 |
| 02.12.2022 |
 |
|
|
Danke

Wir, das Team der Ausgehtipps, hatten letzte Woche eine super schöne Weihnachtsfeier, die wir dieses Jahr im Grössenwahn gefeiert haben.
Natürlich gab es auch Geschenke. Diesmal bekam jede:r von uns einen Druck von der Frankfurter Künstlerin Moni Port, deren Arbeiten wir alle sehr lieben. Uwe bekam "Maradonna"; Petra "Die lesende Frau", Andrea "Prince", Erik "Love is in the air", Martin die "Hagebutten" und ich den "grünen Dackel".
Vielen Dank an alle Ausgehtippsleser:innen, die den Abend mit ihrem monatlichen Oblus finanziert haben. Und ein weiteres Dankeschön für das viele Lob und das konstruktive Feedback, das wir von euch bekommen haben. Wir werden uns nochmal zusammensetzen und schauen, wie wir was umsetzen können.
Wer noch kein Feedback gegeben hat, ob euch die Ausgehtipps gefallen und was ihr vielleicht gerne anders hättet, kann das noch gerne machen. Am liebsten an: ausgehtipps@cappelluti.net.
So, jetzt muss ich aber schnell los.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an meine großartigen Co-Autor:innen: Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Petra Manahl und Martin Grün und Erik Düwel für den technischen Support.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen
|
FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
|
ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
2 x 2 Gästelistenplätze für FLUID NITE - Club night featuring Artists within the LGBTQIA+ sphere am 09. Dezember im Zoom. Gewinnfrage: Welche Rückennummer trug Johann Cruyff (siehe GEROLLTES)
|
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
2 x 2 Karten für "Christmas all over the world" - Weihnachtskonzert für alle am Donnerstag, 15. Dezember, 19 Uhr, Alte Oper Frankfurt. Gewinnfrage: Wieviele Fotograf:innen stellen am Dienstag im saasfee aus?
2 x 2 Karten für Quick & Classy: "Harfe meets Nussknacker" am Freitag, 16. Dezember, 19 Uhr, hr-Sendesaal. Gewinnfrage: Wann findet das Weihnachtslieder Rudelsingen in Alt Sachsenhausen statt?
|
Antworten bitte an daniela@cappelluti.net (Daniela macht die Verlosung)
2 x 2 Tickets für die ausverkaufte Soulfood Dance Night mit der Liveband "Osaka Monaurail" heute Abend im English Theatre. Gewinnfrage: Nenne uns zwei von Uwes Kulturhighlights des Jahres 2022. Bitte antwortet bis 18:00 Uhr!
|
x-mas-special * ZU GEWINNEN
Der Weihnachts-Countdown läuft. Ihr könnt es nicht erwarten und wollt Euch schon jetzt beschenken lassen? Bitteschön: Für die legendäre – und immer ausverkaufte – „Butterfahrt des Besten“ des Literaturhauses Frankfurt mit der Primus-Linie (jaaa: Mainpanorama inklusive) am Dienstag, 06. Dezember konnten wir 1x2 Tickets für Euch ergattern. Ahoi!
Gewinnfrage: Mit welchem saisongemäßen Heißgetränk könnt Ihr Euch an Bord noch das scheußlichte Buch schöntrinken?
Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen bitte im Text per E-Mail an Petra.
©Foto: Primus-Linie
|
GEROLLTES über Rückennummern bei Weltmeisterschaften

(Uwe)
LÄNGSTER BEITRAG ALLER ZEITEN
Bei Turnieren von Nationalmannschaften, also bei Welt- und Europameisterschaften, war/ist es während des jeweiligen Wettbewerbs so, dass Spieler feste Rückennummer trugen/tragen. Franz Beckenbauer spielte beispielsweise bei der WM 1974 in Deutschland alle Spiele mit der 5 und Lothar Matthäus trug bei allen WM-Spielen 1990 die 10. Beckenbauer trug „seine“ 5 aber nicht bei allen seinen drei WM-Turnieren! Seine erste WM bestritt 1966 er als blutjunges Ausnahmetalent mit der 4 , die trug er auch bei der WM 1970 in Mexico, weil bei beiden Turnieren die Hamburger Legende Willi Schulz die 5 trug. Auch Matthäus trug nicht immer die 10. Bei seinem ersten Turnier in Spanien 1982 trug er die 18 (und spielte nicht), 1986 in Mexico hatte er die 8, dann bei zwei Turnieren die 10 (1990 in Italien und 1994 in den USA) und 1998 bei seiner letzten WM (in Frankreich) wieder die 8, weil ihm die 10 mittlerweile Thomas Häßler abgenommen hatte, der vorher bei zwei Turnieren wiederum die 8 trug. Matthäus war zwischenzeitlich aus der Nationalmannschaft zurückgetreten und erwies sich und seinem Team mit seiner Rückkehr einen „Bärendienst“. Ein Bärendienst ist etwas, das eigentlich gut gemeint, am Ende aber keine wirkliche Hilfe, eher das Gegenteil, war. Ursprung hat der Begriff in einer Fabel von Fontaine, wo ein Bär eine Fliege mit einem Stein verjagen will, die auf dem Gesicht eines (menschlichen) Freundes sitzt und ihn damit erschlägt.
Zurück zum Thema Rückennummer: Nicht jeder Spieler kommt als Star zu seiner ersten WM und muss auf eine andere Nummer ausweichen, weil ein anderer, in der Regel älterer Spieler ein Anrecht auf diese Nummer hat. So musste Beckenbauer wie beschrieben wegen Willi Schulz auf einige Jahre auf die 5 warten, andere Spieler wichen auf andere Nummern aus und machten so „eigene“ Nummern groß. Wie beispielsweise Gerd Müller, der Uwe Seeler bei der WM 1970 zwar die Mittelstürmerposition wegnahm, aber nicht dessen Rückennummer 9. Er wich auf die 13 aus und wertete die Bedeutung dieser Nummer erheblich auf. Selbst als Seeler zurücktrat behielt er die 13, so spielte Jürgen Grabowski, wahrlich kein Mittelstürmer, die WM 1974 mit dieser Nummer. Die 9 trug danach wenigstens noch Horst Hrubesch und Rudi Völler, die jeweils besten deutschen Mittelstürmer ihrer Zeit, seit einigen Jahrzehnten trägt die aber immer wieder ein anderer, eher allenfalls durchschnittlicher Spieler (seit 2002: Jancker, Hanke, Kießling, Schürrle, Werner und nun Füllkrug). Die durch Gerd Müller geadelte 13 trugen mit Michael Ballack und Thomas Müller in den letzten sechs Turnieren dagegen Spieler, die man den überwiegenden Teil ihrer Karriere aber in durchaus in die Kategorie Weltklasse einordnen kann, zwar waren sie nie so „Outstanding“ wie Gerd Müller, aber würdige Repräsentanten. Eine weitere große deutsche Nummer ist die 18. Die wählte Jürgen Klinsmann, weil Völler als Sturmführer die 9 bei der WM 1990 blockierte. Danach fiel deren Wert wieder etwas ab, Böhme im Jahr 2002 und Borowski 2006 hatten nicht annähernd den Wert Klinsmanns. Danach trugen sie mit Toni Kroos (2010 & 2014) und Josua Kimmich (2018) hochtalentierte Spieler, genauso wie es Matthäus 1982 tat. Kroos und Kimmich wechselten später (wie früher Matthäus) zu der Nummer, die sie auch im Verein tragen.
Auch große Spieler anderer Länder, wie Christiano Ronaldo, trugen ihre legendäre Nummer nicht beim ersten Turnier. Ronaldo debütierte 2006 bei der WM in Deutschland und trug dort die 17, weil die 7 für Luis Figo reserviert war. 2006 war auch die erste WM von Lionel Messi. Er war damals 19 und wählte diese Rückennummer, weil die 10 von Juan Roman Riquelme getragen wurde, anders als Figo heute ein etwas vergessener Spieler. Die 10 übernahm Messi dann bei der WM 2010 in Südafrika und trägt sie bis heute, wie C. Ronaldo seine 7. Neymar, die 10 Brasiliens, spielte 2010 nicht mit, obwohl mehrere tausend Brasilianer, angeführt von Pele und Romario, den sturen Dunga durch eine Unterschriftensammlung aufforderten, ihn mitzunehmen. Es wäre seine erste WM gewesen. Seit 2014 trägt er nun die Nummer tatsächlich, die vor ihm Pele oder Zico trugen. Ich mag ihn nicht, offensichtlich hat er in seinem Nationalteam und seinem Club, Paris Saint Germain einen hohen Stellenwert. Die 10 trägt dort er und nicht Messi (trägt bei „PSG“ die 30) oder Kylian Mbappe, der bei „PSG“ die 7 trägt, im Nationalteam Frankreichs aber die 10, ein Stürmer ist. Eigentlich ist doch die 10 die Nummer des zentralen Mittelfeldspielers ist. Was hatte Mbappe hier für Vorgänger: Michel Platini und Zinedine Zidane, das ist höchstes Niveau. In England tragen echte Mittelstürmer seltsamerweise auch oft die 10, Harry Kane tut es im Verein, früher trugen sie im Nationalteam unter anderem Gary Lineker oder Teddy Sheringham.
Die 14 trug Johan Cruyff, sie hat sich trotz Cruyffs unbestrittener Größe im Weltfußball nicht als große Nummer durchsetzen können, selbst bei seinen Holländern, trägt sie ein für niederländische Verhältnisse eher limitierter Mittelfeldspieler Klaaßen. Thierry Henry trug sie während seiner großen Zeit bei Arsenal, obwohl er in der französischen Nationalmannschaft die 12 trug. Die 12 trug auch Wofgang Overath bei seinen drei Weltmeisterschaften, weil sie 1966 frei war. Nach seinem Karriereende sie „Katsche“ Schwarzenbeck bei der WM 1978 in Argentinien, obwohl er 1974 mit der 4 Weltmeister wurde, die er auch im Verein trug. Schwarzenbeck wurde vor der WM 1978 von Bundestrainer Helmut Schön ins Nationalteam zurückzuholen. „Katsche“ Schwarzenbecks Auftritt, der des „Putzers ohne Kaiser“ (Spiegel) war auch ein Bärendienst. Schön hätte besser Beckenbauer zurückgeholt, der aus steuerlichen Gründen in die USA zu Cosmos New York in eine Operettenliga gewechselt war. DFB-Präsident Neuberger sagte damals „den Beckenbauer brauchen wir nicht“, Italiens Nationaltrainer Bearzot retournierte „den Beckenbauer hätte ich selbst mitgenommen, wenn der drei Monate auf Grönland Fische gefangen hätte“. Seitdem ist die 12 eine recht tote Nummer im Nationalteam und wird nur noch von Torhütern getragen, die in der Regel nicht zum Einsatz kommen. Uli Stein wurde mit der Nummer 1986 von Beckenbauer früher nach Hause geschickt, heute trägt sie der weit weniger exzentrische Kevin Trapp. Ach, herrje, eine kleine Ergänzung: Zehn Jahre nachdem der alte Klopper Katsche Schwarzenbeck die 12 in Argentinien trug, erzielte der holländische Weltklasse Stürmer Marco van Basten mit der Nummer eins der schönsten Tore in der Fussballgeschichte, den Treffer im EM-Endspiel 1988. aber wir konzentrieren uns in diesem Beitrag aber auf Weltmeisterschaften.
Wer trägt denn die Rückennummer seines Vaters bei einer / dieser WM? Spontan fallen mit hier als mögliche Kandidaten Dänemarks Schmeichel, Ayew aus Ghana und der US-Amerikaner Weah ein. Bei Schmeichel stimmt es zumindest, nach zwei gescheiterten Anläufen, spielte Vater Peter Schmeichel die WM 1998. Sein Sohn Kaspar nahm an der WM 2018 teil und steht auch bei dieser WM im dänischen Tor. Ayews, der bei der WM die Nummer 10 seines Vaters trägt, spielt bei dieser WM für Ghana, Vater Abédi Pelé, der Dritte bei der Wahl zu Afrikas Spieler des Jahrhunderts, qualifizierte sich allerdings mit seinem Land nie. Auch Afrikas Fußballer des Jahrhunderts, Liberias aktueller Präsident George Weah, einst Spieler beim AC Milan, war nie bei einer WM. Sein Sohn ist in Katar dabei, obwohl Liberia nicht qualifiziert ist. Weahs Sohn spielt nämlich für die USA und trägt dort die 21, die trug sein Vater aber nie. Jetzt reicht es;-)
|
Anonyme Kunst - Bis Weihnachten im Montez

