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| 21.01.2022 |
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KULTUR ERHALTEN

Wir, die Ausgehtipp Autor:innen können uns ein Leben ohne Kultur nicht vorstellen. Ihr bestimmt auch nicht, denn sonst hättet ihr die Ausgehtipps nicht abonniert.
Ich freue mich daher sehr euch mitteilen zu können, dass das Kulturlabor in die Verlängerung geht. Wir machen jetzt erstmal eine kurze Verschnaufpause und dann geht es am 4. März, bis Ende April weiter: jeden Freitag bespielen wir dann wieder die kleinste Bühne Frankfurts.
Weiter geht's hoffentlich auch für die Brotfabrik. Uwe schreibt dazu:
"Das wunderschöne Gelände der ehemaligen Brotfabrik wird heute als kulturelles und soziales Zentrum genutzt. Umgeben von altem Industriecharme findet man hier Konzerte und Theater, ein Restaurant und eine Bar ...." So beschreibt der Trägerverein Brotfabrik Hausen das wunderbare Areal. Der Mietvertrag des Trägervereins läuft noch bis 2025, eine Option um eine Verlängerung bis 2035 besteht. Ein Investor will den Mietvertrag kurzfristig auflösen, das Zentrum abreisen und das Gelände im Stadtteil Hausen bebauen. Möglicherweise wird es die Brotfabrik bald also nicht mehr geben.
Ihr könnt Euch für den Erhalt der Brotfabrik einsetzen, indem ihr Eure Erfahrungen mit den Betrieben der Brotfabrik schildert und warum aus Eurer Sicht die Brotfabrik in Frankfurt erhalten bleiben muss. Schickt dazu einfach eine E-Mail mit Eurem Statement an: erhalt@brotfabrik.de.
Meine Mail sieht so aus: "Immer dann, wenn ich an der U-Bahnhaltestelle Industriehof die U7 verlasse und mich auf den kurzen Weg durch die Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Straße zur Bachmannstraße mache, verspüre ich eine ich eine große Vorfreude, denn dann erwartet mich ein Konzert in der schönen Brotfabrik. Schön von Außen, weil das alte Fabrikgebäude einen besonderen Charme hat, den man in einer nüchtern bebauten Stadt nur noch selten findet und schön von Innen, mit der Bar links und dem kleinen aber feinen Konzertraum rechts im 1. Obergeschoss. Und schön von den den Inhalten her. Ich sah dort Konzerte von Spaceman Spiff, Wolf Maahn, Sophia, Jan Plewka und so vielen mehr.
In den Ausgehtipps kündige ich regelmäßig Veranstaltungen der Brotfabrik an. Dort finden neben Konzerten regelmäßig auch Disco- und Tanzveranstaltungen statt, beispielsweise die NOCHE DE SALSA, die älteste Salsaparty Deutschlands. Nicht alles ist etwas für mich, einen der am liebsten melancholische Musik hört, dann gehen an einem anderen Abend aber eben andere Leute mit einer großen Vorfreude von der U-Bahnstation Industriehof durch die Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Straße zur Bachmannstraße. Das ist ja das Schöne an einem solchen Zentrum, dass für jeden etwas dabei ist. Und wie es bei einem Zentrum so ist, fehlt ein Zentrum, fehlt irgendwie auch die Mitte, die verbindet."
Wenn auch ihr die Brotfabrik erhaklten wollt, dann schickt doch auch eine Mail...
So, ich muss jetzt los, das Wochenende ist picke packe voll...
Lebt wild & bleibt gesund.
Daniela
Vielen Dank an meine Co-Auor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.
Bild: Brotfabrik
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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ZU GEWINNEN
****Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)*****
3 x 2 Gästelistenplätze für "Paul Abraham - den Operettenkönig von Berlin" am Montag, 24. Januar im Capitol Theater zu Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: Mit wem unterhält sich Kulturamtsleiter Dr. Ralph Philipp Ziegler vorher?
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Freitag, 21. Januar (Premiere) – Sonntag, 23. Januar: RIP REFRAIN

(Martin + Daniela)
Wir zitieren hier Linus König, den Intendanten des Theaters Landungsbrücken, der gestern schrieb: "Ich bin normalerweise recht zurückhaltend, wenn ich Werbung machen soll für Sachen, die an den Landungsbrücken laufen. Weil, dass ich das gut finde, versteht sich ja von selbst, sonst würde es da nicht laufen. Aber manchmal gibt es Dinge, die sind so schön, so berührend, so lustig, so perfekt, dass man alle anschreien will, dass sie sich das gefälligst angucken. Müssen.
RIP REFRAIN von Labande Dordur und Madone Cie. ist alles. Musik. Tanz. Theater. Comedy. Fantasy. Eine kleine, feine Geschichte zwischen Philosophie, Comic, Anime, Daft Punk, Schlager, dem Tod, dem Sinn des Lebens und eine Lektion in Demut. Und der Grund, warum Theater alles ist, wenn es von Leuten gemacht wird, die wissen, was sie tun und das auch noch beherrschen.
Und es läuft am 21./22./23.01. an den Landungsbrücken.
„Zwei Stimmen nehmen uns mit auf eine Reise. Sie führen uns nach Botswana, wo im Sommer 2020 eine Gruppe von Elefanten unerklärlicherweise nach einem wilden Reigen in den kollektiven Tod stürzte.
In diesem mysteriösen Tanz begegnen wir modernen Hexen, dekadenten Königinnen, sinnlichen Robotern und hybriden Tieren.
Allegorien unserer, vergangener und zukünftiger Zeiten, die in einem glücklichen und ruhelosen Totentanz das Leben und die Phantasie zelebrieren, um die Angst vor unserem eigenen Ende zu bekämpfen.“
Weitere Infos und Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/
Freitag, 21. Januar (Premiere), weitere Vorstellungen am Samstag 22. Und Sonntag 23. Januar um jeweils 20.00h: RIP REFRAIN -Eine Fabel in G-Moll. Labande Dordur im Theater Landungsbrücken (2G+)
Foto: © Homepage Theater Landungsbrücken
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Freitag, 21. Januar: SCHWESTER.VON

