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| 29.04.2022 |
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Endlich wieder Zeit für andere Kulturereignisse…

Letzten Samstag haben wir es nochmal richtig krachen lassen im Kulturlabor. Es war ein sensationeller Abend (bzw. eine Nacht). Jetzt ist das Kulturlabor Geschichte … Ab Mitte Mai zieht das TheaterGrueneSosse ein. Wir freuen uns sehr, dass der mir sehr liebgewonnene Ort weiterhin für Kultur genutzt wird und es keinen weiteren Leerstand gibt.
Ich habe jetzt endlich wieder die Zeit selber Kulturveranstaltungen zu besuchen, also einfach mal Gast zu sein. Heute geht’s direkt los: Ich will mir anschauen, ob das Projekt der Ordnungsdezernentin aufgeht: Ab heute gibt es jeden Freitagabend Party an der Hauptwache. Das Museum of Modern Music (MOMEM) ist Veranstalter:in. Neben Musik (ich hoffe es gibt nicht nur elektronische Musik) gibt es auch Foodtrucks. Man will so versuchen, den Partyleuten, die den Anwohner:innen rund um den Friedberger-, den Matthias-Beltz- und den Luisen Platz und die Kleinmarkthalle das Leben schwer machen, eine Alternative / einen Ausweichplatz anbieten. Ich bin sehr gespannt, ob das klappt. Die Hauptwache ist ja fußläufig von allen Plätzen aus gut erreichbar. In Köln gab es auch so ein Konzept, aber da wurden die Partyleute mit Bussen an entlegene Orte gefahren. Dem Platz würde eine nächtliche Belebung guttun und die Anwohner:innen rund um die beschriebenen Plätze müssten sich nicht mehr über vollgepinkelte Höfe und extreme Vermüllung ärgern… eine WinWin Situation, wie man so schön sagt, aber ob es angenommen wird?
Ich schau es mir mal an. Nicht lange, denn morgen wird, wie jeden letzten Samstag im Monat, mit Freund:innen gewandert (es geht auf den Kühkopf und Ziel ist Goddelau), Nachmittags will ich zur Geburtstagsparty vom TheaterGrueneSosse. Das Theater war das erste, was ich in Frankfurt besucht haben. Jetzt gibt es sie schon 30Jahre! AUGURI!, abends auf das Konzert von Roberto Fonseca in die Alte Oper und dann gibt es endlich wieder Tanz in den Mai. Vor ein paar Jahren wäre ich bestimmt an mehreren Orten gewesen, aber das ist vorbei. Ich musste mich also entscheiden. Eigentlich wäre ich total gerne in den wunderschönen ACHTER gegangen. Zum Start der Saison organisiert Michael Rütten einen Love Dance into May. Und das nicht nur von Vinyl, sondern auch mit improvisierten Live-Einlagen. (mehr dazu in den Tipps).
Wir sind aber mit Freund:innen im ONO2 verabredet. Dort findet die Soulshake! Party mit 50s to 60s Soul & R'n'B statt. An den Plattentellern DJs Bud Shaker & M. Coldheart. Ach wer weiß, vielleicht radel´ ich zu späterer Stunde doch nochmal zum Achter… Am Sonntag will ich nur in den Garten, da kann ich auch übermüdet die Hütte streichen…
Die nächste Woche bleibe ich dann aber erstmal zu Hause. Der Sohn schreibt am Dienstag die erste Abi Prüfung, da muss ich so einiges kochen und außerdem muss ich all meine Kräfte für Donnerstag aufheben, denn dann gehe ich mit Sarah ins Stadion. Solltet ihr nicht da sein, dann seid ihr bestimmt vor´m Fernseher und drückt die Daumen. Nach dem Abpfiff treffen wir uns alle zum Fahrradcorso durch die Innenstadt… Wetten?
Jetzt muss ich aber los. Was auch immer ihr macht: lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com
2 x 2 Gästelistenplätze für s o c i a l (sɔsjal) paradiso, w/michael rütten & friends am 30. April im ACHTER. Gewinnfrage: Welche Rückennummer trug die holländische Fußballlegende Cruyff? (siehe Gerolltes)
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2 x 2 Gästelistenplätze für The Soap Girls am 12. Mai im Bett. Gewinnfrage: Welche Freundin von Daniela liest am 6.5. im Rahmen von "Frankfurt liest ein Buch? (siehe den entsprechenden Tipp von Daniela)
2 x 2 Freikarten für das Theaterstück "Jugendliebe" am Sonntag, den 1.5. um 16:00 Uhr. Gewinnfrage: Welches Buch empfiehlt Petra im GEDRUCKTEN?
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Ryan Sheridan am 14. Mai in der holy hall of Fame in der Gwinnerstraße. Die Gewinnfrage lautet: Welche Architektin wird im DAM im Ostend ausgestellt?
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G E R O L L T E S über legendäre Rückennummern

(Uwe)
Es gibt auf den Rücken von Fußballtrikots legendäre Nummern, die untrennbar verbunden sind mit herausragenden Spieler. Gerd Müller spielte in der deutschen Nationalmannschaft bei den wichtigen Turnieren wie Welt- und Europameisterschaften immer mit der Nummer 13, weil sein Vorgänger als deutschen Sturmidol, Uwe Seeler noch aktiv spielte und die klassische Rückennummer eines Mittelstürmers, die 9 „besetzte“, als der junge Gerd Müller für Deutschland debütierte. Müller behielt die 13 auch, als Uwe Seeler nicht mehr mitspielte und wurde mit ihr auf dem Rücken 1974 Weltmeister.
Ein ähnliches Problem hatte der Stuttgarter Mittelstürmer Jürgen Klinsmann, als er Ende der 1980er Jahre in der Nationalmannschaft auftauchte und sowohl „seine“ Position und die Nummer 9 durch Publikumsliebling Rudi Völler besetzt war. Der pfiffige Klinsmann wählte die 18, weil in diese 2x die 9 rein passen die Quersumme von 18 9 ist (der Quersummentrick wird häufig angewandt, Manchester United-Spieler Jadon Sancho wurde nach der Verpflichtung von Christiano Ronaldo von der 7 auf die 25 abgeschoben).
Früher wurden feste Nummern nur bei großen Fußballturnieren wie WM und EM vergeben. In amerikanischen Sportarten wie Basketball oder Eishockey, früher schon deutlich besser vermarktet als der europäische Vereinsfußball war es immer schon Usus, dass Spieler auch im Verein eine feste Rückennummer tragen. Basketballer Magic Johnson trug bei den LA Lakers beispielsweise die 32 und Wayne Gretzky bei den Edmonton Oilers die 99. Während die Lakers zu Ehren Johnsons die 32 nicht mehr vergeben, darf Gretzkys 99 sogar kein Spieler mehr in der NHL (National Hockey League) tragen. Diese Vorgehensweise haben europäische Profiligen für den Fußball übernommen. Seit 1995 werden die Spieler 1 bis 11 nicht mehr durchnummeriert, sie können ihre persönliche Rückennummer festlegen. Klinsmann konnte die 18 also auch in diversen Vereinen (Tottenham oder Bayern) tragen und machte die Nummer salonfähig. Der genannte Völler spielte im Spätherbst seiner Karriere bei Bayer Leverkusen mit Müllers 13, weil die 9 dort durch den damaligen Mittelstürmer der Nationalelf und Vereinsidol Ulf Kirsten besetzt war.
Aus marketingstrategischen Gründen ist eine Nummer unter der 23 die beste Wahl, weil man die sowohl bei einer WM als auch in Vereinswettbewerben tragen kann. Die Nummern 12 und 13 werden in Vereinen seltener genutzt, weil die 12 für gewöhnlich für ein Vereinsmaskottchen reserviert (weil die Fans der „12. Mann“ sind) reserviert ist und die 13 wegen Aberglauben gemieden wird. Die Nummer ab der 15 sind in der Regel eher „gewöhnliche“ Nummern, die in der Fußballhistorie keine herausragende Bedeutung haben. Ausnahme ist vielleicht die 23, die David Beckham wählte, als er einst von Manchester United zu Real Madrid wechselte. Dort war „seine Nummer 7“ aber durch Real-Urgestein Raul belegt, so wich er auch die Nummer 23 aus, mit der Basketballer Michael Jordan bei den Chicago Bulls eine Weltkarriere hinlegte.
Eine herausragende Nummer (außerhalb des bekannten Spektrums bis 11) ist natürlich die 14, denn die trug einer der größten Spieler aller Zeiten, Johan Cruyff. Auf den wollte ich eigentlich vorher im Text gekommen sein, denn die holländische Legende wäre in dieser Woche 75 Jahre alt geworden. Keiner hat den heutigen Fußball als Spieler und Trainer so nachhaltig geprägt wie der Amsterdamer, der nicht nur bei „seinen“ Vereinen Ajax Amsterdam und dem FC Barcelona, für der er beide spielte und die er beide trainierte und nachfolgende Trainergenerationen, beispielsweise Jürgen Klopp und Pep Guardiola inspirierte. Die Rückennummer 14 wird bei Ajax seit Cruyffs 60. Geburtstag nicht mehr vergeben, bei Barcelona trägt sie aktuell ein Nachwuchstalent. Bei der Eintracht trägt sie im Moment kein Spieler, was aber wahrscheinlich weniger mit Cruyff zu tun hat.
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GEDRUCKTES

(Petra)
So viele tolle Bücher habe ich in letzter Zeit gelesen, aber mir fällt auf, dass die Autoren (mal wieder) fast ausnahmslos „ältere weiße Säcke“ sind. Meine Entscheidung, meine Kurzsicht. Dennoch möchte ich meine Lesefreude teilen. Richard Powers ist ein internationaler Bestseller-Autor und ich mag seine zarten und emphatischen Romane, die meist in einer (natur-)wissenschaftlichen Welt verortet sind, so dass ich immer neue Horizonte mitnehme – und das auf mehreren Ebenen. Ja: sicher ist er ein Idealist oder neudeutsch „Gutmensch“; mir macht es ihn doppelt sympathisch und lesenswert.
Im letzten Sommer hat mich sein phasenweise etwas langatmiges „Die Wurzeln des Lebens“ (für das er den Pulitzerpreis erhielt) tief berührt. Die überwältigende Schönheit der gefährdeten Natur ist auch im neuen Roman „Erstaunen“ mehr als nur die Kulisse für eine Vater-Sohn-Geschichte: sie ist Mitakteurin. So wie die erst vor kurzer Zeit tödlich verunglückte Mutter. Der Schmerz und die Erinnerung an sie tragen die Geschichte der beiden.
Nach den ersten Seiten zögere ich: ist das eine Story für mich? Ein trauernder junger Vater, ein problematischer Neunjähriger, am liebsten in der Natur, mit Blick auf die Sterne unterwegs? Aber gut: ich lese erst mal weiter. Und dann höre ich nicht mehr auf. So zauberhaft weben sich Erlebnisse und Gedanken weiter um diese kleine Familie, die so außerordentlich: ja, ein bisschen nerdig ist. Alyssa ist – nein: war – Umweltaktivistin, die für die Tiere und die Natur gekämpft hat. Mit ganz viel Charisma und Sendungsbewusstsein. Sie ist auf den Astrobiologen Theo getroffen, der das Leben lieber auf Lichtjahre entfernten Planeten sucht. Die beiden bekommen Robin, der hochintelligent und begabt ist, aber eben auch aneckt, je nach Lesart "normal", nerdig und mit aggressiven Ausbrüchen oder Asperger- und ADHS-Kind.
Schließlich findet sich ein ungeahnter Weg, wie sich Robin zu einem ausgeglichenen und verträglichen Jungen weiterentwickeln kann, der seine Talente freudig und produktiv einsetzt. Das bringt auch die Rolle von Wissenschaft und ihre gesellschaftliche (und politische) Bedeutung ins Spiel. Denn der Weg dahin ist so spektakulär, dass er nicht verborgen bleiben soll. Sondern vielmehr Chancen auch für andere mit ähnlichen Problemen eröffnen. Das ist zumindest die wissenschaftliche Begründung dafür, dass der kleine Junge zum Schauobjekt wird. Und das bringt natürlich alles wieder aus jeder Balance. Da hilft auch kein Griff nach den Sternen.
„Es war einmal ein Planet. Er kam nie dahinter, wo alle anderen steckten. Er starb an Einsamkeit. Das geschah Milliarden von Malen allein in unserer Galaxie.“ Das ist das Traurigste, was ich jemals gelesen habe. Doch es endet versöhnlich – und es bleibt das Erstaunen.
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Freitag, 29. April: Spill Your Guts – Eine Bauchrednershow

