14.10.2022
Tipps erwünscht

Endlich ist es so weit: wir fahren in den Urlaub. Und weil es nächste Woche los geht und die anderen Autor:innen der Ausgehtipps auch vereisen wollen, gibt es heute eine picke packe volle Ausgehtippsausgabe für die kommenden 14 Tage.

Toll, wie viel Kulturveranstaltungen in Frankfurt & Offenbach angeboten werden. Auch die Buchmesse ist wieder zurück mit Präsenzveranstaltungen … wäre ich in der Stadt würde ich mir bestimmt einige Veranstaltungen der GegenBuchMasse anschauen. Es ist wirklich unglaublich, wieviel die Leute rund um das Café ExZess jedes Jahr ehrenamtlich auf die Beine stellen - und das seit 27 Jahren!. Und weil ich das so großartig finde, findet ihr weiter unten alle Veranstaltungen.

Auch wenn wir erst am Mittwoch fliegen, schaffen wir es leider nicht zur Buchvorstellung von Wilhelm Opatz. Ihr wisst schon, das ist der Mann, der die tollen Frankfurter Architekturführer raus bringt. Wir können aber nicht hin, denn Uwe und ich lieben die Band Fortuna Ehrenfeld und die spielen am Dienstag in der Brotfabrik und da wollen wir unbedingt hin.

So, jetzt muss ich aber los. Es kommen gleich 20 Azubis der Stadt, mit denen ich eine Faire Stadtrallye durch die Innenstadt mache. Danach ist endlich wieder Chorprobe (wir suchen noch Männer, die Lust aufs Singen haben) und im Anschluss moderiere ich heute Abend die Kinopremiere des Dokumentarfilms MUTTER MUTTER KIND LET’S DO THIS DIFFERENTLY der Frankfurter Regisseurin Annette Ernst im Deutschen Filmmuseum. Ich habe den Film bereits gesehen und möchte ihn Euch sehr ans Herz legen. Die Deutsche Film- und Medienbewertung schrieb und passender kann man es nicht ausdrücken: „Langzeitdokumentation über ein ungewöhnliches Familienuniversum. MUTTER MUTTER KIND ist ein warmherziges Familienporträt. Und dazu ein kluges, reflektiertes und sensibel-eindrückliches Plädoyer für Selbstbestimmung, Diversität, Toleranz und Vielfalt.“

Die Premiere ist schon ausverkauft. Aber morgen gibt es eine Premiere nur für Jugendliche (steht unten), am Montag läuft er in Offenbach (steht auch unten) und ab dem 20.10. dann im Mal Seh‘n

Und zu guter Letzt: Weil wir immer Tipps für Euch haben, seid jetzt mal Ihr dran: Wenn jemand von Euch schon mal in Israel war, würden wir uns über Eure Tipps freuen und zwar für Jerusalem, Ein Gedi, Haifa, Akko und natürlich für Tel Aviv. Wir freuen uns über Eure Kulturempfehlungen, natürlich zählen Clubs, Bars & Restaurants auch in die Kategorie Kultur und da wir in Israel auch wandern wollen, nehmen wir auch Eure Wandertipps auf.

Was auch immer ihr macht, lebt wild.

Daniela

P.S. Für alle, die „hier“ neu sind: Letzten Samstag gab es einen Artikel über mich in der FAZ, der mich sehr gerührt hat (auch wenn ich die Illustration nicht mag). 

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela


Vielen Dank an meine großartigen Co-Autor:innen: Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Petra Manahl und Martin Grün und Erik Düwel für den technischen Support.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

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ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)

2 x 2 Kinotickets für das "New Generation - Independent Indian Filmfestival". Gewinnfrage: Wie heißt die Macherin des Festivals? (Bitte angeben welchen Film ihr sehen wollt)

2 x 2 Gästelistenplätze für die Soulfood am Samstag im English Theatre. Gewinnfrage: Wer stellt am Dienstag seinen neuen Architekturführer vor?

2 x 2 Karten für die hr2-Hörbuchnacht am Samstag, 22. Oktober, im hr-Sendesaal. Gewinnfrage: Welche Lesung findet im Rahmen der GegenBuchMasse am 20.10. im Fanhouse Luisa statt?

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

2 x 2 Gästelistenplätze für Mutter Mutter Kind im Filmklubb am 17. Oktober. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt die Reihe, bei der ua der Schlappeschneider vorkommt?

2 x 2 Gästelistenplätze für Kyles Tolone am 21. Oktober im Nachtleben.Die Gewinnfrage lautet: In welchem Club kann man auf 50 Cousinen treffen?

2 x 2 Gästelistenplätze für Kodaline am 26. Oktober iin der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Brezel Göring war Teil welches wunderbaren Duos?

2 x 2 Gästelistenplätze für Matthias Egersdörfer & Fast zu Fürth am 28. Oktober im Filmklubb. Die Gewinnfrage lautet:Die Gewinnfrage lautet: Wer sind ide Gründer des Fußballmagazins Elf Freunde?

2 x 2 Gästelistenplätze für Terry Hoax am 30. Oktober im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet. Wie alt ist die B3 Biennale des bewegten Bilds?

Open Call Diamand Offenbach

(Andrea)

Am 4. November öffnet das Diamant seine Türen (siehe die Ankündigung). Heute kam eine Mail von Setareh Alipour, die sich schon im UND um die Kommunikation gekümmert hat: Liebe in und um Offenbach lebende und wirkende Menschen, wir vom UND sind auf der Suche nach euch! Im ehemaligen Stadthaus eines Juweliers, in der Frankfurter Straße 8, gründen wir mit »DIAMANT OFFENBACH« ab dem 4. November ein »Museum für Urbane Kultur«. Du schreibst gerne? Mit der »Open Library« wird einen Ort geben, an dem alle Leute, die gerne schreiben, Texte auslegen können. Das kann ein Din A4 Blatt sein, ein paar Seiten mit einer kleinen Geschichte oder das Manuskript für ein Buch. Und natürlich können alle, die gerne lesen, Zeit in unserer Bibliothek verbringen. Meral Albrecht (meral.albrecht@t-online.de) aus dem DIAMANT-Team wird die »Open Library« betreuen. Melde dich bei ihr, um mitzumachen. Du hast Kunstwerke zuhause? In der »Wohnzimmer-Ausstellung« gibt es die Möglichkeit, Kunst vom eigenen Zuhause im Museum auszustellen. Dafür kommen wir in dein Wohnzimmer, befragen und fotografieren dich zu einer ausgewählten Skulptur, Malerei, Zeichnung oder ähnlichen und leihen diese für den Zeitraum über die Feiertage aus um sie im Diamant zu zeigen. Du interessierst dich für Fashion? Mit »VOGUE« entsteht eine Ausstellung und ein Magazin rund um das Thema Modedesign. Wie sieht dein Lieblingsoutfit aus? Teile deine Outfits und Geschichten mit der Welt und lass dich dazu interviewen und fotografieren. Die Outfits und Hintergründe dazu möchten wir im Diamant im Februar zeigen. Hast Du Lust, mitzumachen? antworte gerne auf diese Mail. Bitte schick diesen Aufruf auch weiter an alle, die es interessieren könnte. herzliche Grüße, Setareh Alipour.

Mail an: setareh@und.international

GEROLLTES über Xabi Alsonso

(Uwe)

Neulich schrieb ich hier darüber, dass ich eine hohe Meinung vom Leverkusener Trainer Gerardo Seoane habe und dass es richtig ist, dass die Verantwortlichen der „Werkself“ an dem angenehmen und kompetenten Übungsleiter aus der Schweiz festhalten. Wenige Wochen und einige Niederlagen später muss ich leider eingestehen, dass Seoane das Ruder nicht mehr herumreißen konnte. Seit dem enttäuschenden Ausscheiden aus dem DFB-Pokal gegen einen Drittligisten vor dem Saisonstart schlingerte der rheinische Verein durch Bundesliga (zuletzt Platz 17) und Champions League (CL), nach der Niederlage in der europäischen Elitewettbewerb in Porto in der vergangenen Woche reagierte der Bayer 04-Vorstand und entließ Seoane. Das war nachvollziehbar und geschah durchaus niveauvoll. Bayer 04 kann man nicht vorwerfen vorschnell gehandelt zu haben und Seoane weiß, dass die Ergebnisse einfach gegen ihn sprachen.

Der neue Trainer ist Xabi Alonso, als Spieler spanischer Welt- und Europameister und CL-Gewinner, 2005 mit dem FC Liverpool und 2014 mit Real Madrid. Nach diesem Erfolg (er kam im Endspiel 2014 nicht zum Einsatz) wechselte er zum FC Bayern München in die Bundesliga und machte in zwei Jahren rund 80 Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister. Als Spieler war der Baske eine große Nummer, seine Trainerkarriere baut Xabi Alonso gerade auf. Nachdem er ein Jahr Jugendtrainer bei Real Madrid war, trainierte er drei Jahre lang die Reservemannschaft seines Heimatvereins Real Sociedad. Nun übernimmt er einen Erstligaclub und Champions League-Teilnehmer und ist dort gleich richtig gefordert, er muss seine Mannschaft in der Bundesliga aus dem unteren in das obere Tabellendrittel führen und das Einziehen in die KO-Runde eines europäischen Wettbewerbs schaffen. Die Qualität dazu hat die Mannschaft ohne Frage und bald stößt mit Nationalspieler Florian Wirtz einer der besten Spieler der Bundesliga nach langer Pause zum ohnehin schon guten Kader dazu.

Sein erstes Spiel gewann Xabi Alonso gegen Schalke 04 zuhause mit 4-0 und tritt mit seinem Team am morgigen Samstag bei der Frankfurter Eintracht an. Die haben dem neuen Bochumer Trainer an der vergangenen Wochenende zu einem erfolgreichen Heim-Einstand verholfen. Das Spiel dazwischen, die zweite CL-Partie gegen Porto ging in am Mittwoch "ordentlich in die Hose".

Bleibt die Frage: Ist der ohne jeden Zweifel große spanische Spieler Xabi Alonso vielleicht zu groß für den auf den ersten Blick und im Vergleich zu den beiden Traditionsvereinen im direkten räumlichen Umfeld, 1 FC Köln und Borussia Mönchengladbach, eher blassen rheinischen Verein Bayer 04 Leverkusen? Alonso hat definitiv einen größeren Namen im Weltfußball als alle anderen Handelnden bei seinem neuen Club, so klein wie es scheint ist Leverkusen aber auch nicht. In den letzten Jahrzehnten hat Bayer 04 einigen Talenten aus dem In- und Ausland den Weg zu einer großen Karriere geebnet (Ballack, Lucio, Emerson, Vidal, Havertz, Ze Roberto, Berbatov, Kroos, …) und internationalen Altstars einen guten Karriereausklang ermöglicht (Völler).  Es kann funktionieren, weil Alonso nicht so ein exzentrischer Wichtigtuer ist wie Zlatan Ibrahimović ist, bei Weitem nicht so einfältig wie Lothar Matthäus, emotional ist stabiler als Diego Maradona und mehr Feuer hat als mein ewiges Idol Bernd Schuster. 

“Bye bye wild Monkey(mind)” – YIN & YANG” Yogaretreat

(Daniela)

Die, die mich kennen wissen, dass ich seit Jahren mit dem Gedanken spiele mit Yoga anzufangen... Ich denke es waren bisher 10 Stunden... Die letzten waren im Frühjahr, als ich in der Sächischen Schweiz beim Fasten-Wandern war. Die Yogalehrerin und ich fanden aber nicht zusammen und ich schwänzte die Stunden...sie war mir zu spirituell und es waren einfach zu viele OHMs im Raum. Jetzt habe ich aber eine Frau kennengelernt, von der ich jetzt schon weiß, dass das bei ihr alles anders wird:

Katharina Böhme, die weltbeste und extrem sympathische Physiotherapeutin der Stadt. Sie bietet im November ein ganzes Yogawochenende an und das Tolle:
Man muss dafür nicht in ein Flugzeug steigen um auf einer hippen Finca Yoga zu machen, nein, das ganze findet im Taunus statt, in einem wunderschönen Seminarhaus
: https://sampurna-seminarhaus.de/haus/

Wenn alles klappt, bin ich dabei, denn Katharina hat mir versprochen, dass es keine OHMS's geben wird :-)

“Bye bye wild Monkey(mind)” – YIN & YANG” Yogaretreat mit Katharina Böhme und Eva Herbig

Das Thema des Wochenendes ist es, das Gedankenkarussell, oder auch Monkey Mind, zu beruhigen. Dazu benutzen wir verschiedene Techniken. Mit Eva kannst du dich dynamisch verknoten, mit Katharina entspannende Yin Yoga Haltungen üben und außerdem Chanten und Meditieren wir gemeinsam.

Dazu gibt es leckeres biologisch vegetarisch/veganes Essen und wir lassen zusammen die Seele baumeln.

Etwas Yogaerfahrung solltest du mitbringen um maximale Freude zu haben. Gerne beraten wir dich dazu persönlich.

Mehr Infos hier

Bis Samstag, 22. Oktober: Burt Turrido. An Opera

(Martin)

Nature Theater of Oklahoma (New York)
>> Politik im Freien Theater <<

Aktuell wurde eine andere Produktion des Nature Theater of Oklahoma für den Nestroy – DEN österreichischen Theaterpreis nominiert – großartig, dass es jetzt endlich die lang erwartete ‚Oper‘ Burt Turrido. An Opera endlich in Frankfurt zu sehen gibt!

Ein schiffbrüchiger Mann wird kurz vor dem Ertrinken von einer schönen und geheimnisvollen Frau gerettet, die ihn auf das letzte verbliebene Stück Land der Erde bringt. Ihrer Vegetation beraubt und bevölkert von den Geistern ihrer einstigen Bewohner:innen wird die Insel (früher bekannt als Grönland) von einem despotischen Königspaar regiert. Weitere Zutaten der tragischen Oper sind ein verhängnisvoller Sturm, eine unbefleckte Empfängnis, ein Mord, eine Dreiecksliebesgeschichte, eine Schein-Exekution, eine Geburt, eine Alien-Invasion inklusive Entführung – und die Oper ist nicht zu Ende, bevor nicht schließlich jemand auf ein Narwal-Horn gespießt wird. Das verspricht das Nature Theater of Oklahoma!

Die New Yorker Theatermacher:innen Kelly Copper und Pavol Liška sprengen lustvoll das Opern-Genre und erzählen mit Gesang und Tanz eine postapokalyptische Liebesgeschichte im Post-Anthropozän. Das Nature Theater of Oklahoma ist eine preisgekrönte New Yorker Kunst- und Performance-Gruppe. „Burt Turrido. An Opera“ probte mitten im Corona-Lockdown unter strengen Sicherheitsvorkehrungen im Bockenheimer Depot und ist als Festival-Special nun endlich erstmals in Deutschland zu sehen.

Hier gibt’s einen Appetitmacher: https://vimeo.com/511614019

Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2022-10/burt-turrido/966/

Freitag, 14. und Samstag, 15. Oktober um jeweils 19.00h; Sonntag, 16. Oktober um 18.00h, Mittwoch, 19., Freitag, 21. und Samstag, 22. Oktober um jeweils 19.00h: Burt Turrido. An Opera

Nature Theater of Oklahoma (New York)
>> Politik im Freien Theater << im Bockenheimer Depot.

Foto: © Jessica Schäfer

Freitag, 14. Oktober – Sonntag, 13. November: Finsternis von Davide Enia

(Martin)

Freies Schauspiel Ensemble

Die FAZ schreibt anlässlich der Premiere: „Davide Enias Text ist radikal parteiisch, er erhebt nicht den Anspruch, eine differenzierte Sicht auf das Migrationsproblem zu bieten. Er ist ganz bei den Menschen und ihrem Leid, und Moritz Buchs eindringliche Darstellung holt das Grauen unmittelbar in die Köpfe des Publikums. „Was kann Theater?“ nannte das Freie Schauspiel Ensemble die Werkschau mit neuen und alten Stücken, in deren Rahmen „Finsternis“ Premiere hatte. Die schonungslose Darstellung des unvorstellbaren Leids ist gewiss kein Alleinstellungsmerkmal des Theaters, doch der Text entfaltet gesprochen eine ganz andere Dringlichkeit, bietet keine Möglichkeit, den Bildern, die unweigerlich im Kopf entstehen, zu entkommen.“

Der Text von „FINSTERNIS“ ist der Monolog eines Menschen, den das Erlebte – der Überlebenskampf der Ertrinkenden vor Lampedusa und das unaufhaltsame Sterben eines geliebten Onkels in einer fernen Klinik- sprachlos macht und der reden muss, um sich von seinem Entsetzen und seiner Sprachlosigkeit zu befreien. Er redet vom todesmutigen Tauchen der Retter in die tosende Finsternis des Meeres, von den aufgedunsenen Leibern der Ertrunkenen. Er redet vom unbändigen Lebenswillen seines todkranken Onkels, der mit Heiterkeit und Humor versucht, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Er redet vom Taumeln und Zusammenbrechen der Geretteten, von den Spuren brutaler Gewalt an den Körpern geflüchteter junger Frauen. Er redet von seinem Vater, der Jahre lang fast stumm war und der – angesichts der verstörenden Ereignisse auf Lampedusa und des Sterbens seines Bruders – mit seinem Sohn und seinem Bruder zu sprechen anfängt.

