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| 25.11.2022 |
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Petra, Andrea, Martin, Uwe & Erik

Seit nunmehr 16 Jahren versende ich freitags „Danielas Ausgehtipps“. Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem ich denke, jetzt höre ich auf. Was könnte ich nicht alles in den fünf Stunden, die ich pro Woche dafür brauche, machen? Ich könnte all das machen, zu dem ich nie komme: ich könnte mich in ein Café setzen, ich könnte ein Buch lesen, ich könnte die Steuer rechtzeitig abgeben und müsste keine Mahngebühren zahlen, ich könnte meine Eltern besuchen, ich könnte meine „Fördermitgliedschaft“ bei der TG Bornheim in eine aktive umwandeln und vor allem hätte ich einfach mehr Zeit, um von A nach B zu kommen und wäre nicht immer so extrem gehetzt…
Und dann lese ich die Ausgehtipps und die Beiträge meiner Co-Autor:innen, die genauso viel Zeit & Herzblut verwenden und ich weiß genau, dass es wichtig ist, dass wir die Ausgehtipps machen. Ich lese Andrea Ehrigs liebevoll recherchierten Empfehlungen für „ihr“ Offenbach, Petra Manahls für Literaturveranstaltungen, Vernissagen oder ihre so persönlich geschriebenen Buchempfehlungen in ihrer Rubrik „Gedrucktes“, Martin Grüns großartige Theaterempfehlungen, die mir dieses Jahr so viele tolle Theaterabende beschert haben und Uwe Schwöbels Konzerttipps und seine Rubrik „Gerolltes“, in der er in sehr amüsanter und selbstironischer Art über die Welt des Fußballs (und über Südhessen) schreibt.
Und wenn ich dann alles gelesen habe, denke ich: es wäre doch schade, wenn es all diese Tipps nicht mehr geben würde. Es wäre vor allem schade um die vielen kleinen Events von Kulturschaffenden, die so oft keine Erwähnung in anderen Medien finden. Und daher bin ich so dankbar, dass ich mit Andrea, Petra, Martin und Uwe so tolle Co-Autorinnen habe und seit Januar haben wir sogar mit Erik Düwel jemanden gefunden, der uns bei allen technischen Fragen / Problemen weiterhilft.
Ich freue mich daher mega, dass wir uns morgen Abend alle gemeinsam zu unserer traditionellen „Redaktionsteam Weihnachtsfeier“ treffen, welche über Eure „Abbobeiträge“ finanziert wird – vielen Dank dafür!
Abgesehen von Eurem finanziellen Support, würden wir uns aber noch viel mehr freuen, wenn ihr uns eine kurze Email schreibt, ob euch eigentlich die Ausgehtipps gefallen und was ihr vielleicht gerne anders hättet. (ausgehtipps@cappelluti.net)
So, jetzt muss ich aber schnell los. Ich bin heute als Zeugin vor Gericht geladen. Es geht um einen Verkehrsunfall. Ein Auto hatte einen Rollerfahrer erwischt und der Mann wurde schwer verletzt. Ich war damals Zeugin und soll heute, nach über drei Jahren!!!, dazu eine Aussage machen…. Wahnsinn.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an meine großartigen Co-Autor:innen: Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Petra Manahl und Martin Grün und Erik Düwel für den technischen Support.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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ZU GEWINNEN
2 x 1 Saalticket für die legendäre Helene Hegemann mit ihren poetisch-wuchtig radikalen Stories „Schlachtensee“ am 28.11. um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt!
Gewinnfrage: Womit wird der Pfau getötet?
Antwort im Betreff und Eurer Vor- und Nachname im Text per E-Mail an Petra.
Foto: © Joachim Gern
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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Gästelistenplätze für Buster Shuffle am 30. November im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welchen Lieblingsort bringt eine Band am Sonntagnachmittag zum Beben?
2 x 2 Gästelistenplätze für Maze am 1. Dezember im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt die kleine, fein kuratierte Reihe im Filmklubb?
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GEROLLTES über einen Tag bei der WM

(Uwe)
Ich gestehe jeder und jedem zu, dass sie / er die WM in Katar boykottiert. Auch akzeptiere ich es natürlich, wenn jemand einfach nicht in Stimmung ist, im Spätherbst, zu in vielerlei Hinsicht ungünstigen Zeiten, Spiele anzuschauen. Ich schaue mir die Partien an, die ich mir zeitlich neben Arbeit und alternativen Aktivitäten einrichten kann. Früher sah ich alle Spiele, heute, in meiner jetztigen Lebenssituation verzichte ich auch einmal auf ein Spiel von Frankreich und gehe mit Frau und Freunden essen. Das Spiel von Deutschland gegen Japan am Mittwoch, dass ich neben der Erstellung eines Konzepts nebenher habe mitlaufen lassen, hätte ich wegen Spielwiese, Spielverlauf und Ergebnis tatsächlich besser verpasst. Auch wenn ich Spiele schaue, dann ist es mir selbstverständlich wichtig, dass weltweit Menschenrechte eingehalten werden.
Am Mittwochmittag traf ich einen Freund im Bahnhofsviertel auf einen Espresso während die zweite Hälfte der Partie Kroatien - Marocco lief. Im Blank, dem Cafe, stand kein Fernseher, wir konnten daher nichts sehen, mein Freund schaut die WM aber sowieso nicht, weil er - wie oben beschrieben - nicht in Stimmung ist. Wir unterhielten uns über The Cure, die aktuelle Lage und eben über die WM. Ich meinte unaufgefordert, dass die bisherigen Spiele durchaus Schwung hätten, auch wenn teilweise keine Tore fielen, dass die Schiedsrichter ziemlich gut pfeifen, es aber mit den Gesten und der Nachspielzeit übertreiben würden.
Wir zahlten und ich ging in den Frisörsalon gegenüber, um mir die Haare schneiden zu lassen. Das tut in der Regel ein Marokkaner und den lies ich vor dem Fernseher herumspringen, bis das Spiel 0-0 ausgegangen war. Danach kam er zufrieden zu meinem Stuhl, richtete ihn auf die richtige Höhe ein und wir unterhielten uns. Über die richtige Aussprache des Namens des Spielers Ziyech, über den "Beckenbauer" Marokkos, das Alter von Modric aber auch die Beziehung Marokkos zu Tunesien und darüber, aus welcher Gegend seine Vorfahren stammen .... Ein schönes Erlebnis und die Haare hat er auch gut geschnitten.
Gestern schaute ich Fußball in OF bei Daniel, zumindest Portugal - Ghana und Brasilien - Serbien. Das waren auch ansehnliche, weil schwungvolle Spiele, die Schiedsrichter waren da aber nicht so gut. Wir sprachen auch über das Alter von Modric, weil der Portugiese Christiano Ronaldo, der Argentinier Messi oder der Brasilianer Thiago Silva fast genauso alt sind. Dabei stellten wir fest, dass noch nie so viele alte Kicker bei einer WM dabei waren, wie dieses Mal, der Portugiese Pepe oder der Brasilienaer Dani Alves sind sogar fast 40. Die sitzen, immer noch gut austrainiert, auf der Bank. Im Vergleich zur köperlichen Gesamtsituation von Alterskameraden bei Alt Herrenmannschaften in der hessischen Provinz ist das beachtlich.
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Anonyme Kunst - Bis Weihnachten im Montez

(Martin)
Kunstverein Familie Montez/DIGITAL KUNST-Aktion!
Es steht Weihnachten vor der Tür. Mit einer Aktion wird der Kunstverein Familie Montez vom 23.11. bis zum 24.12.2022 seine Ressourcen nutzen, um Kunst zeitgenössisch zu zelebrieren.
Digital, im Ergebnis auch analog, mit Geheimnissen, Rätseln und natürlich Spannung – für Künstler und Kunstinteressierte gleichermaßen. Der Hauptgedanke der Aktion ist, Künstler*innen eine Marktplattform zu eröffnen, auf der sie nicht nur auf sich und ihre Arbeiten aufmerksam machen, sondern auch unkompliziert ein Werk für 350,00 € verkaufen können.
Die Kunstwerke der mitmachenden Künstler werden digital auf der Webseite www.artworks.kvfm.de mit Angaben der Materialien sowie der Größe des Werkes präsentiert (großformatig und kleinformatig).
Ein Künstler, ein Werk. Name des/der Künstler*in und Titels des Werkes bleiben bis zum Abschluss der Aktion (24.12.22) anonym. Der vollständige Kaufpreis – im Falle eines Verkaufs – geht an die/den jeweilige/n Künstler*in.
Am 23.11.2022 wird es eine digitale Präsentation der eingereichten Arbeiten im Kunstverein geben, zu welcher alle Künstler – ob mitwirkend oder nicht – eingeladen sind, präsent zu sein. Am 23.12. sowie final am 24.12.2022 findet eine Finissage im Kunstverein Familie Montez statt.
Die eingereichten Arbeiten werden alle für den einheitlichen Preis von 350,00 € angeboten.
Die digitale Präsentation der Arbeiten beinhaltet die Funktion für Kaufinteressenten, sich das Bild gegen eine Gebühr von 50,00 € reservieren zu lassen. Im Fall des späteren Kaufs wird diese Reservierungsgebühr mit dem Kaufpreis verrechnet. Bei einer Reservierung gibt der Kaufinteressent seine Kontaktdaten an.
Die Abwicklung der Transaktion „Bild gegen Geld“ findet im Kunstverein Familie Montez am 23.12. sowie am 24.12.2022 persönlich zwischen Künstler und Kaufinteressent statt. Wenn einer von beiden nicht kann, verständigen sie sich auf eine andere Art der Übergabe. Am 24.12.22 werden ebenfalls die Namen der teilnehmenden Künstler mit
Anonyme Kunst - Bis Weihnachten im Montez
Kunstverein Familie Montez/DIGITAL
Foto: © Rainer Raczinski
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Bis 21. Dezember: Guter Mond, du goldne Zwiebel

(Martin)
Weihnachtsstück für die ganze Familie - Ein Bilderbogen voll Poesie und Schabernack!
Was passiert, wenn drei Bühnentechniker eine Vorstellung vorbereiten und plötzlich bringt der Vollmond alles durcheinander? Verblüfft verfolgt man, wie die drei aus der Alltags- in die Fantasiewelt hinübergleiten.Auf der Bühne erscheinen eine singende Säge, drei Astronauten, ein musikalisches Glühwürmchen, Commedia dell’arte-Figuren und andere Traumtänzer. In poetischen Bildern, durchgeknallt, voller Märchenzauber und Musik und immer humorvoll, dreht sich alles um den Mond und der Mond schlägt alle in seinen Bann.
Für alle ab 8 Jahren!
Karten sind online erhältlich unter: www.volksbuehne.net oder telefonisch unter 069-427262649
Samstag, 10. Dezember um 19.30hDienstag, 13. & Mittwoch, 14. Dezember um jeweils 10.00h (Schulvorstellung), Sonntag. 18. Dezember um 17.00hDienstag, 20. Dezember um 11.00h (Schulvorstellung) undMittwoch, 21. Dezember um 19.30h
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Foto: (c) Volksbühne
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Freitag, Samstag, Sonntag: Of/ Diamant
(Andrea)
Diamant zeigt die zweite Ausstellung mit Arbeiten von JAN LOTTER, JOHANN RAMBOW, LARS SCHWABE, MARC GORONCY, BARBARA WONNER, MARTIN STOYA, FINN GÖLITZER Wallpaper Gallery: Aaron Siskind / Agnes Martin / Barnett Newman / Brice Marden / Christopher Wool / Cueva de El Castillo / Cueva de Las Chimeneas / David Ostrowski / Franz Kline / Grotte Chauvet / Helmut Federle / Joan Mitchell / Martin Barré / Michael Heizer / Wade Guyton DO!Außerdem gibt es Musik und Begegnungen. Wer noch zögert, es gibt ein schönes Interview mit Heiner Blum, Initiator und Wegbereiter Fr 17-21 / Sa 16-21 / So 15-20 Uhr www.instagram.com/diamant.offenbach/
Diamant, Frankfurter Straße 8, Offenbach
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Freitag 25. November: WORTMELDUNGEN - Lesenacht

