17.09.2021
Danke

Zuerst einmal möchte ich mich bei den 43 Menschen bedanken, die letztes Wochenende innerhalb von nur zwei Tagen, in Gedenken an Theo Sandbaumhüter, 1.550,- € für den „Lauf für mehr Zeit“ gespendet haben. Vielen Dank an: Heike Andersen; Oana Negulescu; Heike Henckel; Detlef; Célestine; Anja; Clara; Christa; Jan Hagenkötter; Tanja; Julia; Elke; Thorsten H.; Holger; Diana; Friederike; Elke Kühn; C.W.; Matthias Weber-Vögle; Andrea; Melina Spahn; Julia Orth; Viktoria K. Rehm; Regina; Stephanie; Tanja Z; Ulf und Mareike; Peter Müller; Heidi Z.; Katharina; Linda Heintze; Sarah Sorge; Uwe; Claudia Hörsten; Lisa; Monika Brodatzki; Karen Knoll; Barbara; Hannah.

Ich bin ja nicht mitgelaufen, da ich ins Stadion „musste“. Ich hatte erst überlegt, ob ich selbst laufe, aber Uwe meinte, ich „muss“ zur Eintracht gehen, da mich die Stadionbesuche immer sehr glücklich machen, egal wie die Spiele ausgehen. Gestern haben wir (in der Euro League) leider wieder nur unentschieden gespielt. Echt schade, aber es hätte auch schlimmer ausgehen können, wenn Kevin Trapp in der 87 nicht eine super Parade hingelegt hätte.

Bei Kevin Trapp muss ich seit letzter Woche nicht nur an die Eintracht denken, sondern auch an eine gemeinsame Kampagne, bei der wir beide aktuell mitmachen. Es ist eine sehr schöne Kampagne für den Kinderschutzbund. Ich habe mitgemacht, weil ich mir wünsche, dass alle Kinder ihre Talente entdecken können und ihnen dabei geholfen wird, sie für ihr Leben zu nutzen. Deshalb unterstütze ich den Kinderschutzbund, der sich für die Entwicklung von Kindern einsetzt, unabhängig von Herkunft und sozialem Status! Er ermöglicht den Zugang zu Bildung, ermöglicht eine gesellschaftliche Beteiligung und schützt sie so vor Ausgrenzung. Warum Kevin und all die anderen mitgemacht haben und warum eine Spende oder Mitgliedschaft wichtig ist, schaut hier: www.kinderschutzbund-frankfurt.de

Apropos Kinderförderung: Mein Sohn mag ja Mathe, was ich, die ich Mathe immer hasste, nie verstanden habe. Im Alter von 11 Jahren habe ich ihn daher für Mathecamps angemeldet. Der Verein, der das damals organisiert hat, hat mich jetzt gestern kontaktiert und um Werbung gebeten, denn sie bieten wieder Kurse an. Diesmal geht es jedoch um Online Programmier- und 3D-Design-Kurse und das Tolle ist: sie sind kostenfrei! Bitte streut die Info.

So, ich muss jetzt Schluss machen.

Ich habe heute Abend noch eine Wahlkampfendspurt-Motivations-Onlinesitzung und dann will ich Petras Tipp folgen uns zur Augmented Reality Führung ins Bahnhofsviertel gehen.

Was auch immer ihr macht, lebt wild

Daniela

P.S. Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel und Martin Grün, die jede Woche so viele tolle Tipps für Euch zusammenstellen.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps hier zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com Uwe informiert die Gewinner*innen

1 x 2 Kinotickets für den Film STREET LINE im Rahmen des 2. HESSISCHEN DOKUMENTARFILMTAGES am 19. September im Mal Seh´n Kino. Frage: Bei welchem Verein spielt Christiano Ronaldo aktuell?

1 x 2 Tickets für die hr2 Kulturlunch "der Ball ist rund" am Sonntag mit Dietmar Bär. Gewinnfrage:Welches Buch hat Uwe nur "Angelesen" und warum liest er gerade nicht weiter? (Bitte auch angeben zu welcher Uhrzeit ihr hingehen wollt. 11:00 oder 13:00 Uhr)

2 x 2 Tickets für die Dialogführung am 29. September im Historischen Musem. Gewinnfrage: Welches ist Danielas LiebslingswerK im Historischen Museum?

****Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)*****

1 x 2 Gästelistenplätze für "Verurteilt"  am Sonntag, 26. September im Batschkapp Sommergarten. Die Gewinnfrage: An wen erinnert die kleine, feine Reihe von Frank in den Parksidestudios?

SUCHE / BIETE

Silke sucht eine*n Nachmieter*in für tolle, aber auch teure Wohnung
Wir ziehen voraussichtlich zum 15.11. um und suchen ab spätestens 1.12.21 einen Nachmieter. Unsere schöne 6 Zimmer Wohnung Eckenheimer Höhe Musterschule hat 180qm und einen großen und einen kleinen Balkon. Ein Wannenbad, ein Duschbad, eine Küche Fast überall liegt Parkett. Altbauhöhe. Wir haben einiges eingebaut (Einbauküche, großer Badspiegel, Kleiderschrank.) was wir gerne gegen einen Abstand von 5.500 Euro  (oder VB mit Renovierungskosten) hier lassen würden.  Die neue Miete wird sein: 2700,-- mit Staffelmiete (80 Euro für die nächsten 6 Jahre) (also derzeit 15,-- pro qm) plus 270 Umlagen plus 250 Heizung (das sind unsere Kosten, angeblich haben andere Menschen im Haus weniger. Das wird nach Zähler abgerechnet). Wir haben hier mit drei Kindern gewohnt. Wer sich sicher ist, dass er das bezahlen kann und will, kann sich gerne bei uns zur Besichtigung melden oder auch Fragen im Vorfeld unter: silkemuehl@gmx.de stellen.

Online Programmier- und 3D-Design-Kurse für Kids

(Daniela)

Wie oben erwähnt, hier die Infos zu den Kursen.

Unser Team vom gemeinnützigen Verein DigitalPiloten e.V. macht seit 2014 Kurse mit Kindern aus dem Frankfurter Raum. Im Rahmen der „Meet and Code“ Initiative können wir im Oktober 2021 kostenlose Online Programmier- und 3D-Design-Kurse für die Altersgruppe 10-15 Jahre anbieten! Details findet ihr auf unserer Homepage https://www.digitalpiloten.org/

Anmeldungen sind ab dieser Woche möglich, die Plätze sind auf je 10 pro Kurs begrenzt-  wir freuen uns auf eure Kids:)

G E R O L L T E S über ABBA und Christiano Ronaldo

(Uwe)

Nach vierzig Jahren Pause bringt die schwedische Popkapelle ABBA ein neues Album heraus. In die Euphorie der Fans darüber und die beiden neuen Songs, die ABBA kürzlich vorab veröffentlichte mischt sich bei vielen die Sorge, dass die bedeutendste Popgruppe der Geschichte ihren Kultstatus dadurch verspielen könnte, dass sie ohne Not neues Material veröffentlicht und in der bekannten Formation in die Öffentlichkeit zurückkehrt. Die neuen Lieder könnten mit den Klassikern nicht mithalten und ABBA könnte beliebig werden, die liebevolle, denkmalartige Erinnerung sich unter Schmerzen aus den Gehirnwindungen entfernen.

Als ABBA 1983 ihre Auszeit begannen, war der Fußballer Christiano Ronaldo noch nicht geboren, „erst“ 1985 kam er zur Welt. Seine Geburt ist mittlerweile aber auch schon 36 Jahre her. Mit Mitte 30 zählt man als professioneller Fußballspieler auch heute noch durchaus zum „Alten Eisen“. Viele großartige Spieler verlassen in diesem Alter – wenn sie gesundheitlich überhaupt noch spielen können – die großen Arenen und tingeln noch  einige Jahre bei erstklassiger Bezahlung durch zweitklassige Ligen (Beispiele: Xavi, Iniesta, Beckham oder Pirlo), ähnlich wie Buffalo Bill Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner Wild West Show in Europa tat. Hier noch ein Trick, da noch ein Tor und schon sind die Fans in Katar, Japan, China oder den USA glücklich und geehrt, weil sich ein gefeierter Fußballstar die Ehre gibt. Christiano Ronaldo entschied sich, nachdem seine Zeit beim italienischen Rekordmeister zu Ende ging, für das genaue Gegenteil und wechselte in die beste Liga der Welt zu Manchester United. „ManU“ ist der Traditionsverein, bei dem „CR7“ seinen Durchbruch zu dem Weltklassespieler schaffte, der er danach auch bei Real Madrid und bei Juventus Turin und über lange Jahre in der portugiesischen Nationalmannschaft war.

Die Frage, ob Ronaldo – ähnlich wie ABBA - seinen großen Ruhm durch eine falsche Entscheidung riskiert, beantwortete der Portugiese mit zwei Treffern in seinem ersten Spiel gegen Newcastle. Warum sollte jemand, der überragend gut (und immer noch weltklasse) ist, einem internen Konkurrenzkampf mit aufstrebenden englischen Offensivspielern wie Rashford, Linegard oder Sancho oder außergewöhnlichen Kickern wie Pogba und Bruno Fernandes aus dem Weg gehen oder nicht versuchen, im Wettbewerb mit herausragend besetzten anderen Vereinen wie Chelsea, Liverpool oder Man City zu bestehen (ok, unter der Woche verlor mit ManU in der Champions League bei YB Bern). Man lebt nur einmal (hierzu hat der ehemalige Verwaltungsfachangestellte, der als wiedergeborenes Rotkehlchen in unserem Garten lebt ggfs. eine alternative Meinung), warum sollte man sich um die Meinung anderer kümmern. So sollte auch ABBA denken, mit anderen jüngeren britischen Popbands halten die auch heute noch locker mit.

Freitag, 17. September (und weitere Termine): Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Martin)

Das hat man ja gar nicht so häufig…

Der geübte Theatergänger hat freilich ausgewählte Stücke schon mehrfach und in unterschiedlichen Inszenierungen gesehen. Man meint zu wissen, was auf einen zukommt. Und natürlich - bei ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf?‘ rechnet man mit einem Sofa, einer Bar, Psychokacke und geworfenen Whiskygläsern - eben, wie bei ‚Warten auf Godot‘ mit einem dürren Baum.

Und dann: Welches Theaterglück, wenn es einer Inszenierung gelingt, eine vollkommen neue Dimension in einem Stück zu finden!

Hat man ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf?‘ schon einmal mit einem solchen Tiefgang sehen können? Ich sage: „Nein!“

Man rechnet mit der Schlammschlacht der Beziehungsvorwürfe und der Tragödie, die in den Partnerschaften deutlich werden. All das sieht man – aber im Theater Willy Praml gelingt dem Regisseur Michael Weber mehr und etwas ganz Großes: die Schauspieler*innen spielen und zeigen uns die Tragödie, die in ihnen selbst liegt.

Das ermöglicht neue Sichtweisen auf die Protagonist*innen, die Dramatik und das Stück insgesamt. Das Kammerspiel ‚Virginia‘ wird hier wirklich zu einem großen Theater mit Menschen an ihren inneren Abgründen, die sich aus der eigenen ‚transzendentalen Obdachlosigkeit‘ ergeben. Beziehungskonflikte und die entsprechenden Choreographien werden zum Ausdruck der inneren Leere.

Es gäbe noch viel zu sagen, zu den einzelnen Schauspieler*innen (herausragend!) den Kostümen (der Hammer!), dem Bühnenbild (sensationell!).

Dazu die Kritik in der FR: https://www.fr.de/kultur/theater/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf-wie-man-einen-frosch-kocht-90976217.html

Großes Theater! Endlich wieder! Hingehen! Hier geht’s zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de

Termine: 17., 18., 19., 24., 25., 26., September und 2., 3., 8., 9., 15., 16. und 17. Oktober

Theater Willy Praml - Naxoshalle

Foto: © Seweryn Zelazny

Bis Sonntag, 19. September: 5. Internationale Frauen*Theaterfestival

(Daniela)

Bárbara Luci Carvalho, ist nicht nur eine unglaublich tolle Performerin, sondern sie hat in Frankfurt vor fünf Jahren das Internationale Frauen*Theaterfestival ins Leben gerufen. Das wird von Jahr zu Jahr größer. Bitte schaut Euch das ganze Programm auf der Webseite an. Die Jubiläumsausgabe präsentiert Workshops, Theater, Live-Musik, Performances und vieles mehr.