(Martin)
Kunstverein Familie Montez/DIGITAL KUNST-Aktion!
Es steht Weihnachten vor der Tür. Mit einer Aktion wird der Kunstverein Familie Montez vom 23.11. bis zum 24.12.2022 seine Ressourcen nutzen, um Kunst zeitgenössisch zu zelebrieren.
Digital, im Ergebnis auch analog, mit Geheimnissen, Rätseln und natürlich Spannung – für Künstler und Kunstinteressierte gleichermaßen. Der Hauptgedanke der Aktion ist, Künstler*innen eine Marktplattform zu eröffnen, auf der sie nicht nur auf sich und ihre Arbeiten aufmerksam machen, sondern auch unkompliziert ein Werk für 350,00 € verkaufen können.
Die Kunstwerke der mitmachenden Künstler werden digital auf der Webseite www.artworks.kvfm.de mit Angaben der Materialien sowie der Größe des Werkes präsentiert (großformatig und kleinformatig).
Ein Künstler, ein Werk. Name des/der Künstler*in und Titels des Werkes bleiben bis zum Abschluss der Aktion (24.12.22) anonym. Der vollständige Kaufpreis – im Falle eines Verkaufs – geht an die/den jeweilige/n Künstler*in.
Am 23.11.2022 wird es eine digitale Präsentation der eingereichten Arbeiten im Kunstverein geben, zu welcher alle Künstler – ob mitwirkend oder nicht – eingeladen sind, präsent zu sein. Am 23.12. sowie final am 24.12.2022 findet eine Finissage im Kunstverein Familie Montez statt.
Die eingereichten Arbeiten werden alle für den einheitlichen Preis von 350,00 € angeboten.
Die digitale Präsentation der Arbeiten beinhaltet die Funktion für Kaufinteressenten, sich das Bild gegen eine Gebühr von 50,00 € reservieren zu lassen. Im Fall des späteren Kaufs wird diese Reservierungsgebühr mit dem Kaufpreis verrechnet. Bei einer Reservierung gibt der Kaufinteressent seine Kontaktdaten an.
Die Abwicklung der Transaktion „Bild gegen Geld“ findet im Kunstverein Familie Montez am 23.12. sowie am 24.12.2022 persönlich zwischen Künstler und Kaufinteressent statt. Wenn einer von beiden nicht kann, verständigen sie sich auf eine andere Art der Übergabe. Am 24.12.22 werden ebenfalls die Namen der teilnehmenden Künstler mit
Anonyme Kunst - Bis Weihnachten im Montez
Kunstverein Familie Montez/DIGITAL
Foto: © Rainer Raczinski
|
Vorfreude auf: Theater der Welt 2023 Kauft Gutscheine!

(Martin)
Es ist noch etwas hin und vor dem nächsten Sommer liegt der Winter und das Frühjahr – aber - gute Aussichten sind doch was! Und theatralisch gesehen haben wir Mega-Aussichten auf Sensationen in 2023: Das internationale Festival ‚Theater der Welt‘ spielt sich in Frankfurt und Umgebung ab – Vorfreude ist angesagt!
Für noch mehr Theater unterm Weihnachtsbaum gibt es ab sofort die Festivalgutscheine für »Theater der Welt«. Das bedeutende internationale Theaterfestival findet vom 29. Juni bis 16. Juli 2023 in Frankfurt und Offenbach statt.
Die Sommer-Sensation 2023 für alle!
Präsentiert werden im Schauspiel Frankfurt, dem Künstler*innenhaus Mousonturm, dem Museum Angewandte Kunst sowie an weiteren besonderen Spielorten in der Region herausragende internationale Gastspiele und Premieren aus den Bereichen Theater, Tanz und Performance.
Darüber hinaus laden zahlreiche Musikevents, flirrende Partys, partizipative Projekte, innovative VR-und AR Erlebnisse zum Eintauchen in 18 einzigartige Festivaltage ein.
Jetzt schenken und schenken lassen, was man nicht versäumen sollte. Ein Geschenk mit Vorfreude-Garantie und Summer-Feeling!
Mehr zu »Theater der Welt 2023-Frankfurt-Offenbach und den Festivalgutscheinen unter theaterderwelt.de
Foto: © theaterderwelt.de
|
Freitag 2. Dezember: Soulfood Dance Night + "Osaka Monaurail" live

(Daniela)
Die Spulfood Partys sind immer sehr sehr gut. Kein Wunder, dass die heutige Party seit Wochen ausverkauft ist. Man kann aber später noch dazustoßen oder oben Tickets gewinnen!
Robert schreibt:
Liebe Soulfood Freunde, die Soulfood Dance Night mit der Liveshow ist seit heute ausverkauft. Wir sind überwältigt von eurem grossen Interesse. Nach der Liveshow geht es natürlich noch im Partymodus weiter. Wer Lust hat, kann gegen ca. 0.30 Uhr bei 5€ Eintritt dazustossen und die Sounds von Mr. Brown und DJ Sportwagen geniessen.
Ab und zu verwöhnen wir unser Publikum mit internationalen Liveacts der Spitzenklasse. Wie diesen Dezember. Neben den Resident DJs Mr. Brown und DJ Sportwagen wird es eine komplette Live Show von Japan's heissester Funk Band "Osaka Monaurail" geben. Diese Kombination gab es schon 2 mal in den letzten 10 Jahren. Nach vielen, vielen Wiederholungswünschen ist es in Kürze wieder soweit. Osaka Monaurail spielt seit genau 30 Jahren auf unzähligen internationalen Bühnen und begeistert überall das Publikum. Die Band rund um Frontmann Ryo Nakata wiederbelebt den 60s und 70s Funk im James Brown Sound und reißt das Publikum immer mit.English Theatre, Gallusanlage 7, barrierefreier Zugang, Beginn 22:00 Uhr
|
Freitag, 02. und Samstag, 03. Dezember: hip piece / Verena Billinger & Sebastian Schulz

(Martin)
Tanz!
Rhythmen, die die Hüften in Bewegung versetzen und die Hintern wackeln und zittern lassen: Shake your booty! „hip piece“, das neue Stück des Choreograf*innen-Duos Verena Billinger und Sebastian Schulz ist der Körpermitte gewidmet, dem Zentrum der Begierde und der Lust, dem Motor des Tanzes. Und verortet sich damit mitten in den aktuellen kulturellen Auseinandersetzungen um Aneignungen und Besitzansprüche, Erotisierung und Exotisierung, Sexualitäten und Geschlechtlichkeit, Identitätspolitiken und Universalismus.
Auf der Bühne: eine Gruppe von Tänzer*innen verschiedener Herkunft und tänzerischer Ausbildung, die sich von Expert*innen für Afro Dance, Afro House, sogenanntem orientalischen Tanz oder Bauchtanz, Dancehall, verschiedenen Hip-Hop-Stilen (Popping, Locking u.a.), Salsa und Twerking in die Kunst des Hüftschwungs haben einweihen lassen. Sie präsentieren ihren Zugang zu den neu gelernten Bewegungen – mal nüchtern, analytisch und verletzlich, mal spielerisch und ausgelassen. Dabei erforschen sie den Tanz als Möglichkeit, sich von Zuschreibungen freizumachen und mehr und anderes zu werden, als sie auf den ersten Blick sind.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/hip-piece/ Donnerstag, 1. – Samstag, 3. Dezember um jeweils 20.00h Mousonturm/Saal / Solidarisches Preissystem
Foto: © Florian Krauß
|
Freitag 2. + Samstag 3. Dezember: Kleiner Weihnachtsmarkt Frankfurt
(Daniela)
Am Wochenende ist es soweit. Am Freitag den 2. und am Samstag den 3. Dezember findet nach 2 Jahren pandemiebedingter Pause der kleinste Weihnachtsmarkt Frankfurts wieder statt.
Der aus genau einem Stand bestehende Weihnachtsmarkt, den die Mitglieder des genossenschaftlichen Wohnens „Schnelle Kelle“ auf dem Frankfurter Naxos-Gelände veranstalten, ist fraglos einer der sympathischsten der ganzen Stadt. Dabei ist das Angebot vergleichsweise bescheiden. Trotzdem gibt es an den bloß zwei Tagen doch alles, was das allmählich sentimental werdende Herz begehrt. Einen Christbaum zum Beispiel, Glühwein, Kinderpunsch und heißen Apfelwein. Waffeln, Kuchen und Würstchen und am Freitagnachmittag gibt es für die Kinder das schon traditionelle Weihnachtsliedersingen.
Am 2. und 3.12. jeweils von 16 bis 22 Uhr auf dem Naxosgelände Frankfurt, Waldschmidtstraße 25
|
Freitag, 02 und Samstag, 03. Dezember: Frankfurt Art Experience-Walks

(Petra)
Alle, die es – wie ich – im September nicht geschafft hat, schon zum Saisonstart der Frankfurter Galerien die tollen Stadtteil-Walks mitzumachen, haben jetzt noch mal die Möglichkeit, noch unentdeckte Ecken der Stadt und Insiderstorys und natürlich eindrucksstarke Kunst mitzunehmen. Denn mit der Adventszeit bietet The Frankfurt Art Experience eine Dezemberausgabe der beliebten Kunstrundgänge an. In vier Art-Walks wird eine Auswahl voninsgesamt 12 Galerien im Ostend, Sachsenhausen, Innenstadt, Bahnhofsviertel und Westend geboten. Taucht – vielleicht zum Ausgleich für den Vorweihnachtsstress – ein in die Frankfurter Galerienszene, entdeckt zeitgenössische Malerei, Fotografie oder Skulptur und trefft auf Frankfurter Galeristinnen und Galeristen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kunstinteressierte. Zum ersten Mal gibt es dazu jetzt auch Feierabendtermine – und Führungen in englischer Sprache.
The Frankfurt Art Experience-Walks, Orte: insgesamt vier Walks mit 12 Galerien in den Stadtteilen Ostend, Sachsenhausen, Innenstadt, Westend, Teilnahme: 15 Euro, Uhrzeiten, Treffpunkte, Galerien und Tickets findet Ihr hier.
|
Freitag, 02. + Samstag, 03. Dezember und Donnerstag, 08. - Samstag, 10. Dezember: Design-Möbel und Vintage-Kleidung Massif Central Arts
(Petra)
Das Massif Central ist ja seit einiger Zeit schon mit Massif Central Arts in der Schillerstraße – und hier werde ich auf jeden Fall mal vorbeischauen. Mitten im Strukturwandel der Innenstadt hat sich Florian mit Team hier temporär in einem früheren Ladengeschäft eingerichtet. Das machen gerade so Einige in der City, so dass sich ein Schaufensterbummel meiner Meinung nach mal wieder lohnen könnte. An den kommenden beiden Wochenenden gibt es jedenfalls in der Schillerstraße designige Möbel und Vintage-Kleidung zu kaufen – vielleicht als Weihnachtsgeschenk oder Geschenk für Euch selbst.
Pop-up Design Furniture & Vintage Clothing, Ort: Massif Central Arts, Adresse: Schillerstraße 16, Öffnungszeiten: 02. und 03. Dezember, 08. bis 10. Dezember, donnerstags und freitags 12 - 19 Uhr, samstags 11 - 19 Uhr, Eintritt: frei
|
Freitag, 02. - Donnerstag 22.12.: Weihnachtsmarkt in Alt-Sachsenhausen
(Daniela)
Vom 02.12. bis 22.12. findet nun bereits zum 6. Mal der Alt-Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt auf dem Paradiesplatz statt.
Rund 10 Stände werden den malerischen Platz im Herzen Alt-Sachsenhausens knapp 3 Wochen lang täglich von 16:00 bis 23:00 Uhr beleben.
Highlights des Weihnachtsmarktes sind sicher die riesige Bembel-Krippe, der elektronische Tannenbaum, die Lebndtierkrippe und das nostalgische Kinder Karussell.
Die Initiatoren des Weihnachtsmarktes sind engagierte Mitglieder von AltSaxNeu, der Initiative für Alt-Sachsenhausen: Gastronom Jürgen Vieth und der Sachsenhäuser Bub Uli Schlepper, der bereits den Weihnachtsmarkt am Goetheturm aus der Taufe hob.
Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt mit dem Flair des Viertels. Paradiesisch eben. Specials: Di 16-19 Uhr Kindertag, Karussell und Kinderpunsch je 1,50 Euro Do Stundententag, Glühwein 2 Euro (für Studenten) 18.12. 18 Uhr - Weihnachtslieder Rudelsingen für einen guten Zweck
|
Freitag, 02. (Premiere) bis Sonntag, 04. Dezember: All the time von Hella Lux

