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| 03.09.2021 |
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Kurz und knapp
Heute ist ein Höllentag und ich komme jetzt erst (15:00 Uhr) dazu mich an die Ausgehtipps zu setzen.
Daher gibt es kein längeres Intro, denn wenn ich das noch schreiben würde, würden die Ausgehtipps erst am späten Abend bei Euch in den Postfächern landen und das wäre viel zu spät, denn heute ist schon ab dem späten Nachmittag so viel los in der Stadt.
Ich selbst fahre nachher kurz auf Die Insel in den Westhafen, denn da findet heute und morgen ein tolles Programm, anlässlich von "This Too Shall Pass" von Emeka Ogboh statt.
Und natürlich gehe ich danach zum Barabend ins Hotel Nizza, worauf ich mich total freue.
Was auch immer ihr macht. lebt wild!
Daniela
P.S. Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel und Martin Grün, die jede Woche so viele tolle Tipps für Euch zusammenstellen.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps hier zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com Uwe informiert die Gewinner*innen
2 x 2 Kinotickets für die Premiere von "WAREN EINMAL REVOLUZZER" am 9. September. Gewinnfrage: Wie heißt die Regisseurin?
2 x 2 Tickets für LAZY. am Sonntag auf der Sommerwiese. Gewinnfrage: Wen trifft Daniela am Montag?
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****Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)*****
1 x 2 Gästelistenplätze für Rodgau Monotons am Freitag, 10. September im Batschkapp Sommergarten. Die Gewinnfrage lautet: Was passiert in der ehemaligen Sportarena an der Hauptwache?
2 x 2 Tickets für Cari Caris Livevertonung von The Lost World beim Riviera-Festival iam 5. September im Hafen 2 Die Gewinnfrage lautet: Welchem ausgiebigen Kunstprogramm widmet sich Petra am Wochenende?
1 x 2 Gästelistenplätze für She past away am Montag, 13. September in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Martin wandert nach Bad Homburg auf wessens Spuren?
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G E R O L L T E S über kein einfaches Spiel

(Uwe)
Nach fast einem Jahr Pause bin ich nun wieder als Schiedsrichter unterwegs. Zwei Spiele habe ich in dieser Saison nun gepfiffen, wovon es insbesondere die zweite Begegnung in sich hatte. Einmal im Monat meldet man als aktiver Schiedsrichter seine verfügbaren Termine und der zuständige „Ansetzer“ teilt einen für ausgewählte Spiele ein. Die Einteilung richtet sich nach der Qualifikation des Schiedsrichters und seiner Verfügbarkeit. Da ich als Schiedsrichter nie aufgestiegen bin, darf ich nur Spiele in der untersten Spielklasse pfeifen. Dort ist das Spielniveau normalerweise nicht besonders hoch, dennoch erwarten Spieler, Trainer und Zuschauer aber Unparteiische, die gut pfeifen. Während Mitspieler selbst dann noch angefeuert werden, wenn sie von 10 Pässen 9 zum Gegner spielen (und der eine einzige nur zufällig den Mitspieler erreicht), wird ein Schiedsrichter oft für den kleinsten Fehler kritisiert oder angemeckert, manchmal liegt noch nicht einmal ein Fehler vor. Sich über sich selbst zu ärgern ist schwerer, also wird ein Stellvertreter gesucht, der darin geübt ist, kritisiert zu werden und dem weniger nahesteht wie ein überforderter Mitspieler („du pfeifst nur gegen uns“, „niemals war das ein Foul“, „klares Abseits, der stand drei Meter drin“).
Schiedsrichter werden in höheren Ligen seit dem „Hoyzer-Fall“ sehr kurzfristig angesetzt, um die Gefahr einer Beeinflussung durch eine/die Wettmafia auszuschließen. Dagegen bekommen wir die Einteilung mit einigem zeitlichen Vorlauf. Die Wahrscheinlichkeit, dass Betreiber von Berliner Wettbüros uns beeinflussen wollen, weil in Asien hohe Beträge auf den Ausgang des Spiels SV 07 Nauheim II – TSV Trebur II gesetzt werden, ist eher gering. Statt eines schlecht besuchten Jugendspiels wurde ich am vergangenen Donnerstagabend für ein Spitzenspiel in der C-Liga nominiert, in dem zwei Nachbarorte gegeneinander spielten. Ein sogenanntes „Derby“ also, in dem die Ränge noch voller sind und die Emotionen noch höher kochen. Ich war nach einem normalen Arbeitstag rechtzeitig vor Ort (in der Nähe von Rüsselsheim), kontrollierte die Spielberechtigungen (darf ein Spieler für den Verein überhaupt spielen) und den Sportplatz (sind die Netze ordentlich am Tor angebracht und dicht, stecken Eckfahnen in den vier Ecken, gibt es genug Licht, sind alle Linien da, wo sie hingehören). Ich war trotz meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Spieler, Funktionär und Schiedsrichter nervös, weil mir in den letzten Monaten etwas die Übung fehlte und weil man als Schiedsrichter in hitzigen Begegnungen in der Regel sehr gefordert wird.
Dass es kein normales Spiel werden würde, war beim Anpfiff wegen der beteiligten Mannschaften, der regionalen Nähe, dem Flutlicht, der Tabellensituation und der vielen Zuschauer klar: sieben Tore, eins davon weit in der Nachspielzeit, enge Entscheidungen, hitzige Aktionen, schnelle Spielzüge, Gelbe Karten und Zeitstrafen. Während Gastgeber und Gäste ausreichende personelle Unterstützung auf dem Sportplatz hatten, war ich allein da. Ohne Linienrichter, 4. Offiziellen und natürlich auch kein Videoschiedsrichter und tatsächlich fühlte ich mich manchmal sehr allein. Dann, als ich realisierte, dass ich das Spiel insgesamt zwar ganz ordentlich im Griff hatte, einige Entscheidungen aber gerne korrigieren würde, wuchs mir die Situation kurzzeitig über den Kopf. Man sollte einfach nicht so viel überlegen, wenn man auf einem Fußballplatz steht. Als Spieler kann man sich in so einer Situation auswechseln lassen, als Schiedsrichter geht das natürlich nicht. Dann muss man sich durchbeißen. Für 22 Euro Spesen und 8 Euro Fahrgeld, also 30 Euro (bei vier Stunden Aufwand ist das eine Engagement unter dem Mindestlohn) war das eine Achterbahnfahrt der besonderen Art, die ich nicht jede Woche erleben muss. Nach dem Spiel wurde ich von – trotz meiner eigenen Unzufriedenheit – von Spielern und Offiziellen beider Mannschaften gelobt. Ich trank ein Bier, packte meine Sachen und fuhr heim nach Frankfurt.
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Den ganzen Sommer: Sommerwiese an der Jahrhunderthalle

(Uwe)
Auf der Bühne an der Jahrhunderthalle wird einen ganzen Sommer lang ein sehr attraktives Programm angeboten. Mit so unterschiedlichen Künstlern, dass für wirklich jeden etwas dabei sein sollte. Der Veranstaltungsort ist sehr gut zu erreichen, das Personal ist freundlich, es gibt ausreichend zu essen und zu trinken und es ist immer was zu sehen (und viel mehr natürlich zu hören). Diese Woche spielen folgende Bands (das weitere Programm teilweise weiter unten in der Vorschau oder hinter dem Link in diesem Beitrag) - Freitag, 3.9, 1019 RECORDS (Lucio101, Nizi19, Omar101, Karamel19), 18 Uhr
- Samstag, 4.9, REV. BEAT-MAN + THE MONTESAS + THEE WATZLOVES + 375 CEG + THE BAD ASS BALLERINAS + DJs, 16 Uhr
- Sonntag, 5.9,LAZY. Sunday, 15 Uhr
- Mittwoch, 8.9, KADAVER & WIGHT, 19 Uhr
- Donnerstag, 9.9, ANNA DEPENBUSCH, 20 Uhr
- Freitag, 10.9, Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher spielen Schubert, 20 Uhr
Veranstatungsort: Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt am Main
Alle Infos auch auf: www.jh-insfreie.de
Tickets auf Eventim: https://bit.ly/37m80oh
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Noch bis Sonntag, 05. September: stromern – Das Festival!

(Martin)
Es soll eines der kleinsten Festivals der Stadt sein: vielleicht kann es deswegen stattfinden!
Das Hessische Literaturforum schreibt: „vier Tage lang stromern – Das Festival! Wir nehmen den Titel wörtlich. Ein roter Faden im Programm? Nicht mit uns! Beim vielleicht kleinsten Festival der Stadt unternehmen wir einen Streifzug durch das, was das Literaturforum sonst ganzjährig zu bieten hat: Da ist Platz für Lyrik, für Podiumsdiskussionen und immer auch für die junge Gegenwartsprosa. Wir holen im Frühjahr ausgefallene Lesungen nach, werfen einen Blick auf den Herbst und kommen natürlich nicht am Virus vorbei – gestromert wird einmal quer durchs Themenbeet!“
Auch wenn das Festival klein sein soll, sind doch zahlreiche große Autor*innen mit interessanten Werken vertreten und spannenden Diskussionen werden geführt.
Und der Knüller: was keine*r gewusst haben kann – mit Ferdinand Schmalz (Mein Lieblingstier heißt Winter) und Felicitas Hoppe (Nibelungen) sind zwei Autor*innen zu sehen und zu hören, die in dieser Woche mit eben diesen Werken auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2021 nominiert wurden.
Das genaue Programm gibt’s hier: https://hlfm.de
Tickets gibt es nur im Vorverkauf und den findet ihr hier: https://hlfm.reservix.de/events
Mittwoch, 1. – Sonntag, 5. September (ganztägig): stromern – Das Festival!
Hessisches Literaturforum im Haus am Dom
Foto: © Sincerely Media / unsplash.com
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Freitag, 03. September: Before Falling Seek the Assistance of Your Cane

