08.07.2022

In diesem Sommer ist so viel Kulturprogramm, dass ich mich kaum entscheiden kann, wohin ich gehen soll.

Nachdem das letzte Wochenende geprägt von diversen Abifeierlichkeiten und emotionalen Zusammenbrüchen (positiven natürlich!) war, fing die Woche supergut an: ich war mit Melli und Alex am Dienstag bei Jan Delay im neuen Zoom und es war mega! Eva Daniels und Markus Gardian sind mit ihrem Zoom ins ehemalige Cocoon umgezogen. Es wurde baulich einiges verändert und ich finde es ist absolut gelungen. Abgesehen von einem sensationellen Sound hat mir gefallen, dass man nicht lange für Getränke anstehen musste und man auch an den Bars den Bühnensound hören kann. Und nein, das Zoom in Fechenheim ist nicht zu weit weg. Ich habe mit dem Rad aus Bornheim 12 Minuten gebraucht und die Straßenbahn hält gefühlt 10 Meter entfernt. Und für alle, die von außerhalb kommen, gibt es etliche Parkplätze vor Ort. Eine wirklich gute Konzertlocation, die man übrigens auch für Firmenevents oder große Geburtstage buchen kann (es gibt einen großen und einen kleinen Saal).

Dieses Wochenende ist auch schon wieder volles Programm:
heute Abend geht’s endlich zu Annette Gloser in ihre Straußenwirtschaft auf der Bergerstraße. Wäre ich nicht bei Annette, wäre ich aber bestimmt im Theater Landungsbrücken, denn das Stück Taxischein in Regelstudienzeit passt zu unseren aktuellen Themen. Und außerdem ist das erste Gruppenspiel der DFB Frauen bei der EM gegen Dänemark, das wird in der ARD übertragen (21 Uhr)

Morgen Vormittag gehe ich mit Uwe zum Audiowalk „Wilde werden“ in den Frankfurter Zoo. Martin war schon letzte Woche da und fand es großartig. Ich weiß nicht, ob es noch Tickets gibt, würde es an euerer Stelle aber probieren (mehr dazu unten bei den Tipps).
Danach gehe ich auf´s Schweizer Straßenfest. Auch wenn ich ja Straßenfeste liebe, war ich bisher nur einmal auf dem Schweizer Straßenfest. Da begegnete ich dann aber so vielen Junggesellinnenabschieden, dass ich danach da nie wieder hinwollte. Auch morgen bin ich nicht als Gast da, sondern ich helfe im Gemalten Haus aus. Normalerweise arbeitet mein Sohn da an der Bar, aber da er sich aktuell im Ausland befindet springe ich für ihn ein. Ich wollte schon die ganze Zeit mal wieder in der Gastro arbeiten, da mir das immer so viel Spaß gemacht hat, so unterschiedlich meine Stationen auch waren: (In chronologischer Reihenfolge): Café Weibl (Steinbach) Café Krebsmühle, Elfer, Batschkapp, hr Kantine, Paulaner, Nachtleben, 8. Kontinent, El Pacifico, Real Kantine, o25. Der letzte Einsatz, abgesehen von ehrenamtlichen Einsätzen bei irgendwelchen Vereinsfeierlichkeiten, liegt aber schon ein paar Jahre zurück. Ich bin daher sehr gespannt wie das morgen wird. Wo genau ich arbeite, weiß ich noch nicht. Ich freue mich aber mega, wenn ihr vorbeikommt. Abgesehen von einem Stand auf dem Schweizer Straßenfest steigt ab 19:00 Uhr eine 80/90er Party im Hof und die Partys im Gemalten sind immer gut!

Wie lange mein Einsatz geht, weiß ich auch nicht, ich hoffe jedoch nicht bis in die Morgenstunden, denn am Sonntag fahren Uwe, Martin und ich nach Bacharach. Da inszeniert das Theater Willy Praml „Der Rabbi von Bacharach“ im Rahmen des Festivals ‚An den Ufern der Poesie‘. Ich freue mich sehr auf die Inszenierung, die Männer und den Wein.

So, jetzt muss ich aber los, ich habe mich bereit erklärt als Probandin bei einer osteopatischen Abschlussprüfung dabei zu sein und hoffe, dass der Prüfling mich nicht allzu sehr auseinandernimmt.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
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ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

Brüder Grimm Festspiele

  • 2 x 2 Karten für den „Sommernachtsraum“ am 17.7.22 im Amphitheater, Hanau.
  • 1x 2 Karten für „Das kunstseidene Mädchen“ am 16.7.22 in der Walonischen Ruine, Hanau.

Gewinnfrage:Wie viele Spielerinnen von Eintracht Frankfurt sind im EM Kader? Bitte bei der Antwort dazuschreiben welches Stück ihr sehen wollt)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für den Poetry Slam am 15. Juli beim Kopfknistern-Festival. Die Gewinnfrage lautet: In Offenbach steht am Wochenende alles im Zeichen des Drcukens - welche Verfahren hat Senefelder hier entwickelt?

2 x 2 Gästelistenplätze für "Das große Knistern" am 16. Juli beim Kopfknistern-Festival. Die Gewinnfrage lautet:Was lschaut sich Uwe beim Abschluss des Alte-Schinken-Festivals im Hafengarten an? 

2 x 2 Gästelistenplätze für den Erzählabend am 17. Juli beim Kopfknistern-Festival. Die Gewinnfrage lautet: Dany empfiehlt die Schaufensterausstellung in welchem Stadtteil?

DIES UND DAS


20. - 27.11.22: Eine heilsame Urlaubswoche am Meer

(Daniela)

Ich bin weder Yoga, noch Meditations erfahren, aber genau deshalb würde ich sehr gerne mit auf diese Reise, zumal Thea eine ganz tolle Frau ist.

Eine heilsame Urlaubswoche am Meer - Ängste und andere alte Muster auflösen durch Erkenntnis, Yoga & Meditation.

Die meisten Leute wissen eher wie ihr Handy funktioniert als ihre Psyche. Wer das ändern will und Lust auf Sonne und Yoga im November hat ist bei diesem privaten Retreat richtig.
Mit der Frankfurter Heilpraktikerin für Psychotherapie, Thea Nimmermann, kann man auf dieser Reise durch Theorie und Praxis schnell Erkenntnisse über die eigenen Funktionsweisen von Psyche und Körper bekommen - und vor allem erfahren, wie man das ändert, was einen selbst behindert. So kann man nervige Verhaltensweisen, wie z.B. andauerndes Grübeln und sogar körperliche Symptome entschlüsseln und direkt beeinflussen mit dem Ziel: Sich selbst bewußt und nachhaltig in die Lage versetzen zu können gesund und glücklich zu sein. Das ist dann echtes Selbstbewußtsein!

Der Early-Bird Rabatt wird für alle Newsletter Leser bis zum 31.7. verlängert.
Reisedaten: 20.- 27.11.22, Zielort Malaga/Spanien -
Alle Infos unter www.theanimmermann.de/urlaub oder unter 0179/5197335

2 Büroplätze im Nordend zu vermieten:
Das schönste Büro des Nordends hat wiedermal 2 Plätze frei (ab August) im 4-er Zimmer. Je 260,– Euro all inclusive (Internet, Drucker, Reinigung, Versicherung, Nutzung des Konferenzraums, ...). Wir sind 8 nette Menschen, arbeiten selbstständig oder angestellt in unterschiedlichen Bereichen (Film, Foto, Text, Psychologie und vieles mehr) und freuen uns über nette Kolleg:innen, die nicht allzuviel telefonieren.
Bei Interesse eine E-Mail an buero.burgstrasse27@gmail.com schicken, wir melden uns dann! Burgstraße 27, 60316 Frankfurt

GEROLLTES über die EM der Frauen

(Uwe)

Wenn man sich die Kader der Nationalmannschaften anschaut, die sich seit vergangenem Mittwoch bei der Europameisterschaft der Damen in England messen, findet man die bekannten Vereinsnamen, die großen Clubs wie Real Madrid, FC Barcelona, Juventus Turin, AC Milan, Bayern München oder Chelsea London. Und von Olympique Lyon, bei den Männern international ein gehobener Durchschnittsverein, bei den Frauen herausragend. Mehrere CL Titel in den vergangenen Jahren (2011, 2012, 2016 – 2020 und 2022) sind hier ein eindrucksvoller Beleg. Bei Lyon spielt Ada Hegerberg, die ehemalige Weltfußballerin des Jahres spielte einige Jahre (ab 2017) nicht mehr für norwegische Nationalmannschaft, weil der Verband sich weigerte, den Damen genauso viel zu zahlen wie männlichen Nationalspielern. Das hat sich mittlerweile geändert,, sie kehrte sie im März dieses Jahres in die Nationalmannschaft zurück. Auch England und Spaniens, ab diesem Monat auch die Fußballverbände der Niederlande und der Schweiz zahlen männlichen und weiblichen Spieler:innen die gleichen Prämien. Bei sieben der 16 Teilnehmerländer der Frauen-EM gilt "Equal Pay". In den USA (natürlich kein EM-Teilnehmer, im Frauenfußball aber eine große Nummer) sind das Männer- und Frauenteam auch gleichgestellt und werden gleich bezahlt. Beim DFB geschieht dies nicht (wer hätte das auch erwartet): Gewinnen die deutschen Frauen die EM, bekommen die Spielerinnen 60.000 EUR pro Kopf, hätten dies Jogis Jungs im vergangenen Jahr geschafft, hätte jeder Spieler 400.000 EUR bekommen. Bei Norwegen, den USA und Spanien, Verbänden mit Equal Pay, stehen bzw. standen mit Ada Hegerberg, Megan Rapione und Alexia Putellas Weltfussballerinnen mit Charisma in den Reihen. Ein Zufall?, im Falle von Megan Rapione sicher nicht, vor der hatte selbst Donald Trump Respekt („die Mannschaft wird von einer radikalen Gruppe linker Wahnsinniger geführt“).

Die deutsche Mannschaft kommt in der Regel brav und sympathisch daher, eine alles überragende Spielerin ist in dem ausgeglichen besetzten Kader nicht zu finden. Ganze fünf Spielerinnen, die in der letzten Saison bei der Eintracht spielten, sind dabei. Eine davon, die Torfrau Merle, ist mittlerweile zum VfL Wolfsburg abgewandert. Dort spielen gefühlt bereits 100 andere deutsche Nationalspielerinnen. Das ist natürlich übertrieben, denn ein Kader besteht nur aus 23 Spielerinnen. Die ehemalige Nationalspielerin Kim Kuhlig, nun Co-Trainerin bei genanntem Volkswagen-Werksclub, schätzt die Erfolgsaussichten der Frauen laut Stuttgarter Zeitung wie folgt ein: „Weil viele andere Nationen aufgeholt haben, wird es bei der Fußball-EM in England im Titelkampf deutlich enger zugehen als einst gewohnt. Zunächst gilt es für die DFB-Elf die schwere Vorrundengruppe zu überstehen (Anmerkung: es geht gegen Dänemark, Finnland und Spanien) … Die Qualität, um zunächst einmal ins Halbfinale zu kommen, die ist eindeutig vorhanden.“

Achtmal wurden die DFB-Frauen bereits Europameisterinnen, ob ein neunter Titel dazu kommt?

Freitag, 08. Juli – Sonntag, 10. Juli: ELEGANZ AUS REFLEX

(Martin)

The world at large barely moves me /
Schade, du hast so ne komische Weltanschauung

Das scheint ein Abend zu werden über eine Freundschaft, die viele Widersprüche in sich getragen hat und aushalten musste…

Die französisch, englisch, deutsch-jüdische Keramikerin Marguerite Friedlaender und der deutsche nicht-jüdische Bildhauer Gerhard Marcks prägten maßgeblich das deutsche Kunsthandwerk der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Sie musste fliehen. Er blieb. Der Abend blickt einerseits auf das Schaffen der beiden Künstler*innen am Bauhaus (Weimar) und der Burg Giebichenstein (Halle). Andererseits beleuchtet er eine Zeit, in der Antisemitismus, für die meisten eine natürliche Überzeugung war. Auch für Gerhard Marcks. Wie war Freundschaft dennoch möglich und wie eine kritische Auseinandersetzung miteinander?

Regie führt Carolin Millner.
Hier geht’s zu den Reservierungen: https://studionaxos.de/programm/

Freitag, 8., Samstag, 9. und Sonntag, 10. Juli um jeweils 20.00h:

Studio Naxos, Theater-Willy.Praml, Solidarisches Preissystem

Foto: © Nikita Skopincev

Freitag 08. – 20. Juli Il Trittico Oper(n) von Giacomo Puccini

(Martin)

Drei auf einen Streich – so lässt sich dieser phantastische Opernabend numerisch zusammenfassen – tatsächlich ist ‚Il Trittico‘ von Giacomo Puccini eine der ganz großen Perlen im Repertoire der Oper Frankfurt und wird nun zum letzten Mal gezeigt.

Zwei Wiederaufnahmen der Inszenierung aus dem Jahr 2008 gab es bereits – die FR schreibt, die Inszenierung sei gut durch die Jahre gekommen – was auch an dem beherzten und stringenten Regiezugriff von Claus Guth liegt:

Drei ausgesprochen diverse Einakter verbindet Giacomo Puccini in seinem 1918 an der Metropolitan Opera in New York uraufgeführten Triptychon: ein blutiges Eifersuchtsdrama, die einsame Tragödie einer Nonne und eine italienische Komödie im Kreise eines habgierigen Familienclans. Die Endlichkeit des Lebens ist das Element, welches allen drei Werken auf unterschiedliche Weise innewohnt. Aus diesem Kern heraus entwickelt Regisseur Claus Guth seine Lesart, die sich als eine Studie menschlicher Todesarten und deren Bewältigung entfaltet. Ein Schiff – abgeschlossen wie ein Kahn, wie ein Kloster oder auch ein Sterbezimmer – wird zum verbindenden Bühnenraum von Christian Schmidt. In ihm existieren die Sphären von Leben und Tod nebeneinander, vermischen sich mitunter gar. Die Inszenierung legt das unsichtbare Bezugsgeflecht beider Welten offen.“

Die FR schreibt: „Man denkt über Leben und Tod nach. Mehr kann selbst die Oper nicht.“ Die Überschrift der Kritik lautet: „Musikalisch eine Gala, szenisch ein Wurf.

