15.10.2021
Ballare

Letzte Woche traf ich auf einem Geburtstag meine Freundin Patricia. Sie erzählte mir, wie toll die Party im Danzig am Platz war, auf der Jan Delay aufgelegt hatte. Es wären so viele nette Leute da gewesen und die Musik war klasse und endlich wurde mal wieder ausgelassen getanzt...

Als ich ihr dann erzählte, dass ich nichts davon mitbekommen hatte, war sie ganz überrascht: „Wie, Du hast das nicht mitbekommen? Instagram war doch voll“. Ich habe ihr dann erklärt, dass ich nur ganz selten bei Instagram schaue und mich total darüber ärgerte, dass ich nix von der Party wusste. Sie fügte dann noch hinzu: „In Deinen Ausgehtipps wimmelt es auch nur noch von Theater- und Ausstellungstipps. Ihr müsste mal wieder, so wie früher, Partys ankündigen.“
Ich erwiderte: dann schick mir doch mal einen Tipp, wenn Du was hörst, denn ich würde so gerne tanzen gehen…Sie erzählte mir daraufhin vom Baltic Soul Weekender, der Ende November an der Ostsee stattfindet. Drei Tage lang nur tanzen. Perfekt. Ich hatte mir schon einen Zug rausgesucht und wollte heute das Ticket buchen, aber jetzt wurde der Weekender abgesagt.

Die nächste Party von der ich weiß wäre am 6.11., da findet, nach 20 Monaten, wieder eine Soulfood Party statt. Ich glaube aber nicht, dass ich das terminlich schaffe. Daher meine Bitte an Euch: wenn ihr Tipps für Partys habt, dann schickt sie mir gerne - ich will tanzen und ich will Partys in den Ausgehtipps. Gerne komme ich auch auf eine Privatparty, vorausgesetzt es wird getanzt und ich muss nicht reden.

So, jetzt muss ich los, was auch immer ihr macht: lebt wild!

Daniela

Vielem Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com Uwe informiert die Gewinner*innen

3 x 2 Gästelistenplätze für die SOULFOOD Party am 6. November im English Theatre. Gewinnfrage: Wie hieß Uwes erste LP? (Siehe: Das perfekte Lied)

2 x 2 Karten für ZEITGEIST TANZ am Samstag, den 22. Oktober im Bockenheimer Depot. Gewinnfrage: Wie heißt die Konferenz im mousonturm, die Euch Petra empfiehlt?

G E R O L L T E S über Saudis in Newcastle

(Uwe)

„Gateshead ist eine Stadt in Tyne and Wear im Nordosten von England auf der Südseite des Flusses Tyne. Die Stadt befindet sich gegenüber von Newcastle upon Tyne und ist mit dieser durch zehn Brücken verbunden …“ (aus Wikipedia).

Aus der kleinen Stadt Gateshead bei Newcastle stammt Paul Gascoigne, der trotz der aktuell vielen jungen und hippen Spieler Englands (Foden, Rashford, Grealish und viele mehr) sicher der großartigste Spieler ist, den der englische Fußball seit ihrem letzten Titel (WM-Sieg 1966) hervorbrachte. Er genoss das Spiel und das Leben (und zahlt heute den Preis dafür). Über eine der zehn Brücken über die Tyne wird Paul Gascoigne immer zum Training und den Spielen gefahren sein, nachdem er sich dem Verein Newcastle United angeschlossen hatte. Beim Traditionsverein startete er seine Karriere, die ihn über Italien und Schottland wieder zurück nach England brachte (und von dort noch einmal kurz nach China). Außer ihm spielten in den letzten Jahrzehnten Shearer, Beardsley, Ferdinand oder Keegan bei den „Magpies“, den Elstern, wie sie wegen der schwarz-weiss gestreiften Trikots überall heißen.

Ich hatte aus unterschiedlichsten Gründen immer Sympathien für Newcastle United, auch wenn die in den letzten Jahren eher unterdurchschnittlich kickten und keine Spieler von der Klasse früherer Tage hatten. Für den “Arbeiterclub”, der im legendären St. James´ Park spielt.

Für 350 Mio. Euro wurde der Club nun von einem Konsortium um Saudi-Arabiens Staatsfonds übernommen. Sie kauften die Anteile von Mike Ashley, der bei den Fans unbeliebt war, weil er aus deren Sicht nicht genug in den Verein investierte ("Er hat den Klub 14 Jahre lang vernachlässigt"). Nun freuen sich die Fans tatsächlich auf den neuen Investor, der es bekanntermaßen mit den Menschenrechten nicht so ernst nimmt. Nach Katar (Paris Saint-Germain) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Manchester City) hat sich nun auch Saudi-Arabien mit Kronprinz Mohammed bin Salman eine Möglichkeit zur Profilierung geschaffen. Fußballvereine sollten niemandem gehören, weder amerikanischen Investoren (Liverpool FC, Manchester United, Arsenal London) noch russischen Oligarchen (Chelsea), keinen badischen Softwareunternehmern (TSG Hoffenheim), keinen österreichischen Brauseonkeln (RB Leipzig) oder saudischen Scheichs (Newcastle United).Im Prinzip sind alle gleich, nicht alle aber foltern, ermorden und zerstückeln regimekritische Journalisten in Botschaften, wie es Saudi-Arabien mit Jamal Khashoggi 2018 in Istanbul tat.

Die Fans von Newcastle United freuen sich über die rund 200 Mio. Euro, die der Verein im Winter investieren kann. Heute (Montag) im Gespräch, den Verein auch sportlich in eine neue Zeit zu führen, ist der ehemalige Sportchef von Hoffenheim und Leipzig, Ralf Ragnick. Bei dem Eigentümer hat das mit "Gegner auseinander nehmen", das ihm (oder einem anderen) dann mit einem teuren Kader gelingen wird, wird dann eine eigene, traurige Bedeutung haben.

Freitag, 15., Samstag 16. und Sonntag, 17. Oktober Daydreaming the Archive

(Martin)

Daydreaming the Archive ist ein performativer Spaziergang in Frankfurt am Main, geführt von Postmigrant*innen mit unterschiedlichen beruflichen und geographischen Hintergründen. Vom 15. bis 17. Oktober kann man sich jeweils um 15:00 und 16:00 Uhr in Bornheim oder am Hauptfriedhof dem Spaziergang anschließen. Die Tour findet ausschließlich unter freiem Himmel in kleinen Gruppen statt. Dadurch wird ein direkter Austausch zwischen Publikum und Performer*innen möglich. Am Anfang der Tour bekommt jede*r Teilnehmende eine Karte mit detaillierten Anweisungen und markierten Orten, wo verschiedene performative Elemente des Spaziergangs stattfinden.

Die Gäste des Walks werden durch eine affektive Kartografie der Stadt geführt, die sich zwischen verlorener und wiedergewonnener Orientierung bewegt: von Kindheitserinnerungen an den Krieg in Bosnien bis zu einer Hommage an die Heimatstadt Buenos Aires durch Operngesang auf den Straßen von Bornheim, von der Wiederholung der in verschiedenen Breitengraden mehrfach gegangenen Schritte auf dem Frankfurter Hauptfriedhof bis hin zu Soundscapes, die von verlorenen, gescheiterten oder erwarteten Fotografien aus Familien- und Stadtarchiven sprechen.

Daydreaming the Archive ist eine (un)mögliche Zusammenarbeit einer Gruppe von Künstler*innen und Postmigrant*innen, die sich aufgrund der Pandemie und den Arbeitsbedingungen nicht als Gruppe treffen können. Bei einem Spaziergang durch die Stadt untersuchen sie, wie Tagträume einen Ort in einem urbanen Raum schaffen, wie dislozierte Erinnerungen andere Formen des Bewohnens der Stadt hervorbringen und wie Postmigrant*innen zu Reisenden in ihrer eigenen Stadt werden.

Initiiert und choreographiert von einer Gruppe postmigrantischer Künstlern*innen, die sich am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen kennenlernte.  

Reservierungen: www.studionaxos.de/programm
Eintritt: solidarisches Preissystem
Freitag, 15., Samstag 16. und Sonntag, 17. Oktober jeweils 15.00h und 16.00h
Bornheim Hauptfriedhof

Collage: © Olga Popova

Freitag 15. -Sonntag 24. Oktober: Bridges-Kammerorchester Konzerte „Meetings II“

(Daniela)

Das Bridges-Kammerorchester besteht aus Expert*innen für europäische Klassik, klassische arabische wie persische Musik, Jazz, osteuropäische Folklore und zeitgenössische Musik. Anknüpfend an „Meetings“ aus dem Jahr 2020 lässt das Bridges-Kammerorchester in dem Konzertprogramm “Meetings II” Raum für das solistische Hervortreten einzelner Orchestermitglieder. Hierdurch entstehen neue Begegnungen von Instrumenten und Stilistiken über musikkulturelle Grenzen hinweg. So trifft die mongolische Harfe Ytaga auf die klassische Konzertharfe, das orientalische Kanun auf Jazzharmonik und orientalische Vierteltönigkeit auf kolumbianische Tanzrhythmen. Auf dem Programm stehen u.a. das titelgebende Kanun-Konzert „Meetings“ des Hamburger Jazzkomponisten Jonas Krischke, eine Uraufführung des Orchestermitglieds Andrés Rosales (Tiple) sowie eine Komposition des bedeutenden iranischen Musikers Majid Derakhshani, der aufgrund seines im Iran erteilten Berufsverbots in Hamburg lebt.   

Das Bridges-Kammerorchester wird erstmals von Bar Avni geleitet. Sie ist seit 2021 Chefdirigentin der Bayer Philharmoniker Leverkusen, Künstlerin der Start-Academy Bayer-Kultur und im Rahmen des IMPULS Festivals für neue Musik die Gewinnerin des Kurt Masur Stipendiums 2021/22. Bar Avni hat bei den angesehenen Dirigenten Ulrich Windfuhr, David de Villiers, Martin Sieghart und Yoav Talmi studiert.  

Die Konzerte werden mit der 3G Regel durchgeführt.

