13.05.2022
JAAAA

Vielen Dank für Eure liebe Nachrichten und das Daumendrücken nach meinem Aufruf in der letzten Woche.
Ich kann es noch nicht fassen: Als ich am Dienstagabend bei der Eröffnung vom LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL saß und wir uns den grossartigen Film Liebe, D-Mark und Tod von Cem Kaya ansahen (der Film kommt im herbst ins Kino - unbedingt reingehen), kam die Nachricht, dass ich Tickets für Sevilljaaa bekommen habe. Dank Nicole, einer mir bis dato noch unbekannten Ausgehtippleserin, bin ich dann in diversen WhatsApp Gruppen gelandet und habe seit Dienstag Hunderte von Tipps und Nachrichten gelesen und erhalten auf welchen irrsinnigen Wegen man nach Sevilljaa reisen kann und was Leute auf sich nehmen um dahin zu kommen. Alles crazy...Aber so wie es aussieht werde ich nächsten Mittwoch auf der Plaza de Espana den ein oder anderen tinto de verano trinken.

Da die letzten drei Tage extrem bildschirmintensiv waren, kann ich heute auf keinen Fall ins Kino. Eigentlich wollte ich Uwe zu Daniel Brettschneider nach Offenbach begleiten, denn er zeigt den Film Drive my car.. aber 3 Stunden stillsitzen packe ich heute nicht.
Ich werde aber mit ihm am Dienstag ins naxos Kino gehen, denn da läuft der Film 80.000 Schnitzel und da muss ich einfach mit ihm hin.

Vielleicht schaue ich dafür heute bei der LICHTER PARTY mit Kosmik Kat und Weller im Café Kotz vorbei. Vielleicht mach ich auch einfach mal nix.

Am Sonntag wäre ich eigentlich total gerne beim social sun day von Michael Rütten im Achter, denn er hat Julie Kuhl zu Gast. Aber ich kann nicht, denn wir haben unsere Mitgliederversammlung von Lotte Specht e.V. und die findet in der St. Tropez Bar statt. Wer Interesse hat bei der Mitgliederversammlung dabei zu sein kann mich gerne kontaktieren (wir wollen endlich einen EFC gründen, damit das in Zukunft mit den Tickets besser klappt.)

Bevor ich Ende noch eine kurze Sache: hier in den Ausgehtipps gibt es schon seit vielen Jahren keine Wohnungsgesuche mehr. Ich nehme sie wirklich nur in Ausnahmen auf. Heute ist eine Ausnahme dabei. Eine junge Mutter, die ich sehr mag, sucht eine kleine Wohnung im Riederwald oder Offenbach.. vielleicht weiß ja jemand was...

Lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.

ZU GEWINNEN: Gästelistenplätze für Julie Kuhl im ACHTER

Antworten bitte an schwoebke@aol.com

2 x 2 Gästelistenplätze für Michael Rütten / social präsentiert: Julie Kuhl solo live am Sonntag, 15. Mai im ACHTER.

Gewinnfrage: Wie heißt der Schalker Interimstrainer (siehe GEROLLTES)?

Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

1 x 2 Karten für Paavo Järvi und das hr Sinfonieorchester in der Alten Oper.
Entweder am Donnerstag, den 19. oder Freitag, 20. Mai. Jeweils 20:00 Uhr in der Alten Oper. Gewinnfrage: Wie heißt die Sopranistin, die am 22.5. in der Alten Seilerei singt.
Bitte gebt an, ob ihr Donnerstag oder Freitag in die Alte Oper gehen wollt.

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Pauls Jets am 14. Mai im Hafen 2.Die Gewinnfrage lautet: Wo boxt meine Tochter Lili?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Adam Green am 21. Mai in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet:"Don´t you forget" von den Simple Minds - erinnert sich noch wer an den Film (1985), in dem die Musik verwendet wurde? 

Open Call: Tanztag RheinMain

(Andrea)

Seit 2012 bringt der Tanztag Rhein-Main die Region einmal im Jahr zum Tanzen: Eine Vielzahl an Tanzschulen, Vereinen, Tanzkünstler*innen,–Lehrer*innen und laden ein, in Kurzworkshops und Kursen sich in allen erdenklichen Tanzstilen auszuprobieren. Der Tanztag Rhein-Main begeistert Menschen, unabhängig von ihrem Alter und ihren körperlichen Voraussetzungen. Im Fokus des Events steht die tänzerische Vielfalt der Region sowie das Erleben und (Wieder-)Entdecken von Bewegung. In diesem Jahr wird die 10. Ausgabe gefeiert und das soll im Rahmen des Tanzfestivals Rhein-Main am 5. November 2022 stattfinden. Gemeinsam mit den Tanzanbieter*innen, Lehrer*innen, Choreograf*innen, Tanzschulen, Vereinen soll die Vielfalt des Tanzes im Rhein-Main-Gebiet gefeiert werden. Ihr könnt Eure Kurse ab sofort bis zum 1.Juni 2022 auf www.tanztagrheinmain.de anmelden. Der Tanztag wird 10! Seid dabei!  

Foto: ©Peter Oliver Wolff 

G E R O L L T E S über Schalke (Eintracht wieder nächste Woche)

(Uwe)

Schalkefan wurde ich in der zweiten oder dritten Klasse, weil mein Freund Mario Schalker war, Schalke über den Neffen meines Opas aus der „Neugass’“ (wieso gerade die Alte Länderstraße von den Goddelauern so bezeichnet wird, finde ich über meine Mutter noch raus) bereits in der Familie präsent war, mir das Schalker königsblau so gut gefiel und Klaus Fischer mein Lieblingsspieler war. Schalke gurkte nach einer Vizemeisterschaft 1977 zu dieser Zeit unter den Trainern Maslo, Lorant und Jusufi im Mittelfeld herum (ich war also nie Erfolgsfan) und kämpfte gegen den Abstieg. Den Kampf verloren sie in der Saison 1980/81. Das traf mich damals wirklich, auch weil das damalige Schalker Herz, der Mannschaftsbetreuer, Karl-Heinz „Charly“ Neumann so ehrlich theatralisch trauerte (es war der erste Abstieg nach Gründung der Bundesliga für den ehemaligen Rekordmeister) und Klaus Fischer Abschied von Schalke 04 nahm. Eine lange Verletzung aus der Vorsaison sorgte dafür, dass er die EM1980 und in großen Teilen der Abstiegssaison nicht mitspielen konnte. Weil er an der WM 1982 in Spanien teilnehmen wollte (als Zweitligaspieler war ein Einsatz in der Nationalmannschaft damals undenkbar), verließ er Schalke und wechselte zum 1 FC Köln.

Schalke kam wieder, stieg wieder ab, kam wieder und so weiter. Dann stellten sich erste Erfolge ein. Der UEFA Cup wurde gewonnen, der DFB-Pokal sogar dreimal. Nur Meister wurden die Schalker in jüngerer Vergangenheit nicht mehr, auch nicht in der Saison 2000/01, als sie „Meister der Herzen“ wurden. Was bin ich mit Freunden damals vor dem Fernseher durch das Wohnzimmer gesprungen, als der HSV gegen Bayern in Führung ging. Bayern musste als Schalker Konkurrent am letzten Spieltag beim HSV verlieren, schaffte aber in der Nachspielzeit noch den Ausgleich.

Danach entwickelte sich der Verein immer mehr zu einem seelenlosen Gebilde. Gute Trainer wurden zu früh gefeuert, schlechte geholt. Selbstdarsteller regierten den Verein und sorgten mit zweifelhaften Entscheidungen für eingeschränkte finanzielle Möglichkeiten. Gute Spieler gingen frühzeitig, schlechte kamen. Am Ende einer solchen Geschichte steht meist ein Abstieg. Der erfolgte im letzten Sommer. Es war der verdienteste Abstieg in der Geschichte der Bundesliga. Es stand kein Charly Neumann auf dem Platz und weinte, es gab nur leere Augen von echten Verlieren ohne Herz. Für mich war es eine gute Gelegenheit, mich, nach 45 Jahren sauber von den Schalkern zu trennen. So ging ich ein Jahr lang auch vor, zu Freunden sagte ich „zweite Liga schaue ich nicht“, hatte aber natürlich immer ein Auge auf die Tabelle. Erst vor ein paar Wochen sagte ich zu einem Freund „mit Schalke bin ich durch, ich werde jetzt Leihfan und suche mir jede Saison die Mannschaft aus, die mir am besten gefällt, dieses Jahr ist es Stuttgart“. Ok, die steigen nun vielleicht dieses Jahr ab.

Am Samstagabend schaute ich das entscheidende Spiel Schalkes gegen St. Pauli, dass die Schalker nach 0-2 Rückstand noch gewannen und aufstiegen. Ich freute mich sehr, weil die Mannschaft Herz zeigte, Interimstrainer Mike Büskens ein super Typ ist und auch Sportdirektor Rouven Schröder etwas kann. Nun sind die Schalker wieder da, wo sie, wenn man gestern gesehen hat, was im Stadion los war, hingehören. Was für ein Tausch: Greuther Fürth geht, Schalke 04 kommt und macht die Gästebereiche bei Auswärtsspielen wieder voll. Und vielleicht gehe sogar ich einmal wieder ins Stadion. Normalerweise reichen mir Sportplätze in der Kreisliga A Groß-Gerau.

Freitag 13. Mai: LICHTER PARTY

(Daniela)

 Yeah, endlich mal wieder eine Party mit zwei meiner Lieblings DJ’s und dann auch in einer Old School Location… Wäre ich also nicht in Köln, so wäre ich heute Abend bei der LICHTER Party! Sie schreiben:

Fürs Partyfeiern waren wir lange Zeit berühmt und berüchtigt, und an diese Tradition werden wir im Rahmen des Jubiläumsfestivals selbstverständlich anknüpfen.

In den legendären Räumlichkeiten des Café KoZ am Campus in Bockenheim werden am Freitag, dem 13. Mai im Anschluss an den „Crew Call“ gleich mehrere DJs alle tanzwütigen Festivalbesucher:innen beglücken. KOSMIK KAT & WELLER - Das bestens aufeinander eingespielte Dynamic Duo wird die diesjährige LICHTER Party mit einem bunten Köfferchen voller Beats und Melodien bespaßen. Und wer weiß: Vielleicht bringen wir die DJs sogar dazu, „LICHTER der Großstadt“ von THE LICHTERS zu spielen! Denn welches Festival kann schon von sich behaupten, einen eigenen Hit im Repertoire zu haben?

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Beginn: 22:00 Uhr
Location: Café KOZ, Campus Bockenheim

Freitag, 13. Mai: Of/ Drive my car

(Andrea)

Wir sind 069, Frankfurt hat "Lichter", aber wir haben Daniel Brettschneider. Und damit, salopp formuliert, einen grandiosen Filmkenner und Kinomacher. Und wenn also jener D.B. einen Film dreimal im Kino gesehen hat und dreimal sprachlos vor Glück war, will ich das auch! Endorphinbeschwingt aus dem Raum gehen und die Welt umarmen. Klar, dass ich heute Abend in der Wetterwerkstatt sitze und mir da, wo normalerweise Wolken gemacht und Stürme in Wassergläsern gemacht werden, „Drive My Car“ anschaue. Der Film gehört, schreibt Daniel, zum Besten und Wundersamsten, was das Kino bislang hervorgebracht hat. Der diesjährige Oscar-Gewinner (Bester Internationaler Film) ist also glücklicherweise nicht nur für uns der schönste Film des Jahres. Der Film "Drive my Car", basiert auf der gleichnamigen Murakami-Erzählung und uns in die Welt eines Paares ein. Der Theaterregisseur Yusuke und seine Frau, die Drehbuchautorin Oto, leben in Tokyo in einem modernen Hochhaus aus Glas und Stahl. Beide sind erfolgreich in ihren Berufen. Sie erzählt ihm von ihr erdachte Geschichten, die auch sexuellen Inhalt haben. Im Verlauf des Prologs zeigt sich, dass es in dieser Idylle dunkle Flecken gibt.... Einlass ab 19.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr, Abendkasse 10 Euro, HfG/ermäßigt 8 Euro.

