08.04.2022
Pause

immer wieder fragen mich Ausgehtipp Leser:innen, wie ich das denn hinbekomme so viele Veranstaltungen zu besuchen und dann erkläre ich, dass ich ja das Wenigste davon wirklich mache. Letzte Woche war es anders. Ich habe wirklich alles gemacht und sogar noch was drauf gepackt.

Ich war in der Frankfurter Küche am Danzig Am Platz. Das war wirklich super nett da. In Ermaneglung eines Nachtischs haben wir leider zu viele Mispelchen getrunken. Gemerkt habe ich das vor allem am nächsten Tag, als ich bei meiner „Wunderheilerin“ war. Seit 3 Monaten lasse ich nämlich meine Schulterleiden mit klassischer chinesischer Medizin behandeln und Frau Feng ist großartig! Nicht so großartig war das Spiel gegen Greuter Fürth, zudem ich am Anschluss raste. ABER es war super toll wieder im vollen Stadion zu sein. Insbesondere habe ich mich für die vielen Kinder gefreut, die endlich wieder ins Stadion durften. Mit uns in der Straßenbahn war eine Fußballmannschaft mit circa 8 jährigen, total aufgeregten Jungs, die zum ersten Mal ins Stadion fuhren. Wobei von „fuhren“ kann nicht die Rede sein. Die Straßenbahn steckte über 20 Minuten fest, da sie im Stau stehen muss, mit den ganzen Vollidioten die meinen mit dem Auto zum Stadion fahren zu müssen. Nach dem Grottenkick hatte ich dann Einsatz im Kulturlabor und es war ein toller Abend. Erst sang der 20 köpfige SHEChoir Chor, dann spielte die Band Tiefenrausch Klangkombinat und danach hat Yvette super aufgelegt. Ich wollte dann eigentlich Heim, aber Yvette hatte eine Karte für das Doghhouse in Sachsenhausen in dem LARS EIDINGER auflegte. Da ich bsiher nicht im Doghhause war und Lars Eidinger natürlich auch ziemlich cool finde, bin ich mit.
Am Nachmittag, als wir vorm Stadion in der Schlange standen, habe ich Maske getragen und im Kulturlabor auch. Jetzt kam ich in einen picke packen Club, in dem man sich nur aneinander vorbeischieben konnte und niemand trug eine Maske. Abgesehen davon, durfte man sogar rauchen. Was soll ich sagen: es war toll. Lars Eidinger hat super aufgelegt, die Masse hat getobt und wir haben den Altersdurchschnitt nach oben getrieben. Am Sonntag dann die Ausstellungseröffnung „Extreme Veränderung“ von Sandra Mann im Haus am Dom. Das war sehr bewegend. Geht hin! Sehr bewegend, im wahrsten Sinne des Wortes, war auch das neue Stück „Under Bright Light“ von Forced Entertainment im mousonturm. Das läuft heute Abend zum letzten Mal. Es lohnt sich! Und zum krönenden Abschluss dann gestern das Spiel gegen Barcelona...Was für ein Spiel! Auf dem Foto die Choreoanweisung die, zusammen mit einer schwarzen Fahne an meinem Platz klebte! Die Leute, die die Choreos organisieren würde ich zu gerne mal kennenlernen.

Jetzt ist aber Schluss.
Seit Mittwoch bin ich am Fasten (das war gestern natürlich eine Herausforderung, als wir vor dem Spiel im Gemalten Haus waren und dort alle Schnitzel aßen und ich mir eine Brühe „gönnte“) und morgen geht es mit zwei Freundinnen zum Fastenwandern in die Sächsische Schweiz. Fastenwandern mache ich seit 20 Jahren und es ist die erholsamste Art des Urlaubs die ich kenne. Man wandert viel und ist nichts. (Fasten nach Buchinger.) Und weil ich im Anschluss noch weiter nach Görlitz reise und die meisten der Co-Autor:innen auch verreist sind, gibt es die nächsten Ausgehtipps erst am 22.4.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!


Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

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ZU GEWINNEN

Antworten bitte an daniela@cappelluti.net

1 x 2 Karten für das Konzert mit Roberto Fonseca am 30.4. in der Alten Oper. Gewinnfrage: Welchen Podcast mit einem ehemaligen Vereinspräsidenten einer Fußballmanschaft empfiehlt Uwe im Gerollten?

Antworten bitte an: schwoebke@aol.com

2 x 2 Tickets für die Hessen-Premiere des Dokumentarfilms I AM THE TIGRESS im Harmonie-Filmtheater am 12. April. Gewinnfrage: Wie heißt der Hund im Roman Alles ist erleuchtet? (siehe Buchtipp)

G E R O L L T E S, nicht über Ultras

(Uwe)

Eigentlich wollte ich heute einen Beitrag über die Ultras und deren Rückkehr ins Stadion schreiben, den verschiebe ich aber (auf irgendwann nach Ostern), weil er nach dem fantastischen Fußballabend im Frankfurter Waldstadion gegen einen der größten Clubs der Welt nicht so richtig in die Zeit passen würde. Eine kurzfristige Alternative habe ich nicht. Daher ein schneller Blick auf Geschehens:

1. Der FC Bayern München spielte in Freiburg rund 20 Sekunden mit 12 statt 11 Spielern. Freiburg legte Protest gegen die Spielwertung (1-4 für Bayern ein). Darüber hat nun ein Sportgericht geurteilt und den Protest abgewiesen. Die Frage, ob die Bayern oder die Schiedsrichter den Fehler begangenen haben, wurde im Wesentlichen dem Schiedsrichtergesann zugerechnet. Der Fehler war allerdings nicht spielentscheidend, daher war es richtig, die Spielwertung nicht zu anzugreifen. 

2. Der Schiedsrichter des Nachholspiels FC Augsburg - Mainz 05 gab nach dem Spiel in dieser Woche offen zu, dass sein Elfmeterpfiff für Augsburg ein Fehler war und er den Strafstoss  nach Blick auf die Bilder nicht gegeben hätte. Sein Fehler war im Vergleich zum unter 1 beschriebenen Fall eine Tatsachenentscheidung, gegen die kein Protest durch die Mainzer möglich ist.

3. Am Sonntag spielte der FC Augsburg zuhause gegen den VfL Wolfsburg. Früh, bereits in der ersten Spielminute, erzielten die Augsburger das 1-0. In der nächsten relevanten Aktion, zwei Minuten später, foulte FCA-Defensivspieler Niklas Dorsch seinen Gegenspieler sinnlos im Mittelfeld. Ein Schiedsrichter muss in solchen  Situationen entscheiden: (a) wie wird das Spiel fortgesetzt? Nach einem Foul mit direktem Freistoss oder Elfmeter UND (b) Ist eine persönliche Strafe erforderlich? Eine völlig berechtigte Gelbe Karte zeigte der erfahrende Schiedsrichter Stegemann Niklas Dorsch. Der und einige Mitspieler quatschen (wie es in ähnlichen Fälle häufig passiert) emotional auf den Schiedsrichter, Augsburger Betreuer auf den vierten Offiziellen am Spielfeldrand ein: „es war mein/sein erstes Foul“, „es sind doch erst drei Minuten gespielt“. Na und? Wenn man nach einem Frühschoppen um 12 Uhr mit dem Auto nach Hause fährt und von der Polizei angehalten wird, ist das ja auch kein Argument, dass es noch so früh am Tag ist oder dass man das erste Mal an diesem Tag besoffen ist. Regelverstoß ist Regelverstoß, da ist doch die Uhr- beziehungsweise Spielzeit egal.

4. Die Vorrundengruppe der WM in Katar (November 2022) wurden ausgelost. Deutschland spielt gegen Spanien (es gibt ein Wiedersehen mit einigen Spielern, die gestern für den FC Barcelona auf dem Platz standen), Japan und den Sieger aus Costa Rica gegen Neuseeland.

5. Die 2. Mannschaft des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau erzielte in einem entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt in der Kreisliga B Groß-Gerau bei Concordia Gernsheim spät den Ausgleichstreffer. Erstmals seit Jahren bejubelte ich ein Tor mit drei Sprüngen in die Luft.

6. Der FSV Frankfurt steckt weiterhin im Abstiegskampf. Aktuell befinden sich die Bornheimer auf Platz 16 der Tabelle, dies ist ein direkter Abstiegsplatz, das rettende Ufer ist aber in Schlagdistanz.

7. Der ehemalige Vereinspräsident der Offenbacher Kickers und Fußballlegende, Dieter Müller, ist ein sehr angenehmer Mensch. Im WDR2 Podcast Einfach Fußball spricht er über sein Leben und seine Karriere und erwähnt dabei erstaunlich selten den OFC. Einfach Fußball (WDR2), Folge vom 31.03, abrufbar unter anderem bei Spotify. 

