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| 11.11.2022 |
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Leipzig, Katar und endlich tanzen

Letzte Woche hatte ich Euch den Israel/Palästina Reisebericht von Uwe angekündigt, aber dann, in der Hektik vergessen diesen zu verlinken. Hier ist er. Viel Spaß beim Lesen.
Heute bin ich mal wieder (eigentlich bin ich es ja immer) in Hektik. Ich war ein paar Tage in Leipzig und dachte, ich käme dort zum Schreiben, aber ich bin zu nichts gekommen… Denn nachdem ich nun schon dreimal beruflich in Leipzig war und außer Hotels, einer Messehalle und der Sportuni nichts von der Stadt gesehen habe, bin ich diesmal extra früher angereist um die Stadt zumindest an einem Abend zu erkunden. So war ich am Dienstagabend bei der Eröffnung der „euro scene leipzig“ dem Europäischen Tanz- und Theaterfestival. In der DISKOTHEK am Schauspiel habe ich das Stück Misericordia gesehen. In dem Stück der preisgekrönten Theater- und Filmregisseurin, Dramatikerin und Autorin Emma Dante geht es um die prekäre Lebenssituation dreier Sizilianerinnen und ihres autistischen Ziehsohnes, der von dem unfassbar tollen Tänzer Simone Zambelli dargestellt wurde. Zu gerne würde ich das Stück nochmal sehen. Ich werde mal versuchen, ob ich eine Kultureinrichtung finde, die das Stück nach Frankfurt holen kann. Am nächsten Abend wollte ich mich eigentlich ins Hotel begeben und die Eintracht schauen, aber wir hatten so tolle Gespräche und die jungen Konferenzteilnehmer:innen haben uns dann noch in die „Vodkaria“ gelotst… Das Ergebnis war, dass ich auf der gestrigen Rückreise keine Zeile schreiben konnte. Wenigstens war mein Kopf klar genug um mir die ZDF Doku „Geheimsache Katar“ anzuschauen, die letzten Montag ausgestrahlt wurde: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-geheimsache-katar-100.html. Diese super gut gemachte Doku (Abgesehen vom aktuellen Thema dürfen sich alle Fans des Schauspielers Matthias Brandt über seine Rolle freuen) habe ich als Vorbereitung für den gestrigen Abend genutzt.
Gestern Abend war ich nämlich mit einem Freund noch in der Otto-Fleck-Schneise. Da gab es mal wieder eine sehr gute Veranstaltung des Eintracht Museums (https://museum.eintracht.de/museum-4/programm/). Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Tradition zum Anfassen“ ging es gestern um die WM: „Eine Weltmeisterschaft am falschen Ort?“ Die Diskussion war sehr gut und ich habe viel gelernt. Der Islamwissenschaftler und Eintracht Frankfurt Fan Sebastian Sons hat sehr fundiert über die Situation Katar gesprochen.
Ich habe mir nach der Diskussion die Frage gestellt, ob ich mir die WM anschauen soll, zumal ich ja weiß, dass hier bei uns zu Hause, Uwe jedes Spiel schauen will. Ich habe mir daher folgendes vorgenommen: ich werde mir die Spiele immer nur dann anschauen, wenn ich vor- oder nach dem Spiel etwas Begleitendes dazu lese oder höre. Z.B. den Podcast von zuvor erwähnten Sebastian Sons, den er mit Mirjam Schmidt entwickelt hat. https://katar2022-mehr-als-eine-wm.podigee.io/ (in dem Podcast wollen die Autor:innen einen ausgewogenen Blick auf die WM werfen – ohne zu pauschalisieren, zu verharmlosen oder schönzureden. Sie diskutieren Themen wie Arbeitsmigration, Menschenrechte und Sportpolitik sowie die Bedeutung des Fußballs für die Menschen in den Golfstaaten und in der arabischen Welt.)
Und ich werde mir die Doku zur WM 78 in Argentinien anschauen. Die erwähnte gestern Abend der hinter mir sitzende Sportjournalist Hartmut Scherzer. Er sprach von einer Doku aus dem Jahre 2014 und er meint wohl diese hier: „Das Mädchen. Was geschah mit Elisabeth K.“ https://www.youtube.com/watch?v=8GXhGjbybY0
Zum Schluss noch eine sehr sehr wichtige persönliche Sache zum Thema Fußball: Am 16.3.2023 werde ich 54. Ich werde diesen Geburtstag mal wieder in Neapel feiern. 2018 bin ich da ganz alleine hingereist und hatte mir u.A. eine Karte für die Oper gekauft. Diesmal will ich mit 50.000 Fußballfans in meinen Geburtstag hineinfeiern. Dafür brauche ich aber noch drei Tickets. Wenn ihr also was wisst…. Als Gegenleistung lade ich mindestens zu einem selbstgekochten Abendessen ein.. (auch und für Sonntag gegen Mainz suche ich auch noch 1 Ticket)
So, jetzt muss ich los zum Chor und dann zum Gänseessen ins Atelier Lihotzky und morgen geht’s zum Shim Sham Tanzkurs mit Steffi Kunkel und am Sonntag zum Lokal Listener (steht alles in den Tipps)
Was auch immer ihr macht, lebt wild und startet heiter in die 5. Jahreszeit, der größte Narr hat das Rathaus heute auch schon verlassen.
Daniela
Vielen Dank an meine großartigen Co-Autor:innen: Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Petra Manahl und Martin Grün und Erik Düwel für den technischen Support.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
2 x 2 Kinotickets für Black Mambas am 19. November im Mal Seh´n Kino. Gewinnfrage: Welche Künstlerin machte unseren Beckenbauer-Siebdruck? (siehe GEROLLTES)
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2 x 2 Karten für das Spotlight Jazz Konzert am 30.11. im hr Sendesaal Gewinnfrage: Wie heißt der Podcast zu Katar, den Daniela hören will.
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Gästelistenplätze für Tom Lüneburg im Nachtleben am 18. November. Die Gewinnfrage lautet:Weihnachten fängt in diesem Jahr schon am 3. Dezember an - wo gehe ich dann hin?
2 x 2 Gästelistenplätze für Philipp Boa & Voodoo Club am 19. November im Nachtleben.Die Gewinnfrage lautet: Die Offenbacher Filmemacherin, Petra Bereuter, hat ein Porträt über einen Künstler gedreht, was ist seine Besonderheit?
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SUCHE / BIETE
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Untermieter:in für Wohnung im Nordend gesucht Anna ist ab Anfang Dezember bis Ende März 2023 unterwegs und vermietet solange ihre möblierte Wohnung in zentraler Lage (Rotlintstraße) im Nordend (an Einzelperson, Nichtraucher:in). Es sind 2 Zimmer, 58m². Miete um die 800,- €. Kontakt:
weg-thai@t-online.de .
GEROLLTES über den Franz

(Uwe)
In unserem Wohnzimmer hängt ein wunderbarer Siebdruck Moni Ports von Franz Beckenbauer. „Der Kaiser“ ist abgebildet im berühmten roten Bayerntrikot mit dem adidas-Schriftzug auf dem Bauch. Aufgenommen wurde das Original von Beckenbauers Glanzzeit in der ersten Hälfte der 1970er Jahren mit EM & WM-Titel, mehreren Meisterschaften und Europapokalsiegen. Das Bild haben wir nach der Renovierung an eine noch prominentere Stelle gehängt. So, dass man es auf dem Weg von der Wohnungstür bis ins Wohnzimmer bereits ständig im Blick hat. Beckenbauer ist mit seinen eleganten Bewegungen, dem unglaublichen Talent und klugen Spielweise unbestritten der beste deutsche Fußballer aller Zeiten und auch einer der weltbesten Kicker bis zum Ende aller Tage.
Darüber hinaus wurde er als Trainer / Teamchef des Nationalteams Vizeweltmeister (1986) und Weltmeister (1990) und schaffte es, dass Deutschland die Weltmeisterschaft 2006 ausrichten durfte. Für alles wurde er in Deutschland gefeiert. Während der Spieler Beckenbauer ewig über allen anderen schweben wird, hat die Person Beckenbauer zwischenzeitlich stark an Glanz verloren. Im Wesentlichen liegt das an seinen Aktivitäten im und mit dem Weltverband FIFA. So lief insbesondere bei der Vergabe der WM 2006, die Deutschland einen schwungvollen Sommer und weltweite Sympathie bescherte – freundlich ausgedrückt – nicht alles korrekt. Darüber hinaus entschied er als Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees auch bei Vergaben anderer Turniere mit. Dieses Exekutivkomitee (mit Beckenbauer) hatte bei der Doppelvergabe der WM 2018 an Russland und der WM 2022 an Katar im Jahr 2010 – freundlich ausgedrückt – aus Sicht vieler keinen besonders guten Tag. Was mutet man den Entscheidern aber auch solch schwierige Entscheidungen zu. Gibt es denn keinen einfachen Katalog, der u.a. Menschen- und Völkerrecht berücksichtigt und nach dem man entscheiden könnte? Kriterien wie (1) befindet sich ein Bewerber gerade (oder perspektivisch sehr wahrscheinlich) in einem Krieg? oder (2) wird die Todesstrafe vollstreckt? oder (3) hält das Land Maximalwerte für den CO2-Ausstoss ein? oder (4) gibt es im Land eine freie Presse? oder (5) wird ein Mindestlohn gezahlt? .... Gäbe es den Katalog, flöge nicht nur Katar in der ersten Runde aus dem Bewerberrennen. Was man aber sagen kann ist, dass man dahin kommen sollte, dass sich Länder mit homophober, rassisitischer oder antisemitischer Grundeinstellung erst garnicht auf die Idee kommen, sich überhaupt zu bewerben, egal wie reich sie sind. Wenn man die Frage geklärt hat "wer darf denn ausrichten?" muss man sich später auch fragen "wer darf mitspielen?".
Wenn man mit seinem Land eine WM ausrichten wollte, musste man damals die Hürde FIFA-Exekutivkomitee überspringen. Das bestand aus 25 Personen und setzte sich wie folgt zusammen: 1 Präsident, 8 Vizepräsidenten und 15 weitere Mitglieder (gewählt durch den Kongress des jeweiligen Kontinentalverbandes) und 1 weiblichen Mitglied. Weil in diesem Gremium – freundlich ausgedrückt – nicht alles korrekt ablief, wurde es aufgelöst und durch den FIFA-Rat als wichtigstes personelles Gebilde des Weltverbands ersetzt. Darin sind nun 37 (statt 25 Personen), mindestens eine Frau sollte dabei sein (aktuell sind es sogar sechs!). Auch dabei ist der ehemalige Schalker Finanzvorstand Peter Peters. Über den schrieb Schalke bei seiner Verabschiedung „Ohne ihn wäre der FC Schalke nicht der Verein, der er heute ist …“ (fraglich, ob das positiv gemeint war). Zusätzlich ist ein ehemaliger Weltklassespieler (Dejan Savicevic) Mitglied im FIFA-Rat. Sehr gut, sollte man meinen. Ein Spieler, dem das Wohl seines Sports und nicht seine persönliche Bereicherung wichtig ist. Er ist ja bereits reich, weil er als Spieler schon gutes Geld verdiente. Glaubte man bei Beckenbauer und dem französischen Spielmacher Michel Platini auch (und täuschte sich). Letztgenannter hat übrigens als UEFA-Präsident – freundlich ausgedrückt – einige Fehler gemacht und wurde vom Internationalen Sportgerichtshof gesperrt.
Havelange, Blatter, Platini oder Neuberger, der Deutsche, nachdem im Saarland ein Stadion und die DFB-Zentrale an der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt benannt wurde und der die WM 1978 in einem von einer Militärjunta regierten Land durchführen ließ, und nun der aktuelle FIFA-Präsident Infantino. Die Liste der Funktionäre, die die Seele des Fußballs seit Jahrzehnten verkaufen ist lang, das Böse kroch also nicht erst bei Vergabe der WM 2018 und WM 2022 aus der Ecke, es „ist immer und überall“, wie schon die kluge österreichische Musikgruppe Erste Allgemeine Verunsicherung feststellte. Sie verkaufen sie so herausragend, dass sehr viele Menschen davon leben können, viele andere dafür bezahlen müssen. Mit Geld, Gesundheit und Leben …. Ach so, ich habe mich mal wieder verzettelt. Der Kaiser hängt als Siebdruck weiterhin an der Wand, im Trikot als Spieler, nicht im Anzug als Funktionär.
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Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)
Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.
Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
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GEDRUCKTES

