01.04.2022
Abschied vom Kulturlabor

Wir gehen mit unserem Kulturlabor in die letzte Runde. Noch insgesamt 6 Abende bespielen wir die Berliner Straße 32, dann müssen wir den Laden leerräumen.

Bevor wir, vom Verein Kulturzeiterin, dort eingezogen sind, habe ich bereits zwei Jahre in den Räumen gearbeitet, denn die Grünen hatten dort ihr "Politiklabor". Vorher war jahrelang ein Briefmarken- und Münzgeschäft in den tollen, denkmalgeschützen Räumen.
Ich werde den Ort sehr vermissen. Ich habe es sehr geliebt so Mitten in der Stadt zu arbeiten und durch das Schaufenster auf die Berlinerstraße zu schauen. Einzig die bekloppten Jungs (ich habe noch nie eine Frau gesehen, die sowas macht), die sich jeden Abend Autorennen liefern werde ich nicht missen, aber da es ja seit dieser Woche endlich einen Radweg auf der Berliner gibt (das ist so großartig!!), werden die auch nicht mehr zum Rasen kommen.
Auch nicht vermissen werde ich die Bekloppten (da sind sehr wohl auch Frauen dabei), die Freitags- und Samstagsabends besoffen vom Platz vor der Kleinmarkthalle kamen und ihren Dreck überall liegen ließen....

Am 23.4. ist also Schluss. Wir machen nochmal eine große Party mit tollem Programm:
18:00-18:45 Uhr MIRA ZOUNOGO / Indie Folk
19:00 - 20:00 Uhr MELINA HEPP & STÉPHANE BITTOUN. Zwei fliegen über das Kuckucksnest - Eine irre Hommage
20:30 - 21:30 Uhr NASHI YOUNG CHO QUARTETT
ab 21:30 Uhr DJ CLUB TROPICANA / 80ties and 90ties Classics and Indies).

Da wir wissen, dass der Vermieter noch keinen Nachmieter hat, hat vielleicht jemand von Euch Lust den Laden zu übernehmen? (Dann könnten wir auch die Küche und die Lampen drin lassen und müssten nicht alles raushauen, was allein ja schon aus ökologischen Gründen ein Wahnsinn ist). Wer Interesse hat kann sich bei mir oder Sarah melden oder kommt einfach vorbei. 

Heute Abend bin ich nur kurz im Kulturlabor, da ich zur Neuen Frankfurter Küche ins Danzig am Platz gehe, denn da kocht Jannis und dann will ich nochmal ins Fortuna Irgendwo. Da war ich zwar die Woche schon zweimal, aber ich möchte noch ganz viel erleben, denn ab Sonntag wird für fast 14 Tage gefastet… Morgen gehts dann zuerst ins Waldstadion und dann hab ich Dienst im Kulturlabor... das wird ein harter Tag. Ob ich es dann wirklich auch zu SOULFOOD schaffe? Ich meine nicht SOULFOOD im saasfee*, sondern die Party im English Theatre. Ich glaube eher nicht, denn am Sonntag will ich fit sein für die Ausstellungseröffnung von Sandra Mann und ehrlich gesagt: wenn ich so rausschaue habe ich eh Angst, dass ich mich bei dem ganzen Hin- und Herfahren auf dem Rad auch noch erkälte und krank werden darf ich auf keinen Fall, denn ich gehe ja am nächsten Donnerstag ins Stadion zum Spiel gegen Barca und da brauche ich meine Stimme…

Was auch immer ihr macht: lebt wild!


Daniela
(Foto ist aus dem Eingangsbereich vom Fortuna Irgendwo)

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.typo3/(https://www.instagram.com/anna.sarvira/)

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
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ZU GEWINNEN

Antworten bitte an Martin: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com

3 x 2 Karten für die Oper Fedora am Ostermontag in der Oper. Verlosungsfrage: In welchem bekannten Film mit Tom Hanks, der mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde,  ist eine Arie von Umberto Giordano zu hören?

Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

3 x 2 Gästelistenplätze für die SOULFOOD PARTY am Samstag im English Theatre. Gewinnfrage: Welcher Frankfurter Künstler bespielt ab heute die Frankfurter Kunstsäule.

***Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de****

1 x 2 Gästelistenplätze
für Mothers Cake am Dienstag, 5. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wie hoch ist die Auflage der Fotografie von Alex Kraus zugunsten der Ukraine bzw. wings of help?

1 x 2 Gästelistenplätze für Cruzadors am Freitag, 8. April, im Nachtleben: Die Gewinnfrage lautet: Offenbach ist am Sonntag ein bisschen wie rund um....?

1 x 2 Gästelistenplätze für Niko Laska am Sonntag, 10. April, im Bett: Die Gewinnfrage lautet: Uwe blickt schon in den Mai und nimmt sich ein Konzert in der Jahrhunderthalle vor. Welches?

Aufruf vom Kunstverein Familie Montez „Frühlingsfest für (Flüchtlings)-Kinder und ihre Frankfurter Freunde“.

Wir, der Kunstverein Familie Montez, wollen bei gutem Wetter am Samstag dem 16.04. von 13 bis 20 Uhr ein Frühlingsfest für Kinder und Jugendliche in und um Frankfurt bei uns vor der Honsellbrücke veranstalten.

Der Titel der Veranstaltung ist deswegen „Frühlingsfest für (Flüchtlings)-Kinder und ihre Frankfurter Freunde“.

Daher rufen wir alle Interessierten, die mit ihrem künstlerischem Talent oder in anderer Weise beitragen wollen, auf, an diesem Tag die Kinder und Jugendlichen zu unterhalten und zu unterstützen; als Clown:innen, Make Up Artist, Geschichtenerzähler:innen, Jongleur:innen, Musiker:innen, Performer:innen oder sonstiges.

Interessierte Künstler melden sich gerne kurzfristig per E-Mail bei kinderfest@kvfm.de

Die Illustration stammt, von der ukrainischen Illustratorin Anna Sarvira:
https://www.instagram.com/anna.sarvira/

G E R O L L T E S über Polarlichter

(Uwe)

Im World Wide Web findet man zu allem eine Top 10. So auch eine über die zehn besten Orte, um Polarlichter zu sehen. Diese sind: 1. Island, 2. Anchorage, 3. Kanada, 4. Schweden, 5. Tromso, 6. Spitzbergen, 7. Rovaniemi, 8. Isle of Skye, 9. Irland und (überraschenderweise) 10. Deutschland. Bei uns sieht man sie gemäß Beschreibung auf der Website auch nur an bestimmten Orten und unter bestimmten Voraussetzungen. Diese könnten 2025 wieder eintreten. In diesem Jahr (genauer: am Mittwoch dieser Woche bzw. noch genauer in den Abendstunden) sah man auch in Senegals Hauptstadt Dakar (genauer: im Stadion „Stade Me Abdoulaye Wade“, noch genauer in dem Strafraum, in dem das Elfmeterschießen des Entscheidungsspiels des afrikanischen Kontinentalverbandes für die WM in Katar 2022 zwischen Senegal und Ägypten stattfand) grünes Polarlicht.

Aber keine Leuchterscheinung durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre (also ein Elektrometeor), sondern künstliche Lichtpfeile aus handelsüblichen Laserpointern. Deren Erfindung empfand ich schon immer als unsinnig. Entweder werden sie dazu genutzt, um auf lausige Höhepunkte aus langweiligen Beamer-Präsentationen hinzuweisen oder sie werden von „Spaßvögeln“ dazu eingesetzt, Mitbürger*innen beispielsweise im Kino durch Lichtspielchen auf der Kinoleinwand (während des laufenden Films) zu ärgern. Im Stade Me Abdoulaye Wade zielten am Mittwoch heimische Fans mit ihren Laserpointern abwechselnd in die Gesichter der ägyptischen Schützen oder des ägyptischen Torwarts. So sah Ägyptens Mo Salah vor seinem Elfmeter aus, als würde er auf einem Sportplatz in Spitzbergen stehen. Salah, wie Senegals Sadio Mané ein Weltklassekicker, verschoss den ersten Elfmeter, Mitspieler folgten seinem Beispiel. So richtig treffsicher waren die Gastgeber auch nicht, die ersten beiden Elfmeter verschossen auch sie. Ich wünsche mir schon seit Jahrzehnten eine afrikanische Mannschaft in einem WM-Endspiel, gerne den Senegal.

Qualifiziert für die WM 2022 in Katar sind bisher: Deutschland, Dänemark, Frankreich, Belgien, Kroatien, Spanien, Serbien, Schweiz, England, Niederlande, Portugal, Polen, Ghana, Senegal, Tunesien, Marokko, Kamerun, Brasilien, Argentinien, Ecuador, Uruguay, Kanada und Katar (als Gastgeber). Einige Spiele werden noch gespielt und damit über noch ausstehende Teilnahmen aus Asien, Mittel-/Nordamerika, Südamerika, Ozeanien und Europa (Wales, Schottland oder die Ukraine) entschieden. Insgesamt nehmen 32 Mannschaften an der kommenden Weltmeisterschaft teil.

GEDRUCKTES

(Petra)

Der letzte Houellebeqc. „Vernichten“ ist eine beinahe zärtliche Geschichte von einer schließlich großen Liebe und zugleich ein harter Blick auf Politik und Macht, den Rechtsstaat und (Cyber-)terrorismus, auf Krankheit und das Sterben – und ja: es findet auch Sex statt (sonst wäre es kein Michel Houellebeqc). Der Autor spannt ab dem ersten Wort ein sich verdichtendes Universum um die Hauptfigur Paul auf und erzählt ebenso unmittelbar wie schonungslos von den letzten Monaten eines wohlsituierten Mannes in seinen Fünfzigern, der als enger Vertrauter des französischen Wirtschaftsministers arbeitet. Wann beginnt Freundschaft? Dafür ist die Arbeitsbeziehung vielleicht zu diskret, doch so nah an der Macht ist ihre Loyalität und Verbundenheit so gut wie eine Freundschaft, die bis zum Schluss trägt.

