18.03.2022
Alt

Gestern war ich mit meinem Freund Jan im Waldstadion.

Alle, die das Euro League-Spiel der Eintracht gesehen haben können sich vorstellen, wie fertig man nach so einem Spiel ist. Klar, haben wir als Fans nicht selbst Fußball gespielt, aber anstrengend war es trotzdem. 120 Minuten stehen, singen, jubeln und fluchen und hin und zurück mit dem Rad (auch wenn es ein E-Bike ist) ist ja dann doch in der Fülle ein recht anstrengendes Programm (Apfelwein und Bier nicht zu vergessen). Und als ich dann auch noch auf dem Rückweg gestürzt bin (genau an der sch… Stelle, über die ich mich immer aufrege, weil sich hunderte Fans und Radfahrer einen Weg teilen müssen) und ich dann erst um 0:30 Uhr wieder zu Hause war, kam mir über die Lippen: Ich bin echt zu alt für solche Aktionen … (heute erfahre ich dann aber: Es geht im Viertelfinale gegen Barcelona!)

Einen Tag zuvor bin ich 53 Jahre alt geworden und überlege mir sowieso seit Wochen, ob ich nicht für das ein oder andere zu alt bin…
Vor kurzem legte DJ Moses bei uns im Kulturlabor auf und es war so ein geiler Abend. Ich konnte leider nur ganz kurz tanzen, da ich als Türsteherin im Einsatz war. Ich fragte ihn, wann er denn mal wieder in einem Club auflegt und er sagte am 26.3. im Silbergold. Ich gebe zu, da war ich ewig nicht mehr und auf Rückfrage sagte er mir das Publikum sei schon „recht jung“. Ich erinnerte mich dann an Zeiten in der Kapp, vor 30 Jahren, als mit uns auch „ältere“ tanzten, einige von ihnen fand ich toll, andere eher peinlich. Im Nachhinein glaube ich aber, dass ich die Peinlichen auch peinlich gefunden hätte, wenn sie gleichaltrig gewesen wären…

Ich überlege also weiterhin, ob ich nicht zu alt bin um Ausgehtipps zu schreiben oder in Clubs zu gehen… Ich überlege es mir, wenn ich irgendwann mal wieder im Sessel sitze und stricke. Nach gestern Abend würde ich das am liebsten heute machen, aber ich habe mal wieder einen Einsatz als Türsteherin im Kulturlabor… und nächste Woche wird es wohl auch nix mit dem Nachdenken, denn am Mittwoch gehe ich mit meinem Sohn ins GIBSON (ob ich ihm peinlich bin?), denn da gibt es eine tolle Soli Veranstaltung für die Ukraine u.a. mit SHANTEL. Am Donnerstag macht zudem endlich der Club von Ardi Goldman auf, das FORTUNA IRGENDWO. Das Eröffnungswochenende ist wohl schon ausgebucht, aber am 29.+31 März gibt es eine tolle Lesung mit Isaak Dentler "Ich, ein Jud".

Was auch immer ihr macht: lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.typo3/(https://www.instagram.com/anna.sarvira/)

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
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ZU GEWINNEN

Antworten bitte an Uwe: schwoebke@aol.com

2 x 2 Karten für das Music Discovery Project am Samstag, 26. März, 20 Uhr in der Jahrhunderthalle. Special Guest: Alice Merton & Band. Gewinnfrage: Wer liest am 29.+31.3. im Fortuna Irgendwo?

G E R O L L T E S über "Grabi"

(Uwe)

Eine Legende ist laut Definition unter anderem "eine Persönlichkeit, die auf Grund besonderer Leistungen, zum Beispiel im Sport oder in der Musik zu (hoher) Berühmtheit gelangt ist". Leider wird der Begriff in der heutigen Zeit viel zu inflationär genutzt, er sollte reserviert werden für die Allerbesten, die ihre Klasse über eine längere Zeit bewiesen haben. Selbst unter strengster Anwendung dieser Kriterien gehört Jürgen „Grabi“ Grabowski ganz eindeutig zu den Legenden. Bei der Eintracht (1965 – 1980) sowieso, aber auch im deutschen Fußball zählt der Welt- (1974) und Europameister (1972) sowie dreimalige WM-Teilnehmer (1966, 1970, 1974) zu den herausragenden Spielern. In die 2018 gegründete Ruhmeshalle des deutschen Fußballs (neudeutsch: „Hall of Fame“) schaffte es der 44-fache Nationalspieler beispielsweise im Gegensatz zu Andreas Möller aber unverständlicherweise noch nicht (warum sollte der DFB ausgerechnet hier etwas richtigmachen?). Leider ist Jürgen Grabowski keine „lebende Legende“ mehr, denn er verstarb im Alter von 77 Jahren am vorvergangenen Donnerstag in seiner Geburtsstadt Wiesbaden.

Bei den großen Traditionsvereinen gibt es oft DEN EINEN großen Fußballer, der wie kein anderer für einen Verein steht. Der nicht nur in SEINEM Verein, sondern auch in der Nationalmannschaft eine nennenswerte Karriere erlebte: Friedrich „Fritz“ Walter für den 1. FC Kaiserslautern, Uwe Seeler für den Hamburger SV (er machte nebenbei einen norddeutschen Namen auch in Südhessen salonfähig), Franz „Kaiser“ Beckenbauer für den FC Bayern München, Günter Netzer für Borussia Mönchengladbach, Wolfgang Overath für den 1. FC Köln und eben Jürgen „Grabi“ Grabowski für Eintracht Frankfurt.

Zu den aufgezählten Beispielen gäbe es für die hervorgehobene Rolle im Verein durchaus Konkurrenz, beim FC Bayern beispielsweise stehen einige Leute Schlange hinter dem „Kaiser“. Da mag es noch so viele Bücher oder Dokumentationen über Bastian Schweinsteiger geben, an Beckenbauer wird nie ein Bayernspieler heranreichen, selbst Gerd Müller, Sepp Maier oder Titelsammler Philipp Lahm nicht. Ähnlich ist es bei der Eintracht. Die hatte in ihrer Vergangenheit einige große Spieler in ihren Reihen. Den kürzlich verstorbenen Bernd Nickel, Bernd Hölzenbein oder Karlheinz „Charly“ Körbel. Jürgen Grabowski wird aber auf alle Zeit das Maß aller Dinge bleiben, ein Status, der in Fangesängen und Vereinsliedern („Schwarz-Weiß wie Schnee“) zementiert ist. Bundesliga- und Eintrachtrekordspieler Charly Körbel sagte über ihn: "Für mich war er einer der größten Künstler, den wir bei der Eintracht hatten – wenn nicht sogar der größte". Wer sollte denn bitte größer gewesen sein?

Bei der SGE spielte er im zentralen Mittelfeld, war der Spielmacher, in der Nationalmannschaft spielte er in der Regel auf rechts, weil sich in der Mitte die oben ebenfalls erwähnten Ausnahmespieler Overath und Netzer um den freien Platz dort konkurrierten. Grabowski zeigte sich in den Spielen der Nationalmannschaft flexibel und nutzte, teilweise als Einwechselspieler, oft den richtigen Moment. In die Weltmeisterelf von 1974 kehrte er im richtigen Moment zurück, nachdem er nach der 0:1-Niederlage gegen die DDR aus der Stammmannschaft genommen wurde. Bei der WM 1970 in Mexico spielte er im „Jahrhundertspiel“, dem Halbfinale gegen Italien, in der Nachspielzeit den Pass zu Karl-Heinz Schnellinger, der mit seinem Ausgleichstor für die Verlängerung sorgte (in der Deutschland verlor). Er gehörte der besten deutschen Nationalmannschaft aller Zeiten an, die im Rahmen der EM 1972 legendär in England gewann (beim Endspiel der EM gegen die UdSSR war er nach Verletzungspause nur Ersatzspieler).

Auch mit der Eintracht feierte Grabowski Erfolge. Weil aber während seiner Karriere die ganz große Zeit von Bayern München und Borussia Mönchengladbach lag und temporär auch der HSV und der 1. FC Köln einfach einen Tick besser besetzt waren, reichte es für die Eintracht nie zur Meisterschaft. „Grabi“ gewann mit ihr allerdings den DFB Pokal 1974 und 1975 sowie den Uefa-Pokal (heute Euro League) 1980. Das Endspiel gegen Gladbach spielte die Legende allerdings nicht, weil er in einem Ligaspiel davor vom aufstrebenden Lothar Matthäus gefoult wurde. Dies und der über Jahre andauernde Schlagabtausch über den Einfluss des Fouls auf Grabowskis Karriereende sorgten dafür, dass Matthäus bis heute ausgepfiffen wird, wenn er nur in die Nähe des Waldstadions kommt.