(Petra)
Es ist zwar erst Anfang November, aber meine persönliche Literatur-Entdeckung des Jahres ist eindeutig: Nino Haratischwili. Sie wird schon seit über zehn Jahren für ihre Romane gefeiert, aber manchmal macht mir so ein Hype wenig Leselust. In diesem Sommer habe ich "Das achte Leben (für Brilka)" entdeckt – eine georgische Familiensaga, die im Jahr 1900 beginnt und von Höhen sowie viele Tiefen eines bewegten europäischen Zeitalters bis in die Gegenwart durchwoben ist. Herausragend gigantische Literatur. Ich erlebe unfassbare Ereignisse zwischen Tbilissi, Moskau, London und andernorts in Europa: Suche nach Identität, toxische Beziehungen, starke Frauen, sture Männer, Macht, tragische Familiengeschichten, Krieg und Verlust von Heimat. Bei aller Euphorie braucht es allerdings auch etwas Ausdauer, denn der Roman umfasst mehr als tausend Seiten, und die Erzählstränge sind in manchen Phasen auch mal etwas komplexer. Dennoch: absolut empfehlenswert. Für den Herbsturlaub hatte ich "Die Katze und der General" eingepackt, das um ein traumatisches Ereignis im Tschetschenienkrieg kreist. Und nicht nur, weil der Roman wiederum einen bedrückend-faszinierenden Blick in Richtung Osten wirft und einige der oben genannten Themen wiederkehren, lese ich gebannt: Haratischwili ist einfach eine grandiose Geschichtenerzählerin, die mich vom ersten Satz an unentrinnbar in ihren Sog zieht. Frei nach dem ukrianischen Präsidenten Selenskyj in seiner Buchmesse-Rede: Worte und Wissen sind die mächtigsten Waffen. In Gedanken an die Ukraine.
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Freitag, 11. November: Soiled Michael Turinsky / Tanzfestival Rhein-Main

(Martin)
Schmutzig, gelandet auf dem Erdboden und zugleich sehnsüchtig nach dem Ursprung im Wasser. Geschlüpft und schlüpfrig, Sonnenstrahlen kitzeln den Bauch. Was mag es bedeuten, in jenen, unter dem Beton der Zivilisation versiegelten, „niederen“ Erfahrungsschichten die Kostbarkeit des Lebens zu erahnen?
Anschließend an eigene persönliche, mit seiner körperlichen Behinderung verbundene Erfahrungen der gemeinsamen, spielerischen Nähe zum Boden, entwirft Michael Turinsky in seiner neuen Arbeit ‚Soiled‘ vorm Hintergrund des Anthropozäns eine Utopie des Menschlichen, die dem aufrechten, zivilisierten geradlinig voranschreitenden, aseptischen, klar abgegrenzten, endlos produktiven und gerade darin endlos destruktiven Körper einen bodennahen, zyklischen, pulsierenden, metabolischen, permeablen, unsauberen Körper entgegen setzt und ebendiesen Körper als zutiefst menschlichen Körper behauptet – einen Körper, der die eigene Organizität lustvoll auskostet, einen Körper, der in das dunkle Pool früher Erinnerungen eintaucht und eben daraus das verbindende Milieu einer aufkeimenden, neuen Gemeinschaft schöpft.
‚Soiled‘ öffnet einen imaginativen Raum, der eine Gegenwärtigkeit des Schreckens nicht leugnet und dennoch die zerfließenden Bilder des Vergangenen aufbewahrt in den sich abzeichnenden Konturen einer freudvoll bewohnbaren Zukunft.
Alle Infos auch unter: tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/soiled Am 10. November: Meet the Artists im Anschluss an die Vorstellung. Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/soiled/ Donnerstag, 10. und Freitag, 11. November um jeweils 19.30h: Soiled / Michael Turinsky >> Tanzfestival Rhein-Main << im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus), Solidarisches Preissystem
Foto: © Loizenbauer
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Freitag, 11. November: Das große Gänseessen 2022

(Andrea)
Ach, das liebe Federvieh. Sie tun mir schon leid, die vielen tausend Gänse, die jetzt wieder über die Klinge springen. Aber sie schmecken eben auch leider sehr lecker. Und wenn Pana Tsangalis (Avio Catering), Simon Horn (Restaurant Margarete) und Daniel Brettschneider „Das große Gänseessen 2022“ präsentieren, nun, wer will da..."Wir wollen mit Euch zusammen die kalte Jahreszeit kulinarisch stimmungsvoll einläuten, mal wieder eine richtig gute Zeit verbringen und am 11.11. an St. Martin standesgemäß zu einem einmaligen Gänseschmaus einladen. Lasst uns die aromatisch herausragenden Freiland-Gänse aus der Lüneburger Heide stilecht mit Rotkohl, Klößen und jeder Menge Jus im fantastischen Ambiente des Atelier Lihotzky zelebrieren! Wir freuen uns auf ein leidenschaftlich kuratiertes Büfett, an dem Ihr nach Lust und Laune saftig-krosse Keulen und rosa gebratene Entenbrüste jederzeit live tranchiert bekommt. Dazu gibt es den ganzen Abend verschiedenste Vorspeisen-Varianten, eine Dessertvitrine, die süße Herzen überlaufen lässt und ab 22 Uhr Musik von DJ Goose. Das große Gänseessen inklusive Aperitif kostet 65 Euro pro Person und kann ab sofort hier gebucht werden: bit.ly/3UcRP2T
Atelier Lihotzky (Ostparkstraße 11, Frankfurt)
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Freitag, 11. November: Vernissage Fotos von Max Kling in Bad Homburg mit Hans

(Petra)
Kontrastreich und fast schon analog erscheinen Max Klings Fotografien als Kontrapunkte zur perfekten Glattheit optimierter Kamera- und Smart-Phone-Technologie. Er ist unterwegs in den Straßen Frankfurts und zeigt uns Szenerien und Momente, wie sie jede*r täglich sehen könnte, aber tatsächlich selten sieht. Denn oft ist unser Blick verstellt, unser Geist schon im Morgen und unser Auge taub von den Nadelstichen der digitalen Bilderflut. Die Momente, die Max Kling in monochromen Bildern festhält, sezieren die Klischees urbanen Lebens und geben uns Zeit, unsere eigenen Gedanken und Geschichten daraus zu entwickeln. Der Verzicht auf Farbe reduziert das Übliche auf das Wesentliche. Der Mensch in der Alltäglichkeit seines Seins und Tuns - Schwarz und Weiß, Licht und Schatten, Kontraste und Strukturen. Kein Bild ist inszeniert. Die Fotografien entstehen situativ und spontan. Flüchtige Fundstücke des Lebens. Die Schönheit im Alltäglichen zu finden, darum gehe es ihm, sagt Max Kling. Neben seiner kontrastreichen Street Photography zeigt die Ausstellung drei bisher noch nie ausgestellte Projekte Klings: "We protect what we love", "Childhood Dreams" und "Protective Waste". Und zur Vernissage steht heute außerdem der Hans an den Plattentellern.
Ausstellung Max Kling: Alles ist wirklich – nichts ist wahr, Vernissage, Begrüßung: Nina Hoff-Kott (ehrenamtliche Stadträtin), Einführung: Max Kling, DJ-Set: Hans Romanov, Ort: Kulturzentrum Englische Kirche, Adresse: Ferdinandsplatz, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung 12.11. - 18.12., Öffnungszeiten: eine Stunde vor Beginn von Veranstaltungen sowie samstags und sonntags 11 - 14 Uhr), Eintritt: frei
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Freitag, 11. November: FFM/ Road Movie Ukraine

(Andrea)
Als Revolution der Würde werden die Proteste in der Ukraine zwischen Ende November 2013 und Februar 2014 rückblickend bezeichnet, zwei Jare später machten sich Ex-afip-Macher Lutz Jahnke und Olga Petrova auf und drehten einen wunderschönen, atmosphärisch dichten Film über das Land, das seit Februar von Putin in Schutt und Asche gelegt wird. Ein Ende ist leider nicht in Sicht (außer, dass die Aufmerksamkeit allgemein schon wieder nachgelassen hat, scheint es. Mid-Terms, Iran, Energiekrise, die Welt dreht sich immer weiter). Dass die Ukraine ein schönes Land ist, war und und wieder sein wird, zeigt der Film. HINSCHAUEN – Filmabend - Filmclub Road Movie Ukraine – ein Dokumentarfilm von Olga Petrova & Lutz Jahnke. Im Mai / Juni 2014 haben sie sich auf eine Reise quer durch die Ukraine begeben . Entstanden ist ein vielschichtiges Porträt der Menschen dort, die ihre Ideen, Erlebnisse, Ängste und Hoffnungen nach den Protesten auf dem Maidan und der Abtrennung der Krim äußern. Die Filmemacher werden anwesend sein. 20.30 Uhr
Gemeindezentrum Gerauer Straße 52 Ffm
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Freitag, Samstag, Sonntag: Of/ Diamant