Das Jahresthema „Womxn Performing Selves“ soll Frauen* bestärken, gemeinsam einen Austausch herzustellen und neue Modelle feministischer Zusammenarbeit zu entwickeln.

Das Hauptziel des Internationalen Frauen*Theaterfestivals ist die Stärkung feministischer Initiativen in der Darstellenden Kunst: u.a. durch die Etablierung eines nachhaltigen, internationalen Theaterprojekts in Deutschland, das sich dauerhaft der Sichtbarkeit von Frauen* im Theater und performativer Kunst widmet. „Gleichzeitig ermöglicht das IFTF, die Theaterlandschaft in Hessen für Frauen* visionär, fortschrittlich und nachhaltig zu gestalten“, erklärt Bárbara Luci Carvalho, künstlerische Leiterin des Festivals. „Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie schaffen wir auch dieses Jahr wieder einen kreativen Raum für uns, der die Möglichkeit zur Präsentation unserer künstlerischen Arbeiten vor einem Live-Publikum verwirklicht.“ Das Festival ist zugleich Teil von „The Magdalena Project“, einem dynamischen,  internationalen und interkulturellen Netzwerk von und für Frauen* im zeitgenössischen Theater, dem auch Bárbara Luci Carvalho angehört.

Im Rahmen des Festivals gibt es täglich ab 17.00 Uhr zeitgenössisches und multimediales Theater sowie Performances, Livemusik, Videoinstallationen in der „Pandora’s Box“ und ein Symposium zum diesjährigen Motto.

In diesem Jahr wird das Festival auch Aufführungen auf öffentlichen Räumen in der Stadt veranstalten, das Thema Frauen* nach draußen tragend. Auf dem Festivalgelände wird es auch ein kulinarisches Angebot und Get-togethers an der Bar unter freiem Himmel mit musikalischer Begleitung von Bands und DJ*ane’s geben.

Das Theater der Zukunft ist Divers, multimedial und interkulturell. Highlights des Theaterprogramms 2021 sind unter anderem:

17. September 2021, 16.00 Uhr: Das Symposium „Womxn Performing Selves“ und um 21.00 Uhr das Theaterstück „Petals“ von Teatro Delle Radici (Ensemble aus der Schweiz).

19. September 2021, 21 Uhr: „NORA“ von 7women Company (Ensemble aus Berlin), ein  Stück über die Entscheidung – die inneren Dialoge, die Angst vor dem Sprung, den Mut vor dem Nichts, die Lust an der Unsicherheit, das Wiederentdecken einer neuen Lebensfreude.

Zwölf Workshops wird es im Laufe des Festivalzeitraums geben. Sie sind Frauen* und Mädchen* gewidmet – Künstler*innen sowie Frauen*, die nicht vom Theater kommen – die im gegenseitigen Austausch innovative und kreative Prozesse erleben möchten.

Unter anderem lädt Anna Barros aus Chile in die Groove Dance Studios mit „Una a Una“ ein zu einer Auseinandersetzung für Frauen* in öffentlichen Raum. Es gibt auch Workshop für BIPOC Frauen* unter der Leitung von Barbara Luci Carvalho und Amelia Uzategui. Am 18. September werden die Workshops Teil des Tanztags Rhein Main mit einer spezifischen Anmeldung sein. Für die weiteren Anmeldungen zu den Workshops entfällt eine Gebühr. Nähere Informationen finden Sie Tanztag Rhein Main auf der Festival-Webseite.

Mehr über das Programm gibt es auf www.iftf-frankfurt.com oder auf https://www.facebook.com/frauenfestival/

Veranstalter:  protagon e.V. / Frauen*Theaterfestival

Orber Straße 57, 60386 Frankfurt am Main, Tel.: 069 94 14 77 17

Der Zugang zum Festivalgelände sowie die Theaterveranstaltungen, Performances und weitere Kulturangebote erfolgt auf Spendenbasis. Das Festival übernimmt die Verantwortung, eine potenzielle Ansteckungsgefahr für alle teilnehmenden Personen zu vermeiden und wird sämtliche Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des COVID19-Virus berücksichtigen.

Den ganzen September: VON HIER Filme und Diskussionen

(Daniela)

Chapeau! Das Deutsche Filminstitut & das Filmmuseum, namentlich: Tobias Hering (freier Kurator) und Björn Schmitt (DFF) haben in Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen ein tolles Film, bzw. Festivalprogramm zusammengestellt, welches die Migrationserfahrungen seit den 1960er Jahren thematisiert: VON HIER. Es hat bereits gestern begonnen. Da ich nicht alle Programmpunkte aufnehmen kann, empfehle ich Euch auf die Webseitseite zu gehen, bzw. in das Programmheft zu schauen. Es gibt Filme & Diskussionen. Die Veranstalter*innen schreiben:

Filmarchive schreiben Geschichte. Aber wessen Geschichte und für wen? Die Filmreihe Von hier nimmt das 60-jährige Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland zum Anlass, mit 12 Filmprogrammen die Wechselbeziehungen zwischen Filmproduktion, Archivierung und migratorischen Bewegungen zu untersuchen.

Filme wie Kenan Ormanlars GASTARBEITER AUS DER TÜRKEI, King Ampaws THEY CALL IT LOVE, Bogdan Žižićs in Frankfurt gedrehte Werke NICHT HINAUSLEHNEN und GASTARBAJTER oder EMPFÄNGER UNBEKANNT von Sohrab Shahid Saless stellen Klischeebilder von Fremde und Zugehörigkeit ebenso infrage wie etablierte Kategorisierungen deutscher Filmgeschichte. Zu den Wiederentdeckungen der Reihe gehören der Kurzfilm BLACK IS BLACK von King Ampaw sowie einige Arbeiten, die Želimir Žilnik 1974 und 1975 in der BRD gedreht hat und die hier nun seit Langem wieder zu sehen sind. Aktuelle Filme wie Aysun Bademsoys SPUREN – DIE OPFER DES NSU oder die Kollektivarbeit DUNKELFELD schlagen eine Brücke in die Gegenwart, eröffnen einen Blick auf rassistische Genealogien in Deutschland und fordern dazu auf, diese zu überwinden.

Ein Doppelprogramm und zwei Diskussionsveranstaltungen laden dazu ein, mit verschiedenen Akteur:innen über Archivierung und Zugänglichmachung, Erinnerung und Musealisierung zu diskutieren. Mareike Bernien und Merle Kröger stellen in der Reihe ihr Archiv-Projekt „Die fünfte Wand“ zur NDR-Redakteurin und Moderatorin Navina Sundaram vor.

Die von Tobias Hering (freier Kurator) und Björn Schmitt (DFF) kuratierte Reihe gibt Einblick in die Vielfältigkeit der Perspektiven und eröffnet so einen Diskussionsraum, in dem Ambivalenzen ausgehalten werden können. Die einzelnen Filme des Programms deuten dabei auf eine Grundkonstellation heutiger Gesellschaften hin, die es wertzuschätzen und zu verteidigen gilt.

Bis Samstag, 18. September: Schirn Open-Air-Kino

(Petra)

In Sachsenhausen könnt Ihr in den nächsten Tagen „vorglühen“ (oder kultivierter: Euch einstimmen) für Euren Besuch der großen Herbstausstellung in der Schirn, die am 08. Oktober startet: Paula Moder­sohn-Becker, die legen­däre Künst­le­rin der Klas­si­schen Moderne kommt nach Frank­furt. Dazu bringt die SCHIRN bedeu­tende Künst­le­rin­nen auf die Kino-Lein­wand, die mit den künst­le­ri­schen und gesell­schaft­li­chen Konven­tio­nen ihrer Zeit brachen. Und das im Open-Air-Kino auf dem Wiesen­hüt­ten­platz. Snacks & Drinks gibt es von Eden YokYok. 

Am Freitag läuft „Séraphine“ (die ich bisher nicht kannte – umso besser diese Gelegenheit, eine der bedeu­tends­ten Vertre­te­rin­nen der Naiven Kunst in Frank­reich kennenzulernen, die einmal als Haushälterin begonnen hatte) und schließlich zum Abschluss das Historiendrama Little Women“ um die vier March-Schwes­tern und das libe­rale Frei­heits­ge­fühl einer moder­nen femi­nis­ti­schen Strö­mung in Neuengland im 19. Jahrhundert.

Schirn Open-Air-Kino, Ort: Eden YokYok, Adresse: Wiesenhüttenplatz, Uhrzeit: mit Einbruch der Dunkelheit, Einlass ab 19 Uhr, Eintritt: frei, ohne Anmel­dung, Sitz­plätze sind begrenzt. Ein Negativ-­Nachweis (Impf-, Gene­sen oder Nega­tiv-Test) ist notwe­nig. Bei Regen fällt die Veran­stal­tung aus.

Freitag, 17. September (Premiere): Der Titel – Die Reise nach Davos

(Martin)

Monooper über das Begehren von Macht
Stanislav Rosenberg (Text und Musik)
Kammeroper Frankfurt

Die einaktige Mono-Oper "Der Titel - Die Reise nach Davos" wurde von dem Komponisten und Pianisten Stanislav Rosenberg für die Kammeroper Frankfurt eigens komponiert.  

Thema ist die Freiheit einer Frau - und die Freiheit aller. In der klassischen Oper gibt es viele starke Frauenpartien, Frauen, die nicht nur nach Liebe, sondern auch nach Freiheit dürsten und davon singen. Seltsamerweise sind sie regelmäßig dem Tode geweiht: Bizets Carmen ist frei und stirbt. Verdis Aida will frei sein und stirbt. Puccinis Tosca mordet für die Freiheit und stirbt. Arthur Honeggers Jeanne d'Arc kämpft sogar mit einer ganzen Armee für die Freiheit und stirbt (wird aber immerhin nach ihrem Tod heiliggesprochen). Die großen Komponisten und das Publikum früherer Zeiten liebten die wunderbaren Arien freiheitsliebender Frauen - solange sie zum Aktschluss starben.

Die zeitgenössische Heldin der Mono-Oper von Stanislav Rosenberg strebt im Gegensatz dazu erst gar nicht nach Freiheit. Oder vielleicht doch? Auf jeden Fall singt sie nicht darüber. Sie ist auf dem Weg nach Davos zum Zauberberg des Wirtschaftsgipfels. Wonach sie strebt, ist etwas scheinbar gänzlich Banales: nach einem Doktortitel - als Eintrittskare in den Zirkel der Macht. Denn sie weiß: nur Macht bedeutet wirkliche Freiheit. SIE hat nicht vor, am Opernende zu sterben.

Ebenso wie in Poulencs Telefonoper „Die Menschliche Stimme“ (auch dies eine Mono-Oper) tauchen am Telefon während ihres Reiseweges störende Elemente auf: Sehnsucht, Hass, Verstrickungen und Offenbarungen. All‘ das lässt sie vom geplanten Weg abkommen und leitet sie auf einen anderen, unvorhergesehen Weg. Der aber führt, anders als in der Opernkonvention, nicht zum Tod der Heldin, sondern zum Mord; von dem man jedoch nicht weiß, ob er in der Wirklichkeit stattfindet, oder nur in ihr.

Stilistisch bewegt sich diese Mono-Oper zwischen Groteske und Tragik, musikalisch in einem ironischen Mix aus Moderne, Minimal Music und Neo-Klassik. Die Protagonistin - gespielt und gesungen von Dzuna Kalnina - wird von einem Miniatur-Orchester, bestehend  aus zwei Musikern mit vier Instrumenten, begleitet.