Dieses Wieder-Zueinanderfinden in der Familie macht die Verlorenheit der Geflüchteten noch unerträglicher: Sie haben ihre Heimat verlassen, ihre Freunde und Verwandten – , sind aufgebrochen ins Ungewisse und haben auf dem Weg schlimmste Grausamkeiten und Demütigungen erfahren. Sie haben überlebt. Aber wird es für sie in Europa, das sich abschottet gegen sie, je eine Zukunft geben?

Hier geht’s zu den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/finsternis

Freitag, 14. Oktober, Samstag, 15. Oktober, Freitag, 21.Oktober, Samstag, 22. Oktober, Samstag, 12. November und Sonntag, 13. November um jeweils 20.00h: Finsternis von Davide Enia

Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23.

Foto: © Homepage Freies Schauspiel Ensemble

Freitag, 14. Oktober – Donnerstag, 24. November: Solastalgia von Thomas Köck

(Martin)

Uraufführung - Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt

Dieser Abend ist eine Sensation – eigentlich Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist.

Hier einfach mal einige Kritiken:

»Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.« Strandgut, Oktober 2022

»Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.« Frankfurter Rundschau, 26. September 2022

»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.« FAZ, 26. September 2022

Hingehen!!!

Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1054/

Freitag, 14. und Freitag, 21.Oktober, Freitag, 4., Samstag, 5., Freitag, 11. und Donnerstag, 24. November um jeweils 20.00h: Solastalgia von Thomas Köck

Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt

Foto: © Robert Schittko

Freitag, 14. Oktober: AYỌ

(Uwe)

Lauter Dreierreihen fallen in Leben und Wirken Ayo.s auf. Zuerst: Nigeria (Vater), Rumänien (Mutter), Frechen bei Köln (Geburtsstadt 1980). Sie lernte nacheinander Geige, Klavier und schließlich die Gitarre, mit der man sie meistens auf der Bühne sieht. Die gesellschaftspolitisch aufmerksame Singer/Songwriterin spricht Deutsch, Englisch und Französisch und ist Mutter dreier Kinder. Ihr musikalischer Rahmen wird ebenfalls oft als Triple umrissen: Soul, Reggae und Afro Beat. Fans wiederum fühlen sich an Tracey Chapman, Norah Jones und - wenn Ayo. auf Französisch singt - an Zaz erinnert. Und um es auf die Spitze zu treiben: Ayo. hat bislang zwei mal drei Alben veröffentlicht. Zuletzt eine Deluxe-Version von „Royal“ im Dezember 2021.

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
VVK 30€ zzgl. Gebühren

Bild: Sophie Koella, Text: Zoom

Freitag, 14. Oktober: Of/ Moonage Daydream

(Andrea)

Kaum ein Künstler war wandlungsfähiger und mitreißender als Bowie, ich habe ihn mehrmals live gesehen (einmal sogar auf dem Bieberer Berg, herrje, das waren noch Zeiten, als dort Konzerte stattfanden!) und tauche gerne nochmal in seine Zeit ein: Moonage Daydream ist ein Dokumentarfilm, aber keine trockene Biographie, sondern eine expressive Kollage aus Bildern und Musik, Gedanken und Inspirationen, in der fast nur David Bowie selbst zu Wort kommt. Das Ergebnis ist eine Hagiographie, aber was für eine! Ziggy Stardust, Thin White Duke, Major Tom. Das sind nur einige der Personas, die David Robert Jones, besser bekannt als David Bowie, im Laufe seiner Karriere verkörperte. 2016 starb der Künstler mit nur 69 Jahren und hinterließ ein enormes Archiv, die Rede ist von bis zu fünf Millionen (!) Dokumenten aller Art. Der Dokumentarfilmer Brett Morgen hat sich nun durch diese schiere Datenmasse gekämpft und aus einem Teil des Materials den sensationell guten „Moonage Daydream“ geformt. Fünf Jahre hat Brett Morgen im Schneideraum verbracht, um am Ende einen Film vorzulegen, der sämtliche Fallstricke eines biographischen Dokumentarfilms umschifft, dem es trotz seiner Länge von 140 Minuten gelingt, nie durchzuhängen, der im Gegenteil zum Ende sogar noch einmal an Wucht zulegt. Das ist auch einer gewagten Entscheidung zu verdanken: Der lose rote Faden von „Moonage Daydream“ sind nicht die banalen biographischen Daten, sondern die emotionale Entwicklung Bowies, sein Wachsen als Künstler und vor allem als Mensch, seine Wandlung von einem tatsächlich schüchternen Mann, der sich auf der Bühne auslebte, zu einem in sich ruhenden Menschen, der mit Mitte 40 durch seine Ehe mit dem Model Iman endgültig zu sich selbst fand. Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

Freitag, 14. Oktober und Samstag, 15. Oktober: Frankfurter Sport und Kunst Kasino zum Mitmachen

(Petra)

Die Zukunft unserer Innenstädte ist seit dem miesen Corona-Tsunami, der insbesondere den Handel inmitten seines Strukturwandels, die Gastronomie und andere mehr getroffen hat, eines der zentralen Themen für unsere Stadt. Wie die Aufenthaltsqualität an der Hauptwache auch in Zukunft verbessert werden könnte, ist dabei Teil der laufenden Debatte. Hierzu gab es in den letzten Monaten bereits viele Aktionen sowie Ideen: das DAM Frankfurt bespielt aktuell noch bis Ende Oktober mit seinem „Wohnzimmer Hauptwache“ den Ort, dem ich eher in ästhetischer Hassliebe verbunden bin. Dieses Wochenende könnte mich etwas versöhnlicher stimmen, denn: Das Frankfurter Sport und Kunst Kasino setzt auf einen von KünstlerInnen gestalteten Sportsparcours. Für Euch ist das die Gelegenheit, Teil eines partizipativen Gesamtkunstwerks zu werden. Mitten in der Stadt, für große und kleine Passanten und in Multicolor! Lasst euch am Freitag und Samstag bei Cross Croquet, Cornhole, Immobilien Boule, BetonBeachBall, Ping Pong und weiteren Überraschungen in kunstsportive Laune versetzten. 

Frankfurter Sport und Kunst Kasino, Initiatorin: Annette Gloser, von und mit Ed Baga, Melina Hepp, Harald Köhneke, Print now - Riot later, Rush, saasfee*, Holger Schmidthuber, Philip Zaiser und vielen weiteren Gästen, Ort: Hauptwache Frankfurt, Uhrzeit: jeweils ab 13 Uhr (auch etwas abhängig vom Wetter), Eintritt: frei

 

Freitag, 14. Oktober: FFM/ Seven

(Andrea)

Sohn eines Tenors und einer Pianistin, der schon als 15-jähriger Sänger in der Band Natural Acapella auftrat und unter anderem als Support von Destiny’s Child im Zürcher Hallenstadion auftrat? Ganz klar, die Rede ist von Seven und wahrscheinlich der einzige Künstler, der beweist, dass Schweizer durchaus einen Sinn für Rbnb und Soul haben. "Einer der besten Live Acts Europas lädt zu einer energiegeladenen Show für Kopfnicker und Tanzmäuse und dass das zu einem ausgelassenen Gute-Laune-Abend führen wird, da sind wir uns sicher!"

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Freitag 14. Oktober: Szenische Lesung: "Meine 50 spanischen Cousinen"

(Daniela)

Spanien ist ja dieses Jahr Gastland der Buchmesse. Wäre ich heute nicht bei der Filmpremiere, wäre ich im Club Voltaire, denn da gibt es eine szenische Lesung mit Musik aus dem gleichnamigen Erzählband der spanischen Autorin Yolanda Prieto Pardo übersetzt ins Deutsche von Anja Rüdiger.

Meine 50 spanischen Cousinen

Wenn diese spanische Cousinen-Bande zusammentrifft, treffen Neuigkeiten und Geschichten aufeinander, die zum Lachen oder Weinen anregen. Eine Familie, die mittlerweile in allen Kontinenten beheimatet ist und die der Wind immer wieder zusammenführt. Yolanda Prieto Pardo portraitiert mit poetischer Sprache starke, außergewöhnliche Frauencharaktere. Frauen die es lieben, die weite große Welt zu entdecken, während in Wirklichkeit die Welt sie entdeckt. Eine der spanischen Cousinen ist sie auch selbst. Eine von vielen.

Es liest Manuela Koschwitz, an der Querflöte: Juan de Ildefonso

Beginn 19:30, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Freitag 14. - Sonntag 16. Oktober: 2. Frankfurt Burlesque Festival

(Daniela)

Willkommen zum 2. Frankfurt Burlesque Festival im legendären Club der myticket Jahrhunderthalle Frankfurt.

Nachdem das erste Frankfurt Burlesque Festival im letzten Jahr 2021 Berge von Glitzer, Federn und den Flair der wilden 20er Jahre nach Mainhatten gebracht hat war es unvermeidbar mit einer noch größeren Produktion zurückzukehren in die Metropole in der Ol’ Blue Eyes Ikone Himself – Mr. Frank Sinatra – seinen Drink mit den
Showgirls an der Bar des Clubs genossen hat.

Mit dem zweiten Frankfurt Burlesque Festival präsentieren wir neben einem internationalen und grandios diversen Lineup erstmalig die große Ikone der Burlesquewelt: Miss Dirty Martini. Gerade noch mit Dita von Teese auf Europatour gewesen zelebriert die New Yorkerin am 15.10.2022 (optional auch am 16.10.22) Body Positivity und die Definition von Burlesque. Ausserdem sind Workshops und natürlich Meet & Greet geplant.

Als zweiten Headliner präsentieren wir voller Vorfreude die europäische Boylesque (Male Burlesque) und LGBTIQ+ Legende Dave the Bear direkt aus London an beiden Abenden mit Performances und Gesang.

KÜNSTLER / PERFORMERS (unter Vorbehalt)
Glissy Ribbon (IT), Setty Mois (DE), Lola Itsy (IT), Majestic Luxor (DE), Cloud Bedevil (FIN), Vixen Trio (UK), Ginger Misdemeanour (AUS), Silly Thanh (CH), Chanelle de Mai (FR), Minouche von Marabou (CH), Nigel Francis (UK), Elena La Gatta (DE), Anita Gein (FR), Petula Goldfever (FR), Marta Karta (IT), Marie Tournelle (FR), Ginevra Joyce (IT), Michelle Marvellous (SK), Chocolate Showboy (USA), Fräulein Frauke (SWE), Ruby Schatzi (FR), Michelle Pearl (SK)

Moderation: Sheila Wolf (DE)
Special Guest: Dirty Martini (USA), Dave the Bear (UK)

Freitag 14.- Sonntag 16. Oktober: New Generations – Independent Indian Filmfestival

(Daniela)

Wahnsinn: schon zum 14. Mal organisiert und kuratiert Petra Klaus das New Generations – Independent Indian Filmfestival!

Vom 14. bis 16. Oktober 2022 präsentiert das Filmfestival eine Auswahl von engagierten neuen Independent Filmen mit Fokus Südasien, in diesem Jahr an einer neuen Spielstätte, der Harmonie, die zu den renommierten Arthouse Kinos Frankfurt gehört..

Europapremiere von „Nishiddho“ – Doku „The Beatles and India“
„Hostile“ Deutschlandpremiere
Der international preisgekrönte Film „Nishiddho“ ist ein bewegendes Sozialdrama erzählt aus der Perspektive von Arbeitsmigranten in Indien. Zur Europapremiere kommt Regisseurin Tara Ramanujan nach Frankfurt. In einem breiten Spektrum Das Short Film Wallah Programm präsentiert Deutschlandpremieren von weltweit entstandenen Kurzfilmen, darunter eine Koproduktion mit den FunDeMental-Studios Frankfurt. Welche erschreckenden Auswirkungen die Politik der „feindlichen Umgebung“ in Großbritannien hat, zeigt der eindrückliche, mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Hostile“, den Regisseurin Sonita Gale persönlich vorstellt. In der surrealen Öko-Mockumentary Aavasavyuham finden Phantasie und Realismus zu einer perfekten Balance. „The Beatles and India“ erforscht, wie Indien die größte Rockband aller Zeiten geprägt hat, Reigsseur Ajoy Bose ist anwesend. „Skater Girl“ ist eine bewegende Coming of Age-Geschichte, in der die junge Prerna ihre Skateboard-Leidenschaft gegen festgefahrene gesellschaftliche Strukturen verteidigen muss.
Wie stark sich neue unabhängige indische Kino zu einem unverwechselbaren Genre mit einer eigenen Identität entwickelt hat, ist Thema des Talks mit Dr. Ashvin Devasundaram im Rahmenprogramm des Festivals.

Freitag, 14. Oktober, 20:30 Uhr
Nishiddho – Forbidden

Europapremiere in Anwesenheit von Regisseurin Tara Ramanujan
Tapan, ein Arbeitsmigrant aus Bengalen, stürzt auf einer Baustelle in Ernakulam/Kerala in den Tod. Sein Neffe Rudra, der in seiner Heimatstadt Kalkutta ein anerkannter Idol-Künstler war, kümmert sich um die Beerdigung und trifft dabei auf Chaavi, eine taffe tamilische Hebamme, die nebenbei als Bestattungsunternehmerin arbeitet. Chaavi und Rudra laufen sich danach immer wieder über den Weg und knüpfen behutsam eine zerbrechliche Beziehung. Rudra will, dass die spröde Chaavi mit ihm nach Kalkutta geht, doch dann wird sie wegen versuchter Kindstötung angeklagt. Trotz ihrer Gegensätze möchten die beiden sich ein gemeinsames Leben aufbauen, aber etwas Dunkles aus ihrer Vergangenheit scheint sie daran zu hindern.
• Regie und Buch: Tara Ramanujan • Indien 2021 • 124 Min • Malayalam, Bengali, Tamil, Hindi mit engl. Untertiteln • Mit: Kani Kusruti, Tanmay Dhanania

Samstag, 15. Oktober, 14:30
New Independent Indian Cinema – ein Filmgenre mit starker Identität
Talk mit Dr. Ashvin Devasundaram
Das neue indische Independent-Kino hat sich zu einem unverwechselbaren Genre mit einer starken eigenen Identität entwickelt. Ausgehend von seinem neuen Buch – „Indian Indies: A Guide to New Independent Indian Cinema“ (2022) zeichnet Ashvin Devasundaram wichtige Meilensteine der Entwicklung dieses dynamischen unabhängigen Filmsektors nach. Der Focus liegt auf grenzüberschreitenden, unbeirrt hinterfragenden und radikal wachrüttelnden Filmen, die sich mit LGBTQ+-Themen, der Stärkung der Rolle der Frau, Kastendiskriminierung, populistischer Politik und religiöser Gewalt auseinandersetzen.
Ort : Deutsches Filmmuseum (tbc)

Samstag, 15. Oktober, 16:00Uhr
The Arbit Documentation of An Amphibian Hunt: Aavasavyuham

Die Regierung hat einem indischen Ölkonzern die Genehmigung erteilt, mitten in dem empfindliche Ökosystem von "Puthuyvype", einer kleinen Insel in Kochi, ein LPG-Lager zu bauen. Die drohende Gefahr durch den Ölkonzern und die negativen Auswirkungen auf die Fischer führen dazu, dass Joy mit den Fischen kommunizieren und sie in die Netze lockt. Er ist eins mit der Natur, anders als die Menschen um ihn herum. Die Einheimischen erinnern sich an ihn mit einer Mischung aus Mythos, Göttlichkeit und beunruhigenden ökologischen Störungen. So wie der Biologe von der Jagd nach einer seltenen Froschart spricht, beginnen die Menschen, nach Joy wie nach einer seltenen Art zu jagen. Fantasie und Realismus halten sich in dieser surrealen Mockumentary perfekt die Waage.
• Regie und Buch: Krishand RK • Indien 2022 • 112 Min • Malayalam mit engl. Untertiteln • Mit: Rahul Rajagopal, Sreenath Babu, Sreejith Babu, Zhinz Shan

Samstag, 15. Oktober, 18:00 Uhr
Short Film Wallah mit Preisverleihung

Das Shortfilm Wallah Programm 2022 präsentiert sechs Deutschlandpremieren, die sich durch Ihre dramatische Vielfalt und unerwartete Wendungen auszeichnen, darunter die deutsch-indische Produktion „My Mother’s Girlfriend“, an der die renommierten FunDeMental Studios in Frankfurt beteiligt sind. Stilistische reicht die Palette der Filme vom Kammerstück bis hin zu Science-Fiction und magischem Realismus.

Samstag, 15. Oktober, 20:00 Uhr
The Beatles And India
In Anwesenheit von Regisseur Ajoy Bose

Dieser faszinierende Dokumentarfilm erforscht, wie Indien die größte Rockband aller Zeiten geprägt hat. Mit seltenem Archivmaterial, Fotos und Augenzeugenberichten ist der Film eine charmante Chronik der Reise der Fab Four von ihrem turbulenten Prominentenleben im Westen in den abgelegenen Ashram im Himalaya auf der Suche nach Spiritualität und Ruhe, was sie zu einem beispiellosen Ausbruch an kreativem Songwriting inspirierte. So entstanden fast alle Songs für das Weiße Album in Rishikesh. Der Film zeigt auch, wie umgekehrt indische Künstler*innen die Beatles sehen.
• Regie und Buch: Ajoy Bose, Pete Compton • UK 2021 • 92 Min • Englisch mit engl. Untertiteln • Mit: The Beatles, Biddu, Kabir Bedi, Monica Dogra u.a.