(Daniela)
Bei der diesjährigen WORTMELDUNGEN-Lesenacht dreht sich alles um junge literarische Stimmen zu Flucht, Exil und Heimatlosigkeit.
„Schiffe vor Anker, Autos auf Parkplätzen, aber ich bin diejenige, die kein Zuhause hat“. Wie lassen sich Flucht, Exil und Heimatlosigkeit in Worte fassen?
Mit dieser Frage richtete sich Volha Hapeyeva, Trägerin des WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreises 2022, an die Nachwuchsautor:innen. Die Antworten sind intensive literarische und oftmals persönliche Reflexionen des Fortgehens, Ankommens oder auch Fremdbleibens. Sie thematisieren den Umgang mit Kriegsfolgen und -traumata in der Familie ebenso wie die direkte Begegnung mit Neuankömmlingen oder die bürokratische Verwaltung von Geflüchteten.
Volha Hapeyeva wird im Laufe des Abends gemeinsam mit der Jury die Förderpreise an die drei Gewinner:innen Juli Mahid Carly, Irina Nekrasov und Jonë Zhitia verleihen. Durch den Abend führt Lara Sielmann. Musikalisch gerahmt werden die Lesungen durch Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst aus dem Studiojahr Schauspiel; am Klavier begleitet Günter Lehr.
Es lesen Juli Mahid Carly, Nicole Collignon, Muri Darida, Julienne De Muirier, Anna Fedorova, Tara Meister, Sophia Merwald, Irina Nekrasov, Sophia Strasser, Jonë Zhitia.
Es singen Miguel Klein Medina, Arsalan Naimi, Miriam Schiweck, Anastasia Struzhak.
Es moderiert Lara Sielmann.
Freitag, 25.11.2022 um 19:00, Einlass ab 18:00 jugend-kultur-kirche sankt peter, Bleichstraße 33, 60313 Frankfurt
Eintritt frei
Alle Informationen rund um die Preisträger:innen und die Lesenacht finden sich auf: www.wortmeldungen.org
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Freitag, 25. November: Of/ Born in Evin

(Andrea)
Schon gewusst? Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und immerhin positioniert sich die Wetterwerkstatt klar für #womenlifefreedom und zeigt in der neuen kleinen und von einem gewissen Daniel B. kuratierten Reihe "Born in Evin": "Als vor vierzig Jahren der Shah samt der iranischen Monarchie gestürzt wurde, ließ der neue religiöse Führer Ayatollah Khomeini nach seiner Machtergreifung Zehntausende von politischen Gegnern verhaften und ermorden. Unter den Gefangenen des berüchtigten Evin-Gefängnisses in Teheran waren auch die Eltern der Filmemacherin. Beide überlebten und flohen nach Deutschland. Seitdem wurde innerhalb der Familie kein Wort über die Zeit im Gefängnis gewechselt. Maryam Zaree versucht mit ihrem Film, sich dem jahrzehntelangen Schweigen zu stellen und persönlichen Fragen auf die Spur zu gehen. Angesichts der aktuellen Frauenbewegung im Iran und der Verhaftung von mehreren Filmschaffenden – darunter auch der preisgekrönte Regisseur Jafar Panahi –, möchten wir mit der neuen Filmreihe „Iranisches Kino“ ein Zeichen für Kunstfreiheit und Demokratie setzen sowie Solidarität mit den Protestierenden im Iran zeigen.19 Uhr. Eintritt? Pay what you want! Wir empfehlen einen Beitrag von 7 Euro.
Wetter- und Klimawerkstat, Frankfurter Straße 39, Offenbach
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Freitag, 25. & Samstag, 26. November: Szenario Stange Produktionen

(Martin)
Das wichtigste Genre der zeitgenössischen Kunst ist der Förderantrag. Um ihre Arbeiten zu finanzieren, werben Kunstschaffende Gelder bei Förderinstitutionen ein.
Üblicherweise wird eine breite Mehrheit der Anträge abgelehnt. Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten, Fleißaufgaben und zugleich eine folgenreiche Verschiebung: Künstler*innen sind vor allem versierte Antragstexter*innen.
In ›Szenario‹ wird der Förderantrag der Produktion selbst zum Libretto.
Vier Gestalten singen in verschneiter Landschaft den Antrag samt Kostenplänen, Zielsetzungen und vieler guter Argumente für die gesellschaftliche Relevanz des Vorhabens. Und besingen so auch die unauflösbaren Widersprüche künstlerischer Arbeit zwischen Utopie, Entfremdung und Vergeblichkeit.
›Szenario‹ ist ein heiteres, selbstreferentielles Panorama künstlerischen Schaffens, das mit subversivem Flair auch einen Blick auf die Arbeit insgesamt wirft.
Hier geht’s zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YgUGJMFpoaE Und hier könnt Ihr reservieren: https://studionaxos.de/programm/
Freitag, 25. und Samstag, 26. November um jeweils 20.00h: Szenario - Stange Produktionen Studio Naxos in der Naxos-Halle
Foto: © Christian Schuller
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Freitag 25. - Dienstag 30. November: NELLY & NADINE

(Daniela)
Meine Freundin Christina hat mich auf diesen Film aufmerksam gemacht, der im Mal Seh'n läuft: NELLY & NADINE
Von Magnus Gertten, Schweden / Belgien / Norwegen, 92 Min.
Die unglaubliche Liebesgeschichte zweier Frauen, die sich in einem Konzentrationslager ineinander verlieben
Die belgische Opernsängerin Nelly Mousset-Vos und die chinesische Widerstandskämpferin Nadine Hwang lernen sich Heiligabend 1944 im KZ Ravensbrück kennen, wo beide Gefangene sind. Ab diesem Moment verbringen die beiden Frauen so viel Zeit wie möglich miteinander. Kurz vor Kriegsende werden sie für einige Monate getrennt, finden sich wieder, ziehen zusammen nach Venezuela, um dort ihre Liebe frei leben zu können, und später nach Brüssel.
Viele Jahre lang wurde Nellys und Nadines bemerkenswerte Liebesgeschichte geheim gehalten, sogar vor engsten Familienmitgliedern. Jetzt hat Nellys Enkelin Sylvie das Privatarchiv des Liebespaars geöffnet. Magnus Gertten berührender Dokumentarfilm erzählt anhand von Nellys Tagebuch und Fotos, Liebesbriefen und Filmrollen eine bemerkenswerte Geschichte über den Horror des Krieges, gut gehütete Familiengeheimnisse und die Liebe gegen alle Widerstände. Zur Filmseite
Freitag - Dienstag, jeweils um 17:45 Uhr.
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Samstag, 26. November: Die Elixiere des Teufels

(Martin)
Hörspielkonzert Midnight Story Orchestra
Im Rahmen der Ausstellung ‚Unheimlich fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022‘ im Deutschen Romantik Museum präsentiert as Nürnberger MIDNIGHT STORY ORCHESTRA eines der virtuosesten und geheimnisvollsten Werke der Romantik: ‚Die Elixiere des Teufels‘!
In aufwendiger Verflechtung von Erzählung, Musik, Beleuchtung und Klangeffekten entsteht E. T. A. Hoffmanns großartiger und wendungsreicher Roman als fesselndes Hörspielkonzert: Umringt von den fünf Musikern des kleinen, aber klanggewaltigen Orchesters steht in der Bühnenmitte der Erzähler.
Er schildert die Geschichte um den jungen begabten Mönch Medardus, der im altehrwürdigen Bamberger Kapuzinerkloster zum bewunderten Kanzelprediger heranwächst. Als ihm eines Tages auch die Sorge für die seltsame Reliquienkammer übertragen wird, erfährt er von einer rätselhaften Flasche, die dort gehütet wird. Ihr geheimnisvoller Inhalt wurde der Legende nach vom Teufel selbst gebraut, doch ... wer glaubt schon an solche Geschichten?
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/1823546
Samstag, 26. November um 19.30h Volksbühne im Großen Hirschgraben
© Midnight Story Orchestra, Foto: C. Nölscher, F. Wöllmer, B. Kugler.
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Samstag, 26. November: Of/ Stark Okay & FRitz Deutschland Band
(Andrea)
Das wird gut heute Abend im Waggon: STARK OKAY – Rocknroll für das 21. jahrhundert. Ein Groove aus hypnotischen Basslines, gepaart mit elegischen Trommelmustern, gestrafft durch zwei brettschneidende Gitarren und fluffigen Gesangsmelodien on top. STARK OKAY – seit ’98 britpopbeatpunkgarageindierock mit den Wurzeln im New Wave. Songs sind alle selbstgeschrieben – manchmal gibt’s auch was von Tuxedomoon. STARK OKAY – alternatief interdependent melodic at its best. STARK OKAY – Nach 2 Jahren Pause jetzt mit neuer Bassistin. FRITZ DEUTSCHLAND BAND (D) - In den frühen Waggon-Jahren gehörte das alljährige Herbst/Winter-Konzert der FritzdeutschlandbanD zum normalen Programmablauf. Nach etlichen Jahren Pause findet Frankfurts älteste TeeniePopRockBand der Welt heute Abend ihren Weg zurück auf die Waggonweltbühne! 20 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, OF, nicht barrierefrei
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Samstag, 26. November: Modular Disco im Momem

(Petra)
Das Momem taucht heute in die Tiefen des Electronic-Disco-Universums ein: YES! Das italienische Duo Marco Cassanelli & Deckard macht mit seinem Modular-System Live-Set hier Station. Die beiden Produzenten stellen ihr zweites Album vor und kommen deshalb für zwei exklusive Gigs nach Frankfurt und Dresden. Feine und tiefe Klangstrukturen mit Einflüssen von Dub, Minimal und House definieren einen ganz eigenen Style. Die Wurzeln der Italo-Disco-Ära sind hier immer noch zu spüren, werden von Cassanelli und Deckard allerdings elegant mit dem aktuellen Minimal-Sound italienischer Prägung verwoben. Eine Live-Installation der besonderen Art, die mitten im Raum aufgebaut wird, um von allen Seiten nah dran zu sein. Das passende Rahmenprogramm kommt vom gebürtigen Brasilianer und Electronic Disco-Spezialist Celestino (Sexy Dinosaur From Outer Space) und von Robert Johnson-, Amp- und Playhouse-Mastermind Ata.
Momem at Night - Modular Disco, mit Marco Cassanelli & Deckard, Celestino und Ata, Ort: Museum of Modern Electronic Music (Momem), Adresse: An der Hauptwache (Zwischenebene), Uhrzeit: 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro, Tickets gibt’s hier.
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Samstag, 26. November: Julie Kuhl > BORN WITH NOSTALGIC BONES

(Uwe)
In einer Woche erscheint beim Frankfurter Musiklabel Jazz Montez das zweite Album von Julie Kuhl. Die junge Frankfurter Singer-Songwriterin bewies bereits mit ihrer ersten, hier besprochenen Platte „Flowers and Candles”, dass sie ein herausragendes Talent ist, eine wunderbare Stimme und ein Händchen für schöne Kompositionen hat. Bestätigung findet man beispielsweise schnell, wenn man den Song „Where Seabirds Scream“ vom eben erwähnten Debüt auf Spotify hört oder das Video auf Youtube schaut. Manchmal ist die Welt gerecht und Talente werden gefördert. So konnte Julie Kuhl ein zweites Album schreiben unter sehr guten Bedingungen produzieren (aufgenommen wurde „Born With Nostalgic Bones” in Berlin und Frankfurt mit 18 Musikerinnen und Musikern aus ganz Deutschland inklusive Streicher- und Bläserarrangements). Inspiriert wurde sie beim Schreiben unter anderem von Phoebe Bridgers, die auch für mich die derzeit alles überragende Sängerin ist. Heute (18.11) erscheint die Vorabsingle „Lonely Freaks“ am nächsten Freitag das komplette Album (25.11) und am Samstag danach (26.11) stellt sie da Platte beim Releasekonzert im Kunstverein Familie Montez
Releasekonzert im Kunstverein Familie Montez F, Honsellstr. 7 20 Uhr Tickets: VVK 18 EUR zzgl. Gebühren
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Bis Montag, 26. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Diese Geschichte kennen wir doch irgendwie alle!
Der Deutschlandfunk berichtet anlässlich der Premiere 2014: „Keith Warner macht aus Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ ein fantasievolles Spektakel, fügt zugleich aber dunkle Bilder und Ideen ein. Bevor am Ende die erlösten Kinder fröhlich Geschenke auspacken, führt die Reise von einem tristen Sanatorium über ein märchenhaftes Intermezzo im Wald bis zur Knusperhexe.“
Auf Anregung seiner Schwester Adelheid Wette vertonte der glühende Wagner-Verehrer Engelbert Humperdinck in den frühen 1890er Jahren deren Verse zu einem Märchenspiel. Nach der erfolgreichen Vorstellung im Familienkreis beschloss man, diese zu ergänzen, um sie einige Jahre später (1893) als Oper herauszubringen.
Regisseur Keith Warner lässt in seiner Inszenierung das Geschwisterpaar seine Kindheit in einem Waisenhaus verbringen. Von der schimpfenden Pflegemutter vor die Tür gesetzt, allein und mit ihren Ängsten konfrontiert, befreien sich die Kinder schließlich. Als Erwachsene blicken sie auf den Wald ihrer Erinnerung zurück, um gereift ihren weiteren Lebensweg zu beschreiten. Warners fantasievolle und psychologisch fein gearbeitete Lesart von Humperdincks Oper rückt das Unbewusste in den Fokus: »Das Wunderbare an dieser Geschichte ist, dass Hänsel und Gretel diese Erfahrung nicht an die nächste Generation weitergeben. Sie haben in ihrem Kampf gegen das Böse gelernt, wo der gute Pfad ihres Lebensweges zu suchen ist.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/haensel-und-gretel_3/?id_datum=3264
Freitag, 18. November um 19.30h; Donnerstag, 1., Donnerstag, 8., Donnerstag, 15., Montag, 19. und Donnerstag, 22. Dezember um 19.30h; Montag, 26. Dezember (2. Weihnachtstag) um 18.00h: Hänsel und Gretel
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller
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Samstag, 26. November: THE DEAD SOUTH

