro mit Martin Lejeune, einem der fantastischsten und vielseitigsten Musiker des Rhein-Main-Gebietes. Mit ihm hat Dirk Hülstrunk zuletzt im Storm Trio zusammenarbeiten. Also viel Überraschung und Improvisation.

"Plötzlicher Nebel" - Bookrelease-Performance von Dirk Hülstrunk mit Special Guest Martin Lejeune, Einführung: Dr. Sonja Vandenrath (Kulturamt Frankfurt), Ort: Ausstellungshalle 1A, Adresse: Schulstraße 1A, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: 5 Euro

 

Freitag, Samstag, Sonntag, 9.-11.12.: Of/ Diamant III

(Andrea)

Ach, wunderbar, wenn Leerstände kreativ genutzt werden. Das, aber auch, wunderbar, dass wir die hfg hier haben und mit Heiner Blum einen recht umtriebigen Dozenten. Sein neuestes Projekt ist Diamant in einem ehemaligen Juweliergeschäft. Jetzt hat die 3. Spielzeit begonnen: DIAMANT 3 / BJÖRN SEGSCHNEIDER, DANIEL VON HÖSSLE, DORIAN WINKLER, JULIEN HÜBSCH, KONSTANTIN KIPFMÜLLER, LENARD LÜDEMANN Wallpaper Gallery: Lady Pink, Martha Cooper, Bobby Beck, Brassai, Daniel Buren, Gérard Zlotykamien, Jon Naar, Keith Haring, Richard Hambleton, Samo, Vektor Gruppe West, Walker Evans DO!

DIAMANT OFFENBACH! / Museum Of Urban Culture! / Frankfurter Straße 8 / Offenbach Do 17-21 / Fr 17-21 / Sa 16-21 / So 15-20

Fotos Vlada Shcholkina & HB

Freitag, 09., Mo., 12. & Do., 15. Dezember

(Martin)

Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! Was ich sagen wollte.

Für mich war es eine der großartigsten Produktionen im Schauspiel Frankfurt in der vergangenen Spielzeit. Die Texte von Elfriede Jelinek sind eine Herausforderung für Publikum und Schauspieler:innen – wenn sie aber künstlerisch derart genial umgesetzt werden wie bei ‚Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! Was ich sagen wollte.‘, dann entsteht Zuschauer:innenglück! 

In »Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen!« rechnet Jelinek mit kruden Verschwörungsmärchen ab und lotet – in Zeiten von Pandemie und Populismus – die sich selbst bedrohende zivile Vernunft aus. Extra für das Schauspiel Frankfurt hat Elfriede Jelinek zudem einen neuen Text geschrieben: In »Was ich sagen wollte« geht es um den jähen Fall des als Wunderwuzzi gefeierten Ex-Bundeskanzlers Sebastian Kurz, absonderliche politische Pfade und darum, wie die eigene unselige Geschichte immer wiederkehrt: Der alte Gott wird der neue sein.

In Frankfurt ist es ganz klar die Inszenierung der Stunde. […] Sie meißelt nicht Corona, sondern Mythenbildungen heraus und fragt, was gesellschaftliche Strukturen damit zu tun haben. Das hört sich jetzt so papiern an, doch auf der Bühne, so wie Stefan Bachmann Elfriede Jelineks Text »Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! Was ich sagen wollte« inszeniert hat, der ja von der Pandemie handelt, aber eben nicht nur, ist es sinnlich, berührend, verzaubernd, in seiner Stilisierung fast zum Heulen schön wahrhaftig. […] André Meyer hat einen wundervoll poetischen Auftritt mit einer Sexpuppe. Und das alles geschieht im Rhythmus einer vom Metronom angeleiteten Klaviermusik, live (Sven Kaiser). Eine einzige Verzauberung, eine ganz wunderbare Ensemble-Leistung. […] Die Inszenierung ist es wert, mehrmals gesehen zu werden.“
Strandgut, Juli 2022.

„Heidi Ecks, Melanie Straub, Agnes Kammerer und Susanne-Marie Wrage gelingt es punktgenau, jene wankelmütige Überzeugung darzustellen, von der der Text wortreich plappert; felsenfeste Annahmen herauszuplappern, die im nächsten Moment schon wieder fortgewischt werden von der nächsten Erkenntnis. […] Stefan Bachmann und dem Ensemble gelingt es, packende Bilder voller Ambivalenz zu schaffen für diesen «Lärm», Bilder, die unauflöslich zwischen Komik und Tragik, zwischen Lächerlichkeit und blankem Schrecken changieren. […] Zeitgeist, schmerzhaft auf den Punkt gebracht: Das ist Jelinek einmal mehr gelungen.“
Theater heute, Juli 2022

Hier ein Video: https://www.schauspielfrankfurt.de/download/6451/1920_laerm_trailer_.mp4

Hier gibt’s einen Podcast zur Inszenierung: https://soundcloud.com/schauspiel-frankfurt/vorgehort-unheim-text-und-regie-wilke-weermann?utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharing

Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/laerm-blindes-sehen/1169/

Freitag, 9., Montag, 12. Und Donnerstag, 15. Dezember um jeweils 19.30h
Schauspiel Frankfurt – Großes Haus

Foto: © Thomas Aurin

Freitag, 09. & Samstag, 10. Dezember: Die Vielhundertjährigen

(Martin)

Caroline Creutzburg / René Alejandro Huari Mateus
Performance

Ja, das Älterwerden… In Caroline Creutzburgs jüngster Arbeit, diesmal in enger Komplizinnenschaft mit René Alejandro Huari Mateus entstanden, wird das Publikum von den „Vielhundertjährigen” kontaktiert.

Sie, die mehrere hundert Jahre Alten, sind inzwischen Bewohner*innen einer postdigitalen Welt. Ausgehend von den eigenen Fantasien und Wünschen schaffen sich die Künstlerinnen und das Ensemble zwischen 65 und 87 Jahren ihre eigene Science-Fiction-Erzählung. Abseits der typisch totalitaristisch-apokalyptischen Bilder und Narrative des Genres zeigen uns die „Vielhundertjährigen” eine Zukunft, in der der Wissensfundus der Welt in DNA gespeichert ist, in der die Welt dreidimensional mit Fingern druckbar ist, in der der Mensch nur noch aus Augen besteht und in der Existenz schwebt.

Im Mittelpunkt des Stücks steht die Selbstbestimmtheit und das transformative Potenzial des Alterns. Caroline Creutzburg und René Alejandro Huari Mateus beschwören einen Gegenmythos des technologischen Fortschritts auf den Körper herauf: Das Altern wird zu einem Hacking von Zeit und Identität.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/die-vielhundertjaehrigen/
Freitag, 9. – 10. Dezember um jeweils 20.00h;
Am 9. Dezember findet im Anschluss an die Vorstellung ein Gespräch statt.
Mousonturm/Saal; Solidarisches Preissystem

Foto: © Silke Briel

Freitag, 9. Dezember: Of/ A hero

(Andrea)

Darauf, dass Daniel Brettschneider sich gemeinsam mit den Machern der Wetter- und Klimawerkstatt in der Frankfurter Straße mit einer kleinen Reihe positioniert, bin ich fast ein bisschen stolz. Irgendwie ist das Thema kein richtiges, dabei ist der Iran auch geopolitisch nicht umunstritten. Zudem, das Regime ist wirklich fies, gerade heute (8.12.) habe ich gelesen, dass die ersten Todesurteile als Reaktion auf die Proteste exekutiert wurden und dass das mensaessen in den Unis vergiftet war. Klingt wie eine schlechte Fakenews, ist aber wahrscheinlich.
Im Rahmen der Reihe „Iranisches Kino“ zeigt die Wetter- und Klima-Werkstatt heute um 20 h den Film „A Hero – Die verlorene Ehre des Herrn Soltani“. Mit seinem Film beweist der iranische Drehbuchautor und Regisseur Asghar Farhadi erneut, dass er zu den großen Humanisten der Filmgeschichte gehört: „A Hero – Die verlorene Ehre des Herrn Soltani“ (Iran/Frankreich 2021, Spielzeit 128 Minuten, ab 12 Jahren) ist ein kraftvolles Plädoyer für das Gute im Menschen und zugleich die erschütternde Bestandsaufnahme einer Gesellschaft, die genauso schnell Heldenbilder erschafft wie sie bereit ist, diese wieder zu zerstören. In Cannes gab es dafür zu Recht den Großen Preis der Jury. Als Rahims Freundin eine Handtasche voller wertvoller Münzen findet, ist er sich sicher: Es ist ein Wunder! Mit Hilfe der Münzen hofft er, einen Teil seiner Schulden abzubezahlen und seine Haftstrafe zu verkürzen – so könnte er seine Freundin endlich heiraten und mehr Zeit mit seinem Sohn verbringen. Doch es kommt alles anders: Rahim wird von seinem Gewissen eingeholt und entscheidet sich, die Handtasche doch zurückzugeben. Während eines zweitägigen Ausgangs kann er die Besitzerin ausfindig machen. Als die Gefängnisdirektion von seiner guten Tat erfährt, stürzen sich sogleich Journalistinnen und Journalisten auf ihn – an diesem Mann sollte sich die Gesellschaft ein Beispiel nehmen! Schon nach kurzer Zeit beginnen die ersten jedoch, an der Geschichte des frisch gekürten Helden zu zweifeln. Die Besitzerin der Handtasche ist unauffindbar und sein Gläubiger lässt sowieso kein gutes Haar an ihm. Rahim sieht sich in einer zunehmend komplizierteren Situation gefangen, in der ihn jeder noch so kleine Fehltritt die zum Greifen nahe Freiheit kosten kann. Asghar Farhadi, geboren 1972 in Chomeinischahr, Iran, schloss sein Studium mit einem Master in Regie an der Universität Teheran ab. Erste internationale Aufmerksamkeit erregte er mit seinem Film „Alles über Elly“, für den er bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin einen Silbernen Bären für die beste Regie erhielt. Mit seinem Film „Nader und Simin – Eine Trennung“ gewann er einen Oscar und einen Golden Globe Award in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Einen weiteren Oscar gewann er 2017 für „The Salesman“ in derselben Kategorie. 2019 wurde Asghar Farhadi in die Jury des 75. Filmfestivals von Cannes berufen. Mit der Reihe „Iranisches Kino“ möchte die Wetter- und Klima-Werkstatt ein Zeichen für Kunstfreiheit und Demokratie setzen und Solidarität mit der Frauenbewegung und allen Protestierenden im Iran zeigen. Pay what you want: Zuschauerinnen und Zuschauer können die Höhe des Eintrittspreises selbst bestimmen. Der Einlass beginnt um 19:30 Uhr.

Wetter- und klimawerkstatt, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Freitag, 09. Dezember: FLUID NITE - Club night featuring Artists within the LGBTQIA+ sphere.

(Uwe)

First Edition: We are delighted to welcome iconic & famous PEACHES

Das Zoom ist ein nach eigner Einordnung ein Tanz- und Nachtclub. Das Programm ist natürlich vielfältiger, ab und zu lesen Fußballnerds aus ihren Texten und zeigen Filme oder melancholische nordenglische Bands spielen ihre wunderbaren Lieder. Am Freitag, den 09.12 schlüpft das Zoom in seine liebste Rolle, es darf getanzt werden und es wird spät werden. Dabei sind BABY OF CONTROL, COCO COBRA, COUCOU CHLOE, GG VYBE, PEACHES - DJ SET, ZEBRA KATZ.

Das schreibt das Zoom selbst: „For many pioneering by breaking boundaries within the sexual evolution of popculture - alongside a variety of national & international LIVE and DJ Acts. Expect exciting live performances by BABY OF CONTROL (Offenbach), DJ collective GG VYBE (Frankfurt), deconstructed club music by COUCOU CHLOE (London/France), COCO COBRA (Hannover), part of queer & FLINTAs DJ collective “soft spot”, with electronic & breakbeat sounds and celebrated Fashion hero MC OJAY MORGAN aka ZEBRA KATZ (Berlin/US/Jamaica) with acclaimed queer hits like „Ima Read”.

