25.03.2022
Helfen

Die Lage in der Ukraine macht mich immer noch fassungslos. Da es Euch bestimmt auch so geht, versucht einfach da zu helfen wo ihr könnt. Hier ein paar Ideen:

Geldspenden:
Am besten wäre Geld, denn damit können die Hilfsorganisationen am effektivsten arbeiten. Denn bei aller Hilfsbereitschaft: Traumatherapeut:innen, Ärzt:innen, Logistiker:innen kann man nicht dauerhaft ehrenamtlich verpflichten...

Kauft Tickets für Soliveranstaltungen:
Ich war am Mittwoch mit meinem Sohn und Freund:innen im Gibson und für Sonntagnachmittag habe ich mir eben eine Karte für die Dreikönigskirche gekauft. Da gibt es ein hochkarätiges klassisches Konzert. Ich würde mich freuen, wenn jemand mitkommt, denn Uwe ist mal wieder im Einsatz als Spielbetreuer beim ruhmreichen TSV Goddelau.

Beteiligt Euch bei Sachspendenaktionen:
Da muss man aber ganz genau hinschauen, denn es gibt nur ganz wenige, die wirklich wissen wie man den Transport gewuppt bekommt und nicht tonnenweise Güter irgendwo rumfliegen. Europe Cares ist so ein Verein. Sie gehören dem „Netzwerk Ziviler Krisenstab“ an. Sie haben vor zwei Wochen auf dem Gelände der IGS Nordend eine große Aktion gemascht, die mich schwer beeindruckt hat. Morgen ist die nächste Aktion mit dem ASTA der Uni. Sie suchen Waren und Helfer:innen... alles weitere unten...

Kauft Soli-Kunst:
Ich habe mir soeben das tolle Foto von Alex Kraus und Justus Becker gekauft.
Mehr dazu weiter unten...

Organisiert private Spendenaktionen:
Ich habe letzte Woche spontan eine kleine Gartenparty organisiert. Die Livemusik kam von Vladimir. Ihn hatte ich vor zwei Wochen auf der Berger Straße angesprochen, wo er mit seinem Akkordeon gespielt hat. Er kam also zu uns in den Garten und spielte wunderschöne Musik und die Freund:innen brachten anstatt Geschenke Spenden und wir konnten ihm 500 € überreichen. Eine Freundin, die nicht zum Fest kommen konnte, hörte davon und hat noch ein besonderes Geschenk für ihn: sie schenkt ihm ihr Akkordeon, denn seins ist schon recht kaputt... Ich hoffe ich erreiche ihn noch, denn am 1.4. will er zurück nach Kiew....

So, jetzt muss ich aber los. (Heute Abend dann im Kulturlabor… mir wird so schnell nicht langweilig.)

Was auch immer ihr macht: lebt wild!


Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.typo3/(https://www.instagram.com/anna.sarvira/)

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.

Haus gesucht

(Daniela)

Eine Bekannte von Doro will mit Freund*innen und Bekannten ein Haus für ca. 20 Personen für ukrainische Flüchtlinge mieten sie schreibt:

Julia Koppetsch sucht in Frankfurt für Verwandte einer befreundeten ukrainischen Familie ein Haus mit ca. 4 Wohnungen (für insgesamt ca. 20 Personen).  Julia und andere deutsche Familien/Sponsoren würden die Miete zahlen, geplant ist der Zeitraum von einem Jahr. Es könnte also auch ein Haus sein, das zur Zeit freisteht und nur für eine "Zwischenmiete" zu mieten wäre. Kontakt über: Julia Strätz-Koppetsch <julia.straetz@googlemail.com>

HILFE FÜR DIE UKRAINE

Aid Collection - Frankfurt - Goethe Universität - 26.03.22

Zweite Sammlung für die Ukraine

Es ist wieder soweit. Gemeinsam mit dem ASTA der Goethe-Universität Frankfurt sammeln wir erneut dringend gebrauchte Sachspenden für Ukrainer*innen auf der Flucht.
Die wichtigsten Infos zu unserer Sammelaktion findet ihr auf dieser Seite.

Die Spendenannahme findet statt am
Samstag den 26.03.2022 von 11 Uhr bis 14 Uhr.

Bitte absolut nur die Sachen bringen, die in der Bedarfsliste stehen!!!!

Diese Liste wird regelmäßig den aktuellen Bedarfen angepasst, die wir von Behörden und Hilfsorganisation vor Ort an der ukrainischen Grenze und in der Ukraine übermittelt bekommen. Wenn möglich dürfen Sachspenden gerne vorsortiert, in stabilen Kartons verpackt und mit dem Inhalt auf englisch beschriftet abgegeben werden. Wie das funktioniert erfahrt Ihr hier.

Wir bitten Euch nach Möglichkeit zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Dies ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern entlastet den Verkehr an der Auffahrt zu unserem Sammelgelände. Sollten Sie auf ihr Auto angewiesen sein, haben wir gemeinsam mit der Uni einen Verkehrsplan eingerichtet, sodass Ihr bis zur Annahme vorfahren könnt. Anmeldung als Helfer Lebe gemeinsam mit uns unser Motto “Solidarity in Action” und unterstütze uns am Samstag vor Ort. Zum Helfen bitte hier anmelden. Bei Fragen meldet Euch unter frankfurt@europecares.org Wir freuen uns sehr darauf gemeinsam mit dem AStA diese Hilfe möglich zu machen.

Europe Cares ist Teil des Zivilen Krisenstabs. Über dieses Netzwerk werden Bedarfe
tagesaktuell mit lokalen Behörden entlang der ukrainischen Grenze und mit lokalen
Hilfsorganisationen abgestimmt.
Das Netzwerk garantiert, dass jeder Hilfstransport tatsächliche Bedarfe geflüchteter
Ukrainer*innen abdeckt und hat das Ziel, Hilfe zu maximieren und gleichzeitig
Verschwendung zu vermeiden

SOLIKUNST

Zugunsten von Wings of Help von Luftfahrt ohne Grenzen e.V., bieten der Frankfurter Graffiti-Künstler Justus Becker und der Fotograf Alex Kraus in Kooperation mit GM Foto in Frankfurt, das Bild seiner 13 x 13m großen Friedenstaube als Foto in DIN A2 auf hochwertigen Fineartpapier in limitierter Auflage (200) zum Preis von 80 Euro an. Der Nettoerlös (Materialkosten 5,00 Euro und Versand 7,60 Euro) von 67,40 Euro pro Druck geht direkt an Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e.V. Bezahlen könnt ihr via PayPal an alex@kapix.de. Gebt bitte Eure Adresse mit an. Wir versenden 1x pro Woche.

ZU GEWINNEN

Antworten bitte unbedingt am Freitag, 25.03 an Uwe: schwoebke@aol.com

2 x 2 Karten für den Kinofilm THIS RAIN WILL NEVER STOP am Samstag, 26. März, 20 Uhr im Hafen 2 (OF). Gewinnfrage: Wie hieß der Sheriff im Weißen Hai (siehe GEROLLTES)?

**Verlosung***

***Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de****

1 x 2 Gästelistenplätze für Asaf Avidan am Dienstag, 29. März in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Was empfiehlt Dany in der Kammeroper?

1 x 2 Gästelistenplätze
für Milliarden am Montag, 4. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet:Auf welchen norwegischen Literaturstar freut sich Petra schon seit Wochen?

G E R O L L T E S über den FC Barcelona

(Uwe)

Meine Lieblingstiere sind Fische, trotzdem liebe ich den Film „Der Weiße Hai“ von Steven Spielberg sehr. Ich sah ihn weit unter der gesetzlichen Altersfreigabe an einem Herbstabend im Jugendzentrum „Erbsenscheuer“ (heißt heute Jugendhaus WoGo United – Wolfskehlen und Goddelau vereint - geht es schlechter?) am Goddelauer Ortsrand. Was für ein Film! Am Ende (kann man bei einem Film aus 1975 noch spoilern?) schiebt Sheriff Brody (gespielt von Roy Scheider) dem Hai eine Druckluftflasche zwischen die Zähne und bringt diese durch einen gezielten Gewehrschuss zur Explosion, aus dem sinkenden Schiff heraus zur Explosion. Diese Aktion, die nicht nur Brody, sondern auch dem Meeresbiologen Matt Hooper (Richard Dreyfus) das Leben rettet, könnte man wegen ihrer geringen Wahrscheinlichkeit und ihrer herausragenden Effektivität durchaus als „Lucky Punch“ bezeichnen.

Sagen wir es deutlich, ähnlich würde es sich mit einem Weiterkommen von Eintracht Frankfurt im Viertelfinale der Euro League gegen den FC Barcelona verhalten. Der ehemalige Club meiner ewigen Top 5 Lieblingsspielern Johann Cruyff, Bernd Schuster, und Xavi gehört zu den herausragenden Vereinen im Weltfußball. Bei aller Hochachtung vor der Tradition, den beeindruckenden Erfolgen und den großen Kickern, am Ende ist es aber auch nur ein Verein, der viele seiner Titel mit Schulden erkaufte.

