08.10.2021
GADDE STATT KERB

Ihr Lieben, ich habe, wie immer, keine Zeit. Es zeichnet sich ein super schönes Wochenende ab und das will ich ausnutzen. Nachdem wir das letzte Wochenende faul im Vogelberg waren, müssen wir dieses Wochenende ran: Wir wollen im Garten arbeiten, da waren wir nämlich seit Wochen nicht mehr. Dieses Wochenende eignet sich perfekt, nicht nur weil das Wetter traumhaft wird: Es ist Länderspielpause und in Goddelau ist Kerb! Das heißt: ich schaue mir kein Spiel der Eintracht an (ich zehre noch vom Sieg gegen die Bayern) und Uwe kann auch kein Spiel des ruhmreichen TSV Goddelau sehen, denn wenn Goller Kerb ist, kann man nicht parallel Fußball spielen :-)
(Das Foto stammt aus dem Jahr 2019, als ich das erste Mal seit Jahren wieder Autoscooter gefahren bin. Im Gegensatz zu Uwe liebe ich nämlich die Kerb)

Jetzt muss ich mich aber sputen, einige Meilensteine sind heute noch zu gehen.

Was auch immer ihr macht: Lebt wild!

Daniela

Vielem Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
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ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com Uwe informiert die Gewinner*innen

1 x 2 Konzertkarten für das Brahms Konzert des hr Sinfonieorcherster  mit dem Pianisten Víkingur Ólafsson am 14.10. in der Alten Oper. Gewinnfrage: Wie heißen die beiden Wiesbadener Kunstabsolventinnen, die heute bei der Ausstellungseröffnung WERDE DEMOKREATIV im Kunstverein Famillie Montez auftreten?

****Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)*****

1 x 2 Gästelistenplätze für "Zeitreise" am Samstag, 16. Oktober, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage: Dita von Teese ist sicher nicht dabei, aber wohin zieht es Uwe am 8. und/oder 9. Oktober? 

1 x 2 Gästelistenplätze für "Fischer Z" am Sonntag, 24. Oktober, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage: Wie heißt das Langfilm-Regiedebut vpn Lisa Bierwirth?  

G E R O L L T E S über schicksalhafte Erlebnisse

(Uwe)

Nun kann ich es ja endlich sagen, ich bin Fan der SG Eintracht Frankfurt. Schwarz und weiß sind meine Farben seit mich mein Vater das erste Mal mit fünf zur Eintracht genommen hatte, bin ich total berauscht. An seiner Hand lief ich die paar hundert Meter zum Goddelauer Bahnhof. Dort trafen wir andere Goddelauer Eintrachtfans. Nach einigen Eichbaum (und einer Bluna fürmich) in der Goddelauer Bahnhofskneipe, bestiegen wir einen verrauchten und überfüllten Regionalzug, der aus Mannheim kam und bereits Fans aus Lampertheim, Biblis oder Gernsheim geladen hatte und der uns am „Sportfeld“ ausspuckte. Die gefühlt fünf Kilometer lange Straße vom Sportfeld bis zum Stadion war für mich aufregend. Am Anfang der Straße, die von Eintrachtfans überbevölkert war, stand rechts ein alter Imbisswagen, an dem ich eine Currywurst und eine Pommes bekam. Während ich diese verzehrte, versammelten sich um meinen Vater und seine Freunde weitere Eintrachtfans, von denen später im legendären G-Block die Stadiongesänge angestimmt wurden und hatten Bierdosen in Hand.

Mein Vater hatte lange eine moderne Jeansjacke aus dem Modehaus Reim, das auf der Goddelauer Hospitalstraße lag. Bei einer Radtour über den nahgelegen Kühkopf löste sich die Jacke vom Gepäckträger und der linke Ärmel drehte sich in die Speichen des Hinterrades. Das ging so schnell, selbst Zahnrad und Kette hatten schon damit begonnen Teile der Jacke zu verzehren. Als wir am Rhein ankamen und auf die die Fähre nach Guntersblum warteten, jammerte mein Vater über den Schaden. Meine Mutter beruhigte ihn „wir schneiden die Ärmel ab und ich nähe dir auf den Rücken ein großes Wappen von Deinem Verein. Das habe ich bei Rockern gesehen, die tragen auch immer solche Westen. Darum herum nähe ich schwarz-weiss gestreifte Kordel aus Uwes Turnbeutel.“ In dieser „Kutte“ stand mein Vater nun neben mir und seiner Truppe am Imbisswagen und grüßte Fans, die aus den unterschiedlichsten Ecken Hessens anreisten und die mit unmotiviert über die Ohren hängenden Haaren (es waren halt die 1970iger Jahre) an uns in Richtung Waldstadion vorbeizogen: „Gude, Don Alfredo, bester Capo“ - „Heut´ gewinne´ mer“ - „logo“ – „bis glei´ im Block“

Irgendwann liefen auch wir los, sangen unterwegs, verhöhnten Gästefans und warteten immer wieder auf Leute, die im Wald noch schnell mal „p…. mussten“. Wir kamen ans Stadion, dann ins Stadion und erstmals stand ich auf den treppenartigen Rängen, unter meinen Füßen kleine Steine, über uns kein Dach. Das Spielfeld lag irgendwo vor uns, das Tor auf der anderen Seite war mindestens hundertfünfzig Meter entfernt (hoffentlich fielen alle Tore auf unserer Seite) und die Gästefans schräg gegenüber waren allenfalls noch zu erahnen. Das alles tat der Stimmung keinen Abbruch, die Gesänge waren lautstark, Fahnen wurden geschwenkt und der Inhalt des Reißwolfs größerer Unternehmen in die Luft geschmissen. Auch die Bierdeckel aus der Bahnhofskneipe mitsamt der Striche für jedes getrunkene Eichbaum wurde in die Luft geschleudert. Bei den Toren von Bernd Hölzenbein, Bernd Nickel oder Jürgen Grabowski lagen wir uns jubelnd in den Armen und feierten den Sieg.

Bier– und freudetrunken lief unsere Gruppe zum Sportfeld und bestieg den Zug zurück. Während mein Vater mit seinen Freunden das Spiel analysierte, schlief ich ein und wachte erst wieder am Goddelauer Bahnhof auf und führte meinen Vater von dort aus schlaftrunken nach Hause. Daran erinnerte ich mich, als die Eintracht gestern bei den Bayern gewann.

Das hätte alles so passieren können. Passierte so aber nicht. Mein Vater interessierte sich nie sonderlich für Fußball und so überzeugte mich ein guter Freund und die Tore von Schalkes legendärem Stürmer Klaus Fischer irgendwann Mitte der 1970iger Jahre davon, Schalkefan zu werden.

