09.09.2022
Mal wieder in Eile

ist wie immer mein Problem. Und damit ihr alle die Ausgehtipps noch rechtzeitig erhaltet, gibt's heute kein Intro.

Einzig allein zwei Bitten: Mein Sohn Ruben sucht noch händeringend für seinen Neustart in München ein gebrauchtes Herrenrad (ab Rahmengröße 60 cm) und die Nichte meiner Freundin Birgit, sucht noch eine kleine Wohnung/WG Zimmer in Aachen. Ich kenne Hannah, sie ist eine tolle junge Frau und beginnt in Aachen ein duales Studium.. Vielleicht kennt ja jemand von Euch jemanden, der jemanden kennt...

Ich muss jetzt schnell los..
Wir haben endlich wieder Chorprobe (wir suchen noch Stimmen!) und dann geht's zum Theaterwalk LIGNA - Dantons Tod, den Martin empfiehlt und dann will ich unbedingt zur Block Party von Jazz Montez auf die Insel...

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

P.S. Die Choreo am Mittwoch war mal wieder super toll. Blöd ist nur, dass man selber vor lauter Fahnen nix sieht. Noch viel viel blöder ist der ganze Plastikmüll.......Dienstag muss jetzt aber ein Sieg her

Vielen Dank an meine Co-Autor:innen: Andrea Ehrig, Uwe Schöbel, Petra Manahl und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empehle ich die Tipps im Browser hier zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.

GESUCHE

MEIN SOHN RUBEN SUCHT ein gebrauchtes Herrenrad:
Ob Stadtrad oder Mountanbike ist erstmal egal. Hauptsache es ist verkehrstauglich und  groß genug: Rahmengröße 60-64 cm. Kontakt über mich: daniela(at)cappelluti.net oder 0163-6932055.

HANNAH SUCHT eine Wohnung/Zimmer in Aachen
Die Nichte meiner Freundin Birgit aus Düseldorf sucht sehr dringend eine Wohnung / WG Zimmer in Aachen. Sie fängt dort im Oktober ein Duales Studium als Polizeianwärterin an. (für die ersten Wochen hat sie eine Unterkunft) Hannah ist eine tolle 19 jährige Frau. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt... Kontakt über mich: daniela(at)cappelluti.net oder 0163-6932055. Ich vernetze dann mit Hannah.

JESKO SUCHT (IMMER NOCH) DRINGEND

(Ich habe vor ein paar Wochen schon etwas über Jesko geschrieben. Wer den Text noch nicht kennt, findet ihn hier.)

Studentenjob bei einem muskelkranken Rollstuhlfahrer in Frankfurt/ Bockenheim

Beginn: ab sofort

Basics:
Lernen während der Arbeitszeit möglich, Minijob und Teilzeit
Gute Verkehrsverbindung U6/U7 U4 6 min von Hauptwache, zentral in Bockenheim

Tätigkeiten:
Begleitung im Alltag, Hilfe im Haushalt, Umlagern, Transfer zwischen Bett & Rollstuhl (mithilfe vorhandenen Lifts)

Voraussetzungen:
Zuverlässigkeit, eine gewisse zeitliche Flexibilität, Erfahrung von Vorteil, aber nicht Voraussetzung

Arbeitszeiten:
ca. 20 h wöchentlich / ca. 80 h monatl. = ca. 12 Schichten a 8 h monatl. (kann je nach Tagen des Monat und persönlicher Präferenz auch mal etwas mehr oder weniger sein), Küche vorhanden für Tee und Kleinigkeiten
Schichten: früh: 08.00 - 16.00 / spät: 16.00 - 24.00 / Nacht: 24.00 - 08.00

Vergütung:
Nach Tarif             

Bewerbungen / Rückfragen an:
Jesko Barabas, 0171 - 4100 450, jesko.barabas@t-online.de

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an daniela@capppelluti.net

Tickets für das zweite Burlesque Festival in der Jahrhunderthalle.
2 x 2 Tickets für 16.10. Gewinnfrage: Ws ist laut Uwe eine der sinnlosesten Sendungen im deutschen Fernsehen? (Siehe Gerolltes)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

2x 2 Gästelistenplätze für "Nicole Jäger" am 14. September in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Welche tolle Frankfurter Band supported das Konzert von Urlaub in Polen?

Antwort bitte an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)

Für das Konzert von 'Der Mann' am Dienstag im Mousonturm gibt es 2 x 2 Tickets zu gewinnen. Frage:Wo hat Andreas August Scheufler seine Inspirationen für seine „Frittenmoni“ her? (siehe Ausgehtipp vom 14. September)

GEROLLTES über Thomas Helmer

(Uwe)

Es diverse Dinge beziehungsweise Menschen im Fußball, mit denen ich mich wirklich schwertue. Dazu zähle ich Leipzigs Trainer Domenico Tedesco (leitete in seiner Amtszeit Schalkes Abstieg ein und wurde diese Woche bei Leipzig entlassen, bevor er dort ähnliches anrichtet), die aufgesetzte Gralshüterei einiger Fangruppierungen, Liveübertragungen von Abschiedsspielen und Thomas Helmer. Viele fragen sich jetzt möglicherweise „wer ist das?“. Er ist ein 68maliger Nationalspieler und Innenverteidiger, der in der Bundesliga bei Bielefeld, Dortmund und Bayern spielte. Von den Länder-, Europapokal, DFB-Pokal- und Bundesligaspielen, an denen er mitwirkte, ist selbst den hartgesottenen Allesschauern außerhalb seines Freundeskreises und seiner Familie kein einziges in Erinnerung geblieben, bei dem er aufgefallen wäre. Halt, eine Ausnahme gibt es! Bei einem Bundesligaspiel zwischen Bayern München und dem 1 FC Nürnberg erzielte er in der Saison 1993/94 ein Phantomtor. Bei einem Gewühl vor dem Nürnberger Tor, schaffte es Helmer, den Ball aus allerkürzester Distanz am Tor vorbeizuschieben. Der fünfzig Meter entfernt stehende Linienrichter erkannte ein Tor und der besser positionierte Schiedsrichter hatte nichts Besseres zu tun, als sich der Meinung seines Assistenten anzuschließen. Was tut Helmer? Geht er zum Schiri und sagt „ich Dussel habe vorbeigeschossen“, nein er akzeptiert die Entscheidung und freut sich. Scheinbar vergaß er in seiner Freude über das Tor, dass schon vor rund 30 Jahren diverse Kameras in den Stadien präsent waren und die Aktion aus unterschiedlichstem Winkel festgehalten wurde. Aus keiner Perspektive sah es so aus, als wäre der Ball ins Netz gegangen.

Einen richtigen Treffer hat er auch nach seiner Fußballkarriere nicht gelandet. Er moderiert den Sport 1-Fußballstammtisch, eine der sinnlosesten Sendungen im deutschen Fernsehen, auf einer Stufe mit Call-in-Gewinnshows und HSE24 Last Minute-Reisen-Verkaufssendungen. Er moderiert es so blass, wie er als Spieler war. Nun geht er mit seinem Doppelpass auf Tournee und kommt im September mit Mario Basler und Komiker Matze Knop in die Hugenottenhalle nach Neu-Isenburg. Die günstigste Karte kostet 30 EUR, die teuerste 92 EUR. Das ist aber eine VIP Karte, Fotos und Autogramme der Stars sind inkludiert. Den obligatorischen VIP-Raum-Rinderschmorbraten mit Püree habe ich scheinbar überlesen.

Freitag 9. und Samstag 10. September:Jazz Montez Block Party

(Daniela)

Da will ich heute unbedingt hin..

After seven weekends of open air events in Frankfurt, we can all feel that summer is starting to draw to a close. But before that happens, we invite everybody to join us for one last dance: the Jazz Montez Block Party! Spanning two evenings and nights of concerts and DJ sets.

Block Party Lineup & Kabuki album release

We are very happy to assemble incredible groups and artists this weekend such as the legendary Paul St. Hilaire aka Tikiman, the singer-songwriter and producer Olive Yaah, the mighty Bokoya and Morena Leraba from Lesotho. We are especially honored to celebrate the release of our local hero Kabuki's new album No Maps for these Territories, for the occasion of which he invited various friends and stellar musicians to join him on stage: Franzi Aller on bass, Oli Rubow on drums, Max Gärtner on vibraphone, Oli Leicht on woodwinds and Max Clouth on guitar. Don't miss!

Friday, September 9

  • 6 p.m. - 9 p.m. DJ Jazzmadass
  • 9 p.m. - 10 p.m. Olive Yaah
  • 10.30 p.m. - 12 a.m. Bokoya
  • 12 a.m. -2 a.m. Paul St. Hilaire x Kabuki

Saturday, September 10

  • 6 p.m. - 9 p.m. Nahom
  • 9 p.m. - 10.30 p.m.  Kabuki Ensemble
  • 11 p.m. - 12 a.m. Morena Leraba
  • 12 a.m. - 1 a.m. Tmnit
  • 1 a.m. - 2 a.m. Helina
  • 2 a.m. - 4 a.m.Lilah b2b John Vibrations

The celebration will start , Friday, evening at 6 p.m. at the Gaststätte zur Insel in Frankfurt's Osthafen area (Schmickstraße 16, 60314 Frankfurt) and will go on until late on both Friday and Saturday. You can reach the location by taking the 11 tram to Schwedlerstraße. From there, it's just a short walk. The predicted weather won't be a problem as everything will take place under a roof. Get your tickets here! The entrance fee is only 10€ (5€ for students and JM members).

Freitag, 09. September (und weitere Termine): Houellebecq. SEROTONIN. Eine Eurovison

(Martin)

Das wird spannend!Michael Weber bringt Houellebecq in die Naxos-Halle!Serotonin ist der Nachfolgeroman von Unterwerfung.

Die TAZ schrieb mit der Überschrift ‚Gekränkte Männlichkeit‘: Der Autor Michel Houellebecq veröffentlicht einen neuen Roman. Sein Protagonist könnte sowohl als Sexist als auch als Feminist gesehen werden.“

Die ZEIT schreibt: „«Serotonin» ist ein typisches Houellebecq-Werk mit einem Protagonisten, der lebens- und liebesmüde ist. Dennoch liest sich der Roman des Bestseller- und Skandal-Autors anders als sonst.

««Serotonin» markiert die Rückkehr von Michel Houellebecq zur Literatur», titelte die französische Tageszeitung «Le Monde». Und schrieb weiter: «Sein neues Buch, zwischen Angst und Ironie, verzichtet auf Polemik und macht der Möglichkeit der Liebe Platz.»“

Hört sich fast ein wenig romantisch an – aber das wird im Feuilleton an anderer Stelle wieder ganz anders gesehen: wie üblich bei Houellebecq – ein Schriftsteller, der zu polarisieren weiß und die Leser*innenschaft spaltet…

Das Theater-Willy-Praml kündigt an:

„Was man sieht: Alles schreit nach Revolution.
Wer man ist: Ein Voyeur ohne Tatkraft.
Was bleibt: Serotonin – zu viel Stimulanz, um zu erblinden; zu wenig, um zu handeln.
Was kommen wird: Überrollt von Ereignissen, determiniert zum Schweigen, kastriert von der Motivation zu handeln. Klimawandel, Krieg, Kapitalismus, Kleptokratie – die Krankheiten unserer Zeit; die Heilmittel: Utopien eines besseren Lebens; die Wirklichkeit: das Verharren im Herkömmlichen. Schizophrenie hoch drei.“

Klingt nach einem Abend, den man nicht verpassen sollte!

Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/houellebecq-serotonin-eine-eurovision/

Fr, 09.09., Sa, 10.09. So, 11.09., Fr, 16.09., Sa, 17.09., So, 18.09., Fr, 23.09., Sa, 24.09. und So, 25.09.
Um jeweils 20 Uhr. 

Theater Willy Praml in der Naxos-Halle

Foto: © Paula Kern

Bis Samstag, 10. September: Mal – Embriaguez Divina

(Martin)

Marlene Monteiro Freitas - Tanz

nachtkritik.de schreibt anlässlich der Uraufführung: „Auf der Bühne wird Sport getrieben. Man hört das Aufprallen eines Balles, man hört hektische Schritte, man hört Schnaufen, unterdrückte Schreie. Aber als sich der Vorhang hebt, sieht man nur im Bühnenhintergrund ein Volleyballspiel, schemenhaft, zumeist verdeckt von einem tribünenartigen Aufbau (Ausstattung: Yannick Fouassier). Und an der Rampe steht derweil ein Bewaffneter (Joãozinho da Costa), ein Soldat wohl, und macht: nichts. Er steht da einfach und sorgt dafür, dass das Spiel weit hinten bleibt.

Es ist ein ganz konkretes Bild, mit dem Marlene Monteiro Freitas ihre Arbeit "Mal – Embriaguez Divina" beim Internationalen Sommerfestival im Kulturzentrum Kampnagel eröffnet: ein Sportplatz, der vielleicht hinter einer Kaserne liegt. Aber in diesem Bild versteckt sich schon das gesamte Stück, in diesem Bild ist ein Aufbrechen der Theaterregeln im Spiel angelegt, und gleichzeitig ist hier auch die Einhegung dieses Aufbrechens zu sehen, der Zaun, der den Sportplatz begrenzt, der Soldat, der nicht wirklich bedrohlich wirkt, aber mit seiner Waffe schon dafür sorgt, dass das Ungeordnete, das Chaotische und Unvorhersehbare des Spiels nicht über seine Begrenzung hinauswächst.“

„Mal“ erforscht die Spielarten des Bösen: Ein Chor steht unter dem Einfluss von eindringlichen Visionen, giftigen Zeugnissen, Infektionen und verfaulten Tatsachen.

Marlene Monteiro Freitas ist eine der gefragtesten Choreograf*innen Europas. Ihre skurrilen und bildgewaltigen Arbeiten rauben dem Publikum den Atem. Freitas mischt in ihnen mit spielerischer Leichtigkeit Elemente des Karnevals aus ihrer kapverdischen Heimat, antike Mythen, Schlüsselwerke der europäischen Kunstgeschichte und Elemente der zeitgenössischen Popkultur. Nach den orgiastischen Ausschweifungen in ihren Stücken „Of Ivory and Flesh“ und „Bacantes“ wendet sie sich in „Mal“ konsequenterweise dem Bösen in all seiner Ambivalenz zu.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/mal-embriaguez-divina/

Jeweils 20.00h
Künstlerhaus Mousonturm, Solidarisches Preissystem

Foto: © Peter Hönnemann

Bis Samstag, 10. September: OF/Design for Democracy Tour 2022

(Andrea)

"Design for Democracy Tour 2022". Klingt gut, aber auch ziemlich nebulös. Aufklärung bringt sicher ein Besuch, vom heutigen Donnerstag bis Samstag ist die Tour auf dem Stadthof anzutreffen: "Ziel der Tour ist es, mit BürgerInnen, StudentInnen, WissenschaftlerInnen, ArchitektInnen und DesignerInnen Gestaltungsideen für soziale, urbane und kulturelle Entwicklungen voranzubringen und damit die nachhaltige Gestaltung unserer Region zu stärken.Das Bewerbungsjahr 2022 soll bereits genutzt werden, um den Diskurs zu „Design for Democracy“ auf verschiedenen Ebenen zu starten, sich auf BürgerInnenbeteiligung zu fokussieren und Ideen von jungen Menschen einfließen zu lassen. Daher reisen das Design for Democracy Mobil ab September für sechs Wochen mit dem roten Werkstattwagen durch die gesamte Region, um direkt vor Ort in den Städten und Gemeinden in Austausch zu kommen."

Eröffnung am 8.9.2022 um 18:00 Uhr auf dem Stadthof, Offenbach

www.designfrm.de

Bis Freitag 16. September: Let’s Get Lost at Klassik Island

(Daniela)

Mein Freund Götz war schon bei den ein oder anderen Pop Up Konzerten dabei und hat extrem geschwärmt. Ich finde insbesondere das Experiment hört sich super spannend an. So oder so ziehe ich meinen Hut vor Nicola und ihren Mitbeteiligten für das Konzept. Es wird bestimmt toll!

Pop-Up-Konzerte mit großem Ensemble, Tänzerinnen und Sängerin

Zwei Jahre lang haben wir mit kleinen Ensembles den öffentlichen Raum in Konzertorte verwandelt – das möchten wir nun endlich in voller Besetzung tun. Ein Programm mit Werken u.A. von George Gershwin und Florence Price, das unterhaltsam ist und Tiefgang hat, soll eine Insel inmitten des Alltags entstehen lassen.

An drei Pop-Up-Konzertorten werden wir unser 60-minütiges Programm je zweimal spielen. Am Ende laden wir das Publikum ein, als Dirigent*in selber auf die Bühne zu kommen und für eine Zugabe Teil des Ensembles zu werden. In der Pause möchten wir die Zuhörer*innen kennenlernen und ins Gespräch kommen. Denn die Gemeinschaft und der Austausch waren prägende Aspekte unserer Arbeit in den letzten zwei Jahren. Diese möchten wir zelebrieren und verstehen. Daher stellen wir an einem vierten Konzerttag dem LIVEKONZERT seinen eigenen STREAM gegenüber. So kann das Publikum während des laufenden Konzertes zwischen diesen beiden Räumen wechseln und den Unterschied erfühlen und reflektieren.

Um die Ergebnisse des Experiments greifbar zu machen, wird uns das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik bei unserem Vorhaben unterstützen. Mit drei Forschungsmethoden (Interview, Fragebogen, Video) werden wir versuchen, gemeinsam mit den Zuhörer*innen den Unterschied und die Qualitäten von STREAM und LIVE zu reflektieren. Mit der Klassik Island wagen wir den Versuch, normalerweise als Transitorte genutzte Räume in eine andere Welt zu verwandeln. Eine Szenographin wird die Musik ergänzen um Elemente der theatralen Bühnengestaltung; die Tänzerinnen bringen den körperlichen Aspekt in das Programm ein. Wir sind gespannt, ob der Versuch gelingt und laden sehr herzlich zur Teilnahme ein.

  • Fr, 09.09.2022, HAUPTWACHE, Galeria Zeil (ehem. Karstadt)
    16.00 Uhr, 18.00 Uhr im Rahmen von Wohnzimmer Hauptwache 2022 des Deutschen Architekturmuseums
  • So, 11.09.2022 CAFÉ KOZ und FESTSAAL : EXPERIMENT
    18.00 Uhr, 20.00 Uhr in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik
  • Fr, 16.09.2022 NORDWESTZENTRUM, zentrale Bühne
    16.00 Uhr, 17.30 Uhr

Beteiligte: 25 Musikerinnen und Musiker der Kammerphilharmonie Frankfurt, Konzept und Projektleitung – Nicola Vock, Musikalische Leitung – Nicolai Bernstein, Kommunikation – Kerstin Adineh, Hanna Bruchholz, Choreographie – Gal Fefferman, Szenographie – Maylin Habig, Gesang – Kaye-Ree (8., 9., 11.9.), Sophie Wenzel (16.9.) Tanz – Evie Poaros, Madeline Ferricks-Rosevear, Forschung – Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Bis Sonntag, 11. September: Of/ Weinfest

(Andrea)

Ich war gestern mit meinen Freunden von Falken:Frizz auf einen Schoppen an der Kressmann-Halle und es war sehr lauschig. Leckere Tropfen, kleine Snacks und nette Beats, daher eine echte Empfehlung. Die drei von yrd:works haben natürlich auch ans Wetter gedacht und ein Zelt gebaut. Also, auch wenn es draußen regen oder stürmen sollte, ist es zwar windig, aber trotzdem kuschelig. 

Freitag, 9.09. von 18.00 Uhr bis 0.00 Uhr
Samstag 10.09. von 15.00 Uhr bis 0.00 Uhr
Sonntag, 11.09. von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr
WEINE Weingut Hamm an der Burgkirche (Ingelheim / Rheinhessen) Weingut Baumberger (Mandel / Nahe) Weingut Dirk Wendel (Worms-Pfeddersheim / Rheinhessen) ESSENSSTÄNDE Yakitori Grill mit Felix (Emma Metzler) Neapolitanische Pizza von Benny und Ioannis (Sprezzatura) Spundekäs und Bretzeln von den YRD.Mamas u.w. MUSIK tba

Kressmann-Halle Hafenallee 13 63067 Offenbach

Freitag, 09. September: CÄTHE

(Uwe)

Cäthe ist eine wunderbare deutsche Songwriterin und Sängerin. Ihre neuen Lieder verhandeln die ganz großen Themen Liebe, Leben, Altern, Frausein, Alltag und Ängste. Frei von Pathos und trotzdem beseelt von großen Gefühlen. Witzig, kämpferisch und in sich ruhend zugleich, daher passt der Titel „Chill Out Punk“ hervorragend. Ihren musikalischen Partner fand Cäthe bei Andi Fins. Mit ihm produzierte sie „Chill Out Punk“ und spielte den Großteil des Albums ein. Die Arbeitssituation war allein schon pandemiebedingt sehr intim. „Andi hat sein ganzes Equipment im Wohnzimmer aufgebaut und lebte praktisch da.“ Man habe sich dann in sehr intensiven Etappen getroffen und vieles gemeinsam erarbeitet. „Manchmal saß ich in der Küche und feilte an einem Songtext und hörte, wie Andi im Nebenzimmer Dinge ausprobierte." Das Ergebnis könnt Ihr Euch in der Brotfabrik anhören

Support: EMMA ELISABETH
Brotfabrik, Frankfurt, Bachmannstr. 2
20 Uhr
VVK: 25 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 30€ / Stehplatz

Foto: Tina Lehmann

Freitag, 09. September: Vernissage Frankfurter Kunstsäule Sarah Schoderer

(Petra)

Ne runde Sache, die mir immer wieder gut gefällt (höhö), sind die wechselnden Ausstellungen an der Kunstsäule in Sachsenhausen – ein sogar pandemietaugliches Format. Ab heute wird dort eine Arbeit von Sarah Schoderer zu sehen sein: Eine Grenzgängerin zwischen klassischer Malerei und VR-Animation und interessiert am visuellen Erlebnis, das – im Mix aus digitalen und analogen Momenten – eine eigene Ästhetik schafft. In ihren Gemälden spielt sie mit klassischen malerischen und visuellen Eindrücken, aber auch mit Effekten, die so nur dank Digitalität möglich sind. Mit dem mit ihr befreundeten Architekten Prashant Chavan hat Sarah Schoderer ein Modell kreiert, in dem ihre Ölbilder die Wände, eine Malpalette und besprühte Wachsbälle die Protagonisten sind. In dem nur auf dieser Bühne entstandenen vierminütigen Film Landschaft in Rot, Gelb und Blau, aus dem wir auf der KunstSäule einen angepassten Ausschnitt sehen, verfolgt sie zentral die Frage nach Farbe und Licht. Mit Virtual Reality bekommt ihre Malerei eine reizvolle zusätzliche Ebene: sinnlich, amorph und vital. Grundlage für ihre Arbeit ist die Beobachtung gesellschaftlicher Bedingungen und die damit einhergehenden sozialen Entwicklungen. Die Arbeit an der KunstSäule ist eine Reflexion über die Malerei selbst und über die Rezepte und Geheimnisse des Herstellungsprozesses. 

