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| 14.02.2020 |
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Berlin - Erfurt

Ich sitze am Ostbahnhof in Berlin.
Hier habe ich die letzten Tage 45 Frankfurter Bürger*innen auf einer Wahlkreisfahrt von Omid Nouripour begleitet.
Diese Fahrten sind immer sehr spannend. Wenn ihr das auch mal mitmachen wollt, dann wendet Euch einfach an ein Büro eines*r Bundestagsabgeordneten eurer Wahl. Insgesamt lädt das Bundespresseamt so jährlich 125.000 Bürger*innen ein, sich vor Ort über die Arbeit der Bundesregierung zu informieren. Einladen heißt wirklich Einladung, denn diese Reisen kosten nämlich nichts. 3 Tage Hotel, Reise und Vollverpflegung. Wir waren im Bundestag, im Verteidigungsminsiterium, im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, in der Gedenkstätte Berliner Mauer...
Die Gruppe war super nett: Am Anfang besorgten sie mir einen Kinderfahrradwimpel mit Ampelmännchen und nachdem sie mich und meine Vorlieben kannten bekam ich gestern Abend noch eine Flasche Gin :-)
Jetzt will ich aber nach Hause. Da der Waggon ausfällt, indem wir unsere Reservierungen haben und der Zug zudem ausgebucht ist, sehe ich mich schon im Gang sitzen... Erlebnis Deutsche Bahn.
Hauptsache ich bin rechtzeitig am Abend zurück, denn da will ich das Spiel der Eintracht gegen den BVB schauen... und morgen gehts dann mit dem Bus nach Erfurt zur bundesweiten Demo #nichtmituns. Es starten 7 Busse allein aus Franfurt. Wenn ihr noch mitfahren wollt, schuat unten, da gibt es den Link zur Anmeldung.
So, jetzt muss ich mich sputen.
Schöne Zeit - lebt wild!
Daniela
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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ZU GEWINNEN
Antworten für die folgenden Tickets bitte an schwoebke@aol.com Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt
2 x 2 Karten für das Konzert METAL VS. AMBIENT im Rahmen der cresc Biennale am 6.3. in der Batschkapp. Frage: Wie heißt die Turntable-Virtuosin, die am 29.02. im Rahmen des Festivals auftritt?
1 x 2 Sitzplatzkarten und 1 x 2 Stehplatzkarten für das Spiel FSV Frankfurt – 1 FC Saarbrücken am 22.02 (14 Uhr). Frage: Wie hieß der Cheftrainer des FSV im Herbst 2013? 1 x 2 Gästelistenplätze für „THE LEGENDARY PINK DOTS“ am 23.02 im Nachtleben. Frage: Wie heißt Kylian Mbappés Trainer bei Paris Saint-Germain? (siehe GEROLLTES)
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Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt
2 x 2 Tickets für die Premiere von SKART/Masters of the Universe im Mousonturm am Freitag, 21.02. zu gewinnen. Gewinnfrage: Wohin reist Daniela am Samstag? (Foto: Frank Egel)
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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Die Gewinner*innen werden von Andrea benachrichtigt)
1 x 2 Gästelistenplätze für MUSE 1 am 15.2. im Gallus Theater. Die Gewinnfrage lautet: Wo ist die AMP Dance Company zuhause?
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Sleater-Kinney am 22.2. in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wer liest bei Volker Rebell?
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von The Darkness am 25.2. in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Danys Ex-Chef hat ein Buch geschrieben und liest daraus am 26.2. - wie heißt das Buch?
2 x 2 Festivalpässe für den Hafengeburtstag am 22.2. im Hafen 2. Die Gewinnfrage lautet: Um welche Künstlerin geht es bei I can see Music im Orfeos?
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Bridges am 23.2. in Capitol. Die Gewinnfrage lautet: Welchen Konzertbesuch empfiehlt Uwe am 17.Februar?
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G E R O L L T E S - über falsches Lachen und Zickereien

(Uwe)
Man könnte unter der Überschrift durchaus einen Beitrag über Klinsmanns Rücktritt als Trainer bei der Hertha erwarten. Dieser wurde in der professionellen Presse aber bereits breitgetreten. Außerdem habe ich den nun folgenden Text urlaubsbedingt letzte Woche aber schon vorgeschrieben;-). Monaco ist knapp hinter dem ostdeutschen Zeitz die hässliche Stadt, die ich je besuchte. Weil der Stadtstaat am Mittelmeer nur zwei Quadratkilometer groß ist, hat es mit 18.944 Einwohner pro km² aller Hässlichkeit zum Trotz die höchste Bevölkerungsdichte weltweit. Warum? Da Monaco weder Einkommen- noch Erbschaftsteuer erhebt und im Ausland begangene Steuerdelikte nicht verfolgt, ist es ein Hot Spot der „Schönen und Reichen“. Das bringt uns schnell zu zwei weiteren Fragen: (a) sind reiche Menschen automatisch schön? und (b) führt Reichtum zwingend zu guter Laune? Die Antwort lautet jeweils NEIN. Erklären wir es schnell - gerade weil wir es gerade von Monaco hatten – am Beispiel der regierenden Fürstenfamilie. Das sind Fürst Albert II und „seine“ Charlene. Albert II ist einfach kein schöner Mann, obwohl er reich geboren wurde. Selbst in einer Uniform hat er das Charisma eines Zweigstellenleiters einer regionalen Sparkasse. Die ehemalige südafrikanische Schwimmerin Charlene ist hübsch, kam in Monaco zu Reichtum, zieht bei offiziellen Anlässen neben Albert II aber ein Gesicht, als wäre sie zwei Minuten vorher mit neuen Schuhen in einen Hundehaufen getreten. Immer einmal wieder wird das gequälte Auftreten Charlenes in der Boulevardpresse thematisiert und digital kommentiert, zum Beispiel von einer Margo: „andere Menschen haben echte Probleme in ihrem Leben und versuchen zu lachen“. Echte Probleme hatte neulich der französische Weltmeister Kylian Mbappé bei einem Spiel von Paris Saint-Germain. Er wurde in der 70. Spielminute ausgewechselt. Das muss man sich einmal vorstellen! Da sollte ein anderer Spieler tatsächlich seine Position einnehmen. Ein entsprechend böses Gesicht machte der 21jährige und verweigerte seinem Trainer Thomas Tuchel den Handschlag. Für den war diese Aktion vor laufenden Kameras natürlich peinlich, zumal er Mbappé noch nicht einmal gescheit aufhalten konnte, als dieser zur Bank lief. Er kam aber wenigstens vom Platz, der Keeper vom FC Chelsea, „Kepa“ Arrizabalaga, verweigerte sich bei einem Ligapokalendspiel seines Clubs vor Jahresfrist einer Auswechslung. Grußlos am Trainer oder Mitspielern vorbei zu laufen, wie Mbappé es tat, gilt als eine der Todsünden im Fußball, ist dieser doch der Sport, der von der Kameradschaft und dem gegenseitigen Respekt lebt. Fehlt der Respekt, wird der Mangel von Experten gerne hart kritisiert. Die Vereine „bestrafen“ die Täter, insbesondere die Superstars, bei Verstößen aber nicht wirklich, weil sie Angst davor haben, dass das Tischtuch dann komplett zerschnitten ist und der Star zu einem Verein abhaut, der noch mehr Geld oder die besseren sportlichen Perspektiven (oder beides) zu bieten hat. Im Nachgang der Aktion hat sich der nicht gerade für seine ausgeprägte soziale Kompetenz bekannte Thomas Tuchel sicher ganz schön quälen müssen, als er sagte „alles geklärt, da hängt nichts nach“. Er lächelte dabei so ehrlich wie Charlene von Monaco, wenn sie das gegen ihren Willen hinbekommt. Spieler mit einem Charakter Mbappé oder Arrizabalaga sollten in Grönland leben, da wohnt nämlich weniger als ein Einwohner pro km². Dort können sie ihren Egoismus ausleben und den ganzen Tag alleine spielen und Klinsmann wäre ihr perfekter Trainer. Der lacht immer, ist innerlich aber komplett kalt, wie Grönland im Winter.
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Zum Abschluss noch etwas über den FSV
Über Spieler mit einem Marktwert eines Mbappé oder Arrizabalaga verfügte der FSV bisher nicht, so ganz ohne Zickerei geht es aber auch da nicht ab. Einer der Topstars der letzten Jahre, Edmond Kapllani, wurde zu Zweitligazeiten nach verbalen Vorkommnissen am Rande eines Spiels im Herbst 2013 aus disziplinarischen Gründen vom Spielbetrieb ausgeschlossen (immerhin). Nachdem der Mannschaftsrat beim Sportchef und Trainer vorsprachen, durfte Kapllani wieder mitspielen. „Edmond Kapllani hat nach seiner Suspendierung die richtige Reaktion gezeigt, hat professionell mit hundertprozentigem Einsatz trainiert und sich so gut in die Gruppe eingegliedert“, erklärte der damalige Cheftrainer Benno Möhlmann und Kapllani blieb dem FSV als wertvoller Torschütze erhalten.
Freitag 14. Februar: Erotisches Kino am Valentinstag
(Daniela)
Zum 6. Mal organisiert das filmkollektiv-frankfurt Erotisches Kino am Valentinstag. Gestern gab es "Eis am Stil", heute geht es weiter.
Am Freitag, den 14. Februar 2020, dem Valentinstag, zeigen wir um 19 Uhr den wunderbaren Film über die ersten sexuellen Erfahrungen zweier junger Mädchen: À ma sœur ! (Für meine Schwester) Frankreich/Italien 2001; R: Catherine Breillat; 86 Min.; 35mm; frz. OmUund um 21 Uhr den Klassiker des „Golden Age of Porn“: The Devil in Miss Jones
USA 1973; R: Gerard Damiano; 68 Min.; 16mm; engl. Originalfassung
Eintritt: 5 Euro pro Vorstellung Veranstaltungsort: Festsaal im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim
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Freitag 14. Februar: V-Day weltweiter Aktionstag gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen*

