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| 15.07.2022 |
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Endlich wieder

Diesen Ausspruch hören wir seit Wochen überall. Endlich wieder Konzerte, endlich wieder Festivals, endlich wieder „Summer in the city“ im Palmengarten, endlich wieder CSD und endlich wieder STOFFEL.
Ich freue mich sehr, dass es STOFFEL wieder gibt. Heute geht’s los! Ich werde es zum Auftakt nicht schaffen, da ich erst Chor habe, dann zur Geburtstagsfeier von 25 Jahre Radio X gehen will (da spielt um 19:00 Uhr die Alan Baker Band) und um 20:00 Uhr im Kunstverein Familie Montez sein möchte, da dort die Sun‘s Sons ein Konzert zum Plattenrelease geben.
Und natürlich freue ich mich mega, dass der CSD wieder mit vielen Veranstaltungsformaten stattfinden kann. Nachdem ich die letzten Jahre immer auf dem CSD gearbeitet habe, finde ich es großartig, dass ich dieses Jahr einfach nur als Gast dabei sein kann. Ich werde mich vor‘s InsideHer, den wunderbaren Dessous- & Sextoyladen von Sandra Maravalo, stellen (Vilbeler Straße 34, das ist neben dem Regenbogen Kreisel), denn bei Sandra ist immer super Stimmung und es gibt ausreichend gekühlte Getränke!
Nach dem CSD geht’s dann schnell zum Schwiegervater nach Goddelau und daher sind wir nicht beim Konzert von Gregor Praml anlässlich der Schaufensterausstellung im Gallus.
Sonntagvormittag ist dann das einzige freie Zeitfenster um auf die Eurobike zu gehen. Da will ich unbedingt hin, da ich unserer Hausgemeinschaft vorschlagen möchte, dass wir uns einen überdachten Fahrradstellplatz anschaffen, der begrünt ist, Solarpanels und ein Regenwasserauffangsystem hat. Keine Ahnung, ob es sowas überhaupt gibt, aber wenn, dann bestimmt auf der Eurobike!
Am Sonntagabend gehen wir dann in jedem Fall zu Bahnhofsviertelclassics. Das war letztes Jahr so unfassbar schön, dass ich mich da jetzt schon seit Wochen drauf freue. Nicht nur weil Gregor Praml und seine Mitmusiker:innen italienische Filmmusik spielen, sondern vor allem weil wieder die großartige Katharina Bach dabei sein wird.
Tja und dann geht’s auch schon am Dienstag weiter mit „Summer in the city“ und und und..
Sollte Euch der Trubel in der Stadt zu viel werden, dann hier noch zwei besondere Tipps: Wir waren letzte Woche bei der Inszenierung „Der Rabbi von Bacharach“ in Bacharach und das war sehr schön. Nach etwas über einer Stunde Zugfahrt mit dem 9 Euro-Ticket kamen wir in dem kleinen Ort in Rheinland Pfalz an, haben dort in der kleinen Eisdiele ein fantastisches Riesling-Eis gegessen und dann über fast vier Stunden mit über 100 Besucher:innen (teilweise aufgeteilt in Kleingruppen) an verschiedenen Stationen Halt gemacht um die Inszenierungen des Theater Willy Praml Ensembles zu sehen. Dieses Wochenende habt ihr nochmal die Chance das Stück (Sa+So) in Bacharach zu sehen.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com
2 x 2 Tickets zu gewinnen für die Lesung von Wolf Haas am 09. August im Palmengarten. Frage: Bei welchen Jahrhundertalben spielte Manu Katché Schlagzeug (siehe Ankündigung zu Manu Katché, ebenfalls im Palmengarten)
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Antworten bitte an daniela@cappelluti.net
2 x 2 Karten für alle LIEBIGHAUS LIVE Konzerte Gewinnfrage: Wer hat das Plakatdesign vom CSD Plakat gemacht? (Bitte gebt auch an zu welchem Konzert ihr wollt.) (Auf dem Foto: Emirsian)
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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de
2 x 2 Gästelistenplätze für British Lion am 25. Juli in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Welcher Graffiti-Künstler ist bei Melli redet mit zu Gast?
2 x 2 Gästelistenplätze für The Afghan Whigs am 26. Juli in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Willy Praml auf Auswärtstour, wo spielt das Ensemble am Rhein?
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GEROLLTES über ein Tor

(Uwe)
Montags spiele ich mit meinem Freunden von Concordia Eschersheim sehr gerne Fußball. Das ist ein für mich heiliger Termin, weil ich nicht nur nette Menschen treffe, sondern auch auf gutem Niveau und zu einer festen Zeit kicken kann. Normalerweise spielen wir neunzig Minuten ohne Pause, je nach Verbissenheit kann das aber bis zu zwei Stunden dauern. Bei einem Kaiserwetter wie am letzten Montag sind wir schnell einmal 24 Leute im Training, mit denen wir dann auf einem halben Sportplatz auf kleine Tore spielen. Die andere Hälfte wird dann vom rivalisierten Verein „BSC“ (der Heimat von Andy Möller) bevölkert, die weitaus schlechter kicken als wir (denken die auch über uns, deren Ball fliegt nur viel häufiger wegen eines schlechten Abspiels unkontrolliert auf unsere Hälfte als unserer auf ihre).
Da ich mittlerweile seit über zehn Jahren in der „Soma“-Mannschaft spiele, bin ich nun der Viertälteste, der regelmäßig kommt. Älter ist beispielsweise nur der über 70jährige Torwart Heinz, der sich immer noch wagemutig in jeden Schuss wirft. Andere sehen teilweise älter aus als ich (ich habe mich ganz gut gehalten), sind aber deutlich, bis über zwanzig Jahre jünger. Mit meinen 53 Jahren gibt man auf dem Platz nicht mehr den „großen Zampano“ (der Begriff basiert übrigens auf einer Figur aus einem Fellini-Film), man reiht sich ein und probiert im Wesentlichen, den eigenen Leuten nicht im Weg zu stehen, dem Gegner natürlich schon. Ab und zu gelingt beides, manchmal nur eins, hin und wieder nichts (dann wird man grantig).
Am Montag war ein seltener Abend, an den einfach alles funktionierte, im amerikanischen Sport würde man vom „Perfekten Spiel“ sprechen. Ich stand IMMER richtig, brachte ALLE (zugegeben nicht viele) Zuspiele zum Mitspieler und schoss sogar ein TOR. Ein Tor zu schießen ist ein unvergleichlich gutes Gefühl, so gut, dass sich selbst Gerd Müller am Ende seiner langen erfolgreichen Karriere, nach gefühlt 10.000 Toren, immer noch zum Jubeln in die Luft drehte, wenn ein Schuss oder Kopfball ins Tor ging. Er tat dies bei Toren in Pflichtspielen, bei mir passiert das so selten, dass ich selbst nach Toren im Training jubele. Am Montag war es einmal wieder so weit: ein Mitspieler legte mir einen Ball zurück an die Strafraumkante und ich zog ab. Vollspann, Trefferwahrscheinlichkeit 1:10.000, mathematisch wahrscheinlicher ist es, kurzfristig einen Termin bei einem Facharzt zu bekommen oder mit geschlossenen Augen eine Coladose mit einer Steinschleuder von einer Mauer zu schießen. Der Ball flog wie an einer Schnur gezogen in Richtung Tor. Keiner konnte ihn aufhalten, auch dann wäre es nicht, wenn alle 12 Gegenspieler vor dem Tor mit dem Netz gestanden hätten, in dem der Ball am Ende zappelte. 4-0 für uns, das Tor war also so entscheidend wie das 4-0 von Toni Kroos beim 7-1 für Deutschland im WM-Halbfinale 2014 gegen Brasilien, so entscheidend, wie wenn man eine Axt in einen bereits gefallenen Baum haut. Das war mir aber egal, weil es mich an dem Abend beflügelte und ich mich heute, in durchaus persönlich herausfordernden Zeiten, noch darüber freuen kann. Und, weil ich die Möglichkeit habe, das persönliche Erfolgserlebnis auszuschlachten, durch lebendige Schilderungen beim Stammtisch am Freitag (obwohl die meisten am Montag dabei waren) und hier.
Zum Abschluss noch etwas zur EM der Frauen: Die deutschen Frauen starteten bei der Europameisterschaft in England gut ins Turnier und siegten im ersten Gruppenspiel hochverdient 4-0 gegen Dänemark. Das zweite Vorrundenspiel gegen die hochgeschätzten Spanierinnen endete 2-0!! Bei den Spanierinnen fehlte die letzte Woche hier noch erwähnte Weltfußballerin Alexia Putellas, die sich im Training kurz vor dem Turnier das Kreuzband riss. Die ebenfalls erwähnte Norwegerin Ada Hegerberg erlebte mit ihrem Team beim Spiel gegen Gastgeber England ein Fiasko, sie verloren 0-8. Damit sind die Engländerinnen ein noch größerer Favorit, als sie es vor dem Turnier sowieso schon waren.
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Freitag 15.- Sonntag 17. Juli: 30 Jahre CSD Frankfurt!
(Daniela)
Endlich wieder CSD und dann noch ein ganz Besonderer: 30 Jahre CSD Frankfurt!
Schon gestern Abend ging es auf der Konstablerwache los. Hier wird Freitag, Samstag und Sonntag gefeiert und getanzt.
Parallel gibt es Samstag und Sonntag in der Großen Friedberger viele Infostände und Talkrunden.
Und am Samstag: 11:30 Uhr Kundgebung auf dem Römer 12:30 Uhr Start der Demonstration mit über 30 Wagen und Laufgruppen. Sogar der DFB ist diesmal, zusammen mit dem DOSB, mit einem Doppeldecker-Bus dabei. Das Demo-Ende wird gegen 14:30 Uhr an der Konstablerwache sein.
Plakatdesign: Sarah Lang und Gwen Iffland
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Freitag 22. Juli bis Samstag 6. August: STOFFEL

(Daniela)
Endlich wieder STOFFEL. Jahrelang war ich fast jeden Abend da. Es ist einfach wunderschön, was das Team, rund um Michi Herl vom Stalburg Theater, dort, im oberen Teil des Günthersburgparks veranstaltet: Eine tolle Bühne mit abwechslungsreichem Programm vom 15. Juli bis 6. August!
Stoffel findet wir wie immer umsonst und draußen satt. Es ist zwar umsonst, kostet aber eine Menge Geld. Finanziert wird das Festival vor allem durch freiwilligen Eintritt. Kommt vorbei und vergesst nicht Euren großzügigen Obolus in die roten Eimer zu werfen, die regelmäßig herumgereicht werden! #kulturerhalten
Das ganze Programm findet ihr hier. Und diese Woche:
Freitag 22.07.2022 18:00:00 Uhr DanaMaria & Band, Country 20:00:00 Uhr A Tribute to Johnny Cash Samstag 23.07.2022 18:00:00 Uhr Celia May & jupiter flynn, Singer Songwriterinnen 20:00:00 Uhr Humblo, Jacky Bastek mit ihrer Band Humblo Sonntag, 24.07.2022 16:00:00 Uhr BINGONACHMITTAG, moderiert von Hilde aus Bornheim (Stefani Kunkel) 18:00:00 Uhr, Tim McMillan & Rachel Snow, Gitarre und Geige 20:00:00 Uhr, Welthits auf Hessisch Montag 25.07.2022 18:00:00 Uhr Erster Stoffel-Nachtmarkt von 18 – 22 Uhr ALLE STÄNDE SIND BEREITS AUSGEBUCHT Dienstag, 26.07.2022 19:00:00 Uhr, ChoriFeen, der Seckbacher Frauenchor 20:00:00 Uhr, Mainmelodies, Der Frauenchor Mittwoch, 27.07.2022 18:00:00 Uhr Bene Reinisch, Kabarett 20:00:00 Uhr The Urban Socks, Indie- Pop- Sound Donnerstag 28.07.2022 16:00:00 Uhr STOFFELCHEN Kichererbsen – Kindertheater, „Erzähl mal, Eule“ 18:00:00 Uhr Jakob Schwerdtfeger, Der Kunstcomedian mit seinem Programm "Ein Bild für die Götter" 20:00:00 Uhr Horst Hansen Trio, Heftiger Überjazz
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Freitag, 15. Juli: Wolf Maahn

(Uwe)
Wolf Maahn spielte im März 2020 in der Brotfabrik ein Konzert, eins der letzten vor dem ersten Lockdown. Ehrlicherweise war mir damals etwas mulmig und ich verabschiedete mich von meinen Freunden vor der Abendkasse. Sie gingen rein, ich fuhr nach Hause. Ich habe in meinem Leben bisher keinen Musiker häufiger live gesehen als Maahn, da konnte ich einmal verzichten. Nach dem 07.03.2020 folgte eine Zeit, in der Maahn diverse Anläufe unternahm wieder „Irgendwo in Deutschland“ aufzutreten. Oft wurden die coronabedingt abgesagt, nun läuft es auch bei ihm wieder an. Wolf Maahn ist mittlerweile 67 Jahre alt und dosiert seine Auftritte, so ist er nicht mehr ganze Wochen auf Tournee, sondern bereist an verlängerten Wochenenden das Land. Am heutigen Freitag führt ihn eine dieser Reisen nach Friedberg auf den Rathausplatz. Dort wird er einige der wahnsinnig guten Songs spielen, die er über die Jahre geschrieben hat: "Ich wart´ auf Dich", "Wunder dieser Zeit", "Stunde um Stunde", "Wenn der Regen kommt" und und und. Und er wird sie großartig spielen, wie immer begleitet von herausragenden Musikern.
Rathauspark Friedberg, Mainzer-Tor-Anlage Beginn: 19:30 30 EUR
Foto: Angelika Maahn
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Freitag, 15. Juli: sun´s sons Relaseparty

(Uwe)
Die fünfköpfige Indiepop-Band sun´s sons veröffentlicht am heutigen Freitag die zweite EP „Clean State“ und diesen Anlass feiern sie an diesem Tag mit einem großem Release-Konzert im Kunstverein Lola Montez. Zwei Wochen davor erschien die neue Single, der Titeltrack "Clean Slate". Die schöne Indie-Pop-Nummer mit ist genauso hörenswert wie die vorab erschienene Single „Striped Shirts“, ein Duett der Band mit der eingangs erwähnten Julie Kuhl. Mein persönlicher Favorit auf der neuen EP ist „I'm Gonna Wait“, das Lied überzeugt wie die anderen Songs nicht nur durch gutes Songwriting, es hat einen guten Aufbau mit harmonischen Akkorden und Melodien, ist professionell arrangiert und produziert. So hört man tatsächlich nicht heraus, dass die EP von ganz jungen Leuten geschrieben, gespielt und aufgenommen wurde. Naja, so ganze stimmt das eigentlich nicht, denn eine Frische ist erkennbar und die tut der Musik gut. Nach dem Rausschmeißer, der famosen Ballade „Sing You To Sleep“, will man wie ein Kind, das im Sommer begeistert über eine Wasserrutsche ins Becken fuhr, wieder zurück auf die Treppe und das Ganze noch einmal erleben. Sun´s sons sind auf einem Weg, der gerade erst begonnen hat und der ganz offensichtlich der richtige ist.
Kunstverein Familie Montez F., Honsellstraße 7 Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr, danach DJ Cloudy. Eintritt gegen Spende
Bild: sun´s sons Facebook
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Freitag, 15. - Sonntag 17. Juli: Mugge im Garten
(Uwe)
Die Open Air Konzertreihe im Neuen Frankfurter Garten wird in diesem Jahr von Frank Diedrich organisiert. Der Zeitraum wurde auf zwei Wochen reduziert, es wurde eine größere Bühne aufgebaut und ein kompaktes und starkes Programm mit regionaler Note zusammengestellt. Am vergangenen Wochenende spielten unter anderem bereits El Maachi (entschuldige Walter Dorn, dass ich das übersehen hatte), in dieser Woche treten auf: Freitag, 15. Juli: MIKAIL ASLAN ENSEMBLE (kurdische Musik) Samstag, 16. Juli: NACHTTIERHAUS (Jazz trifft auf Clubmusik) Sonntag, ÄL JAWALA (Balkan Beats) Neuer Frankfurter Garten am Ostbahnhof Beginn jeweils 19 Uhr Eintritt frei. Alle, die es sich leisten können, werden gebeten, ein Soliticket im VVK zu kaufen von 5 bis 15 Euro zzgl. Gebühren. Oder am Einlass soviel zu zahlen wie man will
Foto: Frank Diedrich
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Freitag, 15. Juli - bis Sonntag, 17.Juli: Of/ Kopfknistern-Festival

