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| 10.09.2021 |
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FÜR THEO

Viele Jahre lang habe ich meine Freund*innen und Ausgehtippleser*innen mit dem Betreff „Daniela Cappelluti heiratet“ gelockt eine Mail zu öffnen. Die Email war mir wichtig, denn ich wollte Spendengelder für den Lauf für mehr Zeit der Frankfurter Aidshilfe generieren.
Der Deal war immer gleich: ihr spendet für die Aidshilfe, ich schreibe euren Namen auf mein Laufshirt und laufe die 5 km unter 30 Minuten.
Von 1997-2017 bin ich insgesamt zwanzig Mal gelaufen und habe knapp 70.000 Euro von Freund*innen, Bekannten, Ausgehtippleser*innen und Geschäftsinhaber*innen gespendet bekommen. Sven Väth war immer mein Hauptsponsor.
Das Einsammeln der Spendengelder war aber auch immer recht zeitaufwändig und jedes Jahr habe ich gezögert, ob ich es wieder mache. Es gab aber immer eine Person, die mich sehr charmant überredet hat: Theo Sandbaumhüter. Theo war der Hauptorganisator und die gute Seele des Spendenlaufs, bis er schwer erkrankte. Ich habe eben erfahren, dass Theo vor ein paar Wochen gestorben ist. Das macht mich sehr traurig. Ich hatte 2017, nach 20 Läufen, vorgenommen nicht weiterzumachen. Jetzt, also eben gerade, habe ich entschieden, dass ich, Theo zu Ehren, nochmal "antrete" und dafür brauche ich Eure Hilfe. (Da ich 2018 wirklich geheiratet habe, konnte ich den Emailbetreff nicht nochmal nutzen).
Ich weiß es ist verrückt, aber ich will es versuchen: ich möchte bis Sonntag 14:00 Uhr mindestens 5.000,- € zusammen bekommen.
Im Ausgehtippverteiler sind 4.600 Leute. Das sollte uns gelingen.
Es ist ganz einfach:
Über diesen Link findet ihr meinen Spendenaufruf. Ihr könnt via Paypal oder per Überweisung bezahlen. Das Geld geht direkt auf das Konto vom Förderverein der Aidshilfe. Auch wenn ich aus unterschiedlichen Gründen nicht selbst mitlaufen kann, freue ich mich, wenn wir das Geld zusammenbekommen, denn es wird dringend benötigt.
So, ich muss jetzt los. Ich gehe jetzt mit Natalie Tomaten ernten … was man eben so macht, an einem Freitagmittag.
Euch viel Spaß in Frankfurt oder Offenbach.
Lebt wild
Daniela
P.S. Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel und Martin Grün, die jede Woche so viele tolle Tipps für Euch zusammenstellen.
(c) Foto: Holger Menzel
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps hier zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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ZU GEWINNEN
****Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)*****
1 x 2 Gästelistenplätze für Justin Sullivan am 17. September im Batschkapp Sommergarten. Die Gewinnfrage: Wie oft ist Dany beim "Lauf für mehr Zeit" der AIDS-Hilfe angetreten?
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G E R O L L T E S über dies und das

(Uwe)
Die Nationalmannschaft spielt wieder. Hansi Flick hat von Jogi Löw übernommen. Mit Siegen gegen nicht gerade übermächtige Gegner (Lichtenstein, Armenien und Island) startete der neue Bundestrainer in seine Amtszeit. Außer Toni Kroos, der nach der misslungenen Europameisterschaft seinen Rücktritt verkündete, stehen theoretisch noch alle Spieler zur Verfügung. Auch Marco Reus, der unter Löw nie zündete und mit 32 Jahren unter Hansi Flick einen neuen Anlauf startet. Warum nicht, er ist ein guter Spieler und – wie wir „im Pott“ immer sagen – ein guter Junge. Manuel Neuer ist auch noch dabei, für einen Torwart sind 35 Jahre kein Alter. Damit bleibt für Ersatztorwart ter Stegen (vom FC Barcelona) zumindest bis zur WM in Katar die Rolle des ewigen Thronfolgers, den Prinz Charles seit Jahrzehnten so würdevoll gibt.
Das Transferfenster in den meisten europäischen Ligen ist seit Ende August geschlossen. Aus diesem Transferfenster wollte sich Frankfurts wunderbarer Linksaußen Filip Kostic auf den letzten Drücker noch herausstürzen, um bei Lazio Rom deutlich mehr Geld zu verdienen. Dies tat er mit einer solchen Vehemenz (er bestreikte sogar ohne vorherige Urabstimmung ein Bundesligaspiel), dass man ärgerlich werden konnte. Das hat alles nicht funktioniert, weil kein Beteiligter außer der Eintracht in diesem ganzen Theater seriös war. Der Filip ist – wie wir „im Pott“ aber sagen – ein guter Junge, der wird sicher schnell wieder integriert. Es würde mich freuen, weil er ein außergewöhnlicher Spieler ist.
Leider startete der FSV Frankfurt nicht so gut in die neue Spielzeit. Nach fünf Spieltagen stehen die Bornheimer auf Platz 15 (von 19 Mannschaften). Vier von 15 möglichen Punkten wurden durch einen Sieg (gegen Hessen Kassel) und einem Unentschieden erreicht. Heute empfängt der FSV mit Mainz 05 II keinen einfachen Gegner. Die sind Tabellenführer und wollen dies sicher bleiben. Aber warum sollte das Team des neuen Trainers Angelo Barletta nicht gewinnen.
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Den ganzen September: VON HIER Filme und Diskussionen

(Daniela)
Chapeau! Das Deutsche Filminstitut & das Filmmuseum, namentlich: Tobias Hering (freier Kurator) und Björn Schmitt (DFF) haben in Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen ein tolles Film, bzw. Festivalprogramm zusammengestellt, welches die Migrationserfahrungen seit den 1960er Jahren thematisiert: VON HIER. Es hat bereits gestern begonnen. Da ich nicht alle Programmpunkte aufnehmen kann, empfehle ich Euch auf die Webseitseite zu gehen, bzw. in das Programmheft zu schauen. Es gibt Filme & Diskussionen. Die Veranstalter*innen schreiben:
Filmarchive schreiben Geschichte. Aber wessen Geschichte und für wen? Die Filmreihe Von hier nimmt das 60-jährige Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland zum Anlass, mit 12 Filmprogrammen die Wechselbeziehungen zwischen Filmproduktion, Archivierung und migratorischen Bewegungen zu untersuchen.
Filme wie Kenan Ormanlars GASTARBEITER AUS DER TÜRKEI, King Ampaws THEY CALL IT LOVE, Bogdan Žižićs in Frankfurt gedrehte Werke NICHT HINAUSLEHNEN und GASTARBAJTER oder EMPFÄNGER UNBEKANNT von Sohrab Shahid Saless stellen Klischeebilder von Fremde und Zugehörigkeit ebenso infrage wie etablierte Kategorisierungen deutscher Filmgeschichte. Zu den Wiederentdeckungen der Reihe gehören der Kurzfilm BLACK IS BLACK von King Ampaw sowie einige Arbeiten, die Želimir Žilnik 1974 und 1975 in der BRD gedreht hat und die hier nun seit Langem wieder zu sehen sind. Aktuelle Filme wie Aysun Bademsoys SPUREN – DIE OPFER DES NSU oder die Kollektivarbeit DUNKELFELD schlagen eine Brücke in die Gegenwart, eröffnen einen Blick auf rassistische Genealogien in Deutschland und fordern dazu auf, diese zu überwinden. Ein Doppelprogramm und zwei Diskussionsveranstaltungen laden dazu ein, mit verschiedenen Akteur:innen über Archivierung und Zugänglichmachung, Erinnerung und Musealisierung zu diskutieren. Mareike Bernien und Merle Kröger stellen in der Reihe ihr Archiv-Projekt „Die fünfte Wand“ zur NDR-Redakteurin und Moderatorin Navina Sundaram vor. Die von Tobias Hering (freier Kurator) und Björn Schmitt (DFF) kuratierte Reihe gibt Einblick in die Vielfältigkeit der Perspektiven und eröffnet so einen Diskussionsraum, in dem Ambivalenzen ausgehalten werden können. Die einzelnen Filme des Programms deuten dabei auf eine Grundkonstellation heutiger Gesellschaften hin, die es wertzuschätzen und zu verteidigen gilt.
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Freitag 10. September: hr-Sinfonieorchester

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf den neuen Chefdirigenten des hr-Sinfonieorchesters. Herzlich Willkommen in Frankfurt: Alain Altinoglu.
»Kommunikation« – das ist Alain Altinoglus Antwort auf die Frage nach der wichtigsten Tugend eines Dirigenten. »Es geht darum kommunizieren zu können, was man will und wie die Musik klingen soll«, sagte er im FR-Interview. »Man kann es mit den Armen, mit den Augen, mit Worten tun, aber man muss es tun.« Mit der bedeutendsten Sinfonie des französischen Repertoires stellt sich der charismatische und auf intensiven Austausch bedachte Franzose als neuer Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters vor. Bei seinen beiden Antrittskonzerten wird neben der so wirkungsmächtigen »Symphonie fantastique« von Hector Berlioz, die das Leben und Sterben einer fiktiven Künstlerpersönlichkeit in plastischen Farben und Effekten schildert, noch das wichtigste Violinkonzert des 20. Jahrhunderts erklingen – komponiert von Alban Berg, gewidmet der jung verstorbenen Manon Gropius, eben »Dem Andenken eines Engels«, ein Werk der Zwölftonmusik, das aber so nahe geht und tief berührt wie kaum ein andere Musik dieser Gattung. Es ist, sagt auch der Geiger Frank Peter Zimmermann, »ein Stück, das unter die Haut geht«.
Freitag 10. September, 20:00 Uhr, in der Alten Oper
Mehr Infos
Bild © Marco Borggreve
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Freitag + Samstag 11. September: S.O.U.P. Festival