(Daniela)
Ich gehe heute schon um 17:00 Uhr tanzen. Zusammen mit Rosemarie Heilig (Frauendezernetnin) und meiner Freundin Elke und hoffentlich ganz ganz vielen anderen Frauen, Mädchen und Jungs & Männern!!!, denn es ist: V-Day - weltweiter Aktionstag gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen*
Der "V-Day – One Billion rising" ist ein weltweiter Aktionstag, der 2012 ins Leben gerufen wurde, um das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* aufzuzeigen und dagegen zu protestieren. Eine "Milliarde" (One Billion) bezieht sich auf eine UN-Statistik, nach der eine von drei Frauen* in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden. Das ist ein Drittel aller Frauen* weltweit, eine Milliarde Frauen*. Mittlerweile beteiligen sich 190 Länder mit tausenden von Aktionen. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit. Weltweit tanzen am Valentinstag Menschen die Choreographie von „Break the Chain“ – „Zerreißt die Ketten“. Das Tanzen im öffentlichen Raum, steht für Stärke und Solidarität. Reden, Statements und V-Day-Song werden auch in Gebärdensprache übersetzt. Der Female Samba-Flash-Mob unter Leitung von Anne Breick (Kick la Luna Trio) sorgt für gute Rhythmen.
Die Aktion findet am Freitag, den 14. Februar 2020, um 17 Uhr vor der Katharinenkirche an der Hauptwache statt.
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Freitag 14. Februar: I LOVE ENGTANZ
(Daniela)
Heute ist Valentinstag.. ihr wisst schon, der Tag an dem Man(n) seiner Frau oder seinen Frauen :-) Blumen kauft. Bei uns ist das anders: in der Regel kaufe ich mir die Blumen selber, natürlich bin Nicolas Blumenbar. Am Abend könnte man dann zum Tanzen gehen. Wir sind jedoch schon mit Freunden zum Barabend im Lucille verabredet. Zu gerne würde ich dann noch ins die Schirn gehen, denn da kann man heute Abend tanzen und sich auch die aktuelle Ausstsellung anschauen:
Anlässlich der FANTASTISCHEN FRAUEN kommt zum Valentinstag die legendäre Partyreihe I LOVE ENGTANZ aus Berlin in die SCHIRN und sorgt mit den besten Lovesongs aller Zeiten für magische Anziehungskraft auf der Tanzfläche.
FÜHRUNGEN: 20.30 UHR, 21 UHR, 21.30 UHR, 22 UHR
Die Ausstellung ist bis 24 UHR geöffnet TICKETS 16 €, Inkl. Ausstellungsbesuch Jetzt Tickets im Online-Vorverkauf sichern!
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Freitag, 14. Februar & Samstag, 15. Februar: FFM/ Muse 1
(Andrea)
»Die Welt ist ideenlos geworden. Instant Gratification wechselt sich ab mit Sturheit und der Unfähigkeit, Ideen und Meinungen anderer zu hören, sich darauf einzulassen, zu reflektieren und etwas Neues daraus zu schaffen. Uneinsichtigkeit und Empathielosigkeit regieren unser tägliches Leben, verkrusten die Schnittstellen unseres Miteinanders und machen uns einsam." Dass mich meine Stadt nochmal so überraschen kann, hätte ich nicht gedacht. Also, jedenfalls nicht so. Eben dass wir mit der AMP eine kleine feine Dance Company in Offenbach haben, die nun im Frankfurter Gallustheater auftritt. Das hauptsächlich aus eigenen Mitteln entstandene Projekt zeigt Zeitgenössischen Tanz auf Höchstniveau und schickt sich an, es mit den Großen der Szene aufzunehmen.... »MUSE1« ist eine Tanzperformance in drei Akten und dauert ca. 80 Minuten Heute und am 15. Februar 2020, jeweils um 20 Uhr.
Gallustheater Kleyerstraße 15 60326 Frankfurt am Main Karten: 16,00 Euro / ermäßigt 12,00 Euro
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Freitag, 14. Februar: OF/ Ich wünschte, ich würde mich für Ausstellungen interessieren
(Andrea)
Das bekomme ich heute nicht hin, aber wer zufällig in der Gegend ist oder auch zielstrebig unterwegs: Die neuen HfG Studis stellen in der HfG und der linken Schlosskapelle aus, im Anschluss Party in der rechten Schlosskapelle. Es gibt: " KUNST / Dreidimensionale Gestalten bei Prof. Mike Bouchet / Farbiges Gestalten bei Prof. Gunter Reski / Gestaltungsgrundlagen bei Prof. Heiner Blum / Grafisches Gestalten bei Prof. Eike König DESIGN / Mensch-Objekt-Interaktion bei V.-Prof. Dr. Thilo Schwer und V.-Prof. Knut Völzke / Dreidimensionale Modelle bei Andreas Klober / Räumliches Freihandzeichnen bei Konrad Regel." 19 bis 23.30 Uhr
Hochschule für Gestaltung Offenbach Schlossstrasse 31 63065 Offenbach am Main
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Freitag 14. Februar: VELVET TWO STRIPES

(Uwe)
Zwei meiner absoluten Lieblingsacts kommen aus der Schweiz. Die singen in Bernerdeutsch (Patent Ochsner) und/oder Französisch (Stephan Eicher). Bei den drei Frauen aus St. Gallen ist alles anders. Sie singen in Englisch und machen wesentlich lautere Musik: „Gitarre, Bass, Drums, Vocals und Riffs – das Rezept ist alt wie der Mond, die Resultate klingen immer wieder frisch wie der erste Sonnenstrahl im Frühling. Jedenfalls in den rechten Händen. In denen von Velvet Two Stripes zum Beispiel. Derweil andere Bands das Gefühl haben, sie müssten ihrem Rock einen Hauch Computer einverleiben, um Zeitgeist zu markieren, haben Velvet Two Stripes die Gegenrichtung eingeschlagen. Sie haben das elektronische Doping ganz aus ihrer Musik verbannt und rocken nun umso härter, lauter und schöner. Zu hören auf ihrem aktuellen Album, „Devil Dance“. Die Band hat ihren Sound gefunden und der kommt sehr gut ohne Schnickschnack und viel Instrumentengeplänkel aus. Gitarre einstöpseln und ab die Post: Devil Dance ist ehrlich, direkt und rau – und macht Lust auf Liveauftritte.“ THE CAVE Frankfurt, Brönnerstraße 11 Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr VVK 12 Euro zzgl. Gebühren Nicht barrierefrei Foto: Presseinfo / Homepage
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Freitag, 14. Februar: Love Is All Around & Käseherzen von L’Abbate

