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| 10.06.2022 |
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Schön wars

Wien ist auf jeden Fall eine Reise wert. Und wenn wir auch in zweieinhalb Tagen wahnsinnig viel gesehen haben, komme ich bestimmt wieder. Ich weiß auch schon wann, nämlich im Zeitraum vom 1.-23. Juni, denn da findet seit ein paar Jahren das WIR SIND WIEN FESTIVAL statt.
Das Konzept ist so großartig, dass ich das jetzt stehlen werde und in Frankfurt umsetzen möchte. In Frankfurt wäre das Festival dann jedoch nur vom 1.-16., denn Frankfurt hat nur 16 Ortsbezirke und Wien 23. Das Festival findet nämlich an jedem Tag in einem anderen Bezirk statt. Also am 1.6. im 1. Ortsbezirk, am 2. Juni im 2. etc. „Das WIR SIND WIEN.FESTIVAL bietet alljährlich vom 1. bis 23. Juni ein abwechslungsreiches Kulturprogramm in allen Wiener Gemeindebezirken und bietet Einblicke in das künstlerische Schaffen der Stadt. Heuer ist das Festivalangebot noch breiter gefächert und diverser denn je. Von Live-Musik, Fotografie-Ausstellungen, Picknicks mit Popkultur-Literaten und Drag- Brunches bis hin zu urbanen Entdeckungstouren und einem umfangreichen Familienprogramm bietet das Festival eine Bandbreite an Erlebnissen und lädt Besucher:innen zu ungewöhnlichen Schauplätzen in ganz Wien. Das dichte Konzertprogramm mit etablierten Musiker:innen, Newcomer:innen sowie Ensembles der Wiener Symphoniker begeistert auf zahlreichen Bühnen mit Jazz, Pop, Wienerlied, Klassik, Soul und vielem mehr.“
Wir sind also am 4. Juni in den vierten Bezirk geradelt. Auf dem Sankt-Elisabeth-Platz, direkt neben einer Kirche und einem Spielplatz war die kleine mobile Bühne aufgebaut, als Backstage diente ein kleines Zelt, daneben standen zwei mobile Toiletten, vor der Bühne 100 Stühle. Alles kompakt konzipiert und innerhalb einer Stunde wieder abgebaut, im LKW verstaut und auf dem Weg in den nächsten Bezirk… Wir wollten eigentlich nur kurz verweilen, blieben dann aber den ganzen Abend, denn die Atmosphäre war superschön: Ein kleines Café schenkte hervorragende Grünen-Veltliner-Longdrinks aus (Aperol Spritz ist so was von out), auf dem Spielplatz tobten die Kids, schnell waren die Stühle besetzt, immer mehr Menschen kamen und stellten sich dazu und die beiden Bands waren sensationell. Vor allem Felix Kramer hat es uns sehr angetan. Ein junger Musiker, den ich gerne nochmal sehen würde (https://www.youtube.com/watch?v=wRURA5T-5to&t=104s, https://www.felixkramer.at/)
Weitere Wien-Highlights waren: Rumhängen in normalen Open Air Kneipen mit normalen Preisen am Donaukanal, eine mehrstündige Radtour vom Prater über die Donauinsel zum Zentralfriedhof, Faust im Burgtheater mit „eigener“ Loge (der Vorteil einer Loge ist zweifelsfrei, dass man nach einem langen Tag die Schuhe ausziehen kann und es keiner merkt), Zuflucht vor Starkregen in einer Kult-Bar, dem Schwarzen Kamel, Mittagessen bei Neni auf dem Nachmarkt und die Stadtführung von zwei Student:innen.
Ich bin ja ein großer Fan von Stadtführungen, je individueller umso schöner. Daher möchte ich Euch an dieser Stelle das INTO DESIGN FESTIVAL sehr ans Herz legen. Es findet vom 23.-26. Juni in Frankfurt und Offenbach statt. Am Sonntag, den 26. Juni gibt es eine Radtour mit Uwe und Daniel Brettschneider. Natürlich zum Thema Film! Uwe hat das Festival und die Tour unten in den Tipps genauer beschrieben. Wenn ihr bei der Führung dabei sein wollt, rate ich für eine schnelle Anmeldung.
Was auch immer ihr macht!
Lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com
1 x 2 Tickets zu gewinnen für das Konzert von Jacques Palminger - The Kings of Dubrock, am 22. Juni im Lokal im Mousonturm. Frage: Wer wurde Meister der Kreisliga A GG (siehe GEROLLTES)?
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1 x 2 Saaltickets für die Krimilesung plus Gespräch mit Gerichtsreporterin und Autorin Christine Brand im Literaturhaus Frankfurt am Mittwoch, 08. Juni um 19:30 Uhr.
Frage: Wie heißt die Hauptfigur in Dave Eggers Roman "Every"?
Antwort bitte als Betreff per E-Mail mit Eurem vollständigen Namen (für die Gästeliste, falls Ihr gewinnt) an Petra!
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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de
2 x 2 Gästelistenplätze für Kino & Vino am 15. Juni in den Parksidestudios. Die Gewinnfrage lautet: An welchem See findet das Take me to the Moon-Festival statt?
2 x 2 Gästelistenplätze für Wilco am 16. Juni in der Alten Oper. Die Gewinnfrage lautet: Was wird am 11. und 12. Juni in der Germaniastraße gefeiert?
2 x 2 Gästelistenplätze für Alex im Westerland am 18. Juni in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Büyükada ist meine Lieblingsprinzeninsel, was empfiehlt Martin am 15. Juni?
2 x 2 Gästelistenplätze für Walking on Rivers am 20. Juni im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt der Podcast von Danijel Majić und Krsto Lazarević ?
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GEDRUCKTES

(Petra)
„The Circle“ haben bestimmt einige von Euch gelesen – der Roman, mit dem Dave Eggers weltweit bekannt geworden ist. Sein Thema hat in den letzten Jahren für Aufmerksamkeit und kritische Debatten gesorgt (ohne dass sich extrem viel geändert hätte): Ein mächtiger und omnipräsenter Technologiekonzern, der das Leben immer stärker beeinflusst. Das ist so nah an der Realität, dass nicht lange darüber nachgedacht werden muss, von welchen Unternehmen Eggers wohl inspiriert war. Sein neuer Roman „Every“ denkt das entworfene Szenario jetzt konsequent zu Ende: Zwischen Konsumsteuerung und sozialer Kontrolle auch im smartesten Home, das Ihr nicht haben wolltet, wird das Leben in dieser verdammt nah anmutenden Zukunft immer absurder.
Doch natürlich gibt es noch in dieser Welt einigen Widerstand und tote Winkel im Überwachungsstaat (in dem die Politik einen eher peinlichen Auftritt hat). Die Protagonistin Delaney lebt in einem der toten Winkel – und es gelingt ihr dennoch, sich als Software-Entwicklerin bei Every einzuschleusen. Ihr Ziel: Das System zerschlagen, die Menschen aufwecken. Wie das System von innen aussieht, erfüllt die bekannten Klischees: Kolleg*innen, die sich überidentifizieren und unreflektiert alles für Every tun. Schon bald gelangt Delaney mit ihren perfide-erfolgreichen Konzepten und Ideen in den „inner circle“, durchaus berauscht von der eigenen Cleverness und Macht. Aber halt: Allen geht es doch nur darum, dass wir besser, verantwortungsvoller, nachhaltiger leben. Doch das vermeintlich Bessere und Bequemere, mit dem der Konzern Every lockt, hat einen hohen Preis, wie zunehmend deutlich wird – im Roman ebenso wie im wahren Leben.
Eggers überzeichnet hier – klar: Aber man muss nicht bis nach China schauen, um den giftigen Atem des skizzierten Monsters im Nacken zu spüren. Beängstigend. Mich stressen schon beim Lesen die Hunderte von Rankings und Postings, die ich in dieser Zukunft tagtäglich absetzen müsste, um nicht gedisst zu werden. Für Kreativität und Abenteuer ist in diesem eindimensionalen Leben kein Raum mehr. Selbst für Haustiere sind die wild-freien Tage vorbei. Alles, was nicht innerhalb des Systems stattfindet, kann nicht kontrolliert werden. Alles, was nicht kontrolliert wird, ist eine Gefahr. Für die Menschheit und die Erde – darunter geht es kaum.
Eine zutiefst moralische und kluge, dabei aber spannend-unterhaltsame Lektüre. Diese unmenschliche Zukunft kann nur am Menschen scheitern. Bitte.
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GEROLLTES über eine Meisterschaft

(Uwe)
Was in der großen Euphorie und den ausschweifenden Siegesfeiern in den letzten Wochen im Frankfurter Raum leider etwas untergegangen ist, ist die Meisterschaft des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau in der Kreisliga A Groß-Gerau. Am vorvergangenen Sonntag wurde der Titel und der damit verbundene Aufstieg in die Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau gesichert und am vergangenen Sonntag wurde die Meisterschale überreicht, die am Ende „nur“ eine gerahmte Urkunde war. Trotzdem wurde der Erfolg gefeiert, von Spielern, Zuschauern und natürlich auch den Funktionären.
Alle der genannten Rollen nahm und nehme ich ein, dazu kommt die des Schiedsrichters für den Verein, dem ich seit 1975, also 47 Jahre, angehöre. Den aktuellen Spielern des Vereins erzähle ich über meine aktive Zeit als Spieler Heldengeschichten, über Spiele mit bis zu fünf erzielten Toren, mit beckenbauerschen Präzision gespielten Traumpässen in Serie oder über listige taktische Kniffe, vergleichbar mit dem von Lawrence von Arabien im gleichnamigen Film ("Auf nach Akaba").
Das stimmt natürlich alles nicht, ich war nie ein herausragender Spieler, eher einer, der eine gute Rolle in der Reservemannschaft spielte. Als Funktionär war ich für meinen Verein immer wichtiger. Gerade, weil sich viele Spieler, die älter waren als ich, nach ihrer Spielerkarriere zurückzogen und uns junge Spieler allein ließen. Das durch ihre Verabschiedung entstandene Vakuum in der Organisation des Spielbetriebs füllten wir mit einer Handvoll Spielern und hielten wir den Verein – mit zwischenzeitlichen Erfolgen und Misserfolgen - einige Jahre über Wasser.
Wegen der guten Jugendarbeit in unserem Verein stießen in den letzten Jahren immer wieder starke Spieler zu den Aktiven Mannschaften. Die blieben und sorgten durch freundschaftliche Beziehungen (Geld wird bei uns keins bezahlt) dafür, dass der Kader durch Leistungsträger und / oder nette Leute erweiterte. Aus diesen Spielern formte unser Trainer Uli Höllenriegel, selbst ein Goddelauer, eine sehr gute Mannschaft, ein echtes Team. Nicht immer spielte sie in den letzten Jahren überragend, beendeten die Spielzeit aber immer in der Spitzengruppe. Für den Aufstieg oder die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation reichte es nie. In diesem Jahr hat es aber endlich geklappt, selten war eine Meisterschaft verdienter.
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Freitag 10. Juni - Juli: Sarah Maldoror

(Daniela)
Gemeinsam mit dem Filmkollektiv Frankfurt und einer Reihe von Kooperationspartnern widmet die Kinothek Asta Nielsen ihr Juni- und Juli-Programm einer der bedeutendsten Pionierinnen des afrikanischen und afrodiasporischen Kinos: Sarah Maldoror (1929–2020).
Das Programm startet am Freitag, 10. Juni im Kino des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum, macht Station im Kino CinéMayence in Mainz und ist dann open air vor Ort in der Platensiedlung und in der ada_kantine (im Juli).
Sarah Maldoror war im Paris der 50er-Jahre u.a. Mitbegründerin der Schwarzen Theatergruppe Les Griots. Sie ging dann zum Filmstudium nach Moskau und engagierte sich zunehmend in Befreiungsbewegungen, insbesondere gegen die portugiesische Kolonialmacht in Angola – ihr Ehemann war der angolanische Politiker und Autor Mário Pinto de Andrade –, Kap Verde und Guinea-Bissau. Gleich ihre ersten Filme MONANGAMBÉE und SAMBIZANGA wurden international gezeigt – ihr erster Spielfilm DES FUSILS POUR BANTA (Gewehre für Banta) gilt bis heute als verschollen. Maldorors filmisches Werk, das 40 Kurz- und Langfilme für Kino und TV umfasst, entzieht sich klaren Grenzziehungen und Geographien, es ist transnational, kämpferisch, thematisch und formal vielfältig und gleichzeitig doch von großer Kohärenz. Die afrikanischen Befreiungsbewegungen, die Trikont-Bewegung, die Rolle der Frau, die Geschichte der Sklaverei und des Kolonialismus, Künstler*innen insbesondere des Surrealismus und der Négritude – hier ganz zentral Aimé Césaire und Léon G. Damas – sind zentrale Topoi von Maldorors Filmpraxis. Eine revolutionär-dekoloniale Praxis der Nähe, der kollektiven Verantwortung und des Teilens, die eine Gemeinschaft adressiert, „ein ‚uns‘, das noch formuliert werden muss.“ (Maya Mihindou).
Die Filmkuratorin Annouchka de Andrade arbeitet am Erhalt und der Verbreitung des Werks ihrer Mutter Sarah Maldoror. Sie ist bei allen Vorführungen im Kino des DFF zu Gast.
Freitag 10. Juni Beginn 18:00 Uhr: 5 Kurzfilme von Sarah Maldoror alle OmeU:
Gedreht mit Unterstützung der algerischen Befreiungsbewegung FLN legt Maldorors Debütfilm MONANGAMBÉE die Gewalt des portugiesischen Kolonialsystems gegen die angolanische Bevölkerung mit ungewöhnlicher Sensibilität offen. ET LES CHIENS SE TAISAIENT inszeniert das gleichnamige Theaterstück von Aimé Césaire über die Auflehnung eines Revolutionärs gegen die Sklaverei im Depot des Musée de l’Homme in Paris. Der poetische Dokumentarfilm LÉON G. DAMAS über den bedeutenden Dichter der Négritude, reflektiert die Landschaften und Einflüsse unterlegt von seinen Gedichten und von Jazzrhythmen. Anne-Laure Follys SARAH MALDOROR OU LA NOSTALGIE DE L’UTOPIE ist ein eindrückliches Porträt über Maldoror. Wichtige Weggefährt*innen kommen zu Wort.
Freitag 10. Juni, Beginn 20:15 Uhr: SAMBIZANGA, AGO / FRA 1972, R Sarah Maldoror, 102’, OmeU SAMBIZANGA spielt im Jahr 1961: Der Befreiungskampf gewinnt auch in Angola Momentum. Mit Bildern des Alltäglichen erzählt Sarah Maldoror die Suche Marias nach ihrem Ehemann Domingos: Er wurde inhaftiert, weil er sich der Revolution angeschlossen hat. Dabei legt Maldoror mit Feingefühl das Alleinsein einer Frau auf einer beschwerlichen Reise offen, und nimmt Zeit und Mühe in den Blick, die nötig sind, um diesen Weg zurückzulegen. Marias Marsch, ihre Suche, entpuppt sich als einfühlsame und kraftvolle Metapher für das Leiden des angolanischen Volkes und dessen „Entwicklung eines revolutionären Bewusstseins“ (S. Maldoror). Zu Gast: Malte Rauch, Filmemacher aus Frankfurt, der um 1980 zu SAMBIZANGA und zur angolanischen Befreiungsbewegung berichtete.
Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Foto: Sarah Maldoror beim Dreh von SAMBIZANGA, Brazzaville, 1972 © Suzanne Lipinska
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Noch bis 12. Juni: Schlitz/ Take me to the Moon