Als Pauls Vater ins Koma fällt, verlässt er seine vertraute „Pariser Blase“ mit überlangen Arbeitstagen und einer unglücklichen Ehe – und kehrt nach langem zurück in das Haus seiner Kindheit, trifft seine Geschwister und die neue Lebenspartnerin des Vaters. Ganz unterschiedliche Leben prallen aufeinander, doch es entstehen neue Verbindungen und eine Art respektvolle Nähe – und die Familie entscheidet sich zu einem drastischen Schritt, der tragische Folgen haben soll. Ideologisch ist manches im Roman mal wieder leicht verstörend, aber keine profunde Provokation mehr.

Dann gibt es noch die mysteriösen Cyberattacken, zu denen Paul Anknüpfungspunkte in den Unterlagen des Vaters, der früher beim Geheimdienst war, findet. Dennoch steuert für Paul Einiges auf ein Happy End zu. Aber beim französischen Star-Autor sollte man darauf nicht allzu sehr vertrauen. „Wir waren nicht so richtig zum Leben gemacht, nicht wahr?“ sagt Paul am Ende zu seiner Frau.

Das ist eine wuchtige Breitseite an Themen und Dramen zwischen Lovestory, Familiengeschichte und Thriller. Emotionales „i-Tüpfelchen“ jedoch ist das Nachwort des Autors, in dem er schreibt, dass er die gleiche Krankheit wie Paul habe: „Ich bin glücklicherweise gerade zu einer positiven Erkenntnis gelangt; für mich ist es Zeit aufzuhören.“ Zwischen Allem und Nichts bleibe ich etwas ratlos zurück. Der letzte Houellebeqc?     

Freitag, 01. April: HEIL DICH DOCH SELBST (Film)

(Uwe)

Dass es sich lohnt, einen eigenen Weg zu suchen, dabei auch unbekanntes Territorium zu betreten und sich von Rückschlägen nicht von seinem Ziel abbringen zu lassen, beweist Filmemacherin Yasmin C. Rams in ihrem Debüt-Dokumentarfilm HEIL DICH DOCH SELBST.

Seit ihrer Kindheit an Epilepsie leidend, versucht Filmemacherin Yasmin C. Rams gegen den Willen ihrer Familie eine neue alternative Behandlungsmethode für ihre Krankheit zu finden. Von traditioneller chinesischer Medizin und medizinischem Marihuana bis hin zu Ayahuasca – sie ist fest entschlossen, ihr Schicksal in ihre eigene Hand zu nehmen.

Begibt sie sich dabei nur in die Hände von vermeintlichen „Quacksalber*innen“, die alles nur noch schlimmer machen werden? Oder gelingt am Ende ein individuelles Zusammenspiel aus schulmedizinischen und alternativen Methoden, die Genesung und Wohlbefinden gleichermaßen fördern? Auf ihrer Suche trifft sie Menschen aus aller Welt, die ihr erzählen, wie sie für sich neue Wege gefunden haben, ihre chronischen Krankheiten zu behandeln und mit ihnen umzugehen.

HEIL DICH DOCH SELBST hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat "besonders wertvoll" erhalten, in der Jury-Begründung heißt es: „Über diesen sehr persönlichen Zugang baut die Regisseurin von Anfang an eine Brücke zum Publikum, das sie mitnimmt auf eine filmische Reise, die zum einen fundierte Recherche ist, aber auch neugieriger Selbstversuch. Ein Selbstversuch, der ungeschönt ehrlich auch Misserfolge wie Rückschläge im Heilungsprozess in Kauf nimmt und diese im Film zeigt. Denn die alternativen Heilmethoden, die Rams in Verbindung mit Erfolgsgeschichten von spannenden charismatischen Protagonist*innen aufzeigt, sind keine allgemeingültigen Wege und Packungsbeilagen. […] HEIL DICH DOCH SELBST erzählt ruhig und unaufgeregt von starken Menschen, die sich nicht über eine Krankheit wie Parkinson, Multiple Sklerose oder Krebs definieren – sondern über die innere Kraft, die sie aus sich selbst heraus entwickeln. Und mit der sie diesen Film zum Leuchten bringen.

um 17.45 Uhr im Frankfurter Cinema am Roßmarkt

Foto: Verleiher

Freitag 01. & Samstag 02. April: Tage des Kunsthandwerks

(Daniela)

Jetzt kenne ich schon zwei Frauen, die bei Natalia Keramikkurse machen. Eine schrieb mir:

"Anläßlich der bundeweiten Tage des Kunsthandwerks findet in der Keramikwerkstatt McKiev in Frankfurt  eine Keramikausstellung + Verkauf + Brennvorführung statt.

Der gesamte Erlös wird für die Ukrainehilfe eingesetzt.

Die Keramikerin kommt selber aus der Ukraine und setzt sich sowohl für Geflüchtete, aber auch für Freunde und Künstlerkolleg*innen ein, die die Ukraine gerade nicht verlassen können und dringend Hilfe brauchen.

Seit einer Weile besuche ich Keramikkurse bei Natalia und schätze sie sehr als Künstlerin, als humorvolle und versierte Kursleiterin und als Mensch."

Mehr Infos: https://www.mckiev.de/news/tage-des-kunsthandwerkes/

Sandweg 113, Hinterhof, Öffnungszeiten:
01. April von 14:00 bis 19:00 Uhr, 02. April von 12:00 bis 19:00 Uhr

Freitag 01. April: Party & Politics meets Offenes Haus der Kulturen

(Daniela)

Party & Politics klingt nach einem guten Format..

Solidarität und Krieg – was jetzt?

politics starts: 20:00 Uhr

Es ist Krieg in Europa und in der Welt. Während es eine große Welle der Hilfe für die ukrainischen Geflüchteten gibt, liegen die globalen Ungleichheitsverhältnisse wie in einem Brennglas offen zu Tage. Seien es die verheerenden Auswirkungen des Krieges auf die weltweite Rohstoff- und Ernährungssituation, den Rassismus an der Grenze und in der Versorgung oder die Verrohung und Militarisierung nach innen, die die Hoffnungen auf sozialökologische Transformation in weite Ferne rückt. Solidarität ist wichtiger denn je! Aber was kann und muss Solidarität in Zeiten des Krieges heißen? 

Von und mit Frankfurter Initiativen wollen wir darüber sprechen wie Hilfe aussehen kann, die auch die Verhältnisse ändert und was Solidarität im Herzen der Rüstungsmaschinerie bedeuten kann. 

Musikalische Power: 22:00 Uhr

  • Elektrobrause (Frauen*hinter den Decks) - Melodic House music
  • Lilli Lotterleben (Walachei) - Elektronisch schön
  • Maikl (Walachei) - let's not talk about genre

Eintritt auf Spenden Basis, kommt früh und bleibt lange, das OHa!

EINLASS AB 19:00 UHR, CAFÉ KOZ, Alzter Campus Bockenheim, barrierefrei

Freitag, 01. April: FFM/ Kulturlabor

(Andrea)

Heute ist also der 1. April...und damit, kein Scherz, beginnt unser letzter Monat in der Berliner Straße 32. Wir haben noch ein paar schöne Abende vor uns, also kommt zuhauf und genießt das Leben, die Kunst und Getränke auf Spendenbasis. Das Programm findet ihr auf www.kulturzeiterin.de/events

Heute gibt es um 18 Uhr eine Vernissage, Petersburger Hängung und dann ab 19 Uhr Cuarteto Mosaico- kammermusikalische Weltmusik Musikalische Kostbarkeiten aus Süd- und Lateinamerika treffen auf europäische Klassik. Ganz besondere Mosaike werden von vier herausragenden Künstler:innen aus dem Rhein-Main-Gebiet zusammengefügt und in einem kammermusikalisch intimen Rahmen präsentiert. Liebevoll arrangiert das Ensemble traditionelle Melodien für Querflöte, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug und erschafft jedes Mal ein musikalisches Kleinod. Eingängige Melodien und pulsierende Rhythmen beschwingen das Publikum und stillen die Sehnsucht nach leidenschaftlicher Musik. Das aktuelle Programm „Viajar“ (zu deutsch: Reise) rückt die Musik Brasiliens in den Mittelpunkt. Musikalische Schmuckstücke voller Lebensfreude nehmen uns mit auf eine Exkursion in die Vielfalt der brasilianischen Musik, einem Schmelztiegel verschiedenster Einflüsse, inspiriert von Antônio Carlos Jobim und Hermeto Pascoal!

20 Uhr 375 C.E.G. Synthie-Sound mit Gitarre und Gesang Christina Drees und Matthias Vatter

21.30 Uhr Double Diamond:
horizontal & vertikal durchs Plattenregal DOUBLE DIAMOND eines der meistverkauften Biere in den 50s, 60s & 70s in England - in Frankfurt sind das Kirstin von der Heydt & Ralf Barthelmes. Ihr Motto: Musik horizontal & vertikal durchs Plattenregal. Genauer: Soul, Gitarre & Country, meist auch ein kleinwenig drumherum. In jedem Fall genreübergreifend und nie vollständig geplant. Double Diamond entsteht live on air oder im Club, keiner der beiden weiß was der andere an Musik dabei hat. Einmal im Monat senden Double Diamond im Rahmen von „Der Himmel geht weiter“, einer Sendereihe die zu den Gründungsredaktionen von radio x gehört und ihren Ursprung im Dreikönigskeller hat, wo sich seinerzeit zur gleichnamigen Veranstaltungsreihe Freunde & Bekannte trafen um sich gegenseitig Musik vorzuspielen. 

Freitag 01. April: Pana kocht in der Frankfurter neuen Küche @ Danzig am Platz

(Daniela)

Yippieh, ich muss heute Abend nur kurz im Kulturlabor arbeiten und kann mich mit Uwe und Daniel in der FRANKFURTER NEUEN KÜCHE im Danzig am Platz treffen.
Da ist nämlich heute Abend Pana der Gastkoch. Pana ist von der Taverne Jannis im Ostend. www.jannis-frankfurt.de

"Für Pana bedeutet Essen teilen! Das sehen wir genauso und freuen uns auf einen fröhlichen Abend mit Euch. Kommt zu uns in die Küche!