(Daniela)
Vom 9.-11. September findet in den Räumlichkeiten der ehem. Sportarena (an der Hauptwache) ein neuartiges Festival Format statt: S.O.U.P. – Shaping Our Urban. S.O.U.P. schafft ein Genre übergreifendes Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Forschung, Politik, Architektur, Design, Kultur, Kunst, Zeitgeist und setzt sich mit aktuellen und existenziellen Fragestellungen von Städten und ihren Bewohner:innen auseinander. Bei S.O.U.P. wird urbanes Leben der Zukunft entworfen, diskutiert und entwickelt. Über neuartige Formate, polarisierende thematische Inszenierungen und durchdachtem Design entsteht ein einzigartiger, positiver und lösungsorientierter Diskurs, unsere Idee der Stadt von Morgen zu konzipieren und in die Praxis zu übertragen. Auf den verschiedenen Stages befasst sich das Programm mit aktuellen Fragestellungen zur Zukunft. Von gesellschaftlichen Themen wie z.B. „Dating in einer Stadt der Millionen Optionen“ bis hin zu intellektuellen Debatten darüber, was eine „Smart City“ den Menschen eigentlich bieten soll. Vordenker:innen aus diversen Bereichen stecken die Köpfe zusammen und setzen sich mit Themen auseinander, die die Stadt bewegen. Es wird kontrovers, lösungsorientiert diskutiert, gemeinsam gegessen und gelacht. Urbanismus wird neu gedacht und zelebriert. In Zukunft planen wir während S.O.U.P. auch Satellitenveranstaltungen in den Stadtteilen Frankfurts zu kuratieren, die es noch mehr Menschen erlaubt barrierefrei und niedrigschwellig Zugang zu unseren Inhalten zu erlangen. Dies ist in diesem Jahr durch die pandemischen Bedingungen leider nicht möglich. Mehr Informationen finden Sie unter www.s-o-u-p.de
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Freitag, 10. September: Open-Air-Feierabend
(Petra)
Das Danzig am Platz meint: es wird mal wieder Zeit. Das sehe ich genauso, denn der Sommer ist schon fast wieder vorüber – und ich war noch nicht an allen Lieblingsorten in der Stadt. Heute gibt es nicht nur den feinen Feierabenddrink im Frankfurter Osten, sondern außerdem wunderbare Live Musik: Alysha und David sorgen für ein besonderes Set aus Gesang, Gitarre und DJ-ing! Dazu gibt's heiße Pinsa, vegane Tapas und frisch gezapftes FXXXXFXXXXR HELLES. Wechselnde Longdrinks und die Hausweine dürfen auch nicht fehlen. Jetzt braucht es nur noch nette Gäste (und gnädige Wettergötter). Also los!
Live Musik & Feierabend im Danzig am Platz, Ort: Danzig am Platz, Adresse: Ostparkstraße 11, Uhrzeit: ab 18 Uhr, Live Musik von 19 - 22 Uhr, Eintritt: frei
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Freitag 10. und Samstag 11. September: Lizz Wright und die hr Bigband
(Daniela)
Ich freue mich sehr auf das Konzert von Lizz Wright und der hr Bigband!
Lizz Wright, aus den US-amerikanischen Südstaaten, kam vor fünf Jahren für eine gemeinsame Hommage mit der hr Bigband an George Gershwin nach Frankfurt und hinterließ ein begeistertes Publikum. "Meisterin der unerschütterlichen Eleganz in Erscheinung und Gesang" wurde über sie geschrieben und auch die New York Times schwärmt vom Klang ihrer Stimme: »a smooth, dark alto possessed of qualities you might associate with barrel-aged bourbon or butter-soft leather«.
Jetzt kehrt sie zurück, um noch einmal ihre Hommage gemeinsam mit der hr-Bigband und Chefdirigent Jim McNeely zu präsentieren.
Karten: 24 €, (069) 155-2000, https://www.hr-ticketcenter.de/
Fr 10.09.21, 18:00 Uhr & 20:00 Uhr Sa 11.09.21, 18:00 Uhr & 20:00 Uhr
Bild © HR/Jesse Kitt
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Freitag, 10. September (Premiere): Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Martin)
Schauspiel von Edward Albee
Theater Willy Praml - Bei den Pramls ist was los, es folgt eine Inszenierung auf die andere: Schlag auf Schlag…
Wobei das schon keine schlechte Überleitung ist für „Wer hat Angst vor Virginia Woolf? – dieser genialen psychodynamischen Schlammschlacht von Edward Albee. Wer die Verfilmung mit Elizabeth Taylor (Martha) und Richard Burton (George) gesehen hat – der vergisst das nicht.
Die Inszenierung auf Naxos hätte schon im März 2020 gezeigt werden sollen und verschwand wegen der Pandemie dann leider wieder in der Versenkung.
Jetzt aber endlich die Premiere:„Wenn Adam und Eva der Anfang der Menschheit sind, dann sind Martha und George, das amerikanische Ehepaar aus Albees Drama, das Ende. Sie haben nicht einmal mehr die Erinnerung an ein Paradies, sie leben ganz ohne die Hoffnung auf Rückkehr und Erlösung. George, der Geschichtsprofessor, selbst vom Alkohol ernüchtert, weiß um das Ende unserer Geschichte; Martha, die selig Betrunkene, hofft in der Whisky-Narkose noch auf ein neues Kapitel der Welt.
Nach der Offenbarung des Johannes hat uns Albee eine moderne Variante der Apokalypse hinterlassen – und das Gelobte Land heißt diesmal nicht Jerusalem, sondern ist eine namenlose Provinzstadt an der amerikanischen Ostküste oder sonst wo auf dieser Welt.
Angewiesen nur auf sich allein leben Martha und George nach den selbsterfundenen Gesetzen ihrer Alltagsshow, die – wie im Theater – allerdings das Format allergrößter Unterhaltung bietet. Im artistisch-virtuosen Fall ohne Netz, Halt suchend an Whiskygläsern, billigen Pointen, toten Söhnen, gefrorenen Tränen bieten uns Martha und George eine Seelenrevue, die zum Kaputtlachen wäre, wenn sie nicht an das Ende aller Zeiten erinnern würden. World last!“
Hier geht’s zur Vorbestellung bzw. zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de/edward-albee-wer-hat-angst-vor-virginia-woolf/
Weitere Termine: 11., 12., 17., 18., 19., 24., 25., 26., September und 2., 3., 8., 9., 15., 16. und 17. Oktober
Freitag, 10. September (Premiere) um 19.30h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Schauspiel von Edward Albee - Theater Willy Praml - Naxoshalle
Foto: © Seweryn Zelazny
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Freitag, 10. September: FFM/ Rodgau Monotones

(Andrea)
Zu den Rodgau Monotones muss man eigetlich nichts mehr sagen, sie sind Urgesteine und gehören zu Frankfurt Offenbach, RheinMain wie der Handkäs zur Musik. "Fragt man die Musiker der Rodgau Monotones nach dem Status ihrer Band, hört man Sätze wie „Wir sind ein unzerstörbarer Anachronismus“. Da klingt ein wenig Selbstironie an, auch sympathisches Understatement, vor allem aber viel Selbstbewusstsein. Schließlich ist die Band aus dem hessischen Hinterland seit 1977 unterwegs. Und das im Kern mit der selben Besetzung. Denn Sänger Peter „Osti“ Osterwold, die Gitarristen Ali Neander und Raimund Salg sowie Bassist Joky Becker und Schlagzeuger Mob Böttcher sind Gündungsmitglieder der Monotones. Worum es ihnen ursprünglich ging, daraus machen die Herren keinen Hehl. „Unsere erste Probe war geil und laut, wir ham Bier getrunken, ZZ Top geklaut ...“ setzten sie ihren Anfängen später in zwei Songzeilen ein Denkmal. Blues, Boogie und markanten Rockriffs sind sie auch in eigenen Liedern bis zum heutigen Tag treu geblieben. Im typischen „Rodgau Style“ mit treibendem Schlagzeug, einem stoischen Bass, jeder Menge fetter Gitarren, ekstatischen Gesängen und scharfem Gebläse als Bonus. Dafür sind längst Sängerin Kerstin Pfau als zweite Stimme und Saxophonist Matthias Dörsam mitverantwortlich. Wer die Rodgau Monotones aufgrund all der Hessizismen und unüberhörbarem Lokalkolorit in den Texten nach wie vor für ein regionales Phänomen begreift, schaue sich einmal die Geschichte der Rodgau Monotones im Zeitraffer hier im Anhang an. Da wird schnell deutlich, dass die Gruppe ein unverzichtbarer Teil der deutschen Rockgeschichte ist. Nur das muss man selbst erfassen, denn Marketing und Selbstvermarktung war nie das Ding des Monotones. Sie seien eine Marke mit einem Vermittlungsproblem haben sie dazu einmal gesagt. Aber in der raren Spezies deutschsprachiger Rock’n’Roller haben sie die Nase dennoch ganz weit vorne und sind nach wie vor eine der besten Liveacts hierzulande. Unprätentiös bei aller spielerischer Klasse. Unaufgeregt und vielleicht auch ein wenig bequem. Denn ständig zwischen Garmisch und Flensburg zu touren ist nicht ihr Ding. Aber wenn sie dann wieder mal in der Fabrik in Hamburg auftreten, ist die Hütte voll. Die Lust am Spielen hat bei ihnen immer Priorität." Einmal im Leben MUSS man sie erlebt haben, heute ist die Gelegenheit dazu. Beginn 19.30 Uhr. Es gelten die 3G-Regeln.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag, 10. September: SOMMERWIESE - GISBERT ZU KNYPHAUSEN & KAI SCHUMACHER spielen Schubert – Lass irre Hunde heulen
(Uwe)
Gisbert zu Knyphausen ist ein Singer/Songwriter, der tolle deutschsprachige Alben veröffentlicht. Sein "Heimspiel Knyphausen", ein überragendes und überregional bekanntes Musikfestival, das im heimischen Weingut in Eltville stattfindet. Nun nahm er ein Album mit Neu-Interpretationen der wundervollen Lieder Franz Schuberts auf. Die Idee stammte von Kai Schumacher, der die Lieder mit zu Knyphausen arrangierte. Auf der Sommerwiese präsentieren sie gemeinsam das Ergebnis, eine Platte ("Lass irre Hunde heulen") gibt es bereits.
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 20 Uhr Tickets: ca. 30 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Freitag, 10. - Samstag, 11. September: Ladenkino am Friedrichsweiher

(Uwe)
AOL ordnet die Mails von Daniel Brettschneider bei mir immer in den SPAM-Ordner. Dort liegen sie dann neben denen von nigerianischen Anwälten, die mich um Unterstüzung bei der Abwicklung einer Erbschaft helfen soll ("Hello Sir, ...") oder Werbung für stimulierende Mittel. Daniel schreibt eigentlich gute Sachen, die letzte Mail packe ich hier 1:1 als Veranstaltungstipp(s) hinein:
Liebe Filmfreundinnen und Filmfreunde,
endlich haben wir dieses Wetter, das wir uns im Juli und August sehnlichst gewünscht hatten. Aber der Sommer kommt gerade noch rechtzeitig, könnte man sagen … denn: Zum Abschluss der diesjährigen Freiluftkino-Saison lädt das Ladenkino am kommenden Wochenende noch einmal an den Friedrichsweiher ein! Der Ort hatte sich bereits Anfang Juli als grandioser, wunderbar romantischer Kino-Platz fürs gemeinsame „Draußenschauen" empfohlen und wird nun zum Abschluss wiederum von uns bespielt.
Am Freitag (10.09) zeigen wir mit „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ die Komödie des Jahres (ja, eigentlich ein klassischer Kino Kulinarisch-Anwärter). Am Samstag (11.09) zelebrieren wir Fatih Akins unvergessenes Meisterstück „Solino“ (damals 2012 übrigens der allererste Kino Kulinarisch-Film im DLM!) im Park auf großer Leinwand.
Wer Lust hat hier dabei zu sein und mit uns die Saison bei Wein und Knabbereien ausklingen zu lassen, sollte sich hier und jetzt registrieren und anmelden: https://artefakt-offenbach.de/ladenkino/ Die beiden Filmvorführungen finden statt am Friedrichsweiher, Kreuzung Senefelderstraße statt. Der Eintritt beträgt pro Filmabend 15 Euro (ermäßigt 10 Euro).
Wie immer beim Ladenkino ist im Preis alles unbegrenzt enthalten: Film, Wein, Wasser, Saft, Espresso! Einlass jeweils ab 20 Uhr, Filmbeginn um 20.30 Uhr. Eine Voranmeldung ist verpflichtend. Es gilt die 3 G-Regelung.
FR 10.09. „Eine Frau mit berauschenden Talenten“: Fintenreich, französisch, fabelhaft: Die wieder einmal anbetungswürdig agierende Isabelle Huppert beweist hier ihr riesiges Komödientalent und flunkert sich mit Charme, Eleganz und Schlagfertigkeit durch das Drogen-Business in Paris. Regisseur Jean-Paul Salomé gelingt eine herrlich scharfsinnige, immer beschwingte Verwechslungskomödie auf rauschhaftem Humor-Niveau. Mit einer Drogen-Diva zum Niederknien!
SA 11.09. „Solino“: Uum Abschluss der Freiluftkino-Saison 2021 in Offenbach haben wir uns ganz spontan für Fatih Akins Meisterstück aus dem Jahr 2002 entschieden. Weil wir uns daran erinnerten, wie wunderbar „Solino“ einfach alles auf eine so eindringliche Weise miteinander verbindet – all die Dinge, die glücklich machen: Leidenschaftliches Kochen, tolles Essen, intensive Gespräche, das Reisen, das Kinomachen, die gemeinsamen Abende im Freien unter Freunden. Genau so wie heute am Friedrichsweiher. Mit einem Glas Wein oder zwei oder drei. Heimat ist ein Gefühl. Und „Solino“ gehört einfach hierhin!
Foto: Daniel Brettschneider
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BUCHTIPP: Ronald Reng – „Der große Traum“

