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| 26.11.2021 |
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KULTURLABOR

Ich bin mal wieder sehr in Eile, denn heute eröffnen wir unser Kulturlabor.
Von heute, bis zum 15. Januar veranstalten wir in einem kleinem Ladengeschäft in der Berliner Straße 32 (auf der Seite vom Comic Laden, neben der Galerie Philip Pflug) kleine Kulturveranstaltungen. Die letzten Tage haben Sarah und ich den Laden herausgeputzt. Wir haben sogar eine Mini-Bar gebaut, da gibt es Getränke auf Spendenbasis. Der Edeka Scheck-In hat uns leckere Weine, Radeberger Bier & Wasser und Voekel hat uns Bio Zisch gesponsert. Der Eintritt zum Kulturlabor ist frei.
Wir haben uns intensiv mit der pandemischen Situation auseinandergesetzt und werden 2G + Maske im Innenraum machen. Da es aber auch viele Menschen gibt, die nicht in Innenräume gehen wollen, hat uns die Firma Sounds for Friends eine kleine Tonanlage zur Verfügung gestellt, damit wir den Ton nach Draußen übertragen können.
Nach unserem Aufruf haben sich über 50 Kultur- und Kunstschaffende aus Frankfurt und Offenbach gemeldet. Dementsprechend vielseitig ist das Programm auf der wohl kleinsten Bühne Frankfurts. Im Schaufenster wird es Lesungen, Comedy, Theater, Puppenspiel, Performances, bis hin zu DJ Sets, Livemusik oder auch klassischem Operngesang geben. Auch bildende Kunstschaffende stellen ihre Arbeit im Kulturlabor aus, die man während der Öffnungszeitenbesichtigen kann: Donnerstag, Freitag, Samstag von 18-23 Uhr und Sonntag von 12-15 Uhr. Heute geht es um 17:00 Uhr los. Das Programm für heute und die weiteren Tage findet ihr unten.
Da heute unsere Eröffnung ist, schaffe ich es leider nicht zur Eröffnung von Sandra Manns großer Einzelausstellung NETZ WERKE & KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS in den Kunstverein Familie Montez. Das ist wirklich sehr schade, denn Sandra ist eine überragende Künstlerin. Wie gut, dass man ihre Ausstellung noch bis zum 9. Januar sehen kann. Aber am Sonntag werde ich in den Kunstverein gehen, wenn Sotheby’s einige ihrer Werke zu Gunsten des Deutschen Kinderschutzbunds versteigern. Mehr zur Ausstellung und ihrer Benefiz Versteigerung weiter unten. So, jetzt muss ich los, der Glühwein muss noch warm gemacht werden
Was auch immer ihr macht: lebt wild und bleibt gesund
Daniela
Foto: Antipendium II (Selbstportrait), 1998, Fotografie ©Sandra Mann
Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.
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G E R O L L T E S über Trainer die in die Luft gehen

(Uwe)
Wer wie ich in den 1970/80iger Jahren aufgewachsen ist, begegnete in Gastwirtschaften auf dem Dorf, bei sonntäglichen Besuchen von Freunden im Keller des Elternhauses oder auf dem Sportplatz immer wieder Menschen (und sah sie im Fernsehen), die ununterbrochen rauchten. Damals waren das eher altbackene Zigaretten aus Deutschland, viele aus dem Hause Reemtsma (R1 (Reemtsma Nr. 1) oder Ernte 23 (1923 kaufte Reemtsma eine komplette Ernste Orienttabaks in Bulgarien), dazu die durch Reemtsma mit der Badischen Tabakmanufaktur übernommenen Marken Reval und Roth Händle. Oder HB (Hans Bergmann aus Dresden), eine Marke, die aber seit 1932 zu einem großen weltweit operierenden Tabakkonzern gehört und deren Zigaretten in der Regel von alten Männern mit gelben Haaren geraucht wurden. Zu meiner Kinder- und Jugendzeit war Zigarettenwerbung im Fernsehen noch erlaubt. HB nutzte dies geschickt und setzte bis 1984 in Werbespots ein Trickfilmmännchen ein, dem irgendeine Alltagstätigkeit misslang und der daher eskalierte, der quasi „in die Luft ging“. Nur eine HB Zigarette konnte das „HB Männchen“ (das Bruno hieß) wieder beruhigen.
Klassen und Regionen übergreifend erinnern viele Trainer an das bekannte HB Männchen, ständig „gehen sie in die Luft“. Leider gehen sie nicht nur einfach in die Luft, sondern richten ihren in der Regel stressbedingten Unmut gegen andere, insbesondere gegen Schiedsrichter, zunehmend aber auch gegen ihre Kollegen beim jeweiligen Gegner. Am Wochenende standen sich Jürgen Klopp (FC Liverpool) und Mikel Arteta (FC Arsenal) kurzzeitig gegenüber wie zwei Hähne in einem mexikanischen Hahnenkampf (Pelea de Gallos). Das Gebiet um die Trainerbänke wurde zu einer sogenannten Palenques, der Stätte, in der sich Hähne, hier zwei gestandene Männer mit internationaler Bekanntheit, aufgebracht aufeinander stürzen. Auch in Mainz zeigten sich der Mainzer Trainer Bo Svensson und der Kölner Assistenztrainer Kevin Mc Kenna nicht unbedingt von ihrer besten Seite. Selbst als Schiedsrichter Aytekin vermitteln wollte, zeigten sich beide nicht einsichtig wie Geschwister im Kindergartenaltern beim Kampf um ein Spielzeug, für das sich in zehn Minuten keiner mehr interessiert. Der gutmütige Weltklasseschiri Aytekin zeigte den beiden folgerichtig die Gelbe Karte (die kann man Trainern und Offiziellen neuerdings geben), so richtig für Ruhe sorgte das beim Karnevals-Derby zwischen Mainz und Köln noch nicht, denn dann mischte sich auch noch der Mainzer Co-Trainer Keyhanfar mit, der in Richtung McKenna rief: „ …. Was ist los mit dir, Junge? Verpiss dich! Haut ab hier! Ihr habt euch nicht unter Kontrolle, du Vogel. Halt die Schnauze!“ Die hielt er dann Gott sei Dank selbst und die anderen auch.
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Freitag 26. November: Kulturlabor 1. Tag
(Daniela)
Heute im Kulturlabor - freier Eintritt.
ab 17 Uhr Open Doors & Drinks 18 Uhr, Begrüßung & Eröffnung der Ausstellung von To Kuehne 19 Uhr – Geigenspiel Zolo Klingen 20 Uhr - Lesung von Julia Mantel 21 Uhr - Christoph Aupperle (Vibraphon) & Julian Keßler (Gitarre & Gesang) 22 Uhr - DJ Set von Jazzmadass
Ende 23:00 Uhr
Adresse: Kulturlabor, Berliner Straße 32, 60311 Frankfurt, Tonübertragung auch nach Draußen Einlass: 2G, im Innenraum mit medizinischer Maske, ein Bürgertest wäre super klasse!
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Freitag 26. November - 9. Januar: Sandra Mann, NETZ WERKE & KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS

