29.10.2021
Neuanfang

Heute ist ein besonderer Tag, denn ich hatte heute meinen letzten Tag als Geschäftsführerin der Frankfurter Grünen. Fünfeinhalb Jahre waren es. Solange habe ich es bei noch keinem anderen Arbeitgeber ausgehalten. Es war eine wahnsinnig tolle Zeit, aber jetzt muss ich weiterziehen. Im Januar beginnt der neue Job, d.h. ich habe jetzt ganze zwei Monate Zeit all die Sachen zu machen, für die bisher viel zu wenig Zeit war:

eine Fasten-Wander-Woche buchen, mit dem Schwimmen anfangen, mich schlau machen warum ich keine Riesterzulage bekomme, mich um den Haushalt kümmern (den macht Uwe seit zwei Jahren alleine), mich am helllichten Tag mit Freundinnen verabreden, mit meinem Sohn ausgehen, meine Eltern besuchen, den Garten winterfest machen und vor allem mich um „meine“ beiden Vereine Lotte Specht und Kulturzeiterin e.V. kümmern.

Und ich muss ein paar Dinge bei den Ausgehtipps klären, z.B.  warum einige Menschen die Ausgehtipps nicht erhalten und wem ich, als Dank für die monatliche Spende, noch keine Postkarte geschickt habe. Apropos monatliche Spende: Von Euren Spenden zahle ich ja die Servergebühren, die ein oder andere Reparatur an der Seite und ich lade einmal im Jahr mein tolles Redaktionsteam bestehend aus Martin Grün, Uwe Schwöbel, Andrea Ehrig, Petra Manahl und mir, zu einer kleinen Weihnachtsfeier ein. Die vom letzten Jahr findet heute statt und ich freue mich sehr die vier seit 1,5 Jahren mal wieder alle in echt zu sehen! Ich hoffe sie bringen ausreichend Durst & Hunger mit.

Was auch immer ihr macht: Habt Spaß und lebt wild!

Daniela

Vielem Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com Uwe informiert die Gewinner*innen

2 x 2 Konzertkarten für Melissa Aldana am 18. November im hr Sendesaal. Gewinnfrage: Welche interaktive Installation empfiehlt Petra?

1 x 2 Tickets für "When The Dust Settles" vom hr Sinfonieorchester und der Dresden Frankfurt Dance Company am Dienstag den 23.11. im Bockenheimer Depot und

1 x 2 Tickets für "When The Dust Settles" vom hr Sinfonieorchester und der Dresden Frankfurt Dance Company am Mittwoch den 24.11. im Bockenheimer Depot.
Gewinnfrage: Wie heißt der Regisseur der Performance Good Night?

2 x 2 Tickets für das Live-HörSpiel „Der Hexer kehrt zurück“ von Edgar Wallace am Samstag, den 30. Oktober in der Brentano-Scheune, Oestrich-Winkel, Rheingau. Gewinnfrage: Welche netflix Serie empfiehlt Uwe?

2 x 2 SAALTICKETS fürs Literaturhaus Frankfurt mit Jo Lendle „Eine Art Familie“: Erfahrt mehr über seine Familiengeschichte und die feinen Unterschiede zwischen Schlaf, Narkose und Tod am Dienstag, 02. November, um 19:30 Uhr!

Frage: Was aus dem Neckermann-Katalog "verkaufte" Petra als kleines Kind ihrer Oma? E-Mail mit der Antwort im Betreff bitte bis spätestens Sonntag hierher

G E R O L L T E S über Podcasts

(Uwe)

Fußball ist ein toller Sport, man kann selbst Fußball spielen, anderen im Stadion auf dem Dorfsportplatz oder im Fernsehen dabei zuschauen, wenn sie spielen und sich über Fußball unterhalten (oder anderen dabei zuhören). Eine sich zunehmend durchsetzende Möglichkeit des komfortablen Zuhörens sind Podcasts. Es gibt unter anderem welche von Fußballern und welche mit aktiven und ehemaligen Fußballern. Die Gebrüder Kroos machen in der ersten Kategorie ein Angebot und unterhalten sich unter dem Titel Einfach mal Luppen. Ex-Nationalspieler und Weltmeister Toni Kroos spricht regelmäßig mit seinem jüngeren Bruder, einem durchschnittlichen Zweitligakicker, der seine Karriere in diesem Sommer beendete. Dieser interfamiliäre Kontrast: Weltstar von Real Madrid trifft Regionalstar von Eintracht Braunschweig macht das Format aus, das durchaus auch von dem trockenen nordischen Humor der in Greifswald aufgewachsenen Kroos-Brüdern, deren Großvater den einfachen Tipp mit dem „Luppen“ (über den Torwart heben, statt fest auf das Tor zu schießen), getragen wird. Auf Dauer, nach wenigen Folgen, ist mir das aber zu dünn. Den Kroos-Brüdern wohl auch, denn die laden sich zunehmend Gäste ein. Das sind nicht nur Fußballer, Tennisspieler Boris Becker war dabei, die Ringerin Aline Rotter-Flocken oder Handballer Stefan Kretzschmar.

In anderen Podcasts unterhalten sich Sportjournalisten ausdauernd mit aktuellen Bundesligaspielern oder Legenden. Zwei Beispiele: der hier bereits vorgestellte Phrasenmäher mit Bild-Redakteur Kai Traemann und Einfach Fußball mit WDR-Journalist Sven Pistor. In beiden Fällen sind kurzweilige Folgen mit interessanten und/oder schlagfertigen Profis, Trainern und Funktionären und anekdotenreiche Erzählungen von ehemaligen Fußballern. Anspieltipps sind die Phrasenmäher-Folgen mit dem Österreicher Andreas Herzog (unbedingt anhören!) oder Didi Hamann und Einfach Fußball-Ausgaben mit Erwin Kremers (unbedingt anhören - nicht, weil er mal bei Schalke spielte), Ansgar Brinkmann (trägt wirklich das Herz auf der Zunge) oder Toni Schumacher. Ich mag insbesondere die Gespräche mit Spielern, deren Karriere schon einige Zeit zurückliegt und die mit Herz, Witz und Charme auf ihr Leben blicken (neben den bereits genannten Ex-Spielern Rainer Bonhof, Frank Mill oder Horst Köppel). Insbesondere bei diesen Gästen stört das teilweise selbstgefällige Gequatsche der Interviewer Traemann und Pistor, die sich jeweils auf ihre Art viel zu häufig zu wichtig nehmen. Daneben ärgerlich sind aber auch wahnsinnig belanglose Unterhaltungen mit farblosen Figuren (wie David Alaba, Marcell Jansen) oder Wichtigtuern (wie Oliver Bierhoff, Mehmet Scholl oder Florian Kohfeldt).

Wer sich Joggingrunden oder Hausarbeit durch Unterhaltung verkürzen will, kann sich durchaus ausgewählte Podcasts mit Fußballern abseits des TV-Expertengequatsche anhören. Wer´s nicht tut, verpasst am Ende nicht wirklich was; außer die Folgen mit Andreas Herzog und Erwin Kremers.

Freitag, 29. Oktober – Sonntag, 14. November: Tanzfestival Rhein-Main (Kopie 1)

(Martin)

Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden, Darmstadt

Das Tanzfestival Rhein-Main findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt. Es präsentiert vom 28. Oktober bis zum 14. November 2021 in Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden in einem knapp zweiwöchigen Programm Uraufführungen und hochkarätige Gastspiele.

Das Tanzfestival Rhein-Main zeigt Tanz auf großen Bühnen und in intimen Rahmen. Es holt Stars der Tanzszene ins Rhein-Main Gebiet und bietet die Möglichkeit Newcomer*innen zu entdecken. Bei Künstler*innen-Gesprächen und Small Talks kann das Publikum mit den Tanzschaffenden in den Dialog treten und bei Tanz-Workshops ist jede*r eingeladen, selbst aktiv werden. Das Tanzfestival Rhein-Main zeigt, dass alle Körper tanzen können, es hinterfragt Normierungen und durchbricht Klischees.  

Unter dem Motto „imagine“ wurden für die diesjährige Festivalausgabe, Künstler*innen eingeladen, gemeinsam neue Sichtweisen auf unser Leben zu entwerfen und andere Realitäten zu schaffen. Eine zentrale Rolle übernimmt der Choreograf Emanuel Gat, der unter dem Titel „Spotlight“ im Fokus der Festivalausgabe steht und mit zwei Stücken, sowie einer fotografischen Installation vertreten ist.

Das Tanzfestival Rhein-Main zählt zu den zentralen Projekten der Tanzplattform Rhein-Main. Die Tanzplattform Rhein-Main ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Hessischen Staatsballett, das wiederum zu den beiden Staatstheatern in Darmstadt und Wiesbaden gehört. Mit Start der Tanzplattform Rhein-Main 2016 wurde das Tanzfestival zum ersten Mal durchgeführt und hat sich nun zu einem Kulturereignis mit internationaler Strahlkraft entwickelt.

Auf einzelne Veranstaltungen weisen wir hier in den Ausgehtipps speziell hin. Hier aber die Einladung, sich das gesamte angebotene Programm des Festivals anzuschauen, auszuwählen und hinzugehen:

https://www.tanzfestivalrheinmain.de

Foto: © Tanzfestival Rhein-Main

https://www.stalburg.de/veranstaltungen/stefani-kunkel-im-winde-verlebt

Anzeige

THINGS THAT MAKES YOU HAPPY - LOKAL EINKAUFEN

Olivenöle, Saucen, Konfitüren, Honig, Mandelcreme, Kaffee, etc. - im TTMYH - Shop findet Ihr ausgewählte leckere Produkte die einfach glücklich machen.

Alle Delikatessen stammen von kleinen Produzent*innen, die mit viel Liebe und Sorgfalt arbeiten. Die Produkte kommen vorwiegend aus Frankfurt, oder aus der Region und manchmal sogar aus der ganzen Welt - solange wir garantieren können, dass sie wirklich glücklich machen!

https://www.thingsthatmakeyouhappy.de

Freitag, 29. Oktober: Emanuel Gat Dance

(Martin)

Act II & III or The Unexpected Return Of Heaven And Earth
Tanzfestival Rhein-Main

Frankfurt LAB

Im Januar 2021 fanden sich der Choreograf Emanuel Gat und seine Kompanie in einem Tanzstudio in Metz wieder; eigentlich geplante Gastspiele waren coronabedingt abgesagt. Anstatt in dieser Situation zu verzagen, entwickelte Gat eine verrückte Idee. In nur zehn Tagen verwirklichte er ein neues Stück. „Act II & III“ ist eine choreografische und theatrale Erkundung, die sich parallel zur historischen Aufnahme des zweiten und dritten Akts von Puccinis „Tosca“ aus dem Jahr 1965 entfaltet, dirigiert von Georges Prêtre und von Maria Callas, Carlo Bergonzi und Tito Gobbi interpretiert. Statt das weltbekannte Libretto und seine Figuren zu illustrieren, entsteht eine eigenständige Choreografie, die die vielfältigen musikalischen Schichten der Oper aufdeckt und – getragen vom hervorragenden Tänzer:innen-Ensemble – intim und kraftvoll zugleich existenzielle Themen wie Liebe, Verrat, Eifersucht, Hoffnung, Tod, Krieg und Verfolgung evoziert.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/act-ii/

Beginn: 19.30h
Tanzfestival Rhein-Main im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)
Solidarisches Preissystem

Foto: © Emanuel Gat Dance

Freitag, 29. – Sonntag, 31. Oktober: Naturtheater Naxos

(Martin)

Umgeben von Ginkgo-Bäumen bietet der Pavillon „Naturtheater Naxos“ in der Frankfurter Naxoshalle mit seinem Sitzkreis aus Strohballen bis zu 50 Menschen die Möglichkeit, an Performances, Panels, Workshops und Vorträgen zum Klima- und Nachhaltigkeitsdiskurs teilzunehmen.