(Andrea)
„Shine bright like a diamond“ textete Sängerin Rihanna vor einigen Jahren und wo könnte das besser passieren, als im Stadthaus eines Juweliers in bester Innenstadtlage. Dessen Geschäftsaufgabe im Frühsommer diesen Jahres war den aufmerksamen Blicken Prof. Heiner Blum nicht entgangen. Blum unterrichtet an der hiesigen Hochschule für Gestaltung HfG Experimentelle Raumkonzepte und hat bereits den Robert Johnson Club oder die Zollamtstudios auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit Studentinnen und Studenten hat er sich nun Diamant ausgedacht, ein „Museum of Urban Culture“ als Raum für kulturelle Produktion und Begegnung und werden in zweiwöchigem Wechsel Gruppen-, Themen- oder Einzelausstellungen gezeigt und gibt es an den Wochenenden Musik und Barbetrieb. „Diamant“ ist geöffnet donnerstags von 17 bis 22 Uhr, freitags von 17 bis 24 Uhr, samstags von 16 bis 24 Uhr und sonntags von 15 bis 20 Uhr. Aktuelle Informationen gibt es bei Instagram: diamant.offenbach
Diamant, Frankfurter Straße 8, Offenbach
Foto: Fanny Brice, Bild: Vlada Shcholkina
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Freitag, 11. November (und Donnerstag, 24.11): Solastalgia von Thomas Köck

(Martin)
Dieser Abend ist eine Sensation – eigentlich Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist.
Hier einfach mal einige Kritiken:
»Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.« Strandgut, Oktober 2022
»Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.« Frankfurter Rundschau, 26. September 2022
»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.« FAZ, 26. September 2022
Hingehen!!!
Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1054/
Freitag, 11. und Donnerstag, 24. November um jeweils 20.00h: Solastalgia von Thomas Köck
Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko
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Freitag, 11. November: FFM/ Alex Mofa Gang

(Andrea)
Das könnte ein lustiger Abend werden, Alex Mofa Gang bringen genau die richtige Portion Ironie und Spaß mit. "Stell dir vor, der Schweiß tropft von der Decke, es ist laut, Lichter flackern, es knistert, wir liegen uns in den Armen, singen (und zwar alle), tanzen (oder was das sein soll), Stagedives, Bierdusche, ein ruhiger Moment für’s Herz und weiter. 1-2-3-4! Ein Raum, eine Gang. Endlich mal wieder! Bist du dabei? Es kann nur eine Reaktion geben! IMMER DABEI! Die ALEX MOFA GANG ist zurück – nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder dort, wo sie hingehört: AUF TOUR. Und als wären Club-Konzerte allein nicht Grund genug, hat die Gang auch noch ihr aktuelles Album im Gepäck. „Nacht der Gewohnheit“ erschien Anfang 2022 und stieg in die TOP50 der offiziellen Deutschen der Albumcharts ein. In dieser Platte steckt alle Liebe, Schweiß, Blut, Tränen, Angst und Hoffnung der letzten Jahre, der Gegenwart und der Zukunft. Das Album ist eine „Sehnsuchtscollage“ im Spannungsfeld zwischen Euphorie und Nachdenklichkeit. Dieses Album ist auch musikalisch so persönlich und unmittelbar, weil die ALEX MOFA GANG die Produktion erstmals in die eigenen Hände genommen hat – inklusive dem Eigenbau eines Studios. Das Ziel war klar definiert: Die Musik erlebbar zu machen, um näher an das Live-Gefühl eines Konzertes heranzurücken. Es ist eine Freude zu hören und zu sehen, wie die Floskel „nah am Leben“ auf „Nacht der Gewohnheit“ endlich an Bedeutung gewinnt. " Einlass 18 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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Samstag, 12. November: Of/ Auftakt der Filmreihe „Iranisches Kino“ „Taxi Teheran“

(Andrea)
Finde ich gut, dass Daniel heute einen Film zum Thema Iran zeigt (wie wäre demnächst mal mit "Raving Iran"?), schließlich ist da einiges im Umbruch. Gut so und es wird Zeit, dass die Mullahs auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. Bis dahin braucht die Revolution #womenlifefreedom jeden Support. Daher, folgt doch #officialyjoko und #damitdasklaas, die beiden haben ihre Instagram-Reichweiten an zwei iranische Bloggerinen VERSCHENKT.
So, jetzt Daniel: "Die willkürliche Verhaftung des Regisseurs Jafar Panahi im Juli 2022 zeigt einmal mehr, wie fragil und angreifbar (Kino-)kultur weltweit weiterhin ist. Sechs Jahre lang soll der 62-jährige, international gefeierte Regisseur im Teheraner Evin-Gefängnis bleiben, nachdem er am 11. Juli die Staatsanwaltschaft aufgesucht hatte, um sich nach seinen Regie-Kollegen Mohammad Rasoulof (ebenfalls Goldbären-Gewinner) und Mostafa Aleahmad zu erkundigen. Panahi wurde daraufhin abgeführt, seine beiden Freunde waren drei Tage zuvor festgenommen worden und sitzen seitdem ebenfalls ein. Panahis Ehefrau Tahereh Saeedi sprach gegenüber der BBC von Kidnapping. Um ein sichtbares Zeichen für die Freilassung Panahis zu setzen – und weil jedes Kino dafür der richtige Ort ist – zeigen wir zum Auftakt unserer Filmreihe „Iranisches Kino“ sein improvisiertes Meisterstück „Taxi Teheran“. Wir möchten mit der gesamten Reihe ein Signal der Hoffnung und Solidarität aussenden. Nun aber zu diesem so wunderbaren Film, der 2015 den Goldenen Bären gewann: Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt: ein Filmschmuggler vertickt die neueste Staffel von „The Walking Dead“ und Filme von Woody Allen, zwei alte Frauen wollen Goldfische in einer Quelle aussetzen und ein vorlautes kleines Mädchen erklärt ihren Anspruch auf Frappuccino und ihre Nöte beim Verwirklichen eines Kurzfilmprojekts für die Schule. Am Steuer sitzt Panahi selbst, der schon 2010 wegen „Propaganda gegen das System“ zu einem 20-jährigen Berufsverbot verurteilt wurde, und nun geheimnisvoll lächelnd einen neuen Film kreiert. Denn eine auf dem Armaturenbrett versteckte Kamera hält „zufällig“ alles fest. Mit viel Herz und Humor zeichnet Panahi ein liebevolles Porträt der Menschen in seiner Heimat und schafft damit einen hoffnungsvollen Kontrast zu den üblichen negativen Nachrichtenmeldungen. Dabei verbindet er mit Leichtigkeit Gesellschaftskritik und Komödie, denkt nebenbei geschickt über die Möglichkeiten des Kinos nach und zeigt zugleich, was Kino selbst unter ärgsten Restriktionen zu sein vermag."
Einlass & Getränke ab 19.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr, Eintritt gegen Spende
Wetter- und Klima-Werkstatt (Frankfurter Straße 39, Rathaus Plaza), Offenbach
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Samstag, 12. November: Firestorm
(Uwe)
Wenn ich montags bei Concordia Eschersheim Fußball spiele, steht in einem der beiden Tore immer ein kleiner Italiener mit langen, lockigen Haaren, der sich ein Trikot von Gigi Buffon übergestreift hat. Er und sein Kumpel Martin spielen nicht nur mit uns Fußball, sie musizieren auch zusammen in der Heavy Metal Band Firestorm. Marco Russo, der eingangs erwähnte Keeper, singt und spielt eine dieser spektakulären Gitarren, die nur bei Metalbands funktionieren. Er ist ein Erlebnis, seine Musik ganz bestimmt auch und die Konzerte sowieso. Jetzt kommt er mit seiner Band in den Ponyhof nach Sachsenhausen. Pflichtbesuch!
Ponyhof. Frankfurt, Klappergasse 19 Uhr VVK: 12 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz
Foto: Firestorm
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Samstag, 12. November: Of/ Turmspringen
(Andrea)
Danach bietet sich noch ein Absacker bei Techno, acid techno, deep techno und tech house von Mixmo und Laromas an. Auch wenn die "Turmspringen November Sun Edition" Party dort bereits um 10 Uhr beginnt.
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
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Samstag, 12. November – Montag, 26. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Diese Geschichte kennen wir doch irgendwie alle!
Der Deutschlandfunk berichtet anlässlich der Premiere 2014: „Keith Warner macht aus Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ ein fantasievolles Spektakel, fügt zugleich aber dunkle Bilder und Ideen ein. Bevor am Ende die erlösten Kinder fröhlich Geschenke auspacken, führt die Reise von einem tristen Sanatorium über ein märchenhaftes Intermezzo im Wald bis zur Knusperhexe.“
Auf Anregung seiner Schwester Adelheid Wette vertonte der glühende Wagner-Verehrer Engelbert Humperdinck in den frühen 1890er Jahren deren Verse zu einem Märchenspiel. Nach der erfolgreichen Vorstellung im Familienkreis beschloss man, diese zu ergänzen, um sie einige Jahre später (1893) als Oper herauszubringen.
Regisseur Keith Warner lässt in seiner Inszenierung das Geschwisterpaar seine Kindheit in einem Waisenhaus verbringen. Von der schimpfenden Pflegemutter vor die Tür gesetzt, allein und mit ihren Ängsten konfrontiert, befreien sich die Kinder schließlich. Als Erwachsene blicken sie auf den Wald ihrer Erinnerung zurück, um gereift ihren weiteren Lebensweg zu beschreiten. Warners fantasievolle und psychologisch fein gearbeitete Lesart von Humperdincks Oper rückt das Unbewusste in den Fokus: »Das Wunderbare an dieser Geschichte ist, dass Hänsel und Gretel diese Erfahrung nicht an die nächste Generation weitergeben. Sie haben in ihrem Kampf gegen das Böse gelernt, wo der gute Pfad ihres Lebensweges zu suchen ist.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/haensel-und-gretel_3/?id_datum=3264
Samstag, 12. November um 18.00h und Freitag, 18. November um 19.30h; Donnerstag, 1., Donnerstag, 8., Donnerstag, 15., Montag, 19. und Donnerstag, 22. Dezember um 19.30h; Montag, 26. Dezember (2. Weihnachtstag) um 18.00h: Hänsel und Gretel
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller
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Samstag, 12. November: Alice Merton

(Uwe)
Die Popsängerin Alice Merton kommt für ein Konzert in ihre Geburtsstadt Frankfurt / Main zurück. Die Tochter eines Iren und einer Deutschen lebte nach ihrer Geburt nicht lange hier, sie zog früh in die USA und nach Kanada und kam erst im Konfirmationsalter nach Deutschland zurück. Früh entschied sie sich dazu, professionelle Musikerin zu werden und hatte bereits 2016 mit ihrer ersten Single „No Roots“, keine Wurzeln, passend zu ihrem Leben erste beachtliche Erfolge. Es dauerte bis 2019 bis die erste Platte Mint veröffentlich wurde, auch diese verkaufte sich gut. Im Sommer erschien ihr zweites Album S.I.D.E.S. und das stellt sie nun im Zoom vor. No Roots wird sie sicher auch spielen. PS: Die Mertonstraße im Westend ist nicht nach ihr, sondern nach dem Unternehmer Wilhelm Merton (1848–1916) benannt, einer der treibenden Kräfte zur Stiftung der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr VVK: 27 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz
Foto: paperplanerecordsinternational
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Samstag, 12. & Sonntag, 13. November: KASPAR ME_HAUSER

