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| 01.10.2021 |
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KULTUR, SPORT & NATUR

So, jetzt ist gewählt und jetzt ist mal Schluss mit den ganzen Wahlkämpfen. Die nächsten Wahlen sind erst in zwei Jahren. Endlich Zeit, um mehr KULTUR & NATUR zu erleben und endlich auch mal SPORT zu treiben.
Am Montag ging es gleich los. Ich war noch total erledigt von unserer sensationellen Wahlparty im Kunstverein Familie Montez und machte mich auf dem Weg ins Karmeliterkloster. Ich wusste nur, dass ich mich dort für eine Ausstellungseröffnung angemeldet hatte, aber ich wusste überhaupt nicht, um wen oder was es ging.
Weil ich wie immer kurz vor knapp ankam, nahm ich schnell Platz und freute mich mega, dass ich dort, zwischen sehr vielen recht älteren Herrschaften, Gerre traf. Ihr wisst schon, den Sänger von TANKARD, den ich aber auch als stellvertretenden Leiter einer Drogeneinrichtung im Bahnhofsviertel kenne. Da ich ja noch immer nicht wusste, um welche Ausstellung es sich handelte, fragte ich ihn: „Was machst Du denn hier?“ Die Antwort habe ich jedoch, wegen der Maske, nicht verstanden und Nachfragen konnte ich auch nicht, da dann schon die offiziellen Reden begannen. Nach zwei Minuten war mir die Angelegenheit peinlich, aber Gerre nahm es entspannt, dafür kennen wir uns auch schon viel zu lange. Die Ausstellung heißt nämlich: “Abgelichtet. Stars in Frankfurt“ und Gerre ist ein Star, nicht nur in Frankfurt, und war deshalb Ehrengast bei der Ausstellungseröffnung. Wir haben uns dann gemeinsam die Ausstellung angeschaut und natürlich auch die Gitarre bestaunt, die Gerre dem Institut für Stadtgeschichte geliehen hat. Mit dieser Gitarre hat er 2018 beim Pokalfinale „Schwarz Weiß wie Schnee“ im Berliner Olympiastadion gespielt. Am Ende der Ausstellung, die noch bis August 2022 zu sehen ist, will er die Gitarre für einen guten Zweck versteigern.
So fing also meine Woche schon mal mit Kultur an, die Natur kommt gleich, denn wir starten in Kürze in den schönen Vogelsberg und da wir da auch wandern wollen, ist auch schon ein bisschen Sport dabei. Mehr Sport, abgesehen von den Stadionbesuchen, dann ab nächster Woche … der Vorsatz ist zumindest da. Denn wenn ich mir das Foto mit Gerre anschaue, da sehe ich ja aus, als wäre ich im 9. Monat schwanger…da muss ich dringend was gegen tun.
Was auch immer ihr macht: Lebt wild!
Daniela
Vielem Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen.
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an daniela@cappelluti.net n
2 x 2 Vorpremieren-Karten für den wunderbaren Film NOWHERE SPECIAL (bei Anwesenheit des Regisseurs) am 3.10. im Cinema am Roßmarkt. Gewinnfrage: Wie heißt der Trainer von Hertha BSC Berlin (siehe GEROLLTES)?
2 x 2 Karten für den ersten Streitclub am 4. Oktober. Gewinnfrage: Wie heißen die beiden Künstler, die bei der Eröffnung der Jüdischen Kulturwochen am Sonntag mt dem Stück „YidLife Crisis“ auftreten?
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****Antworten bitte bis 18 Uhr an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)*****
2 x 2 Gästelistenplätze für "Kollektif Istanbul" am Freitag, 1. Oktober, im Hafen 2. Die Gewinnfrage: Welche schöne Architekturform wird in Offenbach kultiviert? PS: Bitte beachtet: 2 G ist Pflicht.
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G E R O L L T E S über Trainerwechsel

(Uwe)
Die diesjährigen Spielzeiten ist in den unterschiedlichen Spielklassen, von der Kreisliga C bis in die Bundesliga, im Schnitt nun schon 7 bis 10 Spieltage alt. Da hat sich sicher bei einigen Vereinen, insbesondere bei denen im unteren Tabellendrittel, schon eine erste Erkenntnis durchgesetzt, ob es mit dem aktuellen Trainer eine erfolgreiche Saison werden wird oder eher nicht. Regionalligist FSV Frankfurt reagierte nach der Niederlage beim Bahlinger SC und stellte Trainer Angelo Barletta und seine Co Trainer frei. So weit ist Bundesligist Hertha BSC trotz der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf möglicherweise „noch“ nicht. Am Wochenende verlor die Hertha, der selbsternannte „Big-City-Club“, bei den Limo-Kickern von RB Leipzig mit 6-0. Eine deutliche Niederlage nach sowieso eher durchwachsenem Start. Sportvorstand Fredi Bobic macht nach solchen Ergebnissen ein genauso unfreundliches und missmutiges Gesicht, wie in seiner Endphase bei der Eintracht, wo er sich missverstanden fühlte und seine insgesamt gute Arbeit durch sein Verhalten vor und nach dem konkreten Ende schwer belastete. Wahrscheinlich würde Bobic Hertha-Trainer Pal Dardai lieber heute als morgen durch einen anderen Trainer ersetzen. Das ist aber nicht so einfach, weil (1) Dardai als Spieler und Trainer im Verein lange erfolgreich arbeitete, (2) Dardai die Hertha im letzten Jahr aus der Abstiegszone führte, (3) Dardais Sohn ein Stammspieler und (4) Dardai ein netter Kerl und in Berlin beliebt ist.
Da hatte es Thomas Brendel, Sportlicher Leiter und Vorgänger als Trainer von Barletta beim FSV Frankfurt, bei den Bornheimer sicher leichter als Bobic, weil Barletta keinen der aufgezählten Dardai-Highlights in Bezug auf den FSV für sich beanspruchen konnte. Entsprechend unkritisch wurde die Freistellung diskutiert. Auch die Such nach dem Interimstrainer dauerte nicht lange, Brendel installierte einfach sich selbst. Auf diese Idee, selbst Hertha-Trainer zu werden, wird Bobic sicher nicht kommen. Sowieso muss er vorher noch den aktuellen loswerden. Hier bleiben ihm im Grunde nur die drei Möglichkeiten, auf die die Vereinigten Staaten in kritischen Situationen mit anderen Ländern immer einmal wieder zurückgreift: (1) Krieg, (2) Destabilisierung, (3) Geld oder (4) Diplomatie. Im besten Fall wird Bobic es erst einmal eine Kombination aus 3 & 4 in Kombination anwenden und versuchen Pal Dardai als verdienten Hertha-Mitarbeiter aus dem „Amt zu streicheln“. Pal Dardai tritt dann zurück, wird wieder Jugendtrainer bei der Hertha und stammelt weinend auf der Pressekonferenz, dass die Hertha sein Leben sei und er den Weg frei für einen Neuanfang machen wird. In der Presse war allerdings zu lesen, dass Dardai sagte, die Hertha würde bereits einen Nachfolger suchen, was Bobic etwas eingeschnappt dementierte. Die (2) Destabilisierung Dadais könnte also bereits eingesetzt haben und dann kann recht schnell eine noch höhere Eskalationsstufe erreicht werden.
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GEDRUCKTES

(Petra)
Vier Jungs im Frankfurter Bahnhofsviertel, Anfang 20: Mädels gucken, Geldsäcke abziehen, kleine Deals checken, schneller Sex, den Job schwänzen, im Strandbad am Main abhängen. So weit so normal, meint Ihr? Nicht, wenn ich Euch sage, dass ich literarisch mit Euch ins Jahr 1943 reise. Was so jetztzeitig anmutet, ist die Geschichte von „Filip“, der Hauptfigur im Roman von Leopold Tyrmand. Und er erzählt autobiografisch, was der widerständlerische polnische Student mit gefälschten Papieren erlebt, als er sich nach der Besetzung seiner Heimat freiwillig zum „Arbeitseinsatz im Reich“ meldet. In der Hoffnung, hier – trotz allem – sein Glück zu finden. (Das findet der Autor nach Kriegsende dauerhaft auch nicht in Warschau, wo er als Journalist und Gründer des ersten Jazzclubs Polens tätig war, so dass er schließlich in Amerika lebte und dort 1985 starb). Deshalb ist klar, dass er sich absetzt - und über Mainz nach Frankfurt gelangt, wo er einen Job als Kellner im Parkhotel am Wiesenhüttenplatz findet. Und der ist nicht übel, denn hier sitzt Filip an der Quelle für Lebensmittelkarten (um die er die wohlhabenden Gäste beim Kassieren bescheißt), die eine oder andere Köstlichkeit, die auf dem Weg von der Küche in den Gastraum dezent verschwindet - oder einfach schnell mal verkostet wird -, und edlen Wein aus dem Keller für einen guten Feierabend. Und er hat ein Dach überm Kopf. Es ist ein europäisches Team aus Deutschen, Niederländern, Italienern undsoweiter, das meistens zusammenhält, um den Nazi-Bonzen, die es sich im Nobelladen gut gehen lassen, frech vor der Nase herumtanzen. Und das Beste ist: dem Chef morgens vor dem Servieren beherzt in den Kaffee zu spucken. Das und alles, was sie so beschäftigt, wird im Strandbad Mosler dann nach Feierabend diskutiert. Dabei schimmert in den Gesprächen mit seinem Freund-Kollegen Piotr auch immer wieder Tiefergründiges durch. Doch zugleich ist es ein lebensgefährliches Spiel in Atemnähe der Bonzen und mehr noch mit dem Beginn der Bombardierung Frankfurts. Doch diese tagtäglichen Gefahren sind noch nichts gegen die Liebe zu einer Deutschen. Kann die glücklich enden? Eine Zeitlang sieht es zumindest so aus. Die Themen und Erlebnisse Filips ragen für mich immer wieder ins Heute hinein (nicht nur, wenn ich die Nachrichten aus Afghanistan höre), denn es geht um große Fragen des Lebens: Haltung, Wahrheit, Politik, Freiheit und Lebensträume. So ist der Roman nicht nur ein Zeitdokument und eine flott erzählte Geschichte mit Lokalkolorit, sondern fast schon eine Parabel. Auf das Glück, auf das Leben.
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Bis Sonntag, 10. Oktober: Schaufenster-Ausstellung „Trottoir — wunderbar!“

