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| 09.08.2019 |
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Fahrt aufnehmen

Das Redaktionsteam ist fast wieder komplett. Nur Andrea steigt erst nächste Woche wieder ins Team ein, d.h. aber nicht, dass Offenbach in den heutigen Ausgehtipps nicht vertreten wäre, denn auch der Rest der Redaktion ist ja auch gerne in Offenbach unterwegs...
So empfehle ich Euch natürlich in den wunderbaren FILMKLUBB von Ida, Nic und José zu gehen. Ich liebe die Location und was die Macher*innen daraus gemacht haben.
Generell liebe ich es, Filme nicht im Kino zu sehen (Ausnahmen sind natürlich Orfeos, Harmonie und Mal Seh’n), ich schaue viel lieber Filme an besonderen Orten. So waren wir letzte Woche zweimal im FREILUFTKINO FRANKFURT im Garten von Le Panther. Wahnsinn, was für ein toller Ort. Ich war seit Jahren nicht mehr dort und als der Club noch Odeon, Plastic oder Fantasy hieß, war ich auch nie in dem Garten. Also auf jeden Fall war das sensationell und wenn wir Glück haben, kommen Johanna, Gregor und Daniel Anfang September noch einmal mit ihrem Freiluftkino zurück in die Stadt. Jetzt sind sie aber erstmal in Rüsselsheim und machen dort noch bis zum 24.8. SOMMERKINO IM ALTWERK. Jetzt ist Rüsselsheim ja nicht um die Ecke, aber wenn ich heute Abend nicht in Klein Italy wäre, wäre ich dabei, denn sie zeigen: DIE RÜCKKEHR DES POKALS und „STEPI“ kommt auch vorbei.
Ob ich dann am späteren Abend noch zu LAZY. gehe, weiß ich nicht, denn morgen ist Seebrückendemo und da will ich meine Stimme erheben – für die Seebrücke und gegen Salvini und all die anderen Idioten.
Apropos Idioten... Uwe ist ja Schalke Fan und würde niemals den Verein wechseln, aber diese Woche hat er sich sehr geärgert über die K(N)APPEN. Mehr dazu im GEROLLTEN.
Und weil ich, kaum zurück aus dem Urlaub, schon wieder anfange mich über dies und das zu ärgern sollte ich Petras Tipp folgen, denn sie schreibt so schön: „Seitdem ich kürzlich auf einem Festival eine total durchgeknallte Schweden-Combo erlebt habe, habe ich mein Herz für Trash wiederentdeckt: Macht das Leben fröhlicher, sag ich Euch!“ und sie empfiehlt passend dazu ein Konzert im ONO2, am Donerstag, aber da bin ich ja im WALDSTADION und das ist auch zuweilen auch Trash. So, jetzt muss ich die Schultüte füllen. Am Montag geht’s in die neue Schule. Lasst es Euch gut gehen. Lebt Wild! Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 13 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
FREUND*IN WERDEN!
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (In der Regel zahlen Freund*innen 18,- € pro Jahr). Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von LA FANFARRIA DEL CAPITAN am Samstag auf dem Yachtclub. Gewinnfrage: Was empfiehlt Martin für Donnerstag?
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert der Amsterdam Klezmer Band am Dienstag im Bett. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Donnerstag?
1 x 2 Sitzplätze und 1 x 2 Stehplätze für das Spiel des FSV gegen Mainz II (10.08, 14 Uhr). Frage: Wo spielte Uli Stein, bevor er zur Eintracht wechselte?
1 x 2 Gästelistenplätze für LAZY. heute Abend. Gewinnfrage: Als was bezeichnet Uwe (Gerolltes) den Ehrenrat von Schalke04.
2 x2 Kinotickets für DIE RÜCKKEHR DES POKALS heute Abend im Sommerkino im Altwerk in Rüsselsheim. Gewinnfrage: wie hießen die Eintrachtschützen des besagten DFB Pokalendspiels?
1 x 2 Kinotickets für den Film: Pranzo di Ferragosto, heute, Freitag, bei Cinema & Cena im Filmklubb Offenbach. Gewinnfrage: Welche Demo findet morgen statt?
1 x 2 Kinotickets für den Film: The Straight Story am Mittwoch bei Cinema & Cena im Filmklubb Offenbach. Gewinnfrage: Wie heißen die drei Veranstalter*innen des Filmklubbs?
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SUCHE / BIETE

(Wer über Danielas Ausgehtipps eine Wohnung, neue Arbeitnehmer*innen oder sonst was tolles findet, den bitte ich um eine Spende an die Hilfsorganisation meiner Freundin, Anna Demisch, zu entrichten: people4people.social Richtwert sind 10% der Nettomiete, oder Vergleichbares)
Magisches Marrakech - Women only (14.-18.11.)
„ExquiCity goes ...“ unter diesem Titel veranstaltet die kleine, feine Frankfurter Agentur für Stadtprogramme jedes Jahr eine mehrtägige Reise zu ausgesuchten Städten - Women only. Diesen Herbst geht es für 5 Tage ins magische Marrakech. Diese sagenumwobene Stadt am Fuße des Atlas-Gebirges mit ihren faszinierend Souks, Palästen, Gärten Geschichten und dem Zauber von 1001 hat eine geradezu faszinierende ganz eigene Energie. Die Reise enthält alles, was Frauenherzen höher schlagen lässt, Kunst, Kultur, Kulinarik aber auch Besuche in Frauenkooperativen und sozial engagierten Projekten. Gute Tischgespräche und tolle Begegnungen inklusive. Gewohnt wird in einem exklusiv gemieteten Riad in der Medina mit Koch und privater Reiseleitung. Yoga, Farb- und Stilcoaching werden unter anderem angeboten, ein Märchenerzähler schaut auch vorbei. Mit viel Liebe zum Detail und zum Außergewöhnlichen sind diese Reisen geplant und wirklich etwas besonderes. Wenn ihr Interesse habt meldet euch gerne bei: krost(at)exquicity.de
Der super sympathische Sohn meiner Freundin sucht eine kleine Wohnung. Ich habe ihm zwar gesagt, dass ich es utopisch finde, aber er will es probieren! Student der Philosophie sucht ab sofort eine 1 Zimmerwohnung mit Bad/Küche in Ffm Zentrum bis ca. 600,- warm. Bitte melden unter paul.pesarini@gmx.de
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Freitag 9. August: Cinema & Cena

