12.11.2021
Natur/Kultur

Eigentlich habe ich ja jetzt viel Zeit, zumindest bis Ende des Jahres, denn im Januar beginnt der neue Job. Wer mich kennt, weiß, dass ich es schwerlich aushalte nur auf dem Sofa zu sitzen ... Ich wechsle also gerade zwischen Kultur- und Naturerlebnissen ...Mein Vorsatz, Sport zu treiben klappt noch nicht so ganz…

Natur: Am vergangenen Wochenende haben wir es endlich geschafft unseren Garten vom Müll des Vorbesitzers zu befreien. Über 30 Tonnen Müll haben wir zusammengetragen und ausgebuddelt und kiloweise Topinambur geerntet.

Kultur: Am Mittwoch war ich bei der Vorpremiere von REFRAKTO in der Katharinenkirche. Solltet ihr heute Abend Zeit haben, schaut es Euch an. Ich glaube es gibt noch ein paar Restkarten.

Natur: Gestern bin ich wiederum mit meiner Freundin Nadine auf dem Kühkopf gewandert. Wir sind quer durch das Naturschutzgebiet, vom Altrhein bis zum Rhein, gelaufen. Leider war es wahnsinnig kalt und sehr neblig. Nach einem langen Marsch, zurück auf dem Parkplatz im Erfelden haben wir festgestellt, dass wir auf der Wanderung den Autoschlüssel verloren haben. Was für ein Glück, dass Erfelden neben Goddelau liegt … Ein kurzer Anruf bei Uwe und zwei Minuten später stand eine Freundin vom ihm auf dem Parkplatz und hat uns E-Bikes geliehen. Wir sind dann die ganze Strecke nochmal abgefahren und konnten es selbst kaum glauben: am Rhein, neben einer Parkbank, lag der Schlüssel. Mein Sportpensum habe ich für diese Woche durch die doppelte Kühkopftour erreicht.

Kultur: Dieses Wochenende geht es weiter mit Kultur pur: Um 19:00 Uhr will ich auf einen Sprung zu saasfee*, denn da hat Dirk Krecker seine Ausstellungeröffnung. Danach geht’s mit Martin in die Premiere von „In letzter Zeit Wut?“ u.A. mit Isaak Dentler ins Kammerspiel und morgen schauen wir uns „Wickie und die starken Männer“ im Schauspiel an. Ich gebe zu, ich freue mich mega auf Wickie! Als ich vor vielen Jahren das erste Mal mit meinem Sohn im Weihnachts(Familien-)stück des Schauspiels war, saß neben uns ein älteres Paar. Wir kamen vor Beginn ins Gespräch und ich fragte, ob sie mit ihren Enkelkindern da wären und sie antworteten: „Nein, wir haben gar keine Enkelkinder. Wir kommen jedes Jahr, weil die Familienstücke die besten sind. Da wird die größte Drehbühne Europas so richtig eingesetzt.“ Und genauso ist es. Ich habe fantastische Stücke gesehen und morgen gehe nun ich, das erste Mal ohne Kind ins Schauspiel…Im Anschluss gehen wir noch zu den Jewish Monkeys. Die spielen im Geheimen Salon in Sachsenhausen. Ich glaube es gibt noch Tickets… schaut mal unten in den Tipps…

So, jetzt muss ich aber los: Uwe sitzt mit drei Männern in einer Wohnung in Bockenheim fest.  Aus reiner Vorsicht haben sie sich für eine Nacht selbst isoliert. Vorhin kam per Whatsapp die Bestellung: Doppelkopfkarten, Bettwäsche, Chili con Carne, ein paar Klamotten, die Bluetooth-Box. Wenn die allgemeine Lage nicht so ernst wäre, könnte man wirklich drüber lachen…

Ich hoffe sehr, dass wir nicht wieder einen Lockdown bekommen und aus den Ausgehtipps- nicht wieder Daheimbleibtipps werden. Mir geht es vor allem um die jungen Leute. Ich sprach heute früh noch mit meinem Sohn darüber und kurz darauf schickte mir Natalie diesen großartigen Spot (…von Penny, Regie führte Marcus Ibanez Als Mutter eines Jungen, der seinen 18. Geburtstag als Zoom „Event“ feiern musste, hab ich 'ne Runde geheult….

Was auch immer ihr macht: lebt wild und bleibt gesund!

Daniela

Vielem Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

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ZU GEWINNEN

2 x 2 Saaltickets für Euren literarischen Ausflug in die Provinz -  "Kleinstadtfarben" im Literaturhaus Frankfurt mit den Autor*innen Angela Lehner, Andreas Moster und Martin Becker am Dienstag, 16. November um 19:30 Uhr.

Schickt die Antwort auf die Frage: Wie heißt der Buchtitel des hier thematisierten Romans, das als "Buch des Jahres" ausgezeichnet worden ist? Bitte als E-Mail mit Eurer Antwort im Betreff an Petra.

G E R O L L T E S Ein Nachruf auf Doktor Hammer

(Uwe)

Es gibt als Fan oder Spieler Stadien und Sportplätze, die erlebt man nie als besonders einladend, bei Sonnenlicht, mit kurzen Shirts, Lichtschutzfaktor 5 und erfrischenden Getränken im Frühling oder Sommer, sondern immer bei nasskaltem Wetter und Dunkelheit im Herbst. So war ich auf dem Kaiserslauterer Betzenberg gefühlt immer nur im November bei strömendem Regen und früh einsetzender Dunkelheit. Als Spieler dachte ich zudem immer, der Sportplatz der Frankfurter Victoria Preußen liege in Nordschweden und der Globus hätte sich nach der Wintersonnenwende vom Licht weggedreht. Wir, die Gegner, die Alten Herren von Concordia Eschersheim wurden sehr kühl behandelt. In dieser stets unfreundlichen Umgebung traf ich auf einen direkten Gegenspieler, der so recht nicht zum Rest passen wollte. Den freundlichen und stets fairen Frank Nickel, Sohn von Bernd Nickel. Wenn wir dort spielten, hoffte ich immer, das sein Vater mal auf einen Sprung vorbei kommen würde, was allerdings nicht passierte (oder ich hatte ihn in der Dunkelheit einfach nicht entdeckt).

Bernd Nickel machte zwischen 1968 und 1983 426 Bundesligaspiele und erzielte für einen Mittelfeldspieler beeindruckende 141 Tore. Der offensive Linksfuß  kam aus einem kleinen Ort aus dem Lahn-Dill-Kreis zur Eintracht und war dort über lange Jahre ein Leistungsträger. Ein starker Spieler, den es während und nach seiner Karriere nie besonders in die Öffentlichkeit zog und der für seine Spezialität, wuchtige Ferschnüsse und scharf geschossene Freistöße und Eckbälle, berühmt war. Wegen dieser Fähigkeit trug er den Namen „Doktor Hammer“. Sepp Maier, Nationaltorhüter und einer der größten seiner Zunft sagte über Nickel „Er war einer der Wenigen, die einen richtigen Bumms hatten. Zusammen mit „Bulle“ Roth hatte Bernd wirklich den stärksten Schuss. Und ich weiß noch, wie er mir mal eine Ecke direkt ins Tor reingehauen hat. Aber das war nicht meine Schuld, ….“. Er war aber keiner, der nur Ecken und Freistöße verwandelte, „Nickel beim Fußballspielen zu beobachten, das war eine Offenbarung. Er hatte Übersicht, er war Ballverteiler, Regisseur, Ballschlepper und Distanzschütze in einem. Filigran und wuchtig, elegant und dynamisch gleichermaßen.“ (Spiegel).

Dass Maier eigentlich nie in den Genuss kam, mit Nickel zu spielen, lag an zwei Gründen: Die beiden Bundestrainer in seiner erfolgreichen Zeit Helmut Schön und Jupp Derwall sahen an dem mit 1,70 relativ kurz gewachsenen Mittelfeldspieler immer vorbei („nur“ ein Länderspiel 1974) und er wechselte nie zum FC Bayern München. Anfang der Siebzigerjahre hätte ein Wechsel stattfinden können, die Eintracht war abstiegsgefährdet und wenn es zum Abstieg gekommen wäre, wäre er wahrscheinlich gegangenen. „Dr. Hammer“ sorgte mit einem Tor gegen die Offenbacher Kickers aber dafür, dass Frankfurt die Klasse erhielt – und er im Verein bleiben konnte. Bernd Nickel ist kürzlich verstorben, die Eintracht verliert mit ihm einen der wichtigsten Spieler der Vereinsgeschichte.

Freitag 12. November: 'song for an elektronik whale' bei saasfee

(Daniela)

Ich war ewig nicht mehr bei saasfee*, umso mehr freue ich mich auf die Ausstellungseröffnung von Dirk!

Moni schreibt: "herzliche einladung zur eröffnung der ausstellung & performance

'song for an elektronik whale' von dirk krecker.

die ausstellung 'song for an elektronik whale' fasst die arbeit des frankfurter künstlers dirk krecker zusammen, die während des lockdowns unter dem titel 'der science-fiction-komplex' entstand. in diesen arbeiten befasst sich krecker mit den wechselwirkungen, verwerfungen und utopischen potentialen einer sich immer rascher beschleunigenden lebenswirklichkeit.

im rahmen der ausstellung laden wir zudem zur ersten veröffentlichung des vom künstler herausgegebenen science-fiction-kunst-fanzines 'maschine brennt' ein. für diese erste ausgabe hat der frankfurter künstler jan christian pohl die arbeit 'jenseits der oortschen wolke' angefertigt.

die ausstellung ist vom 12. - 26.11.2021 zu sehen.

wir bitten um verständnis, dass wir den einlass in den pavillon am eröffnungsabend und zum electric café am 21. november nur mit einem genesenen- oder geimpftennachweis gewähren (2G).

greetings,
saasfee*

Freitag 12. + Samstag 13. November: REFRAKTO A Spiritual Journey

(Daniela)

REFRAKTO - A Spiritual Journey
Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ)
Wir waren am Mittwoch bei der Vorpremiere da und es war sensationell!
Wenn überhaupt gibt es nur noch für heute Abend Karten!