Freitag, 08. April: Kulturlabor

(Daniela)

ab 18 Uhr wieder geöffnet. Es gibt tolle Kunst an den Wänden und

ab 19 Uhr kommt Hendrik Jimmy Fricke & Mellow Monsters. Das ist Blues, Grunge Blues, Dark Blues, Progressiv Singer Songwriter. Hendrik Jimmy Fricke:Voc,,Gitarre. Dennis Bergmann:Bass,Hajo Demmig:Gitarre, Voc,Amsi Thelen:Drums Hendrik Jimmy Fricke präsentiert sein neues Album Little Boy Blue

Um 20:30 Uhr erwarten wir das Grow Quartet mit Flange: amplified string quartet. Das Grow String Quartet experimentiert mit der Grenze zwischen geschriebener und improvisierter Musik sowie mit den Möglichkeiten, die sich durch Verstärkung und analoge/digitale Effekte ergeben. Im Raum Frankfurt am Main ansässig, bietet Grow seinem Publikum eine Palette elektrifizierter Farben durch die Kombination von Improvisation und Live-Elektronik, die das klassische Genre zu neuen Erfahrungen anregt. Für das Kulturzeiterin-Labor wird Grow ihr Stück FLANGE aufführen: ein Set von improvisierten Stücken.

Ab 21:30 Uhr legt dann Steffi Kunkel funky House auf.


Kulturlabor, Berliner Straße 32

Freitag, 08. April: FFM/ THE CRUZADOS

(Andrea)

Ich glaube. wer Tito & Tarantulas oder auch die Black Crwos mag, hat heute Spaß. Trifft auch auf mich zu, Band die ich mag und beim Reinhören hätte ich mich auch pronoto eingebucht. Aber meine Corona-Paranoia lässt mich Menschen gerade meiden. Aber ihr solltet hingehen! "The Cruzados attracted national attention in the ‘80s with their stormy, Latin-inflected brand of post-punk hard rock. Signed to Clive Davis’ Arista Records, the quartet issued two albums, Cruzados (1985) and After Dark (1987). They also made a high-profile screen appearance in the 1989 cult classic Road House. However, familiar rock ‘n’ roll pressures capsized the band in 1991; guitarist Marshall Rohner died in 2005, and drummer Chalo “Charlie” Quintana died in 2018. In the intervening years, Marsico worked on the debut album by Plugz and Cruzados singer-guitarist Tito Larriva’s band Tarantula, today based in Austin. He also carved out a notable career as a top session musician and touring sideman with such artists as Bob Dylan, Neil Young, Roger Daltrey, Marianne Faithfull, and Willie Nelson. The bassist’s studio and road stories are collected in two books, Late Nights with Bob Dylan (2009) and I’m Just Here for the Gig! (2020). With the onset of the pandemic in 2020 and the enforced solitude that followed, Marsico began to contemplate a new project under the Cruzados handle. “Being penned up with the pandemic at home for a year, I started questioning my mortality,” he says. “I felt like I got shortchanged with the Cruzados. We never got to put out a third album, due to a lot of crazy circumstances that cropped up. I wanted to do the band justice and go out on a high note. That was my goal, and to pay tribute to Chalo and Marshall.” Material for a new Cruzados release came quickly. “I wrote a batch of new songs during the pandemic at home,” Marsico recalls. “I had a lot of frustration and anger that I had to get out of me. Before I knew it I had an album. There wasn’t any big plan. I just felt motivated to do something more constructive than sit around being miserable about the state of the world.”

NACHTLEBEN, KURT-SCHUMACHER-STRASSE, FRANKFURT, LEIDER NICHT BARRIEREFREI 

Freitag, 08. April - Sonntag, 28. August: Konzepte für Zaha Hadid im DAM

(Petra)

Der 1961 in Brasilien geborene Antonio de Campos dürfte nur Wenigen bekannt sein – seine berühmte Auftraggeberin und seine Arbeit der Jahre 2000-2016 dagegen schon. Als künstlerischer Berater arbeitete er für Zaha Hadid Architects. Bisher war die Wahrnehmung der Architekturbilder des Büros auf die charismatische Gründerin fokussiert, die in den 1980er Jahren durch ihre Architekturbilder bekannt wurde, 2004 den Pritzker-Preis und weltweite Aufmerksamkeit für ihre spektakulären Bauten erhalten hatte. In ihren Projektdarstellungen verband sie Detailebenen und unterschiedliche Ansichtspositionen, Axonometrien und Verzerrungen – das Ergebnis waren wundersam komplex aufgeladene und verwirrende Bilder. Diese bilden neben den Bauten und Designobjekten eine eigene Ebene im Werk der Architektin. Antonio de Campos, ausgebildet als Architekt und Filmemacher, war ab dem Jahr 2000 in die Bildproduktion des Büros von Zaha Hadid eingebunden. In den 1990er Jahren hatten die Darstellungsmöglichkeiten von Grafikprogrammen und digitaler Videoanimation rasante Fortschritte gemacht –  de Campos war als Creative Director einer Video-Produktionsgesellschaft Teil dieser Entwicklung. Der Computer beschleunigte und veränderte auch die Möglichkeiten der Darstellung von komplexen Bauten. Die Ebenen Architektur und Film ineinander aufgehen zu lassen, wurde zum neuen Kennzeichen der Architekturdarstellungen von Zaha Hadid nach der Jahrtausendwende. Das DAM Ostend zeigt 43 zum Teil mehrteilige Arbeiten von de Campos aus den Jahren zwischen 2003 und 2015: komplexe Collagen aus Prints, Folien und Sprühtechniken.

Antonio de Campos: Konzepte für Zaha Hadid, Vernissage, Ort: DAM im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung: Di., Do., Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa., So.: 11 - 18 Uhr, Eintritt: 5 (3) Euro, barrierefrei

Freitag, 8. April: Of/ BLACK & YELLOW OPENING PARTY "TEMPLE OF ARTS"

(Andrea)

Welcome Tülay! Ich freue mich, dass in Offenbach wieder etwas Neues passiert und werde heute da sein, wenn Eyecandy Frankfurt seinen ersten eigenen Kunsttempel BLACK & YELLOW OPENING PARTY "TEMPLE OF ARTS" bei mir um die Ecke eröffnet. Zudem: Das Programm liest sich spannend, es gibt Live Acts, DJ ´s und Überraschungen, die im Gedächtnis bleiben (schreiben die Veranstalter). Dresscode: Black & Yellow! Also, ihr Bienchen, bis später in der

Frankfurter Straße 62
63067 Offenbach am Main
https://www.eyecandyfrankfurt.com/temple-of-arts

Bis Freitag, 08. April: Under Bright Light

(Martin)

Forced Entertainment im Mousonturm

Als kritisch und intelligent werden die Performances von Forced Entertainment immer in der Presse gefeiert. Für ausgewählte Produktionen gab’s schon Einladungen zum Berliner Theatertreffen und auch den Ibsen-Preis. Immer steht die Sprache im Mittelpunkt und Forced Entertainment schafft es, das eigentlich Nicht-Darstellbare mit sehr klugen und einfachen theatralischen Mitteln auf die Bühne zu bringen.

Die Inszenierungen sind im hohen Maße lohnend und tatsächlich gewinnbringend.

„In kühlem weißen Licht machen sich sechs Gestalten in identischen blauen Overalls daran, Tische, Stühle und Kartons immer wieder neu zu stapeln. Mit grandioser, sisyphusartiger Slapstick wandern die Dinge von hier nach dort, Tische werden abgestellt, Stühle verschoben und dann wiederum sorgfältig platziert. Störung für Störung, Fehler für Fehler, subversiver Zug um subversiven Zug läuft alles aus dem Ruder, stürzt ins Chaos und verwandelt sich auch wieder. Das britische Kollektiv Forced Entertainment zeigt sich in seiner neuen Performance „Under Bright Light“ von seiner kompromisslosesten Seite im Kampf mit einer unnachgiebigen (Bühnen-) Welt, in der kein Gleichgewicht zu finden ist. Fesselnd, intim und hochpolitisch erforscht das Ensemble mit simplen Materialien unsere Gegenwart – herausfordernd und tief berührend.

Hier geht’s zu den Ticket

Freitag, 8. April, 20.00h, Solidarisches Preissystem

Foto: Hugo Glendinning

Samstag 9. April: Kosmik Kat auf dem Yachtklub

(Daniela)

Wäre ich nicht beim Fasten, wäre ich heute auf dem Yachtklub! Auch wenn Pedo und wir mit der Rückkehr des Frühlings vielleicht noch etwas warten müssen :-)

"Endlich Frühling, endlich wieder auf dem Yachtklub feiern!
Am 7. Mai kehrt Pedo Knopp zurück in den Yachtklub: Diesmal als Kosmik Kat, seinem neuen Alter Ego. Kosmik Kat ist steht für musikalische Vielseitigkeit. Seit über 20 Jahren kreiert er seinen eigenen Blend genre-übergreifender Tanzmusik. Dabei schlägt er Brücken zwischen soulful Electronica, House, Afro, international Rare Grooves, Disco, Tropical Sounds und Breakbeats und verbindet Musik aus unterschiedlichen Genres und Dekaden zu einem fließenden Set.
Er präsentiert außergewöhnliche Musik aus allen Ecken der Welt mit einem Auge für den Dancefloor. Im Rahmen seiner kosmischen Mission hat er zwei Compilations für das Nippon Connection Filmfestival zusammen gestellt und als Co-Veranstalter diverser Clubformate Frankfurt etwas bunter gemacht. Darunter AFRICADELAY, Saravá, Halva und Frankfurts sympathischste Sommerparty LAZY., die seit 2005 Musik-Liebhaber aus dem In- und Ausland nach Frankfurt lockt. Nebenbei hat er als Teil des Analog Africa Soundsystems Festivals und Clubs zwischen Amsterdam, Daressalam, London, Paris und São Paulo bespielt.
Hinter den Decks vereint er ansteckenden Enthusiasmus mit technischen Fertigkeiten, Entdeckergeist und dem Instinkt für die richtige Platte zur richtigen Zeit. Expect the unexpected and have a ball!"