(Daniela)
Sandra Mann ist eine großartige Künstlerin. Ich freue mich sehr auf ihre große Einzelaustellung im Kunstverein Familie Montez und die begleitenden Veranstaltungen: Sandra Mann, NETZ WERKE & KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS
Eine Werk-Ausstellung anlässlich der Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt an die Künstlerin Sandra Mann mit Fotografien, Filmen, Installationen, Diskussionsrunden, Führungen und einer Charity-Auktionsmatinée der Keep The World Foundation zu Gunsten kulturellen Engagements und zur Förderung von Projekten des Kinderschutzbundes.
Die Frankfurter Künstlerin Sandra Mann bedient sich einer großen Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen wie Fotografie, Installation, Skulptur, Video – befasst sie sich konzeptuell mit der Beziehung der Menschen zueinander, zur Natur, zur Umwelt, Tierwelt oder Genderthematik. Ihre Arbeit und Lehre ist durch die Erforschung der Grundlagen der Fotografie, Bildsprache und Bildwahrnehmung geprägt. Sie kuratiert Ausstellungen im In- und Ausland, ist Mitglied des internationalen Kuratorennetzwerks Qipo und arbeitet als Jurymitglied bei Fotografie- und Kunstwettbewerben. Neben diversen anderen Preisen und Stipendien erhielt sie ein Stipendium der Universitäts-stiftung Augsburg, ein Stipendium der Deutschen Künstlerhilfe, das Helsinki-Reisestipendium des Kulturamts und die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main. Sie engagiert sich mit Initiativen im sozialen, kulturellen, ökologischen Bereich, unterstützt die Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten und sie ist seit 2017 Kunstbotschafterin der Keep The World Foundation. Ihre Werke sind in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten, unter anderem im Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, im MUCA Mexiko Stadt, der Vehbi Koç Foundation Istanbul, oder in der Art Collection Deutsche Börse Photography Foundation.
www.sandra-mamm-photos.de https://www.youtube.com/watch?v=cYftv96H4sA&t=178s
Ausstellungsort: Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main
Eröffnung: 26.11.2021, 19 Uhr Ausstellungszeitraum: 26.11.2021 – 09.01.2022 Öffnungszeiten Ausstellung: Di - So 13 - 19 Uhr
Foto:Antipendium II (Selbstportrait), 1998, Fotografie ©Sandra Mann
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Freitag 26. November: HÖLLE INTERACTIVE

(Daniela)
Wäre ich heute Abend nicht im Kulturlabor, wäre ich in der Alten Seilerei, bei HÖLLE INTERACTIVE. Lutz schreibt:
"»afip!« meets alte seilerei - deine rot-weiß gestreiften vorstellungen werden hier tatsächlich akut wahr. alles live erstunken und erlogen und doch die reine Wahrheit. Mit Strickleitern aus Hariboschnüren und 20 Pizzaforschern auf die Infinity-Burg. Frag den uralten haarigen grünen Mops im Nordend um Rat, rette das Herz der oberräder Kaiserkönigin! Ja, du bist in der hölle interactive gelandet. das 2te forschungsseminar zur zukunft der afip in 3 akten.
Nach der pause erfährst du bei experten aus dem volk, warum der mops auf gar keinen fall nochmal mit dem pizzaforscher nach offenbach geht, um das masken/spaghetti/neon-paradies aufzumischen…und was die dinge sonst noch so im innersten zusammenhält. danach gibts ein wildes jazzkonzert. du wirst uns für diesen abend lieben und die afip ist dank dir, den förderern, und einem genialen happening der zukunft ein wenig näher gekommen. was für ein mega durchgeknallter abend… eintritt frei! für leib und seele wird gesorgt."
19:00 meet & greet 19:30 3aktiges höllenexperiment zukunft afip / theater direkt mit kalliope noll und bis zu hundert teilnehmer*innen 20:30 pause 20:45 fiktive expertenrunde: bis zu 5 stationen — transformation der geschichte 21:10 kurzpräsentation der irrsinnigen ergebnisse falls mehr Zeit 21:30 konzert 22:30 ausklang
@ SEILEREI freitag 26.11.2021 | 19 uhr FFM / MÜHLBERG 2G!!! + aktueller schnelltest zur sicherheit für alle beteiligten / mundschutz — teilnehmer auf 100 begrenzt, first come, first durchgeknallt… offenbacher landstraße 190 haltestelle ffm / mühlberg 5 min zu fuss richtung oberrad…
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Freitag, 26. – Sonntag, 28. November: Erfolg III – Siegbert – Das Volk sieht nichts Eleganz aus Reflex

(Martin)
Eleganz aus Reflex - Theater - Studio Naxos
Auf Naxos wird eine Trilogie gezeigt. Die ersten beiden Teile – ‚Johanna – Geboren um Liebe zu geben?‘ und ‚Otto – Wer rein kommt, ist drin‘ waren schon zu sehen. Jetzt gibt’s den letzten Teil der Trilogie, der aber ein eigenständiger Theaterabend ist und um an diesem Spaß zu haben, muss man die beiden anderen Abende nicht gesehen haben.
„Die Goldenen Zwanziger. Dass sie gar nicht so golden waren, wissen wir spätestens seit BABYLON BERLIN. Doch dass das München der 20er Jahre seine demokratische Atmosphäre einbüßte, viele Künstler und Künstlerinnen dem Isar-Athen den Rücken kehrten und, anstatt ihrer, viele Rechtsradikale ansammelte, blieb bisher weitaus unbesehen. Diese Zeit der zwanziger Jahre, die nicht nur hedonistisch, stilvoll, exzessiv war, sondern auch gewalttätig, rassistisch, antisemitisch, völkisch und einen Vorgeschmack auf das gab, was kommen würde, nimmt die Trilogie ERFOLG unter die Lupe. Lion Feuchtwangers Romanvorlage bildet dabei die Grundlage.
In ERFOLG I: JOHANNA – GEBOREN, UM LIEBE ZU GEBEN? beschäftigte sich die Gruppe ELEGANZ AUS REFLEX mit der Figur Johanna Krain und dem Verhältnis von politischen Systemen zur gesellschaftlichen Stellung von Frauen. Mit ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN betrachteten sie die herrschende Seite und das damit einhergehende Selbstverständnis der (damaligen) Machthaber. Wo Johanna Krain für das Auflehnen und den Kampf gegen ein repressives System stand, da war der Bayerische Justizminister Otto Klenk sein Vertreter. Siegbert Geyer nun ist das Gegenstück zu Otto Klenk. In ERFOLG III steht damit eine Figur im Mittelpunkt, die sich immer als Teil der Gesellschaft empfand, sich nun aber eingestehen muss, dass sie sich darin getäuscht hat.
Die Auseinandersetzung mit seiner Figur ist eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Assimilation. Wo und wie war Antisemitismus schon immer vorhanden und akzeptiert? Wie war seine Steigerung zu spüren und zu erfahren? Wie lange hofften Betroffene nicht gemeint zu sein oder dachten auch, nicht zu den Adressierten zu gehören? Um unsere Gegenwart mitgestalten zu können, müssen wir unsere Vergangenheit kennen.
Freitag, 26. – Sonntag, 28. November um jeweils 20.00h / weitere Vorstellungen am 3. Und 4. Dezember um jeweils 21.00h Studio Naxos
Foto: © Homepage Studio Naxos
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Freitag 26. November: Jazz Montez präsentiert Jake Sherman in Bornheim