Wir verlosen 2x2 Gästelistenplätze (siehe oben)

Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21
VVK 15€ zzgl. Gebühren
20:00H

Bild: Zoom

Samstag, 10. und Sonntag, 11. Dezember: Lolas Weihnachtsmarkt

(Petra)

Wie schön: endlich ist wieder Lolas Weihnachtsmarkt! Wie so Vieles, hab ich ihn in den zurückliegenden beiden Corona-Wintern vermisst. Wahrscheinlich werde ich wieder mehr quatschen als kaufen, aber das gehört ja irgendwie mit dazu. Ich bin sichetr, dass es auch dieses Mal eine bunte Mischung an Ständen sein wird - denen eins gemeinsam ist: Sie alle verkaufen Dinge mit deutlich künstlerischem Bezug, von Künstler*innen und Kunstschaffenden, so der Anspruch. Und man findet immer das eine oder andere Geschenk (manchmal auch für sich selbst) von Büchern, Textilem, Keramik, Kunst bis zu Spielzeug, Siebdrucken und und und. Und Kaffee und Kuchen und Weihnachtliches sowieso.

Lolas Weihnachtsmarkt 2022, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: jeweils 13 - 20 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 10. Dezember: Design-Möbel und Vintage-Kleidung Massif Central Arts

(Petra)

Das Massif Central ist ja seit einiger Zeit schon mit Massif Central Arts in der Schillerstraße – und hier werde ich auf jeden Fall mal vorbeischauen. Mitten im Strukturwandel der Innenstadt hat sich Florian mit Team hier temporär in einem früheren Ladengeschäft eingerichtet. Das machen gerade so Einige in der City, so dass sich ein Schaufensterbummel meiner Meinung nach mal wieder lohnen könnte. An den kommenden beiden Wochenenden gibt es jedenfalls in der Schillerstraße designige Möbel und Vintage-Kleidung zu kaufen – vielleicht als Weihnachtsgeschenk oder Geschenk für Euch selbst.

Pop-up Design Furniture & Vintage Clothing, Ort: Massif Central Arts, Adresse:  Schillerstraße 16, Öffnungszeiten:  samstags 11 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 10. Dezember: Of/ Kids Kultur Festival

(Andrea)

Im KJK gibt es heute ein ziemlich cooles Programm für die kids und wenn ich jung wäre, würde ich dahingehen: Heute können sich alle 8 bis 13-jährigen Kinder beim Kids Kultur Festival von 10 bis 17 Uhr im KJK Sandgasse in den unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen ausprobieren: Es gibt Workshops für Band & Gesang, Schauspiel & Theater sowie Freestyle & Breakdance, dabei begleiten professionelle Pädagoginnen und Pädagogen die jungen Nachwuchskünstlerinnen und -künstler, geben Tipps, bauen auf und ermutigen zum Ausprobieren und Weitermachen. Für einen Mittagsimbiss wird gesorgt. Teilnehmen können alle interessierten Kinder von 8-13 Jahren, egal ob Anfänger, mit ersten Erfahrungen oder fortgeschrittenen Kenntnissen. Spaß soll es machen und vielleicht entstehen aus den verschiedenen Workshops sogar wieder neue Gruppen, die das KJK Sandgasse wöchentlich mit Kultur bereichern. Zum Abschluss des Workshop-Tags findet ab 16.30 Uhr eine Präsentation des Gelernten im Veranstaltungssaal des KJK Sandgasse 26 statt. Hierzu sind natürlich Eltern, Geschwister, Freunde und Verwandte der Teilnehmenden herzlich eingeladen.

KJK Sandgasse, Offenbach

Samstag, 10. Dezember: Of/ Konzert und Klubnacht

(Andrea)

Wow, was für ein Bild! Ich bin völlig elektrisiert, wahrlich ein super Foto! und lese: "Viel los heute an diesem letzten Hafen 2 Veranstaltungstag des Jahres! Vor Tamar Aphek spielt die Band No Lunch For Trevor. Nach diesen beiden Bands ziehen wir von der Halle ins Café um, wo die Klubnacht vom Goennermusik79 Live Act begonnen wird, bevor ein ganzer Haufen DJs übernimmt. Viel Vergnügen! amar Aphek aus Tel Aviv spielte im Hafen 2 zuletzt, als dieser noch im nun abgebrochenen Lokschuppen der Offenbacher Hafenbahn zuhause war. Das Konzert (damals hieß die Band Carusella) war legendär - die Performance der Single Star Quality gipfelte darin, dass Tamar Aphek inmitten des Publikums, schweißübeströmt auf dem Boden liegend, Gitarre spielte und sang. Das sind unvergessliche Konzert-Momente, die es gerade jetzt abzurufen gilt, wenn Live-Kultur, Ausgehen generell, nach der Pandemie erst Stück für Stück wieder auf die Beine kommt. Endlich ist Tamar Aphek mit ihrer Band zurück. Die junge fünfköpfige Frankfurter Band "No Lunch for Trevor“ mit dem Frontsänger „Francos Pain“ spielt einen Mix zwischen einprägsamen Melodien, ausdrucksstarken Klangsynthesen und lädt ein, in eine Welt von Klängen des Post-Punks und ansteckendem Indie-Pop abzutauchen. https://www.instagram.com/nolunchfortrevor/ Gönnermusik 79 ist ein Rap-Kollektiv aus Freiburg, seit einiger Zeit in Offenbach und Mainz. Ihre Musik ist inspiriert von melodischen Samples, Bass-Musik der 80er und 90er und Memphis Rap. Ihnen geht es nicht nur um Lieder, die eine gewisse Attitüde vermitteln sollen, sondern um einen Sound der vor allem richtig Spaß macht. https://soundcloud.com/user-988870067 KLUBNACHT DJ ADHD B2B DJ GLOSSY + DJ FAT8 JANEK HRU B2B ZANDICHRIST

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 10. Dezember: Of/ Bernard lädt ein

(Andrea)

Ach, das ist immer schön und ausgefallene Geschenke sind garantiert. Vielleicht kaufe ich mir in desem Jahr diesen wunderbaren großformatigen Künstlerkalender bei Eva in der Etagerie. "Zwischen Goetheplatz und Kaiserstraße, dem neuen Hafenquartier und der Berliner Straße hat sich in den letzten Jahren eine spannende Mischung entwickelt: Seit 2013 laden deswegen besondere Geschäfte, Ateliers und Initiativen bei Bernard lädt ein zu einem hoffentlich sonnigen Spaziergang durch das Nordend ein und präsentieren jede Menge Design, Kultur und Genuss. • WARE KUNST. Bernardstraße 73 • DIE GENUSSVERSTÄRKER Bernardstraße 63a / Am Goetheplatz • SHIFT MOVEMENT STUDIO Bernardstraße 23, Hinterhof links • STRANDPERLE Taunusstraße 13 / Ecke Bernardstraße • ZWEITLOF.FT Bernardstraße 13, Hinterhof • HANDARBEIT Bernardstraße 5a, Hinterhof • ETAGERIE Taunusstraße 1 /Ecke Domstraße • MASCHENWAHN Taunusstraße 1 /Ecke Domstraße • ADLIBITUM Taunusstraße 47, Hinterhof • COCON.DESIGN Taunusstraße 47, Hinterhof • 57NORD Domstraße 57, Hinterhof • OFFENBAR E.V. Domstraße 57 • KUNSTGESCHICHTE & GRAFIK OF Domstraße 57, 1. Etage • BERNS Bernardstraße 33, Hinterhof" 13-18 Uhr

Samstag, 10. Dezember: Of/ Paradiso

(Andrea)

Michael Rütten hat mir geschrieben und das ist gut so. Ich versuche den Filmklubb zwar immer im Blick zu haben, aber der Stuppser hat auch mich erinnert, dass ich doch mal wieder zu Nic tanzen gehen könnte. Außerdem hat Michael sehr süß dazugeschrieben, dass der Flyer von seiner Tochter gestaltet wurde (für den ist jetzt hier leider kein Platz) und die Collage vom unfassbaren Mastermind des Frankfurter Untergrunds, Seppl Niemeier. Der Mann ist einfach ein Phänomen, liebe Grüße an dieser Stelle! Heute also PARADISO lovedance mit Oli Rubow x Michael Rütten, in einem lockeren Set aus live drumming und djing. Einlass 19h, dann gibt es um 20 Uhr zum warm-up der Film Radio Rock Revolution https://filmklubb.de/programm/programm-lang/#event_1194 Dance ca. 22h, Reservierung: nic@filmklubb.de Oli Rubow hatte das Aufeinandertreffen der beiden einmal so beschrieben: In erster Linie geht's um gute Energie, aber auch um Interaktion, um die spontane Improvisation, die zu einem einzigartigen Ergebnis führt. Es geht um ideale Konserven und das Hinzufügen des menschlichen Faktors, es geht um die Vereinigung von akustischem und elektronischem Ansatz, es geht um Schweiß und Funk (im Gegensatz zu Kraftwerks Ideal einer elektronischen Performance mit Schlagzeugern, die nicht schwitzen), es geht um Teamwork, es geht um den Moment - es geht um Energie! Wer schonmal dabei war, weiss um die spontanen , sich ergänzenden Momente von live drumming & DJ sets. Nichts wird vorher geprobt, sowohl Platten als auch dei Drumsticks reagieren aufeinander, improvisiert und dem Fluss der Musik folgend. Im Prinizip verwandelt sich der Filmklubb an diesen Abenden in eine Art Soulkitchen … oder eben das PARADISO.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Samstag, 10. Dezember: Of/ Starry night - Kosmus, Kunst, Musik

(Andrea)

Spannend klingt aber auch das heutige Programm in den Parksiidestudios, zumal ich Ort, Macher und auch Ute sehr mag: "Zu einem besonderen Abend lädt der Jazz e.V. unter dem Motto „Starry Night – Kosmos, Kunst und Musik“, bei dem Jazz auf Kunst und Wissenschaft trifft, ein. Van Gogh, seine Sternenbilder und eine Wahnsinnsstimme: Sängerin Ute Jeutter und Astrophysiker Bruno Deiss interpretieren Gemälde Vincent van Goghs, die sich um Sonne, Mond und den Sternenhimmel drehen. Im Zentrum steht dabei die „Sternennacht“ van Goghs. Bruno Deiss lässt den Himmel in diesem und anderen Gemälden des Künstlers mit beeindruckenden Computersimulationen neu entstehen, denn anhand der abgebildeten Sternkonstellationen lassen sich etliche Werke auf Tag und Stunde genau datieren. Ute Jeutter, stimmgewaltige Blues- und Jazzsängerin, übernimmt den musikalischen Part und entführt das Publikum in die musikalisch-kosmischen Dimensionen des Jazz und Blues. Begleitet wird sie dabei von Georg Boeßner am Piano und Alex Sonntag am Kontrabass. Einlass: 18:30 Uh.Beginn: 19:30 Uhr Konzert – Eintritt: 8 € / 12 € (für Nichtmitglieder) – Karten nur an der Abendkasse

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Samstag, 10. Dezember: Of/ 4 Jahre Digital Retro Park

(Andrea)

Kinners, wie die Zeit vergeht! Schon 4 Jahre !!! gibt es den "Digital Retro Park" und wer das Museum noch nicht kennt, sollte unbedingt hingehen!! s"Vor etwas über vier Jahren, am 13. Oktober 2018, öffnete das Museum zum ersten Mal seine Pforten und bietet seitdem ein im Rhein-Main-Gebiet einmaliges Angebot. Statt auf Exponate in Vitrinen und hinter Samtkordeln konzentriert sich das Ausstellungskonzept auf Anfassen und Ausprobieren. Denn im eigenen Erleben wird die Technologie im Wortsinne begreifbar. Wer die Herkunft und Funktionsweise unserer heutigen digitalisierten Lebenswelt versteht, kann sich besser zurechtfinden und selbst Einfluß nehmen. Auf über 200 Quadratmetern und über zwei Etagen verteilt, finden sich über 40 Systeme und zahlreiche Exponate, die von unseren Besuchern "erlebt" werden können. In den vergangenen 48 Monaten durften wir - trotz der Corona-bedingten Schließungen in 2020 und 2021 insgesamt knapp 3.000 Besucher bei uns begrüßen und haben etliche Führungen für interessierte Gruppen (z.B. für Firmen oder Schulklassen) durchgeführt. Wir freuen uns sehr, das unser Angebot hier in Offenbach und der Region wahrgenommen wird. Wir sind allen unseren Unterstützern - und das um so mehr in den letzten zwei Jahren - sehr, sehr dankbar. Wir sind begeistert, dass es uns trotz aller Widrigkeiten noch immer gibt und wir auch einigermaßen optimistisch in die Zukunft sehen können. Wir hoffen auf zahlreiche Besucher auch in unserem kommenden fünften Jahr. Wir laden herzlich ein, mit uns gemeinsam am 10.12.2022 ab 11:00 Uhr zu feiern! Der Eintritt ist an diesem Tag frei und wir werden Führungen anbieten. Ein paar Getränke und Snacks wird esnatürlich auch geben. Am weiteren Programm wird noch gearbeitet."

