03.06.2022
Weg

Letzten Samstag war ich mit Freund:innen auf dem Berger Straßenfest. Ich bin ja ein großer Fan von Straßenfesten, liebe aber eher die Kleineren. Nach zwei Jahren Abstinenz war mir die Größe dann aber egal… Hauptsache mal wieder draußen feiern und tanzen und das ging ganz wunderbar, da Revolte Tanzbein ein Feuerwerk abbrannte. Am Sonntag wollte ich dann ja eigentlich auf das Konzert von Mauro Durante & Justin Adams in die Brotfabrik, habe es aber leider nicht rechtzeitig geschafft und als Jean Troulliet mir berichtete, dass es das beste Konzert seines Lebens war, und das will schon was heißen, wenn das ein Konzertveranstalter sagt, hab ich mich noch mehr geärgert. ABER es war nichts zu machen. Wir waren auf einer Konfirmation in Südhessen und die Südhessen feiern nun mal ausgiebig. Schön war, dass ich die Pfarrerin wiedergetroffen habe, die uns damals in der Alten Nikolai Kirche getraut hatte. Sie ist ein riesiger Eintracht Fan und dementsprechend hat sie darüber gestaunt, dass ich zusammen mit meinem Co Autor Martin beim Empfang der Mannschaft auf dem Altan der Kirche stand. Sie sagte zu mir: "Wenn wir nächstes Jahr die Champions League gewinnen, will ich auch mit auf den Balkon." Ihr Wort in Gottes Ohr …..

Nun zu der anstehenden Woche: es ist wieder viel los…Sehr ans Herz legen möchte ich Euch die neue Ausstellung im Kunstverein, die gestern eröffnet hat: "Three Doors – Forensic Architecture/Forensis, Initiative 19. Februar Hanau, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh". Petra schreibt: „Diese Ausstellung ist textlastig, spröde, und zugleich sehr berührend und einfach wichtig. Sie erweitert den Horizont und hoffentlich auch Wissen sowie Aufklärung von schrecklichen Geschehnissen - "vor unserer Haustür", die uns als Bürger*innen und Mitmenschen nicht gleichgültig sein dürfen.“ Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. September und es gibt zahlreiche Begleitveranstaltungen. Mehr dazu unten bei den Tipps.

Und alle, die noch jüngere Kids & Teenies haben möchte ich das Stück „Pünktchen & Anton“ in der Orangerie empfehlen. Ich kenne eine der jungen Hauptdarsteller:innen persönlich und ärgere mich daher sehr, dass ich keine einzige Aufführung sehen kann.

Einen weiteren Tipp findet ihr ganz am Ende der Ausgehtipps…. Am 26. Juni gibt es endlich wieder LAZY. Ich freue mich mega auf einen entspannten Nachmittag im Innenhof der Bar Shuka - der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Ich muss mich jetzt sputen. Gleich geht der Zug nach Wien… Ich freue mich sehr auf ein sattes Kulturwochenende inklusive Faust im Burgtheater

Was auch immer ihr macht!

Lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

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ZU GEWINNEN

Antworten an: daniela@cappelluti.net

3 x 2 Gästelistenplätze für die SOULFOOD Party, heute, Freitag, im English Theatre.  Gewinnfrage: Welche Songs der kanadischen Band Stars empfiehlt Uwe im Gerollten?

Antworten bitte an daniela@cappelluti.net

1 x 2 Gästelistenplätze für die LAZY. Party am 26. Juni im Innenhof der Bar Shukha. Gewinnfrage: In welchem deutschen Radiosender hat DJ Teresa, die an dem Tag zusammen mit den LAZY. Jungs auflegt, eine Radioshow?

1 x 2 Saaltickets für die Krimilesung plus Gespräch mit Gerichtsreporterin und Autorin Christine Brand im Literaturhaus Frankfurt am Mittwoch, 08. Juni um 19:30 Uhr.

Frage: Wie heißt die Hauptfigur in Dave Eggers Roman "Every"?

Antwort bitte als Betreff per E-Mail mit Eurem vollständigen Namen (für die Gästeliste, falls Ihr gewinnt) an Petra!

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für Wellbad am 10. Juni im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Was hat Martin am 5. Juni?

GEDRUCKTES

(Petra)

„The Circle“ haben bestimmt einige von Euch gelesen – der Roman, mit dem Dave Eggers weltweit bekannt geworden ist. Sein Thema hat in den letzten Jahren für Aufmerksamkeit und kritische Debatten gesorgt (ohne dass sich extrem viel geändert hätte): Ein mächtiger und omnipräsenter Technologiekonzern, der das Leben immer stärker beeinflusst. Das ist so nah an der Realität, dass nicht lange darüber nachgedacht werden muss, von welchen Unternehmen Eggers wohl inspiriert war. Sein neuer Roman „Every“ denkt das entworfene Szenario jetzt konsequent zu Ende: Zwischen Konsumsteuerung und sozialer Kontrolle auch im smartesten Home, das Ihr nicht haben wolltet, wird das Leben in dieser verdammt nah anmutenden Zukunft immer absurder.

Doch natürlich gibt es noch in dieser Welt einigen Widerstand und tote Winkel im Überwachungsstaat (in dem die Politik einen eher peinlichen Auftritt hat). Die Protagonistin Delaney lebt in einem der toten Winkel – und es gelingt ihr dennoch, sich als Software-Entwicklerin bei Every einzuschleusen. Ihr Ziel: Das System zerschlagen, die Menschen aufwecken. Wie das System von innen aussieht, erfüllt die bekannten Klischees: Kolleg*innen, die sich überidentifizieren und unreflektiert alles für Every tun. Schon bald gelangt Delaney mit ihren perfide-erfolgreichen Konzepten und Ideen in den „inner circle“, durchaus berauscht von der eigenen Cleverness und Macht. Aber halt: Allen geht es doch nur darum, dass wir besser, verantwortungsvoller, nachhaltiger leben. Doch das vermeintlich Bessere und Bequemere, mit dem der Konzern Every lockt, hat einen hohen Preis, wie zunehmend deutlich wird – im Roman ebenso wie im wahren Leben.

Eggers überzeichnet hier – klar: Aber man muss nicht bis nach China schauen, um den giftigen Atem des skizzierten Monsters im Nacken zu spüren. Beängstigend. Mich stressen schon beim Lesen die Hunderte von Rankings und Postings, die ich in dieser Zukunft tagtäglich absetzen müsste, um nicht gedisst zu werden. Für Kreativität und Abenteuer ist in diesem eindimensionalen Leben kein Raum mehr. Selbst für Haustiere sind die wild-freien Tage vorbei. Alles, was nicht innerhalb des Systems stattfindet, kann nicht kontrolliert werden. Alles, was nicht kontrolliert wird, ist eine Gefahr. Für die Menschheit und die Erde – darunter geht es kaum.   

Eine zutiefst moralische und kluge, dabei aber spannend-unterhaltsame Lektüre. Diese unmenschliche Zukunft kann nur am Menschen scheitern. Bitte.    

DIES UND DAS

Wohnungsangebot für Berlin:
Elke bietet einen Teil ihrer "sehr schönen 80-qm großen Altbauwohnung im Kollwitzkiez als Arbeitswohnung / Pendlerwohnung an: Es stehen insgesamt rund 60 qm zur Verfügung, 1 großes helles Zimmer, 25 qm, Küche, Bad, Flur und ein kleines Durchgangszimmer zur Mitbenutzung, 12 qm. Möblierung ist Ikea, ansonsten ist alles ausgestattet mit Geschirr, Besteck, Handtüchern etc. Kosten liegen derzeit bei ca. 800 Euro monatlich alles inklusive. Start ist möglichst am 1. Juli 2022 Bei Interesse bitte gern auch direkt telefonisch unter 0179-3947348

Wohnungsuche:
Ich kenne die Frau sehr gut und würde mich mega freuen, wenn sie eine Wohnung findet: Gebürtige Frankfurterin und Unternehmerin, mitte dreißig, 50% der Zeit mit 1,5-jährigem Kind, sucht 2-Zimmerwohnung in Fechenheim, Offenbach, Riederwald.
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GEROLLTES über Stars

(Uwe)

„Heute schlage ich zwei Klappen mit einer Fliege“, schrie nach Überlieferungen ein stark angetrunkener Freund bei einem Goddelauer Volksfest Mitte der 1980er Jahre in die mehrheitlich angetrunkene Menge. Jeder wusste trotz des vertauschten Hauptworts, was er meinte, jeder vergaß mit den Jahren aber, welche „zwei Klappen“ er mit der Fliege eigentlich schlagen wollte. Ich tue es ihm heute nach und verbinde den wöchentlichen GEROLLTES-Beitrag mit dem Hinweis auf die neue Platte einer meiner Lieblingsgruppen, der kanadischen Indie-Popband Stars.

Eigentlich ist deren Bandname keine besonders gute Wahl, denn bei Internetsuchen werden unter dem Begriff „Stars“ wahnsinnig viele andere Suchergebnisse angezeigt. Schneller als eine Seite zur Band findet man beispielsweise englische Web-Seiten, die sich mit dem Weltraum beschäftigen, auch taucht eher eine Seite der Tankstellenkette Star auf und natürlich erscheint Wikipedia mit einer ausführlichen Erklärung darüber, wer oder was ein Star ist: „Nicht jede Person, welche bekannt ist, oder auf einem Gebiet etwas Herausragendes geleistet hat, ist ein Star. Die „personalisierte Außergewöhnlichkeit oder Außeralltäglichkeit“ macht Stars nicht allein aus. Hinzukommen müssen die permanente Hervorhebung in vielgelesenen Medien und die dadurch herausragende Bekanntheit.“ steht da. Wenn man dieser Definition streng folgen würde, müssten einige der vielen aktuellen Fußball-, Musik- oder TV Stars die Bezeichnung ablegen. Der Begriff Star wird tatsächlich inflationär benutzt, heute ist sogar ein Regionalligaspieler, beispielsweise von SG Sonnenhof Großaspach ein Fußballstar.

Zwei wirkliche Fußballstars, personifizierte Außeralltäglichkeiten wollen die Bundesliga in diesem Sommer verlassen. Erling Haarland, bislang Spieler bei Borussia Dortmund und Robert Lewandowski, der mehrmalige Torschützenkönig der Bundesliga des FC Bayern München. Während der Norweger Haarland (21) sich auf eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag berufen kann und für 75 Mio. Euro zu Manchester City wechseln wird, muss sich Robert Lewandowskis neuer Club, möglicherweise der hochverschuldete FC Barcelona mit den Bayern auf eine Ablösesumme für den 33jährigen Polen einigen. Lewandowski hat nämlich noch ein Jahr Vertrag mit den Bayern und darin ist wohl keine Ausstiegsklausel enthalten. Lewandowski will unbedingt weg und das erklärte er in den vergangenen Tagen häufiger. Weil die Bayern darauf nicht reagierten, wird der Ton in der Öffentlichkeit rauer. Nun erklärte „Lewa“ zum Beispiel bei einer Pressekonferenz der polnischen Nationalmannschaft, dass seine Zeit in München zu Ende sei und er mit dem Münchener Rekordmeister emotional abgeschlossen hätte. „Wohin willst Du gehen, wenn Du mich haben kannst“, singt Wolf Maahn und denken die Bayern, die stets überrascht sind, wenn die angestrebte (vorzeitige) Vertragsverlängerung mit einem Leistungsträger nicht funktioniert. Zuletzt war dies bei David Alaba der Fall, nun bei DER „Tormaschine“ Lewandowski. Und der, der sich ansonsten oft so freundlich und verbindlich präsentiert, dass man sich von ihm sogar die Taschen aus dem Nahkauf nach Hause tragen lassen würde, zeigt Zähne und ist bockig. So ähnlich, wie es Kostic vor einiger Zeit war, als er unbedingt von der Eintracht nach Italien wollte. Kostic blieb (gut für ihn und die SGE) und geht nun vielleicht im Sommer. Im Sommer will auch Lewandowski weg. Ob es ihm gelingt, weiß ich nicht, interessiert mich aber auch nicht, seine oben zitierte „permanente Hervorhebung in vielgelesenen Medien“, die einen Star ausmacht, nervt bei ihm derzeit eher.

