18.06.2021
AUSGEHTIPPS SIND ZURÜCK

Es war Freitag der 13. März 2020, als aus den Ausgehtipps Daheimbleibtipps wurden.

Damals schrieb mir André K.: "Daniela, jetzt muss du aber auch den Header des Newsletters grafisch anpassen." Da ich keine Ahnung von Grafik habe und auch nicht wusste, wie man das technisch umsetzen konnte, gab ich das in seine Hand und die nächste Ausgabe erschien dann im neuen Design: Im Header stand jetzt über dem durchgestrichenen Wort Ausgehtipps das Wort Daheimbleibtipps.

Das ist jetzt 451 Tage her. 451 Tage Kultur fast ausschließlich im Netz.

Gestern sind wir, der Anlaß war Uwes Geburtstag, nach Bern gereist. Ich hatte ihm Karten für das Konzert von Stephan Eicher besorgt. Das Konzert fiel aber wegen Regen aus.
Da wir eine Zugpreisbindung und auch schon ein süßes Hotel hatten, fuhren wir trotzdem. Auf der Zugfahrt erzählte mir Uwe, dass das Konzert von Eicher nun als Streamingkonzert angeboten würde. Ich nahm heimlich Kontakt zum Management auf und fragte, ob wir bei der Aufzeichnung dabei sein könnten. Man sagte, man wolle es versuchen.
Kurz darauf sagte Uwe, dass am selben Abend seine Lieblingsband Patent Ochsner in Bern auftreten würde, aber natürlich sei das Konzert ausverkauft. Wir versuchten jetzt über sehr gute Kontakte Karten zu bekommen. Da das aber aussichtslos erschien, sind wir direkt nach unserer Ankunft in Bern ins Bierhübeli (so heißt die kultige Konzertlocation) gegangen und konnten vor Ort doch noch zwei Restkarten erwerben.
Gut gelaunt schlenderten wir durch die wunderschöne Altstadt, als uns dann gleich zwei Nachrichten erreichten: Wir stehen auf der Gästeliste für Patent Ochsner und das Management von Eicher schrieb: wir dürfen beim Streamingkonzert dabei sein.

Uwe entschied sich für Stephan Eicher und wir verkauften die Konzerttickets an einen Studenten, der sich mega freute. Wir hatten gerade das Geld erhalten, als die Nachricht kam, dass das mit dem Streaming Konzert doch nicht klappen würde, da der Bundespräsident vor Ort sei und die Security keine weiteren Gäste zulassen würde... So standen wir kurze Zeit ohne irgendwas in der Hand im Regen der Berner Altstadt.

Gott sei Dank, hat es aber dann final über die Gästeliste geklappt und wir haben, gemeinsam mit 500 Menschen!!!! ein tolles Livekonzert in einer Halle gesehen. (Bern nimmt an einem Pilotprojekt teil, in dem indoor Konzerte stattfinden dürfen.)
Das war so großartig! Eine zehnköpfige Band auf der Bühne, im Saal singende und tanzende Menschen und neben mir ein Mann, dem vor Freude die Tränen in den Augen standen.

In den 451 Tagen ohne Konzerte hatte ich fast vergessen wie wichtig Uwe diese Konzertbesuche sind. Sie sind ihm so wichtig, dass er die Menschen, die um ihn herum am Quatschen sind immer wieder anspricht, so auch gestern mehrmals, und zu ihnen sagt: "Entschuldigen sie bitte, aber würden sie bitte zum Reden den Saal verlassen? Ich bin hierher gekommen, um Musik zu hören.“

Abgesehen von Konzerten, starten jetzt auch wieder Open Air Kinos und vieles weitere wird hoffentlich folgen, daher gibt es ab heute wieder AUSGEHTIPPS und wir hoffen sehr, dass es keine Daheimbleibtipps mehr geben wird.

Lebt wild!

Daniela

Ein herzliches Dankeschön an meine Co-Autorinnen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

Ich empfehle die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

(Antworten bitte an schwoebke@aol.com. Uwe informiert die Gewinner*innen)

Jeweils 2 x 2 Kinotickets für LICHTER SOMMERKINO

Gewinnfrage:  (Bitte angeben welchen Film ihr sehen wollt)

30.06.2021 / The Truffle Hunters / Gewinnfrage: Wer schoss 1982 3 Tore gegen Brasilien

01.07.2021 / Wer wir waren / Gewinnfrage: Welche Modedesignerin eröffnet am Donnerstag ihre Austellung im Kunstverein Familie Montez?

02.07.2021 / The Man Who Sold His Skin  / Gewinnfrage: Wann findet LAZY. auf der Sommerwiese vor der Jahrhunderthalle statt?

03.07.2021 / Schoolgirls (Las Niñas) / Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra vom 7.-9. Juli?

04.07.2021 / street line / Gewinnfrage: Wer tritt am 27. Juli bei Summer in the City auf?

****Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)*****

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Stoned Immaculate amDienstag, 7. Juli, im Batschkapp Sommergarten. 

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Mate Power am Mittwoch, 8. Juli, in der Kapp. 

 

 

SUCHE / BIETE

Ich (Julia) suche einen netten Nachbarn, gleichzeitig auch Untermieter & Mitbewohner

(Mann/Frau/egal) für 2-Zimmer inkl. eigenen Bad in meiner 3-Zimmer-Wohnung im Frankfurter Ostend, für längerfristig ab 01.09.2021, 650 Euro warm. Bevorzugt an Berufstätige. Super zentrale Lage: fußläufig 3 min zur S-Bahn Ostendstraße, 5 min zum Main, 15 min in die Innenstadt. Wir wohnen in der Wohnung nebenan und nutzen "mein" Zimmer (als Büro und Gästezimmer). Flur, Küche und großes Bad mit Wanne werden sporadisch von mir und unseren Teenie-Kindern auf Besuch mitbenutzt. Das kleine Bad mit Dusche und WC steht nur dir allein zu Verfügung. Melde dich bei mir (julia.willert@gmx.de), ich schicke Dir gerne Fotos vorab. 

G E R O L L T E S über die EM (noch einmal etwas länger)

(Uwe)

In ihren bisher drei EM-Spielen (drei Siege!) hatten die Italiener mehr gute Offensivaktionen als bei allen Welt- und Europameisterschaften seit 1970 zusammen. Ok, ich übertreibe, aus dieser Bewertung muss man sowieso die Spiele herausrechnen, die sie bei diesen Turnieren gegen Deutschland bestritten. Da lief es in der Regel sehr gut für die Tifosi. Bei der WM 1970 (Halbfinale), WM 1982 (Endspiel), WM 2006 (Halbfinale) und EM 2012 (Viertelfinale) wurden „wir“ jeweils von der Squadra Azzurra aus dem Turnier geworfen. So versauten sie unter anderem das perfekte Ende des „Sommermärchens“ oder besiegten die Deutschen beim ersten WM Endspiel, das ich sehr bewusst sah: Das aus 1982 in Spanien.

Eigentlich war gegen diesen Sieg nichts einzuwenden, denn die Deutschen hätten den Titel nach der „Schande von Gijon“ (ehrenloses Ballgeschiebe gegen Österreich), Toni Schumachers Attentat auf Patrick Battiston (sprang mutwillig mit hohem Tempo in den Gegner hinein) und wegen der äußerst destruktiven Spielweise nicht verdient. Italien schon, denn sie überstanden in der Zwischenrunde die schwierigste Gruppe aller Zeiten, die Mutter aller „Todesgruppen“. Sie schlugen in der Dreiergruppe den amtierenden Weltmeister Argentinien (mit dem jungen Maradona) und Brasilien. Das Ausscheiden von Brasiliens 1982er Zaubermannschaft in der Zwischenrunde ist eins der schmerzhaftesten Erlebnisse in einer langen Geschichte von Sportübertragungen (ich schrieb an dieser Stelle bereits darüber). 

Im entscheidenden Spiel Italien – Brasilien, das Italien mit 3:2 gewann, war die Torfolge so: 1:0 Rossi (5. Min.), 1:1 Sócrates (12. Min.), 2:1 Rossi (25. Min.), 2:2 Falcão (68. Min.) und 3:2 Rossi (72. Min.). Schlusspfiff, Brasilien, das Team von Tele Santana, das einen so schönen Fußball spielte, wie es höchstens die Holländer in ihren besten Zeiten taten, war ausgeschieden. Die Leistung des dreifachen Torschützen Paolo Rossi war sportlich beachtlich, er zerstörte allerdings mutwillig ein Kunstwerk.    

