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| 04.11.2022 |
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Zurück

So, da sind wir wieder. Zurück von einer ganz besonderen Reise. 12 Tage war ich mit Uwe, Martin und Elke in Israel und Palästina unterwegs. 2 Tage Jerusalem, d.h. Altstadt, Yad Vashem, Klagemauer, Grabeskirche, 1 Tag in Bethlehem: Besuch der sozialen Einrichtung Life Gate, Geburtskirche, Altstadt und Graffitis an der Grenzmauer. Dann mit dem Mietauto ins Westjordanland gefahren um dort eine unfassbar schöne Wanderung zu machen. Anschließend drei Nächte im „Glamping“ in Ein Gedi. Von dort aus Wanderung auf die Festung Masada, im Ein Gedi Nationalpark und natürlich abhängen am / und abliegen im Toten Meer. Auf dem Weg nach Haifa haben wir einen illegalen Abstecher nach Jericho gemacht und uns die älteste Stadt der Welt und den Herodes Winterpalast angeschaut. Dann zwei Nächte Haifa: die Bahaigärten haben wir uns nicht angeschaut, dafür das Champions Leaguespiel in einer Shisha-Bar mit 40 Männern. Sie haben extra für uns die Eintracht auf einem separaten Bildschirm gezeigt. Ein Vormittag Akko, ein Nachmittag eine Wanderung im Caesarea Nationalpark (zwischen Haifa und Tel Aviv gelegen) und dann drei Nächte im wunderbaren Tel Aviv. Das ist die Kurzfassung unserer wilden Reise, zu mehr reicht mir heute die Zeit nicht. Uwe hat, wie bereits vergangene Reisen, auch diese in einer Art Reisetagebuch auf Facebook veröffentlicht. Er hat eine ganz besondere Gabe, Geschehnisse aufzunehmen und wiederzugeben und ich bin nicht die einzige, die seine Texte sehr mag. Ich habe die Texte und die Fotos, die er dazu veröffentlicht hat, in ein PDF gepackt. Wer also Lust hat kann die Reise hier nachlesen.
Während unserer Reise haben wir hin und wieder Wahlkampf erlebt und die Israelis mit denen wir sprachen waren besorgt… Leider wurde ihre Sorge bestätigt.
Meine Sorge gilt aktuell dem kommenden Sonntag. Bitte geht zur Wahl und macht Euer Kreuz!
So, jetzt muss ich los. Heute ist endlich wieder Chor und dann will ich ins Fortuna Irgendwo, denn da legen Jan Delay und Julian Smith auf!
Was auch immer ihr macht, lebt wild.
Daniela
Vielen Dank an meine großartigen Co-Autor:innen: Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Petra Manahl und Martin Grün und Erik Düwel für den technischen Support.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Gästelistenplätze für Alex Mofa Gang im Nachtleben am 11. November. Die Gewinnfrage lautet: Was müssen Frankfurter am Sonntag, 6. November erledigen?
2 x 2 Gästelistenplätze für Love Machine am 16. November im Nachtleben.Die Gewinnfrage lautet: Der Local Listener ist umgezogen, wohin?
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Kappelle gesucht
(Andrea)
Meinem Vater zum 80. eine Kappelle vor die Tür zu stellen, finden zwar alle, denen ich davon erzähle, eine gute Idee, scheitert aber gerade an der Umsetzung. Nachdem ich in den letzten Wochen alle Spielmannszüge, Feuerwehrkappellen und Jägervereine abtelefoniert habe, bin ich kurz davor, das Handtuch zu werfen. Die Zeilen hier sind daher mein letzter Strohhalm. Allerdings ist es tatsächlich nur als Gag gedacht, kein 60 minütiges Konzert, sondern eben ein kleines unterhaltsames Ständchen für den Jubiliar. Meine Schwierigkeiten bisher: Das Datum. Mein Vater wird nämlich am 11. November 80 und dann sind entweder alle mit der beginnenden Faschingssaison oder mit St. Martin beschäftigt. Die Logistik: Meine Eltern wohnen in Gründau-Lieblos, da scheint die Musiker:innen Dicht nicht besonders groß. Das Budget: Ist leider nicht üppig, aber ein paar Euro Spielgeld soll es natürlich geben, Daher: Falls jemand jemanden kennt, der oder die Lust und auch Zeit auf einen solchen Einsatz hat (ich träume mindestens von einer Fanfare, die das Dorf durchrüttelt), freue ich mich über Nachricht: ausgehen-in-offenbach@web.de Danke!
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GEROLLTES über Eintracht vs. FR David

(Uwe)
Überschwänglich wird das Weiterkommen der Eintracht in der Champions League gefeiert. Die Sportgemeinschaft vom Riederwald steht im Achtelfinale des wichtigsten Vereinswettbewerbs der Welt. Bei realistischer Betrachtung der Gruppengegner hätte ich vor dem Start der Gruppenphase - und erst recht nach dem ersten Spiel (0-3 gegen Sporting Lissabon) - absolut nicht damit gerechnet, dass die Eintracht zwei die international erprobten Vereine (Tottenham, Sporting und Marseille) hinter sich lassen wird. Der ein oder anderen Achtungserfolg war denkbar, zehn Punkte sind es am Ende aber geworden. Gegen keine der drei Mannschaft, die hochgeschätzten, im Geld schwimmenden Tottenham Hotspurs eingeschlossen, wurde zweimal verloren. Es gab schon deutlich besser besetzte deutsche Mannschaften als die Eintracht, die in den Vorjahren sang- und klanglos aus dem Wettbewerb geflogen sind und es noch nicht einmal schafften, sich über den dritten Platz in der Gruppe für die Euro League zu qualifizieren. Dieses Schicksal blieb den Frankfurtern erspart, weil Trainer Oliver Glasner wieder einmal vieles richtig gemacht hat, weil Spieler wie Kamada oder Rode im entscheidenden letzten Gruppenspiel mal wieder das Spiel ihres Lebens machten.
Seit wenigen Jahren läuft es bei der Mannschaft mit dem Adler im Wappen. Ein Pokalsieg und ein Europapokalsieg, dazu Halbfinals in beiden Wettbewerben und nun der Einzug in das Achtelfinale der Champions League. Beachtlich, gerade weil immer wieder Leistungsträger gingen (Haller, Jovic oder Rebic, zuletzt Kostic zu Juventus Turin). Immer wieder wurden diese Abgänge durch sorgsam ausgewählte Zukäufe kompensiert wurden. Die Eintracht von heute ist wirklich kein „One-Hit -Wonder“, wie Harpos „Superstar“ oder „Words“ von FR David. Darin singt FR David: „Words, don't come easy to me“. Auch zum mir nicht, daher höre ich genau jetzt auf.
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Neueröffnung! »HOPPIGALOPPI - Schallplatten und mehr …« !

(Daniela)
Der Regen hat mir gestern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich wollte unbedingt zur Eröffnung kommen, aber als ich am Merianplatz angeradelt kam war ich klitschnass und bin vorbeigeradelt....
Aber was ich gesehen habe sah super aus: DER WELLER HAT NÄMLICH EINEN PLATTENLADEN MIT DEM BESTEN NAMEN EVER AUFGEMACHT: »HOPPIGALOPPI - Schallplatten und mehr …« !
Er schrieb: Zusammen mit meinem Freund Sascha Behnsen aus Gelnhausen - dem Gründungsort der berühmt berüchtigten Monks - werden wir hauptsächlich gebrauchte Schallplatten, aber auch CDs, Bücher, Siebdrucke (von Print now – Riot later und Moni Port) und HONIG aus Frankfurt verkaufen - allerdings erstmal nur bis zum 31.12. - danach sehen wir weiter.
Und ja, wir kaufen auch Platten an: Und da unser Sortiment recht buntgemischt ist, freuen wir uns auch hier über vielfältige Angebote.
Wo? In der Berger Str. 56, direkt am Merianplatz (und - da schließt sich der Kreis - unweit des Mousonturms, in dem die besagten GI’s aus Gelnhausen aka The Monks vor 15 Jahren noch einmal aufgetreten sind)
Berger Str. 56, 60316 Frankfurt am Main
(Voraussichtliche) Öffnungszeiten: Mi-Fr: 13-19 Uhr; Sa: 11-17 Uhr
Foto "geklaut" bei Natalie Katarski
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Freitag, 4. – Sonntag, 6. November: Schwarz auf Weiß / Musiktheaterstück von Heiner Goebbels

(Martin)
Der Frankfurter Komponist Heiner Goebbels schrieb dem Ensemble Modern sein Musiktheaterstück ›Schwarz auf Weiß‹ 1995/96 gewissermaßen auf den Leib.
Das Kollektiv des Ensembles selbst ist der Protagonist. Die Mitglieder des Ensemble Modern agieren als Darsteller:innen und Musiker:innen zugleich und erobern so den Bühnenraum. Tennisbälle fliegen auf eine große Trommel, zarte Kotoklänge sind zu hören, ein Wasserkessel pfeift zu einer komplexen Flötenmelodie.
Die Szenen und Ereignisse gehen ununterbrochen ineinander über, und die Lichträume, die Jean Kalman kongenial dazu erschaffen hat, ergeben eine eigene Dramaturgie. Dazu tritt die mehrmals wiederkehrende Stimme Heiner Müllers vom Band, der die Parabel ›Schatten‹ von Edgar Allan Poe liest.
Nun kehrt das Musiktheater an den Ort seiner Uraufführung – das Bockenheimer Depot – zurück.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/ensemble-modern-schwarz-weiss/1149/
Freitag, 4. November um 20.00h, Samstag, 5. November, um 20.00h, Sonntag, 6. November um 15.30h und 20.00h: Schwarz auf Weiß / Ensemble Modern Musiktheaterstück von Heiner Goebbels Bockenheimer Depot
Foto: © Christian Schafferer
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Freitag, 4. November (weitere Termine): Solastalgia von Thomas Köck

(Martin)
Dieser Abend ist eine Sensation – eigentlich Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist.
Hier einfach mal einige Kritiken:
»Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.« Strandgut, Oktober 2022
»Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.« Frankfurter Rundschau, 26. September 2022
»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.« FAZ, 26. September 2022
Hingehen!!!
Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1054/
Freitag, 4., Samstag, 5., Freitag, 11. und Donnerstag, 24. November um jeweils 20.00h: Solastalgia von Thomas Köck
Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko
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Freitag 4. November: Jan Delay im Fortuna Irgendwo
(Daniela)
Yeah... im Sommer war JAN DELAY ja mit seiner Band im Zoom und wir haben so viel getanzt! Jetzt kommt er als DJ, zusammen mit Julian Smith ins Fortuna Irgendwo. Ich freue mich sehr.
JAN DELAY liefert ab. Stilsicher, kompetent und extrem charmant, eben ein cooler Hamburger. Jetzt ist er endlich mal wieder in Frankfurt an den Decks, so semi inkognito als sein Alter Ego DJ Flashdance und mit vielen Liebesliedern, internationalen Tanz-Hits und seinem aktuellen Album „Earth Wind & Feiern“. Disco No. 1, weißte bescheid...
FORTUNA IRGENDWO, Hanauer Landstrasse 192, barrierefrei Beginn 21:00 Uhr. Tickets VVK 12,-€ AK 15,- € gibt es hier: https://fortunairgendwo.ticket.io/
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Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)
Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.
Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
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Freitag 4.- Sonntag 6. November: Frankfurter Kunstmesse „Discovery Art Fair“