Apropos Stars: Über die wollte ich ja eigentlich auch schreiben, habe mich dann aber etwas verzettelt. Es gibt ein neues Album, es heißt „From Capelton Hill“ und ist wieder voller schöner Popsongs. Amy Millan hat einfach die wunderbarste Stimme, Torquil Campbell ergänzt in zweistimmig gesungenen Liedern hervorragend. Anspieltipps: „Pretenders“, „Hoping“ oder „Capelton Hill“.

Freitag, 3. – Sonntag, 19. Juni: La Forza Del Destino / Die Macht des Schicksals

(Martin)

Oper von Giuseppe Verdi
Oper Frankfurt

„Du hast keine Chance, aber nutze sie, scheint die Ouvertüre zu sagen: Gegen das Schicksal kommt keiner an! Aber was ist das überhaupt, Schicksal? Rassismus zum Beispiel, sagte sich der Regisseur Tobias Kratzer, diese unheilvolle Mischung aus Dummheit, Hass und Gewalt, die einfach nicht tot zu kriegen ist. Ungemein gedankenreich, spannend und bildstark machte Kratzer an der Oper Frankfurt aus Verdis "Macht des Schicksals" einen so packenden wie beklemmenden Rundgang durch 150 Jahre US-Geschichte.“ (BR-Klassik) 

BR-Klassik bringt es auf den Punkt und hat entsprechen die Premierenkritik mit ‚BLACK LIVES MATTER‘ überschrieben.

Tobias Kratzer ist zur Zeit einer der arfolgreichsten und angesagtesten Opernregisseure; sein Tannhäuser in Bayreuth war skandalös erforlgreich und ‚rockte‘ den Hügel. In Frankfurt inszeniert Tobias Kratzer Verdi - ‚La Forza del Destino‘ bzw. ‚Die Macht des Schicksals‘, wie die Oper in der deutschen Übersetzung heißt.

Die Oper Frankfurt schreibt: „Hochspannung pur bietet diese überbordende, großformatige Oper, in der es um brennende Leidenschaften, aber auch um die zerstörerische Macht des Rassismus geht. Auf der Höhe seines Könnens schrieb Verdi für St. Petersburg seine vielleicht experimentellste Partitur. Frei von Gattungszwängen ging er neue Wege und folgte einer montageartigen Dramaturgie. Psychologisch genau gearbeiteten Szenen der Protagonisten stehen breit angelegten Genreszenen gegenüber, die nur lose mit der Haupthandlung verbunden sind. Der Marchese von Calatrava lehnt eine Verbindung seiner Tochter Leonora mit Don Alvaro wegen dessen Hautfarbe ab. Als der Vater das Paar überrascht, löst sich ein Pistolenschuss und tötet den Marchese. Drei Akte lang jagt Leonoras Bruder Don Carlo die beiden Liebenden, die auf der Flucht getrennt wurden, über Ländergrenzen hinweg, bis es am Ende zu einem fatalen Wiedersehen kommt. Tobias Kratzer übersetzt das zentrale Thema Rassismus in eine opulente Bilderfolge und bedient sich dabei sehr verschiedenartiger theatralischer Mittel.“

Und nochmal BR-Klassik: „Auch stimmlich war es ein fulminanter Abend. (…) Der Chor, der etliche Kostüm- und Maskenwechsel zu bewältigen hatte, war mit großem Engagement bei der Sache, (…). Nichts klang pauschal oder oberflächlich, sondern mitunter ehern, wie das Schicksal nun mal ist.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/la-forza-del-destino_3

Freitag, 3. Juni (19.00h), Sonntag, 12. Juni (15.30h), Freitag, 17. Juni (19.00h) und Sonntag, 19. Juni (18.00h): La Forza Del Destino / Die Macht des Schicksals, Oper von Giuseppe Verdi in der Oper Frankfurt

Foto: © Barbara Aumüller

Freitag 03. Juni: SOULFOOD

(Daniela)

Wer Mr. Brown & Dj Sportwagen noch nicht erlebt hat, sollte hier unbedingt mal hin. Vorausgesetzt natürlich man mag Soul-Funk-Disco-Oldschool-Modern und will viel tanzen!

Als Gast am Sax dabei: Pino Gambioli.

English Theatre, Gallusanlage 7, barrierefrei

Einlass ab 22:00 Uhr, Ende: 03:00 Uhr

Freitag, 03. Juni: Vortrag zur Ausstellung Three Doors – Forensic Architecture/Forensis, Initiative 19. Februar Hanau, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

(Petra)

Diese Ausstellung ist textlastig, spröde, und zugleich sehr berührend und einfach wichtig. Sie erweitert den Horizont und hoffentlich auch Wissen sowie Aufklärung von schrecklichen Geschehnissen - "vor unserer Haustür", die uns als Bürger*innen und Mitmenschen nicht gleichgültig sein dürfen."Three Doors – Forensic Architecture/Forensis, Initiative 19. Februar Hanau, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh" entsteht als Zusammenschluss unterschiedlicher Akteur*innen: das Künstler*innen Kollektiv Forensic Architecture und deren Schwesteragentur Forensis Berlin, die Initiative 19. Februar Hanau, die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Journalisten und die Kulturinstitution Frankfurter Kunstverein. Sie arbeiten als Koalition zivilgesellschaftlicher Kräfte, aus Menschen und Expert*innen in den jeweiligen Bereichen, um systemischen Rassismus und Behördenversagen sichtbar zu machen. Hier werden drei neue Arbeiten von Forensic Architecture/Forensis präsentiert, die rassistisch motivierte Vorfälle in Deutschland untersuchen. In jedem der drei Fälle wird eine Tür zu einem Sinnbild für die anhaltende und alarmierende Verwicklung staatlicher Behörden in rassistische Gewalt. Die visuellen Untersuchungen zum rassistischen Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, die Forensic Architecture/Forensis in Zusammenarbeit mit der Initiative 19. Februar Hanau erstellt hat, bilden den Schwerpunkt der Schau und werden zur Geschichte zweier Türen: des verschlossenen Notausgangs der Arena Bar in Hanau-Kesselstadt, einem der Anschlagsorte, und der Eingangstür des Hauses des Täters, zu deren polizeilicher Überwachung in der Tatnacht viele kritische Fragen offen sind. In der Nacht starben Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili-Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu. Eine weitere Untersuchung befasst sich mit einer dritten Tür in der Polizeizelle, in der Oury Jalloh, ein junger Asylsuchender aus Sierra Leone, 2005 in Dessau verbrannte. Die Fallstudie prüft die seit langem bestehende Annahme von Ourys Freunden und seiner Familie, dass sein Tod nicht selbstverschuldet war, sondern dass es sich um eine Tötung in Polizeigewahrsam handelt. Diese Phänomene werden derzeit nicht nur durch die Geschehnisse in Hanau und Dessau, sondern auch durch die Halle-Anschläge, den Fall Walter Lübcke und den sogenannten NSU 2.0 sichtbar und sind ein bundesweites Problem. Vier weitere Arbeiten bieten Kontext zur laufenden Arbeit der „Gegenforensik“ von Forensic Architecture. Sie ermitteln und werfen kritische Fragen zu nationalem und internationalem systemischem Rassismus sowie Menschenrechtsverletzungen auf. Heute gibt es hierzu einen Vortrag von Forensic Architecture/Forensis "Forum kollektiver Wahrheitsfindung", in dem sie ihre Praxis und ihre neuen Untersuchunge vorstellen.

Three Doors – Forensic Architecture/Forensis, Initiative 19. Februar Hanau, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Ausstellung, Vortrag mit Eyal Weizman, Dimitra Andritsou und Robert Trafford, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Römerberg, Uhrzeit Vortrag: 18:30 Uhr, Öffnungszeiten Ausstellung: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro

Freitag 03. - Montag 06. Juni: Pünktchen und Anton

(Daniela)

Die Theatergruppe „Doors open“ des Kinderschutzbunds Frankfurt präsentiert unter der künstlerischen Leitung von Stanza-Theater die Theater-Musik-Tanzproduktion „Pünktchen und Anton“ in einer Bühnenfassung von Erich Kästner.
10 Kinder und Jugendliche im Alter von 12-19 Jahren haben sich nach „Alice im Wunderland“ im Jahr 2019“und „Momo“ im Jahr 2020 für die dritte große Produktion des Kinderschutzbundes Frankfurt zusammengefunden.
Die Geschichte von Pünktchen und Anton ist eine der modernsten, flexibelsten und zeitlosesten Geschichten in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur. Sie thematisiert Armut und deren Konsequenzen. In der Inszenierung fließen die Biografien der Spieler:innen und deren unterschiedliche Lebensentwürfe ein. Die Auseinandersetzung mit den Themen Armut und Reichtum beschäftigte die jungen Protagonisten:innen und eröffnete einen Denk- und Handlungsraum, der zu Diskussionen und Nachdenken während des ganzen Produktionsprozesses anregte.
Die Choreografien wurden von Be Shoo erarbeitet. Sie ist Gewinnerin zahlreicher Dance Contests und prägt die Hip Hop Szene Frankfurts. Die Musikern Lioba Brändle hat die chorische- und musikalische Leitung und begleitet live am Flügel. Regie führt Stefan Weiß, Projektleiter der Orangerie und Mitgründer von Stanza-Theater.

Freitag 3. Juni, Vorstellung 19.00 Uhr
Samstag 4. Juni, Vorstellung 19:00 Uhr
Sonntag 5. Juni, Vorstellung 15:00 Uhr
Montag 6. Juni, Doppelvorstellung 11:00 Uhr und 19:00 Uhr

Das Stück ist geeignet für Kinder ab ca. 6 Jahren.
Wir bitten um Anmeldung unter 0162.2492614
Kartenreservierungen unter: veranstaltungen@kinderschutzbund-frankfurt.de
Eintritt 5,-€, Ermäßigt 3,-€

Freitag, 3. Juni: Die Arbeit

(Uwe)

Der Name der Band aus Dresden ist schon einmal super. Und ihre Musik ist es scheinbar auch. Die Kritik ist in jedem Fall schon einmal positiv: "Musik, die packt!" (Deutschlandfunk Kultur).

Die Band liebt kurze Titel, die Alben heißen MATERIAL oder WANDEL und die Singles WANDEL oder PROBLEME. WANDEL ist die zweite Platte der Post-Punkband, die im April 2022 veröffentlicht wurde. "DIE ARBEIT meldete sich damit wieder zum Dienst und liefert ein tanzbar-beunruhigendes Wiedersehen." Mit WANDEL sind sie gerade auf Tour, das Konzert in Frankfurt wird das Vorletzte sein.