Freitag 18. März: Kulturzeiterin Labor

(Daniela)

Ich habe den ganzen Abend Dienst und freue mich auf das folgende Programm (bei freiem Eintritt, 2G+):

ab 18 Uhr Musik & Getränke, Einzelausstellung mit Arbeiten von Leonhard Hamerski & Petersburger Hängung mit Arbeiten von insgesamt 25 Frankfurter und Offenbacher Künstler*innen.

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19:00 - 19:45 Uhr “Quico", Analoge Synthesizerklänge, Fieldrecordings und die Kraft der Posaune in ganz neuer Form!
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20:00 - 20:45 Uhr Daniel Hartlaub und J Peter Schwalm präsentieren 4 in der Pandemie entstandene Musikfilme als Weltpremieren: Aufbruch, InExit 2, The Spell, Tanz der Moleküle.
4 Musikfilme vom Künstler und Filmemacher Daniel Hartlaub und Musiker und Komponisten J Peter Schwalm, die während der Pandemie entstanden und bisher nicht öffentlich gezeigt worden sind.
Dadurch werden die Filme zu künstlerischen Zeugnissen dieser bizarren Zeit. Einzige Ausnahme: die Animation “Tanz der Moleküle”, die die Asymmetrische Organokatalyse, eine chemische Reaktion, mit der der in Frankfurt geborene Chemiker Benjamin List den Nobelpreis 2021 gewonnen hat, filmisch und musikalisch interpretiert. Beide Künstler sind anwesend.

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21:00 - 21:30 Uhr Sophie-Justine Herr und Max Clouth betreiben Klangforschung im Spannungsfeld von Barock- und Neuer Musik, Jazz und Mikrotonalität.

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21:30 - 23:00 Uhr DJ Horst Sengal: von Afro-Disco/Funk bis zu Afro-Club Klängen

Kulturzeiterinlabor, Berliner Straße 32, Innenstadt

Freitag, 18. März: IAMDDB EUROPEAN TOUR

(Uwe)

Ich selbst warte geduldig auf Konzerte, die seit teilweise bis zu zwei Jahren regelmäßig verschoben werden. Manche davon wurden mittlwerweile leider ersatzlos gestrichen. Für Fans und Freunde von R'n'B und IAMDDB gibt es gute Nachrichten, der Veranstalter schreibt: "erfreulicherweise findet das Konzert morgen statt! Es ist ein Nachholtermin vom 18.11.2020 & 12.11.2021 und verlegt vom ZOOM in die Union Halle - bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit"

Unnachgiebig und selbstbewusst schafft es die junge britische Künstlerin IAMDDB immer wieder Grenzen zu verschieben. Mit ihrer frischen Herangehensweise an Hip Hop, Trap und urbanen Jazz erschafft die 1996 in Lissabon geborene Sängerin, Songwriterin und Produzentin moderne Klangwelten, die im Heute leben, dem Gestern Tribut zollen und nach morgen klingen. Neben der beeindruckenden Klangästhetik setzt Diana auch visuell neue Maßstäbe – ihre Videos sind wahre Meisterwerke, bei der sie den ganzen kreativen Prozess im Griff hat. Voller Sinnlichkeit und Kraft schafft sie es, alles andere als gefällig zu sein und mit künstlerischer Vision statt Beliebigkeit zu überzeugen. Besonders gefeiert wird IAMDDB außerdem für ihre grandiosen Liveshows, die ihre tolle Stimme und die fantastischen Songs in vollem Glanze erstrahlen lässt.

Union Halle
Hanauer Landstraße 188, 60314 Frankfurt am Main
Beginn: 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Tickets ca. 30 Euro

Zutrittsregelungen (2G+): Zutritt nur für zweifach geimpfte oder kürzlich von Covid-19 Genesene. Zusätzlich wird ein Antigen-Test (nicht älter als 24h) benötigt, sofern nicht bereits die dritte Impfung (Booster) erfolgte. Es besteht jederzeit Maskenpflicht.

Foto: Roger Rich

Freitag, 18. März: Of/ ein kleines Wort

(Andrea)

Wunderbar, dass Roya wieder am Start ist und mitder Offenbach Neuen und anderen in der Frankfurter Straße 31 (am Stadthof) eine neue Bleibe gefunden hat. Heute git es "Ein kleines Wort genau am Ort",  also eine "spontane Bühne für alle die was zu sagen oder vorzulesen haben. ohne Mikrofon und ohne Oberthema; jede Kategorie ist willkommen, egal ob Tagebucheintrag, FanFiction, Liebesbrief, Kinderlied, kreative Verschwörungstheorie, veganes Knödelrezept, Reisebericht, Reisgericht, weisichnicht, Battlerap oder öffentlicher Beschwerdemonolog. zeitliche Begrenzung: bis einer weint oder Du rausgeworfen wirst. Einlass 18.00 Uhr bis es keine distanzierten Sitzplätze mehr gibt"

Galerie Genau am Ort
Frankfurter Straße 31
Offenbach

Freitag, 18. März: Of/ The French Dispatch

(Andrea)

Ich habe mir den Trailer angeschaut und bin mir sicher, dass, wer wie ich "Grand Hotel Budapest" mag, dem dürfte "The French Dispatch" gefallen: "Das amerikanische Magazin The French Dispatch ist ein Ableger der Zeitung Liberty, Kansas Evening Star, dessen Redaktion sich in der fiktiven französischen Stadt Ennui-sur-Blasé befindet. Gegründet wurden der Evening Star und der French Dispatch von Arthur Howitzer Jr. (Bill Murray), der das Magazin 50 Jahre lang leitete und nun verstorben ist. Seine Angestellten erinnern sich an Howitzer zurück und vier große Geschichten, die in der Zeitung veröffentlicht wurden, werden zum Leben erweckt: Der im Gefängnis sitzende Maler Moses Rosenthaler (Benicio del Toro) findet in seiner Wärterin Simone (Lea Seydoux) Muse und Model. Die Reporterin Lucinda Krementz (Frances McDormand) beginnt eine Affäre mit dem Revoluzzer Zeffirelli (Timothée Chalamet) und zweifelt an ihrer journalistischen Integrität. Ein radelnder Reporter schreibt Reiseberichte aus den schlimmsten Ecken der Stadt, und als der Sohn des Kommissars (Mathieu Amalric) entführt wird, kann ihn nur der Koch retten...Heute Abend um 20 Uhr im Hafenkino, Einlass 19.30 Uhr, das Café ist zuvor bereits geöffnet. The French Dispatch. Wes Anderson, Deutschland/ USA/ Frankreich 2021, 118 Min., ab 12 Jahre, OmU, Trailer (Original) https://youtu.be/TcPk2p0Zaw4 2G+ Veranstaltung.

Hafen 2
Nordring 126
Offenbach
www.hafen2.net

Freitag, 18. März: Of/ Donbass

(Andrea)

Seit drei Wochen(!) lässt Putin die Ukraine in Schutt und Asche legen und kein Ende in Sicht. Aufgeben ist keine Option und das ist gut so, ich wünsche den tapferen Kämpfern Durchhaltevermögen und vor allem Erfolg. Allen Geflüchteten wünsche ich, dass sie einen guten und sicheren Ort finden, auf Menschen treffen, die es wirkich gut mit ihnen meinen und niemand verloren geht. Weil dieser Konflikt anscheinend schon länger gärte und, ja, es gab die Anektierung der Krim und diffuse Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine. Aber Donbass und wie diese ganzen Teilrepubliken heißen, ich habe schlicht keine Ahnung. Daher würde ich heute Abend gerne in den Filmklubb, dort läuft heute Donbass des ukrainischen Regisseurs Sergei Loznitsa aus dem Jahr 2018 " - auf zynische Art und Weise - aktueller als befürchtet istDer Donbass in der Ostukraine. Seit 2014 herrscht hier ein blutiger Konflikt zwischen ukrainischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten. In 13 kaleidoskopartigen, absurden Vignetten zeigt Regisseur Sergei Loznitsa ein Land, das zwischen informellen Machtstrukturen, Korruption und Fake News zerrieben wird. Eine Gruppe Schauspieler inszeniert einen TV-Beitrag über einen fingierten feindlichen Anschlag. Beschlagnahmungen, Kontrollschikanen und Prügelstrafen sind an der Tagesordnung. Der kalte Horror von Angst, Gewalt und Hysterie erfasst mehr und mehr Bereiche des Lebens und nimmt immer groteskere Züge an. DONBASS wurde im Jahr 2018 in Cannes von der internationalen Presse als Meisterwerk gefeiert. Sergei Loznitsa erhielt für seine medienkritische und hochpolitische Farce den Sektions-Preis für die Beste Regie. Der Film ist eine ukrainisch-deutsch-französisch-niederländisch-rumänische Koproduktion. Als Vorfilm hat Julia für euch den skurril-rührenden Film KACHALKA über einen Outdoor-Fitnesspark im Herzen von Kiew. Ein Dokumentarfilm über hartes Muskeltraining, weiche Herzen und gegenseitige Unterstützung.Mit Filmgespräch. Corona-bedingt gilt im Filmklubb die 3G-Regel. Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb
Isenburgring 36 HH
Offenbach
Reservierung unter nic@filmklubb.de
Es werden Speisen und Getränke angeboten