UND Kino in der Wetterwerkstatt
Frankfurter Straße 39/ Rathaus Plaza
Offenbach

Freitag 13. und Samstag 14. Mai: „Eine Frau braucht einen Plan“

(Daniela)

Das Bockenheimer Theaterensemble spielt im Kellertheater:

„Eine Frau braucht einen Plan“ von Susanne Feiner

Alle zwei Wochen treffen sich Elena und Amanda zum Frauen-Abend, zwei Freundinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: die eine hat einen Teeladen, eine harmonische Beziehung und lebt spirituell. Die andere macht Karriere als Controllerin, ist unglücklich verheiratet und hat ihre Träume aus den Augen verloren, ohne es zu merken. Normalerweise plaudern sie über Gott und die Welt, aber heute ist alles anders. Elena ist fest entschlossen, in die Traumzeit überzutreten, weil sie ihr Leben gelebt hat. Davon maßlos irritiert setzt Amanda alles daran, Elenas Beweggründe zu verstehen und sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Ahnt sie, dass die beste Freundin einen Plan verfolgt, dessen Ziel keinesfalls der Tod ist?
Nichts ist, wie es scheint, und so erfährt der Zuschauer erst am Ende des  Stücks, was wirklich hinter allem steckt.

In einer Inszenierung von Carmen Maus spielen Britta Berz und Simone Woyke.

Nähere Informationen zur Theatergruppe unter www.bockenheimer-theaterensemble.de

Freitag 13. Mai und Samstag 14. Mai jeweils um 20.30 Uhr
Dauer: 1 Std. 25 Min. (Ohne Pause)
Ort: Kellertheater Frankfurt, Mainstr. 2, 60311 Frankfurt
Infos und Karte unter www.kellertheater-frankfurt.de

Freitag, 13. – Sonntag, 15. Mai: 16 BIT

(Martin)

Paula Rosolen/Haptic Hide
Tanzplattform Rhein-Main im Mousonturm

Alle Techno-Fans müssen dahin!

Mit unzählbaren Beats treibt Techno den Puls globaler Club- und Protestkulturen in die Höhe und wird in der neuen Choreografie von Paula Rosolen zum hypnotischen Motor einer großen Choreografie.

Gemeinsam mit sechs Tänzer:innen taucht Rosolen in die Entwicklung dieser einmaligen Musik zwischen Kunst und sozialem Phänomen ab. Hervorgegangen aus einem jahrzehntelangen transatlantischen Kulturaustausch hat Techno marginalisierten Gemeinschaften eine Stimme und eine Ausdrucksform gegeben, wissenschaftliche Experimente angestoßen und durch technologische und kulturelle Revolutionen die Avantgarde beeinflusst.

Techno stand als afro-futuristischer Ausdruck für die Schwarze Gemeinschaft in Detroit und für Befreiung und Wiedervereinigung, als die Berliner Mauer fiel.

Rosolens Stück folgt den verschiedenen Daseinsformen des Techno, von der unbestimmten DIY-Landschaft der elektronischen Musik der 1980er Jahre bis hin zum weltweit anerkannten Genre der frühen 90er Jahre.

Voller Energie und hypnotischer Kraft gibt sich die Performance dem Sog des Techno hin, der die Welt auch jenseits der Tanzfläche verändert hat.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/16-bit/

Freitag, 13. und Samstag 14. Mai um 20.00h
Sonntag, 15. Mai um 18.00h

Tanzplattform Rhein-Main im Mousonturm / Solidarisches Preissystem

Foto: © Jörg Baumann

Freitag, 13. Mai: Of/ Lockdown für zwei

(Andrea)

Die zurückliegenden zwei Jahre waren für uns alle eine Herausforderung, vor allem die Zeiten der Kontakteinschränkungen und Isolation. Gelitten haben vor allem Jugendliche, die alles andere als Sturm & Drang erlebt haben und Beziehungen. Einige haben Schiffbruch erlitten, andere Zweisamkeit nochmal neu und anders erlebt. Chapeau, wer unbeschadet da raus gekommen ist! Volker Heymann hat "Lockdown für Zwei" geschrieben und der T-Raum bringt das Stück heute erstmals auf die Bühne. "Ein komödiantisches stück mit biss und tiefgang, dessen wortwitz bisweilen an loriot erinnert und das er, mit feiner hand, für höchst amüsante anderthalb stunden ehezwist und eheglück im offenbacher t-raum inszeniert. pfiffig, schmissig bissig. "nach zwanzig gemeinsamen ehejahren präsentiert sich die beziehung nicht mehr so taufrisch wie am ersten tag und es geht bisweilen hoch her. zumal, wenn man zwangsweise zu hause die meiste zeit aufeinander hocken muss. dies erfahren auch birte und achim im täglichen einerlei zwischen frühstück, mittag- und abendessen liegen die nerven bisweilen blank, wenn beispielsweise der fleischeslustige achim von seiner frau vegetarische bouletten serviert bekommt, störende kaugeräusche produziert oder oberlehrerhaft herum doziert. und wenn die sprache dann auch noch auf birtes mutter kommt, ist der krach ohnehin schon vorprogrammiert. birtes versuche, die ehe auf konstruktive weise zu retten stoßen nicht immer auf gegenliebe und so kommt es zu weiteren ehelichen turbulenzen. da tut sich unverhofft ein rettungsanker auf, denn achims kirchentreue schwiegermutter offenbart, dass der pfarrer das mit den onlinepredigten nicht hinkriegt und sie und ihre bibelfrauen, nun um ihr seelenheil bangen müssen. birte wittert die chance für den bei der schwiegermutter in ungnade stehenden achim, sich als laienprediger zu profilieren und sich so bei mutti zu rehabilitieren. ob der ultimative eherettungsversuch wohl gut geht?" Premiere heute um 20 Uhr, weitere Termine auf der Website https://www.of-t-raum.de/termine/Lockdown-fuer-zwei-premiere/

Theater t-raum
Wilhelmstraße 13
Offenbach

GEHÖRT: WE von Arcade Fire

(Uwe)

Zweimal besuchten Daniela und ich bereits die schöne Stadt Bologna. In den heißen Sommern ist es unter den Arkaden dort sehr angenehm, weil sie Schatten spenden. Weil es davon so viele in Bologna gibt, gilt sie als die Stadt der Arkaden. Mit Bologna hat die Indie-Rockband Arcade Fire natürlich überhaupt nichts zu tun. Die stammt nämlich aus Montreal und läuft als kanadische Band, obwohl Win Butler, deren Sänger und mit Regine Chassange der Kopf der Band, ein US-Amerikaner ist. Mit Funeral (2007) gelang ihnen am Beginn ihrer Karriere gleich der ganz große Wurf, denn ihr erstes Werk zählt mit Recht heute zu den besten Debütalben aller Zeiten. Es folgten zwei gute Alben (Neon Bible und The Suburbs – 2011: Grammy in der Kategorie bestes Album des Jahres), danach ein aus meiner Sicht schwaches (Reflektor). Im Anschluss an diese Veröffentlichung ging es wieder aufwärts, es folgten Everything Now (2017) und kürzlich WE, das von Nigel Godrich co-produziert wurde, der in den letzten 25 Jahren die Entwicklung der Band Radiohead maßgeblich beeinflusste. Besonders gut zu hören auf WE sind Lightning I & II, die als Doppelsingle vorab veröffentlich wurden. Auch der Titeltrack WE gefällt, der für Arcade Fire-Verhältnisse erstaunlich spärlich instrumentiert daherkommt.

Foto: Facebook Arcade Fire

Samstag, 14. Mai: Of/ Regenbogenforellen basteln

(Andrea)

Den Hugenottenplatz in Offenbach kennt ihr? Wahrscheinlich nicht, denn der Ort ist an Unwirtlichkeit kaum zu überbieten. Beton wohin das Auge schaut, zwischendurch ein paar Pflanzenkübel und sehr viel Wind. Letzteren nutzen die Initiatoren des Windgarten für sich zu nutzen, um damit die Stadt an dieser Stelle zu verschönern. Heute sollen wzischen 11 und 14 Uhr Regenbogenforellen gebastelt werden, Ziel ist eine 60 METER lange Windinstallation. Mitmachen können ALLE. Dresscode superleisurebasteloutdoor. Treffpunkt am Stadthof.

11 bis 14 Uhr
Stadthof
Offenbach

Samstag, 14. Mai: UND/ Offenbach

(Andrea)

Auch für heute haben Heiner Blum und seine Studis wieder ein buntes Programm organisert: UND Markt / 10-18 Uhr Frisches Bio Obst und Gemüse über Querbeet aus der Region von Erzeuger_innen aus dem Umfeld Workshop am Stadthof / 11-14 Uhr Regenbogenforellen, siehe nachstehend Schaubrauen am Stadthof / 13-19 Uhr Daniel und Reimo von Reimos Brauwerk aus Offenbach beim Bierbrauen über die Schultern schauen: die Bierexperten zeigen Euch wie Reimos Prototypen entstehen und wie man schon mit einfachen Equipment tolles Bier machen kann! Dabei sind die Bierliebhaber für manches Pläuschen zu haben und es gibt die Möglichkeit, Reimos Biere zu verkosten. JuKuMo am Stadthof / 13:30-15:30 Uhr Beim Jugendkunstmobil der Jugendkunstschule Offenbach können Kinder mit vielfältigen Materialien werkeln und experimentieren. Kreativ angeleitet werden die Aktionen Susana Ortiz-Maillot und Hiva Karimi, wobei die eigene Phantasie der Teilnehmenden im Vordergrund steht. Street Food Special am Stadthof / ab 15 UhrHoodburger / Original Chicago Smashed Burger, Double Cheese Patty, Sweet Bun und Special Sauce designed by Rush & Bloch Asphalt Spiele / Treffpunkt am UND / 15-18 UhrDie Kinder und Rush erobern den Stadthof. Die Spiele nehmen ihren Lauf. Wir fordern weitere Felder zum Spiel ein, gestalten Musik- und Tanzspiele und imitieren grafisch Tasteninstrumente. Wir laden ein zum Singen, Tanzen, Springen und Spiele erfinden. Tanz am Stadthof / 15 UhrDer Kulturverein Bulgarien in Offenbach zeigt Folklore-Tänze aus verschiedenen Regionen Bulgariens UND Küche / ab 16 Uhr UND Bar / ab 16 Uhr UND Balkava / Bühne am Stadthof / 16-22 Uhr Inkasso & Nikki on Fleek / Breaks, House, Elektro, Hip Hop

UND
Stadthof
Offenbach

Samstag 14. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL: Flee

(Daniela)

Heute im Rahmen von LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL: Flee // Regie: Jonas Poher Rasmussen

Flee ist kein klassischer Dokumentarfilm. Mithilfe animierter Szenen berichtet Amin in Interviews von seiner Flucht aus Afghanistan. Mehr als 20 Jahre lang traute er niemandem die wahren Ereignisse seiner Odyssee an – aus gutem Grund. Auch wenn Krieg und Flucht uns heute wieder täglich begegnen, ist Flee ein unbedingtes Must-see um zu verstehen, wie lange solch ein Trauma einen Menschen begleiten kann.