(Daniela)
Seit fünf Jahren versammelt die Kunstmesse „Discovery Art Fair“ die internationale Kunstszene auf dem Frankfurter Messegelände. Vom 3. Bis 6. November ist es jetzt wieder soweit: Mehr als 120 Ausstellerinnen und Aussteller aus 21 Ländern präsentieren ihre aktuellen Arbeiten und Galerieprogramme. Tausende Kunstwerke locken Fachpublikum und Kunstliebhaber aus dem gesamten Bundesgebiet in die Main-Metropole.
Auf rund 9.000 Quadratmetern der Halle 1 erwartet Besucher eine sorgfältig kuratierte Auswahl von renommierten Galerien, jungen Projekten sowie zahlreiche Solo-Shows von aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Messekojen in kleine Ausstellungsräume verwandeln. In entspannter und von Kreativität strotzende Atmosphäre fällt es ganz leicht, mit Galleristen und Künstlern direkt ins Gespräch zu kommen und mehr über die präsentierten Arbeiten zu erfahren. Wer sein neues Liebligswerk entdeckt, kann es vor Ort gleich erwerben und mitnehmen.
Das große Spektrum des künstlerischen Schaffens lässt keine Wünsche offen. Nicht nur die traditionellen Ausdrucksformen wie Malerei, Fotografie, Grafik oder Skulptur sind fester Bestandteil der Kunstmesse, auch aktuelle Positionen jenseits der klassischen Kunstsparten wie Street- und Urban Art, Medienkunst oder Mixed-Media-Arbeiten mit ungewöhnlichen Materialien, und vor allem viel Spartenübergreifendes, Experimentelles und Überraschendes erwartet die Kunstfans. Ob großformatige Gemälde oder Editionen im Taschenformat, das Angebot der Discovery Art Fair hält für jeden Geschmack und jedes Budget das Passende bereit.
Zusätzlich präsentiert die diesjährige Entdeckermesse mit der Sonderschau „Immersive Erfahrungen“ ein Dutzend Positionen, die auf die eine oder andere Art ein besonderes Eintauchen in die Kunst ermöglichen. Hier erforschen Skulpturen und Installationen neue experimentelle Möglichkeiten. Besucherinnen und Besucher werden zur unmittelbaren Interaktion mit dem Werken eingeladen oder erleben, wie digitale und virtuelle Elemente mit der realen Umgebung verschmelzen. Ein besonderes Messe-Erlebnis ist garantiert.
Discovery Art Fair Frankfurt 4. – 6. November 2022 Messe Frankfurt, Halle 1 (Eingang City) Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main Öffnungszeiten: Freitag – Samstag: 11:00 bis 20:00 Uhr | Sonntag: 11:00 bis 18:00 Uhr Eintrittspreise: Sa./So. Tagesticket inkl. Katalog 20 EUR | ermäßigt 15 EUR Am Messe-Freitag ist der Eintritt für alle Besucher frei
Online Tickets & weitere Informationen: discoveryartfair.com
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Freitag, 4. November: Of/ Super Stöffsche

(Andrea)
„Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“. Doktor Faust hat die Schnauze voll: da hat er Jahrzehnte lang wie verrückt studiert, ist darüber grau am Schopf geworden und hat doch kein rechtes Lebensglück gefunden. Kein Wunder, dass er, deprimiert und müde, trübe Gedanken hegt. Doch da erscheint ihm Mephisto und macht verlockende Versprechungen. Allerdings stellt er eine Gegenforderung im Falle der Erfüllung: Fausts Seele. Da dieser nichts mehr zu verlieren haben glaubt, geht er auf die Wette ein. So beginnt das Spiel in altbekannter Weise. Was aber, wenn nun zentrale Figuren des Schauspiels nicht auf der Bühne erscheinen? Die zunächst ratlosen Darsteller machen aus der Not eine Tugend und beginnen zu improvisieren, was das Zeug hält. So rast die Inszenierung atemlos davon, bietet eine ganze Menge an komödiantischen Überraschungen und kehrt doch immer wieder auch zum Grundmotiv der Handlung zurück. Und dann meldet sich auch noch eine prominente Stimme aus der Loge." Ja, das ist Faust. Und verspricht einen vergnüglichen Abend. Eintritt: 15 € Vorverkauf unter: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de
Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach
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Freitag, 4. November: Of/ Diamant Opening

(Andrea)
Yeah, darauf freue ich mich schon sehr! Nach UND kommt DIAMANT und ich glaube,das wird sehr schick. Heute ist Eröffnung mit Meral Albrecht 4.11.-12.11.2022 Im ehemaligen Stadthaus eines Juweliers in der Offenbacher Fussgängerzone entsteht im Herbst und Winter 2022/23 mit dem Diamant Offenbach temporär, für viereinhalb Monate ein neuer sozialer Ort, ein Museum für Urbane Kultur und eine Schule für kreatives Handeln. www.instagram.com/diamant.offenbach/ In zentraler Lage in der Offenbacher Innenstadt befindet sich das ehemalige Haus eines Juweliers, mit zwei Ladenetagen, einer Werkstatt, zwei Apartments, einem Keller und einem Innenhof. Ein Leuchtkasten in Form eines Diamants über dem Eingang wird zum Namensgeber, zur Bildmarke und zur Inspirationsquelle des Projekts. Innen wie Aussen ist Diamant Offenbach eine Zeitkapsel, die die Spuren vergangener Jahrzehnte in sich trägt. In seiner Seele unberührt, ergänzt durch wenige funktionale und gestalterische Eingriffe, wird er als Rohdiamant zu einem Ort der Begegnung, einer Schule des Alltags und einem Museum urbaner Kultur. Anfang November 2022 öffnet Diamant Offenbach für mehrere Monate seine Türen und wird durch die großzügige Überlassung des Immobilienentwicklers Kilian Bumiller zu einem neuen sozialen und kulturellen Treffpunkt in der Offenbacher Innenstadt. Die Kultur der Menschen wird in der Begegnung, im Dialog und im Öffentlichen Raum verhandelt. Kulturelle Produktion entsteht im Wechselspiel des inneren, persönlichen Raums Einzelner mit dem gemeinschaftlichen Raum Vieler. Hierbei kann der Öffentliche Raum sowohl als Inspirationsquelle, wie als Präsentationsfläche dienen. Er kann senden und empfangen. In unserer Zeit wird ein ausgewählter Teil der kulturellen Produktion meist in aus- und eingeklammerten Schutzzonen verhandelt. In der Regel arbeiten Künstler_innen zurückgezogen in ihren Ateliers, Kunstwerke werden in unterschiedlich formatierten, weissen öffentlichen Räumen präsentiert. In dieser konstruierten Isolation entstehen herausragende Kunstwerke und anspruchsvolle Diskurse. Dennoch sind Künstler, Be-trachter, Händler_innen und Handelnde immer auch Teil der realen und alltäglichen Welt. Vor und parallel zur Kunstgeschichte der isolierten Räume gibt es schon immer eine kulturelle Produktion, die den alltäglichen, öffentlichen Raum reflektiert und adressiert. Schon die Wände der Chauvet-Höhle, 36000 Jahre vor unserer Zeit, zeugen vom Bedürfnis der Menschen, ihr Umfeld zu reflektieren und in kommunizierbare Bilder zu fassen, die über die Zeiten hinweg wirken.
DIAMANT/ Museum Of Urban Culture Frankfurter Straße 8 / Offenbach
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Freitag, 4. November: Of/ Tausend Zeilen

(Andrea)
Außerdem war ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht bei Nic im Filmklubb. Da läuft heute "Tausend Zeilen" von Bully Herbig. "Starreporter Lars Bogenius (Jonas Nay) ist ein angesehener Journalist und weiß, wie er seine Leser und Kritiker mit emotionalen Reportagen begeistert. Gefühlvoll, realistisch und bewegend: Sein Stil verspricht ihm regelmäßig die begehrtesten Preise der Branche zu gewinnen. Auch sein Verlagshaus ist dem außergewöhnlichen Journalisten dankbar, denn die Zahlen des Blattes sinken und werden unter anderem durch Bogenius' Reportagen aufgefangen. Alles klingt zu gut, um wahr zu sein - findet zumindest der freie Journalist Juan Romero (Elyas M'Barek), der sich den Ungereimtheiten annimmt und tiefer hinter die Recherchen und Reportagen von Bogenius blickt. Ein gefährlicher Plan, der mit zahlreichen Widerständen aufwartet. Doch was er entdeckt, entpuppt sich als der größte Journalismus-Skandal Deutschlands. Zuvor liest Peter Voss aus seinem Buch Wolfsstunden. Trailer: www.youtube.com/watch?v=hXe4bAU7UH4 Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag, 4. November: Of/ Don´t worry Darling

(Andrea)
Autsch, das wird eng. Denn im Hafen läuft "Don´t worry Darling", den sich Lili wünscht und endlich sehen will, nachdem ihre Mutter aufgrund schlechter Luftqualität im Kinosaal (Multiplex, ich verrate nur auf persönliche Nachfrage wo) diesen neulich wieder verlassen hat. Es war wirklich unterirrdisch und deshalb vielleicht, nein, ziemlich wahrscheinlich gehen wir ins Hafenkino: "Alice (Florence Pugh) lebt friedlich mit ihrem Mann Jack (Harry Styles) in einer Haus in der Gemeinschaft von Victory, einer Firmenstadt, in der die Männer für das streng geheime Victory-Projekt arbeiten. Es sind die 1950er-Jahre und Alice führt ein Leben, das hauptsächlich aus Putzen, Kochen und nächtlichen Partys mit den ortsansässigen Leuten besteht. Die Idylle scheint perfekt, und die Bedürfnisse aller Bewohner werden von der Firma und ihrem CEO Frank (Chris Pine) erfüllt. Alles, was er im Gegenzug verlangt, ist bedingungsloses Engagement für die Sache von Victory. Doch als ihr paradiesisches Leben Risse bekommt und sich hinter der attraktiven Fassade etwas viel Unheimlicheres verbirgt, muss Alice sich fragen, was genau sie in Victory tun und warum. Ist Alice wirklich bereit, ihr scheinbar perfektes Leben hinter sich zu lassen, um herauszufinden, was es mit dem Projekt auf sich hat? (Text: Filmstarts.de) Don't Worry Darling. Olivia Wilde, USA 2022, 123 Min., ab 12 Jahren, OmU Trailer (dt.) https://youtu.be/RLi52EPtqLU Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr, VVK 9,-- zzgl. 1,-- Systemgebühr, AK 10,--
Hafenkino, Nordring, Offenbach
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Freitag, 4. November: Of/ Sonic Interzone Last Of 22
(Andrea)
Vorher oder eben nachher lohnt ein Besuch am Waggon, da ist zum letzten Mal Matz Ernst Sonic Interzone Last Of 22 in diesem Jahr... Autumn Edition. Kommt rum. Darker Season Sound. Boing. Ab 18 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
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Freitag, 4. November: DER NINO AUS WIEN

