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| 19.11.2021 |
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Kulturzeiter*in

Am vergangenen Dienstag wurde uns, dem Verein Kulturzeiterin, gemeinsam mit vier weiteren Initiativen, die Walter-Möller-Plakette der Stadt Frankfurt verliehen. Die Auszeichnung wird an Bürgerinitiativen, Gemeinschaften oder Gruppen verliehen, die sich in Frankfurt in herausragender Art und Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.
Kulturzeiter*in haben eine ganz enge Bindung zu „Danielas Ausgehtipps“, denn sie sind nicht nur während dem Schreiben der Tipps entstanden, sondern meine Co-Autorinnen Petra, Andrea und Martin, sowie eine uns damals noch unbekannte Ausgehtippleserin waren von Anfang mit dabei. Diejenigen von Euch, die die Ausgehtipps schon länger kennen, kennen die Entstehungsgeschichte bestimmt, für alle anderen hier meine Dankesrede, die ich am Dienstag in der Paulskirche gehalten habe
„Sehr geehrter Herr Stadtrat Dr. Heidenreich, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Preisträger*innen, [dann folgte eine 15 Sekunden lange Pause]...Ein ungewohntes Gefühl, so eine Stille? Mulmig. Unangenehm. Nicht wahr? Stille, wenn man sie sich selbst verordnet, kann durchaus etwas Schönes und Erfüllendes haben. Aber eine erzwungene Stille hat etwas Erschreckendes und Bedrückendes. So ging es den Künstler*innen und Kulturschaffenden, die durch die Corona-Pandemie von jetzt auf gleich keine Engagements mehr hatten. Nicht wussten, wovon sie ohne diese Auftritte leben sollten. Es war Freitag, der 13. März 2020, als der erste Lockdown ausgerufen wurde. Ich saß an meinem Schreibtisch und schrieb meine wöchentlichen „Danielas Ausgehtipps“ - und eine Kulturabsage nach der anderen trudelte ein. Die Ausgehtipps wurden immer kürzer und kürzer. Ich war besorgt. Genauso Saskia Meynhardt, eine mir zu diesem Zeitpunkt unbekannte Ausgehtippleserin. Sie fragte: Können wir nicht irgendetwas machen, um die Künstler*innen und Kulturschaffenden zu unterstützen? Ein Crowdfunding vielleicht? Gesagt, getan. Ein paar Telefonate und ganz viele antworteten: Ja, das bewegt mich auch, ich bin dabei, ich helfe mit! Und das Besondere ist, sie sind immer noch alle dabei:
Sarah Sorge, unsere Vereinsvorsitzende, Saskia Meynhardt, ihre Stellvertreterin, Bastian Bergerhoff, unser Schatzmeister, sowie Andrea Ehrig, die die Offenbacher Kulturschaffenden im Blick behält, Claus Möbius, der uns bei allen Formalitäten unterstützt, Petra Manahl, die bei der Konzeption mitgearbeitet hat und Ulrike Gerdiken, die ganz frisch dabei ist, Martin Grün, Jan Deck und Julia Frank, die im Beirat sind, Effi Roelfs und Mirjam Schmidt, die den Blick aufs große Ganze nicht verlieren und Götz Grammerstorff, der unsere Social Media Kanäle bespielt.
Gemeinsam erarbeiteten wir in aller Schnelle und Spontanität, in unzähligen Videokonferenzen, ein Crowdfunding Konzept. Unsere Idee war: Wir wollen die verlorene Kulturzeit retten. Ein bisschen wie bei Momo gegen die grauen Herren kämpfen. Die Frage „wieviel Geld gibt man im Schnitt für eine Stunde Kulturerlebnis aus?“ haben wir hoch und runterdekliniert, Studien ergoogelt, Erfahrungen ausgetauscht – und dann doch Pi mal Daumen festgelegt: Im Schnitt 15,- € die Stunde. Das ist unser Zeitmaß für das Einwerben von Spendengeldern. Jeder und jeder sollte so viel Spenden, wie sie oder er ohne Lockdown für Kultur ausgegeben hätte, gerne natürlich mehr. Und wir alle, auch Kulturschaffende selbst, sollten mit kurzen Testimonials dazu aufrufen. So wollten wir die Künstler*innen Frankfurts und Offenbach, die durch Corona in Not waren, sofort und unbürokratisch unterstützen. Das Konzept stand also schnell. Aber keiner von uns war in der Lage, eine passende Webseite dafür zu bauen. So starteten wir einen Aufruf auf Facebook – und es meldete sich die Frankfurter Onlineagentur ARTUS INTERACTIVE, die wir bis heute nicht in echt getroffen haben. [Zu unserer großen Freude waren Mike und Christoph in die Paulskirche gekommen] In Null Komma nichts stand die Webseite, am 1.4.2020 konnten wir bereits mit unserem Projekt starten.
Seitdem haben sich über 500 Künstler*innen und Kulturschaffende unterschiedlicher Genres bei uns gemeldet, um unsere Aktion zu unterstützen – und größtenteils natürlich auch, um selbst gefördert zu werden. Noch bevor es Fördergelder aus Bund oder Land gab, konnten wir bereits unbürokratisch – natürlich geprüft durch einen Beirat - jeweils 500,- € auszahlen. Es gab und gibt bis heute nur ein paar Grundbedingungen: Man muss die Lage und Bedürftigkeit schildern, man muss in Frankfurt oder Offenbach leben oder arbeiten und man muss der Kunst/Kultur als Haupttätigkeit nachgehen. Wir konnten Schauspieler*innen, Schriftsteller*innen, DJ’s, Maler*innen, Tänzer*innen, Filmemacher*innen fördern, Viele Schicksale haben uns nachhaltig berührt und uns gezeigt wie systemrelevant die Kultur ist. So gab es z.B. den Komponisten, der von heute auf morgen nicht mehr arbeiten konnte, da sein schwerbehinderter Sohn nicht mehr in die Pflegeinrichtung konnte. Die Opernsängerin, die sich auf die Passionszeit spezialisiert hat und der alle Auftritte abgesagt wurden. Oder die vielen Schicksale von ausländischen Künstler*innen, denen nicht nur die finanzielle Unterstützung wegbrach, sondern die auch um ihren Aufenthaltsstatus bangen mussten.
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Knapp 20.000 Stunden, das heißt, eine Viertelmillion Euro haben wir inzwischen eingesammelt und verausgabt. Darunter auch das Preisgeld der Walter-Möller-Plakette. Durch die Großspende von Volker Schmidt-Sköries von der Bio-Kaiser-Bäckerei konnten wir unsere Förderung sogar auf die Region ausweiten. Unser großer Dank gilt natürlich unseren Spender*innen und Unterstützer*innen. Denen, die 15 Euro gespendet haben genauso, wie den Großspender*innen.
Inzwischen sind wir von einer Initiative zu einem Verein geworden. Wir wollen Kulturschaffende langfristig unterstützen und unser Motto ist: Wir machen Kultur zur Hauptsache. Aktuell, haben wir eine Idee entwickelt, die wir ab nächster Woche umsetzen wollen: 2 Gehminuten von hier entfernt haben wir bis Ende Januar ein kleines, leerstehendes Ladengeschäft angemietet. Unser Kulturzeiterinnen-Labor. Hier bieten wir den Künstler*innen, die wir gefördert oder die uns unterstützt haben, eine Auftrittsmöglichkeit im kleinen Rahmen an. Wir freuen uns sehr, die Kreativen dort endlich kennenzulernen und wir freuen uns auch auf ihren Besuch. Herzlichen Dank für den schönen Preis!“
Mehr zu unserem Kulturzeiter*innen Labor erfahrt ihr in der nächsten Woche. Jetzt muss ich mich sputen, denn wir wollen heute die Programmplanung machen. Solltet ihr Künstler*in/Kulturschaffende*r aus Frankfurt oder Offenbach sein und Interesse haben beim Kulturprogramm (26.11.-14.1.) mitzumachen, dann meldet Euch kurz, dann schicke ich Euch unseren Aufruf zu. (Im Kulturlabor ist (fast) alles möglich: Lesungen, DJ‘Sets, Live Musik, Perfomance, Diskussionen, Theater)
Was auch immer ihr macht: lebt wild und bleibt gesund
Daniela
Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.
FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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ZU GEWINNEN
1 x 2 Tickets für den Liederabend mit Jamie Barton am 30. November in der Oper Frankfurt. Schreibt die Antwort auf die Frage "Wie heißt der Regisseur des Films Shoes, der am 25. November von der Kinothek Asta Nielsen e.V. gezeigt wird?" an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)
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ZU GEWINNEN
Lösungen bitte an: schwoebke@aol.com (Uwe informiert die Gewinner*innen)
3 x 2 Kinotickets für einen Film im Rahmen des REMAKE Frauen Filmfestivals. Gewinnfrage: Wie heißen die vier Kuratorinnen des Festivals? Bitte neben der Lösung auch den Film nennen, den ihr sehen wollt. (c) Lenfilm_Studio
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2 x 2 Tickets für den StreitClub #2: Wie viel Identität verträgt die Demokratie? am 6.12. im English Theatre. Gewinnfrage: Welche Mittagsveranstaltung empfiehlt Petra für den 23.11.?
SUCHE / BIETE
Das Büro Schwarzburg (gegenüber vom Bäcker Kronberger im Nordend) hat ab 1. Januar wieder einmal einen Platz frei – bevorzugt Journalist*innen oder Editorial Designer*innen. Mehr Infos unter info@buero-schwarzburg.de
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G E R O L L T E S über Reiserei