(Uwe)
Ronald Reng schreibt die besten Fußballbücher. Insbesondere seine ersten beiden, „Der Traumhüter“ und das über Robert Enke („Robert Enke“ – Ein allzu kurzes Leben“), waren sehr lesenswert. Danach war nicht jedes Buch herausragend, insbesondere das letzte über Miroslav Klose hätte ich nicht gebaucht, dafür war Klose trotz seiner unbestrittenen fußballerischen Klasse als Typ einfach zu blass. In seinem aktuellen Werk „Der große Traum“ beschreibt der in Frankfurt geborene Reng das Leben von drei jungen Talenten aus Franken, die ihren Weg durch Jugendleistungszentren und Nachwuchsmannschaften von Proficlubs gehen. Einer davon ist – Eintrachtfans aufgepasst – Marius Wolf, der in Frankfurt eine gute Zeit hatte und der in der Pokalsiegermannschaft von 2018 stand. Reng hält die Zeitspanne des Erwachsenwerdens zwischen Trainingseinheiten, Spielen, entfernt von der Familie und Freunden gut fest und vermittelt den Preis, den die jungen Spieler für die sehr geringe Chance zahlen, einmal Profifußballer zu werden. Er erzählt von den Höhen und Tiefen, die alle erleben, auch der später erfolgreiche Wolf. Ein kurzweiliges Buch, das eher unterhält und informiert, weniger berührt als es die oben genannten Bücher taten.
Foto: Homepage PIPER Verlag
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Den ganzen Sommer: Sommerwiese an der Jahrhunderthalle

(Uwe)
Auf der Bühne an der Jahrhunderthalle wird einen ganzen Sommer lang ein sehr attraktives Programm angeboten. Mit so unterschiedlichen Künstlern, dass für wirklich jeden etwas dabei sein sollte. Der Veranstaltungsort ist sehr gut zu erreichen, das Personal ist freundlich, es gibt ausreichend zu essen und zu trinken und es ist immer was zu sehen (und viel mehr natürlich zu hören). Diese Woche spielen folgende Bands/Künstler*Innen (das weitere Programm teilweise weiter unten in der Vorschau oder hinter dem Link in diesem Beitrag) - Freitag, 10.9, Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher spielen Schubert, 20 Uhr
- Samstag, 11.9, Sturm & Drang THE OHOHOS Releasekonzert, 20 Uhr
- Sonntag, 12.9, EMIRSIAN & FREINDS und PROSECHÒS & TRIO YORGOS KAZANTZIS , 17 Uhr
- Montag, 13.9, APPARAT, 20 Uhr
- Dienstag, 14.9, MANU KATCHÈ, 20 Uhr
- Donnerstag, 16.9, DEINE LAKAIEN - ACOUSTIC, 20 Uhr
- Freitag, 17.9, FEUER & BROT + ILGEN NUR, 18 Uhr
Veranstatungsort: Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt am Main Alle Infos auch auf: www.jh-insfreie.de Tickets auf Eventim: https://bit.ly/37m80oh
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Bis Ende September: Moni Port stellt im Lucille aus
(Daniela und Uwe)
Wir sind beide sehr große Fans der Frankfurter Illustratorin Moni Port. Wir schenken uns wechselseitig, zu allen möglichen Anlässen, oder auch "einfach mal so" ihre Werke.
Bis Ende September stellt sie im Caféhaus Lucille aus, in dem sich ein Besuch grundsätzlich immer lohnt. Das ist also eine sensationelle Komination: Monis tolle Siebdrucke an den Wänden des schönstes Lokals Frankfurts, leckere Drinks & Snacks, gute Gespräche. Lucille: Friedberger Landstraße 100
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Samstag 11. September: Hausmusik und Hauspoesie im Salon Schlitz
(Daniela)
Dirk lädt wieder zu Hausmusik & Literatur in den Salon Schlitz nach Rödelheim ein.
-Herr Ebu - Lieder, Texte, Ebulala -Dirk Hülstrunk - Oops. Loop Soundscape Poetry -Nils Brundschede - Casio Kabarett Sa. 11.9., 15 - 17 Uhr Salon Schlitz, Am Alten See 6, Frankfurt-Rödelheim
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Samstag, 11. September: FFM/ Ladiesflohmarkt
(Andrea)
Katja lädt zum Privaten Ladies Flohmarkt und weil ich mindestens einen Prosecco mit ihr schlürfen möchte, radele ich mal rüber in die Wielandstraße 17 im Nordend. "Tolle Frauen verkaufen tolle Klamotten, Schuhe & Accessoires im idyllischen Nordendhinterhof. Kommt zahlreich vorbei. Zwar Open Air, aber bitte mit Maske, außerdem checkt ihr euch mit der Luca App ein. Wir freuen uns auf euch!" Los gehts um 11 Uhr., bis 16 Uhr.
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Samstag, 11. September: 09/11

(Andrea)
Ich erinnere mich noch genau an die Stimmung am 11. September 2001, an Menschentrauben, die seinerzeit am Karstadt in der Schäfergasse standen und den Bildern auf den TV-Geräten im Schaufenster folgten. Das waren auch die ersten Bilder, die ich von dem Anschlag, der ein Fanal und auch eine Zäsur war, sah - wir waren mit der Agentur erst umgezogen und die Technik funktionierte noch nicht richtig. Nun, wir wissen, was dann passierte: Amerika erklärte den Terroristen den Krieg, jagte Osama Bin-Laden, Flüge in die USA wurden komplizierter, Männer wurden in orangefarbenen Anzügen in Guantanamo interniert, es gab Abu-Guhraib, den Arabischen Frühling, die sogenannte Flüchtlingskrise 2015 und unlängst den Sieg der Taliban. Seitdem wurden viele Menschen aus ihrem Heimatland Afghanistan ausgeflogen und ist klar, dass das Land eben nicht sicher ist. Das waren grob 20 Jahre in a Nutshell und weil immer noch viele Menschen auf der Flucht sind, manche schon seit Jahren auf den griechischen Inseln festsitzen und Medico International unlängst ein Projektseite veröffentlichte, die die Geschichten der Flüchtenden, ihre Wünsche, Hoffnungen und Enttäuschungen erzählt:
https://www.freiwillige-rueckkehr.de/?fbclid=IwAR2U8Tvj3gS3Szr2eq0Jozprc_5reXNtQWAyRSr42T78VTDUs0hjxdC04qo
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Samstag 11. September: SOMMERWIESE - THE OHOHOS feat. Maja Bader & OMNIAstrings

(Daniela)
Konzertante Clubmusik! Auf der Bühne stehen sich zwei Instrumente gegenüber: der Konzertflügel und Schlagwerk. Vom Techno kommend sind die Musiker den Weg gegangen, die »wildeste« elektronische Musik analog auf ihr Instrumentarium zu übertragen und neue Kompositionen zu erarbeiten, bei denen sie bisweilen von alten Meistern inspiriert werden. Durch ihre Mischung unterschiedlicher Stile sprechen sie ein breites Publikum an. In erster Linie steht die Suche nach der emotionalen Verbindung der verschiedenen Musikrichtungen. Ihre Dynamik packt mit nach vorne treibenden Melodien und Rhythmen, mit Crescendi, mit Brüchen. Es ist ein Prozess des immer wieder neuen Formierens, des Auf-die-Suche-Gehens, der überraschenden Verzauberung. THE OHOHOHS lassen den Konzertsaal zum Club und den Club zum Konzertsaal mutieren. Der schamanistische Zauber repetitiver Beats kommt ebenso zur Geltung wie das intime lyrische Spiel des Flügels.
THE OHOHOS feat. Maja Bader & OMNIAstrings
Sturm & Drang Releasekonzert Sommerwiese an der Jahrhunderthalle Samstag 11.9. 20 Uhr VVK: https://www.eventim.de/artist/the-ohohohs/
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Samstag, 11. September: Of/ Release des Oldschool-Magazins
(Andrea)
Ich würde mich in einigen Punkten durchaus als "Oldschool" bezeichnen, zum Beispiel drucke ich wichtige Papiere gerne aus, mache mir ganz klassisch Notizen, schreibe Einkaufszettel auf Papier, kaufe ab und zu CDs und telefoniere noch immer lieber übers Festnetz als über Mobilfunk. Ja, auch ummantelte Leitungen sind mir lieber als jedes Bluetooth oder wlan..Insofern könnte ich ja durchaus zur Zielgruppe gehören? Heute wird also das gleichnamige Magazin relaesed, Infos zum Programm folgen subito, los geht's um 18 Uhr. Die Veranstaltung findet je nach Wetter auf dem Vorplatz oder unterm Dach des Pagodenzeltes statt und kostet keinen Eintritt. Bitte bringt wie üblich einen GGG-Nachweis mit. https://www.oldschool-magazin.de
Hafen2 Nordring 128 Offenbach www.hafen2.net
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Samstag, 11. September: Of/ Der Masseur

