15.11.2019
WIDER DAS VERGESSEN

Ich bin in Eile, mal wieder... ich fahre gleich zur BDK in die Stadt, die es eigentlich nicht gibt: nach Bielefeld. BDK, heißt Bundesdelegiertenkonferenz. Besser bekannt als Parteitag der Grünen. Dort sitze ich jetzt drei Tage mit über 1200 Menschen in einer Stadthalle und höre mir Debatten und Reden an. Es werden drei spannende Tage. Es steht z.B. die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung, und da sind immer sehr politische und motivierende Reden zu erwarten.Auch ich habe das erste Mal einen Antrag eingebracht: „Mit Bündnisgrüner Solidarität gegen Hass - Antrag zur Schaffung einer Stelle zur bundesweiten Beratung in Fällen von politisch motivierten Bedrohungen und Angriffen“. Wer mehr dazu wissen will kann mich gerne anschreiben...

Abgesehen davon, dass 3 Tage in einer Halle echt anstrengend sind, macht es aber auch Spaß und es ist verdammt interessant. Sogar so interessant, dass Uwe mich jetzt schon zum vierten Mal freiwillig begleitet. Er sitzt im sogenannten Gästeblock. Und wer von Euch seine Situationsbeschreibungen kennt (Gerolltes, Reiseberichte etc.) kann sich vorstellen, wie amüsant seine Beschreibungen über einen dreitägigen Parteitag sind.

Weil wir also in Bielefeld sind können wir heute Abend leider nicht bei der Premiere "In Ausschwitz gab es keine Vögel" von Monika Held und Gregor Praml dabei sein, was wir beide sehr bedauern. Die beiden haben sich nämlich mit der Frage auseinandergesetzt: „Was wird passieren, wenn es bald keine Überlebenden des Holocausts mehr gibt – wer wird dann davon erzählen?“

Ich selbst habe schon einige Zeitzeugen erlebt und diese Begegnungen werde ich niemals vergessen.  So trat auf dem Parteitag 2018, anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages, die damals fast 94jährige Hanni Levy auf. Sie hat den Nationalsozialismus in Berlin überlebt, weil sie dort - mit Unterstützung von drei Freundinnen - eine der sogenannten „Unsichtbaren“ wurde, eine der allein in Berlin 7.000 Menschen jüdischen Glaubens, die sich die Haare blond färbten, eine andere Identität annahmen und so der Verfolgung durch die Gestapo zu entgehen versuchten. Nur 1.700 von ihnen haben überlebt.

Im Rahmen des mehrmonatigen Veranstaltungskonzeptes „Frankfurt – Theresienstadt – Eine Spurensuche“, organisiert vom Eintracht Frankfurt Museum, hatte ich diesen Sommer die Möglichkeit, den Eintrachtfan Sonny kennenzulernen, der als kleiner Junge von Frankfurt nach Theresienstadt deportiert wurde. (Auf dem Foto, mit der roten Jacke). Die Deportation begann im Keller der damaligen Großmarkthalle, da wo heute die EZB ist. Wir trafen ihn genau dort und er erzählte uns vor Ort von seinen Erlebnissen.

Und ich hatte das Glück schon mehrmals die großartige Esther Bejarano erleben zu dürfen, die einzige Überlebende des Mädchenorchesters von Ausschwitz.

Gerade als vor drei Wochen Hanni Levy verstarb fragte ich mich, was passiert, wenn bald kein Überlebender mehr da ist? Wer erzählt dann?

Ich bin daher Monika und Gregor sehr dankbar, dass sie das Thema aufgreifen und in die Schulen bringen. Wer die KonzertLesung sehen möchte, sollte versuchen, für heute Abend noch Karten zu bekommen, denn dann ist die Premiere in meiner Lieblingsbuchhandlung Schutt in Bornheim, bzw. in ihrem Antiquariat im Hinterhof (mehr dazu unten bei den Terminen). Wer heute Abend nicht kann: am 26.1. treten sie auch in der Fabrik in Sachsenhausen auf.

Natürlich könnt ihr die KonzertLesung auch selbst buchen. Sprecht die Schulen Eurer Kinder an, sprecht mit Euren Vereinen oder fragt bei Euch im Unternehmen nach... Wider das Vergessen!

So, ich muss zum Zug. Lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine wunderbaren Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel!

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

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Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com
Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt

1 x 2 Karten für das Stück "Im Arabischen Rössel" am 16.11. im Theater Willy Praml. Frage: Wie heißt die Kostümdesignerin ?

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Haustiere sind leider nicht erlaubt. Für Anfragen und mehr Informationen: hoffmann.christine@icloud.com

Freitag 15. November: KonzertLesung

(Daniela)

Sehr schade, dass wir heute nicht dabei sein können...

"Bald wird es keine Überlebenden des Holocaust mehr geben – und wer erzählt dann?" Das haben sich die Autorin Monika Held und der Kontrabassist Gregor Praml gefragt und haben sich dafür entschieden, selbst zu Erzählenden zu werden. Aus Helds Roman "Der Schrecken verliert sich vor Ort" haben sie eine KonzertLesung konzipiert, die sich unter allem an Schüler und Schulklassen richten soll.
"In Auschwitz gab es keine Vögel" so der Titel der einstündigen Produktion. Neben den Texten (gelesen von der Autorin) und Livemusik (Kontrabass + Loops & Effekten) ziehen sich die sehr persönlichen O-Töne des Zeitzeugen Hermann Reineck, aus dessen Überlebensgeschichte der Roman und die Figur Heiner entstanden sind.
In "Der Schrecken verliert sich vor Ort" wird die Geschichte des KZ-Häftlings Heiner und seiner Frau Lena erzählt. Die beiden haben sich beim Frankfurter Auschwitz-Prozess kennengelernt und ineinander verliebt. Er war der Zeuge aus Wien, sie Übersetzerin polnischer Zeitzeugenaussagen. Eine Liebe zwischen Trauma, Unwissen und Missverständnissen. Die Frage ihres Lebens ist die nach den Grenzen des Verstehens der Welt der Überlebenden eines Konzentrationslagers.

Heute ist die Premiere im Antiquaritat der Buchhandlung Schutt in Frankfurt Bornheim.

Arnsburger Straße 76, Bornheim
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt: 8 Euro

Um Voranmeldung unter der Telefonnummer 069/435173 oder per E-Mail an info@buchhandlung-schutt.de wird gebeten.
Tickets erhalten Sie vorab in der Buchhandlung Schutt oder an der Abendkasse.