Am 29., 30. und 31. Oktober, jeweils 18.00 – 19.30 Uhr, kann man sich den Pavillon sowie ein Architekturmodell der Naxoshalle als eine Vision eines Naturtheaters anschauen. Kern dieses Modells ist eine Renaturalisierung der Halle in Form eines ganzflächigen Gartens. Dieser wird direkt auf den durch Schweröl verseuchten Boden angelegt und hat die Funktion, durch bestimmte Pflanzen und Pilze den toxifizierten Boden langfristig zu reinigen. In einem Booklet zur Ausstellung finden sich Texte, die zur Auseinandersetzung mit der Präsentation einladen.   

Das Naturtheater Naxos begreift sich als eine Gesprächs- und Denkeinladung. Wie kann angesichts der sich drastisch verändernden Umwelt in den urbanen „Ruinen des Kapitalismus“ unser öffentliches städtisches Leben neugestaltet werden?

Die Projekt-Homepage ist super und dort gibt’s alle weitern Infos zu den Veranstaltungen: www.naturtheaternaxos.de

29. – 31. Oktober 2021, jeweils 18.00-19.30 Uhr: Naturtheater Naxos im studioNAXOS, Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19; Eintritt: frei.

 Foto: © Stefan Klosterkoetter

Freitag 29. - Sonntag 31. Oktober: GOOD NIGHT

(Daniela)

Zu gerne hättte ich mir die Performance GOOD NIGHT von Jan Phillip Stange im Studio Naxos angeschaut. "Vier Performer*innen proben in einer großzügigen Wellness-Landschaft den Abschied von einer erschöpften Gesellschaft." Die FAZ schreibt:    "Eine Performance, die sich und die eigenen Bedingungen – Realität und Fiktion, Bühne, Schauspieler und Publikum – unentwegt befragt." Schaut Euch den Trailer an: https://www.youtube.com/watch?v=2fedTs20Sqk


Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag – in diese Nacht verabschieden wir uns. Von allem und jedem, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.

Mit Judith Altmeyer, Daniel Degeest, Lukas Deuschel. Regie: Jan Philipp Stange, Bühne: Jakob Engel, Dramaturgie: Björn Fischer, Licht: Simon Möllendorf, Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel, Produktion: Carmen Salinas, Organisatorische Mitarbeit Regie: Nellie Mußmann, Organisatorische Mitarbeit Ausstattung: Kim-Lotte Stöber, Mitarbeit Bühne: Lukas Deuschel | Fotos: Peter Grün

Eine Produktion von Stange Produktionen in Zusammenarbeit mit studioNAXOS, mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt.

Freitag, Samstag, Sonntag jeweils 20:00 - 21:30 Uhr

https://studionaxos.de/programm/

Freitag, 29. Oktober, bis Sonntag, 31. Oktober: Of/ HfG-Rundgang

(Andrea)

Die Partys waren immer legendär -warum sollte das nicht wieder so sein? Fern ab dessen lohnt sich der Besuch für alle, die Lust auf neue Ideen haben. Der Rundgang ist immer eine sehr bunte Schau, Bühnenbild, Film, Produktdesign, Malerei, also es gibt viel zu sehen: 
Freitag, 29. Oktober 2021 18 Uhr Eröffnung mit Preisverleihungen Hauptcampus, Aula 20-23 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 20-21:30 Uhr CrossMedia-Rollen und Performances Samstag, 30. Oktober 2021 14-22:30 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 14-16 Uhr Mensa von Morgen, Tischgespräch 16-20 Uhr Film- und Animationsprogramm 20-22:30 Uhr Filmnacht: Diplomfilme
Sonntag, 31. Oktober 2021 14-20 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 14-16:30 Uhr »kurz und knapp«, Kurzvorträge von Studierenden 16:30-18 Uhr Film- und Animationsrolle

Veranstaltungsorte HfG-Campus, Schlossstraße 31 PRÄSIDIUM, Geleitsstraße 124 (Ecke Parkstraße) Zollamt Galerie, Frankfurter Straße 91

Bis 31. Oktober: ZEITGEIST TANZ

(Daniela)

Ich habe vor 22 Jahren im Bockenheimer Depot gearbeitet und dadurch die Chance gehabt fast alle Forsythe Stücke sehen zu können. Zu gerne würde ich auch jetzt wieder hin, insbesondere, nachdem ich mir den Trailer angesehen habe. Schaut selbst: https://www.youtube.com/watch?v=PEq4_xe9Gh8

ZEITGEIST TANZ
Choreografien von William Forsythe, Marco Goecke und Jacopo Godani 

Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company präsentieren mit ZEITGEIST TANZ ein Programm mit einzigartigen zeitgenössischen Choreografien.

In seinem neuen Werk BACH OFF! beschäftigt sich Jacopo Godani mit der Frage, wie man klassisches Kulturgut auf die Gegenwart projiziert, ohne dass es an seinem unvergleichbaren Wert verliert. „Diese Cello-Partituren verdienen eine junge, zeitgenössische Interpretation, sodass neue Generationen lernen, den unglaublichen kulturellen Wert unserer Vergangenheit zu verstehen und zu schätzen“, sagt Godani.

Quintett (1993) ist ein Meilenstein des zeitgenössischen Balletts von William Forsythe, in dem die Tänzer*innen zu Gavin Bryars´ Musik einen nahtlosen Fluss von Solos, Duetten und Trios in Gang setzen. Das Werk von Forsythe besticht durch seine freudige Komplexität – wie ein reißender Strom, der in seiner kraftvollen Vision ein Bewusstsein des eigenen Endes beinhaltet.

Für seine Kreation mit der Dresden Frankfurt Dance Company Good Old Moone arbeitet Marco Goecke zur Musik von Patti Smith. „Wenn ich an diese Arbeit denke, träume ich vom Gefühl eines Mittelpunkts, der alles erklärt. Jedes neue Werk ist auch die Suche nach einer Begegnung mit jemandem“, sagt Goecke.

21.-23. / 28.-30. Oktober 2021, 20 Uhr
24. / 31. Oktober 2021, 16 Uhr

Bockenheimer Depot, Frankfurt

Podcast Zeitgeist Tanz: www.dresdenfrankfurtdancecompany.com/de/aktuelles/artikel/online-feature-zeitgeist-tanz-2021

TICKETS
Zentrale Vorverkaufskasse der Städtischen Bühnen Frankfurt GmbH am Willy-Brandt-Platz,
Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr (keine Vorverkaufsgebühr) und an den üblichen Vorverkaufsstellen
069 212 494 94, www.eventim.de
Fr, Sa und Premiere 36 €, So-Do 30 €, ermäßigt 50%
Die Produktion wird bei voller Auslastung gespielt, es gilt Maskenplicht während der gesamten Veranstaltung.

(c) Dominik Mentzos

Colonia Dignidad – Eine deutsche Sekte in Chile (Netflix)

(Uwe)

In den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen Streamingdiensten findet man neben Spielfilmen und Serien einige sehr hochwertig produzierte Dokumentationen. Ob als Kurz-Serie oder Film, für die unterschiedlichsten Themen und Interessen: True Crime, Geschichte, Umwelt, Sport, Stars und Sternchen. Ein davon ist eine Doku-Serie über Colonia Dignidad (Netflix), die „Kolonie der Würde“, die alles andere als würdevoll war. In der von dem Deutschen Paul Schäfer 400 Kilometer südlich von Santiago de Chile gegründeten Kolonie wurden jahrzehntelang Menschen ermordet, gefoltert, missbraucht und zu Zwangsarbeit gezwungen.

Besonders aktuell ist die Serie, weil kürzlich ein ehemaliges führendes Mitglied in Italien festgenommen wurde, das in den 1970iger Jahren eng mit dem Geheimdienst von Diktator Pinochet zusammengearbeitet haben soll, der in der Siedlung der deutschen Sekte in Chile foltern und morden lies. In Deutschland lebte der Festgenommene, wie andere ehemalige Führungsmitglieder der Colonia unbehelligt. In der Dokumentation kommen weitere zu Wort, die sitzen aber hochbetagt in Chile im Gefängnis. Was ihre Aussagen und die mehrerer „einfacher“ Mitglieder in der Doku mit denen von Zweiten Weltkriegsverbrechern beispielsweise in den Nürnberger Prozessen eint: Schuld war nur einer, der Sektengründer Paul Schäfer, Laienprediger und Kinderschänder. Das System konnte aber nur deshalb jahrzehntelang erhalten werden, weil es willige Helfer gab. Nur wenige hatten dem Mut zur Flucht. Einer davon kommt in der Dokumentation zu Wort.

Das sehr umfangreiche Film- und Bildmaterial stellte der Verwalter der Filme der Kolonie einem Produktionsteam und keiner chilenischen Behörde zur Verfügung. Verstörend sind die Originalaufnahmen von Schäfer und die Bilder von deutscher Spießbürgerlichkeit am Fuße der Anden. Die Colonia Dignidad heißt heute Villa Baviera und wird weiterhin von Kolonisten bewohnt. Die Kinder der alten Riege führen das Kommando auf dem Gelände, das mittlerweile teilweise ein Freizeitpark ist. An die Opfer des Unrechtssystem und an die Toten aus der Pinochet-Diktatur erinnert dort nichts. In der Doku wird darauf eingegangen, die Schuld aber exklusiv dem widerlichen  Schäfer zugeschoben.

Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. Oktober: Haus der Kulturen

(Andrea)

Dummerweise bin ich am Wochenende total verplant und möchte aber doch unbedingt mal reinschauen, das Programm ist prima und schon der Auftakt heute verspricht einen spannenden Abend: "Festival zum Start der Kampagne für das Offene Haus. Das Offene Haus der Kulturen geht in die Umsetzungsphase. Aus diesem Anlass laden wir vom 29. bis 31. Oktober gemeinsam mit der Kulturinitiative am Main, VirusMusik, dem VirusMusik-Radio, dem HoRsT und vielen weiteren Initiativen zu einem Festival auf den Campus Bockenheim. Das Festival bildet den Auftakt einer Kampagne, die der Unterstützer*innenkreis des Offenen Haus der Kulturen mit der Berliner Agentur Ballhaus West konzipiert hat, um aus der Frankfurter Stadtgesellschaft heraus die Notwendigkeit eines Offenen Hauses zu unterstreichen. In einer Offenen Agora diskutieren Initiativen und Aktivist*innen der Stadt und namhafte Gäste über die inhaltliche Ausrichtung des hier entstehenden soziokulturellen Zentrums, das den Nukleus des zukünftigen Kulturcampus bilden wird.