(Andrea)
Valentinstag und eine Besetzung, die kaum Wünsche offen lässt: Colin Firth, Hugh Grant, Emma Thompson, Alan Rickman, Heike Makatsch, Keira Knightley, Liam Neeson. Zum Film: "Die einen lieben den Film, weil er so unglaublich romantisch ist. Den anderen geht er genau deshalb auf den Wecker. Wir lieben ihn. Wegen der Romantik, der coolen Songs, allein schon wegen Bill Nighy als abgehalftertem Rockstar Billy Mack, der mit seiner vorweihnachtlichen Coverversion von »Love Is All Around« die Hymne des Films rockt und sich selbst und den ganzen Showbetrieb ironisch auf die Schippe nimmt. Und natürlich wegen Hugh Grants Hüftschwung in der Szene, in der er zu »Jump (For My Love)« von den Pointer Sisters durch die Räume von Downing Street 10 abtanzt. Richard Curtis, der schon als Drehbuchautor von »Vier Hochzeiten und ein Todesfall« seinen Witz bewiesen hat, erzählt in seinem Episodenfilm so humorvoll wie treffsicher von den Spielarten der Liebe und des Verliebtseins: von den Aufs und Abs, den Höhenflügen und Alltagsbruchlandungen, vom Glücklichsein und Glücksuchen, von Eifersucht und Betrug, Lust und Leidenschaft und von der Liebe, die – oft unerwartet und verborgen – überall um uns ist, wenn wir nur genau hinschauen. In verwobenen Episoden erleben wir die Liebeswirren von 22 Menschen, ohne dass ein einziges Mal der Satz »Ich liebe dich« fällt. Das muss man erst mal hinkriegen. Dazu: José und Ida kochen zu den Filmen nach bewährter Filmklubb-Tradition südländische Spezialitäten, diesmal mit „herzlichen“ Akzenten – und auch zu trinken gibt’s wie immer alles, was das Herz begehrt. Einlass & Essen 19 Uhr, Filmstart 20 Uhr
Filmklubb Isenburgring Offenbach Nicht barrierefrei
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Freitag, 14. Februar: Of/ Kassiber in Leuchtschrift
(Andrea)
Ob es ein bisschen romantisch heute zugeht bei Offenbachs bester Show der Welt? Eben Kassiber in Leuchtschrift, dem Slam von Finn Holitzka & Samuel Kramer. "Wie immer mit fantastischen Gästen, mit Poetry, mit Musik und mit Unfug.Diesmal mit den besten jungen Slamtalenten der Region: Nikté: Darmstadts Poesie-Geheimwaffe verzaubert mit feiner Bühnenlyrik und samtiger Stimme Anna Leah Bolln: Hat in Hamburg alles gelernt, was man über Slam wissen muss und rockt jetzt ebenfalls in Darmstadt die Bühnen mit starken, persönlichen Texten Sven Beck: Offenbach kann sich auf was gefasst machen, denn dieser Junge hat ein Heimspiel! Dazu Musik von Anna Philoan, Singer-Songwriterin aus Ludwigshafen! Einlass 19:30 Uhr Beginn 20:00 Uhr 9€, erm. 7€ Webseite: https://kassiberinleuchtschrift.wordpress.com/
»afip!« — akademie für interdisziplinäre prozesse ludwigstraße 112a 63067 offenbach Nicht barrierefrei
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Freitag, 14. Februar: OF/ Safety Last mit Jim Avignon

(Andrea)
Erstmal: Schön, dass es in den Parksidestudios weitergeht. Ich habe den Ort immer gemocht und so geht Andreas ganz sicher nicht vergessen. "Heute geht die Reihe „Stummfilm & Ton“ mit „Safety last!“ weiter, die als eine der besten US-Komödien mit Harold Lloyd gilt. Live vertont wird die atemberaubende „thrill-comedy“ in den Parkside Studios in der Friedhofstraße 59 von Multitalent Jim Avignon. Der Maler, Musiker, Illustrator und Konzeptkünstler liefert ab 20 Uhr den Sound aus trotzigen Beats, ansteckender melancholischer Fröhlichkeit und einer extragroßen Portion DIY Charme zu dem Meisterwerk der 20er Jahre: Das Bild von Harold, der an einem Uhrzeiger einer riesigen Uhr hängt, unter ihm eine Straßenschlucht und der drohende Absturz, kennt heute jedes Kind. Die Geschichte des Klassikers weniger: Harold Lloyd spielt einen Jungen vom Lande, der in der großen Stadt sein Glück sucht. Und natürlich spielt auch eine Frau eine große Rolle in seinem Leben. Zuhause zurück lässt er das junge Mädchen Mildred, das er durch Macht und Reichtum beeindrucken möchte. Schon bald verstrickt er sich in Lügen, die Entlarvung droht und Harold wächst schließlich über sich hinaus… Ein spannendes Zusammentreffen, denn Avignons Shows gelten als opulente Happenings – Sound, Bühnenbilder, Masken und absurde Einfälle - in zwei Minuten von Party zu Krise zu Euphorie zu Wahnsinn... Kurzum: Der Abend verspricht exzellente Unterhaltung jenseits aller bekannten Genres. Einlass ist um 19, Beginn um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf OF-Infocenter, Salzgäßchen 1 zum Preis von 12 Euro und 14 Euro an der Abendkasse. Studierende zahlen dann 12 Euro. Foto: Henryk Weiffenbach
Parksidestudios Friedhofstraße 59 Offenbach Nicht barrierefrei
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Freitag 14. und Samstag 15. Februar: hr-Bigband trifft Lateinamerika

(Daniela)
Konzerte mit der hr-Bigband sind immer ein besonderes Erlebnis. Jetzt kommt die Band an zwei Abenden mit zwei wunderbaren Musikern in den hr- Sendesaal.
Neue Botschaften aus Lateinamerika verspricht dieses Treffen mit zwei Protagonisten der Region: mit dem Puerto-Ricaner Miguel Zenón und dem Argentinier Guillermo Klein. Musikalische (und persönliche) Freunde seit langer Zeit, verbindet die beiden insbesondere die New Yorker Bigband »Los Guachos«, die Klein in den Neunzigern in New York gründete und mit der er von sich reden machte. Zenón, der als einer der einflussreichsten Saxofonisten seiner Generation gilt, spielt seit jeher bei den Guachos, und umgekehrt ist Klein an nicht wenigen Produktionen von Zenón als Arrangeur beteiligt. Nachdem sowohl Klein als auch Zenón schon jeder für sich bei der hr-Bigband zu Gast waren, ist es nur folgerichtig, diese beiden Ausnahmemusiker nun auch einmal zusammen nach Frankfurt zu holen.
Karten: 22,- €, Telefon: (069) 155-2000, hr-ticketcenter.de
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Samstag 15. Februar: Demo in Erfurt

(Daniela)
Heute gehts nach Erfurt. 09:00 Uhr Abfahrt am DGB, gegen 17:00 Uhr gehts zurück. Hier zur Anmeldung für einen Platz im Bus. (kostenfrei)
"Der 5. Februar 2020 markiert einen Tabubruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der extrem rechten AfD in Thüringen einen Ministerpräsidenten gewählt – allen vorherigen Versprechen zum Trotz. Auch nach Kemmerichs Zurückrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschist*innen hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD.
Wir sind zutiefst empört. Die Konsequenz für alle Demokrat*innen muss sein: Mit der AfD darf es keine Kooperation geben – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht auf kommunaler Ebene!
Wer mit Faschist*innen paktiert, hat die ganze solidarische Gesellschaft gegen sich! Wir werden unseren Protest lautstark zum Ausdruck bringen. Wir alle streiten tagtäglich:
▪️ für Demokratie und gesellschaftlichen Antifaschismus! ▪️ für Arbeitnehmer*innenrechte, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit ▪️ gegen Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus! ▪️ gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD!
Wir rufen bundesweit dazu auf, am Samstag, den 15. Februar um 13 Uhr auf dem Domplatz in Erfurt gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen. Am selben Tag stellen sich unsere Freund*innen dem Naziaufmarsch in Dresden (https://dresden-nazifrei.com/) entgegen.
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Samstag, 15. Februar: Of/ Provokation! Songs, die für Zündstoff sorgen