(Martin)
Video-Audio-Walk - Unterwegs in Bornheim … Was wäre, wenn wir Zeitreisen könnten? - ALL THE TIME öffnet das Fenster in die endlosen Dimensionen von Zeit und beleuchtet dabei den urbanen Raum.
Mit einem Smartphone ausgestattet bewegen sich Zuschauer*innen auf einer Route durch den Frankfurter Stadtteil Bornheim. Der kleine Bildschirm vor ihnen wird zum Ausblick in andere Zeitebenen, ein Sprungbrett in Vergangenheit und Zukunft. Was war an diesem Ort vor 50 Jahren oder vor 100 Jahren? Was wird in 3000 Jahren hier noch stehen?
ALL THE TIME stellt Fragen nach historischen, politischen und ökologischen Veränderungen und ermöglicht eine theatrale Auseinandersetzung mit allen Zustandsformen von Zeit: Vergangenheit, Jetzt und Bald, Zukunftsvisionen, verschwommen und klar, dystopisch wie hoffnungsvoll.
Erarbeitet wird der Video-Audio-Walk mit nationalen und internationalen Teilnehmer*innen in digitalen Seminaren sowie mit assoziierten Künstler*innen des HELLA LUX Netzwerks.
Hier gehts zum Reservieren: https://studionaxos.de/programm/ Freitag, 2. Dezember (Premiere) um 18.00h, Samstag, 3. Dezember und Sonntag, 4. Dezember um jeweils 16.00h und 18.00h Studio Naxos in der Naxos-Halle Foto: © Hella Lux
|
Freitag, 02. (Rodgau), Dienstag, 06. (Eschborn), Sonntag, 11. Dezember (Hanau) Der Graf von Monte Christo

(Martin)
Schauspiel von Sarah Silbermann nach dem Roman von Alexandre Dumas Theaterlust – Tournee-/Gastspieltheater
Mein erster Kontakt mit ‚Der Graf von Monte Christo‘ fand im elterlichen Wohnzimmer in schwarz-weiß statt. Die Einsicht, dass dem Film eine Erzählung zu Grunde liegt, fand erst später statt. Und jetzt lese ich, dass in der Verfilmung Tony Curtis und Richard Chamberlain mitgespielt haben…
Jetzt wird ‚Der Graf von Monte Christo‘ auf der Theaterbühne gespielt. Die Theaterkompanie ‚Theaterlust‘ ist auf Tournee in der Umgebung und für die eigene ‚Theaterlust‘ lohnt es, sich auf den Weg zu machen: nach Rodgau (2.12.), nach Eschborn (6.12.) oder nach Hanau (am 11.12.)!
„Das Ensemble „Theaterlust“ macht seinem Namen alle Ehre … Am Ende der Vorstellung erhoben sich die Besucher mit anhaltendem Beifall und zahlreichen Bravorufen zu Ehren der „Theaterlust“ von ihren Plätzen.. Diese Version „2.0“ war ein voller Erfolg.“ (Neue Presse, Kronach)
„Großer, verdienter Beifall.“ (Nürtinger Zeitung)
„Alexandre Dumas zwischen 1844 und 1846 als Fortsetzungsroman für die Zeitschrift „Le Journal des débats“ erschienene Geschichte des Seefahrers Edmond Dantès, der später als Graf von Monte Christo zum Racheengel in eigener Sache wird, erzielt bis heute weltweit ungeahnte Erfolge. Sogar der Name einer der berühmtesten kubanischen Zigarrenmarken geht auf Dumas literarische Großtat zurück: Den Tabakblättern rollenden Arbeiterinnen und Arbeitern wurde während der Arbeit vorgelesen und „Der Graf von Monte Christo“ war eine der beliebtesten Geschichten. Vermutlich hat es auch daran gelegen haben, dass sich ein einzelner im nachnapoleonischen Frankreich der 1830er Jahre aus seiner persönlichen Hölle befreit und gegen das ihm angetane, himmelschreiende Unrecht zu Felde zieht. Der als geheimnisvoll- mondäner, mit scheinbar unendlichem Reichtum ausgestatteter Graf von Monte Christo nach Frankreich zurückkehrende Edmond, trifft auf eine bigott-libidinöse, selbstbereichernde Upper Class, die er mit brillant-bösartiger Intelligenz verführt, narrt und schließlich in den Abgrund stürzt
Vielfach verfilmt und bereits als großes Musical umgesetzt, hat man diese Geschichte als Schauspiel auf der Theaterbühne bisher kaum gesehen. Schon gar nicht als Gastspiel auf Theatertournee. Dumas behandelt in seinem Roman große Themen, die uns heute genauso angehen wie damals: Repression und Willkür, Kritik an der Überfluss-Gesellschaft und die Mechanismen kollektiver Verdrängung…“
Tickets für den 2. Dezember (Rodgau) gibt’s hier Tickets für den 6. Dezember (Eschborn) gibt’s hier Tickets für den 11. Dezember (Hanau) gibt’s hier
Freitag, 2. Dezember um 20.00h im Bürgerhaus Nieder-Roden, Dienstag, 6. Dezember um 20.00h in der Stadthalle Eschborn und Sonntag, 11. Dezember um 18.00h im Congress Park Hanau
Foto: © Hermann Posch
|
Freitag, 2. Dezember: Of/ Superladen
(Andrea)
Gestern hat in der Frankfurter Straße die temporäre Galerie "Superladen" rechtzeitig vor Weihnachten (wieder-) aufgemacht, dieses Jahr bespielen Offenbacher Künstlerinnen und Künstler die ehemalige "Orsay"-Fläche in der Nummer 17. Damit haben wir zwei ziemlich tolle Adressen in unmittelbarer Nähe, schräg gegenüber ist nämlich "Diamant". Im Superladen gibt es Kunst von rund 30 Kreativen zum guten Preis: Felizithas Arndt, Caroline Bachmann, Anna Belz, Alicja Biegaj, Christine Brunella, Petra Buschkämper, Georg Doerr, Maike Dorn, Michaela Haas, Anja Hantelmann, Katharina Hantke, Karin Herbsthofer, Timm Herok, Wolfgang Höher, Heide Khatschaturian, Katrin Köster, Renata Kos, Mira Laaf, Brigitte Nötzel, Gabriele Nold, Pelusa Petzel, Luis Ramirez, Ulrike Rothamel, Uta Schneider, René Spalek, Georgia Wilhelm, Alice Wallenberg. Die Ausstellung ist täglich vom 2. bis 24. Dezember 2022 von 12 bis 19 Uhr geöffnet.
Superladen, Frankfurter Straße 17, Offenbach
|
Freitag, 2. Dezember: Of/ Diamant III Opening
(Andrea)
Toll ist, dass man von dort direkt ins Diamant rübergehen kann, da wird heute die dritte Ausstellung eröffnet, 19 h, 20 h gibt es ein von und mit DJ Set Mski. Drumherum Kunst von BJÖRN SEGSCHNEIDER, DANIEL VON HÖSSLE, DORIAN WINKLER, JULIEN HÜBSCH, KONSTANTIN KIPFMÜLLER, LENARD LÜDEMANN Wallpaper Gallery: Bobby Beck, Brassai, Daniel Buren, Gérard Zlotykamien, Jon Naar, Keith Haring, Lady Pink, Martha Cooper, Richard Hambleton, Samo, Vektor Gruppe West, Walker Evans DO!
DIAMANT OFFENBACH! / Museum Of Urban Culture! / Frankfurter Straße 8 / OF
|
Freitag, 02. bis 04. Dezember: HERZBERG FESTIVAL UNTER'M DACH
(Uwe)
Das Herzberg-Festival ist überregional als DAS Open Air-Hippie-Festival bekannt, das jährlich im idyllischen osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg stattfindet. Ende Juli 2023 treffen sich die rund 12.000 Hippies das nächste Mal im Freien. Wer so lange nicht warten will, besucht Anfang Dezember im idyllischen Rüsselsheim das Herzberg Festival unter´m Dach. Es spielen insgesamt neun Acts, jeden Abend drei, unter anderem die Bröselmaschine oder Suzan Köcher´s Supraphon. Super Namen, sicher machen sie auch gute Musik.
Rüsselsheim, Das Rind Tagesticket: VVK 25 Euro zzgl. Gebühren, 3-Tage-Festival-Ticket: 65 Euro inkl. Gebühren, AK Tagesticket: 30 Euro Einlass jeweils 18 Uhr, Beginn 19 Uhr
Bild: Herzberg-Festival
|
x-mas-special * Frankfurt im Detail: Wandkalender 2023 und mehr

(Petra)
Old school? Egal: Ich mag Wandkalender. Und finde sie als Weihnachtsgeschenk großartig – also sofern es kein liebloses Standardding ist. Deshalb freue ich mich sehr, dass es zum Frankfurt Memory von Silke und Till jetzt auch den passenden Wandkalender 2023 gibt. Ein Exemplar hat es schon bis nach Australien geschafft. Aber auch leere Wände in der Rhein-Main-Region freuen sich bestimmt über die mit liebevollem Stadtexpert*innen-Blick ausgewählten Motive, angesichts derer „Eingeweihte“ reflexartig ins Grübeln darüber kommen, wo das bloß sein könnte. Alle anderen freuen sich einfach: Neben spannenden Detailaufnahmen auf der Vorderseite jedes Monats findet Ihr auf der Rückseite einige unterhaltsame Bemerkungen dazu und einen markierten Ausschnitt aus dem Frankfurter Stadtplan. Ihr könnt also selbst auf Entdeckungstour gehen! Das findet auch die Hessische Kulturstiftung super, die den „Frankfurt im Detail“-Kalender ausgezeichnet hat.
Frankfurt im Detail: Kalender 2023, Preis: 15,99 Euro, zusammen mit anderen schönen Dingen – wie Postkarten, Büchern, dem Frankfurt Memory oder Tee – entweder analog im s´Fachl (Berliner Straße 32) oder online hier
|
Samstag, 03. Dezember: FFM/ The OhOhOhs

(Andrea)
Ich freue mich schon sehr auf den Abend in der Katharinenkirche. The OhohOhs liebe ich ja schon sehr lange und der heutige Abend wird sehr besonders: Das Frankfurter Duo hat sich im letzten Jahr intensiv mit der Musik vergangener Pandemien beschäftigt. Vom Bild „Totentanzes“ während der Pestepidemie im 14. Jahrhundert über die spanische Grippe bis zur Corona-Pandemie laden The OHOHOHS ihre Zuhörer:innen zu einer Reise ein, in der die Musik als verbindendes Element Schicksale von heute und damals vereint. Als Moment kollektiver Krisenbewältigung werden bedeutende musikalische Werke in OHOHOH‘scher Manier bearbeitet und gemeinsam mit namenhaften Musiker:innen auf die Bühne gebracht. Die Spannbreite reicht dabei von Händel über Verdi bis zu Queen. Im Zentrum des Konzertes steht die Welturaufführung ihrer neuesten Komposition „Corona-Sinfonie“. Durch das Programm führt Gregor Praml, der Hintergründe beleuchtet, Komponisten mit ihrem Erleben von Pandemien verknüpft und die Interpreten vorstellt. Mehr Informationen, Repertoirebeschreibung, Videos & Töne: https://www.theohohohs.de/de/pandemia/ Die ausführenden Musiker: THE OHOHOHS machen Beethoven tanzbar, mischen Pop mit Sopran, lassen den Konzertsaal zum Club und den Club zum Konzertsaal mutieren. Von den Untergrund-Kellern und Festivals wie der Fusion trieb es sie weiter in Theater und Clubs und sogar ins ARD-Morgenmagazin. Mit ihrem ganz eigenen Genre KONZERTANTE KLUBMUSIK erreichen sie ein breites Publikum - dies alles mit nur vier Händen und zwei Instrumenten: Piano und Schlagwerk. Die Sopranistin Maja Bader stammt aus Luzern, ist dort am Theater tätig und gibt Solo-Konzerte. Sie wirkte an Aufnahmen von „Sturm und Drang“, des im letzten Jahr erschienenen Debütalbums von THE OHOHOHS mit. Als Streichquintett haben OMNIAstrings schon letztes Jahr beim Record-Release-Konzert der OHOHOHS aufgespielt und waren dieses Jahr gemeinsam mit ihnen auf der Fusion. Für das heutige Konzert erweitert sich das Quintett unter Leitung von Michael Strecker zu einem 14-köpfigen OMNIA-Orchester. Das Manifest der OHOHOHS: https://www.theohohohs.de/de/manifest/ THE OHOHOHS im Porträt: https://youtu.be/CRPAAc9Vy. Eintritt: VVK: 20 €, AK: 25 € (incl. 2 € für das Flüchtlingspaten-Projekt der evangelischen Jugendarbeit) VVK Reservix: https://is.gd/Ej6ziR
Besetzung The OHOHOHS: Klavier, Sampler, Schlagwerk, Orgel Maja Bader (Sopran) OMNIA-Orchester Gregor Praml (Erzähler), 20 Uhr
Katharinenkirche, Hauptwache, Frankfurt
|
Samstag, 03 und Sonntag 04.12.: Film: MUTTER, MUTTER. KIND