(Andrea)
Wir haben endlich "Der Rausch" komplett gesehen, Danke Nic! Neulich im Hafen 2 endete die Vorführung in einer Sturzflut. Die Vorschau von "Der Masseur" sieht verlockend aus und der Klappentext liest sich nicht uninteressant: "Ein junger Mann namens Zhenia passiert mit einem zusammenklappbaren Massagetisch unter dem Arm die Grenze zwischen der Ukraine und Polen und begibt sich zur Einwanderungsbehörde nach Warschau. Dort erklärt er dem Beamten, er wolle in Polen leben, nimmt den Kopf des Mannes in seine riesigen Hände und erhält von ihm nach einer intensiven Massage prompt die Aufenthaltserlaubnis. Zhenia zieht in ein geschlossenes Wohngebiet am Stadtrand weiter. Fortan stattet der Ukrainer seinen Kunden aus der Warschauer Oberschicht regelmäßig Hausbesuche ab, so der Hausfrau Maria und der Witwe Ewa. Aber auch ein krebskranker Familienvater klammert sich in letzter Hoffnung an Zhenias heilende Hände. Trotz ihres Reichtums strahlen die Bewohner dieser von Mauern umgebenen Gemeinschaft eine innere Traurigkeit aus, doch die Hände des mysteriösen Neulings können heilen, und seine Augen scheinen in ihre Seelen einzudringen. Sein russischer Akzent klingt für sie wie ein Lied aus der Vergangenheit und eine Erinnerung an ihre scheinbar sicherere Kindheit. Für viele wird Zhenia zu einem intimen Vertrauten und bald für sie zu einer guruähnlichen Figur, zum Beichtvater und zum Heiler." - Der Masseur arbeitet für die reichen, aber traurigen Bewohner in Warschau und verändert ihr Leben.
Mehr Infos und Trailer: https://www.filmdienst.de/film/details/615863/der-masseur-2020 Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Reservierung unter nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten
Filmklubb Isenburgring Offenbach
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Sonntag 12. September: Lauf für mehr Zeit

(Daniela)
Wie Eingangs schon beschrieben: macht mit beim Lauf für mehr Zeit!
Einfach hingehen und laufen. Ganz einfach! Wenn ihr am Sonntag keine Zeit habt, dann könnt ihr trotzdem mitmachen und "virtuell" mitlaufen. Wenn ihr am Sonntag Zeit habt, aber keine Lust zu helfen, dann meldet Euch bitte trotzdem, denn die Organisator*innen brauchen noch 100 Ehrenamtliche, damit der Lauf gut klappt! Es wird auch 2021 einen LAUF FÜR MEHR ZEIT (LFMZ) auf dem Opernplatz am 12.09.2021 geben. Nur eben ohne Fest und Bühnenprogramm, sondern mit dem Fokus auf das reine Laufen.: - Eine geringe Sportler*innen-Zahl läuft dann zusammen los, kommt wieder ins Ziel, trinkt das Finisher Getränk und erhält den limitierten LFMZ-Finisher-Sportbeutel – danach geht es für die Läufer*innen für den guten Zweck nach Hause.
- Die Läufer*innen starten in mehreren, zeitlich versetzen Wellen. Auf der Homepage kann der gewünschte Timeslot gewählt werden: https://lauf-fuer-mehr-zeit.com/anmelden/.
- Für alle Teilnehmenden gelte die 2 G‘s: genesene, geimpft. Hierfür benötigt es einen Nachweis sowie den Personalausweis. Ausnahme: 200 Personen dürfen als negativ Gestestete mitlaufen. Dieses Kontigent halten wir für Menschen unter 18 Jahre vor.
- Teams sind auch bis zu einer Größe von 10 Personen möglich. Größere Gruppen sollen sich an Anika Pilger (siehe unten) wenden.
- Es findet kein Fest auf dem Opernplatz statt. Vor Ort moderieren jedoch wie gewohnt Christian Setzepfandt (AHF Vorstand) und Tim Frühling (hr-Moderator).
- Ergänzend zum physischen Lauf auf dem Opernplatz gibt es einen virtuellen Lauf: Durch die Startgebühr unterstützt man die AHF und läuft wann und wo man möchte. Auch die Streckenlänge kann bei der virtuellen Variante selbst bestimmt werden.
Die AHF freut sich sehr, dass der treue Titelsponsor, die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF), den LFMZ auch im Jahr 2021 tatkräftig unterstützt. Dank gilt auch besonders dem Infektiologikum Frankfurt, dass die limitierten Sportbeutel für die Läufer*innen ermöglicht.
Nach wie vor generiert der LFMZ hauptsächlich durch die fleißigen Spenden-Läufer*innen, die vorab Spenden für ihre Teilnahme bei Freund*innen, Bekannten oder Arbeitskolleg*innen sammeln und dann selbst kostenfrei am Lauf teilnehmen, die große Spendensumme. Deshalb ist es umso wichtiger, viele Spenden-Läufer*innen an der Seite der AHF zu wissen! Wer die AHF also über die Teilnahmegebühr hinaus tatkräftig unterstützen möchte, wird ein*e Spendenläufer*in – die Anmeldung sowie alle Infos dazu finden sich auf der offiziellen Homepage.
Damit die Veranstaltung reibungslos funktioniert, werden vor Ort über 100 ehrenamtliche Helfer*innen benötigt: Von Streckenposten über die Betreuung der Läufer*innen gibt es reichlich zu tun. Interessierte können sich dafür auf der Homepage anmelden.
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Sonntag, 12. September: SOMMERWIESE - Emirsian, Prosechòs & Trio Yorgos Kazantzis, Vasilis Lekkas & Nantina Kyriazi

(Uwe)
Ein Fest griechisch-armenischer Freundschaft - Doublefeature
Das Konzert „Emirsian und Freunde“ wird also um ein hochkarätiges Line-up von griechischen Musikern erweitert. Der Abend teilt sich nun sozusagen in zwei vollgültige Konzerte (also rund 4 Stunden Musikgenuss für einen Preis).
ab 17 Uhr: Prosechòs & Trio Yorgos Kazantzis, Vasilis Lekkas & Nantina Kyriazi ab 20 Uhr: Emirsian & Friends
Prosechòs hatten einen so großen Erfolg, dass der Veranstalter sie gerne noch einmal auf der Bühne sehen wollte. Dazu haben wir noch einen weiteren Programmteil gebucht, der geradezu sensationell ist: Trio Yorgos Kazantzis, Vasilis Lekkas & Nantina Kyriazi. Prosechòs werden diesmal "nur" ihre Vorgruppe sein. Prosechòs spielen ein anderes Programm und in einer veränderten Besetzung. Danach tritt das Trio Giorgos Kazantzis, Vassilis Lekkas & Nantina Kyriazi auf. Vassilis Lekkas ist der ausdrucksstärkste griechische Sänger unserer Tage. Er ist gesegnet mit einem gewaltigen Stimmvolumen und einem feurigen Temperament. Seine Karriere begann Lekkas Anfang der Achtziger in Piräus unter der Leitung des legendären Oscar-prämierten Komponisten Manos Chatzidakis (1925-1994, auf Wikipedia findet man ihn unter Manos Hadjidakis). Lekkas lyrischer und gleichzeitig kraftvoller Gesang vereint das apollinische wie das dionysische Element, sein Programm ist ein Amalgam aus den schönsten und gehaltvollsten Liedern der griechischen Musik. Die neueste Produktion von Lekkas ist das Werk "Katarti kai Atmos" (Segel und Dampf), das in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Giorgos Kazantzis entstand. Kazantzis Oeuvre umfasst Vertonungen von bedeutenden Dichtern und Dichterinnen, Filmmusikproduktionen und Liedkompositionen. Unterstützt werden die beiden von der Sängerin und Dichterin Nantina Kyriazi. (Besetzung: Giorgos Kazantzis: Piano // Vassilis Lekkas: Gesang // Nantina Kyriazi: Gesang)
Als Abschluss dieses Blocks werden die Musiker gemeinsam mit Emirsian ein neues Lied von Jannis Karis uraufführen, das das Schicksal der Flüchtlinge in Moria im Fokus hat. Dann übernimmt Emirsian, Aren Emirze, früher ein Drittel der Frankfurter Noiserocker Harmful. Als Emirsian wandelt auf akustischen Solopfaden. Der gebürtige Armenier erforscht seine Wurzeln - musikalisch wie kulturell. Er zeigt vorbildlich, wie viele Kulturen und Subkulturen ein einzelner Mensch problemlos irgendwie unter einen Hut bringen kann. https://www.laut.de/Genres/Rock-117
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 17 / 20 Uhr Tickets: ca. 21 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Sonntag 12. September: Ensemble Modern - This Is Not Lebanon

(Daniela)
Wer schon immer ein Konzerrt des Ensemble Moderns besuchen wollte, den schicken wir heute nach Hanau. Wir haben sogar etwas Besonderes: 2 for 1 Weekend Special! Damit erhaltet ihr 2 Tickets zum Preis von 1 Ticket: Tickets: https://shooter.reservix.de/p/reservix/event/1676166
Am Sonntag (19.30 Uhr) spielt das Ensemble Modern Open Air in Hanau! Und zwar im Rahmen des Festivals "Ins Freie – Back to Live Festival" im Amphitheater am Schloss Philippsruhe in Hanau. Zur Aufführung kommen Werke der beiden libanesischen Klangkünstlerinnen und Komponistinnen Nour Sokhon und Cynthia Zaven, die am Vorabend im Frankfurt LAB im Rahmen vom Festival "This Is Not Lebanon" uraufgeführt werden! Die beiden im Libanon lebenden Klangkünstlerinnen und Komponistinnen Nour Sokhon und Cynthia Zaven geben der aktuellen Situation im Libanon Raum. Für Nour Sokhon sind aktuelle Fragen von Konsum, Urbanität und des menschlichen Zusammenlebens die Ausgangspunkte für ihre Performances und Installationen. Cynthia Zaven dagegen beschäftigt sich in ihrem Stück, bei dem sie selbst auch als Pianistin mitwirkt, mit der geschichtlichen Entwicklung und der aktuellen Lage der Stadt Beirut.
Sonntag 12.09.2021 um 19:30 Uhr, Amphitheater Hanau
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Sonntag, 12. September: Of/ Shift vs. Schaft
(Andrea)
Wer auch immer Geburtstag hat, das wird eine nette Sause: "Sevo Stille vs. aritea - Elektronik, Dub, Breakbeat zum Geburtstag", ab 15 Uhr am Waggon am Kulturgleis.
Waggon, Kulturgleis, Offenbach
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Sonntag, 12. September: Peer Gynt Suite Nr. 1 & Rhapsody in Blue

(Martin)
Bad Vilbeler Kammerorchester / Isaak Dentler Burgfestspiele Bad Vilbel Peer Gynt besucht die Wasserburg
Das Bad Vilbeler Kammerorchester setzt die Tradition seiner Matineen bei den Burgfestspielen fort. Am 12. September um Zwölf Uhr erklingen bekannte Melodien aus Edward Griegs Peer Gynt Suiten und George Gershwins Rhapsody in Blue.
Griegs Musik ist eingebettet in Schlüsselszenen aus dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen. Die Sprecherrolle übernimmt der aus dem Frankfurter Tatort bekannte Schauspieler Isaak Dentler. Peer Gynt ist nicht nur der weltumsegelnde Draufgänger und Egoist, sondern ein Leben lang verliebt in Solveig, die in ihrer Hütte in Norwegisch-Lappland auf ihn wartet. Gershwins Rhapsody in Blue ist eines der beim Publikum beliebtesten Musikstücke aller Zeiten.
Zu den Tickets geht’s hier: https://www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele/programm/2021/bad-vilbeler-kammerorchester-peer-gynt-suite-nr-1-rhapsody-in-blue-8898
Sonntag, 12. September um 12.00h Burgfestspiele Bad Vilbel
Foto: Homepage Burgfestspiele Bad Vilbel
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Sonntag, 12. September FEUERTRUNKEN - Beethovens 9te Symphonie auf zwei Flügeln