(Andrea)
Ich habe gerade mal geschaut, 129 Kilometer sind es von hier nach Schlitz. Wer Lust auf Natur, nein, besser Space, hat, fährt nach Schlitz an den See. Dort findet das "Take me to the Moon"-Festival statt, u.a. mit Lava 303 und etlichen anderen. Bis Sonntag, also ein schöner Break: "Liebe*r Mondreisende*r und alle, die es noch werden wollen, Deine Geduld wird jetzt belohnt: Die Startrampen sind geordert, die Raumanzüge maßgeschneidert, die Raketen werden vollgetankt: Unsere erste Mission zum „Take me to the Moon“- Festival steht ab jetzt ganz offiziell in den Startlöchern und ein neuer Mond am Festival-Himmel erstrahlt: Vom 9. bis 12. Juni 2022 bieten wir Dir für 4 Tage und Nächte ein abwechslungsreiches Festivalprogramm an einem wunderschönen, naturnahen Ort: Am Pfordter See in Schlitz! Sei an unseren 3 Stages und dem kleinen Dj-Floor offen für die Berührung all’ Deiner Sinne durch Musik mit psychedelisch-spacigen, chilligen und zuweilen sogar trancigen Beats. Deine Ohren dürfen lauschend genießen und Dein ganzer Körper sich im Rhythmus, den Du spürst, tanzend bewegen. Spannende Vorlese-Erlebnisse, Workshops zum Jammen und Kreativ-sein und ein galaktisches Heukino warten darauf, von Dir erobert zu werden. Das liebevoll gestaltete Kinderland - die “Mausbieberwiese” - für unsere kleinen Aliens, die große Klangspielwiese, ein lebendiges Marktgeschehen, eine Platten-Tauschbörse sowie Allerlei zu Kunst und Kultur machen unseren Mond bunt und bereichern Deinen Besuch auch abseits des festen Programms. Für Deinen kulinarischen Genuss gibt es mehrere Stände mit köstlichem Essen und Getränken und direkt am See eine Cocktailbar. Wir sind sooo aufgeregt! Denn mit diesem Festival erfüllen wir uns einen Lebenstraum und stecken als “Veranstalter-Noobs“ all unser Herzblut mit hinein. Bei allen Planungen ist es uns ganz wichtig, unseren Idealen so weit wie möglich treu zu bleiben: Das bedeutet die nachhaltige Umsetzung und die regionale Auftragsvergabe stehen für uns an erster Stelle. Wir wollen nach der langen Zwangspause mit unserer Idee mit Dir gemeinsam kulturellen (Welt-)Raum zurückerobern, das Leben mit all seinen Facetten feiern und in Zeiten von Pandemie und Krieg den Glauben an eine bessere Welt aufrecht halten und aktiv etwas zu ihrer Gestaltung beitragen. Also: Pack’ die drei wichtigsten Sachen ein, die Du auch auf eine Insel mitnehmen würdest und mach’ Dich bereit für grandiose Raum-Zeit-Erlebnisse auf unserer Mondbasis am Pfordter See in Schlitz. Wir freuen uns mit Dir auf unsere gemeinsame, intergalaktische Reise. Hier und auf unserer Homepage www.take-me-to-the-moon.de erhältst Du zeitnah alle Infos zum Festival sowie eines (oder mehrere) der limitierten Tickets. Deine „Take me to the Moon“-Crew!"
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Freitag, 10. Juni: OF/ Paella auf dem Mathildenplatz
(Andrea)
Die Sonne lacht und damit ist schon mal eine wichtige Voraussetzung für draußen sitzen und mediterranes Lebensgefühl erfüllt. Denn heute ist, so wie jeden Freitag übrigens, wieder Àpres Midi auf dem Mathildenplatz, aber Gema kocht nur heute ihre Paella. Ich freue mcih auf das Wiedersehen, denn seit sie ihr Informal Café Tipo Madrid, das sie fast ein Jahrzehnt in Offenbach mit viel Herzblut betrieben hat, ist es ruhig um sie geworden. Natürlich gibt es die passenden Weine von Le Midi. Eine schöne Symbiose zwischen Spanien und Frankreich. Ab 17 Uhr.
Mathildenplatz Offenbach
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Freitag, 10.Juni bis Sonntag, 12.Juni: Of/ UND
(Andrea)
"UND ist nicht nur ein Wort, das Mögliches und Utopisches miteinander verbinden kann, sondern auch der Name einer Projektplattform, die Räume und Ereignisse produziert, mit dem Ziel, Menschen und Kulturen zu verbinden. Unter dem Namen UND entwickelt eine Arbeitsgruppe an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach kommunikative Szenarien, die in öffentlichen Laborsituationen neue Formen kultureller Gemeinschaft ermöglichen." Tatsächlich ist ein wunderbarer Ort in dieser betonigen Wüstenei, die sich Stadthof nennt, entstanden. Urban, belebt, bunt. Ich würde mir wünschen, dass UND bleibt, aber natrülich weiß ich, nicht nur aus der Erfahrung mit dem Kulturlabor, wieviel Zeit und Arbeit in einem solchen Programm steckt. Auch an diesem VORLETZTEN Wochenende ist wieder eine Menge los, schaut ins Program und geht unbedingt hin. Am 17. Juni ist der Zauber leider vorbei. Weitere Infos und Wochenprogramm im Netz www.und.international
Und Frankfurter Straße/ Stadthof Offenbach
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Freitag, 10. Juni: Of/ Corpus Delicti

(Andrea)
"Deutschland und die Welt der Zukunft - der „gesunde Menschenverstand“ hat gesiegt: Genforschung, medizinische Früherkennung, strenge Hygienegesetze bewahren die Menschen rigide vor jedem körperlichen Leid, verhindern alles was das „Leben“ stören könnte – sogar eine Erkältung ist tabu! Mia ist eine absolute Befürworterin dieses Systems, doch in ihr keimen Zweifel: ihr Bruder Moritz wird mit Hilfe eines DNA-Tests des Mordes an einer Frau überführt und begeht im Gefängnis Selbstmord. Mia „weiß“ dass er den Mord nicht begangen hat. Trauer und die rätselhaften Umstände werfen sie aus der Bahn, sie wehrt sich, versucht ihren Bruder zu verteidigen, hält sich selbst nicht mehr an die Regeln, gerät in den Systemstrudel und wird zum Spielball eines Schauprozesses, der das ganze Land in Atem hält. Als gewichtiger Gegner tritt der Journalist Heinrich Kramer an. Seine Zeitung „DER GESUNDE MENSCHENVERSTAND“ bildet die Gesellschaft. Eine Hexenjagd. " Darum geht es in "Corpus Delicti", heute im kleinsten Theater der westlichen Hemisphäre, um 20 Uhr.
Theater im t-raum Wilhelmstraße 13 Offenbach am Main Tel.: 069 80108983
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Freitag, 10. Juni: OF/ Hafenkino Saisoneröffnung

(Andrea)
Weil das Wetter heute eine Wucht und der Film im Hafenkino sich gut liest, werden wir vielleicht dort unser Picknickdeckchen ausrollen. Zur Saisoneröffnung läuft "Wo in Paris die Sonne aufgeht": "Paris, die ewige Stadt der Liebe. Hier leben sie dicht gedrängt, zwischen Sehnsüchten, Abenteuern, Dramen: Émilie schlägt sich nach ihrem Elite-Studium mit billigen Gelegenheitsjobs herum, hat schnellen Sex und träumt von einer Beziehung; Camille hat als junger Lehrer beruflich noch Illusionen, dafür keine in der Liebe, außer unkomplizierten Sex; Nora ist in die Stadt gekommen, um ihrer Vergangenheit zu entfliehen und mit Anfang Dreißig ihr Jura-Studium wieder aufzunehmen und Louise bietet als Amber Sweet im Internet erotische Dienste gegen Bezahlung an. – Drei Frauen, ein Mann. Ihre Lebenswege kreuzen sich im 13. Arrondissement in Paris. Der attraktive Camille zieht bei Émilie als Mitbewohner ein, wird ohne Umschweife ihr Liebhaber und zieht ebenso schnell wieder aus. Liebe ist angeblich nicht sein Stil – bis er die kühle Nora trifft. Noras Hoffnungen auf einen akademischen Neuanfang in Paris haben sich unterdessen zerschlagen: Nach einer wilden Disconacht wollen Kommilitonen in ihr den Pornostar Amber Sweet wiedererkennen. Noras Zukunftsträume wanken. Sie muss die süße Amber nun unbedingt persönlich kennenlernen. Jacques Audiard zementiert mit seinem neuen Film WO IN PARIS DIE SONNE AUFGEHT seinen Ruf als Meister des amoralischen Erzählens vom menschlichen Ringen um Liebe, Selbstbehauptung und Freiheit. Selten wurde im Kino mit solch anarchischer Schönheit gesucht, gerungen und geliebt. Mit seinem modernen Liebesreigen in Zeiten von Dating Apps und Sex im Internet erschafft Audiard einmal mehr unvergleichliche Filmkunst. Rohe Poesie des Lichts in Zeiten der Dunkelheit." Wo in Paris die Sonne aufgeht. Jacques Audiard, Frankreich 2021, 106 Min., OmU, keine FSK-Angabe Trailer https://youtu.be/k1nOFqWkOOw
Filmbeginn mit Anbruch der Dunkelheit.
Hafen 2 Nordring Offenbach
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Freitag, 10. Juni: Of/ Night on Earth

(Andrea)
Jim Jarmusch Taxifahrer-Film gehört zu meinen Lieblingsfilmen, Roberto Begnini in Rom und Armin Müller-Stahl als Helmet in NY sind einfach großartig. Aber natürlich auch die Taxifahrten in Helsinki, LA und Paris. Wer den Film noch nicht kennt, immerhin ist er aus dem Jahr 1991, oder einfach Lust hat, ihn mal wieder zu sehen, sollte heute in die Wetterwerkstatt im Rathaus Plaza gehen. Dort zeigt Daniel Brettschneider den Film um 20 Uhr. "Night on Earth ist ein US-amerikanischer Episodenfilm von Jim Jarmusch, in dem fünf Geschichten erzählt werden. Alle Episoden spielen in einem Taxi, zeitgleich in derselben Nacht, jedoch in fünf unterschiedlichen Städten: Los Angeles, New York, Paris, Rom und Helsinki. Der jeweilige Taxifahrer bzw. die Fahrerin greift in das Schicksal der Fahrgäste ein oder die Kunden beeinflussen das Schicksal der Fahrer. Die Episoden wurden in den jeweiligen Landessprachen gedreht und dauern etwa 25 Minuten. Night On Earth wurde auch nicht synchronisiert, sondern untertitelt, um die landesspezifischen Stimmungen besser wiederzugeben.(Quelle: wikipedia). "
Wetterwerkstatt FRankfurter Straße 39 Offenbach
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Freitag, 10. Juni: TSU SHI MA MI RE
(Uwe)
Der 10. Juni ist seit der Grundschule für den Geburtstag meines Freundes Marios reserviert, daher kann ich mir die Band nicht anschauen. Tsu Shi Ma Mi Re ist ein japanisches All-Girl-Trio und wird als eine der besten Live-Bands Japans gehandelt. Elektrischer Art-Punk und Noise-Pop mit Walls of Noise-Gitarrenriffs, wunderbar schräg gekreuzt mit Referenzen aus der japanischen Popkultur. In einem Zeitraum von 23 Jahren haben Tsu Shi Ma Mi Re circa 150 Originalsongs veröffentlicht und etwa 1800 Konzerte auf der ganzen Welt gespielt.
Das Rind Rüsselsheim, Mainstr. 11 VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
Foto: Frank Dietrich Homepage
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Freitag, 10. Juni: FFM/ Korridor
(Andrea)
Kennt ihr den Korridor in Sachsenhausen? Dort betreibt Rainer mit seiner Frau ein kleines feines Lädchen, mit Musik, Kunst, Familie und Freunden. Gerade schreibt er : "Heute Abend Sana Nagano ( https://www.sananagano.com/ ) live im Korridor . Wir spielen unter anderem ein eigens für diesen Anlass geschriebenes Stück mit dem Namen " MISS ORIENTATION ", also eine Uraufführung ! Viele Überraschungen We are prepared !......wer dabei sein will 19 Uhr in der Schulstr.30 Frankfurt. Wir sind leider verplant, sonst würden wir mal rüberradeln.
Korridor Schulstraße Frankfurt
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Freitag 10.- Sonntag 12. Juni: Summertime" mit dem Bridges-Kammerorchester