Ihr könnt ab sofort Euer Essen unter www.frankfurterneuekueche.de vorbestellen, solange der Vorrat reicht. Mit einer Essenbestellung habt Ihr automatisch einen Sitzplatz sicher.

Ab 19:00 Uhr, Danzig am Platz

Freitag 01. + Samstag 02. April: Fortuna Irgendwo

(Daniela)

Nachdem letzte Woche das Pre-Opening für Club Member war, geht es heute richtig los in Ardis neuem Club, dem Foruna Irgendwo.

Die Location ist wirklich super toll geworden. Ich bin sehr gespannt, wie es heute sein wird. Welches Publikum wird kommen? (Einlass erst ab 25 Jahren) Welche Musik wird gespielt?

"Frankfurts „Heilanstalt für Gemüts- und Nervenkranke“ – ist wie ein Blick durch ein verschollen geglaubtes Kaleidoskop. Ein Ort der unbegrenzten Fantasie. Ein Utopium für Partyzipisten.
Du verspürst eine unerklärliche Sehnsucht? Partielle Schwermut? Den Zirkus in Dir und ein Übermaß an Groove in den Beinen? Hier gibt’s Heilung! Eine neue Therapieform. Sie fühlt sich anders an. Sieht anders aus. Klingt anders und schmeckt nach Freiheit und Lebenslust. Hier warten der ewige Sommer, Sonne, Meer und Laissez-faire.
Fortuna Irgendwo – ein Ort, geboren in der Fantasie. Groß geworden durch Sehnsucht, Haltung, Mut und Vorstellungskraft. Der Ausgangspunkt für Deine Reisen in unbekanntes Land – aber analog!"

Ich freue mich auf jeden Fall.

Ab 21:00 Uhr gehts los. Hanauer Landstraße 192

Freitag, 01. April - Donnerstag 23. Juni

(Petra)

Daniel Hartlaub zeichnet nicht nur beeindruckend (die "Weltpremiere-Filme" mit Musik von Jan Peter Schwalm Mitte März im Kulturlabor waren toll), der Frankfurter Künstler kuratiert auch zusammen mit Florian Koch die Frankfurter Kunstsäule in Sachsenhausen. Kunst im Raum. Hier gibt es ab heute eine neue Arbeit zu begucken: "Revision. Erinnerung an die verlorenen Dinge von Gerhard Lienemeyer". Eine Exclusiv-Freikarte ohne Destination, die Kandidaten-Karte einer Lotterie, eine letzte Aufforderung zum Gewinn-Abruf: Das Wimmelbild von Gerhard Lienemeyer enthält neben einer Fülle von skurrilen Alltagsgegenständen auch allerhand Glücksversprechen, die wir in der nun beginnenden Post-Corona-Zeit gut gebrauchen können. Es ist der Glaube an die Verheißung, der mannigfaltig aufgefächerte Wunsch nach einer Rückkehr zum ganz Alltäglichen, die diese Arbeit des bekannten Frankfurter Grafikers und Gestalters so besonders und aktuell machen. Im Zentrum findet sich ein grafisches, grün-rot angelegtes NEIN, das sich, 1988 erfunden und seither in unzähligen Fassungen variiert, wie ein roter Faden durch das Werk von Gerhard Lienemeyer zieht. Integriert in die Collage sind ungestempelte Postwertzeichen als Chiffren für die Beförderung in eine bessere Zukunft. Lienemeyer hat diese in den 1990er Jahren als Sondermarken gestaltet und in unser visuelles Gedächtnis eingeschrieben. So findet Walter Triers Kult-Cover für Erich Kästners „Emil und die Detektive“ mit seiner Berliner Litfaßsäule auf die Frankfurter KunstSäule.

Revision. Erinnerung an die verlorenen Dinge, Vernissage, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: am Brückenstraßen-Spielplatz (Brücken-/Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei (24/7)

Freitag, 01. April: Vernissage

(Petra)

Kein Aprilscherz, auch wenn es Duchamp zuzutrauen gewesen wäre. Das Museum Moderne Kunst (MMK) eröffnet heute „Marcel Duchamp“, die erste umfassende Ausstellung seit zwei Jahrzehnten, die Werke aus allen Schaffensphasen von 1902 bis 1968 zeigt. Denken, Handeln und Sein abseits aller Kategorien und Konventionen. Apodiktisch sein und zugleich Indifferenz zulassen. Werke schaffen, die keine Kunstwerke und trotzdem Kunst sind. Den Diskurs anführen, ohne ihn zu diktieren. Sich nie wiederholen. Faul sein statt betriebsam. Frei sein. Die Widerständigkeit in der Form wie im Denken ist im Werk von Marcel Duchamp (1887–1968) ungebrochen, seine Fragen sind gegenwärtig: Was ist Kunst? Was macht ein Objekt aus? Was ist ein Subjekt? Was eint und scheidet Wissenschaft und Poesie? Was definiert unser Geschlecht und unsere Identität? Mit beharrlicher Genauigkeit wie willkommener Zufälligkeit, mit eigensinniger Anarchie und humoristischer Leichtigkeit schuf Marcel Duchamp Werke, die gleichsam durch ihre Präzision und Offenheit erst durch uns Betrachtende ihre Vollendung finden. So verändert sich das Werk mit uns und in der Zeit. Dank Duchamp wissen wir, dass alles Kunst werden kann und dass das Denken keine Grenzen hat.

Foto: Marcel Duchamp, Verrou de sûreté à la cuiller (The Locking Spoon), 1957, © Association Marcel Duchamp / VG Bild-Kunst, Bonn 2022, photo courtesy Collection Attilio Codognato, Venice

Marcel Duchamp, Vernissage, Ort: Museum MMK, Adresse: Domstraße 10, Uhrzeit: 19 - 24 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellungsdauer: leider keine Info, weitere Informationen hier

Freitag, 01. April: FFM / The Never Knows

(Andrea)

Unser Kulturlabor in der Berliner Straße ist wirklich eine tolle Sache. Nicht nur, dass es zumindest mich über den Winter gerettet hat, sondern auch, dass ich dort unheimliche viele tolle Menschen kennengelernt und Künstler:innen entdeckt habe (und auch weiterhin tue). Eine solche Entdeckungen waren Kaan Bütte und seine zauberhafte Mitmusikerin Annikat King, besser bekannt als The Never Knows. In ihrer Ankündigung schrieben sie uns, dass sie Frankfurt mit ihren emotionsgeladenen Chansons erobern wollen. Im Labor ist ihnen das vor ein paar Wochen gelungen, am Ende ihres Auftritts lagen ihnen die Herzen zu Füßen. Wir haben zwar heute selber wieder ein tolles Programm, checkt www.kulturzeiterin.de/events, aber vielleicht schaut ihr vorher in der Saalburgstraße 17 rein.

The Never Knows, in der Saalburgstraße 17, Frankfurt, Einlass ist um 18:30

Freitag 01. und Samstag, 02. April Sarah Kane: Gier

(Martin)

Sarah Kane war Britin, war jung erfolgreich und sie hat krasse Theaterstücke geschrieben.

Sarah Kane war depressiv und sie hat sich, kurz nach ihrem 28. Geburtstag, den Freitod gewählt. Im vergangenen Jahr hätte Sarah Kane ihren 50. Geburtstag feiern können

Das Theater Landungsbrücken hat anlässlich des 50. Geburtstages eine Sarah-Kane-Werkschau aufgeführt und nun gibt es die Möglichkeit, die Inszenierung von Kortmann und Konsorten von GIER noch einmal in den Landungsbrücken zu sehen:

„Ein zersplittertes Bild von Liebe, Gewalt, Einsamkeit und Sehnsucht nach Erfüllung – ohne Beständigkeit und doch ganz. Vier Körper, vier Münder, acht Beine, acht Arme, unzählige Facetten gefangen im Kreis. Ein Hier, Ein Puls, ein Blick auf alles, der sucht, zusammensetzt und gierig Verbindungen schafft.

C: Es ist untragbar für mich, ich zu sein.
A: Vor meinen Augen verlierst du deinen Verstand.
M: In aller Stille ist er außer Kontrolle geglitten.
B: Lass mich.
M. Gehen.

Sarah Kanes Sprachgewalt, ihre emotionale Kraft und schonungslose Darstellung von physischer und psychischer Gewalt erschütterten in den 90er Jahren den Naturalismus des britischen Theaters. In GIER, ihrem vierten Bühnenstück, verflüchtigen sich Figuren in einer von ihnen scheinbar losgelösten, poetischen, explosiven Sprache.“

Hier geht es zu den Tickets

Freitag 01. und Samstag, 02. April, jeweils 20.00h, Theater Landungsbrücken

Foto: © landungsbruecken-org.de

TV: Der lange Weg der Sinti und Roma

(Andrea)

Ich erwähnte es bereits mehrfach, das Kulturlabor ist immer eine Entdeckung wert. Man trifft auf tolle Kunst, Musik, Menschen und weil ich Max Clouth neulich schon sehr nett fand, war ich ziemlich elektrisiert, als ich seinen Namen im Abspann der Doku las. Habe ihm natürlich gleich eine SMS geschrieben und mich vergewissert, ob er wirklich DER Max Clouth ist. Das nur am Rande. Weil die Doku ist auch sehenswert. Und schockierend, weil, es gibt natürlich dieses romantische Bild des fahrenden Volkes und ich erinnere eines meiner Lieblingsbücher in meiner Kindheit, "Mond Mond Mond", aber die Realitäten sind doch andere. Die Gruppe der Roma und Sinti hat man wirklich kaum auf dem Schirm und wie gesagt, fern ab vom Abspann, mindestens mal sehenswert. Mehr Infos hier auf der Seite der ARD.

Samstag 02. April: Kulturabor

(Daniela)

Unser heutiges Programm im Kulturlabor:

19:00 - 19:45 Uhr SHE_Choir Frauenchor

20:15 -21:30 Uhr TIEFENRAUSCH KLANGKOMBINAT, Funk, Jazz , Pop und Worldmusic

21:30 -23:00 Uhr DJ’s SIBYLLE & YVETTE  Electro, Indie Disco und wenn ihr es nicht anders wollt: auch 80ies!