REFRAKTO wurde aus Anlass der Luminale als Projekt für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen. In dem einzigen Geister-Konzert traten Den Sorte Skole zum ersten Mal mit Orgelklängen in einen Dialog mit maßgeschneiderter LED- und Laser-Mapping-Technik, die die Kirche illuminierte und die musikalischen Spuren von Religion, moderner Technologie mit dem architektonischen Raum der Kirche verbanden. Musik, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis.

Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste spirituelle Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, die Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, eine Rezitation des Korans bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. Die Reise beginnt mit der Anrufung von alten nordischen Runen, geerdet im kulturellen Raum, dem die Künstler entstammen. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk.

Freitag, 12.11.21 - Beginn: 19:00 Uhr oder Beginn: 21:30 Uhr
St. Katharinenkirche, An der Hauptwache 1, 60313 Frankfurt am Main
https://tickets.frankfurtticket.de/eventim.webshop/webticket/seatmap?eventId=42010

Freitag 12. - Sonntag 14. November: New Generations - Independent Indian Filmfestival

(Daniela)

Großartig, was Petra Klaus da wieder zusammengestellt hat! Das New Generations - Independent Indian Filmfestival findet dieses Jahr als Hybrid Version statt: Online und im Kino Orfeos Erben laufen die Filme vor Publikum. Für die Onlineausgabe gibt es einen Festivalpass, mit dem man alle Filme drei Tage lange ansehen kann.

Regisseur Mari Selvaraj wird zur Deutschlandpremiere seines Films „Karnan“ persönlich anwesend sein kann. Das Short Film Wallah Programm präsentiert ein breites Spektrum an weltweiten Kurzfilmen. Welche Medienmacht eine Dalitfrau mit einem Smartphone hat, zeigt der Dokumentarfilm „Writing With Fire“. „The Great Indian Kitchen“ ist ein ermutigendes Drama, in dem patriarchalische Strukturen aufgebrochen werden. Der berührende Marathifilm „Sthalpuran“ begleitet den kleinen Dighu in seiner neuen Heimat. Wie sehr Menschen unterer bitterer Armut leiden, macht der Debutfilm „Pebbles“ von Vinothraj P.S deutlich.

Für die Onlineversion gibt es eine günstigen Festivalpass, mit dem die Filme drei Tage lang ansehen werden können.

Karten für das Orfeos Erben und der Online-Festivalpass können nur über https://newgenerations.de gekauft werden. Der Ticketverkauf startet in Kürze.

Das Festival wird gefördert durch Hessenfilm und Medien GmbH •  Naspa Stiftung Initiative und Leistung •  Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt  • Kulturamt der Stadt Frankfurt • Medienpartner: Indien aktuell • Ishq

https://newgenerations.de; New Generations auf Facebook
Twitter: https://twitter.com/NewGenFFM; Instagram: @newgenerationsffm

Orfeos Erben, Hamburger Allee 45, Frankfurt

Freitag, 12. – Sonntag, 14. November: Extreme Love im Wohnzimmer am Ende der Welt

(Martin)

Auf Spitzbergen nahe von Longyearbyen wurde am 26.02.2008 „der wichtigste Kühlschrank der Welt“ eröffnet, der größte Speicher für Nutz- und Kulturpflanzen der Welt. Unter noch nicht geschmolzenen Permafrostböden liegt dort auf -18 Grad gekühlt die Zukunft der Erde eingefroren. Wie hört sich diese Zukunft an, die nicht weniger als die Speicherung unserer Gegenwart ist, wenn man bedenkt, dass sich Töne im Eis viel schneller ausbreiten als in der Luft?

Um dies herauszufinden haben neco_nart ein eigenes Archiv angelegt, einen Infinity-Room mit 9m Durchmesser, um den wahnwitzigen Versuch zu wagen, die Erde im Ganzen nach Hause zu holen. Aus der Sicht einer Zurückgezogenen wird von einem Experiment mit bizarr anmutenden Mischwesen erzählt, die uns irgendwo zwischen den Meeren, den unterschiedlichsten Körpern, zwischen polyamorösen Symbiosen und Mikro- und Makromutanten in diversen Frequenzen zu einem neuen Zusammenleben einladen. Auf der Suche nach merkwürdigen Hyperobjects fürs neue Eigenheim, abgelenkt von Sound-Spuren der langsam verschwindenden Bewohner*innen, wird eine die Erde umspannende Beziehungsform spürbar, die auf einer seit Jahrmillionen dauernden Vertrautheit zwischen den diversesten Lebensformen beruht. In einer nuancierten Komposition aus (fast) weltweit gesammelten Bildern und Tönen findet eine Reise in die Welt der Mikroben statt, über die Gesänge der Wale mitten in unseren Körper hinein, der von mehr nicht-menschlichen als menschlichen Zellen bewohnt wird.

Dort, wo Kleinstlebendige einerseits den größten Teil unserer Atmosphäre geschaffen haben und andererseits sowohl unseren Körper als auch unsere Gefühle (mit-)regulieren, hat neco_nart ein Wohnzimmer am Ende der Welt entworfen. Es ist von allem und keinem bewohnt und stellt doch den Sehnsuchtsort einer bis aufs Äußerste angespannten und sich über alle Arten des Lebens erstreckenden Liebe dar. Everyone is taken care of, hopefully.

Hier geht’s zu den Tickets: www.studionaxos.de/programm

Extreme Love im Wohnzimmer am Ende der Welt
Hyper-Sensible Performance-Installation

Premiere: 12. November 2021, 19 Uhr
Weitere Aufführungen: 13. und 14. November, jeweils 19 und 21 Uhr
studioNAXOS, Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19

Eintritt: solidarisches Preissystem; Foto: © studio Naxos

Freitag, 12. November: Of/ Wag the Dog

(Andrea)

Der Mythos, dass Hunde, die mit dem Schwanz wedeln freundlich sind, hält sich weiterhin hartnäckig. Doch Schwanzwedeln beim Hund hat viele Bedeutungen und wahrscheinlich haben die Filmemacher den Titel genau deshalb gewählt. Wer weiß das schon. Aber Nics Lieblings Film gehört auch zu meinen Tops und weil dann auch noch Filmexperte Urs Spörri kenntnisreich einbettet ist der Abend ein Muss. "Wag the dog - Der Schwanz der mit dem Hund wedelt" erzählt von klassischen außenpolitischen Ablenkungsmaövern und lässt einen nachdenklich zurück. Mit Robert de Niro, Dustin Hofmann, Woody Harrelson, James Belushi und anderen hochkarätig besetzt, hat der 1997 gedrehte Film einen festen Platz im Reigen der Polithriller. Tickets gibt es für 12 Euro.

Reservierungen und Karten unter nic@filmklubb.de Einlass um19h, Beginn 20h (ausser zum Afterwork) Es werden Speisen und Getränke angeboten Es gelten die 2GRegeln Filmklubb Isenburgring Offenbach

Freitag, 12. November: FFM/ Rami Hattab

(Andrea)

„Ich habe schon früh gelernt, dass Musik das Einzige ist, was in meinem Leben funktioniert.“ Musik hat Rami Hattab durch die letzten Schuljahre gerettet und rettet ihn noch heute. In der Schule bekam er eine Gitarre in die Hand gedrückt und spielte den einzigen Akkord, den er gelernt hatte und schnell kamen die passenden Texte dazu. Seine Schule war begeistert. Er ließ sich die Haare wachsen, schnallte sich eine Gitarre auf den Rücken," zog durch seine Heimatstadt Wiesbaden und spielt heute im Frankfurter Nachtleben. Wer Lust auf einen sympathischen Typen mit frechen Texten hat, ist richtig. Einlass 19 Uhr, 2G.

Nachtleben
Kurt-Schumacher-Straße
FRankfurt 

Freitag, 12. November: Of/ Durchbewegen

(Andrea)

Der Hafen 2 macht sich klein. Klingt nicht nur gemütlich, sondern ist in Anbetracht der Zeiten auch eine gute Lösung. Alex und Andrea schreiben: "Die Halle ist gut für Kino und Konzerte, Klubnächte hingegen gelingen im gemütlichen Café - das haben die zurückliegenden "Wiederannäherungsversuche" gezeigt. Somit fügt sich doch einiges zum Guten, und sei es als Zufallsprodukt der Flexibilität. Das Café als Nacht-Raum funktioniert famos und die Tonanlage ist nun nahezu perfekt. Eine Sache haben die vier bisherigen Klubnächte nicht bereinigt, denn sie fanden mit modernen Mischpulten statt: unser ganzer Stolz, die ehrwürdige DJ-Technik in Form von Vintage-Mixer und seltenen Nachbauten (eine Reminiszenz an die frühen amerikanischen Klubs) hatte in all den Lockdown-Monaten Kontaktproblemchen angesetzt. Hinterher ist man schlauer: um diese Ablagerungen zu verhindern, hätten wir die Geräte immer wieder durchbewegen müssen. Sie jetzt in Reparatur in die USA und nach England zu schicken, wäre Pandemie- und Brexit-bedingt kaum möglich. Bleibt nur eins: Durchbewegen. Und das tun wir heute Abend. Mixer und Equalizer werden solange durchbewegt, bis noch die kleinsten Ablagerungen verschwunden sind. Durchbewegen gilt heute Abend gerne auch für euch - gut für Kontakte auch bei Menschen ;-) Musikalisch wird es, was letzten Freitag im Trubel zwischen Konzert und How to Rave unterging: Industrie & Zärtlichkeit - Detroit House, oder sagen wir es so: reduzierte, seelenvolle elektronische Musique US-amerikanischer Prägung :-) Facebook-Event https://www.facebook.com/events/208885868046030 Los geht's schon um 20 Uhr, und gegen Mitternacht dürft ihr gerne schon weiterhopsen, ihr wisst, wohin. Klubnächte bis in die Puppen gibt es hier nächstes Wochenende wieder; heute spontan, klein, fein und einfach so, ohne Eintritt - denn schließlich seid ihr Akteure eines nützlichen Vergnügens. Durchbewegen! Hereinspaziert - wir freuen uns auf euch." Klingt nciht nur gut, sondern wird gut, deshalb gehe ich da hin!