/////Programm//Update (Einlass 3 G - Regelung)
Freitag, 29.Oktober 17:00 Uhr Speakers Corner mit Initiativen und Aktivist*innen, Musik: Kenzo Loops, Maly Macht Musik 19:30 Uhr Diskussionsforum mit Deborah Krieg Bildungsstätte Anne Frank, Uta Ruppert Professorin für Politikwissenschaft, Imran Ayata Ballhaus West, Stephan Lessenich Institut für Sozialforschung und Stephan Hebel Autor 22:00 Uhr Party & politics – Frauen* hinter den Decks! DJs Kadda und VivLaVulv/Clit*Za Samstag, 30. Oktober 16:00 Uhr Konzert mit Lindner u.a. Henning von Revolte Tanzbein, Jason Fretz Trash Pop in deutscher Sprache, Gwen Dolyn & Toyboys Singer & Songwriter, Post Punk, Wrong Vagabonds Electro Alternativ Funk Duo, Mr. Jee Jid Jazz, Funk
Sonntag, 31. Oktober 14:00 Uhr Playground e.V. – UpCycling, Theaterworkshop, Kurzreferat und Gesprächsrunde: Offene Geschichte, Kultur zwischen Vielfalt und Einheit 15:00 Uhr Jonglage & Flowtoys Workshop, danach offener Spielplatz 17:00 Uhr Halloween Jam Session 18:00 Uhr Lichterspielplatz und Feuershow in Kooperation mit Main Flame

Studierendenhaus 
Campus Bockenheim 

Freitag, 29. Oktober: Radio X "Theater"

(Andrea)

Radio X widmet sich an diesem Wochenende dem Theater und weil auch die kleinste Bühne der Welt?, na gut, auf jeden Fall Offenbachs, dabei ist, der Hinweis auf die Sendung. Ich zitiere Frank Geißler: „Liebe Freundinnen und Freunde des t-raum und der Kultur, radio X strahlt von Freitag, dem 29. Oktober ab 21.00 Uhr abends bis zum 30. Oktober 07:00 Uhr morgens eine umfassende Sendung zum Thema „Theater“ aus unter dem Titel „Die Radionacht der freien Kultur und Theater“. Als Gastgeber führt Sie Thorsten Sinning durch das Programm. Präsentiert werden vor allem Theaterbühnen aus unserer Nachbarstadt Frankfurt, aber auch der t-raum ist als Vertreter der Offenbacher Theaterszene mit von der Partie. Aktuell ist der t-raum-Beitrag von 22.30-23.00 Uhr geplant. Dies kann sich allerdings noch etwas verschieben. Wir senden Ihnen hiermit den Link zur Website von radio X, den Sie als Wegweiser durch das Programm nutzen können. Achtung: der Link wird erst zum Start der Ausstrahlung freigeschaltet: Die Radionacht der freien Kultur und Theater. Wer die Ausstrahlung verpasst, hat noch eine Woche lang Gelegenheit die Beiträge auf der Website von radio X zu hören. Im Stadtgebiet und Teilen der Region ist radio x analog über Antenne auf UKW/FM 91,8 MHz zu hören. Wir freuen uns sehr, dass wir als Vertreter Offenbachs dabei sein dürfen und hoffen, dass dies unserem geplanten Neustart im t-raum nach den schweren Monaten der Pandemie etwas Rückenwind verleiht! Viel Spaß beim Hören und wir freuen uns über Ihr Feedback!“

Freitag, 29. – Sonntag, 31. Oktober: M(Other)

(Martin)

Raimonda Gudavičiūtė
Tanzfestival Rhein-Main

Mousonturm Studio 1

Mutter und Sohn – wer kennt sie nicht, die Rollen, die jedem Familienmitglied gegeben werden und die das Leben auch weit über die eigenen vier Wände bestimmen. Vor allem Künstlerinnen mit Kindern befinden sich in einem Spagat zwischen kreativer Entfaltung und Sorgearbeit. Durch die COVID-Pandemie wurde er noch verstärkt. Anstatt in dieser Situation zu verzagen hat die Tänzerin und Choreografin Raimonda Gudavičiūtė ihren achtjährigen Sohn Elias eingeladen, Teil ihrer künstlerischen Arbeit zu sein. Nach einem Kurzfilm im Frühjahr begeben sich Raimonda und Elias zusammen auf die Bühne.  Was als eine Familiengeschichte beginnt entwickelt sich zu einem einfühlsamen Dialog zweier Expert:innen, die nicht nur ihr Wissen aus Breakdance und zeitgenössischem Tanz teilen, sondern ganz neue Perspektiven auf Mutter und Sohn, auf die Geschlechterollen und das Verhältnis von Kunst und Leben entwickeln. „M(other)“ ist ein Stück nicht nur für Eltern und ihre Kinder, sondern auch für alle, die mit verschiedenen Rollen im Leben jonglieren.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/mother/

Freitag, 29. – Sonntag, 31. Oktober um jeweils 18.00h
Mousonturm Studio 1 – Solidarisches Preissystem

Foto: © De-Da Productions

Freitag, 29. Oktober: FFM/ GRETCHEN S.89ff

(Andrea)

Ach, schade. Hätte ich heute Zeit, wäre ich heute im Kellertheater, um mir die Kanias gemeinsam in GRETCHEN S.89ff auf der Bühne anzuschauen. Antje ist meine Puppenspielerfreundin und mit vielen Talenten gesegnet, sie singt zum Beispiel auch ganz fabelhaft. Und ich glaube, da wird sicher auch gesungen, das Stück ist ein großer Spaß: "Die Kästchen-Szene aus Goethes Faust gehört ins Repertoire jeder Schauspielerin und vermutlich eines jeden Regisseurs. Der deutsche Dramatiker, Schauspieler und Regisseur Lutz Hübner porträtiert anhand dieser berühmten Szene aus der Weltliteratur verschiedene Typen von Regisseuren und Schauspielerinnen. Und er tut dies auf freche und schrill-schräge Art und Weise die unbändige Spiellust und den normalen Wahnsinn des Theaters. Das Stück bietet einen vergnüglichen, leicht verzerrten Blick hinter die Kulissen der Theaterarbeit. Lernen Sie an diesem Abend, den Schmerzensmann, den Freudianer, die Diva, die Hospitantin, die Anfängerin, die Dramaturgin, den alten Haudegen, das Tourneepferd, den Streicher und die Schauspielerin an sich kennen und lachen Sie über ihre Eigenheiten."

Weitere Termine:
Samstag 30. Oktober 2021 20:30 Uhr
Freitag 5. November 2021 20:30 Uhr
Samstag 6. November 2021 20:30 Uhr

Kellertheater Frankfurt
Junge Bühne Frankfurt e.V.
Mainstraße 2
60311 Frankfurt a.M.

Freitag, 29. Oktober: Of/ Ich bin dein Mensch

(Andrea)

Maria Schrader finde ich schon seit langem toll. Als Darstellerin und auch hinter der Kamera. Also "Ich bin Dein Mensch" möchte ich daher schon gerne sehen. "Es geht um eine Begegnung, die uns in der nahen Zukunft vielleicht erwartet. Es ist eine melancholische Komödie um die Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht. Alma (Maren Eggert) ist Wissenschaftlerin am berühmten Pergamon-Museum in Berlin. Um an Forschungsgelder für ihre Arbeit zu kommen, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden. Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben, dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Alma trifft auf Tom (Dan Stevens), eine hochentwickelte Maschine in Menschengestalt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen … www.youtube.com/watch?v=eXC4t8EbKTo Coranabedingt gilt bis auf Weiteres die 2G-Regel! Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb
Isenburgring
Offenbach
Reservierung unter nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten

Bis 01. November: LOOP, Interaktive Installation

(Petra)

Kreative Interventionen im öffentlichen Raum finde ich ja ohnehin super – und freue mich besonders, dass die Frankfurter Buchmesse 2021 wieder mehr in der Stadt sicht- und erlebbar sein wird. Zum Bespiel ab heute auf dem Rathenauplatz, der mehr als genug Platz für die zwölf großen Zylinder bietet, in die man sich reinsetzen und seine persönlichen Bewegungsmomente erleben kann (auch zu zweit). Denn das Ganze ist interaktiv, d.h. durch die Bewegung werden Bilder animiert – und ein Soundtrack generiert. Diese beziehen sich jeweils auf eine von zwölf literarische Arbeiten aus Québec (in deutscher Übersetzung). Der Takt bemisst sich an Eurer individuellen Geschwindigkeit. Nice. Das Ganze erinnert ein wenig an die mechanischen Geräte des 19. Jahrhunderts, wie das Zoetrop, an Musikboxen oder Handwagen: Retrofuturistisch. Auf jeden Fall nett, dass das diesjährige Gastland der Messe, Kanada, beziehungsweise der Québecer Regierung, hier über die klassischen Formate einer Buchmesse hinaus mit diesem schönen Format direkt zu den Frankfurter*innen - und natürlich allen Gästen in der Stadt - kommt.

LOOP, Interaktive Installation von Olivier Girouard und Jonathan Villeneuve, NODE Forum for Digital Arts in Zusammenarbeit mit der Regierung von Québec, Adresse: Rathenauplatz, Uhrzeit: täglich 10 - 22 Uhr 

Samstag 30. Oktober: Live-HörSpiel "Der Hexer kehrt zurück"

(Daniela)

Ich glaube es ist drei Jahre her, dass wir abends mit Freunden nach Oestrich- Winkel gefahren sind. Wir hatten alle noch nie ein Live Hörspiel gesehen und waren alle begeistert von der Darbietung des hr2-RadioLiveTheaters. Hinzu kommt, dass die Kulturscheune ein sehr schöner Ort ist und wir vorher noch im Rheingau lecker Essen waren... ein super Ausflug!

Live-HörSpiel "Der Hexer kehrt zurück" hr2-RadioLiveTheater

„Der Hexer von London“ von Wolfgang Vater und Klaus Krückemeyer frei nach Motiven von Edgar Wallace

 „Hallo, hier spricht Edgar Wallace!“
Ein Mann ist ertrunken und er war Millionär. War es Selbstmord? Oder war es ein Unfall? In der Nacht war es ziemlich neblig entlang der Themse... Inspektor Derrick Yale von Scotland Yard ist skeptisch und sein Chef Sir John glaubt gar an Mord! Und es sollen noch mehr Tote werden… Steckt ein System dahinter? Wer ist der Mörder? Handelt es sich gar um den Hexer? Aber der ist doch tot? Oder doch nicht? Eine Menge Fragen, zu deren Klärung sich Inspektor Yale mit zwielichtigen Gaunern, dubiosen Figuren und hinterlistigen Doppelgängern herumschlagen muss. Denn nicht jeder ist der, der er vorgibt zu sein. Und der Nebel wird immer dichter...