TRAILER

Programmreihe: Internationaler Langfilm
Regie: Jonas Poher Rasmussen
Dokumentarfilm, 2021
Sprache: Dänisch, Farsi, Russisch, Englisch, Schwedisch mit englischen Untertiteln
Dauer: 89 min

Nominiert für drei Oscars (Bester Ausländischer Film, Bester Dokumentarfilm & Bester Animationsfilm), Golden Globes und BAFTAs

Samstag, 14. Mai 2022, 20:00, Cantate-Saal – Volksbühne Im Großen Hirschgraben

Tickets: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/show/2489343264/2565511587

Samstag, 14. Mai: Die Liebe in Gedanken / Peter Michalzik

(Martin)

Lesung
Maifestspiele Wiesbaden

Der Sommer 1926 führte drei der größten Dichter des 20. Jahrhunderts zusammen: Boris Pasternak, Marina Zwetajewa und Rainer Maria Rilke. Doch sie trafen sich nicht persönlich: Marina Zwetajewa lebte im französischen Exil, Pasternak war im bolschewistischen Moskau verblieben, und Rilke litt in der Schweiz bereits an einer Krankheit zum Tode.

Sie fanden indes einen gemeinsamen Ort: ihre Gedanken. Obwohl sich die drei kaum kannten, entwickelte sich in diesem Sommer eine Korrespondenz, in der nahezu jede Facette von Kunst und Leben auf die denkbar leidenschaftlichste Weise zur Sprache kam. Herausgekommen ist ein Briefwechsel für die Ewigkeit.

In seinem Buch »Die Liebe in Gedanken« hat Peter Michalzik, langjähriger Theaterkritiker und Redakteur der »Frankfurter Rundschau«, die Umstände dieser Liebesgeschichte in Briefen nachgezeichnet und lässt die drei Dichter ausführlich zu Wort kommen.

Bei den Internationalen Maifestspielen wird der Briefwechsel nun auf besondere Art lebendig, denn die Theaterstars Constanze Becker, Philipp Hauß und Werner Wölbern werden Zwetajewa, Pasternak und Rilke ihre Stimmen leihen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/die-liebe-in-gedanken-imf-2022/8455/

Samstag, 14. Mai um 19.30h
Maifestspiele Wiesbaden

Foto: © Birgit Hupfeld

Samstag, 14. Mai: Of/ Skateparkeröfffnung

(Andrea)

Wie cool ist das! Heute eröffnet um 15 Uhr ein Skatepark auf der Hafeninsel. Ab dann ist der Park mittwochs bis samstags am Nachmittag für Skaterinnen und Skater aller Altersklassen geöffnet. Die Anlage hat der Frankfurter Skateboard Verein Concrete Skate e.V. aufgebaut und steht als Zwischennutzung bis voraussichtlich Ende September zur Verfügung. Sie bietet eine kleine, vier Meter breite und 85 Zentimeter hohe Halfpipe (Mini-Rampe), die für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet ist. Für das „Street Skating“ gibt es verschiedene Obstacles (Hindernisse) wie „Curb“, „Many Pad“ oder „Slappy Curb“. Das Foto hat der geschätzte Alexander Habermehl gemacht.

Skatepark „OFland DIY“
Hafeninsel
Offenbach

Samstag, 14. mai: Of/ Pauls Jets

(Andrea)

„Pauls Jets sind die einzige Band, die das unendliche Erbe von Ja, Panik antreten kann, und sie sind natürlich auch viel mehr als das, sie werden ewig sein." Schreibt Katharina Seidler von FM4 und das ist schon eine ziemliche Messlatte. Pauls Jets (auch die Jets genannt) tauchen relativ plötzlich im zweiten Drittel der 2010er Jahre in Wien auf. Bald schon ist der seltsame Sound der Band, die irgendwie nicht so richtig produziert klingt, eine kleine neue Größe in der österreichischen Musiklandschaft. Dada trifft auf Pathos, Ansagen wie "Wo stehst du mit deiner Kunst , Baby" auf Pop Perlen wie das Slacker-Liebeslied "22703". Schön, dass das Debut vom Musikexpress die seltene Höchstwertung von 6/6 erhält und in die österreichischen Albumcharts einsteigt. Es sind weniger die Inhalte als die Kontraste, die die Band kreiert; da sind Popsongs, die den Pop bedienen als auch unterwandern wollen… Das zweite Album „Highlights zum Einschlafen“ (2020) zeichnet mit Titeln wie „Blizzard“ oder „Die dunklen Prinzessinnen der Nacht“ ein etwas düstereres Bild, das gar nicht so schlecht zur ebenso wenig hoffnungsvollen Coronazeit und dem damit verbundenen Rückzug ins Private passt." Klingt interessant? Finde ich auch und versuche, hinzugehen.

Hafen 2
Nordring
Offenbach

Samstag, 14. Mai: Of/ Bashment Boogie Nights

(Andrea)

Außerdem will ich noch am Waggon vorbei, dort beginnt um 15h das erste "quasi Großevent für diesen Kulturgleis-Sommer: Feuerschale, Roots-Reggae vom Armagiddeon Sound-System mit very special guest Hannes Doc Dressla und, um 21h30 noch eine spektakulöse Firedance-Show von Keiko Schmitt mit Livemusik von Conni Maly! So kühl kann der Abend gar nicht werden, dass hier nicht genug Fiyah drin wär."

Waggon am Kulturgleis
Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss
Offenbach

Samstag, 14. Mai bis Sonntag, 05. Juni: Junge Kunst wagen

(Petra)

Seit einem guten halben Jahrhundert stellt die Nachwuchsfördergalerie 1822-Forum kontinuierlich besonders talentierte Nachwuchskünstlerinnen und -künstler vor, darunter darunter auch viele aktuelle und ehemalige HfG-Angehörige. 1970 als „Forum Stadtsparkasse“ in der Hasengasse gegründet, zog der Ausstellungsraum zunächst in die Töngesgasse und 2008 an seinen heutigen Standort in der Fahrgasse 9. Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten aus der Frankfurter Kunstszene von Thomas Bayrle und Nicole van den Plas über Gabriele Aulehla und Martin Liebscher bis zu Yasuaki Kitagawa und Brenda Lien, um nur einige wenige zu nennen, erhielten so die Möglichkeit, ihre meist erste Einzelausstellung zu zeigen. Als Gast des Kunstvereins Familie Montez werden in den großzügigen Räumen unter der Honsellbrücke im Osthafenpark etwa 70 von Kurator Max Pauer ausgewählte Originalwerke sowie zahlreiche Dokumente aus 50 Jahren nicht-kommerzieller Galeriearbeit präsentiert. Herzlichen Glückwunsch, 1822-Forum.

Junge Kunst wagen - Jubiläumsausstellung 50 Jahre 1822-Forum frühen Arbeiten von: Gabriele Aulehla, Thomas Bayrle, Valentin Beinroth, Viola Bittl, Karsten Bott, Andreas Exner, Parastou Forouhar und Phyllis Kiehl, Nathalie Grenzhäuser, Daniel Hartlaub, Jochem Hendricks, Yasuaki Kitagawa, Sandra Kranich, Jürgen Krause, Marko Lehanka, Martin Liebscher, Brenda Lien, Max Mohr, Anna Nero, Laura Padgett, Phantombüro, Nicole van den Plas, Sascha Pohle, Isabell Ratzinger, Tobias Rehberger, Manuel Rossner, Jan Schmidt, Susa Templin, Martin Wenzel und Haegue Yang.u.v.m., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage: 18 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 13:30 Uhr - 18 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 14. Mai: FFM/ Ryan Sheridan

(Andrea)

Wie etliche andere Talente, startete auch Ryan Sheridan seine musikalische Karriere als Straßensänger in Dublin. Bereits während dieser Zeit entstand dort aus Melodie, Rhythmus und Energie der Sound, für den er heute bekannt ist. Zusammen mit seinem Drummer und Percussionist Ronan Nolan, bringt die Band eine unvergleichliche an Energie auf die Bühne. Mit ihrer dynamischen Performance, Melodien die im Ohr bleiben und einem unverwechselbaren Stil, begeistern die beiden Ausnahmemusiker jeden einzelnen Besucher, der vor der Bühne steht. Nach ausverkauften Touren worldwide in 2019 musste auch er pausieren und kommt jetzt mit seiner Love and Peace-Tour nach Frankfurt. Ursprünglich war das nachtleben geplant, aber jetzt wurde in die größere Batschkapp verlegt. Einlasss 18 Uhr, Beginn 19 Uhr

Batschkapp
Gwinnerstraße 5
Frankfurt 

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bis 21. Mai: Tschaikowski. SCHWANENSEE

(Martin)

Theater Willy Praml
SCHWANENSEE ist ein russischer Exportschlager – in die ganze Welt.

Das Theater Willy Praml sagt: „Mit Recht. Es ist eines der schönsten russischen Kunstwerke und deshalb nehmen wir unsere SCHWANENSEE-Inszenierung aus dem Jubiläumsjahr 2021 wieder auf. Und sind der Meinung: Theater ist immer Arbeit an der Verständigung, am Verständnis füreinander, am Frieden miteinander. Und selbst wenn auf der Bühne geschossen wird, gibt es keine Toten.“

Premiere hatte Tschaikowski. Schwanensee im August 2021 im Rahmen von 30 Jahre Theater Willy Praml/80 Jahre Willy Praml:

Der Regisseur Willy Praml hat in seinem 80. Lebensjahr aufgehört, sich für das stringente Erzählen von Geschichten zu interessieren: LIEBER TRÄUMEN.
Und das ganze Theater samt Zuschauern mitreißen ins TRÄUMEN.
Keinen Gesetzen der Dramaturgie mehr folgen.
Keine schlüssigen Figuren in schlüssigen Handlungen entwickeln.
Der Regisseur träumt nur noch von sich selbst auf der Bühne und einem gigantischen Bühnenapparat, der sich um ihn herumdreht.

Das ist der Ausgangspunkt für SCHWANENSEE. Es muss natürlich ein Ballett sein, das auf die Bühne imaginiert wird – ein Märchen von Tschaikowski in Musik und Tanz aufgelöst, und der Regisseur fügt das Wort hinzu, schreibt sich ein Libretto und singt und tanzt mit der Sprache.

Das hört sich an, als sei Willy Praml irre geworden. Das ist er auch – wie Lear auf der Heide watet er durch die Naxoshalle und stellt sein glasklares Credo einer Kunst vor, die ein Pflaster sein könnte, für eine zutiefst verletzte Welt.“

Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/tschaikowski-schwanensee/

SCHWANENSEE
Theater Willy Praml in der Naxos Halle
Vorstellungen: 13., 14., 15., 19., 20., 21. Mai um jeweils 20.00h.

Foto: © Theater Willy Praml

Noch bis Sonntag, 15. Mai: Festival der jungen Talente 2022

(Petra)

Die Eröffnung gestern habe ich leider verpasst - aber vielleicht kennt Ihr das: die 24 Stunden, die so ein Tag hat, reichen einfach nicht! Auf jeden Fall ist es wieder eine große Freude, dass die jungen Talente verschiedenster Hochschulen aus der Rhein-Main-Region mit ihren Arbeiten in den Frankfurter Kunstverein kommen. Dieser verschafft den jungen Künstler*innen mittlerweile zum dritten Mal eine institutionelle Präsentation und überregionale Sichtbarkeit. Das solltet Ihr nicht verpassen. Im Zentrum des zweijährlichen Festivals stehen hochschulübergreifende Projekte, die interdisziplinär, experimentell oder performativ sind. Den Teamgedanken über das Umfeld der eigenen Hochschule hinaus zu tragen, macht die Dynamik des Festivals aus. Kollektive Projekte in der Kunst, aber auch in kulturellen und sozialen Bereichen gewinnen immer mehr Relevanz und Aktualität. Kooperation, fächerübergreifendes Denken und Improvisation stellen für das Festival wichtige Antriebsfedern dar – als eine Einladung dazu, nicht nur zu reproduzieren, sondern zu gestalten, jenseits von Rezept und Sehgewohnheit. In Performances und Installationen befassen sich die Arbeiten der Ausstellung 2022 besonders mit queer-feministischen Fragestellungen sowie körperlichen und geistigen Zuständen des Dazwischens. Schwellenbereiche zwischen geschlechtlichen und kulturellen Identitäten sind dabei ebenso angesprochen wie Motive der Gemeinschaft und der Krise als Übergang zu einem kollektiven Potential.