Freitag 18. + Samstag, 19. März: Premiere-Fux

(Martin)

Premiere FUX

Wenn es stimmt, dass jedem Anfang ein Zauber inne wohnt, dann wird an diesem Abend mächtig viel ‚gezaubert‘…

„Das ist ein Anfang. Eine Ankündigung von etwas. Damit sich alle, die das hier lesen, denken: „Aha, wenn das anfängt, dann möchte ich dabei sein!“ Und so hat jeder Anfang eine Vorgeschichte. Aber wenn kein Anfang wirklich neu anfängt, dann gibt es gar keinen echten Anfang? Dann wäre Anfangen Weitermachen? Und das jetzt, wo es wirklich angebracht wäre, nicht mehr so weiterzumachen wie bisher? Wie also sollte so ein wirklich echter Neuanfang aussehen? Zum Beispiel im Theater. Denn das Theater kennt sich damit aus. Jeden Abend fängt es neu an. Und ab und zu ganz besonders neu. Das nennt man dann Premiere. Und so tritt FUX vor den Vorhang. Und bevor alles wieder anfängt, fragt FUX, wie eigentlich alles anfangen soll: FUX hat Premiere.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/fux-premiere
Donnerstag, 17. – Samstag, 19. März um jeweils 19.30h:

Mousonturm im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus); Solidarisches Preissystem

Foto: (c) Andre Simonow

Noch bis 27. März: Druckkunst in den WestAteliers

(Daniela)

Letzte Woche hatte ich die Ankündigung vergessen, da die Ausstellung aber noch bis zum 27. zu sehen ist kommt heute ihre Ankündigung:

An dem „Tag der Druckkunst“ beteiligen sich vier Künstler:innen der Westateliers mit einer Ausstellung neuer Druckgrafiken. Sie folgen hiermit dem Aufruf des Bundesverbandes Aktionen rund um die Druckkunst zu veranstalten. Seit 2019 sind traditionelle Drucktechniken als immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission anerkannt.

Michael Bloeck, Maike Häusling, Franz Konter und Ruth Luxenhofer laden zu Ausstellungen neuer Druckgrafiken in den Schaufenstern ihrer Atelierläden ein.

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Drucktechniken zu entdecken. Diese reichen von Radierungen, Monotypien und Siebdrucken bis zu experimentellen Verknüpfungen dieser Techniken.

Ausstellungsdauer bis 27. März 2022
In dieser Zeit sind die Arbeiten gut von außen sichtbar ausgestellt.

Am Sonntag, den 27. März 2022 sind die Ateliers von 13 -18 Uhr geöffnet.

Orte: Vier Ladenateliers entlang der Idsteiner Straße: Hornauer Str. 25, Langenhainer Str. 26, Langenhainer Str. 25 und Lorsbacher Str. 26 in 60326 Frankfurt am Main.

Informationen zum bundesweiten Tag der Druckkunst:

https://www.tag-der-druckkunst.de; https://www.tag-der-druckkunst.de/veranstaltungen/liste

Samstag 19. März: Kulturlabor

(Daniela)

Unser heutiges Programm:

Das heutige Programm:

ab 18 Uhr Musik & Getränke, Einzelausstellung mit Arbeiten von Leonhard Hamerski & Petersburger Hängung mit Arbeiten von insgesamt 25 Frankfurter und Offenbacher Künstler*innen.
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19:00 - 19:30 Uhr Oleńka, Vlad und Thiago
2 Geigen und ein Kontrabass zwischen Vivaldi und Bond, James Bond.

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20:00 - 21:00 Uhr Tony Riga und Floyd, Balladen & Gruselgeschichten

„Es wird uns gut tun, uns vor Dämonen, Fantasien und Schatten zu gruseln und das Kulturlabor in einen geheimnisvollen Ort zu verwandeln voll alter Gefühle, voll Klang und elementarer Stimmungen. Eine literarische Entführung in einem geschützten Raum, die vielleicht nur dazu dient, Abstand zu gewinnen und uns zu sortieren.“ Wenn die Dunkelheit einbricht, der Schaukelstuhl vor dem Kamin knattert und wir bei Kerzenlicht keinen Buchstaben vor Augen sehen, dann ist Tony Rigas Stunde gekommen. Der Sänger, Entertainer und Radiomoderator entfaltet seine dunkle Seite und entführt seine Zuhörer in das Reich der Balladen und Gruselgeschichten. Theatralische Rezitation oder eiskalter Thrill? Von Fontane bis Bram Stoker, von Conrad Ferdinand Meyer und Roald Dahl bis zu J. Werding. Es wird "schauder"haft....Tony Riga geht fremd, denn seine Heimat ist die Musik. Als klassisch ausgebildeter Sänger gestaltet er die ausgewählten Text lieber mit der Stimme, als darstellerisch: „Wie beim Musikhören ist es dem Publikum überlassen was für Bilder es für sich selbst entwickelt." sagt Tony Riga. Er verbindet die einzelnen Werke mit Ausschnitten aus elektronischen Klanglandschaften, die er selbst komponiert hat. Sprecher: Tony Riga Regie / Tankdrum / Sound : Floyd

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21:00 - 23:00 Uhr DJ D'George
(entweder deep house oder rare grooves.. so oder so... wir freuen wir uns auf D'George, den einige "Ältere" noch von früher aus dem Cookys* kennen)

Kulturlabor, Berliner Straße 32, barrierefreier Zugang. Wir machen 2G+

Samstag 19. März: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Ich zitiere Melli: "Liebe Freunde von Melli redet mit, es ist mir eine große Freude, Euch meine Gäste für die nächste Show vorzustellen.

Ein bisschen aufregend, denn ich habe den Komponisten der Ritter-Rost-Songs Felix Janosa zu Gast. Zudem ist er auch Kabarettist und Sänger. Großen Erfolg feiert er, weil er zusammen mit Jörg Hilbert das trashigste und lustigste Kindermusical geschaffen hat, was meinen Kindern und mir in den frühen Jahren dieses Jahrtausends zu Ohren gekommen ist. 10 Bände mit Musik und unzählige Hörspiele folgten von 1994 bis heute.
Mit seinem Kabarett-Programm "Trotzdem Optimist" tourt er seit 2020 trotz allen Widrigkeiten. Und spielen wird er uns daraus am Flügel vor Ort auch.

Obwohl Felix Janosa aus dem fernen Nordrhein-Westfalen angereist kommt, gibt es eine Verbindung in unsere Stadt, denn 14 Jahre wurde an den Landungbrücken Frankfurt jeden Winter mit großem Spaß und Erfolg ein Ritter Rost-Musical durch die Vorweihnachtszeit gerockt, in dem ich 10 mal Koks, der Drache sein durfte. Erste Obersahne fabelfantastisch, all das!

Lange erwartet, jetzt endlich da: die Schauspielerin Liese Lyon hat echten österreichischen Schmäh, obwohl sie in Paris geboren ist und ihr Nachname doch eher englisch ausgesprochen wird. 2017 war sie schonmal bei mir zu Gast mit dem Jodlklub, den sie zusammen mit der Regisseurin Elisabeth Gabriel und der Dramaturgin Johanna Milz betreibt. Jetzt ist sie als Solokünstlerin bei mir auf der Couch. Sie spielte in den 90er Jahren als Elevin am Wiener Burgtheater, dann am Schauspielhaus Wien und anderen renommierten Spielstätten in Österreich, bevor sie der Liebe wegen nach Frankfurt umsiedelte. Seitdem wirkt sie im Rhein-Main-Gebiet, ob am Mousonturm oder am Staatstheater Darmstadt. Filme macht sie auch, da habe ich sie in einer Kaffeehaus-Szene in Before Sunrise entdeckt, was mich als Cineastin ganz besonders entzückt hat. 

Die Runde rund macht Matthias Westerweller alias 'Der Weller', seines Zeichens groovigster DJ der Stadt mit eigener Radio-Sendung namens "Hello Mellow Fellow" auf Byte FM. Er ist ein Vollblut-Musiknerd, der die Schallplatte liebt und guten Retro Soul, aber er auch Elektronisches, Ska und Country in seinen Dj-Sets mischt.