(Daniela)
Yippieh! Die Schaufenster Ausstellung der WestAteliers startet in die vierte Runde! Unter dem Titel „Trottoir — wunderbar!“ findet die vierte SchaufensterAusstellung der Ateliergemeinschaft WestAteliers statt. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, durch die Straßen der Hellerhofsiedlung des Frankfurter Gallus- Viertels zu wandeln und Einiges zu entdecken. Seit 2020 veranstalten die Künstler:innen der WestAteliers SchaufensterAusstellungen als Reaktion auf die Corona-Maßnahmen. Durch ihre charmanten Räumlichkeiten in ehemaligen Ladenlokalen verfügen die Atelierräume über große Schaufenster, die sich perfekt dafür eignen, Kunst auch während des Lockdowns einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zur Förderung des Austauschs und der Kooperation sind auch in diesem Jahr wieder Gastkünstler:innen an der Aus-stellung beteiligt — insgesamt 10 Positionen aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Installation und Poesie sind in der Ausstellung zu sehen. Neben der Präsentation von Kunst in Schaufenstern wird auch die Umgebung in die Ausstellung mit einbezogen. So wird die Litfaßsäule an der Ecke Idsteiner-/ Schneidhainer Straße als zusätzliche Ausstellungsfläche bespielt und der Außenraum zwischen den Ateliers temporär für Straßenmusik und Tanz genutzt. Nachts sind die Schaufenster beleuchtet, sodass die Kunst rund um die Uhr zu sehen ist. An den Wochenenden findet ein abwechslungsreiches Begleitprogramm statt — das Angebot reicht von einer Lesung über Führungen und Straßenmusik bis hin zu Live-Porträt-Zeichnen. Außerdem pflegen die WestAteliers Kooperationen zu verschiedenen Horten und Schulen und bieten spezielle Führungen für Schulklassen an. An den Veranstaltungstagen sind die Ateliers, unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen, zwischen 11 und 17 Uhr für Besucher:innen geöffnet.
Öffnungszeiten Täglich 24 Stunden geöffnet. Nachts sind die Schaufenster beleuchtet. Die Ateliers sind an Sonntagen zwischen 11 und 17 Uhr sowie am Samstag, 02. Oktober geöffnet.
Namen aller Beteiligten: Besnik Balliu, Michael Bloeck, Maike Häusling, Franz Konter, Ericson Krüger, Ruth Luxenhofer, Si-mon Ndrejaj, Frank Reinecke, Sabine Rollnik, Sarah Schoderer
Samstag, 02. Oktober: 15 Uhr Führung durch die Ausstellung. Treffpunkt ist die Litfaßsäule an der Ecke Idsteiner Straße
Sonntag 03. Oktober: 15-17 Uhr Lesung und Lecture-Performance — live Gedichte von Michael Bloeck / bepoet. Ort: Langenhainer Straße 26, Kaffee und Kuchen Verkauf durch den Kunst Raum Mato e.V.
Sonntag, 10. Oktober: 15 Uhr Trottoir-Konzert — Ein musikalischer Spaziergang durch die Hellerhofsiedlung mit der Akkordeonistin Darja Goldmann. Ort: Start ist vor dem Atelier Ruth Luxenhofer, Lorsbacher Straße 26.
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Freitag 01. Oktober: Der Fall Nitribitt - gelöst! Coole Songs und steile Thesen

(Daniela)
Marc Becker: Der Fall Nitribitt - gelöst! Coole Songs und steile Thesen (Uraufführung)
Ihre Ermordung gehört zu den Top Ten der ungelösten Kriminalfälle, ihre letzte Adresse am Eschenheimer Turm wurde 2013 zum Kulturdenkmal, ihr Schädel bis 2008 im Frankfurter Kriminalmuseum ausgestellt und nach dem Verbleib ihres schwarzen Mercedes 190 SL suchen die Hobbydetektive des Landes noch immer – Rosemarie Nitribitt wurde zur schillernden Figur in der Nachkriegszeit und ist heute ein Mythos und Vorlage zahlloser Fantasieproduktionen. Die Frankfurter Geschichte der Ermordung einer 24-jährigen Prostituierten fasziniert noch genauso wie zur Wirtschaftswunderzeit. Ein sehr uneiniges Quartett streitet zwischen Sensationslust, kriminalistischer Analyse, feministischer Interpretation und touristischer Vermarktung lustvoll über die endgültige Lösung des Falles. Die Kompositionen von Michael Lohmann spielen raffiniert und mitreissend mit dem Sound der 50er Jahre und machen aus dem zerstrittenen Quartett ein formidables Gesangsensemble.
Es spielen Franziska Knetsch, Natanaël Lienhard, Detlev Nyga, Michael Quast Regie Matthias Faltz Kompositionen und Musikalische Leitung Michael Lohmann Bühne Christian Robert Müller, Paula Schulenburg Kostüme Ina Rettkowski Choreografie Ekaterina Khmara
Premiere am 1.10. um 19.30 Uhr
weitere Temine und Infos auf www.volksbuehne.net
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Freitag, 1. Oktober: Of/ Kolektif Instanbul

(Andrea)
Wer mich kennt, weiß, wie Istanbul-verliebt ich bin (btw. mein vhs.Kurs Türkisch für Anfänger wurde mangels Anmeldungen leider abgesagt - falls jemand einen Tipp hat oder jemanden hier ums Eck kennt..) und natürlich war ich bei der Ankündigung zumindest erstmal neugierig, habe mir dann einen Trailer angeschaut und gehe heute tanzen: "Progressiv und Hochzeitsmusik sind zwei Begriffe, die normalerweise nicht nebeneinander stehen. Auf das Kolektif Istanbul treffen aber beide zu: Progressiv, weil die Stilgrenzen diffus sind und auch Jazz-, und Funkelemente einen Platz zwischen den anatolischen Melodien und balkanischen Rhythmen finden. Der Sound des französisch-türkisch-bulgarischen Ensembles wird so zu einem Schmelztiegel für verschiedene Genres, inspiriert von ihrer Heimatstadt Istanbul, wo sich ebenfalls die verschiedensten Kulturen ineinanderfügen." https://www.youtube.com/watch?fbclid=IwAR1QfbunuTw2Mef5sZSCWhkUms1g5nIPD-h7sCQybnGpOXi6qJk9mjm2_YY&v=DgNJJktw2iA&feature=youtu.be
Kolektif Istanbul am Freitag kann nach jetzigem Stand Open Air stattfinden. Tickets gibt es für Kurzentschlossene auch an der Abendkasse (20,--). Sollte dass Wetter doch doof sein, wäre es eine vorzügliche Hallen-Premiere, denn es geht ums Tanzen. Definitiv in der Halle ist das Hafenkino am Samstag mit dem wundervollen, zutiefst komischen und überaus intelligenten Film Toubab, der übrigens in Frankfurt spielt - allein dafür lohnt er schon....
Hafen2 Nordring 2 Offenbach
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Freitag 01. Oktober: Robert Guiskard

