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| 05.11.2021 |
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Weihnachtsfeier und Geburtstage

Letzten Freitag konnten wir endlich unsere Ausgehtipp-Weihnachtsfeier aus dem letzten Jahr nachholen. Auch wenn wir, Andrea, Petra, Martin, Uwe und ich uns alle immer wieder auf Kulturveranstaltungen begegnen, so treffen wir uns als Redaktionsteam nur einmal im Jahr. Wir suchen ein nettes Restaurant aus (diesmal waren wir in der No.16), reden ein bisschen über unsere redaktionelle Arbeit und ansonsten natürlich über das Leben, die Kultur in Frankfurt und Offenbach und es gibt Weihnachtsgeschenke – von Euch! Diesmal gab es die wunderschönen Wandteller-Unikate „Songs on a plate“ von der Frankfurter Künstlerin Moni Port. Martin bekam: „A Horse With No Name“ von Amerika, Petra „You are Beautiful“von Christina Aguliera, Andrea wiederum: „Sometimes I’m nice, Sometimes I’m ice cold“ von DJ Bobo, Uwes Teller zierte „Runaway“ von The National und ich bekam „Und wein´ ich manchmal auch um dich…“ von Vicky Leandros. Vielen Dank an alle, die uns diesen schönen Abend mit ihren Solibeiträgen ermöglicht haben! Wenn wir fünf zusammen kommen stellen wir immer fest, wieviel gemeinsame Interessen wir haben. So wollen wir an diesem Wochenende alle zu zwei Geburtstagspartys gehen: Das Theater Landungsbrücken von Linus Koenig wird 17 Jahre und die Galerie Gesamtmetall von Arne Peters 25 Jahre! Linus feiert am Samstag ab 17:00 Uhr. Er zeigt drei Inszenierungen und danach wird gefeiert. Ihr habt am Samstag auch die Chance, „HASS - Bis hierher lief's noch ganz gut“ nach dem Film von Mathieu Kassovitz zu sehen. Es ist das für mich allerbeste Stück, was ich in den Landungsbrücken gesehen habe. Was sonst noch auf der Party passiert und welche anderen Stücke er zeigt hat Euch Petra zusammengefasst!
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Und Arne feiert wiederum seinen 25. Geburtstag! Und weil Martin dazu so einen schönen Text geschrieben hat, den wir alle nur unterschreiben können, kommt der hier ins Intro!
25 Jahre GESAMTMETALL - Ausstellungseröffnung Dies ist kein ‚Ausgehtipp, sondern ein echter ‚Einkauftipp!
Aber vor allem ist dies ein Glückwunsch – ein herzlicher Glückwunsch an GESAMTMETALL und Arne Peters!
Geamtmetall – diese besondere Schmuckwerkstatt und dieser ‚schmucke‘ Laden, den lieben Daniela, Martin, Uwe und Petra von den Ausgehtipps sehr! Und deshalb geht’s gar nicht anders, wir müssen hier auf das 25-jährige Jubiläum von GESAMTMETALL hinweisen:
Gesamtmetall und genau so, wie Arne Peters das Geschäft führt, da kommen Einzelhandel und Werkstatt mit Ideen zusammen, die ansonsten im innerstädtischen Konsum kaum anzutreffen sind – denn Gesamtmetall schafft es immer wieder und das schon seit 25 Jahren, mehr zu sein als eine Werkstatt für den schönsten und kreativsten Schmuck in Frankfurt:
Gesamtmetall ist immer auch gesellschaftliches Engagement und Leidenschaft!
Unvergesslich, als im Frühjahr 2018 Botschaften wie „FUCK AFD“, „AUFSTEHEN GEGEN RASSISMUS“, „ASYL IST MENSCHENRECHT – REFUGEES WELCOME“, „NO NAZIS“ oder „ATOM PROFITEURE STILL LEGEN“ als Botschaften im Schaufenster von GESAMTMETALL mitten in der Innenstadt am Liebfrauenberg zu lesen waren.
Und erneut gilt: GESAMTMETALL GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT – GESAMTMETALL FÜR MENSCHLICHKEIT
Dass das 25-jährige Jubiläum unter dem Motto steht: 25 Jahre gepflegte Anarchie – das passt umso mehr und wundert nicht – denn genauso wenig stromlinienförmig wie der Schmuck bei Gesamtmetall führt Arne Peters seinen Laden und seine Werkstatt!
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum an das Team von GESAMTMETALL! Wir sehen uns auf der Party! (Ausstellungseröffnung & Party ab 11:00 Uhr bis der/die Letzte geht…, Liebfrauenberg 52 – In der Mitte von Frankfurt)
Was auch immer ihr macht: Habt Spaß und lebt wild!
Daniela
Vielem Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.
FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com. Uwe informiert die Gewinner*innen.
2 x 2 Tickets für die Party/Performance/Ausstellung SCHIRN X DMSUBM. AN INTERRACIAL LOVE AFFAIR am Samstag, den 13. November. Gewinnfrage: Wie heißt der Podcast, den die Schirn passend zur Kara Walker Ausstellung produziert hat? (Foto: (c) Justus Gelberg)
3 x 2 Gästelistenplätze für die SOULFOOD Party am 6. November im English Theatre. Gewinnfrage: Wo fand Uwe das Geburtstagsgeschenk für Daniel? (Siehe "Musik, die 2021 das Leben bereicherte"
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****Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)*****
1 x 2 Gästelistenplätze für "Samantha Martin" am Dienstag,9. November, im Nachtleben. Die Gewinnfrage: Wieviele Theatermacher wollen beim Geburtstagsreigen „mal was zusammen machen“?
2 x 1 Gästelistenplätze für "Wag the Dog" am Freitag,12. November, im Filmklubb. Die Gewinnfrage: Woher kommt die Band, die am 14. bei der Artificial Family auftritt?
1 x 2 Gästelistenplätze für "Rami Hattab" am Freitag,12. November, im Nachtleben. Die Gewinnfrage: Was empfiehlt Uwe für den 18. November im Lieblingsclub an der KoWa?
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G E R O L L T E S über eine intensive Fußballwoche

(Uwe)
Mit erfreulich vielen langjährigen Freunden durfte ich nach über zwei Jahren Pause als 52jähriger für die Alten Herren des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau noch einmal die Fußballschuhe schnüren. Einer dieser Spieler war unter anderem mein Kindergartenfreund Bert, mit dem ich 1975 auch mein allererstes Spiel auf meinem Goddelauer Aschenplatz neben dem Schwimmbad bestritt, auf dem nun Einfamilienhäuser stehen. Wir gewannen unser Spiel mit 4-2, ein Tor erzielte ich. Ich verwandelte einen Freistoß, der nicht so genial geschossen war, wie es einst die große und kürzlich leider verstorbene Eintracht Legende Bernd Nickel tat, der aber von einem Gegenspieler unhaltbar für den Torwart abgefälscht wurde und ins Tor ging. Auf meinen Schiri-Kollegen musste ich etwas einreden, damit er mir das Tor gutschreibt und es im Spielbericht nicht als Eigentor vermerkt. Rund zwanzig Minuten danach erlebte ich das andere Ende der sehr breiten emotionalen Bandbreite: ich wurde rund zwanzig Meter vor dem Tor freigespielt und lief völlig allein auf den Torhüter zu, der nächste Gegenspieler war zehn Meter weg. Auch wenn ich einer der langsamsten Spieler der Welt bin, mich hätte kein Verteidiger mehr erreichen können. Weil mein Kopf aber schneller dachte als es meine Beine umsetzen konnten, kapitulierte mein Körper, ich stolperte ein paar Meter vor mich hin, bevor ich hinfiel, anstatt den Ball in Ruhe am Keeper der Gegner vorbeizuschieben (was ich eigentlich vorhatte, anstatt ohne Fremdeinwirkung zusammen zu brechen). Mir war es, als hätte mich ein Gangster im Bahnhofsviertel mit einem Elektro-Schocker kurzzeitig außer Gefecht gesetzt, dabei war ich „nur“ durch die Aussicht auf einen Torerfolg elektrisiert.
Einen Tag später pfiff ich als Kreisligaschiedsrichter eine Partie in der niedrigsten Spielklasse auf Asche und voll aufgedrehtem Flutlicht. Mittlerweile sind das nicht mehr die alten Halogenlampen, die bei hoher Luftfeuchte (im Herbst im Hessischen Ried nicht selten, weil das in einem Ried (Oberdeutsch für Feuchtgebiet, siehe Moor)) immer mal wieder ausgegangen sind, sondern LED Leuchten. Weil die – im Gegensatz zu Halogenlampen - schnell an und wieder ausgehen, könnte der Heimverein bei Torerfolgen eine spektakuläre Lichtshow abspielen, wie es Bundesligavereine wie die Bayern gerne machen. Da der Heimverein aus meinem Nachbarort aber kein Tor erzielte und deutlich verlor (was nicht an meiner Leistung lag), erlebte ich ein solches Spektakel nicht.
Die Krönung der intensiven Fußballwoche war eine Nominierung für den Kader der 2. Herrenmannschaft des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau. Weil wir verletzungsbedingt gerade sehr knapp sind mit Personal, musste ich noch einmal aushelfen. Ich spielte am vergangenen mit und gegen Leute, die alle meine Söhne sein könnten. Während ich auf der Bank saß, malte ich mir aus, wie ich der Mannschaft durch gescheite Freistöße oder einen guten Fernschuss helfen könnte. Ich steigerte mich etwas in die Rolle des Retters und Helden hinein, bis ich tatsächlich eingewechselt wurde. Schnell stellte ich fest, dass ich mich überschätzt hatte, wie ein Sportwagenfahrer, der sein Gefährt auf dem Nürburgring ausfahren will, seine Fähigkeiten nicht gescheit einordnen kann und in der Euphorie bitter aus einer Kurve fliegt.
Beim nächsten Mal geht es wieder um den "großen" Fußball.
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Freitag, 05. November - Sonntag, 07.11.: Kunstmesse