(Uwe)
Wenn es einen Grund gibt nach Rüsselsheim zu fahren, dann tatsächlich diesen. Der Nino aus Wien kommt. Er ist einer dieser wahnsinnig vielen guten österreichischen Künstler, die mit ihren Liedern für eine ganz besondere Stimmung sorgen. Hört man die, meint man tatsächlich, dass man durch die Metropole an der Donau zieht.Hinter Bilderbuch, Granada, dem guten altern Wolferl Ambros und Wanda ist der Nino aus Wien in meiner persönlichen Ösi-Top 5.
Der Nino Aus Wien prägt die deutschsprachige Musikszene mit seiner ureigenen Form des „Wienerlieds“ und seinem „Hirschstettner Soul“. Als „der beste junge Liedermacher des Landes” und der “Bob Dylan vom Praterstern”, wurde er durch den Falter betitelt. Nino spielt an die 100 Konzerte pro Jahr, quer verteilt im deutschsprachigen Raum, vom Wiener Konzerthaus bis hin zur Hamburger Elbphilharmonie. Er wurde bereits mehr als 7x für den Amadeus Austrian Music Award nominiert und 2016 in der Kategorie „Alternative Pop / Rock“ ausgezeichnet. Er erreichte zahlreiche Chartplatzierungen, mehrere Nummer Eins-Hits in den FM4-Charts und schreibt auch Musik fürs Theater.
Das Rind. Rüsselsheim, Mainstr. 11 20 Uhr VVK 18 Euro zzgl. Gebühren, AK 22 Euro
Foto: Frank Diedrich Booking
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GEDRUCKTES

(Petra)
Es ist zwar erst Anfang November, aber meine persönliche Literatur-Entdeckung des Jahres ist eindeutig: Nino Haratischwili. Sie wird schon seit über zehn Jahren für ihre Romane gefeiert, aber manchmal macht mir so ein Hype wenig Leselust. In diesem Sommer habe ich "Das achte Leben (für Brilka)" entdeckt – eine georgische Familiensaga, die im Jahr 1900 beginnt und von Höhen sowie viele Tiefen eines bewegten europäischen Zeitalters bis in die Gegenwart durchwoben ist. Herausragend gigantische Literatur. Ich erlebe unfassbare Ereignisse zwischen Tbilissi, Moskau, London und andernorts in Europa: Suche nach Identität, toxische Beziehungen, starke Frauen, sture Männer, Macht, tragische Familiengeschichten, Krieg und Verlust von Heimat. Bei aller Euphorie braucht es allerdings auch etwas Ausdauer, denn der Roman umfasst mehr als tausend Seiten, und die Erzählstränge sind in manchen Phasen auch mal etwas komplexer. Dennoch: absolut empfehlenswert. Für den Herbsturlaub hatte ich "Die Katze und der General" eingepackt, das um ein traumatisches Ereignis im Tschetschenienkrieg kreist. Und nicht nur, weil der Roman wiederum einen bedrückend-faszinierenden Blick in Richtung Osten wirft und einige der oben genannten Themen wiederkehren, lese ich gebannt: Haratischwili ist einfach eine grandiose Geschichtenerzählerin, die mich vom ersten Satz an unentrinnbar in ihren Sog zieht. Frei nach dem ukrianischen Präsidenten Selenskyj in seiner Buchmesse-Rede: Worte und Wissen sind die mächtigsten Waffen. In Gedanken an die Ukraine.
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Samstag, 5. November: FFM/ Tag der offenen Ateliers

(Andrea)
Bei der Adresse Gwinnerstraße denke ich unwillkürlich an Batschkapp. Dass da auch noch Fritz Deutschland, Sebastièn mit Moogoo und viele andere ansässig sind, bedarf schon einer Extra-Einladung, wie sie unlägst ins Haus flatterte:
Am 5. November 2022 (alo heute) ab 14 Uhr öffnen drei Hallen der Gwinnerstraße 46 an dem Tag ihre Türen. Mit tollen Designs, Live-Musik und Leckereien. Kommt vorbei! +++ HALLE 408 - Moogoo feat. Rocco Tress +++ Ab 14 Uhr öffnen wir unsere Galerie und Lager und es gibt Kulinarisches vom emblematischen Zak Gammour, bekannt aus dem Café Namenlos. Mit dem neu formierten Jazz-Funk-Trio "Rocco Tress" gibt es zwei Live Sessions im Laufe des Nachmittags. Premiere bei Moogoo! Freier Eintritt / Verkauf von Speisen & Getränken / Spenden für die Band willkommen! +++ HALLE 406: raumvonwert öffnet Showroom & Werkstätte +++ Ab 14 Uhr bekommt Ihr Einblicke in den neuen Showroom und die Werkstätten von raumvonwert, mit einmaligen Produktdesigns! Sie kamen von nicht allzu langer Zeit in die Gwinnerstraße und sind Spitzen-Nachbar:innen! Außerdem locken sie an dem Tag mit heißem Ebbelwoi. raumvonwert.de +++ HALLE 404: Offene Ateliers & Werkstätte mit Live-Musik & Party bei Fritz deutschlanD e.V. +++ Ab 14 Uhr öffnen rund 20 Künstler:innen und Designer:innen von Fritz deutschlanD e.V. ihre Ateliers und Werkstätten. Und dort gibt's später am Abend drei Bands und eine der berüchtigten Fritz-Partys.
Tag der Offenen Ateliers & Werkstätten mit Live-Musik in der Gwinnerstraße 46, Frankfurt
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Samstag, 5. November; UF/ Come on come on

(Andrea)
Come on, Come on! Come on, Come on! "Dass Joaquin Phoenix zu einem der vielseitigsten Schauspieler seiner Generation gehört, ist ja nun kein Geheimnis. Und trotzdem traut man hier kaum seinen Augen: So sanft, verletzlich, hadernd und hoffnungsvoll hat man ihn noch nicht erlebt. Selbst seine unvergessenen Johnny Cash- und Joker-Interpretationen verblassen hinter all der lebensbejahenden Zerstreutheit, die er hier in die Rolle eines Radiojournalisten packt. Dieser nimmt seinen Neffen eher unfreiwillig auf eine Arbeitsreise mit, verzweifelt (verständlicherweise) zunächst an dem Jungen, begegnet ihm auf Augenhöhe und lernt ihn aufrichtig lieben. Diese Annäherung der beiden gehört schon jetzt zu den wohl schönsten Filmfreundschaften der Kinogeschichte. Das alles ist von Mike Mills so feinfühlig und unaufgeregt inszeniert, dazu in betörend schöne Schwarz-Weiß-Bilder getaucht, dass wir vor lauter Scham, Verzweiflung, Glück, Freude und Leben ganz laut herausschreien: „Come on, Come on“Ein wunderschöner Film den ich mir gerne ein zweites Mal anschaue. 29 Uhe
Ladenkino; Starkenburgring 4, offenbach
Der Vorverkauf bei Anja im LADEN artefakt Offenbach hat soeben begonnen …
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Samstag, 5. November: FFM/ Propaganda
(Andrea)
Wir gehen heute ins Nachtleben und machen eine Zeitreise. Herrje, ist das lange her, aber die Musik war prägend und zeitlos. Ihr erinnert Euch sicher noch an Songs wie "Mabuse", "Dream within a Dream" und andere. Ich bin ehrlich schon ganz aufgeregt und freue mich sehr auf den Abend: "Als Mitglieder des wegweisenden Elektrokollektivs Propaganda aus Düsseldorf veröffentlichten Claudia und Susanne 1983 ihre Debütsingle „DR.MABUSE“ und 1985 ihr gefeiertes Album „A SECRET WISH“. Claudia und Susanne führen auf dieser Tour Propaganda-Songs und ihr eigenes neues Material als xPropaganda auf." Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
NAchtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, NICHt barrierefrei
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Samstag, 5. November: Of/ Sibylle & Yvette
(Andrea)
Zwei Monate Pause - jetzt wieder am Start: Sibylle & Yvette: Electro, Indie, 80ies, Trash. Waggon ist heute Pflicht, ab 20 Uhr bis 1 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
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Sonntag, 6. November: Das Frankfurter Kreuz

(Andrea)
Guten Morgen, liebe Frankfurt:innen! Bevor Ihr in den Tag startet und in den Taunus fahrt, spazierengeht, Ausgehpläne für den heutigen Tag schmiedet, plant einen Besuch im Wahlbüro unbedingt ein und nutzt das wunderbare Instrument, das Euch unsere Demokratie gibt: Äußert Euch und votiert! Schreibe ich als Offenbacherin, die sich von ihrem OB gut vertreten fühlt, dem ich Kompetenz in Entscheidungsfragen zutraue, der sein Ego hinter die Interessen der Bürger stellt und klar im Sinne der Stadt operiert. Aber während unser OB fest im Sattel sitzt und das Vertrauen der Bürger genießt (zumindest ist mir aktuell nichts gegenteiliges bekannt und tatsächlich ist Dr. Felix Schwenke bürgernah und sehr beliebt) ist Peter Feldmann inzwischen angezählt. Über Kampagne und Medienberichterstattung lässt sich streiten, aber Fakt ist, all das würde es nicht geben, wenn... wir nicht alle mehr von unseren Politikern erwarten würden, sie sollten als Vorbilder und moralische Orientierung taugen und integer sein. So oder so, macht Euer Kreuz!
https://www.youtube.com/watch?v=MvSE-jHdFNw
https://www.fr.de/frankfurt/peter-feldmann-gefangen-im-totalen-ego-trip-91892741.html?fbclid=IwAR35_OYHre01i5uj6WieTe3-G-uH6iEuc-zLASPSjD460_JeVSeEEh4AKcM
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/abwahlverfahren-gegen-feldmann/
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Sonntag, 6. November: Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! Was ich sagen wollte.

(Martin)Für mich war es eine der großartigsten Produktionen im Schauspiel Frankfurt in der vergangenen Spielzeit. Die Texte von Elfriede Jelinek sind eine Herausforderung für Publikum und Schauspieler:innen – wenn sie aber künstlerisch derart genial umgesetzt werden wie bei ‚Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! Was ich sagen wollte.‘, dann entsteht Zuschauer:innenglück!
In »Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen!« rechnet Jelinek mit kruden Verschwörungsmärchen ab und lotet – in Zeiten von Pandemie und Populismus – die sich selbst bedrohende zivile Vernunft aus. Extra für das Schauspiel Frankfurt hat Elfriede Jelinek zudem einen neuen Text geschrieben: In »Was ich sagen wollte« geht es um den jähen Fall des als Wunderwuzzi gefeierten Ex-Bundeskanzlers Sebastian Kurz, absonderliche politische Pfade und darum, wie die eigene unselige Geschichte immer wiederkehrt: Der alte Gott wird der neue sein.
„In Frankfurt ist es ganz klar die Inszenierung der Stunde. […] Sie meißelt nicht Corona, sondern Mythenbildungen heraus und fragt, was gesellschaftliche Strukturen damit zu tun haben. Das hört sich jetzt so papiern an, doch auf der Bühne, so wie Stefan Bachmann Elfriede Jelineks Text »Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! Was ich sagen wollte« inszeniert hat, der ja von der Pandemie handelt, aber eben nicht nur, ist es sinnlich, berührend, verzaubernd, in seiner Stilisierung fast zum Heulen schön wahrhaftig. […] André Meyer hat einen wundervoll poetischen Auftritt mit einer Sexpuppe. Und das alles geschieht im Rhythmus einer vom Metronom angeleiteten Klaviermusik, live (Sven Kaiser). Eine einzige Verzauberung, eine ganz wunderbare Ensemble-Leistung. […] Die Inszenierung ist es wert, mehrmals gesehen zu werden.“ (Strandgut, Juli 2022).
„Heidi Ecks, Melanie Straub, Agnes Kammerer und Susanne-Marie Wrage gelingt es punktgenau, jene wankelmütige Überzeugung darzustellen, von der der Text wortreich plappert; felsenfeste Annahmen herauszuplappern, die im nächsten Moment schon wieder fortgewischt werden von der nächsten Erkenntnis. […] Stefan Bachmann und dem Ensemble gelingt es, packende Bilder voller Ambivalenz zu schaffen für diesen «Lärm», Bilder, die unauflöslich zwischen Komik und Tragik, zwischen Lächerlichkeit und blankem Schrecken changieren. […] Zeitgeist, schmerzhaft auf den Punkt gebracht: Das ist Jelinek einmal mehr gelungen.“ Theater heute, Juli 2022
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2022-11/laerm-blindes-sehen/1109/
Sonntag, 6. November um 18.00h: Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! Was ich sagen wollte. Elfriede Jelinek. Schauspiel Frankfurt – Großes Haus Foto: © Thomas Aurin
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Sonntag, 6. November: Alles ist groß