(Martin)
Geisterspiel – Trauerspiel – Fragment - Heinrich von Kleist Wolfram Koch/Peter Michalzik Szenische Lesung Sommerbau / Mousonturm
Im Juni, noch unter ganz anderen kulturell-pandemischen Bedingungen fand eine einzige Aufführung von Robert Guiskard statt. Die FR schrieb dazu:
„Diesmal hatten aber 25 das Glück, zuschauen zu dürfen. Es wurde lange geklatscht, schade, dass es keine Wiederholung geben wird. Es ist schon so, dass das Schauspiel Frankfurt sein Publikum derzeit etwas knapp hält.“
Jetzt gibt es erneut und für mehr Zuschauer*innen die die Gelegenheit, sich diese tolle Lesung (die schon mehr ist als ‚nur‘ eine Lesung!) zu erleben, denn der Mousonturm macht‘s im Sommerbau möglich!
Es war einmal vor tausend Jahren im fernen Konstantinopel. Es ist Krise, im Heer der Belagerer wütet die Pest. Angst macht sich breit. Das Volk ist unsicher. Und was ist mit Robert Guiskard, dem Anführer der Normannen? Für Heinrich von Kleist war es sein wichtigstes Stück, aber er konnte es, so sehr er auch wollte, nicht zu Ende schreiben. Für uns ist es immer noch ein Spiel über das Volk, die Macht, die Angst – in Zeiten und im Zeichen einer Seuche. Was macht dieser alte Text mit uns, wenn wir ihn jetzt in die Hand nehmen und lesen? Was macht Kleist mit uns? Was machen wir mit dem Virus? Und was macht das Virus mit uns? Wer spielt mit wem?
Die FR weiter: „Während Koch und Michalzik allmählich den Text nicht nur vorlesen, sondern in Leben verwandeln, auch mal aufstehen, die Plätze wechseln, das Tempo anziehen, wird natürlich auch immer offensichtlicher, dass einer von den beiden ein noch dazu virtuoser Schauspieler ist, der andere nicht. Eine kuriose Entscheidung, könnte man meinen – zumal es an unterbeschäftigten Darstellern keinen Mangel haben kann –, aber bei aller Improvisiertheit hat auch sie Reiz und Wirkung. Nicht nur, weil die Kunst des Schauspielens auf diese Weise so großartig ausgestellt wird: Der eine kann sich, wenn er es will und soll, mit einer Handbewegung in eine ganz bestimmte Person verwandeln (und braucht kein Kostüm dafür), der andere kann es nicht, kann diese Verwandlung bloß zart andeuten, markieren. Es ist außerdem, als wäre der Dramaturg oder der Regisseur oder auch nur der Leser mit auf der Bühne. Im Theater werden Rollen gespielt, aber zugleich wird darüber nachgedacht, wird alles auch von außen gesehen – und der lange als Theaterkritiker tätige Autor Michalzik sieht es und sich selbstverständlich auch von außen.
Zwischendurch klingt an, dass die beiden zeitgemäß allein probiert haben. Also mussten sie sich selbst genug sein und liefern nun das komplette Paket Theater – lesen, spielen, denken – ab.“
Mit Wolfram Koch, einem Überraschungsgast und dem Kleistbiografen Peter Michalzik.
Tickets kaufen: https://www.mousonturm.de/events/robert-guiskard/
Hingehen!
Freitag. 1. Oktober um 22.00h: Robert Guiskard Sommerbau / Mousonturm (Kaiserlei). Solidarisches Preissystem
Foto: Wolfram Koch
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Freitag, 01. und Samstag 02. Oktober: Der Himmel über meinem Kopf

(Martin)
„‚Der Himmel über meinem Kopf‘ erzählt davon, wie es ist, etwas zu verlieren, von dem man bisher gar nicht ahnte, wie sehr es das tägliche Leben und Handeln bestimmt. Die neue Arbeit der AMP Dance Company widmet sich dem nachhaltigen Erleben des Verlusts von Sicherheit und seinen Folgen für unser freies Handeln.
Anhand unterschiedlicher Erzählungen der Tänzer*innen werden die Erfahrungen vom Verlust der Sicherheit als traumatische Erlebnisse des Subjekts geschildert und dabei das zuweilen ambivalente Verhältnis von Freiheit und Sicherheit ausgelotet.
Freiheit und Sicherheit. Sie kommen nicht ohneeinander aus. Allerdings stehen sie zueinander in einem komplexen und spannungsvollen Verhältnis. Ihre Beziehung zueinander hat großen Einfluss darauf, wie wir uns als Individuen in der Welt verhalten, welchen Raum wir einnehmen, welche Handlungen wir vollziehen, was wir sagen, wen wir treffen, was wir erreichen können. Wie sensibel das Verhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit ist, stellen wir fest, wenn das Grundbedürfnis nach Sicherheit plötzlich erschüttert wird. Welche Auswirkungen hat das Gefühl der verlorenen Sicherheit auf das Individuum? Was passiert auf der Seite der Freiheit, wenn Sicherheit sich abrupt aufzulösen scheint? Oder anders gefragt: Wie sehr sind wir sogar bereit Freiheit aufzugeben, um Sicherheit zurückzugewinnen? Wie sehr verengt sich unser Radius, wenn wir uns sicher glauben? ‚Der Himmel über meinem Kopf‘, ist das Bild für die Größe, die das verunsicherte Subjekt wieder erreichen kann, wenn es seinen Blick hebt, nachdem es den Boden unter den Füßen verloren hat.
Ein Stück, das Mut macht!“
Hier geht’s zur Vorbestellung der Tickets: http://www.gallustheater.de/2021/09/himukop.php
Beginn: 20 Uhr AMP Dance Company im Gallus Theater, Kleyerstraße 15.
Foto: © AMP Dance Company
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Freitag, 01. und Samstag 02. Oktober: Sem palavras / Ohne Worte

(Martin)
Marcio Abreu / Companhia Brasileira de Teatro Theater / Preformance Mousonturm – Saal im Mousonturm
Mit den Transgender-Zwillingen Viní und Vitória Xtravaganza im Zentrum verhandeln einige der bekanntesten zeitgenössischen Theaterschauspieler:innen Brasiliens die hochbrisante politische und gesellschaftliche Lage in ihrem Heimatland.
Dabei stellt „Sem Palavras/Ohne Worte“ die Frage nach der Relevanz von Kunst im Ringen um demokratische Grundprinzipien und gesellschaftliches Miteinander.
Marcio Abreu ist nicht nur einer der erfolgreichsten Theaterregisseure Brasiliens, sondern auch einer der besten Dramatiker. Sein Werk beschreibt Abreu als einen Text, in dem vor allem und zuerst der Körper spricht, „als hätte man die Sprache verloren, als hätte sich die Sprache zerstreut”.
Inspiriert von der queeren Philosophie-Ikone Paul B. Preciado verwebt die Inszenierung individuelle Chroniken und Berichte zu einem bildreichen, dramatisch-choreografischen Geflecht aus Solos und gemeinschaftlichen Szenen, in denen Traum und Wirklichkeitserfahrung untrennbar eng beieinander liegen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/sem-palavras-ohne-worte/
Jeweils ab 20.00h (Einführung um 19.30h) Mousonturm – Saal im Mousonturm Solidarisches Preissystem (5€ – 30 € pro Platz).
Foto: © Nana Moraes
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Samstag, 02. Oktober (und weitere Termine): Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Martin)
Das hat man ja gar nicht so häufig…
Der geübte Theatergänger hat freilich ausgewählte Stücke schon mehrfach und in unterschiedlichen Inszenierungen gesehen. Man meint zu wissen, was auf einen zukommt. Und natürlich - bei ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf?‘ rechnet man mit einem Sofa, einer Bar, Psychokacke und geworfenen Whiskygläsern - eben, wie bei ‚Warten auf Godot‘ mit einem dürren Baum.
Und dann: Welches Theaterglück, wenn es einer Inszenierung gelingt, eine vollkommen neue Dimension in einem Stück zu finden!
Hat man ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf?‘ schon einmal mit einem solchen Tiefgang sehen können? Ich sage: „Nein!“
Man rechnet mit der Schlammschlacht der Beziehungsvorwürfe und der Tragödie, die in den Partnerschaften deutlich werden. All das sieht man – aber im Theater Willy Praml gelingt dem Regisseur Michael Weber mehr und etwas ganz Großes: die Schauspieler*innen spielen und zeigen uns die Tragödie, die in ihnen selbst liegt.
Das ermöglicht neue Sichtweisen auf die Protagonist*innen, die Dramatik und das Stück insgesamt. Das Kammerspiel ‚Virginia‘ wird hier wirklich zu einem großen Theater mit Menschen an ihren inneren Abgründen, die sich aus der eigenen ‚transzendentalen Obdachlosigkeit‘ ergeben. Beziehungskonflikte und die entsprechenden Choreographien werden zum Ausdruck der inneren Leere.
Es gäbe noch viel zu sagen, zu den einzelnen Schauspieler*innen (herausragend!) den Kostümen (der Hammer!), dem Bühnenbild (sensationell!).
Dazu die Kritik in der FR: https://www.fr.de/kultur/theater/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf-wie-man-einen-frosch-kocht-90976217.html
Großes Theater! Endlich wieder! Hingehen! Hier geht’s zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de
Termine: 2., 3., 8., 9., 15., 16. und 17. Oktober
Theater Willy Praml - Naxoshalle
Foto: © Seweryn Zelazny
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Samstag, 2. Oktober: OF/ Der kleine Wettersamstag
(Andrea)
Meine Tochter ist leider inzwischen raus, aber die Wetterwerkstatt ist auch für ältere Kinder und junge Erwachsene spannend. Heute allerdings geht es um die kids: "Luft wiegen, eigenes Wetter erzeugen, Lieblingswetter malen, volle Gläser auf den Kopf stellen und Papierflieger durch die Lüfte jagen – das alles können Kinder ab 4 Jahren beim „Kleinen Wettersamstag" kostenfrei zwischen 12 bis 16 Uhr erleben. Die Veranstaltung wird ab sofort jeden ersten Samstag in der Wetter- und Klimawerkstatt in der Frankfurter Straße 39 angeboten. Mit kleinen Tricks und Experimenten werden dabei ganz nebenbei wichtige Phänomene des Wetters und Klimas erklärt und das Interesse für dieses Themengebiet geweckt."
Wetter- und Klimawerkstatt Frankfurterstraße 39 Offenbach
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Samstag, 02. Oktober: SOMMERWIESE - 257ers + Mehnersmoos