Freitag 8. - 17. Oktober: Demokratie & Kunst

(Daniela)

Ariane hat mir die Infos zu der Ausstellung geschickt und nachdem ich mir jetzt die Broschüre dazu angeschaut habe ist klar: da will ich unbedingt hin! Nur heute kann ich leider nicht. (Tina, kommst Du mit?)

"Am 26. September 2021 wurde ein neuer Bundestag gewählt. Es wird noch einige Zeit vergehen, bis eine neue Bundesregierung mit ihrer Arbeit beginnen wird. In dieser Findungsphase wird eine Ausstellung zum Thema 'Demokratie und Kunst' im Frankfurter Kunstverein Familie Montez stattfinden.

Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung sucht der in Wiesbaden lebende Künstler Georg Joachim Schmitt Schulen, Jugendzentren, Berufsbildungszentren und seit dem vergangenen Jahr vermehrt auch Jugendstrafanstalten in ganz Deutschland auf. Für einen Tag verwandelt er die dortigen Klassenräume in ein Wahllokal und versetzt junge Menschen in die Situation einer Bundestagswahl. Leere Wahlzettel vergangener Wahlen liegen aus. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eines solchen Aktionstages kann sich mit der ungewohnten Situation vertraut machen, kann sich die Wahlzettel in aller Ruhe ansehen, Fragen können und sollen gestellt werden. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, diese Wahlzettel künstlerisch zu gestalten und damit dem persönlichen Verhältnis zur politischen Realität
Ausdruck zu verleihen.
In zahlreichen solcher Aktionstage, die unter dem Titel „Werde DEMOKREATIV!“
stattfanden und stattfinden, sind hunderte von Kunstwerken entstanden. Die schönsten, eigenwilligsten und verblüffendsten Arbeiten werden vom 8. Oktober 2021 an im Frankfurter Kunstverein Montez der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zur Austellungs-Eröffnung wird eine Performance zweier Wiesbadener Kunstabsolventinnen, Alina Böhmer und Monika Braun, stattfinden. Filme der beiden Künstlerinnen, die unter dem Gruppennamen „Die Fickfackerei“ arbeiten, wurden bereits auf der Berlinale und auf dem Wiesbadener Filmfest exground gezeigt. Die Performance wird sich dezidiert dem Thema „Künstlerischer Ausdruck und Demokratie“ widmen.

Die Eröffnung der Ausstellung beginnt um 16.00 Uhr.
Zur Finissage am Sonntag, den 17. Oktober ab 14.00 Uhr wird in einem
interaktiven Happening jeder Besucher und jede Besucherin die Gelegenheit haben, an bereitgestellten Wahlkabinen ausliegende Wahlzettel künstlerisch zu bearbeiten.
Utensilien zur kreativen Gestaltung werden ausreichend zu Verfügung gestellt.

Kunstverein Familie Montez, Unter der Honsellbrücke

Freitag 8. Oktober: AUGMENTED BAHNHOFSVIERTEL

(Daniela)

Ich habe die Führung schon mitgemacht, kann sie euch aber sehr empfehlen. Das ist wirklich super toll. Bitte habt aber ein Smartphone mit vollem Akku dabei :-)

Öffentlicher Walk, Treffpunkt um 18 Uhr an der Euro-Skulptur (Willy-Brandt-Platz)
Der Walk endet in der freitagsküche.

AUGMENTED BAHNHOFSVIERTEL ist ein Ausstellungsprojekt der freitagsküche zu Fragen des digitalen öffentlichen Raumes, das sich mit den nicht-kommerziellen Möglichkeiten der AR - Augmented Reality - im Stadtbereich und an den Rändern des Bahnhofsviertels in Frankfurt auseinandersetzt.  

Beteiligte Künstler*innen: Andreas Diefenbach, Parastou Forouhar, Tina Kohlmann, Maiken Laakmann, Yves Mettler, Katharina Pelosi, K. Ulrich Schneider, Götz Schramm  uvm.

AUGMENTED BAHNHOFSVIERTEL wurde von Thomas Friemel, Maiken Laackmann, Achim Lengerer und Tobias Still konzipiert und ist Teil des freitagsküche-Programms „BROADCASTS FROM THE KITCHEN", einer Plattform zur Entwicklung-, Produktionen- und Distribution von digitalen künstlerischen Arbeiten, unterstützt durch DIEHL+RITTER/INS FREIE!, die vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets 2 des Landes Hessen sowie durch das Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main und der Stiftung Kunstfonds NEUSTART KULTUR gefördert wird. Ergänzt wird „BROADCASTS FROM THE KITCHEN" durch den "freitagsküchen-Podcast" zu Fragen von Ökonomie, Lebensbedingungen und künstlerischer Arbeit sowie die Künstler*in-Edition „shopshop“.

Freitag, 08. Oktober (und weitere Termine): Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Martin)

Das hat man ja gar nicht so häufig…

Der geübte Theatergänger hat freilich ausgewählte Stücke schon mehrfach und in unterschiedlichen Inszenierungen gesehen. Man meint zu wissen, was auf einen zukommt. Und natürlich - bei ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf?‘ rechnet man mit einem Sofa, einer Bar, Psychokacke und geworfenen Whiskygläsern - eben, wie bei ‚Warten auf Godot‘ mit einem dürren Baum.

Und dann: Welches Theaterglück, wenn es einer Inszenierung gelingt, eine vollkommen neue Dimension in einem Stück zu finden!

Hat man ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf?‘ schon einmal mit einem solchen Tiefgang sehen können? Ich sage: „Nein!“

Man rechnet mit der Schlammschlacht der Beziehungsvorwürfe und der Tragödie, die in den Partnerschaften deutlich werden. All das sieht man – aber im Theater Willy Praml gelingt dem Regisseur Michael Weber mehr und etwas ganz Großes: die Schauspieler*innen spielen und zeigen uns die Tragödie, die in ihnen selbst liegt.

Das ermöglicht neue Sichtweisen auf die Protagonist*innen, die Dramatik und das Stück insgesamt. Das Kammerspiel ‚Virginia‘ wird hier wirklich zu einem großen Theater mit Menschen an ihren inneren Abgründen, die sich aus der eigenen ‚transzendentalen Obdachlosigkeit‘ ergeben. Beziehungskonflikte und die entsprechenden Choreographien werden zum Ausdruck der inneren Leere.

Es gäbe noch viel zu sagen, zu den einzelnen Schauspieler*innen (herausragend!) den Kostümen (der Hammer!), dem Bühnenbild (sensationell!).