Freitag, 17. September (Premiere) um 19.30h
Weitere Vorstellungen: Di. 21., Sa. 25., Mo. 27., Mi. 29. September 2021 jeweils um  19.30 Uhr

Spielort: Unitarische Freie Religionsgemeinde, Fischerfeldstr. 16, Frankfurt    

Foto ©: Kammeroper Frankfurt

Freitag, 17. - Sonntag, 19. September: Ausstellung + Walks

(Petra)

Was ist öffentlich, was privat – weshalb und wohin führt uns das? Zu diesen und anderen nicht neuen, aber immer wieder wichtigen Fragen startet jetzt ein spannendes Projekt: „Augmented Bahnhofsviertel“ ist ein Ausstellungsprojekt der freitagsküche zu Fragen des digitalen öffentlichen Raumes, das sich mit den nicht-kommerziellen Möglichkeiten der Augmented Reality (AR) auseinandersetzt. Und könnte es einen besseren Ort für diese Auseinandersetzung geben? Dort, wo Menschen und Lebenswelten krass aufeinanderprallen, noch das schlimmste Klischee des hässlichen Kapitalismus sich zu bestätigen scheint und die Themen Öffentlicher Raum und Überwachung immer wieder debattiert werden. Die freitagsküche befindet sich inmitten der städtischen Dynamik – zwischen Hauptbahnhof, mit direkter Verbindung durch die Ottostrasse an die dort angesiedelten, von Migrationserfahrungen geprägten Community-Treffpunkten in Ladenlokalen und Restaurants, und dem Gallus, das mit der Gentrifizierung ringt. Genau in diesem städtischen Spannungsfeld möchte das Künstlerhaus freitagsküche in diesem Jahr seine über 15 Jahre entwickelte Tätigkeit der sozialen Gastgeberschaft, Produktion und Vermittlung von künstlerischen Formaten erweitern und in den lokalen sowie digitalen Stadtraum zwischen dem Bahnhofs- und Gutleutviertel eingreifen.

Augmented Bahnhofsviertel – Eröffnung mit öffentlichen Walks zu den Ausstellungsorten, beteiligte Künstler*innen: Andreas Diefenbach, Parastou Forouhar, Tina Kohlmann, Maiken Laackmann, Achim Lengerer, Yves Mettler, Emeka Ogboh, Katharina Pelosi, K. Ulrich Schneider, Götz Schramm, YRD-Works, saasfee uvm weitere Infos auch zu den folgenden Veranstaltungen hier

Freitag, 17. September: SOMMERWIESE - Feuer & Brot und Ilgen-Nur

(Uwe)

Feuer & Brot – hinter diesem seltsamen Namen verbergen sich Alice und Maxi, gebürtige Kölnerinnen, kennen sich seit der fünften Klasse und unterhalten sich in ihren monatlich erscheinenden Podcastfolgen meistens irgendwo zwischen Berlin, Hamburg und Köln via Skype oder gemütlich beisammen. Alice ist freie Journalistin, Maxi arbeitet als Sprecherin. In ihrem Podcast besprechen die beiden in lockerer Atmosphäre gesellschaftlich relevante, popkulturelle und persönliche Themen wie z.B. Rap, Feminismus, Kulturelle Aneignung, Männlichkeit oder auch mal das Tabuthema der weiblichen Lust oder aktuell Politisches.

Ilgen-Nur heißt bürgerlich Ilgen-Nur Ilgen-Nur Borali. Laut Wikipedia schreibt sie "Songtexte über die Ängste, Probleme und Gedanken im Leben einer Anfang 20-jährigen in englischer Sprache, die Musik ist von der Lo-fi-Szene geprägt. Die Zeitschrift Musikexpress charakterisiert ihren Stil als gitarrenlastigen Indiepop irgendwo zwischen Kate Nash und Courtney Barnett". Unter uns: keine schlechten Referenzen!

Sommerwiese Jahrhunderthalle
Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main
Beginn: 18 Uhr, Tickets: ca. 25 EUR

Foto: Homepage Jahrhunderthalle

Freitag, 17. September: Friedberg/ Helden, Monster, Götter und Dämonen

(Andrea)

Weil ich heute ohnehin in Friedberg zu tun habe, schaue ich im hiesigen Kunstverein vorbei. Dort sind nämlich Arbeiten vom verehrten To Kühne zu sehen, bezeichnenderweise heißt die Ausstellung "Helden, Monster, Götter und Dämonen" und wer To kennt, ahnt was ihn erwartet. To`s Universum kennt keine Grenzen und seine Inszenierungen sind immer auf dem Punkt."Helden werden zu Göttern, werden zu Monstern und Dämonen. Was für den einen ein Monster, wird für den anderen zu einem Gott. Einst bewunderte Figuren wachsen zu Dämonen heran und manifestieren sich in den Gedanken und Ängsten der Menschen. Moralische Leitbilder verschwimmen immer mehr. Ethische Grundsätze geraten in Vergessenheit. To Kuehne spielt in seinen Selbstbildnissen mit diesen Bildern, schlüpft in gewohnter, schonungsloser, aber immer augenzwinkernder und selbstironischer Art in diese Archetypen. Inszenierungen, die einem vielleicht bekannt vorkommen, sind sein Trojanisches Pferd hinein in die Gedanken und Herzen der Betrachter." Kunstverein Friedberg e.V. Haagstraße 16 61169 Friedberg www.kunstverein-friedberg

Freitag, 17. September: Of/ Dekker & Der Rausch

(Andrea)

Herrje. Zwei Jahre sind es nun schon. Aber schön, wenn eine Erinnerung so bewahrt wird, wie Frank das mit der neuen Reihe in den Parksidestudios jetzt macht: "Im Gedenken an den Initiator Andreas Schmidt gibt es in Zukunft eine neue Veranstaltungsreihe "schmidtkonzerte" mit kleinen, aber feinen Darbietungen. Den Anfang macht der Singer/Songwriter Brookln Dekker.

Brookln Dekker ist die amerikanische Hälfte des anglo-amerikanischen Ehepaars und Duos Rue Royale. Das extensive Touren war dem Ehepaar nach der Geburt ihres Kindes verwehrt und dies war der Startschuss seines Soloprojekts Dekker. Der aus Chicago kommende und heute in Nottingham lebende Musiker hat sich mittlerweile als besonders feinfühliger Singer/Songwriter etablieren können und – millionenfach gestreamt – weltweit einen Namen gemacht. Am Freitag, den 17. September stellt er sein aktuelles Album „Slow Reveal: Chapter One“ im Innenhof der Parkside Studios vor. Im Anschluss zeigt Daniel Brettschneider "Der Rausch": Vier Lehrer in der Midlife-Crisis beschließen künftig mehr zu trinken, um ihren Alltag glamouröser und ihren Unterricht etwas mitreißender zu gestalten. Sie wagen ein Experiment, wonach sie durchgehend stets einen Pegel von 0,5 Promille im Blut haben müssen. Was also wird passieren?

Kino in Concert: Dekker (live) + „Der Rausch“ (Film) Ort: Innenhof der Parkside Studios Einlass: ab 19 Uhr, Konzertbeginn ca. 19.30 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr Eintritt: 10 Euro – nur Abendkasse"

Parksidestudios
Friedhofstraße 59
Offenbach 

Freitag 17. September: Kino in Concert

(Uwe)

"Wir konnten nicht widerstehen: Den Film des Jahres müssen wir Euch einfach noch unter freiem Himmel zeigen! Und danach ist wirklich für dieses Jahr Schluss … Am kommenden Freitag präsentieren wir also „Der Rausch“ als Saisonabschluss im Innenhof der Parkside Studios.

Davor gibt es zur Einstimmung Livemusik des fantastischen Singer-Songwriters Dekker. Und all das zusammen für unverschämt schlanke 10 Euro Eintritt an der Abendkasse. Spontan ist manchmal doch am schönsten. Kommt alle, bringt alle mit! :)"

Freitag, 17. September 2021: Kino in Concert mit Dekker (live) + „Der Rausch“ (Film) im Innenhof der Parkside Studios
Einlass ab 19 Uhr, Konzertbeginn ca. 19.30 Uhr, Filmbeginn ca. 20.30 Uhr
Eintritt 10 Euro – kein Vorverkauf, nur Abendkasse. Es gilt die 3 G-Regelung 

Der Rausch Vier Lehrer in der Midlife-Crisis beschließen künftig mehr zu trinken, um ihren Alltag glamouröser und ihren Unterricht etwas mitreißender zu gestalten. Sie wagen ein Experiment, wonach sie durchgehend stets einen Pegel von 0,5 Promille im Blut haben müssen. Was also wird passieren? Euphorie, Leidenschaft, Kreativität, gesteigerte Leistungsfähigkeit, Leichtsinn, Selbstbetrug, Verbitterung, Wut, sehr späte Einsichten – soweit alles, wie man’s eben kennt. Doch wie genau hier diese Trinkstimmung entsteht, wie sie sich steigert, eskaliert, ist so voller Witz, Wahnsinn, Energie und Ausgelassenheit, dass es zunächst die reinste Freude ist. Dazu kommt Mads Mikkelsen, der hier nun wirklich ganz dicht an der Rolle seines Lebens kratzt („Adams Äpfel“ bleibt trotzdem für immer unvergessen). „Der Rausch“ feiert das Leben mit einer ungewöhnlichen, ekstatischen und ansteckenden Konsequenz. Kater inklusive, klar. Und ja, Franks Bar bleibt während der Filmvorstellung natürlich durchgehend geöffnet. Auf die Freundschaft!

Foto: Daniel Brettschneider

Freitag, 17. September: Of/ Let´s accelerate green Transformation - IMPACT FESTIVAL

(Andrea)

"Vom 16. bis 17. September findet das IMPACT FESTIVAL in Offenbach statt und wird zum Anziehungspunkt für alle innovativen Akteure eines nachhaltigen wirtschaftlichen wie auch gesellschaftlichen Wandels. Mit der Gründung des IMPACT FESTIVAL im April 2020 hat der main incubator, Forschungs- und Entwicklungseinheit und Frühphaseninvestor der Commerzbank Gruppe, ein einzigartiges Netzwerk an Partnern und Kontakten in der Green Tech-Szene aufgebaut und sich so innerhalb Europas zu einer der relevantesten B2B-Plattformen für nachhaltige Technologie und Innovation entwickelt. Im Vorfeld des Festivals findet vom 10. bis 16. September die IMPACT WEEK statt, bei der Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Unternehmen, Kommunen und Institutionen aus der Region mit ihrem eigenen Event an der nachhaltigen Gestaltung unserer Gesellschaft und Wirtschaft mitwirken können. So weit der offizielle Klappentext. Weil das ganze in einer meiner Lieblingslocations stattfindet, der Fredenhagenhalle, radele ich wahrscheinlich mal hin und gucke mal, was die Zukunft so bringt.... https://impact-festival.earth/

Freitag, 17. September: FFM/ Justin Sullivan

(Andrea)

"..how the oceans stirs like a great creature dreamin´" Can´t wait to see this live! Bring it on! hat ein Fan unter einen der Songs geschrieben und wirklich, Justin Sullivan ist Storyteller im besten Sinne. Dass er Frontmann bei New Model Army war und ist, wusste ich gar nicht, spielt aber doch auch gar keine große Rolle, oder? "Am 28. Mai 2021 veröffentlicht Justin Sullivan mit „Surrounded“ sein zweites Soloalbum – achtzehn Jahre nach seinem gefeierten Debüt‐Album „Navigating by the Stars“ (2003). „Surrounded“ ist eine Sammlung von sechzehn neuen Songs, die in den ersten Wochen des Lockdowns 2020 geschrieben wurden. Allesamt großartige Kompositionen, die Sullivans Liebe zum Geschichtenerzählen, zu weiten Landschaften und unvergesslichen Atmosphären verdeutlichen. Größtenteils zu Hause aufgenommen, enthält das Album auch Beiträge von Gast‐Musikern, darunter Jon Thorne am Bass (Lamb), an der Harfe Tom Moth (Florence and the Machine ‐ und Bruder des NMA‐Bassisten Ceri Monger), sowie Streicherarrangements der befreundeten Komponisten Tobias Unterberg, Henning Nugel und Shir‐Ran Yinon. Ebenfalls zu hören sind die aktuellen Mitglieder von New Model Army. Das Album wurde von Lee Smith in den Greenmount Studios in Leeds abgemischt, dem Co‐Produzenten der letzten Alben von New Model Army, darunter auch ihr 2019er Erfolgsalbum „From Here“, mit dem die Band ihre bislang höchste Chartplatzierungen weltweit erzielte. Justin Sullivan über die Entstehung des Albums: „Unter den gegebenen Umständen war es nicht besonders überraschend, dass dies der Moment war, um eine weitere Solo‐Platte zu machen, und die Songs kamen in den ersten Wochen des Lockdowns wie aus dem Nichts. Es geht nicht so sehr darum, 'was in der Welt passiert'. Wie bei "Navigating by the Stars", das in der Zeit nach 9/11 geschrieben wurde, wollte ich über andere Dinge schreiben ‐ einige bekannte Geschichten, einige weniger bekannte, einige autobiografische und eher eine Landschaft der Fantasie als ein sozialer Kommentar. Ich bin dankbar für die vielen musikalischen Beiträge, die ich von Freunden erhalten habe und die helfen, all die verschiedenen Atmosphären und Orte zu erschaffen; es ist ein langes Album, aber es scheint, als gehörten alle Songs zu einer Sammlung. Ich hoffe, den Leuten gefällt es."