(Uwe)
"Die 257ers sind das musikalische Pendant zu Philipp Amthor: asozial im Herzen, bildschön und unbedingt meme-tauglich. Die Rap-Kombo aus Essen-Kupferdreh hat den Deutschen ordentlich „Holz“ und das benachbarte „Holland“ geschenkt – zwar nur in Liedform, aber die Nation hat es ihnen mit doppeltem Gold- und Platin-Status gedankt. Auf Konzerten feiert man den gemeinsamen Triumph mit Schaumkanonen, Konfetti und den knochenbrechendsten Pogo, den eine Band heraufbeschwören kann. Auf dem neuen Album „Abrakadabra“ werden jetzt zehn Jahre organisierte Geistesgestörtheit besungen – als Tribut an sich selbst und als Jubiläum des Debütalbums „Hokus Pokus“ von 2009.
Seit 2005 ballern die Berufssoziopathen in verschiedenen Konstellationen durch die Proberäume, Konzertkeller und Festival-Arenen von hier bis zum Mond. 2009 kam mit „Hokus Pokus“ das erste Album heraus, das eine im unironisch-ironischen Deutschrap unvergleichliche Erfolgsgeschichte einleitete. Spätestens seit vom Splash! über Rock am Ring bis zum Ballermann der eingängige Brunftschrei „Ich und mein Holz, ich und mein Holz, Holzi, Holzi, Holz“ gepumpt wird, weiß jeder, wer die Verbalgewalttäter aus’m Ruhrpott sind. Nachdem es die ersten Jahre noch darum ging, Deutschrap mit dem Brecheisen zu misshandeln, wird spätestens seit 2014 auf biologische Zersetzung gezählt: und so fallen aus dem verfaulenden Körper des sogenannten Rapgames reihenweise Goldene und Platin-Schallplatten und 1LIVE Kronen heraus – und die Fanbase, die von der Band liebevoll „Mutanten“ getauft wurde, bleibt trotzdem treu."
JAHRHUNDERTHALLE SOMMERWIESE, Pfaffenwiese 301, Frankfurt BEGINN: 20:00 VVK: 24€ zzgl. Gebühren
Foto: 257ers Pressefoto von der Homepage der Jahrhunderthalle
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GELESEN: American Dirt von Jeanine Cummins

(Uwe)
Sebastian, Journalist im mexikanischen Acapulco, wird von Sicarios, Killern eines Drogenkartells, erschossen. Nicht nur er wird bei einer privaten Grillparty liquidiert, sondern auch alle anwesenden Verwandte und Freunde werden Opfer des blutigen Überfalls. Nur Sebastians Frau Lydia und der gemeinsame Sohn Luca überleben durch einen glücklichen Zufall. Vom Tatort aus beginnen die beiden ihre Flucht nach el norte, bis in die estados Unidos. Die Inhaberin eines kleinen Buchladens kommt mit ihrem achtjährigen Sohn auf dem aufreibenden und schwierigen Weg in Richtung Norden immer wieder an ihre Grenzen und gerät in Gefahr. Sie erlebt das, was mittelamerikanische Flüchtlinge aushalten müssen, die in ihrer Heimat aufbrechen, um die Vereinigten Staaten zu erreichen. Menschen, wie die beiden Schwestern Solebad und Rebeca, junge indige Frauen, die Honduras aus nachvollziehbaren Gründen verlassen mussten. Not, Elend und Bedrohung sind die wesentlichen Motive, eins davon trifft auch Lydia und Luca zu, die vor einem mächtigen Kartell fliehen müssen. Warum, webt die Autorin Jeanine Cummins in American Dirt immer wieder in die Geschichte ein. Die Geschichte wird schnell, gut, spannend und so bildhaft erklärt, dass das Kopfkino ohne Probleme mitläuft.
Definitiv eine Empfehlung für Fans von Don Winslows Reihe über mexikanische Drogenkartelle (Tage der Toten – Das Kartell – Jahre des Jägers).
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Sonntag, 03. Oktober: SOMMERWIESE - Unter meinem Bett LIVE
(Uwe)
UNTER MEINEM BETT – IN DEINER STADT 2020 Endlich wieder coole Lieder von Deutschlands beliebtesten Singer/Songwritern: Die neue „Unter meinem Bett“ erscheint am 18.11! Nach inzwischen schon vier sehr erfolgreichen Alben erscheint nun das fünfte, welches Kinder und Eltern wieder gleichermaßen begeistern wird. Die Lieder sind mal frech und laut, mal leise und tiefsinnig – und dabei immer einfallsreich und überraschend anders!
„Unter meinem Bett“ auch wieder auf Tour, die großartige UMB-Liveband und viele tolle Gastsänger präsentieren ihre Songs live. Ein Konzerterlebnis für alle Altersklassen! In Frankfurt dabei sind: Francesco Wilking, der wunderbare Moritz Krämer (mit Francesco Wilking auch "Die höchste Eisenbahn"), Gorilla Club, Suzie Kerstgens ("Klee"), Sven van Thom und Bernd Begemann
JAHRHUNDERTHALLE SOMMERWIESE, Pfaffenwiese 301, Frankfurt EINLASS: 11:00 / BEGINN: 12:00 VVK: 20€ zzgl. Gebühren / Kinder 4 - 13 Jahre: 15€ zzgl. Gebühren
Foto: Melancholie Maritim Photografie
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Sonntag, 03. Oktober: Hölderlin Heterotopia

(Martin)
Akira Takayama/Port B Hölderlin Pfad (Bad Homburg - Frankfurt) App/Audio-Walk/Begleitete Wanderung
Elfriede Jelinek, Alexander Kluge, Helene Hegemann, Deniz Utlu, Lina Majdalanie und Navid Kermani – sie alle gehören zu den zahlreichen Autor*innen, die seit September den 22 Kilometer langen Hölderlin-Pfad zwischen Frankfurt und Bad Homburg in einen „anderen Ort“ verwandeln: „Hölderlin Heterotopia“ nennt der japanische Regisseur Akira Takayama sein Projekt. Menschen, die auf dem Pfad zu Fuß unterwegs sind, können sich per Smartphone-App zu verschiedenen Stationen leiten lassen. Dort schalten sich Audiobeiträge frei, für die 14 internationale Autor*innen neue Texte, Erzählungen und Gedichte verfasst haben. Wie für den Dichter Friedrich Hölderlin das Wandern an sich schon ein anderer, schöpferischer Akt und Ort war, so sucht „Hölderlin Heterotopia“ nach jenen „anderen“ Gesetzmäßigkeiten und Regeln für das eigene Leben, die außerhalb der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung stehen und dennoch zutiefst in sie eingebettet sind.
Am Sonntag, 3. Oktober, bietet der Mousonturm eine kostenfreie begleitete Wanderung von Bad Homburg nach Frankfurt mit persönlicher Orientierungshilfe durch das Projektteam an. Anmeldung (Veranstaltungsdatum, Name, Anschrift und Telefonnummer) bitte unter heterotopia@mousonturm.de
Weitere Infos gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/hoelderlin-heterotopia-4/
Sonntag, 3. Oktober: Hölderlin Heterotopia von Akira Takayama/Port B Wandern auf dem Hölderlin Pfad (11.00h Bad Homburg, nähere Infos nach Anmeldung).
Keine Kosten, bitte anmelden.
Foto: © Jörg Baumann
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Sonntag, 3. Oktober: OF/ Dreams - Premiere

(Andrea)
Antje Kania war in den letzten Monaten alles andere als untätig, sie hat einen Film zu Alltagsrassismus gemacht, bei den Kulturgesichtern 069 einen Song miteingesungen, mit mir einen Bauchladen für die Kulturgesichter gebastelt, Puppen gebaut und sich neue Geschichten ausgedacht. Schließlich ist sie immer noch hauotberufliche Puppenspielerin und präsentiert heute erstmals online ihre neueste Produktion: DREAMS Figurentheaterfilm für Kinder ab 4 Jahren mit musikalischer Begleitung und OHNE SPRACHE Toni wacht mitten in der Nacht auf. Sie steigt aus ihrem Bett. Aber was ist das? Da ist ja Gras unter ihren Füßen. Sie schaut sich um. Ihr Bett steht mitten in einem Dschungel. Sie träumt. Sie folgt einem Schmetterling und beginnt damit eine abenteuerliche Reise durch verschiedene Traumwelten. Die Zuschauer:innen begleiten Toni durch diese musikalische Reise, die ganz ohne Sprache auskommt und somit für Groß und Klein auf der ganzen Welt geeignet ist.
Ein Familienticket kostet 10 Euro, das Anmeldeformular findet ihr hier: http://www.figurentheater-kania.de/dreams-digital/
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Sonntga, 3. Oktober: FFM/ LUCAS Filmsonntag
(Andrea)
Noch so eine tolle Frau ist Julia Fleissig. Sie leitet seit ein paar Jahren das Lucas Filmfestival und hat sich mit dem gesamten Filmmuseum-Team wieder eine schöne Aktion ausgedacht, um junge Menschen für ambitionierte Themen zu begeistern: "Am kommenden Sonntag halten wir ein unschlagbares Familienangebot bereit! Denn ein Ausflug am 3. Oktober in das DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum bedeutet bis 17 Uhr FREIEN EINTRITT für alle Mitglieder einer Familie, sowohl im Kino des DFF als auch in der Dauer- und Sonderausstellung. Reserviert euren Besuch telefonisch (069 961 220 220) oder schreibt eine Mail an museumsbesuch@dff.film. Stichwort: LUCAS-Festivalsonntag Auf welche Filme sich eure Familie freuen kann, erfahrt ihr auf unserer Webseite: https://lucas-filmfestival.de/
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Sonntag, 03. Oktober: SOMMERWIESE - Milow