Die Club-Abende, ob im Pik Dame im Bahnhofsviertel, als auch seine Reihe LAZY, die am Schwedler See hoffentlich diesen Sommer wieder stattfindet, haben nicht nur mich immer wieder sehr glücklich gemacht. Dass es auch Spaß macht über Musik zu reden, werdet ihr erleben, wenn Matthias zu mir aufs Sofa kommt.

Außerdem wieder am Start Frau Christiane von Spangenberg (aka Stefani Kunkel) mit halbttrunkenem, sprödem Charme. Und natürlich: Meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben!

https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/620eaf3402b70c42fbafe763/ Oder www.melinahepp.com

MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
Ausgabe 24 am Samstag, 19. März 2022 // 20.00h

Foto: Niko Neuwirth

Samstag, 19. März: Of/ Schäfergarten

(Andrea)

Unsere Stadt braucht definitiv mehr grün! Da ist es schon mal gut, dass es Initiativen wie den Schäfergarten gibt und die suchen Mitmacher, heute von 15 bis 17 Uhr. Neben der stattfindenden Tauschbörse wollen wir gärtnern und was bauen. Komm vorbei und hilf mit! Schäfergarten auf dem Rutschenhügel /Spielplatz Schäferstraße, Offenbach. 

PODCAST Tipp: Hotel Matze mit Benedict Wells

(Uwe)

Der 1984 in München als Benedict von Schirach geborene Wells schrieb bisher fünf Romane. Neben „Becks letzter Sommer“ unter anderem sein im letzten Jahr erschienenes Werk „Hard Land“ und eines der schönsten Bücher überhaupt: das wunderbare „Vom Ende der Einsamkeit“. Dass Wells ein reflektierter, intelligenter und angenehmer Mensch ist, kann man allein wegen seiner Bücher annehmen, doch man erlebt es auch, wenn man ihm beispielsweise bei Facebook folgt. Dort reagiert er ehrlich und  zugewandt auf Kommentare unter seinen Beiträgen.

Umfangreiche Interviews gibt es selten. Umso schöner, dass man sie in einem Podcast von Mathias „Matze“ Hielscher, dem ehemaligen Mitglied der Band „Virginia Jetzt“ hören kann. Hielscher hinterlegte in den letzten Jahren mehrfach Interviewanfragen, nun sagte Wells dem HOTEL MATZE zu. Der Zeitpunkt war gut gewählt, weil sich Wells in der kommenden Zeit mit sich als Roman-Erfolgsautor auseinandersetzen möchte. Die Zeit, die er sich dafür geben (und in der er sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückziehen) will, ist noch nicht definiert. Es kann also lange dauern, bis nach „Hard Land“ ein neuer Wells-Roman erscheint und er kann sich möglicherweise etwas von seinen wunderbaren Coming of Age-Romanen abgrenzen. Über drei Stunden unterhielten sich Hielscher und sein Gast über das Leben, Wells’ Werk ….
Es wurde ein wunderbares, bedeutendes Gespräch. Eines, das nachwirkt.

Unter anderem bei Spotify unter Hotel Matze, Ausgabe vom 09. März
https://open.spotify.com/episode/7uEw13R8JiW9tXtyBlDV82?si=GSC4WpktRqe7bRByeBnIsA

Bild: Benedict Wells Facebook / Copyright: Hotel Matze, Spotify

Samstag 19. März: Uraufführung von „Der Antichrist“ ,Oper von Andrea Cavallari

(Daniela)

Ein Geist geht um in der Welt des 21. Jahrhunderts: Der Geist eines toten Gottes. Mal erscheint er als terroristische Wiedergeburt wie im islamistischen Fundamentalismus, mal als rückwärtsgewandte Utopie „christlich-abendländischer Kultur“ wie im europäischen Rechtspopulismus, der zu Bachklängen gegen Migrant:innen hetzt.

Die Oper handelt vom Christentum und von einem skandalösen Buch, dem letzten Buch Friedrich Nietzsches, „Der Antichrist“ , seinem Opus maleficum, einer Anklageschrift, wie sie davor und danach nie mehr zu lesen war, die dennoch versucht, jede Anklage hinter sich zu lassen, die gleichzeitig an einigen Stellen hinüberschaut und hinüberwütet in den Wahnsinn, der Nietzsche noch vor der Drucklegung des
Werkes mundtot machen sollte.
Gerade dieses manisch-ekstatische Grenzgängertum, die jähen, immer wieder überraschenden Wechsel seiner Tonarten machen Nietzsches letztes Werk so aufregend.
Die Oper von Cavallari (Libretto von Bert Bresgen) vermeidet das Allzunaheliegende: Weder setzt sie auf billige „Aktualisierungen“ (Missbrauchsskandale), noch auf die Darstellung der Biografie des späten Nietzsche. Sie weigert sich auch Nietzsches Text als Quasioratorium zu präsentieren und damit abzutöten.
Die Oper beschreitet einen anderen Weg, einen sich krümmenden, der die Paradoxien und den mitunter höllischen Humor des Originals in sich aufnimmt.
Sieben Szenen werfen Schlaglichter auf den Nietzschetext. Der poetische, polemische und gleichzeitig ironische Bilderbogen der Oper ist außer dem Geist Nietzsches noch einem anderen verpflichtet: dem Surrealisten Luis Bunel, der von sich sagte: „„Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank!“

Uraufführung Sa. 19. März 2022 Weitere Vorstellungen Di. 22., Do. 24,. Sa. 26., Mo. 28., Di. 29., Do. 31. März 2022 und Sa. 2. April 2022, Beginn jeweils 20.00 Uhr. Symposium zu „Der Antichrist“ So. 20. März 2022, 20.00 Uhr

Spielort/Symposium Weihehalle der Unitarische Freien Religionsgemeinde K.d.ö.R, Fischerfeldstraße 16, Frankfurt am Main.
Mitwirkende: Sol Crespo, Dzuna Kalnina, Annette Fischer, Jared Ice, Maximilian Schmitt, Philipp Hunscha, Instrumentalsolisten der Kammeroper Frankfurt

http://www.kammeroper-frankfurt.de/

Sonntag 20. März: Symposium zur Oper "Der Antichrist"

(Daniela)

Zur Oper "Der Antichrist" organisieren einige Philosophie Studierende ein nichtakademisches Symposium. Eintritt frei.

David Thoma 97, will Lehrer werden

Martin Frey 94, will fressen, saufen, vögeln

Fiona Kania 95, will einfach nur tanzen

Leo Kissling 97, will das auch

Der Antichrist, Nietzsches letztes Buch. Seine letzten Worte: „Ein Fluch auf das Christentum“ - aber wen provoziert das heute noch? Uns hat es jedenfalls veranlasst, Nietzsche zu Ehren ein kleines Lustspiel zu geben.

Wir bedienen uns an seinem reichhaltigen Figurenkabinett, reagieren in Zitaten, Phrasen und Szenen auf die Oper, um anschließend mit Regisseur, Komponist,einer Sängerin und dem Librettisten der Oper sowie mit dem Veranstalter in einen Dialog zu treten. Um über das Werk und seine Entstehung, über Nietzsche und seine Philosophie zu sprechen.

Mit von der Partie sind außerdem noch Nelly Habelt und Axel Jaschik"

20 Uhr in der Weihehalle der Unitarier Fischerfeldstr. 16 FFM 

Sonntag. 20. März: LOKAL LISTENER

(Uwe)

Endlich wieder ein LOKAL LISTENER von und mit Gregor Praml:

„Benjamin wer?… Waldmann? Nie gehört!“ Musiker ganz neu zu entdecken, auch das ist eine der Aufgaben, die sich Gastgeber Gregor Praml für den LOKAL Listener gestellt hat. Der aus der Pfalz stammende Pianist Benjamin Waldmann ist so ein Unbekannter. Dabei hat seine Solo-Klavierkomposition „Circles“ auf Spotify gerade die Marke von 4,5 Millionen Hörern weltweit überschritten. Wer kann da also noch von „unbekannt“ sprechen!?! Es wird also höchste Zeit, diesen jungen Musiker kennen zu lernen, der gerade in Frankfurt an der Goethe-Universität Jura studiert. Er hatte zwar schon einmal eine Band mit dem Namen “Henry and the Waiter”, mit der er durch Deutschland getourt ist, aber wirklich interessant wurde es als er Ende 2020 damit begonnen hat, seine eigenen Solo-Werke zu schreiben und zu veröffentlichen. Sein Stil bewegt sich irgendwo zwischen Cinematik und Neo-Klassik (da lassen Größen wie Olafur Arnalds, Nils Frahm oder Hania Rani grüßen), wobei er selbst sagt, dass er sich gänzlich auf sein Gefühl verlässt und das Komponieren auf keinen Fall verkopft angeht.