(Martin)
Hendrik Quast
Ist jemand krank, denkt man Corona… Anders bei Hendrik Quast, der hat einen Theaterabend zu Colitis Ulcerosa auf die Bühne gestellt, der nun im Mousonturm zu sehen ist. Ein Theaterabend über eine Darmkrankheit? Ja und tatsächlich hat Hendrik Quast tatsächlich die Technik des Bauchredens dafür erlernt!
„Eine lädierte Klappmaulpuppe scheißt so ungeniert, wie sie speist. Sie hat ihren Bauchredner fest im Griff. Als Verkörperung (s)einer chronisch-entzündlichen Darmkrankheit hat sie nur eins im Sinn: Bluten soll er! Das ungleiche Duo entfacht einen Beziehungsthriller über unverdaute Reste, befeuert das Stammeln über unerhörte Krankheitsgeschichten und stürzt sich in einen Shitstorm über die Arbeit am Theater. Für sein neuestes Projekt hat Performance- und Aktionskünstler Hendrik Quast die Kunst des Bauchredens erlernt, um sich einem unterschätzen Organ – dem Darm – anzunähern. Im Dialog mit seiner kranken Bauchrednerpuppe wird der Darm in seinen Eigenheiten und Metaphoriken, aber auch seinen Pathologien ergründet. Quasts Alltagserfahrungen mit chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten eröffnet für das kranke und gesunde Publikum neue Sprechweisen und Humor-Räume. Zuschreibungen von sichtbar und unsichtbar markierten chronisch-kranken Körpern werden hier neu verhandelt. Mit den Mitteln der Unterhaltungskunst stellt der Künstler die Frage, wer die Deutungshoheit über den kranken Körper eigentlich innehat: die Medizin, der Patient oder die Krankheit selbst.“
Hier gibt’s einen Trailer: https://vimeo.com/682244973
Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/spill-your-guts/
Freitag, 29. April 20.00h
Spill Your Guts – Eine Bauchrednershow Hendrik Quast im Mousonturm, Großer Saal – solidarisches Preissystem
Foto: (c) Hendrik Quast
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Freitag, 29. April: Ev Machui und Aljoscha Crema entführen In die Goldenen 20er Jahre (3G)
(Martin)
Aljoscha Crema und Ev Machui entführen ihr Publikum für einen Abend in das Berlin der goldenen 20er Jahre. Ev Machui bezaubert Ihr Publikum durch ihre warme, tiefe, sehr besondere Stimme.
„Frau Chanson“ verkörpert geradezu die 20er Jahre. Nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit charmanten Moderationen und eigenen Gedanken zu den Stücken, begleitet sie ihr Publikum durch den Abend. Aljoscha Crema ist der Mann am Klavier und Arrangeur der Lieder, brilliert mit einfühlsamen Pianospiel und eigenen Gesangsparts im aufwändig ausgesuchten Programm. Lassen Sie sich überraschen – Es braucht nicht immer das ganz große Arrangement eines Palast-Orchesters, um die Musik der 20er aufleben zu lassen.
Wegen der limitierten Plätze ist eine Voranmeldung über Mail notwendig! Verbindliche Anmeldungen über info(at)denkbar-ffm.de
Freitag, 29. April um 20.00h Denkbar, Spohrstraße 46a.
Foto: (c) Homepage Denkbar
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Freitag, 29. April: Get Well Soon
(Uwe)
Get Well Soon (gute Besserung) wurde in den letzten zwei Jahren so oft gewünscht, dass man es schon fast nicht mehr hören kann. Anders verhält es sich beim Musikprojekt Get Well Soon.
Hinter dem Namen steckt der deutsche Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist Konstantin Gropper aus Biberach. Über den kreativen Kropper findet man unter anderem das: „Like a philosopher, he takes his music to a place where Foucault, Wenders and Arcade Fire’s Butler are at odds. Always, to create something unique, like a dramatic pop play, an avant-garde existentialism or a rousing soundtrack for his orchestra of contrasts. Perhaps the most versatile, moving songwriter these days. Definitely, Sinatra would say.“
Union-Halle Einlass 19:00 l Beginn 20:00 VVK 30 EUR
Foto: Veranstalter
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Freitag, 29. April: FFM/ Ragawerk

(Andrea)
Das Kulturzeiterinlabor war wirklich eine Wunderkammer und es ist natürlich sehr sehr schade, diesen Ort jetzt aufzugeben und auszuräumen. Ich habe viele schöne Stunden dort verbracht, tolle Leute und Musiker:innen kennengelernt. Unter anderem: Max Clouth. Ein echter Sympath mit wildem Lockenkopf und vielen musikalischen Einflüssen. Heute spielt er im Nebbenienschen Gartenhaus, das ich auch noch nicht kenne, also doppelt schade, wil ich heute Abend keine Zeit habe (und zu Tool hat mich auch keiner eingeladen, menno). Aber zu Max wäre ich wirklich gerne gegangen: "Loops und Ragas, Elektronik, Jazz und eine Prise Krautrock Musik wie ein Roadtrip in Gedanken. Der Soundtrack eines Films, der nur in der Vorstellung existiert. Ein Episodenfilm, gedreht auf den Straßen zwischen Deutschland und Indien. Vorder- und Hintergründe wechseln. Perspektiven ändern sich. Die "Weltenvereiner" (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom Max Clouth Clan sind jetzt Ragawerk. Sie spielen mit hymnischen Melodien, cinematischen Klängen und komplexen Rhythmen. Westliche und indische Einflüsse verschmelzen zu einem charakteristischen Sound, raffinierte Strukturen werden mit ausdrucksstarken Improvisationen kombiniert. Ragawerk spielten auf ihren Reisen durch Deutschland und Indien schon auf Jazzfestivals in Brandenburg, Frankfurt und Delhi und waren in den Goethe-Instituten in Chennai, Trivandrum und Hyderabad zu Gast. 2o Uhr, der Eintritt ist frei!
Nebbienschen Gartenhaus, Bockenheimer Anlage 5, Frankfurt
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Freitag 29. April: SONG-SLAM
(Daniela)
Ach menno, da wollte ich schon immer mal hin... aber heute gehts einfach nicht...
Song Slam Frankfurt Nach langer pandemiebedingter Pause ist der Song Slam Frankfurt wieder da. Fantastisches Best-of Line-up von Rootsfolk über Klavierkabarapp und Weltmusik zum Pannepop.
Pilotveranstaltung am 29.4. mit Jakob Meyer (Mannheim), Elis C. Bihn (Frankfurt), Wolf-Schubert-K (Dreieich), Kastedada (Hanau), Malinka Tatin (Frankfurt), Simon Legüm (Mainz). Moderation Dirk Hülstrunk & Jürgen Klumpe
Einlaß 19:30, Beginn 20:00, Eintritt 10€, ermäßigt 5€ (nur Abendkasse) Ort: Café KOZ, Uni-Campus Bockenheim in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen
https://www.ohdk.de/programm/detail/song-slam-frankfurt-74
https://www.facebook.com/events/401608357971286?
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Freitag, 29. April: TV Smith

(Uwe)
Es ist fraglich, ob unter den Pionieren der ersten britischen Punkrock-Welle noch jemand zu finden ist, der in der Gegenwart derartig aktiv ist wie TV Smith. Seine Band The Adverts galt 1976 bis 1979 als eine der wichtigsten Gruppen der Szene und hatte mit „Gary Gilmore’s Eyes“ einen veritablen Hit. Doch während viele der damaligen Protagonisten mit den Jahren unter die Räder kamen, oder heute nur noch ihre alten Songs verwalten, hat TV Smith immer weiter gemacht.
Seit den 90ern vornehmlich auf Solopfaden unterwegs, veröffentlicht er verlässlich und in regelmäßigen Abständen seine immer bemerkenswerten, immer relevanten Alben. Er kann weltweit auf eine eingeschworene Fangemeinde zählen, die keineswegs nur aus übrig gebliebenen Punk-Veteranen besteht. Vielmehr scheint es sich in jeder neuen Generation früher oder später herumzusprechen, dass da dieser unermüdliche, einmalige Engländer durch die Weltgeschichte reist, dieser Punk-Poet mit den exzellenten, genauso lyrischen wie kritischen Texten.
Nicht zuletzt die Unterstützung der Hosen bescherte TV Smith, der übrigens fließend deutsch spricht, hierzulande eine treue Anhängerschar. „Dass TV Smith die Zeit der Krise aus dem Stegreif in große Kunst übersetzt, zeigt einmal mehr seine unglaublichen Fähigkeiten als Texter. Für die Toten Hosen ist er seit vielen Jahren Freund und Vorbild. Ohne Leute wie ihn würde es uns als Band gar nicht geben. Wir sind stolz, sein neues Album auf unserer kleinen Plattenfirma zu veröffentlichen.
Das Rind Rüsselsheim, Mainstraße 11 VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, AK 18 Euro Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
Foto: Veranstalter
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Freitag, 29. April: FFM/ Tool
(Andrea)
Da würde ich gerne hin! Tool habe ich vor zig Jahren bei Rock am Ring gesehen, wir sind seinerzeit tatsächlich nur wegen der Band in die Eifel gefahren und es war erwartungsgemäß fett. Jetzt spielen sie tatsächlich vier Konzerte in Germanistan und sogar eines in Frankfurt in der Festhalle. Aber, ganz ehrlich, bei den Ticketpreisen bin ich raus. Auch wenn das sicher eine grandiose Show wird. Aber falls mich jemand einladen möchtem bitte PN :-) . Ansonsten: https://bit.ly/3xbcdJq
Tool Festhalle Frankfurt
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Freitag 29. April bis 8. Mai: „Jugendliebe“