DRP, Frankfurter Straße 13-15/ Walther-Passage, Offenbach

Fünf prägende Songs

(Uwe)

Ich höre bis heute gerne deutschsprachige Musik, zurzeit insbesondere Fortuna Ehrenfeld, Kettcar oder (neu) Bilderbuch. Das begann früh, über Schlager weiter zu Extrabreit, Westernhagen, BAP und dann – Mitte der 1980ger Jahre - zu Wolf Maahn und Rio Reiser. Auf beide Sänger machte mich mein alter Freund Mario Todisco aufmerksam, dessen fünf größere Geschwister ihn immer wieder mit neuer Musik versorgten, er selbst aber auch ein wahnsinniger Entdecker war. Fünf prägende Songs:

Wolf Maahn- Ich wart´ auf Dich:
Mario erkämpfte auf der Geburtstagsfeier unseres gemeinsamen Freundes für wenige Minuten den Plattenspieler und spielte den Song von Maahns Album „Kleine Helden“. Ich stand in der Gruppe und schreckte wegen der unglaublichen Qualität begeistert auf. Am nächsten Tag kaufte ich mir in Darmstadt die Platte, auf der mit „Wunder dieser Zeit“ ein zweiter ewiger Lieblingssong von mir befindet. Keinen Sänger sah ich bis heute häufiger bei Konzerten, teilweise gemeinsam mit drei Todiscos. Einer davon, Marios ältester Bruder, Michael, der bereits eine Fußballlegende bei meinem Lebensclub, dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau, war, als ich aus der Jugend zu den Senioren wechselte. Nach dem Training stimmte er in der Kabine Maahns Song „Sucht der Träumer“ an und lief, Luftgitarre spielend und singend („ …fahr morgens in der U Bahn, fühl mich hundsgemein …“) in die Dusche.

Rio Reiser - Ich leb´ doch:
Mit Mario und seinem Bruder Gino besuchte ich ein Konzert von Rio Reiser im Frankfurter Volksbildungsheim. Der Ort, in dem heute das Metropolis Kino untergebracht ist, liegt bekanntlich am Oeder Weg. Aus Riedstadt-Goddelau fuhren wir mit dem Auto, einem dieser kultigen Todisco-Renaults und parkten auf dem Oeder Weg oder einer Nebenstraße. So wie wir uns hinstellten hätte im heimischen Goddelau keinen interessiert, in Frankfurt aber schon. Nach dem wunderbaren Konzert mit vielen Klassikern aus Ton Steine Scherbenzeiten und den wunderbaren neuen Songs seiner Soloplatte, meinem ersten in Frankfurt, suchten wir das Auto. Das war aber nicht mehr da. Gott sei Dank beteiligte Gino uns minderjährige Schüler nicht an den Abschleppkosten. Ach so, „Ich leb´doch“ ist trotz der vielen Hits auf Rio I (König von Deutschland, Junimond, Alles Lüge) mein Favorit auf der Platte.

Jocco Abendroth - Nur ein Augenblick:
Wir saßen bei Andy Schwarz auf der Terrasse in der Goddelauer Weserstraße. Er hatte Geburtstag und Mario fischte ein Tape aus der Tasche und legte es in den Kassettenrekorder. Darauf war eine Aufnahme von Jocco Abendroths Platte „Viel zu heiß“, die uns in ihren Bann zog, binnen eines Durchlaufs wurden wir zu Fans. Wie Rio Reiser ist Abendroth auch schon einige Jahre tot, während seiner aktiven Zeit sahen wir ihn ständig irgendwo in Hessen spielen. In Bad Camberg, seinem Heimatort, in Frankfurt, in Dieburg, in Darmstadt und zahleichen kleineren Orten. Bei Fahrten in die hessische Provinz fuhren die Todiscos oft hin, ich, der damals keinen Alkohol trank, steuerte das Auto zurück. Weil es damals keine Navigationsgeräte gab, musste ich mir - wie Hänsel - auf der Hinfahrt wichtige Wegepunkte merken, weil ich wusste, dass mir Mario oder Gino im Laufe des Abends den Schlüssel in die Hand drücken würden, den Finger hoben und „Herzen müssen brennen …“ sangen. Mein liebster Song auf dem Album ist „Nur ein Augenblick“.

Pankow - Langweile:
Mit Gino und Mario und anderen organisierten wir die Riedstadtfete in der Goddelauer Christoph-Bär-Halle. Das waren keine kleine Musikfestivals, bei denen sich nur fünfzig Zuschauer in einer großen Halle verloren, sondern gut besuchte Abende, an denen drei unterschiedliche Bands spielten. Neben den üblichen Verdächtigen aus dem eigenen Bundesland (Rodgau Monotones, Crackers, Hob Goblin) hatte unter anderem der Kölner Jürgen Zeltinger bei uns einen legendären Auftritt. Anfang der 1990ger Jahre, die zwanzigste Ausgabe war schon einige Zeit vorbei, war bei uns allen etwas „die Luft raus“, wir wollten aber noch einmal eine gute Veranstaltung auf die Beine stellen, bevor es belanglos werden würde. Wir engagierten bereits genannten Jocco Abendroth und dazu die Ost-Berliner Band Pankow, an deren Lied „Langeweile“ wir uns einfach nicht satthören konnten. Jetzt muss man sagen, dass die beste Band der ehemaligen DDR vor allem wegen der Stimme und dem Charisma des Frontmanns Andre Herzberg die beste Band der ehemaligen DDR war. Unser Pech war, dass Herzberg die Gruppe kurz vor dem Auftritt verlassen hatte, er also nicht mit den anderen von Pankow nach Goddelau kam. Die anderen spielten einen soliden Auftritt, Gitarrist Jürgen Ehle sang passabel, Langeweile wurde gespielt, nur Herzberg fehlte dummerweise. Außer zwei eingefleischten Fans und uns fiel das aber keinem auf.

Westernhagen – Es tut weh:
Anfang der 1980ger Jahre war Marius Müller-Westernhagen natürlich auch in Riedstadt eine große Nummer. Schalke 04 und „MMW“ hatten eine breite Fanbase in meiner Heimat, insbesondere in den Jahrgängen 1960 – 1967, die direkt über unseren (1968/1969) lagen. Also hörte ich bei den Todiscos auch viel Westernhagen. Insbesondere die Platten „Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz“, „Geiler is´ schon“ oder „Das Herz eines Boxers“, die mir besonders gut gefiel, die ich mir wegen der Texte nicht zu kaufen traute. 1984 lies er einige Instrumente weg und setze auf elektronische Elemente. Die so entstandenen Platten „Die Sonne so rot“ und „Lausige Zeiten“ lehnte ich daher ab, während Mario sie verteidigte. 1987 erschien mit „Westernhagen“ meine persönliche Comeback-Platte mit großartigen Songs (Nimm mich mit, Weißt Du das ich glücklich bin, …). Wir besuchten die Tour, waren in der Alten Oper, in Mainz und in Marburg, auf der auch Songs von „Die Sonne so rot“ und „Lausige Zeiten“ spielte, darunter auch „Es tut weh“ von der „Lausigen Zeiten“, das ich erst dort entdeckte und das bis heute mein Lieblingssong von ihm ist, auch wenn ich ihn ansonsten überhaupt nicht mehr leiden kann (auch die Todiscos verteidigen ihn schon lange nicht mehr, sie wandten sich noch früher ab). Produzent der Platten war übrigens Lothar Meid, der auch einige Stücke von Jocco Abendroths „Viel zu heiß“ produzierte.

Sonntag 11. Dezember: 15 Jahre Eintracht Frankfurt Museum - Familienfest

(Daniela)

Zum 15. Geburtstag des Eintracht Frankfurt Museums findet am Sonntag, 11. Dezember, von 10 Uhr bis 18 Uhr ein Familienfest statt. Der Eintritt in das Museum ist den ganzen Tag frei, es gibt ein buntes Programm.

Im Laufe des Tages werden ehemalige Spieler der Eintracht im Museum zu Gast sein. Auch der Europapokal ist vor Ort, so kann jeder Besucher sein persönliches Foto mit der Trophäe machen. Für angemeldete Besucher finden zudem stündlich Stadionführungen statt.

Von 11 Uhr bis 14 Uhr begrüßen wir im Museum die Fußballartisten Miriam Willems und Sebastian Heller, um 15 Uhr erwarten wir unseren Adler Attila und danach Vereinspräsident Peter Fischer. Begleitend zum Programm können Besucher im Foyer historische Spiele der Eintracht verfolgen, auf der Außenfläche ist eine Ausstellung zur Geschichte des Museums zu besichtigen und eine Torwand steht zum Torwandschießen bereit. Außerdem gibt es bei einem Gewinnspiel tolle Preise zu gewinnen.

Sonntag 11. Dezember: Offene Ateliers

(Daniela)

Auch in diesem Jahr öffenen die Ateliers in der Hellerhofsiedlung im Frankfurter Gallus ihre Türen!

Wir laden herzlich ein uns am 3. Advent (Sonntag 11.Dezember 2022) von 11 -17 Uhr zu besuchen. 

Zu sehen gibt es neue Druckgrafik-Serien, Malereien und Zeichnungen.

Ruth Luxenhofer (Malerei und Druckgrafiken) / Maike Häusling (Naturselbstdrucke) / Michael Bloeck (Monotypien) / Franz Konter (Zeichnungen)

Wir freuen uns auf Besucher*innen und erwarten sie mit Plätzchen und Heißgetränken!

Adresse: Hellerhofsiedlung, Idsteiner Str. 78 -120 zwischen Lorsbacher - und Hornauer Straße, 60326 Frankfurt am Main

Sonntag, 11. Dezember (Hanau) Der Graf von Monte Christo

(Martin)

Schauspiel von Sarah Silbermann nach dem Roman von Alexandre Dumas
Theaterlust – Tournee-/Gastspieltheater

Mein erster Kontakt mit ‚Der Graf von Monte Christo‘ fand im elterlichen Wohnzimmer in schwarz-weiß statt. Die Einsicht, dass dem Film eine Erzählung zu Grunde liegt, fand erst später statt. Und jetzt lese ich, dass in der Verfilmung Tony Curtis und Richard Chamberlain mitgespielt haben…

Jetzt wird ‚Der Graf von Monte Christo‘ auf der Theaterbühne gespielt. Die Theaterkompanie ‚Theaterlust‘ ist auf Tournee in der Umgebung und für die eigene ‚Theaterlust‘ lohnt es, sich auf den Weg zu machen: nach Hanau (am 11.12.)!