Musikalisch ist ‚Il Trittico eine Sensation! Denn es treten für fünf Vorstellungen dieser Inszenierung noch einmal zwei Opern-Welt-Stars auf, die schon in der Premiere 2008 brilliert haben - Elza van den Heever und Zeljko Lucic:

„Elza van den Heever singt nun aber nicht nur Giorgetta in „Il tabarro“, sondern auch (als Rollendebüt) Schwester Angelica: Eine lyrisch-dramatische Großmacht, deren Stimme immer luxuriöser wird, die als Darstellerin inzwischen mitreißt. Zeljko Lucic ist wie einst ihr unglücklicher Michele im „Mantel“ und im Schlussteil der Titelheld Gianni Schicchi. Er nutzt seine Pause für eine grandiose Verwandlung vom tragischen alten Mann zum Witzbold, nicht im Dekor, sondern in der Persönlichkeit, die sich bei Lucic in jedem Handschlenker auswirkt.“ (FR).

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/il-trittico_2/?id_datum=2903#date

Vorstellungen am Freitag, 8. Juli, Montag, 11. Juli, Donnerstag, 14. Juli, um jeweils 19.00h, am Sonntag, 17. Juli um 18.00h und am Mittwoch, 20. Juli um 19.00h: Il Trittico - Oper(n) von Giacomo Puccini

Oper Frankfurt

Foto: (c) Monika Rittershaus

Freitag, 08. Juli - Mittwoch, 20. Juli: Soundkunst im saasfee*

(Petra)

Diese Ankündigung trifft mich voll ins Herz: Öffentliche Räume werden als integraler Bestandteil der modernen demokratischen Gesellschaft verstanden.  Diese Räume, ob physisch oder virtuell, sollten nicht nur für jeden Menschen zugänglich sein, sondern auch ein Ort der Obhut, Gleichheit, Begegnung und des Austauschs bleiben. Seit Jahrzehnten werden diese Räume zunehmend privatisiert, institutionalisiert und überwacht. Menschen werden ausgegrenzt und gesellschaftliche Ungleichheit zunehmend sichtbar. Demnach steht auch di Existenz des öffentlichen Raums in Frage. „order of sound“ erschafft einen Schwellenraum, der keinem Gesetz folgt, der sich der Ausgrenzung sowie der ökonomischen Ungleichheit widersetzt und somit eine Störung in einem System der Ordnung und Hierarchie generiert.  Es entsteht ein Ort zwischen den Grenzen, der von Grund auf anarchisch ist, der weder Basis noch Fundament hat, der keine Referenz zu bestehenden Systemen aufbaut, der keinen Anfang hat.

„order of sound_phase one“ – Soundinstallation von Christos Voutichtis, Vernissage heute mit Einführung von Michela Falcone, Buckinghamshire University, AA London, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 - 66 Hinterhaus, Uhrzeit Vernissage: 20 - 23 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 08. Juli: The Picturebook & Uncle Maze

(Andrea)

Zwei Jungs, die mit ihren Choppern durch die Landschaft der Südstaaten cruisen...das sind Picturebook, die eigentlich aus Gütersloh kommen, aber gaanz und gar nicht so klingen. Melodischer Rock´n Roll, nicht krachig laut, sondern gemütlich und genau richtig für einen lauen Sommerabend im Biergarten in der Gwinnerstraße. Supportet werden sie von Uncle Maze aka Matze, dessen Stimme und Präsenz ich schon bei Sushimob sehr mochte und der auch zum Profil der Terrible Noises beiträgt. Wenn nur dieser Bart nicht wäre *Smiley.

Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße 5, Frankfurt

Freitag 08. + Samstag 09. Juli: TAXISCHEIN IN REGELSTUDIENZEIT

(Daniela)

 

Wäre ich heute nicht bei der Gloserin und morgen auf dem Schweizerstraßenfest, wäre ich im Theater Landungsbrücken bei: TAXISCHEIN IN REGELSTUDIENZEIT Eine Lecture-Performance von Koprow & Preßmar

„Ach ja, das ist ganz schön viel Input, nicht wahr? Immer schwierig sich so lange konzentrieren zu müssen. Keine Angst, heute wird der anstrengendste Teil Ihres Studiums werden.“

In der Lecture-Performance „Taxischein in Regelstudienzeit“ führen wir unser Publikum im Rahmen einer Bacheloreinführung in die Herausforderungen und bürokratischen Strukturen des heutigen Studienalltags ein und beschäftigen uns mit der Frage: Wie sinnvoll ist eine verkürzte Studienzeit in den Geisteswissenschaften, um einen schnelleren Berufseinstieg zu ermöglichen? Eine auf "aktive Teilnahme" abzielende Seminarkultur, die das Herunterrattern eines Wikipedia-Artikels dem kontextualisierten, kritischen Verständnis von Inhalten bevorzugt, hat uns beide im interdisziplinären Think tank “Effizienzsteigerung im Bereich des Wissensmanagements”, hervorgebracht. Nun sind wir hier und kümmern uns um den reibungslosen Abschluss ihres Bachelorstudiums in Regelstudienzeit.

„Schalten Sie ihr Gehirn aus. wir kümmern uns um Sie…”

Zwischen kalkuliertem Langweilen und humoristischer Überspitzung stellt sich auch immer wieder die Frage nach der fortschreitenden Neoliberalisierung, nicht nur der Universität, sondern auch unserer Gesellschaft, und was das für die bedeutet, die dabei nicht mitmachen können oder möchten. Eine Exkursion im Crashkursformat, die kritische(s) (hinter)Fragen toleriert

VON UND MIT Koprow&Preßmar (Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar)
REGIE- UND PRODUKTIONSASSISTENZ Kristina Roeder
MIT Ali Napoé, Dr. Constanze Schuler, Melina Hepp, Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll, Silvia Fritze, Sophie OsburgGefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt.

Aufführungen am 08.07.//10.07., jeweils 20:00 Uhr, Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294, FFM

Tickets hier: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php

Freitag 08. + Samstag 09. Juli: Adamshof - Open Air Bühne in Rüsselsheim

(Uwe)

Das Open Air im Adamshof bietet weiterhin ein interessantes Programm, dass auch Leute aus Frankfurt / Offenbach anlocken sollte, immerhin ist die Location direkt am Bahnhof gelegen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr

08.07 (Freitag) Century´s Crime - the most authentic tribute to Supertramp Century's Crime sind eine Hommage an die goldene Zeit von SUPERTRAMP, der sogenannten klassischen Phase, zwischen 1973 bis 1984.

09.07.2022 (Samstag) Doctor Krapula - Punk, Cumbia, Ska, Reggae aus Kolumbien. Ihre professionelle Show ist so mitreißend, dass die Zuhörer mit dem ersten Ton zu tanzen beginnen und sich die Euphorie auf das ganze Publikum überträgt.

Tickets erhältlich über www.dasrind.de, direkt im online Shop dasrind.reservix.de/events, über alle angeschlossenen VVK-Stellen https://www.adticket.de/Vorverkaufsstellen.html

Quelle: Das Rind

Freitag 08. + Samstag 09. Juli: VAGABOND

(Martin)

Festival im ChamissoGarten und anderen Orten

Der ChamissoGarten ist ein zauberhaftes Stück Frankfurt. Unbedingt ist der Garten eine Entdeckung wert als sozialer Raum und jetzt als Ort für Kunst!

Unter der künstlerischen Leitung von Anna-Lena Perenthaler und Nicolai Bernstein wird dort das Festival „Vagabond“ präsentiert.

Immer wieder Sonntags: Eine wandernde Geschichten-Erzählerin, die sonntags durch die Straßen Ginnheims, Dornbuschs und Eschersheims zieht, trifft auf Märchenhafte Figuren. Im Laufe des Final-Abends geraten die Dinge auf der Bühne mehr und mehr aus den Fugen. Was macht die Puppe im Klavier? Und was passiert, wenn das Instrument  zur Puppe wird?

Musikalisch dreht sich die Auswahl der Stücke um das Dunky-Trio von Dvorak, folkloristische Musik aus dem slawischen Raum von Sulkhan Tzintzadse, die Rumänischen Volkstänze von Bela Bartok, Janaceks „Pohadka“ und weitere. Anna-Lena Perenthaler und Nicolai Bernstein verweben klassische Musik mit Elementen des Figurentheaters. So entsteht ein spannungsreicher Bogen vom ersten Auftaktkonzert bis zu den Final-Konzerten.

Das Finale am Freitag, 8. Juli ab 18.00h und am Samstag, 9. Juli ab 17.00h: Die goldene Kugel.

Weitere Infos hier: https://www.chamissogarten.de/veranstaltungen

ChamissoGarten, Chamissostraße 38, 60431 Frankfurt am Main  

Foto: © Homepage ChamissoGarten 

Freitag, 08. Juli: Of/ Everything Everywhere all at once

(Andrea)

Wir sind heute im Filmklubb, der Trailer von Everything Everywhere all at once hat mich überzeugt: Der Film ist "ein überbordendes Sci-fi-/ Action-/ Kung-Fu-Abenteuer, das in Lichtgeschwindigkeit durch multidimensionale Universen hüpft. Im Mittelpunkt dieser explosiven Mischung steht Michelle Yeoh als Retterin wider Willen und als ihre Gegenspielerin die unvergleichlichen Jaime Lee Curtis. Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang (Michelle Yeoh) geht im Chaos ihres Alltags unter: Der bevorstehende Besuch ihres Vaters (James Hong) überfordert sie, die Wünsche der Kunden bringen sie an ihre Grenzen und die anstehende Steuererklärung wächst ihr komplett über den Kopf. Der Gang zum Finanzamt ist unausweichlich, doch während sie mit ihrer Familie bei der Steuerprüferin (Jamie Lee Curtis) vorspricht, wird ihr Universum komplett durcheinandergewirbelt. Raum und Zeit lösen sich auf, und die Menschen um sie herum haben, ebenso wie sie selbst, plötzlich weitere Leben in Parallelwelten. Sie entdeckt, dass das Multiversum real ist und sie auf die Fähigkeiten und das Leben anderer Versionen ihrer selbst zugreifen kann. Das ist auch bitter nötig, denn sie wird mit einer großen, wenn nicht der größtmöglichen Mission betraut: Der Rettung der Welt vor dem unbekannten Bösen. Regie: Dan Kwan, Daniel Scheinert. www.youtube.com/watch?v=nz-eUNVQpzk

Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Reservierung unter nic@filmklubb.de
Filmklubb, Isenburgring 36, Offenbach

Freitag, 08. Juli: Of/ Is` was Doc?

(Andrea)

Den heutigen Kinoabend hatte ich mir als Event direkt bei Bekanntgabe des Alte-Schinken-Programms eingetragen. Der Film ist Bombe und ich erinnere mich, wie ich in jungen Jahren vor Lachen aus dem Bett gefallen bin. Klar, die Zeiten und Sehgewohnheiten haben sich geändert, aber "Is`was doc" mit Barbara Streisand und Ryan O`Neil sind gesetzt und ich freue mich schon sehr auf den Streifen aus dem Jahr 1972. Zur Story: "Eigentlich will Howard Bannister nur ein Stipendium ergattern, als er mit seiner Verlobten nach San Francisco reist. Vier vertauschte Reisetaschen, Zufallsbekanntschaft Judy und diverse Verwechslungen später ist das Chaos im sonst so geordneten Leben des Professors perfekt."

Eintritt auf Spendenbasis, Filmbeginn mit Einbruch der Dunkelheit.
Hafengarten, Nordring, Offenbach 

Freitag 08. und Samstag 09. Juli: Straußwirtschaft

(Petra)

Bisher haben immer wieder neue Nachbarn und Gäste für unglaubliche Geschichten
gesorgt - wie etwa: den Flug verpasst, weil es einfach gerade zu schön war. Ein Ort, an dem Hausschuhe ebenso selbstverständlich neben Stöckelschuhen sitzen und für kurze Zeit das pralle Leben aus dem Kirchhof quillt. Heute eröffnen Annette Gloser und Marco Hofmann wieder die Frankfurter Straußwirtschaft an der Berger Straße. Direkt am Bordstein neben den erleuchteten Arkaden fließt dann für knapp zwei Wochen der Rhein, von dessen Seitentälern bei Bacharach und Oberwesel die Weine des Weinguts Marco Hofmann Gläser (und Herzen) füllen. Marco Hofmanns Reben gedeihen im Oberen Mittelrheintal auf steilen Schieferböden, die den Weinen eine besondere Mineralität und Frucht verleihen. Den in Handarbeit gepflegten Reben ist auch die Erwähnung „Entdeckung des Jahres am Mittelrhein“ des Vinum Weinguide  2021 zu verdanken. Annette Gloser ist seit 30 Jahren Initiatorin verschiedener Kunst-Off-Spaces und Festivals, über die Galerie Fruchtig bis zum heutigen Frankfurter Sport & Kunst Kasino, das auch dieses Jahr wieder an der Jahrhunderthalle stattfinden wird. Das solltet Ihr nicht verpassen: Am Donnerstag, 30.06. kann wieder zur einzigen öffentlichen Probe der Skyline Big Band unter freiem Himmel getanzt werden.

Frankfurter Straußwirtschaft, Hof von St. Josef, Berger Str. 135, Öffnungszeiten: 16 - 22 Uhr (täglich außer sonntags)

Noch bis 31. Juli: Brüder Grimm Festspiele in Hanau

(Daniela)

Ich war noch nie bei den Brüder Grimm Festspielen. Auch dieses Jahr werde ich es nicht schaffen, aber vielleicht ja ihr? Oben gibt es sogar Tickets zu gewinnen.
Eine Prinzessin, die aus Trotz den Koch heiratet, ein Geschwisterpärchen auf der Flucht vor der Stiefmutter und ein Flaschengeist, der endlich frei sein möchte - mit den Grimm-Märchen „Drosselbart“ und „Brüderchen und Schwesterchen“ sowie der Erzählung aus 1001 Nacht „Aladin und die Wunderlampe“ stehen in diesem Jahr drei reizvolle Stücke auf dem Spielplan der Brüder Grimm Festspiele. Die Auswahl von Intendant Frank-Lorenz Engel, die durch den Klassiker „Sommernachtstraum“ in der Reihe „Grimm Zeitgenossen“ sowie durch „Das kunstseidene Mädchen“ in der Reihe „Junge Talente“ wunderbar ergänzt wird, verspricht auch für die 38. Saison hochklassiges Freilicht-Theater und beste Unterhaltung für die ganze Familie gleichermaßen.