(Daniela)
Wir hatten ja bereits zur Premiere auf den Film Mutter Mutter Kind von Annette Ernst hingewiesen und ihn euch sehr ans Herz gelegt, da er uns sehr berührt hat. Aufgrund des großen Erfolgs im Frankfurter Kino läuft der Film nun an den Wochenenden in Orfeos Erben wieder an und im Filmforum Höchst gibt es ein Filmgespräch.
Termine im Orfeos: Samstag, 3.12 um 18 Uhr, Sonntag, 4.12. um 17:30 Uhr
Der Film erzählt ein seltenes Langzeit-Familienporträt (2009 - 2021) über zwei Frauen und ihre drei Söhne und von einem überraschenden Familienuniversum, das im Laufe der Jahre entstanden ist.
Auszug aus den Pressestimmen: „Kinematographische Langzeitbeobachtungen sind ebenso aufwendig wie selten. So wichtig wie diese war lange keine mehr. (…) Dramaturgisch klug montiert, wie der Film überhaupt toll von Anja Lüdcke geschnitten ist, holt Ernst immer dann den nächsten Hammer raus, wenn das Publikum nicht mehr damit rechnet.“ Kino-Zeit.de „ein beeindruckender Film. (…) Bunt, anders und sogar ziemlich komisch, ein gute Laune Film.“ Hessenschau „Herzensprojekt mit Erkenntnisgewinn… so können die Zuschauer in „Mutter Mutter Kind“ gewissermaßen im Zeitraffer auch die riesigen gesellschaftlichen Veränderungen sehen, die sich ereignet haben... wie schwer es in persönlichen Beziehungen dennoch sein kann, verschweigt der Film nicht.“ FAZ „Ein großartiges Plädoyer über das, was Familie ausmacht“ EMMA
Prädikat „Besonders wertvoll“ & 4,5 von 5 Sternen von Kinder-und Jugendjury der FBW, geeignet ab 13 Jahren
|
Sonntag, 04. und Freitag 09. Dezember: Monika Haeger – inside stasi

(Daniela)
Ich kenne einige, die das Stück gesehen haben. Vorallem auch Thomas Moschny, der so viele Theaterstücke schon gesehen hat, ist mega begeistert. Uwe und ich gehen am 9.12. hin. Will jemand mit?
Monika Haeger – inside stasi Ein Doku-Theaterstück, angelegt als Monodrama, das in einem interaktiven Stasi-Museum spielt.
Monika Haeger war Stasi-Agentin – aus Überzeugung. Sie erzählt ihre Geschichte als Spionin in einer Ost-Berliner Frauengruppe. Dabei präsentiert sie sich als Stimme des Guten, deshalb durfte sie sich auch unmoralischer Mittel bedienen. Sie klingt harmlos, aber Betroffene des Stasi-Unrechts entlarven Unmenschliches. Dazu zeigt sich: Auch heute steckt in uns Haeger-Haltung, besonders wenn man glaubt, für etwas Gutes zu handeln.
Die Handlung, die Haegers Monolog zugrunde liegt, ist teils dokumentarisch, teils fiktiv.
Monika Haeger lebte von 1945 bis 2006 und stieg vom Heimkind zu einer wichtigen Mitarbeiterin der Stasi empor, die getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe ausspionierte.
Text, Dramaturgie, Regie: Nicole Heinrich; Schauspiel: Anja Kimmelmann; Sprachaufnahmen: Yvonne Rennert, Nina Hecklau-Denker Foto: Paul Winter
Termine:
Sonntag, 04.12.2022 | 18.00 Uhr, Freitag, 09.12.2022 | 20.00 Uhr
Tickets unter: 0171-4727809 oder www.fab-web.de Aufführungsort: Frankfurter Autoren Theater in der Brotfabrik
|
Sonntag, 4. Dezember: Of/ Man spricht deutsch
(Andrea)
Oha! Ein wilder Ritt durch deutschsprachige Musik der letzten Jahrmillionen. Licht aus. Musik an. 16 Uhr im
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
|
Sonntag, 04. Dezember: Buttons & Tea – Knöpfe und Tee

(Martin)
Ein elektronischer Musikworkshop für alle
Charlotte Simon stellt digitale und analoge elektronische Musikinstrumente von 1975-2020 vor und lädt 65+-Jährige (und jünger) zum Ausprobieren, Musizieren und Programmieren ein.
In einem vierstündigen Workshop wird der Beethoven durch die analoge Klangsynthese gejagt und die Luzie auf der Drummachine (ab)gehen, beim Kaffeeklatsch die Sequenz moduliert und ein buntes Farbspektrum aus den Samples im Kreis geloopt.
Die Entwicklung der elektronischen Musikproduktion hat seit dem ersten elektronischen Film-Soundtrack zu „Alarm im Weltall“ (1956) von Louis & Bebe Barron rasant, kurvenreich und vor allem unterhaltsam produziert und veröffentlicht, Charlotte wird darüber einen Überblick geben.
Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Teilnahme bitte bis zum 03.12.2022 per Mail an ekoenigshofen@gmx.de anmelden.
Der Workshop findet im Rahmen der Performance Die Vielhundertjährigen statt. Sonntag, 4. Dezember von 14.00 – 18.00h im Künstlerhaus Mousonturm
Foto: © Neven Allgeier
|
Das Beste in 2022

(Uwe)
Sind wir mal ehrlich. Das Jahr 2022 war nix, auch wenn Covid immer mehr aus der Presse und dem Leben verschwand. Andere große Themen schoben sich davor, die nicht wirklich besser waren: Krieg, Inflation, explodierende Energiepreise und so weiter. Die Themen betreffen alle, Krankheit und Tod sind bei der einen und dem anderen mehr oder weniger präsent. Alles hatte ich und ich schlug mir zudem bei einem sinnlosen Sturz vom stehenden Fahrrad drei Zähne ab und brach mir kürzlich beim Kicken den großen Zeh (oder brach ihn an, was eher wahrscheinlich ist). Es gab aber auch wahnsinnig schöne Momente, wie die Urlaube in Wien, im Elsass und in Israel und Begegnungen mit vielen tollen Menschen, trotzdem habe ich größere Hoffnungen in 2023. Was waren meine kulturellen Highlights in 2022? - Das Konzert von Bilderbuch beim Knyphausen Festival in Eltville-Erbach
- Das Lied Add Me Up von Aqualung
- Ein Nachmittag / Abend beim Festival der Bezirke, dem Stadtteilfest „Wir sind Wien“ mit Felix Kramer und Martin Spengler & die foischn Wiener
- Der Filmklassiker Ladykillers an einem Sommerabend im Hafenpark Offenbach
- Erste Premiere im Schauspiel (Onkel Wanja), wegen der Einführung, dem Stück und dem ganzen schönen Zirkus drumherum.
- Das Lied „Pech und Schwefel“ von Fortuna Ehrenfeld
- Das Buch „Der Tiger auf deiner Schulter“ von Günter Ohnemus. Ist schon älter, bekam ich aber dieses Jahr erst geschenkt.
- Das Konzert von Brian Fallon, das erste größere Konzert nach der Corona-Pause in der Batschkapp
- Die beiden wöchentlichen Folgen vom Podcast Fest & Flauschig
- Die Serie „The White Lotus“. Habe ich noch nicht geschaut, tue ich aber noch, weil Daniel mir diese Serie sehr ans Herz gelegt hat.
|
Sonntag 04. Dezember: Advents Shopping im Nizza

(Daniela)
Kiki und Steffi organisieren: "Advents Shopping im Nizza". Da ich beide kenne, will ich da unbedingt hin, das wird bestimmt sehr sehr nett! Sie schreiben: Mädels, am 4.12. besteht die Möglichkeit, unter Alkoholeinfluss und in netter Gesellschaft, im Hotel Nizza einen Stand mit ausrangierten (aber tollen ollen) Klamotten zu buchen. Das wollten wir doch schon immer mal machen.
Wenn ihr einen Stand haben möchtet, schreibt bitte eine kurze Nachricht oder meldet euch telefonisch an entweder bei: Steffi +49 176 24098215 oder Kiki +49 163 6586657 und teilt uns bitte mit, ob ihr Tische benötigt oder einen Tapeziertisch (oder vergleichbar) selber mitbringen könnt.Tischgebühr (bei Leihe vom Hotel) 5 Euro - Standgebühr 10 Euro. Der Aufbau ist ist um/ab 12;30 Uhr. Plätze sind limitiert! Einlass ab 14 Uhr. Ende der Veranstaltung zwischen 18 und 19:00 Uhr.
Wir freuen uns auf einen wunderbaren entspannten Nachmittag mit euch.
à tout à l'heure Les deux mesdames Stefanie et Kiki Artwork by Lisa Erwall
|
Montag, 05. Dezember und Dienstag, 06. Dezember: Literarische Butterfahrt auf dem Main

(Petra)
Wegen großer Nachfrage an zwei Abenden. Weihnachten ohne Butterfahrt der Besten ist wie Gabentisch ohne Bücher. Diese Butterfahrt ist keine gewöhnliche Schiffsfahrt auf dem Main, sondern vor allem ein rühmender Jahresrückblick. Voll mit Romanen, Bildbänden, Sachbüchern, Kinderschmökern und anderen literarischen Musthaves. Die TV-Journalistin Julia Westlake vom NDR ist zu Gast bei Alf Mentzer, Hessischer Rundfunk, und Literaturhaus-Chef Hauke Hückstädt. Gemeinsam empfehlen sie in absonderlichen Kategorien das Beste, was ihnen 2022 unter die Lesebrille kam. Dabei treten sie auch gegeneinander an. Denn welche Tipps werden am Büchertisch auf dem Achterdeck das Rennen machen? (Keine Kartenzahlung. Bargeld nicht vergessen!) Stecht mit der MS Nautilus der Primus-Linie und dem Literaturhaus ins Offene. Die Skyline ist unsere Adventsbeleuchtung. Buch ahoi! Die Bordgastronomie bietet passend zur Adventszeit Glühwein sowie weitere Getränke und eine Auswahl von kleinen Gerichten an (nicht im Fahrpreis enthalten).
©Foto: Primus-Linie
Butterfahrt der Besten, Buchempfehlungen für den Gabentisch 2022 an Bord der Primus-Linie, Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt und der Primus-Linie, mit: Julia Westlake, Alf Mentzer und Hauke Hückstädt, Ort: auf dem Main, Boarding: Eiserner Steg / MS Nautilus, Uhrzeit: Boarding 17:45 Uhr, In-See-Stechen: 18:30 Uhr, Tickets: 22 (15) Euro hier
|
Dienstag 6. Dezember: Fotoausstellung im saasfee

(Daniela)
Der BFF, der Bundesverband Freie Fotografen und Filmgestalter, veranstaltet am kommenden Dienstag im Frankfurter saasfee* Pavillon zum Jahresausklang eine letzte Ausstellung mit 21 regional ansässigen Fotografen.
Mit Bildern von: Caspar Arnhold / Thomas Balzer / Uwe Bellhäuser / Katrin Binner / Roland Breitschuh / Markus Hintzen / Jens Ihnken / Axl Jansen / Alexandra Lechner / Michael Meisen / Hans-Georg Merkel / Claus Morgenstern / Florian W. Müller / Per Schorn / Alex Schwander / Gerhilde Skoberne / Tim Thiel / Karsten Thormaehlen / Marc Wuchner / Andreas Zierhut / Angelika Zinzow
Das Ganze soll aber nicht ausschliesslich Ausstellung sein, sondern ein schönes Get-together mit DJ, Glühwein-for-free und interessanten Gästen.
Die Präsentation der gezeigten Arbeiten findet über grosse Beamerprojektionen und verschiedene Monitore statt und ersetzt somit die klassische Bilderhängung.
Beginn der Veranstaltung ist um 18h am 6.12. saasfee* Pavillon, Bleichstrasse 66HH, Frankfurt am Main
|
Dienstag, 06. Dezember: Cari Cari