Spielorte

Fr. 15.10. Oberursel Stadthalle 19 Uhr Tickets: https://bit.ly/3Ac71nc
Di. 19.10.  Gallus Theater Frankfurt 19 Uhr Tickets: https://bit.ly/3suLQKc
Sa. 23.10. Hofheim Stadthalle 19 Uhr Tickets: https://bit.ly/3CYvzkA
So. 24.10. Eschborn Stadthalle 19 Uhr Tickets: https://bit.ly/39leowU

15. bis 19. Oktober: Female Voice of Afghanistan

(Andrea)

Nachdem die Taliban Afghanistan übernommen haben, sind es vor allem Frauen, die verschwinden. Umso schöner, dass es etwas zu hören gibt, I am looking forward: Bisher gibt es nur einen Trailer: https://www.youtube.com/channel/UCxYyij1g06N3jm_vQ8jb-8w What are your feelings, thoughts, expectations, when you watch it? We are still working hard editing all concerts, portaits, songs, etc. Stay tuned. ‘Female Voice of Afghanistan’ is a virtual music festival. Premiere here, on YouTube: 15.-19. October 2021. Afghan female singers, introduced by cinematic portrait films, perform concerts and virtually meet Europe-based musicians to create fusion songs. Filmed in July-September 2021 on location in Kabul (Afghanistan), Mashhad (Iran) and Berlin (Germany). Please subscribe this channel not to miss the premiere and the next videos of that festival. • Artistic Director - Yalda Yazdani • Director/Producer - Andreas Rochholl • Creative Director/Editor - Sebastian Leitner • Moderator - Sharmila Hashimi • Head of Sound department - Volker Wendisch • Animations - Fidan Akhundova • Filmteam Afghanistan, Assistant Director - Zabiullah Saifi Askari • Additional camera in Berlin - Christoph Wieland • Translator - Qais Almadar • Singers and their bands: Mashal Arman, Rouya Doost, Gulshan, Freshta Farokhi, Sumaia Karimi, Sadiqa Madadgar, Naria Nour, Wajiha Rastagar, Ghawgha Taban • Musicians for the Fusion-projects: Valentina Bellanova, Shukria Hameedi, Ceyhun Kaya, Mahan Mirarab, Petra Nachtmanova, Faroogh Rahmani, Golnar Shahyar, Mischa Tangian, Nora Thiele • A reading by author Mariam T. Azimi • Additional character: Shafagh Rahmani, Hafiza Bahmani Main theme composed by Ceyhun Kaya and Petra Nachtmanova

Freitag 15. - 17. Oktober: Demokratie & Kunst

(Daniela)

"Am 26. September 2021 wurde ein neuer Bundestag gewählt. Es wird noch einige Zeit vergehen, bis eine neue Bundesregierung mit ihrer Arbeit beginnen wird. In dieser Findungsphase wird eine Ausstellung zum Thema 'Demokratie und Kunst' im Frankfurter Kunstverein Familie Montez stattfinden.

Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung sucht der in Wiesbaden lebende Künstler Georg Joachim Schmitt Schulen, Jugendzentren, Berufsbildungszentren und seit dem vergangenen Jahr vermehrt auch Jugendstrafanstalten in ganz Deutschland auf. Für einen Tag verwandelt er die dortigen Klassenräume in ein Wahllokal und versetzt junge Menschen in die Situation einer Bundestagswahl. Leere Wahlzettel vergangener Wahlen liegen aus. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eines solchen Aktionstages kann sich mit der ungewohnten Situation vertraut machen, kann sich die Wahlzettel in aller Ruhe ansehen, Fragen können und sollen gestellt werden. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, diese Wahlzettel künstlerisch zu gestalten und damit dem persönlichen Verhältnis zur politischen Realität
Ausdruck zu verleihen.
In zahlreichen solcher Aktionstage, die unter dem Titel „Werde DEMOKREATIV!“
stattfanden und stattfinden, sind hunderte von Kunstwerken entstanden. Die schönsten, eigenwilligsten und verblüffendsten Arbeiten werden vom 8. Oktober 2021 an im Frankfurter Kunstverein Montez der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zur Finissage am Sonntag, den 17. Oktober ab 14.00 Uhr wird in einem
interaktiven Happening jeder Besucher und jede Besucherin die Gelegenheit haben, an bereitgestellten Wahlkabinen ausliegende Wahlzettel künstlerisch zu bearbeiten.
Utensilien zur kreativen Gestaltung werden ausreichend zu Verfügung gestellt.

Kunstverein Familie Montez, Unter der Honsellbrücke

Freitag, 15. Oktober: Chris Eckman (Mastermind von The Walkabouts)

(Uwe)

Chris Eckman kommt mit Band ins Nachtleben. Was soll man zu diesem Künstler noch sagen? Chris Eckman, Mastermind hinter den legendären The Walkabouts, Teil des ebenso heiß und innig verehrten Duos „Chris & Carla“, Teil von Dirtmusic, Distance, Light & Sky, vielgefragter Produzent und nicht zuletzt unermüdlicher Labelboss und Stratege des Glitterbeat-Labels

Einer der ganz großen im Konzert- und Musikwesen, als Künstler, Songwriter und Sänger ebenso wie als Förderer von hervorragender Musik aus aller Welt. Chris Eckman taucht auf seinem neuen Soloalbum „Where The Spirit Rests“ ganz tief in die Stimmung unserer außergewöhnlichen Zeit ein. Er singt von Verlust, Desorientierung, Wiedergutmachung und der Suche nach einer Heimat. „Ich spielte nicht sonderlich viel Gitarre in den letzten Jahren”, schon vor der Pandemie musste sich Eckman einschneidenden Veränderungen in seinem Leben stellen. Zu seinem Instrument zurückzufinden, gab ihm Halt und Hoffnung: „Von hier an entstanden die ersten neuen Songs. Mein neues Album begann zu wachsen.” Das Songwriting bot ihm eine neue Perspektive. Eine Art Rettungsseil. Ein Weg, um sich seine Gedanken und Emotionen von der Seele zu schreiben. „Es gab keine Deadline. Am Anfang hatte ich nicht mal die Idee, dass aus diesen Songs ein ganzes Album werden könnte” sagt Chris. „Ich schrieb insgesamt zwanzig Songs, von denen es am Ende nur sieben auf das Album geschafft haben.”

„Knapp über 44 Minuten dauert dieses Meisterwerk, die Zuschreibungen ‚SingerSongwriter‘ und ‚Folk‘ nicht suchend, nicht verneinend. Es ist bloß die ganz eigene Ausdrucksweise eines Menschen, der vor vier Jahrzehnten einer Fährte gefolgt ist und Erfahrungen an gehäuft hat.“ (Olaf Velte, Frankfurter Rundschau)


NACHTLEBEN
Einlass 19  Uhr, Beginn 20  Uhr
VVK 18 Euro zzgl. Gebühren, AK 22 Euro
Das Konzert findet unter Anwendung der 2 G-Regelung statt:- Nachweis der vollständigen Impfung (Durchgeimpft plus 15 Tage) oder- Nachweis der Genesung (nicht älter als sechs Monate)- Keine Kapazitätsbeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln. Wir werden aber darauf achten, dass das Nachtleben nicht zu voll wird.

Foto: Homepage Frank Diedrich Booking

Freitag, 15. - 17. Oktober: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Martin)

Das hat man ja gar nicht so häufig…

Der geübte Theatergänger hat freilich ausgewählte Stücke schon mehrfach und in unterschiedlichen Inszenierungen gesehen. Man meint zu wissen, was auf einen zukommt. Und natürlich - bei ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf?‘ rechnet man mit einem Sofa, einer Bar, Psychokacke und geworfenen Whiskygläsern - eben, wie bei ‚Warten auf Godot‘ mit einem dürren Baum.

Und dann: Welches Theaterglück, wenn es einer Inszenierung gelingt, eine vollkommen neue Dimension in einem Stück zu finden!

Hat man ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf?‘ schon einmal mit einem solchen Tiefgang sehen können? Ich sage: „Nein!“

Man rechnet mit der Schlammschlacht der Beziehungsvorwürfe und der Tragödie, die in den Partnerschaften deutlich werden. All das sieht man – aber im Theater Willy Praml gelingt dem Regisseur Michael Weber mehr und etwas ganz Großes: die Schauspieler*innen spielen und zeigen uns die Tragödie, die in ihnen selbst liegt.

Das ermöglicht neue Sichtweisen auf die Protagonist*innen, die Dramatik und das Stück insgesamt. Das Kammerspiel ‚Virginia‘ wird hier wirklich zu einem großen Theater mit Menschen an ihren inneren Abgründen, die sich aus der eigenen ‚transzendentalen Obdachlosigkeit‘ ergeben. Beziehungskonflikte und die entsprechenden Choreographien werden zum Ausdruck der inneren Leere.

Es gäbe noch viel zu sagen, zu den einzelnen Schauspieler*innen (herausragend!) den Kostümen (der Hammer!), dem Bühnenbild (sensationell!).

Dazu die Kritik in der FR: https://www.fr.de/kultur/theater/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf-wie-man-einen-frosch-kocht-90976217.html

Großes Theater! Endlich wieder! Hingehen! Hier geht’s zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de

Termine: 15., 16. und 17. Oktober

Theater Willy Praml - Naxoshalle

Foto: © Seweryn Zelazny

Top / Flop 5

(Daniel und Uwe)

Nachdem die Open Air Kinosaison von Daniel vor ein paar Wochen zuende ging, probiere ich Daniel wieder zu einer Top/Flop 5 Liste zu motivieren. Ich kitzelte ihn mit einer Kategorie, bei der er nicht nein sagen konnte, weil es unsere gemeinsame Liebe zu Bild und Musik verbindet: Lieder in Filmen. Genauer: Gute Lieder in guten Filmen. Er stieg ein und ergänze Gute Lieder in schlechten Filmen und schrieb direkt aus einem Pool irgendwo. 

"Lieber Uwe, ich steige noch nicht wöchentlich mit ein, konnte hier aber nicht widerstehen: Ich schaue mir momentan wieder täglich Filme mit Tom Cruise an. Es ist herrlich, ihm bei seiner Laufbahn, seiner Entwicklung zuzuschauen. Und für mich ist er immer noch einer der unterschätztesten, vielseitigsten Schauspieler – einer der ganz wenigen, die einen Film im Stande sind, alleine zu tragen. Und keiner lacht ansteckender, mitreißender (und rennt eindrucksvoller) im Kino der 80er, 90er, 00er. Ich scherze nicht: Er hat eine Aura, die auch in Hollywood nicht reproduzierbar ist.  