(Daniela)
Ich freue mich auf einen JAZZ MONTEZ Abend in Bornheim. Die Veranstalter schreiben:
"Am Freitag, den 26. November, werden wir den Singer-Songwriter und Jazzpianisten Jake Sherman aus New York in Frankfurt zu Gast haben. Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Herzen von Frankfurt-Bornheim, in der Rendeler Str. 11, im Erdgeschoss eines ehemaligen Bunkers, den unser Freund und Toningenieur Krishna Meindl zu einem großen Studio-Raum umgebaut hat.
Jake Sherman wurde in Boston geboren und wuchs in einem musikalischen Haushalt auf. Nachdem er von seinem Vater - einem großen Bach-Fan - klassisches Klavier gelernt hat, interessierte er sich irgendwann mehr für Herbie Hancock, Dr. Lonnie Smith und ... Weird Al Yankovic! Nach der Schule studierte er am renommierten Berklee College of Music und spielte anschließend auf Touren und Aufnahmen von solch talentierten Musikerinnen und Musikern wie Bilal, Emily King, Blood Orange, Benny Sings, Andrew Bird, Nick Hakim, Louis Cole oder Chance the Rapper mit. Seine eigenen Veröffentlichungen, die er in der Regel selbst produziert, kann man am besten als Jazz-beeinflusste Piano-Singer-Songwriter-Musik bezeichnen. Sie zeichnen sich durch unerwartete und komplexe Akkordwechsel im Zusammenspiel mit eingängigen, teils auch eigensinnigen Gesangsmelodien und Texten aus. Nach vier Alben hat er gerade eine neue Live-EP veröffentlicht, die er bei uns in Frankfurt präsentieren wird. Hier ein aktuelles Video dazu."
Jake Sherman, 26.11., 20 Uhr, Rendeler Str. 11 Es gilt die 2G-Regel und die Anzahl der Plätze ist streng limitiert. Tickets gibt es nur an der Abendkasse für 18€ (10€ ermäßigt).
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Freitag 26. & Samstag, 27. November: Im Internet gibt’s keine Mädchen. Eine Tirade.

(Martin)
‚Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst dich.‘ oder ‚Schlaflos in… Frankfurt‘ – das waren geniale Performances von Susanne Zaun und Marion Schneider!
Jetzt behaupten die Beiden, es gäbe im Internet keine Mädchen und starten zu einer Tirade:
„So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/im-internet-gibt-es-keine-maedchen/
Freitag, 26. & Samstag, 27. November um jeweils 20.00 Uhr:
Im Internet gibt’s keine Mädchen. Eine Tirade. Susanne Schneider/Marion Schneider/Zaungäste im Mousonturm/Saal
Solidarisches Preissystem
Foto: © Charlotte Bösling
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Freitag, 26. November: Of/ Alice Slopianka
(Andrea)
Heute, morgen oder so bald als möglich, sollte man, will ich mal wieder in den Waggon: "Die regelmäßigen Kunst-Ausstellungen IM Waggon gab es jetzt seit 2 Jahren nicht mehr. Auch wenn wir vielleicht bald wieder dicht machen müssen, die Besucherzahlen traurig sind und man sich manchmal fragt wie es überhaupt jemals wieder weitergehen soll: Wir freuen uns sehr, dass die Offenbacher Fotografin Alice Slopianka trotz allem mit ihren fabelhaften "Nussbildern" wieder Kunst in den Waggon bringt! Vielleicht ist der Einen oder dem Anderen schon mal eins ihrer Bilder auf Facebook begegnet, in denen recht menschlich gestaltete Erdnüsse sich durch seltsam normale bis abstruse Situationen manövrieren. Ob es nächste Woche noch eine Vernissage dazu geben wird (mit musikalischer-Begleitung durch Kai?) ist noch nicht ganz raus, die Zeiten, wie auch diese Ausstellung sind eben mehr als NUTS!"
Waggon am Kulturgleis Offenbach
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Bis 26. November: Midissage und Konzert

(Petra)
Ich bin häufiger in Wiesbaden – also heute wieder einmal etwas zum Thema Horizonterweiterung. In der Reihe "Vergänglichkeit" zeigt der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden aktuell in der Church of St. Augustine of Canterbury Objektkunst von Stella Tinbergen und Horst Reichard. Gemeinsam entstand 2021 entstand die Werkserie "Stirb und Werde", in der es geht um die Auseinandersetzung mit dem Altern, dem Sterben und der Vergänglichkeit geht – immer noch Aspekte, die auch ich gerne verdränge. Die Filmemacherin und Künstlerin Tinbergen greift auf eine vor ca. 45 Jahren entstandene Fotoserie zurück, die vielfältigen Facetten der abgebildeten Menschen in ihrer letzten Lebensphase einfängt. In einem aufwendigen Verfahren hat sie zusammen mit dem Bildhauer Horst Reichard diese Fotos auf Solnhofener Schieferplatten aufgebracht. Der jahrtausendealte Stein scheint verwittert, doch die Empfindungen und die besonderen Momente, die die Künstlerin mit diesen Menschen geteilt hat, und eine berührende Menschlichkeit sind spürbar. Zur Midissage heute spielt noch einmal eine tolle Pianistin, Susanne Endres Werke von Lily und Nadia Boulanger.
Stirb und werde. Ausstellung von Stella Tinbergen und Horst Reichard, Konzert von Susanne Endres, Ort: Church of St. Augustine of Canterbury (Englische Kirche), Adresse: Frankfurter Str. 3, Wiesbaden, Uhrzeit: 18 Uhr, Ausstellung bis 26.11.: Eintritt: frei, 2G-Veranstaltung
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Samstag 27. November: Kulturlabor 2. Tag
(Daniela)
Heute im Kulturlabor - freier Eintritt.
* ab 18:00 Uhr: Musik & Getränke & Einzelausstellung: To Kühne
* 19:00 Uhr: Susanne Kohen: Insel der Stille (Performance Musik & Video)
* 20:30 Uhr: Pirkko Cremer: OH JOHNNY PLEASE CALL ME - Ein groteskes Schauspiel um die Liebe mit Musik
* 21:30 Uhr: DJ Frau Kunkel
Ende 23:00 Uhr
Adresse: Kulturlabor, Berliner Straße 32, 60311 Frankfurt, Tonübertragung auch nach Draußen Einlass: 2G, im Innenraum mit medizinischer Maske, ein Bürgertest wäre super klasse!
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Samstag, 27. November: Of/ Die Schachnovelle