Hafen 2
Nordring
Offenbach

Freitag, 12. November: Don Quijote (Stream)

(Martin)

Die erste Premiere fand in Bregenz statt, die zweite am Deutschen Theater Berlin und nun ein Gastspiel bei den Ruhrfestspielen und jetzt kommen Don Quijote und Sancho Panza nach Hause!

Die Berliner Morgenpost schrieb: „Zwei Großschauspieler in Bestform, komisch und tieftraurig, tollkühn und tragisch, die aus dem Nichts eine ganze Welt erfinden.“

Theater der Zeit schreibt: „Zum Theaterereignis wird der […]  Abend aber letztlich durch die Persönlichkeiten und die überwältigende Bühnenpräsenz der beiden Darsteller: Ulrich Matthes als Don Quijote und Wolfram Koch als Sancho Panza.“

„Die Lektüre unzähliger Ritterromane wirkt unverkennbar: Ein verarmter Junker ernennt sich selbst zu Don Quijote von La Mancha. Die ehrenvolle Aufgabe, die er sich überträgt, ist die Verteidigung seiner Mitmenschen gegen das Böse und das Auflebenlassen eines neuen Goldenen Zeitalters. Und im nur scheinbar naiven Sancho Panza findet er einen treuen Knappen, mit dem er sich auf die Reise begibt, um das einfache Bauernmädchen alias Dulcinea von Toboso zu beeindrucken und für sich zu gewinnen.

Ihre Heldentaten enden meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote alsbald den Beinamen „Der Ritter von der traurigen Gestalt“ erhält. Und auch der Traum von Sancho Panza – er sieht sich als zukünftiger Herrscher eines Eilands – will nicht so recht in Erfüllung gehen. Doch ihre Vorstellungskraft bleibt unbesiegt: Sie scheitern, stehen wieder auf und kämpfen weiter gegen Windmühlen.

Don Quijote und Sancho Panza, das literarische Traumpaar ist wie geschaffen für zwei Traumschauspieler, für das bewährte Dreamteam Ulrich Matthes und Wolfram Koch. In der Inszenierung von Jan Bosse, einem der wichtigsten Regisseure seiner Generation, wird daraus eine Feier der Fantasie und der Schauspielkunst. Das Erscheinen des ersten Teils von Cervantes Roman im Jahr 1605 markiert den Anbruch der literarischen Moderne. Sein Anschreiben gegen die Fesseln der Realität hat bis heute nichts von seiner Radikalität eingebüßt. Cervantes erfindet mit Don Quijote einen maßlos kreativen Fantasten, der erst durch seinen Spielgefährten, den pragmatischeren Sancho Panza, Identität erlangt. Sie erschaffen eine eigene Wirklichkeit, sind sich selbst die Welt und können nicht mit- aber auch nicht ohneeinander.“

Hier geht’s zu den Tickets und zum Stream: https://dringeblieben.de/videos/don-quijote-18

Freitag, 12. November um 20.00h:
Don Quijote von Jakob Nolte nach Miguel de Cervantes

Deutsches Theater Berlin/digital / Solidarisches Preissystem

Foto: © Deutsches Theater Berlin

SERIE: FC Bayern - Behind the Legend

(Uwe)

Langzeitdokumentationen über Fußballclubs sind derzeit sehr beliebt, weil sie eine Win-Win-Win-Situation bieten für Streamingdienste, Fans und den Verein selbst. Nun stieg auch der FC Bayern München ein und lies im Auftrag von Amazon den längsten Imagefilm in der Geschichte des bewegten Bildes aufnehmen. Regisseur Simon Verhoeven ist es gelungen in sechs Folgen á 50 Minuten keine einzige kritische Situation des deutschen Rekordmeisters einzufangen, obwohl er rund ein Jahr "hinter die Kulissen" blicken durfte. Schade, zumal bekannt ist, dass gerade in dieser Zeit zwischen Sportvorstand Hasan „Brazzo“ Salihamidžić und Hans-Dieter „Hansi“ Flick emotional Eiszeit herrschte. Das Schöne an der Serie ist, dass Fußballer in der höchsten Spielklasse genauso miteinander umgehen, wie in der Kreisliga, nur dass die Kabine luxuriöser ist. Trainer Hansi Flick kommt zurecht gut weg, einige aus der Zweiten Reihe auch (der Leiter Fitness Prof. Dr. Broich und der ehrenwerte Co-Trainer Hermann Gerland oder der Kurator des Bayernmuseums), der ganze Rest, insbesondere die Führungskräfte, sind eitle Männer, die erst sich und dann ihren Verein feiern als hätte er das Patent auf Penicillin. Trotz der offensichtlichen Belanglosigkeiten wird man im Laufe der Folgen eingelullt wird wie von einer ZDF-Weihnachtsserie und möchte am Ende weinen, wenn Karl-Heinz Rummenigge seinen Vorstandsposten räumt.

Simon Verhoeven sollte sich bei seinen kommenden Arbeiten sinnvolleren Inhalten zuwenden und sich dabei ein Beispiel bei seinem Vater nehmen. Der erschuf deutlich wertvollere Dokumentationen wie beispielsweise Menschliches Versagen über die Enteignung der Juden in der Nazizeit.

Noch bis Samstag 27. November: Dresden Frankfurt Dance Company & hr-Sinfonieorchester

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf  "When The Dust Settles" im Bockenheimer Depot!

Die schon lang geplante erstmalige Zusammenarbeit zwischen der Dresden Frankfurt Dance Company und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, die coronabedingt verschoben werden musste, wird nun endlich auf die Bühne gebracht. Bei der Produktion "When The Dust Settles" schaffen beide Ensembles mit Musik und Tanz einen außergewöhnlichen künstlerischen Raum. Die Premiere ist am Donnerstag, 11. November, um 20 Uhr im Bockenheimer Depot in Frankfurt. Es folgen sieben weitere Aufführungen.

Die Intention des Künstlerischen Leiters der Dresden Frankfurt Dance Company, Jacopo Godani, ist es bei diesem Projekt nicht, die Musik mit Bewegung zu visualisieren, sondern Musik und Tanz als gleichberechtigte und zugleich voneinander abhängige Einheiten zu betrachten und das gesamte Spektrum dieser Beziehung mit ihren unendlichen Verbindungen choreografisch darzustellen.

Musikalische Bezugsgrößen liefern dabei Kompositionen von Giacinto Scelsi, Ferruccio Busoni, Arvo Pärt, John Tavener, Steve Reich, Johannes S. Sistermanns und Wolfgang Liebhart, die das hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Lucas Vis im anregenden Rahmen des Bockenheimer Depots realisiert.
When The Dust Settles

Dresden Frankfurt Dance Company; hr-Sinfonieorchester; Lucas Vis, Dirigent; Jacopo Godani, Choreografie/Bühne/Licht/Kostüm
Datum: Donnerstag, 11., bis Samstag, 13. November, sowie Dienstag, 23., bis Samstag, 27. November, jeweils 20 Uhr
Ort: Bockenheimer Depot, Frankfurt
Karten: 36 Euro/18 Euro ermäßigt auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000
Die Konzerte werden unter Einhaltung eines Hygienekonzepts durchgeführt

Samstag, 13. November: Musik-Kunst

(Petra) 

Im Montez wird es heute etwas experimenteller - und anschließend gibt es ein DJ-Set (2G!). Ausgangspunkt für die Performance Noise Broadcast 01 von Riad Nassar aus Düsseldorf ist ein analoges Fernsehgerät. Er beschreibt: Ich schalte es ein, aber weil am Videokanal noch kein Signal anliegt, bleibt der Bildschirm nach kurzem Aufblitzen schwarz. Genauso wie der Fernseher nun noch kein Videosignal empfängt, liegt auch noch kein akustisches Signal an.Trotzdem sendet das Gerät ein ununterbrochenes Rauschen, das ich durch einen modularen Synthesizer leite. Ich splitte ich das Rauschen des Fernsehers in mehrere Kopien, die ich dann über jeweils eigene Filter- und Funktionsketten tonal, timbral und rhythmisch moduliere. Die einzelnen Spuren führe ich dann über einen Mischer wieder zusammen. Die so erzeugte Audiosumme leite ich schließlich zurück zum Fernseher und schicke sie in den Videoeingang. Der Fernseher empfängt nun ein Audiosignal, welches er aber als Videoinformation interpretiert. Die dadurch enstehenden Muster und Bilder beinflusse ich durch gezielte Modulation des Ausgangssignals. Auch für Nicht-Technikfreaks geeignet (glaub ich).