Ein Sommernachtstraum
„Ein Sommernachtstraum“ von William Shakepeare, Regie: Jan Radermacher. Eine bunter, hinreißend schräger, aber auch märchenhafter Abend mit punkigen Elfen, einem hinreißend verrückten Puck, mit Elfenkönigin und Elfenkönig und jungen Liebenden die ihre Freiheit nachts im dunklen Elfen-Wald suchen. Ein Labyrinth der Gefühle für alle Beteiligten. Eben eine Komödie über Schein und Sein mit vielen Verwechslungen wie man sie von Shakespeare kennt. Theater vom Feinsten bei den Brüder Grimm Festspiele unter dem weißen Kuppeldach des Amphitheaters in Hanau.

Termine: 09., 15., 17., 19., 27. Juli jeweils 20:30 Uhr, 31.7. 18:30 Uhr
Tickets ab 27,- €: https://www.festspiele-hanau.de/festspiele.de/spielplan/10869/index.html

Foto: Hendrik Nix

Das Kunstseidene Mädchen – Junge Talente

„Das Kunstseidene Mädchen“ in der Reihe „Junge Talente“ bei den Brüder Grimm Festspielen.Gespielt wird in der Wallonische Ruine, einer ganz besonderen Open-Air-Spielstätte mitten in Hanau. „Das kunstseidene Mädchen“ lädt ein in das Berlin der 30er Jahre. Premiere ist der 15. Juli. Die Geschichte erzählt das Leben der 18-jährigen Stenotypistin Doris. Sie verlässt die Provinz, um im pulsierenden Leben Berlins ihrem Traum von Liebe, Luxus und Karriere nachzugehen Der glitzernd-bunten Scheinwelt der Film- und Schlagerstars im großstädtischen Berlin steht ihr glanzloser Alltag mit Massenarbeitslosigkeit, Kriminalität und vor allem oberflächlichen Männerbekanntschaften entgegen. Trotz aller Widrigkeiten dabei versucht Doris ihren Platz in der großstädtischen Vergnügungswelt zu behaupten. In der Hauptrolle ist Katarina Schmidt zu sehen, die seit 2014 das Publikum in immer wieder faszinierenden Rollen begeistert hat. Regie des Stückes in der Theaterfassung von Gottfried Greiffenhagen ist Leonie Rebentisch, die in Frankfurt geboren und in Hanau aufgewachsen ist. Derzeit ist sie als Regieassistentin am Berliner Ensemble engagiert. Die Reihe „Junge Talente“ fördert gezielt Theaterschaffende in ihren ersten Berufsjahren und gibt ihnen Gelegenheit sich einem großen Theaterpublikum in der Wallonischen Ruine in der Hanauer Innenstadt zu präsentieren.

Termine: 15., 16., 21., 22., 23.7. jeweils 20:00 Uhr, 17.7. um 18:00 Uhr

Foto: Hendrik Nix

Tickets Einheitspreis 19,- €, hier kaufen

Samstag, 09. Juli: Der unsichtbare Dritte (Filmklassiker im Hafengarten)

(Uwe)

Es gibt zwei Bücher, die muss ein Filmfan unbedingt gelesen haben: Truffault/Hitchcock, ein Interviewbuch, in dem der französische Meisterregisseur mit einen der größten Regisseure der Filmgeschichte detailliert über dessen Filme spricht. Für "Hat´s Spass gemacht, Mr. Wilder" hat Regisseur Cameron Crowe ("Jerry McQuirre") diese außergewöhnlich gute Idee kopiert. Billy Wilder beklagt sich darin, dass er nur zu gerne einmal mit dem großen Star Cary Grant gearbeitet hätte, ihn aber nie verpflichten konnte. Hithcock schaffte es, gleich viermal mit dem in Bristol (England) als Archibald Alec Leach drehen zu drüfen. Verdach (1941), Berüchtigt (1946), Über den Dächern von Nizza (1955) und Der unsichtbare Dritte (1959).

Grant spielt in seinem möglicherweise bekanntesten Film Der unsichtbare Dritte den Werbefachmann Roger Tornhill, der wegen einer Verwechslung von einem ins andere Abenteuer stürzt, gejagt wird und diverse Rätsel lösen muss. Der kurzweilige Film ist mit über 130 Minuten Hitchcocks längster Spielfilm, aber immer noch rund 40 Minuten kürzer als The Good, The Bad & The Ugly (das war jetzt ein Insider für alle, die bei der High Noon-Vorführung da waren).

Hafengarten Offenbach
Beginn bei ausreichender Dunkelheit
Eintritt gegen Spende

Samstag 09. + Sonntag 10. Juli: Gemaltes Haus & Schweizer Straßenfest

(Daniela)

1 Fest, 2 Tage, 3 Bühnen, 14 Live-Acts. 120 Stände. Endlich - das Schweizer Straßenfest ist wieder da.

Ich bin am Samstag ab 18:00 Uhr im Gemalten Haus an der Bar im Einsatz.
Da gibt es natürlich bestes Essen, das leckerste Stöffsche und ab 19:00 Uhr eine 80er und 90er Party im Innenhof.

BRAUSTÜB’L-BÜHNE
Samstag, 09. Juli
12.00 – 14.00 Uhr Musik von Band Chill-Out
14.00 – 14.45 Uhr Eröffnung
15.00 – 18.00 Uhr Robert Colina Soul & Pop Cover
18.30 – 20.00 Uhr Thursday in March Pop-Punk
20.30 – 23.30 Uhr Madhouse Flowers Cover 80’s, 90’s, 00’s
Sonntag, 10. Juli
12.00 – 14.00 Uhr Musik von Band Chill-Out
14.00 – 16.00 Uhr The Argosonics Jazz, Rock & Pop
16.30 – 18.30 Uhr Oku & The Reggae Rockers Reggae-Rock
19.00 – 21.00 Uhr Gorilla Funk Reggae, Dancehall & R’n’Roll

VOLKSBANK-BÜHNE
Samstag, 09. Juli
12.00 – 14.00 Uhr Musik von Band Chill-Out
14.00 – 16.30 Uhr Trio Jazzil Bossanova, Latin & Jazz
17.00 – 18.30 Uhr Salma mit Sahne Singer/Songwriter
19.00 – 21.00 Uhr Rene Moreno Latin Reggae Music
21.30 – 23.30 Uhr Sammy Milo Jazz-Soul-Funk-Pop
Sonntag, 10. Juli
12.00 – 13.00 Uhr Musik von Band Chill-Out
13.00 – 15.30 Uhr Catalina & Friends Latin Pop Cover
16.00 – 18.00 Uhr Julian Camargo & Band Pop, Soul & Funk
18.30 – 21.00 Uhr Die Frankfurters Akkordeon Rock’n’Pop

DJ-BÜHNE
Samstag, 09. Juli
12.00 – 15.00 Uhr Musik von Band Chill-Out
15.00 – 23.30 Uhr DJ Favour
Sonntag, 10. Juli
12.00 – 14.00 Uhr Musik von Band Chill-Out

Samstag/Sonntag 9./10. + 16+17. Juli: Der Rabbi von Bacharach

(Martin)

Der Rabbi von Bacharach - Theater Willy Praml in Bacharach

‚An den Ufern der Poesie‘ heißt dieses wunderbare Festival, das in diesem Jahr wieder im Welterbe Oberes Mittelrheintal – genauer in und um Bacharach – stattfindet.

Zahlreiche Veranstaltungen locken hin in das Obere Mittelrheintal und auf einzelne werden wir vermutlich auch in den Ausgehtipps hinweisen - doch schon jetzt soll ein Highlight angekündigt werden, das Ihr unbedingt einplanen solltet: ‚Der Rabbi von Bacharach‘!

„Erneut spielt das Stück am originalen Schauplatz der Erzählung von Heinrich Heine und dürfte gerade deshalb auch Leute aus Frankfurt dazu bewegen, das Obere Mittelrheintal zu besuchen. Das Theater Willy Praml hat das Stück zum ersten Mal 2013 in der Judengasse in Frankfurt gespielt. Mit Kopfhörern ausgestattet, wurde den Zuschauern die Geschichte an den mittlerweile vielbefahrenen Straße an Stelle der früheren historischen Schauplätze vorgeführt. Damals kamen Besucher aus Bacharach nach Frankfurt, um sich das Stück anzusehen.“

Und jetzt soll es umgekehrt sein: den Frankfurter*innen sei empfohlen, sich auf nach Bacharach zu machen! Mit der RE2 braucht man von Frankfurt aus gut eine Stunde von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof und wer ein 9€-Ticket besitzt, hat die Fahrkarte schon bezahlt.

Der Rabbi von Bacherach findet als ‚Parcours‘ durch Bacharach statt und ist dabei ein spektakuläres Theatererlebnis an verschiedenen Orten.

Außerdem ist Bacharach als Ort super: lecker Riesling-Wein – und eine Eisdiele, die Riesling-Eis im Angebot hat!

Hier gibt’s weitere Infos zu dem Festival ‚An den Ufern der Poesie'

Und hier gibt’s Tickets

Samstag, 9. und 16. Juli und Sonntag, 10. und 17. Juli

Der Rabbi von Bacharach Theater Willy Praml in Bacharach im Rahmen des Festivals ‚An den Ufern der Poesie‘ jeweils von 15.30 – 20.00 Uhr.

Beginn: Wernerkapelle, anschließender Parcours durch Bacharach:
Rheinufer –Peterskirche – Josefskapelle –Bahnhof –Rathaussaal –Rathaushof

Foto: © Theater Willy Praml

Samstag 09. + Sonntag 10. Juli: SchaufensterAusstellung im Gallusviertel

(Daniela)

Maike Häusling und ihre Künstler Kolleg:innen der WestAteliers und Gäste organisieren mit Arkaden Promenaden die fünfte SchaufensterAusstellung im Gallusviertel. Ich komme am 16.07. wenn Gregor Praml dort spielen wird.

Das Programm für dieses Wochenende:
Samstag 9.07.2022
, 16 - 18 Uhr, Mitmachaktion für Kinder
MEISENSIEDLUNG - Das Projekt für Vögel im Hellerhof
Gemeinsam mit Kindern gestaltet die Künstlerin Ruth Luxenhofer 35 Nistkästen für verschiedene Vogelarten und Fledermäuse. Die stabilen Holzhäuser, die derzeit im Schaufenster des Ateliers zu sehen sind, werden von 16-18 Uhr in einer offenen Malaktion für Kinder in prächtige neue Vogelbehausungen verwandelt. Alle Kinder sind willkommen! Atelier: Lorsbacher Str. 26 / Ecke Idsteiner Str., 60326 Ffm

Sonntag 10.07.2022, 14 - 19 Uhr, OFFENE ATELIERS, 15 – 18 Uhr, KAFFEE UNF KUCHEN, 16 – 18 Uhr, LIVE PORTRÄT-ZEICHNEN, Atelier Simone Ndrejaj, Frankenallee 184, 60326 Ffm

DAUER DER AUSSTELLUNG: 03. - 17.07. - 14 Tage à 24 Stunden
AUSSTELLUNGSORTE:
6 Ateliers in ehemaligen Läden sowie eine Litfasssäule, zwischen Idsteiner Straße und Frankenallee, sowie der Kelkheimer Straße und der Lorsbacher Straße in der Hellerhofsiedlung im Gallusviertel.
BETEILIGTE ATELIERS - GÄSTE:
Ruth Luxenhofer - Julia Kosslers, Maike Häusling - Katja von Puttkamer, BePoet Michael Bloeck - Yan Rechtmann, Franz Konter - Ulrike Mangel, Barbara Walzer (Litfasssäule), Simone Ndrejaj - Edi Herrmann

Besonders freuen wir uns auf das Konzert von Gregor Praml, Bass en Solo - „Sesonal Prologes“ am Samstag 16.07. um 19.30 Uhr.

Samstag, 9.Juli: Of/ Amy Wright

(Andrea)

"Mit ihrer Band Beloved Elk sowie dem Solo-Projekt FCK hat sich Amy Wright über Australien hinaus nicht nur in queer-feministischen Kreisen eine beachtliche Fanbase erspielt. Kein Wunder, denn egal ob im Bandformat oder als Hip Hop Act mit computerbasierten Beats, sind ihre Songs radikale Statements, die live auf der Bühne eine enorme Wucht entfalten - und das gilt für ihre politischen Balladen genauso wie die wütenden Punk-Reminiszenzen. Konzertbeginn 20 Uhr, bei gutem Wetter Open Air, Eintritt auf Spendenbasis.

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag 09. Juli: Wilde werden – Menschenschauen im Zoo

(Daniela)

Nicht nur, weil der Zoo bei mir um die Ecke ist, sondern weil ich Jan Decks Arbeiten sehr schätze, habe ich mich soeben für den 9. Juli angemeldet.

Bei "Völkerschauen" wurden Menschen im Zoo als „Wilde“ ausgestellt, um ihr vermeintlich natürliches Verhalten zu zeigen. Diese teils aufwändigen Inszenierungen des Fremden tourten durch Europa.

Auch im Frankfurter Zoo waren von 1878 bis 1931 sogenannte Völkerschauen zu sehen. Wilde Werden skizziert deren Geschichte und fragt nach Hintergründen und den Bezügen zu heute. Auf der Basis von Recherche und Interviews mit Expert*innen führt profikollektion die Teilnehmenden mit einem Audiowalk durch den Frankfurter Zoo.