(Andrea)
Skandal-Songs, Provokationen in Songtexten, Songs mit Sprengkraft von Musikern, die Kontroversen auslösten, das ist das Thema dieser Stunde. Gehören Provokationen zum Wesen der Pop- und Rockmusik? Gab es nicht schon immer Kontroversen um Musik? Was bezwecken Musiker mit Tabubrüchen? Können Provokationen in Songs womöglich gesellschaftliche Veränderungen anstoßen oder zumindest für Diskussionen sorgen? Ist es so, dass den Song-Provokationen früherer Jahrzehnte eine linke oder liberale Überzeugung zugrunde lag, während heutige Tabu-Grenzen überschreitende Provokationen vornehmlich aus der rechten Ecke kommen? Mehren sich in der aktuellen Musikszene Texte mit rassistischen, antidemokratischen, sexistischen, homophoben, antisemitischen und gewaltverherrlichenden Inhalten? Und welche Auswirkungen kann diese Verrohung von Songtexten für die Gesellschaft haben? Mit solchen Fragen beschäftigt sich das neue Buch „Provokation! Songs, die für Zündstoff sorg(t)en“, fachkundig analysiert, profund recherchiert und gut lesbar geschrieben von Michael Behrendt. Und vorgelesen heute Abend in der Rebell`schen Studiobühne ab 19.30. Der Eintritt kostet 12 Euro. Rebell´sche Studiobühne Bieberer Straße 145A 63071 Offenbach Barrierefrei?
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Samstag, 15. Februar: FFM/ Kopfecho
(Andrea)
Kopfecho haben wir sicher alle schon mal gehabt. Wenn die Nacht lang und wild war. So ähnlich ist es auch mit Kopfecho, das ist eine Band, in der es brodelt. "Es muss raus, was sie beschäftigt. Auf ihrem neuen Album „ETWAS BLEIBT" ist es das Festhalten. Das Festhalten an Erinnerungen, am Leben und an den Spuren, die jeder dort hinterlässt. Vom Sound her sind sich KOPFECHO treu geblieben, sie machen AlternaPunk. Ihre Musik ist mal laut, mal melodiös, mal wütend und gesellschaftskritisch, mal zart oder euphorisch und voller Lebensfreude. Die fünfköpfige Band aus Düsseldorf um Sängerin Amy ist aber vor allem eine Band, die man live gesehen haben muss. Ihre Auftritte sind voller Energie: Die Band verausgabt sich, Amy wirbelt über die Bühne, singt rotzig und schreit ihre Gefühle raus, aber auch die zarten, verletzlichen Momente fehlen nicht."
Nachtleben Kurt-Schumacher-Straße Frankfurt Nicht barrierefrei
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Sonntag, 16. Februar: FFM/ Improtheater
(Andrea)
Meine Freundin Antje ist eine virtuose Sängerin, Schauspielerin und vor allem Improkünstlerin. Ich bin jedes Mal von Neuem beeindruckt, über ihre Auffassungsgabe und blitzschnelle Reaktion. Also, ja, ich bin nicht ganz unvoreingenommen. Aber bei der Generalprobe waren Thomas und alle anderen auch begeistert, ich auch, also empfehle ich wärmstens eine Besuch des Improtheaters für Erwachsene im Kellertheater heute. Je nach Lust und Laune bestimmt ihr mit, ob Mord & Totschlag, Romantik oder Klamauk, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Reservierungen könnt ihr direkt vornehmen unter http://www.kellertheater-frankfurt.de/karten.php#startOfPage
Kellertheater Mainstraße Frankfurt Leider ganz und gar nicht barrierefrei
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Ab 13. Februar: FANTASTISCHE FRAUEN, SURREALE WELTEN

(Daniela)
Vom 13. Februar bis zum 24. Mai zeigt die SCHIRN: FANTASTISCHE FRAUEN. SURREALE WELTEN VON MERET OPPENHEIM BIS FRIDA KAHLO
Ich bin sehr gespannt auf die Ausstellung. Schaut mal im Schirn Magazin nach. Da gibt es sehr viele Hintergrundinfos, Filme, Audioguides etc...
"Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es oftmals nur als Partnerin oder Modell, in den Kreis rund um den Gründer der Gruppe der Surrealisten André Breton einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der Bewegung wesentlich größer war als allgemein bekannt und dargestellt.
Die SCHIRN präsentiert nun erstmals in einer großen Themenausstellung den weiblichen Beitrag zum Surrealismus. Was die Künstlerinnen von ihren männlichen Kollegen vor allem unterscheidet, ist die Umkehr der Perspektive: Oft durch Befragung des eigenen Spiegelbilds oder das Einnehmen unterschiedlicher Rollen sind sie auf der Suche nach einem neuen weiblichen Identitätsmodell. Auch mit dem politischen Zeitgeschehen, der Literatur sowie außereuropäischen Mythen und Religionen setzten sich die Surrealistinnen in ihren Werken auseinander. Mit rund 260 beeindruckenden Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen, Fotografien und Filmen von 34 internationalen Künstlerinnen bildet die Ausstellung ein vielfältiges stilistisches und inhaltliches Spektrum ab. Neben berühmten Frauen wie Louise Bourgeois, Frida Kahlo oder Meret Oppenheim sind zahlreiche unbekannte, aufregende Persönlichkeiten wie Alice Rahon oder Kay Sage aus mehr als drei Jahrzehnten surrealistischer Kunst zu entdecken.
Eine Ausstellung der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT in Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk.
Alle Informationen zu Tickets, Führungen etc. hier.
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Sonntag 16. Februar: Polica
(Uwe)
Die Indie-Rock-Band Polica kommt aus Minneapolis. Wie wir alle wissen, wurde auch der legendäre und einzig wahre Prince dort geboren. Im Netz steht weniger über die Musik als vielmehr über den Namen der Band. Für den gibt es einige Theorien, die sind aber nicht wirklich wichtig, weil alleine die Musik zählt. Sängerin Channy Leaneagh und Ryan Olson gründeten die Band, die seit 2012 fünf Alben herausgebracht hat. Mit dem letzten, When We Stay Alive, kommen sie nun auf Tour. Spektakuläre Besonderheit bei der fünfköpfigen Formation ist, dass sie zwei Schlagzeuger dabei haben, fast die Hälfte der Band sitzt also hinter einem Drumset. Laut.de schrieb: „Ihr Sound aus Elektro, Dub, R'n'B und Goth-Pop, gepaart mit den Autotune-verzerrten Stimmfetzen von Sängerin Channy, ruft beim Publikum große Begeisterung hervor“. Das gilt es zu überprüfen, also ab ins Zoom. ZOOM Frankfurt, Brönnerstr. Tickets: VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt Beginn: 20 Uhr Foto: Zoe Prinds-Flash
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Montag, 17. Februar: FFM/ Nathan Gray
(Andrea)
Die Band aus Delaware, deren Karriere in der politischen Subkultur Amerikas begann und nirgends so erfolgreich wurde wie in Deutschland, wird angeführt von Boysetfire-Frontmann Nathan Gray, der viele Solo-Klassiker aber auch neue Songs erstmals mit kompletter Bandbegleitung spielen wird. Dass der charismatische Songwriter über ein breites Repertoire verfügt, wissen Fans nicht zuletzt seit dem Release seines Solo-Debuts „Feral Hymns“ im Jahr 2018. Mit viel Hingabe und an seinen emotionalen Grenzen balancierend lotete Nathan schmerzhafte Kindheitserinnerungen aus...20 Uhr
Batschkapp Gwinnerstraße 5 Frankfurt Barrierefrei
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Montag 17. Februar: ALGIERS
(Uwe)
Zwei der vier Mitglieder von Bloc Party. machten vor einigen Jahren alleine weiter. Bassist Gordon Moakes und Drummer Matt Tong blieben irgendwie auf der Strecke. Ich liebte Bloc Party. insbesondere Live wegen dem grandiosen Schlagzeugspiel von Tong, dessen Abgang ich bis heute nicht verwunden habe. Irgendwie fehlte ohne in der großartigen Musik der Briten der Druck. Nun ist Tong Mitglied bei Algiers und diese Tatsache wäre alleine ein Grund, sich die amerikanische Post-Punk, Gospel, Industrial, Punk Blues, Experimental Rock-Band im Zoom zu sehen. Die Band hat kürzlich eine neue Platte („There Is No Year“) herausgebracht, die man sehr gut hören kann. ZOOM Frankfurt, Brönnerstrasse 5-9 Beginn: 21 Uhr Tickets: 21 EUR zzgl. Gebühren Nicht barrierefrei Foto: Dustin Condren
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Mittwoch 19. Februar: I can see music!