(Martin)
‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger).
Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf. Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?
DLF Kultur – Fazit sendete anlässlich der Premiere: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«
Die FAZ schrieb anlässlich der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2022-10/stimmen-einer-stadt-bank/1043/
20.00h. Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko
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Sonntag, 6. November: Of/ Fahrradservice-Basics (offenes Schrauben für alle)

(Andrea)
Diamant seit Freitag und seit Donnerstag sogar schon Radraum: Ich finde es wunderbar, dass die HfG wieder präsenter in der Stadt ist! Und sich mit dem zweitgenannten Projekt auch dem Fortbewegungsmittel der Stunde beschäftigt. In allen Formen, Farben, Faccetten und Ausprägungen, es geht um Rad. Fahren, Routen, Schrauben. Heute ist um 14 Uhr eine "fortbildung" für alle, die nicht wissen, wie sie einen Reifen flicken, die Gangschaltungs einstellen und so weiter - also Menschen wie mich, deshalb bin ich um 14 Uhr da. "Es sind oft die kleinen Dinge, die Menschen daran hindern, ihr Rad zu benutzen. Das möchte David (Zweiradmechatroniker und Designstudent an der HfG) bei uns ändern. In dem Rad-Workshop am Sonntag zeigt David allen Interessierten, wie man einen Schlauch wechselt, erklärt, was es mit den Nummern auf den Reifen auf sich hat und wie man ein Fahrrad richtig pflegt, damit es lange ein treuer Begleiter bleibt." 14 bis 17 Uhr
Radraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach radraum.info
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Sonntag, 5. November: Ecstatic Dance
(Andrea)
Jasmina Stille habe ich/ haben wir im Kulturzeiterin-Labor kennen und schätzen gelernt, eine sehr umtriebige, lebenslustige Person, die auch ab und an die Turntables bedient. Jetzt lädt sie zusammen mit Sven Fischer zum Ecstatic Dance in die Alte Seilerei und weil es ums Eck ist, werde ich mal rüberradeln: "Wir freuen uns ankündigen zu können, dass wir eine super tolle Location in Oberrad/Offenbach mit Industriellem Charme gefunden haben. https://alteseilerei.net/seilerbahn Einlass: ca. ab 16:30 Uhr, Beginn: 17:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr Wir bieten Euch wieder ein abgestimmtes Programm aus Meditation, Singen und Ecstatic Dance. Bitte sagt kurz per DM, ob ihr kommen wollt. Energieausgleich : ca 15-20 Euro (auch verhandelbar bei weniger Einkommen"
ALTE SEILEREI Offenbacher Landstraße 190, Frankfurt
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Sonntag, 6. November: In Auschwitz gab es keine Vögel

(Uwe)
Daniela und ich waren mit guten Freunden in Israel. Natürlich besuchten wir in Jerusalem Yad Yashem. Wir waren tief betroffen und berührt. Nun sind wir zurück und die Novemberprogromme jähren sich zum 84. Mal. Am kommenden Sonntag findet die KonzertLesung „In Auschwitz gab es keine Vögel“ von Autorin Monika Held und Musiker Gregor Praml im Hochbunker an der Friedberger Anlage statt. Er wurde 1942 von ausländischen Zwangsarbeitern gebaut – auf den Grundmauern der in der Pogromnacht am 9. November 1938 von den Nazis zerstörten Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt. Mit dieser historischen Bedeutung des Gebäudes und seiner besonderen Atmosphäre in den Innenräumen wird der Ort die Wirkung der KonzertLesung noch verstärken.
„Bald wird es keine Überlebenden des Holocaust mehr geben – und wer erzählt dann?“ Das haben sich die Autorin Monika Held und der Kontrabassist Gregor Praml gefragt und haben sich dafür entschieden, selbst zu Erzählenden zu werden. Aus Monika Helds Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ haben sie eine KonzertLesung, die sie gemeinsam vortragen: Monika Held liest die von ihr verfassten Texte, die live gespielte Musik von Gregor Praml (Kontrabass mit Loops & Effekten) verstärkt die Stimmungen und Emotionen der Erzählung. Dazu werden die sehr persönlichen O-Töne des Zeitzeugen Hermann Reineck eingespielt, aus dessen Überlebensgeschichte der Roman mit seiner Hauptfigur Rainer entstanden ist.
Hochbunker an der Friedberger Anlage 5-6, 60314 Frankfurt 16:00 Eintritt frei Initiative 9. November e.V.
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Sonntag, 6. November: Of/ What about Wabi Sabi?

(Andrea)
„What about Wabi Sabi?“ Wer jetzt an den Superjapaner am Wilhelmsplatz denkt liegt nicht ganz falsch, aber eben auch nicht richtig. Wabi-Sabi (jap. 侘寂) ist ein japanisches ästhetisches Konzept, nämlich das von der Wahrnehmung von Schönheit, was bei dem Laden hundertprozentig zutrifft. Hier aber geht es um mehr und wenn ich mal aus Wikipedia zitieren darf: "Ursprünglich bedeutet Wabi sich elend, einsam und verloren zu fühlen. Dies wandelte sich zur Freude an der Herbheit des Einsam-Stillen. Aber erst in der Verbindung mit Sabi, alt sein, Patina zeigen, über Reife verfügen, entstand die eigentlich nicht übersetzbare Begriffseinheit, die den Maßstab der japanischen Kunstbewertung bildet." Das spricht mich unmittelbar an, weshalb ich unbedingt auch in der Offenbar reinschauen will, denn ich habe heute viel vor. Dotz zeigen Mitglieder der Gruppe ihre Interpretation des ästhetischen Konzepts aus Japan, das die Schönheit des Unvollkommenen feiert. Doch Wabi Sabi ist mehr als eine Ästhetik. Es ist eine Geisteshaltung, die von der Natur geprägt ist. Und die im Gegensatz steht zur digitalen, unendlich reproduzierbaren Hochglanz-Ästhetik unserer Tage. Das offenbar Fotolab hat sich Wabi Sabi als Thema gesetzt. Jede*r Fotograf*in hat seinen/ihren eigenen Zugang dazu gefunden. Ob analoge oder digitale Technik, schwarz-weiß oder in Farbe – die Perspektiven auf Wabi Sabi sind vielfältig. 14-18 Uhr Bildnachweis: Boris Deibel
Offenbar e.V., Domstraße 57, Offenbach
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GERHÖRTES: Alles gesagt?

(Uwe)
Im Konfirmationsalter aß ich hin und wieder mittags eine Currywurst mit Pommes an der Goddelauer Frittenbude. Nicht selten (eigentlich immer) standen einige ältere Herren mit einer 0,5 Liter Flasche Bier am Nebentisch und erzählten sich Geschichten aus der persönlichen Vergangenheit. Ich habe ihnen immer gerne zugehört, weil es so offensichtlich war, dass der Wahrheitsgehalt der selbstgefälligen Erzählungen im besten Fall bei 25 Prozent lag. An die Leute und ihre Münchhausengeschichten erinnerte ich mich zurück, als ich diese Woche den rund sieben Stunden langen Podcast „Alles gesagt?“ vom Zeit Magazin mit Marius Müller-Westernhagen hörte. Spielberg wollte ihn für Schindlers Liste casten („als Oskar Schindler“), Uschi Obermaier drehte nackt vor seiner Matratze einen Joint („wunderschöne Frau“), Justin Biber weinte in meinen Armen („hat er keine echten Freunde“). Westernhagen, der immerhin so ein wunderbares Lied wie „Nimm mich mit“ schrieb, hätte in seinen Designerklamotten und mit ähnlich willigen Stichwortgebern wie die Zeit-Redakteure, durchaus sieben Stunden an der Goddelauer Frittenbude stehen können. Bis die Betreiberin ihn mit den Worten „Marius, Du kannst morgen weitererzählen, ich mach‘ den Laden jetzt zu“.
Zu hören bei Spotify - Podcasts - alles gesagt?
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Mittwoch 9. November: Gedenkstunde zur Reichspogromnacht in der Westend Synagoge

(Daniela)
Ich bin heute in Leipzig und werde daher zum Gedenkgottesdienst in die dortige Thomaskirche gehen.Wenn ihr in FRankfurt seid, könnt ihr in die Westend-Synagoge gehen:
Mit einer Gedenkstunde begehen die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen die 84. Wiederkehr der Synagogenzerstörungen in Deutschland. Am 9. November 1938 brannten auch überall in Hessen jüdische Gotteshäuser. Als einzige von ehemals vier großen Frankfurter Synagogen überstand lediglich die Westend-Synagoge, wenn auch schwer beschädigt, die Reichspogromnacht und die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs.
Dort werden am 9. November 2022 Gebete und Ansprachen erklingen. Die Redner sind Prof. Dr. Salomon Korn, Vorsitzender des Vorstands der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Main und, in Vertretung des Hessischen Ministerpräsidenten, Staatssekretär Uwe Becker. Hauptredner ist der renommierte Journalist, Moderator und „ZEIT“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo. Er wird über aktuelle und mögliche zukünftige Herausforderungen in der Abwehr von Antisemitismus sprechen. Die Gemeinderabbiner Avichai Apel und Julian-Chaim Soussan werden Gebete sprechen. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, an der Gedenkstunde teilnehmen. Die Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen geplant. Mögliche Änderungen werden auf der Homepage der Jüdischen Gemeinde Frankfurt https://jg-ffm.de/ bekannt gegeben.
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Mittwoch, 9. November: Of/Nikolaus Kockel & Jasper Bamberger

(Andrea)
In der Ausstellung BOK-Linie setzt sich das Künstlerduo Kockel & Bamberger mit der Beschlagnahmung von Kunst durch sozial- und klimapolitische Aktivist:innen auseinander. In einer raumgreifenden Installation wird die Ideologie dieser "neuen Generation" von politischer Kunst untersucht. Zentraler Bestandteil der Arbeit sind großformatige Gipsabgüsse der Wände des BOK-Raumes, die eine hypothetische Reise per Containerschiff absolviert haben. Informationstafeln belegen mit dokumentarischem Material zur Reise der "Bilder" deren "Fußabdruck" im globalen System. Die Räume des BOK werden durch diese Reise mit Mythos und Abenteuer angereichert. Der Raum hat sich verändert, er erstrahlt in einer neuen, exklusiven und kosmopolitischen Qualität. Diesem Lobgesang auf die Wertschöpfung durch künstlerische Arbeit wird eine ausführliche Dokumentation gegenübergestellt, die den immensen CO2- Ausstoß des Projektes in pedantischer Genauigkeit aufarbeitet. Das Kunstwerk nutzt sich selbst und seinen eigenen Nachhaltigkeitsanspruch, um ein Exempel zu statuieren. Die Ausstellung wirft die Frage auf, ob wir nicht angesichts der Klimakatastrophe die nächste Stufe der Zivilisation erklimmen, die aufklärerische Tradition überwinden und den nutzlosen Klimakiller Kunst zugunsten des Wohles der Allgemeinheit aufgeben sollten. Die Arbeit ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Umstand, dass viele zeitgenössische Kunstwerke ihre Legitimation nicht aus ihren ästhetischen, handwerklichen Qualitäten, sondern vielmehr aus ihrer sozialpolitischen/ ökonomischen Position beziehen. Die Künstler führen diesen Ansatz konsequent zu Ende und formulieren eine Kunst, deren zentrale Bestrebung ihre eigene Abschaffung ist. Im Rahmen der Ausstellung wird eine Edition von eigens kreiertem Aquavit präsentiert, bezugnehmend auf den Mythos der Spirituose LINE-AQUAVIT. Die Etiketten der Flaschen wurden vom Frankfurter Künstler Manfred Stumpf gestaltet. Die Flaschen der limitierte Auflage können erworben werden." 19 Uhr
Bund Offenbacher Künstler e. V., Kirchgasse 27-29, Offenbach/Main
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Donnerstag, 10. November: FFM/ When I can see you there