(Daniela)
Im Angesicht der Tatsache, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck dieses Jahr schon ausgereizt haben, machen wir jetzt nur noch "Urlaub in der Region" und deshalb fahren wir heute in einen Hessischen Ort, der, nach Aussage von Freunden, ein kleines italienisches Viertel hat. Ob das wirklich so ist und wie der Ort heißt, verraten wir nächste Woche.
Wären wir nicht dort, wären wir bei CINEMA & CENA im Filmklubb in Offenbach, denn wir lieben diese Reihe von Ida, Nic und José: ausgewählte italienische Filme, meist im Original mit deutschen Untertiteln,
dazu leckeres Essen. Heute zeigen Sie: Pranzo di Ferragosto - Festmahl im August "Einmal im Jahr kommt in Rom das hektische Hauptstadtleben fast zum Erliegen. Um den 15. August, „Ferragosto“ (Mariä Himmelfahrt), einen der wichtigsten Feiertage des Landes, flüchten die Einheimischen ans Meer oder aufs Land. Nicht so Gianni. Für Urlaub fehlt ihm schlicht das Geld und so muss der Mittfünfziger die Hitze ertragen und sich um seine verschrobene Mama kümmern, bei der er noch wohnt. Da bittet ihn Hausverwalter Luigi, bei dem er in der Kreide steht, zwei Tage auf seine alte Mutter aufzupassen. Und liefert seine Tante gleich mit ab. Was Giannis Arzt auf die Idee bringt, auch seine Mutter bei Gianni unterzubringen. Der sieht sich plötzlich in der Gesellschaft von vier rüstigen, eigenwilligen Damen, die ihn ordentlich auf Trab halten. Mit „Pranzo di Ferragosto“ legte Hauptdarsteller Gianni Di Gregorio (Drehbuchautor von „Gomorrha“) sein autobiografisch gefärbtes, feinfühlig inszeniertes Regiedebüt vor, das 2008 bei den Filmfestspielen in Venedig gleich drei Preise gewann. Zu Recht: Nie gibt Di Gregorio seine Protagonistinnen, die alle erstmals vor der Kamera standen, der Lächerlichkeit preis. Zärtlich beobachtet er die Marotten seiner Figuren und lässt den alten Damen viel Spielraum, den sie selbstironisch mit ihrer Lebenserfahrung zu nutzen wissen. Ein cineastisches Festmahl im August, eine Liebeserklärung an das Alter, das Leben und die italienische Küche, gewürzt mit leiser Melancholie und hintergründigem Humor. Ein fröhlicher und gleichzeitig melancholischer Film, voll sanfter Ironie, aber ohne Übertreibungen. Die vier alten Frauen sind auf entwaffnend direkte und vollkommen uneitle Weise großartige Darstellerinnen. Was diesen Film jedoch so außergewöhnlich macht, ist die unspektakuläre Story, die den Alten bei aller Skurrilität ihre Würde belässt. Er ist nicht sentimental, aber in einem ganz altmodischen Sinn menschlich. Titel MagazinDieser außergewöhnliche Film lässt einen ständig schmunzeln. Er lebt von seinen großartigen Darstellern und der einfachen Geschichte. „Das Festmahl im August“ ist eine Ode an das Essen, einen guten Wein und eine Liebeserklärung an das Alter." Quelle: ARD ttt
Filmklubb Isenburgring 36, Offenbach leider nicht barrierefrei. Einlass & Essen: 19 Uhr, Filmstart: 20 Uhr Kinokarte 9 €; für Schüler*innen/Student*innen/Azubis/Filmklubb-Mitglieder 7 €
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Freitag 9. August: DIE RÜCKKEHR DES POKALS

(Daniela)
Ach, was qwäre ich heute auch gerne in Rüsselsheim. Nicht nur, weil der Film echt super toll ist, sondern vor allem auch, weil Steppi kommt!
Bruda, schlag‘ den Ball lang...!
In einer Woche geht es wieder los: Bundesligastart! Die Erwartungen sind groß, denn es kann nur eine geben: Unsere Eintracht vom Main! „Die Rückkehr des Pokals“ ist also der passende Auftakt für die nächste Saison. Jan Martin Strasheim und Franziska Rappl begleiteten für ihren 2019 erschienenen Dokumentarfilm die Eintracht an dem fußballhistorisch wohl denkwürdigsten Tag der letzten Jahrzehnte, dem 19. Mai 2018, zum Pokalsieg gegen Bayern.
Macht euch auf Gänsehaut und Tränen gefasst, denn "es gibt eine unglaubliche Liebe, eine wahnsinnige Sehnsucht um diese Eintracht", sagt Peter Fischer in einem der vielen Interviews des Films. Und Fredi Bobic weiß: "Dieser Tag wird uns für immer zusammenschweißen". Wir wissen: Er hat damit Recht behalten.
„Lebbe geht weider" - wir freuen uns sehr, dass wir Dragoslav „Stepi" Stepanovic im SOMMERKINO IM ALTWERK begrüßen dürfen. Die Trainer-Legende wird sich vor dem Film mit den größten Eintracht Frankfurt-Anhängern in einem Pokal-Quiz messen. Als Gewinn winken Dauerkarten für das Sommerkino. Früh kommen lohnt sich also!
Sommerkino im Altwerk Bahnhofsplatz 1 65428 Rüsselsheim Einlass ab 19:00 Uhr Mehr Infos: https://www.sommerkinoimaltwerk.de/
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Freitag, 9. August:
LAZY.
(Daniela)
Da ich fit für die morgige Demo sein möchte, schaffe ich es wohl nicht zu Lazy. Aber wer weiß.
"Am Freitag steigt vielleicht die letzte LAZY. dieses Jahr. Wir freuen uns riesig darauf mit unseren Freunden und der LAZY.-Community noch mal ein paar schöne Stunden in der kleinen Oase im Frankfurter Osten zu verbringen. Die Kajüte wird ordentlich wackeln, so put on your dancin' shoes!
Soundsystem. 3 DJs. BBQ. Happiness. 8pm ’til sunrise."
Lazy. Am Schwedlersee, Schwedlerstraße Barrierefrei: bis auf die sanitären Anlagen: Ja! Beginn: 20:00 Uhr, Ende: 06:00 Uhr
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G E R O L L T E S - Supercup, Supercoup und Superkappen