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt (Es gelten die 3-G-Regeln)

Noch bis 26.9.: Austellung DEINUFER im DAM

(Daniela)

Noch bis zum 26.9. habt ihr die Gelegenheit euch die Arbeiten zu DEINUFER im Deutschen Architekturmuseum anzuschauen:

Im Sommer 2020 schlugen die Wellen hoch um den Frankfurter Mainkai:
Der Stadtraum entlang der Altstadt sollte – nach einem Jahr der Autofreiheit – wieder für den Stadtverkehr freigegeben werden. Dies stieß auf ein geteiltes Echo!

Durch die Intervention Deinufer vom 27.06.-01.09.2020 schufen wir ein Forum. Wir wollten den Ort wahrnehmen und wertschätzen. Es entstanden Visionen für seine zukünftige Nutzung und Gestaltung.

Mit einem Bastelbogen eröffneten wir eine Perspektive auf das Mainufer.
Wir forderten dazu auf, diese Perspektive mit eigenen Ideen neu zu definieren. Das Panorama des Bastelbogens wurde am Mainkai als Asphalt-Tattoo mehrfach auf die Straße gesprüht und erzeugte Aufmerksamkeit für den Ort. An zwei Aktionstagen ergänzten Pappaufsteller die Installationen auf dem Asphalt. Sie konnten von Passanten mit Kreide gestaltet werden.

Seit September 2020 fahren wieder Autos auf dem nördlichen Mainufer. Die Frage bleibt jedoch bestehen: Wie wollen wir den Stadtraum nutzen und gestalten? Die ausgestellten Ideen wurden von Visionär*innen aller Altersgruppen im Sommer 2020 im Deutschen Architekturmuseum eingereicht.

Öffnungszeiten und weitere Infos: https://dam-online.de/veranstaltung/deinufer/

Foto: Moritz Bernoully

Samstag, 18. September 2021: OF/ Feuerwehr-Sticker

(Andrea)

Ok, das ist jetzt sehr speziell, aber ich bin ein großer Feuerwehr-Fan. Nicht, dass ich sie stalke oder jeden Einsatz verfolge, aber weil ich beruflich oft mit den Jungs und Mädels zu tun habe, weiß ich ihre Arbeit sehr zu schätzen. Erst recht die der Freiwilligen Feuerwehren, ohne die idR bei größeren Einsätzen nichts läuft. Und weil heute in Bieber das Panini-Sammelalbum vorgestellt wird, weise ich mal auf die nette Aktion hin. Rund 90 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, Angehörige der Jugend- und Kinderfeuerwehren sowie der Alters- und Ehrenabteilung haben sich für die Sticker zum Sammeln ablichten lassen. Zurzeit sind rund 90 Einsatzkräfte in den drei Einsatzabteilungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Offenbach aktiv. Mit den Stickern erhält der ehrenamtliche Einsatz für die Stadt bei kleinen und großen Katastrophen ein Gesicht. In einer Kooperation mit Edeka Richter in Bieber wird der Verkauf organisiert. Zum Start gibt es die Feuerwehr live zu bestaunen vor dem Edeka am Samstag, 18. September, von 11 bis 16 Uhr mit mehreren Fahrzeugen. Direkt aus einem Feuerwehrfahrzeug wird ab 12 Uhr auch zum ersten Mal das Sammelalbum für 5 Euro verkauft. Die Sticker kosten im Fünferpack 90 Cent. Der Erlös der Aktion kommt den Freiwilligen Feuerwehren für ihre Jugendarbeit zu Gute.

Samstag, 18. September: Of/ Tapeworms & Daens

(Andrea)

Was für eine freche, vielseitige Band aus Lille! Tapeworms oszillieren zwischen Casio-Elektronik, vermeintlich seichtem Pop, schwerem Shoegaze Gitarrenlärm und quietschvergtügtem Experiment. Ihr Album von 2020 hört auf den Namen Funtastic - und irgendwie sagt das schon alles. Vorhang auf für die Tapeworms!Die Franzosen spielen heute zusammen mit Daens im Hafen 2 und weil ich seit Tagen schon tanzvergnügt bin, möchte ich gerne in den Nordring.Hier noch ein paar Worte zu Daens: "Seit zwei Jahren bringt die Band Daens aus Uri und Schwyz mit ihrem genreübergreifenden Indie-Popsound neuen Wind in die Schweizer Musikszene. Besonders ihre Kombination aus der markanten Stimme des Sängers und Gitarristen Daniel Beltrametti und den eingängigen Beats des Schlagzeugers Nico Hunziker dominiert ihre sowohl nachdenklichen als auch beschwingten Popsongs mit Folk- und Rockeinflüssen." Es gilt 2G und der Eintritt ist auf Spendenbasis. Also kommt zuhauf! 

Hafen2
Nordring 128
Offenbach
www.hafen2.net

Samstag, 18. September und Sonntag, 19. September: OF/ Rumpenheimer Kunsttage

(Andrea)

Heute und morgen finden die Rumpenheimer Kunsttage statt. Im Schlosspark und in der Altstadt sind vielfältige Kunstwerke zahlreicher Künstler zu sehen. Zu den ausstellenden KünstlerrInnen gehört Ute Jeutter, deren Aquarelle ich sehr mag. Ihre Ausstellung findet im Garten der Fischergasse 6 statt. Und wie meistens wird es in ihrem Freiluft-Atelier auch ein paar musikalische Einlagen geben, sie hat ein unglaubliche Stimme. Mit dabei sind aber auch Johannes Kriesche, Susanne Manz und jede Menge anderer, mehr als 20 Kreativschaffende laden von 12 bis 19 Uhr in ihre Ateliers, Ausstellungsräume und andere Orte ein. Ich hoffe auf schönes Wetter, dann radele ich mal hin und lasse mich treiben...

Rumpenheim Schlosspark 
und Drumherum 
12 bis 19 Uhr 

Samstag, 18. und Sonntag, 19. September: „Der Rache nicht“

(Martin)

Audio Walk (Innenstadt – Westend) -Studio Naxos

Dieser Audio-Walk ermöglicht vieles! Nicht nur, dass man Frankfurt konzentrierter wahrnimmt, an Orten innehält, die man gewöhnlich nur im Vorbeieilen wahrnimmt, Personen ‚kennenlernt‘, die vergessen wurden, doch einst die Stadtgesellschaft prägten – vor allem macht man sich Gedanken und kommt in einen (auch inneren) Austausch über das eigene und das gesellschaftliche Erinnern!

„‘Der Rache nicht‘ ist ein ortspezifischer, dokumentarischer Audio-Walk im Stadtraum Frankfurt.

Den Ausgangspunkt bilden die Biografien einiger vom NS-Regime verfolgter Frankfurter Künstler*innen, welche ab 1933 aus dem kulturellen Stadtleben gedrängt wurden. Die Fotografinnen Nini und Carry Hess betrieben am Börsenplatz eines der berühmtesten Fotoateliers der Weimarer Republik.

Hans Erl und Magda Spiegel gehörten zu den Starsängerinnen der Frankfurter Oper, der Schauspieler Joachim Gottschalk glänzte am Schauspiel im Rollenfach des Jugendlichen Helds.

Von ihnen verliert sich die Spur in der fortschreitenden NS-Diktatur und wir begeben uns heute auf die Suche: Wie vollzog sich der Machtwechsel 1933 an den Frankfurter Theatern? Wie wirkte sich dies auf das künstlerische Leben Frankfurts und auf die Schicksale der Künstlerinnen aus?

Welche Namen sind heute vergessen, die doch die 20er Jahre entschieden mitprägten?

Der Audio-Walk des Kollektiv Widerhall (Bornstein/ Casagrande/ Haagen/ Schwesinger) gibt dem Publikum die Möglichkeit, die Geschichten der Künstler*innen in der Stadt zu verorten, welche wir täglich durchlaufen. Er verknüpft historisches Material mit fiktiven Textpassagen und sucht nach Interaktionen mit der heutigen Stadt.“

‚Der Rache nicht‘ ist mehr als dass man unterwegs ist und Informationen über einen Kopfhörer bekommt: eine perfekte Aufarbeitung der Thematik mit Präsentation im Hier und Jetzt, die Sprecher*innen ‚führen‘ eindrücklich und wohltuend klar, die Dramaturgie lenkt ausgeklügelt und bietet Überraschungen und das Sounddesign imponiert und irritiert wohltuend.

Die FR schrieb anlässlich der Premiere: „Die Hörerinnen und Hörer erfahren den öffentlichen Raum Schritt für Schritt, Platz für Platz, Kreuzung für Kreuzung physisch. Gleichzeitig legt sich darüber eine fortlaufende Tonspur voll detaillierter Informationen, die eine besondere Art der Interaktion ermöglicht.“ 

Und die FAZ: „Dramatisch ist dieses dokumentarische Theater im öffentlichen Raum schließlich von ganz allein. Nicht nur im Hinblick auf die präzise recherchierten, eng mit den passierten Orten verbundenen Biographien, sondern auch eingedenk der Ermordung fast aller, denen „Der Rache nicht“, wo kein Gesicht, so doch einen Namen und ein Gedächtnis gibt.“ 

Es stehen Zeitslots zwischen jeweils 16.00 und 19.00h zur Verfügung. Startpunkt in der Frankfurter Innenstadt; Endpunkt im Westend.

Reservierung über: widerhall@studionaxos.de

Samstag, 18. und Sonntag, 19. September (zwischen 16.00h – 19.00h)

„Der Rache nicht“ - Audio Walk

Studio Naxos (solidarisches Preissystem).

Foto: (c) Homepage studio NAXOS

Samstag 18. September: MELLI REDET MIT

(Daniela)

Endlich wieder LIVE: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen, diesmal ist Melli im wunderschönen Kunstverein Familie Montez mit drei tollen Gästen. Melli schreibt:

Liebe Freunde von Melli redet mit,

ich weiß: Inzidenzen, G2 oder G3, und Maske oder nicht mögen Euch zu denken geben. Trotzdem geht das Leben weiter und genau deswegen mache ich diese Talkshow. Weil es Freude macht und weil auch Kultur und Unterhaltung zur besseren Konstitution beitragen. Davon bin ich überzeugt.

Zumal der Kunstverein richtig groß und der Abstand gegeben ist. Und zusätzlich ist es da sauschön und Sofas gibt es auch fürs Publikum.

Ansonsten haben wir alles, was MELLI redet mit ausmacht. Musik, eine warme Atmosphäre, Spontaneität und drei großartige Gäste aus dem Kunst- und Kulturkosmos unserer Stadt. Meine (M)ein-Mann-Band und ich freuen uns auf:

Anja Czioska - eine Künstlerin, die in ihren Experimentalfilmen, die Frankfurter Kunstszene festgehalten hat und jetzt als Projektleiterin in der Wirtschaftsförderung unserer Stadt einen Masterplan für die Kreativwirtschaft erstellt.

Martin Lejeune -  der in der Frankfurter Jazz Szene etabliert ist wie kaum ein anderer und außer Gitarre noch Banjo, Mandoline, Pedal Steel Guitar, Lapsteel, Theremin, Euphonium und E-/Kontrabass spielem kann (!). Außerdem arrangiert und komponiert er und zur Zeit auch für das Theaterhaus in Frankfurt.

