17.06.2022
Von KIRMES über KLAMOTTE zur KIRCHE

KIRMES… Letzte Woche war ich auf dem Brunnenfest in Orschel. Ich hatte ss in den Ausgehtipps nicht angekündigt, da ich es einfach nicht „auf dem Schirm“ hatte. Aber Gott sei Dank gibt es ja noch Freundinnen, die auch unterwegs sind und mich mitgenommen haben. Ich liebe ja Straßenfeste und das Brunnenfest ist ein besonders schönes. Es war am Sonntagnachmittag auch nicht zu voll. Vor Ort traf ich auch Jockel, der natürlich den besten Apfelwein ausschenkte. Klar, ist er ja auch der Organisator der Hessischen Apfelweinmeisterschaft. Die findet wieder am übernächsten Wochenende statt und ich kann sie allen ans Herz legen, die gerne Apfelwein trinken. Mehr zu der Meisterschaft unten in den Tipps.

KLAMOTTE…Am Sonntag startet ja die Fashion Week in Frankfurt. Ich habe es nicht so mit der Mode, möchte Euch aber an dieser Stelle auf eine Veranstaltung hinweisen, die mir sehr am Herzen liegt: es ist das Open Air Kino am Dienstag vor dem Kunstverein Familie Montez. Die organisiere ich nämlich (ich mache ja seit Januar 2022 hauptberuflich die Koordinierungsstelle Fairtrade der Stadt Frankfurt) zusammen mit Daniel Brettschneider, Marlene Haas (Lust auf besser leben) und Gunter Volz von der Ev. Kirche. Der Spielfilm "Made in Bangaldesh" ist wirklich toll und ich würde mich sehr freuen Euch dort zu sehen. Da Dienstag der längste Tag im Jahr ist, fangen wir erst spät an und ja, ich weiß, am nächsten Tag ist ein Arbeitstag, aber wer will denn schon bei 30 Grad um 22:00 Uhr ins Bett? (Außerdem hat Uwe an dem Tag Geburtstag – ein weiterer Grund mehr auf der Treppe vom Montez ein Kaltgetränk zu sich zu nehmen und den Film zu sehen.)

KIRCHE: Nächste Woche ist Flüchtlingstag. Zusammen mit Martin Grün und vielen anderen Ehrenamtlichen lesen wir ab Sonntag in der Alten Nikolaikirche die Namen der Verstorbenen vor, die seit 1993 auf der Flucht nach Europa gestorben sind. 48.000 Menschen sind das. Es werden auch noch Vorleser:innen gesucht… Mehr dazu weiter unten… Und apropos Kirche: in Bornheim gibt es seit letzten Jahr einen super engagierten Pfarrer: Lars Heinemann. Mit neuen Konzepten will er vor allem jüngere Menschen für Kirche begeistern. So organisiert er, zusammen mit Matthias Westerweller Vinylgottesdienste. Nächsten Donnerstag legt KOSMIK KAT aka Pedo Knopp in der Kirche auf… Wäre ich nicht woanders, wäre ich dabei.

So, jetzt muss ich los. Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für Bathazar am 22. Juni in der Batschkapp. Die Gewinnfrage ist: Wer ist dieses Mal bei Lokal Listener zu Gast?

GEROLLTES ÜBER ITALIEN

(Uwe)

Wie ich hier vielleicht schon einmal geschrieben hatte, habe ich in Italien einige gute Freunde. Mit denen verbrachte ich früher immer eine bis zwei Wochen am Meer oder besuchte sie an ihren Wohnorten, in Mailand oder einem kleinen Ort im Piemont. In der Regel fielen diese Besuche zeitlich auf Spiele einer Europa- oder Weltmeisterschaft. Als dies erstmals der Fall war, dachte ich, dass dies, ähnlich wie ich es aus Deutschland kannte, mit großem Interesse und teilweise festlich verfolgt werden würde. Ich täuschte mich. So musste ich beispielsweise beim Sommermärchen 2006 in Mailand lange eine Bar suchen, in der ich das WM Halbfinale Deutschland - Argentinien schauen konnte. Beim WM Viertelfinale 2014 Deutschand - Frankreich schlief der Inhaber einer kleinen piemonteser Bar hinter mir auf einer Bank und lies seinen Fernseher nur für mich laufen. Oft lebte ich von solchen Gefälligkeiten, auch bei Spielen anderer Länder, denn bei großen Turnieren sehe ich in der Regel jedes Spiel. Meine italienischen Freundinnen und Freunde begleiteten mich nicht, sie hatten und haben kein Interesse am Fußball und die anderen Italiener höchstens an Spielen der Italiener. Wenn die spielten, war immer viel los, jeder Platz vor einem Fernseher besetzt (unter uns: dabei spielten sie oft einen grausam langweiligen Fußball).

In einem Jahr waren wir in der Toskana. Wir schliefen in einer Bungalowsiedlung direkt am Meer. In der Regel saß ich alleine in der Strandbar und schaute die Spiele einer WM. In den Pausen zwischen den Spielen stieß ich zum Rest, ging schwimmen, spielte mit den Kindern oder unterhielt mich. An einem Sonntag war die ansonsten leere Strandbar voll gefüllt, ich wunderte mich, weil „nur“ die Schweiz gegen irgendwen spielen sollte. Schnellen Schrittes lief ich zu meinem an diesem Tag besetzten Stammplatz. Ein kurzer Blick auf den Bildschirm brachte die Erkenntnis: es lief ein Motorradrennen. Ich fragte den Barkeeper, was das soll und er meinte, das Rennen sei viel wichtiger als das Spiel der Schweiz gegen irgendwen. Ich sagte, das sehe ich anders. Und fügte im Spaß hinzu: „kannst du auf Fußball umschalten?“. Er lachte, die anderen Gäste nicht. Die Motorräder fuhren einige Zeit im Kreis, bis einer gewonnen hatte. Nachdem auch der letzte Mechaniker von dem TV Sender euphorisch interviewt war und sich die Bar langsam leerte, versuchte ich es noch einmal „können wir jetzt wirklich umschalten?“. Er schaute mich an und sagte, komme zum nächsten Spiel wieder. 

Gerade bin ich wieder in Italien, weil einer der Freunde leider gestorben ist. Heute, Mittwoch, war seine Beerdigung. Gestern siegte Deutschland gegen Italien. Das interessierte aber niemanden, mich eingeschlossen.

Freitag, 17. Juni: OF/UND

(Andrea)

Schön war die Zeit und wir werden UND vermissen. Diese tolle Multiversum-Wunderkammer öffnet heute um letzten Mal die Türen und wie es sich für eine Finissage gehört, mit Rabatten im Schatzi und illustren Gästen. So hat sich SHANTEL für ein DJ-Set angekündigt usw. UND gibt es ab 21.30 Uhr eine Aftershowparty in der HfG-Kapelle. Weitere Infos im Netz www.und.international

Und
Frankfurter Straße/ Stadthof, Offenbach

HfG, Schlossstraße 24, Offenbach

Anzeige

Apfelwein Senf Sauce, Gegrillte Paprika mit Cashewkernen, Steinpilzpesto, Frankfurter Honig, Himbeer Maracuja Fruchtaufstrich & Yammlou Mandelcreme.

Diese und viele andere Leckereien findet Ihr auf https://www.thingsthatmakeyouhappy.de/

Alle Produkte stammen von ausgewählten kleinen Produzent*innen die mit viel Herzblut und Liebe ans Werk gehen. Go visit our shop & make yourself happy.

Freitag 17. - Sonntag 19. Juni: Grosse Backstage Abschiedsparty

(Daniela)

Ich freue mich auf vier Tage Abschiedsparty im Backstage. Es ist zwar super traurig, dass Silke das Backstage, das mir viele Jahre lang als Zweitwohnzimmer diente, als ich noch gegenüber wohnte, aufgibt, aber ich bin mir sicher, der neue Ort wird auch toll!

Von Mittwoch dem 15.06. bis Sonntag den 19.06. öffnet Silke täglich um 17:00 und sorgt für ein denkwürdiges Abschiedsprogramm.

Freitag 17.06. - ab 20:00 Uhr:

  • DJs: Ralf & Birgit, Nico & John, Jule & Düsi, Bumblebees, Conny Thunders, Downer Daniel, King Barstool, Zabel, Stift & Velte, Healthy Heldmann & Marcus Fiend

Samstag 18.06. - ab 20:00 Uhr:

  • DJs: Oli Obnoxious, Boombes, Country Jamboree, Ramon & Biebl, Beer Guy Randy, Charly & Angi, Bembel Bar, Caren, Marcus & Speedy

Sonntag 19.06. - ab 17:00 Uhr:

  • AUSTRINKEN

--- Es werden für den kompletten Zeitraum keine Reservierungen angenommen ---

Danach heißt es: FOREVER IN OUR HEARTS 

Freitag, 17. Juni: Ballabalkan

(Andrea)

Früher saßen wir zusammen in Pressekonferrenzen rum, da war Danijel Majić noch bei der FR UND ich habe habe schon Ballabalkan gehört. Gemeinsam mit Krsto Lazarević erklären sie kenntnisreich und unterhaltsam die Region entlang des Autoput. Die Gelegenheit, die beiden live zu erleben, werde ich sicher nicht verstreichen lassen! Sie sind heute um 19 Uhr im Hafen 2 (Nordring 129).

"Ballaballa was? Wenn man Balkan hört, hat man vielleicht romantisierte Vorstellungen von Urlaubtrips mit Freiheitsgefühl inmitten abbröckelnder Plattenbaufassaden und schönen Stränden im Kopf. Für einige ist der Balkan ein Zuhause. Etwas polemisch sprechen andere wiederum immer noch vom Balkan als „Pulverfass“. Polemik und Klischees, die bedienen Danijel Majić und Krsto Lazarević seit 2016 auch in ihrem Podcast „Neues vom Ballaballa-Balkan – der Podcast für Polemik und Palaver“. Stets gepaart mit Selbstironie und viel Wissen über die für manche absurd anmutende Balkanregion. Wie verlief eigentlich die erste Pride in Sarajevo? Ist es der oder das Kosovo? Was geht in Albanien, wenn der Ministerpräsident nicht gerade in Frankfurt aus dem Flugzeug gezogen wird? Warum werden die Anti-Abtreibungsmahnwachen in Frankfurt eigentlich ausgerechnet aus Offenbach heraus organisiert? Und was hat das alles mit Ultranationalismus zu tun? Weshalb treibt sich die extreme Rechte Kroatiens bei Feierlichkeiten in Heusenstamm rum? Und was wird unter transnationalen Extremismen aus Südosteuropa begriffen? Um diese, andere aktuelle und historische Fragen rund um die Balkanregion sowie den Bezug zum Rhein-Main-Gebiet wird es im Gespräch mit Danijel Majić und Krsto Lazarević am 17. Juni im Hafen 2 gehen.

Danijel Majić (Frankfurt a.M.) arbeitet als Redakteur bei hessenschau.de und ist seit 2019 Journalist beim Hessischen Rundfunk. Zuvor war er als freier Mitarbeiter, Volontär und Redakteur bei der Frankfurter Rundschau tätig. Seine thematischen Schwerpunkte sind Islamismus, Rassismus, Rechtsextremismus und jüdisches Leben. Krsto Lazarević (Berlin) ist im Europäischen Parlament Pressesprecher für den Abgeordneten Erik Marquardt. Zuvor arbeitete er als freier Journalist und Südosteuropa-Korrespondent in Wien, Belgrad und Sarajevo für verschiedene deutschsprachige Medien. Seine thematischen Schwerpunkte sind Migration, Flucht, Wirtschaft, Rechtsextremismus, Islamismus, sowie Kunst und Kultur des ehemaligen Jugoslawiens.

Hafen 2, Nordring 129 , Offenbach

Freitag 17. Juni - 12. Juli: International Affairs - After Art in Crisis?

(Daniela)

Frank organisiert zusammen mit dem Verein  International Affairs und kuratiert von Alexandra Flieth und Deniz Alt eine Ausstellung im Gallus.