(Andrea)
Die Schachnovelle schrieb Stefan Zweig im brasilianischen Exil, sie ist sein letztes und zugleich bekanntestes Werk. Und ich habe sie erst spät nach dem Abi gelesen, also völlig freiwillig. Dass es einen Film gibt, wusste ich nicht und würde also gerne in den Filmklubb heute (wenn wir im Kulturzeiterin Labor nicht wieder so ein schickes Programm hätten... ): "Wien, 1938: Österreich wird vom Nazi-Regime besetzt. Kurz bevor der Anwalt Josef Bartok (Oliver Masucci) mit seiner Frau Anna (Birgit Minichmayr) in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht. Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm (Albrecht Schuch) Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät." www.youtube.com/watch?v=SXSJFtAmyQ0 Corona-bedingt gilt die 2G-Regel und das Tragen von Masken an der Bar.Außerdem empfehlen wir allen Besucher*innen grundsätzlich die Durchführung eines Tests oder Schnelltests vor dem Besuch. Wir halten Schnelltests vor, die zum Selbstkostenpreis vor Ort gemacht werden können. Einlass: 19.00 Uhr nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten.Bild: Elke Rehder, Holzschnitt zur Schachnovelle
Filmklubb Isenbugring Offenbach
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Samstag, 27. November: POP UP im idüll

(Petra)
2021 war für mich weniger ein Jahr der großen neuen Entdeckungen in der Stadt und der Konsumlust. Wichtiger war es, draußen unterwegs, mit lieben Menschen und endlich wieder inspiriert von Musik, Kunst undsoweiter zu sein. Deshalb gibt es von mir ein paar klassische Lieblingsorte. Wie das idüll.space in Bornheim, das heute wieder ganz besonders seine Tür öffnet - mit so vielen wunderschönen und wohlschmeckenden Dingen (ich hoffe, ich kann endlich diesen unfassbar leckeren Wermut käuflich erwerben!?). Wer Schnäppchen sucht, wird hier weniger fündig. Wer Dinge mit Seele schenken möchte, sollte vorbeischauen. Dieses Mal sind zwei Gäste dabei, die im idüll „aufpoppen“: Marlene und Eleonora mit neuen Leinenservietten (WeihnachtsEdition) aus Prostejov (Tschechien), wo die Leinenherstellung und Verarbeitung eine lange Tradition hat. Alles klimaneutral hergestellt und gefärbt entsprechend ökologischen GOTS Ecotex-Vorgaben. Der zweite Gast ist der Ex-HfG-Offenbacher Jakob Roepke. Er lebt seit vielen Jahren in Berlin, ist aber in Frankfurt kein Unbekannter, weil er immer wieder in Frankfurter Galerien zu sehen ist. Für das idüll hat er eine kleine Auswahl seiner Arbeiten zusammengestellt: 21 seiner kleinformatigen Bildtafeln, an denen er seit 1996 arbeitet (bis jetzt ca. 2000 Exponate), 11 Scherenschnitte und 7 Reliefs. Jakob Roepke selbst wird zur Finisage im Frühling 2022 hier sein.
POP UP im idüll, Ort: idüll.space, Adresse: Gronauer Straße 2, Uhrzeit: 12 - 20 Uhr, Eintritt: frei plus Holzfeuer & Welcome-Drink inklusive, 2G-Veranstaltung ("Plus" auf freiwilliger Basis)
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Der digitale Spendekalender Advent 2021
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Jetzt 24x was bewirken – mit dem Advents-Spendekalender als Geschenk! Mit jedem Exemplar des Online-Adventskalenders erhalten gleich 24 Nachhaltigkeits-Organisationen jeweils 1 Euro Spende. Jeden Tag wird eine dieser 24 Initiativen kurz vorgestellt. Mit täglichen Tipps zum nachhaltigen Leben und einem Gewinnspiel – also ein rundum sinnvolles Geschenk für die Vorweihnachtszeit. Für die Liebsten, Kolleg:innen, Mitarbeiter:innen; Geschäftspartner:innen und die ganze Welt. Hier könnt ihr den Kalender bestellen. Von turtuga.eu
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Noch bis 29. November: VERSO SUD - Festival des italienischen Films

(Daniela)
Auch in diesem Jahr bietet das Festival seinem Publikum einen Streifzug durch das zeitgenössische italienische Filmschaffen, wobei der Schwerpunkt auf dem Autorenkino und aktuellen Produktionen liegt. Die Auswahl umfasst neun Titel, darunter UN CONFINE INCERTO von Isabella Sandri, worin das schwierige Thema der Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornografie aufgegriffen wird, GENITORI QUASI PERFETTI von Laura Chiossone, der uns für den Zeitraum eines festlichen Nachmittags in das „lustige und verrückte Karussell der Elternschaft“ mitnimmt, COSA SARÀ von Francesco Bruni, eine zarte autobiografische Komödie, die von der Zerbrechlichkeit angesichts einer schweren Krankheit erzählt, VOLEVO NASCONDERMI von Giorgio Diritti, ein preisgekrönter Film über das einsame Genie Antonio Ligabue, L’AMORE A DOMICILIO, eine lebhafte, sentimentale Komödie von Emiliano Corapi, ROSA PIETRA STELLA von Marcello Sannino, ein desillusioniertes Fresko eines STRADA bis zum abschließenden E LA NAVE VA, einer ergreifenden Reflexion über die feine Trennlinie zwischen Realität und Fiktion.
Weitere Informationen im Katalog.
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Noch bis Sonntag, 28. November: PUNKT-Ausstellung

(Petra)
Zur letzten Vernissage war ich (und nicht nur ich!) auch gekommen, um endlich mal wieder den PUNKT-Initiator Hannibal zu treffen. Das hat nicht geklappt – und wird es auch dieses Mal nicht, denn ich bin leider schon an einem anderen schönen Ort. Auf jeden Fall mag ich den kreativen Winkel mitten in der City hinter der Katharinenkirche und vermute, dass sich wieder einmal fast alles VOR der Tür abspielen wird. Das sollte Euch nicht davon abhalten vorbeizuschauen – im Gegenteil, wenn heute die Ausstellung der Malerin und HfG-Studentin Leonie Specht eröffnet wird. „Egal ob man Kunst erschafft oder sie konsumiert, ich finde es bereichernd, wenn man vor einem Kunstwerk stehen und es mit allen Sinnen erfahren kann – diese Erfahrung können auch digitale Lösungen nicht vollständig ersetzen. Zudem findet man im Austausch mit anderen oft Inspiration, die im Moment teilweise fehlt.“ Genauso, wie Leonie es Ende Februar der Rhein-Neckar-Zeitung erzählt hat, empfinde ich es auch. Also: Maske auf und los geht’s.
Pick a Mood: Vernissage Leonie Specht-Ausstellung, Ort: Galerie Umweg, PUNKT, Adresse: Katharinenpforte, 6, Uhrzeit: 18 - 22 Uhr, Ausstellung bis 28.11., täglich 14 - 16 Uhr, Eintritt frei
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GERHÖRT: 30 von Adele