(Martin)
Rabih Mroué : Lecture Performance Festival: This is not Lebanon Was eine Geschichte…
„Ein Plakat am Salzburger Kunstverein warnt vor einem Luftangriff. Ein Passant alarmiert daraufhin die Polizei. Diese geht von einer akuten Bedrohung aus und beginnt das Gebäude zu evakuieren. Doch eigentlich gehört das Plakat zu einer Ausstellung des Medien- und Performance-Künstlers Rabih Mroué. Es ist die Reproduktion eines Flugblattes, das die US-Armee über dem Irak abgeworfen hat, um bevorstehende Bombardierungen anzukündigen – eine ebenso gängige wie zynische Praxis, um vor Luftangriffen zu warnen. In seiner Lecture-Performance „Before falling seek the assistance of your cane“ nimmt Rabih Mroué die Ereignisse in Salzburg zum Anlass, um Fragen zum Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit aufzuwerfen. Wie kann aus einem künstlerischen Objekt ein Objekt der Bedrohung werden? Meisterhaft bringt er ästhetische Fragen mit sozialen und politischen Realitäten zusammen und untersucht, wie Bilder und Geschichten konstruiert und instrumentalisiert werden und dabei Fiktion und Realität ineinanderfließen.“
Weitere Infos und Tickets hier: https://www.mousonturm.de/events/before-falling-seek-the-assistance-of-your-cane/
Freitag, 3. September um jeweils 21.00 Uhr
Festival: This is not Lebanon im Sommerbau/Mousonturm, Kaiserleipromenade
Solidarisches Preissystem (frei wählbar): ab 5€ Einzelplatz/Parkett, ab 10€ pro Loge/Doppelplatz.
Foto: © Rabih Mrouéh
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Freitag 3. + Samstag 4. September: THIS TOO SHALL PASS Emeka Ogboh

(Daniela)
Am 9. Juli 2021 hat Emeka Ogboh seine umfangreiche Auftragsarbeit für Frankfurt, eine dreiteilige Soundinstallation im urbanen Raum mit dem Titel ‚This Too Shall Pass‘ eingeweiht. Ein Werk im Auftrag der EKHN Stiftung in Kooperation mit dem Kulturfonds RheinMain, initiiert und kuratiert von Euphoria. Jetzt nach der Sommerpause geht es weiter: lecture & performance Programm der freitagsküche und Leonore Leonardy.
FREITAG
17:00 WALK mit SETAREH ALIPOUR
Dauer: 70 Minuten Start: Fried-Lübbecke-Anlage Ende: Open air-Space der freitagsküche, an der Mole am Westhafen Setareh Alipour, Kuratorin, Künstlerin, Galeristin der Pop-Up-Galerie Umweg, Frankfurt am Main.
Emeka Ogbohs Installation wendet sich an Fußgänger:innen, die die Vielfältigkeit einer Stadt bewusst wahrnehmen wollen. Ihr Zeitmaß lässt Konzentration und Innehalten zu. Während der Walks suchen die Teilnehmenden die mit seinen Arbeiten gestalteten Plätze auf. Die Spaziergänge werden von Frankfurter Kulturschaffenden und Wissenschaftler:innen individuell angeleitet. Sie erzählen von ihrem Blick auf die (Kultur-)Stadt Frankfurt am Main und geben dadurch Impulse für einen Austausch.
18:30 TALK »Urbanität und Kunst im Stadtraum« / »urbanization and art in the cityscape«
Die Talks folgen einem dialogischen Prinzip zwischen Frankfurter Künstler:innen und Gästen aus der kreativen Szene sowie der Wissenschaft. Sie bilden den diskursiven Raum für die Auseinandersetzung mit THIS TOO SHALL PASS von Emeka Ogboh. Drei jeweils 20-minütige Diskussionsrunden wollen Impulse geben, konträre Meinungen beleuchten und Lust machen, sich mit der Arbeit von Emeka Ogboh zu beschäftigen. Ort: Insel am Westhafen, Flusskrebssteg/Karpfenweg, 60327 Frankfurt am Main 20:00 DARK Nigerian Style - BARBECUE PICKNICK der Freitagsküche
20:00 - 22:00 DARK DJ set - Spontan! Küchenmusik mit Frankfurterinnen
SAMSTAG 16:30 & 17:00 WALKS Geführte walks zu den drei Installationsorten Fried-Lübbecke-Anlage / Main / Dreikönigskirche
18:30 TALK & COOK Emeka Ogboh und Juliane Herz
Die freitagsküche und ihre Köche laden den Künstler Emeka Ogboh und die Kuratorin Juliane von Herz, Euphoria, zu einem Küchengespräch ein.
Ort: Mole am Westhafen, Eingang über Wendehammer, Flusskrebssteg/Karpfenweg 60327 Frankfurt am Main 20:00 DARK Nigerian style BARBECUE PICKNICK der Freitagsküche
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bis Sonntag, 05. September: Kunst, fett

(Petra)
Beim ersten Mal war ich skeptisch, im letzten Jahr mochte ich es sehr (nicht nur corona-entwöhnt): Manches spricht also dafür, dass ich diesen September superbegeistert sein werde. Die Frankfurt Art Experience steht wieder an, ein fettes Kunstwochenende mit dem 27. Saisonstart der Frankfurter Galerien, aber noch viel mehr. Ich mache hier kein Namedropping, aber wer sich für Kunst interessiert...Von geführten Art-Touren, das heißt 'Walks', dem Showroom "Stadt", und spannenden Symposien unter „Talks“, zum Beispiel zum Kunstmarkt, zur Digitalisierung oder zu afrikanischer Kunst, gibt es wieder ein Programm mit vielen Formaten, bei denen Ihr nicht lange überlegen solltet, denn die Tickets sind begehrt. Die Location? Das Festivalzentrum ist nur ein paar Schritte vom dem der vorherigen Jahre entfernt: in der Sportarena (die jetzt sozusagen zur Kreativarena wird – und das schon ganz bald erneut. Eine temporäre Bespielung, die ich mir - auch mit ganz anderen Nutzungen - in der Stadt wünsche) an der Hauptwache. Und die Art Experience wird in den nächsten Tagen die ganze City durchweben: es riecht nach Kunst, Baby!
©urbanmediaproject
Frankfurt Art Experience, Kunstfestival, Ort: City Frankfurt mit den Frankfurter Galerien, Adresse: Festivalzentrum Sportarena an der Hauptwache, Näheres zu Programm, Orten und Tickets: bitteschön
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Freitag 3. September: Barabend im Hotel Nizza
(Daniela)
Der Barabend im Hotel Nizza ist ein sogenanntes Pflichtprogramm. Da Steffi diesen nicht regelmäßig veranstaltet kommen immer Alle.
Alle, sind all die Menschen, die das Hotel Nizza und seine bezauberende Besitzerin lieben.
Ich glaube um 20:00 Uhr gehts los. Drinks an der Hotelbar, im Hof und natürlich auf der Dachterasse.
Hotel Nizza. Elbestraße 10
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Freitag, 03. September: Vernissage(-n)

(Petra)
Ei der Daus: ist es schon wieder zwei Monate her, dass wir einen tollen, einigermaßen lauen Sommerabend an der Frankfurter Kunstsäule hatten?! Jetzt bekommt sie wieder ein schönes neues Gewand, auf das ich mich freue. Ellen Akimoto verbindet klassische Malerei mit den digitalen Möglichkeiten der Bildkreation. Auf einem mit einer 3D-Grafik gefertigten Hintergrund in Form eines samtigen Vorhangs, der den Blick auf eine unwirkliche Mondnacht öffnet, findet sich die Malerei Disintegration, die mit computergenerierten Bildelementen bereichert wird. Ellen Akimotos zeitgemäße und originelle Mixed-Media-Technik in Form eines Medleys geht über die Chancen klassischer Malerei hinaus. In der farbgewaltigen und durch Zerstückelung surreal anmutenden Arbeit findet sich die junge Protagonistin in einem stilisierten Interieur in einer Bewegung zwischen den Zeiten: Sie strebt nach vorn, doch gleichzeitig ist sie in der Vergangenheit gefangen. Auf der runden Kunstsäule dreht sich diese das Bild umspannende Figur um sich selbst. Ellen Akimoto schafft mit dieser Arbeit einen einzigartigen Eindruck, der leichthändig unterschiedlichste Elemente zu einem faszinierenden Ganzen formt. Wer ihr Werk mag, kann außerdem heute „Vernissage-Hopping“ machen, denn um 19 Uhr eröffnet sie „Hibbdebach“ ihre Einzelausstellung Dissipation Dance in der Galerie Rothamel (Fahrgasse 17).
Ellen Akimoto – Digital Smear, Vernissage, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Uhrzeit: 18 Uhr, Einführung von Alice Chardenet um 18.30 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 31. März 2022, 24/7
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Freitag, 3. September: FFM/ Charlotte Rahn
(Andrea)
Nochmal Kunst. Ich musste spontan an Jeff Koons denken, dabei ist alles doch ganz anders: "von emojis bis hin zu spirituellen motivationssprüchen - charlotte rahn verarbeitet die vermassung popkultureller bildwelten malerisch in überdimensional großen skulpturen und schrill-poppigen gemälden. ihre objekte verwandeln den pavillion in ein trügerisches urlaubsparadies der oberflächlichkeiten. denn ähnlich dem aufgeblasenen, hohlen und aus reiner hülle bestehenden poolspielzeug, weisen die massenmedialen motive vergleichbare eigenschaften auf. sie sind bunt, prall und leer. " Ausstellung im SaasFee-Pavillon vom 03.09. - 23.09.2021, 11.00 - 16.00h.
Saasfee Pavillon Bleichstraße 64 Frankfurt
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Freitag, 03. September: Kronberg/ "SEE ME, I AM BEAUTIFUL" mit Manuela Olten

(Andrea)
Als Dritte im Bunde hat Manuela Olten bei unserer Lärmteppich-Strickaktion vor einigen Jahren das Plakat gestaltet und damit einen schönen Hingucker produziert. Wir kennen uns also schon eine Weile und ich mag ihre Illustrationen und die Sachen, die sie in ihrem Shop verkauft. Jetzt stellt sie in Kronberg aus und wer Lust auf eine Landpartie hat, sollte mal reinschauen: "Wir eröffnen die Ausstellung am Freitag, den 3. September ab 19:00 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein. Manuela Olten, geboren 1970 in Bad Wildungen, lernte zunächst Fotografin, studierte dann Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und machte dort im Sommer 2003 ihren Abschluss als Diplom-Designerin mit dem Schwerpunkt Kinderbuchillustration. Für ihr erstes Kinderbuch „Echte Kerle“ erhielt Manuela Olten den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und wurde für den Jugendliteraturpreis nominiert. 2014 erfüllte sie sich einen langgehegten Traum vom eigenen Label: The Wooden Theatre."
Kunstlabor Trashland Miss Tula Trash Adlerstrasse 12 61476 Kronberg Phone: 0176-444-144-65
https://www.facebook.com/events/337863234518847
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Freitag, 03. September: DIGITAL SMEAR von Ellen Akimoto