(Andrea)
Ein knisterndes Feuer hatte schon immer etwas verbindendes und noch immer kommen Menschen gerne im Lichtschein zusammen, um sich Geschichten zu erzählen, in die Flammen zu schauen, Musik zu hören oder zu tanzen. Vom 15. bis 17. Juli entfacht Christian Weiß mit seinem Team der „Firedancer“ beim „Kopfknistern Festival für Erzählkunst & Performance“ die kreative Kraft des Feuers und verbinden sich Wort, Musik und Tanz an der Feuerstelle auf dem Gelände des Parkside Studios in der Friedhofstraße 59. An drei Tagen kommen Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Poetry, Erzählkunst, Musik, Tanz, Jonglage sowie Feuer- und Lichtkunst dort unter dem Dach einer aufwendigen Zeltkonstruktion mit Open-Air-Bühne zusammen und schaffen einen Raum für Workshops, Vorträge und Poetry Slams. Sogar ein Hörspiel soll in der Zeit dort entstehen. Die Tagestickets sind ab 20 Euro erhältlich, den Wochenend-Festival-Pass gibt es für 39 Euro. Kinder erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Für Einzelveranstaltungen gibt es Karten an der Abendkasse. Tickets sind auf www.kopfknistern.eu erhältlich.
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, 63067 Offenbach
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Freitag, 15. Juli: UFO

(Andrea)
In meinem Geburtsjahr gründete sich in London eine Band, die viele Dekaden durchgehend weltweit präsent und prägend gewesen ist und ich zitiere den Promotext: "unablässig die Rockwelt mit fantastischen, mitunter legendären Alben und glanzvolle Tourneen begeisterte." (...) Als UFO 1973 zu einer Tournee nach Deutschland reisten wurde ihrem damaligen Gitarrist Bernie Marsden (!) wegen eines vergessenen Passes die Einreise verweigert – er wurde kurzerhand von dem Gitarristen der Vorband, den „Scorpions“ (!) ersetzt, der in der Folge bei UFO fest einsteigen sollte: der damals blutjunge und inzwischen zu Recht zum Gitarrengott avancierte Michael Schenker.Mit Schenker veränderte sicher der Sound sehr stark – kraftvoller fetziger Hardrock mit Melodien für die Ewigkeiten – und die Band wurde von Jahr zu Jahr immer erfolgreicher. Alben wie „Force it“, „No Heavy Petting“, „Lights out“ und „Obsession“ lieferten Hits und Klassiker – und brachten weltweiten Erfolg. Den Vogel schoss natürlich ihr Live-Album „Strangers in the Night“ ab – nicht nur in England landeten sie in den Top 10. Es versammelte alle bisherigen Erfolge der Band in noch besseren Versionen und dokumentierte, welch gnadenlos gute Live-Band sie geworden sind. Songs wie „Lights out“, „Doctor Doctor“, „Only you can rock me“, „Love to love“, „Mother Mary“, „Too hott o handle“, „Rock Bottom“, „Shoot Shoot“ und so weiter gehören zum Tafelbesteck des Heavy Rock." Die Tour musste pandemiebedingt mehrfach verschoben werden, aber jetzt stehen die Chancen gut und sie spielen heute um 20 Uhr in der Gwinnerstraße.
Batschkapp, Gwinnerstraße 5. Frankfurt
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Freitag, 15. - Sonntag, 17. Juli: Of/ HfG-Rundgang

(Andrea)
Ein Muss ist natürlich der HfG-Rundgang, das muss ich unbedingt einplanen. Heute geht es um 18 Uhr los, am morgigen Samstag von 14 bis 22.30 Uhr und Sonntag von 14 bis 20 Uhr zeigen unter anderem 80 Studierende des Lehrgebiets EXPERIMENTELLE RAUMKONZEPTE bei Prof. Heiner Blum ihre Arbeiten in den ehemaligen Räumen des SATURN in der Frankfurter Straße 17 in Offenbach, Eingang an der Rückseite des Gebäudes am HUGENOTTENPLATZ, außerdem gibt es Kunst in den Zollamt-Studios in der Frankfurter Straße und natürlich auch im Hauptgebäude in der Schlossstraße. "Nach der pandemiebedingten Oktober-Auflage im vergangenen Jahr geht die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach nun wieder wie gewohnt an den Start: Zum Ende des Sommersemesters werden ein Wochenende lang die Türen für den Rundgang geöffnet, dem nicht mehr wegzudenkenden Jahreshöhepunkt. Studierende aller Lehrgebiete zeigen ihre im vergangenen Studienjahr entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich bei der dreitägigen Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild, Urban Design, Integrierendes Design, Information Design, Digital Design, Industrial Design und Materialdesign informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerisch-gestalterische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind. Neben den Gebäuden am Hauptcampus werden in diesem Jahr die HfG-Zollamtgalerie und, einmalig, der alte SATURN in der Fußgängerzone bespielt. Performances, Filmscreenings und Konzerte ergänzen die Ausstellungen. Am Freitag verwandelt sich der Schlossplatz während der Eröffnungsparty mit CrossMediaNight in einen multimedial bespielten Open Air-Club, am Samstag im Rahmen der Filmacht zum Labor für einen Remix aus Film-Footage und Live-DJ-Sets. Mit dem diesjährigen Erscheinungsbild des Rundgangs möchte die HfG den Gedanken demokratischer Kollaborationen feiern. Unter Betreuung der Kommunikationsdesign-Professor_in Prof. Catrin Altenbrandt und Prof. Adrian Nießler hat die Grafikdesign-Studentin Katharina Landisch ein demokratisches Design entwickelt, dessen großer Weißraum individuell gestaltet werden darf und soll. Jedes Plakat und jede Einladungskarte ist damit ein von unterschiedlichen Akteur_innen gestaltetes Unikat."
Locations: HfG-Campus, Schlossstraße 31 Ehem. SATURN, Eingang Hugenottenplatz Zollamt Galerie, Frankfurter Straße 91 Sonderausstellung in der IHK Offenbach Während des Rundgangs werden Arbeiten aus dem Lehrgebiet Industrial Design (Prof. Frank Zebner) in den Räumen der IHK Offenbach, Frankfurter Straße 90, gezeigt. Öffnungszeiten Freitag, 15. Juli 2022,14– 19 Uhr Samstag, 16. Juli 2022, 14–19 Uhr
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Freitag 15. - Sonntag, 17.Juli: Rache

(Andrea)
Noch bis Sonntag lädt das schon alleine architektonisch absolut gelungene Jüdische Museum zum Sommerfestival. Wir waren neulich dort und ich bin begeistert. Auch jetzt, denn wann bitteschön hat man Gelegenheit, den Kurator an den Turntables zu erleben. Zudem ist "Rache" auch ein vorzügliches Thema: "Lauscht Vorträgen, Lesungen und Gesprächen auf dem Vorplatz unseres Museums! Genießt die Filme und die Musik unter freiem Himmel! Die Ausstellung "Rache. Geschichte und Fantasie" ist an allen vier Tagen des Festivals täglich bis 22 Uhr geöffnet. Auf unserem Bertha-Pappenheim-Platz serviert Euch das FLOWDELI von morgens bis abends besondere Rache-Kreationen aus der jüdischer Kulinarik. Lasst Euch die dunkle Schokolade auf der Zunge zergehen, denn Rache ist süß – oder etwa nicht? FREITAG 15 Uhr Kuratorenführung mit Max Czollek und Mirjam Wenzel (via Zoom). Zugangsdaten: https://zoom.us/j/96191074912... Meeting-ID: 961 9107 4912 Kenncode: 791721 17 Uhr „Irgendjemand musste die Täter ja bestrafen“. Der Untertitel des Buches von Dr. Achim Doerfer beschreibt vortrefflich seinen Inhalt: „Die Rache der Juden, das Versagen der deutschen Justiz nach 1945 und das Märchen deutsch-jüdischer Versöhnung“. Diskussionsanregende Inhalte sind also garantiert. Eintritt 10 / 5 €. 19 Uhr Kurzfilmprogramm: Nakam, Mazel Tov Cocktail, Mrs Meitelmeihr Die Kurzfilme beleuchten Formen von Rache und Widerstandsfähigkeit: historisch, kontrafaktisch, wütend und witzig. Eintritt: 7 € SAMSTAG 15 Uhr Kuratorenführung mit Max Czollek und Mirjam Wenzel (ausgebucht) 17 Uhr Artist Talk mit Jay Saper und Erik Riedel Im Rahmen seiner Residence am Jüdischen Museum knüpft Jay Saper an die jüdische Volkskunsttradition des Scherenschnitts an, um die übersehenen Geschichten von jüdischen Frauen im Widerstand gegen Nazis zu würdigen. 21 Uhr DJ Set von Max Czollek und Daniel Laufer Eintritt: 6 / 3 € SONNTAG 17 Uhr Dialogführung mit Erik Riedel und Dr. Ole Frahm zu den Comics in der Ausstellung Eintritt: 6 / 3 € 19 Uhr Podiumsdiskussion „Von Golem zu X-Men: Rache im Comic“ Haben Comics das Potenzial, Gerechtigkeit herzustellen? Es diskutieren der Historiker Markus Streb, die Wissenschaftlerin Dr. Veronique Sina sowie der Autor und Verleger Jonas Engelmann; Moderator ist der Medienwissenschaftler und Künstler Dr. Ole Frahm. Eintritt: 10 / 5 €
Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse; Bertha-Pappenheim-Platz 1, Frankfurt
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Freitag, 15. Juli: Künstlerinnen-Film&Talk

(Petra)
Anja Czioska kenne ich seit Ewigkeiten – zumindest vom Sehen: seit den frühen Tagen bei Hans Romanov im Frankfurter Bahnhofsviertel gehört sie für mich zum Frankfurter Nacht- und Kulturleben. Und natürlich zum Lola Montez in seiner wilden Zeit hinter der Konsti. Dass sie Meisterschülerin bei Kaspar König an der Städelschule war und was sie künstlerisch macht (zum Beispiel experimentelle Filme), wusste ich lange kaum. Deshalb freue ich mich, heute mehr von ihr und der ebenfalls in Frankfurt lebenden Künstlerin Margarete Rabow zu hören und zu sehen. Ihre künstlerischen Positionen scheinen auf den ersten Blick recht unterschiedlich zu sein – und das macht es noch spannender. Zu erleben ist es vor der Galerie Greulich in der Fahrgasse. In der sind seit Ende Juni fünf Positionen aus Berlin zum weiblichen Portrait zu sehen. Am 22. Juli folgt dann der zweite Film&Talk-Künstlerinnen-Abend mit Arbeiten der Offenbacherin Eva Weingärtner und von Monika Schwitte, die auch an der Städelschule gelernt und gelehrt hat.
Künstlerinnen-Filme mit Werkgespräch, Film&Talk 1 mit Anja Czioska und Margarete Rabow, Ort: vor der Galerie Greulich, Adresse: Fahrgasse 22, Uhrzeit: ab 21:30 Uhr, Eintritt frei, weitere Infos zu den Arbeiten der beiden Künstlerinnen Anja Czioska und Margarete Rabow
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Freitag, 15. Juli: In Auschwitz gab es keine Vögel
(Uwe)
Bald wird es keine Überlebenden des Holocaust mehr geben – und wer erzählt dann? Das haben sich die Autorin Monika Held und der Kontrabassist Gregor Praml gefragt und eine Konzert-Lesung entwickelt, bei der Lesung, Musik und Originaltöne des Auschwitz-Überlebenden Hermann Reineck ineinandergreifen.
Grundlage ist der Roman von Monika Held Der Schrecken verliert sich vor Ort. Im Roman wird die Geschichte des KZ-Häftlings Heiner und seiner Frau Lena erzählt, die sich beim Frankfurter Auschwitz-Prozess kennengelernt haben. Er war der Zeuge aus Wien, sie Übersetzerin polnischer Zeugenaussagen. Eine Liebe zwischen Trauma, Unwissen und Missverständnissen.
Mitte Juli sind die beiden mit ihrer KonzertLesung für zwei Tage am Rhein:
Freitag, 15. Juli - 19:30 Uhr, Wernerkapelle, Bacharach
Tickets
Foto: Homepage Gregor Praml
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Freitag 15. Juli: 25 Jahre radio x

(Daniela)
Das muss gefeiert werden: radio x wird 25!!!!
Am 22. September 1997 ging das werbefreie, unabhängige Lokalradio x auf Sendung. Seitdem gestalten Kultur- und Medienschaffende, Menschen aus unterschiedlichsten Berufen, Studierende, Schüler*innen und Kinder ein lebendiges Radioprogramm mit einer unverwechselbaren Ästhetik und einem breiten Informationsangebot mit Schwerpunkt Kultur. Die starke Verbundenheit mit der Stadt ist mit markanten Frankfurter Kulturstätten verknüpft. Bereits im April wurde im Rahmen einer Kooperation mit dem Museum für Kommunikation zur Sonderausstellung „ON AIR: 100 Jahre Radio“ an drei Tagen live aus dem Museum gesendet.
Im Jubiläumssommer wird radio x diese Wechselwirkung zwischen Stadt und Medium in einem spannenden Audio Walk an der frischen Luft erlebbar machen.
Von Mitte Juli bis Ende September werden an mehreren Standorten in der Stadt, die für die Geschichte und Gegenwart von radio x bedeutsam sind, öffentliche Soundstationen eingerichtet: Theaterhaus, Literaturhaus (ehemals Portikus), Museum für Kommunikation, Städelschule, Nordendstraße sowie Kurfürstenstraße, der aktuelle Standort von radio x. An den Stationen können Besucher*innen über QR-Codes eine Soundinstallation abrufen; zu hören sind historische Mitschnitte und aktuelle Interviews mit Beteiligten.
Eröffnung am 15. Juli 2022 um 19h im Hof des Theaterhauses in der Schützenstraße 12, 60311 Frankfurt Es spielt die Alan Baker Band
Rund um den Audio Walk sind geführte Spaziergänge für Gruppen geplant, die das sinnliche Hörerlebnis um interessante Hintergrundinfos und Anekdoten erweitern. Mitmach-Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zeigen, wie Radio aktiv gestaltet werden kann. Dass Medienbildung in einer zunehmend digital geprägten Gesellschaft eine Schlüsselrolle spielt, hat die Pandemie zuletzt nochmals sehr deutlich gemacht. Den nichtkommerziellen Lokalsendern kommt hier eine wichtige Aufgabe zu. Das Projekt wird durch das Dezernat Kultur und Wissenschaft und die Crespo Foundation im Rahmen des Programms „Kulturerwachen.Frankfurt 2022“ gefördert.
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Freitag, 15. Juli: Die Hexen von Eastwick

(Uwe)
Die Komödie aus dem Jahr 1987 ist der frischeste Film, der in diesem Jahr bei den "Alten Schinken" am Offenbacher Hafengarten gezeigt wird. Eigentlich wäre der Film schon gelaufen, vor wenigen Wochen, am ursprünglich geplanten Termin, regnete es allerdings. Das ist heute - am Mittwoch - eigentlich unvorstellbar, dass es in nächster Zeit überhaupt noch einmal regnet. Im Film leben drei Frauen (Cher, Michelle Pfeiffer und Susan Sarandon) ohne Mann in einer konservativen Kleinstadt. An einem ihrer regelmäßigen Treffen am Rande der Dorfgemeinschaft werfen Sie ihre Wünsche nach einem passenden Mann in einen großen Top, rühren einmal kräftig um und schwups erscheint Jack Nicholson als "Daryl van Horne" (was heißt horny noch einmal auf Deutsch?) auf der Bildfläche, der sich im weiteren Verlauf als der Teufel selbst erweist. Regisseur der Horrorkomödie ist George Miller, Macher von "Mad Max" und dem nicht minder harten Film "Schweinchen namens Babe". Mit Andrea stimmte ich mich ab, wer von uns beiden den Programmtipp schreibt. Wir waren uns hier schnell einig, wie auch hinsichtlich der Forderung an Daniel, dass, wenn schon mittlerweile Filme mit Michelle Pfeiffer gezeigt werden, im nächsten Jahr "Die fabelhaften Baker Boys" laufen muss. Ich füge hinzu: "Kopfüber in die Nacht" ginge natürlich auch, "Scarface" kann man immer mal wieder schauen, nur "Dangerous Minds" bitte nicht. OF, Hafengarten am Main Beginn bei ausreichender Dunkelheit Eintritt gegen Spende
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Samstag, 16. Juli – Samstag, 6. August: Die glückliche Täuschung – L’inganno felice