Auf eine Milliarde sind diese mittlerweile angewachsen. Im Sommer verlies daher Lionel Messi den Verein und nun steht der Club unmittelbar davor, den Namen des altehrwürdigen Stadions „Camp Nou“ in "Spotify Camp Nou" umzuwandeln. Wenn die Mitgliederversammlung Anfang April zustimmt, fließen dafür (und für die Spotify-Werbung auf den Trikots) rund 60 Mio. Euro pro Jahr. Möglicherweise im Vorgriff auf diesen Einnahmen, verpflichtete der Verein im Winter für 45 Millionen Euro den spanischen Nationalspieler Ferran Torres von Manchester City und Pierre-Emerick Aubameyang vom FC Arsenal, der auch in La Liga (spanische Liga) eine Tormaschine ist und mit Toren einen erheblichen Beitrag zum Aufschwung des FC Barcelona und zum hohen Sieg im „Classico“ gegen Real Madrid (0-4) leistet.

Neuer Trainer ist seit November der ehemalige Wunderspieler Xavi, der auf den glücklosen Ronald Koeman (und Übergangstrainer Sergi Barjuan) folgte. Mit ihm führt der Weg des FC Barcelona wieder nach oben, ob es in den nächsten Jahren einmal wieder für ganz oben, die spanische Meisterschaft und ein Finale in der Champions League reichen wird, wird sich zeigen. Nun geht es erst einmal gegen die Eintracht, ein Traumlos für die SGE und alle ihre Fans. Die kommt hoffentlich weiter, in zwei Spielen einen Lucky Punch wie Sheriff Brody hinzubekommen wird aber schwer.

Freitag 25. März: Kulturzeiterin Labor

(Daniela)

Ich habe den ganzen Abend Dienst und freue mich auf das folgende Programm (bei freiem Eintritt, 2G+):

ab 18 Uhr Musik & Getränke, Einzelausstellung mit Arbeiten von Leonhard Hamerski & Petersburger Hängung mit Arbeiten von insgesamt 25 Frankfurter und Offenbacher Künstler*innen.

19:00 -19:30 Uhr Vladimir Bodunov, Violine & Singende Säge

In seinem Werken kombiniert der Komponist & Geiger konsonantische und dissonante Musik in eigener Bearbeitung für Musik Säge mit Begleitung.
www.vladimirbodunov.com

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19:45 -20:30 Uhr FreiHeitmann: "Entcoronialisiert Euch! Befreiungsschläge aus dem mentalen Lockdown".
Ein humanistisch-humorvolles Antidepressivum für den Ausbruch aus düsteren Zeiten. „Entcoronialisiert Euch!“ ist ein lebendiges humanistisches Antidepressivum für den Ausbruch aus düsteren Zeiten. Wohl bekomms!

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20:45 - 21:30 Uhr Mate Power: Sudamerican Cumbia-Ska-Reggae
MATE POWER ist eine Band aus Frankfurt am Main,die Herkunftsländer der Mitglieder sind Argentinien, Deutschland und Mexico. Ihr Musikstil ist eine Mischung aus Cumbia, Ska und Reggae, die oft als Mestizo (Manu Chao) bezeichnet wird. Nur wenige Bands haben erreicht, dass so inkorrekte Songs zu Hits werden und dass in ihrer kurzen Geschichte Tausende Zuschauer in Europa und Asien die sehr bittere und sehr aktuelle Wahrheit zu fröhlicher und eingängiger Musik singen.

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21:30- 23:00 Uhr DJ Aritea spielt Dub/Drum&Bass/Jungle/Elektro
In den 90zigern gestartet, und nach vielen Jahren des Ausprobierens als DJ in verschiedenen Styles wie Funk & Soul & Trip Hop sowie House, Tech House und Minimal ihre wahre Mission als DJ & Loverin des ungraden Beats gefunden.

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Kulturzeiterinlabor, Berliner Straße 32, Innenstadt

Freitag, 25. und Samstag, 26. März: Baal / Bertolt Brecht

(Martin)

Schauspiel

Toxische Männlichkeit, darum soll es gehen – ein Thema, das uns beschäftigt uns aktuell unglücklich macht, wenn wir an die Menschen und die Ukraine denken – toxische Männlichkeit… 

„Die Hauptfigur Baal ein Paradebeispiel für toxische Männlichkeit. Er behandelt die Menschen um sich, besonders die Frauen, wie Dreck und rechtfertigt dies selbstverliebt mit seiner „Freiheitsliebe“ als Künstler. Wie geht man mit so einer Figur 2021 um? Hat sie sich, und damit auch ein Stück wie Baal, nicht selbst überdauert. Nur ist diese Aussage nicht zu einfach? Ist es nicht gerade deswegen wichtig und wertvoll sich mit diesem Werk auseinander zu setzen? 

Baal selbst ist dem Frühwerk von Brecht zu zuordnen. Die erste Fassung ist 1919 erschienen. 1922 folgte eine zweite überarbeitete Fassung. Es ist spannend zu sehen wie der Dramatiker Brecht sich an Baal abgearbeitet hat, besonders wenn man bedenkt das er 1955, also knapp vor seinem Tod im August 1956, nochmal Szenen aus dem Stück bearbeitet hat. Brecht hat sich also während seiner gesamten Schaffenszeit als Dramatiker immer wieder mit diesem Stück beschäftigt und es weiterentwickelt. Bereits diese Tatsache bildet einen interessanten Anreiz im Hinblick auf die männliche Hauptfigur und die weitere Erforschung des Stücks in Kooperation mit dem Ensemble. Dazu ist es nicht spannend die toxische Männlichkeit dieser Zeit, die teilweise noch fest verankert ist in unserer heutigen Gesellschaft, zu dekonstruieren und zu schauen woher kommt dieses Männlichkeitsbild. 
Wie haben wir uns gesellschaftlich weiterentwickelt? Wo stehen wir heute?“

Hier geht’s zu den Tickets: https://perto.com/de/frankfurt-am-main-9/megalomania-theater-426681/baal-4633073/

Freitag, 25. und Samstag, 26. März um jeweils 19.30 Uhr: Baal / Bertolt Brecht
Megalomania Theater, Offenbacher Landstraße 368, Frankfurt-Oberrad

Foto: © Eventim-System

Freitag, 25. März: FFM/ Maria Basel x Joy Boga

(Andrea)

Dank ausgetüftelter Algorithmen spülte es irgendann mal Maria Basel in meine Spotify-Liste und sie hat dann mal ein Herzchen bekommen und ploppt dann ab und zu randomly rein. Ungefähr genauso zufällig habe ich mitbekommen, dass die Wuppertalerin heute im Lotte Lindberg spielt. Klar, würde ich gerne hin, Keine wilde Party, sondern herrlich mellow. Maria Basel Melancholische Harmonien, flimmernde Loops und ausgefeilte Arrangements bilden die Basis von Maria Basels Sound. Auf ihrer im Frühling 2021 bei Listenrecords erschienenen Debut-EP bringt die Wuppertalerin ihre Stärken als klassisch ausgebildete Musikerin und ihre Vorlieben für elektronische Klänge, Jazz und RnB zusammen. Geboren in der Ukraine als Tochter einer Pianistin und eines Cellisten ist sie seit vielen Jahren in der Musik-Szene des Bergischen Landes und des Ruhrgebiets tief verwurzelt, im Laufe des letzten Jahres hat sie nun Fans in ganz Deutschland gewinnen können, war bei TV Noir und Rocken am Brocken zu Gast, spielte Konzerte mit Alin Coen und Patrick Salmen, Festivals in Rumänien und Italien. Das konstante Element ihrer Kompositionen sind Klavier und Rhodes - doch Basel zieht auf diesem Fundament einen ausdifferenzierten, weiten Bogen, von fragilen, nachdenklichen, natürlichen Klängen bis hin zu kraftvollen, beat-lastigen und elektronischen Elementen. In reflektierenden Texten verarbeitet sie Begegnungen aus ihrem Leben und lässt dabei viel Platz für Interpretation und Assoziation durch die Zuhörer*innen. Ihre Musik schreibt, produziert und spielt Maria Basel komplett autark. Maria Basel auf Spotify: https://open.spotify.com/artist/7bG0R0A7ysGORFgSyyuWfR

Auf ihrer EP “It’s Different Now” (Listenrecords, November 2021) vereint die in Hannover lebende Musikerin Joy Bogat NeoSoul, Alternative-RnB, HipHop und IndiePop zu einem warmen, groovenden Sound, getragen von ihrer außergewöhnlichen Stimme. “It’s different now” - but what exactly? “Im Großen und Ganzen spiegelt die EP wider, wie sich mein Mindset, meine Persönlichkeit und die Art, wie ich meine Musik schreibe, in den letzten zwei Jahren verändert hat - verschiedenste Aspekte meines Wachstums“, sagt Joy Bogat über den Titel ihrer zweiten EP. Charakteristisch für Bogats Musik bleiben dabei die Montage von Elementen aus laid back RnB, Indie und luftigem Pop; die Wichtigkeit von Backingvocals und -flächen, bei gleichzeitig deutlicher Weiterentwicklung ihrer Stimme. Thematisch spannen Bogats Texte den Bogen zwischen Achtsamkeit und Entschleunigung, female intuition, Empowerment und Sehnsucht nach familiärer Verbindung in einer globalisierten Welt. Während Bogat die dunkleren Gefilde ihrer persönlichen Themen durchstreift, verliert sie nie das Prozesshafte des eigenen Lebens aus den Augen, das heilend wirken kann: Es ist okay, nicht immer alles gleich auszubuchstabieren und zu ergründen, alles hat seine Zeit. Joy Bogat auf Spotify: https://open.spotify.com/artist/4W9ZAgvkctnqPK6BftsaQg

Lotte Lindberg
Frankensteiner Straße 20
Frankfurt
19 Uhr
https://bit.ly/3JHg3gG

Freitag 25. und Samstag 26. März: Music Discovery Project

(Daniela)

Ich mag den Song No Roots von Alice Merton... heute ist sie beim Music Discovery Project dabei! https://www.youtube.com/watch?v=PUdyuKaGQd4

Nach dem Pandemie-bedingten reinen Livestream-Event 2021 kehrt das Music Discovery Project 2022 wieder in seine vertraute Location der Frankfurter Jahrhunderthalle zurück. Als Special Guest begrüßt das hr-Sinfonieorchester dazu Alice Merton. Die deutsche Popmusikerin, die mit Songs wie »No Roots« und »Why So Serious« die internationalen Charts eroberte, ist nicht nur in Frankfurt geboren. Sie fühlt sich auch heute noch persönlich und familiär eng mit der Mainmetropole verbunden. Unter dem Titel »HeimSpiel« treffen Mertons gehaltvolle, persönlich geprägte Songs und Balladen auf klassische Orchesterwerke, die auch in besonderer Verbindung zu Frankfurt stehen oder zum populären Kern der Klassik zählen.