(Uwe)
Mitte November gibt es immer eine von 4-5 über das Jahr verteilte Länderspielpausen. Dann wird der Ligabetrieb unterbrochen und die aktiven Nationalspieler der Vereine fliegen teilweise im wahrsten Sinne des Wortes um die Welt. In bestimmten Vereinen wird in solchen Wochen mit einer absoluten Rumpftruppe trainiert, weil in solchen Clubs die meisten Spieler auch regelmäßig für ihre Heimatländer spielen. Auch bei der Eintracht tragen manche Kicker häufiger die Farben ihres Landes. Während die Deutschen im Team außer Kevin Trapp alle in Frankfurt bleiben durften, zogen kürzlich beispielsweise Filip Kostic und Daichi Kamada los.
Während der Spielort des Serben Kostic mit Lissabon "um die Ecke" lag, musste der Japaner Kamada bis nach Vietnam reisen. Japan spielte am vorvergangenen Donnerstag (11.11) im My Din Nationalstadion, rund zehn Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Hanoi. Ein Flug dorthin dauert von Frankfurt aus mindestens 13 Stunden. Freunde von uns nahmen den Aufwand in Kauf, um ein Jahr in Vietnam zu leben, andere blieben zumindest drei Wochen dort und verbrachten ihren Jahresurlaub. Daichi Kamada saß dagegen einige Tage im Trainingsanzug in einem Hotel, stand auf dem Trainingsplatz und saß am Ende 90 Minuten auf der Ersatzbank. Japan gewann dennoch 1-0, danach reisten Team und Betreuer weiter nach Oman. Für Daichi Kamada bedeutete dies, dass er die Hälfte der Wegstrecke zurück nach Frankfurt bereits wieder bewältigte. Von Maskat (Omans Hauptstadt) sind es nämlich „nur“ rund 6 ½ Stunden Flug bis nach Frankfurt. Die Reise lohnte sich auch aus einem anderen Grund, Japan gewann am vergangenen Mittwoch wieder und Kamada durfte sogar mitspielen. Danach ging es für ihn zurück nach Frankfurt.
Gut, dass die Frankfurter erst am Sonntag in Freiburg spielen. Da konnte er nach seiner Rückkehr er zumindest seine Tasche in die Wohnung werfen, bevor er sich in den Mannschaftsbus oder den Zug in den Breisgau setzt. Schwieriger wäre das geworden, wenn das zweite Spiel seiner Japaner statt im Oman in Australien oder China stattgefunden hätte, das sind nämlich die weiteren Gegner in Japans WM-Qualifikationsgruppe. Auch ein Heimspiel in Japan wäre von der Distanz her deutlich herausfordernder gewesen. Oman war also eine glückliche Fügung, quasi wie, wenn wir mit dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau für ein Kreisligaspiel nur in den Nachbarort reisen müssen.
Schwerer hat es dagegen der Kanadier Davies von den Bayern. Der spielte mit Kanada am Mittwoch in Edmonton gegen Mexiko (2-1 Sieg auf schneebedecktem Rasen) und schon am Freitag mit seinen Bayern in Augsburg. Erschwerend kommt für ihn hinzu, dass es keinen Direktflug von Edmonton nach München gibt und die Reise mit Linienmaschinen eine wahnsinnige „Gurkerei“ ist.
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G E R O L L T E S Daumen drücken für den FSV

Lange haben wir hier nichts mehr über den FSV Frankfurt geschrieben. Die Bornhemer hatten nach schwachen Saisonstart den Trainer entlassen und Thomas Brendel, den sportlichen Leiter installiert. Der hatte als Vorgänger des geschassten Barletta in der vergangenen Saison eine gute Platzierung erreicht, steht mir seiner Mannschaft aktuell aber immer noch auf einem Abstiegsplatz. Ein Abstieg aus der Regionalliga Südwest in die Hessenliga wäre schlimm für den Frankfurter Traditionsclub. Statt gegen die Offenbacher Kickers wie am Sonntag um 14 Uhr zuhause am Bornheimer Hang, wären mögliche Gegner dann der VfB Ginsheim, gegen den ich mit dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau selbst spielte, bevor die aus der Kreisliag A Groß-Gerau bis in die höchste hessische Spielklasse durchmarschierten. Die höchste hessische Spielklasse ist für den VFB Ginsheim eine Sensation, für einen FSV Frankfurt wäre eine Zugehörigkeit existenzbedrohend. Daher Daumen drücken gegen den OFC und im Rest der Saison.
Foto: Facebook FSV Frankfurt
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Der digitale Spendekalender Advent 2021
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Freitag 19. - 29. November: VERSO SUD - Festival des italienischen Films

(Daniela)
Heute eröffnet VERSO SUD, das Festival des italienischen Films! Die Veranstalter Deutsches Filminstitut & Filmmuseum schreiben:
"Wir freuen uns sehr, dass mit Marcello Sannino (am 20.11.) und Enrico Iannaccone (am 22.11.) zwei Regisseure ihre neuen Filme bei uns vorstellen werden, und dass mit Gianfranco Angelucci ein langjähriger Mitarbeiter von Federico Fellini zur Eröffnung am 19.11. einen Einblick in seine Arbeit mit dem großen Regisseur geben wird, dem wir dieses Jahr die Hommage widmen. Sieben Filme von Fellini werden beim Festival zu sehen sein.
Außerdem wird VERSO SUD wieder einen Überblick über das gegenwärtige italienische Kino geben und eine Auswahl von zehn aktuellen Produktionen zeige: Frauenlebens in prekären Verhältnissen in den Vorstädten Neapels, das von einer wahren Geschichte inspiriert wurde, GLI ANNI PIÙ BELLI von Gabriele Muccino, das anhand der Ereignisse in einer Gruppe von Freunden die vergangenen 40 Jahre italienischer Geschichte beleuchtet, I PREDATORI, Pietro Castellittos überraschendes Regiedebüt, eine brillante und zugleich kühne Komödie, sowie Enrico Iannaccones LA VACANZA, der mit großer Intensität von zwei gequälten Seelen erzählt, von denen eine von Catherine Spaak gespielt wird, einer der beliebtesten und bekanntesten Darstellerinnen des italienischen Kinos der 1960er und 1970er Jahre. Diese vielfältige Filmschau bietet den Zuschauer:innen eine breite Palette von Genres und konzeptionell überraschenden Beiträgen und repräsentiert ein kinematografisches Panorama, das in den vergangenen Jahren zunehmend seinen Horizont zu erweitern scheint, indem es neue kreative Spannungen und narrative Methoden entdeckt, um die Geschichte der heutigen Welt zu erzählen.
Den Höhepunkt des Programms bildet die traditionelle Hommage des Festivals, welche dieses Jahr dem Genie Federico Fellini mit einer eigenen Sektion und mit der Vorführung einiger seiner bedeutendsten Filme gewidmet ist: von LA DOLCE VITA bis OTTO E MEZZO, von LO SCEICCO BIANCO über L
Auch in diesem Jahr bietet das Festival seinem Publikum einen Streifzug durch das zeitgenössische italienische Filmschaffen, wobei der Schwerpunkt auf dem Autorenkino und aktuellen Produktionen liegt. Die Auswahl umfasst neun Titel, darunter UN CONFINE INCERTO von Isabella Sandri, worin das schwierige Thema der Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornografie aufgegriffen wird, GENITORI QUASI PERFETTI von Laura Chiossone, der uns für den Zeitraum eines festlichen Nachmittags in das „lustige und verrückte Karussell der Elternschaft“ mitnimmt, COSA SARÀ von Francesco Bruni, eine zarte autobiografische Komödie, die von der Zerbrechlichkeit angesichts einer schweren Krankheit erzählt, VOLEVO NASCONDERMI von Giorgio Diritti, ein preisgekrönter Film über das einsame Genie Antonio Ligabue, L’AMORE A DOMICILIO, eine lebhafte, sentimentale Komödie von Emiliano Corapi, ROSA PIETRA STELLA von Marcello Sannino, ein desillusioniertes Fresko eines STRADA bis zum abschließenden E LA NAVE VA, einer ergreifenden Reflexion über die feine Trennlinie zwischen Realität und Fiktion.
Weitere Informationen im Katalog.
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Freitag, 19. November - Sonntag, 21. November: Open Studios ostwärts

(Petra)
Ich jammere nicht über Freizeitstress (glücklich darüber, dass ich so etwas wieder habe), aber fast. An diesem Wochenende MUSS ich an den Frankfurter Osthafen, denn da gibt’s Kunst und Kreatives. Fett. Hessens größtes Kunstzentrum Atelierfrankfurt öffnet wieder die Ateliertüren und wir sind eingeladen, die 140 Ateliers zu besichtigen und die Arbeitswelt der über 200 Künstler*innen und Kreativen, die im AF arbeiten, kennenzulernen. Das komplette Programm kann ich Euch hier wirklich nicht erzählen, alleine schon die verschiedenen Ausstellungen sind vielversprechend; außerdem könnt Ihr in einer Neuauflage des Online-AF-Shops dort gezeigte Werke erst mal in den jeweiligen Ateliers begutachten, bevor Ihr hoffentlich kauft, um die lokalen Künstler*innen zu unterstützen (WEIHNACHTEN!?): Schaut doch einfach selbst, was Euch besonders interessiert. Freund*innen schräger Vergnügungen empfehle ich den Bar-Abend des Kabinetts der Kuriositäten am Freitagabend – und allen Besucher*innen bequeme Schuhe. Denn Ihr solltet unbedingt auch ein paar Blicke in den Kulturbunker werfen, der dieses Mal als Kooperationspartner mit dabei ist. Das heißt: noch mehr Kunst und eine Preisverleihung am Freitag um 19 Uhr für das Atelierstipendium Bildende Kunst 2022/2023. Und Lindyhop können Interessierte dort auch noch lernen (ich nicht!).
Open Studios AF, Kooperation mit dem Kulturbunker, Ort: Atelierfrankfurt und Kulturbunker, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 5 und Schmickstr. 18, Uhrzeiten: Freitag 18 - 22 Uhr, ab 20 Uhr Bar-Abend Kabinett der Kuriositäten, Samstag und Sonntag jeweils 14 - 19 Uhr, Eintritt: frei, Infos zum Programm hier, 2G-Veranstaltung plus Maskenpflicht! Empfohlen wird vorab ein Selbsttest oder Antigen-Schnelltest
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Freitag, 19. – Donnerstag, 25. November: Flintridge / Der Mensch erscheint im Holodeck