After Art in Crisis? wird die Frage im Sommer 2022 nachgehen wie Künstler, nach zwei Jahren der Pandemie und der Kriege Weltweit, positive Impulse der Gesellschaft geben können. Daher steht diese Ausstellung ganz im Zeichen der Solidarität mit der Breite von Kulturschaffenden aus der Bildenden Kunst. Im Schatten der Großen Ausstellungen, wie die Documenta 15 oder der aktuellen Venedig Biennale, gilt es den Schwerpunkt in diesem Jahr Künstler/innen von der Basis ein Raum zu geben. Für die Kunst und Kulturstandort der Stadt, nach den vielen Lockdown`s und darüber hinaus, sind Künstler / innen von der Basis sehr wichtig. Da wo die große Kunst an vielen Menschen vorbei geht ermöglichen wir im kleinen Rahmen ihre Wahrnehmung. In enger Kooperation mit dem Günes Theater & Itf und als International Affairs - Projektraum Balken wollen wir wieder einen Beitrag für die Wahrnehmung der Künste leisten. Wir alle spüren tagtäglich das destruktive zu nennende Verhältnis der Gesellschaft gegenüber vielen wichtigen Themen wie Klima und Umwelt , Krieg und Frieden , Wohlstand und Armut und die Wahrnehmung seiner Kulturschaffenden. Letztere bekommen ihr gespaltenes Wesen immer wieder auf verschiedenen Ebenen zu spüren. Aber auch die Weltpolitik zeigt wie wichtig es ist die Kunst als Vermittlungsform zu nutzen. International Affairs - Projektraum Balken entwickelt sich, trotz der Krisen dieser Welt, weiter und setzt im Westen der Metropole Frankfurts, ein Ausrufe Zeichen für mehr Solidarität und Frieden auf der ganzen Welt.
Die ausgewählten Künstler ,mit unterschiedlichsten Wurzeln und Lebensmittelpunkten präsentieren ihre persönlichen, mit verschiedenen Techniken, ausgeführten Werke auf dem Teves Gelände.

Künstler:innen: Stefan Stichler. / Malerei, Martin H.Weigl. / Malerei, Irene Maria Messing. / Malerei, Sandip Shah. Installation / Malerei, Semra Sevin. Installation / Fotografie, Joanna Rutkowska / Malerei, Maximilian Alt / Malerei, Sweet & Chilly Duo,
Nashi Young Cho & Andrei Likhanov / Musik

Vernissage: 18:00 Uhr
Projektraum Balken, Rebstöcker Straße 49e, 60326 Frankfurt (Gallus)

Freitag, 17. Juni – Sonntag, 19. Juni: Politeia

(Martin)

Ayla Pierrot Arendt, Performance/Konzert/Film im Mousonturm 

Diese ‚Versammlung‘ ist nicht nur eine Versammlung von Gött*innen und Menschen, sondern führt auch unterschiedliche Genres zusammen im Großen Saal des Mousinturm:  

„Die Frankfurter Performance- und Videokünstlerin Ayla Pierrot Arendt ruft zu einer außergewöhnlichen Versammlung.

Gaia, Mutter Erde, ist tot. Im Schatten des Chaos besingen und verhandeln fünf Video-Göttinnen und ihre musikalischen Inkarnationen im Theatersaal das Schicksal ihrer Welt und den Umgang mit Macht und Entscheidungsgewalt.

Als Revision zu Platons gleichnamigen Dialogen bringt die multimediale Oper Stimmen und Körper zusammen, die sich gegenseitig ermächtigen und hörbar machen.

Rap trifft auf Cyborg-Stimmen, krautige Gesänge auf elektronische Melodien, und flirrende Arien, Performance, Live-Musik und Videokunst verschmelzen zu einem sinnlichen Amalgam.

Durch die Abnabelung von Gaia als ausschließliche Ernährerin, die die Menschen ausgebeutet haben, müssen sich die projizierten Video-Göttinnen den Konsequenzen der Endlichkeit stellen, Stellung beziehen und Verantwortung für ein gemeinsames Überleben übernehmen.

Arendts „Politeia” projiziert den griechischen Mythos auf gegenwärtige Körperideale und Rollenbilder, um gesellschaftliche Werte aufzubrechen und diese von der Idee einer Norm abzulösen.

Ein apokalyptisches und hoffnungsvolles Abenteuer, das zugleich Ende und Anfang ist.“

Hier geht’s zu den Tickets

Freitag, 17. Juni – Sonntag, 19. Juni um jeweils 20.00h: Politeia
Ayla Pierrot Arendt - Performance/Konzert/Film
Mousonturm/Großer Saal, Solidarisches Preissystem

Foto: © Eike Walkenhorst

Samstag, 18. Juni: DOTA - WIR RUFEN DICH GALAKTIKA

(Uwe)

Laut www.kinderinfo.de/vornamen/maedchen/ ist Dota ein weiblicher Vorname. Abkürzung von Dorothea; doron: Gabe/ Geschenk, theos: Gott, zusammen also „Geschenk Gottes“ oder „Gabe Gottes“.

Es ist also nicht wirklich überraschend, dass hinter der Sängerin Dota eine Dorothea Kehr steckt. Die ist eine Liedermacherin und weil die oft mit Straßenmusik anfangen, nannte sie sich früher kurzzeitig „Kleingeldprinzessin“. Unter diesem Namen firmiert ihr eignes Label, auf dem ihre Musik erscheint, auch das aktuelle Album „Wir rufen Dich Galaktika“. Im Titeltrack singt sie zusammen mit Francesco Wilking von Die höchste Eisenbahn. Wäre ich er, hätte ich mir von der Platte eher den Song „Funken schlagen“ zum Mitsingen ausgewählt, den finde ich besser.

Das Konzert wurde vom 27.05.22 aus dem ZOOM in den Musikpavillon Palmengarten, Frankfurt verlegt und findet nun im Rahmen der Rosenwoche des Palmengartens statt - Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit

Musikpavillon Palmengarten
F., Siesmayerstraße 61
VVK 25€ zzgl. Gebühren
20:00H

Foto: Veranstalter

Samstag 18. Juni: Matthias Vogt im Silbergold

(Daniela)

Ich gebe es ehrlich zu, ich werde es wohl eher nicht schaffen ins Silbergold zu gehen, dabei würde ich ein House DJ Set von Matthias Vogt zu gerne hören, bzw. dazu tanzen.

Matthias Vogt (Polytone, Blossom Kollektiv, Anjunadeep, Infracom / Ffm) all night long

https://soundcloud.com/matthias-vogt/sets/mv-dj-sets

Einlass ab 0h, Eintritt € 8,- / Studierende € 4,-

Silbergold, Heiligkreuzgasse 22, Frankfurt am Main

Samstag, 18. Juni – Sonntag, 03. Juli: Jedermann (stirbt)

(Martin)

Von Ferdinand Schmalz, Schauspiel Frankfurt

Frankfurt ist nicht Salzburg – obschon: beide Städte haben jeweils einen Dom und in beiden Städten wird ‚Jedermann‘ gespielt. Nur – in Frankfurt nicht vor dem Dom und nicht der von Hofmannsthal, sondern hier im Schauspiel gibt’s ‚Jedermann (stirbt)‘ von Ferdinand Schmalz:

Am Ende sitzen zwei wundervolle Menschen nebeneinander ganz vorne am Bühnenrand des Frankfurter Schauspiels, Wolfram Koch und Mechthild Großmann. Er trägt einen Hut, eine Brille, Unterhosen und weiße Kniestrümpfe, sie einen langen schwarzen Mantel und eine künstliche Glatze. Wie sie da so sitzen, verkörpern sie in größter Gelassenheit viele Jahrzehnte Schauspielerei, dazu sind sie Fernsehberühmtheiten, sie ist die Staatsanwältin im Münsteraner "Tatort", er der Kommissar im Frankfurter, aber das spielt in diesem Moment nicht die geringste Rolle. Großmann spricht mit Zartheit vom Tod, und Koch hört verträumt zu.“ (Süddeutsche).

„Kochs Jedermann: Das Zentrum des Geschehens. Bei Schmalz ist er ein Investmentbanker (…), Koch gestaltet das aber unerwartet. Nicht nur, indem Plath (die Kostümbildnerin; MG) für ihn eine gnadenlose Kostümierung vorsieht: Weiße Unterwäsche, angeschnallter Bauch, weiße Kniestrümpfe, schwarze Herrenschuhe, ein schwarzer Hut, der der obligatorischen Kopfbedeckung von Ferdinand Schmalz gleicht wie ein schwarzer Hut dem anderen. Nur selten bedeckt ein festlicher Mantel das Trauerspiel des menschlichen Körpers (obwohl es sogar ein stählerner ist, der liegende Koch kann Katharina Bach als komplettgoldenen Mammon auf den Füßen balancieren, ohne zu zittern). Und doch: Kochs Jedermann ist überhaupt keine Karikatur. Es wird gelacht, wenn er über die Bühne stolziert, aber eigentlich nicht zu Recht, zumal er im Grunde auch nicht stolziert, sondern geht. So sieht das aus, wenn ein leichtbekleideter, bauchiger Mensch geht. Koch lacht auch, ein routiniertes, geschäftlich vermutlich tausendfach angewendetes, aber kein verblödetes Lachen. Die lächerliche Aufmachung trägt er mit Würde und Nonchalance. Obwohl sein Jedermann offenbar ein Fatzke ist, lärmt er selten herum, die Angst vor dem Sterben macht ihn dann noch etwas stiller. Ein Mensch, ein Jedermann. Das ist es, was den Abend, zweieinviertel Stunden, keine Pause, wirklich schillern, nicht bloß glänzen lässt.“ (FR)

„Mechthild Großmann und Wolfram Koch werden zunehmend ein altes Ehepaar, sie spendet den Trost, den ihm auch ein vorbeihuschender Chor, der eher schwammig Kirchenlieder singt, nicht geben kann. Und sie malt ihm das Bild eines allerletzten Festes aus, einen Totentanz. Das ist jene Schlussszene, die einfach in Stille verhallt, in der Großmann sanft von allen spricht, die innerlich schon tot sind, fäulniszerfressen, für die der Tod eine Erlösung ist. Diese Szene bleibt lange haften, man trägt sie mit hinaus, in die Bankenwelt Frankfurts.“ (Süddeutsche).

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/jedermann-stirbt/836/

Mittwoch, 15. Juni um 19.30h: Jedermann (stirbt) von Ferdinand Schmalz
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus
Weitere Vorstellungen am Samstag, 18. Juni (19.30h), Sonntag, 19. Juni (18.00h), Samstag, 2. Juli (19.30) und Sonntag, 3. Juli (18.00h).

Foto: Arno Declair

Samstag, 18. Juni: Of/ Armagiddeon Sound, Ruffa than Ruff & Glad Yaya

(Andrea)

La dolce vita in Offenbach ist auch, bei Sonnenschein am Waggon sitzen und Musik hören: " Nach 2 Jahren ohne Mainuferfest in OF-City endlich wieder!!! Armagiddeon Sound System spielt am/im Waggon traditionell mit RUFFA THAN RUFF SOUND aus Freiburg! Reggae, Dub, Dancehall, Digital & more Bass in a good way!"

Ab 16 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Isenburger Schloss, Offenbach

Samstag, 18. Juni: Alex im Westerland

(Andrea)

Klar muss ich gerade erstmal an die Schlagzeilen vom letzten Wochenende denken, als Punks Sylt erobert haben und sich via Amazon auch noch das Bier nach Wetsreland haben liefern lassen. Ein echter Spaß also und damit leite ich galant über und unterschreibe: "Der Witz und der Charme von DIE ÄRZTE, die Energie und Spielfreude von DIE TOTEN HOSEN: diese Zutaten zu einer explosiven Rockshow zu kombinieren, das Beste aus zwei Welten vereinen: Auf dieser Mission befindet sich Alex Im Westerland ! Die 4 Frankfurter rocken sich ganzjährig durch Clubs, Festivals, Stadtfeste, Kneipenfestivals und Privatpartys. Dabei konzentrieren sie sich auf die bekanntesten und grössten Hits aus den letzten 30 Jahren Bandgeschichte der beiden Punkrock-Urgesteine, Neuveröffentlichungen kommen natürlich auch immer wieder auch neu ins Programm. Gleichzeitig gelingt es Alex Im Westerland, mit Humor und unbändiger Power, das Publikum einzubeziehen, und es zum festen Bestandteil der Show zu machen. So bekommt jeder garantiert, was er sich erwartet hat: einen Abend voller fantastischer Songs, eine mitreissende Bühnenshow und: Muskelkater am nächsten Tag!" Einlass 18.30 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße, Frankfurt

Samstag, 18. Juni: Of/ Malte Anders

(Andrea)

Ausgrenzung, Diskriminierung, Mobbing – das sind Themen aus der Alltagswelt zahlreicher junger Menschen. Malte Anders ermöglicht den Jugendlichen in seinem neuen Unterrichtsfach „Homologie“ einen humorvollen Einblick in das Thema Homosexualität und die Normalität des Anders-Seins. Malte geht dabei alten Vorurteilen auf den Grund, vermittelt Hintergrundwissen mit Filmen, Bildern, Apps sowie eigenen Geschichten und zeigt aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf, wieso gegenseitiger Respekt so wichtig ist. Heute ist er im KJK Sandgasse zu Gast und eröffnet damit gleichzeitig das Queers and Friends Cafè im KJK Sandgasse. Der offene queere Treff startet ab 25. Juni wöchentlich samstags von 14 bis 16 Uhr und bietet den Jugendlichen einen Safe-Space. Hier können sie ganz sie selbst sein, ohne Angst vor Abgrenzung oder Diskriminierung. Willkommen sind Jugendliche, die sich als queer oder LGBT*I*+ definieren, aber auch solche, die sich einfach noch nicht sicher sind oder alle, die einfach Vielfalt der Menschen feiern wollen. Geleitet und organisiert wird der Treff von Daniel Müller und Claudia Bernhard, die als Hauptamtliche im KJK Sandgasse auch die Kontaktpersonen sind. Das KJK möchte den Jugendlichen einen niedrigschwelligen Raum bieten, in dem sie sich austauschen können, aber auch qualifizierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden. Erweitert wird das Angebot um regelmäßige Ausflüge, Informationsveranstaltungen und weiteres.