Samstag, 7. Mai 2022, 22 – 4 UhrYACHTKLUB, Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am MainEintritt // Eintritt: €5,- Foto: Jeannette Petri

Samstag, 09. April - Sonntag, 08. Mai: „:innen malen“ im Kunstverein Familie Montez

(Petra)

Die sieben gezeigten Künstlerinnen Isabel Friedrich, Ekaterina Leo, Justine Otto, Julia Roppel, Eva Schwab, Tatiana Urban und Toni Wombacher haben unterschiedliche Berührungspunkte mit dem „:innen“, loten die verschiedenen Sprachen der Malerei und ihre Grenzgänge auf unterschiedlichste Weisen aus. Ziel ist die Erzeugung eines Diskursrahmens weiblicher Positionen, die untereinander und mit der Öffentlichkeit in den Dialog treten wollen. Die unterschiedliche Auseinandersetzung mit der Malerei ist dabei Schnittstelle, Reibungspunkt und Grundlage für einen Diskurs und Austausch. Die Auswahl der Künstlerinnen fußt auf dem unterschiedlichen Assoziationsrahmen, den jede Künstlerin mit dem ":innen malen" hat. Ebenso schwingt die Gender-Thematik über das Zitieren des abgekoppelten genderspezifischen Sprachschnipsels ":innen", der für den Titel isoliert wurde, leicht ironisch mit. Im künstlerischen Kontext des Ausstellungskollektivs :innen malen werden unterschiedliche Positionen und Herangehensweisen an Malerei beleuchtet – einhergehend mit vielfältigen Fragen: Gibt es einen weiblichen Ansatz zur Malerei? Braucht es überhaupt die Bezifferung von weiblicher Kunst? Explizit männliche Kunst wird meist nicht als solche kategorisiert. Was ist die Position der malenden Frau in der Gegenwartskunst? Welche Schnittmengen, aber auch Unterschiede sind in den künstlerischen Positionen zu erkennen?

:innen malen, Ausstellung, mit: Isabel Friedrich, Ekaterina Leo, Justine Otto, Julia Roppel, Eva Schwab, Tatiana Urban und Toni Wombacher, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage 09.04. 18 Uhr, Finissage 08.05. mit Katalogpräsentation 16 Uhr, Ausstellung Di. - So.: 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei

Samstag, 9. April: FFM/ Re-Opening und Lagerverkauf

(Andrea)

"Burkina Faso, übersetzt Land des aufrichtigen Menschen, ist ein westafrikanischer Staat, der südlich des Nigerbogens liegt und an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana und die Elfenbeinküste grenzt."(...) "Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, zeichnet sich heute aber durch eine gewisse Stabilität und die kulturelle Vielfalt der friedlich zusammenlebenden Ethnien aus." Soviel aus Wikipedia. Ich musste das mal nachlesen, weil ich mich tatsächlich erstmal verorten musste, um zu wissen, wo Sebastén und sein Compagnion einkaufen waren. Denn Eliott und Sébastien waren fleißig und haben den Showroom in der Gwinnerstraße 46 um ca. 100qm erweitert. Nun gibt es viel Platz, um Kunstwerke, Möbel und Accessoires von Moogoo zu bewundern!
Deshalb laden wir am 9. April 2022 von 13 bis 21 Uhr ein zur einer Re-Opening-Party inkl. Lagerverkauf zu attraktiven Preisen: Ende April kommt unser nächste Container aus Burkina Faso und wir brauchen Platz! Kaffee, Kuchen, Cocktails sowie weitere Leckereien und gute Musik werden nicht fehlen! Infos/Fragen an Sébastien (s.daudin@moogoo.de; Tel/Whatsapp +49(0)176 22630161

Mogooo, Gwinnerstraße 46, Frankfurt

Samstag, 9. April: Of/ Bernard lädt ein

(Andrea)

Und wenn wir schon beim Shoppen sind, drehen wir im Anschluss auf jeden Fall eine Runde durch die Bernardstraße. Dort laden besondere Geschäfte, Ateliers und Initiativen zu einem hoffentlich sonnigen Spaziergang durch das Nordend ein und präsentieren jede Menge Design, Kultur und Genuss.Weil ich an mindestens drei Orten enormes Versackungspotenzial sehe, plane ich mal erstmal nichts anderes ein. Wir starten ibei Eva in der • Etagerie Taunusstraße 1 /Ecke Domstraße und arbeiten uns dann zu Bobbel ins Zweitl.of.ft durch. Mit dabei sind bei Bernard lädt ein von 13 bis 18 Uhr außerdem • Maschenwahn Taunusstraße 1 /Ecke Domstraße • Adlibitum Taunusstraße 47 • Cocon.design Taunusstraße 47 • 57nord Domstraße 57 • Die Genussverstärker Bernardstraße 63a / Am Goetheplatz • Offenbar Domstraße 57 • Kunstgeschichte & Grafik OF Domstraße 57 • Zweitlofft Bernardstraße 13, Hinterhof

Samstag, 9. April: Of/ Sonic Interzone

(Andrea)

Weiter geht es direkt im Anschluss ab 19 Uhr: Matz Ernst ist DJ, Music Lover, Chaoist, playing Jazz, Electronica, Experimental, Avantgarde, Ambient, 80s, Obscure and Weird Stuff, Metal, Drone, World, Techno...und lädt heute ab zum Genrehopping Dance Music with a vengeance. Tanzen!! in den Waggon am Kulturgleis.

Waggon am Kulturgleis
Mainufer, Höhe Isenburger Schloss, Offenbach, leider nicht barrierefrei

Anzeige

Apfelwein Senf Sauce, Gegrillte Paprika mit Cashewkernen, Steinpilzpesto, Frankfurter Honig, Himbeer Maracuja Fruchtaufstrich & Yammlou Mandelcreme.

Diese und viele andere Leckereien findet Ihr auf https://www.thingsthatmakeyouhappy.de/

Alle Produkte stammen von ausgewählten kleinen Produzent*innen die mit viel Herzblut und Liebe ans Werk gehen. Go visit our shop & make yourself happy.

Sonntag, 10. April: LOKAL LISTENER: Gregor Praml trifft Paul Sies

(Uwe)

Ein Südhesse, ein "Landsmann" von mir, ist am 10. April Gregor Pramls Gast!!

Wer das LOKAL Listener-Spezial zu John Lennon Anfang Oktober 2021 besucht hat, der hat ihn, seine Stimme und sein Klavierspiel schon erleben können: Paul Sies ist einer der jungen Liedermacher, die gerade von sich hören machen. Geboren und aufgewachsen in Darmstadt, ist es vor allem das Theater, das es ihm früh angetan hat. Er machte einen Freiwilligendienst in Argentinien, studierte dann Literatur und Philosophie in Berlin, bis er schließlich Schauspielstudent an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ wurde. Und dann ist da immer die Musik, seine Texte und sein Klavier. Paul Sies ist ein Liedermacher im besten Sinne. Er schreibt bissige Texte mit feinen Nuancen und viel Gespür für die Momente, die er beschreibt – und die er dabei auch musikalisch lebt. Trotz der Tatsache, dass Paul Sies heute festes Ensemblemitglied am Hans Otto Theater in Potsdam ist, startet er gerade eine zweite Karriere als Musiker. Gastgeber Gregor Praml lädt ihn nun zu sich ein und stellt Euch diesen „jungen Wilden“ persönlich vor.

Mousonturm, Waldschmidtstraße
18.00 Uhr
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): 8 € / 13 € / 26 € / 40 € inkl. Snack aus Jörgs Küche

Foto: Stefan Klüter

Sonntag, 10. April: Duo OGIERMANN_VAN HASSELT live

(Daniela)

Was nützt mir dasWissen imKopf von anderen?

Geige, Keyboard und weitere technologische Fetischobjekte.

Film, Text und elektronische Musik - so zwanghaft wie formlos, so schmerzhaft wie sinnlich, so sexy wie gewalttätig. Dem Hanseaten liegen Präzision und Technik. Mehr Erotik als einen 76er Audi 80 braucht er nicht. Mit psychoakkustischen Lärmorgien, sinnlicher Glossolalie und retrofuturistischen Vinylvideos.