(Martin)
F. Wiesel - VR-Installation - Atelier Frankfurt
Das ist ein kleines Abenteuer, dauert nur 30 Minuten und verspricht ein echtes Erlebnis zu werden:
Ein Zimmer in einem abgeschiedenen Bergdorf im Tessin. Ein tagelanges Unwetter schneidet das Dorf von der Umwelt ab. Und während das Wasser steigt, flieht der Wind durch die Berge. Der Bühnenturm ist längst eingestürzt. Regen und Staub fällt herein. Und dann? Eine neue Gemeinschaft siedelt sich an und ist voll von Vorstellungen. Aus beunruhigter Lust an der Illusion spielt das Duo F. Wiesel mit seiner digilogen Theatermaschinerie und macht Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ zum Ausgangspunkt einer multidimensionalen Wanderung auf 12 Quadratmetern. Krude Apparaturen, Computerspiel-Logik der 70er und VR-Elemente führen durch eine Erzählung über klimatische Herausforderungen, die Rolle des Menschen in der Zukunft und die Kraft der Imagination
Vom 19. – 21. November ist die Installation im Rahmen der Open Studios des ATELIERFRANKFURT geöffnet. Eine Reservierung ist an diesen Tagen nur vor Ort möglich. Für die Vorstellungen vom 22. – 25. November (2G) kann man hier einen Termin auswählen: http://flinkwiesel.de/tickets/
Freitag, 19. – Donnerstag, 25. November (zahlreiche Zeitfenster) Atelier Frankfurt, Schwedlerstraße 1 – 5, 60314 Frankfurt am Main
Foto: © F. Wiesel
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Freitag, 19. November - Sonntag, 28. November: PUNKT-Ausstellung

(Petra)
Zur letzten Vernissage war ich (und nicht nur ich!) auch gekommen, um endlich mal wieder den PUNKT-Initiator Hannibal zu treffen. Das hat nicht geklappt – und wird es auch dieses Mal nicht, denn ich bin leider schon an einem anderen schönen Ort. Auf jeden Fall mag ich den kreativen Winkel mitten in der City hinter der Katharinenkirche und vermute, dass sich wieder einmal fast alles VOR der Tür abspielen wird. Das sollte Euch nicht davon abhalten vorbeizuschauen – im Gegenteil, wenn heute die Ausstellung der Malerin und HfG-Studentin Leonie Specht eröffnet wird. „Egal ob man Kunst erschafft oder sie konsumiert, ich finde es bereichernd, wenn man vor einem Kunstwerk stehen und es mit allen Sinnen erfahren kann – diese Erfahrung können auch digitale Lösungen nicht vollständig ersetzen. Zudem findet man im Austausch mit anderen oft Inspiration, die im Moment teilweise fehlt.“ Genauso, wie Leonie es Ende Februar der Rhein-Neckar-Zeitung erzählt hat, empfinde ich es auch. Also: Maske auf und los geht’s.
Pick a Mood: Vernissage Leonie Specht-Ausstellung, Ort: Galerie Umweg, PUNKT, Adresse: Katharinenpforte, 6, Uhrzeit: 18 - 22 Uhr, Ausstellung bis 28.11., täglich 14 - 16 Uhr, Eintritt frei
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Freitag, 19. November: Mühlheim/ Zehn Jahre Selbstenttarnung des NSU-Komplex

(Andrea)
Wir haben neulich den Dreiteiler zum NSU in der ARD angeschaut und waren erneut nachhaltig schockiert über das Geschehene (wie nach Hanau, Halle etc.). Heute lädt die Partnerschaft für Demokratie zur Podiumsdiskussion mit anschließendem Gespräch "Wie weiter mit der Aufarbeitung? 10 Jahre Selbstenttarnung des NSU Komplex". Zehn Jahre ist es her, dass sich der sog. Nationalsozialistische Untergrund selbst enttarnte. Bis heute sind zu den Morden an Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıc, Mehmet Turgut, Ismail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michelle Kiesewetter und den Anschlägen in Köln und Nürnberg noch viele Fragen offen. Wir wollen uns gemeinsam die Frage stellen: Wo stehen Behörden und Zivilgesellschaft nach 10 Jahren (Nicht-) Aufarbeitung des NSU-Komplex? Welche gesellschaftlichen Veränderungen gab es, welche Konsequenzen sind (nicht) gezogen worden? Vor allem wollen wir nach Handlungsperspektiven fragen: Wo kann eine lokale Zivilgesellschaft vor Ort ansetzen? Wo können Aktive vor Ort Verantwortung übernehmen und Konsequenzen einfordern? Welches Wissen und welche Fähigkeiten brauchen pädagogische Fachkräfte, um sensibel mit dem Thema Rassismus und rechtem Terror umzugehen? Welche Verantwortung tragen Kommunen und Behörden? Nach einem Input von der Nebenklageanwältin Antonia von der Behrens, die den NSU-Prozess juristisch und politisch einordnet, wird es ein gemeinsames Gespräch zwischen der Initiative 6. April aus Kassel, der Bildungsinitiaitve Ferhat Unvar aus Hanau, Reiner Becker, Leiter des Demokratiezentrums in Marburg und eine*r Vertreter*in des lokalen „Bunt statt Braun“-Bündnis aus dem Kreis Offenbach geben — um Herausforderungen, Konsequenzen und Möglichkeiten in einem Lernen aus dem NSU-Komplex zu diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Aisha Camara. Die Veranstaltung wird in Präsenz stattfinden. Es gilt die 2G Regel. Bitte bringen Sie ihren Impfnachweis oder ihren Genesenennachweis mit. Da die Plätze begrenzt sind, wird die Veranstaltung live gestreamt. Den Link erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer. Bitte melden Sie sich zu der Veranstaltung vorab unter demokratie-leben@awo-of-land.de ein.
18 Uhr , Schanz , Carl-Zeiss-Straße 6 , 63165 Mühlheim
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Freitag, 19. – Sonntag, 21. November Rituale

(Martin)
Rituale – nach dem Roman von Cees Nooteboom Theater im Freien Schauspielensemble
Ursprünglich ist es ein Roman von Cees Nooteboom, der nach Erscheinen für Furore sorgte. Die Inszenierung des Freien Schauspielensembles ist ein assoziativer Bildertraum aus Erinnerung, Angst, Leere, Liebesrausch und Selbstbehauptung. Drei Männer auf der Suche nach Sinn und Erfüllung. Es geht um das Sein und das Nichts.
Inni Wintrop sieht Nacht für Nacht sein Leben vor seinen Augen vorüberziehen. Ausgehend von Sinneseindrücken, die sich ihm ins Gedächtnis geschrieben haben – der ersten Angst, der ersten Demütigung, der ersten Liebe, dem ersten Glas Whisky mit dem Geschmack von Rauch und Haselnuss – steigen Traumbilder aus seiner Erinnerung auf und Gestalten, die rätselhafte Tänze vollführen. Denn was sind sie anderes, die Manöver der Sinngebung – Rituale – das Herausheben und Festigen von Inseln der Bedeutsamkeit aus dem reißenden Strom der Zeit?
Weitere Vorstellungen: 26./27.11. und 17./18.12.
Hier geht’s zu den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/rituale
Freitag, 19. und Samstag 20.11. um 20.00h/Sonntag, 21.11. um 18.00h Freies Schauspielensemble Frankfurt im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt
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Freitag, 19. und Sonntag, 21. November: Königskinder
(Martin)
(Märchen) Oper von Engelbert Humperdinck Oper Frankfurt
Ein außergewöhnlicher musikalischer Genuss versprechen die Königskinder auch deshalb zu werden, da der General Musikdirektor Sebastian Weigle wie bei der Premiere erneut selbst am Dirigentenpult stehen wird: «Für GMD Sebastian Weigle, der sich in der Wagner- und Strauss-Sphäre bestens auskennt, waren diese „Königskinder“ merklich Herzenssache. Auffällig leicht, luftig, flüssig und pathosfrei legte er die ersten beiden Akte an, betonte das Kammermusikalische, Filigranhafte der Orchestration, das Volksliednahe der vokalen Diktion (Humperdinck integriert auch hier wieder Kindermelodien und eigene Kunstlieder). Auch die massiveren Klangbilder des Mittelaktes werden vom pauschalen Dröhnen freigehalten.» (FR).
Die FR-Kritik schließt: «Eine Aufführung, die der unschrillenKraft eines Meisterwerks gerecht wurde.»
Freitag, 19.11. um 19.00h und Sonntag, 21. 11. Um 15.30h
Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz.
Foto: © Barbara Aumüller
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Freitag, 19. November: SOME SPROUTS

(Uwe)
Maybe we don’t live the pop dream, but we are living the dream pop. Mit diesem Motto begrüßen die Regensburger die Besucher ihrer Website. Und sie bieten damit – was viele Bands gerne vermeiden – ein Genre für ihre Musik an. Dream Pop. Sie schreiben treibende oder verträumte Pop-Melodien, verbinden in ihren Songs die Leichtigkeit des Indie-Rock mit der melancholischen Schwere des Folk.
„Some Sprouts klingen dermaßen entspannt, dass sie Mac DeMarco den Thron als Mega-Chiller streitig machen könnten“, stellte der Bayrische Rundfunk eine Verbindung zum Kanadier her. Dessen letztes Album „Here Comes The Cowboy“ erreichte die Top 10 in den USA. Er kombiniert Indie-Rock, Lo-Fi, Dream Pop und Psychedelic Folk. Das erklärt die Assoziation. Andere etablierte Größen aus Amerika wie We Are Scientists oder Albert Hammond jr. luden Some Sprouts schon ein, für sie Support zu spielen. Jetzt sind sie auf eigene Rechnung unterwegs.
Brotfabrik, Frankfurt, Bachmannstr. 2-4 20 Uhr, VVK: 15 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 18 € / Stehplatz 2G
Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag, 19. November: OF/ Leberhaken - Premiere