Noise Broadcast 01 Riad Nassar - Musik Performance, mit anschliessendem DJ Set von Dmitry Teselkin, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: 20 - 1 Uhr, 2G-Veranstaltung

Samstag, 13. November: Midissage und Konzert

(Petra)

Ich bin häufiger in Wiesbaden – also heute wieder einmal etwas zum Thema Horizonterweiterung. In der Reihe "Vergänglichkeit" zeigt der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden aktuell in der Church of St. Augustine of Canterbury Objektkunst von Stella Tinbergen und Horst Reichard. Gemeinsam entstand 2021 entstand die Werkserie "Stirb und Werde", in der es geht um die Auseinandersetzung mit dem Altern, dem Sterben und der Vergänglichkeit geht – immer noch Aspekte, die auch ich gerne verdränge. Die Filmemacherin und Künstlerin Tinbergen greift auf eine vor ca. 45 Jahren entstandene Fotoserie zurück, die vielfältigen Facetten der abgebildeten Menschen in ihrer letzten Lebensphase einfängt. In einem aufwendigen Verfahren hat sie zusammen mit dem Bildhauer Horst Reichard diese Fotos auf Solnhofener Schieferplatten aufgebracht. Der jahrtausendealte Stein scheint verwittert, doch die Empfindungen und die besonderen Momente, die die Künstlerin mit diesen Menschen geteilt hat, und eine berührende Menschlichkeit sind spürbar. Zur Midissage heute spielt noch einmal eine tolle Pianistin, Susanne Endres Werke von Lily und Nadia Boulanger.

Stirb und werde. Ausstellung von Stella Tinbergen und Horst Reichard, Konzert von Susanne Endres, Ort: Church of St. Augustine of Canterbury (Englische Kirche), Adresse: Frankfurter Str. 3, Wiesbaden, Uhrzeit: 18 Uhr, Ausstellung bis 26.11.: mittwochs 14 - 19 Uhr, samstags: 10 - 17 Uhr (außer 20.11.), Eintritt: frei, 3G-Veranstaltung

Samstag, 13. und Sonntag, 14. November: Why Wait / Still Waiting

(Martin)

Tony Rizzi and the Bad Habits / Tanzfestival Rhein-Main

Das waren noch Zeiten, als Frankfurt seine eigene Ballett-Companie hatte…

Eine Performance über das Frankfurter Ballett unter William Forsythe? „Warum warten?“, fragte sich der Frankfurter Tänzer und Choreograf Tony Rizzi. Und so versammelte er, selbst langjähriges Mitglied in der Kompanie, vor einem Jahr ehemalige Weggefährt*innen der ersten Stunde und einen Tänzer der jüngeren Generation, um über jene Kernimpulse nachzudenken, die zur Entstehung der Einzigartigkeit, der Magie und des Mythos von Forsythe und der Kompanie beitrugen. Dann machte ihnen die Covid-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Nun wird das lang erwartete Stück endlich zur Uraufführung kommen. Rizzi und sein All Stars Ensemble verweben Bühnenperformance und Videos von früheren Proben und Auftritten zu einer „Livedokumentation“, die Einblick gibt in das besondere, fast geheimnisvoll anmutende Entstehen von Kunst, in der Klarheit und Chaos, Realität und Fantasie, Theorien und Ideen einfach ineinander übergehen.

Alle Information auch unter: tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/why-wait-still-waiting

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/why-wait/

Samstag, 13. November um 19.30 Uhr, Sonntag, 14. November um 14.00 und 18.00 Uhr: Why Wait / Still Waiting - Tony Rizzi and the Bad Habits

Tanzfestival Rhein-Main im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)
Solidarisches Preissystem

Foto: © Tony Rizzi

Samstag 13. November: Jewish Monkeys Acoustic

(Daniela)

Ich freue mich mega auf das Konzert und habe mir bereits vier Tickets gesichert! Die Location ist toll und Jossi und seine Jungs aus Tel Aviv sowieso!

Jean schreibt: "Liebe Freunde der Jewish Monkeys,

Im letzten März freuten sie sich auf die „Catastrophic Life“-Tournee. Wer hätte gedacht, dass sie der ironische Titel selbst einholen würde? Im Lockdown haben sie fröhlich herum-experimentiert und ein neues Programm entwickelt: „Jewish Monkeys Acoustic“. Statt E-Gitarre werden Konzertgitarre, Banjo oder Bouzouki zu hören sein, der E-Bass mutiert zur akustischen Bassgitarre, das Schlagwerk wird mit Besen und Bambussticks gestreichelt, der Saxophonist packt zusätzlich seine Querflöte ein und der Posaunist sein Flügelhorn. Im Programm Stücke von ihrem neuen Album, ihre Hits und jiddische Gassenhauer, fein gewürzt mit Afrobeat, Reggae, Funk-Licks, karibischem Flair, wilden Gitarren, polyphonem Gebläse und einer Dosis Balkania.

In einem Wort: Sie freuen sich riesig darauf, euch zu unterhalten!"

Beschränkungen wg. Corona: Wir können dieses Konzerte ohne Maskenpflicht veranstalten. Das geht aufgrund der aktuellen Verordnungslage derzeit leider nur mit der 2G-Regelung. Uns ist bewusst, dass einige Menschen in dieser Regelung nicht berücksichtigt werden. Dennoch sehen wir keine andere Möglichkeit, einen sinnvollen Konzertbetrieb gewährleisten zu können. Benötigt wird der Nachweis GEIMPFT oder GENESEN und Personalausweis.

Jewish Monkeys Acoustic
13.11.21 Einlass 19h Beginn 20h
Der geheime Salon Schweizer Straße 5, 60594 Frankfurt am Main
Konzert auf Spendenbasis: Bitte verbindliche Voranmeldung an office@greedyforbestmusic.com

Samstag 13. November: SCHIRN X DMSUBM. AN INTERRACIAL LOVE AFFAIR.

(Daniela)

Wäre ich heute nicht bei den Jewish Monkeys, wäre ich in den Schirn. Die vielseits gelobte Ausstellung von Kara Walker habe ich bisher noch nicht gesehen, heute wäre eine perfekte Gelegenheit!

Aanlässlich der Ausstellung „Kara Walker. A Black Hole is Everything a Star Longs to Be“ lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt am 13. November 2021, ab 19 Uhr gemeinsam mit dem Deutschen Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music (DMSUBM) ein zu SCHIRN X DMSUBM. AN INTERRACIAL LOVE AFFAIR.

An dem performativen Abend entspannt sich zwischen der Schirn und dem DMSUBM eine „Interracial Love Affair“, in deren Rahmen den komplexen Verstrickungen zwischen Schwarz und weiß in Kunst, Popkultur, Geschichte, Literatur und Politik nachgegangen wird. Expertinnen und Experten jeder Couleur kommen zusammen, um über die verschiedensten Aspekte von „Interracial Love“ zu diskutieren, um gemeinsam zu musizieren, zu fantasieren, zu flirten, zu streiten und um sich wieder zu vertragen.

19 UHR
Pillow Talks mit Johan­nes Ismaiel-Wendt & Moritz Ege, Modera­tion: Joana Tisch­kau

20 UHR
BBQ: An Inter­ra­cial Dating Show von Domi­nik Djialeu und Zuher Jazmati. Zu Gast: Anta Helena Recke (Kura­to­rin DMSUBM) und Katha­rina Dohm (Kura­to­rin SCHIRN)

AB 21 UHR
DJ Miss Control und Jenni Yo (GG Vybe) legen passend zum Thema des Abends Tracks auf, in denen „Inter­ra­cial Love“ im Fokus steht

Das Team von BADIAS Catering bietet Drinks an. Die Ausstellung „Kara Walker. A Black Hole is Everything a Star Longs to Be“ ist an diesem Abend geöffnet.

Tickets für SCHIRN X DMSUBM. AN INTERRACIAL LOVE AFFAIR sind für 8 € online unter www.schirn.de erhältlich. Es gilt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene).
Foto (c): Soumey Amadou

Musik, die 2021 das Leben bereicherte

(Daniel und Uwe)

Musik ist wunderbar und kann das Leben und den Alltag auf unterschiedlichste Art und Weise positiv beeinflussen. Daniel und ich haben jeweils fünf große musikalische Ereignisse / Erlebnisse aus 2021 ausgewählt, die uns glücklich gemacht haben. Heute Platz 4:

Daniel: Zu einer Top 5 der besten Filme dieses Jahres werde ich Uwe sicherlich noch überreden können. „Nomadland“ war für mich – so viel sei dann doch schon mal verraten – der Film des Jahres 2021. Mit weitem Abstand und der Weite eines immer noch faszinierenden Landes.

Weil Frances McDormand noch anbetungswürdiger agiert als sonst (was ja im Grunde gar nicht mehr möglich schien). Weil der Film genauestens beobachtet, behutsam begleitet, einen Eindruck vom Leben der Arbeitsnomaden gewährt und so auch von den Widersprüchen Amerikas, von all den Fragen und Sehnsüchten unserer Zeit. Weil dieser Film auf eine natürliche Weise Hoffnung gibt, ja sogar Trost spendet, ohne dass man das Gefühl hatte, dies überhaupt in der Form zu brauchen. Und nicht zuletzt weil die Musik schöner nicht sein könnte!

Die Regisseurin Chloé Zhao hat sich hier ganz bewusst gegen einen eigens für den Film komponierten Score entschieden. Sie wählte stattdessen Ludovico Einaudis siebenteilige Albumsammlung „Seven Days Walking“ aus dem Jahr 2019, die auf Inspirationen jener Wanderungen in den italienischen Alpen basierte, die der Komponist einst unternahm. Zhao suchte nämlich nach einer Art von Musik, die allein durch die Natur inspiriert wurde. Für mich beschreiben diese Klänge zudem einen Aufbruch, eine Entwicklung, das Reisen an sich und eine Hoffnung, die immer bleibt.