Bild: Gregor Praml

Ab 15. November: Im Arabischen Rössl

(Martin)

Ich weiß noch genau, obschon es an die zwanzig Jahre her ist, da spielten die Pramls das Weiße Rössl in Bad Vilbel; Jo Nelson steuerte die Musik bei und es war ganz wunderbar, lustvoll, komisch und rührend zugleich, Melodien teilweise zum mitsingen, Glückseligkeit garantiert.
Nun ist Zeit ins Land gegangen und das Theater Willy Praml stellt theatralisch die Frage, was seitdem passiert ist IM WEIßEN RÖSSL (am Wolfgangsee)? Der Titel des Abends gibt schon eine Antwort! Und wenn man liest, was angekündigt wird, dann gibt’s kein Zögern, da muss man hin!
„Das „Weiße Rössl“ am Wolfgangsee ist fest in arabischer Hand und konvertiert zum „Arabischen Rössl“. Es wird noch immer gejodelt und geschuhplattelt – aber welche Gäste stecken da in den Lederhosen? Leopold ist zwar noch immer der patente österreichische Oberkellner, aber die angebetete Wirtin stammt aus Dubai (oder tut wenigstens, ihren Gästen entgegenkommend, so). Die Speisekarte klingt zwar österreichisch, aber der Schweinebraten ist aus! Die Stammgäste sind auch keine Piefkes mehr, sondern lodenfanatische Orientalen und das süße Klärchen heißt jetzt Jamila und ist im Burkini aber ebenso süß wie ehemals im Bikini. Und statt des österreichischen Kaisers kündigt sich die deutsche Kanzlerin zum Schützenfest an.“
Die Presse schreibt: „Die Deutschen wollen die besseren Araber sein und die arabischen Gäste wollen die besseren Deutschen sein [...] Dadurch, dass jeweils die andere Kultur diese Klischees so überspitzt, wird ein Spiegel vorgehalten und es wird extrem gut abgefedert. Es ist also quasi immer die Erwartungserwartung, die da mitgedacht und dann konterkariert wird . . . und das ist dann so lustig.“ (Deutschlandradio Kultur FAZIT)
„IM ARABISCHEN RÖSSL ist eine durchgeknallte Parodie auf Islamisierungsängste, mindestens so sehr ist es eine liebevolle Parodie auf den Zauber der Showbiz-Operette. [...] Das Lässige und das Ausgetüffelte, die Distanz und das Sich-Hineinstürzen, sie halten sich klug die Waage. Und vor allem feiert das Theater Willy Praml  die Option, sich gemeinsam über alles mögliche lustig zu machen.
Auf der Bühne sitzt Martin Lejeune in einer west-östlichen Combo – in der die orientalische Zither Kanun am eindrucksvollsten den nicht abwegigen Transfer symbolisiert – , für die er arabisierende Musiken aus den bekanntesten Rössl-Songs vorbereitet hat. [...]“. (Frankfurter Rundschau).

Nicht verpassen und sich jetzt schon Karten sichern!

IM ARABSICHEN RÖSSL ehemals IM WEIßEN RÖSSL
– Operette von Ralph Benatzky u.a. im Theater Willy Praml in der Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 (barrierefreier Zugang).
Vorstellungen am 15., 16., 17., 22., 23., 24., 29., 30. November und 1. Dezember.

Freitag 15. November: Michael Baker

(Uwe)

Mein erstes Konzert im „LOTTE“ war ein Soloauftritt von Michael Baker. Gehört hatte ich aber schon von dem lauschigen Studio und der abwechslungsreichen wie hochwertigen Auswahl an Künstlern. Ich fand Location und Künstler großartig und kam seitdem mindestens dreimal wieder. Auch Michael Baker kommt nun nach Sachsenhausen zurück und bringt seine Kapelle mit.  „In den drei Jahren, in denen bei LOTTE nun Konzerte stattfinden, gibt es einige wenige Künstler die inzwischen wirklich Teil der LINDENBERG Familie geworden sind. MICHAEL BAKER ist so ein Künstler. Und das nicht nur, weil er nach zwei ausverkauften Shows 2016 und 2018 wahrscheinlich auch dieses Konzert ausverkaufen wird, oder weil er wirklich ein großartiger Künstler mit seiner charmanten Stimme und seinem beeindruckenden musikalischen Verständnis ist, sondern weil er vor allem ein außerordentlich liebenswürdiger Mensch ist. Sein zweites Album Salt, dass wieder von Dan Brown (Massive Attack, Phantom Limb) produziert wurde, veröffentlicht er Single für Single Online vorab, bevor das ganze Album im Februar über klassische Medien erhältlich ist. Für die Europatour packt er extra ein Paar Vorab-Platten ein und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird MICHAEL BAKER wieder ein überwältigendes Konzert spielen und LOTTE LINDENBERG ein weiteres Mal verzaubern.“
 
LOTTE LINDENBERG
Frankfurt, Frankensteiner Str. 20
Einlass: 21:30 Uhr
VVK: 10 € zzgl. Gebühren
Bild: Lotte Lindenberg

G E R O L L T E S - über Lippenleser und den „scheiß DFB“

(Uwe)

Fußballer und Trainer halten sich seit rund zwei Jahren auf dem Sportplatz oder der Tribüne gerne die Hand vor den Mund, damit professionelle Lippenleser nicht erkennen können, was für weltbewegende Dinge sich die Gesprächspartner im Umfeld eines Fußballspiels so erzählen (‚ich habe mein Auto in Camouflage-Mattlack spritzen lassen“ oder „ich bin bei FIFA19 besser als ich Wirklichkeit“). Als Vincenzo Grifo vom SC Freiburg von Schiedsrichter Brych wegen einer Tätlichkeit gegen Abraham die Rote Karte erhielt, fragte er „was habe ich denn getan?“ Er hielt sich in diesem Fall keine Hand vor den Mund, daher konnte man das von den Lippen deutlich ablesen. Die Frage war aber letztlich genauso wie eine Aussage über den Mattlack eines Sportwagens. „Was habe ich denn getan?“ ist eine für einen Schiedsrichter (ich kann aus eigener Erfahrung sprechen) vorhersehbare Frage nach einem Feldverweis. Die einfachste Antwort lautet eigentlich: „das weißt Du genau“. Weil Brych und viele andere Schiedsrichter aber freundlich sind, sagen sie „Du hast dem Spieler Abraham zweimal vorsätzlich ins Gesicht gegriffen, das habe ich genau gesehen und jetzt verlasse bitte den Innenraum“. Zu Grifos Roter Karte kam es, weil Abraham den Trainer der Freiburger vorsätzlich einen Check verpasste und damit zu Boden schickte. Das war eine der unsportlichsten Aktionen, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Sie gehört hart bestraft, auch wenn sich Abraham und Grifo danach wieder in den Armen lagen und auch Streich die Tat relativierte. Einige Zeit vorher schrien die Fans beider Mannschaften im Kanon „scheiß DFB“. Das taten bereits am Vortag die Fans von Bayern und dem BVB beim sogenannten Spitzenspiel (wieso blasen Medien diesen Gurkenkick zweier ungleicher Mannschaften seit Jahren zum „Classico“ auf?). In Freiburg fingen sie an, als Brych einen von ihm für die Eintracht ausgesprochenen Foulelfmeter überprüfte und zurücknahm. Was für ein Blödsinn! Was war denn an dem korrekten Vorgehen von Brych konkret auszusetzen? Und warum schreien die Freiburger „scheiß DFB“, wenn deren ehemaliger Präsident seit kurzer Zeit der heutige Präsident des DFB ist? Das ist nicht anständig (egal wie doof der DFB auch sein mag), wie so ziemlich alles an dem Abend in Freiburg. Ein weiteres Beispiel? Fernandes sieht wegen wiederholtem Foulspiel nach Verwarnung Gelb-Rot und fliegt völlig zurecht vom Platz, steht aber noch drei Minuten beim Schiedsrichter und quatscht auf diesen ein. Und kriegt nach dem Spiel in keiner Weise gerechtfertigte Rückendeckung von Bobic, von dem ich normalerweise viel halte. Bei so erhitzen Spielen wird gerne davon geredet, dass Fußball ein Männersport ist und das alles manchmal dazu gehört. Fußball ist nicht nur ein Männersport, auch Frauen und Kinder spielen diesen gerne und für die Kinder sind die Spieler und Verantwortlichen oft keine Vorbilder.