(Petra)
Schon bei der Premiere war mir die Idee sehr sympathisch: Zum vierten Mal lädt die Discovery Art Fair Frankfurt nun wieder alle Kunstliebhaber*innen ein, aktuelle Kunst zu entdecken, die vielfältiger und spannender nicht sein könnte. Die Entdeckermesse (das ist natürlich eine Wortschöpfung, die meine akute große Sehnsucht nach wirklichen Erlebnissen und atemnaher Kunst wunderbar „bedient“ - und sicherlich nicht nur meine!) präsentiert auch in diesem Jahr mit mehr als 130 Ausstellern ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst von bekannten Künstler*innen und interessanten Newcomern. Das Besondere der Discovery Art Fair ist und bleibt die sorgfältig kuratierte Auswahl etablierter und junger Galerien, Projekträume und Einzelkünstler. Kunstliebhaber, Käufer und Fachpublikum können sich auf persönliche Gespräche mit Künstler*innen und Galerist*innen sowie frische, junge Kunst zu bezahlbaren Preisen freuen. Präsentiert werden die Werke aus Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Zeichnung, Mixed Media, Grafik und Urban Art – vielleicht findet Ihr hier ja Euer neues Lieblingsstück. Discovery Art Fair, Kunstmesse, Ort: Messe Frankfurt, Adresse: Ludwig-Erhard-Anlage 1, Halle 12, Öffnungszeiten: Freitag und Samstag: 11 - 20 Uhr, Sonntag: 11 - 18 Uhr, 3G-Veranstaltung, Eintritt: 20 Euro (inkl. Katalog, ermäßigt 12 Euro, Kinder unter 12 Jahren frei), Tickets und mehr Infos
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Freitag, 05. November: Thank you very much Claire Cunningham

(Martin)
Tanz - Tanzfestival Rhein-Main
Vorhang auf für die glitzernd-mysteriöse Welt der professionellen „Tribute Artists“, den Doubles bekannter Popstars. Den Größten des Showbiz zollen sie Tribut, indem sie ihre Idole durch deren Gestik, Mimik, Stimme und Kostüme bis ins kleinste Detail heraufbeschwören.
Für einen Blick in diese Welt lädt die mit dem Deutschen Tanzpreis 2021 ausgezeichnete schottische Choreografin Claire Cunningham auf einen Drink ins Frankfurt LAB ein.
Gemeinsam mit einem Ensemble renommierter Künstler:innen mit Behinderung nutzt Cunningham das Phänomen des Tribute Artists, um Fragen rund um Identität, Akzeptanz und die Herausforderung, man selbst zu sein, zu stellen. Durch die Brille der Doubles nimmt das Ensemble in funkelnden Kostümen den Mythos des idealen Körpers auseinander und hinterfragt zugleich mit dem für Cunningham typischen Humor gesellschaftliche Auffassungen von Normalität.
Alle Infos auch unter tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/thank-you-very-much
Zu den Tickets geht’s hier: https://www.mousonturm.de/events/thank-you-very-much/
Freitag, 5. November 19.00 Uhr Tanzfestival Rhein-Main im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus) Solidarisches Preissystem
Foto: © Hugo Glendinning
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Freitag, 05. November: Punk-Konzert im Doppelpack

(Petra)
Am Freitagabend ausgehen? Dunkel erinnere ich mich, wie es war, und wie es war im ONO2 – auf kleinen, gerne etwas schrägen Konzerten und Vernissagen. Und freue mich, dass mein Leben wieder etwas inspirierter und bunter ist. Heute mit Punk im Doppelpack. Public Display Of Affection befriedigen den Voyeur in uns allen. Das von Jesper Munk und der Performerin Madeleine Rose (vom Tanztheaterkollektiv Das Gegenteil) konzipierte Mixed-Media-Kunstprojekt wurde bald um den walisischen Filmemacher und Punk-Propheten Lewis Lloyd (Plattenbau) sowie den Berliner Schlagzeuger und Produzenten Anton Remy (Baketown) erweitert. Die Live-Shows von Public Display Of Affection tragen zur Erhaltung der Unkonventionalität und Verrücktheit der deutschen Hauptstadt bei und erinnern dabei stets an die furchtlose Exzentrik der Westberliner Performance- und Musikkollektive der 80er Jahre. Überzeugt von ihrer Undefinierbarkeit lockt die Gruppe ihr Publikum mit einem neuartigen Gebräu aus Punk, dramatischen Duetten und spleenigem Jazz. Beschreibungsversuche des Sounds von Public Display Of Affection scheinen offenkundig vergeblich und nichts anderes als einen Genre-Schlagwortbrei hervorzubringen. Was das Musikprojekt dennoch zu garantieren erlaubt, ist ein Akt von fast Zen-artiger Non-Dualität, der die goldene Mitte zwischen dem Seelen- und dem Sündhaften trifft. Clear History sind eine brandneue Post Punk Trio aus Berlin, die aus kleinen Dingen große Dinge machen und manchmal umgekehrt. Ihre musikalischen und allgemeinen Einflüße sind Rhianna, richtige Rechtschreibung und der Song „Waiting Room“ von Fugazi, aber natürlich fallen musikerprobten Ohren auch Berührungspunkte mit Kleenex, ESG und Gang of Four auf. Der Konzerttag ist auch gleichzeitig das Releasedatum ihrer Debut EP „Bad Advice, Good People“. Ob es ein Konzert wird, das in die Popgeschichtsdatenbank eingeht…mal hören.
Public Display of Affection und Clear History, Konzert, ONO2 und ICHI ICHI, Ort: ONO2, Adresse: Walter-Kolb-Str. 16, Uhrzeit: 20 Uhr, 2G-Veranstaltung!
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Freitag, 05. November: FFM/ GRETCHEN S.89ff

(Andrea)
Vielleicht schaffe ich es ja heute zu GRETCHEN S.89ff ins Kellertheater, denn ich glaube, das Stück ist ein großer Spaß: "Die Kästchen-Szene aus Goethes Faust gehört ins Repertoire jeder Schauspielerin und vermutlich eines jeden Regisseurs. Der deutsche Dramatiker, Schauspieler und Regisseur Lutz Hübner porträtiert anhand dieser berühmten Szene aus der Weltliteratur verschiedene Typen von Regisseuren und Schauspielerinnen. Und er tut dies auf freche und schrill-schräge Art und Weise die unbändige Spiellust und den normalen Wahnsinn des Theaters. Das Stück bietet einen vergnüglichen, leicht verzerrten Blick hinter die Kulissen der Theaterarbeit. Lernen Sie an diesem Abend, den Schmerzensmann, den Freudianer, die Diva, die Hospitantin, die Anfängerin, die Dramaturgin, den alten Haudegen, das Tourneepferd, den Streicher und die Schauspielerin an sich kennen und lachen Sie über ihre Eigenheiten." Heute und morgen nochmal, Samstag 6. November 2021 20:30 Uhr
Kellertheater Frankfurt Junge Bühne Frankfurt e.V. , Mainstraße 2, 60311 Frankfurt a.M.
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Freitag, 05. November: Of/ Rathaus - Midissage
(Andrea)
Weil ich heute um 19 Uhr einen Slot bei Rahel in der Alten Seilerei habe und mir "Durch Welten gegangen" anschaue, wird es nichts mit dem Besuch der Midissage von „Brutalistische Architektur – Aufbruch in eine demokratische Moderne“ im Rathaus. Die Bilder habe ich aber ohnehin schon angeschaut, aber Ida Todisco hätte ich schon gerne gelauscht. "Initiator der Schau ist der Fotograf Thomas Lemnitzer, der das Gebäude aus verschiedensten Blickwinkeln in Szene gesetzt hat. Seine großformatigen Fotografien im Erdgeschoss und dem 1. Stock werden ergänzt durch Aufnahmen von zwei Kollegen: Die Werke von René Spalek bilden Historisches aus der Rathaus-Umgebung ab, und Hans Jürgen Herrmann präsentiert Bilder von „Großstadt-Orten“, die ebenfalls im Brutalismus-Stil entstanden. Bilder von der Bauphase aus dem Stadtarchiv komplettieren die Ausstellung."
Midissage um 18 Uhr Berliner Straße 100, Offenbach
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Freitag, 05. November: Of/ RJ Re:Openening
(Andrea)
Ich kenne Menschen, die fiebern dem heutigen Abend schon aufgeregt entgegen: Robert Johnson Re.Openening. U.a. mit Ata (klar), Chinaski und Dixon. Wahrscheinlich ist die Hölle los, aber vielleicht stellen wir uns für später den Wecker.
Robert Johson, Nordring, Offenbach
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Noch bis 07. November: Ein szenografisches Kabinett mit Audiowalk