Uta Nawrath - die eben dort im Theaterhaus seit 20 Jahren im Ensemble als Schauspielerin tätig ist und in unzählige Kinder- und Jugendstücken gespielt hat.

Tickets über diesen Link: MELLI REDET MIT- 21. Ausgabe /18.09.21

Eintritt: 17,55 EUR (inkl. Vorverkaufsgebühr)

Samstag, 18. September: Aktionstag

(Petra)

Heute ist schwer was los in der Stadt - ich hatte Euch ja schon vorgewarnt: Heute ist der große Aktionstag rund um das Herz unserer Stadt. Über die Zukunft der Innenstädte wurde schon eine ganze Weile diskutiert - jetzt soll gehandelt werden. So bitter es für viele Unternehmer*innen ist, sehe ich die corona-verschärfte Entwicklung auch als Chance, (gemeinsam) Stadtraum für alle zurückzuerobern und vielfältiger zu nutzen. Und träume davon, was alles möglich wäre auf der Zeil und andernorts. Damit bin ich nicht alleine - und zum Träumen, aber auch zum Aktivwerden lädt der 1. Aktionstag "Post-Corona-Innenstadt Frankfurt" am 18. September ein: Die Innenstadt soll in ein großes urbanes Laboratorium verwandelt werden, kreativ, bunt, überraschend. Dazu sollen zahlreiche kleine und große Aktionen sowie Interventionen in ungenutzten Räumen, auf den Straßen, Plätzen, Grünflächen stattfinden. Das ist die Einladung an uns alle, zu erkunden und experimentieren oder darüber nachzudenken, wie wir die Stadt der Zukunft gestalten, wie wir hier zusammenleben wollen: Wohnen, Spielen, Kunst, Grünoasen, Shoppen (aber vielleicht anders) - Nischen zum Nichtstun, zum Nichtskonsumieren? Zwischen Rathenau- und Goetheplatz, Hauptwache, ehemaliger Sportarena, Friedrich-Stoltze-Platz und Töngesgasse laden eine Vielzahl gelber Quadrate – vier mal vier Meter große Aktionsfelder – zu Erlebnis und Interaktion ein. Es geht darum, ganz vielfältige Impulse zu geben, zu Diskussion und Beteiligung anzuregen. Denn - hey: Es geht um UNSERE STADT!

Post-Corona-Innenstadt Frankfurt, 1. Aktionstag, Ort: na, in der City natürlich

(AN)GELESEN: "Glitterschnitter" von Sven Regener

(Uwe)

Der große Komiker Jerry Lewis hob in Interviews immer die besondere Bedeutung von Dean Martin für ihn hervor. Während Martin die Ruhe selbst war, sprang Lewis hektisch um ihn herum und machte Kunststücke mit seinem Gesicht: "ich wirkte nur, weil Dean da war und immer so ruhig blieb. Ohne ihn wäre ich nichts gewesen". Auch der stets aufgedrehte Ernie aus der Sesamstraße konnte nur wegen dem stets ruhigen Bert punkten. Diese Reihe lässt sich mit weiteren Beispielen aus der Film-/Fernsehgeschichte locker fortsetzen.

In Glitterschnitter von Regener fehlte mir auf den ersten 50 Seiten die "Normalität" eines Bert in einer verrückten Welt, daher habe ich das Lesen unterbrochen und überlege seit rund einer Woche, ob ich weiterlese. Wenn, dann täte ich das nur, weil ich Sven Regeners Gruppe Element of Crime, deren Musik und insbesondere die Texte sehr liebe. Auch mag ich die klugen Interviews, die Regener gibt, bei seinen Büchern komme ich aber mittlerweile an meine Grenzen. Ich finde durchgeknallte Personen und Szenarien in Büchern wunderbar, aber scheinbar nur in Maßen. Hier ist mir alles zuviel, fast jede Figur hat einen schrägen Spitznamen; die Bestellung von Milchkaffee, der Einkauf bei IKEA oder ähnliches wird mir etwas zu sehr aufgeblasen beschrieben.

Einer Freundin gefällt es trotzdem oder gerade deswegen. 

Sonntag 19. September: „Der Ball ist rund“

(Daniela)

Wären wir nicht auf einer Konfirmation, wäre ich heute mit Uwe bei „Der Ball ist rund“ 

„Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“. Dieser Ausspruch des ehemaligen Nationaltrainers Sepp Herberger zielt auf der Deutschen liebsten Sport: den Fußball. Eine erstaunlich große Zahl an Schriftstellern hat über die „schönste Nebensache der Welt“ geschrieben. Texte von Grass, Delius, Gernhardt, Wolf, Handke, Goosen und vielen anderen wird der renommierte Schauspieler und bekennende Fußball-Fan Dietmar Bär rezitieren (Kommissar Schenk im Kölner „Tatort“). Rainer Heute & Friends werden sich musikalisch einmischen mit einschlägigen Titeln von der Titelmusik der Sportschau bis zu Arrangements bekannter Fußballhymnen. Das Publikum ist herzlich eingeladen, im Trikot oder mit dem Schal des jeweiligen Lieblingsvereins zu kommen.

Sonntag, 19. September, 11 und 13 Uhr, hr-Sendesaal

Sonntag, 19. September: Transformation(en) Bühne für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung

(Martin)

#1 Harpeet Cholia und Michal Schwartze im Gespräch
Kammerspiele / Schauspiel Frankfurt

Schauspiel Frankfurt beginnt die neue Spielzeit wohltuend politisch, indem eine neue Reihe startet: ‚Bühne für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung‘.

Das hört sich nach einer diskursiven Auseinandersetzung an:
»Wo kommst du eigentlich her?« – Sensibilisierung, Perspektivenvielfalt, Empowerment in der postmigrantischen Gesellschaft

Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt sind in Deutschland Alltag. Es ist eine Zeit, in der Bündnisse und Solidarität unentbehrlich sind, aber gleichzeitig muss für eine tatsächliche Veränderung in und mit der Gesellschaft ein Problembewusstsein geschaffen werden. Wie kann man eine Gesellschaft für und miteinander aufbauen?

Harpreet Cholia, Autorin, promovierte Soziologin und Leiterin der Stabsstelle Diversität und Demokratie der GFFB (Gemeinnützige Frankfurter Frauen-Beschäftigungsgesellschaft, Bildungseinrichtung und Arbeitsmarktdienst-leister) spricht mit Michal Schwartze (Gymnasiallehrerin für Politik & Wirtschaft sowie Geschichte, freie Bildungsreferentin für genderreflexive, rassismus- und antisemitismuskritische schulische Bildung).

Die Fragen, um die es u.a. gehen wird, sind:

  • Was sind die Herausforderungen der Arbeit in den Schulen und in der erwachsenen Bildung? 
  • Wie kann Sensibilisierung in der breiten Gesellschaft gut gestaltet werden? 
  • Warum sind Empowerment Ansätze für Betroffene notwendig?
  • Wie müssen sich bereits bestehende Strukturen transformieren, damit eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft möglich wird?

In der Reihe »Transformation(en)« werden über die Spielzeit hinweg Menschen zu Wort kommen, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft engagieren und sich für mehr Solidarität füreinander einsetzen.  

Tickets gibt’s hier: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/transformationen-cholia-schwartze/427/

Sonntag, 19. September, um 18.00h: Transformation(en)
Kammerspiele / Schauspiel Frankfurt
Foto: (c) Homepage Schauspiel Frankfurt

Sonntag, 19. September: 2. HESSISCHER DOKUMENTARFILMTAG

(Uwe)

Als ich noch im Nordend wohnte, schaute ich mir jeden Dokumentarfilm an, der im Mal Seh´n kino um die Ecke. Gerne in der 18 Uhr Vorstellung, direkt nach der Arbeit. An diesem Sonntag findet der HESSISCHE DOKUMENTARFILMTAG in 10 hessischen Städten unter dem Motto „Näher an den Menschen“ statt und das Mal Seh´n ist natürlich dabei, mit einem Film der für Daniela eine ganz besondere Bedeutung hat. Weil mein wunderbares Patenkind am Sonntag konfirmiert wird, können wir leider nicht dabei sein. 

Um 11 Uhr wird der Gewinner des LICHTER Filmfests STREET LINE in Anwesenheit des Mainzer Regisseurs Justin Peach gezeigt: Zehn Jahre nach dem Dreh zum Dokumentarfilm Kleine Wölfe kehren die Mainzer Regisseur*innen Justin Peach und Lisa Engelbach nach Nepal zurück, um herauszufinden, was aus dem Straßenjungen von damals geworden ist. Sonu ist inzwischen erwachsen und Vater einer kleinen Tochter. Mit der Unterstützung seiner beiden Schwestern versucht er, für die dreijährige Sona zu sorgen. In der Hoffnung, ihr eine Kindheit schenken zu können, wie sie ihm und seinen Geschwistern verwehrt blieb, macht er einen Drogenentzug, der es ihm ermöglichen soll, ein neues Leben aufzubauen. Wenn Sona und ihre Freund*innen in den sonnendurchfluteten Straßen Kathmandus spielen, scheinen die Drogenprobleme und finanziellen Nöte ihrer Eltern für einen Moment tatsächlich vergessen. Tatsächlich aber sind sie in allen Lebensbereichen spürbar und drohen, die Zukunft dieser Kinder auf fatale Weise vorzubestimmen.

Um 13.30 Uhr SANDMÄDCHEN: Das dokumentarische Essay nimmt uns mit auf eine filmische Reise hinein in die wundersam verborgene und faszinierende Welt einer jungen Autorin und Autistin, die am Asperger-Syndrom erkrankt ist. Im Kindesalter wurde ihr ein Intelligenzquotient von Null attestiert, heute studiert sie und kann sich mittels gestützter Kommunikation mitteilen. Es ist eine poetische Betrachtung über das, was wir menschlich oft nur schwer greifen können, und es Geist und Seele nennen. Regisseur Mark Michel ist zu Gast, mit Protagonistin Veronika Raila ist eine Live-Schalte ins Kino geplant.

Das vollständige Programm des 2. HESSISCHEN DOKUMENTARFILMTAGS finden Sie unter https://hessischer-dokumentarfilmtag.de/.

Mal Seh´n Kino. Frankfurt, Adlerflychtstraße 6

Sonntag, 19. September: Outdoor-Sport-und-Kunst

(Petra)

Von diesem famosen Format auf der Sommerwiese an der Jahrhunderthalle hatte ich schon erzählt: heute noch mal mein besonderer Tipp, denn der Countdown läuft schon wieder – die voraussichtlich letzten beiden Wochenenden. Sport und Kunst, gerne auch gleichzeitig – kann es eine bessere Kombi geben? Das Frankfurter Sport und Kunst Kasino von Annette Gloser überrascht mit neuem Format zum Mitmachen, und dies unterhaltsam-schräg. Sei dabei, wo Künstler*innen neue Sportarten erfinden und ganze Parcours, von denen bisher niemand zu träumen wagte. Es geht ums Gewinnen – und zwar nicht nur die sportlichen Wettbewerbe, nein: zwei großformatige JIM AVINGNON Kasino-Bilder gibt es am Ende, also beim Finale am 24.09. (s. u.) zu erbeuten. Sie sollen an die beiden Teilnehmergruppen mit den höchsten Punktzahlen beim sportlich-künstlerischen Parcours gehen. Voraussetzung: Ihr habt mindestens 7 Stationen einigermaßen gerockt. Und es erwartet Euch nur diesen Sonntag ein Wrestling-Special – für alle, die gerne ein paar coole Moves lernen möchten.