(Martin)
Oper von Gioachino Rossini Kammeroper Frankfurt im Palmengarten
‚Andiamo Palmengarten! Andiamo Rossini! Andiamo Kammeroper!‘ – so lautet der Wahlspruch für die anstehenden Aufführungen der Kammeroper in der Konzertmuschel im Palmengarten unter freiem Himmel!
Die glückliche Täuschung ist ein frühes Werk des italienischen Meisters der gewitzten Leichtigkeit: Gioachino Rossinis „Die glückliche Täuschung“, geschrieben vor 210 Jahren, um den venezianischen Karneval zu verzücken.
Die Kammeroper schreibt: Rossini kannte das Leben, die Oper und die Menschen wie wenige. Seine Opern sind vielleicht genau das Richtige für schwere Zeiten…
„Krieg und Liebe, Verrat und Treue, Täuschung und Schufterei - wir haben das ganze Leben und die ganze wunderbare Musik des jungen Rossini in dieser Oper, die noch nicht so abgeklärt ist wie die Werke des alten Bonvivants. Tragische und burleske Elemente wechseln sich ab, verschränken sich, überkreuzen und durchkreuzen sich in unserer Frankfurter Erstaufführung in neuer deutscher Übersetzung.“
Hier geht’s zum Vorverkauf: https://www.frankfurtticket.de/suche/?eventq=Gioachino+Rossini&categoryq=alle&cityq=&venueq=Palmengarten&datefromq=&datetoq=
Samstag, 16. Juli (Premiere), Mittwoch, 20. Juli, Freitag, 22. Juli, Samstag, 23. Juli, Mittwoch, 27. Juli, Freitag, 29. Juli, Samstag, 30. Juli, Mittwoch, 3. August, Freitag, 5. August und Samstag, 6. August um jeweils 20.00h:
Kammeroper Frankfurt im Palmengarten
Foto: © Martin Pudenz
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Samstag 16. Juli: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)
In der 26. Ausgabe lädt Melina Hepp für ihre Talkshow erneut drei Originale aus der Frankfurter Kunst- und Kulturszene auf ihre Couch, um gemeinsam über Jazz, Lifestyle und Graffiti aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Nashi Young Cho ist Jazz-Sängerin mit eigener Band, dem „NYC Nashi Young Cho Jazz Quartett“, schreibt viele ihrer Songs für sich selbst und auch für andere, darunter Komiker Martin Schneider. Sie hat vergleichende Religionswissenschaften studiert und ist gesellschaftspolitisch engagiert. Wie sie dahin gekommen ist, wo sie gerade ist und was sie noch machen möchte, davon erzählt und singt sie bei Melli.
Manuela Mock, Erlebnisproduzentin und Prinzessin vom Main mit Liebe für alle. In ihrem Laden „Transnormal“ am Baseler Platz stattet sie Transvestiten mit hinreißender Garderobe, modischen und körperbetonenden Accessoires aus und begleitet sie durch Frankfurt. Sie hat alle Stars getroffen: Von Jürgen Drews über Liza Minelli und Wim Wenders bis zu Rainer Werner Fassbinder, der ihr in der TransBar, in der sie damals arbeitete, gegen den Tresen gepinkelt hat.
Philipp Alexander Schäfer bemalt und besprüht als Graffiti-Künstler den öffentlichen Raum und hat sich auf Kanal- und Gullydeckel spezialisiert. Auch die „City Ghosts of Frankfurt“ gehen auf sein Konto: Freundliche Geister im Comic-Stil, die auf Schildern und Stromkästen herumspuken. Getroffen haben sich Melli und Philipp vor dem kürzlich eröffnetem Museum für elektronische Musik „Momem“ an der Hauptwache. Dort malt er gerade eine riesige Disc auf den Boden, ganz legal mit städtischer Erlaubnis. Außerdem unterrichtet er an der Fachhochschule Sozialwissenschaften und gibt Streetart-Workshops für Kinder.
Musikalisch und verstärkt wird Mellis Talk von ihrer (M)ein-Mann-Band Martin Grieben, und diesmal zusätzlich von Jule „Romie“ Heidmann am Kontrabass und Wolf Schubert-K. an den Drums. Aus ihrem vielseitigen Repertoire wird Stefani Kunkel mit ihrem pöbelnd-forschem Alter Ego Christiane von Spangenberg wieder für Unvorhersehbares sorgen.
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez Samstag, 16. Juli 2022, Einlass 19.00h, Beginn 20.00h KVFM – Kunstverein Famile Montez e.V. Honsellbrücke am Hafenpark Honsellstraße 7 60314 Frankfurt am Main, barrierefrei Foto: Robert Schittko Tickets für 15,- Euro an der Abendkasse oder hier
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Samstag, 16. Juli: Raphael Zweifel
(Andrea)
Es gibt viele gute Gründe für einen Besuch im Korridor in der Schulstraße. Bines schöne Kunst und ihre Kleider, Rainer, Bob und der Böhmat zum Beispiel. Heute aber kommt noch Raphael dazu, er spielt Cello unter anderem schon lange mit Moses Pelham und Glashaus und ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen: "EIN MANN UND EIN CELLO - Korridor Concerts # 2 Die Einweihung des geheimnissvollen KORRIDOR CELLOS . Vor 3 Jahren aus Trümmern geborgen und gerade frisch restauriert wird das Instrument im Zentrum des Konzertes vom in Zürich geborenen Cellisten und Wahl Franzosen RAPHAEL ZWEIFEL aus Nizza stehen. Gerade zurück von der Moses Pelham Tour wird das sicher ein spannender Abend mit viel Überraschungs-Potential . Bitte anmelden weil es nur begrenzt Platz gibt unter : bildklang@korridor.info oder fluccio@t-online.de hier noch das Movie vom 1. Korridor Concert : https://www.youtube.com/watch?v=0T0BzAQtGWw 19.30 Uhr
Korridor, Schulstr.30, Frankfurt
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Samstag, 16. Juli: OF/ Lockdown für Zwei

(Andrea)
Weil ich im Korridor bin, kann ich schon wieder nicht in den T-Raum. Dort steht heute zum Abschluss der „Wir-sind-wieder- da!“-Tage eine weitere Vorstellung der Beziehungskomödie „Lockdown für Zwei“ aus der Feder des Autors, Schauspielers und Regisseurs Volker Heymann auf dem Spielplan des Zimmertheaters. Die fetzige und äußerst unterhaltsame Vorstellung, die der Autor selbst mit feiner Hand und viel Gespür für die Bühne des Zimmertheaters inszeniert hat beginnt um 20.00 Uhr.
Nach zwanzig gemeinsamen Ehejahren präsentiert sich die Beziehung nicht mehr so taufrisch wie am ersten Tag und es geht bisweilen hoch her. Zumal, wenn man zwangsweise zu Hause die meiste Zeit aufeinander hocken muss. Dies erfahren auch Birte und Achim. Im täglichen Einerlei zwischen Frühstück, Mittag- und Abendessen liegen die Nerven bisweilen blank, wenn beispielsweise der fleischeslustige Achim von seiner Frau vegetarische Bouletten serviert bekommt, störende Kaugeräusche produziert oder oberlehrerhaft herum doziert. Und wenn die Sprache dann auch noch auf Birtes Mutter kommt, ist der Krach ohnehin schon vorprogrammiert. Birtes Versuche, die Ehe auf konstruktive Weise zu retten stoßen nicht immer auf Gegenliebe und so kommt es zu weiteren ehelichen Turbulenzen. Da tut sich unverhofft ein Rettungsanker auf, denn Achims kirchentreue Schwiegermutter offenbart, dass der Pfarrer das mit den Onlinepredigten nicht hinkriegt und sie und ihre Bibelfrauen, nun um ihr Seelenheil bangen müssen. Birte wittert die Chance für den bei der Schwiegermutter in Ungnade stehenden Achim, sich als Laienprediger zu profilieren und sich so bei Mutti zu rehabilitieren. Ob der ultimative Eherettungsversuch wohl gut geht? Volker Heymann hat ein komödiantisches Stück mit Biss und Tiefgang geschrieben, dessen Wortwitz bisweilen an Loriot erinnert und das er, mit feiner Hand, für höchst amüsante anderthalb Stunden Ehezwist und Eheglück im Offenbacher t-raum inszeniert. Pfiffig, schmissig bissig.Eintritt: 15 €: Kartenwünsche unter: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t- raum.de
T-Raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach
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Samstag, 16. Juli: OF/ Wunderschön

(Andrea)
Nora Tschirner und Martina Gedeck mag ich sehr und eigentlich würde ich "Wunderschön" gerne sehen. Zumal der Trailer auch wirklich Lust auf den Film macht. Aber weil Körper, Figur und alles was damit zusammenhängt sich bei Heranwachsenden leider nicht leicht wie im Film abhandeln lassen, warte ich einen besseren Zeitpunkt ab. Zum Film: "Fünf Frauen unterschiedlichen Alters sind mit ihrem Selbstbild und den Ansprüchen von sich und anderen konfrontiert: Frauke findet sich in ihren Fünfzigern nicht mehr begehrenswert und fühlt sich von ihrem Mann Wolfgang nicht wahrgenommen. Ihre Tochter Julie will als Model Karriere machen und versucht mit allen Mitteln, ihren Körper dem Schönheitsideal der Branche entsprechend zu formen.Die Tochter von Julies Managerin, die übergewichtige Schülerin Leyla, fühlt sich, so wie sie ist, von ihrer Mutter nicht angenommen.Julies Schwägerin Sonja hadert nach zwei Schwangerschaften mit ihrem veränderten Körper und gerät in eine Lebenskrise. Als Mutter setzt sie sich stark unter Druck, doch ihr Mann Milan scheint das nicht wahrzunehmen. Sonjas beste Freundin, die Lehrerin Vicky, vermittelt ihren Schülern, dass Äußerlichkeiten nur ein kleiner Teil dessen sind, was Menschen ausmacht. Sie ist der Überzeugung, dass Frauen und Männer sich niemals auf Augenhöhe begegnen können. Das spürt auch ihr Kollege Franz, der nach einer erotischen Begegnung mit ihr eine gleichberechtigte dauerhafte Beziehung zu ihr aufbauen möchte. Mit Karoline Herfurth, Nora Tschirner, Martina Gedeck, Joachim Król und vielen mehr!" Filmbeginn nach Einbruch der Dunkelheit
Hafenkino, Nordring, Offenbach
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Samstag 16 + Sonntag 17. Juli: Der Rabbi von Bacharach

(Martin)
Der Rabbi von Bacharach - Theater Willy Praml in Bacharach
‚An den Ufern der Poesie‘ heißt dieses wunderbare Festival, das in diesem Jahr wieder im Welterbe Oberes Mittelrheintal – genauer in und um Bacharach – stattfindet.
Zahlreiche Veranstaltungen locken hin in das Obere Mittelrheintal und auf einzelne werden wir vermutlich auch in den Ausgehtipps hinweisen - doch schon jetzt soll ein Highlight angekündigt werden, das Ihr unbedingt einplanen solltet: ‚Der Rabbi von Bacharach‘!
„Erneut spielt das Stück am originalen Schauplatz der Erzählung von Heinrich Heine und dürfte gerade deshalb auch Leute aus Frankfurt dazu bewegen, das Obere Mittelrheintal zu besuchen (wir haben es gemacht). Das Theater Willy Praml hat das Stück zum ersten Mal 2013 in der Judengasse in Frankfurt gespielt. Mit Kopfhörern ausgestattet, wurde den Zuschauern die Geschichte an den mittlerweile vielbefahrenen Straße an Stelle der früheren historischen Schauplätze vorgeführt. Damals kamen Besucher aus Bacharach nach Frankfurt, um sich das Stück anzusehen.“
Und jetzt soll es umgekehrt sein: den Frankfurter*innen sei empfohlen, sich auf nach Bacharach zu machen! Mit der RE2 braucht man von Frankfurt aus gut eine Stunde von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof und wer ein 9€-Ticket besitzt, hat die Fahrkarte schon bezahlt.
Der Rabbi von Bacherach findet als ‚Parcours‘ durch Bacharach statt und ist dabei ein spektakuläres Theatererlebnis an verschiedenen Orten.
Außerdem ist Bacharach als Ort super: lecker Riesling-Wein – und eine Eisdiele, die Riesling-Eis im Angebot hat! (wir haben es probiert).
Hier gibt’s weitere Infos zu dem Festival ‚An den Ufern der Poesie'
Und hier gibt’s Tickets
Samstag, 16. Juli und Sonntag, 17. Juli 15.30 – 20.00 Uhr.
Beginn: Wernerkapelle, anschließender Parcours durch Bacharach: Rheinufer –Peterskirche – Josefskapelle –Bahnhof –Rathaussaal –Rathaushof
Foto: © Theater Willy Praml
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Samstag 16. und Sonntag 17. Juli: Schaufenster Ausstellung im Gallusviertel
(Daniela)
Noch bis Sonntag kann man die fünfte SchaufensterAusstellung im Gallusviertel sehen.
Heute spielt Gregor Praml dort! Bass en Solo – „Sesonal Prologues” Ein Bass, unzählige Effekte und eine Loopstation lassen ganze orchestrale Klanglandschaften entstehen.
Beginn: 19.30 Uhr, Open Air, Langenhainer Str. 25, 60326 Ffm
AUSSTELLUNGSORTE: 6 Ateliers in ehemaligen Läden sowie eine Litfasssäule, zwischen Idsteiner Straße und Frankenallee, sowie der Kelkheimer Straße und der Lorsbacher Straße in der Hellerhofsiedlung im Gallusviertel.
BETEILIGTE ATELIERS - GÄSTE: Ruth Luxenhofer - Julia Kosslers, Maike Häusling - Katja von Puttkamer, BePoet Michael Bloeck - Yan Rechtmann, Franz Konter - Ulrike Mangel, Barbara Walzer (Litfasssäule), Simone Ndrejaj - Edi Herrmann
Foto: Anja Jahn
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Immer Sonntags: Yoga auf dem Yachtklub

(Daniela)
Katharina hat gesagt, dass das sonntägliche Yoga auf dem Sonnendeck des Yachtklubs total toll sei und weil ich Katharinas Meinung sehr schätze, empfehle ich es auch sofort weiter.
Die Yoga Stunde wird auf Spendenbasis abgehalten und das Tolle, die Spenden gehen zu 100% an den Frankfurter Verein Streetangel e.V. - Immer Sonntags bei schönem Wetter
- Bitte eigene Yogamatte mitbringen!
- Kosten: Spende (geht zu 100% an Streetangel e.V.)
- Bringt bitte eure eigene Matte und Wasser mit.
JULI - Sonntag, 17.7.2022 12:00 – 13:00 #YOGA Für Alle mit Kerstin
(Anmeldung über: Kerstin@Dudichum.net) - Sonntag, 24.7.2022 12:00 – 13:00 #YOGA Für Alle mit Eva
(Anmeldung über: lovepeaceyogaFfm@gmx.net) - Sonntag, 31.7.2022 12:00 – 13:00 #YOGA Für Alle mit Maxi
(Anmeldung über: maxisophie.kolk@googlemail.com)
AUGUST - Sonntag, 7.8.2022 12:00 – 13:00 #YOGA Für Alle mit Susanne
- Sonntag, 14.8.2022 12:00 – 13:00 #YOGA Für Alle mit Eva
- Sonntag, 21.8.2022 12:00 – 13:00 #YOGA Für Alle mit Katharina
- Sonntag, 28.8.2022 12:00 – 13:00 #YOGA Für Alle mit N.N.
Yachklub, Sachsenhäuser Ufer, 60594 Frankfurt am Main
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Sonntag 17. Juli: Bahnhofsviertelclassics mit SIEMPRE LOCO