(Daniela)
Endlich ist es soweit: ich muss an diesem Mittwochabend nicht arbeiten. Und was ein Glück widmen sich Petra Klaus und Matthias Westerweller heute einer mir sehr geliebten Musikerin: Ella Fitzgerald! Sie zeigen den Film: Just One Of Those Things (UK, 2019, 90min, OF mit engl. UT, R: Leslie Woodhead) Frankfurt-Premiere
»First Lady des Gesangs« oder »Königin des Jazz« sind nur einige Titel, die Ella Fitzgerald trägt. Sie war mehr als ein halbes Jahrhundert lang die beliebteste Jazzsängerin der USA. Der Dokumentarfilm zeichnet die Lebensgeschichte von Ella Fitzgerald nach und erforscht, wie ihre Musik zum Soundtrack eines turbulenten Jahrhunderts wurde.
Ella Fitzgerald war ein 15-jähriges Straßenkind, als sie 1934 einen Talentwettbewerb im Apollo Theatre in Harlem gewann. Innerhalb weniger Monate wurde sie zum Star. Der Film folgt ihrer außergewöhnlichen Reise durch fünf Jahrzehnte, auf der sie die Leidenschaften und Schwierigkeiten ihrer Zeit und ihres Lebens in ihrer Musik reflektiert. Regisseurin Leslie Woodhead konnte hierfür auf nie zuvor gesehenem Bildmaterial und unveröffentlichtes Interviews zurückgreifen.
Gezeigt wird eine Ella, wie sie die Welt nie kannte - hart, nachdenklich, witzig, eine schillernde, musikalische Erneuerin. Der Film deckt auch Ellas Engagement im Kampf um die Bürgerrechte auf und erforscht die Konflikte, die diese sehr private Frau immer schon heimgesucht haben: Zeit ihres Lebens versuchte Ella Fitzgerald, ihre Karriere mit ihrem Wunsch nach einem normalen Familienleben in Einklang zu bringen.
Neben einem seltenen Interview mit Ellas Adoptivsohn, Ray Brown Jr., kommen unter anderem Tony Bennett, Jamie Cullum, Laura Mvula, Johnny Mathis, Smokey Robinson, Cleo Laine, Andre Previn, Patti Austin Music und Itzhak Perlman zu Wort.
"I Can See Music!" heißt die Musikfilmreihe im Orfeos Erben. Petra Klaus und Matthias WesterWeller präsentieren exklusiv brandneue und alte, populäre und obskure, aber immer faszinierende Musikdokus & Filme, jeweils kombiniert mit einem Special.
Kartenreservierung: 069 707 69 100, reservierung@orfeos.de
Orfeos; Hamburger Alle 45. leider nicht barrierefrei
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Donnerstag, 20. Februar: FFM/ Tarek

(Andrea)
"Der Asphalt ist nass, das Licht flimmert, die Menschen laufen geduckt. Tarek K.i.Z streift unaufhaltsam durch die Stadt und beobachtet sie. Er kann nicht anders. Er ist ein Chronist der menschlichen Abgründe und trägt selbst so viel Schmerz in sich, dass er manchmal nicht anders kann, als einfach nur zu brüllen. Unkontrolliert zu brüllen. Die Menschen schrecken zurück. Ein Wahnsinniger wie es immer mehr in dieser Stadt gibt. Ein Gebeutelter. Ein Geschundener. Ein gehetztes, wildes Tier. Ein Rasender. Ein Golem, der alles zertrampelt, was unter seinen Füßen ist, ein Irrer, der alles zerreißt, was ihm in die Hände fällt, ein Narr, der plötzlich anfängt zu tanzen. Das neue Album von Tarek K.i.Z ist eine wilde Achterbahnfahrt, die von den dunklen Nächten und schrecklichen Verletzungen erzählt. (...) Tarek K.i.Z braucht hier niemandem, irgendetwas zu beweisen. Hier steht einfach nur ein Musiker, allein, verlassen, aufgehoben in seinem Glauben und durch seine Freunde. Ein Mensch, der einfach nicht anders kann, ein Künstler in all seiner Herrlichkeit und Verletzlichkeit, der alles gegeben hat – ein Junge, der alleine in einem Park sitzt, den Kindern beim Spielen zuschaut, den Paaren beim Flirten, den Familien beim Spazierengehen, allein auf einer Bank, auf der sie noch vor einem Jahr zu zweit gesessen hatten. Es ist Tarek, der den Golem erschuf." Den Promotext habe ich jetzt ziemlich runtergekürzt, weil trotz der Attitude als harter Kerl scheint da doch der sensible Typ durch. Kein Gangsta, sondern eben Beobachter. https://www.youtube.com/watch?v=Q8rlr42KkMY
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VORSCHAU
Freitag, 21. + Samstag, 22. Februar: SKART/Masters oft he Universe

(Martin)
Die Wurzeln von SKART liegen im Oberhessischen – die Macher*innen kommen aus der theatralischen Gießener Kaderschmiede ‚Institut für Angewandte Theaterwissenschaft’ – und es ist eine Freude, dass SKART wieder mit einer Produktion in Frankfurt zu sehen ist! SKART – das bedeutet Theater für Alle – oder wie sie selbst es nennen: „Ein egalitär-emanzipatorisches Theater der neuen Generation“. AUFGEPASST alle Lehrer*innen: Ganz wunderbar eignen sich die Arbeiten von SKART um sie sich mit Schulklassen (diesmal wohl eher ab der Mittelstufe, denn der Mousonturm schreibt ab 15, aber das sollte man nicht zu eng sehen) anzuschauen. „Wenn man auf alles keinen Bock mehr hat, kann man den Kopf in den Sand stecken. Oder auf den Tisch hauen. Oder gleich die Sonne vom Himmel holen – so haben es die russischen Futuristen vor hundert Jahren in der Oper „Sieg über die Sonne“ gemacht. Alles bisher Gekannte weg. Und alles von vorn. Reset, Update, Neustart. Ins Zentrum ihrer freien Interpretation stellen SKART/Masters of the Universe die zerpflückten Machtverhältnisse von Jung und Alt, die verstörende Suche nach geplatzten Kindheitsträumen und die Frage, wann freigeistigem Denken ein ans Alter gekoppeltes Ablaufdatum verpasst wurde.“ Die zwei besondere Bonbons in dieser Inszenierung von SKART sind, dass zum einen ein Team um die Live-Comic-Zeichnerin Anke Feuchtenberger tatsächlich vor den Augen aller Comics während des Abends entstehen lässt. Und: Vor einem Jahr habe ich euch das Konzert im Mousonturm von Jungstötter, den die Süddeutsche mit Bryan Ferry und Nick Cave vergleicht, empfohlen. Eben jener Jungstötter ist mit dabei, bei den Masters of the Universe, die im Mousonturm den ‚Sieg über die Sonne’ feiern. All-Ages – auf hin zu SKART! Und oben gibt’s Tickets für die Premiere am Freitag, 21.02. zu gewinnen. Am Freitag, 21.02. und Samstag, 22.02. um jeweils 20.00h im Mousonturm Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet. Foto: Frank Egel
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Freitag 21. Februar: AFENGINN