(Martin)
Theater Willy Praml - Naxoshalle
Im Theater Willy Praml gibt es gerade viel zu feiern: Willy Praml ist 80 geworden und das Theater feiert 30. Geburtstag!
Zu diesem Doppeljubiläum schenkt sich das Theater Willy Praml selbst was – und wir können mit davon profitieren: FEUERTRUNKEN – Die sprachlose 9te und die Große Fuge auf 2 Flügeln!
Die Pianisten Leonhard Dering und Kirill Zvegintsov spielen Ludwig van Beethovens Arrangement der Großen Fuge op.133 für Streichquartett und Franz Lizsts Transkription der 9. Symphonie op.125 von Beethoven für 2 Klaviere zu 4 Händen.
Zwei meisterliche Arrangements lassen die zugrunde liegenden, überbordenden Originale gewissermaßen tastenskelettiert und architektonisch-konturengeschärft erscheinen – eine extravagante Wahl zur Feier 30/80, zu der sich Beethovens 251ter zugesellt.
Hier geht’s zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de/feuertrunken-beethovens-9-symphonie-auf-2-fluegeln/
Sonntag, 12. September um 11.00h im Theater Willy Praml auf Naxos (in der Waldschmidtstraße 19)
Foto: Homepage Theater Willy Praml
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Sonntag, 12. September: Carillon-Konzert - Yuko Tajima - Glockenspiel der Alten Nikolaikirche

(Martin)
Frankfurt hat ein Carillon und eine Carillonneurin – und vermutlich wissen jetzt einige weder was das eine, noch die andere ist…
Das Carillon ist ein außergewöhnliches Instrument – ein Glockenspiel - und in Deutschland gibt es tatsächlich nur 49 davon. Eines davon hat seinen Platz mitten in Frankfurt: im Turm der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg.
Die Carillonglocken haben dabei nichts mit den normalen Läuteglocken bzw. Kirchenglocken zu tun, denn die Carillonglocken sind harmonisch und melodisch aufeinander abgestimmt. Das Frankfurter Carillon besteht aus 47 Glocken, die insgesamt 3500 kg wiegen. Gespielt werden die Glocken über eine Art Klaviatur, das sind aber keine Tasten sondern ‚Stöcke‘, die mit der Faust angeschlagen werden und über Fußpedale. Zwar ist das Glockenspiel dreimal täglich auf dem Römerberg mit zwei Melodien zu hören, die werden aber automatisch per Computerprogramm abgespielt. Echte Konzerte finden eher selten statt und wenn, dann meist zu besonderen Anlässen.
Am Sonntag ist ein solch besonderes Ereignis, denn die Carollinneurin Yuko Tajima feiert ein Jubiläum, denn sie spielt exakt auf den Tag seit 20 Jahren das Carillon der Alten Nikolaikirche! Yuko Tajima stammt aus Japan, hat an der Netherlands Carillon School Glockenspiel studiert und erhielt 1997 als erste japanische Carillonneurin dort ihr Diplom.
Für ‚ihr Jubiläum‘ hat Yuko Tajima ein wirklich ‚diverses‘ Programm zusammengestellt: im Grunde ein Crossover Japan-Deutschland und es ist erstaunlich, dass deutsche Kinderlieder wie ‚Fuchs du hast die Gans gestohlen‘, ‚Hänschen Klein‘ oder ‚Alle Vögel sind schon da‘ in Japan äußerst beliebt sind. Ebenso wie das ‚Heideröslein‘, die ‚Lorelei‘ oder ‚Wenn der weiße Flieder wieder blüht‘. Außerdem wird Yuko Tajima Japanische Animé-Lieder und Beethoven spielen. Alles unter dem Motto: Für den Weltfrieden und die deutsch-japanische Freundschaft.
Ein außergewöhnliches Konzert und eine seltene Gelegenheit – und der Frankfurter Römer wird zum Konzertsaal!
Sonntag, 12. September um 17.10h – 18.00h: Carillon-Konzert mit Yuko Tajima Open Air und Eintritt frei.
Foto: (c) verdemain
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Montag 13.-Sonntag 19.- September: 5. Internationale Frauen*Theaterfestival

(Daniela)
Bárbara Luci Carvalho, ist nicht nur eine unglaublich tolle Performerin, sondern sie hat in Frankfurt vor fünf Jahren das Internationale Frauen*Theaterfestival ins Leben gerufen. Das wird von Jahr zu Jahr größer. Bitte schaut Euch das ganze Programm auf der Webseite an. Die Jubiläumsausgabe präsentiert Workshops, Theater, Live-Musik, Performances und vieles mehr.
Das Jahresthema „Womxn Performing Selves“ soll Frauen* bestärken, gemeinsam einen Austausch herzustellen und neue Modelle feministischer Zusammenarbeit zu entwickeln.
Das Hauptziel des Internationalen Frauen*Theaterfestivals ist die Stärkung feministischer Initiativen in der Darstellenden Kunst: u.a. durch die Etablierung eines nachhaltigen, internationalen Theaterprojekts in Deutschland, das sich dauerhaft der Sichtbarkeit von Frauen* im Theater und performativer Kunst widmet. „Gleichzeitig ermöglicht das IFTF, die Theaterlandschaft in Hessen für Frauen* visionär, fortschrittlich und nachhaltig zu gestalten“, erklärt Bárbara Luci Carvalho, künstlerische Leiterin des Festivals. „Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie schaffen wir auch dieses Jahr wieder einen kreativen Raum für uns, der die Möglichkeit zur Präsentation unserer künstlerischen Arbeiten vor einem Live-Publikum verwirklicht.“ Das Festival ist zugleich Teil von „The Magdalena Project“, einem dynamischen, internationalen und interkulturellen Netzwerk von und für Frauen* im zeitgenössischen Theater, dem auch Bárbara Luci Carvalho angehört.
Im Rahmen des Festivals gibt es täglich ab 17.00 Uhr zeitgenössisches und multimediales Theater sowie Performances, Livemusik, Videoinstallationen in der „Pandora’s Box“ und ein Symposium zum diesjährigen Motto.
In diesem Jahr wird das Festival auch Aufführungen auf öffentlichen Räumen in der Stadt veranstalten, das Thema Frauen* nach draußen tragend. Auf dem Festivalgelände wird es auch ein kulinarisches Angebot und Get-togethers an der Bar unter freiem Himmel mit musikalischer Begleitung von Bands und DJ*ane’s geben.
Das Theater der Zukunft ist Divers, multimedial und interkulturell. Highlights des Theaterprogramms 2021 sind unter anderem:
16. September 2021, 21.00 Uhr: „Die Unverfügbaren“ Lekture-Performance von Die Frankfurter Botschaft, gewidmet der französischen Widerstandskämpferin und Wissenschaftlerin Germaine Tillion (1907-2008).
17. September 2021, 16.00 Uhr: Das Symposium „Womxn Performing Selves“ und um 21.00 Uhr das Theaterstück „Petals“ von Teatro Delle Radici (Ensemble aus der Schweiz).
19. September 2021, 21 Uhr: „NORA“ von 7women Company (Ensemble aus Berlin), ein Stück über die Entscheidung – die inneren Dialoge, die Angst vor dem Sprung, den Mut vor dem Nichts, die Lust an der Unsicherheit, das Wiederentdecken einer neuen Lebensfreude.
Zwölf Workshops wird es im Laufe des Festivalzeitraums geben. Sie sind Frauen* und Mädchen* gewidmet – Künstler*innen sowie Frauen*, die nicht vom Theater kommen – die im gegenseitigen Austausch innovative und kreative Prozesse erleben möchten.
Unter anderem lädt Anna Barros aus Chile in die Groove Dance Studios mit „Una a Una“ ein zu einer Auseinandersetzung für Frauen* in öffentlichen Raum. Es gibt auch Workshop für BIPOC Frauen* unter der Leitung von Barbara Luci Carvalho und Amelia Uzategui. Am 18. September werden die Workshops Teil des Tanztags Rhein Main mit einer spezifischen Anmeldung sein. Für die weiteren Anmeldungen zu den Workshops entfällt eine Gebühr. Nähere Informationen finden Sie Tanztag Rhein Main auf der Festival-Webseite.
Mehr über das Programm gibt es auf www.iftf-frankfurt.com oder auf https://www.facebook.com/frauenfestival/
Veranstalter: protagon e.V. / Frauen*Theaterfestival
Orber Straße 57, 60386 Frankfurt am Main, Tel.: 069 94 14 77 17
Der Zugang zum Festivalgelände sowie die Theaterveranstaltungen, Performances und weitere Kulturangebote erfolgt auf Spendenbasis. Das Festival übernimmt die Verantwortung, eine potenzielle Ansteckungsgefahr für alle teilnehmenden Personen zu vermeiden und wird sämtliche Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des COVID19-Virus berücksichtigen.
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Montag, 13. September: FFM/ She past away

(Andrea)
Ironie des Schicksals: Weil ich heute Abend das erste Mal bei "Türkisch für Anfänger" bin, verpasse ich das Duo aus dem türkischen Bursa. She Past Way gibt es seit 2006 und Volkan Caner und İdris Akbulut haben sich dem Gothic verschrieben. Und zwar recht erfolgreich, sie sind international unterwegs und da, wo wir Älteren Anklänge von The Cure und Depeche Mode hören, sind junge Menschen einfach unvoreingenommener weil die Vorbilder fehlen. Zumindest war es das, was ich dachte, als ich reingehört habe. "Die Musik von She Past Away wird zumeist dem Post-Punk, Dark Wave und Gothic Rock zugerechnet. Öztürkcan benennt das Verhältnis der Band zum Gothic Rock und Dark Wave als „kongruent zu [dem] Denken und Empfinden“ der Musiker und sieht She Past Away keinesfalls als „Innovatoren“, die einen neuen Stil erfinden. Vielmehr sehe er den präsentierten Stil als „ein aussterbendes Genre.“schreibt wikipedia. Am besten mal selbst reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=oy2x_kHCy4w
Einlass, 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Es gelten die 3G-Regeln.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Montag, 13. September: SOMMERWIESE - APPARAT

(Uwe)
Apparat erkundet die Möglichkeiten, programmierte Sounds mit analogen Instrumenten zu kombinieren – zwischen Avantgarde, Clubmusik und Pop.
Seit fast zwei Jahrzehnten ist der Berliner Künstler Sascha Ring alias Apparat einer der Hauptakteure der elektronischen Musik in Deutschland. Anfangs noch rein elektronisch unterwegs, feilte Apparat zunehmend an seinen Sounds, integrierte mehr und mehr auch klassische Instrumente. Mit unermüdlicher Neugier erforscht er die Möglichkeiten, programmierte Klänge mit analogen Tönen zu kombinieren. Seine Musik bewegt sich dabei zwischen Avantgarde, Clubmusik und großen hymnischen Popmomenten. Er komponiert Musik zum Hören, Musik für Clubs und Scores für Filme und Theaterstücke. Beginnend mit seinem Debütalbum „Multifunktionsebene“ aus dem Jahr 2001 bis zu seinem Grammy nominierten „LP5“ hat er seine musikalische Palette kontinuierlich erweitert und sich mit allen Arten von Künstlern und Künsten verbunden. Das Album LP5 eröffnet eine fragile und melancholische Welt voller minimalistischer Atempausen. Experimentierfreudig und intim.
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 20 Uhr, Tickets: ca. 43 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Dienstag, 14. September: SOMMERWIESE - Manu Katché

