 |
| 06.09.2019 |
 |
|
|
Zu viel Trubel

Diese Woche schrieb mir eine AusgehtippLeserin. Sie bat mich um Wandertipps. Und als ich ihr dann am Telefon diverse Anregungen gab, merkte ich wie groß meine Sehnsucht nach Ruhe ist. Wir waren ja im Sommer ewig lang im Urlaub und ich kam total erholt zurück. Aber nach vier Wochen in der Stadt bin ich schon wieder „durch“.
Die Gründe sind vielseitig ... ein besonderer Stressfaktor ist für mich definitiv der Verkehr. Ich fahre täglich mit dem Rad. Keine großen Strecken, aber immer stark befahrene Routen. Je nachdem wie viele „Termine“ ich am Tag habe, bin ich 1-2 Stunden mit dem Rad in der Stadt unterwegs. Und wenn dann noch, wie in der letzten Woche, ein Besuch in Offenbach und zwei Heimspiele der Eintracht dazukommen, wird es sogar mir zu viel, sodass ich vorgestern das erste Mal zu Uwe gesagt habe: ich habe keine Lust mit dem Rad nach Bockenheim zu fahren. Was ich echt nicht verstehe, warum das hier in Frankfurt alles so lange dauert und dementsprechend freue ich mich sehr, dass wir durch den Radentscheid einige Dinge schneller voranbringen werden, auch wenn ich mir noch viel radikalere Lösungen wünschen würde und weil mir das Thema wichtig ist, wäre ich auch auf jeden Fall am 14.9. bei der RAD-DEMO „#aussteigen“ dabei. Aber da bin ich in Erfurt. Warum ich in Erfurt bin? Weil ich den Grünen in Thüringen beim Wahlkampf helfe. Vom 20.-22.9. fahre ich dann ins Weimarer Land und helfe auch dort. Warum ich das mache? Weil ich was verändern möchte und dafür muss man eben auch mal den Arsch hochbekommen.
Aber ich gebe zu, auch das ist nicht immer leicht und manchmal denke ich auch: „Cappelluti,mach´ mal ne Pause“. Letzten Sonntag war es mal wieder soweit. Die Eintracht hatte bereits am Donnerstag daheim gegen Strasbourg gespielt. Es war ein krasses Spiel. Es war so unglaublich laut und trotzdem habe ich gehört wie jemand in meiner Nähe den Schiri mit „Scheiß Judd“ beschimpft hat. Ich dachte erst ich hätte mich verhört, aber als ich am nächsten Tag las, dass der Schiri aus Tel Aviv kam wusste ich, dass ich mich nicht verhört habe. Ich habe daher am Sonntag ein Bettlaken genommen und mein erstes Banner gemalt. Ich habe das vor Spielbeginn, zusammen mit meiner Freundin, im Block gezeigt. Es haben vielleicht nicht viele gesehen, aber ich denke der, der das gerufen hat, hat es gelesen und wir haben mit dem ein oder anderen über die Sache gesprochen und diskutiert und das nicht in einem anonymen Facebookpost, sondern von Angesicht zu Angesicht.
Aber weil ich so oft „on fire“ bin, muss ich auch ab und zu ausbüxen. Heute geht’s zu meiner Freundin nach Nordhessen, die mich damals nach Frankfurt geholt hat. Kein Rad, keine Eintracht (außer dem Gastgeschenk :-))) und vor allem: kein verfluchtes Smartphone....
Wenn auch ihr Sehnsucht nach Ruhe habt, dann fahrt doch nach Troisdorf. Da ist morgen die Geburtstagsfeier von 20 JAHRE LABORPROBEN! Sie stellen dort im Kinderbuchmuseum aus.
So, jetzt muss ich los zum Chor – das ist mein Yoga!
Habt viel Spaß, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank auch an meine großartigen Co-Autorinnen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.
|
FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 13 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
FREUND*IN WERDEN!
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (In der Regel zahlen Freund*innen 18,- € pro Jahr). Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
|
ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)
WIR WÜNSCHEN UNS SEHR, DASS AUCH MAL NEUE LESER*INNEN GEWINNEN, DAHER MACHT MIT :-)
1 x 2 Karten für Melli redet mit am 13.9. im Theater Alte Brücke. Gewinnfrage: Wie heißt der Besitzer des kleinen Theaters?
1 x 2 Gästelistenplätze für Greetings from Paradise heute Abend auf dem Yachtclub. Gewinnfrage: Was empfiehlt Martin für Sonntag?
1 x 2 Sitzplatzkarten und 1x2 Stehplatzkarten für das Spiel FSV Frankfurt – VfR Aalen. Frage: Wie entschied die DFB Ethikkommission im Fall Tönnies? (Einsendeschluss: 11.09, 12 Uhr)
1 x 2 Gästelistenplätze für FOREIGN DIPLOMATS am 16.09 in der Brotfabrik, Frage: An wen erinnern mich die FOREIGN DIPLOMATS? (Einsendeschluss: 11.09, 12 Uhr)
1 x 2 Gästelistenplätze für SYML am 16.09 im Zoom, Frage: woher stammt der Name des Projekts? (Einsendeschluss: 11.09, 12 Uhr)
1 x 2 Gästelistenplätze für MONA MUR am 21.09 im Cave, Frage: Für welchen Film steuerte MONA MUR Lieder bei? (Einsendeschluss: 18.09, 12 Uhr)
*****************************************************************
|
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Die Gewinner*innen werden von Andrea benachrichtigt)
2 X 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Alex Francis am Montag, 18.September, im nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Daniel Brettschneider hat ein Buch geschrieben, welches?
G E R O L L T E S - vom über die Stränge schlagen