Darüber hinaus ist auch Mari Samuelsen als Special Guest im Music Discovery Project zu erleben. Die norwegische Geigerin betört die internationale Szene seit geraumer Zeit mit ihren ganz eigenen musikalischen Grenzgängen. Mystisch-versonnene Musik aus dem hohen Norden wird sie an diesem Abend präsentieren und mit ihrer sehr persönlichen Klangwelt reizvolle zusätzliche Akzente setzen. Unter Leitung des amerikanischen Dirigenten John Axelrod wird es so gleich in vielfacher Hinsicht interessante wie beziehungsreiche Begegnungen musikalisch sehr unterschiedlicher Welten geben – von Klassik und Pop und Orchester und Elektronik– und ein außergewöhnliches, spannendes Music Discovery Project ist auch diesmal garantiert.

Tickets ab 20,- € https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-21-22/music-discovery-project-,music-discovery-project-174.html

Music Discovery Project, hr-sinfonieorcherster & Alice Merton und Mari Samuelsen
Freitag 25.03. & Samstag 26.03.2022 um 20:00 Uhr
Jahrhunderthalle Frankfurt Pfaffenwiese 301 65929 Frankfurt am Main

Freitag, 25. März: OF/ Mode.Macht.Menschen

(Andrea)

Ach, dieses leidige Modethema. Ich lese gerade "Von den Kriegen" von Carolin Emcke, schon älter, aber unbedingt lesenswert und u.a. schreibt sie in einer Reportage über die Zonas Francas in Nicaragua und ich lese von Frauen, die 12 Stunden pro Tag nähen und dafür 2 Dollar verdienen. Nicht nur deshalb möchte ich MODE.MACHT.MENSCHEN. sehen ist ein Dokumentarfilmprojekt, das für Gerechtigkeit in globalen Textillieferketten sensibilisieren will. Die Protagonistin Helen Fares ist anwesend. Nach dem Film gibt es eine Diskussionsrunde https://www.helenfares.com

#whomademyclothes
Das Überangebot an Kleidung besonders in westlichen Ländern und die allgegenwärtige Präsenz von Werbung scheint uns beinahe vergessen zu lassen, wie die Welt hinter der glitzernden Fassade von Fast Fashion aussieht: die Industrie hat einen enormen CO2 Ausstoß, es wird mit hoch giftigen Chemikalien gearbeitet und der Natur werden Unmengen an Rohstoffen entzogen. Aber nicht nur die Umwelt und das Klima leiden unter dem Modell Fast Fashion. Arbeiter*innen in den Fabriken der großen Produzenten werden zu Löhnen unter dem Existenzminimum ausgebeutet und arbeiten meist unter prekären Bedingungen. Sie sind bei den Versuchen sich zu organisieren um bessere Arbeitsbedingungen zu erstreiten oft Repressalien ausgesetzt und befinden sich stets in einer benachteiligten Verhandlungsposition. Unser Dokumentarfilm Mode.Macht.Menschen erzählt Geschichten aus der kambodschanischen Textilindustrie. Auf Grund des immer noch fehlenden Lieferkettengesetzes ist es den Arbeiter*innen oft unmöglich sich gegen Menschenrechtsverletzungen an ihren Arbeitsplätzen zu wehren und Schadensersatz einzuklagen. Seit Jahren machen Menschenrechtsorganisationen auf prekäre Arbeitsbedingungen entlang den Lieferketten der Textilindustrie aufmerksam. Trotzdem kam es noch zu keinem politischen Durchbruch mit einem Gesetz, welches Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte in ihren Lieferketten verpflichtet. Auch die breite gesellschaftliche Sensibilisierung für die Bedingungen unter welchen ein Großteil unserer Kleidung hergestellt wird blieb bisher aus. Mode.Macht.Menschen möchte die Produzent*innen und Konsument*innen näher zusammenbringen. Deswegen haben wir die beiden Influencer*innen Willy Iffland und Helen Fares in Kambodscha ins Gespräch mit Arbeiter*innen, Fabrikbesitzer*innen, Gewerkschaftsaktivist*innen und anderen Akteuren gebracht.

Trailer https://youtu.be/qf-Cn0FhZBk, 19.30 Uhr EINTRITT FREI

HAFEN 2, NORDRING 126 , OFFENBACH

Freitag 25. + Samstag, 26. März: Tanz ist tolle rhythmische Bewegung zu Musik

(Martin)

Jetse Batelaan/Theater Artemis / Performance/Starke Stücke/Tanz

Tja, was soll man dazu sagen? Das bringt nur der Mousonturm: eine Tanzaufführung, für die er sich ein wenig schämt? Doch im Speziellen ein Grund, genau dort hinzugehen!

Eine Tanzaufführung, für die wir uns ein wenig schämen - In diesem Tanzstück von Jetse Batelaan wird nicht getanzt! Denn nichts finden junge Menschen abstoßender als Menschen über 40, die sich auf der Tanzfläche verausgaben, stinken, sich unbeholfen bewegen und so was von unsexy sind. Da helfen auch keine extrem mitreißenden Elektrobeats von Toben Piel (Les Trucs), keine superraffinierte Lightshow, keine krass schwungvollen Outfits und auch keine coolen Moves – alles bleibt eine notpeinliche Zumutung. Von daher, feierliches Versprechen: In diesem Tanzstück für junges Publikum wird nicht getanzt. Ehrenwort!“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/tanz-ist-tolle-rhythmische-bewegung/

Donnerstag, 24. März um 11.00h, Freitag, 25. März um 11.00h und 19.00h, Samstag, 26. März um 19.00h: Tanz ist tolle rhythmische Bewegung zu Musik
Mousonturm – Solidarisches Preissystem

Foto: Henk Claassen

Samstag, 26. März: THIS RAIN WILL NEVER STOP (Dokumentarfilm)

(Uwe)

Die Presse schreibt: „Ein so humanes Portrait von (...) Leben in den Wirren der Kriege wurde (...) seit langem nicht gezeichnet.“ – Pauline Resch, Kritikenblog goEast / „mutig und kompromisslos künstlerisch “ – Variety. "Der Film ist bereits jetzt ein historisches Dokument“ - ARD TTT. „ein existenzielles Essay über Zugehörigkeit und persönliche Verantwortung“ - Süddeutsche Zeitung.

Darum geht es im ukrainischen Antikriegsfilm: Der 20-jährigen Andriy Suleyman wurde als Sohn eines kurdischen Vaters und einer ukrainischen Mutter in Al-Hasaka Syrien geboren. Im Jahr 2012, als Andriy in der 9. Klasse war, floh seine Familie vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Lyssytschansk, die Heimat seiner Mutter in der Ostukraine. Doch kurz nachdem sie ihr neues Leben begonnen haben, holt der Krieg die Familie wieder ein, als plötzlich ein neuer Konflikt in der Ukraine ausbricht. Konfrontiert mit der Realität des anhaltenden Leidens, beschließt Andriy sich als Freiwilliger beim Roten Kreuz zu melden. THIS RAIN WILL NEVER STOP von Alina Gorlova nimmt den Zuschauer mit auf eine bildgewaltige Reise durch den endlosen Kreislauf von Krieg und Frieden in der Menschheit. Der Film folgt Andriy bei seinem Versuch, eine nachhaltige Zukunft zu sichern und gleichzeitig den menschlichen Tribut für bewaffnete Konflikte zu zahlen. Vom syrischen Bürgerkrieg bis hin zu den Unruhen in der Ukraine wird Andriys Existenz von dem scheinbar ewigen Fluss von Leben und Tod bestimmt.

THIS RAIN WILL NEVER STOP hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter den Award for Best First Appearance bei der IDFA, auf dem Cork International Filmfestival den Preis für den Besten Film, den Jury Preis auf dem One World - International Human Rights Dokumentar Film Festival In Tschechien und die Goldene Lily für den Besten Film beim goEast Festival.