(Daniela)
Rahel macht ein neues Projekt und ich freue mich auf ihre Kreativität: DURCH WELTEN GEGANGEN, BIST DU EIN ANDERER Ein szenografisches Kabinett mit Audiowalk von Rahel Seitz, Musik Marcel Daemgen
Rauminstallationen und Modelle in Zigarrenkisten beginnen klingend von ihrer unterschiedlichen Gestalt und ihren Ursprüngen zu erzählen. Die akustische Raumerzählung entführt Sie zu einem fiktiven Marktplatz, in ein japanisches Teehaus, auf ein spanisches Forschungsschiff und auf eine
Waliser Alpe.
Wie sind diese Orte beschaffen? Was liegt dort verborgen? Hinter den Geschichten stehen unterschiedliche Raumkonzepte und -Erfahrungen, die mich seit Jahren faszinieren und in meiner Bühnenarbeit begleiten. Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise.
Konzept, Text, Ausstattung: Rahel Seitz, Musik: Marcel Daemgen, Dramaturgische Beratung: Heike Scharpff, Sonja Doerbeck, Sprecher*in: Gergana Muskalla, Moritz Pliquet, Lektorat: Stéphane Bittoun, Beleuchtung: Martin Kurz, Frank Puchert
Die Veranstaltung wird mit einem Hygiene- und Sicherheitskonzept umgesetzt: Es gilt die 3G-Regel. Das Projekt wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Termine: 5.11., 6.11., 7.11. Einlass alle 15 min. 6 Personen, Dauer 50 min., mögliche Startzeiten (mit Vorbereitung) zwischen 18:45 - 20:45 Uhr. Wartezeiten möglich. Die Bar ist geöffnet. Reservierungen unter: rahel.seitz@gmx.de Alte Seilerei Frankfurt, Offenbacher Landstraße 190
© Frank Puchert, 2021
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GEHÖRTES: THE WAR ON DRUGS: I Don’t Live Here Anymore

(Uwe)
US Präsident Nixon prägte den Begrifft „War on Drugs“ für Maßnahmen im Rahmen der US-Drogenpolitik, die gegen Herstellung, Handel und Konsum illegaler Drogen gerichtet sind. THE WAR ON DRUGS ist zudem der Name einer hervorragenden US-amerikanischen Indie-Rock-Band aus Philadelphia, Pennsylvania. Vergangene Woche veröffentlichten sie ihr fünftes Album I Don’t Live Here Anymore. Wie die beiden Vorgängeralben A Deeper Understanding (2017) und Lost in the Dream (2014) wurde auch dieses von der Kritik (völlig zurecht) gefeiert. Bei Lost in the Dream mit Songs wie Red Eyes, Burning oder In Reverse kann man durchaus von einem Meisterwerk sprechen. Ein guter Freund meinte einmal völlig zurecht, dass man von einem Meisterwerk eigentlich nur dann reden darf, wenn das Album nach fünf Jahren immer noch großartig und nicht abgenutzt oder langweilig ist. Das aktuelle Album I Don’t Live Here Anymore mit großen Songs Living Proof, Wasted oder Old Skin kann ebenfalls diese Güteklasse erreichen. Vor allem Old Skin ist ein wunderbares Lied, mit dem Mastermind Adam Granduciel und seine Mitstreiter sich auf Altmeister wie Bruce Springsteen und Tom Petty beruft, aber etwas eigenes erschafft. Bitte anhören und bei Gefallen am 21. Februar 2022 ins Zenith nach Wiesbaden zum Konzert der Band gehen.
Foto: Facbook von The War On Drugs
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Samstag, 06. November: Theater-Geburtstags-Reigen
(Petra)
Heute gibt es Theater fett - und was zu einer Geburtstagsparty noch dazugehört: ein paar Drinks und hoffentlich nette Gespräche. Am 05.11.2004 bekam Frankfurt ein Theater für Sehnsüchtige. Landungsbrücken Frankfurt: Sieben Theatermacher*innen aus der freien Szene, die einander beim laiensclub des Alexander Brill, bei der Dramatischen Bühne, beim Theater Willy Praml, im Theater695 oder bei diversen gescheiterten Projekten über den Weg gelaufen sind, „wollen mal was zusammen machen“. Einer muss es ja tun. 17 Jahre und eine weltweite Pandemie später sind sie immer noch da. Gekommen, um zu bleiben. Heute spielen sie deshalb drei Stücke aus ihrem Repertoire. Und wer einfach nur ein Kaltgetränk auf und mit den Landungsbrücker*innen trinken will, der kann das auch tun, ohne sich mit Theater zu beschäftigen. Im Studio294 gibt es den ganzen Abend nette Menschen, nette Musik und eine Bar.
Der Theaterreigen:
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17:00 Uhr: MEPHISTO - Der Künstler. Die Kunst. Die Karriere.
Julian Koenig spielt einen Schauspieler, dessen fiktive Biographie aus Versatzstücken anderer zusammengesetzt ist, die sich auf dem eigenen Weg zwischen Idealismus und Pragmatismus, zwischen Freiheit und Opportunismus verloren haben. Die FAZ findet, dass "Julian Koenig einfach großartig spielt" und dass es zu den Landungsbrücken passt, "sich durchaus auch drastisch nach Selbstbild und Kritik zu fragen. Und uns auch."
19:00 Uhr: ZERBOMBT - von Sarah Kane
Im Geflimmer der Bildschirmwelten von der Liebe in Zeiten des Krieges.
"Anstrengendes, aber notwendiges Theater" (FAZ)
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=7MtRX5fuQDQ
21:00 Uhr: HASS - La Haine - nach dem Film von Mathieu Kassovitz
Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis der Hessischen Theatertage 2017 "Regisseur Linus Koenig hat das Trio Randale mit starken Spielern aus der freien Szene der Stadt besetzt. (...) Alles muss raus und kommt es auch. Die Darsteller machen das mitreißend souverän, springen wie aufgedreht in ihre Rollen und wieder raus. (...) Au Backe: richtig gut." (Strandgut) Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=V2SJfOMJQ3g&t=2s
Mephisto / Zerbombt / Hass - 17 Jahre Landungsbrücken Ort: Landungsbrücken Frankfurt, Adresse: Gutleutstr. 294, Uhrzeit: ab 17 Uhr, Eintritt: Tickets gibt es entweder für alle Stücke einzeln zu jeweils 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) oder für alle zusammen im SpezialJubiläumsPaket für nur 17 Euro, Tickets an der Abendkasse eine Dreiviertelstunde vor Vorstellungsbeginn, 3G-Veranstaltung
Samstag 06. November: SOULFOOD PARTY IS BACK !
(Daniela)
Endlich, endlich tanzen, aber ich würde mich wundern, wenn ich heute Abend dabei bin, denn wir sind heute beim großen Aufräumtag in unserem Garten.
SOULFOOD PARTY IS BACK ! Wow, nach endlos langen 20 Monaten können wir nun zurückkehren. Mr. Brown und Dj Sportwagen hatten viel Zeit um in den Musikarchiven zu graben und werden euch, wie gewohnt mit feinsten Funk, Soul und Discosounds in Bewegung bringen. Mit der bekannten 2G Regel ist es nun möglich die Veranstaltung, fast so wie immer, durchzuführen. Die Tatsache, dass wir eventuell ein paar Leute damit ausschliessen, tut uns Leid. Aber nur so können wir einen Soulfood Abend ohne Abstandsregeln, ohne Masken, ohne komplette Bestuhlung und vor Allem mit Tanzen feiern. Seid frei und dabei, wir sind aufgeregt und voller Vorfreude. Einlass nur mit Impf- oder Genesenennachweis, Ausweisdokument und Datenerfassung (LUCA od. schriftlich).
Abendkasse 10,- € English Theatre, Gallusanlage 7
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Samstag, 06. November: Königskinder