(Martin)
Frankfurter KunstSäule (Vernissage)
Ellen Akimoto verbindet klassische Malerei mit den digitalen Möglichkeiten der Bildkreation. Auf einem mit einer 3D-Grafik gefertigten Hintergrund in Form eines samtigen Vorhangs, der den Blick auf eine unwirkliche Mondnacht öffnet, findet sich die Malerei Disintegration, die mit computergenerierten Bildelementen bereichert wird. Ellen Akimotos zeitgemäße und originelle Mixed-Media-Technik in Form eines Medleys geht über die Chancen klassischer Malerei hinaus. In der farbgewaltigen und durch Zerstückelung surreal anmutenden Arbeit findet sich die junge Protagonistin in einem stilisierten Interieur in einer Bewegung zwischen den Zeiten: Sie strebt nach vorn, doch gleichzeitig ist sie in der Vergangenheit gefangen. Auf der runden KunstSäule dreht sich diese das Bild umspannende Figur um sich selbst. Ellen Akimoto schafft mit dieser Arbeit einen einzigartigen Eindruck, der leichthändig unterschiedlichste Elemente zu einem faszinierenden Ganzen formt.
Vernissage: Freitag, 3. September 2021 um 18 Uhr Einführung von Alice Chardenet um 18.30 Uhr.
Frankfurter KunstSäule am „Am Alten Friedhof“ Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße) Frankfurt-Sachsenhausen
Foto: © HartArt/Ellen Akimoto
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Freitag, 3. September: Mühlheim/ Uferlos

(Andrea)
Letzte Woche Seeliebe, da können wir heute gut beim Uferlos weitermachen. Immerhin sollen die Temperaturen nochmal sommerlich mild werden und im Beachlub auf dem Gelände der Artificial Family in den Mühlheimer Steinbrüchen kann man fast mit den Füßen ins Wasser..: "Gleich drei elektronische Acts sorgen heute nochmal für wippende Füße und tanzende Menschen im Sand des Uferlos. Eröffnet wird der Abend von KALANGU und Marvin Merkhofer. Die beiden sind seit 2018 mit ihrer Loopstation unterwegs und beschallen seitdem Afterwork Sessions, Beachpartys und Clubs. Obwohl alles Live eingeloopt wird, klingen die beiden eher nach entspanntem House. Mit Marici wird es magisch-mysteriös. Als Teil des Kollektivs Magic Mystery spielt sie seit 2019 auf Events für jeden, der einfach mal die Seele baumeln lassen und das Leben mit guter Musik genießen möchte! Magical Mystery heißt Party, gute Laune und die feinsten House & Techno Tunes. Aus dem Frankfurter Westen erwarten wir zudem firschen Techhouse-Wind. OD ist Teil von #tbtechhouse und regelmäßig an den Plattentellern des Tanzhaus West zu sehen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Cocktails und andere alkoholische und nicht-alkoholische Getränke gibt es an der Bar. Für alle Hungrigen bietet die Küche eine diverse Auswahl an warmen Speisen.
Uferlos Beachclub Am Rabenloh 4 Mühlheim-Dietesheim
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Freitag, 03. September bis Sonntag, 5. September: Of/ Riviera
(Andrea)
Sabine hat wieder ein schönes Festival auf die Beine gestellt und ich freue mich schon sehr auf das Wochenende. Unter anderem, weil ich Nepumuk endlich mal live performen sehen will. Nun denn, hier der offizielle Klappentext: "Offenbach am Main. Zwei Kilometer Riviera. Clubs und Konzertlocations, Bahnwaggon, Hafengarten, ein ehemaliger Supermarkt, zwei Schiffe, eine Kapelle. An und zwischen diesen einmaligen Orten steigt ein Festival für Pop- und Clubkultur. Live on stage: Baby of Control Cari Cari Les Trucs Nikitch & KunaMaze Komfortrauschen Passepartout Matz Ernst Sarah Olivier und viele mehr ... Tickets mit Eintritt zu allen Clubs und Spielorten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen ab 16,10 Euro (Tagesticket) oder ab 29,70 Euro (Wochenendticket). Locations an der Riviera: Sommerbau Mousonturm Hafen 2 Parkside Studios Hafengarten Waggon am Kulturgleis Capitol Und natürlich unser Shuttle Boot Gaby!
Mehr Informationen unter www.riviera-offenbach.de
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BUCHTIPP: Fische füttern

(Uwe)
„Eine Taube fliegt vorbei. Dann eine Libelle. Und ich frage mich, warum sich diese Tiere, die doch fliegen können, wohin sie wollen, ausgerechnet für Muglione entschieden haben.“
Der italienische Autor Fabio Genovesi wurde in der Toskana geboren, dort spielt auch sein Roman „Fische füttern“. Muglione ist trotz der Nähe zu Pisa keiner dieser wunderschönen toskanischen Urlaubsorte, sondern ein hässliches Dorf, in der es überall nach Kanälen riecht, die um es herum angelegt wurden. Hier wuchs der neunzehnjährige Fiorenzo auf, hier verlor er erst ein Körperteil und später seine Mutter, hier lebt er mit seinem Vater, einem fanatischen Radsporttrainer, der sich in den Kopf gesetzt hat, das von ihm entdeckte Talent Mirko zum Radsportstar zu formen. Fiorenzo hat seit dem Tod seiner Mutter ein gespanntes Verhältnis zum Vater, zur Schule, zu Mirko und zum Leben überhaupt. Nur Heavy Metal-Musik, Horrorfilme und Angeln liebt er. Und eine Frau, die einige Jahre älter ist als er. Genovesi schreibt einfallsreich, witzig und rührend über das Leben von Fiorenzo und anderen, die in Muglione leben.
„Fische füttern“ ist großartig und liebens- und lesenswert. Es könnte das beste Buch werden, das ich 2021 lese, erschienen ist es bereits 2012.
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Samstag, 04. September: Aya Metwalli/Nadah El Shazly - Doppelkonzert

(Martin)
This Is Not Lebanon / Sommerbau/Open Air
Es gibt nur noch wenige Tickets!
Aya Metwalli ist Sängerin, Songwriterin, Komponistin und Soundkünstlerin. Sie erzeugt mit analogen Synthesizern düstere Texturen und seltsame, aufregende Soundscapes. Durch schwere Drones und Drum Machines verbindet sie Noise und Melodie und schafft damit einen verzerrten industriellen Sound, der tief in eine mystische Welt eintauchen lässt. Aya Metwallis Musikprojekte sind stark durch den Sound ihrer Kindheit in Kairo geprägt. Vom arabischen Pop und den klassischen Melodien beeinflusst, spielt sie mit ihrer Stimme und moduliert diese elektronisch.
Die Produzentin, Sängerin und Soundkünstlerin Nadah el Shazly kreiert mit ihrer Stimme, Field Recordings und Instrumenten eindringliche Songformen und Soundstücke, die mit ihren komplexen Schichten und dynamischen Strukturen die Wahrnehmung von Zeit und Raum verschieben. Ihr Debütalbum „Ahwar“ ist eine Erkundung klanglicher und harmonischer Grenzen der Populärmusik des frühen 19. Jahrhunderts ihres Heimatlandes Ägypten, die sie damit radikal neu erfindet.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/metwalli-el-shazly/
Samstag, 4. September um 20.00h im Sommerbau/Kaiserleipromenade (Solidarisches Preissystem).
Foto: © Homepage Mousonturm
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Samstag, 4. September: FFM/ Gods & Monsters

(Andrea)
Mirek hat ein Video vom Aufbau gepostet und das sieht schon mal sehr interessant aus. Dabei kann man einen asiatisch aussehenden Mann mit wildem Haarwuchs zusehen, der ein sehr eigentümliches Instrument baut und zum Klingen bringt. Lange Rede, "Gods and Monsters" schaue ich mir an: "In der Gegenwart haben Götter und Monster eine andere Bedeutung als in der Antike, besonders die Geschehnisse in diesem Jahrzehnt prägen unsere globale Gesellschaft sehr. Die letzten Ereignisse erscheinen wie biblische Herausforderungen, die den Menschen sowohl physisch als auch psychisch sensibilisieren und zwingen, das Leben umzustrukturieren.Unter den prägenden Begebenheiten zählt die Amtszeit des ehemaligen amerikanischen Präsidenten, welcher von einigen verehrt und zugleich von anderen verteufelt wurde. Dicht gefolgt von einem Virus, welches sich schnell über den gesamten Globus ausbreitet und die Menschen bedroht. Die Tatsache, dass es bei dem Virus um etwas nicht sichtbares oder greifbares handelt, macht deutlich wie fragil die moderne Zivilisation ist. Viele lange nicht gehörte Minderheiten haben sich trotz eines internationalen Lockdowns Gehör verschafft und sich weiterhin für Natur- und Menschenrechte eingesetzt. Es wurden Organisationen wie Fridays for Future gegen den allgegenwärtigen Klimawandel gegründet. Auch fand einer der größten Black Lives Matter Proteste statt, ausgelöst durch einen Vorfall in den USA. All diese Geschehnisse sind Ausdruck eines sich massiv wandelnden Zeitgeistes, welches zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Person und den Missständen in der Gesellschaft führt. In der Ausstellung Gods and Monsters befassen sich die Künstler kritisch mit der Thematik. Einige der gezeigten Werke wurden in großer Weitsicht schon vor dem Jahr 2019 vollendet und zeigen den wichtigen Zusammenhang von Kunst und Umwelt. Der Betrachter wird eingeladen zu hinterfragen, mit welchen Gefühlen man rückblickend konfrontiert wurde. Es mag dramatisch ausgedrückt sein, aber durch die erfahrenen Traumen hat jeder außerhalb des religiösen Kontexts eine eigene Vorstellung von Göttern und Monstern.
Künstler: Taka Kagitomi, Peter Böhnisch, Maxim Brandt, Siegfried Felder, Alex Flemming, Jay Gard, Lukas Glinkowski, Marianna Ignataki, Anna Nezhnaya, Alexander Skorobogatov, Alexander Wagner, Teresa Fischer, Vikenti Komitski, Ileana Pascalau, Nina E. Schönefeld
Kunstverein Familie Montez Honsellbrücke
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Samstag, 4. September: OF/ Riviera - Nepomuk
(Andrea)
Mist. Jetzt habe ich Karten für den Sommerbau und würde mir auch gerne Nepumuk anschauen. "Geistreich und gnadenlos kommentiert Nepumuk mit seinem HipHop Gegenwart und Gesellschaft. Auch auf Album Nummer drei, dessen Titel „Das Chaos ist in Ordnung“ als programmatische Losung verstanden werden kann. Schon immer wirkten die Songs des Offenbacher Rappers, der jenseits von Normierungen wirkt, etwas widersinnig, gar waghalsig. Zu tiefenentspannten Beats aus Jazz, Soul und Samples aus der Popgeschichte kommentiert Nepumuk die Zustände, Verhältnisse, Schieflagen und Persönliches wie Herkunft, Diskriminierung und Rassismus mit Lines voller Battle-Rap-Chuzpe."
Parkside-Studios Friedhofstraße 59 63067 Offenbach
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Samstag, 04. September: Bilderbuch-Nachmittag