(Uwe)
Was haben Adele und Robert Smith von The Cure gemeinsam? Beide sind extrovertiert frisiert, perfekt geschminkt und haben eine großartige Stimme. Sowohl Adele als auch Smith The Cure veröffentlichten den Lovesong. Adele auf ihrem zweiten Album 21 (in 2011) und The Cure auf ihrem Jahrhundertalbum Disintegration (Mitte 1989).Geschrieben wurde das getrennt voneinander gesungene Lied von Smith und seinen Cure-Kollegen wahrscheinlich um die Zeit herum, als Adele geboren wurde (1988).
Das Geburtsjahr von Adele lässt ich einfach herleiten, weil sie in den Songs ihrer Platten 19 – 21 – 25 und nun 30 über das schreibt, was sie in einem bestimmten Lebensalter bewegte. Natürlich geschieht dieses immer mit einem „Time Lag“, weil sie das Ganze (dieses Mal die Scheidung, der Umzug von London nach Los Angeles usw.) ja erst einmal sacken lassen muss, um es anschließend in Liedtexten niederschreiben zu können. Ein Produzententeam kommt, beauftragt Hit-Komponisten, die die Musik zu den Texten schreiben, nimmt alles auf und mischt das in 12 Liedern zusammen. Danach wird die Werbemaschine angeworfen, inklusive Tränen auf der Couch von Oprah Winfrey. Da kommen schnell drei Jahre zusammen, daher war Adele 33 als 30 letzte Woche erschien.
Adeles Stimme veredelt jede Musik, das ist bei einem Stück wie der schönen ersten Single Easy On Me nicht besonders schwer, auch Hold On, To Be Loved und Love Is A Game sind tolle Popsongs, die zeitlos sein können, was die mittlerweile über zehn Jahre alten Nummern von ihrem Debutalbum 19 wie Chasing Pavements zeigen. Genanntes Lied ist für mich bis heute der beste Song Adeles „Should I give up? Or should I just keep chasin' pavements - Even if it leads nowhere?“ Mach´ weiter, Adele !
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Bis 28. November: Of/ Perspektivwechsel

(Andrea)
"Wie sehr beeinflusst Routine unsere Wahrnehmung für Details? Die Verbundenheit zum vertrauten, urbanen Umfeld macht oft blind für die Schönheit und Ausdruckskraft von Orten und Gebäuden. Mit den Fotos seiner Ausstellung rückt Holger Neuhaus spannende Seiten von vertrauten Ansichten seiner Region „Frankfurt & Offenbach“ neu ins Auge des Betrachters. Seine Bilder haben den Anspruch identitätsstiftend und zugleich erfrischend zu sein; manchmal witzig. Vor allem aber, sollen sie zu Mut und Freude am Perspektivwechsel aufrufen. Eine Portraitserie von Orten und Gebäuden der Region Frankfurt & Offenbach. Aus manchmal ungewöhnlichen Betrachtungswinkeln fotografiert. Präsentiert in Offenbach vom Filmklubb. Moderation der Vernissage: Julia Finkernagel. " Das alleine klingt schon gut. Aber es gibt tatsächlich noch eine Verlosung mit Hauptpreis Fotoshooting und Sofortgewinnen!!! Zu sehen in der Fotoausstellung „Perspektivwechsel“ noch bis 28. November 2021. Mehr über Holger Neuhaus: www.like-n.com
**Außerdem für den 28.11 16-18 Uhr. Mit Bier-Tasting Reimos Brauwerk (sowie ggf. Abholung gekaufter Bilder am Ende der Ausstellung).**
Filmklubb, Isenburgring 36 , 63069 Offenbach am Main
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Musik, die 2021 das Leben bereicherte

(Daniel und Uwe)
Musik ist wunderbar und kann das Leben und den Alltag auf unterschiedlichste Art und Weise positiv beeinflussen. Daniel und ich haben jeweils fünf große musikalische Ereignisse / Erlebnisse aus 2021 ausgewählt, die uns glücklich gemacht haben. Heute Platz 2:
Daniel: 6. August 2021, was war das für ein Abend! Als Kai Schmidt und ich Anfang des Jahres eine gemeinsame Veranstaltungsreihe planten, kamen wir schnell darauf, einfach mal eine unserer Lieblingsbands mit einem Lieblingsfilm zusammenzuführen. Konzerterlebnis plus Kino also – und zwar nacheinander, im Freien! Kai machte einen Wahnsinnscoup und quasi über Nacht die gefeierte Band International Music klar, die unter normalen Bedingungen für ein solch kleines Liebhaberprojekt sicherlich kaum zu bezahlen gewesen wäre. Ich steuerte noch den Coming-of-Age-Film „Futur Drei“ bei, der für mich atmosphärisch perfekt in den Innenhof der Parkside Studios passte.
Es war für uns – wie auch für die meisten Gäste – das erste Konzert seit einer gefühlten Ewigkeit. Und so wurde es auch zelebriert: Da waren auf einmal unzählige Teenie-Pärchen, die nach nur zwei Songs seitlich der Bühne ekstatisch tanzten. Ältere Männer, die wie früher weit hinten an der Bar an ihrem Bier nippten, mitwippten, als hätten sie nie etwas anderes gewollt. Und eine Band, der man die Spielfreude in jeder Sekunde anmerkte. Kurzum: Ein Livekonzert, das alles, was man so lange schon schmerzlich vermisste, in einem Moment einlöste. Diese Hymnen aus Freude, Zucker und Zartheit schufen das durchaus beseelte Gefühl, am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein. Schaut Euch International Music unbedingt live an, wann immer es (wieder) geht. Dann sehen wir uns seitlich der Bühne!
Uwe: Lied des Jahres: The Dying Light von Sam Fender: Groß, traurig, schön, überragend, die besten 3:55 Minuten Musik in diesem Jahr: But I'm damnеd if I give up tonight - I must repel thе dying light - For Mam and Dad and all my pals - For all the ones who didn't make the night. Sam Fender ist ein Musiker aus der Nähe von Newcastle. Folgt man seinem Instagram-Account, hat man den Eindruck, er wäre ein ganz normaler Mitte-Zwanzig-Jähriger aus dem Norden Englands. Am Ende ist er in allererste Linie eben genau das. Ein junger Mann, der sein Heranwachsen und seine Erlebnisse und Beobachtungen in Rocksongs verarbeitet. Er ist ein außergewöhnlicher Songwriter, der mittlerweile zwei perfekte Platten veröffentlichte, mit Songs die beschwingen und berühren. Sein bisher bestes Lied, The Dying Light, beschließt seine zweite Platte, die dieses Jahr erschien. Der Song über den Selbstmord eines Freundes ist wunderbar, ergreifend, einfach perfekt. Besser geht es nicht.
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Noch bis zum 28. November: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