(Daniela)
Auf ins Theater! Das Bockenheimer Theaterensemble spielt „Jugendliebe“ von Ivan Calbérac ABER nicht in Bockenheim, sondern im Ostend!
Kann die damalige Jugendliebe getäuscht werden? Antoine Chopin führt ein perfektes Leben, das sich viele wünschen würden: Er hat eine wunderschöne Freundin namens Diane und ist beruflich sehr erfolgreich - Das zeigt sich auch auf seiner Gehaltsabrechnung. Dies findet eines Tages auch seine Haushaltshilfe heraus, die daraufhin in den Streik geht. Und wenn das nicht schon genug wäre, erreicht ihm ein Brief seiner alten Jugendliebe Maryse, die um die Scheidung bittet.
Die beiden hatten sich vor 25 Jahren das Ja-Wort in Las Vegas gegeben - „Eine Schnapsidee!" wie Antoine die damalige Aktion nennt. Allerdings war ihm nicht bewusst, dass Maryse die Ehe in Frankreich hat anerkennen lassen. Nun befürchtet er dass die Hälfte seines Vermögens an seine damalige Jugendliebe verliert und plant daher eine raffinierte Inszenierung, um Maryse von seiner angeblichen prekären Situation zu überzeugen.
Ivan Calbérac, bekannt unter anderem durch den Kinofilm …Frühstück bei Monsieur Henri", zeigt mit Jugendliebe einen erfolgreichen Geschäftsmann, der bereit ist alles zu tun, um seinen Lebensstandard zu verteidigen.
Die ausgelassene Komödie zeigt die Facetten einer prekären Lebenssituation mit Humor.
Aufführungen: - 29.04.22 - 20 Uhr
- 30.04.22 - 20 Uhr
- 01.05.22 - 16 Uhr
- 06.05.22 - 20 Uhr
- 07.05.22 - 20 Uhr
- 08.05.22 - 16 Uhr
Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 60316 Frankfurt
Karten unter: www.kulturhaus-frankfurt.de
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Freitag, 29. April: Of/ Into the Wild

(Andrea)
"Im Leben geht es manchmal so verrückt zu wie in Alice im Wunderland: Eine kleine Irritation im Alltag, ein weißes Kaninchen zum Beispiel – und zack, erschließt sich uns eine unbekannte, aufregende Welt. Into the Wild verkörpert in gewisser Weise jenes Wurmloch in die Offenbacher Kreativszene. Denn je mehr man sich in diese expandierende Welt begibt, desto größer, vielschichtig, ja innovativer wird sie. Hier werden Serious-Games entwickelt, komplexe KI-Anwendungen konzipiert sowie Grafikdesign erster Güte geschöpft. Auch die Agentur, die den Slogan des beflügelten Energiedrinks erdachte, führt ihren Sitz in Offenbach. All das kann nun am 29. April erlebt werden – man muss nur dem weißen Kaninchen folgen." Nach einem Pandemieschaltjahr ins Digitale kehrt „Into the Wild“ zu seiner 6. Ausgabe wieder zurück ins ursprüngliche Open-Studio-Format. In vier buchbaren Slots von 90 Minuten können jeweils drei verschiedene Agenturen zwischen 10 und 19 Uhr besucht werden. Die Host-Agenturen sind allesamt dem Bereich der angewandten Gestaltung (Kommunikationsdesign, Webdesign, Produktdesign, Architektur, Gaming- und Software etc.) zuzuordnen und beschreiben in ihrer Gesamtheit die Vielfalt der Branche: Von der großen, etablierten Werbe- und Internetagentur bis hin zum innovativen Hinterhof-Designer, vom talentierten HfG-Absolventen bis hin zur Design-Koryphäe sind alle dabei: Aroma:id / Burn the Bunny / Büro Schramm für Gestaltung / Cosa Lux / HDW Partner / Kastner Agentur / Klub Liebe Studio / Madhat/ Pixelpec / Sensory Minds / Urban Media Project / Vave / Zollamst Studios. Zur Anmeldung: https://bit.ly/3ulcqYP
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Freitag, 29. April - Sonntag, 1. Mai: OF/ Und

(Andrea)
Die große Eröffnungssause letzte Woche habe ich leider verpasst, natürlich hätte ich gerne bei Shantel auf dem Stadthof ausgelassen getanzt. Das hole ich nun am 20. Mai im Jüdischen Museum nach, dort legt er nämlich wieder auf (und unter uns, so gerne ich sein Orchester mag, Stefan ist eben auch ein begnadeter DJ und das gefällt mir tatsächlich besser). Nun, wir waren also im Urlaub und die Auszeit hat klar irre gut getan. Zumal wir weit genug weg waren und zwei Wochen tatsächlich nichts mit Krieg, Krise etc zu tun hatten. Aber, this one goes to alle Maskenverweigerer und "Freiheitskämpfer": Ja, es gibt tatsächlich Länder, in denen noch ein strenges Coronaregiment herrscht und man bspw. bei 32 Grad im Schatten Maske tragen muss. Immer, wenn man das Haus verlässt und sich in jedem Taxi, Geschäft etc. per App registrieren muss. Die jetztige Freiheit hier überforder mich, ehrlich gesagt, gerade ein bisschen. Plötzlich ohne Maske fühle ich mich fast nackt - geht es auch so?
Gestern war ich nun also das erste Mal im UND, dieser temporären Zauberkammer, die Heiner Blum, HfG-Studis und einige andere ausgeheckt haben und bin total begeistert von dem Raum und dem, was dort passiert. Zu sagen, es ist nett, ist da schon beinahe eine Beleidigung, nein, es ist schlicht wundervoll. Ein Raum für Begegnung, zum Chillen und Entdeken: Die Bibliothek zum Beispiel ist wirklich gut kuratiert und bietet feinsten Lesegenuss, das Kiosk ist sehr süß und dann gibt es da noch einen Sammelsuriumladen mit schönsten Staubfängern und (un)-nützlichkeiten aus aller Welt. Alleine das alles lohnt schon den Besuch.
Dazu kommt aber auch ein schönes, wirklich buntes Programm, das so ziemlich alles, was Rang und Namen hat, versammelt. Heute gibt es zum Beispiel Küche mit Beans and Peas, Musiko mit Niko S. und Kleinmaisl und später Hip Hop RNB mit Lathiva.
Am morgigen Samstag gibt es ab 12 Uhr Küche, Street Food und Marktstand am Stadthof. Die Baumschule ackerbaum hat die Vision, eine „essbare Zukunft“ mitzugestalten. Außerdem, und das ist wirklich toll (und supergutduftend) eritreische Kaffeezeremonie und Injera Spezialitäten mit Yodit Red Bohnenkuchen + Sesamkuchen aus Japan mit Kaiyo Asphalt Spiele Von 15 - 18 Uhr Schnicken Workshop für die ganze Familie Die Kinder und Rush erobern in einer freien Workshop Serie den Asphalt um das Rathaus, um sich spielerisch auszudrücken und zum Spielen einzuladen. Mit den Medium der Tapeart gestalten wir uns ein Münzwurffeld mit einfacher Geometrie und simplen Mitteln. Wir erlernen das Schnicken und spielen mit internationalen Münzen aus aller Welt. UND Bar / ab 16 Uhr Fermented Rhubarb Soda & Purple Stain UND Kino in der Klima- und Wetterwerkstatt / Einlass 19:30 Uhr, Start 20 Uhr präsentiert vom Filmklubb Offenbach (Nic Werth), kuratiert und moderiert von Julia Finkernagel Wiplash Auf Spendenbasis.
Am Sonntag, ab 12 Uhr Küche UND Balkava UND Bühne am Stadthof 13 - 16 Uhr / Jean Trouillet / Global Soundclash Asphalt Spiele / 15 - 18 Uhr Schnicken Weltmeisterschaft UND international und RUSH präsentieren United Nations of Discs. Verliehen wird der Titel:„KING OF OFFENBACH“ zum UND World Schnicken Contest 2022 mit dem UND Championbelt aus dem AtelierShaolin handgefertigt von Rush. Gewinne das UND Wochenende als „KING OF OFFENBACH“. Eine künstlerische Protestaktion zum 01. Mai: wir werfen Münzen gegen das Rathaus, um unseren Unmut über die Teuerung unserer Nahrung kundzugeben. Workshop / 17 Uhr Kombucha züchten für Anfänger mit Rick Clabaugh Bitte 50g Zucker, Glasbehälter mit Deckel, schwwarzen Tee selbst mitbringen
https://und.international
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Samstag, 30. April: Of/ Thomas Lemnitzer und Stefan Stichler

(Andrea)
Die Vernissage habe ich, wie vieles andere, verpasst. Aber heute vomi ist der BOK von 11 bis 15 Uhr geöffnet und weil wir ohnehin in der Stadt unterwegs sind, werde ich mal reinschauen. Gezeigt werden Fotografien Thomas Lemnitzer: "Eine Hommage in Schwarz/Weiss an die Jugend und an den großen Fotografen Will McBride (1931-2015), der in den Neunzehnhundertsechzigern Jugend in Berlin und Frankfurt fotografierte. Es ist interessant, dass der Habitus sich in rund sechzig Jahren nicht wesentlich geändert hat. 1960er oder 2022 – die Unbefangenheit, Melancholie und Rebellion sind immer gegenwärtig und damit wohl zeitlos." Und Malerei von Stefan Stichler: Stefan Stichler malt meist große Formate, auf denen Menschen in fast alltäglichen Posen gezeigt werden. Der räumliche und gesellschaftliche Kontext springt dem Betrachter nicht unbedingt sofort ins Auge. Durch eigene Befindlichkeiten und Erfahrungen wird der Betrachter zu einem Teil des Interpretationsraumes."
Bund Offenbacher Künstler e. V. Kirchgasse 27-29 63065 Offenbach/Main www.bund-offenbacherkuenstler.de vom 29.4. bis 14.5.2022 Öffnungszeiten Do. + Fr. 16 - 19 Uhr Sa. 11 - 15 Uhr
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Samstag 30. April: Roberto Fonseca in der Alten Oper

(Daniela)
Mein Sohn heißt ja Ruben, benannt nach Rubén Gonzáles, daher freue ich mich sehr auf das Konzert von Roberto Fonseca!
Auf der musikalischen Landkarte ist das kleine Kuba vor allem eines: die Heimat des großen Buena Vista Social Club. Einen Pianisten wie Roberto Fonseca darauf zu reduzieren, wäre fatal. Aber es ist richtig: Er hat sich als Nachfolger des legendären Rubén Gonzáles mit über 400 Konzerten weltweit seine Sporen als Pianist des "Clubs" verdient. Jetzt kommt der Jazzpianist erstmals zur hr-Bigband.
Seitdem hat Fonseca für viele Stars der kubanischen Musik wie Omara Portuondo oder Ibrahim Ferrer als Arrangeur, Produzent und Musiker gearbeitet. Als Jazzpianist ist Fonseca unterdessen zu einer eigenen Marke der kubanischen Musikszene aufgestiegen. Er verkörpert Kuba auf einer nächsten musikalischen Stufe, indem er nach neuen Klängen und Verbindungen zu anderen Musikstilen sucht. Und wer könnte da besser fündig werden als Fonseca, der den "Son Cubano" von den ganz Großen gelernt hat und ihn nun weltoffen, technisch präzise und mit sicherem Gespür für Melodien und Rhythmus weiterführt?
Roberto Fonseca | Klavier, Yandy Martinez | Bass , Ruly Herrera | Schlagzeug, Rainer Tempel | Leitung 20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt Tickets und mehr unter: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2021-22-/roberto-fonseca--cuba-20-,roberto-fonseca100.html
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Samstag, 30. April: Of/ Rock in den Mai
(Andrea)
Weil ich das Tex Avery Syndrom neulich schon mal kennen gelernt und Borgenine ewig nicht gesehen habe und mir ohnehin der Kopf nach ordentlichem Geschrammel steht, ist die Kommune heute eine echte Option: Wilde Konzerte unter freiem Himmel! ROCK IN DEN MAI 2022 Insgesamt werden 19 Bands auf zwei Bühnen ordentlich abrocken. Rock, Pop, Reggae, Alternativ und Metal, alle Musikrichtungen sind dabei.Dazu gibt es wie immer kühle Getränke und leckeres Essen, zu fairen Preisen! Einlass : 14:00, Ende: 01:00 LINE UP: Borgenine Apart From Us Atrio Dubtales Low Budget Kings Watch Me Rise Inhuman Corbian PBSL The Tex Avery Syndrome Bird's View Aglossus Can We Fly Chris Mols Miz Ery We.Discover Sun's Sons 120 Minds The Desert Pilots
Kommune2010 Sprendlinger Landstr. 181d 63069 Offenbach http://www.kommune2010.com
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Samstag, 30. April: Of/ Yoga zum Sonnenuntergang
(Andrea)
Zwischendurch, und das finde ich wirklich schön, lädt Bettina, die letztes Jahr radfahrend ein Sabbatical in Skandinavien und dann eine Yoga-Ausbildung gemacht hat, zum, ja, Yoga in den Wetterpark. Yoga in den Mai: "Sonnenuntergang, blaue Stunde, Abendstimmung im Wetterpark. Erlebe den besonderen Moment mit Yoga, Meditation und Atemübung (Pranayama). Stimme Dich ein auf den Wonnemonat Mai und gönne Dir eine kleine Auszeit am Abend. Am Ende lassen wir die Stunde bei Tee und einem kleinen Snack ausklingen. Details dann bitte über sie: https://www.facebook.com/bettina.prien
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Samstag, 30. April: Of/ Turmspringen
(Andrea)
Danach bietet sich das "Turmspringen in den Mai" am und im Waggon an: deep techno / deep house mit SUNA & laromas. Ab 22 Uhr.
Waggon am Kulturgleis Mainufer / Isenburger Schloss Offenbach
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Samstag, 30. April: Of/ Tanz in den Mai Hafen 2