Die Veranstaltung „Homologie“ beginnt am 18. Juni um 18 Uhr, Einlass ist ab 17:30 Uhr und findet gemäß den aktuell geltenden Corona-Hygienebestimmungen der Stadt Offenbach statt. Der Eintritt ist für Jugendgruppen kostenlos, Erwachsene zahlen fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter daniel.mueller@jugendamt-of.de

KJK Sandgasse, Sandgasse 26, Offenbach

Samstag, 18. Juni: Of/ Soulkitchen

(Andrea)

Schon älter, aber ein immer wieder sehenswerter Streifen von Fatih Akim ist die "Soulkitchen" mit rasanter Story, toller Besetzung und Soundtrack - deshalb gbt es danach auch ncoh Musik. "Kneipenbesitzer Zinos ist vom Pech verfolgt: erst zieht seine Freundin Nadine für einen neuen Job nach Shanghai, dann erleidet er einen Bandscheibenvorfall. Als er in seiner Not den exzentrischen Spitzenkoch Shayn engagiert, bleiben auf einmal auch noch die ohnehin schon wenigen Stammgäste aus. Und als wäre das nicht schon genug, taucht auch noch sein leicht krimineller Bruder Illias auf und bittet ihn um Hilfe. Während Zinos noch überlegt, wie er den Laden los wird, um Nadine nach China folgen zu können, locken Musik und die ausgefallene Speisekarte immer mehr Szenepublikum an. Das „Soul Kitchen“ rockt und boomt wie nie zuvor. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb, Isenburg 24 HH, Offenbach

Samstag, 18. Juni, und Sonntag, 19. Juni: Of/ Mainuferfest

(Andrea)

Wenn Griechen ausgelassen Sirtaki tanzen, Bengalen würziges Lammcurry und Türken Gözleme zubereiten, Schachspieler über den nächsten Zug nachdenken und im Innenhof des Büsingpalais zu Livemusik getanzt wird, ist Mainuferfest. Ganz klar eines meiner Lieblingsfeste und ich freue mich schon sehr darauf, mich durch die Stände zu futtern und verloren zu gehen. 91 Vereine und Initiativen sind in dieser ersten Post-Corona-Ausgabe dabei und sorgen für Programm.

Samstag, von 16 bis 1 Uhr, Sonntag von 10 bis 20 Uhr.
Mainstraße und Kulturkarree, Offenbach

Samstag 18. - 25. Juni: An English Angst - A Brexit Drama

(Daniela)

Anna, eine Ausgehtippleserin hat mich auf dieses Stück hingewiesen. Gerne nehme ich ihren Tipp auf:

An English Angst
Brexit Drama in englischer Sprache
Juni 2016: Charlotte feiert das 10-jährige Jubiläum ihres pan-europäischen Radiosenders im Hauptsitz in Frankfurt. Das bevorstehende EU-Referendum in Großbritannien ist aktuell das beherrschende Thema. Doch sinkende Hörerzahlen und Druck von den Geldgebern in Brüssel bringen Charlottes Welt plötzlich in Gefahr. Und die Unternehmensberaterin, die zur Unterstützung des Senders geschickt wird, droht Charlottes Integrität zu gefährden. Kann sie mit dem Druck aus Brüssel, Großbritannien und ihrer eigenen Vergangenheit umgehen?

Dieses Originalskript von Anna J. Rogers reflektiert über das Leben britischer Auswanderer/„expats“, europäische Identität und die Herausforderungen der Konfliktlösung.

Dauer: 1 Std. 40 Min. (inkl. Pause)

“An English Angst” tells the story of Charlotte, a Briton living in Frankfurt, Germany. Like many British people living in the EU, Charlotte has built a life for herself as a Briton and European. Now settled in Frankfurt, she has founded and runs TransEURadio, an EU-wide radio station whose mission is to build communication lines, and a sense of community, across Europe. Then Brexit happens. Suddenly her place in Europe is gone. And she’s left feeling abandoned by her own country. What next for Europe? For TransEURadio? For Charlotte?

June 18th, 19th, and 24th, 25th..
At the Kulturhaus in Frankfurt (Pfingstweidstr. 2, 60316 Frankfurt)
www.kulturhaus-frankfurt.de

Sonntag, 19. und Montag, 20. Juni: Flüchtlingstag 2022

(Martin)

Beim Namen nennen – über 48.000 Opfer der Festung Europa

*** Leser*innen gesucht, die Geflüchtete beim Namen nennen! ***

*** Zuhörer*innen willkommen ***

Der Krieg in der Ukraine führt erneut vor Augen, wie dramatisch und schlimm es ist, wenn Menschen flüchten müssen. Niemand flüchtet gern – auch nicht von anderen Kriegsschauplätzen und Konfliktregionen, zum Beispiel in Afghanistan, Syrien oder Eritrea.

Seit 1993 sind mehr als 48 000 Menschen beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben.
Die meisten sind im Mittelmeer ertrunken. Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, Babys. Für die meisten Geflüchteten ist Europa eine Festung. An den europäischen Außengrenzen leben aktuell hunderttausende Menschen in erbärmlichen Verhältnissen und Lagern. Das ist traurig und bleibt ein Skandal.

Am Sonntag, 19. und Montag, 20. Juni (Weltflüchtlingstag), beginnend mit einer Andacht um 11.15 Uhr in der Alten Nikolaikirche, werden die Namen von verstorbenen Geflüchteten genannt und es wird berichtet von den Umständen ihres Todes.

Immer zur vollen Stunde gibt es Stille, Gebet oder Musik.

Diese Aktion wird in vielen Städten in der Schweiz und in Deutschland gleichzeitig durchgeführt.
Es sind noch einige Zeitfenster frei! Wer sich an der Lesung beteiligen möchte (jeweils ca. 25 Minuten), bitte hier eintragen: https://evstpaulsgemeinde.church-events.de

Es gibt insgesamt 16 'Schichten' zu je 25 Minuten. Wer eingetragen ist, erhält die Textdatei, die von der NGO „United“ aus Amsterdam akribisch recherchiert und von Freiwilligen aus Bern aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurde.

Bitte seid etwa zehn Minuten vor Eurem Termin in der Kirche für letzte Infos.

Sonntag, 19. und Montag, 20. Juni jeweils ab 11.15h (einzelne Zeitfenster)
Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg

Foto: © https://gruene-bs.ch/event/beim-namen-nennen/

Sonntag, 19. Juni: LOKAL LISTENER

(Uwe)

Gregor Praml hat sich für den LOKAL LISTENER im Juni einen Dozenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt eingeladen. Wie immer wird die Veranstaltung aber natürlich keine Vorlesung, sondern ein kurzweiliges Konzert/Gespräch. Gast dieses Mal ist mit Oli Rubow einer der innovativsten Musiker:innen, die im Rhein-Main-Gebiet zu finden sind. Seinen Background hat er im Jazz. Seine Ohren sind weit offen für alles, was zeitgenössisch ist und nach Club-Sound klingt. Auf seine Künste vertrauen Künstler:innen und Bands wie DePhazz, Cro, Freundeskreis, Die Fantastischen Vier. Bassist Hellmut Hattler hat ihn mal als die „menschliche Schnittstelle zwischen analog und digital“ bezeichnet. Unter seinen Händen und Füßen verschmelzen „echte“ Schlagzeugtrommeln und Becken mit elektronischen Geräten zu einem Instrument. Er spielt sie, erweckt aus ihnen Sounds, sehr musikalisch und fast beiläufig – als gäbe es nichts Leichteres auf dieser Welt.

Mousonturm
F, Waldschmidtstraße 4
17.00 Uhr
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): 8 € / 13 € / 26 € / 40 € inkl. Snack aus Jörgs Küche

Foto: Mikhail Markov

Bis Sonntag, 19. Juni: Heine. ICH REDE VON DER CHOLERA

(Martin)

OPEN AIR! THEATER WILLY PRAML

Was ein Abend! Am Ende der Premiere: das Publikum ist 2 Minuten still und dann setzt ein 20 minütiger Applaus ein (beide Zeitangaben gefühlt)! Diese Inszenierung ist einer der ‚Eisbrecher‘ gewesen nach dem Kultur-Lockdown und damals und heute gilt: Endlich wieder Theater!

Und ebenso gilt noch meine Empfehlung von damals, die hier nochmal kommt: Großartig, wie hier ein Text von Heinrich Heine zum Wüten der Cholera in Paris in einen Dialog eintritt mit dem kränklichen Gebäude der Naxos-Halle. Dazu werden eingespielt und von drei Sängern gesungen: Musik und Arien aus dem 3. Akt von Verdis La Traviata (worin es bekanntlich um eine sterbende Lungenkranke geht).

Wer jetzt denkt, das ist (nur) tragisch, der denkt falsch! Regisseur Michael Weber schreibt: „Eigentlich wollte ich eine Pandemische Totenmesse inszenieren. Ein Requiem unserer Tage. Eine Stunde gemeinsamen Weinens. Nach Dürers MELENCOLIA 1 – 500 Jahre später eine MELENCOLIA 2. Jetzt ist es eher was zum Lachen geworden. Ein heiterer Abend im Sonnenuntergang.“

Das stimmt. Es mischen sich an diesem Abend das Heitere und die Melancholie, man ist beim Text und auch ganz bei sich selbst. Wenn sich zu Beginn die Fenster der Naxos-Halle öffnen und ‚Todkranke ‚auferstehen‘ zum Spiel – dann ist dies fast schon eine Auferstehung unserer selbst – endlich wieder hin zum kulturellen Leben, zum Genuss, zum Schönen.

„Heine berichtet von der Cholera 1832 in Paris. Vom Karneval, bei der die  Maskierten blau anlaufen, reihenweise tot umfallen und hektisch in ihren Narrenkostümen beerdigt werden. Von den Verschwörungstheoretikern, die das Volk so in Rage versetzen, dass eine Horde zwei vermeintliche Giftmischer auf offener Straße in Stücke reißt. Von dem Verkehrsstau hunderter Leichenwagen, die keine Zufahrt mehr zum Friedhof finden und deren Kutscher in Streit geraten und sich gegenseitig die Toten aus den Wagen zerren.“

Ein perfekter Theaterabend, eine Kulisse, deren Teil man ist, nahezu keine Requisiten, großartiges Schauspielteam, die Abendsonne ist (bei der Premiere) vorhanden, Text und Musik berührend – in die Freude mischt sich ein bisschen Sorge, dass es wieder anders werden könnte…

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/heine-ich-rede-von-der-cholera/

Fr, 10.06. 20 Uhr, Sa, 11.06. 20 Uhr, So, 12.06. 11 Uhr; Do, 16.06. 20 Uhr (Fronleichnam), Fr, 17.06. 20 Uhr, Sa, 18.06. 20 Uhr, So, 19.06. 20 Uhr 

THEATER WILLY PRAML in der Naxos-Halle

Foto: © Rebekka Waitz

Bis Sonntag, 19. Juni: La Forza Del Destino / Die Macht des Schicksals

(Martin)

Oper von Giuseppe Verdi
Oper Frankfurt

„Du hast keine Chance, aber nutze sie, scheint die Ouvertüre zu sagen: Gegen das Schicksal kommt keiner an! Aber was ist das überhaupt, Schicksal? Rassismus zum Beispiel, sagte sich der Regisseur Tobias Kratzer, diese unheilvolle Mischung aus Dummheit, Hass und Gewalt, die einfach nicht tot zu kriegen ist. Ungemein gedankenreich, spannend und bildstark machte Kratzer an der Oper Frankfurt aus Verdis "Macht des Schicksals" einen so packenden wie beklemmenden Rundgang durch 150 Jahre US-Geschichte.“ (BR-Klassik) 

BR-Klassik bringt es auf den Punkt und hat entsprechen die Premierenkritik mit ‚BLACK LIVES MATTER‘ überschrieben.

Tobias Kratzer ist zur Zeit einer der arfolgreichsten und angesagtesten Opernregisseure; sein Tannhäuser in Bayreuth war skandalös erforlgreich und ‚rockte‘ den Hügel. In Frankfurt inszeniert Tobias Kratzer Verdi - ‚La Forza del Destino‘ bzw. ‚Die Macht des Schicksals‘, wie die Oper in der deutschen Übersetzung heißt.