Top 5 Songs in guten Filmen (mit Tom Cruise) 
1. "You’ve Lost That Lovin’ Feeling“, The Righteous Brothers (performed by Tom Cruise) – Top Gun
2. "Secret Garden", Bruce Springsteen – Jerry Maguire (jaa, "Free Fallin’" von Tom Petty während Tom cruist eigentlich auch!)
3. "Save Me“, Aimee Mann – Magnolia
4. „Brown Eyed Girl“, Van Morrison – Geboren am 4. Juli
5. „Werewolves of London“, Warren Zevon – Die Farbe des Geldes

Top 5 Songs in schlechten Filmen (mit Tom Cruise) 
1. „Solsbury Hill“, Peter Gabriel – Vanilla Sky
2. „Show Me Heaven“, Maria McKee – Tage des Donners
3. „Oh, I Love You So“, Preston Smith – Cocktail
4. „Sweetness Follows“, R.E.M. – Vanilla Sky
5. "Take My Breath Away“, Berlin – Top Gun (ja, minimal geschummelt: Top Gun gehört natürlich zu den „guten Filmen“)

Meine Top 5 / Flop 5 mit Filmen folgt kommende Woche.

Samstag, 16. Oktober: FFM/ Zeitreise

(Andrea)

Klingt nach einem witzigen Abend mit Mitsinggarantie - wer kommt mit auf Zeitreise in die Batschkapp? "Los geht es um 22 Uhr mit der 70er Party. Euch erwarten Hits aus Rock, Funk, Disco & Soul. AC/DC & Deep Purple treffen auf ABBA, Boney M., Queen, Bee Gees, Hot Chocolate, James Brown u.v.m. * Punkt 23 Uhr gibt es kein Halten mehr bei: Der 80er Party. NDW Klassiker & Pop-Helden treffen auf New Wave & Synthie Pop. Eine Reise quer durch die schrillen 80er: Von Depeche Mode & The Cure über Die Ärzte & Hosen, Falco & Nena, Madonna & Michael Jackson …. * Ab 00 Uhr wollen wir dann komplett mit euch an die Decke hüpfen: 90er Party!! Wir zelebrieren das 1x1 der Boy- und Girl Group Hits (Backstreet Boys, Spice Girls etc.), spielen Luftgitarre zu Nirvana & Oasis, nehmen uns nicht ganz so ernst bei Coco Jambo & Cotton Eye Joe und schwelgen in Erinnerungen bei Jein & Teenage Dirtbag…"

batschkapp
Gwinnerstraße 5, Frankfurt
www.batschkapp.de

Samstag 16. Oktober: Song Slam

(Daniela)

Alle sagen, dass die SONG SLAM Veranstaltungen von Dirk Hülstrunk toll sind, also auf nach Eschborn!

SongSlam ist ein unterhaltsamer Wettbewerb für Singer-Songwriter, Text-Elektronik Bastler, Wort-Klang-Experimente, Pop, Soul, HipHop, Funk, Punk, Chanson, Blues, Elektro und vieles mehr. Wer im Publikum sitzt, hat aber an diesem Abend nicht nur die Gelegenheit, sich von einem bunten Musik-Mix beglücken zu lassen, man hat außerdem einen wichtigen Job, denn eine zufällige Jury aus dem Publikum bewertet die Beiträge!

Moderation: Dirk Hülstrunk
mit: Eddy Zinn, Fairy & Ivan, Henning Harper,  Annakustik
Die erste Session 20:15 ist schon ausverkauft. Karten gibt es nur noch für die 2. Session: 21:45 -22:45. Das Eschborn K ist ein wunderbarer Kulturraum, nicht weit von der S-Bahnstation Eschborn.
Jahnstr. 3, Eschborn
https://eschborn-k.de/events/songslam-im-k-560/ 

Samstag, 16. Oktober: Flohmarkt

(Petra)

Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt ist wegen Umbau und Sanierung des Hauses am Schaumainkai Ende September erst mal ins Exil gegangen - und zwar ins "Danzig am Platz". Für mich super, denn ich mag beide und bin gespannt, was aus dieser kreativen Wohngemeinschaft Spannendes entsteht. Und was liegt näher  - wenn man schon mal auszieht - als endlich auszumisten und sich von den einen oder anderen schönen Dingen zu verabschieden, Platz für Neues zu machen? Genau so hat das DAM es auch gemacht und lädt deshalb angesichts der großen Nachfrage zum zweiten (und letzten) Flohmarkt ein: Kommt vorbei zum Stöbern, es gibt noch einige EINFACH GRÜN-Pflanzen und bepflanzte Pflanzsäcke, Poster, Bilder und viele viele supergünstige Bücher (in diesem Moment leuchtet wilde Bücher-Junkie-Gier in meinem Augenwinkel auf). Wir sehen uns.

DAM-Flohmarkt, Teil II, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Uhrzeit: 14 - 17 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 16. Oktober: Of/ Le Prince

(Andrea)

Ein Must See für alle Frankfurter und Offenbacher: "Im Frankfurter Bahnhofsviertel begegnen sich zwei Menschen deren Lebenswelten unterschiedlicher kaum sein könnten. Monika ist Mitte vierzig und gehört als Kuratorin zur Kunst- und Kulturszene der Stadt. Als sie zufällig in eine Razzia gerät trifft sie Joseph, einen kongolesischen Geschäftsmann, der Investoren für eine Diamantenmine im Kongo sucht und sich zwischenzeitlich mit Import-/Export-Geschäften über Wasser hält. Aus diesem ungewöhnlichen Zusammentreffen entsteht eine intensive Liebesgeschichte. Doch während die beiden glauben, gegen alle äußeren Widerstände und Vorurteile bestehen zu können, schleicht sich nach und nach ein gegenseitiges Misstrauen in die Beziehung. Unaufhaltsam wird Ihr Leben zur Bühne postkolonialer Konflikte. Ist es für Monika und Joseph überhaupt möglich, sich auf Augenhöhe zu lieben? Inspiriert von der Geschichte ihrer Mutter hinterfragt Lisa Bierwirth in ihrem Langfilm–Regiedebüt LE PRINCE lebensnah und präzise, wie sich postkoloniale Strukturen und Machtverhältnisse in einer europäisch-afrikanischen Beziehung widerspiegeln können. Die Geschichte erzählt von den Fallstricken, aber auch dem Mut, eine Liebe im Spannungsfeld gesellschaftlicher Konventionen zu leben. Zwischen Weltmetropole und Schattenwirtschaft zeigt sich der kulturelle Schmelztiegel Frankfurt am Main als ambivalenter Protagonist des Films. Trailer: https://youtu.be/8keIiRUFVRE

Hafenkino
Nordring, Offenbach
www.hafen2.net

Bis Sonntag 17. Oktober: Jüdische Kulturwochen

(Daniela)

Die alle zwei Jahre stattfindenden Jüdischen Kulturwochen sind ein gelebtes Zeichen für die enge Verbundenheit der Gemeinde mit der Mainmetropole. Das Festivalprogramm ist Einladung an die Stadtgesellschaft, jüdische Gegenwart in ihrer Lebendigkeit und Vielfältigkeit kennenzulernen. „Wir sind überzeugt, dass Kultur leben muss, selbst angesichts der Unabwägbarkeiten der Pandemie. Das Motto ‚More Joy, less Oy‘ steht für ein unbeschwertes und augenzwinkerndes Programm, das aber nicht universelle Fragen und Themen ausspart“, so Marc Grünbaum, Mitglied des Vorstands und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Alle Informationen der Jüdischen Kulturwochen 2021 finden Sie im vollständigen Programm auf www.juedische-kulturwochen.de und auf www.jg-ffm.de.

THE DYING LIGHT (Das perfekte Lied)

(Uwe)

„Es müsste immer Musik da sein. Bei allem, was Du machst. Und wenn’s richtig scheisse ist, ist wenigstens noch die Musik da“. Dieser wahre Satz stammt aus einem meiner Lieblingsfilme, Absolute Giganten.

Musik geht immer, an jedem Ort und zu jeder Zeit. Seit ich 1982 im stets verrauchten Goddelauer Radioshop Rink in der Bahnhofsstrasse meine erste LP, „Die Rückkehr der phantastischen 5“ von Extrabreit kaufte, lässt mich Musik nicht mehr los. Schnelle, ruhige, lebensfrohe oder melancholische Lieder in Deutsch, Englisch, Italienisch oder Französisch, in diversen Dialekten. Die ewige Suche nach perfekten Liedern ist aufwendig und teilweise aufreibend. Manchmal findet man sie aber.

Die Größe einiger Songs ist schnell an der Melodie zu erkennen, manchmal kommen aber ein Text und eine Stimmung dazu, die das Lied an einen Ort bringt, der unerreichbar, also nicht zu fassen ist. Und wie es als Kind ist, wenn man etwas nicht bekommen kann, fängt man an zu weinen. Wie ich heute, als ich diesen Song in der U Bahn auf dem Weg zur Arbeit hörte. Um mich herum die tägliche Betriebsamkeit, die ich komplett ausblenden konnte, weil mich ein Lied in seinen Bann zog, das vor einer Woche erst erschienen ist.

Soundtrack des Lebens: The Dying Light von Sam Fender. Einfach weiterhören mit allen anderen Songs von ihm (Dead Boys, Winter Song ....)

Bild: Philip Waechter

Badesalz Backstage Safari

(Uwe)

Wir kennen sie alle, die schillernde Welt der Konzerte, des Showbiz, der Stars und Sternchen auf den Bühnen dieser Welt. Aber ein großes Mysterium bleibt: Was passiert eigentlich hinter den Kulissen? Welche Dramen spielen sich jenseits der Bühne kurz vor der Show ab? Welche Geheimnisse bergen die „heiligen Katakomben“, die sich den Blicken der Konzert- oder Show- Besucher:innen verwehren?

Diese und bislang andere unbeantwortete Fragen hinterleuchtet das hessische Comedy Duo Badesalz in einer völlig neuartigen, virtuellen Expedition durch die Jahrhunderthalle Frankfurt.

Henni Nachtsheim und Gerd Knebel nehmen die Besucher:innen mit auf eine ganz eigene, absurd-skurrile, „digital-Safari“ und öffnen Türen, die bislang verschlossen waren. Dabei schlüpfen sie in die Rollen der schrägen Vögel, die hinter den Kulissen des ehrwürdigen Hauses so manch eine Geschichte zu erzählen haben. So erfährt man zum Beispiel, was die Service-Damen Moni und Hannelore im Laufe ihrer Tätigkeit bestimmten Stars schon so alles an Extrawünschen erfüllen mussten. Oder man darf den Geschichten der Roadies lauschen, die eigentlich die wahren Helden der Bühne sind und schon so manch einem Star aus der Klemme geholfen haben.