Dazu die Kritik in der FR: https://www.fr.de/kultur/theater/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf-wie-man-einen-frosch-kocht-90976217.html

Großes Theater! Endlich wieder! Hingehen! Hier geht’s zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de

Termine: 8., 9., 15., 16. und 17. Oktober

Theater Willy Praml - Naxoshalle

Foto: © Seweryn Zelazny

Freitag, 08. und Samstag, 09. Oktober Mariano Pensotti / Grupo Marea Los Años / Die Jahre

(Martin)

Theater - Mousonturm Saal 

Feinsinnig und berührend reizt der argentinische Autor und Regisseur Mariano Pensotti die Illusionsmaschine des Theaters aus. In „Los años“ schafft er seinen Figuren in einem theatralen Splitscreen zwischen Bühnen- und Filmwelten ein Zuhause. Die Handlung spielt heute und 30 Jahre später und erzählt auf kurios komische und tragisch traurige Weise von zwei Lebensabschnitten eines Dokumentarfilmers aus Buenos Aires. Während ihm 2021 mit einem sozial engagierten Filmporträt über einen Jungen aus einem Armenviertel der berufliche Durchbruch gelingt, scheitert im Jahr 2051 sein Versuch an den Beziehungen zu den Menschen und Orten von einst anzuknüpfen. Ob auf der Ebene biografischer Hoffnungen oder gesellschaftlicher Utopien – „Los años“ erzählt von den fatalen Unterschieden zwischen dem, wie man glaubt zu werden und dem, wie man wirklich wird.

Hier geht’s zu weiteren Infos und den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/los-anos-die-jahre/

Freitag, 8. und Samstag, 9. Oktober um jeweils 20.00h
Theater im Mousonturm Saal – Solidarisches Preissystem 

Foto: © Isabel Machado Rios

Bis Sonntag 17. Oktober: Jüdische Kulturwochen

(Daniela)

Die alle zwei Jahre stattfindenden Jüdischen Kulturwochen sind ein gelebtes Zeichen für die enge Verbundenheit der Gemeinde mit der Mainmetropole. Das Festivalprogramm ist Einladung an die Stadtgesellschaft, jüdische Gegenwart in ihrer Lebendigkeit und Vielfältigkeit kennenzulernen. „Wir sind überzeugt, dass Kultur leben muss, selbst angesichts der Unabwägbarkeiten der Pandemie. Das Motto ‚More Joy, less Oy‘ steht für ein unbeschwertes und augenzwinkerndes Programm, das aber nicht universelle Fragen und Themen ausspart“, so Marc Grünbaum, Mitglied des Vorstands und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Alle Informationen der Jüdischen Kulturwochen 2021 finden Sie im vollständigen Programm auf www.juedische-kulturwochen.de und auf www.jg-ffm.de.

Freitag, 08. Oktober Apokalypse Resistance Training

(Martin)

Theater ab 14 Jahren
TheaterGrueneSoße

Gibt es etwas, das immer gleich ist, wenn Menschen protestieren? Wann geht Protest zu weit - und wann ist er zu wenig?

Brauchen Proteste ein System - oder braucht das System die Proteste?

Wie müsste ein Stück aussehen, das etwas bewegt?

Das sind doch mal Fragen! Und insbesondere die Vorstellungen an den Vormittagen sind allen 8. – 12. Klassen empfohlen! Das TheaterGrueneSosse hat sich ein weiteres Mal mit dem Regisseur Leandro Kees zusammengetan. Drei Spieler*innen lassen in diesem Jugendstück auf der Bühne die politischen Momente ihres Lebens nochmal passieren und suchen die Verbindungen:

Was hat der Häuserkampf in Westberlin mit einem mittelhessischen Schulleiter zu tun? Wie haben die Proteste zur Startbahn West die Frankfurter*innen geprägt?

Ist es eigentlich eine Demonstration, wenn man gezwungen wird, hinzugehen?

Mit massenhaft historischen Originaldokumenten und einem Augenzwinkern lässt das TheaterGrueneSosse ein bewegtes Bilderalbum von Protestkultur und jugendlichem Trotz entstehen und fragt auch:

Wie sieht es in der Zukunft aus, wenn die alten Herren gestorben sind – und neue Leute alt sind?

Zu den Tickets bzw. Reservierungen geht es hier: https://theaterhaus-frankfurt.reservix.de/p/reservix/event/1709140 oder karten@theaterhaus-frankfurt.de

Freitag, 8. Oktober um 19.00h: Apokalypse Resistance Training; Theater ab 14 Jahren.

TheaterGrueneSoße im Theaterhaus Frankfurt, Schützenstraße 12. 

Foto: (c) TheaterGrueneSosse

Freitag, 8. Oktober: FFM/ Sun is shining

(Andrea)

"Sun is shining
Birds are singing
Flowers are growing
Clouds are looming
and I am flying"

Diese wunderbaren Worte begleiten den Fotoband von Marc Krause, der heute Abend im Bubbles & Pickles, Textorstr. 81, Frankfurt am Main vorgestellt wird. Music kommt von Mario y Gonzales und der hochgeschätzten Kollegin Lydia Schmidt. Hier der Klappentext: "These lyrics by Anthony Gonzales appearing on the back cover of my book introduce a cinematic theme to the photographs I took on a single day in early April 2020. The unusual circumstances surrounding the first lockdown forced me to do something to cope with the new situation and inspired me to observe this usually crowded place that suddenly became so quiet and strange: the airport. It felt as if I shouldn’t even be there, as if I was somehow documenting a forbidden moment in time, witnessed only by a few individuals who seemed misplaced and forgotten. The strangeness and anxiety created by the lack of people, by what was not happening and what remained in the space. Furthermore I’ve always felt a strong connection to the architecture of the Terminal 1 halls. They have been a starting point for new experiences abroad – a place that I had visited many times since my childhood. Until today it conveys a feeling of timelessness. And then I saw birds that had probably always been there but were lost in the noise." Wunderschön und deshalb möchte ich gerne hin. 17 bis 22 Uhr

Bubbles & Pickles
Textorstr. 81
Frankfurt am Mai

Freitag, 8. Oktober: OF/ Brutalistische Architektur

(Andrea)

Offenbach ist eine architektonische Herausforderung, vor allem für Fotografen. Dass sich auch am Rathaus die Geister scheiden, ist nicht neu, dabei ist es doch Brutalismus in seiner schönsten Form. Dachten sich auch Thomas Lemnnitzer, Rene Spalek und Hans Jürgen Hermann und schenken dem Gebäude zum 50. eine Ausstellung. Zur Vernissage heute um 18 Uhr bin ich klar zugegen.