(Uwe)
Am Tag der Deutschen Einheit spielt mit dem Belgier MILOW einer der bekanntesten Acts auf der Sommerwiese, die kalendarisch bei bestem Wetter zur Herbstwiese wird.
Was 2007 mit Hits wie ›You Don’t Know‹ oder seiner Akustik Coverversion von 50 Cents ›Ayo Technology‹ begann, ist längst zur internationalen Erfolgsgeschichte geworden! Mit seinem sechsten Album ›Lean Into Me‹ schlägt Milow nun ein weiteres Kapitel auf, das keinerlei Ermüdungserscheinungen erkennen lässt: Kaum jemand schafft es derart gekonnt, hochpersönliche Themen in universelle Hymnen zu verwandeln wie der belgische Singer-Songwriter. So eingängig und populär seine Songs auch sein mögen – eines sind sie nie: seicht. Denn bei allem internationalen Erfolg, den der sympathische Gitarrist und Sänger mit seinen bisher sechs veröffentlichten Studioalben, zahllosen Auszeichnungen, ausverkauften Tourneen und rund 200 Millionen globalen Streams auch hat, war und ist ihm der unmittelbare Kontakt zu seinem Publikum heilig. Jedes seiner neuen Lieder unterzieht Milow dem intensiven Live-Dialog mit seinen Fans, bevor er sich entscheidet, den Song zu veröffentlichen – so ist stets sichergestellt, dass die Kommunikation mit seinem Publikum auch in aufgenommener Version nicht abreißt. In diesem Jahr hat er bei ›Sing Meinen Song‹ das deutsche TV Publikum verzaubert, um anschließend ›Lean Into Me‹ auf einer kurzen Tournee live vorzustellen. Die Begeisterung war allerorten derart hoch, dass wir uns freuen, diverse Sommertermine mit dem belgischen Pop-Phänomen bekanntgeben zu können!
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 19 Uhr, Tickets: ca. 48 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Sonntag 03. -Sonntag 17. Oktober: Jüdische Kulturwochen

(Daniela)
Ich freue mich auf die Jüdischen Kulturwochen der Jüdischen Gemeinde, die vom 3. bis zum 17. Oktober vielseitige Einblicke in die jüdische Kultur geben. Ich mag die Vielfalt des Programms sehr und versuche viele Angebote wahrzunehmen.
Die alle zwei Jahre stattfindenden Jüdischen Kulturwochen sind ein gelebtes Zeichen für die enge Verbundenheit der Gemeinde mit der Mainmetropole. Das Festivalprogramm ist Einladung an die Stadtgesellschaft, jüdische Gegenwart in ihrer Lebendigkeit und Vielfältigkeit kennenzulernen. „Wir sind überzeugt, dass Kultur leben muss, selbst angesichts der Unabwägbarkeiten der Pandemie. Das Motto ‚More Joy, less Oy‘ steht für ein unbeschwertes und augenzwinkerndes Programm, das aber nicht universelle Fragen und Themen ausspart“, so Marc Grünbaum, Mitglied des Vorstands und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
Eröffnung mit Chuzpe und Narishkeit – Sitcom-Stars aus Kanada... mehr dazu im nächsten Beitrag!
Big Apple & Burlesque
Nicht weniger humorvoll, was den Blick auf jüdisches Leben in einer Metropole angeht, kann die New Yorker Autorin und Journalistin Fran Lebowitz über den Alltag im Big Apple erzählen (5.10.). Spätestens seit der Netflix-Serie „Pretend it’s a City“, in der sie kommentierend mit Martin Scorsese durch die Straßen New Yorks schlendert, ist sie weltweit berühmt. Mit Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, spricht Lebowitz – zugeschaltet aus New York – über ihr Aufwachsen in den 1950er-Jahren, ihre Arbeit für Andy Warhols „Interview“ Magazin und jüdischen Feminismus. Mit anschließendem Q&A.
Erstmalig Teil des Programms ist „Jews Jews Jews!“, ein jüdisch-queeres Kabarett-Showprogramm der jüdisch-amerikanischen Burlesque-Tänzerin Lolita Va Voom und der Performerin Nana Schewitz, die beide in Berlin leben und in ihrer Show Elemente aus Drag, Burlesque, Zauberei und Stand-up-Comedy miteinander verbinden (9.10. nach Schabbatausgang).
Kunst, Kinder & Tanz
Reich ist das Angebot der Jüdischen Kulturwochen an Führungen zu jüdischen Spuren in Frankfurt und in der Kunstwelt. So gibt es geführte Touren durch die Rembrandt-Schau im Städel Museum, aus dem Museum Giersch wird digital das Werk der vergessenen Frankfurter jüdischen Fotografinnen Nini und Carry Hess in den Fokus gerückt. Im Historischen Museum und im Jüdischen Museum wird es ebenfalls Führungen geben. Eigens für die Jüdischen Kulturwochen hat das Performance Kollektiv profikollektion einen Audiowalk über die mutigen Macher des Neuen Theaters Frankfurt, einem der erfolgreichsten und beliebtesten Theater Frankfurts, das durch die Nationalsozialisten schließlich in die städtischen Bühnen „integriert“ wurde, konzipiert und realisiert. Im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum werden Papierschnitte von Frauen aus der Tora der israelischen Künstlerin Zipora Rafaelov zu sehen sein, durch die Rabbiner Soussan eine Führung anbietet (4.10.).
Nur zusammen und mit vereinten Kräften sind wir stark. Das Kindertheaterstück „NaseWeissRot“ des freien Frankfurter Theaters La Senty Menti (10.10.) vermittelt diese Botschaft auf spielerische, witzige und clowneske Weise auch den ganz Kleinen.
Auf jungen Tanz und gleich mehrere Uraufführungen darf sich das Publikum bei einer exklusiven Vorschau von Noa Wertheims Choreografie „Janus“ mit TANZ_KASSEL (Staatstheater Kassel) in der erstmaligen Kooperation mit dem Instituto Cervantes freuen (14.10.). Die israelische Choreografin Roni Chadash fordert mit „Body #whatever“ die visuelle Wahrnehmung der Zuschauer*innen heraus – zeitgenössischer Tanz aus Israel at it‘s best!
Auf die Suche nach der eigenen Identität und Körperlichkeit begibt sich auch das US-Filmdrama „Minyan“ am 12.10. im Kino des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums (DFF).
Schutz der jüdischen Gemeinschaft und anderer Minderheiten
„Lassen Sie uns mit Umsicht und Neugierde im physischen Raum Begegnungen schaffen und ins Gespräch kommen“, sagen die Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde, Marc Grünbaum, auch im Hinblick auf die Gespräche und Filme, welche die jüdische Gegenwart und Geschichte vor dem Hintergrund diverser Anfeindungen thematisieren. Hier spannt sich der Bogen unter anderem von einer von Claus Leggewie moderierten Lesung mit dem renommierten Historiker Dan Diner zur Anatomie des Zweiten Weltkriegs aus Perspektive des jüdischen Palästina (10.10.), in die Rachel Salamander einführt. Weiter über den Film „Die Rote Kapelle“ im DFF-Kino (10.10.), bis hin zum zentralen Podiumsgespräch „Rechtsradikalismus in hessischen Sicherheitsbehörden“ – hier wird der Publizist, Philosoph und Jurist Michel Friedman im Gespräch sein, u.a. mit der Hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und dem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang (6.10.).
Alle Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen der Jüdischen Kulturwochen 2021 finden Sie im vollständigen Programm auf www.juedische-kulturwochen.de und auf www.jg-ffm.de.
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Sonntag 03. Oktober: YidLife Crisis: YidLive!

(Daniela)
Ich freue mich auf die Eröffnung und besonders auf „YidLife Crisis“. Hier ein Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=eDNwj0ZceTM&t=6s
In der Webserie „YidLife Crisis“ blicken die Macher Eli Batalion und Jamie Elman alias Chaimie und Leizer mit einer guten Portion Humor auf jüdisches Leben. Die weltweit erste englisch-jiddische Sitcom ist eine Hommage an die Jiddischkeit und ein Liebesbrief an modernes jüdisches Leben, gepaart mit einer Prise Ironie.
Anlässlich der Jüdischen Kulturwochen sind YidLife Crisis erstmals in Deutschland zu Gast und nehmen das jüdische Leben in Frankfurt mit viel Chuzpe unter die Lupe und aufs Korn. Ein Abend voll augenzwinkerndem Witz, Narishkeit, jiddischer Musik und Lebensgefühl. Man muss weder jüdisch sein noch Jiddischkenntnisse haben – Sinn für Humor erwünscht.
Die Veranstaltung findet hauptsächlich in englischer und teils in jiddischer Sprache statt.
Begrüßung: Marc Grünbaum, Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main
Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr
Eintritt: € 18 regulär | € 12 ermäßigt* (zzgl. VVK-Gebühren) und an derAbendkasse
© YidLife Crises
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Sonntag, 03. Oktober: NOWHERE SPECIAL, Vorpremiere (mit Verlosung!)