Berlinerstraße 32, barrierefreier Zutritt

Samstag 02. April: SOULFOOD NIGHT

(Daniela)

Ich freue mich mega aufs tanzen: Soul - Funk - Disco - Modern - Oldschool Hip Hop - Boogie

Liebe Soulfreunde, Tänzer und Nachtschwärmer,
die letzte Soulfood Night war coronabedingt im November 2021, und nun sehnen wir uns danach, euch alle wieder zu sehen. Lasst uns gemeinsam, für ein paar Stunden, die Geschehnisse dieser verrückten Zeit bei Seite rücken und tanzen!
Unserem Stamm DJ Mr. Brown geht es gut, aber er ist diesen Samstag verhindert. Dafür diesmal mit an den Decks kein Geringerer als, Lokalmatador Pedo Knopp. Der Frankfurter Top Dj, bekannt unter anderem durch die legendären LAZY. Parties, Boogie Nights oder auch Africa Delay, ist zum vierten mal bei Soulfood zu Gast. Die beiden Freunde Pedo und DJ Sportwagen freuen sich auf einen ihrer seltenen gemeinsamen Gigs und auf das einzigartig, tanzfreudige Soulfood Publikum.
Kurzfristig konnten wir auch noch Weller als weiteren Top DJ aus Frankfurt für die Soulfood Night gewinnen. Der Co-Veranstalter der Uptight Soul Weekender und Co-Veranstalter der Brilliant Soul Allnighter wird das Team pefekt ergänzen.
Endlich auch mal wieder auf der Soulfood Bühne wird der Funky Drummer Thomas Elsner sein. Seine Beats pushen den Abend und die Tanzfläche immer enorm.

Seid frei und dabei.
Für diese Veranstaltung, und den Besuch im English Theatre, gelten auf Grund der Aufhebung des bisherigen Infektionsschutzgesetzes am 2.04.22, keine Beschränkungen und Nachweispflichten mehr. Es besteht ebenso keine Maskenpflicht, wir freuen uns aber genauso, über die Gäste, die sich damit noch wohler fühlen. Auch ohne Kontrollen unsererseits, begrüssen wir natürlich wenn ihr euch vorher testet.

English Theatre, Gallusanlage 7, barrierefrei, Einlass ab 22:00 Uhr

Samstag 02. April: „Der Antichrist“ ,Oper von Andrea Cavallari

(Daniela)

Ein Geist geht um in der Welt des 21. Jahrhunderts: Der Geist eines toten Gottes. Mal erscheint er als terroristische Wiedergeburt wie im islamistischen Fundamentalismus, mal als rückwärtsgewandte Utopie „christlich-abendländischer Kultur“ wie im europäischen Rechtspopulismus, der zu Bachklängen gegen Migrant:innen hetzt.

Die Oper handelt vom Christentum und von einem skandalösen Buch, dem letzten Buch Friedrich Nietzsches, „Der Antichrist“ , seinem Opus maleficum, einer Anklageschrift, wie sie davor und danach nie mehr zu lesen war, die dennoch versucht, jede Anklage hinter sich zu lassen, die gleichzeitig an einigen Stellen hinüberschaut und hinüberwütet in den Wahnsinn, der Nietzsche noch vor der Drucklegung des Werkes mundtot machen sollte. Gerade dieses manisch-ekstatische Grenzgängertum, die jähen, immer wieder überraschenden Wechsel seiner Tonarten machen Nietzsches letztes Werk so aufregend.

Die Oper von Cavallari (Libretto von Bert Bresgen) vermeidet das Allzunaheliegende: Weder setzt sie auf billige „Aktualisierungen“ (Missbrauchsskandale), noch auf die Darstellung der Biografie des späten Nietzsche. Sie weigert sich auch Nietzsches Text als Quasioratorium zu präsentieren und damit abzutöten.
Die Oper beschreitet einen anderen Weg, einen sich krümmenden, der die Paradoxien und den mitunter höllischen Humor des Originals in sich aufnimmt.
Sieben Szenen werfen Schlaglichter auf den Nietzschetext. Der poetische, polemische und gleichzeitig ironische Bilderbogen der Oper ist außer dem Geist Nietzsches noch einem anderen verpflichtet: dem Surrealisten Luis Bunel, der von sich sagte: „„Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank!“

Beginn 20.00 Uhr.

Spielort/Symposium Weihehalle der Unitarische Freien Religionsgemeinde K.d.ö.R, Fischerfeldstraße 16, Frankfurt am Main.

Mitwirkende: Sol Crespo, Dzuna Kalnina, Annette Fischer, Jared Ice, Maximilian Schmitt, Philipp Hunscha, Instrumentalsolisten der Kammeroper Frankfurt

http://www.kammeroper-frankfurt.de/

Samstag, 02. April: Solos und Duets, Meg Stuart/Damaged Goods

(Martin)

Meg Stuart, sie hat in der Tanzszene schon lange einen Namen! Studiert in New York, hat Meg Stuart im Laufe ihrer Karriere auf vielen großen (Theater)Bühnen inszeniert und getanzt: Schauspielhaus Zürich, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Münchner Kammerspiele,…

Bei der Biennale in Venedig wurde Meg Stuart 2018 für ihr Lebenswerk mit dem Goldenen Löwen geehrt.

„Die in Berlin und Brüssel arbeitende US-amerikanische Choreografin Meg Stuart hat seit Anfang der 1990er Jahre den Blick auf Tanz und Choreografie verändert. Mit großem Feingefühl und Ironie verwandelt sie die vielschichtigen Abgründe des menschlichen Lebens in eruptive Bewegungen. Mit „Solos and Duets” schreiben Meg Stuart und ihre Kompanie Damaged Goods ein neues Kapitel in ihrer Arbeitsgeschichte. In diesem kombinierten Programm wird eine Auswahl von Solowerken und Duetten sowie Auszügen aus abendfüllenden Aufführungen zum ersten Mal zusammengeführt. Es entsteht ein lustvolles Kaleidoskop dieses sich beständig wandelnden Werks. Auf der Bühne stehen dabei Tänzer:innen und Musiker:innen, die seit mehreren Jahren die Arbeit von Meg Stuart und Damaged Goods prägen, so auch das Frankfurter Elektronik-Duo Les Trucs.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/solos-and-duets/

Samstag, 2. April um jeweils 20.00 Uhr, Mousonturm – Solidarisches Preissystem

Foto: © Eva Würdinger

Samstag, 02. April: Of/ Ein Likör ist nie zu schwör

(Andrea)

Ob es auch Eierlikör geben wird? Dann könnte ich mit Yvette hin. Wenn nicht meine Mama Geburtstag hätte, daher bin ich heute raus. "Ein Likör ist nie zu schwör ist das Motto unseres ersten Likör-Festivals. Liköre kommen immer mehr in Mode. Gut gemachte, hochwertige Liköre auf Basis eines gut gemachten Grundalkohols, sei es Whisky, Gin, Rum oder auch Korn und hochwertigen Aromen und Zutaten. So hat feiert ja auch bereits der Eierlikör seit einiger Zeit eine Renaissance.Wir laden euch ein an diesem tag bei uns einen Vielzahl spannender und vor allem leckerer Liköre zu verkosten. Sei es Eierlikör, Lakritzlikör, Minzlikö, Fruchtliköre mit Mandarine oder Cassis oder der Franzbrötchen-Likör. Liköre können pur genossen werden oder sind Bestandteile von Drinks wie Mandarina-Spritz, Kir Royal oder als Sahnewhiskylikör im Espresso. Von 13 bis 17 Uhr könnt ihr verkosten und wir servieren euch spannende Kombinationen"

Genussverstärker, Bernardstraße, Offenbach

SOLIKUNST

Zugunsten von Wings of Help von Luftfahrt ohne Grenzen e.V., bieten der Frankfurter Graffiti-Künstler Justus Becker und der Fotograf Alex Kraus in Kooperation mit GM Foto in Frankfurt, das Bild seiner 13 x 13m großen Friedenstaube als Foto in DIN A2 auf hochwertigen Fineartpapier in limitierter Auflage (200) zum Preis von 80 Euro an. Der Nettoerlös (Materialkosten 5,00 Euro und Versand 7,60 Euro) von 67,40 Euro pro Druck geht direkt an Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e.V. Bezahlen könnt ihr via PayPal an alex@kapix.de. Gebt bitte Eure Adresse mit an. Wir versenden 1x pro Woche.

Literatur gucken: Mely Kiyak "Werden sie uns mit dem Flixbus deportieren?"

(Andrea)

Dany und ich waren vor einigen Jahren zusammen im Schlachthof bei "Hate Poetry". Dort lasen türkischstämmige Journalisten Briefe vor, die sie so erhalten hatten. Darunter waren Doris Akrap (Taz), Deniz Yüksel, für den man später Autokorsi gefahren ist und Karten ins Gefängnis geschickt hat und Mely Kiyak, die damals mindestens mal Arno Widmann von der FR den Kopf verdreht hat. Sicher auch noch vielen anderen, sie ist aber auch einfach wunderbar. Schlagfertig, witzig, wortgewandt. Ihr neuester Streich hatte jetzt im Gorky zu Berlin Premiere, eine Buchvorstellung, aber auch illustrester Reigen. Netterweise im Stream anschaubar. https://www.youtube.com/watch?v=nOWpz-vc21g Das Buch liegt schon auf meinem Nachttisch."