Filmmusik ist in ihren besten Momenten das Wesensmerkmal eines Gefühls, dass die Bilder noch einmal auflädt, hinterfragt, vervollständigt. Bei „Nomadland“ passt all das perfekt – und auch ansonsten einfach alles. Und irgendwann kaufe ich mir wohl auch einen Van. Dann bräuchte ich nur noch eine Fahrerin oder einen Fahrer – oder doch mal einen verflixten Führerschein. Den Soundtrack habe ich jetzt …

Uwe: DER Musik-Podcast: Narzissen und Kakteen
Vor mittlerweile dreißig Jahren veröffentliche Element of Crime ihre erste Platte in Deutsch, „Damals hinter´m Mond“, das zweite und bis heute bestes „deutsche“ Album, „Weißes Papier“ folgte recht schnell. Seitdem höre ich die Musik der Band um Sänger Sven Regener sehr gerne und besuchte sicher bereits weit über Konzerte von ihnen, ich folgte ihnen den ganzen Weg von der Schweinehalle in Hanau bis Jahrhunderthalle in Frankfurt. Entsprechend interessiert verfolgte ich dieses Jahr den Podcast „Narzissen und Kakteen“, in dem Regener mit den beiden langjährigen Mitgliedern, dem Schlagzeuger Richard Pappik und dem Gitarristen Jakob Ilja, über die Entstehung aller Alben, über Konzerte, einzelne Lieder und das Leben reden. Alle sind um die sechzig, trotzdem ist das Ganze frisch, spannend, humorvoll und musikalisch nie zu kleinteilig. Ein echter Genuss. Und endlich habe ich eine Antwort auf die Frage, warum einige meiner Lieblingslieder von Element of Crime nie live gespielt werden.

Sonntag, 14. November: Königskinder

(Martin)

(Märchen) Oper von Engelbert Humperdinck Oper Frankfurt

Endlich wieder Oper! Endlich wieder ein regulärer Spielplan!

Beides führt dazu, dass nun auch Perlen aus vergangenen Spielzeiten wieder auf die Opernbühne zurückkehren. Die Oper Königskinder in der Inszenierung von David Bösch ausdem Jahre 2012 ist ein solcher Geheimtipp!

Als Premierenkritik war in der FR zu lesen: «Ohne Verbiegungen und Stilbrüche gelingt es Bösch (unterstützt auch von den dezenten, im Mittelakt passend karikaturistischen Kostümen Meentje Nielsens), die Personen zwischen Allegorie und Naturalismus in der Balance zu halten. Alles auch ohne falsche Neckischkeiten und überflüssige Details. 

Ein außergewöhnlicher musikalischer Genuss versprechen die Königskinder auch deshalb zu werden, da der General Musikdirektor Sebastian Weigle wie bei der Premiere erneut selbst am Dirigentenpult stehen wird: «Für GMD Sebastian Weigle, der sich in der Wagner- und Strauss-Sphäre bestens auskennt, waren diese „Königskinder“ merklich Herzenssache. Auffällig leicht, luftig, flüssig und pathosfrei legte er die ersten beiden Akte an, betonte das Kammermusikalische, Filigranhafte der Orchestration, das Volksliednahe der vokalen Diktion (Humperdinck integriert auch hier wieder Kindermelodien und eigene Kunstlieder). Auch die massiveren Klangbilder des Mittelaktes werden vom pauschalen Dröhnen freigehalten.» (FR). 

Die FR-Kritik schließt: «Eine Aufführung, die der unschrillenKraft eines Meisterwerks gerecht wurde

Zwar ist Königskinder eine «Märchenoper», gleichsam gilt sie als die traurigste Märchenoper schlechthin. Königskinder «reflektiert eine herzlose Gesellschaft, die außerhalb ihrer gewohnten Norm nichts zu tolerieren weiß: Das Märchenpaar, der Königssohn und die, von einer Hexe großgezogene Gänsemagd scheitern. Nur ein verlachter Spielmann, ein Mensch reinen Herzens, erkennt ihre ehrliche Liebe, ihren wahren Wert. Die habgierigen Bürger von Hellastadt schicken sie in den Tod. Die Königskinder gehen an einem vergifteten Zauberbrot zugrunde.» (Oper Frankfurt). 

Sonntag, 14.11. um 18.00h, Freitag, 19.11. um 19.00h und Sonntag, 21. 11. Um 15.30h

Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz. 

Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag, 14. November: Tamar Halperin – Klavier Naxos Halle

(Martin)

43. Naxos Hallenkonzert
Hommage an Satie

Im Geiste Saties stellt das Programm der renommierten Pianistin Tamar Halperin das klassische Konzertformat in Frage und deckt zugleich Saties tiefgreifenden Einfluss auf folgende Komponist:innen-Generationen auf.

Nahtlos bewegt es sich zwischen musikalischen Genres, mischt dabei „hohe“ und „niedrige“ Kunst, melancholische und komischen Stimmungen, notierte Musik und improvisierte Passagen.

Jedes Stück überlappt mit dem vorhergehenden und nachfolgenden, die einzelnen originellen Miniaturen fließen zu einer großen, faszinierenden Struktur, einer meditativen Reise.

Werke von Erik Satie, Claude Debussy, John Cage und Chick Corea.

Sonntag, 14. November um 11.00 Uhr
Naxos Halle

Foto: © Gregor Hohenberg

Sonntag, 14. November: Mühlheim/ Les Barbeaux

(Andrea)

Die Arties konnten die Gunst der Stunde nutzen und die sechsköpfige Combo Les Barbeaux aus Montpellier zu einem Sonntagnachmittags Konzert auf der kleinen vereinseigenen Terrassenbühne überreden. Die Veranstaltung beginnt um 16uhr, Konzertbeginn 17uhr, Tickets sind für 10 Euro vor Ort erhältllch. Das erwartet euch: Ob auf französisch oder spanisch: Les Barbeaux singen in beiden Sprachen zu einem strahlenden Folk-Punk-Stil. Die Geschichten über Liebe, Reisen, Untreue und Freiheit sind voller Energie und Leidenschaft. In ihren mitreißenden, ekstatischen Liveshows brodelt und funkt es zwischen Cumbia-Melodien, Gypsy-Einflüssen, Chansons-Flair, Ska-Rhythmen und Rock’n’Roll-Riffs. Die Südfranzosen aus Languedoc mischen so einen wilden Cocktail voller Poesie, Einfühlsamkeit und Humor. Melancholie und Enthusiasmus erlebt man in ständigem Wechsel. Als Heilmittel gegen den Trübsinn wurden ihre Auftritte, die zum Tanzen animieren, schon bezeichnet. Genau das richtige für den unvermeidlichen, aber zu dieser Zeit wunderbar farbenfrohen Herbst : https://youtu.be/0vWT2Lv9D58 https://youtu.be/fHGfD4nAYdo https://www.lesbarbeaux.fr/

Artificial Family
Am Rabenloh 4
Mühlheim-Dietesheim
www.artifly.de 

Sonntag, 14. November: HEAVEN SHALL BURN

(Uwe)

„Wir haben damals versprochen die im Frühjahr 2020 verschobenen OF TRUTH AND SACRIFICE -Releaseshows so bald wie möglich nachzuholen. Hätte uns jemand gesagt, dass es so lange dauern wird, bis es endlich wieder machbar sein würde – wir wären komplett wahnsinnig geworden. Glaubt uns, es gibt für eine Band nichts Schlimmeres als den eigenen Fans eine fette Show schuldig zu bleiben. Wir haben uns aber ganz bewusst von irgendwelchen Autokinos, Biergarten-Open-Airs und Strandkörben ferngehalten, weil das einfach nicht die Umgebung ist in der eine HEAVEN SHALL BURN Show funktioniert und weil wir auch denken, dass es nicht das ist wofür Ihr Euch ein Ticket erkämpft habt.

Schon ein paarmal hatten wir Ersatztermine und mussten diese kurz vor der Veröffentlichung wieder knicken, weil sich wieder irgendeine Verordnung oder Inzidenz geändert hatte und eine sichere Durchführung doch nicht möglich war. Nun, da wir leider gezwungen waren unsere große Tour mit TRIVIUM zu verschieben wollen wir aber die für kleine Clubshows momentan relativ stabile Lage nutzen, um diese 2020er Shows endlich nachzuholen und unsere aktuelle Scheibe des erste Mal auch live mit Euch feiern!“

Das schreibt die ist die deutsche Metalcore- und Melodic-Death-Metal-Band aus Saalfeld in Thüringen, die man sich tatsächlich nicht in Biergärten oder bei Strandkorbfestivals vorstellen mag.

Frankfurt, Zoom
Einlass: 19:00 Uhr/ Beginn: 20.00 Uhr
VVK: 25€ zzgl. Gebühren

Foto: Veranstalter

Dienstag 16. November: Adventsausstellung in der Blumenbar

(Daniela)

Nicola Dworok und ihr Team machen nicht nur die allerschönsten Blumensträuße und Gestecke in dieser Stadt, sondern auch die allerschönsten Adventskränze. Da Nkola einen super Geschmack hat, verkauft sie auch den allerschönsten Christbaumschmuck.

Ich selbst kaufe bei ihr jedoch immer nur einen "nackten" Kranz, dafür aber schon seit Jahren immer einen neuen Weihnachtsbaumanhänger. Die Anhänger bekommt mein Sohn im Adventskalender. Er freut sich jedes Jahr darüber, weil die wirklich besonders sind. Große Freude macht uns jedes Jahr die rosa Qualle...Mal schauen, was sie dieses Jahr im Laden präsentiert.

Wie bereits im vergangenen Jahr wird es jedoch keine eintägige Adventsausstellung geben. Am Dienstag geht es los. 

Fantastische Weihnachtswelten in der Blumenbar

Liebevoll gefertigte Adventskränze, wundervoller Christbaumschmuck, weihnachtliche Objekte und vieles mehr.