(Martin)
Weitere Vorstellungen am 11., 14., 19. und 21. November (Märchen) Oper von Engelbert Humperdinck Oper Frankfurt
Endlich wieder Oper! Endlich wieder ein regulärer Spielplan!
Beides führt dazu, dass nun auch Perlen aus vergangenen Spielzeiten wieder auf die Opernbühne zurückkehren. Die Oper Königskinder in der Inszenierung von David Bösch ausdem Jahre 2012 ist ein solcher Geheimtipp!
Als Premierenkritik war in der FR zu lesen: «Ohne Verbiegungen und Stilbrüche gelingt es Bösch (unterstützt auch von den dezenten, im Mittelakt passend karikaturistischen Kostümen Meentje Nielsens), die Personen zwischen Allegorie und Naturalismus in der Balance zu halten. Alles auch ohne falsche Neckischkeiten und überflüssige Details.
Ein außergewöhnlicher musikalischer Genuss versprechen die Königskinder auch deshalb zu werden, da der General Musikdirektor Sebastian Weigle wie bei der Premiere erneut selbst am Dirigentenpult stehen wird: «Für GMD Sebastian Weigle, der sich in der Wagner- und Strauss-Sphäre bestens auskennt, waren diese „Königskinder“ merklich Herzenssache. Auffällig leicht, luftig, flüssig und pathosfrei legte er die ersten beiden Akte an, betonte das Kammermusikalische, Filigranhafte der Orchestration, das Volksliednahe der vokalen Diktion (Humperdinck integriert auch hier wieder Kindermelodien und eigene Kunstlieder). Auch die massiveren Klangbilder des Mittelaktes werden vom pauschalen Dröhnen freigehalten.» (FR).
Die FR-Kritik schließt: «Eine Aufführung, die der unschrillenKraft eines Meisterwerks gerecht wurde.»
Zwar ist Königskinder eine «Märchenoper», gleichsam gilt sie als die traurigste Märchenoper schlechthin. Königskinder «reflektiert eine herzlose Gesellschaft, die außerhalb ihrer gewohnten Norm nichts zu tolerieren weiß: Das Märchenpaar, der Königssohn und die, von einer Hexe großgezogene Gänsemagd scheitern. Nur ein verlachter Spielmann, ein Mensch reinen Herzens, erkennt ihre ehrliche Liebe, ihren wahren Wert. Die habgierigen Bürger von Hellastadt schicken sie in den Tod. Die Königskinder gehen an einem vergifteten Zauberbrot zugrunde.» (Oper Frankfurt).
Samstag, 6.11. (Premiere der Wiederaufnahme) um 19.00h Weitere Aufführungen: Donnerstag, 11.11. um 19.00h, Sonntag, 14.11. um 18.00h, Freitag, 19.11. um 19.00h und Sonntag, 21. 11. Um 15.30h
Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz.
Foto: © Barbara Aumüller
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Samstag, 06. November: Of/ Finissage
(Andrea)
Roya lädt heute in ihre wunderbare Galerie Genau am Ort am Rande der Innenstadt in der Frankfurter Straße. Die Betonung des Randes ist insofern wichtig, als dass sie wegen ein paar Meter nicht in den Genuss einer Innenstadtförderung kommt und daher umso mehr auf Zuspruch und Besucher angewiesen ist. Heute lädt sie zum Abschluss der Ausstellung "Zwei Blicke" mit Malerei und Zeichnungen von Luis Ramirez und Max Kraus Laden wir euch zur Finissage am Samstag, 6.11. in die Galerie Genau am Ort ein. Es gibt Live-Musik, ungesunde Snacks und Drinks und die Möglichkeit die Künstler kennenzulernen und auszufragen.Einlass 18 Uhr, Coronaregel: 3G + Kontaktdatenerfassung
Galerie Genau am Ort Frankfurter Straße 54, Offenbach
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Sonntag 07. November: Die besten Weltuntergänge

(Daniela)
Hätte ich ein Kind, anstatt einem erwachsenen Sohn, wäre ich heute im Literaturhaus, denn da lesen Andrea Paluch und Annabelle von Sperber aus ihrem Buch: Die besten Weltuntergänge. Ein Kinderbuch-Nachmittag für Kids ab 8 Jahren.
Wie werden wir leben? Die Welt, wie wir sie kennen, wird untergehen, so viel steht fest. Doch was kommt dann? Andrea Paluch entwirft in „Die besten Weltuntergänge“ (Klett Kinderbuch) gemeinsam mit der Illustratorin Annabelle von Sperber ganz verschiedene Szenarien für unsere Zukunft. Werden wir in Raumschiffen leben? Oder unter Glaskuppeln? Können wir uns technisch weiterentwickeln und dennoch zurück zur Natur kommen? Werden wir weiterhin Grenzen haben? Bekommen Kinder die gleichen Rechte wie Erwachsene? Wie wäre das Leben ohne Autos oder mit freien Tieren? Gemeinsam mit den Kindern und ausgehend von den großen leuchtenden Bildern dieses Buches werden Andrea Paluch und Annabelle von Sperber über ihre Ideen und Phantasien für die Zukunft der Menschen nachdenken.
Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.
Die Veranstaltung findet ausschließlich vor Ort statt.
Saalticket 5 Euro Tickets kaufen
Für Veranstaltungen des Jungen Literaturhauses gilt:Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, müssen keinen Nachweis über einen negativen Corona-Test erbringen, wir empfehlen jedoch zu Hause einen Schnelltest zu machen. Kinder im Schulalter bringen einfach ihr Testheft aus der Schule mit. Für alle ab 18 Jahren gilt die 3G-Regelung. Im Haus herrscht überall Maskenpflicht (medizinische Maske), auch am Platz. Kinder unter 6 Jahren sind davon ausgenommen. Wir bitten alle Eltern darauf zu achten, dass ihre Kinder Abstand zu anderen Personen einhalten.
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Sonntag, 07. November: Of/ Huthmann`s Tanzcafe

(Andrea)
Swing when you are winning...In Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung mit den Parkside Studios in Offenbach findet heute das Huthmann's Tanzcafé mit 2G-Option statt: "Am Sonntag, den 07.11.2021 möchten wir euch wie immer mit leckerem selbstgemachten Kuchen und Kaffee einladen und darauf freuen wir uns wirklich sehr! Hier einige wichtige Hinweise zur Veranstaltung (BITTE KOMPLETT LESEN): • EIGENVERANTWORTLICHES TESTEN Auch Geimpfte & Genesene können Infektionsträger sein und deswegen möchten wir euch bitten, dass sich jeder Gast vorher zu Hause mit einem Selbsttest (Laientest) nochmal testet, trotz 2G-Regelung. Für eine Party ohne Maske und Mindestabstand lohnt sich das allemal und wir alle können uns damit wohler fühlen. • KONTAKTNACHVERFOLGUNG Für die Kontaktnachverfolgung wird die Corona-App genutzt. Diese könnt ihr euch bereits zu Hause oder beim Einlass downloaden und euch registrieren. • FOTO / VIDEO Während der Veranstaltung wird fotografiert und gefilmt. Mit dem Kauf eines Tickets erklärt ihr euch damit einverstanden, dass das Foto- und Filmmaterial von Veranstaltern und Künstlern zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. zur Veröffentlichung in Printmedien, im Internet oder in sozialen Medien verwendet wird.
Huthmann's Tanzcafé in den Parkside Studios Friedhofstraße 59 Offenbach 15 bis 18 Uhr Eintrittspreis als Vereinsmitglieder: 3,-€ Eintrittspreis normal: 5,-€
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Sonntag, 07. November: Sven Regener: Glitterschnitter (Lesung)
(Uwe)
Sven Regener ist nicht nur Sänger und Texter von Element of Crime, er schreibt auch erfolgreiche Bücher und ist aus meiner Sicht der allerbeste Podcastgast. Zuletzt erzählte er kurzeilig bei „Alles gesagt“ von Der Zeit aus seinem Leben und seinem Schaffen. Unter anderem auch über die Entwicklung von Herrn Lehmann, Hauptfigur vieler seiner Romane. Auch im neuesten Roman Glitterschnitter, aus dem Regener in der Union Halle lesen wird.
Union Halle, Frankfurt, Hanauer Landstraße 188 20 Uhr 2G
Foto: Charlotte Goltermann
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Sonntag, 07. November Transformation(en)

(Martin)
Bühne für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung #2 Jüdische Gegenwart(en) – zwischen Realität und Projektion Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel
Gruppenbezogene menschenfeindliche Anschläge sind in Deutschland alltäglich. Das Schauspiel Frankfurt hat in der Spielzeit 2020/21 in etlichen Veranstaltungen begonnen, dieser Tatsache thematisch und künstlerisch zu begegnen.
Schauspiel Frankfurt schreibt: „Auch in dieser Spielzeit wollen wir unsere Bühne für diejenigen öffnen, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller an der Gesellschaft engagieren und sich für Solidarität einsetzen. Für echte Veränderung in und mit der Gesellschaft braucht es ein Problembewusstsein. Dafür möchten wir Perspektiven und Expertisen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen hören und einbeziehen. Nur der lebendige Austausch kann strukturelle Veränderungen mit allen für alle herbeiführen. In der Reihe »Transformation(en)« werden wir Personen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft, Bildung und Politik in unterschiedlichen Formaten vorstellen, die an der Schnittstelle von zivilgesellschaftlichen Ideen und praktischer Umsetzung arbeiten, um die Möglichkeit zu bieten, neue Allianzen zu schmieden.“
„2021 wird das Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« begangen; gleichzeitig jährt sich der Anschlag in Halle zum zweiten Mal, antisemitische Vorfälle und Übergriffe sind in Deutschland Alltag. Der Blick auf die jüdische Community ist in Deutschland oft nicht realistisch – viele jüdische Menschen werden lediglich im Zusammenhang der Shoah, Antisemitismus und dem Nahostkonflikt wahrgenommen, während zugleich eine vielfältige und junge jüdische Generation öffentlich sichtbar wird. Wie können wir diese Widersprüche besprechbar machen? Was müssen wir alle beitragen, um jüdisches Leben in Deutschland wirklich zu sichern? In der Reihe »Transformation(en)« werden über die Spielzeit hinweg Menschen zu Wort kommen, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller in der Gesellschaft engagieren und sich für mehr Solidarität füreinander einsetzen. Das Format ist offen gestaltet, sodass der Fokus auf den einzelnen Teilnehmer:innen und ihren Themen liegt.“
Es diskutieren: Laura Cazés, Sabena Donath, Ruben Gerczikow, Anastassia Pletoukhina; Moderation: Aisha Camara
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/transformationen-juedische-gegenwarten/506/
Beginn: 18.00 Uhr Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel
Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt
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Sonntag, 07. November: Of/ Perspektivwechsel