26.03.22 I Nordring 129 63067 Offenbach
Einlass: 19:30 Uhr I Beginn: 20:00 Uhr
Zu Gast: Julia Peters (Verleih)

Foto: Verleih

Samstag 26. März: Kulturlabor

(Daniela)

Ich bin Kegeln, sonst wäre ich hier:

ab 18 Uhr Musik & Getränke, Einzelausstellung mit Arbeiten von Leonhard Hamerski & Petersburger Hängung mit Arbeiten von insgesamt 25 Frankfurter und Offenbacher Künstler*innen.

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19:00 -19:20 Uhr "Closing WIP" Tanzperformance von und mit der Tänzerin Camilla Fiumara

In dem Soloprojekt "Closing WIP" reflektiert die Tänzerin Camilla Fiumara über die vergangenen zwei Jahre der globalen Pandemie und über die verschiedenen Emotionen, die Langeweile und die Leere, die sie in dieser Zeit erlebt hat. Die Isolation und die lange Zeit, die sie zu Hause verbracht hat, beeinflussen ihren Tanz, indem sie sich auf die Bewegungen auswirken, die durch eine Art Minimalismus, Stakkatoqualität und Körperisolierungen gekennzeichnet sind, und indem sie versucht, die Auswirkungen der Abriegelungen auszudrücken.


19:45 - 20:30 Uhr Duo Teuber & Schwab spielen melodisch verträumte Balladen bis hin zu rhythmisch pulsierenden Grooves im Acoustic-Stil


20:45 - 21:30 Uhr Singer-Songwriterin Tigisti Ghebretinsae spielt & singt Folk & Indie

Irgendwo zwischen Tagträumen und dem echten Leben finden sich die Lieder der Singer-Songwriterin Tigisti wieder. Die gebürtige Frankfurterin mit eritreischen Wurzeln erzählt in ihrer Musik Geschichten über das Leben, verarbeitet Gedanken, Erfahrungen, Erlebnisse und Wünsche. Botschaft und Sound vermittelt sie mit sanften Klängen der Akustik-Gitarre und ihrer prägnant einfühlsamen Stimme. Ihre musikalische Inspiration findet sie vor allem in Musikerinnen und Musiker aus dem Folk- und Indie-Genre.

21:30 - 23:00 Uhr Matz Ernst (Waggon Of) - Electronic Treasures

Kulturlabor, Berliner Straße 32, barrierefreier Zugang. Wir machen 2G+

Samstag 26. März: „Eine Stadt macht mit – Frankfurt und der NS“.

(Daniela)

Dialog-Führung mit Kuratorin Jenny Jung, dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma in Hessen und der Initiative „Faites votre jeu! Autonomes Zentrum im Polizeigefängnis Klapperfeld“ durch die Ausstellung „Eine Stadt macht mit – Frankfurt und der NS“.

Frankfurt, 24.03.2022 Herbert „Ricky“ Adler (1928-2004) wurde 1941 von den Nationalsozialisten aus seiner Schulklasse geholt. Kurz darauf wurde seine Familie in das Zwangslager der Frankfurter Dieselstraße gefahren. Es war der Beginn einer Gefangennahme, die bis ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau führte. Von 29 Familienmitgliedern überlebten nur er und zwei seiner Geschwister. In Frankfurt bauten sie sich ein neues Leben auf. „Ricky“ Adler hielt später Vorträge an Schulen und engagierte sich gesellschaftlich im Andenken an die ermordeten Sinti*zze und Romn*ja. In einer Medienstation im Bereich „Lager“ der aktuellen Ausstellung erzählt er seine Geschichte.

Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Hessen entstand Anfang der 1980er-Jahre aus der Bürgerrechtsbewegung zur Anerkennung des nationalsozialistischen Völkermordes und engagiert sich für die Verbesserung ihrer heutigen Lebensumstände. Die Initiative „Faites votre jeu!“ setzt sich im autonomen Zentrum „Klapperfeld“ aus linker Perspektive mit der Geschichte des Ortes im NS auseinander. Sie sind zwei von 16 Vereinen und Verbänden, die mit den Kurator*innen der Ausstellung kooperiert haben, indem sie wesentliche Materialien und Gegenstände zur Geschichte der Sinti*zze und Romn*ja in Frankfurt zusammengetragen haben.

In der Dialog-Führung am 26. März lädt Kuratorin Jenny Jung Vertreter*innen beider Organisationen ins Historische Museum ein. Im Austausch mit ihnen und dem Publikum wird die kritisch-konstruktive Zusammenarbeit von Museum und Initiativen sichtbar.

Mehr Informationen: https://historisches-museum-frankfurt.de/frankfurt-und-der-ns SaTOURday-Führung und Gespräch, Samstag, 26. März 2022, 15 Uhr, Historisches Museum Frankfurt, Treffpunkt Museumsfoyer / Eintritt frei

Foto: (c) Institut für Stadtgeschichte

PODCAST Tipp: GAG

(Uwe)

Ein Kollege von mir spricht für die Deka Podcasts. Mit dem war ich neulich mittags in der Kantine und fragte ihn, welche Podcasts jemand hört, der selbst podcastet. Er empfahl GAG (Geschichten aus der Geschichte), einen Podcast, in dem sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer seit 2015 Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte erzählen. Einer sucht sich ein Thema aus, bereitet dieses vor und erzählt kurzweilig darüber. Die Bandbreite ist groß, die Geschichten lassen keine Epoche, keine Region und keine Begebenheit aus. Am Ende weiß man das Wichtigste und schafft sich Wissen drauf, dass man möglicherweise irgendwann einmal bei einem Pubquiz beiläufig fallenlassen kann.In jedem Fall geht mir mit jeder neuen Folge ein neues Licht auf.

 

Hörtipp: https://open.spotify.com/episode/6cVLdv70hpbOG8memCqEpr?si=7Y64_i38STuGGdRxJGWyfw

Die Homepage: Der Geschichte Podcast - Geschichten aus der Geschichte

 

 

Samstag 26. März: „Der Antichrist“ ,Oper von Andrea Cavallari

(Daniela)

Ein Geist geht um in der Welt des 21. Jahrhunderts: Der Geist eines toten Gottes. Mal erscheint er als terroristische Wiedergeburt wie im islamistischen Fundamentalismus, mal als rückwärtsgewandte Utopie „christlich-abendländischer Kultur“ wie im europäischen Rechtspopulismus, der zu Bachklängen gegen Migrant:innen hetzt.

Die Oper handelt vom Christentum und von einem skandalösen Buch, dem letzten Buch Friedrich Nietzsches, „Der Antichrist“ , seinem Opus maleficum, einer Anklageschrift, wie sie davor und danach nie mehr zu lesen war, die dennoch versucht, jede Anklage hinter sich zu lassen, die gleichzeitig an einigen Stellen hinüberschaut und hinüberwütet in den Wahnsinn, der Nietzsche noch vor der Drucklegung des
Werkes mundtot machen sollte.
Gerade dieses manisch-ekstatische Grenzgängertum, die jähen, immer wieder überraschenden Wechsel seiner Tonarten machen Nietzsches letztes Werk so aufregend.
Die Oper von Cavallari (Libretto von Bert Bresgen) vermeidet das Allzunaheliegende: Weder setzt sie auf billige „Aktualisierungen“ (Missbrauchsskandale), noch auf die Darstellung der Biografie des späten Nietzsche. Sie weigert sich auch Nietzsches Text als Quasioratorium zu präsentieren und damit abzutöten.
Die Oper beschreitet einen anderen Weg, einen sich krümmenden, der die Paradoxien und den mitunter höllischen Humor des Originals in sich aufnimmt.
Sieben Szenen werfen Schlaglichter auf den Nietzschetext. Der poetische, polemische und gleichzeitig ironische Bilderbogen der Oper ist außer dem Geist Nietzsches noch einem anderen verpflichtet: dem Surrealisten Luis Bunel, der von sich sagte: „„Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank!“

Weitere Termine: Mo. 28., Di. 29., Do. 31. März 2022 und Sa. 2. April 2022, Beginn jeweils 20.00 Uhr.

Spielort/Symposium Weihehalle der Unitarische Freien Religionsgemeinde K.d.ö.R, Fischerfeldstraße 16, Frankfurt am Main.
Mitwirkende: Sol Crespo, Dzuna Kalnina, Annette Fischer, Jared Ice, Maximilian Schmitt, Philipp Hunscha, Instrumentalsolisten der Kammeroper Frankfurt

http://www.kammeroper-frankfurt.de/

Samstag, 26. März: FFM/ Privater Kleiderflohmarkt

(Andrea)

Mein Cousinchen ist mit ihrem Sohnemann da und wir müssen ins Senckenberg-Museum. Über ihren Besuch und auch auf die Dinos freue ich mich. Hoffe aber auch, dass ich sie noch zu einem kurzen Abstecher bei Katja bewegen kann. Sie lädt heute wieder zum privaten Flohmarkt und schreibt: Tolle Frauen verkaufen tolle Klamotten, Schuhe & Accessoires im idyllischen Nordendhinterhof (Open Air). Kommt zahlreich vorbei. Wir freuen uns auf euch! 12 bis 15 Uhr

Wielandstraße 17, 60318 Frankfurt am Main

Sonntag 27. März: Klassisches Benefizkonzert in der Dreikönigskirche

(Daniela)

Ich freue mich auf einen schönes Sonntagnachmittag in der Dreikönigskirche.

International renommierte Opernsänger:innen spenden Erlös für die vom Krieg
getroffenen Menschen in der Ukraine.