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Punktemäßig tritt der FSV nach dem Heimspiel gegen Hoffenheim II etwas auf der Stelle, hinsichtlich Fairplay machen sie in der kommenden Woche einen großen Sprung: Zusammen mit seinem Kooperationspartner FC PlayFair! e.V. veranstaltet der FSV Frankfurt am 20. November einen Event im Businessbereich (1.Stock) der PSD Bank Arena: der ehemalige Weltklasseschiedsrichter aus der Schweiz, Urs Meier, kommt zu einem Vortrag ins Stadion der Schwarzblauen und spricht über die Themen Fairplay, Umgang mit Menschen und Teambuilding. Der FSV Frankfurt wird Sie an diesem Abend durchs Programm führen. Ich werde in jedem Fall hingehen. Zu der Veranstaltung ist jeder Interessierte herzlich eingeladen. Für eine bessere Planung, bitten wir aber um eine kurze Voranmeldung über info@fsv-frankfurt.de

Samstag 16. November: Tag der offenen Tür bei radio x

(Daniela)

Ich gebe zu: ich höre nur selten radio x, aber immer dann, wenn ich es höre finde ich es großartig.

radio x lädt am Samstag, den 16. November 2019 von 12 bis 20 Uhr alle Radio-Interessierten, Hörer*innen und Fans - ob groß oder klein - zum Tag der offenen Tür in seine Räume und Sendestudios nach Bockenheim ein.

Dort hat das werbefreie Frankfurter Stadtradio seit 2015 seinen Sitz. Seit mittlerweile 22 Jahren wird rund um die Uhr ein engagiertes und vielseitiges Programm aus und für Frankfurt und Umgebung gesendet – zu empfangen über UKW 91.8 oder Livestream.
Am 16. November können alle, die Radio nicht nur hören, sondern auch sehen möchten, bei radio x hinter die Studiotüren schauen und den laufenden Sendebetrieb live miterleben. Wer schon immer einmal das Gesicht zur Radiostimme kennenlernen wollte: Beim Tag der offenen Tür ist Gelegenheit dazu! Mehrere radio x-Redaktionen werden in etwa 20minütigem Wechsel eine Kurzfassung Ihrer Sendung vorstellen. Techniker und Sendungsmacher*innen erklären gerne die Studiotechnik, und wer möchte, kann sich auch selbst hinters Mikro setzen, die Regler bedienen oder in einem kleinen Interview ein paar Fragen beantworten.
Für den Nachmittag sind zwei Live Acts geplant: das Electro-Punk-Duo Superstolk aus Offenbach sowie die Frankfurter Indie-Rockband Tongärtner werden live im Studio spielen.
Wer darüber nachdenkt, selbst mit einem Thema oder seiner Musik auf Sendung zu gehen, ist beim Tag der offenen Tür herzlich willkommen. Wir beantworten gerne alle Fragen und erläutern die Möglichkeiten.
Weitere Infos: www.radiox.de

Kurfürstenstraße 18, 2. Stock, leider nicht barrierefrei
12–20 Uhr

Samstag, 16. November: Tanztag Rhein-Main

(Martin)

Das ist mit das Coolste, was man sich unter der Überschrift ‚Tanz für Alle’ vorstellen kann. Der Mousonturm bringt Frankfurt ‚in Motion’!

„Swing, Hip-Hop, klassisches Ballett, Odissi, griechische Folklore und vieles mehr. Der 7. Tanztag Rhein-Main erfüllt die kühnsten Träume von Tanzfans. Egal ob als Anfänger*innen oder Wiederholungstäter*innen, Sie können einen Tag lang in zwölf Städten des Rhein-Main-Gebiets unterschiedliche Tanzstile und Körperpraktiken im Selbstversuch ausprobieren. In diesem Jahr gibt es besonders viele Angebote für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, inklusive einer Kinderbetreuung im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm, sodass auch Eltern alleine auf tänzerische Erkundungstour gehen können. Auch Kurse für Menschen fortgeschrittenen Alters und für Personen mit Behinderung gibt es im Programm. Tanzprofis und andere Bewegungsexpert*innen teilen ehrenamtlich in über 170 Workshops ihr Wissen und ihre Begeisterung für die diversen Ausdrucksformen des Körpers. Der Tanztag ist ein in Deutschland einmaliges Projekt. Er zeigt, wie vielfältig Kultur in der Rhein-Main-Region ist, und bringt Menschen aller Altersklassen und unterschiedlicher Herkunft zusammen.“

Hier ein wirklich nur kleiner Ausschnitt aus dem Programm; alles und noch mehr unter: https://www.tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/tanztag-rhein-main/

  • 10.00 — 11.30 Einführung in Bharathanatyam | Künstlerhaus Mousonturm –  Studio 1
  • 10.00 — 11.00 Historischer Tanz: Renaissance | Künstlerhaus Mousonturm –  Studio 2
  • 10.00 — 11.00 American Tap Dance – Stepptanz für Anfänger*innen | Tanz- und Theaterwerkstatt Frankfurt
  • 10.00 — 11.00 Sensual Belly Dance | OT pur – Bauchtanz und mehr in Frankfurt
  • 10.30 — 11.30 Leichte Folkloretänze | Saalbau Bornheim
  • 10.30 — 11.30 Deutsche Volkstänze | Saalbau Bornheim
  • 11.00 — 12.00 Zeitgenössischer Tanz | Künstlerhaus Mousonturm –  Probebühne 1
  • 11.00 — 12.00 Historischer Tanz: Barock | Künstlerhaus Mousonturm –  Studio 2
  • 11.00 — 12.30 Hula Hoop Dance – Hoop love the Basics | Künstlerhaus Mousonturm – Atelier 2

Tanztag Rhein-Main am Samstag, 16.11. ab 9.15h – 03.00h!
In Frankfurt, um Frankfurt und um Frankfurt herum.
Weitere Infos unter dem o.g. Link.