Mein Lieblingsautor Benedict Wells („Vom Ende der Einsamkeit“) schreibt auf Facebook immer wieder gute Beiträge. Einmal hatte er eine Liste seiner Jahrhundertelf mit Spielern aus der Fußballhistorie eingestellt. Ich schrieb meine darunter. Wir hatten nur zwei Abweichungen: ich hatte mit Klaus Kiroff den langjährigen Kapitän vom ruhmreichen TSV 1899 Goddelau und Sócrates, 1982/1986 der Kopf von Brasiliens Nationalmannschaft im Team. Wegen Socrates tauschten Wells und ich uns in vier weiteren Kommentaren über die Einzigartigkeit der brasilianischen Mannschaft von 1982 aus und über das tragische Ausscheiden gegen Italien. Weil ich Wells als jungen Autor in Erinnerung hatte, schaute ich bei Wikipedia nach seinem Alter: 1984, zwei Jahre nach der von ihm besprochenen WM 1982. Wahnsinn, er war damals noch garnicht auf der Welt. Ich bin Zeitzeuge, war damals dabei und nahm die tragische Niederlage gegen Italien überhaupt nicht sportlich.

Das Endspiel, das Italien völlig verdient gewann, interessierte mich nicht mehr wirklich. Und die Spiele Italiens bei nachfolgenden Turnieren auch nicht, weil einfach kein schöner Fußball gespielt wurde (man denke nur an das schrecklich langweilige WM Endspiel 1994). Bei dieser EM ist aber alles anders. Italien spielt wunderbar und frisch, sie haben eine gute Mannschaft und einen tollen Trainer mit Stil. Da wäre es sehr schade, wenn sie in der Co-Runde früh scheitern würden. Dieses Mal gilt auch für mich: Forza Italia!

Zum Abschluss noch etwas zur UEFA:
Sehr schön, dass sich so viele Personen und Vereinigungen (unter anderem die Eintracht) mit Regenbogenfarben in Social-Posts und über Aktionen positionierten. Auslöser war das Verbot der UEFA, die Stadionhülle des Münchener Stadions beim EM Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben einzufärben. Das Magazin quer vom Bayerischen Rundfunk hat es in einem Instagram-Beitrag richtig beschrieben: "Lasst uns den Regenbogen auf der Zunge tragen!! Gegen den, der neben uns homophob oder rassistisch ausfällig wird! Im Biergarten, im Stadion, im Netz! 365 Tage!".

Freitag, 25. Juni: (Vernissage) Code – Thomas Wunsch Frankfurter Kunstsäule

(Martin)

Konkretes aus dem urbanen Kontext wird in den Arbeiten von Thomas Wunsch zu reiner Abstraktion. Der Fotokünstler versteht es seit vielen Jahren, seine Sujets in magische, ästhetisch attraktive Bilder zu transformieren. Seine Arbeiten wurden einmal als kunstvolle Inszenierung von Meditations­landschaften bezeichnet. Ihn interessieren in seiner Arbeit besonders solche Strukturen, die ein Geflecht aus Farbflüssen, Passagen, Übergängen und Verzahnungen sind und die er in Metropolen wie New York, London und Peking findet. Aber erst durch seine spezielle digitale Bearbeitung am Computer­ finden seine Fotografien ihre künstlerische Dimension. In seiner aktuellen Serie CODE sind zusätzlich zur Abstraktion noch Typo-Elemente oder Zahlen zu sehen. Diese Schriftfragmente entziehen sich der Dekodierung durch den Betrachter und bewirken eine zusätzliche Mystifizierung seiner Fotografien.

Die Ausstellung ist Teil des Rahmenprogramms von RAY 2021 (Plus).

Zur Vernissage spricht Kurator Florian Koch einführende Worte.

Freitag, 25. Juni (Vernissage) ab 19.00h: Code – Thomas Wunsch

Frankfurter Kunstsäule - Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße) in Frankfurt-Sachsenhausen.

Foto: © Design by HARTART/Thomas Wunsch

Freitag 25. + Samstag, 26. Juni: shifting perspectives / dis_dancing ctnd

(Martin)

Tanzabteilung der HfMD
Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)

Es gibt Grund zu feiern: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK. Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm – nun zum zweiten Mal im Frankfurt LAB – und lockt tanzbegeisterte Menschen ins Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. „shifting perspectives / dis_dancing ctnd” gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Katja Cheraneva, Marguerite Donlon, Toula Limnaios, Regina van Berkel und zum ersten Mal von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung) und Evangelos Poulinas. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

Tickets über den Mousonturm: https://www.mousonturm.de/events/shifting-perspectives-dis_dancing-ctnd/

Solidarisches Preissystem (frei wählbar): € 5 / € 10 / € 20 / € 30

Donnerstag 24. – Samstag, 26. Juni
um jeweils 19.30h (Einlass endet 10 Minuten vorher)

Tanzabteilung der HfMDK, Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)

Foto: © Valentin Fanel

Freitag, 25. Juni:: Mühlheim/ Uferlos

(Andrea)

Wir haben die lauen Nächte am vergangenen Wochenende genutzt und waren am Grünen See in Mühlheim im Beachclub bei den Arties. Christian hat mit dem "Uferlos" einen superschönen Platz auf dem Gelände er Artificial Family geschaffen. Es gibt Strandstühle, Palmen, Sand unter den Füßen. Wenn die Temperaturen es zulassen, fahrt nach Dietesheim! Einfach mit der S8 oder S9, ein paar Meter laufen und ihr seid in einer anderen Welt.  https://www.facebook.com/uferlosbeachclub

Freitag: 25. Juni: Runde Vernissage

(Petra)

Die Frankfurter Kunstsäule in Sachsenhausen kennt Ihr. Ja: ich kündige hier fast immer neue Arbeiten an - ganz einfach, weil ich das Format sehr liebe. Ab heute klebt hier Thomas Wunsch, der in seinen Werken Konkretes aus dem urbanen Kontext in reine Abstraktion verwandelt. Der Fotokünstler versteht es seit vielen Jahren, seine Sujets in magische, ästhetisch attraktive Bilder zu transformieren. Seine Arbeiten wurden einmal als kunstvolle Inszenierung von Meditationslandschaften bezeichnet. Ihn interessieren besonders solche Strukturen, die die ein Geflecht aus Farbflüssen, Passagen, Übergängen und Verzahnungen sind. Auf deren Suche geht er in Metropolen wie New York, London oder Peking. Aber erst durch seine spezielle digitale Bearbeitung finden seine Fotografien ihre künstlerische Dimension. In seiner aktuellen Serie CODE sind zusätzlich noch typografische Elemente oder Zahlen zu sehen. Diese Schriftfragmente entziehen sich der Decodierung durch die Betrachter*innen und bewirken eine zusätzliche Mystifizierung der Fotografien.

Thomas Wunsch - CODE, Vernissage, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Ecke Brückenstraße, Gutzkowstraße, Uhrzeit: 19 - 23 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 09. September, 24/7, Hygienevorschriften: trotz frischer Luft - Ihr wisst ja...

Freitag, 25. Juni: Of/ Jpson

(Andrea)

Egal, wie tief die Wolken hängen, JPson wird sie vertreiben.Zum zweiten Mal ist der Südafrikaner, der leidenschaftlicher Surfer und Reisender ist, mit derzeitiger Basis in Berlin, von wo er auch Europa-Tourneen anderer südafrikanischer Bands organisiert, im Hafen 2 zu Gast. Wenn ihr bei seinem letzten Konzert nicht hier gewesen sein solltet, sei erwähnt: seine Performances sind weniger Folk-Musik zum bloßen Zuhören, als vielmehr groovige, tanzbare Performances mit Drums und Percussion. One Day https://youtu.be/v6wQZPGp_6g Konzertbeginn 19.30 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis.

Hafen2
Nordring
Offenbach

Freitag, 25. Juni: OF/ Wort Wein Kunst

(Andrea)

Der BOK lädt heute zu "Wort Wein Kunst" und verwandelt die Galerie zur Bühne für Literatur: "Wir starten die Reihe am Freitag, 25.06.2021 Mit Klaus Puth. Klaus Puth ist langjähriges BOK-Mitglied, Zeichner, Illustrator und Autor. Er ist durch seine Arbeiten weit über das Rhein-Main gebiet bekannt. Die Lesungen findet im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Reda Marija Richer und Gabriele Sehn statt. Anmeldungen bitte unter: koschneider@gmx.de Lokale Weinhändler geben Einblick in ihr Sortiment. Beginn 19 Uhr

Bund Offenbacher Künstler e.V.
Kirchgasse 29
63065 Offenbach am Main

Freitag 25. - Montag 28. Juni: Forced Entertainment

(Martin)

Forced Entertainment, How the Time Goes
Digitaler Mousonturm

Kritisch und intelligent, so werden die Performances von Forced Entertainment immer in der Presse gefeiert. Für ausgewählte Produktionen gab’s schon Einladungen zum Berliner Theatertreffen und den Ibsen-Preis. Immer steht die Sprache im Mittelpunkt und Forced Entertainment schafft es irgendwie, das eigentlich Nicht-Darstellbare mit sehr klugen und einfachen theatralischen Mitteln auf die Bühne zu bringen. Auch deswegen sind die Inszenierungen immer im hohen Maße lohnend und tatsächlich gewinnbringend.