(Martin)
Ein Film von Jim Rakete nach einer Inszenierung von Stephan Kimmig Deutsches Theater Berlin Stream des Monats
Es ist eine Inszenierung von Stephan Kimmig am Deutschen Theater in Berlin und es ist ein Film von Jim Rakete!
Zur Premiere auf der Bühne schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Was die Aufführung (...) so faszinierend macht, ist das ungemein kraftvolle, konzentrierte, bei aller Wucht schön differenzierte, klar gegliederte, nie gefühlsklebrige Spiel von Susanne Wolff. Sie wechselt zwischen herben, rauen Tönen, in denen Hohn und ab und zu für Augenblicke eine trotzige Lebensgier mitschwingen, zu zarten, zerbrechlichen, wehen Momenten. (...)“
Und eben dieser Theaterabend mit Susanne Wolf war Ausgangspunkt für Jim Raketes Film: „Das Stück der niederländischen Dramatikerin Lot Vekemans macht Ismene – bisher eher eine Fußnote in der griechischen Mythologie – zur Hauptfigur. Ismene, Schwester von Antigone und Tochter von Ödipus, bricht nach dreitausend Jahren ihr Schweigen und stellt sich ihrer Familientragödie.
Im Winter 2021 suchte der Berliner Fotograf und Filmemacher Jim Rakete nach einer Form, in der die Kunst der Pandemie gegenübertreten kann. Er wollte einen Film unter Lockdown-Bedingungen drehen, der die Einschränkung, das Eingeschlossensein selbst zum Thema hat. Ihm kam die Inszenierung im Deutschen Theater in den Sinn.
Von Raketes Idee, den Stoff ins Filmische zu übersetzen, waren Susanne Wolff und Regisseur Stephan Kimmig sofort überzeugt. Gemeinsam entwickelten sie einen einmaligen Hybrid aus Theater und Film. Ein Mythos, ins Hier und Jetzt geholt. SCHWESTER.VON versetzt das Monologstück in ein ungewisses Geheimdienstmilieu.
Nach einem Sturz durch Raum und Zeit erzählt Ismene ihre Geschichte einer Überwachungskamera in einem Safe House. Aber was wollen die Bewacher von ihr? Sind die blutigen Geschichten über Ödipus, Antigone und die Schlacht der Brüder um den Thron, die Ismene erzählt, ihr Ticket in die Freiheit? Der Film feierte im März 2021 Premiere im YouTube-Kanal von radioeins und ist jetzt, am 21. Januar für 48 Stunden als DT-Stream auf dringeblieben.de zu sehen.“
Hier geht’s zum Stream: https://dringeblieben.de/videos/schwestervon
Der Stream startet um 20 Uhr und ist 48 Stunden als Video on Demand verfügbar (bis 23. Januar, 20 Uhr). Der Vorverkauf läuft. Tickets für diesen Stream sind bis 23. Januar, 19 Uhr erhältlich.
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Freitag, 21. Januar: OF/ Mein Vietnam

(Andrea)
Dummerweise bin ich heute verplant, sonst würde ich zur Filmklubb-Weltreise gehen. Julia Finckernagel hat eine Fernweh-Reihe kuratiert und die geht heute los, mit dem wahrscheinlich sehr universellen Phänomen der Fremde und der Entwurzlung. Ach schade, ich würde gerne hin: "Es gibt Menschen auf dieser Welt, die existieren, ohne von der Gesellschaft wirklich wahrgenommen zu werden. Die Protagonist*innen von MEIN VIETNAM leben in einer solchen Realität. Sie kamen nach Deutschland auf der Suche nach einem besseren Leben und haben dafür alles zurückgelassen. Aber wie sieht das Leben 30 Jahre später aus? Haben sie in Deutschland wirklich eine neue Heimat gefunden? Kann man die Verbindung zu der weit entfernten Familie über das Internet aufrechterhalten oder führt es nicht vielmehr zu Entfremdung? Hien Mai und Tim Ellrich vermitteln mit ihrem Film ein Gefühl von diesem Leben. Dafür kommen sie am 21.1. in den Filmklubb! Vorab gibt‘s den preisgekrönten Kurzfilmknaller „Obst und Gemüse“ von Duc Ngo Ngoc. Corona-bedingt gilt im Filmklubb die 2G-plus-Regel mit einem verpflichtenden negativen Test auch für Genesene und Geimpfte. Personen, die bereits eine (dritte) Auffrischungsimpfung erhalten haben, müssen bis auf Weiteres keinen negativen Testnachweis vorlegen. Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Reservierung unter nic@filmklubb.de, Es werden Speisen und Getränke angeboten
Filmklubb Isenburgring 36 HH, Offenbach, leider nicht barrierefrei
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Freitag, 21. Januar, und Samstag, 22. Januar: OF/ Super Stöffsche

(Andrea)
Frank Geisler vom t-raum hat mich neulich im Kulturlabor verzückt und daher würde ich mir gerne das "Super Stöffsche - Komödiantisches Spiel frei nach „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe im Capitol Theater Offenbach anschauen. „Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“. Doktor Faust hat die Schnauze voll: da hat er Jahrzehnte lang wie verrückt studiert, ist darüber grau am Schopf geworden und hat doch kein rechtes Lebensglück gefunden. Kein Wunder, dass er, deprimiert und müde, trübe Gedanken hegt. Doch da erscheint ihm Mephisto und macht verlockende Versprechungen. Allerdings stellt er eine Gegenforderung im Falle der Erfüllung: Fausts Seele. Da dieser nichts mehr zu verlieren haben glaubt, geht er auf die Wette ein. So beginnt das Spiel in altbekannter Weise. Was aber, wenn nun zentrale Figuren des Schauspiels nicht auf der Bühne erscheinen? Die zunächst ratlosen Darsteller machen aus der Not eine Tugend und beginnen zu improvisieren, was das Zeug hält. So rast die Inszenierung atemlos davon, bietet eine ganze Menge an komödiantischen Überraschungen und kehrt doch immer wieder auch zum Grundmotiv der Handlung zurück. Und dann meldet sich auch noch eine prominente Stimme aus der Loge...." Eintritt: 15 €, VVK unter info@of-t-raum.de oder www.of-t-raum.de
Capitol Theater, Goethestraße 1-5, Offenbach Oder doch im T-Raum? Ich bin gerade unsicher, besser ihr checkt nochmal die Webside.
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Freitag, 21. Januar (Deutsche Erstaufführung): Gootopia

(Martin)
Doris Uhlich Tanzplattform Rhein-Main
‚Goo‘ ist das englische Wort für ‚Schleim‘ – und jetzt mal ehrlich – was sind eure Assoziationen? Schauder und Ekel? Oder Neugier und Berührungslust? Vermutlich eins von beidem – oder irgendwo dazwischen?
„Die im Zugriff auf ihre Themen herzerfrischend direkt und auf Augenhöhe mit ihren Performer:innen agierende Choreografin Doris Uhlich nimmt sich in ihrer installativen Performance – „goo“ bedeutet im Englischen „Schleim“ – genau dieser Substanz an, flutet die Bühne damit und kreiert ein zähfließendes Feld zwischen Horror, Faszination und schierer Lust. Darin können die Zuschauer:innen ihre Position und Perspektive im Raum frei wählen und erleben eine unkonventionelle und erweiterte Praxis von Tanz, die skulpturale wie auch landschaftliche Qualitäten aufweist.“
Wer ‚mitschleimen‘ will, kann hier Tickets kaufen: https://www.mousonturm.de/events/gootopia/
Freitag, 21. Januar (Deutsche Erstaufführung) um 20.00h und am Samstag, 22. Januar um 16.00h und 20.00h. Einführung jeweils um 19.30h.
Gootopia - Doris Uhlich Tanzplattform Rhein-Main im Künstlerhaus Mousonturm; Solidarisches Preissystem.
Foto: © Alexi Pelekanos
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G E R O L L T E S über Augsburg