(Andrea)
"Wie sehr beeinflusst Routine unsere Wahrnehmung für Details? Die Verbundenheit zum vertrauten, urbanen Umfeld macht oft blind für die Schönheit und Ausdruckskraft von Orten und Gebäuden. Mit den Fotos seiner Ausstellung rückt Holger Neuhaus spannende Seiten von vertrauten Ansichten seiner Region „Frankfurt & Offenbach“ neu ins Auge des Betrachters. Seine Bilder haben den Anspruch identitätsstiftend und zugleich erfrischend zu sein; manchmal witzig. Vor allem aber, sollen sie zu Mut und Freude am Perspektivwechsel aufrufen. Eine Portraitserie von Orten und Gebäuden der Region Frankfurt & Offenbach. Aus manchmal ungewöhnlichen Betrachtungswinkeln fotografiert. Präsentiert in Offenbach vom Filmklubb. Moderation der Vernissage: Julia Finkernagel. " Das alleine klingt schon gut. Aber es gibt tatsächlich noch eine Verlosung mit Hauptpreis Fotoshooting und Sofortgewinnen!!! Zu sehen in der Fotoausstellung „Perspektivwechsel“ vom 7. - 28. November 2021. Mehr über Holger Neuhaus: www.like-n.com
Filmklubb Isenburgring 36 63069 Offenbach am Main
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Musik, die 2021 das Leben bereicherte

(Daniel und Uwe)
Musik ist wunderbar und kann das Leben und den Alltag auf unterschiedlichste Art und Weise positiv beeinflussen: Die Freude auf einen neuen Song der Lieblingsband, das Erleben eines schönen Konzert, die Begleitung in einem stillen Moment oder die totale Euphorie beim Hören eines großen Albums. Daniel und ich haben jeweils fünf große musikalische Ereignisse aus 2021 ausgewählt, die uns glücklich gemacht haben.
Der Countdown beginnt heute mit Platz 5:
Daniel: „Stop Making Sense“ – im Kino gewesen, getanzt. Uwe, „You had me at Hello!“ – um mal im favorisierten „Tom & Jerry Maguire“-Jargon zu antworten. Für alle anderen: Uwe hatte die großartige Idee, an die fünf persönlich schönsten musikalischen Eindrücke des Jahres textlich zu erinnern. Wer kann da ernsthaft widerstehen!? Platz 5 auf meiner Liste wurde geboren am 8. Juli. Jener Tag, an dem ich auf dem Wilhelmsplatz endlich die Open Air Kino-Saison eröffnen durfte. Zusammen mit Eric & Co. entschlossen wir uns relativ spontan für eine Musikdoku. Genauer: Für „Stop Making Sense“, diese eine, einzige Musikdoku überhaupt! Die Wahl war eindeutig dem fast einjährigen Vermissen von Kinokultur und Livemusik geschuldet, die der Film so ekstatisch miteinander verknüpft. Und Jonathan Demmes Aufnahmen von Live-Performances der Talking Heads aus dem Jahr 1984 übertrafen an diesem Abend all meine Erwartungen. Natürlich ist der Film immer schon fulminant gewesen, die Songs einmalig schön, mitreißend, wahnsinnig. Aber da war diesmal noch etwas anderes. Dieser Funke, der übersprang – der aus Bildern auf einer Leinwand das Gefühl formte, man stünde dort selbst mit im Publikum und zelebrierte jeden Ton. Vielleicht war es der so langen, zähen, kulturlosen Zeit geschuldet, dass ich auf dem Heimweg ausgelassen und glücklich dachte: So müsste es immer sein. Und eines ist ganz sicher: „Stop Making Sense“ muss es auch ganz bald schon wieder richten. Open Air, mit Euch, extrem laut – und unglaublich nah!
Uwe: Schatzfund: Legendäres Konzertplakat als Geburtstagsgeschenk Neulich war ich als Kassenprüfer von Concordia Eschersheim mal wieder im Croc, der etwas in die Jahre gekommenen und aktuell nicht betriebenen Vereinskneipe des Vereins. Nach der Jahreshauptversammlung lief ich mit anderen mal durch das Gebäude und kam auch in den Keller, dessen Renovierung bevorsteht. An einer Wand hing aus Zeiten, als dieser Keller noch belebt war, ein an die Wand tapeziertes Plakat der „Born In The USA“-Tour von Bruce Springsteen, die ihn im Juni 1985 ins Waldstadion führte. Ich dachte sofort an die Geburtstagsfeier von Daniel in wenigen Tagen, der ein riesiger Springsteenfan ist. Wie ein Restaurator legte ich das Plakat, das beinahe 40 Jahre an der Wand hing, erst frei und versuchte es anschließend weitestgehend unbeschadet von der Wand zu lösen, ohne es mehrfach einzureißen. Ich strebte durchaus einen Vintage-Charme, damit man das Plakat von einem Nachdruck abgrenzen konnte, komplett kaputt sollte es aber auch nicht gehen. Ich kaufte einen schönen Rahmen und bettete das Plakat hinein. Selten habe ich mich selbst über ein Geschenk so gefreut, dass ich nicht selbst erhalte, sondern verschenke. Oft verschenke ich Bücher, die mir wichtig sind, und freue mich darüber, dass die Beschenkten diese lesen können. Dann habe ich selbst eine Ausgabe des Buches zuhause. Das ist in diesem Fall nicht so.
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09. November: Gedenkstunde Progromnacht

(Daniela)
Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen laden anlässlich der 83. Wiederkehr der Synagogenzerstörungen 1938 in Deutschland zur Gedenkstunde ein. Sie bitten jedoch um Anmeldung bis 8.11.2021 per Mail an mailto@jg-ffm.de.
Ansprachen - Prof. Dr. Salomon Korn, Vorsitzender des Vorstands der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main (in Vertretung des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann)
- Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium (in Vertretung des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier)
- Souad Mekhennet, Journalistin und Ludwig-Börne-Preisträgerin
El male Rachamim
Kaddisch
Ani Ma’amin
Gebete und Gesang: Rabbiner Avichai Apel und Rabbiner Julian-Chaim Soussan; Kantor Yoni Rose
Dienstag, 9.11.2021 | Beginn: 18:30 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr | Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße 30, 60323 Frankfurt am Main Die Veranstaltung ist als 3-G Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen geplant. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Mögliche Änderungen werden auf www.jg-ffm.de bekannt gegeben.
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Dienstag, 09. November: Im Winde verlebt

(Daniela)
Ich habe das neue Stück von Steffi noch nicht gesehen, bin mir aber sicher, dass es sehr unterhaltsam ist.
Bekannt für ihre feine Beobachtungsgabe führt Stefani Kunkel auch in ihrem neuen Soloprogramm Im Winde verlebt mit großer Wandlungsfähigkeit die tragisch-komischen Momente des Lebens vor Augen. Der Hessische Rundfunk beschreibt Kunkels Performance als „herrlich satirisch und hinreißend komisch". Und das mit Anfang 40! Oder eher Mitte 40. Manche behaupten, sie sei vermutlich Ende 40. Aber das ist auch nur aus der Ferne und bei gedämpften Licht geschätzt. Doch es ist nicht nur das Älterwerden, mit dem die verschiedenen Frauenfiguren in Kunkels neuem Programm zu kämpfen haben. Sie hadern mit dem Leben und dem Alltagswahnsinn als solchen. Ob als alternde Diva („Mein Ex ist nach der Trennung nach Homberg-Efze gezogen. Nach Homberg-Efze!!! Da muss einem die Trennung wichtiger sein als der Wohnort."), als überforderte Angestellte („Wenn ich mal wieder erschöpft im Flur rumliege, fällt mir ein, warum mir mein selbstgeschriebenes Buch so locker von der Hand ging. Es trägt den Titel: WORK - LIFE - BURNOUT in drei Tagen.“) oder als engagierte Ehrenamtliche ("Eine Frau in meinem Alter braucht Kerzenlicht von unten!") – so hat jede von Kunkels Figuren ihre eigene Strategie, den stürmischen Tücken des Lebens und des Alterns zu trotzen. Ein Programm, das zu seinen Lachfalten steht!
Stalburg Theater Dienstag 9. November und Donnerstag 2. Dezember
https://www.stalburg.de/veranstaltungen/stefani-kunkel-im-winde-verlebt
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Dienstag, 09. November: FFM/ Samantha Martin & Delta Sugar
(Andrea)
Samantha Martin wird in einem Atemzug mit Leon Bridges, Sharon Jones and Lee Fields genannt und gilt als Stimmwunder und Energiebündel. Begleitet wird die Kanadierin von ihrer Combo Delta Sugar und das in meinem Lieblingsclub an der Konstablerwache verspricht einen schweißtreibenden Abend. Die Promo schreibt "Samantha Martin is the lead singer, songwriter and focal point of the group. A dynamic front woman, she possesses a stunning voice that is capable of summoning up tidal waves of spine-tingling emotion in one instance while delicately bringing out the nuances of a gut wrenching lyric in the next. A torrid force of nature, night after night she takes audiences to emotional peaks while leaving them stunned with her sheer pin-you-against-the-wall power." Yep. Ich habe reingehört und jetzt Gänsehaut.https://samanthamartinmusic.com/ Es gelten 2-G-Regeln. Einlass 19 Uhr.
Nachtleben Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Donnerstag, 11. bis Samstag 27. November: Dresden Frankfurt Dance Company & hr-Sinfonieorchester