(Uwe)
Wenn Pferde ausschlagen und dabei mit einem Bein über die Stränge treten, also nicht mehr zwischen den Zugleinen für Ein- oder Mehrspänner gehen, dann ist dies eine gefährliche Situation für das Fuhrwerk (in der Regel eine Kutsche). Die Redewendung „über die Stränge schlagen“ wurde daraus abgeleitet. Über die Stränge schlug kürzlich der Teammanager von Eintracht Frankfurt, als er nach der Roten Karte gegen den zwischenzeitlich nach Mailand gewechselten Ante Rebic im Vollsprint von der Ersatzbank der Eintracht zum Linienrichter rannte und sich vor diesem so bedrohlich aufbaute wie der Türsteher des P1 vor einem ungewünschten Gast, dem er den Zugang zur Münchner Edeldisco verweigern will. Der Linienrichter wird sich, nachdem er sich vom ersten Schock über das plötzliche Auftauchen Hübners erholt hatte, spontan gefragt haben: „wieso hat der Mann in diesem Alter noch so wunderschöne schwarze Haare?“. Danach hat er dem Schiedsrichter den Regelverstoß Hübners angezeigt und der wiederum hat „Black Beauty“ auf die Tribüne geschickt. Die Eintracht setze ein Beistellpferd neben ihn, damit sich der Hengst wieder beruhigt. Auf der Tribüne sollte ein Funktionär eigentlich immer sitzen und nicht auf der Ersatzbank. Denn dann würde es weniger von solchen sinnlosen, wenig vorbildhaften Aktionen wie der von Hübner gegen Strasbourg geben. Auch nach dem Spiel hat ein Funktionär nichts auf dem Rasen zu suchen. Einer wie Rudi Völler von Bayer Leverkusen sitzt zwar zwischen Sekttrinkern auf dem Rang, kommt nach hitzigen Partien aber gerne auf den Rasen gestampft um dem Schiedsrichter öffentlichkeitswirksam „den Marsch zu blasen“. Würde er sich bei mir über einen gegen seine Mannschaft gegebenen Elfmeter lautstark beschweren, würde ich als Schiri retournieren, dass er durch einen der größten Witzelfmeter der Geschichte 1990 Weltmeister wurde. Kann ich aber nicht, da ich nur in der Kreisliga pfeife und man dort eher selten auf Weltmeister trifft und ich es nicht mehr in die Bundesliga schaffen kann. Es gibt wahnsinnig viele Menschen, die sich zurecht über das schlechte Benehmen von Präsidenten (Twitter-Trump), Adligen (Crash-Test-Phillip), C-Promis (der Wendler) und so weiter aufregen. Seltsamerweise bleibt die Entrüstung aber weitestgehend aus, wenn sich Fußballer, Trainer, Funktionäre oder Fans des eigenen Vereins daneben benehmen. Bei mir ist das nicht so, mich stört Fehlverhalten insbesondere bei meinen Clubs. Beim ruhmreichen TSV 1899 Goddelau und beim FC Schalke 04. So nervte mich beispielsweise das Auftreten des Trinkhallentrainers Huub Stevens in der letzten Saison sehr oder das unglaublich schlechte Benehmen von S04-Stürmer Guido Burgstaller, der auf dem Platz unaufhörlich meckert und provoziert. Und natürlich die Aussagen von Aufsichtsratschef Tönnies neulich über Afrikaner. Nicht nur der Ehrenrat der Schalker gewährte Tönnies gegenüber übrigens Milde, nun tat dies auch die DFB Ethikkommission („Tönnies sei da zwar einer rausgerutscht, aber er habe glaubhaft versichert, dass er mit Rassismus eigentlich nichts zu tun habe“). Lächerlich! Ich finde es wichtig, dass Fans die rosarote Vereinsbrille abnehmen und nicht laufend tolerieren oder entschuldigen, was nicht gut ist und was von DFB und Vereinen scheinbar nicht ausreichend genug sanktioniert wird: Bierbecher und Feuerzeuge auf das Spielfeld werfen, Schiedsrichter beleidigen, Pyro im vollbesetzen Block abbrennen, aufbrausende Trainer und Funktionäre, Rassismus, Homophobie oder Antisemitismus. Seit dieser Saison können auch Trainer und Teamoffizielle vom Schiedsrichter die Gelbe, Gelb-Rote und Rote Karte gezeigt bekommen. Paderborns Trainer Baumgart war der Erste, der sie in der vorvergangenen Woche gesehen hatte und der sich darüber bis in die vergangene Woche hinein darüber aufregte. Die Karte hatte also scheinbar etwas bewirkt. So glaubte man, bis er in der Endphase des Spiels in Wolfsburg am letzten Samstag wieder „on fire“ war. Zuschauer kann ein Schiedsrichter nicht verwarnen oder ihnen rot zeigen, andere Zuschauer und die Vereine können es aber. Sie sollten den Mut dazu haben und konsequenter handeln als der DFB oder die Schalker. Nur Mut! Ich persönlich gehe mittlerweile lieber auf Sportplätze in der Kreisliga. Da kann man sich die, die um einen herum sitzen freier auswählen, kennt den Vorstand, die Funktionäre, Spieler und sonstigen Zuschauer persönlich und läuft so nicht Gefahr, es mit Idioten zu tun zu haben.
|
Zum Abschluss noch etwas über den FSV
Im letzten Heimspiel gegen die Ulmer Spatzen war einfach nichts drin, Endstand: 0-2. Während des Spiels war es sehr heiß, da passte es gut, dass der FSV quasi am Spieltag einen neuen Getränkepartner präsentierte. Partner wurde ein angesagtes Kultgetränk mit einem klaren Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, qualitativ hochwertigen und natürlichen Inhaltsstoffen sowie fairtrade. Sehr gut! Der FSV geht einen guten Weg. Am 14. September spielen die Schwarzblauen wieder daheim und erneut kommt ein Verein aus Schwaben, der VfR Aalen, der wie die Bornheimer im Mittelfeld der Tabelle steht.
Freitag, 6.–Sonntag, 8. September: Unfuck My Future.
(Martin)
Unfuck My Future. How to Live Together in Europe Festival im Mousonturm Hat’s das eigentlich schon mal gegeben, dass im selben Newsletter eine Veranstaltungsreihe zweifach angekündigt wurde? Tatsächlich, letzte Woche! Und weil unsere ‚Chefredakteurin Daniela’ das Festival ‚UNFUCK YOUR FUTURE’ in den Vorankündigungen ebenso gut fand wie Petra und ich, die wir darüber geschrieben haben, seid Ihr in den Genuss einer Doppelankündigung gekommen. Petra schrieb: „Dieses Festival wird der Hammer“ – und ich sage euch: Dieses Festival ist der Hammer! Mehrere Veranstaltungen habe ich in den letzten Tagen besucht und war begeistert von der Präsenz der Gegenwart und der theatralischen und performativen Reflexion des Hier und Jetzt. UNFUCK MY FUTURE läuft noch drei Tage – es finden Veranstaltungen bis zum Sonntag statt und u.s. findet Ihr Programmpunkte, die sich spannend sind und gleichsam den Mehrwert bilden, hinterher vermutlich schlauer zu sein... Man sieht sich!
|
Freitag 6. September: Erziehen mit Netflix
(Daniela)
Oh was ein großartiger Titel! Da wäre ich heute zu gerne dabei! Lieber Linus, wird es weitere Lesungen geben? Bitte!
ERZIEHEN MIT NETFLIX - Die Premierenlesung!
"Der witzigste Erziehungsratgeber der Welt! Die großen Fragen der Kindererziehung, an denen alle Eltern mal mehr mal weniger verzweifeln, werden nun auf einmalige Weise beantwortet - durch einen Blick in die TV-Serienwelt! Was stellen beliebte Seriencharaktere mit ihrem Nachwuchs an, der nicht essen oder schlafen will? Wie bringen sie ihn dazu, aufs Töpfchen zu gehen, nicht altklug daherzureden, zu klauen oder den kleinen Bruder zu vermöbeln? Und vor allem: Wie brauchbar sind diese "Vorbilder" für das reale Leben?
Jochen Till, Kinder- und Jugendbuchautor und bekennender Serienjunkie, hat sich die Augen viereckig gestreamt und Antworten gefunden: erhellend, überraschend und brüllend komisch."
Theater Landungsbrücken Gutleutstraße 294, barrierefrei
|
Freitag 6. September: G R E E T I N G S F R O M P A R A D I S E ...

(Daniela)
Wäre ich nicht in Nordhessen, wäre ich heute Abend auf dem Yachtclub bei Pedo und Tereza.
"Tereza ist nicht dein klassischer "One-Trick-Pony-DJ". Im Hip Hop verwurzelt kreiert sie ihren eigenen Blend elektronischer Tanzmusik. Dabei bewegt sie sich geschickt von leftfield Hip Hop, über Disco und House, zu UK Garage, soulful Bassmusik und zurück. Nicht nur deshalb ist sie ein gern gesehener Gast bei Red Light Radio in Amsterdam, hat ihre eigene Clubnacht BLUE SPACE in der Paloma Bar in Berlin, eine monatliche Radioshow beim öffentlich-rechtlichen Sender COSMO/WDR, plus Boiler Room Set und einige internationale Festivalhighlights hinter sich. Aktuell arbeitet Tereza an ihrer im September erscheinenden Compilation BLUE SPACE. Die ersten Singles von Ben Hauke und Danvers, zwei DER up-and-coming House/Broken Beat Produzenten, die London gerade zu bieten hat, sind bereits veröffentlicht. Die Compilation wird der Nachfolger von BADUOLOGY, Tereza's Hommage an Erykah Badu - mit weltweiter Blog-Coverage, ausverkaufter Vinyl-Edition und einem Soundcloudmix jenseits der 100k Klicks.
Tereza wird unterstützt von PEDO KNOPP. Pedo sorgt in Frankfurt seit zwei Jahrzehnten mit diversen Mitstreitern und Partys wie LAZY., Africadelay, Saravá und Rubato für Abwechslung innerhalb der Clubszene. All Styles - all smiles!
TEREZA – LINKS MUSIK: https://soundcloud.com/thisistereza INSTA: https://www.instagram.com/tereza_waters/ FACEBOOK: https://www.facebook.com/thisistereza/
PEDO KNOPP MUSIK: https://soundcloud.com/pedoknopp INSTA: https://www.instagram.com/pedoknopp/
YACHTCLUB, Unterhalb der Alten Brücke Eintritt: 5€ vor 22h / 8€ ab 22h
|
Freitag, 6. September: Les Trucs/Karel Čapek

(Martin)
Der Krieg mit den Molchen Molche, das sind Amphibientiere. Es gibt irrsinnig viele Arten bzw. Familien. Das besondere an diesen Tieren ist, dass sie die Fähigkeit besitzen, Gliedmaße und sogar ganze Organe nach dem Verlust oder einer Verletzung wieder regenerieren zu können. Vielleicht hat dieses „Heilungswunder“ etwas damit zu tun, dass LES TRUCS ihren neuen Abend mit DER KRIEG MIT DEN MOLCHEN überschreiben... „Distinktes Rauschen, pelagisches Quäken, die Romantik ist tot! Die Zukunft gehört den Molchen! Nach ihrem letztjährigen Mousonturm-Debüt „Der Fleischgarten“ wagt sich das Frankfurter Musik- und Performance-Duo Les Trucs mit „Der Krieg mit den Molchen“ an eine Neuinterpretation des gleichnamigen Literaturklassikers von Karel Čapek, der, 1936 entstanden, zu den ersten Science-Fiction-Romanen zählt. Darin erzählt Čapek die Geschichte einer Molchkolonie, die von einem Handelskapitän in einer verlassenen Bucht entdeckt und zunächst zum Perlentauchen abgerichtet wird. Doch bald stehen die gelehrigen Molche im Dienst der Menschheit und werden weltweit für submarine Tätigkeiten eingesetzt. Und je größer ihr Arbeitseinsatz ist, desto größer werden auch ihre Population und ihr Anspruch auf Lebensraum und Gleichstellung mit den Menschen. Zusammen mit Schauspielerin Beatrice Frey, Multiinstrumentalist Bastian Hagedorn und allerlei elektronischem Gerät fluten Les Trucs den Saal des Mousonturms mit Text-, Klang- und Sprachfragmenten und erzählen Čapeks fantastische Geschichte, die ein überraschend prophetischer Ritt durch die von Ausgrenzung, Gier und Machtkämpfen geprägte Welt unserer Tage ist.“ Ab 23.00h startet ein besonderes Event: "Unfuck My Future goes Riviera Festival" - Party im Robert Johnson und Hafen 2 Freitag, 26.09. um 19.30h: Der Krieg mit den Molchen von Les Trucs und Karel Čapek im Mousonturm. Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet. Foto: © Marina Hoppmann/Mousonturm
|
Freitag, 6. September: FFM/ Konzert