(Uwe)
Laut Wikipedia wurde der Bluegrass um die Zeit des Zweiten Weltkriegs in den Bergen von Kentucky und Tennessee erfunden. In der um einige Elemente angereicherten Countrymusik spielt das fünfsaitige Banjo eine wichtige Rolle. Selbstverständlich haben auch die Kanadier von „The Dead South“ einen Banjospieler dabei. Er heißt Colton „Crawdaddy" Crawford, und der Name erinnert etwas an alte Western mit John Wayne und James Stewart. Zurück zur Musik: „Es begann vor gut zehn Jahren an einer Universität in Saskatchewan und wurde zu einem stattlichen Siegeszug, der The Dead South auf der ganzen Welt bekannt machte: Dabei klang die Idee, das Genre Bluegrass wieder aufleben zu lassen, auch 2012 noch eher wagemutig. Aber Nathaniel Hilts, Scott Pringle, Colton „Crawdaddy" Crawford und Danny Kenyon schafften es von Anfang an, ihre Crowd mit Banjos, Mandolinen und Akustikgitarren in Bewegung zu halten …“ Yippie!
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 20:00H / SUPPORT: SHRED KELLY Tickets: 35€ zzgl. Gebühren
Bild: Zoom
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Samstag, 26. November: Of/ Aman Aman

(Andrea)
Neues aus dem Zweitlofft, Bobbel und Matthias laden zur musikalischen Entdeckung: "Das Trio AMAN AMAN baut musikalische Brücken zwischen verschiedenen Zeiten und Kulturen. Aus verschiedenen musikalischen Einflüssen und Erfahrungen heraus entwickelt das Trio seinen eigenen Stil und in der ungewöhnlichen Besetzung einen besonderen Sound. Lieder aus dem spanischen, orientalischen und deutschen Kulturkreis treffen auf neue Kompositionen und Jazz des 21. Jahrhunderts. Bekanntes wird transformiert und zeigt neue Aspekte auf. In den eigenen Kompositionen werden nordindische Ragas oder arabische Rhythmen verarbeitet. Jazz und Flamenco, aber auch Lieder der Renaissance und dem Mittelalter finden Eingang in das Repertoire. Die Musikerinnen vom www.trio-amanaman.com Araceli Fernández González – Gesang Solo, Frame Drum Anka Hirsch - Violoncello – Gesang, Frame Drum Marliese Glück – Solo Percussion, Gesang bewegen sich abseits der gängigen Musikgenres. Lasst euch von ihren Ideen, Klängen und Rhythmen verzaubern. Der Fokus liegt an diesem Abend auf Spanien – musikalisch wie kulinarisch."Einen Vorgeschmack findet Ihr hier https://www.youtube.com/channel/UCf5Ei3VzrT5F-n-NttUg2DA Beginn 19 Uhr, 15 Euro pro Ticket Kartenreservierungen mit dem Betreff ‘AMAN AMAN’ bitte unter kontakt@zweitlofft.de
Zweitlof.ft Bernardstraße 13, Offenbach am Main
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Samstag 26. November: Ausstellung take it and leave it
(Daniela)
Heute ist nochmal die Möglichkeit sich die Ausstellung take it and leave it mit Glasarbeiten von Ulrike Markus in Offenbach anzusehen!
Zusammen mit Thảo Nguyên Eder (Film), Nazlı Moripek (Malerei/Film) und Sarah Stendel (Grafik/Typografie) zeigt Ulrike Markus neue Glasobjekte in einer eigens für die Galerieräume konzipierten Rauminstallation – don't miss!!
Magma Maria, Hafenplatz 1–3 , Offenbach 16-19 Uhr
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Samstag, 26. November - Sonntag, 27. November: Weihnachtsmarkt + Designparcours in Höchst

(Petra)
Ich bin ja nicht gerade als Weihnachtsmarkt-fanatic bei meinen Freunden bekannt, aber in Höchst finde ich auch das sehr nett: schon in den letzten Jahren waren hier immer viele Ehrenamtliche vor der Kulisse des Fachwerkensembles, des Höchster Schlosses und der Justinuskirche aktiv. Euch erwartet eine bunte Mischung von selbstgebackenen Plätzchen, eigenhändig gemixtem Glühwein als auch Selbstgebasteltes und Gestricktes: Das spiegelt den bodenständigen Charakter des vom Vereinsring Höchst ehrenamtlich organisierten Marktes wider. Mit dabei sind auch die ausländischen Vereine im bunten Stadtteil. Und Ihr könnt Geschenke mit Lokalkolorit und bei der Stiftergemeinschaft der Justinuskirche auch CDs von Konzerten aus Frankfurts ältestem Gotteshaus sowie selbstgemachten Schlehengeist und Würzsalze mit Zutaten aus dem Justinusgarten kaufen. Das hat einen besonderen Charme. Und wer es stylisher mag, geht zum parallel stattfindenden 18. Designparcours Höchst um die Ecke(-n).
Weihnachtsmarkt Höchst, Ort: Justinusplatz, Öffnungszeiten: Samstag, 13 Uhr - 22 Uhr und Sonntag von 12 Uhr bis 18 Uhr, Designparcours Höchst, Samstag: 13 - 20 Uhr und Sonntag: Programm und Teilnehmende hier.
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Sonntag 27. November: Der tanzende Weihnachtsmarkt

(Daniela)
Mein letzter Tanzkurs ist 4 Jahre her. Kurz vor der Hochzeit haben Uwe und ich einen einstündigen Hochzeitstanz Tanzkurs geschenkt bekommen. Der Kurs hat gehalten was er versprochen hatte: Wir haben den Tanz zusammen hinbekommen. Seitdem aber auch nicht mehr zusammen getanzt... man muss ja auch nicht alles zusammen machen...
Wenn ihr überlegt einen Tanzkurs zu belegen: Hier wäre die Gelegenheit reinzuschnuppern:
Der tanzende Weihnachtsmarkt: spannende Aussteller, Schnupper-Workshops & Tanzparty, Weihnachts-Konzert: Guitar'n'Christmas und natürlich Würstchen, leckere Waffeln und Glühwein
Weihnachtsmarkt, 15:00 - 18:00 Uhr, Eintritt zum Weihnachtsmarkt: frei
Schnupper-Workshops: 15:00-15:30 Uhr: Swing, 16:00-16:30 Uhr: Line Dance, 17:00-17:30 Uhr: Salsa, dazwischen: Tanzparty für Alle.
Alle Workshops sind gratis, für blutige Anfänger, keine Vorkenntnisse nötig. Für Swing und Salsa bitte Tanzpartner mitbringen, bei Line Dance kann man auch solo teilnehmen.
Keine Anmeldung erforderlich – einfach vorbeikommen und mitmachen!
18:00 Uhr: Konzert Guitar'n'Christmas mit Iain MacNeal Oper Frankfurt & Julio Cordillo Academia de Tango Eintritt zum Konzert: 10 Euro/Pers. Tickets nur vor Ort an der AK
Tanzschule Diereck Dross, FFM-Ostend,
Hanauer Landstraße 155 – 157 im Hof
www.diereck-dross.de
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Sonntag, 27. November – Sonntag, 25. Dezember: Wickie und die starken Männer

(Uwe)
Familienstück nach Runer Jonsson
»Wickie ist nun eindeutig ein Mädchen und behauptet sich zwischen starken Männern vor allem anhand ihrer Klugheit. Bemerkungen zu Klimakrise oder Genderfragen sind ebenfalls neu hinzugefügt. So ist ein demonstrativ auf die moderne Pädagogik abgestimmtes Stück entstanden, das weibliche Führungsqualitäten in den Fokus rückt.« Frankfurter Rundschau, 15. November 2021 Diese Kritik in der FR liest sich etwas ‚farblos‘ – aber im Grunde ist das inhaltlich alles richtig – nur: vor allen Dingen ist Wickie ein großer Theaterspaß!
„Im kleinen Wikingerdorf Flake lebt Wickie, das Kind des Dorfhäuptlings Halvar. Wickie ist – ganz untypisch für ein Wikingerkind – klein und schmächtig und wenig draufgängerisch.
Anders als die vermeintlich starken Männer will Wickie nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern benutzt ihn lieber zum Denken. Auf der Suche nach Heldentaten stürzen sich die Wikinger regelmäßig in Abenteuer in fernen Weltgegenden, aus denen sie ohne Wickies Hilfe nicht mehr herausfinden. Mit sicherem Gespür reibt sich Wickie dann die Nase, bis die Sterne fliegen, und hat auch in scheinbar ausweglosen Situationen die rettende Idee.
Die zeitlose Anti-Heldenfigur Wickie, die andere nicht das Fürchten, sondern Empathie lehrt, ist hierzulande seit Jahrzehnten bekannt und geliebt. Das Schauspiel Frankfurt zeigt eine eigene Bühnenfassung mit wilden Abenteuern für Kinder und Erwachsene.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/wickie/1079/
Sonntag, 27. November – Sonntag, 25. Dezember (unterschiedliche Tagesspielzeiten) Familienstück im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko
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Sonntag, 27. November: FFM/ Little Simz

(Andrea)
Little Simz ist meine musikalische Entdeckung des Jahres (und da haben die Algorithmen tatsächlich mal einen guten Job gemacht. Sonst frage ich mich immer, ob Spotify sich schlicht verwählt hat, bei dem, was mir da teilweise angeboten wird). Aber die Engländerin macht das erstmal wett. Ihre Musik ist variantenreich, sie selbst bezeichnet ihre Musikals "Rap Experimental". Fest im Hip-Hop Subgenre Grime verwurzelt,ist Little Simz offen gegenüber Einflüssen verschiedenster Musikstile und -genres aus. Elemente aus Rock, Jazz und sogar Klassik verleihen ihren Produktionen eine Genre-untypische, musikalische Vielschichtigkeit. Highly recommended!! Deshalb bin ich auch schon sehr gespannt auf den Abend mit ihr im Zoom. "Simbiatu Ajikawo hat sich für ihre aktuelle Entpuppung als Little Simz Zeit gelassen. Noch vor ein paar Jahren sah man die Londoner Rapperin und Schauspielerin („Top Boy“) in verwaschenem Jeans-Overall auf der Bühne. Mit ihrem aktuellen Album „Sometimes I Might Be Introvert“ präsentiert sie sich 2021 allerdings im geschmackvollsten R&B-Afro-Chic mit Verbeugung vor ihren nigerianischen Wurzeln. Weniger Street, mehr Glam? Ihr so cooler wie messerscharfer Conscious-Flow wird auf Orchester-Wolken gebettet, bleibt verdammt real. Und so finden die private ‚Simbi‘ und die glamouröse Little Simz im ambitionierten soulful HipHop zusammen - on stage stilecht mit kompletter Band."
Zoom, Carl-Benz-Straße 21, Frankfurt
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Sonntag, 27. November: Of/ Blaqrock
(Andrea)
Wäre ich heute nicht im Zoom...Moment, ich sehe gerade Blaqrock spielen um 16 Uhr, also vielleicht und warum nicht einfach beides? Die Beschreibung der Band klingt einfach zu verlockend: "Ein fetter Mix aus den Beastie Boys und RATM nimmt unsauf frappierend authentische Art mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die aber in der Gegenwartstattfindet. Sozialkritische Texte, zeitgemäßer Sound und energiegeladene Präsenz harmonieren undfunktionieren auf einem Level, dass sich viele Acts nur augenrollend um einen fünften Akkordbemühen.Was da künftig noch kommt? Viel! Wegen ihres ungeschminkten Idealismus gehören Blaqrock eindeutig zur Zukunftsmusik dieser schnöden Welt." (Rola Music). 16 Uhr
Hafen 2, Nordring 126, Offenbach
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Sonntag 27. November - Sonntag 4.12.: Film: MUTTER, MUTTER. KIND