(Uwe)
Ehrlicherweise hat nur der letzte Absatz mit dem Konzert von Manu Katché direkt zu tun.
In diesem Sommer hätte ich beinahe den Sänger Stephan Eicher persönlich getroffen. Daniela schenkte mir zum Geburtstag eine Reise zu einem Konzert Eichers. Das hätte an der frischen Luft stattgefunden, fiel wegen heftigem Regen aber aus. Wir reisten dennoch nach Bern. Daniela schrieb dem örtlichen Veranstalter, dass die Konzertreise als Geburtstagsgeschenk für den größten Stephan Eicher-Fan überhaupt (da übertrieb sie nicht) gedacht war und wir in der Stadt wären. Ein Mitarbeiterin Eichers lud uns dazu ein, ein alternatives Streaming-Konzert Eichers zu besuchen und den Meister selbst zu treffen. Das zerschlug sich dann aber, weil wir neben dem Schweizer Staatspräsident die einzigen Gäste gewesen wären und dessen Sicherheitsdienst Bedenken hatte. Während der Viertelstunde zwischen Einladung und Absage (beides via Telefon während dem Mittagessen in der Berner City) wurde ich nervös. Was sollte ich sagen, ohne zu wirken wie ein Teenager, der/die Justin Bieber treffen darf oder ein 8jähriger Fußballfan, der/die Christiano Ronaldo begegnet, ohne Nervenzusammenbruch, ohne Weinkrampf und/oder emotionales Gestammel („Du bedeutest mir alles“, „ohne Dich könnte ich nicht leben“, …). Ich hätte, wenn ich mich in Anbetracht von Eichers Alter (60jährige spricht man eher mit Sie an) gesagt, dass ...
„Sie mir die schönste Musik geschenkt haben, die ich in meinem Leben bisher gehört habe, … Sie mich über ihre Konzerte an Orte und in Städte in der Schweiz und in Frankreich gebracht haben, die ich ansonsten sicher nicht besucht hätte, …. Mich einige ihrer Lieder euphorisch stimmen, andere trösten und weitere rühren. Dass ich immer ein neues Lieblingslied in ihrem Werk finde, den Song "Manteau de Gloire" aber wie keinen anderen liebe. Seit 1990 bin ich ihr Fan. Danke und auf Wiedersehen.“
Im Augenblick ist eins meiner Lieblingslieder (von ihm) „Sois Patience avec moi“, dieser wunderbare kleine Song, der auf „Live Engelberg 91“ in einer druckvollen Snow Patrol-Version gespielt wird. Die Liveversion ist dreißig Jahre alt und wurde gerade veröffentlicht, weil das gleichnamige Platte ENGELBERG seinen 30 Geburtstag feiert. ENGELBERG ist das erste Werk, dass ich wegen seiner Stimmung und der Aneinanderreihung der Stücke als Album und nicht als Ansammlung guter Lieder verstanden habe, obwohl jeder Song darauf großartig ist. Zum Beispiel „Dejeuner en Paix“ und „Pas d´ami, zwei zeitlos schöne Lieder, die im Wesentlichen Eichers Starruhm in Frankreich begründeten und heute so frisch klingen wir vor drei Jahrzehnten. Die Stimmung aus dem Engelberger Kursaal transportierte Eicher, der ein Teil der Band Grauzone ("Eisbär") war, auf ganz außergewöhnliche Weise. Unterstützt wurde er bei den Aufnahmen im kleinen Ort in den Schweizer Alpen von Schlagzeuger Manu Katché oder Bassist Pino Palladino, die ansonsten die Musik von Superstars wie Sting oder Peter Gabriel aufwerteten. Alles passt auf ENGELBERG, nur einen kleinen Makel hat das Album: Es ist mit 48 Minuten drei Minuten zu lange für die Audiokassetten, auf die wir früher unsere Lieblingsplatten aufnahmen, um sie im Autoradio abspielen zu können. Die hatten auf einer Seite nur eine Spielzeit von 45 Minunten. Im Zeitalter von CDs-Laufwerken oder Bluetooth wäre das kein Problem, damals wurde aber der letzte Song, benannt nach dem französischen Texter, Philippe Djian („Djans Waltz“) einfach abgeschnitten. Was für ein Schmerz!
Was ich eigentlich sagen wollte: Der erwähnte französische Schlagzeuger Manu Katché kommt zur Sommerwiese. Mit den großen Stars (und mit Stephan Eicher) spielte und spielt er, weil er sehr viel kann. Das beweist er am 14.09 mit Freunden vor der Jahrhunderthalle.
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 20 Uhr, Tickets: ca. 25 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Dienstag, 14. September: KABUL, CITY IN THE WIND (FILM)

(Uwe)
"Kinder, die Krieg spielen; Generationen, die nichts anderes erlebt haben. Bei dieser internationalen Produktion geht es längst nicht mehr um ein Spiel, sondern um Leben und Tod." HEUTE JOURNAL
Dokumentarfilme im Naxos Kino zu sehen und danach eine Diskussion mit Beteiligten oder Regisseur*Innen zu erleben, ist für mich etwas Besonderes. Schön, dass es den "Doku-Dienstag" wieder gibt. Am Dienstag findet die Frankfurter Kinopremiere des preisgekrönten Dokumentarfilms KABUL, CITY IN THE WIND statt mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Aboozar Amini, Nadia Qani (Hilfsorganisation ZAN zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen e.V.) und Eva Bitterlich (medico international).
Zum Film: Afshin, so erklärt es ihm sein Vater, ist jetzt der Mann im Haus. Der Vater, ein Ex-Soldat, muss das Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Seine Kaserne wurde zum Ziel der Taliban; kaum einer überlebte den Anschlag. Der Teenager Afshin trägt nun die Verantwortung für das immer wieder undichte Hausdach, er muss die Einkäufe erledigen und den vertrockneten Baum wässern. Auf seinen kleinen Bruder Benjamin soll er auch achtgeben. Abas, der Busfahrer, ringt mit seiner Schuldenlast. Das Chaos der afghanischen Hauptstadt erschwert seinen Alltag immer mehr. Um seine Probleme zu vergessen, singt er Lieder flieht in den Drogenrausch. Über all dem hängt tief und malerisch der staubige Himmel Kabuls. Selbstmordanschläge sind Alltag. In seinem stimmungsvollen Porträt einer unwirklichen Stadt komponiert Aboozar Amini sensibel beobachtete Situationen und ebenso poetische wie schmerzhafte Impressionen aus dem afghanischen Alltag zu einer filmischen Sinfonie. KABUL, CITY IN THE WIND wurde u.a. mit dem Special Jury Award auf dem International Documentary Film Festival in Amsterdam 2018 ausgezeichnet.
Naxos Kino, Waldschmidtstr. 19 Beginn: 19 Uhr
Foto: Verleih
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Dienstag 14. - Donnerstag, 15. September: Traces

(Martin)
Dresden Frankfurt Dance CompanySommerbau/Open Air
Jacopo Godani, ehemaliger Tänzer bei William Forsythe und heute ‚Chef‘ der Dresden Frankfurt Dance Company ermöglicht fünf Ensemblemitgliedern eine gemeinsame Arbeit, die unter dem Titel Traces im an drei Tagen im Sommerbau zu sehen sind.
Felix Berning, Kevin Beyer, Anne Jung, Michael Ostenrath und Sam Young-Wright begeben sich auf Spurensuche und verbinden bisherige tänzerische Einflüsse, die gegenwärtige choreografische Forschung unter Jacopo Godani und ihre eigenen choreografischen Handschriften.
Daraus entstehen soll eine Performance-Installation, die als Palimpsest beschrieben werden: „Ideen werden eingebracht, durch andere ergänzt und wieder durch neue überschrieben. Die bleibenden Spuren aus Vergangenheit und Gegenwart mischen sich mit den Ideen der jungen Choreograf:innen. Es ist ein vibrierendes, experimentelles Stück, das an das architektonische Konzept des Sommerbaus mit seiner einzigartigen dreidimensionalen Open-Air-Bühne anknüpft.“
Das klingt spannend. Und die Vorstellung am Dienstag ist aktuell bereits ausverkauft!
Tickets gibt’s hier: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/366820
Dienstag, 14. – Donnerstag, 15. September um 20.00hTracesDresden Frankfurt Dance CompanySommerbau/Kaiserleipromenade (Solidarisches Preissystem).
Foto: © Costin Radu
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Mittwoch, 15. - Samstag, 18. September: Schirn Open-Air-Kino

(Petra)
In Sachsenhausen könnt Ihr in den nächsten Tagen „vorglühen“ (oder kultivierter: Euch einstimmen) für Euren Besuch der großen Herbstausstellung in der Schirn, die am 08. Oktober startet: Paula Modersohn-Becker, die legendäre Künstlerin der Klassischen Moderne kommt nach Frankfurt. Dazu bringt die SCHIRN bedeutende Künstlerinnen auf die Kino-Leinwand, die mit den künstlerischen und gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit brachen. Und das im Open-Air-Kino auf dem Wiesenhüttenplatz. Snacks & Drinks gibt es von Eden YokYok. Los geht’s am ersten Abend natürlich mit Paula selbst: Im Spielfilm von 2016 geht es um ihr Leben und den Drang zur eigenen künstlerischen Selbstverwirklichung. Gemeinsam mit ihrem Mann sucht sie Wege, ihr künstlerisches Dasein mit einem Familienleben zu verbinden und führt eine Künstlerehe fernab der gängigen Muster ihrer Zeit. Der Film von Regisseur Christian Schwochow fokussiert nicht nur die Beziehung zwischen Paula Modersohn-Becker und Otto Modersohn. Er setzt sie in Kontrast zu den patriarchalen Strukturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zeigt das Leben im deutschen Kaiserreich und widmet sich farbenprächtig der künstlerischen Entwicklung Paula Modersohn-Beckers. Am Donnerstag geht es um die berühmte Camille Claudel, die 1915 bereits seit zwei Jahren in der psychiatrischen Anstalt Montdevergues lebt, in die sie ihre Familie einweisen ließ. Sie hat nur eine Chance die Anstalt zu verlassen: Sie muss ihren Bruder Paul Claudel überzeugen, auf dessen Besuch sie sehnlichst wartet. Am Freitag folgt „Séraphine“ (die ich bisher nicht kannte – umso besser diese Gelegenheit, eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Naiven Kunst in Frankreich kennenzulernen, die einmal als Haushälterin begonnen hatte) und schließlich zum Abschluss das Historiendrama „Little Women“ um die vier March-Schwestern und das liberale Freiheitsgefühl einer modernen feministischen Strömung in Neuengland im 19. Jahrhundert.
Schirn Open-Air-Kino, Paula (2016), Regie: Christian Schwochow; Camille Claudel 1915 (2013), Regie: Bruno Dumont; Séraphine (2008), Regie: Martin Provost; Little Women (2019), Regie: Greta Gerwig, Ort: Eden YokYok, Adresse: Wiesenhüttenplatz, Uhrzeit: mit Einbruch der Dunkelheit, Einlass ab 19 Uhr, Eintritt: frei, ohne Anmeldung, Sitzplätze sind begrenzt. Ein Negativ-Nachweis (Impf-, Genesen oder Negativ-Test) ist notwenig. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.
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Donnerstag, 16. September: SOMMERWIESE - Deine Lakaien (acoustic)