Frankfurter Sport und Kunst Kasino, mit Qualifizierung für Verlosung von 2 großformatigen Jim Avignon-Bildern, Ort: Sommerwiese Jahrhunderthalle, Adresse: Pfaffenwiese 301, Uhrzeit: 15 - 19 Uhr, Wrestling: 15 - 17 Uhr, Eintritt: frei

Sonntag, 19. September 2021: Of/ Science Fiction Army

(Andrea)

Als ich die Ankündigung las, war ich elektrisiert: Science Fiction Army im Waggon! Da müssen wir hin! "Die drei Astronauten der SFA durchbrechen einmal mehr Raum und Zeit, dringen in die Weiten des Punk, Rock, Garage und Blues vor. Achtung: Ob es ähnlich unplugged und semi-akustisch wie letztes Jahr wird oder, wie bisher unbestätigte Gerüchte verkünden, die Army es richtig krachen lässt.... - verraten wir hier auch nicht, das müsst ihr am Sonntag schon selber kommen! Unvergesslich wird es sowieso! Konzertbeginn ca. 19:30 Uhr http://sciencefictionarmy.de/

Waggon am Kulturgleis
Offenbach

Sonntag, 19. September: Schallplatten / CD / Filmbörse

(Uwe)

Früher lies ich keine der legendären Schallplattenbörsen im Kasino der Jahrhunderthalle (und auch an anderen Orten in Frankfurt) aus. Ich suchte nach CDs, die mir in meiner Sammlung noch fehlten, erfreute mich an den kultigen Filmen, über die sich noch kultigere Menschen unterhielten und staunte über die Preise mancher Schallplatten. Nun gibt es wieder eine "Schallplattenbörse" und ich kann nicht. Schade. Für alle, die Zeit haben lohnt sich auch im Zeitalter der freien Verfügbarkeit von Musik, Filmen und Serien im Netz ein Besuch.

Jahrhunderthalle / Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main

Schallplatten- und CD-Börse mit Film/DVD/Blu Ray-Börse und Comic-Börse 

Öffnungszeiten: 11:00 – 16:00 Uhr
Eintritt: 11–13 Uhr: € 5,- (ermäßigt € 4,-) / 13–15 Uhr € 3,- / ab 15 Uhr € 2,-

Corona Regeln für Ihren Besuch: Bitte beachten Sie die Corona-Regeln für Ihren Besuch in der Jahhunderthalle Frankfurt, die auch am Einlass und in den Räumen aushängen. 
Ab Betreten der Räume gilt Maskenpflicht (selbst mitzubringen), die Abstandsregel von mind. 1,50 m und ein Zutrittsverbot bei Krankheitssymptomen. 
Im Haus folgen Sie bitte der Wegeleitung im Einbahnsystem und ggf. den Anweisungen des Personals. Für maximale Belüftung und Desinfektion ist bei uns selbstverständlich gesorgt, so dass Ihrem sicheren Besuch nichts im Wege steht.

Foto: Homepage Jahrhunderthalle 

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Dienstag, 21. September: SOMMERWIESE - Modern Comedy

(Uwe)

MODERN COMEDY: mit Benaissa Lamroubal + Khalid Bounouar+ Cüneyt Akan + Faroon + Vito Corrado + Haben Prince + DJ Panamoe

"Benaissa Lamroubal, geboren in Nador/Marokko und aufgewachsen in Neuss am Rhein, machte seine ersten Gehversuche auf der Bühne mit Raptexten und Hip-Hop-Songs in den 2000ern. 2007 kam er als erstes Mitglied des Ensembles zur RebellComedy und setzte zusammen mit Babak Ghassim und Ususmango die ersten Shows in Aachen um. Er erlernte das Handwerk der Comedy ausschließlich auf der eigenen Bühne und wurde erst von der äußeren Öffentlichkeit wahrgenommen, als er 2012 am „RTL-Comedy Grand Prix“ teilnahm.

Daraufhin kamen Auftritte bei nahezu allen deutschen Fernseh- und Radiosendern. Benaissa kennt man aus Shows wie TV Total, Mitternachtsspitzen, Cindy aus Marzahn, 1Live Generation Gag uvm. Sein Humor ist erfrischend, authentisch und seine Geschichten fließen bestens zusammen. Sie nehmen den Zuschauer durch eine angenehme Erzählweise mit auf eine wundervolle Reise. Benaissa liebt eben die Bühne und fühlt sich dort am wohlsten, wobei sein Talent weit darüber hinausreicht."

Sommerwiese Jahrhunderthalle
Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main
Beginn: 19:30 Uhr, Tickets: ca. 29 EUR

Foto: Homepage Jahrhunderthalle

Bis Ende September: Moni Port stellt im Lucille aus

(Daniela und Uwe)

Wir sind beide sehr große Fans der Frankfurter Illustratorin Moni Port. Wir schenken uns wechselseitig, zu allen möglichen Anlässen, oder auch "einfach mal so" ihre Werke. 

Bis Ende September stellt sie im Caféhaus Lucille aus, in dem sich ein Besuch grundsätzlich immer lohnt. Das ist also eine sensationelle Komination: Monis tolle Siebdrucke an den Wänden des schönstes Lokals Frankfurts, leckere Drinks & Snacks, gute Gespräche.

Lucille: Friedberger Landstraße 100

Mittwoch, 22. September: Spotlight Jazz mit der hr-Bigband

(Daniela)

Ich liebe das SPOTLIGHT Format vom hr.

Biusher gab es das "nur" mit dem hr Sinfonieorchester, ab September jetzt neu SPOTLIGHT JAZZ! Da will ich unbedingt hin!

Spotlight Jazz mit der hr-Bigband
Lars Seniuk, Leitung und Moderation


Jazz – das sagt Ihnen etwas, aber näher haben Sie sich daran noch nicht getraut? Lassen Sie sich überraschen, wie leicht man tief in diese Musik und ihre zahlreichen Facetten eintauchen, wie spannend und unterhaltend diese Form der live gespielten Musik sein kann.

»Spotlight Jazz« mit der hr-Bigband ist genau das Richtige für alle Interessierten oder die, die es noch werden wollen. In dieser neuen Reihe werden berühmte Komponisten, Werke, Stilepochen und deren Geschichte(n) auf unterhaltsame und auch für Laien verständliche Art und Weise beleuchtet. Passend zur Afterwork-Zeit hat das Publikum in der ersten Ausgabe die Möglichkeit, die Bigband, ihre Musiker sowie einige musikalische Tricks und Kniffe intensiver zu erleben und kennenzulernen.

Moderiert und geleitet wird der Abend von Trompeter, Komponist und Dirigent Lars Seniuk, der schon viele Male zuvor bei der hr-Bigband zu Gast war. Unter dem Motto »Bigband hautnah« wird Lars Seniuk, selbst auch ein begnadeter Moderator, die Band und ihre Musik spannend und unterhaltend vorstellen. So nah kommen Sie als Publikum an die hr-Bigband heran: Spotlight on!

Karten: 20 € / Schüler*innen/Student*innen: 11 € unter Telefon (069) 155-2000 und unter www.hr-ticketcenter.de
Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2021-22-/spotlight-jazz,spotlight-jazz-102.html

Mittwoch, 22. September: Of/ Es gibt keine Wale im Wilmersee

(Andrea)

"Wenn der Winter kalt genug ist, friert der Wilmersee zu, und man kann über das Eis bis auf die kleine Waldinsel gehen. Der Winter, als die Erzählerin acht war, war kalt. Aber nicht kalt genug. In diesem Winter verlor sie Alice und ihren Namen an den See. Seitdem spricht man nicht mehr in ihrer Familie. Und mit der Sprache verschwinden auch die Menschen - die Mutter, der Vater, die Schwester." Soviel und ein paar Sätze mehr gibt der Verlag zu "Es gibt keine Wale im Wilmersee" preis. Ich hasse Winter! Aber weil auf Frost immer auch Tau kommt, gebe ich Laura Dürrschmidt, deren Buch heute von der Steinmetzschen Buchhandlung, die unter neuer Leitung mit frischem Wind segelt, im Filmklubb präsentiert wird, könnte ich mich darauf einlassen. Zumal ich Nic jetzt schon eine Weile nicht gesehen habe, mal schauen..

Filmklubb
Isenburgring
Offenbach

Mittwoch, 22. September: Nachwirkende Vergangenheit Zwei Säcke (1991) von Karl Schaper

(Martin)

Philosophie trifft Kunst/Haus am Dom
Virtuell über Zoom

Schaut euch das Foto an. Und dann:

„Zwei Postsäcke, zwei Bildtafeln, zwei Aufschriften, ein Acker, auf dem sie stehen, ein Rahmen, der alles zusammenhält. Dreißig Jahre nach dem Entstehen von Schapers Werk brechen im vereinten Deutschland Unterschiede aus der Vergangenheit auf, die, entgegen aller Kommunikation, Fragen nach der gemeinsamen Zukunft stellen.“

Die Reihe Philosophie und Kunst im Haus am Dom lässt zwei Experten (einen Vertreter der Philosophie und einen Vertreter der Kunst) zusammen und in einen gemeinsamen thematischen Austausch kommen.

Diesmal sind Prof. Dr. Günter Kruck und Dr. Stefan Scholz (beide Referatsleiter im Haus am Dom) im Museum für Kommunikation unterwegs und der Ausgangspunkt für ihre Diskussion ist das Werk ‚Zwei Säcke‘ (1991) von Karl Schaper.

Eine Anmeldung ist erforderlich: buchungen-mkf@mspt.de
Der Zoom-Link wird dann nach der Anmeldung per Mail zugesandt.

Mittwoch, 22. September, von 18.00h – 19.00h

Foto: © Zwei Säcke (1991), Karl Schaper, Museum für Kommunikation, Frankfurt

Donnerstag, 23. September: SOMMERWIESE - NEWMEN + LAUER + SMITTNESS

(Uwe)

"Die Musikerin und Produzentin Smittness vereint in ihrem Sound Darkwave-Minimalismus mit Melodien, die so auch in Pop-Hymnen der 80er Jahre auftreten hätten können. Synthesizer, Drum-Maschinen, gedämpfte, verhallte Vocals umarmen harmonische Dissonanzen und bilden die Grundlage für ihre experimentelle Klanglandschaft. Manchmal charmant-düster, wird man von einer Aura des Mysteriösen umhüllt."

Sommerwiese Jahrhunderthalle
Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main
Beginn: 18 Uhr / Eintritt: 13 EUR

Foto: Homepage Jahrhunderthalle 

Donnerstag, 23. – Samstag, 25. September: Stories/Sketches (Geschichte/andere Zeiten)

(Martin)

Verena Billinger & Sebastian Schulz - Tanz - Sommerbau

Das ist doch mal eine wunderbare Ansage für einen Tanztheaterabend in diesen Zeiten: „Raus aus der Krise und rein in den Tanz!“

Mit ihrem Ensemble widmen sich Verena Billinger & Sebastian Schulz der drängenden Bewegungslust im, nach und gegen den Stillstand.

Gemeinsam setzen sie ihre Körper dem Unausweichlichen, Unheimlichen und Abgründigen der unterbrochenen Zeit aus und verwandeln diese in Bewegung und Choreografie.

In der Begegnung von Körpern suchen Billinger & Schulz die Konfrontation mit dem, was sich in der Krise an Möglichkeiten zur Veränderung, aber auch an Trauer, Spaltung und Hass, die den Einzelnen und die Gesellschaft zu zerreißen scheinen, ereignet.

Wie aus diesem Mittendrin – zwischen Konflikten, Hoffnungen und Ideologien – den Ausblick auf Bewegungen, Schönheit und Lust für die Zukunft wagen?

Also: „Raus aus der Krise und rein in den Tanz!“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/stories-sketches-geschichte-andere-zeiten/

Donnerstag, 23., Freitag, 24. und Samstag, 25. September um jeweils 20.00h:

Tanz im Sommerbau (Solidarisches Preissystem).