(Andrea)
Was ich heute mache? Na, ich gehe ins Nachtleben und schaue mit drei brettgute Regionalgewächse an: Los gehts mit PLANET WOLF mit psychedelische, hypnotischen Stoner Songs über Liebe, Hunger und diejenigen, die nach Liebe hungern. Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang heulen den Mond an und betreten eine leuchtende, dunkelblaue wolkige Welt. Alleine die Besetzung lohnt den Besuch. Es folgen THE BLACK ME mit Indie, Rock und kaputtem Blues. Zubereitet von der umwerfenden und gleichermaßen stimmgewaltigen Sängerin Coco, Gitarrist und Produzent Oliver Rüger und Schlagzeuger Tobias Wehner. In Oli Rügers Tonstudio Bieber nehmen viele Frankfurter Bands ihre Platten auf. Hier werkeln jetzt auch THE BLACK ME an einem Album, das spätestens im Herbst erscheinen soll…Last but not least: Das Rock-Quartett LADY MOUSTACHE, dietief nach dem Ursprung ihrer Einflüsse gegraben haben und psychedelische Gitarren und hypnotische Trommeln des 70er Jahre Rocks fanden und diese gekonnt mit Elementen des Grunge und Stoner Rock aus den 90er Jahren kombinieren. Beginn 21 Uhr
nachtleben Kurt-Schumacher-Straße 45 60313 Frankfurt am Main Leider alles andere als Barrierefrei
|
Freitag 6. September: „Paradise Now: Die Letzte macht das Licht aus“

(Daniela)
Zu gerne wäre ich heute Abend in den Studio Naxos, denn das wird bestimmt ein sehr spannender Abend:
„Paradise Now: Die Letzte macht das Licht aus“ – eine Gute-Nacht-Performance mit Neuer Musik Am 6. September feiert die Performance „Paradise Now: Die Letzte macht das Licht aus“ Premiere im studioNAXOS in der Naxoshalle. Ausgehend von der Frage 'Was tun?' angesichts des zwischen Panik und Hoffnungslosigkeit schwankenden Rufs nach einer neuen ökologischeren Lebensweise, begeben sich vier Künstler*innen auf eine Mission, die zum erklärten Ziel hat, alles zu retten und dabei endlich Ruhe zu finden. Alle Hoffnungen, die Erde als letztes Gesamtkunstwerk neu zu gestalten, werden hierbei begraben und der Schlaf zum radikalen Widerstandsmoment gegen die Erschöpfung der letzten Ressourcen erklärt. In einer Zeit, in der die ganze Menschheit unterzugehen droht, wollen wir uns Zeit nehmen, in der Zeit, die drängt. „Paradise Now: Die Letzte macht das Licht aus“ Aufgerufen zur Panik – als würde aus Greta Thunberg Pan, der Gott der Natur, selbst schreien – sitzen wir ruhelos an der Schwelle eines neuen Paradieses, und lauschen der eingeforderten Harmonie von Mensch, Tier, Pflanze und Mineral. Die Menschheit ist dazu aufgerufen, noch einmal zum Gärtner zu werden, zu einem besseren Gärtner, und seinen Garten Erden zu hegen und zu pflegen. Alle werden gemeinsam auf eine letzte Mission eingestimmt, die endlich wieder alles ins Lot bringen soll: die Rettung der Erde. Paradise Now! Vor dem Anfang und nach dem Ende dieses Auftrags, zwischen Erschöpfung und Schöpfung, bereiten wir unser Lager vor, legen uns nieder auf die Erde und lauschen einer anderen Zeit, hören ihr beim Wachsen zu, fallen in den Schlaf, lassen uns fallen und träumen den Traum einer anderen, harmonischeren, einfacheren Zeit. Ohne weiterhin Ressourcen zu verbrauchen, ohne die Erde zu erschöpfen, ohne andere auszubeuten schlafen wir, nachdem die Letzte das Licht ausgemacht hat, und die Nacht beginnt, die den neuen Tag enthält. „Wer schläft, ernährt sich von nichts, das von außen käme. Wie Tiere im Winterschlaf nährt sich der Schläfer von seinen eigenen Reserven. Er verdaut sich gewissermaßen selbst.“ Jean-Luc Nancy Frankfurt am Main, August 2019
Premiere: 6. September 2019, 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 7. und 8. September 2019, jeweils 21.00 Uhr studioNAXOS // Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt am Main Reservierungen unter www.studionaxos.de
Performer*innen: Björn Fischer | Elisabeth-Marie Leistikow | Richard Millig | Maren Schwier Konzept und Idee: Björn Fische
|
Freitag 6. September: ADIOS AMIGOS! Das Strassenjungs-Abschiedskonzert
(Uwe)
„Nach 42 Jahren "Nachts auf Tour" beenden wir unsere Live-Präsenz, werden aber mit neuen Songs weiter aktiv sein. Das Abschieds-Konzert in der Batschkapp wird ein einmaliger, (weil der letzte) außergewöhnlicher Gig. Wir freuen uns auf Euch und lassen es nochmal krachen.“ Das schreiben die Strassenjungs, eine deutsche Rockband aus Frankfurt, die dem Deutschrock, Punk und New Wave zuzuordnen ist. Deren legendärer Sänger Nils Selzer kann aus gesundheitlichen Gründen keine Gigs mehr spielen, bei diesem Abschieds-Konzert soll er aber dabei sein und so viel singen, wie es eben geht. In meiner Jugend hörten wir insbesondere das Album „Dauerlutscher“ rauf und runter, daher werde ich – sofern ich es an diesem Abend in die Batschkapp schaffe - bei Liedern wie „Birgit O.“ oder „Nachts auf Tour“ lautstark mitsingen. Batschkapp Frankfurt, Gwinnerstraße 5 Einlass 20 Uhr VVK 22 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang
|
6. und 7. September. OF/ Riviera
(Andrea)
Endlich! Was freue ich mich auf das Wochenende! Vergesst Amalfi, die Adriaküste, Marseille und alles andere! Wir haben DIE bzw. DAS Riviera, um das uns alle beneiden können. Zwei Tage lang und es gibt ein unglaublich tolles Programm! Ich will heute in die Parksidestudios, vielleicht nehme ich die Gaby und schippere ein bisschen auf dem Main entlang, in den Hafen2, naja Waggon muss auch sein und ja, morgen trefft ihr mich in der afip. 100%ig: Imran und die Songs of Gastarbeiter sind eine echte Wunscherfüllung, auf Brand Brauer Frick, die ich schon immer mal live erleben wollte, auf...ach, das führt zu weit, das Programm ist pickepacke...Das reguläre Wochenend-Ticket mit Eintritt zu allen Clubs und Spielorten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.Mehr Informationen unter www.riviera-offenbach.de
|
Freitag, 6. September: OF/ ÜBERFLIESSENDER REICHTUM

(Andrea)
Reichtum und Opulenz? Klingt spannend. Deshalb schaue ich heute um 19 Uhr bei der Vernissage ÜBERFLIESSENDER REICHTUM in der Art/OF Gallery im Alten Schlachthof vorbei. Zu sehen sind Arbeiten von Terence Carr und Gerhard Neumaier, die Vorstellung der anwesenden Künstler hat Stefan Zimmermann, Kurator, Galerie Z, Stuttgart übernommen. "Expressiv, wild und sinnlich, grob und sensibel, zeugt jede Skulptur Terrence Carrs von seiner eigenwilligen Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz. Sie sind sichtbar geformt von seinen ersten Lebensjahren in Kenia, seinen Herausforderungen als britischer Offizier und letztlich seinem unbändigem Willen, sich ganz der Kunst hinzugeben. Die in leidenschaftlicher Direktheit mit der Kettensäge geborene, bildhauerische Formfindung, mit ihrem ebenso umstandslosen Farbauftrag erzeugt eine spezielle, für das Werk von Terence Carr so charakteristische Atmosphäre von Lebendigkeit und Agilität. (...) In der gestisch, performativen Bewegtheit seiner „Rakelbilder“ legt Gerhard Neumaier eine haptische Sinnlichkeit an den Tag, die unser vegetatives Nervenkostüm in Schwingung bringt. Wir werden berührt von einer ungemein naturäquivalenten Präsenz, die aus dem abstrakten Gestus der Formensprache herauswächst. Unmittelbar spricht uns vermeintlich Bekanntes durch die Augen hindurch ganz elementar und ursprünglich aus dem Bauch heraus an.
ART/OF/gallery / Ernst-Griesheimer-Platz 6a 63071 Offenbach gallery@art-offenbach.com
|
Samstag 7. September: Laborproben in Troisdorf
(Daniela)
Da wäre ich heute sehr gerne dabei. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH LIEBE LABORPROBEN
"1999 ging's los. In einem ehemaligen Zahnlabor in Frankfurt Sachsenhausen. Jetzt werden wir 20 und das Bilderbuchmuseum in Troisdorf feiert uns mit einer Ausstellung.
Eröffnung: Samstag, 7. September um 19 Uhr
• Begrüßung Pauline Liesen (Leiterin der Museen Burg Wissem) • Einführung Jakob Hoffmann (freier Kurator und Freund des Labors)
Zur Eröffnung spielt die Berliner Band „… e la Luna“
Ausstellungsdauer 07.09.2019 bis 10.11.2019 Kommet zuhauf!
Museum Burg Wissem, Burgallee 1, 53840 Troisdor
|
Samstag 7. September: DFB POKAL