Die Antworten liefert der Live-Hörspiel-Krimi des RadioLiveTheaters mit Musik, Geräuschen, Kostümen und jeder Menge Leichen...

Edgar Wallace gilt neben Agatha Christie als erfolgreichster und berühmtester Klassiker des Kriminalromans. Titel wie „Der Hexer“, „Die toten Augen von London“ oder „Das Gasthaus an der Themse“ sind weltbekannt und wurden zum Teil mehrfach verfilmt. Bis heute gilt der Satz: „Es ist unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein!“

www.RadioLiveTheater.de

Brentano-Scheune, Hauptstr. 134a, 65375 Oestrich-Winkel

Tickets: https://www.kultur-fuer-kurze-und-lange.de; 3 G

Illustration von Julia L. Panzer

Samstag, 30. Oktober: Of/ Helden der Wahrscheinlichkeit

(Andrea)

Wenn wir nicht auf einer Glamoursockenparty wären (ich muss mir unbedingt noch das passende Outfit besorgen..), würden wir sicher in den Hafen 2 gehen - Jörg ist großer Mads Mikkelsen Fan und von "Adams Äpfeln" hat er mir wochenlang vorgeschwärmt, bevor wir ihn dann irgendwann tatsächlich auf amazon geliehen haben. Ein witzig-absurder Film, daher kann ich mich auf den neuesten Coup "Helden der Wahrscheinlichkeit (OmU) von Regisseur Anders Thomas Jensen gut einlassen: "Helden der Wahrscheinlichkeit schickt seine vier Kausal-Cowboys auf eine Mission wider den Zufall und ins Herz menschlicher Verzweiflung. Subtil humorvoll und dennoch tief berührend. Eine Komödie über die Lust am Sinn und den Schmerz des Zufalls: Trauer-Arbeit ist eine einsame Angelegenheit. Entsprechend möchte der gerade heimgekehrte Offizier Markus (Mads Mikkelsen) einfach seine Ruhe haben. Er will möglichst wenig weinen, sich um seine Teenager-Tochter Mathilde kümmern und den Verlust seiner Frau mit viel Bier herunterspülen. Doch diese Rechnung hat er ohne die drei Unglücksvögel gemacht, die vor seiner Tür auftauchen. Der Mathematiker Otto, sein nervöser Kollege Lennart und der exzentrische Hacker Emmenthaler sind sichtlich vom Leben gebeutelt. Allerdings haben sie einen Weg gefunden, dem Schicksal das Handwerk zu legen: Sie können rechnen. Und ihren Berechnungen zufolge starb Markus Frau nicht zufällig. Tatsächlich hat das schräge Trio Indizien, die stutzig machen. Aus zahllosen Details knüpfen sie eine zwingende Beweiskette, an deren Ursprung eine Bande namens Riders of Justice steht. Egal wie unwahrscheinlich ihre Theorie klingt – sie weckt erfolgreich die Rachlust des emotional sonst sparsamen Familienvaters. Otto, Lennart und Emmenthaler tarnen sich vor allem für die ahnungslose Mathilde als Trauer-Therapeuten, üben fleißig den Umgang mit automatischen Waffen und freuen sich auf den Bananenkuchen, wenn das Unrecht erstmal aus der Welt geschafft ist. Denn gemeinsam planen sie nichts weniger als einen Schlag gegen das organisierte Verbrechen – und genießen den Trost einer unerwarteten Gemeinschaft. Doch ganz so einfach gehen Selbstjustiz und Sinnsuche eben nicht zusammen. Schon bald nämlich fällt den Riders of Justice auf, dass ihnen jemand auf der Spur ist. Bis unter die Zähne bewaffnet erzwingen sie einen Showdown, wie ihr ihn – zum Glück! – nicht erwarten könnt. Trailer https://youtu.be/orMEjgHMWc8 Einlass 19.30, Beginn 20 Uhr, VVK 9,-- zzgl. 0,90 Systemgebühr, AK 10,-- 2G - bitte denkt an euren Nachweis. Tickets: https://hafen2.loveyourartist.store/de/events/615c0b3fc3e63f89cea60200

Hafenkino
Nordring
Offenbach

Sonntag 31. Oktober: KinderMitMachKonzert

(Daniela)

Wenn ich ein kleines kind hätte, wäre ich bestimmt heute in der Orangerie, denn da findet ein KinderMitMachKonzert statt: „Kommt ein Vogel geflogen“

Der Frankfurter Kinderschutzbund lädt in Kooperation mit MUSICA+  zum +kids MitMachKonzert für Groß und Klein ein. Gemeinsam möchten wir erleben, wie
Komponisten Vogelstimmen in Musik verwandeln.
Es gibt zwei Vorstellungen:
- Die erste Vorstellung beginnt um 11 Uhr
- Die zweite Vorstellung beginnt um 15 Uhr

jeweils in der Orangerie am Günthersburgpark, Comeniusstr. 39, FFM
Der Eintritt ist kostenlos. Spenden sind herzlich willkommen.
Wir bitten um Anmeldung unter: info@musica-plus.com mit folgenden Daten:
Namen der Teilnehmer, Email-Adresse und welches Konzert (11 Uhr oder 15 Uhr).
Eine spontane Teilnahme ist auch möglich.
Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 3G-Regel statt. Um Bereithaltung der entsprechenden Dokumente wird gebeten.

Sonntag, 31. Oktober: Of/ Oscar Canton spielt ein Benefizkonzert

(Andrea)

Ein tolles und wichtiges Thema, zudem war ich tatsächlich noch nie in der Freireligiösen Gemeinde, obwohl ich täglich da vorbeiradel. Außerdem habe ich Oskar das letzte Mal virtuell bei seinen Online-Sessions gesehen, es gibt also mehr als einen guten Grund, die heutige Veranstaltung zu besuchen: "Das ZDF schrieb Anfang Mai 2021: "Die Zahl der Opfer von häuslicher Gewalt ist in Deutschland während der Corona-Krise deutlich gestiegen. Das ergab eine Umfrage der "Welt am Sonntag" bei Innenministerien und Landeskriminalämtern in den 16 Bundesländern. [...] Demnach sind im vergangenen Jahr 158.477 Opfer polizeilich registriert worden. Das entspricht einem Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Zwei Drittel der erfassten Opfer sind Frauen. Die Dunkelziffer dürfte groß sein, weil viele Opfer sich nicht trauen, Anzeige zu erstatten."

Seit vielen Jahren setzt sich der Offenbacher Verein "Frauen helfen Frauen" für die Opfer häuslicher Gewalt ein, sei es durch das Anbieten von Beratungsstellen oder der sicheren Unterbringung von Frauen und Kindern in den vereinseigenen Unterkünften. Eine Arbeit, die zwar nicht erst seit der Pandemie, aber nun noch eklatant wichtiger geworden ist und die es zu unterstützen gilt! Zu diesem Zweck veranstaltet die Frei-religiöse Gemeinde ein Benefiz-Konzert mit der bekannten Frankfurter Band "The Swing Giants" und ihrem Frontsänger Oscar Canton: Casino-Feeling, stilvolles Entertainment und eine gehörige Portion Swing zeichnet dieses fantastische Oktett aus. Seit mehreren Jahren swingen die Giants hochkarätige Gala-Events, OpenAir-Festivals und Clubs. Die Spielfreude, die abwechslungsreichen Arrangements —und nicht zuletzt Oscar Cantons charmante Art —treffen mitten ins Herz und begeistern alle Generationen. Der Sänger swingt im Stile der Großen und überrascht allzu gerne sein Publikum mit Interpretationen zeitgenössischer Rock-Klassiker im humorigen BigBand-Sound.

Die Karten erhalten Sie innerhalb einer Preisspanne von 35-45 Euro pro Person, inkl. Freigetränk und Snack. Anmeldungen richten Sie bitte telefonisch oder per Mail an 069 800 806 0 oder info@frgof.de Die Veranstaltung erfolgt unter den Richtlinien von 2G. Ausgenommen sind Kinder & Jugendliche bis zum 18 Lebensjahr sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam das Offenbacher Frauenhaus zu unterstützen! 
Beginn: 18.30 Uhr

 Freie religiöse Gemeinde
Luisenstraße/ Schillerplatz
Offenbach

Noch bis 07. November: Ein szenografisches Kabinett mit Audiowalk

(Daniela)

Rahel macht ein neues Projekt und ich freue mich auf ihre Kreativität:
DURCH WELTEN GEGANGEN, BIST DU EIN ANDERER
Ein szenografisches Kabinett mit Audiowalk von Rahel Seitz, Musik Marcel Daemgen

Rauminstallationen und Modelle in Zigarrenkisten beginnen klingend von ihrer unterschiedlichen Gestalt und ihren Ursprüngen zu erzählen.
Die akustische Raumerzählung entführt Sie zu einem fiktiven Marktplatz, in ein japanisches Teehaus, auf ein spanisches Forschungsschiff und auf eine
 Waliser Alpe.

Wie sind diese Orte beschaffen? Was liegt dort verborgen?
Hinter den Geschichten stehen unterschiedliche Raumkonzepte und -Erfahrungen, die mich seit Jahren faszinieren und in meiner Bühnenarbeit begleiten.
Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise.

  • Konzept, Text, Ausstattung: Rahel Seitz
  • Musik: Marcel Daemgen
  • Dramaturgische Beratung: Heike Scharpff, Sonja Doerbeck
  • Sprecher*in: Gergana Muskalla, Moritz Pliquet
  • Lektorat: Stéphane Bittoun
  • Beleuchtung: Martin Kurz, Frank Puchert

Die Veranstaltung wird mit einem Hygiene- und Sicherheitskonzept umgesetzt:
Es gilt die 3G-Regel. Die Erfassung ihrer Kontaktdaten erfolgt am Veranstaltungsort. Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist innerhalb der Räume verpflichtend.
 
Das Projekt wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.