Beginn: 18 Uhr
Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstr. 4

Bild: Mousonturm

Sonntag, 20. März: Transformation(en)

(Martin)

#6 Saba-Nur Cheema im Gespräch über Identitätspolitik im Journalismus

Diesmal verspricht der Abend in der Reihe Transforamtion(en) besonders spannend zu werden! Der Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, Thomas Kaspar, der im vergangenen Jahr mit dem Titel Chefredakteur des Jahres ausgezeichnet wurde, diskutiert mit der Politologin Saba-Nur Cheema (Bildungs- und Beratungsstelle Anne Frank). Moderiert wird der Abend von Aisha Camara.

Gruppenspezifische Diskriminierung ist das Thema der Stunde: Dahinter verbirgt sich für viele auch ein (politischer) Generationenkonflikt, bei dem Identität eine besondere Rolle spielt.

  • Wie verändern sich die Forderungen aus einer intergenerationalen Perspektive?
  • Wer hat welches Verständnis für- und miteinander?
  • Wie steht es um ein gegenseitiges Feingefühl?
  • Wo verschwinden wichtige Fragen und Differenzierungen in vereinfachten Pro und Contra Debatten?
  • Und wie spiegelt sich dieser gesellschaftliche Aushandlungsprozess im Journalismus wieder?

In der Reihe »Transformation(en)« kommen über die Spielzeit hinweg Menschen zu Wort, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller in der Gesellschaft engagieren und sich für mehr Solidarität füreinander einsetzen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/transformationen-6/697/

Sonntag, 20. März um 18.00h: Transformation(en)
#6 Saba-Nur Cheema im Gespräch über Identitätspolitik im Journalismus
Schauspiel Frankfurt – Kammerspiel
Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Sonntag 20. März: Passepartout

(Andrea)

Très sympa kommt die Band Passepartout daher, ich habe mich jetzt ein bisschen durch ihre Videos geklickt und möchte gerne mit meiner Bande in den Hafen 2. Ein bisschen Kaffee in der Sonne schlürfen und Musik genießen: "Auf ihrem Album Kiosque reist die achtköpfige Band durch das Mississippi-Delta, tanzt Salsa in Cuba, fließt durch den Strom im Atlantik, macht sich die Straßen Frankreichs zu eigen und schlittert knapp an der Jamaikanischen Sonne vorbei, um im Weltraum tief zu rollen. Bei aller Tiefgründigkeit nehmen die Großstadtcamper sich nicht zu ernst und trotz selbst ernanntem VIP- Status selber auf die Schippe. In dieser bunten Tüte aus Rap, Soul, Jazz und Rock ’n Roll ist für jeden was dabei. Zwei Sprachen – Deutsch und Französisch. Zwei Anliegen – Party und Politik bzw. Nachdenken und Feiern. Zehn Menschen, eine Band und ein kollektiver Ausnahmezustand – das sind Passepartout. Mit fettem Sound dank Brass-Section auf deutsch-französischem Hip-Hop hat die Band sowohl bei kleinen Straßen- als auch großen Festivalauftritten denselben Anspruch: Ob 10 oder 10.000 Leute, es kracht gewaltig.

16 Uhr im
Hafen 2, Nordring, Offenbach
www.hafen2.net

Sonntag 20. März: Jazz im Museum mit Oliver Leicht

(Daniela)

Wäre ich nicht im Gadde, wäre ich beim Konzert mit Oliver Leicht im Historischen Museum Frankfur.

Frankfurt, 17.03.2022 Für ihr nächstes Konzert der Reihe „Jazz im Museum“ haben die HMF-Allstars mit Oliver Leicht einen echten Star der Jazzmusik dazugeholt.

Seit über 25 Jahren ist der Saxophonist und Klarinettist Oliver Leicht auf den Bühnen und in den Studios dieser Welt unterwegs. Nach der teilweise klassischen Ausbildung an den Musikhochschulen in Mannheim und Köln sowie dem Landesjugendjazzorchester Hessen und dem Bundesjugendjazzorchester spielte er bis heute mit vielen unterschiedlichen Künstlern und Bands; so war er Mitglied in Peter Herbolzheimers RC & B, und Bob Brookmeyers New Art Orchestra, wirkte mit bei Produktionen von Stefan Raab und den Heavytones, Die Fantastischen Vier und Deutschland sucht den Superstar; ferner spielt er bei [re:jazz], der Sängerin Efrat Alony und seinen eigenen Projekten Oliver Leicht [Acht.]. Seit 2005 ist er darüber hinaus Mitglied der hr-Bigband und verstärkt als Komponist und Arrangeur tätig.

Dermaßen breit aufgestellt, bereichert Leicht die Jazz-Szene in immer wieder neuen Formationen mit seiner Virtuosität und Raffinesse. Am Sonntag tritt er mit der Hausband des Historischen Museums auf.

HMF-Allstars: Tony Lakatos (Tenorsaxophon), Martin Auer (Trompete), Bernd Otto (Banjo & Gitarre) und Jörg Kuhfuß (Sousaphon & Bass-Saxophon).

Mehr Informationen zur Reihe „Jazz im Museum“ finden Sie hier:

https://www.historisches-museum-frankfurt.de/jazz-im-museum

Sonntag, 20. März 2022, 11.30 Uhr
Leopold-Sonnemann-Saal, Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, 60311 Frankfurt

Anmeldung: Ticketshop/Kasse/Besucherservice
Eintritt: 19 € VVK, 15 € für Schüler*innen/Student*innen, 21€ an der Kasse vor Ort am Veranstaltungstag

Sonntag, 20. März: Of/ Sibylle & Yvette

(Andrea)

Frühling liegt in der Luft und es ist "Freedom Day am Fluss". Nicht offiziell, aber am Waggon, eingeläutet von den beiden Resident-DJanes Sibylle & Yvette. "Da es noch immer nicht so "richtig" geht, trotz heutigem Freedom Day feiern wir gechilled am Waggon am Sonntag nachmittag.... Die nächste "Tanz- und Schwitzveranstaltung" kommt bestimmt. Wir freuen uns!!!!" Ich mich auch. Ab 15.30 Uhr.

Waggon am Kulturgleis
Mainufer
Offenbach

Noch bis 20. März: Tanz und junge Kunst

(Petra)

An welchen Referenzgrößen können sich junge Künstler*innen – und junge Menschen insgesamt orientieren, um sich selbst weiterzuentwickeln? Diese Frage treibt Jacopo Godani seit langem in Bezug auf die Arbeit mit der Dresden Frankfurt Dance Company an. Seine Mission, die als künstlerisches Credo immer wieder durch die eigenen choreografischen Arbeiten durchleuchtet: Das Bewusstsein schärfen vor allem für die zeitlose Schönheit der Kunst, aber auch das Bewusstsein überhaupt für die außergewöhnlichen Leistungen, zu denen talentierte und hart an sich arbeitende Menschen fähig sind – als Bereicherung und Ansporn zu eigenen Höhenflügen. Godanis neue Arbeit will Einblicke in diesen Prozess der Künstlerwerdung aus verschiedenen Perspektiven geben – der des Tanzes wie auch der Musik. Und so treffen beeindruckende junge Musiker*innen auf die Company und zeigen gemeinsam, wie junge Menschen ihre Träume wahr werden lassen, indem sie sich ganz auf ihre Kunst fokussieren. Dafür zahle ich gerne den nicht ganz günstigen Eintrittspreis – auch als Wertschätzung der künstlerischen Arbeit. Wer sich das nicht leisten kann oder will: Wir verlosen heute 2x2 Tickets für die Vorstellung am 12.03. um 20 Uhr! Viel Glück.