„Das Ensemble „Theaterlust“ macht seinem Namen alle Ehre … Am Ende der Vorstellung erhoben sich die Besucher mit anhaltendem Beifall und zahlreichen Bravorufen zu Ehren der „Theaterlust“ von ihren Plätzen.. Diese Version „2.0“ war ein voller Erfolg.“ (Neue Presse, Kronach)

„Großer, verdienter Beifall.“ (Nürtinger Zeitung)

„Alexandre Dumas zwischen 1844 und 1846 als Fortsetzungsroman für die Zeitschrift „Le Journal des débats“ erschienene Geschichte des Seefahrers Edmond Dantès, der später als Graf von Monte Christo zum Racheengel in eigener Sache wird, erzielt bis heute weltweit ungeahnte Erfolge. Sogar der Name einer der berühmtesten kubanischen Zigarrenmarken geht auf Dumas literarische Großtat zurück: Den Tabakblättern rollenden Arbeiterinnen und Arbeitern wurde während der Arbeit vorgelesen und „Der Graf von Monte Christo“ war eine der beliebtesten Geschichten. Vermutlich hat es auch daran gelegen haben, dass sich ein einzelner im nachnapoleonischen Frankreich der 1830er Jahre aus seiner persönlichen Hölle befreit und gegen das ihm angetane, himmelschreiende Unrecht zu Felde zieht. Der als geheimnisvoll- mondäner, mit scheinbar unendlichem Reichtum ausgestatteter Graf von Monte Christo nach Frankreich zurückkehrende Edmond, trifft auf eine bigott-libidinöse, selbstbereichernde Upper Class, die er mit brillant-bösartiger Intelligenz verführt, narrt und schließlich in den Abgrund stürzt

Vielfach verfilmt und bereits als großes Musical umgesetzt, hat man diese Geschichte als Schauspiel auf der Theaterbühne bisher kaum gesehen. Schon gar nicht als Gastspiel auf Theatertournee. Dumas behandelt in seinem Roman große Themen, die uns heute genauso angehen wie damals: Repression und Willkür, Kritik an der Überfluss-Gesellschaft und die Mechanismen kollektiver Verdrängung…“

Tickets für den 11. Dezember (Hanau) gibt’s hier

Sonntag, 11. Dezember um 18.00h im Congress Park Hanau

Foto: © Hermann Posch

Sonntag, 11. Dezember: FFM/ Weihnachtsmarkt auf dem Buchrainplatz

(Andrea)

Weihnachtsmarkt ist auch in Oberrad. Der ist vergleichweise überschaubar, weil aber die Pfadfinder Drei Lilien dort sind und Lili lange Jahre aktives Mitglied war, schauen wir mal vorbei. Zumal, auch das habe ich gelernt, Pfadfinder ist lebenslänglich, die Gemeinschaft und Bindung bleibt. Das finde ich etwas unglaublich schönes in unserer schnelleiben Zeit. Anyway, es gibt Gebasteltes, Glühwein und Kinderpunsch. 14-19 h

Buchrainplatz, Frankfurt-Oberrad

Sonntag, 11. Dezember: LOKAL LISTENER mit Martin Haas

(Uwe)

Der Umzug von Gregor Praml und seinem Format Lokal Listener vom Mousonturm in das Massif Central auf der Eschersheimer Landstraße war ein voller Erfolg. In wunderbarer Atmosphäre spricht Gregor Praml mit Gästen und musiziert mit ihnen. Nachdem beim ersten Lokal Listener gleich fünf Musiker auf der Gästecouch platznahmen, kommt zum nächsten nur einer, der Produzent und Komponist Martin Haas, Mitglied der erfolgreichen Band Glashaus. Bei Glashaus wirkt der Frankfurter gemeinsam mit Sängerin Cassandra Steen und Moses Pelham, mit dem er wiederum die Karrieren von Pelham selbst, Sabrina Setlur und Xavier Naidoo anschob. Martin Haas hat in seinen 63 Lebensjahren einiges erschaffen und hat sicher einiges zu erzählen. Daniela und ich sind sicher dabei.

Massiv Central. F, Eschersheimer Landstr. 28
11:00

Main Page - gregorpraml

Sonntag, 11. Dezember: SOME SPROUTS / TOMORROW

(Uwe)

Bandname und Foto verraten es schnell: Some Sprouts haben sich in der Oberpfalz, genauer beim Studium im schönen Regensburg an der Donau kennengelernt. Die Pfalz in Bayern und nicht exklusiv östlich vom Rhein? werden sich manche sicher fragen. Ganz interessant zu hören ist hierzu der Podcast Geschichten aus der Geschichte, Folie 362 „Bayerns letzte Kurfürstin“. Was hat das mit Some Sprouts zu tun? Überhaupt nichts, also zurück zur Band und deren Konzert: „Lässiger Slacker-Charme, zeitgemäße Retro-Ästhetik und ein Sound zwischen Dreampop, und Indierock“ schrieb Laut.de über das Quintett, das Englisch singt. Eigentlich finde ich es am besten, wenn Bands Songs in ihrer Muttersprache singen, selbst wenn es Finnisch oder Bernerdeutsch ist. Ist es nicht toll, wenn Text und Musik so zusammenkommen wie bei Rio Reiser, Wir sind Helden oder Element of Crime? Kürzlich habe ich bei Gregor Pramls Lokal Listener mit den Sun´s Sons auf konkrete Nachfrage aber erfahren, dass es oft einfacher ist und es manchmal einfach besser passt, in Englisch zu singen.

Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21
20:00H
TICKETS: VVK 22 € zggl. Gebühren

Foto: Zoom

Sonntag, 11. Dezember: Of/ Schneemärchen

(Andrea)

Winter gehört nicht zu meinen Lieblingsdisziplinen, aber wenn er romantisch und dabei noch ganz kuschelg daher kommt, lasse ich mit mir reden. Das Konzert im Capitol würde ich mir gerne anhören: "Weiße Weihnacht – die Tannen an den Berghängen schwer vom Schnee, das warme Licht blinzelt hinter Eiskristallen in die verzuckerte Welt und irgendwo zündet jemand behutsam die erste Kerze der Nacht an. So stellen sich die meisten das perfekte Weihnachten vor. Sollten die frostigen Flocken auf sich warten lassen, können Fans der weißen Weihnacht um 17 Uhr beim Konzert der Capitol Classic Lounge zumindest musikalisch in ein unvergessliches „Schneemärchen“ eintauchen. Unter Leitung von Nicolai Bernstein präsentiert das Capitol Symphonie Orchester mit Sängerin Katrin Glenz ein frostig-frisches Konzert.

Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach

Montag, 12. Dezember: Woman. Life. Freedom

(Martin)

Ein Benefizkonzert für die Menschenrechte im Iran

Der iranisch-kanadische Countertenor Cameron Shahbazi war in der vergangenen Spielzeit als Oberon in einer hinreißenden Inszenierung von Brittens Midsummer Night Dream im Bockenheimer Depot zu erleben: Ein Sänger, eine Erscheinung!

Cameron Shahbazi verfolgt mit großer Sorge die die Situation im Iran. Auf seine Initiative hin findet ein Benefizkonzert in der Oper Frankfurt statt, das er und andere Künstler*innen bestreiten.

Neben einem vielfältigen musikalischen Programm wird es Auftritte, literarische Beiträge und Grußbotschaften von Persönlichkeiten wie Nargess Eskandari-Grünberg (kommissarische Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt), Royan und Ladan Boroumand (Mitbegründer des Abdorrahman Boroumand Center), den Schauspielerinnen Sepideh Moafi und Jasmin Tabatabai, dem Opernregisseur Pierre-Emmanuel Rousseau und anderen geben.

Neben Cameron Shahbazi treten auf: Ambur Braid, Lilian Farahani, Kristine Opolais, Giulia Semenzato (Sopran), Anna Bonitatibus (Mezzosopran), Jeff Cohen, Sophia Muñoz (Klavier), Mahan Esfahani (Cembalo), Azin Zahedi (Flöte), Micha Afkham (Viola), Kian Soltani (Violoncell), Naghib Shanbehzadeh (Schlagzeug).

Zu den Tickets geht’s hier: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/woman-life-freedom/?id_datum=3410

5 Euro jeder Preiskategorien ist der Eintritt, der Rest jedes Tickets geht als Spende an die non-profit Organisation Abdorrahman Boroumand Centre, die sich seit vielen Jahren für mehr Demokratie im Iran einsetzt und die dort begangenen Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Wer darüber hinaus spenden möchte, kann dies über diese Plattform  tun.

Montag, 12. Dezember um 19.30h
Oper Frankfurt, Willy-Brandt-Platz

Foto: © Diaspora for Iran

Dienstag, 13. Dezember: About the Feeling: Christmas Edition

(Martin)

Mit Christmas Edition mit Coodiny, Dani Lowkey, Lyink, Ni-Ka, Ricky Coleman + Ikkimel feat. Fruity Luke

Live Musik im Lokal im Mousonturm

Tiefe 808s und catchige Punchlines: Fünf Acts und zwei DJs aus Frankfurt laden im Mousonturm zum mitviben ein, um der kalten Jahreszeit mit heißen Beats und Flows zu begegnen. Bereits zum zweiten Mal mischen Rapper*innen aus dem About the Feeling Universum den Mousonturm auf. Mit starken Performances beweisen sie, weshalb Rap und Hiphop in ihrer Vielsprachigkeit getrost als die wohl direkteste und relevanteste lyrische Ausdrucksform der musikalischen Gegenwart gelten dürfen.

Nach fünf lokalen Acts wird die Headlinerin Ikkimel (Support: Fruity Luke) den Abend krönen. Ikkimel rappt mit Berliner Charme und Humor über Afterparties, Alkohol und Atzentum. Dabei hat sich wohl auch schonmal der ein oder andere Atze an ihr die Finger verbrannt. Sie scheut sich nicht vor dreckigen Witzen oder rüpelhaftem Verhalten und ist sowohl für den süffigen Abend in der Stammkneipe als auch für zornige Technoparties die perfekte Begleitung

Bevor die MCs ans Mic treten, wird DJ RayRay das Publikum aufwärmen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/417723

Dienstag, 13. Dezember um 19.00h
Live Musik im Lokal im Mousonturm
Solidarisches Preissystem

Foto: © Aljoscha Habel_Phil it Media

Dienstag, 13. Dezember: Of/ Radsport-Stammtisch

(Andrea)

Endlich, möchte man sagen, es wurde Zeit. Endlich hat Offenbach das Radfahren für sich entdeckt, wir haben jetzt Fahrradstraßen, einen Radentscheid mit wahrlich bahnbrechenden Ideen und den Radraum. Schon länger gibt es die Radenthusiasten Anja Bamberger und Jürgen Blümmel von Artefakt und ja, auch ladenkino. "Nach längerer Pause findet dieses Jahr am 13.12. endlich wieder ein Radsport-Stammtisch statt. Auf dem Programm stehen Themen wie die Entwicklung des Radsports in Offenbach, die Veranstaltung “Rad Wein & Gesang” und die Jugend im Radsport. Bei einem Getränk und lockerer Stimmung soll ein Austausch aller Freunde des Radsports stattfinden. 19 Uhr.

Radraum / Stadthof 16 / Offenbach

Donnerstag, 15. – Sonntag, 18. Dezember: Verrückt nach Trost

(Martin)

Thorsten Lensing - Theater - Mousoturm
Tickets kaufen und nicht verpassen!

In der FAZ liest man von hinreißendem Schauspielertheater.

Der Abend hätte einen heiter-melancholischen Grundton, schreibt Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung (8.8.2022). "Immer ist oder droht da irgendwo der Tod, und immer kommt Lensings Theater ihm mit Zärtlichkeit und Komik bei." Das sei anfangs noch ein bisschen albern, rühre einen aber zunehmend. Dössel betont auch die großartige Schauspielleistungen des Ensembles – besonders in den Tierrollen, "sie sind grandioses Schauspielerfutter. Sie bringen aber auch eine andere Perspektive und dadurch einen ganz eigenen Zauber ins Spiel". (zitiert nach nachtkritik.de)

Nach den erfolgreichen Romanbearbeitungen von Fjodor M. Dostojewskis „Die Brüder Karamasow” (Friedrich-Luft-Preis für die beste Berliner Aufführung im Jahr 2014) und David Foster Wallaces „Unendlicher Spaß” (Berliner Theatertreffen 2019) hat Thorsten Lensing zum ersten Mal ein eigenes Stück für das Theater geschrieben, genauer gesagt für seine langjährigen Weggefährten, die Schauspieler*innen Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi und Devid Striesow.

Die Kinder Charlotte und Felix kommen aus dem Meer und spielen am Strand ihre toten Eltern. Ein Ritual, das die beiden seit Jahren pflegen. In Erinnerung an die wilde Ausgelassenheit ihrer Eltern cremen sie sich den Rücken ein und kitzeln einander, bis sie kaum noch Luft bekommen. Für kurze Augenblicke fällt alle Trauer von ihnen ab. Immer wieder jedoch brechen die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden zehn- und elfjährigen Geschwister in das Spiel ein. Während die ungebändigte Fantasie der Kinder den ersten Teil der Inszenierung bestimmt, steht im zweiten Teil das Erwachsenendasein im Vordergrund. Die Geschwister gehen getrennte Wege. Charlotte trifft als Oktopus auf einen todessehnsüchtigen Taucher, der glaubt, sich mit Tieren verständigen zu können. Felix hingegen versucht trotz seiner körperlichen Fühllosigkeit, die ihn seit dem Tod seiner Eltern verfolgt, nicht zu vereinsamen.