(Uwe)
Dienstlich und privat war ich in Deutschland schon intensiv unterwegs. Von Stralsund bis Weil am Rhein, von Rosenheim bis Oldenburg war ich in einer Menge kleinerer und großer Städte, insbesondere im Bundesland Bayern: Neumarkt/Oberpfalz, Bad Reichenhall, Oberstdorf, Donauwörth, Landshut, Ingolstadt, Nürnberg und und und, nur in Augsburg war ich noch nie. Und da werde ich in nächster Zeit, COVID hin, Omikron her, nicht hinfahren. Sicher gäbe es dort einiges zu sehen, immerhin ist Augsburg eine der ältesten Städte Deutschlands, mit Altstadt, dem Dom Mariä Heimsuchung, dem aus der Renaissance stammenden Rathaus mit Goldenem Saal, der berühmten Kaufmannsfamilie Fugger – inklusive der Fuggerei (einer Sozialsiedlung aus dem 16. Jahrhundert) oder der Augsburger Puppenkiste mit Urmel und Jim Knopf. Außerdem stammt mein absoluter Lieblingsfußballer Bernd Schuster aus dem Augsburger Stadtteil Hammerschmiede, aber auch der FC Augsburg (FCA) ist von dort und dieser ist eine sehr schlechte Visitenkarte für die Stadt.
Im Augsburger Süden liegen die Universität, die Messe, der Zoo und das Stadion des FCA. Sieht man die Fußballer des FCA spielen, könnte man glauben, dass die Grenzen zwischen dem Affenhaus des Zoos und dem Spielfeld des Stadions fließend sind. Wobei es den Schimpansen*innen (lat. Pan troglodytes) im Augsburger Zoo, Coco, Akemo und Nicky, sicher unangenehm ist, mit Jeffrey Gouweleeuw oder Niklas Dorsch vom FC Augsburg verglichen zu werden, die zu den eher ungezogenen Spieler in der Bundesliga gehören. Wir reden bei ihrem Verhalten aber nicht von Lausbubengeschichten-Niveau, verfilmt in alten Schinken mit Kinderdarsteller Hansi Kraus, sondern eher dem aus Knastfilmen, in denen sich Gangmitglieder aus einem Knochen eine Waffe schnitzen. Am Sonntag spielte die Eintracht beim FC Augsburg und da konnte man kaum hinschauen, weil das Auftreten von Gouweleeuw oder Dorsch und von ihrem Trainer Markus Weinzierl, der immer böser blickt als ein Mafiaboss, den die Polizei gerade in einem geheimen Erdkeller verhaftet hat, wieder unter aller Sau war. Jede Entscheidung des Schiedsrichters wurde auf provozierende Art hinterfragt, nach jedem kleinsten Zwischenfall mit einem Gegenspieler bauten sie sich auf wie Moschusochsen vor einem Kampf. Es heißt ja, jede Mannschaft muss ein/zwei Spieler haben, die neudeutsch als Aggressive Leader auftreten und die Mitspieler anheizen und mitreißen wie ein mittelalterlicher König seine Truppen vor der Schlacht. Ich fand und finde solche Typen auf dem Platz einfach affig (Entschuldigung, Coco, Akemo und Nicky), insbesondere dann, wenn das obendrein schlechte Fußballer sind.
Niklas Dorsch hat sich auf seinen Handrücken einen Tiger tätowiert, darüber lachen sich die echten Sumatra Tiger im Augsburger Zoo, Berani (kam aus dem Frankfurter Zoo) und Dhjala, sicher kaputt. Die sind nämlich von Natur aus erhaben und brauchen keinen peinlichen Gangsta-Auftritt, um mit Respekt behandelt zu werden. Für einen Niklas Dorsch im Tigergehege würde die Augsburger Tigerpatin Christina Götzfried bestimmt keine 2.000 EUR im Jahr zahlen (und für „Tiger“ Effenberg, einen der bekanntesten Vertreter der unsäglichen Aggressive Leader, sicher auch nicht).
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Samstag 22. Januar: Melli redet mit

(Daniela)
Zwei Fliegen mit einer Klappe... Ich mag Mellis Format "Melli redet mit.." sehr. Sie hat immer interessante Gäste und die Abende sind lustig und kurzweilig. Heute hat Melli unter anderem Sandra Mann zu Gast. Das trifft sich prima, denn ich habe ihre Ausstellung im Kunstverein Familie Montez noch nicht gesehen (verlängert bis zum 6. Februar)... Sollte ich also heute Zeit haben, gehe ich hin.
Melli schreibt: "Meine Gäste: Wolf Schubert-K. (Urgestein und Geheimtipp der Rhein-Main- und kanadischen Musikszene) und Julie Embers aka Heidmann (die Hälfte des Singer/Songwriter-Duos Romie). Sie haben sich dem Folk-Pop verschrieben und widmen sich ihm mit allem was dazu gehört. Die Schauspielerin Liese Lyon mit österreichischem Schmäh, die neben ihrem schauspielerischen Können auch noch ein Jodeldiplom vorzuweisen hat. Die Fotografin und Künstlerin, ausgezeichnet mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt Sandra Mann. Ihre Fotografien sind noch bis Februar 22 im Kunstverein Familie Montez zu sehen. Außerdem wieder am Start Frau Christiane von Spangenberg (aka Stefani Kunkel). Ihr hat es das letzte Mal so gut gefallen, dass sie ihr Gin-Lager jetzt ins Lola Montez verlegt. Und wie immer dabei: Meine großartige (M)ein-Mann-Band Martin Grieben! Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, DTHGEV, Neustart Kultur.
Tickets: www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/61ab8d300c743d6140c44c2a
Beginn: 20:00 Uhr Ort: Kunstverein Familie Montez, unter der Honselbrücke. Barrierefreier Zugang
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GEDRUCKTES