(Uwe)
„Internationale Medien bezeichnen das Duo abwechselnd als “The Lovechild Of The Kills and The XX” (IndieShuffle, US) "with a pinch of Morricone"(FM4, AUT) oder die nächsten “Cat Power" (BestBefore, AUS). Bei unzähligen Auftritten von Australien bis Portugal und auf renommierten Festivals, wie Eurosonic Noorderlsag (NL), The Great Escape (UK), Linecheck Milano (ITA) übertraf Cari Cari wieder und wieder die Erwartungen aller Teilnehmer und wurde auch in Österreich am Waves Vienna Festival von einer internationalen Expertenjury zur besten Newcomer-Band des Landes gekürt (XA-Award).“
Der letzte Satz er Presseinfo beantwortet die Frage, von wo das Indie-Rock-Duo, bestehend aus Schlagzeugerin und Sängerin Stephanie Widmer and Gitarrist/Sänger Alexander Köck herkommt. Newcomer sind Cari Cari mittlerweile nicht mehr, immerhin veröffentlichten sie 2014 bereits ihre erste EP. Meistgespieltes Lied auf Spotify ist „Summer Sun“, das besonders gut in den nasskalten Dezember passt. Oft gespielt wird auch „Belo Horizonte“. Auch das lenkt ab, denn in der brasilianischen Stadt sind es diese Woche zwischen 24 – 28 Grad. Dort wird es bis zum Nikolaustag, dem Auftrittstermin von Cari Cari im Zoom, auch etwas kälter, aber sicher nicht viel. Der Musik und dem englischsprachigen Gesang ohne österreichischen Einschlag hört man nicht an, dass die beiden aus dem Burgenland, im Grenzgebiet zu Ungarn liegen.
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 20:00H VVK: 25 EUR
Foto: Andreas Jakwerth
|
Mittwoch, 07. Dezember: BONNIE PRINCE BILLY
(Uwe)
Einen sehr exklusiven Abend können Musikfans zum vorgezogenen Jahresabschluss im Zoom erleben. Bonnie Prince Billy, geboren als William „Will“ Oldham, spielt dort die einzige Show in Deutschland. Oha, nicht in Berlin, nicht in Köln oder Hamburg, wie es internationale Musikacts ansonsten gerne tun, wenn sie nur ein Konzert in Deutschland spielen. Ich sah ihn, den US-amerikanischen Songwriter, vor einigen Jahren im alten Zoom, allein mit einer Gitarre. Alles sehr reduziert, ein Abend, der bestätigte, warum die Kritiker und Fans den Mann aus Louisville, Kentucky so mögen.
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 2121:00HVVK 42 € zzgl. Gebühren
Foto (c) Jamie Kelter Davis
|
Mittwoch, 07. Dezember (sowie 09. – 10. Dezember): Die Vielhundertjährigen

(Martin)
Caroline Creutzburg / René Alejandro Huari Mateus Performance
Ja, das Älterwerden… In Caroline Creutzburgs jüngster Arbeit, diesmal in enger Komplizinnenschaft mit René Alejandro Huari Mateus entstanden, wird das Publikum von den „Vielhundertjährigen” kontaktiert.
Sie, die mehrere hundert Jahre Alten, sind inzwischen Bewohner*innen einer postdigitalen Welt. Ausgehend von den eigenen Fantasien und Wünschen schaffen sich die Künstlerinnen und das Ensemble zwischen 65 und 87 Jahren ihre eigene Science-Fiction-Erzählung. Abseits der typisch totalitaristisch-apokalyptischen Bilder und Narrative des Genres zeigen uns die „Vielhundertjährigen” eine Zukunft, in der der Wissensfundus der Welt in DNA gespeichert ist, in der die Welt dreidimensional mit Fingern druckbar ist, in der der Mensch nur noch aus Augen besteht und in der Existenz schwebt.
Im Mittelpunkt des Stücks steht die Selbstbestimmtheit und das transformative Potenzial des Alterns. Caroline Creutzburg und René Alejandro Huari Mateus beschwören einen Gegenmythos des technologischen Fortschritts auf den Körper herauf: Das Altern wird zu einem Hacking von Zeit und Identität.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/die-vielhundertjaehrigen/ Mittwoch, 7. Dezember und Freitag, 9. – 10. Dezember um jeweils 20.00h; Am 9. Dezember findet im Anschluss an die Vorstellung ein Gespräch statt. Mousonturm/Saal; Solidarisches Preissystem
Foto: © Silke Briel
|
Donnerstag, 8. Dezember: Of/ Wein - Klima - Taste

(Andrea)
Sabine hat sich die kleine feine Reihe "Wein - Klima - Taste" für die Wetterwerkstatt in der Frankfurter Straße ausgedacht, Wetter eben von der Genießerseite aus betrachtet: "In dem moderierten Tasting dreht sich heute alles um Biodynamie und wie die Einzigartigkeit von Mikroklima, Lagen und Bodenvielfalt den Wein beeinflusst. Winzer und Demeterberater Andreas Schumann vom Weingut Odinstal erklärt, wie Hirschblasen, Hornmist und effektive Mikroorganismen die konventionelle Düngung ersetzen und natürliche Rhythmen die Weinwerdung bestimmen. Sein Gut liegt am Rande eines Vulkankraters über der Pfälzer Rheinebene und gehört zu den einzigartigsten Terroirs in Deutschland. Dort bewirtschaftet Schumann knapp sieben Hektar in einem natürlichen Kreislauf mit ausschließlich biodynamischen Präparaten, möglichst ohne Interventionen von außen. Ein weiterer Charakterkopf der Weinbranche sitzt mit Ronald Linder auf dem Podium. Er betreibt auf fünf Hektar biodynamischen und probiotischen Weinbau in Baden und orientiert sich immer konsequenter an Konzepten und Strategien der Permakultur. Mit lebendigen Böden und Mischkulturen lockt er Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge in seine Weingärten, die Schädlinge und Krankheiten an der Rebe abwehren. Zudem erzielt er Synergieeffekte durch Buschbohnen und sogar Auberginen zwischen den Rebzeilen. Die daraus entstehenden ökologischen, nachhaltigen und maximal natürlichen Weine sind für ihn eine Herzensangelegenheit und originell und qualitativ auf einem hohen Niveau, das bescheinigen Weinkritikerinnen und -kritiker im In- und Ausland. „Wein – Klima – Taste“ serviert dem Publikum neben einigen Gläsern des wunderbaren Getränks wichtige Infos darüber, wie hochwertiger Wein mit nachhaltigen Methoden an- und ausgebaut werden kann. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten für Agrarmeteorologie des Deutschen Wetterdiensts eröffnet sich im entspannten Dialog, weshalb Ökosysteme mit hoher biologischer Vielfalt und eine ganzheitliche Anbauweise die Weine verändern, und weshalb diese wunderbare Pflanze – die Weinrebe –, aus der sich das köstlichste Getränk überhaupt machen lässt, so fragil und abhängig vom Klimawandel ist. Der Unkostenbeitrag für die Weinprobe beträgt 15 Euro, eine verbindliche Anmeldung unter anmeldung.kultur@offenbachde mit Angabe des Vor- und Nachnamens und der Telefonnummer ist erforderlich.
Wetterwerkstatt, Frankfurter Straße 39, Offenbach
|
Freitag, 09. Dezember: FLUID NITE - Club night featuring Artists within the LGBTQIA+ sphere.

(Uwe)
First Edition: We are delighted to welcome iconic & famous PEACHES
Das Zoom ist ein nach eigner Einordnung ein Tanz- und Nachtclub. Das Programm ist natürlich vielfältiger, ab und zu lesen Fußballnerds aus ihren Texten und zeigen Filme oder melancholische nordenglische Bands spielen ihre wunderbaren Lieder. Am Freitag, den 09.12 schlüpft das Zoom in seine liebste Rolle, es darf getanzt werden und es wird spät werden. Dabei sind BABY OF CONTROL, COCO COBRA, COUCOU CHLOE, GG VYBE, PEACHES - DJ SET, ZEBRA KATZ.
Das schreibt das Zoom selbst: „For many pioneering by breaking boundaries within the sexual evolution of popculture - alongside a variety of national & international LIVE and DJ Acts. Expect exciting live performances by BABY OF CONTROL (Offenbach), DJ collective GG VYBE (Frankfurt), deconstructed club music by COUCOU CHLOE (London/France), COCO COBRA (Hannover), part of queer & FLINTAs DJ collective “soft spot”, with electronic & breakbeat sounds and celebrated Fashion hero MC OJAY MORGAN aka ZEBRA KATZ (Berlin/US/Jamaica) with acclaimed queer hits like „Ima Read”.
Wir verlosen 2x2 Gästelistenplätze (siehe oben)
Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21 VVK 15€ zzgl. Gebühren 20:00H
Bild: Zoom
|
Sonntag 10. Dezember: ADVENTwerkstattLADEN
(Daniela)
Sandra hat eine sehr schöne Porzellanwerkstatt in Sachsenhausen. Ich freue mich auf ihren ADVENTwerkstattLADEN mit
handgemachten Porzellan, Wein aus Franken, Wermuth aus dem Rheingau und Fotografien von Mara Monetti.
Sandra Nitz Gutzkowstrasse 10 / im Hinterhof, 60594 Frankfurt am Main 10. bis 18. Dezember 2022 Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 12 - 18 Uhr, Sa. und So. 11 - 18 Uhr und nach Verabredung
www.nitz.porzellan.de; insta: @nitz_porzellan
|
Samstag, 10. Dezember: Of/ 4 Jahre Digital Retro Park

(Andrea)
Kinners, wie die Zeit vergeht! Schon 4 Jahre !!! gibt es den "Digital Retro Park" und wer das Museum noch nicht kennt, sollte unbedingt hingehen!! s"Vor etwas über vier Jahren, am 13. Oktober 2018, öffnete das Museum zum ersten Mal seine Pforten und bietet seitdem ein im Rhein-Main-Gebiet einmaliges Angebot. Statt auf Exponate in Vitrinen und hinter Samtkordeln konzentriert sich das Ausstellungskonzept auf Anfassen und Ausprobieren. Denn im eigenen Erleben wird die Technologie im Wortsinne begreifbar. Wer die Herkunft und Funktionsweise unserer heutigen digitalisierten Lebenswelt versteht, kann sich besser zurechtfinden und selbst Einfluß nehmen. Auf über 200 Quadratmetern und über zwei Etagen verteilt, finden sich über 40 Systeme und zahlreiche Exponate, die von unseren Besuchern "erlebt" werden können. In den vergangenen 48 Monaten durften wir - trotz der Corona-bedingten Schließungen in 2020 und 2021 insgesamt knapp 3.000 Besucher bei uns begrüßen und haben etliche Führungen für interessierte Gruppen (z.B. für Firmen oder Schulklassen) durchgeführt. Wir freuen uns sehr, das unser Angebot hier in Offenbach und der Region wahrgenommen wird. Wir sind allen unseren Unterstützern - und das um so mehr in den letzten zwei Jahren - sehr, sehr dankbar. Wir sind begeistert, dass es uns trotz aller Widrigkeiten noch immer gibt und wir auch einigermaßen optimistisch in die Zukunft sehen können. Wir hoffen auf zahlreiche Besucher auch in unserem kommenden fünften Jahr. Wir laden herzlich ein, mit uns gemeinsam am 10.12.2022 ab 11:00 Uhr zu feiern! Der Eintritt ist an diesem Tag frei und wir werden Führungen anbieten. Ein paar Getränke und Snacks wird esnatürlich auch geben. Am weiteren Programm wird noch gearbeitet."
DRP, Frankfurter Straße 13-15/ Walther-Passage, Offenbach
|
Samstag, 10. Dezember: Of/ Bernard lädt ein