Foto: © Florian Krauß, Billinger und Schulz

Freitag, 24. September: SOMMERWIESE - BRANDT BRAUER FRICK + STIMMING + TRIORITÄT

(Uwe)

Als Brandt Brauer Frick im Jahr 2009 ihr erstes musikalisches Statement machten, indem sie mit akustischen Instrumenten an die Energie des Techno anknüpften, sah die Welt noch ziemlich anders aus: Vor zehn Jahren traten DJs noch nicht regelmäßig mit Orchestern auf, und auch an Pianisten als Festival-Headliner war damals kaum zu denken. Von der musikalischen Vergangenheit Berlins und den schummrigen Dancefloors der Metropole inspiriert, bezog sich das Trio mit seinen verschachtelten Beats gleichermaßen auf Minimal-Music-Ikonen wie Steve Reich und Philip Glass und auf jenen Minimal-Techno-Entwurf, wie man ihn von Ricardo Villalobos und dem Label Perlon kannte. Ihr Debütalbum You Make Me Real fungierte denn auch als Brückenschlag zwischen gehobenem Konzerthallen-Ambiente und der verschwitzt-selbstvergessenen Euphorie im Club: Ein Sound, der als erster Vorbote jener jüngsten, sehr erfolgreichen Welle von zeitgenössischer Klassik gelten muss, die mittlerweile zum popkulturellen Phänomen avanciert ist.

Die drei Freunde Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick hatten in der Tat nicht damit gerechnet, dass ihr einzigartig-intensiver Sound – letztlich Resultat und Ausdruck ihrer eng verwobenen Arbeits- und Lebensverhältnisse – dermaßen durch die Decke gehen und sich zu einem kulturellen Phänomen ausweiten sollte, in dem Künstlern wie Nils Frahm die Ehre zuteil wird, in der Londoner Royal Albert Hall aufzutreten, während Kollege Jon Hopkins für den renommierten Mercury Music Prize nominiert wird.

Mit Echo, ihrem neuen Album kehren sie gewissermaßen zu ihren Anfängen zurück. „Wir wollten zu dem zurückkehren, womit wir damals angefangen haben“, fügt Brandt hinzu, „nur haben wir in den letzten zehn Jahren einiges dazugelernt und unser Instrumentarium erweitert. Als wir damals loslegten, hatten wir nur ein Mikrofon und ein kaputtes Klavier und haben damit unser erstes Album aufgenommen.“

Sommerwiese Jahrhunderthalle
Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main
Beginn: 17 Uhr, Tickets: ca. 32 EUR

Foto: Homepage Jahrhunderthalle

Freitag, 24. September: Open-Air-Finale 1

(Petra)

Großes Finale, bewegende Sieger*innen-Kür: nicht ausgeschlossen, dass hier heute Tränen fließen. Übertrieben, meint Ihr? Dann müsst Ihr selber nachschauen! Das Frankfurter Sport und Kunst Kasino von Annette Gloser öffnet zum voraussichtlich letzten Mal für dieses Jahr seine Tore für Eure. Seid noch mal dabei, wo Künstler*innen neue Sportarten erfinden und ganze Parcours, von denen bisher niemand zu träumen wagte. Heute geht es ums Ganze, ums Gewinnen – und zwar nicht nur die sportlichen Wettbewerbe, nein: denn da sind ja noch die zwei großformatigen JIM AVINGNON Kasino-Bilder, die jetzt neue Besitzer*innen finden sollen. Und zwar die beiden Teilnehmergruppen mit den höchsten Punktzahlen beim sportlich-künstlerischen Parcours. Voraussetzung: Ihr habt mindestens 7 Stationen einigermaßen gerockt. Rekorde sind erwünscht. Aber das war noch nicht alles: Der FSKK Champion-Belt wird für ein Jahr an die beliebteste Kunststation verliehen

Frankfurter Sport und Kunst Kasino, Verlosung von 2 großformatigen Jim Avignon-Bildern, Ort: Sommerwiese an der Jahrhunderthalle, Adresse: Pfaffenwiese 301, Uhrzeit: ab 15 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 24. September: Open-Air-Finale 2

(Petra)

Heute ist im Tanzhaus West der Kultursommergarten noch mal outdoors angesagt, ab morgen geht es mit den ersten Veranstaltungen ab 23 Uhr nach drinnen. Also back to normal? Nicht ganz. Denn das gute alte Clubfeeling kann nur unter den neuen 2G Teilnahmebedingungen realisiert werden. Zu den Regeln findet Ihr dann Näheres im Ticketshop Infos. Aber heute noch mal hoffentlich mit viel Sommergefühl: Let’s get physical – unter diesem Motto laden das Offenbacher Musiklabel Connaisseur Recordings und die Frankfurter Weinhändler Dealer de Vin in Kooperation mit dem Tanzhaus West ein. Das Konzept ist so einfach wie genial … die 2019 etablierte und beliebte Spotify Playlist When We Sip wird im Kultursommergarten zum Leben erweckt. Dabei schlägt das neue Format eine Brücke zwischen elektronischer Musik und Genuss auf Gaumenhöhe. So wird es neben Livemusik von Lieblingskünstlern auch eine auf den Sound abgestimmte Weinkarte geben und das Team von Goose Gourmet verzaubert die Gäste mit regionalen Kreationen aus der mobilen Küche. Der Place to be für musikbegeisterte Weinenthusiasten mit einem gesunden Hunger!

When we sip – Blindsmyth (live), Delenz (DJ-Set), Ort. Milchsackfabrik Kultursommergarten, Adresse: Gutleutstraße 294, Uhrzeit: 19 - 23 Uhr, Eintritt: 15 Euro, Tickets hier 

Freitag, 24. und Samstag, 25. September: La Luna en el Amazonas/Der Mond im Amazonas

(Martin)

Mapa Teatro/Bogotá - Theater - Saal im Mousonturm

Der Mousonturm machts möglich - Wenn wir schon nur beschwerlich in die Welt reisen können, bringt er die Welt zu uns nach Frankfurt! Zumindest an diesem Wochenende ist Kolumbien als Theater hier zu erleben…

„Während die reichsten Männer der Welt gerade das All erobern, leben im kolumbianischen Amazonasgebiet indigene Gemeinschaften in selbstgewählter Isolation. Ein Akt des Widerstands, im Kampf ums Überleben einer tödlichen Politik, die vor über 300 Jahren ihren Anfang nahm: Männer aus Europa brachen auf, um sich den Planeten untertan zu machen. In seiner neuesten Inszenierung macht sich das international gefeierte Mapa Teatro aus Bogota auf die Suche nach den Unsichtbaren, erzählt von freiwilligen und unfreiwilligen Lockdowns und webt aus Geschichten, Gerüchten, Funden und Analysen eine bildreiche Doku-Fiktion. Wie in einem Hologramm lässt Mapa Teatro dabei den Mond im Amazonas erscheinen, zum Greifen nah und bei genauem Hinsehen schon wieder verschwunden.“

Freitag, 24. und Samstag, 25. September um jeweils 20.00h/um 19.30h findet eine Einführung statt: La Luna en el Amazonas/Der Mond im Amazonas

Mapa Teatro/Bogotá im Saal im Mousonturm (Solidarisches Preissystem).

Foto: © Javier Hernandez

Samstag, 25. September: Of/ Poetry Fire Show

(Andrea)

Percussion, Live-Musik und Performance mit und rund ums Feuer Marian Heuser (vielfach ausgezeichneter Poetry Slammer) führt durch einen Abend überraschender Workshop-Ergebnisse, Percussion, Live-Musik und Performance mit und rund ums Feuer. Mit: Marian Heuser, Slam Poetry /Moderation; Newcomer:innen des Poetry Slam-Workshops; Tänzer:innen des FIREDANCER-Ensembles; Thomas Heidenreich, Percussion; Tony Clark, Multinstrumentalist Eine Veranstaltung von firedancer.de in Kooperation und den Parksidestudios.de mit der freundlichen Unterstützung der Stadt Offenbach Amt für Kulturmanagement. Weitere Infos unter: poetryfire Karten unter: poetryfire show oder an der Abendkasse erhältlich Eintritt: € 15,00, ermäßigt € 12,00

Parkside Studios
Friedhofstraße 59
Offenbach

Sonntag 26. September – 10. Oktober: Schaufenster-Ausstellung „Trottoir — wunderbar!“

(Daniela)

Yippieh! Die Schaufenster Ausstellung der WestAteliers startet in die vierte Runde! Unter dem Titel „Trottoir — wunderbar!findet die vierte SchaufensterAusstellung der Ateliergemeinschaft WestAteliers statt. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, durch die Straßen der Hellerhofsiedlung des Frankfurter Gallus- Viertels zu wandeln und Einiges zu entdecken. Seit 2020 veranstalten die Künstler:innen der WestAteliers SchaufensterAusstellungen als Reaktion auf die Corona-Maßnahmen. Durch ihre charmanten Räumlichkeiten in ehemaligen Ladenlokalen verfügen die Atelierräume über große Schaufenster, die sich perfekt dafür eignen, Kunst auch während des Lockdowns einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zur Förderung des Austauschs und der Kooperation sind auch in diesem Jahr wieder Gastkünstler:innen an der Aus-stellung beteiligt — insgesamt 10 Positionen aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Installation und Poesie sind in der Ausstellung zu sehen. Neben der Präsentation von Kunst in Schaufenstern wird auch die Umgebung in die Ausstellung mit einbezogen. So wird die Litfaßsäule an der Ecke Idsteiner-/ Schneidhainer Straße als zusätzliche Ausstellungsfläche bespielt und der Außenraum zwischen den Ateliers temporär für Straßenmusik und Tanz genutzt. Nachts sind die Schaufenster beleuchtet, sodass die Kunst rund um die Uhr zu sehen ist. An den Wochenenden findet ein abwechslungsreiches Begleitprogramm statt — das Angebot reicht von einer Lesung über Führungen und Straßenmusik bis hin zu Live-Porträt-Zeichnen. Außerdem pflegen die WestAteliers Kooperationen zu verschiedenen Horten und Schulen und bieten spezielle Führungen für Schulklassen an. An den Veranstaltungstagen sind die Ateliers, unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen, zwischen 11 und 17 Uhr für Besucher:innen geöffnet.

 

Öffnungszeiten Täglich 24 Stunden geöffnet. Nachts sind die Schaufenster beleuchtet. Die Ateliers sind an Sonntagen zwischen 11 und 17 Uhr sowie am Samstag, 02. Oktober geöffnet.

Namen aller Beteiligten: Besnik Balliu, Michael Bloeck, Maike Häusling, Franz Konter, Ericson Krüger, Ruth Luxenhofer, Si-mon Ndrejaj, Frank Reinecke, Sabine Rollnik, Sarah Schoderer

Sonntag, 26. September: Eröffnung, 12 Uhr Straßenmusik durch das Camburi Trio, Langenhainer Straße / Ecke Idsteiner Straße. Bei Regen findet die Veranstaltung in den Atelierräumen statt.

Samstag, 02. Oktober: 15 Uhr Führung durch die Ausstellung. Treffpunkt ist die Litfaßsäule an der Ecke Idsteiner Straße

Sonntag 03. Oktober: 15-17 Uhr Lesung und Lecture-Performance — live Gedichte von Michael Bloeck / bepoet. Ort: Langenhainer Straße 26, Kaffee und Kuchen Verkauf durch den Kunst Raum Mato e.V.

Sonntag, 10. Oktober: 15 Uhr Trottoir-Konzert — Ein musikalischer Spaziergang durch die Hellerhofsiedlung mit der Akkordeonistin Darja Goldmann. Ort: Start ist vor dem Atelier Ruth Luxenhofer, Lorsbacher Straße 26.

Sonntag, 26. September: FFFM/ VERURTEILT! DER GERICHTSPODCAST – LIVE

(Andrea)

"Wie funktioniert unser Rechtssystem? Warum ist es notwendig, dass im Gerichtssaal dem gefühlten Recht eindeutige Paragrafen gegenüberstehen?" Spannende Fragen, die Gerichtsreporterin des Hessischen Rundfunks, Heike Borufka, und der Frankfurter Podcaster Basti Red heute verhandeln. Die Macher des Gerichtspodcasts "Verurteilt" erzählen alles, was wir schon immer über das deutsche Rechtssystem wissen wollten und einiges, was uns bislang noch nicht interessiert hat! Sie kommen live auf die Bühne und bringen jedes Mal neue Kriminalfälle mit, echte Urteile, das echte Leben und viel Spannendes über die deutsche Justiz." Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße , Frankfurt

Mittwoch 29. September: Koloniale Botanik. Dialogführung

(Daniela)

Ich mag das Historische Museum sehr! Meine Top 3: sind die Schneekugel im Erdgeschoss, das Puppenhaus und mein allerliebstes Lieblingswerk ist das über 70m2 große Stadtmodell im Dachgeschoss. Aber auch die tlerisches Stadtmode

Dialogführungen, die die Kuratorin Nina Gorgus organisiert sind toll! Gemeinsam mit der Kuratorin der aktuellen Ausstellung und ein bis zwei Gästen werden die Besucher*innen durch die Ausstellung geführt. Das macht viel Spaß und man gewinnt einen ganz anderen Eindruck!