(Martin)
Stückentwicklung frei nach dem Fall Kaspar Hauser
Drei Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Einsamkeit und Isolation auf unterschiedlichste Weise. Schrill und ernst - humoristisch und still. Frei nach dem Fall Kaspar Hauser sucht Kaspar me_hauser danach, was in der Leere von uns bleibt, was vergeht und was entsteht.
Kaspar me_hauser ist "trotz der Brüche wie aus einem Guss" und man käme kaum umhin "den Abend noch in seiner Reduktion schlicht großartig zu nennen." (FAZ 10.03.2022)
Ein Mensch, ein Raum. Drei Mal. Einer ist frei, einer ist eingesperrt und der Dritte ist einfach da. Was ist der Mensch ohne soziale Interaktion? Sehnt er sich nach den anderen und rebelliert gegen die Einsamkeit? Verliert er die Orientierung? Oder findet er in der Stille zu sich? Gibt es ein Ich ohne eine Du?
Hier geht’s zur Reservierung: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php Samstag, 12. November und Sonntag, 13. November um jeweils 20.00h Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294
Foto: © Niko Neuwirth
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SHIM SHAM TANZWORKSHOP mit Steffi Kunkel

(Daniela)
Meine Freundin Steffi Kunkel, die ihr vielleicht als Schauspielerin kennt, organisiert seit ein paar Jahren kurzweilige Tanzworkshops. Ich wollte da immer mitmachen, aber da die Kurse immer Samstagsmittags stattfinden passten mir die Termine nie, da ich da entweder im Waldstadion oder auf dem Sofa bin um die Eintracht zu sehen.
Alle meine Freundinnen, die bisher daran teilgenommen haben, sind mega begeistert und ich freue mich sehr, dass der neue Kurs genau in die WM fällt, die ich mir eh nicht anschauen will.
Steffi schreibt: Schaut schon mal in euren Kleiderschrank, denn die nächste Swing Party gehört euch. Beim letzten danceworkshop in diesem Jahr gibts eine SPECIAL EDITION. Wir tanzen SHIM SHAM! Der Tanz aus den späten 1930iger Jahre gehört heute ins Repertoire des Lindy-Hop. Er ist der Höhepunkt einer jeden Swing Party: https://youtu.be/JF9WmOlO4ww Das wird super! Meldet euch direkt bei mir an.
WE NEED TO DANCE (...mehr denn je) Eure Steffi Kontakt: facebook/instagram/fraukunkel.de Termine: Samstag 12. + 16. November und 3. und 17. Dezember, jeweils 14:00 Uhr (Ich glaube 90 Minuten), in der Tanzschule M. Garcia, Saalburgstraße 17, Kosten pro Termin: 10,- €
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Sonntag, 13. November: FFM/ Vintage-Flohmarkt für Frauen & Männer
(Andrea)
Die Ladies haben tolle Klamotten und zwei Männer verkaufen auch. Katja, Jane und Svetlana laden zum Flohmarkt für Frauen und Männer u. a. Topmarken wie Acne, Dries van Noten, Helmut Lang, Closed, Filippa K, Joseph, Comme des Garçons, Cole, Jil Sander, Christense du Nord etc. Dazu reichen wir leckere Drinks und spielen feinste Musik. Vintage-Flohmarkt für Frauen & Männer, 16 bis 20 Uhr.
Der kleine Mann mit dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, Frankfurt
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Sonntag, 13. November: The Kings of Dubrock - Jacques Palminger

(Martin)
Konzert -Zunächst wegen Krankheit ausgefallen, jetzt aber:
„Dub-Rock ist wie Beton: Es kommt darauf an, was man daraus macht.“ Palmingers tänzelnde Wucht und machismofreie Virilität sind auf der Bühne beeindruckend und werden konterkariert von seinen beiden Mitstreiter*innen: hier die bezaubernde Rica Blunck, die mit ihrer würdevollen Nonchalance jeden palminischen Übergriff elegant überhöht oder gelassen abtropfen lässt, dort der drahtige, schubladenlose elektronische Freigeist Viktor Marek, dessen Grooves dem ungleichen Trio Kuschelkissen wie Drahtbürste sind.
Das musikalische Repertoire, das oft von freiem „Speech“ des Imperators Palminger unterbrochen wird, verkörpert eine längst fällige Zusammenfassung seines bislang auf unzähligen Tonträgern verstreuten Œuvres. Uns erwarten fette Beats, fulminante Selbstüberschätzung und musikalische Miniaturen, Endlosgedichte, Selbstbeschuldigungsgeschrei und weinerliche Tiraden, psychedelische Showtreppen mit Extremchansons und Redestrudeln.
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/402211 Sonntag, 13. November um 20.00h Mousonturm – Studio 1
Foto: © Simone Scardovelli
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Sonntag, 13. November: LOKAL LISTENER: Sun´s Sons
(Uwe)
Gregor Praml und die Band Sun´s Sons werden hier immer wieder erwähnt. Völlig zurecht, denn Praml und die junden Frankfurter Musiker bereichern das kulturelle Leben. Am Sonntag in einer Woche treffen sie im LOKAL LISTENER aufeinander. Der wunderbare KonzertTalk zieht um, nach fünf erfolgreichen Jahren am Künstlerhaus Mousonturm geht es ins Massiv Central. Die Idee bleibt: es geht um die lokale Musikszene und einen Blick auf ihre Protagonist:innen.
Gregor Pramls ersten Gäste am neuen Ort sind die fünf Musiker von Sun’s Sons. Die erleben gerade als Generation, die erst vor kurzem aus der Schule “ins Leben” entlassen wurde, keine einfache Zeit. Ja, es sind unsichere Zeiten. Gerade in einer Phase, in der man sich selbst finden soll – mit Fragen wie: “Was will ich?” oder “Wo will ich hin?”
Massiv Central. F, Eschersheimer Landstr. 28 13. November 2022 11:00 The LOKAL Listener - Gregor Praml trifft Sun's Sons - gregorpraml
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Sonntag, 13. November: FFM/ Yüzyüzeyken Konuşuruz

(Andrea)
Ich stehe ja total auf Türkpop, höre Metropol FM und verstehe trotz vhs-Kurs und Duolingo noch immer kein Wort. Das wird Jahre dauern! Macht aber nichts, Hauptsache die Musik fetzt. Der Name der Band ist mir ein echter Zungenbrecher, aber vielleicht gehe ich trotzdem hin: "Yüzyüzeyken Konuşuruz was founded in May 2011. At first it was just a project that consisted of songs by a young songwriter recorded with a video camera and released. After the people showed great interest in the songs that were released and the project made a lot of noise on the internet, Kaan Bosnak met with Engin Sevik, the electric guitarist of the group. Various musicians accompanied this duo during their three-year stage process. As an urban lyric music group that sings the stories told by two young people who are stuck in the metropolis and on the verge of becoming a lost generation, they rearranged and presented their old songs to their listeners with the album Evdekilere Selam, released by Fono Music in September 2013. With their second album "Otoban Sıcağı", which they released in 2014, they presented their new songs to their listeners with innovative musical pursuits and made them love it. Yüzyüzeyken Konuşuruz , with their team consisting of Kaan Bosnak on guitar and vocals, Engin Sevik on electric guitar, Can Tunaboylu on bass guitar, and Can Kalyoncu on drums, they have continuously evolved their musical style, which they initially called "indie-folk", with their experiments, and they have also included electronic elements and dance beats. continues in an adventurous direction." Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Sonntag, 13. November: 55. Naxos Hallenkonzert Broken Frames Syndicate

(Martin)
Das in Frankfurt beheimatete, international besetzte, elfköpfige Ensemble fokussiert die Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren und zeitgenössischen Musik. Mit ungewöhnlichen Konzertformaten bietet es immer wieder den multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen. Im Programm dieses Naxos Hallenkonzertes stehen u.a. Ensemblewerke von Macarena Rosmanich, Yongbom Lee, Anahita Abbasi und zwei Uraufführungen von Jalalu Kalvert Nelson und William Kuo.
Das Ensemble schreibt über sich selbst: BROKEN FRAMES SYNDICATE spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen.
2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.
Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar oder auf der Gaudeamus Muziekweek und beim MIXTUR Festival Barcelona.
Hier geht’s zur Ticketreservierung: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/ Sonntag, 13. November um 19.00h: 55. Naxos Hallenkonzert Naxos Halle
Foto: © Hayrapet Arakelyan
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Montag, 14. November: Matthias Matschke liest im Literaturhaus (Hybridveranstaltung)

(Petra)
Ihr kennt ihn bestimmt aus dem Fernsehen oder auch noch von der Frankfurter Theaterbühne. Im Drama ist er zu Hause wie in der Satire: Matthias Matschke, der einst seine Bühnen- und Filmkarriere auf den Brettern des Schauspiel Frankfurt begann, der mit Dani Levy und Christian Petzold ebenso wirkte wie mit Pastewka, Marthaler und Castorf, der in Marburg zur Welt kam und in Darmstadt ins Gymnasium und der regelmäßig für die heute-show auftritt, hat einen Roman geschrieben. „Falschgeld“ erzählt eine Kindheit und Jugend in der westdeutschen Provinz der achtziger Jahre. Eine Neubausiedlung in einem kleinen hessischen Dorf: Der Vater ist Pfarrer, die Mutter arbeitet bei der Post – und der Sohn erzählt seine Geschichte zwischen Schule und Zivildienst. Wirklich gut. Das Kleine kommt zum Leuchten, das düstere Große verzieht sich. Hört sich nach einer super Lektüre für dunkle Wintertage an: ich bin gespannt.
Foto: Matthias Matschke ©Tom Wagner
Matthias Matschke: Falschgeld, Lesung und Gespräch, Moderation: Christoph Schröder (freier Literaturkritiker), Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 9 (6) Euro, Streamingticket 5 Euro, Streaming-Abo 50 Euro, Tickets gibt es hier
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GEHÖRT: Add Me Up von Aqualung

(Uwe)
Es gibt besondere Lieder, die einem hin und wieder über den Weg laufen und wie ein zugelaufener Hund dabei über Jahre in der Nähe bleiben, die berühren, trösten, für Rückenwind sorgen und das Leben bereichern. Das muss kein Song sein, der aufwändig produziert oder arrangiert wurde, es muss keine außergewöhnliche Zusammenarbeit zweier herausragender Musik-Act seins, es kann ein einfacher kleiner, feiner Popsong sein. Vor ein paar Monaten schrieb ich hier (die meisten werden es vergessen oder nicht gelesen haben), dass Nahuel Huapi von Bilderbuch mein Song des Jahres werden wird. Der wurde mittlerweile aber noch überholt von „Add Me Up“ von Aqualung. Hinter Aqualung steckt Matt Hales, einem Musiker mit einem Händchen für wunderbare Popsongs. Weil die, die er unter seinem Projektnamen veröffentlichte, aber nicht sonderlich erfolgreich waren, schrieb er zeitweise für bekanntere Sängerinnen und Bands, unter anderem für Lianne La Havas. Nun kehrte er als Aqualung zurück und veröffentlichte eine schöne Platte (Dead Letters), Add Me Up ist drauf und weitere wundervolle Lieder, die sich so gut einfügen in eine Playlist mit älteren Liedern wie Thin Air, If I Fall und Easier To Lie, die mir so viel bedeuten und die ich teilweise live hören durfte, als er, begleitet nur von seinem Bruder an der Gitarre, vor rund fünfzig Zuschauern im Nachtleben spielte. Das darf er gerne wiederholen.
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Dienstag 15. November: Auftaktveranstaltung KEP