(Uwe)
Am Wochenende spielten die Bayern und Borussia Dortmund in Dortmund den DFL Supercup aus. Dortmund gewann und Marco Reus freute sich riesig, er und seine Kollegen machten ein glückliches Gesicht. Die Konfettikanone wurde gezündet und die Verlierer applaudierten. Der erste Pokal wurde überreicht, der nächste, der DFB Pokal, wird erst im Mai 2020 in Berlin feierlich übergeben. Wird die Eintracht der Empfänger sein? Am Wochenende spielt sie beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim erst einmal die erste Pokalrunde. Den ersten Supercup ließ der DFB 1987 übrigens im Frankfurter Waldstadion ausspielen. Ich war dabei und sah mit meinem Bruder die Partie Bayern München gegen den HSV. Die Begegnung war nicht besonders attraktiv, das damals noch offene Stadion nach meiner Erinnerung nicht gut gefüllt und der DFB hatte das Spiel, auch wenn sie es Supercup nannten, noch nicht mit Superlativen überladen. Im HSV Tor stand Uli Stein und der wurde vom Bayernstürmer Jürgen „Cobra“ Wegmann irgendwann überwunden. Das grämte den Uli so, dass er der Cobra direkt nach dem Tor eins auf die Nase haute. Der HSV feuerte Stein, dieser wechselte zur Eintracht und war dort über Jahre ein sicherer Rückhalt. Einen sicheren Rückhalt für diese Saison hat die Eintracht in Kevin Trapp (Paris SG) nun endlich (wieder)gefunden. Wie bei den beiden anderen Rückkehrern Rode (Borussia Dortmund) und Hinteregger (FC Augsburg) mussten Bobic und Co und die Fans geduldig sein. Das hat sich aber gelohnt, die Macher landeten einen Supercoup.
Der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04, Fleischgigant Clemens Tönnies, schlug beim „Tag des Handwerks“ in Paderborn vor zahlreichen Zuschauern vor, „im Kampf gegen den Klimawandel statt Steuererhöhungen lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika zu finanzieren. Dann würden die Afrikaner aufhören Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn‘s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“ Nach einer Sitzung des Ehrenrates von Schalke lässt er seine Ämter nun für drei Monate ruhen. Bei diesen Aussagen, die der Ehrenrat nicht als rassistisch einstufte, ist die Entscheidung mehr als ein Witz. Die Schalker haben einen Ehrenrat, der seinen Namen nicht verdient. Man spricht bei Schalkern gerne von „Knappen“ (so bezeichnete man früher Bergmänner, die unter Tage arbeiteten), aktuell sind entscheidende Organe eher Kappen, mehr noch Superkappen. Tönnies soll auch nach den drei Monaten weg bleiben, weil die Liste seiner unehrenhaften Aktivitäten sowieso schon viel zu lang ist und der Schalker Ehrenrat sollte sich auflösen.
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Zum Abschluss noch etwas über den FSV
Wie im ersten Saisonspiel kamen die Bornheimer auch beim FCA Walldorf (Nähe Autobahnkreuz Walldorf, unterhalb von Heidelberg, nicht Walldorf bei Frankfurt) zu späten Toren. In der 88. und 90. Spielminute erzielte der FSV zwei Treffer zum 2-2 Endstand. Im Heimspiel am Samstag gegen FSV Mainz 05 II können gerne auch schon früher Tore für blau-schwarz fallen. Und danach wird ordentlich die 412. Bernemer Kerb gefeiert, mit dem FSV! Fans und einige Spieler beteiligen sich mit einem Wagen am sonntäglichen Umzug und am „Bernemer Mittwoch“ sind Anhänger des Frankfurter Traditionsclubs mit einem Stand bei „einen der größten Open Air Äppelwoi- und Biergärten Frankfurts“ auf der Berger Straße vertreten. Ach ja, Karten für das Spiel gegen Mainz II verlosen wir, bitte schnell reagieren!
Samstag 10. August: ¡Unite! for Solidarity

(Daniela)
Freue mich, wenn wir viele werden!
"Es reicht! Die Todesfälle im Mittelmeer reißen nicht ab, die kürzliche Verhaftung der Sea-Watch Kapitänin Carola Rackete, das restriktive „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ von Seehofer, das weitere Erstarken der (extremen) Rechten europaweit: die Situation für Geflüchtete und die zivilen Helfer*innen wird immer dramatischer.
¡Unite! for Solidarity – gehen wir gemeinsam auf die Straße, um uns solidarisch zu zeigen mit allen Menschen auf der Flucht, Menschen, die hier Repressionen ausgesetzt sind und den Helfer*innen der zivilen Seenotrettung! Bringt mit: Rettungsringe, Schlauchboote, Schwimmwesten, Luftmatratzen und anderes Material, mit dem wir ein solidarisches Zeichen setzen können.
In Deutschland haben sich inzwischen 66 Städte zum sicheren Hafen erklärt, sie sind bereit, in Seenot geratene Geflüchtete aufzunehmen. Bekundungen, ein Aufnahmekontingent festzulegen, bleiben bislang Lippenbekenntnisse - wir brauchen jetzt großzügige und verbindliche Aufnahmen. Bisher scheitert es an dem Willen des Innenministeriums. Anstatt sich auf die Seite der Kommunen zu stellen, verabschiedet Horst Seehofer Gesetze, die Abschiebungen erleichtern und Unterstützer*innen kriminalisieren. Anstatt mit Geflüchteten das Ankommen hier zu gestalten, werden sie in sogenannten Ankerzentren festgehalten, um ihnen eine Zukunft und die Perspektive auf ein besseres Leben möglichst schwer zu machen!
Es ist Zeit zu handeln: Wir fordern sichere Hafenstädte in Hessen, ein hessisches Aufnahmeprogramm für Geflüchtete und ein ungehorsames Handeln, vorbei an Innenminister Seehofer!"
Treffpunkt: Frankfurt Am Main Zoo Uhrzeit: 11:30 bis 14:30 Facebookevent Webseite:
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Samstag 10. August: Gutleut-Tage I: Fest