Die Zuschauer*innen begleiten die Figuren über mehrere Jahrzehnte hinweg, von der Kindheit bis ins hohe Alter, sodass sie am Ende gemeinsame Erinnerungen mit ihnen teilen. An diesem Theaterabend werden intensivste Leseerfahrungen und intimste Wunschvorstellungen zum Leben erweckt. Es begegnen uns hungrige Babys auf riesigen Parkplätzen, verletzte Stabhochspringerinnen, sprechende Oktopusse, todessehnsüchtige Taucher, Menschen, die ihren eigenen Körper nicht spüren, Kühe am Schlachttag, Pflegeroboter und Sterbende, die in einem Altenheim auf ihren Tod warten. Sie alle sind getrieben von der Angst, ihren Weg verloren zu haben, und der großen Sehnsucht nach dem Gefühl, richtig am Leben zu sein.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/verrueckt-nach-trost/
Donnerstag, 15. – Samstag, 17. Dezember um jeweils 19.00h, Sonntag, 18. Dezember um 18.00h
Mousoturm/Saal – Solidarisches Preissystem

Foto: © Armin Smailovic

Donnerstag 15. Dezember: "Christmas all over the world"

(Daniela)

Hätte ich noch ein kleineres Kind wäre ich da heute bestimmt dabei.

"Christmas all over the world" - Weihnachtskonzert für alle am Donnerstag, 15. Dezember, 19 Uhr, Alte Oper Frankfurt - moderiert von Tobi Kämmerer

Oft kommt weihnachtliche Musik. So populär wie Peter Tschaikowskys „Nussknacker“, so beseelt wie Frederick Delius' „Winter Night“ und so märchenhaft wie Stanisław Moniuszkos „Bajka“. Geleitet vom polnischen Dirigenten Michał Nesterowicz und von hr3-Morningshow-Moderator Tobi Kämmerer begleitet, spielt das hr-Sinfonieorchester ein internationales Weihnachtskonzert für die ganze Familie. Bei „Christmas all over the world“ dürfen die Kinder auf der Bühne sitzen (gemeinsam mit ihrem Kuscheltier), und  am Ende wird noch gemeinsam gesungen.

https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-22-23/christmas-all-over-the-world,weihnachtskonzert-102.html

Bis Donnerstag 22. Dezember: Weihnachtsmarkt in Alt-Sachsenhausen

(Daniela)

Bis 22.12. findet nun bereits zum 6. Mal der Alt-Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt auf dem Paradiesplatz statt. 

Rund 10 Stände werden den malerischen Platz im Herzen Alt-Sachsenhausens knapp 3 Wochen lang täglich von 16:00 bis 23:00 Uhr beleben. 

Highlights des Weihnachtsmarktes sind sicher die riesige Bembel-Krippe, der elektronische Tannenbaum, die Lebndtierkrippe und das nostalgische Kinder Karussell. 

Die Initiatoren des Weihnachtsmarktes sind engagierte Mitglieder von AltSaxNeu, der Initiative für Alt-Sachsenhausen: Gastronom Jürgen Vieth und der Sachsenhäuser Bub Uli Schlepper, der bereits den Weihnachtsmarkt am Goetheturm aus der Taufe hob. 

Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt mit dem Flair des Viertels. Paradiesisch eben.
Specials:
Di 16-19 Uhr Kindertag, Karussell und Kinderpunsch je 1,50 Euro
Do Stundententag, Glühwein 2 Euro (für Studenten)
18.12. 18 Uhr - Weihnachtslieder Rudelsingen für einen guten Zweck

Bis 3. Januar 2023: Die Nacht vor Weihnachten (kostenloser Stream)

(Martin)

Nikolai A. Rimski-Korsakow - Opernaufführung des Jahres 2022
Oper Frankfurt (kostenloser Stream)

Die Oper Frankfurt ist eine Sensation!

Letzten Sonntag war Premiere von ‚Die Zauberin‘, einer selten gezeigten Oper von Peter I. Tschaikowski: ein Triumph, sowohl darstellerisch als auch musikalisch! Natürlich würde ich voller Überzeugung hier gern eine Empfehlung schreiben, aber was nutzt es, wenn alle Vorstellungen – nach phänomenalen Kritiken, die sich gegenseitig nahezu überboten haben - bereits ausverkauft sind…

Stattdessen sei euch hier eine besonderes Opernschmankerl ‚Die Nachrt vor Weihnachten‘ ans Herz gelegt: Die Oper Frankfurt ist Opernhaus des Jahres 2022. Und nicht nur das, auch die Aufführung des Jahres 2022 ist in Frankfurt ‚beheimatet‘. Da diese Inszenierung in dieser Spielzeit aber nicht disponiert ist, zeigt die Oper Frankfurt – passt ja auch in die Jahreszeit – diese preisgekrönte Inszenierung ‚Die Nacht vor Weihnachten‘ im kostenlosen Stream!

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Sebastian Weigle wurde die Aufführung im Dezember 2021 aufgezeichnet und ist im vergangenen Monat beim Label Naxos auf DVD/Blu-Ray erschienen.

Die FAZ überschrieb die Premierenkritik mit: ‚Ein großes Theaterwunder‘, die FR meinte: „Großes Glück gehabt

Hier eine Kritik zum Anhören: https://www.deutschlandfunkkultur.de/oper-frankfurt-mit-einer-raritaet-rimski-korsakows-die-nacht-vor-weihnachten-dlf-kultur-16bc7343-100.html

Und hier eine Kritik zum Lesen: https://www.fr.de/kultur/theater/die-nacht-vor-weihnachten-an-der-oper-frankfurt-grosses-glueck-gehabt-91161533.html

Die Süddeutsche Zeitung beendete die Premierenkritik mit: „In einem Brief an den hessischen Ministerpräsidenten bat der Frankfurter Opernintendant Bernd Loebe vor kurzem flehentlich: "Bitte zerstören Sie nicht, was wir in Jahrzehnten aufgebaut haben!" Fürs Weiterspielen tut das Haus alles, testet Zuschauer selbst (die Premiere fand unter diesen Corona-Auflagen statt, MG). Diese explodieren am Ende dieser herrlichen Aufführung geradezu vor Glück.“ (Egbert Tholl).

Hier geht’s endlich zum kostenlosen Stream: https://www.youtube.com/watch?v=5Wk8aMW0YK8

Foto: © Monika Rittershaus

WEIHNACHTSGESCHENKE
x-mas-special * Frankfurt im Detail: Wandkalender 2023 und mehr

(Petra)

Old school? Egal: Ich mag Wandkalender. Und finde sie als Weihnachtsgeschenk großartig – also sofern es kein liebloses Standardding ist. Deshalb freue ich mich sehr, dass es zum Frankfurt Memory von Silke und Till jetzt auch den passenden Wandkalender 2023 gibt. Ein Exemplar hat es schon bis nach Australien geschafft. Aber auch leere Wände in der Rhein-Main-Region freuen sich bestimmt über die mit liebevollem Stadtexpert*innen-Blick ausgewählten Motive, angesichts derer „Eingeweihte“ reflexartig ins Grübeln darüber kommen, wo das bloß sein könnte. Alle anderen freuen sich einfach: Neben spannenden Detailaufnahmen auf der Vorderseite jedes Monats findet Ihr auf der Rückseite einige unterhaltsame Bemerkungen dazu und einen markierten Ausschnitt aus dem Frankfurter Stadtplan. Ihr könnt also selbst auf Entdeckungstour gehen! Das findet auch die Hessische Kulturstiftung super, die den „Frankfurt im Detail“-Kalender ausgezeichnet hat.

Frankfurt im Detail: Kalender 2023, Preis: 15,99 Euro, zusammen mit anderen schönen Dingen – wie Postkarten, Büchern, dem Frankfurt Memory oder Tee – entweder analog im s´Fachl (Berliner Straße 32) oder online hier

VORSCHAU
Freitag 16. Dezember: Quick & Classy: "Harfe meets Nussknacker"

(Daniela)

Quick & Classy: "Harfe meets Nussknacker" am Freitag, 16. Dezember, 19 Uhr, hr-Sendesaal mit Anne-Sophie Bertrand an der Harfe.

Weltbekannt und doch nicht oft zu hören: Im »Quick & Classy« mit Michał Nesterowicz ist Tschaikowskys »Nussknacker« zu genießen, gepaart mit der aparten Klangwelt von Solo-Harfenistin Anne-Sophie Bertrand – eine reizvolle Mischung zur vorabendlichen Afterwork-Zeit. Vom »Marsch«, über den »Tanz der Zuckerfee« und den russischen »Trepak« bis zum »arabischen« und »chinesischen Tanz« und den »Blumenwalzer« reichen die Nummern der berühmten Ballettsuite Tschaikowskys. Und wenn das Ganze noch mit einer stimmungsvollen Märchenmusik beginnt und mit einem virtuosen Harfen-Konzert des Franzosen Gabriel Pierné verbunden wird, ist ein mehr als mitreißendes Kompakt-Konzert-Erlebnis garantiert.

https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-22-23/harfe-meets-nussknacker,quick-and-classy-harfe-meets-nussknacker-100.html

Freitag, 16. Dezember: Der Moderne Mann

(Uwe)

Der Dezember ist scheinbar ein Monat für Jubiläumsfeiern. Die U-Bahn Kontrolleure feiern ihren 30. Geburtstag Ende Dezember im Zoom, Die Band „Der Moderne Man“ kehrt zum 40jährigen Jubiläum auf die Bühne zurück. Was man über die Band schreiben kann, habe ich bei Wikipedia abgeschrieben „Der moderne Man war/ist eine experimentelle, deutschsprachige Band aus Hannover zur Zeit der Neuen Deutschen Welle während der frühen 1980er Jahre. Hervorgegangen aus der Punk-Band „The Worst“. Der erste Auftritt seit 1982 erfolgte nach 27 Jahren Pause Ende Mai 2019 im Hamburger Hafenklang, das bereits nach einer Woche restlos ausverkauft war. Nach diesem grandiosen Erfolg waren sich Mattus (Gesang), EKT (Gitarre), Felix (Schlagzeug) und Jenzzz (Bass) einig, dass dieses nicht der letzte Auftritt gewesen sein sollte. Die alte Spielfreude war wieder da und die Fans haben’s ordentlich abgefeiert … Das dürft Ihr im Nachtleben auch gerne machen. „Der Moderne Man klingt auch heute noch modern.", schrieb radioeins.de.

Frankfurt, NACHTLEBEN an der Konstablerwache
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, AK 20 Euro

Bild: Frank Diedrich Booking.

Freitag, 16. Dezember: Of/ Milky Chance

(Andrea)

Von Kassel in die Welt: Clemens Rehbein und Philipp Dausch alias Milky Chance eroberten mit "Stolen Dance" vor einigen Jahren die Musikwelt. Der Song, der damals im Kasseler Elternhaus von Sänger und Gitarrist Clemens Rehbein aufgenommen wurde, entwickelte sich zu einem internationalen Verkaufsschlager, nachdem die Band ihn 2013 online stellte. Die Single "Colorado" erwies sich 2021 als weiterer Hit, der plattformübergreifend fast 100 Millionen Streams erreichte und dann auf dem im November 2021 überraschend veröffentlichten Mixtape "Trip Tape" enthalten war. Eine beispiellose Karriere, die die Band nun erstmals auch nach Offenbach führt: Heute treten sie ab 20 Uhr mit Special Guest Charlotte Cardin in der Stadthalle auf. Ich mag die Musik und bin gespannt auf das Konzert.

Stadthalle Offenbach, Waldstraße 312, Offenbach

Samstag, 17. Dezember: Who’d Have Thought That Snow Falls

(Martin)

Matthias Schönijahn - Performance/Installation - Frankfurt LAB

Wie Fenster hängen drei großformatige Projektionswände im leeren Raum. Darauf Bilder – Landschaften aus der Region Luhansk und ukrainische Frauen, die im April/Mai 2021 aufgenommen wurden, als russische Panzer bereits die Grenze bedrohten. Ihre Gesänge wechseln sich ab mit einem Chor, der live und dialogisch mit ihnen interagiert. Doch obwohl sie durch Zeit und Raum voneinander getrennt sind, entsteht der Eindruck einer starken Verbundenheit zwischen dem Hier und dem Dort. Diese Inszenierung fragt nach der Wirkung der Stimme. Wie werden in die Stimme eingeschriebene Traumata über Generationen hinweg weitergegeben? Die performative Installation ist nicht nur ein berührendes Klang- und Bilderlebnis, sondern lässt sich auch als eine Zeitkapsel für künftige Generationen verstehen.

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch statt.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/whod-have-thought-that-snow-falls/
Samstag, 17. Dezember um 19.30h
Frankfurt LAB / Schmidtstraße 12 (Gallus)

Foto: © Stefanie Kulisch

Samstag, 17. Dezember (sowie 18., 21. bis 23. Dezember): JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2022 im 18. Jahr

(Martin)

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit unglaublichem fängt der Glauben an. Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/

Theater Willy Praml in der Naxoshalle 17. Dezember um 20.00h18. Dezember um 18.00h  21. - 23. Dezember um jeweils 20.00h.