(Petra)
In manchen Momenten wäre ich gerne wieder Kind – und würde mich heute verzaubern lassen von einer schön-abenteuerlichen Geschichte von Antje Damm im Literaturhaus. Sie erzählt von einem Abenteuer mit Folgen: Gemeinsam draußen ein Abenteuer erleben! Was könnte schöner sein? Und genau das wollen Papa und Flo und machen sich auf in den Wald. Flos Teddy muss natürlich auch mit. Nach der Bergbesteigung sitzen sie am Lagerfeuer vor dem Zelt. Und Papa erzählt Flo Geschichten von Räubern und Drachen, bis sie erschöpft einschlafen. Doch in der Nacht geschieht vor dem Zelt Ungeheuerliches. Die in Wiesbaden geborene Autorin und Illustratorin erzählt mit „Teddy ist weg!“ eine neue aufregende Geschichte für Kleine und hat dafür wieder alle Szenen ihrer Geschichte gebaut, bemalt, beleuchtet und fotografiert – wie Architektinnen eben so arbeiten. Im Literaturhaus liest sie und zeigt den Kindern, wie genau die Bilder für ihre wunderschönen atmosphärischen und mit vielen Preisen ausgezeichneten Bücher entstehen. Hab ich Euch neugierig gemacht? Dann macht mit bei der Verlosung oben!
Bilderbuch-Nachmittag mit Antje Damm: Teddy ist weg!, für alle ab 4 Jahren ,Ort: Junges Literaturhaus, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 15 Uhr, Saalticket: 5 Euro, weitere Infos hier
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Samstag, 04. September: Käufliche Schönheit

(Petra)
Die Konsumlaune der Deutschen ist wieder gestiegen – so hieß es vor einigen Tagen in den Nachrichten. Meine steigt mit Verknalltheit auf den ersten Blick inmitten der vielen unfassbar schönen Dinge, die Uli Dietzel in seinem idüll space zusammengetragen hat. Es sind besondere Gegenstände, zu denen es jeweils eine besondere Geschichte gibt. Die abgebildeten Leinenservietten zum Beispiel haben zwei Frankfurterinnen, Eleonora und Marlene, in einem kleinen Laden in London entdeckt und sich für die Stoffserviettenidee als nachhaltige und nützliche Tischdekoration begeistert. Nach längerer Suche ergab sich eine Kooperation mit einer kleinen Manufaktur in dem tschechischen Šumperk, die eine jahrhundertlange Tradition in der Leinenherstellung hat und mit Naturfarben arbeitet. Und so sind es keine schnellen industriellen Konsumgüter, die hier zu finden sind, sondern zeitlose Dinge mit Seele, handwerklicher Kunst und Tradition – und ganz nebenbei im besten Sinne nachhaltig. Ihr Anblick und Gebrauch macht den Alltag freudvoller, immer wieder. Meine kleine Porzellanvase von Foekje Fleur schafft das mühelos. Und sollte ich mich jemals irgendwo häuslich einrichten, müssen es die Zementfliesen von hier sein. Heute habt Ihr die Gelegenheit, in Ruhe im idüll space zu stöbern – und Eure Entdeckungen zu machen, eine Liebe fürs Leben zu finden und mit einem netten Getränk in der Hand nette Menschen – mit Abstand – zu treffen.
idüll space, Pop up, Adresse: Gronauer Straße 2, Uhrzeit: 12 - 20 Uhr, Eintritt: frei, und noch obendrein ein Welcomedrink, mehr zum idüll space und seinen Produkten findet Ihr hier
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Samstag, 04. September: SOMMERWIESE: REV. BEAT-MAN + THE MONTESAS + THEE WATZLOVES + 375 CEG + THE BAD ASS BALLERINAS + DJs
(Uwe)
Reverend Beat-Man is not only a One Man band it is A MISSION an Mission for the Blues Trash church.. with only a Guitar a Kick Drum 1 Hi Hat and a microphone Reverend Beat-Man tells you story’s about Dead, the Live about killing and about the lost love and about seeing the Light ..this is kinda a new way to preach the Gospel to the people, it’s all very raw and primitive with a lot of Blues Trash and Primitive Rock’n’Roll and Gospel music in it.. and HE PREACHES! believe me brothers and sisters he will bring you on the wrong track of live and then gets you back to the blues trash church!
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 20 Uhr Tickets: ca. 37 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Sonntag 05. September: LAZY. Sunday

(Daniela)
Wir müssen heute dringend im Garten schaffen, sonst wäre ich beim LAZY.Sunday auf der Sommerwiese in Höchst, denn Pedo, Yannik und Weller sind selber tolle Gastgeber & DJ's und haben mal wieder tolle Gäste eingeladen:
JUNGLE BY NIGHT Live!
Das junge, 9-köpfige Ensemble aus Amsterdam präsentiert seine explosive Mischung aus Funk, Afrobeat und Jazz mit Krautrock-Einflüssen erstmals in Frankfurt. Das gefeierte Kollektiv hat dabei die Grooves vergangener Jahrzehnte längst zu einem neuen, eigenständigen Sound weiterentwickelt und begeisterte das Publikum auf allen renommierten internationalen Festivals, von Glastonbury über Sziget bis Montreal Jazz und Fuji Rock. Nicht nur Großmeister der afrikanischen Musik wie Tony Allen oder Mulatu Astatke sind Fans. Mit ihrem schweißtreibenden Sound zwischen Afrobeat, Jazz, Krautrock, Turkish Psych und elektronischer Tanzmusik sorgen die neun Niederländer auf der Open Air-Bühne an der Jahrhunderthalle für wahrhaftiges Dschungelfieber!
https://www.facebook.com/LAZY.Frankfurt https://www.instagram.com/lazy.frankfurt
Jungle By Night Teaser: https://bit.ly/2T3peyX
Sonntag 05. September 2021 Ins Freie! an der Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt am Main Einlass und Beginn: 15 Uhr (Event-Ende: 22 Uhr) VVK € 20.- (nur Vorverkauf) https://jh-insfreie.de/ticketservice
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Sonntag, 05. September: Hölderlin Heterotopia Akira Takayama/Port B

(Martin)
Hölderlin Pfad App/Audio-Walk/Begleitete Wanderung Bad Homburg –> Frankfurt
Elfriede Jelinek, Alexander Kluge, Helene Hegemann, Deniz Utlu, Lina Majdalanie und Navid Kermani – sie alle gehören zu den zahlreichen Autor:innen, die seit September den 22 Kilometer langen Hölderlin-Pfad zwischen Frankfurt und Bad Homburg in einen „anderen Ort“ verwandeln: „Hölderlin Heterotopia“ nennt der japanische Regisseur Akira Takayama sein Projekt. Menschen, die auf dem Pfad zu Fuß unterwegs sind, können sich per Smartphone-App zu verschiedenen Stationen leiten lassen. Dort schalten sich Audiobeiträge frei, für die 14 internationale Autor:innen neue Texte, Erzählungen und Gedichte verfasst haben. Wie für den Dichter Friedrich Hölderlin das Wandern an sich schon ein anderer, schöpferischer Akt und Ort war, so sucht „Hölderlin Heterotopia“ nach jenen „anderen“ Gesetzmäßigkeiten und Regeln für das eigene Leben, die außerhalb der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung stehen und dennoch zutiefst in sie eingebettet sind.
Weitere Infos: https://www.mousonturm.de/events/hoelderlin-heterotopia-4/
Sonntag, 5. September um 11.00h: Hölderlin Heterotopia - Akira Takayama/Port B - App/Audio-Walk/Begleitete Wanderung auf dem Hölderlin Pfad
Foto: © Jörg Baumann
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Sonntag, 5. September: Of/ The Lost World
(Andrea)
Cari Cari kannte ich noch nicht, habe reingehört und bin begeistert. Der Familienausflug in den Hafen 2 ist also Pflicht. Das Duo aus Stephanie Louise Widmer (Gesang, Schlagzeug, Didgeridoo) und Alexander Köck (Gesang, Gitarre) ist mit coolen Songs, die an Kompositionen Ennio Morricones als auch an aktuelle Tracks von The XX erinnern, international erfolgreich. Mit ihrem flimmernden Retro-Sound machen die beiden Österreicher „The Lost World“ aus dem Jahr 1925, der atemberaubenden Vorlage von Jurassic Park, mehr als lebendig. Der Film basiert übrigens auf dem Science-Fiction-Abenteuerroman „Die vergessene Welt“ aus der Feder des Sherlock-Holmes-Erfinders Arthur Conan Doyle, der in der Anfangsszene des Films einen Cameo-Auftritt hat.
Riviera im Hafen 2 Nordring 128 Offenbach
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Montag 6. September: Daniela trifft Omid

(Daniela)
Am Sonntag, den 26.9. sind Bundestagswahlen. Ihr wisst ja wo mein Herz schlägt.
Wir haben in Frankfurt zwei Wahlkreise und daher auch zwei super tolle grüne Kandidat*innen: Deborah Düring (Wahlkreis I) und Omid Nouripour (Bergen-Enkheim, Berkersheim, Bonames, Bornheim, Eckenheim, Fechenheim, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach-Riedberg, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Niederrad, Nordend, Oberrad, Ostend, Preungesheim, Riederwald, Sachsenhausen, Schwanheim und Seckbach)
Da ich im Ostend wohne, ist Omid mein Kandidat. Am Montag werde ich ihn interviewen und vorstellen und freue mich, wenn ihr Euch dazu schaltet. Omid ist ein super Typ!
Meet the candidate - Digitale Fragestunde mit Omid Nouripour Um Omid Nouripour besser kennenzulernen, laden wir euch ganz herzlich zu dieser digitalen Fragestunde via Zoom ein. Worauf blickt er stolz zurück? Was sind seine nächsten Ziele? Was möchte er umsetzen? Wo sieht er die größten Herausforderungen der nächsten Regierung? Was kann und will er konkret beitragen? Diesen und vielen weiteren Fragen wird sich Omid Nouripour an diesem Abend ganz persönlich live stellen. Und natürlich könnt auch ihr eure Fragen loswerden! Tag: Montag, 06. September Zeit: 19:30 Uhr Ort: online
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Dienstag 07. und Mittwoch, 08. September: ‚Ich werde sein‘ – Das Drama Rosa Luxemburg