(Uwe)
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle etwas über die Schwedin Sophie Zelmani schreiben, ihr Konzert in der Brotfabrik ist aber bereits ausverkauft. Dann schreibe ich eben über einen anderen Act aus dem Norden: Afenginn (ein altnordisches Wort für Rausch, Kraft und Stärke) sind eine postklassisch-nordische Folk-Band um den Frontmann Kim Rafael Nyberg. Den muss man nicht gleich einen Philosophen nennen, nur weil der dänische Musiker immer wieder wirklich Schlaues von sich gibt. Auch wenn oft von ambitionierter, post-klassischer oder auch progressiver nordischer Ambient-Musik die Rede ist, solle man beim Hören, so der Bandleader, durchaus mal den Intellekt ausschalten, auch weil man in der Musik keine Muster findet. „Ich möchte, dass die Leute einfach zuhören“, sagt Nyberg. „Es gibt jeden Tag so viel Kommunikation. Die Menschen brauchen das Abstrakte. Mit Musik wird man nicht daran erinnert, was man denken soll – man muss sich öffnen und einfach sein dürfen.“ Im Oktober 2019 erschien das neue Album „Klingra“, fast ein Kammerspiel wie www.gaesteliste.de attestierte und das obwohl fast 20 Musiker daran beteiligt waren. „Es ist nur so, dass sich Nyberg kompositorisch hier wieder mehr auf seine mantraartig verschachtelten Minimalismen konzentriert, die sich erst allmählich und wellenartig orchestral ausbreiten.“ Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2-4 Tickets: VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt Beginn: 20 Uhr Foto: Soeren Solkaer
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Freitag 21. Februar: Time for T

(Uwe)
Das nächste LOTTE LINDENBERG Konzert im März, das „Kirchner Hochtief“ interessiert mich noch einen Tick mehr. Nun kommen aber erst einmal TIME FOR T und das ist gut so. Bereits im April 2019 sorgten sie für ein ausverkauftes Studio und daher konnten die Lottes gar nicht anders, als sie noch einmal einzuladen. Die Kosmopoliten um Frontmann Tiago (nicht zu verwechslen mit dem Mittelfeldspieler der Bayern) machen eine sehr eigene Mischung aus Indierock, Folk, Psychedelic und Afrobeat, die man wahrscheinlich irgendwo zwischen THE DOORS und DEVANDRA BANHART, zwischen THE BAND und MAC DEMARCO einordnen würde, wenn das immer so einfach wäre. Nach eigenen Angaben berufen sich TIME FOR T auf Einflüsse, die von BOB DYLAN bis FELA KUTI reichen, und das hört man auch: ob in Form einer ruhigen, textlich ausgefeilten Ballade, bei der auch mal die Mundharmonika ausgepackt wird, oder rythmusgetrieben und hochgradig tanzbar, TIME FOR T schaffen es aus einer erstaunlichen musikalischen Bandbreite ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwickeln. LOTTE LINDENBERG Frankfurt, Frankensteiner Straße 20 Beginn: 21:30 Uhr Eintritt: 11 EUR zzgl. Gebühren Foto: Ana Becerra
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Samstag, 22. Februar: Of/ Sleater Kinney

(Andrea)
„We’re always mixing the personal and the political, but on this record, despite obviously thinking so much about politics, we were really thinking about the person - ourselves or versions of ourselves or iterations of depression or loneliness - in the middle of the chaos.“ Sagt das Trio von Sleater-Kinney. Von Greil Marcus als „Amerikas beste Rockband“ bezeichnet, bestätigen die beiden Sängerinnen und Gitarristinnen Corin Tucker und Carrie Brownstein und die Schlagzeugerin Janet Weiss mit ihrem neuen Album ihren Platz in der Riot-Grrrl-Bewegung. Ein Chorgesang im Vibrato, ein scharfes Riff, ein harter Beat, schon ist das alte Gefühl wieder da. Sleater-Kinney, die einst bezeichnet wurden, waren immer explizit progressiv und politisch. Auf dem neuen Werk soll das ausdrücklich im Mittelpunkt stehen. Bei der letzten Platte sei die Welt noch in Ordnung gewesen, dann kamen Trump, der Brexit und die ganzen gesellschaftlichen Verwerfungen. Auch live sind sie kompromisslos, nicht halbherzig und nebenbei, sondern nur voll und ganz, mit blutigen Fingern und hervorstehender Halsschlagader. Early Show, Beginn 19 Uhr.
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Samstag, 22. Februar: Of/ Hafen 2 Geburtstag

(Andrea) Jeder Hafen2geburtstag ist auch ein kleiner Grund, allen Rettern kurz auf die Schulter zu klopfen. Denn ohne die vielen Liebhaber wäre vor einigen Jahren Schluss gewesen und weil Hafen 2 in diesem Jahr Geburtstag wie noch nie feiert, musste ich nochmal kurz einen Blick zurückwerfen. Jetzt nach vorne, das Band-Line-Up ist komplett: Automatic, Black Marble und Panther Modern aus Los Angeles. Blind Butcher aus Luzern. Kit Sebastian, Trash Kit und Pregoblin aus London. Sultans Court und Yeah But No aus Berlin, The Micronaut aus Leipzig. Sowie die Krautrock-Legende Kreidler. Dazu DJS : die Mach Mal Langsam Crew aus Mainz/ Wiesbaden, Matz Ernst aus Offenbach sowie Industrie & Zärtlichkeit und ein Micronaut-Set sowie sonstiges polytechnisches Amüsement". Fehlst nur noch Du! Zum Einstimmen gibt es eine kleine Playlist: https://open.spotify.com/playlist/1oNnRH2BDdCIN3sylePZNg?fbclid=IwAR3aDb-https://open.spotify.com/playlist/1oNnRH2BDdCIN3sylePZNg. Tickets gibt es im VVK zum Preis von 22 Euro Hafen 2 Nordring Offenbach www.hafen2.net
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Sonntag 23. Februar: THE LEGENDARY PINK DOTS
(Uwe)
The Legendary Pink Dots kehren nach Frankfurt zurück!! Seit 1980 haben sie mehr als 40 Alben veröffentlicht und entziehen sie sich jedweder Einordnung. Es dominieren bizarre, avantgardistische Klangcollagen, die aber auch die Gestalt eingängiger Ohrwürmer annehmen können. Es sind Vergleiche mit Syd Barrett und Pink Floyd angestellt worden (insbesondere in Bezug auf die Texte), aber auch Brian Eno und der Krautrock um Can, Neu! Und Kraftwerk werden ab und zu genannt. Der Stil der LPD hat sich im Laufe der Jahrzehnte differenziert und variiert, ist aber unverwechselbar geblieben. NACHTLEBEN Frankfurt, Kurt-Schumacher-Str. 45, leider nicht barrierefrei Tickets: VVK 17 Euro zzgl. Gebühren Beginn 20.30 Uhr Foto: Pressefoto
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Sonntag, 23. Februar: Of/ Bridges

(Andrea)
Wie schön, Bridges kommt nach Offenbach! Ich bin ja totaler Fan dieses Formats, seit ich das erste Mal davon hörte: 2016 schlossen sich Musiker*innen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund zusammen und spielten u.a. im Hörsaal des HR. Das waren immer sehr eindrucksvolle Konzerte, die mir die gesamte Region in der Thomas mit WADI arbeitet, auf einer anderen Ebene nahe gebracht haben. Klar dass ich ohne ihn kaum nach Lesbos gekommen wäre...Anyway, im Bridges-Kammerorchester kommen Musiker*innen und Instrumente aus Orient und Okzident, Fernost und Lateinamerika zusammen und erweitern damit die klassische europäische Orchesterkultur. Im Jahr 2020 wählt das Bridges-Kammerorchester Konzertprogramme, welche die Musik als Migrantin in den Fokus stellen: das Orchester spielt Werke, die Beispiele dafür sind, dass Musik sich stets über geografische Kreise hinaus verbreitet und dadurch weiterentwickelt hat. Damit spiegelt das Kammerorchester die Diversität der Rhein-Main-Region wider. Im Februar präsentiert das Bridges-Kammerorchester mit »Identigration« ein Programm, das sich mit der Zugehörigkeit zu mehreren Kulturen und Fragen nach dem Wechselspiel von Identität und Integration auseinandersetzt. Schwerpunkte sind hierbei die Schnittstellen zwischen spanischer, arabischer und lateinamerikanischer Musik sowie Jazz.
Capitol Offenbach Goethestraße Tickets gibt es für 18, 25 bzw. 32 Euro www.frankfurtticket.de
Weitere Infos unter https://bridgesmusikverbindet.de/
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Dienstag, 25. Februar: FFM/ The Darkness