Sonntag, 16. Oktober, 14:00 Uhr
Skater Girl

Prerna lebt in einem abgelegenen Dorf in Rajasthan, ihr Leben ist von Traditionen und Pflichten gegenüber ihren Eltern geprägt. Doch als Jessica, eine Werbefachfrau aus London, auftaucht, um mehr über die Kindheit ihres verstorbenen Vaters zu erfahren, erleben Prerna und die anderen Kinder des Ortes ein aufregendes neues Abenteuer, denn ihr langjähriger Freund Erick kommt auf einem Skateboard angefahren. Die Kinder sind ganz vernarrt in diesen Sport, fahren durch das Dorf und bringen alles und jeden durcheinander. Jessica ist fest entschlossen, die Leidenschaft der Kinder zu unterstützen und ihnen einen eigenen Skatepark zu bauen. Prerna muss gegen alle Widerstände ankämpfen, um ihren Träumen zu folgen und an der nationalen Skateboardmeisterschaft teilzunehmen.
• Regie und Buch: Manjari Makijany • Indien, USA 2019 • 109 Min • Hindi mit engl. Untertiteln • Mit: Rachel Saanchita Gupta, Amy Maghera, Shafin Patel, Jonathan Readwin, Waheeda Rehman http://www.skatergirlfilm.com/

Sonntag, 16. Oktober 16:00 Uhr
Hostile
Deutschlandpremiere in Anwesenheit von Regisseurin Sonita Gale

Hostile konzentriert sich auf die komplizierte Beziehung Großbritanniens zu seinen Migrantencommunities und zeigt, welche Folgen die Politik der "feindlichen Umgebung" hat. Mit diesem Begriff charakterisierte die britische Regierung 2012 die Atmosphäre, die sie für Migranten schaffen wollte, damit diese von sich aus das Land verlassen. „Hostile“ erzählt die erschütternden Geschichten von vier Menschen mit schwarzem und asiatischem Hintergrund und untersucht, wie sich das Leben von internationalen Studenten, Mitgliedern der Windrush-Generation und so genannten "hochqualifizierten Migranten" verändert hat. Ansichten von Wissenschaftlern, Politikern und NHS-Mitarbeitern ergänzen das Bild. Nitin Sawhney, selbst im Film zu sehen, ist Co-Produzent und hat die Musik geschrieben.
• Regie und Buch: Sonita Gale • Großbritannien 2022 • 97 Min • Englische Originalfassung • Mit: Nitin Sawhney, Maya Goodfellow u.a.

Karten für das Festival gibt es online über https://newgenerations.de ab sofort gekauft werden.

OF/ Pascal meldet sich zurück

(Andrea)

Buone notizie da Offenbach. @Pascal Röhm: Ich hatte Dich und MyPiecyclce vermisst, kein schneller Kaffee und das Rad fixen lassen und überhaupt war die Karlstraße mit einem Mal leerer. Jetzt flatterte ein Lebenszeiten durch Social Media, ab sofort nicht mehr zu übersehen. "Werkstatt / Clubhaus und bald auch wieder Cafe. Kommt zu uns in die Karlstraße und erlebt die Straße neu. Gemeinsam mit @livinglinesstudio und @sunnosun_cc dem @radentscheid_of und vielen Köstlichkeiten aus Italien und Fernost." Ich bin gespannt!

Karlstraße 8, Offenbach

Samstag 15. Oktober: JUGENDPREMIERE: MUTTER MUTTER KIND

(Daniela)

Am Abend zuvor ist die Deutschlandpremiere von "MUTTER MUTTER KIND - Let’s do this differently" heute können Kids & Jgdl zur Jugendpremiere kommen. Für alle bis 24 Jahren ist der Eintritt frei!

"Liebe Kinder und Jugendliche, wir laden euch herzlich ein zur Jugendpremiere von 

MUTTER MUTTER KIND - Let’s do this differently
Ein Dokumentarfilm von Annette Ernst

Nach dem Film gibt es ein Filmgespräch mit den jungen Protagonist*innen aus dem Film und der Kamerafrau Nina Werth, die die Kinder über 12 Jahre begleitet hat. Moderiert wird das Gespräch von Lilli Weiser, einer jungen Moderatorin und Filmliebhaberin. 

Alle Kinder & Jugendlichen können kostenlos an der Premiere teilnehmen!
Schreibt einfach eine E-Mail an jugendpremiere@jip-film.de.
Oder ruft an im Kino ab 15 Uhr: 069 5970845 und reserviert eurer Ticket.
Anmeldeschluss ist der 13.10.22.

Die Jugendpremiere ist eine Kooperation der Heinrich Böll Stiftung Hessen und jip film und verleih. Weitere Unterstützer*innen: Frankfurter Jugendring, LUCAS - Internationales Festival für junge Filmfans, Schulkinowochen Hessen, Kuss41/Aidshilfe Frankfurt, Queerkollektiv Schillerschule

Wir freuen uns euch im Kino begrüßen zu dürfen!

Samstag, 15. Oktober 2022
Filmbeginn: 15:00 Uhr
Ort: Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstraße 6, 60318 Frankfurt

Samstag, 15. Oktober: Brezel Göring

(Martin)

Konzert - Mousonturm

Ursprünglich sollte das Konzert am 02.07.2022 stattfinden, das war nicht möglich – dafür kommt Brezel Göring nun im Oktober!

Was sagte Brezel selbst dazu? „Boing! Konzert fällt aus! Technische Schwierigkeiten, Sturmwarnung, Terminüberschneidung, Verschlechterung von Brezels geistiger Umnachtung, Ausbruch der Maul- und Klauenseuche oder am Ende schon wieder dieses blöde Coroni? Ich weiß das nicht warum, aber: die Tour wird verschoben, auf Oktober und Dezember! Ach so, bevor ich vergesse: die gekauften Karten gelten weiter und auch die Tickets im Tourbus für meine Mitmusikerinnen und die tolle Band „Pro aktiv“ behalten Gültigkeit. Wenn die überhaupt noch mitkommen wollen, ha ha…. Also, es tut mir aufrichtig leid: dafür dass wir in 29 Jahren Stereo Total nicht ein einziges Konzert verpasst haben, startet das hier ja ganz schön holprig! Es grüßt euch euer Drückeberger und Schulschwänzer Brezel Göring. Sechs, setzen!“

Aufrichtig, lustig, manchmal ironisch und vielleicht auch ein bisschen zynisch: „Psychoanalyse (Volume 2)“, das erste Soloalbum von Brezel Göring nach Stereo Total liegt auf dem Plattenspieler wie auf dem Analyse-Sofa – in seiner Konsequenz ein folgerichtiges Album nach der letzten gemeinsamen Produktion mit seiner Arbeits- und Lebenspartnerin, der viel zu früh verstorbenen Françoise Cactus. Nach ihrem Tod im letzten Jahr hat Brezel Göring in Berlin seine Dinge in Ordnung gebracht und sein kleines Auto mit Lieblingsinstrumenten beladen, um auf einen 1708,2 Kilometer langen Roadtrip aufzubrechen, der ihn nach Parentis in Südfrankreich führte. Dort hat er, den Françoise Cactus einst liebevoll als „worst artist you can dream of“ bezeichnet hat, ein wenig Ruhe gefunden und Mut und Wehmut in die Musik gebettet. Ein paar Monate später war das Album fertig. Eine Aneinanderreihung von süchtigmachenden Melodien und den charmanten Stimmen von Lilith Stangenberg, Julia Wilton, Pixie Dust und  – zum letzten Mal – Françoise Cactus. Zehn intime Lieder, die von den Höhen und Tiefen des Alltags berichten, berührend und so spröde wie das Leben selbst. Songs über soziale Devianz, Drogen, sexuelle Psychopathologie und „sanften Wahn“. Voller Wortspiele versammelt Brezel Göring eine Galerie mit Bildern komischer Figuren – und im„Spiegelkabinett“ einem Hauch Selbstironie.

Hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/FMURyIgaWG4
Und hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/399630
Samstag, 15. Oktober um 20.00h im Studio 1 des Mousonturm

Foto: © Tina Linster

Samstag, 15. Oktober: Of/ Familienfest in der WKW

(Andrea)

Anlässlich der Ausstellung „In der Mitte des Wetters. Über Klima, Kunst und Mensch“ veranstaltet die Wetter- und Klima-Werkstatt heute ein Familienfest. Das ganze Fest über stehen aus Recyclingmaterial gebaute Musikinstrumente zum Ausprobieren bereit, die der Klangkünstler Etienne Favre hergestellt hat. Von 12 bis 15 Uhr bietet Jale Somer einen Keramik-Workshop unter dem Titel „Freies Formen mit Ton“ an. Ab 13 Uhr ist das Jugendkunstschul-Mobil „JuKuMo“ vor Ort und leitet kreative Aktionen mit verschiedenen Materialien an. Wie macht man Essen länger haltbar? Das erfahren alle Interessierten in den Workshops zum Thema „Einführung in die Fermentation“ von 13:30 bis 15 Uhr und von 15 bis 16 Uhr. Beim Mitmachtheater „Nunu, die kleine Wolke“ von und mit Pirkko Cremer gehen die Kinder von 14 bis 14:30 Uhr der Frage nach, woher eigentlich der Wind kommt. Passend dazu findet im Anschluss von 14:30 bis 16 Uhr der Workshop „Spiel mit dem Wind – wir bauen Windobjekte aus Verpackungen“ statt. Zum Abschluss des Festes wird von 16 bis 17 Uhr die Tanzfläche für die Kinderdisko von und mit Locomotion e. V. eröffnet, bei der alle kleinen und großen Gäste in Bewegung kommen.

Wetter- und Klimawerkstatt, Frankfurter Stra0e 38, Offenbach

Samstag 15. Oktober: Soulfood

(Daniela)

Ich schreibe es ja schon seit Jahren: wer Lust hat den ganzen Abend zu tanzen und auf Funk, Soul, Modern Soul, Northern/Southern Soul, Neo Soul, Soulful House, Boogie, Discofunk, Oldschool Rap steht, dem empfehle ich immer wieder gerne die SOULFOOD Abende im English Theatre.

Diesmal dabei: djs: Kosmik Kat (aka Pedo Knopp) und DJ Sportwagen (Soulfood)

live: Gernot Dechert (Sax)

Samstag 15. Oktober 2022, Einlass ab 22 Uhr
The English Theatre, Gallusanlage 7 (barrierefreie), 60329 Frankfurt
Eintritt: 10€

Samstag, 15. Oktober: FFM/ Drei Meter Feldweg

(Andrea)

"Jack Pott - Das ist nicht etwa der Name eines zwielichtigen Online-Casinos oder einer schmierigen Top-40-Coverband für Omas Siebzigsten. Nein, hierbei handelt es sich um vier Party-Granaten aus dem beschaulichen Kurort Bad Schwartau, die zusammen als Punkband nun schon mehr als 3 Jahren ihr Unwesen in der Punkrock-Szene treiben. Mit Schlagzeug, Gitarre, Bass, Synthesizern und deutschsprachigen Texten servieren Alex, Leo, Jakob und Justin ihrem Publikum regelmäßig tanzbaren Punkrock mit Einflüssen der Neuen Deutschen Welle. Textlich frühstücken sie dabei von Blödsinn bis hin zu ernsteren Themen alles ab, ohne dabei ein paar Seitenhiebe auszulassen. Ganz klar gegen Rassismus und Ausgrenzung und für Solidarität und Toleranz. Der Witz steht dabei an oberster Stelle." Das klingt wie ich meine, doch schon mal sehr sympathisch. Und wir reden hier jetzt "nur" über den Support, Hauptact des Abends sind nämlich "Drei Meter Feldweg" und die habe ich tatsächlich schon mal gesehen - und werde es wieder tun. Einlass 18 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Samstag, 15. Oktober: 11 FREUNDE - Kirschneck & Köster lesen vor und zeigen Filme

(Uwe)

Der Gründer des Fußballmagazins 11 Freunde, Philipp Köster, stammt aus Bielefeld und ist leidenschaftlicher Anhänger der Arminia. Mit seinem Partner, dem Fotografen Reinaldo Coddou H., gab er erst das Arminia Bielefeld Fanzine „Um halb vier war die Welt noch in Ordnung“ heraus und gründete 2000 das "Magazin für Fußball-Kultur", 11 Freunde. Köster ist bis heute Chefredakteur des monatlich erscheinenden Magazins, das das einzige ist, das ich jemals abonniert habe. Mit dem Chef vom Dienst, Jens Kirschneck, liest Köster die besten Texte aus dem Magazin, erzählen aberwitzige Anekdoten aus der großen Fußballwelt und zeigen Filme von dreisten Schwalben und heillos versemmelten Interviews am Spielfeldrand.

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
19:00H
VVK 18€ zzgl. Gebühren

Foto: Homepage Zoom

Samstag 15. Oktober: Donald & Maria

Geschichten aus zwei Leben. Präsentation des Beitrags von Maria und Donald Vaughn

Maria Vaughn wuchs während des zweiten Weltkriegs auf, zum Teil in Frankfurt, Donald Vaughn in Detroit. 1949 ging sie als Au Pair nach Großbritannien, um sich von den Erwartungen der Mutter freizumachen. Er trat in die US Army ein, um studieren zu können – und wurde nach Frankfurt geschickt. Im Leben des Ehepaars spielt Musik eine wichtige Rolle: Donald Vaughn strebte eine Karriere als Sänger an. Marias zweites Zuhause war der Jazzkeller. 1959 lernten sie sich im Jazzhaus kennen. In ihren Autobiografien berichten die Eheleute von ihrer Kindheit, ihren Bildungs(um-)wegen und von ihrem Ehe- und Familienleben, in dem sie immer wieder von Rassismus konfrontiert waren. Mark Tumba (Schauspiel Frankfurt) liest Auszüge aus den Biografien. Maria und Donald Vaughn erzählen aus ihrem Leben.

Kosten: Museumseintritt (8 €/ermäßigt 4 €)
Ort: Bibliothek der Generationen, Ebene 3

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung beim Besucherservice erforderlich:
Information und Anmeldung
Mo – Fr 10.00 – 16.00 Uhr
Tel. +49 69 212-35154
E-Mail: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de

Samstag, 15. Oktober: DISILLUSION

(Uwe)

Disillusion ist eine Melodic Death Metal Band aus Leipzig. Laut Wikipedia ist Death Metal „ein Subgenre des Metal und gehört neben Black Metal und Thrash Metal zum Spektrum des Extreme Metal. Kennzeichnend sind aggressiv gespielte Riffs ….“ Das allein einmal zu erleben ist sicher eine Reise nach Rüsselsheim wert.

Metal Bands schreiben einfach die besten Presseinfos. Hier der Beweis: „Disillusion liefert schon seit Jahren das, wonach die deutsche Metal-Szene lechzt: Hier treffen brachiale Gitarrenwände auf melodischen Gesang, wirbelnde Drums auf sphärische Sounds. Wenn die Herren aus Leipzig zum Reigen laden, dann müsst ihr einfach mit von der Partie sein. Die Konzerte von Disillusion gleichen einem musikalischen Inferno. Lasst euch von dieser musikalischen Urgewalt mitreißen. Ihr werdet es garantiert nicht bereuen. Sichert euch also schnell eure Tickets.

Das Rind. Rüsselsheim, Mainstr. 11
VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr

Foto: Frank Diedrich Booking

Samstag, 15. Oktober: Ach Du Scheiße (Premiere)

(Uwe)

Vorführung vor der Deutschlandpremiere am 20. Oktober. Anwesenheit von Regisseur Lukas Rinker

Architekt FRANK (Thomas Niehaus) erwacht aus der Ohnmacht – blutig eingequetscht in einem Baustellen-Klo. Um seine Haut vor der drohenden Abriss-Sprengung zu retten, muss sich Frank in 90 Minuten aus dem blauen Dixi Plastik-Grab befreien und ein mörderisches Verbrechen aufklären. Regisseur Lukas Rinker gelingt mit dem Genre-Festival prämierten Film ein schwarzhumoriger Escape-Room Horror, wie man ihn aus Deutschland nicht erwartet hätte. Die wahnwitzige Story, eine fesselnde Hauptdarsteller Performance von Thomas Niehaus und der stylische Look des Films garantieren 90 extrem unterhaltsame Minuten, ausschließlich in der Enge eines Dixi-Klos erzählt, „kultig wie das Dixi selbst“.