Der diskursive Gang durch die Ausstellungen "Gärtnern Jetzt!" und "Frankfurter Gartenlust" verfolgt den Weg des „Grünen Goldes“ nach Europa und diskutiert anhand einiger Ausstellungsexponaten die Verstrickungen mit dem Kolonialismus.

Pflanzen hatten zu Zeiten des Kolonialismus einem sehr hohen Wert. Anders als heute, wo viele Materialen aus Erdöl gewonnen werden, waren damals Pflanzen die Lieferanten für Rohstoffe. Botanische Gärten waren zu dieser Zeit auf Augenhöhe von weltweit agierenden Konzernen. Expandierende Nationen führten während der Kolonialzeit „Forschungsexpeditionen“ und „Entdeckungsreisen“ durch. Soldaten und Seefahrer, aber auch Forscher, Pflanzensammler oder privat Reisende mit genügend Eigenkapital brachten Pflanzen aus den außereuropäischen Gebieten mit. Die Motive solcher Reisen sind sehr unterschiedlich: Sie reichen über kommerzielle und machtpolitische Interessen bis hin zu Forschungsdrang und Wissensdurst. Ein Teil der Pflanzen oder des Saatgutes gelangte in die Botanischen Gärten Europas, um dort Pflanzen aus den fernen Ländern selbst zu kultivieren und zum Teil dann weiterzuverkaufen.

Dialog-Führung mit der "Gartenlust"- Kuratorin Nina Gorgus und den Stadtlaborant*innen Isabel Massingue und Elisa Schwis.

10 €/5 € Eintritt + 3 € Führung

Information und Anmeldung
Mo – Fr 10.00 – 16.00 Uhr
Tel. +49 69 212-35154
E-Mail: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de

Montag, 27. September: SOMMERWIESE - KIKERIKI Theater

(Uwe)

Ich bin in der Nähe von Darmstadt aufgewachsen, meine südhessischen Wurzelen sind aus meinem Dialekt einfach heraus zu hören. Wenn ich zu sehr in die Sprache meiner Heimat abtauche, tut Daniela oft so, als würde sie mich nicht verstehen. Daher hätte sie bei einem Besuch des Kikeriki-Theaters sicher einige Probleme. 

Das KIKERIKI THEATER wurde von Roland Hotz 1979 als Amateur-Puppentheater in Darmstadt gegründet. 1980 war die erste öffentliche Vorstellung für Kinder und 1984 hatte das erste abendfüllende Erwachsenenprogramm in Darmstadt Premiere.  1992 machte ein Teil der Gruppe das Puppenspiel zum Beruf und nach dreizehn Jahren Wanderschaft wurde 1993 ein eigenes kleines Theater in Darmstadt eröffnet. Eine fast explosionsartig steigende Nachfrage führte bereits 1996 zur Eröffnung eines größeren Theaterhauses – der COMEDY HALL.
 
Das Spiel des KIKERIKI THEATERS entsteht aus der Lust, dem Volk auf’s Maul zu schauen und beim Wiederkäuen kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Mit Vorliebe werden die kleinen Probleme des Lebens, die Tücken des Alltags und all die menschlichen Schwächen mal schwer-, mal leichtverdaulich dargeboten.  Zum eigenwilligen Stil des KIKERIKI THEATERS gehört aber auch ein liebevoll ironischer Umgang mit der spezifischen Mund- und Lebensart der Südhessen. Das KIKERIKI THEATER ist ein Theater für das Volk, jedoch nicht volkstümlich mit abgestandenem Heimatmief, sondern mit ehrlichem, frischem Stallgeruch und somit ein Volkstheater im wahrsten Sinne.

Heute spielen die "Heiner" (wie der Darmstädter im Volksmund heißt) WATZMÄNNER.

Sommerwiese Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301 · Frankfurt
Beginn: 19:30 / Eintritt: 29 EUR

Foto: Homepage Jahrhunderthalle 

30. September: FFM/ Der HIMMEL ÜBER MEINEM KOPF

(Andrea)

Weil ich, der AMP Dance Company sei Dank, in Sachen Tanz inzwischen wirklich auf den Geschmack gekommen bin, schaue ich mir selbstverständlich auch die nächste Produktion an: “Der Himmel über meinem Kopf.” Wir sind gewohnt in Sicherheit zu leben. Sicherheit ist eine Illusion. Die Illusion der Sicherheit lähmt uns. Bricht diese Sicherheit weg, igeln wir uns ein, brechen zusammen, ersticken. Mit unserem Stück »Der Himmel über meinem Kopf« erinnern wir daran mutig zu sein, glücklicher zu (er)leben und die Illusion der Sicherheit niemals gegen unsere Freiheit zu tauschen. Der Himmel über unserem Kopf steht für die Größe, die wir erreichen können, wenn wir unseren Kopf heben. Wir vermissen so viele wunderschöne Himmel über unseren Köpfen, allein, weil wir nicht nach oben schauen. Allein, weil wir den Kopf nicht heben. Kopf hoch! Mutig sein.«  

Die AMP Dance Company wurde 2018 von Marika Ostrowska-Geiger (Polish National Ballet School Warsaw, HfMDK Frankfurt) und Florian Geiger gegründet. »AMP steht für Amplification - wir erfassen die Strömungen der Gesellschaft, des Lebens und der menschlichen Interaktion. Wir kontrastieren sie, extrahieren ihre Essenz und verstärken sie. Was wir auf die Bühne bringen, ist all das, übersetzt in ein Erlebnis.« Premiere Donnerstag, 30.09.21, 20:00 Freitag, 1.10.21, 20:00 Samstag, 2.10.21, 20:00

Ticketlink https://ampdancecompany.com

Donnerstag, 30. September: FFM/ Kapelle Petra

(Andrea)

"Fast wie Vivaldi: Kapelle Petra und „Die Vier Jahreszeiten“ Das Trio um Sänger Opa, Bassist Der Tägliche Siepe und Schlagzeuger Ficken Schmidt (das live um die Bühnenskulptur Gazelle zum Quartett erweitert wird), ist umtriebig und kreativ wie nur wenige andere hiesige Acts. Und so kommen auch “Die Vier Jahreszeiten” zustande. Ein Konzept, das sich musikalisch, inhaltlich und auch hinsichtlich der Veröffentlichungs- Zyklen im weitesten Sinne mit Frühling, Sommer, Herbst und Winter befasst. Jeweils zum Beginn der Saison wird - startend mit “Der Frühling” am 19. März - eine EP mit jeweils vier Songs erscheinen. Dabei gelingt Kapelle Petra das Kunststück, die Songs nicht zu monothematisch auszugestalten, beim Durchhören staunt man nicht schlecht, wie variantenreich und intelligent die Band mit dieser Grundidee spielt. Gibt auf “Der Frühling” ein Song wie “Reißt die Fenster auf” noch ziemlich explizit Hinweis auf die saisonale Tonalität, ist bei Stücken wie “Wirtschaftsflüchtling” oder “Meine Zeit” ein bisschen mehr Transferleistung nötig, der Bezug erschließt sich eher zwischen den Zeilen: „Im 4-Jahreszeitenkontext wollten wir textlich auf keinen Fall bloß das Wetter- und die quartalstypischen Baumzyklen eines Jahres beschreiben“, betont der für die Texte verantwortlich zeichnende Opa. „Vor allem ging es um persönliche Momentaufnahmen, die tatsächlich jahreszeitlich bedingt sind. Wir haben die Songs dann auch bewusst in der jeweiligen Jahreszeit geschrieben und aufgenommen.“ Auch Sommer, Herbst und Winter warten mit entsprechendem textlichen und musikalischen Facettenreichtum auf. " Ich bin gespannt und freue mich schon auf die Youtube-Klick-Miliionäre, ihr Geburtstagssong ist nämlich klasse.

Batschkapp, Gwinnerstraße, FRankfurt

Sonntag, 03. Oktober: SOMMERWIESE - Unter meinem Bett LIVE

(Uwe)

UNTER MEINEM BETT – IN DEINER STADT 2020

Endlich wieder coole Lieder von Deutschlands beliebtesten Singer/Songwritern: Die neue „Unter meinem Bett“ erscheint am 18.11! Nach inzwischen schon vier sehr erfolgreichen Alben erscheint nun das fünfte, welches Kinder und Eltern wieder gleichermaßen begeistern wird. Die Lieder sind mal frech und laut, mal leise und tiefsinnig – und dabei immer einfallsreich und überraschend anders!

„Unter meinem Bett“ auch wieder auf Tour, die großartige UMB-Liveband und viele tolle Gastsänger präsentieren ihre Songs live. Ein Konzerterlebnis für alle Altersklassen! In Frankfurt dabei sind: Francesco Wilking, der wunderbare Moritz Krämer (mit Francesco Wilking auch "Die höchste Eisenbahn"), Gorilla Club, Suzie Kerstgens ("Klee"), Sven van Thom und Bernd Begemann

JAHRHUNDERTHALLE SOMMERWIESE, Pfaffenwiese 301, Frankfurt
EINLASS: 11:00 / BEGINN: 12:00
VVK: 20€ zzgl. Gebühren / Kinder 4 - 13 Jahre: 15€ zzgl. Gebühren

Foto: Melancholie Maritim Photografie

Sonntag, 22. Oktober: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft John Lennon

(Uwe)

Gregor Praml trifft John Lennon mit Max Clouth & Tony Clark, Heine-Chor, Giuseppe „Gastone” Porrello, Romie, Paul Sies, Tigisti

John Lennon war Musiker, Komponist und Friedensaktivist. Heute wäre der Brite 80 Jahre alt. Er wurde aber nur 40 Jahre alt, denn am 8. Dezember 1980 wurde er durch ein Attentat in New York ermordet. Der Tag, an dem Millionen Fans ihr Idol verloren haben, hat sich im Dezember 2020 auch zum 40. Mal gejährt. Jetzt ehrt „The LOKAL Listener” John Lennon bei einem Special-Talk-Konzertabend mit vielen Gästen aus der Musikszene, die alle ihre eigene Perspektive auf einen der größten Popmusiker der Geschichte präsentieren werden. Jazzgitarrist Max Clouth und Sänger und Sitarspieler Tony Clark spüren der Verbindung von Lennon mit der indischen Musik nach. Die Mitglieder des Heine-Chors um Chorleiter Wolfgang Barina verleihen seiner Musik eine besondere Mehrstimmigkeit. Giuseppe „Gastone“ Porrello schaut als Cantautore mit sizilianisch-sardischen Wurzeln auf einen Songwriter, mit dem er sich bisher eigentlich viel zu wenig beschäftigt hat. Das Singer-Songwriter:innen Duo Romie verzaubert zweistimmig jeden Song eines ihrer Idole. Der Schauspieler, Pianist und Sänger Paul Sies wird es wohl auf die Texte von Lennon abgesehen haben. Last but not least: die Singer-Songwriterin Tigisti, die mit ihren eritreischen Wurzeln nochmal einen ganz anderen Blick auf den Ex-Beatle werfen wird. Möge der SOMMERBAU an diesem Abend in den Himmel leuchten wie das New Yorker Empire State Building zu Ehren des 80. Geburtstags von John Lennon im vergangenen Jahr – ganz in blau. Give Peace a Chance!

Solidarisches Preissystem (frei wählbar): ab 8 € pro Einzelplatz/Parkett, ab 16 € pro Loge/Doppelplatz inkl. Snack

Beginn: 19 Uhr, Einlassende: 15 Min vor Vorstellungsbeginn

Bei der Buchung können entweder eine Loge mit zwei Plätzen oder Doppelplätze sowie Einzelplätze im Parkett gebucht werden.

Foto: Gregor Praml / privat


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