Termine: 30.10., 31.10., 4.11., 5.11., 6.11., 7.11.
Einlass alle 15 min. 6 Personen, Dauer 50 min., mögliche Startzeiten (mit Vorbereitung) zwischen 18:45 - 20:45 Uhr.
Wartezeiten möglich. Die Bar ist geöffnet. Reservierungen unter: rahel.seitz@gmx.de
Bitte geben Sie möglichst einen längeren Zeitraum für die gewünschte Startzeit an. Wir antworten Ihnen, so schnell, wie möglich.
Alte Seilerei Frankfurt, Offenbacher Landstraße 190

© Frank Puchert, 2021

Montag, 01. November: Pantha du Prince (Konzert)

(Martin)

In seinem aktuellen Projekt „Conference of Trees“ beschäftigt sich Hendrik Weber aka Pantha du Prince mit der Kommunikation der Bäume. Was in zahlreichen Erzählungen quer durch die Kulturen schon seit Jahrtausenden verhandelt wird, findet auch in der Wissenschaft vermehrt Bestätigung: Bäume können untereinander auch über weite Räume hinweg Informationen austauschen. Weber überführt diese zellbiologische „Unterhaltung” in ein künstlerisches Werk, das im Spannungsfeld von Musik, visueller Poesie und spekulativer Wissenschaft einen sinnlichen Zugang zu diesem geheimnisvollen Phänomen ermöglicht. Dabei wird er einmal mehr seinem Ruf als Ausnahmeproduzent gerecht, der es mit einem unverkennbaren Gespür für Harmonien schafft, Avantgarde-Musik mit elektronischen Club-Sounds zusammen zu bringen. Das Instrumentarium hierfür ist teilweise in Handarbeit durch den Künstler selbst entstanden, der in der intensiven Beschäftigung mit dem Material etwas über die Klangcharakteristika unterschiedlicher Hölzer herausfinden wollte.

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/330037 

Achtung: Das Konzert findet unter 2G Regeln statt. Weitere Infos auf der Homepage des Mousonturm.

20.00 Uhr: Pantha du Prince - Conference of Trees
Konzert im Saal des Mousonturm

Foto: © Stephan Abry

Dienstag, 02. November: Lesung und Gespräch

(Petra)

Ein renommierter Verleger als Autor einer facettenreichen autobiografischen Familiengeschichte, die zugleich deutsche Geschichte lebendig macht, im Gespräch mit einer tollen Kulturvermittlerin. Das verspricht eine spannende Begegnung im Literaturhaus Frankfurt zu werden. Die Schärfe der Betrachtung hängt von Nähe ab. Der Schriftsteller und erfolgreiche Verleger des Hanser Verlags, Jo Lendle, kommt mit dem Roman einer Familie. Wie er selbst sagt: „Zufällig meiner eigenen.“ Vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus und die junge DDR bis in die Bundesrepublik der Nachkriegszeit führt Lendles Geschichte über das Zerbrechen einer Familie, über Schuld, über Wissenschaft und ihr Verhältnis zur Welt und die feinen Unterschiede zwischen Schlaf, Narkose und Tod. Das Gespräch mit dem Autor zu „Eine Art Familie“ führt die Kulturvermittlerin Traudl Bünger.

Foto: ©Jasper Bühler

Jo Lendle: Eine Art Familie, Lesung und Gespräch mit Moderatorin Traudl Bünger, HYBRIDVERANSTALTUNG, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 9 (6) Euro, 3G-Veranstaltung, Streamingticket: 5 Euro, Tickets hier

Mittwoch, 03. November: Stadt- und Konsumgeschichte

(Petra)

Bei meiner Oma lagen immer die dicken Neckermann-Kataloge mit ihrem unfassbaren Warensortiment, das ich bestaunt habe. Aus den alten Katalogen habe ich dann ausgeschnitten, was besonders toll war, und damit gespielt. Meiner Oma konnte ich besonders gut Blusen und Kittelschürzen „verkaufen“ – an denen kamen wir auch in den Kaufhäusern in der Innenstadt nicht vorbei. Das ist meine kleine Geschichte mit Neckermann. Den jahrzehntealten gigantischen Erfolg und Einfluss auf Alltag und Konsum der Menschen kann man heute kaum noch ermessen. Mit dem früheren Firmenstandort im Frankfurter Osten ist Neckermann auch Teil der Frankfurter Stadt- und Wirtschaftsgeschichte. Genau an diesen Ort, der ersten Firmenzentrale Neckermanns am Ostbahnhof, hat das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt sein Umbau-Exil bezogen und lädt mit diesem Termin der Reihe STADTplus hierher sowie zur Entdeckung der Unternehmenshistorie Neckermanns ein. Heute ist der Bau ein toller (zwischengenutzter) Ort der Kreativität und des Genusses, das „Danzig am Platz“. Im halbstündigen Vortrag des Autors und Journalisten Thomas Veszelits (einem profunden Kenner der widersprüchlichen Vita des Josef Neckermanns und seines Unternehmens) geht es um den Aufstieg und Fall des Frankfurt Versandhaus-Legende, die zweite Karriere des Versandhauskönigs Josef Neckermann als Sportfunktionär und seine Verstrickungen in der NS-Zeit.

STADTplus: Die Stadt + das Neckermann-Imperium, Vortrag von Thomas Veszelits und anschließende Diskussion, Ort: Danzig am Platz, Adresse: Ostparkstr.11, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten, 3G-Veranstaltung, Diskussion und Getränke an der Bar

Mittwoch, 03. – Freitag, 05. November: Thank you very much Claire Cunningham

(Martin)

Tanz - Tanzfestival Rhein-Main

Vorhang auf für die glitzernd-mysteriöse Welt der professionellen „Tribute Artists“, den Doubles bekannter Popstars. Den Größten des Showbiz zollen sie Tribut, indem sie ihre Idole durch deren Gestik, Mimik, Stimme und Kostüme bis ins kleinste Detail heraufbeschwören.

Für einen Blick in diese Welt lädt die mit dem Deutschen Tanzpreis 2021 ausgezeichnete schottische Choreografin Claire Cunningham auf einen Drink ins Frankfurt LAB ein.

Gemeinsam mit einem Ensemble renommierter Künstler:innen mit Behinderung nutzt Cunningham das Phänomen des Tribute Artists, um Fragen rund um Identität, Akzeptanz und die Herausforderung, man selbst zu sein, zu stellen. Durch die Brille der Doubles nimmt das Ensemble in funkelnden Kostümen den Mythos des idealen Körpers auseinander und hinterfragt zugleich mit dem für Cunningham typischen Humor gesellschaftliche Auffassungen von Normalität.

Alle Infos auch unter tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/thank-you-very-much

Zu den Tickets geht’s hier: https://www.mousonturm.de/events/thank-you-very-much/ 

 Mittwoch, 3. – Freitag, 5. November um jeweils 19.00 UhrTanzfestival Rhein-Main im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)
Solidarisches Preissystem

Foto: © Hugo Glendinning

Mittwoch, 03. & Freitag, 18. November: LOKAL LISTENER

(Uwe)

Der Lokal Listener "Gregor Praml trifft John Lennon" wurde witterungsbedingt verlegt! Neuer Termin: Mi. 3.11., 19:30 Uhr im Saal des Mousonsturms in der Waldschmidtstraße. Karten behalten ihre Gültigkeit. Gregor Praml trifft Max Clouth & Tony Clark, Heine-Chor, Giuseppe „Gastone” Porrello, Romie, Paul Sies, Tigisti und spielt mit ihnen Stücke von John Lennon.

Rund zwei Wochen später kommt der wunderbare Giuseppe "Gastone" Porello alleine zu Gregor Praml. "Giuseppe Porrello, Musiker mit sizilianisch-sardischen Wurzeln, ist ein echter Frankfurter – weil hier geboren. Sein Markenzeichen, die raue Stimme, ist sowohl mit seiner eigenen Band „Gastone“ als auch mit den Söhnen Mannheims zu hören. Und damit nicht genug, Giuseppe hat auch noch das Händchen dafür, anderen Künstler:innen Musik auf den Leib zu schreiben und ihre Song zu produzieren – u.a. die von Chima („Stille“), Nadja Benaissa (Ex-No Angels mit „Schritt für Schritt“) oder Jana Josephina („Karussell der Liebe“). Giuseppe ist ein echter Autodidakt, den die Theorie wenig interessiert – manch einer nennt sowas auch einen „Bauchmenschen“. Gregor Praml wird es etwas genauer wissen wollen, wie das mit der Musik und der Produktion bei Gastone, so auch Giuseppes Spitzname, funktioniert. Und als musikalisches Duo werden wir die beiden natürlich auch erleben!"

jeweils im Mosounturm
Beginn Gastone: 20 Uhr
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): 5 € / 10 € / 20 € / 30 €
Tickets für Gastone: Ticketshop des Mousonturms (reservix.de)

Foto: Gregor Praml / privat

Donnerstag, 04. November: Schluss mit dem Schlussstrich?

(Martin)

Die Deutschen und ihre Erinnerungskultur
Filmvorführung und Diskussion im Schauspielhaus


ZDFinfo, Schauspiel Frankfurt und die Jüdische Gemeinde Frankfurt fragen gemeinsam: Schluss mit dem Schlussstrich?

„Die Erinnerungskultur der Deutschen gilt als vorbildlich. Im Ausland ernten wir Respekt für unsere stetige Bereitschaft, uns mit dem dunkelsten Kapitel unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen: den Verbrechen des Nationalsozialismus und dem Holocaust.

Doch eine Umfrage von ZDFinfo aus dem Jahr 2020 zeigt, dass diese Bereitschaft heute kein Konsens mehr ist: Ein Drittel der Befragten möchte lieber einen Schlussstrich ziehen. Liegt es an einer ritualisierten Erinnerungskultur, die viele als Zwang empfinden? Und steigt damit die Gefahr, dass der rechte politische Rand noch stärker wird – und die Geschichte sich wiederholt?

Gemeinsam mit dem ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey diskutieren Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt, Felix Klein, der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Katrin Himmler, Politikwissenschaftlerin und Autorin, Marc Grünbaum, Vorstand und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, sowie der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn über die Schlussstrichdebatte.