Foto: (c) Künstlerhaus Mousonturm

Samstag 16. November: Herrenmagazin - 11 Jahre Atzelgift

(Uwe)

Die Rock- bzw. Indie-Band aus Hamburg entschied sich Ende 2016, nach der Tour zur letzten Platte „Sippenhaft“ für eine unbestimmte Zeit eine Pause einzulegen. Nun kommen sie zu einer Jubiläumstour zum vor 11 Jahren erschienenen Debütalbum „Atzelgift“ zurück. 11 Jahre sind bekanntermaßen kein runder Geburtstag, eine Tour im letzten Jahr wäre also eher zu erwarten gewesen. Eigentlich war diese Tournee auch für 2018 geplant, dann machte (halbwegs) ungeplanter Nachwuchs, allen diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Nachdem das Kind gesund und munter zur Welt kam, rauften sich die vier Herren wieder zusammen und verlegten das ursprüngliche Vorhaben in das Jahr 2019. Herrenmagazin, die Band mit der etwas seltsamen Auswahl an Fotos für ihre Albumcover, macht schöne Indiemusik mit deutschen Texten. Beim Debüt „Atzelgift“ alleine blieb es nicht, mittlerweile erschienen mit „Das Ergebnis wäre Stille“ und „Sippenhaft“ zwei weitere Platten, die ich sogar noch einen Tick besser finde als den nun gefeierten Erstling. Wer die Band noch nicht kennen sollte, kann sich über die Lieder „Landminen“, „Käferlicht“, „Ehrenwort“ oder Sippenhaft“ gut reinhören und dann voller berechtigter Erwartung ins Zoom gehen. Geburtstagstouren für wichtige Platten von Bands / Sängern gab es früher nicht, jetzt ist es en Vogue. Bloc Party machte unlängst eine zum zehnjährigen Jubiläum von „Silent Alarm“, U2 zum dreißigsten von „Joshua Tree“ usw.. Besonders schön finde ich es, wenn die Band die Lieder in der Reihenfolge wie auf der Platte hintereinander spielt, irgendwie hatten die sich nämlich sicher etwas mit der Aneinanderreihung der Lieder gedacht.   
 
Zoom

Frankfurt, Brönnerstraße 5-9
20 Uhr
VVK 16€ zzgl. Gebühren
leider nicht barrierefrei
Bild: Lucja Romanowska

Samstag, 16. November
: Konzert

(Petra)

Samstagabend, super Location, eine Band, deren Name mehr verspricht: was wollt Ihr mehr? Im Ono2 tritt heute Love Machine auf – eine sehr wandelbar bis experimentierfreudige deutsche Band, die sich nicht an Genregrenzen oder Konventionen hält. Der Song, in den ich reinhöre, ist eher launig-poppig, aber der Introtext zum Konzert verheißt einen Sound zwischen Garage und Psychedelic Rock. Erwartet also alles und nichts. Hab ich Euch jetzt genug neugierig gemacht?
 
Love Machine – Nicely Done Tour
ONO2
Walter-Kolb-Straße 16, barrierefrei
Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr
Eintritt: 10 Euro

Samstag, 16. November: Of/ Tanztag

(Andrea)

Weil Tanzen Menschen zusammenbringt und schlicht Spaß macht, gibt es heute den bundesweit einmaligen Tanztag Rhein-Main. Den ganzen Tag über können sich Tanzinteressierte in vielen verschiedenen Tanzstilen ausprobieren, von klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz über historische Tänze und Flamenco bis hin zu Hip-Hop und Swing ist alles dabei - auch in Offenbach. Wer will kann beim deutsch-griechische Kulturforum Kinisis e.V., Am Schneckenberg 61, Sirtaki lernen, sich bei der Tanzsportabteilung Maingold Casino der DKJ Blau-Weiss Bieber im ehemaligen Jugendgästehaus auf der Rosenhöhe in Standardtänzen, Latein, Salsa und Hip-Hop ausprobieren oder in der Tanzschule Weiss in der Hassia Fabrik, Haus 2, Christian-Pleß-Straße 11-13 Hula Hooping kennenlernen. Zum Beispiel, denn es passiert viel mehr. Abends treffen sich dann alle zum Tanzfest im Frankfurter Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, bei dem die schier unendliche Vielfalt des Tanzes in geselliger und ausgelassener Runde gefeiert wird. Das tollste daran: Damit alle mitmachen können, zahlt auch jeder nur, was er kann oder will: Wer am Tanztag teilnehmen möchte, zahlt am ersten besuchten Kursort einen Betrag der eigenen Wahl und erhält ein Armband, das zum Besuch weiterer Tanztag-Schnupperkursangebote sowie des Tanzfestes im Mousonturm berechtigt. Natürlich vorbehaltlich vorhandener Platzkapazitäten. https://www.tanzfestivalrheinmain.de/. Bild: pixabay.com

Samstag, 16. November: OF/ Robert Johnson Theorie

(Andrea)

Zum heutigen Tanztag passt doch ein bisschen Robert Johnson Theorie perfekt: Heute gibt es einen  Video-Vortrag von Simon Reynolds, übrigens Autor der Rave-Geschichte Energy Flash und Co-Autor (mit Joy Press) von The Sex Revolts: Gender, Rebellion und Rock'n'Roll, das im Januar 2020 im Ventil Verlag erscheinen wird. Er nimmt uns mit auf eine rasante Reise durch die Geschichte der britischen Rave-Kultur. Beginnend mit der Ankunft des importierten Acid House in den späten 1980er Jahren zeichnet er die Reihe von selbstgewachsenen mutierten Formen des britischen Tanzes nach, die in den 90er Jahren bis ins 21. Jahrhundert hinein entstanden sind: Piep, Hardcore, Jungle, 2step, Grime, Dubstep und mehr...21.45 Uhr https://bit.ly/2NL5Jd8

Robert Johnson
Nordring 131
Offenbach
Nicht barrierefrei

Samstag, 16. November: OF/ Hafenkino PJ Harvey

(Andrea)

Eine hübsche Alternative ist das Hafenkino, da gibt es eine Dokumentation über die Musikerin PJ Harvey. Wir sehen "sie auf ihrem intimen Weg, eine eigene PJ-Harvey-Platte zu schreiben und anschließend aufzunehmen. Die Autorin und Musikerin Harvey und der preisgekrönte Fotograf Seamus Murphy schlossen sich für diese Zusammenarbeit zusammen. Auf der Suche nach Erfahrungen aus den Ländern, über die sie schreiben wollte, begleitete Harvey Murphy auf einigen seiner weltweiten Berichterstattungsreisen, etwa nach Afghanistan, Kosovo oder Washington DC. Harvey sammelte dabei Wörter, Murphy Bilder. Zu Hause wurden die Wörter dann zu Gedichten, Liedern und dann zu einem Album, das in einem beispiellosen Kunstexperiment im Somerset House in London aufgenommen wurde. In einem speziell eingerichteten Raum hinter Glas, durch das man nur von einer Seite durchschauen kann, wurde das Publikum dazu eingeladen, den fünfwöchigen Prozess als Live-Sound-Skulptur zu beobachten. PJ Harvey - A Dog Called Money. Seamus Murphy, Irland/ Großbritannien 2019, 94 Min., ab 6 Jahre, OmU. Trailer https://youtu.be/cOiFS0K_Z7s