(Daniela)
Remake. Frankfurter Frauen Film Tage wird von der Kinothek Asta Nielsen e.V. veranstaltet und findet vom 23.-28.11.2021 zum dritten Mal statt. „, …weil nur zählt, was Geld einbringt‘ – Frauen, Arbeit und Film“ ist das Schwerpunktthema der dritten Festivalausgabe. Die Würdigung der Geschichte von Frauenfilmfestivals wird bei Remake mit einem Rückblick auf die Feminale (Köln) und femme totale (Dortmund) fortgesetzt. Die Personale „Ungenierte Unterhaltung – Frieda Grafe. Filmkritikerin“ erinnert an die bedeutende Autorin der bundesdeutschen Kino- und internationalen Filmgeschichte. Mit Stummfilmen wie „It“ mit Clara Bow als titelgebendes „It-Girl“ über Dokumentationen wie „Coalmining Women“ (Frauen im Bergbau) bis hin zu Lizzie Bordens radikaler Prostitutions-Studie, ebenfalls „Working Girls“ benannt, reicht die umfangreiche Auswahl. Ebenso wird sich eine Diskussionsrunde zu Sexismus, Klassizismus, Rassismus und Arbeitsleben im Film anschließen. Laut Gaby Babić, Leiterin der Kinothek, dreht sich der Themenkomplex um Arbeit in allen Bereichen menschlichen Lebens, aber auch um gegenteilige Tendenzen wie Freizeit, Faulheit oder Streik.
Remake On Location erweitert das Festival um Vorführungen vor und nach den Festivaltagen an verschiedenen Orten.
Remake verschreibt sich der Wiederentdeckung und Neuaufführung von Filmen aus der Geschichte im Kontext aktueller Filme. Ausgehend von Themenschwerpunkten entfaltet sich Remake in einer Mischung aus Festival und Symposium. Unterschiedliche Epochen und Genres verflechten sich im Programm. Im Fokus: Frauen, Geschlechterverhältnisse, Emanzipation, Aspekte des queer cinema und ein anderer Blick auf die Gesellschaft, auf die Realität von Migration, Kolonialismus, Rassismus. Digitalisierungen/Restaurierungen und eine Begleitpublikation dienen der Nachhaltigkeit von Remake. Frankfurter Frauen Film Tage.
Festivalort ist die Pupille – Kino in der Uni.
Das Gesamtprogramm findet ihr unter: www.remake-festival.de
(c) Working Girls: UCLA-Film-Television-Archiv
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ERINNERUNG SCHAFFEN – CHANCEN SCHENKEN

(Daniela)Da unser GeschenkeTipp Spezial erst am Nikolaus erscheint, kommt hier heute schon ein besonderer Tipp, da es diese Geschenke nur bis zum 3.12. zu kaufen gibt:WEISSE ROSEN DER ZUVERSICHT
Die Installation „Rose Bianche“ auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt versammelt derzeit 500 Rosenskulpturen des Frankfurter Konzeptkünstlers Ottmar Hörl. Arrangiert als Symbole des Gedenkens, sollen sie an die Opfer und Helfenden in der Corona-Pandemie erinnern. Die Goethe-Universität hat sie als Erwiderung auf das vor einem Jahr vom deutsch-italienischen Konsortium „Goethe-Vigoni Discorsi“ eingeweihte Memorial „Rose Bianche – per ricordare con amore le vittime della tragica pandemia“ ausgerichtet.
Damals wurde im Park der Villa Vigoni, dem Sitz des Deutsch-Italienischen Zentrums für den Europäischen Dialog am Comer See und 65 Kilometer vom im europäischen Epizentrum der Pandemie gelegenen Bergamo, der Opfer der Corona-Pandemie und des Einsatzes des medizinischen Personals gedacht. Auch die Frankfurter Installation soll einen Raum für Trauer und Reflexion bieten.
Zugleich setzt die berührende serielle Präsentation der 500 Rosenobjekte Impulse der Zuversicht. Denn die „Rose Bianche“ verwandeln sich in kleine Versprechen auf die Zukunft: Der Erlös aus dem Verkauf der Rosenobjekte fließt in Deutschlandstipendien für Studierende der Goethe-Universität.
Die vom Künstler handsignierten Originalexponate können während der Ausstellung, die bis zum 3. Dezember 2021 dauert, für je 80 Euro in einem Pavillon direkt neben der Kunst-Installation erworben werden. Im Internet sind sie unter www.goethe-campusshop.de und www.chancen-schenken.de erhältlich. Mit dem Erwerb einer „Rose Bianche“ schaffen Sie Perspektiven für Studierende: Sie unterstützen sie auf ihrem universitären Weg in die berufliche Zukunft!
Foto (c): Uwe Dettmar
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Sonntag 28. November: Kulturlabor 3. Tag
(Daniela)
Heute im Kulturlabor - freier Eintritt.
* ab 12 Uhr: Musik & Getränke & Einzelausstellung: To Kuehne
* 12 Uhr: Laurin Thomas: me, a new me? – Performance
* 13 Uhr: Ines A. Hudak: "plötzlich flammt sie auf" - 19 poetische Impressionen mit Musik und Fotografien
* 14:30 Uhr: 431art – Haike Rausch & Torsten Grosch: botanoadopt® - Performative Lesung
Ende: 15:00 Uhr
Adresse: Kulturlabor, Berliner Straße 32, 60311 Frankfurt, Tonübertragung auch nach Draußen Einlass: 2G, im Innenraum mit medizinischer Maske, ein Bürgertest wäre super klasse!
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Sonntag, 28. November: Kunstauktion

(Daniela)
Nina Buhne, Senior Director, Sotheby’s Frankfurt leitet diese Charity-Versteigerung als Auktionatorin und Sotheby`s verzichtet auf das übliche Aufgeld.
Sammler seien glückliche Menschen, soll Goethe gesagt haben, das erscheint sehr passend:
Für die Auktion stellte die Künstlerin und Goethe-Plakettenpreisträgerin, deren Schwerpunkt im weiten Feld der Fotografie und deren angrenzenden Medien liegt, ein ganz besonderes Kontingent an Arbeiten aus ihrem Gesamtwerk zusammen. Nina Buhne wird in der Auktion exklusiv geschaffene Editionen in streng limitierter Auflage, fotografische Unikate, Skulpturen und einmalige Vintage Prints versteigern, die nur an diesem Tag zu erwerben sind.
Der Erlös der Charity-Auktionsmatinée im Rahmenprogramm der Ausstellung soll Sandra Mann bei ihrem kulturellen Engagement fördern, die Arbeit des Kinderschutzbundes unterstützen und ermöglicht Sammlerinnen und Sammlern bei dieser Gelegenheit einzigartige Werke der Künstlerin zu erstehen.
Sonntag, 28.11.2021, 12 Uhr, Kunstverein Familie Montez
Foto: 270713-3296 Mirek Macke gräbt sich sein eigenes Grab (Enkheim), 2013, Fotografie ©Sandra Mann
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Dienstag, 30. November Jamie Barton – Liederabend