(Daniela)
Heute ist es endlich wieder soweit: Der 20. Bahnhofsviertel Classic Abend findet auf dem Jürgen-Ponto-Platz statt.
Nachdem ich letztes Jahr auf dem Boden saß, werde ich mir heute meinen Campingstuhl aufs Fahrrad schnallen und rechtzeitig da sein, denn ich will ganz vorne sitzen um jeden Ton zu hören!
"Erinnern Sie sich an Salvatore und Alfredo, die Corleones, Satine und Christian? Denken Sie zurück an die Hauptfiguren aus „Cinema Paradiso“, „Der Pate II“ und „Moulin Rouge“ – denn bei unserem diesjährigen Open Air-Konzert steht Filmmusik auf dem Programm, komponiert von Legenden wie Nino Rota und Ennio Morricone.
Zu den Musikerinnen und Musikern:
Das Ensemble „SIEMPRE LOCO“ kehrt zurück. Katharina Bach (Text und Gesang) war bis 2019 Ensemble-Mitglied am Frankfurter Schauspielhaus, bevor sie an die Münchner Kammerspiele wechselte. Rica Bard (Klavier) tritt mit ihrer Schwester als Klavierduo bei zahlreichen Festivals auf, u.a. dem Rheingau Musik Festival. Vassily Dück (Akkordeon) ist Preisträger des Astor Piazzolla Wettbewerbs in Lanciano/Italien. Gregor Praml (Kontrabass) ist in Frankfurt auch für seine Kompositionen für Theater-, Performance- und Tanzproduktionen bekannt. Geiger Laurent Weibel ist Teil des hr-Sinfonieorchesters und Mitbegründer der Bahnhofsviertelclassics.
Der Eintritt ist frei. Die Sitzplätze sind begrenzt. Jedoch können Sie gerne eigene Stühle mitbringen. Bereits vor Konzertbeginn servieren die French Bento Bar und das Le Petit Royal Frankfurt Getränke und Speisen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Beginn 18:00 Uhr, Jürgen-Pomto-Platz Fotos: Detlef Kinsler
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Sonntag, 17. Juli: Ladies Designer-Flohmarkt
(Andrea)
Svetlana, Jane, Myriam, Ruth & Katja haben ihre Kleiderschränke aufgeräumt und dabei auch allerhand Designerwaren aussortiert, die sie heute in gemütlicher Atmosphäre sehr lässig im Kleinen Mann mit dem Blitz anbieten. Kleidung, Schuhe & Accessoires u.a. auch von Top-Brands wie Vivienne Westwood, Rick Owens, Etro Dies van Noten, Alberta Ferretti etc. an.
Kühle Drinks halten sie auch bereit. Ich habe mir eigentlich Abstinenz verordnet, aber gegen eine kleine Radtour nach Sachsenhausen am Abend pricht ja nichts. 18 bis 21.30 Uhr
Kleiner Mann mit dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, Sachsenhausen
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Sonntag, 17. Juli: Of/ Haus- und Hoffest
(ANDREA)
Das Kinder- und Jugend- und Mehrgenerationenhaus in der Sandgasse 28 feiert heute sein 21-jähriges Bestehen mit einem Haus- und Hoffest. Von 14 bis 18 Uhr entfaltet sich ein buntes Programm mit Kinderschminken, Licht zeichnen im Chill-out-Raum, kreativen und zirzensischen Mitmachangeboten, Hüpfburg, Tischtennis und Tischkicker sowie Hausführungen. Für das leibliche Wohl ist gut gesorgt mit Kaffee, Kuchen, Waffeln, Popcorn und Grillgut. Sogar ein Showprogramm, so treten ab 16 Uhr unterschiedliche Gruppen aus dem KJK Sandgasse live auf. Mit dabei ist die Kinderband, der Kinderzirkus, die Theatergruppe der Eichendorffschule mit dem Stück „Glyhosena und die Bienen“ und die Gewinnerinnen des online-dance-Contests „StepsNstyles“. Außerdem treten die Ukulele- sowie die Trommelgruppe auf und hat das Theaterstück der Mitarbeitenden mit dem Namen „Die Sandgasse erzählt…“ Premiere.
KJK Sandgasse, Sandgasse 28, Offenbach
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Sonntag, 17. Juli: Hanau / Double D beim Kultursommer
(Andrea)
Genau nach meinem Gusto: Bei einem gut gekühlten Getränk den lauen Sommerabend genießen. Musik, Literatur, Theater und mehr live erleben. Das sind die Garanten, so schreiben die Veranstalter, die den traditionellen „Hanauer Kultursommer“ zur Erfolgsgeschichte werden ließen. Vom 15. bis 31. Juli können sich die Besucher, auf der kleinen Parkbühne am Comoedienhaus und auf der großen Parkbühne im Kurpark Wilhelmsbad, auf ein attraktives und abwechslungsreiches Programm freuen. Alle Veranstaltungen finden unter freiem Himmel statt. Ganz ehrlich, Hanau hätte ich jetzt gar nicht auf dem Zettel gehabt, hätte mich Martin aka Double D nicht zu seiner 17.07. Double D @Kultoursommer Hanau Graffiti Performance in Wilhelmsbad (Historisch und Legendär) in Kooperation mit Artelier Fluchtpunkt eingeladen. Was genau dort passiert? Wir werden es erleben.
https://www.hanau.de/freizeit/veranstaltungsreihen/kultoursommer/index.html
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Sonntag, 17. Juli: Marky Ramone
(Uwe)
Seit Mitte Juni ist Marky Ramone in Europa. Er startete seine Europatournee in Hoofdorp (NL) und reiste über Dänemark, Polen, Italien, Madzedonien, Griechenland, Serbien, Österreich, Slowakei nach Deutschland, wo er zwischendurch auch immer mal wieder war. Nun endet seine Tour im Frankfurter Bett. Ramone war Mitglied der legendären Punkrock-Band RAMONES und wie alle anderen Ramones hieß er mit bürgerlichem Namen nicht wirklich Ramone. Weil alle Gründungsmitglieder der RAMONES mittlerweile verstorben sind, zuletzt sein Vorgänger an den Drums, Tommy Ramone, den er bereits 1978 ersetzte, trägt er bis heute das Vermächtnis in die weite Welt: Mit seiner Band „MARKY RAMONE’S BLITZKRIEG“ bietet er eine authentische Show mit 40 RAMONES-Klassikern. Die spielt er natürlich nicht alle an einem Abend.
Das Bett, F., Schmidtstraße 12 Einlass: 19:30 / Beginn: 20:30 Vorverkauf: 27,20 €
Bild: Bett
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Sonntag, 17. und Mittwoch, 20. Juli: Il Trittico Oper(n) von Giacomo Puccini

(Martin)
Drei auf einen Streich – so lässt sich dieser phantastische Opernabend numerisch zusammenfassen – tatsächlich ist ‚Il Trittico‘ von Giacomo Puccini eine der ganz großen Perlen im Repertoire der Oper Frankfurt und wird nun zum letzten Mal gezeigt.
Zwei Wiederaufnahmen der Inszenierung aus dem Jahr 2008 gab es bereits – die FR schreibt, die Inszenierung sei gut durch die Jahre gekommen – was auch an dem beherzten und stringenten Regiezugriff von Claus Guth liegt:
„Drei ausgesprochen diverse Einakter verbindet Giacomo Puccini in seinem 1918 an der Metropolitan Opera in New York uraufgeführten Triptychon: ein blutiges Eifersuchtsdrama, die einsame Tragödie einer Nonne und eine italienische Komödie im Kreise eines habgierigen Familienclans. Die Endlichkeit des Lebens ist das Element, welches allen drei Werken auf unterschiedliche Weise innewohnt. Aus diesem Kern heraus entwickelt Regisseur Claus Guth seine Lesart, die sich als eine Studie menschlicher Todesarten und deren Bewältigung entfaltet. Ein Schiff – abgeschlossen wie ein Kahn, wie ein Kloster oder auch ein Sterbezimmer – wird zum verbindenden Bühnenraum von Christian Schmidt. In ihm existieren die Sphären von Leben und Tod nebeneinander, vermischen sich mitunter gar. Die Inszenierung legt das unsichtbare Bezugsgeflecht beider Welten offen.“
Die FR schreibt: „Man denkt über Leben und Tod nach. Mehr kann selbst die Oper nicht.“ Die Überschrift der Kritik lautet: „Musikalisch eine Gala, szenisch ein Wurf.“
Musikalisch ist ‚Il Trittico eine Sensation! Denn es treten für fünf Vorstellungen dieser Inszenierung noch einmal zwei Opern-Welt-Stars auf, die schon in der Premiere 2008 brilliert haben - Elza van den Heever und Zeljko Lucic:
„Elza van den Heever singt nun aber nicht nur Giorgetta in „Il tabarro“, sondern auch (als Rollendebüt) Schwester Angelica: Eine lyrisch-dramatische Großmacht, deren Stimme immer luxuriöser wird, die als Darstellerin inzwischen mitreißt. Zeljko Lucic ist wie einst ihr unglücklicher Michele im „Mantel“ und im Schlussteil der Titelheld Gianni Schicchi. Er nutzt seine Pause für eine grandiose Verwandlung vom tragischen alten Mann zum Witzbold, nicht im Dekor, sondern in der Persönlichkeit, die sich bei Lucic in jedem Handschlenker auswirkt.“ (FR).
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/il-trittico_2/?id_datum=2903#date
Vorstellungen am am Sonntag, 17. Juli um 18.00h und am Mittwoch, 20. Juli um 19.00h: Il Trittico - Oper(n) von Giacomo Puccini
Oper Frankfurt
Foto: (c) Monika Rittershaus
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Dienstag, 19. Juli: Liederabend / Oper Frankfurt

(Martin)
Das Lied ist sein Metier! Davon zeugt nicht zuletzt sein 2019 veröffentlichtes, hoch gelobtes Album Saga.
Auch die zahlreichen Preise des deutsch-rumänischen Baritons, der in Ulm geboren wurde und in Stuttgart studierte, sprechen für sich: Konstantin Krimmel gewann u.a. den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Helmut Deutsch Liedwettbewerb sowie den Internationalen Haydn Wettbewerb für klassisches Lied und Arie Rohrau.
Der Sänger begeisterte Kritik und Publikum auch bei seinen jüngsten Auftritten in der Kölner Philharmonie, an der Deutschen Oper und im Konzerthaus Berlin, beim Heidelberger Frühling, bei der Schubertíada in Barcelona, beim Tetbury Music Festival und beim Oxford Liedfestival.
Nach seinen gefeierten Interpretationen von Roberto/Nardo (La finta giardiniera) und Zoroastro (Händels Orlando) am Theater Heilbronn sowie Leporello (Don Giovanni) in Severodonetsk war Konstantin Krimmel jüngst als Jesus in der szenischen Aufführung von Bachs Matthäus-Passion am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Concertgebouw Amsterdam zu erleben.
Hier geht’s zum Programm des Liederabends Hier geht’s zu den Tickets
Dienstag, 19. Juli um 19.30h: Konstantin Krimmel (Bariton) und Ammiel Bushakevitz (Klavier). Liederabend im Großen Saal der Oper Frankfurt
Foto: © Guido Werner
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Dienstag, 19. Juli: Rufus Wainwright

(Martin)
Konzert im Musikpavillon im Palmengarten
Ich freue mich auf das Konzert, denn Rufus Wainwright ist und macht immer eine Show! „Von der New York Times für seine „genuine Originalität“ gelobt, hat sich Rufus Wainwright als einer der großen Sänger, Songwriter und Komponisten seiner Generation etabliert. Der in New York geborene, in Montreal aufgewachsene Singer-Songwriter hat bisher zehn Studioalben, drei DVDs und drei Live-Alben veröffentlicht, darunter das Grammy-nominierte „Rufus Does Judy at Carnegie Hall“. Er hat u.a. mit Künstler:innen wie Elton John, Robert Wilson, Boy George, Joni Mitchell, den Pet Shop Boys, Robbie Williams, Billy Joel, Paul Simon, Sting und dem Produzenten Mark Ronson, zusammengearbeitet, schrieb zwei Opern, zahlreiche Lieder für Film und Fernsehen und ein Musical. Auf seinem jüngstes für den Grammy und den Juno nominiertes Album „Unfollow the Rules“ präsentiert sich Wainwright auf dem Höhepunkt seiner Kräfte und tritt mit Leidenschaft, Ehrlichkeit und einer neu entdeckten Furchtlosigkeit in die künstlerische Reife ein.“
Hier ein Video vom letzten Album: https://youtu.be/9NmggyGmB9s Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/rufus-wainwright-2022/
Dienstag, 19. Juli um 19.30h (Einlass 18.30h): Rufus Wainwright
Foto: © Carsten Windhorst
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Mittwoch, 20. Juli - Sonntag, 04. September: GFB-Sommer’22 startet in Darmstadt WOHNEN ZUSAMMEN ERLEBEN

(Petra)
Bezahlbar wohnen? Wollen wir alle. Damit es zukünftig mehr bezahlbare Wohnungen in der Rhein-Main-Region gibt, hat Hessen Ende 2019 die Landesinitiative Großer Frankfurter Bogen (GFB) gestartet. Im GFB-Sommer’22 geht es jetzt darum, was hier schon in Bewegung geraten ist und wie die Zukunft des Wohnens vor allem in der Rhein-Main-Region aussehen kann. Das wollen wir an vielen Orten zusammen erleben, diskutieren und neue Ideen ausprobieren. Wir wollen auch Lust darauf machen, „Neuland“ kennenzulernen und vielleicht noch Unbekanntes in der Region zu entdecken. Rund 25 Städte und Gemeinden haben speziell dafür unterschiedliche Veranstaltungsangebote entwickelt und freuen sich auf Alteingesessene, neu Zugezogene und Neugierige von überall her. Von der Stadtführung bis zur Radtour, von der Diskussionsveranstaltung oder Ausstellung bis hin zur kreativen Zwischennutzung oder dem Open-Air-Kino soll zwischen Taunus und Bergstraße für möglichst jede und jeden etwas dabei sein. Der GFB-Sommer’22 startet am Mittwoch, 20. Juli um 14 Uhr mit der Eröffnung des BAULAB Darmstadt in der Starkenburg-Kaserne, nahe des Hauptbahnhofs Darmstadt. Die Architektur-Studierenden der Hochschule Darmstadt stellen sich wichtige Zukunftsfragen zum Bauen und Gestalten im Kontext der Stadtentwicklung – und das ab heute am Beispiel der Starkenburg-Kaserne, dem früheren Eisenbahn- und Panzerausbesserungswerk auf Darmstädter Stadtgebiet, die zur Konversion in ein Wohnquartier ansteht. Im Reallabor und Forschungsprojekt BAULAB soll auch praktisch ausprobiert und mitgemacht werden können: hier kann Beispielhaftes entstehen, für das neue Quartier und darüber hinaus. Ein inklusiver Stadtraum für alle. Schaut doch mal hier oder an einem der andere Orte vorbei – würde mich sehr freuen! Weitere Termine ab August werden noch dazukommen.
GFB-Sommer’22, Veranstaltungsreihe, initiiert und kuratiert vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Auftakt: BAULAB Darmstadt, Ort: Starkenburgkaserne, Adresse: Dornheimer Weg 21, Darmstadt, weitere Termine: 20. 07. - 04.09. in der Rhein-Main-Region, alle Infos findet Ihr hier
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Bis Mittwoch, 20. Juli: Soundkunst im saasfee*

(Petra)
Diese Ankündigung trifft mich voll ins Herz: Öffentliche Räume werden als integraler Bestandteil der modernen demokratischen Gesellschaft verstanden. Diese Räume, ob physisch oder virtuell, sollten nicht nur für jeden Menschen zugänglich sein, sondern auch ein Ort der Obhut, Gleichheit, Begegnung und des Austauschs bleiben. Seit Jahrzehnten werden diese Räume zunehmend privatisiert, institutionalisiert und überwacht. Menschen werden ausgegrenzt und gesellschaftliche Ungleichheit zunehmend sichtbar. Demnach steht auch di Existenz des öffentlichen Raums in Frage. „order of sound“ erschafft einen Schwellenraum, der keinem Gesetz folgt, der sich der Ausgrenzung sowie der ökonomischen Ungleichheit widersetzt und somit eine Störung in einem System der Ordnung und Hierarchie generiert. Es entsteht ein Ort zwischen den Grenzen, der von Grund auf anarchisch ist, der weder Basis noch Fundament hat, der keine Referenz zu bestehenden Systemen aufbaut, der keinen Anfang hat.
„order of sound_phase one“ – Soundinstallation von Christos Voutichtis, Vernissage heute mit Einführung von Michela Falcone, Buckinghamshire University, AA London, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 - 66 Hinterhaus, Uhrzeit Vernissage: 20 - 23 Uhr, Eintritt: frei
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Mittwoch 20. Juli: Führungen durch das historische Ensemble der ehemaligen P.P. Heinz Oelfabrik