Werden sie uns mit FlixBus deportieren?" (...) Mely Kiyak ist die Meisterin der literarischen Weltbetrachtung. Schonungslos und aufrichtig entlarvt sie das Desaströse, Politische und Dramatische in der Gegenwart. Wo sie ist, gibt es keinen Safe Space. Die „Frau mit der beängstigenden Intelligenz und ozeanischen Zärtlichkeit“ (Milo Rau) hat eines der umfangreichsten Kolumnenwerke der deutschen Literatur geschaffen. Mit grausamem Scharfsinn und prächtigen Pointen munitioniert die „Seidenstickerin unter den deutschen Kolumnistinnen“ (Jury des Kurt-Tucholsky Preis) ihren künstlerischen Widerstand. Immer in wilder Hoffnung auf Glamour, Witz und Menschlichkeit. Erhellend, erheiternd, erschütternd. "

Musiktipp: NEVER LET ME GO von Placebo

(Uwe)

Das Album BLACK MARKET MUSIC von der Band Placebo ist eines meiner All-Time-Top10. Im Rahmen der entsprechenden Tour war ich kurz nach Erscheinen im Jahr 2000 (oder war es 2001) in der Offenbacher Stadthalle und sah ein sensationelles Konzert. Mein Spezi hatte gerade Stress auf der Arbeit und erzählte mir quasi so lange davon, bis der riesige Schwede Stefan Olsdal die ersten Akkorde anschlug. Die Karriere der Band verfolge ich seitdem intensiv und sah jedes Konzert im Rhein Main-Gebiet. Außer mit der tollen Platte MEDS und dem sensationellen Song Follow The Cops Back Home kam das Trio, das zum Duo wurde, nie mehr an die für mich großen Tage heran. Das Unplugged-Album der Alternative Rock-Band aus London empfand ich sogar als schrecklich. Das neue Werk NEVER LET ME GO gefällt mir dagegen wieder ausgezeichnet. Es ist druckvoll, hatte mit Beautiful James eine sehr gute Vorab-Single zu bieten und lässt sich ganz wunderbar hören. Weitere Anspieltipps sind This Is What You Wanted oder Try Better Next Time. Letztgenanntes hätte vom Stil auch gut auf BLACK MARKET MUSIC gepasst, obwohl die Platte an sich schon perfekt ist.

Foto: Facebook Placebo

Sonntag 03. April - 29. Mai: Sandra Mann: „Extreme Veränderung“

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf die neue Ausstellung von Sandra Mann, die heute im Haus am Dom eröffnet wird.

Die mit der Goetheplakette ausgezeichnete Fotografin Sandra Mann hat fünf Frauen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Somalia und Burkina Faso dabei begleitet, wie sie in Deutschland Fuß fassen. In einer Ausstellung im Haus am Dom (3. April bis 29. Mai) zeigt sie intensive Fotografien, aus denen Schmerz und Lebenslust sprechen.

Das weiße Spitzenkleid hat für Wend-Yiida eine ganz besondere Bedeutung. „Es war das erste Kleidungsstück, das ich mir selbst hier kaufen konnte“, sagt die junge Frau, die 2014 aus Burkina Faso nach Deutschland gekommen war, um einen viel älteren Landsmann zu heiraten. Nach einem ersten Trennungsversuch flüchtete sie 2018 vor dem aggressiven Mann mit ihrem kleinen Sohn ins Frauenhaus. Das Kleid symbolisiert Unabhängigkeit für sie, Stärke, ein Gefühl von Es-geschafft-haben. Trotz allem.

Wend-Yiida ist eine von fünf Frauen, die ab dem 4. April in der Fotoausstellung „Extreme Veränderung“ auf drei Stockwerken im Haus am Dom zu sehen sind. Fotografiert wurden sie von der Frankfurter Künstlerin Sandra Mann, die 2021 mit der Goetheplakette der Stadt geehrt wurde. Die FAZ schrieb damals über sie: „Die Künstlerin und Fotografin, Jahrgang 1970, gilt mit ihren zwischen Dokumentation und Inszenierung wechselnden Arbeiten als eine der wichtigsten zeitgenössischen Fotografinnen.“

Was Sandra Mann neben ihrer beeindruckenden Arbeit auszeichnet – mit ihren Fotografien ist sie in etlichen nationalen und internationalen Sammlungen und Museen vertreten – ist ihre Fähigkeit, uneitel den Protagonistinnen und Protagonisten ihrer Bilder den Vortritt zu lassen. „Für mich hatten die Fotos bei diesem Projekt nicht den höchsten Stellenwert, sondern die Geschichten der Frauen“, sagt sie klar. „Für mich kam die Fotografie dabei an ihre Grenze, denn sie kann kaum die Komplexität dieser Lebensgeschichten darstellen.“ Und sie fügt an, ihr Projekt sei deshalb fast eher ein poetisches als ein fotografisches.

Mehr Infos zur Ausstellung hier.

Rahmenprogramm:

Zur Eröffnung am 3. April um 13 Uhr gibt die Künstlerin Sandra Mann eine dialogische Führung mit Ayan und Wend-Yiida. Rosemarie Heilig, Stadträtin und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, hält eine Einführung, außerdem spricht Elke Voitl, Stadträtin und Dezernentin für Soziales, Jugend, Familie und Senior:innen. Pushan Mousavi Malvani spielt Violine- und Klavier-Interpretationen von Clara Schumann und Fanny Hensel, geborene Mendelssohn. Die Ausstellung läuft bis 29. Mai im Haus am Dom, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr, bei Abendveranstaltungen auch länger. Der Eintritt ist frei. Am 29. Mai gibt es um 12 Uhr eine Finissage.

Bitte beachten: Das Haus am Dom macht ab dem 2. April 2022 von seinem Hausrecht Gebrauch. Im gesamten Haus besteht nach wie vor die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Diese Maßnahme dient dem Schutz unserer Gäste und dem unserer Mitarbeiter.

Der Bildband „Ich will mein Leben extram verändern“ ist im Buchhandel (mit der ISBN 978 3940 599 094) zum Preis von 18 Euro oder direkt bei Nizza Verlag erhältlich: per Mail unter frankfurt@nizzaverlag.de oder online unter Nizza-Bestellung.

Sonntag, 03. April (Premiere, weitere Vorstellungen s.u.): Fedora

(Martin)

Oper von Umberto Giordano
Am Sonntag hat ‚Fedora‘ in Frankfurt Premiere

Fedora, von Umberto Giordano komponiert, ist nicht die bekannteste Oper, doch eine echte Entdeckung. Von Umberto Giordano ist eine Arie aus einer anderen Oper (Andrea Chénier) sehr bekannt: erinnert Ihr euch an den Film ‚Philadelphia‘ mit Tom Hanks und Denzel Washington? Tom Hanks mit dem Infusionsständer, tanzend, schreitend, erklärend und dazu die Opernarie: doppeltes Drama…

Jetzt Fedora – auch ein Drama und noch dazu ein Thriller!

„Umberto Giordanos Verismo-Thriller zeigt eine Titelfigur, die sich in atemberaubendem Tempo zwischen verschiedenen Extremen bewegt: Die russische Fürstin Fedora ist Spionin, Rächerin, Geliebte, Märtyrerin und Betrogene zugleich. Nachdem ihr Verlobter bei einem Attentat getötet wird, stellt sie sich in den Dienst der Polizei und spürt dessen Mörder Loris Ipanow in Paris auf. Die beiden verlieben sich ineinander und wagen einen gemeinsamen Neubeginn in den Schweizer Bergen. Doch sie werden von ihrer Vergangenheit eingeholt …

In seinen Bühnenwerken porträtiert Giordano immer wieder Charaktere, die sich in sozialen und emotionalen Ausnahmesituationen befinden. Sein bis heute größter Erfolg ist die zur Zeit der Französischen Revolution situierte Oper Andrea Chénier von 1896. In der darauffolgenden Fedora gelingt ihm auf der Grundlage eines Dramas von Victorien Sardou eine noch differenziertere Figurenzeichnung. Den verschiedenen Szenerien der Handlung verleiht der Komponist dabei eine je eigene Tonsprache: Während in den Pariser Salons romantische Klaviermusik zu hören ist, verbinden sich im Schlussakt volkstümliche Chöre der Bergbewohner und das akkordeonbegleitete Lied eines Knaben zu einem surreal schönen Klangmosaik.

Die Mailänder Uraufführung der Oper verhalf dem Tenor Enrico Caruso im Jahr 1898 zu seinem internationalen Durchbruch. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand das Werk jedoch für längere Zeit von den Spielplänen oder wurde – völlig zu Unrecht – lediglich wegen der anspruchsvollen Partien für Primadonnen und Star-Tenöre geschätzt. Christof Loy lotet in seiner Inszenierung den Kern dieses vielschichtigen Musikdramas aus und betont die innere Zerrissenheit und Einsamkeit der Protagonistin: Ihr Traum vom Glück mit Loris bleibt nur ein Wunschbild.“

Die Produktion hatte ihre eigentliche Premiere schon 2016 in der Königlichen Oper in Stockholm und wird nun von der Oper Frankfurt übernommen.

Auch für Einsteiger*innen ist Feodora geeignet, hat die Oper doch eine überschaubare Länge von 1 ¾ Stunden.