"10. Festival der jungen Talente", Kooperation zwischen den Institutionen Hochschule für Gestaltung Offenbach, Kunsthochschule Mainz, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, Städelschule Frankfurt und den Studiengängen der Hessischen Theaterakademie sowie den Studiengängen Dramaturgie und Curatorial Studies an der Goethe-Universität Frankfurt, Ort: Kunstverein Frankfurt, Adresse: Markt 44, Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag: 11 - 19 Uhr, Donnerstag: 11 - 21 Uhr, Eintritt: 8 (6) Euro, weitere Infos hier

Sonntag, 15. Mai: OF/ UND

(Andrea)

Letzten Sonntag wollte ich zum Yoga und habe es nicht geschafft, heute will ich also unbedingt: 11-12 Uhr Hatha Classics mit Helena von Feelgood Yoga OffenbachDiese Stunde setzt sich aus Sonnengruß-Variationen und einer Atemtechnik zusammen. Alle Yogaeinheiten sind auch für Ungeübte machbar. Matten müssen mitgebracht werden. Mit bewegen, atmen und genießen könnt ihr gegen eine Spende. Street Food Special am Stadthof / ab 15 Uhr HoodburgerOriginal Chicago Smashed Burger, Double Cheese Patty, Sweet Bun und Special Sauce designed by Rush & Bloch, Rolling Stone Pizza von Höfi UND Reisebüro / Fahrradrundreise / 14-16 Uhr Das kleine Einmaleins der Velonauten und des Bikepacking mit zweistündiger Fahrt durch das Grün über Rumpenheim, Markwald und Bieber zurück zum UND mit dem Fahrradexperten Wenzel. Bitte Fahrrad mitbringen und vorab anmelden bei jonny@und.international.

UND
Stadthof
Offenbach

Sonntag 15. Mai: LICHTER FILMFEST: The Passengers of the Night

(Daniela)

Im Rahmen des LICHTER FILMFEST: The Passengers of the Night

Elisabeth und ihre Kinder haben es im Paris der 80er-Jahre nicht leicht, nachdem der Familienvater sie zurücklässt. Bei Elisabeth stellt sich eine Hoffnungslosigkeit ein, die schwer zu überwinden scheint – Veränderungen bringen erst ein Job in einer nächtlichen Radioshow, die die schlaflose Mutter oft hört, und das Auftauchen der jungen Talulah, die aus der Einsamkeit der Pariser Straßen zu ihnen stößt. Talulah ist eine Herausforderung für die Familiendynamik, an der sich die fürsorgliche und liebende Familie wieder neu entdeckt.

Mikhaël Hers sentimentaler Film verleiht einer Familie Flügel. Die Stärken des Films zeigen sich in seiner zarten filmischen Realität: Ohne sich je in Drama zu verfangen bewegen sich Elisabeth und ihre Kinder durch die Schwierigkeiten und Enttäuschungen des Lebens und lernen, sich selbst zu vertrauen.&nb

Sonntag, 15. Mai: social sun day introducing Julie Kuhl solo live

(Uwe)

Premiere im Rahmen von social !

Einst schrieb der französiche Autor Philippe Djian für den schweizer Musiker Stephan Eicher den Text zum schönsten Song über Flüsse überhaupt:

"J'attends à la rivière - Je surveille le chemin - Je n'ai rien d'autre à faire - Mais rien ne vien"
"Ich schaue auf den Fluss - Ich sehe den Weg - Ich habe nichts anderes zu tun - Aber es kommt nichts".

Nicht ganz so ist es am 15. Mai, denn im ACHTER direkt am Main spielt die Singer/Songwriterin Julie Kuhl ein Konzert. Es kommt nämlich nicht nichts, sondern im Gegenteil ein außergewöhnliches Talent an den Fluss und spielt ihre Lieder voller Sehnsucht, die tief berühren. Ihr erstes, sehr gutes Album „Flowers and Candles“ mit der wunderbaren Single „Where Seebirds Scream“ aus 2021 haben wir letztes Jahr an dieser Stelle schon einmal ordentlich gefeiert. Wer es bislang noch nicht hörte / hören konnte, sollte das nachholen, am besten kurzfristig. Bei diversen Gelegenheiten zeigte die Sechzehnjährige bereits ihr besonderes Talent auch auf der Bühne, alleine oder als Gast der Band ihres Bruders Lasse, sun´s sons. Alleine wird sie in den ACHTER kommen.

Julie Kuhl wird gegen 20:30 / 21 Uhr spielen. Pflichttermin!
Einlass ist um 19:30 Uhr.

Vor und nach dem Konzert legt Michael Rütten Lieblingsplatten auf, passend zum frühsommerlichen Abend direkt am Wasser im zauberhaften Garten des ACHTERS. Mainwasenweg 33, 60599

Ausblick auf die nächsten social dates:
27.5. social friday mit Andy Williams (Montreal/The Goods) Afro Diaspora Set mit 7inch Singles
4.6. social sun day mit sun’s sons full band live on stage

Bild: Julie Kuhl Pressefoto

Bis Sonntag 15. Mai: LICHTER FILMFEST FRANKFURT INTERNATIONAL

(Daniela)

Das Lichter Filmfest Frankfurt International ist ein großartiges Filmfestival, es ist Fest für den Film. Ich gehe deshalb so gerne auf Festivals, weil es zu den Screenings Filmgespräche gibt. Die Screenings sind in fünf Programmsektionen aufgeteilt:
Internationales Programm, Zukunft Deutscher Film, Regionaler Film, Art Award und VR Story Telling Award. Die Filme werden an unterschiedlichen Orten gezeigt. Das ganze Programm findet ihr hier: https://lichter-filmfest.de/programm/programm-2022

Und natürlich gibt es auch tolle Side-Events, wie Augmented Reality Stadtrundgänge mit der Freitagsküche (sehr zu empfehlen!) und die Party im KOZ.

Das ganze Programm gibt es hier: www.lichter-filmfest.de

Sonntag, 15. Mai: Künstler unterstützen Kinder in Not

(Martin)

Auktion zu Gunsten des Kinderschutzbundes

Mein lieber Scholli, das sind Werke von Prominenten Künstler*innen, die da für den guten Zweck unter den Hammer kommen: Jörg Immendorff, Thomas Bayrle, Barbara Klemm…

Künstler unterstützen Kinder in Not - Der Förderverein des Frankfurter Kinderschutzbundes lädt zu einer Benefizauktion mit Werken namhafter Künstler und Künstlerinnen zugunsten des Kinderschutzbundes ein.

Damit sie bessere Zukunftschancen bekommen, soll Kindern geholfen werden, die in prekären Verhältnissen leben.

Unterstützt werden sollen aber auch geflüchtete Kinder, die in Frankfurt untergekommen sind.

Versteigert werden Werke von Perihan Arpacilar, Thomas Bayrle, Claus Bury, Helmut Fricke, Jörg Immendorff, Barbara Klemm, Sandra Mann, Hannes Michanek, Olga Petrova, Fritz von Saalfeld und Manfred Stumpf. Sie allen haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt.

Um sehr kurzfristige Anmeldung wird gebeten unter: foerderverein@kinderschutzbund-frankfurt.de

Die Auktion findet am Sonntag, dem 15. Mai 2022, um 11 Uhr in der Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39, 60389 Frankfurt, statt.

Foto © Förderverein Kinderschutzbund Frankfurt

Sonntag, 15. Mai: Das Ende des Schweigens

(Martin)

Die FAZ schreibt: „Es ist der Schlüsselsatz des Films: „Seit wann ist es ein Verbrechen, sich so zu geben, wie man ist?“ Kaum dreißig, höchstens vierzig Minuten sind da vergangen. Und doch kann man es, als die Äußerung endlich fällt, auch im Publikum kaum fassen. Schlicht und einfach, weil man nichts mehr davon weiß. Führt doch Van-Tien Hoangs Dokumentation „Das Ende des Schweigens“, die jetzt als Frankfurter Premiere im Kino Cinéma zu sehen war, in eine andere, atmosphärisch von unserer eigenen scheinbar unendlich weit entfernten Zeit. In ein Klima, das weitgehend vergessen scheint. Allein dafür lohnt es, diesen Film zu sehen.“

In dem Film ‚Das Ende des Schweigens‘ geht es um die Frankfurter Homosexuellen-Prozesse von 1950 – 1951; dass es die gab, wissen nur Wenige…

„Als der 17jährige Strichjunge Otto Blankenstein im Sommer 1950 von der Polizei in Frankfurt am Main aufgegriffen wird, finden sie bei ihm ein Notizbuch mit den Namen seiner Kunden. In den darauffolgenden zehn Monaten wird gegen mehr als 200 homosexuelle und bisexuelle Männer ermittelt, rund 100 werden verhaftet, quer durch alle Schichten, vom Arbeiter bis zum Arzt. Blankenstein entfacht damit eine der größten Verfolgungen einer Minderheit in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Frankfurter Homosexuellenprozesse 1950/1951 stürzen hunderte Männer ins Unglück. Sie tragen dazu bei, daß der Paragraph 175 in den Jahrzehnten danach wieder als Instrument zur Verfolgung Homosexueller eingesetzt wird.“ (Quelle: Verleih)

Aufführung in Anwesenheit von Regisseur van-Tien Hoang und Stadthistoriker Christian Setzepfandt

Sonntag, 15. Mai um 16.00h
Eldorado-Kino

Foto: © Startnext/Filmplakat

Sonntag, 15. Mai: Frankfurt liest ein Buch - Abschlussveranstaltung

(Martin)

Nach Mitternacht von Irmgard Keun
Alte Oper Frankfurt

Auf verschiedene Veranstaltungen im Rahmen von „Frankfurt liest ein Buch“ wurde hier in den Ausgehtipps schon von unterschiedlichen Menschen hingewiesen.

Jetzt: die Abschlussveranstaltung mit Desiree Nosbusch in der Alten Oper!

Désiree Nosbusch – warum sie?

Désirée Nosbusch feierte am 24. September 1981 16-jährig in der Hauptrolle der Sanne ihren Einstand als Filmschauspielerin. Zur Abschlussveranstaltung von "Frankfurt liest ein Buch" wird sie gemeinsam mit Cecile Schortmann (Moderation u.a. von 3sat Kulturzeit) und der Filmproduzentin Regina Ziegler sprechen und aus dem Text lesen.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.alteoper.de/de/programm/veranstaltung.php?id=522485129&genre=

Sonntag, 15. Mai um 13.00h: Frankfurt liest ein Buch
Alte Oper Frankfurt 

Foto: © Sina Goertz

Montag 16.- Samstag 21. Mai: Pflanzenklappe in Bad Homburg!

(Daniela)

Die Künstler:innen Haike Rauch und Torsten Grosch sind mit ihrer Pflanzenklappe in Bad Homburg!

Die Pflanzenklappe® nimmt vom 16. - 21. Mai 2022 ungeliebte Gewächse entgegen
Unter dem Motto "Neue Heimat für alte Pflanzen" rettet botanoadopt® wieder ungeliebte Pflanzen.
Wer keinen grünen Daumen hat, sich nicht mehr mit seiner Pflanze versteht oder umzieht und sie nicht mitnehmen kann, kann seine Pflanzen wieder anonym in der Pflanzenklappe® im Frankfurter Westen – im MitscherlichHaus – abgeben.
botanoadopt® versorgt anschließend alle geretteten Pflanzen, fotografiert sie und vermittelt sie an ein liebevolles Umfeld – entweder über das Internet oder in Adoptionsbüros. 
Nur kranke Pflanzen mit Pilz- oder Schädlingsbefall werden zum Schutz aller anderen Pflanzen nicht angenommen. 