(Daniela)
DFB POKAL! YEAH. Leider kommt mein Zug erst später an, sonst wäre ich heute im Riederwaldstadion, denn zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat sich die Frauenfußballmannschaft von Eintracht Frankfurt für die zweite Runde des DFB-Pokals qualifiziert. Und wer sind die Gegnerinnen? DIE BAYERN... Da wäre ich zu gerne als Support dabei.
Julia Beuth, Mittelfeldspielerin der Eintracht: "Die Vorfreude auf das Spiel ist natürlich riesig. Ein paar wenige Spielerinnen haben bereits Erfahrungen gemacht im Spiel gegen Erstligisten, aber dennoch ist es für jeden von uns etwas Besonderes. Das Pokalspiel gegen Bayern München ist ein absolutes Highlight und wird aktuell von vielen Leuten wahrgenommen, trotzdem ist es immer noch nur ein Fußballspiel und wir sollten uns einfach freuen, dass wir diese Erfahrung als Mannschaft machen dürfen. Wir werden alles geben, so viel laufen, wie wir nur können und dann schauen, was passiert."
Anpfiff 14:00 Uhr Riederwaldstadion, Alfred-Pfaff-Straße 1
Mehr Infos zum Spiel gibt es hier
|
Samstag 7. und Sonntag 8. September: Stadtspaziergängen Rechte Räume

(Daniela)
Nachdem Petra und Martin Euch ja schon das Festival UNFUCK MY FUTURE ans Herz gelegt haben, komme ich jetzt auch noch mit einem Tipp: Macht mit bei den Stadtspaziergängen "Rechte Räume "von Stephan Trüby/Philipp Krüpe. Diese finden am Samstag und Sonntag statt. Am Sonntag gehe ich mit, denn die Journalistin Katja Thorwarth ist auch dabei und sie wolte ich schon die ganze Zeit mal kennenlernen.
Angesichts des rechten Aufschwungs in Deutschland und Europa liefert das Projekt „Rechte Räume (in Frankfurt)“ einen Beitrag zur Re-Politisierung des Architektur- bzw. Raumdiskurses und zur Spatialisierung des Politikdiskurses. Es besteht aus Stadtspaziergängen (am 7. und 8.9.2019) und einem „Bericht einer Europareise / Symposion“ in Kooperation mit der Zeitschrift ARCH+ (am 8.9.2019). Die Stadtspaziergänge führen zu Orten in Frankfurt, die in der Zeit vor 1933, während des Nationalsozialismus oder nach 1945 als ideologisch umkämpfte „Rechte Räume“ gelesen werden können. Expert*innen berichten über deren Geschichte und politische Instrumentalisierung.
Treffpunkt und Start: Mousonturm, Foyer
Sprache: Deutsch
* —> 07.09.2019, 14–18 Uhr € 5 * —> 08.09.2019, 11–15 Uhr € 5
|
Samstag 7. September: BRÜCKENWALL
(Daniela)
Wie Anfangs schon erwähnt: Wäre ich heute nicht in Bockenheim, wäre ich beim BRÜCKENWALL! Ein wirklich sehr nettes Straßenfest. Von 11:00-23:00 Uhr wird in der Brücken- und Wallstraße gefeiert. In der Regel bin ich bei ELENA vor ihrem tollen Modegeschäft FREUD, denn da gibt es immer wunderschöne italienische Musik und an der nächsten Ecke ist in der Regel der Weinstand von ROCKING RIESLING, d.h. von Jesko und wenn ich Hunger habe gehe ich zum Portugiesen und stelle in der Regel fest, dass die Schlange so lang ist und gehe dann doch zu FAME und vielleicht spielen dann da ja auch GASTONE, denn FAME gehört Guiseppes Bruder ..
Also, da wäre ich heute und wenn ich schon da wäre würde ich auch zum Brückenspielplatz gehen, denn da feiern die Grünen aus Sachsenhausen und da spielt Frank mit seiner Band...
|
Samstag, 7. September: How to be an Ally?

(Martin) Arpana Aischa Berndt & Marijana Bogojević, How to be an Ally? „Unfuck my Future“, Workshop Eigentlich wünscht man sich das doch verpflichtend für Alle! Denn zu wissen, wie ich mich rassismuskritisch verhalte und dieses nach einem Workshop auch tun zu können, macht die Welt im kleinen und Ganzen einfach besser... „In dem Workshop entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag. In einem offenen und diskriminierungskritischen Raum werden Unsicherheiten reflektiert, die weiße Menschen bei der Auseinandersetzung mit Rassismus erfahren. Zudem wird erarbeitet, wie in konkreten Situationen agiert werden kann, um als Verbündete für Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland auftreten zu können und diese zu empowern.“
‚How tob e an Ally?’ – Workshop im Mousonturm am Samstag, 07.09. um 11.00h. Der Workshop findet in deutscher Sprache statt und der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: dramaturgie@mousonturm.de Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet. Foto: © Vikunia Illustration/Mousonturm
|
Samstag, 7.September: FFM/ Art Experience Walks
(Andrea)
Ha! Wenn einer Stadtführungen kann, dann Loimi. Gemeinsam mit seinem Team hat er nun The Art Experience Walks entwickelt, das sind Kunstführungen durch verschiedene Frankfurter Stadtviertel bei denen erfahrene Kunstvermittler besondere Einblicken in private und institutionelle Sammlungen, Galerien, Künstlerateliers und alternative Ausstellungsorte ermöglichen. Besucht werden darüber hinaus Orte, an denen Kunstwerke im öffentlichen Raum sichtbar sind, und Akteure, die oft wenig sichtbar im Hintergrund agieren, wie beispielsweise Restauratoren. Die Walks laden dazu ein, die Stadt Frankfurt mit neuen Augen zu sehen und auf weitere Entdeckungen neugierig zu machen. Kostenfrei – nur mit Anmeldung – limitierte Plätze. OOOPS, da muss ich mich schleunigst anmelden: https://bit.ly/2lG5EM5
|
Samstag, 7. September: Of/ Parking Day

(Andrea)
Das wird wieder ein straffes Programm heute....Parkplätze zu Parks und Grünflächen! Am 7. September ist Parking Day! "Wie würde Offenbach aussehen, wenn im Stadtgebiet die Straßenränder nicht nur von geparkten Autos gesäumt wären? Um unseren Forderungen nach sauberer Luft, mehr Grün, guter Fahrradinfrastruktur, sicheren Schulwegen und freien Gehwegen Ausdruck zu verleihen, machen wir aus grauen Parkplätzen bunte Orte zum Verweilen. Komm vorbei und zelebriere mit uns die Straße als verbindendes Element aller Offenbacher·innen! Die meisten Aktionen starten um 11 Uhr, um 13 Uhr startet eine Fahrradtour zu allen Orten an der Schloßgrabengasse und ab 17 bis 20 Uhr laden wir zum gemeinsamen Abschluss im Grünen am Starkenburgring. Dieses Jahr machen sich 15 Initiativen, Ladengeschäfte, Gewerbetreibende und Vereine an 10 Orten für ein lebenswertes Offenbach stark! - Orient in Offenbach mit den HeRoes Offenbach 11 – 15 Uhr, Berliner Str. gegenüber Büsingpark
- Upcycling im „Taunusgärtchen“ mit Etagerie & Maschenwahn 11 – 17 Uhr, Taunusstr. 1
- Musik statt Lärm! mit adfc & Bürgerinitiative Frankfurter Straße, 11 – 17 Uhr, Frankfurter Str. 67
- Ein Experiment wagen! mit der Lokalen Agenda 21, 11 – 17 Uhr, Kaiserstr. 53
- Straßenmalerei mit HDW Partner 11 – 14 Uhr, Ludwigstr. 8 - 12
- Das parkende Klassenzimmer mit Stadtschüler*innenrat & Fridays for Future 11.30 – 15.30 Uhr, Schloßgrabenstr. / Schloßstr.
- Treffpunkt im Grünen mit Ladencafé Artefakt 13 – 20 Uhr, Gutenbergstr. 1 / Starkenburgring
- Wech mit dem Blech! mit MyPiecycle 11 – 18 Uhr, Karlstr. 8
- Lesecafé mit dem Buchladen am Markt 11 – 15 Uhr, Wilhelmsplatz 12 / Bieberer Str. 24
- Fotografie am Hauptbahnhof mit der Initiative HBF OF & new-camera e.V. 12 – 17 Uhr, Bismarckstr. 153 am Tunnel außerdem: Fahrrad-Tur zu allen Aktionen Abfahrt 13 Uhr am "parkenden Klassenzimmer"
- Gemeinsamer Abschluss 17 - 20 Uhr am "Treffpunkt im Grünen"
Parks und Platz auf Parkplätzen! Offenbach wächst, doch die Straßen und Plätze werden nicht größer. Die heißen Sommer fordern kühle und schattige Plätze, während die Straßenbäume der Trockenheit erliegen. Die Größe der versiegelten Flächen verstärkt die negativen Folgen von Hitze und Wassermangel enorm. Viele zentrale Straßen und Plätze Offenbachs sind laut, grau, zugeparkt, dreckig; schlechte Luft und gestresste Verkehrsteilnehmende prägen die Stimmung. Durchgangs-, Liefer- und Selbstdarstellungsverkehr nehmen übermäßig Raum ein; der Parksuchverkehr sogar 25% des städtischen Autoverkehrs. Allzu oft erfordert es Mut, sich im Stadtbereich anders als mit dem Auto zu bewegen, obwohl sich die kurzen Wege unserer Stadt ideal zu Fuß und mit dem Fahrrad zurücklegen lassen. Wir möchten die Straße als verbindendes Element zwischen Menschen und ihrer Umgebung wiederbeleben. Wir wollen, dass der städtische Raum den Menschen wieder als tatsächlicher Lebensraum zur Verfügung steht. Er muss so gestaltet werden, dass er den vielfältigen Bedürfnissen der Menschen gerecht werden kann: barrierefrei, begrünt, beruhigt und verkehrssicher für alle – als Ort, an dem man sich aufhalten möchte, miteinander ins Gespräch kommt und durchatmen kann. Inspiriert vom weltweit stattfindenden Parking Day leben wir gemeinsam die Zukunft Offenbachs temporär schon heute. In ausgewählten Biotopen an kritischen Orten der Innenstadt zeigen wir, wie Offenbach aussehen könnte, wenn die Bedürfnisse der Menschen mehr Beachtung finden würden. Freigewordene Flächen des alten Straßenbildes werden neu besetzt, die Gastronomiefläche wird erweitert, Fahrradstellflächen werden ausgebaut, temporäre Spielplätze eingerichtet. Wir malen uns die Stadt, wie sie uns gefällt, lesen ein Buch, reparieren unsere Fahrräder, machen Musik und Kunst, lernen etwas Neues, diskutieren über die Zukunft der Stadt. Kommt vorbei und macht mit!
|
Samstag, 7. September: OF/ Songs of Gastarbeiter