Das medial raffiniert gestaltete Erlebnis lädt die Besucher:innen zum Mitmachen ein. Perspektiven werden auf den Kopf gestellt, die urkomischsten Geheimnisse ausgeplaudert und die entlegensten Ecken der Jahrhunderthalle werden auf unkonventionelle Weise entdeckt. Auf der Reise werden die Safari-Teilnehmer:innen immer wieder überrascht und zum Klicken animiert. Attacken aufs Zwerchfell lauern auf den Gängen und hinter den Türen. Die Badesalz-Backstage-Safari – hessisch virtuell – ist eine Hommage an die Jahrhunderthalle Frankfurt und ein Comedy-Erlebnis der ganz anderen Art. Ein virtuelles Highlight für jeden Neugiereigen und alle, die mal wieder herzhaft lachen wollen!

Weitere Infos unter www.badesalz-backstage-safari.de

Foto: Christoph Seubert

Sonntag 17. Oktober: David Amram im Jazzkeller

(Daniela)

Heute wäre ich zu gerne im Jazzkeller um David Amram zu hören!

Es ist jetzt 65 Jahre her, dass David Amram das letzte Mal die Treppen zum legendären Frankfurter Jazzkeller hinabgestiegen ist. Als Waldhornspieler im amerikanischen Militärorchester nach Deutschland gekommen, fand sich Amram dort in den 50er-Jahren in prominenter Gesellschaft von Jazzgrößen wie Albert und Emil Mangelsdorff oder Attila Zoller wieder. Nicht nur, dass er das Waldhorn und seine Penny-Whistles in den Jazz einführte. David Amrams Leben spannt einen weiten Bogen vom Frankfurter Jazzkeller über die New Yorker Philharmoniker bis nach Hollywood. Bereits viermal war Amram am ZKM in Karlsruhe zu Gast. Wir konnten ihn erleben als Komponisten und Dirigenten des KIT-Orchester oder als Erfinder der Jazzpoetry mit Allen Ginsberg. Wir haben bei seiner GLOBALE-Performance im Karlsruher Schlosspark zu seiner »Wonderful World« – Version eine Freudenträne verdrückt und mit ihm zu Jazz- und Worldmusik im ZKM-Kubus gegroovt.

Tickets und mehr Infos

Sonntag 17. Oktober: Flohmarkt

(Andrea)

Roya lädt heute zum Flohmarkt für Secondhand und Vintage Mode sowie Schmuck und Kleinigkeiten + Verkauf von Einzelstücken, Prints und anderen Kunstwerken in die Galerie genau am Ort. Dazu gibt's Kaffee, kalte Getränke und vielleicht Musik. Wer an einem oder beiden Sonntage einen Stand machen will kann sich noch anmelden. 17. Oktober + 21. November: jeweils von 12-17Uhr Was übrig bleibt und hier sonst noch do rumliegt und -hängt kann zu folgenden Zeiten ebenfalls besichtigt und erworben werden: 19.10. 16-21 Uhr 20.10. 16-19 Uhr 21.10. 16-21 Uhr 2.11. 16-21 Uhr 3.11. 16-19 Uhr 4.11. 16-21 Uhr 16.11. 16-21 Uhr 17.11. 16-19 Uhr 18.11. 16-21 Uhr

Galerie Genau am Ort
Frankfurter Straße 54
Offenbach

Sonntag, 17. Oktober: Liebe und andere Katastrophen

(Martin)

Chorkonzert mit schauspielerischen Einlagen
Sommerbau - Mousonturm

Der Cäcilien-Chor, Michael Quast, Michaela Schlotter, Erika le Roux und Christian Kabitz geben sich und uns die Ehre!

„Das 20. Jahrhundert ist reich an wunderbaren Texten und Liedern, die den Zeitgeist der jeweiligen Jahre widerspiegeln. Für „Liebe und andere Katastrophen“ hat der Dirigent Christian Kabitz Songs der 20er Jahre in Berlin wie „Du musst die Männer schlecht behandeln“ oder „In der Bar zum Krokodil“ für vierstimmigen Chor neu arrangiert und dabei Frauen- und Männerstimmen geschickt gesetzt. Mit witzigen und herausfordernden Texten und schauspielerischen Einlagen voll trockenem Humor und feiner Ironie bereichert Michael Quast den Abend. Lieder und Texte des Komponisten Georg Kreisler provozieren mit anarchistischem Blick auf Krieg- und Nachkriegszeit und fordern uns auch ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung heraus, diese Zeit neu und anders zu bewerten. Sowohl Michaela Schlotter wie auch Erika Le Roux sind Meisterinnen am Klavier und arbeiten regelmäßig mit dem Chor und mit Michael Quast.

Der Abend ist ein Erlebnis für Publikum mit feinen Ohren und Humor.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/369761

Sonntag, 17. Oktober um 16.00h / Sommerbau – Mousonturm / Solidarisches Preissystem.

Foto: © Uwe Nölke/Cäcilien-Chor

Sonntag, 17. Oktober: Of/ Antisemitismus und Verschwörungstheorien

(Andrea)

Weil Corona in den letzten Monaten alle möglichen und unmöglichen Strömungen an die Oberfläche gespült hat, finde ich das ein wichtiges Moment, Jugendliche ab 14 Jahre über die Zusammenhänge der aktuellen "Antisemitismus und Verschwörungstheorien" aufzuklären: Workshop mit Hanif Aroji von der Bildungsstätte Anne Frank, heute ab 14.30 Uhr.

Jugendzentrum Nordend
Johannes-Morhart-Straße 7
63067 Offenbach

Sonntag, 17. Oktober: ONGOING (AT)

(Martin)

Audiowalk von profikollektion
Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen

1911 gründete Arthur Hellmer mit Max Reimann das Neue Theater Frankfurt. Es entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Theater Frankfurts, indem es Avantgarde und Kommerz verband. Den Nationalsozialisten war der jüdische Intendant Hellmer ein Dorn im Auge, sie bekämpften ihn, bis sie ihn vertreiben konnten und sein Theater von den städtischen Bühnen übernommen wurde.

Der Audiowalk erzählt die Geschichte eines mutigen Theatermachers in Frankfurt und fragt nach der Bedrohung von kulturellen und jüdischen Orten in unserer Zeit.

ONGOING findet im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen statt.
ONGOING: von und mit Louisa Beck, Jan Deck, Katja Kämmerer, Marie Schwesinger u.a.

17.10.2021 - 14-20 Uhr
Zur Anmeldung und weiteren Infos geht’s hier: https://www.profikollektion.de

Die Touren macht man alleine, oder mit Freund*innen. Man kann sich also individuell anmelden.

Dienstag 19. - Freitag 22. Oktober: GegenBuchMasse

(Daniela)

Vom 19. bis 22. Oktober 2021 findet zeitgleich mit der Frankfurter Buchmesse die Veranstaltungsreihe GegenBuchMasse statt. Mit unserer Veranstaltungsreihe bieten wir seit 26 Jahren linken und kritischen Autor*innen sowie kleinen Verlagen die Möglichkeit, Themen zu präsentieren, die im auf Kommerz und Mainstream ausgerichteten Messeprogramm trotz ihrer politischen und gesellschaftlichen Bedeutung untergehen.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am 19. Oktober mit einer Lesung von Emanuel Kapfinger, der auf Basis von frühen Analysen des Instituts für Sozialgeschichte die radikale Rechte in Deutschland darstellt. Anhand von Heideggers Philosophie des Todes stellt er deren unterschiedlichen Strömungen dar und liefert eine wichtige Einschätzung über die Gründe ihrer aktuellen Erfolge.

Am 20. Oktober präsentiert die Übersetzerin Ingrid Scherf den von Suzanne Maudet in Französisch verfassten Lebensbericht über 9 junge Frauen, denen 1945 die Flucht aus dem Konzentrationslager Buchenwald und in Richtung der heranrückenden amerikanischen Soldaten gelang. Neben der Bedeutung von Solidarität bietet die Lektüre einen ungeschminkten Einblick in die Zeit des Kriegsendes und der herannahenden Befreiung vom Nationalsozialismus.

Das çapulcu redaktionskollektiv gehört zu den kompetentesten Kritiker*innen der Gefahren von Kommunikationstechnologie und deren Einfluss auf unsere Gesellschaft. Am 21. Oktober analysieren sie die Gefahr von unkritischer Nutzung von Technologie während der Corona-Pandemie als Teil einer Strategie zur Entsolidarisierung der Gesellschaft.

Ebenfalls am 21. Oktober 2021 werden Lou Marin und Gernot Lennert vor dem Hintergrund des gerade beendeten Interventionskrieges in Afghanistan darstellen, wie wichtig der Widerstand gegen Krieg und Kriegsdienste ist und für die Anliegen der vor 100 Jahren gegründeten War Resisters’ International (WRI) werben.

An 22. Oktober stellt die Übersetzerin Alix Arnold das Buch von Andy Robinson: Gold, Öl und Avocados vor. Es zeigt die Kontinuität der Abhängigkeit Lateinamerikas von Rohstoffexporten und die Gefahren der vor 50 Jahren von Eduardo Galeano aufgezeigten „offenen Adern Lateinamerikas“.

Die Veranstaltungsreihe endet am 23. Oktober 2021 mit einer Veranstaltung mit Veronika Berger und Michael Baiculescu. Mit Passagen aus dem Buch zur Revolutionärin Louise Michel und Analysen dazu stellen Sie das Wirken von Michel in der Pariser Commune und deren historische Bedeutung dar.

Die Veranstaltungen finden nach den jeweils geltenden Empfehlungen zum Schutz vor dem Corona-Virus statt. Aktuell planen wir die Veranstaltungen nach den 3G-Regeln. Weiterhin ist die Zahl der TeilnehmerInnen begrenzt und außerhalb des Sitzplatzes ist eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Da die weitere Entwicklung nicht abschätzbar ist, bitten wir darum, sich am Veranstaltungstag auf unserer Webseite www.gegenbuchmasse.de nach den notwendigen und von uns angewendeten Regeln zu informieren.