Ab dem 16. November zu unseren üblichen Öffnungszeiten:
Di-Fr 9-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr,
Am 22.11. sogar montags von 9-18.30 Uhr

Blumenbar, Eckenheimer Landstraße 74

Dienstag 16. November: Bert Rebhandl über Jean-Luc Godard

(Daniela)

Jaob hat mir folgende Einladung geschickt: "Liebe Freundinnen und Freunde,

für nächsten Dienstag, möchte ich Euch herzlich in die Goldstein Galerie einladen. Dort spricht der Filmkritiker Bert Rebhandl über Jean-Luc Godard. Rebhandl hat zuletzt eine eindrückliche Biografie des Regisseurs vorgelegt. Anhand von Beispielen wird es auch darum gehen, welche Bedeutung das Schreiben, die Schrift und das Geschriebene bei Godard haben. Anlass für die Einladung des FAZ-Kritikers ist die nächste Folge der Goldstein Themenreihe zur Frage des SCHREIBENS in der künstlerischen Praxis.

Freier Eintritt, 3 G plus obligatorisch, 19:30 Uhr, Schweizer Straße 84

Dienstag, 16. November: Provinz-Literatur

(Petra)

Das Land boomt gerade – in der Literatur ganz zweifellos. Im wahren Leben glaube ich noch nicht an eine Massenbewegung, aber wenn sich die städtischen Wohnungsmärkte etwas entspannen und es andernorts belebter wird, ist doch für alle schön. Ich jedenfalls bleibe ein Großstadt-Chick und gehe heute ins Literaturhaus Frankfurt, um die Kleinstadt literarisch zu erleben. Das Motto des Abends: Hütten der Seelen, Paläste des Erzählens. Der Roman Martin Beckers gibt ihm seinen Titel, "Kleinstadtfarben". Einst eher Nebenschauplatz, längst aber in den Mittelpunkt deutschsprachiger Gegenwartsliteratur gerückt: die Kleinstadt, das Dorf, die Stadtflucht, die Wiederkehr. Das gilt für aktuelle Romane wie die der Literaturhaus-Gäste in den vorherigen Wochen: Menasse, Ahrens, Klüssendorf, Rávik Strubel. Es ist aber auch ein Kennzeichen der Romane von Angela Lehner: "2001", Andreas Moster: "Kleine Paläste" (der übrigens gerade den Hamburger Literaturpreis als "Buch des Jahres erhalten hat) und Martin Becker: Kleinstadtfarben". In kurzen Lesungen, vor allem aber im Gespräch mit dem F.A.Z.-Kritiker Jan Wiele werden die Autorin und die zwei Autoren über Ursachen, Wirkung und Potenz von Tristesse, Enge und dauernder Wiederkehr nachdenken. Mit etwas Glück könnt Ihr für diesen Ausflug aufs Land Saaltickets gewinnen!

Fotos: Martin Becker©Marina Kinski, Angela Lehner©Paula Winkler, Andreas Moster©Teja Sauer

Kleinstadtfarben im Roman – Ein Abend mit Martin Becker, Angela Lehner und Andreas Moster, Moderation: Jan Wiele (F.A.Z.), Hybridveranstaltung (3G), Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 9 (6) Euro, Streamingticket 5 Euro, Tickets hier

Bis 28. November: Of/ Perspektivwechsel

(Andrea)

"Wie sehr beeinflusst Routine unsere Wahrnehmung für Details? Die Verbundenheit zum vertrauten, urbanen Umfeld macht oft blind für die Schönheit und Ausdruckskraft von Orten und Gebäuden. Mit den Fotos seiner Ausstellung rückt Holger Neuhaus spannende Seiten von vertrauten Ansichten seiner Region „Frankfurt & Offenbach“ neu ins Auge des Betrachters. Seine Bilder haben den Anspruch identitätsstiftend und zugleich erfrischend zu sein; manchmal witzig. Vor allem aber, sollen sie zu Mut und Freude am Perspektivwechsel aufrufen. Eine Portraitserie von Orten und Gebäuden der Region Frankfurt & Offenbach. Aus manchmal ungewöhnlichen Betrachtungswinkeln fotografiert. Präsentiert in Offenbach vom Filmklubb. Moderation der Vernissage: Julia Finkernagel. " Das alleine klingt schon gut. Aber es gibt tatsächlich noch eine Verlosung mit Hauptpreis Fotoshooting und Sofortgewinnen!!! Zu sehen in der Fotoausstellung „Perspektivwechsel“ vom 7. - 28. November 2021. Mehr über Holger Neuhaus: www.like-n.com

Filmklubb
Isenburgring 36
63069 Offenbach am Main  

Donnerstag 18. November: Melissa Aldana im hr Sendesaal

(Daniela)

Sie stammt aus Santiago de Chile und spielt Saxophon, schon seit sie sechs Jahre alt ist: Melissa Aldana. Sie lernt zunächst auf dem Altsaxofon, bis sie zum ersten Mal Sonny Rollins hört. Ab da gibt es für sie nur noch das Tenor.

Das Instrument, das ihr Großvater ihr zu diesem Zeitpunkt schenkt, spielt sie bis heute. Entdeckt wird Melissa Aldana in einem der Jazzclubs von Santiago von dem Pianisten Danilo Pérez. Der nimmt sie mit auf die Bühne und bis in die USA, wo sie schließlich ein Studium am berühmten Berklee College of Music in Boston beginnt. Auch nach dem erfolgreichen Abschluss bleibt Aldana in den USA. Sie zieht nach New York und wird Teil der dortigen Jazzszene. Bis heute gehört sie diesem erlesenen Kreis an und ist Leiterin des mehrfach ausgezeichneten Crash Trios. 

Zur hr-Bigband kommt sie, um mit einem anderen großen New Yorker zusammenzuarbeiten: mit dem Chefdirigenten der hr-Bigband, Jim McNeely.

HINWEIS: Die Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie bei unseren Corona-Informationen.

Karten: 24,- €, Abonnenten*: 18,50 €, Telefon (069) 155-2000 
hr-ticketcenter.de  (*buchbar nur mit exklusivem Aktionscode)

Donnerstag, 18. November: DROELOE - Unexpected Odyssey (Konzert)

(Uwe)

DROELOE sind ein niederländisches Electronic Musik Duo. Der meistgespielte Track auf Spotify ist We Don´t Talk Anymore mit fast 40 Mio. Aufrufen!! In diesem Stück mischte Selena Gomez mit, die leider nicht mit ins Zoom kommen wird. Aber die auch nicht mit jedem x-beliebigen holländischen Emporkömmling ein Lied aufnimmt. DROELOE können also was.

Zoom
Farnkfurt, Brönnerstraße
21 Uhr
Tickets:18 EUR zzgl. Gebühren

Foto: Zoom Homepage

Donnerstag, 18. November: PINK TURNS BLUE

(Uwe)

Pink Turns Blue ist eine Alternative Rock Band aus Berlin mit Hits und Alben die als Meilensteine des Post Punks/Gitarren Waves gelten. Ihre Songs sind fester Bestandteil eines jeden Genre-Clubs und sie sind weltweit Headliner auf allen namhaften Genre-Festivals. Ihre Singles belegen die ersten Plätze der Alternative Charts und finden regelmäßig ihren Weg in Playlists und Radiosendungen. Aktuell wurde “Something Deep Inside“ in Matthew Berkowitzs Thriller “The Madness Inside Me” verwendet. Seit ihrer Welttournee 2018-2020 hat das Trio eine globale Fanbase mit Hochburgen in den USA, Mexico, Deutschland, UK und Brasilien. Pink Turns Blue kommen mit neuem Album im Gepäck endlich wieder nach Frankfurt.

Frankfurt, NACHTLEBEN
VVK 22 Euro zzgl. Gebühren, AK 28 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Das Konzert findet unter Anwendung der 2 G-Regelung statt: Nachweis der vollständigen Impfung (Durchgeimpft plus 15 Tage) oder Nachweis der Genesung (nicht älter als sechs Monate). Keine Kapazitätsbeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln. Wir werden aber darauf achten, dass das Nachtleben nicht zu voll wird.

Foto: Veranstalter

Donnerstag, 18. November: LOKAL LISTENER mit Gastone

(Uwe)

Zwei tolle Musiker und liebe Menschen, Gregor Praml und Guiseppe "Gastone" Porrello, treffen sich im Mousonturn und werden gemeinsam reden und musizieren. Was für eine Freude.

"Giuseppe Porrello, Musiker mit sizilianisch-sardischen Wurzeln, ist ein echter Frankfurter – weil hier geboren. Sein Markenzeichen, die raue Stimme, ist sowohl mit seiner eigenen Band „Gastone“ als auch mit den Söhnen Mannheims zu hören. Und damit nicht genug, Giuseppe hat auch noch das Händchen dafür, anderen Künstler:innen Musik auf den Leib zu schreiben und ihre Song zu produzieren – u.a. die von Chima („Stille“), Nadja Benaissa (Ex-No Angels mit „Schritt für Schritt“) oder Jana Josephina („Karussell der Liebe“). Giuseppe ist ein echter Autodidakt, den die Theorie wenig interessiert – manch einer nennt sowas auch einen „Bauchmenschen“. Gregor Praml wird es etwas genauer wissen wollen, wie das mit der Musik und der Produktion bei Gastone, so auch Giuseppes Spitzname, funktioniert. Und als musikalisches Duo werden wir die beiden natürlich auch erleben!"

Mosounturm
Beginn: 20 Uhr
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): 5 € / 10 € / 20 € / 30 €
Tickets für Gastone: Ticketshop des Mousonturms (reservix.de)

Foto: Peter Lepszy

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VORSCHAU
Freitag, 19. November: SOME SPROUTS

(Uwe)

Maybe we don’t live the pop dream, but we are living the dream pop. Mit diesem Motto begrüßen die Regensburger die Besucher ihrer Website. Und sie bieten damit – was viele Bands gerne vermeiden – ein Genre für ihre Musik an. Dream Pop. Sie schreiben treibende oder verträumte Pop-Melodien, verbinden in ihren Songs die Leichtigkeit des Indie-Rock mit der melancholischen Schwere des Folk.