(Daniela)
Ich liebe Führungen und werde bestimmt an einer teilnehmen...
2022 soll ein lange geplanter, architekturhistorisch sensibler Umbau der ehemaligen P.P. Heinz Oelfabrik beginnen und eine neue Zukunft des denkmalgeschützten Ensembles als Kulturmagnet im Stadtteil Sachsenhausen einleiten. Noch sind der marode Charme dieses Lost Spaces und die Gerüche und Spuren der Vergangenheit im Inneren des Gebäudes aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zu erleben, das als eines der frühesten Zeugnisse des beginnenden Mineralöl-Zeitalters in Frankfurt überlebt hat.
Es gibt einen sehr schönen 13 min Film zum Projekt (Musik von Gregor Praml) „Zukunft braucht Herkunft“ https://youtu.be/blgoZ iZ70
Die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt. Der Eintrittsbeitrag von € 5.- wird der Jugendmusikschule Frankfurt zur Verfügung gestellt für Kurse mit Kindern und Jugendlichen, deren Eltern die Kursgebühren nicht finanzieren können.
Weitere Termine: Mittwoch 10.08.2022 | 17:30, Mittwoch 24.08.2022 | 17:30, Montag 05.09.2022 | 17:30, Dienstag 06.09.2022 | 17:30, Mittwoch 07.09.2022 | 17:30, Donnerstag 08.09.2022 | 17:30, Freitag 09.09.2022 | 17:00, Freitag 09.09.2022 | 18:30, Samstag 10.09.2022 | 15:00, Samstag 10.09.2022 | 17:00, Sonntag 11.09.2022 | 12:00, Sonntag 11.09.2022 | 13:30, Mittwoch 21.09.2022 | 17:30
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Donnerstag 21. Juli: THE SOONER NOW im Massif Central

(Daniela)
"Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben?" Ich war schon auf etlichen Veranstaltungsformaten, bei denen diese Frage gestellt wurde. Und ich gehe immer wieder gerne hin, denn die Frage ist noch nicht beantwortet und ich freue mich über neue Perspektiven.
Heute gehe ich ins Massif Central, da ich die eingeladenen Personen sehr spannend finde, das Massif Central zudem ein toller Ort ist und das Studio ZX, als Teil der ZEIT Verlagsgruppe, sehr hochwertige Veranstaltungen organisiert.
Ich mag auch das kurzweilige Format: 17:30 Uhr Podium (The Sooner Now) und ab 19:00 Uhr ZEITmagazin Talks & Drinks!
Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt, bitte meldet Euch daher unbedingt an!
Heute im Dialog über die Stadt von morgen. THE SOONER NOW will Fragen rund um das Zusammenleben in der Stadt der Zukunft diskutieren. Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben und was können wir heute dafür tun? In der aktuellen Ausgabe sprechen wir über kreative Freiräume im urbanen Umfeld. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Städte, sie machen diese attraktiv. Egal ob Kunstort, Club oder Kreativquartierentrale, unsere Städte definieren sich auch immer über das kulturelle Angebot. Doch mit zunehmender Urbanisierung, drohen diese Orte oftmals aus den Innenstädten verdrängt zu werden. Warum sind diese Orte so wichtig? Wie entstehen solche Räume und was ist dabei entscheidend? Und wie können wir sicherstellen, dass es ausreichend Freiraum gibt, in dem sich solche Orte entfalten können.
Im Anschluss an The Sooner Now findet ab 19 Uhr ZEITmagazin Talks & Drinks statt. ZEITmagazin Redakteur Johannes Dudziak spricht mit dem Clubgründer, DJ und Gastronom Ata Macias und DJ Gigola vom Berliner Kollektiv Live from Earth. Dazu gibt es kühle Drinks.
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Donnerstag 21. Juli: Ada_Hinterhof_Kino

(Daniela)
Wäre ich nicht bei Massif Central, wäre ich heute Abend beim Open Air im Hof der Ada Kantine. Hier findet nämlich heute Abend die Retrospektive „Die Gesänge der Sarah Maldoror – Ein Kino der Nähe, der kollektiven Verantwortung und des Teilens“ mit einem Kurzfilmprogramm ihren Abschluss.
In Kooperation mit der solidarischen Küche ada_kantine zeigen die Kinothek Asta Nielsen und das Filmkollektiv Frankfurt open air im Hof der ehemaligen Akademie der Arbeit auf dem Campus Bockenheim: ELLES Sie DZA 1966, R Ahmed Lallem, Regie-Assistenz Sarah Maldoror, s/w, 22 min, digital von 35mm, Arabisch/Frz. OmeU PORTRAIT DE ASSIA DJEBAR Porträt von Assia Djebar FRA 1987, R Sarah Maldoror, Farbe, 7 min, digital von 16mm, OmeU PRÉFACE À DES FUSILS POUR BANTA Vorwort zu Gewehre für Banta GUF 2011, R Matthieu Klebeye Abonnenc, Farbe, 28 min, digital, OmeU KATHLEEN CLEAVER (Ausschnitt aus Kathleen und Eldridge Cleaver in Algier) BRD / DZA 1970, R Claudia v. Alemann, s/w, 13 min, digital von 16mm, engl. OV
Mit ELLES drehten Ahmed Lallem und Sarah Maldoror als Regie-Assistentin in einer Mädchenschule in Algier einen Dokumentarfilm kurz nach der Unabhängigkeit. Im PORTRAIT DE ASSIA DJEBAR interviewt Maldoror die gleichnamige Schriftstellerin und Filmemacherin zu ihrem Buch Die Schattenkönigin, sowie zur Rolle der Frauen in der arabischen Welt. PRÉFACE À DES FUSILS POUR BANTA versammelt Gespräche und Material zu dem verschollenen Film von Sarah Maldoror. Die Black-Panther-Aktivistin Kathleen Cleaver adressiert 1970 aus dem algerischen Exil ein internationales und westdeutsches Publikum. Hinterhof der ada_kantine Mertonstraße 30, Eingang über Gräfstraße 62, 60325 Frankfurt am Main www.ada-kantine.org
Eintritt frei, Filmbeginn bei Einbruch der Dunkelheit
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Donnerstag, 21. Juli: ROMIE bei Liebieghaus Live
(Martin)
Musik im Garten des Liebieghauses
Ich finde ja, dass dort der schönste Garten – oder ist das schon ein Park? – in Frankfurt zu finden ist: im Liebieghaus! Im Sommer – und den haben wir ja – finden dort unter der Überschrift LIEBIEGHAUS LIVE – immer Donnerstags zauberhafte Konzerte statt. Außerdem kann man sich von den Kunstfachmenschen des Liebieghauses ebenso durch die Skulpturensammlung des Museums führen lassen.
Das Konzertprogramm ist bunt: Afro-Fusion, Jazz, Blues, Electro-Pop, Folk-Pop, Indie-Pop, Indie-Jazz-Rock, armenische Folklore,…
Immer wieder Donnerstags!
21. Juli: Romie (Folk-Pop)
4. August: Sacropolis (Indie-Pop) 11. August: Rain Dance (Indie-Jazz-Rock) 8. September: Sinu (Indie-Pop) 15. September: Emirsian (Rock, armenische Folklore)
Hier geht’s zu den Tickets: https://liebieghaus.de/de/liebieghaus-live
Beginn 19.00h; Einlass ab 18.30h Liebieghaus Live - Musik im Garten des Liebieghauses, Schaumainkai 71
Foto: © Homepage Liebieghaus
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Apfelwein Senf Sauce, Gegrillte Paprika mit Cashewkernen, Steinpilzpesto, Frankfurter Honig, Himbeer Maracuja Fruchtaufstrich & Yammlou Mandelcreme.
Diese und viele andere Leckereien findet Ihr auf https://www.thingsthatmakeyouhappy.de/
Alle Produkte stammen von ausgewählten kleinen Produzent*innen die mit viel Herzblut und Liebe ans Werk gehen. Go visit our shop & make yourself happy.
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Bis Donnerstag, 21. Juli: Ulisse / Oper von Luigi Dallapiccola

(Martin)
Das Feuilleton überschlägt sich! Das ist bei den sogenannten ‚modernen‘ Opern so einhellig eher selten der Fall. Bei der letzten Premiere dieser Spielzeit in der Oper Frankfurt scheinen Regie, Bühnen- und Kostümbild alles richtig gemacht zu haben.
Musikalisch ist Ulisse von Luigi Dallapiccola (1904-1975) ein Triumph!
„Regisseurin Tatjana Gürbaca verwandelte ihr Debüt an der Oper Frankfurt am Sonntagabend in einen szenischen Triumph. (…) Im Verein mit Bühnenbildner Klaus Grünberg zeigte sie die Irrfahrten und die Heimkehr des Odysseus ausgehend von einer Ausgrabungsstätte, in der einer der touristischen Besucher zum Protagonisten Odysseus bestimmt wird. Nach und nach legen Gürbaca, Grünberg und die temperamentvolle Kostümbildnerin Silke Willrett so alle Schichten und Geschichten des europäischen Urmythos frei. (…)“m(Bettina Boyens / Wieland Aschinger, musik-heute.de
„(…) Es ist das Verdienst der Oper Frankfurt, das Werk wieder in seiner Komplexität zur Diskussion gestellt zu haben; und es ist zu hoffen, dass von dieser Frankfurter Erstaufführung zumindest eine kleine Dallapiccola-Renaissance ausgehen wird. Dallapiccola, seit seiner Jugend fasziniert von der Schönberg-Schule, hatte sich seine höchst individuelle Form der Zwölftontechnik angeeignet, die tonale Berührungspunkte nicht meidet, eine ungewöhnliche Klangfarbigkeit entwickelt (manchmal klingt es wie erweiterter Debussy) und in der durchweg gesanglichen Stimmführung das italienische Erbe keineswegs verleugnet. Dass die Frankfurter Oper dem gerecht wird, das orchestrale und sängerische Niveau von hoher Qualität ist, war zu erwarten; der Chor, ein Hauptdarsteller des Stücks, unter der Leitung von Tilman Michael leistet Großartiges; das Museumsorchester, dirigiert von Francesco Lanzillotta, schillert in allen Farben. Es ist jedoch Tatjana Gürbacas Inszenierung, die auch den existenzialphilosophischen Aspekten von Dallapiccolas eigenem Libretto gerecht wird. (…)“ Wolfgang Fuhrmann, FAZ
„(…) Iain MacNeil, der über einen stattlichen und gar nicht defensiven, lichten Bariton verfügt, spielt den Titelhelden als eher passiv wirkende, tatsächlich jedoch in einer stetigen Suchbewegung und unaufdringlichen Selbstbehauptung begriffene Figur. Er schaut zwar gelegentlich skeptisch drein, erscheint aber vor allem vorbehaltlos, ein leeres Gefäß, der Mensch an sich. (…)“ Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
Hier gibt’s weitere Informationen und auch Ticketshttps://oper-frankfurt.de/de/spielplan/ulisse/?id_datum=2884
Sonntag 10. Juli um 18.00h, Freitag, 15. Juli, Montag, 18. Juli und Donnerstag, 21. Juli um jeweils 19.00h: Ulisse - Oper von Luigi Dallapiccola in der Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller
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Bis 21 August: Freiluftkino Frankfurt

(Daniela)
Der Mensch muss an die frische Luft – Kinoliebe im Freien
Open Air Kino im Hof des Alten Polizeipräsidiums ist unglaublich toll. Ich freue mich daher mega, dass das Programm diesmal sogar über 7 Wochen läuft!
Vom 30. Juni bis 21. August geht das Freiluftkino Frankfurt in seine nunmehr neunte Saison. Wie in den beiden Jahren zuvor konnte der Innenhof des Alten Polizeipräsidium für das beliebte Frankfurter Sommerereignis gewonnen werden – eine der spannendsten Off-Locations der Stadt! Dort werden Woche für Woche an den Abenden von Donnerstag bis Sonntag allen voran aktuelle Kinohighlights gezeigt.
Beispielsweise Cem Kayas beeindruckender Dokumentarfilm „Aşk, Mark ve Ölüm“ (Liebe, D-Mark und Tod) über die 60-jährige Musikkultur türkischer Migrantinnen und Migranten in der BRD, der auf der diesjährigen Berlinale den Publikumspreis gewann und das Publikum des 15. LICHTER Filmfests bei einem ausverkauften Screening in Euphorie versetzte. Ridley Scotts „House of Gucci“ mit einer großartig spielenden Lady Gaga ist ebenso Teil des Programms wie „Parallele Mütter“ (Madres paralelas), der neueste Spielfilm von Pedro Amodóvar mit Penélope Cruz und Milena Smit in den Hauptrollen. Weitere Titel sind: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“, „Licorice Pizza“, “Spencer“, „Red Rocket“, „Wo in Paris die Sonne aufgeht“, „The Card Counter“ und „The Father“. Wie in den vergangenen Jahren wartet das Programm neben aktuellem Weltkino auch wieder mit einigen Kinoklassikern auf.
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum des Christopher Street Days wird es mit den Filmen „Große Freiheit“ am 7. Juli und „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ am 8. Juli zwei Sonderscreenings geben.
Mit einem musikalischen Begleitprogramm, Kaltgetränken an der Freiluftkino-Bar und kulinarischen Köstlichkeiten aus der Bretagne von Chez Vivi, ist das Freiluftkino Frankfurt mehr als Kino: Es ist ein Ort, der zum Verweilen einlädt – für einen rundum gelungenen Sommerabend.
Der Eingang zum Freiluftkino Frankfurt im Alten Polizeipräsidium (Adresse: Ludwigstraße 18, 60327 Frankfurt am Main) befindet sich nur drei Gehminuten von der Messe Frankfurt entfernt. Tickets sind für 10,00 € pro Person im Vorverkauf unter www.freiluftkinofrankfurt.de erhältlich. Einlass ist um 19:30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit. Details zum Filmprogramm sind unter www.freiluftkinofrankfurt.de zu finden. Alle fremdsprachigen Filme laufen in Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Bei anhaltendem Regen oder Unwetter muss die Vorstellung leider ausfallen und wird zeitnah wiederholt. Aktuelle Informationen gibt es auf Facebook www.facebook.de/freiluftkinofrankfurt, Instagram www.instagram.com/freiluftkino.frankfurt und unter www.freiluftkinofrankfurt.de
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Noch bis 31. Juli: Brüder Grimm Festspiele in Hanau

(Daniela)
Ich war noch nie bei den Brüder Grimm Festspielen. Auch dieses Jahr werde ich es nicht schaffen, aber vielleicht ja ihr? Oben gibt es sogar Tickets zu gewinnen. Eine Prinzessin, die aus Trotz den Koch heiratet, ein Geschwisterpärchen auf der Flucht vor der Stiefmutter und ein Flaschengeist, der endlich frei sein möchte - mit den Grimm-Märchen „Drosselbart“ und „Brüderchen und Schwesterchen“ sowie der Erzählung aus 1001 Nacht „Aladin und die Wunderlampe“ stehen in diesem Jahr drei reizvolle Stücke auf dem Spielplan der Brüder Grimm Festspiele. Die Auswahl von Intendant Frank-Lorenz Engel, die durch den Klassiker „Sommernachtstraum“ in der Reihe „Grimm Zeitgenossen“ sowie durch „Das kunstseidene Mädchen“ in der Reihe „Junge Talente“ wunderbar ergänzt wird, verspricht auch für die 38. Saison hochklassiges Freilicht-Theater und beste Unterhaltung für die ganze Familie gleichermaßen.
Ein Sommernachtstraum „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakepeare, Regie: Jan Radermacher. Eine bunter, hinreißend schräger, aber auch märchenhafter Abend mit punkigen Elfen, einem hinreißend verrückten Puck, mit Elfenkönigin und Elfenkönig und jungen Liebenden die ihre Freiheit nachts im dunklen Elfen-Wald suchen. Ein Labyrinth der Gefühle für alle Beteiligten. Eben eine Komödie über Schein und Sein mit vielen Verwechslungen wie man sie von Shakespeare kennt. Theater vom Feinsten bei den Brüder Grimm Festspiele unter dem weißen Kuppeldach des Amphitheaters in Hanau.
Termine: 09., 15., 17., 19., 27. Juli jeweils 20:30 Uhr, 31.7. 18:30 Uhr Tickets ab 27,- €: https://www.festspiele-hanau.de/festspiele.de/spielplan/10869/index.html
Foto: Hendrik Nix
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Das Kunstseidene Mädchen – Junge Talente