Vor der Diskussion wir die Folge 10 aus der erfolgreichen ZDFinfo Produktion: »Krieg und »Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund – Die Verantwortung 1945-1948« gezeigt.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/schluss-mit-schlussstrich/499/

Beginn: 19.30h

Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Donnerstag, 4. November: Of/ Der Antisemitismus der Anderen

(Andrea)

Ich freue mich schon auf den Abend, auch wenn das Thema leider kein erfreuliches ist: "Eine Vielzahl antisemitischer Vorfälle beunruhigt die Öffentlichkeit, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern. Antisemitische Äußerungen scheinen auf dem Vormarsch. Eine große Rolle in der Diskussion über Gründe und Strategien gegen Antisemitismus spielen antisemitische Haltungen im Kontext von Migration aus islamisch geprägten Gesellschaften. Aber von was genau ist die Rede - wo verläuft die Grenze zwischen Antisemitismus und Solidarität mit "Palästina", gibt es genuin "islamischen" Antisemitismus? Der Vortrag beleuchtet das Phänomen in seiner Breite: Vom kurzen Blick auf die Geschichte der Juden in der islamischen Welt, auf die funktionale Rolle antiisraelischer und antisemitischer Propaganda im Nahen Osten bis zur Frage, wie man dem Phänomen am besten begegnen könnte. Anschließend an den Vortrag findet eine gemeinsame Gesprächsrunde zur Vertiefung der Thematik des Vortrags statt mit folgenden Teilnehmenden:

- Professor Alfred Jacoby, Vorsitzender Jüdische Gemeinde Offenbach
- Anton Jakob Weinberger, Vorsitzender Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft e. V.
- Dr. Enno Knobel, Stadtältester, Antidiskriminierungsbeauftragter der Stadt, ehem. Dezernent für den Ausländerbeirat
- Hanif Aroji, Bildungsreferent der Anne-Frank-Bildungsstätte
- Dr. Oliver M. Piecha, Historiker
- Dirk Wolk-Pöhlmann, Moderation

Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen unter www.vhs-offenbach.de oder der Rufnummer 069 8065-3141

Freitag, 05. November: Punk-Konzert im Doppelpack

(Petra)

Am Freitagabend ausgehen? Dunkel erinnere ich mich, wie es war, und wie es war im ONO2 – auf kleinen, gerne etwas schrägen Konzerten und Vernissagen. Und freue mich, dass mein Leben wieder etwas inspirierter und bunter ist. Heute mit Punk im Doppelpack. Public Display Of Affection befriedigen den Voyeur in uns allen. Das von Jesper Munk und der Performerin Madeleine Rose (vom Tanztheaterkollektiv Das Gegenteil) konzipierte Mixed-Media-Kunstprojekt wurde bald um den walisischen Filmemacher und Punk-Propheten Lewis Lloyd (Plattenbau) sowie den Berliner Schlagzeuger und Produzenten Anton Remy (Baketown) erweitert. Die Live-Shows von Public Display Of Affection tragen zur Erhaltung der Unkonventionalität und Verrücktheit der deutschen Hauptstadt bei und erinnern dabei stets an die furchtlose Exzentrik der Westberliner Performance- und Musikkollektive der 80er Jahre. Überzeugt von ihrer Undefinierbarkeit lockt die Gruppe ihr Publikum mit einem neuartigen Gebräu aus Punk, dramatischen Duetten und spleenigem Jazz. Beschreibungsversuche des Sounds von Public Display Of Affection scheinen offenkundig vergeblich und nichts anderes als einen Genre-Schlagwortbrei hervorzubringen. Was das Musikprojekt dennoch zu garantieren erlaubt, ist ein Akt von fast Zen-artiger Non-Dualität, der die goldene Mitte zwischen dem Seelen- und dem Sündhaften trifft. Clear History sind eine brandneue Post Punk Trio aus Berlin, die aus kleinen Dingen große Dinge machen und manchmal umgekehrt. Ihre musikalischen und allgemeinen Einflüße sind Rhianna, richtige Rechtschreibung und der Song „Waiting Room“ von Fugazi, aber natürlich fallen musikerprobten Ohren auch Berührungspunkte mit Kleenex, ESG und Gang of Four auf. Der Konzerttag ist auch gleichzeitig das Releasedatum ihrer Debut EP „Bad Advice, Good People“. Ob es ein Konzert wird, das in die Popgeschichtsdatenbank eingeht…mal hören.

Public Display of Affection und Clear History, Konzert, ONO2 und ICHI ICHI, Ort: ONO2, Adresse: Walter-Kolb-Str. 16, Uhrzeit: 20 Uhr, 2G-Veranstaltung!

VORSCHAU
Samstag, 06. November (Premiere der Wiederaufnahme - weitere Vorstellungen!): Königskinder

(Martin)

Weitere Vorstellungen am 11., 14., 19. und 21. November
(
Märchen)Oper von Engelbert Humperdinck
Oper Frankfurt

Endlich wieder Oper! Endlich wieder ein regulärer Spielplan!

Beides führt dazu, dass nun auch Perlen aus vergangenen Spielzeiten wieder auf die Opernbühne zurückkehren. Die Oper Königskinder in der Inszenierung von David Bösch ausdem Jahre 2012 ist ein solcher Geheimtipp!

Als Premierenkritik war in der FR zu lesen: «Ohne Verbiegungen und Stilbrüche gelingt es Bösch (unterstützt auch von den dezenten, im Mittelakt passend karikaturistischen Kostümen Meentje Nielsens), die Personen zwischen Allegorie und Naturalismus in der Balance zu halten. Alles auch ohne falsche Neckischkeiten und überflüssige Details. 

Ein außergewöhnlicher musikalischer Genuss versprechen die Königskinder auch deshalb zu werden, da der General Musikdirektor Sebastian Weigle wie bei der Premiere erneut selbst am Dirigentenpult stehen wird: «Für GMD Sebastian Weigle, der sich in der Wagner- und Strauss-Sphäre bestens auskennt, waren diese „Königskinder“ merklich Herzenssache. Auffällig leicht, luftig, flüssig und pathosfrei legte er die ersten beiden Akte an, betonte das Kammermusikalische, Filigranhafte der Orchestration, das Volksliednahe der vokalen Diktion (Humperdinck integriert auch hier wieder Kindermelodien und eigene Kunstlieder). Auch die massiveren Klangbilder des Mittelaktes werden vom pauschalen Dröhnen freigehalten.» (FR). 

Die FR-Kritik schließt: «Eine Aufführung, die der unschrillenKraft eines Meisterwerks gerecht wurde

Zwar ist Königskinder eine «Märchenoper», gleichsam gilt sie als die traurigste Märchenoper schlechthin. Königskinder «reflektiert eine herzlose Gesellschaft, die außerhalb ihrer gewohnten Norm nichts zu tolerieren weiß: Das Märchenpaar, der Königssohn und die, von einer Hexe großgezogene Gänsemagd scheitern. Nur ein verlachter Spielmann, ein Mensch reinen Herzens, erkennt ihre ehrliche Liebe, ihren wahren Wert. Die habgierigen Bürger von Hellastadt schicken sie in den Tod. Die Königskinder gehen an einem vergifteten Zauberbrot zugrunde.» (Oper Frankfurt). 

Samstag, 6.11. (Premiere der Wiederaufnahme) um 19.00h
Weitere Aufführungen: Donnerstag, 11.11. um 19.00h, Sonntag, 14.11. um 18.00h, Freitag, 19.11. um 19.00h und Sonntag, 21. 11. Um 15.30h

Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz. 

Foto: © Barbara Aumüller

Samstag 06. November: SOULFOOD PARTY IS BACK !

(Daniela)

Endlich, endlich tanzen, aber ich würde mich wundern, wenn ich heute Abend dabei bin, denn wir sind heute beim großen Aufräumtag in unserem Garten.

SOULFOOD PARTY IS BACK !
Wow, nach endlos langen 20 Monaten können wir nun zurückkehren.
Mr. Brown und Dj Sportwagen hatten viel Zeit um in den Musikarchiven zu graben und werden euch, wie gewohnt mit feinsten Funk, Soul und Discosounds in Bewegung bringen.
Mit der bekannten 2G Regel ist es nun möglich die Veranstaltung, fast so wie immer, durchzuführen. Die Tatsache, dass wir eventuell ein paar Leute damit ausschliessen, tut uns Leid. Aber nur so können wir einen Soulfood Abend ohne Abstandsregeln, ohne Masken, ohne komplette Bestuhlung und vor Allem mit Tanzen feiern.
Seid frei und dabei, wir sind aufgeregt und voller Vorfreude.
Einlass nur mit Impf- oder Genesenennachweis, Ausweisdokument und Datenerfassung (LUCA od. schriftlich).

Abendkasse 10,- €
English Theatre, Gallusanlage 7

Sonntag, 07. November Transformation(en)

(Martin)

Bühne für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung
#2 Jüdische Gegenwart(en) – zwischen Realität und Projektion
Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel

Gruppenbezogene menschenfeindliche Anschläge sind in Deutschland alltäglich. Das Schauspiel Frankfurt hat in der Spielzeit 2020/21 in etlichen Veranstaltungen begonnen, dieser Tatsache thematisch und künstlerisch zu begegnen.

Schauspiel Frankfurt schreibt: „Auch in dieser Spielzeit wollen wir unsere Bühne für diejenigen öffnen, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller an der Gesellschaft engagieren und sich für Solidarität einsetzen. Für echte Veränderung in und mit der Gesellschaft braucht es ein Problembewusstsein. Dafür möchten wir Perspektiven und Expertisen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen hören und einbeziehen. Nur der lebendige Austausch kann strukturelle Veränderungen mit allen für alle herbeiführen.
In der Reihe »Transformation(en)« werden wir Personen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft, Bildung und Politik in unterschiedlichen Formaten vorstellen, die an der Schnittstelle von zivilgesellschaftlichen Ideen und praktischer Umsetzung arbeiten, um die Möglichkeit zu bieten, neue Allianzen zu schmieden.“

„2021 wird das Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« begangen; gleichzeitig jährt sich der Anschlag in Halle zum zweiten Mal, antisemitische Vorfälle und Übergriffe sind in Deutschland Alltag. Der Blick auf die jüdische Community ist in Deutschland oft nicht realistisch – viele jüdische Menschen werden lediglich im Zusammenhang der Shoah, Antisemitismus und dem Nahostkonflikt wahrgenommen, während zugleich eine vielfältige und junge jüdische Generation öffentlich sichtbar wird. Wie können wir diese Widersprüche besprechbar machen? Was müssen wir alle beitragen, um jüdisches Leben in Deutschland wirklich zu sichern? In der Reihe »Transformation(en)« werden über die Spielzeit hinweg Menschen zu Wort kommen, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller in der Gesellschaft engagieren und sich für mehr Solidarität füreinander einsetzen. Das Format ist offen gestaltet, sodass der Fokus auf den einzelnen Teilnehmer:innen und ihren Themen liegt.“

Es diskutieren: Laura Cazés, Sabena Donath, Ruben Gerczikow, Anastassia Pletoukhina; Moderation: Aisha Camara

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/transformationen-juedische-gegenwarten/506/

Beginn: 18.00 Uhr
Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel

Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Sonntag, 7. November: Of/ Perspektivwechsel

(Andrea)

"Wie sehr beeinflusst Routine unsere Wahrnehmung für Details? Die Verbundenheit zum vertrauten, urbanen Umfeld macht oft blind für die Schönheit und Ausdruckskraft von Orten und Gebäuden. Mit den Fotos seiner Ausstellung rückt Holger Neuhaus spannende Seiten von vertrauten Ansichten seiner Region „Frankfurt & Offenbach“ neu ins Auge des Betrachters. Seine Bilder haben den Anspruch identitätsstiftend und zugleich erfrischend zu sein; manchmal witzig. Vor allem aber, sollen sie zu Mut und Freude am Perspektivwechsel aufrufen. Eine Portraitserie von Orten und Gebäuden der Region Frankfurt & Offenbach. Aus manchmal ungewöhnlichen Betrachtungswinkeln fotografiert. Präsentiert in Offenbach vom Filmklubb. Moderation der Vernissage: Julia Finkernagel. " Das alleine klingt schon gut. Aber es gibt tatsächlich noch eine Verlosung mit Hauptpreis Fotoshooting und Sofortgewinnen!!! Zu sehen in der Fotoausstellung „Perspektivwechsel“ vom 7. - 28. November 2021. Mehr über Holger Neuhaus: www.like-n.com

Filmklubb
Isenburgring 36
63069 Offenbach am Main  

Dienstag, 09. November: Im Winde verlebt

(Daniela)

Ich habe das neue Stück von Steffi noch nicht gesehen, bin mir aber sicher, dass es sehr unterhaltsam ist.