TERMINVERGABE: zwischen 12 und 17 Uhr
Eine Anmeldung ist erforderlich!, Startpunkt und Terminvereinbarung nach Anmeldung, Anmeldemodalitäten unter www.profikollektion.de

Audiowalk MIT / VON
Sprecherinnen: Cornelia Niemann, Judith Altmeyer
O-Töne: Eva Raabe (Ozeanistin, Ltg Museum Weltkulturen), Sebastian Garbe (frankfurt postkolonial), Johannes Häfner (Historiker)
Sound & Komposition:
Louisa Beck
Künstlerische Leitung: Jan Deck (Text, Recherche), Katja Kämmerer (Szenografie & Recherche)

Zoo Ffm, Foto: profikollektion/Kämmerer

Samstag, 9.Juli: Of/ Just can´t get enough

(Andrea)

Das Kuddelmuddel in der Kommune 2010 ausverkauft, da ist Just can´t get enough sicher eine gute Alternative: Na endlich, B-Tracker und Le Borts spielen für Euch mal wieder allerhand Elektronisches zum Tanzen... boing, boom, tschak! Ach und Ihr wisst ja: Wer früher kommt hat länger Spaß -Wir freuen uns auf Euch!

Waggon am Kulturgleis, Mainufer Höhe Isenburger Schloss, Offenbach

Samstag, 09. Juli - Samstag, 06. August: Vernissage + Ausstellung Kriesche „Einsprung“

(Petra)

Ich habe das hier abgebildete Werk vor kurzem original beguckt: Es entfaltet eine Leuchtkraft und Stärke, die im Foto nicht eingefangen werden kann. Ebenso wie die Tiefe Johannes-Nandu Krieisches Paraffinarbeiten, von denen ich eins glücklich besitze. Die Glaskugelbilder sind nach den Paraffinarbeiten wieder eine neue und ungesehene Herangehensweise an die Materialität seiner Werke. Wie schon bei den Paraffinbildern bildet die zusätzliche Schicht zwischen Gemälde und Betrachter eine Lichtbrechungs- und Ansicht-verändernde Dimension der Werke, womit sich Kriesche ein gewisses Alleinstellungsmerkmal erarbeitet hat. Er selbst sagt hierzu: „In meinen Arbeiten bekommen optische Irritationen und inhaltliche Dissonanzen den größten Stellenwert. Ich versuche aus persönlich Erlebtem, Kompositionen in die Allgemeingültigkeit zum Klingen zu bringen…Die Bilder gerade der neueren Glaskugelserie fordern durch ihre Oberflächenstruktur mit den zahlreichen Lichtbrechungen eine Offenheit des Denkens heraus, um sich den Phänomenen der Welt aus unterschiedlichen Perspektiven und mit einem offenen Blick zu nähern. Der Sprung ins Wasser, in der Neuen Serie der Glaskugelbilder, und die optische Bewegung darin, verheißt dem Menschen ein Gefühl von Freiheit und Schwerelosigkeit. So bleibt auch der "Sprung ins kalte Wasser" nicht nur ein Sinnspruch, es ergibt eine künstlerische Formel bei der ich nicht genau weiß, was dabei am Ende herauskommt.“ Und noch der thematisch passende ZUSATZTIPP, den ich nur vollsten Herzens unterstützen kann: In Bad Orb befindet sich eines der besten Naturbäder Deutschlands mit 50 Meter Quellwasserbecken (alternativ bei kühlem Wetter: die beliebte Toskana-Therme).

Foto: Johannes-Nandu Kriesche: Einsprung

Johannes-Nandu Kriesche: Einsprung, Ausstellung, Vernissage: 09.07., Ort: Heyne-Kunst Fabrik, Adresse: Wendelinusstraße 2, 63619 Bad Orb, Uhrzeit: 14 - 18 Uhr (Öffnungszeiten s. Website), Eintritt: frei

Samstag, 09. und Sonntag, 10. Juli: Of/ Hot Printig Festival

(Andrea)

Gerade gestern habe ich Alex von Betonstück bezihungsweise der Offenbar getroffen und wir sprachen über das Druckfestival. Sie ist mit einem Stand und Programm dabei und alleine das lockt mich, hinzu kommt Lokalpatriotismus und Neugier, ich werde also auf jeden Fall hingehen. "Etwa 400 Jahre nachdem Johannes Gutenberg in Mainz den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfand, ersann Alois Senefelder um 1800 das „Drucken vom Stein“ und begründete damit eine nachhaltige Drucktradition in Offenbach. Denn erst Senefelders Erfindung sorgte für die Verbreitung des Mozart´schen Musikwerks und legte den Grundstein für den Plakat- und Bilderdruck, wie er heute allgegenwärtig ist. Dass die Geschichte des Druckens noch lange nicht fertig erzählt ist, beweist die große Resonanz auf die Einladung zum ersten Druckfestival, das am 9. und 10. Juli in Offenbach stattfindet. Mehr als 60 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt sind an dem Wochenende dabei und geben Einblick in eine junge und agile Szene, die sich mit Druckerzeugnissen vom gesiebdruckten Plakat über traditionellen Buchdruck bis zum Comic oder Zine in Knallfarben aus dem Risodrucker präsentiert. Dazu kommen Stände, an denen nicht nur geschaut und geshoppt, sondern auch selbst gedruckt werden kann und ein Workshopangebot für Profis und alle Interessierten jeden Alters, die beispielsweise ein Festival-T-Shirt oder eine Postkarte drucken möchten. Am Samstagabend erklärt Falk Schwalbe von Rainbow Posters Leipzig in seinem Vortrag „Vom Drucktisch an den Merchtable“, wie aus analogen Entwürfen gesiebdruckte Konzertplakate entstehen. Für das leibliche Wohl sorgt das Team von „Mutti freut sich“ mit dem Foodtruck und gegen ein Rezept oder eine Zeichnung gibt es im Tausch bei der Kunstinstallation „Kitchen – La cuisine transportable“ einen Teller Suppe. Das erste Offenbacher Druckfestival findet am Samstag, 9. Juli, von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 10. Juli, von 11 bis 16 Uhr Im Hof des Büsingpalais, im Klingspor Museum und in der Druckwerkstatt im Bernardbau statt. Der Eintritt ist frei."

Büsingpalais, Herrnstraße, Offenbach

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Apfelwein Senf Sauce, Gegrillte Paprika mit Cashewkernen, Steinpilzpesto, Frankfurter Honig, Himbeer Maracuja Fruchtaufstrich & Yammlou Mandelcreme.

Diese und viele andere Leckereien findet Ihr auf https://www.thingsthatmakeyouhappy.de/

Alle Produkte stammen von ausgewählten kleinen Produzent*innen die mit viel Herzblut und Liebe ans Werk gehen. Go visit our shop & make yourself happy.

Samstag 09. Juli: Farbenfabrik Flohmarkt

(Daniela)

Das Warten auf den zweiten FARBENFABRIK FLOHMARKT in 2022 hat ein Ende. Wir öffnen am 9. Juli wieder die Tore um mit allen treuen Standbertreiber: Innen und Tummler: Innen, sowie hoffentlich vielen neuen Gesichtern einen bunten Tag auf dem Gelände der Milchsackfabrik zu verbringen.

2nd hand | Musik | Design | Kunst | Verkauf nur von privat | Keine professionellen Verkäufer

Seit 2017 steht Sophia Denz aka Frau Denz aka DJ Denz jährlich einmal zum FARBENFABRIK FLOHMARKT an den Decks. Manchmal solo, manchmal im Duo. Aber wie auch immer, immer ist es wunderbar mit ihr. Sie hat ein besonderes Gespür dafür die richtige Musik zur richtigen Zeit zu spielen. Und ihren vollen Plattenkoffer hätten nicht nur wir gerne auch zuhause. LET'S DENZ w/ LOVE!

Es gibt leckere vegetarische und vegane Snacks für den kleinen und großen Hunger, Kaffee und Kuchen. Das Tanzhaus West versorgt uns derweil mit kühlen Drinks an der Bar. Auf das erste Glas Tanzhaus Wein mit euch im Sommergarten freuen wir uns auch schon. Und wie last but not least: unsere lütten Besucher: Innen bekommen wieder ihren eigenen Floor. Bei passendem Wetter mit Plantschbecken. Also packt die Badehose für eure Kids ein!

Milchsackfabrikgelände, Gutleutstraße 294, barrierefrei

Sonntag, 10. Juli: JEREMY ZUCKER

(Uwe)

Ich konzentrierte mich auf energiegetriebenere Elemente der Musikproduktion: Live-Schlagzeug, Sättigung und ein bisschen Geschrei“, erklärte der Singer/Songwriter und Produzent, der gerade 26 Jahre alt geworden ist, zum aktuellen Album „Crusher“

Im Kinderzimmer Hits zu entwickeln erscheint spätestens seit der Dokumentation über Billie Eilish THE WORLD´S A LITTLE BLURRY eine gute Idee. Jeremy Zucker hat dies laut Presseinfo auch getan, "nur keine Dancebeats oder Flüsterlieder". Mit letzteren hat Jeremy Zucker zwar seine frühen Lorbeeren und Socialmedia-Herzchen verdient („comethru” - Achtung: 626.830.907 Abrufe bei Spotify), jetzt rockt er aber eher. Ich habe in ein paar Songs hineingehört, am besten gefiel mir ein Duett mit Chelsea Cutler, das "this is how you fall in love" heißt (EP: Brent)

Zoom, Carl-Benz-Strasse 21
20 Uhr
VVK 23€ zzgl. Gebühren

Foto: Homepage Zoom

Sonntag 10. – Donnerstag, 21. Juli: Ulisse / Oper von Luigi Dallapiccola

(Martin)

Das Feuilleton überschlägt sich! Das ist bei den sogenannten ‚modernen‘ Opern so einhellig eher selten der Fall. Bei der letzten Premiere dieser Spielzeit in der Oper Frankfurt scheinen Regie, Bühnen- und Kostümbild alles richtig gemacht zu haben.

Musikalisch ist Ulisse von Luigi Dallapiccola (1904-1975) ein Triumph!

„Regisseurin Tatjana Gürbaca verwandelte ihr Debüt an der Oper Frankfurt am Sonntagabend in einen szenischen Triumph. (…) Im Verein mit Bühnenbildner Klaus Grünberg zeigte sie die Irrfahrten und die Heimkehr des Odysseus ausgehend von einer Ausgrabungsstätte, in der einer der touristischen Besucher zum Protagonisten Odysseus bestimmt wird. Nach und nach legen Gürbaca, Grünberg und die temperamentvolle Kostümbildnerin Silke Willrett so alle Schichten und Geschichten des europäischen Urmythos frei. (…)“m(Bettina Boyens / Wieland Aschinger, musik-heute.de

„(…) Es ist das Verdienst der Oper Frankfurt, das Werk wieder in seiner Komplexität zur Diskussion gestellt zu haben; und es ist zu hoffen, dass von dieser Frankfurter Erstaufführung zumindest eine kleine Dallapiccola-Renaissance ausgehen wird.
Dallapiccola, seit seiner Jugend fasziniert von der Schönberg-Schule, hatte sich seine höchst individuelle Form der Zwölftontechnik angeeignet, die tonale Berührungspunkte nicht meidet, eine ungewöhnliche Klangfarbigkeit entwickelt (manchmal klingt es wie erweiterter Debussy) und in der durchweg gesanglichen Stimmführung das italienische Erbe keineswegs verleugnet.
Dass die Frankfurter Oper dem gerecht wird, das orchestrale und sängerische Niveau von hoher Qualität ist, war zu erwarten; der Chor, ein Hauptdarsteller des Stücks, unter der Leitung von Tilman Michael leistet Großartiges; das Museumsorchester, dirigiert von Francesco Lanzillotta, schillert in allen Farben. Es ist jedoch Tatjana Gürbacas Inszenierung, die auch den existenzialphilosophischen Aspekten von Dallapiccolas eigenem Libretto gerecht wird. (…)“ Wolfgang Fuhrmann, FAZ

„(…) Iain MacNeil, der über einen stattlichen und gar nicht defensiven, lichten Bariton verfügt, spielt den Titelhelden als eher passiv wirkende, tatsächlich jedoch in einer stetigen Suchbewegung und unaufdringlichen Selbstbehauptung begriffene Figur. Er schaut zwar gelegentlich skeptisch drein, erscheint aber vor allem vorbehaltlos, ein leeres Gefäß, der Mensch an sich. (…)“ Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

Hier gibt’s weitere Informationen und auch Ticketshttps://oper-frankfurt.de/de/spielplan/ulisse/?id_datum=2884

Sonntag 10. Juli um 18.00h, Freitag, 15. Juli, Montag, 18. Juli und Donnerstag, 21. Juli um jeweils 19.00h: Ulisse - Oper von Luigi Dallapiccola in der Oper Frankfurt

Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag, 10. Juli: Kopfkino

(Andrea)

Poetry, Comedy und Live-Musik, zusammengeschnürt zu einer zweistündigen Experience für Zuschauer und Akteure. Das ist Kopfkino. Beheimatet in Köln reist heute ein ganzer Tross im Sommergarten der Batschkapp an. Um Moderator Khalid Bounouar reihen sich DJ: Bee Shoo Poetry: Fredercus Comedy: Halid TV, Khalid Bounouar, Benaissa Lamroubal Beatbox: Moneygermany Live-Musik: Shine Buteo, Die P, Aisha Vibes. Ich habe mir ein paar Künstler angeschaut, schnappe mir meinen Liebsten und gehe hin. Los gehts um  18 Uhr.

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag, 10. Juli; Of/ Amore

(Andrea)

Warum machen wir das alles, was ist unser Motor? Um Amore, Liebe geht es. "Sphären ineinander lenkt die Liebe, Weltsysteme dauren nur durch sie", schrieb schon Schiller 1782. Daran hat sich nichts geändert, auch 2022 ab 12 Uhr beim Anniversari uno e due des Cafe Marcello in den Parksidestudios nicht. Ich bin gespannt...

Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Dienstag, 12. Juli: OF/ Kopfknisternfestival

(Andrea)

Liebe, Leidenschaft und loderndes Feuer gehen heute in den Parksidestudios eine harmonische Verbindung ein. Ab 20 Uhr konzertieren die Rhein-Main-Vokalisten in den Parksidestudios in der Friedhofstraße 59 und wissen von tiefen Gefühlen ein Liedchen zu singen: In barocken Liedern wie „Mit Lieb bin ich umfangen“ von Johann Steuerlein, „Jungfrau, dein schön Gestalt“ von Hans Leo Hassler, in verschiedenen Liedern des Romantikers Johannes Brahms oder Thomas Morleys Madrigal „fire, fire“ und einigen Songs aus dem Musical „The Phantom oft he Opera“. Dazu begleiten die Feuertänzer einige Lieder mit eindrucksvollen Choreografien und machen das Konzert beim „Kopfkistern Festival“ zu einem für alle Sinne. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. https://www.kopfknistern.eu.