Die Oper Frankfurt schreibt: „Hochspannung pur bietet diese überbordende, großformatige Oper, in der es um brennende Leidenschaften, aber auch um die zerstörerische Macht des Rassismus geht. Auf der Höhe seines Könnens schrieb Verdi für St. Petersburg seine vielleicht experimentellste Partitur. Frei von Gattungszwängen ging er neue Wege und folgte einer montageartigen Dramaturgie. Psychologisch genau gearbeiteten Szenen der Protagonisten stehen breit angelegten Genreszenen gegenüber, die nur lose mit der Haupthandlung verbunden sind. Der Marchese von Calatrava lehnt eine Verbindung seiner Tochter Leonora mit Don Alvaro wegen dessen Hautfarbe ab. Als der Vater das Paar überrascht, löst sich ein Pistolenschuss und tötet den Marchese. Drei Akte lang jagt Leonoras Bruder Don Carlo die beiden Liebenden, die auf der Flucht getrennt wurden, über Ländergrenzen hinweg, bis es am Ende zu einem fatalen Wiedersehen kommt. Tobias Kratzer übersetzt das zentrale Thema Rassismus in eine opulente Bilderfolge und bedient sich dabei sehr verschiedenartiger theatralischer Mittel.“

Und nochmal BR-Klassik: „Auch stimmlich war es ein fulminanter Abend. (…) Der Chor, der etliche Kostüm- und Maskenwechsel zu bewältigen hatte, war mit großem Engagement bei der Sache, (…). Nichts klang pauschal oder oberflächlich, sondern mitunter ehern, wie das Schicksal nun mal ist.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/la-forza-del-destino_3

Sonntag, 12. Juni (15.30h), Freitag, 17. Juni (19.00h) und Sonntag, 19. Juni (18.00h): La Forza Del Destino / Die Macht des Schicksals, Oper von Giuseppe Verdi in der Oper Frankfurt

Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag, 19. Juni: OF/ La Fanfarria del Capitán (AR)

(Andrea)

Es ist Sommer und Main, Gänse und kühle Getränke locken. Im Hafen 2 ist diese große Band aus Argentinien zu Gast, sie mischt Balkan Beat, Cumbia, Rock, Reggae, Ska und mehr zu einem Genre namens "Fanfarria Latina". 2006 gegründet in Buenos Aires, tourt La Fanfarria Del Capitan seitdem unermüdlich und hat sich weltweit eine Fangemeinde erspielt - kein Wunder, denn live ist das auch jenseits des rein Musikalischen eine Performance mit verdammt viel Spaß, Energie und Lebenshunger. Irgendwie genau das Richtige nach diesen Pandemie-bedingten Entbehrungen!" 16 Uhr

Hafen 2, Nordring 129, Offenbach

Montag, 20. Juni: MINE - HINÜBER TOUR

(Uwe)

In Frankfurt findet das vorerst letzte Konzert von Mines Hinüber-Tour statt. Nach sechs geballten Terminen Ende April, spielt sie am 18. Juni im Düsseldorfer Zakk und kommt zwei Tage später ins Zoom. Im Pressetext steht: „Die Vielleicht hat das Puls Radio ja recht, und Mine ist tatsächlich „die heimliche Königin des deutschen Pop“. Nicht nur, weil sie in Baden-Württemberg von Gesang bis Producing und Composing alles Mögliche studierte und zwei Handvoll Schlag-, Zupf- und Tasteninstrumente spielt. Mit elektronischer und digitaler Klangerzeugung kennt sie sich auch noch aus, mit dem Dreh von Videoclips ebenso. Außerdem zieht sie sich gut an und hat einen Knall mit ihren Brillen. Vor allem aber ist sie cool, weil sie bei all dem Folk und Digi-Beats, Schöngesang und Deutschrap für schlaue, eingängige und komplexe Lieder nutzt. Wer da nicht alles gern mitmacht: von Fatoni bis Samy deluxe, vom Berliner Kneipenchor bis Sophie Hunger.“ Sophie Hunger, oha!

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20:00H

Foto: Simon Hegenberg

Dienstag 21. Juni: OPEN AIR KINO VOR DEM KUNSTVEREIN FAMILIE MONTEZ

(Daniela)

Ich freue mich total, dass ich mal wieder zuusammen mit Daniel Brettschneider ein Open Air Kino organisieren darf und dann noch an so einem tollen Ort: vor dem Kunstverein Familie Montez. Das letzte Mal haben wir 2014 im Frankfurter Garten Open Air Kino gemacht... Diesmal zeigen wir, zusammen mit Lust auf besser leben gGmbH, der Koordinierungsstelle Fairtrade- Stadt Frankfurt am Main & Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach, im Rahmen der FAIR FASHION DAYS, die im Rahmen der Fashion Week stattfindet, den Film „Made in Bangladesh“ .

„Made in Bangladesh“ erzählt die Geschichte der jungen Bengalin Shimu, die in einer Nähfabrik in Dhaka arbeitet. Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden, geschlechterspezifische Diskriminierung, keine soziale Absicherung, mangelnde Sicherheitsstandards und kein festes Beschäftigungsverhältnis prägen ihren Alltag. Als eine Kollegin bei einem Brand in der Nähfabrik zu Tode kommt, lehnt sich Shimu auf und gründet mit Unterstützung ihrer Kolleginnen und einer NGO-Mitarbeiterin eine Gewerkschaft.

Die bengalische Drehbuchautorin und Regisseurin Rubaiyat Hossain zeigt die spannende Geschichte einer hartnäckigen Frau, die gegen viele Widerstände von außen, aber auch im privaten Bereich, kämpft. Stringent und authentisch gelingt Hossain die Schilderung des Alltags einer Textilarbeiterin, da sie sich früher selbst in einer NGO in Bangladesch für Frauenrechte eingesetzt hat. Darüber hinaus können die Zuschauer*innen in das lautstarke Treiben in Dhakas Straßen eintauchen und die jungen Näherinnen beim Tanzen in ihren farbenfrohen Saris begleiten, wenn sie aus ihrem Alltag ausbrechen. Mit diesem Film erinnert die Regisseurin auch an das bislang größte Unglück in der Geschichte der Textilindustrie, als die Nähfabrik Rana Plaza in Dhaka 2013 einstürzte und über 1000 Menschen starben.

Die Evangelische Filmjury empfiehlt „Made in Bangladesh“ als Film des Monats.
--------------------------
Auftaktgespräch um 21:45 Uhr mit:

  • Dr. Margrit Frölich, Vorsitzende der Jury der Evangelischen Filmarbeit
  • Caspar Priesemann, glorestore Frankfurt
  • Dr. Bastian Bergerhoff, Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal der Stadt Frankfurt am Main
  • Moderation: Dr. Gunter Volz, Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach

--------------------------
Weitere Informationen:

  • kostenfrei & ohne Anmeldung
  • Ort: Treppe & Sommergarten vor dem Kunstverein Familie Montez, Honsellstr.7, 60314 Frankfurt
  • Bei Starkregen findet die Veranstaltung in den Innenräumen statt.
  • Inklusion: Die Veranstaltung ist barrierefrei erreichbar.
  • Zeiten: ab 21:00 Uhr Einlass, 21:45-22:15 Uhr Auftaktgespräch, 22:15 – 23:30 Uhr Filmvorführung
  • FSK 12, 95 Min, OmdU
Mittwoch 22. Juni: Outdoor Modenschau vor dem Quartier Frau

(Daniela)

Ich freue mich auf diesen bestimmt super schönen Abend mit einer Outdoor Modenschau vor dem QUARTIER FRAU.

Zur Frankfurt Fashion Week präsentieren 11 DesignerInnen aus Frankfurt und Deutschland ihre unverwechselbaren QUARTIER FRAU Looks.

Mit den Labels:COCO LORES, CAPITANA, HE:IDI, ANGELA MIKLAS, LIMO WARDROBE, PETIT CALIN, MAISON BAUM, LUXURY KNITS IN LOVE, YOURGLITTERBOX, STITCH BY STITCH, LILITH Organic Skincare.

Edles Off-White trifft auf Schwarz, leuchtende und pulsierende Farben geben die richtige Energie für einen starken Auftritt. Die Lust auf Blazer, Hosenanzüge und Schuhe mit Absatz ist wieder da, ebenso die Freude, sich wieder schick zu machen. QUARTIER FRAU zeigt mit seinen kontemporären Looks, wie modern Nachhaltigkeit sein kann und stylt die Looks einmal für den Tag und einmal für die Night-Out.

Seit Februar 2021 vereint das QUARTIER FRAU Mode und Female Empowerment in einem in Deutschland einzigartigen Showroom Konzept. Die elf Labels bilden eine perfekte Symbiose: neben Kleidern, Blusen, Hosen, Oberteilen und Cashmere, gibt es ergänzend die passenden Accessoires, wie Taschen, Tücher, High Heels, Schmuck und Naturkosmetik. Ergänzend wird der Kundin auch persönliche Beratung, viel Know-How zur perfekten Passform und nachhaltigen Materialien, sowie Themenabende rund um Haltung und Wirkung im Business angeboten.

Das QUARTIER FRAU bietet wahre Lieblingsstücke, die fair und in höchster Qualität produziert werden und die die Kundinnen viele Jahre begleiten werden.

Die Veranstaltung wird realisiert mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung FrankfurtGmbH / der Stadt Frankfurt am Main

Bornheimer Landstraße 54
Von 18 bis 21 Uhr, OUTDOOR Modenschau um 19 Uhr
Bitte hier registrieren: https://fair-fashion-show.eventbrite.de, man kann aber auch "einfach so" vorbeikommen.

Mittwoch, 22. Juni: FFM/ Balthazar

(Andrea)

Die Belgier von Balthazar haben auch einen Platz in meiner Playlist und das aus gutem Grund, „Fever“ (2019) war ein echter Burner und ch freue mich schon sehr, die Band mit neuen Sachen live zu erleben. „Wir hatten das Gefühl, dass wir mit ‚Fever‘ nicht weit genug gegangen sind“, so Maarten Devoldere, einer der beiden Sänger. Mit der neuen Platte wollen sich Balthazar noch einmal mehr übertreffen und sich nicht auf ihrem bisherigen Erfolg ausruhen. Mit „Sand“ haben Balthazar eine smoothe, fast filmische Klanglandschaft entworfen, in denen die elf neuen Songs schwelen.Die Band um Jinte Deprez zeigt sich auf dem neuen Album so wandelbar, wie man es von Balthazar seit jeher gewohnt ist. Sie experimentiert mit ihrem spielerischen, mal jazzigen, mal poppigen dunklen und zwischendurch wieder bluesigen Sound. „Sand“ ist geprägt von lässigen Bassläufen, pointierten Arrangement-Einfällen und dem sphärischen Harmoniegesang, welcher die Musik prägt. „Sand“ vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Anmut. Darüber hinaus offenbarte sich während der Arbeiten an dem Werk ein übergeordnetes Thema: Zeit. Genauer gesagt drehen sich die Tracks um Themen wie das Warten, Rastlosigkeit und das Gefühl, nicht im Moment leben zu können oder Vertrauen in die Zukunft zu haben“, so die Band. „Wir sind an einem Punkt in unserem Leben, an dem wir diese Aspekte berücksichtigen müssen. Deshalb trägt das Album den Titel ‚Sand‘ – wie der Sand in einer Sanduhr“, ergänzen die beiden Sänger." Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Mittwoch, 22. Juni: Jacques Palminger The Kings of Dubrock

(Martin)

Endlich gibt es sie wieder, die wunderbar ‚salonhaften‘ Konzerte im Lokal des Mousonturm!

Dass die FAZ schreibt: „Palminger ist wie der Weg zur Toilette in einem öffentlichen Parkhaus: Lang, dunkel und kompliziert.“ – Das verstehe wer will, ist wohl auf alle Fälle ein Kompliment und; vielleicht erschließt sich am Besten, wenn man das Konzert besucht…

Jacques Palminger wurde als Mitglied des Künstlertrios Studio Braun aus Hamburg bekannt. Seine Karriere begann als Schlagzeuger der Bands The Waltons und Dackelblut. Später schrieb er Texte und Musik für die Band Universal González. Er wirkte als Schauspieler beim Film wie auf der Bühne und ist Autor des Hörspiels „Einschlafgeschichten für Männer“.

Er veröffentlichte mehrere Alben mit The Kings of Dubrock und dem 440 Hz Trio. Im Film Fraktus ist er als Bernd Wand zu sehen. Zusammen mit Lieven Brunckhorst und Jörg Folltert  kam 2015 „Goldberg für alle“ mit Texten von Jacques Palminger und Musik von Johann Sebastian Bach zur Aufführung.

Hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/7B11isDxqfA Und hier noch eins:  https://youtu.be/qJGsweUO5dg
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/jaques-palminger-2022/

Für das Konzert gibt es im Newsletter vom 10. Juni 1 x 2 Tickets zu gewinnen!