Deutschland 2022, 90 Minuten
21:00 Uhr in Orfeos Erben

Samstag, 15. - Sonntag, 23. Oktober: B3 Biennale des bewegten Bildes

(Petra)

Happy Birthday: Es ist die zehnte B3 Biennale dieses Jahr – Wahnsinn! Ich erinnere mich an visuelle Neuwelten für mich, wie die 360 Grad-Filme (in die ich schockverliebt war), an legendäre Künstlerinnen und Künstler – wie Brian Eno, Laurie Anderson oder Oliver Stone, die dort geehrt wurden –  und eben viel Bewegung zwischen Frankfurt und Offenbach in diesen Tagen. Mittlerweile muss man sagen: in Rhein-Main. Die B3 Biennale hat nicht nur Laufen gelernt, das wäre eine krasse Untertreibung: prominente nationale und internationale Vertreter*innen der Kreativbranchen und aufstrebende Nachwuchstalente sowie die diesjährigen Hauptpreisträger*innen präsentieren sich und ihre Werke im Filmwettbewerb, in Ausstellungen und im Konferenzprogramm der B3. In diesem Jahr werden die aus Belgien stammenden Filmemacher Luc und Jean-Pierre Dardenne mit dem BEN Award für das Lebenswerk ausgezeichnet. Ein weiterer Hauptpreis, der BEN für herausragende Leistungen in der bildenden Kunst, geht 2022 an das Künstlerduo Christa Sommerer und Laurent Mignonneau für Werke, die schon als „Klassiker der digitalen Kunst“ gelten. Neben den virtuellen Welten widmet sich die B3 auch der Kryptokunst (NFT‘s), die unter anderem im neuen HOCI im Bethmannhof und auf der Buchmesse gezeigt werden. Und ein starker Fokus der B3 liegt auf dem Nachwuchs: In diesem Jahr konnte das B3 Talent Forum weiter ausgebaut werden, so dass Ihr Abschlussarbeiten aus Hessen plus 20 weitere nationale und internationale Abschlussarbeiten diverser Kunst- und Filmhochschulen sehen könnt. Daneben gibt es das B3 HessenLab für internationale und die HAB Abschlussförderung für junge regionale Talente, mit der besonders herausragende Abschlussarbeiten unterstützt werden Also: Ein pralles Programm, das Ihr nicht verpassen solltet.

B3 Biennale des bewegten Bildes, 15. - 23. Oktober, alle Infos und Locations zur Konferenz, den Filmen, Ausstellungen, Prämierungen, etc. findet Ihr hier 

Sonntag, 16. Oktober: KAT FRANKIE

(Uwe)

In Doku-Soaps über Auswanderer auf VOX zieht es Auswanderer aus Deutschland in die Ferne, manche sogar bis nach Australien. Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Einwanderung dort ist die richtige berufliche Qualifikation im richtigen Beruf. Den umgekehrten Weg (ohne Begleitung der Kamera eines Privatfernsehsenders) ging die australische Sängerin Kat Frankie bereits 2004. Seitdem macht die Singer-Songwriterin erfolgreich Musik, alleine und gemeinsam mit anderen (Olli Schulz, Get Well Soon etc.). In die Brotfabrik kommt sie nun mit ihrer neuen Platte Shiny Things, veröffentlicht bei Herbert Grönemeyers Label Grönland.

Brotfabrik. Frankfurt, Bachmannstr. 2
20:00H
VVK 23 € zzgl. Gebühren

Foto: Homepage Zoom

Sonntag, 16. Oktober: FFM/ KrautrockstonerFFMJam

(Andrea)

FFM Jam. Klingt mehr als unspektakulär und entpuppt sich als echte Wundertüte - wenn man sich die Mühe macht, die Bands zu googlen und auf Krautrock steht. Dazu noch alles Frankfurter Gewächse! "Nice sound....great ride!!!" schreibt Lady Fikah zu Lucid Void und tatsächlich dachte ich beim Hören, gleich stimmt Jim Morrisson an. Eine schöne Pornoorgel und dazu wabbernde Gitarren, auch die anderen Bands, das sind Black Cat's Eye, HUM und Atrio haben Publikum mehr als verdient. Dazu noch in meinem Lieblingsladen an der Kowa, also ich plane den Abend unbedingt ein.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Sonntag, 16. Oktober: Princess Chelsea

(Martin)

Konzert - Mousonturm

Seit ihrem Debütalbum „Lil’ Golden Book” 2011 begeistert die neuseeländische Sängerin und Produzentin Chelsea Nikkel als Princess Chelsea ihre Fans mit süßen Melodien, barocken musikalischen Arrangements, kindlichem Gesang und Texten voller zynischem Witz. Mit ihrem Song „Cigarette Duet“ landete die klassisch ausgebildete Pianistin damals einen viralen Hit, der seitdem auf YouTube über 79 Millionen Mal aufgerufen wurde; ein weiterer großer Online-Hit gelang ihr mit „I Love My Boyfriend“ von ihrem Album „The Loneliest Girl” 2018. Ihr brandneues fünftes Studioalbum (Oktober 2022), das Princess Chelsea auf ihrer Europatour im Mousonturm präsentiert, markiert eine bedeutende musikalische Entwicklung in Form von komplizierten Gitarrenarrangements, die an die 80er- und 90er-Jahre-Bands des Indie-Labels Flying Nun Records aus Auckland erinnern.Dennoch sind ihre Trademarks immer noch unverkennbar: klassische Eighties-Synths, vielschichtige Melodien, Orchesterinstrumente und verträumter Gesang. „Everything is Going To Be Alright“ ist ein aufrichtiges, aber auch verstörendes Pop-Album, das Spannungen aufbaut und löst.

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/411249
Und hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/fgGZYZ05E7Q
Sonntag, 16. Oktober im Studio 1 des Mousonturm

Foto: © Frances Carter

Sonntag, 16. Oktober bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)

Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.

Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Anmeldung zur Vernissage bis 13.10. bitte hierher, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt:  8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Montag 17. Oktober: Stadtrundgang auf den Spuren vom Schlappeschneider

(Daniela)

Ich finde ja, dass Matthias Toma, der Leiter des Eintracht Museums einen super tollen Job macht. Vor zwei Jahren habe ich an einer von ihm organisierten Führung an der Gedenkstätte an der EZB teilgenommen. Bei der Führung habe ich SONNY kennengelernt. Ein Eintracht Fan, der als kleiner Frankfurter Bub von dort aus nach Theresienstadt deportiert wurde. Diese Begegnung werde ich nie vergessen.

Wenn ihr den Film "Sonny - eine Geschichte über den Holocaust, Eintracht und Frankfurt" noch nicht gesehen habt: es gibt ihn noch in der Mediathek der ARD.

Das dritte Spurensuche-Projekt von Eintracht Frankfurt beschäftigt sich mit der „Arisierung“ jüdischen Vermögens. Dabei geht ein genauer Blick auf die Hausschuhfabrik J. & C.A. Schneider, deren Inhaber Fritz und Lothar Adler sowie Walter Neumann die Eintracht Anfang der 1930er Jahre massiv unterstützten. Der „Schlappeschneider“ förderte die „Schlappekicker“ – bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933.

Das Eintracht Frankfurt Museum hat Experten gewinnen können, die über die schrittweise Enteignung der im NS verfolgten Menschen informieren. Die Vorfreude gilt außerdem den Angehörigen der Inhaber der Firma J. & C. A. Schneider, die sich gemeinsam mit den Gästen auf Spurensuche begeben und Stolpersteinverlegungen vorbereiten. Natürlich wird auch Helmut „Sonny“ Sonneberg wieder das Projekt begleiten.

Am Montag, 17. Oktober, findet im Gallusviertel ein Stadtrundgang auf den Spuren vom Schlappeschneider statt. Die Firma J. & C.A. Schneider war hier seit 1911 beheimatet. Der Schlappeschneider entwickelte sich schnell zum größten Hausschuhersteller Europas. Die Inhaber unterstützten ihre Eintracht – und Spieler der SGE fanden beim Schlappeschneider ihren Job. Helga Roos von der Geschichtswerkstatt Gallus führt an die Stellen, wo einst der „Schlappeschneider“ war und im Anschluss in den Geschichtsort Adlerwerke, wo die Teilnehmenden eine Führung durch die Ausstellung erwartet.

Start: Montag, 17. Oktober, 17.30 Uhr.
Treffpunkt: Güterplatz, Straßenbahnhaltestelle Richtung Gallus.
Um Anmeldung unter museum@eintrachtfrankfurt.de wird gebeten.

Weitere Termine der Spurensuche

  • Dienstag, 22. November: Die Familie Adler zu Gast im Eintracht-Museum
  • 27. Januar bis 29. Januar 2023: Abschlussreise in die Gedenkstätte Dachau.
Montag 17. Oktober: Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander

(Daniela)

Den Fotografen Rafael Herrlich kenne ich seit 30 Jahren. Zu gerne wäre ich heute bei seiner Vernisage dabei, aber heute gibt es noch wichtigeres...

Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander

Ausstellung mit Fotografien des Künstlers Rafael Herlich
vom 18. Oktober bis zum 13. November

Der Fotograf Rafael Herlich wurde 1954 in Tel Aviv geboren und lebt seit 1975 in Frankfurt am Main. Bisher veröffentlichte er sechs Bildbände, unter anderen über Jüdisches Leben in Deutschland von heute und über Diversität in Frankfurt (Diver City FFM). 

Die neue Fotoausstellung trägt den Titel "Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinande".
Rafael Herlich zeigt in seiner neuesten Ausstellung aussagekräftige Porträts, auf denen Frauen, Männer und Kinder zu sehen sind, die frei von Vorurteilen, ihren persönlichen Beitrag für ein harmonisches gesellschaftliches Zusammenleben leisten.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage durch das Duo Blue Mango mit Ina Werse-Wiskott (Violine, Viola, Sansula, Glockenspiel) und Mohanad Almoslli (Gitarre).

Anmeldung zur Präsenzteilnahme:  
via Email unter: hausamdom@bistumlimburg.de, Eintritt frei
Im Rahmen des Hausrechts bittet das Haus am Dom darum, einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Montag, 17. Oktober 2022, 18:30 bis 20:00 Uhr
im Haus am Dom, Frankfurt
Foto: Rafel Herrlich: Mitglieder der Sikh-Gemeinde in Berlin

Montag, 17. Oktober: Of/ Mutter Mutter Kind

(Andrea)

Nina Werth scheint gerne Langzeitbeobachtungen zu machen, das war mein erster Gedanke beim Lesen des Klappentextes. Schließlich hat sie zusammen mit Angela Freiberg vor einigen Jahren "Geboren in Offenbach" drei kosovarische Schwestern begleitet (von denen ich eine lange Zeit noch bei Lidl an der Kasse gesehen habe). 12 Jahre lang hat sie jetzt mit Annette Ernst Pedi und Anny begleitet, zwei Frauen, die ihren Traum von der Familie realisiert und allerlei Widrigkeiten, aber auch glücklichen Fügungen erlebt haben. MUTTER MUTTER KIND - in Anwesenheit der Regisseurin Der Dokumentarfilm MUTTER MUTTER KIND ist ein seltenes Familienporträt über zwei Frauen, die an die Kraft und den Zusammenhalt ihrer Familie glauben. Im Spiegel der Zeit sehen wir die große gesellschaftliche Beschäftigung mit gleichgeschlechtlicher Liebe, Ehe und Elternschaft. MUTTER MUTTER KIND 2009 erscheint eine Zeitungsannonce: Pedi und Anny suchen einen Samenspender. Mit dem großen Kinderwunsch der beiden Frauen beginnt diese Familiengeschichte. In einer Zeit, in der das Familienbild aus Mutter, Vater und Kind besteht und die Gesellschaft mit großer Ablehnung auf alles andere reagiert, geht ihr Traum mit Eike endlich in Erfüllung. Annette Ernst begleitet die Familie 12 Jahre lang und wir dürfen ihr beim Wachsen zusehen. Trailer: youtu.be/COpuQd1v6jc . Ich habe mir den Trailer angeschaut und möchte Eike und seine Frauen jetzt gerne kennenlernen. Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

Dienstag 18. Oktober: Buchvorstellung Wilhelm Opatz Architekturführer 1990-1999

(Daniela)

Ich sag es mal so, jede:r Frankfurter:in, die sich ein bisschen für Design und Architektur interessiert muss die Bücher von Wilhelm im Regal stehen haben (kommen übrigens auch als Geschenk sehr gut an!) Ich habe bisher vier und freue mch jetzt sehr auf den fünften Band und wäre ich heute Abend nicht mit Uwe bei Fortuna Ehrenfeld wäre ich bei Wilhelms Buchvorstellung!
Einen Eindruck bekommt ihr hier: https://opatz.de/projects/frankfurt-19901999/

Opatz schlägt erneut zu: die Tage erschien der 5. Architekturführer aus der FRANKFURT-Reihe, diesmal mit den 90ern. Die sehr international waren: Architekten aus Chicago, L.A., N.Y. City, Dedham (in der Grafschaft Essex), London, Paris, Tokio, Wien, Zürich – und Berlin – haben die Dekade geprägt, u.a. mit den drei höchsten Hochhäusern Deutschlands, einem luxuriösen Privathaus (das die üblichen Wohnmaßstäbe sprengt), mit einer Schule und zwei Kindergärten, einer christlich-muslimischen Trauerhalle, einem Haus für Kunst und einem für Bücher, sowie mit Wohnsiedlungen und Bürobauten. Neben der Architektur werden erneut ausgewählte Kunstwerke, Möbeldesign und Musik des Jahrzehnts in den städtischen Kontext eingeordnet. Die Fotografien hat wiederum Georg Dörr gemacht, diesmal mit Hilfe von zwei Gästen: Jon Starck, einem Industrial Designer, und dem Fotografen Wolfgang Stahr. Das Vorwort schrieb der Architekturkritiker und Siegener Emeritus Ulf Jonak, ein Begleitwort der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef. Ausgewählte Bauten von hervorragenden Frankfurter Architekten zeigt der Architekturführer natürlich auch.

Die Buchvorstellung findet am Di. 18. Oktober im Atrium des Stadtplanungsamtes, Kurt-Schumacher-Str. 10, statt. Der Eintritt ist frei!

Dienstag, 18. Oktober: Fortuna Ehrenfeld

(Uwe)

Fortuna Ehrenfeld ist im Augenblick der beste deutschsprachige Act, den man sich aktuell auf Bühnen von Clubs anschauen Kann (und muss). Endlich ist einmal wieder eine Lieblingsband von mir in der Stadt. Ob ich hingehen kann, entscheidet sich kurzfristig. Daher ist beruhigend, dass mich ein Freund zum Abschlusskonzert der Tour im November in die Heimatstadt von Fortuna-Mastermind Martin Bechler eingeladen. Seit Jahren ist der Kölner Bechler mit Keyboarderin Jenny Thiele und einem Schlagzeuger (derzeit Jannis Knüpfer) unterwegs und sorgt mit den beiden für eine außergewöhnliche Atmosphäre und kurzweilige Abende von hoher Qualität. Kürzlich kam ihr Livealbum „Das letzte Kommando“ raus und darauf befindet sich auch der gleichnamige Song, der für Daniela und mich eine besondere Bedeutung hat. Die Presse schrieb: „Einer der größten Songschreiber der Neuzeit” (SCHALL Magazin) „Fortuna Ehrenfeld treffen mitten in’s Herz” (Stern).

Brotfabrik. Frankfurt, Bachmannstr. 2
20 Uhr; VVK: 22 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz
Foto: Michael Hägele

Dienstag 18. - Donnerstag 27. Oktober: GegenBuchMasse

(Daniela)

Die Veranstaltungsreihe wird von verschiedenen Gruppen, Veranstaltungsorten und Initiativen getragen und hat das Ziel kritischen Gedanken, die in den auf der Messe präsentierten Buchmassen nicht im Vordergrund stehen, ein Forum zu geben. In diesem Jahr werden sie im Rahmen von Lesungen 17 Neuerscheinungen zu sehr unterschiedlichen Themen vorstellen. 