(Daniela)
Am 10., 11., und 12. Juni präsentiert das Bridges-Kammerorchester, das seit 2019 Musiker*innen und ihre Instrumente aus verschiedensten Regionen des europäischen, asiatischen und amerikanischen Kontinents vereint, sein neues Programm Summertime in Frankfurt, Dietzenbach und Wiesbaden: - am 10.06.22 um 19:30 Uhr in der Volksbühne Frankfurt (Großer Hirschgraben 15), Preis ab 22€, Link zum Ticket: https://bit.ly/3FSRnRv
- am 11.06.22 um 20:00 Uhr im Capitol Dietzenbach (Europaplatz 3), Preis ab 22€, Link zum Ticket: https://bit.ly/3jTvjvV
- am 12.06.22 um 20:00 Uhr im Kulturforum Wiesbaden (Friedrichstraße 16), Preis 14,00€ / 28,00€, Link zum Ticket: https://bit.ly/3uDgJPp
Das Programm Summertime steht ganz im Zeichen der Natur- und Tierwelt: Man darf gespannt sein, wie kleine und große Tiere, Bäume, Berge und Flüsse aus verschiedenen Kontinenten in den transkulturellen Kompositionen und Arrangements vertont werden. Mit drei Uraufführungen von Andrés Rosales (Kolumbien), Khadicha Zeynalova (Aserbaidschan) und Peter Klohmann (Deutschland) sowie weiteren Werken von Komponisten aus dem Iran, der Mongolei, Syrien und den USA präsentiert das Bridges-Kammerorchester ein abwechslungsreiches und energetisches, aber auch nachdenklich stimmendes Programm.
Die Mitglieder des Bridges-Kammerorchesters komponieren und arrangieren einen Großteil ihres Repertoires selbst, verbinden europäische, persische und arabische Klassik mit Jazz, osteuropäischer Folklore und zeitgenössischer Musik und entwickeln daraus ihre einzigartige transkulturelle Klangsprache, die die Vielfalt verschiedener Kulturen und Musikstile hörbar macht.
Weitere Infos: www.bridgesmusikverbindet.de
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Ukrainische Märchen und Geschichten für Kinder
(Daniela)
Janina vom hr schrieb mir folgendes: "Kolleg:innen von der hr2-Lauschinsel haben 16 Lesungen für Kinder aus der Ukraine aufwendig produziert. Originäre traditionelle Geschichten und Märchen, beliebte Limericks, aber auch deutsche Kinderliteratur, die der hr ins Ukrainische hat übersetzen lassen. Letztere Geschichten gibt es auf Deutsch und Ukrainisch. Alle Lesungen sind in der ARD Audiothek frei zugänglich https://www.ardaudiothek.de/sendung/ukrainische-maerchen-und-geschichten-fuer-kinder/10563387/
Das Angebot ist hoffentlich eine Handreichung für geflohene Familien oder Menschen, die Geflohene bei sich aufgenommen haben. Auch einen Einsatz in Schulen und Kitas kann ich mir gut vorstellen." Bitte verbreitet das Angebot.
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Samstag 11. und Sonntag 12. Juni: 30 Jahre Kulturwerkstatt Germaniastrasse

(Daniela)
Herzlichen Glückwunsch an die Kulturwerkstatt in der Germaniastrasse. Herzlichen Glückwunsch an 30 Jahre Waggong e.V.! Ich freue mich auf ein tolles, musikalisches Wochenende!
Vom 10. bis 12. Juni 2022 findet auf dem Gelände der Kulturwerkstatt Germaniastrasse ein Kulturfestival statt. Die Kulturwerkstatt Germaniastrasse ist für die regionale und überregionale Musik- und Kulturszene ein wichtiger Ort der kreativen Begegnung. Nach fast 3-jähriger Kultur-Abstinenz wollen wir diesen kreativen Ort mit einem großen Kulturfestival wieder in den Fokus der Öffentlichkeit setzen.
Samstag, 11. Juni 2022
Livemusik in unserem Garten !!Eintritt frei!! 15 Uhr: Duolog feat. Carl Clements (Jazz/Worldmusic) 16 Uhr: Tiefenrausch Klangkombinat (Fusion) 17 Uhr: Anonyme Saxophoniker (experimentelle Blasmusik) 18 Uhr: Dins (Jugendrockband) 19 Uhr: Vokalwerkstatt (Chormusik) 20 Uhr: Maison Manouche (Swing/Gypsy) 21 Uhr: …N.N.
Sonntag, 12. Juni 2022
Bunter Familien-Nachmittag !!Eintritt frei!! Auf der Bühne im Garten spielen verschiedene Kinderliedermacher*innen und laden zum Mitmachen ein. 15 Uhr: Ferri (Kinderliedermacher aus Frankfurt) 16 Uhr: Andrea (Phantasievolle Bewegungslieder) 17 Uhr: Iso Herquist (Musikanarchistisches Family Entertainment) 18 Uhr: Abschlußkonzert mit dem Waggong Jazz Trio (groove Jazz)
Germaniastraße 89, Bornheim
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Samstag, 11. Juni: Of/ Toubab

(Andrea)
Ach Mist. Ich habe mir gerade den Trailer von "Toubab" angeschaut und bedauere, heute nichts ins Hafenkino gehen zu können: "Nach seiner Entlassung aus der Haft freut sich Babtou riesig auf einen Neuanfang: mit seinem Kumpel Dennis die Freiheit genießen, die Welt umarmen — und nichts mehr mit den Behörden zu tun haben. Doch ausgerechnet seine spontane Willkommensparty läuft dermaßen schief, dass Babtou noch am gleichen Abend die Hände wieder in Handschellen hat. Mit dramatischen Konsequenzen: aufgrund wiederholter Straffälligkeit soll er in sein „Heimatland“ Senegal ausgewiesen werden. Aber Babtou kennt den Senegal nur aus Geschichten seines Vaters. Er ist in Deutschland geboren, seine Heimat ist Frankfurt. Um die drohende Abschiebung in letzter Sekunde zu verhindern, sind Babtou und Dennis zu allem bereit - Heirat inklusive. Das kann ja nur heiter werden, und so gelingt Regisseur Florian Dietrich, worauf wir hierzulande mitunter lange warten müssen: eine quietschlustige und gleichermaßen verdammt korrekte Komödie. Viel Vergnügen. Toubab. Florian Dietrich, Deutschland/ Senegal 2020, 96 Min., ab 12 Jahre. Filmbeginn nach Einbruch der Dunkelheit, Einlass 20 Uhr. Ach, ja, der Trailer (unbedingt anschauen: https://youtu.be/ZVs4PX92a5A
Hafenkino Nordring Offenbach
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Sonntag 12. und Montag 13. Juni: Anne Frank Tag

(Daniela)
Am 12. Juni 1929 wurde Annelies Marie Frank in Frankfurt am Main geboren. Mit nur 15 Jahren starb sie im KZ Bergen-Belsen. Um an die Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs zu erinnern, organisiert die Bildungsstätte Anne Frank, zusammen mit der Stadt Frankfurt seit ein paar Jahren den Anne Frank Tag. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen. Die Veranstalter schreiben: „Ich will nicht umsonst gelebt haben“, schrieb Anne Frank am 5. April 1944, wenige Monate, bevor die Untergetauchten verhaftet und in KZs verschleppt wurden…..Beim Anne Frank Tag der Stadt Frankfurt am Main möchten wir dazu beitragen, indem wir uns auf vielfältige Weise mit dem Tagebuch, seiner Bedeutung und Wirkungsgeschichte auseinandersetzen. Wir möchten in Zeiten von Krieg und Vertreibung an Anne Frank erinnern und ein Zeichen für Frieden und Menschenrechte setzen.“
Das gesamte Programm findet ihr hier
Sonntag 12. Juni: Führung: Anne Frank und die Herausgabe des Tagebuchs 11 Uhr, Dauerausstellung „Wir sind Jetzt“ im Jüdischen Museum, Bertha-Pappenheim-Platz 1, Raum „Frank“ in der 1. Etage des Rothschild-Palais Kuratorinnenführung durch die Familie Frank Ausstellung 14 Uhr, Dauerausstellung „Wir sind Jetzt“ im Jüdischen Museum, Bertha-Pappenheim-Platz 1, Raum „Frank“ in der 1. Etage des Rothschild-Palais Audiowalk: „Das Private ist poetisch“ 14 Uhr, Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, Eintritt frei Schreiben zum Begegnen. Ein kreatives Schreibprojekt zum Anne Frank Tag 14 – 17.30 Uhr, Geschichtsort Adlerwerke, Kleyerstraße 17, ab 13 Jahre, Eintritt frei Was bedeutet: „75 Jahre Tagebuch der Anne Frank“? Präsentation, 15 Uhr, Jüdisches Museum, Bertha-Pappenheim-Platz 1, Saal, Eintritt frei Film-Vorpremiere: Where is Anne Frank? (OmU) 20.15 Uhr, Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41, Eintritt 8€/6€
Montag 13. Juni:
Das Tagebuch der Anne Frank – 75 Jahre Rezeption und EditionsgeschichteDiskussion, 17 Uhr, Panoramasaal der Evangelischen Akademie, Römerberg 9, Eintritt frei Die Zukunft der Erinnerung – Interaktive Zeitzeugnisse Präsentation und anschließende Podiumsdiskussion 18 Uhr, Großer Saal der Evangelischen Akademie, Römerberg 9, Eintritt frei, Anmeldung erforderlich.
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Sonntag 12. Juni: Großer Benefiz-Bücherflohmarkt!
(Daniela)
Großer Benefiz-Bücherflohmarkt! Alle Einahmen kommen der Leihbibliothek im Exzess zu Gute. Angeboten wird alles von Romanen bis zu Bildbänden, von Kinderbüchern bis zu Politikwissenschaften, von Kochbüchern bis zu Biografien. Dazu Hörbücher, CD´s und DVD´s!
Sonntag 12.06.2022 12.00 -17.00h Cafe Exzess - Leipziger Str.91 - 60487 Frankfurt-Bockenheim
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Sonntag, 12. Juni – 09. Juli VAGABOND

(Martin)
Festival im ChamissoGarten und anderen Orten
Der ChamissoGarten ist ein zauberhaftes Stück Frankfurt. Unbedingt ist der Garten eine Entdeckung wert als sozialer Raum und jetzt als Ort für Kunst!
Unter der künstlerischen Leitung von Anna-Lena Perenthaler und Nicolai Bernstein wird dort das Festival „Vagabond“ präsentiert.
Immer wieder Sonntags: Eine wandernde Geschichten-Erzählerin, die sonntags durch die Straßen Ginnheims, Dornbuschs und Eschersheims zieht, trifft auf Märchenhafte Figuren. Im Laufe des Final-Abends geraten die Dinge auf der Bühne mehr und mehr aus den Fugen. Was macht die Puppe im Klavier? Und was passiert, wenn das Instrument zur Puppe wird?
Musikalisch dreht sich die Auswahl der Stücke um das Dunky-Trio von Dvorak, folkloristische Musik aus dem slawischen Raum von Sulkhan Tzintzadse, die Rumänischen Volkstänze von Bela Bartok, Janaceks „Pohadka“ und weitere. Anna-Lena Perenthaler und Nicolai Bernstein verweben klassische Musik mit Elementen des Figurentheaters. So entsteht ein spannungsreicher Bogen vom ersten Auftaktkonzert bis zu den Final-Konzerten.
Am Sonntag, 12. Juni sind als Gäste im ChamissoGarten: Anna Katharina Wildermuth, Violine und André Dolabella, Klavier. Gemeinsam mit Anna-Lena Perenthaler, Cello, spielen sie Werke von Händel, Dvorak und Hände-Halverson.
Auftakte an jeweils den Sonntagen: 12., 19., 26. Juni und 3. Juli jeweils um 16 Uhr Felix-Dahn-Straße / Ecke Paul-Heyse-Straße, um 17 Uhr Hans-Burggraf-Anlage und um 18 Uhr im ChamissoGarten. Das Finale am Freitag, 8. Juli ab 18.00h und am Samstag, 9. Juli ab 17.00h: Die goldene Kugel.
Weitere Infos hier: https://www.chamissogarten.de/veranstaltungen
ChamissoGarten, Chamissostraße 38, 60431 Frankfurt am Main
Foto: © Homepage ChamissoGarten
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Sonntag, 12. Juni: 50. Naxos Hallenkonzert Die Beelzebub Sonate