„Das Kunstseidene Mädchen“ in der Reihe „Junge Talente“ bei den Brüder Grimm Festspielen.Gespielt wird in der Wallonische Ruine, einer ganz besonderen Open-Air-Spielstätte mitten in Hanau. „Das kunstseidene Mädchen“ lädt ein in das Berlin der 30er Jahre. Premiere ist der 15. Juli. Die Geschichte erzählt das Leben der 18-jährigen Stenotypistin Doris. Sie verlässt die Provinz, um im pulsierenden Leben Berlins ihrem Traum von Liebe, Luxus und Karriere nachzugehen Der glitzernd-bunten Scheinwelt der Film- und Schlagerstars im großstädtischen Berlin steht ihr glanzloser Alltag mit Massenarbeitslosigkeit, Kriminalität und vor allem oberflächlichen Männerbekanntschaften entgegen. Trotz aller Widrigkeiten dabei versucht Doris ihren Platz in der großstädtischen Vergnügungswelt zu behaupten. In der Hauptrolle ist Katarina Schmidt zu sehen, die seit 2014 das Publikum in immer wieder faszinierenden Rollen begeistert hat. Regie des Stückes in der Theaterfassung von Gottfried Greiffenhagen ist Leonie Rebentisch, die in Frankfurt geboren und in Hanau aufgewachsen ist. Derzeit ist sie als Regieassistentin am Berliner Ensemble engagiert. Die Reihe „Junge Talente“ fördert gezielt Theaterschaffende in ihren ersten Berufsjahren und gibt ihnen Gelegenheit sich einem großen Theaterpublikum in der Wallonischen Ruine in der Hanauer Innenstadt zu präsentieren.
Termine: 15., 16., 21., 22., 23.7. jeweils 20:00 Uhr, 17.7. um 18:00 Uhr
Foto: Hendrik Nix
Tickets Einheitspreis 19,- €, hier kaufen
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Donnerstag 21. Juli bis 14. August: HOLIDAYS

(Daniela)
Das war letztes Jahr schon so großartig und jetzt machen sie weiter: Jazz Montez presents HOLIDAYS 21.7. - 20.8.2022. Fünf Wochenenden Open Air Konzerte und DJs auf der Terrasse des Kunstvereins Familie Montez im Frankfurter Hafenpark. Freier Eintritt. Vom 21. Juli bis zum 20. August lädt Jazz Montez fünf Wochenenden lang zu Open Air-Konzerten und DJ-Abenden auf die Terrasse des Kunstvereins Familie Montez im Frankfurter Hafenpark (Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt). Über 40 Bands und DJs aus den Bereichen Jazz, Soul, Afrobeat, elektronische Musik und Pop treten auf einem malerischen Platz direkt am Main auf, vor einer großen Freitreppe, die zur Tribüne umfunktioniert wird. Unter anderem: Derya Yilidirim & Grup Şimşek, Oscar Jerome, Kraan, Chelsea Carmichael, Biboul Dariouche, Allysha Joy und Wayne Snow. Für das gastronomische Wohl sorgen eine selbst designte und gebaute Außenbar plus -küche.
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und enden um 24 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das volle Programm findet man unter www.jazzmontez.de
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Donnerstag 21. Juli bis 14. August: Barock am Main

(Daniela)
Ich war erst einmal bei Barock am Main. Dieses Jahr versuche ich es wieder zu schaffen. Michael Quast und sein Ensemble spielt: Worschtmichels Traum oder Der König von Frankfort Komödie in hessischer Mundart von Rainer Dachselt nach Motiven des dänischen Barockdichters Ludvig Holberg.
Der ewige Metzgergeselle Michel hat ein trostloses Leben und eine zänkische Frau. Nur wenn er getrunken hat, träumt er von Macht und Größe: „Wenn ich König von Frankfort wär, da dät sich mancher umgucke!“ Als er im Suff auf einem Misthaufen einschläT, findet ihn ein Trupp Frankfurter Patrizier und hat eine fiese Idee: Lasst ihn doch am nächsten Morgen als Herrscher von Frankfurt aufwachen! So geschieht es.
Michel steckt plötzlich in vornehmen Kleidern und alle tun, was er sagt. Das kann eigentlich nur ein Traum sein. Oder nicht? Der Worschtmichel beginnt, nach seinem Gutdünken zu regieren, erst zum Vergnügen der Patrizier, dann zu ihrem Schrecken. Dieser Kerl muss so schnell es geht zurück auf seinen Misthaufen! Aber was, wenn er nicht will?
Es spielen: Alexander J. Beck, Dominic Betz, Pirkko Cremer, Claudia Jacobacci, Ulrike Kinbach, Eric Lenke, Ulrich Sommer und Michael Quast in der Titelrolle Regie: Sarah Groß, Ausstattung: Anna-Sophia Blersch, Maske: Katja Reich Musikalische Leitung: Rhodri Britton, Technik: Daniel Groß, Kostümassistenz: Salima Abardouch, Regieassistenz: Lorenz von Bethmann, Soufflage: Paula Schulenburg, Praktikant: Rufus Wunner
Termine: 21. Juli (Premiere) – 14. August Dienstags bis samstags jeweils um 20 Uhr. Sonntags 16 Uhr. Montags spielfrei. Einlass auf das Gelände jeweils 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Veranstaltungsort: Hof der Höchster Porzellan-Manufaktur. Frankfurt-Höchst Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt. Alle Sitzplätze sind nummeriert und (außer der ersten Reihe) überdacht. Das Publikum erwartet barocke Platzmusik und eine anspruchsvolle Gastronomie. Tischreservierungen: www.barock-am-main.com/catering Tickets unter: www.barock-am-main.com
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Bis Samstag, 06. August: Vernissage + Ausstellung Kriesche „Einsprung“

(Petra)
Ich habe das hier abgebildete Werk vor kurzem original beguckt: Es entfaltet eine Leuchtkraft und Stärke, die im Foto nicht eingefangen werden kann. Ebenso wie die Tiefe Johannes-Nandu Krieisches Paraffinarbeiten, von denen ich eins glücklich besitze. Die Glaskugelbilder sind nach den Paraffinarbeiten wieder eine neue und ungesehene Herangehensweise an die Materialität seiner Werke. Wie schon bei den Paraffinbildern bildet die zusätzliche Schicht zwischen Gemälde und Betrachter eine Lichtbrechungs- und Ansicht-verändernde Dimension der Werke, womit sich Kriesche ein gewisses Alleinstellungsmerkmal erarbeitet hat. Er selbst sagt hierzu: „In meinen Arbeiten bekommen optische Irritationen und inhaltliche Dissonanzen den größten Stellenwert. Ich versuche aus persönlich Erlebtem, Kompositionen in die Allgemeingültigkeit zum Klingen zu bringen…Die Bilder gerade der neueren Glaskugelserie fordern durch ihre Oberflächenstruktur mit den zahlreichen Lichtbrechungen eine Offenheit des Denkens heraus, um sich den Phänomenen der Welt aus unterschiedlichen Perspektiven und mit einem offenen Blick zu nähern. Der Sprung ins Wasser, in der Neuen Serie der Glaskugelbilder, und die optische Bewegung darin, verheißt dem Menschen ein Gefühl von Freiheit und Schwerelosigkeit. So bleibt auch der "Sprung ins kalte Wasser" nicht nur ein Sinnspruch, es ergibt eine künstlerische Formel bei der ich nicht genau weiß, was dabei am Ende herauskommt.“ Und noch der thematisch passende ZUSATZTIPP, den ich nur vollsten Herzens unterstützen kann: In Bad Orb befindet sich eines der besten Naturbäder Deutschlands mit 50 Meter Quellwasserbecken (alternativ bei kühlem Wetter: die beliebte Toskana-Therme).
Foto: Johannes-Nandu Kriesche: Einsprung
Johannes-Nandu Kriesche: Einsprung, Ausstellung, Vernissage: 09.07., Ort: Heyne-Kunst Fabrik, Adresse: Wendelinusstraße 2, 63619 Bad Orb, Uhrzeit: 14 - 18 Uhr (Öffnungszeiten s. Website), Eintritt: frei
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Freitag, 22. Juli, bis 27. August: Of/ Parkside im Hof

(Andrea)
Rechtzeitig zu den Sommerferien startet heute das Parkside im Hof in den Sommer und Frank hat viel Jazz, Pop, Rock, Open Air Kino, Lesungen und Ausstellungen geplant. Los geht es heute bis 27. August 2022 und weil er das ohne nennenswerte Unterstützung rockt und damit auch das Gedächtnis an Andreas lebendig hält, schaut unbedingt in den Kalender und geht hin. Das vielfältige Sommerangebot an Events startet am 22.07. um 20 Uhr mit dem „Kleines Lichterfest“ - Crossover mit dem 12-köpfigen Kammerorchester des Capitol Symphonie Orchesters und der Popsängerin Katrin Glenz. Im Zeitraum vom 22.07.-04.08.2022 findet in den Innenräumen die Ausstellung „Übermalungen“ der Künstlerin Stefanie Romacker statt. Am 23.07. ab 19 Uhr geht es mit Musik von Frank Out (Ex-Sheik Yerbooti) weiter. Mit „The music, spirit, voice and guitar of Frank Zappa“ ist es das erste von 7 Konzerten zum Thema: Rockgeschichte live, die die Rebell(i)sche Studiobühne & Radio-Rebell präsentieren. Der 29.07.2022 um 19 Uhr ist ein besonderer Tag. GURU GURU - Deutschlands legendäre Undergroundband ist mit „1968 bis heute“ live in Offenbach! Veranstalter ist hier das Jugendkulturbüro des KJK Sandgasse Offenbach. Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen gibt es hier: www.parksidestudios.de/events/
Parkside im Hof, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Freitag, 22. Juli bis 7. August: Sommerwerft

(Andrea)
Dass Frankfurt neulich zur siebtlebenswerten Stadt gekürt wurde, ist berechtigt. Es hat sich ja eine Menge Positives getan, nicht nur die Fahrradstraßen sind ein Träumchen. Dazu kommt aber auch, dass trotz Banken und Geld noch viel Raum für Subkultur ist und die Oberstraße mit protagon und antagon ist seit Jahren ein wichtiger Teil davon. Weil ich antagon die letzten Male verpasst und die ganze Bande schon lange nicht gesehen habe, freue ich mich schon auf die Sommerwerft. Für die kommenden siebzehn Tage verwandeln sie die Weseler Werft wieder in einen Kulturfreiraum voller Theater, Tanz, Musik und Performance. Mit dem diesjährigen Thema „Human Rights - Geschichten über das Mögliche“ laden wir ein sich mit der politischen Gegenwart zu beschäftigen – und gemeinsam den Blick in die Zukunft zu wagen. Seit jeher ein politisches Festival sucht die Sommerwerft auch in diesem Jahr die Auseinandersetzung mit den brennenden politischen und gesellschaftlichen Themen unserer Zeit und lädt mit den Mitteln von Theater und Kultur zum außeralltäglichen Austausch und Dialog ein. Krieg, Flucht, Ausgrenzung und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen sind nur einige der aktuellen Themen, denen wir uns im Rahmen des diesjährigen Programms widmen wollen. Wie wollen wir leben? Was bedeutet Utopie heute? Gemeinsam wollen wir den Blick in die Zukunft wagen und das Morgen gestaltbar werden lassen. Dazu mit euch auf dem Theaterplatz staunen, im Beduinenzelt den Klängen lauschen, in Workshops in Bewegung sein, an der Haifischbar im Gespräch versinken. Siebzehn Tage wird das Unmögliche denkbar.. Freier Eintritt und offen für alle.
Das Programm gibt es hier: www.sommerwerft.de
#Helfer:innen gesucht: Damit all das möglich wird, brauchen wir noch eure Hilfe – denn die Sommerwerft entsteht vor allem aus dem gemeinsamen Engagement vieler freiwilliger Helfer*innen. Als Helfer*in bekommst du vielfältige Einblicke hinter die Kulissen und lernst Künstler*innen und Musiker*innen kennen. Einsatzbereiche sind u.A. Bars, Einlass, Küche, Care-Team und Kinderprogramm. Bei Vorbereitungen wie Poster und Dekoration kannst du auch vor der Werft schon dabei sein! Wenn du dir vorstellen kannst zu helfen, schick eine Mail mit deinem Namen und deiner Telefonnummer an:sommerwerft.helfer.frankfurt@gmail.com
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Freitag, 22. Juli: Drangsal

(Andrea)
Seine Songe heißen "Urlaub von mir" oder "Mädchen sind die schönsten Jungs" und mit dieser Süffisanz und Leichtigkeit erorbert Max Gruber aus dem beschaulichen Drangsal die Welt. Die Videos sind düster, wie es sich für einen Jungen vom Land ghört und es brauchte nicht viel Überzeugungskraft, idass ich ihn sehen möchte. Zudem: "Es gibt ein neues Album von Drangsal. Es heißt »Exit Strategy« und es handelt von Liebe und Schönheit, von Zweifel und Unzufriedenheit und von Identität. Wer bin ich? Wer war ich und wer will ich sein? Das sind die Fragen. Die Antwort: Eine »Exit Strategy«, ein Ausweg aus dem Stillstand.In seiner Musik hat Drangsal die »Exit Strategy« schon gefunden: Hier ist alles möglich. Man hört einem Künstler zu, der wirklich keine Grenzen mehr kennt. Zu Beginn wird das Gehör mit vertrauten Geräuschen, mit klingelnden Postpunk-Gitarren umpuschelt. Der Schein ist von kurzer Dauer: Prompt folgen schnappatmende Streicher und Tomtoms im tockernden Fünf-Viertel-Takt. Zeit zum Atmen bleibt keine, das Titelstück bricht unverhofft herein, verbindet hysterisch gellende Eurodance-Synthie-Fanfaren mit Stadionchören, kratzt dabei mal eben an den 200 Beats per Minute. Presto nennt man das — sehr schnell. Es pressiert, keine Drangsal ohne Drang, der Krach im Kopf wird einfach mit noch mehr Krach übertönt. »Exit Strategy« ist das Dokument eines gereiften Künstlers. Drangsal hat noch nie so frei musiziert und so wandlungsreich gesungen wie hier, und er hat auch noch nie so wagemutig und schillernd getextet: von der Gegenwart zurück in die deutsche Romantik und wieder voran bis zum restringierten Code der Generation Z. »Exit Strategy« ist reich an Facetten, aber — das ist das Tolle daran — es ist dabei nicht beliebig: Alles passt aneinander, jede noch so abseitig scheinende musikalische oder lyrische Volte fügt sich bruchlos in ein großes Bild. Drangsal hat Musik und Text selbst geschrieben, bedient auch die meisten Instrumente. Einzelne Refrains komponierte er gemeinsam mit Live-Gitarrist Oliver Heinrich, für einige Zeilen holte er Rat bei Podcast-Partner Casper oder Dirk von Lowtzow ein, in den Chören sind unter anderem Ilgen-Nur und Mia Morgan zu hören, die wiederkehrenden Violinen Sam Vance-Law zuzuschreiben. »Exit Strategy« ist die logische Konsequenz aus dem bisherigen Drangsal’schen Schaffen. Es ist noch reicher, noch wagemutiger, noch grenzenloser in seiner Verwendung von allen nur denkbaren musikalischen Mitteln: Aus dem Dorfjungen, der aus »Harieschaim« in die große weite Welt zog, ist ein Künstler geworden, der aus den unterschiedlichsten musikalischen und lyrischen Traditionen ein ebenso mannigfaltiges wie in sich geschlossenes Werk zu erschaffen versteht." Early Show, Einlass 17.30 Uhr!
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag, 22. Juli: Of/ Kleines Lichterfest