(Andrea)
Als kleines Event-Highlight zum Jahresabschluss haben die Parkside Studios etwas ganz Besonderes organisiert: Sie haben es geschafft, den derzeit vielzitierten Newcomer-Film LEBERHAKEN zu einer exklusiven Rhein-Main-Premiere nach Offenbach zu holen! Das Filmprojekt des Regisseurs Torsten Rüther, der die beiden Hauptrollen mit Hardy Krüger Jr. und Luise Großmann besetzt hat, erlebte sein Debut auf dem diesjährigen Oldenburg-Filmfestival und wurde vor wenigen Wochen im Kölner Cinedom erstaufgeführt. Die feinsinnig inszenierte Handlung des Films, der in selbstbewusster Überlänge daherkommt, spielt in einem Boxclub. Und im Kopf des Zuschauers. „Die Intensität, in der wir Schauspieler und das Team den Dreh erlebt haben – ich sage nur ‚110 Minuten in 3 Tagen!‘ – scheint sich auch auf unser Publikum zu übertragen. Wir hören immer wieder Dinge wie ‚das fühlt sich an, als wäre man mit Euch in diesem Club‘, was uns wahnsinnig freut und natürlich auch nicht ganz unbeabsichtigt war.“ statiert Luise Großmann. Auch Regina Halmich, ehemalige Box-Weltmeisterin, ist angetan: „Ich finde es großartig, dass LEBERHAKEN ein Boxfilm ist, der mal in die Tiefe geht und eben nicht nur auf Actionszenen setzt.“ Genau diese Aspekte nehmen wir zum Anlass, die Rhein-Main-Premiere von LEBERHAKEN ausnahmsweise nicht in unseren eigenen Parkside-Räumlichkeiten, sondern direkt im Offenbacher ‚Boxclub Nordend‘ aufzuführen. Denn unsere Zuschauer sollen die Möglichkeit bekommen, diesen Film wirklich hautnah zu erleben und auch sich selbst dabei in einer solchen Umgebung wiederzufinden, die die meisten von ihnen bisher eher nicht von innen kennen dürften. ‚Hautnah‘ ist auch das Motto des Regisseurs Torsten Rüther, der zusammen mit Louise Großmann bei der Offenbacher Premiere vor Ort sein wird: „Die gesamte bisherige Presse- und Publikums-Resonanz bestätigt uns, dass dieser Film ‚etwas mit einem macht‘. Er berührt und nimmt mit, aber er lässt bewusst auch Fragen offen und überrascht. Wir stehen unserem Publikum nach dem Film für den persönlichen Austausch zur Verfügung – weil wir wissen, wie er nachwirkt, aber auch, weil wir sehr gespannt sind auf neues Feedback von den Besuchern aus Offenbach und Frankfurt.“ Wir sind überzeugt: dieses Event bleibt nicht nur im Kopf, sondern in Erinnerung! Darum haben wir trotz des Inkrafttretens der neuen Corona-Beschränkungen diese Woche dennoch beschlossen, den Film aufzuführen, selbst wenn das bedeutet, dass wir die Anzahl der Karten stärker begrenzen müssen , als zunächst geplant. Es gilt also bei der LEBERHAKEN Rhein-Main-Premiere noch stärker als bei anderen Parkside-Events: first come, first serve!
Es gilt also bei der LEBERHAKEN Rhein-Main-Premiere noch stärker als bei anderen Parkside-Events: first come, first serve! Einlass ab 19:30 Uhr, Film-Beginn: 20:00 Uhr. info@parksidestudios.de
Boxclub Nordend Offenbach e.V., Hafenallee 19, 63067 Offenbach
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Freitag 19. November: TESS WILEY DUO

(Uwe)
Die texanische Singer-Songwriterin und Multi-Instrumentalistin hat fünf Jahre nach ihrem international viel beachteten Album „Little Secrets“ 2018 ihr letztes Album veröffentlicht - eine EP mit sieben eindringlichen, melancholischen Songs, eingängig und raffiniert, stark und zerbrechlich zugleich. Auch der Titel deutet auf diese weibliche Stärke: „Femme Sole“ („alleinstehende Frau“) ist eine gesetzliche Anerkennung aus dem 16. Jahrhundert in England, die einer Frau das Recht gab, über ihren eigenen Besitz zu verfügen. Es musste schwer errungen werden und war eine frühe Form des Feminismus.
Auf „Femme Sole“ singt und spielt Tess Wiley Gitarre, Klavier und Geige ganz allein, ganz pur mit sich selbst und lässt ihrer Hörer so nah an sich heran wie selten zuvor. In ihren Songs erzählt Wiley intensive Geschichten über Liebe, Trennung, Eigenständigkeit, Hoffnung und Zweifel, und das niemals triefend oder kitschig, sondern voller Tiefe und Intimität.
Eine packende EP einer gereiften, unabhängigen, vielseitigen Musikerin, stilistisch irgendwo zwischen Singer-Songwriter, Folk, Americana und Country. Ein Album ohne Blabla, direkt auf den Punkt, musikalisch und sensibel. Kein Wunder, dass ein Musiker wie Stoppok auf Tess Wiley aufmerksam wurde und sie regelmäßig als Duo-Partnerin mit auf Tournee nimmt.
Tess Wiley, Tochter eines Grammy Gewinners und einer Autorin, wuchs hauptsächlich in Texas auf und lebt seit 1998 in Deutschland. Sie hat Mitte der 90er Jahre mit Sixpence None the Richer gespielt und musiziert derzeit unter anderem mit Stoppok und Dietrich Faber, a.k.a. Manni Kreutzer und die Overhesse. „Femme Sole“ ist ihre sechste Veröffentlichung.
NACHTLEBEN VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, Ak 20 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Das Konzert findet unter Anwendung der 2 G-Regelung statt: Nachweis der vollständigen Impfung (Durchgeimpft plus 15 Tage) oder Nachweis der Genesung (nicht älter als sechs Monate). Keine Kapazitätsbeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln. Wir werden aber darauf achten, dass das Nachtleben nicht zu voll wird.
Foto: Veranstalter
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Samstag, 21. November: Of/ Superladen-Eröffnung
(Andrea)
Jedes Jahr um diese Zeit öffnet der Superladen seine Türen und wie immer an einem anderen Ort. 2021 in der Frankfurter Straße 31 vis-è-vis vom Rathaus direkt am Stadthof. Heute ist Eröffnung, um 19 UHRund dann gibt es bis 24. 12. täglich 12––19 uhr große Kunst zu kleinen preisen. Mit Arbeiten von Felicithas Arndt / Friederike Caroline Bachmann / Petra Buschkämper / Michaela Haas / Anja Hantelmann / Katharina Hantke / Timm Herok / Wolfgang Höher / Heide Khatschaturian / Katrin Köster / Renata Kos /Johannes Kriesche / Mira Laaf / Ulrike Markus / Christine Metzner / Gabriele Nold / Pelusa Petzel / René Spalek/ Claudia Weber / Georgia Wilhelm foto SUPERLADEN-Karten: René Spalek • photography spalek.com
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Musik, die 2021 das Leben bereicherte

(Daniel und Uwe)
Musik ist wunderbar und kann das Leben und den Alltag auf unterschiedlichste Art und Weise positiv beeinflussen. Daniel und ich haben jeweils fünf große musikalische Ereignisse / Erlebnisse aus 2021 ausgewählt, die uns glücklich gemacht haben. Heute Platz 3:
Daniel: Ich höre einfach kaum noch aktuelle Musik. Umso schöner ist es, wenn man Songs wieder- und vollkommen neuentdeckt, die man empfohlen bekommt oder auf die man zufällig stößt. Songs, die man möglicherweise schon ewig kannte und die man früher nicht ausreichend würdigen konnte. Wenn mir so ein Song begegnet, begleitet er mich über Monate hinweg. Beim Aufstehen, auf dem Fahrrad, beim Kochen – immer und immer wieder … und zwar richtig laut. Bei meinen 10 intensivsten, magischsten, umstürzenden Entdeckungen des Jahres geht es natürlich wie immer um Ab- und Aufbruch – und um die seltsame Glorifizierung der Heimatstadt. Themen, die bleiben. So auch diese Songs: „Shake it Out“ von Florence and the Machine / „Keep Me In the Open“ von Gang of Youths / „Love Yourself“ von Justin Bieber / „Mr. Wendal“ von Arrested Development / „Life Is A Highway“ von Tom Cochrane / „Vollmond“ (Unplugged) von Herbert Grönemeyer / „Ich will mehr“ (Unplugged) von Herbert Grönemeyer / „Zucker“ von International Music / „Little Red Corvette“ von Prince / „Small Town“ von John Mellencamp
2 von 10 – das sei hier noch erwähnt – waren dringliche Tipps von Uwe, dem ich es überhaupt verdanke, musikalisch doch noch einigermaßen auf dem Laufenden zu sein. Und nein, die zwei Grönemeyers waren diesmal nicht seine Schuld (und auch nicht Justin Bieber)!
Uwe: Das erste Konzert (Patent Ochsner im Bierhübli in Bern). Im Rahmen eines Pilotprojektes spielte die Band um den charismatischen Frontmann Büne Huber ein coronakonformes 3G-Konzert im Berner Kultclub Bierhübli. Nach weit über einem Jahr Konzertpause standen Daniela und ich zwischen anderen Fans und lauschten der Musik. Die Liedauswahl hätte noch einen Tick besser sein können, fast die meisten meiner absoluten Favoritensongs der Berner Band schafften es nicht auf die Setlist, trotzdem war es großartig, weil die Stimmung unter den ausgehungerten Musikfans einzigartig war und insbesondere Trompete, Saxofon und Posaune alle Sorgen wegbliesen „Ausklaar!? Meh oder minger.- Dr Wind wäit usnahmswys mau vo hinger. aues verlore & aues wieder gwunne …“. Der Wind wehte an diesem Abend in der schwierigen Coronazeit ausnahmsweise mal von hinten!
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Samstag 20. November: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt

(Daniela)
Liebe Freunde von Melli redet mit, am kommenden Samstag rücken wir die Sofas zurecht für meine tollen Gäste Robert Schittko, Pirkko Cremer und Andreas Hepp - und auch für Euch. Schön mit Abstand und doch ganz nah bei uns. Jedenfalls freue ich mich schon sehr.
Pirkko Cremer, die jüngst in der Fliegenden Volksbühne im „Alten Bürger-Capitain“ als entzückendes Lieschen zu sehen war. Nach Schauspielausbildung an der HfMDK in Frankfurt hat sie Clownin in Paris gelernt und dort Straßentheater gemacht. Im Goethehaus führt sie durch Goethe Jugend und mit „La Compagnie Pirkko“ hat sie ihr eigenes One-Woman-Theater, in dem sie alles selber macht. Stücke schreiben, spielen, aufführen. Wie das alles so geht, erzählt sie uns dann.
Robert Schittko, momentan sind seine Bilder und Skulpturen aus Ton im Museum für angewandte Kunst im Rahmen der RAY-Masterclass ausgestellt und anzuschauen. Seine Fotokunst erzählt sehr persönliche Geschichten.
Andreas Hepp, Schlagzeuger im Sinfonie-Orchester des Hessischen Rundfunks, Komponist, absolut spitze am Marimbafon, hat des Öfteren mit dem Ensemble Modern gespielt, kann Klavier (obwohl er sagt, das möchte er noch lernen) und liebt Jazz.
Musikalisch und mental verstärkt werde ich wie immer von meiner großartigen (M)ein-Mann-Band Martin Grieben. Und Christiane von Spangenberg will sich ein Mal wie Michelle Pfeiffer auf dem Flügel räkeln. Vielleicht erfüllen wir ihr diesen Wunsch.
Beginn 20:00 Uhr Bitte denkt daran einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen PCR-Testnachweis mitzubringen.
Die Tickets könnt ihr über diesen Link kaufen Und für Kurzentschossene ist die Abendkasse ab 19.00 Uhr geöffnet.
KVFM – Kunstverein Famile Montez e.V. , Honsellbrücke am Hafenpark Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main
Foto: (c) Niko Neuwirth
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Samstag, 20. November: Mainz/ Depri-Disko
(Andrea)
Leider Mainz, aber, hey, eine gute Gelegenheit, vorher noch in der Banksy-Ausstellung reinzuschauen. So und jetzt zum Motto des heutigen Abends, passend zum November und weil richtiger Tiefgang erst absolute Höhen wieder ermöglicht: Das Schick & Schön lädt zur Depri Disko. Was soll das denn sein? Um die Kassierer zu zitieren: „Du verpasst deinen Bus, deine Freundin macht Schluss“. Eigentlich ist es ganz einfach: Es sind die traurigsten, schönsten, melancholischsten Songs der Welt, die alle eines gemeinsam haben: sie sind tanzbar. Soll heißen: Musik zum ver- oder entlieben und bewegen über Genre-Grenzen hinaus. Gespielt wird alles zwischen The Smiths, New Order, The Killers, David Bowie, Drake, Bilderbuch, Findus und Turbostaat. Herrlich Depri, denn Depri ist das neue YOLO. Ab 22.30 Uhr. Ich bin im Nachtleben bei 100 Kilo Herz und Fünf Meter Feldweg, wer mich besuchen möchte...
Kulturclub Schick & Schön, Große Bleiche , Mainz
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Sonntag, 21. November: ARLO PARKS (tolle Popmusik)
(Uwe)
Bald zieht das ZOOM aus der Innenstadt nach Fechenheim. Die aktuellen 2G-Konzerte finden aber noch im ehemaligen Sinkkasten in der Brönnerstraße statt. So auch das von Arlo Parks, einer britischen Sängerin und Songwriterin, die als Inspiration nennt sie unter anderem Ezra Pound und als musikalische Vorbilder Radiohead nennt. Meistgespieltes Lied auf Spotify ist EUGENE (37 Mio. Abrufe) vom von der Kritik gefeierten Debütalbum COLLAPSED IN SUNBEAMS, das in den UK-Charts bis auf Platz 3 schaffte. Ganz tolle Popmusik.
ZOOM - Frankfurt, 20 Uhr / VVK 22 EUR inkl. Gebühren
Foto: Alex Kurunis
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Sonntag, 21. November: Of/ Etran de l'Aïr

(Andrea)
Sonne verspricht die Band, die heute den Sonntagnachmittag im Hafen 2 konzertiert. Etran de l'Aïr kommen aus Niger, haben zauberhaft groovigen mélange sahélienne aus Blues, Rock und Refrains, die nicht mehr aus den Ohren gehen im Gepäck (https://youtu.be/IxMvKqUC93o?t=9), spielen um 16 Uhr und ausnahmsweise NICHT auf Spendenbasis - die Band hat ganze zwei Konzerte in Deutschland, und die Flüge kosten ein Vermögen... Etran de L’Aïr's neues Album erschien diesen Sommer auf dem Label Sahel Sounds (Mdou Moctar, Les Filles de Illighadad). Im Kreis der Hochzeitsbands von Agadez ist Etran de L'Aïr die bekannteste und am längsten spielende Gruppe, dennoch handelt es sich hier um eine Band, die am Rande des Erfolgs geblieben ist. Sie repräsentieren die unterschiedlichsten musikalischen Genres des Niger, indem sie Wüstenblues, Mande-Musik und Soukouss in ihre gitarrenlastigen Kompositionen einbeziehen. Nach ihrem ersten Album "No. 1" von 2018 veröffentlicht Sahel Sounds in diesem Sommer ihr zweites energiegeladenes Album. Hiermit gehen sie auf ihre erste Europatournee, die sie für einige wenige Termine auch nach Deutschland führt.
Einlass 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr, VVK 12,-- zzgl. 1,20 Systemgebühr, AK 15,-- Euro. Ihr müsst die VVK-Tickets NICHT ausducken - bringt bitte einfach den Namen derjenigen Person mit, die gebucht hat -wir haken euch auf eienr Liste ab. Tickets: https://hafen2.loveyourartist.store/de/events/617909a444feea68f2e0bed6 Weiterhin: "Ihr Lieben, ab Freitag gilt im Hafen 2G+ Bitte denkt also an euren Impf- und Testnachweis (kostenloser "Bürger*Innentest" in den Testzentren). Da wir es nicht sinnvoll finden, einen soziokulturellen Raum wie den Hafen 2 auf unabsehbare Zeit zu schließen, möchten wir ihn in dieser geschützten Form anbieten - so sicher es eben geht."
Hafen 2 , Nordring , Offenbach
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Sonntag, 21. November: FFM/ Fehlfarben

(Andrea)
DAF, Der Plan und einige andere Gruppen haben die Band Fehlfarben geprägt wie keine andere. Nein, umgekehrt wahrscheinlich, schließlich waren einige Musiker auch in anderen tonangebenden Formationen aktiv. Ich erinnere von Fehlfarben nur ihren im Zuge der Neuen Deutschen Welle in die Heavyrotation gespülten Hit "Keine Atempause, es geht voran." Die Einflüsse der Band waren vielschichtig, Ska, Punk, Rock, vor allem aber programmatisch, "Verschwende Deine Jugend" eben. Sie waren Hausbesetzer der ersten Stunde, anarchistisch und wild und sind haben viele Freunde und Fans. Anders läßt es sich kaum erklären, dass das 2006 veröffentlichte Jubiläums-Album 26½ auch unter Beteiligung von u. a. Campino, Herbert Grönemeyer, Helge Schneider, Jochen Distelmeyer, Dirk von Lowtzow, Peter Lohmeyer, Bernd Begemann und Sven Regener entstand. Die braucht es aber für einen Abend mit Fehlfarben nicht. "Es gab eine Zeit, da war Düsseldorf für ein paar Jahre das Zentrum der deutschen Popmusik. Hier entstand der deutsche Punk, der die Neue Deutsche Welle nach sich zog. Eine Schlüsselrolle spielte dabei die Band Fehlfarben. Nach gut 40 Jahren gibt es Fehlfarben immer noch. Ihr legendäres Album „Monarchie und Alltag“ (1980) wurde Jahre später von der Musikzeitschrift Rolling Stone als wichtigstes deutschsprachiges Album eingestuft, und gilt als Meilenstein deutscher Musikgeschichte."
Foto: Roland Bertram.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt, Einlass 19 Uhr
Das Konzert findet unter 2G-Regeln statt. Bitte weisen Sie am Einlass nach, dass Sie gegen Covid-19 GEIMPFT oder davon GENESEN sind. Weitere Hinweise zu den aktuellen Regelungen sind rechts auf der Seite unter HYGIENEREGELN- UND WICHTIGE HINWEISE zu finden: https://batschkapp.tickets.de/de/blog/1000042
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Sonntag, 21. November: OF/ Ute Jeutter Atelier
(Andrea)
Weil bald Weihnachten vor der Tür steht und weil Ute Jeutter heute ihr Atelier von 14 bis 18 Uhr öffnet. Es werden Gemälde zu sehen sein, auch viele kleine Formate, zahlreiche Drucke, Miniformate, meine Kalender, Weihnachtskugeln, Weihnachts- und Winterkarten sowie mein "normales" Kartensortiment. Vielleicht findet Ihr ein originelles Weihnachtsgeschenk oder macht Euch selber eine Freude. Und wie im letzten Jahr gibt es wieder eine kleine Verlosung für die Gäste.
Ute Jeutter Farbklänge & Klangfarben Mobil:+49 173 3131456 E-Mail: utejeutter@gmail.com Shop:www.utejeutter.de/shop/
Atelierhaus B 71, Bettinastr. 71-73 Hinterhaus. Bitte mit Anmeldung
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Dienstag, 23. November: #55 – Mixed Mittagsimpuls: Agiles Arbeiten braucht neue Räume