(Petra)
Die Inititive Gutleutviertel will den Zusammenhalt und die Kultur im Stadtteil stärken. Dazu hat sie mit vielen Beteiligten die 6. Gutleut-Tage auf die Beine gestellt: Mit Spaziergängen, Workshops, Festen und Konzerten von 10. bis 17. August noch mehr Grund als sonst also, sich dorthin auf den Weg zu machen. (Programm wird leider nur über Facebook bekanntgegeben.) Zum Start lädt das Milchsackgelände zum Sommerfest ein, mit dem auch das Zwanzigjährige der Kulturfabrik Milchsack Frankfurt gefeiert wird. Congrats! Seit 1999 ist auf dem Gelände der Druckfarbenfabrik Dr. Milchsack in den ehemaligen Hallen, Büros und Labors eine Kulturfabrik entstanden. Eigentümer Peter Peters führt über das Gelände und erläutert dessen Geschichte - vertieft durch eine Fotoausstellung mit historischen Aufnahmen. Anschließend wird gefeiert mit den Milchsack-Kulturfabrik-Künstlerinnen und -Künstlern: selbstgebackene Kuchen und Speisen, offene Ateliers und kreatives Programm für die Kids plus Livemusik. Und ein Feuerwerk soll’s zur Feier des Tages auch noch geben. Die Zeichnung rechts ist übrigens vom Frankfurter Künstler Daniel Hartlaub.
Sommerfest Milchsackgelände Gutleutstraße 294 15 - 22 Uhr Eintritt: frei barrierefrei: weitgehend
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Samstag 10. August - 01.09.: An den Ufern der Poesie – Festival 2019

(Martin)
‚An den Ufern der Poesie’ ist das kulturelle Event bzw. Festival überschrieben, das vom Samstag, 10.08. – Sonntag, 01.09. im Oberen Mittelrheintal stattfindet. Schaut euch das gesamte Programm auf der Homepage an: https://www.mittelrheinfestival-poesie.com
Eines der Highlights - und das lege ich euch ganz besonders ans Herz - ist ein Wiedersehen mit dem großartigen Heine-Projekt des Theaters Willy Praml: ‚Der Rabbi von Bacharach’!
Ehemals im Sommer 2013 u.a. auf der riesigen Frankfurter Straßenkreuzung an der Kurt-Schumacher-Straße, dem Dominikanerkloster, im Bus und an sensationellen Orten aufgeführt, wird das wirklich spektakuläre Theaterprojekt jetzt an den Originalschauplatz an den Rhein verlegt und dort aufgeführt. Mit Heinrich Heine an den Ufern des Rheins - Ein theatraler Parcours durch Raum und Zeit des UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal!
„Mit einem klassischen Theaterabend hat das Stück wenig gemein. Eher mit einer modernen open-air Theaterinstallation. An unterschiedlichen Orten Bacharachs spielt das Ensemble Szenen, die Texte des Dichters aufnehmen, seiner Haltung zur Religion und seiner Auseinandersetzungen mit seinem Leben, seinem Denken und seinem Werk. Heinrich Heine schildert die Geschichte des Pogroms an der jüdischen Bevölkerung Bacharachs, ausgelöst mittels einer dem jüdischen Pessachfest unterschobenen Kinderleiche, und erzählt weiter von der Flucht des Rabbi und seiner schönen Frau Sarah rheinaufwärts nach Frankfurt.“ In Bacharach kann man übrigens gut ein ganzes Wochenende verbringen: Wunderbare Wanderwege, lecker Weinchen, eben tolles Theater und Kulturprogramm und das beste Riesling-Eis (sagt zumindest Bettina und die hat Geschmack!).
Die Karten für den ‚Rabbi von Bacharach’ (10., 17. und 18. August) könnten knapp werden, deshalb sichert euch Tickets unter: www.ticket-regional.de
Für alle, die nicht übernachten wollen, fährt freilich auch die Bahn in gut einer Stunde und teilweise ohne Umsteigenotwendigkeit zwischen dem Main und dem Rhein hin und her!
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Samstag, 10. August: Kodaline
(Andrea)
Kodaline kommen aus Dublin, sehen aus wie Boybands eben aussehen heutzutage und setzen sich doch wohltuend ab: Echtes Storytelling und schön erzählte Videos. "Egal ob die schnelleren Tracks relativ rockig daherkommen oder die ruhigen Balladen zum Träumen einladen, wobei bei Letzteren ja gerade die charakteristisch hohe Stimme von Sänger Steve Garrigan ganz aus sich herausgehen kann, oder ob die Band mit ihren tollen Coverversionen für Begeisterung sorgt:Kodaline hat das Publikum bei jeder Show voll im Griff. Das war auch im vergangenen Oktober so, als die Iren bei ihrer ausgedehnten Tour die Songs ihrer jüngsten Platte „Politics Of Living“ ebenso präsentierten, wie die Hits ihrer ersten beiden Alben. Zum Beispiel „Honest“, „The One“ und natürlich ihrer Durchbruch-Single „High Hopes“."
Early Show: Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr Batschkapp Gwinnerstraße 5 Frankfurt Barrierefrei
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Samstag 10. August: LA FANFARRIA DEL CAPITAN

(Daniela)
Wir haben schon was anderes vor, sonst wären wir heute Abend auf dem Yachtclub, denn da spiele LA FANFARRIA DEL CAPITAN. Das ist Balkan Beat Cumbia Rock Reggae Ska Explosion aus Buenos Aires.
"Wie eine Piratencrew auf Schatzsuche bereisen die Musiker vom 'Capitan' aus Argentinien den gesamten Globus und verbreiten dabei ihr eigens kreiertes Genre namens ,Fanfarria Latina‘. Das ist eine explosive Mixtur aus Balkan Beat, Cumbia, Rock, Reggae, Ska und vielem mehr. Mit dieser einzigartigen Mischung aus packenden lateinamerikanischen Rhythmen und mitreißenden Balkan-Styles ziehen sie die begeisterten Fans weltweit in ihren Bann! Dabei steht der Begriff nicht nur für die Art von Musik, sondern auch für ein ganz spezielles Lebensgefühl voller Tanzwut und Lebenslust, welches die Band auf der Bühne mit jeder Menge Spaß und Energie zelebriert. Gegründet wurde die Band 2006 in Buenos Aires und tourt seit nunmehr sechs Jahren durch die ganze Welt, ihr kometenhafter Aufstieg führte sie durch ganz Europa sowie nach Südamerika, Russland, China und Japan. Auf ihrer nächsten Mammut-Tournee im Sommer 2019 präsentieren La Fanfarria del Capitán ihre aktuelle Single "La Ira Del Mar" feat. Amsterdam Klezmer Band."
www.lafanfarriadelcapitan.com Videos: "La Ira Del Mar" 2019 https://youtu.be/bxs2l68FCvc "Maria" 2018 https://youtu.be/Jue_Ds3tvUE "Bella Ciao" live 2017 https://youtu.be/DROcBHv-xhE "Via Nacionale" 2016 https://youtu.be/6BR5dnCswZU "Maradevi" 2013 https://youtu.be/2fZq_umGv7U
DJ Jean Trouillet [WeltBeat]
Samstag 10. August 2019 • Einlass 20h & Beginn 21h • AK 10€ YACHTKLUB • Deutschherrnufer 12 • 60594 Frankfurt am Main www.yachtklub.de
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Sonntag, 11. August:
Offene Ateliers