(Andrea)
Weil ich beim "Großen" Lichterfest am 13. August im Büsingpark nicht da bin, will ich unbedingt zum kleinen Lichterfest in die Parkside-Studios! Dort spielt das 12köpfige Kammerorchester des Capitol Symphonie Orchesters, der Popsängerin Katrin Glenz und dem Moderator Ralph Philipp Ziegler. Kammerorchester: Das klingt nach Klassik pur – ist aber ein packender Mix aus Klassik, Pop, Rock und Filmmusik, nur eben mit klassischem Instrumentarium. Geleitet wird das Ensemble von Konzertmeister Piotr Niewiadomski, der unter anderem auf der jüngsten CD des international renommierten Klezmer-Klarinettisten Giora Feidman als dessen Kammermusikpartner auftritt. Das Capitol Symphonie Orchester wurde 2018 auf der Basis zwanzigjähriger Erfahrung mit Künstlern von Peter Gabriel bis Gregory Porter neu aufgestellt und spielte genauso in Häusern wie dem Royal Opera House Muscat im Oman wie in seinem Sitz im Offenbacher Capitol Theater. Wie das mit den Lichtern gelöst ist, werde ich vor Ort erfahren. Denn beim Lichterfest stellen die Vereine Motive mit rund 50.000 Lichtern, das ist schon immer sehr Besonders. Aber ob mit oder ohne Illumination, die Kulisse auf dem ehemaligen Fabrikgelände ist auch beeindruckend.
Vorverkauf: Ticketbuchung online, über https://bit.ly/3cd2zOb
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Sonntag, 24. Juli: Only The Poets

(Uwe)
Die Band Only The Poets aus Reading in der englischen Grafschaft Berkshire, bekannt für das berühmte Reading-Festival und als Stadt, in der Oscar Wilde zwei Jahre im Gefängnis saß, nachdem er 1895 wegen seiner Homosexualität zu harter Zwangsarbeit verurteilt worden war (unglaublich!!), kannte ich bisher nicht. Wenn ich eine Ankündigung schreiben will und eine Band nicht kenne, höre ich über Spotify in die meistgehörten Songs hinein oder schaue mir auf YouTube eins, zwei Videos an. In Spotify ist die Auswahl recht übersichtlich, weil die britischen Indiepop-Newcomer bisher noch nicht dazu kamen, ein Album aufzunehmen. Also schaute ich mir auf Youtube das Video „Only The Poets - Ceasefire, live at Oslo Spektrum in Oslo, 27.03.22 (front row)“ an. Man hört eine einprägsame Stimme von Sänger und Gitarristen Tommy Longhurst und eine überraschend frische und eingängige Musik, dazwischen dieses elende Gequatsche von „Fans“, die sich lieber in einer Kneipe mit Freund:innen treffen sollten als sich durch ein Konzert zu labern. Die jungen Engländer, die aussehen wie Fußballfans (und es hoffentlich auch sind), erspielen sich gerade live eine ordentliche Gruppe an Fans, nun kommen sie nach Deutschland und spielen in bekannten Venues. Ein Besuch lohnt sich!
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr 30 EUR zzgl. VVK
Foto: Zoom Homepage
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Sonntag, 24. Juli: 51. Naxos Hallenkonzert
(Martin)
Im 51. Hallenkonzert auf Naxos gibt es einen außergewöhnlichen Crossover zu hören: die Verbindung von psychedelischer Rockmusik mit moderner Klassik!
„Wie kein anderer vermischt Romitelli die psychedelische Rockmusik der 70er Jahre mit moderner Klassik zu einer ganz eigenen Klangsprache und Ästhetik. In ‚An Index of Metals‘ (2003), seiner Video-Oper für Sopran, Ensemble, Multiprojektion & Elektronik (Text: Kenka Lèkovich, Video: Paolo Pachini, Léonardo Romoli) verzichtet Romitelli auf eine theatralische Inszenierung, zugunsten Pachinis fulminanten Videoprojektionen – fantastischen, plasma-ähnlichen Konstrukten, Formen und realistischen ‚trashigen‘ Bildsequenzen, die die Musik paraphrasieren und konterkarieren.
Sonntag, 24. Juli um 20.00h: 51. Naxos Hallenkonzert - An Index of Metals oh ton-ensemble in der Naxos-Halle
Foto: © Homepage Theater Willy Praml
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Sonntag, 24. Juli: Of/ Nun flog Dr. Bernd Rabe

(Andrea)
"Nudeln mit Drum & Base" und mehr serviert die Band "Nun flog Dr. Bernd Rabe" heute ab 16 Uhr. Und damit ihr eine idee bekommt, was Euch erwartet: "Hallo liebe Leute vom Hafen 2, wir sind die Band „Nun flog Dr. Bert Rabe“ aus Fürth und unser Name ist scheiße, aber ansonsten sind wir ganz gut. Wir machen irgendwie Popmusik, aber nicht wirklich: Mila singt, spielt Bratsche und loopt das, Hannes spielt Punkrock-Klavier dazu und macht Beats. Inhaltlich geht es z.B. mal um Papierflieger oder um Giraffenkot oder den Tod in der Kneipe oder Schreiner in Rente. Wir wollten uns hiermit bei euch vorstellen und anfragen, ob wir mal bei euch spielen können. Ihr findet Info- Hör- und Sehmaterial unter dem Dropbox-Link unten und lauter Zeug von uns auf Instagram und YouTube. Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank. Mila". Die Anwort: "Um es kurz zu machen: eine solche Konzert-Anfrage können wir nicht anders beantworten als mit Ja. Zumal, liebe Mila, wir deinem ersten Satz zustimmen - mit einer Einschränkung: ihr seid nicht "ganz gut", sondern verdammt gut. Tolle Ideen, charmante Umsetzung - herzlich willkommen im Hafen 2." Habt Spaß!
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Montag, 25. Juli: FFM/ British Lion

(Andrea)
Heute sind British Lion, das ist das Nebenprojekt des Iron-Maiden-Bassisten und -Gründers Steve Harris in die Batschkapp. Sie haben dabei ‚The Burning’ dem im Januar 2020 über Parlophone/Warner veröffentlichten zweiten Album. "Das Album folgt auf das 2012 veröffentlichte, selbstbetitelte British Lion-Debüt – Steves allererstes musikalisches Unterfangen außerhalb von Iron Maiden, das von der Musikpresse als gleichermaßen „brillant“ und „ein großherziger, wilder Triumph“ bezeichnet wurde. Seitdem hat die Band mit jährlichen Clubtouren und Festival-Dates unermüdlich an ihren Liveshow-Performances gefeilt, wann immer die Zeit es erlaubte. Jedes Jahr tourten British Lion durch britische und europäische Clubs, dazu kam Anfang 2018 eine höchst erfolgreiche Show beim Monsters Of Rock Cruise, einem jährlichen, fünftägigen schwimmenden Musikfestival rund um die karibischen Inseln. Dies führte zu einigen Konzerten in Kanada im selben Jahr, bei denen sie von den kanadischen Rock-Veteranen Coney Hatch als Special Guests begleitet wurden. Eine Ausweitung der Tour in die USA war zu dem Zeitpunkt nicht möglich, daher rundeten British Lion das Jahr damit ab, dass sie sich nach Südamerika begaben und in Japan zum Abschluss kamen. Auf diese Weise bauten sie eine hingebungsvolle Fangemeinde auf und tourten bislang in 24 Ländern rund um den Globus. British Lion sind: Sänger Richard Taylor, die Gitarristen David Hawkins und Grahame Leslie, Steve Harris an Bass & Keyboards und Drummer Simon Dawson.". Wer also Lust auf die Hard-Rock-/Heavy-Metal-Band aus London hat:
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Dienstag, 26. Juli: Manu Katché

(Martin)
Konzert - Musikpavillon im Palmengarten
Sein Spielstil, der auf einzigartige Weise Eleganz und Kraft verbindet, macht den französischen Schlagzeuger, Komponisten, Soundkünstler und Bandleader zu einer Ausnahmeerscheinung in der Musikwelt. Viele internationale Größen wie Peter Gabriel und Sting schwören im Studio und für Live-Auftritte auf seine Künste (ich, Uwe, kapere jetzt Martins Beitrag und füge hinzu, dass Manu Katché bei Stephan Eichers besten Platten, den Jahrhundertalben "Engelberg" und "Carcassonne" auch am Schlagzeug saß). Doch neben seinem Beitrag zu unzähligen Pop-Welthits wie beispielsweise Gabriels „Sledgehammer“ oder Stings „Englishman In New York“ veröffentlicht Manu Katché regelmäßig hochgeschätzte Alben unter eigenem Namen. Seine Musik zeichnet sich darauf durch eingängige und klare Melodieführung aus, die er in atmosphärischen Klanglandschaften in Szene setzt. Für sein aktuelles Werk „The Scope“ (2019) wählte Katché mit seinem neuen Quartett bewusst einen elektronischen Kontext, in dem er seinem besonderen Gespür für den Fluss der Musik freien Lauf lässt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/manu-katche-2022/
Dienstag, 26. Juli, Beginn um 19.30h (Einlass um 18.30h): Manu Katché
Konzert im Musikpavillon im Palmengarten
Foto: © Amo Lam
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Dienstag, 26. Juli: FFM/The Afghan Whigs

(Andrea)
Grunge meets Soul: "Das Motto von The Afghan Whigs hieß schon immer, sich keinen Regeln unterzuordnen und dass ist bis heute geblieben. Die Band um Frontmann Greg Dulli gründete sich 1986 und hatte schon immer ein Herz für Soul Musik. So coverten sie im Laufe ihrer Karriere u.a. Stücke von Barry White und Frank Ocean. Harten Grunge mit Soul zu vermischen machen The Afghan Wigs zu etwas ganz besonderem und die Dynamik ihrer Songs ist eine ganz große Stärke der Band. Nach der zwischenzeitlichen Trennung 2001 spielte Greg Dulli gemeinsam mit dem kürzlich verstorbenen Sänger Mark Lanegan in der Formation "The Twighlight Singers". Nach 11 Jahren Pause fanden The Afghan Wigs wieder zueinander und haben seitdem zwei neue Alben eingespielt. Ihr Sound hat sich durch den neuen Gitarristen Christopfer Thorn etwas verändert, aber ihr Kern bleibt unverwechselbar." (https://www.radioeins.de/veranstaltungen/konzerte/the-afghan-whigs-.html), 19 Uhr Einlass, 20 Uhr Beginn
Batschkapp, Gwinnerstraße 5, Frankfurt
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Donnerstag, 28. Juli: Valley of The Sun
(Uwe)
Phoenix, die Stadt im US amerikanischen Bundesstaat Arizona gilt als „Valley of the Sun“. Da macht es dann auch durchaus Sinn, dass sich die ansässige Basketballmannschaft Phoenix Suns nennt. Die Stoner-Rockband / Stoner Metallband Valley Of The Sun kommt ursprünglich aus Cincinnati, woher auch meine Lieblingsband The National stammt. Mit strahlend schönen Sonnentagen in Arizona und wunderbar melancholischer Rockmusik hat The Valley Of The Sun nichts zu tun, weil die eher sehr laute und sehr rockiger Musik in dunklen Hallen. Ihre Stilrichtung Stoner Rock wird auf Wikipedia sehr hirnlastig erklärt („Laut Allmusic basiert der Stoner Rock auf Einflüssen des Punk und des Bluesrock, aber ebenso greifen die Interpreten auf Elemente des Doom Metal und des Psychedelic Rock zurück“), beim Konzert bläst sie einem einfach den Kopf frei.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr 20 EUR zzgl. VVK
Foto: Zoom Homepage
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28. Juli - 5. August: EinLADEN Sommerferienprogramm für Kindergruppen

(Daniela)
Vom Politiklabor, zum Kulturlabor, zum EinLADEN! Grossartig, was aus einem Briefmarkengeschäft temporär werden kann. Unter dem Motto "EinLADEN!" bietet das TheaterGrueneSosse in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum in diesem Jahr ein kreatives Sommerferienprogramm für Gruppen an.
In einem eigens angemieteten Laden in der Berliner Straße 32 (Innenstadt Frankfurt) finden vom 28.07. bis 05.08. täglich Workshops in unterschiedlichen Bereichen statt:
Parkour, Tanz, Theater, Seilspringen, Architekturvermittlung, Bildende Kunst, Töpfern!
Das künstlerische Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 6-12 Jahren.
In unseren Workshops erforschen wir die Formen und Bewegungen der Stadt sinnlich und praktisch und bringen Gegensätze zusammen: Die Bewegung und die Ruhe, das Große und das Kleine, das Lebendige und das Statische.
Unsere Workshopleiter:innen sind alle erfahrene Expert:innen auf ihrem jeweiligen Gebiet und arbeiten seit langem mit Kindern zusammen.
Die Workshop-Tage (jeweils 10 – 15 Uhr) bestehen immer aus einem bewegt/aktiven Teil am Vormittag und einem ruhigeren Kreativangebot am Nachmittag sowie einem gemeinsamen Mittagessen.
Anmeldungen solange der Vorrat reicht unter: einladen@theatergruenesosse.de
Das genaue Programm findet man hier.
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29. Juli bis 21. August: Open Air Kino auf der Dachterrasse des Hauses am Dom

(Daniela)
Ich mag das Open Air Kino auf der Dachterrasse des Hauses am Dom sehr. Vom 29. Juli bis 21. August 2022 gibt es dort wieder sommerliches Freiluftkino mit der schönsten Aussicht der Stadt. Da es nur wenige Plätze gibt, sollte man schnell Tickets sichern!„Wir können zwar wieder reisen, doch oft gelingt uns im Urlaubsland nur ein oberflächlicher Kontakt zu Land und Leuten“, sagt Prof. Joachim Valentin, Direktor von Haus am Dom und Katholischer Akademie Rabanus Maurus. "Unsere diesjährige Filmreihe bietet jeden Abend eine Reise tief ins Innere fremder Räume und Kulturen und hilft so verstehen, anstatt nur zu sehen oder gar zu verurteilen."
Auf dem Programm stehen diesmal acht aktuelle Spielfilme, davon fünf empfohlen von der katholischen Filmkritik. Jeder von ihnen wird an jeweils drei Abenden gezeigt. Filmstart ist um 20.30 Uhr. Bei Regen finden die Filmabende im Großen Saal statt. Der Eintritt kostet 11 Euro, ermäßigt, 9 Euro. Vorverkauf im Haus am Dom, Domplatz 3, Mo- Fr 9-17 Uhr, oder online unter www.hausamdom.reservix.de. Aktuell (Stand Juni 2022) bitten wir unsere Besucher, im Haus einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auf der Dachterrasse darf dieser abgesetzt werden.
Folgende Filme stehen 2022 auf dem Sommerkino-Programm: - Le Prince, 29.7., 6.8., 14.8.
- QuO vadis, Aida, 30.7., 7.8., 15.8.
- Adam, 31.07., 08.08., 16.08.
- Der Rausch, 01.08., 09.08., 17.08.
- A Black Jesus, 02.08., 10.08.,18.08.
- Minari – Wo wir Wurzeln schlagen, 03.08., 11.08., 19.08.
- Der Mann der seine Haut verkaufte, 04.08., 12.08.,20.08.
- Lunana, 05.08., 13.08.,21.08.
© A. Zegelman / Bistum Limburg
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Samstag, 30.Juli: FFM/ Mad Caddies
(Andrea)
Feinsten Ska-Punk aus Kalifornien gibt es heute in der Batschkapp. Dort spielen die 1995 in Santa Barbara, Kaifornien gegründeten Mad Caddies. "Der Punkgröße Fat Mike gefiel der eigene Mix aus Punk, Dixie, Ska und Reggae, weshalb die Band ein Jahr später ihr zweites Album Duck and Cover auf dem Label Fat Wreck veröffentlichen konnten. Von Anfang an überzeugte die Band mit ihrem hervorragenden Live-Spiel. Seit 1997 sind sie regelmäßiger Haupt-Act bei der Warped Tour. 2000 folgte die "The Holiday Has Been Cancelled"-EP und nur ein Jahr später das Album Rock The Plank, auf dem die Band mit verschiedenen Genres experimentierte, bis sie 2003 mit Just One More wieder zu alten Wurzeln zurückfanden. 2007 erschien Keep It Going und sieben Jahre später das Album Dirty Rice. Ihre lange Geschichte wird 2022 mit ihrer European Tour gebührend zelebriert. Jetzt Tickets für die Mad Caddies sichern und die Band aus Kalifornien live erleben."
Batschkapp, Gwinnerstraße 5, Frankfurt
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Sonntag, 31. Juli: Of/ Cicero