„Some Sprouts klingen dermaßen entspannt, dass sie Mac DeMarco den Thron als Mega-Chiller streitig machen könnten“, stellte der Bayrische Rundfunk eine Verbindung zum Kanadier her. Dessen letztes Album „Here Comes The Cowboy“ erreichte die Top 10 in den USA. Er kombiniert  Indie-Rock, Lo-Fi, Dream Pop und Psychedelic Folk. Das erklärt die Assoziation. Andere etablierte Größen aus Amerika wie We Are Scientists oder Albert Hammond jr. luden Some Sprouts schon ein, für sie Support zu spielen. Jetzt sind sie auf eigene Rechnung unterwegs.

Brotfabrik
Frankfurt, Bachmannstr. 2-4
20 Uhr
VVK: 15 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 18 € / Stehplatz
2G

Foto: Homepage Brotfabrik

Freitag, 19. November: OF/ Leberhaken - Premiere

(Andrea)

Als kleines Event-Highlight zum Jahresabschluss haben die Parkside Studios etwas ganz Besonderes organisiert: Sie haben es geschafft, den derzeit vielzitierten Newcomer-Film LEBERHAKEN zu einer exklusiven Rhein-Main-Premiere nach Offenbach zu holen!
Das Filmprojekt des Regisseurs Torsten Rüther, der die beiden Hauptrollen mit Hardy Krüger Jr. und Luise Großmann besetzt hat, erlebte sein Debut auf dem diesjährigen Oldenburg-Filmfestival und wurde vor wenigen Wochen im Kölner Cinedom erstaufgeführt. Die feinsinnig inszenierte Handlung des Films, der in selbstbewusster Überlänge daherkommt, spielt in einem Boxclub. Und im Kopf des Zuschauers. „Die Intensität, in der wir Schauspieler und das Team den Dreh erlebt haben – ich sage nur ‚110 Minuten in 3 Tagen!‘ – scheint sich auch auf unser Publikum zu übertragen. Wir hören immer wieder Dinge wie ‚das fühlt sich an, als wäre man mit Euch in diesem Club‘, was uns wahnsinnig freut und natürlich auch nicht ganz unbeabsichtigt war.“ statiert Luise Großmann. Auch Regina Halmich, ehemalige Box-Weltmeisterin, ist angetan: „Ich finde es großartig, dass LEBERHAKEN ein Boxfilm ist, der mal in die Tiefe geht und eben nicht nur auf Actionszenen setzt.“ Genau diese Aspekte nehmen wir zum Anlass, die Rhein-Main-Premiere von LEBERHAKEN ausnahmsweise nicht in unseren eigenen Parkside-Räumlichkeiten, sondern direkt im Offenbacher ‚Boxclub Nordend‘ aufzuführen. Denn unsere Zuschauer sollen die Möglichkeit bekommen, diesen Film wirklich hautnah zu erleben und auch sich selbst dabei in einer solchen Umgebung wiederzufinden, die die meisten von ihnen bisher eher nicht von innen kennen dürften. ‚Hautnah‘ ist auch das Motto des Regisseurs Torsten Rüther, der zusammen mit Louise Großmann bei der Offenbacher Premiere vor Ort sein wird: „Die gesamte bisherige Presse- und Publikums-Resonanz bestätigt uns, dass dieser Film ‚etwas mit einem macht‘. Er berührt und nimmt mit, aber er lässt bewusst auch Fragen offen und überrascht. Wir stehen unserem Publikum nach dem Film für den persönlichen Austausch zur Verfügung – weil wir wissen, wie er nachwirkt, aber auch, weil wir sehr gespannt sind auf neues Feedback von den Besuchern aus Offenbach und Frankfurt.“ Wir sind überzeugt: dieses Event bleibt nicht nur im Kopf, sondern in Erinnerung! Darum haben wir trotz des Inkrafttretens der neuen Corona-Beschränkungen diese Woche dennoch beschlossen, den Film aufzuführen, selbst wenn das bedeutet, dass wir die Anzahl der Karten stärker begrenzen müssen , als zunächst geplant. Es gilt also bei der LEBERHAKEN Rhein-Main-Premiere noch stärker als bei anderen Parkside-Events: first come, first serve!

Es gilt also bei der LEBERHAKEN Rhein-Main-Premiere noch stärker als bei anderen Parkside-Events: first come, first serve! Einlass ab 19:30 Uhr, Film-Beginn: 20:00 Uhr. info@parksidestudios.de

Boxclub Nordend Offenbach e.V.,
Hafenallee 19,
63067 Offenbach

Freitag 19. November: TESS WILEY DUO

(Uwe)

Die texanische Singer-Songwriterin und Multi-Instrumentalistin hat fünf Jahre nach ihrem international viel beachteten Album „Little Secrets“ 2018 ihr letztes Album veröffentlicht - eine EP mit sieben eindringlichen, melancholischen Songs, eingängig und raffiniert, stark und zerbrechlich zugleich. Auch der Titel deutet auf diese weibliche Stärke: „Femme Sole“ („alleinstehende Frau“) ist eine gesetzliche Anerkennung aus dem 16. Jahrhundert in England, die einer Frau das Recht gab, über ihren eigenen Besitz zu verfügen. Es musste schwer errungen werden und war eine frühe Form des Feminismus.

Auf „Femme Sole“ singt und spielt Tess Wiley Gitarre, Klavier und Geige ganz allein, ganz pur mit sich selbst und lässt ihrer Hörer so nah an sich heran wie selten zuvor. In ihren Songs erzählt Wiley intensive Geschichten über Liebe, Trennung, Eigenständigkeit, Hoffnung und Zweifel, und das niemals triefend oder kitschig, sondern voller Tiefe und Intimität.

Eine packende EP einer gereiften, unabhängigen, vielseitigen Musikerin, stilistisch irgendwo zwischen Singer-Songwriter, Folk, Americana und Country. Ein Album ohne Blabla, direkt auf den Punkt, musikalisch und sensibel. Kein Wunder, dass ein Musiker wie Stoppok auf Tess Wiley aufmerksam wurde und sie regelmäßig als Duo-Partnerin mit auf Tournee nimmt.

Tess Wiley, Tochter eines Grammy Gewinners und einer Autorin, wuchs hauptsächlich in Texas auf und lebt seit 1998 in Deutschland. Sie hat Mitte der 90er Jahre mit Sixpence None the Richer gespielt und musiziert derzeit unter anderem mit Stoppok und Dietrich Faber, a.k.a. Manni Kreutzer und die Overhesse. „Femme Sole“ ist ihre sechste Veröffentlichung.

NACHTLEBEN
VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, Ak 20 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Das Konzert findet unter Anwendung der 2 G-Regelung statt: Nachweis der vollständigen Impfung (Durchgeimpft plus 15 Tage) oder Nachweis der Genesung (nicht älter als sechs Monate). Keine Kapazitätsbeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln. Wir werden aber darauf achten, dass das Nachtleben nicht zu voll wird.

Foto: Veranstalter

Dienstag, 23. November: #55 – Mixed Mittagsimpuls: Agiles Arbeiten braucht neue Räume

(Petra)

Ein wichtiges Thema, das viele von Euch beschäftigen dürfte: Ich bin sehr dankbar für mein hybrides Arbeiten im Wechsel zwischen Home Office und Büro. Doch klar ist: das ist weder selbstverständlich noch für alle der beste Modus - egal, ob fest angestellt oder nicht. Und es ist kein Selbstläufer. „Agiles Arbeiten braucht neue Räume, oder: Ein Arbeitsplatz ist kein Schreibtisch im Büro!“ heißt es heute bei der Akademie Mixed Leadership (AML) der Frankfurt University of Applied Sciences. Viele Unternehmen tun sich schwer, neue Arbeitsplatzkonzepte in hybriden Modellen zwischen Büro und zu Hause umzusetzen und zu leben. Was aber treibt dann Menschen noch ins Büro? Wie sollten Unternehmensstandorte gestaltet werden, um funktional und attraktiv zu sein? Gibt es hierbei auch einen genderspezifischen Blick? Diese und weitere Fragen beantwortet die Soziologin Rosa Erdmann in ihrem Vortrag und gibt Inspirationen rund um neue, agilere Arbeitsmethoden zwischen Zukunftsszenario und Realität. Erdmann ist Expertin für neue Arbeitswelten und Räume der Zukunft, agile Kommunikation sowie Nachhaltigkeit. Mit ihrem Team entwickelt sie eigene Methoden und Produkte für agile Kommunikation oder partizipative Change-Kommunikationsprozesse. Die Teilnehmenden haben beim Mixed Mittagsimpuls außerdem die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch sowie zur Vernetzung in kurzen Breakout-Sessions.

Foto: ©Bernd Kammerer

#55 – Mixed Mittagsimpuls: Agiles Arbeiten braucht neue Räume, oder: Ein Arbeitsplatz ist kein Schreibtisch im Büro!, Online: Zoom, Uhrzeit: 12 bis 12:55 Uhr, Teilnahme: kostenfrei, weitere Informationen und Anmeldung hier

23. - 28. November: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

(Daniela)

Festivalort ist die Pupille – Kino in der Uni. „, …weil nur zählt, was Geld einbringt‘ – Frauen, Arbeit und Film“ ist das Schwerpunktthema der dritten Festivalausgabe. Remake würdigt die Geschichte feministischer Filmfestivals, in diesem Jahr die beiden bundesdeutschen Festivals Feminale (Köln) und femme totale (Dortmund). Die diesjährige Hommage gilt der Kritikerin und Autorin der bundesdeutschen und internationalen Kino- und Filmgeschichte, Frieda Grafe (1934–2002). Glanzvoller Höhepunkt des Festivals ist ein CineConcert am 25. November im Schauspiel Frankfurt: Die Welturaufführung einer Filmmusik der renommierten Komponistin und Pianistin Maud Nelissen zu Lois Webers Stummfilm SHOES (USA, 1916).