(Martin)
Theater Freies Schauspiel Ensemble Gastspiel im Sommerbau/Open Air
Eigentlich gehört dieses Stück nach Bockenheim in das TITANIA – denn dort hat Rosa Luxemburg tatsächlich gesprochen. Und dort wird es vom Freien Schauspiel Ensemble auch gezeigt. Aber so wie Rosa Luxemburg mit ihrer Botschaft getourt ist, sie ihre Reden gehalten hat, macht es auch die Inszenierung und ist nun Open Air im Sommerbau zu erleben!
„Frankfurt. 26. September 1913. TITANIA, Bockenheim. Rosa Luxemburg, deutsch-polnische Jüdin, tritt an das Rednerpult und fordert die Frankfurter Arbeiter auf, mit Massenstreiks den Ausbruch des 1. Weltkrieges zu verhindern: Rosa Luxemburg. Freiheitskämpferin, Staatsfeindin, Pazifistin, Terroristin, Revoluzzerin – Viele Namen für eine Frau, die nach wie vor polarisiert. Aber welche Gesichter verbergen sich dahinter? Wer war diese Frau, die mit Macht ihren Weg suchte – an der Universität, in der Partei, in der Liebe? Was macht sie bis heute zur politischen Reizfigur? Aus Briefen, Artikeln, Essays und Reden Rosa Luxemburgs hat Reinhard Hinzpeter ein Theaterstück entwickelt, das versucht, sich dieser widersprüchlichen, schillernden, lebenshungrigen und kraftstrotzenden Persönlichkeit anzunähern.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/ich-werde-sein-das-drama-rosa-luxemburg/
Dienstag 7. und Mittwoch, 8. September um jeweils 20.30h Freies Schauspiel Ensemble/Gastspiel im Sommerbau/Open Air Solidarisches Preissystem
Foto: © Felix Holland
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Mittwoch, 08. September: SOMMERWIESE: Kadavar + Wight

(Uwe)
Dragon, Lupus und Tiger heißen die drei Musiker, die unter dem Namen Kadavar Proto-, Stoner- und Psychedelic-Rock spielen. Psychedelic Rock ist wiederum laut Wikipedia „eine Spielart der Rockmusik, die sich um 1965 in Großbritannien und den USA entwickelte. … Bis heute gibt es weltweit psychedelisch geprägte Bands. Als wesentliche Gemeinsamkeit lässt sich die Verwendung ungewöhnlicher und neuartiger Klänge sowie der bisweilen experimentelle Umgang mit Songstrukturen feststellen, die vormals einfacher gehalten waren“.
Über Wight steht wiederum in Last fm „Die Welt ist ein hektischer Ort, voller Hast und Ungeduld. Wäre es nicht schön, wenn sich wenigstens von Zeit zu Zeit die Erdrotation ein wenig verlangsamen würde? Wight liefern den Soundtrack dazu: Mit verspielten, atmosphärischen Zeitlupensongs zelebrieren sie einen authentisch-schwarzen Sabbath, dass dem Beelzebub selbst ganz trippig-psychedelisch zumute wird. Kathedralenartig ragt dabei ihr epischer Sound empor.“
Kurzgefasst: Es wird etwas lauter auf der Sommerwiese.
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 19 Uhr Tickets: ca. 42 EUR
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Mittwoch, 8. September: OF/ Identity
(Andrea)
Identität in Collagen ausloten, damit beschäftigt sich Anna Belz. Was es sonst noch über sie zu erzählen gibt: Nun, ihre Arbeiten sind ab heute in der Galerie Genau am Ort am Rande der Offenbacher Innenstadt zu sehen. 18 Uhr gehts los, es gibt kalte Getränke und gelten die 3G-Regeln.
Galerie Genau am Ort Frankfurter Straße 53 Offenbach
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Donnerstag, 09. September: WAREN EINMAL REVOLUZZER (Hessenpremiere)

(Uwe)
In Anwesenheit der Schauspielerinnen Julia Jentsch und Aenne Schwarz
"Wir holen den Pavel nach Österreich!" Helene (Julia Jentsch) und Volker (Marcel Mohab) kennen sich schon ewig und sind auch Mitte Dreißig noch gut befreundet. Als moderne, liberale Wiener haben sie sich entschieden, einem russischen Freund – Helenes Ex – zur Flucht nach Österreich zu verhelfen. Schließlich hat sich dieser in seiner Heimat politisch engagiert und ist dadurch in Schwierigkeiten geraten. Doch was die beiden zunächst als Abenteuer begreifen, wird schon bald das Gefüge der alten Freundschaft und ihrer Beziehungen (Manuel Rubey, Aenne Schwarz) bedrohen. Als Pavel (Tambet Tuisk) eines Tages – unverhofft mit Frau (Lena Tronina) und Kind – aus dem Zug steigt, beginnt für alle Beteiligten eine aufwühlende Tour aus dem Alltagstrott hinaus und mitten hinein ins (un-)ehrliche Chaos des Lebens.
Regisseurin Johanna Moder (HIGH PERFORMANCE) wirft in ihrem zweiten Spielfilm einen subtilen Blick darauf, wo sich im schönen Leben der weltgewandten Mittdreißiger doch auch die Kleinbürgerlichkeit einschleicht. WAREN EINMAL REVOLUZZER ist ein gewitztes Portrait ihrer eigenen Generation, die ebenso hart an alternativen Lebensentwürfen, wie am optimalen Selbstbild arbeitet, um letztlich doch nur ein recht unzulängliches Selbst zu verwirklichen. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit mit den Schauspielern Marcel Mohab und Manuel Rubey.
WAREN EINMAL REVOLUZZER feierte seine Weltpremiere im Rahmen des Zurich Film Festivals 2019, auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2020 wurde er mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet. Für den Österreichischen Filmpreis 2021 ist er 5-fach nominiert, u.a. in der Kategorie Beste weibliche Darstellerin (Julia Jentsch), Bester männlicher Darsteller (Marcel Mohab und Manuel Rubey) und für das Beste Drehbuch.
Donnerstag, 9. September Beginn: 20.00 Uhr Astor Filmlounge, MyZeil (ganz oben) - auf der Zeil Ein Begrüßungssekt wird am Platz serviert
Foto: Verleih
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Donnerstag, 09. September: SOMMERWIESE: Anna Depenbusch
(Uwe)
Das ist doch mal ein Statement. Musikalisch könne man Anna Depenbusch zwischen Edith Piaf, Björk und Hildegard Knef positionieren. Der Name der Isländerin mag in diesem Kontext überraschen, zumal die Hamburgerin den altmodischen Begriff Liedermacherin für sich beansprucht. Sie liebt es erklärtermaßen, Geschichten zu erzählen. Kuriositäten und Beiläufigkeiten, Phantastisches und Verträumtes, Schlichtes und Zeitloses. Als singende Dichterin hat sie mit ihrer Poesie des Alltags früh einen unverwechselbaren Stil kreiert. „Mich berühren besonders die flüchtigen Zwischenmenschlichkeiten. Das große Gefühl im kleinen Moment, der Zauber des Alltäglichen“, präsentiert sie nur zu gerne Leben in „Echtzeit“ (so auch der Albumtitel vom März 2020). „Eine Frau, ein Klavier und sonst nichts. Purer Genuss“, stand nach einem Konzert im Generalanzeiger Bonn.
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 20 Uhr Tickets: ca. 29 EUR
Foto: Steven Haberland
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Donnerstag 09. + Freitag 10. September: hr-Sinfonieorchester

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf den neuen Chefdirigenten des hr-Sinfonieorchesters. Herzlich Willkommen in Frankfurt: Alain Altinoglu.
»Kommunikation« – das ist Alain Altinoglus Antwort auf die Frage nach der wichtigsten Tugend eines Dirigenten. »Es geht darum kommunizieren zu können, was man will und wie die Musik klingen soll«, sagte er im FR-Interview. »Man kann es mit den Armen, mit den Augen, mit Worten tun, aber man muss es tun.« Mit der bedeutendsten Sinfonie des französischen Repertoires stellt sich der charismatische und auf intensiven Austausch bedachte Franzose als neuer Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters vor. Bei seinen beiden Antrittskonzerten wird neben der so wirkungsmächtigen »Symphonie fantastique« von Hector Berlioz, die das Leben und Sterben einer fiktiven Künstlerpersönlichkeit in plastischen Farben und Effekten schildert, noch das wichtigste Violinkonzert des 20. Jahrhunderts erklingen – komponiert von Alban Berg, gewidmet der jung verstorbenen Manon Gropius, eben »Dem Andenken eines Engels«, ein Werk der Zwölftonmusik, das aber so nahe geht und tief berührt wie kaum ein andere Musik dieser Gattung. Es ist, sagt auch der Geiger Frank Peter Zimmermann, »ein Stück, das unter die Haut geht«.
Donnerstag 9. und Freitag 10. September jeweils um 20:00 Uhr in der Alten Oper
Mehr Infos
Bild © Marco Borggreve
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Donnerstag 09. - Samstag 11. September: S.O.U.P. Festival