(Daniela)
Ein Kulturentwicklungsplan (KEP) für Frankfurt ist mehr als notwendig. Leider tut sich da seit Jahren nichts... Jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache. Aber ein KEP ist nur erfolgreich, wenn sich viele Kulturschaffende daran beteiligen. Hier die Einladung der Freien Szene:
Die Auftaktveranstaltung der Beteiligungsphase der Kulturentwicklungsplanung der Stadt Frankfurt am Main steht an! Sie findet statt am: Alle Frankfurter Kulturakteur:innen sowie interessierte Bürger:innen sind zu dieser Kick-off-Veranstaltung sehr herzlich eingeladen. Auf der Auftaktveranstaltung will die Stadt Frankfurt die Ergebnisse der bisherigen Befragungen und Erhebungen präsentieren und die Themen der Beteiligungsphase sowie die einzelnen Beteiligungsformate vorstellen. Darüber hinaus wird es auch eine erste Möglichkeit der direkten Partizipation an der Kulturentwicklungsplanung geben. Nur wenn sich die Freie Szene aktiv in die Kulturentwicklungsplanung einbringt, kann sich etwas verändern! Bitte kommt, wenn ihr es euch einrichten könnt!
Dienstag, dem 15.11.2022, von 17:00-21:00 Uhr, im Zoo-Gesellschaftshaus, Alfred-Brehm-Platz 16, 60316 Frankfurt am Main.
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Dienstag, 15. November: 11 Freunde KIRSCHNECK & KÖSTER LESEN VOR UND ZEIGEN FILME
(Uwe)
Der Chefredakteur (Köster) und ein Redakteur (Kirschneck) des Fußballmagazins 11 Freunde kommen mit einem Monat Verzögerung und fünf Tage vor dem Auftaktspiel der WM in Katar ins Zoom und "LESEN VOR UND ZEIGEN FILME". Sicher ein sehr kurzweiliger Abend mit den beiden Experten, die monatlich für eine hervoragendes Magazin zur Fußballkultur sorgen. Manchmal hat man den Eindruck, dass gerade Köster etwas zu öffentlich ist. Nun macht er auch noch einen Podcast mit Arnd Zeigler. Aber diesen Auftritt im November in Fechenheim sollten sich Fußballfans nicht entgehen lassen.
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr VVK 18€ zzgl. Gebühren
Foto: Zoom
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Dienstag, 15. November: NNEKA
(Uwe)
Viel hat sich getan, seit Nneka ihre HipHop- und Afrobeat-Einflüsse mit immer mehr Reggae- und Popappeal verfeinert hat. Aber immer noch tänzeln Singles wie das dringliche „Heartbeat“ oder der Super-Ohrwurm „Shining Star“ durch die inneren Playlists der Fans. Angefeuert natürlich von der Präsenz dieser hellen und zugleich erwachsenen Gesangsstimme auf internationalen Bühnen und Festivals. Zuletzt sah man die humanistisch aufmerksame Nneka vor allem malen und zeichnen (#nneka_art), aber ihr nach fast sieben Jahren neues Album „Love Supreme“ ist auch endlich erschienen. Der erste Hit daraus, „This Life“, hat seit letztem Herbst ebenfalls die Playlists der Fans erobert - und die entspannten Bilder von ihr im Clip erneut ihre Herzen.
Brotfabrik. F, Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK 25€ zzgl. Gebühren
Foto: Zoom
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Mittwoch, 16. November: Of/ Gravelausfahrt

(Andrea)
Servicepoint, Workshops, in denen Fahrräder zerlegt und montiert werden, Vorträge, öffentlichen Barabende und Fahrradausflüge, die vom sunnosun Riding Club von Pascal Röhm organisiert werden: Der Radraum im Rathaus-Pavillon ist der Ort für Pedalisten und solche, die es werden wollen. Bei Jörg habe ich die Hoffnung inzwischen begraben, wir waren neulich bei Stadler, ich bin Fixi Probe gefahren und fand es toll, während er da stand auf dem falschen Planeten...schade, aber ich radele unbeiirt und gerne weiter und habe nicht übel lust auf die Tour mit Pascal: SunNoSun-CyclingClub bietet jede Woche Mittwoch zum Feierabend gmeinsame Rennrad- und Gravelausfahrten an. Gestartet wird gemeinsam am radraum. Wenn nach ca. 2 Stunden alle wieder zurück sind gibt es die Belohnung in Form von Kaltgetränken bei uns im radraum und so auch die Gelegenheit mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Leider habe ich jetzt noch nicht herausfinden können, wann es losgeht, aber da gibt es sicher bald was bei Insta oder Daniel Reese?
Radraum, Stadthof/ Rathaus-Pavillon, Berliner Straße 100, Offenbach
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Mittwoch, 16. November: OF/ MOT-King of the hill

(Andrea)
Was anderes kann ein Mensch unter günstigen Umständen werden, dessen eine Gehinhältfte ständig unter Speed steht, als Künstler? Was als beinahe schon zwangsläufige und logische Konsequenz klingt, ist vielschichtiger und in Wahrheit sicher viel komplizierter: "Das Leben eines vielseitigen Künstlers und Musikers, der nicht aufhören kann, kreativ zu sein und sein Leben mit all Schnelllebigkeit und vielen Veränderungen meistert, während er sich selbst treu bleibt: MOT - KING OF THE HILL Der Dokumentarfilm „King of the Hill“ beschreibt MOT, einen Künstler und Musiker, der in Fairfax, einem kleinen Ort in Marin, Kalifornien, lebt. Aufgrund eines Geburtsfehlers ist seine rechte Gehirnhälfte überaktiv, was bedeutet, dass man einfach nicht aufhören kann, kreativ zu sein. Ölgemälde, Comic-Zeichnungen, Wandgemälde, Holzschnitzereien, Songs schreiben und komponieren, er ruht nie und tut oft alles gleichzeitig. Was fasziniert an seiner Persönlichkeit? MOT hat einen bewundernswerten Optimismus und eine positive Grundstimmung. Negativen Gedanken gibt er sich nicht lange hin, lieber nutzt er die Zeit, um produktiv zu sein. Die Offenbacher Filmemacherin, Kamerafrau und Cutterin Petra Bereuter hat ihn über 4 Jahre begleitet. Der Dokumentarfilm soll Einblick geben und verdeutlichen, wie das Leben eines solchen Künstlers und Musikers in dieser Welt funktioniert. Was treibt ihn an, was berührt ihn und woher er all seine Energie bezieht. Wir reisen durch Kalifornien und in seine Vergangenheit, treffen Menschen auf Vernissagen, Freunde und ehemalige Mitglieder seiner Band Troy, unterhalten uns mit Freunden die ihm in seinem Leben wichtig waren und sind, und erfahren viel über den Mann MOT. Die Dokumentation ist für Menschen, die sich von Kunst und Musik berühren lassen. Trailer: www.youtube.com/watch?v=_GAiI9tdDSA (daraus ist auch das Bild)Die Offenbacher Filmemacherin, Petra Bereuter, arbeitet mit über 30 Jahren Berufserfahrung im Bereich der Bewegtbildkommunikation, sie wirkt mit bei der Konzept- und Ideenentwicklung mit, und setzt die dramaturgische Gestaltung im Schnitt um, hauptsächlich in den Bereichen TV Produktionen, Trailer, Dokumentar-, Corporate-Film. Der Feature Dokumentarfilm „MOT - King of the Hill“ ist ihre erste längere eigene Produktion. Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barriefrei
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Donnerstag, 17. November: DAVID JULIAN KIRCHNER - „IG Pop“ Tour 2023

(Uwe)
Im Sommer sahen wir David Julian Kirchner beim Heimspiel Knyphausen. Mit seiner Band KIRCHNER HOCHTIEF veröffentlichte er 2019 sein Debüt-Album „Evakuiert das Ich-Gebäude“ beim Berliner Label Staatsakt. Die „konkret“ beschreibt seine Musik als „Frontalunfall zwischen den Goldenen Zitronen und der ersten Platte der Sterne“. „Plastisch, tief und widerborstig“, sagt der Deutschlandfunk.
Kirchner schreibt Songs über sich und das Sein in unserer Zeit und will dort unten Gräben überwinden. Als Sohn eines Komponisten fliegt er von sieben Schulen, greift zur Gitarre und taucht ab in die Welt der Hamburger Schule, von Shoegaze und Post-Punk. Zwischen Hochkultur und Underground, Tönen und Bilderrausch, hofft Kirchner auf Erkenntnis im Widerspruch – auf den großen Durchbruch mit den Mitteln der Unvernunft.
2021 bereiste Kirchner im Auftrag der ARD die deutschen Provinzen und drehte die Dokumentar- Serie „DEUTSCHRAND“: Ein musikalischer Roadtrip durch die angeblich abgehängten Gegenden der Republik. Eine Reise dahin, wo es wehtut. Warum all das? Weil ein Künstler aus der Stadt dort nicht hingehört. Wer braucht schon New York, wenn er den Bayrischen Wald bereisen kann?
Und sonst? Ein neues Album bei Staatsakt. Kirchners fiktive Band „IG POP“ inszeniert darauf das große Versprechen: Arbeiterlieder einer Pop-Gewerkschaft. Die Internationale für die Indie-Disco. „Pop ist ein Knochenjob“, sagt man.
Das Rind. Rüsselsheim, Mainstr. 11 VVK 13 Euro zzgl. Gebühren, AK 18 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Frank Diedrich Booking
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Freitag, 18. November: FFM/ Tom Lüneburger