(Martin)
Musiktheater
Wow: ein Jubiläum: das 50. Naxos Hallenkonzert – und das mit Faust im Nachtclub!
„Im 1925 entstandenen absurden Drama „Sonata Belzebuba“ verlegt der polnische Avantgardist Stanisław Ignacy Witkiewicz (Witkacy) den Fauststoff in die Musikwelt: Die Hölle wird zum bizarren Nachtclub und der Teufel selbst verzweifelt an seiner Unfähigkeit, ein Künstler zu sein. 97 Jahre später führt der Komponist Aleksander Gabryś im gleichnamigen Musiktheater sein Ensemble durch die Traumwelten und grotesken Fantasien Witkacys, untersucht anhand ausgewählter Texte, mikrotonaler Klänge und selbst gebauter Instrumente, wie weit die inneren und äußeren artistischen Kämpfe gehen müssen, um frische Kunst zu erzeugen und die medialen Grenzen zu überwinden.“
Mit: Maja Bader – Sopran, Performance | Michael Engelhardt – Stimme, Performance | Leonhard Dering – Klavier, Performance | Kaspar König – Instrumente, Performance | Aleksander Gabryś – Kontrabass, Performance
Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Sonntag, 12. Juni um 20.30h: 50. Naxos Hallenkonzert / Musiktheater Die Beelzebub Sonate / Aleksander Gabryś (*1974) – 2021-22, UA Naxos-Halle
Foto: © Aleksander Gabryś
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Sonntag 12. Juni: Die Lesebühnes ihres Vertrauens
(Daniela)
Am Sonntag ist wieder Lesebühne im Ponyhof. Es gibt neue Texte und Lieder mit uns: Tilman Birr, Elis C. Bihn und Severin Groebner, den Grandseigneurs, Porteparoles und Enfants Terribles der Frankfurter Vorlesecomedyszene und literarischen Bühnenhochkomik. Wir freuen uns auf euch und einen Abend, den es nicht bei Netflix gibt (sie haben uns Millionen geboten, aber wir haben abgelehnt - wir bleiben true und real, Diggi). Kommt rum, wird schön: Sonntag, 12. Juni 2022 19:00 Uhr Einlass, 20:00 Uhr Beginn Ponyhof Klappergasse 16 Frankfurt am Main (Alt-Sachsenhausen) VVK: 8 € zzgl. Gebühr, AK: 8 €, Tickets
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Sonntag, 12. Juni: Of/ Toby Goodshank, Leslie Graves, Ben James Wood und Boo Hoo

(Andrea)
Entspannt am Main rumhängen und Musik hören? Bitteschön: "Der New Yorker Toby Goodshank ist eine der umtriebigsten Stimmen der Anti-Folk-Bewegung und war unter anderem Gitarrist der Band „The Moldy Peaches“. Er begleitete Jeffrey Lewis und Kimya Dawson als Support-Act durch Europa und tourt derzeit erstmals seit Ausbruch der Pandemie wieder mit Freunden durch kleine Venues auf dem alten Kontinent. Als Solo-Künstler brachte er den Großteil seiner Musik auf seinem Label „Unicornsounds“ heraus. Wie es typisch für die Anti-Folk-Szene ist, folgt das Label von der Musik bis zur Verpackung einem DIY-Ansatz. Er veröffentlichte außerdem einige Comics, designte Merchandise und auch Albumcover für befreundete Artists. Seine Musik speist sich aus einer Vielzahl von Pop- und Undergroundeinflüssen. Typisch für seinen Sound sind der subtile Humor und die unkonventionellen Songstrukturen. Sein jüngstes Album „Death By Misadventure“ (2020) zeichnet sich durch einen ungewöhnlichen Mix aus Folk und Rock aus. Sein 2011 nur als CD veröffentlichtes Albums „Truth Jump Fall“, wurde im Januar vom Frankfurter Label „Lousy Moon Records“ als Vinyl-Reissue veröffentlicht. Es überzeugt mit interessanter Phrasierung und ungewöhnlicher Wortwahl. In nur 22 Minuten spannt das Album einen weiten emotionalen Bogen bei dem die melancholische Grundstimmung dominiert. Als Support-Künstlerin wird Leslie Graves aus Brooklyn auftreten. Ihre EP „Out Of Water“ erschien im Mai des letzten Jahres und lässt sich als Dream-Folk beschreiben. Sie war außerdem kürzlich auf dem Album „Both Ways“ (2021) von The Jeffrey Lewis & Peter Stampfel Band als Vocal-Artist zu hören. Anti-Folk-Musiker Toby Goodshank spielt heute ab 18 Uhr, gemeinsam mit befreundeten Support-Acts open-air am Offenbacher Waggon am Kulturgleis. Das Konzert findet bei freiem Eintritt statt, um Spenden für die Künstler*innen wird gebeten.
Waggon am Kulturgleis Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss Offenbach
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Montag, 13. Juni: FFM/ An Angel at my table
(Andrea)
Ein Engel an meiner Tafel - ich erinnere mich gut, wie emotional durchgeschüttelt ich vor vielen vielen Monden im Harmoniekino nach dem Film war: "Janet ist eine verträumte Außenseiterin und fühlt sich von ihren Mitmenschen eher unverstanden. Mehrere Todesfälle in ihrer Familie machen es ihr nicht gerade leichter. Die einzige Konstante in ihrem Leben ist das Schreiben, für das sie ein außergewöhnliches Talent besitzt. Als bei ihr fälschlicherweise Schizophrenie diagnostiziert wird, beginnt eine traumatische Tortur in verschiedenen »Nervenheilanstalten«; erst danach findet sie ihren Weg in ein befreites Leben. Mit Ein Engel an meiner Tafel verfilmte Jane Campion das außergewöhnliche Leben der Schriftstellerin Janet Frame. In Venedig wurde der Film als erste neuseeländische Produktion unter anderem mit dem Großen Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Wir zeigen ihn in der Originalversion auf 35mm."
Pupille Mertonstraße 26-28 FRankfurt
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Dienstag 14. Juni: EMMA‘S EXPEDITIONS – VORTRAG

(Daniela)
In Frankfurt gibt es unzählige Stiftungen. Eine ganz besondere Stiftung ist die maecenia. Die Frankfurter Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst hat sich nämlich der Förderung von Frauen verschrieben, die zukunftsweisende Projekte auf allen Gebieten der Wissenschaft, Kunst und Kultur verfolgen. Insbesondere unterstützt maecenia Projekte, die sich aus der Perspektive von Frauen kritisch und konstruktiv mit der Gesellschaft auseinandersetzen und die interdisziplinär angelegt sind. maecenia will damit die Präsenz von Frauen in Wissenschaft und Kunst stärken. Seit einigen Jahren orgainsiert die maecenia die Veranstaltungsreihe Königinnenwege, bei der Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen ihre Projekte der Öffentlichkeit präsentieren. Sie nennen diese Reihe Königinnenwege, "weil die Lebensläufe und Karrieren von Frauen selten so geradlinig verlaufen wie der sprichwörtliche „Königsweg“. Die Veranstaltungsreihe hat Anfang Mai begonnen, leider habe ich erst jetzt davon erfahren. Nächstes Jahr bin ich dann mit der Werbung früher dran. Das ganze Programm findet ihr hier:
Heute sind sie mit JUDITH NEUNHÄUSERER, MÜNCHEN / MAILAND UND ANGELIKA BRANDT, FRANKFURT zu Gast in der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Judith Neunhäuserer arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis zum Verhältnis von (Natur-)Wissenschaft und Religion. Dabei geht es etwa um Mythen und Träume an der Basis von Entdeckungen, um die Ritualisierung von Forschungsprozessen und um unterschiedliche Fachsprachen und Symbolsysteme zur Formulierung von Modellen von und für Welt.
Welche Akteure produzieren welche Formen von Wissen, wie tun sie das (ästhetisch) und woher rührt ihre Autorität? Welche Weltbilder haben Menschen, wie kommen sie darauf und mit welchen sinnlichen Mitteln drücken sie diese aus?
Im anschließenden Gespräch zwischen ihr und der Meeresforscherin Prof. Dr. Brandt begegnen sich wissenschaftliche und künstlerische Sichtweisen. Das Gespräch wird von Stephanie Mayer-Bömoser moderiert.
Beginn: 19:00 Uhr SENCKENBERG GESELLSCHAFT FÜR NATURFORSCHUNG. GRÜNER HÖRSAAL (1. OG), Robert-Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt am Main, Deutschland
Foto: Constanza Meléndez
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Mittwoch 15.- Sonntag 19. Juni: Grosse Backstage Abschiedsparty

(Daniela)
Ich freue mich auf vier Tage Abschiedsparty im Backstage. Es ist zwar super traurig, dass Silke das Backstage, das mir viele Jahre lang als Zweitwohnzimmer diente, als ich noch gegenüber wohnte, aufgibt, aber ich bin mir sicher, der neue Ort wird auch toll! Von Mittwoch dem 15.06. bis Sonntag den 19.06. öffnet Silke täglich um 17:00 und sorgt für ein denkwürdiges Abschiedsprogramm.
Mittwoch 15.06. - ab 20:00 Uhr: - From 7 to 7 Acoustic Folk, Country, Rock`n`Roll Teil 1
- Øke - Punk Rock Busker from KØbenhavn
- King Barstool spielt Songs vom falschen Ende des Tresens
- Jason & Friends
- One City One Crew
- From 7 to 7 Acoustic Folk, Country, Rock´n`Roll Teil 2
Donnerstag 16.06. - ab 20:00 Uhr: - Rumble DeLuxe
- Andi Social (Band)
Freitag 17.06. - ab 20:00 Uhr: - DJs: Ralf & Birgit, Nico & John, Jule & Düsi, Bumblebees, Conny Thunders, Downer Daniel, King Barstool, Zabel, Stift & Velte, Healthy Heldmann & Marcus Fiend
Samstag 18.06. - ab 20:00 Uhr: - DJs: Oli Obnoxious, Boombes, Country Jamboree, Ramon & Biebl, Beer Guy Randy, Charly & Angi, Bembel Bar, Caren, Marcus & Speedy
Sonntag 19.06. - ab 17:00 Uhr: --- Es werden für den kompletten Zeitraum keine Reservierungen angenommen --- Danach heißt es: FOREVER IN OUR HEARTS
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Mittwoch 15. Juni: BEAT GOES FUNK
(Daniela)
Ich freue mich auf einen schönen Abend im ONO2 mit BEAT GOES FUNK
Für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer: Es ist wieder soweit, Morti Coldheart und Holger Menzel bitten zum Tanz! Die zwei besessenen kommen nach fast zweieinhalbjähriger Pause zurück ins ono2 und bringen Euch jede Menge Deep Funk, Schmusigen Soul, pumpende Disco Beats oder rockender Roll mit, es wird heiss und schmutzig, wenn die Nadel über das schwarze Gold läuft - yeah!
Ono2, Walter-Kolb-Straße 16, Ab 22:00 Uhr
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Mittwoch, 15. Juni: Of/ Kino e Vino

(Andrea)
Wein und Film sind an sich schon eine perfekte Kombi - wenn dann auch noch "Der Rausch" gezeigt wird, freue ich mich doch schon jetzt auf einen lauen Abend im Innenhof der Parkside Studios am Vorfeiertag ab 19 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit. Es werden gereicht Regionale Lieblingsweine, Käseteller, Wurst vom Grill. Achtung: Es gibt keinen Vorverkauf, nur Abendkasse ab 19 Uhr, Tickets je 10 Euro. Gemeinsam mit seinem langjährigen Gaumenfreund und Kino Kulinarisch-Caterer Pana Tsangalis hat sich Kinomacher Daniel Brettschneider Gedanken darüber gemacht, wie man das schier endlose Warten auf Kino Kulinarisch im Herbst aufs Schönste verkürzen könnte. Nach einigen Gläsern kalten Weißweins war die Idee zu „Kino e Vino“ geboren – ein entspanntes Wein- und Filmfest im Hof! Es gibt also eine Auswahl von Lieblingsweinen, Käseplatten, Wildschweinbratwurst frisch vom Grill und mit „Der Rausch“ noch einmal den Film der letzten Jahre, der zu einem Weinfest wie die Faust aufs Auge passt und zu später Stunde gar zu spontanen Tänzen lädt. Zum Film: Vier Lehrer in der Midlife-Crisis beschließen künftig mehr zu trinken, um ihren Alltag glamouröser und ihren Unterricht etwas mitreißender zu gestalten. Sie wagen ein Experiment, wonach sie durchgehend stets einen Pegel von 0,5 Promille im Blut haben müssen. Was also wird passieren? Euphorie, Leidenschaft, Kreativität, gesteigerte Leistungsfähigkeit, Leichtsinn, Selbstbetrug, Verbitterung, Wut, sehr späte Einsichten – soweit alles, wie man’s halt kennt. Doch wie hier ebendiese Trinkstimmung entsteht, wie sie sich steigert, eskaliert, ist so voller Witz, Wahnsinn, Energie und Ausgelassenheit, dass es zunächst die reinste Freude ist. Dazu kommt Mads Mikkelsen, der hier nun eben extrem dicht an der Rolle seines Lebens kratzt. „Der Rausch“ feiert das Leben mit einer ungewöhnlichen, ekstatischen und ansteckenden Konsequenz. Auf das Kino, endlich wieder! Auf die Freundschaft! Ja: Auf uns!
Parksidestudios Friedhofstraße 59 Offenbach
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Mittwoch, 15. Juni: Of/ Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush
(Andrea)
Weil ich den Rausch bereits gesehen habe, gehe ich heute zu Nic in den Filmklubb und schaue mir endlich "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush" an. Ein Film über Recht und Willkür. Ein Film über Menschen, die über sich hinauswachsen. Von Andreas Dresen (Regie) und Laila Stieler (Drehbuch). Mit überwältigender Präsenz und erdigem Alltagswitz gibt Meltem Kaptan als Rabiye Kurnaz ihr Kinodebüt. Der Film basiert auf der wahren Geschichte einer Bremer Hausfrau und Mutter, die sich mit dem mächtigsten Mann der Welt anlegt: George W. Bush, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. 2001 wird Murat Kurnaz in Pakistan verhaftet und kommt nach Guantánamo. Zu Hause in Bremen kämpft seine Mutter Rabiye gemeinsam mit dem Menschenrechtsanwalt Bernard Docke für Murats Freilassung. www.youtube.com/watch?v=LMltJyiajhM Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr
Filmklubb Isenburgring 36 HH Offenbach
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Mittwoch, 15. Juni – Sonntag, 03. Juli: Jedermann (stirbt)