„Forced Entertainment melden sich aus dem vorhöllischen Delirium diverser Lockdowns zurück und laden noch einmal zum ultimativen Binge Watching: „How the Time Goes” – über fünf Stunden Multi-Episoden-Video-Performance in sieben Teilen, bei der Uraufführung non-stop, anschließend bis Ende August kapitelweise und kostenlos auf Youtube.

Zwischen Sheffield, Berlin, dem ländlichen Frankreich, London, Wien und Budapest wird über Quizantworten gestritten, über das Wetter und Beerdigungen getratscht, hier wird gekocht, da gebadet, dort erklärt jemand die Kostüme in einem Tschechow-Stück. Die Zeit vergeht in Schleifen. Klaviermusik spielt, natürlich immer die gleiche.

Entstanden im Frühling 2021, verspinnt „How the Time Goes” pandemische Seltsamkeiten und unbearbeitete Fragmente, die weder Tagebuch noch Fiktion sind, zu einem spiralförmigen Patchwork. Aufgenommen in einem einzigen Live-Take dauert jede Episode zwischen 25 und 60 Minuten und bietet eine Mischung aus ironischer Komik und melancholischem Zeitlupen-Quatsch. In bester Tradition erweitern Forced Entertainment die Durchlässigkeit des neuen Online-Lebens um ihre Methoden der Live-Performance und narrativen Dekonstruktion.“

Hier geht’s zum Stream: https://www.forcedentertainment.com/watch-here-how-the-time-goes/

Donnerstag, 24. – Montag, 28. Juni durchgängig, kostenlos, on demand

Foto: © Forced Entertainment

Soundtrack des Lebens: Polenta und Iron Maiden

(Uwe)

Franz Eugen Helmut Manfred Nidl aus Österreich, besser bekannt als der Hamburger Freddy Quinn, sang einst in einem Lied über Heimweh von „brennend heißem Wüstensand“. Brennend heißer Wüstensand ist auch eine treffende Beschreibung für die Polenta, die uns einst im Rahmen einer Fahrradtour bei einem Abendessen in Affolterbach vorgesetzt wurde. Wir waren mit dem Rad unterwegs und kamen aus Heidelberg, wo wir die Nacht vorher in einer Jugendhergebe übernachtet hatten. Wir, das war eine kleine Gruppe Fünfzehnjähriger, die nach der Konfirmation einmal in der Woche im evangelischen Pfarrhaus „abhing“, weil der damalige Zivildienstleistende und der junge Vikar (leistet seinen Vorbereitungsdienst) gute Typen waren und uns ein abwechslungsreiches Programm boten. Sie wollten aus uns keine Glaubenskrieger machen oder uns für ihre Zwecke abrichten, wie Napoleon es in Orwells Fabel „Farm der Tiere“ mit dem Wurf junger Hundewelpen getan hatte, sie waren einfach engagiert.

Wir machten aus einem unbenutzten Keller einen Jugendraum, schauten dort Filme, quatschten, hörten Musik (sehr viel von Iron Maiden) oder spielten Gesellschaftsspiele. Zum Ende der Dienstzeit des Zivis Michael machten wir die erwähnte dreitägige Radtour, die eine Abschiedsfahrt für ihn werden sollte. Affolterbach war wegen persönlicher Kontakte des Vikars zu einer dortigen Jugendgruppe ein Übernachtungsort. Weil die Gemeinde im Odenwald liegt, war die Strecke dorthin ziemlich hügelig. Entsprechend abgekämpft und hungrig kamen wir an. Unsere Gastgeber avisierten uns begeistert ein von einigen einheimischen Jugendlichen in unserem Alter zubereitetes Abendessen. Wir freuten uns sehr darauf, bekamen dann aber die Polenta vorgesetzt. Diese zu essen, war in etwa so, wie wenn man den von der kleinen Nichte im Sandkasten mittels eines großen Förmchens gebauten Sandkuchen tatsächlich verspeist.

Wir verlängerten an diesem Abend den vom Hersteller eigentlich bereits abgeschlossenen Mahlvorgang zur Herstellung von Maisgrieß, wir verkleinerten den trockenen Grieß mit unseren Zähnen weiter zu Maismehl und schluckten dieses wiederum herunter. Zumindest versuchten wir es, mit wenig Erfolg, daher mussten wir immer wieder mit einer Menge Wasser nachspülen. Bei jedem dieser Schritte, die die Köche durch die rechtzeitige Zugabe von Wasser bei der Zubereitung der Polenta überflüssig gemacht hätten, wünschten uns, Columbus hätte Amerika nie entdeckt. Dann wäre der Mais nicht nach Europa und in der Folge nicht als Maisgrieß nach Affolterbach gekommen.

Beinahe 25 Jahre danach machte ich mit dem Partner meiner nach Italien ausgewanderten Freundin Dagmar und dessen Vater in der Nähe seiner Heimatstadt, dem schönen Biella, eine Wanderung. Während der wunderbaren aber durchaus anspruchsvollen Tour im norditalienischen Piemont motivierten mich meine italienischen Wandergesellen mit der Aussicht auf ein köstliches Essen am Zielort. Als wir dort ankamen stellte sich heraus, dass die Spezialität des Ristorante Valfré in Oropa ausgerechnet Polenta war. Sie servierten die Polenta dort mit Butter oder mit Wildschweingulasch. Ich erschrak, seit besagtem Abend im Odenwald war ich traumatisiert, und sagte zu Paco, Dagmars Freund: „i hope the cook isn’t from Affolterbach“. Darauf hatte er natürlich keine Antwort und starrte mich fragend an. Mir war es zu mühsam, alles in meinem brüchigen Englisch zu erklären. Ich vertraute auf den Rat der Einheimischen und bestellte die Variante mit Wildschweingulasch. Köstlich.

Soundtrack des Lebens: Run To The Hills von Iron Maiden

Bis 24. August: Liebighaus Live

(Daniela)

Der Garten des Liebighauses ist ein Traum! Wie wunderbar, dass da wieder Konzerte stattfinden und man zugleich auch die aktuelle Sonderausstellung BUNTE GÖTTER besichtigen kann.

Einen Sommer lang, jeden Donnerstag, um 19 Uhr sind Besucherinnen und Besucher in den schönsten Garten Frankfurts eingeladen, in dem sich Live-Musik und Kunst in einem einzigartigen Ambiente erleben lassen. Die Musikerinnen und Musiker verbindet ihre Beziehung zu Frankfurt und seiner Umgebung sowie die Leidenschaft, als Singer-Songwriter ihre Geschichten mit dem Publikum zu teilen. Das Line-up reicht von Soul über Pop bis hin zu Rock. Zwischen den Live-Konzerten kann das Publikum mit Kunstvermittlerinnen und -vermittlern in die faszinierende Welt der aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ eintauchen. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.
 
Donnerstag, 8. Juli // FEE.
Freitag 9. Juli Gregor Praml x Tigisti (Nachholtermin!)
Donnerstag, 15. Juli // Samuel Harfst
Donnerstag, 22. Juli // NEWMEN
Donnerstag, 29. Juli // Shelly Phillips
Donnerstag, 5. August // Yvonne Mwale Trio
Donnerstag, 19. August // Fooks Nihil
Donnerstag, 26. August // Rain Dance
Weitere Termine folgen. Die Veranstaltungsreihe wird im September fortgesetzt.
 
Eintritt: 19 Euro, 15 Euro ermäßigt, Tickets erhältlich im Online-Shop: shop.liebieghaus.de

Die für die Veranstaltungen geltenden Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen finden Sie in der Presseinformation und unter liebieghaus.de.

Foto: Liebighaus / Tetyana Lux

Reiseempfehlung für vier Frauen

(Daniela)

Oh wie gerne würde ich diese Reise buchen. Ich habe Stephanie König, 2011 im Frankfurter Garten kennengelernt und vom ersten Tag an hat sie mich begeistert. Stephanie hat eine wunderbare Art mit Menschen und der Natur umzugehen. Sie hat ein unglaubliches Wissen über Kräuter und selten habe ich einen Menschen erlebt, der einem mit soviel Charme Neues vermittelt und bei dem man soviel gemeinsam Lachen kann.

Wäre ich zu der Zeit nicht in Südtirol, wäre ich mit ihr verreist:

Dorthin reisen, wo Pfeffer und Thymian wachsen

Es gibt ein Stück Land an der Ostküste Spaniens, das nach Thymian und Meer duftet. In beidem lässt es sich genussvoll leben. Die „Plana“ ist ein kleines Paradies mit Palmen, Pinien und einem Leuchtturm. Und mit der Möglichkeit, zu sich selbst zu finden. Sie werden behutsam an die Hand genommen um durch ein Tor begleitet zu werden, hinter dem sich neue Räume verbergen und die Zeit anders tickt.