Ort: Foyer Mitscherlichhaus, Peter-Fischer-Allee 23, 65929 Frankfurt/M
Datum: Mo 16.5. - Sa 21.5.2022
Zeit: 8:00 - 20:00 Uhr

Kontakt: Grosch und Rausch – botanoadopt®, 0176-53532158, www.botanoadopt.org
Fotonachweis: ©botanoadopt

Dienstag 17. Mai: "80.000 Schnitzel” von Hannah Schweier

(Daniela)

Bei Schnitzel muss ich ja immer an Uwe denken! Und weil er Dokumentarfilme so liebt und wir beide das naxos Kino so lieben, werden wir da heute Abend hingehen und vorher noch ein Schnitzel essen (er zumindest)

Ein Jahr lang begleitet Hannah ihre Oma und ihre Schwester Monika bei dem Versuch, den Landgasthof "Zollhaus" zu retten. Früher reisten die Menschen von überall her an, um Omas legendäre Schnitzel zu essen. Doch mit der Zeit veränderte sich alles. Die Gäste blieben immer mehr aus, der Gasthof verwaiste mit der Großmutter. Kurz vor dem finanziellen Ruin übernimmt die Enkelin Monika den verschuldeten Gast- und Bauernhof. Der Film zeigt private Einblicke in das Familienleben und begleitet die beiden durch einige Schicksalsschläge. Der berührende Dokumentarfilm führt einem die Unvorhersehbarkeit des Lebens vor Augen und regt zum Nachdenken über das eigene Leben und den Tod an.

Klopfen, panieren, braten – Tausende von Schnitzeln hat Berta (83) in ihrer Gusseisenpfanne zubereitet. Das Leben der Wirtin auf dem Familienhof samt Gasthaus in der Oberpfalz ist geprägt von harter Arbeit. Ein Leben, das die Enkelinnen Monika und Hannah nie führen wollten.

Zwei Frauen aus zwei Generationen und unterschiedlichen Welten kämpfen allein unter Bauern in der Oberpfalz um den Fortbestand des Familienhofes. Die Gast- und Landwirtin Berta (83) hat den Weiler Steinlohe, nur wenige hundert Meter von der tschechischen Grenze entfernt, kaum verlassen. Tag ein und Tag aus stand die „gewichtige Wirtin“ in der Küche ihrer Wirtschaft, in der sie für ihre Gäste schon Tausende von Schnitzel gebraten hat. Ein Leben geprägt von harter Arbeit, das heute eigentlich niemand mehr so führen möchte. Alle ihre Männer - Ehemann, zwei Söhne und den Enkel - musste sie schon auf dem letzten Weg „in die Grube“ begleiten. Dem verschuldeten Hof droht das Aus. Da steht plötzlich ihre Enkelin Monika (33) vor der Tür und entscheidet sich trotz Abitur, jahrelanger Auslandsaufenthalte und erfolgreichem Studium, ihr modernes Leben in Berlin hinter sich zu lassen, um den Familienbesitz zu erhalten. Ein Jahr geben sich die Schwestern Zeit für diesen Versuch: die eine, um den Hof aus den roten Zahlen zu holen, die andere, die Filmregisseurin Hannah Schweier, um sie bei diesem Selbsttest mit der Kamera zu begleiten. In einer Zeit, in der es einerseits ein bedrohliches Höfe- und Gasthaus-Sterben gibt, andererseits immer mehr Städter, die aufs Land ziehen und dort das 'einfache Leben' mit Landwirtschaft ausprobieren wollen, regt dieser Film zum Nachdenken über beide Seiten der Naturidylle an. Darüber hinaus geht es aber auch um Verantwortung, Traditionen, Träume: gibt es im Leben nicht doch mehr als '80.000 Schnitzel'?!          

Dienstag, 17. Mai 2022, 19.30 Uhr, Naxoshalle

© 2016 Zum Goldenen Lamm Filmproduktion GmbH & Co KG / Im Auftrag des ZDF.

Zum anschließenden Filmgespräch kommen Joachim Diesner, Referent im Hessischen Landwirtschafts-Ministerium sowie Gerborg Böde von der 'SoLaWi Stolze Gärtner' Schmitten/Neu-Anspach. Die Moderation hat Carola Benninghoven, naxos.Kino.

naxos.Kino – Dokumentarfilm & Gespräch e.V. im Theater Willy Praml – Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 / Hinterhof rechts. Kontakt: Hilde Richter, info@naxos-kino.org., Tel 0170 9193 072. Weitere Informationen unter www.naxos-kino.org.

Dienstag 17. Mai: Bruchlinien

(Daniela)

Jakob Hoffmann schreibt: " Am Dienstag, den 17. Mai stellt die Verlegerin Anne König (spector books) den Band Bruchlinien vor. Darin zeichnet documenta Teilnehmerin Nino Bulling (kommt selbst leider nicht) drei Geschichten buchstäblich nach, deren mediale Sichtbarkeit bis dahin so gut wie nicht existierte. Es geht um Betroffene, Verwickelte und Opfer des NSU.

"Nach einer teils minutiösen Recherche, die mit Interviews in der zweiten Hälfte des Bandes dokumentiert ist, hätten sie die Fakten durch manches Spekulative ergänzt, so Bulling - um Bilder zu finden für Geschehnisse, von denen es keine Bilder gibt."

Wir stellen damit diesen beeindruckenden Comic auch in den Zusammenhang mit der Frage, wie Kunst Wissen erzeugen kann und welche Mittel sie dafür einsetzt. Dieser Frage geht eine thematische Reihe in der Galerie Goldstein nach.

Lesung und Gespräch

17. Mai,  19.30 Uhr
Goldstein Galerie, Schweizer Str. 84, Frankfurt am Main

Dienstag, 17. Mai: Simple Minds

(Uwe)

Die Stadthalle Offenbach ist aus meiner Sicht ein guter Ort für Konzerte. Ich mag eine breite Fläche vor einer Bühne lieber als einen langen Schlauch. Am kommenden Dienstag bespielen die Simple Minds die Halle. Seit 1978 (damals spielte Bernd Hölzenbein noch in der Nationalmannschaft!) firmieren insbesondere Sänger Jim Kerr und Gitarrist Charlie Burchill unter dem aus einer Textzeile eines Bowie-Songs herausgelösten Namen Simple Minds. Die größten Erfolge der schottischen Rockband liegen schon etwas länger zurück, die waren aber beachtlich: Promised You a Miracle, Waterfront, Don´t You Forget About Me, Alive and Kicking oder Belfast Child. Der 17. Mai ist Nachholtermin vom 23.03.2020, 17.03.2021 und 12.03.2022. 

Stadthalle. OF, Waldstraße 312
20 Uhr
VVK Stehplatz 48 € zzgl. Gebühren / VVK Tribüne 53 € zzgl. Gebühren

Foto: Pressefoto Veranstalter

Donnerstag 19. und Freitag 20. Mai: Paavo Järvi und das hr Sinfonieorchester in der Alten Oper

(Daniela)

Das klingt nach einem sehr schönen Konzert.. wir verlosen auch Karten (s.o.)

Paavo Järvi, der ehemalige Chefdirigent und heutige »Conductor Laureate« des hr-Sinfonieorchesters, kommt nach Frankfurt mit Werken zweier großer Sinfoniker, für deren Interpretationen er höchstes Lob erhielt. »Sein Sibelius hat Gefühl, er ist leidenschaftlich, aber nie monumental«, schrieb etwa das Magazin Rondo über Järvis Sibelius-Sinfonie-Einspielungen. Und die Frankfurter Rundschau erlebte seine Beethoven-Aufnahmen als »extrem frisch musiziert, da passt alles.« Gerade die 8. Sinfonie ist dabei eine ideale Järvi-Sinfonie, lebt sie doch von rhythmischer Leichtigkeit, Agilität und Eleganz. »Das assoziiert man mit Mozart, aber man ist nicht trainiert, das auch bei Beethoven zu sehen«, so Järvi nach seiner intensiven Beschäftigung mit Beethoven. »Und er kann eine große emotionale Wärme haben. Das war mir vorher nicht so klar – der schwere, dunkle Klang schon, aber nicht die Wärme, die einen so anzieht, dass man gerne näher rangehen würde.« Neugierig macht auch das Werk des Komponisten und Lyrikers Jüri Reinvere: »Und müde vom Glück, fingen sie an zu tanzen« heißt das Orchesterstück des in Estland geborenen und in Frankfurt lebenden Reinvere, das sein Landsmann Paavo Järvi 2018 uraufgeführt hat. »Generell mag ich es, wenn der Titel eine zusätzliche, eigenständige Aussage trifft«, sagt er. »Was ich nicht möchte: dass das Publikum in einer Komposition etwas sucht, was der Titel ankündigt, und es dann nicht findet. Das wäre nur frustrierend.«

Konzertdauer: ca. 110 Minuten
Alte Oper | Großer Saal,Opernplatz 1
Konzertbeginn jeweils 20:00 Uhr

Mehr Infos hier: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-21-22/beethoven-8,hr-sinfoniekonzert-beethoven-8-100.html

Donnerstag, 19. Mai: Of/ In Auschwitz gab es keine Vögel

(Andrea)

Die musikalische Lesung von Gregor Praml und Monika Held möchte ich schon länger besuchen, endlich kommen die beiden "In Auschwitz gab es keine Vögel nach Offenbach. Inhaltlich kreist die Lesung um Erinnerung, Trauma und auch das wie weitermachen? Für mich ohnehin eine der größeren menschlichen Fähigkeiten, nach schrecklichen Erfahrungen und Verlusten wieder anzufangen, aufzubauen, neu in die Welt zu vertrauen. Nach dem Holocaust, NS, dem Jugoslawienkrieg, im Kongo, Tschad oder sicher auch und hoffentlich bald in der Ukraine.

„Bald wird es keine Überlebenden des Holocaust mehr geben – und wer erzählt dann?“ Das haben sich die Autorin Monika Held und der Kontrabassist Gregor Praml gefragt und haben sich dafür entschieden, selbst zu Erzählenden zu werden. Aus Helds Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ haben sie eine KonzertLesung konzipiert, die sich unter allem an Schüler und Schulklassen richten soll. „In Auschwitz gab es keine Vögel“ so der Titel der einstündigen Produktion. Neben den Texten (gelesen von der Autorin) und Livemusik (Kontrabass + Loops & Effekten) ziehen sich die sehr persönlichen O-Töne des Zeitzeugen Hermann Reineck, aus dessen Überlebensgeschichte der Roman und die Figur Heiner entstanden sind. In „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ wird die Geschichte des KZ-Häftlings Heiner und seiner Frau Lena erzählt. Die beiden haben sich beim Frankfurter Auschwitz-Prozess kennengelernt und ineinander verliebt. Er war der Zeuge aus Wien, sie Übersetzerin polnischer Zeitzeugenaussagen. Eine Liebe zwischen Trauma, Unwissen und Missverständnissen. Die Frage ihres Lebens ist die nach den Grenzen des Verstehens der Welt der Überlebenden eines Konzentrationslagers."