Hier gibt’s eine Einführung: https://youtu.be/MdS9h8oZ-6I

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/fedora_2/?id_datum=2846#date

Fedora, Oper von Umberto Giordano am Sonntag, 3. April (Premiere um 18.00h). Weitere Vorstellungen am Freitag, 8. April um 19.30h, Sonntag, 10. April um 18.00h, Samstag, 16. April, um 19.30h, Montag (Ostermontag) 18. April um 18.00h, Donnerstag. 21. April um 19.30h, Samstag, 23. April um 18.00h, Donnerstag, 28. April, Freitag, 6. Mai und Samstag, 14. Mai um jeweils 19.30h.
Oper Frankfurt

Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag, 03. April: Of/ Rund um den Bieberer Berg

(Andrea)

Früh übt sich, wer in Didi Thuraus Fußstapfen treten will und mit ein wenig Stolz weise ich auf die heutige Veranstaltung hin. Nicht, weil ich da in irgendeiner Form beteilgt wäre, sondern weil es doch einfach gut klingt, wenn in Offenbach rund um das Stadion geradelt wird. Der Radsportclub Offenbach-Bürgel 1926 veranstaltet heute zum ersten Mal einen „Jugendradsporttag“ am Kickers-Stadion. Das vielfältige Programm soll verschiedene Radsportarten zeigen, und alle Offenbacher Jugendlichen im Alter von 6 -16 Jahren zum Mitmachen und Zuschauen eingeladen!Das gibt es zu sehen: – Radrennen: Rund um das Stadion werden richtige Radrennen ausgetragen. Die Starter und Starterinnen sind Jugendliche, die in einem Radsportverein aktiv sind und schon richtige Rennräder fahren.Sie bestreiten Ihre Wettbewerbe in verschiedenen Altersklassen. – Fahrrad-Trail: Jugendliche, die schon viel Training hinter sich haben, zeigen, wie sie mit einem Spezialbike auf einem Hindernisparcours fahren können. Ziel ist es dabei: Nicht den Boden berühren!!! – Radball: Sportler aus Offenbach-Bieber zeigen, wie Torwandschießen mit dem Rad geht. – Einradfahren: Einradfahrerinnen des TSV Dudenhofen zeigen Akrobatik auf einem Rad.Hier könnt ihr mitmachen: Beim Fette-Reifen Rennen fährt man schon eine etwas längere Strecke mit dem Mountainbike oder normalen Straßenrad. Die Streckenlänge ist auf Euer Alter angepasst und Ihr fahrt natürlich auf der abgesperrten Rennstrecke! Dies ist zwar ein Rennen, aber zuallerst solltet ihr Spaß dabei haben. Jeder Teilnehmer bekommt ein Präsent. Wie es sich für einen richtigen Rennfahrer gehört, müsst ihr auch einen Helm anziehen. 11:00 – Fette-Reifen Rennen für 9—13-jährige(Jahrgang 2013 bis 2009) 11:30 – Fette-Reifen Rennen für 6 — 8-jährige(Jahrgang 2016 bis 2014) 12:00 – Fette-Reifen Rennen für 14 — 16-jährige(Jahrgang 2008 bis 2006)

Anmeldung: Man sich am Renntag vor Ort anmelden. Bitte bis spätestens 30min vor dem Start die Startnummer abholen. Es ist möglich, sich hirt auf der Internetseite der RSC-Offenbach-Bürgel anzumelden: KONTAKTFORMULAR Informationen zu FETTE-REIFEN-RENNEN findet ihr auch hier: www.fettereifenrennen.de Alle Infos gibt es hier: https://bit.ly/3qC5hkt

Sonntag, 03. April: Die Verwandlung / Franz Kafka

(Martin)

Anlässlich der Premiere schrieb die FAZ: “Das macht die effektvolle Anverwandlung der Verwandlung deutlicher, als es Lektüre täte”.

„Greogor Samsa wacht eines Morgens auf und spürt dass etwas anders ist. Es fällt ihm schwer sich zu bewegen und sein Körper fühlt sich irgendwie verändert an. Er hat sich über Nacht in ein Ungeziefer verwandelt. Und das hat Konsequenzen, für seine Arbeit, seine Familie und sein sonstiges Leben.

Samsas Verwandlung wird in der Inszenierung zum psychologischem Horrortrip. Hat sich Samsa wirklich verwandelt oder passiert das alles nur in seinem Kopf? Kafkas Erzählung wird dabei als Live-Hörspiel ins Theater gebracht. Die Zuschauer werden in Samsas Kopf gesetzt während mit elektronischen Sounds, vielstimmigem Ensemble und eine beklemmende Atmosphäre entsteht, die Samsas Metamorphose erlebbar macht. Gleichzeitig wechselt der Abend zwischen verschiedenen Haltungen und künstlerischen Formen. Dabei wird Kafkas Text zum Ausgangspunkt einer Reflexion über Gesellschaft, Normen, Familie und den Sog der Untätigkeit.

Dabei hat Sarah Kortmann gemeinsam mit dem Dramaturgen Jan Deck eine besondere Herangehensweise konzipiert: Die Zuschauenden liegen im dunklen Theaterraum, während um sie herum die Schauspieler_innen eine Art Live-Hörspiel performen. Unterstützt werden sie dabei von einem eigens komponierten Soundkonzept des Künstlers Torsten Kauke. Die eigenwillige Melange aus Bühnen- und Zuschauerraum wird von Prisca Ludwig konzipiert und eingerichtet. Das Ergebnis: eine Produktion für Jugendliche und Erwachsene in ungewohnter Zuschauerhaltung, die eine ganz andere Erfahrung ermöglicht.

Da an den einzelnen Abenden aufgrund des besonderen Formats nur eine beschränkte Anzahl Zuschauer eingelassen werden kann, wird dazu geraten, frühzeitig zu reservieren.“

Hier geht’s zur Reservierung

Sonntag, 3. April um 20.00h, Theater Landungsbrücken

Foto: © Kortmann-konsorten.com

Montag, 04. April: FFM/ Milliarden

(Andrea)

Weil wir bald in den Urlaub fliegen wollen, halte ich mich jetzt ein bisschen fern, jetzt Corona wäre so ziemlich das uncoolste, was passieren kann (und selbst das in der aktuellen Situation ein ziemlich dekandeter Luxus, ich weiß...). Sonst wäre ich heute im Nachtleben, dort spielen MILLIARDEN. Das sind viele. Auch wenn bei Veröffentlichung ihres vielgelobten Debütalbums „Betrüger“ oft von einem Duo die Rede war, waren sie das eigentlich nie. Auch eine Band ist irgendwie zu wenig. „Wir sind mehr ein Klan, eine Familie“, sagen Ben Hartmann und Johannes Aue. Und so vielbemüht das Prinzip einer Gang, einer Posse, in der Popkultur gerade auch ist, hier scheint es völlig zu stimmen. Es ist der Ton in ihren Stimmen, die Farbe ihrer Blicke. Es ist die tiefe Ernsthaftigkeit, mit der sie immer wieder erzählen, von ihrem Netzwerk, ihren Freunden, von den Menschen, ohne die sie keine Musik, keine Kunst machen könnten. MILLIARDEN sind also viele, wie viele genau kann keiner der beiden sagen. (Wie gut, dass sie eine mögliche Antwort bereits im Namen tragen.) Doch auch wenn Ben und Johannes so wunderbar leidenschaftlich darauf bestehen, nicht allein MILLIARDEN zu sein, so sind sie doch das Epizentrum, der Ursprung, die Quelle. Sie schreiben die Lieder. Lieder voll Liebe, voll Verzweiflung, voll Rausch, voll Selbstaufgabe. Unruhige Lieder. Lieder, bei denen sich beim Mitsingen die eigene Stimme überschlägt. Aufrichtige Lieder. Brutale Lieder, die dir alle Knochen brechen und dich anschließend ins Krankenhaus fahren und dich zudecken. Oder auch nicht. Lieder, die dich allein lassen. Einlass 19.30

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, Nicht barrierefrei

Dienstag, 05. April: Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint

(Uwe)

von Halina Dyrschka, Filmreihe: „Lebensläufe”

Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – über 100 Jahre zu spät. 1906 malt die Schwedin Hilma af Klint (1862 - 1944) ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch.

Das Werk der Künstlerin umfasst mehr als 1000 Gemälde, Aquarelle und Skizzen, deren Modernität ebenso beeindruckt wie das Leben der von Naturwissenschaft, Astronomie und Anthroposophie inspirierten Malerin. Ihre adlige Herkunft erlaubte ihr ein privilegiertes Leben, das dennoch den Beschränkungen ihrer Zeit unterworfen war und die künstlerische Freiheit für Frauen nicht vorsah. Und so verfügte Hilma af Klint, dass ihr Werk erst 20 Jahre nach ihrem Tod veröffentlicht werden sollte – in der Hoffnung, dass dann die Kunstwelt aufnahmebereiter sei. Ein Trugschluss: Der männlich dominierte Kunstkanon ignoriert sie hartnäckig und verweigert eine Neubewertung der Kunstgeschichte bis heute.

Der hervorragend recherchierte und zurückhaltend kommentierte Dokumentarfilm der Berliner Regisseurin Halina Dyrschka ist eine gelungene cineastische Annäherung an die Biografie einer vergessenen Künstlerin, ihre außergewöhnliche Gedankenwelt und ihr bahnbrechendes Werk. Eines, das noch längst nicht entschlüsselt ist, und auf das der Film ganz große Lust macht.

Gespräch nach dem Film: Frieda Nastold, Künstlerin, Kunstwissenschaftlerin, feministische Aktivistin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FemPower an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle.

Naxos Halle, Waldschmidtstraße
Beginn: 19:30 Uhr mit Kurzfilm: "Killing Heinz" von Stefan Eling
Copyright: mindjazz pictures

Dienstag, 05. April: FFM/ Mothers Cake

(Andrea)

Das international phänomenale Psych-Rock-Trio Mother’s Cake gibt sich auch auf ihrem fünften Album passend: sky high, far out und trotzdem erdig. Über ein Jahr vorbereitet, an mehreren 72-Stunden-Sessions inkl. Schlafentzug produziert, konzentrieren sich Mother’s Cake in den zwölf neuen Tracks von „CYBERFUNK!“ auf das Wesentliche: sie bündeln ihre roughe Live-Energie zu einem dynamisch dichten und immer wieder überraschenden Album, das nach Vintage-Wahnsinn klingt und voll in den Moment passt. „CYBERFUNK“ erschien am 18. September 2020 (Label/Vertrieb: Membran/Membran). Das alles also heute im Lieblingsclub an der Konstabler, Einlass 19 Uhr.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, leider nicht barrierefrei

Dienstag, 05.–Freitag, 08. April: Under Bright Light

(Martin)

Forced Entertainment im Mousonturm

Als kritisch und intelligent werden die Performances von Forced Entertainment immer in der Presse gefeiert. Für ausgewählte Produktionen gab’s schon Einladungen zum Berliner Theatertreffen und auch den Ibsen-Preis. Immer steht die Sprache im Mittelpunkt und Forced Entertainment schafft es, das eigentlich Nicht-Darstellbare mit sehr klugen und einfachen theatralischen Mitteln auf die Bühne zu bringen.

Die Inszenierungen sind im hohen Maße lohnend und tatsächlich gewinnbringend.