(Petra)
Die offenen Ateliers im Atelierfrankfurt sind ja fast ein Pflichttermin – schon seit seinen Tagen in der Hohenstauffenstraße. Am Sonntag öffnen die Kreativen im dritten und vierten Stock ihre Türen: und wenn ich mir die Liste der Teilnehmenden anschaue, empfehle ich Euch sehr vorbeizuschauen. Zur Kunst gibt es auch ein durchgehendes Programm mit Flurkonzerten, Kurzvorträgen und Kaffee und Kuchen in der Kantine.
Offene Studios – Tage der offenen Ateliers im AF Adresse: Schwedlerstraße 1 Uhrzeit: 14 - 18 Uhr
mit: Simon Jung, Samuel Adam Woodhall, Till Spaniol, Diana Ninov, Sigi am Thor, Nico Elbrecht, Isabel Friedrich, Bea Emsbach, Julia Roppel, Jana Hartmann, Nicola Hanke, Jan-Ulrich Schmidt, Sandip Shah, Ekaterina Leo, Lea Sprenger, Caroline Krause, Anja Czioska, Kerstin Lichtblau, Martina Elbert, Jan Henrik Sohnius, Ina Holitzka, Eun-Joo Shin, Johannes Kriesche, Jutta Obenhuber, Tatiana Urban, Corinna Mayer, Edwin Schäfer, Natalie Goller, Katrin Trost, Andrea Interschick,
Flurkonzerte – Piano und Gesang (Pop/Jazz) Britta Werner, Flure 14:30 und 16:30 Uhr, Kurzvortrag „Osthafen Areal – historisch und heute“, Ina Holitzka, Atelier 4.10, Eintritt: frei, barrierefrei: nur teilweise
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Sonntag 11. August: Sommerfest im Club Voltaire
(Daniela)
Heute findet das Sommerfest der Grünen statt, daher muss ich arbeiten.. SOnst wäre ich beim Sommerfest im Club Voltaire, denn ich mag den laden, ich mag die Veranstalter*innen und ich mag GASTONE.
Auch dieses Jahr feiern wir wieder unser Sommerfest: Am Sonntag, dem 11. August - wie immer "uff de Gass"
Unsere bewährten Sommerfest-Angebote gibt es auch diesmal: Bücherflohmarkt, Infotisch, Essen & Trinken (natürlich kredenzen wir auch wieder die beliebten Cocktails).
Die Musik kommt von Gastone (Akustik).
Das Wetter liegt zwar nicht in unserer Hand, doch wir lassen uns durch eventuellen Regen nicht vom Feiern abhalten - wir sind darauf vorbereitet.
Wenn ihr dann noch für anregende Gespräche (vielleicht mit Leuten, die man lange nicht gesehen hat?) und regen Besuch sorgt, wird es zweifellos wieder ein schönes Fest.
Club Voltaire Kleine Hochstraße 5 16:00-22:00 Uhr barrierefrei: Fest ist auf der Straße
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Sonntag 11. August:
Gutleut-Tage II: Konzert
(Petra)
Wer bei hoffentlich sommerlichen Wetter am Main chillen mag, kann erneut ins Gutleut fahren und es sich im Orange Beach gemütlich machen. Inklusive musikalischer Untermalung, die für gute Sonntagnachmittagslaune sorgen soll.
Orange Beach, Strand-Bar Gutleutstraße 391 barrierefrei: Sandboden – leider nicht, Uhrzeit: 17 - 20 Uhr, danach darf gemütlich weiter gefeiert werden, Band Rolling Allenstones, „Lohr Bank“ mit Samantha Bank & TheGutleutz! Eintritt: Spende für den Hut Info: Es wird zu Doku-Zwecken fotografiert/gefilmt
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Dienstag 13. August: Get Well Soon
(Uwe)
Summer in the city: Die meisten Menschen fürchten sich vor Alpträumen, Konstantin Gropper freut sich nach eigenem Bekunden darüber und hat mit Get Well Soon im Juni 2018 sein fünftes Album, „The Horror“, veröffentlicht, das vom Sinatra-Sound der 50er Jahre inspiriert ist und Dunkel-Verwirrendes verarbeitet. Es ist ein orchestrales Album über die Angst, das der auch Filmmusik komponierende, klassisch ausgebildete Multiinstrumentalist und Sänger, ja Crooner, damit geschaffen hat. Denn Angst scheint derzeit die Welt zu lenken und lässt sich nicht ausklammern. Weich bettet Gropper seine Hörer zunächst, lässt sie unvermittelt in Abgründe stürzen um sie nicht doch mit sinfonischen Harmonien und großer Geste zu umarmen und zu vermitteln: Niemand ist allein! 19:30 Uhr, Palmengarten
Weitere Infos: https://www.mousonturm.de/festivals/summer-in-the-city-2019/
Foto: (c) Clemens Fantur
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Dienstag 13. August: Amsterdam Klezmer Band