(Martin)
Von Ferdinand Schmalz Schauspiel Frankfurt
Frankfurt ist nicht Salzburg – obschon: beide Städte haben jeweils einen Dom und in beiden Städten wird ‚Jedermann‘ gespielt. Nur – in Frankfurt nicht vor dem Dom und nicht der von Hofmannsthal, sondern hier im Schauspiel gibt’s ‚Jedermann (stirbt)‘ von Ferdinand Schmalz:
„Am Ende sitzen zwei wundervolle Menschen nebeneinander ganz vorne am Bühnenrand des Frankfurter Schauspiels, Wolfram Koch und Mechthild Großmann. Er trägt einen Hut, eine Brille, Unterhosen und weiße Kniestrümpfe, sie einen langen schwarzen Mantel und eine künstliche Glatze. Wie sie da so sitzen, verkörpern sie in größter Gelassenheit viele Jahrzehnte Schauspielerei, dazu sind sie Fernsehberühmtheiten, sie ist die Staatsanwältin im Münsteraner "Tatort", er der Kommissar im Frankfurter, aber das spielt in diesem Moment nicht die geringste Rolle. Großmann spricht mit Zartheit vom Tod, und Koch hört verträumt zu.“ (Süddeutsche).
„Kochs Jedermann: Das Zentrum des Geschehens. Bei Schmalz ist er ein Investmentbanker (…), Koch gestaltet das aber unerwartet. Nicht nur, indem Plath (die Kostümbildnerin; MG) für ihn eine gnadenlose Kostümierung vorsieht: Weiße Unterwäsche, angeschnallter Bauch, weiße Kniestrümpfe, schwarze Herrenschuhe, ein schwarzer Hut, der der obligatorischen Kopfbedeckung von Ferdinand Schmalz gleicht wie ein schwarzer Hut dem anderen. Nur selten bedeckt ein festlicher Mantel das Trauerspiel des menschlichen Körpers (obwohl es sogar ein stählerner ist, der liegende Koch kann Katharina Bach als komplettgoldenen Mammon auf den Füßen balancieren, ohne zu zittern). Und doch: Kochs Jedermann ist überhaupt keine Karikatur. Es wird gelacht, wenn er über die Bühne stolziert, aber eigentlich nicht zu Recht, zumal er im Grunde auch nicht stolziert, sondern geht. So sieht das aus, wenn ein leichtbekleideter, bauchiger Mensch geht. Koch lacht auch, ein routiniertes, geschäftlich vermutlich tausendfach angewendetes, aber kein verblödetes Lachen. Die lächerliche Aufmachung trägt er mit Würde und Nonchalance. Obwohl sein Jedermann offenbar ein Fatzke ist, lärmt er selten herum, die Angst vor dem Sterben macht ihn dann noch etwas stiller. Ein Mensch, ein Jedermann. Das ist es, was den Abend, zweieinviertel Stunden, keine Pause, wirklich schillern, nicht bloß glänzen lässt.“ (FR)
„Mechthild Großmann und Wolfram Koch werden zunehmend ein altes Ehepaar, sie spendet den Trost, den ihm auch ein vorbeihuschender Chor, der eher schwammig Kirchenlieder singt, nicht geben kann. Und sie malt ihm das Bild eines allerletzten Festes aus, einen Totentanz. Das ist jene Schlussszene, die einfach in Stille verhallt, in der Großmann sanft von allen spricht, die innerlich schon tot sind, fäulniszerfressen, für die der Tod eine Erlösung ist. Diese Szene bleibt lange haften, man trägt sie mit hinaus, in die Bankenwelt Frankfurts.“ (Süddeutsche).
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/jedermann-stirbt/836/
Mittwoch, 15. Juni um 19.30h: Jedermann (stirbt) von Ferdinand Schmalz Schauspiel Frankfurt, Großes Haus Weitere Vorstellungen am Samstag, 18. Juni (19.30h), Sonntag, 19. Juni (18.00h), Samstag, 2. Juli (19.30) und Sonntag, 3. Juli (18.00h).
Foto: Arno Declair
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Mittwoch, 15. Juni: Alles ist groß

(Martin)
Die FAZ schrieb anlässlich der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«
Und DLF Kultur – Fazit sendete: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat. […] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«
Alles ist groß ist eine der Perlen im Spielplan des Schauspiel Frankfurt: ein doppeltes Meisterstück in Schauspiel (Nils Kreutinger) und in Regie (Kornelius Eich).
Jetzt wird die Inszenierung zum letzten Mal in dieser Spielzeit gezeigt und aktuell gibt es noch Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/stimmen-einer-stadt-bank/837/
Mittwoch, 15. Juni um 20.00h: Alles ist großvon Zsuzsa Bánk im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko
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Donnerstag, 16. Juni: FFM/ Wilco

(Andrea)
Wilco im Sommer für zwei Shows in Deutschland! Und eine davon in der Batschkapp! Wer erinnert sich nicht an "Jesus etc." oder "Impossilble Germany"? Also. "Seit 28 Jahren spielen Wilco in der obersten Klasse mit. Wie viele Grammys die Band in dieser Zeit gewonnen hat, weiß Mastermind Jeff Tweedy wahrscheinlich selbst nicht mehr so genau. Elf Studioalben haben die Jungs aus Chicago veröffentlicht. Dazu kommt die „Mermaid Avenue“-Trilogie, diese wunderbare Hommage an Woodie Guthrie, die sie zusammen mit Billy Bragg eingespielt haben. Wilco haben früh ihr Label dBpm Records gegründet und nebenbei ihr eigenes Solid Sound Festival auf die Beine gestellt. Weil es so erfolgreich ist und so viel Spaß macht, sind sie dieses Jahr nach Mexiko gegangen und haben die Musiker*innen für das Sky Blue Sky Festival ausgewählt. Live ist das Sextett ein Kraftwerk, bei dem ein Rädchen ins andere greift und aufs Feinste verzahnt wird. Die lange Erfahrung merkt man der Band, die seit über 15 Jahren in fester Besetzung zusammenspielt, an, wenn sie auf der Bühne steht. Und da ihre Mischung aus Indie-Rock, Folk, Country und Americana und das großartige Songwriting auf jedem ihrer Alben für höchste Qualität steht, gibt es auf der Bühne kaum eine perfektere Gruppe zu bewundern als Wilco. Wer es nicht glaubt (gibt es so jemanden?), fragt einfach NPR: „To see Wilco on stage is to hear the best of the best.“Einlass 19 Uhr
Alte Oper Frankfurt
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Freitag, 17. Juni: Ballabalkan

(Andrea)
Früher saßen wir zusammen in Pressekonferrenzen rum, da war Danijel Majić noch bei der FR UND ich habe habe schon Ballabalkan gehört. Gemeinsam mit Krsto Lazarević erklären sie kenntnisreich und unterhaltsam die Region entlang des Autoput. Die Gelegenheit, die beiden live zu erleben, werde ich sicher nicht verstreichen lassen! Sie sind heute um 19 Uhr im Hafen 2 (Nordring 129).
"Ballaballa was? Wenn man Balkan hört, hat man vielleicht romantisierte Vorstellungen von Urlaubtrips mit Freiheitsgefühl inmitten abbröckelnder Plattenbaufassaden und schönen Stränden im Kopf. Für einige ist der Balkan ein Zuhause. Etwas polemisch sprechen andere wiederum immer noch vom Balkan als „Pulverfass“. Polemik und Klischees, die bedienen Danijel Majić und Krsto Lazarević seit 2016 auch in ihrem Podcast „Neues vom Ballaballa-Balkan – der Podcast für Polemik und Palaver“. Stets gepaart mit Selbstironie und viel Wissen über die für manche absurd anmutende Balkanregion. Wie verlief eigentlich die erste Pride in Sarajevo? Ist es der oder das Kosovo? Was geht in Albanien, wenn der Ministerpräsident nicht gerade in Frankfurt aus dem Flugzeug gezogen wird? Warum werden die Anti-Abtreibungsmahnwachen in Frankfurt eigentlich ausgerechnet aus Offenbach heraus organisiert? Und was hat das alles mit Ultranationalismus zu tun? Weshalb treibt sich die extreme Rechte Kroatiens bei Feierlichkeiten in Heusenstamm rum? Und was wird unter transnationalen Extremismen aus Südosteuropa begriffen? Um diese, andere aktuelle und historische Fragen rund um die Balkanregion sowie den Bezug zum Rhein-Main-Gebiet wird es im Gespräch mit Danijel Majić und Krsto Lazarević am 17. Juni im Hafen 2 gehen.
Danijel Majić (Frankfurt a.M.) arbeitet als Redakteur bei hessenschau.de und ist seit 2019 Journalist beim Hessischen Rundfunk. Zuvor war er als freier Mitarbeiter, Volontär und Redakteur bei der Frankfurter Rundschau tätig. Seine thematischen Schwerpunkte sind Islamismus, Rassismus, Rechtsextremismus und jüdisches Leben. Krsto Lazarević (Berlin) ist im Europäischen Parlament Pressesprecher für den Abgeordneten Erik Marquardt. Zuvor arbeitete er als freier Journalist und Südosteuropa-Korrespondent in Wien, Belgrad und Sarajevo für verschiedene deutschsprachige Medien. Seine thematischen Schwerpunkte sind Migration, Flucht, Wirtschaft, Rechtsextremismus, Islamismus, sowie Kunst und Kultur des ehemaligen Jugoslawiens.
Hafen 2 Nordring 129 Offenbach
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Samstag, 18. Juni: Of/ Malte Anders

(Andrea)
Ausgrenzung, Diskriminierung, Mobbing – das sind Themen aus der Alltagswelt zahlreicher junger Menschen. Malte Anders ermöglicht den Jugendlichen in seinem neuen Unterrichtsfach „Homologie“ einen humorvollen Einblick in das Thema Homosexualität und die Normalität des Anders-Seins. Malte geht dabei alten Vorurteilen auf den Grund, vermittelt Hintergrundwissen mit Filmen, Bildern, Apps sowie eigenen Geschichten und zeigt aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf, wieso gegenseitiger Respekt so wichtig ist. Heute ist er im KJK Sandgasse zu Gast und eröffnet damit gleichzeitig das Queers and Friends Cafè im KJK Sandgasse. Der offene queere Treff startet ab 25. Juni wöchentlich samstags von 14 bis 16 Uhr und bietet den Jugendlichen einen Safe-Space. Hier können sie ganz sie selbst sein, ohne Angst vor Abgrenzung oder Diskriminierung. Willkommen sind Jugendliche, die sich als queer oder LGBT*I*+ definieren, aber auch solche, die sich einfach noch nicht sicher sind oder alle, die einfach Vielfalt der Menschen feiern wollen. Geleitet und organisiert wird der Treff von Daniel Müller und Claudia Bernhard, die als Hauptamtliche im KJK Sandgasse auch die Kontaktpersonen sind. Das KJK möchte den Jugendlichen einen niedrigschwelligen Raum bieten, in dem sie sich austauschen können, aber auch qualifizierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden. Erweitert wird das Angebot um regelmäßige Ausflüge, Informationsveranstaltungen und weiteres. Die Veranstaltung „Homologie“ beginnt am 18. Juni um 18 Uhr, Einlass ist ab 17:30 Uhr und findet gemäß den aktuell geltenden Corona-Hygienebestimmungen der Stadt Offenbach statt. Der Eintritt ist für Jugendgruppen kostenlos, Erwachsene zahlen fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter daniel.mueller@jugendamt-of.de
KJK Sandgasse Sandgasse 26 Offenbach
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Samstag, 18. Juni: FFM/ Alex im Westerland