Die wirkliche Unwirklichkeit - Sarah Schoderer, Vernissage, Uhrzeit: ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: am Brückenstraßen-Spielplatz, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Eintritt: frei, Ausstellung bis Ende März 2023 (24/7)

Freitag, 09. September und Samstag, 10. September: True Colours-Vernissage und Bad Orb-Kreativquartier

(Petra)

Es ist mal wieder superviel los in der Stadt - auch an diesem Wochenende: Gerade das ist ja mancher und manchem too much. Ihnen und allen Kreativinteressierten empfehle ich einen Ausflug nach Bad Orb. Hier heißt es: "True Colours" – die Inszenierung von Formen und Farben ist Titel der Ausstellung und zugleich der Werkserie der Neuentdeckung mit dem Pseudonym UK-popUpARTig. Branding, Pop Art, Upcycling in kräftig leuchtenden Farben, teils mit 3D-Typografie. Die Werke spannen einen Bogen zwischen Pop-Art, Upcycling und Branding-Art. Sie beschäftigen sich mit Konsum, spielen mit gelernten Markenwelten und geben Gegenständen eine gänzlich neue Bedeutung. Die Ausstellung findet zeitgleich in zwei Galerieräumlichkeiten statt: Beides sind Galerieräume der Heyne Kunst Fabrik in Bad Orb. Wer es zur Vernissage nicht schafft und die Ausstellung mit einem Einblick in das Bad Orb-Kreativquartier verbinden möchte, kann am Samstag, 10. September um 10:30 Uhr oder 12 Uhr an der Führung durchs Quartier teilnehmen. Kurator Thomas Kypta zeigt dessen Entwicklungsstand, führt durch zwei Gebäude und informiert über die jüngere Historie und die Idee hinter dem Bad Orb-Kreativquartier.

True Colours, Vernissage Ausstellung, Ort: Heyne Kunst Fabrik Bad Orb, Adresse: Wendelinusstraße 2 und Quellenring 12 (schräg gegenüber), Bad Orb, Uhrzeit: 18 - 22 Uhr (danach Öffnungszeiten bis einschließlich 09.10. jeweils freitags, samstags und sonntags, 13 - 17 Uhr, außer Sonntag 18. September), Rundgang Kreativquartier Bad Orb mit Kurator Thomas Kypta am Samstag, 10. September um 10:30 Uhr und 12 Uhr, Treffpunkt: Wendelinusstr. 2, Bad Orb, Teilnahme: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Freitag, 09. – Sonntag, 11. September: Dantons Tod / Toussaints Tod

(Martin)

LIGNA - Historisches Museum Frankfurt - Performance/Walk 

Da steckt nicht nur im Titel revolutionäres Potential – denn wenn dann wohl der Frankfurter Römer ‚gekapert‘ wird, darf man gespannt sein auf diesen Abend und wie er endet…

Die Lebensmittelpreise steigen. Die Menschen sind unzufrieden. Die Revolution beginnt. Für Freiheit, für gleiche Rechte und ein solidarisches Leben – für alle Menschen. Was ist aus diesem Versprechen geworden? LIGNA lädt das Publikum zu einer performativen Erkundung des revolutionären Erbes ein: In „Dantons Tod“ entwirft Georg Büchner ein Panorama von Haltungen und Gesten, um das Scheitern der Revolution zu begreifen. Edouard Glissant beschwört in „Monsieur Toussaint“ die Gespenster der haitianischen Revolution – dem einzigen erfolgreichen Aufstand versklavter Menschen der Geschichte, der bis heute durch die westliche Geschichtsschreibung verdrängt wird. Mit diesen Stimmen der Vergangenheit im Ohr sucht das Publikum den touristischen Römer heim. Kein Staatsschauspiel wie die Kaiserkrönung, sondern eine Intervention mit der Frage nach der Zukunft politischen Handelns.

Hier geht’s zu den Tickets

Freitag, 9. – Sonntag, 11. September um jeweils 19.30h
Historisches Museum Frankfurt/Künstlerhaus Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © LIGNA

Freitag, 09. September - Sonntag, 11. September: The Frankfurt Art Experience

(Petra)

Ein Termin, der immer schon früh und felsenfest in meinem Kalender steht, ist The Frankfurt Art Experience. Der Saisonstart der Frankfurter Galerien ist eines der ältesten Gallery Weekends Deutschlands und findet 2022 zum 28. Mal statt. Rund 50 Galerien, Offspaces und Kunstinstitutionen werden gemeinsam ihre neuen Ausstellungen eröffnen. Etablierte Positionen und vielversprechende Neuentdeckungen locken alljährlich Sammler und Kunstinteressierte aus ganz Deutschland und dem Ausland nach Frankfurt und in die Galerien. Ich mag besonders die „Walks“ am Samstag und Sonntag in alle möglichen Stadtteile, bei denen man immer wieder neue Adressen entdeckt (wer kennt schon alle Frankfurter Galerien? Also außer tief „Eingeweihten“, deren Tagesgeschäft das ist!). Dieses Mal muss ich mich entscheiden zwischen dem Westend und Ostend, Sachsenhausen und Bahnhofsviertel – oder doch die City? Ach: Ihr solltet Euch auf jeden Fall schnell entscheiden, denn die Tickets sind begehrt.

The Frankfurt Art Experience, Eröffnungsabend am Freitag, Ort: in allen Himmelsrichtungen in Frankfurt, Uhrzeit:  Freitag, 18 - 21 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr, Tickets für die Walks: 10 Euro (Studierende 6 Euro mit Code „FAE-Students22“ und Kids bis 14 Jahren frei) hier , weitere Infos zu auch zu teilnehmenden Galerien, Offspaces und Kunstinstitutionen findet Ihr hier 

Freitag 9. und Samstag 10. September: Open Air Kino im Bornhemier Ratskeller

(Daniela)

Bornheimer Ratskeller klingt ja nach Keller und bei Keller denkt man nicht gleich an Open Air Kino. Der Bornheimer Ratskeller ist aber eine wunderschöne Gartenwirtschaft und da macht es Sinn Open Air Kino zu zeigen. Am Dienstag hat's begonnen...heute und morgen zeigen sie noch:

  • Freitag, 09. September: Le Prince
  • Samstag, 10. September: Die dunkle Seite des Mondes

Weitere Informationen zu den Filmen und den Hintergründen unserer Auswahl haben wir auf unserer Webseite zusammengefasst: https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche-das-programm-steht.html

Der Verkauf der Kinotickets (5€ pro Film) erfolgt am Abend selbst. Eine Reservierung vorab ist über unsere Webseite möglich (die Sitzplätze sind begrenzt!)

Noch bis 18. September: Jüdische Filmtage

(Daniela)

Uwe und ich waren letztes Jahr beim Filmfestival und gehen auch bestimmt dieses Jahr wieder zu der ein oder anderen Veranstaltung.

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main zeigt bis 18. September 2022 die Vielfalt des zeitgenössischen jüdischen Filmschaffens. In ihrer nunmehr vierten Auflage tragen die Filmtage jüdisches Leben in die Stadt: 25 Filmscreenings, Lesungen, Konzerte und weitere Formate finden in ausgewählten Programmkinos sowie im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum statt. 

Das vollständige Programm der Jüdischen Filmtage und alle weiteren Informationen:

https://juedische-filmtage.com/

Sa., 10.09.
21:30 Uhr: Concerned Citizen; Idan Haguel, Israel 2022, 82 Min., hebräische OF mit deutschen UT; Mal Seh’n Kino 

So., 11.09.
14:00 Uhr; Nelly&Nadine; Magnus Gertten, Schweden/Belgien/Norwegen 2021, 92 Min., französisch-englisch-spanisch-schwedische OF mit deutschen UT, Mal Seh’n Kino
20:15 Uhr: Alice Brauner: „Also dann in Berlin…“ Artur und Maria Brauner – Eine Geschichte vom Überleben, von großem Kino und der Macht der Liebe ; Szenische Lesung und Konzert; Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Mo., 12.09.
18:30 Uhr; Das Glück zu leben; Ungarn, 2019, 83 Min., ungarische OF mit englischen UT; Filmforum Höchst
20:30 Uhr ;
Aheds Knie; Nadav Lapid, Israel/Deutschland/Frankreich 2021, 109 Min., deutsche Synchronfassung, FSK 12; Filmforum Höchst

Di., 13.09.
18:00 Uhr; Mamele: Joseph Green & Konrad Tom, Polen 1938, 97 Min., jiddische OF mit englischen UT; Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Mi., 14.09.
18:00 Uhr: Samstagmittag, 12 Uhr; Peggy und Thomas Henke, Deutschland 2022, 78 Min., deutsche OF; Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
19:00 Uhr; Ein Filmprogramm aus den Tiefen des US-amerikanischen Fernseharchivs – Rache in Serie: Jüdisches Museum Frankfurt

Do., 15.09.

18:30 Uhr:
Speer goes to Hollywood; Vanessa Lapa, Israel 2021, 97 Min., englisch-deutsche OF mit deutschen Untertiteln;Filmforum Höchst
20:30 Uhr;
Der Passfälscher; Maggie Peren, Deutschland/Luxemburg 2022, 116 Min., deutsche OF; Cinéma
20:30 Uhr;
Shtaim / Two; Astar Elkayam, Israel 2020, 75 Min., hebräische OF mit englischen UT;Filmforum Höchst

Fr., 16.09.
14:00 – 16:30 Uhr; Workshop: Animationsfilm; Kino des DFF – Deutsches
Filminstitut & Filmmuseum

20:30 Uhr:
The War of Raya Sinitsina: Efim Graboy, Israel 2020, 88 Min., hebräisch-russische OF mit englischen UT; Harmonie

So., 18.09.
18:30 Uhr: Die Kunst der Stille ; Maurizius Staerkle-Drux, Deutschland/Schweiz 2021, 82 Min., englisch-französische OF mit deutschen UT, FSK 12; Filmforum Höchst
20:30 Uhr;
This Gentle Moment; Nitsan Margaliot und Dalia Castel, Deutschland 2022, 49 Min.; Filmforum Höchst

Noch bis 31. Oktober: „LA CARA DEL FLAMENCO | FLAMENCO IM PORTRAIT“

(Daniela)

Ich liebe Flamenco und werde daher auf jeden Fall vor dem 31.10. in der Denkbar sein um mir die Ausstellung „La Cara del Flamenco | Flamenco im Portrait“ des Fotografen Günther Bauer anzuschauen.