Frankfurt, Nachtleben
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
VVK 13 Euro zzgl. Gebühren, AK 17 Euro

Foto: Veranstalter

Freitag, 3. Juni: OF/ Blade Runner

(Andrea)

"Woher komme ich, wohin gehe ich, wieviel Zeit bleibt mir?" - Unvergessen Rutger Hauer im Regen in Ridley Scotts Meisterwerk "Blade Runner". Ich habe den Film schon xmal gesehen und würde es wieder tun, aber wir sind nicht da (der 2. Teil ging übrigens nicht an mich, nach 20 Minuten habe ich ausgemacht). Hier ein bisschen Handlung aus Wikipedia: "Die Stadt Los Angeles im November 2019: Der Stadtmoloch ist durchtränkt von fortwährendem Nieselregen. Er ist dekadent, düster, schmutzig, übervölkert und die Menschen sind allgegenwärtiger Werbung ausgesetzt. Tiere sind fast ausgestorben und es ist günstiger, die künstliche Kopie eines Tieres zu erwerben. Ein besseres Leben auf fernen Planeten wird versprochen, in Welten, die durch sogenannte „Replikanten“ erschlossen worden sind. Diese von der mächtigen Tyrell Corporation hergestellten künstlichen Menschen sind äußerlich nicht mehr von den natürlich geborenen Menschen zu unterscheiden, verfügen jedoch über weit größere physische Kräfte und entwickeln im Laufe der Zeit eigene Gefühle und Ambitionen. Da zumindest einige von ihnen auch über eine hohe Intelligenz verfügen, werden alle Replikanten mit einer auf vier Jahre begrenzten Lebensdauer ausgestattet, um sie nicht zu einer Bedrohung werden zu lassen." Einlass 19.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr, Eintritt 10 Euro / Ermäßigt 8 Euro

Wetter-und Klimawerkstatt
Frankfurter Straße/ Rathaus Plaza
Offenbach

Freitag, 3. Juni-Sonntag, 5. Juni: Of/ UND

(Andrea)

Ach menno. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie leer der Stadthof bald wieder sein wird - die UND-Zeit läuft ab, ich glaube, zwei Wochen noch gibt es diesen wunderbaren mehr als ein Laden mit unglaublich viel Programm, Essen. Djs, Musik, Spielen, Kaffee und Kuchen und und und. Am besten, ihr schaut mal hier www.und.international

UND
Frankfurter Straße 31
Offenbach

Das Foto habe ich bei Heiner Blum geklaut.

Samstag, 4. Juni und Sonntag, 26. Juni: Das weiße Dorf

(Martin)

Theresa Dopler
Schauspiel - Theater Landungsbrücken

Der Abend lohnt!

Nicole Nadine Seliger von der FAZ schreibt: "Es ist eine schlichte und intime Inszenierung, die in den Landungsbrücken zu sehen ist. „Das weiße Dorf" ein Zweipersonenstück der österreichischen Autorin Teresa Dopler, und von Kornelius Eich in Szene gesetzt, überzeugt mit wortgewaltigen Dialogen, die geschliffen und prägnant sind und die Geschichte von Ruth (Marlene-Sophie Haagen) und Jean (Florian Mania) erzählen."

Ein Kreuzfahrtschiff auf dem Amazonas, an Deck begegnen sich Ruth und Jean wieder. Zwei junge, erfolgreiche Menschen, beide glücklich vergeben. Während sie an der Reling stehen und auf die vorbeiziehende Landschaft schauen, sprechen sie zunächst über die Karriere und den reibungslosen Service an Deck. Das feuchte Klima drückt, sie scherzen und ergehen sich in Lobreden über die gelungenen Lebensentwürfe.

Immer wieder treffen Ruth und Jean einander an Bord dieses Schiffes, zuerst scheinbar zufällig, dann bewusst. Sie flirten und bestätigen sich gleichzeitig, dass es nichts zu bedeuten hat, sie sind abgeklärt und können über alles lachen. Dennoch regt sich etwas in den beiden, wahrscheinlich die Sehnsucht, aber nach was?

Das Stück von Teresa Dopler gewann den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2019. Andreas Jüttner sagte in seiner Laudatio: „Man könnte sich Teresa Doplers Gespür für dichte Dialoge, die in wenigen Worten viel anklingen lassen, durchaus auch in einem thematisch konkreteren Stück vorstellen. Doch die formale Beschränkung, die sich die Autorin hier auferlegt hat, lädt Inszenierungen ein zu spannenden Tiefenbohrungen mit unterschiedlichsten Interpretationsansätzen. Denn über diesen Emotions-Zombies im Turbokapitalismus schwebt auch die Melancholie von Tschechow-Figuren, die spüren, dass ihnen die Kraft fehlt, aus der eigenen Lebenslüge herauszufinden.

Hier geht’s zu den Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php?prg=DAS%20WEIßE%20DORF&dt=04.%20Juni%2022

Samstag, 4. Juni und Sonntag, 26. Juni um jeweils 20.00h:

Das weiße Dorf von Theresa Dopler

Schauspiel im Theater Landungsbrücken

Foto: © Homepage/Landungsbrücken – Insta: Kornelius Eich.

Samstag, 4. Juni: Mühlheim/ Uferlos-Beachclub Eröffnung

(Andrea)

Rechtzeitig zu den wärmenen Temperaturen öffnet der Beachclub auf dem Gelände der Artificial Family in den Dietesheimer Steinbrüchen seine Türen. Wer schon auf dem Steinbruchfestival war, das übrigens auch bald wieder stattfindet, kennt das Gelände. Allen anderen sei diese grüne Oase, die, wie es sich für einen Beachclub gehört, auch ordentlich mit Sand gefüllt ist, sehr empfohlen. Mit dem Rad oder mit der S-Bahn ist man schnell dort, heute schaffen wir es nicht, aber bald.

Uferlos Beachclub
Am Rabenloh 4
Mühlheim-Dietesheim

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Apfelwein Senf Sauce, Gegrillte Paprika mit Cashewkernen, Steinpilzpesto, Frankfurter Honig, Himbeer Maracuja Fruchtaufstrich & Yammlou Mandelcreme.

Diese und viele andere Leckereien findet Ihr auf https://www.thingsthatmakeyouhappy.de/

Alle Produkte stammen von ausgewählten kleinen Produzent*innen die mit viel Herzblut und Liebe ans Werk gehen. Go visit our shop & make yourself happy.

Samstag, 4. – Sonntag, 19. Juni: Heine. ICH REDE VON DER CHOLERA

(Martin)

OPEN AIR! THEATER WILLY PRAML

Was ein Abend! Am Ende der Premiere: das Publikum ist 2 Minuten still und dann setzt ein 20 minütiger Applaus ein (beide Zeitangaben gefühlt)! Diese Inszenierung ist einer der ‚Eisbrecher‘ gewesen nach dem Kultur-Lockdown und damals und heute gilt: Endlich wieder Theater!

Und ebenso gilt noch meine Empfehlung von damals, die hier nochmal kommt: Großartig, wie hier ein Text von Heinrich Heine zum Wüten der Cholera in Paris in einen Dialog eintritt mit dem kränklichen Gebäude der Naxos-Halle. Dazu werden eingespielt und von drei Sängern gesungen: Musik und Arien aus dem 3. Akt von Verdis La Traviata (worin es bekanntlich um eine sterbende Lungenkranke geht).

Wer jetzt denkt, das ist (nur) tragisch, der denkt falsch! Regisseur Michael Weber schreibt: „Eigentlich wollte ich eine Pandemische Totenmesse inszenieren. Ein Requiem unserer Tage. Eine Stunde gemeinsamen Weinens. Nach Dürers MELENCOLIA 1 – 500 Jahre später eine MELENCOLIA 2. Jetzt ist es eher was zum Lachen geworden. Ein heiterer Abend im Sonnenuntergang.“

Das stimmt. Es mischen sich an diesem Abend das Heitere und die Melancholie, man ist beim Text und auch ganz bei sich selbst. Wenn sich zu Beginn die Fenster der Naxos-Halle öffnen und ‚Todkranke ‚auferstehen‘ zum Spiel – dann ist dies fast schon eine Auferstehung unserer selbst – endlich wieder hin zum kulturellen Leben, zum Genuss, zum Schönen.

„Heine berichtet von der Cholera 1832 in Paris. Vom Karneval, bei der die  Maskierten blau anlaufen, reihenweise tot umfallen und hektisch in ihren Narrenkostümen beerdigt werden. Von den Verschwörungstheoretikern, die das Volk so in Rage versetzen, dass eine Horde zwei vermeintliche Giftmischer auf offener Straße in Stücke reißt. Von dem Verkehrsstau hunderter Leichenwagen, die keine Zufahrt mehr zum Friedhof finden und deren Kutscher in Streit geraten und sich gegenseitig die Toten aus den Wagen zerren.“

Ein perfekter Theaterabend, eine Kulisse, deren Teil man ist, nahezu keine Requisiten, großartiges Schauspielteam, die Abendsonne ist (bei der Premiere) vorhanden, Text und Musik berührend – in die Freude mischt sich ein bisschen Sorge, dass es wieder anders werden könnte…

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/heine-ich-rede-von-der-cholera/

Sa, 04.06. 20 Uhr, So, 05.06. 20 Uhr, Mo, 06.06. 20 Uhr (Pfingstmontag); Fr, 10.06. 20 Uhr, Sa, 11.06. 20 Uhr, So, 12.06. 11 Uhr; Do, 16.06. 20 Uhr (Fronleichnam), Fr, 17.06. 20 Uhr, Sa, 18.06. 20 Uhr, So, 19.06. 20 Uhr 

THEATER WILLY PRAML in der Naxos-Halle

Foto: © Rebekka Waitz

Samstag 04. Juni: Kulturcampus Open Air

(Daniela)

INS OFFENE - Kulturcampus Open Air

Das Offene Haus der Kulturen und Virus Musik laden mit weiteren Initiativen am 4. Juni zum Sommer Open Air auf den Frankfurter Kulturcampus. Fünf Bands aus Frankfurt und der Region bieten ein feines Lineup von Indie-Pop über Alternative bis (Post-)Punk.
Daneben gibt es ein buntes Programm u.a. aus Flohmarkt, Urban Gardening, Kinderprogramm, politischen Diskussionen auf dem Sonnendeck und eine After-Party mit ausschließlich weiblichen DJs. Mit dem Festival möchten die Macher*innen für die Weiterentwicklung des heutigen Studierendenhauses zum Offenen Haus der Kulturen werben und die alternative (Musik-)kultur auf dem Kulturcampus verankern.

Hintergrund sind die in diesem Sommer anstehenden beinahe historisch zu nennenden Umbrüche: denn die Uni verlässt ihren alten Campus in Bockenheim. Jetzt wirklich. Doch bevor hier in ein paar Jahren eine Großbaustelle das lang angekündigte Leuchtturmprojekt Kulturcampus hervorzaubern soll, treibt in den Ritzen des vor sich hin dämmernden Riesenareals ein wachsendes Kulturprogramm anderer Art seine Blüten: So ist erst jüngst auf geheimnisvolle Wegen ein Gemeinschaftsgarten entstanden und haben Skateboarder sich die Ecken und Kanten angeeignet, es wird Salsa getanzt oder man trifft sich spontan auf der Picknickdecke unter Freunden. Dazwischen veranstalten verschiedene Initiativen rund um das Offene Haus der Kulturen Feste, Open-Air-Kino-Abende, Theater, Sessions und Konzerte am laufenden Band.

Beginnend mit dem Festival am 4. Juni soll der Ort in diesem Sommer vollends aus seinem Dornröschenschlaf erwachen und sich zu einem der charmantesten Open-Air-Stätten der Stadt entwickeln. Neben dem Bühnenprogramm findet auf der Außenfläche vor dem Offenen Haus den ganzen Tag über ein Rahmenprogramm aus Flohmarkt, Workshops und Diskussionen statt. Am Abend gibt es eine Feuershow von Künstler*innen aus dem Umkreis der „Kulturinitiative am Main“ und dem Verein Playground e.V. Der Abend endet unter dem Motto „party & politics“, einem Veranstaltungsformat, welches im Café KoZ zwei Welten verbindet, die ansonsten eher getrennt voneinander existieren: die anspruchsvolle politische Diskussion und die Party mit DJs aus dem Queer*-feministischen Spektrum.