(Daniela)
Wir hatten ja bereits zur Premiere auf den Film Mutter Mutter Kind von Annette Ernst hingewiesen und ihn euch sehr ans Herz gelegt, da er uns sehr berührt hat. Aufgrund des großen Erfolgs im Frankfurter Kino läuft der Film nun an den Wochenenden in Orfeos Erben wieder an und im Filmforum Höchst gibt es ein Filmgespräch.
Termine im Orfeos: Sonntag, 27.11. um 17:30 Uhr, Samstag, 3.12 um 18 Uhr, Sonntag, 4.12. um 17:30 Uhr
Der Film erzählt ein seltenes Langzeit-Familienporträt (2009 - 2021) über zwei Frauen und ihre drei Söhne und von einem überraschenden Familienuniversum, das im Laufe der Jahre entstanden ist.
Werkstattgespräch am Samstag, 26. November von 10 - 16 Uhr im Filmforum Höchst. Hier könnt ihr den Film anschauen und Regisseurin Annette Ernst und Produzenten Sebastian Popp alles Fragen was ihr schon immer über Dokumentarfilm im allgemeinen und diesen im Besonderen wissen wollt. Infos und Anmeldemöglichkeiten hier.
Auszug aus den Pressestimmen: „Kinematographische Langzeitbeobachtungen sind ebenso aufwendig wie selten. So wichtig wie diese war lange keine mehr. (…) Dramaturgisch klug montiert, wie der Film überhaupt toll von Anja Lüdcke geschnitten ist, holt Ernst immer dann den nächsten Hammer raus, wenn das Publikum nicht mehr damit rechnet.“ Kino-Zeit.de „ein beeindruckender Film. (…) Bunt, anders und sogar ziemlich komisch, ein gute Laune Film.“ Hessenschau „Herzensprojekt mit Erkenntnisgewinn… so können die Zuschauer in „Mutter Mutter Kind“ gewissermaßen im Zeitraffer auch die riesigen gesellschaftlichen Veränderungen sehen, die sich ereignet haben... wie schwer es in persönlichen Beziehungen dennoch sein kann, verschweigt der Film nicht.“ FAZ „Ein großartiges Plädoyer über das, was Familie ausmacht“ EMMA
Prädikat „Besonders wertvoll“ & 4,5 von 5 Sternen von Kinder-und Jugendjury der FBW, geeignet ab 13 Jahren
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Montag, 28. November: Helene Hegemann im Literaturhaus - HYBRID

(Petra)
"Wenn man so will, schwingt der Schrei nach Liebe überall mit." Dieses Zitat trifft mich voll ins Herz. Dieses Buch muss auf meinen Lesestapel, ganz klar. Außerdem: Eine Autorin wie sie gibt es eben nicht x-fach. Helene Hegemann ("Axolotl Roadkill", 2010) hat einen Zugriff auf unsere Wirklichkeit, der in sich radikal, poetisch, wuchtig, manchmal toxisch, immer zwingend ist. In "Schlachtensee" sprengt Hegemann in 15 Stories sämtliche Kategorien, über die wir die Gegenwart zu begreifen versuchen. Ein Pfau wird mit einem Golfschläger getötet und entlarvt die Doppelmoral der amerikanischen Kulturelite. Eine junge Frau will zu ihren Eltern in die österreichische Provinz fahren und verpasst immer wieder ihre Station. Ein Bad in der Wolga markiert das Ende einer zerstörerischen Beziehung. Ein Junge verliebt sich in einen anderen, während sie von einer Rotte Wildschweinen umzingelt werden. Ein Gemälde von Monet stürzt einen Kunstexperten in eine tiefe Sinnkrise. "Wenn man so will, schwingt der Schrei nach Liebe überall mit", nannte Literaturkritiker Gerrit Bartels das. Das Gespräch über eine Welt, in der Gewalt am gefährlichsten ist, wenn sie unterdrückt werden soll, führt Sandra Kegel (F.A.Z.) mit der Autorin. Wie gerne würde ich da im Publikum sitzen, wenn ich keinen Jobtermin hätte. Aber Ihr könntet dabei sein: Wie wärs?
Foto: Helene Hegemann©Joachim Gern
Helene Hegemann: Schlachtensee - Lesung und Gespräch, HYBRIDVERANSTALTUNG, Moderation: Sandra Kegel (F.A.Z.), Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adressse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket: 12 (8) EURO / Streamingticket 5 Euro, Tickets gibt es hier
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Montag 28. November: Streitclub

(Daniela)
Zu gerne würde ich heute Abend zum Streitclub gehen, denn ich finde das Format, insbesondere die programmatische Einbindung einer Schulkasse, eine sehr gute Idee und verspreche mir davon keine nüchterne Diskussionsrunde von denen es leider viel zu viele gibt.
Es wird dieses Mal um die Frage gehen "Verjährt politische Schuld?" Das Thema wird mit zwei HistorikerInnen diskutiert, Dr. Franziska Davies und Prof. Andreas Rödder. Als Schulklasse beteiligt sich dieses Mal ein Leistungskurs Politik und Wirtschaft der Schillerschule. Die Frage der politischen Schuld wird einerseits in der geschichtlichen Dimension besprochen werden, aber auch unter der Frage, wie dies unseren Umgang mit aktuellen Krisen beeinflusst.
StreitClub #5: Verjährt politische Schuld?
Am 9.11. gedenken wir der Reichspogromnacht. Grund genug, die Frage nach politischer Schuld, Sühne und Verantwortung erneut zu stellen. Immer wieder wird gefragt, ob es nicht auch ein Ende politischer Schuld und Sühne geben müsse. Vom Schuldkult sprechen Rechtsextremisten und meinen damit, dass der übertriebene Fokus auf Verbrechen nur die vielen Leistungen und Verdienste der Vergangenheit verdeckt.
So weit gehen viele nicht und fragen doch, ob auch dann, wenn die Generation, die für begangene Verbrechen und Leid verantwortlich ist, nicht mehr lebt, ihre Nachkommen noch Schuld tragen.
Lassen sie sich verantwortlich machen und müssen sie Verantwortung übernehmen? Und wofür tragen sie dann noch Verantwortung? Für die Verbrechen, für die Erinnerung an die Verbrechen oder für ein „niemals wieder“?
Kosten: 12 €, ermäßigt 10 €, online Veranstaltungsort: The English Theatre Frankfurt, barrierefrei Frankfurt: Montag, 28. November, 19.30 Uhr, The English Theatre Frankfurt
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Dienstag, 29. November: Darmstadt/ Der Fee, die Fee und das Monster

(Andrea)
Schade. Wäre Lili jetzt noch klein und/oder ich nicht im Büro, wäre ich heute bei den Stromern und könnte ENDLICH Der Fee, die Fee und das Monster live sehen. Das Stück kenne ich nämlich schon sehr sehr lange, weil Rainer Michel (korridor.info) seinerzeit die Musik dafür gemacht hat. Unbedingt zu empfehlen!! "Dicke Luft in der Feeneinsatzzentrale: Seit Wochen sitzen die Fee Lavendel und ihr neuer Kollege, der Fee Gigi, nun schon auf der Reservebank.
Kein Wunder also, dass beide darauf aus sind, wenigstens die gelegentlich hereinkommenden Hilfsarbeiten abzustauben. Dabei sind gerade Lavendel alle Mittel recht. Als Monster Gregor aus der Angst-und-Schrecken-Abteilung vorbeischaut wird es allerdings spannend. "Schräg, schrill, schön, ein witziges Stück darüber, wie man sich am eigenen Schopf aus der Lethargie ziehen kann." (Jurykritik Kaleidoskop-Festival Hessen 2007) Mit Birgit Nonn, Thomas Best, Andreas Konrad Buch und Regie: Esther Steinbrecher Ca. 55 Min., ab 5 Jahren 8,- Euro für vorangemeldete Gruppen ab 10 Personen: 6,- Euro
Theater Moller Haus, Sandstraße 10. Darmstadt
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Dienstag, 29. November: Lesung: Geliebte Mimi

(Martin)
Leistikow – wer? So gings mir auch. Tatsächlich verbirgt sich hinter diesem zu Unrecht nicht so bekannten Namen ein Graphiker, ein Künstler, ein bedeutender ‚Frankfurter‘, der sogar auf dem Südfriedhof begraben ist.
Im Dommuseum ist aktuell eine Ausstellung zu erleben, die Leistikows Bedeutsamkeit für das ‚Neue Frankfurt‘ deutlich werden lässt. ‚Neues Frankfurt‘ – das ist vielleicht Erläuterungswürdig bei all dem ‚Neuen‘, was in der direkten Umgebung des Doms als ‚alt‘ firmiert wird: es geht um die 1920er Jahre und treffend ist die Ausstellung mit ‚Zurück in die Moderne‘ überschrieben.
Bei der Vorbereitung der Leistikow-Ausstellung gab es einige Überraschungen. Wer Leistikow nur aus dem Kontext von Ernst Mays Neuem Frankfurt (1925–1930, fünf Jahre, die in Frankfurt unglaublich viel bewegt haben!) als Entwerfer des von den Nazis gleich wieder abgeschafften modernen Stadtwappens in Erinnerung hat, kann ihn im Dommuseum als unglaublich vielseitigen Künstler kennenlernen.
Der unter anderem 1950–1953 die abstrakten, sehr grafischen Domfenster geschaffen hat. Und die Kuppel und die Fenster der Westend-Synagoge. Und der eben auch Liebhaber des Buchs Moby Dick und Zeichner wunderbarer Katzen-Porträts war.
In seinem Nachlass fand sich eine Mappe mit Typoskripten. Leistikows schmales literarisches Oeuvre enthält Texte zu Fragen der Gestaltung und der Lehre, kleine Skizzen die in der Tagespresse veröffentlicht wurden, sowie weitere zu Lebzeiten unpublizierte Prosatexte. Der Stil erinnert ein bisschen an Erich Kästner oder Kurt Tucholsky.
Schon vor einigen Jahren gab Rosemarie Wesp, Kuratorin der Leistikow-Ausstellung, die Katzengeschichte „Geliebte Mimi“ als Book on Demand heraus. Leistikow beschreibt darin das Leben seiner Katze Mimi als Mitglied der Familie und seine enge Beziehung zu dem Tier. In vielen Beobachtungen wird die Katze voller Liebe und Respekt als eigenständige Persönlichkeit vorgestellt. Dieser Text steht im Mittelpunkt der Lesung. Am Anfang wird ein Textfragment mit der Beschreibung eines Bombenalarms in Berlin stehen – unheimlich in seiner Aktualität.
Roland Borgards, Professor am Institut für deutsche Literatur der Uni Frankfurt und Mitbegründer des Forschungsnetzwerks Cultural and Literary Animal Studies, moderiert den Abend, Peter Schröder vom Schauspiel Frankfurt liest.
Hier geht’s zu den Tickets für die Lesung:
Die Ausstellung „Hans Leistikow (1892–1962). Zurück in die Moderne“ (mit Fotos von Laura J. Padgett) läuft noch bis zum 15.1.22. im Dommuseum. Führungen gibt es immer mittwochs um 17.30 Uhr und sonntags um 14.00 Uhr.
Dienstag, 29. November um 19.30h im Haus am Dom
Foto: © Ulrike Brunzel - Hans Leistikow, Katze, Collage auf orange gestrichenem Papier, um 1950, Museumslandschaft Hessen Kassel, Graphische Sammlung.
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Dienstag, 29. November: FFM/ Negramaro