(Daniela)
Vom 9.-11. September findet in den Räumlichkeiten der ehem. Sportarena (an der Hauptwache) ein neuartiges Festival Format statt: S.O.U.P. – Shaping Our Urban.
Im Netz gab es die ein oder andere Kritik. Es ging um die Eintrittspreise und um die Auswahl der Referent*innen. Meine Antwort darauf: nicht meckern, sondern selber was auf die Beine stellen und vor allem: sich richtig informieren. Klar, kostet die Organisation eines Festival viel Geld, vor allem mit den vielen Hygieneauflagen. Auch wenn man eine Förderung bekommt, muss man die Kosten ja trotzdem decken. Die Veranstalter haben daher dafür gesorgt, dass es ein solidarisches Preissystem gibt und 50% der Panels kosten gar keinen Eintritt. Schaut selber mal nach. Die Kritik an der Auswahl der Referent*innen kann ich sehr gut nachvollziehen, aber auch hier fände ich es toll, wenn man den Menschen, die in Zeiten von einer Pandemie, live Veranstaltungen ermöglichen wollen, eine Chance gibt. Ich bin mir sicher, dass sie sich die Kritik zu Herzen nehmen. Nun zum Festival, ich zitiere die Veranstalter (kein *...): S.O.U.P. schafft ein Genre übergreifendes Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Forschung, Politik, Architektur, Design, Kultur, Kunst, Zeitgeist und setzt sich mit aktuellen und existenziellen Fragestellungen von Städten und ihren Bewohner:innen auseinander. Bei S.O.U.P. wird urbanes Leben der Zukunft entworfen, diskutiert und entwickelt. Über neuartige Formate, polarisierende thematische Inszenierungen und durchdachtem Design entsteht ein einzigartiger, positiver und lösungsorientierter Diskurs, unsere Idee der Stadt von Morgen zu konzipieren und in die Praxis zu übertragen. Auf den verschiedenen Stages befasst sich das Programm mit aktuellen Fragestellungen zur Zukunft. Von gesellschaftlichen Themen wie z.B. „Dating in einer Stadt der Millionen Optionen“ bis hin zu intellektuellen Debatten darüber, was eine „Smart City“ den Menschen eigentlich bieten soll. Vordenker:innen aus diversen Bereichen stecken die Köpfe zusammen und setzen sich mit Themen auseinander, die die Stadt bewegen. Es wird kontrovers, lösungsorientiert diskutiert, gemeinsam gegessen und gelacht. Urbanismus wird neu gedacht und zelebriert. In Zukunft planen wir während S.O.U.P. auch Satellitenveranstaltungen in den Stadtteilen Frankfurts zu kuratieren, die es noch mehr Menschen erlaubt barrierefrei und niedrigschwellig Zugang zu unseren Inhalten zu erlangen. Dies ist in diesem Jahr durch die pandemischen Bedingungen leider nicht möglich. Mehr Informationen finden Sie unter www.s-o-u-p.de
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Freitag 10. und Samstag 11. September: Lizz Wright und die hr Bigband
(Daniela)
Ich freue mich sehr auf das Konzert von Lizz Wright und der hr Bigband!
Lizz Wright, aus den US-amerikanischen Südstaaten, kam vor fünf Jahren für eine gemeinsame Hommage mit der hr Bigband an George Gershwin nach Frankfurt und hinterließ ein begeistertes Publikum. "Meisterin der unerschütterlichen Eleganz in Erscheinung und Gesang" wurde über sie geschrieben und auch die New York Times schwärmt vom Klang ihrer Stimme: »a smooth, dark alto possessed of qualities you might associate with barrel-aged bourbon or butter-soft leather«.
Jetzt kehrt sie zurück, um noch einmal ihre Hommage gemeinsam mit der hr-Bigband und Chefdirigent Jim McNeely zu präsentieren.
Karten: 24 €, (069) 155-2000, https://www.hr-ticketcenter.de/
Fr 10.09.21, 18:00 Uhr & 20:00 Uhr Sa 11.09.21, 18:00 Uhr & 20:00 Uhr
Bild © HR/Jesse Kitt
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Freitag, 10. September (Premiere): Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Martin)
Schauspiel von Edward Albee
Theater Willy Praml - Bei den Pramls ist was los, es folgt eine Inszenierung auf die andere: Schlag auf Schlag…
Wobei das schon keine schlechte Überleitung ist für „Wer hat Angst vor Virginia Woolf? – dieser genialen psychodynamischen Schlammschlacht von Edward Albee. Wer die Verfilmung mit Elizabeth Taylor (Martha) und Richard Burton (George) gesehen hat – der vergisst das nicht.
Die Inszenierung auf Naxos hätte schon im März 2020 gezeigt werden sollen und verschwand wegen der Pandemie dann leider wieder in der Versenkung.
Jetzt aber endlich die Premiere:„Wenn Adam und Eva der Anfang der Menschheit sind, dann sind Martha und George, das amerikanische Ehepaar aus Albees Drama, das Ende. Sie haben nicht einmal mehr die Erinnerung an ein Paradies, sie leben ganz ohne die Hoffnung auf Rückkehr und Erlösung. George, der Geschichtsprofessor, selbst vom Alkohol ernüchtert, weiß um das Ende unserer Geschichte; Martha, die selig Betrunkene, hofft in der Whisky-Narkose noch auf ein neues Kapitel der Welt.
Nach der Offenbarung des Johannes hat uns Albee eine moderne Variante der Apokalypse hinterlassen – und das Gelobte Land heißt diesmal nicht Jerusalem, sondern ist eine namenlose Provinzstadt an der amerikanischen Ostküste oder sonst wo auf dieser Welt.
Angewiesen nur auf sich allein leben Martha und George nach den selbsterfundenen Gesetzen ihrer Alltagsshow, die – wie im Theater – allerdings das Format allergrößter Unterhaltung bietet. Im artistisch-virtuosen Fall ohne Netz, Halt suchend an Whiskygläsern, billigen Pointen, toten Söhnen, gefrorenen Tränen bieten uns Martha und George eine Seelenrevue, die zum Kaputtlachen wäre, wenn sie nicht an das Ende aller Zeiten erinnern würden. World last!“
Hier geht’s zur Vorbestellung bzw. zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de/edward-albee-wer-hat-angst-vor-virginia-woolf/
Weitere Termine: 11., 12., 17., 18., 19., 24., 25., 26., September und 2., 3., 8., 9., 15., 16. und 17. Oktober
Freitag, 10. September (Premiere) um 19.30h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Schauspiel von Edward Albee - Theater Willy Praml - Naxoshalle
Foto: © Seweryn Zelazny
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Freitag, 10. September: FFM/ Rodgau Monotones

(Andrea)
Zu den Rodgau Monotones muss man eigetlich nichts mehr sagen, sie sind Urgesteine und gehören zu Frankfurt Offenbach, RheinMain wie der Handkäs zur Musik. "Fragt man die Musiker der Rodgau Monotones nach dem Status ihrer Band, hört man Sätze wie „Wir sind ein unzerstörbarer Anachronismus“. Da klingt ein wenig Selbstironie an, auch sympathisches Understatement, vor allem aber viel Selbstbewusstsein. Schließlich ist die Band aus dem hessischen Hinterland seit 1977 unterwegs. Und das im Kern mit der selben Besetzung. Denn Sänger Peter „Osti“ Osterwold, die Gitarristen Ali Neander und Raimund Salg sowie Bassist Joky Becker und Schlagzeuger Mob Böttcher sind Gündungsmitglieder der Monotones. Worum es ihnen ursprünglich ging, daraus machen die Herren keinen Hehl. „Unsere erste Probe war geil und laut, wir ham Bier getrunken, ZZ Top geklaut ...“ setzten sie ihren Anfängen später in zwei Songzeilen ein Denkmal. Blues, Boogie und markanten Rockriffs sind sie auch in eigenen Liedern bis zum heutigen Tag treu geblieben. Im typischen „Rodgau Style“ mit treibendem Schlagzeug, einem stoischen Bass, jeder Menge fetter Gitarren, ekstatischen Gesängen und scharfem Gebläse als Bonus. Dafür sind längst Sängerin Kerstin Pfau als zweite Stimme und Saxophonist Matthias Dörsam mitverantwortlich. Wer die Rodgau Monotones aufgrund all der Hessizismen und unüberhörbarem Lokalkolorit in den Texten nach wie vor für ein regionales Phänomen begreift, schaue sich einmal die Geschichte der Rodgau Monotones im Zeitraffer hier im Anhang an. Da wird schnell deutlich, dass die Gruppe ein unverzichtbarer Teil der deutschen Rockgeschichte ist. Nur das muss man selbst erfassen, denn Marketing und Selbstvermarktung war nie das Ding des Monotones. Sie seien eine Marke mit einem Vermittlungsproblem haben sie dazu einmal gesagt. Aber in der raren Spezies deutschsprachiger Rock’n’Roller haben sie die Nase dennoch ganz weit vorne und sind nach wie vor eine der besten Liveacts hierzulande. Unprätentiös bei aller spielerischer Klasse. Unaufgeregt und vielleicht auch ein wenig bequem. Denn ständig zwischen Garmisch und Flensburg zu touren ist nicht ihr Ding. Aber wenn sie dann wieder mal in der Fabrik in Hamburg auftreten, ist die Hütte voll. Die Lust am Spielen hat bei ihnen immer Priorität." Einmal im Leben MUSS man sie erlebt haben, heute ist die Gelegenheit dazu. Beginn 19.30 Uhr. Es gelten die 3G-Regeln.
Batschkapp Gwinnerstraße Frankfurt
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Freitag, 10. September: SOMMERWIESE - GISBERT ZU KNYPHAUSEN & KAI SCHUMACHER spielen Schubert – Lass irre Hunde heulen
(Uwe)
Gisbert zu Knyphausen ist ein Singer/Songwriter, der tolle deutschsprachige Alben veröffentlicht. Sein "Heimspiel Knyphausen", ein überragendes und überregional bekanntes Musikfestival, das im heimischen Weingut in Eltville stattfindet. Nun nahm er ein Album mit Neu-Interpretationen der wundervollen Lieder Franz Schuberts auf. Die Idee stammte von Kai Schumacher, der die Lieder mit zu Knyphausen arrangierte. Auf der Sommerwiese präsentieren sie gemeinsam das Ergebnis, eine Platte ("Lass irre Hunde heulen") gibt es bereits.
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 20 Uhr Tickets: ca. 30 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Bis Ende September: Moni Port stellt im Lucille aus
(Daniela und Uwe)
Wir sind beide sehr große Fans der Frankfurter Illustratorin Moni Port. Wir schenken uns wechselseitig, zu allen möglichen Anlässen, oder auch "einfach mal so" ihre Werke.
Bis Ende September stellt sie im Caféhaus Lucille aus, in dem sich ein Besuch grundsätzlich immer lohnt. Das ist also eine sensationelle Komination: Monis tolle Siebdrucke an den Wänden des schönstes Lokals Frankfurts, leckere Drinks & Snacks, gute Gespräche. Lucille: Friedberger Landstraße 100
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Noch bis Ende September: OF/ Kunstsuperladen
(Andrea)
Kunstfreunde kennen und schätzen den Superladen, in dem seit einigen Jahren in der Vorweihnachtszeit Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten anbieten. Weil es vielen Kreativen während des Lockdowns in der Coronapandemie an Ausstellungs- und Verkaufsmöglichkeiten fehlte, ist der Kunstsupermarkt bereits ab August in der Frankfurter Straße 31 in den Räumlichkeiten der ehemaligen BB-Bank zu finden. Da will ich dieser Tage unbedingt mal rein, es gibt Kunst von u.a. Anja Hantelmann, Rene Spalek und anderen Offenbacher Kreativen.
Superladen Frankfurter Straße Offenbach
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Der September auf der Sommerwiese