(Andrea)
Heute in meinem Lieblingsclub an der Konsti: „What comes next, what comes at last?“ -The driven man- ist einer von Toms meistgespielten Songs im Netz, eine Art Blaupause für seine energetische und doch stets auch zerbrechliche Singer/Songwriter Musik. Seit über einer Dekade veröffentlicht Tom seine vornehmlich englischsprachigen Tracks, hat viel gehört und gesehen, zahlreiche Orte bereist und Bühnen bespielt, viele treue Hörer um sich versammelt und dabei immer die Authentizität seiner Musik in den Mittelpunkt gestellt. Gekünstelte Posen sucht man hier vergebens, das ganz echte Leben mit seinen großen und kleinen Dramen ist Tom Lüneburgers Treibstoff, um immer weiter zu gehen. Kein Schielen nach Trends, das Treffen von eigenen Entscheidungen, losgelöst von Erwartungen. Seine Songs sind das was sie sind. Ob sie Gefallen finden oder nicht liegt dann im Ohr des Hörers. Und das ist gut so. Ein Getriebener, der es braucht, seine sparsam inszenierten Lieder und eindringlichen Geschichten dahinter in der immer wieder einzigartigen Live-Situation mit dem Publikum zu teilen. Dieses wiederum schätzt seine Präsenz, sein Spiel und sein besonderes Organ, das unter all den vielen Talenten immer klar identifizierbar und erkennbar bleibt. „Die schönste und traurigste Stimme Berlins“ hat radioeins ihn einst betitelt, selten kam ihm eine Beschreibung so nahe. Einlass 18.30 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfur. Nicht barrierefrei
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Freitag, 18. & Samstag, 19. November (und 25. & 26.11): Szenario Stange Produktionen

(Martin)
Das wichtigste Genre der zeitgenössischen Kunst ist der Förderantrag. Um ihre Arbeiten zu finanzieren, werben Kunstschaffende Gelder bei Förderinstitutionen ein.
Üblicherweise wird eine breite Mehrheit der Anträge abgelehnt. Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten, Fleißaufgaben und zugleich eine folgenreiche Verschiebung: Künstler*innen sind vor allem versierte Antragstexter*innen.
In ›Szenario‹ wird der Förderantrag der Produktion selbst zum Libretto.
Vier Gestalten singen in verschneiter Landschaft den Antrag samt Kostenplänen, Zielsetzungen und vieler guter Argumente für die gesellschaftliche Relevanz des Vorhabens. Und besingen so auch die unauflösbaren Widersprüche künstlerischer Arbeit zwischen Utopie, Entfremdung und Vergeblichkeit.
›Szenario‹ ist ein heiteres, selbstreferentielles Panorama künstlerischen Schaffens, das mit subversivem Flair auch einen Blick auf die Arbeit insgesamt wirft.
Hier geht’s zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YgUGJMFpoaE Und hier könnt Ihr reservieren: https://studionaxos.de/programm/
Freitag, 18., Samstag, 19. November, Freitag, 25. und Samstag, 26. November um jeweils 20.00h: Szenario - Stange Produktionen Studio Naxos in der Naxos-Halle
Foto: © Christian Schuller
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Samstag, 19. November: FFM/ Philipp Boa and the Voodooclub
(Andrea)
Phillip Boa, Songwriter, Komponist, Sänger, Gitarrist und Kopf der Band Phillip Boa and the Voodooclub, gründete 1985 eine Band. Herrje, ist das lange her. Aber mit tollsten Erinnerungen verbunden!!! Nach Propaganda neulich im Nachtleben, es war unglaublich voll, jezt die nächste Zeitreise: Boa war Avantgarde und erlangte ab 1989 mit seiner vom britischen Post-Punk, Indie-/Alternative Rock und Avantgarde beeinflussten Musik internationale Anerkennung. Musikalisch ist der Voodooclub nach diversen Umbesetzungen wieder eine Macht. Ausflüge in Free Jazz oder afrikanischer Voodoo-Kultur erscheinen mühelos und werden geschmackssicher in Songs und Auftritte integriert, ohne die Herkunft der Band (Post-Punk, Indie-/Alternative) zu verraten. Supported wird er von der Britischen SSWin Vanessa Anne Redd. Einlass 18 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße 5, Frankfurt
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Samstag, 19. & Sonntag, 20. November: Der Schachtelmann

(Martin)
Bühnenadaption des Romans von KŌBŌ ABE
Zum Beispiel du, mein Freund, hast sicher noch nie von einem Schachtelmann gehört. Aber gesehen - gesehen hast du doch bestimmt ...Hör auf, dir etwas vorzulügen. Sicher, ein Schachtelmann fällt kaum auf. Unter Fußgängerbrücken, neben und hinter öffentlichen Toiletten, an Leitplanken und so weiter wirkt er wie Abfall. Nur: Nicht auffallen und nicht sehen sind zweierlei. Ein Schachtelmann ist keine Rarität; es gibt tausend Gelegenheiten, einen zu sehen. Auch du hast schon einen gesehen, da bin ich sicher.«
pan productions (»Gesäubert«(2021), »Der kleine Prinz« (2019)) erzählen mit ihrer Bühnenversion von Kōbō Abes Roman »Der Schachtelmann«, die Geschichte eines Menschen, der der Gesellschaft den Rücken gekehrt und sich in eine Pappschachtel zurückgezogen hat. Die Handlung des Romans scheint sich im Inneren dieses Pappkartons abzuspielen, der von außen zwar zu einer schützende Haut, aber im inneren zu einer Art Labyrinth für den Schachtelmann geworden ist: »Je mehr man sich abmüht, je mehr neue Passagen man in diesem Labyrinth schafft, desto mehr wird die Schachtel zu einer weiteren Schicht der Außenhaut, die direkt aus dem Körper wächst, und die innere Anordnung immer komplexer und undurchdringlicher werden lässt.« Indem er auf die Innenwände des Kartons schreibt, erfindet der Schachtelmann eine neue Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die schließlich aufeinanderprallen.
»Der Schachtelmann« ist ein modernes Märchen über Identitätssuche und -verlust, über Lebenswirklichkeiten in der modernen Großstadt-Gesellschaft. Eine kafkaeske Erzählung über das Betrachten und betrachtet Werden und über die Macht, die eigene Geschichte zu erzählen. Eine Kriminalgeschichte über einen Mord, der passiert sein mag, oder auch nicht. Eine poetische Reise durch einen Bühnenraum voller Pappkartons. Eine Suche nach dem Erzähler, der Wahrheit und dem eigenen »Ich«. Eine verschachtelte Geschichte über einen Schachtelmann, der seine Aufzeichnungen über einen Schachtelmann schreibt, der gerade in seiner Schachtel sitzt. Der Schachtelmann, das ist...
Hier geht’s zur Reservierung: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php Samstag, 19. November und Sonntag, 20. November um jeweils 20.00 Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294
Foto: © Christian Schuller
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Samstag, 19. November: OF/ Flohmarkt
(Andrea)
Die Nachbarschaftsgruppe „Nachbär“ im Mathildenviertel lädt erstmalig alle Menschen im Quartier zum gemeinsamen Flohmarkt ein. Unterstützung erhält die Initiative vom Quartiersmanagement Mathildenviertel. Stöbern, entdecken und kaufen heißt es dheute on 13 bis 18 Uhr auf dem Mathildenplatz. Mit dabei ist das JuKuMo, das mobile Kunst-Angebot der Jugendkunstschule Offenbach mit vielen Bastelangeboten für kleine und große Kinder. Es wird mitfinanziert vom städtischen Projekt „Besser Leben in Offenbach“. Auch für leckere Speisen und Getränke ist gesorgt und ab 20 Uhr gibt es den Ausklang am Waggon.
Mathildenplatz, Offenbach
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Sonntag, 19. November: KICK LA LUNA

(Daniela)
Ob Soul oder Salsa, Funk oder Fußballhymne, Brazil oder Balladen – die fünf Musikerinnen von KICK LA LUNA spielen seit 30 Jahren erfolgreich in der Musikszene. Die Band aus Frankfurt am Main bietet mitreißende Konzerte mit Entertainment-Qualitäten. KICK LA LUNA ist in Deutschlands Worldmusic-Szene eine Institution. Kaum eine deutsche Band hat weltmusikalisch eine derartige Bandbreite. Mit ihrer 10. CD „Nicht ohne uns“ verfeinern sie ihren unverwechselbaren Stil: „…Charakteristischer mehrstimmiger Gesang, kraftvolle Soulstimmen, mitreißende Hooklines, komplexe afro-brasilianische Rhythmen, moderne Salsa-Arrangements, Funk-Riffs und engagierte Texte sind die Markenzeichen ihrer Songs…“ (Presseauszug). Mit ihren Songs engagiert sich die Band für Gleichberechtigung und Vielfalt. Ihre Vision einer kulturverbindenden Worldmusic ist ihre Antriebsfeder und bildet eine ganz natürliche Brücke zu ihrem eigenen musikalischen Background. Wunderbar.
Brotfabrik. F, Bachmannstr. 2 VVK: 19 EUR inkl. Gebühren, 20 Uhr Foto: Brotfabrik
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Samstag, 19. November: Our Song

(Martin)
Akira Takayama
Menschen aus 178 Nationen leben in Frankfurt laut offiziellen Zahlen zusammen. Doch noch weit höher ist die Zahl der Sprachen und Dialekte, die in der Stadt gesprochen und gesungen werden. Mit „Our Songs“ lädt der japanische Regisseur Akira Takayama Menschen aus der Region ein, in ihren Sprachen Lieder, Gedichte und Geschichten aus der Vergangenheit mit dem Publikum zu teilen.
Für einen Nachmittag verwandelt sich bei dieser Uraufführung der Frankfurter Fassung der Große Saal der Alten Oper in eine traditionelle japanische Kabuki-Bühne: Ein langer, erhöhter Steg führt die Beteiligten einzeln über den Zuschauerraum hinweg bis auf die Bühne, wo sie die Stimmen der Stadt hörbar machen und für all jene singen, sprechen und rezitieren, die nicht (mehr) mit dabei sein können.
Parallel wird die Veranstaltung als Public Viewing in die B-Ebene der Hauptwache übertragen
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.alteoper.de/de/programm/veranstaltung.php?id=522517361 Samstag, 19. November um 16.00h: Our Song - Akira Takayama Mousonturm/Alte Oper – Dauer 4 Stunden, Ein- und Auslass jederzeit möglich.
Foto: © ohne Credit verwendbar
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Samstag, 19.11.22: Black Mambas (Dokumentarfilm)

(Uwe)
Jede Nacht patrouilliert die weibliche Anti-Wilderei-Einheit „Black Mambas“ im Kruger Nationalpark, einem der beliebtesten touristischen Attraktionen von Südafrika. Für die jungen Frauen ist der Job ein Dilemma. Er ist der Weg aus Armut und Arbeitslosigkeit mit Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben, aber gleichzeitig auch ein Bruch mit vorherrschenden Traditionen. Zudem müssen sie einen Umweltpatriotismus in ihre Gemeinden bringen, die an der Wildtierwirtschaft seit Gründung des Parks weder teilhaben, noch davon profitieren können. Der Dokumentarfilm von Regisseurin Lena Karbe zeigt die Alltagskämpfe der Frauen mit weißen Vorgesetzten, fordernden Angehörigen und „dem System Nationalpark“. Er erzählt von der Arbeit der „Black Mambas“ in der es um den Schutz der letzten Nashörner und den Erhalt der Artenvielfalt in einer der faszinierendsten Landschaften Afrikas geht. Gleichzeitig rückt er das Schicksal der dort lebenden Menschen in den Blick und stellt unausweichliche Fragen.
„Der erste lange Dokumentarfilm der deutschen Regisseurin Lena Karbe beschränkt sich nicht nur darauf, die Notwendigkeit des Wildtierschutzes im Kruger Nationalpark zu betonen. (…) Karbe aber beleuchtet auch streiflichtartig ein tiefliegendes Problem dieses Arbeitsverhältnisses, in dem die Hautfarbe wie zur Kolonialzeit darüber zu bestimmen scheint, wer Befehle erteilt und wer sie entgegennimmt.“ (Kino-Zeit.de)
Lena Karbe kommt im Rahmen ihrer Kinotour mit ihrem Film ins Mal Seh´n-Kino (und ist einen Tag vorher im Filmklubb in OF). Für die Vorstellung in Frankfurt verlosen wir 2x2 Karten.
Mal Seh´n Kino. F, Adlerflychtstr. 15:45 Uhr
Foto: Verleih
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Samstag 19. November: Melli redet mit