(Andrea)
Endlich!! Ich freue mich schon sehr auf das heutige Programm, auf Imran und Bülent Kullkcu, die heute mit "Songs of Gastarbeiter" endlich nach Offenbach kommen! Bisher blickte ich immer sehnsuchtsvoll und auch ein wenig neidisch auf Städte wie Heidelberg, Wiesbaden oder Köln. Heute endlich Offenbach! Danke Sabine! Genug jetzt, worum gehts?: "Imran Ayata und Kullukcu wühlten in Archiven, durchforsteten die Musiksammlungen ihrer Eltern und Bekannten, nervten Bekannte und Fremde, um die Songs der ersten Einwanderergeneration zu finden. Daraus wurden die Compilation „Songs of Gastarbeiter Vol. 1“ (erschienen bei Trikont München) und ein Format: Jetzt bereiten beide die Geschichte der 50-jährigen Einwanderung nach Deutschland musikalisch und künstlerisch in einem Mixed Media-Vortrag aus Lesung, Bilderschau und musikalischer Reise auf. Darin haben Arbeiterlieder und Schmachtmelodien genauso Platz wie Rap, Lieder über Sehnsucht und Trennungsschmerz, anatolischer Disko-Folk, hellsichtige Beobachtungen aus dem Alltag und vieles mehr. Bestuhlt bei freier Platzwahl. Eintritt ausschließlich im Rahmen des Riviera Festivals, das Tagesticket kostet ab 21 Euro, das 2-Tagesticket mit Eintritt zu allen Locations, Konzerten und Partys gibt es ab 42 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Das gesamte Programm, den Zeitplan, Tickets und Festivalinfos gibt es auf www.riviera-offenbach.de und www.offenbach.de/kultur .
|
Samstag, 7.September: OF7 Cinema & Cena

(Andrea)
Wie immer sind heute gleich drei tolle Sachen parallel. Mindestens drei. Also Brand Brauer Frick und Songs of Gastarbeiter bei Riviera bekomme ich noch irgendwie gedeichselt, aber, sorry, liebe Ida, zu "Figlia Mia - Meine Tochter" in Filmklubb schaffe ich es auf keinen Fall. Obwohl der schräg-großartige Udo Kier (!!!) in dem italienischen Streifen mitspielt. Aber claro, ist ja auch Cinema & Cena, deshalb gibt es einen einen tollen Film der jungen italienischen Regisseurin Laura Bispuri, die bereits mit ihrem Debütfilm Vergine giurata (2015) ein meisterhaftes Gesellenstück abgeliefert hat und lecker Essen von José und Ida. Die beiden kochen zu den Filmen nach bewährter Filmklubb-Tradition südländische Spezialitäten – und dazu gibt’s Vino & Birra. "Das ruhige Leben der zehnjährigen Vittoria (obergeniales Talent: Sara Casu), die in einer engen Beziehung zu ihrer liebevollen Mutter Tina (Valeria Golino) auf Sardinien lebt, wird erschüttert, als das schüchterne Mädchen zu ahnen beginnt, dass das stadtbekannte Partygirl Angelika (Alba Rohrwacher) ihre wahre Mutter ist. Als Angelika ihren Hof aufge- ben und wegziehen muss, bittet sie Tina, Vittoria treffen zu können. Es folgt ein aufwühlender Sommer voller Herausforderungen und Aben- teuer, Verletzungen und Versöhnungen. Der Film erzählt von Vittorias Suche nach ihrer eigenen Geschichte. Stück für Stück entdeckt sie die einzel- nen Teile des Puzzles. Laura Bispuri begleitet ihre Heldin bei dieser aufwühlenden Expedition im warmen Licht der steinig-rauen Insel. Ein Mädchen, das sich plötzlich zwischen zwei Vorbildern sieht – zwei Müttern, die unterschiedlicher nicht sein könnten –, beide imitiert und hinterfragt und sich dabei ihrer selbst bewuss- ter wird. Ein Film voller Metaphern, Anspielungen und Symbole. Aus dem Bispuri und vor allem ihre drei Hauptdar- steller*innen aber kein überladenes Kammerspiel machen, sondern ein magisch-realistisches modernes Märchen, eine Coming-of-Age-Geschichte, die weder polarisiert, noch Schubladen bedient. Und noch ein Grund, den Film anzuschauen: Udo Kier spielt mit. Mein Lieblings-Bösewicht."
Einlass & Essen 19 Uhr Filmstart 20 Uhr 9 €; für Schüler*innen/Student*innen/Azubis/Filmklubb-Mitglieder 7 € Filmklubb Isenburgring 36 63069 Offenbach www.filmklubb.de Leider nicht barrierefrei
|
Sonntag 8. September: Steve Gunn

(Uwe)
Gunn ist ein Star der amerikanischen Songwriter-Szene, den hierzulande aber nur die wenigsten kennen (mich eingeschlossen). Sein Matador-Debütalbum „Eyes On The Lines“ landete Ende 2016 auf diversen Jahres-Bestenlisten und er selbst so im Spotlight der ganzen Szene. Sein Gespür für psychedelische und treibende Gitarren brachte ihm in Nordamerika viele neue Fans ein und mit seinem neuen Album „The Unseen In Between“ (veröffentlicht im Januar 2019) will er auch in Europa den Durchbruch schaffen. Steve Gunn ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Auf „The Unseen In Between“ beweist er einmal mehr dieses Talent. Die Zeit zwischen den beiden eben erwähnten Alben war keine leichte für Gunn, so starb sein Vater an Krebs. Während der Krankheit fanden die beiden eine Verbindung zueinander. Diese emotionale Erfahrung ist das zentrale Thema des neuen Albums. „Stonehurst Cowboy“ ist einer dieser Songs, in dem Gunns raues Gitarrenspiel auf sparsame Basslines treffen. Der Inhalt des Lieds basiert auf den unzähligen Unterhaltungen mit seinem Vater und ist eine liebevolle Erinnerung an den Verstorbenen. Andere Songs wie „Luciano“ handeln wiederum von frei erfunden Charakteren. Hier geht es um die seltsame Beziehung eines Barbesitzers zu seiner Katze, aus der eine wirkliche Romanze entsteht. „Vagabond“ erzählt von Menschen, die außerhalb der gesellschaftlichen Komfortzone leben. „The Unseen In Between“ ist ein klassisches Songwriter Album geworden, dass durch Steve Gunns elegisches Gitarrenspiel zu einem kleinen Ereignis wird. Ähnlich wie Kurt Vile ist der in New York lebende Musiker ein Meister der Entschleunigung. Die Songs dieses Album schleichen einem langsam ins Herz, um es nur wenig später umso stürmischer schlagen zu lassen. Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstraße 2-4, Beginn: 20 Uhr Tickets: VVK 18 € zzgl. Gebühren Nicht barrierefrei Bild: Annabel Mehran
|
Sonntag, 8. September: Symposion

(Martin)
Stephan Trüby, Philipp Krüpe (Stuttgart/Berlin) Rechte Räume (in Frankfurt): ARCH+features: Bericht einer Europareise
Die Wahlergebnisse des letzten Wochenendes aus Brandenburg und Sachsen sprechen eine deutliche Sprache – sage keiner, er/sie hätte es nicht gewusst...
„Angesichts des rechten Aufschwungs in Deutschland und Europa liefert das Projekt „Rechte Räume (in Frankfurt)“ einen Beitrag zur Re-Politisierung des Architektur- bzw. Raumdiskurses und zur Spatialisierung des Politikdiskurses. Es besteht aus Stadtspaziergängen (am 7. und 8.9.2019) und einem „Bericht einer Europareise / Symposion“ in Kooperation mit der Zeitschrift ARCH+ (am 8.9.2019). Im Rahmen der Veranstaltung „Rechte Räume (In Frankfurt): Bericht einer Europareise“, die am 8.9. ab 16 Uhr stattfindet, präsentieren Expertinnen und Experten architektonische Nationalismen europäischer Staaten wie Italien, Polen, Österreich und Deutschland in Form eines Reiseberichtes. Anschließend folgte ein Symposion mit Ole Frahm vom Performancekollektiv LIGNA. LIGNA hat sich mit den Projekten “Rausch und Zorn. Studien zum autoritären Charakter” und “Invasion vom Planet der Affen” intensiv mit dem Frankfurter Stadtraum beschäftigt.“
Am Sonntag, 08.09. um 16.00h im Mousonturm: Rechte Räume (in Frankfurt) – ein Symposion. Der Eintritt ist frei. Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: © Luisa Hanika/Mousonturm
|
Dienstag, 10. September: OF/ Lesung mit Dilek Güngör