(Andrea)
Klar muss ich gerade erstmal an die Schlagzeilen vom letzten Wochenende denken, als Punks Sylt erobert haben und sich via Amazon auch noch das Bier nach Wetsreland haben liefern lassen. Ein echter Spaß also und damit leite ich galant über und unterschreibe: "Der Witz und der Charme von DIE ÄRZTE, die Energie und Spielfreude von DIE TOTEN HOSEN: diese Zutaten zu einer explosiven Rockshow zu kombinieren, das Beste aus zwei Welten vereinen: Auf dieser Mission befindet sich Alex Im Westerland ! Die 4 Frankfurter rocken sich ganzjährig durch Clubs, Festivals, Stadtfeste, Kneipenfestivals und Privatpartys. Dabei konzentrieren sie sich auf die bekanntesten und grössten Hits aus den letzten 30 Jahren Bandgeschichte der beiden Punkrock-Urgesteine, Neuveröffentlichungen kommen natürlich auch immer wieder auch neu ins Programm. Gleichzeitig gelingt es Alex Im Westerland, mit Humor und unbändiger Power, das Publikum einzubeziehen, und es zum festen Bestandteil der Show zu machen. So bekommt jeder garantiert, was er sich erwartet hat: einen Abend voller fantastischer Songs, eine mitreissende Bühnenshow und: Muskelkater am nächsten Tag!"
Batschkapp Sommergarten Gwinnerstraße Frankfurt
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Samstag, 18. Juni, und Sonntag, 19. Juni: Of/ Mainuferfest
(Andrea)
Wenn Griechen ausgelassen Sirtaki tanzen, Bengalen würziges Lammcurry und Türken Gözleme zubereiten, Schachspieler über den nächsten Zug nachdenken und im Innenhof des Büsingpalais zu Livemusik getanzt wird, ist Mainuferfest. Ganz klar eines meiner Lieblingsfeste und ich freue mich schon sehr darauf, mich durch die Stände zu futtern und verloren zu gehen. 91 Vereine und Initiativen sind in dieser ersten Post-Corona-Ausgabe dabei und sorgen für Programm.
Samstag, von 16 bis 1 Uhr, Sonntag von 10 bis 20 Uhr. Mainstraße und Kulturkarree Offenbach
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Bis Sonntag, 19. Juni: Heine. ICH REDE VON DER CHOLERA

(Martin)
OPEN AIR! THEATER WILLY PRAML
Was ein Abend! Am Ende der Premiere: das Publikum ist 2 Minuten still und dann setzt ein 20 minütiger Applaus ein (beide Zeitangaben gefühlt)! Diese Inszenierung ist einer der ‚Eisbrecher‘ gewesen nach dem Kultur-Lockdown und damals und heute gilt: Endlich wieder Theater!
Und ebenso gilt noch meine Empfehlung von damals, die hier nochmal kommt: Großartig, wie hier ein Text von Heinrich Heine zum Wüten der Cholera in Paris in einen Dialog eintritt mit dem kränklichen Gebäude der Naxos-Halle. Dazu werden eingespielt und von drei Sängern gesungen: Musik und Arien aus dem 3. Akt von Verdis La Traviata (worin es bekanntlich um eine sterbende Lungenkranke geht).
Wer jetzt denkt, das ist (nur) tragisch, der denkt falsch! Regisseur Michael Weber schreibt: „Eigentlich wollte ich eine Pandemische Totenmesse inszenieren. Ein Requiem unserer Tage. Eine Stunde gemeinsamen Weinens. Nach Dürers MELENCOLIA 1 – 500 Jahre später eine MELENCOLIA 2. Jetzt ist es eher was zum Lachen geworden. Ein heiterer Abend im Sonnenuntergang.“
Das stimmt. Es mischen sich an diesem Abend das Heitere und die Melancholie, man ist beim Text und auch ganz bei sich selbst. Wenn sich zu Beginn die Fenster der Naxos-Halle öffnen und ‚Todkranke ‚auferstehen‘ zum Spiel – dann ist dies fast schon eine Auferstehung unserer selbst – endlich wieder hin zum kulturellen Leben, zum Genuss, zum Schönen.
„Heine berichtet von der Cholera 1832 in Paris. Vom Karneval, bei der die Maskierten blau anlaufen, reihenweise tot umfallen und hektisch in ihren Narrenkostümen beerdigt werden. Von den Verschwörungstheoretikern, die das Volk so in Rage versetzen, dass eine Horde zwei vermeintliche Giftmischer auf offener Straße in Stücke reißt. Von dem Verkehrsstau hunderter Leichenwagen, die keine Zufahrt mehr zum Friedhof finden und deren Kutscher in Streit geraten und sich gegenseitig die Toten aus den Wagen zerren.“
Ein perfekter Theaterabend, eine Kulisse, deren Teil man ist, nahezu keine Requisiten, großartiges Schauspielteam, die Abendsonne ist (bei der Premiere) vorhanden, Text und Musik berührend – in die Freude mischt sich ein bisschen Sorge, dass es wieder anders werden könnte…
Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/heine-ich-rede-von-der-cholera/
Fr, 10.06. 20 Uhr, Sa, 11.06. 20 Uhr, So, 12.06. 11 Uhr; Do, 16.06. 20 Uhr (Fronleichnam), Fr, 17.06. 20 Uhr, Sa, 18.06. 20 Uhr, So, 19.06. 20 Uhr
THEATER WILLY PRAML in der Naxos-Halle
Foto: © Rebekka Waitz
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Bis Sonntag, 19. Juni: La Forza Del Destino / Die Macht des Schicksals

(Martin)
Oper von Giuseppe Verdi Oper Frankfurt
„Du hast keine Chance, aber nutze sie, scheint die Ouvertüre zu sagen: Gegen das Schicksal kommt keiner an! Aber was ist das überhaupt, Schicksal? Rassismus zum Beispiel, sagte sich der Regisseur Tobias Kratzer, diese unheilvolle Mischung aus Dummheit, Hass und Gewalt, die einfach nicht tot zu kriegen ist. Ungemein gedankenreich, spannend und bildstark machte Kratzer an der Oper Frankfurt aus Verdis "Macht des Schicksals" einen so packenden wie beklemmenden Rundgang durch 150 Jahre US-Geschichte.“ (BR-Klassik)
BR-Klassik bringt es auf den Punkt und hat entsprechen die Premierenkritik mit ‚BLACK LIVES MATTER‘ überschrieben.
Tobias Kratzer ist zur Zeit einer der arfolgreichsten und angesagtesten Opernregisseure; sein Tannhäuser in Bayreuth war skandalös erforlgreich und ‚rockte‘ den Hügel. In Frankfurt inszeniert Tobias Kratzer Verdi - ‚La Forza del Destino‘ bzw. ‚Die Macht des Schicksals‘, wie die Oper in der deutschen Übersetzung heißt.
Die Oper Frankfurt schreibt: „Hochspannung pur bietet diese überbordende, großformatige Oper, in der es um brennende Leidenschaften, aber auch um die zerstörerische Macht des Rassismus geht. Auf der Höhe seines Könnens schrieb Verdi für St. Petersburg seine vielleicht experimentellste Partitur. Frei von Gattungszwängen ging er neue Wege und folgte einer montageartigen Dramaturgie. Psychologisch genau gearbeiteten Szenen der Protagonisten stehen breit angelegten Genreszenen gegenüber, die nur lose mit der Haupthandlung verbunden sind. Der Marchese von Calatrava lehnt eine Verbindung seiner Tochter Leonora mit Don Alvaro wegen dessen Hautfarbe ab. Als der Vater das Paar überrascht, löst sich ein Pistolenschuss und tötet den Marchese. Drei Akte lang jagt Leonoras Bruder Don Carlo die beiden Liebenden, die auf der Flucht getrennt wurden, über Ländergrenzen hinweg, bis es am Ende zu einem fatalen Wiedersehen kommt. Tobias Kratzer übersetzt das zentrale Thema Rassismus in eine opulente Bilderfolge und bedient sich dabei sehr verschiedenartiger theatralischer Mittel.“
Und nochmal BR-Klassik: „Auch stimmlich war es ein fulminanter Abend. (…) Der Chor, der etliche Kostüm- und Maskenwechsel zu bewältigen hatte, war mit großem Engagement bei der Sache, (…). Nichts klang pauschal oder oberflächlich, sondern mitunter ehern, wie das Schicksal nun mal ist.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/la-forza-del-destino_3
Sonntag, 12. Juni (15.30h), Freitag, 17. Juni (19.00h) und Sonntag, 19. Juni (18.00h): La Forza Del Destino / Die Macht des Schicksals, Oper von Giuseppe Verdi in der Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller
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Donnerstag, 16. Juni: Mamas Gun

(Uwe)
Während der Turbulenzen in den letzten zwei Jahren hat die britische Soul-Band Mamas Gun ihr fünftes Album „Cure The Jones“ fertiggestellt– eine üppige, nuancierte und zeitgenössische Meditation über eine auf den Kopf gestellte Welt, eingebettet in die klassische Soul-Tradition eines Bill Withers oder Marvin Gaye. Aufbauend auf den Vorgänger „Golden Days“ (2018) und dem Status der Band als fulminanter Live-Act repräsentieren die elf neuen Track Mamas Gun so umfassend und kraftvoll wie nie zuvor. „Cure The Jones“ ist fröhliches und raffiniertes Song-Handwerk, das Album erforscht Elemente von Liebe, Verlust, Leben und durchdringt soziale und politische Themen des heutigen Alltags. „Cure The Jones“ wurde während der Pandemie von Mamas Gun-Frontmann Andy Platts geschrieben und produziert, Schlagzeuger Chris Boot formte dazu kohärente, gospel-gefärbte Soundscapes.
Brotfabrik F, Bachmannstr. 2-4, leider nicht barrierefrei 20 Uhr VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 25 € / Stehplatz
Foto: Brotfabrik Homepage
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Bis 3. Juli: „Das Erde-Projekt“

(Daniela)
Da ich den Kunstverein Familie Montez über Facebook verfolge, sehe ich, dass die Außenarbeiten für "Das Erde Projekt" sehr aufwändig sind und freue mich jetzt schon auf die Ausstellung.
„Das Erde-Projekt“ der amerikanisch-koreanischen Künstlerin Kejoo Park wird am 9. Juni 2022 im Kunstverein der Familie Montez eröffnet. Mit dem Gesamtkunstwerk, einer Gemäldeausstellung und Land Art lädt sie zur Reflextion über Natur ein. So lässt sie im Außenbereich einen neun Meter langen, halbrunden Steinhügel aus hellen Steinen errichten, der mit einer ebenso großen, halbrunden Wasserfläche im Innenbereich als symbolischer Kreis eine Gesamtheit bildet. Angelehnt an Gustav Mahlers Komposition „Das Lied der Erde“ thematisiert die Malerin, Architektin und Landschaftsarchitektin Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz und setzt sie in Bezug zum Naturerlebnis. Dabei nutzt sie zudem ihre in der Zusammenarbeit mit dem New Yorker Peter Walker gesammelten Erfahrungen. Der Landschaftsarchitekt verantwortete die Gestaltung des Ground Zero.
Neben dem meditativ-ästhetischen Erlebnis ist Partizipation gefragt. In mehreren Diskussionsrunden, die ebenfalls im Kunstverein Montez stattfinden, setzen sich namhafte Vertreter aus Politik, Kunst und Architektur mit Natur auseinander. Schon jetzt darf man auch auf den „Stillen Marsch für die Erde“ am 26. Juni gespannt sein. Hier werden SchülerInnen der Anna-Schmidt-Schule mit weißen Lampions vom Römer zum Erde-Projekt im Kunstverein der Familie Montez unterwegs sein. Schirmherr von „Das Erde-Projekt“ ist Omid Nouripour, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen.
„Das Erde-Projekt“ wird unterstützt von dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Martincolor Kommunikation, artlinks, Wendel Pool und Wellness sowie MDW Bau
Kejoo Park lebt und arbeitet in Frankfurt am Main, Weitere Informationen unter www.kejoopark.com
Dienstag, 21.6.2022, - 17.30 Uhr: Verbindung von äußerer und innerer Natur (45 Min Qigong)
- 18.30 Uhr: Wie wollen wir in Zukunft leben?
Podiumsdiskussion: Olaf Cunitz (Bürgermeister Stadt Frankfurt am Main a.D.), Prof. Helmut Kleine-Kraneburg (Architekt), Markus Schaefle (Architekt, Zürich), Prof. Dr. Constanze Petrow (Freiraumplanerin) Moderation: Marion Kuchenny (Hessischer Rundunk)
Sonntag, den 26.6.2022 - 16.30 Uhr: Verbindung von äußerer und innerer Natur (45 Min Qigong)
- 17.30 Uhr: Das Thema „Mensch und Natur“ in der Kunst
Gespräch: Kejoo Park, Prof. Dr. Norbert Abels (Ex-Dramaturg Oper Frankfurt am Main), Anna Franek (Kuratorin) und weitere Gäste Moderation: Dr. Peter Gröndahl (Kulturwissenschaftler) - 21. 00 Uhr: „Stiller Marsch für die Erde“ (vom Römer bis zum Kunstverein der Familie Montez), SchülerInnen der Anna-Schmidt-Schule
Sonntag, den 3.7.2022 Alle Aktionen jeweils im Kunstverein der Familie Montez e.V., Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main
Weitere Informationen unter www.kvfm.de sowie www.kejoopark.com
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Samstag, 18. Juni: DOTA - WIR RUFEN DICH GALAKTIKA