Das Programm

  • 15 Uhr   Garten der Pioniere: Flowmarkt, DJs, Food, Urban Gardening, Kinderprogramm, Sonnendeck & Strandbar u.v.m.
  • 17 Uhr   Start Livemusik-Bühne. Mit: Mimose (Darmstadt, deutschsprachiger Indie-Pop), Tongärtner (Frankfurt, Indierock), Der Luger & Band (Frankfurt, Singer & Songwriter, Alternative), Spunkk (Indie, Alternativ aus Frankfurt), Pretty Weird (Punkmusik aus Offenbach)
  • 22 Uhr Party & Politics: Mit feinen Tunes von den Plattentellern im Café KoZ

Offenes Haus der Kulturen, Alter Uni-Campus, Bockenheim

Samstag, 4. Juni: Of/ Whiplash & Djs

(Andrea)

Der Filmklubb ist fast schon unser erweitertes Wohnzimmer und es ist schon fast bedauerlich, dass wir heute nicht hinkönnen. Nic hat ein schönes Programm rund um den Elvis-Film geplant: "WHIPLASH einer der Filme die mich sehr beeindruckt haben. Diesen Film muss jeder Musikbegeisterte mindesten 5 mal gesehen haben und deshalb zeigen wir ihn jetzt im Filmklubb - anschließend legt DJ Michael Ruetten, Dj.Radio.Club.Press, Soulsearching Radio, mit Schlagzeuger Oli Rubow auf und wir lassen die Beats vom Film in uns weiterklingen und tanzen ab! Ein Film von Damien Chazelle mit Miles Teller und J.K. Simmons; "Ein energetisches Drama um Kunst und Perfektion, um Leiden und Leidenschaft, das Puls und Hirn beschleunigt. So viel Wumms hatte Kino lange nicht." (Stern) Andrew (Miles Teller) ist ein begnadeter Jazz-Drummer, der Tag und Nacht übt, um zu den Besten in seiner Musikhochschule in Manhattan zu gehören. Er will keinesfalls im Mittelmaß enden wie sein Vater, der als Schriftsteller gescheitert ist. Als ihn der charismatische Dozent Terrence Fletcher (J.K. Simmons) in sein Ensemble beruft, scheint für den 19-Jährigen dieser Traum zum Greifen nahe. Doch Fletcher erweist sich als gnadenloser Despot, der seinen Schülern alles abverlangt. Bald stößt Andrew an die Grenzen seiner Fähigkeiten – und seiner Gesundheit. Das Drama besticht durch seine beiden herausragenden Hauptdarsteller und macht Jazz zu einem visuellen Erlebnis. Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb & Draussen
Isenburgring 36
Offenbach

Karten € 10.00 für den Film - für die Mucke € 10 Ermäßigt € 8.00 für den Film Reservierung unter nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten

Bis Sonntag, 05. Juni: Junge Kunst wagen

(Petra)

Seit einem guten halben Jahrhundert stellt die Nachwuchsfördergalerie 1822-Forum kontinuierlich besonders talentierte Nachwuchskünstlerinnen und -künstler vor, darunter darunter auch viele aktuelle und ehemalige HfG-Angehörige. 1970 als „Forum Stadtsparkasse“ in der Hasengasse gegründet, zog der Ausstellungsraum zunächst in die Töngesgasse und 2008 an seinen heutigen Standort in der Fahrgasse 9. Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten aus der Frankfurter Kunstszene von Thomas Bayrle und Nicole van den Plas über Gabriele Aulehla und Martin Liebscher bis zu Yasuaki Kitagawa und Brenda Lien, um nur einige wenige zu nennen, erhielten so die Möglichkeit, ihre meist erste Einzelausstellung zu zeigen. Als Gast des Kunstvereins Familie Montez werden in den großzügigen Räumen unter der Honsellbrücke im Osthafenpark etwa 70 von Kurator Max Pauer ausgewählte Originalwerke sowie zahlreiche Dokumente aus 50 Jahren nicht-kommerzieller Galeriearbeit präsentiert. Herzlichen Glückwunsch, 1822-Forum.

Junge Kunst wagen - Jubiläumsausstellung 50 Jahre 1822-Forum frühen Arbeiten von: Gabriele Aulehla, Thomas Bayrle, Valentin Beinroth, Viola Bittl, Karsten Bott, Andreas Exner, Parastou Forouhar und Phyllis Kiehl, Nathalie Grenzhäuser, Daniel Hartlaub, Jochem Hendricks, Yasuaki Kitagawa, Sandra Kranich, Jürgen Krause, Marko Lehanka, Martin Liebscher, Brenda Lien, Max Mohr, Anna Nero, Laura Padgett, Phantombüro, Nicole van den Plas, Sascha Pohle, Isabell Ratzinger, Tobias Rehberger, Manuel Rossner, Jan Schmidt, Susa Templin, Martin Wenzel und Haegue Yang.u.v.m., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage: 18 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 13:30 Uhr - 18 Uhr, Eintritt: frei

Sonntag, 5. Juni: Ja, Panik!

(Martin)

Einige Jahre ist es her, dass Ja Panik ihr letztes Album heraus gebracht hat – Die Zeit hat kürzlich mit dem Sänger, Gitarristen und hauptsächlichen Songwriter der Band, Andreas Spechtl, ein Interview geführt (den Link findet ihr unten) und schreibt dazu: „In schwebenden, für Jazz, Noise und Improvisation geöffneten Rocksongs besingt Spechtl den Livestream und das Internet, die Unwägbarkeiten der modernen Kommunikation, aber auch deren tröstliches Potenzial.“

Der Mousonturm schreibt: „Die Gruppe Ja, Panik bringt ein neues Album heraus, es heißt „Die Gruppe“, und meint sich selbst, und da fragen die ersten natürlich gleich: Wann? Wieso? Wie bitte? Warum jetzt? Das ist alles in Ordnung und wird zu klären sein, aber wäre die viel bessere Frage nicht: Woher? Denn darin hat es ja seit jeher Streitigkeiten unter den Weisen gegeben, also was die kulturelle Biologie betrifft, die besagt, wo die Musik wohl ihren Ursprung hat. Im Kopf, behaupten manche. Im Bauch, glauben die nächsten. Andere meinen: in den Geschlechtsteilen. Es geht bunt durcheinander.

„Im Gegenteil:/ Wir steigen aus/ wir steigen ein/ denn wer zu lange Gespenst spielt/ wird bald selber eins sein“, das waren die Worte, mit denen Andreas Spechtl, Sänger, Gitarrist und Songautor von Ja, Panik, das 2016 in der Gruppe erstellte Buch „Futur II“ beschloss. Auch hier ging es darum, wie Dichtung, Performance und Pop immer nur im manchmal grausamen Wechselspiel von Widersprüchen entstehen können, zwischen Bewusstsein und Rausch, Kollektiv und Einzelnen, Kommerz und politischer Mission. Die Verse aus dem Buch könnte man der neuen Platte als Motto voranstellen. Sie erzählt genau an der Stelle weiter. Oder rückwärts in sie hinein.“

Der Link zum ZEIT-Interview mit Andreas Spechtl: https://www.zeit.de/kultur/musik/2021-05/ja-panik-popband-die-gruppe-andreas-spechtl-album-veroeffentlichung?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/ja-panik/

Für das Konzert von Ja Panik gibt’s 1 x 2 Tickets zu gewinnen (s.o.)!  

Sonntag, 05. Juni um 20.00h: Ja, Panik
Konzert im Großen Saal des Mousonturm

Foto: Max Zerrahn

Sonntag, 05. Juni: Morcheeba

(Andrea)

Die britische Band MORCHEEBA gehört zu meinen Alltime-Faves, chillige Elektrobeats und die schöne Stimme von Sängerin Skye. Deshalb möchte ich unbedingt in die Batschkapp, dort stellen sie neue Songs und Klassiker wie „The Sea“, „Under The Ice“, „Otherwise“ oder „Gimme Your Love“ vor. (th) Mit der zehnten Studio-CD im Gepäck reisen MORCHEEBA zu sieben Shows zwischen Ende Mai und Anfang Juni 2022 nach Deutschland. „Blackest Blue“ (Kartel Music Group) spielt sämtliche Stärken der bekannten Band aus. Für ihre Weiterentwicklung wurde aus dem eigenen Erbe jenes grenzüberschreitenden Trip-Hop-Sounds zwischen Downbeat, Chillout, Elektro-Pop und Soul geschöpft, der die Londoner seit 1995 populär gemacht hat. „In unseren aktuellen Songs“, sagen sie selber über die zehn Kompositionen, „zeigen wir einen Weg auf durch diese dunklen Zeiten, um am Ende zwar verändert, aber heil wieder herauszukommen.“

Einlass 18 uhr, Beginn 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Montag, 6. und Dienstag, 7. Juni: Nach der Stille / Depois do Silêncio

(Martin)

Christiane Jatahy – Brasilien
Ziemlich sensationell!

Der Mousonturm ermöglicht zwei Vorauffürungen eines barsilianischen Theaterabends, der seine Weltpremiere erst am 15. Juni im Rahmen der Wiener Festwochen haben wird:

„Es gibt diejenigen, die Land, Freiheit und Identität besitzen, und diejenigen, deren Existenz keinen Wert hat. Um von der unaufgelösten und bis heute andauernden kolonialen Gewalt zu erzählen, verbindet die brasilianische Theatermacherin Christiane Jatahy in überraschender Weise die Kunstformen Theater und Film. Gemeinsam mit ihren Schauspielerinnen begibt sich Jatahy tief hinein in die Geschichte Brasiliens. Die gewaltvolle Allianz von Rassismus und Kapitalismus reicht vom transatlantischen Sklavenhandel bis zur aktuellen Politik Jair Bolsonaros. Auch die Position der europäischen Profiteure scheint sich im Verlauf der Zeit kaum verändert zu haben. Und so verwebt die Inszenierung Wirklichkeit und Fiktion, wenn die Protagonistinnen gegen solch eine Weltordnung und für die Möglichkeit von Veränderung kämpfen. In „Nach der Stille” folgt Jatahy dem preisgekrönten Roman „Torto Arado” des Autors Itamar Vieira Júnior. Damit führt sie ihren Widerstand gegen strukturellen Rassismus und die darauf gebauten geopolitischen Realitäten fort, mit dem sie sich ihren festen Platz in Europas Theaterlandschaft erobert.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/nach-der-stille/
An beiden Tagen findet um 19.30h eine Kurzeinführung mit Matthias Pees statt.
Montag, 6. und Dienstag, 7. Juni um jeweils 20.00 h
Mousonturm/Großer Saal – Solidarisches Preissystem

Foto: Christiane Jatahy

Montag, 06. Juni: Of/ Kurkonzert

(Andrea)

Wir sind in der Lieblingsstadt, sonst wäre ich im Dreieichpark beim Kurkonzert. À propos, wusstet ihr, dass Offenbach beinahe mal Kurstadt geworden wäre? Denn als 1888 die Mineralwasserquelle der sogenannten Kaiser-Friedrich-Quelle entdeckt wurde und diese 1936 die staatliche Anerkennung als Heilwasser erhielt, berichtete man auch überregional bereits von Offenbachs prächtigen Parks und den Klängen einer Kurkapelle. Der Traum der Kurstadt Bad Offenbach am Main platzte bereits nach kürzester Zeit, die Industrie wuchs schnell und die Quelle versalzte. 1996 wurde der Brunnen an der Ludwigstraße für immer geschlossen. Geblieben sind die Grünanlagen und der anlässlich der 2. Hessischen Landesgewerbeschau 1879 entstandene Dreieichpark an der Stadtgrenze. Die Offenbacher Kurkonzerte setzen den Musikpavillon, vor allem aber die kleine Anekdote der Stadtgeschichte neu in Szene: Zu Gast ist das Beat- und Jazzkollektiv Raw Tapes Records aus Tel Aviv, das Label ist auch Heimat von Bands wie Buttering Trio, Apifera, Rejoicer oder dem Pianisten Nitai Hershkovitz. Die Verbindung zu den israelischen Musikerinnen und Musikern ergab sich im vergangenen Jahr während des „Chai Festivals“ im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Die Musik des Kollektivs verbindet die vibrierende Atmosphäre Tel Avivs mit warmen, sinnlich und zugleich hypnotischen Jazz- und Soulbeats ergeben den Rhythmus der Veröffentlichungen des Labels Raw Tapes. Die 8 Musikerinnen und Musiker um Sängerin und Saxophonistin Keren Dun, Drummer Amir Bresler, Noam Havkin versprechen ein einzigartiges Konzert mit viel Platz für experimentelles Jammen unter freiem Himmel. Dazu passen die Sounds von DJ Stelze. Der Offenbacher legt im Anschluss Kosmisches und Fusion auf. Es gibt ausreichend Platz für Fahrräder und Picknickdecken, außerdem ein Angebot an Kuchen und kühlen Getränken. Wer es lieber pikant mag: Chez Vivi bereitet bretonische Galette zu, das Weingut Lunkenheimer ist da und der Eiswagen kommt vorbei.