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf "When The Dust Settles" im Bockenheimer Depot!
Die schon lang geplante erstmalige Zusammenarbeit zwischen der Dresden Frankfurt Dance Company und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, die coronabedingt verschoben werden musste, wird nun endlich auf die Bühne gebracht. Bei der Produktion "When The Dust Settles" schaffen beide Ensembles mit Musik und Tanz einen außergewöhnlichen künstlerischen Raum. Die Premiere ist am Donnerstag, 11. November, um 20 Uhr im Bockenheimer Depot in Frankfurt. Es folgen sieben weitere Aufführungen.
Die Intention des Künstlerischen Leiters der Dresden Frankfurt Dance Company, Jacopo Godani, ist es bei diesem Projekt nicht, die Musik mit Bewegung zu visualisieren, sondern Musik und Tanz als gleichberechtigte und zugleich voneinander abhängige Einheiten zu betrachten und das gesamte Spektrum dieser Beziehung mit ihren unendlichen Verbindungen choreografisch darzustellen.
Musikalische Bezugsgrößen liefern dabei Kompositionen von Giacinto Scelsi, Ferruccio Busoni, Arvo Pärt, John Tavener, Steve Reich, Johannes S. Sistermanns und Wolfgang Liebhart, die das hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Lucas Vis im anregenden Rahmen des Bockenheimer Depots realisiert. When The Dust Settles
Dresden Frankfurt Dance Company; hr-Sinfonieorchester; Lucas Vis, Dirigent; Jacopo Godani, Choreografie/Bühne/Licht/Kostüm Datum: Donnerstag, 11., bis Samstag, 13. November, sowie Dienstag, 23., bis Samstag, 27. November, jeweils 20 Uhr Ort: Bockenheimer Depot, Frankfurt Karten: 36 Euro/18 Euro ermäßigt auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000 Die Konzerte werden unter Einhaltung eines Hygienekonzepts durchgeführt
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Donnerstag 11. - 13. November: REFRAKTO A Spiritual Journey

(Daniela)
REFRAKTO - A Spiritual Journey Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ)
Jean Troulliet schreibt: "ich bin der Meinung, dass man Refrakto gesehen haben muss! Das klingt sehr apodiktisch, aber ich bin nicht alleine mit meiner Meinung: Die wenigen, die das Geheimkonzert am Tage des Lockdowns der kulturellen Einrichtungen sehen konnten, waren verzaubert. (Alle Shows in den größten Kirchen Dänemarks sind ausverkauft). Jetzt haben wir die Chance, dieses Zauberwerk aus Licht und Ton zu erleben. Sagt euren Freunden Bescheid und vergesst nicht: Nächstes Jahr wird es keine Luminale geben - jetzt ist eine einmalige Möglichkeit, in einen Rausch von Klang und Licht einzutauchen und dabei auf eine innere Reise zu gehen! REFRAKTO wurde aus Anlass der Luminale als Projekt für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen. In dem einzigen Geister-Konzert traten Den Sorte Skole zum ersten Mal mit Orgelklängen in einen Dialog mit maßgeschneiderter LED- und Laser-Mapping-Technik, die die Kirche illuminierte und die musikalischen Spuren von Religion, moderner Technologie mit dem architektonischen Raum der Kirche verbanden. Musik, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis.
Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste spirituelle Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, die Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, eine Rezitation des Korans bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. Die Reise beginnt mit der Anrufung von alten nordischen Runen, geerdet im kulturellen Raum, dem die Künstler entstammen. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk. Die Konzerte mit VVK-Link (€ 15 zzgl. Geb.) Donnerstag, 11.11.21 - Beginn: 20:00 Uhr Freitag, 12.11.21 - Beginn: 19:00 Uhr Freitag, 12.11.21 - Beginn: 21:30 Uhr Samstag, 13.11.21 - Beginn: 19:00 Uhr Samstag, 13.11.21 - Beginn: 21:30 Uhr
St. Katharinenkirche, An der Hauptwache 1 60313 Frankfurt am Main 11.-13.11. https://tickets.frankfurtticket.de/eventim.webshop/webticket/seatmap?eventId=42010
Kurze Präsentation des Projekts: https://vimeo.com/422732821/8c33d980be
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Freitag, 12. November: Of/ Wag the Dog
(Andrea)
Der Mythos, dass Hunde, die mit dem Schwanz wedeln freundlich sind, hält sich weiterhin hartnäckig. Doch Schwanzwedeln beim Hund hat viele Bedeutungen und wahrscheinlich haben die Filmemacher den Titel genau deshalb gewählt. Wer weiß das schon. Aber Nics Lieblings Film gehört auch zu meinen Tops und weil dann auch noch Filmexperte Urs Spörri kenntnisreich einbettet ist der Abend ein Muss. "Wag the dog - Der Schwanz der mit dem Hund wedelt" erzählt von klassischen außenpolitischen Ablenkungsmaövern und lässt einen nachdenklich zurück. Mit Robert de Niro, Dustin Hofmann, Woody Harrelson, James Belushi und anderen hochkarätig besetzt, hat der 1997 gedrehte Film einen festen Platz im Reigen der Polithriller. Tickets gibt es für 12 Euro.
Reservierungen und Karten unter nic@filmklubb.de Einlass um19h, Beginn 20h (ausser zum Afterwork) Es werden Speisen und Getränke angeboten Es gelten die 2GRegeln Filmklubb Isenburgring Offenbach
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Freitag, 12. November: FFM/ Rami Hattab
(Andrea)
„Ich habe schon früh gelernt, dass Musik das Einzige ist, was in meinem Leben funktioniert.“ Musik hat Rami Hattab durch die letzten Schuljahre gerettet und rettet ihn noch heute. In der Schule bekam er eine Gitarre in die Hand gedrückt und spielte den einzigen Akkord, den er gelernt hatte und schnell kamen die passenden Texte dazu. Seine Schule war begeistert. Er ließ sich die Haare wachsen, schnallte sich eine Gitarre auf den Rücken," zog durch seine Heimatstadt Wiesbaden und spielt heute im Frankfurter Nachtleben. Wer Lust auf einen sympathischen Typen mit frechen Texten hat, ist richtig. Einlass 19 Uhr, 2G.
Nachtleben Kurt-Schumacher-Straße FRankfurt
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Samstag 13. November: Jewish Monkeys Acoustic

(Daniela)
Ich freue mich mega auf das Konzert und habe mir bereits vier Tickets gesichert! Die Location ist toll und Jossi und seine Jungs aus Tel Aviv sowieso!
Jean schreibt: "Liebe Freunde der Jewish Monkeys,
Im letzten März freuten sie sich auf die „Catastrophic Life“-Tournee. Wer hätte gedacht, dass sie der ironische Titel selbst einholen würde? Im Lockdown haben sie fröhlich herum-experimentiert und ein neues Programm entwickelt: „Jewish Monkeys Acoustic“. Statt E-Gitarre werden Konzertgitarre, Banjo oder Bouzouki zu hören sein, der E-Bass mutiert zur akustischen Bassgitarre, das Schlagwerk wird mit Besen und Bambussticks gestreichelt, der Saxophonist packt zusätzlich seine Querflöte ein und der Posaunist sein Flügelhorn. Im Programm Stücke von ihrem neuen Album, ihre Hits und jiddische Gassenhauer, fein gewürzt mit Afrobeat, Reggae, Funk-Licks, karibischem Flair, wilden Gitarren, polyphonem Gebläse und einer Dosis Balkania.
In einem Wort: Sie freuen sich riesig darauf, euch zu unterhalten!"
Beschränkungen wg. Corona: Wir können dieses Konzerte ohne Maskenpflicht veranstalten. Das geht aufgrund der aktuellen Verordnungslage derzeit leider nur mit der 2G-Regelung. Uns ist bewusst, dass einige Menschen in dieser Regelung nicht berücksichtigt werden. Dennoch sehen wir keine andere Möglichkeit, einen sinnvollen Konzertbetrieb gewährleisten zu können. Benötigt wird der Nachweis GEIMPFT oder GENESEN und Personalausweis.
Jewish Monkeys Acoustic 13.11.21 Einlass 19h Beginn 20h Der geheime Salon Schweizer Straße 5, 60594 Frankfurt am Main Konzert auf Spendenbasis: Bitte verbindliche Voranmeldung an office@greedyforbestmusic.com
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Samstag 13. November: SCHIRN X DMSUBM. AN INTERRACIAL LOVE AFFAIR.