Mittwoch, 22. Juni um 20.00h
Lokal im Mousonturm

Foto: © Simone Scardovelli

Donnerstag 23. Juni: VinylGottesdienst mit Pedo Knopp

(Daniela)

Wie Eingangs schon geschrieben würde ich heute Abend super gerne zum Vinyl Gottesdienst in die Johanniskirche nach Bornheim gehen, aber ich habe schon Karten für eine andere Veranstaltung. Wirklich schade, aber es wird ja noch zwei weitere Vinylgottesdienste in diesem Jahr geben. Nächster Termin 6.10.
Echt toll, was der neue Pfarrer, Lars Heinemann, organisiert. Mehr zu ihm und seinen neuen Konzepten in diesem schönen Interview mit der FR.

"Die Plattenteller drehen sich weiter: VinylGottesdienst, die Zweite, in der besonderen Atmosphäre der Johanniskirche. Dieses Mal mit DJ Kosmik Kat aka Pedo Knopp zum Thema "geist" - typisch für Pedo Knopp  genreübergreifend, mit weitem musikalischem Horizont und  Länderschwerpunkten von der Türkei bis Brasilien.

Wieder mit von der Partie: Die Bar, kleine Überraschungen im Kirchraum, Moderator Matthias WesterWeller sowie Pfarrer Lars Heinemann und Team.

Johanniskirche Bornheim, Turmstraße 12, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt frei

Donnerstag, 23. - Sonntag, 26. Juni: INTO DESIGN Festival für ästhetisches Stadtleben

(Uwe)

Bei „INTO DESIGN – Festival für ästhetisches Stadtleben“ geht es vom 23. – 26. Juni um eine Branche, die sich nicht nur durch ihre besondere Kreativität und Innovationskraft auszeichnet, sondern unseren Alltag und unser Leben in der Großstadt bereichert, reflektiert, erfüllt.

Das vielfältige Programm besteht aus kuratierten Design-Walks, Spotlights und Showrooms, welche die Ästhetik und ihre Macherinnen und Macher gebührend zelebriert. Kreativ-Akteure öffnen dabei allerorten ihre Türen und präsentieren Arbeitsstätten, Ateliers, Erfolgskonzepte, Fabrikate, Erzeugnisse und Dienstleistungen in Form von persönlich arrangierten Happenings, Workshops, Shows oder Ausstellungen.

INTO DESIGN ist Teil ist offizieller Teil der Frankfurter Fashion Week. Sicher ist für jeden von Euch etwas dabei. Schaut hier nach mehr Infos und konkreten Angeboten:https://www.intodesign.city/ 

Bild: Facebook Into Desgin

Donnerstag, 23. – Samstag, 25. Juni Krimskrams

(Martin)

Eine Theaterarbeit über Demenz und das Verhältnis von Realität und Sprache

„Als meine Oma dement wurde und ihre Sprache langsam verlor, habe ich versucht, mir das Unvorstellbare vorzustellen: Wie sieht es in ihrem Kopf aus?

Ist das Ganze eine stille und friedliche Landschaft oder eher ein Schlachtfeld, auf dem um jedes Wort gekämpft wird?

Sind die Dinge noch da und können nur nicht benannt werden oder verschwinden sie auch im Laufe der Zeit?

Was blieb von ihrer Welt übrig, als die Sprache verloren ging?“

Angel Krastev, der auch Regieassistent am Schauspiel Frankfurt war, hat einen persönlichen Zugang zum Thema Demenz: Die Welt einer Geschichtenerzählerin gerät ins Wanken. Sie vergisst, sie vermischt, sie wiederholt bis zur Unkenntlichkeit. Sprache wird zu Worten, Worte zu Silben, zu Zeichen, zu Bewegung. Die Geschichten zerfallen. Aber in was? In Sprache? In Namen? In Dinge? Angel Krastev unternimmt mit seiner neuen Arbeit Krimskrams einen spielerischen Versuch, das Verhältnis zwischen Sprache und Realität zu hinterfragen, ausgehend vom Alltäglichen hin zur allgemeinen Ordnung unserer Welt.

Donnerstag, 23. – Samstag, 25. Juni um jeweils 20.00h
Gallustheater, Kleyerstraße 15, 60326 Frankfurt a.M.

Foto: © Angel Krastev

Sonntag, 12. Juni – 09. Juli: VAGABOND

(Martin)

Festival im ChamissoGarten und anderen Orten

Der ChamissoGarten ist ein zauberhaftes Stück Frankfurt. Unbedingt ist der Garten eine Entdeckung wert als sozialer Raum und jetzt als Ort für Kunst!

Unter der künstlerischen Leitung von Anna-Lena Perenthaler und Nicolai Bernstein wird dort das Festival „Vagabond“ präsentiert.

Immer wieder Sonntags: Eine wandernde Geschichten-Erzählerin, die sonntags durch die Straßen Ginnheims, Dornbuschs und Eschersheims zieht, trifft auf Märchenhafte Figuren. Im Laufe des Final-Abends geraten die Dinge auf der Bühne mehr und mehr aus den Fugen. Was macht die Puppe im Klavier? Und was passiert, wenn das Instrument  zur Puppe wird?

Musikalisch dreht sich die Auswahl der Stücke um das Dunky-Trio von Dvorak, folkloristische Musik aus dem slawischen Raum von Sulkhan Tzintzadse, die Rumänischen Volkstänze von Bela Bartok, Janaceks „Pohadka“ und weitere. Anna-Lena Perenthaler und Nicolai Bernstein verweben klassische Musik mit Elementen des Figurentheaters. So entsteht ein spannungsreicher Bogen vom ersten Auftaktkonzert bis zu den Final-Konzerten.

Am Sonntag, 12. Juni sind als Gäste im ChamissoGarten: Anna Katharina Wildermuth, Violine und André Dolabella, Klavier. Gemeinsam mit Anna-Lena Perenthaler, Cello, spielen sie Werke von Händel, Dvorak und Hände-Halverson.

Auftakte an jeweils den Sonntagen: 12., 19., 26. Juni und 3. Juli jeweils um 16 Uhr Felix-Dahn-Straße / Ecke Paul-Heyse-Straße, um 17 Uhr Hans-Burggraf-Anlage und um 18 Uhr im ChamissoGarten.
Das Finale am Freitag, 8. Juli ab 18.00h und am Samstag, 9. Juli ab 17.00h: Die goldene Kugel.

Weitere Infos hier: https://www.chamissogarten.de/veranstaltungen

ChamissoGarten, Chamissostraße 38, 60431 Frankfurt am Main  

Foto: © Homepage ChamissoGarten 

Bis 3. Juli: „Das Erde-Projekt“

(Daniela)

Da ich den Kunstverein Familie Montez über Facebook verfolge, sehe ich, dass die Außenarbeiten für "Das Erde Projekt" sehr aufwändig sind und freue mich jetzt schon auf die Ausstellung.

„Das Erde-Projekt“ der amerikanisch-koreanischen Künstlerin Kejoo Park wird am 9. Juni 2022 im Kunstverein der Familie Montez eröffnet. Mit dem Gesamtkunstwerk, einer Gemäldeausstellung und Land Art lädt sie zur Reflextion über Natur ein. So lässt sie im Außenbereich einen neun Meter langen, halbrunden Steinhügel aus hellen Steinen errichten, der mit einer ebenso großen, halbrunden Wasserfläche im Innenbereich als symbolischer Kreis eine Gesamtheit bildet. Angelehnt an Gustav Mahlers Komposition „Das Lied der Erde“ thematisiert die Malerin, Architektin und Landschaftsarchitektin Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz und setzt sie in Bezug zum Naturerlebnis. Dabei nutzt sie zudem ihre in der Zusammenarbeit mit dem New Yorker Peter Walker gesammelten Erfahrungen. Der Landschaftsarchitekt verantwortete die Gestaltung des Ground Zero.

Neben dem meditativ-ästhetischen Erlebnis ist Partizipation gefragt. In mehreren Diskussionsrunden, die ebenfalls im Kunstverein Montez stattfinden, setzen sich namhafte Vertreter aus Politik, Kunst und Architektur mit Natur auseinander. Schon jetzt darf man auch auf den „Stillen Marsch für die Erde“ am 26. Juni gespannt sein. Hier werden SchülerInnen der Anna-Schmidt-Schule mit weißen Lampions vom Römer zum Erde-Projekt im Kunstverein der Familie Montez unterwegs sein. Schirmherr von „Das Erde-Projekt“ ist Omid Nouripour, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen.

„Das Erde-Projekt“ wird unterstützt von dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Martincolor Kommunikation, artlinks, Wendel Pool und Wellness sowie MDW Bau

Kejoo Park lebt und arbeitet in Frankfurt am Main, Weitere Informationen unter www.kejoopark.com

Dienstag, 21.6.2022,

  • 17.30 Uhr: Verbindung von äußerer und innerer Natur (45 Min Qigong)
  • 18.30 Uhr: Wie wollen wir in Zukunft leben?
    Podiumsdiskussion: Olaf Cunitz (Bürgermeister Stadt Frankfurt am Main a.D.), Prof. Helmut Kleine-Kraneburg (Architekt), Markus Schaefle (Architekt, Zürich), Prof. Dr. Constanze Petrow (Freiraumplanerin)
    Moderation: Marion Kuchenny (Hessischer Rundunk)

Sonntag, den 26.6.2022

  • 16.30 Uhr: Verbindung von äußerer und innerer Natur (45 Min Qigong)
  • 17.30 Uhr: Das Thema „Mensch und Natur“ in der Kunst
    Gespräch: Kejoo Park, Prof. Dr. Norbert Abels (Ex-Dramaturg Oper Frankfurt am Main), Anna Franek (Kuratorin) und weitere Gäste
    Moderation: Dr. Peter Gröndahl (Kulturwissenschaftler)
  • 21. 00 Uhr: „Stiller Marsch für die Erde“ (vom Römer bis zum Kunstverein der Familie Montez), SchülerInnen der Anna-Schmidt-Schule

Sonntag, den 3.7.2022

  • 18.00 Uhr Finissage

Alle Aktionen jeweils im Kunstverein der Familie Montez e.V., Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main

Weitere Informationen unter www.kvfm.de sowie www.kejoopark.com

VORSCHAU
Freitag 24.- Sonntag 26. Juni: 10. Hessische Apfelwein-Meisterschaft

(Daniela)

Ich war schon ein paar Mal bei einer Apfelweinmeisterschaft dabei. Es macht unglaublich viel Spaß, denn Jockel organisiert das wirklich mit viel Engagement und es ist unglaublich wieviele unterschiedliche Stöffsche es gibt.

Votum der Gäste entscheidet: Ziel ist es, eine Apfelwein -Verköstigung zu veranstalten, an der lokale und regionale Apfelweinkönige gegeneinander antreten. Die Blindverkostung der 20 Apfelweine wird von den Gästen, die sich bereit erklären , alle Proben zu testen und zu bewerten durchgeführt. Die Bewertung nach einem 5 Punkte System hat sich in den vergangenen Jahren als repräsentatives Mittel durchgesetzt.

Die Apfelweinkönige:
Nur die Sieger der regionalen Verkostungswettbewerbe nehmen an der Hessischen Apfelweinmeisterschaft teil. Die Privat Kelterer produzieren ausschließlich für den eigenen Bedarf. Die maximal 20 Teilnehmer geben jeweils 30 Liter ihres Produktes ab. Anhand festgelegter Kriterien auf der Abstimmungskarte wird am Ende des dritten Tages der 10. Hessische Apfelwein König ermittelt und Inthronisiert. (Apfelwein gilt nur dann als echter reiner Apfelwein, wenn er aus unbehandelten Äpfeln der Region gewonnen wurde. Zu seiner Veredlung sind ausschließlich frische heimische Früchte gestattet, zum Beispiel Wildobstsorten wie Mispel, Schlehe, Speierling, Quitte sowie Wildapfel.  Zusätze jedweder anderer Art sind nicht erlaubt.)

Zeitraum: Die Blindverkostung der verschiedenen Apfelweine findet von Freitag, dem 24.6.2022 bis Sonntag dem 26.6.2022 statt. Freitag von 18:00-22:oo Uhr Samstag von 17:00 - 22:00 Uhr Sonntag von 12:00-17:00 Uhr. Ab 18 Uhr küren wir die/den 10.Hessischen Apfelweinmeister.

Speisen und Getränke: Mit lokalen Köstlichkeiten werden die Tester und Kelterer vom Team „Alt Orschel“ verwöhnt.

Ort: Ebbelwoi Straußwirtschaft, Alt Orschel, Hofeinfahrt Marktplatz 6, 61440 Oberursel
www.alt-orschel.de

Samsdtag 25. Juni: 5 Jahre Lucille

(Daniela)

Ich mag das Lucille super gerne und bin da so gerne Gast und daher hatte ich mich so sehr auf den Geburtstag gefreut. Aber... ich hab ihn mir nicht in meinen Kalender eingetragen und jetzt woanders zugesagt :-( wie schade.