Dienstag 19. Oktober: Poesiekonzert: Die Tiefe des Himmels

(Daniela)

Dirk Hülstrunk schreib mir folgendes:
Ganz besonders möchte ich auf das Lesungskonzert von Anja Zag Golob und Drago Invanusa am 19.10. im Haus am Dom hinweisen, kostenlos & mit Verkostung Slowenischer Weine. Das ist nicht einfach eine Lesung mit Musik sondern ein intensiv durchkomponiertes Musik-Poesie-Event mit Klavier, Elektronik & Stimme. Texte auf slowenisch und deutsch. Ziemlich spannend. 

Die bekannteste Dichterin Sloweniens trifft auf einen der angesagtesten Komponisten & Pianisten Sloweniens. Texte auf Deutsch und Slowenisch

 

Di. 19.10.2021, 20:30
Poesiekonzert: Die Tiefe des Himmels
Haus am Dom, Domplatz 3
Eintritt frei!! Anmeldung:hausamdom@bistumlimburg.de
mit: Anja Zag Golob (Text) & Drago Ivanusa (Klavier & Elektronik.
Moderation: Dirk Hülstrunk
Live-Verkostung Slowenische Weine!
https://hausamdom-frankfurt.de/beitrag/191021-2030-uhr-die-tiefe-des-himmels-poesiekonzert/

Mittwoch, 20. Oktober: JUSE JU MILLENNIUM TOUR

(Uwe)

"Juse Ju (*1982 in Kirchheim unter Teck; bürgerlich Justus Hütter) ist ein deutscher Rappper, Journalist und Autor." Quelle Wikipedia.

Ins Zoom kommt er in seiner Eigenschaft als Rapper.

Die Veranstaltung findet unter 2G Regelung statt. Bitte Genesenen/Geimpft Nachweis sowie Personalausweis beim Einlass bereithalten

Tickets: VVK 17€ zzgl. Gebühren
Beginn: 21 Uhr
Bis Ende des Jahres ist das ZOOM noch in der Brönnerstraße, ab 01.01.2022 dann in der Carl-Benz-Straße 23

Foto: V. Raeter

Mittwoch, 20 Oktober - Montag, 01. November

(Petra)

Kreative Interventionen im öffentlichen Raum finde ich ja ohnehin super – und freue mich besonders, dass die Frankfurter Buchmesse 2021 wieder mehr in der Stadt sicht- und erlebbar sein wird. Zum Bespiel ab heute auf dem Rathenauplatz, der mehr als genug Platz für die zwölf großen Zylinder bietet, in die man sich reinsetzen und seine persönlichen Bewegungsmomente erleben kann (auch zu zweit). Denn das Ganze ist interaktiv, d.h. durch die Bewegung werden Bilder animiert – und ein Soundtrack generiert. Diese beziehen sich jeweils auf eine von zwölf literarische Arbeiten aus Québec (in deutscher Übersetzung). Der Takt bemisst sich an Eurer individuellen Geschwindigkeit. Nice. Das Ganze erinnert ein wenig an die mechanischen Geräte des 19. Jahrhunderts, wie das Zoetrop, an Musikboxen oder Handwagen: Retrofuturistisch. Auf jeden Fall nett, dass das diesjährige Gastland der Messe, Kanada, beziehungsweise der Québecer Regierung, hier über die klassischen Formate einer Buchmesse hinaus mit diesem schönen Format direkt zu den Frankfurter*innen - und natürlich allen Gästen in der Stadt - kommt.

LOOP, Interaktive Installation von Olivier Girouard und Jonathan Villeneuve, NODE Forum for Digital Arts in Zusammenarbeit mit der Regierung von Québec, Adresse: Rathenauplatz, Uhrzeit: täglich 10 - 22 Uhr 

Donnerstag 21. Oktober: Come Together! Eine malerische Sicht auf die Welt der Beatles"

(Daniela)

Da ich heute im Stadion bin, kann ich nicht zur Ausstellungseröffnung in den Kunstverein Familie Montez. Schade, klingt spannend und zu gerne hätte ich mal wieder Beatles gehört.

Come Together! Eine malerische Sicht auf die Welt der Beatles" präsentiert 25 Grattagen des russischen Künstlers Kirill Gorodetskiy. Über ein Jahr lang hat er an dem Zyklus gearbeitet, der Welthits der Fab Four wie „Yesterday“, „Golden Slumbers“ oder „Yellow Submarine“ sehr persönlich interpretiert.

 „Die Beatles mit ihrem Aufbruchsgeist, ihrer Freude an der Revolte und ihrer einzigartigen Musikalität haben mich wie viele meiner russischen Freunde begeistert“, sagt der Künstler. Das war für ihn Anlass, sich mit den weltweiten Hits wie „Yesterday“, „Something“, „The Fool on the Hill“ und vielen anderen Songs bildnerisch auseinanderzusetzen. Dabei entstanden faszinierende Werke, jenseits aller bekannten Bildklischees. Dass die Auseinandersetzung in dem Medium der Grattage, einer von dem surrealistischen Künstler Max Ernst im Jahr 1925 entwickelten Technik stattfindet, erhöht zusätzlich den Reiz der Darstellung. Es existieren nur wenige Künstler, die sich mit dem anspruchsvollen künstlerischen Verfahren auskennen, bei dem Malschichten weggekratzt werden und neue Formen entstehen. Die Kunst der Grattage setzt viel Erfahrung und auch großes zeichnerisches Können voraus.

Neben Grußworten von Kirill Gorodetskiy werden Daniel Mouson (Kunstverein der Familie Montez e.V.) und Martina Feldmayer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende (Die Grünen) im Hessischen Landtag, sprechen. Zudem wird Edda Rössler (arts21) den Beatles-Experten Volker Rebell interviewen.

Im Anschluss laden die beiden jungen Musiker Julia Embers (29) und Robin Brosowski (27) zu einem 30-minütigem Konzert ein. Die beiden Musiker, ehemalige Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, werden Welthits der Fab Four wie u.a. „Golden Slumbers“, „Come Together“ und „Something“ in einem modernen Sound performen. Beatlesgerecht lautet der Name der Band für den Abend „Mr. and Mrs. Mustard"Kunstverein Familie Montez, Unter der Honsellbrücke

Donnerstag 21. - 31. Oktober: ZEITGEIST TANZ

(Daniela)

Ich habe vor 22 Jahren im Bockenheimer Depot gearbeitet und dadurch die Chance gehabt fast alle Forsythe Stücke sehen zu können. Zu gerne würde ich auch jetzt wieder hin, insbesondere, nachdem ich mir den Trailer angesehen habe. Schaut selbst: https://www.youtube.com/watch?v=PEq4_xe9Gh8

ZEITGEIST TANZ
Choreografien von William Forsythe, Marco Goecke und Jacopo Godani 

Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company präsentieren mit ZEITGEIST TANZ ein Programm mit einzigartigen zeitgenössischen Choreografien.

In seinem neuen Werk BACH OFF! beschäftigt sich Jacopo Godani mit der Frage, wie man klassisches Kulturgut auf die Gegenwart projiziert, ohne dass es an seinem unvergleichbaren Wert verliert. „Diese Cello-Partituren verdienen eine junge, zeitgenössische Interpretation, sodass neue Generationen lernen, den unglaublichen kulturellen Wert unserer Vergangenheit zu verstehen und zu schätzen“, sagt Godani.

Quintett (1993) ist ein Meilenstein des zeitgenössischen Balletts von William Forsythe, in dem die Tänzer*innen zu Gavin Bryars´ Musik einen nahtlosen Fluss von Solos, Duetten und Trios in Gang setzen. Das Werk von Forsythe besticht durch seine freudige Komplexität – wie ein reißender Strom, der in seiner kraftvollen Vision ein Bewusstsein des eigenen Endes beinhaltet.

Für seine Kreation mit der Dresden Frankfurt Dance Company Good Old Moone arbeitet Marco Goecke zur Musik von Patti Smith. „Wenn ich an diese Arbeit denke, träume ich vom Gefühl eines Mittelpunkts, der alles erklärt. Jedes neue Werk ist auch die Suche nach einer Begegnung mit jemandem“, sagt Goecke.

21.-23. / 28.-30. Oktober 2021, 20 Uhr
24. / 31. Oktober 2021, 16 Uhr

Bockenheimer Depot, Frankfurt

Podcast Zeitgeist Tanz: www.dresdenfrankfurtdancecompany.com/de/aktuelles/artikel/online-feature-zeitgeist-tanz-2021

TICKETS
Zentrale Vorverkaufskasse der Städtischen Bühnen Frankfurt GmbH am Willy-Brandt-Platz,
Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr (keine Vorverkaufsgebühr) und an den üblichen Vorverkaufsstellen
069 212 494 94, www.eventim.de
Fr, Sa und Premiere 36 €, So-Do 30 €, ermäßigt 50%
Die Produktion wird bei voller Auslastung gespielt, es gilt Maskenplicht während der gesamten Veranstaltung.

(c) Dominik Mentzos

Donnerstag, 21. Oktober: LIEDFETT

(Uwe)

Das in Spotify am häufigsten gespielten Lied von LIEDFETT ist "Kommst Du mit". Darin singen sie: "Kommst du mit? mit mir, drück die kippe aus ganz schnell - Fühl den tritt in dir, da vorne wirds schon hell - Lass den Sturm vorbei, zieh den Kragen nochmal hoch - Ich bleib dabei, auf drei rennen wir los"

Nach dem 22.03.2020, 16.08.2020 und 15.01.2021 versucht es die deutsche Akustik-Pop-Band nun zum vierten Mal ein Konzert im ZOOM zu spielen (bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit / Zutritt nur mit Geimpft/Genesenen – Nachweis).

Tickets: VVK 20€ zzgl. Gebühren
Beginn: 21 Uhr
Bis Ende des Jahres ist das ZOOM noch in der Brönnerstraße, ab 01.01.2022 dann in der Carl-Benz-Straße 23

Foto: Alexander Schliephake

Freitag 22. - Sonntag 24. Oktober: Videoperformance

(Daniela)

Leider habe ich nie Zeit mir die Performances von Haike und Torsten anzuschauen, aber wenigstens hängt ihr toller Kalender über meinem Schreibtisch...