(Andrea)
Ich möchte heute gerne zur Lesung im Buchladen am Markt: "Meine Eltern kommen aus der Türkei." Alle Geschichten, die Özlem über sich erzählt, beginnen mit diesem Satz. Nichts hat sie so stark geprägt wie die Herkunft ihrer Familie, glaubt sie. Doch noch viel mehr glaubten das ihre Kindergärtnerinnen, die Lehrer, die Eltern ihrer Freunde, die Nachbarn. Özlem begreift erst als erwachsene Frau, wie stark sie sich mit dieser Zuschreibung identifiziert hat. Aber auch wie viel Einfluss andere darauf haben, wer wir sind. Özlems Wut darüber bahnt sich ihren Weg, leise zunächst, dann allerdings, bei einem Streit mit ihren Freunden, ungebremst: Von Rassismus ist die Rede und von Selbstmitleid, von Scham und Neid, von Ausgrenzung und Minderwertigkeitsgefühlen. Ihre Geschichte will Özlem von nun an selbst bestimmen und selbst erzählen. Wie das geht, muss sie erst noch herausfinden. Mit genauem Blick und bestechender Offenheit beschreibt Dilek Güngör, welche Kraft es kostet, sich in einer Gesellschaft zu behaupten, die besessen ist von der Frage nach Zugehörigkeit, Identität und der "wahren" Herkunft. Eintritt: 10 € (Um Voranmeldung wird gebeten). Beginn 20 Uhr Buchladen am Markt Wilhelmsplatz 12 63065 Offenbach am Main Barrierefrei: naja
|
Mittwoch, 11.September. FFM/The Eels

(Andrea)
Der wunderbare Mark Oliver Everett kommt mit seinem Lifetime-Projekt THE EELS in die Batschkapp und weil ich seine Songs phasenweise in Endlosschleife gehört habe, ist der 11. September schon reserviert: Wikipedia schreibt über die Konzerte des Sohn eines Quantenphysikers:"Die Live-Shows der Band sind überraschend, da jeder Song im Stil des aktuellen Albums neu interpretiert wird. Normalerweise werden auch mehrere Coverversionen von bekannten Songs anderer Interpreten gespielt." Man weiß also, "dass man einen Haufen toller Songs bekommt. Aber allein in den letzten zehn Jahren konnte es passieren, dass Everett diese entweder mit Vollbart im Jogginganzug als Rockstampfer rausfeuert, wahlweise lesend und singend und klavierspielend durch den Abend führt oder auch mal ein eher klassisches Konzert mit Bandbesetzung spielt. Was es im Spätsommer werden wird?". Ich freue mich schon sehr auf den Abend! Zumal ich unlängst mit Andi Kerl darüber sprach und er ein bisschen aus dem Nähkästchen plauderte. Eels waren nämlich zur Tourprobe schon in der Gwinnerstraße. Also, jetzt erst recht und sowas von! Tickets kosten ab 35 Euro, gibt es aber auch mit etwas Glück zu gewinnen.
Batschkapp Gwinnerstraße 5 Frankfurt Barrierefrei
|
Mittwoch 11. September: BERGE

(Uwe)
Das Berliner Singer-Songwriter-Duo BERGE, das aus Marianne Neumann (Gesang) und Rocco Horn (Gitarre) schrieb im Frühjahr: „Heute möchten wir Euch mitteilen, dass wir unsere ursprünglich für Mai 2019 geplante Tour in den September verschieben werden. Der Grund dafür ist, dass wir uns noch etwas mehr Zeit nehmen möchten, um unser neues Album fertigzustellen. Wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen, aber um wirklich das Allerbeste aus den neuen Stücken herauszuholen, haben wir uns entschieden, noch etwas länger an der Platte zu arbeiten und daher das Album erst im Sommer zu veröffentlichen. Und da wir für euch während der Tour das neue Album fertig im Gepäck haben wollen, haben wir den Entschluss gefasst, die Konzerte in den September zu verlegen.“ Heute erscheint „Für die Liebe“ mit 10 Liedern, darunter die aktuelle Single „Mein Lied“ und am 11. September kommen sie mit ihrem Deutschpop für schöne Sommer- und Frühherbstabende nun wirklich in die Brotfabrik. „Auch bei ihren Konzerten steht für Berge beim gemeinsamen Lauschen und Singen in familiärer Atmosphäre vor allem eines im Vordergrund: Menschen zu verbinden, miteinander heilsame Erlebnisse zu erschaffen und ein positives Lebensgefühl zu teilen. Eine Haltung, die in Zeiten zunehmender Anonymität und gesellschaftlicher Aggressivität inspirierend und dringend notwendig ist.“, ist in der Presseinfo zu lesen und dagegen können selbst notorische Social Media-Quälgeister, die sich über alles aufregen eigentlich nichts sagen / schreiben. Für Mai bereits gekaufte Tickets sind natürlich weiterhin gültig. Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstraße 2-4, Beginn: 21 Uhr Tickets: VVK 24,36€ zzgl. Gebühren Nicht barrierefrei Bild: Berge_Press-Square (Pressefoto)
|
12. – 14. September: MADE – Festival Wiesbaden

(Martin)
MADE. bringt seit 2009 besonders sehenswerte Produktionen der Freien Darstellenden Künste in Hessen landesweit in 4-6 Städten auf die Bühne, immer auf Augenhöhe mit der Zeit. Und im September ist MADE ganz nah und ein kultureller Kurztrip nach Wiesbaden lohnt sich deshalb unbedingt! Eigentlich ist MADE ein hessisches Theatertreffen der freien Szene. Von daher die Gelegenheit nutzen und Inszenierungen aus Kassel, Gießen, Offenbach, Frankfurt, Darmstadt ‚hochkonzentriert’ an einem Ort anschauen! Das Festival steht unter dem Motto ERGREIFEN. „ERGREIFEN eröffnet Möglichkeitsräume. Im Kleinen wird ein Begehren gestillt, im Großen Zukunft beschritten. Ob erster Schritt zur Veränderung oder besitzergreifende Aneignung – ERGREIFEN ist Handlungsakt und großes Gefühl zugleich: Es kann ganze Gesellschaften umwälzen, eine zärtliche oder übergriffige Berührung zwischen zwei Parteien darstellen oder den Einzelnen mitreißen, hochwirbeln, nicht mehr loslassen. ERGREIFEN nutzt die Gelegenheit, packt beim Schopfe, geht Risiken ein: um Kommunikation herzustellen, Machtverhältnisse zu verschieben – ohne sich des Ausgangs sicher zu sein.“ Das überaus lohnende Festivalprogramm findet ihr hier 12. – 14. September MADE – Festival. Verschiedene Aufführungen, Führungen, Performances. Orte: Schlachthof Wiesbaden, Staatstheater Wiesbaden und der Kreativfabrik Wiesbaden. Die Veranstaltungsorte sind behindertenfreundlich ausgestattet. Foto: (c) MADE-Festival.
|
Donnerstag, 12. September: OF/ Klasse Kinder - Bitte Anmeldung beachten!!!!

(Andrea)
Als ich das erste Mal von "Klasse Kinder" im Dreieiechpark hörte, war ich elektrisiert, das Konzept klingt nach Spaß. Seitdem ich dann im zweiten Schritt realisierte, dass die Teilnahme entweder Schule schwänzen oder eben Klassenausflug bedeutet, gehe ich Lilis Lehrerin auf die Nerven....ich hoffe, sie entscheidet sich bald: " Einmal mitten im Dreieichpark Luftklavier spielen und Teil einer tanzenden Bande sein? Das wird am 12. September im Offenbacher Dreieichpark möglich. Das Performance-Kollektiv LIGNA lädt gemeinsam mit dem Amt für Kultur- und Sportmanagement Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren ab 10 Uhr zur Teilnahme an einem außergewöhnlichen Stück ein: Ausgestattet mit Kopfhörern, über die ein Hörspiel mit Erzählungen und Bewegungsanweisungen laufen, werden sie zu aktiven Zuschauern, die tanzend den Dreieichpark erobern und dabei unterschiedliche Dynamiken erleben: Gruppen bilden sich und zerfallen, Konstellationen und Harmonien entstehen, der eigene und der gemeinsame Raum werden aktiv erlebt. Dabei sind alle verantwortlich für den Tanz der Gruppe – und jede oder jeder kann führen. Aber nur gemeinsam und mit Rücksichtnahme auf die anderen kann es funktionieren. Es gibt noch freie Plätze für Schulklassen. Pro Kind werden Ticketkosten in Höhe von 4 Euro erhoben. Erhältlich sind die Tickets im OF InfoCenter im Salzgässchen 1 sowie am 12. September vor der Veranstaltung. Um Anmeldung der Schulklassen wird gebeten unter kulturoffenbachde. „Klasse Kinder!“ hat das Künstlerkollektiv LIGNA aus Ole Frahm, Torsten Michaelsen und Michael Hueners in enger Zusammenarbeit mit einer 4. Klasse einer Wiesbadener Grundschule entwickelt. „Klasse Kinder!“ ist eine Produktion der Tanzplattform Rhein-Main, in Koproduktion mit Kampnagel und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Foto: Ralf Grömminger Fotografie
|
VORSCHAU
Freitag 13. September: Melli redet mit