19.30 Uhr in der Marienschule,
Ahornstraße 33,
Offenbach
Karten gibt es zum Preis von 5 Euro

Donnerstag, 19. Mai: Of/ UND

(Andrea)

Außerdem ist heute UND wieder geöffnet. Das Programm war bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt, aber ihr findet es online: https://und.international

VORSCHAU
Freitag, 20. Mai: FFM/ Alln Coen

(Andrea)

Kennen wir alle, "Wake up tired" und Maria Basel hat einen schönen Song daraus gemacht. Auch "Same but different" gefällt mir gut. Dass Maria Basel aus Wuppertal kommt, irritiert einen kurzen Moment. Wuppertal, really? Das sollte niemanden abhalten, denn mit den melancholische Harmonien, flimmernden Loops und ausgefeilten Arrangements vereint die klassisch ausgebildeten Musikerin hörbar ihre Vorlieben für elektronische Klänge, Jazz und RnB. Mit dieser Mischung bereitet sie den Teppich für Alin Coen, gemeinsam ergibt das ein wundervolles weibliches Doppelpack. Alin Coen kommen aus Weimar, Hamburg und sind mittlerweile in Leipzig zuhause. Mit deutschen Texten, der Stimme Alin Coens und den konzertanten Arrangements eine Einladung zum Träumen. https://www.youtube.com/watch?v=hQSzOzAR8Bg

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Freitag, 20. Mai: OF/ Theater ohne Worte/ Aprés Midi

(Andrea)

Hoffentlich hält das Wetter (und nebenbei bemerkt, klar ist das mit der Erderwärmung alles Mist, aber der blaue Himmel, die Sonne und die Temperaturen sind doch einfach Bombe). Denn meine Puppenpielende Freundin Antje Kania lässt ihre Puppen heute zuhause und spielt mit Kolleg:innen auf dem Mathildenplatz Theater ohne Worte. Um 17 Uhr. Parallel beginnt dann auch Après Midi, dann werden Bänke und Tische rausgestellt, es gibt Wein und Snacks und wird gemütlich. Das organisiert Julia Wahl vom Quartiersmanagement und weil ich sie seit unseren gemeinsamen Disko-Plänen mit Roya seit Monaten nicht gesehen habe, will ich hin und mit ihr und Antje mindestens ein Weinchen trinken.

Theater ohne Worte, Mathildenplatz, Offenbach

Freitag, 20. Mai: Lina Maly

(Uwe)

Das Land Hessen hat die Brotfabrik als Kulturdenkmal ausgewiesen. Die Ausweisung als Kulturdenkmal bedeutet, dass die Hürde, das Gebäude abzureißen, wesentlich höher wird. So steigen gleichzeitig die Chancen, dass die bisherige kulturelle Nutzung auch weiter bestehen bleiben kann. Steht auf der Homepage der Brotfabrik. Gut, so.

Dafür, dass das Kulturdenkmal mit Leben gefüllt wird, sorgen die Programmplaner*innen. Unter anderem mit der Singer/Songwriterin LINA MALY, die  2022 auf Konzertreise geht. Ohne neues Material zieht es LINA natürlich nicht auf die Bühne, gilt sie doch zurecht als sehr umtriebige Künstlerin. Neben einer Neuauflage ihres Songs „Als Du Gingst“, der Anfang 2020 einen zweiten Frühling in der Social Media Welt erlebte, erscheint im Mai der 6. „Giraffenaffen Sampler“, auf dem LINA mit dem Kinderlied „Mio mein Mio“ vertreten sein wird. Dieser Song wurde einst von Benny Andersson und Björn Ulvaeus (ABBA) im schwedischen Original für den gleichnamigen Astrid Lindgren Film als Titelsong geschrieben. LINA hatte nun die Ehre, mit Zustimmung und Hilfe von Benny Andersson, die erste offizielle deutsche Version zu erarbeiten.

Brotfabrik. F, Bachmannstraße
20 Uhr
VVK: 22 € + Service- und VVK-Entgelt / Stehplatz

Foto: Antje Burchert

Freitag, 20. Mai: Of/ Alles ist erleuchtet

(Andrea)

Shame on me, Jonathan Safran Froer habe ich erst mit "Extrem laut und unglaublich nah" entdeckt, als Hörbuch. Den Film fand ich dann vergleichsweise mäßig, weil die literarische Vorlage unglaublich dicht und toll toll toll ist. Hier wie da, heißt in seinem Erstling, geht es um Trauma und dessen Verarbeitung. Ich habe gelesen, dass Froers Mutter als Kind mit ihren Eltern aus Polen flüchtete und dann im hessischen DP-Lager bei Schwalmstadt aufwuchs. Überflüssig zu erwähnen, dass Froer Jude ist. Denn auch die Hauptperson des Romans in "Alles ist erleuchtet" ist ein junger Jude aus den USA, reist in die Ukraine, um Augustine zu finden, die Frau, die seinem Großvater das Leben rettete, als die Nazis 1941 die Bewohner von dessen Heimatort, des Stetls Trachimbrod, ermordeten. Mit Landkarten, Zigaretten und einem Foto des Großvaters mit Augustine ausgerüstet, unternimmt Jonathan zusammen mit dem Ukrainer Alexander Alex Perchov eine abenteuerliche Reise durch das Land. Alex wird bald Jonathans Freund und er liebt die US-amerikanische Popkultur, auch wenn er recht altmodische Vorstellungen davon hat. Er arbeitet als Jonathans privater Reiseführer und Übersetzer, obwohl seine Englisch-Kenntnisse nicht besonders gut sind. Alex’ angeblich blinder Großvater ist der Fahrer des Autos, in dem auch der „Blindenhund“ Sammy Davis Junior Junior, der eigentlich eine Hündin ist, mitfährt. Jonathan hat eine Hundephobie, außerdem ist er Vegetarier." Unser Kinomacher Daniel Brettschneider schreibt: "Ein unvergleichlicher Roman dient als Grundlage dieser großartigen und allgemein doch eher unterschätzten Verfilmung. Was entsteht? Ein intelligenter, grotesker und nachwirkender Roadtrip durch die Ukraine. Was bleibt? Stop War – und zwar sofort, verdammt!"

Wetterwerkstatt im Rathaus Plaza, Innenstadt
Frankfurter Straße 39
Offenbach

Einlass ab 19.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr, Abendkasse 10 Euro, HfG/ermäßigt 8 Euro

Samstag, 21. Mai, und Sonntag, 22. Mai: Of/ Frühlingerwachen

(Andrea)

Die Bilder von Ute Jeutter mag ich sehr, sie sind an lebendig kaum zu übertreffen. Heute und morgen lädt sie zum Frühlingserwachen ins Atelierhaus B71. Zu sehen sind farbenfreudige, oft großformatige Aquarelle auf Papier und Leinwand. Sie schreibt: "Wieder habe ich mich mediterranen Impressionen und Menschen , denen ich begegnete, gewidmet. Eine neue Serie meiner "Goldstücke", Teilansichten und kleine Akte schöner, ganz normaler Frauen ist entstanden. In meinem "Ausstellungsshop" findet man Drucke der Gemälde und unzählige Postkarten, viele mit neuen Motiven.Und diesmal habe ich Gäste dabei. "Pintabär", ein Projekt von Niloofar B. und Christian R., die Fotografie, Bodypainting und illusionistische Malerei vereinen. Die Künstler bemalten Hintergründe und Objekte, aber auch die Modelle so, dass sie wie es wie ein Gemälde wirkt. Die Betrachter müssen häufig mehrfach hinsehen, um zu entscheiden, ob es sich um ein zwei- dimensionales Gemälde, ein bearbeitetes Foto oder ein reales Motiv handelt. Am Samstag Abend gibt es sicherlich wieder eine musikalische Einlage, das gehört dazu. Unsere Bar lädt mittags bei einem Kaffee oder abends einem Wein, Bier oder Cocktail zum Verweilen ein." Samstag von 15 bis 22 Uhr Sonntag von 13 bis 18 Uhr

Atelierhaus B71
Bettinastr. 71/73 HH
Offenbach

Samstag, 21. Mai: Of/ Boxen

(Andrea)

Wir gehen heute mit Mann und Maus ins Stadion zum, Achtung, Boxkampf. Lili will unbedingt dahin, weil auch zwei Mädels aus dem Boxclub Nordend um 17 Uhr dort kämpfen. Sie trainiert auch dort...Unabhängig davon machen Bernd Hackfort und sein Team dort eine unglaublich tolle Arbeit, denn der Boxclub ist eigentlich und vor allem ein Sozialprojekt. Heißt, die Kids müssen dort auch immer ihre Zeugnisse vorzeigen und wenn das nicht mehr passt, heißt es Nachsitzen und in dem Fall in die Hausaufgabenbetreuung gehen.

Der Star des heutigen Abends kommt aber aus einem anderen Stall, er trainiert im Kickers Boxclub hier ums Eck: Der 20-jährige Luca „Rocky“ Cinqueoncie ist bereits vierfacher Junioren-Weltmeister und stellt sich heute seinem Herausforderer Leon „Hitman“ Maric aus Bosnien und Herzegowina. Zum ersten Mal ist das Stadion am Bieberer Berg damit Austragungsort für einen Weltmeisterschaftskampf im Boxen.

Insgesamt treffen 22 Sportler und Sportlerinnen in 11 Kämpfen aufeinander. Bevor sich Maric und Cinqueoncie im Ring gegenüberstehen, boxen junge Boxer und Boxerinnen auf internationalem Niveau um den Sieg. Sarah „Babyface“ Bohrmann kämpft beispielsweise um eine Vollweltmeisterschaft und zählt zu den besten deutschen Boxerinnen. Nicht nur sportlich soll der Abend ein Highlight im Veranstaltungsprogramm des Stadions werden. Die Veranstalter versprechen eine unterhaltsame Open-Air-Box-Gala mit Musik, Show und Prominenz. Durch den Abend führen Sport-Kommentator Kai Ebel und Ringsprecher Mavro Eleftherios. Lucas Hymne, „Veni Vidi Vici“ singt Schlagerstar Nino de Angelo. Vor dem Kampf bringen die singende Boxweltmeisterin Tina Schüssler und der Offenbacher Rapper Henno73 das Publikum in Stimmung."  Unabhängig vo Boxen wird das sicher ein große Spaß, Tickets gibt es hier: https://www.eventim.de/eventseries/heimspiel-luca-rocky-cinqueoncie-junioren-boxweltmeisterschaft-wbcibfibo-3110825/?affiliate=TUG

Stadion am Bieberer Berg
Bieberer Straße
Offenbach

Samstag 21. Mai: MELLI REDET MIT

(Daniela)

MELLI REDET MIT, am 21. Mai ist es wieder soweit! Melli schreibt:

"In der 25. Ausgabe präsentieren wir Euch ein Künstler:innen-Mischung aus Musik, Tanz und Wort, die abwechslungsreicher, unterhaltsamer und spannender kaum sein kann. Ich freue mich extremst auf:

Aren Emirze, Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Bevor er sich melodiöser Balladen in armenischer Sprache zuwendete, rockte er u.a. in der Noisepop-Band Harmful auf internationalen Bühnen. Unter dem Namen Emirsian veröffentlichte er 5 Alben, auf dem letzten "Lezoon" singt er in drei Sprachen sehnsuchtsvolle Songs und bei mir bestimmt auch ein oder zwei.

Manuel Gaubatz ist Tänzer und arbeitet u. a. für die DresdenFrankfurtDanceCompany, wo er Kindern, Jugendlichen und tanzfreudigen die Idee und Moves des Contemporary Dance vermittelt. Das kann er ganz großartig aber er kann auch bewegende Kurzfilme machen und darin mitwirken. Und vielleicht schafft er es auch, das Publikum von den Sitzen zu bewegen.