Rathaus
Berliner Straße 100
Offenbach

PS: Meine Kollegin hat übrigens eine schöne Pressemitteilung zur Ausstellung verfasst: https://www.offenbach.de/rathaus/ausstellung-50-jahre-rathaus05.10.2021.php

Freitag, 8. Oktober: Of/ Finissage Identity

(Andrea)

Nicht nur weil es auf dem Weg liegt, schaue ich nach der Beton-Vernissage bei der Finissage zur Collagen-Ausstellung "IDENTITY" von Anna Belz rein. Es gibt Snacks und Drinks, Musik von Fredrik und Tobi uuuund wie immer alles gemäß der dann geltenden Regeln. Kontaktdatenerfassung, Masken, usw. Auf ein Kaltgetränk mit Roya, ab 18 Uhr.

Galerie Genau am Ort
Frankfurter Straße 54
63067 OF

Freitag, 8. Oktober: Of/ José und Frühling in Paris

(Andrea)

Herbst in Offenbach, dann doch lieber "Frühling in Paris". Das sagt sich so leicht, denn am Dienstag fand die Trauerfeier für José statt. Ein erwartbarer Tod, sicher auch eine Erlösung, aber dann doch überraschend. Der Abschied war absolut würdevoll, Fado erschien mir nie passender, es gab eine schöne Rede, in der José nochmal lebendig wurde. Was bleibt sind schöne Erinnerungen und natürlich der Filmklubb, den er mit Nicole liebevoll aufgebaut und betrieben hat. Also, feiern wir das Leben, das ist sicher ganz in seinem Sinne! Gute Reise lieber José, Du gute Seele! 

Nun zum heutigen Film: "Suzanne ist 16 Jahre alt und ihre Altersgenossen langweilen sie zutiefst. Auf ihrem Weg zur Schule kommt sie jeden Tag an einem Theater vorbei. Dort begegnet sie dem 35-jährigen Schauspieler Raphaël, beide sind immer mehr fasziniert voneinander. Sie schweben durch das Viertel, tanzen verliebt durch die Straßen. Doch dann bekommt Suzanne Angst, dass sie etwas im Leben verpasst – das ganz normale Leben eines Mädchens in ihrem Alter. Die erste Regiearbeit der erst 20-jährigen Suzanne Lindon, die auch das Drehbuch verfasste und neben Arnaud Valois die weibliche Hauptrolle übernahm, ist mehr als nur eine kleine Sensation. Coronabedingt gelten bis auf Weiteres die 3G-Regeln! Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb
Isenburgring 
Offenbach

Reservierung unter nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten 

Freitag, 08. bis 09. Oktober: 1. FRANKFURT BURLESQUE FESTIVAL

(Uwe)

"Mit dem ersten internationalen Frankfurt Burlesque Festival kehren die Showgirls zurück in das ehrwürdige Haus, der Whisky wird gern serviert und ein gewaltiger Sturm von Glitzer und Glamour zieht in den Club der Jahrhunderthalle ein."

Songs wie „Fly Me to the Moon“, „My Way“ und „I’ve got you under my skin“ bilden den Takt zu dem sich Mainhattan verführen lassen wird, während die bezaubernden Performer aus der ganzen Welt das Publikum begeistern.

Uhrzeiten: 19.00 Uhr Einlass | 20.00 Uhr Beginn
Adresse: Jahrhunderthalle Club, Frankfurt
Ticketpreis: ab €53
Tickets: https://www.jahrhunderthalle.de/programm/kalender/burlesque-festival/
Infos: frankfurt-burlesque-festival.de

Foto: Andrey Kezzyn

Samstag 10. Oktober: Vernissage & Musik im Lucille

(Daniela)

Ich mag das Kaffeehaus Lucille ja sehr und freue mich daher auf die heutige Vernissage mit Musik!

Vernissage der Fotoausstellung
„#walkingthedog - Ein pandemisches Fototagebuch"
von Pete Christie am Samstag, den 9. Oktober 2021 ab 17 Uhr im Lucille Frankfurt.
Fotos aus der Pandemie, als Gassigehen systemrelevant war.
Am Plattenteller: Lucky Shooter & Stephan Umbach

KAFFEEHAUS LUCILLE
Friedberger Landstr. 100

Samstag, 09. Oktober SCOTCH MAIER FEIERN (1944 -2021)

(Martin)

Und Nachdenken über die Wurzeln Frier Theaterarbeit in Deutschland
Theater Willy Praml / Theater Naxos

Der Berliner Theatermacher Scotch Maier ist am 9. Februar 2021 gestorben.
Das Theater Willy Praml / Theater Naxos gedenkt einem Weggefährten aus langen Jahren gemeinsamen Theatermachens“

„Vor allem mit Willy Praml hat er seit den 1960er Jahren in vielen Projekten zusammengearbeitet und wichtige Impulse für die kulturelle Szene auch in Frankfurt und RheinMain gesetzt. Wer ihn nicht gekannt hat, sollte ihn jetzt unbedingt kennenlernen:

Wir feiern die unermüdliche Weltentdeckungs- und theatrale Impulsgebungskraft eines jüngst verstorbenen, besonders produktiven Zeitgenossen; mit ihm behandeln wir eine Epoche von Theaterarbeit als politisch-kultureller Bildung in einem Abschnitt des Nachkriegsdeutschlands und der alten Bundesrepublik. Eine große Rolle spielt dabei die in Jahrzehntelanger  Zusammenarbeit von Scotch Maier und Willy Praml entwickelte und geübte Praxis der Einbindung von gesellschaftlichen Gruppierungen in aktive Theaterarbeit: Menschen `eine Sprache zu geben´, die sonst nicht gesprochen hätten, eine Bühne zu bieten, die sie nie betreten hätten („donner la parole“– wie dies in der französischen animation culturelle bezeichnet wurde und wird und – wie dies bei uns unter dem Label „Experten des Alltags“ – RIMINI PROTOKOLL – Eingang in den heutigen offiziellen Theaterkanon gefunden hat). Unser Rückblick will aufzeigen, dass solches in bestimmten Theaterzusammenhängen schon ganz früh emanzipatorisches politisches Programm gewesen ist. Darüber hinaus soll dieses Gedenken und Erinnern auch Anregungen liefern für neue Impulse und Aktivitäten gesamtgesellschaftlich sich verstehender emanzipatorischer Theater-und Kulturarbeit und den Blick schärfen über die Grenzen und Zäune unserer Welt und ihrer Milieus hinaus.