(Petra)
Ein wichtiges Thema, das viele von Euch beschäftigen dürfte: Ich bin sehr dankbar für mein hybrides Arbeiten im Wechsel zwischen Home Office und Büro. Doch klar ist: das ist weder selbstverständlich noch für alle der beste Modus - egal, ob fest angestellt oder nicht. Und es ist kein Selbstläufer. „Agiles Arbeiten braucht neue Räume, oder: Ein Arbeitsplatz ist kein Schreibtisch im Büro!“ heißt es heute bei der Akademie Mixed Leadership (AML) der Frankfurt University of Applied Sciences. Viele Unternehmen tun sich schwer, neue Arbeitsplatzkonzepte in hybriden Modellen zwischen Büro und zu Hause umzusetzen und zu leben. Was aber treibt dann Menschen noch ins Büro? Wie sollten Unternehmensstandorte gestaltet werden, um funktional und attraktiv zu sein? Gibt es hierbei auch einen genderspezifischen Blick? Diese und weitere Fragen beantwortet die Soziologin Rosa Erdmann in ihrem Vortrag und gibt Inspirationen rund um neue, agilere Arbeitsmethoden zwischen Zukunftsszenario und Realität. Erdmann ist Expertin für neue Arbeitswelten und Räume der Zukunft, agile Kommunikation sowie Nachhaltigkeit. Mit ihrem Team entwickelt sie eigene Methoden und Produkte für agile Kommunikation oder partizipative Change-Kommunikationsprozesse. Die Teilnehmenden haben beim Mixed Mittagsimpuls außerdem die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch sowie zur Vernetzung in kurzen Breakout-Sessions.
Foto: ©Bernd Kammerer
#55 – Mixed Mittagsimpuls: Agiles Arbeiten braucht neue Räume, oder: Ein Arbeitsplatz ist kein Schreibtisch im Büro!, Online: Zoom, Uhrzeit: 12 bis 12:55 Uhr, Teilnahme: kostenfrei, weitere Informationen und Anmeldung hier
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Dienstag, 23. - 28. November: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

(Daniela)
Remake. Frankfurter Frauen Film Tage wird von der Kinothek Asta Nielsen e.V. veranstaltet und findet vom 23.-28.11.2021 zum dritten Mal statt. „, …weil nur zählt, was Geld einbringt‘ – Frauen, Arbeit und Film“ ist das Schwerpunktthema der dritten Festivalausgabe. Die Würdigung der Geschichte von Frauenfilmfestivals wird bei Remake mit einem Rückblick auf die Feminale (Köln) und femme totale (Dortmund) fortgesetzt. Die Personale „Ungenierte Unterhaltung – Frieda Grafe. Filmkritikerin“ erinnert an die bedeutende Autorin der bundesdeutschen Kino- und internationalen Filmgeschichte. Mit Stummfilmen wie „It“ mit Clara Bow als titelgebendes „It-Girl“ über Dokumentationen wie „Coalmining Women“ (Frauen im Bergbau) bis hin zu Lizzie Bordens radikaler Prostitutions-Studie, ebenfalls „Working Girls“ benannt, reicht die umfangreiche Auswahl. Ebenso wird sich eine Diskussionsrunde zu Sexismus, Klassizismus, Rassismus und Arbeitsleben im Film anschließen. Laut Gaby Babić, Leiterin der Kinothek, dreht sich der Themenkomplex um Arbeit in allen Bereichen menschlichen Lebens, aber auch um gegenteilige Tendenzen wie Freizeit, Faulheit oder Streik.
Remake On Location erweitert das Festival um Vorführungen vor und nach den Festivaltagen an verschiedenen Orten.
Remake verschreibt sich der Wiederentdeckung und Neuaufführung von Filmen aus der Geschichte im Kontext aktueller Filme. Ausgehend von Themenschwerpunkten entfaltet sich Remake in einer Mischung aus Festival und Symposium. Unterschiedliche Epochen und Genres verflechten sich im Programm. Im Fokus: Frauen, Geschlechterverhältnisse, Emanzipation, Aspekte des queer cinema und ein anderer Blick auf die Gesellschaft, auf die Realität von Migration, Kolonialismus, Rassismus. Digitalisierungen/Restaurierungen und eine Begleitpublikation dienen der Nachhaltigkeit von Remake. Frankfurter Frauen Film Tage.
Glanzvoller Höhepunkt des Festivals ist ein CineConcert am 25. November im Schauspiel Frankfurt: Die Welturaufführung einer Filmmusik der renommierten Komponistin und Pianistin Maud Nelissen zu Lois Webers Stummfilm SHOES (USA, 1916).
Festivalort ist die Pupille – Kino in der Uni.
Das Gesamtprogramm findet ihr unter: www.remake-festival.de
(c) Working Girls: UCLA-Film-Television-Archiv
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Mittwoch, 24. November: Édouard Louis: Die Freiheit einer Frau

(Martin)
Lesung Das Literaturhaus Frankfurt zu Gast im Schauspiel Frankfurt
Da lohnt es sich, sich rechtzeitig um Karten zu kümmern, denn schnell wird dieser Abend ausverkauft sein!
Er gilt als der Popstar der französischen Literatur. Als ich Édouard Louis bei seiner letzten Lesung im Literaturhaus Frankfurt erlebt habe, war er erst mal ein durch und durch sympathischer Kerl.
Seine Bücher handeln von seiner Kindheit, von seinem groß werden und den gesellschaftlichen Umständen.
In ‚Das Ende von Eddy‘ – das in Frankreich einen Skandal auslöste – einem durchaus autobiographischen Buch, tauchten reale Personen und Plätze auf: verbrecherisch, rassistisch, schwulenfeindlich. Dann: ‚Wer hat meinen Vater umgebracht‘: eine Annäherung an den Vater. Nun der neue Roman: ‚Die Freiheit einer Frau‘.
„Mit 16 wurde sie schwanger und verließ die Schule, mit 19 hatte sie bereits zwei Kinder und keine Zukunft. Solche prekären Verhältnisse kennt Édouard Louis aus eigener Anschauung. In seinen Romanen und Essays äußert er scharfe Kritik an der französischen Gesellschaft. Nun widmet sich der viel gekürte Autor in seinem neuen Buch »Die Freiheit einer Frau« dem Leben seiner Mutter, das in jungen Jahren von Armut, Alkohol und Gewalt bestimmt war. Bis sie sich aufraffte und ging – weg aus der Gegend, weg von dem zweiten Ehemann. Durchdringend und aufrüttelnd erzählt Édouard Louis vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und von der Scham für sie und vom großen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau mehr zu lieben als je zuvor. Ins deutsch-französische Gespräch mit dem Autor tritt Hinrich Schmidt-Henkel, der das Buch ins Deutsche übertragen hat und Passagen daraus liest.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2021-11/edouard-louis/525/
Mittwoch, 24. November um 19.30h Lesung im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Jérôme Bonnet
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Mittwoch 24. November: Frankfurt Eintracht - Lesung
(Daniela)
Einen Tag vorm Europacup Spiel....Eine Lesung über die Eintracht
Matthias Arning & Henrik Petersen: Frankfurts Eintracht (Edition Frankfurter Ansichten) Frankfurt gilt als kühl und rational. Doch wenn es um die Eintracht geht, wird der hiesige Fußballfan leidenschaftlich: Dramatische Spiele. Ein Club der Extreme. Arning erzählt und Petersen illustriert Geschichten über das Publikum im Stadion und die Bürger der internationalen Stadt. von Ein Muss für Liebhaber der Eintracht, Frankfurt-Fans und alle, die es werden wollen.
Zentralbibliothek, Hasengasse, Beginn Anmeldung: veranstaltungen.zentralbibliothek@stadtbuecherei.frankfurt.de
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Donnerstag, 25. November: Cineconcert

(Martin)
Die Neukomposition einer Filmmusik zu »Shoes« in Welturaufführung Präsentiert von Kinothek Asta Nielsen e.V. Schauspiel Frankfurt
Im Auftrag der Kinothek Asta Nielsen e.V. hat die international renommierte Komponistin Maud Nelissen eine Musik für drei Musiker:innen zum Film »Shoes« (1916) geschrieben. Lois Weber, berühmteste unter den frühen US-amerikanischen Regisseurinnen, hat einen bewegenden Film über die soziale Not, die Sehnsüchte und Träume eines »Ladenmädchens« geschaffen. Ein Live-Filmkonzert in einer neuen, farbig restaurierten Fassung.
Eine wunderbar einfache Geschichte, erzählt mit Mitteln, die den italienischen Neorealismus vorwegnehmen. Außenaufnahmen in der Umgebung von Los Angeles – darunter eine bemerkenswerte Szene am Pershing Square und die tatsächliche Fassade von Woolworth's am Broadway - und einer minutiösen Nachstellung des Interieurs eines Five and Dime Stores, lassen ein Gefühl für das Leben einer jungen Frau auf der Schattenseite der modernen USA entstehen.
Wer ist Lois Weber? Abtreibung; Geburtenkontrolle; Prostitution! In der Stummfilm-Ära waren Lois Webers Filme ihrer Zeit schockierend voraus – und auch ungeheuer populär. Die Restaurierung von »Shoes« durch das Eye Filmmuseum und Milestone Films trägt dazu bei, dass nach langer Zeit des Vergessens ihre Filme im Kino – und damit in der Filmgeschichte – erneut sichtbar werden. Die Solistinnen sind: Maud Nelissen, Komposition und Klavier, Daphne Balvers, Sopran- und Altsaxophon und Rebecca Smit, Cello. Es sprechen Eva Rieger, Professorin der Musikwissenschaft, Vorstand der Bareva Foundation und Elif Rongen-Kaynakçi, Kuratorin Frühes Kino, Eye Filmmuseum Amsterdam
Hier geht’s zu den Tickets: https://schauspielfrankfurt.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/seatmap?eventId=11530
Donnerstag, 25. November um 19.30 Uhr, Schauspiel Frankfurt
Foto: © Schauspiel Frankfurt
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Donnerstag, 25. – Samstag, 27. November: Im Internet gibt’s keine Mädchen. Eine Tirade.