(Andrea)
Mit Roger Cicero verbinde ich vor allem Claudias 50., weil wir beziehungsweise meine puppenspielende Freundin Antje Kania, die nebenbei auch noch eine begnadete Sängerin ist, ein Stück von ihm neu betextet hatten. Und natürlich, dass er viel zu früh verstorben ist. Mit Eugen Cicero verbinde ich buchstäblich nichts, aber die Musikalität scheint in der Familie gelegen zu haben. Und wahrlich, beim Stöbern entdecke ich eingängige Melodien und das sanfte Timbre der Stimme. Ein bisschen schade, dass wir auf dem Weg in den Uraub sind. Wie dem auch sei, "2020 wären Eugen Cicero 80 & Roger Cicero 50 geworden EUGEN CICEROs Jazz meets Classic CDs verkauften sich weltweit millionenfach. Wenn sein Sohn Roger Cicero in der Alten Oper Ffm spielte, brauchte er 2 Tage und war 2x ausverkauft. feat. WILLY KETZER (dr spielte mit Eugen Cicero) & SEVERINO (DSDS-Gewinner) Martin Gjakonowski (b) Willy Ketzer (dr), der noch mit Eugen gespielt hat und oft Gast im Hause Cicero war, wird Anekdoten über Eugen Cicero zum Besten geben …. Im 1. Set werden Klassikbearbeitungen im Stil von Eugen Cicero im Trio gespielt. Im 2. Set werden mit SEVERINO (Gewinner DSDS) Stücke von Roger Cicero gespielt. Christof Sänger nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik spielte weltweit u.a. mit Branford Marsalis (sax bei `Sting´), `Ernie Watts´ (2-facher Grammy-Preisträger). Eugen Cicero kam aus Rumänien nach D und bereicherte mit seinem Sohn die deutsche & internationale Kulturszene, seine Jazz meets Classic CDs verkauften sich millionenfach.Ein Schatz für die Musikszene. Eintritt: 20,- € (+ Gebühren Eventim) Tickets: www.eventim-light.com/de/a/62b3635b1e5aee6539a50e2c/e/62c6c56f493a3b7302eade4f/
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Im August: Sommerprogramm im Jungen Museum Frankfurt

(Daniela)
Ich liebe das Historische Museum!! Insbeondere das Programm im Jungen Museum ist toll! Zusätzlich zu vielen Einzelterminen bieten sie 3 dreitägige Ferien Werkstätten an:
Dienstag bis Donnerstag, 2. bis 4.8.: Ferien-Werkstatt mit Cityscape-Acrylmalerei Cityscape statt Landscape: Das Junge Museum lädt die in den Ferien nicht verreisten Kinder und Jugendlichen ein, miteinander in den Stadtraum auszuschwärmen, neue Perspektiven zu entdecken und diese mit Acrylfarben festzuhalten. Für Kinder von 9-14 Jahren
Dienstag bis Donnerstag, 9. bis 11.8.: Textilwerkstatt Beim Selbstmachen fantasievoller Accessoires aus Stoff, Wolle oder Recyclingmaterialien werden Grundlagen von unterschiedlichen Handarbeitstechniken und textilem Gestalten vermittelt. Für Kinder von 8-12 Jahren
Dienstag bis Donnerstag, 29. bis 31.8.: Urban Sketching in der Altstadt Mit Zeichenblock und Lieblingsstift draußen gemeinsam unterwegs sein! Beim Stadtzeichnen bzw. Urban sketching wird die Umgebung mit allen Sinnen beobachtet. Dabei entstehen die Zeichnungen direkt vor Ort. Für Kinder von 10-14 Jahren - jeweils 14.30 bis 17.30 Uhr,
- bis zu 8 Kinder können an der dreitägigen Ferien-Werkstatt teilnehmen
- Kosten: 45 € pro Teilnehmer*in
- Ort: Junges Museum Frankfurt
- Anmeldung über den Besucherservice.
Das gesamte Ferien-Programm mit vielfältigen Angeboten in den Werkstätten des JuM steht hier: https://junges-museum-frankfurt.de/ferien
Foto: Stefanie Kösling
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Ab Freitag, 05. August (bis September): Sommerwiese
(Uwe)
Auch in diesem Jahr bietet Markus Gardian ein abwechslungsreiches Programm (unter anderem mit Mine, dem Kikeriki Theater, Culcha Candela, Unter meinem Bett oder Shantel mit Gästen (Gastone, Ohohohs, Nachttierhaus) vor der Jahrhunderthalle an. Einen ersten Eindruck könnt Ihr hier gewinnen: www.sommerwiese.net, auf ausgewählte Veranstaltungen werden in den kommenden Wochen konkreter eingehen. Verlockend erscheint ein Festivalticket, über das Ihr für 69 EUR hinter dem eben eingebundenen Link aufgeführten Veranstaltungen besuchen könnt.
Sommerwiese an der Jahrhunderthalle F, Paffenwiese
Quelle: Brotfabrik Homepage
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Dienstag, 9. August: MÜLL, Lesung mit Wolf Haas

(Martin)
„Ein bisschen ist es so, als würde man einem alten Bekannten begegnen: Ach, richtig, der Brenner, das ist er endlich wieder! Wie hat man ihn vermisst, diesen knarzigen Ermittler, der in seine Fälle eher hineinstolpert und dann aber sofort einen Plan hat. Und auch dieses Mal verfällt man sowohl ihm als auch der geschwätzigen Erzählerstimme im Handumdrehen.“ Das schreibt Deutschlandfunk Kultur zum neuen Haas-Krimi.
SWR2 meint, der neue Haas habe wieder das Zeug zum Kultroman und empfiehlt: …“wie gesagt, man darf bei Krimis so wenig verraten. Deshalb schlage ich einfach und bedingungslos Lektüre vor.“
Hier in den Ausgehtipps ‘deaf´s a bissal meea sei’, um auf zum einen die Lektüre richtig Lust zu machen, vor allem aber auch auf die Open-Air-Lesung im Palmengarten, die wir euch sehr ans Herz legen:
„Auf einem der Wiener Mistplätze (dt.: Wertstoffsammelzentrum) herrscht strenge Ordnung, bis eines Tages in der Sperrmüllwanne ein menschliches Knie gefunden wird. Schnell tauchen in anderen Wannen weitere Leichenteile auf, die entgegen der Mistplatzordnung und zum großen Leidwesen der Müllmänner allesamt nicht korrekt eingeworfen wurden. Nur vom Herz des zerlegten Toten fehlt jede Spur. Die Kripo weiß nicht weiter. Zum Glück ist unter den Müllmännern ein Ex-Kollege, der nicht nur das fehlende Herz samt Begleitschreiben findet, sondern auch nie vergessen hat, was man bei Mord bedenken muss. Und damit steckt Simon Brenner nicht nur in einem neuen Fall, sondern auch bis zum Hals in Schwierigkeiten.“
Die vollständige Kritik von SWR2 findet Ihr hier: https://www.swr.de/swr2/literatur/der-neue-roman-muell-von-wolf-haas-irrwitzige-erzaehlperspektive-literarische-hochkomik-100.html
Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/wolf-haas-2022/
Im Newsletter vom 15.7. gibt’s außerdem 2 x 2 Tickets zu gewinnen! Dienstag, 9. August um 19.30h (Einlass 18.30h): Müll - Wolf Haas Lesung im Musikpavillon im Palmengarten/Summer in the City 2022
Foto: © Gerry Nitsch
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Mittwoch 10. August: Frankfurt für Einsteiger*innen
(Daniela)
Alle, die die Ausgehtipps schon lange lesen wissen es: Ich liebe Stadtführungen - auch in der eigenen Stadt. Und wenn ich am 10.8. da bin, gehe ich da mit, auch wenn ich wirklich keine "Einsteigerin" bin.
Frankfurt für Einsteiger*innen
Sommer ist Reisezeit. Warum nicht einmal mit touristisch-neugierigen Blicken durch die eigene Stadt streifen? Anhand überraschender Objekte führt Till Fischer bei einem Gang durch Frankfurts Stadtmuseum in diese vielfältige Geschichte ein.
Eintritt: 8 €/4 € zzgl. 3 € // Start: Museumskasse, Mittwoch, 10.8., 16 Uhr Anmeldung über den Besucherservice.
Foto: Historisches Museum
Samstag, 13. August: Of: Lichterfest

(Andrea)
Picknickdecke ausrollen und Klassik bei Offenbachs schönstem Fest genießen: Heute wird der Büsingpark endlich wieder zur großen Bühne und Flaniermeile für Musikfreunde und Nachtschwärmer. 50.000 Lichter setzen Park und das Büsingpalais einzigartig in Szene, dazu verzaubern die Klänge des Capitol Symphonie Orchesters. Das bleibt der Tradition des Lichterfestes treu und verspricht einen klangvoll und rasanten Crossover-Abend mit sinfonischem Glanz und rockigem Groove. „Saturday Night Symphony“ bringt in einem großen Open-Air-Format Tänze aus 200 Jahren zusammen. Musik aus Ludwig van Beethovens siebter Sinfonie, die Richard Wagner als „Apotheose des Tanzes“ bezeichnete, steht neben Songs aus „Dirty Dancing“, Peter Tschaikowskys „Nussknacker“ neben Musik von „The Police“, Johannes Brahms legendärer fünfter „Ungarischer Tanz“ neben „Katchi“ des französischen DJ-Duos ‚Ofenbach‘. Organisiert wird das Fest von der Offenbacher Stadtmarketinggesellschaft mbH, Karten sind im Vorverkauf am Freitag, 15. Juli, zwischen 9 und 17 Uhr, sowie am Samstag, 16. Juli, zwischen 10 und 14 Uhr im OF-InfoCenter im Salzgäßchen 1 erhältlich. Flanierbänder kosten 4 Euro für Erwachsene, für Kinder ab 6 Jahren und weitere Berechtigte 2 Euro. An der Abendkasse zahlen Erwachsene 6 Euro, ermäßigte Karten kosten vor Ort 3 Euro. Weiterhin steht ein begrenztes Kontingent an Sitzplätzen zur Verfügung, diese kosten 25 Euro.
Büsingpark, Kaiserstraße, Offenbach
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Dienstag, 16. August: Slow Show
(Uwe)
Die Band aus Manchester hat mittlerweile vier Platten veröffentlicht: White Water (2015), Dream Darling (2016), Lust and Learn (2019) und Still Life (2022). Nach zwei davon hätte man meinen können, dass man sich an der getragenen Indie-Pop-Musik Rob Goodwin und Co möglicherweise irgendwann satthört, dem ist aber bei Weitem nicht so. Immer wieder erweitert die Band ihren Katalog mit dem ein oder anderen wunderbaren Song, Perlen wie Last Man Standing, Hopeless Town, St. Louis und zuletzt Slippn´ oder Woven Blue. Da stimmt es wirklich, was in der Presseinfo steht: „Inmitten feinsinniger, elegischer Songarrangements entfaltet das Quartett dunkelwarme Songs vom zarten Gitarrenfingerpicking bis in voluminöse Refrains, teils mit Streichern, Chören und Trompeten. Variantenreich seit vier Alben, das neueste heißt „Still Life“.
Bitte geht hin, besser geht es auch live kaum.
Zoom,F., Carl-Benz-Straße 21, 21 Uhr
Foto: Zoom, Homepage
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Freitag 26. August: PLAY LIKE SVEN (Väth) – EXTENDED VERSION

(Daniela)
PLAY LIKE SVEN – EXTENDED VERSION - IM MOMEM INS WOCHENENDE STARTEN – MIT EUCH AN DEN DECKS!
Die Anfragen haben sich in den letzten Wochen gehäuft und immer mehr wollen sich mal mit den echten(!) Platten von Sven an den MOMEM Technics versuchen. Und weil auflegen, vor allem wenn es Techno ist, erst richtig Spaß macht wenn es auch vor Publikum passiert, haben wir uns etwas überlegt: Bucht euch und eure Freunde für einen Slot am Freitag Abend im MOMEM ein und startet direkt in der City in den Freitag!
Ihr bekommt die Gelegenheit das MOMEM in einen Club zu verwandeln und könnt eure DJ-Künste unter Beweis stellen. Ein wenig Vorerfahrung ist zwar nötig doch zur Not steht euch auch unser Cocoon-Insider und langjährig erfahrener DJ Ingo Boss hilfreich zur Seite.
Ab 20:00 Uhr gibt es jeweils einen 1-Stunden Slot und die Aktion geht bis 01:00 Uhr. Passende Getränke gibt es an diesem Abend selbstverständlich auch im MOMEM Museums-Shop.
FR., 26.08.2022 | 20:00 – 01:00 Uhr | 8 € Host: Ingo Boss
Bild: Kristof Lemp
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Freitag, 26. August (Premiere) – Sonntag, 25. September: Houellebecq. SEROTONIN. Eine Eurovison

(Martin)
Das wird spannend!Michael Weber bringt Houellebecq in die Naxos-Halle!Serotonin ist der Nachfolgeroman von Unterwerfung.
Die TAZ schrieb mit der Überschrift ‚Gekränkte Männlichkeit‘: Der Autor Michel Houellebecq veröffentlicht einen neuen Roman. Sein Protagonist könnte sowohl als Sexist als auch als Feminist gesehen werden.“
Die ZEIT schreibt: „«Serotonin» ist ein typisches Houellebecq-Werk mit einem Protagonisten, der lebens- und liebesmüde ist. Dennoch liest sich der Roman des Bestseller- und Skandal-Autors anders als sonst.
««Serotonin» markiert die Rückkehr von Michel Houellebecq zur Literatur», titelte die französische Tageszeitung «Le Monde». Und schrieb weiter: «Sein neues Buch, zwischen Angst und Ironie, verzichtet auf Polemik und macht der Möglichkeit der Liebe Platz.»“
Hört sich fast ein wenig romantisch an – aber das wird im Feuilleton an anderer Stelle wieder ganz anders gesehen: wie üblich bei Houellebecq – ein Schriftsteller, der zu polarisieren weiß und die Leser*innenschaft spaltet…
Das Theater-Willy-Praml kündigt an:
„Was man sieht: Alles schreit nach Revolution. Wer man ist: Ein Voyeur ohne Tatkraft. Was bleibt: Serotonin – zu viel Stimulanz, um zu erblinden; zu wenig, um zu handeln. Was kommen wird: Überrollt von Ereignissen, determiniert zum Schweigen, kastriert von der Motivation zu handeln. Klimawandel, Krieg, Kapitalismus, Kleptokratie – die Krankheiten unserer Zeit; die Heilmittel: Utopien eines besseren Lebens; die Wirklichkeit: das Verharren im Herkömmlichen. Schizophrenie hoch drei.“
Klingt nach einem Abend, den man nicht verpassen sollte!
Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/houellebecq-serotonin-eine-eurovision/
Freitag, 26. August (Premiere), weitere Termine: Sa, 27.08., So, 28.08., Fr, 02.09., Sa, 03.09., So, 04.09., Fr, 09.09., Sa, 10.09. So, 11.09., Fr, 16.09., Sa, 17.09., So, 18.09., Fr, 23.09., Sa, 24.09. und So, 25.09. Um jeweils 20 Uhr.
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Paula Kern
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26.- 30. Oktober: 53. Deutsches Jazzfestival Frankfurt

(Daniela)
Wären wir zu der Zeit nicht im Urlaub, wären wir bestimmt bei dem ein oder anderen Konzert dabei
Auf dem Programm des 53. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt stehen vom 26. bis zum 30. Oktober internationale Acts sowie lokale Künstlerinnen und Künstler, darunter Quest, Lakecia Benjamin, Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni, das Manfred Bründl Projekt und natürlich die hr-Bigband. Drei Konzertabende finden im hr-Sendesaal statt, außerdem gibt es ein Konzert im Mousonturm und neu in diesem Jahr ist die "Clubnacht" in den Jazzlocations der Stadt.
Mittwoch, 26. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal hr-Bigband feat. Julia Hülsmann, Leitung: Theresia Philipp Quest
Donnerstag, 27. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal Ingrid Laubrock Quartet Lakecia Benjamin "Pursuance: The Coltranes"
Freitag, 28. Oktober 20:00 Uhr Manfred Bründl Projekt, Jazz-Initiative in der Romanfabrik 20:00 Uhr Ivan Habernal Septett, Alte Seilerei ("Fabrik außer Haus") 20:00 Uhr Charles Unlimited, Milchsackfabrik (Studio 294) 21:00 Uhr Programminfo folgt, Jazzkeller 22:00 Uhr Moses Yoofee Trio und 23:30 Uhr Blue Lab Beats, Jazz Montez
Samstag, 29. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal hr-Bigband feat. Marius Neset Isaiah Collier & The Chosen Few Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni
Sonntag, 30. Oktober, Künstlerhaus Mousonturm Ashley Henry Quartet
Weitere Programmdetails auf hr2.de
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