(Uwe)
Deine Lakaien schreiben über sich auf ihrer Homepage: "30 Jahre nach ihrer Gründung überzeugen und überraschen Ernst Horn und Alexander Veljanov immer wieder durch die Konstanz, mit der sie sich seither auf allerhöchstem Niveau bewegen. In ihrer Geschichte hat die Band bislang über eine Millionen Tonträger absetzen können, deren Umsetzung auf ausverkauften Tourneen durch große Hallen und gehobene Konzerthäuser sowie während zahlreicher Headlinershows auf etlichen Festivals Zuhörer wie Kritiker zu begeistern wusste. ... Mittlerweile können Deine Lakaien auf zehn Studioalben zurückblicken .... Deine Lakaien, seit langem bereits Säulenheilige der Avantgardeanhänger, sind längst mehr als eine Szeneband, sie sind eine wertvolle Konstante in der deutschen und europäischen Musiklandschaft."
In Frankfurt auf der Sommerwiese spielen sie ausgewählte Lieder akkustisch.
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 20 Uhr Tickets: ca. 43 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle / Deine Lakaien Facebook
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Freitag, 17. September: SOMMERWIESE - Feuer & Brot und Ilgen-Nur

(Uwe)
Feuer & Brot – hinter diesem seltsamen Namen verbergen sich Alice und Maxi, gebürtige Kölnerinnen, kennen sich seit der fünften Klasse und unterhalten sich in ihren monatlich erscheinenden Podcastfolgen meistens irgendwo zwischen Berlin, Hamburg und Köln via Skype oder gemütlich beisammen. Alice ist freie Journalistin, Maxi arbeitet als Sprecherin. In ihrem Podcast besprechen die beiden in lockerer Atmosphäre gesellschaftlich relevante, popkulturelle und persönliche Themen wie z.B. Rap, Feminismus, Kulturelle Aneignung, Männlichkeit oder auch mal das Tabuthema der weiblichen Lust oder aktuell Politisches.
Ilgen-Nur heißt bürgerlich Ilgen-Nur Ilgen-Nur Borali. Laut Wikipedia schreibt sie "Songtexte über die Ängste, Probleme und Gedanken im Leben einer Anfang 20-jährigen in englischer Sprache, die Musik ist von der Lo-fi-Szene geprägt. Die Zeitschrift Musikexpress charakterisiert ihren Stil als gitarrenlastigen Indiepop irgendwo zwischen Kate Nash und Courtney Barnett". Unter uns: keine schlechten Referenzen!
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 18 Uhr, Tickets: ca. 25 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Freitag 17. September: Kino in Concert

(Uwe)
Mads Mikkelsen ist einer der besten Schauspieler seiner Generation. Schön, dass er sich neben den großen Hollywoodproduktionen immer wieder auch die Zeit für Filme nimmt, die in seiner skandinavischen Heimat produziert werden. Mit Thomas Vinterberg oder Anders Thomas Jensen bietet Dänemark aber kreative Regisseure, die herausragende Werke schaffen, die weltweit eine verdiente Anerkennung finden. So erhielt Vinterbergs DER RAUSCH unter anderem bei der diesjährigen Oscarverleigung den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Zurecht. Insbesondere wegen Mikkelsen, der als einer von vier Schullehrern herauszufinden versucht, ob ein Grundrausch von 0,5 Promille Alkohol im Blut das Leben leichter macht. Mehr wird nicht verraten. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte die Vorführung im wunderbaren Hof der Parksidestudios an der frischen Luft schauen.
Weil die Veranstaltungsreihe "Kino in Concert" heisst, gibt es vor dem Film noch Musik von DEKKER. DEKKER beschreibt sich in Facebook selbst kurz und knapp mit "I'm a singer-songwriter" und wenn man seine Musik hört, kann man ihm nur Recht geben (Anspieltipp: This Here Island). Beim Musizieren hat er in der Regel einen überdimensionalen Strohhut auf und eine Gitarre in der Hand. In kurzen Videos tanzt er zudem gerne.
Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach am Main Einlass ab 19 Uhr, Abendkasse: 10 EUR
Foto: Daniel Brettschneider
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16. und 17. September: Of/ Let´s accelerate green Transformation - IMPACT FESTIVAL

(Andrea)
"Vom 16. bis 17. September findet das IMPACT FESTIVAL in Offenbach statt und wird zum Anziehungspunkt für alle innovativen Akteure eines nachhaltigen wirtschaftlichen wie auch gesellschaftlichen Wandels. Mit der Gründung des IMPACT FESTIVAL im April 2020 hat der main incubator, Forschungs- und Entwicklungseinheit und Frühphaseninvestor der Commerzbank Gruppe, ein einzigartiges Netzwerk an Partnern und Kontakten in der Green Tech-Szene aufgebaut und sich so innerhalb Europas zu einer der relevantesten B2B-Plattformen für nachhaltige Technologie und Innovation entwickelt. Im Vorfeld des Festivals findet vom 10. bis 16. September die IMPACT WEEK statt, bei der Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Unternehmen, Kommunen und Institutionen aus der Region mit ihrem eigenen Event an der nachhaltigen Gestaltung unserer Gesellschaft und Wirtschaft mitwirken können. So weit der offizielle Klappentext. Weil das ganze in einer meiner Lieblingslocations stattfindet, der Fredenhagenhalle, radele ich wahrscheinlich mal hin und gucke mal, was die Zukunft so bringt.... https://impact-festival.earth/
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Freitag, 17. September: FFM/ Justin Sullivan

(Andrea)
"..how the oceans stirs like a great creature dreamin´" Can´t wait to see this live! Bring it on! hat ein Fan unter einen der Songs geschrieben und wirklich, Justin Sullivan ist Storyteller im besten Sinne. Dass er Frontmann bei New Model Army war und ist, wusste ich gar nicht, spielt aber doch auch gar keine große Rolle, oder? "Am 28. Mai 2021 veröffentlicht Justin Sullivan mit „Surrounded“ sein zweites Soloalbum – achtzehn Jahre nach seinem gefeierten Debüt‐Album „Navigating by the Stars“ (2003). „Surrounded“ ist eine Sammlung von sechzehn neuen Songs, die in den ersten Wochen des Lockdowns 2020 geschrieben wurden. Allesamt großartige Kompositionen, die Sullivans Liebe zum Geschichtenerzählen, zu weiten Landschaften und unvergesslichen Atmosphären verdeutlichen. Größtenteils zu Hause aufgenommen, enthält das Album auch Beiträge von Gast‐Musikern, darunter Jon Thorne am Bass (Lamb), an der Harfe Tom Moth (Florence and the Machine ‐ und Bruder des NMA‐Bassisten Ceri Monger), sowie Streicherarrangements der befreundeten Komponisten Tobias Unterberg, Henning Nugel und Shir‐Ran Yinon. Ebenfalls zu hören sind die aktuellen Mitglieder von New Model Army. Das Album wurde von Lee Smith in den Greenmount Studios in Leeds abgemischt, dem Co‐Produzenten der letzten Alben von New Model Army, darunter auch ihr 2019er Erfolgsalbum „From Here“, mit dem die Band ihre bislang höchste Chartplatzierungen weltweit erzielte. Justin Sullivan über die Entstehung des Albums: „Unter den gegebenen Umständen war es nicht besonders überraschend, dass dies der Moment war, um eine weitere Solo‐Platte zu machen, und die Songs kamen in den ersten Wochen des Lockdowns wie aus dem Nichts. Es geht nicht so sehr darum, 'was in der Welt passiert'. Wie bei "Navigating by the Stars", das in der Zeit nach 9/11 geschrieben wurde, wollte ich über andere Dinge schreiben ‐ einige bekannte Geschichten, einige weniger bekannte, einige autobiografische und eher eine Landschaft der Fantasie als ein sozialer Kommentar. Ich bin dankbar für die vielen musikalischen Beiträge, die ich von Freunden erhalten habe und die helfen, all die verschiedenen Atmosphären und Orte zu erschaffen; es ist ein langes Album, aber es scheint, als gehörten alle Songs zu einer Sammlung. Ich hoffe, den Leuten gefällt es."
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt (Es gelten die 3-G-Regeln)
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Samstag 18. September: MELLI REDET MIT

(Daniela)
Endlich wieder LIVE: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen, diesmal ist Melli im wunderschönen Kunstverein Familie Montez mit drei tollen Gästen. Melli schreibt:
Liebe Freunde von Melli redet mit,
ich weiß: Inzidenzen, G2 oder G3, und Maske oder nicht mögen Euch zu denken geben. Trotzdem geht das Leben weiter und genau deswegen mache ich diese Talkshow. Weil es Freude macht und weil auch Kultur und Unterhaltung zur besseren Konstitution beitragen. Davon bin ich überzeugt.
Zumal der Kunstverein richtig groß und der Abstand gegeben ist. Und zusätzlich ist es da sauschön und Sofas gibt es auch fürs Publikum.
Ansonsten haben wir alles, was MELLI redet mit ausmacht. Musik, eine warme Atmosphäre, Spontaneität und drei großartige Gäste aus dem Kunst- und Kulturkosmos unserer Stadt. Meine (M)ein-Mann-Band und ich freuen uns auf:
Anja Czioska - eine Künstlerin, die in ihren Experimentalfilmen, die Frankfurter Kunstszene festgehalten hat und jetzt als Projektleiterin in der Wirtschaftsförderung unserer Stadt einen Masterplan für die Kreativwirtschaft erstellt.
Martin Lejeune - der in der Frankfurter Jazz Szene etabliert ist wie kaum ein anderer und außer Gitarre noch Banjo, Mandoline, Pedal Steel Guitar, Lapsteel, Theremin, Euphonium und E-/Kontrabass spielem kann (!). Außerdem arrangiert und komponiert er und zur Zeit auch für das Theaterhaus in Frankfurt.
Uta Nawrath - die eben dort im Theaterhaus seit 20 Jahren im Ensemble als Schauspielerin tätig ist und in unzählige Kinder- und Jugendstücken gespielt hat.
Tickets über diesen Link: MELLI REDET MIT- 21. Ausgabe /18.09.21
Eintritt: 17,55 EUR (inkl. Vorverkaufsgebühr)
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Samstag, 18. September: Aktionstag