(Uwe)
Freitag, 3.9., 1019 RECORDS (LUCIO101, NIZI19, OMAR101, KARAMEL19), 18 Uhr Samstag, 4.9., REV. BEAT-MAN + MONTESAS + THEE WATZLOVES + 375 CEG + THE BAD ASS BALLERINAS, 16 Uhr Sonntag, 5.9., LAZY. SUNDAY, 15 Uhr Mittwoch, 8.9., KADAVAR + WIGHT, 19 Uhr Donnerstag, 9.9., ANNA DEPENBUSCH, 20 Uhr
Freitag, 10.9., GISBERT ZU KNYPHAUSEN UND KAI SCHUMACHER (SPIELEN SCHUBERT), 20 Uhr Samstag, 11.9 THE OHOHOHS FEAT. MAJA BADER & OMNIA STRINGS, 20 Uhr Sonntag, 12.9., EMIRSIAN & FRIENDS, 17 Uhr Montag, 13.9., APPARAT, 20 Uhr Dienstag, 14.09, MANU KATCHÉ, 20 Uhr
Donnerstag, 15.9, DEINE LAKAIEN - ACOUSTIC, 20 Uhr Freitag, 17.9., FEUER & BROT + ILGEN NUR, 18 Uhr Samstag, 18.9., EOS-04 Festival, 13 Uhr Sonntag, 19.9., SLAM IM GRÜNEN, 20 Uhr Mittwoch, 22.9., HENNI NACHTSHEIM UND DAS JAZZ-ENSEMBLE DER DEUTSCHEN OPER BERLIN, 20 Uhr
Samstag, 25.9., LIZ EBOW + GG VYBE, 18 Uhr Sonntag, 26.9., AZIZA MUSTAFA ZADEH TRIO, 11 Uhr Sonntag, 26.9., MUSIC SNEAK, 19 Uhr Montag, 27.9., KIKERIKI THEATER - Watzmänner, 19:30 Uhr Mittwoch, 29.9., FEE vs. CÖNIG, 20 Uhr Donnerstag, 30.9., DANTE YN, 18 Uhr
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Samstag 11. September: THE OHOHOS feat. Maja Bader & OMNIAstrings

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf das Konzert! Jean hat so begeistert davon berichtet, das wird bestimmt toll!
THE OHOHOHS stellen in einem Konzert ihr Album "Sturm & Drang" vor. Besondere Highlights des Konzertes sind die Schweizer Sopranistin Maja Bader und das Streichquintett OMNIAstrings unter Leitung von Michael Strecker, der u.a. schon für David Garrett und Deep Purple orchestrierte. Das Konzert präsentiert die Stücke ihrer neuen CD sowie den 1. Satz der von Florian Wäldele komponierten Corona Symphonie (s.a. https://www.theohohohs.de/de/corona-symphonie/).
Florian Wäldele: Piano, Percussions, Sampler // Florian Dreßler: Schlagzeug, Percussions, Sampler Maja Bader: Sopran OMNIAstrings: Michael Strecker (Violine 1) / Ines Strecker (Violine 2) / Karolina Rybka (Viola) /Attila Hündöl (Violoncello) / Christian Undisz (Kontrabass)
Konzertante Clubmusik! Auf der Bühne stehen sich zwei Instrumente gegenüber: der Konzertflügel und Schlagwerk. Vom Techno kommend sind die Musiker den Weg gegangen, die »wildeste« elektronische Musik analog auf ihr Instrumentarium zu übertragen und neue Kompositionen zu erarbeiten, bei denen sie bisweilen von alten Meistern inspiriert werden. Durch ihre Mischung unterschiedlicher Stile sprechen sie ein breites Publikum an. In erster Linie steht die Suche nach der emotionalen Verbindung der verschiedenen Musikrichtungen. Ihre Dynamik packt mit nach vorne treibenden Melodien und Rhythmen, mit Crescendi, mit Brüchen. Es ist ein Prozess des immer wieder neuen Formierens, des Auf-die-Suche-Gehens, der überraschenden Verzauberung. THE OHOHOHS lassen den Konzertsaal zum Club und den Club zum Konzertsaal mutieren. Der schamanistische Zauber repetitiver Beats kommt ebenso zur Geltung wie das intime lyrische Spiel des Flügels.
THE OHOHOHS in bewegten Bildern: Erste Single des neuen Albums (Sturm & Drang): https://youtu.be/Ik4KyAr9bmg Zweite Single (Peak District): https://youtu.be/hR9Q1YbiPi4 Dritte Single (Der Tod und das Mädchen): https://youtu.be/GhKVxqWa0Mc
THE OHOHOHS - das "Sturm & Drang Album" im Stream: https://soundcloud.com/theohohohs/sets/sturm-und-drang/s-EcCNf69HQCf
THE OHOHOHS im Netz: www.theohohohs.de
THE OHOHOS feat. Maja Bader & OMNIAstrings Sturm & Drang Releasekonzert Sommerwiese an der Jahrhunderthalle Samstag 11.9. 20 Uhr VVK: https://www.eventim.de/artist/the-ohohohs/
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Sonntag, 12. September: SOMMERWIESE - Emirsian, Prosechòs & Trio Yorgos Kazantzis, Vasilis Lekkas & Nantina Kyriazi

(Uwe)
Ein Fest griechisch-armenischer Freundschaft - Doublefeature
Das Konzert „Emirsian und Freunde“ wird also um ein hochkarätiges Line-up von griechischen Musikern erweitert. Der Abend teilt sich nun sozusagen in zwei vollgültige Konzerte (also rund 4 Stunden Musikgenuss für einen Preis).
ab 17 Uhr: Prosechòs & Trio Yorgos Kazantzis, Vasilis Lekkas & Nantina Kyriazi ab 20 Uhr: Emirsian & Friends
Prosechòs hatten einen so großen Erfolg, dass der Veranstalter sie gerne noch einmal auf der Bühne sehen wollte. Dazu haben wir noch einen weiteren Programmteil gebucht, der geradezu sensationell ist: Trio Yorgos Kazantzis, Vasilis Lekkas & Nantina Kyriazi. Prosechòs werden diesmal "nur" ihre Vorgruppe sein. Prosechòs spielen ein anderes Programm und in einer veränderten Besetzung. Danach tritt das Trio Giorgos Kazantzis, Vassilis Lekkas & Nantina Kyriazi auf. Vassilis Lekkas ist der ausdrucksstärkste griechische Sänger unserer Tage. Er ist gesegnet mit einem gewaltigen Stimmvolumen und einem feurigen Temperament. Seine Karriere begann Lekkas Anfang der Achtziger in Piräus unter der Leitung des legendären Oscar-prämierten Komponisten Manos Chatzidakis (1925-1994, auf Wikipedia findet man ihn unter Manos Hadjidakis). Lekkas lyrischer und gleichzeitig kraftvoller Gesang vereint das apollinische wie das dionysische Element, sein Programm ist ein Amalgam aus den schönsten und gehaltvollsten Liedern der griechischen Musik. Die neueste Produktion von Lekkas ist das Werk "Katarti kai Atmos" (Segel und Dampf), das in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Giorgos Kazantzis entstand. Kazantzis Oeuvre umfasst Vertonungen von bedeutenden Dichtern und Dichterinnen, Filmmusikproduktionen und Liedkompositionen. Unterstützt werden die beiden von der Sängerin und Dichterin Nantina Kyriazi. (Besetzung: Giorgos Kazantzis: Piano // Vassilis Lekkas: Gesang // Nantina Kyriazi: Gesang)
Als Abschluss dieses Blocks werden die Musiker gemeinsam mit Emirsian ein neues Lied von Jannis Karis uraufführen, das das Schicksal der Flüchtlinge in Moria im Fokus hat. Dann übernimmt Emirsian, Aren Emirze, früher ein Drittel der Frankfurter Noiserocker Harmful. Als Emirsian wandelt auf akustischen Solopfaden. Der gebürtige Armenier erforscht seine Wurzeln - musikalisch wie kulturell. Er zeigt vorbildlich, wie viele Kulturen und Subkulturen ein einzelner Mensch problemlos irgendwie unter einen Hut bringen kann. https://www.laut.de/Genres/Rock-117
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 17 / 20 Uhr Tickets: ca. 21 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Sonntag, 12. September: Peer Gynt Suite Nr. 1 & Rhapsody in Blue

(Martin)
Bad Vilbeler Kammerorchester / Isaak Dentler Burgfestspiele Bad Vilbel Peer Gynt besucht die Wasserburg
Das Bad Vilbeler Kammerorchester setzt die Tradition seiner Matineen bei den Burgfestspielen fort. Am 12. September um Zwölf Uhr erklingen bekannte Melodien aus Edward Griegs Peer Gynt Suiten und George Gershwins Rhapsody in Blue.
Griegs Musik ist eingebettet in Schlüsselszenen aus dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen. Die Sprecherrolle übernimmt der aus dem Frankfurter Tatort bekannte Schauspieler Isaak Dentler. Peer Gynt ist nicht nur der weltumsegelnde Draufgänger und Egoist, sondern ein Leben lang verliebt in Solveig, die in ihrer Hütte in Norwegisch-Lappland auf ihn wartet. Gershwins Rhapsody in Blue ist eines der beim Publikum beliebtesten Musikstücke aller Zeiten.
Zu den Tickets geht’s hier: https://www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele/programm/2021/bad-vilbeler-kammerorchester-peer-gynt-suite-nr-1-rhapsody-in-blue-8898
Sonntag, 12. September um 12.00h Burgfestspiele Bad Vilbel
Foto: Homepage Burgfestspiele Bad Vilbel
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Sonntag, 12. September FEUERTRUNKEN - Beethovens 9te Symphonie auf zwei Flügeln