"„La Cara del Flamenco“ ist ein Fotoprojekt, dessen Wurzeln in meinem achtjährigen
Aufenthalt in Madrid (1992–2000) liegen. Es sind Portraits von Künstler*innen, die einen Lebensweg vorweisen, der sich in ihrer Kunst ausdrückt und dieser Authentizität und Tiefe verleiht, sie glaubwürdig macht.
Viele der portraitierten Künstler*innen entstammen derselben Generation, einer
Generation, die in den schwierigen Zeiten der Franco-Diktatur groß geworden ist.
Damals hatte der Flamenco eine sehr widersprüchliche Rolle: einerseits sollte er dazu
beitragen, das Image Spaniens im Ausland zu verbessern, andererseits war der
Flamenco mit dem strengen Katholizismus unter Franco kaum vereinbar. Es dauerte
lange, bis der Flamenco sich von dem folkloristischen Mief der Franco-Zeit befreien
konnte und auch innerhalb Spaniens Anerkennung fand.
2010 wurde der Flamenco von der UNESCO zum Immateriellen Weltkulturerbe erklärt.
Der Flamenco, der tief in der andalusischen Kultur verwurzelt ist, hatte sich längst von
den regionalen Ursprüngen gelöst und sich zu einem internationalen Phänomen
entwickelt. Er folgt seiner Tradition der Verschmelzung mit anderen „musikalischen“
Einflüssen.
Was aber bleibt, ist der Mythos des Flamenco als eine hermetische Kunst im Kreis der
andalusischen Gitanos, die jahrhundertelange Erfahrung von Verfolgung und Leid in
düstere Verse und dunkle Melodien verwandelten.
Das Projekt zeigt den Aufbruch des Flamencos – den „Nuevo Flamenco“. Junge
Musiker*innen, Tänzer*innen, die in ihren Familien mit dem traditionellen Flamenco
aufgewachsen sind, faszinieren mit ihrem Flamenco Nuevo. Arrivierte, mutige
Flamencokünstler wie Enrique Morente suchten neuen Wege der Interpretation und
irritierten ihre Kritiker. Im Vordergrund des Projektes steht aber nicht der Tanz oder
der Gesang, es sind die Perso nlichkeiten, die Charaktere der Ku nstler, die mit ihrer
Ausstrahlung den Zuho rer faszinieren, sie oft komplett in ihren Bann ziehen ko nnen.
Die Faszination des Rhythmus, der expressive Ausdruck von Gefühlen und der stetige
Einfluss unterschiedlichster Kulturen spiegeln sich in den intimen großformatigen
Portraits der Flamenco-Künstler*innen wider. "
https://guentherbauer.de

Ausstellung: von Günther Bauer
Termin: 04. September – 31. Oktober 2022
Ausstellungsort: DENKBAR Frankfurt, Spohrstrasse 46a

Noch bis 11. September: FFM/ Three Doors

(Andrea)

Ich möchte unbedingt gerne in die Ausstellung Three Doors im Kunstverein - wer hat Lust, mit mir hinzugehen? "In der Ausstellung werden drei neue Arbeiten von Forensic Architecture/Forensis präsentiert, die rassistisch motivierte Vorfälle in Deutschland untersuchen. In jedem der drei Fälle wird eine Tür zu einem Sinnbild für die anhaltende und alarmierende Verwicklung staatlicher Behörden in rassistische Gewalt. " Es geht um den Terroranschlag von Hanau, klar, aber auch um strukturellen Rassismus und NSU.

FRANKFURTER KUNSTVEREIN, Markt 44, Frankfurt

Foto: Three-Doors, Forensic-Architecture/Forensis, Tür 1 Der Notausgang und Tür 2 Das Haus des Täters Foto: Norbert Miguletz 

Samstag, 10. September: FFM/ Audio Walk mit Sepp´l N.

(Andrea)

"Ich höre Radio X, weil..": Ist schon ein paar Jahre her, seit Hörer:innen sich mit Statements für das Stedtradio positionierten. Rund 1800 Beiträge sind inwzischen zusammengekommen, darunter auch allehand Prominenz, wie Quasselstrippe Susanne Fröhlich oder auch Eintracht-Präsident Peter Fischer. Klar, schließlich gibt es seit Jahr und Tag zum Beispiel "Fanomania" und ist auch Winfrid Becker vom Gallustheater von Anfang an mit seinem Blick ins Gallus dabei. Ich mag vor allem die Freitage mit DJ Jazzmadazz aka Robert Lochmann und Glles Peterson in der Übernahme von der BBC, außerdem Mittwoch mit Jean Trouillet, Soulsearching mit Rütten, Kick-Radio/ Virusmusik mit Sepp´l,..ach, es gibt so viele tolle Sendungen! "Rätseln mit Hausmeister" war auch immer witzig, aber irgendwie verbringe ich meine Samstage inzwischen nicht mehr vor dem Radio. Jeden Tag aber lohnt sich so oder so "X wie raus", weil sich aktueller kaum über die Abendoptionen informieren lässt. Kurzum: Das Stadtradio Radio X wird auch in Offenbach empfangen und goutiert. Und das seit 25 Jahren! Anlässlich des Jubiläums gibt es spannende Audio Walk an der frischen Luft ein. "Kommt mit und entdeckt, wo radio x Geschichte geschrieben hat! An mehreren Standorten, die für das Damals und Heute von radio x bedeutsam sind, werden öffentliche Soundstationen eingerichtet: Vom Bauwagen am ehemaligen Portikus bis zur Kurfürstenstraße, dem aktuellen Standort von radio x." Die erste Tour übernimmt der unvergleichliche und großartige Sepp´l und weil wir es in diesem Jahr erst einmal (!!!) zusammen in die Eisdiele geschafft haben, nutze ich den Termin. und reise mit ihm durch die Zeit. Weitere Termine sind am

Samstag, 24. September, 14 h mit Jean Trouillet
Freitag, 30. September, 18 h mit Anja Czioska

Treffpunkt ist der Hof des Theaterhauses in der Schützenstraße 12. Eine Anmeldung ist erwünscht, aber nicht Bedingung. Büro radio x | Tel. (069) 299 712-22 | buero@radiox.de

Samsatg, 10. September: Of/ Soulkitchen & Michael Rütten

(Andrea) Fatih Akin gehört für mich zu den großen Regisseuren, deshalb habe ich natürlich alle seine Filme (und manche schon mehrfach) gesehen. Klar auch "Soulkitchen", mit dem noch ein bisschen jüngeren Moitz Bleibtreu und dem viel zu früh verstorbenen Birol Ünul. Die Story: "Kneipenbesitzer Zinos ist vom Pech verfolgt: erst zieht seine Freundin Nadine für einen neuen Job nach Shanghai, dann erleidet er einen Bandscheibenvorfall. Als er in seiner Not den exzentrischen Spitzenkoch Shayn engagiert, bleiben auf einmal auch noch die ohnehin schon wenigen Stammgäste aus. Und als wäre das nicht schon genug, taucht auch noch sein leicht krimineller Bruder Illias auf und bittet ihn um Hilfe. Während Zinos noch überlegt, wie er den Laden los wird, um Nadine nach China folgen zu können, locken Musik und die ausgefallene Speisekarte immer mehr Szenepublikum an. Das „Soul Kitchen“ rockt und boomt wie nie zuvor. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse..." Klar ist da Musik drin und weil die Stimmung dann passt, geht der Abend heute mit Michael Rütten weiter - eine perfekte Kombi für den Samstagabend in meinem Wohnzimmer im Isenburgring.

After Movie Party ab 22.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

Samstag, 10. September: Of/ Surf Filmnacht

(Andrea)

Alternativ, und das ist nicht minder reizvoll, möchte ich in den Hafen 2. Dort wird heute eingetaucht in Big Waves und ich erinnere mich an die Meldung vor einer Weile, dass ein deutscher Surfer im portugisieschen Nazare 2020 die größte bisher gemessene Welle Ritt. Rund anderthalb Jahre hat die Jury gebraucht, um die exakte Höhe der Welle in einem komplexen Berechnungsverfahren zu messen, um Sebastian Steudtners Weltrekord zu bestätigen. 26,21 Meter! Irre! Nicht um Monsterwellen, aber immerhin die weltberühmte Welle "Pipeline" geht es bei der Surf-Filmnacht heute: "Fünf Jahre arbeitete der preisgekrönte Regisseur Stacy Peralta („Dogtown and Z-Boys“, „Riding Giants“) an seiner Doku über den einflussreichsten Surfer aller Zeiten: Gerry Lopez. Der Hawaiianer meisterte die weltberühmte Welle ‚Pipeline‘ an der Northshore von O’ahu seit den 70ern wie kein anderer und wurde so zu Mr. Pipeline. Noch heute wird er als Stilikone und Vorbild gefeiert.The Yin & Yang of Gerry Lopez ist die Geschichte eines bescheidenen Architekturstudenten, der trotz aller Widrigkeiten die tödlichste Welle der Welt meistert und weltweite Berühmtheit erlangt, aber gleichzeitig zu einem gelassenen Guru wurde, dessen lebenslanges Training in Yoga und Meditation eine Aura der Mühelosigkeit gefördert hat. Lopez wurde ein unerschrockener Abenteurer, der allein in exotischen Wellen abseits der bekannten Pfade des Surfens sein Glück suchte und als einer der ersten die fantastischen Wellen Balis entdeckte.The Yin and Yang of Gerry Lopez ist nicht nur ein grandioser Surffilm, sondern eine inspirierende Lebenslektion! Vorher: Konzert ISOLATION BERLIN + JOHN MOODS, 19 Uhr: Einlass 20 Uhr: Konzert ISOLATION BERLIN + JOHN MOODS 22:45 Uhr: Film THE YIN AND YANG OF GERRY LOPEZ TICKETS: 9,90€ (Film und Konzert)

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 10. September: Of/ Sibylle & Yvette

(Andrea)

Je nach dem bietet sich noch ein Abstecher an den Waggon an, da sind heute wieder Sibylle & Yvette zugange, um das Auditorium mit Electropop, Indie, 80ies & Trash zu verzaubern. Sie starten bereits um 20 Uhr und die Party geht bis 1 Uhr.