Christoph Ogiermann,*1967, beginnt 1990 auf Anregung von Erwin Koch-Raphael zu
komponieren, schreibt seither Musik. Tätigkeit als Rezitator, Sänger; Geiger und Pianist in den Bereichen Freie Improvisation und europäische Kunstmusiken. Begründer des Genres der Unterkomposition (Raoul Mörchen)

Jan van Hasselt, *1972, studierte Germanistik und Politologie. Er lebt als Autor, Filmemacher, Kurator und Musiker in Bremen. Begründer des Genres Wired Nerdism (A. Hardorf)

SONNTAG, 10. APRIL, 18:00 UHR, CAFÉ KOZ, Alter Campus Bockenheim

Buchtipp: Alles ist erleuchtet

(Uwe)

Als Daniela und ich im Ostend zusammenzogen, legten wir unsere Büchersammlung zusammen. Der Einfachheit halber wählten wir die Farbe des Buchrückens als Sortierkriterium für das Bücherregal und nicht den Namen des Buchs / der Autorinnen oder Autoren, das Genre oder das Thema. Oben links geht es mit schwarzen Büchern los, unten rechts endet die Sammlung mit weiß. Es gab wenige Überschneidungen, noch weniger als in der Musiksammlung, eigentlich nur drei, das sind aber wahnsinnig gute Bücher, die sowieso jeder haben sollte: Martin Suters bestes Buch, „Ein perfekter Freund“, David Benioffs „Stadt der Diebe“ und „Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer. Dessen zweites Buch, „Extrem laut und unglaublich nah“ ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher*, sein mittlerweile zwanzig Jahre alter Debütroman über die Reise eines ukrainestämmigen Juden aus den USA durch die Ukraine um eine Frau zu finden, die seinem Großvater im Zweiten Weltkrieg das Leben rettete ist ebenfalls ein großartiges Werk.

Im Buch, dass laut FAZ „ein Wunder der erfundenen Erinnerung ist“, unternimmt die Romanfigur, die wie der Autor Jonathan Safran Foer heisst, zusammen mit dem Ukrainer Alex, dessen angeblich blindem Großvaters (seltsamerweise ist er der Fahrer) und dem Blindenhund Sammy Davis Junior Junior eine abenteuerliche Tour durch ein Land, in dem heute leider wieder Krieg herrscht. „Ein urkomisches und tieftrauriges Buch“ (Focus), voller kreativer Ideen und wunderbarer Beschreibungen. Eine sehr gelungene Verfilmung mit erstklassiger Besetzung gelang Schauspieler Liev Schreiber. 

* Weil ich hier immer mal Lieblingsbücher erwähne und es nicht den Eindruck machen will, es seien tausende, hier meine persönliche Top10 – in loser Reihenfolge: Die Reise in der gestohlenen Bibliothek von David Whitehouse / Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells / Margos Spuren von John Green / Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer /  Die unerhörte Reise des Alex Woods von Gavin Extence / Zwei an einem Tag von David Nicholls / Die Biene und der Kurt von Robert Seethaler / Fische füttern von Fabio Genovesi / Asterix: Der Seher von Uderzo & Goscinny / Stadt der Diebe von David Benioff 

Sonntag, 10. April: FFM / Nico Laska

(Andrea)

Der 23-jährige Nico Laska weiß genau, was er will: Vielfältigkeit, sich weiterentwickeln und der Welt zeigen, was er kann. Nach dem Release seiner Debut EP “FINE” ging es für den fast-Frankfurter erstmal auf die Straße. Ob als Support in Europa für Tim Vantol und Blackout Problems, als Mainact auf seiner Releasetour oder als Festivalliebhaber im Sommer: Nico Laska liebt die Bühne und das Publikum liebt ihn. Vielfältig springt er von Klavier zu Gitarre, von einer Duo- zu einer Bandbesetzung, ohne dabei den Fokus auf seine Songs zu verlieren. Wo er sich für seine Debut EP noch ordentlich Zeit gelassen hat, legt er jetzt direkt nach und ist bereits mitten in den Aufnahmen seiner zweiten EP “GONE”, die eine thematische Fortsetzung des Vorgängers darstellt. Eine Livevorstellung der ersten beiden Songs „TASTE“ und „HIGH & STABLE“ konnte er bereits als Support von Wincent Weiss abliefern. 19 Uhr

Das Bett, Schmidtstraße 12, Frankfurt

Montag, 11. April: OF/ „Aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus

(Andrea)

Über Herr Ofarim lässt sich nun trefflich streiten, Fakt ist, Antisemitismus ist ein Thema. Im vergangenen Jahr und auch in diesem Jahr sind in der Stadt Offenbach immer wieder Graffitis und Sticker mit verschwörungsideologischen, holocaustrelativierenden und antisemitischen Inhalten aufgetaucht. Nicht nur deshalb der Hinweis auf die Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Offenbach am Main, am Montag, den 11. April um 19 Uhr im Saal der Jüdischen Gemeinde Offenbach: „Aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus und die Arbeit von RIAS“. Als Referenten für den Vortrag mit anschließender Diskussion tritt Helge Regner auf. Helge Regner ist Mitarbeiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachen und hat in Hannover, Frankfurt am Main und Turin Politikwissenschaften studiert. Zu seinen Schwerpunkten gehören politische Theorie und internationale Beziehungen sowie die Analyse von Theorien der Ungleichwertigkeit. Er ist zudem seit vielen Jahren in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätig. Helge Regner wird in seinem Vortrag u.a. die Erscheinungsformen von Antisemitismus (oft getarnt in Verschwörungsideologien) anhand aktueller Beispiele in Offenbach und dem Rest von Deutschland, die im Zuge der Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vermehrt zu beobachten sind, aufzeigen und analysieren. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer anbei, sowie auf Facebook (https://fb.me/e/36oCUcz0R) oder auf unserer Instagram-Seite @pfd_stadt_of. Für die Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene-Vorschriften der Stadt Offenbach. Um eine Anmeldung vorab an anna.christ@awo-of-land.de wird gebeten. 

JÜDISCHE GEMEINDE
KAISERSTARßE 109
OFFENBACH

Dienstag, 12. April: I AM THE TIGRESS

(Uwe)

Hessen-Premiere des Dokumentarfilms in Frankfurt
(Kinostart: 14. April)
In Anwesenheit des Regisseurs Philipp Fussenegger und der Protagonistin Tischa Thomas

Wir verlosen Tickets - siehe Verlosung oben

Tischa "The Tigress" Thomas hat ein klares Ziel: Sie will sich den Titel als beste Bodybuilderin der Welt holen. Mit ihrem 17-Zoll-Bizeps und ihren enormen Rückenmuskeln ahnt man nichts mehr von der Transformation der einst stark übergewichtigen dreifachen Mutter. Tischa ist eine starke und zugleich hochsensible Person, die gegen Selbstzweifel und gesellschaftliche Diskriminierung ankämpft und sich danach sehnt, von anderen um ihrer selbst willen akzeptiert zu werden. Ihren Unterhalt verdient sie sich als Domina, ihr wichtigster Partner ist ihr 70- jähriger Mitbewohner Eddie, der sie bei den Wettbewerben unterstützt. Doch als sie den Traum vom Titel verfehlt, bricht für Tischa eine Welt zusammen – und plötzlich stellt sich die Frage: Ist sie bereit ist für ein Leben jenseits der Wettkampfbühnen?

Die Doku „I Am The Tigress“ begleitet die Amerikanerin auf ihrem Weg von einem Auftritt zum nächsten und malt ein facettenreiches Bild einer in jeder Hinsicht starken Frau.“ -   ORF.at

Moderiert von der Frankfurter Schauspielerin Ariana Gansuh und Dimitrios Charistes
Beginn: 20.15 Uhr, ab 19.30 Uhr Sektempfang
Harmonie Filmtheater am Lokalbahnhof in Sachsenhausen

Bild: Verleih

Gründonnerstag, 14. – Ostersonntag, 17. April: JESUS D’Amour, GEST. / AUFERST. – DIE PASSION

(Martin)

Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes
Theater Willy Praml

Alle Jahre wieder… Auch zur Osterzeit!

Jetzt schon im 17. Jahr wird diese tolle Inszenierung gespielt, die ja im Grunde eine Tradition darstellt. Deshalb: Einmal sehen reicht nicht, weswegen manche Menschen sich schon vor Ort fürs nächste Jahr verabreden. Denn das lohnt sich – und weil das so ist, tun alle gut daran, rechtzeitig Karten zu reservieren!

„Jesus in der Industriebasilika - Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär.