(Martin)
‚Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst dich.‘ oder ‚Schlaflos in… Frankfurt‘ – das waren geniale Performances von Susanne Zaun und Marion Schneider!
Jetzt behaupten die Beiden, es gäbe im Internet keine Mädchen und starten zu einer Tirade:
„So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/im-internet-gibt-es-keine-maedchen/
Donnerstag, 25. – Samstag, 27. November um jeweils 20.00 Uhr:
Im Internet gibt’s keine Mädchen. Eine Tirade. Susanne Schneider/Marion Schneider/Zaungäste im Mousonturm/Saal
Solidarisches Preissystem
Foto: © Charlotte Bösling
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Donnerstag 25. November: Aggregat im Lindley

(Daniela)
Der Musiker & Komponist Matthias Vogt kuratiert eine kleine, feine, intime Konzertreihe im Lindley: „Panopticon" heute holt er Aggregat auf die Bühne.
How can you take a cello, a drumset, and a collection of vintage synthesizers and make cohesive music with them?
Formed in 2015, the three musicians of Aggregat worked for months on finding and refining their sound. With timbral experimentation laying the foundation, they sought to create enticing compositions without using pop clichés. Ultimately they found a way to combine their fascinating sounds within a song structure, forming a conclusive entity.
Based on minimalism, Aggregat’s music combines contemporary aesthetics with a hint of classical avant-garde.
In 2018 Aggregat made their live debut at the Fusion Festival, after which they collaborated with the Hamburg based visual effects studio “visual distractions” in producing their first music video.
As the stages got bigger, they were invited to perform in Rio de Janeiro and then recorded their first album “1” at “Clouds Hill Recording Studios”.
At the end of 2019 Aggregat founded arts and music promotion association “Bund zur Förderung von Elektroakustik in Musik und Kunst” and are currently planning a concert series in Lübeck’s former shipyard “Kulturwerft Gollan”. In 2020 the Album and a few videos will be released. Remixes by artists complement the singles.
Tickets, Infos
Hotel Lindley Lindenberg, Lindleystrasse 17, 60314 Frankfurt am Main
Beginn 20:00 Uhr. 2-G Regel: Bitte beachtet, dass ein Impf-, oder Genesenennachweis beim Einlass vorgezeigt werden muss.
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Bis 28. November: Of/ Perspektivwechsel

(Andrea)
"Wie sehr beeinflusst Routine unsere Wahrnehmung für Details? Die Verbundenheit zum vertrauten, urbanen Umfeld macht oft blind für die Schönheit und Ausdruckskraft von Orten und Gebäuden. Mit den Fotos seiner Ausstellung rückt Holger Neuhaus spannende Seiten von vertrauten Ansichten seiner Region „Frankfurt & Offenbach“ neu ins Auge des Betrachters. Seine Bilder haben den Anspruch identitätsstiftend und zugleich erfrischend zu sein; manchmal witzig. Vor allem aber, sollen sie zu Mut und Freude am Perspektivwechsel aufrufen. Eine Portraitserie von Orten und Gebäuden der Region Frankfurt & Offenbach. Aus manchmal ungewöhnlichen Betrachtungswinkeln fotografiert. Präsentiert in Offenbach vom Filmklubb. Moderation der Vernissage: Julia Finkernagel. " Das alleine klingt schon gut. Aber es gibt tatsächlich noch eine Verlosung mit Hauptpreis Fotoshooting und Sofortgewinnen!!! Zu sehen in der Fotoausstellung „Perspektivwechsel“ noch bis 28. November 2021. Mehr über Holger Neuhaus: www.like-n.com
**Außerdem für den 28.11 16-18 Uhr. Mit Bier-Tasting Reimos Brauwerk (sowie ggf. Abholung gekaufter Bilder am Ende der Ausstellung).**
Filmklubb, Isenburgring 36 , 63069 Offenbach am Main
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Freitag 26. November - 9. Januar: Sandra Mann, NETZ WERKE & KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS

(Daniela)
Sandra Mann ist eine großartige Künstlerin. Ich freue mich sehr auf ihre große Einzelaustellung im Kunstverein Familie Montez und die begleitenden Veranstaltungen: Sandra Mann, NETZ WERKE & KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS
Eine Werk-Ausstellung anlässlich der Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt an die Künstlerin Sandra Mann mit Fotografien, Filmen, Installationen, Diskussionsrunden, Führungen und einer Charity-Auktionsmatinée der Keep The World Foundation zu Gunsten kulturellen Engagements und zur Förderung von Projekten des Kinderschutzbundes
Begleitveranstaltungen:
Charity-Auktionsmatinée der Keep The World Foundation: So 28.11.2021, Rundgang 11 Uhr, Auktion 12 Uhr Nina Buhne, Senior Director, Sotheby’s Frankfurt, führt durch die Charity-Auktion, die zu Gunsten kulturellen Engagements und zur Förderung von Projekten des Kinderschutzbundes stattfindet.
Das Goldene Kalb - Kunst & Kommerz (Diskussionsrunde): So 05.12.2021, 16 Uhr mit: Nina Buhne, Senior Director, Sotheby’s Frankfurt, Galeristin Heike Strelow, Eva Claudia Scholtz, Hessische Kulturstiftung, Sandra Mann, Künstlerin
Relevanz, Sinnhaftigkeit und Kunst (Finissagerundgang & Gespräch): 09.01.2021, 15 Uhr mit: Sybille Linke, Leitung Kulturamt Frankfurt, Klaus Fasold, Keep The World Foundation und Sandra Mann, Künstlerin
Ausstellungsort: Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main
Eröffnung: 26.11.2021, 19 Uhr Ausstellungszeitraum: 26.11.2021 – 09.01.2022 Öffnungszeiten Ausstellung: Di - So 13 - 19 Uhr
Foto: Tom Kauth
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Seit Dienstag 16. November: Adventsausstellung in der Blumenbar

(Daniela)
Nicola Dworok und ihr Team machen nicht nur die allerschönsten Blumensträuße und Gestecke in dieser Stadt, sondern auch die allerschönsten Adventskränze. Da Nkola einen super Geschmack hat, verkauft sie auch den allerschönsten Christbaumschmuck.
Ich selbst kaufe bei ihr jedoch immer nur einen "nackten" Kranz, dafür aber schon seit Jahren immer einen neuen Weihnachtsbaumanhänger. Die Anhänger bekommt mein Sohn im Adventskalender. Er freut sich jedes Jahr darüber, weil die wirklich besonders sind. Große Freude macht uns jedes Jahr die rosa Qualle...Mal schauen, was sie dieses Jahr im Laden präsentiert.
Wie bereits im vergangenen Jahr wird es jedoch keine eintägige Adventsausstellung geben. Am Dienstag geht es los.
Fantastische Weihnachtswelten in der Blumenbar
Liebevoll gefertigte Adventskränze, wundervoller Christbaumschmuck, weihnachtliche Objekte und vieles mehr. Ab dem 16. November zu unseren üblichen Öffnungszeiten: Di-Fr 9-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr, Am 22.11. sogar montags von 9-18.30 Uhr
Blumenbar, Eckenheimer Landstraße 74
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Noch bis Samstag 27. November: Dresden Frankfurt Dance Company & hr-Sinfonieorchester

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf "When The Dust Settles" im Bockenheimer Depot!
Die schon lang geplante erstmalige Zusammenarbeit zwischen der Dresden Frankfurt Dance Company und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, die coronabedingt verschoben werden musste, wird nun endlich auf die Bühne gebracht. Bei der Produktion "When The Dust Settles" schaffen beide Ensembles mit Musik und Tanz einen außergewöhnlichen künstlerischen Raum. Die Premiere ist am Donnerstag, 11. November, um 20 Uhr im Bockenheimer Depot in Frankfurt. Es folgen sieben weitere Aufführungen.
Die Intention des Künstlerischen Leiters der Dresden Frankfurt Dance Company, Jacopo Godani, ist es bei diesem Projekt nicht, die Musik mit Bewegung zu visualisieren, sondern Musik und Tanz als gleichberechtigte und zugleich voneinander abhängige Einheiten zu betrachten und das gesamte Spektrum dieser Beziehung mit ihren unendlichen Verbindungen choreografisch darzustellen.
Musikalische Bezugsgrößen liefern dabei Kompositionen von Giacinto Scelsi, Ferruccio Busoni, Arvo Pärt, John Tavener, Steve Reich, Johannes S. Sistermanns und Wolfgang Liebhart, die das hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Lucas Vis im anregenden Rahmen des Bockenheimer Depots realisiert. When The Dust Settles
Dresden Frankfurt Dance Company; hr-Sinfonieorchester; Lucas Vis, Dirigent; Jacopo Godani, Choreografie/Bühne/Licht/Kostüm Datum: Donnerstag, 11., bis Samstag, 13. November, sowie Dienstag, 23., bis Samstag, 27. November, jeweils 20 Uhr Ort: Bockenheimer Depot, Frankfurt Karten: 36 Euro/18 Euro ermäßigt auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000 Die Konzerte werden unter Einhaltung eines Hygienekonzepts durchgeführt
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Bis 26. November: Midissage und Konzert