(Andrea)
Von jenseits der Alpen kommen Negramaro und bringen den Süden in die Batschkapp. Das wird sicher nett, denn sie sind Italiens erfolgreichste Pop-Rock-Band der Gegenwart. Zu ihren Shows in der Heimat pilgern regelmäßig mehrere zehntausend Fans, sie spielten bereits für den Papst sowie für Italiens Regierungschefs und komponierten die offizielle Hymne der italienischen Fußballmannschaft für die WM 2014 in Brasilien. „Casa 69“ aus 2010 um größtmögliche Internationalität. Sie nehmen ihre Platten nun teils in den USA, Kanada, UK sowie etlichen weiteren Ländern auf und arbeiten mit internationalen Top-Produzenten wie David Botrill (Muse, Placebo) und Jaquire King (Kings of Leon, Bon Jovi, Editors). Zu ihren Shows in Italien pilgern 30.000 bis 50.000 Besucher, zu den (fast) jährlichen Highlights zählen ihre „First of May“-Konzerte sowie die Jahresend-Shows an Silvester, zu denen regelmäßig an die 100.000 Fans zusammenfinden. Heute sind sie mit einem besonderen Unplugged-Setup in Frankfurt. Einlass 18 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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GESEHEN / GEHÖRT: The Cure

(Uwe)
Ich quatsche Köchen nicht in die Rezepte, Trainern nicht in die Mannschaftsaufstellung und Bands nicht in die Setlist, also die Lieder, die sie für Konzerte auswählen. Ich stelle regelmäßig fest, dass meine favorisierten Liedern nicht die Favoriten der Bands und oft auch nicht der anderen Fans in der Halle sind. Das ist auch in Ordnung so. Nie vorher lagen meine Wünsche und die der Künstler aber so weit auseinander wie bei dem Konzert von The Cure neulich in der Festhalle.
Sie begannen furios, spielten eines meiner All-Time-Lieblingslieder Pictures Of You und den großartigen Lovesong, danach musizierten sie aber deutlich an meinem Geschmack vorbei. Wie beim Spiel Deutschland – Österreich bei der WM 1982, dem historisch langweiligen Ballgeschiebe, zog sich die Veranstaltung ohne persönliche Höhepunkte durch, bis sie zur zweiten Zugabe wieder auf die Bühne kamen.
Dann ging es noch einmal Schlag auf Schlag, sie spielten Friday I´m In Love, Lullaby, Just Like Heaven oder Boys Don´t Cry. Diese kurze Abfolge der genannten und weiterer Hits, belebte selbst die Tochter einer Konzertgängerin, die neben meinem Freund Guido und mir im hinteren Teil der Halle gelangweilt auf dem Boden vor ihrer Mutter saß und beglückt aufsprang, als es mit den Hits losging. Ich bin alles andere als einer, der nur Hits hören will, ich finde nur, dass das Gesamtwerk einige bessere Lieder bereitgehalten hätte als die, die an dem Abend gespielt wurden.
Mein Vorschlag für eine Cure-Setlist:
Plaingsong (nicht gespielt in Frankfurt) > Picture Of You > High (nicht gespielt) > A Night Like This > Cut Here (nicht gespielt) > The End OF The World (nicht gespielt) > Lovesong > Push > In Between Days > Just Like Heaven > A Letter To Elise (nicht gespielt) > Play For Today > A Forest > Taking Off (nicht gespielt) > Jupiter Crash (nicht gespielt) > Fascination Street > Mint Car (nicht gespielt) > Perfect Boy (nicht gespielt) > Disintigration (nicht gespielt)
Zugabe (eine reicht): Lullaby > Friday I´m In Love > Why Can´t I be you (nicht gespielt) > Boys Don´t Cry
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Mittwoch 30. November: Buchvorstellung: Prosaische Passionen

(Daniela)
Ich hoffe ich schaffe zeitlich... Buchvorstellung: Prosaische Passionen. Die weibliche Moderne in 101 Short Storys bei der Lesungsreihe Frankfurter Premieren.
Im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Christian Metz stellt Sandra Kegel den voluminösen Band bei der Lesungsreihe Frankfurter Premieren des Kulturamts Frankfurt vor. Birgitta Assheuer liest ausgewählte Texte.
Meilenstein, Schatzkiste, Fundgrube und große Revision ist die von Sandra Kegel herausgegebene Anthologie „Prosaische Passionen“. Sie räumt endgültig damit auf, dass Schreiben eine reine Männersache war. Der Band versamm elt 101 Short Storys von Frauen aus 55 Ländern. Sie alle, Meisterinnen der kurzen Form, teilen das Schicksal eines männlich dominierten Kanons. Welche Trouvaillen der Weltliteratur es zu entdecken gilt, wenn man die Texte von Inge Aichinger und Taos Amrouc he bis May Zidahe und Marina Zwetajewa liest, das erschließt einem dieses Buch. Es geht zurück an den Beginn der Moderne und blickt ins Weite, ins Globale. Die Korrespondenzen, die sich daraus ergeben, haben ein gemeinsames Momentum: „Ich schreibe, um nicht zu sterben“, so die argentinische Dichterin und Essayistin Alfonsina Storni. Die weiblich Schreibherrlichkeit war schon immer von existenzieller Wucht.
Sandra Kegel ist seit 1999 Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, das sie seit 2019 leitet. Sie gehört zum Kritikerquartett der 3sat-Literatursendung Buchzeit, ist Mitglied verschiedenster Buchjurys und zählt zu den profiliertesten Literaturkennerinnen unserer Gegenwart. Christian Metz ist Literaturkritiker und Professor für Neuere Deutsche Literatur an der RWTH Aachen. Birgitta Assheuer ist Schauspielerin und Sprecherin.
Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an kulturportal@stadt-frankfurt.de ist erforderlich. Wir empfehlen das Tragen einer Maske in den Innenräumen.
Historische Villa Metzler Frankfurt, Schaumainkai 17, 19:00 Uhr
Foto: Penguin Random House
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Mittwoch 30. November: Spotlight Jazz: Big Band Divas
(Daniela)
Ich freue mich auf den SPOTLIGHT JAZZ Abend! Big Band Divas
Es sind Sängerinnen wie Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und Billie Holiday, die mit ihren einzigartigen Interpretationen und virtuosen Scat-Soli bis heute Generationen von Jazzvokalist*innen beeinflussen. An diesem Abend verneigt sich die hr-Bigband vor den großen Diven des Vokaljazz. Mit dabei am Mikrofon: Claire Martin. Die Britin kann längst selbst auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Für ihre Verdienste als Sängerin und BBC-Radiomoderatorin wurde ihr der Order of the British Empire verliehen. Ihre Vorbilder hat sie nicht nur gesanglich genau studiert – und weiß daher auch so einiges über sie zu erzählen. Die Leitung an diesem Abend wird ihre enge Kollegin Nikki Iles übernehmen. Ein richtiger "Lady Day" also!
Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2022-23/big-band-divas-,bigband-divas-100.html
Ort: hr-Sendesaal, Bertramstraße 8, Frankfurt
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Mittwoch, 30. November: FFM/ Buster Shuffle

(Andrea)
Support bei Madness and Chas‘n’ Dave und ausverkaufte Häuser. Sicher ist heute im Nachtleben ebenfalls Engtanz angesagt, wenn Buster Shuffle zum Ska bitten. "Music is supposed to be about having fun and it’s practically impossible not to have a good time when listening to Buster Shuffle. The secret lies in the inspired song craft and arrangement skills of creative driving force, Jet Baker, who effortlessly fuses Cockney ska/pop with an authentic rock and roll sound and lyrics that are guaranteed to make you laugh. As British as fish and chips, its mischievous piano- bashing boogie, with songs about drunken arguments, crafty cats, anti-social night buses, dirty older women and messy divorces. Uncut magazine gave debut album, ‘Our Night Out’, four out of five stars, citing Buster Shuffle as ‘one to watch’, and the band have won a number of high-profile fans including BBC radio giant, Steve Lamacq and Pixies legend, Frank Black. Buster Shuffle's line-up comprises the virtuoso, creative behemoth that is Jet Baker on piano and lead vocals, the best rhythm section you could hope to find in the shape of Terry Mascall and on drums and Dave Gravy on bass, with James Stickley, giving heart and soul on guitar." 19 Uhr im schönsten Klub an der Konsti.
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barrierefrei
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Mittwoch, 30. November: Of/ Nur eine Frau
(Andrea)
Den Film habe ich bereits gesehen, kann ihn aber nur empfehlen: „Nur eine Frau“ war Hatun Sürücü, auf deren Geschichte der gleichnamige Film basiert. Nur eine Frau war die Deutsch-Kurdin in den Augen ihrer Familie, mit keinem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, die 23-jährig einem Ehrenmord zum Opfer fiel. Sandra Maischberger produzierte den 2019 erschienen Spielfilm, die Hauptrolle übernahm die Deutsch-Türkin Almila Bagriacik. Um 18 Uhr in der Reihe „After Work mit starken Frauen“ im
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Donnerstag, 01. – Samstag, 03. Dezember: hip piece / Verena Billinger & Sebastian Schulz

(Martin)
Tanz!
Rhythmen, die die Hüften in Bewegung versetzen und die Hintern wackeln und zittern lassen: Shake your booty! „hip piece“, das neue Stück des Choreograf*innen-Duos Verena Billinger und Sebastian Schulz ist der Körpermitte gewidmet, dem Zentrum der Begierde und der Lust, dem Motor des Tanzes. Und verortet sich damit mitten in den aktuellen kulturellen Auseinandersetzungen um Aneignungen und Besitzansprüche, Erotisierung und Exotisierung, Sexualitäten und Geschlechtlichkeit, Identitätspolitiken und Universalismus.
Auf der Bühne: eine Gruppe von Tänzer*innen verschiedener Herkunft und tänzerischer Ausbildung, die sich von Expert*innen für Afro Dance, Afro House, sogenanntem orientalischen Tanz oder Bauchtanz, Dancehall, verschiedenen Hip-Hop-Stilen (Popping, Locking u.a.), Salsa und Twerking in die Kunst des Hüftschwungs haben einweihen lassen. Sie präsentieren ihren Zugang zu den neu gelernten Bewegungen – mal nüchtern, analytisch und verletzlich, mal spielerisch und ausgelassen. Dabei erforschen sie den Tanz als Möglichkeit, sich von Zuschreibungen freizumachen und mehr und anderes zu werden, als sie auf den ersten Blick sind.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/hip-piece/ Donnerstag, 1. – Samstag, 3. Dezember um jeweils 20.00h Mousonturm/Saal / Solidarisches Preissystem
Foto: © Florian Krauß
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Donnerstag, 01. Dezember - Samstag, 03. Dezember: Frankfurt Art Experience-Walks

(Petra)
Alle, die es – wie ich – im September nicht geschafft hat, schon zum Saisonstart der Frankfurter Galerien die tollen Stadtteil-Walks mitzumachen, haben jetzt noch mal die Möglichkeit, noch unentdeckte Ecken der Stadt und Insiderstorys und natürlich eindrucksstarke Kunst mitzunehmen. Denn mit der Adventszeit bietet The Frankfurt Art Experience eine Dezemberausgabe der beliebten Kunstrundgänge an. In vier Art-Walks wird eine Auswahl voninsgesamt 12 Galerien im Ostend, Sachsenhausen, Innenstadt, Bahnhofsviertel und Westend geboten. Taucht – vielleicht zum Ausgleich für den Vorweihnachtsstress – ein in die Frankfurter Galerienszene, entdeckt zeitgenössische Malerei, Fotografie oder Skulptur und trefft auf Frankfurter Galeristinnen und Galeristen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kunstinteressierte. Zum ersten Mal gibt es dazu jetzt auch Feierabendtermine – und Führungen in englischer Sprache.
The Frankfurt Art Experience-Walks, Orte: insgesamt vier Walks mit 12 Galerien in den Stadtteilen Ostend, Sachsenhausen, Innenstadt, Westend, Teilnahme: 15 Euro, Uhrzeiten, Treffpunkte, Galerien und Tickets findet Ihr hier.
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Donnerstag, 1. Dezember: FFM/ Mace