Eine erfrischende Kräuterreise

Das Anwesen inmitten des Naturparks „Montgo“ bietet Herberge, Hängematten und Herzlichkeit. Im großen Garten wachsen wohlschmeckende Kräuter für frischen Tee. Im Labyrinth zelebrieren wir gemeinsam Naturrituale und die reizvolle Umgebung lädt zu kleinen Spaziergängen und größeren Wanderungen ein. Wer mag, kann vor Sonnenaufgang mit ausgewählten Yogaübungen den Tag starten. Einem morgendlichen Bad im Meer folgt ein „König“liches Frühstück. Danach widmen wir unsere Aufmerksamkeit ganz den Heilpflanzen Rosmarin, Thymian und Lavendel. Setzen Öle an, bereiten Auszüge, stellen Salben und Teemischungen her. Doch auch ein Besuch des Wochenmarktes lohnt sich sehr. Das Städtchen Javea lädt zum Verweilen an.
Mit einem Picknickkorb voller spanischer Leckereien genießen wir die Sonnenuntergänge am Strand oder vom Leuchtturm aus.

Eckdaten
Termin: 24. Juli bis 31. Juli 2021
Kosten: 890 Euro inkl. Verpflegungs- und Übernachtungskosten sowie Yogastunden, Eintrittspreise, Transfer/Flughafen und Seminarmaterial.
Teilnehmerzahl: 4 Frauen mit Herz und ohne Uhr
Spanischkenntnisse nicht erforderlich
Weitere Infos: www.laplana.de und https://naturschule-hessen.de/heilpflanzen-am-alten-flugplatz/kraeuterreise/

Samstag 26. Juni - 12. Juli: VERSO SUD

(Daniela)

Oh wie toll, dass Italienische Filmfestival VERSO SUD findet zum 26. Mal statt!
(Ursprünglich war es für November 2020 geplant).
Nach einem Online-Angebot im März findet das Festival jetzt vom 26. Juni bis 12. Juli im Kino des DFF statt. Einige Wiederholungsvorstellungen der Hommage folgen in der zweiten Juli-Hälfte. Außerdem gibt es auch diesmal wieder zusätzliche Vorstellungen im Filmforum Höchst (Programm: www.filmforum-höchst.com).

Das Festival des italienischen Films präsentiert eine Auswahl an aktuellen Produktionen, die von populären Komödien wie LA DEA FORTUNA (2019) oder IL COLPO DEL CANE (2019) bis hin zu ambitionierten Autorenfilmen wie MARTIN EDEN (2019) als Preview vor dem Kinostart, FAITH (2019) in Kooperation mit dem exground Filmfest und als Abschlussfilm FAVOLACCE (2020) in Kooperation mit dem Schweizerischen Generalkonsulat reichen. Die Hommage des Festivals ehrt jedes Jahr verdiente Filmschaffende.

Bei der 26. Ausgabe ist die Hommage der Regisseurin Lina Wertmüller gewidmet. Mit einer Auswahl an neun Filmen von den 1960er bis in die 1990er Jahre gibt sie einen umfangreichen Einblick in Wertmüllers viele Dekaden umspannendes Werk, das von I BASILISCHI (1963) über TUTTO A POSTO E NIENTE IN ORDINE (1974) bis zu UN COMPLICATO INTRIGO DI DONNE, VICOLI E DELITTI (1985) oder FERDINANDO E CAROLINA (1999) sehr unterschiedliche Facetten umfasst. Die Hommage findet in Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen statt, die mit dem „Comizi tra donne“-Special zudem vier weitere Programme mit Werken süditalienischer Regisseurinnen bei Verso Sud präsentiert: Das Kurzfilmprogramm ESSERE DONNE mit Filmen von Cecilia Mangini und Lina Mangiacapre, einen Dokumentarfilm von Nadia Pizzuti über Mangiacapre (kombiniert mit einem Fragment von Elvira Notari), sowie mit TANO DA MORIRE (1997) und RICCARDO VA ALL’INFENRO (2017) zwei wilde, farbenprächtige Spielfilme von Roberta Torre.

Aufgrund der derzeit stark reduzierten Platzkapazität empfiehlt sich der frühzeitige Online-Ticketkauf, der ab sofort für alle Vorstellungen möglich ist. Bitte beachten Sie jedoch, dass Tickets nur in Ausnahmefällen und nur bis einen Tag vor der Vorstellung stornierbar sind. An der Kasse reservierte Tickets müssen wie in den letzten Jahren bis zwei Tage vor der Vorstellung abgeholt werden. Nicht abgeholte Tickets gehen sonst wieder in den freien Verkauf. Bitte beachten Sie auch die derzeitigen Hygiene-Auflagen: Nach aktuellem Stand ist der Kinobesuch nur mit einem tagesaktuellen Schnelltest-Nachweis und Mund-Nase-Bedeckung möglich. Etwaige Änderungen der Auflagen kommunizieren wir über Website und Newsletter.

Weitere Informationen unter: dff.film/verso-sud

Samstag, 26. Juni: Of/ Filmklubb - Biertasting

(Andrea)

Vinho verde, Pasteis und auch sonst allerlei kulinarische Delights gibt es Samstags bei Nic und Jose im Filmklubb. Seit Neuestem ist auch Bier im Angebot, nicht aus Portugal, sondern aus Offenbach. Hier Gebraut und Verzapft und wohl auch ganz lecker (ich bin über Becks im Cookies nie hinausgekommen und kann Gerstensaft wenig abgewinnen, aber das muss ja nichts heißen). Ob Ihr auf den Geschmack kommt? Probiert es aus!Heute ist das vorerst letzte Biertasting, 25 € inkl. Snacks mit Reimos- Brauwerk Anmeldung bitte nic@filmklubb.de Der Laden ist geöffnet Samstag von 10-13h - anschließend Biertasting.

Filmklubb
Isenburgring 
Offenbach

Samstag, 26. Juni: OF/ Mimik @ Waggon

(Andrea)

Heute ist Kulturzeiterin-Treffen, wir feiern endlich Weihnachten und baldowern neue Ideen aus, um Künstlerinnen und Künstler weiterhin gut supporten zu können. Sonst wäre ich heute bereits um 15 Uhr am Waggon, dort ist Mimik aus Wiesbaden zu Gast. Das Label/die Agentur hat ein paar interessante Elektrofrickler dabei, es wird tanzbar. Glück für mich, das Ganze ist als Festival geplant und geht bis in den Abend. Da kann ich auch noch bei Ardis Fortuna Irgendwo auf der Hanauer einen Drink einplanen.

Mimik @ Waggon
Kulturgleis
Offenbach - Mainufer 

Sonntag, 27. Juni: Of/ Aufwach-Yoga , Backwaren , Kaffee , Flohmarkt

(Andrea)

Die Galerie genau am Ort ist genau der richtig jetzt: Aufwach-Yoga , Backwaren , Kaffee , Flohmarkt. Also, gemütlich aus dem Bett schälen, ein paar Meter radeln, Kundalini-Yoga machen, Kaffee trinken, Stöbern. Yoga ist von 10 bis 11, der Flohmarkt beginnt um 11.30 Uhr. Wer noch mitmachen will, meldet sich am besten direkt bei Roya. +4915788503436

Galerie genau am Ort
Frankfurter Straße 54
63067 OF
bald: foodsharing aperitivo; Schaufenstertheater; Videokunst; Kommunistischer Kleiderschrank; Kaffee zum Weglaufen; gefährliches Teetrinken; fancy Kiosk; Aufwach-, Einschlaf und Sonntagsbrunchyoga & Grammophonsalon-

Sonntag, 27. Juni: Die Anziehungskraft der Bäume

(Martin)

Die Anziehungskraft der Bäume
Kat Austen/Moritz Frischkorn

Audio-Walk
- Ein Sonntagsspaziergang der besonderen Art!

Audiowalk zum Text ‚Laubwerk‘ von Marion Poschmann, Preisträgerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2021

Basierend auf dem Text „Laubwerk“ von Marion Poschmann, für den die Autorin 2021 mit WORTMELDUNGEN – Der Literaturpreis für kritische Kurztexte der Crespo Foundation ausgezeichnet wurde, entwickeln der Choreograf Moritz Frischkorn und die Audiokünstlerin Kat Austen einen Spaziergang zwischen und mit Stadtbäumen. Die Zuhörer:innen sind eingeladen, sich spielerisch von einem Baum zum nächsten zu bewegen. Dabei werden Kindheitserinnerungen geweckt, einzelne Bäume einer genauen Betrachtung unterzogen und ein Raum geschaffen, in dem sich die Zuhörer:innen von der Präsenz und dem Rhythmus der Bäume in ihrer Stadt affizieren lassen können. Gleichzeitig hören sie Auszüge aus dem Essay Poschmanns, einer poetischen Reflexion über unser intensives Zusammenleben mit Bäumen. So entsteht ein neuer Sinn für die Verbundenheit und Ko-Abhängigkeit von menschlichen und baumartigen Stadtbewohner:innen.

Dauer: ca. 40 min; Treffpunkt in Bornheim/Nordend (Ost) – mehr Infos demnächst auf der Homepage des Mousonturm.