(Andrea)
Herrlich! The Darkness melden sich zurück. Nicht nur weil ich für NewcomerTV mal ein lustiges Gespräch mit ihnen hatte, steht das Konzert klar fett im Kalender. "Aufstieg, Fall und Rückkehr von The Darkness haben alle Zutaten einer klassischen Rock-Oper: Eine unzeitgemäße Hardrock-Band aus Lowestoft findet ihren Weg in die Pubs von Camden und erlangt über Mundpropaganda eine so große Fangemeinde, dass sie auch ohne Plattenvertrag ganze Theater füllt. Über Nacht werden sie zu Stars, verkaufen ihr Debütalbum „Permission To Land“ drei Millionen Mal, gewinnen drei BRIT Awards und werden zu einer der größten Bands des Moments. Es folgt der von Kontroversen begleitete Rauswurf ihres Bassisten während der Aufnahmen zum zweiten, ebenfalls mit Platin ausgezeichneten Album „One Way Ticket to Hell... and Back“. Und man erlebt einen Sänger, der sich in seinem neuen Ruhm nicht zurechtfindet, aussteigt und mit seinem Bruder bricht, mit dem er einst The Darkness gründete." Mein Tipp: Hingehen, Spaß haben!
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26. Februar – 15. März: Ingrid Godon - Ich wünschte!

(Daniela)
Heute ist Ausstellungseröffnung von Ingrid Godon - Ich wünschte im Museum für Angewandte Kunst! Die Ausstellung und das vielseitige Begleitprogramm klingt unglaublich spannend! Das Museum Angewandte Kunst präsentiert sich als ein lebendiges und pulsierendes, aber auch stilles und kontemplatives Open House: El Barrio bietet Konzerte, Livesets, ausgewählte Menüs, ein Popup-Kino und eine Barlandschaft. Die Create-Abteilung des Museums lädt zu Performances aus den Bereichen Tanz und Spoken-Word sowie Workshops u.a. von der Bildungsstätte Anne Frank e.V. ein.
In einer Zeit des rasanten technologischen Wandels, in einer Welt des fortschreitenden Populismus, der Irrungen und Wirrungen zwischen Lüge und Aufklärung sowie der Angst vor Kriegen und Klimakatastrophen hat das Potenzial, das im individuellen Wünschen liegt, umso größere Beachtung verdient. Denn die Veränderung von Missständen fängt nicht mit angeeignetem Wissen oder bestimmten Fähigkeiten an, sondern zu allererst mit dem Wunsch, etwas verändern zu wollen. Deshalb lädt das Museum Angewandte Kunst mit der Ausstellung Ingrid Godon. Ich wünschte in einen Möglichkeitsraum ein, der nicht nur das Potenzial birgt, über die eigenen Wünsche zu reflektieren, sondern mit seinen gestalteten Atmosphären als Raum für Prozesse, Ereignisse und Diskussionen zur Teilhabe animieren möchte. Die ausgewählten Illustrationen der international renommierten Künstlerin Ingrid Godon dienen hier als Ausgangspunkt für diese Reflexion; sie zeigen sich mal überlebensgroß, mal winzig klein. Zusammen mit Texten des vielfach ausgezeichneten Lyrikers Toon Tellegen öffnen Godons Bilder von Gesichtern ernster Kinder, wehmütiger Männer und nachdenklicher Frauen eine Tür für unsere Imagination. Während der gesamten Laufzeit verwandelt die für die Ausstellung konzipierte Klanginstallation sound 48H silence von d.o.o.r (Oona Kastner und Dirk Raulf) die Architektur des Museums in einen Klangkörper. Sie mündet am letzten Wochenende in einer 48-stündigen Live-Performance mit namenhaften internationalen Musiker*innen. Zwischen den Wandillustrationen und Originalen der belgischen Künstlerin lädt außerdem ein Angebot an Musik, Performances und Workshops Besucher*innen jeden Alters zum sinnlichen Erleben, Verweilen und Wandeln ein.
Kurator von Ingrid Godon. Ich wünschte: Thomas Linden Alle Informationen zum Programm unter: https://www.museumangewandtekunst.de/open-house
Ausstellungseröffnung 19:00 Uhr
(C) Ingrid Godon "Ich sollte"
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Mittwoch 26. Februar: YACHT

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung spielt die Band YACHT (ein Akronym für “Young Americans Challenging High Technology”). Das sind Claire L. Evans, Jona Bechtolt und Rob Kieswetter. Für ihre neueste LP Chain Tripping erfand das Trio eine eigene Arbeitsmethode an der Schnittstelle von DIY und Hightech: Mit Hilfe neuronaler Netze generierten sie musikalische Rohdaten aus ihrer bisherigen Arbeit, die sie zu neuen Songs arrangierten, die sie dann einübten, aufführten und live aufnahmen. Anstatt sich auf ein einziges Werkzeug zu verlassen, brachten sie mehrere verschiedene KI-Prozesse zusammen: Textgenerierung (Char-RNN), Latenzrauminterpolation, Rohaudioerzeugung (SampleRNN) und einen “neuronalen Synthesizer” namens NSynth. Inspiriert wurden sie durch die lange Geschichte der generativen Komposition, von William S. Burroughs’ Cut-Up-Schrift bis hin zu David Bowies eigens entwickelter “Verbasizer”-Software aus den 90er Jahren.
Museum Angewandte Kunst Schaumainkai 17 60594 Frankfurt Beginn: 20:30 Uhr
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Mittwoch 26. Februar: Unter den Stollen der Strand. Fußball und Politik – mein Leben"

(Daniela)
Natürlich wäre ich da heute Abend zu gerne dabei. Dany ist ja mein Ex-Chef und das Thema interesiert mich sehr, aber ich muss arbeiten :-(
"Unter den Stollen der Strand. Fußball und Politik – mein Leben" (Verlag Kiepenheuer & Witsch) Moderation: Christoph Schröder
Grün ist der Rasen im Stadion und grün ist die Partei, die er mitbegründet hat: Daniel Cohn-Bendits Leben steht im Zeichen von zwei Leidenschaften, Fußball und Politik. Beidem widmet er seine lang erwartete Autobiografie, die bei dieser Lesung ihre große Premiere erlebt. Wir wissen nicht, ob der Fußball oder die Politik ihn so jung gehalten haben – wahrscheinlich die Kombination aus beidem –, aber dass Dany Cohn-Bendit, wie ihn alle nennen, noch mit 75 mit Verve und Temperament genauso für Europa wie für seine Frankfurter Eintrachtkämpft, ist unbestritten. Dabei stand er als Neunjähriger vor der Frage, ob er als Sohn vertriebener Juden die Deutsche Nationalelf anfeuern könne. Eine politische Frage, die bei ihm den Funken entzündethat, den er sich bis heute bewahrt.
Daniel Cohn-Bendit gehörte zu den bekanntesten Gesichtern der französischen 68er, der APO und der Frankfurter Sponti-Szene, bis er sich der parlamentarischenPolitik zuwandte und den "Realo"-Flügel der Grünen mitanführte. 20 Jahre lang war er Mitglied des Europäischen Parlaments, 2014 zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Christoph Schröder ist Literaturkritiker und schreibt unter anderem für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Er ist Redakteur beim Journal Frankfurt.
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, Studierende 4 Euro Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: kulturportal@stadt-frankfurt.de Eine Verstaltung des Kulturamts Franfurt am Main in Koperation mit Deutsche Nationalbibliothek Foto: Georg Kumpmüller-Jahn
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Donnerstag, 27. – Samstag, 29. Februar: Family Milo Rau