(Andrea)
Wer googelt, trifft auf eine Boden-Boden-Rakete, einen Wrestler, eine Währung in Südostasien und einen Wahl-Salzburger mit musikalischem Sendungsbeusstsein: "Mace (bürgerlich Michael Mörth) ist ein deutschsprachiger Rapper, Sänger, Bassist und Labelinhaber aus Österreich. Seit 2013 tourt Mace als Back-Up MC von Rapper Dame durch Österreich, Deutschland, Schweiz und Luxemburg" schreibt das www, everybodyswiki. Er "lädt den Hörer mit seinen Erzählungen auf eine Reise durch seine ganz persönlichen Erfahrungen, Emotionen und Verrücktheiten ein. Und diese Einladung wird gerne angenommen. Die Frisur sitzt, die Stimmung brodelt und die Stimme brettert über den Beat wie eine Dampflok. Trotz der Mischung unterschiedlichster Stilrichtungen und furchtlosem Mut, sich selbst auszuprobieren, schafft es Mace unbeeindruckt, ein klares Soundbild zu definieren und nicht im Chaos verschiedener Inspirationsquellen unterzugehen." Wer jetzt denkt, klingt gut: Es gibt Ticktes in der Verlosung. 19 Uhr.
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, Nicht barrierefrei
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Donnerstag, 1. Dezember: Of/ Massif Central

(Andrea)
Der Radraum im Rathaus-Pavillon ist ein tolles Ding und heute erst recht, denn um 18 Uhr kommt Florian Jöckel aus Frankfurt rüber: "Eine alte Druckerei, zum Abriss freigegeben, mitten im Zentrum von Frankfurt am Main, ist zum Urban Style und Fashion Hangaround geworden. Ein Kiosk mit Galerie, eine Szene-Bar mit Fahrradwerkstatt, eine Kantine mit Public Viewing, ein Showroom für special presentations. Ein Laden, der dem Style und der Kultur des Radsports gewidmet ist. Der Vintage mit Moderne verbindet. Eine Location für Fußball Auswärtsspiel Public Viewing. Ein Concept Store, der als Social-Meeting-Point funktioniert. Florian Jöckel und seine Mitstreiter Sven Seipp und Jule Parulewski haben sich in diesem Raum einen Traum erfüllt – eine Pop Up-Bar mit Jöckels Leidenschaft, dem Radsport, als Kernthema. So befindet sich auch im Komplex des Massif Central die Fahrradwerkstatt des Guilty76 Velo Clubs. Mit Rideevents und einer allgemein fröhlich-lässigen Atmosphäre sollen hier über den Radsport Menschen zusammengebracht werden – ohne Wettbewerbs- oder Konkurrenzgedanken. Ein Ort, wo alle Frankfurter – von Fahrrad-Fans bis Vintage-Liebhaber – ein entspanntes und soziales Miteinander erleben können. Zu Gast ist Florian Jöckel, der mit uns über das Massif Central als Link zwischen Radsport und Urban Lifestyle sprechen wird. Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=XKo9xY6VcP8
Radraum Stadthof Offenbach
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Freitag, 02. - Donnerstag 22.12.: Weihnachtsmarkt in Alt-Sachsenhausen
(Daniela)
Vom 02.12. bis 22.12. findet nun bereits zum 6. Mal der Alt-Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt auf dem Paradiesplatz statt.
Rund 10 Stände werden den malerischen Platz im Herzen Alt-Sachsenhausens knapp 3 Wochen lang täglich von 16:00 bis 23:00 Uhr beleben.
Highlights des Weihnachtsmarktes sind sicher die riesige Bembel-Krippe, der elektronische Tannenbaum, die Lebndtierkrippe und das nostalgische Kinder Karussell.
Die Initiatoren des Weihnachtsmarktes sind engagierte Mitglieder von AltSaxNeu, der Initiative für Alt-Sachsenhausen: Gastronom Jürgen Vieth und der Sachsenhäuser Bub Uli Schlepper, der bereits den Weihnachtsmarkt am Goetheturm aus der Taufe hob.
Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt mit dem Flair des Viertels. Paradiesisch eben. Specials: Di 16-19 Uhr Kindertag, Karussell und Kinderpunsch je 1,50 Euro Do Stundententag, Glühwein 2 Euro (für Studenten) 18.12. 18 Uhr - Weihnachtslieder Rudelsingen für einen guten Zweck
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Freitag, 02. (Premiere) bis Sonntag, 04. Dezember: All the time von Hella Lux

(Martin)
Video-Audio-Walk - Unterwegs in Bornheim … Was wäre, wenn wir Zeitreisen könnten? - ALL THE TIME öffnet das Fenster in die endlosen Dimensionen von Zeit und beleuchtet dabei den urbanen Raum.
Mit einem Smartphone ausgestattet bewegen sich Zuschauer*innen auf einer Route durch den Frankfurter Stadtteil Bornheim. Der kleine Bildschirm vor ihnen wird zum Ausblick in andere Zeitebenen, ein Sprungbrett in Vergangenheit und Zukunft. Was war an diesem Ort vor 50 Jahren oder vor 100 Jahren? Was wird in 3000 Jahren hier noch stehen?
ALL THE TIME stellt Fragen nach historischen, politischen und ökologischen Veränderungen und ermöglicht eine theatrale Auseinandersetzung mit allen Zustandsformen von Zeit: Vergangenheit, Jetzt und Bald, Zukunftsvisionen, verschwommen und klar, dystopisch wie hoffnungsvoll.
Erarbeitet wird der Video-Audio-Walk mit nationalen und internationalen Teilnehmer*innen in digitalen Seminaren sowie mit assoziierten Künstler*innen des HELLA LUX Netzwerks.
Hier gehts zum Reservieren: https://studionaxos.de/programm/ Freitag, 2. Dezember (Premiere) um 18.00h, Samstag, 3. Dezember und Sonntag, 4. Dezember um jeweils 16.00h und 18.00h Studio Naxos in der Naxos-Halle Foto: © Hella Lux
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Freitag, 2. (Rodgau), Dienstag, 6. (Eschborn), Sonntag, 11. Dezember (Hanau) Der Graf von Monte Christo

(Martin)
Schauspiel von Sarah Silbermann nach dem Roman von Alexandre Dumas Theaterlust – Tournee-/Gastspieltheater
Mein erster Kontakt mit ‚Der Graf von Monte Christo‘ fand im elterlichen Wohnzimmer in schwarz-weiß statt. Die Einsicht, dass dem Film eine Erzählung zu Grunde liegt, fand erst später statt. Und jetzt lese ich, dass in der Verfilmung Tony Curtis und Richard Chamberlain mitgespielt haben…
Jetzt wird ‚Der Graf von Monte Christo‘ auf der Theaterbühne gespielt. Die Theaterkompanie ‚Theaterlust‘ ist auf Tournee in der Umgebung und für die eigene ‚Theaterlust‘ lohnt es, sich auf den Weg zu machen: nach Rodgau (2.12.), nach Eschborn (6.12.) oder nach Hanau (am 11.12.)!
„Das Ensemble „Theaterlust“ macht seinem Namen alle Ehre … Am Ende der Vorstellung erhoben sich die Besucher mit anhaltendem Beifall und zahlreichen Bravorufen zu Ehren der „Theaterlust“ von ihren Plätzen.. Diese Version „2.0“ war ein voller Erfolg.“ (Neue Presse, Kronach)
„Großer, verdienter Beifall.“ (Nürtinger Zeitung)
„Alexandre Dumas zwischen 1844 und 1846 als Fortsetzungsroman für die Zeitschrift „Le Journal des débats“ erschienene Geschichte des Seefahrers Edmond Dantès, der später als Graf von Monte Christo zum Racheengel in eigener Sache wird, erzielt bis heute weltweit ungeahnte Erfolge. Sogar der Name einer der berühmtesten kubanischen Zigarrenmarken geht auf Dumas literarische Großtat zurück: Den Tabakblättern rollenden Arbeiterinnen und Arbeitern wurde während der Arbeit vorgelesen und „Der Graf von Monte Christo“ war eine der beliebtesten Geschichten. Vermutlich hat es auch daran gelegen haben, dass sich ein einzelner im nachnapoleonischen Frankreich der 1830er Jahre aus seiner persönlichen Hölle befreit und gegen das ihm angetane, himmelschreiende Unrecht zu Felde zieht. Der als geheimnisvoll- mondäner, mit scheinbar unendlichem Reichtum ausgestatteter Graf von Monte Christo nach Frankreich zurückkehrende Edmond, trifft auf eine bigott-libidinöse, selbstbereichernde Upper Class, die er mit brillant-bösartiger Intelligenz verführt, narrt und schließlich in den Abgrund stürzt
Vielfach verfilmt und bereits als großes Musical umgesetzt, hat man diese Geschichte als Schauspiel auf der Theaterbühne bisher kaum gesehen. Schon gar nicht als Gastspiel auf Theatertournee. Dumas behandelt in seinem Roman große Themen, die uns heute genauso angehen wie damals: Repression und Willkür, Kritik an der Überfluss-Gesellschaft und die Mechanismen kollektiver Verdrängung…“
Tickets für den 2. Dezember (Rodgau) gibt’s hier Tickets für den 6. Dezember (Eschborn) gibt’s hier Tickets für den 11. Dezember (Hanau) gibt’s hier
Freitag, 2. Dezember um 20.00h im Bürgerhaus Nieder-Roden, Dienstag, 6. Dezember um 20.00h in der Stadthalle Eschborn und Sonntag, 11. Dezember um 18.00h im Congress Park Hanau
Foto: © Hermann Posch
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Freitag, 02. bis 04. Dezember: HERZBERG FESTIVAL UNTER'M DACH
(Uwe)
Das Herzberg-Festival ist überregional als DAS Open Air-Hippie-Festival bekannt, das jährlich im idyllischen osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg stattfindet. Ende Juli 2023 treffen sich die rund 12.000 Hippies das nächste Mal im Freien. Wer so lange nicht warten will, besucht Anfang Dezember im idyllischen Rüsselsheim das Herzberg Festival unter´m Dach. Es spielen insgesamt neun Acts, jeden Abend drei, unter anderem die Bröselmaschine oder Suzan Köcher´s Supraphon. Super Namen, sicher machen sie auch gute Musik.
Rüsselsheim, Das Rind Tagesticket: VVK 25 Euro zzgl. Gebühren, 3-Tage-Festival-Ticket: 65 Euro inkl. Gebühren, AK Tagesticket: 30 Euro Einlass jeweils 18 Uhr, Beginn 19 Uhr
Bild: Herzberg-Festival
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Samstag, 3. Dezember: FFM/ The OhOhOhs