Waggon am Kulturgleis, Höhe Isenburger Schloss, Offenbach

Samstag, 10. September: KROKODIL

(Uwe)

Wenn man auf Spotify den Suchbegriff KROKODIL eingibt, muss man unter anderem erst einmal am gleichnamigen Song von AnnenMayKantereit oder „Schnappi“ vorbeiscrollen, bis man auf die legendäre Prog-Rock- / Psychedelic Band und erste Schweizer Supergroup stößt. KROKODIL, 1968 gegründet, war seit 1969 die erste Schweizer Prog-Rock Band, die erfolgreich durch Europa tourte und einen internationalen Schallplatten-Vertrag mit dem amerikanischen Schallplattenlabel LIBERTY/UNITED ARTISTS abschließen konnte. 2019 wurde die Band von Düde Dürst neu aktiviert und ist wieder LIVE auf der Bühne, mit neuen Songs und neuem Album! KROKODIL gelten als absolute Legenden und standen schon zusammen auf der Bühne u.a. mit: Deep Purple, Uriah Heep, Tangerine Dream, Can, Amon Düül, Dave Pike Set und Nektar! KROKODIL spielt in derselben Liga!

Support: THE BLACK CAT'S EYE
Das Rind
Rüsselsheim, Maindamm 11
VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Foto: Homepage Frank Diedrich Booking

Samstag 10. September: "Olle Kamellen" Liederabend mit Ev Machui und Aljoscha Crema

(Martin)

Aljoscha Crema und Ev Machui entführen ihr Publikum für einen Abend in das Berlin der goldenen 20er Jahre.

Ev Machui bezaubert Ihr Publikum durch ihre warme, tiefe, sehr besondere Stimme. „Frau Chanson“ verkörpert geradezu die 20er Jahre. Nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit charmanten Moderationen und eigenen Gedanken zu den Stücken, begleitet sie ihr Publikum durch den Abend.

Aljoscha Crema ist der Mann am Klavier und Arrangeur der Lieder, brilliert mit einfühlsamen Pianospiel und eigenen Gesangsparts im aufwändig ausgesuchten Programm.

Lasst Euch überraschen – Es braucht nicht immer das ganz große Arrangement eines Palast-Orchesters, um die Musik der 20er aufleben zu lassen.

Verbindliche Anmeldungen online: info@denkbar-ffm.de
Samstag, 10. September um 20.00h
Denkbar, Spohrstraße 46A

Foto: © Homepage Denkbar

Samstag, 10. September: Isolation Berlin (Geheimnis-Tour)

(Uwe) 

Marie ist ein Frauennamen, der gerne als Titel für Songs gewählt wird. Herbert Grönemeyer, AnnenMayKantereit oder die Kölner Karnevalsband Kasalla haben „Marie“-Lieder veröffentlicht. Mein persönlicher Favorit ist aber der Song mit diesem Namen der Berliner Band Isolation Berlin. Der ist auf dem 2018er Album „Vergifte mich“. Drei Jahre später veröffentlichten sie ihre dritte Platte, die heißt Geheimnis und die stellen sie im Rahmen ihrer aktuellen Tour vor, unter anderem im Zoom. Die Plattenfirma schreibt über sie „Die junge astreine Singer/Songwriterband lässt Rock und Pop, Enttäuschung und Gnade, Fußball und Lyrik gleichzeitig schillern. Sie schafft das hymnisch, aber ohne Bombast“. Das passt, zur Band und Marie.

SUPPORT: PAULS JETS
Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
TICKETS: VVK 25€ zzgl. Gebühren

Bid: Noel Richter

Sonntag 11. September: Jüdische Filmtage / Lesung und Konzert

(Daniela)

Im Rahmen der Jüdischen Filmtage:

Alice Brauner: „Also dann in Berlin…“ Artur und Maria Brauner 

Eine Geschichte vom Überleben, von großem Kino und der Macht der Liebe Szenische Lesung und Konzert

»Man soll mit dem Anfangen nicht aufhören, und mit dem Aufhören nicht anfangen.« Artur Brauner

Das Leben des legendären Filmproduzenten Artur „Atze“ Brauner und seiner Frau Maria ist eine Geschichte vom Überleben im Krieg, von einer großen Liebe und dem Traum, Hollywood nach Berlin zu holen.

Jetzt erzählt seine Tochter Alice Brauner die Geschichte ihrer außergewöhnlichen Eltern und spannt den Bogen dabei von der Kindheit in Polen über die Wirren des Krieges und den Neuanfang ausgerechnet in Deutschland bis hin zur jüngeren Vergangenheit. Eine Geschichte über die Macht der Liebe, über großes Kino und darüber, wie Träume wahr werden – trotz allem. Berührend, voller Magie und Lebensfreude.

Lesung: Alice Brauner, Gesang: Laura Rosen, Klavier: Boris Rosenthal

So. 11.09., 20:15 Uhr
Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, 60596
Karten: tel.: 069 961 220 220, onl.: dff.film

Foto: ©_ Daniela Incoronato

Sonntag, 11. September: THEATERFEST

(Martin)

Schauspiel und Oper öffnen die Pforten 

Es geht wieder los! Endlich!! Bald ‚geht der Lappen hoch‘ und die Spielzeit wird in der Oper Frankfurt und im Schauspiel Frankfurt eröffnet! Bevor die ersten Premieren und Wiederaufnahmen gezeigt werden, laden die Städtischen Bühnen zum Theaterfest ein und das lohnt sich!

Die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main mit Oper und Schauspiel öffnen endlich wieder ihre Türen für ein großes Fest der Kultur. Los geht’s um 11 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück vor dem Haus: Bringen Sie Croissants oder was immer Sie mögen mit, wir sorgen für Kaffee und Tee!

Eine schöne Gelegenheit, mit unseren Künstler:innen sowie Mitarbeiter:innen ins Gespräch zu kommen.

Ab 12 Uhr startet das abwechslungsreiche Programm aller Sparten und Abteilungen.“

Hier findet Ihr das Programm:

https://www.schauspielfrankfurt.de/download/6602/sf_theaterfest_2022.pdf

11.00h – 17.00h: THEATERFEST - Schauspiel und Oper öffnen die Pforten

Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Sonntag, 11. September Klassik Krise: „Über Grenzen – Von fremden Ländern und Menschen“

(Martin)

Puschan Mousavi Malvani - Violine, Klavier und Moderation

Der Kunstverein Familie Montez schreibt: „der Sommer geht zu Ende und es ist wieder Zeit für eine Klassik Krise im Montez. Selbstporträt heißt das Werk des jungen iranischen Komponisten Kaveh Mirhosseini. Ein sensibles, ehrliches und auch radikales Werk. Mirhosseini (geb.1989) lebt in Teheran. Erstaunlich, wie ein junger Mensch, der in einem der isoliertesten Länder lebt, in der Musik eine Sprache findet, die für eine ganze Generation steht. Zwischen Verloren sein, Wut und Zerrissenheit in einer globalen Welt, die dann doch nicht den Strauß der unbeschränkten Möglichkeiten für einen bereit hält.

Die Hand der Versöhnung streckt der israelische Komponist Yitzhak Yedid aus. In seinem Werk MAQA geht er auf die Grundpfeiler der palästinensischen Musik ein. Tänzerisch rhythmisch, mystisch verklärt und immer wieder von einer unbändigen Spiellust sind die fünf Sätze geprägt. Besonders im Pizzikato wird die Violine zweckentfremdet und muss zuweilen wie eine Oud vorm Körper gehalten werden. Ein ekstatisches Werk, das den menschlichen Konflikt mit dem Fremden und Andersartigen porträtiert.“

Außerdem gibt es zu hören: J.S. Bach: Sonate a-Moll für Violine solo BWV 1003, P. Hindemith: Sonate für Violine solo Nr.2 und R. Schumann: Kinderszenen op.15 für Klavier

Kunstverein Montez. Frankfurt, Honselstraße
Tickets an der Abendkasse ab 18.30h
Beginn: 19.00h

Foto: © Ulrike Lugert

Sonntag, 11. September: Mühlheim/ Uferlos

(Andrea)

Während ich schreibe, höre ich "Regen" von den Lassie Singers und freue mich über das Nass für die Natur. Der Sommer war lang und gut, aber leider eben viel zu trocken. Aber auf den sich ankündigenden Herbst habe ich aber auch keine Lust und auf Winter grundsätzlich überhaupt gar gar nicht. Da lässt mich die russische Angstpropaganda nebenbei bemerkt kalt, frieren werde ich so oder so. Bevor es also so weit ist, drehen wir eine Runde im Steinbruch und gehen dann zu den Arties in den Beachclub in Mühlheim ein, noch einmal mit den Füßen im Sand, den Cocktail in der Hand...

Uferlos, Am Rabenloh 4, Mühlheim (Naherloungsgebiet Steinbruch)

Montag, 12. September: Lesung Hernan Diaz „Treue“

(Petra)

Hier erwartet Euch nicht weniger als die Dekonstruktion eines Mythos: Was als klassischer Roman über Macht und Männer beginnt, gipfelt in einer provokanten und hochmodernen Geschichte der Emanzipation. Doch am Anfang steht das Geld. Und ein Mann, der es zu vermehren versteht wie kein Zweiter. In der schillernden New Yorker Finanzwelt der 20er Jahre wächst Benjamin Rasks Vermögen ins Unermessliche. Aber erst seine Ehe mit der geheimnisvollen Helen gibt seinem Leben Sinn. Bald vibriert ganz New York vor Gerüchten um das rätselhafte Paar, und mit der Zeit beginnen die vielen Erzählungen die Wahrheit über die Eheleute zu verschleiern. Bis sich eine unerwartete Stimme in dem Narrativ-Gewirr Gehör verschafft. „Treue“, von Hannes Meyer aus dem Englischen übersetzt, ist ein fulminantes Spiel mit dem Leser, das in seinem Kern den großen amerikanischen Mythos des Kapitals für immer verändert. Moderation in deutscher und englischer Sprache: Jan Wilm. Die deutschen Passagen liest der wunderbare Isaak Dentler  vom Schauspiel Frankfurt. Und: Es gibt Tickets zu gewinnen.

Foto: Hernan Diaz©Jason Fulford

Hernan Diaz: Treue, Hybridveranstaltung – Lesung und Gespräch (deutsch/englisch) Moderation: Jan Wilm, deutscher Text: Isaak Dentler, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 12 (8) Euro / Streamingticket 5 Euro, Streaming-Abo 50 Euro (26 VA), Tickets gibt es hier

Dienstag, 13. September: URLAUB IN POLEN

(Uwe)

Neun Jahre ist es her, dass Urlaub in Polen mit der Veröffentlichung ihres fünften Albums Boldstriker auch ihre Auflösung ankündigten. Schlagzeuger Jan Philipp Janzen und Multiinstrumentalist und Sänger Georg Brenner haben aber schon immer eine der seltenen und höchst unwahrscheinlichen Bands gebildet, die trotz anders lautender Marktgesetze den Zusammenhang des eigenen Werks über Trends und Gelegenheiten gestellt hat – ohne dabei zu leugnen, einen je bestimmten historischen Moment zu bewohnen. So wird auf "All", ihrem unverhofften, sechsten Album, sofort klar, dass der Begriff der »Reunion«, zumindest im landläufigen Sinn, dieser Angelegenheit nicht gerecht wird. Gemeinsam ist den Songs auf All eine Architektonik, die an Krautrock denken lässt und die die weit ausgreifenden Synthesizer- und Gitarrenfiguren auf das Fundament eines fein gewebten Rhythmusarrangements stellt. Die Anklänge an Westküstenpop (die Harmonien und der Bass!), anrheinischen Techhouse und an frühe Dire Straits (der Gesang und die Gitarrenproduktion!) machen All aber zu einer so typisch vielseitigen wie internationalistischen Veranstaltung. Schön geschrieben (nicht von mir,-))

Frankfurt, NACHTLEBEN (an der "Konsti")
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
VVK 14 Euro zzgl. Gebühren, AK 18 Euro

Foto: Homepage Frank Diedrich

Dienstag, 13. September: Der Mann

(Martin)

Konzert - Studio 1/Mousonturm

´Der Mann‘ melden sich zurück. Acht Jahre nach ihrem Debütalbum „Wir sind der Mann“ rufen Ramin Bijan, Maurice Summen, Michael Mühlhaus und Johannes von Weizsäcker mit ihrem neuen Album ‚TOP‘: „Wer auch immer uns vermisst hat: Wir sind wieder da!