Der Eintritt ist frei, um eine kleine „Kurtaxe“ wird gebeten.
Eigene Getränke und Speisen dürfen mitgebracht werden.
Das Gelände ist barrierefrei zugänglich.
Dreieichpark, Stadtgrenze, Offenbach

Dienstag, 7. Juni: Madeline Juno

(Uwe)

Ich liebe es sehr, Pressetexte zu Platten oder Konzerten von Agenturen zu lesen. Die sind immer so kreativ geschrieben Wenn ich eine Künstlerin oder einen Künstler, den ich hier ankündigen will, selbst nicht kenne, übernehme ich diese gerne 1:1. Es sind nicht immer die eigenen Favoriten, die in Frankfurt spielen (so wie Wrest letzte Woche im Ponyhof oder Phoebe Bridgers Ende Juni in der „Kapp“), aber für Euch ist vielleicht was dabei; eine Sängerin, ein Sänger oder eine Band, die/der zu Eurem eigenen Favoriten wird.

Hier also (endlich) der Pressetext: „Höre ihre Lieder, und Du weißt, was sie umtreibt. Madeline Juno, längst aus dem Schwarzwald nach Berlin gezogen, zählt zu den unerschrockenen Singer/SongwriterInnen, die seit ihrer Jugend die dunklen Schichten ihres Daseins in Lieder gießt. Allerdings nicht, um damit in einer noch dunkleren Ecke allein zu bleiben. Nichts da, der ganze Scheiß muss ans Licht, unter die Leute. Gern per selbst gemalter Bilder, per Podcast, per Posts. Aber vor allem wollen ihre emotionalen Lieder mitgesungen werden. Pop, Folk, urbaner Schlager. „Error“, „Ohne Kleider“, „Grund genug“. Juno kann das auch allein mit Ukulele, aber jetzt soll es mit ihrer Liveband passieren. Bewegung, bitte. „Sommer, Sonne, Depression“ kapiert man am Ende in jeder Jahreszeit.“

ZOOM
F, Carl-Benz-Strasse 21
Beginn: 20:00
VVK 25€ zzgl. Gebühren // Abendkasse 30€

Foto: Homepage Zoom

Mittwoch, 08. Juni: Krimi-Lesung + Gespräch

(Petra)

Bei Krimis bin ich eher skeptisch, doch dieser Termin ist etwas Besonderes: Als Gerichtsreporterin hat Christine Brand aufsehenerregende Prozesse begleitet, als Autorin der Buchreihe um die Fernsehjournalistin Milla ist sie eine der erfolgreichsten Krimischriftstellerinnen der Schweiz. In Zürich ist ihr Wohnort, in einem Strandcafé auf Sansibar schreibt sie am liebsten, und im Literaturhaus Frankfurt stellt sie ihre neuen Bücher vor: „Der Unbekannte“ ist der vierte Fall für Milla Nova, der weit in die Vergangenheit einer Schweizer Familie führt und zur Frage, ob die Polizei einen Mörder deckt. Auch in „Bis er gesteht“ steht das Leben einer Familie im Mittelpunkt, das von einem auf den andern Tag zerstört wird; so behutsam wie akribisch geht Christine Brand in diesem „True-Crime-Roman“ einem wahren Fall nach. Im Gespräch mit der Kölner Literaturveranstalterin und Krimispezialistin Antje Deistler spricht Brand über ihre Einblicke in die Welt der Justiz und der Kriminologie und den Unterschied zwischen Wahrheit und Fiktion. Facetten des Verbrechens, die einen hochspannenden Abend versprechen. Neugierig geworden? Dann macht bei unserer Verlosung mit.

Foto: © Lauren Rattray

Krimiabend mit Christine Brand: "Bis er gesteht" & "Der Unbekannte", Lesung und Gespräch mit Moderatorin Antje Deistler, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket: 9 (6) Euro, Streamingticket 5 Euro, Tickets hier

Mittwoch bis Freitag, 08.-10 Juni: Of/ Mittagstisch

(Andrea)

Warum nicht mal Dänemark? Dachten sich wohl auch Bobbel und Matthias und widmen sich im Juni diesem schönen Land im Norden, kulinarisch sind eben nicht nur einfach Butterbrote… sondern kunstvoll belegte, oberleckere Schnittchen, die Auge und Geschmacksinn Freude bereiten. Bei uns gibt es vegane, vegetarische oder fischige Varianten auf Pumpernickel, Schwarz- oder auch Mischbrot. Macht’s wie unsere dänischen Freunde. Sie lieben diesen Mittagssnack.Bei uns gibt es die traditionellen Happen parallel zur Vocatium der Messe Offenbach am 8. Juni von 12 bis 18 Uhr und am 9. und 10. Juni zwischen 12 und 15 Uhr. 5 Euro kostet so ein üppig belegtes Brot. Wasser und selbstgemachte dänische Remoulade stehen dazu auf den Tischen. Indtil da – dine Zweit.mahl-Kokke Bobbel und Matthias Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der mit mir Mittagspause macht.

Zweitlofft, Bernardstraße 13, Offenbach

Donnerstag 09. Juni bis 3. Juli: „Das Erde-Projekt“

(Daniela)

Da ich den Kunstverein Familie Montez über Facebook verfolge, sehe ich, dass die Außenarbeiten für "Das Erde Projekt" sehr aufwändig sind und freue mich jetzt schon auf die Ausstellung.

„Das Erde-Projekt“ der amerikanisch-koreanischen Künstlerin Kejoo Park wird am 9. Juni 2022 im Kunstverein der Familie Montez eröffnet. Mit dem Gesamtkunstwerk, einer Gemäldeausstellung und Land Art lädt sie zur Reflextion über Natur ein. So lässt sie im Außenbereich einen neun Meter langen, halbrunden Steinhügel aus hellen Steinen errichten, der mit einer ebenso großen, halbrunden Wasserfläche im Innenbereich als symbolischer Kreis eine Gesamtheit bildet. Angelehnt an Gustav Mahlers Komposition „Das Lied der Erde“ thematisiert die Malerin, Architektin und Landschaftsarchitektin Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz und setzt sie in Bezug zum Naturerlebnis. Dabei nutzt sie zudem ihre in der Zusammenarbeit mit dem New Yorker Peter Walker gesammelten Erfahrungen. Der Landschaftsarchitekt verantwortete die Gestaltung des Ground Zero.

Neben dem meditativ-ästhetischen Erlebnis ist Partizipation gefragt. In mehreren Diskussionsrunden, die ebenfalls im Kunstverein Montez stattfinden, setzen sich namhafte Vertreter aus Politik, Kunst und Architektur mit Natur auseinander. Schon jetzt darf man auch auf den „Stillen Marsch für die Erde“ am 26. Juni gespannt sein. Hier werden SchülerInnen der Anna-Schmidt-Schule mit weißen Lampions vom Römer zum Erde-Projekt im Kunstverein der Familie Montez unterwegs sein. Schirmherr von „Das Erde-Projekt“ ist Omid Nouripour, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen.

„Das Erde-Projekt“ wird unterstützt von dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Martincolor Kommunikation, artlinks, Wendel Pool und Wellness sowie MDW Bau

Kejoo Park lebt und arbeitet in Frankfurt am Main, Weitere Informationen unter www.kejoopark.com

Donnerstag, 9.6. 2022

  • 16.00 Uhr Presserundgang
  • 18.00 Uhr Vernissage: Eröffnung Mirek Macke (Kunstverein der Familie Montez e.V.) Grußwort: Sybille Linke (Kulturamt Stadt Frankfurt am Main)
    Kurator: Dr. Martin Schmidt-Magin, Musik: Clara Franz (Cello)Komposition von Isang Yun

Dienstag, 21.6.2022,

  • 17.30 Uhr: Verbindung von äußerer und innerer Natur (45 Min Qigong)
  • 18.30 Uhr: Wie wollen wir in Zukunft leben?
    Podiumsdiskussion: Olaf Cunitz (Bürgermeister Stadt Frankfurt am Main a.D.), Prof. Helmut Kleine-Kraneburg (Architekt), Markus Schaefle (Architekt, Zürich), Prof. Dr. Constanze Petrow (Freiraumplanerin)
    Moderation: Marion Kuchenny (Hessischer Rundunk)

Sonntag, den 26.6.2022

  • 16.30 Uhr: Verbindung von äußerer und innerer Natur (45 Min Qigong)
  • 17.30 Uhr: Das Thema „Mensch und Natur“ in der Kunst
    Gespräch: Kejoo Park, Prof. Dr. Norbert Abels (Ex-Dramaturg Oper Frankfurt am Main), Anna Franek (Kuratorin) und weitere Gäste
    Moderation: Dr. Peter Gröndahl (Kulturwissenschaftler)
  • 21. 00 Uhr: „Stiller Marsch für die Erde“ (vom Römer bis zum Kunstverein der Familie Montez), SchülerInnen der Anna-Schmidt-Schule

Sonntag, den 3.7.2022

  • 18.00 Uhr Finissage

Alle Aktionen jeweils im Kunstverein der Familie Montez e.V., Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main

Weitere Informationen unter www.kvfm.de sowie www.kejoopark.com

Donnerstag, 9. Juni: Crime and the City Solution

(Uwe)

Nach Rüsselsheim komme ich eigentlich nur zu Auswärtsspielen des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau. Im Rind war ich daher noch nie, was eigentlich unverständlich ist, denn die bieten ein gutes Programm.

Crime and the City Solution, 1977 vom sechszehnjährigen Simon Bonney gegründet, wurde eine der wegweisenden Bands der 1980er Jahre und stand Nick Cave & The Bad Seeds oder The Gun Club in nichts nach. 1985 gründete Simon Bonney in London eine neue Version der Band mit Mitgliedern der kurz zuvor aufgelösten The Birthday Party. Die Band siedelte nach West-Berlin um, spielte dort vier Alben ein und hatte 1987 einen beeindruckenden Aufritt in Wim Wenders Film „Der Himmel über Berlin“. Simon Bonney wanderte nach Amerika aus, 2012 veröffentlichte er mit neuer Band das Meisterwerk "American Twilight" - mit dabei David Eugene Edwards (Wovenhand, 16 Horsepower) und Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten). Seit dem wurde es still um Crime and the City Solution und Simon Bonney widmete sich seinen Solo-Projekten – nun ist er wieder da, geht mit Crime and the City Solution auf große Europa-Tour und wird sicherlich neben Klassikern auch Songs aus dem kommenden Album spielen.