Grafik © Panik Polyvio,  Photos © Dominik Mentzos

BALLETTABEND – Premonitions of a Larger Plan, Neukreation von Jacopo Godani, mit Musik von Agustín Barrios Mangoré, Luciano Berio, Leo Brouwer, Roland Dyens, Zoltán Kodály, György Ligeti, Heitor Villa-Lobos, Toru Takemitsu, William Walton, den Musiker*innen Matthew James Higham (Flöte), Petar Pejčić (Cello), Hannelore Vander Elst (Gitarre), Sound Environment Ulrich Müller/48nord und Tänzer*innen der Dresden Frankfurt Dance Company: Premiere, Ort: Bockenheimer Depot, Adresse: Bockenheimer Warte, Eintritt: ab 37,25 Euro, Tickets und weitere Termine hier https://www.eventim.de/artist/dresden-frankfurt-dance-company/ballettabend-premonitions-of-a-larger-plan-3075657/?affiliate=GMD, nach der Frankfurt-Premiere am 11. März Nachgespräch mit Gesprächspartner*innen der Company, vor den Aufführungen am 12., 17. und 20. März jeweils um 19 Uhr bzw. 16 Uhr ein Einführungsgespräch im Foyer 

Mittwoch, 23. März: Open Call und Kunst-Benefizauktion für Ukraine

(Petra)

Zumindest ein klein wenig tröstlich, dass so viele „Nein zum Krieg“ sagen, helfen wollen und dass alle Herzen bei den Menschen in der Ukraine sind: Das Atelierfrankfurt veranstaltet in Kooperation mit dem Auktionshaus Christie’s eine Kunst-Benefizauktion für die Ukraine-Hilfe von medico international. Dazu sind alle professionell arbeitenden Künstler*innen in und um Frankfurt eingeladen, eine Arbeit im Rahmen der Benefizauktion zu versteigern. Alle Spenden der Auktion gehen an die Ukraine-Hilfe der Menschenrechtsorganisation medico international, die seit über 50 Jahren Hilfe für Menschen in Not leistet. Und die Nicht-Künstler*innen ersteigern bitte fleißig (im Ostend oder viele Arbeiten auch online seit Donnerstag, 17.03.). Für Frieden und Solidarität.

Kunst-Benefizauktion für die Ukraine, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 5, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, Vorbesichtigung der Arbeiten: 22.03. 19 - 22 Uhr, 23.03. ab 14 Uhr, Anmeldung und Registrierung als Bieter*in hier, die Arbeiten der Online Silent Auction hier besichtigen

Mittwoch 23. März: MUSIC · MONEY · SOLIDARITY

(Daniela)

Ich freue mich auf einen gemeinsamen Abend mit meinem Sohn im GIBSON

Frankfurter Künstler:innen sind laut für die Ukraine!

Frankfurt wird laut: mit einem Spenden-Konzert am 23. März 2022 um 20 Uhr im Gibson Club

Live Acts:

 

Host: STEFAN HANTEL

Moderation: Timo Killer (YOU FM)

Schirmherr:innen: Moses Pelham · Galia Brener · MICHEL FRIEDMAN · PETER FISCHER (Eintracht Frankfurt)

Hier geht's zu den Spenden-Tickets und Direktspenden: https://linktr.ee/FFMFORUKR 

100 % der Ticketeinnahmen und Spenden gehen an den Ukrainischen Verein Frankfurt am Main e. V. und kommen der Integration und Förderung der in Frankfurt angekommenen Frauen und Kinder aus der Ukraine zu Gute.

MUSIC · MONEY · SOLIDARITY 

Dienstag, 22. März: Die Wohnung

(Uwe)

Wer den Nachlass Verstorbener auflöst, muss auf Überraschungen gefasst sein. Als Arnon Goldfinger mit seiner Familie die Wohnung seiner verstorbenen Grosseltern in Tel Aviv ausräumt, findet er Briefe, Fotos und und Dokumente, die von einer unbekannten Vergangenheit erzählen. Seine Spurensuche führt ihn bis nach nach Deutschland, von wo die Grosseltern vor dem Holocaust geflohen waren. Doch bis lang in die Nachkriegszeit pflegten sie die Freundschaft mit der Familie eines hochrangigen SS-Offiziers. Goldfinger stösst bei seinen Nachforschungen nicht nur auf Entgegenkommen, sondern auch auf Desinteresse und Abwehr. Ein eindringlicher Film über die vielen Facetten von Vergangenheit und Gegenwart, über Verdrängung und Wahrheit.

Von Arnon Goldfinger, Israel, Deutschland 2011, 97 Min
Filmreihe: „Krieg & Frieden”Kurzfilm: "Ketten der Liebe" / Martina Plura / Deutschland 2013 / 5:58

Zum Filmgespräch erwartet das naxos Kino Gottfried Kößler, Gedenkstättenpädagoge und Kurator. Moderation: Ruth Fühner, naxos kino

... naxos.Kino Dokumentarfilm & Gespräch (dienstags, 19:30 Uhr):
29.03: Monobloc

Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19, Dienstags um 19:30 Uhr

Bild: Facebook naxos.KINO

Donnerstag 24. - Samstag, 26. März: Tanz ist tolle rhythmische Bewegung zu Musik

(Martin)

Jetse Batelaan/Theater Artemis
Performance/Starke Stücke/Tanz

Mousonturm

Tja, was soll man dazu sagen? Das bringt nur der Mousonturm: eine Tanzaufführung, für die er sich ein wenig schämt? Doch im Speziellen ein Grund, genau dort hinzugehen!

Eine Tanzaufführung, für die wir uns ein wenig schämen - In diesem Tanzstück von Jetse Batelaan wird nicht getanzt! Denn nichts finden junge Menschen abstoßender als Menschen über 40, die sich auf der Tanzfläche verausgaben, stinken, sich unbeholfen bewegen und so was von unsexy sind. Da helfen auch keine extrem mitreißenden Elektrobeats von Toben Piel (Les Trucs), keine superraffinierte Lightshow, keine krass schwungvollen Outfits und auch keine coolen Moves – alles bleibt eine notpeinliche Zumutung. Von daher, feierliches Versprechen: In diesem Tanzstück für junges Publikum wird nicht getanzt. Ehrenwort!“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/tanz-ist-tolle-rhythmische-bewegung/

Donnerstag, 24. März um 11.00h, Freitag, 25. März um 11.00h und 19.00h, Samstag, 26. März um 19.00h: Tanz ist tolle rhythmische Bewegung zu Musik
Mousonturm – Solidarisches Preissystem

Foto: Henk Claassen

Noch bis 25. März: 'comic/tragic' – Jan Christian Pohl

(Petra)

Ich freu mich sehr über die Gelegenheit, endlich mal wieder in den wundervollen saasfee*pavillon zu besuchen. Die neue Ausstellung verspricht so etwas wie poppig-skurril-poetische Retro-Impressionen: Entsprungen aus einer Faszination für Materialität und einer ausgeprägten Leidenschaft fürs Sammeln, muten die neuen Arbeiten von Jan Christian Pohl wie skurrile, dreidimensionale Collagen an. Von Graffiti über Kaugummi bis hin zum Comic - das Zusammenspiel der verschiedenen Werkserien erzeugt ein Narrativ, das seinen Ursprung in der Pop- und Jugendkultur der 1980er Jahre findet. Komisch und tragisch zugleich stehen sich schwarz-weiße, fragile Papierarbeiten und schrille Betonskulpturen im Ausstellungsraum gegenüber und werfen dabei Fragen nach der Prozesshaftigkeit ihrer Entstehung auf.

'comic/tragic' – Jan Christian Pohl, Vernissage, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 -66 HH, Uhrzeit: 19 - 22 Uhr, Ausstellung bis 25. März  (Öffnungszeiten: mittwochs - freitags 11 -16 Uhr), es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen

VORSCHAU
Montag, 28. März: Russlands Krieg gegen die Ukraine und das deutsche Engagement

(Martin)

Gespräch / Hybride Veranstaltung - Haus am Dom

„Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Verbrechen. Deutschland unterstützt die Ukraine vielfältig, seit der 180-Grad-Kehre in der Sicherheitspolitik auch mit Waffen!

Deutschland hat auf die neue russische Bedrohung mit einem riesigen Aufrüstungsprogramm reagiert. Erleben wir wirklich eine fundamentale Zeitenwende, wie Kanzler Scholz behauptet, um die Neuausrichtung der Sicherheitspolitik zu begründen?

Statt ein neues Rüstungskontrollgesetz – wie in der Ampel projektiert, anzugehen, sollen 100 Milliarden Euro neu und zusätzlich die Bundeswehr einsatzfähiger machen und so den militärischen Aspekt der Sicherheitspolitik stärken.

Stimmt das Narrativ der mangelnden Einsatzfähigkeit der Bundeswehr? Hat die Diplomatie Deutschlands und der EU in den letzten Jahren den Angriffskrieg Putins erst ermöglicht? Hat die Nicht-Aufnahme der Ukraine in NATO und EU das aggressive Handeln der russischen Führung befördert? Wird die neue Aufrüstung die Sicherheit erhöhen? Werden die Wirtschaftssanktionen den Militäreinsatz verkürzen? Bietet die Idee einer neutralen Ukraine die Chance einer Deeskalation? Sind wir in einer neuen Welt, einer kriegerischen Macht-Welt, wie Außenministerin Baerbock behauptet, -  sozusagen in einer neo-heroischen Zeit ungeregelter, brutaler Nationalkonflikte? Putins imperialer Krieg gegen die Ukraine ist ein beispielloses Verbrechen.