(Uwe)
VORPREMIERE in Anwesenheit von Regisseur Umberto Pasolini Wir verlosen 2x2 Tickets (siehe Verlosung oben)
Endlich werden seit einiger Zeit auch die Kinos wiederbelebt. Nun löst sich der Filmstau etwas auf, sogar der neue Bond wird gezeigt. Wichtig, dass die kleinen "großen" Filme nicht vergessen werden. Filme wie Nowhere Special, den ich mir ganz sicher ansehen werde.
Zum Film: Eine kleine Stadt in Irland. Der Fensterputzer John zieht seinen vierjährigen Sohn Michael alleine auf, seit die Mutter die Familie kurz nach der Geburt verlassen hat. Ihr Leben ist bestimmt von den täglichen Notwendigkeiten und Ritualen, geprägt von der tiefen Liebe zwischen Vater und Sohn. Was Michael nicht weiß: John hat Krebs. Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Die will er nutzen, um eine neue Familie für Michael suchen, eine perfekte Familie. Aber wie kann er seinem Sohn erklären, warum sie so viele merkwürdige Menschen besuchen? Kennt er seinen Sohn gut genug, um zu wissen, was der braucht? Langsam beginnt John zu begreifen, dass er keine Entscheidung für die Zukunft treffen muss, sondern eine für die Gegenwart. Gemeinsam mit Michael.
Der Film berührt die großen Fragen des Lebens auf’s Kinoschönste.
Cinema, Roßmarkt 7 in Frankfurt (Nähe Hauptwache) Beginn: 18 Uhr
Foto: Verleih
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Digitaler Analphabet

(Uwe)
Ich habe ein eMail-Konto und das richtete ich bei AOL ein, als die Modems noch komische Geräusche von sich gaben, die eMails über eine Leitung aus einer Buchse kamen und der Aufbau einer Website teilweise länger dauerte als die Zubereitung von sechs-Minuten-Eiern (wobei das Erhitzen des Wassers im Topf vor Zugabe der Eier natürlich noch dazu gerechnet werden muss). Clouds, WLAN oder Hotspots traten erst Jahre später in mein Leben und für „Bluetooth“ war damals nur ein lange verstorbener norwegischer König mit schlechten Zähnen bekannt (mir ehrlicherweise nicht) und nicht eine Datenübertragung zwischen zwei technischen Geräten auf kurze Distanz. Bis heute bin ich ein digitaler Analphabet, der nur das Nötigste kann, technische Zusammenhänge nicht wirklich versteht und der bei Problemen mit Computer oder Handy bestenfalls das Aus- und Anschalten hinbekommt.
Dabei war ich in der Mittelstufe teilweise sehr nahe dran an den ersten Computer-Nerds aus Riedstadt. Ich schrieb es hier bereits, ich war in einem Computerclub und hatte als einziges Mitglied keinen Computer. Das ist wie, wenn man einem Geflügelzuchtverein angehört, selbst aber keine Hühner besitzt. Man sitzt in diesem Fall in der Regel an einem Tisch in der Vereinskneipe, isst und trinkt, redet dummes Zeug und schaut den anderen bei der Geflügelzucht zu. Bei den Computer-Nerds war ich nur, weil ich zu der Zeit an meine anderen Alterskameraden etwas den Anschluss verpasste, als die mit Mädchen und Mopeds unterwegs waren und mit geföhnten Haaren in einer nahegelegenen Disko abhingen. Die Computerfreaks gaben mir freundlicherweise Asyl, vermittelten mir aber kein fundamentales Wissen über Festplatten, Disketten und so weiter. Das lag wahrscheinlich daran, dass sie selbst nichts Gescheites mit dem Rechner anstellten, sondern den ganzen Tag damit verbrachten, mit animierten Fröschen in der Gegend herumzuspringen oder Asteroiden mit einem Raumschiff abzuschießen.
Meinen ersten eigenen Computer kaufte ich erst Anfang der 2000er Jahre und auch nur aus dem einfachen Grund, weil ich einen IPod erwarb und meine umfassende CD Sammlung draufspielen wollte. Ich machte das Ganze händisch indem ich jede CD einzeln bearbeitete. Ich steckte sie in den Rechner, importierte alle Lieder und tippte die wesentlichen Informationen wie Interpret, Titel und Name Album individuell ein. Das war mein persönlicher Jakobsweg. Vielleicht habe ich mir bei dieser Wochen dauernden Aktion, auf einem IKEA Klappstuhl sitzend, meinen Rücken kaputt gemacht. Nachdem die Basis aller Lieder eingegeben war, aktualisierte ich meine ITunes-Bibliothek nach jedem CD-Kauf auf´s Neue über die eben beschriebenen Schritte. Ein automatischer Abgleich über das Internet war in Ermangelung von WLAN in meiner damaligen kleinen Nordend-Wohnung leider nicht möglich (Zugang zu WLAN bekam ich erst durch den Zuzug in Danielas Wohnung – das war aber natürlich nicht der Grund für den Umzug in 2017). Apple und ich waren wegen dem Ipod classic (6. Generation, 160 GB, 36 h Spielzeit) gute Partner, dann schafften sie den Ipod classic ab, von heute auf morgen, einfach so. Und löschten die Erinnerung an dieses großartige Stück Technik aus den Gehirnen der Apple-Store-Mitarbeiter. Stellte man nämlich in den Wochen danach einem Mitarbeiter eine Frage zum Ipod classic schaute dieser einen an, als hätte man heute eine junge Mitarbeiterin der Air France auf einen Flug mit der Concorde angesprochen.
Ich habe also immer noch meinen AOL-Account. PC Welt schrieb einmal über AOL: „… AOL hat niemals das Stigma überwunden, der Online-Dienst für Leute zu sein, die es nicht besser wissen“. Wie wahr. Wegen meiner Treue aus Ahnungslosigkeit zu AOL habe ich gerade einige Bewegung im Posteingang. Dort kommen nämlich täglich von unterschiedlichen Absenden Nachrichten mit eindringlichen Warnungen an, dass sich mein Account inklusive der ganzen Nachrichten in Luft auflösen wird. Dass sich meine Tür in die weite Welt quasi für immer schließt, dass mich AOL mit in die Tiefe ziehen wird wie einst Moby Dick Captain Ahab, wenn ich mich weiter weigere, irgendwelche persönliche Daten einzugeben und zu bestätigen. Dahinter steckt aber nicht AOL, also das was nach der Übernahme durch Verizon, der Fusion mit Yahoo (zu Oath) und dem Verkauf an ein Investment- und Beteiligungsunternehmen davon übrig geblieben ist, sondern Leute, die mit meiner Internetblindheit Geld verdienen wollen. Das tuen die aber mit solch offensichtlichen Fehlern, dass es die Intelligenz der angesprochenen Menschen beleidigt: sinnlose Absendeadresse, Rechtschreibfehler, … usw. Da bekomme ich lieber Mails von nigerianischen Anwälten, die mir zu einer hohen Erbschaft von vergessenen Verwandten in Afrika gratulieren und umÜberweisung eines hohen vierstelligen Betrages bitten, um eine Erbabwicklung in meinem Sinne vornehmen zu können: „Dear Friend … yours sincerely“
Soundtrack des Lebens: „The Biggest Fool Of All“ von Cock Robin
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Montag 04. Oktober: StreitClub - „Grenzen der Meinungsfreiheit“