Das Rind
Rüsselsheim, Mainstr. 11
VVK 18 Euro zzgl. Gebühren, AK 23 Euro
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr

Foto: Frank Diedrich Homepage

Donnerstag, 9. Juni: FFM/ Erst kommt der Diese eine Stunde

(Andrea)

Seit Anny und Sibel Öztürk ihren Laden in der Geleitsstraße nicht mehr haben, haben sie ihr Atelier in den Parkside-Studios und dort neue Ideen verwirklicht, die heute "das Licht der Welt" erblicken. Ich war schon lange keine Kunst gucken und die beiden Ladies habe ich auch schon lange nicht mehr live gesehen: Ab heute  sind Malerei auf Teppichen und Collagen auf Papier. "In ihrer Malerei verweben die Künstlerinnen Muster der vorgefundenen Vorlagen mit eigenen Motiven. Die traditionellen, meist historisch tradierten Teppichgestaltungen gehen oft über reine dekorative Funktionen weit hinaus und fungieren als Bedeutungsträger. Das breite Spektrum von Themen reicht dabei etwa von Mustern, die Identität und Geschichte tradieren, bis zu Landschaften, Reisen, oder der Darstellung einer zum Garten kultivierten Natur, die ins Innere des Domizils transferiert wurde. Eine große Bühne für Dialoge also. Erzählungen zur eigenen und familiären Erinnerung prägen das Werk von Anny und Sibel Öztürk. In diesem Zusammenhang nimmt die Geschichte ihren Anfang in der expansiven Siedlungspolitik des osmanischen Reiches in Osteuropa. Nachdem ihre Familie bereits seit mehreren Generationen in Rumänien gelebt hatte, erarbeitete sich die Urgroßmutter der Künstlerinnen väterlicherseits dort als Gestalterin und Fabrikantin von Teppichen ein beträchtliches Vermögen. In Folge des Ersten Weltkrieges re-immigrierte 1918 sie mit ihrer Familie in die Türkei. Ihre Urenkelinnen nehmen diese von weiblicher Emanzipation und Migration geprägte Geschichte zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit mit Teppichen. In ihrer Malerei verfolgen sie dabei sehr unterschiedliche Strategien. So nehmen sie zum einen kleinteilig und ornamental, unter Einsatz von Scherenschnitten, die Logik der unterlegten Muster wieder auf. Oder sie setzen sich, in rein geometrischen Entwürfen, angesiedelt zwischen Hard-Edge, Op Art und Farbwegen, in großen entschiedenen Gesten über die gestalterischen Vorgaben ihrer Vorlagen hinweg. Und während sich die Muster der Erzählungen in ihrer Überlagerung zu neuen Geschichten verbinden, brechen, höchst lyrisch, die Farbschichten auf und gewähren Einblicke in die räumlichen, von der Länge des Wollflors bestimmten Tiefen. Hier bahnen sich Pflanzenmuster ihren Weg, so, wie bisweilen durchsetzungsfähige Vegetation Asphalt zu durchdringen in der Lage ist. Diese eine Stunde ist eine auf höchst verschiedenen Ebenen verortete Zeitreise, in der Kulturgeschichte, Dekor, kollektive und individuelle Erinnerungsgeschichte ihre malerische Verknüpfung erfahren." Rafael von Uslar

Vernissage um 19 Uhr
Perpetuel
Oppenheimer Straße 39
Frankfurt

Donnerstag, 9. Juni: Fee & Special Guests

(Uwe)

Ein Nachholtermin vom 19.09.2020 / 06.03.2021 / 23.10.2021 18.03.2022 und dazu wurde der Veranstaltungsort verlegt. Hochachtung für alle, die die Tickets zum ersten Termin immer noch haben und nun endlich das Konzert in der Brotfabrik statt im Zoom sehen können. Es wird sich lohnen, denn Fee ist eine großartige Sängerin.

„Die Geschichte einer anhaltenden Musik-Pilger-Tour… Straßenmusik, Wohnzimmerkonzerte, WG-Sofakanten, Texte(n) ‚on the road’ – das ganze FEE.- Ding rollt immer vorwärts, Richtung Glücksgefühl – für Leute, zum Versprühen. Nach der EP „Lieber liegen“ 2016 erschien zwei Jahre später der Longplayer „Ein Zimmer Küche Bad“. Im Studio wurde nun dezent instrumentiert. Heraus kamen echte Laissez-faire-Songs, charmant und ohne Brimborium. Schritt für Schritt stellte FEE. ihre eigene Band zusammen, spielte größere Konzerte, supportete bekannte KünstlerInnen. Zu „ihren Konditionen“ wollte sie danach ihr zweites Album realisieren Per Crowdfunding finanziert behielt sie das Zepter in der Hand. Auf „Nachtluft“ präsentierte sich FEE. gewohnt direkt und ehrlich, von zuckersüß bis übergeschnappt.“

Brotfabrik
F, Bachmannstr. 2-4
20 Uhr
VVK: 16 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 20 € / Stehplatz

Foto: Vero Bielinski

Donnerstag, 9. Juni: Justin Jesso

(Uwe)

Wer sich das Pressefoto von Justin Jesso nur oberflächlich anschaut könnte glauben, dass es Kevin Trapp ist. Eigentlich eine gute Idee, in der Sommerpause als Sänger unterwegs zu sein. Trapp ist zurzeit aber bei der deutschen Nationalmannschaft und daher wird es schon der echte Justin Jesso (bürgerlich Justin Stein) aus Chicago sein, der am Donnerstag im Zoom spielt und singt. Der Club, der letzte Woche erfolgreich eröffnet wurde, schreibt über ihn: Es hat wohl eine Weile gedauert, bis Justin Jesso seine eigene Gesangsstimme fand. Jahrelang hat er mit Bühnenprofis wie Ricky Martin, Maluma oder den The Backstreet Boys zusammengearbeitet, auch für sie geschrieben. Bis der norwegische Dance-Produzent Kygo den smarten jungen Kerl aus Chicago die gemeinsame Single „Stargazing“ 2017 selbst singen ließ. Kraftvoll, modern emotional. Und erfolgreich. Es war also kein Wunder, dass Jessos erste EP 2019 “Let it be be” hieß. Seitdem begleiten ihn viele Stars auf seinem Solo-Weg, von Nina Nesbitt bis Alle Farben. Und von seiner smart-poppigen Single „Clarity“ zeigte Jesso sich im Februar 2022 selbst recht angetan: „Es ist wirklich die Musik, die ich machen möchte.“

ZOOM
F, Carl-Benz-Strasse 21
Beginn: 18:30H
SUPPORT: MYLE
VVK 24,50€ zzgl. Gebühren

Foto: Homepage Zoom

VORSCHAU
Freitag, 10. Juni: FFM/ Wellbad

(Andrea)

Ich hatte die Band gar nicht auf dem Schirm, aber Esther meinte, hey, lass mal wieder rocken. Voilà: "Elektrisierende Rockshow trifft auf Film Noir-Mood! Daniel Welbat hat „eine Stimme, die Autos entlackt!“ und singt, als hätte er Jahre in den dunkelsten Bars der Hamburger Reeperbahn abgehangen. Mit seiner fünfköpfigen Band bringt der extrovertierte Frontman seinen fulminanten „Rock Noir“-Sound auf die Bühne, der Publikum wie Presse begeistert.WellBad-Shows fühlen sich an wie ein Trip durch Himmel und Hölle, der keine Empfindung ausspart und tief berührt. Daniel Welbat und seine Band leben ihre Songs auf der Bühne, und nehmen ihr Publikum mit auf eine intensive und berauschende Jagd nach Geschichten und Träumen." Einlass 19 Uhr

Nachtleben
Kurt-Schumacher-Straße
Frankfurt

Freitag 10. Juni - Juli: Sarah Maldoror

(Daniela)

Gemeinsam mit dem Filmkollektiv Frankfurt und einer Reihe von Kooperationspartnern widmet die Kinothek Asta Nielsen ihr Juni- und Juli-Programm einer der bedeutendsten Pionierinnen des afrikanischen und afrodiasporischen Kinos: Sarah Maldoror (1929–2020).

Das Programm startet am Freitag, 10. Juni im Kino des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum, macht Station im Kino CinéMayence in Mainz und ist dann open air vor Ort in der Platensiedlung und in der ada_kantine (im Juli).

Sarah Maldoror war im Paris der 50er-Jahre u.a. Mitbegründerin der Schwarzen Theatergruppe Les Griots. Sie ging dann zum Filmstudium nach Moskau und engagierte sich zunehmend in Befreiungsbewegungen, insbesondere gegen die portugiesische Kolonialmacht in Angola – ihr Ehemann war der angolanische Politiker und Autor Mário Pinto de Andrade –, Kap Verde und Guinea-Bissau. Gleich ihre ersten Filme MONANGAMBÉE und SAMBIZANGA wurden international gezeigt – ihr erster Spielfilm DES FUSILS POUR BANTA (Gewehre für Banta) gilt bis heute als verschollen.
Maldorors filmisches Werk, das 40 Kurz- und Langfilme für Kino und TV umfasst, entzieht sich klaren Grenzziehungen und Geographien, es ist transnational, kämpferisch, thematisch und formal vielfältig und gleichzeitig doch von großer Kohärenz. Die afrikanischen Befreiungsbewegungen, die Trikont-Bewegung, die Rolle der Frau, die Geschichte der Sklaverei und des Kolonialismus, Künstler*innen insbesondere des Surrealismus und der Négritude – hier ganz zentral Aimé Césaire und Léon G. Damas – sind zentrale Topoi von Maldorors Filmpraxis. Eine revolutionär-dekoloniale Praxis der Nähe, der kollektiven Verantwortung und des Teilens, die eine Gemeinschaft adressiert, „ein ‚uns‘, das noch formuliert werden muss.“ (Maya Mihindou).

Die Filmkuratorin Annouchka de Andrade arbeitet am Erhalt und der Verbreitung des Werks ihrer Mutter Sarah Maldoror. Sie ist bei allen Vorführungen im Kino des DFF zu Gast. 

Freitag 10. Juni Beginn 18:00 Uhr: 5 Kurzfilme von Sarah Maldoror alle OmeU:

Gedreht mit Unterstützung der algerischen Befreiungsbewegung FLN legt Maldorors Debütfilm MONANGAMBÉE die Gewalt des portugiesischen Kolonialsystems gegen die angolanische Bevölkerung mit ungewöhnlicher Sensibilität offen. ET LES CHIENS SE TAISAIENT inszeniert das gleichnamige Theaterstück von Aimé Césaire über die Auflehnung eines Revolutionärs gegen die Sklaverei im Depot des Musée de l’Homme in Paris. Der poetische Dokumentarfilm LÉON G. DAMAS über den bedeutenden Dichter der Négritude, reflektiert die Landschaften und Einflüsse unterlegt von seinen Gedichten und von Jazzrhythmen. Anne-Laure Follys SARAH MALDOROR OU LA NOSTALGIE DE L’UTOPIE ist ein eindrückliches Porträt über Maldoror. Wichtige Weggefährt*innen kommen zu Wort.

Freitag 10. Juni, Beginn 20:15 Uhr: SAMBIZANGA, AGO / FRA 1972, R Sarah Maldoror, 102’, OmeU
SAMBIZANGA spielt im Jahr 1961: Der Befreiungskampf gewinnt auch in Angola Momentum. Mit Bildern des Alltäglichen erzählt Sarah Maldoror die Suche Marias nach ihrem Ehemann Domingos: Er wurde inhaftiert, weil er sich der Revolution angeschlossen hat. Dabei legt Maldoror mit Feingefühl das Alleinsein einer Frau auf einer beschwerlichen Reise offen, und nimmt Zeit und Mühe in den Blick, die nötig sind, um diesen Weg zurückzulegen. Marias Marsch, ihre Suche, entpuppt sich als einfühlsame und kraftvolle Metapher für das Leiden des angolanischen Volkes und dessen „Entwicklung eines revolutionären Bewusstseins“ (S. Maldoror).
Zu Gast: Malte Rauch, Filmemacher aus Frankfurt, der um 1980 zu SAMBIZANGA und zur angolanischen Befreiungsbewegung berichtete.

Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Foto: Sarah Maldoror beim Dreh von SAMBIZANGA, Brazzaville, 1972 © Suzanne Lipinska

Freitag, 10. Juni: TSU SHI MA MI RE

(Uwe)

Der 10. Juni ist seit der Grundschule für den Geburtstag meines Freundes Marios reserviert, daher kann ich mir die Band nicht anschauen. Tsu Shi Ma Mi Re ist ein japanisches All-Girl-Trio und wird als eine der besten Live-Bands Japans gehandelt. Elektrischer Art-Punk und Noise-Pop mit Walls of Noise-Gitarrenriffs, wunderbar schräg gekreuzt mit Referenzen aus der japanischen Popkultur. In einem Zeitraum von 23 Jahren haben Tsu Shi Ma Mi Re circa 150 Originalsongs veröffentlicht und etwa 1800 Konzerte auf der ganzen Welt gespielt.

Das Rind
Rüsselsheim, Mainstr. 11
VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr

Foto: Frank Dietrich Homepage

AUFRUF: Noch bis 12. Juni bewerben fürs Schreibzimmer für ALLE zwischen 12 - 19 Jahren

(Petra)

Hey, ich bin so neidisch: Eine Schreibwerkstatt für Jugendliche mit Autor*innen an drei Wochenenden, großer Abschlussveranstaltung und einer Anthologie, in der alle Texte der Teilnehmenden erscheinen werden. Hätte ich die machen können, wäre ich vielleicht mutiger gewesen, meine Worte in die Welt zu tragen und heute eine glücklich-gefeierte Autorin. Alle ab 12 Jahren können jetzt ihre Chance nutzen: Schreibst du? Möchtest du lernen, worauf es beim Schreiben ankommt? Willst du mit richtigen Schriftsteller*nnen zusammenarbeiten und dich mit anderen austauschen? Dann bewirb dich jetzt für das Schreibzimmer 2022 im Literaturhaus Frankfurt! Der Workshop mit Nils Mohr, Thema „Mensch“, richtet sich an Teilnehmende von 12 bis 15 Jahren: Geschichten und Gedichte kennt nur der Mensch. Der Mensch ist aber nicht nur einzigartig, er ist auch ziemlich rätselhaft. Vielleicht beginnt ja alles immer mit den guten alten Fragen. Wer bin ich? Wo komme ich her? Wohin gehöre ich? Wer möchte ich sein? Was macht uns einzigartig? Erzähl’s. Schreib’s auf. Junge Menschen zwischen 16 und 19 Jahren können sich bewerben für Rike Schefflers Schreibzimmer mit dem Titel „Körper“: Wer bin ich? Wo hört der eine, eigene Körper auf, und wo beginnt ein anderer? An Tagen und gerade auch in Zeiten, in denen die Welt im Innen oder Außen vielleicht kopfsteht, wollen wir Worte finden für unsere Empfindungen, unsere (körperlichen) Erlebnisse und persönlichen und politischen Wünsche. Worte für Glück, Liebe, Anziehung, Aufregung, aber auch Worte für Ärger, Ausschluss, Gewalterfahrung, Krankheit, Krieg und Tod. Egal ob Geschichten, Gedichte, Essays, Songtexte, Tagebucheinträge, Slams oder Raps - Alle Texte sind willkommen.

Schreibzimmer 2022, Workshop für Jugendliche zwischen 12 bis 19 Jahren mit Rike Scheffler und Nils Mohr, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Teilnahme: kostenlos (Anreise und ggf. Unterkunft muss selbst gezahlt werden), BEWERBUNGEN NOCH BIS 12. Juni: Bitte sende Deine Texte (1-3 Seiten Kurzprosa oder Gedichte oderoderoder) als Word- oder OpenOffice-Datei bis zum 12.06.2022 per E-Mail, weitere Infos findet Ihr hier

Sonntag, 12. Juni: 50. Naxos Hallenkonzert Die Beelzebub Sonate

(Martin)

Musiktheater

Wow: ein Jubiläum: das 50. Naxos Hallenkonzert – und das mit Faust im Nachtclub!

„Im 1925 entstandenen absurden Drama „Sonata Belzebuba“ verlegt der polnische Avantgardist Stanisław Ignacy Witkiewicz (Witkacy) den Fauststoff in die Musikwelt: Die Hölle wird zum bizarren Nachtclub und der Teufel selbst verzweifelt an seiner Unfähigkeit, ein Künstler zu sein. 97 Jahre später führt der Komponist Aleksander Gabryś im gleichnamigen Musiktheater sein Ensemble durch die Traumwelten und grotesken Fantasien Witkacys, untersucht anhand ausgewählter Texte, mikrotonaler Klänge und selbst gebauter Instrumente, wie weit die inneren und äußeren artistischen Kämpfe gehen müssen, um frische Kunst zu erzeugen und die medialen Grenzen zu überwinden.“

Mit: Maja Bader – Sopran, Performance | Michael Engelhardt – Stimme, Performance | Leonhard Dering – Klavier, Performance | Kaspar König – Instrumente, Performance | Aleksander Gabryś – Kontrabass, Performance

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 12. Juni um 20.30h: 50. Naxos Hallenkonzert / Musiktheater
Die Beelzebub Sonate / Aleksander Gabryś (*1974) – 2021-22, UA
Naxos-Halle

Foto: © Aleksander Gabryś

Mittwoch, 15. Juni: Of/ Kino e Vino

(Andrea)

Wein und Film sind an sich schon eine perfekte Kombi - wenn dann auch noch "Der Rausch" gezeigt wird, freue ich mich doch schon jetzt auf einen lauen Abend im Innenhof der Parkside Studios am Vorfeiertag ab 19 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit. Es werden gereicht Regionale Lieblingsweine, Käseteller, Wurst vom Grill. Achtung: Es gibt keinen Vorverkauf, nur Abendkasse ab 19 Uhr, Tickets je 10 Euro. Gemeinsam mit seinem langjährigen Gaumenfreund und Kino Kulinarisch-Caterer Pana Tsangalis hat sich Kinomacher Daniel Brettschneider Gedanken darüber gemacht, wie man das schier endlose Warten auf Kino Kulinarisch im Herbst aufs Schönste verkürzen könnte. Nach einigen Gläsern kalten Weißweins war die Idee zu „Kino e Vino“ geboren – ein entspanntes Wein- und Filmfest im Hof! Es gibt also eine Auswahl von Lieblingsweinen, Käseplatten, Wildschweinbratwurst frisch vom Grill und mit „Der Rausch“ noch einmal den Film der letzten Jahre, der zu einem Weinfest wie die Faust aufs Auge passt und zu später Stunde gar zu spontanen Tänzen lädt.
Zum Film: Vier Lehrer in der Midlife-Crisis beschließen künftig mehr zu trinken, um ihren Alltag glamouröser und ihren Unterricht etwas mitreißender zu gestalten. Sie wagen ein Experiment, wonach sie durchgehend stets einen Pegel von 0,5 Promille im Blut haben müssen. Was also wird passieren? Euphorie, Leidenschaft, Kreativität, gesteigerte Leistungsfähigkeit, Leichtsinn, Selbstbetrug, Verbitterung, Wut, sehr späte Einsichten – soweit alles, wie man’s halt kennt. Doch wie hier ebendiese Trinkstimmung entsteht, wie sie sich steigert, eskaliert, ist so voller Witz, Wahnsinn, Energie und Ausgelassenheit, dass es zunächst die reinste Freude ist. Dazu kommt Mads Mikkelsen, der hier nun eben extrem dicht an der Rolle seines Lebens kratzt. „Der Rausch“ feiert das Leben mit einer ungewöhnlichen, ekstatischen und ansteckenden Konsequenz. Auf das Kino, endlich wieder! Auf die Freundschaft! Ja: Auf uns!

Parksidestudios
Friedhofstraße 59
Offenbach

Mittwoch, 15. Juni – Sonntag, 03. Juli: Jedermann (stirbt)

(Martin)

Von Ferdinand Schmalz
Schauspiel Frankfurt

Frankfurt ist nicht Salzburg – obschon: beide Städte haben jeweils einen Dom und in beiden Städten wird ‚Jedermann‘ gespielt. Nur – in Frankfurt nicht vor dem Dom und nicht der von Hofmannsthal, sondern hier im Schauspiel gibt’s ‚Jedermann (stirbt)‘ von Ferdinand Schmalz:

Am Ende sitzen zwei wundervolle Menschen nebeneinander ganz vorne am Bühnenrand des Frankfurter Schauspiels, Wolfram Koch und Mechthild Großmann. Er trägt einen Hut, eine Brille, Unterhosen und weiße Kniestrümpfe, sie einen langen schwarzen Mantel und eine künstliche Glatze. Wie sie da so sitzen, verkörpern sie in größter Gelassenheit viele Jahrzehnte Schauspielerei, dazu sind sie Fernsehberühmtheiten, sie ist die Staatsanwältin im Münsteraner "Tatort", er der Kommissar im Frankfurter, aber das spielt in diesem Moment nicht die geringste Rolle. Großmann spricht mit Zartheit vom Tod, und Koch hört verträumt zu.“ (Süddeutsche).

„Kochs Jedermann: Das Zentrum des Geschehens. Bei Schmalz ist er ein Investmentbanker (…), Koch gestaltet das aber unerwartet. Nicht nur, indem Plath (die Kostümbildnerin; MG) für ihn eine gnadenlose Kostümierung vorsieht: Weiße Unterwäsche, angeschnallter Bauch, weiße Kniestrümpfe, schwarze Herrenschuhe, ein schwarzer Hut, der der obligatorischen Kopfbedeckung von Ferdinand Schmalz gleicht wie ein schwarzer Hut dem anderen. Nur selten bedeckt ein festlicher Mantel das Trauerspiel des menschlichen Körpers (obwohl es sogar ein stählerner ist, der liegende Koch kann Katharina Bach als komplettgoldenen Mammon auf den Füßen balancieren, ohne zu zittern). Und doch: Kochs Jedermann ist überhaupt keine Karikatur. Es wird gelacht, wenn er über die Bühne stolziert, aber eigentlich nicht zu Recht, zumal er im Grunde auch nicht stolziert, sondern geht. So sieht das aus, wenn ein leichtbekleideter, bauchiger Mensch geht. Koch lacht auch, ein routiniertes, geschäftlich vermutlich tausendfach angewendetes, aber kein verblödetes Lachen. Die lächerliche Aufmachung trägt er mit Würde und Nonchalance. Obwohl sein Jedermann offenbar ein Fatzke ist, lärmt er selten herum, die Angst vor dem Sterben macht ihn dann noch etwas stiller. Ein Mensch, ein Jedermann. Das ist es, was den Abend, zweieinviertel Stunden, keine Pause, wirklich schillern, nicht bloß glänzen lässt.“ (FR)

„Mechthild Großmann und Wolfram Koch werden zunehmend ein altes Ehepaar, sie spendet den Trost, den ihm auch ein vorbeihuschender Chor, der eher schwammig Kirchenlieder singt, nicht geben kann. Und sie malt ihm das Bild eines allerletzten Festes aus, einen Totentanz. Das ist jene Schlussszene, die einfach in Stille verhallt, in der Großmann sanft von allen spricht, die innerlich schon tot sind, fäulniszerfressen, für die der Tod eine Erlösung ist. Diese Szene bleibt lange haften, man trägt sie mit hinaus, in die Bankenwelt Frankfurts.“ (Süddeutsche).