Keep Your Distance – Come Closer
Videoperformance für drei Bildquellen von 431art

Eine Pandemie mit ihren vielgestaltigen Auswirkungen verwandelt den Alltag in unbekanntes Terrain. Ein instabiler Zustand, in dem nach Balance und Normalität gesucht wird – weltweit und kollektiv erlebt. Eine Situation mit unbekannten Koordinaten, die sowohl einer generellen Neu-Orientierung -, als auch einer neuen Form zwischenmenschlicher Begegnung bedarf.
In einer Situation mit verschobenen inneren und äußeren Koordinaten erforscht die Performance „Keep your Distance – Come Closer“ mit ästhetischen Mitteln die Frage nach dieser Neu-Orientierung sowie die nach zwischenmenschlicher Begegnung.
Zwei Performer*innen erleben den Raum über VR-Brillen aus Sicht einer ihrem Körper 1,5 Meter vorgelagerten Kameraperspektive. Die Videoperformance macht sowohl beide Subjektiven, als auch beide Performer*innen in der Totalen sichtbar.
Auf einer zweiten Ebene befragt die Performance, ob und wie die sogenannte „Liveness“ in einem von Abstand und medialer Vermittlung geprägten Alltag wieder gefunden werden kann.

Starttermine:
Freitag, 22.10.2021, 19:00, 20:00, 21:00 Uhr
Samstag, 23.10.2021, 19:00, 20:00, 21:00 Uhr
Sonntag, 24.10.2021, 16:00, 17:00, 18:00 Uhr

Ort:
Aktionsraum be poet, Langenhainer Str. 26 / Ecke Idsteiner Str., 60326 Frankfurt/M
Anmeldung: mit vollständigen Kontaktdaten jeder Person und Wunschtermin über das Kontaktformular auf www.431art.org
Es gelten die 3G-Regeln. Antigen-Schnelltests sind vor Ort erhältlich. In diesem Fall kommen Sie bitte 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
Eintritt frei. Spenden erwünscht.

Freitag, 22. Oktober: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft John Lennon

(Uwe)

Gregor Praml trifft John Lennon mit Max Clouth & Tony Clark, Heine-Chor, Giuseppe „Gastone” Porrello, Romie, Paul Sies, Tigisti

John Lennon war Musiker, Komponist und Friedensaktivist. Heute wäre der Brite 80 Jahre alt. Er wurde aber nur 40 Jahre alt, denn am 8. Dezember 1980 wurde er durch ein Attentat in New York ermordet. Der Tag, an dem Millionen Fans ihr Idol verloren haben, hat sich im Dezember 2020 auch zum 40. Mal gejährt. Jetzt ehrt „The LOKAL Listener” John Lennon bei einem Special-Talk-Konzertabend mit vielen Gästen aus der Musikszene, die alle ihre eigene Perspektive auf einen der größten Popmusiker der Geschichte präsentieren werden. Jazzgitarrist Max Clouth und Sänger und Sitarspieler Tony Clark spüren der Verbindung von Lennon mit der indischen Musik nach. Die Mitglieder des Heine-Chors um Chorleiter Wolfgang Barina verleihen seiner Musik eine besondere Mehrstimmigkeit. Giuseppe „Gastone“ Porrello schaut als Cantautore mit sizilianisch-sardischen Wurzeln auf einen Songwriter, mit dem er sich bisher eigentlich viel zu wenig beschäftigt hat. Das Singer-Songwriter:innen Duo Romie verzaubert zweistimmig jeden Song eines ihrer Idole. Der Schauspieler, Pianist und Sänger Paul Sies wird es wohl auf die Texte von Lennon abgesehen haben. Last but not least: die Singer-Songwriterin Tigisti, die mit ihren eritreischen Wurzeln nochmal einen ganz anderen Blick auf den Ex-Beatle werfen wird. Möge der SOMMERBAU an diesem Abend in den Himmel leuchten wie das New Yorker Empire State Building zu Ehren des 80. Geburtstags von John Lennon im vergangenen Jahr – ganz in blau. Give Peace a Chance!

Solidarisches Preissystem (frei wählbar): ab 8 € pro Einzelplatz/Parkett, ab 16 € pro Loge/Doppelplatz inkl. Snack

Beginn: 19 Uhr, Einlassende: 15 Min vor Vorstellungsbeginn

Bei der Buchung können entweder eine Loge mit zwei Plätzen oder Doppelplätze sowie Einzelplätze im Parkett gebucht werden.

Foto: Gregor Praml / privat

Freitag, 22. Oktober: SHAD SHADOWS

(Uwe)

Luca Bandini und Alessandra Gismondi sind SHAD SHADOWS (aka Schonwald).
Das Duo verbindet gekonnt und eindrucksvoll elektronische Sounds mit Filmmusik, Industrial Dance der 80er/90er Jahre und zeitgenössische Videokunst.

22.10.2021 Frankfurt, NACHTLEBEN
VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, AK 20 Euro
Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr
Vom 28.5. auf diesen Termin verschoben. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Foto: Homepage Frank Diedrich Booking

Freitag, 22. Oktober: Kreativ-Konferenz

(Petra)

Die Bedeutung des öffentlichen Raums wird derzeit weltweit neu verhandelt, und das nicht erst seit der Pandemie. Politische EntscheidungsträgerInnen und städtische Gesellschaften beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, wie städtische Räume auf innovative und nachhaltige Weise (neu) gestaltet werden können. Stadtentwicklungsprojekte, die auf die Synergien zwischen wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Zielsetzungen hinwirken, gewinnen neue Aufmerksamkeit und Bedeutung. Und in diesem Prozess stehen DesignerInnen, KünstlerInnen und Kreativagenturen im Mittelpunkt – sie eröffnen Orte der Begegnung und Reflexion. Die internationale Konferenz "Creating Cities" bringt Kreative und Entscheidungsträger*nnen aus Québec, ganz Deutschland und dem Rhein-Main-Gebiet ins Gespräch und setzt sich dabei mit verschiedenen Fragestellungen auseinander: Welche Strategien verfolgen StadtentwicklerInnen, um wirtschaftliche Entwicklung und Gemeinwohlorientierung in Einklang zu bringen? Unter welchen Bedingungen entstehen inspirierende Orte, die Innovation und neue Formen der Zusammenarbeit begünstigen? Welche Rolle spielt die Stadt für Kreative, als Lebens- und Arbeitsraum und als Inhalt der künstlerischen Auseinandersetzung? Inwieweit stellt die Gestaltung städtischer Räume mit und durch Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft einen Standortvorteil dar, der zur nachhaltigen Entwicklung von Städten beiträgt? Eine interessante Speakersliste verspricht spannende Diskussionen, u.a. mit Verantwortlichen der Québecer Regierung und Kreativen aus Montréal (mit dem LOOP-Künstler Olivier Girouard, s. 20. Oktober), der Künstler*innengruppe Baltic Raw Org aus Hamburg und lokalen Akteuren, wie Felix Hevelke von Radar, Stefan Weil vom Atelier Markgraph und Mousonturm-Chef Matthias Pees.

Creating Cities, Internationale Hybrid-Konferenz, NODE Forum für Digital Arts und die Regierung von Québec, Ort: Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt + Online, Adresse: Waldschmidtstr. 4, Uhrzeit: 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei, Registrierung erforderlich hier

HÖRSPIEL: Wolfwelt

(Martin)

Hörspiel über nationalistische Gewalt von Gerhild Steinbuch
Deutschlandfunk Kultur

„Wolfwelt“ handelt vom Verschwinden: dem Verschwindenlassen von Geschichte und Verantwortung und dem Verschwindenwollen jener, die sich ausnahmsweise ans Tätersein erinnern.

Wölfe ziehen durch eine Welt im Ausnahmezustand, und es ist nicht sicher, ob der Wolf einer ist, der in den Straßen mordet, einer, der im gleißenden Licht mit Prinzenfrisur roh-bürgerliche Reden schwingt, oder einer, der sich in seinen Körper einpanzert, weil er die Angstwelt nicht mehr erträgt.

Vielleicht sind die eigentlichen Wölfe ja auch jene, die sich einheimeln im Flausch und das Erinnern leid sind: Akteure des Gedächtnistheaters, die Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende von 1985 ein bisschen zu wörtlich nehmen und aus dem Glauben an die eigene Befreiung von Täterschaft und Schuld den unbedingten Glauben an die sogenannte Leitkultur ableiten. Ein Glauben, den es um jeden Preis zu verteidigen gilt.

„Wolfwelt“ handelt auch von Körpern: Körpern, die ausbrechen und aufbrechen, die aufgebrochen werden, die sich abkappen, einpanzern, von Körpern als Kriegsgefährt, die nach innen schießen und durch ein Land rollern, das so grässlich ist wie die sogenannte Ganzheitlichkeit des deutschen Waldes.

Gerhild Steinbuch entwirft in ihrem Hörspiel einen poetischen Albtraum – eine vielstimmige Erzählung aus persönlichen Familienerinnerungen, gesellschaftlichem Vergessen und moderner Gewaltforschung.

Mit viel Fantasie, Poesie und scharfem Realitätssinn begegnet Gerhild Steinbuch in einem akustischen Albtraum Formen und Sprache von neuer und ewig gestriger Gewalt in unserer Gesellschaft.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-ueber-nationalistische-gewalt-wolfwelt.3684.de.html?dram:article_id=501224

 Foto: © Unsplash / Michael Larosa / Homepage Deutschlandfunk Kultur

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VORSCHAU
Banksy - unauthorisiert in Mainz

(Andrea)

Banksy - nicht authorisiert. Ich gebe zu, ich war skeptisch und, ja, zumal noch bis 17.10. in Montpellier eine offizielle Ausstellung zu sehen ist, deren Erlöse 1:1 in humanitäre Projekte fließen. Da waren die Mainzer zurückhaltender, gespendet wird aber auch hier. Fern ab dessen lohnt sich der Besuch und gibt einen guten Überblick über die Arbeiten und Stationen des Phantoms aus Bristol. Viele sind in Wirklichkeit schon übermalt oder zerstört, in Mainz sind viele Repliken zu sehen, aber das schmälert den Eindruck kein bisschen. Ich habe mehr als drei Stunden dort verbracht und bin immer noch ziemlich begeistert, der Ausflug nach Mainz lohnt sich. 

Ausstellungsort lulu (ehem. Karstadt)
Ludwigsstraße 12
Mainz
https://mystery-banksy.com/mainz/

Samstag, 23. Oktober, und Sonntag, 24. Oktober: Bücherfest

(Andrea)

"Die Tage werden kürzer und wir können uns langsam wieder auf gemütliche und fesselnde Leseabende in den heimischen vier Wänden freuen. Anregungen für die Lektüre liefert das jährlich stattfinde Bücherfest, das in diesem Jahr am Samstag, den 23. Oktober und Sonntag, den 24. Oktober bei kostenfreiem Eintritt in die Innenstadt einlädt.