(Martin)
Theater Willy Praml - Naxoshalle
Im Theater Willy Praml gibt es gerade viel zu feiern: Willy Praml ist 80 geworden und das Theater feiert 30. Geburtstag!
Zu diesem Doppeljubiläum schenkt sich das Theater Willy Praml selbst was – und wir können mit davon profitieren: FEUERTRUNKEN – Die sprachlose 9te und die Große Fuge auf 2 Flügeln!
Die Pianisten Leonhard Dering und Kirill Zvegintsov spielen Ludwig van Beethovens Arrangement der Großen Fuge op.133 für Streichquartett und Franz Lizsts Transkription der 9. Symphonie op.125 von Beethoven für 2 Klaviere zu 4 Händen.
Zwei meisterliche Arrangements lassen die zugrunde liegenden, überbordenden Originale gewissermaßen tastenskelettiert und architektonisch-konturengeschärft erscheinen – eine extravagante Wahl zur Feier 30/80, zu der sich Beethovens 251ter zugesellt.
Hier geht’s zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de/feuertrunken-beethovens-9-symphonie-auf-2-fluegeln/
Sonntag, 12. September um 11.00h im Theater Willy Praml auf Naxos (in der Waldschmidtstraße 19)
Foto: Homepage Theater Willy Praml
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Montag, 13. September: FFM/ She past away

(Andrea)
Ironie des Schicksals: Weil ich heute Abend das erste Mal bei "Türkisch für Anfänger" bin, verpasse ich das Duo aus dem türkischen Bursa. She Past Way gibt es seit 2006 und Volkan Caner und İdris Akbulut haben sich dem Gothic verschrieben. Und zwar recht erfolgreich, sie sind international unterwegs und da, wo wir Älteren Anklänge von The Cure und Depeche Mode hören, sind junge Menschen einfach unvoreingenommener weil die Vorbilder fehlen. Zumindest war es das, was ich dachte, als ich reingehört habe. "Die Musik von She Past Away wird zumeist dem Post-Punk, Dark Wave und Gothic Rock zugerechnet. Öztürkcan benennt das Verhältnis der Band zum Gothic Rock und Dark Wave als „kongruent zu [dem] Denken und Empfinden“ der Musiker und sieht She Past Away keinesfalls als „Innovatoren“, die einen neuen Stil erfinden. Vielmehr sehe er den präsentierten Stil als „ein aussterbendes Genre.“schreibt wikipedia. Am besten mal selbst reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=oy2x_kHCy4w
Einlass, 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Es gelten die 3G-Regeln.
Batschkapp Gwinnerstraße Frankfurt
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Dienstag, 14. September: SOMMERWIESE - Manu Katché (Hinweis mit längerer Einleitung)

(Uwe)
Ehrlicherweise hat nur der letzte Absatz mit dem Konzert von Manu Katché direkt zu tun.
In diesem Sommer hätte ich beinahe den Sänger Stephan Eicher persönlich getroffen. Daniela schenkte mir zum Geburtstag eine Reise zu einem Konzert Eichers. Das hätte an der frischen Luft stattgefunden, fiel wegen heftigem Regen aber aus. Wir reisten dennoch nach Bern. Daniela schrieb dem örtlichen Veranstalter, dass die Konzertreise als Geburtstagsgeschenk für den größten Stephan Eicher-Fan überhaupt (da übertrieb sie nicht) gedacht war und wir in der Stadt wären. Ein Mitarbeiterin Eichers lud uns dazu ein, ein alternatives Streaming-Konzert Eichers zu besuchen und den Meister selbst zu treffen. Das zerschlug sich dann aber, weil wir neben dem Schweizer Staatspräsident die einzigen Gäste gewesen wären und dessen Sicherheitsdienst Bedenken hatte. Während der Viertelstunde zwischen Einladung und Absage (beides via Telefon während dem Mittagessen in der Berner City) wurde ich nervös. Was sollte ich sagen, ohne zu wirken wie ein Teenager, der/die Justin Bieber treffen darf oder ein 8jähriger Fußballfan, der/die Christiano Ronaldo begegnet, ohne Nervenzusammenbruch, ohne Weinkrampf und/oder emotionales Gestammel („Du bedeutest mir alles“, „ohne Dich könnte ich nicht leben“, …). Ich hätte, wenn ich mich in Anbetracht von Eichers Alter (60jährige spricht man eher mit Sie an) gesagt, dass ...
„Sie mir die schönste Musik geschenkt haben, die ich in meinem Leben bisher gehört haben, … Sie mich über ihre Konzerte an Orte und in Städte in der Schweiz und in Frankreich gebracht haben, die ich ansonsten sicher nicht besucht hätte, …. Mich Ihrer einige Lieder euphorisch stimmen, andere trösten und weitere rühren. Dass ich immer ein neues Lieblingslied in seinem Werk finde, den Song Manteau de Gloire aber wie keinen anderen liebe. Seit 1990 bin ich ein Fan. Danke und auf Wiedersehen“
Im Augenblick ist eins meiner Lieblingslieder (von ihm) „Sois Patience avec moi“, dieser wunderbare kleine Song, der auf „Live Engelberg 91“ in einer druckvollen Snow Patrol-Version gespielt wird. Die Liveversion ist dreißig Jahre alt und wurde gerade veröffentlicht, weil das gleichnamige Platte ENGELBERG seinen 30 Geburtstag feiert. ENGELBERG ist das erste Werk, dass ich wegen seiner Stimmung und der Aneinanderreihung der Stücke als Album und nicht als Ansammlung guter Lieder verstanden habe, obwohl jeder Song darauf großartig ist. Zum Beispiel „Dejeuner en Paix“ und „Pas d´ami, zwei zeitlos schöne Lieder, die im Wesentlichen Eichers Starruhm in Frankreich begründeten und heute so frisch klingen wir vor drei Jahrzehnten. Die Stimmung aus dem Engelberger Kursaal transportierte Eicher, der ein Teil der Band Grauzone ("Eisbär") war, auf ganz außergewöhnliche Weise. Unterstützt wurde er bei den Aufnahmen im kleinen Ort in den Schweizer Alpen von Schlagzeuger Manu Katché oder Bassist Pino Palladino, die ansonsten die Musik von Superstars wie Sting oder Peter Gabriel aufwerteten. Alles passt auf ENGELBERG, nur einen kleinen Makel hat das Album: Es ist mit 48 Minuten drei Minuten zu lange für die Audiokassetten, auf die wir früher unsere Lieblingsplatten aufnahmen, um sie im Autoradio abspielen zu können. Die hatten auf einer Seite nur eine Spielzeit von 45 Minunten. Im Zeitalter von CDs-Laufwerken oder Bluetooth wäre das kein Problem, damals wurde aber der letzte Song, benannt nach dem französischen Texter, Philippe Djian („Djans Waltz“) einfach abgeschnitten. Was für ein Schmerz!
Was ich eigentlich sagen wollte: Der erwähnte französische Schlagzeuger Manu Katché kommt zur Sommerwiese. Mit den großen Stars (und mit Stephan Eicher) spielte und spielt er, weil er sehr viel kann. Das beweist er am 14.09 mit Freunden vor der Jahrhunderthalle.
Sommerwiese Jahrhunderthalle Pfaffenwiese 301 · 65929 Frankfurt am Main Beginn: 20 Uhr Tickets: ca. 25 EUR
Foto: Homepage Jahrhunderthalle
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Samstag, 18. September: Aktionstag

(Petra)
Über die Zukunft der Innenstädte wurde schon eine ganze Weile diskutiert - jetzt soll gehandelt werden. So bitter es für viele Unternehmer*innen ist, sehe ich die corona-verschärfte Entwicklung auch als Chance, (gemeinsam) Stadtraum für alle zurückzuerobern und vielfältiger zu nutzen. Und träume davon, was alles möglich wäre auf der Zeil und andernorts. Damit bin ich nicht alleine - und zum Träumen, aber auch zum Aktivwerden lädt der 1. Aktionstag "Post-Corona-Innenstadt Frankfurt" am 18. September ein: Die Innenstadt soll in ein großes urbanes Laboratorium verwandelt werden, kreativ, bunt, überraschend. Dazu sollen zahlreiche kleine und große Aktionen sowie Interventionen in ungenutzten Räumen, auf den Straßen, Plätzen, Grünflächen stattfinden. Das ist die Einladung an uns alle, zu erkunden und experimentieren oder darüber nachzudenken, wie wir die Stadt der Zukunft gestalten, wie wir hier zusammenleben wollen: Wohnen, Spielen, Kunst, Grünoasen, Shoppen (aber vielleicht anders) - Nischen zum Nichtstun, zum Nichtskonsumieren? Die Entwicklung von Ideen und Pilotprojekten wird in den nächsten drei Jahren auch vom Bund gefördert. Wer sich noch beteiligen will, kann bestimmt noch mitmachen und sich bei den Organisator*innen von Making Frankfurt melden.
Post-Corona-Innenstadt Frankfurt, 1. Aktionstag, Ort: na, in der City natürlich
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30. September: FFM/ Der HIMMEL ÜBER MEINEM KOPF

(Andrea)
Weil ich, der AMP Dance Company sei Dank, in Sachen Tanz inzwischen wirklich auf den Geschmack gekommen bin, schaue ich mir selbstverständlich auch die nächste Produktion an: “Der Himmel über meinem Kopf.” Wir sind gewohnt in Sicherheit zu leben. Sicherheit ist eine Illusion. Die Illusion der Sicherheit lähmt uns. Bricht diese Sicherheit weg, igeln wir uns ein, brechen zusammen, ersticken. Mit unserem Stück »Der Himmel über meinem Kopf« erinnern wir daran mutig zu sein, glücklicher zu (er)leben und die Illusion der Sicherheit niemals gegen unsere Freiheit zu tauschen. Der Himmel über unserem Kopf steht für die Größe, die wir erreichen können, wenn wir unseren Kopf heben. Wir vermissen so viele wunderschöne Himmel über unseren Köpfen, allein, weil wir nicht nach oben schauen. Allein, weil wir den Kopf nicht heben. Kopf hoch! Mutig sein.«
Die AMP Dance Company wurde 2018 von Marika Ostrowska-Geiger (Polish National Ballet School Warsaw, HfMDK Frankfurt) und Florian Geiger gegründet. »AMP steht für Amplification - wir erfassen die Strömungen der Gesellschaft, des Lebens und der menschlichen Interaktion. Wir kontrastieren sie, extrahieren ihre Essenz und verstärken sie. Was wir auf die Bühne bringen, ist all das, übersetzt in ein Erlebnis.« Premiere Donnerstag, 30.09.21, 20:00 Freitag, 1.10.21, 20:00 Samstag, 2.10.21, 20:00
Ticketlink https://ampdancecompany.com
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