(Andrea)
Außerdem gibt es natürlich noch den Hafen2: Mit konzerten Ryan Tennis (USA/ Kolumbien) live, Soul/ Pop, DJ Matz Ernst House/ Techno/ Elektro sowie Industrie & Zärtlichkeit House. Der Abend beginnt mit dem Konzert der US-amerikanischen und kolumbianischen Band Ryan Tennis, deren Mélange aus karibischem Folk und Soul vorzüglich geeignet sein sollte, diesen Abend zu eröffnen. Konzertbeginn ist 20 Uhr, bei gutem Wetter spielt die Band auf der Open Air Bühne am Fluss, bei Regen unterm Dach des Pagodenzeltes oder in der Halle. Das Ticket der Tanz in den Mai Nacht ist sowohl für die Klubnacht als auch das Konzert gültig. Die anschließende Klubnacht findet wie gewohnt im und ums Café herum statt - die Tanzfläche ist im Haus, draussen gibt es rund ums Feuer einen ruhigeren Bereich zum Verschnaufen. Mit Matz Ernst haben wir einen DJ für diesen besonderen Abend gefunden, dessen zurückliegenden Klubnächte im Hafen 2 jeweils ausverkauft waren. Zwar entfällt jetzt die Reduzierung des Kartenkontingents, dennoch empfehlen wir euch, ein Ticket im Vorverkauf zu sichern - auch die Resonanz auf die Tanz in den Mai Veranstaltungen vor Beginn der Pandemie spricht für den Vorverkauf. Sollte es eine Abendkasse geben, so würde sie um 19 Uhr beginnen. Das Café ist zuvor bereits geöffnet - um 19.30 Uhr gibt es eine Ticketkontrolle, sodass frühe Gäste einfach durchgängig bleiben und entspannt den Konzertbeginn um 20 Uhr erleben können. Ohne Ticket gibt es den Hafen 2 an diesem Abend nicht - demnach müsst ihr bitte auch für "nur Trinken und Sonnenuntergang genießen" Eintritt zahlen. Das ist aus organisatorischen Gründen nicht anders möglich. Es gilt wie üblich 2G+
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Samstag 30. April: Tanz in den Mai
(Daniela)
Direkt nach der Alten Oper gehe ich dann ins ONO2. Endlichwieder Tanz in den Mai.
Diesmal geht*z zur Soulshake! Party 50s to 60s Soul & R'n'B Dance Freak Out!
Mit den großartigen DJs Bud Shaker & M. Coldheart
ONO2, Walter-Kolb-Straße 16,
Einlass 22 Uhr • AK 22-23 Uhr € 8,- / danach € 10,-
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Samstag 30. April: Król Roger, Oper von Karol Szymanowski

(Martin)
Im Juni 2019 hatte Król Roger an der Oper Frankfurt Premiere. Ich erinnere mich, dass ich zunächst nicht motiviert war, zu gehen und danach aber hoch begeistert, dass ich dort war…
Als Empfehlung hier Auszüge aus einer Premierenkritik von BR-Klassik, die überschrieben ist: „Wenn aus Angst vor dem Fremden Ekstase wird“: „Suggestive Choräle, zarte Melodien und geradezu rauschhafte Klangwolken – die Oper "König Roger" des polnischen Komponisten Karol Szymanowski überwältigt mit faszinierender Musiksprache. (…)
Karol Szymanowskis Oper "König Roger" beginnt in dichter Anspannung: Mystisch und mächtig feiert der Chor, in diesem Fall orthodoxe Gläubige, einen Gottesdienst. Bis sich ein Hirte erhebt, ein Wanderprediger, der ganz in weiße Leinen gekleidet ist, mit wild krausem Haar. Dieser Mann preist einen Gott, der anders ist. Er preist einen Gott der Liebe, der Freude und des Lebens. Genau das macht den frommen Menschen Angst. Sie befürchten einen Verfall der Sitten und wollen den Hirten hinrichten lassen.
Erzählt wird die Geschichte dieses ominösen Predigers, der ein ganzes System auf den Kopf stellt. Und die Geschichte des Herrschers Roger, der das System bewahren und für Ordnung sorgen soll. Er soll festlegen, was gut und was böse ist. König Roger kapituliert aber. Was macht man, wenn der Fremde daherkommt und uns die Welt neu erklärt? Wenn auf einmal alles durcheinander gerät durch den Fremden? Das ist die Frage, die Regisseur Johannes Erath auf der Bühne verhandelt. Erath erzählt die Geschichte von König Roger und seiner Frau Roxane sehr originalgetreu und in klaren Bildern. Er erzählt diesen alten Normannenstoff aus Sizilien aber nur, um eine tiefer liegende Geschichte darzulegen. Erath zeigt an der Figur König Roger, wie es ist, wenn das Fremde ungeahnt in uns aufbricht.
Wenn unsere eben noch geordnete Welt plötzlich aus den Fugen gerät, dann entsteht pure Ektase. So sieht es jedenfalls Karol Szymanowski, der hier eine überbordende, ekstatische, rauschhafte Musik komponiert, mit der er den Ausnahmezustand in immer neuen Umdrehungen, in immer größeren Steigerungen, immer lauteren, absolut überbordenden Klängen ausmalt.
Johannes Erath bringt "König Roger" an der Oper Frankfurt als Mysterium auf die Bühne, nicht als Erzähloper, sondern als musikalisches Psychogramm. Dass ihm das so fantastisch gelingt, liegt vor allem an der Bühne, die ihm Johannes Leihacker gebaut hat. Leihacker schafft einen strengen, durch klare Linien aufgeteilten schwarz-weißen Bühnenraum. Es ist ein zeitloser Ort, in dem Gut und Böse, Schwarz und Weiß streng getrennt sind, und sich die Wirklichkeit unmerklich in magische Realität verwandelt. Das kann nur Oper!
Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/UgKjpjcmw1I
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/krol-roger_2/?id_datum=2866
Samstag, 30. April um 19.30h
Weitere Vorstellungen am Sonntag, 8., Freitag, 13., Samstag, 21. und Samstag, 28. Mai.
Foto: © Monika Rittershaus
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Samstag, 30. April: Römerberggespräche "Nie wieder Frieden?"

(Petra)
Der 24. Februar 2022 bedeutet für Europa ein böses Erwachen. Bisherige außenpolitische Normen und diplomatische Regeln wurden durch den das Völkerrecht verhöhnenden russischen Überfall auf die territoriale Integrität eines freien Landes in ihren Grundfesten erschüttert, nicht zuletzt ein traditionell verankerter Pazifismus. Zahllose Menschen, aber auch bisherige Gewissheiten sind unter der Kriegsmaschinerie Putins begraben worden. Der Angriff auf die Ukraine hat die Vorstellung einer auf Kooperation gegründeten globalen Ordnung erschüttert. Der Westen sieht sich über Nacht mit geostrategischen Ambitionen konfrontiert, bei denen Russland von Atommächten wie China und Indien Rückendeckung erhält. Putins Krieg zielt nicht nur auf die Ukraine, sondern auch auf die Stabilität und den inneren Frieden westlicher Demokratien. Die offenen Gesellschaften werden beweisen müssen, dass sie der militärischen und geistigen Mobilmachung ihrer Feinde gewachsen sind. Die mit dem Fall der Mauer entstandene Hoffnung auf ewigen Frieden in Europa scheint als Illusion entlarvt worden zu sein. Worauf werden wir uns in Zukunft überhaupt noch verlassen können? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen?
51. Römerberggespräche: "Nie wieder Frieden? Der Ukraine-Krieg und die neue Welt-Unordnung, Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer, Ort: Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal, Adresse: Neue Mainzer Str. 17, Uhrzeit: 10 - 17 Uhr, Eintritt: frei, Programm hier
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Samstag, 30. April: s o c i a l (sɔsjal) paradiso w/michael rütten & friends

(Uwe)
Über den Ort, den ACHTER schreibt Michael (und da kann ich ihm nur Recht geben): Leute zusammenzubringen, mit Freunden, im zauberhaften Garten des Achter Restaurants. Bei gutem Essen & Trinken und sehr entspannter Atmosphäre. Fast direkt am Wasser. Manchmal, wenn ich abends dann durch den Garten Richtung Main schaue, stelle ich mir vor, irgendwo im Süden Frankreichs am Meer zu sein. Vom Essen her kommt das dem sehr nahe. Von der Brise her auch.
Im ACHTER gibt es nun die Reihe s o c i a l.
Zum Start der Saison gibt es einen Love Dance into May. Und das nicht nur von Vinyl, sondern auch mit improvisierten Live-Einlagen. Dazu hat Michael Rütten ein paar Freunde eingeladen:
John „Vibrations“ Steinmark legt mit ihm Disco Jazz, House, Afro, Hip Hop und Soul auf, Oli Rubow jammt an seinen Dub Drums & Electronics mit und Lorenzo Dolce improvisiert am Saxofon. Immer inspiriert von den legendären Paradise Garage oder Loft Abenden in NYC der Siebziger Jahre, wo es schlicht darum ging, Menschen mit Musik zusammenzubringen.
Mit Oli Rubow, der mit Bands wie Hattler, DePhazz, seinem Projekt Nefzer oder auch mal den Fanta 4 spielt, hat Michael Rütten schon mehrmals live gejammt im Rahmen des Temporären Elektronsichen Salons, John „Vibrations“ Steinmark lernte er im Rahmen von Jazz Montez auch an den Plattenspielern als sehr guten DJ und Freund kennen. Lorenzo Dolce war mit seiner damaligen Band Locase bereits Gast im ENZO Club Mitte der 2000er Jahre. Zusammen mit John Steinmark hat er über die letzten Jahre die einzigartige Jazz Montez Reihe inklusive dem Sommer Festival Holidays De Luxe aufgebaut.
Die Idee zum „Paradiso - Love Dance Into May" ist spontan entstanden. Alle Beteiligten haben ebenso spontan und schnell zugesagt. Kein dröger Tanz in den Mai, sondern ein Abend voller musikalischen Überraschungen und wie immer, spontanem Griff in die Genre-übergreifende Plattenkiste. Paradiso - alle sind willkommen, diese Nacht im ACHTER zu verbringen.
Die Crew des Achters sorgt für leckere Getränke und liebevoll zubereitetes Essen. Tischreservierungen am besten via: restaurant-achter.de
Bei gutem Wetter wird der wunderschöne Garten bespielt und falls es zu kalt wird, steht der nicht minder tolle Rote Salon zur Verfügung. Mit Holzboden - Tanzfläche, den Original ENZO Lightings und immer mit Spiegelkugel! Exzellenter Sound von Vinyl durch einen Original Paradise Garage Bozak DJ Mixer und eine analoge Dynacord PA.
Welcome to Paradiso!
Samstag, 30.4.22, 21h 10 Euro Kulturbeitrag Restaurant Achter, Mainwasenweg 33, 60599 Frankfurt AM MAIN
design by luiseemilie.com
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Back to Business