(Daniela)
Lasst uns reden! Lasst uns debattieren! Lasst uns STREITEN!
Kaum etwas ist so häufig Teil unseres Alltags und dabei gleichzeitig so negativ besetzt wie der Streit. Häufig assoziieren wir ihn mit Eskalation, zermürbenden Endlos-Auseinandersetzungen und mit Wut, Enttäuschung oder Aggression. Streit bedeutet Konflikt. Streitkultur hingegen bedeutet Konfliktaustragung und -einhegung. Streitkultur meint also nichts anderes als die Kunst des produktiven Streitens. Als solche ist sie unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen, denn im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben: Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft und entwickeln und testen politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!
Der StreitClub, ein Veranstaltungsformat des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Goethe-Universität, hat sich daher der Aufgabe verschrieben, Streitkultur zu fördern und ihr eine Bühne zu geben. Er verhandelt aktuelle Kontroversen in einem produktiven Streitgespräch, das wieder Lust auf Streit machen soll. Zwei streitfreudige Gäste sitzen zwei ebenso streitfreudigen und -erfahrenen Gastgebern gegenüber: - Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Sprecherin des FGZ, Co-Sprecherin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Direktorin des Leibniz-Instituts HSFK) und
- Michel Friedman (Jurist, Publizist, Philosoph und geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES), Frankfurt am Main).
Die Veranstaltung wird jeweils von Schüler:innen einer Klasse aus Frankfurt und Umgebung begleitet. Sie fungieren als Streitanalysten, erfassen die verschiedenen Argumente und Für- und Wider-Positionen in Echtzeit, visualisieren den Streit und können auch intervenieren.
Zur Auftaktveranstaltung am 04. Oktober 2021 nimmt sich der StreitClub mithilfe von Medienanwalt Christian Schertz und Kabarettist Florian Schroeder einer der großen aktuellen Streitfragen an: Wie weit geht die Meinungsfreiheit?
Es ist eine oft gehörte Frage ohne Antwort: „Was darf man denn noch sagen?“ Die Grenzen des Sagbaren irrlichtern zu verschiedenen Anlässen immer wieder durch die Öffentlichkeit: von Jan Böhmermanns Gedicht über den türkischen Präsidenten bis hin zu shitstormenden Querdenkern im Internet oder sich dem Gendern verweigernden sogenannten „alten, weißen Männern“. Die Frage stellt sich also immer wieder neu und fordert eine stetige Auseinandersetzung mit den Inhalten, aber auch der eigenen und fremden Perspektiven.
Tickets kosten für Schüler:innen 10€, für alle anderen 12€ und sind über das English Theatre erhältlich.
Mehr Infos: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/streitclub-grenzen-der-meinungsfreiheit/#more-1909
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Dienstag, 05. Oktober (Premiere) – Freitag, 08. Oktober Apokalypse Resistance Training

(Martin)
Theater ab 14 Jahren TheaterGrueneSoße
Gibt es etwas, das immer gleich ist, wenn Menschen protestieren? Wann geht Protest zu weit - und wann ist er zu wenig?
Brauchen Proteste ein System - oder braucht das System die Proteste?
Wie müsste ein Stück aussehen, das etwas bewegt?
Das sind doch mal Fragen! Und insbesondere die Vorstellungen an den Vormittagen sind allen 8. – 12. Klassen empfohlen! Das TheaterGrueneSosse hat sich ein weiteres Mal mit dem Regisseur Leandro Kees zusammengetan. Drei Spieler*innen lassen in diesem Jugendstück auf der Bühne die politischen Momente ihres Lebens nochmal passieren und suchen die Verbindungen:
Was hat der Häuserkampf in Westberlin mit einem mittelhessischen Schulleiter zu tun? Wie haben die Proteste zur Startbahn West die Frankfurter*innen geprägt?
Ist es eigentlich eine Demonstration, wenn man gezwungen wird, hinzugehen?
Mit massenhaft historischen Originaldokumenten und einem Augenzwinkern lässt das TheaterGrueneSosse ein bewegtes Bilderalbum von Protestkultur und jugendlichem Trotz entstehen und fragt auch:
Wie sieht es in der Zukunft aus, wenn die alten Herren gestorben sind – und neue Leute alt sind?
Zu den Tickets bzw. Reservierungen geht es hier: https://theaterhaus-frankfurt.reservix.de/p/reservix/event/1709140 oder karten@theaterhaus-frankfurt.de
Dienstag, 5. Oktober (Premiere) um 19.00h, Mittwoch, 6. Oktober und Donnerstag, 7. Oktober um jeweils 9.30h und 11.00h, Freitag, 8. Oktober um 19.00h: Apokalypse Resistance Training; Theater ab 14 Jahren.
TheaterGrueneSoße im Theaterhaus Frankfurt, Schützenstraße 12.
Foto: (c) TheaterGrueneSosse
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Donnerstag 7. Oktober: Lesung & Musik

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf diesen Abend, denn ich mag Nikolaus Münster sehr und bin sehr gespannt auf seine, sehr persönliche Lesung. Dass an dem Abend auch Gregor Praml dabei ist und ich noch nie im Kunst- und Kulturverein Seilerbahn war, macht die Sache noch interessanter.
Acht Jahre Haft unter dem Hakenkreuz. - Die Lücke in der Familienerzählung
Ein besonderer Ort - die alte Seilerei Reutlinger Ein außergewöhnlicher Musiker - Gregor Praml Eine verstörende Geschichte - Acht Jahre Haft unter dem Hakenkreuz Lesung: „Acht Jahre Haft unter dem Hakenkreuz“ von Nikolaus Münster Musik: Gregor Praml, Kontrabass und LoopMachine Gespräch: Michael Hierholzer und Nikolaus Münster
Arnold Münster, der Vater des Autors, war der führende Kopf einer Widerstandsgruppe in Münster. Er wurde 1935 verhaftet, zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt und überlebte die unmenschlichen Haftbedingungen der Nazizeit.
Er hat über seine Vergangenheit stets den Mantel des Schweigens ausgebreitet. Erst nach seinem Tod erforschte ein Historiker die Hintergründe und Zusammenhänge. Dies war dann der Anlass für den Sohn Nikolaus, mit der Sichtung aller noch vorhandenen Familien-Dokumente die Geschichte seiner Eltern aufzuarbeiten: Der Vater Widerstandskämpfer – die Mutter Wegseherin.
Der Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ in der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges wurde von der bundesrepublikanischen Gesellschaft noch über Jahrzehnte nicht durchgängig als Befreiung von einer totalitären Diktatur erlebt. Protagonisten des Widerstandes sowie ins Exil geflüchtete Nazi-Gegner wie Willy Brandt wurden noch in den Wahlkämpfen der 1960er Jahre als „Vaterlandsverräter“ denunziert. Diese gesellschaftliche Atmosphäre bildet den Hintergrund von Nikolaus Münsters Rekonstruktion eines in seiner Familiengeschichte weitgehend verschwiegenen Themas.
Aus heutiger Sicht ist die Frage nach dem Schweigen in der Familie noch zu erweitern. Denn der Sohn war in der Nachfolge der Studentenbewegung von 1968 als Student engagiert in politischen Organisationen, die nach eigenem Selbstverständnis an die Widerstandsgeschichte der Arbeiterbewegung gegen den Nationalsozialismus und Faschismus anknüpften. Aber auch diese gesellschaftliche Bewegung bot dem ehemaligen Widerstandskämpfer und Opfer der Nazi-Justiz offenbar keinen für ihn akzeptablen Resonanzraum für die Integration seiner Widerstands- und Opfer-Erfahrung in die Familienerinnerung.
„Eine sehr fordernde, spannende, verstörende Lektüre.“ Eva Demski „Man könnte meinen, hier geht es um Privates. Aber dem ist nicht so. … Wie durch ein Brennglas wird sichtbar, wie der Nationalsozialismus individuelle Schicksale bestimmt hat, aber etwa auch wie alte Seilschaften im Nachkriegsdeutschland weiter hielten. … Er hat es bestimmt nicht darauf abgesehen, aber er schrieb zudem eine kurze Geschichte des deutschen Bürgertums, für das die Familien Münster und Curtius nachgerade exemplarisch stehen. … Das liest sich ungemein spannend. Und geht alle an, die etwas über die Tiefenschichten des anhaltenden deutschen Unbehagens erfahren möchten.“ Michael Hierholzer, FAZ vom 1.3.2021
Infos und Tickets.
Alte Seilerei Reutlinger, Offenbacher Ldstr. 190 in Frankfurt-Sachsenhausen
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Veranstaltungsreihe „Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin“

(Daniela)
Das Frauenreferat der Stadt Frankfurt macht echt eine tolle Arbeit! In Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Kinothek Asta Nielsen e.V. lädt das Frauenreferat ab heute und bis Frühjahr 2022 an verschiedenen Orten in Frankfurt zur feministischen Veranstaltungsreihe „Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin“ ein.
Zudem zeigt die Bildungsstätte 2022 eine Ausstellung zu Perspektiven von Rom*nja und Sinti*zze in Hessen. Im Fokus der Veranstaltungsreihe stehen die Themen Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze, Defintionsmacht, Empowerment und künstlerische Praxen. Die Beteiligten zeigen ihre Perspektiven, auf Körper, Alltag und Politik in Form von Filmen, Musik, Worten und Performances. Aktuelle Herausforderungen im Kontext sozialer Ungleichheit, rechter Gewalt sowie antifeministischer und antiziganistischer Mobilisierung werden ebenso diskutiert wie die Notwendigkeit feministischer Bündnisse. Die Veranstaltungen zeigen und bestärken die Perspektiven von Frauen* und ihre künstlerischen und politischen Interventionen und Aktionen. Die Veranstaltungsreihe knüpft an die Film- und Diskussionsreihe „Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus“ der Kinothek Asta Nielsen an und ist Bestandteil der Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“. „Ashunen I Dikhen“ wird kuratiert von Ursula Schmidt Pallmer und Linda Kagerbauer.
Mehr Infos hier im PDF
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Freitag, 08. bis 09. Oktober: 1. FRANKFURT BURLESQUE FESTIVAL
(Uwe)
"Mit dem ersten internationalen Frankfurt Burlesque Festival kehren die Showgirls zurück in das ehrwürdige Haus, der Whisky wird gern serviert und ein gewaltiger Sturm von Glitzer und Glamour zieht in den Club der Jahrhunderthalle ein."
Songs wie „Fly Me to the Moon“, „My Way“ und „I’ve got you under my skin“ bilden den Takt zu dem sich Mainhattan verführen lassen wird, während die bezaubernden Performer aus der ganzen Welt das Publikum begeistern.
Uhrzeiten: 19.00 Uhr Einlass | 20.00 Uhr Beginn Adresse: Jahrhunderthalle Club, Frankfurt Ticketpreis: ab €53 Tickets: https://www.jahrhunderthalle.de/programm/kalender/burlesque-festival/ Infos: frankfurt-burlesque-festival.de
Foto: Andrey Kezzyn
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Freitag, 8. Oktober: OF/ Brutalistische Architektur
(Andrea)
Offenbach ist eine architektonische Herausforderung, vor allem für Fotografen. Dass sich auch am Rathaus die Geister scheiden, ist nicht neu, dabei ist es doch Brutalismus in seiner schönsten Form. Dachten sich auch Thomas Lemnnitzer, Rene Spalek und Hans Jürgen Hermann und schenken dem Gebäude zum 50. eine Ausstellung. Zur Vernissage heute um 18 Uhr bin ich klar zugegen.
Rathaus Berliner Straße 100 Offenbach
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Samstag, 9. Oktober: Of/ Flohmarkt im Hafengarten
(Andrea)
Am 9. Oktober ist es wieder soweit und es ist Herbstflohmarkt im Hafengarten. An diesem Tag wandelt sich der Hafengarten bereits zum 6ten Mal, zum Kruschel- und Verkaufsplatz für alles was einen neuen Besitzer sucht. Wer möchte, kann einen eigenen Stand bespielen und seine gebrauchten Schätze zum Verkauf anbieten. Anmeldungen für einen Flohmarktisch werden unter folgender Adresse entgegen genommen: hafengarten@opg-of.de Stichwort "6. Hafengarten-Flohmarkt" Die Anzahl der Plätze ist auf 20 Stände in der Größe eines Campingtisches begrenzt. Daher zeitnah anmelden.
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Sonntag, 10. Oktober: OF/ 0,nix