(Uwe)
Laut www.kinderinfo.de/vornamen/maedchen/ ist Dota ein weiblicher Vorname. Abkürzung von Dorothea; doron: Gabe/ Geschenk, theos: Gott, zusammen also „Geschenk Gottes“ oder „Gabe Gottes“.
Es ist also nicht wirklich überraschend, dass hinter der Sängerin Dota eine Dorothea Kehr steckt. Die ist eine Liedermacherin und weil die oft mit Straßenmusik anfangen, nannte sie sich früher kurzzeitig „Kleingeldprinzessin“. Unter diesem Namen firmiert ihr eignes Label, auf dem ihre Musik erscheint, auch das aktuelle Album „Wir rufen Dich Galaktika“. Im Titeltrack singt sie zusammen mit Francesco Wilking von Die höchste Eisenbahn. Wäre ich er, hätte ich mir von der Platte eher den Song „Funken schlagen“ zum Mitsingen ausgewählt, den finde ich besser.
Das Konzert wurde vom 27.05.22 aus dem ZOOM in den Musikpavillon Palmengarten, Frankfurt verlegt und findet nun im Rahmen der Rosenwoche des Palmengartens statt - Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit
Musikpavillon Palmengarten F., Siesmayerstraße 61 VVK 25€ zzgl. Gebühren 20:00H
Foto: Veranstalter
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Sonntag, 19. Juni: LOKAL LISTENER

(Uwe)
Gregor Praml hat sich für den LOKAL LISTENER im Juni einen Dozenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt eingeladen. Wie immer wird die Veranstaltung aber natürlich keine Vorlesung, sondern ein kurzweiliges Konzert/Gespräch. Gast dieses Mal ist mit Oli Rubow einer der innovativsten Musiker:innen, die im Rhein-Main-Gebiet zu finden sind. Seinen Background hat er im Jazz. Seine Ohren sind weit offen für alles, was zeitgenössisch ist und nach Club-Sound klingt. Auf seine Künste vertrauen Künstler:innen und Bands wie DePhazz, Cro, Freundeskreis, Die Fantastischen Vier. Bassist Hellmut Hattler hat ihn mal als die „menschliche Schnittstelle zwischen analog und digital“ bezeichnet. Unter seinen Händen und Füßen verschmelzen „echte“ Schlagzeugtrommeln und Becken mit elektronischen Geräten zu einem Instrument. Er spielt sie, erweckt aus ihnen Sounds, sehr musikalisch und fast beiläufig – als gäbe es nichts Leichteres auf dieser Welt.
Mousonturm F, Waldschmidtstraße 4 17.00 Uhr Solidarisches Preissystem (frei wählbar): 8 € / 13 € / 26 € / 40 € inkl. Snack aus Jörgs Küche
Foto: Mikhail Markov
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Montag, 20. Juni: FFM/ Walking on Rivers

(Andrea)
"Time to loose control" heißt die Tour und das dürfte nach den coronabedingten Verschiebungen und den verschobenen geopolitischen Linien geradezu programmatisch sein - möchten wir nicht alle mal wieder den Kopf frei bekommen und unbeschwert, geradezu gedankenlos, uns umarmen, tanzen und das Leben genießen? Die Band "Walking on Rivers" kommt zwar aus Dortmund, aber das muss ja nichts heißen. schließlich müssen Bands ja nicht immer extra aus Übersee anreisen. "Seit der Gründung im Mai 2015 macht die Indie-Folk-Band aber nicht nur im Ruhrpott von sich reden. In den ersten zwei Jahren konnten deutschlandweit und mittlerweile auch international über hundert Auftritte verbucht werden, die von renommierten Clubs bis großen Festivals (z.B. Juicy Beats, Sound of the Forest, Traumzeit, Juwenalia Krakow uvm.) reichen. Radioairplays- und Interviews (z.B. 1LIVE) ließen nicht lange auf sich warten, Förderungen durch den Landesmusikrat NRW und den renommierten Bandpool der PopAkademie folgten – und das bis dato ohne einen offiziellen Release. Die erste Platte wird nun wie die Musik auch charmant im Ruhrgebiet produziert und inspiriert. Ihre Songs sprießen aus amerikanischen Folk-Roots, entpuppen sich aber nicht selten als eingängige Popjuwelen, die in mehrstimmigen Arrangements aufgehen. Dass der Pott grau und dreckig sein kann, ist nicht erst seit gestern bekannt. Wer Walking on Rivers deshalb aber für sehnsüchtige Stadtkinder oder Exil-Naturburschen hält, begeht einen Fehler. Die in ihren Songs verpackte Sehnsucht gilt nicht nur einem heilenden Trip in die Wildnis, sie gilt auch den Momenten ohne Alltagstrott, einer Gedankenpause von der unglücklichen Liebe oder der Flucht vor der diktierenden Gesellschaft – also all dem, was uns nachts wach hält." SCHREIBT https://popnrw.de/walking-on-rivers/. Einlass 19 Uhr
Nachtleben Kurt-Schumacher-Straße Frankfurt Nicht barrierefrei
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Montag, 20. Juni: MINE - HINÜBER TOUR

(Uwe)
In Frankfurt findet das vorerst letzte Konzert von Mines Hinüber-Tour statt. Nach sechs geballten Terminen Ende April, spielt sie am 18. Juni im Düsseldorfer Zakk und kommt zwei Tage später ins Zoom. Im Pressetext steht: „Die Vielleicht hat das Puls Radio ja recht, und Mine ist tatsächlich „die heimliche Königin des deutschen Pop“. Nicht nur, weil sie in Baden-Württemberg von Gesang bis Producing und Composing alles Mögliche studierte und zwei Handvoll Schlag-, Zupf- und Tasteninstrumente spielt. Mit elektronischer und digitaler Klangerzeugung kennt sie sich auch noch aus, mit dem Dreh von Videoclips ebenso. Außerdem zieht sie sich gut an und hat einen Knall mit ihren Brillen. Vor allem aber ist sie cool, weil sie bei all dem Folk und Digi-Beats, Schöngesang und Deutschrap für schlaue, eingängige und komplexe Lieder nutzt. Wer da nicht alles gern mitmacht: von Fatoni bis Samy deluxe, vom Berliner Kneipenchor bis Sophie Hunger.“ Sophie Hunger, oha!
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20:00H
Foto: Simon Hegenberg
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Dienstag 21. Juni: OPEN AIR KINO VOR DEM KUNSTVEREIN FAMILIE MONTEZ

(Daniela)
Ich freue mich total, dass ich mal wieder zuusammen mit Daniel Brettschneider ein Open Air Kino organisieren darf und dann noch an so einem tollen Ort: vor dem Kunstverein Familie Montez. Das letzte Mal haben wir 2014 im Frankfurter Garten Open Air Kino gemacht... Diesmal zeigen wir, zusammen mit Lust auf besser leben gGmbH, der Koordinierungsstelle Fairtrade- Stadt Frankfurt am Main & Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach, im Rahmen der FAIR FASHION DAYS, die im Rahmen der Fashion Week stattfindet, den Film „Made in Bangladesh“ .
„Made in Bangladesh“ erzählt die Geschichte der jungen Bengalin Shimu, die in einer Nähfabrik in Dhaka arbeitet. Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden, geschlechterspezifische Diskriminierung, keine soziale Absicherung, mangelnde Sicherheitsstandards und kein festes Beschäftigungsverhältnis prägen ihren Alltag. Als eine Kollegin bei einem Brand in der Nähfabrik zu Tode kommt, lehnt sich Shimu auf und gründet mit Unterstützung ihrer Kolleginnen und einer NGO-Mitarbeiterin eine Gewerkschaft. Die bengalische Drehbuchautorin und Regisseurin Rubaiyat Hossain zeigt die spannende Geschichte einer hartnäckigen Frau, die gegen viele Widerstände von außen, aber auch im privaten Bereich, kämpft. Stringent und authentisch gelingt Hossain die Schilderung des Alltags einer Textilarbeiterin, da sie sich früher selbst in einer NGO in Bangladesch für Frauenrechte eingesetzt hat. Darüber hinaus können die Zuschauer*innen in das lautstarke Treiben in Dhakas Straßen eintauchen und die jungen Näherinnen beim Tanzen in ihren farbenfrohen Saris begleiten, wenn sie aus ihrem Alltag ausbrechen. Mit diesem Film erinnert die Regisseurin auch an das bislang größte Unglück in der Geschichte der Textilindustrie, als die Nähfabrik Rana Plaza in Dhaka 2013 einstürzte und über 1000 Menschen starben. Die Evangelische Filmjury empfiehlt „Made in Bangladesh“ als Film des Monats. -------------------------- Auftaktgespräch um 21:45 Uhr mit: - Dr. Margrit Frölich, Vorsitzende der Jury der Evangelischen Filmarbeit
- Caspar Priesemann, glorestore Frankfurt
- Dr. Bastian Bergerhoff, Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal der Stadt Frankfurt am Main
- Moderation: Dr. Gunter Volz, Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach
-------------------------- Weitere Informationen: - kostenfrei & ohne Anmeldung
- Ort: Treppe & Sommergarten vor dem Kunstverein Familie Montez, Honsellstr.7, 60314 Frankfurt
- Bei Starkregen findet die Veranstaltung in den Innenräumen statt.
- Inklusion: Die Veranstaltung ist barrierefrei erreichbar.
- Zeiten: ab 21:00 Uhr Einlass, 21:45-22:15 Uhr Auftaktgespräch, 22:15 – 23:30 Uhr Filmvorführung
- FSK 12, 95 Min, OmdU
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Mittwoch, 22. Juni: FFM/ Balthazar

(Andrea)
Die Belgier von Balthazar haben auch einen Platz in meiner Playlist und das aus gutem Grund, „Fever“ (2019) war ein echter Burner und ch freue mich schon sehr, die Band mit neuen Sachen live zu erleben. „Wir hatten das Gefühl, dass wir mit ‚Fever‘ nicht weit genug gegangen sind“, so Maarten Devoldere, einer der beiden Sänger. Mit der neuen Platte wollen sich Balthazar noch einmal mehr übertreffen und sich nicht auf ihrem bisherigen Erfolg ausruhen. Mit „Sand“ haben Balthazar eine smoothe, fast filmische Klanglandschaft entworfen, in denen die elf neuen Songs schwelen.Die Band um Jinte Deprez zeigt sich auf dem neuen Album so wandelbar, wie man es von Balthazar seit jeher gewohnt ist. Sie experimentiert mit ihrem spielerischen, mal jazzigen, mal poppigen dunklen und zwischendurch wieder bluesigen Sound. „Sand“ ist geprägt von lässigen Bassläufen, pointierten Arrangement-Einfällen und dem sphärischen Harmoniegesang, welcher die Musik prägt. „Sand“ vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Anmut. Darüber hinaus offenbarte sich während der Arbeiten an dem Werk ein übergeordnetes Thema: Zeit. Genauer gesagt drehen sich die Tracks um Themen wie das Warten, Rastlosigkeit und das Gefühl, nicht im Moment leben zu können oder Vertrauen in die Zukunft zu haben“, so die Band. „Wir sind an einem Punkt in unserem Leben, an dem wir diese Aspekte berücksichtigen müssen. Deshalb trägt das Album den Titel ‚Sand‘ – wie der Sand in einer Sanduhr“, ergänzen die beiden Sänger." Einlass 19 Uhr
Batschkapp Gwinnerstraße Frankfurt
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Mittwoch, 22. Juni: Jacques Palminger The Kings of Dubrock

(Martin)
Endlich gibt es sie wieder, die wunderbar ‚salonhaften‘ Konzerte im Lokal des Mousonturm!
Dass die FAZ schreibt: „Palminger ist wie der Weg zur Toilette in einem öffentlichen Parkhaus: Lang, dunkel und kompliziert.“ – Das verstehe wer will, ist wohl auf alle Fälle ein Kompliment und; vielleicht erschließt sich am Besten, wenn man das Konzert besucht…
Jacques Palminger wurde als Mitglied des Künstlertrios Studio Braun aus Hamburg bekannt. Seine Karriere begann als Schlagzeuger der Bands The Waltons und Dackelblut. Später schrieb er Texte und Musik für die Band Universal González. Er wirkte als Schauspieler beim Film wie auf der Bühne und ist Autor des Hörspiels „Einschlafgeschichten für Männer“.
Er veröffentlichte mehrere Alben mit The Kings of Dubrock und dem 440 Hz Trio. Im Film Fraktus ist er als Bernd Wand zu sehen. Zusammen mit Lieven Brunckhorst und Jörg Folltert kam 2015 „Goldberg für alle“ mit Texten von Jacques Palminger und Musik von Johann Sebastian Bach zur Aufführung.
Hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/7B11isDxqfA Und hier noch eins: https://youtu.be/qJGsweUO5dg Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/jaques-palminger-2022/
Für das Konzert gibt es im Newsletter vom 10. Juni 1 x 2 Tickets zu gewinnen!
Mittwoch, 22. Juni um 20.00h Lokal im Mousonturm
Foto: © Simone Scardovelli
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Donnerstag, 23. - Sonntag, 26. Juni: INTO DESIGN Festival für ästhetisches Stadtleben
(Uwe)
Bei „INTO DESIGN – Festival für ästhetisches Stadtleben“ geht es vom 23. – 26. Juni um eine Branche, die sich nicht nur durch ihre besondere Kreativität und Innovationskraft auszeichnet, sondern unseren Alltag und unser Leben in der Großstadt bereichert, reflektiert, erfüllt.
Das vielfältige Programm besteht aus kuratierten Design-Walks, Spotlights und Showrooms, welche die Ästhetik und ihre Macherinnen und Macher gebührend zelebriert. Kreativ-Akteure öffnen dabei allerorten ihre Türen und präsentieren Arbeitsstätten, Ateliers, Erfolgskonzepte, Fabrikate, Erzeugnisse und Dienstleistungen in Form von persönlich arrangierten Happenings, Workshops, Shows oder Ausstellungen.
INTO DESIGN ist Teil ist offizieller Teil der Frankfurter Fashion Week. Sicher ist für jeden von Euch etwas dabei. Schaut hier nach mehr Infos und konkreten Angeboten:https://www.intodesign.city/
Bild: Facebook Into Desgin
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Donnerstag, 23. – Samstag, 25. Juni Krimskrams