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Dienstag, 12. und Mittwoch, 13. Juli: Is this a Black? / Performance

(Martin)

Wie lassen sich Schwarzsein und Fragen von Race anhand von Einzelerfahrungen diskutieren?

In IS THIS A BLACK? erzählen vier Performer*innen davon, was es heißt, heute als Schwarze Person und Künstler*in in Brasilien zu leben und beleuchten Rassismus als strukturierende Praxis in Brasilien. Dabei befragen sie nicht nur ihr kollektives Selbst, sondern nehmen das Publikum mit in die Verantwortung, über Positionierungen nachzudenken.

Die Befragung wird dabei zum stringenten Mittel eines intensiven Abends, der nach Antworten sucht. Zu Rate gezogen werden dazu zeitgenössische Schwarze Autor*innen, Wissenschaftler*innen und Intellektuelle, wie etwa Fred Moten, Achille Mbembe, bell hooks, Grada Kilomba, Frantz Fanon, Sueli Cordeiro und Aimé Cesaire.

EQuemÉGosta? spielen mit den Grenzen von autobiografischem Bericht und Fiktion, Humor und Konvention und machen die Bühne zum Ort des Widerstands gegen das Schweigen.

IS THIS A BLACK? ist die erste Performance der Gruppe EQuemÉGosta?, die sich am Institut für dramatische Künste (EAD/ECA) der Universität von São Paulo im Jahr 2016 gegründet hat. Das Kollektiv setzt sich aus Tanz-, Theater- und Kunstschaffenden zusammen. IS THIS A BLACK? wurde 2018 in São Paulo uraufgeführt, seitdem tourt die Gruppe mit dem Stück international.

Hier geht’s zu den Tickets
Dienstag, 12. und Mittwoch, 13. Juli um jeweils 20.00h: Is this a Blck?Künstlerhaus Mousonturm/Großer Saal (Solidarisches Preissystem)

Mittwoch, 13. Juli: Wir 8 / Sinfoniekonzert Staatstheater Wiesbaden

(Martin)

Klaus Bonhoeffer. Ida Goldiş. Hermann Lange. Fanja Barbakoff. Samuel Tytelman. Carl Lampert. Maximilian Kolbe. Sieben Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus zum Tode verurteilt wurden und vor der Exekution noch einen letzten Brief schreiben durften.

Der Komponist Florian Frannek hat  aus diesen Briefen ein oratorisches Werk für Orchester, Chor und Bariton geschaffen. »Es war für mich berührend, dass Menschen ein solches Gottvertrauen oder eine solche Humanität besitzen, dass sie selbst im Angesicht des Todes Licht spüren und Licht ausstrahlen können«, erklärt Frannek im Interview über sein Werk. 

Das Hessische Staatsorchester Wiesbaden führt unter der Leitung von Albert Horne gemeinsam mit dem Chor des Hessischen Staatstheaters und dem Chor der Stadt Wiesbaden Franneks bewegende Komposition auf, zusammen mit der »Glagolitischen Messe« von Leoš Janáček.

Dirigent Albert Horne Einstudierung Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Albert Horne Einstudierung Chor der Stadt Wiesbaden Christoph Stiller 
Mit Betsy Horne, Silvia Hauer, Peter Berger, Christopher Bolduc, Young Doo Park, Gabriel Dessauer

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Mittwoch, 13. Juni um 19.30h (Einführung um 18:45h im Friedrich-von-Thiersch-Saal): Wir 8 - Sinfoniekonzert,
Staatstheater Wiesbaden im Kurhaus, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden

Foto: © Anna Meuer

Mittwoch, 13. Juli: Stehschoppen im DAM

(Petra)

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Schriftsteller Andreas Maier mal mit mir ein Germanistikstudium an der Frankfurter Goethe-Uni begonnen hat. Wenn ich sein Foto sehe, erinnere ich mich an einen eher unauffälligen und ruhigen - aber wenn, dann leise, klar und bestimmt redenden Kommilitonen (mit dem ich nie ein persönliches Wort geredet habe). Mittlerweile hat er einige tolle Bücher veröffentlicht und in manchen Momenten bin ich ein wenig neidisch. Maier ist nicht nur ein genauer Beobachter der Wetterau und Autor einer auf 11 Bände angelegten Chronik seiner Familie, der Bolls aus Friedberg. Heute können wir aber etwas ganz anderes von ihm erfahren, denn: Er gilt auch als Experte für Alkohol. Seine zahlreichen Texte zum Apfelweinkonsum in Frankfurt waren der Anlass, ihn zu einem Vortrag ins DAM einzuladen. Es soll darum gehen, was wo und vor allem wie beim Trinken zur Sprache kommt. Maier skizziert das Personal des von ihm sogenannten Frankfurter “Saufkarussells”, das im immer gleichen Rhythmus durch die Wirtschaften und über die Wochenmärkte zieht, und er zeichnet nach, wie sich im Reden der Leute ein ureigenes Porträt der Stadt im Heute und Gestern ergibt.

Stadtplus: Der Stehschoppen - wo Frankfurt trinkt und redet, mit Schriftsteller Andreas Maier, Ort: Deutsches Architekturmuseum zu Gast im DANZIG AM PLATZ, Adresse: Ostparkstraße 11, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, gerne eine Spende

Mittwoch 13. Juli: Führungen durch das historische Ensemble der ehemaligen P.P. Heinz Oelfabrik

(Daniela)

Ich liebe Führungen und werde bestimmt an einer teilnehmen...

2022 soll ein lange geplanter, architekturhistorisch sensibler Umbau der ehemaligen P.P. Heinz Oelfabrik beginnen und eine neue Zukunft des denkmalgeschützten Ensembles als Kulturmagnet im Stadtteil Sachsenhausen einleiten. Noch sind der marode Charme dieses Lost Spaces und die Gerüche und Spuren der Vergangenheit im Inneren des Gebäudes aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zu erleben, das als eines der frühesten Zeugnisse des beginnenden Mineralöl-Zeitalters in Frankfurt überlebt hat.

Es gibt einen sehr schönen 13 min Film zum Projekt (Musik von Gregor Praml) „Zukunft braucht Herkunft“ https://youtu.be/blgoZ iZ70

Die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt. Der Eintrittsbeitrag von € 5.- wird der Jugendmusikschule Frankfurt zur Verfügung gestellt für Kurse mit Kindern und Jugendlichen, deren Eltern die Kursgebühren nicht finanzieren können.

Weitere Termine:
Mittwoch 20.07.2022 | 17:30, Mittwoch 10.08.2022 | 17:30, Mittwoch 24.08.2022 | 17:30, Montag 05.09.2022 | 17:30, Dienstag 06.09.2022 | 17:30, Mittwoch 07.09.2022 | 17:30, Donnerstag 08.09.2022 | 17:30, Freitag 09.09.2022 | 17:00, Freitag 09.09.2022 | 18:30, Samstag 10.09.2022 | 15:00, Samstag 10.09.2022 | 17:00, Sonntag 11.09.2022 | 12:00, Sonntag 11.09.2022 | 13:30, Mittwoch 21.09.2022 | 17:30

Donnerstag, 14. Juli: Of/ Hände sprechen Bände

(Andrea)

Ich ersuche heute unbedingt, in den T-Raum zu fahren, dort eröffnet heute der Offenbacher t-raum an der Wilhelmstraße 13 sein langes „Wir-sind-wieder-da-Wochenende“ mit der Vernissage der Foto-Sommerausstellung von JO WILHELM ARTS unter dem Titel „"BLICK UND HÄNDE SPRECHEN BÄNDE - Portraits und Kultur-Geschichten aus unserer Region“. Die Ausstellungseröffnung wird mit Klängen des t-raum-Pianisten Marcello Celona stimmungsvoll begleitet und es ist eine kleine Leseperformance des t-raum-Teams geplant. Einlass ist ab 19.00 Uhr – der Eintritt ist frei! „Ich liebe es für meine verschiedenen Projekte draußen zu fotografieren, auf Reisen, in der Ferne - aber auch im heimischen Raum. So begeistert mich, wie z. B. das natürliche Licht sich durch eine Wolkenschicht verändert und damit auch Flora und Fauna verändert wirken. Dabei entstehen oftmals Wunderwelten. Meine verschiedenen Serien sind mal dramatisch, mal sanft oder meditativ. Durch Verstärken bestimmter optischer Effekte entsteht oftmals bereits zu Beginn meines Arbeitsprozesses die Realität vor meinen Augen und damit auch im fertigen Bild völlig neu arrangiert.“

t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Donnerstag, 14. Juli: Hofheim/ Trio Mandill

(Andrea)

Die Geschichte von Trio Mandili ist so etwas wie ein modernes kaukasisches Märchen. Das „Märchen“ begann an dem Tag, als drei Freundinnen bei einem Spaziergang in ihrem Dorf beschlossen, ein Lied zu singen. Eine von ihnen hat ein Video davon aufgenommen und es ins Internet hochgeladen. Dieses Video hat das Leben der Mädchen dramatisch verändert – die drei charmanten Mädchen aus Georgien wurden schlagartig bekannt. Innerhalb von zwei Wochen wurde das Video von einem Millionenpublikum angesehen. Die Popularität von „Trio Mandili“ wächst seit jeher. Heute hat die Gruppe rund eine Million Abonnenten auf Facebook - auch ich folge ihnen und mag ihre charmanten Einblicke in die georgische Landschaft. Die Videos sind wirklich süß, manchmal laufen sie durch ihren Ort, haben einen Esel dabei oder alte Leute sitzen am Straßenrand, alles mögliche. Das machen sie also schon eine ganze Weile und jetzt haben sie eine Tour organisiert und dafür wochenlang bei Facebook nach Orten gesucht und sind jetzt also heute in Hofheim. 19.30 Uhr

Kirche St. Peter Und Paul, Hofheim

Freitag, 15. Juli: Künstlerinnen-Film&Talk

(Petra)

Anja Czioska kenne ich seit Ewigkeiten – zumindest vom Sehen: seit den frühen Tagen bei Hans Romanov im Frankfurter Bahnhofsviertel gehört sie für mich zum Frankfurter Nacht- und Kulturleben. Und natürlich zum Lola Montez in seiner wilden Zeit hinter der Konsti. Dass sie Meisterschülerin bei Kaspar König an der Städelschule war und was sie künstlerisch macht (zum Beispiel experimentelle Filme), wusste ich lange kaum. Deshalb freue ich mich, heute mehr von ihr und der ebenfalls in Frankfurt lebenden Künstlerin Margarete Rabow zu hören und zu sehen. Ihre künstlerischen Positionen scheinen auf den ersten Blick recht unterschiedlich zu sein – und das macht es noch spannender. Zu erleben ist es vor der Galerie Greulich in der Fahrgasse. In der sind seit Ende Juni fünf Positionen aus Berlin zum weiblichen Portrait zu sehen. Am 22. Juli folgt dann der zweite Film&Talk-Künstlerinnen-Abend mit Arbeiten der Offenbacherin Eva Weingärtner und von Monika Schwitte, die auch an der Städelschule gelernt und gelehrt hat.  

Künstlerinnen-Filme mit Werkgespräch, Film&Talk 1 mit Anja Czioska und Margarete Rabow, Ort: vor der Galerie Greulich, Adresse: Fahrgasse 22, Uhrzeit: ab 21:30 Uhr, Eintritt frei, weitere Infos zu den Arbeiten der beiden Künstlerinnen Anja Czioska und Margarete Rabow 

Freitag, 15. Juli - bis Sonntag, 17.Juli: Of/ Kopfknistern-Festival

(Andrea)

Ein knisterndes Feuer hatte schon immer etwas verbindendes und noch immer kommen Menschen gerne im Lichtschein zusammen, um sich Geschichten zu erzählen, in die Flammen zu schauen, Musik zu hören oder zu tanzen. Vom 15. bis 17. Juli entfacht Christian Weiß mit seinem Team der „Firedancer“ beim „Kopfknistern Festival für Erzählkunst & Performance“ die kreative Kraft des Feuers und verbinden sich Wort, Musik und Tanz an der Feuerstelle auf dem Gelände des Parkside Studios in der Friedhofstraße 59. An drei Tagen kommen Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Poetry, Erzählkunst, Musik, Tanz, Jonglage sowie Feuer- und Lichtkunst dort unter dem Dach einer aufwendigen Zeltkonstruktion mit Open-Air-Bühne zusammen und schaffen einen Raum für Workshops, Vorträge und Poetry Slams. Sogar ein Hörspiel soll in der Zeit dort entstehen. Die Tagestickets sind ab 20 Euro erhältlich, den Wochenend-Festival-Pass gibt es für 39 Euro. Kinder erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Für Einzelveranstaltungen gibt es Karten an der Abendkasse. Tickets sind auf www.kopfknistern.eu erhältlich.

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, 63067 Offenbach

Samstag, 16. Juli: FFM/ Lozee

(Andrea)

Es gibt viele gute Gründe für einen Besuch im Korridor in der Schulstraße. Bines schöne Kunst und ihre Kleider, Rainer, Bob und der Böhmat zum Beispiel. Heute aber kommt noch Raphael dazu, er spielt Cello unter anderem schon lange mit Moses Pelham und Glashaus und ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen: "EIN MANN UND EIN CELLO - Korridor Concerts # 2 Die Einweihung des geheimnissvollen KORRIDOR CELLOS . Vor 3 Jahren aus Trümmern geborgen und gerade frisch restauriert wird das Instrument im Zentrum des Konzertes vom in Zürich geborenen Cellisten und Wahl Franzosen RAPHAEL ZWEIFEL aus Nizza stehen. Gerade zurück von der Moses Pelham Tour wird das sicher ein spannender Abend mit viel Überraschungs-Potential . Bitte anmelden weil es nur begrenzt Platz gibt unter : bildklang@korridor.info oder fluccio@t-online.de hier noch das Movie vom 1. Korridor Concert : https://www.youtube.com/watch?v=0T0BzAQtGWw 19.30 Uhr

Korridor, Schulstr.30, Frankfurt

Bis 21 August: Freiluftkino Frankfurt

(Daniela)

Der Mensch muss an die frische Luft – Kinoliebe im Freien

Open Air Kino im Hof des Alten Polizeipräsidiums ist unglaublich toll. Ich freue mich daher mega, dass das Programm diesmal sogar über 7 Wochen läuft!