(Martin)
Jake Heggie – Klavier / Oper Frankfurt
Sie gehört fraglos zu den großen Ausnahmekünstlerinnen: Mit großer Stimme und feinem Sinn für Sprachen brilliert Jamie Barton. In ihrem letzten Liederabend an der Oper Frankfurt im Winter 2015 sorgte sie für begeisterte Kritik und ein jubelndes Publikum.
Ihr Auftritt als Cornelia in Händels Giulio Cesare in Egitto wurde gleichermaßen gefeiert.
Jamie Barton singt nicht nur an den renommierten Opernhäusern der USA wie der Santa Fe Opera, der Lyric Opera Chicago, in Atlanta und an der Metropolitan Opera New York, sondern tritt auch in Europa an den führenden europäischen Häusern auf, u.a. am Royal Opera House London, am Teatro Real in Madrid, an der Bayerischen Staatsoper in München sowie als Brangäne (Tristan und Isolde) beim Festival d’Aix-en-Provence.
Die Gewinnerin der BBC Cardiff Singer of the World Competition 2013 und des International Opera Award 2014 gilt mittlerweile als international gefeierte Mezzosopranistin. Eine echte Gelegenheit, Jamie Barton in ihrem zweiten Frankfurter Liederabend gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Jake Heggie sowie Liedern von Schubert, Brahms, Florence Price und Heggie selbst zu erleben!
Hier geht’s zum Programm: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/Prog_LA_Barton_30_11_21.pdf
Und hier gibt’s Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/jamie-barton-mezzosopran/
Dienstag, 30. November / um 19.30h Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz
Foto: © BreeAnne Clowdus
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Donnerstag, 02. Dezember: Im Winde verlebt

(Daniela)
Ich habe das neue Stück von Steffi noch nicht gesehen, bin mir aber sicher, dass es sehr unterhaltsam ist.
Bekannt für ihre feine Beobachtungsgabe führt Stefani Kunkel auch in ihrem neuen Soloprogramm Im Winde verlebt mit großer Wandlungsfähigkeit die tragisch-komischen Momente des Lebens vor Augen. Der Hessische Rundfunk beschreibt Kunkels Performance als „herrlich satirisch und hinreißend komisch". Und das mit Anfang 40! Oder eher Mitte 40. Manche behaupten, sie sei vermutlich Ende 40. Aber das ist auch nur aus der Ferne und bei gedämpften Licht geschätzt. Doch es ist nicht nur das Älterwerden, mit dem die verschiedenen Frauenfiguren in Kunkels neuem Programm zu kämpfen haben. Sie hadern mit dem Leben und dem Alltagswahnsinn als solchen. Ob als alternde Diva („Mein Ex ist nach der Trennung nach Homberg-Efze gezogen. Nach Homberg-Efze!!! Da muss einem die Trennung wichtiger sein als der Wohnort."), als überforderte Angestellte („Wenn ich mal wieder erschöpft im Flur rumliege, fällt mir ein, warum mir mein selbstgeschriebenes Buch so locker von der Hand ging. Es trägt den Titel: WORK - LIFE - BURNOUT in drei Tagen.“) oder als engagierte Ehrenamtliche ("Eine Frau in meinem Alter braucht Kerzenlicht von unten!") – so hat jede von Kunkels Figuren ihre eigene Strategie, den stürmischen Tücken des Lebens und des Alterns zu trotzen. Ein Programm, das zu seinen Lachfalten steht!
Stalburg Theater Donnerstag 2. Dezember
https://www.stalburg.de/veranstaltungen/stefani-kunkel-im-winde-verlebt
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Donnerstag, 2. Dezember: Of/ Der Laden am Baikalsee- Premiere

(Andrea)
Ich habe Fernweh, aber Sibirien ist mir definitiv zu kalt. Auch wenn es dann doch irgendwie mild sein soll. Gut, dass Julia Finkernagel dort war und einen Film gemacht hat, das reicht mir in dem Fall völlig aus. "Premierenabend mit Julia Finkernagel und Team – Ein Film über das Geheimnis duftenden Hefegebäcks, die Reduzierung auf das Wesentliche und den Wunsch nach einem sorgenfreien Leben: Die Siedlung Bolschije Koty am Ufer des Baikalsees ist nur übers Wasser zu erreichen, im Sommer mit dem Boot und im Winter übers Eis. Bloß vierzig Menschen leben hier noch dauerhaft. Es gibt keine Schule, keine Arztpraxis und keine Apotheke. Aber eine einzigartige Institution lockt die Menschen an: der grün leuchtende Laden mit der Aufschrift „Kaufladen – Cafeteria“. Sein Geheimnis sind die humorvollen Betreiberinnen Nadia und Ludmila Vasilievna, und ihre täglich frisch gebackenen, duftenden Teigtaschen. Julia Finkernagel war mit einem Kamerateam in Sibirien und hat einen Dokumentarfilm über die beiden lebenslustigen Schwestern und ihren Laden gemacht." Corona-bedingt gilt die 2G-Regel und das Tragen von Masken an der Bar. Außerdem empfehlen wir allen Besucher*innen grundsätzlich die Durchführung eines Tests oder Schnelltests vor dem Besuch. Wir halten Schnelltests vor, die zum Selbstkostenpreis vor Ort gemacht werden können. Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr, Karten € 15.00 Reservierung unter nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten
Filmklubb Isenburgring Offenbach
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Freitag, 03. Dezember: DR. RING DING & BAND
(Uwe)
In der Regel bin ich einmal im Monat in Rüsselsheim. Aber "nur", um mit dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau Auswärtsspiele zu bestreiten oder als Schiedsrichter Spiele zu pfeifen. Im Rüsselsheimer Club DAS RIND war ich dagegen noch nie. Am Programm lag es aber sicher bisher nicht, das ist nämlich gut und abwechslungsreich. Nun kommen DR. RING DING & BAND
Dr. Ring Ding ist seit 1987 als vielseitiger Sänger und Instrumentalist weltweit aktiv und kann mit Recht als eine der Haupttriebfedern des Reggae in Deutschland bezeichnet werden. Als Entertainer im wahrsten Sinne des Wortes ist er stilistisch in der gesamten Bandbreite der jamaikanischen Musik zuhause. Unermüdliches Touren weltweit machte ihn zum festen und unverzichtbaren Bestandteil der internationalen Reggae-, Dancehall- und Ska-Szene.
Rüsselsheim, Mainstr. 11 VVK 14 Euro zzgl. Gebühren, AK 18 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, 2G
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Freitag, 3. Dezember: FFM/ Uncle Maze und Band
(Andrea)
Matzes Stimme mochte ich schon, als er bei der längst vergessenen Band Sushimob sang. Da hatte er noch keinen Bart und war vielleicht noch in der Findungsphase, wer weiß. Aus Matze ist inzwischen Uncle Maze geworden und er hat sich mit seinen ruhigen, minimalistischen Songs im Stile von Künstlern wie Fink, Beck & Elliott Smith. Folk und Blues, kombiniert mit 90s Seattle Harmonien zumindest in meinen virtuellen Plattenschrank gespielt. Zu Hause, im kleinen Stil mit Akustik Gitarre, und ruhiger, leicht angerauchter, schon fast intimer Stimme mit persönlichen Texten hat Uncle Maze seine ersten Songs aufgenommen. Ohne Zeitdruck und Studiokosten lag es nahezu auf der Hand hier und da zusätzliche Instrumente wie Streicher und Percussions aufzunehmen. So formte sich mit der Zeit der typische schon fast roadmovie-ähnliche, intime und erdende Uncle Maze Sound. Musik für den Sonnenuntergang und danach." Einlass 19 Uhr
Nachtleben Kurt-Schumacher-Straße Frankfurt
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Samstag, 4. Dezember: Of/ Bernard lädt ein