Ab 22 Uhr
Hafen 2
Nordring
Offenbach 

Sonntag 17. November: The Twilight Sad

(Uwe)

Je weiter man in den Norden Großbritanniens reist, desto härter wird der Dialekt. Der Schotte spricht ein recht raues Englisch. Während die Sänger*innen der meisten mir bekannten schottischen Bands wie Travis, Texas, Biffy Clyro oder Chvrches den Dialekt aus ihrem Gesang komplett herausfiltern und man nur in Interviews oder bei Konzerten an der Aussprache deutlich die Herkunft erahnt, versteckt James Graham, Sänger von Twilight Sad, seinen wunderbar dicken schottischen Dialekt auch in den Songs nicht. 2003 startete die Shoegaze- beziehungsweise Post-Rock-Band aus der Nähe von Glasgow ihre Band, 2007 erschien das erste von mittlerweile fünf Alben. Für ihr Debüt Fourteen Autumns & Fifteen Winters erhielten sie sehr gute Kritiken. Das Wohlwollen der Kritiker begleitete sie auch bei den nachfolgenden Veröffentlichungen. Die Fangemeinde wuchs ständig an und bekannte Musiker wie The Cure-Frontmann Robert Smith reihten sich ein. Smith lies die Band 2016 im Vorprogramm der Welttournee von The Cure spielen, auch die Editors setzten Twilight Sad als Support an. Bei einem Auftritt der Editors in Offenbach sah ich die Schotten erstmals live und es war ein fantastisches Erlebnis. Nun kommen sie als Headliner ins Zoom mit ihrer atmosphärischen und rockigen Musik und dem aktuellen Album  „It Won’t Be Like This All the Time“. Ein Freund von mir findet es großartig, für einen anderen Freund von mir ist Twilight Sad sowieso die beste Band der Welt. Ich mag sie auch, die Freunde und die Musik.  
 
Zoom
Frankfurt, Brönnerstraße 5-9
20 Uhr
VVK 22€ zzgl. Gebühren
leider nicht barrierefrei
Bild: Pressefoto

Sonntag, 17. November
: Satirische Gala

(Petra)

Der derbe Humor ist nach Jahrzehnten unverbraucht: Vier Jahrzehnte endgültige Satire – an nur einem Abend, auf nur einer Bühne! Das endgültige Satiremagazin „Titanic“ feiert im Mousonturm mit Heftgründern und Superstars, mit Hetzern, Honks und Opfern, mit Musik, Cartoons, Texten und billigen YouTube-Clips. Das ersetzt natürlich nicht den Besuch der laufenden Ausstellung im caricatura musem mit hoher Cover-Kunst – von der unvergessenen Zonen-Gaby bis hin zum Halleluja in den Vatikan (noch bis Anfang Februar). UND: es sind nur noch Restkarten an der Abendkasse zu ergattern.
 
40 Jahre nur verarscht – die große Titanic-Jubiläums-Gala, mit: Heinz Strunk, Martin Sonneborn, Pit Knorr, Bernd Eilert, Thomas Gsella, Hans Zippert, Ella Carina Werner, Leo Fischer, Paula Irmschler und anderen
Moderation: Oliver Maria Schmitt & Moritz Hürtgen
Mousonturm Frankfurt
Waldschmidtstraße 4, barrierefrei
Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt; 21 Euro (5 Euro Ermäßigung für f.f.m. students Mitglieder)

Sonntag, 17. November: FFM/ Fayzen

(Andrea)

Die Songs heißen "Dennis aus Marseille", "Rosarot" oder auch "Wundervoll": Fayzen ist Geschichtenerzähler, ein genau-Hingucker und es in schöne Lieder-Gießer aus Hamburg. Mir gefällt, was er zu sagen hat, ich bin gerade wirklich dabei, mich richtig reinzuhören und weil er in meinem Lieblingsclub and er Hauptwache spielt, möchte ich gerne hin. http://www.fayzen.de/gerne-allein/

Nachtleben
Kurt-Schumacher-Straße, leider nicht barrierefrei
Frankfurt

Mittwoch, 20. November
: Film

(Petra)

Erfolg – und was das heute überhaupt heißt: Der neue Film von Kristian Gründling („Die stille Revolution) beleuchtet die Frage auf drei Ebenen: Aus der individuellen Perspektive einzelner Menschen mit ganz unterschiedlichen Ausgangssituationen und Zukunftsvorstellungen. Außerdem aus der Perspektive von Unternehmen mit dem Fokus auf die Weiterentwicklung von Mitarbeitern und Führungskräften sowie aus der Perspektive von Vordenkern, Wissenschaftlern und Beratern. Gezeigt wird, wie Menschen damit umgehen – und auch ihr Kampf zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Was bedeutet Erfolg eigentlich – für mich, ganz persönlich? Und: Wer möchte ich im tiefsten Herzen sein? Dafür liefert der Film berührende Impulse aus dem echten Leben und reflektiert diese durch die Sichtweisen von Experten.
 
Erfolg
Film von Kristian Gründling
Kleine Harmonie
Dreieichstraße 54
Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: 10 (8) Euro, barrierefre: ja

Mittwoch 20. November: SPOTLIGHT "Der Feuervogel"

(Daniela)

Ich war beim allerersten SPOTLIGHT Konzert dabei und es war sensationell! Der Dirigent Andrés Orozco-Estrada vom hr-Sinfonieorchester Frankfurtist einfach der Hammer! Wenn ihr schoneinmal auf einem klassichen Konzert ward und es euch NICHT gefallen hat, dann tut mir, aber vor allem euch selbst, den Gefallen und geht zu SPOTLIGHT! Orozco-Estrada hat ein unglaubliches Temperament. Er stoppt zwischendrin die Musiker*innen um dem Publikum nochmal genauer Sequenzen zu erklären, er holt auch mal einige Leute aus dem Publikum auf die Bühne und setzt sie zwischen die Musiker*innen, damit man die einzelnen Instrumente noch besser hört... Spotlight macht einfach wahnsinnig viel Spaß und ist sehr kurzweilig. Da kann man mit der ganzen Familie hingehen!

"Sie interessieren sich für klassische Musik? Sie wollen ein Werk intensiver erleben und mehr darüber erfahren? Oder Sie haben bisher noch nicht den Weg in ein großes Konzert gefunden? Dann ist dieses Angebot zur Afterwork-Zeit für Sie das Richtige! In dem unkonventionellen Gesprächskonzert »Spotlight« eröffnen Andrés Orozco-Estrada und das hr-Sinfonieorchester Frankfurt die Möglichkeit, eines der großen Meisterwerke der klassischen Musik näher kennenzulernen. Im Zentrum steht diesmal erneut ein Werk Igor Strawinskys: »Der Feuervogel«. Die Premiere dieses Balletts geriet 1910 in Paris zu einer Sensation und lieferte dem jungen russischen Komponisten einst das Sprungbrett zu einer Karriere ohnegleichen.