(Martin)
Eine Theaterarbeit über Demenz und das Verhältnis von Realität und Sprache
„Als meine Oma dement wurde und ihre Sprache langsam verlor, habe ich versucht, mir das Unvorstellbare vorzustellen: Wie sieht es in ihrem Kopf aus?
Ist das Ganze eine stille und friedliche Landschaft oder eher ein Schlachtfeld, auf dem um jedes Wort gekämpft wird?
Sind die Dinge noch da und können nur nicht benannt werden oder verschwinden sie auch im Laufe der Zeit?
Was blieb von ihrer Welt übrig, als die Sprache verloren ging?“
Angel Krastev, der auch Regieassistent am Schauspiel Frankfurt war, hat einen persönlichen Zugang zum Thema Demenz: Die Welt einer Geschichtenerzählerin gerät ins Wanken. Sie vergisst, sie vermischt, sie wiederholt bis zur Unkenntlichkeit. Sprache wird zu Worten, Worte zu Silben, zu Zeichen, zu Bewegung. Die Geschichten zerfallen. Aber in was? In Sprache? In Namen? In Dinge? Angel Krastev unternimmt mit seiner neuen Arbeit Krimskrams einen spielerischen Versuch, das Verhältnis zwischen Sprache und Realität zu hinterfragen, ausgehend vom Alltäglichen hin zur allgemeinen Ordnung unserer Welt.
Donnerstag, 23. – Samstag, 25. Juni um jeweils 20.00h Gallustheater, Kleyerstraße 15, 60326 Frankfurt a.M.
Foto: © Angel Krastev
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Sonntag, 26. Juni: YOUR GUIDE INTO CINEMA – Frankfurter Kinogeschichte/n
(Uwe)
Was nutzt ein 5k Fernseher (hohe Bildauflösung) mit einem größeren Durchmesser als ein Rhönrad (sehr großes Turngerät), wenn der Film, den man darüber schaut, sch… ist. Viele der Filme, die heute noch meine Lieblingsfilme sind, sah ich auf dem Röhrenfernseher meiner Eltern, dem kleinen Mitsubishi-Fernseher, den ich mir von meinem Konfirmationsgeld kaufte, oder in Kinos, die teilweise kleiner und schlechter ausgestattet waren als der Erdkeller, aus dem sie 2003 Saddam Hussein gezogen hatten.
Kino und Filme sind seit meiner frühesten Jugend, neben Musik, Bücher und Fußball eine meiner großen Leidenschaften (sieht man vom Essen einmal ab). Und weil das so ist, möchte ich mit meinem Freund Daniel Brettschneider mit netten Menschen durch Frankfurt radeln und über Filme sprechen.
Los geht es auf Rädern am Mal sehn Kino in der Adlerflychtstraße um 15 und 18 Uhr.
Details und Anmeldung hier
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Sonntag 26. Juni: LAZY

(DANIELA)
Oh wie freue ich mich auf einen entspanten Nachmittag bei LAZY. im Innenhof der Bar Shuka.
DJs: Tereza (Blue Space, Worldwide FM) + Weller, Yannick, Kosmik Kat (Pedo Knopp).
Frankfurts legendäre Sommerparty LAZY. ist zurück!
Nach längerer Pause feiert die Crew um WELLER, YANNICK und KOSMIK KAT (PEDO KNOPP) unter freiem Himmel ihr langersehntes Comeback im Herzen Frankfurts. Gemeinsam mit der IMA Clique laden sie für diese besondere Ausgabe von LAZY. in den wunderschönen Innenhof der Bar Shuka. Mit an Bord ist ein ganz besonderer Gast: TEREZA! Gefeiert als DJ, Kuratorin und Tastemakerin steht Tereza für ein breites musikalisches Spektrum – von Disco über House bis zu basslastigen Beats aller Art. Sie ist Stammgast auf etlichen Festivals, hostet ihre eigene Eventserie Blue Space in Berlin und tourt durch ganz Europa. Ihre famosen Radioshows beim Londoner Sender Worldwide FM und WDR Cosmo erfreuen sich einer großen Fangemeinde. Tereza ist gerade zurück von ihrer US-Tour und einer mehrmonatigen Residency in Detroit – bei LAZY. spielt sie in diesem Jahr einen ihrer ersten Sommer-Gigs in Deutschland.
Tereza Instagram, Tereza Links
Im Außenbereich der Bar Shuka macht das Trio von LAZY. am Sonntag, den 26. Juni 2022 nun gemeinsame Sache mit der IMA Clique. Vom frühen Nachmittag an verwandelt sich der schönste Innenhof des Bahnhofsviertels in eine ganztägige Freiluft-Party. Das Shuka Cafe wird die Gäste selbstverständlich mit allerlei Köstlichkeiten und erfrischenden Drinks verwöhnen.
Immer noch eine der beliebtesten Partyreihen der Stadt, ist das Konzept von LAZY. mit seiner musikalischen Vielfalt in all den Jahren etwas Besonderes geblieben – dabei ist es den drei DJs und Veranstaltern gelungen, den Sound von LAZY. stets weiterzuentwickeln und ihr treues, generationsübergreifendes Publikum immer aufs Neue zu begeistern.
BAR SHUKA (Innenhof), 25hours Hotel The Trip, Niddastraße 56, 60329 Frankfurt a.M.
Einlass und Beginn: 14 Uhr Tickets (early bird € 12.-/VVK € 15.-): https://lazy-tereza.eventbrite.de
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Sonntag, 26. Juni: Of/ Mädchenflohmarkt
(Andrea)
Ein schöneres Gelände lässt sich kaum wünschen, direkt bei den Parkside Studios hat der Mädchenflohmarkt jetzt einen guten Standort gefunden, Anmeldungen für den Saisonstart MFM FFM sind ab sofort möglich und erwünscht. Kommt zuhauf, damit wir uns neu einkleiden und inspirieren können! Ihr könnt euch ab sofort bewerben unter MFM_FFM@gmx.de
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Sonntag, 26. Juni: Das weiße Dorf

(Martin)
Theresa Dopler Schauspiel - Theater Landungsbrücken
Der Abend lohnt!
Nicole Nadine Seliger von der FAZ schreibt: "Es ist eine schlichte und intime Inszenierung, die in den Landungsbrücken zu sehen ist. „Das weiße Dorf" ein Zweipersonenstück der österreichischen Autorin Teresa Dopler, und von Kornelius Eich in Szene gesetzt, überzeugt mit wortgewaltigen Dialogen, die geschliffen und prägnant sind und die Geschichte von Ruth (Marlene-Sophie Haagen) und Jean (Florian Mania) erzählen."
Ein Kreuzfahrtschiff auf dem Amazonas, an Deck begegnen sich Ruth und Jean wieder. Zwei junge, erfolgreiche Menschen, beide glücklich vergeben. Während sie an der Reling stehen und auf die vorbeiziehende Landschaft schauen, sprechen sie zunächst über die Karriere und den reibungslosen Service an Deck. Das feuchte Klima drückt, sie scherzen und ergehen sich in Lobreden über die gelungenen Lebensentwürfe.
Immer wieder treffen Ruth und Jean einander an Bord dieses Schiffes, zuerst scheinbar zufällig, dann bewusst. Sie flirten und bestätigen sich gleichzeitig, dass es nichts zu bedeuten hat, sie sind abgeklärt und können über alles lachen. Dennoch regt sich etwas in den beiden, wahrscheinlich die Sehnsucht, aber nach was?
Das Stück von Teresa Dopler gewann den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2019. Andreas Jüttner sagte in seiner Laudatio: „Man könnte sich Teresa Doplers Gespür für dichte Dialoge, die in wenigen Worten viel anklingen lassen, durchaus auch in einem thematisch konkreteren Stück vorstellen. Doch die formale Beschränkung, die sich die Autorin hier auferlegt hat, lädt Inszenierungen ein zu spannenden Tiefenbohrungen mit unterschiedlichsten Interpretationsansätzen. Denn über diesen Emotions-Zombies im Turbokapitalismus schwebt auch die Melancholie von Tschechow-Figuren, die spüren, dass ihnen die Kraft fehlt, aus der eigenen Lebenslüge herauszufinden.“
Hier geht’s zu den Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php?prg=DAS%20WEIßE%20DORF&dt=04.%20Juni%2022
20.00h: Das weiße Dorf von Theresa Dopler Schauspiel im Theater Landungsbrücken
Foto: © Homepage/Landungsbrücken – Insta: Kornelius Eich.
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Montag 27. Juni: ROMNJA IN BEWEGUNG – VORTRAG

(Daniela)
Eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Königinnenwege" der maecenias Stiftung ist der heutige Vortrag: ROMNJA IN BEWEGUNG mit ISIDORA RANDJELOVIC.
Isidora Randjelović stellt die Gründungsgeschichte, die Visionen und Zielsetzungen sowie die konkrete Arbeit des Berliner feministischen Romani Archivs RomaniPhen e. V. vor.
Isidora Randjelović ist Mitautorin der aktuellen Publikation „Unter Verdacht – Rassismuserfahrungen von Rom:nja und Sinti:zze in Deutschland“. (Wiesbaden 2022)
Das community-basierte Forschungsprojekt zeigt die Wirkungsweisen dieses spezifischen Rassismus auf, ebenso wie die historischen Kontinuitäten und Nachwirkungen, die Allgegenwart und die alltäglichen Folgen für das Leben von Rom:nja und Sinti:zze. Die Rekonstruktion des Geflechts ineinandergreifender Praktiken zeigt eindrücklich, dass Rassismus auch kumulativ wirkt und zu einer Spirale von Diskriminierung führen kann.
Mehr Infos hier
Beginn: 19:00 Uhr EVANGELISCHES FRAUENBEGEGNUNGSZENTRUM EVA. SAALGASSE 15, 60311 FRANKFURT
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Sonntag 3. und Montag 4. Juli: Christina Veit featuring Dalibor „….. und hat sie sofort berührt.“

(Daniela)
„….. und hat sie sofort berührt.“ Human Touch. Text für eine Tänzerin
Ein Friseursalon wird zur Bühne, das Publikum ist vor dem Schaufenster – Schon der Aufführungsort des dokumentarischen Tanztheaters 'Human Touch' ist ungewöhnlich. An dem Ort, an dem normalerweise viel Nähe entsteht, sind die Agierenden plötzlich hinter Glas – unberührbar. Regisseurin Regina Wenig inszeniert mit diesem Pop-Up-Theaterstück das Thema Berührungen. Wo finden sie statt, was berührt mich persönlich und was fühlen wir nach den berührungslosen Corona-Jahren? Wenig hat Interviews geführt mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, verschiedenen Berufen und Lebenssituationen. Von der Hebamme bis zur Bestatterin, vom Schüler bis zum Radiomoderator. Aus diesen Interviews ist eine Textpartitur entstanden, die ganz verschieden interpretiert wird: Die Tänzerin und Choreographin Kristina Veit setzt den Text in Bewegung um, Uli Höhmann und Regina Wenig performen mit ihren Stimmen, Achim Steffenhagen untermalt mit Geräuschen und Musik und der Beat-Boxer Dalibor Markovic liefert den Rhythmus dazu. Tanz trifft auf Wort - berührend, ungewöhnlich und mitten im (öffentlichen) Leben.
Am Sonntag 3. und Montag 4. Juli 2022, jeweils 17 und 19 Uhr Schamlos Friseure, Eckenheimer Landstr. 124, 60318 Frankfurt Achtung: Plätze sind limitiert. Dauer ca. 35 Minuten. Eintritt gegen Spende. Reservierungen unter: wenigtheater@gmail.com
Foto: Michael Benthin
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Sonntag 3. Juli: FEMALECTRONICS – FRAUEN UND ELEKTRONIK IN DER NEUEN MUSIK

(Daniela)
Bei der letzten Veranstaltung in der Reihe Königinnenwege der maecenia Stiftung handelt es sich ein ganz besonderes Konzert: FEMALECTRONICS – FRAUEN UND ELEKTRONIK IN DER NEUEN MUSIK
CONTEMPORARY PIANO CURRENTS –JUNKO YAMAMOTO: KLAVIER UND SHÔ OLIVER SASCHA FRICK: ELEKTRONIK UND KLANGREGIE
contemporary piano currents präsentiert Werke von Komponistinnen verschiedener Generationen wie Kaija Saariaho, Olga Neuwirth und der jungen türkischen Komponistin Bengisu Önder sowie Musik für Shô mit Elektronik. Shô ist ein traditionelles japanisches Instrument, das seit acht Jahrhunderten in der höfischen japanischen Musik gespielt wird. Ursprünglich durften im alten Japan nur Männer musizieren.Frauen durften nur zurückgezogen im eigenen Haus spielen, nicht in der Öffentlichkeit. Erst seit 1970 gibt es professionelle Musikerinnen, die in Konzerten Shô spielen. Im Konzert wird die Elektronik der Werke für Klavier und Elektronik durch Transducer im Flügel wiedergegeben, wodurch der Flügel selbst zum Lautsprecher wird und die elektronischen Klänge direkt im Flügel erklingen wie die akustischen Klänge des Klaviers.
Beginn: 18:00 Uhr SAASFEE PAVILLON, BLEICHSTRASSE 66 HH, 60313 FRANKFURT
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