Das Programm erkundet den Themenkomplex Arbeit im Film in Geschichte und Gegenwart. Im Fokus: die von Frauen geleistete, oft „unsichtbare“ Arbeit in Küche, Haushalt und Beziehungen, in Fabriken und Büros, auf dem Filmset, in der Dorfgemeinschaft, in Läden. In den Blick geraten Migrantisierung und Sexualisierung von Arbeit und Widerstand gegen Diskriminierung und Ausbeutung

Das Gesamtprogramm finden Sie in Kürze unter www.remake-festival.de

Mittwoch, 24. November: Édouard Louis: Die Freiheit einer Frau

(Martin)

Lesung
Das Literaturhaus Frankfurt zu Gast im Schauspiel Frankfurt

Da lohnt es sich, sich rechtzeitig um Karten zu kümmern, denn schnell wird dieser Abend ausverkauft sein!

Er gilt als der Popstar der französischen Literatur. Als ich Édouard Louis bei seiner letzten Lesung im Literaturhaus Frankfurt erlebt habe, war er erst mal ein durch und durch sympathischer Kerl.

Seine Bücher handeln von seiner Kindheit, von seinem groß werden und den gesellschaftlichen Umständen.

In ‚Das Ende von Eddy‘ – das in Frankreich einen Skandal auslöste – einem durchaus autobiographischen Buch, tauchten reale Personen und Plätze auf: verbrecherisch, rassistisch, schwulenfeindlich. Dann: ‚Wer hat meinen Vater umgebracht‘: eine Annäherung an den Vater. Nun der neue Roman: ‚Die Freiheit einer Frau‘.    

 „Mit 16 wurde sie schwanger und verließ die Schule, mit 19 hatte sie bereits zwei Kinder und keine Zukunft. Solche prekären Verhältnisse kennt Édouard Louis aus eigener Anschauung. In seinen Romanen und Essays äußert er scharfe Kritik an der französischen Gesellschaft. Nun widmet sich der viel gekürte Autor in seinem neuen Buch »Die Freiheit einer Frau« dem Leben seiner Mutter, das in jungen Jahren von Armut, Alkohol und Gewalt bestimmt war. Bis sie sich aufraffte und ging – weg aus der Gegend, weg von dem zweiten Ehemann. Durchdringend und aufrüttelnd erzählt Édouard Louis vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und von der Scham für sie und vom großen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau mehr zu lieben als je zuvor. Ins deutsch-französische Gespräch mit dem Autor tritt Hinrich Schmidt-Henkel, der das Buch ins Deutsche übertragen hat und Passagen daraus liest.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2021-11/edouard-louis/525/

Mittwoch, 24. November um 19.30h
Lesung im Schauspiel Frankfurt

Foto: © Jérôme Bonnet

Donnerstag, 25. – Samstag, 27. November: Im Internet gibt’s keine Mädchen. Eine Tirade.

(Martin)

‚Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst dich.‘ oder ‚Schlaflos in… Frankfurt‘ – das waren geniale Performances von Susanne Zaun und Marion Schneider!

Jetzt behaupten die Beiden, es gäbe im Internet keine Mädchen und starten zu einer Tirade:

„So spricht der Chor der zaungäste: „Ich würde es eigentlich bevorzugen, lieber gar nicht gehört zu werden. Ich würde es eigentlich bevorzugen zu schweigen. Ich würde es eigentlich bevorzugen, nicht in Erscheinung zu treten. Oder anders gesagt: Ich würde es bevorzugen, das Privileg zu haben, die Klappe zu halten und trotzdem gehört zu werden. Dafür muss ich aber ausholen. Denn irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.” In seinem neuen Stück setzt sich der Chor der zaungäste mit Shitstorms, Hassreden und sexistischen Rhetoriken, die immer auch dem Machterhalt einer patriarchalen Ordnung dienen, auseinander und schließen damit direkt an ihre Analyse einer männlich dominierten Komik in einigen ihrer früheren Arbeiten an.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/im-internet-gibt-es-keine-maedchen/

Donnerstag, 25. – Samstag, 27. November um jeweils 20.00 Uhr:

Im Internet gibt’s keine Mädchen. Eine Tirade.
Susanne Schneider/Marion Schneider/Zaungäste im Mousonturm/Saal

Solidarisches Preissystem

Foto: © Charlotte Bösling

Donnerstag 25. November: Aggregat im Lindley

(Daniela)

Der Musiker & Komponist Matthias Vogt kuratiert eine kleine, feine, intime Konzertreihe im Lindley: „Panopticon" heute holt er Aggregat auf die Bühne.

How can you take a cello, a drumset, and a collection of vintage synthesizers and make cohesive music with them?

Formed in 2015, the three musicians of Aggregat worked for months on finding and refining their sound. With timbral experimentation laying the foundation, they sought to create enticing compositions without using pop clichés. Ultimately they found a way to combine their fascinating sounds within a song structure, forming a conclusive entity.

Based on minimalism, Aggregat’s music combines contemporary aesthetics with a hint of classical avant-garde.

In 2018 Aggregat made their live debut at the Fusion Festival, after which they collaborated with the Hamburg based visual effects studio “visual distractions” in producing their first music video. 

As the stages got bigger, they were invited to perform in Rio de Janeiro and then recorded their first album “1” at “Clouds Hill Recording Studios”.

At the end of 2019 Aggregat founded arts and music promotion association “Bund zur Förderung von Elektroakustik in Musik und Kunst” and are currently planning a concert series in Lübeck’s former shipyard “Kulturwerft Gollan”. In 2020 the Album and a few videos will be released. Remixes by artists complement the singles.

Tickets, Infos

Hotel Lindley Lindenberg, Lindleystrasse 17, 60314 Frankfurt am Main

Beginn 20:00 Uhr. 2-G Regel: Bitte beachtet, dass ein Impf-, oder Genesenennachweis beim Einlass vorgezeigt werden muss.

Freitag 26. November: Jazz Montez präsentiert Jake Sherman in Bornheim

(Daniela)

Ich freue mich auf einen JAZZ MONTEZ Abend in Bornheim. Die Veranstalter schreiben:

"Am Freitag, den 26. November, werden wir den Singer-Songwriter und Jazzpianisten Jake Sherman aus New York in Frankfurt zu Gast haben. Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Herzen von Frankfurt-Bornheim, in der Rendeler Str. 11, im Erdgeschoss eines ehemaligen Bunkers, den unser Freund und Toningenieur Krishna Meindl zu einem großen Studio-Raum umgebaut hat.

Jake Sherman wurde in Boston geboren und wuchs  in einem musikalischen Haushalt auf. Nachdem er von seinem Vater - einem großen Bach-Fan - klassisches Klavier gelernt hat, interessierte er sich irgendwann mehr für Herbie Hancock, Dr. Lonnie Smith und ... Weird Al Yankovic! Nach der Schule studierte er am renommierten Berklee College of Music und spielte anschließend auf Touren und Aufnahmen von solch talentierten Musikerinnen und Musikern wie Bilal, Emily King, Blood Orange, Benny Sings, Andrew Bird, Nick Hakim, Louis Cole oder Chance the Rapper mit.

Seine eigenen Veröffentlichungen, die er in der Regel selbst produziert, kann man am besten als Jazz-beeinflusste Piano-Singer-Songwriter-Musik bezeichnen. Sie zeichnen sich durch unerwartete und komplexe Akkordwechsel im Zusammenspiel mit eingängigen, teils auch eigensinnigen Gesangsmelodien und Texten aus. Nach vier Alben hat er gerade eine neue Live-EP veröffentlicht, die er bei uns in Frankfurt präsentieren wird. Hier ein aktuelles Video dazu."

Jake Sherman, 26.11., 20 Uhr, Rendeler Str. 11
Es gilt die 2G-Regel und die Anzahl der Plätze ist streng limitiert. Tickets gibt es nur an der Abendkasse für 18€ (10€ ermäßigt).

Donnerstag, 02. Dezember: Im Winde verlebt

(Daniela)

Ich habe das neue Stück von Steffi noch nicht gesehen, bin mir aber sicher, dass es sehr unterhaltsam ist.

Bekannt für ihre feine Beobachtungsgabe führt Stefani Kunkel auch in ihrem neuen Soloprogramm Im Winde verlebt mit großer Wandlungsfähigkeit die tragisch-komischen Momente des Lebens vor Augen.
Der Hessische Rundfunk beschreibt Kunkels Performance als „herrlich satirisch und hinreißend komisch". Und das mit Anfang 40! Oder eher Mitte 40. Manche behaupten, sie sei vermutlich Ende 40. Aber das ist auch nur aus der Ferne und bei gedämpften Licht geschätzt.
Doch es ist nicht nur das Älterwerden, mit dem die verschiedenen Frauenfiguren in Kunkels neuem Programm zu kämpfen haben. Sie hadern mit dem Leben und dem Alltagswahnsinn als solchen.

Ob als alternde Diva („Mein Ex ist nach der Trennung nach Homberg-Efze gezogen. Nach Homberg-Efze!!! Da muss einem die Trennung wichtiger sein als der Wohnort."), als überforderte Angestellte („Wenn ich mal wieder erschöpft im Flur rumliege, fällt mir ein, warum mir mein selbstgeschriebenes Buch so locker von der Hand ging. Es trägt den Titel: WORK - LIFE - BURNOUT in drei Tagen.“) oder als engagierte Ehrenamtliche ("Eine Frau in meinem Alter braucht Kerzenlicht von unten!") – so hat jede von Kunkels Figuren ihre eigene Strategie, den stürmischen Tücken des Lebens und des Alterns zu trotzen.
Ein Programm, das zu seinen Lachfalten steht!

Stalburg Theater
Donnerstag 2. Dezember

https://www.stalburg.de/veranstaltungen/stefani-kunkel-im-winde-verlebt


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