Aber: es gibt nur wenige Fälle in der Geschichte, in denen das Rezept „Frieden schaffen mit immer mehr Waffen“ funktioniert hat. Andreas Zumach klärt auf, fragt nach Mythen und hintergründigen Interessen.“

Mit: Andreas Zumach, Journalist, Friedens- und Sicherheitsexperte, Berlin
Moderation: Dr. Thomas Wagner, Katholische Akademie Rabanus Maurus

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Es ist keine Anmeldung zur Präsenzteilnahme erforderlich. Im Youtube-Kanal des Haus am Dom wird das Gespräch kostenlos einsehbar sein. Zum Live-Stream geht’s HIER

Montag, 28. März um 19.00h: Russlands Krieg gegen die Ukraine und das deutsche Engagement - Gespräch
Hybride Veranstaltung im Haus am Dom

Foto: © Homepage Haus am Dom

Dienstag 29. und Donnerstag 31. März: „ICH, EIN JUD“

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf diesen Abend mit Isaak Dentler und den anderen Künstlern im Fortuna Irgendwo.

„ICH, EIN JUD“ – von Walter Jens
Eine außergewöhnliche KONZERTLESUNG mit ISAAK DENTLER


"Isaak Dentler liest die Verteidigungsrede des Judas Ischarioth und wird musikalisch begleitet von Max Mahlert (Schlagzeug) und Tim Roth (Kontrabass, Elektronik).
Als Sohn eines Überlebenden des Warschauer Ghettos und weil er sich von der Frankfurter Rechtsprechung nicht brechen ließ, vermutlich Frankfurts bekanntester Störenfried, beschäftigt Ardi Goldman schon lange die Frage:
„Wie kommt der Antisemitismus in die Welt?“

In der biblischen Überlieferung ist Judas ein Verräter. Für 30 Silberlinge hat er Jesus dem sicheren Tod am Kreuz ausgeliefert.
Der Altphilologe und Literaturhistoriker Walter Jens hat einen anderen Blick auf den vermeintlichen Verräter. War es Gehorsam oder Verrat? Einerseits erklärt Judas in seinem wortgewaltigen Plädoyer, dass er mit Jesus im Einvernehmen gehandelt habe. Ihm sei es zu verdanken, dass Jesus sein Heilswerk am Kreuz überhaupt erfüllen konnte, die ganze christliche Hoffnung basiert auf seinem Verrat: die Erlösung der Menschheit durch das Opfer des Sohnes.
Andererseits überkommen ihn Zweifel und er stellt sich die Frage, wie die Geschichte ohne seinen Verrat verlaufen wäre. Hätte es vielleicht keine Kreuzigung, keine christliche Kirche gegeben, vielleicht auch keine Judenverfolgung – und wäre Jesus vielleicht friedlich als alter Mann gestorben?"

FORTUNA IRGENDWO - Heilanstalt für Gemüts- und Nervenkranke
Hanauer Landstraße 192, 60314 Frankfurt
info@fortuna-irgendwo.de fortuna-irgendwo.de, facebook/fortuna.irgendwo

Dienstag 29.3.2022, 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) – Keine Abendkasse
Donnerstag 31.3.2022, 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) – Keine Abendkasse
Ticketverkauf online unter https://fortunairgendwo.ticket.io/
Ticketpreis: € 27,- pro Person

Freitag, 01. April: Vernissage

(Petra)

Kein Aprilscherz, auch wenn es Duchamp zuzutrauen gewesen wäre. Das Museum Moderne Kunst (MMK) eröffnet heute „Marcel Duchamp“, die erste umfassende Ausstellung seit zwei Jahrzehnten, die Werke aus allen Schaffensphasen von 1902 bis 1968 zeigt. Denken, Handeln und Sein abseits aller Kategorien und Konventionen. Apodiktisch sein und zugleich Indifferenz zulassen. Werke schaffen, die keine Kunstwerke und trotzdem Kunst sind. Den Diskurs anführen, ohne ihn zu diktieren. Sich nie wiederholen. Faul sein statt betriebsam. Frei sein. Die Widerständigkeit in der Form wie im Denken ist im Werk von Marcel Duchamp (1887–1968) ungebrochen, seine Fragen sind gegenwärtig: Was ist Kunst? Was macht ein Objekt aus? Was ist ein Subjekt? Was eint und scheidet Wissenschaft und Poesie? Was definiert unser Geschlecht und unsere Identität? Mit beharrlicher Genauigkeit wie willkommener Zufälligkeit, mit eigensinniger Anarchie und humoristischer Leichtigkeit schuf Marcel Duchamp Werke, die gleichsam durch ihre Präzision und Offenheit erst durch uns Betrachtende ihre Vollendung finden. So verändert sich das Werk mit uns und in der Zeit. Dank Duchamp wissen wir, dass alles Kunst werden kann und dass das Denken keine Grenzen hat.

Foto: Marcel Duchamp, Verrou de sûreté à la cuiller (The Locking Spoon), 1957, © Association Marcel Duchamp / VG Bild-Kunst, Bonn 2022, photo courtesy Collection Attilio Codognato, Venice

Marcel Duchamp, Vernissage, Ort: Museum MMK, Adresse: Domstraße 10, Uhrzeit: 19 - 24 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellungsdauer: leider keine Info, weitere Informationen hier

Donnerstag, 7. April: Auswärtsspiel der Alten Oper Frankfurt

(Martin)

Ensemble Reflektor
Naxos Halle

Der Begriff ‚Auswärtsspiel‘ ist ja eindeutig durch ein anderes Genre besetzt, für das ich so gar nicht die ‚Feldkompetenz habe und wo es hier andere Zuständigkeiten gibt: Hallo Uwe!!!

Aber nun darf ich mal auf ein ‚Auswärtsspiel‘ der anderen Art aufmerksam machen: „Kein Samt, kein Mahagoni, kein Messing: Mit ihrer neuen Reihe „Auswärtsspiel“ bringt die Alte Oper die Musian Orte der Stadt, die die Frankfurter*innen eigentlich eher als Spielstätten für andere kulturelle Veranstaltungen auf dem Schirm haben – etwa die Naxoshalle.

Dabei bietet der Fabrikcharme der Halle genau den richtigen Rahmen für junge, innovative Orchester wie das Ensemble Reflektor, das in der vergangenen Spielzeit mit seinem kurzfristig ins Programm genommenen Debüt das Publikum der Alten Oper begeisterte. Eine Einladung an Klassikbegeisterte und Klassikneulinge, Orchesterkonzerte in neuem Kontext zu erleben!“

Auf dem Programm stehen: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ein Sommernachtstraum op. 61 (Auszüge); Henry Purcell, The Fairy Queen (Auszüge); Mayer, Sinfonie Nr. 2 e-Moll. Die Leitung hat Holly Hyun Choe.

Zu den Tickets geht’s hier: https://www.alteoper.de/de/programm/veranstaltung.php?id=521927408

Donnerstag, 7. April um 20.00h: Auswärtsspiel der Alten Oper FrankfurtEnsemble Reflektor in der Naxos Halle

Foto: © Heide Benser

Donnerstag, 07. April: Ein Literaturstar in Frankfurt

(Petra)

Ich weiß, dass jetzt einige Augen leuchten und manches Leser*innen-Herz höher schlagen dürfte: Ein internationaler Star, der besonders berührt, kommt mit einem neuen Roman. Karl Ove Knausgård. Er ist Norwegens berühmtester Gegenwartsautor. Oder: OMG! Sein sechsbändiges, rücksichtslos autobiografisches Projekt wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Nun erscheint im Luchterhand Verlag, übersetzt von Paul Berf, ein neuer Roman von Karl Ove Knausgård: „Der Morgenstern“. Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch etwas scheint aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Aus der Sicht von neun Menschen während einiger Hochsommertage erhalten wir Einblicke in eine aus dem Gleichgewicht geratene Welt. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Verheißt er Gutes oder steht Böses bevor? Das Gespräch in deutscher und englischer Sprache führt Andreas Platthaus. 

Foto: Karl Ove Knausgård©Sølve Sundsbø for D2 

Karl Ove Knausgård: Der Morgenstern, Lesung, Moderation (dt./engl.): Andreas Platthaus (F.A.Z.), Ort: Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt, Adresse: Neue Mainzer Straße 17, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 18 (12) Euro, Tickets bekommt Ihr ab sofort hier

Dienstag 10. Mai: Ecstatic Dance Workshop

(Daniela)

Da ich Jasmina, die den Workshop anbietet kenne und sehr mag, kommt hier eine Empfehklung für einen Workshop, bei dem ich am End dann sogar selber mit mache...

Zum ersten Mal Ecstatic Dance als Workshop im schönen Theatersaal des Kulturhauses Frankfurt.