Bekannt für ihre feine Beobachtungsgabe führt Stefani Kunkel auch in ihrem neuen Soloprogramm Im Winde verlebt mit großer Wandlungsfähigkeit die tragisch-komischen Momente des Lebens vor Augen.
Der Hessische Rundfunk beschreibt Kunkels Performance als „herrlich satirisch und hinreißend komisch". Und das mit Anfang 40! Oder eher Mitte 40. Manche behaupten, sie sei vermutlich Ende 40. Aber das ist auch nur aus der Ferne und bei gedämpften Licht geschätzt.
Doch es ist nicht nur das Älterwerden, mit dem die verschiedenen Frauenfiguren in Kunkels neuem Programm zu kämpfen haben. Sie hadern mit dem Leben und dem Alltagswahnsinn als solchen.

Ob als alternde Diva („Mein Ex ist nach der Trennung nach Homberg-Efze gezogen. Nach Homberg-Efze!!! Da muss einem die Trennung wichtiger sein als der Wohnort."), als überforderte Angestellte („Wenn ich mal wieder erschöpft im Flur rumliege, fällt mir ein, warum mir mein selbstgeschriebenes Buch so locker von der Hand ging. Es trägt den Titel: WORK - LIFE - BURNOUT in drei Tagen.“) oder als engagierte Ehrenamtliche ("Eine Frau in meinem Alter braucht Kerzenlicht von unten!") – so hat jede von Kunkels Figuren ihre eigene Strategie, den stürmischen Tücken des Lebens und des Alterns zu trotzen.
Ein Programm, das zu seinen Lachfalten steht!

Stalburg Theater
Dienstag 9. November und Donnerstag 2. Dezember

https://www.stalburg.de/veranstaltungen/stefani-kunkel-im-winde-verlebt

Donnerstag, 11. bis Samstag 27. November: Dresden Frankfurt Dance Company & hr-Sinfonieorchester

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf  "When The Dust Settles" im Bockenheimer Depot!

Die schon lang geplante erstmalige Zusammenarbeit zwischen der Dresden Frankfurt Dance Company und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, die coronabedingt verschoben werden musste, wird nun endlich auf die Bühne gebracht. Bei der Produktion "When The Dust Settles" schaffen beide Ensembles mit Musik und Tanz einen außergewöhnlichen künstlerischen Raum. Die Premiere ist am Donnerstag, 11. November, um 20 Uhr im Bockenheimer Depot in Frankfurt. Es folgen sieben weitere Aufführungen.

Die Intention des Künstlerischen Leiters der Dresden Frankfurt Dance Company, Jacopo Godani, ist es bei diesem Projekt nicht, die Musik mit Bewegung zu visualisieren, sondern Musik und Tanz als gleichberechtigte und zugleich voneinander abhängige Einheiten zu betrachten und das gesamte Spektrum dieser Beziehung mit ihren unendlichen Verbindungen choreografisch darzustellen.

Musikalische Bezugsgrößen liefern dabei Kompositionen von Giacinto Scelsi, Ferruccio Busoni, Arvo Pärt, John Tavener, Steve Reich, Johannes S. Sistermanns und Wolfgang Liebhart, die das hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Lucas Vis im anregenden Rahmen des Bockenheimer Depots realisiert.
When The Dust Settles

Dresden Frankfurt Dance Company; hr-Sinfonieorchester; Lucas Vis, Dirigent; Jacopo Godani, Choreografie/Bühne/Licht/Kostüm
Datum: Donnerstag, 11., bis Samstag, 13. November, sowie Dienstag, 23., bis Samstag, 27. November, jeweils 20 Uhr
Ort: Bockenheimer Depot, Frankfurt
Karten: 36 Euro/18 Euro ermäßigt auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000
Die Konzerte werden unter Einhaltung eines Hygienekonzepts durchgeführt

Donnerstag 11. - 13. November: REFRAKTO A Spiritual Journey

(Daniela)

Heutefrüh erreichte mich die folgende Email von Jean Troulliet. Ich gebe sie Euch 1:1 wieder.

REFRAKTO
A Spiritual Journey
Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ)

Liebe Freunde,
ich bitte um eure tätige Mithilfe, denn ich bin der Meinung, dass man Refrakto gesehen haben muss! Das klingt sehr apodiktisch, aber ich bin nicht alleine mit meiner Meinung: Die wenigen, die das Geheimkonzert am Tage des Lockdowns der kulturellen Einrichtungen sehen konnten, waren verzaubert. Refrakto wäre eine der spektakulärsten Inszenierungen der Luminale geworden. Ich komme soeben aus Kopenhagen zurück: Nach den Konzerten stand die Hälfte der Zuschauer noch lange vor den Türen der größten Kirche der Stadt und diskutierten über das Gehörte und Gesehene (alle Shows in den größten Kirchen Dänemarks sind ausverkauft). Jetzt haben wir die Chance, dieses Zauberwerk aus Licht und Ton zu erleben. Sagt euren Freunden Bescheid und vergesst nicht: Nächstes Jahr wird es keine Luminale geben - jetzt ist eine einmalige Möglichkeit, in einen Rausch von Klang und Licht einzutauchen und dabei auf eine innere Reise zu gehen! Jetzt – in Zeiten von vorsichtigen Lockerungen und Hygienekonzepten und mit reduzierter Kapazität an Sitzen – kommt es im November zu insgesamt fünf öffentlichen Aufführungen dieser audiovisuellen Performance.

REFRAKTO wurde aus Anlass der Luminale als Projekt für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen. In dem einzigen Geister-Konzert traten Den Sorte Skole zum ersten Mal mit Orgelklängen in einen Dialog mit maßgeschneiderter LED- und Laser-Mapping-Technik, die die Kirche illuminierte und die musikalischen Spuren von Religion, moderner Technologie mit dem architektonischen Raum der Kirche verbanden. Musik, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis.

Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste spirituelle Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, die Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, eine Rezitation des Korans bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. Die Reise beginnt mit der Anrufung von alten nordischen Runen, geerdet im kulturellen Raum, dem die Künstler entstammen. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk.

Über die Künstler
Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akkustischen Hörreisen einlädt.
Das Lichtkünstler-Kollektiv "Vertigo" arbeiten für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie.
Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an.

Die Konzerte mit VVK-Link (€ 15 zzgl. Geb.)
Donnerstag, 11.11.21 - Beginn: 20:00 Uhr: https://frankfurtticket.de/tickets/refrakto-das-luminaleprojekt-2020-in-st-katharinen-frankfurt-hauptwache-12442.41884/
Freitag, 12.11.21 - Beginn: 19:00 Uhr: https://frankfurtticket.de/tickets/refrakto-das-luminaleprojekt-2020-in-st-katharinen-frankfurt-hauptwache-12442.42007/
Freitag, 12.11.21 - Beginn: 21:30 Uhr: https://frankfurtticket.de/tickets/refrakto-das-luminaleprojekt-2020-in-st-katharinen-frankfurt-hauptwache-12442.42009/
Samstag, 13.11.21 - Beginn: 19:00 Uhr: https://frankfurtticket.de/tickets/refrakto-das-luminaleprojekt-2020-in-st-katharinen-frankfurt-hauptwache-12442.42008/
Samstag, 13.11.21 - Beginn: 21:30 Uhr: https://frankfurtticket.de/tickets/refrakto-das-luminaleprojekt-2020-in-st-katharinen-frankfurt-hauptwache-12442.42010/

St. Katharinenkirche
An der Hauptwache 1
60313 Frankfurt am Main
11.-13.11. (Links zu den einzelnen Konzerten/VVK unten)
Kurze Präsentation des Projekts: https://vimeo.com/422732821/8c33d980be

Samstag 13. November: Jewish Monkeys Acoustic

(Daniela)

Ich freue mich mega auf das Konzert und habe mir bereits vier Tickets gesichert! Die Location ist toll und Jossi und seine Jungs aus Tel Aviv sowieso!

Jean schreibt: "Liebe Freunde der Jewish Monkeys,

Im letzten März freuten sie sich auf die „Catastrophic Life“-Tournee. Wer hätte gedacht, dass sie der ironische Titel selbst einholen würde? Im Lockdown haben sie fröhlich herum-experimentiert und ein neues Programm entwickelt: „Jewish Monkeys Acoustic“. Statt E-Gitarre werden Konzertgitarre, Banjo oder Bouzouki zu hören sein, der E-Bass mutiert zur akustischen Bassgitarre, das Schlagwerk wird mit Besen und Bambussticks gestreichelt, der Saxophonist packt zusätzlich seine Querflöte ein und der Posaunist sein Flügelhorn. Im Programm Stücke von ihrem neuen Album, ihre Hits und jiddische Gassenhauer, fein gewürzt mit Afrobeat, Reggae, Funk-Licks, karibischem Flair, wilden Gitarren, polyphonem Gebläse und einer Dosis Balkania.

In einem Wort: Sie freuen sich riesig darauf, euch zu unterhalten!"

Beschränkungen wg. Corona: Wir können dieses Konzerte ohne Maskenpflicht veranstalten. Das geht aufgrund der aktuellen Verordnungslage derzeit leider nur mit der 2G-Regelung. Uns ist bewusst, dass einige Menschen in dieser Regelung nicht berücksichtigt werden. Dennoch sehen wir keine andere Möglichkeit, einen sinnvollen Konzertbetrieb gewährleisten zu können. Benötigt wird der Nachweis GEIMPFT oder GENESEN und Personalausweis.

Jewish Monkeys Acoustic
13.11.21 Einlass 19h Beginn 20h
Der geheime Salon Schweizer Straße 5, 60594 Frankfurt am Main
Konzert auf Spendenbasis: Bitte verbindliche Voranmeldung an office@greedyforbestmusic.com

Sonntag, 14. November: Tamar Halperin – Klavier Naxos Halle

(Martin)

43. Naxos Hallenkonzert
Hommage an Satie

Im Geiste Saties stellt das Programm der renommierten Pianistin Tamar Halperin das klassische Konzertformat in Frage und deckt zugleich Saties tiefgreifenden Einfluss auf folgende Komponist:innen-Generationen auf.

Nahtlos bewegt es sich zwischen musikalischen Genres, mischt dabei „hohe“ und „niedrige“ Kunst, melancholische und komischen Stimmungen, notierte Musik und improvisierte Passagen.

Jedes Stück überlappt mit dem vorhergehenden und nachfolgenden, die einzelnen originellen Miniaturen fließen zu einer großen, faszinierenden Struktur, einer meditativen Reise.