(Daniela)
Das wird ein tanzwütiger Abend, denn die Amsterdam Klezmer Band kommt ins Bett. " Was Mitte der 1990er Jahre mit Straßenmusik in Hollands Hauptstadt begann, füllt längst große Konzertsäle und Festivalgelände überall auf der Welt, ihre "street credibility" hat sich die Amsterdam Klezmer Band (AKB) dennoch bis heute bewahrt. Auf "Oyoyoy", Nummer 14 in der laufenden Albumzählung, spielt die Formation einmal mehr ihre ureigene Variante des "Progressive Klezmer" mit Ecken und Kanten, mit rauen Stellen und Widerhaken. Und auch die patentierte Partytauglichkeit hat sie keineswegs aufgegeben. Sobald sie in Tracks wie "Ringdingding", "Cocek à la Kopyt" und "Pure Pepper" so richtig loslegt, gibt es auf Seiten der Zuhörer kein Halten mehr. Selbst eingefleischte Tanzmuffel werden dem fetzigen Sound auf dem nächsten Fest bei Freunden mit Sicherheit nicht widerstehen können. Wer aufgrund des Bandnamens puristische jiddische Folklore erwartet, wird nicht schlecht staunen, denn die Niederländer kombinieren die Klezmer-Tradition auf ihrem jüngsten Longplay erneut mit Slawischem vom Schwarzen Meer, Balkan Brass und osteuropäischen Rhythmen, die an Vertracktheit kaum noch zu überbieten sind....." Quelle: Q-rious Music, Harald Kepler
Facebookevent
Dienstag, 13. August 2019 • Einlass ab 20:00 & Beginn 20:30 DAS BETT • Schmidtstr. 12 • 60326 Frankfurt am Main VVK 18€ zzgl. Gebühren & AK 23€ • Tickets: www.bett-club.de
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Dienstag 13. August: Theaterperformane
(Daniela)
Ich habe leider keine Zeit, sonst wäre ich gerne zu Mirek in den Kunstverein Familie Montez gegangen, denn da zeigt Joël-Conrad Hieronymus sein Stück: 3319 - What will you do? (weitere Vorstellung auch am 14.8.)
Wir stehen vor einem Wendepunkt. Woher kommen wir und was steht uns als Gesellschaft bevor, worauf steuern wir zu? Deutschland - Wiederholungstäter?
It‘s 3319 - WHAT WILL YOU DO?
REGIE Joël-Conrad Hieronymus // KOMPOSITION UND BEARBEITUNG Max Mahlert und Alex Matwijuck // BÜHNE Denise Schneider // KOSTÜM Anna Sünkel MIT Nora Solcher und John Sander MUSIK Katrin Aldorf, Max Mahlert und Alex Matwijuck
KUNSTVEREIN FAMILIE MONTEZ Unter der Honsellbrücke Beginn: 20:00 Uhr Kartenpreise: 12€ Erwachsene, 7.50€ Kolleg*innenkarten, 6€ Schüler*- und Student*innen
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Mittwoch 15. August: The Straight Story

(Daniela)
Ich muss arbeiten, sonst wären wir heute Abend wieder im Filmklubb in Offenbach, denn Nic, José und Ida zeigen „A Straight Story“ und bieten dazu wieder eine leckere & frische Sommerküche an.
The Straight Story – Eine wahre Geschichte USA 1999, Regie: David Lynch, mit Richard Farnsworth, Sissy Spacek, Harry Dean Stanton, 111 min
"David Lynch, der Meister des Abgründigen, lässt einen alten Mann auf einem Rasenmäher 700 Meilen durch Amerika tuckern – eine Hommage an die Langsamkeit, die einer seiner bewegendsten Filme geworden ist. Der 73-jährige Alvin Straight ist ein Sturkopf aus Laurens, Iowa, der kaum noch laufen kann. Als seine Tochter Rose ihm mitteilt, dass sein Bruder Lyle einen Schlaganfall erlitten hat, beschließt Alvin, sich mit ihm zu versöhnen, bevor es zu spät ist. Weil er keinen Führerschein besitzt, kaum noch sehen kann, aber auf keinen Fall einen Chauffeur will, fasst er den Plan, die 700 Meilen bis Mount Zion, Wisconsin, auf einem Rasenmäher zurückzulegen. Er stopft einen Anhänger voll mit Wurstkonserven, schleppt sich auf den Schalensitz des Mähers und tuckert los. Als die beiden Brüder schließlich aufeinandertreffen, sind keine großen Worte nötig für eine der schönsten „Liebesszenen“ des Kinos. David Lynch ist für seine verstörenden Filme bekannt, die eine so eigene surreale Atmosphäre auszeichnet, dass man für sie – analog zum Kafkaesken in der Literatur – den Begriff lynchesk geprägt hat. Hier erzählt Lynch jedoch nicht von inneren Abgründen oder dunklen Geheimnissen. Vielmehr hat er sich ebenso behutsam wie großartig der Würde des Alters angenommen. Es ist eine einfache, geradlinige Geschichte, die er ohne Umschweife erzählt – und die gerade in dieser Schlichtheit meisterhaft die Höhen und Tiefen eines ganzen Lebens offenbart. „A Straight Story“ ist ein wunderschöner Film, der mit einfachsten Mitteln eine große Wirkung entfaltet und der anhand einer kleinen Geschichte grundlegende Dinge über das Menschsein erzählt." Süddeutsche Zeitung
FilmklubbIsenburgring 36, Offenbachleider nicht barrierefrei.Einlass & Essen: 19 Uhr, Filmstart: 20 UhrKinokarte 9 €; für Schüler*innen/Student*innen/Azubis/Filmklubb-Mitglieder 7 €
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Donnerstag 15. August: Konzert
(Petra)
Seitdem ich kürzlich auf einem Festival eine total durchgeknallte Schweden-Combo erlebt habe, habe ich mein Herz für Trash wiederentdeckt: Macht das Leben fröhlicher, sag ich Euch! Also geh ich heute mal wieder in die Walter-Kolb-Straße 16, die seit einiger Zeit unter „ONO2“ firmiert. Die bewährte Mischung aus Kunst, kleinen Konzerten und DJ’s, die das Tanzbein zum Schwingen bringen, ist geblieben. Heute spielt eine kalifornische Band auf, Isaac Rother & The Phantoms, und ein Blick genügt: das wird schön schraddelig-trashig! Und ohne Nebel kein Voodoo, oder Eric!? Ich bin gespannt. Anschließend legt DJ Svenghouly mit Garage, Psychodelic undsoweiter Rock nach.
Moonshake Party presents: Isaac Rother & The Phantoms ONO2 Walter-Kolb-Straße 16 20 Uhr / Beginn 21 Uhr Eintritt: 10 EURO barrierefrei: weitgehend
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Donnerstag, 15. August: Im Widerstand – ein Abend mit Wolfram Benz