Dienstag  18.10.22, 19:30 UHR
Die Kommunen vor der Kommune 1870/71 - Lyon - Le Creusot – Marseille - Paris
Veranstaltungsort: Cafe ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: P.A.C.K & Verlag Assoziation A

Mittwoch, 19.10.22, 19:30 UHR
Erfahrung Rojava - Berichte aus der Solidaritätsarbeit in Nord-Ostsyrien
Veranstaltungsort: Cafe ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main Veranstalter*Innen: P.A.C.K & Verlag Edition AV

Donnerstag, 20.10.22, 19:30 UHR
Reproduktive Freiheit - Eine feministische Ethik der Fortpflanzung
Veranstaltungsort: Cafe ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: P.A.C.K & Unrast Verlag

Donnerstag, 20.10.22, 19:30 UHR
Futopia - Ideen für eine bessere Fußballwelt
Veranstaltungsort: Fanhaus Louisa, Schwarzsteinkautweg 5 a, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: Frankfurter Fanprojekt, P.A.C.K & Verlag Die Werkstatt

Donnerstag, 20.10.22, 19.00 UHR
Frankfurt am Main -  eine Stadt für alle?
Rödelheim – ein Stadtteil für all? Konfliktfelder, Orte und soziale Kämpfe

Veranstaltungsort: In der Au 14 – 16, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: P.A.C.K & transcript Verlag

Donnerstag, 20.10.22, 20:00 UHR
Flucht und Literatur. - 15 Jahre Joseba Sarrionandias „ Der gerfrorene Mann“
Veranstaltungsort: Studierendenhaus, Festsaal, Mertonstr. 26, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: Beyond Spain & Blumenbar

Freitag, 21.10.22, 19:30 UHR 
Privatstädte - Labore eines neuen Manchesterkapitalismus
Veranstaltungsort: Cafe ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main Veranstalter*Innen: P.A.C.K & Unrast Verlag

Freitag, 21.10.22, 19:30 UHR
Hafenkneipen - Ein praktischer Reiseführer
Veranstaltungsort: New Rose, Eschersheimer Landstrasse 328, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: P.A.C.K & Selbstverlag

Freitag, 21.10.22, 19:30 UHR
Lesung mit baskischen, katalanischen und galizischen AutorInnen
und ÜbersetzerInnen

Veranstaltungsort: Frankfurter Salon, Braubachstraße 32, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: Beyond Spain

Freitag, 21.10.22, 19:00 UHR
Verfolgung, Flucht und Solidarität
Geschichte einer zweimaligen Flucht aus der Türkei: 1989 wegen Repression und Militärdienst. 2018 Wegen drohender drei Jahre Haft wegen eines Facebook-Posts

Veranstaltungsort: Studierendenhaus, Raum 4, Mertonstraße. 26, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: DFG-VK Frankfurt, DFG-VK Bildungswerk Hessen, Conection e.V. & Laika Verlag

Samstag, 22.10.22, 11:00 UHR
Das Schwarzbuch der Galizischen SpracheZeugnisse der Diskriminierung der galizischen Sprache aus Zwei Jahrhunderten
Veranstaltungsort: Restaurant Lillium, Leipziger Straße 4, Frankfurt/Main Veranstalter*Innen: Beyond Spain

Samstag, 22.10.22, 12:30 UHR
Lesung zum Gedenken an Brigit Vanderbeke
Veranstaltungsort: Restaurant Lillium, Leipziger Straße 4, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: Beyond Spain

Samstag, 22.10.22, 19:00 UHR
Der Mensch ohne Gesicht - Kritik der Identitätspolitik
Veranstaltungsort: Cafe ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen:P.A.C.K & Alibri Verlag

Samstag, 22.10.22, 21:00
Glitzer im Kohlenstaub, vom Kampf um Klimagerechtigkeit und Autonomie und We shut shit down mit den Gruppen „Zucker im Tank“ und „Ende Gelände“
Veranstaltungsort: Cafe ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main
VeranstalterInnen: «P.A.C.K & «Edition Nautilus & Verlag Assoziation A

Sonntag, 23.10.22, 10:00 UHR
Literarische Matinee
Veranstaltungsort: Restaurant Lillium, Leipziger Straße 4, Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: Beyond Spain

Sonntag, 23.10.22,  18 UHR
Hans-Jürgen Krahl.Beiträge zu seinem antiautoritären Marxismus
Veranstaltungsort: Faites vorte jeu.Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5, Frankfurt/Main Veranstalter*Innen: Kritik&Praxis, express & Mandelbaum-Verlag

Donnerstag,  27.10.22 , 19:30 UHR
Spielball der Scheichs.
Der arabische Fußball und die WM in Katar

Veranstaltungsort: Fanhaus Louisa, Schwarzsteinkautweg 5 a,Frankfurt/Main
Veranstalter*Innen: Frankfurter Fanprojekt,P.A.C.K & Verlag die Werkstatt

Ausführlichere Infos zu den Autor:innen und Büchern unter: www.GegenBuchMasse.de

Unsere Veranstaltungen finden in diesem Jahr im Café ExZess (Leipziger Str. 91, Frankfurt), im Klapperfeld,( Klapperfeldstraße 5, Frankfurt/Main). im Frankfurter Salon (Braubach Str. 32, Frankfurt), im Studierendenhaus (Merton Str. 26, Frankfurt), in den Räumen des Frankfurt Fan Projektes (Fanhaus Louisa, Schwarzsteinkautweg 5 a, Frankfurt), in der Au (in der Au 14-16, Frankfurt), im Lillium( Leipziger Str.4,   Frankfurt,) statt. Alle unsere Veranstaltungen waren und sind kostenlos, sie werden durch das Engagement der beteiligten Personen sowie durch Spenden finanziert.

Dienstag, 18. Oktober: Of/ Lesung

(Andrea)

Ich möchte heute zu der Lesung von Ricardo Lenzi Laubinger in die Stadtbibliothek Offenbach. Laubinger ist der Vorsitzende der Sinti-Union Hessen,  er schildert die Situation heute und wie sich die Diskriminierung von Sintizze und Romnja fortsetzt. Dabei stellt er sein Buch vor „Und eisig weht der kalte Wind“. Es gibt Musik und im Anschluss der Lesung ist Raum für Diskussion. Das Projekt wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Stadt Offenbach am Main im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Landesprogramms „Hessen –aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport. 19:30 Uhr

Stadtbibliothek Offenbach (Herrnstraße 84) im Bücherturm, Offenbach

DIENSTAG, 18. Oktober: Of/ Sophia Kennedy

(Andrea)

Klar denkt man bei dem Nachnamen erstmal an Jackie O, Marylin und natürlich Dallas. Kennedy! Dabei hat die junge Frau, die heute im Hafen 2 aufspielt gar nichts mit der Sippe zu tun und konnte sich musikalisch in Hamburg eigenständig entwickeln. Was ein Glück! Ich freue mich schon auf das Konzert: "Sophia Kennedys Musik klingt manchmal wie der Soundtrack zu einer Welt, die am Faden der Erinnerungen hängt. Sie vereint den Glamour und den morbiden Charme von Tin Pan Alley Show Tunes aus den 1960er oder 70er Jahren und ist doch ganz und gar der dekonstruierten Moderne der Clubmusik verpflichtet. Die Songs können die Atmosphäre im Bruchteil einer Sekunde verändern, wie die letztjährige Single "Orange Tic Tac" eindrucksvoll zeigt, die zwischen bedrohlichen, düsteren Trap-Beats und beruhigenden Crooner-Melodien wechselt. Ihr zweites Album Monsters, das am 7. Mai auf City Slang erscheint, ist voller Wendungen und Momente der Schönheit, die mit Paranoia durchsetzt sind. Der Titel selbst ist ein selbstironischer, comicartiger Kommentar zum Künstlerdasein, der versucht, seine eigenen Kreationen wie wild gewordene "Monster" zu zähmen, aber auch eine Anspielung auf eine allgemein bedrohliche Spannung in der Welt. Monsters ist Popmusik am Rande des Ruins, aber es ist keine Lobeshymne, sondern eine Tear Down Party!"19.30 UHR

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Dienstag 18. - Samstag 22. Oktober: Open Books

(Daniela)

Heute wird die Veranstaltung OPEN BOOKS eröffnet - Ein spannendes und abwechslungsreiches Programm rund um den Römer – das ist das Lesefest OPEN BOOKS zur Frankfurter Buchmesse!

An verschiedenen Lesungsorten rund um den zentralen Römerberg haben Besucher:innen hier die Gelegenheit, Autor:innen und ihre Bücher live zu erleben. Rund 100 Veranstaltungen laden dazu ein, Herbstneuerscheinungen aus den Sparten deutsche und internationale Belletristik, Sachbuch, Graphic Novel/Comic und Lyrik zu entdecken – und das bei freiem Eintritt! Zudem ist die älteste Frankfurter Literaturveranstaltungsreihe „Literatur im Römer“ fester Teil des Programms. An zwei Abenden stellen jeweils acht Autor:innen in kurzen, moderierten Gesprächen und Lesungspassagen ihre Novitäten vor – ein abwechslungsreiches Kaleidoskop der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur! Für die jüngeren Leser:innen und ihre Familien bietet OPEN BOOKS KIDS am Messewochenende ein kunterbuntes Kinderbuchprogramm. Dank der Nähe der einzelnen Lesungsorte steht so auch einem spontanen Besuch nichts im Weg. Und wer sich dann noch ein oder zehn Bücher von der/dem neuen Lieblingsliterat:in signieren lassen möchte, wird bestens versorgt durch Frankfurts Buchhandlungen, die an allen Veranstaltungsorten die passende Lektüre am Büchertisch bereithalten.

Für welche Veranstaltungen man sich anmelden muss, wann die Türen öffnen etc. alle Infos hier: https://www.openbooks-frankfurt.de/ueber-open-books/

Das komplette Programm findet ihr hier.

Wäre ich in der Stadt würde ich hier hingehen: Fr, 21. Oktober 18:00 Uhr - Meron Mendel / Saba-Nur Cheema / Sina Arnold „Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen“

Mittwoch 19. Oktober: Sarah Levy liest „Fünf Wörter für Sehnsucht“

(Daniela)

Ach wie schade, zu gerne hätte ich heute Sarah Levy zugehört, aber ich sitze stattdessen in der Jerusalemer Altstadt...

Sarah Levy liest am 19. Oktober 2022 aus ihrem autobiografischen Israel-Buch „Fünf Wörter für Sehnsucht“

„Ich bin 33 Jahre alt und arbeite als freiberufliche Journalistin in Hamburg. Ich bin in Frankfurt aufgewachsen, habe bis zur 6. Klasse eine jüdische Schule besucht und meine Bat Mizwa in der Frankfurter Gemeinde gefeiert. (…) In Deutschland betrachte ich Frankfurt immer noch als meine jüdische Heimatgemeinde.“

Diese Zeilen stammen aus einer Anfrage, die Sarah Levy vor einigen Jahren an die Jewish Agency for Israel schickte, um ihre Auswanderung nach Israel vorzubereiten. Nachzulesen sind sie in Levys Buch „Fünf Wörter für Sehnsucht“, in dem sie von ihrer anfänglichen Annäherung an Israel als Touristin und dem Entschluss, das abgesicherte Leben in Hamburg gegen die Dynamik und Risiken Tel Aviv-Yafos einzutauschen, erzählt. In kurzen Kapiteln schildert Sarah Levy ihren Weg in die israelische Gesellschaft, berührende Begegnungen mit der eigenen Familiengeschichte und die intensive Erforschung ihrer deutsch-jüdischen Identität.

Zur Autorin: Sarah Levy, geboren 1985, wuchs in Frankfurt am Main auf. Sie besuchte die Henri-Nannen-Journalistenschule und schreibt als freie Journalistin u.a. für DIE ZEIT. Seit 2018 koordiniert sie das Projekt stopantisemitismus.de, das über Antisemitismus im Alltag aufklärt und Hilfestellung bietet, und arbeitet für diverse Stiftungen. Levy lebt mit Partner und Kind in Tel Aviv-Yafo.

Moderation und Gespräch: Sabena Donath ist die designierte Direktorin der entstehenden Jüdischen Akademie des Zentralrats der Juden in Deutschland. Seit 2012 leitet sie die Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Lesung: Sarah Levy, „Fünf Wörter für Sehnsucht. Von einer Reise nach Israel und zu mir selbst“
Datum: Mittwoch, 19.10.2022, 19:30 Uhr
Ort: Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66, 60325 Frankfurt am Main
Karten unter: www.jg-ffm.de/karten

Donnerstag 20. Oktober: AUF INS VIERTEL - FERTIG - LOS!

(Daniela)

Heute wäre ich gerne im Bahnhofsviertel. Hier findet heute von 16:00-22:00 Uhr AUF INS VIERTEL - FERTIG - LOS! statt.

Die Veranstalter, Bahnhofsviertel e.V., schreiben dazu:
"Über das Frankfurter Bahnhofsviertel wird seit Monaten kontrovers diskutiert. Die Lage ist schwierig, vor allem für die zahlreichen Gewerbetreibenden, Kulturschaffenden, Vereine und Bewohner im Viertel, aber auch für jeden Touristen.* Doch das soll sich nun durch eine Aktion des Gewerbevereins Treffpunkt Bahnhofsviertel e.V. ändern: Unter dem Motto „AUF INS VIERTEL - FERTIG - LOS!“ findet am 20. Oktober 2022 von 16 bis 22 Uhr der erste Erlebnistag im Bahnhofsviertel statt.
Mit diesen, bestenfalls regelmäßig stattfindenden Erlebnistagen, möchten wir vom Gewerbeverein "Treffpunkt Bahnhofsviertel e.V."  der aktuellen Entwicklung entgegenwirken, Menschen zu einem Besuch ins Viertel einladen und das Image des Bahnhofsviertels aktuell und nachhaltig verbessern."
(*Meine Anmerkung dazu: Ich finde, dass sie bei der Aufzählung die Drogenkonsument:innen vergessen haben, denn auch für sie ist die Situation nicht einfach....)

Mit der Veranstaltung sollen die Plätze, Geschäfte, Gastronomie und öffentliche Bereiche belebt und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Zudem sollen die Veranstaltungen ein positives Miteinander und den Austausch innerhalb des Viertels fördern.

​Rund 35 im Viertel ansässige Betriebe, Kulturschaffende und Vereine nehmen bereits teil, öffnen ihre Türen und laden zu Führungen und Blicke hinter die Kulissen ein. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten gibt es zudem besondere Angebote wie z.B. kostenlose Drinks oder sonstige Rabatte.

Wäre ich da, wäre ich ab 20:00 Uhr in der St. Tropez Bar. Dort bekommen die ersten 100 Besucher ein Eintracht Mispelchen aufs Haus und der Wolff macht schöne Spelunken Musik, es darf getanzt werden.

Donnerstag, 20. Oktober: Friedhofsgeflüster

(Andrea)

Weil meine Kollegin Meike schon sehr von der Tour geschwärmt hat und ich den Alten Friedhof schon als Kind verwunschen-schön fand, habe ich gleich meine Mädels zusammengetrommelt und wir gehen mit unseren Mädels mit: Kulturhistorikerin Dr. Anja Kretschmer führt um 17 Uhr und um 19 Uhr zu „Der Tod als Geschäft und Heilmittel“ über den Friedhof. Die Fachfrau kennt viele Anekdoten rund um den toten Körper und die Antworten auf Fragen wie: Was ist Leichenfett? Weshalb waren Totenhände so wichtig? Der Rundgang beleuchtet auch die Geschichte der Anatomie und zeigt auf, dass der Körper ein lukratives Geschäft war. Außerdem ergründet die Kulturhistorikerin mit ihren Gästen, warum sich in Kirchen des Öfteren abgeschlagene Totenhände fanden und weshalb Leichen auch im Bereich der Kunst vielfach verwendet wurden. Treffpunkt für die beiden Rundgänge der anderen Art ist der Eingang zum Alten Friedhof in Offenbach, Friedhofstraße 21. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter www.friedhofsgefluester.de oder unter der Rufnummer 0151 / 56 33 35 49. Die Teilnahme kostet 15 Euro.

Alter Friedhof, Friedhofstraße 21, Offenbach

Donnerstag, 20. Oktober: ERDMÖBEL

(Uwe)

Vor fünfzehn Jahren veröffentlichte die Kölner Band ein Album mit eignen Interpretationen von weltweiten Nummer 1 Hits, mit Songs von Nirvana, Robbie Williams oder den Bee Gees. Ihre neue Platte heißt „Guten Morgen, Ragazzi“ und darauf befinden sich nur eigene Stücke. Mit diesen taufrischen Songs und einigen Klassikern aus fast 30 Jahren Bandgeschichte kommen sie nun nach Rüsselsheim. Sie sind laut Pressetext: „Leicht und sperrig, politisch und poetisch, Pop und Kunst – für manche sind Erdmöbel die größte, für viele definitiv die eigenwilligste deutsche Band. Und Erdmöbel lieben die Bühne … Große Gefühle ohne doofes Pathos und Kitsch. Zuhören und mitmachen und hinterher glücklich – irgendwie aufgeräumt und euphorisch – wieder nach Hause gehen.“

Support: PLEIL
Das Rind. Rüsselsheim, Mainstr. 11
VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Bild: Frank Diedrich  Booking

Donnerstag, 20. Oktober: Niño de Elche

(Martin)

Konzert - Mousonturm

Spanien ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2022 – da kommt dieses Konzert gerade recht!

Francisco Contreras alias Niño de Elche gilt als eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen spanischen Kunst. Ausgehend vom Flamenco vermischt der klassisch ausgebildete Sänger und Gitarrist verschiedene musikalische Traditionen wie etwa Konkrete Musik, Serialismus, Ambient, spanische Folklore, Punk, Minimalismus und „Expanded Voice“-Techniken zu antimilitaristischen, anarchischen und queeren Collagen. Sein neuestes Album „La distancia entre el barro y la electrónica, 7 diferencias valdeomarianas“ (auf Deutsch in etwa „Die Distanz zwischen dem Schlamm und der Elektronik, 7 valdeomarische Differenzen) ist dem großen Avantgarde-Künstler José Val del Omar (1904–1982) gewidmet. Diese und zahlreiche weitere Bezüge in vielschichtige kulturelle Traditionen in Verbindung mit Contreras’ Bühnenpräsenz, Humor und einzigartiger Stimme machen das Konzert zu einem außergewöhnlichen Gesamtkunstwerk.