(Uwe)
Meine Uhr zeigte bereits 22 Uhr als am letzten Dienstag der US-amerikanische Sänger Brian Fallon und seine drei Musiker die Bühne der Batschkapp betraten. Nach zweieinhalb Stunden in der Halle, zwei Vorgruppen und diversen Umbauaktivitäten dazwischen, hatte ich zwei Minuten vor zehn beinahe die Nerven verloren. „In fünf Minuten gehe ich heim“, sagte ich in meiner manchmal immer wieder durchschlagenden südhessischen Muffigkeit zu meinem Freund, der mich zu diesem Konzert (und zu so vielen davor) begleitete. Es brauchte dann aber nur einen Schlag des Schlagzeugers auf eine seiner Trommeln und schon war ich aus meinem Denkgefängnis wieder draußen. Ein Schlag und es war, als hätte es die beinahe zweijährige Konzertpause nicht gegeben, die nur unterbrochen war durch eine gemeinsame Geburtstagesreise mit Daniela nach Bern mit einem Konzert der schweizer Band Patent Ochsner.
Eigentlich war es schon vorher durch das nervige Warten im Saal auf die Sängerin, die Band oder den Sänger wie früher, nach dem Beginn des Konzertes kam noch das bekannte Gequatsche hinter uns und der Typ vor uns dazu, der kurz vor Beginn kommt und denkt mit riesigem Hut kommen zu müssen, als wären 1,90 Meter Körpergröße nicht groß genug, um die Sicht zu nehmen. Das ließ mich alles dieses Mal erstaunlich kalt, kein böser Blick, kein wegdrücken, ich freute mich einfach über die gute Musik, die Kraft, die selbst in ruhigen Songs liegen kann. Und über das wahnsinnige engagierte Getrommel des Drummers, der nicht wirklich aussah wie ein Schlagzeuger, eher wie einer der das von ihm gegründete Start Up-Unternehmen gerade für eine Milliarde verkauft hatte. Er spielte trotzdem um sein Leben, mit einer Leidenschaft, die ansteckte.
Im hinteren Drittel des Konzerts begann er einen Song durch ein paar kräftige Schläge, der Pianist stimmte ein, dann der Rest der Band. Sie spielten eine Ballade, die ich bisher nicht kannte, weil ich Fallons Bands Gaslight Anthem und sein Projekt Horrible Crows gut kenne, sein letztes Soloalbum bis gestern aber garnicht. Nach zehn Sekunden war ich komplett ergriffen und wusste, dass das einer der ganz seltenen Momente bei Konzerten ist, der ewig bleiben wird, weil man völlig überraschend von einem Song umgehauen wird, der nie enden soll. Schön, dass dies gleich beim ersten Konzert nach der Pause passierte. Das war, wie wenn man früher in Goddelau bei der 6262-Pizzeria auf der Hauptstraße ein erstes Mal eine Mark in den Spielautomaten warf und gleich eine riesige Serie knackte. Man ging danach mit der Hoffnung aus dem Laden, dass das nächste Mal genauso erfolgreich laufen wird. Passiert beim Glücksspiel aber nicht, bei Konzerten kann es den magischen Moment dagegen aber schnell wieder geben.
Ich habe Blut geleckt und freue mich auf Sam Fender am 09. Mai in der Jahrhunderthalle (siehe 09.05), vielleicht fahre ich auch …..
Soundtrack des Lebens: Vincent von Brian Fallon
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Bis Sonntag, 28. August: Konzepte für Zaha Hadid im DAM

(Petra)
Der 1961 in Brasilien geborene Antonio de Campos dürfte nur Wenigen bekannt sein – seine berühmte Auftraggeberin und seine Arbeit der Jahre 2000-2016 dagegen schon. Als künstlerischer Berater arbeitete er für Zaha Hadid Architects. Bisher war die Wahrnehmung der Architekturbilder des Büros auf die charismatische Gründerin fokussiert, die in den 1980er Jahren durch ihre Architekturbilder bekannt wurde, 2004 den Pritzker-Preis und weltweite Aufmerksamkeit für ihre spektakulären Bauten erhalten hatte. In ihren Projektdarstellungen verband sie Detailebenen und unterschiedliche Ansichtspositionen, Axonometrien und Verzerrungen – das Ergebnis waren wundersam komplex aufgeladene und verwirrende Bilder. Diese bilden neben den Bauten und Designobjekten eine eigene Ebene im Werk der Architektin. Antonio de Campos, ausgebildet als Architekt und Filmemacher, war ab dem Jahr 2000 in die Bildproduktion des Büros von Zaha Hadid eingebunden. In den 1990er Jahren hatten die Darstellungsmöglichkeiten von Grafikprogrammen und digitaler Videoanimation rasante Fortschritte gemacht – de Campos war als Creative Director einer Video-Produktionsgesellschaft Teil dieser Entwicklung. Der Computer beschleunigte und veränderte auch die Möglichkeiten der Darstellung von komplexen Bauten. Die Ebenen Architektur und Film ineinander aufgehen zu lassen, wurde zum neuen Kennzeichen der Architekturdarstellungen von Zaha Hadid nach der Jahrtausendwende. Das DAM Ostend zeigt 43 zum Teil mehrteilige Arbeiten von de Campos aus den Jahren zwischen 2003 und 2015: komplexe Collagen aus Prints, Folien und Sprühtechniken.
Antonio de Campos: Konzepte für Zaha Hadid, Vernissage, Ort: DAM im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung: Di., Do., Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa., So.: 11 - 18 Uhr, Eintritt: 5 (3) Euro, barrierefrei
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Noch bis 15. Mai: Frankfurt liest ein Buch

(Daniela)
Meine Freundin Silke organisiert mit ihrem Verein das großartige Lesefest: FRANKFURT LIEST EIN BUCH.
Dieses Jahr widmet sich das Lesefest dem 1937 erschienen Exilroman „Nach Mitternacht“ von Irmgard Keun. Irmgard Keuns Roman „Nach Mitternacht“ gehört zu den bedeutenden Werken der deutschsprachigen Exilliteratur. 1937 im Amsterdamer Querido-Verlag erschienen, spielt der Roman an zwei Tagen im nationalsozialistischen Frankfurt der Vorkriegszeit.
Es gibt über 80 Veranstaltungen an über 70 Veranstaltungsorten im Rhein-Main-Gebiet. Neben klassischen Lesungen, gibt es auch Stadtrundgänge, Filmvorführungen, Musikdarbietungen, Aktionen an Schulen und Vorträge, die den historischen Hintergrund des Romans ausleuchten, sowie ein reiches Radio-Begleitprogramm auf hr2.
Einige Termine sind schon ausgebucht. Hier das ganze Programm: https://www.frankfurt-liest-ein-buch.de/programm
Frankfurt, 1936: Menschenmassen strömen auf den Opernplatz und warten auf den Besuch Hitlers. Mittendrin und doch abseits verfolgt die 19-jährige Susanne das Geschehen. Voller Sehnsucht und Unruhe wartet sie seit ihrer Flucht aus Köln auf ein Lebenszeichen von ihrem Verlobten Franz. Gemeinsam wollten sie einen Zigarettenladen aufmachen. Doch plötzlich taucht Franz aus dem Nichts vor ihr auf. Er wurde an die Gestapo verraten, hat den Denunzianten – den Besitzer eines Zigarettenladens – umgebracht und muss nun fliehen. Kurz vor Mitternacht muss Susanne sich entscheiden: Soll sie ihre Heimat verlassen, um mit Franz zu gehen? 48 Stunden schildert Irmgard Keun durch die Augen ihrer Erzählerin den Alltag im nationalsozialistischen Deutschland. Mit genauer Beobachtungsgabe und scharfem Humor beschreibt sie die Erlebnisse, Gespräche und Widersprüchlichkeiten verschiedenster Menschen in dieser Zeit. Nach Mitternacht ist einer der wichtigsten Romane der deutschen Exilliteratur.
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Sonntag, 1. Mai: Babylon - Maifestspiele

(Martin)
Oper in sieben Bildern von Jörg Widmann, Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden
Ein einzigartiges sensorisches Hörerlebnis wird versprochen und es ist zudem die erste große Premiere – und die Uraufführung einer neuen Fassung - bei den diesjährigen Maifestspielen in Wiesbaden!
Liest man, was in der Oper Babylon, die erst dreimal überhaupt inszeniert wurde - verhandelt wird, dann geht es um das Große und Ganze – was die Handlung betrifft, aber auch die Musik.
„Mit seiner Oper »Babylon« hat Jörg Widmann etwas höchst Seltenes gewagt: den ganz großen Wurf. Und der ist ihm gelungen. In »Babylon« klingt vieles auf unerwartete Weise neu. Der Komponist hat hier nicht einfach neue Musik geschrieben, sondern er hat so etwas wie eine Summe der bisherigen Musik geschaffen. Die babylonische Sprachverwirrung hat Widmann auf die Ebene der Musik übertragen, und so sind auf wundersame Weise Schönheit, Größe und Lebendigkeit der verschiedensten Epochen und Stile präsent. Doch all das klingt nicht beliebig zusammengestückelt oder geliehen, sondern frisch, überwältigend und jederzeit – neu. Der Philosoph Peter Sloterdijk hat für »Babylon« ein Libretto geschrieben, das zum einen eine typisch opernhafte Liebesgeschichte darstellt, zum anderen einen religionsgeschichtlichen Bogen schlägt, der von der Entzweiung der Menschheit vom Göttlichen bis hin zu einer aufgeklärten Gesellschaft führt, in der es keine Illusion des Heils mehr gibt, aber immerhin zwei Werte: Liebe und Leben. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden ist weltweit erst das dritte Haus, das sich an eine szenische Umsetzung dieses monumentalen Werks wagt. Daniela Kerck führt in ihrem eigenen Bühnenbild Regie, die Musikalische Leitung hat Albert Horne inne.“
Babylon verspricht ein echtes Erlebnis an zeitgenössischer Oper zu werden!
Hier ein Teaser zur Wiesbadener Inszenierung: https://youtu.be/asZLd99Xn68
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/babylon/7877/
Sonntag, 1. Mai um 18.00h: Babylon Oper in sieben Bildern von Jörg Widmann, Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden Weitere Vorstellung am 14. Mai um 19.30h.
Foto: (c) Astrid Steiner
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Sonntag 1. Mai: Liederabend
(Daniela)
Ich bin heute endlich im Garten. Wäre ich nicht dort, wäre ich vielleicht in die Bethlehemkirche gegangen, denn da gibt es heute einen Liederabend mit dem Titel: "Im wunderschönen Mai - Der Frühling im Kunstlied".
Die Mezzosopranistin Sophie Wenzel singt und am Klavier spielt Angelika Nebel. Sie spielen/singen Werke u.A: von: R. Schumann, F. Schubert, W.A. Mozart und J. Brahms, und C. Chaminade. Bethlehemkirche, Fuchshohl 1, Frankfurt am Main
Beginn: 17 uhr, Eintritt frei Mehr Infos unter: www.angelikanebel.de
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Dienstag 3. - Montag 8. Mai: home.frankfurt.telaviv