Jesus – Prophet oder Politikum? Die letzten Tage in Jerusalem - Als wir vor über fünfzehn Jahren damit begannen, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für unser Theater in der denkmalgeschützten Naxoshalle, eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnten wir nicht ahnen, dass wir damit eine Tradition begründen würden, die nun schon im 17. Jahr zu Weihnachten und Ostern unser Publikum begeistert und berührt.“

Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-gest-auferst-die-passion/

Gründonnerstag, 14. April um 19.30h, Karfreitag, 15. April um 18.00h, Ostersamstag, 16. April um 19.30h und – Ostersonntag, 17. April um 18.00h
Theater Willy Praml, Naxos-Halle

Foto: © Rebekka Waitz

(Kar-)Freitag 15. April: Kulturlabor

(Daniela)

Das heutige Programm im Kulturlabor:

ab 18 Uhr Musik & Getränke, Einzelausstellung mit Werken von Julia Ballweg dos Santos & Gemeinschaftsausstellung von Frankfurter- und Offenbacher Künstler:innen

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19.00 Uhr: Lara Ermer und Jakob Schwerdtfeger: Sweetpot-bittersüße Comedy
Lara Ermer ist Autorin, Moderatorin und Comedienne. Egal ob ihre eigene Inkonsequenz in einer nachhaltigeren Lebensweise, der Irrwitz von Damen-Hosentaschen und Luxus-Camping oder die Umkleidekabine bei der Gynäkologin – Ermer widmet sich unerschrocken und sachlich fundiert den Inhalten, die die Welt bewegen. Mit liebevoller Schärfe und virtuosem Tempo bereitet Lara Ermer dem Publikum eine fulminante Achterbahnfahrt durch die Absurditäten des Alltags.
Jakob Schwerdtfeger ist Rapper, Comedian und Kunsthistoriker. Mit "Kunst-Comedy" hat er sich ein komplett eigenes Genre geschaffen und behandelt in seinem Programm "EIN BILD FÜR DIE GÖTTER" die ganz großen Meisterwerke, Battlerap und Hotdog-Wettessen. Neben ihren Soloprojekten haben Ermer und Schwerdtfeger auch eine gemeinsame Duoshow mit dem Titel "Sex & Kunst" und sind auf der Bühne ein amüsantes, eingespieltes Team, das einander zu Höchstformen auflaufen lässt. "Sweetspot" gibt ihnen beiden die Möglichkeit ihr neuestes Material, das während der Pandemie entstanden ist, auf die Bühne zu bringen und miteinander zu verweben. Ein Abend voller aktueller Zeitgeistthemen aus Kunst und Gesellschaft.

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20:30 Uhr: Guillermo de la Chica performing „Svspiria: from S to A and back again
SVSPIRIA: from S to A and back again

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21:30 - 23:00 Uhr: JOIX Experimental, Tribal und Techno

Kulturlabor, Berlinerstraße 23, Eintritt frei
Foto: Marvin Ruppert

Freitag, 15. April: Hardcorepostpunk-WOOAOW-hoch 3 im ONO2

(Petra)

 „Nach einer kleinen Umbaupause“ geht es wieder los in Sachsenhausen – eine meiner liebsten Adressen in der Stadt, wenn es etwas kleiner, gerne auch schräg und in netter Gesellschaft – die oft bis weit vor die Tür mäandert – sein darf. Eric öffnet das ONO2 wieder mit einem Konzert, nein: drei Konzerten zusammen mit ICHI ICHI. Die drei Bands kenne ich bisher nicht – die Aneinanderreihung ihrer Namen ergibt beinahe ein Statement (ich assoziiere jedenfalls eine höchst freudvolle Nacht). Höre kurz rein und fühle mich an meine ersten Live-Konzerte vor langem schräg gegenüber erinnert (wo zu unser aller Entsetzen nach dem Club irgendwann ein Matratzenladen einzog!): laut, wild, postpunkig wird es auf jeden Fall. Und das reicht mir. Nicht nur weil es drei Mal mehr ist, als ich in den letzten Monaten hatte.

Rauchen, Smile, La Petite Mort / Little Death, Konzert von ICHI ICHI und ONO2, Ort: ONO2, Adresse: Kalter-Kolb-Str. 16, Eintritt: 11,60 EURO, Tickets hier (bitte nur QR-Codes per Handy zeigen, keine Ausdrucke), 2G+

Samstag, 16 April: Becняний фестуваль Frühlingsfest für ukrainische Kinder und Frankfurter Freunde

(Petra)

Das Margarethe hat vor kurzem bereits ein ähnlich schönes Format veranstaltet – und auch im Kunstverein Familie Montez soll es an diesem Samstagnachmittag darum gehen, vor allem den geflüchteten ukrainischen Familien mit Kindern in unserer Stadt das Gefühl zu geben, sehr willkommen zu sein, damit sie sich hoffentlich ein klein wenig zu Hause fühlen können – und vielleicht für ein paar etwas unbeschwertere Stunden zumindest für die Kleinen zu sorgen. Schon beim Schreiben könnte ich schon wieder heulen – und das möchtet Ihr nicht wissen. Also: Frankfurter Künstlerinnen und Künstler werden basteln und malen, es gibt Cupcakes und Limo und Musik – und das alles „for free“ - bільний. Toll! Lieben Dank an alle Unterstützer*innen: Aleksandra Botic, Puschan Mousavi Malvani, Dr. Thomas Dürbeck, Adriane Dolce, Tanja Kucherenko und die Künstlerinnen der aktuellen Ausstellung (s. Samstag, 09.04.)

Becняний фестуваль для дiтей-бiженџiв тa ixнix франкфyртськux друзiь - Frühlingsfest für geflüchtete Kinder und ihre Frankfurter Freunde, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: 14 - 20 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 16. April. Of/ Lily among clouds

(Andrea)

Lily among clouds liest sich zerführerisch: "lilly among clouds kann Pop-Balladen am Klavier schreiben: majestätisch groß, aber ohne Kitsch. Und es kostet sie nicht einmal ernsthafte Mühe. Lilly, die mit vollem Namen Elisabeth Brüchner heißt, hätte es für ihr zweites Album „Green Flash“ entsprechend leicht haben können. Aber leicht wollte sie es nicht: „Mein großer Wunsch für die neue Platte war, noch weiter weg von den Balladen zu kommen. Minimum die Hälfte sollten Upbeat- oder zumindest groovige Nummern sein. Ich liebe diese Mischung bei Konzerten, ich liebe Rhythmus. So haben wir im Studio z.B. beim Song „Wasting My Time“ zu Beginn das Klavier zugeklappt und das Lied nur anhand der Basslinie aufgebaut. Das hat soviel Spaß gemacht, dass ich unbedingt mehr davon wollte.“ „Wir", das sind Lilly und Udo Rinklin (u.a. Produzent des #1-Albums „Bleib unterwegs“ von Laith Al-Deen), der auch schon das lilly among clouds Debüt „Aerial Perspective“ produzierte, mit dem Lilly knapp zwei Jahre von Viechtach bis Sydney und von Wuppertal bis Austin live unterwegs war. „Weniger voll, aber genauso groß“ war die klangliche Devise für den Nachfolger, als die beiden begannen, sich erste Arrangement-Ideen hin und her zu schicken. Und das haben sie wirklich vorzüglich hinbekommen. Denn auch „Green Flash“ ist gespickt mit Pop-Ohrwürmern internationaler Klasse und wie schon bei „Aerial Perspective“ ist es diese unglaubliche, tief ins Herz treffende Stimme, das sonore Alt mit filigranem Vibrato, das wie eine rote, mächtige Sonne über Lillys so eigener, ein bisschen schüchterner Melancholie schwebt. Letzten Herbst hätte sie im Hafen 2 als Duo spielen sollen - das Konzert fiel der Pandemie zum Opfer. Auf der jetzigen Tour spielt sie mit kompletter Band - umso größer ist unsere Vorfreude auf diesen Nachholtermin. Viel Vergnügen!" Zum Reinhören, wunderschön: Look At The Earth https://youtu.be/h5ves2zYwHo, 19.30 Uhr

Hafen 2,
Nordring
Offenbach

Montag, 18. – Mittwoch, 20. April: New Creation

(Martin)

Bruno Beltrāo/Grupo de Rua
Tanzplattform Rhein-Main
Frankfurt LAB

Ein Körper, der sich um mehrere Achsen gleichzeitig dreht, das blitzschnelle Gleiten über den Boden, dann Stillstand – Bruno Beltrão, der zu den erfolgreichsten Choreograf:innen Brasiliens zählt, sprengt mit seinen Tanzstücken die Wahrnehmung von Zeit und Raum. Mit seiner Grupo de Rua hat er wie kein anderer das Vokabular des Urbanen – die Gesten, Bewegungen und Rituale von Streetdance, Breakdance und Hip Hop – mit den Techniken des zeitgenössischen Tanzes verschmolzen. Mehrmals durch die Pandemie und die politische Situation in Brasilien verzögert, entwickelt Beltrão endlich ein neues Stück, das im April in Frankfurt uraufgeführt wird.