Anmeldung zum geführten Walk unter info@wortmeldungen.org bis zum 23.06.
Es wird empfohlen, vor dem Walk einen Antigentest durchzuführen.

Der Audiowalk funktioniert ortsunabhängig und kann auch außerhalb von Frankfurt durchgeführt werden. Die Künstler:innen empfehlen, den Audiowalk mit Kopfhörern zu hören.

Der Link zum Audiowalk, der auf jedes Smartphone geladen werden kann, steht ab 27.6. auf dieser Seite zur Verfügung: https://www.mousonturm.de/events/die-anziehungskraft-der-baeume/

Sonntag, 27. Juni
um 15.00h: Die Anziehungskraft der Bäume

Kat Austen/Moritz Frischkorn - Audio-Walk; kostenlos, bitte Anmelden (s.o.)

Foto: © Kelli Gedvil (Studio Austen)

Sonntag 27. Juni: Konzert im ChamissoGarten

(Martin)

Chamisso-Festival - Eine Initiative für Mensch & Natur

Musik gibt’s zu hören und zu erleben im ‚kleinen Paradies‘ hier in Frankfurt bzw. mitten in Eschersheim: im ChamissoGarten. 

Der ökologische, artenreiche Schau- und Lehrgarten wird im Juni zur Musikbühne!

27. Juni: Klänge, die fliegen
Nicolai Bernstein (Violine), Johannes Berger (Violoncello), Magdalena Dzeca (Tanz)

Das Konzert findet um 18.00h statt und der Eintritt ist frei! 

Weitere Infos unter den beiden homepages: https://www.chamissogarten.de

https://www.perenthaler.net/festival/spielplan/

ChamissoGarten, Chamissostraße 38, 60431 Frankfurt am Main

Foto: © ChamissoGarten/Homepage

Sonntag, 27.Juni: OF/ Sonntagskonzert

(Andrea)

Gibt es Schöneres, als mit einem Kaffee in der Hand in der Sonne zu sitzen, aufs Wasser zu schauen und schöner Musik zu lauschen? Heute spielen zwei sympathische Bands im Hafen 2: "16.00 Uhr Saint Ruby 17.15 Uhr Ester Poly Ester Poly Ester Poly sind Martina Berther (E-Bass, Voc, Zürich) und Béatrice Graf (Schlagzeug, Voc, Genf). Seit 2013 erweitern die beiden Musikerinnen die Möglichkeiten des Bass - Schlagzeug - Tandems. Rock, gespickt mit einer Prise ungeahnten Sounds und ihren Einflüssen aus der improvisierten- und Jazzmusik. Der Mix ergibt einen frisch gepressten Ester Poly Saft mit einem bitteren sozialkritischen Nachgeschmack. Zu Verkosten auf dem neuen Album WET oder live am Veranstaltungsort deines Vertrauens. Saint Ruby sind eine vierköpfige Indie / Alternative / Dreamrock Band aus Münster und spielen seit Anfang 2020 zusammen in dieser Konstellation. Die Musik ist verträumt und tanzbar zugleich und bestimmt durch die außergewöhnliche Stimme von Freya K. Inspiriert wurden Saint Ruby von Bands wie Men I Trust oder Snail Mail. Teenage Love Song 

HAfen 2
Nordring 
Offenbach

Sonntag, 27. Juni: FFM/ Welthits auf Hessisch

(Andrea)

Leute, das wird ein Spaß! "Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Michael Jackson, Britney Spears und Elivs Presley klingen würden, wenn sie Hessisch gesungen hätten? Nein, haben Sie nicht. Deshalb haben sich Tilman Birr und Elis diese Frage für Sie gestellt. Von alleine wären Sie ja eh nicht darauf gekommen. Birr und Elis, eigentlich Mitglieder der Frankfurter „Lesebühne Ihres Vertrauens“, haben die linguistisch anspruchsvolle Arbeit auf sich genommen und die wichtigsten Welthits der letzten 60 Jahre aus dem Englischen, der Sprache der Warnhinweise und Flughafendurchsagen, in die Sprache der Poesie und Anmut übertragen, das Hessische. Nun singen sie Miley Cyrus´ „Abrissbern“, Rihannas „Reschescherm“ oder Britney Spears´ „Schlaach misch, Mädsche, nochema“ mit Bass, Gitarre und zwo maa Gesang. Und zwar so lange, bis Sie denken: „Helf mer! Isch brauch da jemand“ (Lennon/McCartney)." JA, Tilman Birr und Elis C. Bihn singen "Welthits auf Hessisch" und zwar ab 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr im

Sommergarten der Batschkapp
in der Gwinnerstraße.

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Dienstag 29. Juni: Lesung in der Jüdischen Gemeinde

(Daniela)

Ich war schon lange nicht mehr auf einer Lesung... Wäre heute kein Achtelfinale, wäre ich hin:

Wegen einer fehlgelaufenen Liebesgeschichte und falschen Anschuldigungen verliert Otto Kadoke seine Approbation als Psychiater in Amsterdam. Vor dem Nichts stehend, beschließt er, die Einladung seiner Verwandten Anat, einer fanatischen Zionistin, ins Westjordanland anzunehmen. Als der überzeugte Atheist und Anti-Zionist dort ankommt, muss er sich der Etikette halber zunächst als Anats Verlobter ausgeben, verliebt sich aber schließlich ernsthaft in sie. Sie willigt jedoch nur ein, ihn zu heiraten, wenn die beiden eine gottgefällige Ehe führen. Ein Roman mit fast wahnwitzigen Wendungen und urkomischen Szenen, der zeigt, wie sehr die Vergangenheit unser Verhalten bestimmt.

Die tragikomische Liebesgeschichte des Antihelden Kadoke verwebt schonungslose Gesellschaftskritik, historische Analyse und die Untersuchung tiefmenschlicher, existenzieller Fragen.

Gespräch: Philipp Peyman Engel, Jüdische Allgemeine

Wir ermöglichen unseren Gäst*innen unter Einhaltung des Hygienekonzepts und der geltenden Abstandsregeln parallel zum Livestream die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung.

Dienstag, 29.06.2021, Beginn: 19:30 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr, Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66, Eintritt im VVK € 10 | € 7 (zzgl. VVK-Gebühren), AK € 12 | € 9, Teilnahme am Livestream kostenfrei, Solitickets € 8 Tickets unter: www.jg-ffm.de/karten

Mittwoch 30. Juni: LICHTER SOMMERKINO / The Truffle Hunters

(Daniela)

Gregor sagte: "Als Italienerin wirst Du den Film lieben". Also bin ich heute Abend dabei!

Der Eröffnungsfilm des LICHTER Sommerkinos von Gregory Kershaw und Michael Dweck dokumentiert die lange Reise eines Trüffels – beginnend in den italienischen Wäldern und endend auf einem makellosen Teller in einem der teuersten Restaurants der Welt. Dabei zeigt er eindrucksvoll, wie eine ganze Industrie funktioniert, und verdeutlicht, wie an deren Basis alles von ein paar alten Männern und ihren Schnüffelhunden abhängt. Der herzerwärmende Dokumentarfilm folgt dem Alltag dieser Jäger mitten in ein Dilemma: Wie können sie ihre traditionelle Art der Trüffelbeschaffung fortsetzen, ohne sich dem Druck des kapitalistischen Marktes zu beugen?

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=KFYhrc0AnVw

Die Tickets sind für 10,00 € pro Person unter www.lichter-filmfest.de oder unter www.freiluftkinofrankfurt.de erhältlich.
Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Die Filmvorstellungen beginnen bei ausreichender Dunkelheit. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Mittwoch, 30. Juni: Of/ Stop Making Sense

(Andrea)

Welch fulminanter Auftakt! Endlich wieder Open-Air-Kino und Daniel Brettschneider hat sich wahrlich tolle Sachen ausgedacht, mit denen er uns in den nächsten Wochen den Sommer versüßen wird. Heute also große Eröffnung, gezeigt wird einer der besten Konzertfilme wo gibt: "Stop Making sense" von und mit den Talking Heads. Jaja, lang ist es her, seit David Byrne und seine Combo sind anschickten, die Welt zu erobern. 1983 war das, kein Internet, keine CDs, alles schön Analog, die Deutsche Welle gab es noch nicht und dann kommt da diese New Yorker Künstlergruppe....der Film verzichtet auf Schwenks ins Publikum und fokussiert Musik. Regie führte übrigens der seinerzeit auch noch unbekannte Jonathan Demme (u.a. Schweigen der Lämmer). Das Ganze heute auf dem Wilhelmsplatz, es empfiehlt sich eine Einkehr bei Jörg Münch, Ticketdealer für den Abend. 