(Martin)
Das verspricht ein spannender Abend zu werden. Und das Thema Widerstand ist in Zeiten wie diesen ein aktuelles! „Keinen Finger haben die meisten Deutschen gerührt, um gegen Hitler aufzubegehren, um Widerstand gegen die NS-Diktatur zu leisten, um Entrechteten zu helfen. Einige wenige aber, etwa Georg Elser, Graf Stauffenberg und die Mitstreiter der Weißen Rose riskierten ihr Leben, weil sie den Verbrechen ein Ende setzen wollten. Der Historiker Wolfgang Benz beleuchtet die Opposition gegen das Naziregime in seinem jüngsten Buch „Im Widerstand“ in allen Facetten. Das umfangreiche Werk wirft weitreichende Fragen auf: Wann ist es Zeit, Widerstand zu leisten? Und wann ist es geboten, alles für die Rettung der Demokratie zu wagen? Welche Lehren für die Gegenwart können wir aus der Geschichte des Widerstands ziehen?“ Es diskutieren Wolfgang Benz (Historiker) und Matthias Arning (Journalist).
Hier noch Ein- bzw. Weiterführendes: https://www.deutschlandfunk.de/75-jahre-nach-stauffenberg-attentat-wer-gehoerte-zum.1148.de.html?dram:article_id=453302
https://www.deutschlandfunk.de/hitler-attentat-vor-75-jahren-stauffenbergs-vermaechtnis.724.de.html?dram:article_id=454312
Im Widerstand – ein Abend mit Wolfgang Benz in der Reihe: Soirée am Dom Am Donnerstag, 15.08.19 um 19.30h im Haus am Dom, Domplatz 3. Das Haus am Dom ist behindertengerecht ausgestattet. Foto: (c) Verlag C.H.Beck
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VORSCHAU
Dienstag 20. August: Nightmares on Wax
(Uwe)
Summer in the city: Eine der größten Ikonen, die das Label Warp Records in den letzten 25 Jahren hervorgebracht hat, meldet sich zurück: Electronica-Pionier George Evelyn aka Nightmares on Wax. Noch immer steht sein Name für eine Ausnahme-erscheinung in der elektronischen Musik und nie klang diese einzigartige Mischung aus Hip-Hop und Soul, aus Dub und Club-Sounds so flüssig und schlüssig wie auf seinem neuen Album „Shape The Future“. Zugleich auch viel satter im Sound, da Evelyn spannende andere Musikern dazu geholt hat und auf reiche Orchestrierung und eindringlichen, mit Gospel-Sounds durchströmten Hip-Hop setzt. Darin klingt auch die Geschichte des amerikanischen Südens an, doch in der Gestaltung einer guten Zukunft, wie sie der Titel andeutet, liegt vielleicht die größte Herausforderung. 19:30 Uhr, Palmengarten
Weitere Infos: https://www.mousonturm.de/festivals/summer-in-the-city-2019/
Foto: (c) Nightmares on Wax
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Dienstag, 20.August: FFM/ Gogol Bordello
(Andrea)
Das wird wild, auf die Band freue ich mich schon sehr! Gogol Bordello sind seit 20 Jahren unterwegs, ihre Mission: "Gogol Bordello’s task is to provoke audience out of post-modern aesthetic swamp onto a neo-optimistic communal movement towards new sources of authentic energy." Von aus Osteuropa und Israel stammenden Musikern und einem amerikanischen Schlagzeuger, die zuvor zusammen auf Hochzeiten gespielt hatten, in New York gegründet, mischen sie Dub und Punk mit Roma-inspirierter Musik. Eine wilde Mischung und eine tolle Party. Da muss mein Baron mit und durch! http://www.gogolbordello.com
Einlass 19 Uhr Batschkapp Gwinnerstraße 5 Frankfurt Barriefrei
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Dienstag 27. August: Grandbrothers

(Uwe)
Summer in the city: Mit ihrem präparierten Flügel, um den Stangen, Gurte, Kabel, Mikrofone und elektromechanische Hämmer befestigt sind, kreieren die Grandbrothers Erol Sarp und Lukas Vogel aufregende, zeitgenössische Klaviermusik: Von den experimentellen Größen des Genres, um nur John Cage und Steve Reich zu nennen, ist diese ebenso geprägt wie von neuer, elektronischer Musik beeinflusst. Ein technisch wie visuell erstaunliches Zusammenspiel von innen und außen entsteht, wenn Vogel vom Rechner aus die Klänge Sarps am Flügel, auf den die Hämmer in zusätzlichen Rhythmen auf die Saiten, den hölzernen Korpus und die in ihm enthaltene Mechanik schlagen, live zusätzlich mit Effekten versetzt und sampled. So kompliziert das auch klingen mag, verspricht dieser tolle Mix aus Analogem und Digitalem ein ambitioniertes, doch entspanntes, in coolen rhythmischen Harmonien fließendes Hörerlebnis. 19:30 Uhr, Palmengarten
Weitere Infos: https://www.mousonturm.de/festivals/summer-in-the-city-2019/
Foto: (c) Nightmares on Wax
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Freitag, 30.08. - Sonntag, 08.09.:
Festival

(Petra)
Der Mousonturm verblüfft mich immer wieder: Dieses Festival wird der Hammer. Noch so atemlos und pfeilschnell ist es unmöglich, hier annähernd das Programm umreißen zu wollen. Worum es geht? Demokratische Strukturen erodieren rasant, die Ausbeutung des Planeten schreitet unaufhaltsam voran, doch den bislang operierenden politischen Kräften will es nicht gelingen, das Ruder herumzureißen. Nicht nur eine junge Generation protestiert weltweit. Angesichts der Dynamiken der aktuellen politischen Proteste in Europa sowie ihrer Auswirkungen auf die sozialen Beziehungen stellt der Mousonturm zur Saisoneröffnung ein knappes Dutzend Theaterstücke, Performances und installative künstlerische Arbeiten in den Mittelpunkt seines Programms, die die Möglichkeiten eines Zusammenlebens unter verschiedenen politischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten kritisch reflektieren. Wie etwa Gob Squad mit „I Love You, Goodbye (Unfuck my Brexit Edition)“ am Eröffnungsabend, die auf dem Foto hier zu sehen sind. Bestandteil sind außerdem hochkarätig besetzte Vorträge und Panels sowie - was mich super interessiert - ein Symposium und zwei architektonische Stadtwalks zu Rechten Räumen in Frankfurt. Solltet Ihr nicht verpassen! Festival „Unfuck my Future“ Künstlerhaus Mousonturm und Frankfurt LAB Adresse: Waldschmidtstraße 4 und Schmidtstraße 12 Eröffnung: 30.08., 17 Uhr im Mousonturm mit Ina Hartwig Programm und weitere Infos hier barrierefrrei: ja
Foto: ©Dorothea Tuch
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Freitag 6. September: ADIOS AMIGOS! Das Strassenjungs-Abschiedskonzert
(Uwe)
„Nach 42 Jahren "Nachts auf Tour" beenden wir unsere Live-Präsenz, werden aber mit neuen Songs weiter aktiv sein. Das Abschieds-Konzert in der Batschkapp wird ein einmaliger, (weil der letzte) außergewöhnlicher Gig. Wir freuen uns auf Euch und lassen es nochmal krachen.“ Das schreiben die Strassenjungs, eine deutsche Rockband aus Frankfurt, die dem Deutschrock, Punk und New Wave zuzuordnen ist. Deren legendärer Sänger Nils Selzer kann aus gesundheitlichen Gründen keine Gigs mehr spielen, bei diesem Abschieds-Konzert soll er aber dabei sein und so viel singen, wie es eben geht. In meiner Jugend hörten wir insbesondere das Album „Dauerlutscher“ rauf und runter, daher werde ich – sofern ich es an diesem Abend in die Batschkapp schaffe - bei Liedern wie „Birgit O.“ oder „Nachts auf Tour“ lautstark mitsingen. Batschkapp Frankfurt, Gwinnerstraße 5 Einlass 20 Uhr VVK 22 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang
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Mittwoch, 11. September: The Eels
(Uwe)
Über Eels-Konzerte schreibt der Veranstalter treffend: „Man weiß, dass man einen Haufen toller Songs bekommt. Aber allein in den letzten zehn Jahren konnte es passieren, dass Everett diese entweder mit Vollbart im Jogginganzug als Rockstampfer rausfeuert, wahlweise lesend und singend und klavierspielend durch den Abend führt oder auch mal ein eher klassisches Konzert mit Bandbesetzung spielt.“ Die genannte Vielfältigkeit habe ich in Hamburg, Köln, Zürich, München, Berlin und Mannheim selbst erleben dürfen. Dorthin musste ich jeweils reisen, weil der großartige Songwriter Mark Oliver Everett und seine Begleiter in den letzten Jahre seine Kreise in der Regel weit um Frankfurt herum zog. Nun kommt er und ich freue mich wahnsinnig auf das Konzert und auf Songs wie „Dirty Girl”, “Last Stop: This Town”, „Bone Dry“ und und und und. Batschkapp Frankfurt, Gwinnerstraße 5 Einlass 19 Uhr VVK 35,20 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang
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Freitag 13. September: „Der letzte Mann“ - Filmkonzert der hr-Bigband