Foto: © Rebekka Waitz

Samstag, 17. Dezember: Of/ Solikonzert für #womenlifefreedom

(Andrea)

Nach Vollstreckung des ersten Todesurteils gegen einen jungen aufmüpfigen Mann hat Anna-Lena bzw. ihr Amt den iranischen Botschafter einbestellt. Und weiter? Wie geht es weiter mit der iranischen Revolution? Wir wissen es nicht, können nur das Beste hoffen und versuchen, die Aufmerksamkeitsflamme hier weiterhin brennend zu halten. Ein nächstes Licht auf den Iran wirft das heutige Konzert im schönen Wiener Hof und wer irgendwie Zeit hat (ich werde es leider nicht nach Bieber schaffen), sollte unbedingt hingehen: „Body*Lotion, feministischer Soul-Pop, spielt ein Solikonzert für sich im politischen Widerstand befindende Menschen im Iran. Eintritt: Wie viel möchtest du spenden? Das Geld geht gezielt an 1, 2, 3, 4, 5….iranische Familien, (abhängig davon wie viele Spenden zusammen kommen) die gerade in finanzieller Notlage sind, weil sich der/die Alleinverdiener*In, durch die aktuell massenhaften Festnahmen im Gefängnis befindet.“ Special Guest: Daddi Bahmani https://www.instagram.com/daddi.bahmani/?hl=de Body*Lotion: http://www.bodylotion-music.com 20:30 Uhr -

Wiener Hof, Langener Straße 23, Offenbach

Sonntag, 18. Dezember: Weihnachtskonzert mit Oliver Leicht (Acht.)

(Martin)

56. Naxos Hallenkonzert

Die Weihnachtskonzerte in der Naxos Halle sind immer was ganz Besonderes! Und der beondere Clou ist, wenn man vor dem Hallenkonzert JESUS D‘ AMOUR GEB. 0 (s.o.) anschaut.

Das Jazzensemble [Acht.] spielt seit 20 Jahren in unkonventioneller, facettenreicher Besetzung: tiefes Blechbläser-Quartett, Jazz-Rhythmusgruppe mit Gitarre und Klavier, verschiedene Klarinette und elektronische Klänge. Inspiriert an der Musik von Oliver Leicht kreieren 9 Musiker Klangräume zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Meditation und Ekstase.

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Naxos Halle, F. Waldschmidtstrasse
20.30h

Foto: © Homepage Theater Willy Praml

Bis 18. Dezember: Vernissage Fotos von Max Kling in Bad Homburg mit Hans

(Petra)

Kontrastreich und fast schon analog erscheinen Max Klings Fotografien als Kontrapunkte zur perfekten Glattheit optimierter Kamera- und Smart-Phone-Technologie. Er ist unterwegs in den Straßen Frankfurts und zeigt uns Szenerien und Momente, wie sie jede*r täglich sehen könnte, aber tatsächlich selten sieht. Denn oft ist unser Blick verstellt, unser Geist schon im Morgen und unser Auge taub von den Nadelstichen der digitalen Bilderflut. Die Momente, die Max Kling in monochromen Bildern festhält, sezieren die Klischees urbanen Lebens und geben uns Zeit, unsere eigenen Gedanken und Geschichten daraus zu entwickeln. Der Verzicht auf Farbe reduziert das Übliche auf das Wesentliche. Der Mensch in der Alltäglichkeit seines Seins und Tuns - Schwarz und Weiß, Licht und Schatten, Kontraste und Strukturen. Kein Bild ist inszeniert. Die Fotografien entstehen situativ und spontan. Flüchtige Fundstücke des Lebens. Die Schönheit im Alltäglichen zu finden, darum gehe es ihm, sagt Max Kling. Neben seiner kontrastreichen Street Photography zeigt die Ausstellung drei bisher noch nie ausgestellte Projekte Klings: "We protect what we love", "Childhood Dreams" und "Protective Waste". Und zur Vernissage steht heute außerdem der Hans an den Plattentellern.

Ausstellung Max Kling: Alles ist wirklich – nichts ist wahr, Vernissage, Begrüßung: Nina Hoff-Kott (ehrenamtliche Stadträtin), Einführung: Max Kling, DJ-Set: Hans Romanov, Ort: Kulturzentrum Englische Kirche, Adresse: Ferdinandsplatz, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung 12.11. - 18.12., Öffnungszeiten: eine Stunde vor Beginn von Veranstaltungen sowie samstags und sonntags 11 - 14 Uhr), Eintritt: frei

Vorfreude auf: Theater der Welt 2023 Kauft Gutscheine!

(Martin)

Es ist noch etwas hin und vor dem nächsten Sommer liegt der Winter und das Frühjahr – aber - gute Aussichten sind doch was! Und theatralisch gesehen haben wir Mega-Aussichten auf Sensationen in 2023: Das internationale Festival ‚Theater der Welt‘ spielt sich in Frankfurt und Umgebung ab – Vorfreude ist angesagt!

Für noch mehr Theater unterm Weihnachtsbaum gibt es ab sofort die Festivalgutscheine für »Theater der Welt«. Das bedeutende internationale Theaterfestival findet vom 29. Juni bis 16. Juli 2023 in Frankfurt und Offenbach statt.

Die Sommer-Sensation 2023 für alle! 

Präsentiert werden im Schauspiel Frankfurt, dem Künstler*innenhaus Mousonturm, dem Museum Angewandte Kunst sowie an weiteren besonderen Spielorten in der Region herausragende internationale Gastspiele und Premieren aus den Bereichen Theater, Tanz und Performance.

Darüber hinaus laden zahlreiche Musikevents, flirrende Partys, partizipative Projekte, innovative VR-und AR Erlebnisse zum Eintauchen in 18 einzigartige Festivaltage ein.  

Jetzt schenken und schenken lassen, was man nicht versäumen sollte. Ein Geschenk mit Vorfreude-Garantie und Summer-Feeling!

Mehr zu »Theater der Welt 2023-Frankfurt-Offenbach und den Festivalgutscheinen unter theaterderwelt.de 

Foto: © theaterderwelt.de

Mittwoch, 21. Dezember: FFM/ Der Tod und andere Glücksfälle

(Andrea)

Bjarne Mädel als Schotty war schon ganz großes Kino, also die paar Folgen "Tatortreiniger" habe ich weggeschaut wie nichts und mich köstlich amüsiert. Weil Marcell Engel nun mit einem entsprechenden Live-Programm auftritt, frage ich mich: Den Job gibt es also wirklich? Wobei klar, irgendwer muss das ja am Ende wirklich sauber machen. Und wahrscheinlich braucht es dann einen entsprechenden Blick. "Blut. Fäkalien. Gewebereste und der süßliche Geruch der Verwesung: Ein Arbeitsplatz, bei dem sich vielen der Magen umdreht. Doch welche Schicksale verbergen sich hinter diesen Tatorten? Verbrechen, Unfälle und Suizide sind der realistische Alltag von Tatortreiniger Marcell Engel. Mehr als 15.000 Tatorte hat er in einem Vierteljahrhundert zwar wieder gesäubert, doch sie haben Spuren hinterlassen. Denn bei jedem Einsatz stellt sich der Mann aus dem Taunus auch die Frage: Was können die Lebenden von den Toten lernen? Als international gefragter Coach, Speaker, Podcaster und Buchautor vermittelt er diese Botschaft nun auch in seinem ersten Liveprogramm. Seine im harten Arbeitsalltag gewonnenen Erfahrungen und Einsichten helfen uns, die richtigen Entscheidungen für unser eigenes Leben zu treffen. Es warten packende Geschichten aus Fleisch und Blut, die nicht nur unter die Haut gehen, sondern die Angst vorm Leben nehmen können. Empathisch, tiefgründig und ehrlich wird Marcell Engel so zum Tatortreiniger und Forensiker für unser Leben. Denn jede Sekunde zählt. FSK: 16, Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 22. Dezember: DIE GROSSE ROCKO SCHAMONI SCHAU 22

(Uwe)

Rocko Schamoni arbeitet für Theater, Film und Fernsehen, tourt regelmäßig durch die Republik und besitzt eine eingeschworene Fangemeinde als Musiker, Autor, Humorist und Schauspieler. Mit Jacques Palminger und Heinz Strunk hat Rocko Schamoni mehrere Studio-Braun- Theaterstücke inszeniert, unter anderem »Dorfpunks«, im November 2012 kam der Studio-Braun-Film »Fraktus« in die Kinos. Ein kreativer und umtriebiger Künstler ist dieser als Tobias Albrecht geborene Rocko Schamoni.

Er wird Strecken aus seiner pointierten Rolling Stone Kolumne »Dummheit als Weg« vorlesen. Texte, die von der These ausgehen, dass für die menschliche Gesellschaft gerade in den digitalen Jahren weniger die Schwarmintelligenz als viel eher die Schwarmdummheit entscheidend ist. Darüber hinaus wird er ein paar Songs seines neuen Albums vortragen, das er während Corona komplett allein in seinem Studio einspielte, und, das deshalb den Titel ALL EIN trägt.

Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21
VVK 20 € zzgl. Gebühren
20:00H

Bild: Dorle Dahlburg

Donnerstag, 22. Dezember: Of/ Pink Panther Poetry

(Andrea)

Filmklubb ist heute ein Muss! Ralph Turnheim vertont Pink Panther und das wird sicher ein großartiger Spaß! Seit 1964 begeistern die Cartoons der lässigen, rosaroten Raubkatze. Bis in die 1980er erschienen über 120 kurze PINK-PANTHER-Trickfilme. Ralph Turnheim wählte daraus die besten und machte sich seinen eigenen Reim darauf. Mit PINK PANTHER POETRY feierte der Leinwand-Lyriker 2005 sein erstes Programm. Jetzt holt er es wieder zurück - mit noch genialeren Filmen und frischen Versen. Ein hochklassisches und wahnsinnig witziges Vergnügen für Zuschauer aller Generationen! Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Karten € 25.00, Reservierung unter nic@filmklubb.de. Es werden Speisen und Getränke angeboten.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag, 23. Dezember: TITANIC BOYGROUP

(Uwe)

Was war ich früher als Kind immer nervös am Abend vor Heiligabend. Das hat sich mittlerweile gelegt, ich könnte also an diesem Freitag, dem Abend vor einem in diesem Jahr leider „nur“ verlängerten Weihnachtswochenende. Zur Titanic Boygroup, den ehemaligen Chefredakteuren der gleichnamigen Satirezeitung, Martin Sonnenborn, Thomas Gsella und Oliver Maria Schmitt, könnte ich mittlerweile unaufgeregt gehen.

Im Schnitt bleiben Titanic-Chefredakteure rund fünf Jahre in dieser Funktion, neben den drei genannten gab es noch weitere, seit diesem Jahr ist es mit Julia Mateus erstmals eine Frau. Über sich und ihr Programm schreiben sie: „… zaubern ein Lächeln auf die Gesichter ihres verhärmten Publikums. Die drei sind längst Legende: Sie wurden vom Papst verklagt, dem Bundespräsidenten und der FIFA, sie eroberten Parlamente und überlebten Terroranschläge, wurden ausgebuht, bejubelt und gefeiert. In ihrem brandneuen Programm präsentieren sie die ältesten Pointen der westlichen Welt, Geschmacklosigkeiten auf höchstem Niveau, anspruchsvolle Zoten und verbotene Witze auf Kosten unbeteiligter Dritter (Hitler, Assad, Helene Fischer) …

Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21
VVK 16 € zzgl. Gebühren
19:00H

Bild: Zoom

Freitag, 23. Dezember: FFM/ Peter & The Test tube Babies

(Andrea)

Wunderbar, heilig Abend kann kommen! Was habe ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass Peter & the test tube babies endlich wieder die heiligen Hallen der Batschkapp rocken. Das haben sie seit ich weiß nicht wieviel Jahren immer regelmäßig und durch Corona ist man selbst da aus dem Rythmus gekommen. Wir werden also hin gehen und diesem wie immer sagenhaften Ereignis beiwohnen, traditioneller kann es kaum sein. Bühne frei für one of the best original UK punk bands!!! Einlass 19 Uhr.