(Daniela)
Ein schönes Format hat Melli mit ihrer Show: "Melli redet mit..." gefunden.
MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
„Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier den Glamour, den sie wirklich verdienen. Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region. Es geht um vieles und um nichts und um Mellis Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.
Ausgabe 28 am Samstag, 19. November 2022 // 20.00h
Mellis Gäste: Barbara Bisicky-Ehrlich, Schriftstellerin, Synchronsprecherin, Schauspielerin. Sie ist Tochter tschechischer Emigranten und wuchs in Frankfurt auf. Zum Studium der Theaterregie ging sie zurück nach Prag. Sie absolvierte danach ein Redaktionsvolontariat beim Südwestfunk, wurde Sprecherin und schrieb 2018 ihren ersten Roman, der sich humorig mit dem Spannungsfeld von gelebter jüdischer Tradition und moderner Lebensweise beschäftigt. Mit ihrem neuesten Buch "Der Rabbiner ohne Schuh" ist sie auf Lesereise unterwegs. Uns wird sie mit ihrer tollen Stimme bestimmt auch eine Passage draus vorlesen.
JULAKIM, Sängerin, Architektin, Kulturnetzwerkerin. Diese Frau ist ein Phänomen. Als Architektin hat sie u.a. in der Wüste Mali ein nachhaltiges und preisgekröntes Schul- und Versammlungszelt gebaut, unterrichtete an der TU Damstadt das Fach Planen und Bauen und ist seit 2013 als Singer/Songwriterin unterwegs. Dafür hat sie direkt mal eine Tour durch Südamerika organisiert. Dort entstand dann auch ihre CD Itufi - to the tropics and back. Sie singt in deutsch, spanisch, englisch, portugiesisch und französisch (Sprachen hat sie nebenbei auch studiert) und das tut sie so ausdrucksstark und optimistisch, dass es eine Freude ist, ihr zuzuhören. Ihr werdet's erleben.
Michael Leopold aka Monsieur Bretzelberger, Zauberer, original aus der Bredouille. Er ist der charmanteste Magier, den ich kenne und ist im Genre der Comedymagic unterwegs. Er selbst bezeichnet sich als eine Mischung aus David Copperfield und Michael Schanze, was durchaus zutreffend ist. Mit französischem Akzent zeigt der mehrmalige Vizemeister der Zauberkunst dem gespannten Zuschauer den schmalen Grat zwischen genialer Zauberei und grandiosem Scheitern auf. Aber da wir ja Michael Leopold auf dem Sofa haben, werde ich natürlich zu erfahren versuchen, was hinter dem Zauberer für ein Mensch steckt. Mal sehen, ob ich das herausfinden kann.
Und natürlich mit meiner (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und Frau von Spangenberg (wenn Sie sich von ihrem Ex in Homberg Efze losreißen kann)
Tickets über diesen Link: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/632edaf7b4e55a044a29b20f/ Oder www.melinahepp.com Bis 31.10. gibt den Frübucherpreis von 12.50 €
Foto: To Kuehne
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Freitag 25. November: WORTMELDUNGEN - Lesenacht

(Daniela)
Bei der diesjährigen WORTMELDUNGEN-Lesenacht dreht sich alles um junge literarische Stimmen zu Flucht, Exil und Heimatlosigkeit.
„Schiffe vor Anker, Autos auf Parkplätzen, aber ich bin diejenige, die kein Zuhause hat“. Wie lassen sich Flucht, Exil und Heimatlosigkeit in Worte fassen?
Mit dieser Frage richtete sich Volha Hapeyeva, Trägerin des WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreises 2022, an die Nachwuchsautor:innen. Die Antworten sind intensive literarische und oftmals persönliche Reflexionen des Fortgehens, Ankommens oder auch Fremdbleibens. Sie thematisieren den Umgang mit Kriegsfolgen und -traumata in der Familie ebenso wie die direkte Begegnung mit Neuankömmlingen oder die bürokratische Verwaltung von Geflüchteten.
Volha Hapeyeva wird im Laufe des Abends gemeinsam mit der Jury die Förderpreise an die drei Gewinner:innen Juli Mahid Carly, Irina Nekrasov und Jonë Zhitia verleihen. Durch den Abend führt Lara Sielmann. Musikalisch gerahmt werden die Lesungen durch Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst aus dem Studiojahr Schauspiel; am Klavier begleitet Günter Lehr.
Es lesen Juli Mahid Carly, Nicole Collignon, Muri Darida, Julienne De Muirier, Anna Fedorova, Tara Meister, Sophia Merwald, Irina Nekrasov, Sophia Strasser, Jonë Zhitia.
Es singen Miguel Klein Medina, Arsalan Naimi, Miriam Schiweck, Anastasia Struzhak.
Es moderiert Lara Sielmann.
Freitag, 25.11.2022 um 19:00, Einlass ab 18:00 jugend-kultur-kirche sankt peter, Bleichstraße 33, 60313 Frankfurt
Eintritt frei
Alle Informationen rund um die Preisträger:innen und die Lesenacht finden sich auf: www.wortmeldungen.org
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Samstag, 26. November: THE DEAD SOUTH

(Uwe)
Laut Wikipedia wurde der Bluegrass um die Zeit des Zweiten Weltkriegs in den Bergen von Kentucky und Tennessee erfunden. In der um einige Elemente angereicherten Countrymusik spielt das fünfsaitige Banjo eine wichtige Rolle. Selbstverständlich haben auch die Kanadier von „The Dead South“ einen Banjospieler dabei. Er heißt Colton „Crawdaddy" Crawford, und der Name erinnert etwas an alte Western mit John Wayne und James Stewart. Zurück zur Musik: „Es begann vor gut zehn Jahren an einer Universität in Saskatchewan und wurde zu einem stattlichen Siegeszug, der The Dead South auf der ganzen Welt bekannt machte: Dabei klang die Idee, das Genre Bluegrass wieder aufleben zu lassen, auch 2012 noch eher wagemutig. Aber Nathaniel Hilts, Scott Pringle, Colton „Crawdaddy" Crawford und Danny Kenyon schafften es von Anfang an, ihre Crowd mit Banjos, Mandolinen und Akustikgitarren in Bewegung zu halten …“ Yippie!
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 20:00H / SUPPORT: SHRED KELLY Tickets: 35€ zzgl. Gebühren
Bild: Zoom
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Samstag, 26. November: Of/ Aman Aman

(Andrea)
Neues aus dem Zweitlofft, Bobbel und Matthias laden zur musikalischen Entdeckung: "Das Trio AMAN AMAN baut musikalische Brücken zwischen verschiedenen Zeiten und Kulturen. Aus verschiedenen musikalischen Einflüssen und Erfahrungen heraus entwickelt das Trio seinen eigenen Stil und in der ungewöhnlichen Besetzung einen besonderen Sound. Lieder aus dem spanischen, orientalischen und deutschen Kulturkreis treffen auf neue Kompositionen und Jazz des 21. Jahrhunderts. Bekanntes wird transformiert und zeigt neue Aspekte auf. In den eigenen Kompositionen werden nordindische Ragas oder arabische Rhythmen verarbeitet. Jazz und Flamenco, aber auch Lieder der Renaissance und dem Mittelalter finden Eingang in das Repertoire. Die Musikerinnen vom www.trio-amanaman.com Araceli Fernández González – Gesang Solo, Frame Drum Anka Hirsch - Violoncello – Gesang, Frame Drum Marliese Glück – Solo Percussion, Gesang bewegen sich abseits der gängigen Musikgenres. Lasst euch von ihren Ideen, Klängen und Rhythmen verzaubern. Der Fokus liegt an diesem Abend auf Spanien – musikalisch wie kulinarisch."Einen Vorgeschmack findet Ihr hier https://www.youtube.com/channel/UCf5Ei3VzrT5F-n-NttUg2DA Beginn 19 Uhr, 15 Euro pro Ticket Kartenreservierungen mit dem Betreff ‘AMAN AMAN’ bitte unter kontakt@zweitlofft.de
Zweitlof.ft Bernardstraße 13, Offenbach am Main
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Sonntag, 27. November: FFM/ Little Simz