Das Lucille wird 5 Jahre alt!

Wir freuen uns riesig, dass es uns Dank Euch noch immer gibt. Daher möchten wir am 25. Juni 2022 gerne mit Euch feiern.

Atze & Matze aka Andreas Knauf & Matthias WesterWELLER sorgen mit Singles ab 18 Uhr für die musikalische Unterhaltung, Ed Fothergill wird um 17 Uhr ein kleines und feines Warm Up für die beiden spielen, von uns gibt es Drinks und kleine Leckereien.
Lucille, Friedberger Landstraße 100

Samstag, 25. Juni + Sonntag, 26. Juni: Glory

(Martin)

Jeremy Wade, Tanz im Mousonturm

Das wird intensiv!

„Ein liebevolles Lächeln, das zum teuflischen Grinsen mutiert.

Zwei Körper, von eruptiven Ausbrüchen geschüttelt, zitternd und zuckend, verletzlich und energiegeladen zugleich.

Das Bessie-prämierte Stück „Glory“ des in Berlin lebenden Choreografen Jeremy Wade ist auch in seiner vierten Bearbeitung von mitreißender Intensität.

Ein bedingungsloses, nacktes Duett, in dem Wade und der Tänzer Sindri Runudde die Brutalität durchleben, die Normen auf den Körper ausüben.

Zu den mitreißenden Elektrosounds von Lou Drago ringen zwei Körper mit Agonie und Ekstase und entwickeln einen Tanz der Nicht-Zugehörigkeit, in dem die Gegenpole von Scham, Reue, Erniedrigung, Rausch, schließlich Unterwerfung und Hingabe umgeformt und durchbrochen werden.“

Hier geht’s zu den Tickets

Samstag, 25. Juni um 20.00h und Sonntag, 26. Juni um 18.00h
Glory - Jeremy Wade
Tanz im Großen Saal des Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Dieter Hartwig

Samstag, 25. Juni: Of/ Flohmarkt auf dem Grünring

(Andrea)

Die Info kommt mir gerade recht und wenn das Wetter mitspielt, versuche ich mich und andere glücklich zu machen. Pia Glück, Nata Kabir und Ida Todisco organisieren einen Flohmarkt im Grünring zwischen lindenstraße und Tempelseestraße von 15 bis 18 Uhr (Aufbau bis 14 Uhr). Bitte eigenen Tisch/Decke mitbringen und Müll mitnehmen. Anmeldungen an lindenfeld-offenbach@gmx.de

Samstag, 25. Juni: Of/ Mit Loimi B. durch die Stadt

(Andrea)

Mehr als verlockend, mal wieder mit Loimi auf Tour zu gehen. Zu INTO DESIGN – Festival für ästhetisches Stadtleben nimmt er uns bei der Tour INTO Offenbach Senefelder mit zu den Geheimtipps im Süden von Offenbach. Los gehts am Samstag, den 25. Juni um 11.00 Uhr. Alle Tickets zu den INTO-DESIGN-EXPEDITIONS gibt es hier: https://bit.ly/3mr0TCp Into Design Festival vom 23.–26. Juni 2022 ist offizieller Teil von Frankfurt Fashion Week .

Samstag, 25. Juni, und Sonntag, 26. Juni: Mühlheim/ Steinbruchfestival

(Andrea)

Wow, dreißig Jahre feiert die Artifical Family e.V. in diesem Jahr. Falls ihr Euch jetzt fragt Arti- wer? Die Artificial Family ist DER Kulturverein in Mühlheim, das ist zwischen Offenbach und Hanau, mit schönem Gelände direkt am Naherhulungsgebiet am grünen See. Zum 28. Mal laden die Arties am 25. und 26. Juni zum Steinbruchfestival und auch diesem Jahr haben die Programmacher ein gutes Händchen bewiesen (ich habe dort vor vielen vielen Jahren Mother Tongue für mich entdeckt, aber auch etlich tolle Bands dort erlebt). Sie schreiben: "Zum 30jährigen wollen wir uns nicht neu erfinden, sondern mit Freunden, also euch, Freunde der frischen Livemusik, den Freunden der ausgelassenen After-Show-Party und einigen Wiederholungstätern, sowie neuen Acts auf der Bühne, ein tolles, grooviges Fest*ival feiern!
Am Samstag, 25.06.2022, ab 13 Uhr bietet der Food Corner, Blicha Feelgoodfood und Jerro´s BBQ, am Samstag und Sonntag, auf dem Vorplatz seine Speisen und eine kleine Auswahl an Getränken an. Da der Food Corner noch vor dem Einlass positioniert ist, kann dort entsprechend bei 'freiem Eintritt' nach Herzenslust konsumiert werden. Ab 17 Uhr freuen wir uns, auf dem Festivalgelände auf: Bab ane Zamé * die Batucada des Artificial Family eV, Los Amigos * Latino, Raga, Rumba, Oriental, HipHop  Banjoory * Reggaestyles and more Revolte Tanzbein * SkaBalkanReggaeRock  Klangphonics * AnalogTechno Electric Brewery * Aftershow

Am Sonntag, 26.06.2022, ab 14 Uhr freuen wir uns auf: Tiefenrausch Klangkombinat * Funk, Jazz, Pop, Worldmusic  10 Minutes Fame * 'deine' 10 Minuten auf der Bühne noch 4 Bewerber können einen kurzen Slot bespielen Mail an: festival@artifly.de Blaumond haben ihren Slot schon gesichert!  Fellaws Kingdom * SuperSka Doctor Krápula * Ska, Cumbia, Hip Hop, Reggae aus Kolumbien dabei, dazwischen, am End, DJ Jazzmadass cu & have fun :))

Steinbruchfestival,  Artificial Family e.V.,  Am Rabenloh 4, Mühlheim/Dietesheim
www.artifly.de


Sonntag, 26. Juni: YOUR GUIDE INTO CINEMA – Frankfurter Kinogeschichte/n

(Uwe)

Was nutzt ein 5k Fernseher (hohe Bildauflösung) mit einem größeren Durchmesser als ein Rhönrad (sehr großes Turngerät), wenn der Film, den man darüber schaut, sch… ist. Viele der Filme, die heute noch meine Lieblingsfilme sind, sah ich auf dem Röhrenfernseher meiner Eltern, dem kleinen Mitsubishi-Fernseher, den ich mir von meinem Konfirmationsgeld kaufte, oder in Kinos, die teilweise kleiner und schlechter ausgestattet waren als der Erdkeller, aus dem sie 2003 Saddam Hussein gezogen hatten.

Kino und Filme sind seit meiner frühesten Jugend, neben Musik, Bücher und Fußball eine meiner großen Leidenschaften (sieht man vom Essen einmal ab). Und weil das so ist, möchte ich mit meinem Freund Daniel Brettschneider mit netten Menschen durch Frankfurt radeln und über Filme sprechen.

Los geht es auf Rädern am Mal sehn Kino in der Adlerflychtstraße um 15 und 18 Uhr.

Details und Anmeldung hier

Sonntag 26. Juni: LAZY

(DANIELA)

Oh wie freue ich mich auf einen entspanten Nachmittag bei LAZY. im Innenhof der Bar Shuka.

DJs:  Tereza (Blue Space, Worldwide FM) + Weller, Yannick, Kosmik Kat (Pedo Knopp).

Frankfurts legendäre Sommerparty LAZY. ist zurück!

Nach längerer Pause feiert die Crew um WELLER, YANNICK und KOSMIK KAT (PEDO KNOPP) unter freiem Himmel ihr langersehntes Comeback im Herzen Frankfurts. Gemeinsam mit der IMA Clique laden sie für diese besondere Ausgabe von LAZY. in den wunderschönen Innenhof der Bar Shuka. Mit an Bord ist ein ganz besonderer Gast: TEREZA! Gefeiert als DJ, Kuratorin und Tastemakerin steht Tereza für ein breites musikalisches Spektrum – von Disco über House bis zu basslastigen Beats aller Art. Sie ist Stammgast auf etlichen Festivals, hostet ihre eigene Eventserie Blue Space in Berlin und tourt durch ganz Europa. Ihre famosen Radioshows beim Londoner Sender Worldwide FM und WDR Cosmo erfreuen sich einer großen Fangemeinde. Tereza ist gerade zurück von ihrer US-Tour und einer mehrmonatigen Residency in Detroit – bei LAZY. spielt sie in diesem Jahr einen ihrer ersten Sommer-Gigs in Deutschland.

Tereza Instagram, Tereza Links

 Im Außenbereich der Bar Shuka macht das Trio von LAZY. am Sonntag, den 26. Juni 2022 nun gemeinsame Sache mit der IMA Clique. Vom frühen Nachmittag an verwandelt sich der schönste Innenhof des Bahnhofsviertels in eine ganztägige Freiluft-Party. Das Shuka Cafe wird die Gäste selbstverständlich mit allerlei Köstlichkeiten und erfrischenden Drinks verwöhnen.

Immer noch eine der beliebtesten Partyreihen der Stadt, ist das Konzept von LAZY. mit seiner musikalischen Vielfalt in all den Jahren etwas Besonderes geblieben – dabei ist es den drei DJs und Veranstaltern gelungen, den Sound von LAZY. stets weiterzuentwickeln und ihr treues, generationsübergreifendes Publikum immer aufs Neue zu begeistern.

BAR SHUKA (Innenhof), 25hours Hotel The Trip, Niddastraße 56, 60329 Frankfurt a.M.

Einlass und Beginn: 14 Uhr
Tickets (early bird € 12.-/VVK € 15.-):    https://lazy-tereza.eventbrite.de

Sonntag, 26. Juni: Of/ Mädchenflohmarkt

(Andrea)

Ein schöneres Gelände lässt sich kaum wünschen, direkt bei den Parkside Studios hat der Mädchenflohmarkt jetzt einen guten Standort gefunden, Anmeldungen für den Saisonstart MFM FFM sind ab sofort möglich und erwünscht. Kommt zuhauf, damit wir uns neu einkleiden und inspirieren können! Ihr könnt euch ab sofort bewerben unter MFM_FFM@gmx.de

Parkside Studios, Freidhofstraße 59, Offenbach

Sonntag, 26. Juni: Das weiße Dorf

(Martin)

Theresa Dopler
Schauspiel - Theater Landungsbrücken

Der Abend lohnt!

Nicole Nadine Seliger von der FAZ schreibt: "Es ist eine schlichte und intime Inszenierung, die in den Landungsbrücken zu sehen ist. „Das weiße Dorf" ein Zweipersonenstück der österreichischen Autorin Teresa Dopler, und von Kornelius Eich in Szene gesetzt, überzeugt mit wortgewaltigen Dialogen, die geschliffen und prägnant sind und die Geschichte von Ruth (Marlene-Sophie Haagen) und Jean (Florian Mania) erzählen."

Ein Kreuzfahrtschiff auf dem Amazonas, an Deck begegnen sich Ruth und Jean wieder. Zwei junge, erfolgreiche Menschen, beide glücklich vergeben. Während sie an der Reling stehen und auf die vorbeiziehende Landschaft schauen, sprechen sie zunächst über die Karriere und den reibungslosen Service an Deck. Das feuchte Klima drückt, sie scherzen und ergehen sich in Lobreden über die gelungenen Lebensentwürfe.

Immer wieder treffen Ruth und Jean einander an Bord dieses Schiffes, zuerst scheinbar zufällig, dann bewusst. Sie flirten und bestätigen sich gleichzeitig, dass es nichts zu bedeuten hat, sie sind abgeklärt und können über alles lachen. Dennoch regt sich etwas in den beiden, wahrscheinlich die Sehnsucht, aber nach was?

Das Stück von Teresa Dopler gewann den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2019. Andreas Jüttner sagte in seiner Laudatio: „Man könnte sich Teresa Doplers Gespür für dichte Dialoge, die in wenigen Worten viel anklingen lassen, durchaus auch in einem thematisch konkreteren Stück vorstellen. Doch die formale Beschränkung, die sich die Autorin hier auferlegt hat, lädt Inszenierungen ein zu spannenden Tiefenbohrungen mit unterschiedlichsten Interpretationsansätzen. Denn über diesen Emotions-Zombies im Turbokapitalismus schwebt auch die Melancholie von Tschechow-Figuren, die spüren, dass ihnen die Kraft fehlt, aus der eigenen Lebenslüge herauszufinden.

Hier geht’s zu den Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php?prg=DAS%20WEIßE%20DORF&dt=04.%20Juni%2022

20.00h: Das weiße Dorf von Theresa Dopler
Schauspiel im Theater Landungsbrücken

Foto: © Homepage/Landungsbrücken – Insta: Kornelius Eich.

Montag 27. Juni: ROMNJA IN BEWEGUNG – VORTRAG

(Daniela)

Eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Königinnenwege" der maecenias Stiftung ist der heutige Vortrag: ROMNJA IN BEWEGUNG mit ISIDORA RANDJELOVIC.