(Daniela)
Wäre ich heute nicht bei den Jewish Monkeys, wäre ich in den Schirn. Die vielseits gelobte Ausstellung von Kara Walker habe ich bisher noch nicht gesehen, heute wäre eine perfekte Gelegenheit!
Aanlässlich der Ausstellung „Kara Walker. A Black Hole is Everything a Star Longs to Be“ lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt am 13. November 2021, ab 19 Uhr gemeinsam mit dem Deutschen Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music (DMSUBM) ein zu SCHIRN X DMSUBM. AN INTERRACIAL LOVE AFFAIR. An dem performativen Abend entspannt sich zwischen der Schirn und dem DMSUBM eine „Interracial Love Affair“, in deren Rahmen den komplexen Verstrickungen zwischen Schwarz und weiß in Kunst, Popkultur, Geschichte, Literatur und Politik nachgegangen wird. Expertinnen und Experten jeder Couleur kommen zusammen, um über die verschiedensten Aspekte von „Interracial Love“ zu diskutieren, um gemeinsam zu musizieren, zu fantasieren, zu flirten, zu streiten und um sich wieder zu vertragen. 19 UHR Pillow Talks mit Johannes Ismaiel-Wendt & Moritz Ege, Moderation: Joana Tischkau
20 UHR BBQ: An Interracial Dating Show von Dominik Djialeu und Zuher Jazmati. Zu Gast: Anta Helena Recke (Kuratorin DMSUBM) und Katharina Dohm (Kuratorin SCHIRN)
AB 21 UHR DJ Miss Control und Jenni Yo (GG Vybe) legen passend zum Thema des Abends Tracks auf, in denen „Interracial Love“ im Fokus steht Das Team von BADIAS Catering bietet Drinks an. Die Ausstellung „Kara Walker. A Black Hole is Everything a Star Longs to Be“ ist an diesem Abend geöffnet. Tickets für SCHIRN X DMSUBM. AN INTERRACIAL LOVE AFFAIR sind für 8 € online unter www.schirn.de erhältlich. Es gilt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Foto (c): Soumey Amadou
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Sonntag, 14. November: Tamar Halperin – Klavier Naxos Halle
(Martin)
43. Naxos Hallenkonzert Hommage an Satie
Im Geiste Saties stellt das Programm der renommierten Pianistin Tamar Halperin das klassische Konzertformat in Frage und deckt zugleich Saties tiefgreifenden Einfluss auf folgende Komponist:innen-Generationen auf.
Nahtlos bewegt es sich zwischen musikalischen Genres, mischt dabei „hohe“ und „niedrige“ Kunst, melancholische und komischen Stimmungen, notierte Musik und improvisierte Passagen.
Jedes Stück überlappt mit dem vorhergehenden und nachfolgenden, die einzelnen originellen Miniaturen fließen zu einer großen, faszinierenden Struktur, einer meditativen Reise.
Werke von Erik Satie, Claude Debussy, John Cage und Chick Corea.
Sonntag, 14. November um 11.00 Uhr Naxos Halle
Foto: © Gregor Hohenberg
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Sonntag, 14. November: Mühlheim/ Les Barbeaux

(Andrea)
Die Arties konnten die Gunst der Stunde nutzen und die sechsköpfige Combo Les Barbeaux aus Montpellier zu einem Sonntagnachmittags Konzert auf der kleinen vereinseigenen Terrassenbühne überreden. Die Veranstaltung beginnt um 16uhr, Konzertbeginn 17uhr, Tickets sind für 10 Euro vor Ort erhältllch. Das erwartet euch: Ob auf französisch oder spanisch: Les Barbeaux singen in beiden Sprachen zu einem strahlenden Folk-Punk-Stil. Die Geschichten über Liebe, Reisen, Untreue und Freiheit sind voller Energie und Leidenschaft. In ihren mitreißenden, ekstatischen Liveshows brodelt und funkt es zwischen Cumbia-Melodien, Gypsy-Einflüssen, Chansons-Flair, Ska-Rhythmen und Rock’n’Roll-Riffs. Die Südfranzosen aus Languedoc mischen so einen wilden Cocktail voller Poesie, Einfühlsamkeit und Humor. Melancholie und Enthusiasmus erlebt man in ständigem Wechsel. Als Heilmittel gegen den Trübsinn wurden ihre Auftritte, die zum Tanzen animieren, schon bezeichnet. Genau das richtige für den unvermeidlichen, aber zu dieser Zeit wunderbar farbenfrohen Herbst : https://youtu.be/0vWT2Lv9D58 https://youtu.be/fHGfD4nAYdo https://www.lesbarbeaux.fr/
Artificial Family Am Rabenloh 4 Mühlheim-Dietesheim www.artifly.de
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Sonntag, 14. November: HEAVEN SHALL BURN

(Uwe)
„Wir haben damals versprochen die im Frühjahr 2020 verschobenen OF TRUTH AND SACRIFICE -Releaseshows so bald wie möglich nachzuholen. Hätte uns jemand gesagt, dass es so lange dauern wird, bis es endlich wieder machbar sein würde – wir wären komplett wahnsinnig geworden. Glaubt uns, es gibt für eine Band nichts Schlimmeres als den eigenen Fans eine fette Show schuldig zu bleiben. Wir haben uns aber ganz bewusst von irgendwelchen Autokinos, Biergarten-Open-Airs und Strandkörben ferngehalten, weil das einfach nicht die Umgebung ist in der eine HEAVEN SHALL BURN Show funktioniert und weil wir auch denken, dass es nicht das ist wofür Ihr Euch ein Ticket erkämpft habt.
Schon ein paarmal hatten wir Ersatztermine und mussten diese kurz vor der Veröffentlichung wieder knicken, weil sich wieder irgendeine Verordnung oder Inzidenz geändert hatte und eine sichere Durchführung doch nicht möglich war. Nun, da wir leider gezwungen waren unsere große Tour mit TRIVIUM zu verschieben wollen wir aber die für kleine Clubshows momentan relativ stabile Lage nutzen, um diese 2020er Shows endlich nachzuholen und unsere aktuelle Scheibe des erste Mal auch live mit Euch feiern!“
Das schreibt die ist die deutsche Metalcore- und Melodic-Death-Metal-Band aus Saalfeld in Thüringen, die man sich tatsächlich nicht in Biergärten oder bei Strandkorbfestivals vorstellen mag.
Frankfurt, Zoom Einlass: 19:00 Uhr/ Beginn: 20.00 Uhr VVK: 25€ zzgl. Gebühren
Foto: Veranstalter
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Donnerstag 18. November: Melissa Aldana im hr Sendesaal

(Daniela)
Sie stammt aus Santiago de Chile und spielt Saxophon, schon seit sie sechs Jahre alt ist: Melissa Aldana. Sie lernt zunächst auf dem Altsaxofon, bis sie zum ersten Mal Sonny Rollins hört. Ab da gibt es für sie nur noch das Tenor.
Das Instrument, das ihr Großvater ihr zu diesem Zeitpunkt schenkt, spielt sie bis heute. Entdeckt wird Melissa Aldana in einem der Jazzclubs von Santiago von dem Pianisten Danilo Pérez. Der nimmt sie mit auf die Bühne und bis in die USA, wo sie schließlich ein Studium am berühmten Berklee College of Music in Boston beginnt. Auch nach dem erfolgreichen Abschluss bleibt Aldana in den USA. Sie zieht nach New York und wird Teil der dortigen Jazzszene. Bis heute gehört sie diesem erlesenen Kreis an und ist Leiterin des mehrfach ausgezeichneten Crash Trios.
Zur hr-Bigband kommt sie, um mit einem anderen großen New Yorker zusammenzuarbeiten: mit dem Chefdirigenten der hr-Bigband, Jim McNeely.
HINWEIS: Die Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie bei unseren Corona-Informationen.
Karten: 24,- €, Abonnenten*: 18,50 €, Telefon (069) 155-2000 hr-ticketcenter.de (*buchbar nur mit exklusivem Aktionscode)
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Donnerstag, 18. November: DROELOE - Unexpected Odyssey (Konzert)
(Uwe)
DROELOE sind ein niederländisches Electronic Musik Duo. Der meistgespielte Track auf Spotify ist We Don´t Talk Anymore mit fast 40 Mio. Aufrufen!! In diesem Stück mischte Selena Gomez mit, die leider nicht mit ins Zoom kommen wird. Aber die auch nicht mit jedem x-beliebigen holländischen Emporkömmling ein Lied aufnimmt. DROELOE können also was.
Zoom Farnkfurt, Brönnerstraße 21 Uhr Tickets:18 EUR zzgl. Gebühren
Foto: Zoom Homepage
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Donnerstag, 18. November: LOKAL LISTENER mit Gastone