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/jedermann-stirbt/836/

Mittwoch, 15. Juni um 19.30h: Jedermann (stirbt) von Ferdinand Schmalz
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus
Weitere Vorstellungen am Samstag, 18. Juni (19.30h), Sonntag, 19. Juni (18.00h), Samstag, 2. Juli (19.30) und Sonntag, 3. Juli (18.00h).

Foto: Arno Declair

Donnerstag, 16. Juni: Mamas Gun

(Uwe)

Während der Turbulenzen in den letzten zwei Jahren hat die britische Soul-Band Mamas Gun ihr fünftes Album „Cure The Jones“ fertiggestellt– eine üppige, nuancierte und zeitgenössische Meditation über eine auf den Kopf gestellte Welt, eingebettet in die klassische Soul-Tradition eines Bill Withers oder Marvin Gaye. Aufbauend auf den Vorgänger „Golden Days“ (2018) und dem Status der Band als fulminanter Live-Act repräsentieren die elf neuen Track Mamas Gun so umfassend und kraftvoll wie nie zuvor. „Cure The Jones“ ist fröhliches und raffiniertes Song-Handwerk, das Album erforscht Elemente von Liebe, Verlust, Leben und durchdringt soziale und politische Themen des heutigen Alltags. „Cure The Jones“ wurde während der Pandemie von Mamas Gun-Frontmann Andy Platts geschrieben und produziert, Schlagzeuger Chris Boot formte dazu kohärente, gospel-gefärbte Soundscapes.

Brotfabrik
F, Bachmannstr. 2-4
20 Uhr
VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 25 € / Stehplatz

Foto: Brotfabrik Homepage

Freitag, 17. Juni: Ballabalkan

(Andrea)

Früher saßen wir zusammen in Pressekonferrenzen rum, da war Danijel Majić noch bei der FR UND ich habe habe schon Ballabalkan gehört. Gemeinsam mit Krsto Lazarević erklären sie kenntnisreich und unterhaltsam die Region entlang des Autoput. Die Gelegenheit, die beiden live zu erleben, werde ich sicher nicht verstreichen lassen! Sie sind heute um 19 Uhr im Hafen 2 (Nordring 129).

"Ballaballa was? Wenn man Balkan hört, hat man vielleicht romantisierte Vorstellungen von Urlaubtrips mit Freiheitsgefühl inmitten abbröckelnder Plattenbaufassaden und schönen Stränden im Kopf. Für einige ist der Balkan ein Zuhause. Etwas polemisch sprechen andere wiederum immer noch vom Balkan als „Pulverfass“. Polemik und Klischees, die bedienen Danijel Majić und Krsto Lazarević seit 2016 auch in ihrem Podcast „Neues vom Ballaballa-Balkan – der Podcast für Polemik und Palaver“. Stets gepaart mit Selbstironie und viel Wissen über die für manche absurd anmutende Balkanregion. Wie verlief eigentlich die erste Pride in Sarajevo? Ist es der oder das Kosovo? Was geht in Albanien, wenn der Ministerpräsident nicht gerade in Frankfurt aus dem Flugzeug gezogen wird? Warum werden die Anti-Abtreibungsmahnwachen in Frankfurt eigentlich ausgerechnet aus Offenbach heraus organisiert? Und was hat das alles mit Ultranationalismus zu tun? Weshalb treibt sich die extreme Rechte Kroatiens bei Feierlichkeiten in Heusenstamm rum? Und was wird unter transnationalen Extremismen aus Südosteuropa begriffen? Um diese, andere aktuelle und historische Fragen rund um die Balkanregion sowie den Bezug zum Rhein-Main-Gebiet wird es im Gespräch mit Danijel Majić und Krsto Lazarević am 17. Juni im Hafen 2 gehen.

Danijel Majić (Frankfurt a.M.) arbeitet als Redakteur bei hessenschau.de und ist seit 2019 Journalist beim Hessischen Rundfunk. Zuvor war er als freier Mitarbeiter, Volontär und Redakteur bei der Frankfurter Rundschau tätig. Seine thematischen Schwerpunkte sind Islamismus, Rassismus, Rechtsextremismus und jüdisches Leben. Krsto Lazarević (Berlin) ist im Europäischen Parlament Pressesprecher für den Abgeordneten Erik Marquardt. Zuvor arbeitete er als freier Journalist und Südosteuropa-Korrespondent in Wien, Belgrad und Sarajevo für verschiedene deutschsprachige Medien. Seine thematischen Schwerpunkte sind Migration, Flucht, Wirtschaft, Rechtsextremismus, Islamismus, sowie Kunst und Kultur des ehemaligen Jugoslawiens.

Hafen 2
Nordring 129
Offenbach

Sonntag, 19. Juni: LOKAL LISTENER

(Uwe)

Gregor Praml hat sich für den LOKAL LISTENER im Juni einen Dozenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt eingeladen. Wie immer wird die Veranstaltung aber natürlich keine Vorlesung, sondern ein kurzweiliges Konzert/Gespräch. Gast dieses Mal ist mit Oli Rubow einer der innovativsten Musiker:innen, die im Rhein-Main-Gebiet zu finden sind. Seinen Background hat er im Jazz. Seine Ohren sind weit offen für alles, was zeitgenössisch ist und nach Club-Sound klingt. Auf seine Künste vertrauen Künstler:innen und Bands wie DePhazz, Cro, Freundeskreis, Die Fantastischen Vier. Bassist Hellmut Hattler hat ihn mal als die „menschliche Schnittstelle zwischen analog und digital“ bezeichnet. Unter seinen Händen und Füßen verschmelzen „echte“ Schlagzeugtrommeln und Becken mit elektronischen Geräten zu einem Instrument. Er spielt sie, erweckt aus ihnen Sounds, sehr musikalisch und fast beiläufig – als gäbe es nichts Leichteres auf dieser Welt.

Mousonturm
F, Waldschmidtstraße 4
17.00 Uhr
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): 8 € / 13 € / 26 € / 40 € inkl. Snack aus Jörgs Küche

Foto: Mikhail Markov

Dienstag 21. Juni: OPEN AIR KINO VOR DEM KUNSTVEREIN FAMILIE MONTEZ

(Daniela)

Ich freue mich total, dass ich mal wieder zuusammen mit Daniel Brettschneider ein Open Air Kino organisieren darf und dann noch an so einem tollen Ort: vor dem Kunstverein Familie Montez. Das letzte Mal haben wir 2014 im Frankfurter Garten Open Air Kino gemacht... Diesmal zeigen wir, zusammen mit Lust auf besser leben gGmbH, der Koordinierungsstelle Fairtrade- Stadt Frankfurt am Main & Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach, im Rahmen der FAIR FASHION DAYS, die im Rahmen der Fashion Week stattfindet, den Film „Made in Bangladesh“ .

„Made in Bangladesh“ erzählt die Geschichte der jungen Bengalin Shimu, die in einer Nähfabrik in Dhaka arbeitet. Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden, geschlechterspezifische Diskriminierung, keine soziale Absicherung, mangelnde Sicherheitsstandards und kein festes Beschäftigungsverhältnis prägen ihren Alltag. Als eine Kollegin bei einem Brand in der Nähfabrik zu Tode kommt, lehnt sich Shimu auf und gründet mit Unterstützung ihrer Kolleginnen und einer NGO-Mitarbeiterin eine Gewerkschaft.

Die bengalische Drehbuchautorin und Regisseurin Rubaiyat Hossain zeigt die spannende Geschichte einer hartnäckigen Frau, die gegen viele Widerstände von außen, aber auch im privaten Bereich, kämpft. Stringent und authentisch gelingt Hossain die Schilderung des Alltags einer Textilarbeiterin, da sie sich früher selbst in einer NGO in Bangladesch für Frauenrechte eingesetzt hat. Darüber hinaus können die Zuschauer*innen in das lautstarke Treiben in Dhakas Straßen eintauchen und die jungen Näherinnen beim Tanzen in ihren farbenfrohen Saris begleiten, wenn sie aus ihrem Alltag ausbrechen. Mit diesem Film erinnert die Regisseurin auch an das bislang größte Unglück in der Geschichte der Textilindustrie, als die Nähfabrik Rana Plaza in Dhaka 2013 einstürzte und über 1000 Menschen starben.

Die Evangelische Filmjury empfiehlt „Made in Bangladesh“ als Film des Monats.
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Auftaktgespräch um 21:45 Uhr mit:

  • Dr. Margrit Frölich, Vorsitzende der Jury der Evangelischen Filmarbeit
  • Caspar Priesemann, glorestore Frankfurt
  • Dr. Bastian Bergerhoff, Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal der Stadt Frankfurt am Main
  • Moderation: Dr. Gunter Volz, Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach

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Weitere Informationen:

  • kostenfrei & ohne Anmeldung
  • Ort: Treppe & Sommergarten vor dem Kunstverein Familie Montez, Honsellstr.7, 60314 Frankfurt
  • Bei Starkregen findet die Veranstaltung in den Innenräumen statt.
  • Inklusion: Die Veranstaltung ist barrierefrei erreichbar.
  • Zeiten: ab 21:00 Uhr Einlass, 21:45-22:15 Uhr Auftaktgespräch, 22:15 – 23:30 Uhr Filmvorführung
  • FSK 12, 95 Min, OmdU
Sonntag 26. Juni: LAZY

(DANIELA)

Oh wie freue ich mich auf einen entspanten Nachmittag bei LAZY. im Innenhof der Bar Shuka.

DJs:  Tereza (Blue Space, Worldwide FM) + Weller, Yannick, Kosmik Kat (Pedo Knopp).

Frankfurts legendäre Sommerparty LAZY. ist zurück!

Nach längerer Pause feiert die Crew um WELLER, YANNICK und KOSMIK KAT (PEDO KNOPP) unter freiem Himmel ihr langersehntes Comeback im Herzen Frankfurts. Gemeinsam mit der IMA Clique laden sie für diese besondere Ausgabe von LAZY. in den wunderschönen Innenhof der Bar Shuka. Mit an Bord ist ein ganz besonderer Gast: TEREZA! Gefeiert als DJ, Kuratorin und Tastemakerin steht Tereza für ein breites musikalisches Spektrum – von Disco über House bis zu basslastigen Beats aller Art. Sie ist Stammgast auf etlichen Festivals, hostet ihre eigene Eventserie Blue Space in Berlin und tourt durch ganz Europa. Ihre famosen Radioshows beim Londoner Sender Worldwide FM und WDR Cosmo erfreuen sich einer großen Fangemeinde. Tereza ist gerade zurück von ihrer US-Tour und einer mehrmonatigen Residency in Detroit – bei LAZY. spielt sie in diesem Jahr einen ihrer ersten Sommer-Gigs in Deutschland.

Tereza Instagram, Tereza Links

 Im Außenbereich der Bar Shuka macht das Trio von LAZY. am Sonntag, den 26. Juni 2022 nun gemeinsame Sache mit der IMA Clique. Vom frühen Nachmittag an verwandelt sich der schönste Innenhof des Bahnhofsviertels in eine ganztägige Freiluft-Party. Das Shuka Cafe wird die Gäste selbstverständlich mit allerlei Köstlichkeiten und erfrischenden Drinks verwöhnen.

Immer noch eine der beliebtesten Partyreihen der Stadt, ist das Konzept von LAZY. mit seiner musikalischen Vielfalt in all den Jahren etwas Besonderes geblieben – dabei ist es den drei DJs und Veranstaltern gelungen, den Sound von LAZY. stets weiterzuentwickeln und ihr treues, generationsübergreifendes Publikum immer aufs Neue zu begeistern.

BAR SHUKA (Innenhof), 25hours Hotel The Trip, Niddastraße 56, 60329 Frankfurt a.M.

Einlass und Beginn: 14 Uhr
Tickets (early bird € 12.-/VVK € 15.-):    https://lazy-tereza.eventbrite.de


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