(Petra)
Von diesem Buch muss ich Euch einfach erzählen – und das nicht nur, weil es in die Kategorie „Mein schönstes Weihnachtsgeschenk“ gehört! Michel Bergmann habe ich schon vor einigen Jahren für mich entdeckt: Der Autor, Regisseur, Filmproduzent und Journalist ist in Paris und Frankfurt aufgewachsen – und hat vor langem seine Ausbildung bei der „Frankfurter Rundschau“ gemacht. Seinen ersten Roman, „Die Teilacher“ über die Jahre des Neuanfangs in Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg, habe ich verschlungen. Dass es einen schön-gediegenen Fernsehfilm davon gibt, wundert mich nicht: Denn seine anschaulichen und einfach gut erzählten Geschichten mit prägnanten Charakteren, großen Schicksalen und kleinen Kämpfen im Alltagsuniversum lesen sich mühelos und sind eindeutig drehbuchtauglich. Bergmann muss ein großes Herz für Menschen haben – ein kleines habe ich mit seiner Widmung im Krimi „Der Rabbi und der Kommissar: Du sollst nicht morden“ bekommen. Sehr sweet.
So ist auch der Krimi (der natürlich in Frankfurt spielt) und als Auftakt einer Reihe verstanden werden soll. Die Figur des Rabbi Silberbaum hat auf jeden Fall beste Voraussetzungen, um die gute Tradition einzigartiger, unorthodoxer, eigensinniger Ermittlerinnen und Ermittler zu bereichern. Und vielleicht werde ich ja doch noch Krimi-Fan. Gleich am Anfang zockt Henry Silberbaum erst mal auf der Rennbahn und eilt mit einem dicken Bündel Geldscheine ins Jüdische Seniorenstift. Mit einem ersten Toten und einem Pferd fängt der ganze Schlamassel aber erst an. Dieser Rabbi ist ganz weltlich – und ich lerne nebenbei viel über das Judentum (und ein Glossar am Ende hilft bei den sparsam verwendeten jiddischen Begriffen weiter). Seine Chats mit der Fernbeziehung in New York hätte ich nicht unbedingt gebraucht: ganz charmant, auch für den zeitgemäßen Touch, doch vielleicht entwickelt diese Ebene ja in den weiteren Folgen noch eine spannende Dynamik.
Die Seiten sind ordentlich Humor-durchweht – und das eine oder andere Klischee scheint sich zu bewahrheiten: eine vermögende, betagte Dame, die doch ein bisschen zu plötzlich stirbt, ihr jüngerer Mann, der schon alleine deshalb verdächtig ist, eine durchtriebene Vermögensverwalterin, ein dubioser Arzt, ein nerviger Chef – und nicht zuletzt der knurrige Kommissar, der aber doch zu den Netten und Guten gehört. Habt Ihr die Bilder schon im Kopf? Prädikat: Schmökertauglich.
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Großartige Cover

(Daniel und Uwe)
Letzte Woche boten wir Euch hier eine Playlist mit Songs Made in Britain an, diese Woche haben wir eine Liste mit zwanzig wunderschönen Coversongs zusammengestellt. Kriterium war, dass uns sowohl das Original als auch das Cover gefällt. Das macht die Zusammenstellung schon schwerer.
Hier die Auswahl: Daniel: „I Could Never Take The Place of Your Man“ (live) von Eels (Original von Prince), „I See a Darkness“ von Johnny Cash (Original von Bonnie ‘Prince’ Billy), „Greatest Love of All“ von Whitney Houston (Original von George Benson), „Where Did You Sleep Last Night“ (unplugged) von Nirvana (Original: traditioneller Folk-Song), „Have You Ever Seen the Rain?“ von Willie Nelson featuring Paula Nelson (Original von Creedence Clearwater Revival), „Keep On Loving You“ von Cigarettes After Sex (Original von REO Speedwagon), „Time After Time“ (live) von Matchbox Twenty (Original von Cyndi Lauper), „Crying in the Rain“ von a-ha (Original von Everly Brothers), „Have I Told You Lately“ von Rod Stewart (Original von Van Morrison), „Heart of Glass“ (live) von Miley Cyrus (Original von Blondie)
Uwe: One von Johnny Cash (Original von U2), Easy von Faith No More (Original von Commodores), Use Somebody von Laura Jansen (Original von Kings Of Leon), Lovesong von Adele (Original von The Cure), Time After Time von Everything But The Girl (Original von Cyndi Lauper), Can’t Help Falling in Love von Ingrid Michaelson (Original gesungen von Elvis), Forever Young von Youth Group (Original von Alphaville), Always On My Mind von Pet Shop Boys (gesungen von Brenda Lee, später auch von Elvis), Shake It Off von Ryan Adams (Original von Tayor Swift) und I´m On Fire von Chromantics (Original von Bruce Springsteen).
Nicht dabei: Daniel: Bonnie ‘Prince’ Billy hatte auf seinem 2007er Album „Ask Forgiveness“ den Song „The World’s Greatest“ gecovert. Und er stattete ihn mit einer Zerbrechlichkeit – ja Scheuheit! – aus, dass es die reinste Freude war. Er konterkarierte so den von R. Kelly im Original beschworenen Pathos und fügte dem schmalzigen Heldenepos eine ganz herrliche Portion Zweifel, Ironie und Lethargie hinzu. Leider ist das Original halt ziemlicher Schrott (Ausschlusskriterium). Ach ja, ein weiteres Cover, das ich dem durchaus guten Original jederzeit vorziehen würde, markiert ein Live-Auftritt von Miley Cyrus, die dem Blondie-Überhit etwas Bonnie Tyler-haftes hinzufügt. Herrlich! Hier: www.youtube.com/watch?v=NbdRLyixJpc
Uwe: Girl From The North Country von Eels(im Original von Bob Dylan), weil ich Bob Dylans Stimme unerträglich finde.
Muss dabei sein: Daniel: Ich werde nicht müde, immer mal wieder auf die Originalversion von „I See a Darkness“ hinzuweisen. Cash coverte großartig, absolut klar. Aber diesen dunkelsten Abgrund, die zitternde Ambivalenz und eine derart herzzerreißende Sehnsucht fing Will Oldham aka Bonnie ‘Prince’ Billy bereits 1999 in Perfektion ein. "Well you’re my friend“ … für mich immer noch und immer wieder die intensivsten 5 Minuten im Bereich Populärmusik.
Uwe: Use Somebody, weil mich die Holländerin Laura Jansen mich als Support für eine andere Band mit diesem Lied umgehauen hat und weil er in einer Zerbrechlichkeit präsentiert wird, die so weit weg ist von der kraftvollen (und superben) Originalversion ist.
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After Life, 3. Staffel