„In kühlem weißen Licht machen sich sechs Gestalten in identischen blauen Overalls daran, Tische, Stühle und Kartons immer wieder neu zu stapeln. Mit grandioser, sisyphusartiger Slapstick wandern die Dinge von hier nach dort, Tische werden abgestellt, Stühle verschoben und dann wiederum sorgfältig platziert. Störung für Störung, Fehler für Fehler, subversiver Zug um subversiven Zug läuft alles aus dem Ruder, stürzt ins Chaos und verwandelt sich auch wieder. Das britische Kollektiv Forced Entertainment zeigt sich in seiner neuen Performance „Under Bright Light“ von seiner kompromisslosesten Seite im Kampf mit einer unnachgiebigen (Bühnen-) Welt, in der kein Gleichgewicht zu finden ist. Fesselnd, intim und hochpolitisch erforscht das Ensemble mit simplen Materialien unsere Gegenwart – herausfordernd und tief berührend.

Hier geht’s zu den Ticket

Dienstag, 5. – Freitag, 8. April, jeweils 20.00h, Solidarisches Preissystem

Foto: Hugo Glendinning

Donnerstag, 07. April: Auswärtsspiel der Alten Oper Frankfurt

(Martin)

Ensemble Reflektor / Naxos Halle

Der Begriff ‚Auswärtsspiel‘ ist ja eindeutig durch ein anderes Genre besetzt, für das ich so gar nicht die ‚Feldkompetenz habe und wo es hier andere Zuständigkeiten gibt: Hallo Uwe!!!

Aber nun darf ich mal auf ein ‚Auswärtsspiel‘ der anderen Art aufmerksam machen: „Kein Samt, kein Mahagoni, kein Messing: Mit ihrer neuen Reihe „Auswärtsspiel“ bringt die Alte Oper die Musian Orte der Stadt, die die Frankfurter*innen eigentlich eher als Spielstätten für andere kulturelle Veranstaltungen auf dem Schirm haben – etwa die Naxoshalle.

Dabei bietet der Fabrikcharme der Halle genau den richtigen Rahmen für junge, innovative Orchester wie das Ensemble Reflektor, das in der vergangenen Spielzeit mit seinem kurzfristig ins Programm genommenen Debüt das Publikum der Alten Oper begeisterte. Eine Einladung an Klassikbegeisterte und Klassikneulinge, Orchesterkonzerte in neuem Kontext zu erleben!“

Auf dem Programm stehen: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ein Sommernachtstraum op. 61 (Auszüge); Henry Purcell, The Fairy Queen (Auszüge); Mayer, Sinfonie Nr. 2 e-Moll. Die Leitung hat Holly Hyun Choe.

Zu den Tickets geht’s hier: https://www.alteoper.de/de/programm/veranstaltung.php?id=521927408

Donnerstag, 7. April um 20.00h: Auswärtsspiel der Alten Oper FrankfurtEnsemble Reflektor in der Naxos Halle

Foto: © Heide Benser

Donnerstag, 07. April: Ein Literaturstar in Frankfurt

(Petra)

Ich weiß, dass jetzt einige Augen leuchten und manches Leser*innen-Herz höher schlagen dürfte: Ein internationaler Star, der besonders berührt, kommt mit einem neuen Roman. Karl Ove Knausgård. Er ist Norwegens berühmtester Gegenwartsautor. Oder: OMG! Sein sechsbändiges, rücksichtslos autobiografisches Projekt wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Nun erscheint im Luchterhand Verlag, übersetzt von Paul Berf, ein neuer Roman von Karl Ove Knausgård: „Der Morgenstern“. Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch etwas scheint aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Aus der Sicht von neun Menschen während einiger Hochsommertage erhalten wir Einblicke in eine aus dem Gleichgewicht geratene Welt. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Verheißt er Gutes oder steht Böses bevor? Das Gespräch in deutscher und englischer Sprache führt Andreas Platthaus. 

Foto: Karl Ove Knausgård©Sølve Sundsbø for D2 

Karl Ove Knausgård: Der Morgenstern, Lesung, Moderation (dt./engl.): Andreas Platthaus (F.A.Z.), Ort: Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt, Adresse: Neue Mainzer Straße 17, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 18 (12) Euro, Tickets bekommt Ihr ab sofort hier

VORSCHAU
FREITAG, 08. APRIL: FFM/ THE CRUZADOS

(Andrea)

Ich glaube. wer Tito & Tarantulas oder auch die Black Crwos mag, hat heute Spaß. Trifft auch auf mich zu, Band die ich mag und beim Reinhören hätte ich mich auch pronoto eingebucht. Aber meine Corona-Paranoia lässt mich Menschen gerade meiden. Aber ihr solltet hingehen! "The Cruzados attracted national attention in the ‘80s with their stormy, Latin-inflected brand of post-punk hard rock. Signed to Clive Davis’ Arista Records, the quartet issued two albums, Cruzados (1985) and After Dark (1987). They also made a high-profile screen appearance in the 1989 cult classic Road House. However, familiar rock ‘n’ roll pressures capsized the band in 1991; guitarist Marshall Rohner died in 2005, and drummer Chalo “Charlie” Quintana died in 2018. In the intervening years, Marsico worked on the debut album by Plugz and Cruzados singer-guitarist Tito Larriva’s band Tarantula, today based in Austin. He also carved out a notable career as a top session musician and touring sideman with such artists as Bob Dylan, Neil Young, Roger Daltrey, Marianne Faithfull, and Willie Nelson. The bassist’s studio and road stories are collected in two books, Late Nights with Bob Dylan (2009) and I’m Just Here for the Gig! (2020). With the onset of the pandemic in 2020 and the enforced solitude that followed, Marsico began to contemplate a new project under the Cruzados handle. “Being penned up with the pandemic at home for a year, I started questioning my mortality,” he says. “I felt like I got shortchanged with the Cruzados. We never got to put out a third album, due to a lot of crazy circumstances that cropped up. I wanted to do the band justice and go out on a high note. That was my goal, and to pay tribute to Chalo and Marshall.” Material for a new Cruzados release came quickly. “I wrote a batch of new songs during the pandemic at home,” Marsico recalls. “I had a lot of frustration and anger that I had to get out of me. Before I knew it I had an album. There wasn’t any big plan. I just felt motivated to do something more constructive than sit around being miserable about the state of the world.”

NACHTLEBEN, KURT-SCHUMACHER-STRASSE, FRANKFURT, LEIDER NICHT BARRIEREFREI 

Sonntag, 10. April: LOKAL LISTENER: Gregor Praml trifft Paul Sies

(Uwe)

Ein Südhesse, ein "Landsmann" von mir, ist am 10. April Gregor Pramls Gast!!

Wer das LOKAL Listener-Spezial zu John Lennon Anfang Oktober 2021 besucht hat, der hat ihn, seine Stimme und sein Klavierspiel schon erleben können: Paul Sies ist einer der jungen Liedermacher, die gerade von sich hören machen. Geboren und aufgewachsen in Darmstadt, ist es vor allem das Theater, das es ihm früh angetan hat. Er machte einen Freiwilligendienst in Argentinien, studierte dann Literatur und Philosophie in Berlin, bis er schließlich Schauspielstudent an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ wurde. Und dann ist da immer die Musik, seine Texte und sein Klavier. Paul Sies ist ein Liedermacher im besten Sinne. Er schreibt bissige Texte mit feinen Nuancen und viel Gespür für die Momente, die er beschreibt – und die er dabei auch musikalisch lebt. Trotz der Tatsache, dass Paul Sies heute festes Ensemblemitglied am Hans Otto Theater in Potsdam ist, startet er gerade eine zweite Karriere als Musiker. Gastgeber Gregor Praml lädt ihn nun zu sich ein und stellt Euch diesen „jungen Wilden“ persönlich vor.

Mousonturm, Waldschmidtstraße
18.00 Uhr
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): 8 € / 13 € / 26 € / 40 € inkl. Snack aus Jörgs Küche

Foto: Stefan Klüter

SONNTAG, 10. APRIL: Duo OGIERMANN_VAN HASSELT live

(Daniela)

Was nützt mir dasWissen imKopf von anderen?

Geige, Keyboard und weitere technologische Fetischobjekte.

Film, Text und elektronische Musik - so zwanghaft wie formlos, so schmerzhaft wie sinnlich, so sexy wie gewalttätig. Dem Hanseaten liegen Präzision und Technik. Mehr Erotik als einen 76er Audi 80 braucht er nicht. Mit psychoakkustischen Lärmorgien, sinnlicher Glossolalie und retrofuturistischen Vinylvideos.

Christoph Ogiermann,*1967, beginnt 1990 auf Anregung von Erwin Koch-Raphael zu
komponieren, schreibt seither Musik. Tätigkeit als Rezitator, Sänger; Geiger und Pianist in den Bereichen Freie Improvisation und europäische Kunstmusiken. Begründer des Genres der Unterkomposition (Raoul Mörchen)

Jan van Hasselt, *1972, studierte Germanistik und Politologie. Er lebt als Autor, Filmemacher, Kurator und Musiker in Bremen. Begründer des Genres Wired Nerdism (A. Hardorf)

SONNTAG, 10. APRIL, 18:00 UHR, CAFÉ KOZ, Alter Campus Bockenheim

SONNTAG, 10. APRIL: FFM/ Nico Laska

(Andrea)

Der 23-jährige Nico Laska weiß genau, was er will: Vielfältigkeit, sich weiterentwickeln und der Welt zeigen, was er kann. Nach dem Release seiner Debut EP “FINE” ging es für den fast-Frankfurter erstmal auf die Straße. Ob als Support in Europa für Tim Vantol und Blackout Problems, als Mainact auf seiner Releasetour oder als Festivalliebhaber im Sommer: Nico Laska liebt die Bühne und das Publikum liebt ihn. Vielfältig springt er von Klavier zu Gitarre, von einer Duo- zu einer Bandbesetzung, ohne dabei den Fokus auf seine Songs zu verlieren. Wo er sich für seine Debut EP noch ordentlich Zeit gelassen hat, legt er jetzt direkt nach und ist bereits mitten in den Aufnahmen seiner zweiten EP “GONE”, die eine thematische Fortsetzung des Vorgängers darstellt. Eine Livevorstellung der ersten beiden Songs „TASTE“ und „HIGH & STABLE“ konnte er bereits als Support von Wincent Weiss abliefern. 19 Uhr