Isidora Randjelović stellt die Gründungsgeschichte, die Visionen und Zielsetzungen sowie die konkrete Arbeit des Berliner feministischen Romani Archivs RomaniPhen e. V. vor.

Isidora Randjelović ist Mitautorin der aktuellen Publikation „Unter Verdacht – Rassismuserfahrungen von Rom:nja und Sinti:zze in Deutschland“. (Wiesbaden 2022)

Das community-basierte Forschungsprojekt zeigt die Wirkungsweisen dieses spezifischen Rassismus auf, ebenso wie die historischen Kontinuitäten und Nachwirkungen, die Allgegenwart und die alltäglichen Folgen für das Leben von Rom:nja und Sinti:zze. Die Rekonstruktion des Geflechts ineinandergreifender Praktiken zeigt eindrücklich, dass Rassismus auch kumulativ wirkt und zu einer Spirale von Diskriminierung führen kann.

Mehr Infos hier

Beginn: 19:00 Uhr
EVANGELISCHES FRAUENBEGEGNUNGSZENTRUM EVA. SAALGASSE 15, 60311 FRANKFURT

Montag, 27. Juni: LIES!

(Petra)

Anders als Bücher mit sieben Siegeln: „Häufig wird ja von Kunst und Literatur geredet, als seien sie am besten, wenn sie rücksichtslos und respektlos sind. Dieser Sammelband ist der Gegenbeweis“, urteilte die Literaturredakteurin der Süddeutschen Zeitung Marie Schmidt anlässlich des Erscheinens von „LiES! – Das Buch. Literatur in Einfacher Sprache“. Jetzt schreiben zwölf weitere namhafte Autorinnen und Autoren neue Geschichten. Ihr Dogma ist einfach. Literatur muss nicht auf literarische Mittel verzichten, um zum Recht auf Teilhabe beizutragen. Die heutigen Gäste sind Wolfgang Schorlau und Annette Pehnt. Schorlau ist Autor politisch brisanter Kriminalromane, die regelmäßig verfilmt werden. Pehnt verfasst Romane wie zuletzt „Alles was Sie sehen ist neu“ und Bücher für Kinder. Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt.

Foto: Annette Pehnt©Peter von Felbert

Barrierefreie Literatur: Literatur in Einfacher Sprache mit Annette Pehnt und Wolfgang Schorlau, Lesung, Moderation: Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt), Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, mit Gebärdensprachdolmetscherinnen, Eintritt: Saalticket 5 (3) Euro / Streamingticket 5 Euro hier

 

 

Montag, 27. Juni – Sonntag, 03.Juli: Literaturfestival

(Petra)

Die letzte Auflage 2020 musste kurzfristig aufgrund der Pandemie abgesagt
werden: Dieses Jahr findet literaTurm wieder statt und wie gewohnt steht das Pro-
gramm unter einem thematischen Schwerpunkt. RISSE lautet das Motto, eine vielzitierte Metapher, die für disruptive Prozesse sowie ästhetische Verfahren steht. Frankfurter Hochhäuser bleiben zentrale Veranstaltungsorte. Darüber hinaus finden Lesungen in der Region statt. Der Krieg in der Ukraine, Flucht und Migration als biografischer Riss, die Schere zwischen Arm und Reich, das komplexe Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland, die politische Polarisierung, die schwierige Situation von berufstätigen Müttern insbesondere aufgrund der Pandemie: die Risse in unserer Gesellschaft und Welt sind manifester denn je. Risse sind aber auch ein ästhetisches Verfahren in Kunst und in Literatur. Getreu der thematischen Schwerpunktsetzung von literaTurm, dem kuratierten biennalen Literaturfestival der Stadt Frankfurt am Main, werden in diesem Jahr Romane und Sachbücher vorgestellt, die unterschiedliche Aspekte des Mottos verhandeln. Insgesamt sind 35 Veranstaltungen mit 50 deutschsprachigen und internationalen Schriftsteller:innen und Wissenschaftler:innen geplant. Ein besonderer Höhepunkt ist sicherlich die heutige Eröffnungsveranstaltung mit Tanja Maljartschuk, Lea Ypi, Viktor Jerofejew und Gerd Koenen.

literatTurm, biennales Literaturfestival, RISSE, bis 3. Juli, Eröffnungsveranstaltung, Ort: Volksbühne, im weiteren Orte in Frankfurt und Rhein-Main-Region, Adresse: Großer Hirschgraben 15, Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt: 14 (8) Euro, Tickets und weitere Infos zu allen Veranstaltungen hier

 

Mittwoch, 29. Juni - Samstag, 09. Juli: Straußwirtschaft

(Petra)

Bisher haben immer wieder neue Nachbarn und Gäste für unglaubliche Geschichten
gesorgt - wie etwa: den Flug verpasst, weil es einfach gerade zu schön war. Ein Ort, an dem Hausschuhe ebenso selbstverständlich neben Stöckelschuhen sitzen und für kurze Zeit das pralle Leben aus dem Kirchhof quillt. Heute eröffnen Annette Gloser und Marco Hofmann wieder die Frankfurter Straußwirtschaft an der Berger Straße. Direkt am Bordstein neben den erleuchteten Arkaden fließt dann für knapp zwei Wochen der Rhein, von dessen Seitentälern bei Bacharach und Oberwesel die Weine des Weinguts Marco Hofmann Gläser (und Herzen) füllen. Marco Hofmanns Reben gedeihen im Oberen Mittelrheintal auf steilen Schieferböden, die den Weinen eine besondere Mineralität und Frucht verleihen. Den in Handarbeit gepflegten Reben ist auch die Erwähnung „Entdeckung des Jahres am Mittelrhein“ des Vinum Weinguide  2021 zu verdanken. Annette Gloser ist seit 30 Jahren Initiatorin verschiedener Kunst-Off-Spaces und Festivals, über die Galerie Fruchtig bis zum heutigen Frankfurter Sport & Kunst Kasino, das auch dieses Jahr wieder an der Jahrhunderthalle stattfinden wird. Das solltet Ihr nicht verpassen: Am Donnerstag, 30.06. kann wieder zur einzigen öffentlichen Probe der Skyline Big Band unter freiem Himmel getanzt werden.

Frankfurter Straußwirtschaft, Hof von St. Josef, Berger Str. 135, Öffnungszeiten: 16 - 22 Uhr (täglich außer sonntags)

Donnerstag 30. Juni bis 21 August: Freiluftkino Frankfurt

(Daniela)

Der Mensch muss an die frische Luft – Kinoliebe im Freien

Open Air Kino im Hof des Alten Polizeipräsidiums ist unglaublich toll. Ich freue mich daher mega, dass das Programm diesmal sogar über 7 Wochen läuft!

Vom 30. Juni bis 21. August geht das Freiluftkino Frankfurt in seine nunmehr neunte Saison. Wie in den beiden Jahren zuvor konnte der Innenhof des Alten Polizeipräsidium für das beliebte Frankfurter Sommerereignis gewonnen werden – eine der spannendsten Off-Locations der Stadt! Dort werden Woche für Woche an den Abenden von Donnerstag bis Sonntag allen voran aktuelle Kinohighlights gezeigt.

Beispielsweise Cem Kayas beeindruckender Dokumentarfilm „Aşk, Mark ve Ölüm“ (Liebe, D-Mark und Tod) über die 60-jährige Musikkultur türkischer Migrantinnen und Migranten in der BRD, der auf der diesjährigen Berlinale den Publikumspreis gewann und das Publikum des 15. LICHTER Filmfests bei einem ausverkauften Screening in Euphorie versetzte. Ridley Scotts „House of Gucci“ mit einer großartig spielenden Lady Gaga ist ebenso Teil des Programms wie „Parallele Mütter“ (Madres paralelas), der neueste Spielfilm von Pedro Amodóvar mit Penélope Cruz und Milena Smit in den Hauptrollen. Weitere Titel sind: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“, „Licorice Pizza“, “Spencer“, „Red Rocket“, „Wo in Paris die Sonne aufgeht“, „The Card Counter“ und „The Father“. Wie in den vergangenen Jahren wartet das Programm neben aktuellem Weltkino auch wieder mit einigen Kinoklassikern auf.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum des Christopher Street Days wird es mit den Filmen „Große Freiheit“ am 7. Juli und „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ am 8. Juli zwei Sonderscreenings geben.

Bereits eine Woche vor dem offiziellen Freiluftkino-Beginn richtet der LICHTER Filmkultur e.V. im Rahmen der Fashion Week auf dem gleichen Areal ein Sonderprogramm aus: das Fashion Week Open Air Cinema. Am Freitag, den 24.06., findet in Kooperation mit dem Skateboard-Kultur Festival SKTWK die „Skate Video Night“ statt: Verschiedene Skate-Videographen aus Deutschland und Europa zeigen ihre neuesten Projekte einem teils von weit angereisten Szene-Publikum.

Mit einem musikalischen Begleitprogramm, Kaltgetränken an der Freiluftkino-Bar und kulinarischen Köstlichkeiten aus der Bretagne von Chez Vivi, ist das Freiluftkino Frankfurt mehr als Kino: Es ist ein Ort, der zum Verweilen einlädt – für einen rundum gelungenen Sommerabend.

Der Eingang zum Freiluftkino Frankfurt im Alten Polizeipräsidium (Adresse: Ludwigstraße 18, 60327 Frankfurt am Main) befindet sich nur drei Gehminuten von der Messe Frankfurt entfernt. Tickets sind für 10,00 € pro Person im Vorverkauf unter www.freiluftkinofrankfurt.de erhältlich. Einlass ist um 19:30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit. Details zum Filmprogramm sind unter www.freiluftkinofrankfurt.de zu finden. Alle fremdsprachigen Filme laufen in Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Bei anhaltendem Regen oder Unwetter muss die Vorstellung leider ausfallen und wird zeitnah wiederholt. Aktuelle Informationen gibt es auf Facebook www.facebook.de/freiluftkinofrankfurt, Instagram www.instagram.com/freiluftkino.frankfurt und unter www.freiluftkinofrankfurt.de

Sonntag 3. und Montag 4. Juli: Christina Veit featuring Dalibor „….. und hat sie sofort berührt.“

(Daniela)

„….. und hat sie sofort berührt.“ Human Touch. Text für eine Tänzerin

Ein Friseursalon wird zur Bühne, das Publikum ist vor dem Schaufenster – Schon der Aufführungsort des dokumentarischen Tanztheaters 'Human Touch' ist ungewöhnlich. An dem Ort, an dem normalerweise viel Nähe entsteht, sind die Agierenden plötzlich hinter Glas – unberührbar.
Regisseurin Regina Wenig inszeniert mit diesem Pop-Up-Theaterstück das Thema Berührungen. Wo finden sie statt, was berührt mich persönlich und was fühlen wir nach den berührungslosen Corona-Jahren? Wenig hat Interviews geführt mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, verschiedenen Berufen und Lebenssituationen. Von der Hebamme bis zur Bestatterin, vom Schüler bis zum Radiomoderator.
Aus diesen Interviews ist eine Textpartitur entstanden, die ganz verschieden
interpretiert wird: Die Tänzerin und Choreographin Kristina Veit setzt den Text in Bewegung um, Uli Höhmann und Regina Wenig performen mit ihren Stimmen, Achim Steffenhagen untermalt mit Geräuschen und Musik und der Beat-Boxer Dalibor Markovic liefert den Rhythmus dazu. Tanz trifft auf Wort - berührend, ungewöhnlich und mitten im (öffentlichen) Leben.

Am Sonntag 3. und Montag 4. Juli 2022, jeweils 17 und 19 Uhr
Schamlos Friseure, Eckenheimer Landstr. 124, 60318 Frankfurt
Achtung: Plätze sind limitiert. Dauer ca. 35 Minuten. Eintritt gegen Spende.
Reservierungen unter: wenigtheater@gmail.com

Foto: Michael Benthin

Sonntag 3. Juli: FEMALECTRONICS – FRAUEN UND ELEKTRONIK IN DER NEUEN MUSIK

(Daniela)

Bei der letzten Veranstaltung in der Reihe Königinnenwege der maecenia Stiftung handelt es sich ein ganz besonderes Konzert: FEMALECTRONICS – FRAUEN UND ELEKTRONIK IN DER NEUEN MUSIK

CONTEMPORARY PIANO CURRENTS –JUNKO YAMAMOTO: KLAVIER UND SHÔ
OLIVER SASCHA FRICK: ELEKTRONIK UND KLANGREGIE

contemporary piano currents präsentiert Werke von Komponistinnen verschiedener Generationen wie Kaija Saariaho, Olga Neuwirth und der jungen türkischen Komponistin Bengisu Önder sowie Musik für Shô mit Elektronik. Shô ist ein traditionelles japanisches Instrument, das seit acht Jahrhunderten in der höfischen japanischen Musik gespielt wird. Ursprünglich durften im alten Japan nur Männer musizieren.Frauen durften nur zurückgezogen im eigenen Haus spielen, nicht in der Öffentlichkeit. Erst seit 1970 gibt es professionelle Musikerinnen, die in Konzerten Shô spielen. Im Konzert
wird die Elektronik der Werke für Klavier und Elektronik durch Transducer im Flügel wiedergegeben, wodurch der Flügel selbst zum Lautsprecher wird und die elektronischen Klänge direkt im Flügel erklingen wie die akustischen Klänge des Klaviers.