DER MANN passen bestens in eine Zeit, in der sich die Menschen vor lauter fundamentaler Unsicherheit und einem daraus erwachsenden Bedürfnis nach dem Gewohnten in ein Spiegelkabinett des schon Bekannten begeben haben, in dem fortwährend alles Mögliche und Unmögliche der 70er, 80er und 90er läuft und nur ganz manchmal etwas Gutes von heute. Alles Retro, oder was? Oder ist „Retro“ gar das neue „heute“?

DER MANN haben sich jedenfalls musikalisch und visuell dafür entschieden, den Zeitpunkt Ende der 1970er und Anfang der 1980er zu umarmen. Das Cover: in der Ästhetik von Heaven 17s „Penthouse and Pavement“. Die dazu passenden Lifestyle-Accessoires: Kreditkarte, Rolex und Rolodex. Dieser DER MANN ist möglicherweise ein Yuppie. Auch so ein Wiedergänger, nur sieht der heute aus wie Christian Lindner und kommt auch schon mal im Hoodie daher. Verwirrende Zeiten.“ (www.bseliger.de)

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/der-mann-2022/
Für das Konzert gibt’s oben Tickets zu gewinnen!
20.00h
Konzert im Studio 1/Mousonturm

Foto: © Homepage Mousonturm

Mittwoch. 14. September: THE MAGNETIC FIELDS TOUR 2022

(Uwe)

Selbst jemand wie ich, der Englisch wirklich beschämend schlecht spricht, ist der Bandname leicht übersetzt: Magnetfelder. Der Name der US amerikanischen Gruppe basiert auf der Novelle von André Breton/Philippe Soupault Les Champs Magnétiques, was übrigens ein noch schönerer Name für eine Band gewesen wäre. Da die bereits 1989 in Boston gegründete Indie- / Synthpop- / Experimental-Band aber nicht in Französisch singt, wäre das etwas verwirrend gewesen. Das wäre eher ein Albumtitel für einen Künstler wie Jean-Michel Jarre. Was für ein Zufall, der veröffentlichte 1981 eine Platte mit diesem Namen. Nun aber zurück zu Magnetic Fields: Das Quintett hat bereits 12 Platten veröffentlicht, zuletzt 2020 Quickies, von der gefällt mir Love Gone Wrong am besten, mit Abstand meistgespielter Song der Band auf Spotify ist „The Book Of Love“ vom Album 69 Love Songs, das kann man aber auch wirklich gut hören. Spielen sie sicher auch im Zoom.

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
TICKETS VVK 36€ zzgl. Gebühren

Bild: Homepage Zoom

Mittwoch, 14. September: Badewannentenöre und Küchensopranistinnen

(Martin)

 

Karaoke plus B mit Christoph Pütthoff

Die Karaokeabende mit ‚Pütti‘ im Schauspiel Frankfurt sind legendär und auf diese Events wird sogar in manchen touristischen Stadtführern hingewiesen. Wegen des blöden Virus gibt’s schon lange keine Karaoke mehr in der Panoramabar – jetzt gibt’s aber eine einmalige Gelegenheit Christoph Pütthoff und Karaoke an anderem Ort zu erleben!

Der Chamissogarten und Buntes Leben Frankfurt laden ein:
„Sie singen gerne unter der Dusche und möchten endlich mal auf die Bühne?
Oder Sie stellen im Chor Ihre Solisten-Qualitäten unter den Scheffel des gemeinschaftlichen Wohlklangs und grämen sich, dass Sie nie ein Solo-Tremolo hinlegen dürfen?
Oder Sie möchten gerne einmal Ihre Gelegenheits-Vokalisten-Kollegen und bisher unentdeckte Coloratur-Soubretten erleben, wie sie sich auf die Bühne trauen?
Oder sie mögen einfach schöne Gärten und freuen sich, wenn andere schön oder witzig oder mutig singen?

Da haben wir etwas für Sie: Christoph Pütthoffs Karaoke-Show am kommenden Mittwoch im Chamisso- Garten. Hier treffen jung gebliebene Senioren auf die jungen DarstellerInnen des Freien Theater Höchst Inklusiv und ehrenamtliche GartengestalterInnen auf passionierte Freizeit-Sängerinnen und Sänger.“ 

Das komplette Programm:
ab 15:00h: Kuchen, Salate und Limo und Tee am Mitbring-Büffet & Führungen durch den Garten
15:45h:  Zum Auflockern (1) Ein bisschen Yoga auf dem Stuhl und im Grünen mit Klara Kraft und Gerlinde Meeth
16:00h: Zum Auflockern (2) SingAlong mit allen und Ständchen für alle angeheizt von Bassi und Tenori aus dem Heinrich Heine Chor Frankfurt
16:30h: Karaoke plus B – mit Songs von 1920 bis 2020

mit Youngsters und Oldies & KaraokeMaster Christoph Pütthoff (Schauspiel Frankfurt)

Kulinaria und Fingerfood werden serviert von der multikulturellen Küche „Über den Tellerrand“ und die ehrenamtlich Engagierten aus dem Restaurant im Viertel Nieder-Eschbach.

Der Eintritt ist frei – um eine Spende für die Kostendeckung wird gebeten.
Anmeldung bitte unter: info@buntes-leben-frankfurt.de
Kuchen oder Salate können gern mitgebracht werden.
Nur bei schönem Wetter.
von 15.00 – 19.00h
Buntes Leben Chamisso-Garten, Chamissostraße 38

Foto: © Homepage buntes-leben-frankfurt.de

 

 

Mittwoch, 14. September. FFM/ Nicole Jäger

(Andrea)

Nicole Jäger? Nie gehört. Aber dann mal nachgelesen und gegoogelt, bei youtube geschaut und beschlossen, hinzugehen. Der Abend könnte witzig werden, die Frau ist in mehrerlei Hinsicht ein Pfund: "Tief im Inneren lauert in jedem von uns ein „Arschloch“. Natürlich können manche es besser verbergen als Nicole Jägers Ex-Mann, der beim Auszug aus der gemeinsamen Wohnung nicht nur alle Möbel mitnahm, sondern ganz zum Schluss auch noch die Klobrille abschraubte, weil das seine „Lieblingsklobrille“ sei. Doch egal wie wir uns nach Außen geben: wir sind alle nicht immer so nett wie wir gerne wären. Nicole Jäger widmet sich dem bitterbösen Wesen, das in uns allen schlummert - und nur drauf wartet zuzuschlagen. Gegen Menschen die anders aussehen, sich anders benehmen oder die uns aus anderen Gründen einfach nicht passen. Und gegen uns selbst. Denn da sind wir oft am schonungslosesten. Dabei spannt sie einen so komischen wie tiefgründigen Bogen von der Lust an der Boshaftigkeit, über Alltagswahnsinn bis hin zu ihrer Perücke. Und von ihrem Klodeckel abschraubenden Ex-Mann zur Frage warum gerade auch Frauen ihr „inneres Arschloch“ öfter mal ausleben sollten."

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Mittwoch, 14. September: Viererwalzer – der Liederabend zur Frittenmoni

(Martin)

Klavier und Bariton

Hinter diesem Liederabend verbergen sich wahre Geschichten!  

Psychiatrie ist überall, nicht nur in der psychiatrischen Abteilung der Kliniken Höchst. Aber dort hat Andreas August Scheufler seine Inspirationen für seine „Frittenmoni“ her. 20 Jahre arbeitete er dort als Pfleger Andreas und fragte sich nicht nur einmal, wer hier verrückt ist und wer nicht. Das ist auch Thema im Stück, in dem sich Pfleger Raimund in die Patientin Melusine verliebt, für sie seine berufliche Existenz aufgibt und alles natürlich tragisch endet.“

Für den Liederabend hat August Scheufler eine Klavierfassung von einigen Liedern daraus geschrieben, die nun von dem Bass-Bariton Harald Mathes und von Julija Domaševa am Klavier erstmals präsentiert werden. 

Eintritt frei.
Spenden sind willkommen. Verbindliche Anmeldungen online:
info@denkbar-ffm.de
20.00h: Viererwalzer – der Liederabend zur Frittenmoni
Denkbar, Spohrstraße 46a

Foto: © privat

Mittwoch, 14. September: Of/ Hive

(Andrea)

Gemeinsam laden Filmklubb und Frauenbüro ab heute wieder zu der kleinen feinen Reihe "Afterwork mit starken Frauen". Auftakt macht "HIVE", dreifacher Gewinner „Sundance“-Gewinner und das ist schon eine echte Sensation. Der Film hatte unlängst in Frankfurt Premiere und ich versuche gerade noch, meine Mädels zusammen zu trommeln. um 18 Uhr fängt der Film an. Fahrijes Ehemann gilt seit Kriegsende als vermisst – wie viele Männer in ihrem Dorf im Kosovo. Zusätzlich zur Ungewissheit hat die Familie auch finanzielle Sorgen. Als die Bienen, die sie züchten, kaum noch Honig geben, beschließt Fahrije, den Führerschein zu machen und mit hausgemachtem Ajvar, einer Paprikapaste, Geld in der Stadt zu verdienen. Doch die traditionelle patriarchalische Dorfgemeinschaft beobachtet ihr Tun misstrauisch und verurteilt offen ihre Bemühungen. Fahrije aber lässt sich nicht einschüchtern, und schon bald wagen es weitere Frauen, ihr bei diesem revolutionären Unternehmen zu helfen.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

Donnerstag, 15. September: DER PLAN

(Uwe)

Der Plan gilt als eine der wichtigsten deutschsprachigen Bands der frühen 1980er Jahre. Beeinflusst von Bands wie Kraftwerk schuf die Band die musikalische Grundlage für die sogenannte »Neue Deutsche Welle«, die im Gewand von elektronischem Schlager den subversiven Witz der »genialen Dilettanten« in den Mainstream trug. Auf ihrem eigenen ATA TAK Label, eines der ersten europäischen Indie-Labels überhaupt, veröffentlichten sie außerdem Musik von so wegweisenden Bands und Musikern wie DAF, Element of Crime, Andreas Dorau und Fehlfarben und wirkten in unterschiedlicher Funktion auch an deren Produktionen mit. Auf einem ihrer seltenen Auftritte stellt die Band im DAS RIND mit ausgefeilten Projektionen viele Klassiker ihrer Geschichte vor.