(Daniela)
exchange project with feminist artists* exhibition performances artist*talks
home.frankfurt.telaviv befragt Künstler*innen aus den beiden Partnerstädten zu ihren Konzepten des zuhause-Seins. Während der Pandemie und des Lockdowns waren wir alle mit dem Thema home konfrontiert. Grenzübergreifend und ungewollt. Doch was bedeutet home? Was kann home sein? Die Antworten sind so vielfältig wie die Künstler*innen selbst. Ihre Arbeiten sind Annäherungen an Themen wie Heimweh und Heimatlosigkeit, an Vertreibung, (Ver-)Schweigen oder Erinnerung und Entwurzlung. Identität, Familie und kulturelle Tradition spielen ebenso eine Rolle wie das Ausloten der Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum. Auch intersektionale und queere Perspektiven und Fragen nach Zugehörigkeiten sind Teil der künstlerischen Auseinandersetzung sowie die Sehnsucht nach Sicherheit und Verbundenheit oder nach Interaktion und Dialog. Die Videoarbeiten, Performances, (Audio-) Installationen, Fotografien, Zeichnungen und Texte fokussieren das Thema home aus jeweils individueller künstlerischer und feministischer Sicht
Ein Projekt von Frauenreferat Frankfurt am Main und Tel Aviv-Yafo Municipality. Kuratiert von Linda Kagerbauer und Sonja Müller.
Mit Maayan Danoch, Idit Herman, Swoosh Lieu, Bárbara Luci Carvalho, Julia Mihály, Vered Nissim, Anny & Sibel Öztürk, Noga Or Yam, Xinan Pandan, Naama Roth, Elianna Renner, Rotem Volk
Alle weiteren Informationen und detailliertes Programm: www.home-ffm-tlv.com
Unterschiedliche Orte: AusstellungsHalle Schulstrasse 1A, Mousonturm, Historisches Museum, Jüdisches Museum
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Dienstag, 03. Mai: Hellhörig@Hauptwache

(Martin)
Eröffnungsonzert mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Frankfurt hat eine neue spannende Konzertreihe! In den »Hellhörig«-Konzerten musizieren wir Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters mitten in der Stadt: in der Katharinenkirche an der Hauptwache. Auch die Uhrzeit ist ungewöhnlich: Los geht es ab dem 3. Mai jeweils dienstags um 13:15 Uhr unter dem Motto »45 Minuten Musik - sonst nix«.
Doch so ganz stimmt das nicht! Denn der Eintritt ist zwar kostenlos – die Konzerte aber nicht umsonst: Alle »Hellhörig«-Konzerte finden für einen guten Zweck statt. Im Mai werden Spenden für Schutzsuchende aus der Ukraine sammeln. Der Ukrainische Verein Frankfurt am Main e.V. kümmert sich um neu angekommene Kinder aus der Ukraine. Er organisiert muttersprachliche Samstagsschulen, Freizeitbeschäftigungen und Ausflüge.
Die Reihe »Hellhörig« findet ab sofort immer im Frühling und im Herbst statt. Mit diesen Benefizkonzerten möchte das Orchester seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst nachgehen und das kulturelle und gesellschaftliche Zusammenleben Frankfurts aktiv mitgestalten.
Dienstag, 3. Mai um 13.15h: Hellhörig@Hauptwache Eröffnungsonzert mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchester Katharinenkirche an der Hauptwache
Weitere Termine am 10., 17., 24., und 31. Mai um jeweils 13.15h.
Foto: © Homepage Oper Frankfurt
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Dienstag, 03. Mai: James Blake
(Uwe)
James Blake ist ein Brite, der für seine anspruchsvolle elektronische Popmusik zurecht gefeiert wird. Bereits sein Debütalbum „James Blake“ aus 2011 wurde von den Kritikern gefeiert, bei den danach erschienen verhielt es sich ähnlich. So schrieb ein Kritiker über sein drittes Album „eine wunderschöne, virtuos komponierte und gesungene Platte mit Melodien, die sich vielleicht nicht beim ersten Hören erschließen, aber nach dem zweiten und dritten Mal dafür umso nachhaltiger im Gedächtnis verhaken". So ist es bei James Blakes Musik. Nun geht er mit seinem neuen Album "Friends That Break Your Heart" 2022 auf Tour.
James Blake & Support: Khushi Frankfurt, Gibson Einlass: 19 Uhr, Beginn 20 Uhr Eintritt: 47 Euro
Foto: Veranstalter / James-Blacke-Source-Paradigm-Agency
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Donnerstag, 05. Mai: Of/ Literatour
(Andrea)
Heute geht Ida Todisco wieder mit dem Bücherbus auf Tour und es ist schade, dass ich keine Zeit habe und es nicht auf den Wilhelmsplatz schaffe. Mit an Bord ist der wunderbare Autor & Künstler Klaus Puth, der aus seinen Büchern & Projekten lesen-erzählen wird. Als Vorlesende aus OF werden Loimi Brautmann von OFLovesU, Andrea L'Abbate von der Käsefabrik und die Neu-Offenbacherin Elke Beeck mit dabei sein und aus ihren Lieblingsbüchern (oder Büchern, die ihr Leben bewegt haben). 17.30 Uhr
Wilhelmsplatz, im Herzen Offenbachs
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Donnerstag, 5. Mai: Of/ UND
(Andrea)
Außerdem ist heute wieder UND. Dort gibt es heute ein Special zum europäischen Protesttag der Rechte von Behinderten in koop mit der vhs. Die UND Küche und UND Bar wird an dem Tag an dem Aliceplatz Speisen und Getränke verkaufen und wir stellen unsere deignten Möbel zur Verfügung, die mit Fotos aus Offenbach bedruckt sind. https://www.instagram.com/und.international/
Und Stadthof Offenbach
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Freitag, 06. Mai: Das Münchhausenkonzert (Rainald Grebe)

(Martin)
„Für sein sechstes Soloprogramm hat Rainald Grebe einen alten Schmöker zur Hand genommen: Des Freiherrn Münchhausen wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande aus dem Jahr 1786.
Die meisten Menschen haben gleich ein paar Bilder von Münchhausen im Kopf: Wie er auf einer Kanonenkugel reitet, sein Pferd von einem Stadttor halbiert wird und beim Saufen hinten ausläuft, er einen Hirsch mit Kirschkernen beschießt und dem wächst dann ein Kirschbaum zwischen dem Geweih.… ein Klassiker. Wer ist dieser Münchhausen? Ein Schwadroneur, ein Auftischer. Ein großer Labersack. Ein Mann mit zeitlosen Eigenschaften: Keine Schwäche zeigen, alleinunterhalten, die Welt erklären im Monolog. Also perfekte Voraussetzungen für ein Soloprogramm. In unserer Gegenwart der Fake News und des Bullshits hätte sich Münchhausen doch eigentlich wohlfühlen müssen. Rainald Grebe befürchtet, er würde eher darunter leiden, kein Alleinstellungsmerkmal mehr zu haben. Rest in peace, Baron, du hast gewonnen! Also zieht sich Rainald Grebe nun an den eigenen Haar aus dem Sumpf und begibt sich in die Welt der Lügen und Halbwahrheiten, der Behauptungen und Schönfärbereien, der Hochstapeleien, Übertreibungen und Verschwörungstheorien. Und alles ist wahr! Der Lügenbaron als Reiseleiter in die Oberflächen unserer Zeit. Inklusive Mondlandung. Mit wunderschönen Songs. Und wunderschönem Licht. Ein wunderbarer Abend. Den es noch nicht gab, als diese Zeilen geschrieben wurden. Aber eins kann Münchhausen auf jeden Fall sehr gut: behaupten! behaupten! behaupten! Es lebe der Lügenbaron!“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/rainald-grebe-muenchhausen/762/
Freitag, 6. Mai um 19.30h Schauspiel Frankfurt
Foto: © Jim Rakete
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Freitag 06. Mai: Frankfurt liest ein Buch mit Mirjam Schmidt & Bridges

(Daniela)
Wie schön, wenn man Freundinnen hat, die Kulturveranstaltungen organisieren. Heute sind es gleich drei, die das tun: Noreen von Schwanenflug und Bärbel Spiegel organsieren nämlich, in der Reihe FRANKFURT LIEST EIN BUCH, mit unserer Freundin und Landtagsabgeordneten Mirjam Schmidt. Wäre ich nicht bei einer anderen Freundin eingeladen, wäre ich heute Abend bei ihnen, denn nicht nur die Frauen sind toll, sondern auch der Raum ist ganz besonders UND begleitet wird Mirjam von „Bridges – Musik verbindet“.
"Der Roman „Nach Mitternacht“ von Irmgard Keun lässt den Leser den Alltag im nationalsozialistischen Frankfurt durch die Augen und Ohren von Ich-Erzählerin Sanna erleben.:
In filmischer Erzählweise, mit harten Schnitten und schnellem Wechsel der Szenen reißt die Autorin ihre Leser mit in den Strudel der Ereignisse. Höhepunkt des Romans ist der Tag, an dem Adolf Hitler Frankfurt besucht, und sich am späten Abend auf dem Balkon des Opernhauses von seinen Anhängern feiern lässt. Die grundlegende Frage, wie sich verhalten angesichts der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft – sich anpassen oder emigrieren – durchzieht das Buch. Der Text ist hochaktuell angesichts der Umbrüche unserer Zeit."
Ort: Schweizer Straße 5 (Eingang über den Hof): Einlass ist ab 18.30 Uhr Beginn: 19:00 Uhr
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Freitag, 06. und Sonntag, 08. Mai: ACHSCHAV:עכשיו:JETZT

(Martin)
Tanz – Gesang – Performance Frankfurt LAB
„Zwei Tänzerinnen, eine Sängerin und - ein Publikum. Endlich können wir uns wieder begegnen! Doch wie berühren wir uns nach der Pandemie? „Back to normal“ erscheint angesichts neuer globaler Krisen kaum denkbar. Isolation war gestern. Doch was ist JETZT? Wie können wir durch Interdisziplinarität Brücken bauen und Grenzen überwinden, eine gemeinsame Sprache finden? Wir wollen mit und voneinander lernen, wie Begegnung JETZT möglich ist.
ACHSCHAV:עכשיו:JETZT, von Gal Fefferman, Julia Hagen und Nicolai Bernstein - in Zusammenarbeit mit den Performerinnen -, hat am 6. Mai 2022 Premiere im Frankfurt LAB. Das Stück ist eine Fortentwicklung der Performance HINENI. Here I am – הנני– Hier bin ich, die am 9. April 2021 als Video on-Demand Premiere im studioNAXOS hatte und bei den Hessischen Theatertagen 2021 nominiert war. Dieselbe Besetzung, nämlich Magdalena Dzeco, Evie Poaros und Sophie Wenzel, die sich im Frühjahr 2021 auf die Suche nach Gemeinschaft in Zeiten der Pandemie begeben hat, untersucht in ihrem aktuellen, nun Live aufgeführten Projekt, die Begegnung in einer vermeintlich postpandemischen Zeit.“
Tickets: mailto:kartenreservierung-achschav@web.de
Freitag, 6. Mai (Premiere) um 19.30h: ACHSCHAV:עכשיו:JETZT, Weitere Aufführungen am Sonntag, 8. Mai um 15.30h und um 19.30h.
Frankfurt LABSolidarisches Preissystem 5€ - 20€ (pay as you can).
Foto: © De-Da Productions
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Ab Freitag, 06. Mai: Tschaikowski. SCHWANENSEE