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/413628

Donnerstag, 20. Oktober um 20.30h im Großen Saal des Mousonturm
Solidarisches Preissystem

Foto: © Carlos Quindós de la Fuente

Donnerstag, 20. Oktober: JARVIS COCKER – Lesung

(Uwe)

"GOOD POP, BAD POP. DIE DINGE MEINES LEBENS"

Mit seiner Band Pulp veröffentlichte Jarvis Cocker einige großartige Platten mit wunderbaren Britpop-Songs. Meine persönlichen Pulp-Favoriten sind Babies und Bad Cover Version, die bekanntesten Songs sind Common People und Disco 2000 (von denen es sicher einige Bad Cover Versions gibt). Auch Solo fügte Cocker einige gute Sachen hinzu, insbesondere den wunderbaren Popsong I Will Kill Again von seinem Album Jarvis aus 2006. Der fast 60jährige ist nun schon einige Jahre im Geschäft, Zeit für ein Buch. Sind wir ehrlich, viele biografische Bücher von Musikern sind nicht unbedingt lesenswert, ich las bisher nur zwei gute, „Things The Grandchildren Should Know“ von Eels Frontmann Mark Oliver Everett und „Tastenficker“ von Rammstein-Keyboarder Chistian „Flake“ Lorenz. Cocker ist ein Typ, bei dem es ebenfalls funktionieren könnte, weil er ein interessanter Mensch mit einem beeindruckenden Gesamtwerk ist. Die Presse schreibt: „…. Es ist der harte Beweis für Jarvis' einzigartiges Leben, Pulp, Popkultur des 20. Jahrhunderts, die guten Zeiten und die Fehler, die er lieber vergessen würde. Und diese angesammelten Trümmer seines Lebens enthüllen seinen kreativen Prozess - Schreiben und Musikalität, Performance und Ehrgeiz, Stil und Bühnenkunst.“

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20:30H
VVK 12€ zzgl. Gebühren (bestuhlt, freie Platzwahl)

Foto: Zoom

Donnerstag, 20., Samstag, 22. und Sonntag, 23. Oktober: Werwolfkommandos

(Martin)

Über ein Jahr haben Marie Schwesinger, Julia Just, Fabiola Eidloth und ihr Team Gerichtsprozesse gegen rechte Straftäter besucht, protokolliert und mit Expert*innen, Journalist*innen, Jurist*innen und Betroffenen gesprochen. Ausgehend von dieser Recherche stellt “Werwolfkommandos” eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Sprache im Gerichtssaal dar. Es wird der Fokus auf zwei in Frankfurt am Main verhandelte Gerichtprozesse gelegt: Der Prozess um den Mord an Walter Lübcke und den Angriff auf Ahmed I. sowie der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A.

Theater und Gericht – in keinem Raum spielt die Sprache eine so elementare Rolle. In keinem anderen Raum wird so sehr mittels Sprache um die Definition der Gegenwart gerungen, wird Sprache selbst zum bestimmenden Element von Wirklichkeit. Welche sprachlichen Verbindungslinien lassen sich zwischen diesen Prozessen und der Selbstinszenierung aller Prozessbeteiligten ziehen? In welchen Prozessen erhalten Betroffene eine Stimme? Es geht um die Frage, wann gesprochen und wann geschwiegen wird, es geht um die Beanspruchung von Begrifflichkeiten und um die Deutungshoheit über die Diskurse.

Hier geht’s zu den Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php

Vorstellungen im Oktober: Donnerstag, 20. Oktober um 20.00h, Samstag, 22. Oktober um 19.00h und Sonntag, 23. Oktober um 20.00h
Vorstellungen im November: Donnerstag, 3. und Freitag, 11. November um 20.00h

Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt am Main

Foto: © Christian Schuller

Freitag, 21. Oktober: Hotlist-Literatur und Buchmesse-Party im Literaturhaus

(Petra)

Hot Books, hot People, hot Dance! Endlich. Im Literaturhaus wird am Freitag der Buchmessewoche wieder die Unabhängigkeit gefeiert. Es kommen die Verlegerinnen, Autoren, Bewunderer und Leserinnen unabhängiger Verlage, um den jährlichen Preis der Hotlist zu vergeben. Die Hotlist versammelt die zehn bemerkenswertesten Bücher aus unabhängigen Verlagen – fast 200 Verlage reichen dafür ein Buch ein. Eine Zahl, die für Vielfalt und Qualität steht und für das Korrektiv, das die Unabhängigen für die gesamte Buchbranche sind. Ihr Idealismus und ihr Entdeckungsgeist sind Voraussetzung für einen Buchmarkt mit Zukunft. Vorgestellt werden die zehn Hotlist-Titel und bekannt gegeben wird der Preisträgerverlag des Jahres. Hier kommt die Hotlist 2022: Arco: Artem Tschech, Nullpunkt; Ariella: Yuriy Gurzhy, Richard Wagner und die Klezmerband. Reportage / Oral-History; AvivA: Aphra Behn, Werke in zwei Bänden; cass: Atsuhiro Yoshida, Gute Nacht, Tokio; Das Kulturelle Gedächtnis: Henriette Valet, Madame 60a; ebersbach & simon: Wallace Thurman, The Blacker The Berry; Elif: Wolfgang Schiffer, Dass die Erde einen Buckel werfe. Gedichte; Guggolz: Viktor Schklowski, Zoo. Briefe nicht über Liebe, oder die dritte Heloise. Briefroman; Rotpunktverlag: Alice Grünfelder, Wolken über Taiwan. Notizen aus einem bedrohten Land; Voland & Quist: Noemi Somalvico, Ist hier das Jenseits, fragt Schwein. Außerdem wird der Dörlemann ZuSatz, ein Preis für unabhängige Verlage, verliehen. Die PARTY dazu findet direkt im Anschluss statt. Im Anschluss an die Verleihung des Hotlist-Preises 2022 laden die unabhängigen Verlage gemeinsam mit dem Literaturhaus zur Party der Independents. Pils und Puls der Branche. Nach einem druckvollen Kessel Buntem von Verleger Gunnar Cynybulk (Kanon Verlag) und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt folgen am DJ-Reglement die vielverehrten DJanes Antje Keil (Lektorin) & Katharina Schmidt (Illustratorin) alias keilschmidt. Leut, es ist Zeit. Die Pausen waren lang und groß. Schmeißt eure Jacken auf die Garderoben, und auf den Fluren lasst die Hüften los. Wer jetzt im Haus tanzt, wird auf lange bleiben.

Preisverleihung und Party der Independents & des Literaturhauses Frankfurt: Die unabhängigen Verlage und das Literaturhaus laden zum großen Tanz, durch die Preisverleihung Hotlist 2022 führt die hr2-Moderatorin Anna Engel, Party mit den DJs: Gunnar Cynybulk & Hauke Hückstädt sowie Antje Keil & Katharina Schmidt aka keilschmidt, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 21 Uhr (Party ab 22 Uhr), Eintritt: 7 Euro, Tickets hier

 

 

Freitag, 21. Oktober: FFM/ Kyles Tolone

(Andrea)

Drama, Gefühl, Wucht und Melancholie: Kyles Tolone gießen das Lebensgefühl der „Generation Why?“ in dynamische und anspruchsvolle, zugleich aber auch kompakte und mitreißende Rockmusik. Geschult an Vorbildern wie Biffy Clyro, Kings Of Leon, Hundred Reasons oder den frühen Coldplay sind Kyles Tolone episch, ohne Progrock zu sein, hoch emotional, ohne Emo zu sein und straight auf den Punkt, ohne das Publikum zu unterfordern. Mit anderen Worten: Sie sind in der deutschen Rockwelt schon jetzt einzigartig. (Oliver Uschmann) Nach ihrem 2019er Album „Low Spirits & Fireworks“ machen KYLES TOLONE im Herbst wieder das, was sie am besten können: quer durch Deutschland touren und mitreißende Shows spielen. Ihr Geheimrezept aus tiefgründigen Geschichten, eingängigen Melodien und britischen Röhrenamps lädt ein auf eine emotionale, sphärische Reise durch das bittersüße Chaos des Lebens.18.30 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumaher-Straße, Frankfurt

Freitag 21. und Samstag 22. Oktober: Buchnächte im hr Sendesaal

(Daniela)

Am 21. und 22. Oktober finden im Rahmen der Buchmesse im hr-Sendesaal, nach zwei Jahren Pause, endlich wieder die beliebten "Buchnächte“ statt:

Zur Buchmesse lädt der hr Autorinnen und Autoren ein, von ihren Neuerscheinungen zu erzählen. Außerdem wird bei Gesprächen und Lesungen das Hörbuch erlebbar.
Am Freitag, 21. Oktober, sind bei der ARD-Radiokulturnacht der Bücher unter anderem Juri Andruchowytsch, Dörte Hansen und die Gewinnerin oder der Gewinner des Deutschen Buchpreises dabei.

Am Samstag, 22. Oktober, kann sich das Publikum auf Wladimir Kaminer und Christian Brückner freuen. Die beliebten "Buchnächte" sind nach zwei Jahren zurück in gemütlicher Atmosphäre im hr-Sendesaal. Am Buchmesse-Freitag und -Samstag kann das Publikum mit Essen und Getränken an Tischen die Lesungen und Gespräche zu aktuellen Hörbüchern verfolgen und Autorinnen und Autoren zuhören, wenn sie von ihren Neuerscheinungen erzählen. Für die Unterhaltung zwischendurch sorgt an beiden Abenden die Swing-Band Gramophoniacs.

Mehr Infos: https://www.hr2.de/veranstaltungen/ard-radiokulturnacht-der-buecher---frankfurter-buchmesse-2022,radiokulturnacht_buchmesse2022_-102.html

Sonntag, 23. Oktober und 6. November: Alles ist groß

(Martin)

‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger).

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf. Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?

DLF Kultur – Fazit sendete anlässlich der Premiere: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«

Die FAZ schrieb anlässlich der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2022-10/stimmen-einer-stadt-bank/1043/

20.00h.
Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt 

Foto: © Robert Schittko

Dienstag, 25. Oktober: Of/ The Return of the Lunsentrio

(Andrea)

Hand aufs Herz: Würdet Ihr einem der Drei einen Bausparvertrag abkaufen? Geradezu unschuldig räkeln sie sich an den Tresen und dabei..."Das spektakuläre Lunsentrio kehrt zurück in die Stadt, in der einst die Küche zerstört wurde. Ja! - ältere Leute erinnern sich sogar! Das wird ein Wiedersehensfest! "So unbestritten die wunderbar kreative Kraft der Destruktion im Fall von z.B. Keith Moons Sprengsatzlegungen, Niki de Saint Phalles Schießbildern oder Pogo in der Straßenbahn ist, so unbesonnen wird leider auch schnell dahergeplappert, dass jede Zerstörung immer auch ein Anfang ist. DIE OFFENBACHER KÜCHENZERSTÖRUNG zumindest ist einer, nämlich der Opening Track des neuen LUNSENTRIO-Albums 69 ARTEN DEN PUBROCK ZU SPIELEN und somit auch der Startschuss beim neuen Label Tapete Records. Und PUBROCK ist nun auch schon mal das absolut treffendste Schlagwort für die kommenden Lunsensaison: Zum einen kann Nick McCarthys persönlicher Weg hinaus aus den weißgekachelten Franz-Ferdinand-Nightlinern und hinein in die biernasse Geselligkeit der letzten Tram nach Hause durchaus analog zur historischen Entstehung des Genres Pubrock als Gegenentwurf zum Stadien- und Super-Rock gesehen und gehört werden. Dazu Hank Schmidt in der Beeks Lyrics, die immer wieder allzu gern aus der Schultheisskneipe „Zum Goldenen Hahn“, aus Peters Irish Pub, der Ewigen Apfelweinschänke Pompidou oder vom Wattenscheider Oi!-the-Tresen (aber auch von anderem) berichten. Und schließlich wird jede/r, dem bei einem LUNSENTRIO-Gig in Schuppen wie dem Hamburger Pudel oder dem Münchner Kafe Kult schon mal Sebastian „Seb-I“ Kelligs Drumsticks um die Birne geflogen sind, genau wissen, was hier mit PUBROCK gemeint ist. Und wenn dann noch Albert Pöschl - der seit jeher am liebsten und vor allem nur dort dabei ist, wo es nicht massentauglich zugeht - und der unverwüstliche Martin Tagar mit Bass und Gitarre den Rest aus den Steckdosen holen, dann ist das alles in allem tatsächlich endlich mal wieder brandneues Schmierfett für die kleine und schon lang nicht mehr auf und zu gemachte Schublade, auf deren Grund es sich Dr. Feelgood, Ian Dury und die Blockheads und der Prä-Punk..." https://www.tapeterecords.de/artists/das-lunsentrio/ 20 Uhr

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach

Mittwoch, 26. Oktober: FFM/ Kodaline

(Andrea)

Ich habe Kodaline neulich mal zfällig aufgeschnapptund vielleicht gehe ich heute mal in die Batschkapp: Ihr jüngstes Album „One Day At a Time“ aus dem Jahr 2020 war ein überwältigender Erfolg. Die Iren verbinden große Pop-Momente mit klassischem Rock und Alternative-Ausflügen. Zusammengehalten wird das von der hohen und flexiblen Stimme von Sänger Garrigan. Er kann den träumerischen Balladen der Band genau den Schmelz geben, den sie brauchen, um im nächsten Moment im nächsten Song rockig durchzustarten. Jetzt haben Kodaline bestätigt, dass sie in diesem Herbst wieder ausgiebig auf den Bühnen Europas unterwegs sein werden. Wir dürfen also jetzt schon so richtig gespannt sein, was für ein Programm sich Kodaline für die Auftritte vorgenommen haben, wenn sie im Oktober und November in unseren Hallen spielen. 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Freitag, 28. Oktober: Gangs Of Youths

(Uwe)

Keine Angst, die australische Indie-Rockband muss für Konzerte in oder Tourneen durch Europa nicht immer aus ihrer Heimat anreisen, die Gruppe um Frontmann David Le'aupepe lebt mittlerweile in London. Gangs Of Youths wurde 2011 von Jugendfreunden gegründet, daher passt der Bandname ziemlich gut. Seitdem sind 11 Jahre vergangen, zwei Gründungsmitglieder wurden in dieser Zeit ersetzt und die kraftvolle Rockmusik mit der kraftvollen Stimme des Kraftpakets Le'aupepe. Ihre aus meiner Sicht beste Platte ist „Go Farther in Lightness“, 2017 Nummer 1 in Australien, aber noch ohne Chartplatzierung in den UK-Charts. Ständiges Touren, oft als Support für bekanntere Acts brachten die gewünschte Aufmerksamkeit und den Einstieg in die UK-Top Ten Abumcharts mit der letzten, in 2022 erschienen, Platte Angel in Realtime. Anspieltipp ist der großartige Song „The Deepest Sighs, the Frankest Shadows“. Laut der Internetseite setlist.fm haben Sie das Lied bei 41 von 46 Konzerten der aktuellen Tour gespielt, wieso sollten sie es ausgerechnet im Zoom weglassen?

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20:00H TICKETS
VVK 20 € zzgl. Gebühren
Foto: Zoom

Freitag, 28. Oktober: Of/ Matthias Egersdörfer & Fast zu Fürth

(Andrea)

Ist schon ein paaaar Tage her, seit Kai die Combo nach Offenbach geholt hat. Glücklicherweise ist er Wiederholungstäter und somit der Abend gerettet: "Seit es diese Musikgruppe gibt, steht der Komiker Matthias Egersdörfer - bekannt aus Funk und Fernsehen (wie z.B. Die Anstalt)- in der Mitte von Fast zu Fürth. Die Musik von Fast zu Fürth lustwandelt zwischen Volksmusik und Gassenhauer, Pop und einer Art von Rock´n Roll, Rezitativ und Menuett, auf dem schmalen Grat zwischen Scheitern und Siegen. Die Texte werfen mit Fragen lassen Antworten erscheinen oder sind manchmal nur ein einzelner Buchstabe. Fast zu Fürth hat einen Humor von gewaltiger Ausdehnung. Fast zu Fürth verkörpert hysterisches Phlegma und das Erstaunen auch über die winzigsten Dinge. Ein Konzert von Fast zu Fürth ist ein guter Ort um über Hochzeitspläne, Kinderwünsche, Freundschaften, größere Investitionen oder die Erbfolge nachzudenken. Alle Mitglieder von Fast zu Fürth verfügen über ein virtuoses vorderes Minenspiel." Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach

Freitag, 28. Oktober: Ruts DC

(Uwe)

1978er Punk Rock Ska Reggae Dub Legende aus London

„Markiert Euch den Tag dieser Show, es wird ein außergewöhnliches und einmaliges Konzert Ereignis, für die Freunde des 70er Jahre Punk Rocks, des englischen Indie Rocks und auch der Ska, Reggae, Dub Gemeinschaft: RUTS DC haben schon im November 2019 auf ihrem 40th Anniversary of The Crack Konzert alle überzeugt und eine großartige Show abgeliefert! Ihre Hits wie Jah War, Babylon Is Burning uvm. sind zeitlos und aktueller denn je. Noch vor der Tournee im Herbst wird ein neues Album erscheinen.“ Schreibt ein guter Freund, nebenbei der Veranstalter des Konzertes. Leider kann ich urlaubsbedingt nicht dabei sein.