Der Chefdirigent lädt die Zuschauer*innen dabei in dieser Saison sogar ein, kleine Instrumente mitzubringen, mit denen sie mitmusizieren können. »Zusammen mit meinen Kommentaren und den Interaktionen mit dem Publikum und den Musikern wird es ein ganz besonderer, ich möchte sagen, ein magischer Abend«, verspricht Orozco-Estrada. Trailer

Alte Oper,Großer Saal

Opernplatz 1, 60313 Frankfurt am Main
Tickets
 

Mittwoch 20. November: The Godfathers

(Uwe)

Sie waren immer laut, hart, dreckig und transferierten ohne Nostalgie den Geist des Rock´n´Roll der sechziger Jahre in die Gegenwart: THE GODFATHERS.
Ihr größter Hit „Birth, School, Work, Death" zeigt, stellvertretend für viele andere, ihre Mixtur aus Rock´n´Roll und britischem Punk- und Pubrock mit scharfzüngigen, zeitgemäßen Texten. Sie scheuten sich nicht, seiner Zeit Margret Thatcher mit Hitlerbärtchen auf ihrem Plattencover zu zeigen und machten aus ihrer politisch links orientierten Gesinnung nie einen Hehl. Bis heute wissen die Godfathers, woher sie kommen und haben ihre Herkunft nie verleugnet.
Ihre vom Geist der Sixties beseelten Songs, auf der Basis einer leidenschaftlichen Verbindung aus Gitarre/Bass/Schlagzeug, machen sie zu Englands besten Beat-Botschaftern und gelten sogar als eine der aufregendsten Live-Bands diesseits und jenseits des Atlantiks. Selbstverständlich ohne dabei eine Miene zu verziehen und immer in ihren adretten Anzügen.
 
The Cave
Frankfurt, Brönnerstr. 11, leider nicht barrierefrei
Beginn: 20.30 Uhr
VVK 16 Euro zzgl. Gebühren
Bild: https://www.onstage-promotion.de

Mittwoch, 20. November: Of/ Bird Berlin & Krupski

(Andrea)

Alleine die Adjektive sind einen Besuch der HfG Kapelle unbedingt wert: "Nach 15 Jahren extraordinärem Glitzer und quietschfidelem Euphoriktanz verklingen bis 2020 Bird Berlins letzte Töne, aber bis dahin voll und für immer. Die nektarreiche Honigbiene Birdi wirft mit seinen letzten Schweißperlen nochmal diesen komplett-nackigen Glanzbody in die Waagschale und holt alles aus seinen zarten Diskofüßen. Alle Signale stehen auf Gold und sind ready zum Verglühen. Bird Berlin will sich von allen liebevollen Veranstalter*innen, Freund*innen und Fans voller Dankbarkeit verabschieden und reist ein letztes mal durch die bunte Republik. Dazu hat er sein neues und finales 3-fach Best Of Album “Immer-Birdi-Alles-Forever” eingepackt in dem er alle Songs nochmal komplett neue erschaffen hat. Jede Pyjamaparty endet vor oder im Kühlschrank und es läuft uns schier das klebrig, knutschende Wasser im Mund zusammen. Nahezu unerreichbar neben den auftauenden Mangostückchen glänzt etwas pralles, rundes, leckeres an den Pfirsichwangen hervor. Mitten zwischen den Früchten des Funks schlemmt sich Bird Berlin durch den reich bestückten Glitzer-Pop-Obstkorb und kommt aus dem grinsen nicht heraus. Saftig, waghalsige Beats begleiten diese tanzende Schlämmerfreude und als das Glockenstimmchen ertönt tropft uns der Karibik-Kiwi-Smoothie elegant über das Kinn. Endlich satt, glücklich und erfrischt über beide Grübchen drehen wir wieder an der Twisterscheibe und erwischen: linker Fuss auf Gold - Beide Augen auf Wow. Bird Berlin ist eine One-Man-Glitzer-Show. Zu den Beats seines iPods singt und tanzt diese optische Täuschung soft bekleidet und leichtfüßig wie eine Elfe. Lasst euch die Lichtbrechungen an seinem glänzenden Körper nicht entgehen und tanzt ein letztes mal den Birdi mit ihm. www.facebook.com/birdberlin www.instagram.com/birdibirdi3000 www.birdberlinshop.bigcartel.com Krupski // Lohnabhängiger, Schreihals und Texter der Postpunk Band schubsen. Krupski schreibt unter seinem Pseudonym Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichte und Liedtexte. 2015 veröffentlichte er gemeinsam mit Bird Berlin die Gedichtsammlung „Bitterhonig & Der Klang des Taumelns“. 2017 folgte mit "Nach dem Autoscooter links - Erzählungen" ein weiteres Buch in Eigenregie. Mit der Band schubsen veröffentlichte er bisher zwei Alben und tourte damit durch Deutschland, Österreich, Schweiz und Tschechien. Im November 2019 bringt er die gesellschaftskritische Portraitsammlung "Die Knittrigen" heraus. www.instagram.com/krupski_krupski www.krupskishop.bigcartel.com

19 Uhr
HfG Kapelle
Schlossstraße 31 (isenburger Schloss)
Offenbach
Nicht barrierefrei

Donnerstag, 21.November: Of/ Der Tod und die Untoten

(Andrea)

Schaurig, schöne Literatur liest Kornelia Siedlaczek heute in den Räumlichkeiten des Treffpunkt Friedhof auf dem Neuen Friedhof Offenbach, Mühlheimer Straße 425 bei "Der Tod und die Untoten" um 18 Uhr. Ob es auch einen Rundgang zur ein oder anderen Gruft geben wird? 

Donnerstag 21. und Freitag 22. November: hr-Bigband mit Saxofonist Donny McCaslin

(Daniela)

Nachdem ich ja das Deutsche Jazzfestival verpasst habe hoffe ich doch sehr, dass ich es heute in den hr-Sendesaal schaffe!

Ein richtungsweisender schwarzer Stern
hr-Bigband mit Saxofonist Donny McCaslin im hr-Sendesaal

 
„Blackstar“ war das letzte Album von David Bowie, es erschien zwei Tage vor dessen Tod am 8. Januar 2016. Dass dieses deutlich jazzorientierte Album zu einem Welterfolg wurde, lag entscheidend am Mitwirken von Donny McCaslin und Jason Lindner. Nun sind die beiden Klangkünstler am Donnerstag, 21., und Freitag, 22. November, mit der hr-Bigband im hr-Sendesaal zu erleben.
 