(Martin)
Theater Willy Praml SCHWANENSEE ist ein russischer Exportschlager – in die ganze Welt.
Das Theater Willy Praml sagt: „Mit Recht. Es ist eines der schönsten russischen Kunstwerke und deshalb nehmen wir unsere SCHWANENSEE-Inszenierung aus dem Jubiläumsjahr 2021 wieder auf. Und sind der Meinung: Theater ist immer Arbeit an der Verständigung, am Verständnis füreinander, am Frieden miteinander. Und selbst wenn auf der Bühne geschossen wird, gibt es keine Toten.“
Premiere hatte Tschaikowski. Schwanensee im August 2021 im Rahmen von 30 Jahre Theater Willy Praml/80 Jahre Willy Praml:
„Der Regisseur Willy Praml hat in seinem 80. Lebensjahr aufgehört, sich für das stringente Erzählen von Geschichten zu interessieren: LIEBER TRÄUMEN. Und das ganze Theater samt Zuschauern mitreißen ins TRÄUMEN. Keinen Gesetzen der Dramaturgie mehr folgen. Keine schlüssigen Figuren in schlüssigen Handlungen entwickeln. Der Regisseur träumt nur noch von sich selbst auf der Bühne und einem gigantischen Bühnenapparat, der sich um ihn herumdreht.
Das ist der Ausgangspunkt für SCHWANENSEE. Es muss natürlich ein Ballett sein, das auf die Bühne imaginiert wird – ein Märchen von Tschaikowski in Musik und Tanz aufgelöst, und der Regisseur fügt das Wort hinzu, schreibt sich ein Libretto und singt und tanzt mit der Sprache.
Das hört sich an, als sei Willy Praml irre geworden. Das ist er auch – wie Lear auf der Heide watet er durch die Naxoshalle und stellt sein glasklares Credo einer Kunst vor, die ein Pflaster sein könnte, für eine zutiefst verletzte Welt.“
Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/tschaikowski-schwanensee/
Freitag, 6. Mai um 20.00h: Tschaikowski. SCHWANENSEE Theater Willy Praml in der Naxos Halle Weitere Vorstellungen: 7., 8., 13., 14., 15., 19., 20., 21. Mai um jeweils 20.00h.
Foto: © Theater Willy Praml
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Montag, 09. Mai: Sam Fender in der Jahrhunderthalle

(Uwe)
Von Frankfurt bis nach Werchter in der flämischen Region (Belgien) sind es 370 Kilometer. An einem Tag kann man laut Internet rund 25 Kilometer wandern. Wäre ich keine 15 Tage unterwegs, würde ich zu Fuß dahinlaufen, um das viertägige Open Air besuchen zu können. Zwischen dem 30. Juni und dem 3. Juli spielen dort unter anderem: Pearl Jam, The War On Drugs, Lianne La Havas, Sam Fender, Phoebe Bridgers, The Killers, Michael Kiwanuka, Jimmy Eat World und Modest Mouse. Die belgischen Festivalplaner hatten in der Vor-Coronazeit schon ein besonderes Händchen für ein hochklassiges Programm, dieses Jahr übertreffen sie sich selbst. Einige der Künstlerinnen und Künstler zählen zu meinen absoluten Favoriten. Weil ich zu alt fürs Campen und sanitäre Anlagen auf einem Festivalgelände bin (ehrlicherweise war ich nie in dem Alter), lasse ich Werchter sein und gehe stattdessen zu Sam Fender in die Jahrhunderthalle. Warum? Wegen dem Lied The Dying Light oder Dead Boys oder Seventeen Going Under. Oder einfach allem von ihm.
Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt Beginn: 20 Uhr
Bild: Facebook Sam Fender
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Samstag, 14. Mai: FFM/ Ryan Sheridan
(Andrea)
Wie etliche andere Talente, startete auch Ryan Sheridan seine musikalische Karriere als Straßensänger in Dublin. Bereits während dieser Zeit entstand dort aus Melodie, Rhythmus und Energie der Sound, für den er heute bekannt ist. Zusammen mit seinem Drummer und Percussionist Ronan Nolan, bringt die Band eine unvergleichliche an Energie auf die Bühne. Mit ihrer dynamischen Performance, Melodien die im Ohr bleiben und einem unverwechselbaren Stil, begeistern die beiden Ausnahmemusiker jeden einzelnen Besucher, der vor der Bühne steht. Nach ausverkauften Touren worldwide in 2019 musste auch er pausieren und kommt jetzt mit seiner Love and Peace-Tour nach Frankfurt. Ursprünglich war das nachtleben geplant, aber jetzt wurde in die größere Batschkapp verlegt. Einlasss 18 Uhr, Beginn 19 Uhr
Batschkapp Gwinnerstraße 5 Frankfurt
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Dienstag 10. Mai: Ecstatic Dance Workshop

(Daniela)
Da ich Jasmina, die den Workshop anbietet kenne und sehr mag, kommt hier eine Empfehklung für einen Workshop, bei dem ich am End dann sogar selber mit mache...
Zum ersten Mal Ecstatic Dance als Workshop im schönen Theatersaal des Kulturhauses Frankfurt.
Was ist Ecstatic Dance Ecstatic Dance ist ein Tanzritual bei dem man auf eine musikalische Reise geht. Jeder kann sich frei und nach seinem Gefühl bewegen, oder eben aucht nicht. Alles ist erlaubt! Wir starten unsere Reise in einem Circle, mit einer kurzen Mediation und Matras und tauchen dann ein. Musikalisch bewegen wir uns in sogenannten Waves durch verschiedene Musikgenres und landen dann in einer Entspannung. Der ca. 2 Stunden Tanz findet ohne Worte statt, und jede Kommunikation erfolgt ausschließlich durch die Sprache des Körpers. Auch jede Art von Emotionen können hier ihren freien Lauf finden, Lachen, Weinen, Schreien oder Tiergeräusche alles was gerade so hoch kommt.
Es wird ohne Alkohol oder Drogen getanzt, das ganze barfuß und es gibt auch keine Handys, Videos oder Kameras!
Ausprobieren dringend empfohlen!
Termin: 10 Mai 2022 von 19:30h - 22h Einlass: 19h Beginn: 19:30h start im circle +warm up führt uns Ananda Elke Kling mit Mediation und Matras Schluss: Chill out mit Abschlussmeditation: 21:45h - 22h Kosten: wir bieten den Workshop auf Spendenbasis an. Obulos very welcome Was ist mitzubringen: lockere Kleidung, eine Yogamatte und eine eigene Wasserflasche, Yogamatte und eine Decke wären ideal.
Spaceholder: Jasmina Stille und Ananda Elke Kling Anmeldung ausschliesslich per email unter: info@kulturhaus-frankfurt.de
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Noch bis zum 29. Mai: Sandra Mann: „Extreme Veränderung“

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf die neue Ausstellung von Sandra Mann, die heute im Haus am Dom eröffnet wird.
Die mit der Goetheplakette ausgezeichnete Fotografin Sandra Mann hat fünf Frauen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Somalia und Burkina Faso dabei begleitet, wie sie in Deutschland Fuß fassen. In einer Ausstellung im Haus am Dom (3. April bis 29. Mai) zeigt sie intensive Fotografien, aus denen Schmerz und Lebenslust sprechen.
Das weiße Spitzenkleid hat für Wend-Yiida eine ganz besondere Bedeutung. „Es war das erste Kleidungsstück, das ich mir selbst hier kaufen konnte“, sagt die junge Frau, die 2014 aus Burkina Faso nach Deutschland gekommen war, um einen viel älteren Landsmann zu heiraten. Nach einem ersten Trennungsversuch flüchtete sie 2018 vor dem aggressiven Mann mit ihrem kleinen Sohn ins Frauenhaus. Das Kleid symbolisiert Unabhängigkeit für sie, Stärke, ein Gefühl von Es-geschafft-haben. Trotz allem.
Wend-Yiida ist eine von fünf Frauen, die ab dem 4. April in der Fotoausstellung „Extreme Veränderung“ auf drei Stockwerken im Haus am Dom zu sehen sind. Fotografiert wurden sie von der Frankfurter Künstlerin Sandra Mann, die 2021 mit der Goetheplakette der Stadt geehrt wurde. Die FAZ schrieb damals über sie: „Die Künstlerin und Fotografin, Jahrgang 1970, gilt mit ihren zwischen Dokumentation und Inszenierung wechselnden Arbeiten als eine der wichtigsten zeitgenössischen Fotografinnen.“
Was Sandra Mann neben ihrer beeindruckenden Arbeit auszeichnet – mit ihren Fotografien ist sie in etlichen nationalen und internationalen Sammlungen und Museen vertreten – ist ihre Fähigkeit, uneitel den Protagonistinnen und Protagonisten ihrer Bilder den Vortritt zu lassen. „Für mich hatten die Fotos bei diesem Projekt nicht den höchsten Stellenwert, sondern die Geschichten der Frauen“, sagt sie klar. „Für mich kam die Fotografie dabei an ihre Grenze, denn sie kann kaum die Komplexität dieser Lebensgeschichten darstellen.“ Und sie fügt an, ihr Projekt sei deshalb fast eher ein poetisches als ein fotografisches.
Mehr Infos zur Ausstellung hier.
Die Ausstellung läuft bis 29. Mai im Haus am Dom, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr, bei Abendveranstaltungen auch länger. Der Eintritt ist frei. Am 29. Mai gibt es um 12 Uhr eine Finissage.
Bitte beachten: Das Haus am Dom macht ab dem 2. April 2022 von seinem Hausrecht Gebrauch. Im gesamten Haus besteht nach wie vor die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Diese Maßnahme dient dem Schutz unserer Gäste und dem unserer Mitarbeiter.
Der Bildband „Ich will mein Leben extram verändern“ ist im Buchhandel (mit der ISBN 978 3940 599 094) zum Preis von 18 Euro oder direkt bei Nizza Verlag erhältlich: per Mail unter frankfurt@nizzaverlag.de oder online unter Nizza-Bestellung.
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Mittwoch, 11. Mai: Lesung für alle ab 15 Jahren

(Petra)
Das Literaturhaus Frankfurt wird 30 - Wahnsinn! - und hat es in dieser Zeit immer wieder geschafft, mich mit wichtigen Themen, tollen Autor*innen und kreativen Formaten zu begeistern. Herzlichste Glückwunsche in die Schöne Aussicht! Jetzt erinnert hier die heutige Lesung an eine finstere Zeit - und diese Erinnerung ist vielleicht wichtiger denn je. Es geht um ein Buch über eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Ende April 1945, der Krieg ist verloren. Das wissen die Einheimischen. Die, die heimlich den Feindsender hören, und eigentlich auch die, die noch immer an den Sieg glauben. Während der einst von den Nazis abgesetzte Bürgermeister friedlich zurück ins Rathaus zieht, erlässt die Wehrmacht den Befehl, alle Widerständler hinzurichten. Und noch gibt es Menschen, die diese Befehle in die Tat umsetzen. Der Bürgermeister und seine Getreuen werden erschossen. Und auch andere vermeintlich Andersdenkende werden aus ihren Häusern geholt und erhängt. Kirsten Boie erzählt in „Dunkelnacht“ von einem Verbrechen, das kein Einzelfall war. Wir folgen drei jungen Menschen durch wirre und schreckliche Stunden und erleben mit ihnen Taten, die bis heute fassungslos machen. Kirsten Boie kommt ins Literaturhaus, liest aus ihrem Buch und beantwortet Fragen der Jugendlichen.
Kirsten Boie: Dunkelnacht - Lesung und Gespräch, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 16 Uhr, Tickets: Saalticket oder Streamingticket jeweils 5 Euro hier, Nachholtermin vom Dezember: Tickets behalten ihre Gültigkeit, MASKENPFLICHT!
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Donnerstag, 12. Mai: The SoapGirls