Alexandra Maxeiner ist Autorin, schreibt seit vielen Jahren Bücher für Kinder und Cineasten aber auch Theaterstücke. Momentan ist sie erfolgreich als Drehbuchschreiberin für das Fernsehen tätig. Im Mai kommt der 6-teiler "Wendehammer" im ZDF, eine Miniserie um fünf Frauen und eine Leiche. 2 Folgen gibt es dann schon und die werde natürlich geschaut haben, nicht nur damit ich die richtigen Fragen stellen kann.

Und wie immer dabei: Frau Christiane von Spangenberg (aka Stefani Kunkel) und meine großartige (M)ein-Mann-Band Martin Grieben.

Fotos: Niko Neuwirth

am Samstag, 21.05 um 20.00 Uhr

Kunstverein Familie Montez, Honsellstr.7, 60314 Frankfurt am Main

Tickets über:  www.melinahepp.com oder www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/62400dbe5ccd725ad6ca1f7d/

Samstag 21. Mai: Soulfood Party

(Daniela)

Soul-Funk-Disco-Oldschool-Modern

Liebe Soulfood Freunde,

die nächste Ausgabe findet mal nicht am 1. Wochenende im Monat statt. Wir freuen uns diesmal euch am Sa. 21.05.22 mit unserer Musik verwöhnen zu können. Mr. Brown ist auch wieder dabei, er ist vor kurzem funky 77 geworden und auf dem Baltic Soul Weekender schwer gefeiert worden.
Dj Sportwagen ist genesen und freut nach 6 Monaten endlich mal wieder für euch auflegen zu können.
Seid frei und dabei.

English Theatre, ab 22:00 Uhr, Gallusanlage 7, barrierefrei

Samstag, 21. Mai: FFM/ Adam Green

(Andrea)

"Adam Green ist ein Rebell aus New York, der schon mit 13 Jahren seine ersten Texte schreibt. Äußerlich mimt er mit seiner Wuschelmähne und dem Schlafzimmer-Blick den unschuldigen Knaben. Stets mit einem riesigen Kopfhörer bekleidet und jede Menge Scott Walker CDs im Gepäck schlurft er durch die Gegend. Er sieht immer müde aus oder verträumt, ist jedoch hellwach, was die Musik und sein talentiertes Songwriting angeht." Schreibt laut.de in der Bio des Sängers. Tatsächlich war es, Corona, wen wunderts, ruhig geworden, aber jetzt tourt er und kommt zu vier Show nach Deutschland, don´t miss him in the Batschkapp.

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt

Sonntag 22. Mai: KOMPONISTINNEN-KONZERT in der Alten Seilerei

(Daniela)

Mama Regina – Mythisierung und Mütterlichkeit in Liedern von Komponistinnen

Mit Caroline Jahns (Sopran)  | Irina Buch (Klavier) | Jelena Rothermel (Archiv Frau und Musik)

Am 22. Mai besuchen die Klänge romantischer und moderner Komponistinnen die Seilerbahn, eine leerstehende Fabrik in Frankfurt, die seit jüngster Zeit viel Platz für die freie Klassikszene und ihre Entdeckungen hat. In dem Fall für die Interpretinnen Caroline Jahns (Sopran), Irina Buch (Klavier) und Heike Matthiesen (Gitarre), die Kompositionen von Frauen in die Fabrikhalle holen.
Unterstützt werden die Musikerinnen von dem Archiv Frau und Musik. Es ist das älteste, größte und bedeutendste Archiv für Musik von Frauen weltweit und sitzt in Frankfurt. In seinen Regalen beherbergt es Werke von über 2000 Komponistinnen, darunter auch regionale Kost. Einige dieser Frauen lebten bei uns um die Ecke und bereicherten das Musikleben in Kassel, Mannheim, Frankfurt und im Rheingau.

In den Biographien der Frauen vergangener Epochen stellt sich das Thema „kinderlos oder kinderreich“ oftmals als ein Verzicht auf gesellschaftliche Anpassung, berufliche Anerkennung oder den sozialen Status dar. Es birgt viele Sehnsüchte, die miteinander im Konflikt stehen oder als Mythisierung enttarnt werden können. Wie ist das heute?
In Gedichten und wunderschönen Kompositionen des Programms wird das „Muttersein und Nichtmuttersein“ in seinen Facetten beleuchtet  und ein Licht in die Biographien der komponierenden Frauen geworfen.
Das Projekt findet im Rahmen von "Ein Tag für die Musik von HR2 Kultur" statt und wird vom Deutschen Musikrat Neustart Kultur getragen.

Mehr: https://www.archiv-frau-musik.de/archives/mama-regina-komponistinnen-konzert-so-22-mai-ffm

Sonntag, 22. Mai 2022, 15 Uhr, Offenbacher Landstraße 190, 60599 Frankfurt/Main, Der Eintritt ist frei!

Noch bis Samstag, 28. Mai: Ausstellung

(Petra)

Auf seinen Reisen durch den Orient hat es den Fotografen Rainer Stratmann an so manchen Ort aus tausendundeiner Nacht verschlagen: Quarzazate, Kashgar, Stanta Elena de Uairén, Dogubayazît, Aleppo, Istanbul, Cagaloglu, Lykien, Anatolien, Buchara…Er hat an der FH Bielefeld in den 1980er Jahren Fotografie studiert und während seines gesamten Berufslebens stets die Menschen und Situationen "rechts und links“ der Seidenstraße dokumentiert. Und heute, während seine Bilder in Frankfurt in großformatigen Prints (90x120cm!) in der Apfelweingalerie gezeigt werden, ist der unruhige Weltenbummler auf einem zweimonatigen Motorrad-Trip in Richtung Türkei und weiter nach Syrien unterwegs. Wir können gespannt sein, was er diesmal für die Daheimgebliebenen mitbringen wird. Erst mal aber bestaunen wir fernwehig den Orient mit den Augen von Rainer Stratmann.

Foto: ©Rainer Stratmann

STRATMANN UNTITELED - Ausstellung Fotografien von Rainer Stratmann, Ort: Apfelweingalerie Frankfurt, Adresse: Eingang Kleinmarkthalle Liebfrauenberg, Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 11 bis 18 Uhr, samstags 11 bis 16 Uhr, noch bis 28.05., Eintritt: frei

Noch bis zum 29. Mai: Sandra Mann: „Extreme Veränderung“

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf die neue Ausstellung von Sandra Mann, die heute im Haus am Dom eröffnet wird.

Die mit der Goetheplakette ausgezeichnete Fotografin Sandra Mann hat fünf Frauen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Somalia und Burkina Faso dabei begleitet, wie sie in Deutschland Fuß fassen. In einer Ausstellung im Haus am Dom (3. April bis 29. Mai) zeigt sie intensive Fotografien, aus denen Schmerz und Lebenslust sprechen.

Das weiße Spitzenkleid hat für Wend-Yiida eine ganz besondere Bedeutung. „Es war das erste Kleidungsstück, das ich mir selbst hier kaufen konnte“, sagt die junge Frau, die 2014 aus Burkina Faso nach Deutschland gekommen war, um einen viel älteren Landsmann zu heiraten. Nach einem ersten Trennungsversuch flüchtete sie 2018 vor dem aggressiven Mann mit ihrem kleinen Sohn ins Frauenhaus. Das Kleid symbolisiert Unabhängigkeit für sie, Stärke, ein Gefühl von Es-geschafft-haben. Trotz allem.

Wend-Yiida ist eine von fünf Frauen, die ab dem 4. April in der Fotoausstellung „Extreme Veränderung“ auf drei Stockwerken im Haus am Dom zu sehen sind. Fotografiert wurden sie von der Frankfurter Künstlerin Sandra Mann, die 2021 mit der Goetheplakette der Stadt geehrt wurde. Die FAZ schrieb damals über sie: „Die Künstlerin und Fotografin, Jahrgang 1970, gilt mit ihren zwischen Dokumentation und Inszenierung wechselnden Arbeiten als eine der wichtigsten zeitgenössischen Fotografinnen.“

Was Sandra Mann neben ihrer beeindruckenden Arbeit auszeichnet – mit ihren Fotografien ist sie in etlichen nationalen und internationalen Sammlungen und Museen vertreten – ist ihre Fähigkeit, uneitel den Protagonistinnen und Protagonisten ihrer Bilder den Vortritt zu lassen. „Für mich hatten die Fotos bei diesem Projekt nicht den höchsten Stellenwert, sondern die Geschichten der Frauen“, sagt sie klar. „Für mich kam die Fotografie dabei an ihre Grenze, denn sie kann kaum die Komplexität dieser Lebensgeschichten darstellen.“ Und sie fügt an, ihr Projekt sei deshalb fast eher ein poetisches als ein fotografisches.

Mehr Infos zur Ausstellung hier.

Die Ausstellung läuft bis 29. Mai im Haus am Dom, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr, bei Abendveranstaltungen auch länger. Der Eintritt ist frei. Am 29. Mai gibt es um 12 Uhr eine Finissage.

Bitte beachten: Das Haus am Dom macht ab dem 2. April 2022 von seinem Hausrecht Gebrauch. Im gesamten Haus besteht nach wie vor die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Diese Maßnahme dient dem Schutz unserer Gäste und dem unserer Mitarbeiter.

Der Bildband „Ich will mein Leben extram verändern“ ist im Buchhandel (mit der ISBN 978 3940 599 094) zum Preis von 18 Euro oder direkt bei Nizza Verlag erhältlich: per Mail unter frankfurt@nizzaverlag.de oder online unter Nizza-Bestellung.

Bis 21. Mai: Ausstellung Lilly Lulay und Susa Templin in der Kunststiftung DZ Bank

(Natalie)

Unter dem Titel »Durchblick. Lilly Lulay und Susa Templin« präsentiert die Kunststiftung DZ Bank eine Gegenüberstellung fotografischer Werke der beiden Frankfurter Künstlerinnen. Sie entkontextualisieren und fragmentieren, schichten und überlagern ihr Bildmaterial und kommen zu spannenden, häufig dreidimensionalen Lösungen. Auf diese Weise befragen sie unsere Sehgewohnheiten und Wahrnehmung von Bildern, führen uns Dahinterliegendes vor Augen und gewähren uns immer wieder neu und anders den (vermeintlichen) Durchblick. Dabei bedienen sich die beiden Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Themenfelder und Motive.

Die AusstellungsmacherInnen jonglieren mit Formaten, Medien und Betrachtungsweisen, dass es eine helle Freude ist. Kunst auf höchstem Niveau in einer Ausstellungshalle, die man viel öfter auf dem Schirm haben sollte.

Interessant auch die ausgefallenen Dialogführungen (Anmeldung über die Website):

»Kunst und Architektur«, Donnerstag, 03.03.2022, 18 Uhr, Christina Leber im Dialog mit Wilhelm E. Opatz, Architekturkritiker und Herausgeber zahlreicher Führer zur Architektur nach 1945

»Kunst und IT«, Donnerstag, 24.03.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Ludger Freitag, Key Account Manager bei Ratiodata SE

»Kunst und Religion«, Donnerstag, 14.04.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Pfarrer Markus Zink, Referent für Kunst und Kirche, Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt am Main

Kunststiftung DZ BANK: Platz der Republik, Frankfurt

Eingang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr
Eintritt frei, barrierefrei

https://kunststiftungdzbank.de

Foto: Wilhelm Opatz

Mittwoch, 25. Mai: Effingers (Kopie 1)

(Martin)

Nach dem Roman von Gabriele Tergit
Münchner Kammerspiele
Maifestspiele Wiesbaden

Da gibt’s mehrere Gründe, sich dieses Gastspiel der Münchner Kammerspiele bei den Maifestspielen Wiesbaden nicht entgehen zu lassen!