Aber vor allem wird Scotch an diesem Tag, ganz unsterblich anwesend sein durch Beiträge seiner Weggefährt*innen und Otmar Hitzelbergers und Scotchs gemeinsamem letzten Film „VOM LEBEN UND VOM STERBEN“ – Scotch Maiers Testament, sozusagen!“

Es laden ein: Willy Praml, Silvia Hathazy, Andreina Conti, Dr. Marie-Francoise Praml-Bode, Myrto Dimitriadou, Jürgen Flügge, Otmar Hitzelberger, Michael Kelbling, Didier Dormergue.

Um Anmeldung wird gebeten!                                                

Samstag, 9. Oktober Beginn 11 Uhr bis ca. 18.00 Uhr: SCOTCH MAIER FEIERN (1948-2021) - Und Nachdenken über die Wurzeln Frier Theaterarbeit in Deutschland

Theater Willy Praml / Theater Naxos,  Waldschmidtstraße 19,
Tel: 069/43054733 / theater.willypraml@t-online.de

Foto: © Otmar Hitzelberger

Samstag, 9. Oktober: OF/ Offenbach ist nicht Berlin

(Andrea)

"Offenbach ist nicht Berlin". Vor ein paar Jahren war Offenbach noch ein bisschen Wedding, Prenzlberg und auf jeden Fall auf dem Sprung. In der Luft lagen Aufbruch und Veränderung und tatsächlich ist ja auch einiges passiert: Brachen verschwanden, es wurde abgerissen, gebaut, modernisiert und es gab Brüche und Räume für Möglichkeiten. Ich hatte auch lange diesen berühmten Koffer in Berlin und war unentschieden, ob ich bleiben oder gehen soll. Zum Glück gab es wohl ein paar Leute, denen es ähnlich ging und es entstanden ein paar Sachen, die auch heute noch da sind. Nicht nur das, sondern Relevanz über die Stadtgrenze hinaus besitzen. Das Robert Johnson zum Beispiel. Ich weiß nicht genau, was heute Abend im Sommerbau passiert, aber das Programm klingt formidabel: "Nicht New York, nicht Tokyo, und auch nicht Frankfurt. Die Kaiserlei aber ein legendärer Fixpunkt im Universum der modernen elektronischen Musik und all Ihrer Gestalten. A-Z Ata b2b Horkheimer Jennifer Touch (live) Lauer (Live) Shed (live).Ein Sitz-Rave in jeder Loge – lokale DJs und Künstler:innen laden zu gemeinschaftlichen Sommernächten mit elektronischer und handgemachter Livemusik. 

18 bis 22 Uhr, 
Sommerbau 
an der Kaiserleipromenade 
Offenbach

Samstag, 9. Oktober: Of/ Rave

(Andrea)

"Remember DJ Culture? Remember how to dance, how to let yourself go, to RAVE? Der Versuch einer Wiederannäherung. #1 Matz Ernst & Konsorten. 200 Gäste Limit, 2G, von 18 - 24 Uhr (erstmal). Tickets https://hafen2.loveyourartist.store/de/events/6149aa75639a307d848e9584

Hafen2
Nordring
Offenbach
www.hafen2.net

Sonntag, 10. Oktober: 42. Naxos Hallenkonzert - Latin Guitar Duos

(Martin)

Aus Georgien stammen die beiden Brüder Nick und David Kvaratskhelia, sie spielen phantastisch gemeinsam Gitarre und gelten international als erfolgreich.

Im 42. Naxos Hallenkonzert geben die Beiden einen Vorgeschmack auf ihre neue CD, die im November erscheint: Werke lateinamerikanischer Gitarrenmusik von Piazzolla, Gnattali und Santorsola.

Das Programm:
Astor Piazzolla (1921-1992) – Tango-Suite
Guido Santorsola  (1904-1994)  – Dos Momentos Musicales
Radamés Gnattali (1906-1988) – Suíte Retratos

Hier geht’s zur Homepage der Kvaratskhelia-Brüder: www.kvaratskhelia.de

Sonntag, 10. Oktober um 18.00h

Naxos-Halle, Waldschmidtstraße

Foto: © Homepage/Nick & David Kvaratskhella

Sonntag, 10. Oktober: OF/ 0,nix

(Andrea)

Ich bin ein großer Fan des Klingspor Museums und heute endlich ins neue Romantikmuseum oder eben Plakate von Uwe Loesch: "Loesch zählt zu den weltweit bedeutendsten Plakatkünstlern der Gegenwart. Unverkennbar in seiner grafischen Sprache, oftmals minimalistich, immer jedoch pointiert, bezieht er Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen und verleiht der visuellen Kommunikation kultureller Institutionen ihr besonderes Gesicht. Seit nunmehr fast 20 Jahren währt die Zusammenarbeit des Klingspor Museums mit dem international ausgezeichneten Grafikdesigner. Als Dr. Stefan Soltek im Jahr 2002 die Leitung des Klingspor Museums übernahm, setzte er seine Zusammenarbeit mit Uwe Loesch fort, die er bereits an seiner vormaligen Wirkungsstätte, dem Museum Angewandte Kunst Frankfurt, erfolgreich praktiziert hatte. Zusammen mit Uwe Loesch entwickelte er den Gedanken, langfristig das grafische Erscheinungsbild des Museums zu prägen. Wiedererkennbarkeit einer Handschrift sollte die Bindung der Öffentlichkeit an das Museum erleichtern und vermehren. Seither fassen sich die Ausstellungen und Veranstaltungen eines jeden Jahres unter einem einheitlich, jeweils neu entwickelten grafischen Konzept zusammen. Der Titel der Ausstellung „0,nix“ erinnert an die berühmte suprematistische Ausstellung, „0,10“ von 1915 in Petrograd (St. Petersburg). Verehrung verbindet sich mit einem Augenzwinkern (o,nix) – typisch für Uwe Loesch. Der plötzliche Einfall, die haarfeine Umsetzung – dazu das Aufbrechen von Sehgewohnheiten ist kennzeichnend für Loesch-Plakate und begründet die internationale Anerkennung des Grafikdesigners. Die Ausstellung ist vom 24. September bis 14. November 2021 im Klingspor Museum zu sehen. Das Klingspor Museum ist Dienstag, Donnerstag, Freitag von 13 bis 18 Uhr, Mittwoch: 14 bis 19 Uhr und Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. 