Wenn sich die beiden dieses Mal in Frankfurt treffen, dann geht es um Donny McCaslins eigene Musik, die seit dessen Begegnung mit Bowie nicht mehr ist wie zuvor. Vielmehr gehen in ihr Jazz und Indie-Pop fruchtbare Verbindungen ein. Zweieinhalb Jahre nach „Blackstar“, veröffentlichte McCaslin sein Album „Blow“, das Bowies Einfluss und McCaslins neue künstlerische Richtung hören lässt. „Bevor ich mit ihm zusammenarbeitete, schien mir so etwas nicht möglich", sagt McCaslin über „Blow“, das gewagteste Werk seiner zwei Jahrzehnte währenden, Grammy-nominierten Musikerlaufbahn.
 
Trotz McCaslins gefeierter Karriere – er wuchs mit den Jazzensembles seines Vaters im kalifornischen Santa Cruz auf, besuchte das angesehenes Berklee College of Music in Boston und begann seine Albumkarriere Ende der 90er Jahre – die Zusammenarbeit mit David Bowie veränderte seine Herangehensweise an sein Handwerk. „Er sagt im Studio: ‚Geh nach dem, was du hörst, mach dir keine Gedanken darüber, wie es genannt oder kategorisiert werden soll", erinnert sich McCaslin an die verstorbene Ikone. Dies nimmt sich McCaslin seitdem zu Herzen. Und sein versierter Pianist und Keyboarder Jason Lindner überträgt nun seine ausladende Musik für die beiden Konzerte in Frankfurt ins Bigband-Format. Lindner selbst zählt seit seiner Auszeichnung als „Rising Star“ durch das US-amerikanische Magazin „Downbeat“ im Jahr 2015 zu den interessantesten Bigband-Leitern in New York City.
 
Donnerstag, 21., und Freitag, 22. November 2019, jeweils 20 Uhr
hr-Sendesaal, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt
Karten: 22 Euro unter Telefon 069/155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de
Weitere Informationen: www.hr-bigband.de


Foto: (c) Jimmy Fontaine

VORSCHAU
Freitag, 22. November. Of/ Rocketman

(Andrea)

Bis zum 22. November ist zwar noch etwas hin, weil Kino Kulinarisch aber meist schon mit Bekanntgabe des Vorverkaufstermins ausverkauft ist UND wieder ein mitreißender Ausnahmestreifen gezeigt wird, zu dem auch noch leckeres Chicken Tikka Masala gereicht wird, heißt es sputen :-): „It’s a little bit funny“ … denn wir präsentieren bei Kino Kulinarisch nach „Bohemian Rhapsody“ mittlerweile die zweite Biografie-Verfilmung eines musikalischen Ausnahme-Künstlers innerhalb eines Jahres. Und zugegeben, hier und da ähneln sich die beiden Filme schon, sie kommen sogar vom selben Regisseur. Doch dringt „Rocketman“ noch ein kleines bisschen tiefer in die Abgründe, Motive, Leidenschaften, Eskapaden – in die Seele seines Protagonisten Elton John – ein. Mit bezaubernden Musical-Sequenzen, einem wiederum atemraubenden Hauptdarsteller (Taron Egerton nutzt die Schauspiel-Chance seines Lebens eindrucksvoll!) und ganz viel funkelndem Glanz, Glitzer und Fantasie beschreibt Regisseur Dexter Fletcher den Werdegang eines einst schüchternen Jungen über erste Erfolge, Abstürze, Selbstzweifel und Verleugnung bis hin zu einem der schillerndsten, bedeutendsten Popstars unserer Zeit. Und dann wäre da ja auch noch diese schier unglaubliche Bandbreite an Songs von purer Schönheit, die so wild, verspielt und gleichermaßen sanft den Film bestimmen, uns einnehmen."

Alte Schlosserei
Rocketman mit Chicken Tikka Masala, Naan-Brot & Reis Der Kartenvorverkauf für "Kino Kulinarisch" findet ausschließlich im OF-InfoCenter (Salzgäßchen 1) statt. 

Samstag 23. November: Hannes Wittmer


Wer kennt nicht die wunderbaren „Calvin und Hobbes“ Comics?  Spaceman Spiff ist darin Calvins Alter Ego. Unter dem Pseudonym Spaceman Spiff hat der Würzburger Sänger und Songwriter Hannes Wittmer für Furore gesorgt und sich mit Liedern wie „Han Solo“, „Vorwärts ist keine Richtung“ oder „Photonenkanonen“ auch in mein Herz gespielt. Die letzte unter Spaceman Spiff veröffentlichte Album „Endlich Nichts“ zählt für mich zu den besten deutschsprachigen Alben der letzten Jahre. Nach einigen Touren zur Platte machte Wittmer eine Pause. In dieser entschied er sich, seine Karriere unter seinem Klarnamen fortzusetzten. Auch die Art und Weise, wie er sich mit seiner Musik positioniert, hat sich geändert. So hat er sein letztes Album nach dem Motto „jeder zahlt was er will“ verkauft und nicht etwa im Handel oder auf den gängigen Streaming- und Downloadplattformen angeboten. Dass Wittmer die Massen meidet war sogar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Thema. „Ich versuche Musiker zu sein, ohne Musik kommerziell verwertbar zu machen“, sagte er gegenüber dem Blatt. Egal, wie er seine Werke verbreitet, seine Musik beschränkt sich weiterhin auf das Wesentliche: Akustikgitarre und Gesang. Das Ergebnis wirkt daher vor allem ungeschminkt. Die Texte sind durchgehend melancholisch und nachdenklich, neigen durchaus auch mal zum Pathos, driften aber niemals ins Peinliche ab. Mit dem Hype um die Veröffentlichungsmethoden der Musik kann ich nicht viel anfangen, die Musik ist aber super.
 
Brotfabrik
Frankfurt, Bachmannstraße 2-4, leider nicht barrierefrei
Beginn: 20 Uhr
VVK: Zahle was Du willst (daher können wir auch keine Karten verlosen)
Bild: Christoph Naumann

Montag 25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

(Daniela)

Da bin ich heute mit dabei!

Jährlich, am 25. November, wird weltweit die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen gefordert.
Die Frauen-AG des KV Frankfurt organisiert für diesen Tag eine Aktion auf der Zeil, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Dafür treffen wir uns um 18:30 Uhr vor dem „Weidenhof“-Pavillon vis-à-vis von MyZeil. Bringt bitte eine Taschenlampe, sowie evtl. ein Paar Frauenschuhe und ein Grablicht mit.

Im Anschluss an die Aktion gehen wir gemeinsam zur Veranstaltung der Grünen Jugend Hessen zum Thema „Digitale Gewalt an Mädchen“, die um 19:30 Uhr im KUSS41 an der Konstablerwache stattfindet. (Kurt-Schumacher-Straße 41)

Sonntag 24. November: Adventsausstellung in der Blumenbar

(Daniela)

Ich liebe Nicolas Blumenbar auf der Eckenheimer (neben der Eis Cristina)

Jeden Freitag radel ich zu ihr und lasse mich von ihrem Angebot verzaubern. Sie hat die schönsten Blumen der Stadt im Sortiment. Ich suche mir in der Regel 3-4 Blumen aus und bin schon glücklich. Manchmal darf es natürlich auch ein Strauß sein, so z.B. mein Hochzeitsstrauß...