Was ist Ecstatic Dance
Ecstatic Dance ist ein Tanzritual bei dem man auf eine musikalische Reise geht. Jeder kann sich frei und nach seinem Gefühl bewegen, oder eben aucht nicht. Alles ist erlaubt!
Wir starten unsere Reise in einem Circle, mit einer kurzen Mediation und Matras und tauchen dann ein.
Musikalisch bewegen wir uns in sogenannten Waves durch verschiedene Musikgenres und landen dann in einer Entspannung.

Der ca. 2 Stunden Tanz findet ohne Worte statt, und jede Kommunikation erfolgt ausschließlich durch die Sprache des Körpers.
Auch jede Art von Emotionen können hier ihren freien Lauf finden, Lachen, Weinen, Schreien oder Tiergeräusche alles was gerade so hoch kommt.

Es wird ohne Alkohol oder Drogen getanzt, das ganze barfuß und es gibt auch keine Handys, Videos oder Kameras!

Ausprobieren dringend empfohlen!

Termin: 10 Mai 2022  von 19:30h - 22h
Einlass: 19h
Beginn: 19:30h start im circle +warm up  führt uns Ananda Elke Kling mit Mediation und Matras 
Schluss: Chill out mit Abschlussmeditation: 21:45h - 22h
Kosten:  wir bieten den Workshop auf Spendenbasis an. Obulos very welcome
Was ist mitzubringen: lockere Kleidung, eine Yogamatte und eine eigene Wasserflasche, Yogamatte und eine Decke wären ideal.

Gründonnerstag, 14. – Ostersonntag, 17. April: JESUS D’Amour, GEST. / AUFERST. – DIE PASSION

(Martin)

Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes
Theater Willy Praml

Alle Jahre wieder… Auch zur Osterzeit!

Jetzt schon im 17. Jahr wird diese tolle Inszenierung gespielt, die ja im Grunde eine Tradition darstellt. Deshalb: Einmal sehen reicht nicht, weswegen manche Menschen sich schon vor Ort fürs nächste Jahr verabreden. Denn das lohnt sich – und weil das so ist, tun alle gut daran, rechtzeitig Karten zu reservieren!

„Jesus in der Industriebasilika - Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär.

Jesus – Prophet oder Politikum? Die letzten Tage in Jerusalem - Als wir vor über fünfzehn Jahren damit begannen, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für unser Theater in der denkmalgeschützten Naxoshalle, eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnten wir nicht ahnen, dass wir damit eine Tradition begründen würden, die nun schon im 17. Jahr zu Weihnachten und Ostern unser Publikum begeistert und berührt.“

Hier geht’s zu den Reservierungen: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-gest-auferst-die-passion/

Gründonnerstag, 14. April um 19.30h, Karfreitag, 15. April um 18.00h, Ostersamstag, 16. April um 19.30h und – Ostersonntag, 17. April um 18.00h
Theater Willy Praml, Naxos-Halle

Foto: © Rebekka Waitz

Noch bis Samstag, 23. APRIL: Fotos vom Reisen und Apfelwein

(Petra)

Wir bleiben zu Hause - aber Bilder können reisen. So zumindest heißt es im Ankündigungstext. Ich würde eher sagen: Wir sind viele zu lange zu Hause geblieben, und diese Fotos können die Vorfreude an all dem, was hoffentlich bald wieder möglich ist, noch aufs Schönste steigern. Zu sehen sind jetzt auf jeden Fall preisgekrönte Fotografien aus fünf Kontinenten, die für diese Ausstellung in der Apfelweingalerie nach Frankfurt kommen. Das Motto: THAT’S MY WORLD. In enger Zusammenarbeit mit TAGREE.DE, dem Online-Magazine für Fotografie und Kunst, konnte eine Auswahl internationaler Fotografen eingeladen werden, ihren Blick auf ihre Welt beizutragen (wobei es nicht um die Dokumentation der Pandemie ging). Und die passen eben perfekt in die Apfelweingalerie, mit ihrem Fokus auf zeitgenössische Fotografie. Diese ab heute gezeigten Blicke sind bunt, vielfältig, ironisch, melancholisch, dramatisch, ganz nah dran. Mein Lieblingsblick ist spontan – mit meiner großen Sehnsucht nach dem Meer natürlich – der „sound of the Ocean“.

THAT‘S MY WORLD, Foto-Ausstellung, Vernissage mit Musik und Apfelwein vom BLAUEN BOCK, Ort: Apfelweingalerie Frankfurt, Adresse: Kleinmarkthalle, Eingang West vom Liebfrauenberg, Uhrzeit: 12 Uhr

Bis 21. Mai: Ausstellung Lilly Lulay und Susa Templin in der Kunststiftung DZ Bank

(Natalie)

Unter dem Titel »Durchblick. Lilly Lulay und Susa Templin« präsentiert die Kunststiftung DZ Bank eine Gegenüberstellung fotografischer Werke der beiden Frankfurter Künstlerinnen. Sie entkontextualisieren und fragmentieren, schichten und überlagern ihr Bildmaterial und kommen zu spannenden, häufig dreidimensionalen Lösungen. Auf diese Weise befragen sie unsere Sehgewohnheiten und Wahrnehmung von Bildern, führen uns Dahinterliegendes vor Augen und gewähren uns immer wieder neu und anders den (vermeintlichen) Durchblick. Dabei bedienen sich die beiden Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Themenfelder und Motive.

Die AusstellungsmacherInnen jonglieren mit Formaten, Medien und Betrachtungsweisen, dass es eine helle Freude ist. Kunst auf höchstem Niveau in einer Ausstellungshalle, die man viel öfter auf dem Schirm haben sollte.

Interessant auch die ausgefallenen Dialogführungen (Anmeldung über die Website):

»Kunst und Architektur«, Donnerstag, 03.03.2022, 18 Uhr, Christina Leber im Dialog mit Wilhelm E. Opatz, Architekturkritiker und Herausgeber zahlreicher Führer zur Architektur nach 1945

»Kunst und IT«, Donnerstag, 24.03.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Ludger Freitag, Key Account Manager bei Ratiodata SE

»Kunst und Religion«, Donnerstag, 14.04.2022, 18 Uhr, Katrin Thomschke im Dialog mit Pfarrer Markus Zink, Referent für Kunst und Kirche, Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt am Main

Kunststiftung DZ BANK: Platz der Republik, Frankfurt

Eingang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr
Eintritt frei, barrierefrei

https://kunststiftungdzbank.de

Foto: Wilhelm Opatz

Freitag 25. und Samstag 26. März: Music Discovery Project

(Daniela)

Ich mag den Song No Roots von Alice Merton... heute ist sie beim Music Discovery Project dabei! https://www.youtube.com/watch?v=PUdyuKaGQd4

Nach dem Pandemie-bedingten reinen Livestream-Event 2021 kehrt das Music Discovery Project 2022 wieder in seine vertraute Location der Frankfurter Jahrhunderthalle zurück. Als Special Guest begrüßt das hr-Sinfonieorchester dazu Alice Merton. Die deutsche Popmusikerin, die mit Songs wie »No Roots« und »Why So Serious« die internationalen Charts eroberte, ist nicht nur in Frankfurt geboren. Sie fühlt sich auch heute noch persönlich und familiär eng mit der Mainmetropole verbunden. Unter dem Titel »HeimSpiel« treffen Mertons gehaltvolle, persönlich geprägte Songs und Balladen auf klassische Orchesterwerke, die auch in besonderer Verbindung zu Frankfurt stehen oder zum populären Kern der Klassik zählen.

Darüber hinaus ist auch Mari Samuelsen als Special Guest im Music Discovery Project zu erleben. Die norwegische Geigerin betört die internationale Szene seit geraumer Zeit mit ihren ganz eigenen musikalischen Grenzgängen. Mystisch-versonnene Musik aus dem hohen Norden wird sie an diesem Abend präsentieren und mit ihrer sehr persönlichen Klangwelt reizvolle zusätzliche Akzente setzen. Unter Leitung des amerikanischen Dirigenten John Axelrod wird es so gleich in vielfacher Hinsicht interessante wie beziehungsreiche Begegnungen musikalisch sehr unterschiedlicher Welten geben – von Klassik und Pop und Orchester und Elektronik– und ein außergewöhnliches, spannendes Music Discovery Project ist auch diesmal garantiert.

Tickets ab 20,- € hier

Music Discovery Project, hr-sinfonieorcherster & Alice Merton und Mari Samuelsen
<time datetime="2022-03-25T20:00:00">Freitag 25.03. & Samstag 26.03.2022 um 20:00 Uhr</time>
Jahrhunderthalle Frankfurt Pfaffenwiese 301 65929 Frankfurt am Main


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