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 29. Dezember: U-BAHN KONTROLLÖRE IN TIEFGEFRORENEN FRAUENKLEIDERN

(Uwe)

30 Jahre Hardcore A Capella

Am 29. Dezember abends bin ich leider bereits mehrfach verabredet, daher kann ich nicht zum „Hardcore a Capella“-Quintett ins Zoom gehen. Sechs Alben veröffentlichten Matthias Keller, Filippo Tiberia, Oliver Hartstack, Harry Bannoehr und Sebastian Rajkovic bis 2007, 2009 gaben sie ein Abschlusskonzert auf der Woogwiese und lösten sich auf. Glücklicherweise traten sie ab 2012 wieder gemeinsam auf. Über ihre Entstehungsgeschichte schreiben sie auf ihrer Homepage (über sich) „… schnell wird deutlich, dass sich keiner der Fünf zum konventionellen, braven a cappella in Frack und Zylinder berufen fühlt. Sie sind Praktiker, keine Akademiker und wollen in erster Linie Ihren Spaß haben. So zieht das noch namenlose Quintett nach den Proben durch die Frankfurter Kneipen und testet das erarbeitete Material unter Live-Bedingungen …“ (über den Namen) „…. zwei Stunden vor Showbeginn wird immer noch fieberhaft debattiert. Schließlich wählt man das nächstbeste Zitat aus der Textbeilage einer Langspielplatte: „U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern“. Ein Arbeitstitel, nur für diesen einen Auftritt ...“ Die Grundeinstellung, den Witz und den Namen haben sie bis heute behalten.

Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21
VVK 29,20 € zzgl. Gebühren
20:00H

Bild: Zoom

Freitag, 30. Dezember: Die große Jahresabschlussparty - REVOLTE TANZBEIN

(Uwe)

Mit REVOLTE TANZBEIN, LIEDFETT, SHANTEL DJ SET, GASTONE, BANJOORY, FELLAWS KINGDOM

Neulich fuhr ich mit Daniela durch die südhessische Provinz, draußen war dieses traurige diesige Novemberwetter. Wir suchten einen gescheiten Radiosender und fanden keinen. Im CD-Player der alten A-Klasse steckte noch eine CD, die Einzige, die sich noch in unserem Auto befindet. Wir nahmen sie heraus uns erkannten, es ist das letzte Album von Revolte Tanzbein. Wir schoben die CD wieder ein und plötzlich war alles irgendwie heller, wärmer und fröhlicher.

Zum Jahresende kommt die Revolte Tanzbein ins Zoom, begleitet werden Sie von vielen großartigen regionalen Bands, darunter GASTONE & BAND, einem tollen Headliner, LIEDFETT und SHANTEL mit einem DJ Set. Laut Presseinfo „wird getanzt, gelacht, gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Und das alles zum wirklich niedrigstmöglichen Preis im Vorverkauf.

Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21
Einzeltickets: 19 € zzgl. Gebühren / 4er Gruppenticket: 50€ zzgl. Gebühren
20:00H

Bild: Zoom

SILVESTER_ MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

viele unserer Freund:innen gegen zu Melli und ihrer SILVESTER-SPEZIALSHOW MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez.

Die 29. Ausgabe ist die ultimative Silvester-Spezialshow mit vielen wunderbaren Gästen aus vielen vorangegangenen Shows.

Ein Feuerwerk der Worte und Töne – Speed-Questions und Quickie-Gespräche, Songs und Kurzperformances. Von den Woog Riots aus Darmstadt zum Beispiel, Anke Sevenich, Thomas Buchenauer, Benjamin Pfeiffer wird uns einen sieben Minuten Jahresrückblick liefern, Andreas Hepp wird Frau von Spangenberg an den Drums begleiten, Snezana Golubovic, Robby S. und viele andere freuen sich auch schon auf meine Couch.

Das Sahnehäubchen zu all dem: krass viel Live-Musik. Pramila Chenchanna, die im Duo mit Thore Benz Klink ergibt, Wolf Schubert-K. und die Mellispezialsylvesterkapelle – mit Mr. Ukulele Iso Herquist himself, der (M)ein-Mann-Band an Gesang, Gitarre und Sonnenbrille, Thore Benz am Bass, Krishna Meindl am Schlagzeug und weiteren musikalischen Gästen.

Und weil ja Silvester ist, gibt es ein Fingerfood-Buffet von Derya Morgen und Cremant dazu.

Wer nach 22:30 Uhr ins neue Jahr tanzen möchte, der kann im Montez bei der „Roaring 20’s – Party“ weiter feiern.

Wenn das nicht die besten Voraussetzungen für 2023 sind, dann weiß ich auch nicht! Meine Gäste und ich – wir freuen uns total auf Euch.

Tickets über diesen Link: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/63889a71480b955a91bf5da7/

Sonntag, 1. Januar: Werther (auch 13., 22. & 26. Januar)

(Martin)

Jules Massenet - Lyrisches Drama in vier Akten

"Mit der schwärmerischen und unglücklichen Geschichte über Werther und Charlotte erreichte Goethe die Herzen seiner Leser - und Jules Massenet tat es ihm mit seiner Vertonung des Briefromans gleich."

Das schrieb die FR anlässlich der Premiere bzw. Wiederaufnahme von Werther, dem ‚Lyrischen Drama in 4 Akten‘ von Jules Massenet an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung kommt nun für vier Vorstellungen ein letztes Mal auf die Frankfurter Opernbühne!

Ich kaufe immer Programmhefte (und müsste mal aussortieren, aber wo fängt man da an?) und habe entdeckt, dass ich diese Inszenierung im Dezember 2005 gesehen habe – tatsächlich erinnere ich mich noch, insbesondere an den Sternenhimmel als Sehnsuchtsort und als grandioses Bühnenbild!

„Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind."
(klassik.com).

Die Vertonung von Massenet beruht auf Goethes Die Leiden des jungen Werther: „Der Rechtspraktikant Werther leidet unter den gesellschaftlichen Zwängen und sehnt sich nach Entgrenzung. Keine menschliche Verbindung kann ihm Halt geben, bis er die bereits verlobte Charlotte kennenlernt.

Goethes Die Leiden des jungen Werther gilt als Hauptwerk jener Gefühlskultur, die als »Empfindsamkeit« in die Literaturgeschichte einging. Der Briefroman, an dessen Ende ein Selbstmord steht, geriet zum größten Medienskandal des 18. Jahrhunderts und sorgte dafür, dass sich eine ganze Generation in den Werther’schen Farben Gelb und Blau kleidete. Jules Massenet und seinen Librettisten gelang mit dem Drame lyrique in vier Akten, das an seinen dramatischen Höhepunkten den Verismo vorausahnen lässt, eine der eindrücklichsten Bearbeitungen des Stoffes.

Regisseur Willy Decker lotet die Diskrepanz zwischen der Sehnsucht der Liebenden und ihrer Realität, zwischen Hoffnung und Resignation im abstrakten Raum von Wolfram Gussmann aus. In Gelb- und Blautönen entfaltet sich auch visuell jene musikalisch sensibel geschilderte Traumsphäre, in welcher die realitätsferne Liebe von Werther und Charlotte einzig existieren kann.“

Hier gibt’s eine Einführung durch die Dramaturgie: https://youtu.be/J9I9XdHaTxc

Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/werther_4/?id_datum=3287#date

Im Newsletter vom 9.12. gibt es für die Wiederaufnahmepremiere am 1. Januar/Neujahr um 18.00h 3 x 2 Tickets zu gewinnen.

Sonntag, 1. Januar, 18.00h, Freitag, 13. Januar um 19.30h, Sonntag, 22. Januar um 15.00h und Donnerstag, 26. Januar um 19.30h:

Oper Frankfurt

Foto: © Oper Frankfurt / Barbara Aumüller

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Noch bis 18. Dezember: ADVENTwerkstattLADEN

(Daniela)

Sandra hat eine sehr schöne Porzellanwerkstatt in Sachsenhausen. Ich freue mich auf ihren ADVENTwerkstattLADEN mit

handgemachten Porzellan, Wein aus Franken, Wermuth aus dem Rheingau und Fotografien von Mara Monetti.

Sandra Nitz
Gutzkowstrasse 10 / im Hinterhof, 60594 Frankfurt am Main

10. bis 18. Dezember 2022
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 12 - 18 Uhr, Sa. und So. 11 - 18 Uhr und nach Verabredung

www.nitz.porzellan.de; insta: @nitz_porzellan

Bis 24. Dezember: Of/ Superladen

(Andrea)

Ich habe es noch immer nicht in den  "Superladen" geschafft, steht ganz weit oben auf meiner ToDo-Liste: Dieses Jahr bespielen Offenbacher Künstlerinnen und Künstler die ehemalige "Orsay"-Fläche in der Nummer 17. Damit haben wir zwei ziemlich tolle Adressen in unmittelbarer Nähe, schräg gegenüber ist nämlich "Diamant". Im Superladen gibt es Kunst von rund 30 Kreativen zum guten Preis: Felizithas Arndt, Caroline Bachmann, Anna Belz, Alicja Biegaj, Christine Brunella, Petra Buschkämper, Georg Doerr, Maike Dorn, Michaela Haas, Anja Hantelmann, Katharina Hantke, Karin Herbsthofer, Timm Herok, Wolfgang Höher, Heide Khatschaturian, Katrin Köster, Renata Kos, Mira Laaf, Brigitte Nötzel, Gabriele Nold, Pelusa Petzel, Luis Ramirez, Ulrike Rothamel, Uta Schneider, René Spalek, Georgia Wilhelm, Alice Wallenberg. Die Ausstellung ist täglich vom 2. bis 24. Dezember 2022 von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

Superladen, Frankfurter Straße 17, Offenbach

Anonyme Kunst - Bis Weihnachten im Montez

(Martin)

Kunstverein Familie Montez/DIGITAL
KUNST-Aktion!

Es steht Weihnachten vor der Tür. Mit einer Aktion wird der Kunstverein Familie Montez vom 23.11. bis zum 24.12.2022 seine Ressourcen nutzen, um Kunst zeitgenössisch zu zelebrieren.

Digital, im Ergebnis auch analog, mit Geheimnissen, Rätseln und natürlich Spannung – für Künstler und Kunstinteressierte gleichermaßen. Der Hauptgedanke der Aktion ist, Künstler*innen eine Marktplattform zu eröffnen, auf der sie nicht nur auf sich und ihre Arbeiten aufmerksam machen, sondern auch unkompliziert ein Werk für 350,00 € verkaufen können.

Die Kunstwerke der mitmachenden Künstler werden digital auf der Webseite www.artworks.kvfm.de mit Angaben der Materialien sowie der Größe des Werkes präsentiert (großformatig und kleinformatig).

Ein Künstler, ein Werk. Name des/der Künstler*in und Titels des Werkes bleiben bis zum Abschluss der Aktion (24.12.22) anonym. Der vollständige Kaufpreis – im Falle eines Verkaufs – geht an die/den jeweilige/n Künstler*in.

Am 23.11.2022 wird es eine digitale Präsentation der eingereichten Arbeiten im Kunstverein geben, zu welcher alle Künstler – ob mitwirkend oder nicht – eingeladen sind, präsent zu sein. Am 23.12. sowie final am 24.12.2022 findet eine Finissage im Kunstverein Familie Montez statt.

Die eingereichten Arbeiten werden alle für den einheitlichen Preis von 350,00 € angeboten.

Die digitale Präsentation der Arbeiten beinhaltet die Funktion für Kaufinteressenten, sich das Bild gegen eine Gebühr von 50,00 € reservieren zu lassen. Im Fall des späteren Kaufs wird diese Reservierungsgebühr mit dem Kaufpreis verrechnet. Bei einer Reservierung gibt der Kaufinteressent seine Kontaktdaten an.

Die Abwicklung der Transaktion „Bild gegen Geld“ findet im Kunstverein Familie Montez am 23.12. sowie am 24.12.2022 persönlich zwischen Künstler und Kaufinteressent statt. Wenn einer von beiden nicht kann, verständigen sie sich auf eine andere Art der Übergabe. Am 24.12.22 werden ebenfalls die Namen der teilnehmenden Künstler mit 

Anonyme Kunst - Bis Weihnachten im Montez

Kunstverein Familie Montez/DIGITAL

Foto: © Rainer Raczinski

Bis 21. Dezember: Guter Mond, du goldne Zwiebel

(Martin)

Weihnachtsstück für die ganze Familie - Ein Bilderbogen voll Poesie und Schabernack!