(Daniela)
Ich fahre heute mit Freunden nach Erfurt und wir helfen dort beim Wahlkampf mit. Wäre ich nicht dort, wäre ich heute Abend bei MELLI REDET MIT im Theater Alte Brücke.
"Schluss mit Klappe halten. Der Sommer geht in die Spätphase und da ist es an der Zeit Euch meine wunderbaren Gäste, der 4. Staffel!!! darzubringen, die illusterer nicht sein können:Der Vorleser oder Darbringer satirischer Geschichten anderer, der sich selbst 'Der kleine Mann mit dem Witz' nennt, Jörg Becker, der Komponist und Produzent elektronischer, wunderschöner Klangflächen, der mit Brian Eno arbeitet und schon Filmmusik für den dänischen Cannes-Palmen-Gewinner Nicolas Winding Refn geschrieben hat (ich sinke nieder vor Ehrfurcht) Jan Peter Schwalm und die Multi-Taskerin in Sachen Stadtpolitik, queerer Kultur und Asienleidenschaft, die Journalistin und Stadtverordnete Jessica Purkhardt.Das wird ein buntes Fest. Wie immer im Wohnzimmer des Theaters Alte Brücke, und im Schein des roten Ms. Wir freuen uns auf euch."Theater Alte BrückeKleine Brückenstraße 5, 60594 FrankfurtBeginn: 19.30 UhrTickets: https://theater-alte-bruecke.reservix.de/events
|
Freitag 13. September: „Der letzte Mann“ - Filmkonzert der hr-Bigband

(Daniela)
Oh, das wird bestimmt toll! Und sowie es aussieht habe ich sogar selber Zeit. (Nächste Woche verlose ich sogar auch Tickets)
„Der letzte Mann“ - Erstes Filmkonzert der hr-Bigband mit Murnau-Klassiker „Der letzte Mann“ gilt als Meilenstein in der Kinogeschichte und Höhepunkt des deutschen Stummfilms. Friedrich Wilhelm Murnau inszenierte die Geschichte um den gesellschaftlichen Abstieg eines Hotelportiers mit damals neuartigen Schatten-Effekten, extremen Perspektiven und Mehrfachbelichtungen. In ihrem ersten Filmkonzert bringt die hr-Bigband den berühmten Klassiker von 1924 mit neu komponierter Musik auf die Bühne. Außerdem verzichtet der Film fast ganz auf die bekannten Zwischentitel des Stummfilms. Ein besonderer Film für einen besonderen Musiker der hr-Bigband: Manfred Honetschläger. Vor zwei Jahren beauftragte die UFA den erfahrenen Kinokomponisten, die Musik zu diesem Murnau-Film für eine erweiterte Bigband-Besetzung neu zu komponieren. Das Konzert im hr-Sendesaal ist zugleich ein würdiger Abspann für Manfred Honetschlägers Wirken in der hr-Bigband. Denn »Der letzte Mann« wird sein letztes großes Projekt sein, bevor er sich im im Dezember in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Freitag, 13. September, um 20 Uhr im hr-Sendesaal. Tickets
|
Freitag, 13.September, bis Freitag, 27.September: Rumpenheimer Kunsttage
(Andrea)
Rumpenheim ist immer einen Ausflug wert und der Schlosspark ein echter Geheimtipp. Leider ist der gerade gesperrt, weil die Russrindenkrankheit wütet, was immer das heißt. Ich hoffe, die Bäume überstehen das...Aber das nur als Randbemerkung, denn eigentlich geht es ja um die Rumpenheimer Kunsttage und dann lässt es sich herrlich durch die engen Gassen flanieren, hier und da in die Ateliers und Ausstellungsräume schauen und zum Beispiel Ida Todisco lauschen, die Erzählungen, die in OF, Frankfurt oder Mailand spielen, zum Besten gibt. Am 14.9. um 15 Uhr im Gemeindezentrum. Das gesamte Programm, wer, was, wann, wo gibt es online: https://bit.ly/2lWitSF
|
Samstag 14. September: Demo & Sternfahrt

#aussteigen – raus aus dem Verbrennungsmotor! Jetzt beginnt die Verkehrswende!
Größere Autos, mehr PS, höherer Verbrauch – für solche Autos steht die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Betrügerische Autokonzerne feiern dort ihre dicken SUVs und Spritschlucker. Und die Bundesregierung applaudiert, anstatt Konsequenzen aus Klimakrise und Abgasskandal zu ziehen.
Doch wir Bürger*innen haben die autofixierte Verkehrspolitik schon längst satt. Mit der Verkehrswende könnte es ganz anders aussehen: Spielplätze statt Parkplätze; Flaniermeilen statt Blechlawinen; sicheres Radfahren; entspanntes Reisen mit Bus und Bahn; kluger Einsatz von erneuerbaren Energien statt klimaschädlichem Benzin und Diesel. Am 14. September, wenn die IAA für Besucher*innen eröffnet, demonstrieren wir mit vielen tausend Menschen für eine schnelle Verkehrswende.
Fahrrad-Sternfahrt Eine Fahrrad-Sternfahrt aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet führt uns vor die Tore des Frankfurter Messegeländes. In Frankfurt fahren wir über Autobahnen, die für uns gesperrt werden. Wir fahren dabei die größten Straßen Frankfurts und kommen dabei auch über den Alleenring. https://www.iaa-demo.de/sternfahrt
Großdemo Auch ohne Fahrrad reisen wir aus ganz Deutschland mit Bus und Bahn zur großen Demo an. Unser Protestzug vereint sich mit der Fahrrad-Sternfahrt und Kidical Ride vor den Toren der IAA.
Kidical Ride Das letzte Stück der Raddemo führen Kinder und Eltern auf Fahrrädern an, unterstützt von Kidical Mass Frankfurt. Mit Kinderprogramm.
Infos zu Sternfahrt, Großdemo und Kidical Ride werde in Kürze bekannt gegeben! Weitere Infos findet Ihr auch auf www.iaa-demo.de
|
Montag 16. September: FOREIGN DIPLOMATS

(Uwe)
Foreign Diplomats gründeten sich in Quebec (Kanada) und wurden relativ schnell von einem Vorzeige-Indpendent-Label unter Vertrag genommen. Ihr Debütalbum „Princess Flash“ wurde von Brian Deck (Achtung, was für großartige Referenzen: Modest Mouse, The Shins, Counting Crows) produziert und mit "Queens + Kings" hatte die Band 2017 einen ersten Indiehit. Das Album führte sie auf fast alle Kontinente. Mit der Singleauskopplung "Charger" starten nun alle Aktivitäten der Band für 2019. „Charger" ist diese energiegeladene, mitreissende Hymne, die eine der entscheidenden Markenzeichen der Band ist. Élie Raymond (Leadsinger und Gitarrist) sagt über den Song: „Ich träume zwei Melodien und entschied mich, sie in ein Lied aufzunehmen. Es geht darum zu lieben und in der Nähe von Dingen bleiben zu wollen, die mich inspirieren und glücklich machen. Zuerst mein Zuhause mit dem Schnee und der angenehmen Stille. Und ein Mädchen: in der Nähe von ihr bleiben wollen, mit allem, was sie ist.“ Laut Presseinfo sind „… die Konzerte der Indiepopband ein Erlebnis, das sie mit Fans weltweit zu teilen verstehen.“ Mich erinnern sie etwas an die Franzosen von Phoenix. Brotfabrik Frankfurt, Frankfurt, Bachmannstraße 2-4 Beginn: 20:00 Tickets VVK 15 € zzgl. Gebühren Nicht barrierefrei Bild: Jerry Pigeon
|
Montag 16. September: SYML (SUPPORT: BAYONNE)

(Uwe)
Normalerweise schreibe ich nichts über Vorgruppen. Bei Bayonne, im Südwesten Frankreichs gelegen, hatten wir vor fast 30 Jahren aber einmal eine Reifenpanne und daher reagiere ich auf den Namen, unter dem der Texaner Roger Sellers unterwegs ist. Seine minimalistische elektronische Musik ist wirklich hörenswert. Die meisten Leute werden aber wegen SYML ins Zoom kommen. SYML ist das Pseudonym von Brian Fennell, der auch Mitglied bei der Indierockband Barcelona ist. Er stammt aus der Nähe von Seattle, was musikalisch bekanntlich eine gute Gegend ist. Mit Pearl Jam oder Nirvana haben Brian Fennels Songs aber eher weniger zu tun. Seine Sounds entwirft er in der Regel mit Klavier, Keyboards, Gitarren und einem Laptop. Mehr brauchte er nicht um seine innersten Gefühle zu vermitteln: Persönliche Texte, scheinbar mühelose Melodien und einen reinen, emotionalen Gesang. SYML hat bisher zwei EPs und am 03. Mai dieses Jahres sein selbstbetiteltes Debütalbum mit der Single "Clean Eyes" (schöner Popsong) veröffentlicht. Da fragt man sich nur noch: Wie kam es zu dem seltsamen Namen? Einfachheit ist das, was SYML laut eigenen Angaben bewegt. SYML, ausgesprochen "simmel" bedeutet auf Walisisch "einfach". Fennell hat walisische Wurzeln, von denen er aber erst mit 18 Jahren erfuhr. Da wiederum fragt man sich warum, weil das ja eigentlich keine Schande ist, immerhin sind/waren auch Richard Burton, Anthony Hopkins oder Shirley Bassey Waliser. Das würde aber dann doch zu weit führen, weil es am Ende hier ja „nur“ um sein Konzert im Zoom geht und das kann man durchaus besuchen. Auch wegen Bayonne. Zoom Frankfurt, Brönnerstrasse 5-9 Beginn: 21.00 Uhr, Tickets: VVK 21€ zzgl. Gebühren Bild: Shervin Lainez
|
Montag, 16.September: FFM/ Alex Francis