Das Bett. Frankfurt, Schmidtstr. 12
20:30 Uhr
VVK: 17 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz

Foto: Solar Penguin Facebook

Freitag 28. und Samstag, 29. Oktober: Nadia Beugré - L‘ Homme rare

(Martin)

Tanzfestival Rhein Main -Mousonturm im Frankfurt LAB

Ein Festival löst das nächste ab… Jetzt: Tanzfestival Rhein-Main vom 27. Oktober – 13. November in Frankfurt, Darmstadt, Offenbach und Wiesbaden!

In „L‘Homme rare” stellt die französisch-ivorische Choreografin Nadia Beugré klare Geschlechterzuschreibungen auf den Kopf. Schwungvoll und mit geschmeidigen Bewegungen flanieren die fünf Tänzer auf der Bühne – mal in hochhackigen Schuhen, den Rücken zeigend und meistens relativ nackt. Die Choreografie lebt von Tanztechniken und -stilen, die allgemein als weiblich gelesen werden. Wie der Funk Carioca und der Passinho, die sich durch ausladende Hüft- und Beckenbewegungen auszeichnen. Während die Gesichter der Performenden im Verborgenen bleiben, entspinnt sich in Beugrés Stück ein Spiel, das die eindeutige Wahrnehmung von Geschlechtsattributen gänzlich infrage stellt und die Zuschauenden ihrem Voyeurismus ausliefert. Themen rund um Geschlechteridentität haben in Nadia Beugrés künstlerischen Arbeiten schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Mit Verweisen auf Sklav*innenmärkte der Elfenbeinküste betrachtet sie in „L‘Homme rare” auch die Geschichte des europäischen Blicks auf Schwarze Körper und untersucht, wie wir alle über andere Körper urteilen.

Hier geht’s zum Gesamtprogramm des Festivals: https://www.tanzfestivalrheinmain.de Und hier geht’s zu den Tickets für L‘ Homme rare: https://www.mousonturm.de/events/l-homme-rare/Freitag, 28. Oktober um 19.30h und und Samstag, 29. Oktober um 20.00hTanzfestival Rhein Main im Mousonturm im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 Solidarisches Preissystem Foto: © Antoine Tempé

Samstag, 29. Oktober: Lime Cordiale

(Uwe)

Nach Vancouver Sleep Clinic und Gangs of Youths kommt nun schon wieder eine Rockband aus Australien nach Frankfurt. Die Leimbach-Brüder Oli und Louis gründeten Lime Cordiale 2009 in ihrer Heimatstadt Sydney. Sie machen mit ihren Mitstreitern Rockmusik mit Einflüssen von 1970er-Jahre-Soul-Funk. Scheinbar wollen sie ihre Tour anscheinend niemals beenden und immer weiter durch die Welt reisen, um ihre sommerlich-frischen Songs live unter das begeisterte Volk zu bringen. Gut so, gerade in dieser Zeit kann man sommerlich-frische Songs durchaus gebrauchen.

Brotfabrik. Frankfurt, Bachmannstr. 2
20 Uhr
VVK: 22 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz

Foto: Brotfabrik

26.- 30. Oktober: 53. Deutsches Jazzfestival Frankfurt

(Daniela)

Wären wir zu der Zeit nicht im Urlaub, wären wir bestimmt bei dem ein oder anderen Konzert dabei

Auf dem Programm des 53. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt stehen vom 26. bis zum 30. Oktober internationale Acts sowie lokale Künstlerinnen und Künstler, darunter Quest, Lakecia Benjamin, Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni, das Manfred Bründl Projekt und natürlich die hr-Bigband. Drei Konzertabende finden im hr-Sendesaal statt, außerdem gibt es ein Konzert im Mousonturm und neu in diesem Jahr ist die "Clubnacht" in den Jazzlocations der Stadt.

Mittwoch, 26. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
hr-Bigband feat. Julia Hülsmann, Leitung: Theresia Philipp Quest 

Donnerstag, 27. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
Ingrid Laubrock Quartet 
Lakecia Benjamin "Pursuance: The Coltranes"

Freitag, 28. Oktober 
20:00 Uhr Manfred Bründl Projekt, Jazz-Initiative in der Romanfabrik 
20:00 Uhr Ivan Habernal Septett, Alte Seilerei ("Fabrik außer Haus") 
20:00 Uhr Charles Unlimited, Milchsackfabrik (Studio 294)  
21:00 Uhr Programminfo folgt, Jazzkeller 
22:00 Uhr Moses Yoofee Trio und 23:30 Uhr Blue Lab Beats, Jazz Montez 

Samstag, 29. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
hr-Bigband feat. Marius Neset 
Isaiah Collier & The Chosen Few 
Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni 

Sonntag, 30. Oktober, Künstlerhaus Mousonturm 
Ashley Henry Quartet

Weitere Programmdetails auf hr2.de

Sonntag 30. Oktober: FRANKFURT SCHAUT EINEN FILM

(Daniela)

Eine wirklich nette neue Veranstaltungsidee und dringend notwendig!

Mit FRANKFURT SCHAUT EINEN FILM möchten das Film- und Kinobüro Hessen, das Kulturamt der Stadt Frankfurt und die Frankfurter Kinos auch die Lust am Kino befeuern und vergegenwärtigen, dass die Kinos unentbehrliche Orte der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Themen sind und das Erleben von Filmen auf der großen Leinwand gemeinsam mit anderen Menschen noch immer am schönsten ist.

1 Tag × 1 Film × 9 Kinos × 14 Veranstaltungen

Am 30. Oktober 2022 feiert Frankfurt erstmals das Kinofest FRANKFURT SCHAUT EINEN FILM. Innerhalb eines Tages wird die Vielfalt der Frankfurter Kinos gefeiert: Frankfurter*innen und zahlreiche Gäste schauen gemeinsam einen in der Mainmetropole gedrehten Film (wieder) und diskutieren aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

Den Auftakt zelebrieren wir mit HAPPY BIRTHDAY, TÜRKE! (1992) von Doris Dörrie. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jakob Arjouni entführt uns in die Abgründe Frankfurts der frühen 1990er Jahre und zeigt, wie Privatdetektiv Kemal Kayankaya bei seinen Ermittlungen im Frankfurter Bahnhofsviertel dem Alltagsrassismus mit sarkastischem Humor begegnet.

Zu Gast Regisseurin Doris Dörrie, Produzent Gerd Huber, Darsteller*innen Hansa Czypionka, Özay Fecht, Şiir Eloglu, Lambert Hamel, Doris Kunstmann, Leon Ömer Şimşek.

In seinen unterschiedlichen Formaten fragt FRANKFURT SCHAUT EINEN FILM: Wie sehen wir den Film heute? Wo fanden und finden sich Orte der Migration in Frankfurt und wie hat sich die Stadt bis heute gewandelt? Was hat sich über die Jahre hinweg in den Narrativen und der Repräsentation von Menschen mit Migrationsbiografie im deutschen Film geändert? Wie wurden Filme in den 1990er in Frankfurt produziert? Wie reiht sich der Film in die facettenreiche Frankfurter Krimigeschichte ein?

Ergänzend zu den Filmvorführungen können die Besucher*innen an einer Drehortführung mit Christian Setzepfandt teilnehmen, im Dialogmuseum versuchen, sich in die Welt von blinden bzw. sehbehinderten Menschen einzufühlen und dort die Hörfilmfassung in völliger Dunkelheit erleben, eine Lesung des Romans mit den Hauptdarsteller*innen Hansa Czypionka und Özay Fecht besuchen oder gemeinsam in einem VHS-Kurs sich mit den Thema Diversität auseinandersetzen. Einblicke in den Produktionsprozess des Films gibt darüber hinaus eine kleine Ausstellung im Erdgeschoss des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum.

Kooperierende Kinos sind Arthouse Cinema und Harmonie, Cine Star Metropolis, E-Kinos, Filmforum Höchst, Kino im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Mal Seh’n Kino, Pupille. Kino in der Uni, Orfeos Erben.

Das ganze Programm hier als PDF oder auf der Webseite: frankfurt-schaut-einen-film.de

Sonntag, 30. Oktober: FFM/ Wenn´s dunkel wird...

(Andrea)

Meine Puppenspielerfreundin Antje hat etwas Neues ausgeheckt und uns muss sie gar nicht erst ermutigen, wir sind auf jeden Fall dabei: "Ich möchte Euch gerne dazu ermutigen, mal wieder ins Theater zu gehen. Zusammen mit dem Ensemble vom Kellertheater gestalte ich dort einen schaurig-schönen Abend, mit Kürbissuppe, gruseligen und amüsanten Szenen, unheimlichen Frankfurter Sagen und Gesang. Nichts für Kinder und an Gänsehaut sollte man ein wenig Spaß haben:) Einen Tag vor Halloween und ganz unter diesem Motto.
WENN’S DUNKEL WIRD… Marc und Sandra gehen ganz romantisch zelten. Doch mitten in der Nacht, werden sie von Geräuschen geweckt – und das sind nicht die üblichen Nachtgeräusche des Waldes… An einer Tankstelle im Nirgendwo muss Cornelia ihr Auto volltanken. Ihr Handy hat kein Netz und dann braut sich auch noch ein Gewitter zusammen. Die Arme denkt tatsächlich, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann. Kennen Sie eigentlich die Sage vom Mörderbrünnchen? Und das Lied über die schwarze Witwe? Mit einem Potpourri aus schwarzhumorigen, gruseligen und unheimlichen Geschichten, Szenen und Liedern wird es einen Tag vor Halloween schaurig-schön im Kellertheater. Freuen Sie sich auf einen Abend mit Gänsehautcharakter… Kartenreservierung unter Kellertheater Frankfurt

Kellertheater, Mainstraße 2, Frankfurt

Sonntag, 30. Oktober: Grandbrothers

(Uwe)

Ich schaue mir jede Woche das kommende Programm von Frankfurter Clubs an und suche Konzerte raus, über die ich in den Ausgehtipps schreiben will. Selten sind es Lieblingsbands, oft aber Acts, von denen ich vorher nie etwas gehört habe. Beim Reinhören in mögliche Tipps entdecke ich dann Sachen, die mir gefallen und / oder die ich spektakulär finde. So ist es bei den Grandbrothers. Die sind ein deutsch-schweizerisches Musikduo, das eine Mischung von klassischem Klavierspiel und elektronischen Elementen präsentiert. Auf der Zoom-Homepage ist auf ein längeres YouTube Livevideo verlinkt und das ist ziemlich gut.

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
VVK: 30 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz

Foto: Toby Coulson

Sonntag, 30. Oktober: FFM/ Terry Hoax

(Andrea)

Terry Hoax? Genau, das ist die Band, die in den 90ern mit ihrer Coverversion von "Policy Of Truth" einen veritablen Hit gelandet hat, der damals bei MTV rauf- und runtergespielt wurde. Wer die Band in den letzten Jahren schon einmal live gesehen hat, wird sich gefragt haben, warum diese Band nicht die ganz großen Hallen bespielt. So viel Humor, krachende Spielfreude und Energie machen nachhaltig zum Fan. Dieses Gefühl auf ein Studioalbum zu übertragen, ist Terry Hoax bisher nicht immer gelungen. Oft klangen sie auf Tonträgern ausgebremst und eingezäunt. Ohne Publikum schienen sie sich nicht richtig wohl zu fühlen. Eine leidenschaftliche Live-Band lässt sich nicht so einfach einsperren. Also wandten sie diesmal einen psychologischen Trick an: Sie ließen ihr neues Album über Crowdfunding von ihren Fans finanzieren, erreichten fast 300% der benötigten Summe und gingen mit diesem Hochgefühl ins Studio. Das neue Album „Thrill!“ ist eine rauhrockige, kreative, wilde Reise in das Universum einer Band, die sich für die Fans die Beine ausreißt / für die Fans alles gibt! 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Donnerstag, 03. November: Libertines

(Uwe)

Vor zwanzig Jahren veröffentlichte die englische Indie-Rockband Libertines ihr Debütalbum „Up The Bracket“. Erst ihr zweites, das selbstbetitelte Album Libertines brachte den ganz großen Erfolg, aber die erste Platte ist meistens etwas Besonderes und so wird der Geburtstag nun gefeiert, unter anderem mit vier Konzerten in Deutschland. Mit dabei sind die Gründungsmitglieder Pete Poherty und Carl Barat, wovon erstgenannter nicht nur wegen seinem herausragenden Talent (das er auch mit den Babyshambles und Solo bewies) sondern wegen seiner intensiven Drogensucht für Aufmerksamkeit sorgte. Die Libertines waren nicht die gesamten zwanzig Jahre ununterbrochen zusammen und brachten es in dieser Zeit auf nur drei Studioalben. Beim ersten Album war übrigens Bassist Johnny Borrell dabei. Der verlies die Band aber frühzeitig, gründete seine eigene und feierte als Frontmann von Razorlight einige Erfolge.

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
VVK: 40 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz

Foto: Zoom

Noch bis 31. Oktober: „LA CARA DEL FLAMENCO | FLAMENCO IM PORTRAIT“

(Daniela)

Ich liebe Flamenco und werde daher auf jeden Fall vor dem 31.10. in der Denkbar sein um mir die Ausstellung „La Cara del Flamenco | Flamenco im Portrait“ des Fotografen Günther Bauer anzuschauen.

"„La Cara del Flamenco“ ist ein Fotoprojekt, dessen Wurzeln in meinem achtjährigen
Aufenthalt in Madrid (1992–2000) liegen. Es sind Portraits von Künstler*innen, die einen Lebensweg vorweisen, der sich in ihrer Kunst ausdrückt und dieser Authentizität und Tiefe verleiht, sie glaubwürdig macht.
Viele der portraitierten Künstler*innen entstammen derselben Generation, einer
Generation, die in den schwierigen Zeiten der Franco-Diktatur groß geworden ist.
Damals hatte der Flamenco eine sehr widersprüchliche Rolle: einerseits sollte er dazu
beitragen, das Image Spaniens im Ausland zu verbessern, andererseits war der
Flamenco mit dem strengen Katholizismus unter Franco kaum vereinbar. Es dauerte
lange, bis der Flamenco sich von dem folkloristischen Mief der Franco-Zeit befreien
konnte und auch innerhalb Spaniens Anerkennung fand.
2010 wurde der Flamenco von der UNESCO zum Immateriellen Weltkulturerbe erklärt.
Der Flamenco, der tief in der andalusischen Kultur verwurzelt ist, hatte sich längst von
den regionalen Ursprüngen gelöst und sich zu einem internationalen Phänomen
entwickelt. Er folgt seiner Tradition der Verschmelzung mit anderen „musikalischen“
Einflüssen.
Was aber bleibt, ist der Mythos des Flamenco als eine hermetische Kunst im Kreis der
andalusischen Gitanos, die jahrhundertelange Erfahrung von Verfolgung und Leid in
düstere Verse und dunkle Melodien verwandelten.
Das Projekt zeigt den Aufbruch des Flamencos – den „Nuevo Flamenco“. Junge
Musiker*innen, Tänzer*innen, die in ihren Familien mit dem traditionellen Flamenco
aufgewachsen sind, faszinieren mit ihrem Flamenco Nuevo. Arrivierte, mutige
Flamencokünstler wie Enrique Morente suchten neuen Wege der Interpretation und
irritierten ihre Kritiker. Im Vordergrund des Projektes steht aber nicht der Tanz oder
der Gesang, es sind die Perso nlichkeiten, die Charaktere der Ku nstler, die mit ihrer
Ausstrahlung den Zuho rer faszinieren, sie oft komplett in ihren Bann ziehen ko nnen.
Die Faszination des Rhythmus, der expressive Ausdruck von Gefühlen und der stetige
Einfluss unterschiedlichster Kulturen spiegeln sich in den intimen großformatigen
Portraits der Flamenco-Künstler*innen wider. "
https://guentherbauer.de

Ausstellung: von Günther Bauer
Termin: 04. September – 31. Oktober 2022
Ausstellungsort: DENKBAR Frankfurt, Spohrstrasse 46a

VORSCHAU
Freitag, 4. November: Of/ Super Stöffsche

(Andrea)

„Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“. Doktor Faust hat die Schnauze voll: da hat er Jahrzehnte lang wie verrückt studiert, ist darüber grau am Schopf geworden und hat doch kein rechtes Lebensglück gefunden. Kein Wunder, dass er, deprimiert und müde, trübe Gedanken hegt. Doch da erscheint ihm Mephisto und macht verlockende Versprechungen. Allerdings stellt er eine Gegenforderung im Falle der Erfüllung: Fausts Seele. Da dieser nichts mehr zu verlieren haben glaubt, geht er auf die Wette ein. So beginnt das Spiel in altbekannter Weise. Was aber, wenn nun zentrale Figuren des Schauspiels nicht auf der Bühne erscheinen? Die zunächst ratlosen Darsteller machen aus der Not eine Tugend und beginnen zu improvisieren, was das Zeug hält. So rast die Inszenierung atemlos davon, bietet eine ganze Menge an komödiantischen Überraschungen und kehrt doch immer wieder auch zum Grundmotiv der Handlung zurück. Und dann meldet sich auch noch eine prominente Stimme aus der Loge." Ja, das ist Faust. Und verspricht einen vergnüglichen Abend. Eintritt: 15 € Vorverkauf unter: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Freitag, 4. November: Of/ Diamant Opening