Hier werden in gemütlicher Atmosphäre Lesungen, wie auch eine spannende Diskussion zum Thema Konsum und Nachhaltigkeit stattfinden, weshalb das Bücherfest in diesem Jahr in die neue Klima- und Wetterwerkstatt in der Offenbacher Innenstadt gezogen ist. Bereits im letzten Jahr wurde sehr erfolgreich der Abend zu einem aktuellen Diskurs eingeführt und in diesem Jahr geht es um das Thema Nachhaltigkeit und darum, wie man neue Wege gehen kann und was uns überhaupt antreibt zu konsumieren. Aufschluss liefern da Annette Kehnel mit Ihrem Buch "Wir konnten auch anders". Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit, die einen historischen Blick liefert, der uns neu auf das Heute blicken verspricht uns Carl Tillessen mit seinem Buch "Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen", das u.a. einen psychologischen und sehr raufschlussreichen Blick auf unsere Konsumgewohnheiten wirft. Der Sonntag findet wie gewohnt mit Lesungen von vier Autor:innen statt, die ihre Werke vorstellen und den Leseherbst einläuten. Und wenn wir schon von Gemütlichkeit reden, natürlich gibt es auch wieder Kaffee, Kuchen und andere Schmankerl. Es darf also geschmökert werden.

In den Räumlichkeiten der Klima- und Wetterwerkstatt lesen Autorinnen und Autoren dann wie gewohnt am Sonntag, den 24. Oktober unter dem Motto „Krimi“ und „Herbstauslese“ aus ihren Werken vor. Mit dabei sind Gerhard Henschel, Simone Buchholz, Johanna Adorján und Simon Urban.

Klima- und Wetterwerkstatt
Rathaus Plaza in der Frankfurter Straße 39
63065 Offenbach

Sonntag, 24. Oktober: FFM/ Fischer Z

(Andrea)

Bei der Band werden Erinnerungen wach...herrje, wie lange ist das her, dass ich mit Sandy beisammen saß und wir diese Band, auf Vinyl wohlgemerkt, in der Sammlung ihres Vaters für uns entdeckten. Der arbeitete nämlich in einem Schallplattenladen! "FISCHER-Z sorgten Ende der 70er Jahre mit Songs wie „The Worker“, „ Room Service“ und „So Long“ für Aufsehen und wurden oft mit den einzigartigen „The Police“ verglichen. Die ersten großen Erfolge stellten sich für FISCHER-Z mit den LPs „Word Salad“ (1979), dem großartigen „Going Deaf For A Living“ (1980) und „Red Skies Over Paradise“ (1981) ein. Die gleichnamige Single aus dem 81er Album schaffte sogar den Sprung auf Platz 6 der Deutschen Single Charts. Nach sechs Jahren waren FISCHER-Z, nun mit einer anderen Besetzung, zurück auf der Bildfläche und brachten die LP „Reveal“ (1987) auf den Markt. Sie beinhaltete bis dato die größte Erfolgssingle „A Perfect Day“ und legte ein völlig anderes Klanggewand an den Tag, als bisher bekannt. 1989 folgte das zweite Album „Fish’s Head“ dieser Bandperiode mit der bewegenden Single „Say No“, deren Video vom eigenen Label verboten wurde. Im gleichen Jahr trat man vor 167.000 Zuschauern beim „Peace Festival“ in Ostberlin auf. Das insgesamt sechste Album „Destination Paradise“ erschien im Jahr 1992. Diese Produktion zog eine ausgedehnte Tournee nach sich, die der Band half, sich eine neue Generation an Fans zu erspielen. Die zwei folgenden Platten „Kamikaze Shirt“ (1994) und „Stream“ (1995) waren „definitiv dunkler“ und setzen sich textlich z. B. mit dem geringen Wert des menschlichen Lebens und der Ausbeutung durch Kinderarbeit auseinander. Das 2002 erschienene Album „Ether“ wurde auf sehr interessante Weise erstellt. John Watts reiste durch Europa und New York, suchte sich unterschiedliche Musiker und nahm sie mit seinem Laptop zu Hause oder sogar auf der Straße auf. Die Aufnahme kombinierte er mit Songs, die er vorher geschrieben und aufgenommen hatte. Die besagten Reisen ließ er filmen und zu einem Roadmovie umschreiben. Das fertige Album als Verbindung der Musik und des Films wurde auf DVD veröffentlicht. 2016 haben FISCHER-Z ein neues Album vorgelegt – „This is my Universe“ ist im März erschienen, auch dazu kam die Band wieder nach Deutschland. Auch 2017 war ein äußerst markantes Jahr in der FISCHER-Z -Geschichte. "Building Bridges" erschien am 31. März und ist diskografisch betrachtet das insgesamt 20. Studio- Album. Die Veröffentlichung wurde von diversen Show Cases und einer großen Tour im Herbst begleitet. 2019 feiern FISCHER-Z mit der Veröffentlichung von „Swimming in Thunderstorms“ am 30. August 2019 ihr Jubiläum „40 Jahre erfolgreiche Albumgeschichte“. Das neue Album ist persönlich, politisch, leidenschaftlich – wie viele seiner Vorgänger. Die Dekonstruktion der lange etablierten parlamentarischen Demokratie durch Online-Kanäle und -Einflüsse, die Verschiebung des Verständnisses von Moral, Diplomatie und Anstand im öffentlichen Sektor beschäftigt wohl jeden aufgeklärten Politikinteressierten. So auch John Watts, der seine Sicht auf die Dinge in einer zeitgemäßen Form musikalisch verarbeitet. Auf Tournee ging er mit diesem Album im Herbst 2019." Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Batschkapp
Gwinnerstraße, Frankfurt 
www.batschkapp.de

Montag, 25. Oktober: Janusz Garlicki: Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben“

(Martin)

Buchpräsentation
Förderverein Gedenkstätte KZ Katzbach
Gallus Theater

Jahrzehnte nach Kriegsende verfasste Janusz Garlicki seine Erinnerungen, offen und unmittelbar, mit subtiler Beobachtungsgabe. Zunächst unscheinbar wirkende Situationen, zufällige Konstellationen und kleine Entscheidungen, so reflektiert er im Nachhinein, haben seinen Weg, sein Leid und letztlich sein Überleben bestimmt. Er zeigt all das aus der Perspektive des jungen Mannes, der sich trotz immer neuer Ungewissheiten und der unmenschlichen Realität des Konzentrationslagers nicht brechen lässt. 

Das Buch ist ein wichtiges Zeugnis für die Zeit des Nationalsozialismus in der Region Frankfurt und darüber hinaus, für das System Zwangsarbeit und für das Schicksal der Menschen aus den von Deutschland besetzten Ländern.

Der Förderverein Gedenkstätte KZ Katzbach präsentiert nun das auf deutsch erschienene Buch »Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben« von Janusz Garlicki. Die Schauspielerin Bettina Kaminski liest daraus und der Jazzmusiker Emil Mangelsdorff wird den Abend musikalisch begleiten.

Freier Eintritt. Hier geht’s zur Reservierung: http://www.gallustheater.de/2021/10/jgarlic.php

Montag, 25. Oktober um 19.00h

Janusz Garlicki: Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben“

Buchpräsentation - Förderverein Gedenkstätte KZ Katzbach

Gallus Theater

Foto: © Verlag

Mittwoch, 27. Oktober: ROMANTIK LESEN: STADT, MUSIK UND HORROR

(Martin)

Lesung und Gespräch
Deutsches Romantik-Museum : Frankfurter Goethehaus

Eigentlich will man das ja nicht: Stadt, Musik und Horror…

Aber: wenn eine Veranstaltung im Deutschen Romantik-Museum/Frankfurter Goethehaus so überschrieben ist, dann braucht man sich nicht zu fürchten – zumal, wenn ein solch grandioser Sprecher wie Stefan Wilkening liest!

„Dass mit der romantischen Literatur moderne Zeiten anbrechen, zeigt sich u. a. an ihrem Interesse für die Stadt als Schauplatz des Erzählens, die Musik als Spielfeld multimedialer Inszenierungen und den Horror als schockhaften Blick in unsere modernen Psychen. Den städtischen Raum präsentiert diese Romantik als Wagnis: Intellektuelle erkunden laufend, sehend, schreibend und lesend den doppelbödigen Kosmos einer nie dagewesenen Urbanität. In der Musik steigert sich die Erkenntnis mitunter bis in den Wahnsinn: Sie führt in ein Reich, in dem reiner Geist und reines Gefühl zu  regieren scheinen. Und der Horror öffnet den Blick in den Abgrund: Schauergeschichten offenbaren und verdecken zugleich die dunkelsten Geheimnisse der Seele. Die Themen Stadt, Musik und Horror versammeln drei neue Bände der ‚Handlichen Bibliothek der Romantik‘, die seit 2019 im Berliner Secession Verlag erscheint.“

Ausgehend von Lesungen aus den literarischen Texten werden die Bände von ihren Herausgebern Dagmar von Wietersheim und Hans Richard Brittnacher im Gespräch vorgestellt. 

Mittwoch, 27. Oktober um 19.00h
Arkadensaal im Deutsches Romantik-Museum : Frankfurter Goethehaus
Eingang Großer Hirschgraben 23 - 25

Foto: © Homepage Deutsches Romantik-Museum/Frankfurter Goethehaus

Donnerstag 28. Oktober bis 7. November: Ein szenografisches Kabinett mit Audiowalk

(Daniela)

Rahel macht ein neues Projekt und ich freue mich auf ihre Kreativität:
DURCH WELTEN GEGANGEN, BIST DU EIN ANDERER
Ein szenografisches Kabinett mit Audiowalk von Rahel Seitz, Musik Marcel Daemgen

Rauminstallationen und Modelle in Zigarrenkisten beginnen klingend von ihrer unterschiedlichen Gestalt und ihren Ursprüngen zu erzählen.
Die akustische Raumerzählung entführt Sie zu einem fiktiven Marktplatz, in ein japanisches Teehaus, auf ein spanisches Forschungsschiff und auf eine
 Waliser Alpe.