Hier geht’s zu den Tickets

Montag, 18. – Mittwoch, 20. April um jeweils 19.30h
Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12/Gallus
Solidarisches Preissystem

Foto: Hompage Frankfurt LAB

Mittwoch, 20. April: OF/ The true cost

(Andrea)

Dass es die Fashion Week gibt, weiß ich spätestens seit Frankfurt den Zuschlag bekommen und es die tollen Fotos in der Hauptwache zu sehen gab. Von denen wünsche ich mir einen Katalog, toll wäre aber natürlich das ein oder andere Motiv an der Wand. Also bitte. Dass es aber auch eine Fashion Revolution Week wusste ich bisher nicht, diese findet immer um den 24. April statt. Warum? Weil vor acht Jahren, am 24. April 2013, das Rana Plaza in Bangladesh einstürzte und mehr als 1100 Menschen ums Leben kamen und weitere 2500 verletzt wurden. Im Rana Plaza wurde zu diesem Zeitpunkt von rund 5000 Menschen Mode von einigen der größten globalen Modemarken produziert. Darüber, und über die Menschenrechtsverletzungen sowie die Umweltzerstörung, die mit der Produktion von Mode einhergeht,erzählt der Film "The true cost". Auch wenn Produktionsbedingungen seitdem mehr öffentliche Aufmerksamkeit und zahlreiche Marken schreiben sich selbst nun Nachhaltigkeit und die Achtung von Menschenrechten zu. Doch auch heute werden Menschen ausgebeutet und die Umwelt für die Herstellung, sowie den Transport von Mode beschädigt. www.youtube.com/watch?v=OaGp5_Sfbss Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Ort: Filmklubb Veranstalter: Filmklubb Karten € 10.00 Ermäßigt € 8.00 Reservierung unter nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten.

Filmklubb
Isenburgring 36, Hinterhof
Offenbach

VORSCHAU
Freitag 22. April: Kulturlabor

(Daniela)

Das heutige Programm im Kulturlabor:

ab 18 Uhr Musik & Getränke, Einzelausstellung mit Werken von Julia Ballweg dos Santos & Gemeinschaftsausstellung von Frankfurter- und Offenbacher Künstler:innen

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19:00 - 19:30 Uhr Hanan Kadur und Hans Bolz - Orientalischer Tanz und Comedy
Orientalischer Tanz mit seinen unterschiedlichen Spielarten - elegant,frech, unfassbar weiblich schön - läd zum Träumen ein. Was Männer sich so dabei denken, verrät Schauspieler und Comedien Hans Bolz…

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19:45 - 20:15 Uhr Denise Frey Saxofon Solo

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20:30 - 21:30 Uhr Lorraine aka Sabrina Klüber , Balladen & Pop
Nach der Schule besuchte Sabrina Klüber von 2006 bis 2010 die staatlich anerkannte Musical- und Schauspielschule Academy Of Stage Arts und war seit 2010 in Engagements als Schauspielerin und Musicaldarstellerin auf verschiedenen Bühnen und im Fernsehen zu sehen. Seit 2016 veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Lorraine eigene Musik. "Meine musikalische Darbietung wird eine bunte Mischung sein aus persönlichen Lieblingssongs, Balladen, Oldies, Popsongs und meiner eigenen Musik."

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21:30 - 23:00 Uhr DJ Michael Rütten - soulsearching
Michael Rütten erkundet in »soulsearching« die Seele der Musik und findet sie in Jazz, Funk, Soul, Disco, Dub, House.

Kulturlabor, Berlinerstraße 23, Eintritt frei

Freitag 23. April: Kulturlabor

(Daniela)

Heute ist unser letzter Abend im Kulturlabor. Wir freuen uns wenn viele von Euch kommen!

ab 17 Uhr Musik & Getränke, Einzelausstellung mit Werken von Julia Ballweg dos Santos & Gemeinschaftsausstellung von Frankfurter- und Offenbacher Künstler:innen

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18:00-18:45 Uhr Mira Zounogo / Indie Folk
Mira Zounogo ist eine junge Singer-Songwriterin. Ihre Indie-Folk Songs beschäftigen sich mit Themen rund um das Leben und die Zukunft. Im Vergleich zur restlichen Welt sind ihre Lieder eher leise und schaffen eine ruhige, verträumte Atmosphäre. Inspiriert von der Natur, fängt sie Stimmungen ein und lässt sie wiederklingen. Gleichzeit machen ihre Texte aber auch auf wichtige Themen aufmerksam und öffnen den Zuhörern die Augen.

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19:00 - 20:00 Uhr Zwei fliegen über das Kuckucksnest - Eine irre Hommage von und mit Melina Hepp und Stéphane Bittoun
Die Schauspielerin und Talkmasterin Melina Hepp und der Filmemacher und Synchronsprecher Stéphane Bittoun bringen in ihrer absurd-komischen Drehbuchlesung den Filmklassiker mit Jack Nicholson ins Schaufenster des Kulturlabors. Ein Abend in der Nervenheilanstalt also.
Doch nichts ist klar, nicht einmal die scheinbar naheliegende Rollenaufteilung…
Die beiden Cineasten lesen aus dem Drehbuch, diskutieren über Anekdoten der Entstehung des Films und streiten darum, wer R.P. McMurphy sein darf und wer die böse Schwester Ratched spielen muss: Eine schräg-komische Therapiesitzung mit dem Publikum und ein großer Spaß, bei dem es um nicht weniger geht, als um die Frage nach Gesellschaft, Ausgrenzung und Freiheit.

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20:30 - 21:30 Uhr Nashi Young Cho (NYC) Jazz Quartett, Swing & Jazz Perlen
Das NYC Jazz Quartett kommt nicht etwa aus New York, es sind die Initialen der koreanisch-hessischen Sängerin Nashi Young Cho. Mit ihrer Band singt Nashi eine herrliche persönliche Mischung verschiedener Stile des Jazz traditionelle Jazz Evergreens, Songs aus verschiedenen Kontinenten, Chansons, Chachachas, Film Musik, TV & Game Klassiker, Eigenarrangements bekannter Pop und Soul Songs, die manchem oft gehörtem Song einen neuen, unerwarteten Glanz verleihen und nicht zuletzt, lyrische und witzige Eigenkompositionen.
Nun heißt es: Zuhören, Entspannen, Feiern und Genießen.

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21:30 - Mitternacht: "Club Tropicana" / Style: 80ties and 90ties Classics and Indies.


Kulturlabor, Berlinerstraße 23, Eintritt frei

Noch bis zum 23. April: saas*fee pavillon: SOULFOOD

(Petra)

„Soulfood“: Von weißen Tauben und goldenen Ketten - die symbolisch aufgeladenen Stillleben von Marieke Schuhmann muten wie magische Momentaufnahmen des Alltags an. Sie stellen Stimmungsbilder unserer Gegenwart dar, hinterfragen das Verständnis von Freiheit und thematisieren die Problematik übermäßigen Medienkonsums. Indem sie der Ernsthaftigkeit der rational vorhandenen Realität erlauben, mit der Leichtigkeit geträumter Wirklichkeiten zu verschwimmen, schärfen die digital gefertigten Malereien den Blick für das Wesentliche. Dazu gibt es heute ab 21 Uhr Sound von Lathivha: Ihre DJ-Sets sind im Kern von Soul, Hiphop, Jazz, Rn'B und den jeweils davon abstammenden Subgenres bestimmt. Daneben lässt sie aber auch immer Raum zum Ergründen weiterer diverser Genres - mit der Intention, die Grenzen zwischen ihnen aufzulösen und alles zu einer stimmigen Einheit verschmelzen zu lassen.

Soulfood – Stilleben von Marieke Schuhmann, Vernissage am 02.04. mit DJane Lathivhas, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 66HH, Uhrzeit: 19 - 22 Uhr, Eintritt: frei, es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen, Ausstellung bis 23.04., Öffnungszeiten mittwochs bis freitags 11 - 16 Uhr

Sonntag, 24. April: EX TEMPORE

(Martin)

48. Hallenkonzert in der Naxos-Halle

‚Extempore‘ - ist ja so ein Begriff, der in der Kunst meint, dass etwas ohne Vorbereitung gestaltet wird. Ob das in diesem Konzert dann wirklich so ist, will ich wissen. Ein tolles Programm für einen Sonntagvormittag!

„Das Fundament und der Träger der Musik ist die verstreichende Zeit selbst. Wie aber ist das Gerüst beschaffen, wie setzt sich Material und Farbe zusammen, durch das sich Musik bildet? Hier findet neben der Komposition auch die Improvisation unterschiedliche Zugänge und Antworten. Nicht nur im Jazz, sondern in allen Epochen der Musikgeschichte wurde stets improvisiert und das Instrument Klavier ist hierbei ein epochenübergreifender gemeinsamer Nenner. Im Spiel und Gespräch der beiden hervorragenden Pianistinnen sucht dieses Naxos Hallenkonzert den Dialog zwischen Jazz- und klassischen/barocken Improvisations-Ansätzen.“

Mit Johanna Summer (Klavierimprovisation Jazz) und Ioana Ilie (Klavierimprovisation Barock und Klassik).