Klingspormuseums
Herrnstraße
Offenbach 

Sonntag, 10. Oktober: FFM/ DAM Flohmarkt

(Andrea)

Wenn der Direktor schon selbst hinterm Tisch mitverkauft, ist der Besuch des DAM auf jeden Fall gesetzt: "DAM Flohmarkt – Bücher und EINFACH GRÜN Pflanzen. Das DAM schließt wegen Umbau und räumt seine Lager. Kommen Sie vorbei und stöbern Sie in Ausstellungskatalogen, Bildern, Postern und erwerben Sie Grünpflanzen, die einmal Teil der Ausstellung EINFACH GRÜN waren." Wird sicher nett und ich freue mich auf schöne Schnäppchen, lieber PCS :-) 12 bis 16 Uhr

Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 
Frankfurt

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Montag, 11. Oktober: Twin Tribes

(Uwe)

Die TWIN TRIBES sind eine Dark-Synth- und Post-Punk-Duo aus Texas das mit ihrem 2018er Debut-Album „Shadows“ für großes Aufsehen sorgte und sie schnell zu neuen Darkwave Darlings machte. Nun kommen sie mit Ihrem aktuellen Album „Ceremony“ nach Deutschland, welches wieder dem 80er-Jahre-Sound mit Einflüssen von The Cure und Depeche Mode huldigt, nahtlos am ersten Album anknüpft und mit Ohrwürmern und Tanzflächen-Hits begeistert. „One of the best darkwave and post-punk albums“ meinte postpunk.com zu Recht.

Frankfurt, NACHTLEBEN
Einlass 19 Uhr,
Beginn 20 Uhr
VVK 15 Euro zzgl. Gebühren, Ak 20 Euro

Das Konzert findet unter Anwendung der 2 G-Regelung statt: Nachweis der vollständigen Impfung (Durchgeimpft plus 15 Tage) oder- Nachweis der Genesung (nicht älter als sechs Monate).

Foto: (c) Facebookseite Twin Tribes

Montag, 11. Oktober (weitere Daten siehe unten): ONGOING (AT)

(Martin)

Audiowalk von profikollektion
Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen

1911 gründete Arthur Hellmer mit Max Reimann das Neue Theater Frankfurt. Es entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Theater Frankfurts, indem es Avantgarde und Kommerz verband. Den Nationalsozialisten war der jüdische Intendant Hellmer ein Dorn im Auge, sie bekämpften ihn, bis sie ihn vertreiben konnten und sein Theater von den städtischen Bühnen übernommen wurde.

Der Audiowalk erzählt die Geschichte eines mutigen Theatermachers in Frankfurt und fragt nach der Bedrohung von kulturellen und jüdischen Orten in unserer Zeit.

ONGOING findet im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen statt.
ONGOING: von und mit Louisa Beck, Jan Deck, Katja Kämmerer, Marie Schwesinger u.a.

Termine & Zeiträume: Mo., 11.10.2021 - 17-21 Uhr; Di., 12.10.2021 - 17-21 Uhr; Do., 14.10.2021 - 17-21 Uhr; So., 17.10.2021 - 14-20 Uhr
Zur Anmeldung und weiteren Infos geht’s hier: https://www.profikollektion.de

Die Touren macht man alleine, oder mit Freund*innen. Man kann sich also individuell anmelden.

Donnerstag, 14. Oktober: FFM/ Reis against..

(Andrea)

Auch auf die Gefahr des Niveauverlustes hin, den Titel finde ich schon mal witzig und wenn das Programm so ist, bin ich dabei: "Reis Against The Spülmachine" sind die Massenvernichtungswaffe unter den Liedermachern. In vereinter Duo-Power wird das Publikum auf eine satirische Achterbahnfahrt durch die Geschichte der Rock- und Popmusik geschickt. Die Lachmuskeln werden dabei aufs gröbste malträtiert. Ideal für musikalisch-lyrische Feinschmecker! Einlass 19 Uhr.

Nachtleben
Kurt-Schumacher-Straße 
Frankfurt

VORSCHAU
15. bis 19. Oktober: Female Voice of Afghanistan

(Andrea)

Nachdem die Taliban Afghanistan übernommen haben, sind es vor allem Frauen, die verschwinden. Umso schöner, dass es etwas zu hören gibt, I am looking forward: Bisher gibt es nur einen Trailer: https://www.youtube.com/channel/UCxYyij1g06N3jm_vQ8jb-8w What are your feelings, thoughts, expectations, when you watch it? We are still working hard editing all concerts, portaits, songs, etc. Stay tuned. ‘Female Voice of Afghanistan’ is a virtual music festival. Premiere here, on YouTube: 15.-19. October 2021. Afghan female singers, introduced by cinematic portrait films, perform concerts and virtually meet Europe-based musicians to create fusion songs. Filmed in July-September 2021 on location in Kabul (Afghanistan), Mashhad (Iran) and Berlin (Germany). Please subscribe this channel not to miss the premiere and the next videos of that festival. • Artistic Director - Yalda Yazdani • Director/Producer - Andreas Rochholl • Creative Director/Editor - Sebastian Leitner • Moderator - Sharmila Hashimi • Head of Sound department - Volker Wendisch • Animations - Fidan Akhundova • Filmteam Afghanistan, Assistant Director - Zabiullah Saifi Askari • Additional camera in Berlin - Christoph Wieland • Translator - Qais Almadar • Singers and their bands: Mashal Arman, Rouya Doost, Gulshan, Freshta Farokhi, Sumaia Karimi, Sadiqa Madadgar, Naria Nour, Wajiha Rastagar, Ghawgha Taban • Musicians for the Fusion-projects: Valentina Bellanova, Shukria Hameedi, Ceyhun Kaya, Mahan Mirarab, Petra Nachtmanova, Faroogh Rahmani, Golnar Shahyar, Mischa Tangian, Nora Thiele • A reading by author Mariam T. Azimi • Additional character: Shafagh Rahmani, Hafiza Bahmani Main theme composed by Ceyhun Kaya and Petra Nachtmanova

Freitag, 15., Samstag 16. und Sonntag, 17. Oktober Daydreaming the Archive

(Martin)

Daydreaming the Archive ist ein performativer Spaziergang in Frankfurt am Main, geführt von Postmigrant*innen mit unterschiedlichen beruflichen und geographischen Hintergründen. Vom 15. bis 17. Oktober kann man sich jeweils um 15:00 und 16:00 Uhr in Bornheim oder am Hauptfriedhof dem Spaziergang anschließen. Die Tour findet ausschließlich unter freiem Himmel in kleinen Gruppen statt. Dadurch wird ein direkter Austausch zwischen Publikum und Performer*innen möglich. Am Anfang der Tour bekommt jede*r Teilnehmende eine Karte mit detaillierten Anweisungen und markierten Orten, wo verschiedene performative Elemente des Spaziergangs stattfinden.