1.    Der Roman: ein berührender Familienepos, von dem Volker Weidermann im Literarischen Quartett sagte: „Ein Epochenroman, ein jüdischer Epochenroman zwischen Fontane und Thomas Mann! (…) Sogstoff! Lesen! Wirklich!“

2.    Der Regisseur: Jan Bosses Inszenierungen sind immer ein Erlebnis: erinnert Ihr euch an Richard III im Schauspiel Frankfurt, hier unzählige Male empfohlen – Jan Bosse! Und sein ‚Jedermann stirbt‘, wird gerade aktuell wieder aufgenommen und ist in Frankfurt zu sehen.

3.    Katharina Bach: Frankfurter Theatergänger*innen bestens bekannt; ihr legendärer Nick-Cave-Konzertabend ‚The Fe.Male Trail war in Frankfurt eine Sensation und sorgt gerade in München für Furore.

4.    Die vollständig auf die Schauspieler*innen setzende Inszenierung und Umsetzung dieses Abends: „Es sind schlichte Mittel, mit denen Jan Bosse an den Münchner Kammerspielen Gabriele Tergits Roman ‚Effingers‘ inszeniert. Dennoch wird ein großer Abend daraus.“ (Nachtkritik.de).

„»Effingers«, der Familienroman von Gabriele Tergit (1894 – 1982), porträtiert das Leben einer jüdischen Familie zwischen 1883 und 1942. Drei Generationen wachsen auf, suchen Rückhalt und Stabilität in ihrer Familie oder emanzipieren sich von ihren Zwängen. Sie verlieben sich, werden verheiratet oder heiraten gar nicht, fahren das erste Mal Auto, experimentieren mit dem technischen und wirtschaftlichen Fortschritt, erleben einen Weltkrieg, sind Teil des gesellschaftlichen Aufstiegs und stürzen ab.

Das Erinnern an eine im Faschismus untergegangene Welt gestaltet die Autorin als einen vielschichtigen, letztlich in die Zukunft gerichteten Akt, der immer wieder auch Raum für Sarkasmus und Humor lässt. Jan Bosses Inszenierung für ein großes Ensemble findet für dieses Erinnern besondere Bilder und Atmosphären.“

Am Besten gleich Tickets sichern: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2022-05/effingers-imf-2022/8468/

Mittwoch, 25. Mai um 19.30h
Staatstheater Wiesbaden

Foto: © Armin Smailovic

Donnerstag, 26. Mai: Wrest

(Uwe)

Aktuell ist Wrest eine meiner Lieblingsbands. Ihre erste Deutschlandtour inklusive dem Konzert im Ponyhof musste wegen Corona mehrfach verschoben werden. Nun kommt die Indie-Rockband aus Edinburgh endlich nach Frankfurt. Im Gepäck hat das Quartett zwei sehr gute Platten (darunter die neue Album End All The Days) und eine EP. Sich selbst beschrieben sie einmal wie folgt:

"The sound combines soaring guitars with layered lyrics and heartfelt melodies ... Frightened Rabbit are a huge influence on our music, and were the band that showed us we could sound like we do. Also The National and any of the bands of Conor Oberst rank highly for us as influences."

Alle aufgezählten Bands mag ich sehr und Wrest auch. Anspieltipps: Second Wind, Universe Around You oder Human.

Ponyhof. F, KLappergasse 16
Einlass: 19 Uhr
VVK 16 EUR

Foto: Veranstalter / Facebook Wrest

28. Mai: 6. Frankfurter Riesling Tag

(Daniela)

Mein Freund Jesko organisiert bereits zum 6. Mal den Riesling Tag. Für alle Menschen, die wie ich, gerne Riesling trinken, ist diese Veranstaltung sehr zu empfehlen. Das Gesellschaftshaus ist wunderschön und es macht viel Spaß den Tag über von Stand zu Stand zu schlendern und hervorragende Weine zu trinken. Also ich bin dabei!

Der diesjährige Riesling Gipfel in Frankfurt verspricht für alle Weinfans und solche die es werden wollen wieder ein grossartiges Ereignis zu werden. 33 erstklassige Winzer präsentieren ihre besten Rieslinge. Geniesst die geschmackliche Vielfalt der Rieslingtraube im Probierglas. Weinfreaks, Genussmenschen, Sommeliers, Journalisten, Gastronomen, Absolute Beginners, etc. kommt Alle zur jährlichen Feier der Königin der Trauben in das schöne Gesellschaftshaus Palmengarten. Probieren, geniessen, bewerten und am Ende auch noch was gewinnen, dass ist die Devise. Denn Euer Geschmack ist gefragt, bei der Vergabe des 6. Frankfurter Riesling Preis. Ihr wählt den besten Riesling der Veranstaltung. Es winken spannende Preise für Euch. Und bei einem Glas Wein und leckerer Verpflegung lässt es sich auf der herrlichen Terrasse schön chillen…

Datum: Samstag, 28.05.2022
Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr
Ort: Gesellschaftshaus Palmengarten, Frankfurt am Main
VVK: https://thehinge.tickets.de/de/event/1003688-frankfurter_riesling_tag_2022

Sonntag, 29. Mai: FFM/ Max Mutzke

(Andrea)

Bullerbü im Schwarzwald. Daher kommt laut eigener Aussage Max Mutzke und ich erinnere mich noch gut an ihn, seinen Durchbruch hatte er 2004 als Sieger von SSDSGPS (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star) und wurde dann von Raab sicher auch aufgebaut. Dass er heute Abend gleich mit großer Big Band auftritt, bestätigt seine Leidenschaft und Talent. "Die Shows mit der SWR Big Band verbinden Spielwitz, Spontanität und Virtuosität auf so einmalige, emotionale Weise, dass es das Publikum von den Sitzen reißt. Neben Mutzkes Hits wie Welt hinter Glas, Can´t wait until tonight, gibt es Songs aus seinem aktuellen Album Wunschlos süchtig sowie Soul Pop-Klassiker wie Me & Mrs Jones oder Empire state of mind. Wen es dabei auf den Sitzen hält, der ist angeschnallt oder völlig rhythmusresistent." Einlass 19 Uhr

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt

Samstag 4. Juni: Kulturcampus Open Air

(Daniela)

INS OFFENE

Kulturcampus Open Air

Open-Air-Festival beim Offenen Haus der Kulturen, auf dem Kulturcampus Bockenheim, am 04.06.2022 ab 15 Uhr

Das Offene Haus der Kulturen und Virus Musik laden mit weiteren Initiativen am 4. Juni zum Sommer Open Air auf den Frankfurter Kulturcampus. Fünf Bands aus Frankfurt und der Region bieten ein feines Lineup von Indie-Pop über Alternative bis (Post-)Punk. Daneben gibt es ein buntes Programm u.a. aus Flohmarkt, Urban Gardening, Kinderprogramm, politischen Diskussionen auf dem Sonnendeck und eine After-Party mit ausschließlich weiblichen DJs. Mit dem Festival möchten die Macher*innen für die Weiterentwicklung des heutigen Studierendenhauses zum Offenen Haus der Kulturen werben und die alternative (Musik-)kultur auf dem Kulturcampus verankern.

Hintergrund sind die in diesem Sommer anstehenden beinahe historisch zu nennenden Umbrüche: denn die Uni verlässt ihren alten Campus in Bockenheim. Jetzt wirklich. Doch bevor hier in ein paar Jahren eine Großbaustelle das lang angekündigte Leuchtturmprojekt Kulturcampus hervorzaubern soll, treibt in den Ritzen des vor sich hin dämmernden Riesenareals ein wachsendes Kulturprogramm anderer Art seine Blüten: So ist erst jüngst auf geheimnisvolle Wegen ein Gemeinschaftsgarten entstanden und haben Skateboarder sich die Ecken und Kanten angeeignet, es wird Salsa getanzt oder man trifft sich spontan auf der Picknickdecke unter Freunden. Dazwischen veranstalten verschiedene Initiativen rund um das Offene Haus der Kulturen Feste, Open-Air-Kino-Abende, Theater, Sessions und Konzerte am laufenden Band.

Beginnend mit dem Festival am 4. Juni soll der Ort in diesem Sommer vollends aus seinem Dornröschenschlaf erwachen und sich zu einem der charmantesten Open-Air-Stätten der Stadt entwickeln. Neben dem Bühnenprogramm findet auf der Außenfläche vor dem Offenen Haus den ganzen Tag über ein Rahmenprogramm aus Flohmarkt, Workshops und Diskussionen statt. Am Abend gibt es eine Feuershow von Künstler*innen aus dem Umkreis der „Kulturinitiative am Main“ und dem Verein Playground e.V. Der Abend endet unter dem Motto „party & politics“, einem Veranstaltungsformat, welches im Café KoZ zwei Welten verbindet, die ansonsten eher getrennt voneinander existieren: die anspruchsvolle politische Diskussion und die Party mit DJs aus dem Queer*-feministischen Spektrum.

Das Programm

15 Uhr   Garten der Pioniere: Flowmarkt, DJs, Food, Urban Gardening, Kinderprogramm, Sonnendeck & Strandbar u.v.m.

17 Uhr   Start Livemusik-Bühne. Mit: Mimose (Darmstadt, deutschsprachiger Indie-Pop), Tongärtner (Frankfurt, Indierock), Der Luger & Band (Frankfurt, Singer & Songwriter, Alternative), Spunkk (Indie, Alternativ aus Frankfurt), Pretty Weird (Punkmusik aus Offenbach)

22 Uhr Party & Politics: Mit feinen Tunes von den Plattentellern im Café KoZ

Sonntag, 05. Juni: Ja, Panik!

(Uwe)

Während Daniela und ich mit Freund*innen in Wien sind, kommt die österreichische Band Ja Panik! nach Frankfurt. Die Frage, warum Ihr ihr Konzert im Mousonturm besuchen müsst, ist schnell beantwortet. Hört Euch ihren Song Dmd Kiu Lidt an. Ein 14-minütiges Meisterwerk vom gleichnamigen Album aus 2011.

Ob sie den Song auch im Mousonturm spielen werden, kann ich natürich nicht versprechen. Gute Künstler*innen machen was sie wollen und außerdem veröffentlichte die Band um Andreas Spechtl in den letzten zehn Jahren neue Musik, zuletzt 2021 das Album "Die Gruppe".

Ja, Panik
Mousonturm, Waldschmidtstraße
20 Uhr

Ticketshop des Mousonturms - Ja, Panik Tickets, Künstlerhaus Mousonturm, 60316 Frankfurt am Main - online bestellen (reservix.de)

Foto: Max Zerrahn

Montag, 6. Juni: Of/ Kurkonzert

(Andrea)

Wir sind in der Lieblingsstadt, sonst wäre ich im Dreieichpark: "Sattelt die Räder, packt die Picknickkoffer: Mit Mikro-Festival-Atmosphäre startet die neue Kurkonzert-Saison am historischen Musikpavillon im Dreieichparknach nach ihrer zweijährigen Pause. Zu Gast ist das Beat- und Jazzkollektiv Raw Tapes Records aus Tel Aviv, in welchem u.a. Bands wie Buttering Trio, Apifera oder der Pianist Nitai Hershkovitz spielen. Mit 8 Musiker*innen (Keren Dun, Amir Bresler, Noam Havkin uvm.) wird auf der wundervoll dekorierten Bühne ein einzigartiges Konzert gespielt, das sowohl die gemeinsamen Veröffentlichungen der Bands wiedergibt, als auch viel Platz für deren Jams unter freiem Himmel lässt. Im Anschluss legt DJ Stelze Kosmisches und Fusion aus allen Ecken der Welt auf. Rund um den Pavillon ist Platz für Picknickdecken, es gibt ein Angebot an Kuchen und Softgetränken. Die mobile Küche des „UND“ Projektes am Stadthof bietet im Park ebenfalls tolle Snacks an. Die Kurkonzerte werden in diesem Jahr um Soundwalks und Vorträge ergänzt." 14 bis 19 Uhr

Dreieichpark, Dreieichring, Offenbach


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