Auszüge aus der Matthäus Passion von Johann Sebastian Bach und aus Georg Friedrich Händels  Messias werden von Opernstars am Sonntag, 27. März 2022, bei einem Benefizkonzert zugunsten der unter dem Krieg in der Ukraine leidenden Menschen in der evangelischen Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer dargeboten. Zudem stehen auch Arien von Fauré und Stardella auf dem Programm.

 Die Mitwirkenden des Konzerts sind:

Julia Dawson, Mezzosopran
Juanita Lascarro, Sopran
Simon Bailey, Bass-Bariton
Johannes Schwärsky, Bass-Bariton
Mischa Schelomianski, Bass
In Sun Suh, Klavierbegleitung

Die Schirmherrschaft hat Stadtkämmerer Dr. Bastian Bergerhoff übernommen. Unterstützt wird das Konzert von dem Klavier- und Flügelhersteller Bechstein.

Die Tickets für das rund 70-minütige Konzert (ohne Pause) kosten 25, ermäßigt für SchülerInnen und Studierende 12 Euro. Der gesamte Erlös geht an die Diakonie Katastrophenhilfe. Zu den Soforthilfen, die das international tätige Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland seit dem Angriff auf die Ukraine zusammen mit Partnern in der Ukraine und in den Nachbarländern leistet, gehören das Bereitstellen von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Notunterkünften.

Ticketverkauf

Die Karten sind online erhältlich oder an der Abendkasse. Weitere Spenden sind willkommen

Sonntag, 27. März: FFM/ Die Feisten

(Andrea)

Ach, die Welt ist aus den Fugen und ein bisschen Leichtigkeit tut uns allen so gut. Daher muss es heute mal Comedy sein: „Spielt doch mal Dies, spielt doch mal Das.Was ist mit Flamingo Dolores, singt ihr auch das Gänseblümchen? Und „Du willst immer nur f...?“ Die Antwort lautet: „Ja, machen wir!“ Denn die beiden Sänger und Multiinstrumentalisten C. und Rainer packen das Beste ihres umfangreichen Repertoires in ihre persönlichen TOP20. Den Sprung in die feisten Charts haben aber auch ganz neue Songs wie der feuchtfröhliche „Junggesellenabschied“ oder die euphorisch groovende „Dönerrevolution“ geschafft. Mit stoischer Ruhe schippern die beiden durch ein eskalierendes Publikum, das oft schon vor dem eigentlichen Ende des Songs vor Lachen zerplatzt ist. Deshalb, auf zum Feinsten der feisten, wenn es heißt: Jetzt oder nie, entspannte Euphorie! Homepage: https://www.diefeisten.de, Einlass 18 Uhr

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt

Sonntag, 27. März: Of/ Saisonstart im Wetterpark

(Andrea)

Nächste Woche soll das Wetter wieer schlechter werden, also nutzen wir die Sonne und den blauen Himmel und gehen raus! Die Wahrheit ist, wir haben Tickets für Renoir im Städel, Lili ist bei einem Theaterwoorkshop im Schauspiel, aber ihr solltet dem Wetterpark einen Besuch abstatten. Wirklich. Das ist nicht nur ein schönes Fleckchen Natur, sondern auch noch spielerisch-informativ. Zur Saison-Eröffnung bietet das Team der Wetterpark-Guides von 12 bis 18 Uhr ein Familienprogramm mit Themenführungen, Live-Experimenten und Führungen für Erwachsene und Kinder an. Anmeldungen sind nicht notwendig. Im Besucherzentrum gelten die Abstands- und Hygieneregelungen, sowie die Maskenpflicht in Innenräumen.

Wetterpark auf dem Buchhügel
Wetterparkstraße
Offenbach

Montag, 28. März: Russlands Krieg gegen die Ukraine und das deutsche Engagement

(Martin)

Gespräch / Hybride Veranstaltung - Haus am Dom

„Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Verbrechen. Deutschland unterstützt die Ukraine vielfältig, seit der 180-Grad-Kehre in der Sicherheitspolitik auch mit Waffen!

Deutschland hat auf die neue russische Bedrohung mit einem riesigen Aufrüstungsprogramm reagiert. Erleben wir wirklich eine fundamentale Zeitenwende, wie Kanzler Scholz behauptet, um die Neuausrichtung der Sicherheitspolitik zu begründen?

Statt ein neues Rüstungskontrollgesetz – wie in der Ampel projektiert, anzugehen, sollen 100 Milliarden Euro neu und zusätzlich die Bundeswehr einsatzfähiger machen und so den militärischen Aspekt der Sicherheitspolitik stärken.

Stimmt das Narrativ der mangelnden Einsatzfähigkeit der Bundeswehr? Hat die Diplomatie Deutschlands und der EU in den letzten Jahren den Angriffskrieg Putins erst ermöglicht? Hat die Nicht-Aufnahme der Ukraine in NATO und EU das aggressive Handeln der russischen Führung befördert? Wird die neue Aufrüstung die Sicherheit erhöhen? Werden die Wirtschaftssanktionen den Militäreinsatz verkürzen? Bietet die Idee einer neutralen Ukraine die Chance einer Deeskalation? Sind wir in einer neuen Welt, einer kriegerischen Macht-Welt, wie Außenministerin Baerbock behauptet, -  sozusagen in einer neo-heroischen Zeit ungeregelter, brutaler Nationalkonflikte? Putins imperialer Krieg gegen die Ukraine ist ein beispielloses Verbrechen.

Aber: es gibt nur wenige Fälle in der Geschichte, in denen das Rezept „Frieden schaffen mit immer mehr Waffen“ funktioniert hat. Andreas Zumach klärt auf, fragt nach Mythen und hintergründigen Interessen.“

Mit: Andreas Zumach, Journalist, Friedens- und Sicherheitsexperte, Berlin
Moderation: Dr. Thomas Wagner, Katholische Akademie Rabanus Maurus

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Es ist keine Anmeldung zur Präsenzteilnahme erforderlich. Im Youtube-Kanal des Haus am Dom wird das Gespräch kostenlos einsehbar sein. Zum Live-Stream geht’s HIER

Montag, 28. März um 19.00h: Russlands Krieg gegen die Ukraine und das deutsche Engagement - Gespräch
Hybride Veranstaltung im Haus am Dom

Foto: © Homepage Haus am Dom

Dienstag, 29. März: Monobloc

(Uwe)

Der Monobloc-Stuhl gehört zu den meistverkauften Möbelstücken weltweit. Das Kunststoffmöbel, das aus einem Guss gefertigt wird, ist auf allen Kontinenten, Ländern und sämtlichen Gesellschaftsschichten bekannt. Wahrscheinlich hat jeder schon einmal auf dem Monobloc gesessen. Es gibt Schätzungen, wonach es auf der ganzen Welt mindestens eine Milliarde Exemplare dieses Stuhls gibt. In seinem Dokumentarfilm befasst sich der Filmemacher Hauke Wendler mit der Geschichte des Monoblocs und versucht herauszufinden, wie der Plastikstuhl die Welt erobert hat, Existenzen vernichtet, aber auch Wohlstand bringt.

Zum Filmgespräch kommt Grit Weber, stellvertretende Direktorin, Kuratorin für Design, Kunst, Medien am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main
Moderation: Marianne Spohner, naxos.Kino

Vorfilm: Kurzfilm: "Die Schöpfung" / Thomas Meyer-Hermann / Deutschland 1994 / 6:36

Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19, Dienstags um 19:30 Uhr

Bild: Facebook naxos.KINO

Dienstag, 29. März: FFM/ Asaf Avidan

(Andrea)

Gelesen, rein gehört und für gut befunden. Ich gehe heute in die Kapp und gucke mir Asaf Avidan an: "Inspiriert von der heimischen Plattensammlung seiner Eltern, kam Asaf Avidan schon in seiner Kindheit mit Musik und deren Vielfalt in Verbindung. Dadurch bedingt, setze sich der israelische Folk-Rock-Musiker auch schon früh mit Größen wie Bob Dylan, Leonard Cohen, Nirvana oder Jimi Hendrix auseinander. Nach fehlgeschlagenen Unterrichtsversuchen auf der Gitarre gewann die Musik für Asaf Avidan dann während seines Wehrdienstes enorm an Bedeutung. Als er sich einsam fühlte, gab ihm seine Gitarre wieder Halt. Er komponierte erste Songs und nutzte die Musik als Ventil für seine Emotionen.Seit jeher hat Asaf Avidan einen hohen Wiedererkennungswert aufgrund seiner hohen Stimmlage, welche an die der Rockröhren von Janis Joplin oder Robert Plant (!!) erinnert. Nachdem der Folk-Rocker zusammen mit seiner Band Asaf Avidan & The Mojos im Jahr 2008 das Debütalbum „The Reckoning“ veröffentlichte, ging plötzlich alles ganz schnell: Goldstatus im eigenen Land, Live-Auftritte in großen Hallen und schließlich auch große Bekanntheit in Europa. Nicht ganz unschuldig daran ist der Remix „One Day“ des Berliner DJ’s Wankelmut, in dem der Song „Reckoning Song“ des Durchstarter-Albums wiederzuerkennen ist.Seit der Auflösung von Asaf Avidan & The Mojos begeistert Asaf Avidan seit nunmehr acht Jahren auch mit seinen Soloprojekten. Für den Herbst hat Asaf Avidan ein neues Album angekündigt, welches er dann hierzulande live präsentieren wird, wenn er im Januar und Februar für acht Konzerte nach Deutschland kommt. " Einlass 19 Uhr

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt

Dienstag 29. und Donnerstag 31. März: „ICH, EIN JUD“

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf diesen Abend mit Isaak Dentler und den anderen Künstlern im Fortuna Irgendwo.