Die Gäste des Walks werden durch eine affektive Kartografie der Stadt geführt, die sich zwischen verlorener und wiedergewonnener Orientierung bewegt: von Kindheitserinnerungen an den Krieg in Bosnien bis zu einer Hommage an die Heimatstadt Buenos Aires durch Operngesang auf den Straßen von Bornheim, von der Wiederholung der in verschiedenen Breitengraden mehrfach gegangenen Schritte auf dem Frankfurter Hauptfriedhof bis hin zu Soundscapes, die von verlorenen, gescheiterten oder erwarteten Fotografien aus Familien- und Stadtarchiven sprechen.

Daydreaming the Archive ist eine (un)mögliche Zusammenarbeit einer Gruppe von Künstler*innen und Postmigrant*innen, die sich aufgrund der Pandemie und den Arbeitsbedingungen nicht als Gruppe treffen können. Bei einem Spaziergang durch die Stadt untersuchen sie, wie Tagträume einen Ort in einem urbanen Raum schaffen, wie dislozierte Erinnerungen andere Formen des Bewohnens der Stadt hervorbringen und wie Postmigrant*innen zu Reisenden in ihrer eigenen Stadt werden.

Initiiert und choreographiert von einer Gruppe postmigrantischer Künstlern*innen, die sich am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen kennenlernte.  

Reservierungen: www.studionaxos.de/programm
Eintritt: solidarisches Preissystem
Freitag, 15., Samstag 16. und Sonntag, 17. Oktober jeweils 15.00h und 16.00h
Bornheim Hauptfriedhof

Collage: © Olga Popova

Samstag, 16. Oktober: Of/ Le Prince

(Andrea)

Ein Must See für alle Frankfurter und Offenbacher: "Im Frankfurter Bahnhofsviertel begegnen sich zwei Menschen deren Lebenswelten unterschiedlicher kaum sein könnten. Monika ist Mitte vierzig und gehört als Kuratorin zur Kunst- und Kulturszene der Stadt. Als sie zufällig in eine Razzia gerät trifft sie Joseph, einen kongolesischen Geschäftsmann, der Investoren für eine Diamantenmine im Kongo sucht und sich zwischenzeitlich mit Import-/Export-Geschäften über Wasser hält. Aus diesem ungewöhnlichen Zusammentreffen entsteht eine intensive Liebesgeschichte. Doch während die beiden glauben, gegen alle äußeren Widerstände und Vorurteile bestehen zu können, schleicht sich nach und nach ein gegenseitiges Misstrauen in die Beziehung. Unaufhaltsam wird Ihr Leben zur Bühne postkolonialer Konflikte. Ist es für Monika und Joseph überhaupt möglich, sich auf Augenhöhe zu lieben? Inspiriert von der Geschichte ihrer Mutter hinterfragt Lisa Bierwirth in ihrem Langfilm–Regiedebüt LE PRINCE lebensnah und präzise, wie sich postkoloniale Strukturen und Machtverhältnisse in einer europäisch-afrikanischen Beziehung widerspiegeln können. Die Geschichte erzählt von den Fallstricken, aber auch dem Mut, eine Liebe im Spannungsfeld gesellschaftlicher Konventionen zu leben. Zwischen Weltmetropole und Schattenwirtschaft zeigt sich der kulturelle Schmelztiegel Frankfurt am Main als ambivalenter Protagonist des Films. Trailer: https://youtu.be/8keIiRUFVRE

Hafenkino
Nordring
Offenbach
www.hafen2.net

Sonntag, 22. Oktober: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft John Lennon

(Uwe)

Gregor Praml trifft John Lennon mit Max Clouth & Tony Clark, Heine-Chor, Giuseppe „Gastone” Porrello, Romie, Paul Sies, Tigisti

John Lennon war Musiker, Komponist und Friedensaktivist. Heute wäre der Brite 80 Jahre alt. Er wurde aber nur 40 Jahre alt, denn am 8. Dezember 1980 wurde er durch ein Attentat in New York ermordet. Der Tag, an dem Millionen Fans ihr Idol verloren haben, hat sich im Dezember 2020 auch zum 40. Mal gejährt. Jetzt ehrt „The LOKAL Listener” John Lennon bei einem Special-Talk-Konzertabend mit vielen Gästen aus der Musikszene, die alle ihre eigene Perspektive auf einen der größten Popmusiker der Geschichte präsentieren werden. Jazzgitarrist Max Clouth und Sänger und Sitarspieler Tony Clark spüren der Verbindung von Lennon mit der indischen Musik nach. Die Mitglieder des Heine-Chors um Chorleiter Wolfgang Barina verleihen seiner Musik eine besondere Mehrstimmigkeit. Giuseppe „Gastone“ Porrello schaut als Cantautore mit sizilianisch-sardischen Wurzeln auf einen Songwriter, mit dem er sich bisher eigentlich viel zu wenig beschäftigt hat. Das Singer-Songwriter:innen Duo Romie verzaubert zweistimmig jeden Song eines ihrer Idole. Der Schauspieler, Pianist und Sänger Paul Sies wird es wohl auf die Texte von Lennon abgesehen haben. Last but not least: die Singer-Songwriterin Tigisti, die mit ihren eritreischen Wurzeln nochmal einen ganz anderen Blick auf den Ex-Beatle werfen wird. Möge der SOMMERBAU an diesem Abend in den Himmel leuchten wie das New Yorker Empire State Building zu Ehren des 80. Geburtstags von John Lennon im vergangenen Jahr – ganz in blau. Give Peace a Chance!

Solidarisches Preissystem (frei wählbar): ab 8 € pro Einzelplatz/Parkett, ab 16 € pro Loge/Doppelplatz inkl. Snack

Beginn: 19 Uhr, Einlassende: 15 Min vor Vorstellungsbeginn

Bei der Buchung können entweder eine Loge mit zwei Plätzen oder Doppelplätze sowie Einzelplätze im Parkett gebucht werden.

Foto: Gregor Praml / privat

Samstag, 23. Oktober, und Sonntag, 24. Oktober: Bücherfest

(Andrea)

"Die Tage werden kürzer und wir können uns langsam wieder auf gemütliche und fesselnde Leseabende in den heimischen vier Wänden freuen. Anregungen für die Lektüre liefert das jährlich stattfinde Bücherfest, das in diesem Jahr am Samstag, den 23. Oktober und Sonntag, den 24. Oktober bei kostenfreiem Eintritt in die Innenstadt einlädt.