Beginn: 18:00 Uhr
SAASFEE PAVILLON, BLEICHSTRASSE 66 HH, 60313 FRANKFURT

Samstag/Sonntag 9./10. + 16+17. Juli: Der Rabbi von Bacharach

(Martin)

Der Rabbi von Bacharach - Theater Willy Praml in Bacharach

‚An den Ufern der Poesie‘ heißt dieses wunderbare Festival, das in diesem Jahr wieder im Welterbe Oberes Mittelrheintal – genauer in und um Bacharach – stattfindet.

Zahlreiche Veranstaltungen locken hin in das Obere Mittelrheintal und auf einzelne werden wir vermutlich auch in den Ausgehtipps hinweisen - doch schon jetzt soll ein Highlight angekündigt werden, das Ihr unbedingt einplanen solltet: ‚Der Rabbi von Bacharach‘!

„Erneut spielt das Stück am originalen Schauplatz der Erzählung von Heinrich Heine und dürfte gerade deshalb auch Leute aus Frankfurt dazu bewegen, das Obere Mittelrheintal zu besuchen. Das Theater Willy Praml hat das Stück zum ersten Mal 2013 in der Judengasse in Frankfurt gespielt. Mit Kopfhörern ausgestattet, wurde den Zuschauern die Geschichte an den mittlerweile vielbefahrenen Straße an Stelle der früheren historischen Schauplätze vorgeführt. Damals kamen Besucher aus Bacharach nach Frankfurt, um sich das Stück anzusehen.“

Und jetzt soll es umgekehrt sein: den Frankfurter*innen sei empfohlen, sich auf nach Bacharach zu machen! Mit der RE2 braucht man von Frankfurt aus gut eine Stunde von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof und wer ein 9€-Ticket besitzt, hat die Fahrkarte schon bezahlt.

Der Rabbi von Bacherach findet als ‚Parcours‘ durch Bacharach statt und ist dabei ein spektakuläres Theatererlebnis an verschiedenen Orten.

Außerdem ist Bacharach als Ort super: lecker Riesling-Wein – und eine Eisdiele, die Riesling-Eis im Angebot hat!

Hier gibt’s weitere Infos zu dem Festival ‚An den Ufern der Poesie'

Und hier gibt’s Tickets

Samstag, 9. und 16. Juli und Sonntag, 10. und 17. Juli

Der Rabbi von Bacharach Theater Willy Praml in Bacharach im Rahmen des Festivals ‚An den Ufern der Poesie‘ jeweils von 15.30 – 20.00 Uhr.

Beginn: Wernerkapelle, anschließender Parcours durch Bacharach:
Rheinufer –Peterskirche – Josefskapelle –Bahnhof –Rathaussaal –Rathaushof

Foto: © Theater Willy Praml

Sonntag, 24. Juli: 51. Naxos Hallenkonzert

(Martin)

Im 51. Hallenkonzert auf Naxos gibt es einen außergewöhnlichen Crossover zu hören: die Verbindung von psychedelischer Rockmusik mit moderner Klassik!

„Wie kein anderer vermischt Romitelli die psychedelische Rockmusik der 70er Jahre mit moderner Klassik zu einer ganz eigenen Klangsprache und Ästhetik. In ‚An Index of Metals‘ (2003), seiner Video-Oper für Sopran, Ensemble, Multiprojektion & Elektronik (Text: Kenka Lèkovich, Video: Paolo Pachini, Léonardo Romoli) verzichtet Romitelli auf eine theatralische Inszenierung, zugunsten Pachinis fulminanten Videoprojektionen – fantastischen, plasma-ähnlichen Konstrukten, Formen und realistischen ‚trashigen‘ Bildsequenzen, die die Musik paraphrasieren und konterkarieren.

Sonntag, 24. Juli um 20.00h: 51. Naxos Hallenkonzert - An Index of Metals
oh ton-ensemble in der Naxos-Halle

Foto: © Homepage Theater Willy Praml

29. Juli bis 21. August: Open Air Kino auf der Dachterrasse des Hauses am Dom

(Daniela)

Ich mag das Open Air Kino auf der Dachterrasse des Hauses am Dom sehr. Vom 29. Juli bis 21. August 2022 gibt es dort wieder sommerliches Freiluftkino mit der schönsten Aussicht der Stadt. Da es nur wenige Plätze gibt, sollte man schnell Tickets sichern!„Wir können zwar wieder reisen, doch oft gelingt uns im Urlaubsland nur ein oberflächlicher Kontakt zu Land und Leuten“, sagt Prof. Joachim Valentin, Direktor von Haus am Dom und Katholischer Akademie Rabanus Maurus. "Unsere diesjährige Filmreihe bietet jeden Abend eine Reise tief ins Innere fremder Räume und Kulturen und hilft so verstehen, anstatt nur zu sehen oder gar zu verurteilen."

Auf dem Programm stehen diesmal acht aktuelle Spielfilme, davon fünf empfohlen von der katholischen Filmkritik. Jeder von ihnen wird an jeweils drei Abenden gezeigt. Filmstart ist um 20.30 Uhr. Bei Regen finden die Filmabende im Großen Saal statt. Der Eintritt kostet 11 Euro, ermäßigt, 9 Euro. Vorverkauf im Haus am Dom, Domplatz 3, Mo- Fr 9-17 Uhr, oder online unter www.hausamdom.reservix.de. Aktuell (Stand Juni 2022) bitten wir unsere Besucher, im Haus einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auf der Dachterrasse darf dieser abgesetzt werden.

Folgende Filme stehen 2022 auf dem Sommerkino-Programm:

Le Prince, 29.7., 6.8., 14.8.
Eine 45-jährige Kuratorin der Frankfurter Kunsthalle verliebt sich in einen schwarzafrikanischen Geschäftsmann, der Investoren für seine Diamantenmine im Kongo sucht, und hält gegen alle Widerstände und Vorurteile an der Beziehung fest. Ein authentisches Drama über eine schwierige Beziehung, über Rassismus in Deutschland sowie kulturelle und charakterliche Unterschiede. Die beeindruckend gespielten Protagonist:innen werden differenziert und mit all ihren Widersprüchen geschildet, die Leerstellen muss man selbst füllen. - D 2021, R. L. Bierwirth 125 min. Ab 14.
Bitte beachten: Der allererste Filmtermin des diesjährigen Sommerkinos am 29.7. startet bereits um 20 Uhr, da es noch eine kurze Einführung gibt.

QuO vadis, Aida, 30.7., 7.8., 15.8.
Im Juli 1995 versucht eine bosnische Dolmetscherin der Blauhelme in einem UN-Auffanglager in Srebrenica ihren Ehemann und ihre beiden Söhne zu retten, während die serbischen Milizen des General Mladić immer näher rücken. Dabei gerät sie zunehmend zwischen die Fronten. Der erschütternde Film über das Massaker an 8000 muslimischen Bosniern macht aus Sicht einer Frau in einem von Männern geführten Krieg die Bedrohung der Menschen und die Unausweichlichkeit des Todes schmerzhaft spürbar. Obwohl der Film er auf das Zeigen expliziter Gewaltszenen verzichtet rückt hier das Kriegsgeschehen erschreckend nah. Bosnien/Österreich u.v.a. 2020, 104 min, R. Jasmila Žbanić, Kinotipp der katholischen Filmkritik, ab 16.

 

Adam, 31.07., 08.08., 16.08.
Eine schwangere Fremde strandet in den Gassen von Casablanca, wo sie ihr Kind gebären und zur Adoption freigeben will. Auf der Suche nach Arbeit trifft sie auf eine alleinerziehende Bäckerin. In malerischen, aber nie ungebrochenen Nahaufnahmen von Händen, Gesichtern und Backwaren hält das souverän von überflüssigen Dialogen und dramaturgischen Vorhersehbarkeiten entschlackte Kammerspiel bis zum Schluss die Spannung über die Frage, ob sich Erstarrtes lösen und Geschenktes annehmen lässt. -Ma/F/B 2019, R. Maryam Touzani, 101 min, Kinotipp der kath. Filmkritik ab 14.

Der Rausch, 01.08., 09.08., 17.08.
Vier Lehrer an einer dänischen Schule lassen sich von der Idee eines natürlichen Alkoholdefizits anstecken und versuchen ihre verbrauchte Lebensenergie mit Wein und anderen Aufputschmitteln wieder anzufachen. Das geht zumindest anfangs auf, steigert sich aber schnell bis zum Delirium. Die Tragikomödie seziert facettenreich die Bedingungen des Alkoholismus in Wohlstandsgesellschaften. Ein glänzend inszenierter und gespielter Film über die sozialen und gesundheitlichen Gefahren des Alkohols, aber weder Buddy-Komödie noch moralinsaures Drama. Dä 2020, R. Thomas Vinterberg, 117 min., 4x europäischer Filmpreis, 1 Oscar, ab 14.

A Black Jesus, 02.08., 10.08.,18.08.
In dem sizilianischen Städtchen Siculiana finden sich die Menschen seit langer Zeit Anfang Mai zu einer großen Prozession zusammen, bei der ein Kruzifix mit einer schwarzen Jesusfigur durch die Straßen getragen wird. Als ein 19-jähriger Flüchtling aus Ghana daran teilnehmen will, geraten die Gemüter in Wallung. Mit großem Gespür für Stimmen und Stimmungen fängt der in malerischem CinemaScope gefilmte Dokumentarfilm die Gemengelage ein und formt daraus ein offenes Werk, das zum Weiterdenken animiert und die vielfältigen Widersprüche der Gegenwart in schmerzhafte Zeitbilder gießt. D 2020, R. Luca Lucchesi, 96 Minuten, Kinotipp der katholischen Filmkritik, ab 14.

Minari – Wo wir Wurzeln schlagen, 03.08., 11.08., 19.08.
Eine Familie koreanischer Herkunft zieht 1983 von Los Angeles in den Osten nach Arkansas, um dort ein neues Leben anzufangen. Der Vater will Farmer werden und koreanisches Gemüse anbauen. Doch seine Ehefrau sieht in seinem riskanten Unterfangen die Zukunft ihrer Kinder gefährdet, zudem wird die Familie nicht umstandslos akzeptiert. Mit enormer Empathie für seine Figuren erzählt der Film von der Suche nach dem gelobten Land und modernisiert subtil die Siedler-Geschichte Nordamerikas im Zeichen von Interkulturalität und neuen gesellschaftlichen Dynamiken. USA 2022, R.: Lee Isaac Chung, 116 min, Oscar-prämiert ab 6.

Der Mann der seine Haut verkaufte, 04.08., 12.08.,20.08.
Ein syrischer Flüchtling lernt einen für seine provokanten Arbeiten berühmten Künstler kennen, der ihm die Möglichkeit eröffnet, mit einem auf den Rücken tätowierten Bild als lebendes Kunstwerk nach Europa reisen zu können. Als Ausstellungsstück wird ihm dort aber eine entwürdigende Rolle zugemutet. Die bittere, elegant inszenierte Parabel greift aus einer außereuropäischen Perspektive den Umgang mit Flüchtlingen auf und findet für deren Verachtung packende Bilder. Auch die Kunstsphäre wird vielschichtig gezeigt, ohne die gut sichtbaren Widersprüche zwischen Mitgefühl und Geschäftstüchtigkeit aufzulösen. Tun/F/Du.a. 2020 R. Kaouther Ben Hania, 108 min. Kinotipp der kath. Filmkritik ab 14.

Lunana, 05.08., 13.08.,21.08.
Ein junger Lehrer aus Thimphu, der Hauptstadt von Bhutan, träumt von einer Karriere als Sänger in Australien. Doch vorerst wird er für ein Jahr in die abgelegenste Schule des Königsreichs versetzt. Nur widerwillig tritt er die beschwerliche Reise dorthin an, beginnt dann aber durch das einfache Leben in der Dorfgemeinschaft allmählich zu begreifen, was es bedeutet, ein guter Lehrer zu sein. Charmant gespieltes, liebenswertes Wohlfühlkino vor prachtvoller Landschaftskulisse, das Widersprüche der Gesellschaft benennt, vor allem aber die poetische Kraft des Einklangs mit der Natur beschwört. Bhutan/China 2019, R. Pawo Choyning Dorji 105 Minuten Kinotipp der kath. Filmkritik ab 12.

© A. Zegelman / Bistum Limburg

 



Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.

Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast.
Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.