(Andrea)
Ich habe Niko Neuwirth leider nur flüchtig kennengelernt, keine Chance mehr, das zu Vertiefen, weil er am 1. Mai diesen Jahres tragisch verunglückt ist. Er hinterlässt eine Lücke, es bleiben Fotografien wie die wunderbaren Portraits toller Frauen wie Dany und Melli sowie noch viele anderer. Heute beginnt eine Ausstellung gemeinsamer Arbeiten von ihm und Lisa Peil: "Im Frühling 2021 begannen Niko und ich uns auf eine erste gemeinsame Ausstellung in Frankfurt vorzubereiten. In unserer künstlerischen Praxis haben analoge Fotos einen großen dokumentarischen Stellenwert, der für unserer Ausstellung ausgearbeitet werden sollte. Unser Vorhaben, analoge Fotos aus verschiedenen Kontexten zu zeigen, verzögerte sich. Erst sollte es Frühling, dann Sommer 2022 werden. Niko ist nicht mehr da. Vor einigen Wochen fand ich beim Aufräumen in Nikos Schreibtisch einen scheinbar neuen und unbelichteten Film. Ich legte ihn in meine Kamera ein und verwendete ihn. Beim Betrachten der entwickelten Fotos war ich irritiert, auf ca. der Hälfte der Bilder Doppelbelichtungen zu finden: Es waren Nikos Fotos, teilweise bereits mehrere Jahre alt, mit meinen Bildern zusammen belichtet. Einige der Kompositionen wirken, als hätten Niko und ich uns abgesprochen– das irgendwie für unsere Zusammenarbeit geplant. Ambivalente Gefühle, zahlreiche Assoziationen und Gedanken zu dem Begriff Zufall. Faszination ohne Mystifizierung. Zufall ist Zufall. Wie es der Zufall will. Der Zufall hat uns hierhergebracht. Oder, – oder etwa nicht? Das eine, was zum anderen geführt hat. Diese Bilder von Niko Neuwirth und Lisa Peil sind Mittelpunkt der Ausstellung und der Publikation "When I can see you there". 10.11.–20.11.2022
Öffnungszeiten: Do, 10.11. 18:00-22:00 Vernissage Sa, 12.11. 15:00-19:00 So, 13.11. 15:00-18:00 Do, 17.11. 18:00-22:00 Barabend&Talk Sa, 19.11. 15:00-19:00 So, 20.11. 15:00-20:00 Finissage sowie außerhalb der Zeiten nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.
Studio 294 Gutleutstraße 294 Frankfurt
www.lisapeil.tumblr.com www.nikoneuwirth.de
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Donnerstag 10. November: JIN, JIYAN, AZADI: Lese- & Austauschabend

(Daniela)
Ich bin sehr gespannt auf diesen Abend und danke Juli sehr für die Einladung:
JIN, JIYAN, AZADI: Lese- & Austauschabend mit insbesondere, aber nicht nur Menschen aus Iran. Die Bühne gehört euch!
Wie erlebt ihr die revolutionäre, turbulente Zeit? Wie geht es euch?
Wir laden alle ein, – insbesondere Kurd:innen, Belutsch:innen, andere Iraner:innen und Afghan:innen –, einander zuzuhören und sich auszutauschen. Das Mikrofon gehört für 7 Minuten dir. Ihr könnt eure eigenen oder fremde Geschichten und Gedichte vorlesen, singen, tanzen, ein Musikinstrument spielen oder einfach eure Gedanken und Gefühle auf der Bühne teilen. Es kann auf Persisch, Englisch, Kurdisch, Deutsch oder einer anderen Sprache eurer Wahl stattfinden. Wer gerne auf der Bühne stehen möchte, schickt bitte eine Mail an lesenmitjulixiang@gmail.com. Kommt vorbei. Gemeinsam sind wir stärker. Eintritt frei. Freiwillige Spenden gehen an @womanlifefreedomcollective in Berlin.
Hier ist der Eventlink auf Facebook: https://fb.me/e/3cuk9ra4i
und Instagram: https://www.instagram.com/p/CkYI1UPoh91/?utm_source=ig_web_copy_link
Beginn:19 Uhr, Kunstverein Montez, Honsellstraße 7 (barrierefreier Zugang) 60314 Frankfurt am Main
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PETITION ZUR SITUATION IM IRAN AN DEN DEUTSCHEN BUNDESTAG

(Daniela)
Mojgan hat mir eine wichtige Petition geschickt, mit der Bitte sie hier zu veröffentlichen, das mache ich sehr gerne. Mit dieser Petition soll politisch Druck ausgeübt und zivilgesellschaftlich ein Zeichen gesetzt werden.
"Im Folgenden ist ein Link zu einer Petition wegen der aktuellen Geschehnisse im Iran aufgeführt. Diese geht von der Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help in Berlin aus. Die Initiatorin ist Düzen Tekkal. Es geht um 11 konkrete Forderungen, die an den Deutschen Bundestag gestellt werden, wie man die Revolution im Iran unterstützen kann. Die Forderungen sind der Seite zu entnehmen. Jede Unterschrift hilft!:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_10/_07/Petition_139993.nc.html?utm_campaign=petition_iran
Falls man nicht bereits angemeldet ist, muss man sich lediglich registrieren, um die Petition zu unterschreiben. Das geht sehr schnell. Falls man nicht namentlich erwähnt werden möchte, kann man auch anonym unterschreiben.
(c) picture alliance / ZUMAPRESS.com | Social Networks
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Donnerstag 10. November: VinylGottesdienst

(Daniela)
Ich freue mich auf den nächsten (letzter für dieses Jahr) VinylGottesdienst! Diesmal hat Matthias die wunderbare DJ MIRIAM SCHULTE zu Gast!
Matthias schreibt: Am 10. November, 19:30 Uhr, drehen sich die Plattenteller für dieses Jahr ein letztes Mal: DJ Miriam Schulte spielt uns Mini-Sets, Dubstep und Bassmusik, zum Thema »himmelreich« und kommt darüber mit Moderator Matthias Westerweller ins Gespräch. https://soundcloud.com/miriamschulte
Für den »leichten« gottesdienstlichen Rahmen sorgt Pfarrer Lars Heinemann, für die Getränke wie immer die Bar. Und natürlich wird es auch wieder eine Interaktion mit dem Publikum, pardon: der Gemeinde geben. Lasst Euch überraschen!
VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit dem Moderator entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird.
»Team Johanniskirche«: Lars Heinemann, laut Frankfurter Rundschau der Pfarrer mit dem »anderen Beat«. Isabel Philipp und Erich Niederdorfer versorgen an der Bar mit »Gin (Tonic) mit Sinn«, Denise Mawila bringt ihre jahrelange Erfahrung im kreativen Feld in die Interaktion mit den Besucher:innen ein.
Donnerstag, 10. November 2022, 19:30 Uhr, Johanniskirche, Turmstraße 10 60385 Frankfurt am Main-Bornheim, Eintritt frei
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Donnerstag, 10. + Freitag, 11. November: Soiled Michael Turinsky / Tanzfestival Rhein-Main

(Martin)
Schmutzig, gelandet auf dem Erdboden und zugleich sehnsüchtig nach dem Ursprung im Wasser. Geschlüpft und schlüpfrig, Sonnenstrahlen kitzeln den Bauch. Was mag es bedeuten, in jenen, unter dem Beton der Zivilisation versiegelten, „niederen“ Erfahrungsschichten die Kostbarkeit des Lebens zu erahnen?
Anschließend an eigene persönliche, mit seiner körperlichen Behinderung verbundene Erfahrungen der gemeinsamen, spielerischen Nähe zum Boden, entwirft Michael Turinsky in seiner neuen Arbeit ‚Soiled‘ vorm Hintergrund des Anthropozäns eine Utopie des Menschlichen, die dem aufrechten, zivilisierten geradlinig voranschreitenden, aseptischen, klar abgegrenzten, endlos produktiven und gerade darin endlos destruktiven Körper einen bodennahen, zyklischen, pulsierenden, metabolischen, permeablen, unsauberen Körper entgegen setzt und ebendiesen Körper als zutiefst menschlichen Körper behauptet – einen Körper, der die eigene Organizität lustvoll auskostet, einen Körper, der in das dunkle Pool früher Erinnerungen eintaucht und eben daraus das verbindende Milieu einer aufkeimenden, neuen Gemeinschaft schöpft.
‚Soiled‘ öffnet einen imaginativen Raum, der eine Gegenwärtigkeit des Schreckens nicht leugnet und dennoch die zerfließenden Bilder des Vergangenen aufbewahrt in den sich abzeichnenden Konturen einer freudvoll bewohnbaren Zukunft.
Alle Infos auch unter: tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/soiled Am 10. November: Meet the Artists im Anschluss an die Vorstellung. Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/soiled/ Donnerstag, 10. und Freitag, 11. November um jeweils 19.30h: Soiled / Michael Turinsky >> Tanzfestival Rhein-Main << im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus), Solidarisches Preissystem
Foto: © Loizenbauer
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Donnerstag, 10. November: TV Girl
(Uwe)
Die Indiepop-Band aus San Diego veröffentlichte in den letzten acht Jahren fünf Platten (French Exit (2014), Who Really Cares (2016), Death of a Party Girl (2018), The Night in Question: French Exit Outtakes (2020) und Summer's Over (2021). Als ich das Bandfoto auf der Zoom-Homepage zuerst sah, dachte ich, es wäre ein Schlagersänger abgebildet, der in MDR-Shows von der ewigen Liebe singt und von Rentnerinnen Rosen zugesteckt bekommt. Dann hörte ich mir einige Songs an und muss sagen, dass mir die Musik der Band aus Kalifornien sehr gut gefällt. Ich bin aber auch ein Indiepopfan, daher rennt TV Girl mit Liedern wie Lovers Rock offene Türen ein. Toll!
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 20:00H Eintritt: 23 zzgl. Gebühren
Foto: Zoom
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“Bye bye wild Monkey(mind)” – YIN & YANG” Yogaretreat