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/

Sonntag, 24. April um 11.00 Uhr: EX TEMPORE
48. Hallenkonzert in der Naxos-Halle (Waldschmidtstraße)

Foto: © Gregor-Hohenberg u. Jeffrey T Skrob

Sonntag, 24. April: FFM/ DeWolff

(Andrea)

DeWolff will ich sehen. Nicht nur weil sie 2008 den ersten Preis eines landesweiten Talentwettbewerbs gewannen und schon im August jenes Jahres einen Plattenvertrag in der Tasche hatten, sondern weil sie mit "70er-Jahre Soul Funk, Psychedelic Sounds und Südstaaten Rock eindringliche Melodien schaffen und dabei mit Sonnenbrillen und offenem Verdeck Richtung Horizont fahren, wirken sie wie die Befreier des funkigen Grooves. " Zum Reinhören: https://bit.ly/3jfKsqW, Tickets: https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1002310-dewolff

Das Bett
Schmidtstraße 12
Frankfurt

Freitag, 29. April: Of/ Into the Wild

(Andrea)

"Im Leben geht es manchmal so verrückt zu wie in Alice im Wunderland: Eine kleine Irritation im Alltag, ein weißes Kaninchen zum Beispiel – und zack, erschließt sich uns eine unbekannte, aufregende Welt. Into the Wild verkörpert in gewisser Weise jenes Wurmloch in die Offenbacher Kreativszene. Denn je mehr man sich in diese expandierende Welt begibt, desto größer, vielschichtig, ja innovativer wird sie. Hier werden Serious-Games entwickelt, komplexe KI-Anwendungen konzipiert sowie Grafikdesign erster Güte geschöpft. Auch die Agentur, die den Slogan des beflügelten Energiedrinks erdachte, führt ihren Sitz in Offenbach. All das kann nun am 29. April erlebt werden – man muss nur dem weißen Kaninchen folgen." Nach einem Pandemieschaltjahr ins Digitale kehrt „Into the Wild“ zu seiner 6. Ausgabe wieder zurück ins ursprüngliche Open-Studio-Format. In vier buchbaren Slots von 90 Minuten können jeweils drei verschiedene Agenturen zwischen 10 und 19 Uhr besucht werden. Die Host-Agenturen sind allesamt dem Bereich der angewandten Gestaltung (Kommunikationsdesign, Webdesign, Produktdesign, Architektur, Gaming- und Software etc.) zuzuordnen und beschreiben in ihrer Gesamtheit die Vielfalt der Branche: Von der großen, etablierten Werbe- und Internetagentur bis hin zum innovativen Hinterhof-Designer, vom talentierten HfG-Absolventen bis hin zur Design-Koryphäe sind alle dabei: Aroma:id / Burn the Bunny / Büro Schramm für Gestaltung / Cosa Lux / HDW Partner / Kastner Agentur / Klub Liebe Studio / Madhat/ Pixelpec / Sensory Minds / Urban Media Project / Vave / Zollamst Studios. Zur Anmeldung: https://bit.ly/3ulcqYP

Freitag, 29. April: FFM/ Tool

(Andrea)

Da würde ich gerne hin! Tool habe ich vor zig Jahren bei Rock am Ring gesehen, wir sind seinerzeit tatsächlich nur wegen der Band in die Eifel gefahren und es war erwartungsgemäß fett. Jetzt spielen sie tatsächlich vier Konzerte in Germanistan und sogar eines in Frankfurt in der Festhalle. Aber, ganz ehrlich, bei den Ticketpreisen bin ich raus. Auch wenn das sicher eine grandiose Show wird. Aber falls mich jemand einladen möchtem bitte PN :-) . Ansonsten: https://bit.ly/3xbcdJq

Tool
Festhalle Frankfurt 

Samstag 30. April: Roberto Fonseca in der Alten Oper

(Daniela)

Mein Sohn heißt ja Ruben, benannt nach Rubén Gonzáles, daher freue ich mich sehr auf das Konzert von Roberto Fonseca!

Auf der musikalischen Landkarte ist das kleine Kuba vor allem eines: die Heimat des großen Buena Vista Social Club. Einen Pianisten wie Roberto Fonseca darauf zu reduzieren, wäre fatal. Aber es ist richtig: Er hat sich als Nachfolger des legendären Rubén Gonzáles mit über 400 Konzerten weltweit seine Sporen als Pianist des "Clubs" verdient. Jetzt kommt der Jazzpianist erstmals zur hr-Bigband.

Seitdem hat Fonseca für viele Stars der kubanischen Musik wie Omara Portuondo oder Ibrahim Ferrer als Arrangeur, Produzent und Musiker gearbeitet. Als Jazzpianist ist Fonseca unterdessen zu einer eigenen Marke der kubanischen Musikszene aufgestiegen. Er verkörpert Kuba auf einer nächsten musikalischen Stufe, indem er nach neuen Klängen und Verbindungen zu anderen Musikstilen sucht. Und wer könnte da besser fündig werden als Fonseca, der den "Son Cubano" von den ganz Großen gelernt hat und ihn nun weltoffen, technisch präzise und mit sicherem Gespür für Melodien und Rhythmus weiterführt?

  • Roberto Fonseca | Klavier
  • Yandy Martinez | Bass
  • Ruly Herrera | Schlagzeug
  • Rainer Tempel | Leitung

 

20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt

Tickets und mehr unter: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2021-22-/roberto-fonseca--cuba-20-,roberto-fonseca100.html

Samstag 30. April: Tanz in den Mai

(Daniela)

Direkt nach der Alten Oper gehe ich dann ins ONO2. Endlichwieder Tanz in den Mai.

Diesmal geht*z zur Soulshake! Party
50s to 60s Soul & R'n'B Dance Freak Out!

Mit den großartigen DJs Bud Shaker & M. Coldheart

ONO2, Walter-Kolb-Straße 16,

Einlass 22 Uhr • AK 22-23 Uhr € 8,- / danach € 10,-

 

 

Montag, 09. Mai: Sam Fender in der Jahrhunderthalle

(Uwe)

Von Frankfurt bis nach Werchter in der flämischen Region (Belgien) sind es 370 Kilometer. An einem Tag kann man laut Internet rund 25 Kilometer wandern. Wäre ich keine 15 Tage unterwegs, würde ich zu Fuß dahinlaufen, um das viertägige Open Air besuchen zu können. Zwischen dem 30. Juni und dem 3. Juli spielen dort unter anderem: Pearl Jam, The War On Drugs, Lianne La Havas, Sam Fender, Phoebe Bridgers, The Killers, Michael Kiwanuka, Jimmy Eat World und Modest Mouse. Die belgischen Festivalplaner hatten in der Vor-Coronazeit schon ein besonderes Händchen für ein hochklassiges Programm, dieses Jahr übertreffen sie sich selbst. Einige der Künstlerinnen und Künstler zählen zu meinen absoluten Favoriten. Weil ich zu alt fürs Campen und sanitäre Anlagen auf einem Festivalgelände bin (ehrlicherweise war ich nie in dem Alter), lasse ich Werchter sein und gehe stattdessen zu Sam Fender in die Jahrhunderthalle. Warum? Wegen dem Lied The Dying Light oder Dead Boys oder Seventeen Going Under. Oder einfach allem von ihm.

Jahrhunderthalle
Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt
Beginn: 20 Uhr

Bild: Facebook Sam Fender

Noch bis zum 29. Mai: Sandra Mann: „Extreme Veränderung“

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf die neue Ausstellung von Sandra Mann, die heute im Haus am Dom eröffnet wird.

Die mit der Goetheplakette ausgezeichnete Fotografin Sandra Mann hat fünf Frauen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Somalia und Burkina Faso dabei begleitet, wie sie in Deutschland Fuß fassen. In einer Ausstellung im Haus am Dom (3. April bis 29. Mai) zeigt sie intensive Fotografien, aus denen Schmerz und Lebenslust sprechen.

Das weiße Spitzenkleid hat für Wend-Yiida eine ganz besondere Bedeutung. „Es war das erste Kleidungsstück, das ich mir selbst hier kaufen konnte“, sagt die junge Frau, die 2014 aus Burkina Faso nach Deutschland gekommen war, um einen viel älteren Landsmann zu heiraten. Nach einem ersten Trennungsversuch flüchtete sie 2018 vor dem aggressiven Mann mit ihrem kleinen Sohn ins Frauenhaus. Das Kleid symbolisiert Unabhängigkeit für sie, Stärke, ein Gefühl von Es-geschafft-haben. Trotz allem.

Wend-Yiida ist eine von fünf Frauen, die ab dem 4. April in der Fotoausstellung „Extreme Veränderung“ auf drei Stockwerken im Haus am Dom zu sehen sind. Fotografiert wurden sie von der Frankfurter Künstlerin Sandra Mann, die 2021 mit der Goetheplakette der Stadt geehrt wurde. Die FAZ schrieb damals über sie: „Die Künstlerin und Fotografin, Jahrgang 1970, gilt mit ihren zwischen Dokumentation und Inszenierung wechselnden Arbeiten als eine der wichtigsten zeitgenössischen Fotografinnen.“

Was Sandra Mann neben ihrer beeindruckenden Arbeit auszeichnet – mit ihren Fotografien ist sie in etlichen nationalen und internationalen Sammlungen und Museen vertreten – ist ihre Fähigkeit, uneitel den Protagonistinnen und Protagonisten ihrer Bilder den Vortritt zu lassen. „Für mich hatten die Fotos bei diesem Projekt nicht den höchsten Stellenwert, sondern die Geschichten der Frauen“, sagt sie klar. „Für mich kam die Fotografie dabei an ihre Grenze, denn sie kann kaum die Komplexität dieser Lebensgeschichten darstellen.“ Und sie fügt an, ihr Projekt sei deshalb fast eher ein poetisches als ein fotografisches.