Vom 30. Juni bis 21. August geht das Freiluftkino Frankfurt in seine nunmehr neunte Saison. Wie in den beiden Jahren zuvor konnte der Innenhof des Alten Polizeipräsidium für das beliebte Frankfurter Sommerereignis gewonnen werden – eine der spannendsten Off-Locations der Stadt! Dort werden Woche für Woche an den Abenden von Donnerstag bis Sonntag allen voran aktuelle Kinohighlights gezeigt.

Beispielsweise Cem Kayas beeindruckender Dokumentarfilm „Aşk, Mark ve Ölüm“ (Liebe, D-Mark und Tod) über die 60-jährige Musikkultur türkischer Migrantinnen und Migranten in der BRD, der auf der diesjährigen Berlinale den Publikumspreis gewann und das Publikum des 15. LICHTER Filmfests bei einem ausverkauften Screening in Euphorie versetzte. Ridley Scotts „House of Gucci“ mit einer großartig spielenden Lady Gaga ist ebenso Teil des Programms wie „Parallele Mütter“ (Madres paralelas), der neueste Spielfilm von Pedro Amodóvar mit Penélope Cruz und Milena Smit in den Hauptrollen. Weitere Titel sind: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“, „Licorice Pizza“, “Spencer“, „Red Rocket“, „Wo in Paris die Sonne aufgeht“, „The Card Counter“ und „The Father“. Wie in den vergangenen Jahren wartet das Programm neben aktuellem Weltkino auch wieder mit einigen Kinoklassikern auf.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum des Christopher Street Days wird es mit den Filmen „Große Freiheit“ am 7. Juli und „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ am 8. Juli zwei Sonderscreenings geben.

Mit einem musikalischen Begleitprogramm, Kaltgetränken an der Freiluftkino-Bar und kulinarischen Köstlichkeiten aus der Bretagne von Chez Vivi, ist das Freiluftkino Frankfurt mehr als Kino: Es ist ein Ort, der zum Verweilen einlädt – für einen rundum gelungenen Sommerabend.

Der Eingang zum Freiluftkino Frankfurt im Alten Polizeipräsidium (Adresse: Ludwigstraße 18, 60327 Frankfurt am Main) befindet sich nur drei Gehminuten von der Messe Frankfurt entfernt. Tickets sind für 10,00 € pro Person im Vorverkauf unter www.freiluftkinofrankfurt.de erhältlich. Einlass ist um 19:30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit. Details zum Filmprogramm sind unter www.freiluftkinofrankfurt.de zu finden. Alle fremdsprachigen Filme laufen in Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Bei anhaltendem Regen oder Unwetter muss die Vorstellung leider ausfallen und wird zeitnah wiederholt. Aktuelle Informationen gibt es auf Facebook www.facebook.de/freiluftkinofrankfurt, Instagram www.instagram.com/freiluftkino.frankfurt und unter www.freiluftkinofrankfurt.de

LÄUFT NOCH NE WEILE
Noch bis Sonntag 17. Juli: Medium Rare im Städel

(Daniela)

Es ist wieder Absolventenausstellung im Städel!
Die Absolventenausstellung ist das Ergebnis eines fünfjährigen Studiums in fachspezifischen Klassen und gilt als formaler und künstlerischer Höhepunkt des Studiums an der Städelschule. Sie kann als exemplarische Reflexion ihres Kernauftrags gesehen werden: die freie künstlerische Arbeit in den Ateliers sowie der intensive Austausch mit den Professor*innen, Gastprofessor*innen und Kommiliton*innen. Damit hat sich die Absolventenausstellung der Städelschule zu einem wichtigen Event im Kulturkalender der Stadt Frankfurt am Main und für die junge internationale Kunstproduktion entwickelt.

Die diesjährige Absolventenausstellung Medium Rare umfasst Arbeiten von 29 Studierenden aus allen sieben Klassen der Bildenden Kunst und findet auf zwei Etagen in einem temporär genutzten Bürogebäude am Untermainkai 27-28, direkt am Main und in der Nähe der Städelschule statt.

Die 29 Künstler*innen, die sich selbst in ironischer Selbstreflexion und in Anlehnung an die von Margarete Schütte-Lihotzky 1926 entworfene "Frankfurter Küche" nach ihrer Ausbildung als "halbgar" bezeichnen, zeigen neue Arbeiten, darunter Gemälde, Skulpturen, Video-und Soundarbeiten, Fotografien, Drucke, Zeichnungen, Installationen und Performances.Die Absolvent*innen sind Minhyeok Ahn, Rasoul Ashtary, Rachel Ashton, Nooshin Askari, Jackson Beyda, Giulio Bonfante, Jack Brennan, Theresa Büchner, Juliet Carpenter, Tamar Chaduneli, Clyde Conwell, Rashiyah Elanga, Lydia Ericsson Wärn, Béla Feldberg, John Hussain Flindt, Alexis Gautier, Yun Heo, Evan Jose, Atiéna R. Kilfa, Sonia Knop, Sam Lasko, Jing Lin, Dominik Litwin, David Moser, Luis Polyanszky Worth, W. Rossen, Maximiliano Siñani, Robin Stretz und Alex Thake.

Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag: 11:00–18:00 Uhr, Mittwoch: 11:00–20:00 Uhr, Freier Eintritt Mehr Infos: https://staedelschule.de/de/calendar/medium-rare-absolventenausstellung-2022/

Donnerstag, 14. Juli: Transformation(en)

(Martin)

Gruppenbezogene menschenfeindliche Anschläge sind in Deutschland alltäglich. 

In der Reihe »Transformation(en)« wurden über die Spielzeit hinweg verschiedene Menschen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft, Bildung und Politik als Gastgeber:innen vorgestellt, die längst an der Schnittstelle von zivilgesellschaftlichen Ideen und praktischer Umsetzung arbeiten und so ein Netzwerk entstehen lassen, das Zwischenräume schafft, welche für den Diskurs und die Umsetzung für eine »Gesellschaft ohne Diskriminierung« unabdingbar sind.

Mit dieser Ausgabe und den Gastgeber:innen der Reihe soll ein abschließender Blick auf die gemachten Erkenntnisse und daraus entstandenen Netzwerke geworfen werden.

* Was wurde besprochen, gelernt, verlernt?
* Wie lässt sich aus den unterschiedlichen Interessen und Ansätzen ein gemeinsamer Weg in eine diskriminierungskritische Gesellschaft denken?
* Welche konkreten Handlungsmöglichkeiten gibt es für jede:n von uns?

Hier geht’s zu den Tickets

Donnerstag, 14. Juli um 19.30h: Transformation(en)
Bühne und Gesellschaft ohne Diskriminierung / #8 Rückblick und Ausblick
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus

Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Donnerstag, 14. und Freitag, 15. Juli: In Auschwitz gab es keine Vögel

(Uwe)

Bald wird es keine Überlebenden des Holocaust mehr geben – und wer erzählt dann? Das haben sich die Autorin Monika Held und der Kontrabassist Gregor Praml gefragt und eine Konzert-­Lesung entwickelt, bei der Lesung, Musik und Originaltöne des Auschwitz-­Über­lebenden Hermann Reineck ineinandergreifen.

Grundlage ist der Roman von Monika Held Der Schrecken verliert sich vor Ort. Im Roman wird die Geschichte des KZ­-Häftlings Heiner und seiner Frau Lena erzählt, die sich beim Frankfurter Auschwitz-­Prozess kennengelernt haben. Er war der Zeuge aus Wien, sie Übersetzerin polnischer Zeugenaussagen. Eine Liebe zwischen Trauma, Unwissen und Missverständnissen.

Mitte Juli sind die beiden mit ihrer KonzertLesung für zwei Tage am Rhein:

Donnerstag, 14. Juli - 19:30 Uhr, Ev. Kirche, Kaub
Freitag, 15. Juli - 19:30 Uhr, Wernerkapelle, Bacharach
Tickets

Foto: Homepage Gregor Praml

VORSCHAU
Freitag 15. Juli: 25 Jahre radio x

(Daniela)

Das muss gefeiert werden: radio x wird 25!!!!

Am 22. September 1997 ging das werbefreie, unabhängige Lokalradio x auf Sendung. Seitdem gestalten Kultur- und Medienschaffende, Menschen aus unterschiedlichsten Berufen, Studierende, Schüler*innen und Kinder ein lebendiges Radioprogramm mit einer unverwechselbaren Ästhetik und einem breiten Informationsangebot mit Schwerpunkt Kultur.
Die starke Verbundenheit mit der Stadt ist mit markanten Frankfurter Kulturstätten verknüpft. Bereits im April wurde im Rahmen einer Kooperation mit dem Museum für Kommunikation zur Sonderausstellung „ON AIR: 100 Jahre Radio“ an drei Tagen live aus dem Museum gesendet.

Im Jubiläumssommer wird radio x diese Wechselwirkung zwischen Stadt und Medium in einem spannenden Audio Walk an der frischen Luft erlebbar machen.

Von Mitte Juli bis Ende September werden an mehreren Standorten in der Stadt, die für die Geschichte und Gegenwart von radio x bedeutsam sind, öffentliche Soundstationen eingerichtet:
Theaterhaus, Literaturhaus (ehemals Portikus), Museum für Kommunikation, Städelschule, Nordendstraße sowie Kurfürstenstraße, der aktuelle Standort von radio x. An den Stationen können Besucher*innen über QR-Codes eine Soundinstallation abrufen; zu hören sind historische Mitschnitte und aktuelle Interviews mit Beteiligten.

Eröffnung am 15. Juli 2022 um 19h
im Hof des Theaterhauses in der Schützenstraße 12, 60311 Frankfurt
Es spielt die Alan Baker Band

Rund um den Audio Walk sind geführte Spaziergänge für Gruppen geplant, die das sinnliche Hörerlebnis um interessante Hintergrundinfos und Anekdoten erweitern. Mitmach-Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zeigen, wie Radio aktiv gestaltet werden kann. Dass Medienbildung in einer zunehmend digital geprägten Gesellschaft eine Schlüsselrolle spielt, hat die Pandemie zuletzt nochmals sehr deutlich gemacht. Den nichtkommerziellen Lokalsendern kommt hier eine wichtige Aufgabe zu.
Das Projekt wird durch das Dezernat Kultur und Wissenschaft und die Crespo Foundation im Rahmen des Programms „Kulturerwachen.Frankfurt 2022“ gefördert.

Freitag, 15. Juli: sun´s sons Relaseparty

(Uwe)

In die Familie Kuhl wurden gleich zwei hochtalentierte Musiker:innen geboren: Die Singer / Songwriterin Julie Kuhl und ihr älterer Bruder Lasse, der am 15.07 mit seiner Band sun´s sons die zweite EP „Clean State“ (die erste „You & My Mind“ findet ihr beispielsweise bei Spotify) veröffentlicht und diesen Anlass an diesem Tag mit einem großem Release-Konzert im Kunstverein Lola Montez feiert. Zwei Wochen davor erschien die neue Single, der Titeltrack "Clean Slate". Die schöne Indie-Pop-Nummer mit ist genauso hörenswert wie die vorab erschienene Single „Striped Shirts“, ein Duett der Band mit der eingangs erwähnten Julie Kuhl. Mein persönlicher Favorit auf der neuen EP ist „I'm Gonna Wait“, das Lied überzeugt wie die anderen Songs nicht nur durch gutes Songwriting, es hat einen guten Aufbau mit harmonischen Akkorden und Melodien, ist professionell arrangiert und produziert. So hört man tatsächlich nicht heraus, dass die EP von ganz jungen Leuten geschrieben, gespielt und aufgenommen wurde. Naja, so ganze stimmt das eigentlich nicht, denn eine Frische ist erkennbar und die tut der Musik gut. Nach dem Rausschmeißer, der famosen Ballade „Sing You To Sleep“, will man wie ein Kind, das im Sommer begeistert über eine Wasserrutsche ins Becken fuhr, wieder zurück auf die Treppe und das Ganze noch einmal erleben. Sun´s sons sind auf einem Weg, der gerade erst begonnen hat und der ganz offensichtlich der richtige ist.

Kunstverein Familie Montez
F., Honsellstraße 7
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr, danach DJ Cloudy.
Eintritt gegen Spende

Bild: sun´s sons Facebook

Freitag, 15. Juli: UFO

(Andrea)

In meinem Geburtsjahr gründete sich in London eine Band, die viele Dekaden durchgehend weltweit präsent und prägend gewesen ist und ich zitiere den Promotext: "unablässig die Rockwelt mit fantastischen, mitunter legendären Alben und glanzvolle Tourneen begeisterte." (...) Als UFO 1973 zu einer Tournee nach Deutschland reisten wurde ihrem damaligen Gitarrist Bernie Marsden (!) wegen eines vergessenen Passes die Einreise verweigert – er wurde kurzerhand von dem Gitarristen der Vorband, den „Scorpions“ (!) ersetzt, der in der Folge bei UFO fest einsteigen sollte: der damals blutjunge und inzwischen zu Recht zum Gitarrengott avancierte Michael Schenker.Mit Schenker veränderte sicher der Sound sehr stark – kraftvoller fetziger Hardrock mit Melodien für die Ewigkeiten – und die Band wurde von Jahr zu Jahr immer erfolgreicher. Alben wie „Force it“, „No Heavy Petting“, „Lights out“ und „Obsession“ lieferten Hits und Klassiker – und brachten weltweiten Erfolg. Den Vogel schoss natürlich ihr Live-Album „Strangers in the Night“ ab – nicht nur in England landeten sie in den Top 10. Es versammelte alle bisherigen Erfolge der Band in noch besseren Versionen und dokumentierte, welch gnadenlos gute Live-Band sie geworden sind. Songs wie „Lights out“, „Doctor Doctor“, „Only you can rock me“, „Love to love“, „Mother Mary“, „Too hott o handle“, „Rock Bottom“, „Shoot Shoot“ und so weiter gehören zum Tafelbesteck des Heavy Rock." Die Tour musste pandemiebedingt mehrfach verschoben werden, aber jetzt stehen die Chancen gut und sie spielen heute um 20 Uhr in der Gwinnerstraße.