(Uwe)
ich habe einen guten Freund, den traf ich auch während der zweijährigen COVID-Phase regelmäßig. Hin und wieder erzählte er, wie sehr die Kontaktbeschränkungen seine Konzertagentur und seinen Tagesablauf beeinflussten. Immer wieder mussten Touren auf´s Neue verschoben, neu geplant und am Ende abgesagt werden. Umso schöner, dass dieses Konzert nun stattfinden kann. Selten habe ich mich daher so darüber gefreut, auf ein Konzert hinzuweisen, gerade weil er immer so spektakuläre Bands präseniert:
The SoapGirls Provokant, Authentisch, Exzessiv, Südafrikas wildeste Alternative Rock Band auf Mission in Europa
The SoapGirls, ehemalige Top-Models aus Kapstadt waren während des Lockdown die weltweit am härtesten arbeitende Band: 360 Live-Streams mit extrem durchgeknallten Rock'n'Roll-Shows, abwechslungsreichen Themenabenden und tiefschwarzem Humor. Während in iSüdafrika teils bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten, diente ihnen die Livestream-Bühne ihrer Hausgarage als Zufluchtsort und Kreativimpuls zugleich – Nun ist es wieder an der Zeit auf Live-Publikum losgelassen zu werden! Rock-Fans aller Couleur können sich auf einen außergewöhnlichen Abend mit einer der heißesten und wildesten Livebands des Genres freuen.
Als Teenager stürmten sie mit Dance-Pop und ihrem Debutalbum Platz 1 der Album-Charts in Südafrika. Im selben Jahr platzierten sie alle vier Singleveröffentlichungen aus dem Album in den Top Ten der Single-Charts. Trotz ihrer Jugend wurde ihnen schnell klar – Der Erfolg hat seinen Preis. Die Mechanismen und seelenlose Vermarktungsmaschinerie ihres Major-Labels Universal waren ihnen zuwider. The SoapGirls beschlossen fortan keine Kompromisse mehr bei ihren Songs und ihrer Live-Performance eingehen zu müssen. Sie verließen den sicheren Hafen der Charts-Erfolge, beendeten die Zusammenarbeit mit Universal. Ihre Passion war und ist der Rock’n’Roll – fortan zelebrieren sie gelebte Freiheit, Freizügigkeit und Authentizität gepaart mit einer provokanten Ehrlichkeit, die seinesgleichen sucht.
Soziales Engagement und eine gehörige Portion Punk-Attitüde bleiben die Basis-Attribute der SoapGirls. Nach ihrem Stilbruch sind die musikalischen Eckpfeiler Alternative Rock, Grunge und Glam gepaart mit eingängigen Melodien und Refrains. Einige gekonnte Ausflüge in das Metal-Genre runden ihr Spektrum ab.
Wir verloren 2x2 Karten.
Das BETT Frankfurt, Schmidtstraße 12 Einlass 20 Uhr, Beginn 20:30
Bild: Veranstalter
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Samstag 21. Mai: MELLI REDET MIT

(Daniela)
MELLI REDET MIT, am 21. Mai ist es wieder soweit! Melli schreibt:
"In der 25. Ausgabe präsentieren wir Euch ein Künstler:innen-Mischung aus Musik, Tanz und Wort, die abwechslungsreicher, unterhaltsamer und spannender kaum sein kann. Ich freue mich extremst auf:
Aren Emirze, Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Bevor er sich melodiöser Balladen in armenischer Sprache zuwendete, rockte er u.a. in der Noisepop-Band Harmful auf internationalen Bühnen. Unter dem Namen Emirsian veröffentlichte er 5 Alben, auf dem letzten "Lezoon" singt er in drei Sprachen sehnsuchtsvolle Songs und bei mir bestimmt auch ein oder zwei.
Manuel Gaubatz ist Tänzer und arbeitet u. a. für die DresdenFrankfurtDanceCompany, wo er Kindern, Jugendlichen und tanzfreudigen die Idee und Moves des Contemporary Dance vermittelt. Das kann er ganz großartig aber er kann auch bewegende Kurzfilme machen und darin mitwirken. Und vielleicht schafft er es auch, das Publikum von den Sitzen zu bewegen.
Alexandra Maxeiner ist Autorin, schreibt seit vielen Jahren Bücher für Kinder und Cineasten aber auch Theaterstücke. Momentan ist sie erfolgreich als Drehbuchschreiberin für das Fernsehen tätig. Im Mai kommt der 6-teiler "Wendehammer" im ZDF, eine Miniserie um fünf Frauen und eine Leiche. 2 Folgen gibt es dann schon und die werde natürlich geschaut haben, nicht nur damit ich die richtigen Fragen stellen kann.
Und wie immer dabei: Frau Christiane von Spangenberg (aka Stefani Kunkel) und meine großartige (M)ein-Mann-Band Martin Grieben.
Fotos: Niko Neuwirth
am Samstag, 21.05 um 20.00 Uhr
Kunstverein Familie Montez, Honsellstr.7, 60314 Frankfurt am Main
Tickets über: www.melinahepp.com oder www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/62400dbe5ccd725ad6ca1f7d/
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Bis 21. Mai: Ausstellung Lilly Lulay und Susa Templin in der Kunststiftung DZ Bank

(Natalie)
Unter dem Titel »Durchblick. Lilly Lulay und Susa Templin« präsentiert die Kunststiftung DZ Bank eine Gegenüberstellung fotografischer Werke der beiden Frankfurter Künstlerinnen. Sie entkontextualisieren und fragmentieren, schichten und überlagern ihr Bildmaterial und kommen zu spannenden, häufig dreidimensionalen Lösungen. Auf diese Weise befragen sie unsere Sehgewohnheiten und Wahrnehmung von Bildern, führen uns Dahinterliegendes vor Augen und gewähren uns immer wieder neu und anders den (vermeintlichen) Durchblick. Dabei bedienen sich die beiden Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Themenfelder und Motive.
Die AusstellungsmacherInnen jonglieren mit Formaten, Medien und Betrachtungsweisen, dass es eine helle Freude ist. Kunst auf höchstem Niveau in einer Ausstellungshalle, die man viel öfter auf dem Schirm haben sollte.
Interessant auch die ausgefallenen Dialogführungen (Anmeldung über die Website): »Kunst und Architektur«, Donnerstag, 03.03.2022, 18 Uhr, Christina Leber im Dialog mit Wilhelm E. Opatz, Architekturkritiker und Herausgeber zahlreicher Führer zur Architektur nach 1945
»Kunst und IT«, Donnerstag, 24.03.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Ludger Freitag, Key Account Manager bei Ratiodata SE
»Kunst und Religion«, Donnerstag, 14.04.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Pfarrer Markus Zink, Referent für Kunst und Kirche, Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt am Main
Kunststiftung DZ BANK: Platz der Republik, Frankfurt
Eingang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr Eintritt frei, barrierefrei
https://kunststiftungdzbank.de
Foto: Wilhelm Opatz
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28. Mai: 6. Frankfurter Riesling Tag

(Daniela)
Mein Freund Jesko organisiert bereits zum 6. Mal den Riesling Tag. Für alle Menschen, die wie ich, gerne Riesling trinken, ist diese Veranstaltung sehr zu empfehlen. Das Gesellschaftshaus ist wunderschön und es macht viel Spaß den Tag über von Stand zu Stand zu schlendern und hervorragende Weine zu trinken. Also ich bin dabei!
Der diesjährige Riesling Gipfel in Frankfurt verspricht für alle Weinfans und solche die es werden wollen wieder ein grossartiges Ereignis zu werden. 33 erstklassige Winzer präsentieren ihre besten Rieslinge. Geniesst die geschmackliche Vielfalt der Rieslingtraube im Probierglas. Weinfreaks, Genussmenschen, Sommeliers, Journalisten, Gastronomen, Absolute Beginners, etc. kommt Alle zur jährlichen Feier der Königin der Trauben in das schöne Gesellschaftshaus Palmengarten. Probieren, geniessen, bewerten und am Ende auch noch was gewinnen, dass ist die Devise. Denn Euer Geschmack ist gefragt, bei der Vergabe des 6. Frankfurter Riesling Preis. Ihr wählt den besten Riesling der Veranstaltung. Es winken spannende Preise für Euch. Und bei einem Glas Wein und leckerer Verpflegung lässt es sich auf der herrlichen Terrasse schön chillen…
Datum: Samstag, 28.05.2022 Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr Ort: Gesellschaftshaus Palmengarten, Frankfurt am Main VVK: https://thehinge.tickets.de/de/event/1003688-frankfurter_riesling_tag_2022
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Mittwoch, 25. Mai: Effingers (Kopie 1)

(Martin)
Nach dem Roman von Gabriele Tergit Münchner Kammerspiele Maifestspiele Wiesbaden
Da gibt’s mehrere Gründe, sich dieses Gastspiel der Münchner Kammerspiele bei den Maifestspielen Wiesbaden nicht entgehen zu lassen!
1. Der Roman: ein berührender Familienepos, von dem Volker Weidermann im Literarischen Quartett sagte: „Ein Epochenroman, ein jüdischer Epochenroman zwischen Fontane und Thomas Mann! (…) Sogstoff! Lesen! Wirklich!“
2. Der Regisseur: Jan Bosses Inszenierungen sind immer ein Erlebnis: erinnert Ihr euch an Richard III im Schauspiel Frankfurt, hier unzählige Male empfohlen – Jan Bosse! Und sein ‚Jedermann stirbt‘, wird gerade aktuell wieder aufgenommen und ist in Frankfurt zu sehen.
3. Katharina Bach: Frankfurter Theatergänger*innen bestens bekannt; ihr legendärer Nick-Cave-Konzertabend ‚The Fe.Male Trail war in Frankfurt eine Sensation und sorgt gerade in München für Furore.
4. Die vollständig auf die Schauspieler*innen setzende Inszenierung und Umsetzung dieses Abends: „Es sind schlichte Mittel, mit denen Jan Bosse an den Münchner Kammerspielen Gabriele Tergits Roman ‚Effingers‘ inszeniert. Dennoch wird ein großer Abend daraus.“ (Nachtkritik.de).
„»Effingers«, der Familienroman von Gabriele Tergit (1894 – 1982), porträtiert das Leben einer jüdischen Familie zwischen 1883 und 1942. Drei Generationen wachsen auf, suchen Rückhalt und Stabilität in ihrer Familie oder emanzipieren sich von ihren Zwängen. Sie verlieben sich, werden verheiratet oder heiraten gar nicht, fahren das erste Mal Auto, experimentieren mit dem technischen und wirtschaftlichen Fortschritt, erleben einen Weltkrieg, sind Teil des gesellschaftlichen Aufstiegs und stürzen ab.
Das Erinnern an eine im Faschismus untergegangene Welt gestaltet die Autorin als einen vielschichtigen, letztlich in die Zukunft gerichteten Akt, der immer wieder auch Raum für Sarkasmus und Humor lässt. Jan Bosses Inszenierung für ein großes Ensemble findet für dieses Erinnern besondere Bilder und Atmosphären.“
Am Besten gleich Tickets sichern: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2022-05/effingers-imf-2022/8468/
Mittwoch, 25. Mai um 19.30h Staatstheater Wiesbaden
Foto: © Armin Smailovic
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