Werke von Erik Satie, Claude Debussy, John Cage und Chick Corea.

Sonntag, 14. November um 11.00 Uhr
Naxos Halle

Foto: © Gregor Hohenberg

Sonntag, 14. November: HEAVEN SHALL BURN

(Uwe)

„Wir haben damals versprochen die im Frühjahr 2020 verschobenen OF TRUTH AND SACRIFICE -Releaseshows so bald wie möglich nachzuholen. Hätte uns jemand gesagt, dass es so lange dauern wird, bis es endlich wieder machbar sein würde – wir wären komplett wahnsinnig geworden. Glaubt uns, es gibt für eine Band nichts Schlimmeres als den eigenen Fans eine fette Show schuldig zu bleiben. Wir haben uns aber ganz bewusst von irgendwelchen Autokinos, Biergarten-Open-Airs und Strandkörben ferngehalten, weil das einfach nicht die Umgebung ist in der eine HEAVEN SHALL BURN Show funktioniert und weil wir auch denken, dass es nicht das ist wofür Ihr Euch ein Ticket erkämpft habt.

Schon ein paarmal hatten wir Ersatztermine und mussten diese kurz vor der Veröffentlichung wieder knicken, weil sich wieder irgendeine Verordnung oder Inzidenz geändert hatte und eine sichere Durchführung doch nicht möglich war. Nun, da wir leider gezwungen waren unsere große Tour mit TRIVIUM zu verschieben wollen wir aber die für kleine Clubshows momentan relativ stabile Lage nutzen, um diese 2020er Shows endlich nachzuholen und unsere aktuelle Scheibe des erste Mal auch live mit Euch feiern!“

Das schreibt die ist die deutsche Metalcore- und Melodic-Death-Metal-Band aus Saalfeld in Thüringen, die man sich tatsächlich nicht in Biergärten oder bei Strandkorbfestivals vorstellen mag.

Frankfurt, Zoom
Einlass: 19:00 Uhr/ Beginn: 20.00 Uhr
VVK: 25€ zzgl. Gebühren

Foto: Veranstalter

Donnerstag 18. November: Melissa Aldana im hr Sendesaal

(Daniela)

Sie stammt aus Santiago de Chile und spielt Saxophon, schon seit sie sechs Jahre alt ist: Melissa Aldana. Sie lernt zunächst auf dem Altsaxofon, bis sie zum ersten Mal Sonny Rollins hört. Ab da gibt es für sie nur noch das Tenor.

Das Instrument, das ihr Großvater ihr zu diesem Zeitpunkt schenkt, spielt sie bis heute. Entdeckt wird Melissa Aldana in einem der Jazzclubs von Santiago von dem Pianisten Danilo Pérez. Der nimmt sie mit auf die Bühne und bis in die USA, wo sie schließlich ein Studium am berühmten Berklee College of Music in Boston beginnt. Auch nach dem erfolgreichen Abschluss bleibt Aldana in den USA. Sie zieht nach New York und wird Teil der dortigen Jazzszene. Bis heute gehört sie diesem erlesenen Kreis an und ist Leiterin des mehrfach ausgezeichneten Crash Trios. 

Zur hr-Bigband kommt sie, um mit einem anderen großen New Yorker zusammenzuarbeiten: mit dem Chefdirigenten der hr-Bigband, Jim McNeely.

HINWEIS: Die Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie bei unseren Corona-Informationen.

Karten: 24,- €, Abonnenten*: 18,50 €, Telefon (069) 155-2000 
hr-ticketcenter.de  (*buchbar nur mit exklusivem Aktionscode)

Donnerstag, 18. November: PINK TURNS BLUE

(Uwe)

Pink Turns Blue ist eine Alternative Rock Band aus Berlin mit Hits und Alben die als Meilensteine des Post Punks/Gitarren Waves gelten. Ihre Songs sind fester Bestandteil eines jeden Genre-Clubs und sie sind weltweit Headliner auf allen namhaften Genre-Festivals. Ihre Singles belegen die ersten Plätze der Alternative Charts und finden regelmäßig ihren Weg in Playlists und Radiosendungen. Aktuell wurde “Something Deep Inside“ in Matthew Berkowitzs Thriller “The Madness Inside Me” verwendet. Seit ihrer Welttournee 2018-2020 hat das Trio eine globale Fanbase mit Hochburgen in den USA, Mexico, Deutschland, UK und Brasilien. Pink Turns Blue kommen mit neuem Album im Gepäck endlich wieder nach Frankfurt.

Frankfurt, NACHTLEBEN
VVK 22 Euro zzgl. Gebühren, AK 28 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Das Konzert findet unter Anwendung der 2 G-Regelung statt: Nachweis der vollständigen Impfung (Durchgeimpft plus 15 Tage) oder Nachweis der Genesung (nicht älter als sechs Monate). Keine Kapazitätsbeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln. Wir werden aber darauf achten, dass das Nachtleben nicht zu voll wird.

Foto: Veranstalter

Freitag 19. November: TESS WILEY DUO

(Uwe)

Die texanische Singer-Songwriterin und Multi-Instrumentalistin hat fünf Jahre nach ihrem international viel beachteten Album „Little Secrets“ 2018 ihr letztes Album veröffentlicht - eine EP mit sieben eindringlichen, melancholischen Songs, eingängig und raffiniert, stark und zerbrechlich zugleich. Auch der Titel deutet auf diese weibliche Stärke: „Femme Sole“ („alleinstehende Frau“) ist eine gesetzliche Anerkennung aus dem 16. Jahrhundert in England, die einer Frau das Recht gab, über ihren eigenen Besitz zu verfügen. Es musste schwer errungen werden und war eine frühe Form des Feminismus.

Auf „Femme Sole“ singt und spielt Tess Wiley Gitarre, Klavier und Geige ganz allein, ganz pur mit sich selbst und lässt ihrer Hörer so nah an sich heran wie selten zuvor. In ihren Songs erzählt Wiley intensive Geschichten über Liebe, Trennung, Eigenständigkeit, Hoffnung und Zweifel, und das niemals triefend oder kitschig, sondern voller Tiefe und Intimität.

Eine packende EP einer gereiften, unabhängigen, vielseitigen Musikerin, stilistisch irgendwo zwischen Singer-Songwriter, Folk, Americana und Country. Ein Album ohne Blabla, direkt auf den Punkt, musikalisch und sensibel. Kein Wunder, dass ein Musiker wie Stoppok auf Tess Wiley aufmerksam wurde und sie regelmäßig als Duo-Partnerin mit auf Tournee nimmt.

Tess Wiley, Tochter eines Grammy Gewinners und einer Autorin, wuchs hauptsächlich in Texas auf und lebt seit 1998 in Deutschland. Sie hat Mitte der 90er Jahre mit Sixpence None the Richer gespielt und musiziert derzeit unter anderem mit Stoppok und Dietrich Faber, a.k.a. Manni Kreutzer und die Overhesse. „Femme Sole“ ist ihre sechste Veröffentlichung.

NACHTLEBEN
VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, Ak 20 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Das Konzert findet unter Anwendung der 2 G-Regelung statt: Nachweis der vollständigen Impfung (Durchgeimpft plus 15 Tage) oder Nachweis der Genesung (nicht älter als sechs Monate). Keine Kapazitätsbeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln. Wir werden aber darauf achten, dass das Nachtleben nicht zu voll wird.

Foto: Veranstalter

23. - 28. November: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

(Daniela)

Festivalort ist die Pupille – Kino in der Uni. „, …weil nur zählt, was Geld einbringt‘ – Frauen, Arbeit und Film“ ist das Schwerpunktthema der dritten Festivalausgabe. Remake würdigt die Geschichte feministischer Filmfestivals, in diesem Jahr die beiden bundesdeutschen Festivals Feminale (Köln) und femme totale (Dortmund). Die diesjährige Hommage gilt der Kritikerin und Autorin der bundesdeutschen und internationalen Kino- und Filmgeschichte, Frieda Grafe (1934–2002). Glanzvoller Höhepunkt des Festivals ist ein CineConcert am 25. November im Schauspiel Frankfurt: Die Welturaufführung einer Filmmusik der renommierten Komponistin und Pianistin Maud Nelissen zu Lois Webers Stummfilm SHOES (USA, 1916).

Das Programm erkundet den Themenkomplex Arbeit im Film in Geschichte und Gegenwart. Im Fokus: die von Frauen geleistete, oft „unsichtbare“ Arbeit in Küche, Haushalt und Beziehungen, in Fabriken und Büros, auf dem Filmset, in der Dorfgemeinschaft, in Läden. In den Blick geraten Migrantisierung und Sexualisierung von Arbeit und Widerstand gegen Diskriminierung und Ausbeutung

Das Gesamtprogramm finden Sie in Kürze unter www.remake-festival.de

Mittwoch, 24. November: Édouard Louis: Die Freiheit einer Frau

(Martin)

Lesung
Das Literaturhaus Frankfurt zu Gast im Schauspiel Frankfurt

Da lohnt es sich, sich rechtzeitig um Karten zu kümmern, denn schnell wird dieser Abend ausverkauft sein!

Er gilt als der Popstar der französischen Literatur. Als ich Édouard Louis bei seiner letzten Lesung im Literaturhaus Frankfurt erlebt habe, war er erst mal ein durch und durch sympathischer Kerl.

Seine Bücher handeln von seiner Kindheit, von seinem groß werden und den gesellschaftlichen Umständen.

In ‚Das Ende von Eddy‘ – das in Frankreich einen Skandal auslöste – einem durchaus autobiographischen Buch, tauchten reale Personen und Plätze auf: verbrecherisch, rassistisch, schwulenfeindlich. Dann: ‚Wer hat meinen Vater umgebracht‘: eine Annäherung an den Vater. Nun der neue Roman: ‚Die Freiheit einer Frau‘.    

 „Mit 16 wurde sie schwanger und verließ die Schule, mit 19 hatte sie bereits zwei Kinder und keine Zukunft. Solche prekären Verhältnisse kennt Édouard Louis aus eigener Anschauung. In seinen Romanen und Essays äußert er scharfe Kritik an der französischen Gesellschaft. Nun widmet sich der viel gekürte Autor in seinem neuen Buch »Die Freiheit einer Frau« dem Leben seiner Mutter, das in jungen Jahren von Armut, Alkohol und Gewalt bestimmt war. Bis sie sich aufraffte und ging – weg aus der Gegend, weg von dem zweiten Ehemann. Durchdringend und aufrüttelnd erzählt Édouard Louis vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und von der Scham für sie und vom großen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau mehr zu lieben als je zuvor. Ins deutsch-französische Gespräch mit dem Autor tritt Hinrich Schmidt-Henkel, der das Buch ins Deutsche übertragen hat und Passagen daraus liest.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2021-11/edouard-louis/525/

Mittwoch, 24. November um 19.30h
Lesung im Schauspiel Frankfurt

Foto: © Jérôme Bonnet


Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.

Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast.
Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.