(Andrea)
Ich freue mich schon sehr auf den Abend in der Katharinenkirche. The OhohOhs liebe ich ja schon sehr lange und der heutige Abend wird sehr besonders: Das Frankfurter Duo hat sich im letzten Jahr intensiv mit der Musik vergangener Pandemien beschäftigt. Vom Bild „Totentanzes“ während der Pestepidemie im 14. Jahrhundert über die spanische Grippe bis zur Corona-Pandemie laden The OHOHOHS ihre Zuhörer:innen zu einer Reise ein, in der die Musik als verbindendes Element Schicksale von heute und damals vereint. Als Moment kollektiver Krisenbewältigung werden bedeutende musikalische Werke in OHOHOH‘scher Manier bearbeitet und gemeinsam mit namenhaften Musiker:innen auf die Bühne gebracht. Die Spannbreite reicht dabei von Händel über Verdi bis zu Queen. Im Zentrum des Konzertes steht die Welturaufführung ihrer neuesten Komposition „Corona-Sinfonie“. Durch das Programm führt Gregor Praml, der Hintergründe beleuchtet, Komponisten mit ihrem Erleben von Pandemien verknüpft und die Interpreten vorstellt. Mehr Informationen, Repertoirebeschreibung, Videos & Töne: https://www.theohohohs.de/de/pandemia/ Die ausführenden Musiker: THE OHOHOHS machen Beethoven tanzbar, mischen Pop mit Sopran, lassen den Konzertsaal zum Club und den Club zum Konzertsaal mutieren. Von den Untergrund-Kellern und Festivals wie der Fusion trieb es sie weiter in Theater und Clubs und sogar ins ARD-Morgenmagazin. Mit ihrem ganz eigenen Genre KONZERTANTE KLUBMUSIK erreichen sie ein breites Publikum - dies alles mit nur vier Händen und zwei Instrumenten: Piano und Schlagwerk. Die Sopranistin Maja Bader stammt aus Luzern, ist dort am Theater tätig und gibt Solo-Konzerte. Sie wirkte an Aufnahmen von „Sturm und Drang“, des im letzten Jahr erschienenen Debütalbums von THE OHOHOHS mit. Als Streichquintett haben OMNIAstrings schon letztes Jahr beim Record-Release-Konzert der OHOHOHS aufgespielt und waren dieses Jahr gemeinsam mit ihnen auf der Fusion. Für das heutige Konzert erweitert sich das Quintett unter Leitung von Michael Strecker zu einem 14-köpfigen OMNIA-Orchester. Das Manifest der OHOHOHS: https://www.theohohohs.de/de/manifest/ THE OHOHOHS im Porträt: https://youtu.be/CRPAAc9Vy. Eintritt: VVK: 20 €, AK: 25 € (incl. 2 € für das Flüchtlingspaten-Projekt der evangelischen Jugendarbeit) VVK Reservix: https://is.gd/Ej6ziR
Besetzung The OHOHOHS: Klavier, Sampler, Schlagwerk, Orgel Maja Bader (Sopran) OMNIA-Orchester Gregor Praml (Erzähler), 20 Uhr
Katharinenkirche, Hauptwache, Frankfurt
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Sonntag 4. Dezember: Advents Shopping im Nizza

(Daniela)
Kiki und Steffi organisieren: "Advents Shopping im Nizza". Da ich beide kenne, will ich da unbedingt hin, das wird bestimmt sehr sehr nett! Sie schreiben: Mädels, am 4.12. besteht die Möglichkeit, unter Alkoholeinfluss und in netter Gesellschaft, im Hotel Nizza einen Stand mit ausrangierten (aber tollen ollen) Klamotten zu buchen. Das wollten wir doch schon immer mal machen.
Wenn ihr einen Stand haben möchtet, schreibt bitte eine kurze Nachricht oder meldet euch telefonisch an entweder bei: Steffi +49 176 24098215 oder Kiki +49 163 6586657 und teilt uns bitte mit, ob ihr Tische benötigt oder einen Tapeziertisch (oder vergleichbar) selber mitbringen könnt.Tischgebühr (bei Leihe vom Hotel) 5 Euro - Standgebühr 10 Euro. Der Aufbau ist ist um/ab 12;30 Uhr. Plätze sind limitiert! Einlass ab 14 Uhr. Ende der Veranstaltung zwischen 18 und 19:00 Uhr.
Wir freuen uns auf einen wunderbaren entspannten Nachmittag mit euch.
à tout à l'heure Les deux mesdames Stefanie et Kiki Artwork by Lisa Erwall
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Dienstag, 06. Dezember: Cari Cari

(Uwe)
„Internationale Medien bezeichnen das Duo abwechselnd als “The Lovechild Of The Kills and The XX” (IndieShuffle, US) "with a pinch of Morricone"(FM4, AUT) oder die nächsten “Cat Power" (BestBefore, AUS). Bei unzähligen Auftritten von Australien bis Portugal und auf renommierten Festivals, wie Eurosonic Noorderlsag (NL), The Great Escape (UK), Linecheck Milano (ITA) übertraf Cari Cari wieder und wieder die Erwartungen aller Teilnehmer und wurde auch in Österreich am Waves Vienna Festival von einer internationalen Expertenjury zur besten Newcomer-Band des Landes gekürt (XA-Award).“
Der letzte Satz er Presseinfo beantwortet die Frage, von wo das Indie-Rock-Duo, bestehend aus Schlagzeugerin und Sängerin Stephanie Widmer and Gitarrist/Sänger Alexander Köck herkommt. Newcomer sind Cari Cari mittlerweile nicht mehr, immerhin veröffentlichten sie 2014 bereits ihre erste EP. Meistgespieltes Lied auf Spotify ist „Summer Sun“, das besonders gut in den nasskalten Dezember passt. Oft gespielt wird auch „Belo Horizonte“. Auch das lenkt ab, denn in der brasilianischen Stadt sind es diese Woche zwischen 24 – 28 Grad. Dort wird es bis zum Nikolaustag, dem Auftrittstermin von Cari Cari im Zoom, auch etwas kälter, aber sicher nicht viel. Der Musik und dem englischsprachigen Gesang ohne österreichischen Einschlag hört man nicht an, dass die beiden aus dem Burgenland, im Grenzgebiet zu Ungarn liegen.
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 20:00H VVK: 25 EUR
Foto: Andreas Jakwerth
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Mittwoch, 07. Dezember: BONNIE PRINCE BILLY
(Uwe)
Einen sehr exklusiven Abend können Musikfans zum vorgezogenen Jahresabschluss im Zoom erleben. Bonnie Prince Billy, geboren als William „Will“ Oldham, spielt dort die einzige Show in Deutschland. Oha, nicht in Berlin, nicht in Köln oder Hamburg, wie es internationale Musikacts ansonsten gerne tun, wenn sie nur ein Konzert in Deutschland spielen. Ich sah ihn, den US-amerikanischen Songwriter, vor einigen Jahren im alten Zoom, allein mit einer Gitarre. Alles sehr reduziert, ein Abend, der bestätigte, warum die Kritiker und Fans den Mann aus Louisville, Kentucky so mögen.
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 2121:00HVVK 42 € zzgl. Gebühren
Foto (c) Jamie Kelter Davis
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Mittwoch, 07. Dezember (sowie 09. – 10. Dezember): Die Vielhundertjährigen

(Martin)
Caroline Creutzburg / René Alejandro Huari Mateus Performance
Ja, das Älterwerden… In Caroline Creutzburgs jüngster Arbeit, diesmal in enger Komplizinnenschaft mit René Alejandro Huari Mateus entstanden, wird das Publikum von den „Vielhundertjährigen” kontaktiert.
Sie, die mehrere hundert Jahre Alten, sind inzwischen Bewohner*innen einer postdigitalen Welt. Ausgehend von den eigenen Fantasien und Wünschen schaffen sich die Künstlerinnen und das Ensemble zwischen 65 und 87 Jahren ihre eigene Science-Fiction-Erzählung. Abseits der typisch totalitaristisch-apokalyptischen Bilder und Narrative des Genres zeigen uns die „Vielhundertjährigen” eine Zukunft, in der der Wissensfundus der Welt in DNA gespeichert ist, in der die Welt dreidimensional mit Fingern druckbar ist, in der der Mensch nur noch aus Augen besteht und in der Existenz schwebt.
Im Mittelpunkt des Stücks steht die Selbstbestimmtheit und das transformative Potenzial des Alterns. Caroline Creutzburg und René Alejandro Huari Mateus beschwören einen Gegenmythos des technologischen Fortschritts auf den Körper herauf: Das Altern wird zu einem Hacking von Zeit und Identität.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/die-vielhundertjaehrigen/ Mittwoch, 7. Dezember und Freitag, 9. – 10. Dezember um jeweils 20.00h; Am 9. Dezember findet im Anschluss an die Vorstellung ein Gespräch statt. Mousonturm/Saal; Solidarisches Preissystem
Foto: © Silke Briel
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Sonntag 10. Dezember: ADVENTwerkstattLADEN
(Daniela)
Sandra hat eine sehr schöne Porzellanwerkstatt in Sachsenhausen. Ich freue mich auf ihren ADVENTwerkstattLADEN mit
handgemachten Porzellan, Wein aus Franken, Wermuth aus dem Rheingau und Fotografien von Mara Monetti.
Sandra Nitz Gutzkowstrasse 10 / im Hinterhof, 60594 Frankfurt am Main 10. bis 18. Dezember 2022 Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 12 - 18 Uhr, Sa. und So. 11 - 18 Uhr und nach Verabredung
www.nitz.porzellan.de; insta: @nitz_porzellan
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Sonntag, 11. Dezember: LOKAL LISTENER mit Martin Haas
(Uwe)
Der Umzug von Gregor Praml und seinem Format Lokal Listener vom Mousonturm in das Massif Central auf der Eschersheimer Landstraße war ein voller Erfolg. In wunderbarer Atmosphäre spricht Gregor Praml mit Gästen und musiziert mit ihnen. Nachdem beim ersten Lokal Listener gleich fünf Musiker auf der Gästecouch platznahmen, kommt zum nächsten nur einer, der Produzent und Komponist Martin Haas, Mitglied der erfolgreichen Band Glashaus. Bei Glashaus wirkt der Frankfurter gemeinsam mit Sängerin Cassandra Steen und Moses Pelham, mit dem er wiederum die Karrieren von Pelham selbst, Sabrina Setlur und Xavier Naidoo anschob. Martin Haas hat in seinen 63 Lebensjahren einiges erschaffen und hat sicher einiges zu erzählen. Daniela und ich sind sicher dabei.
Massiv Central. F, Eschersheimer Landstr. 28 11:00
Main Page - gregorpraml
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Sonntag, 11. Dezember: SOME SPROUTS / TOMORROW

(Uwe)
Bandname und Foto verraten es schnell: Some Sprouts haben sich in der Oberpfalz, genauer beim Studium im schönen Regensburg an der Donau kennengelernt. Die Pfalz in Bayern und nicht exklusiv östlich vom Rhein? werden sich manche sicher fragen. Ganz interessant zu hören ist hierzu der Podcast Geschichten aus der Geschichte, Folie 362 „Bayerns letzte Kurfürstin“. Was hat das mit Some Sprouts zu tun? Überhaupt nichts, also zurück zur Band und deren Konzert: „Lässiger Slacker-Charme, zeitgemäße Retro-Ästhetik und ein Sound zwischen Dreampop, und Indierock“ schrieb Laut.de über das Quintett, das Englisch singt. Eigentlich finde ich es am besten, wenn Bands Songs in ihrer Muttersprache singen, selbst wenn es Finnisch oder Bernerdeutsch ist. Ist es nicht toll, wenn Text und Musik so zusammenkommen wie bei Rio Reiser, Wir sind Helden oder Element of Crime? Kürzlich habe ich bei Gregor Pramls Lokal Listener mit den Sun´s Sons auf konkrete Nachfrage aber erfahren, dass es oft einfacher ist und es manchmal einfach besser passt, in Englisch zu singen.
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 20:00H TICKETS: VVK 22 € zggl. Gebühren
Foto: Zoom
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Donnerstag, 15. – Sonntag, 18. Dezember: Verrückt nach Trost