(Martin)
Sensationell, dass Milo Rau mit seinem neuen Stück wieder im Mousonturm zu sehen ist! Zugegeben, es sind immer nicht die ganz einfachen Themen... Zu sehen waren Five Easy Pieces über das Leben des Mörders und Kinderschänders Marc Dutroux und „La Reprise“ über den homophoben Mord an Ihsane Jarfi in Liège. Die neue Arbeit von Milo Rau nimmt nun wieder ein belgisches Verbrechen zum Ausgangspunkt – eine Familientragödie: „2007 erhängte sich in Calais eine ganze Familie: ein Ehepaar und ihre zwei Kinder. Nie wurde ein Motiv für diese Tat gefunden. Der Abschiedsbrief sagt nur: „Wir sind zu weit gegangen, entschuldigt.“ Das Drama wird in „Family“ von einer echten Familie inszeniert: Die Schauspieler An Miller und Filip Peeters spielen nicht nur als Paar zusammen, sondern sie stehen zum ersten Mal mit ihren Töchtern Leonce und Louisa (13 und 14 Jahre alt) auf der Bühne. Gemeinsam rekonstruieren sie diesen mysteriösen Fall, folgen der Reise ihrer eigenen Familie und hinterfragen das Konstrukt „Familie“ vom ersten Date bis hin zu den dunkelsten Abgründen.“ Die große Kunst von Milo Rau ist es, theatralisch die Grenzen vom Abbild der Realität hin zur Fiktion verschwimmen zu lassen. Und dabei geht es nie nur um das Einzelne, also die alleinige Tat, sondern immer um mehr, um Hintergründe: "Für Milo Rau ist das keine simple Einzeltat einer Familie, es ist ein Beispiel, in dem sich das Symptom einer kranken Gesellschaft zeigt, die sich ihre Zukunft nur als Dystopie vorstellen kann", so Eberhard Spreng im Deutschlandfunk Kultur (4.1.2019). Letztlich könnten weder Philosophie noch Psychologie Milo Raus "Familie" erklären. Am Ende bleibe mit der Frage nach dem Motiv der Tat die noch größere nach dem Sinn des Lebens. "Die ist nicht im Großen und Ganzen zu beantworten, sondern in der Freude an den kleinen Dingen, Gerüchen, Gefühlen, individuellen Vorlieben." Nachtkritik.
Unbedingt Karten sichern, wird schnell ausverkauft sein! Donnerstag, 27.02., Freitag, 28.02. und Samstag, 29.02. um jeweils 20.00h im Mousonturm: Family von Milo Rau. Der Mousonturm ist behindertengerecht ausgestattet. Foto: (c) Michiel Devijer
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Freitag 28. Februar - 7. März: »cresc...«Bienale: HUMAN_MACHINE
(Daniela)
Heute startet die »cresc...«Bienale: " Beim Festival »cresc...« bündeln alle zwei Jahre hochklassige Kulturinstitutionen der Region ihre Kräfte. Aus der Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain hervorgegangenen und von Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester Frankfurt veranstaltet, stellt »cresc...« auch in seiner 5. Ausgabe im Frühjahr 2020 ein breites Spektrum künstlerischer Ansätze, Positionen und Perspektiven in der Auseinandersetzung mit der Gegenwart vor. Mit dem Thema HUMAN_MACHINE steht diesmal das Verhältnis von Mensch und Technologie im Mittelpunkt, das durch das steigende Tempo technologischer Entwicklung zu einem Gegenstand utopischer ebenso wie alarmistischer Narrative geworden ist.
Alle Termine, Programme und Kartenpreise des Festivals »cresc…« findet ihr hier: www.cresc-biennale.de
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Freitag 28. Februar: MUSIC DISCOVERY
(Daniela)
Die Begegnung verschiedener musikalischer Welten ist das Markenzeichen des »Music Discovery Project« des hr-Sinfonieorchesters. Ungewohnte Kontraste und Mischungen zwischen Klassik und Pop, Orchester und Elektronik stehen hier im Fokus. Zum Auftakt der cresc... Biennale für aktuelle Musik treffen diesmal im Spannungsfeld des Festivalthemas HUMAN__MACHINE die sphärischen Klänge des Theremins – eines der ersten elektronischen Musikinstrumente – auf die rhythmischen Kräfte des Rap und reichhaltige Orchesterfarben. Gäste des Musikevents sind die Theremin-Virtuosin Carolina Eyck, die dem 1920 entwickelten Vorläufer des Synthesizers ohne direkte Berührung geisterhafte Klangpatterns entlockt sowie die deutsche Rap-Legende Samy Deluxe. Gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester garantieren sie ein packendes »MaschinenWerk« voll grooviger Energie, Vokal-Akrobatik und satten Beats.
Jahrhunderthalle. Tickets hier. Foto: Janik Zebrowski
Donnerstag 5. März: "Ein KZ mitten in der Stadt"

Das Galluszentrum macht immer sehr gute Veranstaltungen. Heute laden sie zum einem Film- und Diskussionsabend mit dem Titel "Ein KZ mitten in der Stadt" ein.
Im August 1944 wurde auf dem Gelände der Adlerwerke im Frankfurter Stadtteil Gallus ein KZ-Außenlager mit dem Decknamen „Katzbach“ in Betrieb genommen. 1600 Häftlinge - vor allem aus Polen - erlitten hier unbeschreibliche Qualen. Nur wenige von ihnen überlebten. Dieser Teil der Stadtgeschichte wurde in der Nachkriegszeit schnell verdrängt.
Die verschiedenen Filme nähern sich dem Schrecken an. Das besondere ist, dass auch Filme von Schuler*innen des Goethe Gymnasiums zu sehen sind. Angeleitet wurden sie von Medienpädagog*innen und Filmemacher*innen des Gallus Zentrums. Sie zeigen einen jungen sowie informativen Blick auf ein Thema, an das zu erinnern auch für unsere Zukunft von Bedeutung ist. - Interview mit Andrzej Branecki (einem der letzten Überlebenden)
- Filme von Schüler*innen (Goethe Gymnasium/Gallus Zentrum)
- Interview mit Lothar Reininger (letzter Betriebsratsvorsitzender der Adlerwerke).
Beginn 19.00 Uhr Gallus Zentrum, Krifteler Str. 55, 60326 Frankfurt, barrierefrei
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Freitag 6. März: METAL VS. AMBIENT

(Daniela)
Der österreichische Komponist Bernhard Gander thematisiert in seinem neuen Werk Oozing Earth die Urkraft der Elemente und den Kampf der Menschheit gegen die Natur. Zwei internationale Stars der Extreme Metal Szene – Flo Mounier (u. a. Drummer der Band CRYPTOPSY und VLTIMAS) und Attila Csihar (MAYHEM-Sänger und Stimme der Kult-Band SUNN O)))) – werden gemeinsam mit den Musiker*innen des ENSEMBLE MODERN Bernhard Ganders akustische Apokalypse am Freitag, den 6. März 2020 in der Frankfurter Batschkapp erstmals live entfalten. Im zweiten Teil des Konzertes ist eine Uraufführung des norwegischen Komponisten Helge Sten zu hören. Der norwegische Komponist, Musiker und Musikproduzent Helge Sten ist Spezialist für den Brückenschlag zwischen experimenteller elektronischer Musik und dem individuellen Klang akustischer Instrumente. Seit Anfang der 90er Jahre entwickelt er seinen speziellen, wiedererkennbaren Sound: Einen atmosphärisch dichten und körnigen Minimalismus, der die Zeit verlangsamt und die Einzel-Partikel der Klänge selbst erforscht. Für das Ensemble Modern schreibt er ein Werk, bei dem er selbst als »Band-Mitglied« den Elektronik-Part übernimmt. Tickets 19,-€/erm. 10,50€ Vorverkauf unter weitere Informationen unter www.cresc-biennale.de am 6.3.2020 um 20:00 in der Batschkapp Frankfurt Mit Attila Csihar (Voice), Flo Mounier (Drums), Helge Sten (Live-Elektronik), Ensemble Modern, Brad Lubman (Dirigent)
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