Wie gesagt, dass ist nur der Anfang. Es wird noch das Alte Schinken Festival im Hafen, Filme am Friedrichsring und sogar ein cineastisches Tennisplatz-Special geben. 

work in progress: Quarantäne-Kunst

(Petra)

Von dem Künstler Sandip Shah und seiner Bewohnten Kunstinstallation (b.k.i.) in Sachsenhausen habe ich Euch schon häufiger erzählt – und so einige sehr schöne Abende dort verbracht. In den letzten Monaten nicht mehr, klar…Er hat die Zeit für sich und seine Kunst – und einen Umbau in der b.k.i. genutzt: zwischen dem vorderen Ausstellungsraum und dem dahinterliegenden Zimmer ist nun eine Plexiglastür eingebaut, ein automatischer Türdrücker sowie Mikros und Lautsprecher sind installiert.  In diesem Safe House – wie er es nennt –  hat er dann die Tür für einzelne Menschen nach Terminvereinbarung geöffnet. Ich habe mich kurz vor Weihnachten durchs Plexiglas mit ihm unterhalten (die Maske ist natürlich nur für die Pose), und es hat sich fast ein wenig wie früher angefühlt. Denn an den Wänden des sonst blendend weißen Raums haben Künstlerkolleginnen und -kollegen Werke hinterlassen. Sandip fühlt sich offenbar sehr wohl in seinem Safe House, und so setzt er das Projekt bei nicht enden wollendem Lockdown fort: Er vergibt weiterhin Termine für seine individuellen Quarantäne-Gespräche an Künstler*innen und Nicht-Künstler*innen. Außerdem aber soll das Safe House-Schaufenster entstehen, für das ihm Jede*r handschriftliche Texte (DIN A4) schicken kann: Gedanken, Texte, Gedichte, Erlebnisse rund um das Thema Coronazeit.

Safe House / Safe House Schaufenster, handschriftliche Texte (DIN A4, kein Name, nur auf der Rückseite eine E-Mail-Adresse!) per Post an: Sandip Shah, b.k.i., Seehofstraße 8a, 60594 Frankfurt am Main, Terminvereinbarung: b.k.i.@web.de (das Textblatt könntet Ihr dann natürlich auch mitbringen)  

Donnerstag, 1. Juli: Vernissage - FASHION

(Petra)

Wie hatte ich mich gefreut auf die erste Fashion Week in Frankfurt! Nun findet sie tatsächlich statt - aber rein digital. Umso schöner, dass kleinere Formate aktuell auch wahrhaftig zu erleben sind - wie diese feine Ausstellung beim Kunstverein Familie Lola Montez: In der gemeinsamen Ausstellung der Modedesignerin Nina Hollein und des Malers Philipp Schweiger entsteht ein modernes Diorama (das meint die Idee eines Schaukastens mit Modellfigur-Szenen - wie etwa die traditionellen Weihnachstkrippen) über die Prägnanz und Transformation einer naturverbundenen Wahrnehmung. Nina Holleins trag- und wandelbare Entwürfe haben sowohl eine moderne skulpturale Präsenz als auch einen manifesthaften Charakter für ein ökologischeres und ökonomischeres ästhetisches Auftreten: handgefertigte Einzelstücke mit einer starken Haltung zu Individualität und Nachhaltigkeit, zu modischer Aktualität und Innovation. Philipp Schweigers Gemälde oszillieren zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit und entwickeln einen suggestiven, ästhetischen Wahrnehmungsansatz für die uns unmittelbare Umgebung.
Beide Werkserien – die Bilder von Philipp Schweiger und die “Suit Up” Kollektion von Nina Hollein – entwickeln ein zweiseitiges Schaubild. Im Mittelpunkt steht eine neue Generation von Protagonisten und deren Beschäftigung mit ihrer Umwelt, mit Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit und Aufrechterhaltbarkeit. Und übrigens: Nina Hollein und Philipp Schweiger sind Geschwister und wurden 1971 in Wien geboren. Für alle "Fashion Victims", die mehr Faaashion wollen: Frankfurt Fashion Week "Unveiling the Unexpected" 05. - 09. Juli

Palindrome - Mode und Malerei, Nina Hollein und Philipp Schweiger, Vernissage, Begrüßung: Adriane Dolce, Einführung: Silke Hohmann, Ort: Kunstverein Familie Lola Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis 25. Juli, Eintritt: frei, Öffnungszeiten und mehr hier

Donnerstag 1. Juli: LICHTER SOMMERKINO / Wer wir waren

(Daniela)

Welche Verantwortung haben wir für die Zukunft und wie können wir diese gestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Dokumentarfilm Wer wir waren von Marc Bauder, den wir am 1. Juli zeigen. Der Film begleitet sechs Denker*innen und Wissenschaftler*innen von den Tiefen des Ozeans bis in die Weiten des Weltraums, während sie die Gegenwart reflektieren und in die Zukunft blicken. Wer wir waren zeigen wir in Kooperation mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=_RMQZU-xLvk

Die Tickets sind für 10,00 € pro Person unter www.lichter-filmfest.de oder unter www.freiluftkinofrankfurt.de erhältlich.
Einlass ist ab 19.30 Uhr. Die Filmvorstellungen beginnen bei ausreichender Dunkelheit. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Donnerstag, 1. Juli: Of/ Die große Verschwörung: Botschaften von der Rückseite der Moderne

(Andrea)

Weil ich neugierig bin, wie sich Thomas` Freund auf dem Podium macht und schon immer ein großer Fan von Conspiracy-Theorien jedweder Art war, höre ich mir mal an, was der Historiker Dr. Oliver Marc Piecha zu Verschwörungstheorien zu sagen hat: "Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Angesichts der Corona-Pandemie ist das nur besonders augenfällig geworden. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Vortrag „Die große Verschwörung: Botschaften von der Rückseite der Moderne“ heute um 18:30 Uhr im Haus der Volkshochschule Offenbach, Berliner Straße 77. Dr. Oliver Marc Piecha, der sich als Historiker unter anderem mit der Kultur- und Ideologiegeschichte des frühen 20. Jahrhunderts beschäftigt, klärt ein paar grundsätzliche Zusammenhänge und Kategorien in Sachen "Verschwörung", stellt Theorien vor und ordnet das Phänomen historisch ein. Fast jeder kennt Fälle von Menschen aus dem weiteren oder engeren Umfeld, die behaupten, eine ganz eigene Wahrheit hinter der Realität zu kennen. Solche Verschwörungstheorien können schnell beängstigend werden. So fremd und neu wie es derzeit manchmal scheint ist das Phänomen jedoch nicht, Verschwörungstheorien haben in der politischen Geschichte der letzten 200 Jahre immer wieder eine wichtige Rolle gespielt. Andererseits scheint das Phänomen im Zeichen des Medienwandels immer weiter um sich zu greifen: Aber ist es dank Internet nur sichtbarer geworden, oder hat sich qualitativ etwas verändert? Geheimwissen hat der Referent nicht zu bieten – Beispiele etwa aus dem Zusammenhang mit "Covid-19" machen aber deutlich, wie Verschwörungstheorien funktionieren – und was das eigentlich Bedrohliche an ihnen ist. Es geht um den Kern des Phänomens: Die Zukunft der Demokratie, den Zusammenhalt der Gesellschaft und um Angst. Im Anschluss an den Vortrag moderiert vhs-Leiter Dirk Wolk-Pöhlmann eine Frage- und Diskussionsrunde zum Thema des Abends. Das ist eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft ARBEIT UND LEBEN, eine Zusammenarbeit von vhs und DGB. Der Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter Angabe der Kursnummer S1046VO erforderlich (www.vhs-offenbach.de oder 069 8065 3141).

VORSCHAU
Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne

(Andrea)

Neben dem Filmklubb sorgen auch andere für einen abwechslungsreiches Programm beim 2. Offenbacher Open Air-Festival „Parkside im Hof“ vom 22. Juli bis 28. August 2021, ,mit dabei Volker Rebell, seine Rebell(i)sche Studiobühne beteiligt sich am Festival mit diesen 5 Konzerten:

1. Sa 24.07.2021: „Die Songkunst von Lennon & McCartney" mit The Lonely Hearts Club Band und Christopher Herrmann (Cello) - Konzeption/Moderation: Volker Rebell

2. Sa 31.07.2021: Stoppok solo - deutschsprachiger Folk-Blues-Rock der Extraklasse - mit kräftigem Biss und feinem Humor.

3. Sa 07.08.2021: Glitter Twins „50 Jahre Rolling Stones Sticky Fingers“ – Jubiläumskonzert + Lesung , Song-für-Song-Kommentierung: Volker Rebell

4. Sa 14.08.2021: Henni Nachtsheim & das Jazzensemble der Deutschen Oper Berlin (Quintett-Besetzung: Piano, Trompete, Posaune, Bass, Schlagzeug) „De Peter kimmt“ - Peer Gynt, neu interpretiert. Comedy meets Jazz.

5. Sa 21.08.2021: Rodgau Monotones - Erbarme und Hallelujaaaa!. Endlich. Nach vielen Jahren kommen die Monotones wieder mal nach Bad Offebach!