(Petra)
Ich bin häufiger in Wiesbaden – also heute wieder einmal etwas zum Thema Horizonterweiterung. In der Reihe "Vergänglichkeit" zeigt der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden aktuell in der Church of St. Augustine of Canterbury Objektkunst von Stella Tinbergen und Horst Reichard. Gemeinsam entstand 2021 entstand die Werkserie "Stirb und Werde", in der es geht um die Auseinandersetzung mit dem Altern, dem Sterben und der Vergänglichkeit geht – immer noch Aspekte, die auch ich gerne verdränge. Die Filmemacherin und Künstlerin Tinbergen greift auf eine vor ca. 45 Jahren entstandene Fotoserie zurück, die vielfältigen Facetten der abgebildeten Menschen in ihrer letzten Lebensphase einfängt. In einem aufwendigen Verfahren hat sie zusammen mit dem Bildhauer Horst Reichard diese Fotos auf Solnhofener Schieferplatten aufgebracht. Der jahrtausendealte Stein scheint verwittert, doch die Empfindungen und die besonderen Momente, die die Künstlerin mit diesen Menschen geteilt hat, und eine berührende Menschlichkeit sind spürbar. Zur Midissage heute spielt noch einmal eine tolle Pianistin, Susanne Endres Werke von Lily und Nadia Boulanger.
Stirb und werde. Ausstellung von Stella Tinbergen und Horst Reichard, Konzert von Susanne Endres, Ort: Church of St. Augustine of Canterbury (Englische Kirche), Adresse: Frankfurter Str. 3, Wiesbaden, Uhrzeit: 18 Uhr, Ausstellung bis 26.11.: mittwochs 14 - 19 Uhr, samstags: 10 - 17 Uhr (außer 20.11.), Eintritt: frei, 3G-Veranstaltung
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Freitag 26. November: Jazz Montez präsentiert Jake Sherman in Bornheim

(Daniela)
Ich freue mich auf einen JAZZ MONTEZ Abend in Bornheim. Die Veranstalter schreiben:
"Am Freitag, den 26. November, werden wir den Singer-Songwriter und Jazzpianisten Jake Sherman aus New York in Frankfurt zu Gast haben. Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Herzen von Frankfurt-Bornheim, in der Rendeler Str. 11, im Erdgeschoss eines ehemaligen Bunkers, den unser Freund und Toningenieur Krishna Meindl zu einem großen Studio-Raum umgebaut hat.
Jake Sherman wurde in Boston geboren und wuchs in einem musikalischen Haushalt auf. Nachdem er von seinem Vater - einem großen Bach-Fan - klassisches Klavier gelernt hat, interessierte er sich irgendwann mehr für Herbie Hancock, Dr. Lonnie Smith und ... Weird Al Yankovic! Nach der Schule studierte er am renommierten Berklee College of Music und spielte anschließend auf Touren und Aufnahmen von solch talentierten Musikerinnen und Musikern wie Bilal, Emily King, Blood Orange, Benny Sings, Andrew Bird, Nick Hakim, Louis Cole oder Chance the Rapper mit. Seine eigenen Veröffentlichungen, die er in der Regel selbst produziert, kann man am besten als Jazz-beeinflusste Piano-Singer-Songwriter-Musik bezeichnen. Sie zeichnen sich durch unerwartete und komplexe Akkordwechsel im Zusammenspiel mit eingängigen, teils auch eigensinnigen Gesangsmelodien und Texten aus. Nach vier Alben hat er gerade eine neue Live-EP veröffentlicht, die er bei uns in Frankfurt präsentieren wird. Hier ein aktuelles Video dazu."
Jake Sherman, 26.11., 20 Uhr, Rendeler Str. 11 Es gilt die 2G-Regel und die Anzahl der Plätze ist streng limitiert. Tickets gibt es nur an der Abendkasse für 18€ (10€ ermäßigt).
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Dienstag, 30. November Jamie Barton – Liederabend

(Martin)
Jake Heggie – Klavier / Oper Frankfurt
Sie gehört fraglos zu den großen Ausnahmekünstlerinnen: Mit großer Stimme und feinem Sinn für Sprachen brilliert Jamie Barton. In ihrem letzten Liederabend an der Oper Frankfurt im Winter 2015 sorgte sie für begeisterte Kritik und ein jubelndes Publikum.
Ihr Auftritt als Cornelia in Händels Giulio Cesare in Egitto wurde gleichermaßen gefeiert.
Jamie Barton singt nicht nur an den renommierten Opernhäusern der USA wie der Santa Fe Opera, der Lyric Opera Chicago, in Atlanta und an der Metropolitan Opera New York, sondern tritt auch in Europa an den führenden europäischen Häusern auf, u.a. am Royal Opera House London, am Teatro Real in Madrid, an der Bayerischen Staatsoper in München sowie als Brangäne (Tristan und Isolde) beim Festival d’Aix-en-Provence.
Die Gewinnerin der BBC Cardiff Singer of the World Competition 2013 und des International Opera Award 2014 gilt mittlerweile als international gefeierte Mezzosopranistin. Eine echte Gelegenheit, Jamie Barton in ihrem zweiten Frankfurter Liederabend gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Jake Heggie sowie Liedern von Schubert, Brahms, Florence Price und Heggie selbst zu erleben!
Hier geht’s zum Programm: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/Prog_LA_Barton_30_11_21.pdf
Und hier gibt’s Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/jamie-barton-mezzosopran/
Dienstag, 30. November / um 19.30h Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz
Foto: © BreeAnne Clowdus
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Donnerstag, 02. Dezember: Im Winde verlebt

(Daniela)
Ich habe das neue Stück von Steffi noch nicht gesehen, bin mir aber sicher, dass es sehr unterhaltsam ist.
Bekannt für ihre feine Beobachtungsgabe führt Stefani Kunkel auch in ihrem neuen Soloprogramm Im Winde verlebt mit großer Wandlungsfähigkeit die tragisch-komischen Momente des Lebens vor Augen. Der Hessische Rundfunk beschreibt Kunkels Performance als „herrlich satirisch und hinreißend komisch". Und das mit Anfang 40! Oder eher Mitte 40. Manche behaupten, sie sei vermutlich Ende 40. Aber das ist auch nur aus der Ferne und bei gedämpften Licht geschätzt. Doch es ist nicht nur das Älterwerden, mit dem die verschiedenen Frauenfiguren in Kunkels neuem Programm zu kämpfen haben. Sie hadern mit dem Leben und dem Alltagswahnsinn als solchen. Ob als alternde Diva („Mein Ex ist nach der Trennung nach Homberg-Efze gezogen. Nach Homberg-Efze!!! Da muss einem die Trennung wichtiger sein als der Wohnort."), als überforderte Angestellte („Wenn ich mal wieder erschöpft im Flur rumliege, fällt mir ein, warum mir mein selbstgeschriebenes Buch so locker von der Hand ging. Es trägt den Titel: WORK - LIFE - BURNOUT in drei Tagen.“) oder als engagierte Ehrenamtliche ("Eine Frau in meinem Alter braucht Kerzenlicht von unten!") – so hat jede von Kunkels Figuren ihre eigene Strategie, den stürmischen Tücken des Lebens und des Alterns zu trotzen. Ein Programm, das zu seinen Lachfalten steht!
Stalburg Theater Donnerstag 2. Dezember
https://www.stalburg.de/veranstaltungen/stefani-kunkel-im-winde-verlebt
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Freitag, 03. Dezember: DR. RING DING & BAND
(Uwe)
In der Regel bin ich einmal im Monat in Rüsselsheim. Aber "nur", um mit dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau Auswärtsspiele zu bestreiten oder als Schiedsrichter Spiele zu pfeifen. Im Rüsselsheimer Club DAS RIND war ich dagegen noch nie. Am Programm lag es aber sicher bisher nicht, das ist nämlich gut und abwechslungsreich. Nun kommen DR. RING DING & BAND
Dr. Ring Ding ist seit 1987 als vielseitiger Sänger und Instrumentalist weltweit aktiv und kann mit Recht als eine der Haupttriebfedern des Reggae in Deutschland bezeichnet werden. Als Entertainer im wahrsten Sinne des Wortes ist er stilistisch in der gesamten Bandbreite der jamaikanischen Musik zuhause. Unermüdliches Touren weltweit machte ihn zum festen und unverzichtbaren Bestandteil der internationalen Reggae-, Dancehall- und Ska-Szene.
Rüsselsheim, Mainstr. 11 VVK 14 Euro zzgl. Gebühren, AK 18 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, 2G
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Montag 6. Dezember StreitClub #2: Wie viel Identität verträgt die Demokratie?

(Daniela)
Von Denjenigen, die beim ersten StreitClub waren habe ich viel Positives gehört...jetzt gibt es die nächste Ausgabe:
Nicole Deitelhoff und Michel Friedman diskutieren mit Philosophin Svenja Flaßpöhler und Sozialphilosoph Martin Saar über Identität und Demokratie.
Als die 1968er Generation über Identität sprachen, da ging es noch um das Abstreifen alter - und das Spiel und das Experimentieren mit neuen Identitäten und Rollenerwartungen. Davon kann heute kaum noch die Rede sein. Identität ist zum Schutzwall einerseits und zur Waffe in der politischen Auseinandersetzung andererseits geworden. In der Frage, wer wen repräsentieren kann und darf und wer wem was schuldet, treffen auf den ersten Blick nahezu unvereinbare Ansprüche aufeinander. Verträgt das die Demokratie? Muss sie das sogar ertragen und wenn ja, wie viel davon? Kosten: 12 €, ermäßigt 10 €, Tickets Veranstalter: Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Goethe-Universität, Center for Applied European Studies, English Theatre Frankfurt Frankfurt: Montag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, The English Theatre Frankfurt
Der StreitClub am English Theatre Frankfurt findet in deutscher Sprache statt.
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