(Uwe)
Zwei tolle Musiker und liebe Menschen, Gregor Praml und Guiseppe "Gastone" Porrello, treffen sich im Mousonturn und werden gemeinsam reden und musizieren. Was für eine Freude.
"Giuseppe Porrello, Musiker mit sizilianisch-sardischen Wurzeln, ist ein echter Frankfurter – weil hier geboren. Sein Markenzeichen, die raue Stimme, ist sowohl mit seiner eigenen Band „Gastone“ als auch mit den Söhnen Mannheims zu hören. Und damit nicht genug, Giuseppe hat auch noch das Händchen dafür, anderen Künstler:innen Musik auf den Leib zu schreiben und ihre Song zu produzieren – u.a. die von Chima („Stille“), Nadja Benaissa (Ex-No Angels mit „Schritt für Schritt“) oder Jana Josephina („Karussell der Liebe“). Giuseppe ist ein echter Autodidakt, den die Theorie wenig interessiert – manch einer nennt sowas auch einen „Bauchmenschen“. Gregor Praml wird es etwas genauer wissen wollen, wie das mit der Musik und der Produktion bei Gastone, so auch Giuseppes Spitzname, funktioniert. Und als musikalisches Duo werden wir die beiden natürlich auch erleben!"
Mosounturm Beginn: 20 Uhr Solidarisches Preissystem (frei wählbar): 5 € / 10 € / 20 € / 30 € Tickets für Gastone: Ticketshop des Mousonturms (reservix.de)
Foto: Peter Lepszy
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Freitag, 19. November: SOME SPROUTS

(Uwe)
Maybe we don’t live the pop dream, but we are living the dream pop. Mit diesem Motto begrüßen die Regensburger die Besucher ihrer Website. Und sie bieten damit – was viele Bands gerne vermeiden – ein Genre für ihre Musik an. Dream Pop. Sie schreiben treibende oder verträumte Pop-Melodien, verbinden in ihren Songs die Leichtigkeit des Indie-Rock mit der melancholischen Schwere des Folk.
„Some Sprouts klingen dermaßen entspannt, dass sie Mac DeMarco den Thron als Mega-Chiller streitig machen könnten“, stellte der Bayrische Rundfunk eine Verbindung zum Kanadier her. Dessen letztes Album „Here Comes The Cowboy“ erreichte die Top 10 in den USA. Er kombiniert Indie-Rock, Lo-Fi, Dream Pop und Psychedelic Folk. Das erklärt die Assoziation. Andere etablierte Größen aus Amerika wie We Are Scientists oder Albert Hammond jr. luden Some Sprouts schon ein, für sie Support zu spielen. Jetzt sind sie auf eigene Rechnung unterwegs.
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2-4 20 Uhr VVK: 15 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 18 € / Stehplatz 2G
Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag 19. November: TESS WILEY DUO

(Uwe)
Die texanische Singer-Songwriterin und Multi-Instrumentalistin hat fünf Jahre nach ihrem international viel beachteten Album „Little Secrets“ 2018 ihr letztes Album veröffentlicht - eine EP mit sieben eindringlichen, melancholischen Songs, eingängig und raffiniert, stark und zerbrechlich zugleich. Auch der Titel deutet auf diese weibliche Stärke: „Femme Sole“ („alleinstehende Frau“) ist eine gesetzliche Anerkennung aus dem 16. Jahrhundert in England, die einer Frau das Recht gab, über ihren eigenen Besitz zu verfügen. Es musste schwer errungen werden und war eine frühe Form des Feminismus.
Auf „Femme Sole“ singt und spielt Tess Wiley Gitarre, Klavier und Geige ganz allein, ganz pur mit sich selbst und lässt ihrer Hörer so nah an sich heran wie selten zuvor. In ihren Songs erzählt Wiley intensive Geschichten über Liebe, Trennung, Eigenständigkeit, Hoffnung und Zweifel, und das niemals triefend oder kitschig, sondern voller Tiefe und Intimität.
Eine packende EP einer gereiften, unabhängigen, vielseitigen Musikerin, stilistisch irgendwo zwischen Singer-Songwriter, Folk, Americana und Country. Ein Album ohne Blabla, direkt auf den Punkt, musikalisch und sensibel. Kein Wunder, dass ein Musiker wie Stoppok auf Tess Wiley aufmerksam wurde und sie regelmäßig als Duo-Partnerin mit auf Tournee nimmt.
Tess Wiley, Tochter eines Grammy Gewinners und einer Autorin, wuchs hauptsächlich in Texas auf und lebt seit 1998 in Deutschland. Sie hat Mitte der 90er Jahre mit Sixpence None the Richer gespielt und musiziert derzeit unter anderem mit Stoppok und Dietrich Faber, a.k.a. Manni Kreutzer und die Overhesse. „Femme Sole“ ist ihre sechste Veröffentlichung.
NACHTLEBEN VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, Ak 20 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Das Konzert findet unter Anwendung der 2 G-Regelung statt: Nachweis der vollständigen Impfung (Durchgeimpft plus 15 Tage) oder Nachweis der Genesung (nicht älter als sechs Monate). Keine Kapazitätsbeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln. Wir werden aber darauf achten, dass das Nachtleben nicht zu voll wird.
Foto: Veranstalter
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23. - 28. November: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

(Daniela)
Festivalort ist die Pupille – Kino in der Uni. „, …weil nur zählt, was Geld einbringt‘ – Frauen, Arbeit und Film“ ist das Schwerpunktthema der dritten Festivalausgabe. Remake würdigt die Geschichte feministischer Filmfestivals, in diesem Jahr die beiden bundesdeutschen Festivals Feminale (Köln) und femme totale (Dortmund). Die diesjährige Hommage gilt der Kritikerin und Autorin der bundesdeutschen und internationalen Kino- und Filmgeschichte, Frieda Grafe (1934–2002). Glanzvoller Höhepunkt des Festivals ist ein CineConcert am 25. November im Schauspiel Frankfurt: Die Welturaufführung einer Filmmusik der renommierten Komponistin und Pianistin Maud Nelissen zu Lois Webers Stummfilm SHOES (USA, 1916).
Das Programm erkundet den Themenkomplex Arbeit im Film in Geschichte und Gegenwart. Im Fokus: die von Frauen geleistete, oft „unsichtbare“ Arbeit in Küche, Haushalt und Beziehungen, in Fabriken und Büros, auf dem Filmset, in der Dorfgemeinschaft, in Läden. In den Blick geraten Migrantisierung und Sexualisierung von Arbeit und Widerstand gegen Diskriminierung und Ausbeutung.
Das Gesamtprogramm finden Sie in Kürze unter www.remake-festival.de
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Mittwoch, 24. November: Édouard Louis: Die Freiheit einer Frau

(Martin)
Lesung Das Literaturhaus Frankfurt zu Gast im Schauspiel Frankfurt
Da lohnt es sich, sich rechtzeitig um Karten zu kümmern, denn schnell wird dieser Abend ausverkauft sein!
Er gilt als der Popstar der französischen Literatur. Als ich Édouard Louis bei seiner letzten Lesung im Literaturhaus Frankfurt erlebt habe, war er erst mal ein durch und durch sympathischer Kerl.
Seine Bücher handeln von seiner Kindheit, von seinem groß werden und den gesellschaftlichen Umständen.
In ‚Das Ende von Eddy‘ – das in Frankreich einen Skandal auslöste – einem durchaus autobiographischen Buch, tauchten reale Personen und Plätze auf: verbrecherisch, rassistisch, schwulenfeindlich. Dann: ‚Wer hat meinen Vater umgebracht‘: eine Annäherung an den Vater. Nun der neue Roman: ‚Die Freiheit einer Frau‘.
„Mit 16 wurde sie schwanger und verließ die Schule, mit 19 hatte sie bereits zwei Kinder und keine Zukunft. Solche prekären Verhältnisse kennt Édouard Louis aus eigener Anschauung. In seinen Romanen und Essays äußert er scharfe Kritik an der französischen Gesellschaft. Nun widmet sich der viel gekürte Autor in seinem neuen Buch »Die Freiheit einer Frau« dem Leben seiner Mutter, das in jungen Jahren von Armut, Alkohol und Gewalt bestimmt war. Bis sie sich aufraffte und ging – weg aus der Gegend, weg von dem zweiten Ehemann. Durchdringend und aufrüttelnd erzählt Édouard Louis vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und von der Scham für sie und vom großen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau mehr zu lieben als je zuvor. Ins deutsch-französische Gespräch mit dem Autor tritt Hinrich Schmidt-Henkel, der das Buch ins Deutsche übertragen hat und Passagen daraus liest.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2021-11/edouard-louis/525/
Mittwoch, 24. November um 19.30h Lesung im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Jérôme Bonnet
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