(Andrea)

Yeah, darauf freue ich mich schon sehr! Nach UND kommt DIAMANT und ich glaube,das wird sehr schick. Heute ist Eröffnung mit Meral Albrecht 4.11.-12.11.2022 Im ehemaligen Stadthaus eines Juweliers in der Offenbacher Fussgängerzone entsteht im Herbst und Winter 2022/23 mit dem Diamant Offenbach temporär, für viereinhalb Monate ein neuer sozialer Ort, ein Museum für Urbane Kultur und eine Schule für kreatives Handeln. www.instagram.com/diamant.offenbach/ In zentraler Lage in der Offenbacher Innenstadt befindet sich das ehemalige Haus eines Juweliers, mit zwei Ladenetagen, einer Werkstatt, zwei Apartments, einem Keller und einem Innenhof. Ein Leuchtkasten in Form eines Diamants über dem Eingang wird zum Namensgeber, zur Bildmarke und zur Inspirationsquelle des Projekts. Innen wie Aussen ist Diamant Offenbach eine Zeitkapsel, die die Spuren vergangener Jahrzehnte in sich trägt. In seiner Seele unberührt, ergänzt durch wenige funktionale und gestalterische Eingriffe, wird er als Rohdiamant zu einem Ort der Begegnung, einer Schule des Alltags und einem Museum urbaner Kultur. Anfang November 2022 öffnet Diamant Offenbach für mehrere Monate seine Türen und wird durch die großzügige Überlassung des Immobilienentwicklers Kilian Bumiller zu einem neuen sozialen und kulturellen Treffpunkt in der Offenbacher Innenstadt. Die Kultur der Menschen wird in der Begegnung, im Dialog und im Öffentlichen Raum verhandelt. Kulturelle Produktion entsteht im Wechselspiel des inneren, persönlichen Raums Einzelner mit dem gemeinschaftlichen Raum Vieler. Hierbei kann der Öffentliche Raum sowohl als Inspirationsquelle, wie als Präsentationsfläche dienen. Er kann senden und empfangen. In unserer Zeit wird ein ausgewählter Teil der kulturellen Produktion meist in aus- und eingeklammerten Schutzzonen verhandelt. In der Regel arbeiten Künstler_innen zurückgezogen in ihren Ateliers, Kunstwerke werden in unterschiedlich formatierten, weissen öffentlichen Räumen präsentiert. In dieser konstruierten Isolation entstehen herausragende Kunstwerke und anspruchsvolle Diskurse. Dennoch sind Künstler, Be-trachter, Händler_innen und Handelnde immer auch Teil der realen und alltäglichen Welt. Vor und parallel zur Kunstgeschichte der isolierten Räume gibt es schon immer eine kulturelle Produktion, die den alltäglichen, öffentlichen Raum reflektiert und adressiert. Schon die Wände der Chauvet-Höhle, 36000 Jahre vor unserer Zeit, zeugen vom Bedürfnis der Menschen, ihr Umfeld zu reflektieren und in kommunizierbare Bilder zu fassen, die über die Zeiten hinweg wirken.

DIAMANT/ Museum Of Urban Culture Frankfurter Straße 8 / Offenbach

Freitag, 04. November: DER NINO AUS WIEN

(Uwe)

Wenn es einen Grund gibt nach Rüsselsheim zu fahren, dann tatsächlich diesen. Der Nino aus Wien kommt. Er ist einer dieser wahnsinnig vielen guten österreichischen Künstler, die mit ihren Liedern für eine ganz besondere Stimmung sorgen. Hört man die, meint man tatsächlich, dass man durch die Metropole an der Donau zieht.Hinter Bilderbuch, Granada, dem guten altern Wolferl Ambros und Wanda ist der Nino aus Wien in meiner persönlichen Ösi-Top 5.

Der Nino Aus Wien prägt die deutschsprachige Musikszene mit seiner ureigenen Form des „Wienerlieds“ und seinem „Hirschstettner Soul“. Als „der beste junge Liedermacher des Landes” und der “Bob Dylan vom Praterstern”, wurde er durch den Falter betitelt. Nino spielt an die 100 Konzerte pro Jahr, quer verteilt im deutschsprachigen Raum, vom Wiener Konzerthaus bis hin zur Hamburger Elbphilharmonie. Er wurde bereits mehr als 7x für den Amadeus Austrian Music Award nominiert und 2016 in der Kategorie „Alternative Pop / Rock“ ausgezeichnet. Er erreichte zahlreiche Chartplatzierungen, mehrere Nummer Eins-Hits in den FM4-Charts und schreibt auch Musik fürs Theater.

Das Rind. Rüsselsheim, Mainstr. 11
20 Uhr
VVK 18 Euro zzgl. Gebühren, AK 22 Euro

Foto: Frank Diedrich Booking

Samstag, 5. November; UF/ Come on come on

(Andrea)

Come on, Come on! Come on, Come on! "Dass Joaquin Phoenix zu einem der vielseitigsten Schauspieler seiner Generation gehört, ist ja nun kein Geheimnis. Und trotzdem traut man hier kaum seinen Augen: So sanft, verletzlich, hadernd und hoffnungsvoll hat man ihn noch nicht erlebt. Selbst seine unvergessenen Johnny Cash- und Joker-Interpretationen verblassen hinter all der lebensbejahenden Zerstreutheit, die er hier in die Rolle eines Radiojournalisten packt. Dieser nimmt seinen Neffen eher unfreiwillig auf eine Arbeitsreise mit, verzweifelt (verständlicherweise) zunächst an dem Jungen, begegnet ihm auf Augenhöhe und lernt ihn aufrichtig lieben. Diese Annäherung der beiden gehört schon jetzt zu den wohl schönsten Filmfreundschaften der Kinogeschichte. Das alles ist von Mike Mills so feinfühlig und unaufgeregt inszeniert, dazu in betörend schöne Schwarz-Weiß-Bilder getaucht, dass wir vor lauter Scham, Verzweiflung, Glück, Freude und Leben ganz laut herausschreien: „Come on, Come on“Ein wunderschöner Film den ich mir gerne ein zweites Mal anschaue. 29 Uhe

Ladenkino; Starkenburgring 4, offenbach

Der Vorverkauf bei Anja im LADEN artefakt Offenbach hat soeben begonnen … 

Samstag, 12. November: Firestorm

(Uwe)

Wenn ich montags bei Concordia Eschersheim Fußball spiele, steht in einem der beiden Tore immer ein kleiner Italiener mit langen, lockigen Haaren, der sich ein Trikot von Gigi Buffon übergestreift hat. Er und sein Kumpel Martin spielen nicht nur mit uns Fußball, sie musizieren auch zusammen in der Heavy Metal Band Firestorm. Marco Russo, der eingangs erwähnte Keeper, singt und spielt eine dieser spektakulären Gitarren, die nur bei Metalbands funktionieren. Er ist ein Erlebnis, seine Musik ganz bestimmt auch und die Konzerte sowieso. Jetzt kommt er mit seiner Band in den Ponyhof nach Sachsenhausen. Pflichtbesuch!

Ponyhof. Frankfurt, Klappergasse
19 Uhr
VVK: 12 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz

Foto: Firestorm

Samstag, 12. November – Montag, 26. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck

Diese Geschichte kennen wir doch irgendwie alle!

Der Deutschlandfunk berichtet anlässlich der Premiere 2014: „Keith Warner macht aus Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ ein fantasievolles Spektakel, fügt zugleich aber dunkle Bilder und Ideen ein. Bevor am Ende die erlösten Kinder fröhlich Geschenke auspacken, führt die Reise von einem tristen Sanatorium über ein märchenhaftes Intermezzo im Wald bis zur Knusperhexe.“

Auf Anregung seiner Schwester Adelheid Wette vertonte der glühende Wagner-Verehrer Engelbert Humperdinck in den frühen 1890er Jahren deren Verse zu einem Märchenspiel. Nach der erfolgreichen Vorstellung im Familienkreis beschloss man, diese zu ergänzen, um sie einige Jahre später (1893) als Oper herauszubringen.

Regisseur Keith Warner lässt in seiner Inszenierung das Geschwisterpaar seine Kindheit in einem Waisenhaus verbringen. Von der schimpfenden Pflegemutter vor die Tür gesetzt, allein und mit ihren Ängsten konfrontiert, befreien sich die Kinder schließlich. Als Erwachsene blicken sie auf den Wald ihrer Erinnerung zurück, um gereift ihren weiteren Lebensweg zu beschreiten. Warners fantasievolle und psychologisch fein gearbeitete Lesart von Humperdincks Oper rückt das Unbewusste in den Fokus: »Das Wunderbare an dieser Geschichte ist, dass Hänsel und Gretel diese Erfahrung nicht an die nächste Generation weitergeben. Sie haben in ihrem Kampf gegen das Böse gelernt, wo der gute Pfad ihres Lebensweges zu suchen ist.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/haensel-und-gretel_3/?id_datum=3264

Samstag, 12. November um 18.00h und Freitag, 18. November um 19.30h; Donnerstag, 1., Donnerstag, 8., Donnerstag, 15., Montag, 19. und Donnerstag, 22. Dezember um 19.30h; Montag, 26. Dezember (2. Weihnachtstag) um 18.00h: Hänsel und Gretel

Oper Frankfurt

Foto: © Barbara Aumüller

Samstag, 12. November: Alice Merton

(Uwe)

Die Popsängerin Alice Merton kommt für ein Konzert in ihre Geburtsstadt Frankfurt / Main zurück. Die Tochter eines Iren und einer Deutschen lebte nach ihrer Geburt nicht lange hier, sie zog früh in die USA und nach Kanada und kam erst im Konfirmationsalter nach Deutschland zurück. Früh entschied sie sich dazu, professionelle Musikerin zu werden und hatte bereits 2016 mit ihrer ersten Single „No Roots“, keine Wurzeln, passend zu ihrem Leben erste beachtliche Erfolge. Es dauerte bis 2019 bis die erste Platte Mint veröffentlich wurde, auch diese verkaufte sich gut. Im Sommer erschien ihr zweites Album S.I.D.E.S. und das stellt sie nun im Zoom vor. No Roots wird sie sicher auch spielen. PS: Die Mertonstraße im Westend ist nicht nach ihr, sondern nach dem Unternehmer Wilhelm Merton (1848–1916) benannt, einer der treibenden Kräfte zur Stiftung der Johann Wolfgang Goethe-Universität.

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
VVK: 27 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz

Foto: paperplanerecordsinternational

Sonntag, 13. November: 55. Naxos Hallenkonzert Broken Frames Syndicate

(Martin)

Das in Frankfurt beheimatete, international besetzte, elfköpfige Ensemble fokussiert die Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren und zeitgenössischen Musik. Mit ungewöhnlichen Konzertformaten bietet es immer wieder den multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen. Im Programm dieses Naxos Hallenkonzertes stehen u.a. Ensemblewerke von Macarena Rosmanich, Yongbom Lee, Anahita Abbasi und zwei Uraufführungen von Jalalu Kalvert Nelson und William Kuo.

Das Ensemble schreibt über sich selbst: BROKEN FRAMES SYNDICATE spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen. 

2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.

Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar oder auf der Gaudeamus Muziekweek und beim MIXTUR Festival Barcelona.

Hier geht’s zur Ticketreservierung: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/
Sonntag, 13. November um 19.00h: 55. Naxos Hallenkonzert
Naxos Halle

Foto: © Hayrapet Arakelyan

Samstag 19. November: Melli redet mit

(Daniela)

Ein schönes Format hat Melli mit ihrer Show: "Melli redet mit..." gefunden.

MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez

„Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier den Glamour, den sie wirklich verdienen. Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region.
Es geht um vieles und um nichts und um Mellis Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.

Ausgabe 28 am Samstag, 19. November 2022 // 20.00h

Mellis Gäste:
Barbara Bisicky-Ehrlich
, Schriftstellerin, Synchronsprecherin, Schauspielerin. Sie ist Tochter tschechischer Emigranten und wuchs in Frankfurt auf. Zum Studium der Theaterregie ging sie zurück nach Prag. Sie absolvierte danach ein Redaktionsvolontariat beim Südwestfunk, wurde Sprecherin und schrieb 2018 ihren ersten Roman, der sich humorig mit dem Spannungsfeld von gelebter jüdischer Tradition und moderner Lebensweise beschäftigt. Mit ihrem neuesten Buch "Der Rabbiner ohne Schuh" ist sie auf Lesereise unterwegs. Uns wird sie mit ihrer tollen Stimme bestimmt auch eine Passage draus vorlesen.  

JULAKIM, Sängerin, Architektin, Kulturnetzwerkerin. Diese Frau ist ein Phänomen. Als Architektin hat sie u.a. in der Wüste Mali ein nachhaltiges und preisgekröntes Schul- und Versammlungszelt gebaut, unterrichtete an der TU Damstadt das Fach Planen und Bauen und ist seit 2013 als Singer/Songwriterin unterwegs. Dafür hat sie direkt mal eine Tour durch Südamerika organisiert. Dort entstand dann auch ihre CD Itufi - to the tropics and back. Sie singt in deutsch, spanisch, englisch, portugiesisch und französisch (Sprachen hat sie nebenbei auch studiert) und das tut sie so ausdrucksstark und optimistisch, dass es eine Freude ist, ihr zuzuhören. Ihr werdet's erleben.

Michael Leopold aka Monsieur Bretzelberger, Zauberer, original aus der Bredouille. Er ist der charmanteste Magier, den ich kenne und ist im Genre der Comedymagic unterwegs. Er selbst bezeichnet sich als eine Mischung aus David Copperfield und Michael Schanze, was durchaus zutreffend ist. Mit französischem Akzent zeigt der mehrmalige Vizemeister der Zauberkunst dem gespannten Zuschauer den schmalen Grat zwischen genialer Zauberei und grandiosem Scheitern auf. Aber da wir ja Michael Leopold auf dem Sofa haben, werde ich natürlich zu erfahren versuchen, was hinter dem Zauberer für ein Mensch steckt. Mal sehen, ob ich das herausfinden kann.  

Und natürlich mit meiner (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und Frau von Spangenberg (wenn Sie sich von ihrem Ex in Homberg Efze losreißen kann)

Tickets über diesen Link: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/632edaf7b4e55a044a29b20f/ Oder www.melinahepp.com   Bis 31.10. gibt den Frübucherpreis von 12.50 € 

Foto: To Kuehne

 

 

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
GESUCHT: DRINGEND GEWERBERAUM

(Petra)

Boxen ist mein Yoga – und das sucht dringend ein neues Zuhause!
Lange bevor Boxen zum Trendsport avancierte, spukte mir die Idee im Kopf herum. Ende 2018 hab ich mich endlich ins Boxstudio gleich bei mir um die Ecke getraut und bin seitdem dabei. Der erste Lockdown 2020 dann ein Schock. Kein Training mehr. Und bis zu diesem Sommer immer wieder Pausen, Unsicherheit – einige sind irgendwann nicht mehr gekommen. Das war hart für unseren Trainer, auch existenziell. Jetzt – in der nächsten Krise – will sein Vermieter deutlich mehr Geld. Das geht nicht.

Deshalb sucht das Studio dringend neue Gewerberäume (200 - 250qm): bezahlbar (bis 10€/qm) und am liebsten zentral in der Innenstadt oder Bockenheim, gut an den ÖPNV angebunden und gerne langfristig, denn die boxtaugliche Ausstattung ist ja auch ein Investment. Das Studio ist eine Bereicherung für jedes Quartier, unser Trainer für JedeN, der/die ihm begegnet. Wenn Ihr einen Tipp habt, schreibt mir gerne eine E-Mail: ich leite die Info dann weiter.   

Bis Sonntag, 15. Januar 2023: Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand DAM

(Petra)

Umbauen, Anbauen, Weiterbauen – der Gebäudebestand bietet zahlreiche Möglichkeiten ihn fortzuschreiben. Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai in Frankfurt wird seit Oktober 2021 umgebaut und saniert. „Bauen mit Bestand“ ist auch eine Kategorie von Nachhaltigkeit – das zeigt die jetzt eröffnete Ausstellung im temporären DAM-Exil im Ostend. Anhand von sechs Themenbereichen werden sehr sehenswerte zeitgenössische internationale Beispiele kluger und kreativer Strategien im Umgang mit bestehender Architektur präsentiert. Expertinnen und Experten geben Einblicke in vielfältige Aspekte, die das Bauen mit dem Bestand sowohl im urbanen als auch im ländlichen Kontext beeinflussen. Eine ausgewählte Bestandsaufnahme Frankfurter Bauwerke eröffnet zudem Perspektiven und Fragestellungen unter Einbezug von Nutzer*innen und Bewohner*innen. Damit wird ein umfangreicher Pool an Nutzungen, Transformationen und Revitalisierungen präsentiert.

Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand, Ausstellung, Kurator*innen: Jonas Malzahn, Mathias Schnell und Katharina Boettger, Ort: DAM im Danzig am Platz, Adresse: Henschelstraße 18, bis 15.01.2023,
Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 12 - 18 Uhr,
Mi. 12 - 19 Uhr,

Sa.+ So. 11 - 18 Uhr,
Mo. Geschlossen,
Eintritt: 5 (3) Euro, weitere Infos hier


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