(Uwe)
Es gibt mittlerweile so viele unterschiedliche Serien in diversen Streamingdiensten, dass man etwas den Überblick verlieren kann. Für jede/n ist etwas dabei, die Bandbreite von „großartig" bis „großer Mist" ist riesig, jede/r entscheidet bitte für sich, wie sie/er ein Werk findet. Für mich gibt es niemanden, der schönere Serien schreibt als Ricky Gervais. Nach The Office, Extras oder Life Is Too Short präsentiert er aktuell After Life bei Netflix. Ende letzter Woche erschien die 3. Staffel der Dramedy-Serie. Normalerweise war bei seinen Werken nach zwei Staffeln Schluss, bei After Life ging es in die dritte Runde, die nun aber die letzte ist.
Tony (Ricky Gervais), der Redakteur der Dorfzeitung, ist weiterhin der Mittelpunkt von Tambury. Nach dem Tod seiner Frau wurde er am Anfang der Serie von seinem Hund und irgendwie auch von den vielen skurrilen Einwohnern des Städtchens davon abgehalten, auf dumme Gedanken zu kommen. Um die alle kümmert er sich nun irgendwie, zum Beispiel um seinen gutherzigen Schwager, der ihm eigentlich helfen will oder um seine Kollegin, die gut Anzeigen für die Dorfzeitung verkaufen kann, sich selbst aber nicht. Ich habe die 3. After Life-Staffel in einem Rutsch durchgeschaut, sechs Folgen á 30 Minuten voll mit Herz, Hirn und (einer Menge britischer) Humor. Tipp: englische Originalspur mit deutschen Untertiteln.
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Sonntag, 23. Januar 2022: Gregor Praml & Gabrielle Kancachian
(Uwe)
Viola & Bass Fusion
In der Ankündigung des Mousonturm steht. "Eine Barock Viola und ein Jazzbass. Zwei Musikalische Welten, die 300 Jahre auseinander liegen, die sich neu verbinden. Gemeinsam geht es um das Schaffen neuer Klangwelten. Als Duo VIOLA & BASS FUSION wollen sie die stilistische Grenzen der Alten Musik auflösen. Die ‚analoge‘ Klangästhetik der Darmbesaitung der Barockviola trifft auf zeitgenössische Improvisation und Elektronik – sie verschmelzen hier und bilden ein völlig neues Klangerlebnis und neue Klanglandschaften. Gabrielle Kancachian und Gregor Praml experimentieren dabei mit neuen Kompositionstechniken: elektronischen Soundeffekten, Loops etc., um eine „Neue, teils Alte Musik“ in ihrer Klangvielfalt zu schaffen."
Mousonturm Sonntag 23.01., 19:30 Uhr Großer Saal (bestuhlt) (Solidarisches Preissystem)
Bild: Mousonturm
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Montag, 24. Januar: Of/ Paul Abraham

(Andrea)
Casablanca, Wien, Paris, Havanna, New York! Heute meldet sich die Theateressenz mit einem Stück über den jüdischen Komponisten „Paul Abraham – Operettenkönig von Berlin“ auf die Bühne im Capitol zurück. In der Hauptrolle glänzt Jörg Schüttauf, der dem Publikum nicht zuletzt als langjähriger Frankfurter Tatortkommissar Fritz Dellwo in Erinnerung ist. Die ergreifend-rasante Lebensgeschichte Abrahams liest sich so exotisch wie die Schauplätze seiner Erfolgsoperetten, mit denen er zu Beginn der 30er Jahre für Furore sorgte. Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie, die der Regisseur Klaus Noack erzählen wird. Das Stück erinnert an einen großartigen Star der Operettenwelt, der von den Nazis verjagt und ins Vergessen gedrängt wurde. Mit vielen Melodien des Komponisten lässt Dirk Heidicke Paul Abraham wieder aufleben, das Stück wird live am Flügel begleitet. Die Musikwissenschaftler Dr. Kevin Clarke und Dr. Ralph Philipp Ziegler sprechen zur Einleitung des Abends sowohl über traurige als auch unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben des Paul Abraham und erläutern sein Schaffen historisch und musikwissenschaftlich. Der deutsch-irische Operettenforscher Kevin Clarke wurde in Berlin geboren und studierte an der dortigen Freien Universität Musikwissenschaft und Literaturgeschichte. Er spezialisierte sich auf das Unterhaltende Musiktheater und die Geschichte der Ur-Operette Jacques Offenbachs sowie der 1920er-Jahre-Jazzoperette, verbunden mit der Frage, was aus beiden nach 1933 und besonders nach 1945 wurde.Es gilt die 2G+-Regelung: Zugang haben ausschließlich Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen gültigen zertifizierten Antigen-Schnelltest („Bürgertest“) oder einen PCR-Test vorlegen müssen. Die Testpflicht entfällt mit der Booster Impfung.Die Karten sind ab 24,30 Euro bei www.frankfurtticket.de erhältlich. Capitol Theater Goethestraße 1-5, Offenbach Bild: Bo Lahola
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Dienstag, 25. Januar: Interaktive Buchvorstellung

(Petra)
Bei Stereotypen werde ich immer erst mal skeptisch, aber: Ja - auch ich bin im Job noch viel zu oft das liebe Mädchen, das gemocht werden will. Und dass ich "die Männer" nicht verstehe, stimmt ja auch irgendwie. Also bin ich neugierig auf das Buch „Typisch Mann, typisch Frau?“: Führungskräfte-Trainerin Ruth Terink und Männerkenner Richard Schneebauer eröffnen darin Perspektiven für eine noch konstruktivere Zusammenarbeit zwischen Frauen und Männern. Sie geben nicht nur allen Tipps, die geschlechtsspezifische Verhaltenspräferenzen an sich selbst wahrnehmen, sondern auch den Unternehmen, die ihre Aufgabe in diesem Kontext wahrnehmen wollen. In ihrer Arbeit als Personalentwicklerin, Trainerin und Coach begleitet Ruth Terink Unternehmen dabei, mehr Frauen in Führung zu bringen sowie Strukturen und Prozesse geschlechtersensibel zu gestalten. Gleichzeitig coacht sie Frauen, die in ihrem Job vorankommen und dabei sie selbst bleiben wollen. Seit Jahren arbeitet sie mit dem Soziologen und Männerberater Richard Schneebauer zusammen. Heute gibt Terink Einblicke in ihre Arbeit, geht auf Trends ein und gibt Anregungen und Tipps zu Fragen von der Motivation von Frauen, Führungsjobs zu übernehmen und Karriere zu machen - und was sie daran hindert, dem Nutzen für Unternehmen, ein Mixed Leadership zu leben bis hin zu erfolgsversprechenden Methoden und wie es gemeinsam funktionieren kann. Für Frauen und Männer.
Erfolgsfaktor Mixed Leadership: Von der Anpassung der Frauen zu einer neuen Art der Zusammenarbeit auf Augenhöhe - Interaktive Buchvorstellung, Institut für Mixed Leadership, Frankfurt University of Applied Sciences, Ort: Zoom, Uhrzeit: 18 Uhr, Eitritt: frei, weitere Infos, Anmeldung hier
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Dienstag, 25. und Mittwoch, 26. Januar: IGRA - Tanzkompanie Kor’sia