(Andrea)
Ach, das ist immer schön und ausgefallene Geschenke sind garantiert. Vielleicht kaufe ich mir in desem Jahr diesen wunderbaren großformatigen Künstlerkalender bei Eva in der Etagerie. "Zwischen Goetheplatz und Kaiserstraße, dem neuen Hafenquartier und der Berliner Straße hat sich in den letzten Jahren eine spannende Mischung entwickelt: Seit 2013 laden deswegen besondere Geschäfte, Ateliers und Initiativen bei Bernard lädt ein zu einem hoffentlich sonnigen Spaziergang durch das Nordend ein und präsentieren jede Menge Design, Kultur und Genuss. • WARE KUNST. Bernardstraße 73 • DIE GENUSSVERSTÄRKER Bernardstraße 63a / Am Goetheplatz • SHIFT MOVEMENT STUDIO Bernardstraße 23, Hinterhof links • STRANDPERLE Taunusstraße 13 / Ecke Bernardstraße • ZWEITLOF.FT Bernardstraße 13, Hinterhof • HANDARBEIT Bernardstraße 5a, Hinterhof • ETAGERIE Taunusstraße 1 /Ecke Domstraße • MASCHENWAHN Taunusstraße 1 /Ecke Domstraße • ADLIBITUM Taunusstraße 47, Hinterhof • COCON.DESIGN Taunusstraße 47, Hinterhof • 57NORD Domstraße 57, Hinterhof • OFFENBAR E.V. Domstraße 57 • KUNSTGESCHICHTE & GRAFIK OF Domstraße 57, 1. Etage • BERNS Bernardstraße 33, Hinterhof" 13-18 Uhr
|
Sonntag, 11. Dezember: LOKAL LISTENER mit Martin Haas
(Uwe)
Der Umzug von Gregor Praml und seinem Format Lokal Listener vom Mousonturm in das Massif Central auf der Eschersheimer Landstraße war ein voller Erfolg. In wunderbarer Atmosphäre spricht Gregor Praml mit Gästen und musiziert mit ihnen. Nachdem beim ersten Lokal Listener gleich fünf Musiker auf der Gästecouch platznahmen, kommt zum nächsten nur einer, der Produzent und Komponist Martin Haas, Mitglied der erfolgreichen Band Glashaus. Bei Glashaus wirkt der Frankfurter gemeinsam mit Sängerin Cassandra Steen und Moses Pelham, mit dem er wiederum die Karrieren von Pelham selbst, Sabrina Setlur und Xavier Naidoo anschob. Martin Haas hat in seinen 63 Lebensjahren einiges erschaffen und hat sicher einiges zu erzählen. Daniela und ich sind sicher dabei.
Massiv Central. F, Eschersheimer Landstr. 28 11:00
Main Page - gregorpraml
|
Sonntag, 11. Dezember: SOME SPROUTS / TOMORROW

(Uwe)
Bandname und Foto verraten es schnell: Some Sprouts haben sich in der Oberpfalz, genauer beim Studium im schönen Regensburg an der Donau kennengelernt. Die Pfalz in Bayern und nicht exklusiv östlich vom Rhein? werden sich manche sicher fragen. Ganz interessant zu hören ist hierzu der Podcast Geschichten aus der Geschichte, Folie 362 „Bayerns letzte Kurfürstin“. Was hat das mit Some Sprouts zu tun? Überhaupt nichts, also zurück zur Band und deren Konzert: „Lässiger Slacker-Charme, zeitgemäße Retro-Ästhetik und ein Sound zwischen Dreampop, und Indierock“ schrieb Laut.de über das Quintett, das Englisch singt. Eigentlich finde ich es am besten, wenn Bands Songs in ihrer Muttersprache singen, selbst wenn es Finnisch oder Bernerdeutsch ist. Ist es nicht toll, wenn Text und Musik so zusammenkommen wie bei Rio Reiser, Wir sind Helden oder Element of Crime? Kürzlich habe ich bei Gregor Pramls Lokal Listener mit den Sun´s Sons auf konkrete Nachfrage aber erfahren, dass es oft einfacher ist und es manchmal einfach besser passt, in Englisch zu singen.
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 20:00H TICKETS: VVK 22 € zggl. Gebühren
Foto: Zoom
|
Montag, 12. Dezember: Woman. Life. Freedom

(Martin)
Ein Benefizkonzert für die Menschenrechte im Iran
Der iranisch-kanadische Countertenor Cameron Shahbazi war in der vergangenen Spielzeit als Oberon in einer hinreißenden Inszenierung von Brittens Midsummer Night Dream im Bockenheimer Depot zu erleben: Ein Sänger, eine Erscheinung!
Cameron Shahbazi verfolgt mit großer Sorge die die Situation im Iran. Auf seine Initiative hin findet ein Benefizkonzert in der Oper Frankfurt statt, das er und andere Künstler*innen bestreiten.
Neben einem vielfältigen musikalischen Programm wird es Auftritte, literarische Beiträge und Grußbotschaften von Persönlichkeiten wie Nargess Eskandari-Grünberg (kommissarische Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt), Royan und Ladan Boroumand (Mitbegründer des Abdorrahman Boroumand Center), den Schauspielerinnen Sepideh Moafi und Jasmin Tabatabai, dem Opernregisseur Pierre-Emmanuel Rousseau und anderen geben.
Neben Cameron Shahbazi treten auf: Ambur Braid, Lilian Farahani, Kristine Opolais, Giulia Semenzato (Sopran), Anna Bonitatibus (Mezzosopran), Jeff Cohen, Sophia Muñoz (Klavier), Mahan Esfahani (Cembalo), Azin Zahedi (Flöte), Micha Afkham (Viola), Kian Soltani (Violoncell), Naghib Shanbehzadeh (Schlagzeug).
Zu den Tickets geht’s hier: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/woman-life-freedom/?id_datum=3410
5 Euro jeder Preiskategorien ist der Eintritt, der Rest jedes Tickets geht als Spende an die non-profit Organisation Abdorrahman Boroumand Centre, die sich seit vielen Jahren für mehr Demokratie im Iran einsetzt und die dort begangenen Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Wer darüber hinaus spenden möchte, kann dies über diese Plattform tun.
Montag, 12. Dezember um 19.30h Oper Frankfurt, Willy-Brandt-Platz
Foto: © Diaspora for Iran
|
Donnerstag, 15. – Sonntag, 18. Dezember: Verrückt nach Trost

(Martin)
Thorsten Lensing - Theater - Mousoturm Tickets kaufen und nicht verpassen!
In der FAZ liest man von hinreißendem Schauspielertheater.
Der Abend hätte einen heiter-melancholischen Grundton, schreibt Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung (8.8.2022). "Immer ist oder droht da irgendwo der Tod, und immer kommt Lensings Theater ihm mit Zärtlichkeit und Komik bei." Das sei anfangs noch ein bisschen albern, rühre einen aber zunehmend. Dössel betont auch die großartige Schauspielleistungen des Ensembles – besonders in den Tierrollen, "sie sind grandioses Schauspielerfutter. Sie bringen aber auch eine andere Perspektive und dadurch einen ganz eigenen Zauber ins Spiel". (zitiert nach nachtkritik.de)
Nach den erfolgreichen Romanbearbeitungen von Fjodor M. Dostojewskis „Die Brüder Karamasow” (Friedrich-Luft-Preis für die beste Berliner Aufführung im Jahr 2014) und David Foster Wallaces „Unendlicher Spaß” (Berliner Theatertreffen 2019) hat Thorsten Lensing zum ersten Mal ein eigenes Stück für das Theater geschrieben, genauer gesagt für seine langjährigen Weggefährten, die Schauspieler*innen Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi und Devid Striesow.
Die Kinder Charlotte und Felix kommen aus dem Meer und spielen am Strand ihre toten Eltern. Ein Ritual, das die beiden seit Jahren pflegen. In Erinnerung an die wilde Ausgelassenheit ihrer Eltern cremen sie sich den Rücken ein und kitzeln einander, bis sie kaum noch Luft bekommen. Für kurze Augenblicke fällt alle Trauer von ihnen ab. Immer wieder jedoch brechen die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden zehn- und elfjährigen Geschwister in das Spiel ein. Während die ungebändigte Fantasie der Kinder den ersten Teil der Inszenierung bestimmt, steht im zweiten Teil das Erwachsenendasein im Vordergrund. Die Geschwister gehen getrennte Wege. Charlotte trifft als Oktopus auf einen todessehnsüchtigen Taucher, der glaubt, sich mit Tieren verständigen zu können. Felix hingegen versucht trotz seiner körperlichen Fühllosigkeit, die ihn seit dem Tod seiner Eltern verfolgt, nicht zu vereinsamen.
Die Zuschauer*innen begleiten die Figuren über mehrere Jahrzehnte hinweg, von der Kindheit bis ins hohe Alter, sodass sie am Ende gemeinsame Erinnerungen mit ihnen teilen. An diesem Theaterabend werden intensivste Leseerfahrungen und intimste Wunschvorstellungen zum Leben erweckt. Es begegnen uns hungrige Babys auf riesigen Parkplätzen, verletzte Stabhochspringerinnen, sprechende Oktopusse, todessehnsüchtige Taucher, Menschen, die ihren eigenen Körper nicht spüren, Kühe am Schlachttag, Pflegeroboter und Sterbende, die in einem Altenheim auf ihren Tod warten. Sie alle sind getrieben von der Angst, ihren Weg verloren zu haben, und der großen Sehnsucht nach dem Gefühl, richtig am Leben zu sein.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/verrueckt-nach-trost/ Donnerstag, 15. – Samstag, 17. Dezember um jeweils 19.00h, Sonntag, 18. Dezember um 18.00h Mousoturm/Saal – Solidarisches Preissystem
Foto: © Armin Smailovic
|
Donnerstag 15. Dezember: "Christmas all over the world"
(Daniela)
Hätte ich noch ein kleineres Kind wäre ich da heute bestimmt dabei.
"Christmas all over the world" - Weihnachtskonzert für alle am Donnerstag, 15. Dezember, 19 Uhr, Alte Oper Frankfurt - moderiert von Tobi Kämmerer
Oft kommt weihnachtliche Musik. So populär wie Peter Tschaikowskys „Nussknacker“, so beseelt wie Frederick Delius' „Winter Night“ und so märchenhaft wie Stanisław Moniuszkos „Bajka“. Geleitet vom polnischen Dirigenten Michał Nesterowicz und von hr3-Morningshow-Moderator Tobi Kämmerer begleitet, spielt das hr-Sinfonieorchester ein internationales Weihnachtskonzert für die ganze Familie. Bei „Christmas all over the world“ dürfen die Kinder auf der Bühne sitzen (gemeinsam mit ihrem Kuscheltier), und am Ende wird noch gemeinsam gesungen.
https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-22-23/christmas-all-over-the-world,weihnachtskonzert-102.html
|
Freitag 16. Dezember: Quick & Classy: "Harfe meets Nussknacker"
(Daniela)
Quick & Classy: "Harfe meets Nussknacker" am Freitag, 16. Dezember, 19 Uhr, hr-Sendesaal mit Anne-Sophie Bertrand an der Harfe.
Weltbekannt und doch nicht oft zu hören: Im »Quick & Classy« mit Michał Nesterowicz ist Tschaikowskys »Nussknacker« zu genießen, gepaart mit der aparten Klangwelt von Solo-Harfenistin Anne-Sophie Bertrand – eine reizvolle Mischung zur vorabendlichen Afterwork-Zeit. Vom »Marsch«, über den »Tanz der Zuckerfee« und den russischen »Trepak« bis zum »arabischen« und »chinesischen Tanz« und den »Blumenwalzer« reichen die Nummern der berühmten Ballettsuite Tschaikowskys. Und wenn das Ganze noch mit einer stimmungsvollen Märchenmusik beginnt und mit einem virtuosen Harfen-Konzert des Franzosen Gabriel Pierné verbunden wird, ist ein mehr als mitreißendes Kompakt-Konzert-Erlebnis garantiert.
https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-22-23/harfe-meets-nussknacker,quick-and-classy-harfe-meets-nussknacker-100.html
|
Freitag, 16. Dezember: Der Moderne Mann