(Daniela)
Oh, das wird bestimmt toll! Und sowie es aussieht habe ich sogar selber Zeit. (Nächste Woche verlose ich sogar auch Tickets)
„Der letzte Mann“ - Erstes Filmkonzert der hr-Bigband mit Murnau-Klassiker „Der letzte Mann“ gilt als Meilenstein in der Kinogeschichte und Höhepunkt des deutschen Stummfilms. Friedrich Wilhelm Murnau inszenierte die Geschichte um den gesellschaftlichen Abstieg eines Hotelportiers mit damals neuartigen Schatten-Effekten, extremen Perspektiven und Mehrfachbelichtungen. In ihrem ersten Filmkonzert bringt die hr-Bigband den berühmten Klassiker von 1924 mit neu komponierter Musik auf die Bühne. Außerdem verzichtet der Film fast ganz auf die bekannten Zwischentitel des Stummfilms. Ein besonderer Film für einen besonderen Musiker der hr-Bigband: Manfred Honetschläger. Vor zwei Jahren beauftragte die UFA den erfahrenen Kinokomponisten, die Musik zu diesem Murnau-Film für eine erweiterte Bigband-Besetzung neu zu komponieren. Das Konzert im hr-Sendesaal ist zugleich ein würdiger Abspann für Manfred Honetschlägers Wirken in der hr-Bigband. Denn »Der letzte Mann« wird sein letztes großes Projekt sein, bevor er sich im im Dezember in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Freitag, 13. September, um 20 Uhr im hr-Sendesaal. Tickets
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12.10.-9.11.: Sámi National Theatre Beaivváš

(Daniela)
Norwegen ist dieses Jahr Gastland der Buchmesse und das Museum für Angewndte Kunst hat etwas Besonderes ins Programm geholt:
Im Rahmen der Ausstellung House of Norway, mit der das Museum Angewandte Kunst die Vielfalt norwegischer Kunst und Kultur feiern wird, ist auch das Sámi National Theatre Beaivváš (SNTB) zu Gast. Zwischen Oktober und November werden sie in einer eigens dafür konzipierten Bühnenlandschaft innerhalb der Ausstellung insgesamt 24 Aufführungen ihres Stückes Johan Turi in samischer Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln darbieten. Das Theaterstück hatte in Oslo 2017 seine Weltpremiere und wird nun erstmals außerhalb von Norwegen zu sehen sein. Die Inszenierung erzählt von dem ersten samischen Schriftsteller Johan Turi, der zu Beginn des Stückes davon träumt ein Buch zu veröffentlichen. Er möchte damit besonders den norwegischen Behörden die Lebensumstände der Sámi näher bringen und so die Regierungen dazu bringen, ihre festgefahrene Haltung zu dem indigenen Volk, das sich über Landesgrenzen hinweg über ganz Skandinavien und Russland verteilt, zu ändern. In einem Zug, der Skandinavien durchquert, trifft er auf den Geschäftsmann Hjalmar Lundbohm aus Kiruna. Im selben Zug befindet sich auch die dänische Künstlerin und Anthropologin Emile Demant. Wird diese Begegnung zu einem einschneidenden Erlebnis führen, das Turi dabei helfen wird seinen Traum zu verwirklichen? Das Stück handelt von der Entstehung eines Buches, aber vor allem von Träumen, Verlockungen, Zweifeln, Verführung und Gewissensbissen. Der Hauptprotagonist des Stücks, Johan Turi (1854-1936), war ein samischer Rentier-Halter und versierter Wolfsjäger aus Guovdageaidnu im Norden Norwegens und gilt als erster Sámi-Schriftsteller. Turi zog in den 1870er Jahren mit seiner Rentierherde und Familie nach Kiruna im Norden Schwedens. Dort veröffentlichte er 1910 sein erstes Buch in samischer Sprache: Muitalus sámiid birra. Mit Texten und Illustrationen erzählt das Buch von samischen Rentierhaltern und ihren Traditionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei beschreibt er die Sámi und ihre Überlebenstechniken, ihre Medizin, ihr Naturverständnis, ihre mündlich überlieferten Erzählungen, Gebete und Lieder. Turi legt Zeugnis ab von einer traditionsreichen Lebensform und von ihrer Bedrohung durch die moderne Zivilisation. Das Buch wurde später in die schwedische, englische, deutsche, ungarische, japanische, italienische und finnische Sprache übersetzt. https://www.museumangewandtekunst.de/de/veranstaltungen/das-sami-national-theatre-beaivvas-sntb-spielt-johan-turi/
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