(Daniela)
Die, die mich kennen wissen, dass ich seit Jahren mit dem Gedanken spiele mit Yoga anzufangen... Ich denke es waren bisher 10 Stunden... Die letzten waren im Frühjahr, als ich in der Sächischen Schweiz beim Fasten-Wandern war. Die Yogalehrerin und ich fanden aber nicht zusammen und ich schwänzte die Stunden...sie war mir zu spirituell und es waren einfach zu viele OHMs im Raum. Jetzt habe ich aber eine Frau kennengelernt, von der ich jetzt schon weiß, dass das bei ihr alles anders wird:
Katharina Böhme, die weltbeste und extrem sympathische Physiotherapeutin der Stadt. Sie bietet im November ein ganzes Yogawochenende an und das Tolle: Man muss dafür nicht in ein Flugzeug steigen um auf einer hippen Finca Yoga zu machen, nein, das ganze findet im Taunus statt, in einem wunderschönen Seminarhaus: https://sampurna-seminarhaus.de/haus/
Wenn alles klappt, bin ich dabei, denn Katharina hat mir versprochen, dass es keine OHMS's geben wird :-)
“Bye bye wild Monkey(mind)” – YIN & YANG” Yogaretreat mit Katharina Böhme und Eva Herbig
Das Thema des Wochenendes ist es, das Gedankenkarussell, oder auch Monkey Mind, zu beruhigen. Dazu benutzen wir verschiedene Techniken. Mit Eva kannst du dich dynamisch verknoten, mit Katharina entspannende Yin Yoga Haltungen üben und außerdem Chanten und Meditieren wir gemeinsam.
Dazu gibt es leckeres biologisch vegetarisch/veganes Essen und wir lassen zusammen die Seele baumeln.
Etwas Yogaerfahrung solltest du mitbringen um maximale Freude zu haben. Gerne beraten wir dich dazu persönlich.
Mehr Infos hier
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Freitag, 11. November: Das große Gänseessen 2022

(Andrea)
Ach, das liebe Federvieh. Sie tun mir schon leid, die vielen tausend Gänse, die jetzt wieder über die Klinge springen. Aber sie schmecken eben auch leider sehr lecker. Und wenn Pana Tsangalis (Avio Catering), Simon Horn (Restaurant Margarete) und Daniel Brettschneider „Das große Gänseessen 2022“ präsentieren, nun, wer will da..."Wir wollen mit Euch zusammen die kalte Jahreszeit kulinarisch stimmungsvoll einläuten, mal wieder eine richtig gute Zeit verbringen und am 11.11. an St. Martin standesgemäß zu einem einmaligen Gänseschmaus einladen. Lasst uns die aromatisch herausragenden Freiland-Gänse aus der Lüneburger Heide stilecht mit Rotkohl, Klößen und jeder Menge Jus im fantastischen Ambiente des Atelier Lihotzky zelebrieren! Wir freuen uns auf ein leidenschaftlich kuratiertes Büfett, an dem Ihr nach Lust und Laune saftig-krosse Keulen und rosa gebratene Entenbrüste jederzeit live tranchiert bekommt. Dazu gibt es den ganzen Abend verschiedenste Vorspeisen-Varianten, eine Dessertvitrine, die süße Herzen überlaufen lässt und ab 22 Uhr Musik von DJ Goose. Das große Gänseessen inklusive Aperitif kostet 65 Euro pro Person und kann ab sofort hier gebucht werden: bit.ly/3UcRP2T
Atelier Lihotzky (Ostparkstraße 11, Frankfurt)
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Freitag, 11. November: Vernissage Fotos von Max Kling in Bad Homburg mit Hans

(Petra)
Kontrastreich und fast schon analog erscheinen Max Klings Fotografien als Kontrapunkte zur perfekten Glattheit optimierter Kamera- und Smart-Phone-Technologie. Er ist unterwegs in den Straßen Frankfurts und zeigt uns Szenerien und Momente, wie sie jede*r täglich sehen könnte, aber tatsächlich selten sieht. Denn oft ist unser Blick verstellt, unser Geist schon im Morgen und unser Auge taub von den Nadelstichen der digitalen Bilderflut. Die Momente, die Max Kling in monochromen Bildern festhält, sezieren die Klischees urbanen Lebens und geben uns Zeit, unsere eigenen Gedanken und Geschichten daraus zu entwickeln. Der Verzicht auf Farbe reduziert das Übliche auf das Wesentliche. Der Mensch in der Alltäglichkeit seines Seins und Tuns - Schwarz und Weiß, Licht und Schatten, Kontraste und Strukturen. Kein Bild ist inszeniert. Die Fotografien entstehen situativ und spontan. Flüchtige Fundstücke des Lebens. Die Schönheit im Alltäglichen zu finden, darum gehe es ihm, sagt Max Kling. Neben seiner kontrastreichen Street Photography zeigt die Ausstellung drei bisher noch nie ausgestellte Projekte Klings: "We protect what we love", "Childhood Dreams" und "Protective Waste". Und zur Vernissage steht heute außerdem der Hans an den Plattentellern.
Ausstellung Max Kling: Alles ist wirklich – nichts ist wahr, Vernissage, Begrüßung: Nina Hoff-Kott (ehrenamtliche Stadträtin), Einführung: Max Kling, DJ-Set: Hans Romanov, Ort: Kulturzentrum Englische Kirche, Adresse: Ferdinandsplatz, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung 12.11. - 18.12., Öffnungszeiten: eine Stunde vor Beginn von Veranstaltungen sowie samstags und sonntags 11 - 14 Uhr), Eintritt: frei
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Freitag, 11. November: FFM/ Alex Mofa Gang

(Andrea)
Das könnte ein lustiger Abend werden, Alex Mofa Gang bringen genau die richtige Portion Ironie und Spaß mit. "Stell dir vor, der Schweiß tropft von der Decke, es ist laut, Lichter flackern, es knistert, wir liegen uns in den Armen, singen (und zwar alle), tanzen (oder was das sein soll), Stagedives, Bierdusche, ein ruhiger Moment für’s Herz und weiter. 1-2-3-4! Ein Raum, eine Gang. Endlich mal wieder! Bist du dabei? Es kann nur eine Reaktion geben! IMMER DABEI! Die ALEX MOFA GANG ist zurück – nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder dort, wo sie hingehört: AUF TOUR. Und als wären Club-Konzerte allein nicht Grund genug, hat die Gang auch noch ihr aktuelles Album im Gepäck. „Nacht der Gewohnheit“ erschien Anfang 2022 und stieg in die TOP50 der offiziellen Deutschen der Albumcharts ein. In dieser Platte steckt alle Liebe, Schweiß, Blut, Tränen, Angst und Hoffnung der letzten Jahre, der Gegenwart und der Zukunft. Das Album ist eine „Sehnsuchtscollage“ im Spannungsfeld zwischen Euphorie und Nachdenklichkeit. Dieses Album ist auch musikalisch so persönlich und unmittelbar, weil die ALEX MOFA GANG die Produktion erstmals in die eigenen Hände genommen hat – inklusive dem Eigenbau eines Studios. Das Ziel war klar definiert: Die Musik erlebbar zu machen, um näher an das Live-Gefühl eines Konzertes heranzurücken. Es ist eine Freude zu hören und zu sehen, wie die Floskel „nah am Leben“ auf „Nacht der Gewohnheit“ endlich an Bedeutung gewinnt. " Einlass 18 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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SHIM SHAM TANZWORKSHOP mit Steffi Kunkel

(Daniela)
Meine Freundin Steffi Kunkel, die ihr vielleicht als Schauspielerin kennt, organisiert seit ein paar Jahren kurzweilige Tanzworkshops. Ich wollte da immer mitmachen, aber da die Kurse immer Samstagsmittags stattfinden passten mir die Termine nie, da ich da entweder im Waldstadion oder auf dem Sofa bin um die Eintracht zu sehen.
Alle meine Freundinnen, die bisher daran teilgenommen haben, sind mega begeistert und ich freue mich sehr, dass der neue Kurs genau in die WM fällt, die ich mir eh nicht anschauen will.
Steffi schreibt: Schaut schon mal in euren Kleiderschrank, denn die nächste Swing Party gehört euch. Beim letzten danceworkshop in diesem Jahr gibts eine SPECIAL EDITION. Wir tanzen SHIM SHAM! Der Tanz aus den späten 1930iger Jahre gehört heute ins Repertoire des Lindy-Hop. Er ist der Höhepunkt einer jeden Swing Party: https://youtu.be/JF9WmOlO4ww Das wird super! Meldet euch direkt bei mir an.
WE NEED TO DANCE (...mehr denn je) Eure Steffi Kontakt: facebook/instagram/fraukunkel.de Termine: Samstag 12. + 16. November und 3. und 17. Dezember, jeweils 14:00 Uhr (Ich glaube 90 Minuten), in der Tanzschule M. Garcia, Saalburgstraße 17, Kosten pro Termin: 10,- €
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Samstag, 12. November: Of/ Auftakt der Filmreihe „Iranisches Kino“ „Taxi Teheran“

(Andrea)
Finde ich gut, dass Daniel heute einen Film zum Thema Iran zeigt (wie wäre demnächst mal mit "Raving Iran"?), schließlich ist da einiges im Umbruch. Gut so und es wird Zeit, dass die Mullahs auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. Bis dahin braucht die Revolution #womenlifefreedom jeden Support. Daher, folgt doch #officialyjoko und #damitdasklaas, die beiden haben ihre Instagram-Reichweiten an zwei iranische Bloggerinen VERSCHENKT.
So, jetzt Daniel: "Die willkürliche Verhaftung des Regisseurs Jafar Panahi im Juli 2022 zeigt einmal mehr, wie fragil und angreifbar (Kino-)kultur weltweit weiterhin ist. Sechs Jahre lang soll der 62-jährige, international gefeierte Regisseur im Teheraner Evin-Gefängnis bleiben, nachdem er am 11. Juli die Staatsanwaltschaft aufgesucht hatte, um sich nach seinen Regie-Kollegen Mohammad Rasoulof (ebenfalls Goldbären-Gewinner) und Mostafa Aleahmad zu erkundigen. Panahi wurde daraufhin abgeführt, seine beiden Freunde waren drei Tage zuvor festgenommen worden und sitzen seitdem ebenfalls ein. Panahis Ehefrau Tahereh Saeedi sprach gegenüber der BBC von Kidnapping. Um ein sichtbares Zeichen für die Freilassung Panahis zu setzen – und weil jedes Kino dafür der richtige Ort ist – zeigen wir zum Auftakt unserer Filmreihe „Iranisches Kino“ sein improvisiertes Meisterstück „Taxi Teheran“. Wir möchten mit der gesamten Reihe ein Signal der Hoffnung und Solidarität aussenden. Nun aber zu diesem so wunderbaren Film, der 2015 den Goldenen Bären gewann: Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt: ein Filmschmuggler vertickt die neueste Staffel von „The Walking Dead“ und Filme von Woody Allen, zwei alte Frauen wollen Goldfische in einer Quelle aussetzen und ein vorlautes kleines Mädchen erklärt ihren Anspruch auf Frappuccino und ihre Nöte beim Verwirklichen eines Kurzfilmprojekts für die Schule. Am Steuer sitzt Panahi selbst, der schon 2010 wegen „Propaganda gegen das System“ zu einem 20-jährigen Berufsverbot verurteilt wurde, und nun geheimnisvoll lächelnd einen neuen Film kreiert. Denn eine auf dem Armaturenbrett versteckte Kamera hält „zufällig“ alles fest. Mit viel Herz und Humor zeichnet Panahi ein liebevolles Porträt der Menschen in seiner Heimat und schafft damit einen hoffnungsvollen Kontrast zu den üblichen negativen Nachrichtenmeldungen. Dabei verbindet er mit Leichtigkeit Gesellschaftskritik und Komödie, denkt nebenbei geschickt über die Möglichkeiten des Kinos nach und zeigt zugleich, was Kino selbst unter ärgsten Restriktionen zu sein vermag."
Einlass & Getränke ab 19.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr, Eintritt gegen Spende
Wetter- und Klima-Werkstatt (Frankfurter Straße 39, Rathaus Plaza), Offenbach
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Sonntag, 13. November: LOKAL LISTENER: Sun´s Sons
(Uwe)
Gregor Praml und die Band Sun´s Sons werden hier immer wieder erwähnt. Völlig zurecht, denn Praml und die junden Frankfurter Musiker bereichern das kulturelle Leben. Am Sonntag in einer Woche treffen sie im LOKAL LISTENER aufeinander. Der wunderbare KonzertTalk zieht um, nach fünf erfolgreichen Jahren am Künstlerhaus Mousonturm geht es ins Massiv Central. Die Idee bleibt: es geht um die lokale Musikszene und einen Blick auf ihre Protagonist:innen.
Gregor Pramls ersten Gäste am neuen Ort sind die fünf Musiker von Sun’s Sons. Die erleben gerade als Generation, die erst vor kurzem aus der Schule “ins Leben” entlassen wurde, keine einfache Zeit. Ja, es sind unsichere Zeiten. Gerade in einer Phase, in der man sich selbst finden soll – mit Fragen wie: “Was will ich?” oder “Wo will ich hin?”
Massiv Central. F, Eschersheimer Landstr. 28 13. November 2022 11:00 The LOKAL Listener - Gregor Praml trifft Sun's Sons - gregorpraml
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Sonntag, 13. November: FFM/ Yüzyüzeyken Konuşuruz