(Andrea)
Das Offenbacher Nordend gilt zu recht als Kreativquartier, hier haben sich in den letzen Jahren etliche schöne Läden und Ateliers angesiedelt. Neben der Goldschmiedewerkstatt Strandperle und dem Wein- und Spirituosenladen Die Genussverstärker gehören auch die Etagerie und Maschenwahn mittlerweile zum festen Stamm der beteiligten Läden. Genussverstärker feiern in diesen Tagen übrigens den 11. Geburtstag, happy birthday lieber Peter an dieser Stelle! In der Taunusstraße teilen sich die Buchbinderei Adlibitum und das Modelabel Cocon.Design ein Hinterhofatelier. Ebenso unter einem Dach befinden sich in der Bernardstraße 5a das Label Plus S Design und sowie das Tattoo-Studio Handarbeit. Ebenfalls in der Bernardstraße im Hinterhof befindet sich Material ID mit Ideen für Wand und Raum.Wieder dabei sind auch die Ateliergemeinschaft Offenbar und die Ware Kunst in der Schule für Mode.Grafik.Design. Im Gemeinschaftsprojekt 57 Nord finden handwerklicher Schmuck, Fotokunst sowie Konzerte und Lesungen ihren Kreativraum. In unmittelbarer Nähe teilen sich die Kunsthistorikerin Stefanie Cossalter-Dallmann und die Grafikerin Marita Prieur ihre Räume. In der Bernardstraße 23 ist das SHIFT Movement Studio für AiM Assessment, Bewegungstechniken und Pilates. Unter der gleichen Adresse ist das Studio Adel Massagetherapie zu finden. Besucher von »Bernard lädt ein« können auf Eurem Rundgang Stempel sammeln und ab 10 gesammelten Stempeln im Laufe des Tages an einem der Orte, zum Beispiel als Rabatt für ihren Einkauf, für ein Glas Sekt oder ein Heißgetränk, einlösen. Um möglichst vielen Interessierten, trotz aller notwendigen Coronaschutzmaßnahmen, den Besuch der insgesamt 16 Orte zu ermöglichen, findet »Bernard lädt ein 2021« an zwei Adventssamstagen statt. Zusätzlich gibt es am 4. Dezember den literarischen Stadtrundgang »Mit dem Paprikaraumschiff durchs Nordend« mit der Autorin Sigrid Katharina Eismann und Dr. Jürgen Eichenauer, Leiter des Hauses der Stadtgeschichte, Offenbach am Main
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Montag, 06. Dezember Irgendwo ein Licht

(Martin)
Ein Märchen nach Hans Christian Andersen - Schäfer-Euler-Produktion Bürgerhäuser Dreieich
Märchen werden ja eigentlich gelesen – am besten vorgelesen. Leider meist nur zur Vorweihnachtszeit finden Märchen auch einen Weg auf die Theaterbühnen. Eine ganz besondere Produktion – Marionettentheater - ist jetzt am Nikolaustag im Bürgerhaus Dreieich zu sehen. Und da lohnt sich eine Überlandfahrt nach Dreieich vermutlich, um ‚Irgendwo ein Licht‘ zu sehen, ein Wintermärchen nach Hans Christian Andersen.
„In der letzten Nacht des Jahres läuft eine alte Frau durch die verschneiten Straßen. Für Frau Friedel ist es an der Zeit, sich alles noch einmal genau anzusehen, denn alles hat sich verändert in dieser Stadt. Gar nichts ist mehr wie früher, auch sie nicht. Vieles hat sie vergessen und vieles ist ihr verloren gegangen. Doch eines hat sie nie verloren, das Träumen. So zündet sie das erste Schwefelhölzchen an. Im warmen Licht der Flamme erscheint alles anders, und ein kleines Lächeln huscht über ihr faltiges Gesicht.“
Hier ein Teaser: https://youtu.be/1ZgrKpdAbzc
Und hier gibt’s weitere Infos und Tickets: https://www.buergerhaeuser-dreieich.de/programm/theater-fuer-kinder-ab-6-jahren/pierre-schaefer-irgendwo-ein-licht
Montag, 6. Dezember um 16.00h Schäfer-Euler-Produktion in den Bürgerhäusern Dreieich, Fichtestraße 50, 63303 Dreieich
Foto: © Homepage Bürgerhäuser Dreieich
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Montag 6. Dezember StreitClub #2: Wie viel Identität verträgt die Demokratie?

(Daniela)
Von Denjenigen, die beim ersten StreitClub waren habe ich viel Positives gehört...jetzt gibt es die nächste Ausgabe:
Nicole Deitelhoff und Michel Friedman diskutieren mit Philosophin Svenja Flaßpöhler und Sozialphilosoph Martin Saar über Identität und Demokratie.
Als die 1968er Generation über Identität sprachen, da ging es noch um das Abstreifen alter - und das Spiel und das Experimentieren mit neuen Identitäten und Rollenerwartungen. Davon kann heute kaum noch die Rede sein. Identität ist zum Schutzwall einerseits und zur Waffe in der politischen Auseinandersetzung andererseits geworden. In der Frage, wer wen repräsentieren kann und darf und wer wem was schuldet, treffen auf den ersten Blick nahezu unvereinbare Ansprüche aufeinander. Verträgt das die Demokratie? Muss sie das sogar ertragen und wenn ja, wie viel davon? Kosten: 12 €, ermäßigt 10 €, Tickets Veranstalter: Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Goethe-Universität, Center for Applied European Studies, English Theatre Frankfurt Frankfurt: Montag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, The English Theatre Frankfurt
Der StreitClub am English Theatre Frankfurt findet in deutscher Sprache statt.
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