(Uwe)
Der Dezember ist scheinbar ein Monat für Jubiläumsfeiern. Die U-Bahn Kontrolleure feiern ihren 30. Geburtstag Ende Dezember im Zoom, Die Band „Der Moderne Man“ kehrt zum 40jährigen Jubiläum auf die Bühne zurück. Was man über die Band schreiben kann, habe ich bei Wikipedia abgeschrieben „Der moderne Man war/ist eine experimentelle, deutschsprachige Band aus Hannover zur Zeit der Neuen Deutschen Welle während der frühen 1980er Jahre. Hervorgegangen aus der Punk-Band „The Worst“. Der erste Auftritt seit 1982 erfolgte nach 27 Jahren Pause Ende Mai 2019 im Hamburger Hafenklang, das bereits nach einer Woche restlos ausverkauft war. Nach diesem grandiosen Erfolg waren sich Mattus (Gesang), EKT (Gitarre), Felix (Schlagzeug) und Jenzzz (Bass) einig, dass dieses nicht der letzte Auftritt gewesen sein sollte. Die alte Spielfreude war wieder da und die Fans haben’s ordentlich abgefeiert … Das dürft Ihr im Nachtleben auch gerne machen. „Der Moderne Man klingt auch heute noch modern.", schrieb radioeins.de.
Frankfurt, NACHTLEBEN an der Konstablerwache Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, AK 20 Euro
Bild: Frank Diedrich Booking.
|
Samstag, 17. Dezember: Who’d Have Thought That Snow Falls

(Martin)
Matthias Schönijahn - Performance/Installation - Frankfurt LAB
Wie Fenster hängen drei großformatige Projektionswände im leeren Raum. Darauf Bilder – Landschaften aus der Region Luhansk und ukrainische Frauen, die im April/Mai 2021 aufgenommen wurden, als russische Panzer bereits die Grenze bedrohten. Ihre Gesänge wechseln sich ab mit einem Chor, der live und dialogisch mit ihnen interagiert. Doch obwohl sie durch Zeit und Raum voneinander getrennt sind, entsteht der Eindruck einer starken Verbundenheit zwischen dem Hier und dem Dort. Diese Inszenierung fragt nach der Wirkung der Stimme. Wie werden in die Stimme eingeschriebene Traumata über Generationen hinweg weitergegeben? Die performative Installation ist nicht nur ein berührendes Klang- und Bilderlebnis, sondern lässt sich auch als eine Zeitkapsel für künftige Generationen verstehen.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch statt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/whod-have-thought-that-snow-falls/ Samstag, 17. Dezember um 19.30h Frankfurt LAB / Schmidtstraße 12 (Gallus)
Foto: © Stefanie Kulisch
|
Samstag, 17. Dezember (sowie 18., 21. bis 23. Dezember): JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2022 im 18. Jahr

(Martin)
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Alle Jahre wieder… - Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?
„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit unglaublichem fängt der Glauben an. Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Theater Willy Praml in der Naxoshalle 17. Dezember um 20.00h18. Dezember um 18.00h 21. - 23. Dezember um jeweils 20.00h.
Foto: © Rebekka Waitz
|
Sonntag, 18. Dezember: Weihnachtskonzert mit Oliver Leicht (Acht.)
(Martin)
56. Naxos Hallenkonzert
Die Weihnachtskonzerte in der Naxos Halle sind immer was ganz Besonderes! Und der beondere Clou ist, wenn man vor dem Hallenkonzert JESUS D‘ AMOUR GEB. 0 (s.o.) anschaut.
Das Jazzensemble [Acht.] spielt seit 20 Jahren in unkonventioneller, facettenreicher Besetzung: tiefes Blechbläser-Quartett, Jazz-Rhythmusgruppe mit Gitarre und Klavier, verschiedene Klarinette und elektronische Klänge. Inspiriert an der Musik von Oliver Leicht kreieren 9 Musiker Klangräume zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Meditation und Ekstase.
Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Naxos Halle, F. Waldschmidtstrasse 20.30h
Foto: © Homepage Theater Willy Praml
|
Bis 18. Dezember: Vernissage Fotos von Max Kling in Bad Homburg mit Hans

(Petra)
Kontrastreich und fast schon analog erscheinen Max Klings Fotografien als Kontrapunkte zur perfekten Glattheit optimierter Kamera- und Smart-Phone-Technologie. Er ist unterwegs in den Straßen Frankfurts und zeigt uns Szenerien und Momente, wie sie jede*r täglich sehen könnte, aber tatsächlich selten sieht. Denn oft ist unser Blick verstellt, unser Geist schon im Morgen und unser Auge taub von den Nadelstichen der digitalen Bilderflut. Die Momente, die Max Kling in monochromen Bildern festhält, sezieren die Klischees urbanen Lebens und geben uns Zeit, unsere eigenen Gedanken und Geschichten daraus zu entwickeln. Der Verzicht auf Farbe reduziert das Übliche auf das Wesentliche. Der Mensch in der Alltäglichkeit seines Seins und Tuns - Schwarz und Weiß, Licht und Schatten, Kontraste und Strukturen. Kein Bild ist inszeniert. Die Fotografien entstehen situativ und spontan. Flüchtige Fundstücke des Lebens. Die Schönheit im Alltäglichen zu finden, darum gehe es ihm, sagt Max Kling. Neben seiner kontrastreichen Street Photography zeigt die Ausstellung drei bisher noch nie ausgestellte Projekte Klings: "We protect what we love", "Childhood Dreams" und "Protective Waste". Und zur Vernissage steht heute außerdem der Hans an den Plattentellern.
Ausstellung Max Kling: Alles ist wirklich – nichts ist wahr, Vernissage, Begrüßung: Nina Hoff-Kott (ehrenamtliche Stadträtin), Einführung: Max Kling, DJ-Set: Hans Romanov, Ort: Kulturzentrum Englische Kirche, Adresse: Ferdinandsplatz, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung 12.11. - 18.12., Öffnungszeiten: eine Stunde vor Beginn von Veranstaltungen sowie samstags und sonntags 11 - 14 Uhr), Eintritt: frei
|
Donnerstag, 22. Dezember: DIE GROSSE ROCKO SCHAMONI SCHAU 22

(Uwe)
Rocko Schamoni arbeitet für Theater, Film und Fernsehen, tourt regelmäßig durch die Republik und besitzt eine eingeschworene Fangemeinde als Musiker, Autor, Humorist und Schauspieler. Mit Jacques Palminger und Heinz Strunk hat Rocko Schamoni mehrere Studio-Braun- Theaterstücke inszeniert, unter anderem »Dorfpunks«, im November 2012 kam der Studio-Braun-Film »Fraktus« in die Kinos. Ein kreativer und umtriebiger Künstler ist dieser als Tobias Albrecht geborene Rocko Schamoni.
Er wird Strecken aus seiner pointierten Rolling Stone Kolumne »Dummheit als Weg« vorlesen. Texte, die von der These ausgehen, dass für die menschliche Gesellschaft gerade in den digitalen Jahren weniger die Schwarmintelligenz als viel eher die Schwarmdummheit entscheidend ist. Darüber hinaus wird er ein paar Songs seines neuen Albums vortragen, das er während Corona komplett allein in seinem Studio einspielte, und, das deshalb den Titel ALL EIN trägt.
Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21 VVK 20 € zzgl. Gebühren 20:00H
Bild: Dorle Dahlburg
|
Freitag, 23. Dezember: TITANIC BOYGROUP

(Uwe)
Was war ich früher als Kind immer nervös am Abend vor Heiligabend. Das hat sich mittlerweile gelegt, ich könnte also an diesem Freitag, dem Abend vor einem in diesem Jahr leider „nur“ verlängerten Weihnachtswochenende. Zur Titanic Boygroup, den ehemaligen Chefredakteuren der gleichnamigen Satirezeitung, Martin Sonnenborn, Thomas Gsella und Oliver Maria Schmitt, könnte ich mittlerweile unaufgeregt gehen.
Im Schnitt bleiben Titanic-Chefredakteure rund fünf Jahre in dieser Funktion, neben den drei genannten gab es noch weitere, seit diesem Jahr ist es mit Julia Mateus erstmals eine Frau. Über sich und ihr Programm schreiben sie: „… zaubern ein Lächeln auf die Gesichter ihres verhärmten Publikums. Die drei sind längst Legende: Sie wurden vom Papst verklagt, dem Bundespräsidenten und der FIFA, sie eroberten Parlamente und überlebten Terroranschläge, wurden ausgebuht, bejubelt und gefeiert. In ihrem brandneuen Programm präsentieren sie die ältesten Pointen der westlichen Welt, Geschmacklosigkeiten auf höchstem Niveau, anspruchsvolle Zoten und verbotene Witze auf Kosten unbeteiligter Dritter (Hitler, Assad, Helene Fischer) …“
Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21 VVK 16 € zzgl. Gebühren 19:00H
Bild: Zoom
|
Freitag, 23. Dezember: FFM/ Peter & The Test tube Babies
(Andrea)
Wunderbar, heilig Abend kann kommen! Was habe ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass Peter & the test tube babies endlich wieder die heiligen Hallen der Batschkapp rocken. Das haben sie seit ich weiß nicht wieviel Jahren immer regelmäßig und durch Corona ist man selbst da aus dem Rythmus gekommen. Wir werden also hin gehen und diesem wie immer sagenhaften Ereignis beiwohnen, traditioneller kann es kaum sein. Bühne frei für one of the best original UK punk bands!!! Einlass 19 Uhr.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
|
Donnerstag, 29. Dezember: U-BAHN KONTROLLÖRE IN TIEFGEFRORENEN FRAUENKLEIDERN

(Uwe)
30 Jahre Hardcore A Capella
Am 29. Dezember abends bin ich leider bereits mehrfach verabredet, daher kann ich nicht zum „Hardcore a Capella“-Quintett ins Zoom gehen. Sechs Alben veröffentlichten Matthias Keller, Filippo Tiberia, Oliver Hartstack, Harry Bannoehr und Sebastian Rajkovic bis 2007, 2009 gaben sie ein Abschlusskonzert auf der Woogwiese und lösten sich auf. Glücklicherweise traten sie ab 2012 wieder gemeinsam auf. Über ihre Entstehungsgeschichte schreiben sie auf ihrer Homepage (über sich) „… schnell wird deutlich, dass sich keiner der Fünf zum konventionellen, braven a cappella in Frack und Zylinder berufen fühlt. Sie sind Praktiker, keine Akademiker und wollen in erster Linie Ihren Spaß haben. So zieht das noch namenlose Quintett nach den Proben durch die Frankfurter Kneipen und testet das erarbeitete Material unter Live-Bedingungen …“ (über den Namen) „…. zwei Stunden vor Showbeginn wird immer noch fieberhaft debattiert. Schließlich wählt man das nächstbeste Zitat aus der Textbeilage einer Langspielplatte: „U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern“. Ein Arbeitstitel, nur für diesen einen Auftritt ...“ Die Grundeinstellung, den Witz und den Namen haben sie bis heute behalten.
Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21 VVK 29,20 € zzgl. Gebühren 20:00H
Bild: Zoom
|
Freitag, 30. Dezember: Die große Jahresabschlussparty - REVOLTE TANZBEIN

(Uwe)
Mit REVOLTE TANZBEIN, LIEDFETT, SHANTEL DJ SET, GASTONE, BANJOORY, FELLAWS KINGDOM
Neulich fuhr ich mit Daniela durch die südhessische Provinz, draußen war dieses traurige diesige Novemberwetter. Wir suchten einen gescheiten Radiosender und fanden keinen. Im CD-Player der alten A-Klasse steckte noch eine CD, die Einzige, die sich noch in unserem Auto befindet. Wir nahmen sie heraus uns erkannten, es ist das letzte Album von Revolte Tanzbein. Wir schoben die CD wieder ein und plötzlich war alles irgendwie heller, wärmer und fröhlicher.
Zum Jahresende kommt die Revolte Tanzbein ins Zoom, begleitet werden Sie von vielen großartigen regionalen Bands, darunter GASTONE & BAND, einem tollen Headliner, LIEDFETT und SHANTEL mit einem DJ Set. Laut Presseinfo „wird getanzt, gelacht, gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Und das alles zum wirklich niedrigstmöglichen Preis im Vorverkauf.
Zoom. F., Carl-Benz-Str. 21 Einzeltickets: 19 € zzgl. Gebühren / 4er Gruppenticket: 50€ zzgl. Gebühren 20:00H
Bild: Zoom
|
Bis 21. Dezember: Guter Mond, du goldne Zwiebel