(Martin)
Staatstheater Wiesbaden (Gastspiel)
Es ist eine Einladung, die das Hessische Staatstheater ausgesprochen hat und sie kommen tatsächlich- live und in Präsenz: Kor’sia aus Spanien!
„»Igra« setzt sich mit dem großen Ballettänzer und Choreografen Vaslav Nijinsky auseinander. Das Stück vermischt elektronische Beats mit den Rhythmen russischer Tänze sowie der Musik des polnischen Komponisten Frédéric Chopin. »Igra« ist eine Erweiterung des vergangenen Werks »Jeux / Nijinsky« von Kor’sia, in dem die spanische Kompanie unter Leitung von Antonio de Rosa und Mattia Russo den kreativen Prozess von Nijinskys Arbeit an dem Ballettstück »Jeux« aus dem Jahre 1913 thematisiert. Darin erfährt ein Tennisspiel eine entscheidende Rolle. Kor’sia zeigen auch in »Igra«, dass es Nijinsky eigentlich um ein ganz anderes Spiel ging, nämlich um das Spiel der Verführung …“
Hier gibt’s mehr Infos und Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/
Dienstag, 25. und Mittwoch, 26. Januar um jeweils 19.30 Uhr IGRA - Tanzkompanie Kor’sia Staatstheater Wiesbaden (Gastspiel)
Foto: © Kito Munoz
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Mittwoch, 26. Januar: Das Haus der Gestapo

(Martin)
Geschichte der Lindenstraße 27 in Frankfurt Vortrag und Gespräch Live-Stream
Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt ist ein Tochterinstitut der Polytechnischen Gesellschaft und stellt im Rahmen einer Reihe zur Gedenkkultur verschiedene Orte in Frankfurt in den Mittelpunkt von Vorträgen.
Diesmal geht es die Frankfurter Gestapo-Zentrale im Haus Lindenstraße 27, die FAZ nennt diesen Ort die Zentrale des Terrors: „Das große, 1897 errichtete Palais gehörte der Cronstetten-Stiftung. In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Stiftung durch hohe Steuerlasten unter Druck gesetzt, sodass sie sich zum Verkauf gezwungen sah. Erwerber war die Frankfurter Gestapo. Daraufhin wurden hier die Deportationen der Frankfurter Juden geplant, Regimegegner verhört, die jüdischen „Mischehepartner“ einbestellt und in die Todeslager geschickt. Die Verantwortlichen für den Terror in Frankfurt sind der Forschung weitgehend bekannt; ebenso lässt sich das Schicksal ihrer Opfer vielfach rekonstruieren. Der Abend beleuchtet die Gewaltmaßnahmen, die in der Lindenstraße stattfanden oder dort geplant wurden. Des Weiteren wird auch ein Blick auf die Geschichte des Hauses nach 1945 geworfen, in dem wegen der Zerstörung des Römers bis 1952 der Oberbürgermeister residierte, danach die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Als Frankfurt Hauptstadt werden sollte, war das Haus als Dienstsitz des Bundespräsidenten vorgesehen. 1950 erhielt die Cronstetten-Stiftung das Haus in einem Restitutionsprozess zurückerstattet. Nur zögerlich setzte seit den 1980er Jahren auch eine Rezeption der Gestapo-Zeit in diesem Haus ein. Die Historikerin und Referentin des Abends Dr. Andrea C. Hansert hat zum „Haus der Gestapo“ soeben ein Buch vorgelegt. Sie wird darüber mit dem Stadthistoriker Dieter Wesp sprechen.“
Die Podiumsdiskussion findet in der Evangelischen Stadtakaddemie statt und wird am Veranstaltungsabend als Livestream auf dem YouTube-Kanal des Kuratorium Kulturelles Frankfurt zu verfolgen.
Hier geht’s zum Stream: https://youtu.be/SActUYOS1pA
Mittwoch, 26. Januar um 19.00h: Das Haus der Gestapo - Geschichte der Lindenstraße 27 in Frankfurt
Vortrag und Gespräch - Live-Stream
Foto: © Frank Röth/FAZ
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Mittwoch 26. Januar: Dokumentation & Diskussion „Das falsche Wort“

(Daniela)
Das Frankfurter Frauenreferat, die Bildungsstätte Anne Frank und die Kinothek Asta Nielsen e.V. laden in Kooperation mit dem DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum im Rahmen der feministischen Reihe „Aschunen I Dikhen* Rom*nja und Sinti*zze: Definitionsmacht, Empowerment und künstlerische Praxen" zu einem Film- und Gesprächsabend ein.
„Das falsche Wort“ von Melanie Spitta und Katrin Seybold
Tickets gibt es hier: https://www.dff.film/veranstaltung/das-falsche-wort/
Der Film „Das falsche Wort“ zeigte 1987 zum ersten Mal in der Geschichte der BRD zusammenhängend die Verfolgung der deutschen Sinti im Nationalsozialismus aus der Sicht von Sinti*zze erzählt. Die Bürgerrechtlerin und Filmemacherin Melanie Spitta war selbst Kind von Überlebenden.
Im Anschluss spricht Isidora Randjelović vom feministischen Rom*nja Archiv RomaniPhen e.V. u. a. mit Carmen Spitta, der Tochter von Melanie Spitta und Manja Schuecker-Weiss (Sozialpädagogin und Mediatorin, Niedersächsischer Verband Deutscher Sinti e.V.).
Mehr Informationen zur Reihe auch hier: klischeefreie-zone-ffm.de/.../aschunen-i-dikhen...
Mittwoch 26.01.2022 19:00 Uhr im Kino des DFF.
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Verlängert bis zum 6. Februar: Sandra Mann, NETZ WERKE & KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS

(Daniela)
Sandra Mann ist eine großartige Künstlerin. Ich freue mich sehr auf ihre große Einzelaustellung im Kunstverein Familie Montez und die begleitenden Veranstaltungen: Sandra Mann, NETZ WERKE & KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS
Eine Werk-Ausstellung anlässlich der Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt an die Künstlerin Sandra Mann mit Fotografien, Filmen, Installationen, Diskussionsrunden, Führungen und einer Charity-Auktionsmatinée der Keep The World Foundation zu Gunsten kulturellen Engagements und zur Förderung von Projekten des Kinderschutzbundes.
Die Frankfurter Künstlerin Sandra Mann bedient sich einer großen Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen wie Fotografie, Installation, Skulptur, Video – befasst sie sich konzeptuell mit der Beziehung der Menschen zueinander, zur Natur, zur Umwelt, Tierwelt oder Genderthematik. Ihre Arbeit und Lehre ist durch die Erforschung der Grundlagen der Fotografie, Bildsprache und Bildwahrnehmung geprägt. Sie kuratiert Ausstellungen im In- und Ausland, ist Mitglied des internationalen Kuratorennetzwerks Qipo und arbeitet als Jurymitglied bei Fotografie- und Kunstwettbewerben. Neben diversen anderen Preisen und Stipendien erhielt sie ein Stipendium der Universitäts-stiftung Augsburg, ein Stipendium der Deutschen Künstlerhilfe, das Helsinki-Reisestipendium des Kulturamts und die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main. Sie engagiert sich mit Initiativen im sozialen, kulturellen, ökologischen Bereich, unterstützt die Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten und sie ist seit 2017 Kunstbotschafterin der Keep The World Foundation. Ihre Werke sind in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten, unter anderem im Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, im MUCA Mexiko Stadt, der Vehbi Koç Foundation Istanbul, oder in der Art Collection Deutsche Börse Photography Foundation.
www.sandra-mann-photos.de https://www.youtube.com/watch?v=cYftv96H4sA&t=178s
Ausstellungsort: Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main
Eröffnung: 26.11.2021, 19 Uhr Ausstellungszeitraum: 26.11.2021 – 09.01.2022 Öffnungszeiten Ausstellung: Di - So 13 - 19 Uhr
Foto:Antipendium II (Selbstportrait), 1998, Fotografie ©Sandra Mann
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Bis Dienstag, 01. Februar 2022: Preis für Zukunftsideen