Wie sind diese Orte beschaffen? Was liegt dort verborgen?
Hinter den Geschichten stehen unterschiedliche Raumkonzepte und -Erfahrungen, die mich seit Jahren faszinieren und in meiner Bühnenarbeit begleiten.
Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise.

  • Konzept, Text, Ausstattung: Rahel Seitz
  • Musik: Marcel Daemgen
  • Dramaturgische Beratung: Heike Scharpff, Sonja Doerbeck
  • Sprecher*in: Gergana Muskalla, Moritz Pliquet
  • Lektorat: Stéphane Bittoun
  • Beleuchtung: Martin Kurz, Frank Puchert

Die Veranstaltung wird mit einem Hygiene- und Sicherheitskonzept umgesetzt:
Es gilt die 3G-Regel. Die Erfassung ihrer Kontaktdaten erfolgt am Veranstaltungsort. Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist innerhalb der Räume verpflichtend.
 
Das Projekt wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Reservierung:
Do.28.10. Preview (ohne Reservierungen), Fr.29.10. Premiere.
Weitere Termine: 30.10., 31.10., 4.11., 5.11., 6.11., 7.11.
Einlass alle 15 min. 6 Personen, Dauer 50 min., mögliche Startzeiten (mit Vorbereitung) zwischen 18:45 - 20:45 Uhr.
Wartezeiten möglich. Die Bar ist geöffnet. Reservierungen unter: rahel.seitz@gmx.de
Bitte geben Sie möglichst einen längeren Zeitraum für die gewünschte Startzeit an. Wir antworten Ihnen, so schnell, wie möglich.
Alte Seilerei Frankfurt, Offenbacher Landstraße 190

© Frank Puchert, 2021

Donnerstag, 28. und Freitag, 29. Oktober: Emanuel Gat Dance

(Martin)

Act II & III or The Unexpected Return Of Heaven And Earth
Tanzfestival Rhein-Main

Frankfurt LAB

Im Januar 2021 fanden sich der Choreograf Emanuel Gat und seine Kompanie in einem Tanzstudio in Metz wieder; eigentlich geplante Gastspiele waren coronabedingt abgesagt. Anstatt in dieser Situation zu verzagen, entwickelte Gat eine verrückte Idee. In nur zehn Tagen verwirklichte er ein neues Stück. „Act II & III“ ist eine choreografische und theatrale Erkundung, die sich parallel zur historischen Aufnahme des zweiten und dritten Akts von Puccinis „Tosca“ aus dem Jahr 1965 entfaltet, dirigiert von Georges Prêtre und von Maria Callas, Carlo Bergonzi und Tito Gobbi interpretiert. Statt das weltbekannte Libretto und seine Figuren zu illustrieren, entsteht eine eigenständige Choreografie, die die vielfältigen musikalischen Schichten der Oper aufdeckt und – getragen vom hervorragenden Tänzer:innen-Ensemble – intim und kraftvoll zugleich existenzielle Themen wie Liebe, Verrat, Eifersucht, Hoffnung, Tod, Krieg und Verfolgung evoziert.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/act-ii/

Donnerstag, 28. und Freitag, 29. Oktober um jeweils 19.30h
Tanzfestival Rhein-Main im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)
Solidarisches Preissystem

Foto: © Emanuel Gat Dance

Freitag, 29. Oktober, bis Sonntag, 31. Oktober: Of/ HfG-Rundgang

(Andrea)

Die Partys waren immer legendär -warum sollte das nicht wieder so sein? Fern ab dessen lohnt sich der Besuch für alle, die Lust auf neue Ideen haben. Der Rundgang ist immer eine sehr bunte Schau, Bühnenbild, Film, Produktdesign, Malerei, also es gibt viel zu sehen: 
Freitag, 29. Oktober 2021 18 Uhr Eröffnung mit Preisverleihungen Hauptcampus, Aula 20-23 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 20-21:30 Uhr CrossMedia-Rollen und Performances Samstag, 30. Oktober 2021 14-22:30 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 14-16 Uhr Mensa von Morgen, Tischgespräch 16-20 Uhr Film- und Animationsprogramm 20-22:30 Uhr Filmnacht: Diplomfilme
Sonntag, 31. Oktober 2021 14-20 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 14-16:30 Uhr »kurz und knapp«, Kurzvorträge von Studierenden 16:30-18 Uhr Film- und Animationsrolle

Veranstaltungsorte HfG-Campus, Schlossstraße 31 PRÄSIDIUM, Geleitsstraße 124 (Ecke Parkstraße) Zollamt Galerie, Frankfurter Straße 91

Freitag, 29. – Sonntag, 31. Oktober: M(Other)

(Martin)

Raimonda Gudavičiūtė
Tanzfestival Rhein-Main

Mousonturm Studio 1

Mutter und Sohn – wer kennt sie nicht, die Rollen, die jedem Familienmitglied gegeben werden und die das Leben auch weit über die eigenen vier Wände bestimmen. Vor allem Künstlerinnen mit Kindern befinden sich in einem Spagat zwischen kreativer Entfaltung und Sorgearbeit. Durch die COVID-Pandemie wurde er noch verstärkt. Anstatt in dieser Situation zu verzagen hat die Tänzerin und Choreografin Raimonda Gudavičiūtė ihren achtjährigen Sohn Elias eingeladen, Teil ihrer künstlerischen Arbeit zu sein. Nach einem Kurzfilm im Frühjahr begeben sich Raimonda und Elias zusammen auf die Bühne.  Was als eine Familiengeschichte beginnt entwickelt sich zu einem einfühlsamen Dialog zweier Expert:innen, die nicht nur ihr Wissen aus Breakdance und zeitgenössischem Tanz teilen, sondern ganz neue Perspektiven auf Mutter und Sohn, auf die Geschlechterollen und das Verhältnis von Kunst und Leben entwickeln. „M(other)“ ist ein Stück nicht nur für Eltern und ihre Kinder, sondern auch für alle, die mit verschiedenen Rollen im Leben jonglieren.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/mother/

Freitag, 29. – Sonntag, 31. Oktober um jeweils 18.00h
Mousonturm Studio 1 – Solidarisches Preissystem

Foto: © De-Da Productions

Samstag 6. November: SOULFOOD PARTY IS BACK !

(Daniela)

Endlich, endlich tanzen, aber ich würde mich wundern, wenn ich heute Abend dabei bin, denn wir sind heute beim großen Aufräumtag in unserem Garten.

SOULFOOD PARTY IS BACK !
Wow, nach endlos langen 20 Monaten können wir nun zurückkehren.
Mr. Brown und Dj Sportwagen hatten viel Zeit um in den Musikarchiven zu graben und werden euch, wie gewohnt mit feinsten Funk, Soul und Discosounds in Bewegung bringen.
Mit der bekannten 2G Regel ist es nun möglich die Veranstaltung, fast so wie immer, durchzuführen. Die Tatsache, dass wir eventuell ein paar Leute damit ausschliessen, tut uns Leid. Aber nur so können wir einen Soulfood Abend ohne Abstandsregeln, ohne Masken, ohne komplette Bestuhlung und vor Allem mit Tanzen feiern.
Seid frei und dabei, wir sind aufgeregt und voller Vorfreude.
Einlass nur mit Impf- oder Genesenennachweis, Ausweisdokument und Datenerfassung (LUCA od. schriftlich).

Abendkasse 10,- €
English Theatre, Gallusanlage 7

Sonntag, 14. November: Tamar Halperin – Klavier Naxos Halle

(Martin)

43. Naxos Hallenkonzert
Hommage an Satie

Im Geiste Saties stellt das Programm der renommierten Pianistin Tamar Halperin das klassische Konzertformat in Frage und deckt zugleich Saties tiefgreifenden Einfluss auf folgende Komponist:innen-Generationen auf.

Nahtlos bewegt es sich zwischen musikalischen Genres, mischt dabei „hohe“ und „niedrige“ Kunst, melancholische und komischen Stimmungen, notierte Musik und improvisierte Passagen.

Jedes Stück überlappt mit dem vorhergehenden und nachfolgenden, die einzelnen originellen Miniaturen fließen zu einer großen, faszinierenden Struktur, einer meditativen Reise.

Werke von Erik Satie, Claude Debussy, John Cage und Chick Corea.

Sonntag, 14. November um 11.00 Uhr
Naxos Halle

Foto: © Gregor Hohenberg

Mittwoch, 24. November: Édouard Louis: Die Freiheit einer Frau

(Martin)

Lesung
Das Literaturhaus Frankfurt zu Gast im Schauspiel Frankfurt

Da lohnt es sich, sich rechtzeitig um Karten zu kümmern, denn schnell wird dieser Abend ausverkauft sein!

Er gilt als der Popstar der französischen Literatur. Als ich Édouard Louis bei seiner letzten Lesung im Literaturhaus Frankfurt erlebt habe, war er erst mal ein durch und durch sympathischer Kerl.

Seine Bücher handeln von seiner Kindheit, von seinem groß werden und den gesellschaftlichen Umständen.

In ‚Das Ende von Eddy‘ – das in Frankreich einen Skandal auslöste – einem durchaus autobiographischen Buch, tauchten reale Personen und Plätze auf: verbrecherisch, rassistisch, schwulenfeindlich. Dann: ‚Wer hat meinen Vater umgebracht‘: eine Annäherung an den Vater. Nun der neue Roman: ‚Die Freiheit einer Frau‘.    

 „Mit 16 wurde sie schwanger und verließ die Schule, mit 19 hatte sie bereits zwei Kinder und keine Zukunft. Solche prekären Verhältnisse kennt Édouard Louis aus eigener Anschauung. In seinen Romanen und Essays äußert er scharfe Kritik an der französischen Gesellschaft. Nun widmet sich der viel gekürte Autor in seinem neuen Buch »Die Freiheit einer Frau« dem Leben seiner Mutter, das in jungen Jahren von Armut, Alkohol und Gewalt bestimmt war. Bis sie sich aufraffte und ging – weg aus der Gegend, weg von dem zweiten Ehemann. Durchdringend und aufrüttelnd erzählt Édouard Louis vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und von der Scham für sie und vom großen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau mehr zu lieben als je zuvor. Ins deutsch-französische Gespräch mit dem Autor tritt Hinrich Schmidt-Henkel, der das Buch ins Deutsche übertragen hat und Passagen daraus liest.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2021-11/edouard-louis/525/

Mittwoch, 24. November um 19.30h
Lesung im Schauspiel Frankfurt

Foto: © Jérôme Bonnet


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