(Martin)
Thorsten Lensing - Theater - Mousoturm Tickets kaufen und nicht verpassen!
In der FAZ liest man von hinreißendem Schauspielertheater.
Der Abend hätte einen heiter-melancholischen Grundton, schreibt Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung (8.8.2022). "Immer ist oder droht da irgendwo der Tod, und immer kommt Lensings Theater ihm mit Zärtlichkeit und Komik bei." Das sei anfangs noch ein bisschen albern, rühre einen aber zunehmend. Dössel betont auch die großartige Schauspielleistungen des Ensembles – besonders in den Tierrollen, "sie sind grandioses Schauspielerfutter. Sie bringen aber auch eine andere Perspektive und dadurch einen ganz eigenen Zauber ins Spiel". (zitiert nach nachtkritik.de)
Nach den erfolgreichen Romanbearbeitungen von Fjodor M. Dostojewskis „Die Brüder Karamasow” (Friedrich-Luft-Preis für die beste Berliner Aufführung im Jahr 2014) und David Foster Wallaces „Unendlicher Spaß” (Berliner Theatertreffen 2019) hat Thorsten Lensing zum ersten Mal ein eigenes Stück für das Theater geschrieben, genauer gesagt für seine langjährigen Weggefährten, die Schauspieler*innen Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi und Devid Striesow.
Die Kinder Charlotte und Felix kommen aus dem Meer und spielen am Strand ihre toten Eltern. Ein Ritual, das die beiden seit Jahren pflegen. In Erinnerung an die wilde Ausgelassenheit ihrer Eltern cremen sie sich den Rücken ein und kitzeln einander, bis sie kaum noch Luft bekommen. Für kurze Augenblicke fällt alle Trauer von ihnen ab. Immer wieder jedoch brechen die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden zehn- und elfjährigen Geschwister in das Spiel ein. Während die ungebändigte Fantasie der Kinder den ersten Teil der Inszenierung bestimmt, steht im zweiten Teil das Erwachsenendasein im Vordergrund. Die Geschwister gehen getrennte Wege. Charlotte trifft als Oktopus auf einen todessehnsüchtigen Taucher, der glaubt, sich mit Tieren verständigen zu können. Felix hingegen versucht trotz seiner körperlichen Fühllosigkeit, die ihn seit dem Tod seiner Eltern verfolgt, nicht zu vereinsamen.
Die Zuschauer*innen begleiten die Figuren über mehrere Jahrzehnte hinweg, von der Kindheit bis ins hohe Alter, sodass sie am Ende gemeinsame Erinnerungen mit ihnen teilen. An diesem Theaterabend werden intensivste Leseerfahrungen und intimste Wunschvorstellungen zum Leben erweckt. Es begegnen uns hungrige Babys auf riesigen Parkplätzen, verletzte Stabhochspringerinnen, sprechende Oktopusse, todessehnsüchtige Taucher, Menschen, die ihren eigenen Körper nicht spüren, Kühe am Schlachttag, Pflegeroboter und Sterbende, die in einem Altenheim auf ihren Tod warten. Sie alle sind getrieben von der Angst, ihren Weg verloren zu haben, und der großen Sehnsucht nach dem Gefühl, richtig am Leben zu sein.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/verrueckt-nach-trost/ Donnerstag, 15. – Samstag, 17. Dezember um jeweils 19.00h, Sonntag, 18. Dezember um 18.00h Mousoturm/Saal – Solidarisches Preissystem
Foto: © Armin Smailovic
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Samstag, 17. Dezember: Who’d Have Thought That Snow Falls

(Martin)
Matthias Schönijahn - Performance/Installation - Frankfurt LAB
Wie Fenster hängen drei großformatige Projektionswände im leeren Raum. Darauf Bilder – Landschaften aus der Region Luhansk und ukrainische Frauen, die im April/Mai 2021 aufgenommen wurden, als russische Panzer bereits die Grenze bedrohten. Ihre Gesänge wechseln sich ab mit einem Chor, der live und dialogisch mit ihnen interagiert. Doch obwohl sie durch Zeit und Raum voneinander getrennt sind, entsteht der Eindruck einer starken Verbundenheit zwischen dem Hier und dem Dort. Diese Inszenierung fragt nach der Wirkung der Stimme. Wie werden in die Stimme eingeschriebene Traumata über Generationen hinweg weitergegeben? Die performative Installation ist nicht nur ein berührendes Klang- und Bilderlebnis, sondern lässt sich auch als eine Zeitkapsel für künftige Generationen verstehen.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch statt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/whod-have-thought-that-snow-falls/ Samstag, 17. Dezember um 19.30h Frankfurt LAB / Schmidtstraße 12 (Gallus)
Foto: © Stefanie Kulisch
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Samstag, 17. Dezember (sowie 18., 21. bis 23. Dezember): JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2022 im 18. Jahr

(Martin)
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Alle Jahre wieder… - Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?
„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit unglaublichem fängt der Glauben an. Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Theater Willy Praml in der Naxoshalle 17. Dezember um 20.00h18. Dezember um 18.00h 21. - 23. Dezember um jeweils 20.00h.
Foto: © Rebekka Waitz
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Sonntag, 18. Dezember: Weihnachtskonzert mit Oliver Leicht (Acht.)
(Martin)
56. Naxos Hallenkonzert
Die Weihnachtskonzerte in der Naxos Halle sind immer was ganz Besonderes! Und der beondere Clou ist, wenn man vor dem Hallenkonzert JESUS D‘ AMOUR GEB. 0 (s.o.) anschaut.
Das Jazzensemble [Acht.] spielt seit 20 Jahren in unkonventioneller, facettenreicher Besetzung: tiefes Blechbläser-Quartett, Jazz-Rhythmusgruppe mit Gitarre und Klavier, verschiedene Klarinette und elektronische Klänge. Inspiriert an der Musik von Oliver Leicht kreieren 9 Musiker Klangräume zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Meditation und Ekstase.
Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Naxos Halle, F. Waldschmidtstrasse 20.30h
Foto: © Homepage Theater Willy Praml
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Bis 18. Dezember: Vernissage Fotos von Max Kling in Bad Homburg mit Hans

(Petra)
Kontrastreich und fast schon analog erscheinen Max Klings Fotografien als Kontrapunkte zur perfekten Glattheit optimierter Kamera- und Smart-Phone-Technologie. Er ist unterwegs in den Straßen Frankfurts und zeigt uns Szenerien und Momente, wie sie jede*r täglich sehen könnte, aber tatsächlich selten sieht. Denn oft ist unser Blick verstellt, unser Geist schon im Morgen und unser Auge taub von den Nadelstichen der digitalen Bilderflut. Die Momente, die Max Kling in monochromen Bildern festhält, sezieren die Klischees urbanen Lebens und geben uns Zeit, unsere eigenen Gedanken und Geschichten daraus zu entwickeln. Der Verzicht auf Farbe reduziert das Übliche auf das Wesentliche. Der Mensch in der Alltäglichkeit seines Seins und Tuns - Schwarz und Weiß, Licht und Schatten, Kontraste und Strukturen. Kein Bild ist inszeniert. Die Fotografien entstehen situativ und spontan. Flüchtige Fundstücke des Lebens. Die Schönheit im Alltäglichen zu finden, darum gehe es ihm, sagt Max Kling. Neben seiner kontrastreichen Street Photography zeigt die Ausstellung drei bisher noch nie ausgestellte Projekte Klings: "We protect what we love", "Childhood Dreams" und "Protective Waste". Und zur Vernissage steht heute außerdem der Hans an den Plattentellern.
Ausstellung Max Kling: Alles ist wirklich – nichts ist wahr, Vernissage, Begrüßung: Nina Hoff-Kott (ehrenamtliche Stadträtin), Einführung: Max Kling, DJ-Set: Hans Romanov, Ort: Kulturzentrum Englische Kirche, Adresse: Ferdinandsplatz, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung 12.11. - 18.12., Öffnungszeiten: eine Stunde vor Beginn von Veranstaltungen sowie samstags und sonntags 11 - 14 Uhr), Eintritt: frei
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Freitag, 23. Dezember: FFM/ Peter & The Test tube Babies
(Andrea)
Wunderbar, heilig Abend kann kommen! Was habe ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass Peter & the test tube babies endlich wieder die heiligen Hallen der Batschkapp rocken. Das haben sie seit ich weiß nicht wieviel Jahren immer regelmäßig und durch Corona ist man selbst da aus dem Rythmus gekommen. Wir werden also hin gehen und diesem wie immer sagenhaften Ereignis beiwohnen, traditioneller kann es kaum sein. Bühne frei für one of the best original UK punk bands!!! Einlass 19 Uhr.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Straßenstars (Mediathek ARD & HR)

(Uwe)
Neulich sah ich in der ARD-Mediathek eine alte Folge Straßenstars und dachte mir, dass ich eine der drei Kandidaten kenne: „Das ist doch die Ex-Frau eines Mannschaftskameraden von mir.“ Letzte Zweifel beseitigte ihr Verweis auf die Liebe zum FC Bayern München, von dem sie und ihr zwischenzeitlich Verflossener Fan sind. Dieses eine Mal hatte ich daher einen Wissensvorsprung vor den drei Prominenten, die das Allgemeinwissen, Eigenarten und Einstellungen von drei „Straßenstars“ einschätzen müssen. Eigentlich eher dürfen, weil diese Aufgabe der Moderatorin Hadnet Tesfai, dem Comedian Bodo Bach der Autorin Susanne Fröhlich oder dem Journalisten Jörg Thadeusz ganz offensichtlich Spaß macht. In den neueren Staffeln werden unter das bewährte Rateteam immer wieder etwas jüngere Mitspieler, unter anderem der Musiker und Unterhalter Cossu, gemischt, die im Hinblick auf ihre Schlagfertigkeit mit dem „Stammpersonal“ gut mithalten können. In der nun veröffentlichten neuesten Staffel mit sechs Folgen, von denen eine dreißig kurzweiligen Minuten dauert, ist auch Eva Briegel dabei, die Sängerin von Juli.
Die Straßenstars sind seit Jahren ein fester Bestandteil des hr-Fernsehens und so soll es bleiben. „Kennst Du den Cappelluti vom hr …?“, fragte mich neulich ein befreundeter Schiedsrichterkollege, der lieben Slobodan Sokolovic, der an Danielas Nachname hängen blieb, als er ihn auf Facebook las. „… der macht doch diese Straßenstars, das gefällt mir, das schaue ich immer sonntags.“ „Finde ich auch gut …“, antwortete ich ihm, „… besser ist es aber, wenn Du das in der Mediathek schaust, weil da die Abrufe gezählt werden“ (und diese Abrufe sind heutzutage bei allen Fernsehsendungen relevant dafür wie lange eine Sendung weitergeführt wird. Wenn ihr also wollrt, dass die Sendung weiterhin im Programm bleibt, dann klickt in die Mediathek.
Die sechs brandneuen Folgen (und zahlreiche Klassiker) sind hier zu finden: Videos vom Hessischen Rundfunk (HR) | ARD Mediathek | ARD Mediathek
Bild © hr/Ben Knabe
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PETITION ZUR SITUATION IM IRAN AN DEN DEUTSCHEN BUNDESTAG

(Daniela)
Mojgan hat mir eine wichtige Petition geschickt, mit der Bitte sie hier zu veröffentlichen, das mache ich sehr gerne. Mit dieser Petition soll politisch Druck ausgeübt und zivilgesellschaftlich ein Zeichen gesetzt werden.
"Im Folgenden ist ein Link zu einer Petition wegen der aktuellen Geschehnisse im Iran aufgeführt. Diese geht von der Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help in Berlin aus. Die Initiatorin ist Düzen Tekkal. Es geht um 11 konkrete Forderungen, die an den Deutschen Bundestag gestellt werden, wie man die Revolution im Iran unterstützen kann. Die Forderungen sind der Seite zu entnehmen. Jede Unterschrift hilft!:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_10/_07/Petition_139993.nc.html?utm_campaign=petition_iran
Falls man nicht bereits angemeldet ist, muss man sich lediglich registrieren, um die Petition zu unterschreiben. Das geht sehr schnell. Falls man nicht namentlich erwähnt werden möchte, kann man auch anonym unterschreiben.
(c) picture alliance / ZUMAPRESS.com | Social Networks
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Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)
Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.
Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
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Bis Sonntag, 15. Januar 2023: Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand DAM

(Petra)
Umbauen, Anbauen, Weiterbauen – der Gebäudebestand bietet zahlreiche Möglichkeiten ihn fortzuschreiben. Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai in Frankfurt wird seit Oktober 2021 umgebaut und saniert. „Bauen mit Bestand“ ist auch eine Kategorie von Nachhaltigkeit – das zeigt die jetzt eröffnete Ausstellung im temporären DAM-Exil im Ostend. Anhand von sechs Themenbereichen werden sehr sehenswerte zeitgenössische internationale Beispiele kluger und kreativer Strategien im Umgang mit bestehender Architektur präsentiert. Expertinnen und Experten geben Einblicke in vielfältige Aspekte, die das Bauen mit dem Bestand sowohl im urbanen als auch im ländlichen Kontext beeinflussen. Eine ausgewählte Bestandsaufnahme Frankfurter Bauwerke eröffnet zudem Perspektiven und Fragestellungen unter Einbezug von Nutzer*innen und Bewohner*innen. Damit wird ein umfangreicher Pool an Nutzungen, Transformationen und Revitalisierungen präsentiert.
Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand, Ausstellung, Kurator*innen: Jonas Malzahn, Mathias Schnell und Katharina Boettger, Ort: DAM im Danzig am Platz, Adresse: Henschelstraße 18, bis 15.01.2023, Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 12 - 18 Uhr, Mi. 12 - 19 Uhr, Sa.+ So. 11 - 18 Uhr, Mo. Geschlossen, Eintritt: 5 (3) Euro, weitere Infos hier
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