(Petra)
Sonst erzähle ich hier nicht, was mich vor "dem Ausgehen" so beschäftigt. Heute mache ich eine Ausnahme, denn wir haben ein Projekt an den Start gebracht, das mir super am Herzen liegt - den GFB-Zukunftspreis. Denn wir meinen: Wohnen und Stadtentwicklung von morgen brauchen gerade im Ballungsraum neue Ideen und Lust am Gestalten. Der enorme Bedarf an bezahlbaren Wohnungen, unser künftiges Zusammenleben im privaten und öffentlichen Raum, die Weiterentwicklung unserer Städte und des raren Stadtraums für alle, fortschreitender Klima- und Ressourcenschutz als ein Muss gehören zu den wesentlichen Fragen, die uns alle angehen. Die Antworten können vielfältig sein: Innovative Bauvorhaben, visionäre Ideenwettbewerbe, kreative Interventionen im öffentlichen Raum, Projekte zur Kommunikation und Vermittlung und anderes mehr. Die Projekte in oder für die GFB-Partnerkommunen (zu denen nicht nur Frankfurt und Offenbach zählen) sollen einen Impuls für den Wohnungs- und Städtebau geben, etwas - in den Köpfen - in Bewegung setzen für das künftige Zusammenleben und möglichst konkret erlebbar sind für alle im öffentlichen Raum. In drei Wettbewerbsrunden jährlich mit den Preisgeldern zwischen 5.000 - 20.000 Euro können – temporäre – Projekte zu Gunsten von Partnerkommunen umgesetzt werden, die zum Kernziel des großen Frankfurter Bogens (Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in lebenswerten Quartieren) und/oder der GFB-Zukunftswerkstatt (innovative Projekte und Zukunftsthemen rund um Wohnen und Stadtentwicklung) in der Rhein-Main-Region beitragen. Hochschulprojekte sind ebenfalls herzlich eingeladen, sich zu bewerben, ebenso auch Vereine, Stiftungen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Wohnungsbaugesellschaften oder -genossenschaften u. a. Nähere Infos und die wirklich knappen Bewerbungsunterlagen findet Ihr hier.
Foto: ©AdobeStock/Arcansél
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Noch bis Donnerstag, 10. Februar: Fashion-Fotos

(Petra)
Die Fashion Week ist wieder in der Stadt – und hierzu gibt es dieses Mal ein begehbares Modemagazin. Kein anderes Medium transportiert Mode so sehr wie Fotografie. Fotografie interpretiert Mode in all ihren Facetten – macht Kleidung zum Erlebnis. Und Mode inspiriert Fotografinnen und Fotografen zu außergewöhnlichen Bildern. Was liegt näher, als diese Symbiose im Rahmen der Fashion Week zu zeigen? Deshalb verwandelt der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. gemeinsam mit AAAREA, ein Zusammenschluss von elf Frankfurter Kreativagenturen, und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH einen zentralen Knotenpunkt Frankfurts in einen Standort zur Frankfurt Fashion Week: Die Fotoausstellung RUNWAY – B(eautiful) Ebene macht die B-Ebene der Hauptwache zum Laufsteg der besonderen Art. Die B-Ebene ist ja - gerade zu dieser Jahreszeit - auch ein Ort für diejenigen, die sich die abgebildete Fashion vermutlich niemals werden leisten können (und froh sind, wenn sie hier bei kalten Temperaturen einen Schlafplatz finden). Ambivalent, aber es gilt: Fashion Week für alle – mitten in der Stadt. Und das gefällt mir. Zu sehen sind auf 35 Bildsäulen großflächige Formate von 25 Fotografinnen und Fotografen aus Deutschland und Großbritannien: von internationalen Größen ebenso wie von Newcomern und Youngstern. Die Arbeiten verdeutlichen, warum Modefotografie mehr ist als Kleidung zu zeigen. Die Arbeiten spiegeln aktuelle Themen wie Diversity, Natur oder Urbanität. Sie zeigen starke Persönlichkeiten ebenso wie verspielt poetische Augenblicke. Sie laden ein, die Welt auf dem Weg zu U- oder S-Bahn aus einer anderen Perspektive zu betrachten und sich inspirieren zu lassen.
RUNWAY – B(eautiful) Ebene, mit Fotografien von Manu Agah, Paula Averkamp, Sabine von Bassewitz, Asja Caspari, Uwe Duettmann, Vanessa Fairfax-Woods, Caroline Gerst, Esther Haase, Jens Ihnken, Axl Jansen, Gerhard Linnekogel, Alwin Maigler, Michelle Marshall, Mike Masoni, Claus Morgenstern, Julie Nagel, Bernd Opitz, Philipp Rathmer, Katja Ruge, Leif Schmodde, Michael Schnabel, Gerhilde Skoberne, Oana Szekely, Marc Trautmann, Robert Westrich, Ort: Hauptwache Frankfurt B-Ebene, Uhrzeit: 24/7
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Noch bis zum 26. Februar: Silky Späti
(Daniela)
Wie Eingangs schon beschrieben...
Besucht Silke Thoss im großartigsten Späti der Welt!
Noch bis zum 26. Februar ist sie in der Fahrgasse!
Immer Mittwosch bis Sonntags von 15:00-20:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Und schuat auf jeden Fall auch ins Hinterzimmer!
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‚Der Rache nicht‘, Dokumentarischer Audio-Walk