(Petra)
Über die Zukunft der Innenstädte wurde schon eine ganze Weile diskutiert - jetzt soll gehandelt werden. So bitter es für viele Unternehmer*innen ist, sehe ich die corona-verschärfte Entwicklung auch als Chance, (gemeinsam) Stadtraum für alle zurückzuerobern und vielfältiger zu nutzen. Und träume davon, was alles möglich wäre auf der Zeil und andernorts. Damit bin ich nicht alleine - und zum Träumen, aber auch zum Aktivwerden lädt der 1. Aktionstag "Post-Corona-Innenstadt Frankfurt" am 18. September ein: Die Innenstadt soll in ein großes urbanes Laboratorium verwandelt werden, kreativ, bunt, überraschend. Dazu sollen zahlreiche kleine und große Aktionen sowie Interventionen in ungenutzten Räumen, auf den Straßen, Plätzen, Grünflächen stattfinden. Das ist die Einladung an uns alle, zu erkunden und experimentieren oder darüber nachzudenken, wie wir die Stadt der Zukunft gestalten, wie wir hier zusammenleben wollen: Wohnen, Spielen, Kunst, Grünoasen, Shoppen (aber vielleicht anders) - Nischen zum Nichtstun, zum Nichtskonsumieren? Die Entwicklung von Ideen und Pilotprojekten wird in den nächsten drei Jahren auch vom Bund gefördert. Wer sich noch beteiligen will, kann bestimmt noch mitmachen und sich bei den Organisator*innen von Making Frankfurt melden.
Post-Corona-Innenstadt Frankfurt, 1. Aktionstag, Ort: na, in der City natürlich
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Sonntag, 19. September: Transformation(en) Bühne für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung

(Martin)
#1 Harpeet Cholia und Michal Schwartze im Gespräch Kammerspiele / Schauspiel Frankfurt
Schauspiel Frankfurt beginnt die neue Spielzeit wohltuend politisch, indem eine neue Reihe startet: ‚Bühne für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung‘.
Das hört sich nach einer diskursiven Auseinandersetzung an: »Wo kommst du eigentlich her?« – Sensibilisierung, Perspektivenvielfalt, Empowerment in der postmigrantischen Gesellschaft
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt sind in Deutschland Alltag. Es ist eine Zeit, in der Bündnisse und Solidarität unentbehrlich sind, aber gleichzeitig muss für eine tatsächliche Veränderung in und mit der Gesellschaft ein Problembewusstsein geschaffen werden. Wie kann man eine Gesellschaft für und miteinander aufbauen?
Harpreet Cholia, Autorin, promovierte Soziologin und Leiterin der Stabsstelle Diversität und Demokratie der GFFB (Gemeinnützige Frankfurter Frauen-Beschäftigungsgesellschaft, Bildungseinrichtung und Arbeitsmarktdienst-leister) spricht mit Michal Schwartze (Gymnasiallehrerin für Politik & Wirtschaft sowie Geschichte, freie Bildungsreferentin für genderreflexive, rassismus- und antisemitismuskritische schulische Bildung).
Die Fragen, um die es u.a. gehen wird, sind: - Was sind die Herausforderungen der Arbeit in den Schulen und in der erwachsenen Bildung?
- Wie kann Sensibilisierung in der breiten Gesellschaft gut gestaltet werden?
- Warum sind Empowerment Ansätze für Betroffene notwendig?
- Wie müssen sich bereits bestehende Strukturen transformieren, damit eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft möglich wird?
In der Reihe »Transformation(en)« werden über die Spielzeit hinweg Menschen zu Wort kommen, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft engagieren und sich für mehr Solidarität füreinander einsetzen.
Tickets gibt’s hier: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/transformationen-cholia-schwartze/427/
Sonntag, 19. September, um 18.00h: Transformation(en) Kammerspiele / Schauspiel Frankfurt Foto: (c) Homepage Schauspiel Frankfurt
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Mittwoch, 22. September: Spotlight Jazz mit der hr-Bigband

(Daniela)
Ich liebe das SPOTLIGHT Format vom hr.
Biusher gab es das "nur" mit dem hr Sinfonieorchester, ab September jetzt neu SPOTLIGHT JAZZ! Da will ich unbedingt hin!
Spotlight Jazz mit der hr-Bigband Lars Seniuk, Leitung und Moderation Jazz – das sagt Ihnen etwas, aber näher haben Sie sich daran noch nicht getraut? Lassen Sie sich überraschen, wie leicht man tief in diese Musik und ihre zahlreichen Facetten eintauchen, wie spannend und unterhaltend diese Form der live gespielten Musik sein kann.
»Spotlight Jazz« mit der hr-Bigband ist genau das Richtige für alle Interessierten oder die, die es noch werden wollen. In dieser neuen Reihe werden berühmte Komponisten, Werke, Stilepochen und deren Geschichte(n) auf unterhaltsame und auch für Laien verständliche Art und Weise beleuchtet. Passend zur Afterwork-Zeit hat das Publikum in der ersten Ausgabe die Möglichkeit, die Bigband, ihre Musiker sowie einige musikalische Tricks und Kniffe intensiver zu erleben und kennenzulernen.
Moderiert und geleitet wird der Abend von Trompeter, Komponist und Dirigent Lars Seniuk, der schon viele Male zuvor bei der hr-Bigband zu Gast war. Unter dem Motto »Bigband hautnah« wird Lars Seniuk, selbst auch ein begnadeter Moderator, die Band und ihre Musik spannend und unterhaltend vorstellen. So nah kommen Sie als Publikum an die hr-Bigband heran: Spotlight on!
Karten: 20 € / Schüler*innen/Student*innen: 11 € unter Telefon (069) 155-2000 und unter www.hr-ticketcenter.de Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2021-22-/spotlight-jazz,spotlight-jazz-102.html
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Mittwoch, 22. September: Nachwirkende Vergangenheit Zwei Säcke (1991) von Karl Schaper

(Martin)
Philosophie trifft Kunst/Haus am Dom Virtuell über Zoom
Schaut euch das Foto an. Und dann:
„Zwei Postsäcke, zwei Bildtafeln, zwei Aufschriften, ein Acker, auf dem sie stehen, ein Rahmen, der alles zusammenhält. Dreißig Jahre nach dem Entstehen von Schapers Werk brechen im vereinten Deutschland Unterschiede aus der Vergangenheit auf, die, entgegen aller Kommunikation, Fragen nach der gemeinsamen Zukunft stellen.“
Die Reihe Philosophie und Kunst im Haus am Dom lässt zwei Experten (einen Vertreter der Philosophie und einen Vertreter der Kunst) zusammen und in einen gemeinsamen thematischen Austausch kommen.
Diesmal sind Prof. Dr. Günter Kruck und Dr. Stefan Scholz (beide Referatsleiter im Haus am Dom) im Museum für Kommunikation unterwegs und der Ausgangspunkt für ihre Diskussion ist das Werk ‚Zwei Säcke‘ (1991) von Karl Schaper.
Eine Anmeldung ist erforderlich: buchungen-mkf@mspt.de Der Zoom-Link wird dann nach der Anmeldung per Mail zugesandt.
Mittwoch, 22. September, von 18.00h – 19.00h
Foto: © Zwei Säcke (1991), Karl Schaper, Museum für Kommunikation, Frankfurt
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Sonntag, 26. September: FFFM/ VERURTEILT! DER GERICHTSPODCAST – LIVE
(Andrea)
"Wie funktioniert unser Rechtssystem? Warum ist es notwendig, dass im Gerichtssaal dem gefühlten Recht eindeutige Paragrafen gegenüberstehen?" Spannende Fragen, die Gerichtsreporterin des Hessischen Rundfunks, Heike Borufka, und der Frankfurter Podcaster Basti Red heute verhandeln. Die Macher des Gerichtspodcasts "Verurteilt" erzählen alles, was wir schon immer über das deutsche Rechtssystem wissen wollten und einiges, was uns bislang noch nicht interessiert hat! Sie kommen live auf die Bühne und bringen jedes Mal neue Kriminalfälle mit, echte Urteile, das echte Leben und viel Spannendes über die deutsche Justiz." Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße , Frankfurt
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30. September: FFM/ Der HIMMEL ÜBER MEINEM KOPF

(Andrea)
Weil ich, der AMP Dance Company sei Dank, in Sachen Tanz inzwischen wirklich auf den Geschmack gekommen bin, schaue ich mir selbstverständlich auch die nächste Produktion an: “Der Himmel über meinem Kopf.” Wir sind gewohnt in Sicherheit zu leben. Sicherheit ist eine Illusion. Die Illusion der Sicherheit lähmt uns. Bricht diese Sicherheit weg, igeln wir uns ein, brechen zusammen, ersticken. Mit unserem Stück »Der Himmel über meinem Kopf« erinnern wir daran mutig zu sein, glücklicher zu (er)leben und die Illusion der Sicherheit niemals gegen unsere Freiheit zu tauschen. Der Himmel über unserem Kopf steht für die Größe, die wir erreichen können, wenn wir unseren Kopf heben. Wir vermissen so viele wunderschöne Himmel über unseren Köpfen, allein, weil wir nicht nach oben schauen. Allein, weil wir den Kopf nicht heben. Kopf hoch! Mutig sein.«
Die AMP Dance Company wurde 2018 von Marika Ostrowska-Geiger (Polish National Ballet School Warsaw, HfMDK Frankfurt) und Florian Geiger gegründet. »AMP steht für Amplification - wir erfassen die Strömungen der Gesellschaft, des Lebens und der menschlichen Interaktion. Wir kontrastieren sie, extrahieren ihre Essenz und verstärken sie. Was wir auf die Bühne bringen, ist all das, übersetzt in ein Erlebnis.« Premiere Donnerstag, 30.09.21, 20:00 Freitag, 1.10.21, 20:00 Samstag, 2.10.21, 20:00
Ticketlink https://ampdancecompany.com
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Donnerstag, 30. September: FFM/ Kapelle Petra

(Andrea)
"Fast wie Vivaldi: Kapelle Petra und „Die Vier Jahreszeiten“ Das Trio um Sänger Opa, Bassist Der Tägliche Siepe und Schlagzeuger Ficken Schmidt (das live um die Bühnenskulptur Gazelle zum Quartett erweitert wird), ist umtriebig und kreativ wie nur wenige andere hiesige Acts. Und so kommen auch “Die Vier Jahreszeiten” zustande. Ein Konzept, das sich musikalisch, inhaltlich und auch hinsichtlich der Veröffentlichungs- Zyklen im weitesten Sinne mit Frühling, Sommer, Herbst und Winter befasst. Jeweils zum Beginn der Saison wird - startend mit “Der Frühling” am 19. März - eine EP mit jeweils vier Songs erscheinen. Dabei gelingt Kapelle Petra das Kunststück, die Songs nicht zu monothematisch auszugestalten, beim Durchhören staunt man nicht schlecht, wie variantenreich und intelligent die Band mit dieser Grundidee spielt. Gibt auf “Der Frühling” ein Song wie “Reißt die Fenster auf” noch ziemlich explizit Hinweis auf die saisonale Tonalität, ist bei Stücken wie “Wirtschaftsflüchtling” oder “Meine Zeit” ein bisschen mehr Transferleistung nötig, der Bezug erschließt sich eher zwischen den Zeilen: „Im 4-Jahreszeitenkontext wollten wir textlich auf keinen Fall bloß das Wetter- und die quartalstypischen Baumzyklen eines Jahres beschreiben“, betont der für die Texte verantwortlich zeichnende Opa. „Vor allem ging es um persönliche Momentaufnahmen, die tatsächlich jahreszeitlich bedingt sind. Wir haben die Songs dann auch bewusst in der jeweiligen Jahreszeit geschrieben und aufgenommen.“ Auch Sommer, Herbst und Winter warten mit entsprechendem textlichen und musikalischen Facettenreichtum auf. " Ich bin gespannt und freue mich schon auf die Youtube-Klick-Miliionäre, ihr Geburtstagssong ist nämlich klasse.
Batschkapp, Gwinnerstraße, FRankfurt
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