Jedes Jahr machen Nicola und ihr Team eine zauberhafgte Adventsausstellung. Dieses Jahr lassen sie die Puppen tanzen.
Es gibt zauberhaften Christbaumschmuck, stimmungsvolle Weihnachtsobjekte und jede Menge liebevoll gestaltete Adventskränze.

Ich mache meinen Adventskranz zwar immer selber, aber trotzdem gehe ich zur Ausstellung, denn die Stimmung im und vor dem Laden ist unglaublich schön und Nicolas Mama backt einfach die besten Plätzchen (nach meiner Mutter, versteht sich :-))

Blumenbar-florale KunststückeEckenheimer Landstraße 74, 60318 Frankfurt am Main10:00-16:00 Uhr

Montag, 25.November: FFM/ Welshly Arms

(Andrea)

Mit "Legendary" haben Welshly Arms einen ziemlichen Ohrwurm gelandet . zumindest bin ich über den Song des Sextetts aus Cleveland/Ohio gestolpert. Aber sie können auch ruhigere Töne anschlagen und beweisen doch mit jedem Ton, das sie mehr sind als nur geschickt konzipierte Retro-Epigonen des Classic Rock und Soul vergangener Jahrzehnte. Kurz vor Stadionrock, aber mit viel mehr Soul und das transportiert sich bestimmt auch live. Heute Abend in der Batschkapp, los gehts um 20 Uhr.

http://welshlyarms.com

Batschkapp
Gwinnerstraße 5
Frankfurt
Barrierefrei 

26.11.- 1.12.: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Das Festivalprogramm von Remake. Frankfurter Frauen Film Tage steht. Vom 26. November bis 1. Dezember 2019 findet die zweite Ausgabe des Festivals statt. Schwerpunktthema ist Geschichtsanschauung. HerStory im Kino: im Zentrum stehen Film und Kino als Formen und Orte der Geschichtsschreibung selber – einer Geschichtsschreibung aus der Perspektive von Frauen. In diesem Kontext blickt Remake auch auf die Geschichte des queer cinema.
Festivalhöhepunkt ist ein CineConcert am 28. November 2019 im Schauspiel Frankfurt; die Welturaufführung einer Neukomposition zu Hindle Wakes (GB 1927, R Maurice Elvey), einem der spektakulärsten britischen Filme der 1920er Jahre. Zwei weitere Themenprogramme widmen sich der Geschichte des internationalen Zusammenschlusses von Filmarbeiterinnen KIWI – Kino Women International und der Film- und Kinoarbeit von Ella Bergmann-Michel. Remake On Location erweitert das Festival um Vorführungen vor und nach den Festivaltagen: Kick-off ist das Screening von Dykes, Camera, Action! (USA 2018, R Caroline Berler) am 23. Oktober im Mal Seh‘n Kino in Anwesenheit von Su Friedrich.

Alle Informationen zu den Filmen, Gästen, Spielzeiten und -orten sind ab sofort unter www.remake-festival.de zu finden oder hier im Programmheft

Dienstag, 26. November: FFM/ Snarky Puppy

(Andrea)

Das dürfte voll werden heute auf der Bühne in der Kapp: Dort spielen heute Snarky Puppy, ein Kollektiv aus rund 30 Musikern, die als eine der aufregendsten musikalischen Formationen der New Yorker Jazz- und Funkszene gelten. Und es ist wirklich beeindruckend, ich war auf deren Seite, "Award Winner" hier, Preise und Auszeichnungen da. Lange Rede, große Begeisterung allerorten. "Jede Show wird mit einer rotierenden Besetzung von 8-12 Bandmitgliedern und mit variierender Setlist gespielt. Die Mitglieder von SNARKY PUPPY, die u.a. in den Bands von Snoop Dog, Beyonce und Erikah Badu spielen, wissen, wie man harten Funk und verspielten Fusion auf der Bühne zu einer heißen Live-Performance reifen lässt, die trotz ausgetüftelter Arrangements die Lebendigkeit und Spontaneität einer Jam Session bewahrt. Die feine Mischung aus anspruchsvollen Kompositionen, Harmonien und Improvisationen hat der 2003 aus einem Freundeskreis im Jazzstudiengang der University of North Texas entstandenen Band riesigen Erfolg bei Publikum und Presse eingebracht. https://snarkypuppy.com/home

Batschkapp
Gwinnerstraße 
Frankfurt 
Barrierefrei 

Freitag 29. November: Ensemble Modern spielt Frank Zappa

(Daniela)

Dass ausgerechnet das Ensemble Modern sich „die letzte Band Frank Zappas“ nennen darf, mag diejenigen verwundern, die den 1993 verstorbenen Musiker vor allem als wilden Rock-Rebellen in Erinnerung haben. Dabei hatte Zappa kurz vor seinem Tod ganz bewusst die Zusammenarbeit mit den Profis der Neuen Musik gesucht, um seine eigenen, für sein Gespür bislang nur unzureichend verwirklichten Klangvorstellungen neu erfahrbar zu machen. „The Yellow Shark“ hieß das 1992 in der Alten Oper uraufgeführte Ergebnis dieser Zusammenarbeit, ein Werk, das Zappa als großartigen Klangvisionär vorstellte. Wie verbunden sich umgekehrt das Ensemble Modern mit der Musik Zappas fühlte, lässt sich unter anderem daran ablesen, dass das Ensemble im Jahr 2000 sein 20-jähriges Bestehen mit dessen schräger Collage „Greggery Peccary & Other Persuasions“ feierte. In einem Sonderkonzert erinnert das Ensemble Modern jetzt an den großen Rock-Avantgardisten.

Alte Oper Frankfurt
Tickets
Foto: Zappa, Ensemble Modern, 1992 © Hans-Joerg Michel

Donnerstag, 30. Januar: Lesung

(Petra)

Wer jetzt vielleicht auch schon an Weihnachten (oder ans eigene Vergnügen) denkt: Zum neuen Roman gibt es den aus Syrien stammenden Autor im Januar live im Schauspiel Frankfurt zu erleben: Rafik Shami. Berühmt ist er für seine Lesungen, die Erlebnisse an Erzähllust und Mitteilsamkeit sind und mit denen er Hallen füllt. Jetzt erzählt er mit „Die geheime Mission des Kardinals“ einen Kriminalfall. Noch herrscht Friede in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Bei ihrer Ermittlung fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten. Rafik Schami erzählt von Glaube und Liebe, Aberglaube und Mord und von den Konflikten der syrischen Gesellschaft.
Hier solltet Ihr einigermaßen schnell entschlossen sein, denn der Kartenvorverkauf läuft bereits jetzt ordentlich an.

Foto: Rafik Schami © Arne Wesenberg
 
Die geheime Mission des Kardinals – Rafik Shami, Lesung
Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17, Uhrzeit:19:30 Uhr, Eintritt; 18 (12) Euro, barrierefrei: ja


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