Was passiert, wenn drei Bühnentechniker eine Vorstellung vorbereiten und plötzlich bringt der Vollmond alles durcheinander? Verblüfft verfolgt man, wie die drei aus der Alltags- in die Fantasiewelt hinübergleiten.Auf der Bühne erscheinen eine singende Säge, drei Astronauten, ein musikalisches Glühwürmchen, Commedia dell’arte-Figuren und andere Traumtänzer. In poetischen Bildern, durchgeknallt, voller Märchenzauber und Musik und immer humorvoll, dreht sich alles um den Mond und der Mond schlägt alle in seinen Bann.

Für alle ab 8 Jahren!

Karten sind online erhältlich unter: www.volksbuehne.net
oder telefonisch unter 069-427262649

Samstag, 10. Dezember um 19.30hDienstag, 13. & Mittwoch, 14. Dezember um jeweils 10.00h (Schulvorstellung), Sonntag. 18. Dezember um 17.00hDienstag, 20. Dezember um 11.00h (Schulvorstellung) undMittwoch, 21. Dezember um 19.30h

Volksbühne im Großen Hirschgraben

Foto: (c) Volksbühne

Bis Montag, 26. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck

Diese Geschichte kennen wir doch irgendwie alle!

Der Deutschlandfunk berichtet anlässlich der Premiere 2014: „Keith Warner macht aus Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ ein fantasievolles Spektakel, fügt zugleich aber dunkle Bilder und Ideen ein. Bevor am Ende die erlösten Kinder fröhlich Geschenke auspacken, führt die Reise von einem tristen Sanatorium über ein märchenhaftes Intermezzo im Wald bis zur Knusperhexe.“

Auf Anregung seiner Schwester Adelheid Wette vertonte der glühende Wagner-Verehrer Engelbert Humperdinck in den frühen 1890er Jahren deren Verse zu einem Märchenspiel. Nach der erfolgreichen Vorstellung im Familienkreis beschloss man, diese zu ergänzen, um sie einige Jahre später (1893) als Oper herauszubringen.

Regisseur Keith Warner lässt in seiner Inszenierung das Geschwisterpaar seine Kindheit in einem Waisenhaus verbringen. Von der schimpfenden Pflegemutter vor die Tür gesetzt, allein und mit ihren Ängsten konfrontiert, befreien sich die Kinder schließlich. Als Erwachsene blicken sie auf den Wald ihrer Erinnerung zurück, um gereift ihren weiteren Lebensweg zu beschreiten. Warners fantasievolle und psychologisch fein gearbeitete Lesart von Humperdincks Oper rückt das Unbewusste in den Fokus: »Das Wunderbare an dieser Geschichte ist, dass Hänsel und Gretel diese Erfahrung nicht an die nächste Generation weitergeben. Sie haben in ihrem Kampf gegen das Böse gelernt, wo der gute Pfad ihres Lebensweges zu suchen ist.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/haensel-und-gretel_3/?id_datum=3264

Freitag, 18. November um 19.30h; Donnerstag, 1., Donnerstag, 8., Donnerstag, 15., Montag, 19. und Donnerstag, 22. Dezember um 19.30h; Montag, 26. Dezember (2. Weihnachtstag) um 18.00h: Hänsel und Gretel

Oper Frankfurt

Foto: © Barbara Aumüller

Bis Sonntag, 25. Dezember: Wickie und die starken Männer

(Martin)

Familienstück nach Runer Jonsson

»Wickie ist nun eindeutig ein Mädchen und behauptet sich zwischen starken Männern vor allem anhand ihrer Klugheit. Bemerkungen zu Klimakrise oder Genderfragen sind ebenfalls neu hinzugefügt. So ist ein demonstrativ auf die moderne Pädagogik abgestimmtes Stück entstanden, das weibliche Führungsqualitäten in den Fokus rückt.« Frankfurter Rundschau, 15. November 2021 Diese Kritik in der FR liest sich etwas ‚farblos‘ – aber im Grunde ist das inhaltlich alles richtig  – nur: vor allen Dingen ist Wickie ein großer Theaterspaß!

„Im kleinen Wikingerdorf Flake lebt Wickie, das Kind des Dorfhäuptlings Halvar. Wickie ist – ganz untypisch für ein Wikingerkind – klein und schmächtig und wenig draufgängerisch.

Anders als die vermeintlich starken Männer will Wickie nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern benutzt ihn lieber zum Denken. Auf der Suche nach Heldentaten stürzen sich die Wikinger regelmäßig in Abenteuer in fernen Weltgegenden, aus denen sie ohne Wickies Hilfe nicht mehr herausfinden. Mit sicherem Gespür reibt sich Wickie dann die Nase, bis die Sterne fliegen, und hat auch in scheinbar ausweglosen Situationen die rettende Idee.

Die zeitlose Anti-Heldenfigur Wickie, die andere nicht das Fürchten, sondern Empathie lehrt, ist hierzulande seit Jahrzehnten bekannt und geliebt. Das Schauspiel Frankfurt zeigt eine eigene Bühnenfassung mit wilden Abenteuern für Kinder und Erwachsene.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/wickie/1079/

Sonntag, 27. November – Sonntag, 25. Dezember (unterschiedliche Tagesspielzeiten)
Familienstück im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt

Foto: © Robert Schittko

Bis Januar 2023: Lesung: Geliebte Mimi

(Martin)

Leistikow – wer? So gings mir auch. Tatsächlich verbirgt sich hinter diesem zu Unrecht nicht so bekannten Namen ein Graphiker, ein Künstler, ein bedeutender ‚Frankfurter‘, der sogar auf dem Südfriedhof begraben ist.

Im Dommuseum ist aktuell eine Ausstellung zu erleben, die Leistikows Bedeutsamkeit für das ‚Neue Frankfurt‘ deutlich werden lässt. ‚Neues Frankfurt‘ – das ist vielleicht Erläuterungswürdig bei all dem ‚Neuen‘, was in der direkten Umgebung des Doms als ‚alt‘ firmiert wird: es geht um die 1920er Jahre und treffend ist die Ausstellung mit ‚Zurück in die Moderne‘ überschrieben. 

Bei der Vorbereitung der Leistikow-Ausstellung gab es einige Überraschungen. Wer Leistikow nur aus dem Kontext von Ernst Mays Neuem Frankfurt (1925–1930, fünf Jahre, die in Frankfurt unglaublich viel bewegt haben!) als Entwerfer des von den Nazis gleich wieder abgeschafften modernen Stadtwappens in Erinnerung hat, kann ihn im Dommuseum als unglaublich vielseitigen Künstler kennenlernen.

Der unter anderem 1950–1953 die abstrakten, sehr grafischen Domfenster geschaffen hat. Und die Kuppel und die Fenster der Westend-Synagoge. Und der eben auch Liebhaber des Buchs Moby Dick und Zeichner wunderbarer Katzen-Porträts war.

In seinem Nachlass fand sich eine Mappe mit Typoskripten. Leistikows schmales literarisches Oeuvre enthält Texte zu Fragen der Gestaltung und der Lehre, kleine Skizzen die in der Tagespresse veröffentlicht wurden, sowie weitere zu Lebzeiten unpublizierte Prosatexte. Der Stil erinnert ein bisschen an Erich Kästner oder Kurt Tucholsky.

Schon vor einigen Jahren gab Rosemarie Wesp, Kuratorin der Leistikow-Ausstellung, die Katzengeschichte „Geliebte Mimi“ als Book on Demand heraus. Leistikow beschreibt darin das Leben seiner Katze Mimi als Mitglied der Familie und seine enge Beziehung zu dem Tier. In vielen Beobachtungen wird die Katze voller Liebe und Respekt als eigenständige Persönlichkeit vorgestellt. Dieser Text steht im Mittelpunkt der Lesung. Am Anfang wird ein Textfragment mit der Beschreibung eines Bombenalarms in Berlin stehen – unheimlich in seiner Aktualität. 

Roland Borgards, Professor am Institut für deutsche Literatur der Uni Frankfurt und Mitbegründer des Forschungsnetzwerks Cultural and Literary Animal Studies, moderiert den Abend, Peter Schröder vom Schauspiel Frankfurt liest.

Die Ausstellung „Hans Leistikow (1892–1962). Zurück in die Moderne“ (mit Fotos von Laura J. Padgett) läuft noch bis zum 15.1.22. im Dommuseum. Führungen gibt es immer mittwochs um 17.30 Uhr und sonntags um 14.00 Uhr.

Foto: © Ulrike Brunzel - Hans Leistikow, Katze, Collage auf orange gestrichenem Papier, um 1950, Museumslandschaft Hessen Kassel, Graphische Sammlung.  

Straßenstars (Mediathek ARD & HR)

(Uwe)

Neulich sah ich in der ARD-Mediathek eine alte Folge Straßenstars und dachte mir, dass ich eine der drei Kandidaten kenne: „Das ist doch die Ex-Frau eines Mannschaftskameraden von mir.“ Letzte Zweifel beseitigte ihr Verweis auf die Liebe zum FC Bayern München, von dem sie und ihr zwischenzeitlich Verflossener Fan sind. Dieses eine Mal hatte ich daher einen Wissensvorsprung vor den drei Prominenten, die das Allgemeinwissen, Eigenarten und Einstellungen von drei „Straßenstars“ einschätzen müssen. Eigentlich eher dürfen, weil diese Aufgabe der Moderatorin Hadnet Tesfai, dem Comedian Bodo Bach der Autorin Susanne Fröhlich oder dem Journalisten Jörg Thadeusz ganz offensichtlich Spaß macht. In den neueren Staffeln werden unter das bewährte Rateteam immer wieder etwas jüngere Mitspieler, unter anderem der Musiker und Unterhalter Cossu, gemischt, die im Hinblick auf ihre Schlagfertigkeit mit dem „Stammpersonal“ gut mithalten können. In der nun veröffentlichten neuesten Staffel mit sechs Folgen, von denen eine dreißig kurzweiligen Minuten dauert, ist auch Eva Briegel dabei, die Sängerin von Juli.

Die Straßenstars sind seit Jahren ein fester Bestandteil des hr-Fernsehens und so soll es bleiben. „Kennst Du den Cappelluti vom hr …?“, fragte mich neulich ein befreundeter Schiedsrichterkollege, der lieben Slobodan Sokolovic, der an Danielas Nachname hängen blieb, als er ihn auf Facebook las. „… der macht doch diese Straßenstars, das gefällt mir, das schaue ich immer sonntags.“ „Finde ich auch gut …“, antwortete ich ihm, „… besser ist es aber, wenn Du das in der Mediathek schaust, weil da die Abrufe gezählt werden“ (und diese Abrufe sind heutzutage bei allen Fernsehsendungen relevant dafür wie lange eine Sendung weitergeführt wird. Wenn ihr also wollrt, dass die Sendung weiterhin im Programm bleibt, dann klickt in die Mediathek.

Die sechs brandneuen Folgen (und zahlreiche Klassiker) sind hier zu finden: Videos vom Hessischen Rundfunk (HR) | ARD Mediathek | ARD Mediathek

Bild © hr/Ben Knabe

Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)

Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.

Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt:  8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Bis Sonntag, 15. Januar 2023: Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand DAM

(Petra)

Umbauen, Anbauen, Weiterbauen – der Gebäudebestand bietet zahlreiche Möglichkeiten ihn fortzuschreiben. Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai in Frankfurt wird seit Oktober 2021 umgebaut und saniert. „Bauen mit Bestand“ ist auch eine Kategorie von Nachhaltigkeit – das zeigt die jetzt eröffnete Ausstellung im temporären DAM-Exil im Ostend. Anhand von sechs Themenbereichen werden sehr sehenswerte zeitgenössische internationale Beispiele kluger und kreativer Strategien im Umgang mit bestehender Architektur präsentiert. Expertinnen und Experten geben Einblicke in vielfältige Aspekte, die das Bauen mit dem Bestand sowohl im urbanen als auch im ländlichen Kontext beeinflussen. Eine ausgewählte Bestandsaufnahme Frankfurter Bauwerke eröffnet zudem Perspektiven und Fragestellungen unter Einbezug von Nutzer*innen und Bewohner*innen. Damit wird ein umfangreicher Pool an Nutzungen, Transformationen und Revitalisierungen präsentiert.

Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand, Ausstellung, Kurator*innen: Jonas Malzahn, Mathias Schnell und Katharina Boettger, Ort: DAM im Danzig am Platz, Adresse: Henschelstraße 18, bis 15.01.2023,
Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 12 - 18 Uhr,
Mi. 12 - 19 Uhr,

Sa.+ So. 11 - 18 Uhr,
Mo. Geschlossen,
Eintritt: 5 (3) Euro, weitere Infos hier


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