(Andrea)
Ich stehe ja total auf Türkpop, höre Metropol FM und verstehe trotz vhs-Kurs und Duolingo noch immer kein Wort. Das wird Jahre dauern! Macht aber nichts, Hauptsache die Musik fetzt. Der Name der Band ist mir ein echter Zungenbrecher, aber vielleicht gehe ich trotzdem hin: "Yüzyüzeyken Konuşuruz was founded in May 2011. At first it was just a project that consisted of songs by a young songwriter recorded with a video camera and released. After the people showed great interest in the songs that were released and the project made a lot of noise on the internet, Kaan Bosnak met with Engin Sevik, the electric guitarist of the group. Various musicians accompanied this duo during their three-year stage process. As an urban lyric music group that sings the stories told by two young people who are stuck in the metropolis and on the verge of becoming a lost generation, they rearranged and presented their old songs to their listeners with the album Evdekilere Selam, released by Fono Music in September 2013. With their second album "Otoban Sıcağı", which they released in 2014, they presented their new songs to their listeners with innovative musical pursuits and made them love it. Yüzyüzeyken Konuşuruz , with their team consisting of Kaan Bosnak on guitar and vocals, Engin Sevik on electric guitar, Can Tunaboylu on bass guitar, and Can Kalyoncu on drums, they have continuously evolved their musical style, which they initially called "indie-folk", with their experiments, and they have also included electronic elements and dance beats. continues in an adventurous direction." Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Samstag, 12. November: Firestorm
(Uwe)
Wenn ich montags bei Concordia Eschersheim Fußball spiele, steht in einem der beiden Tore immer ein kleiner Italiener mit langen, lockigen Haaren, der sich ein Trikot von Gigi Buffon übergestreift hat. Er und sein Kumpel Martin spielen nicht nur mit uns Fußball, sie musizieren auch zusammen in der Heavy Metal Band Firestorm. Marco Russo, der eingangs erwähnte Keeper, singt und spielt eine dieser spektakulären Gitarren, die nur bei Metalbands funktionieren. Er ist ein Erlebnis, seine Musik ganz bestimmt auch und die Konzerte sowieso. Jetzt kommt er mit seiner Band in den Ponyhof nach Sachsenhausen. Pflichtbesuch!
Ponyhof. Frankfurt, Klappergasse 19 Uhr VVK: 12 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz
Foto: Firestorm
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Samstag, 12. November – Montag, 26. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Diese Geschichte kennen wir doch irgendwie alle!
Der Deutschlandfunk berichtet anlässlich der Premiere 2014: „Keith Warner macht aus Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ ein fantasievolles Spektakel, fügt zugleich aber dunkle Bilder und Ideen ein. Bevor am Ende die erlösten Kinder fröhlich Geschenke auspacken, führt die Reise von einem tristen Sanatorium über ein märchenhaftes Intermezzo im Wald bis zur Knusperhexe.“
Auf Anregung seiner Schwester Adelheid Wette vertonte der glühende Wagner-Verehrer Engelbert Humperdinck in den frühen 1890er Jahren deren Verse zu einem Märchenspiel. Nach der erfolgreichen Vorstellung im Familienkreis beschloss man, diese zu ergänzen, um sie einige Jahre später (1893) als Oper herauszubringen.
Regisseur Keith Warner lässt in seiner Inszenierung das Geschwisterpaar seine Kindheit in einem Waisenhaus verbringen. Von der schimpfenden Pflegemutter vor die Tür gesetzt, allein und mit ihren Ängsten konfrontiert, befreien sich die Kinder schließlich. Als Erwachsene blicken sie auf den Wald ihrer Erinnerung zurück, um gereift ihren weiteren Lebensweg zu beschreiten. Warners fantasievolle und psychologisch fein gearbeitete Lesart von Humperdincks Oper rückt das Unbewusste in den Fokus: »Das Wunderbare an dieser Geschichte ist, dass Hänsel und Gretel diese Erfahrung nicht an die nächste Generation weitergeben. Sie haben in ihrem Kampf gegen das Böse gelernt, wo der gute Pfad ihres Lebensweges zu suchen ist.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/haensel-und-gretel_3/?id_datum=3264
Samstag, 12. November um 18.00h und Freitag, 18. November um 19.30h; Donnerstag, 1., Donnerstag, 8., Donnerstag, 15., Montag, 19. und Donnerstag, 22. Dezember um 19.30h; Montag, 26. Dezember (2. Weihnachtstag) um 18.00h: Hänsel und Gretel
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller
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Samstag, 12. November: Alice Merton

(Uwe)
Die Popsängerin Alice Merton kommt für ein Konzert in ihre Geburtsstadt Frankfurt / Main zurück. Die Tochter eines Iren und einer Deutschen lebte nach ihrer Geburt nicht lange hier, sie zog früh in die USA und nach Kanada und kam erst im Konfirmationsalter nach Deutschland zurück. Früh entschied sie sich dazu, professionelle Musikerin zu werden und hatte bereits 2016 mit ihrer ersten Single „No Roots“, keine Wurzeln, passend zu ihrem Leben erste beachtliche Erfolge. Es dauerte bis 2019 bis die erste Platte Mint veröffentlich wurde, auch diese verkaufte sich gut. Im Sommer erschien ihr zweites Album S.I.D.E.S. und das stellt sie nun im Zoom vor. No Roots wird sie sicher auch spielen. PS: Die Mertonstraße im Westend ist nicht nach ihr, sondern nach dem Unternehmer Wilhelm Merton (1848–1916) benannt, einer der treibenden Kräfte zur Stiftung der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr VVK: 27 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz
Foto: paperplanerecordsinternational
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Sonntag, 13. November: 55. Naxos Hallenkonzert Broken Frames Syndicate

(Martin)
Das in Frankfurt beheimatete, international besetzte, elfköpfige Ensemble fokussiert die Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren und zeitgenössischen Musik. Mit ungewöhnlichen Konzertformaten bietet es immer wieder den multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen. Im Programm dieses Naxos Hallenkonzertes stehen u.a. Ensemblewerke von Macarena Rosmanich, Yongbom Lee, Anahita Abbasi und zwei Uraufführungen von Jalalu Kalvert Nelson und William Kuo.
Das Ensemble schreibt über sich selbst: BROKEN FRAMES SYNDICATE spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen.
2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.
Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar oder auf der Gaudeamus Muziekweek und beim MIXTUR Festival Barcelona.
Hier geht’s zur Ticketreservierung: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/ Sonntag, 13. November um 19.00h: 55. Naxos Hallenkonzert Naxos Halle
Foto: © Hayrapet Arakelyan
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Montag, 14. November: Matthias Matschke liest im Literaturhaus (Hybridveranstaltung)

(Petra)
Ihr kennt ihn bestimmt aus dem Fernsehen oder auch noch von der Frankfurter Theaterbühne. Im Drama ist er zu Hause wie in der Satire: Matthias Matschke, der einst seine Bühnen- und Filmkarriere auf den Brettern des Schauspiel Frankfurt begann, der mit Dani Levy und Christian Petzold ebenso wirkte wie mit Pastewka, Marthaler und Castorf, der in Marburg zur Welt kam und in Darmstadt ins Gymnasium und der regelmäßig für die heute-show auftritt, hat einen Roman geschrieben. „Falschgeld“ erzählt eine Kindheit und Jugend in der westdeutschen Provinz der achtziger Jahre. Eine Neubausiedlung in einem kleinen hessischen Dorf: Der Vater ist Pfarrer, die Mutter arbeitet bei der Post – und der Sohn erzählt seine Geschichte zwischen Schule und Zivildienst. Wirklich gut. Das Kleine kommt zum Leuchten, das düstere Große verzieht sich. Hört sich nach einer super Lektüre für dunkle Wintertage an: ich bin gespannt.
Foto: Matthias Matschke ©Tom Wagner
Matthias Matschke: Falschgeld, Lesung und Gespräch, Moderation: Christoph Schröder (freier Literaturkritiker), Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 9 (6) Euro, Streamingticket 5 Euro, Streaming-Abo 50 Euro, Tickets gibt es hier
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Dienstag 15. November: Auftaktveranstaltung KEP

(Daniela)
Ein Kulturentwicklungsplan (KEP) für Frankfurt ist mehr als notwendig. Leider tut sich da seit Jahren nichts... Jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache. Aber ein KEP ist nur erfolgreich, wenn sich viele Kulturschaffende daran beteiligen. Hier die Einladung der Freien Szene:
Die Auftaktveranstaltung der Beteiligungsphase der Kulturentwicklungsplanung der Stadt Frankfurt am Main steht an! Sie findet statt am: Alle Frankfurter Kulturakteur:innen sowie interessierte Bürger:innen sind zu dieser Kick-off-Veranstaltung sehr herzlich eingeladen. Auf der Auftaktveranstaltung will die Stadt Frankfurt die Ergebnisse der bisherigen Befragungen und Erhebungen präsentieren und die Themen der Beteiligungsphase sowie die einzelnen Beteiligungsformate vorstellen. Darüber hinaus wird es auch eine erste Möglichkeit der direkten Partizipation an der Kulturentwicklungsplanung geben. Nur wenn sich die Freie Szene aktiv in die Kulturentwicklungsplanung einbringt, kann sich etwas verändern! Bitte kommt, wenn ihr es euch einrichten könnt!
Dienstag, dem 15.11.2022, von 17:00-21:00 Uhr, im Zoo-Gesellschaftshaus, Alfred-Brehm-Platz 16, 60316 Frankfurt am Main.
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Dienstag, 15. November: 11 Freunde KIRSCHNECK & KÖSTER LESEN VOR UND ZEIGEN FILME
(Uwe)
Der Chefredakteur (Köster) und ein Redakteur (Kirschneck) des Fußballmagazins 11 Freunde kommen mit einem Monat Verzögerung und fünf Tage vor dem Auftaktspiel der WM in Katar ins Zoom und "LESEN VOR UND ZEIGEN FILME". Sicher ein sehr kurzweiliger Abend mit den beiden Experten, die monatlich für eine hervoragendes Magazin zur Fußballkultur sorgen. Manchmal hat man den Eindruck, dass gerade Köster etwas zu öffentlich ist. Nun macht er auch noch einen Podcast mit Arnd Zeigler. Aber diesen Auftritt im November in Fechenheim sollten sich Fußballfans nicht entgehen lassen.
Zoom. F, Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr VVK 18€ zzgl. Gebühren
Foto: Zoom
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Dienstag, 15. November: NNEKA
(Uwe)
Viel hat sich getan, seit Nneka ihre HipHop- und Afrobeat-Einflüsse mit immer mehr Reggae- und Popappeal verfeinert hat. Aber immer noch tänzeln Singles wie das dringliche „Heartbeat“ oder der Super-Ohrwurm „Shining Star“ durch die inneren Playlists der Fans. Angefeuert natürlich von der Präsenz dieser hellen und zugleich erwachsenen Gesangsstimme auf internationalen Bühnen und Festivals. Zuletzt sah man die humanistisch aufmerksame Nneka vor allem malen und zeichnen (#nneka_art), aber ihr nach fast sieben Jahren neues Album „Love Supreme“ ist auch endlich erschienen. Der erste Hit daraus, „This Life“, hat seit letztem Herbst ebenfalls die Playlists der Fans erobert - und die entspannten Bilder von ihr im Clip erneut ihre Herzen.
Brotfabrik. F, Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK 25€ zzgl. Gebühren
Foto: Zoom
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Mittwoch, 16. November: FFM/ Love Machine
(Andrea)
Wer bei "Love Machine" an Supermax denkt, ist so was von auf dem Holzweg. Der keine Sackgasse ist, sondern zu einer Band aus Düsseldorf führt, mit intellektuell-selbstironischem Auftritt. "Es ist ein schmuddeliges und ein irrsinniges Düsseldorf von dem Love Machine auf ihrem neuen Album Düsseldorf – Tokyo erzählen. Die Heimatstadt wird zum Schauplatz von Geschichten über Sucht und Absturz und von denen über Ausnüchterung und Freundschaft. Alles am eigenen Leib erlebt im örtlichen Spannungsfeld zwischen Mondänität und Trash. Die Band um Sänger Marcel Rösche liefert hier eine persönliche Bestandsaufnahme und verneigt sich tief vor der wundersamen Stadt am Rhein." Schreibt die Promo, ich empfele Euch, klickt Euch bei Youtube durch, das macht Lust auf den Abend!Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei
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Donnerstag, 17. November: DAVID JULIAN KIRCHNER - „IG Pop“ Tour 2023