„ICH, EIN JUD“ – von Walter Jens
Eine außergewöhnliche KONZERTLESUNG mit ISAAK DENTLER


"Isaak Dentler liest die Verteidigungsrede des Judas Ischarioth und wird musikalisch begleitet von Max Mahlert (Schlagzeug) und Tim Roth (Kontrabass, Elektronik).
Als Sohn eines Überlebenden des Warschauer Ghettos und weil er sich von der Frankfurter Rechtsprechung nicht brechen ließ, vermutlich Frankfurts bekanntester Störenfried, beschäftigt Ardi Goldman schon lange die Frage:
„Wie kommt der Antisemitismus in die Welt?“

In der biblischen Überlieferung ist Judas ein Verräter. Für 30 Silberlinge hat er Jesus dem sicheren Tod am Kreuz ausgeliefert.
Der Altphilologe und Literaturhistoriker Walter Jens hat einen anderen Blick auf den vermeintlichen Verräter. War es Gehorsam oder Verrat? Einerseits erklärt Judas in seinem wortgewaltigen Plädoyer, dass er mit Jesus im Einvernehmen gehandelt habe. Ihm sei es zu verdanken, dass Jesus sein Heilswerk am Kreuz überhaupt erfüllen konnte, die ganze christliche Hoffnung basiert auf seinem Verrat: die Erlösung der Menschheit durch das Opfer des Sohnes.
Andererseits überkommen ihn Zweifel und er stellt sich die Frage, wie die Geschichte ohne seinen Verrat verlaufen wäre. Hätte es vielleicht keine Kreuzigung, keine christliche Kirche gegeben, vielleicht auch keine Judenverfolgung – und wäre Jesus vielleicht friedlich als alter Mann gestorben?"

FORTUNA IRGENDWO - Heilanstalt für Gemüts- und Nervenkranke
Hanauer Landstraße 192, 60314 Frankfurt
info@fortuna-irgendwo.de fortuna-irgendwo.de, facebook/fortuna.irgendwo

Dienstag 29.3.2022, 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) – Keine Abendkasse
Donnerstag 31.3.2022, 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) – Keine Abendkasse
Ticketverkauf online unter https://fortunairgendwo.ticket.io/
Ticketpreis: € 27,- pro Person

Donnerstag, 31. März – Samstag, 2. April: Solos und Duets, Meg Stuart/Damaged Goods

(Martin)

Tanz

Meg Stuart, sie hat in der Tanzszene schon lange einen Namen! Studiert in New York, hat Meg Stuart im Laufe ihrer Karriere auf vielen großen (Theater)Bühnen inszeniert und getanzt: Schauspielhaus Zürich, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Münchner Kammerspiele,…

Bei der Biennale in Venedig wurde Meg Stuart 2018 für ihr Lebenswerk mit dem Goldenen Löwen geehrt.

„Die in Berlin und Brüssel arbeitende US-amerikanische Choreografin Meg Stuart hat seit Anfang der 1990er Jahre den Blick auf Tanz und Choreografie verändert. Mit großem Feingefühl und Ironie verwandelt sie die vielschichtigen Abgründe des menschlichen Lebens in eruptive Bewegungen. Mit „Solos and Duets” schreiben Meg Stuart und ihre Kompanie Damaged Goods ein neues Kapitel in ihrer Arbeitsgeschichte. In diesem kombinierten Programm wird eine Auswahl von Solowerken und Duetten sowie Auszügen aus abendfüllenden Aufführungen zum ersten Mal zusammengeführt. Es entsteht ein lustvolles Kaleidoskop dieses sich beständig wandelnden Werks. Auf der Bühne stehen dabei Tänzer:innen und Musiker:innen, die seit mehreren Jahren die Arbeit von Meg Stuart und Damaged Goods prägen, so auch das Frankfurter Elektronik-Duo Les Trucs.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/solos-and-duets/

Donnerstag, 31. März – Samstag, 2. April um jeweils 20.00 Uhr
Mousonturm – Solidarisches Preissystem

Foto: © Eva Würdinger

Donnerstag, 31. März: OF/ Coffee & Drwas

(Andrea)

Hach, eine schöne Einladung und wenn ich es zeitlich hinbekomme, male ich mit: "Für Profis und Anfänger. Dies ist kein Zeichenkurs! Coffee & Draw: Jeder zeichnet oder malt in seinem eigenen Stil und bekommt bei Bedarf Hilfestellung. Anfangs Portrait- und in den späteren Sitzungen Aktzeichnen. Das benötigte Material könnt Ihr mitbringen, wir haben aber auch einen kleinen Vorrat an Kreide, Kohle, Bleistift und Papier, der genutzt werden kann. Natürlich gibt es nicht nur Kaffee, sondern auch noch andere Getränke. Begrenzte Teilnehmerzahl, daher ist eine Anmeldung erforderlich! Die hierbei entstandenen Werke werden, wenn die Teilnehmer sie zur Verfügung stellen möchten, ab sofort in der Galerie ausgestellt. Teilnahmebeitrag inkl Getränke usw : 15€ / 20€ , 18.00 Uhr Portraitzeichnen + Finissage

Galerie Genau am Ort
Frankfurter Straße 31
Offenbach

VORSCHAU
Freitag, 01. April: HEIL DICH DOCH SELBST (Film)

(Uwe)

Dass es sich lohnt, einen eigenen Weg zu suchen, dabei auch unbekanntes Territorium zu betreten und sich von Rückschlägen nicht von seinem Ziel abbringen zu lassen, beweist Filmemacherin Yasmin C. Rams in ihrem Debüt-Dokumentarfilm HEIL DICH DOCH SELBST.

Seit ihrer Kindheit an Epilepsie leidend, versucht Filmemacherin Yasmin C. Rams gegen den Willen ihrer Familie eine neue alternative Behandlungsmethode für ihre Krankheit zu finden. Von traditioneller chinesischer Medizin und medizinischem Marihuana bis hin zu Ayahuasca – sie ist fest entschlossen, ihr Schicksal in ihre eigene Hand zu nehmen.

Begibt sie sich dabei nur in die Hände von vermeintlichen „Quacksalber*innen“, die alles nur noch schlimmer machen werden? Oder gelingt am Ende ein individuelles Zusammenspiel aus schulmedizinischen und alternativen Methoden, die Genesung und Wohlbefinden gleichermaßen fördern? Auf ihrer Suche trifft sie Menschen aus aller Welt, die ihr erzählen, wie sie für sich neue Wege gefunden haben, ihre chronischen Krankheiten zu behandeln und mit ihnen umzugehen.

HEIL DICH DOCH SELBST hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat "besonders wertvoll" erhalten, in der Jury-Begründung heißt es: „Über diesen sehr persönlichen Zugang baut die Regisseurin von Anfang an eine Brücke zum Publikum, das sie mitnimmt auf eine filmische Reise, die zum einen fundierte Recherche ist, aber auch neugieriger Selbstversuch. Ein Selbstversuch, der ungeschönt ehrlich auch Misserfolge wie Rückschläge im Heilungsprozess in Kauf nimmt und diese im Film zeigt. Denn die alternativen Heilmethoden, die Rams in Verbindung mit Erfolgsgeschichten von spannenden charismatischen Protagonist*innen aufzeigt, sind keine allgemeingültigen Wege und Packungsbeilagen. […] HEIL DICH DOCH SELBST erzählt ruhig und unaufgeregt von starken Menschen, die sich nicht über eine Krankheit wie Parkinson, Multiple Sklerose oder Krebs definieren – sondern über die innere Kraft, die sie aus sich selbst heraus entwickeln. Und mit der sie diesen Film zum Leuchten bringen.

um 17.45 Uhr im Frankfurter Cinema am Roßmarkt

Foto: Verleiher

Freitag, 01. April - Donnerstag,23. Juni

(Petra)

Daniel Hartlaub zeichnet nicht nur beeindruckend (die "Weltpremiere-Filme" mit Musik von Jan Peter Schwalm Mitte März im Kulturlabor waren toll), der Frankfurter Künstler kuratiert auch zusammen mit Florian Koch die Frankfurter Kunstsäule in Sachsenhausen. Kunst im Raum. Hier gibt es ab heute eine neue Arbeit zu begucken: "Revision. Erinnerung an die verlorenen Dinge von Gerhard Lienemeyer". Eine Exclusiv-Freikarte ohne Destination, die Kandidaten-Karte einer Lotterie, eine letzte Aufforderung zum Gewinn-Abruf: Das Wimmelbild von Gerhard Lienemeyer enthält neben einer Fülle von skurrilen Alltagsgegenständen auch allerhand Glücksversprechen, die wir in der nun beginnenden Post-Corona-Zeit gut gebrauchen können. Es ist der Glaube an die Verheißung, der mannigfaltig aufgefächerte Wunsch nach einer Rückkehr zum ganz Alltäglichen, die diese Arbeit des bekannten Frankfurter Grafikers und Gestalters so besonders und aktuell machen. Im Zentrum findet sich ein grafisches, grün-rot angelegtes NEIN, das sich, 1988 erfunden und seither in unzähligen Fassungen variiert, wie ein roter Faden durch das Werk von Gerhard Lienemeyer zieht. Integriert in die Collage sind ungestempelte Postwertzeichen als Chiffren für die Beförderung in eine bessere Zukunft. Lienemeyer hat diese in den 1990er Jahren als Sondermarken gestaltet und in unser visuelles Gedächtnis eingeschrieben. So findet Walter Triers Kult-Cover für Erich Kästners „Emil und die Detektive“ mit seiner Berliner Litfaßsäule auf die Frankfurter KunstSäule.