Mehr Infos zur Ausstellung hier.

Die Ausstellung läuft bis 29. Mai im Haus am Dom, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr, bei Abendveranstaltungen auch länger. Der Eintritt ist frei. Am 29. Mai gibt es um 12 Uhr eine Finissage.

Bitte beachten: Das Haus am Dom macht ab dem 2. April 2022 von seinem Hausrecht Gebrauch. Im gesamten Haus besteht nach wie vor die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Diese Maßnahme dient dem Schutz unserer Gäste und dem unserer Mitarbeiter.

Der Bildband „Ich will mein Leben extram verändern“ ist im Buchhandel (mit der ISBN 978 3940 599 094) zum Preis von 18 Euro oder direkt bei Nizza Verlag erhältlich: per Mail unter frankfurt@nizzaverlag.de oder online unter Nizza-Bestellung.

Dienstag 10. Mai: Ecstatic Dance Workshop

(Daniela)

Da ich Jasmina, die den Workshop anbietet kenne und sehr mag, kommt hier eine Empfehklung für einen Workshop, bei dem ich am End dann sogar selber mit mache...

Zum ersten Mal Ecstatic Dance als Workshop im schönen Theatersaal des Kulturhauses Frankfurt.

Was ist Ecstatic Dance
Ecstatic Dance ist ein Tanzritual bei dem man auf eine musikalische Reise geht. Jeder kann sich frei und nach seinem Gefühl bewegen, oder eben aucht nicht. Alles ist erlaubt!
Wir starten unsere Reise in einem Circle, mit einer kurzen Mediation und Matras und tauchen dann ein.
Musikalisch bewegen wir uns in sogenannten Waves durch verschiedene Musikgenres und landen dann in einer Entspannung.

Der ca. 2 Stunden Tanz findet ohne Worte statt, und jede Kommunikation erfolgt ausschließlich durch die Sprache des Körpers.
Auch jede Art von Emotionen können hier ihren freien Lauf finden, Lachen, Weinen, Schreien oder Tiergeräusche alles was gerade so hoch kommt.

Es wird ohne Alkohol oder Drogen getanzt, das ganze barfuß und es gibt auch keine Handys, Videos oder Kameras!

Ausprobieren dringend empfohlen!

Termin: 10 Mai 2022  von 19:30h - 22h
Einlass: 19h
Beginn: 19:30h start im circle +warm up  führt uns Ananda Elke Kling mit Mediation und Matras 
Schluss: Chill out mit Abschlussmeditation: 21:45h - 22h
Kosten:  wir bieten den Workshop auf Spendenbasis an. Obulos very welcome
Was ist mitzubringen: lockere Kleidung, eine Yogamatte und eine eigene Wasserflasche, Yogamatte und eine Decke wären ideal.

28. Mai: 6. Frankfurter Riesling Tag

(Daniela)

Mein Freund Jesko organisiert bereits zum 6. Mal den Riesling Tag. Für alle Menschen, die wie ich, gerne Riesling trinken, ist diese Veranstaltung sehr zu empfehlen. Das Gesellschaftshaus ist wunderschön und es macht viel Spaß den Tag über von Stand zu Stand zu schlendern und hervorragende Weine zu trinken. Also ich bin dabei!

Der diesjährige Riesling Gipfel in Frankfurt verspricht für alle Weinfans und solche die es werden wollen wieder ein grossartiges Ereignis zu werden. 33 erstklassige Winzer präsentieren ihre besten Rieslinge. Geniesst die geschmackliche Vielfalt der Rieslingtraube im Probierglas. Weinfreaks, Genussmenschen, Sommeliers, Journalisten, Gastronomen, Absolute Beginners, etc. kommt Alle zur jährlichen Feier der Königin der Trauben in das schöne Gesellschaftshaus Palmengarten. Probieren, geniessen, bewerten und am Ende auch noch was gewinnen, dass ist die Devise. Denn Euer Geschmack ist gefragt, bei der Vergabe des 6. Frankfurter Riesling Preis. Ihr wählt den besten Riesling der Veranstaltung. Es winken spannende Preise für Euch. Und bei einem Glas Wein und leckerer Verpflegung lässt es sich auf der herrlichen Terrasse schön chillen…

Datum: Samstag, 28.05.2022
Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr
Ort: Gesellschaftshaus Palmengarten, Frankfurt am Main
VVK: https://thehinge.tickets.de/de/event/1003688-frankfurter_riesling_tag_2022

Bis 21. Mai: Ausstellung Lilly Lulay und Susa Templin in der Kunststiftung DZ Bank

(Natalie)

Unter dem Titel »Durchblick. Lilly Lulay und Susa Templin« präsentiert die Kunststiftung DZ Bank eine Gegenüberstellung fotografischer Werke der beiden Frankfurter Künstlerinnen. Sie entkontextualisieren und fragmentieren, schichten und überlagern ihr Bildmaterial und kommen zu spannenden, häufig dreidimensionalen Lösungen. Auf diese Weise befragen sie unsere Sehgewohnheiten und Wahrnehmung von Bildern, führen uns Dahinterliegendes vor Augen und gewähren uns immer wieder neu und anders den (vermeintlichen) Durchblick. Dabei bedienen sich die beiden Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Themenfelder und Motive.

Die AusstellungsmacherInnen jonglieren mit Formaten, Medien und Betrachtungsweisen, dass es eine helle Freude ist. Kunst auf höchstem Niveau in einer Ausstellungshalle, die man viel öfter auf dem Schirm haben sollte.

Interessant auch die ausgefallenen Dialogführungen (Anmeldung über die Website):

»Kunst und Architektur«, Donnerstag, 03.03.2022, 18 Uhr, Christina Leber im Dialog mit Wilhelm E. Opatz, Architekturkritiker und Herausgeber zahlreicher Führer zur Architektur nach 1945

»Kunst und IT«, Donnerstag, 24.03.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Ludger Freitag, Key Account Manager bei Ratiodata SE

»Kunst und Religion«, Donnerstag, 14.04.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Pfarrer Markus Zink, Referent für Kunst und Kirche, Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt am Main

Kunststiftung DZ BANK: Platz der Republik, Frankfurt

Eingang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr
Eintritt frei, barrierefrei

https://kunststiftungdzbank.de

Foto: Wilhelm Opatz

Mittwoch, 25. Mai: Effingers

(Martin)

Nach dem Roman von Gabriele Tergit
Münchner Kammerspiele
Maifestspiele Wiesbaden

Da gibt’s mehrere Gründe, sich dieses Gastspiel der Münchner Kammerspiele bei den Maifestspielen Wiesbaden nicht entgehen zu lassen!

1.    Der Roman: ein berührender Familienepos, von dem Volker Weidermann im Literarischen Quartett sagte: „Ein Epochenroman, ein jüdischer Epochenroman zwischen Fontane und Thomas Mann! (…) Sogstoff! Lesen! Wirklich!“

2.    Der Regisseur: Jan Bosses Inszenierungen sind immer ein Erlebnis: erinnert Ihr euch an Richard III im Schauspiel Frankfurt, hier unzählige Male empfohlen – Jan Bosse! Und sein ‚Jedermann stirbt‘, wird gerade aktuell wieder aufgenommen und ist in Frankfurt zu sehen.

3.    Katharina Bach: Frankfurter Theatergänger*innen bestens bekannt; ihr legendärer Nick-Cave-Konzertabend ‚The Fe.Male Trail war in Frankfurt eine Sensation und sorgt gerade in München für Furore.

4.    Die vollständig auf die Schauspieler*innen setzende Inszenierung und Umsetzung dieses Abends: „Es sind schlichte Mittel, mit denen Jan Bosse an den Münchner Kammerspielen Gabriele Tergits Roman ‚Effingers‘ inszeniert. Dennoch wird ein großer Abend daraus.“ (Nachtkritik.de).

„»Effingers«, der Familienroman von Gabriele Tergit (1894 – 1982), porträtiert das Leben einer jüdischen Familie zwischen 1883 und 1942. Drei Generationen wachsen auf, suchen Rückhalt und Stabilität in ihrer Familie oder emanzipieren sich von ihren Zwängen. Sie verlieben sich, werden verheiratet oder heiraten gar nicht, fahren das erste Mal Auto, experimentieren mit dem technischen und wirtschaftlichen Fortschritt, erleben einen Weltkrieg, sind Teil des gesellschaftlichen Aufstiegs und stürzen ab.

Das Erinnern an eine im Faschismus untergegangene Welt gestaltet die Autorin als einen vielschichtigen, letztlich in die Zukunft gerichteten Akt, der immer wieder auch Raum für Sarkasmus und Humor lässt. Jan Bosses Inszenierung für ein großes Ensemble findet für dieses Erinnern besondere Bilder und Atmosphären.“

Am Besten gleich Tickets sichern: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2022-05/effingers-imf-2022/8468/

Mittwoch, 25. Mai um 19.30h
Staatstheater Wiesbaden

Foto: © Armin Smailovic


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