Konzertbeginn jeweils 19 Uhr. Ende spätestens 22 Uhr. Details zu den Konzerten und zum Ticketverkauf folgen, sobald die anderen Co-Veranstalter des Festivals die Planung ihres Programms abgeschlossen haben. Die anderen beteiligten Offenbacher Kulturinitiativen bieten Blues-, Jazz-, Klassik-Konzerte und Film-Vorführungen. Unter anderem will das Kulturzentrum Sandgasse zwei Konzerte beisteuern: am 23.07. Stoned Immaculate und am 30.07. Hamburg Blues Band (tbc, Infos unter Vorbehalt) Wer die im Schachbrettmuster bestuhlten Open Air-Veranstaltungen besuchen möchte, muss entweder vollständig geimpft oder nachweislich von Covid genesen oder aktuell getestet sein. Dies muss am Einlass kontrolliert werden. Eine Abendkasse darf es nicht geben. Tickets müssen online gebucht werden. Das Sicherheits- und Hygienekonzept macht eine Limitierung der Besucherzahl notwendig. Weitere Infos folgen.

Ab 2. Juli: Brotfabrik Sommerwiese

(Uwe)

Die Brotfabrik (mit dem Zoom und Markus Gardian Booking) veranstaltet vor der Jahrhunderthalle in Höchst die Brotfabrik Sommerwiese. Im abechslungsreichen Programm ist für jede/n was dabei:

Freitag 02. Juli, 19:00 Uhr, BLOND + LAURA LEE & THE JETTES + WOLF & MOON
Samstag 03. Juli, 20:00 Uhr, PROSECHÒS FEAT. SHANTEL
Mittwoch 07. Juli, 20:00 Uhr, L’AUPAIRE
Donnerstag 08. Juli, 20:00 Uhr, LIEDFETT
Freitag 09. Juli, 20:00 Uhr, FIL BO RIVA
Samstag 10. Juli, 16:00 Uhr, DIKKA
Sonntag 11. Juli, 16:00 Uhr, RAKETEN ERNA
Sonntag 11. Juli, 20:00 Uhr, CARI CARI
Dienstag 13. Juli 20:00 Uhr, HAIYTI
Mittwoch 14. Juli 20:00 Uhr, GRANADA
Donnerstag 15. Juli 20:00 Uhr MÄDNESS & DÖLL
Freitag 16. Juli: 17:00 Uhr, Sommerfest "Stadt am Meer"
Samstag 17. Juli 20:00 Uhr, REY&KJAVIK
Mittwoch 21. Juli 20:00 Uhr, LEONIDEN
Freitag 23. Juli: Hit Happens
Sonntag 25. Juli 12:00 Uhr,: LAZY. Sunday
Montag 26. Juli, 20:00 Uhr FRITZI ERNST
Donnerstag 29. Juli 20:00 Uhr STEFANIE SARGNAGEL
Samstag 31. Juli 20:00 Uhr: Zugezogen Maskulin

Mehr unter https://sommerwiese.net

Freitag 2. Juli: LICHTER SOMMERKINO / The Man Who Sold His Skin

(Daniela)

Am 2. Juli geht es weiter mit The Man Who Sold His Skin. Der Film von Kaouther Ben Hania erzählt von Sam und seiner Freundin Abeer, die durch den syrischen Bürgerkrieg getrennt werden. Während er aus Syrien flüchtet, wird sie von ihrer Familie dazu gedrängt, einen syrischen Diplomaten zu heiraten. Im Libanon trifft Sam auf einen Künstler, der ihn zu seinem Kunstwerk machen möchte - im Austausch für ein Schengen-Visum. Um wieder mit seiner großen Lieben vereint zu sein, lässt sich Sam auf diesen Deal ein, ohne zu ahnen, dass er mehr als „nur“ seine Haut verkauft.

Trailer: https://www.cineuropa.org/en/video/rdid/388878/

Die Tickets sind für 10,00 € pro Person unter www.lichter-filmfest.de oder unter www.freiluftkinofrankfurt.de erhältlich.
Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Die Filmvorstellungen beginnen bei ausreichender Dunkelheit. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Samstag 3. Juli: LICHTER SOMMERKINO / Schoolgirls (Las Niñas)

(Daniela)


Im Leben eines jeden Kindes kommt der Moment der Erkenntnis, dass die Welt so viel größer ist als gedacht. In Schoolgirls (Las Niñas) der Regisseurin Pilar Palomero ist für die 11-jährige Celia dieser Moment gekommen, als sie Brisa trifft, eine neue Klassenkameradin an ihrer katholischen Schule. Inmitten eines konservativen Umfelds und der Gesellschaft ihrer Freunde, in der Musik, im Tanzen, dem Lästern und Fragenstellen versucht Celia die Befreiung zu finden, die sie braucht. Schoolgirls zeigen wir am 3. Juli mit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ttnx4P1lLnE

Die Tickets sind für 10,00 € pro Person unter www.lichter-filmfest.de oder unter www.freiluftkinofrankfurt.de erhältlich.
Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Die Filmvorstellungen beginnen bei ausreichender Dunkelheit. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Sonntag 4. Juli: LICHTER SOMMERKINO / Street Line

(Daniela)

Natürlich werde ich heute Abend dabei sein und mir diesen besonderen Film nicht entgehen lassen.

Zum Grand Finale des LICHTER Sommerkinos zeigen wir am 04. Juli den diesjährigen Gewinnerfilm street line. Zehn Jahre nach dem Dreh zum Dokumentarfilm Kleine Wölfe kehren die Regisseur*innen Justin Peach und Lisa Engelbach nach Nepal zurück, um herauszufinden, was aus dem Straßenjungen von damals geworden ist. Sonu ist inzwischen erwachsen und Vater einer kleinen Tochter. Mit der Unterstützung seiner beiden Schwestern versucht er, für die dreijährige Sona zu sorgen. In der Hoffnung, ihr eine Kindheit schenken zu können, wie sie ihm und seinen Geschwistern verwehrt blieb, macht er einen Drogenentzug, der es ihm ermöglichen soll, ein neues Leben aufzubauen. Wenn Sona und ihre Freund*innen in den sonnendurchfluteten Straßen Kathmandus spielen, scheinen die Drogenprobleme und finanziellen Nöte ihrer Eltern für einen Moment vergessen. Tatsächlich aber sind sie in allen Lebensbereichen spürbar und drohen, die Zukunft dieser Kinder auf fatale Weise vorzubestimmen.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=aDNWfhps0p4

Die Tickets sind für 10,00 € pro Person unter www.lichter-filmfest.de oder unter www.freiluftkinofrankfurt.de erhältlich.
Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Die Filmvorstellungen beginnen bei ausreichender Dunkelheit. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Dienstag, 6. Juli: FFM/ Stoned Immaculate

(Andrea)

"Riders on the Storm", "Break on Through" gefolgt von "Light my fire": Anlässlich des 50. Todestags von Jim Morrisson hat der Guardian die Top 30 Doors Songs ausgewählt (https://bit.ly/3jcskiL) Bewegend waren und sind sie alle und zeitlos noch dazu. Das beweist das heutige Konzert:

"I'll tell you this... No eternal reward will forgive us now For wasting the dawn" Coronabedingt zweimal verschoben, spielen Stoned Immaculate heute im Sommergarten der Batschkapp. Die Band gehört zu den besten The Doors-Coverbands wo gibt und als alte Doors-Verehrerin für mich die Einladung zum Schwelgen. Muss man mehr erzählen? Ich glaube nicht.. Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Batschkapp Sommergarten
Gwinnerstraße
Frankfurt 

Mittwoch, 7. Juli: FFM/ Mate Power

(Andrea)

Passend zum Sommer mischen heute MATE POWER mit ihrem Cumbia – Ska – Reggae Band aus Frankfurt den Sommergarten der Batschkapp auf. Ich habe die Combo schon mehrmals live erlebt und die Rhythmen aus Jamaika schütteln einen wunderbar kräftig durch. Die Texte zeigen die Realität in Südamerika und verhandeln ernste Geschichten mit einer fröhlichen Musik. 

Freitag 9. Juli: Liebighaus Live

(Daniela)

Das für letzte Woche angekündigte Konzert musste wegen Regen ausfallen. Heute der Nachholtermin... Ich gehe hin!

Gregor Praml prägt die Frankfurter Kulturszene durch seine vielfältigen Projekte für Theater-, Performance-und Tanzproduktionen. Als studierter Jazzbassist und mehrfacher Preisträger macht er mit seinem aktuellen Soloprogramm „Bass en Solo“ den Kontrabass zum Solisten. Dabei verlässt er die klassische Rolle des Begleiters und macht sein Instrument zum Orchester. Die Mehrstimmigkeit entsteht durch den Einsatz einer Loopstation und die Klangvielfalt durch unzählige Effektgeräte. Irgendwo zwischen Tagträumen und dem echten Leben finden sich die Lieder der Singer-Songwriterin Tigisti wieder. Die Frankfurterin erzählt in ihrer Musik Geschichten über das Leben, verarbeitet Gedanken, Erfahrungen, Erlebnisse und Wünsche. Durch das Aufeinandertreffen der beiden Musiker mit den Kompositionen ihrerjeweiligen Soloprogramme entsteht eine außergewöhnliche Begegnung und damit eine einzigartige Premiere.