Das Bett
Schmidtstraße 12
Frankfurt

MONTAG, 11. APRIL: OF/ „Aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus

(Andrea)

Über Herr Ofarim lässt sich nun trefföich streiten, Fakt ist, Antisemitismus ist ein Thema. Im vergangenen Jahr und auch in diesem Jahr sind in der Stadt Offenbach immer wieder Graffitis und Sticker mit verschwörungsideologischen, holocaustrelativierenden und antisemitischen Inhalten aufgetaucht. Nicht nur deshalb der Hinweis auf die Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Offenbach am Main, am Montag, den 11. April um 19 Uhr im Saal der Jüdischen Gemeinde Offenbach: „Aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus und die Arbeit von RIAS“. Als Referenten für den Vortrag mit anschließender Diskussion tritt Helge Regner auf. Helge Regner ist Mitarbeiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachen und hat in Hannover, Frankfurt am Main und Turin Politikwissenschaften studiert. Zu seinen Schwerpunkten gehören politische Theorie und internationale Beziehungen sowie die Analyse von Theorien der Ungleichwertigkeit. Er ist zudem seit vielen Jahren in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätig. Helge Regner wird in seinem Vortrag u.a. die Erscheinungsformen von Antisemitismus (oft getarnt in Verschwörungsideologien) anhand aktueller Beispiele in Offenbach und dem Rest von Deutschland, die im Zuge der Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vermehrt zu beobachten sind, aufzeigen und analysieren. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer anbei, sowie auf Facebook (https://fb.me/e/36oCUcz0R) oder auf unserer Instagram-Seite @pfd_stadt_of. Für die Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene-Vorschriften der Stadt Offenbach. Um eine Anmeldung vorab an anna.christ@awo-of-land.de wird gebeten. 

JÜDISCHE GEMEINDE
KAISERSTARßE 109
OFFENBACH

Gründonnerstag, 14. – Ostersonntag, 17. April: JESUS D’Amour, GEST. / AUFERST. – DIE PASSION

(Martin)

Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes
Theater Willy Praml

Alle Jahre wieder… Auch zur Osterzeit!

Jetzt schon im 17. Jahr wird diese tolle Inszenierung gespielt, die ja im Grunde eine Tradition darstellt. Deshalb: Einmal sehen reicht nicht, weswegen manche Menschen sich schon vor Ort fürs nächste Jahr verabreden. Denn das lohnt sich – und weil das so ist, tun alle gut daran, rechtzeitig Karten zu reservieren!

„Jesus in der Industriebasilika - Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär.

Jesus – Prophet oder Politikum? Die letzten Tage in Jerusalem - Als wir vor über fünfzehn Jahren damit begannen, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für unser Theater in der denkmalgeschützten Naxoshalle, eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnten wir nicht ahnen, dass wir damit eine Tradition begründen würden, die nun schon im 17. Jahr zu Weihnachten und Ostern unser Publikum begeistert und berührt.“

Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-gest-auferst-die-passion/

Gründonnerstag, 14. April um 19.30h, Karfreitag, 15. April um 18.00h, Ostersamstag, 16. April um 19.30h und – Ostersonntag, 17. April um 18.00h
Theater Willy Praml, Naxos-Halle

Foto: © Rebekka Waitz

Noch bis Samstag, 23. APRIL: Fotos vom Reisen und Apfelwein

(Petra)

Wir bleiben zu Hause - aber Bilder können reisen. So zumindest heißt es im Ankündigungstext. Ich würde eher sagen: Wir sind viele zu lange zu Hause geblieben, und diese Fotos können die Vorfreude an all dem, was hoffentlich bald wieder möglich ist, noch aufs Schönste steigern. Zu sehen sind jetzt auf jeden Fall preisgekrönte Fotografien aus fünf Kontinenten, die für diese Ausstellung in der Apfelweingalerie nach Frankfurt kommen. Das Motto: THAT’S MY WORLD. In enger Zusammenarbeit mit TAGREE.DE, dem Online-Magazine für Fotografie und Kunst, konnte eine Auswahl internationaler Fotografen eingeladen werden, ihren Blick auf ihre Welt beizutragen (wobei es nicht um die Dokumentation der Pandemie ging). Und die passen eben perfekt in die Apfelweingalerie, mit ihrem Fokus auf zeitgenössische Fotografie. Diese ab heute gezeigten Blicke sind bunt, vielfältig, ironisch, melancholisch, dramatisch, ganz nah dran. Mein Lieblingsblick ist spontan – mit meiner großen Sehnsucht nach dem Meer natürlich – der „sound of the Ocean“.

THAT‘S MY WORLD, Foto-Ausstellung, Vernissage mit Musik und Apfelwein vom BLAUEN BOCK, Ort: Apfelweingalerie Frankfurt, Adresse: Kleinmarkthalle, Eingang West vom Liebfrauenberg, Uhrzeit: 12 Uhr

Montag, 09. Mai: Sam Fender in der Jahrhunderthalle

(Uwe)

Von Frankfurt bis nach Werchter in der flämischen Region (Belgien) sind es 370 Kilometer. An einem Tag kann man laut Internet rund 25 Kilometer wandern. Wäre ich keine 15 Tage unterwegs, würde ich zu Fuß dahinlaufen, um das viertägige Open Air besuchen zu können. Zwischen dem 30. Juni und dem 3. Juli spielen dort unter anderem: Pearl Jam, The War On Drugs, Lianne La Havas, Sam Fender, Phoebe Bridgers, The Killers, Michael Kiwanuka, Jimmy Eat World und Modest Mouse. Die belgischen Festivalplaner hatten in der Vor-Coronazeit schon ein besonderes Händchen für ein hochklassiges Programm, dieses Jahr übertreffen sie sich selbst. Einige der Künstlerinnen und Künstler zählen zu meinen absoluten Favoriten. Weil ich zu alt fürs Campen und sanitäre Anlagen auf einem Festivalgelände bin (ehrlicherweise war ich nie in dem Alter), lasse ich Werchter sein und gehe stattdessen zu Sam Fender in die Jahrhunderthalle. Warum? Wegen dem Lied The Dying Light oder Dead Boys oder Seventeen Going Under. Oder einfach allem von ihm.

Jahrhunderthalle
Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt
Beginn: 20 Uhr

Bild: Facebook Sam Fender

Dienstag 10. Mai: Ecstatic Dance Workshop

(Daniela)

Da ich Jasmina, die den Workshop anbietet kenne und sehr mag, kommt hier eine Empfehklung für einen Workshop, bei dem ich am End dann sogar selber mit mache...

Zum ersten Mal Ecstatic Dance als Workshop im schönen Theatersaal des Kulturhauses Frankfurt.

Was ist Ecstatic Dance
Ecstatic Dance ist ein Tanzritual bei dem man auf eine musikalische Reise geht. Jeder kann sich frei und nach seinem Gefühl bewegen, oder eben aucht nicht. Alles ist erlaubt!
Wir starten unsere Reise in einem Circle, mit einer kurzen Mediation und Matras und tauchen dann ein.
Musikalisch bewegen wir uns in sogenannten Waves durch verschiedene Musikgenres und landen dann in einer Entspannung.

Der ca. 2 Stunden Tanz findet ohne Worte statt, und jede Kommunikation erfolgt ausschließlich durch die Sprache des Körpers.
Auch jede Art von Emotionen können hier ihren freien Lauf finden, Lachen, Weinen, Schreien oder Tiergeräusche alles was gerade so hoch kommt.

Es wird ohne Alkohol oder Drogen getanzt, das ganze barfuß und es gibt auch keine Handys, Videos oder Kameras!

Ausprobieren dringend empfohlen!

Termin: 10 Mai 2022  von 19:30h - 22h
Einlass: 19h
Beginn: 19:30h start im circle +warm up  führt uns Ananda Elke Kling mit Mediation und Matras 
Schluss: Chill out mit Abschlussmeditation: 21:45h - 22h
Kosten:  wir bieten den Workshop auf Spendenbasis an. Obulos very welcome
Was ist mitzubringen: lockere Kleidung, eine Yogamatte und eine eigene Wasserflasche, Yogamatte und eine Decke wären ideal.

Bis 21. Mai: Ausstellung Lilly Lulay und Susa Templin in der Kunststiftung DZ Bank

(Natalie)

Unter dem Titel »Durchblick. Lilly Lulay und Susa Templin« präsentiert die Kunststiftung DZ Bank eine Gegenüberstellung fotografischer Werke der beiden Frankfurter Künstlerinnen. Sie entkontextualisieren und fragmentieren, schichten und überlagern ihr Bildmaterial und kommen zu spannenden, häufig dreidimensionalen Lösungen. Auf diese Weise befragen sie unsere Sehgewohnheiten und Wahrnehmung von Bildern, führen uns Dahinterliegendes vor Augen und gewähren uns immer wieder neu und anders den (vermeintlichen) Durchblick. Dabei bedienen sich die beiden Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Themenfelder und Motive.

Die AusstellungsmacherInnen jonglieren mit Formaten, Medien und Betrachtungsweisen, dass es eine helle Freude ist. Kunst auf höchstem Niveau in einer Ausstellungshalle, die man viel öfter auf dem Schirm haben sollte.

Interessant auch die ausgefallenen Dialogführungen (Anmeldung über die Website):

»Kunst und Architektur«, Donnerstag, 03.03.2022, 18 Uhr, Christina Leber im Dialog mit Wilhelm E. Opatz, Architekturkritiker und Herausgeber zahlreicher Führer zur Architektur nach 1945

»Kunst und IT«, Donnerstag, 24.03.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Ludger Freitag, Key Account Manager bei Ratiodata SE

»Kunst und Religion«, Donnerstag, 14.04.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Pfarrer Markus Zink, Referent für Kunst und Kirche, Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt am Main

Kunststiftung DZ BANK: Platz der Republik, Frankfurt

Eingang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr
Eintritt frei, barrierefrei

https://kunststiftungdzbank.de

Foto: Wilhelm Opatz


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