(Martin)
Kollektiv Widerhall Jetzt zum Selberlaufen
Ilse Romahn schreibt auf frankfurt-live.com: „‘Der Rache nicht‘ ist ein ortspezifischer, dokumentarischer Audio-Walk im Stadtraum Frankfurt. Den Ausgangspunkt bilden die Biografien einiger vom NS-Regime verfolgter Frankfurter Künstler, welche ab 1933 aus dem kulturellen Stadtleben gedrängt wurden.
Die Fotografinnen Nini und Carry Hess betrieben am Börsenplatz eines der berühmtesten Fotoateliers der Weimarer Republik. Hans Erl und Magda Spiegel gehörten zu den Starsängern der Frankfurter Oper, der Schauspieler Joachim Gottschalk glänzte am Schauspiel im Rollenfach des Jugendlichen Helds. Von ihnen verliert sich die Spur in der fortschreitenden NS-Diktatur und wir begeben uns heute auf die Suche: Wie vollzog sich der Machtwechsel 1933 an den Frankfurter Theatern? Wie wirkte sich dies auf das künstlerische Leben Frankfurts und auf die Schicksale der Künstler aus? Welche Namen sind heute vergessen, die doch die 20er Jahre entschieden mitprägten?
Der Audio-Walk des Kollektiv Widerhall (Bornstein/Casagrande/Haagen/Schwesinger) gibt dem Publikum die Möglichkeit, die Geschichten der Künstler in der Stadt zu verorten, welche wir täglich durchlaufen. Er verknüpft historisches Material mit fiktiven Textpassagen und sucht nach Interaktionen mit der heutigen Stadt.“
Kollektiv Widerhall sind: Louisa Beck, Loriana Casagrande, Jan Deck, Marlene-Sophie Haagen, Dennis Hoss und Marie Schwesinger.
Hier geht’s zum Download der Wegbeschreibung und der Audio-Datei sowie weiteren Informationen: https://studionaxos.de/der-rache-nicht-audiowalk/
Dauer eines Durchlaufs ca. 90 min. Laufdistanz ca. 3 km. Der Walk ist barrierefrei. Startpunkt: Frankfurter Innenstadt. Endpunkt: Frankfurter Westend.
Foto: © Christian Schuller
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Freitag, 28. Januar (Premiere) Kleists: Schwarz/Weiß. Verlobung in St. Domingo.

(Martin)
Theater Willy Praml - Naxos-Halle
Schon vor einem Jahr war die Premiere angekündigt von Kleists: Schwarz/Weiß. Verlobung in St. Domingo. Jetzt endlich ist es soweit!
Es ist die Zeit, da die Schwarzen die Weißen erschlagen. Die Zeit des Entweder-Oder. Die Zeit der Vereindeutigung der Welt. Schwarz ist dem Weiß ein Feind – Weiß hasst das Schwarz.
Die Erzählung fängt an mit einem Schuss, den der befreite Sklave Congo Hoango seinem guten Herrn in den Kopf jagt und endet mit der weißen Hirnmasse, die sich ein junger Schweizer aus dem Kopf schießt und die an die Wand der Behausung der schwarzen Babekan spritzt.
Alles ist unversöhnlich bei Kleist. KÜSSE, SCHÜSSE, DAS REIMT SICH!
In der Zeit des Aufstandes erfindet Kleist eine Liebesgeschichte, eine unglückselige natürlich, in der ein schwarzes Mädchen darum betet, weiß zu werden, um dem jungen Schweizer zu gefallen. Und der Schweizer träumt davon, das geliebte schwarze Mädchen, möge sich in seine verstorbene weiße Geliebte verwandeln.
NICHTS geht. NEVERLAND!(wie die Traumfarm von Michael Jackson hieß). Selbst die Liebe vermag NICHTS. Die Hochzeit ist der Tod.
Und doch: im letzten Absatz der Erzählung bietet Kleist ein Trostpflaster – erfindet einen Herrn Strömli, der den toten Liebenden ein Grab-Denkmal in seinem Schweizer Garten errichtet.
Keine heile Welt am Ende, aber eine heilende.
HEAL THE WORLD!
Hier gehts zur Kartenreservierung: https://theaterwillypraml.de/kleist-st-domingo-2021/#
Freitag, 28. Januar (Premiere) um 20.00h: Kleists: Schwarz/Weiß. Verlobung in St. Domingo.
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Weitere Vorstellungen: 29. und 30. Januar, 4. – 6. Februar, 11. – 13. Februar, 18. – 20. Februar, 25. und 26. Februar und 4. und 5. März.
Foto: © Seweryn Zelazny
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Freitag, 28. – Sonntag, 30. Januar: Die Flexibilität der Fische – zwei Balladen

(Martin)
Da sind zwei Extremsolist:innen am Werk!
„Diamanda La Berge Dramm und Sebastian Berweck verwandeln mit Fiddle und Keyboard das totgeglaubte Musikgenre der Alleinunterhaltung in ein schillerndes Korallenriff. In Ihre zwei vielstimmigen Balladen verzahnt Anselm Neft mit eigenen und fremden Texten von bell hooks, John Cage und anderen die Musik von Hannes Seidl zu Erfahrungen aus einer patriarchalen Welt mitsamt ihrer starren Zuordnung des biologischen Geschlechts. „Die Flexibilität der Fische” fordert und feiert mit einem lebendigen Geflecht aus Geschichten und Gesängen die Lust auf das Sowohl-als-auch als neuer Mythologie, die angetrieben von der Musik Stimmen, Sprachen, Körper und Perspektiven zu besiedeln beginnt.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/die-flexibilitaet-der-fische-zwei-balladen/
Freitag, 28. und Samstag, 29. Januar um 20.00h und am Sonntag, 30. Januar um 18.00h: Die Flexibilität der Fische – zwei Balladen - Hannes Seidl/Anselm Neft
Künstlerhaus Mousonturm / Solidarisches Preissystem
Foto: © Astrid Karger
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Donnerstag, 3. Februar: Philosophie trifft Kunst Online

(Martin)
Arm und Reich - Werke aus dem Städel Museum Familie Hunger (1983) Martin Kippenberger
Das ist eine neue Reihe, die beginnt. Eine Stunde lang treffen sich Philosophie und Kunst im Städel und nehmen ausgewählte Kunstwerke aus der Ausstellung in Augenschein. Wir können online dabei sein.
In der ersten Begegnung geht es um das Kunstwerk Familie Hunger (1983) von Martin Kippenberger: „Auf etwas sitzen, meint, es zu besitzen. Sitzt der Besitz auf seinem Besitzer, ist er besessen von dem, auf dem er sitzt. Besitz und Besessenheit sind Geschwister, im Guten, wenn sie Leidenschaft entfachen im Einsatz für etwas oder jemanden, im Schlechten, wenn sie sich zum Selbstzweck werden.“
Wer dabei sein will, meldet sich an unter ch.keim@bistumlimburg.de oder unter 069-8008718414; dann bekommt man den Link, um sich zuschalten zu können.
Donnerstag, 3. Februar um 18.00h: Philosophie trifft Kunst Online Arm und Reich - Werke aus dem Städel Museum Familie Hunger (1983) Martin Kippenberger
Foto: © iStock, Städel, privat
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