Hier werden in gemütlicher Atmosphäre Lesungen, wie auch eine spannende Diskussion zum Thema Konsum und Nachhaltigkeit stattfinden, weshalb das Bücherfest in diesem Jahr in die neue Klima- und Wetterwerkstatt in der Offenbacher Innenstadt gezogen ist. Bereits im letzten Jahr wurde sehr erfolgreich der Abend zu einem aktuellen Diskurs eingeführt und in diesem Jahr geht es um das Thema Nachhaltigkeit und darum, wie man neue Wege gehen kann und was uns überhaupt antreibt zu konsumieren. Aufschluss liefern da Annette Kehnel mit Ihrem Buch "Wir konnten auch anders". Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit, die einen historischen Blick liefert, der uns neu auf das Heute blicken verspricht uns Carl Tillessen mit seinem Buch "Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen", das u.a. einen psychologischen und sehr raufschlussreichen Blick auf unsere Konsumgewohnheiten wirft. Der Sonntag findet wie gewohnt mit Lesungen von vier Autor:innen statt, die ihre Werke vorstellen und den Leseherbst einläuten. Und wenn wir schon von Gemütlichkeit reden, natürlich gibt es auch wieder Kaffee, Kuchen und andere Schmankerl. Es darf also geschmökert werden.

In den Räumlichkeiten der Klima- und Wetterwerkstatt lesen Autorinnen und Autoren dann wie gewohnt am Sonntag, den 24. Oktober unter dem Motto „Krimi“ und „Herbstauslese“ aus ihren Werken vor. Mit dabei sind Gerhard Henschel, Simone Buchholz, Johanna Adorján und Simon Urban.

Klima- und Wetterwerkstatt
Rathaus Plaza in der Frankfurter Straße 39
63065 Offenbach

Sonntag, 24. Oktober: FFM/ Fischer Z

(Andrea)

Bei der Band werden Erinnerungen wach...herrje, wie lange ist das her, dass ich mit Sandy beisammen saß und wir diese Band, auf Vinyl wohlgemerkt, in der Sammlung ihres Vaters für uns entdeckten. Der arbeitete nämlich in einem Schallplattenladen! "FISCHER-Z sorgten Ende der 70er Jahre mit Songs wie „The Worker“, „ Room Service“ und „So Long“ für Aufsehen und wurden oft mit den einzigartigen „The Police“ verglichen. Die ersten großen Erfolge stellten sich für FISCHER-Z mit den LPs „Word Salad“ (1979), dem großartigen „Going Deaf For A Living“ (1980) und „Red Skies Over Paradise“ (1981) ein. Die gleichnamige Single aus dem 81er Album schaffte sogar den Sprung auf Platz 6 der Deutschen Single Charts. Nach sechs Jahren waren FISCHER-Z, nun mit einer anderen Besetzung, zurück auf der Bildfläche und brachten die LP „Reveal“ (1987) auf den Markt. Sie beinhaltete bis dato die größte Erfolgssingle „A Perfect Day“ und legte ein völlig anderes Klanggewand an den Tag, als bisher bekannt. 1989 folgte das zweite Album „Fish’s Head“ dieser Bandperiode mit der bewegenden Single „Say No“, deren Video vom eigenen Label verboten wurde. Im gleichen Jahr trat man vor 167.000 Zuschauern beim „Peace Festival“ in Ostberlin auf. Das insgesamt sechste Album „Destination Paradise“ erschien im Jahr 1992. Diese Produktion zog eine ausgedehnte Tournee nach sich, die der Band half, sich eine neue Generation an Fans zu erspielen. Die zwei folgenden Platten „Kamikaze Shirt“ (1994) und „Stream“ (1995) waren „definitiv dunkler“ und setzen sich textlich z. B. mit dem geringen Wert des menschlichen Lebens und der Ausbeutung durch Kinderarbeit auseinander. Das 2002 erschienene Album „Ether“ wurde auf sehr interessante Weise erstellt. John Watts reiste durch Europa und New York, suchte sich unterschiedliche Musiker und nahm sie mit seinem Laptop zu Hause oder sogar auf der Straße auf. Die Aufnahme kombinierte er mit Songs, die er vorher geschrieben und aufgenommen hatte. Die besagten Reisen ließ er filmen und zu einem Roadmovie umschreiben. Das fertige Album als Verbindung der Musik und des Films wurde auf DVD veröffentlicht. 2016 haben FISCHER-Z ein neues Album vorgelegt – „This is my Universe“ ist im März erschienen, auch dazu kam die Band wieder nach Deutschland. Auch 2017 war ein äußerst markantes Jahr in der FISCHER-Z -Geschichte. "Building Bridges" erschien am 31. März und ist diskografisch betrachtet das insgesamt 20. Studio- Album. Die Veröffentlichung wurde von diversen Show Cases und einer großen Tour im Herbst begleitet. 2019 feiern FISCHER-Z mit der Veröffentlichung von „Swimming in Thunderstorms“ am 30. August 2019 ihr Jubiläum „40 Jahre erfolgreiche Albumgeschichte“. Das neue Album ist persönlich, politisch, leidenschaftlich – wie viele seiner Vorgänger. Die Dekonstruktion der lange etablierten parlamentarischen Demokratie durch Online-Kanäle und -Einflüsse, die Verschiebung des Verständnisses von Moral, Diplomatie und Anstand im öffentlichen Sektor beschäftigt wohl jeden aufgeklärten Politikinteressierten. So auch John Watts, der seine Sicht auf die Dinge in einer zeitgemäßen Form musikalisch verarbeitet. Auf Tournee ging er mit diesem Album im Herbst 2019." Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Batschkapp
Gwinnerstraße 
Frankfurt 
www.batschkapp.de 


Freitag, 29. Oktober, bis Sonntag, 31. Oktober: Of/ HfG-Rundgang

(Andrea)

Die Partys waren immer legendär -warum sollte das nicht wieder so sein? Fern ab dessen lohnt sich der Besuch für alle, die Lust auf neue Ideen haben. Der Rundgang ist immer eine sehr bunte Schau, Bühnenbild, Film, Produktdesign, Malerei, also es gibt viel zu sehen: 
Freitag, 29. Oktober 2021 18 Uhr Eröffnung mit Preisverleihungen Hauptcampus, Aula 20-23 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 20-21:30 Uhr CrossMedia-Rollen und Performances Samstag, 30. Oktober 2021 14-22:30 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 14-16 Uhr Mensa von Morgen, Tischgespräch 16-20 Uhr Film- und Animationsprogramm 20-22:30 Uhr Filmnacht: Diplomfilme
Sonntag, 31. Oktober 2021 14-20 Uhr Rundgang Hauptcampus, PRÄSIDIUM, Zollamt Galerie Zentraler Veranstaltungsraum AULA 14-16:30 Uhr »kurz und knapp«, Kurzvorträge von Studierenden 16:30-18 Uhr Film- und Animationsrolle

Veranstaltungsorte HfG-Campus, Schlossstraße 31 PRÄSIDIUM, Geleitsstraße 124 (Ecke Parkstraße) Zollamt Galerie, Frankfurter Straße 91


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