(Andrea)
Ich bin ein großer Fan des Klingspor Museums und heute endlich ins neue Romantikmuseum oder eben Plakate von Uwe Loesch: "Loesch zählt zu den weltweit bedeutendsten Plakatkünstlern der Gegenwart. Unverkennbar in seiner grafischen Sprache, oftmals minimalistich, immer jedoch pointiert, bezieht er Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen und verleiht der visuellen Kommunikation kultureller Institutionen ihr besonderes Gesicht. Seit nunmehr fast 20 Jahren währt die Zusammenarbeit des Klingspor Museums mit dem international ausgezeichneten Grafikdesigner. Als Dr. Stefan Soltek im Jahr 2002 die Leitung des Klingspor Museums übernahm, setzte er seine Zusammenarbeit mit Uwe Loesch fort, die er bereits an seiner vormaligen Wirkungsstätte, dem Museum Angewandte Kunst Frankfurt, erfolgreich praktiziert hatte. Zusammen mit Uwe Loesch entwickelte er den Gedanken, langfristig das grafische Erscheinungsbild des Museums zu prägen. Wiedererkennbarkeit einer Handschrift sollte die Bindung der Öffentlichkeit an das Museum erleichtern und vermehren. Seither fassen sich die Ausstellungen und Veranstaltungen eines jeden Jahres unter einem einheitlich, jeweils neu entwickelten grafischen Konzept zusammen. Der Titel der Ausstellung „0,nix“ erinnert an die berühmte suprematistische Ausstellung, „0,10“ von 1915 in Petrograd (St. Petersburg). Verehrung verbindet sich mit einem Augenzwinkern (o,nix) – typisch für Uwe Loesch. Der plötzliche Einfall, die haarfeine Umsetzung – dazu das Aufbrechen von Sehgewohnheiten ist kennzeichnend für Loesch-Plakate und begründet die internationale Anerkennung des Grafikdesigners. Die Ausstellung ist vom 24. September bis 14. November 2021 im Klingspor Museum zu sehen. Das Klingspor Museum ist Dienstag, Donnerstag, Freitag von 13 bis 18 Uhr, Mittwoch: 14 bis 19 Uhr und Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Klingspormuseums Herrnstraße Offenbach
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Donnerstag, 14. Oktober: FFM/ Reis against..
(Andrea)
Auch auf die Gefahr des Niveauverlustes hin, den Titel finde ich schon mal witzig und wenn das Programm so ist, bin ich dabei: "Reis Against The Spülmachine" sind die Massenvernichtungswaffe unter den Liedermachern. In vereinter Duo-Power wird das Publikum auf eine satirische Achterbahnfahrt durch die Geschichte der Rock- und Popmusik geschickt. Die Lachmuskeln werden dabei aufs gröbste malträtiert. Ideal für musikalisch-lyrische Feinschmecker! Einlass 19 Uhr.
Nachtleben Kurt-Schumacher-Straße Frankfurt
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15. bis 19. Oktober: Female Voice of Afghanistan

(Andrea)
Nachdem die Taliban Afghanistan übernommen haben, sind es vor allem Frauen, die verschwinden. Umso schöner, dass es etwas zu hören gibt, I am looking forward: Bisher gibt es nur einen Trailer: https://www.youtube.com/channel/UCxYyij1g06N3jm_vQ8jb-8w What are your feelings, thoughts, expectations, when you watch it? We are still working hard editing all concerts, portaits, songs, etc. Stay tuned. ‘Female Voice of Afghanistan’ is a virtual music festival. Premiere here, on YouTube: 15.-19. October 2021. Afghan female singers, introduced by cinematic portrait films, perform concerts and virtually meet Europe-based musicians to create fusion songs. Filmed in July-September 2021 on location in Kabul (Afghanistan), Mashhad (Iran) and Berlin (Germany). Please subscribe this channel not to miss the premiere and the next videos of that festival. • Artistic Director - Yalda Yazdani • Director/Producer - Andreas Rochholl • Creative Director/Editor - Sebastian Leitner • Moderator - Sharmila Hashimi • Head of Sound department - Volker Wendisch • Animations - Fidan Akhundova • Filmteam Afghanistan, Assistant Director - Zabiullah Saifi Askari • Additional camera in Berlin - Christoph Wieland • Translator - Qais Almadar • Singers and their bands: Mashal Arman, Rouya Doost, Gulshan, Freshta Farokhi, Sumaia Karimi, Sadiqa Madadgar, Naria Nour, Wajiha Rastagar, Ghawgha Taban • Musicians for the Fusion-projects: Valentina Bellanova, Shukria Hameedi, Ceyhun Kaya, Mahan Mirarab, Petra Nachtmanova, Faroogh Rahmani, Golnar Shahyar, Mischa Tangian, Nora Thiele • A reading by author Mariam T. Azimi • Additional character: Shafagh Rahmani, Hafiza Bahmani Main theme composed by Ceyhun Kaya and Petra Nachtmanova
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Sonntag, 22. Oktober: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft John Lennon

(Uwe)
Gregor Praml trifft John Lennon mit Max Clouth & Tony Clark, Heine-Chor, Giuseppe „Gastone” Porrello, Romie, Paul Sies, Tigisti
John Lennon war Musiker, Komponist und Friedensaktivist. Heute wäre der Brite 80 Jahre alt. Er wurde aber nur 40 Jahre alt, denn am 8. Dezember 1980 wurde er durch ein Attentat in New York ermordet. Der Tag, an dem Millionen Fans ihr Idol verloren haben, hat sich im Dezember 2020 auch zum 40. Mal gejährt. Jetzt ehrt „The LOKAL Listener” John Lennon bei einem Special-Talk-Konzertabend mit vielen Gästen aus der Musikszene, die alle ihre eigene Perspektive auf einen der größten Popmusiker der Geschichte präsentieren werden. Jazzgitarrist Max Clouth und Sänger und Sitarspieler Tony Clark spüren der Verbindung von Lennon mit der indischen Musik nach. Die Mitglieder des Heine-Chors um Chorleiter Wolfgang Barina verleihen seiner Musik eine besondere Mehrstimmigkeit. Giuseppe „Gastone“ Porrello schaut als Cantautore mit sizilianisch-sardischen Wurzeln auf einen Songwriter, mit dem er sich bisher eigentlich viel zu wenig beschäftigt hat. Das Singer-Songwriter:innen Duo Romie verzaubert zweistimmig jeden Song eines ihrer Idole. Der Schauspieler, Pianist und Sänger Paul Sies wird es wohl auf die Texte von Lennon abgesehen haben. Last but not least: die Singer-Songwriterin Tigisti, die mit ihren eritreischen Wurzeln nochmal einen ganz anderen Blick auf den Ex-Beatle werfen wird. Möge der SOMMERBAU an diesem Abend in den Himmel leuchten wie das New Yorker Empire State Building zu Ehren des 80. Geburtstags von John Lennon im vergangenen Jahr – ganz in blau. Give Peace a Chance!
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): ab 8 € pro Einzelplatz/Parkett, ab 16 € pro Loge/Doppelplatz inkl. Snack
Beginn: 19 Uhr, Einlassende: 15 Min vor Vorstellungsbeginn
Bei der Buchung können entweder eine Loge mit zwei Plätzen oder Doppelplätze sowie Einzelplätze im Parkett gebucht werden.
Foto: Gregor Praml / privat
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