(Martin)
Weihnachtsstück für die ganze Familie - Ein Bilderbogen voll Poesie und Schabernack!
Was passiert, wenn drei Bühnentechniker eine Vorstellung vorbereiten und plötzlich bringt der Vollmond alles durcheinander? Verblüfft verfolgt man, wie die drei aus der Alltags- in die Fantasiewelt hinübergleiten.Auf der Bühne erscheinen eine singende Säge, drei Astronauten, ein musikalisches Glühwürmchen, Commedia dell’arte-Figuren und andere Traumtänzer. In poetischen Bildern, durchgeknallt, voller Märchenzauber und Musik und immer humorvoll, dreht sich alles um den Mond und der Mond schlägt alle in seinen Bann.
Für alle ab 8 Jahren!
Karten sind online erhältlich unter: www.volksbuehne.net oder telefonisch unter 069-427262649
Samstag, 10. Dezember um 19.30hDienstag, 13. & Mittwoch, 14. Dezember um jeweils 10.00h (Schulvorstellung), Sonntag. 18. Dezember um 17.00hDienstag, 20. Dezember um 11.00h (Schulvorstellung) undMittwoch, 21. Dezember um 19.30h
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Foto: (c) Volksbühne
|
Bis Montag, 26. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Diese Geschichte kennen wir doch irgendwie alle!
Der Deutschlandfunk berichtet anlässlich der Premiere 2014: „Keith Warner macht aus Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ ein fantasievolles Spektakel, fügt zugleich aber dunkle Bilder und Ideen ein. Bevor am Ende die erlösten Kinder fröhlich Geschenke auspacken, führt die Reise von einem tristen Sanatorium über ein märchenhaftes Intermezzo im Wald bis zur Knusperhexe.“
Auf Anregung seiner Schwester Adelheid Wette vertonte der glühende Wagner-Verehrer Engelbert Humperdinck in den frühen 1890er Jahren deren Verse zu einem Märchenspiel. Nach der erfolgreichen Vorstellung im Familienkreis beschloss man, diese zu ergänzen, um sie einige Jahre später (1893) als Oper herauszubringen.
Regisseur Keith Warner lässt in seiner Inszenierung das Geschwisterpaar seine Kindheit in einem Waisenhaus verbringen. Von der schimpfenden Pflegemutter vor die Tür gesetzt, allein und mit ihren Ängsten konfrontiert, befreien sich die Kinder schließlich. Als Erwachsene blicken sie auf den Wald ihrer Erinnerung zurück, um gereift ihren weiteren Lebensweg zu beschreiten. Warners fantasievolle und psychologisch fein gearbeitete Lesart von Humperdincks Oper rückt das Unbewusste in den Fokus: »Das Wunderbare an dieser Geschichte ist, dass Hänsel und Gretel diese Erfahrung nicht an die nächste Generation weitergeben. Sie haben in ihrem Kampf gegen das Böse gelernt, wo der gute Pfad ihres Lebensweges zu suchen ist.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/haensel-und-gretel_3/?id_datum=3264
Freitag, 18. November um 19.30h; Donnerstag, 1., Donnerstag, 8., Donnerstag, 15., Montag, 19. und Donnerstag, 22. Dezember um 19.30h; Montag, 26. Dezember (2. Weihnachtstag) um 18.00h: Hänsel und Gretel
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller
|
Bis Sonntag, 25. Dezember: Wickie und die starken Männer

(Martin)
Familienstück nach Runer Jonsson
»Wickie ist nun eindeutig ein Mädchen und behauptet sich zwischen starken Männern vor allem anhand ihrer Klugheit. Bemerkungen zu Klimakrise oder Genderfragen sind ebenfalls neu hinzugefügt. So ist ein demonstrativ auf die moderne Pädagogik abgestimmtes Stück entstanden, das weibliche Führungsqualitäten in den Fokus rückt.« Frankfurter Rundschau, 15. November 2021 Diese Kritik in der FR liest sich etwas ‚farblos‘ – aber im Grunde ist das inhaltlich alles richtig – nur: vor allen Dingen ist Wickie ein großer Theaterspaß!
„Im kleinen Wikingerdorf Flake lebt Wickie, das Kind des Dorfhäuptlings Halvar. Wickie ist – ganz untypisch für ein Wikingerkind – klein und schmächtig und wenig draufgängerisch.
Anders als die vermeintlich starken Männer will Wickie nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern benutzt ihn lieber zum Denken. Auf der Suche nach Heldentaten stürzen sich die Wikinger regelmäßig in Abenteuer in fernen Weltgegenden, aus denen sie ohne Wickies Hilfe nicht mehr herausfinden. Mit sicherem Gespür reibt sich Wickie dann die Nase, bis die Sterne fliegen, und hat auch in scheinbar ausweglosen Situationen die rettende Idee.
Die zeitlose Anti-Heldenfigur Wickie, die andere nicht das Fürchten, sondern Empathie lehrt, ist hierzulande seit Jahrzehnten bekannt und geliebt. Das Schauspiel Frankfurt zeigt eine eigene Bühnenfassung mit wilden Abenteuern für Kinder und Erwachsene.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/wickie/1079/
Sonntag, 27. November – Sonntag, 25. Dezember (unterschiedliche Tagesspielzeiten) Familienstück im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko
|
Bis Januar 2023: Lesung: Geliebte Mimi

(Martin)
Leistikow – wer? So gings mir auch. Tatsächlich verbirgt sich hinter diesem zu Unrecht nicht so bekannten Namen ein Graphiker, ein Künstler, ein bedeutender ‚Frankfurter‘, der sogar auf dem Südfriedhof begraben ist.
Im Dommuseum ist aktuell eine Ausstellung zu erleben, die Leistikows Bedeutsamkeit für das ‚Neue Frankfurt‘ deutlich werden lässt. ‚Neues Frankfurt‘ – das ist vielleicht Erläuterungswürdig bei all dem ‚Neuen‘, was in der direkten Umgebung des Doms als ‚alt‘ firmiert wird: es geht um die 1920er Jahre und treffend ist die Ausstellung mit ‚Zurück in die Moderne‘ überschrieben.
Bei der Vorbereitung der Leistikow-Ausstellung gab es einige Überraschungen. Wer Leistikow nur aus dem Kontext von Ernst Mays Neuem Frankfurt (1925–1930, fünf Jahre, die in Frankfurt unglaublich viel bewegt haben!) als Entwerfer des von den Nazis gleich wieder abgeschafften modernen Stadtwappens in Erinnerung hat, kann ihn im Dommuseum als unglaublich vielseitigen Künstler kennenlernen.
Der unter anderem 1950–1953 die abstrakten, sehr grafischen Domfenster geschaffen hat. Und die Kuppel und die Fenster der Westend-Synagoge. Und der eben auch Liebhaber des Buchs Moby Dick und Zeichner wunderbarer Katzen-Porträts war.
In seinem Nachlass fand sich eine Mappe mit Typoskripten. Leistikows schmales literarisches Oeuvre enthält Texte zu Fragen der Gestaltung und der Lehre, kleine Skizzen die in der Tagespresse veröffentlicht wurden, sowie weitere zu Lebzeiten unpublizierte Prosatexte. Der Stil erinnert ein bisschen an Erich Kästner oder Kurt Tucholsky.
Schon vor einigen Jahren gab Rosemarie Wesp, Kuratorin der Leistikow-Ausstellung, die Katzengeschichte „Geliebte Mimi“ als Book on Demand heraus. Leistikow beschreibt darin das Leben seiner Katze Mimi als Mitglied der Familie und seine enge Beziehung zu dem Tier. In vielen Beobachtungen wird die Katze voller Liebe und Respekt als eigenständige Persönlichkeit vorgestellt. Dieser Text steht im Mittelpunkt der Lesung. Am Anfang wird ein Textfragment mit der Beschreibung eines Bombenalarms in Berlin stehen – unheimlich in seiner Aktualität.
Roland Borgards, Professor am Institut für deutsche Literatur der Uni Frankfurt und Mitbegründer des Forschungsnetzwerks Cultural and Literary Animal Studies, moderiert den Abend, Peter Schröder vom Schauspiel Frankfurt liest.
Die Ausstellung „Hans Leistikow (1892–1962). Zurück in die Moderne“ (mit Fotos von Laura J. Padgett) läuft noch bis zum 15.1.22. im Dommuseum. Führungen gibt es immer mittwochs um 17.30 Uhr und sonntags um 14.00 Uhr.
Foto: © Ulrike Brunzel - Hans Leistikow, Katze, Collage auf orange gestrichenem Papier, um 1950, Museumslandschaft Hessen Kassel, Graphische Sammlung.
|
Straßenstars (Mediathek ARD & HR)

(Uwe)
Neulich sah ich in der ARD-Mediathek eine alte Folge Straßenstars und dachte mir, dass ich eine der drei Kandidaten kenne: „Das ist doch die Ex-Frau eines Mannschaftskameraden von mir.“ Letzte Zweifel beseitigte ihr Verweis auf die Liebe zum FC Bayern München, von dem sie und ihr zwischenzeitlich Verflossener Fan sind. Dieses eine Mal hatte ich daher einen Wissensvorsprung vor den drei Prominenten, die das Allgemeinwissen, Eigenarten und Einstellungen von drei „Straßenstars“ einschätzen müssen. Eigentlich eher dürfen, weil diese Aufgabe der Moderatorin Hadnet Tesfai, dem Comedian Bodo Bach der Autorin Susanne Fröhlich oder dem Journalisten Jörg Thadeusz ganz offensichtlich Spaß macht. In den neueren Staffeln werden unter das bewährte Rateteam immer wieder etwas jüngere Mitspieler, unter anderem der Musiker und Unterhalter Cossu, gemischt, die im Hinblick auf ihre Schlagfertigkeit mit dem „Stammpersonal“ gut mithalten können. In der nun veröffentlichten neuesten Staffel mit sechs Folgen, von denen eine dreißig kurzweiligen Minuten dauert, ist auch Eva Briegel dabei, die Sängerin von Juli.
Die Straßenstars sind seit Jahren ein fester Bestandteil des hr-Fernsehens und so soll es bleiben. „Kennst Du den Cappelluti vom hr …?“, fragte mich neulich ein befreundeter Schiedsrichterkollege, der lieben Slobodan Sokolovic, der an Danielas Nachname hängen blieb, als er ihn auf Facebook las. „… der macht doch diese Straßenstars, das gefällt mir, das schaue ich immer sonntags.“ „Finde ich auch gut …“, antwortete ich ihm, „… besser ist es aber, wenn Du das in der Mediathek schaust, weil da die Abrufe gezählt werden“ (und diese Abrufe sind heutzutage bei allen Fernsehsendungen relevant dafür wie lange eine Sendung weitergeführt wird. Wenn ihr also wollrt, dass die Sendung weiterhin im Programm bleibt, dann klickt in die Mediathek.
Die sechs brandneuen Folgen (und zahlreiche Klassiker) sind hier zu finden: Videos vom Hessischen Rundfunk (HR) | ARD Mediathek | ARD Mediathek
Bild © hr/Ben Knabe
|
Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)
Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.
Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
|
Bis Sonntag, 15. Januar 2023: Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand DAM

(Petra)
Umbauen, Anbauen, Weiterbauen – der Gebäudebestand bietet zahlreiche Möglichkeiten ihn fortzuschreiben. Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai in Frankfurt wird seit Oktober 2021 umgebaut und saniert. „Bauen mit Bestand“ ist auch eine Kategorie von Nachhaltigkeit – das zeigt die jetzt eröffnete Ausstellung im temporären DAM-Exil im Ostend. Anhand von sechs Themenbereichen werden sehr sehenswerte zeitgenössische internationale Beispiele kluger und kreativer Strategien im Umgang mit bestehender Architektur präsentiert. Expertinnen und Experten geben Einblicke in vielfältige Aspekte, die das Bauen mit dem Bestand sowohl im urbanen als auch im ländlichen Kontext beeinflussen. Eine ausgewählte Bestandsaufnahme Frankfurter Bauwerke eröffnet zudem Perspektiven und Fragestellungen unter Einbezug von Nutzer*innen und Bewohner*innen. Damit wird ein umfangreicher Pool an Nutzungen, Transformationen und Revitalisierungen präsentiert.
Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand, Ausstellung, Kurator*innen: Jonas Malzahn, Mathias Schnell und Katharina Boettger, Ort: DAM im Danzig am Platz, Adresse: Henschelstraße 18, bis 15.01.2023, Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 12 - 18 Uhr, Mi. 12 - 19 Uhr, Sa.+ So. 11 - 18 Uhr, Mo. Geschlossen, Eintritt: 5 (3) Euro, weitere Infos hier
|
|
|
 |
Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.
 |
Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast. Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.
|
|
|
|