Das Rind
Rüsselshheim, Mainstr. 11
VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Foto: Homepage Frank Diedrich

Donnerstag, 15. September: THE NOTWIST

(Uwe)

Das kleine bayerische Städtchen Weilheim verleiht in sehr unregelmäßigen Abständen und nach sehr strengen Regeln („Die Stadt achtet darauf, dass es nie mehr als 25 der so geehrten Persönlichkeiten zur gleichen Zeit gibt“) Ehrenbürger aus, zuletzt Altbürgermeister, Chronisten oder Feuerwehrkommandanten. Unter den aktuell unter Persönlichkeiten der Stadt gelisteten Personen, die sich Hoffnung auf die Ehrenbürgerwürde machen könnten, befinden sich unter anderem der in der Stadt geborene Fußballer Thomas Müller oder die Gebrüder Acher, die Köpfe hinter und mehr als die Hälfte der Band „The Notwist“. Würde Thomas Müller seine Haare etwas länger wachsen lassen und eine Hornbrille aufsetzen, könnte er, ohne aufzufallen in ein Bandfoto von The Notwist integriert werden. Über die Independent-, Indietronic-, Ambient-Band muss man nicht viel schreiben. Kaum eine deutsche Gruppe wird von der Kritik so gefeiert und selbst der anspruchsvollste Musikfan klopft einem anerkennend auf die Schulter, wenn man erzählt, dass man bei einem Konzert war.

SUPPORT: ALOA INPUT
Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20 UHR
TICKETS 29€ zzgl. Gebühren

Bild: Homepage Zoom

Donnerstag 15.- Sonntag 18. September: Tage des experimentellen Films

(Daniela)

Ich gebe zu, dass der experimentelle Film nicht zu meinen favorisierten Filmen gehört, aber immer wenn ich welche gesehen habe, habe ich mir die Frage gestellt, wie der/die Filmemacher:in auf die Idee zum film gekommen und deshalb macht es Sinn zu einem Festival zu gehen, denn meistens sind die Filmemacher:innen vor Ort.
Also hin zum exff. - tage des experimentellen films frankfurt in der Pupille - Kino in der Uni sowie im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Das Festival versteht sich als ein Begegnungsraum, in dem vier Tage lang Film in seiner spezifischen Medialität und seinen unterschiedlichen Materialitäten als eigenständige Kunstform ausgelotet wird. Experimentelle Filmarbeiten sollen in ihrer Vielgestaltigkeit, Historizität und vor allem Gegenwärtigkeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es werden sowohl verschiedene analoge Formate, von Super 8 über 16mm und 35mm, als auch Digitalisate gezeigt.

Unsere beiden Werkschauen sind dieses Jahr zum einen Helga Fanderl, zum anderen Gunvor Nelson (in Zusammenarbeit mit Martin Grennberger und Daniel E. Swarthnas) gewidmet. Außerdem werden Filme von Hannes Schüpbach, eine Projektions-Performance sowie Filmauswahl von Bruno Delgado Ramo, Filme von Eva Claus und Ewelina Rosinksa, Stan Brakhage, Ken Jacobs und Takashi Makino zu sehen sein.Wir verstehen unsere Arbeit als ein kollektives Miteinander, das im Austausch mit anderen steht. So besteht unser frankfurter formen-Ausgabe neben Filmen von Garegin Vanisian und Kerstin Cmelka aus einer von Annette Brauerhoch kuratierten Filmauswahl aus dem Paderborner Archiv für den bundesdeutschen Experimental- und Avantgardefilm von Frauen. Wie auch letztes Jahr, freuen wir uns sehr mit der Kinothek Asta Nielsen zusammenzuarbeiten. Karola Gramann hat gemeinsam mit der Filmemacherin und Filmwissenschaftlerin Christine Noll Brinckmann ein Programm mit deren Arbeiten zusammengestellt.Für Studierende gibt es einen vergünstigten Festivalpass für 25 €, mit dem alle Programme besucht werden können.Weitere Infos sowie das komplette Programm (de/eng) finden sich auf der Website: https://exff.de

Donnerstag, 15. September: Of/ Wein - Klima-Taste

(Andrea)

Dass der Klimawandel keine Rücksicht auf Einzelschicksale nimmt, liegt auf der Hand. Weil aber die Auswirkungen (noch) lokal und zudem spezifisch sind, ist es gut, wenn genauer hingeschaut wird. Was also passiert mit meinem Feierabendtropfen, wenn die Reben trocken und dürstend am Hang rumstehen? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigt sich die Reihe Klima - Wein - Taste, die heute in der Wetterwerkstatt startet. Zur Auftaktveranstaltung besprechen Surk-ki Schrade, Naturweinhändlerin und Botschafterin der Naturweinszene, Dr. Yvette Wohlfahrt von der Hochschule Geisenheim und selbst Winzerin mit biodynamischer Methodik sowie Bianca Plückhahn, Agrarmeteorologin des Deutschen Wetterdienstes, Aspekte des Klimawandels und dessen Folgen für den Weinanbau. Die drei Fachfrauen bringen ihr Wissen über steigende Temperaturen, Trockenphasen und Wassermangel und die resultierenden Herausforderungen für die Weingüter mit in die Wetterwerkstatt in der Frankfurter Straße 39. Den Gästen eröffnet sich im entspannten Dialog, weshalb Ökosysteme mit hoher biologischer Vielfalt und eine nachhaltige Anbaulandschaft die Weinwelt verändern, und weshalb diese wunderbare Pflanze – die Weinrebe –, aus der sich das köstliche Getränk machen lässt, so fragil und abgehängt vom Klimawandel ist. An was kann der Weinbau festhalten, was loslassen, um überhaupt einen Weg zu sehen, in 50 Jahren noch Weine auch aus Deutschland anbieten zu können? Oder ist alles nur Panikmache? Diese Themen werden angegangen – begleitet durch ein moderiertes Tasting mit wechselnden Protagonist*innen der Weinszene. Der Unkostenbeitrag für die Weinproben beträgt 15 Euro, eine Voranmeldung ist erforderlich. Bis Freitag, 9. September, verbindlich per E-Mail an anmeldung.kulturoffenbachde

Wetterwerkstatt, Frankfurter Straße 39, Offenbach

VORSCHAU
Freitag 16. September: Joy Denalane & hr-Bigband

(Daniela)

Würde ich meinem Sohn nicht beim Umzug helfen, wäre ich heute im h-sendesaal, denn dort spielt Joy Denalane zusammen mit der hr big-Bigband!

Soul ist die Wahrheit in ihrer pursten Form, wusste schon James Brown. Und Joy Denalane hat Soul. Die hr-Bigband hätte sich also keine bessere Solistin aussuchen können, um sich einmal der Wahrheit über die Liebe zu widmen – und zwar in all ihren Formen und Farben.

20:00 Uhr, hr Sendesaal, Tickets: 34 Euro über www.hr-ticketcenter.de

Samstag 27. September: Soulfood

(Daniela)

Soul-Funk-Disco-Oldschool-Modern

Euch erwartet die Urbesetzung an den Turntables, Mr. Brown & Dj Sportwagen. Tanzlaune wie immer garantiert.

Beginn: 22:00 Uhr, English Theatre, Gallusanlage 7, barrierefrei

Samstag 17. September: Melli redet mit

(Daniela)

Ach menno, heute wäre ich sehr sehr gerne bei Melli, denn ich kenne und schätze alle drei Gäste sehr und hätte sie zu gerne wiedergesehen...

In der 27. Ausgabe hat Melina Hepp erneut Originale aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Frankfurter Kunst- und Kulturszene in ihrer Talkshow zu Gast.

Pramila Chenchanna, Sängerin und Musikerin zwischen Jazz und Elektrobeats und bekannt als Projektionista. Sie hat in Amsterdam Jazz studiert, wo sie 10 Jahre lebte, bevor sie nach Frankfurt zurückkehrte. Als bildende Künstlerin arbeitet sie mit Fotografien und Film und liebt es mit Polaroids zu experimentieren. Dabei kommt sie ihnen auch mit Nadel und Faden bei. In ihrer Musik, Performance und Projektion fließt ihr wild-bewegtes Leben zusammen.
Michael Quast, über den man in der Rhein-Main-Region nicht viel sagen muss. Der Gründer der Fliegenden Volksbühne ist als Regisseur, Schauspieler und Kabarettist weit über Frankfurt hinaus bekannt. Auf dem von ihm mitbegründeten Theaterfestival Barock am Main spielt er diesen Sommer mit einem opulent ausgestatteten Ensemble im Hof der Höchster Porzellanmanufaktur Worschtmichels Traum von Wolfgang Deichsel. Er ist ein erstklassiger Vorleser und Verehrer Friedrich Stoltzes, dem er in der gleichnamigen Revue schauspielerisch und gesanglich huldigt.
Den fließenden Übergang von hessischem Mundart-Theater zu Pixel-Polaroid-Kunst mit Elektro-Jazz-Sounds gestaltet Tamara Zippel: Ihre "Dippel Zippel"-Bembel und Gerippte haben schon beim Höchster Designparcour für Furore gesorgt. Vor ein paar Jahren war sie bereits Gast bei Melina Hepp. Diesmal macht sie vor Ort einen Kunststand mit ihren handmade-bunten Unikaten.

Musikalisch und verstärkt wird Mellis Talk von ihrer (M)ein-Mann-Band Martin Grieben. Aus ihrem vielseitigen Repertoire wird Stefani Kunkel mit ihrem pöbelnd-forschem Alter Ego Christiane von Spangenberg für heitere Begleitung sorgen.

27. Ausgabe von MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
Samstag, 17. September 2022
Einlass 19.00h, Beginn 20.00h
KVFM – Kunstverein Famile Montez e.V. Honsellbrücke am Hafenpark Honsellstraße 7 60314 Frankfurt am Main, barrierefreier Eingang
Tickets für 15,- Euro an der Abendkasse oder hier Eventim

Foto: (c) Ingrid Schäflein

Montag, 19. September: SPORTFREUNDE STILLER & Gäste (The Sceenshots)

(Uwe)

Flo, Rüde und Peter sind die Sportfreunde Stiller aus München, benannt nach dem ehemaligen Jugendtrainer von Sänger / Gitarrist Peter Brugger und Schlagzeuger Rüdiger „Rüde“ Linhof, Hans Stiller. Dritter im Bunde ist Bassist Florian „Flo“ Weber. Die ewig Jugendlichen Sportfreunde sind mittlerweile um die 50 Jahre alt, machen aber immer noch schwungvolle Musik mit deutschen Texten für Junge und junggebliebene. Mein Favorit „Einmal Mond und zurück“ vom ersten Album „So wie einst Real Madrid“ wurde bis heute von keinem anderen Lied des Trios qualitativ überboten, obwohl da einige Hits (Kompliment, Siehst Du das genauso“, etc.) darunter waren. Das neue Album „Jeder nur ein X“ beendet eine längere Pause der Band und setzt die Tradition der schlechten Albumtitel fort („You Have to Win Zweikampf“, „la Bum“ und „New York, Rio, Rosenheim“). Ob es die neue Platte wie viele davor in die Top Ten schafft? Bestimmt! Ich kann nicht ins Zoom, weil ich montags immer Fußball spiele. Die fußballaffinen Sportfreunde (54, 74 , …) werden es mir sicher verzeihen. Für die, die können wird es bestimmt ein kurzweiliger Abend.