Batschkapp, Gwinnerstraße 5. Frankfurt

Samstag 16. Juli: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

In der 26. Ausgabe lädt Melina Hepp für ihre Talkshow erneut drei Originale aus der Frankfurter Kunst- und Kulturszene auf ihre Couch, um gemeinsam über Jazz, Lifestyle und Graffiti aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Nashi Young Cho ist Jazz-Sängerin mit eigener Band, dem „NYC Nashi Young Cho Jazz Quartett“, schreibt viele ihrer Songs für sich selbst und auch für andere, darunter Komiker Martin Schneider. Sie hat vergleichende Religionswissenschaften studiert und ist gesellschaftspolitisch engagiert. Wie sie dahin gekommen ist, wo sie gerade ist und was sie noch machen möchte, davon erzählt und singt sie bei Melli.

Manuela Mock, Erlebnisproduzentin und Prinzessin vom Main mit Liebe für alle. In ihrem Laden „Transnormal“ am Baseler Platz stattet sie Transvestiten mit hinreißender Garderobe, modischen und körperbetonenden Accessoires aus und begleitet sie durch Frankfurt. Sie hat alle Stars getroffen: Von Jürgen Drews über Liza Minelli und Wim Wenders bis zu Rainer Werner Fassbinder, der ihr in der TransBar, in der sie damals arbeitete, gegen den Tresen gepinkelt hat.

Philipp Alexander Schäfer bemalt und besprüht als Graffiti-Künstler den öffentlichen Raum und hat sich auf Kanal- und Gullydeckel spezialisiert. Auch die „City Ghosts of Frankfurt“ gehen auf sein Konto: Freundliche Geister im Comic-Stil, die auf Schildern und Stromkästen herumspuken. Getroffen haben sich Melli und Philipp vor dem kürzlich eröffnetem Museum für elektronische Musik „Momem“ an der Hauptwache. Dort malt er gerade eine riesige Disc auf den Boden, ganz legal mit städtischer Erlaubnis. Außerdem unterrichtet er an der Fachhochschule Sozialwissenschaften und gibt Streetart-Workshops für Kinder.

Musikalisch und verstärkt wird Mellis Talk von ihrer (M)ein-Mann-Band Martin Grieben, und diesmal zusätzlich von Jule „Romie“ Heidmann am Kontrabass und Wolf Schubert-K. an den Drums. Aus ihrem vielseitigen Repertoire wird Stefani Kunkel mit ihrem pöbelnd-forschem Alter Ego Christiane von Spangenberg wieder für Unvorhersehbares sorgen.

live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
Samstag, 16. Juli 2022, Einlass 19.00h, Beginn 20.00h
KVFM – Kunstverein Famile Montez e.V. Honsellbrücke am Hafenpark Honsellstraße 7 60314 Frankfurt am Main, barrierefrei
Foto: Robert Schittko
Tickets für 15,- Euro an der Abendkasse oder hier

Sonntag 17. Juli: Bahnhofsviertelclassics mit SIEMPRE LOCO

(Daniela)

Heute ist es endlich wieder soweit: Der 20. Bahnhofsviertel Classic Abend findet auf dem Jürgen-Ponto-Platz statt.

Nachdem ich letztes Jahr auf dem Boden saß, werde ich mir heute meinen Campingstuhl aufs Fahrrad schnallen und rechtzeitig da sein, denn ich will ganz vorne sitzen um jeden Ton zu hören!

"Erinnern Sie sich an Salvatore und Alfredo, die Corleones, Satine und Christian? Denken Sie zurück an die Hauptfiguren aus „Cinema Paradiso“, „Der Pate II“ und „Moulin Rouge“ – denn bei unserem diesjährigen Open Air-Konzert steht Filmmusik auf dem Programm, komponiert von Legenden wie Nino Rota und Ennio Morricone.

Zu den Musikerinnen und Musikern:

Das Ensemble „SIEMPRE LOCO“ kehrt zurück. Katharina Bach (Text und Gesang) war bis 2019 Ensemble-Mitglied am Frankfurter Schauspielhaus, bevor sie an die Münchner Kammerspiele wechselte. Rica Bard (Klavier) tritt mit ihrer Schwester als Klavierduo bei zahlreichen Festivals auf, u.a. dem Rheingau Musik Festival. Vassily Dück (Akkordeon) ist Preisträger des Astor Piazzolla Wettbewerbs in Lanciano/Italien. Gregor Praml (Kontrabass) ist in Frankfurt auch für seine Kompositionen für Theater-, Performance- und Tanzproduktionen bekannt. Geiger Laurent Weibel ist Teil des hr-Sinfonieorchesters und Mitbegründer der Bahnhofsviertelclassics.

Der Eintritt ist frei. Die Sitzplätze sind begrenzt. Jedoch können Sie gerne eigene Stühle mitbringen. Bereits vor Konzertbeginn servieren die French Bento Bar und das Le Petit Royal Frankfurt Getränke und Speisen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Beginn 18:00 Uhr, Jürgen-Pomto-Platz
Fotos: Detlef Kinsler

Sonntag, 17. Juli: Hanau / Double D beim Kultursommer

(Andrea)

Genau nach meinem Gusto: Bei einem gut gekühlten Getränk den lauen Sommerabend genießen. Musik, Literatur, Theater und mehr live erleben. Das sind die Garanten, so schreiben die Veranstalter, die den traditionellen „Hanauer Kultursommer“ zur Erfolgsgeschichte werden ließen. Vom 15. bis 31. Juli können sich die Besucher, auf der kleinen Parkbühne am Comoedienhaus und auf der großen Parkbühne im Kurpark Wilhelmsbad, auf ein attraktives und abwechslungsreiches Programm freuen. Alle Veranstaltungen finden unter freiem Himmel statt.
Ganz ehrlich, Hanau hätte ich jetzt gar nicht auf dem Zettel gehabt, hätte mich Martin aka Double D nicht zu seiner 17.07. Double D @Kultoursommer Hanau Graffiti Performance in Wilhelmsbad (Historisch und Legendär) in Kooperation mit Artelier Fluchtpunkt eingeladen. Was genau dort passiert? Wir werden es erleben.

https://www.hanau.de/freizeit/veranstaltungsreihen/kultoursommer/index.html

Sonntag, 17. Juli: Marky Ramone

(Uwe)

Seit Mitte Juni ist Marky Ramone in Europa. Er startete seine Europatournee in Hoofdorp (NL) und reiste über Dänemark, Polen, Italien, Madzedonien, Griechenland, Serbien, Österreich, Slowakei nach Deutschland, wo er zwischendurch auch immer mal wieder war. Nun endet seine Tour im Frankfurter Bett. Ramone war Mitglied der legendären Punkrock-Band RAMONES und wie alle anderen Ramones hieß er mit bürgerlichem Namen nicht wirklich Ramone. Weil alle Gründungsmitglieder der RAMONES mittlerweile verstorben sind, zuletzt sein Vorgänger an den Drums, Tommy Ramone, den er bereits 1978 ersetzte, trägt er bis heute das Vermächtnis in die weite Welt: Mit seiner Band „MARKY RAMONE’S BLITZKRIEG“ bietet er eine authentische Show mit 40 RAMONES-Klassikern. Die spielt er natürlich nicht alle an einem Abend.

Das Bett,
F., Schmidtstraße 12
Einlass: 19:30 / Beginn: 20:30
Vorverkauf: 27,20 €

Bild: Bett

Dienstag, 19. Juli: Liederabend / Oper Frankfurt

(Martin)

Das Lied ist sein Metier! Davon zeugt nicht zuletzt sein 2019 veröffentlichtes, hoch gelobtes Album Saga.

Auch die zahlreichen Preise des deutsch-rumänischen Baritons, der in Ulm geboren wurde und in Stuttgart studierte, sprechen für sich: Konstantin Krimmel gewann u.a. den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Helmut Deutsch Liedwettbewerb sowie den Internationalen Haydn Wettbewerb für klassisches Lied und Arie Rohrau.

Der Sänger begeisterte Kritik und Publikum auch bei seinen jüngsten Auftritten in der Kölner Philharmonie, an der Deutschen Oper und im Konzerthaus Berlin, beim Heidelberger Frühling, bei der Schubertíada in Barcelona, beim Tetbury Music Festival und beim Oxford Liedfestival.

Nach seinen gefeierten Interpretationen von Roberto/Nardo (La finta giardiniera) und Zoroastro (Händels Orlando) am Theater Heilbronn sowie Leporello (Don Giovanni) in Severodonetsk war Konstantin Krimmel jüngst als Jesus in der szenischen Aufführung von Bachs Matthäus-Passion am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Concertgebouw Amsterdam zu erleben.

Hier geht’s zum Programm des Liederabends
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Dienstag, 19. Juli um 19.30h: Konstantin Krimmel (Bariton) und Ammiel Bushakevitz (Klavier). Liederabend im Großen Saal der Oper Frankfurt

Foto: © Guido Werner

Donnerstag 21. Juli bis 14. August: HOLIDAYS

(Daniela)

Das war letztes Jahr schon so großartig und jetzt machen sie weiter: Jazz Montez presents HOLIDAYS

21.7. - 20.8.2022. Fünf Wochenenden Open Air Konzerte und DJs auf der Terrasse des Kunstvereins Familie Montez im Frankfurter Hafenpark. Freier Eintritt.

Vom 21. Juli bis zum 20. August lädt Jazz Montez fünf Wochenenden lang zu Open Air-Konzerten und DJ-Abenden auf die Terrasse des Kunstvereins Familie Montez im Frankfurter Hafenpark (Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt). Über 40 Bands und DJs aus den Bereichen Jazz, Soul, Afrobeat, elektronische Musik und Pop treten auf einem malerischen Platz direkt am Main auf, vor einer großen Freitreppe, die zur Tribüne umfunktioniert wird. Unter anderem: Derya Yilidirim & Grup Şimşek, Oscar Jerome, Kraan, Chelsea Carmichael, Biboul Dariouche, Allysha Joy und Wayne Snow. Für das gastronomische Wohl sorgen eine selbst designte und gebaute Außenbar plus -küche.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und enden um 24 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das volle Programm findet man unter www.jazzmontez.de

Donnerstag 21. Juli bis 14. August: Barock am Main

(Daniela)

Ich war erst einmal bei Barock am Main. Dieses Jahr versuche ich es wieder zu schaffen. Michael Quast und sein Ensemble spielt: Worschtmichels Traum oder Der König von Frankfort
Komödie in hessischer Mundart von Rainer Dachselt nach Motiven des dänischen Barockdichters Ludvig Holberg.

Der ewige Metzgergeselle Michel hat ein trostloses Leben und eine zänkische Frau. Nur wenn er getrunken hat, träumt er von Macht und Größe: „Wenn ich König von Frankfort wär, da dät sich mancher umgucke!“ Als er im Suff auf einem Misthaufen einschläT, findet ihn ein Trupp Frankfurter Patrizier und hat eine fiese Idee: Lasst ihn doch am nächsten Morgen als Herrscher von Frankfurt aufwachen! So geschieht es.

Michel steckt plötzlich in vornehmen Kleidern und alle tun, was er sagt. Das kann eigentlich nur ein Traum sein. Oder nicht? Der Worschtmichel beginnt, nach seinem Gutdünken zu regieren, erst zum Vergnügen der Patrizier, dann zu ihrem Schrecken.
Dieser Kerl muss so schnell es geht zurück auf seinen Misthaufen! Aber was, wenn er nicht will?

Es spielen: Alexander J. Beck, Dominic Betz, Pirkko Cremer, Claudia Jacobacci, Ulrike Kinbach, Eric Lenke, Ulrich Sommer und Michael Quast in der Titelrolle
Regie: Sarah Groß, Ausstattung: Anna-Sophia Blersch, Maske: Katja Reich
Musikalische Leitung: Rhodri Britton, Technik: Daniel Groß, Kostümassistenz: Salima Abardouch, Regieassistenz: Lorenz von Bethmann, Soufflage: Paula Schulenburg, Praktikant: Rufus Wunner

Termine: 21. Juli (Premiere) – 14. August
Dienstags bis samstags jeweils um 20 Uhr.
Sonntags 16 Uhr. Montags spielfrei.
Einlass auf das Gelände jeweils 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Veranstaltungsort: Hof der Höchster Porzellan-Manufaktur. Frankfurt-Höchst
Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt. Alle Sitzplätze sind nummeriert und (außer der ersten Reihe) überdacht. Das Publikum erwartet barocke Platzmusik und eine anspruchsvolle Gastronomie.
Tischreservierungen: www.barock-am-main.com/catering
Tickets unter: www.barock-am-main.com

Freitag, 22. Juli, bis 27. August: Of/ Parkside im Hof

(Andrea)

Rechtzeitig zu den Sommerferien startet heute das Parkside im Hof in den Sommer und Frank hat viel Jazz, Pop, Rock, Open Air Kino, Lesungen und Ausstellungen geplant. Los geht es heute bis 27. August 2022 und weil er das ohne nennenswerte Unterstützung rockt und damit auch das Gedächtnis an Andreas lebendig hält, schaut unbedingt in den Kalender und geht hin. Das vielfältige Sommerangebot an Events startet am 22.07. um 20 Uhr mit dem „Kleines Lichterfest“ - Crossover mit dem 12-köpfigen Kammerorchester des Capitol Symphonie Orchesters und der Popsängerin Katrin Glenz. Im Zeitraum vom 22.07.-04.08.2022 findet in den Innenräumen die Ausstellung „Übermalungen“ der Künstlerin Stefanie Romacker statt. Am 23.07. ab 19 Uhr geht es mit Musik von Frank Out (Ex-Sheik Yerbooti) weiter. Mit „The music, spirit, voice and guitar of Frank Zappa“ ist es das erste von 7 Konzerten zum Thema: Rockgeschichte live, die die Rebell(i)sche Studiobühne & Radio-Rebell präsentieren. Der 29.07.2022 um 19 Uhr ist ein besonderer Tag. GURU GURU - Deutschlands legendäre Undergroundband ist mit „1968 bis heute“ live in Offenbach! Veranstalter ist hier das Jugendkulturbüro des KJK Sandgasse Offenbach. Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen gibt es hier: www.parksidestudios.de/events/