Revision. Erinnerung an die verlorenen Dinge, Vernissage, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: am Brückenstraßen-Spielplatz (Brücken-/Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei (24/7)

Freitag, 01. April: Vernissage

(Petra)

Kein Aprilscherz, auch wenn es Duchamp zuzutrauen gewesen wäre. Das Museum Moderne Kunst (MMK) eröffnet heute „Marcel Duchamp“, die erste umfassende Ausstellung seit zwei Jahrzehnten, die Werke aus allen Schaffensphasen von 1902 bis 1968 zeigt. Denken, Handeln und Sein abseits aller Kategorien und Konventionen. Apodiktisch sein und zugleich Indifferenz zulassen. Werke schaffen, die keine Kunstwerke und trotzdem Kunst sind. Den Diskurs anführen, ohne ihn zu diktieren. Sich nie wiederholen. Faul sein statt betriebsam. Frei sein. Die Widerständigkeit in der Form wie im Denken ist im Werk von Marcel Duchamp (1887–1968) ungebrochen, seine Fragen sind gegenwärtig: Was ist Kunst? Was macht ein Objekt aus? Was ist ein Subjekt? Was eint und scheidet Wissenschaft und Poesie? Was definiert unser Geschlecht und unsere Identität? Mit beharrlicher Genauigkeit wie willkommener Zufälligkeit, mit eigensinniger Anarchie und humoristischer Leichtigkeit schuf Marcel Duchamp Werke, die gleichsam durch ihre Präzision und Offenheit erst durch uns Betrachtende ihre Vollendung finden. So verändert sich das Werk mit uns und in der Zeit. Dank Duchamp wissen wir, dass alles Kunst werden kann und dass das Denken keine Grenzen hat.

Foto: Marcel Duchamp, Verrou de sûreté à la cuiller (The Locking Spoon), 1957, © Association Marcel Duchamp / VG Bild-Kunst, Bonn 2022, photo courtesy Collection Attilio Codognato, Venice

Marcel Duchamp, Vernissage, Ort: Museum MMK, Adresse: Domstraße 10, Uhrzeit: 19 - 24 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellungsdauer: leider keine Info, weitere Informationen hier

Freitag, 01. April: FFM/ The Never Knows

(Andrea)

Unser Kulturlabor in der Berliner Straße ist wirklich eine tolle Sache. Nicht nur, dass es zumindest mich über den Winter gerettet hat, sondern auch, dass ich dort unheimliche viele tolle Menschen kennengelernt und Künstler:innen entdeckt habe (und auch weiterhin tue). Eine solche Entdeckungen waren Kaan Bütte und seine zauberhafte Mitmusikerin Annikat King, besser bekannt als The Never Knows. In ihrer Ankündigung schrieben sie uns, dass sie Frankfurt mit ihren emotionsgeladenen Chansons erobern wollen. Im Labor ist ihnen das vor ein paar Wochen gelungen, am Ende ihres Auftritts lagen ihnen die Herzen zu Füßen. Wir haben zwar heute selber wieder ein tolles Programm, checkt www.kulturzeiterin.de/events, aber vielleicht schaut ihr vorher in der Saalburgstraße 17 rein. Einlass ist um 18:30

The Never Knows
in der Saalburgstraße 17
FRankfurt

Sonntag, 3. April: Of/ Rund um den Bieberer Berg

(Andrea)

Früh übt sich, wer in Didi Thuraus Fußstapfen treten will und mit ein wenig Stolz weise ich auf die heutige Veranstaltung hin. Nicht, weil ich da in irgendeiner Form beteilgt wäre, sondern weil es doch einfach gut klingt, wenn in Offenbach rund um das Stadion geradet wird. Der Radsportclub Offenbach-Bürgel 1926 veranstaltet heute zum ersten Mal einen „Jugendradsporttag“ am Kickers-Stadion. Das vielfältige Programm soll verschiedene Radsportarten zeigen, und alle Offenbacher Jugendlichen im Alter von 6 -16 Jahren zum Mitmachen und Zuschauen eingeladen!Das gibt es zu sehen: – Radrennen: Rund um das Stadion werden richtige Radrennen ausgetragen. Die Starter und Starterinnen sind Jugendliche, die in einem Radsportverein aktiv sind und schon richtige Rennräder fahren.Sie bestreiten Ihre Wettbewerbe in verschiedenen Altersklassen. – Fahrrad-Trail: Jugendliche, die schon viel Training hinter sich haben, zeigen, wie sie mit einem Spezialbike auf einem Hindernisparcours fahren können. Ziel ist es dabei: Nicht den Boden berühren!!! – Radball: Sportler aus Offenbach-Bieber zeigen, wie Torwandschießen mit dem Rad geht. – Einradfahren: Einradfahrerinnen des TSV Dudenhofen zeigen Akrobatik auf einem Rad.Hier könnt ihr mitmachen: Beim Fette-Reifen Rennen fährt man schon eine etwas längere Strecke mit dem Mountainbike oder normalen Straßenrad. Die Streckenlänge ist auf Euer Alter angepasst und Ihr fahrt natürlich auf der abgesperrten Rennstrecke! Dies ist zwar ein Rennen, aber zuallerst solltet ihr Spaß dabei haben. Jeder Teilnehmer bekommt ein Präsent. Wie es sich für einen richtigen Rennfahrer gehört, müsst ihr auch einen Helm anziehen. 11:00 – Fette-Reifen Rennen für 9—13-jährige(Jahrgang 2013 bis 2009) 11:30 – Fette-Reifen Rennen für 6 — 8-jährige(Jahrgang 2016 bis 2014) 12:00 – Fette-Reifen Rennen für 14 — 16-jährige(Jahrgang 2008 bis 2006) Anmeldung: Man sich am Renntag vor Ort anmelden. Bitte bis spätestens 30min vor dem Start die Startnummer abholen. Es ist möglich, sich hirt auf der Internetseite der RSC-Offenbach-Bürgel anzumelden: KONTAKTFORMULAR Informationen zu FETTE-REIFEN-RENNEN findet ihr auch hier: www.fettereifenrennen.de Alle Infos gibt es hier: https://bit.ly/3qC5hkt

Montag, 4. April: FFM/ Milliarden

(Andrea)

Weil wir bald in den Urlaub fliegen wollen, halte ich mich jetzt ein bisschen fern, jetzt Corona wäre so ziemlich das uncoolste, was passieren kann (und selbst das in der aktuellen Situation ein ziemlich dekandeter Luxus, ich weiß...). Sonst wäre ich heute im Nachtleben, dort spielen MILLIARDEN. Das sind viele. Auch wenn bei Veröffentlichung ihres vielgelobten Debütalbums „Betrüger“ oft von einem Duo die Rede war, waren sie das eigentlich nie. Auch eine Band ist irgendwie zu wenig. „Wir sind mehr ein Klan, eine Familie“, sagen Ben Hartmann und Johannes Aue. Und so vielbemüht das Prinzip einer Gang, einer Posse, in der Popkultur gerade auch ist, hier scheint es völlig zu stimmen. Es ist der Ton in ihren Stimmen, die Farbe ihrer Blicke. Es ist die tiefe Ernsthaftigkeit, mit der sie immer wieder erzählen, von ihrem Netzwerk, ihren Freunden, von den Menschen, ohne die sie keine Musik, keine Kunst machen könnten. MILLIARDEN sind also viele, wie viele genau kann keiner der beiden sagen. (Wie gut, dass sie eine mögliche Antwort bereits im Namen tragen.) Doch auch wenn Ben und Johannes so wunderbar leidenschaftlich darauf bestehen, nicht allein MILLIARDEN zu sein, so sind sie doch das Epizentrum, der Ursprung, die Quelle. Sie schreiben die Lieder. Lieder voll Liebe, voll Verzweiflung, voll Rausch, voll Selbstaufgabe. Unruhige Lieder. Lieder, bei denen sich beim Mitsingen die eigene Stimme überschlägt. Aufrichtige Lieder. Brutale Lieder, die dir alle Knochen brechen und dich anschließend ins Krankenhaus fahren und dich zudecken. Oder auch nicht. Lieder, die dich allein lassen. Einlass 19.30

Nachtleben
Kurt-Schumacher-Straße
Frankfurt
Nicht barrierefrei

Donnerstag, 07. April: Auswärtsspiel der Alten Oper Frankfurt

(Martin)

Ensemble Reflektor / Naxos Halle

Der Begriff ‚Auswärtsspiel‘ ist ja eindeutig durch ein anderes Genre besetzt, für das ich so gar nicht die ‚Feldkompetenz habe und wo es hier andere Zuständigkeiten gibt: Hallo Uwe!!!