Zoom. Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
VVK: 40 EUR zzgl. Gebühren

Bild: Homepage Zoom

Mittwoch, 21. – Freitag, 23. September. Rimini Protokoll - All right. Good night

(Martin)

Rimini Protokoll ist wieder in Frankfurt!

Diesmal erneut mit einer Inszenierung, die zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen wurde – dem Mousonturm sei Dank, dass das Theaterhighlight hier zu sehen ist.

‚All right. Good night.‘ – das sollen die letzten Worte per Funk des Piloten gewesen sein, der den Malaysia Airlines-Flug MH370 flog. Das Flugzeug mit 239 Passagieren an Bord verschwand auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking in der Nacht des 8. März 2014 spurlos von den Radaren. Nach Stunden stürzte der Flieger abseits der eigentlichen Strecke in den Indischen Ozean, der Tank war leer… Allerdings wurde das Wrack niemals gefunden – Rätsel über Rätsel! 

Um ein anderes Verschwinden geht es ebenso: der Vater der Regisseurin erkrankt an Demenz.

Was bleibt ist Musik. Barbara Morgenstern, die viele aus der Inszenierung ‚Chinchilla Arschloch‘ kennen, hat für diesen Abend Musik komponiert für die 12 Musiker*innen des Zafraan-Ensembles.

„Das Theater ist der Ort der Vergegenwärtigung, der Präsenz und Liveness. Wir teilen genau diesen Moment, hier, in einem Raum – dieser Wirklichkeit. Aber: Was passiert mit dem Theater, wenn für eine Aufführung die Selbstverständlichkeit der menschlichen Präsenz verschwindet? Was bleibt dann übrig? Nur Gedanken und Erinnerung? Der nackte Theaterapparat? Die Musik? In ihrem neuen Stück zeichnet Helgard Haug das Verschwinden, die Suche und das Ringen mit der Ungewissheit nach (…). Musik ist das künstlerische Medium, das die größte Tradition darin hat, Verschwundenes begreifbar zu machen. Sei es durch ein Requiem zum Gedenken an Verstorbene oder durch einen Chor, der schon im antiken Theater als Chronist auftrat und von kaum vorstellbaren Schlachten und göttlichen Fügungen berichtete. (…). Gelingt es den 12 Musiker*innen des Zafraan Ensembles die Lücke und die darauf folgende Leere begreifbar zu machen?

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/allright-good-night/

Mittwoch, 21. – Freitag, 23. September um jeweils 20.00h, Solidarisches Preissystem
Foto: © Merlin Nadj-Torma

Samstag, 24. September: FFM/ Jeremy Loops

(Andrea)

Ein Musiker südafrikanisch-schweizerischer Abstammung und Umweltaktivist. Fans wissen sicher sofort, wer gemeint ist. Wikipedia schreibt: "Zusammen mit dem Rapper Motheo Moleko und dem Saxophonisten Jamie Faull veröffentlichte er im Jahr 2014 sein Debütalbum Trading Change. Das Album erreichte nach wenigen Wochen in Südafrika die Nummer 1 der Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet. Für iTunes Südafrika war es zudem das Album des Jahres. Mit den ausgekoppelten Nr. 1-Singles Down South (feat. Motheo Moleko), Skinny Blues und „Sinner“ gelang dem Modern-Folk-Sänger auch der internationale Durchbruch." Oha. Das klingt doch interessant! Und weil er seine verschiedenen Soundschleifen mit seiner Loop Station selbst auf und legt diese zu mehreren Layern übereinander, heißt er Jeremy Loops. Ich habe mich jetzt reingezappt, auch die Videos sind richtig nett.

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag, 25. September: JAMES MORRISON - GREATEST HITS TOUR 2022

(Uwe)

 

Wenn ein Musicact mit einer neuen Platte auf Tournee geht, werden in der Regel neben einer Auswahl neuer Lieder die größten Erfolge gespielt. Man stelle sich einmal vor, Elton John ginge mit einem neuen Album auf Tour und würde beim Konzert Rocket Man weglassen. So ähnlich ist es auch bei James Morrison, der spielt „You Give Me Something“ bei jedem Gig, auch einer Greatest Hits Tour erst recht. Alle anderen Erfolge des britischen Soul-/Pop-Sängers (You Make It Real, Broken Strings etc.) aus Rugby präsentiert er ebenfalls auf seinen beiden Konzerten in dem nach seinem Heimatland zweitwichtigsten Markt, in Deutschland. 

Zoom, Frankfurt, Carl-Benz-Straße 21
20:00H
VVK 40€ zzgl. Gebühren

Bild: Hompage Zoom

 

 

Dienstag, 27. September: FFM/ John Lee Hooker

(Andrea)

Dreifach-nominierter Grammy Award Künstler (2005, 2009 und 2022), Gewinner vieler weiterer Auszeichnungen (u.a. The California Music Award for Best Traditional Artist in 2004, The Esteemed W.C. Handy Award in 2004 und The Bay Area Music Chapter for Come Back Artist of the Year) und begnadeter Blues-, Soul- und Gospelsänger: Nach etlichen Jahren Liveabstinez gibt sich John lee Hooker in der Batschkapp die Ehre und die 5-köpfige Band gehört derzeit zum Besten, was in Sachen Blues & Roots international geboten wird. Kein Wunder, dass die Rolling Stones bei ihrer letzten Europa-Tour höchst persönlich John Lee Hooker Jr. als Special Guest zu ihrem einzigen Konzert in Österreich geladen haben. Er spielte mit den besten der arrivierten Blueslegenden wie Bo Diddley, Luther Tucker, Charlie Musselwhite, Deacon Jones, Elvin Bishop und natürlich mit seinem Dad John Lee Hooker und der Coast To Coast Blues Band, bei der er häufig der Star war. In seinen Songs ist oft ein gehöriger Schuss bissiger Sozialkritik zu hören und das erinnert an Johnny Guitar Watson. Jener hatte einen großen Einfluss auf John Junior‘s Musik, ebenso wie Big Mama Thornton, Jimmy Reed, Jimi Hendrix und die beiden Kings, B.B. und Albert.

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Freitag 14. - Sonntag 16. Oktober: 2. Frankfurt Burlesque Festival

(Daniela)

Da wäre ich zu gerne dabei... muss aber passen...

Willkommen zum 2. Frankfurt Burlesque Festival im legendären Club der myticket Jahrhunderthalle Frankfurt.

Nachdem das erste Frankfurt Burlesque Festival im letzten Jahr 2021 Berge von Glitzer, Federn und den Flair der wilden 20er Jahre nach Mainhatten gebracht hat war es unvermeidbar mit einer noch größeren Produktion zurückzukehren in die Metropole in der Ol’ Blue Eyes Ikone Himself – Mr. Frank Sinatra – seinen Drink mit den
Showgirls an der Bar des Clubs genossen hat.

Mit dem zweiten Frankfurt Burlesque Festival präsentieren wir neben einem internationalen und grandios diversen Lineup erstmalig die große Ikone der Burlesquewelt: Miss Dirty Martini. Gerade noch mit Dita von Teese auf Europatour gewesen zelebriert die New Yorkerin am 15.10.2022 (optional auch am 16.10.22) Body Positivity und die Definition von Burlesque. Ausserdem sind Workshops und natürlich Meet & Greet geplant.

Als zweiten Headliner präsentieren wir voller Vorfreude die europäische Boylesque (Male Burlesque) und LGBTIQ+ Legende Dave the Bear direkt aus London an beiden Abenden mit Performances und Gesang.

KÜNSTLER / PERFORMERS (unter Vorbehalt)
Glissy Ribbon (IT), Setty Mois (DE), Lola Itsy (IT), Majestic Luxor (DE), Cloud Bedevil (FIN), Vixen Trio (UK), Ginger Misdemeanour (AUS), Silly Thanh (CH), Chanelle de Mai (FR), Minouche von Marabou (CH), Nigel Francis (UK), Elena La Gatta (DE), Anita Gein (FR), Petula Goldfever (FR), Marta Karta (IT), Marie Tournelle (FR), Ginevra Joyce (IT), Michelle Marvellous (SK), Chocolate Showboy (USA), Fräulein Frauke (SWE), Ruby Schatzi (FR), Michelle Pearl (SK)

Moderation: Sheila Wolf (DE)
Special Guest: Dirty Martini (USA), Dave the Bear (UK)

26.- 30. Oktober: 53. Deutsches Jazzfestival Frankfurt

(Daniela)

Wären wir zu der Zeit nicht im Urlaub, wären wir bestimmt bei dem ein oder anderen Konzert dabei

Auf dem Programm des 53. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt stehen vom 26. bis zum 30. Oktober internationale Acts sowie lokale Künstlerinnen und Künstler, darunter Quest, Lakecia Benjamin, Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni, das Manfred Bründl Projekt und natürlich die hr-Bigband. Drei Konzertabende finden im hr-Sendesaal statt, außerdem gibt es ein Konzert im Mousonturm und neu in diesem Jahr ist die "Clubnacht" in den Jazzlocations der Stadt.

Mittwoch, 26. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
hr-Bigband feat. Julia Hülsmann, Leitung: Theresia Philipp Quest 

Donnerstag, 27. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
Ingrid Laubrock Quartet 
Lakecia Benjamin "Pursuance: The Coltranes"

Freitag, 28. Oktober 
20:00 Uhr Manfred Bründl Projekt, Jazz-Initiative in der Romanfabrik 
20:00 Uhr Ivan Habernal Septett, Alte Seilerei ("Fabrik außer Haus") 
20:00 Uhr Charles Unlimited, Milchsackfabrik (Studio 294)  
21:00 Uhr Programminfo folgt, Jazzkeller 
22:00 Uhr Moses Yoofee Trio und 23:30 Uhr Blue Lab Beats, Jazz Montez 

Samstag, 29. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
hr-Bigband feat. Marius Neset 
Isaiah Collier & The Chosen Few 
Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni 

Sonntag, 30. Oktober, Künstlerhaus Mousonturm 
Ashley Henry Quartet

Weitere Programmdetails auf hr2.de

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Seit 10. August: Of/ In der Mitte des Wetters

(Andrea)

Vom Polizeiladen zum „Para Emission Evidence Center“: Der Rathaus-Pavillon beherbergt aktuell die Installation der Gruppe „PARA“, die mit „Haze – Eine Bezeugung in Rauch“ das Ende des Verbrennungszeitalters thematisiert. Die Installation ist eine von drei Stationen der aktuellen Ausstellung „In der Mitte des Wetters“ der Wetterwerkstatt in der Frankfurter Straße 39 und ist dienstags bis samstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Heute ist Mittwoch und ich schaue mir das mal an. https://wetterwerkstatt.de/in-der-mitte-des-wetter-ueber-klima-kunst-und-mensch/

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach


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