(Andrea)
Little Simz ist meine musikalische Entdeckung des Jahres (und da haben die Algorithmen tatsächlich mal einen guten Job gemacht. Sonst frage ich mich immer, ob Spotify sich schlicht verwählt hat, bei dem, was mir da teilweise angeboten wird). Aber die Engländerin macht das erstmal wett. Ihre Musik ist variantenreich, sie selbst bezeichnet ihre Musikals "Rap Experimental". Fest im Hip-Hop Subgenre Grime verwurzelt,ist Little Simz offen gegenüber Einflüssen verschiedenster Musikstile und -genres aus. Elemente aus Rock, Jazz und sogar Klassik verleihen ihren Produktionen eine Genre-untypische, musikalische Vielschichtigkeit. Highly recommended!! Deshalb bin ich auch schon sehr gespannt auf den Abend mit ihr im Zoom. "Simbiatu Ajikawo hat sich für ihre aktuelle Entpuppung als Little Simz Zeit gelassen. Noch vor ein paar Jahren sah man die Londoner Rapperin und Schauspielerin („Top Boy“) in verwaschenem Jeans-Overall auf der Bühne. Mit ihrem aktuellen Album „Sometimes I Might Be Introvert“ präsentiert sie sich 2021 allerdings im geschmackvollsten R&B-Afro-Chic mit Verbeugung vor ihren nigerianischen Wurzeln. Weniger Street, mehr Glam? Ihr so cooler wie messerscharfer Conscious-Flow wird auf Orchester-Wolken gebettet, bleibt verdammt real. Und so finden die private ‚Simbi‘ und die glamouröse Little Simz im ambitionierten soulful HipHop zusammen - on stage stilecht mit kompletter Band."
Zoom, Carl-Benz-Straße 21, Frankfurt
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Mittwoch 30. November: Spotlight Jazz: Big Band Divas
(Daniela)
Ich freue mich auf den SPOTLIGHT JAZZ Abend! Big Band Divas
Es sind Sängerinnen wie Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und Billie Holiday, die mit ihren einzigartigen Interpretationen und virtuosen Scat-Soli bis heute Generationen von Jazzvokalist*innen beeinflussen. An diesem Abend verneigt sich die hr-Bigband vor den großen Diven des Vokaljazz. Mit dabei am Mikrofon: Claire Martin. Die Britin kann längst selbst auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Für ihre Verdienste als Sängerin und BBC-Radiomoderatorin wurde ihr der Order of the British Empire verliehen. Ihre Vorbilder hat sie nicht nur gesanglich genau studiert – und weiß daher auch so einiges über sie zu erzählen. Die Leitung an diesem Abend wird ihre enge Kollegin Nikki Iles übernehmen. Ein richtiger "Lady Day" also!
Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2022-23/big-band-divas-,bigband-divas-100.html
Ort: hr-Sendesaal, Bertramstraße 8, Frankfurt
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Freitag 2. - Donnerstag 22.12.: Weihnachtsmarkt in Alt-Sachsenhausen
(Daniela)
Vom 02.12. bis 22.12. findet nun bereits zum 6. Mal der Alt-Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt auf dem Paradiesplatz statt.
Rund 10 Stände werden den malerischen Platz im Herzen Alt-Sachsenhausens knapp 3 Wochen lang täglich von 16:00 bis 23:00 Uhr beleben.
Highlights des Weihnachtsmarktes sind sicher die riesige Bembel-Krippe, der elektronische Tannenbaum, die Lebndtierkrippe und das nostalgische Kinder Karussell.
Die Initiatoren des Weihnachtsmarktes sind engagierte Mitglieder von AltSaxNeu, der Initiative für Alt-Sachsenhausen: Gastronom Jürgen Vieth und der Sachsenhäuser Bub Uli Schlepper, der bereits den Weihnachtsmarkt am Goetheturm aus der Taufe hob.
Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt mit dem Flair des Viertels. Paradiesisch eben. Specials: Di 16-19 Uhr Kindertag, Karussell und Kinderpunsch je 1,50 Euro Do Stundententag, Glühwein 2 Euro (für Studenten) 18.12. 18 Uhr - Weihnachtslieder Rudelsingen für einen guten Zweck
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Freitag, 02. (Premiere) bis Sonntag, 04. Dezember: All the time von Hella Lux

(Martin)
Video-Audio-Walk - Unterwegs in Bornheim … Was wäre, wenn wir Zeitreisen könnten? - ALL THE TIME öffnet das Fenster in die endlosen Dimensionen von Zeit und beleuchtet dabei den urbanen Raum.
Mit einem Smartphone ausgestattet bewegen sich Zuschauer*innen auf einer Route durch den Frankfurter Stadtteil Bornheim. Der kleine Bildschirm vor ihnen wird zum Ausblick in andere Zeitebenen, ein Sprungbrett in Vergangenheit und Zukunft. Was war an diesem Ort vor 50 Jahren oder vor 100 Jahren? Was wird in 3000 Jahren hier noch stehen?
ALL THE TIME stellt Fragen nach historischen, politischen und ökologischen Veränderungen und ermöglicht eine theatrale Auseinandersetzung mit allen Zustandsformen von Zeit: Vergangenheit, Jetzt und Bald, Zukunftsvisionen, verschwommen und klar, dystopisch wie hoffnungsvoll.
Erarbeitet wird der Video-Audio-Walk mit nationalen und internationalen Teilnehmer*innen in digitalen Seminaren sowie mit assoziierten Künstler*innen des HELLA LUX Netzwerks.
Hier gehts zum Reservieren: https://studionaxos.de/programm/ Freitag, 2. Dezember (Premiere) um 18.00h, Samstag, 3. Dezember und Sonntag, 4. Dezember um jeweils 16.00h und 18.00h Studio Naxos in der Naxos-Halle Foto: © Hella Lux
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Freitag, 02. bis 04. Dezember: HERZBERG FESTIVAL UNTER'M DACH
(Uwe)
Das Herzberg-Festival ist überregional als DAS Open Air-Hippie-Festival bekannt, das jährlich im idyllischen osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg stattfindet. Ende Juli 2023 treffen sich die rund 12.000 Hippies das nächste Mal im Freien. Wer so lange nicht warten will, besucht Anfang Dezember im idyllischen Rüsselsheim das Herzberg Festival unter´m Dach. Es spielen insgesamt neun Acts, jeden Abend drei, unter anderem die Bröselmaschine oder Suzan Köcher´s Supraphon. Super Namen, sicher machen sie auch gute Musik.
Rüsselsheim, Das Rind Tagesticket: VVK 25 Euro zzgl. Gebühren, 3-Tage-Festival-Ticket: 65 Euro inkl. Gebühren, AK Tagesticket: 30 Euro Einlass jeweils 18 Uhr, Beginn 19 Uhr
Bild: Herzberg-Festival
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Samstag, 3. Dezember: FFM/ The OhOhOhs

(Andrea)
Noch drei Wochen bis Weihnachten, aber genau genommen ist heute schon das Fest. Nicht, weil wir heute in die Kirche gehen. Das auch, aber The OHOHOHS in die Katharinenkirche ein!!!! Ich freue mcih mega!!!Und das wird sehr besonders: Das Frankfurter Duo hat sich im letzten Jahr intensiv mit der Musik vergangener Pandemien beschäftigt. Vom Bild „Totentanzes“ während der Pestepidemie im 14. Jahrhundert über die spanische Grippe bis zur Corona-Pandemie laden The OHOHOHS ihre Zuhörer:innen zu einer Reise ein, in der die Musik als verbindendes Element Schicksale von heute und damals vereint. Als Moment kollektiver Krisenbewältigung werden bedeutende musikalische Werke in OHOHOH‘scher Manier bearbeitet und gemeinsam mit namenhaften Musiker:innen auf die Bühne gebracht. Die Spannbreite reicht dabei von Händel über Verdi bis zu Queen. Im Zentrum des Konzertes steht die Welturaufführung ihrer neuesten Komposition „Corona-Sinfonie“. Durch das Programm führt Gregor Praml, der Hintergründe beleuchtet, Komponisten mit ihrem Erleben von Pandemien verknüpft und die Interpreten vorstellt. Mehr Informationen, Repertoirebeschreibung, Videos & Töne: https://www.theohohohs.de/de/pandemia/ Die ausführenden Musiker: THE OHOHOHS machen Beethoven tanzbar, mischen Pop mit Sopran, lassen den Konzertsaal zum Club und den Club zum Konzertsaal mutieren. Von den Untergrund-Kellern und Festivals wie der Fusion trieb es sie weiter in Theater und Clubs und sogar ins ARD-Morgenmagazin. Mit ihrem ganz eigenen Genre KONZERTANTE KLUBMUSIK erreichen sie ein breites Publikum - dies alles mit nur vier Händen und zwei Instrumenten: Piano und Schlagwerk. Die Sopranistin Maja Bader stammt aus Luzern, ist dort am Theater tätig und gibt Solo-Konzerte. Sie wirkte an Aufnahmen von „Sturm und Drang“, des im letzten Jahr erschienenen Debütalbums von THE OHOHOHS mit. Als Streichquintett haben OMNIAstrings schon letztes Jahr beim Record-Release-Konzert der OHOHOHS aufgespielt und waren dieses Jahr gemeinsam mit ihnen auf der Fusion. Für das heutige Konzert erweitert sich das Quintett unter Leitung von Michael Strecker zu einem 14-köpfigen OMNIA-Orchester. Das Manifest der OHOHOHS: https://www.theohohohs.de/de/manifest/ THE OHOHOHS im Porträt: https://youtu.be/CRPAAc9Vy. Eintritt: VVK: 20 €, AK: 25 € (incl. 2 € für das Flüchtlingspaten-Projekt der evangelischen Jugendarbeit) VVK Reservix: https://is.gd/Ej6ziR
Besetzung The OHOHOHS: Klavier, Sampler, Schlagwerk, Orgel Maja Bader (Sopran) OMNIA-Orchester Gregor Praml (Erzähler), 20 Uhr
Katharinenkirche, Hauptwache, Frankfurt
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PETITION ZUR SITUATION IM IRAN AN DEN DEUTSCHEN BUNDESTAG

(Daniela)
Mojgan hat mir eine wichtige Petition geschickt, mit der Bitte sie hier zu veröffentlichen, das mache ich sehr gerne. Mit dieser Petition soll politisch Druck ausgeübt und zivilgesellschaftlich ein Zeichen gesetzt werden.
"Im Folgenden ist ein Link zu einer Petition wegen der aktuellen Geschehnisse im Iran aufgeführt. Diese geht von der Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help in Berlin aus. Die Initiatorin ist Düzen Tekkal. Es geht um 11 konkrete Forderungen, die an den Deutschen Bundestag gestellt werden, wie man die Revolution im Iran unterstützen kann. Die Forderungen sind der Seite zu entnehmen. Jede Unterschrift hilft!:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_10/_07/Petition_139993.nc.html?utm_campaign=petition_iran
Falls man nicht bereits angemeldet ist, muss man sich lediglich registrieren, um die Petition zu unterschreiben. Das geht sehr schnell. Falls man nicht namentlich erwähnt werden möchte, kann man auch anonym unterschreiben.
(c) picture alliance / ZUMAPRESS.com | Social Networks
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Bis Sonntag, 15. Januar 2023: Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand DAM

(Petra)
Umbauen, Anbauen, Weiterbauen – der Gebäudebestand bietet zahlreiche Möglichkeiten ihn fortzuschreiben. Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai in Frankfurt wird seit Oktober 2021 umgebaut und saniert. „Bauen mit Bestand“ ist auch eine Kategorie von Nachhaltigkeit – das zeigt die jetzt eröffnete Ausstellung im temporären DAM-Exil im Ostend. Anhand von sechs Themenbereichen werden sehr sehenswerte zeitgenössische internationale Beispiele kluger und kreativer Strategien im Umgang mit bestehender Architektur präsentiert. Expertinnen und Experten geben Einblicke in vielfältige Aspekte, die das Bauen mit dem Bestand sowohl im urbanen als auch im ländlichen Kontext beeinflussen. Eine ausgewählte Bestandsaufnahme Frankfurter Bauwerke eröffnet zudem Perspektiven und Fragestellungen unter Einbezug von Nutzer*innen und Bewohner*innen. Damit wird ein umfangreicher Pool an Nutzungen, Transformationen und Revitalisierungen präsentiert.
Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand, Ausstellung, Kurator*innen: Jonas Malzahn, Mathias Schnell und Katharina Boettger, Ort: DAM im Danzig am Platz, Adresse: Henschelstraße 18, bis 15.01.2023, Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 12 - 18 Uhr, Mi. 12 - 19 Uhr, Sa.+ So. 11 - 18 Uhr, Mo. Geschlossen, Eintritt: 5 (3) Euro, weitere Infos hier
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