Parkside im Hof, Friedhofstraße 59, Offenbach

Freitag, 22. Juli bis 7. August: Sommerwerft

(Andrea)

Dass Frankfurt neulich zur siebtlebenswerten Stadt gekürt wurde, ist berechtigt. Es hat sich ja eine Menge Positives getan, nicht nur die Fahrradstraßen sind ein Träumchen. Dazu kommt aber auch, dass trotz Banken und Geld noch viel Raum für Subkultur ist und die Oberstraße mit protagon und antagon ist seit Jahren ein wichtiger Teil davon. Weil ich antagon die letzten Male verpasst und die ganze Bande schon lange nicht gesehen habe, freue ich mich schon auf die Sommerwerft. Für die kommenden siebzehn Tage verwandeln sie die Weseler Werft wieder in einen Kulturfreiraum voller Theater, Tanz, Musik und Performance. Mit dem diesjährigen Thema „Human Rights - Geschichten über das Mögliche“ laden wir ein sich mit der politischen Gegenwart zu beschäftigen – und gemeinsam den Blick in die Zukunft zu wagen. Seit jeher ein politisches Festival sucht die Sommerwerft auch in diesem Jahr die Auseinandersetzung mit den brennenden politischen und gesellschaftlichen Themen unserer Zeit und lädt mit den Mitteln von Theater und Kultur zum außeralltäglichen Austausch und Dialog ein. Krieg, Flucht, Ausgrenzung und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen sind nur einige der aktuellen Themen, denen wir uns im Rahmen des diesjährigen Programms widmen wollen. Wie wollen wir leben? Was bedeutet Utopie heute? Gemeinsam wollen wir den Blick in die Zukunft wagen und das Morgen gestaltbar werden lassen. Dazu mit euch auf dem Theaterplatz staunen, im Beduinenzelt den Klängen lauschen, in Workshops in Bewegung sein, an der Haifischbar im Gespräch versinken. Siebzehn Tage wird das Unmögliche denkbar.. Freier Eintritt und offen für alle
#Helfer:innen gesucht: Damit all das möglich wird, brauchen wir noch eure Hilfe – denn die Sommerwerft entsteht vor allem aus dem gemeinsamen Engagement vieler freiwilliger Helfer*innen. Als Helfer*in bekommst du vielfältige Einblicke hinter die Kulissen und lernst Künstler*innen und Musiker*innen kennen. Einsatzbereiche sind u.A. Bars, Einlass, Küche, Care-Team und Kinderprogramm. Bei Vorbereitungen wie Poster und Dekoration kannst du auch vor der Werft schon dabei sein! Wenn du dir vorstellen kannst zu helfen, schick eine Mail mit deinem Namen und deiner Telefonnummer an:sommerwerft.helfer.frankfurt@gmail.com

Freitag, 22. Juli: Drangsal

(Andrea)

Seine Songe heißen "Urlaub von mir" oder "Mädchen sind die schönsten Jungs" und mit dieser Süffisanz und Leichtigkeit erorbert Max Gruber aus dem beschaulichen Drangsal die Welt. Die Videos sind düster, wie es sich für einen Jungen vom Land ghört und es brauchte nicht viel Überzeugungskraft, idass ich ihn sehen möchte. Zudem: "Es gibt ein neues Album von Drangsal. Es heißt »Exit Strategy« und es handelt von Liebe und Schönheit, von Zweifel und Unzufriedenheit und von Identität. Wer bin ich? Wer war ich und wer will ich sein? Das sind die Fragen. Die Antwort: Eine »Exit Strategy«, ein Ausweg aus dem Stillstand.In seiner Musik hat Drangsal die »Exit Strategy« schon gefunden: Hier ist alles möglich. Man hört einem Künstler zu, der wirklich keine Grenzen mehr kennt. Zu Beginn wird das Gehör mit vertrauten Geräuschen, mit klingelnden Postpunk-Gitarren umpuschelt. Der Schein ist von kurzer Dauer: Prompt folgen schnappatmende Streicher und Tomtoms im tockernden Fünf-Viertel-Takt. Zeit zum Atmen bleibt keine, das Titelstück bricht unverhofft herein, verbindet hysterisch gellende Eurodance-Synthie-Fanfaren mit Stadionchören, kratzt dabei mal eben an den 200 Beats per Minute. Presto nennt man das — sehr schnell. Es pressiert, keine Drangsal ohne Drang, der Krach im Kopf wird einfach mit noch mehr Krach übertönt. »Exit Strategy« ist das Dokument eines gereiften Künstlers. Drangsal hat noch nie so frei musiziert und so wandlungsreich gesungen wie hier, und er hat auch noch nie so wagemutig und schillernd getextet: von der Gegenwart zurück in die deutsche Romantik und wieder voran bis zum restringierten Code der Generation Z. »Exit Strategy« ist reich an Facetten, aber — das ist das Tolle daran — es ist dabei nicht beliebig: Alles passt aneinander, jede noch so abseitig scheinende musikalische oder lyrische Volte fügt sich bruchlos in ein großes Bild. Drangsal hat Musik und Text selbst geschrieben, bedient auch die meisten Instrumente. Einzelne Refrains komponierte er gemeinsam mit Live-Gitarrist Oliver Heinrich, für einige Zeilen holte er Rat bei Podcast-Partner Casper oder Dirk von Lowtzow ein, in den Chören sind unter anderem Ilgen-Nur und Mia Morgan zu hören, die wiederkehrenden Violinen Sam Vance-Law zuzuschreiben. »Exit Strategy« ist die logische Konsequenz aus dem bisherigen Drangsal’schen Schaffen. Es ist noch reicher, noch wagemutiger, noch grenzenloser in seiner Verwendung von allen nur denkbaren musikalischen Mitteln: Aus dem Dorfjungen, der aus »Harieschaim« in die große weite Welt zog, ist ein Künstler geworden, der aus den unterschiedlichsten musikalischen und lyrischen Traditionen ein ebenso mannigfaltiges wie in sich geschlossenes Werk zu erschaffen versteht." Early Show, Einlass 17.30 Uhr!

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag, 24. Juli: 51. Naxos Hallenkonzert

(Martin)

Im 51. Hallenkonzert auf Naxos gibt es einen außergewöhnlichen Crossover zu hören: die Verbindung von psychedelischer Rockmusik mit moderner Klassik!

„Wie kein anderer vermischt Romitelli die psychedelische Rockmusik der 70er Jahre mit moderner Klassik zu einer ganz eigenen Klangsprache und Ästhetik. In ‚An Index of Metals‘ (2003), seiner Video-Oper für Sopran, Ensemble, Multiprojektion & Elektronik (Text: Kenka Lèkovich, Video: Paolo Pachini, Léonardo Romoli) verzichtet Romitelli auf eine theatralische Inszenierung, zugunsten Pachinis fulminanten Videoprojektionen – fantastischen, plasma-ähnlichen Konstrukten, Formen und realistischen ‚trashigen‘ Bildsequenzen, die die Musik paraphrasieren und konterkarieren.

Sonntag, 24. Juli um 20.00h: 51. Naxos Hallenkonzert - An Index of Metals
oh ton-ensemble in der Naxos-Halle

Foto: © Homepage Theater Willy Praml

28. Juli - 5. August: EinLADEN Sommerferienprogramm für Kindergruppen

(Daniela)

Vom Politiklabor, zum Kulturlabor, zum EinLADEN! Grossartig, was aus einem Briefmarkengeschäft temporär werden kann.
Unter dem Motto "EinLADEN!" bietet das TheaterGrueneSosse in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum in diesem Jahr ein kreatives Sommerferienprogramm für Gruppen an.

In einem eigens angemieteten Laden in der Berliner Straße 32 (Innenstadt Frankfurt) finden vom 28.07. bis 05.08. täglich Workshops in unterschiedlichen Bereichen statt:

Parkour, Tanz, Theater, Seilspringen, Architekturvermittlung, Bildende Kunst, Töpfern!

Das künstlerische Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 6-12 Jahren.

In unseren Workshops erforschen wir die Formen und Bewegungen der Stadt sinnlich und praktisch und bringen Gegensätze zusammen: Die Bewegung und die Ruhe, das Große und das Kleine, das Lebendige und das Statische.

Unsere Workshopleiter:innen sind alle erfahrene Expert:innen auf ihrem jeweiligen Gebiet und arbeiten seit langem mit Kindern zusammen.

Die Workshop-Tage (jeweils 10 – 15 Uhr) bestehen immer aus einem bewegt/aktiven Teil am Vormittag und einem ruhigeren Kreativangebot am Nachmittag sowie einem gemeinsamen Mittagessen.

Anmeldungen solange der Vorrat reicht unter: einladen@theatergruenesosse.de

Das genaue Programm findet man hier.

29. Juli bis 21. August: Open Air Kino auf der Dachterrasse des Hauses am Dom

(Daniela)

Ich mag das Open Air Kino auf der Dachterrasse des Hauses am Dom sehr. Vom 29. Juli bis 21. August 2022 gibt es dort wieder sommerliches Freiluftkino mit der schönsten Aussicht der Stadt. Da es nur wenige Plätze gibt, sollte man schnell Tickets sichern!„Wir können zwar wieder reisen, doch oft gelingt uns im Urlaubsland nur ein oberflächlicher Kontakt zu Land und Leuten“, sagt Prof. Joachim Valentin, Direktor von Haus am Dom und Katholischer Akademie Rabanus Maurus. "Unsere diesjährige Filmreihe bietet jeden Abend eine Reise tief ins Innere fremder Räume und Kulturen und hilft so verstehen, anstatt nur zu sehen oder gar zu verurteilen."

Auf dem Programm stehen diesmal acht aktuelle Spielfilme, davon fünf empfohlen von der katholischen Filmkritik. Jeder von ihnen wird an jeweils drei Abenden gezeigt. Filmstart ist um 20.30 Uhr. Bei Regen finden die Filmabende im Großen Saal statt. Der Eintritt kostet 11 Euro, ermäßigt, 9 Euro. Vorverkauf im Haus am Dom, Domplatz 3, Mo- Fr 9-17 Uhr, oder online unter www.hausamdom.reservix.de. Aktuell (Stand Juni 2022) bitten wir unsere Besucher, im Haus einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auf der Dachterrasse darf dieser abgesetzt werden.

Folgende Filme stehen 2022 auf dem Sommerkino-Programm:

  • Le Prince, 29.7., 6.8., 14.8.
  • QuO vadis, Aida, 30.7., 7.8., 15.8.
  • Adam, 31.07., 08.08., 16.08.
  • Der Rausch, 01.08., 09.08., 17.08.
  • A Black Jesus, 02.08., 10.08.,18.08.
  • Minari – Wo wir Wurzeln schlagen, 03.08., 11.08., 19.08.
  • Der Mann der seine Haut verkaufte, 04.08., 12.08.,20.08.
  • Lunana, 05.08., 13.08.,21.08.

© A. Zegelman / Bistum Limburg

Dienstag, 16. August: Slow Show

(Uwe)

Die Band aus Manchester hat mittlerweile vier Platten veröffentlicht: White Water (2015), Dream Darling (2016), Lust and Learn (2019) und Still Life (2022). Nach zwei davon hätte man meinen können, dass man sich an der getragenen Indie-Pop-Musik Rob Goodwin und Co möglicherweise irgendwann satthört, dem ist aber bei Weitem nicht so. Immer wieder erweitert die Band ihren Katalog mit dem ein oder anderen wunderbaren Song, Perlen wie Last Man Standing, Hopeless Town, St. Louis und zuletzt Slippn´ oder Woven Blue. Da stimmt es wirklich, was in der Presseinfo steht: „Inmitten feinsinniger, elegischer Songarrangements entfaltet das Quartett dunkelwarme Songs vom zarten Gitarrenfingerpicking bis in voluminöse Refrains, teils mit Streichern, Chören und Trompeten. Variantenreich seit vier Alben, das neueste heißt „Still Life“.

Bitte geht hin, besser geht es auch live kaum.

Zoom,F., Carl-Benz-Straße 21, 21 Uhr

Foto: Zoom, Homepage

26.- 30. Oktober: 53. Deutsches Jazzfestival Frankfurt

(Daniela)

Wären wir zu der Zeit nicht im Urlaub, wären wir bestimmt bei dem ein oder anderen Konzert dabei

Auf dem Programm des 53. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt stehen vom 26. bis zum 30. Oktober internationale Acts sowie lokale Künstlerinnen und Künstler, darunter Quest, Lakecia Benjamin, Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni, das Manfred Bründl Projekt und natürlich die hr-Bigband. Drei Konzertabende finden im hr-Sendesaal statt, außerdem gibt es ein Konzert im Mousonturm und neu in diesem Jahr ist die "Clubnacht" in den Jazzlocations der Stadt.

Mittwoch, 26. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
hr-Bigband feat. Julia Hülsmann, Leitung: Theresia Philipp Quest 

Donnerstag, 27. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
Ingrid Laubrock Quartet 
Lakecia Benjamin "Pursuance: The Coltranes"

Freitag, 28. Oktober 
20:00 Uhr Manfred Bründl Projekt, Jazz-Initiative in der Romanfabrik 
20:00 Uhr Ivan Habernal Septett, Alte Seilerei ("Fabrik außer Haus") 
20:00 Uhr Charles Unlimited, Milchsackfabrik (Studio 294)  
21:00 Uhr Programminfo folgt, Jazzkeller 
22:00 Uhr Moses Yoofee Trio und 23:30 Uhr Blue Lab Beats, Jazz Montez 

Samstag, 29. Oktober, ab 19:00 Uhr, hr-Sendesaal 
hr-Bigband feat. Marius Neset 
Isaiah Collier & The Chosen Few 
Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni 

Sonntag, 30. Oktober, Künstlerhaus Mousonturm 
Ashley Henry Quartet

Weitere Programmdetails auf hr2.de


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