Aber nun darf ich mal auf ein ‚Auswärtsspiel‘ der anderen Art aufmerksam machen: „Kein Samt, kein Mahagoni, kein Messing: Mit ihrer neuen Reihe „Auswärtsspiel“ bringt die Alte Oper die Musian Orte der Stadt, die die Frankfurter*innen eigentlich eher als Spielstätten für andere kulturelle Veranstaltungen auf dem Schirm haben – etwa die Naxoshalle.

Dabei bietet der Fabrikcharme der Halle genau den richtigen Rahmen für junge, innovative Orchester wie das Ensemble Reflektor, das in der vergangenen Spielzeit mit seinem kurzfristig ins Programm genommenen Debüt das Publikum der Alten Oper begeisterte. Eine Einladung an Klassikbegeisterte und Klassikneulinge, Orchesterkonzerte in neuem Kontext zu erleben!“

Auf dem Programm stehen: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ein Sommernachtstraum op. 61 (Auszüge); Henry Purcell, The Fairy Queen (Auszüge); Mayer, Sinfonie Nr. 2 e-Moll. Die Leitung hat Holly Hyun Choe.

Zu den Tickets geht’s hier: https://www.alteoper.de/de/programm/veranstaltung.php?id=521927408

Donnerstag, 7. April um 20.00h: Auswärtsspiel der Alten Oper FrankfurtEnsemble Reflektor in der Naxos Halle

Foto: © Heide Benser

Donnerstag, 07. April: Ein Literaturstar in Frankfurt

(Petra)

Ich weiß, dass jetzt einige Augen leuchten und manches Leser*innen-Herz höher schlagen dürfte: Ein internationaler Star, der besonders berührt, kommt mit einem neuen Roman. Karl Ove Knausgård. Er ist Norwegens berühmtester Gegenwartsautor. Oder: OMG! Sein sechsbändiges, rücksichtslos autobiografisches Projekt wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Nun erscheint im Luchterhand Verlag, übersetzt von Paul Berf, ein neuer Roman von Karl Ove Knausgård: „Der Morgenstern“. Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch etwas scheint aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Aus der Sicht von neun Menschen während einiger Hochsommertage erhalten wir Einblicke in eine aus dem Gleichgewicht geratene Welt. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Verheißt er Gutes oder steht Böses bevor? Das Gespräch in deutscher und englischer Sprache führt Andreas Platthaus. 

Foto: Karl Ove Knausgård©Sølve Sundsbø for D2 

Karl Ove Knausgård: Der Morgenstern, Lesung, Moderation (dt./engl.): Andreas Platthaus (F.A.Z.), Ort: Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt, Adresse: Neue Mainzer Straße 17, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 18 (12) Euro, Tickets bekommt Ihr ab sofort hier

Gründonnerstag, 14. – Ostersonntag, 17. April: JESUS D’Amour, GEST. / AUFERST. – DIE PASSION

(Martin)

Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes
Theater Willy Praml

Alle Jahre wieder… Auch zur Osterzeit!

Jetzt schon im 17. Jahr wird diese tolle Inszenierung gespielt, die ja im Grunde eine Tradition darstellt. Deshalb: Einmal sehen reicht nicht, weswegen manche Menschen sich schon vor Ort fürs nächste Jahr verabreden. Denn das lohnt sich – und weil das so ist, tun alle gut daran, rechtzeitig Karten zu reservieren!

„Jesus in der Industriebasilika - Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär.

Jesus – Prophet oder Politikum? Die letzten Tage in Jerusalem - Als wir vor über fünfzehn Jahren damit begannen, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für unser Theater in der denkmalgeschützten Naxoshalle, eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnten wir nicht ahnen, dass wir damit eine Tradition begründen würden, die nun schon im 17. Jahr zu Weihnachten und Ostern unser Publikum begeistert und berührt.“

Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-gest-auferst-die-passion/

Gründonnerstag, 14. April um 19.30h, Karfreitag, 15. April um 18.00h, Ostersamstag, 16. April um 19.30h und – Ostersonntag, 17. April um 18.00h
Theater Willy Praml, Naxos-Halle

Foto: © Rebekka Waitz

Noch bis Samstag, 23. APRIL: Fotos vom Reisen und Apfelwein

(Petra)

Wir bleiben zu Hause - aber Bilder können reisen. So zumindest heißt es im Ankündigungstext. Ich würde eher sagen: Wir sind viele zu lange zu Hause geblieben, und diese Fotos können die Vorfreude an all dem, was hoffentlich bald wieder möglich ist, noch aufs Schönste steigern. Zu sehen sind jetzt auf jeden Fall preisgekrönte Fotografien aus fünf Kontinenten, die für diese Ausstellung in der Apfelweingalerie nach Frankfurt kommen. Das Motto: THAT’S MY WORLD. In enger Zusammenarbeit mit TAGREE.DE, dem Online-Magazine für Fotografie und Kunst, konnte eine Auswahl internationaler Fotografen eingeladen werden, ihren Blick auf ihre Welt beizutragen (wobei es nicht um die Dokumentation der Pandemie ging). Und die passen eben perfekt in die Apfelweingalerie, mit ihrem Fokus auf zeitgenössische Fotografie. Diese ab heute gezeigten Blicke sind bunt, vielfältig, ironisch, melancholisch, dramatisch, ganz nah dran. Mein Lieblingsblick ist spontan – mit meiner großen Sehnsucht nach dem Meer natürlich – der „sound of the Ocean“.

THAT‘S MY WORLD, Foto-Ausstellung, Vernissage mit Musik und Apfelwein vom BLAUEN BOCK, Ort: Apfelweingalerie Frankfurt, Adresse: Kleinmarkthalle, Eingang West vom Liebfrauenberg, Uhrzeit: 12 Uhr

Dienstag 10. Mai: Ecstatic Dance Workshop

(Daniela)

Da ich Jasmina, die den Workshop anbietet kenne und sehr mag, kommt hier eine Empfehklung für einen Workshop, bei dem ich am End dann sogar selber mit mache...

Zum ersten Mal Ecstatic Dance als Workshop im schönen Theatersaal des Kulturhauses Frankfurt.

Was ist Ecstatic Dance
Ecstatic Dance ist ein Tanzritual bei dem man auf eine musikalische Reise geht. Jeder kann sich frei und nach seinem Gefühl bewegen, oder eben aucht nicht. Alles ist erlaubt!
Wir starten unsere Reise in einem Circle, mit einer kurzen Mediation und Matras und tauchen dann ein.
Musikalisch bewegen wir uns in sogenannten Waves durch verschiedene Musikgenres und landen dann in einer Entspannung.

Der ca. 2 Stunden Tanz findet ohne Worte statt, und jede Kommunikation erfolgt ausschließlich durch die Sprache des Körpers.
Auch jede Art von Emotionen können hier ihren freien Lauf finden, Lachen, Weinen, Schreien oder Tiergeräusche alles was gerade so hoch kommt.

Es wird ohne Alkohol oder Drogen getanzt, das ganze barfuß und es gibt auch keine Handys, Videos oder Kameras!

Ausprobieren dringend empfohlen!

Termin: 10 Mai 2022  von 19:30h - 22h
Einlass: 19h
Beginn: 19:30h start im circle +warm up  führt uns Ananda Elke Kling mit Mediation und Matras 
Schluss: Chill out mit Abschlussmeditation: 21:45h - 22h
Kosten:  wir bieten den Workshop auf Spendenbasis an. Obulos very welcome
Was ist mitzubringen: lockere Kleidung, eine Yogamatte und eine eigene Wasserflasche, Yogamatte und eine Decke wären ideal.

Bis 21. Mai: Ausstellung Lilly Lulay und Susa Templin in der Kunststiftung DZ Bank

(Natalie)

Unter dem Titel »Durchblick. Lilly Lulay und Susa Templin« präsentiert die Kunststiftung DZ Bank eine Gegenüberstellung fotografischer Werke der beiden Frankfurter Künstlerinnen. Sie entkontextualisieren und fragmentieren, schichten und überlagern ihr Bildmaterial und kommen zu spannenden, häufig dreidimensionalen Lösungen. Auf diese Weise befragen sie unsere Sehgewohnheiten und Wahrnehmung von Bildern, führen uns Dahinterliegendes vor Augen und gewähren uns immer wieder neu und anders den (vermeintlichen) Durchblick. Dabei bedienen sich die beiden Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Themenfelder und Motive.

Die AusstellungsmacherInnen jonglieren mit Formaten, Medien und Betrachtungsweisen, dass es eine helle Freude ist. Kunst auf höchstem Niveau in einer Ausstellungshalle, die man viel öfter auf dem Schirm haben sollte.

Interessant auch die ausgefallenen Dialogführungen (Anmeldung über die Website):

»Kunst und Architektur«, Donnerstag, 03.03.2022, 18 Uhr, Christina Leber im Dialog mit Wilhelm E. Opatz, Architekturkritiker und Herausgeber zahlreicher Führer zur Architektur nach 1945

»Kunst und IT«, Donnerstag, 24.03.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Ludger Freitag, Key Account Manager bei Ratiodata SE

»Kunst und Religion«, Donnerstag, 14.04.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Pfarrer Markus Zink, Referent für Kunst und Kirche, Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt am Main

Kunststiftung DZ BANK: Platz der Republik, Frankfurt

Eingang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr
Eintritt frei, barrierefrei

https://kunststiftungdzbank.de

Foto: Wilhelm Opatz


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