Zwischen den Live-Konzerten kann das Publikum mit Kunstvermittlerinnen und -vermittlern in die faszinierende Welt der aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ eintauchen. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.

Einlass: 19:00 Uhr

Freitag, 09. - Sonntag, 11. Juli: Kunst-Clubbing

(Petra)

Endlich wieder in den Club gehen - wenngleich wild gedanct höchstens per Video werden dürfte. Da hab ich mir doch gleich ein Ticket geholt! Die Schirn geht an diesem Wochenende mit Musikvideos von 25 internationalen Künstlerinnen und Künstlern in acht wunderbare Clubs (das Lola Montez erklären wir einfach mal zum "Ehren-Club": ich hab dort auch schon freudigst die Nacht durchtanzt) in Frankfurt und über die Offenbacher Stadtgrenze. Ihr könnt also von Club zu Club ziehen – und zeit­ge­nös­si­sche Musik­vi­deo-Kunst mit dem besten Sound der loka­len Club­szene erle­ben. Mit der Ausstel­lung DISTANT BODIES DANCING EYES wird auch die enge Verbin­dung des Genres mit den Berei­chen Foto­gra­fie und Video­kunst deutlich. Meist enthal­ten die zu den Songs entwi­ckel­ten Filme charak­te­ris­ti­sche Elemente, an denen man die Hand­schrift der betei­lig­ten visu­el­len Künst­le­rin­nen und Künst­ler erkennt. Musi­ka­lisch liegt der Fokus beson­ders auf R’n’B, Pop und elek­tro­ni­schen Stücken. Die Videos stel­len soziale Konflikte und Umbrü­che ins Zentrum des Gesche­hens, entwer­fen geheim­nis­volle Orte und utopi­sche Szena­rien oder drin­gen tief in mensch­li­che Gefühls­wel­ten ein. Unter über­ge­ord­ne­ten Themen wie Utopia, Love, Gender, Social Conflict, Social Exclu­sion, Tech­no­logy, Huma­nity oder Science Fiction sind in den Clubs jeweils drei Video­ar­bei­ten zu sehen.

DISTANT BODIES DANCING EYES - Schirn goes Clubs in Ffm und Of!, Austellung, Veranstalter: Schirn, in: Gibson, Hafen 2, Kunstverein Familie Montez, Nachtleben, Robert Johnson, Silbergold, Tanzhaus West und Yachtclub, Uhrzeit: 09.07. - 11.07, jeweils 15 - 22 Uhr, Eintritt: Tagesticket Early Birds 8 Euro / Normalpreis 10 Euro, Kombiticket 3 Tage 18 Euro, Tickets bekommt Ihr hier

Sonntag, 11. Juli: VAST FIELDS • TANZ DARSTELLEN

(Andrea)

Mittanzen werde ich wohl nicht, aber Dada einen Besuch abstatten unbedingt. Wer aber Lust hat, sollte sich schleunigst anmelden: "Wir laden alle Offenbacher*innen, die Lust auf Bewegung und Körpererfahrung haben, zum Tanzangebot im Frühling und Sommer 2021 ein! Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen sind willkommen – egal welche Sprache Du sprichst, ob Du eine Beeinträchtigung hast, bereits tanzerfahren bist oder nicht. Im Tanzprojekt RECLAIMING DANCE • JEDE*RMENSCH TANZT arbeiten wir mit verschiedenen Methoden der Körperarbeit, z.B. Improvisationen, Bewegungschöre und unterschiedlichen Techniken aus dem modernen Tanz. Gemeinsam möchten wir eine Performance erschaffen und aufführen. Ziel ist, neue Wege des Tanzens zu finden, in denen sich jede*r wohl fühlt und die niemanden ausschließen. Fragen, denen wir dabei nachgehen, sind: Welche Körper tanzen wie? Welche Bewegungen werden sichtbar? Wie kann Tanz für alle funktionieren? WORKSHOP 3: mit Drazenka Vecerin am 11.07.21 • 14-18 Uhr Anmeldung bis 04.07.21 Inhalte des Workshops sind in Ton- und Atemtechniken, die innere Selbstwahrnehmung und die Visualisierung der Umgebung. Durch Phrasierung, Fokussierung und gegenseitige Präsentation werden neue Erkenntnisse angeregt und ausgetauscht. Die Bewegungsqualitäten und deren Vielfalt emotional, kognitiv und physisch erlebbar zu machen, verleiht uns die Fähigkeit eigene (Bühnen-)Präsenz neu zu erfahren. Die gruppendynamischen Prozesse verschaffen uns äußere Ausdruckskraft, Weite und eine vertraute, starke Zusammengehörigkeit. Dada Vecerin (*1970) in Frankfurt lebende Schauspielerin, Tänzerin, Performerin und integral-therapeutische Pädagogin und Dozentin in der soziokulturellen und ästhetischen Erziehung und Bildung. 1994 Besuch der Schauspielschule in Ulm, Schwerpunkt auf Tanz und (Ur-)Bewegung, Tanzstudium in privaten Akademien und Verbindung beider Ästhetiken als Einheit in der darstellenden Kunst. Als Kulturschaffende konzentriert darauf, individuelle und gesellschaftswirksame Bedürfnisse zu erkennen, was die Frage der eigenen Anteilnahme an der innovativen Entwicklung aufwirft. Seit 2015 fester Bestandteil des Künstlerkollektivs „Die Frankfurter Botschaft“ und seit 2008 im Ehrenamt des nichtkommerziellen Stadtradios Radio X tätig.

reclaiming-dance.de/workshops/

Dienstag, 13. Juli: FFM/ Fee

(Andrea)

Die Singer-Songwriterin Fee gehört zu den schönsten Entdeckungen der letzten Monate. Straßenmusik, Wohnzimmerkonzerte, WG-Sofakanten, Texte(n) ‚on the road’, die Frankfurterin geht den klassischen Weg und verarbeitet in ihren Texten, was von Herzen kommt. Laut, leise, inbrünstig, intim. Es geht um Ausdruck und Haltung, mal Freude, und auch mal Tränen. Ob hippiesk beseelt, poppig oder punkig. Ob im Gesangs-Ausdruck schnoddrig oder sinnlich, rauchig oder klar. Als junge Nachwuchsmusikerin wurde FEE. 2019 mit dem Panikpreis der Udo Lindenberg Stiftung ausgezeichnet. Heute spielt sie im Sommergarten der

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt

Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein

(Andrea)

Bis Juli ist die Lage sicher eine andere, nämlich eine bessere, daran glaube ich ganz fest. Dann können Revolte Tanzbein sicher entspannt und live in der Batschkapp releasen: „Wir hüpfen. Wir springen. Wir tanzen. Wir schrei’n – wir sind die Revolte, du bist das Tanzbein.“ Revolte Tanzbein ist eine achtköpfige Frankfurter Band, die deutschsprachigen SkaBalkanReggaeRock auf die Bühne bringt. Inhaltlich geht es uns um die alltäglichen Herausforderungen des Lebens, ein besseres, harmonisches Miteinander, die kritische Betrachtung bestehender Missstände und viel Humor (mit ein bisschen Sarkasmus). Musikalisch bieten wir einen wilden, tanzbaren Mix, der nur eine Richtung kennt: vorwärts." Yeah!

Dienstags ab 20. Juli: Summer In The City

(Martin)

20. Juli – 24. August Summer in the City 2021
MUSIKPAVILLON PALMENGARTEN

Immer wieder Dienstags heißt es ab dem 20. Juli: Summer in the City!

  • 20. Juli: Carsten Mayer/Lukas Kochbeck
  • 27. Juli: Wallis Bird (solo)/Fortuna Ehrenfeld
  • 4. August: Tom Schilling & The Jazz Kids
  • 10. August: King Rocko Schamoni
  • 17. August: Ozan Ata Kanani & Karaba
  • 24. August: Lambert

Runter von der Couch, weg vom Bildschirm! Der Mousonturm bietet in Kooporation mit dem Palmengarten Frankfurt und dem Journal Frankfurt hochkarätige Musik-Acts, beeindruckende Singer-Songwriter:innen, mitreißende Musik zwischen Folk, Pop, Rock und Avantgarde open air. Bei jedem Wetter an einem der schönsten Orte Frankfurts: im Musikpavillon des Palmengartens.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/festivals/summer-in-the-city-2021/

Es wird keine Abendkasse geben, deshalb am Besten, sich jetzt entscheiden! Es können nur ganze Bänke gebucht werden (1 Bank = max. 2 Personen).

20. Juli – 24. August (jeden Dienstag): Summer in the City 2021
MUSIKPAVILLON im PALMENGARTEN

Foto: © Puria Safary


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