(Andrea)
Ab und zu stöbere ich mich durch die Konzertprogramme und dabei stolperte ich über Alex Francis. Wahrscheinlich hat mich der Name in die Irre geleitet, aber reingehört habe ich dann eben doch. So, Und der Herr hat sich bereits allerlei Renommee erspielt und kommt jetzt ins Nachtleben. Das ist ja ohnehin mein Lieblingsclub und deshalb schaue ich mal vorbei: "Alex Francis kommt aus Hertfordshire, England und wurde 2016 Time Out Magazin zu einem der „Rising Stars 2016“ gewählt. Mit seiner charmanten Stimme hat er in England schon so einiges Publikum beeindruckt und einen echten WOW- Eindruck hinterlassen, Anfang 2018 waren Alex Francis und seine Band mit STEREOPHONICS in Europa unterwegs und waren ebenfalls als Support mit STING & SHAGGY und ALANIS MORISSETTE auf Tour." Supported wird er von Saint Chaos: Erst ist da das Chaos. Kapitales, brachiales, pures Chaos. Doch das Chaos strebt nach Harmonie, Magie und Symmetrie. Nils Brunkhorst ist Sänger, Songwriter und Schauspieler. Phil Sunday ist Songwriter und Produzent.
Gemeinsam sind sie SAINT CHAOS, diese Naturgewalt von einem 2-Mann-Projekt.
Der eine hat das Goldkehlchen, der andere das Goldhändchen, um aus kreativem Chaos Musik entstehen zu lassen.
"
Nachtleben Kurt-Schumacher-Straße Frankfurt Barrierefrei: Nein https://bit.ly/2lZwKhv
|
Mittwoch, 18. September. OF/ Kino Kulinarisch als Buch

(Andrea)
Das Geheimnis ist gelüftet! Jetzt weiß ich, warum ich Daniel schon ewig nicht in der Stadt oder sonst irgendwo gesehen habe. Er hat sich in seiner Bude vergraben und ein Buch geschrieben! Respekt. Mitten im Sommer. Aber wahrscheinlich nicht nur diesen. So oder so, Respekt! Irgendwie ist es keine Überraschung, dass es "Kino Kulinarisch - Filme nach meinem Geschmack" heißt. Das wird gefeiert! Im Trattodino in der Taunusstraße 10 mit Sektempfang, Filmszenen, ein paar Texte und gegen Aufpreis drei köstliche Gerichte aus dem Buch. Eintritt frei, keine Reservierungen – spontane, schönste Tafelrunde!
"Das Buch heißt „Kino Kulinarisch – Filme nach meinem Geschmack“ und handelt von Daniel Brettschneiders 17 persönlichen Lieblingsfilmen, passenden Speisen und Getränken. Seine autobiografischen Erinnerungen beginnen bei ersten Kinogängen in früher Kindheit, beim Eiskonfekt im Universum, dem Knutschen im Gloria oder dem Verzehr von Büffelleber im Broadway. Bei all den Filmen, Speisen und empfohlenen Drinks ist es auch eine Liebeserklärung an Offenbach am Main geworden, an das gemeinsame Erleben im Kino. Die Filme und Speisen wurden von Jan Buchczik illustriert, das Buch von Jan Münz (Profi Aesthetics) gestaltet – knallbunt, atmosphärisch, einzigartig! Das Buch umfasst 144 Seiten (Hardcover), erscheint bei Offenbacher Editionen und ist ab 23. September 2019 zum Preis von 19,80 Euro überall erhältlich.
|
19.bis 26.September: Internationale Festival für junge Filmfans LUCAS
(Andrea)
Ich bin großer Fan des Internationale Festival für junge Filmfans LUCAS. Das geht vom 19. bis 26. September in die 42. Runde und kommt auch mit einigen Vorstellungen nach Offenbach in den Hafen 2. Aber es gibt natürlich in Frankfurt und Wiesbaden noch weiteres Programm. Hier sind drei Flme zu sehen: WETTBEWERB 13+ | VECHTMEISJE | FIGHT GIRL MO, 23.9. | 9 Uhr | Kino im Hafen 2 | empfohlen ab 12 Jahren Zu Gast: Drehbuchautorin Barbara Jurgens WETTBEWERB 13+ | KURZFILM PROGRAMM 3 | empfohlen ab 13 Jahren MO, 23.9. | 11 Uhr | Kino im Hafen 2 Zu Gast: Regisseurin von »Il prezzo del biglietto« Mariama Baldé WETTBEWERB 8+ | GERDOO | WALNÜSSE MI, 25.9. l 9 Uhr l Kino im Hafen 2 | empfohlen ab 7 Jahren Wahrscheinlich mit Filmgast: Produzent https://lucas-filmfestival.de
|
Samstag 21. September: MONA MUR

(Uwe)
Der Name des Projekts ist schon einmal ziemlich pfiffig: MONA MUR. Klingt in jedem Fall schon einmal spannender als Sabine Bredy. Unter diesem Namen wurde die deutsche Musikerin, Schauspielerin, Produzentin und Taekwondo-Sportlerin 1960 in Hamburg geboren. Schon Anfang der 1980iger Jahre begründete sie MONA MUR und startete, begleitet unter anderem von damaligen Mitgliedern der Einstürzenden Neubauten (beispielsweise mit FM Einheit) MONA MUR & die Mieter, erfolgreich in der deutschen Punkszene. Seitdem ist kontinuierlich auf Tour und im eigenen Studio musikalisch tätig. Dort standen unter anderem Stücke, die es in den Soundtrack von Fatih Akims Erfolgsfilm „Gegen die Wand“ geschafft haben. In „Gegen die Wand“ wirkt sie in einer kleinen Rolle auch als Schauspielerin mit. Ihre Markenzeichen sind: dunkle Stimme, dramatische Auftritte und heftige Musik zwischen Punk, Chanson und Elektronik. Jetzt ist ihr neues Solo-Album „Delinquent“ erschienen mit 12 Songs in deutscher Sprache, in hartem schwarz-weiß - kurze Geschichten und klare Statements, Urban Desperado Style, körperlich schmerzhaft, schön und brutal wie die Wahrheiten der äußersten Gegenwart, dabei tanzbar und - lustig. THE CAVE Frankfurt, Brönnerstr. 11, leidre nicht barrierefrei VVK 11 Euro zzgl. Gebühren Einlass 20 Uhr, Beginn 20.30 Uhr Bild: Sebastian Rohde (Firma Freimauer)
|
12.10.-9.11.: Sámi National Theatre Beaivváš

(Daniela)
Norwegen ist dieses Jahr Gastland der Buchmesse und das Museum für Angewndte Kunst hat etwas Besonderes ins Programm geholt:
Im Rahmen der Ausstellung House of Norway, mit der das Museum Angewandte Kunst die Vielfalt norwegischer Kunst und Kultur feiern wird, ist auch das Sámi National Theatre Beaivváš (SNTB) zu Gast. Zwischen Oktober und November werden sie in einer eigens dafür konzipierten Bühnenlandschaft innerhalb der Ausstellung insgesamt 24 Aufführungen ihres Stückes Johan Turi in samischer Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln darbieten. Das Theaterstück hatte in Oslo 2017 seine Weltpremiere und wird nun erstmals außerhalb von Norwegen zu sehen sein. Die Inszenierung erzählt von dem ersten samischen Schriftsteller Johan Turi, der zu Beginn des Stückes davon träumt ein Buch zu veröffentlichen. Er möchte damit besonders den norwegischen Behörden die Lebensumstände der Sámi näher bringen und so die Regierungen dazu bringen, ihre festgefahrene Haltung zu dem indigenen Volk, das sich über Landesgrenzen hinweg über ganz Skandinavien und Russland verteilt, zu ändern. In einem Zug, der Skandinavien durchquert, trifft er auf den Geschäftsmann Hjalmar Lundbohm aus Kiruna. Im selben Zug befindet sich auch die dänische Künstlerin und Anthropologin Emile Demant. Wird diese Begegnung zu einem einschneidenden Erlebnis führen, das Turi dabei helfen wird seinen Traum zu verwirklichen? Das Stück handelt von der Entstehung eines Buches, aber vor allem von Träumen, Verlockungen, Zweifeln, Verführung und Gewissensbissen. Der Hauptprotagonist des Stücks, Johan Turi (1854-1936), war ein samischer Rentier-Halter und versierter Wolfsjäger aus Guovdageaidnu im Norden Norwegens und gilt als erster Sámi-Schriftsteller. Turi zog in den 1870er Jahren mit seiner Rentierherde und Familie nach Kiruna im Norden Schwedens. Dort veröffentlichte er 1910 sein erstes Buch in samischer Sprache: Muitalus sámiid birra. Mit Texten und Illustrationen erzählt das Buch von samischen Rentierhaltern und ihren Traditionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei beschreibt er die Sámi und ihre Überlebenstechniken, ihre Medizin, ihr Naturverständnis, ihre mündlich überlieferten Erzählungen, Gebete und Lieder. Turi legt Zeugnis ab von einer traditionsreichen Lebensform und von ihrer Bedrohung durch die moderne Zivilisation. Das Buch wurde später in die schwedische, englische, deutsche, ungarische, japanische, italienische und finnische Sprache übersetzt. https://www.museumangewandtekunst.de/de/veranstaltungen/das-sami-national-theatre-beaivvas-sntb-spielt-johan-turi/
|
|
|
 |
Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.
 |
Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast. Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.
|
|
|
|