(Uwe)
Im Sommer sahen wir David Julian Kirchner beim Heimspiel Knyphausen. Mit seiner Band KIRCHNER HOCHTIEF veröffentlichte er 2019 sein Debüt-Album „Evakuiert das Ich-Gebäude“ beim Berliner Label Staatsakt. Die „konkret“ beschreibt seine Musik als „Frontalunfall zwischen den Goldenen Zitronen und der ersten Platte der Sterne“. „Plastisch, tief und widerborstig“, sagt der Deutschlandfunk.
Kirchner schreibt Songs über sich und das Sein in unserer Zeit und will dort unten Gräben überwinden. Als Sohn eines Komponisten fliegt er von sieben Schulen, greift zur Gitarre und taucht ab in die Welt der Hamburger Schule, von Shoegaze und Post-Punk. Zwischen Hochkultur und Underground, Tönen und Bilderrausch, hofft Kirchner auf Erkenntnis im Widerspruch – auf den großen Durchbruch mit den Mitteln der Unvernunft.
2021 bereiste Kirchner im Auftrag der ARD die deutschen Provinzen und drehte die Dokumentar- Serie „DEUTSCHRAND“: Ein musikalischer Roadtrip durch die angeblich abgehängten Gegenden der Republik. Eine Reise dahin, wo es wehtut. Warum all das? Weil ein Künstler aus der Stadt dort nicht hingehört. Wer braucht schon New York, wenn er den Bayrischen Wald bereisen kann?
Und sonst? Ein neues Album bei Staatsakt. Kirchners fiktive Band „IG POP“ inszeniert darauf das große Versprechen: Arbeiterlieder einer Pop-Gewerkschaft. Die Internationale für die Indie-Disco. „Pop ist ein Knochenjob“, sagt man.
Das Rind. Rüsselsheim, Mainstr. 11 VVK 13 Euro zzgl. Gebühren, AK 18 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Frank Diedrich Booking
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Samstag 19. November: Melli redet mit

(Daniela)
Ein schönes Format hat Melli mit ihrer Show: "Melli redet mit..." gefunden.
MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
„Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier den Glamour, den sie wirklich verdienen. Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region. Es geht um vieles und um nichts und um Mellis Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.
Ausgabe 28 am Samstag, 19. November 2022 // 20.00h
Mellis Gäste: Barbara Bisicky-Ehrlich, Schriftstellerin, Synchronsprecherin, Schauspielerin. Sie ist Tochter tschechischer Emigranten und wuchs in Frankfurt auf. Zum Studium der Theaterregie ging sie zurück nach Prag. Sie absolvierte danach ein Redaktionsvolontariat beim Südwestfunk, wurde Sprecherin und schrieb 2018 ihren ersten Roman, der sich humorig mit dem Spannungsfeld von gelebter jüdischer Tradition und moderner Lebensweise beschäftigt. Mit ihrem neuesten Buch "Der Rabbiner ohne Schuh" ist sie auf Lesereise unterwegs. Uns wird sie mit ihrer tollen Stimme bestimmt auch eine Passage draus vorlesen.
JULAKIM, Sängerin, Architektin, Kulturnetzwerkerin. Diese Frau ist ein Phänomen. Als Architektin hat sie u.a. in der Wüste Mali ein nachhaltiges und preisgekröntes Schul- und Versammlungszelt gebaut, unterrichtete an der TU Damstadt das Fach Planen und Bauen und ist seit 2013 als Singer/Songwriterin unterwegs. Dafür hat sie direkt mal eine Tour durch Südamerika organisiert. Dort entstand dann auch ihre CD Itufi - to the tropics and back. Sie singt in deutsch, spanisch, englisch, portugiesisch und französisch (Sprachen hat sie nebenbei auch studiert) und das tut sie so ausdrucksstark und optimistisch, dass es eine Freude ist, ihr zuzuhören. Ihr werdet's erleben.
Michael Leopold aka Monsieur Bretzelberger, Zauberer, original aus der Bredouille. Er ist der charmanteste Magier, den ich kenne und ist im Genre der Comedymagic unterwegs. Er selbst bezeichnet sich als eine Mischung aus David Copperfield und Michael Schanze, was durchaus zutreffend ist. Mit französischem Akzent zeigt der mehrmalige Vizemeister der Zauberkunst dem gespannten Zuschauer den schmalen Grat zwischen genialer Zauberei und grandiosem Scheitern auf. Aber da wir ja Michael Leopold auf dem Sofa haben, werde ich natürlich zu erfahren versuchen, was hinter dem Zauberer für ein Mensch steckt. Mal sehen, ob ich das herausfinden kann.
Und natürlich mit meiner (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und Frau von Spangenberg (wenn Sie sich von ihrem Ex in Homberg Efze losreißen kann)
Tickets über diesen Link: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/632edaf7b4e55a044a29b20f/ Oder www.melinahepp.com Bis 31.10. gibt den Frübucherpreis von 12.50 €
Foto: To Kuehne
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Sonntag, 27. November: FFM/ Little Simz

(Andrea)
Little Simz ist meine musikalische Entdeckung des Jahres (und da haben die Algorithmen tatsächlich mal einen guten Job gemacht. Sonst frage ich mich immer, ob Spotify sich schlicht verwählt hat, bei dem, was mir da teilweise angeboten wird). Aber die Engländerin macht das erstmal wett. Ihre Musik ist variantenreich, sie selbst bezeichnet ihre Musikals "Rap Experimental". Fest im Hip-Hop Subgenre Grime verwurzelt,ist Little Simz offen gegenüber Einflüssen verschiedenster Musikstile und -genres aus. Elemente aus Rock, Jazz und sogar Klassik verleihen ihren Produktionen eine Genre-untypische, musikalische Vielschichtigkeit. Highly recommended!! Deshalb bin ich auch schon sehr gespannt auf den Abend mit ihr im Zoom. "Simbiatu Ajikawo hat sich für ihre aktuelle Entpuppung als Little Simz Zeit gelassen. Noch vor ein paar Jahren sah man die Londoner Rapperin und Schauspielerin („Top Boy“) in verwaschenem Jeans-Overall auf der Bühne. Mit ihrem aktuellen Album „Sometimes I Might Be Introvert“ präsentiert sie sich 2021 allerdings im geschmackvollsten R&B-Afro-Chic mit Verbeugung vor ihren nigerianischen Wurzeln. Weniger Street, mehr Glam? Ihr so cooler wie messerscharfer Conscious-Flow wird auf Orchester-Wolken gebettet, bleibt verdammt real. Und so finden die private ‚Simbi‘ und die glamouröse Little Simz im ambitionierten soulful HipHop zusammen - on stage stilecht mit kompletter Band."
Zoom, Carl-Benz-Straße 21, Frankfurt
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GESUCHT: DRINGEND GEWERBERAUM

(Petra)
Boxen ist mein Yoga – und das sucht dringend ein neues Zuhause! Lange bevor Boxen zum Trendsport avancierte, spukte mir die Idee im Kopf herum. Ende 2018 hab ich mich endlich ins Boxstudio gleich bei mir um die Ecke getraut und bin seitdem dabei. Der erste Lockdown 2020 dann ein Schock. Kein Training mehr. Und bis zu diesem Sommer immer wieder Pausen, Unsicherheit – einige sind irgendwann nicht mehr gekommen. Das war hart für unseren Trainer, auch existenziell. Jetzt – in der nächsten Krise – will sein Vermieter deutlich mehr Geld. Das geht nicht.
Deshalb sucht das Studio dringend neue Gewerberäume (200 - 250qm): bezahlbar (bis 10€/qm) und am liebsten zentral in der Innenstadt oder Bockenheim, gut an den ÖPNV angebunden und gerne langfristig, denn die boxtaugliche Ausstattung ist ja auch ein Investment. Das Studio ist eine Bereicherung für jedes Quartier, unser Trainer für JedeN, der/die ihm begegnet. Wenn Ihr einen Tipp habt, schreibt mir gerne eine E-Mail: ich leite die Info dann weiter.
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Bis Sonntag, 15. Januar 2023: Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand DAM

(Petra)
Umbauen, Anbauen, Weiterbauen – der Gebäudebestand bietet zahlreiche Möglichkeiten ihn fortzuschreiben. Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai in Frankfurt wird seit Oktober 2021 umgebaut und saniert. „Bauen mit Bestand“ ist auch eine Kategorie von Nachhaltigkeit – das zeigt die jetzt eröffnete Ausstellung im temporären DAM-Exil im Ostend. Anhand von sechs Themenbereichen werden sehr sehenswerte zeitgenössische internationale Beispiele kluger und kreativer Strategien im Umgang mit bestehender Architektur präsentiert. Expertinnen und Experten geben Einblicke in vielfältige Aspekte, die das Bauen mit dem Bestand sowohl im urbanen als auch im ländlichen Kontext beeinflussen. Eine ausgewählte Bestandsaufnahme Frankfurter Bauwerke eröffnet zudem Perspektiven und Fragestellungen unter Einbezug von Nutzer*innen und Bewohner*innen. Damit wird ein umfangreicher Pool an Nutzungen, Transformationen und Revitalisierungen präsentiert.
Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand, Ausstellung, Kurator*innen: Jonas Malzahn, Mathias Schnell und Katharina Boettger, Ort: DAM im Danzig am Platz, Adresse: Henschelstraße 18, bis 15.01.2023, Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 12 - 18 Uhr, Mi. 12 - 19 Uhr, Sa.+ So. 11 - 18 Uhr, Mo. Geschlossen, Eintritt: 5 (3) Euro, weitere Infos hier
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